Prinzip

Prinzip
Die EGO-Power Bibel
Version 2.4
Tipps, Denkmodelle, Strategien, Artikel, Anleitungen, und einfach
Spassiges zu einem erfüllten und selbstbestimmten Leben
Das EP-System - Eine Übersicht
Der EgoPower - Mensch. Eine Vison ????
Einleitung
Grundlagen der menschlichen Verhaltensweisen
Die Programme in uns und in der Gesellschaft
Wichtige Informationen für Leser der folgenden Kapitel
Die EP-FAQ (Häufig gestellten Fragen)
Die Grundlagen des EP-Systems
Die Glaubensgrundsätze der EgoPower-Thesen
Das EP-System in Stichworten
Die EGO-Power TOP-Thesen
Reflektionen und Gedanken zu uns und unserem
Verhalten.
Satanische Thesen
Gewissen? NEIN DANKE !!
Grundlagen zur Durchsetzung der eigenen Interessen
Grundlegendes zum Egoismus
Du mußt ein Schwein sein?
Keine Kompromisse & Keine Verpflichtungen = Keine Probleme
Der Sinn des Lebens
Die wahre (?) Bedeutung der Dinge.
Anleitung zum Unglücklich sein.
Vernetzte Systeme - Alles hängt mit allem zusammen
Die Lüge der Normalität
Geistiges Kleinkrämertum
Alles ist Feedback
Der Sinn der Krankheiten
Das alltägliche Gejammer der Kinder
Der Grund der Ausländerfeindlichkeit.
Jedes Ding hat mindestens 3 Ansichten
Die fixe Idee - Der primäre, alles beherrschende Gedanke
Manager - Oder die dumme Seite der Macht.
Der Schweine-Zyklus
Laß gehen, was zu viel Energien kostet
Kämpfe nicht - SIEGE
Geistige Landkarten in uns
Nimm den leichten Weg
Was sollen denn die anderen denken
Die Vergangenheit ist schuld
Das Puzzle-Denkmodell oder die Frage nach dem Schuldigen
Die Gerechtigkeitsfalle
Lähmung & geistige Leichenstarre
Schluß mit sinnlosen Konventionen
Klage nicht - Lebe
Das Bedürfnis nach Bestätigung
Die Macht der Versprechen und der Schwüre
Die Illusion der Sicherheit
Perfektest Erpressen und die Abwehr davon
Die perfekte Kommunikation in Firmen - EMAIL
Die kritische Masse
Geistiger Vampirismus
Der Sinn der Enttäuschungen
Die lustige Seite des Lebens
Die Flucht vor der Gegenwart
Der Groove der Gefühle
Sexual Healing
Der Frosch im Teich
Hat die Welt mich eigentlich verdient
Alles was wir tun hat Folgen
Wir begegnen jedem mindestens 2 mal
Die universelle Glückformel
Die Relation der Wichtigkeit
Wenn Stolz schadet
Du hast immer Recht
Die universelle Streitformel
Ein Lösungsansatz für längerfristige Streitereien
Die Macht der sinnvollen Handlungen
Statistiken
Die Globalisierunsfalle
Planungs - Typen
Der gute Ruf
Beziehungs-Netzwerke
Etikettierte Referenzerlebnisse
Die magische Brille
Die Macht der Entscheidungen
Persönliche Strategien
Das Helfersyndrom
Menschen-Typen
Dein Glaube
Das 3-geteilte Verhaltensmuster
Der Kausalitätsirrtum
Der Titanic Effekt
Ausreden und Ausflüchte
Der Faschings - Effekt
Das Regel-Paradigma
Die Überzeugungskette
Das geistige Bilanzierungssystem
Das Ziel - ist der Weg.
Dummheit & Faulheit
Lebensbereiche
Anonyme Wunschartikulierungen
Die Gefühlsverpflichtung
Die Kunst des Schaffens ohne zu schaffen
Relative Fähigkeiten
Sofortige Gefühlsreaktionen?
Das Hausfrauensyndrom
Der Irrweg der Psychotherapien
Was richtig ist, muß richtig bleiben
Der AHA Effekt
Lügen und Ehrlichkeit
Die Macht
First Position
Wo sind sie geblieben - Die Faulen
Objektorientiertes Denken
Das OK-Denkmodell
The Game
Der mentale Supergau
Der Sinn von unangenehmen Gefühlen
Die Umgebung prägt dem Menschen
Besorgs dir - SOFORT
Der zeitliche Bezugsrahmen
Der Aggressionstrieb
Die Verantwortungsfalle
Das ist aber schwer....
Wie du alles bekommen kannst
Motivation durch Druck
Hätte ich damals nur anders gehandelt.
Klare Thesen
Die Staats - Gläubigkeit
Der Sündenbock
Der Guru in dir
Geld - Der Grund aller Probleme?
Mental-Training
Die Moral
Der Vergleich mit anderen
Die freie Problemwahl
Der Gewissenszwang
Die Medien
Die Gedankenkontrolle
Das Katastrophen-Denken
Unbändige Motivation
Denkschienen
Macht und Erfolg aus dem NICHTS
Rationalität
Die Wirklichkeit - Eine Illusion?
Der Numerus-Clausus Effekt
Hirn und Penis
Die Ehrlichkeitsfalle
Selbstblockaden
Der goldene Mittelweg
Transaktions-Rollen-Ansprache
Depressionen
Jetzt - ist die Zeit zu leben
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Das tote Pferd
Die Technik-Gläubigkeit
Positives Denken ist Mist
Die Bazai-Motivations-Technik
Perfektionismus schadet
Mut zu Langsamkeit
Der PB Faktor
Jim Profit's Lebensweisheiten
Die redlich erklommene Karriereleiter.
Das einmal gegebene Versprechen
Der VerGLUCKungs-Effekt
Stress als Statussymbol?
Die Relation von Rationalität und Moral
WTC ade
Die Duldungsstarre
Soziale Motivation
Der Hungerstreik
Die Gemeinschaft der Heiligen
Moralische Konformitätsduselei
Der HALO-Effekt
Der Widder-Effekt
Der Staubsauger-Effekt
Hoffnung?
Wenn es dich juckt...
LCE - Life Changing Event
Das Chaos im geschlossenen System
Entdeckte Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten
Das 1:1 Angleichungsprinzip
Das Paradies-Prizip
Das Evolutions-Prinzip
Das Resonanz-Prinzip
Das Gesetz des Dschungels.
Alles verläuft in Zyklen.
Das Masseträgheits-Gesetz
Der Phönix-Faktor
Die Zeit ist reif
Die Prinzipien der Meister
Das Prinzip des Mangels
Das Polaritätsprinzip
Das Projektionsprinzip
Das 60:40 Prinzip
Das Pareto-Prinzip (80:20 Regel)'
Das Reaktionsprinzip
Das Anpassungsprinzip
Das SWG Größenvergleichsprinzip
Das Eskalationsprinzip
Das Prinzip von Schuld und Suehne
Das Pontuis Pilatus - Prinzip
Das Energie - Gesetz
Das Hamster-Prinzip
Die 1:1 Wertbeziehung
Das Additionsprinzip
Das Streuungsprinzip
Das Handelsprinzip
Das Realitätsprinzip
Das Kombinationsprinzip
Das Freundlichkeitsprinzip
Das Gravitationsgesetz
Das Schnelligkeitsprinzip
Der Placebo Effekt
Das Kaktus-Prinzip
Das 100% Prinzip
Das Regelschwingen
Das Äquivalenz-Prinzip
Der Etikettierungs Effekt
Der Schlußfolgerungs - Automatismus
Das Energie-Aufwand Modell
Das Gleichgewichtsprinzip
Das Belohnungsprinzip
Das Engpaß-Prinzip
Das Brunnen-Prinzip
Das Entscheidungs-Prinzip
Das Nominalisierungs-Prinzip
Die Rattenstrategie
Reaktions-Gesetz
Das EVA-Prinzip
Die Relativitäts-Theorie
Das Prinzip des großen Haufens
Das Reaktions-Reaktions-Prinzip
Das Belohnungsprinzip
Masse Wirkungs Prinzip
Das Energie-Umwandel-Gesetz
Das (50:50) : 100 Prinzip
Das Assimilationsprinzip
Das Und-Prinzip
Das Tschakk-Prinzip (Zack-Prinzip)
Die 7 Prinzipien des HUNA
Das SGL - Prinzip
Das Ausschluss-Prinzip
Das Rosinen - Prinzip
Zero Handlungs-Prinzip
Das Glücksprinzip
Bedürfnis-Pegel-Signalisierungs - Prinzip
Das Alternativ-Prinzip
Das Prinzip des richtigen Weges
Das Wahrscheinlichkeitsprinzip
Das Ruderboot-Prinzip
Masse Wirkungs Prinzip
Das Besitzergreifungs - Prinzip
Das Wagnis-Unterlassungs Prinzip
Das Katzen - Prinzip
Das Meisterschafts - Prinzip
Das Selbstregulierungs-Prinzip
Das Glaubens-Prinzip
Das Absichts-Prinzip
Nischen-Riegel Prinzip
Das Wasser-Prinzip
Das Broken-Window-Prinzip
Das Vereinbarungsprinzip
Das Ausschliesslichkeitsprinzip
Das ET-Prinzip
Das Gültigkeits-Prinzip
Das Meinungsbildungs-Prinzip
Das Vergeßlichkeits-Prinzip
Das Prinzip der leisen Töne
Das Unmöglichkeits-Prinzip der Kommunikation
Das Entbehrungs-Prinzip
Das Gruppen-Konstellations-Prinzip
Das Jetzt-Sofort Prinzip
Das Mirror-Prinzip
Das Nachschub-Prinzip
Das Wechsel-Prinzip
Das Abwürg-Prinzip
Das Blumentopf-Prinzip
Das Höllen-Prinzip
Variantions-Prinzip
Das 30-Sekunden-Prinzip
Das Ausfüll-Rinzip
Das Haifischflossen - Prinzip
Das Dreifaltigkeits - Prinzip
Das Sowohl-als-auch - Prinzip
Das Keks-Prinzip
Programme, Werte und Regeln nach denen wir
leben.
Die Motive aller Handlungen (Übersicht) & Motive Teil2
Das Selbstwertgefühl. Deine persönliche Power.
WENN-DANN Programme
Die META-Programme
Die Hierarchie der Werte
Die Sciptanalyse.
Persönlichkeits - Stufen - Kommunikations - Denkmodell
Die Macht der Worte
Wer anklagt hat die besseren Karten
Die Macht der Mehrheit
Beliefs und Reframeings
No-Limits im Kopf
Prostitutions - Effekt
Der Sympathie-Effekt
Der Me-Too Effekt
Powervolle Tips und Tricks, mitten aus dem
Leben.
Nachahmen und kopieren = Von anderen lernen
System-Analyse. Der Weg nach vorne.
Programme, Werte und Zustände ruckzuck ändern
Die Anker-Technik
Die Klugscheißer-Technik
Die Technik der Führer
Das Vokabular der Manipulation
Der intensive Kurzschlaf und die intensive Kurzentspannung
Teleschizomatik - Das kleine Wunder
Ich habe da da ein Problem - NIE WIEDER
Ängste überwinden - (In wenigen Minuten)
Wovor du Angst hast, das kommt über dich ...
Der Prophet im eigenen Haus.
Die powervolle Benutzung deines Körpers.
Sei immer ein Schritt vor den anderen.
Die 100 Megatonnen-Bombe in dir.
Die Macht der Erwartungen.
Die Macht der Gewohnheit
Sich selbst erfüllende Prophezeihungen.
Selektive Wahrnehmung
Die Wahl der Rolle.
Magische Worte
Jeden Tag einen Joke
Kokrani
Das Bedürfnis nach Streicheleinheiten
Ultimative Selbstverteidigung
Die Muppet - Technik
Zufall - Oder ein gesteuertes Ereignis?
Die Magie des Pendels
Morgen - Morgen , nur nicht heute ....
Die Alientechnik
Wachsende Frustration
Die Supersuggestion
Perfektest Erpressen und die Abwehr davon
Entscheidungsfindung - einmal anders
Mach es alleine
Sei dein eigener Trainer
Musik setzt Stimmungen frei
Tagebücher & Aufzeichnungen
Die Präzision der Sprache
Laß dir keine ungewollten Gefühle aufschwätzen
Natürliche Ernährung
Der Weg der Mitte
Unangenehme Gedanken besiegen
Die Lewinsky-Technik
Entspannung für Männer
Die Attribute der Gedanken
Mentale Bilder
Nimm den einfachen Weg
Guck nicht hin
Die Wahrscheinlichkeits-Frage Methode
Soll ich schon mal.....
Die Verwirr-Technik
Blenden in intelligenten Gesprächen
Chunking
Die Vodoo-Technik
Vermeidungstechniken
Eigenlob stimmt
Der Schauspiel-Effekt
Die Maulwurf - Methode
Digitales Spatzenhirn-Denken
Einschlafstörungen überwinden
Bluff dich schlau
Nenne es beim Namen
Move on - mit absoluter Power
Gruppenführer werden (verbalisieren von gruppendyn. Prozessen)
Der innere Dialog
Der Hauptgewinn
Verzichte auf Erklärungen
Beseitige, was dich behindert.
Der Angst-Gegner
Der Verlierer Sog
Der Lebenskampf
Die Universalmittel
Die Fähigkeiten gegen geistige Limitierungen
Der Mental-Simulator
Ressourcen
Bitte so wird dir gegeben
Der Mental-Focus
Master Modelling
Videen - Der Schlüssel zur persönlichen Power Videe 2
Die Videen-Viren
Die Alternativfrage
Die Salami-Taktik
Sofortiges Handeln bei Problemen
Pragmatische Problemlösungen
Greife bei Zeiten, dann hast du in der Not
Neues lernen
Die Technik der "hängenden Schallplatten"
Die persönlichen Verbündeten (Mentalpartner)
Die Torpedo Technik
Der Synchron-Effekt
Der Sabotage - Effekt
Der Untergrund - Kampf
Über den Umgang mit Feinden
Pragmatische Betrachtungsweisen
Mind-Scripting
Wenn-Dann Glaubenssyteme
Bei Bedrängnis durch Justizbeamte - Halte einfach mal die Klappe
Ballast abwerfen
Verkaufen, Kommunizieren und sich
durchsetzen.
Der Vorteils-Verkauf
Immer und überall beliebt sein - (Schleimen was das Zeug hält)
Kurzquittungen - Die Chance zur guten Kommunikation
Einwände genial beantworten.
Wenn jemand eine Ausrede benutzt - Hebel ihn aus.
Die Macht des Schweigens.
Phrasen dreschen.
Die Abwehrmanöver
Die Zeugenumlastung.
Unwissenheit nützt.
Die EIN-Satz-Niedermach-Methode
Diskussionen vermeiden - bringt nur Vorteile.
Laß doch den Müll in deinem Leben vorbei schwimmen
Immer alles abstreiten - Nie etwas zugeben
Wie du mit unangenehmen Personen fertig wirst
Die Macht des eigenen Namens
Sag klar und deutlich was du möchtest.
Auf´s Wort hören
Das Entfernen von Hindernissen
Professionelle Preisverhandlung
Die Krankheitsfalle
Die Scheibchen-Technik
Demonstriere Unabhängikeit und Stärke
Die Diskussions-Killer-Technik
Absolute Wahrheiten verkünden
Art der Streicheleinheiten
Rhetorische Bilder
Die Flexibiltät der Handlungen
Die Übertreibungstechnik 1
Die Übertreibungstechnik 2
Die Schweigemethode
Die ultimative Ausrede
Die Extra-Technik
JA-Aber - Abwehr
Mit den richtigen Worten überzeugen
Der Ton machts
Die Guerilla Kampftechnik
Stereotypische Anweisungswiederholungen
Warum Warum Warum
Überlegungen zur Macht
Schnelle Entscheidungen
Folgezweifel
Die Verbal-Strategien
Die Mitte bei Preisverhandlungen
Warnungen und Drohungen
Die NÖ-Technik
Keine Kompromisse
Argumentations - Tricks
Verhandeln in Extremsituationen
Verschleierungsantworten
Job - Tips
Wie du dich gegen Vorgesetzte durchsetzen kannst.
Erfolgreich telefonieren
Befasse dich nicht mit Einzelheiten
Bewerbungsstrategien
Halte das kleine Chaos aufrecht
Der richtige Umgang mit dem Chef
Jobwechsel
Blinder Aktionismus
Chefs, Manager und andere Chaoten
Strategien für Angestellte
Mobbing Techniken
Probleme im Job?
Das Unternehmerprinzip
Die innere Kündigung
Überleben im Konzern
Einen Vorstellungstermin trotz Absage bekommen
Besprechungs Bingo
Engagiere bessere Leute
Die Aufgabe der Chefs
Fair Play im Business?
Manipulieren, aber richtig.
Den anderen durch Schuldgefühle manipulieren
Diverse Manipulationstechniken
Gruppendynamische Prozesse steuern
Es kommt auf die Verpackung an
Die Sprache der Manipulation
Die "Oder was??" Technik
Loben ohne Grund
Logische Folgen
Personelle Integrität
Aufzählungsreihenfolge
Die Jackpot Motivations Technik
Hypnotische Gefühlsübertragung
Die Weiterführungstechnik
Der Manipulations-Zwang
Die Technik des letzten Wortes
Manipulative Sprachmuster
Das andere Geschlecht.
Verhaltenstips - Wenn du fremd gehst
Der Seitensprung-Ratgeber
Anmach- und Kennlerntechniken - Tips für Ihn
Anmach- und Kennlerntechniken - Tips für Sie
Wie du Trennungen leicht überwindest
Der Zauberbrief für Schüchterne
Kommunikationsunterschiede Männer-Frauen
Weitere Unterschiede zwischen Männern und Frauen
Bin ich eigentlich ein guter Liebhaber / eine gute Geliebte ?
Der neue Typ Mann ...
Die AIDS - Lüge
Die Partnerwahl
Der zweite Frühling
Das perfekte Paar
Der Männerabend
Standpunkte
Die sexuelle Ausbeutung der Partnerin ?
Dinge, die man beim Sex nicht sagen sollte
Die Geheimnisse einer Männer WG
Magic Touch
50 Gründe warum es besser ist, ein Mann zu sein
22 Schritte - Wie man ein richtige Frau wird
Die Bibel des modernen Mannes
Das Männer-Frauen-Wörterbuch
Die Bedienungsanleitung für Männer
Zusammen alt werden?
Videelle - Verführung
Beziehungen sind wie ein Glas Wasser
Ziele, Geld, Reichtum und Erfolg
Das universelle EgoPower-Erfolgskonzept
Ziele setzen, planen und erreichen
Jeden Nachteil, mit dem Faktor 10, in einen Vorteil verwandeln
Wecke das Finanzgenie in dir
Das Supergeschäft 1 ( 100 .- DM bis DM 300.- DM pro Stunde)
Das Supergeschäft 2 (1000.- DM pro Stunde und mehr..)
Tipps für angehende Autoren
Geld ist schön
Wie du von deinen Schulden herunter kommst
Der führende Kopf
Der Wert der Ausdauer
DynaTop
Die Erwerbsregeln der Ferengi
Streifenhörnchen-Motivation
Masse Wirkungs Prinzip
Mehr Geld..
Religiöses
Warum du die Finger von der Kirche und der Religion lassen sollst
10 Gründe warum Bier besser als jede Religion ist.
WU-WEI. Die Kunst des Handelns ohne zu handeln
Esoterik - Quasireligiöser Fanatismus
Die Verlogenheit der Gesellschaft
Das atheistische Manifest. Eine Abrechnung mit der christlichen
Religion.
Dyna-Kombinationen
Das universelle DynaTechnologie und EgoPower-Erfolgskonzept
DynaTop
DynaTalk ©
Dyna-Brainstorm
Dyna-Magic - Fast alles, durch eine genial einfache Methode,
erreichen.
Dyna Creating
Dyna Personality
Dyna-Therapie
Dyna - Control
Power Techniken
Öffentliche Mittel erschleichen
Geheimnisse richtig teilen. (Zeugen = Mittäter)
Besitze doppelt, was dir wichtig ist
Künstlichen Mangel erzeugen. Dann deswegen anklagen.
Der Weg zur Weltherrschaft
Verberge deine Schwachpunkte
Die wichtigste Person für dein Leben.
Kontrolliere deinen Zorn
Setze nicht alles auf einen Versuch
Laß dir keine fremden Probleme aufhalsen
Beantworte nur die Fragen, die dir gestellt werden
Führe Falsches nicht zu Ende
Wehre dich gegen Spitznamen
Mache mies, was du haben willst
Handbuch für Demagogen
Wissen ist Macht
Halte dir immer eine Hintertür frei
Anderes...
Das Supergedächtnis. (Nichts mehr vergessen)
Lernen und erinnern - Erweiterte Tips
Fotografisches Lesen (20x schneller)
Scherzfragen
Durch "Nichtstun" Probleme lösen - (Der unbewußte Computer)
Fremdsprachen lernen ohne Vokabel zu pauken
Aktion: "Speck weg"
NLP - Grundsätze
1000 DM-Sätze
Hypnose - Eine Übersicht
Der Ärger mit der Wahrheit
Anwendungsbeispiele & extern verfasste Artikel
Erklärung und Einleitung
Die Überstunden.
Grenzen beim Sex
Abstandszonen
Balzverhalten
Probleme mit den Eltern
Das Traumgewicht
Bad Guy - Lebensweise
Die Turbotherapie
Der Guru - Eine Geschäftsidee
Lieber krank feiern als gesund schuften.
Der Bundesbankschwindel
Arbeit ist Scheiße
Die EP_FAQ
EgoPower - Fazit
Das Schluss-Wort
Aktuelle Update - Infos
Das Gästebuch
ENDE
Aktuelle Infos
Diese Seite informiert über die aktuellen Änderungen und
Updates.
(Das Neueste steht immer oben.)
●
Der Update für April 2002
Diesmal etwas weniger, da ich gerade mit einem anderen
Projekt schwer beschäftigt bin.
Beziehungen sind wie ein Glas Wasser
Das Keks-Prinzip
Das Chaos im geschlossenen System
●
Der Update für März 2002
Das Ausfüll-Rinzip
LCE - Life Changing Event
Das Haifischflossen - Prinzip
Das Dreifaltigkeits - Prinzip
Manipulative Sprachmuster
Das Wasser-Prinzip leicht modifiziert.
Das Selbstregulierungs - Prinzip minimal erweitert.
Das Sowohl-als-auch - Prinzip
Videelle - Verführung
Der Ärger mit der Wahrheit (Als Beispiel für die manipulativen
Sprachmuster)
●
Der Update für Februar 2002
Bei Bedrängnis durch Justizbeamte - Halte die Klappe
Das Blumentopf-Prinzip
Den Leitfaden (Stichwort-Übersicht) um einen neuen Abschnitt
erweitert.
Die EP-FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Das Höllen-Prinzip
Hoffnung?
Variantions-Prinzip
Ballast abwerfen
Das 30-Sekunden-Prinzip
Wenn es dich juckt...
●
●
Der Update für Januar 2002
Der Staubsauger-Effekt
Die Technik des letzten Wortes
Das Mirror-Prinzip
Das Nachschub-Prinzip
Das Wechsel-Prinzip
Verschleierungsantworten
Das Abwürg-Prinzip
Der Update für Dezember 2001
Der HALO-Effekt
Das Gruppen-Konstellations-Prinzip
Die Mitte bei Preisverhandlungen
Warnungen und Drohungen
Argumentations - Tricks
Verhandeln in Extremsituationen
Das Jetzt-Sofort Prinzip
Der Widder-Effekt
Dyna-Therapie
Dyna - Control
●
●
Erweiterungen und Änderungen im Dezember 2001
Die Verhaltenstipps für den Seitensprung (um einen
Zeitungsartikel erw.)
Die Macht (erweitert)
Die NÖ-Technik (aus dem folgenden Artikel extrahiert)
Keine Kompromisse (Die Nö-Technik hieraus separiert)
Der Update für November
Die Verbal-Strategien
Das Vergeßlichkeits-Prinzip
Das Prinzip der leisen Töne
Soziale Motivation
Mind-Scripting
Der Sympathie-Effekt
Der Me-Too Effekt
Wenn-Dann Glaubenssysteme
Das atheistische Manifest.
Halte dir immer eine Hintertür frei
Der Hungerstreik
Moralische Konformitätsduselei
Das Unmöglichkeits-Prinzip der Kommunikation
Das Absichts-Prinzip (leicht erweitert)
Die Gemeinschaft der Heiligen
Das Entbehrungs-Prinzip
EgoPower - Fazit
●
Update für Oktober
Die EGO-Power TOP - Thesen
Wissen ist Macht
WTC ade (Eine etwas andere Betrachtungsweise.)
Das Gültigkeits-Prinzip der Binsenweisheiten (Erweiterterung
des Artikels)
Die Duldungsstarre
Das Meinungsbildungs-Prinzip
Die Videen-Viren .
●
Der Update für September
Das Vereinbarungsprinzip
Das Ausschliesslichkeitsprinzip
Das ET-Prinzip
Das Gültigkeits-Prinzip
Pragmatische Betrachtungsweisen
●
Der Update für August
Das Absichts-Prinzip
Der Sabotage - Effekt
Der Untergrund - Kampf
Über den Umgang mit Feinden
Das Selbstregulierungs-Prinzip
Das Glaubens-Prinzip
Das Wasser-Prinzip
Das Broken-Window-Prinzip
Stress als Statussymbol?
Die Relation von Rationalität und Moral
●
Update im Juli
Zero Handlungsprinzip
Der VerGLUCKungs-Effekt
Das Glücksprinzip
Bedürfnis-Pegel-Signalisierungs - Prinzip
Das Alternativprinzip
Das Prinzip des richtigen Weges
Das Wahrscheinlichkeitsprinzip
Das Ruderbootprinzip
Der Synchron-Effekt
Handbuch für Demagogen (wieder aufgenommen)
2.ter Update im Juli
50 Gründe warum es besser ist, ein Mann zu sein (wieder
aufgenommen)
22 Schritte - Wie man ein richtige Frau wird (wieder
aufgenommen)
Die Bibel des modernen Mannes (wieder aufgenommen)
Das Männer-Frauen-Wörterbuch
The Game (Upgedated)
Das Besitzergreifungs - Prinzip
Die Bedienungsanleitung für Männer
Das Wagnis-Unterlassungs Prinzip
Rhetorische Bilder (wieder aufgenommen)
Jim Profit's Lebensweisheiten
Das Katzen - Prinzip
Das Meisterschafts - Prinzip
●
Update im Juni 2001
Der PB Faktor
Die redlich erklommene Karriereleiter.
Das einmal gegebene Versprechen
Das SGL - Prinzip
Das Ausschluss-Prinzip
Das Rosinen - Prinzip
Prostitutions - Effekt
Die Torpedo Technik
Fair Play im Business?
Dyna Creating
Dyna Personality
Das Massewirkungs- Prinzip
●
Eröffung der EgoPower-Seite im Mai 2001
aus der ursprünglichen DynaTechnologie-Webseite.
letzte Aktualisierung am: 26.03.02
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Beziehungen sind wie ein Glas Wasser.
Was habe ich kürzlich gelesen? Über 55% aller Paare lassen sich scheiden.
In einem früheren Artikel beschrieb ich schon die "wachsende Frustration", die sich
bei einem längeren Zusammenleben einstellt. Und jetzt biete dir auch gleich ein
Erklärungsmodell zur hohen Scheidungsrate an.
Eine Beziehung ist wie ein Glas Wasser.
Im Laufe der Zeit tröpfeln immer mehr "Erinnerungs- uns Assoziationstropfen"
hinein. Sind diese positiv, sind es klare Tropfen, bei negativen hingegen trübe. Am
Anfang hingegen sind es nur helle, aber im Laufe des Lebens gibt es immer ein paar
Meinungsverschiedenheiten und Probleme. Und auf die konzentrieren wir uns dann
ständig, schon wegen der Denkschiene. Und schwupps, sehen wir gar nicht mehr die
positiven Anteile und alles wird trüb. Langsam aber stetig.
Und doch wäre der Ausweg ein ganz einfacher. Immer wann man sich über den
anderen ärgert, sollten beide, als Ausgleich, mit positiven Ankern, angenehmen
Erinnerungen, Assiziationen und Erlebnissen dem Ganzen entgegen steuern.
Frei nach dem Motto:
Kippe immer mehr klares als trüber Wasser hinein.
letzte Aktualisierung am: 25.03.02
* Zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Die wachsende Frustration
Hier wieder einmal ein Artikel aus der Ecke: "Verständnis fuer andere".
Untersuchungen haben gezeigt, daß Probleme, die bei Ehepaaren, Geschäftspartnern
und Freunden unweigerlich zu einer Krise führten, schon von Anfang an vorhanden
waren. Sie wurden aber von den Beteiligten entweder als nicht so schlimm
empfunden, oder man hoffte die "Macke" würde sich irgendwann von alleine legen
(Aufschiebestrategie).
Laß dir jedoch von mir versichern:
1. Ändert sich überhaupt nichts von alleine und
2. schaukelt sich jeder, dem irgend etwas an einem anderen nicht paßt,
früher oder später in eine "Das kann ich nicht mehr länger hin
nehmen-Haltung" rein. Garantiert!!.
Wenn dir also irgend etwas, noch so Winziges" nicht paßt. Ignoriere es nicht. Das
Frustrationsgefühl wächst unaufhaltsam und dann knallt es.
Wehre dich gleich am Anfang, sonst überrollt dich eines Tages eine Lawine.
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Ich habe da ein Problem.
Betrachten wir o.g. Aussage einmal aus folgendem Blinkwinkel.
Wenn jemand sagt, er hätte ein Problem, dann ist die Aussage gleichbedeutend, als
wenn er gesagt hätte, er habe ein Auto. Beides, Auto und Problem sind "Dinge die
existieren".
Angenommen unser hypothetischer problembeladenener Autobesitzer würde sich nun
ein 45er an die Schläfe setzen und abdrücken. Es würde sein Auto weiterhin noch
existieren, aber sein Problem ...???
Du siehst also, Probleme existieren nur in deinem Kopf.
Probleme sind nach meiner Definition nur Situationen, die du als schwierig
empfindest. Wie du Empfindungen ändern kannst, hast du aber schon gelernt, oder?
Noch ein Tip. Benutze das "Vokabular der Manipulation" um dich selbst zu
manipulieren. Benenne deine Aussage einfach um. Von Problem nach Projekt oder
Aufgabe.
Außerdem ist ein Pro-Blem etwas Positives. Daher das PRO als Vorsilbe. Ansonsten
wäre es ja ein Anti-Blem.
Und nochwas: Kosmisch gesehen ist dein Problem nur ein Furz im in der
Unendlichkeit der Zeit. Und manche Leute suchen so sehr nach Problemen, das sie
es sogar noch in einem früheren Leben tun. Die müssen doch einen an der Klatsche
haben.
Außerdem betrachte es mal so:
Hast du einen Job, dann hast du Probleme. Hast du keinen Job, dann hast du auch
Probleme.
Und dies geht dir auf allen Gebieten so: Familie, Freundin, Freund, Auto, usw usw.
Immer ist es so. Aber, ein gelöstes Problem, stärkt auch dein Wissen, deine
Erfahrung und dein SWG. Du entwickelst Referenzen, wie diese spezielle Situation
gelöst werden kann. Du wirst stärker dadurch.
Prima.
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Denkschienen
Auf dem einmal begonnenen Weg wird, in der Regel, einfach weiter gedacht.
Wenn du jemanden ein paar Argumente, für oder gegen etwas, unterbreitest, dann hat
er meist nur die letzte Aussage noch "im Ohr" und wird mit einer fast 80%tigen
Sicherheit nur über das letzte Argument nachdenken.
Also: Wenn du einen etwas fragst, dann nenne das beste Argument zum Schluß. Und
wenn du mehrere Fragen von jemandem beantwortet haben möchtest, dann laß ihn
Zeit zu antworten, und stelle nicht alle Fragen auf einmal.
Oder wenn du einen Kollegen zum Aufgeben, von irgendeinem Ziel, das er verfolgt,
überreden willst/sollst, und er will es aber nicht, dann darfst du nicht mit der Tür in
Haus fallen. Eine gute Methode ist es, das Wot "aufgeben" vorher öfter in das
vorbereitende Gespräch einfließen zu lassen. Er hört es und es arbeitet unbewußt
weiter. Kommst du dann später mit der "Aufgeben-frage" ist die Wahrscheinlichkeit
hoch, daß er genau das dann macht.
Du kennst diese Methode unter einer anderen Bezeichnung und in einem anderen
Zusammenhang. Aber sie beruht genau auf diesen Denkschienen-Mechanismen. Die
JA-Strasse.
Nicht wahr?
Denkschienen sind mentale Straßen auf denen unsere Gedanken entlang rasen.
Beim ersten mal, wenn du eine bestimmte Ansicht, zu einer Angelegenheit denkst, ist
es erst ein dünner Gedankenfaden. Aber je öfters du diese Gedanken denkst, desto
stärker und automatischer werden sie. Später wird daraus dann ein mentaler
Trampelpfad, dann ein Weg, eine Straße, eine Autobahn und wenn du wirklich
Energie in diese Denkweise steckst, wird daraus eine Hochgeschwindigkeit-ICEStrecke für die Gedanken. Es bilden sich die schon, an einer anderen Stelle
erwähnten, bevorzugten Nervenbahnen
Du kennst solche Leute; egal was du ihnen sagst, sofort sehen sie da einen Angriff
drin. Sie sind so daran gewöhnt, daß sie garnicht mehr anders können. Und nur weil
sie zu oft, auf diese Weise gedacht haben, hat sich diese Denkweise verselbständigt.
Aber durch eine konsequente Nichtbenutzung kannst du darüber das Gras des
Vergessens zu wuchern lassen, und dich davon heilen.
letzte Aktualisierung am: 14.02.02
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OK .. ich möchte eine
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Das Keks-Prinzip
Heute möchte ich einmal einen Artikel aus der Rubrik "Was ist bloß aus uns
geworden?" schreiben.
Wenn ein kleines Kind einen Keks sieht, dann will es den haben. Es denkt sich nur
"Keks" und geht voll darauf los. Egal was im Weg steht, es wird umgebügelt. Und es
gibt keine Ruhe, bis es den erwünschten Keks in den Fingern hält.
Und was tun wir Großen, wenn wir "unseren Keks" sehen? Wir fragen uns:
●
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Ist es erlaubt das ich mir den Keks nehme?
Ob noch jemand diesen Keks haben will?
Was denken die anderen, wenn ich mir jetzt den Keks nehme?
Habe ich den Keks überhaupt verdient?
Was der wohl wieder kostet?
Was muß ich jetzt dafür tun?
Sieht es auch keiner, wenn ich mir jetzt den Keks nehme?
Mein Tip: Nimm ihn dir - sofort. Akzeptiere keinen langen komplizierten Weg, um
an deinen Keks zu gelangen, wenn es auch einfach geht.
letzte Aktualisierung am: 26.03.02
* Zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Funktioniert der komplizierte Weg nicht,
nimm den einfachen.
Kann es sein, daß du versuchst ein Problem zu lösen, dabei aber immer wieder
scheiterst, weil du erkennst, wie etwas nicht gemacht wird?
Wenn du also einmal vor einer komplexen Aufgabe stehst, versuch erst einmal den
einfachen, direkten Weg.
Es könnte sein, daß er funktioniert. Manche glauben, wenn eine komplexe Aufgabe
mit einer einfachen Lösungsmethode zu bewältigen ist, dann hätte dies schon jemand
anderes heraus gefunden. Aber vielleicht kann es auch sein, daß genau aus dieser
Überlegung heraus, es noch niemand versucht hat.
Der Tip des Tages: Funktioniert der komplizierte Weg nicht, nimm den einfachen
Deswegen: Ändere was dich stört". Zack - einfach so... Denn im Prinzip, ist immer
einfach. Man muß nur die Augen offen halten und die Reaktionen auf unsere
Handlung erkennen und diese ggf. ändern, wenn das Ergebnis in die falsche Richtung
driftet.
OK, wir Menschen schaffen uns mit unseren abwägenden Geisteshaltung", der
wissenschaftlichen orientierten Einstellung" und unserer Intelligenz" das Problem,
daß wir uns immer öfter nicht entscheiden können bzw. wollen, weil wir nicht alle
Folgen einer Entscheidung überblicken können. Objektiv betrachtet, kann man
garnicht alle Folgen überblicken. Und deswegen handelt man lieber nicht, bevor man
was verkehrt macht. Aber bei dieser Verhaltensweise, zeigen wir unser wahre
Einstellung. Erkenne es. Es ist die Weicheier-Mentalität. Und da hilft kein
Schönreden.
Dazu passen auch 2 Artikel, die ich kürzlichin einer Tageszeitung gefunden habe:
Die Strategie des Einfachen
Die meisten Menschen denken schlichter, als sie glauben Und sie haben Recht: Mit
der einfachen Gedankenarbeit kommt der Mensch meist weiter als mit absolutem
Wissen.; Und man kann mit der segensreichen Wirkung partieller Unkenntnis sogar
Geld auf dem Aktienmarkt machen. Börsenbroker wollen meist mit Hilfe
aufwendiger Methoden hohe Gewinne erzielen. Vielleicht ist ihr Streben nach
möglichst umfassendem Wissen vergeblich, denn die Laien, die in München und
Chicago auf der Straße nach den
erfolgversprechendsten Aktien befragt worden waren, lagen besser als die Experten.
Die nur schlecht informierten Passanten schlugen der Dax-Aktienindex um zehn
Prozentpunkte und übertrafen in sechs vor acht Fällen entsprechende Fonds die von
Profis gesteuert wurden ,,Ignoranz zahlt sich aus", sagt Gen Gierenzer, Chef des MaxPlanck-In stituts für Bildungsforschung. Die Wissenschaftler nennen die Schlichtheit
des Denkens ,,einfache Rekognitions-Heuristiken". Das sind die Denk- und
Entscheidungswerkzeuge des Geistes. Die Börsenlaien hatten bei der Frage nach
Aktin einfach die bekanntesten Namen genannt. ,,Wähle, was du kennst" ist das
heuristische Gesetz Nummer eins.
Wenn von zwei Objekten das eine bekannt ist und das andere nicht, wählen die
meisten fast automatisch das bekannte, und liegen oft richtig. Wer wenig Zeit zum
Überlegen hat, antwortet spontan oder sucht nach Kriterien, die die Richtigkeit der
Antwort wahrscheinlich machen.
"Minimiere die Zahl der Kriterien", lautet Regel Nummer zwei. Wenn die Zeit für
komplizierte Überlegungen zu knapp ist, schaltet der Kopf auf Schlichtheit um und
handelt nach Regel drei: ,,Wähle beim nächsten Mal die zuletzt erfolgreich
angewandte Denkstrategie". Denken in Analogien ist eine der simpelsten Arten,
seinen Kopf zu benutzen. Um eine Situation zu meistern reicht sie auch oft aus. Was
ähnlich ist, wird ähnlich bewertet, selbst wenn bei näherer Betrachtung Unterschiede
zum Vorschein kommen
Bei der vierten heuristischen Denkart wird auf das anscheinend wichtigste und
hervorstechendste Merkmal eines Problems oder Gegenstandes geachtet Das hilft
auch beim Wiedererkennen von Personen. Der ,,Weniger ist mehr Effekt« habe die
Forscher überrascht, aber ,,auch aus begrenzten Informationen lassen sich vernünftige
Schlüsse ziehen"
Aber die Form geht nicht immer auf. ,,Ignoranz ist gut, aber nicht immer«, sagt Laura
Martignon. viele Frauen würden gern mit Sean Connery auf eine einsame Insel
ziehen. Aber wenn sie erfahren, dass er manchmal seine Frau geschlagen hat, sinkt
die Begeisterung. Der Kompromiss zwischen Falschentscheidungen aus Gründen
unzureichender Informationen und Entscheidungslähmung wegen einer nicht zu
verarbeitende Datenmenge scheint das beste zu sein So wählen wir auch unser
Partner. Wir wenden uns nicht den Erstbesten zu, testen aber auch nicht alle
potenziellen Partner aus Aber es gibt noch etwas, das alle Heuristiken über den
Haufen wirft Gefühle, Affekte und Aberglaube.
Das Bauchgefühl
Wer sich bei wichtigen Entscheidungen auf Herz und Bauch verlässt, ist zufriedener
und erfolgreicher. Denn allzu langes Grübeln und zu viel Wissen behindert den
Entscheidungsprozess. Das haben Forscher des Max-Planck-lnstituts für
Bildungsforschung in einer Studie herausgefunden. Zu lange Listen von Pros und
Kontras an zu fertigen, sei in den allermeisten Fällen Unsinn, "Wir suchen zwar, mit
all unserer Ratio, weiter nach Argumenten Doch finden werden wir wahrscheinlich,
ohne es zu merken, nur noch solche, die unser Bauchgefühl bestätigen".
..und was erzähle ich euch schon seit Jahren?
letzte Aktualisierung am: 26.03.02
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Das Chaos im geschlossenen System
Wir waren damals eine nette Truppe in der Firma. Perfekt aufeinander eingespielt
und auch privat verstanden wir uns gut.
Wir expandierten und ein neuer Kollege wurde eingestellt. Ein ruhiger unauffälliger
Zeitgenosse vom Typ "Eingenbrödler". Obwohl er ein neues Aufgabengebiet
übernahm und daher nicht in unsere gewohnten Abläufe eingriff veränderte er unsere
Gruppe auffallend.
Nur durch die bloße Anwesenheit, veränderte er unser Verhalten untereinander.
Und dies brachte mir die Erkenntnis, die ich schon einmal gelesen hatte, ins
Bewußtsein, daß jedes noch so kleine Element in einem geschlossenen System, das
ganze System in ein Durcheinander und danach in eine neue Ordnung bringt.
letzte Aktualisierung am: 26.03.02
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Der AHA-Effekt
Der Erklärungsnotstand
Das Mustererkennungs-System
"Habe ich schon einmal gelebt?" & Deja Vue Erlebnisse
Alles was wir jemals erlebt habe, ist irgendwo im Gehirn gespeichert. Ob es eigene
Erlebnisse, Filme oder auch nur "vitale Ideen" aus Büchern sind, ist egal. Oft sind wir
uns der Einzelheiten nicht mehr bewußt, doch sind die Informationen irgendwo
vorhanden. Kommt jetzt eine Situation, sucht unser Gehirn automatisch nach
Referenzerlebnissen. Denn, das Gehirn ist dazu da, um zu lernen. Es ist das
Lernorgan schlechthin. Lernen heißt Fragen stellen und die Antworten dazu suchen.
Bzw. Ereignisse und Fakten zu strukturieren, damit diese später einmal problemlos
abgerufen werden können. Die war für den YETI überlebenswichtig. Gefährliche
Situationen erkannt er schon im Ansatz und regierte mit den erfolgverspechenden
Reaktionsmustern. (Siehe Grundlagen) Erkennt es nun ein Muster, in einer Situation,
dann: "BINGO". Der Aha-Effekt stellt sich ein. "Aha, das kenne ich."
Wenn wir es selber die Freiheit zulassen (die innere Werte und Regeln können uns
daran hindern, nicht Normgerechtes nicht einmal zu denken), können wir uns
vorstellen (vorstellen = gedanklich etwas vor uns stellen) was immer wir wollen.
Jetzt benutzen wir diese Fähigkeit nicht immer bewußt, sondern oft kommen solche
inneren Bilder und inneren Dialoge automatisch. Wir konzentrieren die Gedanken
jedoch nicht in eine Richtung, sondern lassen eine freie Assoziationen zu. Die
Gedanken schweifen ab. Es entstehen Tagräume. Das Bewußtsein tritt in den
Hintergrund. Diese leichte Trance, ist eine Stufe auf der Bewußtseinsskala vom
Hellwach zum Tiefschlaf (noch weiter wäre das Koma).
Auf einmal entstehen Bilder und Worte. Der Mustererkennungsautomatismus des
Gehirns, vermittelt uns das Gefühl, dies schon einmal erlebt zu haben, oder zu
kennen. O.g. unbewußte Erinnerungen, sind z.B. Anknüpfpunkte
Jetzt verläuft das Leben nicht immer unterschiedlich. Jeder Tag ist zwar neu, jedoch
handeln wir aus den Erinnerungen ("....dies hat sich bewährt, also wiederhole ich
es") heraus, relativ vorhersagbar. Die Gewohnheit im Verhalten und der bevorzugten
Nervenbahnen im Gehirn steuern uns über das Reiz-Reaktionssystem. Damit haben
wir es. Das DejaVue-Erlebnis.
Oder anders herum. Auf einmal erleben wir etwas, was wir uns schon einmal, in den
zahllosen Tagträumen, vorgestellt hatten. Und dann: "Hey, ich kann Dinge
vorhersagen."
Da diese Vorgänge bei den meisten Menschen unbewußt ablaufen, sind sie total
überrascht, wenn sie solches erleben. Es tritt ein Erklärungsnotstand ein. Was
nicht erklärbar ist, macht Angst. (Yetiverhalten: Unbekannt = Gefährlich)
Und es werden die unmöglichsten Erklärungen gesucht. Je nachdem wie esoterisch
nun jemand eingestellt ist, kommen diese Erlebnisse nun von einem Schutzengel,
Gott, einer anderen Dimension, einem geistigen Wesen. Oder man kann hellsehen,
oder hat eine Erinnerung an ein früheres Leben. Egal welche Erklärung sie abgeben,
alles ist besser:
Nur nicht die Naheliegendste: "Es ist das Mustererkennungssystem des Gehirns."
letzte Aktualisierung am: 21.01.00
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Systeme analysieren und für sich
arbeiten lassen.
Das wichtigste ist, wenn du nach diesen Konzepten leben möchtest, wachsam zu sein,
aufzupassen und die miteinander vernetzten Systeme zu analysieren. Alles läuft nach
Regeln und Gesetzen. Fast jeder richtet sich danach.
Und das ist auch gut so, denn damit kannst du das Verhalten der anderen vorher
sagen und dir genau die Nische suchen, in der es sich, ohne Arbeit und Streß, gut und
angenehm leben läßt. Die Voraussetzungen dazu sind, die aktiven System zu
erkennen, zu analysieren , sie zu benennen und dann ohne Skrupel für sich
einzusetzen und laufen zu lassen.
Die Systemanalyse ist der erste Schlüssel zum Glück. Die anderen Schlüssel findest
du in den anderen Kapiteln. Nutze sie, oder du wirst benutzt und bist der Depp.
Der wichtigste Schritt ist es, nach den Prinzipien zu suchen. Was will ich damit
sagen? Immer wenn jemand eine Handlung ausführt, versuche das dahinter liegende
Prinzip zu entdecken. Zu 95% baut jede Aktion auf eine generelle
Verhaltensweise auf, wie ich sie in den Kapiteln "Wahre Motive" und
"Evolutionsprinzip" beschrieben habe.
Bedenke (zum 100tsen Mal) : Jede Handlung die du oder irgend jemand anderes
ausführt hat das Motiv, dich zu schützen, auf angenehmes hin oder von Schmerzen
weg zu bewegen. Ausnahmslos. Analysiere die Handlung auf diese generelle
Verhaltensprinzip hin und du wirst einen guten Grund finden, warum sich jemand
sooo und nicht anders verhält. Es ist eine Strategie, die immer wieder ausgeführt
wird. Es scheint zwar immer um etwas anderes zu gehen, aber das universelle
Prinzip dahinter ist immer aktiv.
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Das kleine Chaos aufrecht erhalten.
Du hast es geschafft und bist in einer Firma angestellt und auf dem Weg nach oben?
Prima!
Beachte jedoch den folgenden kleinen Tip: "Halte das kleine Chaos aufrecht", den
mir eine Führungskraft nach seiner Pensionierung gegeben hat.
In anderen Worten: "Erledige deine Aufgabe perfekt, zeige aber nicht bis in alle
Einzelheiten, wie du es anstellst. Behalte die wichtigste entscheidende Einzelheit
für dich und hüte sie wie deinen Augapfel."
So kann dir keiner am Stuhl sägen oder dich weg rationalisieren. Mache dich
unentbehrlich, (obwohl jeder ersetzt werden kann) und behalte dein Spezialwissen für
dich. Sei dabei aber nicht überheblich oder herablassend. Sollten deine Vorgesetzten
erkennen, was du hier abziehst, kannst du ganz schnell an der frischen Luft oder auf
einem absteigenden Ast sitzen.Erzeuge, als persönliche Eigenschaft, bewußt ein
kleines Chaos, das du beherrscht; befasse dich nicht mit Kleinkram und Einzelheiten
und dein Weg ist gesichert.
Bedenke: Dies ist ein Tip von einem, der es wirklich gut mit dir meint und er hat
seinen Ursprung aus dem realen Leben.
.... und er funktioniert.....
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Das Evolutions-Prinzip.
Vor ein paar Jahren, ereignete sich in den (ich glaube) italienschen Alpen ein
Erdrutsch, der ein ganzes Tal verwüstete und unbewohnbar machte. Man war schlau
genug oder nur zu faul, und ließ es einfach unberührt liegen. Nach 2-3 Jahren zeigte
sich dort eine intakte Flora und Fauna (das ist eine Pflanzen- und Tierwelt), die sich
in perfekter Harmonie im Gleichgewicht befand. Seltene, in der Region, fast
ausgestorbene Vögel und Pflanzen siedelten sich dort wieder an. Der Erdrutsch hatte
eine Umgebung geschaffen, die perfekt auf die Bedürfnisse der Vögel und Pflanzen
abgestimmt war, so das es unausweichlich war, daß sich genau die passenden
Exemplare dort ansiedelten.
Hier zeigt sich das universelle Evolutionsprinzip. Eine Umgebung zieht genau die
speziellen Lebewesen (mit den entsprechenden Verhaltensweisen) an, die darin
perfekt rein passen. Entweder siedeln sich existierende Lebensformen (Tiere und
Pflanzen) an, oder wenn es sie nicht gibt, entwickeln sich neue.Verändern sich die
Umweltbedingungen, so wandern die Lebensformen ab, sterben aus oder passen sich
neu an.
Genau das passiert immer und überall. Schau nur hin. Ob im Beruf, in der Familie,
im Garten, im Freundeskreis oder im Verein, es ist immer gleich. Verändert sich aus
irgendeinem Grund die Gegebenheiten, gehen die Lebesformen ein, die sich nicht
anpassen können und neue entstehen, die dort besser existieren können. Du kannst
zwar versuchen die Umgebung wieder so zu verändern, das du wieder dort wieder
einfach und zufrieden leben kanst, aber das ist mit deutlich mehr Aufwand
verbunden, als sich anzupassen. Gehst du nämlich zu langsam vor, drängen Andere
an das entstehende Vakuum. Das Leben drängt zur Entfaltung. Findet es seinen
idealen Platz, trägt es Früchte und bringt eine Vielzahl hervor, die unbeschreiblich
ist, und du stehst im Abseits.
Kämpfe also nicht wie ein Wahnsinniger um deine Umgebung zu verändern, sondern
lausche nach innen. Finde deine wahre Bestimmung, das was dir Freude bereitet und
gehe deinen Weg.
Alles Jammern, wie ich es tagtäglich erlebe, bringt Nichts, außer der Gewissheit nicht
alleine mit seiner Meinung zu stehen. Analysiere die Systeme und dein persönliche
Vorlieben, Kenntnisse und Fähigkeiten und handel entsprechend.
Ein zweites elementares Evolutionsprinzip ist "Das Prinzip der stetigen, laufenden
Veränderung".
Alles ist ständig in Bewegung, verändert sich laufend und endet irgend wann.
Analysiert man die Geschehnisse der Welt zurück, zeigt sich, das es immer einen
Auslöser für ein Ereignis gibt. Dieses Ereignis hatte jedoch, damit es geschehen
konnte, auch wieder einen Auslöser. Dies können wir nun weiter durchspielen bis
zum Urknall, sofern es ihn überhaupt gegeben hat.
Versuche also nicht irgendeinen Grund für etwas zu ergründen, was dir geschehen
ist. Aus o.g. Gründen ist es nicht möglich, einen ursächlichen Grund zu finden. Du
kannst bei deiner Analyse zwar irgendwo stehen bleiben und sagen, "Jawoll, das ist
es warum ich mich so verhalte ...". Aber das bringt dich nicht weiter, und ist
wahrscheinlich sowieso falsch. Es gibt wahrscheinlich ein primäres Reiz-ReaktionsProgramm, aber immer weiter zu analysieren wäre sinnlose Energieverschwendung.
Laß also die Vergangenheit ruhen, und konzentriere die lieber auf das Hier und
Jetzt. Mag sein, das dich deine Vergangenheit bis jetzt beeinflußt hat. Aber nun
kennst du ja die Techniken um dich zu verändern.
Benutze sie.
Kämpfe nicht gegen die Veränderungen an, die im privaten Leben, am Arbeitsplatz,
im Freundeskreis, im Wohnort und überall, die täglich auftreten. Du würdest
verlieren. Es ist der Weg der Evolution. Integriere dich und passe dich an. Nutze ihn
zu deiner Weiterentwicklung.
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Das Ausfüll-Prinzip
Das Evolutions- und das Blumentopf-Prinzip bilden mit diesem Ausfüll-Prinzip eine
perfekte Einheit. Alle 3 Prinzipien ergänzen und bedingen sich unter- bzw.
gegeneinander.
Und so beschreibt das Ausfüllprinzip, bis zu welchem Maß sich die Dinge
entwickeln.
Sollte z.B. jemand unheimlich stolz darauf sein, wie viel Stress er ertragen bzw. auf
der Arbeit leisten kann und dies auch noch herumerzählen, so ist es wahrscheinlich,
daß er genau so viel aufgebrummt bekommt, wie er maximal ertragen kann. D.h. Die
Belastungen steigen immer bis zum Grad der eigenen Erträglichkeit.
Ein anderes Beispiel: "Wieviel Müll sammelt sich in deinen Schränken an?" Obwohl
ich dich nicht kenne, weiß ich es. Es ist immer genau so viel darin, wie Platz
vorhanden ist.
Oder ein anderes Beispiel: Egal wieviel du verdienst. Am Monatsende hast du meist
alles ausgegeben. Bzw. sogar ein wenig mehr. Im Jahresmittel zeigt dein MonatendeKontostand genau den Betrag an, den du relativ problemlos (mental) ertragen kannst.
Und es ist vollkommen egal, wieviel du überwiesen bekommst.
Im Endeffekt ist es so. Du gibt den Rahmen vor, und handelst dann so, bis dieser
genau nach deinen Vorstellungen ausgefüllt ist.
Und was folgerst du für dich daraus? Mein Tip. Setzte die Grenze die du ertragen
willst einfach herunter und wie durch Magie verschwindet der Stress. Eben weil du
dir nicht jeden Mist aufhalsen läßt.
Und wenn du nun meinst, das sei nicht realistisch, dann sag ich dir: "Dann benutzt du
eine uneffektive Strategie. - Denn ich weiß wie es geht. Ich habe keinen Stress mehr seit JAHREN".
letzte Aktualisierung am: 12.02.02
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Das Blumentopf-Prinzip
Eine Topfpflanze wird nur so groß, wie sie im Topf Platz hat. Läßt du sie in einem
kleinen Topf, mickert sie vor sich hin. Steckst du sie in einen größeren Topf, dann
kann sie sich weiter entfalten und wachsen.
Ich habe mal gelesen, das Goldfische ihr Wachstum auch an der Größe des
Aquariums ausrichten. Dies kann ich aber weder bestätigen noch dementieren. Ich
habe kein Aquarium.
Aber was ich bestätigen kann ist, daß sich Menschen gemäß ihrer Umwelt
entwickeln. Steckt jemand in den letzten Asso-Vierteln, dann paßt er sich dort an.
Heiratet er/sie jedoch in eine der reichsten Familien, dann verändert sich das ganze
Wesen. Er/Sie kann dann auf einmal Geschäfte abschließen und Verantwortung
übernehmen, die vorher für ihn/sie undenkbar gewesen wären.
Deswegen: Suche dir deinen Lebensraum und Umgang weise aus.
letzte Aktualisierung am: 09.01.02
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Wenn Stolz schadet
Jemand sagt: "Ich bin stolz auf mich, weil ich dies ...(irgend etwas).... geleistet habe."
Damit verbalisiert er seine Einstellung zu einer bestimmten Tat. Er wertet sein
Selbstwertgefühl auf, weil er etwas geleistet hat (TUE-Strokes).
In einem anderen Beispiel streiten sich zwei. Einer wollte die ganze Zeit etwas
haben, was ihm der andere nicht geben wollte. Nach einiger Zeit gibt er sich
geschlagen und will nachgeben. Mit dem Ergebnis der erste will es nicht mehr.
"Nein, jetzt will ich auch nicht mehr, jetzt habe ich auch meinen Stolz".
Oder in diversen Partnerschaftsstreitereien hört man oft die Aussage: "Ja hab ich den
das nötig? Jetzt habe ich auch meinen Stolz".
Wenn ich so einen Schwachsinn mir anhöre, dann wird mir immer übel. Ehrlich.
Wenn dir imaginäre Stolz- oder Ehregefühle wichtiger sind, als deine Ziele oder
Bedürfnisse, dann hast du für mich nicht mehr alle an der Klatsche.
Aber ich weiß ja, so bist du nicht .......oder?
letzte Aktualisierung am: 20.07.98
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Das Hamsterprinzip
Manche Angestellten verhalten sich wie Hamster. Sie gehen pünktlich in ihr Rad und
rennen los.
8 Stunden am Tag. - Mit einer etwas höheren Intelligenz ausgestattet wie besagter
Hamster, stellen sie irgendwann fest, daß sie sich keinen Millimeter bewegt haben.
Und was mache sie dann? Sie rennen bald 12-14 Stunden am Tag. Aber auch das
bringt sie nicht weiter. Also rennen sie auch Samstags und Sonntags.
Irgendwann merken sie, das bringts nicht und die kommen zu dem Schluß, sie
müßten schneller und fester rennen. Gesagt getan und dann zwischen 45 und
50.....Bums...Herzinfarkt.
Doof gelaufen. Sie hätten nur mal anhalten und ein wenig nachdenken brauchen:
"Wo bin ich?", "Wo will ich hin?", "Ist es der richtige Weg?" Usw.
Sei also kein Hamster
letzte Aktualisierung am: 18.01.99
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Laß doch den Müll in deinem Leben
vorbei schwimmen.
Ich war vor ein paar Jahren mit einem Freund in Frankreich zelten. Er ist ein
begeisterter Angler und er wollte dort an einem Fluß Forellen (oder andere ..keine
Ahnung mehr..) angeln. Er packte also seine Ausrüstung zusammen und zog am
frühen Morgen los. Ich frühstückte erst und ging dann mal bei ihm vorbei, um zu
sehen ob es abends Fisch geben sollte. Und was war das Ergebnis?
Er kam mir mit einer großen Plastiktüte entgegen. "Na? Was gefangen....?" waren
meine ersten Worte , doch er schüttelte den Kopf. Als ich wissen wollte, was er im
Beutel hatte, zeigte er es mir. Alte Plastiktüten, Bierflaschen, verrostete Coladosen,
alte Papierschnipsel und anderen Müll.
Auf meine Frage, wieso er dem Müll nicht hat vorbei schwimmen lassen, antwortete
er, es störe ihn.
Für mich fiel bei dieser Aussage es wie Schuppen aus den Haaren. Mir wurde klar,
das viele Bekannte nach dem gleichen Verfahren handelten. In einem Gespräch
macht irgend jemand eine Müllaussage wie : "Das ist aber ein Nachteil von ......,
wenn .....". Sofort hüpft jeder darauf und verfällt in Grundsatzdiskussionen ob es gut,
schlecht oder von Vor- oder Nachteil ist wenn.......
Scheißegal. Laß diesen verbalen Müll vorbei ziehen. Reagiere nicht darauf. Ist es ein
wirklich wichtiges Problem oder Anliegen beim Gesprächspartner, dann läßt er sich
nicht damit abspeisen. Ist es aber eine Müllaussage, kommt gar keine Diskussion auf.
Perfekt.
Handel bei anderen Problemen, die dich nicht betreffen genau so. Laß den Müll
vorbei schwimmen. Fühle dich nicht angegriffen. Laß es gehen.
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Sich selbst erfüllende Prophezeiungen.
Ein führender Börsenberichterstatter, gibt in einer führenden Börsenzeitung die
Information preis, die XY-Aktie falle demnächst ins Bodenlose. Sofort verkaufen alle
Deppen, davon gibt es recht viele, ihre XY-Aktie mit dem Ergebnis: Der Wert fällt.
Hätte er nichts gesagt, wäre wahrscheinlich auch nichts passiert.
Deine Frau sagt dir morgens, du solltest heute besonders vorsichtig fahren, sie hätte
geträumt, du würdest einen Unfall bauen. OK, du fährst natürlich besonders
vorsichtig und Rummms ist es passiert. Da kam einer von irgendwo her und deine
Jolle ist Schrott.
Die Schlußfolgerung: Entweder kann deine Frau hellsehen oder du hast diesen Unfall
unbewußt mit herbei geführt, weil du ihn vermeiden wolltest.
Denken wir noch einmal über die Funktionsweise des Gehirnes nach. De größte Teil
deiner Gedanken, existiert in der Form der vitalen Ideen. Wenn du ständig denkst, du
mußt keinen Unfall bauen, so ist in dir das Bild eines Unfalles präsent. Und damit die
Wahrscheinlichkeit, daß du dich genau auf diese Bild zu bewegst. Jede Vorstellung
in dir, dringt nach außen. Erinnerst du dich?
Sich selbst erfüllende Prophezeiungen nutzen im Prinzip, die Macht der
Erwartungen, die über die Verbalisierung auf andere übertragen werden.
Um in einem großen Betrieb, etwas zu erreichen, was eigentlich keiner will, brauchst
du dein gewünschtes Ziel (Umzug deiner Abteilung, Umbesetzung eines
Abteilungsleiters, Privatisierung einer Abteilung u.s.w) nur in Worte zu fassen und
als Gerücht an den richtigen Stellen zu plazieren. Wiederhole es in unregelmäßigen
Abständen, bis es eintrifft. Bei mir funktionierte es fast immer.
Experimentiere doch einmal ein wenig damit herum. Du wirst über das Ergebnis
beeindruckt und begeistert sein. Versprochen.
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Relativitäts-Theorie
Alles ist relativ." Ein netter Satz. Und so schön einfach. Jedoch beachten ihn die
meisten nicht.
Aber, es steckt jede Menge Weisheit darin.
Denn, was in einem Bereich ein Fluch ist, kann in einem anderen ein Segen sein.
Und/Oder umgekehrt.
Und was nützt dir die beste Eigenschaft, wenn sie dir nur Probleme bereitet, oder sie
von anderen ausgenutzt wird, weil du dich nicht nein zu sagen traust? Eben...
NICHTS.
Erkenne: Einige Dinge, die geschehen, sind nützlich, in einem anderen
Zusammenhang aber nicht.
Deswegen: Augen auf, Ohren auf und entsprechend deinem Bauchgefühl gehandelt.
letzte Aktualisierung am: 02.06.00
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Alles ist Feedback. (Kommunikationsergebnisse).
Jede Reaktion, die du bekommst, ist ein Ergebnis auf eine vorher gehende Aktion von
dir.
Was will ich dir damit sagen? Ganz einfach, bekommst du eine merkwürdige
Reaktion von deinem Gesprächs- bzw. Kommunikationspartner, bist du eigentlich
selbst verantwortlich. Du hast diese ja selbst hervor gerufen.
O.K. Du magst nun einwenden, du hättest keine Schuld, wenn du eine einfache Frage
stellst, oder eine ganz banale Aussage machst, und dein Partner wie das HBMännchen hoch schießt. Stimmt. Du hast nur den Auslöser für den (HB)Katapult
gedrückt. Zwar war das ungewollt, aber dennoch, du warst es.
Daraus zeigt sich dem erfahrenen Kenner, der du nun mittlerweile auch sein müßtest,
wenn du alle Seiten bis hier hin, aufmerksam gelesen hast, daß alles, was du
unternimmst eine Reaktion hervor ruft. (Alles hängt mit allem zusammen) .
Willst du also, eine bestimmte Reaktion von deinem Gesprächspartner erhalten, und
er reagiert nicht in deinem Sinne, so mußt du nur dein Verhalten, dein Strategie,
so lange verändern, bis er dir das gibt, was du haben möchtest. Mit Freude. Das
hört sich nicht nur einfach an, es ist es auch. Allerdings kann es sein, daß dir der
Energieaufwand dafür zu groß ist. Das ist dein gutes Recht. Dann laß es sein. Aber
dann beschwere dich nicht.
(Ähnliche Kapitel: Unangenehme Personen, Müllgespräche, Diskussionen)
Vollkommen falsch wäre es mit Druck, den Partner ändern zu wollen. (Hallo
Mädels... Jawohl ihr seit gemeint)
Die Aussage: Alles ist Feedback" kann auch auf alle anderen Bereiche ausgeweitet
werden.
Z.B. gibt es nach der o.g. Aussage keine Niederlagen. Super oder? Da alles
Feedback ist, so kann das Ergebnis einer Aktion nur dann eine Niederlage sein, wenn
du diese als endgültig für dich anerkennst. Ansonsten ist jedes Feedback-Ereignis
nur der Hinweis, daß die Aktion noch nicht in alle Einzelheiten durchdacht war und
das noch etwas zu verbessern ist.
Tue es also...
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DynaTop
Du willst die Sterne; und ganz nach oben? OK. Ich helfe dir. Es ist ganz einfach.
Lehne dich zurück und mache dich für die folgenden Informationen aufnahmefähig.
Sie werden in einem Kurs für mehrere tausend Mark für Manager und Selbständigen
angeboten und von diesen auch besucht und bezahlt. Die Wirksamkeit ist
nachweisbar und ihr Geld voll wert. Trotzdem entschließe ich mich jetzt, hier und
heute, dieses Wissen, wie immer - uneigennützig, zu veröffentlichen. Also, bist du
bereit? Dann los.
Der Weg zur Nummer 1, egal ob im Büro, im Verein, als Selbständiger, im
Einzelunternehmen, im Mittelstand oder als Weltkonzernführer, führt nur über eine
Spezialisierung. Du mußt dich als "der Spezialist" etablieren. Als Marktführer (Der
Markt ist hier als allgemeines Betätigungsfeld zu verstehen) hat man mehrere
Vorteile. Er bestimmt was läuft, ist der Trendsetter. Er gibt das Tempo vor und alle
anderen folgen. Doch wie wird man Marktführer? Nun in einigen Sätzen:
Konzentriere dich auf deine Stärken, auf das, was du gerne tust und besonders gut
kannst. (Vergesse deine Schwächen. Willst du diese beheben und konzentrierst du
dich darauf, wirst du kein Spezialist, sondern bestenfalls durchschnittlich.) Deswegen
konzentriere dich nur auf deine Stärken, auf einen Punkt. Je spitzer (konzentrierter)
der Punkt ist, desto einfacher geht es. (Deswegen benutzt man einen Nagel auch mit
der Spitze nach vorne. Logisch ..oder?)
Kombiniere sie, wenn du mehrere hast. Du bist einmalig. Spezialisiere dich und
suche dir eine Zielgruppe die genau diese Fähigkeiten benötigt. (Ich höre schon, wie
deine flache Hand an deine Stirn klatscht) Aber jetzt kommts: Löse mit deinen
Fähigkeiten, das dringendste Problem dieser Zielgruppe. Das, und nur das wird
belohnt. Wasserträger, die was bewegen, gibt es genug. "Big-Problem-Löser"
werden gesucht und bezahlt. Reichlich. Die Zielgruppe sollte am Anfang klein genug
ist, damit du problemlos zur "Nummer 1" aufsteigen kannst. Das ist das "Primärziel".
Die Nummer 1 werden, und du mußt dein "Produkt" verkaufen. Es gibt nur eine der
4 Möglichkeiten, die dein Produkt sein kann.
1. Ein richtiges Produkt, das man anfassen kann, und dessen Besitz dieses
Problem löst
2. Dein Spezial-Wissen
3. Eine spezielle Dienstleistung
4. oder einfach nur eine geniale Idee.
Achte aber auch darauf, daß es kein einmaliges Problem ist, sonst ist ein Verdienst
auch nur einmalig hoch sondern auch nur ein-malig. Und auf Dauer ist das auch
wieder nur stressig. Es muß ein Dauerproblem sein, dann hast du gewonnen.
Im Klartext: Konzentriere dich auf deine Stärken, und setze sie dort ein, wo sie am
nötigsten gebraucht werden. Löse dieProbleme und laß alle wissen, wer sie gelöst
hat. Thats it.
Ein kleiner Haken existiert aber noch. Experten und Spezialisten sind nämlich
Fachidioten. Verändert sich die Marktlage, kann es ganz schnell sein, daß diese
spezielle Fähigkeit nicht mehr gebraucht wird. Und schwupps ist man weg von
Markt. Blöd gelaufen.
Diesem vorzubeugen ist der nächste Schritt, wenn du also fett drin sitzt, erweitere
deine Kenntnisse, deine Macht, verbessere deinen Service und breite dich wie ein
Krebsgeschwür aus. Mache dich unabkömmlich. Solltest du weitere Kenntnisse
benötigen, gehe eine Kooperation mit einem Partner ein. (Selber schaffen macht nur
müde) Dieser sollte aber nicht in die gleiche Kenntnisskerbe schlagen wie du,
sondern seine Fähigkeiten müssen deine ergänzen. Das ist extrem wichtig, sonst
schaffst du dir deine eigene Konkurrenz. Alleine bist du stark. Gemeinsam seit ihr
unbesiegbar. Und wenn du/ihr es geschafft habt, dann expandiert.
Und solltest du dann ganz oben angekommen sein, erinnere dich wer dir diese Tips
gab, und melde dich bei mir. Wegen der Rechnung.
letzte Aktualisierung am: 31.07.01
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LCE - Life Changing Event
Ich habe es erlebt. Da ist einer ein ganz ruhiger Zeitgenosse und er wird z.B. von
seinen Kollegen ausgenutzt, bis ihm eines Tages der Kragen platzt. Er kündigt von
einen Tag zum anderen, weil seiner Meinung nach - es ab sofort nicht mehr so weiter
gehen kann. Ein (für Außenstehende) unscheinbares Ereignis, läßt die Situation
eskalieren. Es ist wie der berühmte Tropfen, der das Faß zum überlaufen bringt. Ein
Alles-veränderndes-Ereignis (Im Seitensprung-Ratgeber gibt es etwas ähnliches). Ein
Life-Changing-Event (=LCE)
Dabei ist es oft gar nicht das Ereignis selber, sondern die individuelle Interpretation
derjenigen, dem es geschieht. Seine persönliche Grenze ist erreicht - die Grenze des
(mentalen) Schmerzes. Mehr will und kann er nicht ertragen. Und dann geht er los,
wie von einer Tarantel gestochen.
Aber so weit braucht man es ja nicht zu kommen zu lassen. Man kann nämlich
jederzeit frei festlegen, ob man etwas in seinem Leben radikal ändern will. Einfach
so. Jederzeit.
Denn das LCE ist nicht der Grund, sondern oft nur der Auslöser, für etwas was einen
schon länger stört. Und zu sagen "Jetzt reicht es" - das kannst du doch wohl auch so.
Oder etwa nicht?
letzte Aktualisierung am: 11.02.02
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* EMail an EgoPower *
Der Seitensprung-Ratgeber
Na dann wollen wir uns einmal einem neuen und zugleich interessantem Thema
widmen. Dem Seitensprung.
Nehmen wir einmal an, du wärst in einer festen Beziehung und hast mal einfach
einmal unbändige Lust, mit einem/einer anderen eine Nacht lustig durchzuhecheln.
Aber du glaubst es geht nicht so einfach? Und du bist auch schon seit Jahren aus der
(Jagd-)Übung. Macht nichts. Wir schaffen das. Null-Problemo.... Doch Jahre der
(freiwilligen oder aufgezwungenen) Treue hinterlassen ihre Spuren im Kopf, die erst
einmal überwunden werden wollen.
Das Aller-aller-aller-ALLER-Wichtigste ist natürlich ein Partner. Und darauf mußt
du dein UC erst einmal wieder fokussieren. Auf die mögliche Beute (Im Jägerjargon
gesprochen). Jahre der "Abstinenz" haben den Killerinstinkt in dir erschlaffen lassen.
Vielleicht zweifelst du auch an deinem Aussehen? (Schlimm schlimm, wenn das so
ist.)
Aber jetzt schön der Reihe nach. Setze dich einmal für eine Stunde in einen xbeliebigen McDonald und schau dich um. Die meisten Paare, die rein kommen sehen
durchschnittlich aus und labern, beim genauen Zuhören, nur dummes Zeugs. Nicht
wahr? Richtig! Genau wie du und ich. Und hat es sie nicht davon abgehalten einen
(Sex-)Parter zu finden. NEIN. Das Aussehen und die "Intelligenz" haben demnach
keine Hinderungsgrundqualitäten. Das ist es nicht. Höchstens, wenn die Unterschiede
zwischen beiden zu gravierend sind, kann es in der Waagschale den entscheidenden
Ausschlag zum Nein geben. Aber der kann durch andere Pluspunkte wieder wett
gemacht werden.
Wenn du also nun erkannt hast, das es potentiell möglich ist, einen
Seitensprungpartner zu finden, dann gehst du im besagtem McDonald in die Phase 2
eintreten. Schaue dir alle an, die dort herumlaufen, und teilen sie ein.
In
●
●
●
Nein, niemals - (Mit-denen-nicht-Partnern)
Ja, sofort - Partner
Och jo, bei Bedarf käme die/der schon in Frage - Partner
Wem das jetzt zu sehr sexistisch ist, dem kann ich nur sagen. Richtig! Darum macht
es ja so einen Riesenspaß.
Statistiken besagen, daß über 70% aller Paare schon einmal ihrem Partner "untreu"
gewesen sind. Also die überwiegende Mehrheit. Wenn man jetzt noch in Betrachtung
zieht, daß es einfacher ist, einen Partner für eine Affäre zu finden, als einen für das
ganze Leben, und du schaust dich mal "objektiv" um, wie viele einen gefunden
haben, dann stehen die Chancen gar nicht schlecht. Und da die Zahl der (einsamen)
Singlehaushalte weiter im steigen ist, dann kannst du theoretisch davon ausgehen,
daß du auf goldenem Seitensprung-Mutterboden stehst.
Die einzige Hürde ist, wie lernt man jemanden aus der "Masse der Beute-Partner"
kennen. Nun ganz einfach. Du mußt mit offen Ohren, Augen und einem "allzeitbereitem Geist" durch die Welt gehen. Wenn du deine Wohnung verläßt, bist du auf
der Pirsch. Nicht weil du mußt, sondern weil es Spaß macht. Solltest du krampfhaft
versuchen jemanden kennen zu lernen, dann bist du nicht du selbst, sondern verstellst
dich. Absolut tödlich für jede Jagd. Die Einstellung "Ich bin bereit, egal was
passiert..." ist da schon viel erfolgversprechender.
Das Wichtigste ist der Augenkontakt. (Nicht starren - Depp!). Irgendwann treffen
sich 2 Blicke und wenn dann bei beiden die Mundwinkel leicht nach oben zucken,
dann ist es passiert. Zwei mögliche Partner, haben sich im Meer der Alltäglichkeit, in
der richtigen Stimmung, am richtigen Ort zu einem günstigen Zeitpunkt
VIELLEICHT (?!) gefunden. So arbeitet der selektive Zufall!
Jetzt dran bleiben. Aber nicht aufdringlich. Gelingt der Augen-Lächeln-Kontakt ein
2tes mal, kannst du davon ausgehen, das möglicherweise die Chemie zwischen euch
stimmen könnte. Nur solche Partner kommen in Frage. "Liebe auf den 2ten Blick?"
Vergiß es. Entweder es knallt (wenn auch leise) bei beiden sofort, oder gar nicht.
Jetzt den Kontakt herstellen... (Wie? Soll ich das etwa auch noch für dich erledigen?
Etwas alleine mußt du schon noch tun.) und dabei aber nicht mit der Tür ins Haus
fallen. Schön langsam. Denk dran, es ist ein Spiel. DAS SPIEL. Ein schönes aufregendes Spiel. (ATFI & ATFS)
Oder bist du notgeil und hast es eilig? Wenn JA, dann mach dich erst mal locker
, (Niemals mit einer geladenen und entsicherten Waffe herum rennen.... ? You
know what I mean...oder....) sonst hast du verdammt schlechte Karten.
Hihi.... Außerdem läßt sich damit a) verdammt schlecht laufen und b) noch weniger
gut denken.
Erst mal vorsichtig kennen lernen und niemals lügen. Immer bei der Wahrheit
bleiben, oder du handelst dir nur Stress ein. Du bist verheiratet? Gib es zu. Du lebst
mit jemanden zusammen? Gib es zu. Es ist ja erst einmal eine rein platonische
"Beziehung" (oder noch nicht einmal das... bisher). Ein vorausschauendes "Ruf
trotzdem nicht bei mir zu Hause an (schließlich hast du ja dein Handy (siehe unten)),
mein Partner/Freund/Mann/Frau/usw. reagiert übertrieben eifersüchtig." Dies ist
eine ganz pfiffige Strategie. Akzeptiert er/sie es, gehst er/sie ein
"Geheimhaltungsbündnis" ein, und steht als zukünftiger Seitensprungpartner ganz
ober auf der Liste. Weil er/sie deine Spielregeln akzeptiert und durch die Annahme
die weitere Entwicklung billigend in Kauf nimmt, bzw. sie geradezu fördert, diese(r)
Schlingel/Schlingeline.
Zuhause mußt du allerdings vorausschauend dir schon einmal ein unkontrollierbares
Hobby zulegen, oder irgendwas anderes organisieren, warum du jetzt öfters nicht da
bist. Job ist gut. Fitneßzentrum ist auch gut. Außendienst ist perfekt.
Volkshochschule kommt auch glaubwürdig. (Danach noch mal mit den anderen einen
trinken gegangen.... kann ja zuhause bei ihm/ihr gewesen sein.. hehe.. und ist nicht
gelogen) Wichtig ist, du darfst dich nicht in Widersprüche verstricken. Deine
Aussagen müssen durchgängig und sein. Am Besten sagst du "modifiziert" die
Wahrheit. Tip: Erst lügen, wenn es absolut nicht mehr anders geht. Aber dann
aufschreiben, das du weißt, was du jemals gesagt hast.
Wichtig ist auch ein eigenes Pre-Paid-Karten-Handy. Braucht man wegen dem Job.
Ist von der Firma, für Notfälle. Deswegen soll auch kein anderer zuhause dran gehen.
Wichtig: Die Nummer des zukünftigen/aktuellen Sexuellen-ErgänzungPartners(SEP) nicht mit Vornamen eintragen. (Falls jemand doch mal einen Blick
drauf wirft.) Sondern unter unverfänglichen Kürzeln wie "ADAC" oder "D2-Service"
speichern, wenn du sie schon speichern mußt.
Zuhause den Namen des SEP etablieren. Natürlich in einem anderen Zusammenhang.
("Ich war mit Sabine(=SEP), Klaus und Erwin (Klaus und Erwin waren nur im
Geiste bei euch) noch mal auf ein Bierchen") Es muß absolut harmlos klingen. Denn,
wenn du davon zuhause erzählst, dann kann es ja wohl nichts Schlimmes oder
Gefährliches daran sein. Oder? Fällt irgendwann einmal, aus irgend einem blöden
Zufall heraus der Name "Sabine" klingen sonst die Alarmglocken in den schrillsten
Tönen, aber so.. "Ach ja Sabine.. das ist die mit den 2 anderen Kollegen" (Hehe..)
Wichtig ist auch, du darfst deinen Hauptpartner niemals unterschätzen, und sollst zu
Hause dein Verhalten (vielleicht aus einem schlechten Gewissen heraus) niemals
großartig ändern. Bist du in der Vergangenheit ein Stoffel gewesen, dann darfst du
nun nicht zur Ausgeburt der Fürsorge mutieren. Merke: Stoffel bleibt Stoffel... auch
wenn er woanders wildert.
Und alle möglichen Ausreden sollten vorab schon geübt werden. Stell dir vor: Aus
irgendeiner dummen Eingebung (das gibt es wirklich) heraus fragt dich dein Partner
spontan "Sag mal, betrügst du mich?" Dann darfst du nicht ins Stottern geraten,
sondern muß professionell reagieren können. Aber in einer ausweglosen Situation,
wenn er/sie es von irgendwem einen Tipp bekommen hat, mußt du es zugeben
können. Ein erleichtertes "Uff was bin ich froh das es nun raus ist.. ich wollte es
schon irgendwie beichten. Wußte aber nicht wie... Ja, es ist passiert... (und jetzt
irgendeine rührige Geschichte rüber wachsen lassen)"... und um Verzeihung
heucheln.., sofern dein Seitensprung ein "Sprung zur Seite" war.
Es könnte natürlich sein, das jedoch daraus ein LCS-Erlebnis wird. Was das ist.. ein
LCS?
LCS = Life Changing Sex. Das lebensverändernde Sex-Erlebnis. Es kann dich
treffen.. Jederzeit. Und es ist wie alles im Leben - zweischneidig. Auf der einen Seite
ist es ein fantastisches Erlebnis und auf der anderen ein großer Mist. Es ist nämlich
möglich, daß du, nach einem LCS, auf einmal nicht mehr mit deinem bisherigen
Partner leben kannst/willst. Seine oder ihre Nähe dich fast aggressiv macht. Ziehe
dann die Konsequenzen. Aber schnell. Bis dahin habe eine "spritzige" Zeit und jede
Menge Fun.
Noch ein Tip zum Sprung-Ort. Solltet ihr beide verheiratet sein, bzw. einen Partner
haben, und könnt deswegen nicht zu einem von Euch gehen, dann kommen einige auf
die Idee, Freunde zu fragen, ob diese nicht mal ihre Kuschelwiese zu Verfügung
stellen. Ganz ganz schlecht. Denn dann habt ihr dann einen Mitwisser. Was
momentan vielleicht noch nicht einmal schlimm ist. Aber wer sagt denn, dass dieser
Freund für immer ein Freund bleibt, zumal wenn er auch einen eurer Partner kennt.
Vielleicht plagt ihn irgendwann ein schlechtes Gewissen oder der blanke Neid. Wer
weiß das schon. Und so einer kann immer die Bombe platzen lassen. Ganz
gefährlich.
Ein Hotelzimmer ist da schon besser. Geht aber auf die Dauer ins Geld. Ein genialer
Tip ist:
Geht einfach in einen Swingerclub. (Natürlich nicht beim ersten Mal) Viele nehmen
von Frauen und in eurem Fall viel wichtiger, von Päarchen keinen Eintritt. Deren
Motto ist: "Alles kann, nichts muß". Also wenn ihr nur Augen, Hände usw. für euch
habt, dann ist das OK. Verdrückt euch in irgendein Separee und laßt es flutschen.
Und meist gibt es auch noch etwas zu essen und zu trinken dazu. Und die Kosten,
wenn es nicht umsonst ist, betragen nur den Bruchteil eines gescheiten
Hotelzimmers.
Hihi.. Fragt mich einfach... ;-))
That.... is the life.
letzte Aktualisierung am: 11.02.02
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Der Sinn von unangenehmen Gefühlen
Da in der Frühgeschichte der Menschheit, als der Urmensch noch auf Erden
wandelte, sich die verbale Sprache noch nicht entwickelt hatte, kommunizierte dieser
Urmensch mit sich selbst, wie alle Tiere übrigens auch, über Gefühle. Hörte er wie
im "mentalen Super-Gau"-Beispiel, schon beschrieben, das ungewöhnliche Knacken,
rannte er wie verrückt los. Doch warum? Was war der interne Auslöser? Ganz klar:
Es war die Angst. Angst setzt Energien frei, entweder für die Flucht, oder für den
Kampf.
Oder nehmen wir einmal ein anders Tier. Ein Raubtier (Tiger, Löwe oder sonstwas) ,
das seine gerade erlegte Beute auffressen will. Jetzt kommst du vorbei, und willst
ihm, diese Beute einfach so, ohne Hilfsmittel, weg nehmen. Auch hier setzen die
seine Gefühle handlungsreaktionen in Gang. Entweder flieht es, oder es greift dich
an, um seine Beute zu verteidigen. Und fertig.
An diesen 2 einfachen Beispielen zeigt sich, (Un-Lust-)Gefühle setzen Handlungen
frei. Kurz es sind sofortige Handlungsbedarfs-Signale. Nur der Mensch, mit seinem
Denkhirn, benutzt seine Un-Lust-Gefühle nicht dazu, wozu sie in ihrer
ursprünglichen Form dienen. Als Starter, um die Un-Lust auslösende Situation zu
beseitigen.
Nein er macht sich solche Gedanken wie: (1.Beispiel Urmensch) "Wieso muß mir
immer so etwas passieren...." (Jammer....) oder (2.Beispiel Raubtier) "Das ist aber
egoistisch von mir, alles alleine haben zu wollen...." oder "Hey ..... das darf er aber
nicht.....Polizei...".
Anstatt zu erkennen: Unlustgefühl = akutes Problem, das sofort gelöst werden muß,
verfällt er je nach Metalität in eine der beiden folgenden typischen
Verhaltensweisen.
Doch zuerst, einmal eine Überlegung welche Art von Problemen es überhaupt gibt.
1. Praktische akute Probleme und
2. Emotionale Probleme
Bei den akut praktischen Problemen (Wohnung abgebrannt, Job verloren, Zu hause
rausgeschmissen, Unfall gebaut (ohne Personenschaden), ausgeraubt worden usw.)
stellt sich die Frage: "OK, das Unlustgefühl zeigt den Handlungsbedarf an. Aber
wieso brauche ich dann weiter noch die UnLust-Emotion? Hilft sie mir?" Ich sage
"NEIN". Sobald du deine Handlungsreaktion gestartet hast, kannst du dir diese
Emotionen sparen. (Doch dazu später mehr)
Und bei den emotionalen Problemen: "Mein Partner regt mich auf, nie (SUPERGAU)
räumt er auf, immer läßt er alles herumliegen" oder lies mal die den gängigen
Frauenzeitschriften und Illustrierten die psychologische Weicheier-Ratgeberecke
durch. Ich sage dazu nur: Sobald keine lebensbedrohende Situation eingetreten ist,
sind dies PIPIFAX-Problemchen. Und solltest du solche besitzen, dann ändere sie
sofort oder leg dir eine andere Einstellung zu, aber höre auf, mit den o.g.
Reaktionsweisen zu reagieren, weil sie wirklich zu nichts anderem taugen, als sich
selber das Leben damit schwer zu machen.
Da ist zum einen die "Arme-Schwein-Mentalität"
Das "arme Schwein" glaubt an den Mangel, und daß er sowieso nicht erreichen,
verdient oder irgendetwas ändern könnte. Sein Lieblingsspruch ist: "Komm du erst
mal in sooo einen Situation, dann weißt du wie ich mich fühle..." Es wird sich in
Selbstmitleid gesuhlt, und gejammert was das Zeug hält. Auf die böse Welt
geschimpft, und die bösen Kollegen und was weiß ich noch alles. Aber nur bei sich
selbst sucht man keine Schuld, obwohl man diese Gedanke nur nicht mehr zu denken
bräuchte, und sie wären verschwunden. Aber es ist ja sooooo schön Tage, Wochen,
Monate oder manchmal Jahre darüber zu lamentieren, wie schlecht es doch einem
geht. Oink Oink
Und zum anderen ist da die "Haifisch-Menatlität"
Bei der "Haifisch-Mentalität" glaubt derjenige auch an den Mangel. Und daran, daß
sie ihn nur umgehen können, indem sie alles an sich reißen, was sie bekommen
können. Es sind die rücksichtslosen Egoisten, die alles in Stücke reißen, was ihnen
vors Maul herum schwimmt, um die besten Brocken zu kommen. Sie greifen alles
und jeden an, sie kämpfen und sind immer in Bewegung und trotzdem bekommen sie
das, wovor sie sich am meisten fürchten, worauf sie sich konzentrieren den Mangel.
Anstatt zu erkennen Probleme sind zum lösen da, und nicht um sich darin zu
wälzen.
Und dann sind da noch ein paar wenige sie glauben auch an den Mangel. Aber nur an
den potentiellen Mangel. Und sie glauben an den potentiellen Reichtum. Sie glauben
an das Gute in der Welt, an sich. Sie erkennen das riesige Potential, das ich hinter
allem verbergen kann, und entfernen alles aus ihrem Leben, was sie behindert.
letzte Aktualisierung am: 19.06.01
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Streifenhörnchen - Motivation
Du hast deine Ziele. Auf einmal siehst du irgendwann, irgend etwas, was dich
deinem Ziel, was immer das auch sein mag, näher bringen kann. Mal ehrlich. Gehst
du dann ab wie ein Streifenhörnchen, um das zu bekommen, was du begehrst?
Oder überlegst du es dir dann 100 mal, bis es gelaufen ist? Zweifelst du etwa?
Vielleicht an dir? Tsts....
Du mußt einen inneren Zwang aufbauen, eine Sucht, die es dir unmöglich macht
NICHTS zu tun, wenn dir etwas begegnet, was du haben willst. Entweder muß das
Ziel so kraftvoll und stark sein, das du wie von einer "Zwille" abgeschossen darauf
zu bewegst, oder auf der anderen Seite muß dir der jetzige Zustand bis zum
Erbrechen so zuwider sein, daß du Du garnicht anders kannst, als etwas zu ändern.
Du mußt handeln ohne zu zögern. Ratz fatz. Zögern, Zweifeln und Nachdenken
beeinträchtigt das Können.
Deswegen, denke nicht... tue es ... SOFORT, wenn du es siehst.
Und jetzt denkst du dir bestimmt. "Ja, er hat schon Recht, aber wie schaffe ich das?"
Gegenfrage: "Wie wichtig ist dir dein Ziel?"
letzte Aktualisierung am: 08.01.02
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Die Macht der Entscheidungen
Du fährst auf der Straße mit deine Auto. Bei 100 km/h platzt dein Vorderreifen in
Fetzen. Du meinst nun, du hast keine Wahl mehr? Ich denke jedoch du hast eine.
Entweder du nimmst die Hände vors Gesicht und wartest auf den großen Schlag, oder
du versuchst das Lenkrad fest zu halten und unbeschadet zu halten.
Du hast die Wahl zwischen Flucht und Kampf.
Keine der beiden Möglichkeiten ist besser oder schlechter als die jeweils andere. Du
entscheidest, welche du nimmst.
So ist es immer. Schon morgens wenn der Wecker klingelt. Du entscheidest: Stehe
ich auf, oder bleibe ich noch 5 Minuten liegen. Danach: putze ich mir die Zähne oder
koche ich erst mal Kaffee. Usw. usw.
Jeder trifft unzählige Entscheidungen. Jeden Tag. Doch ist es nur wenigen bewußt.
Keine Entscheidung zu treffen und es laufen zu lassen, ist auch eine Entscheidung.
Aber dann entscheiden andere für dich. Willst du das?
Betrachte es einmal so: Du bist heute das, wofür du dich gestern, vorgestern, letzten
Monat, letztes Jahr entschieden hast.
Die Zukunft ist ein Geheimnis. Niemand weiß was morgen passiert. Du triffst aber
sekündlich Entscheidungen, die sich auf deine Zukunft auswirken. Treffe sie weise.
Interessant ist auch: Jeder trifft, wie wir gesehen haben, jederzeit selbständige
Entscheidungen. Und doch trauen viele sich nicht zu größere Entscheidungen, ohne
Erlaubnis, eigenverantwortlich zu treffen, obwohl sie die Folgen ausschließlich selbst
zu tragen haben.
Sehe es mal so: Es gibt keine Fehlentscheidungen, nur solche, die positive oder
negative Erfahrungswerte liefern. Alles ist Feedback.
Sie fragen ihren Partner (ist noch OK), Friseur, Arzt, Oma, Opa, Kinder, Nachbarn,
usw.
Laß die Faxen. Du bestimmst über dein Leben.
Tue es........JETZT.
Und du bist es auch, der über die Gefühle entscheidet, die er erleben will. Wenn dir
einer dumm kommt, dann entscheidest du darüber, ob du dich ärgern willst oder ob
du ihn nicht beachtest.
Du entscheidest morgens, bevor du aufstehst, welche Gedanken du denkst. Die Art
und Weise, wie du den Tag beginnst, ist nur von deiner Entscheidung abhängig.
Du gehst ins Kino und schaust dir einen Film an. Aber du empfindest ihn als großen
Mist, förmlich das Schlechteste was du dir in den letzten Jahren angesehen hast.
Frage: "Wie oft schaust du ihn dir noch an?"
Wahrscheinlich nie mehr wieder. Aber wie oft spulst du die gleichen schlechten
Filme in deinem Kopf ab, wiederholst Gedanken, die dir unangenehm sind. Warum?
(Nicht antworten. Niemals WARUM fragen)
Entscheide was du denken willst, was du tun willst und was du empfinden willst.
Und dann tue es auch.
letzte Aktualisierung am: 09.03.01
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Das Haifischflossen - Prinzip
Ereignisse geschehen oft nicht einfach so. Sie entwickeln sich meistens. Dumm es
nur, wenn man die Anzeichen nicht erkennt bzw. nicht wahrnimmt. Aber für einen
geübten Beobachter sind die kleinen Hinweise, das z.B. ein Problem entstehen kann,
wie ein Haifischlosse am Badestrand.
Deswegen erkenne die Anzeichen und benutze ein wenig deine Phantasie, um zu
erkennen, was sich daraus entwickeln kann. Handele sofort, aber bitte nicht panisch
und übertrieben. Dann wäre das Pendel zu weit ausgeschlagen.
letzte Aktualisierung am: 13.02.02
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Zufälle ? Oder gesteuerte Ereignisse?
Wann ins ein Ereignis zufällig. Vollkommen klar, wenn du einen Mathematiker
fragst. Der Zufall ist dann genau zufällig, wenn er sich genau berechnen läßt. Wirft
du 1000 mal einen Würfel, dann müssen alle 6 Zahlen gleich oft gefallen sein. Dann
waren die Würfe zufällig. Ist hier jedoch eine signifikante Häufung einer gewürfelten
Zahl auffällig, ist kein Zufall mehr im Spiel. Irgend etwas Unbekanntes hat hier mit
gewirkt. Erstaunlich.
Aber das ist es nicht, worüber ich jetzt jedoch schreiben wollte. Vielmehr geht es um
diese kleinen "Zufälle" im normalen alltäglichen Leben.
Du denkst an jemanden den du lange nicht gesehen hast, und plötzlich steht er vor
dir. Du suchst eine bestimmte Information und bekommst diese plötzlich von
jemanden ganz unaufgefordert. Du kennst sicher hunderte anderer Zufälle, die dich
bestimmt schon einmal zum erstaunen gebracht haben.
Meistens stellte sich heraus, wenn ich diese Zufälle analysierte, daß ganz normale
Vorgänge hier aktiv waren. Dazu wieder ein Beispiel: Ich hatte mich vor Jahren
wieder einmal von einer guten Freundin getrennt. Wir telefonierten und trafen uns
doch noch relativ regelmäßig. Immer wenn wir und anriefen, hörten wir vom
anderen: "Das muß eine Art Gedankenübertragung gewesen sein. Ich wollte dich
auch gerade anrufen."
Da ich an derartigen Dinge nicht glaube, notierte ich mir mal die Zeiträume zwischen
unseren Treffen. Dabei stellte sich heraus, daß sich nach 3-4 Wochen der "Trieb"
meldete und wir uns anriefen. Als wir neue Partner fanden, hörten diese
"Gedankenlesereien" von alleine auf. So einfach war es.
Meistens gab es ganz normale Erklärungen von "fast übernatürlich erscheinenden
Zufällen". In dem o.g. Fällen der Information, die du suchtest, oder beim Treffen mit
deinem lange Zeit nicht gesehenen Freund, kann jedoch auch der Effekt der
selektiven Wahrnehmung einsetzen. (vergl. Der unbewußte Computer)
Du kennst den Effekt bestimmt. Du möchtest die ein bestimmtes Auto neu kaufen.
Und auf einmal siehst du an jeder Ecke das Modell deines neuen Wagens. Selektive
Wahrnehmung!
Oder du gibt irgendeinen Artikel aus einer Tageszeitung (keine Nachrichten) 3
verschiedene Leute zu lesen und fragst hinterher, was sie zu diesem Artikel meinen.
(Ich weiß es ist ein blödes Beispiel) Aber jetzt wird jeder die Punkte heraus greifen,
die ihn persönlich interessieren. D.h. die Punkte im Artikel die mit ihren eigenen
Werten in Resonanz stehen. Selektive Wahrnehmung!
Etwas wahrnehmen, also etwas für WAHR annehmen ist immer ein ganz
persönlicher Vorgang. Es gibt keine Objektivität. Alles was wir sofort und
problemlos annehmen, steht mit unseren eigenen Programmen und Werten in
Resonanz.
Viele Zufällen können mit diesem Effekt beschrieben und erklärt werden. Aber im
Prinzip ist es auch egal. Vertraue einfach darauf, das diese Zufälle in dein Leben
treten und dann werde sie es tun. Erwarte sie und sie kommen (vergl.
Teleschizomatik)
Oft höre ich von anderen denen ich dieses Prinzip erkläre: "Ich kann mich doch nicht
derartig blauäugig auf etwas verlassen, das ich nicht kenne". Trotzdem schalten sie
täglich den Fernseher, Videorecorder oder ihren Computer ein, ohne genau zu
wissen, wie er funktioniert. Beeindruckend.
O.K. manchmal geschieht etwas aus purem Zufall heraus, oder du kannst beim besten
Willen keine Ursache erkennen. Aber was machts?.....Pech oder Glück? Je nach
Ereignis und anschließender Interpretation von dir.
Aber bei der Entstehung des Lebens haben wir es. Religiöse Menschen wenden dann
gerne ein: "Das Leben auf der Erde kann nicht purer Zufall sein! Es muss eine
ordnende Kraft geben, einen Gott". Das Leben ist in der Tat ein erstaunliches
Phänomen, doch es steht nicht im Widerspruch zum Zufallsmodell. Wir können
allerdings nur erahnen wieviele "Versuche" nötig waren, welche Unmengen an
Welten im Universum seit dem Urknall entstanden sind bevor sich Leben und dessen
höhere Integrationsstufen entwickeln konnte. Leben ist ein exorbitant
unwahrscheinlicher Zustand, doch vor dem Hintergrund der unvorstellbar großen
Möglichkeiten im Universum ist dies zumindest nicht mehr verwunderlich. Nur
durch unsere interne Sichtweise, da wir selbst eine Erscheinungsform von Leben
sind, erscheint es uns so als gäbe es eine göttliche, externe Kraft, die Leben schafft.
Extrern betrachtet ist es jedoch nichts als ein Produkt des Zufalls.
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Die Fähigkeiten
Jeder Mensch besitzt gewisse Fähigkeiten, die er nutzen kann um sich selber zu
beeinflussen, zu steuern und um seine Innenleben zu gestalten, das es für ihn und
seine Ziele nützlich sind. Wir gehen jetzt einmal auf einige allgemeine Fähigkeiten
ein, die jeder Mensch besitzt. Manche sind banal, andere selbstverständlich. Aber
immer sind es Fähigkeiten, die uns nutzen können, ein angenehmeres, erfülltes Leben
zu führen.
Erarbeiten wir erst einmal der Reihe nach, welche dies sind, und dann, wie wir diese
Fähigkeiten benutzen können.
Die Fähigkeit zur Phantasie und zur Imagination
Jedes Kind Fähigkeit zur Phantasie. Es kann sich Dinge vorstellen und in sich
"mentale Bilder" erzeugen. Diese Fähigkeit bleibt erhalten, obwohl mache
Erwachsenen meinen sie hätten sie verloren. Dies geschieht durch die digitale
Denkweise, die in unseren Schulen vorherrscht. Dort wird der Schwerpunkt auf die
Logik gelegt. Wer am besten über ein Thema reden kann, bekommt die besten Noten,
und nicht, wer ein Thema richtig verstanden hat. Diese Fokussierung des Denkens
über kausale Zusammenhänge, über Formeln und über abstrakte Denkmodelle geht
auf Kosten der Phantasie. Aber dennoch ist sie vorhanden. Auch wenn viele meinen
sie hätten keine Phantasie und kein bildliches Vorstellungsvermögen. Aber jeder der
einen Freund wieder erkennt, wenn er ihn ein Jahr nicht mehr gesehen hat, besitzt ein
mentales Bild von ihm im Kopf. Er kann also gedankliche Bilder "sehen" und diese
mit der Wirklichkeit vergleichen.
Die Fähigkeit der Erinnerung
Das Gehirn ist das Lernorgan schlechthin. Es ist seine primäre Aufgabe zu lernen,
damit sich der Mensch in der Umwelt besser zurecht finden kann.
Wenn ein Krokodil oder ein Vogel geboren wird weiß er alles, was er benötigt um
überleben zu können. OK er muß noch wachsen und einige Fähigkeiten üben, aber im
Prinzip hat er alle Kenntnisse, die er benötigt fest im Gehirn verdrahtet. Ganz anders
der Mensch. Er muß fast alles erlernen um in den verschiedenen Umgebungen
zurecht zu kommen.
Er kann lernen und dieses Wissen, auch nach Jahren, wieder abrufen. Vielleicht
gelingt es ihm nicht auf Anhieb, aber dennoch ist es vorhanden. Ein wenig Übung
und schon kommt es wieder machtvoll zum Vorschein. Selbst nach Jahrzehnten, kann
er bei seinem alten Kenntnisstand einfach wieder anknüpfen, und am dort weiter
lernen.
Außerdem besitzt unser Gehirn fast eine für uns unerschöpfliches
Aufnahmevermögen. Fast alles was wir je erlebt haben, ist irgendwo darin enthalten.
Erleben wir etwas, sucht es fast vollautomatisch nach Erinnerungen, die dem
aktuellen Erlebnis entsprechen und serviert uns prompt die Gefühle, die wir damals
in dieser Situation hatten.
Die Fähigkeit seinen mentalen Fokus zu setzen
Befragt man nach einem Verkehrsunfall 5 Zeugen, bekommt man meistens 5
verschiedene "Interpretationen" des Ereignisses. Je nach Persönlichkeit, eigenen
Prioritäten und Vorlieben hat jeder hat bei dem Unfall auf etwas anderes geachtet.
Wir nehmen die Umwelt nicht wie eine Videokamera wahr, sondern eher wie ein
Scheinwerfer, der bestimmte Dinge punktuell beleuchtet. Wir konzentrieren uns, weil
das Bewußtsein, nur ca. 5-8 Dinge gleichzeitig beachten kann, auf eben diese 5-8
Aspekte. D.h. wir selektieren die Informationen. Wir setzen unseren mentalen Fokus
auf das, was uns wichtig ist oder uns aus irgendeinem Grund interessiert.
So ist es auch zu erklären, das zwei Besucher der gleichen Party, diese entweder
stinklangweilig oder unheimlich toll fanden.
Die Fähigkeit zur Distanzierung oder Assozierung
Von unangenehmen Nachrichten Abstand zu nehmen und reinen Gewissens sagen zu
können: "Das hat absolut nichts mit mir zu tun!" oder "Das ist nicht mein Problem!"
ist einen weitere Fähigkeit, mit wir besitzen.
Erinnerungen können auf verschieden Arten existieren. Zum einen voll assoziert mit
allen beteiligten Gefühlen. D.h. so, als wenn sie gerade statt finden oder auf eine
distanzierte Weise. Dabei erlebt man seine eigene Erinnerung, z.B. wie in einem
Fernsehfilm.
Anders herum kann man sich in bei einer Vorstellung penetrant nachfragen. "Wie
würde ich reagieren?" und sich dann auch noch voll intensiv hinein steigern.
Dies führt dann zu einer weiteren Fähigkeit. Nämlich die....
Fähigkeit so zu tun "als ob".
Steigert man sich mental in eine Vorstellung voll assoziert rein, dann ist es sehr
wahrscheinlich, daß man die Gefühle, die dort real auftreten würde, schon bei der
Vorstellung erleben kann.
Kinder können dies perfekt. Sie spielen und tun so "als ob". Während des Spieles
sind diese Erlebnisse für sie real.
Aber auch Erwachsene habe die Fähigkeit so zu tun "als ob" sie jemand anderes
wären, oder etwas anderes machen könnten.
Diese Fähigkeit mag im Moment etwas banal und überflüssig aussehen, aber es ist
mit einer der entscheidenden Möglichkeiten, die wir besitzen um unser Leben zu
ändern.
Die Fähigkeit zur Rationalität und zur Logik.
Der Mensch hat die Fähigkeit zum kausalen Denken und zur Logik. Er kann "Dinge"
analysieren, logische Schlüsse aus seinen Überlegungen ziehen und Ergebnisse
vorhersagen.
Wenn er sich gefühlsmäßig von den Ereignissen distanziert, kann er rationell
anfangen, über diese Ereignisse nachzudenken.
Dies geschieht meist mit der folgenden Fähigkeit. Mit der....
Die Fähigkeit zur inneren Rede und zum inneren Dialog.
Sprache ist eng an das Bewußtsein und an die Rationalität gekoppelt. Sie sind
praktisch eine Einheit. Wenn wir bewußt über ein Thema nachdenken, dann
geschieht das meist in gedanklichen Worten. Über einen innere Rede, einen inneren
Dialog, verarbeiten wir die bewußten Gedanken.
Entscheidungen werden oft über einen inneren Dialog getroffen. Wir wägen die Vorund Nachteile ab, diskutieren mit uns selber, und dies führt dann fast automatisch zur
nächsten Fähigkeit.
Die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen.
Die logische Folge zu den Fähigkeiten "den persönlichen Fokus zu setzen" und den
"inneren Dialog" führt dann meist zu einer Entscheidung. Wir treffen eine Wahl, wie
wir uns in Zukunft verhalten wollen. Und wir haben diese Wahl immer, auch wenn
einige "Sachzwänge" und manchmal unsere Umgebung uns glauben machen wollen,
wir hätten keine.
Aber wir können uns immer entscheiden, wie wir leben wollen. Das einzige was uns
manchmal daran hindert, sind die Vorstellungen über die Folgen, unserer
Entscheidung. Aber auch darüber entscheiden wir selbst.
Die Fähigkeit flexibel zu reagieren.
Wenn wir die freie Wahl der Entscheidung haben, dann können wir flexibel auf
Ereignisse reagieren. Wir können die Art und Weise der eigenen Reaktionen frei
wählen. Es steht uns frei eingefahrene Verhaltensweisen zu verlassen und ganz was
Neues zu versuchen. Wir können immer nach neuen Wahlmöglichkeiten suchen,
diese erkennen und wahr nehmen. Oder einfach ausprobieren. Was sollte uns daran
hindern?
Die Fähigkeit zu abstrahieren und zu spezifizieren.
Reden zwei Personen über Autos, so können über ein breites Spektrum reden.
Sie können sehr abstrakt über Autos reden. Das geht vom eigenen Auto über
generelle Transportmöglichkeiten zur Fortbewegung schlechthin. Auf der anderen
Seiten könnten sie immer spezieller vom BMW, zum 5er Modell, zur
Motorkonstruktion bis hin zur Legierung der Kolben philosophieren und dennoch
immer noch beim Thema Auto bleiben.
Das Thema bietet, wie alle anderen Themen auch, das gesamte Spektrum vom
generell abstrakten Zweck bis hin zur winzigsten Kleinigkeit. Und immer könnte
man noch abstrakter oder spezieller werden, je nach Wunsch.
Die Fähigkeit der Körperwahrnehmung
Eine weitere wichtig Fähigkeit ist die Körperwahrnehmung. Oft vernachlässigt
können wir unseren Fokus jederzeit auf unseren Körper richten und uns fragen, wie
wir uns fühlen. Wir erkennen wie wir sitzen, stehen, atmen, uns bewegen, wie warm
uns ist usw. usw. Diese Wahrnehmung unseres Körper bringt uns zu der Erkenntnis.
"Wie fühle ich mich?" Über die direkte Körper-Geist-Einheit zu der folgenden
Fähigkeit ...
Die Fähigkeit Gefühle zu erkennen.
Gefühle sind immer vorhanden. Auch wenn wir diese bewußt nicht immer wahr
nehmen. Egal was wir über die Sinne erleben bzw. wahr nehmen, es wird immer mit
Gefühlen versehen. Und immer gehen unterscheidbare Gefühle mit einem
unterscheidbaren körperlichen Zustand synchron, den wir mit der Fähigkeit der
Körperwahrnehmung, an uns und anderen, erkennen und definieren können.
Die Fähigkeit die Dinge zu bewerten, wie ich es will
Wenn mir jemand eine Beule ins Auto fährt ist das gut? Oder schlecht? Viele sagen
spontan: "Das ist schlecht". Doch warum? Wenn ich dadurch einen neuen Kotflügel
bekomme, weil der alte sowieso verbeult war, dann ist das wieder gut, oder? Nun wie
auch immer, eine Bewertung ist auf jeden Fall immer subjektiv und von den
Begleitumständen abhängig.
Aber egal was passiert. Wir haben auf jeden Fall die Möglichkeit, die Fähigkeit und
die freie Entscheidung, selbst zu bestimmen, was für uns wie wertvoll, gut oder
wichtig ist.
Jeder kann alles benennen wie er es will. Was für den einen z.B. ein riesiges Problem
ist, kann ein anderer als kreative Aufgebe bezeichnen und ein dritter als eine nicht
erwähnenswerte Kleinigkeit.
Die Fähigkeit mentale Modelle/Karten der Welt zu bilden
Da wir die Welt durch unseres Sinne wahr-nehmen, und nur 5-8 Dinge gleichzeitig
im Bewußtsein halten können, sind unsere Erinnerungen immer nur stark abstrahierte
Erinnerungsfetzen. Das bedeutet, wir haben nicht ein Abbild der Ereignisse, wie sie
geschehen sind in unserem Kopf, sondern immer nur Abbilder oder auch
nachgezeichnete Karten der Welt.
Diese Modelle können gar nicht bis in die letzte Einzelheit mit der Wirklichkeit
überein stimmen.
Deswegen sind unsere Erinnerungs-Modelle immer generalisierte, verzerrte und
unvollständige Ideen, die wir mit Gefühlen versehen abgespeichert haben.
Die Fähigkeit zu glauben
Überzeugungen, Wissen, Glaubensgrundsätze, Theorien und Werte zu bilden, gehen
aus der Fähigkeit zu glauben hervor. Aus der Fähigkeit "mentale Karten zu bilden"
ist die Fähigkeit zu glauben der direkte Nachfolger. Ein Glaube ist ein Modell, das
als wahr angenommen wird. Wissen kann sich je nach Entwicklungsstand verändern.
Überzeugungen sind wandelbar. Theorien können sich als falsch erweisen. Nennen
wir diese Glaubensgrundsätze, Theorien, Überzeugungen usw. einfach "Beliefs".
Die Fähigkeit Erinnerungen zeitlich einsortieren zu können.
An einer mentalen Vorstellung zu erkennen, ob diese schon geschehen, also in der
Vergangenheit liegt oder ob dies eine Vorstellung einer zukünftigen Situation der ist,
ist eine weitere erstaunliche menschliche Fähigkeit.
Fähigkeit Gewohnheiten und bevorzugte Nervenbahnen zu entwickeln
Wie lernen wir komplizierte Handlungsabläufe wie schwimmen, Rad fahren, Auto
fahren, sprechen und laufen? Durch Übung. Erst ist ein neuer Bewegungsablauf
kompliziert und schwierig. Und wir müssen diesen immer bewußt durch üben. Aber
nach einiger Zeit laufen diese Bewegungsabläufe fast automatisch ab. Unser
unbewußter Teil übernimmt die Steuerung der Handlung. Je häufiger man eine
Handlung ausführt, desto fester setzt sich diese fest.
Die Gehirnzellen stehen in einer lockeren Verbindung miteinander, die sich immer
wieder auf und abbauen, je nachdem welche Tätigkeiten wir ausführen. Wird jedoch
eine neue Verhaltensweise eingeübt und ständig benutzt, dann bilden sich feste
Verdrahtungen im Gehirn, über die die Kommunikation der Zellen abläuft. Diese
sind natürlich schneller und werden automatisch ausgeführt, wenn der passende Reiz
eine Reaktion auslöst.
Die Fähigkeit Handlungen abrupt zu unterbrechen.
Bei der vorherigen Fähigkeit "Gewohnheiten zu bilden" ging es darum feste
Handlungsmuster zu bilden und zu installieren. Aber nicht jede Angewohnheit soll
von Dauer sein. Oft werden Handlungsweisen nicht mehr gebraucht oder sind in
einer anderen Umgebung sogar störend bis schädlich. Diese dann zu vermeiden
gestaltet sich manchmal als recht schwierig. Oft starten diese Handlungsweisen fast
vollautomatisch. Aber immer noch können diese abrupt unterbrochen werden. Wir
haben die Macht dazu, sofern wir dies erkennen.
Die Fähigkeit weitere Ressourcen zu erkennen.
Alles was wir erleben merken wir uns irgendwie. Wir haben daher eine jede Menge
Erinnerungen an Erlebnisse, in denen wir uns irgendwie verhalten haben. Manche
vergangene Verhaltensweisen bewerten wir für uns als positiv und andere finden wir
nicht so gut.
Auf jeden Fall können wir diese Erinnerungen nutzen um z.B. in der Vergangenheit
zu suchen, ob wir eine bestimmte andere Fähigkeit schon einmal eingesetzt haben.
Wir benutzen also diese Erinnerungen dann als Referenzerlebnisse. Nach dem Motto:
"Ich konnte damals X machen, also kann ich es heute auch."
Die Anwendungsmöglichkeiten:
Was können wir nun mit diesen anfangen? Nun, wir können unsere eigenen
Reaktionen überprüfen und auf unsere Ziele hin optimieren.
Denn wenn uns einen Reaktion nicht gefällt, dann sollten wir diese sofort ändern und
nicht abwarten und hoffen, das wir diese dann in den Griff bekommen, wenn sie
wieder einmal auftritt. Vorab, mit den schon aufgezeigten Fähigkeiten, unsere
Reaktionen mental durch gespielt, ist die reelle Umsetzung der Vorstellung oft dann
nur noch eine Kleinigkeit.
Wir können lernen bessere Entscheidungen zutreffen. Besser heißt funktionaler auf
mein Ziel hin zu reagieren.
Aber dazu müßten wir wissen. Was ist eigentlich unser Ziel? Wo wollen wir hin?
Was will ich erreichen?
Das ist der erste Schritt. Egal ob es um ein materielles Ziel, wie der Kauf eines
Hauses, geht oder um ein immatrielles wie eine persönliche Eigenschaft geht. Immer
sollte man sich am Anfang klar machen: "Was will ich eigentlich" und die
Konsequenzen daraus gleich mit bedenken. Denn jede Handlungen, die wie
ausführen und auch solche die wir unterlassen, haben immer Folgen. "Bin ich bereit
mit den Folgen zu Leben?" sollte die erste Frage sein, wenn wir bei uns eine
Änderung einleiten wollen.
Die Vorraussetzungen
Oft blockieren wir uns aber selber. Wir besitzen durch die Konditionierungen aus
dem Kindesalter ("Nein das darfst du nicht", "Laß das, dazu bist du noch zu klein")
künstliche Limitierungen. Wir trauen uns weniger zu, als wir tatsächlich zu leisten in
der Lage sind.
Deswegen muß der erste Schritt sein: Erkenne wo die eigenen Limitierungen und
Selbstbeschränkungen liegen. Meist sind es Fokussierungen auf Schwierigkeiten und
eine gewisse Blindheit gegenüber den anderen Möglichkeiten. Oder wir sitzen in dem
Glauben fest, dieses Ziel nicht verdient zu haben. Egal wie, werde frei von
jeglichen Limitierungen.
Denn wenn wir nicht das vertrauen in uns selber haben, wie wollen wir dann das
Leben führen, das uns gefällt?
Deswegen: Lieber größenwahnsinnig als kleinkariert.
Änderungsmöglichkeiten bei geistigen Limitierungen
1. Gedankenkontrolle
Richte deine Gedanken auf das was du willst und nicht auf das was du nicht
willst.
Setze deinen "inneren Scheinwerfer" auf deine Ziele und nicht auf die
Schwierigkeiten die du (vielleicht) hast. OK, die Probleme zu erkennen um
rechtzeitig darauf reagieren zu können, solltest du schon. Aber wenn ein
Problem für dich erkennbar wird, benutze die flexible Denkweise um es in
einen Vorteil zu verwandeln oder um es umgehen zu können.
Fixiere dich auf Lösungsmöglichkeiten
2. Der Körper
..ist ein Spiegel deiner geistigen Vorgänge. Hältst du dich für klein und
unbedeutend, gehst du wohl kaum mit festen Schritten und stolzer
Ausstrahlung durch die Welt. Deswegen benutze deinen Körper kraftvoll.
Spüre deine Kraft und Vitalität. Und wenn du sie nicht hast, dann benutze die
Fähigkeit des "Tun als ob"
3. Der innere Dialog
Wer entscheidet über deine Gedanken, deinen inneren Dialog? Wer bestimmt,
welche Worte du dir sagst? Wiederholst du ständig limitierende Gedanken wie
"Das geht bestimmst schief.."?
Wer zwingt dich dazu. Entscheide jetzt damit Schluß zu machen. Und solltest
du dich doch dabei erwischen, dann nutze die Fähigkeit ungewollte
Handlungen abrupt zu unterbrechen.
4. Der Inhalt deiner Gedanken
Genauso wie beim inneren Dialog ist es mit deinen Vorstellungen. Wer
bestimmt über die Bilder, die du im Kopf hast?
5. Die Attribute der Ideen
Fast genau so wichtig wie der Inhalt deiner Vorstellungen ist die Art und
Weise, wie du dir etwas vorstellst. Je nachdem ob du Schwierigkeiten mental
als große Mauer oder als Erbse vorstellst, gehst du anders an sie heran. Oder?
Nutze die Fähigkeit dich von unangenehmen Gedanken zu distanzieren. Halte
Abstand. Schiebe sie weit weg. Laß sie explodieren, schiebe andere
Vorstellungen darüber. Sage dir: "Das gilt nicht für mich!"
6. Hindernisse
Oft haben wir verschiedene Hindernisse in uns, die uns daran hindern unser
volles Potential zu entfalten. Wir unterscheiden verschiedene Arten von
Hindernissen.
1. Hindernis Konfusion:
Wir haben keine klaren Ziele oder Ideen, oder klare Vorstellungen über die
benötigten Schritte.
Hier hilft nur eine genaues Ziel-Arbeit
2. Hindernis Inhalt:
Wir sind festgefahren, drehen uns förmlich im Kreis. Wir kümmern uns um
unwichtige Aspekte. Verlieren uns in Kleinigkeiten.
Auch hier hilft nur eine genaue Analyse, was wir eigentlich wollen.
3. Hindernis Katastrophendenken:
Jeder hat schon einmal schlimmer Erfahrungen gemacht, die ihn geprägt
haben. Diese negativen Referenzerlebnisse ("Damals ist es schief gegangen,
diesmal wird es genau so schief gehen.....") behindern uns oft in der freien
Entfaltung. Im Licht der vergangenen Ergebnisse trauen wir es uns nicht zu,
es diesmal erfolgreich abzuschliessen.
Hier kelfen die Fähigkeit zur Distanzierung oder die Swish-Technik, um die
Gefühle von unangenehmen Erfahrungen von sich zu schieben bzw. zu
neutralisieren
4. Hindernis Vergleiche:
Mit unangemessenen Kriterien und Erwartungen hindern wir uns auch
manchmal daran überhaupt tätig zu werden. Fernab der Realität, erwarten wir
oft Unmögliches, oder das jemand anderes irgendetwas machen soll, damit es
uns besser geht.
5. Hindernis Konflikte:
Manchmal gibt es auch widersprüchliche Ziele und Vorstellungen. Wir wollen
das eine, wollen es aber aus einem anderen Grund doch nicht. Manche Ziele
und Vorstellungen passen eben nicht zusammen. Ein Ausweg daraus ist, sich
wieder einmal klar zu werden, was man eigentlich wirklich will.
6. Hindernis Teufelskreis:
Sich im Kreis zu drehen. Immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Wer
kennt das nicht. Oft blockieren uns solche festgefahrenen Verhaltensmuster.
Ein Ausweg daraus bieten die Fähigkeiten "zur abrupten Unterbrechung" und
die "flexibel reagieren zu können".
7. Hindernis Zweifel:
Wenn sich der Zweifel meldet, hören wir oft auf, weiter auf unser Ziel zu
zugehen. Die Möglichkeiten den Zweifel an uns zu überwinden bietet die
Fähigkeit Vorstellungen über unser Ziel in der "Zukunft zu plazieren" oder
sich an Referenzerlebnisse die für die Erreichung des Zieles notwendig sind,
zu erinnern. Oder die Fähigkeit zu glauben bzw. ein Ergebnis zu erwarten.
letzte Aktualisierung am: 07.02.00
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Sofortiges Handeln bei Problemen
Sobald irgendetwas in deiner Umgebung (Schule, Arbeitsplatz, Familie, Verein,
Freudeskreis usw.) geschieht, was dich irgendwie stört, gehe sofort dagegen an.
Solange das Problem noch klein ist, kann es auch mit einem kleinen Energie- und
Ressourcenaufwand beseitigt werden.
Aber Probleme haben die Tendenz immer größer zu werden und später ist ein
Ausstieg nur noch schwer möglich.
Also: Stört dich was - Ändere es - SOFORT.
letzte Aktualisierung am: 13.02.02
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* EMail an EgoPower *
Ängste überwinden.
Angst ist nicht schlimm. Sie läßt dich schneller bewegen und schneller reagieren.
Aber um übertriebene Ängste oder unverhältnismäßige Verhaltensweisen zu
überwinden bzw. zu ändern bietet folgende 7 Schritt-Technik an:
1. Nehme erst einmal Abstand von der Situation. Dissoziiere dich.
Betrachte alles aus der Ferne und ...
2. werde dir klar wovor dich dein Verhalten, oder die Angst schützt.
Du erinnerst dich? Alles was du unternimmst, machst du um dich vor
unangenehmen Gefühlen zu schützen und/oder dich auf angenehme
Gefühle hin zu bewegen. Mach dir klar, welchen Vorteil dein
Verhalten, oder deine Angst dir, gibt.
3. Überlege dir 3 Situationen in denen es durchaus sinvoll ist, genau so
zu reagieren.
4. Überlege dir, welche andere Verhaltensweise, den gleichen Vorteil
(aus Punkt2) bringt, jedoch ohne das das ungewünschte Programm
bzw. Verhalten abläuft.
5. Kannst du das neue Verhalten innerlich zu 100% akzeptieren? Wenn
NEIN suche weiter. Und wenn JA ...
6. ...spiele es videell (mit allen Sinnen) in Gedanken durch. Erlebe es
erst dissoziiert , wie ein Schauspieler in einer Rolle, dann assoziere
dich immer mehr mit der neuen gewünschten Verhaltensweise. Erlebe
dich, wie du mit dem neuen Verhalten glücklicher wirst. Baue ein
Brücke in dir Zukunft, mit einer tatsächliche Situation, die du
demnächst erleben willst.
7. Teste die Änderung so schnell wie möglich im realen Leben.
Das hört sich jetzt ein bisschen abstakt an, wird aber in dieser Form von NLPAnwendern täglich erfolgreich praktiziert.
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Die Magie des Pendels
Mach mal ein kleines Experiment: Baue dir ein Pendel. Ein Ring oder ein kleines
Gewicht an einem ca. 30 cm langen Faden. Nimm nun ein Blatt Papier und zeichne
einen Kreis, eine horizontale Linie und eine vertikale Linie auf dieses Blatt.
(Nebeneinander)
Halte dein Pendel über eines der Symbole. Versuche das Pendel bewußt ruhig zu
halten. Und stelle dir die Bewegung des Pendels in der Richtung der Symbole vor.
Bewußt ruhig halten wollen, und plötzlich bewegt es sich trotzdem in genau dem der
Zeichnungen entsprechenden Richtung.
Ich fand das witzig.
Dies nennt man eine ideomotorische Bewegung. (Auch Carpenter-Effekt, nach dem
Entdecker.) Bei jeder Vorstellung einer Bewegung gibt dein Gehirn, die Signale an
die entsprechenden Muskeln, die du benutzen würdest, wenn du diese Bewegung
tatsächlich ausführen würdest. In abgeschwächter Form zwar, aber dennoch. Jeder
Gedanke zeigt sich in einer körperlichen Reaktion. Körper und Geist bilden eine
Einheit.
Also paß auf, was du denkst.
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Dreifaltigkeits - Prinzip
Schon oft habe ich auf diesen Seiten geschrieben, daß man immer ein gewisses
Feedback auf seine Handlungen bekommt. An Hand dieser Informationen kann man
erkennen, ob man dadurch seinem Ziel näher kommt oder nicht.
Und jetzt las ich in einem Mathematikbuch das jede reelle Zahl entweder Positiv (+),
Negativ (-) oder eine Null ist. Und da fiel mir sofort eine Analogie dazu ein.
Also es gibt nur 3 Kategorien, um die Ergebnisse einer Handlung einzusortieren.
Entweder die Aktion bringt mich meinem Ziel näher, sie behindert mich bei der
Erreichung oder sie keinen Einfluß darauf.
Und das sollten wir beachten, wenn uns etwas an unseren Zielen liegt. Wir sollten
und auf solche Tätigkeiten konzentrieren, die uns unseren Zielen näher bringt, und
solche unterlassen, die uns daran hindern.
Konsequent - Denn das ist der Weg.
letzte Aktualisierung am: 14.02.02
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Ziele setzen und erreichen.
Wie wäre es, wenn du einen Flaschengeist besitzen würdest, der die alle Wünsche,
die du hast, erfüllen würde? Was wären deine sehnlichsten Wünsche und Ziele?
Egal welche du hast. Hier kommt der Flaschengeist als Rezept. Überprüfe anhand
von Zielen, die du früher hattest und die jetzt erfüllt sind, ob du sie vielleicht
unbewußt nach dem folgenden Konzept gehandelt hast. Wahrscheinlich hast du
Elemente hiervon benutzt. Nutze sie nun in der effektivsten Art und Weise. Sei
konsequent und du erreichst was du willst.
Dabei ist es völlig unerheblich, ob dein Wunsch materieller Art oder einfach eine
Fähigkeit wie z.B. Gitarre spielen ist. Die Vorgehensweise ist prinzipiell die selbe.
Jedes Ziel hat im Endeffekt die Aufgabe Gefühle auszulösen. Du wünscht dir Geld,
möchtest aber das Gefühl der Sicherheit oder der Freiheit. Du willst eine Frau, willst
aber eigentlich nur das Gefühl der ständigen sexuellen Befriedigung, oder das Gefühl
des "Versorgt seins". Du buchst einen Urlaub willst aber nur die Gefühle der Ruhe
und des Spaßes.
Überlege dir ob du nun schwierigen Zielen nachjagen willst, oder ob die damit
verbunden Gefühle nicht auch auf einfachere Weise zu erreichen sind. Willst du sie
aber, dann fang an:
1. Als erstes mußt du dir klar werden was du eigentlich willst. Beschreibe dein Ziel in
einem Satz. Z.B. Ich_kann_in_einem_Jahr_10_Lieder _auf_der_Gitarre_spielen.
Vermeide jede Verneinung. "Ich will NICHT .... (irgend etwas...) " ist nicht möglich.
Mache dir klar was du wirklich willst und stehe zu 100% hinter deinem Wunsch.
2. Analysiere ob dein Wunsch mit anderen Zielen oder Werten im Widerspruch steht.
Du kannst nicht eine 2 jährige Weltreise planen wenn ein weiteres Hauptziel ein
sicherer Arbeitsplatz ist. Diese stehen im krassen Widerspruch.
3. Mache dir klar, wie das Ergebnis sinnspezifisch aussieht. Wie fühlt es sich an
wenn du es erreicht hast. Was fühlst du? Was siehst du? Was sagst du dann zu dir?
Versuche mit allen Sinnen dein Ziel zu beschreiben bzw. stelle es dir mit allen
Sinnen erreicht vor. Der größte Teil von deinem Gehirn arbeitet mit den primären
Sinnen. Spezifiere ihn und mache in dadurch greifbar. "Ich will Gitarre spielen" ist
nicht greifbar. Was heißt das schon. "Ich will 10 Lieder ohne Fehler und ohne Noten
spielen können", ist greif- und nachweisbar.
4. Welche Fähigkeiten und Hilfsmittel brauchst du zur Erreichung deines Zieles?
Dieser Teil hat das Ziel dir deine Stärken klar zu machen.
5. Welche Fähigkeiten und Hilfmittel brauchst du? Eigene, oder kann dir jemand
helfen? Stelle diese fehlenden Hilfsmittel/Fähigkeiten, als Teilziele zur Erreichung
deines Hauptzieles, später mit die Planungsliste ein. Was hindert dich momentan
daran, dieses Ziel heute schon erreicht zu haben? Wie kannst du daraus einen Vorteil
ziehen. Du weißt ja: Alles ist nur eine Sache des Standpunktes.
6. Erstelle einen Fahrplan, eine Strategie zum Ziel. Kopiere auch hier jemanden der
so ein Ziel schon erreicht hat. Benutze einfach seinen Plan. (Kapitel: "Nachahmen +
kopieren")
7. Versehe jedes Teilziel mit einem Datum, bis wann du es erreicht haben willst.
8. Motiviere dich täglich mit den 2 Grundantrieben:
Hin_auf_positives_und_weg_von_negativem. Mache dir klar wie toll es ist das Ziel
zu erreichen und wie schmerzvoll es für dich in der Zukunft ist, wenn du nichts
unternimmst und lieber faul auf der Haut liegst.
Programmiere dich auf die Erreichung deines Zieles durch:
- Wiederholungen deiner Gedanken
- Ändern der Vitalen_Ideen
- Die täglichen inneren Reden: "Ich schaffe es"
- Vorstellen des Endzieles.
9. Stößt du auf ein Problem, das du spontan nicht lösen kannst benutze zur kreativen
Problemlösung den unbewußten Teil deines Gehirnes. (Kapitel:"Durch Nichtstun
kreativ Probleme lösen")
10. Hast du dann eine Lösung, handle sofort. Schiebe es nicht auf die lange Bank.
Läßt du dich hier durchhängen wird es nichts mit deinem Ziel.
11. Prüfe sofort nach: Brachte mich diese Handlung meinem Ziel näher oder
entfernte ich mich davon? Erkenne die Antwort und ...
12. ändere evtl. deine Strategie.
13. Mache weiter bis du dein Ziel erreicht hast. Erst wenn du sagst: "O.K: es geht
nicht." dann geht's auch nicht mehr. Versuchst du es aber weiter, findest du auch
einen Weg. Versuche ihn. Suche andere Modelle und setze sie um. Denke mal nach,
wie du laufen gelernt hast. Du probiertest es immer wieder, bis du es konntest.
Diese Tips können auch bei Personen angewandt werden. Willst du etwas von
deinem Chef, Freundin, Schwiegermutter oder ähnlich , dann frage einfach. Klar,
direkt und ohne Umschweife. Wollen die es dir nicht erfüllen, bleibe dran wie eine
Scheißhausfliege. Verändere deine Fragen, lasse dich aber nicht vom Ziel abbringen.
Fokussiere dich auf das Endergebnis und lasse dich keinen Zentimeter vom Weg
abbringen.Es sei denn, du findest ein wesentlich Besseres.
"Drücke immer wieder auf die gleiche Stelle, bis das Blut spritzt". Irgendwann
geben sie es dir, nur um Ihre Ruhe zu haben. Beobachte mal Kleinkinder. Die können
es auch. (Dieser Tip stammt auch von meiner Oma)
Viel Erfolg.
Ach ja und noch was:
Solltest du aber lieber in der Kneipe sitzen, oder am Strand liegen wollen als blöden
Zielen nachzurennen, so kannst du natürlich die o.g. Methoden dazu benutzen um das
zu erreichen. Ich zeige dir nur das WIE! WAS und WOHIN entscheidest du selbst.
Wenn du dein Leben nicht in die Hand nimmst, dann machen das andere für dich. Du
läßt dich treiben, wie eine Nußschale im Fluß... und schwupps .....gehts die
Niagarafälle hinunter.
Hier noch einmal der gesamte Vorgang als Kurztabelle
Definieren / Planen Analyse
Ist Ziel im Widerspruch mit anderen Werten ?
Erkennungskriterien - Präzisieren
Vorhandene und benötigte Ressourcen festhalten
Beschreiben der fehlenden Ressourcen
- eigene
- fremde
Definieren der momentanen Hinderungsgründe
Strategie, Teilpläne, Teilziele festlegen
Termine setzen
Geeignetes Modell wählen (wenn möglich)
Glauben - Vorstellen - Programmieren (UC-Programmierung)
Durch Wiederholungen
Durch ändern der VitalenIdeen
Durch tägliche innere Rede
Durch Imaginieren
UC programmieren und auf Ideen warten
Handeln - Sofort reagieren
Prüfen - Bringt mich die Handlung dem Ziel näher ??
Evtl. ändern - weiterhandeln.
Nie aufgeben !!!!!!!!!!!!!!!
.........Und die ganze Planung natürlich in schriftlicher Form.
(Erweiterungen von Klaus)
Hier sind nun noch die Ziel-Regel-Überlegungen, wie Ziele definiert und
aufgeschrieben werden sollten, damit du es noch einfacher hast:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Sinnvoll und motivierend
realistisch und erreichbar
konkret und meßbar
in gewissem Maße flexibel
bildlich vorstellbar, hörbar, fühlbar
schriftlich fixiert
Gehe die Liste nun Schritt für Schritt durch und überprüfe sie auf die Kriterien:
1. Sinnvoll und motivierend
●
●
●
●
●
Was motiviert mich tatsächlich?
Was setzt Tat-Energie in mir frei?
Was erfüllt mich mit Begeisterung?
Was sind die Vorteile, wenn ich mein Ziel erreiche, was die Nachteile für
mich und für andere?
hat das Ziel einen Zweck, ist es egoistisch, dient es meinen Mitmenschen?
2. realistisch und erreichbar
●
●
●
●
●
Welches sind die bereits vorhandenen Voraussetzungen, die ich dafür
mitbringe?
Was muß ich zusätzlich erwerben, lernen, beachten, um meine Ziel zu
erreichen?
Wird das Ziel realistischer, wenn ich mir Teilziele stecke?
In welchem Zeitraum will ich das Ziel erreicht haben (genaues Datum)?
Wer kann mir bei der Verwirklichung evtl. helfen?
3. konkret und meßbar
●
Welche meßbaren Faktoren kann ich für mein Ziel festlegen?
4. in gewissem Maße flexibel
●
Wieviel Flexibilität gestehe ich mir ein?
●
Darf es auch etwas besseres sein?
5. bildlich vorstellbar, hörbar, fühlbar
●
●
●
Welches Bild habe ich von meiner Zielerreichung?
Was höre ich in dem Moment, was sagen andere zu mir, was sage ich zu
anderen, was sage ich zu mir?
Wie fühle ich mich?
6.Schriftlich fixiert
●
●
●
Habe ich mein Ziel in ein oder zwei Sätzen aufgeschrieben und zwar in
"Finisch-Formulierung"! (also nicht ich werde reich sein, sondern ich bin
Millionär!)?
Ist bei der Formulierung das Datum dabei, bis wann ich das Ziel erreicht
haben will?
Habe ich den Text unterschrieben
Wenn Du diese Kriterien für Dein Ziel geprüft hast, wirst Du MIT ABSOLUTER
SICHERHEIT Dein Ziel erreichen!!!!!!!!!
Denn nun aktivierst Du Kräfte, die Dir dabei helfen werden, Dein Ziel sogar
schneller als erwartet zu erreichen.
Aber: Setzt Dich nicht in eine Ecke und warte auf die Hilfe der Kräfte, sondern TU
auch was für Dein Ziel!!!!!
Mache einen Plan und verfolge ihn konsequent!
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TopedoTechnik
Um dein Ziel zu erreichen mußt du etwas dafür tun. Ein "metales Bild" um diesen
Vorgang 100% exakt zu beschreiben ist, die: "Torpedo Technik"
Du mußt sein, wie ein Torpedo, der abgeschossen wurde, um "sein" Ziel zu
erreichen. Mit einer perfekten Suchelektronik ausgestattet, visiert er sein Ziel an,
verfolgt es konsequent, schwimmt immer vorwärts darauf zu. Erkennt Hindernisse
rechtzeitig und umgeht sie und wenn er nah genug dran ist, setzt er 100% seiner
Energie frei.
WAMMMMMMMMM........
letzte Aktualisierung am: 18.06.01
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Rhetorische Bilder.
Der Mensch hat ein Kurzzeitgedächtnis und ein Langzeitgedächtnis. Das
Kurzzeitgedächtnis behält normalerweise nur ca. 6 Begriffe; kommt der 7. Begriff, so
fliegt einer der bisherigen 6 wie aus einem überfüllten Karussell heraus ins
Vergessen.
Merke: Das Langzeitgedächtnis kann die Begriffe, die dem ,,Karussell
Kurzzeitgedächtnis" verlorengehen, nur aufnehmen, wenn
1. ein Bewegungserlebnis vermittelt wird (z.B. schreiben),
2. ,,Eselsbrücken ,, gebaut werden oder
3. rhetorische Bilder verwendet werden
Spreche plastisch und jeder wird dich verstehen!
Das Verkaufsgespräch ist ähnlich einem Rehrücken, der mit Speck gespickt werden
muß; d.h.: Würze dein Verkaufsgespräch mit rhetorischen Bildern.
Beispiel: Müllers Keks sichert Ihnen einen hohen Abverkauf dank
neuartiger Werbung. Klappern gehört zum Handwerk und Sie
schwimmen nicht gegen den Strom der Zeit. Ihr Grundsatz, nicht wahr!
Packen Sie den Stier bei den Hörnern!
Man könnte nun der Meinung sein, daß der Gebrauch von rhetorischen Bildern
vorwiegend auf ländliche, einfachere Kunden beschränkt bleiben sollte. Nein, gerade
durch den laufenden Gebrauch von rhetorischen Bildern bewegest du dich in einer
Gesellschaft von Meisterüberzeugern wie Jesus Christus und Mao. - Die Gleichnisse
der Bibel und des roten Maobuches sind im Grunde nichts anderes als rhetorische
Bilder und überzeugten alle sozialen Schichten. Halte dir immer vor Augen, welchen
Zeit- und Kraftaufwand du hättest, wenn due beispielsweise den Sinngehalt in einem
Verkaufsgespräch ,,Sie sind nicht ein Mann, der die Pferde im Strom wechselt" verbal, ausschließlich in Worten ausdrücken wolltest. - Versuche es einmal!
Mit dem laufenden, wohldosierten Gebrauch von rhetorischen Bildern werden Deine
Aussagen markanter, profilierter, und du unterscheidest dich wesentlich von
anstrengenden ,,Schönrednern"I
Stelle dir eine ,,Privatsammlung" deiner gängigsten rhetorischen Bilder zusammen;
eine volle ,,Munitionskiste für die Argumentationskanone" wird dir immer nützlich
sein! Sprichwort-, Zitatensammlungen und Sammlungen von Redensarten, wie Sie
überall zu finden sind, werden dir hier wertvolle Hilfe leisten.
Hier ist sie nun, die ultimative Ideensammlung für die Sprichwörter. Nutze sie
weise.....
Klappern gehört zum Handwerk
Wer rastet, der rostet
Wer A sagt, muß auch B sagen
Sie sind nicht der Mann, der sich ein X für ein U vormachen läßt
Auf den Busch klopfen
Wie ein rohes Ei behandeln
Gierig wie ein Schwamm aufsaugen
Das Pferd beim Schwanz aufzäumen
Das ist ein zweischneidiges Schwert
Nicht mitten im Strom die Pferde wechseln
Alles auf eine Karte setzen
Das fünfte Rad am Wagen
Auf des Messers Schneide
Der Zweck heiligt die Mittel
Die schlechtesten Fruchte sind es nicht, woran die Wespen nagen
Bei der Stange bleiben
Prediger in der Wüste sein
Eine Sache ausbaden / auslöffeln
Holz in den Wald tragen
Farbe bekennen
Gegen Windmühlenflügel kämpfen
Auf Herz und Nieren prüfen
In ein Wespennest stechen
Ins Schwarze treffen
Jungen Wein in alte Schläuche füllen
Wo es nicht juckt, soll man nicht kratzen
Die erste Kälte empfindet man am meisten
Für andere die Kastanien aus dem Feuer holen
Eine Krähe hackt der anderen die Augen nicht aus
Sein Mäntelchen nach dem Winde hängen
Den Nagel auf den Kopf treffen
Doppelt genäht hält besser
Papier ist geduldig
Was der Rechen durchläßt, muß die Hand nehmen
Wenn der Reiter nichts taugt, gibt er dem Pferd die Schuld
Es führen viele Wege nach Rom
Wer Rosen pflücken will, darf Dornen nicht fürchten
Es macht Schule
Gegen den Strom schwimmen
Sich an einen Strohhalm klammern
Aus dem Regen in die Traufe kornmen
Den Brotkorb höher hängen
Die Zunge verbrennen
Die Spatzen pfeifen's von allen Dächern
Katze im Sack kaufen
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus
Nach Spatzen mit Kanonen schießen
Unter falscher Flagge
Am seidenen Faden hängen
Stein im Brett haben
Tropfen auf den heißen Stein
Wölfe im Schafspelz
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen
Wer allein läuft, wird stets Sieger
Ein fauler Apfel steckt hundert andere an
Man soll nicht auf Sand bauen
Ein Sperling in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach
Hohe Bäume werfen lange Schatten
Den letzten beißen die Runde
Etwas wie Sauerbier anbieten
Mit einem blauen Auge davonkommen
Urteilen wie Blinde von der Farbe
Allzu straff gespannt zerspringt der Bogen
Es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird
Wie die Katze um den heißen Brei
Sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen
Sich nach der Decke strecken
Wissen, wo der Schuh dnickt
Mehrere Eisen im Feuer haben
Aus der Mücke einen Elefanten machen
Ins eigene Fleisch schneiden
Wie eine reife Frucht in den Schoß fallen
Etwas geht weg wie warme Semmeln
Ein schweres Geschütz auffahren
Das Gras wachsen hören
Ein Haar in der Suppe finden
An den Haaren herbeigezogen
Eine Hand wäscht die andere
Die Haut ist näher als das Hemd
Hecht im Karpfenteich
Mit allen Hunden gehetzt sein
Mit allen Wassern gewaschen
Mit den Wölfen heulen
Wo gehobelt wird, fallen Späne
Wo ein Hund hellt, bellen bald alle Hunde im Dorf
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Manipulative Sprachmuster
Wenn du dich mit jemanden unterhältst und eine Aussage tätigst, dann geht der
Verstand des Zuhörers auf Reisen. Er kramt vollautomatisch in seiner Erinnerung
(weil er ja schneller denken, wie du sprechen kannst) ob er Referenz-Erinnerungen zu
deiner Aussage, in seinem Kopf, findet, die deine Aussage bestätigen oder ablehnen.
Und in der Regel denkt er diesen Gedankengang weiter, sofern ihn keine
gravierenden Denkmuster davon abbringen.
Und dadurch öffnen sich der subtilen Manipulation Tür und Tor.
●
●
●
So hat z.B. ein verheirateter Bekannter von mir eine Freundin im Ausland. Ich
sag jetzt mal nicht wo, zumal seine Frau dann eventuell Rückschlüsse daraus
ziehen kann. Ein bis zweimal im Jahr besucht er sie. Zuhause sagt er dann, er
sei im Außendienst unterwegs. Natürlich denkt er auch öfters an seine
Freundin, zumal sie ja in einem regen Email- und Telefonkontakt stehen. Und
so fällt dann auch schon mal öfter der Name der Stadt und des Landes. Er sagt
dann, daß er dort gerne mal Urlaub machen wolle. Und bei meinem letzten
Besuch hat seine Frau dann gesagt, wenn er doch soooo gerne da mal hin
wolle, dann könnten wir (Er und ich) ja mal als einen verlängerten
Wochenendtrip dorthin veranstalten. Mir fiel fast der Kuchen aus dem Mund.
Und so schickt sie ihn zu seiner Freundin... ohne es zu wissen. TOP.
Ein anderes Sprachmuster ist es, eine direkte Aussage als wörtliche Rede zu
tarnen. Seinem Kind zu befehlen: "Schau mal in dein Vokabelbuch", das
bringt nichts. Denn das macht es sowieso nicht. Schon aus Opportunismus.
Doch die Aussage "Gestern hab ich von meinem alten Französischlehrer
geträumt, wie dieser gesagt hat "Schau mal wieder in dein Vokabelbuch.""
Hat eine viel höhere Erfolgsaussicht, weil hier der Befehl nicht direkt
adressiert wurde, aber unbewußt doch voll ankommt, wenn man die Aussage
in der Aussage auch noch richtig betont.
Eine direkte Aufforderung "Stell dir jetzt mal eine Sexszene vor", wird der so
angesprochene vielleicht entrüstet ablehnen. Die Aufforderung jedoch indirekt
so gestellt "Ich frage mich, wie oft ein durchschnittlicher Mann am Tag an
Sex denkt" löst automatisch, nach der Eruierung der Anzahl, die
entsprechenden Gedanken aus. Das Ziel also über einen Umweg anzusteuern
kann oft erfolgreicher sein. "Du ich habe keine Lust mit dir spazieren zu
gehen" löst vielleicht einen Streit aus. Aber aus dem Fenster zu sehen und zu
sagen "Das sieht vielleicht nach Regen aus.... Brrr.... Wir könnten ganz schön
naß werden..." aktiviert beim anderen (vielleicht) einen Gedankengang, durch
den er/sie von alleine die Lust spazierengehen verliert.
Ein anderes Beispiel wir die "Ideen" aus Filmen weiter wirken können, findest du
hier.
letzte Aktualisierung am: 14.02.02
* Zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Dyna-Talk ©
Der SmallTalk ist das kurze Gespräch am Rande. Auch wenn ich bisher kein Freund
davon war, komme ich nicht herum, dieser Thematik einen Artikel zu widmen.
Weil bisher, jeder Job, jede Freundschaft, jede Ehe, jede Beziehung und jedes
Geschäft mit einem kleinen SmallTalk beginnt. Die Kunst des SmallTalk entscheidet
über Karrieren, Lebensbereiche und über deine Zukunft. Jedes Gespräch beginnt und
endet mit ihm. Er ist eine der elementaren Kommunikationsformen.
Der SmallTalk ist deshalb von extremer Wichtigkeit, weil eine vorgezogene
gedankliche Position, kurz gesagt ein Vorurteil, innerhalb der ersten 4 Minuten
entweder
●
●
●
erhärtet und bestätigt
verfeinert oder differenziert
oder als falsch verworfen wird
Mehr Zeit hast du nicht. Dauert das Gespräch beim ersten Mal länger, hast du es
geschafft. Ansonsten hättet ihr euch schon getrennt.
Doch der letzte Punkt, ist schwerer zu erfüllen, als die beiden vorher genannten.
Denn über die Macht der Erwartungen, veränderst du deine Kommunikation (zu
80:20) so, daß dem anderen fast keine Chance bleibt, als sich so zu verhalten, wie du
es erwartest. Du manipulierst ihn in seine Verhaltens- und Denkweise. Du , und nur
du. Denkst du, er ist ein Arsch, verhältst du dich so, daß es ihm leicht fällt, einer zu
sein. Logischerweise denkt er das ganze natürlich auch umgekehrt. Deswegen achte
auf deine Gedanken und gehe nie mit einer Looser- oder Negativstimmung in eine
Kommunikation.
Die Lust auf Spaß steckt in jedem von uns. Trotzdem werden unsere Gespräche viel
mehr durch Ernst als durch Spaß gekennzeichnet. Die ist "normal" in unserer
Spießergesellschaft. Wenn es dir gelingt, in deine Gespräche, wenn auch nur ein ganz
klein wenig, eine humoristische Faser einzubauen, schwimmst du obenauf. Ein wenig
mehr Ernst und du bist eine Seele von Mensch. Von den meisten geliebt und
bewundert.
Daher sehen wir, der SmallTalk ist auch ein Abtasten, ob sich ein tiefergehendes
Gespräch, eine weitreichendere Beziehung überhaupt lohnt. Also ein checken, ob
man das Gespräch weiter führen, oder sich lieber gleich einem anderen
Gesprächspartner zuwenden soll.
Da wir nun gemeinsam der Meinung sind (....sind wir doch , oder ???) , daß der
SmallTalk mit ein entscheidender Grundstein zum Erfolg ist, so ist es nun an der
Zeit, die Strategie dazu kennen zu lernen. Hier ist sie die Strategie des Dyna-Talks©.
Das Wichtigste ist, überhaupt ins Gespräch zu kommen. Schaust du dich, in den
Pausen, von Meetings und Lehrgängen, einmal um, dann wirst du feststellen: Jeder
steht irgendwo gelangweilt herum und versucht so wenig wie möglich Augenkontakt
mit einem der anderen Teilnehmer zu kommen. Es könnt ja sein, das sich daraus ein
Gespräch entwickelt. Ganz Mutige fangen irgendwo ein Gespräch, oder eine
Diskussion an. Aber dies ist eher die Ausnahme.
Mir fiel bei der Recherche zu diesem Kapitel, auf, bzw. mir wurde erzählt, daß es ein
Problem für viele ist, ein Gespräch anzufangen und garnicht zu wissen, in welche
Richtung es abdriften kann. Wenn man jedoch jemanden nach dem Weg fragen will,
oder einfach nach der Uhrzeit nachfragt, haben die meisten damit kein Problem. Aber
sobald, man nicht weiß, wie es sich entwickeln kann, wird man unsicher.
OK. Solltest du hier Probleme haben, laß dich trösten. Es ist ganz einfach, wenn du
es wirklich ändern willst. Fangen wir an. Das Wichtigste ist, sofort zu handeln. Du
mußt lernen instinktiv-automatisch zu handeln. Kommt dir eine Idee, wie du ein
Gespräch beginnen willst, tue es sofort. Jetzt. Aus einem kleinen Zögern, wird sonst
ein größeres und daraus ein NIE. Oder?
Darauf mußt du dich trainieren. Werde ein Spontanhandler . Und solltest du an so
eine "Träne" geraten, die sich dadurch gestört sieht, und ablehnend reagiert, laß ihn
gehen, und verschwende keinen Gedanken mehr an ihn. Es gibt Millionen anderer.
Wenn du dich also nun geistig mit dem Sofortstartprogramm anfreunden kannst, und
du meinst du kriegst es (mehr oder weniger gut) hin, dann bist du breit für die
folgenden Gesprächseröffnungsmethoden des DynaTalk ©. Sie können überall und
fast bei jedem angewandt werden. Sei es auf Parties, in Seminarpausen, Im Kaufhaus,
zum Anbaggern, zur Verkaufsgesprächeröffnung usw usw. Tue es - denn: Übung
macht den Meister:
Also zuerst die Einleitungen, nach einer einleitenden Überlegung: 80% der
Kommunikation findet auf einer nicht-verbalen Ebene, mit dem Ziel Resonanz,
Gleichklang und Harmonie zu schaffen, statt. Vergleiche auch die Kapitel: "Der
Groove der Gefühle" und "Schleimen was das Zeug hält"
Doch jetzt geht’s los:
●
"Haben sie heute morgen auch gelesen.."
Lesen bildet. Und du hast immer was zu erzählen. Jeden morgen für 5-10
Minuten Zeitung gelesen, gibt dir Gesprächsstoff für den ganzen Tag.
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●
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"Heureka ich hab´s...".
Kommt dir spontan eine Idee, spreche sie aus. Sofort. Menschen lieben
spontane Menschen, weil die meisten stinklangweilig sind und du damit dann
angenehm auffällst.
Die Schwierigkeiten des ersten Mal
Bist du irgendwo das erste Mal, ist dies ein wunderbarer Einstieg, sich darüber
auszutauschen, wie man hierhin gelangt ist; welche Schwierigkeiten man
hatte, oder auch nicht. Und überhaupt....
"Sie erinnern mich an......."
Solltest du zu diese Floskel greifen, nimm jemand mit einer positive
Eigenschaft und erzähle davon. Der andere sieht die Parallelen und fühlt sich
besser.
Das Outfit mit Komplimenten kommentieren
"Interessante Brille, die sie da tragen". Mit Kleidung erzeugt man Wirkung,
denn sie fällt sofort auf. Trägt jemand etwas Auffälliges, spreche ihn ruhig
darauf hin an. Er will es, sonst würde er es nicht tragen. Ist doch logisch.
Hypo-Einstieg
Da stehen welche zusammen und philosophieren über irgend etwas. Pirsche
dich ran, höre kurz zu, und wenn du einen Punkt findest, komm einfach mit
einer hypothetischen Frage: "Was wäre wenn ......" (Gut auf Seminaren und
Tagungen)
Begeisterung
Hast du ein Thema, das dich begeistert und mit Leidenschaft erfüllt. Prima.
Rede darüber. Zeige deine Leidenschaft. Das macht dich menschlich. Roboter
gehören in die Fabrik. Doch du, mit deiner Begeisterung, in den Mittelpunkt,
einer jeden Gesellschaft.
W-Fragen
....sind die klassischen Gesprächseröffner. Wer fragt führt und bestimmt die
Richtung des Gespräches. Wer fragt wertet den anderen auf, weil er ja mit
seinem Wissen den Unwissenden beglücken darf. Nur frage nicht
inquisitorisch, wie ein Rechtsanwalt, sondern eher wie ein Arzt. Zeige
Mitgefühl.
Deja-Vue
Jeder kennt es. Jeder hatte auch schon einmal das Gefühl, diese Situation,
schon einmal vorab (unbewußt??) erlebt zu haben. Ist es eine Vorahnung eines
bedeutenden Ereignisses, dieses Gespräches? War es unausweichlich? Fragen
über Fragen - und ein guter Einstieg für ein tiefes Gespräch. (Auch wenn es
nicht so ist, kannst du trotzdem so tun als ob...)
Handlesen
Ist der Renner. "Gut was sie da sagen, in diesem Zusammenhang, dürfte ich
mal in ihre Hand sehen. Wissen sie ich kann Handlesen und habe eine Theorie
über den Zusammenhang von (...laber.... laber ...)
"Es ist aber auch.."
Jemand begegnet dir. (Das Mausi mit dem knackigen...) und wenn du jetzt
nicht reagierst, ist sie weg. Für immer verschwunden. Jetzt schnell..... und dir
●
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●
●
fällt nichts ein? Dann sag einfach: "Es ist aber auch..." in ihre Richtung.(Nicht
mehr!!!) Sie kann damit nichts anfangen, dreht sich herum und fragt höflich
"Wie bitte??". Puh Geschafft! Und jetzt mit einen der anderen
Gesprächseröffnungen weiter machen.
Die Tolpatsch Technik.
Erfordert ein wenig Übung, ist aber genial, um mit einer Brüller-Technik (die
anderen, die wissen was du machst, brüllen vor Lachen) ein Gespräch zu
beginnen. Schmeiße, wie aus Versehen, irgendwas um. Tue es wirklich. Es
macht wahnsinnigen Spaß. Es muß aber unabsichtlich wirken.
Ich kam auf diese Technik, als ich in einem Restaurant in Paris 4
Holländerinnen entdeckte. Nette Käfer. Aber damals (ca 20 Jahre her) konnte
ich weder französisch noch holländisch sprechen. Ich dachte mir was solls und
bin auf sie zu. 2 Meter vor ihnen war mein Kopf wie leer und ich drehte ab.
Die Treppe hoch, auf die Toilette. Ich überlegte mir, wie komme ich an die
ran, ohne das es blöd wirkt. Und ich bekam keine Idee. Also "dann eben
nicht" waren meine Gedanken. Ich ging die Treppe wieder runter, ....rutschte
aus und sauste mit einem doppelten Überschlag (zum Glück war nichts
gebrochen) die Treppe runter. Senste 2 Mädels mit ihren Stühlen um.....und
war im Gespräch. Und da stellte sich heraus, wir konnten uns verständigen.
Ich lud sie noch auf einen Wein ein, (auf den Schreck) und wir hatten alle
einen netten, lustigen Abend (bis 4Uhr morgens).
Einfach drauf los
...was dir gerade in den Sinn kommt. Da die meisten Probleme beim
Erstkontakt haben, sind sie für jemanden, der ihnen dies abnimmt unendlich
dankbar
JokeTechnk
Lerne ein paar Witze auswendig. Damit kannst du jedes Gespräch beginnen
und beleben. Wie du kennst keine (hier sind sie)
Die kleine Gefälligkeit.
Frage einfach ob du dem anderen etwas von Büffet, der Bar, dem
Prospekttische oder ähnliches mitbringen kannst.
"Mein Freund .....(oder ich)"
In meinem Bekanntenkreis, ist eine, die immer eine Story zu allem beitragen
kann, was ihrem Chef, Bruder, Vater, Kollegen ihr selbst passiert ist. Du
erzählst was und schwupps kommt sie an und beginnt: "........... genau wie bei
meinem....... (jetzt die Story) ..." und sie ist im Gespräch.
Die Bauchredner-Technik
Du sitzt und stehst mit einigen Schweigern zusammen. Keiner traut sich. Und
jetzt du....(ACHTUNG wieder eine Brüllertechnik) ... du faltest aus einer
Serviette eine Handpuppe, oder nimmst dein Sonnenbrillenetui und tust so als
könnten die jetzt reden, wie ein Bauchredner. "Hallo ich bin ein Brillenetui,
und das (auf dich deutend) ist (...dein Name...), er hat mir das sprechen
beigebracht." Das du nicht Bauchreden kannst ist nicht schlimm. Der Effekt
verstärkt sich, wenn du normal sprichst. (Garantierter Brüller)
"Entschuldigen sie bitte...."
●
●
●
Auch ein klassischer Gesprächseröffner. Prima zu kombinieren mit der WFrage-Technik.
Das Gegenteil behaupten
Einfach das Gegenteil behaupten und sich langsam überzeugen lassen.
Fuktioniert fast immer.
"Das verstehe ich nicht..."
Frage nach, wenn du etwas nicht verstanden hast. Das macht sympathisch.
Keiner mag Besserwisser und es gibt ihm das Gefühl von Wichtigkeit.
"Hallo....."
"Halloo, ich bin (Name nennen)....... Ich bin neu hier...."
Und wenn die Unterhaltung ins Stocken gerät, kann sie mit den folgenden Strategien
wieder angeschubst werden.
●
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●
Natürlich auch einigen der o.g. Eröffnungsphrasen. So kann neues
Kapitel in der Unterhaltung begonnen werden.
Theorie und Praxis
"In der Theorie hört sich alles ja ganz schön an, aber wie sieht die Praxis
aus....?"
Die Zeitmaschine
Über das letzte Thema weiterreden, unter dem Aspekt, was wäre gewesen
wenn damals dies oder jenes anders begonnen hätte.....
Die Regel killen bzw. neue Aufstellen
Viele Menschen verallgemeinern und stellen persönliche Regeln auf, wie ihre
Welt funktioniert. Diese sich erklären zu lassen ist eine gute Methode um die
Sichtweise des anderen zu erkennen. Genau so gut, wie die folgende:
Unausgegorenes erklären lassen
wie oben.
Modethemen
sind Themen, die gerade aktuell sind, worüber man momentag gerne spricht
und wo jeder etwas beisteuern kann.
Z.B. Internet: Jeder kennt irgendeine Adresse, die er gerne weitersagen will
(Tue dem anderen etwas Gutes und gib ihm die von diesen Seiten.)
Gemeinsamkeiten verbalisieren.
Nichts macht symphatischer, als wenn man Gemeinsamkeiten hat. Die gleiche
Interessen verbinden.
Infos über sich preis geben
....wie bei den Gemeinsamkeiten und es animiert den anderen auch was über
sich zu sagen.
Kombinieren von 2 Themen, die nicht zusammen gehören.
Philosophiere einmal darüber. Erstens braucht man lange um alles abzuwägen,
und vielleicht kommt ja was Gescheites dabei heraus. Und doch ist ja alles nur
ein gedankenexperiment.
Beweisen lassen
Sülzt dich einer, mit Verallgemeinerungen und platten Thesen voll, zweifle
diese Meinung an. Lasse ihn alles haarklein beweisen oder erklären.
Und wenn du genug hast, das Gespräch gekonnt beenden. Und dies ist wichtig, weil
dieser Abschluß haften bleibt. Also, benutze einen der folgenden Methoden.
●
Aufs Wort hören
Ein Wort aussuchen, daß der andere in seinem letzten Satz gesagt hat, und
darüber eine Verknüpfung, zum Abschied schaffen. Beispiel: Er sagte als
letztes: "Und dann sah ich diesen merkwürdigen Gegenstand...". Und du
darauf:
1. Und dann - ".....und dann (nachdenklich)...ich sollte noch, nach diesem
....hier...etwas erledigen. Ach ja...ich muß los....interessantes
Gespräch...weitere Schlußfloskeln.
2. sah - "Wo sie gerade von sehen reden, ich sehe gerade wie spät es ist......."
3. merkwürdig - "Sie sagte gerade merkwürdig.(Pause...) Merkwürdig wie die
Zeit vergeht........"
4. Gegenstand - "Gegenstand - Da fällt mir ein ich soll meiner Frau ja noch
einen .... mitbringen................"
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●
●
●
●
"Wenn es am schönsten ist..."
"....soll man gehen. Aus diesem Grund ........."
Die auswendig gelernte Phrase
denk dir selber mal einen guten Spruch aus und lerne ihn auswendig
"Ich sehe gerade ... da kommt ja....(NAME nennen).. ich wollt ihn was
fragen.....".
..und verschwinde....
Auch du liebe Zeit.
siehe das Beispiel: "Sehen" bei der "Auf Wort hören - Technik"
Resümee ziehen
"Gut. Fassen wir zusammen........."
"SO..........."
..sage einfach, wenn die Zeit gekommen ist : "So. Ich muß los" und .... mache
dich auf den Weg.
"Oh Gott, wie die Zeit vergeht."
bedarf eigentlich keiner weiteren Worte.
letzte Aktualisierung am: 12.03.01
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* EMail an EgoPower *
Das Unmöglichkeits-Prinzip der
Kommunikation
Ja, ich habe es wieder einmal am eigenen Leib erfahren. (hihi.. ich verrate aber nicht,
um was es dabei ging). Es ist unmöglich 100% korrekt zu kommunizieren.
Die Gedanken flitzen uns ca. 6-10 mal schneller durchs Hirn, als wir sie in Worte
fassen können. Gleichzeitig können wir, ja nach Training, 5-8 Gedanken halbwegs
gleichzeitig verarbeiten. Mehrere Gedanken fassen wir dann zu logischen Gruppen,
den Chunks, zusammen.
Im Moment des Aussprechens, ist das, was uns über die Lippen kommt daher nur ein
kleiner Teil, der dem zugrunde liegenden Gedankenaktivitäten. Hinter jedem Satz,
der Aussage, steht ein ganzer Wust von Gedanken und unausgesprochenen
Annahmen, Fragen, Verallgemeinerungen, Vermutungen und Generallisierungen.
Diese nicht ausgesprochenen Sätze (Gedanken-Aktivitäten) sind dann evtl. der Grund
für die feinen Zwischentöne einer Aussage. Für eine Nicht-Übereinstimmung
zwischen dem Inhalt und der Art und Weise der Aussage. Kurz gesagt: Der Ton paßt
nicht zur Musik.
Beim Zuhörer tritt ein anderer Effekt auf. Er hört uns zu. Langweilt sich aber kaputt,
weil er ja 6-10 mal schneller denken als wir sprechen können. Also beschäftigt er
sich entweder a) mit was anderem, was ihm gerade so einfällt - oder b) er verarbeitet
unsere Aussagen, mit schon in sich vorhandenen Hirn-Inhalten. Und hört dadurch
noch weniger zu, weil er ja schon zu wissen meint, was wir sagen wollen.
Kein Wunder, das wir so viele soziale und gesellschaftliche Probleme und
Mißverständnisse haben.
letzte Aktualisierung am: 18.10.01
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* EMail an EgoPower *
Referenz-Modelle
Ein Kind wird geboren. Ausgestattet mit einem perfekten Lernorgan, dem Gehirn,
erlebt es die Welt mit seinen Sinnen. Es besitzt nur wenige Überlebensprogramme.
Es sind Verhaltensweisen (VHW), die ihm das Überleben sichern sollen. Das erste
Verhaltensprogramm, das abläuft, ist: Es schreit, wenn es sich nicht wohl fühlt.
Es melden sich seine Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen. Ansonsten wird es
nicht überleben können. Also plärrt es, wenn es ihm unangenehme Gefühle, als Folge
des Bedürfnismangels, verspürt. Bezeichnen wir diese unangenehmen Gefühle als
Handlungsbedarfsignal. Die Mutter kommt sofort und schaut instinktiv nach, was
ihm fehlt. Sie gibt ihm positive Streicheleinheiten und hilft ihm seine vitalen
Bedürfnisse wie. Hunger, Durst, Schlaf, Ausscheidungen der Nahrung, Wärme, Ruhe
und Streicheleinheiten zu befriedigen.
Dieses Reaktionsprogramm von "Unlustgefühl - Schreien und die anschließende
Befriedigung der Bedürfnisse" ist das erste Programm, das es lernt. Es brennt sich tief
ins Gehirn ein und wird nie mehr vergessen.
Dieses Programm wird, da es erfolgreich war, immer wiederholt, wenn es etwas
haben will. Da die Eltern, in der Regel, keinen kleinen Tyrannen heranziehen wollen,
geben sie dem heranwachsenden Kleinkind, sobald es dies verstehen kann, klar zu
verstehen, daß es so nicht immer so weiter gehen kann. Dies geschieht durch das
Prinzip von Lob und Strafe. Er (der kleine Mensch) lernt sich anzupassen. Er regiert
auf die "Erziehungsmaßnahmen" seiner Eltern zu reagieren, indem er solche VHW
wiederholt, die ihm ein angenehmes Gefühl verschaffen und VHW vermeidet, die
ihm unangenehme Gefühle bringen.
Wir werden mit einem perfekten Lernorgan, unserem Gehirn, geboren, daß vom
ersten Tag dazu bestimmt ist, Informationen aufzunehmen und abzuspeichern. Nun
ist unser Gehirn jedoch auch so aufgebaut, daß alles, was wir über unsere Sinne
aufnehmen über das Lymbische System im Gehirn mit Gefühlen eingefärbt wird.
Da er am Anfang noch nicht sprechen kann, nimmt er alle Informationen der Umwelt
mit seinen Sinnen auf, verknüpft diese mit den dabei auftretenden Gefühlen und
merkt sich dies in einem multimedialen aber dennoch vereinfachten Modell, da er
sich nicht alle Informationen merken kann. Man hat heraus gefunden, daß der
Mensch bewußt nur 7 (plus/minus 2) Informationseinheiten gleichzeitig wahrnehmen
und merken kann. Aus der Fülle von Informationen, die bei einem Ereignis
stattfinden, (Temperatur, Körperstellung, Umgebung, Gefühl, Kleidung, Geruch usw.
usw.) merkt man sich in der Regel nur ca. 7. Das bedeutet: Die Referenz-Modelle
sind nur interne geistige Beschreibungen, wie wir die Situation damals empfunden
haben. Dadurch werden die Modelle vereinfacht, verzerrt, generalisiert und manche
Informationen dabei einfach übersehen.
Diese ersten Referenzerlebnisse etikettiert er mit angenehmen oder
unangenehmen Gefühlen. So klein wie er auch ist, er lernt aber auch sofort zu
unterscheiden wie stark die dabei auftretenden Gefühle sind. Er wird sich also so
verhalten, daß er sich öfters gut und weniger oft schlecht fühlt. Er beobachtet seine
kleine Welt, ahmt (vorgelebte Modelle) nach und übernimmt so weitere
Verhaltensweisen.
Sagt man ihm immer wieder: "Du bist aber ein Tollpatsch", "Aus dir wird nie was",
"Du bist aber blöd", "Du bist genial...", "Klasse wie du das wieder gelöst hast", usw.
so gibt man ihm damit auch zu verstehen, wie es sich zu verhalten hat. Es
verinnerlicht diese Sätze zu Referenz-Modell-Anweisungen und es richtet sich evtl.
sein Leben lang danach. Selbst wenn die Urheber des Ganzen schon längst verstorben
sind, so wirken ihre "Befehle" und "VHW-Anweisungen" weiter.
Hat er später die Sprache und das verbale Denken gelernt, funktioniert dieser
Methode auch, ohne das er es erleben muß. Allein durch die Vorstellung und durch
die Kenntnisse aus früheren Erlebnissen, kann er abschätzen, wie angenehm oder
unangenehm, die Folgen einer VHW sein können. Er lernt passiv, das heißt, ohne
Erlebnisse, nur durch Worte und Bilder im Kopf. Er schafft sich seine eigenen
gefühls-etikettierten Referenz-Modelle und lebt damit.
Regeln, Gesetze, Moral, soziales Verhalten und Vorurteile werden so aufgenommen,
installiert, aktiviert und gelebt. Einmal fest installiert, benutzt er einfach aus
Gewohnheit die Verhaltensweisen, da sie sich ja bewährt haben.
Er baut sich dann auch "Was passiert wenn - Modelle", oder bekommt eingeredet,
welche Gefühle er erhalten wird, wenn er sich falsch verhält.
Wenn man bis hierhin noch einverstanden bist, kannst man die folgenden Regeln
akzeptieren, die sich in der direkten Folge aus dem oben genannten ergeben:
1. Der Mensch ist ein Gefühlswesen. Alles was er erlebt, verknüpft er mit
Gefühlen. Er versucht sich, wie jedes andere Lebewesen auch, öfters GUT
und weniger oft SCHLECHT zu fühlen. Dies ist der Sinn seiner ganzes
Handlungen.
2. Er nimmt die Umwelt mit seinen Sinnen war, verknüpft die Informationen mit
immer Gefühlen und speichert diese in einem VEREINFACHTEN Modell ab.
D.h. er merkt sich nicht alles, sondern nur, was ihm zu ihm ins Bewußtsein
durch kommt. Viele Informationen werden dadurch verzerrt bzw. über- oder
unterbewertet, andere gar nicht wahr genommen usw.. Diese Modelle sind
mehr oder weniger MULTIMEDIALE ABBILDUNGEN der Wirklichkeit.
Aber eben nur Modelle.
3. Demnach haben alle Menschen persönliche Modelle und Beschreibungen, wie
die Welt um sie herum beschaffen ist, in sich. Diese sind immer
unterschiedlich.
4. Diese Erkenntnisse werden zu Regeln, Werte und Verhaltensprogrammen
verallgemeinert.
5. Jeder trifft, nach dem ihm zur Verfügung stehenden Informationen, immer die
beste Entscheidung, mit den Ziel sich öfter gut und weniger oft schlecht zu
fühlen.
6. Er lernt die unter Regel 5 erkannten Situationen mit Angenehm oder
Unangenehm zu verbinden. Erkennt er später einmal eine Situation wieder,
versucht er sich nach der Regel Nr.1 zu verhalten, und unangenehmen
Situationen aus dem Weg zu gehen.
7. Körper und Geist bilden eine Einheit. Geistige Vorgänge ergeben immer eine
körperliche Reaktion (wegen der Gefühle) und umgekehrt.
Bis hierhin schön und gut. Aber: Leider ist es so, daß auf Grund der Lernfähigkeit
und der Vorstellungskraft des Gehirnes, dem Mißbrauch und dem Irrtum, Tür und
Tor sperrangelweit offen stehen.
Ursächlich positive Erlebnisse können mit negativen Gefühlen verknüpft werden und
umgekehrt. Diese Verbindungen können sich über einen längeren Zeitraum, über das
Prinzip der Wiederholung, aufbauen, oder auch schon beim ersten Mal gespeichert
werden, wenn die begleitenden Gefühle stark genug sind. Dabei sucht das Gehirn
automatisch nach Gründen, die mit den Gefühlen in Zusammenhang stehen können.
Es sucht und findet diese - immer. Oder es denkt, diese gefunden zu haben wenn es
A) eine neues Ereignis gibt, das zeitgleich mit dem Gefühl stattgefunden hat oder B)
ein Ereignis gibt, was immer zeitgleich mit dem Gefühl auftritt. Auch wenn diese
Ereignisse nichts damit zu tun haben, werden sie von uns mit den Gefühlen in
Verbindung gebracht. Dies sind auch gefühls-etikettierte ReferenzerlebnissModelle. Ob sie jetzt stimmen oder nicht, ist primär egal. Sie sind da. Der Witz mit
der "Lederallergie" stellt diesen Vorgang plastisch dar. "Jeden morgen, wenn ich
aufwache und habe noch die Schuhe an, habe ich einen Brummschädel"l. Die logisch
Folge ist: "Ich bin allergisch auf Leder, wenn ich es länger am Körper habe." Man
könnte dieses auch anders sehen. Aber für jemanden, der so argumentiert ist dies
SEINE Wirklichkeit. Dies mag nun den Anschein haben, das Beispiel ist überzogen.
OK, aber es gibt genug Menschen, die so "merkwürdig" argumentieren.
Ein dokumentierter Allergie-Versuch mit Ratten, beschrieb diesen Vorgang einmal,
in einer Zeitschrift oder einem Buch (Keine Ahnung mehr, wo ich das gelesen hatte)
Diesen Ratten wurden ein bestimmter Reizstoff gespritzt und wenn die körperliche
Reaktion einsetzte, wurde ein Lichteffekt eingeschaltet. (Ähnlichkeit mit PawlowExperiment). Wurde später nur der Lichtreiz gegeben, setzten spontan die
körperlichen Beschwerden auch wieder ein. Die Ratten wurden allergisch auf Licht.
Aus dem oben genannten kann man nun die folgenden Regel ableiten.
Alles hat seinen Grund und geht prinzipiell auf,
mit gefühls-etikettierten Referenzerlebniss-Modellen zurück.
Nach dieser Definition sind diese Referenz-Erinnerungen die treibende
Motivationskraft, die uns antreibt, etwas zu tun oder zu unterlassen. Bewußt
oder unbewußt, aber immer in Resonanz mit unseren ureigenen Erfahrungen und wie
wir sie für uns bewerten.
Natürlich gibt es auch automatische Reaktionen, die fest in unserem Gehirn, von
Geburt an vorhanden sind. Ich will hier keine Grundsatzdiskussionen aufkommen
lassen, zu welchem Anteil diese oder jene beteiligt sind. Nehmen wir einfach an, die
Grenzen sind fließend. (Genialer Trick - oder?)
Um in seinem Leben ein problematisches Verhalten zu verändern, muß man sich
immer mit seinen Referenz-Modellen beschäftigen. Man muß nur die
Gefühlsetiketten, die auf jedem Referenz-Modell kleben, durch solche ersetzen, die
uns dabei unterstützen, unser Verhalten zu ändern. Oder man muß neue erleben,
entwickeln und so oft wie möglich zu benutzen bzw. diese zu befestigen.
Diese Wissen läßt sich nun nutzen, um einige Probleme, aus seinem Leben zu
beseitigen.
Diese könnten sein:
1.
2.
3.
4.
Ängste überwinden
Zwanghafte Handlungen ablegen
Veränderungen durchführen bzw. Ziele erreichen
Einen besseren körperlichen wie geistigen Zustand erreichen. Sich einfach
besser fühlen.
5. Manipulationen erkennen, die auf den o.g. Mechanismen beruhen.
6. Ein besseres Verständnis für andere entwickeln.
Doch um dies zu erreichen müßten die folgenden 2 Regeln akzeptiert werden.
1. Alle Fähigkeiten die wir benötigen, können wir erlernen
2. Alles ist Feedback. Jede Aktion hat ein sofortiges Ergebnis zur Folge. Sollte
etwas, was wir unternehmen, nicht funktionieren, so ist das kein Fehlschlag,
sondern nur eine Information, wie es nicht funktioniert. Ein anderer Weg
könnte jedoch Erfolg haben
Doch nun der Reihe nach.
1. Ängste überwinden
Wie wir gesehen haben, sind Ängste nichts anderes als Erwartungen auf negativen
Gefühle, die durch bestimme Referenzerlebnisse ausgelöst werden. Irgendwann
wurde z.B. ein traumatisches Erlebnis mit negativen Gefühlen fest verknüpft.
(Verankert)
Zum Beispiel läuft ein kleines Kind mit seiner Mutter durch den Wald. Plötzlich
huscht eine harmlose Blindschleiche über den Weg. Die Mutter schreit laut
hysterisch auf, greift einen Stock und schlägt wie wild auf das harmlose Tier ein.
Durch diesen Schreck könnte das Kind eine Verknüpfung von Schlange und
Angstgefühle aufbauen. Selbst wenn es diesen Vorgang nicht mehr bewußt weiß, hat
es diese Verknüpfung bis ins hohe Alter gehalten. Der Erwachsene weiß nicht mehr
warum er Angst hat. Er hat sie einfach und wird jeden Kontakt mit Schlangen
vermeiden, um diese Gefühle zu unterdrücken. Und dies nur durch einen einziges
Erlebnis.
Oder jemand erleidet in einem Aufzug einen Anfall, aus welchem Grund auch
immer. Selbst wenn er sich im nachhinein klar macht, woher dieser Anfall kam, kann
er unter Umständen, sein weiteres Leben lang, Aufzüge aus Angst vermeiden. (Siehe
das Beispiel "Lederallergie" oder "Rattenexperiment" von oben).
Wie könnte eine solche Angst, die auf einer neurologischen Ebene programmiert,
überwunden werden. Ich behaupte: Nicht durch Erkennen woher diese stammt.
Dadurch verliert man sie nicht. Nein. Man muß sich in kleinen Schritten dem
Problem nähern. So nahe wie möglich an das Problem kommen, und dann neue
Referenz-Modell schaffen, die einem zeigen "Ich kann es überwinden". Entweder
in einem großen Schritt oder in vielen kleinen.
Nun mag sich jeder Ängstliche gegen die Einschritt-Technik wehren, zum einen weil
dies u.a. sehr schmerzhaft sein kann. Und zum anderen könnte es sein, das sie vor
sich selber nicht zugeben wollen, das ein Problem, das sie schon so lange besitzen,
das fast wie eine zweite Haut zu einem paßt, so einfach abzulegen ist. Vielleicht
bietet das ängstliche Verhalten ja einen Schutz, vor etwas, was man auf rationaler
Ebene nicht zugeben kann. Steckt eventuell ein sekundärer Vorteil hinter dieser
Angst? Mir kommen immer solche Gedanken, wenn ich erlebe wie liebevoll viele
"Ängstliche" mit ihrer Angst umgeben, und sich schon im Ansatz weigern, sich
darüber zu informieren, wie diese zu überwinden ist, geschweige denn, diesen Schritt
auch zu tun.
2. Zwanghafte Handlungen oder dusselige Gewohnheiten (je nach Definition)
ablegen
Jede Zwangshandlung (Häufiges Hände waschen, mehrmaliges zurückgehen um
nachzusehen ob das Licht oder der Ofen ausgeschaltet ist usw. usw.) sind nach o.g.
Definition nichts anderes als wiederholte Referenz-Modelle, die in einem anderen
Zusammenhang, durchaus Sinn machen können. Die werden einfach wiederholt,
obwohl momentan kein Bedarf daran existiert. Wie kann dies überwunden werden?
Nun da diese VHW ein Bedürfnis erfüllen soll, muß man sich erst einmal klar
darüber werden: "Welches ist es?". Dann muß eine Ersatzhandlung gefunden werden,
die den gleichen Vorteile bietet, d.h. das Bedürfnis gleichwertig befriedigt. Diese
Ersatzhandlung muß dann nur noch anstatt ausgeführt werden. Funktioniert dies, hat
man schon 2 Handlungen dafür. Jetzt versucht man eine dritte , dann eine vierte usw.
usw. Irgendwann kommt man sich blöd vor und man hat das Referenzerlebnis
geschaffen: "Ich kann mich ändern" und mit diesem Wissen verliert sich die
Zwangshandlung, weil man ja flexibel reagieren kann.
3.) Ziele erreichen (in Stichpunkten)
●
●
●
●
●
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●
●
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●
Definieren: Was will ich. (Nicht was will ich vermeiden) Es muß positiv
formuliert und durch sich selbst erreichbar sein.
Ist Ziel im Widerspruch mit anderen Werten ?
Erkennungskriterien - Präzisieren
Vorhandene und benötigte Ressourcen festhalten
Beschreiben der fehlenden Ressourcen (eigene und fremde) Gibt es
Referenzerlebnisse, bei denen ich diese Fähigkeiten schon einmal eingesetzt
habe
Definieren der momentanen Hinderungsgründe
Strategie, Teilpläne, Teilziele festlegen
Termine setzen
Geeignetes Modell wählen (wenn möglich) (Wie haben es andere gelöst?)
Glauben das es erreichbar ist und zu 150% wollen. Unter allen Umständen
und mit allen Mitteln
sofortiges Handeln
Prüfen - Bringt mich die Handlung dem Ziel näher ??
Evtl. ändern - weiterhandeln. Bis das Ziel erreicht ist.
4.) Unangenehme Gefühle umwandeln. Sich einfach besser fühlen.
Gefühle entstehen als automatische Reaktion auf ein Ereignis, das als Auslöser mit
diesem Gefühl verankert ist.
Da der Geist und der Körper eine kybernetische Einheit bilden, spiegeln sich Gefühle
in einer entsprechenden Körperhaltung und umgekehrt. Wenn man demnach eine
begeisterte und fröhliche Physiologie einnimmt, paßt das nicht zu einer traurigen
oder ängstlichen Verfassung. Konsequent mit dem Körper gearbeitet, kann der Geist
aus seiner trübsinnigen Verfassung heraus geführt werden.
Und das geht so: Man sucht sich ein Referenzerlebnis heraus, bei dem man sich so
gefühlt hat, wie man es sich jetzt wünscht. Die entsprechenden Vorstellungen werden
aktiviert, man stellt sich genau so hin wie damals, atmet genau so wie damals. Man
beobachtet sich dabei und merkt sich alles. Diesen Vorgang führt man so 4.bis 8.mal
durch, bis man den gewünschten Power-Zustand fast automatisch erreichen kann.
Wenn es schneller geht OK, wenn man mehr Versuche braucht auch OK. Jetzt begibt
man sich gedanklich wieder in sein Problem .......geht darin auf. Wenn das Gefühl da
ist , laut schreien: "Ich ändere mich JETZT" springt einmal hoch und landet in der
Power-Zustandsphysiologie. Jeder kann selber bestimmen wie er sich fühlt.
5.) Manipulationen die auf den o.g. Mechanismen beruhen erkennen.
und
6.) Ein besseres Verständnis für andere entwickeln
Bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung - oder??
Reden wir darüber
Der Ärger mit der Wahrheit
externer Artikel (von irgend einem UNI-Server)
Anlaesslich der Verleihung der Grossen Universitaetsmedaille berichtete Heinz
Haefner, der das Zentralinstitut fuer Seelische Gesundheit von seiner Gruendung im
Jahr 1975 bis Oktober 1994 als Direktor leitete, in der Marsilius-Vorlesung ueber das
Thema Selbstmord und seine moegliche Ausloesung durch Vorbilder im Fernsehen.
Der Selbstmord ist eines der groessten Probleme psychischer Gesundheit in
modernen Gesellschaften. Individuelle Vorbeugung ist schwierig, weil
Selbstmordhandlungen schwer vorhersehbar sind. Deshalb ist die Suche nach
ausloesenden Ereignissen, die sich moeglicherweise kontrollieren lassen, ein
wichtiges Ziel der Suizidforschung.
In den "Acta Universitatis" ist zu lesen, dass der erste Rektor, Marsilius von Inghen,
am Tag nach der Eroeffnung der "Universitas Studii Heidelbergensis" am 18.
Oktober 1386 seine erste Vorlesung um sechs Uhr morgens begonnen habe. Dennoch
wird einiges, was ich Ihnen vortragen werde, zwar nicht der Stunde, aber dem Geist
dieses bedeutenden Vorlaeufers der Aufklaerung verbunden sein. Mit diesen
Gedanken sind wir schon in den ersten, den naturwissenschaftlichen Kontext von
Wahrheit eingetreten. Es ist die begrenzte, mit dem Popperschen Instrumentarium der
Forschungslogik optimierte Gueltigkeit naturwissenschaftlicher Aussagen. Der
zweite Kontext von Wahrheit ist ein existentieller. Friedrich Nietzsches Wort "Wir
haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen" ist ein treffendes
Motto fuer den zweiten Teil unserer Ueberlegungen. Aber beginnen wir mit dem
ersten: einem Kapitel psychiatrischer Forschung und den Schwierigkeiten,
bescheidener wissenschaftlicher Wahrheiten habhaft zu werden.
Bereits in den 70er Jahren hatten wir Umweltfaktoren identifiziert, die mit
Suizidverhalten in Zusammenhang standen. Zusammen mit Rainer Welz fanden wir,
dass die Haeufigkeit von Selbstmordversuchen in Mannheim ueber verschiedene
Wohngebiete bis zum 14fachen variierte (Welz, 1979). Wir fragten uns, welche
Umweltfaktoren das Selbstmordrisiko in staedtischen Lebensumwelten so deutlich
beeinflussen koennen und prueften mehrere Hypothesen. Diejenige, ueber deren
Pruefung ich hier berichten will, geht von der direkten Vermittlung des
Suizidverhaltens von Mensch zu Mensch aus.
Selbstmordverhalten kann als reales Ereignis beobachtet, als Tatsachenbericht oder
als fiktives Modell in verschiedenen Medien vermittelt werden. Die Imitation fiktiver
Suizidmodelle wird nach Goethes 1774 erschienenem Briefroman "Die Leiden des
jungen Werthers" als "Werther-Effekt" bezeichnet. Goethes faszinierende
Darstellung einer romantischen ungluecklichen Liebe, die im Selbstmord endete, soll
damals eine Welle gleichartiger Selbstmordhandlungen - Erschiessen mit Pistole -
ausgeloest haben. Danach war das Thema ziemlich vergessen, bis es mit der
Ausbreitung des Fernsehens wieder aktuell wurde.
Seither sind mehrere Studien, vor allem in den USA und in Grossbritannien,
veroeffentlicht worden. David P. Phillips fand beispielsweise nach Suizidmodellen in
"soap operas" amerikanischer Fernsehanstalten einen Anstieg der Selbstmorde von
durchschnittlich 7,5 Prozent in der darauffolgenden Woche.
Die Ergebnisse dieser Studien begegneten erheblichem Zweifel, und die Einwaende
lassen sich in der Tat schwer ausraeumen: Um die Selbstmorde zu erfassen, waren
die Untersucher auf die amtliche Todesursachenstatistik angewiesen. Die erfasste
Bevoelkerung deckte sich jedoch nie befriedigend mit dem Sendegebiet und der
Zeitpunkt des Todes nicht sicher mit dem Zeitpunkt der Modellexposition. Die
wenigen Studien, die auch - die wesentlich haeufigeren - Selbstmordversuche
registrierten, waren auf Krankenhausstatistiken angewiesen, die nur einen kleinen
Ausschnitt der Risikobevoelkerung repraesentieren.
Mein damaliger Mitarbeiter Armin Schmidtke hatte den genialen Einfall, die bis
dahin nicht schluessig bewiesene Annahme, fiktive Suizidmodelle koennten
Selbstmorde ausloesen, an der sechsteiligen ZDF-Serie "Tod eines Schuelers" zu
pruefen. Die Serie zeigte im Wochenabstand die psychologische Entwicklung eines
18jaehrigen Schuelers bis zum Selbstmord durch Sturz vor einen fahrenden Zug. Mit
der zweiten Ausstrahlung der Filme 18 Monate spaeter bot sich die Chance, den
Wiederholungseffekt desselben Modells unter veraenderten Bedingungen quasiexperimentell zu pruefen. Die zweite fuer eine kausale Wirkungsanalyse guenstige
Bedingung vermittelte uns die Direktion der Deutschen Bundesbahn: Weil alle
Ereignisse auf ihren Schienen aufgezeichnet werden, konnten wir saemtliche
suizidalen Handlungen auf dem gesamten Schienennetz fuer einen Zeitraum von
neun Jahren mit exakten Zeitangaben erfassen. Damit waren alle modellgemaessen
Selbstmordhandlungen - nur neun Prozent endeten nicht toedlich - aus dem
Sendegebiet des ZDF erfasst. Durch den Vergleich der Anzahl suizidaler Handlungen
waehrend und unmittelbar nach den Sendeperioden mit jahreszeitlich gleichen
Perioden vor, zwischen und nach der Ausstrahlung konnten wir Anstiege nach
Beobachtung des Modells unter Ausschaltung jahreszeitlicher Einfluesse praezise
ermitteln. Aus der Grundlagenforschung hatten wir die Hypothese uebernommen,
dass die Effekte mit der Aehnlichkeit von Alter und Geschlecht zwischen Beobachter
und Modell linear ansteigen wuerden.
Wenn wir von zehnwoechigen Vergleichsperioden ausgehen - fuenf Wochen
waehrend der sechs Sendungen und fuenf Wochen danach -, dann stieg die Zahl der
Selbstmorde 15- bis 19jaehriger Maenner, die dem Modell nach Alter und Geschlecht
am naechsten stehen, um 175 Prozent, und jene der gleichaltrigen Frauen um 167
Prozent signifikant an.
Nach der zweiten Sendung war die Zunahme der Selbstmorde geringer, sie betrug
beispielsweise bei den 15- bis 19jaehrigen Maennern nur noch 115 Prozent. Die
Haeufungen nach der ersten und zweiten Ausstrahlung verhielten sich jedoch
zueinander wie die Einschaltquoten und bestaetigten so eine weitgehend gleiche
Effektstaerke beider Sendungen. Alternative Erklaerungen des Phaenomens, etwa
eine vorzeitige Ausloesung bereits geplanter Suizide oder vermehrtes Umsteigen auf
die vermittelte Methode, konnten wir zuverlaessig ausschliessen.
Das Untersuchungsdesign erlaubte uns, die hohen Anstiege der
Selbstmordhaeufigkeit kausal durch einen Modelleffekt zu erklaeren, zumal auch
unsere Hypothese der linearen Abhaengigkeit der Effektstaerke von der Aehnlichkeit
zwischen Modell und Opfer bestaetigt wurde. Es war uns also gelungen, den
"Werther-Effekt" nach den Regeln empirisch-wissenschaftlicher Beweisfuehrung zu
belegen.
Nun folgt der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers ueber die Anwendung seiner
Forschungsergebnisse dort, wo man sie zum Anlass des Nachdenkens ueber
Konsequenzen nehmen sollte: in den Medien. Bevor ich auf den Aerger eingehe, den
unsere Ergebnisse bereitet haben, will ich kurz ueber die Kooperation mit dem ZDF
berichten. Wir haben das ZDF von unserem Vorhaben fruehzeitig unterrichtet und
zunaechst in dankenswerter Weise Unterstuetzung gefunden. Als unsere Ergebnisse
vorlagen, luden wir den Vorstand der Deutschen Bundesbahn, das ZDF und
Ministerialdirektor Dr. Blaesi, Wissenschaftsministerium Baden- Wuerttemberg, zu
einer vertraulichen Demonstration. Alle Zuhoehrer waren sichtlich betroffen. Danach
folgte eine mehrmonatige Latenzphase bis zur Veroeffentlichung unserer Ergebnisse
in fuehrenden deutsch- und englischsprachigen Fachzeitschriften im September 1986.
In Deutschland und im Ausland, zum Beispiel in der Schweiz, in Norwegen,
Frankreich, Grossbritannien, Italien, Australien und den USA berichteten grosse
Tageszeitungen und Magazine, teilweise auch Fernsehanstalten, ausfuehrlich
darueber.
Kurz vor dem Erscheinen dieser Berichte teilten uns drei Redaktionen fuehrender
Tageszeitungen und die Redaktion eines Magazins mit, die Intendanz des ZDF habe
ihnen ein Fernschreiben zugeleitet, mit dem Titel: "Gutachten relativieren
Mannheimer Studie: kein ursaechlicher Zusammenhang zwischen Fernsehserie und
steigender Suizidrate Jugendlicher".
Das ZDF hatte zwei Gutachten eingeholt, eines von einem Professor fuer Praktische
Theologie der evangelischen Kirche, ein zweites von dem kuerzlich verstorbenen
Suizidforscher Erwin Ringel, Wien. Der Theologieprofessor hatte fuer das ZDF
bereits eine rechtfertigende Einleitung zum Begleittext der Serie geschrieben und am
Schluss der Sendung einige erbauliche Saetze gesprochen. Das ZDF-Fernschreiben
zitiert sein Gutachten: "Die allen sonstigen Hypothesen widersprechende Hauptthese,
durch Imitation eines im Fernsehen gesendeten Modells habe es ein Mehr an
Suiziden gegeben..., wird nicht bewiesen."
Das in dem Fernschreiben nicht zitierte Resumee des kompetenten und
unabhaengigen Gutachters Ringel lautet: "Ich habe diese Arbeit intensiv studiert und
bin zu dem Eindruck gekommen, dass sie mit aeusserster Sorgfalt und mit grossem
Verantwortungsbewusstsein durchgefuehrt worden ist: So bietet sie zum ersten Mal
ein gut untermauertes und damit glaubwuerdiges Resultat, welches auch im Hinblick
auf die Verantwortung der Medien sehr ernst genommen werden muss."
Die Zeitungsredaktionen hatten damit zwei widerspruechliche Informationen zur
Auswahl, jene des ZDF und unsere wissenschaftlichen Daten. Sie entschieden sich
nach gruendlicher Pruefung fuer die Veroeffentlichung der "wissenschaftlichen
Wahrheit". Die Redaktion des "Spiegel" schloss ihren anderthalbseitigen Bericht mit
den Saetzen: "Die Mainzer Fernsehanstalt will davon nichts wissen. Das ZDF
schickte vielmehr den Theologen Joerns vor, der dem Sender schon bei der
Herstellung der Selbstmordserie Rat gespendet hatte. In einem Eilgutachten kanzelte
der Kirchenmann die laestige Studie ab. Auch kuenftig, so liess der Sender erklaeren,
werde sich das Fernsehen nicht der Aufgabe entziehen koennen..., die
gesellschaftliche Wirklichkeit umfassend darzustellen." Diesem mutigen Bemuehen
um journalistische Sorgfalt und wahrheitsgemaesse Information stehen jedoch auch
andere Beispiele gegenueber.
Natuerlich habe ich dem Intendanten des ZDF einen Brief geschrieben und darin die
Fehlinterpretation des kompetenten und die fehlende Unabhaengigkeit des
nichtkompetenten Gutachters im besagten Fernschreiben angesprochen. In seiner
Antwort vom 9.10.1986 schreibt er: "Sie selbst haben es fuer richtig gehalten, ueber
die Fachpresse hinaus fuer eine weitergehende Publizierung... Ihrer
Forschungsergebnisse... zu sorgen. Wir haben uns deshalb veranlasst gesehen,
ebenfalls darauf zu reagieren und zwei namhafte Suizidforscher um Stellungnahmen
zu Ihrem Gutachten zu bitten."
Wir waren dennoch ueberrascht, als wir Ende August 1988 erfuhren, dass die Serie
ueber 3sat ein drittes Mal gesendet werden sollte. Da ein telefonischer Appell an die
Intendanz nicht fruchtete, sandten wir an alle 66 Mitglieder des ZDF- Fernsehrats
einen von Max Kaase, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft
sozialwissenschaftlicher Forschungsinstitute, kommentierten Bericht ueber unsere
Studie aus "bild der wissenschaft", der mit den Worten schliesst: "Das ZDF muesste
eingestehen, dass ein Problem vorliegt." Wir schrieben dazu: "Es ist mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit vorhersehbar, dass eine erneute Ausstrahlung der
Serie wiederum einer betraechtlichen Anzahl junger Menschen das Leben kosten
wuerde. ... Wir halten es fuer notwendig, die Sendung abzusetzen... und bitten den
Fernsehrat, unverzueglich geeignete Schritte zu unternehmen."
Die einzige Reaktion des ZDF war ein Anruf von seiten der Intendanz, man habe die
Szene, die den Imitationseffekt ausgeloest habe, herausgeschnitten; ich sei sicher
auch der Ueberzeugung, dass nun das Nachahmungsrisiko beseitigt sei. Ich musste
diese Erwartung enttaeuschen. Die Entfernung einer Szene konnte allenfalls
Hoffnung auf eine Abschwaechung, aber keine Garantie fuer eine Vermeidung des
Nachahmungseffekts geben. Trotz aller Proteste kam es zur Austrahlung. Weil sie
ueber Kabelkanal erfolgte, konnten wir den Effekt nicht untersuchen.
Zu unserer noch groesseren Verwunderung lasen wir Anfang Februar 1992 als
Programmankuendigung fuer Freitag, den 14.2.1992, 20 Uhr, in 3sat: "Tod eines
Schuelers - 1981 loeste Robert Stromberger heftige Reaktionen mit seiner
sechsteiligen Serie aus, die den Selbstmord eines Jungen aus den verschiedenen
Perspektiven von Eltern, Freunden und Lehrern erforschte. Das Fernsehen wurde
beschuldigt, mit der realistischen Darstellung Jugendliche zur Nachahmung getrieben
zu haben. Das ZDF klopfte sich dagegen stolz auf die Schultern, ein schwieriges
Thema in einer Unterhaltungsserie transparent gemacht zu haben."
Diese Worte lassen zweifeln, ob die Proteste gesellschaftlicher Gruppen eine offene
Auseinandersetzung mit unserer wissenschaftlichen Wahrheit angestossen haben.
Den Eindruck gewinnt man auch, wenn man das als "authentische Bilanz" der
gegenwaertigen Situation des Fernsehens "zwischen gesellschaftlichem Auftrag und
Zuschauerwuenschen" verfasste Buch ,Fernsehen am Wendepunkt" des ZDFIntendanten Dieter Stolte liest. Zum Thema Selbstmordimitation beschraenkt Stolte
sich darauf, die "Entruestung" zu erwaehnen, die Goethes Roman "Die Leiden des
jungen Werthers" ausgeloest habe. An unsere Studie und die kritischen Worte, die er
zur Serie "Tod eines Schuelers" von vielen Seiten gehoert hatte, erinnert er sich nicht.
Radikalen Kritikern des Fernsehens wie Neil Postman oder Friedrich Hacker, die
unter anderem das Fehlen eines moralischen Fundaments beklagen, setzt er
Argumente entgegen, die ebenso verbreitet wie oberflaechlich sind: die
Notwendigkeit der Orientierung an den Beduerfnissen der Gesellschaft und die
Bekaempfung von Tabus.
Fuer den 1.11.1994 war vom ZDF erneut die Serie "Tod eines Schuelers"
angekuendigt worden. Diesmal wurde sie wegen zahlreicher Proteste aus der
Bevoelkerung in letzter Minute abgesetzt. Endlich hat sich hinreichend Widerstand
aus einem "oeffentlichen Gewissen" gegen die Programmacher des Fernsehens
artikuliert.
Imitationseffekte von Suizidmodellen sind tatsaechlich nur ein kleiner Ausschnitt der
Frage, ob gewalttaetige oder brutale Fernsehmodelle, mit denen wir sowohl auf der
Nachrichtenebene als auch in fiktiven Sendungen ueberschuettet werden, zur
Vermehrung von Gewalt fuehren. Wir lesen beispielsweise im Bericht der
Gewaltkommission der Bundesregierung: "Im Prozess der Entstehung von
Gewaltkriminalitaet kommt den Massenmedien eine erhebliche Bedeutung zu...." Der
ZDF-Intendant hat beklagt, dass die Wissenschaft zu dieser Frage keine absolut
verlaesslichen Wahrheiten liefert. Das kleine Beispiel "Werther- Effekt", wo sie dies
tat, hat er, weil allzu aergerlich, unterdrueckt. Forschungsdefizite, wie sie Dieter
Stolte beklagt, koennen wir allerdings, wenn ueberhaupt, nur abbauen, wenn wir uns
aergerlichen Wahrheiten mit einem anderen Mass an Offenheit stellen, als uns vom
ZDF demonstriert wurde. Und schliesslich ist zu fragen: Duerfen wir notwendiges
Handeln aufschieben, bis all unser Erfahrungswissen wissenschaftlich gesichert ist?
Autor: Prof. Dr. Dr. Heinz Haefner,
Zentralinstitut fuer Seelische Gesundheit, I 5,
68159 Mannheim
letzte Aktualisierung am: 14.02.02
* Zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Diverse Manipulationstechniken.
in Kurzfassungen
Versuche eine harmonische Stimmung ("Schleimen was das Zeig hält") herzustellen.
Fange den anderen in einem Sozialen Schuldennetz . Bitte ihn etwas für dich zu
erledigen oder dir zu geben oder mit dir zu .... Biete ihm auch etwas Positives an.
Denke immer daran: Keiner macht was zu seinem Nachteil. Im Endergebnis soll eine
Handlung immer einen höheren ABP bringen. Dann macht es es gerne. Er beachtet
immer das 1:1 Angleichungsprinzip und die Wert für Wertbeziehung.
Bringen die Manipulationen durch LUST-Gefühle nichts, kannst du auch auf
folgende auf Vermeidung von UNLUST-Gefühlen basierenden oder oder
allgemeinen Manipulationstechniken zurück greifen.
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Autoritätsverliebtheit ausnutzen "Ärtzte, Chefs, Beamte und Polizisten sagen
.....(füge hier deine Aussage ein)
Gemeinschaftssinn nutzen. Herdentrieb wecken
"Alle machen das", "Das gehört sich so", "Sei kein Außenseiter"
"Machst du nicht mit verstoßen wir dich aus der Gruppe" .. Sagt zwar keiner
so direkt ...aber..
Jede Aussage die konsequent wiederholt wird , erweckt den Anschein einer
Wahrheit.
- die selbe Botschaft
- die Mehrheit sagt oder hat entschieden....
- der Experte meint...
Unerwünschte Verhaltensweisen nicht beachten oder mit extremen
Unlustgefühlen belegen.
Erwünschte Verhaltensweisen belohnen. Positiv verstärken
Einen einmal begangenen Fehler immer wieder vorhalten (Können Frauen
saugut)
Kleinste Zugeständnisse fordern.
Produkte rar machen und künstlich verknappen.
Kleinste Zugeständnisse fordern (Salami-Taktik)
Vor jeder Beantwortung einer Frage loben
"Das ist eine gute Frage...."
"Oh sie kennen sich mit ... aus. Gut das wir zusammen reden ......"
Nie direkt widersprechen (Weckt Haßgefühle...)
Partner glauben lassen es wäre seine Idee. (Geht es dir um das Ziel oder willst
du Anerkennung?)
Den Namen des anderen merken und oft gebrauchen.
Jeden kleinen Erfolg loben (nicht übertreiben)
●
Gemeinsamkeiten feststellen.
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Die Videen-Viren
Als ich mich wieder einmal mit dem Inhalt dieser Seiten, speziell mit dem "Videen"Kapitel beschäftigte, stieß ich im Internet auf eine ähnliche Thematik mit dem Titel
"MEMETIK" (Wer will kann diesen Begriff einmal in eine Suchmaschine eingeben
und sich weiter bzw. tiefer informieren). Und so beschäftigte ich mich damit, und
fand so einige "Erkenntnisse", aus der Kombination dieser "Thesen" und
"Denkmodelle", die ich jetzt hier einmal erläutern möchte.
Kurz zur Wiederholung (Wer will, kann sich ja die Videen-Kapitel durchlesen):
VIDEEN sind "vitale" d.h. sinnspezifische "Ideen" (Gedanken, Vorstellungen,
Regeln, Thesen, Ver- und Gebote). Meist rufen diese Videen, wenn sie gedacht
werden, d.h. wenn man sich bewußt mit ihnen beschäftigt bestimmte daran
gekoppelte Gefühle auf. Oft werden diese dann durch einen markanten Satz in eine
sprachliche Form gebracht. Aber nicht immer. Denn es gibt manche Regeln oder
Verhaltensweisen, über die wir uns gar nicht bewußt sind. Dies sind dann solche, die
wir über die Nachahmung, oder über eine unbewußte Konditionierung, im
Kindesalter übernommen haben.
Die Menschen (d.h. WIR) haben eine Tendenz alles sprachlich zu "verdinglichen"
(Nominalisierungsprinzip). So gibt es z.B. keine Gerechtigkeit an sich, sondern es ist
nur eine Bezeichnung, die nur ein Verhalten, welches als gerecht (im Sinne des
Ausgleichsprinzips) angesehen wird. Und so wollen wir, ab jetzt, die sprachlich
ausgedrückte Form einer "vitalen Idee" , (im folgenden Text: "VIDEE" genannt)
welche dadurch eine "begreifbare" Form annimmt, auch als eine solche bezeichnen.
In unserer Gesellschaft ist es kein ungewöhnlicher Vorgang, solche "Kunstbegriffe"
zu benutzen. Sie implizieren, daß alles was benannt ist, auch existieren muß. Daher
können wir nun, so tun als existieren solche VIDEEN auch außerhalb von uns. Denn,
wenn wir einen Gedanken aufschreiben, und jemand anderes liest diese Niederschrift,
so kann unsere Idee, uns, im schlimmsten Fall, um Jahrhunderte überleben. Daraus
sehen wir: VIDEEN sind (unter gewissen Voraussetzungen) eigenständig. Einmal
unseren Kopf verlassen (entweder durch Worte, Schrift, Gestiken oder anders)
können sie sich, bzw. werden sie von anderen Menschen weiter verbreitet. Sie
entwickeln eine gewisse Eigendynamik. Diese können sich expotentiell, wie Viren
verbreiten, wenn die Bedingungen dazu stimmen.
Doch dazu benötigen sie (jetzt aus Sicht der Videen) einen bestimmten Lebensraum,
den sie im Kopf der "Wirte" d.h. anderer (passender - kompatibler) Menschen
vorfinden.
Betrachte wir jetzt, wie in einer "Mental-Simulation", die Thematik aus der internen
Sicht der Videen. Tun wir einfach einmal so, als würden sie ein autonomes
Eigenleben besitzen. Welche Konsequenzen würden sich daraus ergeben? Also los..
tauchen wir ein in die Materie.....
Alle Gehirnaktivitäten könnte man demnach als Videen bezeichnen, welche die
Tendenz haben, sich zu verbreiten. Experten sind sich einig, daß uns täglich , meist
unbewußt 80-100.000 Gedanken durch den Kopf gehen. Wenn nicht sogar mehr.
Egal wie wir es auch jetzt bezeichnen oder zu erklären versuchen. Die Gedanken sind
da, und wollen gedacht werden. Da jeder Gedanke eine körperliche Reaktion hervor
ruft, drängen diese Gedanken dadurch nach außen. Sei es über Gesten oder
Gespräche, die wir führen. So verlassen Kopien unserer Videen, während eines
Gespräches unseren Körper und unseren Geist und gelangen (vielleicht) in das
Bewußtseins eines andere Menschen. Sie nisten sich dort ein, wenn die Bedingungen
stimmen.
Diese Bedingungen sind, daß die Videen ähnliche Videen vorfinden. "Gleich und
gleich gesellt sich gern" sagt der Volksmund (Auch so eine definierte VerhaltensErklärungs-Videe). Aber so ist es. Sagt jemand etwas, was unseren eigenen
Einstellung entspricht, so nehmen wir diesen Gedanken in uns auf. Andere konträre
Meinungen lehnen wir ab. D.h. im übertragenen Sinne: Videen suchen ähnliche
Videen und bilden dann Videen-Cluster oder Videen-Moleküle.
Ich war immer der Meinung, jeder ist für den Inhalt seiner Gedanken, selbst
verantwortlich. Aber in der letzten Zeit (September 2001), habe ich da so meine
Zweifel bekommen. Intelligente Leute (oder zumindest, war ich der Meinung, sie
seien es und setzen sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinander) quatschen auf
einmal das nach, wodurch sie durch das Fernsehen permanent penetriert wurden. Ich
meine jetzt die Sondersendungen, zum Attentat auf das World Trade Center. Dort ist
auf einmal von einem Angriff auf die "gesamte zivilisierte Welt die Rede". Wären die
Flieger gegen den Eiffelturm gerast oder auf das Oktoberfest gestürzt wäre, dann
würde niemand dies als "Angriff auf die gesamte zivilisierte Welt" ansehen, sondern
als ein lokales Ereignis. Und die Welt würde sich normal weiter drehen.
So schlimm dieses Attentat auch ist (und ich es auch verurteile), so zeigt es mir doch,
wie einfach es ist, bestimmte Videen zu verbreiten. Es ist nur eine Frage von Zeit,
Energie und einer gewissen Anzahl von Wiederholungen. Aber sollte man sich jetzt
deswegen für jeden verbalen Furz, den man von sich gibt, einen VerantwortungSchuh anziehen? Ich denke NEIN. Denn wollen wir selbständige Menschen sein oder
nicht? Dann müssen wir auch mit den Folgen und Konsequenzen leben.
Aber sind Videen einmal installiert bzw. übertragen, beginnen sie, das Verhalten des
Menschen zu beeinflussen (Gedanken wollen gedacht und ausgeführt werden), in
dem sie gerade stecken. So betrachtet ist sind die Videen (jetzt wieder auf das obige
Beispiel bezogen) "Morgen entführe ich ein Flugzeug und steuere es in ein
Hochhaus" und "Morgen esse ich einen Leberkäse mit Spiegelei" nichts anderes als
Handlungs-Anweisungs-Videen für den morgigen Tag. (Ungeachtet der
Konsequenzen, die sich daraus ergeben.)
Genau so sind Erinnerungen, an frühere Erlebnisse, keine objektiven
Aufzeichnungen, wie mit einem Videorecorder, sondern konstruierte und auf
spezielle Aspekte fokussierte Gedanken und Gefühle. "Vitale Ideen" eben, die ihren
Ursprung in der Vergangenheit besitzen. Nichts desto Trotz, steuern diese
Erinnerungen unser Verhalten in der Gegenwart, durch die Erinnerung an die
beteiligten Gefühle. Würdest du dich z.B. nicht mehr an ein Ereignis erinnern, dann
hätte es keinen Einfluß auf dein jetziges Verhalten. Du siehst es sind nicht die
vergangenen Ereignisse, die dich jetzt anders verhalten lassen, sondern die
Erinnerungen (=Videen) daran.
Ein anderes Beispiel ist die Werbung: Nehmen wir jetzt einmal exemplarisch die
Bierwerbung vor. Wieso werden keine fetten, nur mit voll gesiffter Unterwäsche
(Feinripp) bekleideten, unrasierten, furzenden und rülpsenden Männer gezeigt die
sich eine Flasche Bier in den Hals schütten? Sondern junge sportliche Menschen, die
sich von Klippen stürzen (BECKS) oder nach Schätzen tauchen, die sich in der
Sonne auf einer Insel räkeln, oder am Strand spazieren (JEVER) gehen. Logisch - Es
sollen die Videen "Freude","Spaß" und "Belohnung von den Mühen des Alltages" mit
einem "frischen kühlen wohlschmeckenden Bierchen" mental verbunden werden. Frei
nach dem Motto: "Wenn es dir gut geht - Schütte dir, als Belohnung, ein Bier über
den Knorpel." (sage ich jetzt einmal so salopp). Genial... oder?
Und selbst, wenn die "mündigen Bürger" (die sie ja nur zur der Zeit vor einer Wahl
sind) dies erkennen, macht das nichts. Die "Videen" werden durch die penetrante
Verstärkung der Wiederholungen, direkt ins Hirn rasen und dort weiter wirken, wenn
man nichts aktiv dagegen unternimmt. Wir erinnern uns: Gedanken=Videen wollen
gedacht werden.
Warum dies so ist, fragst du dich nun? OK - Neben einer hoch komplexen
theoretische Abhandlung könnte man als Erklärung auch sagen: Menschen handeln
immer ökonomisch. Extrem ausgedrückt: Menschen sind faul. Sie übernehmen Ideen
oft ungeprüft, weil eigenes Denken ja Energien kostet, die sie lieber nicht
aufzubringen bereit sind. Wie sonst könnten denn Mode-Erscheinungen und der
hirnlose AIDS-Kapagnen-Wahn zu erklären sein?
1981 und in einer Wiederholung 1982 gab es eine 6teilige Sendung "Der Tod eines
Schülers" (wer sie gesehen hat erinnert sich bestimmt) bei der ein junger Mann vor
einen fahrenden Zug gesprungen und sich dadurch getötet hat. Es wurden die gleiche
Handlung in jeder Folge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Es waren die
Sicht der Freunde, der Eltern, der Lehrer, seine eigene usw.
Es gab eine Studie die belegte, daß ein "Selbstmordmodell", daß über 6 Wochen
gezeigt wird, Nachahmungstäter hervorruft. Im Klartext: Die Serie erzeugte eine
signifikant höhere Selbstmordrate (170%), bei den Jugendlichen im gezeigten
Alter, als zu einen anderem Vergleichszeitraum.
Jetzt könnten aber "Moral-Apostel" auf die Ideen kommen, solche "Sendungen" zu
verbieten, was meiner MEIN-ung (meine Videe) nach einer Gedanken-Zensur gleich
käme, die meiner Werte, in diesem Fall, die der Selbstbestimmung und
Selbstverantwortung extrem zuwider laufen würde. Was letzendlich aber auch nur
meine ureigenen Videen sind. Wieso sollte sich jemand dafür interessieren, was in
meinem Kopf herum schwirrt. Aber Moral ist ja auch nicht anderes, wie
Religionen. Eine Ansammlung von verallgemeinerten Videen.
Kurz gesagt, könnte man alles, was wir an kulturellen Meinungen, Regeln,
moralischen Grundsätzen, Religionen, Werte, Ideologien und Gesetze besitzen als
das ansehen, was sie im ursächlichen Grund sind. Interne (in unserem Kopf) oder
externe (aufgezeichnete) Videen. Oder anders bezeichnet: Als "Hirngespinste".
Sich darüber zu streiten, der in diesem speziellen Fall jetzt Recht, oder die richtigere
Meinung besitzt oder verteidigt, ist abstrus.
Und doch werden im Namen der Gerechtigkeit, der Menschenrechte,
Weltanschauungsfragen, Ideologien, Religionen Kriege geführt und Menschen
getötet und Leid verbreitet. Und nur weil mache denken, deren MEIN-ung,
berechtige sie zu diesen Taten, weil sie einer guten Absicht, im Sinne der
Übereinstimmung, ihrer Videen erfolgen.
Klar das dies immer nur die anderen betrifft und ausführen. Uns würde so etwas nicht
passieren. Aber was ist denn z.B. an einem (um wieder zum WTC-Anschlag zurück
zu kommen) "Krieg gegen den Terrorismus" anders, als bei einem 3-Jährigen, der
meint "Dem Klaus boxe ich jetzt eine rein, der hat mein Bild zerrissen"? Nichts!
Beides sind - aus Sicht der Videen-Theorie nichts anderes als
Handlungsanweisungsvideen auf Grundlage einer "Vergeltungs-Videe". Nur mit dem
Unterschied, bei Nationen (in diesem Fall der Über-Nation USA) existiert jetzt
zusätzlich noch eine "Berechtigungsvidee", zu dieser Aktion, per Verordnung bzw.
per Abstimmung und Vereinbarung.
Eine weitere Eigenheit von diesen Videen, um wieder einen Bezug auf den Titel
dieses Artikel zu bekommen, ist es, daß sich Videen mit anderen vorhanden Videen
zu neuen Videen kombinieren. Bei Viren würden man sagen, sie bilden Mutationen,
die dann als nächste Generation auf die Reise gehen um andere Menschen wiederum
erneut anzustecken. Als Hitler seine "nationalsozialistische Videen" unter die
Bevölkerung brachte, geschah nichts anderes. Diese Gedanken wurden aufgeriffen,
verinnerlicht, kombiniert und haben sich dann verselbständigt. Das Ergebnis
kennen wir alle. (Damit soll jetzt keine Schuldzuweisung betrieben oder ein
Entschuldigungsmodell aufgezeigt werden)
Egal wie man zu der Thematik steht, wer mich kennt, weiß, daß ich immer einen
Nutzen aus jeder Erkenntnis gewinne bzw. ziehe. Meine Erkenntnis ist: Jede
Interaktion zwischen Menschen (Nationen, Ländern usw.) wird nur, durch die
egostische Durchsetzung und Weiterverbreitung, der eigenen Videen, getätigt.
Also komm mir nicht mit Moral, Gesetzen und Ordnung. Das sind auch nur
zeitlich gewachsene, aber dadurch trotzdem nur willkürlich festgelegte, Videen.
Nichts anderes.
Ein weiteres eindrucksvolles Beispiel liegt jetzt in der Sprache (oder einem Dialekt)
selbst. Wir übernehmen sie im Kindesalter einfacher, als später. Aber doch dringt die
Sprache aus der Gegend, in der wir wohnen in uns und wird dann von uns weiter
verbreitet. Ich finde das genial.
Und so erklärt sich auch, warum bei allen Völkern Religionen entstehen, und warum
jeder an irgendetwas glaubt - Warum Modeerscheinungen entstehen, und wieso
plötzlich jeder ein Handy haben will.Usw.
Und jetzt fragt sich bestimmt jeder interessierte EP-Nutzer, was er mit diesen
Erkenntnissen anfangen kann..
Nun, zum einen würde ich sagen, die Erkenntnis, daß alles auf subjektive Gedanken
und Gehirnaktivitäten beruht, nimmt jeder Situation, die man täglich so mit
bekommt, die Schärfe. Man kann es als das betrachten, was es ist. Ein Spiel bei dem
es darum geht, seine Videen auszudrücken, zu vertreten und dadurch zu verbreiten.
Dies einmal erkannt, verleiht es einem den nötigen Spaß, direkt in dieses Spiel
einzugreifen und das Beste für sich dabei heraus zu holen. Ohne unter Stress zu
leiden, weil irgend ein Seppel eine andere Meinung vertritt.
Zum anderen liefert mir diese Videen-Viren-Theorie eine Erklärung, warum
Geheimnisse immer ausgequatscht werden, der UC, der Mentalsimulator , die
Supersuggestion und der NLP-Anker funktioniert. Es sind die internen Videen, die
weiter gedacht werden wollen, die sich kombinieren, verändern, und dann nach
außen drängen, indem sie und rechtzeitig wieder ins Bewußtsein kommen und
dadurch unsere Handlungen dahingehend beeinflussen, daß wir uns mit ihnen
beschäftigen.
Irgendwo habe ich mal gelesen: "Nichts kann eine Idee aufhalten, deren Zeit
gekommen ist."
Wie wahr.. wie wahr...
PS. Wem diese Betrachtungsweise jetzt zu gewagt oder zu suspekt vorkommt, daß
Gedanken ein Eingenleben besitzen, der kann es ja einfach abändern. Der sehe es so:
Die Nieren reinigen unser Blut. Das Herzens transportiert es. Es sind
hochspezialisierte Organe, die ihre Aufgabe perfekt erfüllen. Genau wie unser
Großhirn, dessen Aufgabe es ist, zu denken und strukturieren. Deswegen können wir
garnicht anders, als uns, quasi im Sekundentakt, Denkmuster, Glaubensinhalte,
Überzeugungen und Videen zusammen zu basteln.
Und schon paßt es wieder.
letzte Aktualisierung am: 10.10.01
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Das Wasser-Prinzip
Auch wenn ich immer über die "politische Weicheierei" her ziehe, so ist dies kein
Widerspruch, sich diese "Weicheier-Technik" eigen zu machen und für sich zu
nutzen.
Denn wer zwar eine exakte kalkulierbare Position bezieht, steht vielleicht als
charakterlich "TOP" da, aber sonst auch nichts. Wer eine feste Position bezieht, gibt
seinen "Gegnern" klar zu erkennen, wo er angreifbar ist. Und diese nutzen es aus.
Früher oder später. Denn das Geheimnis des Überlebens ist es, sich zu bewegen! Sei
überall sonst, nur nicht an dem Punkt, auf den gezielt wird.
Dagegen sind die Fans des "Wasser - Prinzips" formlos, nicht zu greifen, ständig in
Bewegung und doch überall präsent. In jede Lücke fließen sie ohne Widerstand. Sie
spielen, wenn es darauf an kommt, den Deppen um die Deppen zu überlisten. Sie
legen sich nie auf eine Sache oder eine Partei fest, weil sie dann darauf festgenagelt
werden können.
Mach das mal mit Wasser.
letzte Aktualisierung am: 14.02.02
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Das Absichts-Prinzip
Eine gute Absicht, ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Ergebnisse deswegen
gut werden und sie schafft keine bessere Realität. Genauso wenig sorgt eine
"moralisch verwerfliche" oder "egoistische" Handlungsweise, für ein "verwerfliches"
Ergebnis. Denn alles Schreckliche, das hat die Geschichte gezeigt, ist aus
ausnahmslos aus einer guten Absicht entstanden. Und die meisten Untaten wurden
von begeisterten und selbstlosen Kollektiven begangen.
Wenn ich mich mal so, in den Medien, umsehe, erkenne ich, daß sich eine gewisse
"Humanitätsduselei" und "Moralisierung der Gesellschaft" breit macht, bei der
immer weniger nach den Ergebnissen, sondern nach moralischen FantasieVorstellungen gehandelt und bewertet wird. Die momentan geführte Diskussion über
die Stammzellen, ist das beste Beispiel dafür.
Als direkte Folge, solcher Machenschaften, entsteht die politische Weicheierei, wie
man sie täglich im Fernsehen betrachten kann.
Nur keine Position beziehen. Es könnte ja Stimmen kosten.
Auf der anderen Seite existiert ein gesellschaftliches Programm, das besagt, daß man
eine gute Absicht nicht kritisiert. "Ich habe es doch nur gut gemeint!" ist ein oft
zitierter (und zugleich dusseliger) Spruch, um z.B. eine geringere Strafe zu erhalten,
wenn man etwas versiebt hat. Dieser wird z.B. oft in einer Partnerschaft eingesetzt,
wenn der andere die Handlung anders bewertet.
Aber jetzt kennst du ihn ja auch. Viel Spaß damit.
letzte Aktualisierung am: 20.11.01
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Das Selbstregulierungs - Prinzip
Der Versuch in komplexe Systeme einzugreifen und etwas zu verändern, hat oft viele
Nebeneffekte zur Folge, die man zum Zeitpunkt der Aktion, noch gar nicht absehen
konnte.
Weil eben "Alles" mit "Allem" irgendwie zusammen hängt, kann man vieles gar
nicht separat betrachten, geschweige denn punktuell beeinflussen. Wenn du einmal
die Entscheidungen des Managements einer größeren Firma oder die Gesetzentwürfe
unserer Politiker betrachtest, dann erkennst du was ich meine. Oft werden mit den
neuen Regeln, Anweisungen und Gesetzen nur die Folgen einer früheren (Fehl-)
Entscheidung wieder versucht auszubügeln. Vergeblich versteht sich.
Als sich z.B. England aus Hong-Kong zurück zog, tat die neue Regierung das einzig
Vernünftige. Nämlich NICHTS. OK. Ein paar kleinere Gesetze wurden geschaffen
und 2 Steuern. Zu 15 und 16.5%. Die einen für Privatleute die anderen für Geschäfte.
Das Ergebnis: Hongkong ist die 3 größte Wirtschaftsmacht im asiatischen Raum und
einer der größten Elektronikschmieden der Welt überhaupt, obwohl es nur die Größe
einer globalen Hutschachtel hat. Toll.
Ist vielleicht ein "Nichteingreifen" oftmals die "bessere Handlung?"
Wer weiß.. wer weiß...
letzte Aktualisierung am: 25.07.01
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Alles hängt mit allem zusammen.
Vor ein paar Jahren, gab es ein geniales Computerspiel. Ökopoly. Es war ein
Simulationsspiel. Der Spieler war hier ein imaginäres Staatsoberhaupt, der die
Aufgabe hatte, ein Land zu regieren. Er konnte Steuern erheben oder senken, Schulen
für die Bildung bauen, Straßen und Verkehrswege errichten, Umweltschutz betreiben
u.s.w.. Insgesamt konnten ca. 10 Punkte verändert werden. Jede Reaktion hatte einen
Einfluß auf einen oder zwei andere Punkte.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich schaffte es erst nach ca. 25 Spielen, zu einem
einigermaßen befriedigenden Ende zu gelangen. Alles was ich unternahm, wirkte auf
andere Bereiche, und hatte (für mich) zeitweise unvorhergesehene, chaotische
Reaktionen zur Folge. Und das bei so wenigen Verknüpfungen, die auch noch aus der
Spielanleitung bekannt waren.
Ich reflektierte über die Zusammenhänge und beobachtete dahin meine Umgebung.
Chefs, Familienmitglieder und die Aktionen unserer Regierung. Alle betrieben eine
digitale, lineare Problemlösung, die meistens nicht befriedigend funktionierte. Nach
dem Motto: Hier ist ein Problem. OK - die Lösung dafür ist XXX. Auf einmal tat
sich ein neues Problem, als Folge auf die gewünschte Aktion. Und es ging weiter.
Beobachte unsere obersten Vordenker, die wir alle vier Jahre wählen dürfen. Sie
treffen eine Entscheidung, z.B. Hier ein paar Steuern rauf, dort ein paar Steuer runter.
Auf einmal ziehen einige Firmen aus Deutschland ins Ausland. Die Folge: Mehr
Arbeitslose. Die Reaktion: weniger Einnahmen zur Sozialversicherung. Die
Folge:............. und es geht weiter bergab.
Leider kann ich die hier auch keinen gezielten Tip aus der Misere geben (Asche auf
mein Haupt..). Außer, denk ab und zu daran, daß ALLES mit ALLEM zusammen
hängt. Versuche die globalen Zusammenhängen zu erkennen und ändere nicht zu
viel auf einmal. Überprüfe bei jeder Aktion: Bringt sie mich meinen Zielen näher,
oder schadet sie dir, bzw. Entfernt sie dich von deinen Zielen.
Reagiere entsprechend.
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Alles was wir tun, hat Folgen
"Das ist mal eine tolle Binsenweisheit, die er da verbreitet" höre ich dich nun schon
lästern.
Aber, auch banale Erkenntnisse werden vergessen, bzw. als so selbstverständlich
angenommen, und deswegen nicht mehr beachten.
Also noch einmal: Alles was wir tun hat Folgen und Reaktionen.
(Puzzledenkmodell) Und auch die Dinge, die wir nicht tun, bzw. unterlassen.
Das bedeutet auch, das du so dusselige Sprüche wie: "Ich hab ja nix gemacht ......"
ruhig unterlassen kannst. Zumindest dir selber gegenüber. Als Entschuldigung oder
um dich irgend wo rauszureden; ist das natürlich voll OK.
Noch einmal zum Unterlassen: Wenn zwei sich um eine Sache streiten (verhandeln)
hat immer der die besseren Karten, der NICHTS tun muß, um sein Ziel zu erreichen.
Er muß nur abwarten.
Trotzdem ist ein NICHT-HANDELN auch eine Handlung, die eine weitere Reaktion
hervor ruft.
Soviel zur Erkenntnis des Tages.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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Manager - Oder die dumme Seite der
Macht.
Seit meinem Eintritt in das Erwerbsleben von ca. 20 Jahren, war ich nur in großen
Konzernen angestellt. Dabei liefen mir immer diverse Manager über den Weg, deren
größter Trick darin bestand, so zu tun, als handelten sie intelligent.
Denn nicht das Böse ist es was wir Menschen zu fürchten haben, sondern die
Dummheit. Bosheit ist wenigstens berechenbar. Ein intelligenter Gegner ist selbst bei
moralischen Defiziten eine kalkulierbare Größe, da er sein Ziel mit Vernunft verfolgt.
Nicht so diese Idioten. Sie sind unberechenbar, ziellos und überaktiv. Ihre Wege sind
selbst ohne bösen Willen von Leichen gepflastert, denn die professionellen
Blödköppe kacheln unbedarft heiter und unkoordiniert durch das Leben wie ein
Blinder im LKW in einer Fußgängerzone. Wären jene Manager, die - höflich
ausgedrückt - sich an Intellekt und Talent nicht gerade einen Bruch heben könnten,
nur am Würstchenstand anzutreffen, würde sich das Chaos unter Umständen noch in
Grenzen halten. Da sich zur Dämlichkeit aber meist auch ein aus hirnloser
Selbstüberschätzung geborener Wunsch nach Macht gesellt, findet man diesen Typ
meistens in den obersten Etagen der Konzerne, oder auf dem Weg dahin.
Dies läßt sich in fast jedem Großbetrieb erkennen. An oberster Stelle sitzen
gewöhnlich eine Herde von periodisch wechselnden Chaoten. Angetrieben von einem
merkwürdigen Krawattenzwang und nervender Illusionslosigkeit. Stets bemüht sich
von dubios-diabolischen Beratern erklären zu lassen, wie sie das Letzte aus ihren
Angestellten und Kunden heraus quetschen können. Sie nicken eifrig und dann
versuchen sie ihre Dumpfheit auf ihre Untergebenen auszuweiten. Diese Kappen
beginnen dann im Rausch der Phantasie von sich aus auf andere schließen und füllen
ihre Mitarbeiter ihrer eigenen inneren Leere und wundern sich, warum statt Gold nur
heiße Luft dabei heraus kommt.
Als Folge davon sind wir nun alle vom Wahnsinn umzingelt, wie ein Hundehaufen
von Schmeißfliegen. Widerstand zwecklos.
Trotzdem merken sie dann das irgendwas nicht stimmt und man strukturiert um. Das
heißt im Klartext: Jeder bekommt einen neuen Chef , ein neues Büro und neue
Aufgaben. Als Krönung wird dann ein Qualitätszirkel gegründet und der analysiert
dann was wohl nicht stimmt, Verbesserungsvorschläge und Qualitätsleitfäden erstellt
und das Ganze dann nach DIN ISO 9000 zertifizieren läßt.
Für dich mein treuer Leser habe ich nur diesen Tip: Schrei laut : " Haltet doch
endlich eure Fresse ihr Idioten. Macht´s euch doch alleine. Ich bin nicht so blöd wie
ihr denkt."
Ob das wirklich etwas bringt, glaube ich zwar auch nicht, aber es erleichtert
ungemein. (Auch wenn du es nur leise sagst, damit dich die Idioten nicht hören)
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Das Sowohl-als-auch - Prinzip
Obwohl es uns manche Kleingeister so zu verstehen geben und uns immer vor die
Wahl stellen . Es gibt nicht nur ein "Entweder-Oder" sondern auch ein "Sowohl-alsauch". Oder ein "Alles-zu-seiner-Zeit". Daran muß man nur ab und zu einmal
denken.
Gönne dir einfach alles was du willst. Du hast es verdient.
Sag ich jetzt einfach einmal so.
letzte Aktualisierung am: 14.02.02
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Das digitales Spatzenhirndenken
..... im Bild-Zeitung-Stil.
Nun predige ich, daß "Alles mit allem" zusammenhängt und das man die
Komplexität der Welt nur noch schwer erfassen kann. Im Puzzledenkmodell und
anderen Artikeln (meistens wenn ich auf kleine Chefs herum hacke) prangere ich
immer das oberflächliche Denken und Entscheiden an, und das man sich Gedanken
über seine Handlungen machen soll.
OK. Aber alles kann auf verschiedene Sichtweisen betrachtet werden. Jetzt hier die
andere:
Sehe alles in einer Schwarz-Weiß-Ansicht.
Willst du deine Meinung in einer Gruppendiskussion durchsetzen, biete immer eine
Pro- und Kontra - Situation an. Eine extreme Schlechte und eine extrem Positive.
Nicht mehr. Die Spatzenhirne können es sowieso nicht erfassen, worüber du dir in
deiner Genialität das Hirn zerbrichst. Also überfordere sie nicht. Sie haben es dann
leichter, um zu einer Entscheidung zu kommen.
Es ist die gängige Methode in der Politik
In der Bildzeitung wird diese Technik perfekt angewandt. In
Spatzenhirnhäppchengröße (so klein und so extrem wie möglich) angeboten, versteht
es jeder. Also nutze sie und mach dir keinen moralischen Kopp.
letzte Aktualisierung am: 16.03.01
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Das Kombinationsprinzip
Oft höre ich in typischer Schwarz-Weiß Manier: "Ich mußte mich für eins
entscheiden. A oder B" oder "Entweder ich fahre in den Urlaub oder kaufe mir ein
neues Auto".
Löbliche Ziele. Aber aus meiner Sicht, manchmal ein wenig, durch einen
Limitierungs-Glauben, an den realen Möglichkeiten vorbei entschieden. Oft gibt es
statt eines "Entweder - Oder" auch die Möglichkeit des "Sowohl als auch" oder des
"Alles zu seiner Zeit"
Man müßte sich aber halt ein wenig anstrengen!
Oder?
letzte Aktualisierung am: 14.02.02
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Vergeßlichkeits-Prinzip
Oft meinen wir, keine andere Möglichkeit zu haben, als das was uns jemand anderes
vor-erzählt. Aber es gibt immer eine andere Möglichkeit, einen weiteren Weg, eine
andere Alternative. Mindestens eine, wenn nicht noch mehr. Ein großes Problem
scheint mir, unsere eigene Vergeßlichkeit zu sein. Wir konzentrieren uns auf einen
Aspekt, auf eine Möglichkeit, auf einen Weg und vergessen dadurch, daß es auch
noch eine andere gibt.
Erkenne und merke dir das. Für den Fall, daß du meinst, du hättest nur eine
Möglichkeit.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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Der mentale Fokus..
..und die unbegrenzten Möglichkeiten
Stell dir jetzt einmal folgendes mentale Bild vor: Die Welt ist dunkel, stockfinster.
Und jeder Mensch besitzt nur eine Taschenlampe. Sonst gibt es kein Licht auf der
Welt. Wie würde diese Welt aussehen? Welche Konsequenzen würden sich daraus
ergeben?
Nun, jeder würde genau das beleuchten, was in seinem Interesse steht. Er würde
seine Aufmerksamkeit und die Wahrnehmung fokussieren und sich mental auf seinen
Lichtkegel konzentrieren.
Alles andere um ihn herum verschwindet in der Dunkelheit, würde nicht mehr wahr
genommen. Wäre praktisch nicht existent, weil er ja nicht weiß, daß es einen Meter
neben seiner beleuchteten Stelle auch noch andere interessante "Dinge" sind
Wäre eine solche Welt besser oder schlechter, als sie jetzt schon ist?
Ich verrate es dir. Die Welt wäre genau so, wie sie jetzt schon ist. Nicht würde
sich verändern. Denn die Welt ist schon so.
Nur das wir nicht in der Dunkelheit leben, aber unser Bewußtsein aus der Fülle von
Informationen, der Welt, nur ein paar (bis 8) Informationen gleichzeitig bewußt
verarbeiten bzw. aufnehmen kann. Es ist so, als ob wir die Umwelt durch eine
gerollte Zeitung betrachten.
Wir erkennen nur, was wir durch die gerollte Zeitung sehen. Einen winzigen
Ausschnitt der Welt. Was außen herum ist, nehmen wir nicht mehr wahr. Es sei denn,
irgend etwas erregt, aus irgendeinem Grund, irgendwie unser Interesse. Und dann
richten wir unsere "mentale Taschenlampe", den inneren Scheinwerfer auf das neue
Objekt unseres Interesses.
Doch welch eine praktische Bedeutung, hat nun diese Erkenntnis?
1. Für das Verständnis für andere, die ihre "Dinge" nicht so sehen, wie wir.
Sie fokussieren ihren Scheinwerferhalt auf einen anderen Aspekt der
Wirklichkeit.
Denn jeder betrachtet nur, was er will.
2. Für die Erkenntnis, daß es, auch für uns, immer noch eine andere Möglichkeit,
sich zu entscheiden, gibt. Sogenannte "Sachzwänge" gibt es nicht.
Sachzwänge sind nur bestimmte Ansichten über "einen beleuchteten
Abschnitt in der dunklen Welt", von dem wir meinen, es gibt nur
diesen.Aber es steht uns jederzeit frei, die "Taschenlampe" auf etwas anderes
zu richten und
a) neue Wege einzuschlagen .... oder
b) andere (neue) Alternativen zu suchen.....oder
c) den Mist einfach nicht mehr zu beachten.
Nun höre ich schon wieder einige "Mentalspießer" oder "professionelle
Bedenkenträger" lamentieren: "So einfach geht das doch nicht. Was soll den
aus ...X... werden. Was werden denn die anderen denken?" (und solche
Einwände).
Das einzige was ihn abhält, sind die inneren Vorstellungen über die Folgen.
Weil alles was wir tun, (und auch das was wir nicht tun) Folgen nach sich
zieht. Und über die "innere Kosten- Nutzenwaage im Kopf" bewerten wir, ob
es sich lohnt oder nicht.
3. Für den Ausbruch aus einen Problemkreislauf.
Denn nicht nur im äußeren Umfeld benutzen wir die "innere Taschenlampe",
nein, auch in der inneren Kommunikation mit uns selbst.
Z.B. beschäftigen wir uns in Gedanken immer mit dem selben Problem.
Wiederholen pessimistische, zerstörerische Gedanken, in den schlimmsten
Vorstellungen. Machen uns Sorgen. Steigern uns immer tiefer in den mentalen
Müll hinein, anstatt einfach das "Licht der Wahrnehmung" auf etwas anderes
zu richten.
Neue Lösungen zu suchen, oder einfach einmal etwas anders zu machen bzw.
zu denken.
Denn wir haben immer die freie Wahl, wenn wir die Folgen, die sich daraus
ergeben, akzeptieren wollen.
4. Oder als Erkenntnis, das sich da in dir ein Bedürfnis meldet, die deine
Wahrnehmung immer wieder auf den gleichen Punkt bringt. Dann ist es ein
sicheres Zeichen dafür, daß in deiner "Welt" irgendwas fehlt, was du brauchst.
Etwas wofür du einen Bedarf hast.
So kannst du einem in der Wüste verlaufenem Menschen, der unendlichen
Durst leidet, mit nichts anderem kommen, als mit etwas zu trinken. Er sucht
mit seinem Fokus, genau das was ihm fehlt. Wasser.
Nehme solche Bedürfnisse so ernst wie möglich. Denn, ein Bedürfnis das
auf Dauer nicht befriedigt wird, macht dich krank. Und solltest du
deswegen irgendwann einmal moralische Bedenken bekommen, lies den
Artikel über die Moral..
5. Wenn du dir ein Ziel gesetzt hast, es aber aus verschiedenen Gründen nicht
erreichst. Oft fokussierst du deinen Scheinwerfer, dein Wahrnehmung, auf
Regeln, moralische Ge- und Verbote, so daß du dir selbst nicht gestattest dein
Ziel zu erreichen. Du stehst dir selbst im Weg, baust künstliche Hindernisse
auf.
6. Zur Beseitigung von Hindernissen.
Denn Hinderungsgründe sind meist nur echt, wenn dir wirklich physikalisch
etwas im Weg liegt. Alles andere sind meist "Taschenlampenlichtpunkte", die
etwas beleuchten, von dem du meinst, es würde im Endergebnis zu teuer im
Vergleich zu den Kosten oder dem Aufwand. Aber es steht dir vollkommen
frei, auf das zu sehen was du bekommst, als auf das was du dafür bezahlen
mußt.
7. Zur Erkenntnis, das derjenige die Situation besser beherrscht, wenn er
verschiedenen Handlungsvariationen zur Verfügung hat, also flexibler
reagieren kann. Reagierst du immer gleich, wirst du dadurch vorhersagbar und
dadurch leichter das ideale Opfer für Manipulationsversuche. Deswegen frage
dich öfters einmal, "Welche anderen Reaktionen oder Verhaltensweisen
könnte ich in dieser Situation noch benutzen?"
8. In einer Verhandlungssituation oder in einer Diskussion, in der du versuchst,
die Lampe des anderen auf "deine Betrachtungspunkte" des Problems, der
Ware oder des Diskussionsgrundes zu lenken.
9. Um zu erkennen das rationelle Aussagen, die selbst im Brustton der eigenen
Überzeugung getätigt werden, nicht anderes sind als (salopp gesagt)
Müllaussagen (Man könnte auch sagen, das es nur seine momentane Meinung
darstellt). Wenn dir also jemand klar zu machen versucht, daß er oder sie
a) Im dritten Reich sich nicht an dem beteiligt hätte ,was damals passiert ist
oder
b) behauptet: "Mit einem verheirateten Mann würde ich niemals etwas
anfangen" oder‘
c) meint "das sie nie auf den Strich gehen würde, egal was passiert.." oder
d) behauptet: "Nie würde ich dich verlassen..Niemals" oder
e) auch sagt: "Klar wenn einer in der U-Bahn überfallen wird, ich würde
dazwischen gehen und helfen"
Dann kannst du dem fest entgegen sehen und erkennen, das dies zwar
seine/ihre feste Meinung ist, aber keine unabänderliche Tatsache. Denn im
rationalen Kontext dieser Aussage, mag er /sie wirklich der Meinung sein,
aber niemals kann jemand alle Eventualitäten überblicken und aus seiner
begrenzten Sichtweise eine immer gültige Regel aufstellen. Er sieht
momentan nur punktuell einige Aspekte. Was alles kommen kann, entzieht
sich vollkommen seiner Wahrnehmung
10. In der Erziehung werden den kleinen Kindern immer wieder über das Prinzip
von "Belohnung und Strafe" Verhaltensweisen, Meinungen, Regeln und
Werte aufgezwängt. Eigentlich ist es auch nichts anderes, als den inneren
Scheinwerfer des Kindes auf die o.g. Punkte lenken und dann intensiv
wiederholen und dadurch festigen, bis es alles verinnerlicht hat.
11. In der Werbung werden die "guten Eigenschafen" des Produktes immer
wieder gezeigt (beleuchtet). Und wenn es nur lang und oft genug gezeigt wird,
verfestigt sich diese Information im Hirn und sie ist drin.
letzte Aktualisierung am: 29.01.02
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Videelle Verführung
Tja - Da sitze ich und schreibe über die manipulativen Sprachmuster und lese im
Videen-Kapitel herum, da fällt mir auf, daß eine unserer Sekretärinnen, in letzter Zeit
eine relativ positive Resonanz zeigt, wenn ich mit ihr rede. Außerdem berührten wir
uns (zufällig?) öfter. Also entschließe ich mich spontan zu einem Experiment.
Jedesmal, wenn wir zusammen reden, versuche ich sinngemäß einige der folgenden
Sätze anzubringen. In einem normalen, unverfänglichen Zusammenhang - natürlich.
Die fett geschriebenen Worte betone ich etwas mehr und schau sie dabei ein wenig
intensiver an.
●
●
●
●
●
●
●
●
Frag mich einfach
Mit mir kann man es machen.
Wenn ich es mache, dann klappt es wenigstens.
Du hast es aber auch drauf.
Prima, wie du es machst.
Wir 2 zusammen sind unschlagbar/genial/perfekt.
Wir haben es geschafft.
Usw..
Eine These wäre: Im Prinzip werden ihr dadurch "Videen" (von "es tun" und "wir")
ins Hirn gebrannt, die weiter wirken.
Das Ergebnis: Hihi... ich verrate doch nicht alles ....
letzte Aktualisierung am: 28.02.02
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Das Videen-Denkmodell
Der Mensch besteht, so sagt man, aus einem Körper, einer Seele und einem Geist. Ich
denke jedoch, wir sind eine Einheit. Ein denkender Körper, der seine Umwelt mit den
Sinnen wahrnimmt. Wir sehen, hören, schmecken, riechen und spüren mir unserem
Körper die Umwelt. Wir nehmen diese Informationen, wie jedes andere höher
entwickelte Lebewesen auch, auf und merken uns diese. Es ist das primäre
Ordnungssystem, mit denen das Gehirn funktioniert. Dies geschieht sogar ohne
Worte, weil wir die als Kleinkinder schon taten, bevor wir sprechen konnten. Wir
bildeten mentale Abbildungen, der Welt, wie wir sie durch unsere Sinne erfahren
haben. Keineswegs vollständig, doch für unsere Zwecke, um sich in der Welt zu
orientieren, vollkommen ausreichend.
Aber im Prinzip sind dies nur mentale Bilder, Töne und andere Sinneseindrücke.
Vitale Erinnerungen. Aber dennoch nur Ideen. Nennen wir diese "vitalen Ideen", in
einem Kunstwort, kurz zusammen gefaßt "VIDEE".
Alles was wir erleben speichert unser Gehirn in vitalen Ideen ab. Diese ersten Videen
wurden dann, als wir die Sprache erlernten, noch mit Worten etikettiert. Sagt man 5
verschiede Menschen, sie sollen einen Baum aufzeichnen, bekommt man 5
verschiedene Zeichnungen, je nachdem welche sinnliche Abbildung, welche Videe,
mit dem Wort Baum verknüpft wurde.
Da unser Gehirn das Lernorgan schlechthin ist, nimmt es alle Informationen mit auf,
die zu dieser Idee gehören. Durch den Aufbau unseres Gehirnes werden aber auch alle
Informationen, die durch die Sinneskanäle gelangen, bestimmte Gefühle ausgelöst.
Damit werden auch alle Videen gefühlsmäßíg eingefärbt. Die einen mehr, die anderen
weniger.
Kurz gesagt, könnte man alle Erinnerungen, die wir besitzen, als Videen bezeichnen.
Dies sind Erinnerungen von einem Inhalt, mit den Begleitumständen, den dazu
passenden Gefühlen und eventuell einer verbalen Bezeichnung bzw. Beschreibung,
die irgendwie in unserem Gedächtnis abgespeichert wurden.
Im unbewußten Teil unseres Gehirns werden auch Tausende von Entscheidungen
getroffen. Alle Körperfunktionen simultan geregelt, und alle Videen, die gerade
gebildet werden, einsortiert und auf Bekanntheit überprüft und mit schon vorhanden
Videen automatisch verknüpft. Das Bewußtsein gleicht eher einem mentalen Spot,
einem Scheinwerfer, den wir, entweder auf äußere Ereignisse, oder auf innere Videen
richten können.
Auf äußere Ereignisse gerichtet, können wir mit dessen Hilfe zwar logisch
Schlußfolgerungen zu der Situation ziehen, aber seine Aufnahmekapazität ist
begrenzt. Erleben wir eine Situation bewußt, dann können wir dazu maximal 5-8
Informationen gleichzeitig wahrnehmen und verarbeiten. Vieles geht einfach so unter.
Genau so verhält es sich auch, wenn wir unseren Bewußtseinsfokus mal nach innen
richten und in unseren Erinnerungen suchen. Erinnern wir uns z.B. an eine Situation
die uns Spaß gemacht hat, dann können wir uns von dem gesamten Videengebilde,
daß es ein Zusammenschluß von einer bis mehrerer sinnlichen Erinnerungen, die in
verschiedenen mentalen Anordnungen (Kriterien), den dabei empfundenen Gefühlen
sowie der Bezeichnung, bzw. die Verbalisierung dieser durch das Bewußtsein, nur
einen kleinen Teil, gleichzeitig in Erinnerung rufen. Machen wir dies auch einmal mit
einer Situation, die uns unangenehm war, und vergleichen diese unangenehme Videe
mit der angenehmen, und sehen vom Inhalt, was damals geschehen ist, einmal ab,
dann erkennen wir markante Unterschiede. Betrachten wir die visuellen Teile an
dieser Videe, dann können wir wahrscheinlich markante Unterschiede feststellen, die
wir bis jetzt so noch nicht wahrgenommen haben, weil wir nicht wußten, daß man
darauf achten kann. Diese Unterschiede sind individuell und daher bei jedem
Menschen unterschiedlich. Der eine "sieht" seine inneren Bilder beim angenehmen
Bild nah, beim unangenehmen weiter weg. Angenehme können links, unangenehme
weiter rechts plaziert sein. Oder es gibt Unterschiede in der Helligkeit, in der
Entfernung, oder ein erscheint flach, das andere plastisch. Egal wie, es gibt diese
Unterschiede. Und auch im akustischen Bereich gibt es sie. Die Stimmen und Töne
können, wie bei den mentalen Bildern, aus unterschiedlichen Positionen kommen,
hoch oder tief, hell oder dumpf, schnell oder langsam, melodiös oder monoton sein.
Dies ist die ursprüngliche Sprache des Gehirns. Und an diesen "Attributen der
Videe" definiert das Gehirn, die passenden Gefühle.
Haben wir z.B. in einer speziellen Situation einmal Angst oder Trauer empfunden, so
merken wir uns, oft unbewußt, an die Videe, die in dieser Situation gebildet wurde.
Kommt später einmal eine ähnliche Situation, dann empfinden wir fast
vollautomatisch die damals gespürten Gefühle. Zum einen, weil unser unbewußter
Teil des Gehirns ständig die Informationen, die über die Sinne rein kommen, sortiert
und zum anderen mit den schon vorhandenen Erinnerungen vergleicht, ob uns diese
Situation bekannt vorkommt. Und dann reagieren wir, wie es in der ähnlichen
Situation zweckmäßig war. Denn negative Gefühle habe den Sinn uns die Power zu
geben zu reagieren. Angst erzeugt Adrenalin im Körper, damit wir uns aus der
Gefahrenzone, durch Kampf oder Flucht, bringen können. Und nicht um uns in
diesem Angstgefühl zu wälzen und uns zu bedauern.
Dadurch sind wir in der Lage, vorab über eine Situation nachzudenken und die
Folgen abzuschätzen. Dies passiert täglich millionenfach und überall. Erinnern wir
uns einmal an unsere Kindheit zurück, wie wir konditioniert, die Eltern sagen erzogen, wurden. Dabei wurde über das Prinzip von Belohnung und Strafe
beigebracht, was wir zu tun und zu lassen haben. Mit der Einsicht "Wenn ich X
mache dann gibt das Ärger", ließen wir uns oft beeindrucken, und haben dadurch X
nie ausgeführt. X kann z.B. alle Mögliche sein, daß man nicht bei Rot über die Ampel
geht, einen Spielkameraden nichts wegnehmen darf, oder was auch immer. Und das
funktioniert auch heute, im Erwachsenenalter, noch perfekt. Das ist ja auch nicht
schlecht, denn dem Urmenschen sicherte es das Überleben. Wenn ein Sippenmitglied
von einem wilden Tier angegriffen wurde, so lernten daraus die anderen, wie
gefährlich diese Biester sind.
Die Gefühle, die wir durch die Videen, auf die wir unseren mentalen Fokus richten,
oder durch reale Ereignisse, zeigen sich immer in einer entsprechenden
Körperhaltung. Angst setzt z.B. bestimmte Botenstoffe im Körper frei, die die nötige
Energie bereitstellen sollen, damit der Körper auf die Situation mit Kampf oder
Flucht reagieren kann. Freude aktiviert andere Reaktionen im Körper. Und der Körper
reagiert damit automatisch mit einer dem Gefühl entsprechenden Haltung. Diese
Haltung und die Gefühle werden, weil ja alles mit gespeichert, ein Teil der Videe.
Mit der Entwicklung der Sprache im Kindesalter wurden die, bis dahin wortlosen
Videen, um ein weiteres Kriterium erweitert. Den wörtlichen Bezeichnungen. Allein
ein Wort reicht dann schon aus, die dazu passende Videe komplett zu reaktivieren.
Beispiel: Was kommt dir bei dem Begriff "frisches Brot" in den Sinn. Beim einen ist
es primär das Bild und der Geruch von frischem gebackenem Brot. Ein anderer hört
und spürt wie er es aufschneidet. Und dies alles nur, weil ich das Wort "frisches Brot"
aufgeschrieben habe und du es gelesen hast..
Daraus sehen wir, konzentrieren wir uns auf eine Idee, d.h. wir richten geistigen
Bewußtseins-Scheinwerfer auf eine bestimmte Videe, dann aktivieren wir diese
dadurch. Die entsprechenden Teile aus denen diese Videe besteht, kommen langsam
in Bewußtsein. Die Gefühle, die wir bei der Entstehung dieser Videe empfunden
haben, kommen wieder hoch. Und wir erleben mental, oft in einer abgeschwächten
Form, das, was wir damals empfunden haben. Jedes einzelne Kriterium, kann, sofern
es eindeutig einer Videe zugehörig ist, die Reaktivierung der gesamten Videe
auslösen.
Manchmal sind die Kriterien, nicht gleichzeitig aktiv, sondern sie laufen
nacheinander in unserem Kopf und Körper ab. Diese Reihenfolge hat auch einen
entscheidenden Einfluß auf die Videe und die begleitenden Gefühle. Eine typische
Sorgenstrategie-Videe könnte folgende sein. Angenommen dein Kind, kommt sonst
immer zu verabredeten Zeit nach hause, aber heute ist es überfällig. Und dann läuft
vielleicht intern folgende Videen-Strategie in dir ab, die zu "Sorgen" führen. Erst
sagst du zu dir "Na wo bleibt er denn", nach 5 Minuten "jetzt könnte er aber heim
kommen." Dann stellst du dir vor wie er auf der Straße liegt, weil ihn ein Auto
angefahren hat, das führt zu einem unguten Gefühl im Bauch usw. usw. Und das
Endergebnis ist du bist entweder a) froh wenn er endlich heim kommt, oder
b)stinksauer, weil er dir diese Sorgen gemacht hat. Aber er hat sie dir nicht gemacht.
Du warst es selber, weil du 2 mal im Abstand von 5 Minuten innerlich etwas zu dir
gesagt, dann eine schlimme visuelle (meist assoziierte mit richtig guten, satten,
blutroten Farben) Vorstellung von einem Unfall und danach komische Gefühle im
Bauch induziert hast. Oder?
Aber wer hat dich gezwungen, diese Gedanken zu denken, diese Worte zu dir zu
sagen? Niemand. Nur du. Gewiß du magst nun einwenden "Das zeigt doch nur, wie
wichtig er mir ist". Aber vor wem? Wieder nur vor dir, und den Regeln, die du in
deinen Kopf hast.
Die Grundsätze
1. Alles was wir erleben und was wir lernen merken wir uns als eine vitale
Erinnerung (vitale Idee oder VIDEE)
2. Die Untereigenschaften (Kriterien) der Sinneserfahrungen, haben einen
entscheidenden Einfluß auf die Intensität der Videe.
3. Videen werden meistens automatisch mit Gefühlen etikettiert.
4. Gefühle ergreifen den gesamten Körper, der dann entsprechend reagiert.
Unterscheidbare Gefühlszustände zeigen sich immer in unterscheidbaren
körperlichen Ausdrucksformen. Und sie bilden eine direkte Einheit. Verändern
sich die Gefühle, verändert sich auch die Körperhaltung und umgekehrt.
5. Das Ziel allen Verhaltens ist es, Ereignisse die angenehme Gefühle auslösen
zu wiederholen und solche die unangenehme Gefühle auslösen zu vermeiden.
6. Vorhandene Videen werden durch neue Erlebnisse entweder gefestigt,
erweitert oder modifiziert.
7. Veränderungen können einfach durchgeführt werden. Entweder geht dies über
die Dauer oder über die Intensität der neuen Ereignisse.
8. Videen werden, je älter sie in uns existieren, aus mehreren Bausteinen,
Kriterien oder auch aus anderen Videen bestehen.
9. Jeder Mensch bildet einzigartige Videen. Da diese das Verhalten steuern,
können unterschiedliche Menschen in gleichen Situationen trotzdem
unterschiedlich reagieren.
10. Je mehr Videen jemand besitzt, desto flexibler kann er auf verschiedene
Ereignisse reagieren.
11. Wird, aus welchem Grund auch immer, ein Teil einer Videe aktiviert, dann
wird meist die gesamte Videe aktiv.
12. Je öfter eine Videe aktiviert wird, um so schneller kommt sie ins Bewußtsein.
13. Wir reagieren nicht auf die neutral auf die Umwelt, sondern Ereignisse
aktivieren in uns gespeicherte Videen, die dann unser Verhalten steuern.
14. Mit unserem bewußten Verstand, können wir Videen verbalisieren und
analysieren. Diese Beschreibung wird dann auch ein Kriterium dieser Videe.
15. Wenn jemand ein bestimmte Videe bilden kann, können es prinzipiell auch
andere, wenn sie den gleichen Prozess dazu durchlaufen.
Die Erkenntnisse
Immer wenn du dich über etwas aufregst oder dich etwas belastet, es sind nicht die
Umstände, die daran schuld sind, sondern nur deine Empfindungen, die durch deine
Reaktionen auf deine inneren Videen entstehen. Es ist nicht die Fliege die dich ärgert,
sondern du regst dich selber über die Fliege auf. Und dies ist bei allem so. Mit einer
Ausnahme. Wenn eine reelle Situation dein Leben akut bedroht. Dann sind es die
Umstände, aber sonst bist du es mit deinen Gedanken.
Und mit dem "Wissen" und den "Erkenntnissen" über die Videen haben wir die
absolute Möglichkeiten zur Hand, komplett selbständig über unsere Reaktionen, über
unsere Zustande, Gefühle und über unsere Gedanken zu bestimmen. Wir sind die
"Chefs im eigenen Haus", in unserem Gehirn. Und sie bieten uns die Möglichkeit,
innere Hindernisse als solche zu erkennen und zu beseitigen, wenn diese zwischen
uns und unseren Zielen liegen. Dies könnte z.B. sein, wenn man Probleme hat, einige
der "kernigeren EgoPowerniken" zu benutzen, weil wir durch die gesellschaftliche
Programmierung und deren Werteübernahme, was letztendlich auch nur Videen sind,
mental davon abgehalten werden. Diese gesellschaftlich installierten Videen, die
meist gegen die Interessen des Individuums verstoßen, hindern uns an unserer freien
Entfaltung, zum Wohle der Gesellschaft; ist uns gesagt worden. Diese Akzeptanz der
gesellschaftlichen Videen teilt unsere Gesellschaft in 2 Klassen. Die Gruppe der
Trottel und die der Führer. Die Führer sitzen in der Politik, in der Kirche, in
Amtsstuben und in der Industrie. Sie bestimmen, was die Gruppe der Trottel denken,
fühlen, kaufen soll. Was sie zu tun und zu lassen haben. Und die sind dann auch noch
froh darüber, daß sie von den Mächtigen dann ein paar Knochen zugeworfen
bekommen, als Belohnung, für die an trainierte Selbstverleugnung. Und dann gibt es
noch die kleine Splittergruppe, der Eigenständigen. Das sind Menschen, denen ein
Großteil der öffentlichen Meinung schnurzpiepegal ist, die selber wissen was sie
wollen und die wissen, das alles, was in ihrem Kopf, an Regeln, Wissen,
Verhaltensweisen, Normen und Erkenntnissen sind, nur Videen sind, die sie selbst
beeinflussen können. Und demnach auch nicht mehr abhängig davon sind, was andere
von ihnen denken. Sich keinen sinnlosen Stress mehr, wegen irgendwelcher
Ideologien oder anderen Meinungen, zu erzeugen und überhaupt eigenständig im
Leben stehen.
Wenn wir es nun also uneingeschränkt akzeptieren, das alles, was in unserem Kopf,
an gelerntem vorhanden ist, Videen sind und das wir zumindest die Möglichkeit der
absoluten Kontrolle über unsere Gedanken haben, auch wenn du dies jetzt noch nicht
kannst, dann können wir nun daran gehen unsere Videen so zu verändern, wie wir sie
haben wollen. OK, ich weiß, das mit der absoluten Kontrolle ist so eine Sache, weil
der unbewußte Teil des Gehirnes, wesentlich schneller und komplexer arbeitet als
unser Bewußtsein. Deswegen scheinen oft Bilder, innere Dialoge und Sorgen usw.
wie von selbst in uns zu entstehen. Eine häufiger Einwand, den ich oft höre, ist, das
diejenigen, die davon betroffen sind, nichts dagegen unternehmen können. Meine
Meinung dazu ist, sie haben eine "Ich bin unfähig meine Gedanken zu kontrollieren Videe" in ihrem Kopf und sie wissen das WIE nicht. Wie sie es schaffen können, ihre
Videen zu verändern bzw. zu kontrollieren. Es mag sein, daß diese Gedanken von
alleine, ohne deine bewußte Kontrolle entstehen, aber mußt du diese dann aber auch
weiter führen, wenn du sie erkannt hast?
Ziele
Die EgoPowern Methoden sind zielorientierte Methoden. D.h. wir fragen nicht
WARUM wir ein spezielles Problem haben, WARUM wir jetzt in dieser Situation so
uneffektiv reagiert haben, sondern WIE will ich es in Zukunft haben und WIE will ich
in Zukunft reagieren und WAS muß ich tun um mein Ziel zu erreichen. Dies setzt
aber voraus, das wir wissen was wir wollen. Was eigentlich unser Ziel ist. Also ein
Ziel ist etwas was wir haben wollen. NICHT etwas was wir los sein wollen und WIR
müssen es erreichen können.
Um einmal ein Beispiel aus einer Partnerschaft auf zu greifen, das Ziel "Ich will das
mein Partner aufhört mit mir herum zu nörgeln." ist zwar ein sehr schönes, wenn es
denn erreicht wird, aber aus der Sicht der eben genannten Regeln, ist es Murks. Zum
einen haben wir dadurch immer noch keine Ahnung, was wir haben wollen. OK,
keinen nörgelnden Partner, aber WIE er konkret sein sollte, wissen wir immer noch
nicht. Und wenn wir unser Ziel nicht kennen, wie wollen wir es denn erreichen? Alsonoch einma: Das Ziel muß positiv formuliert sein und klipp und klar definieren WAS
wir wollen. Und es muß von uns ALLEINE erreichbar sein. Zu hoffen, daß der andere
mit irgendwas aufhört, ist genau so effektiv wie Lotto zu spielen. Viel besser wäre
festzulegen, WIE WIR reagieren wollen, wenn der andere wieder herum nörgelt.
Der nächste Punkt ist, WOLLEN wir mit den Folgen leben, die dieses Ziel mit sich
bringt. Weil alles was wir tun Folgen hat und jedes Ergebnis auf der anderen Seite
Kosten mit sich bringt. Also auch hier die Forderung sich 100%ig klar darüber
werden, ob wir den Preis, für unser Ziel, zu zahlen bereit sind. Und wenn ja, dann,
und nur dann, sollten wir mit absoluter Power auf UNSER Ziel los stürmen. Das Ziel
muß als "fixe Videe" in uns existieren. D.h. kein Zweifel darf es in Frage stellen, wir
müssen bei allem was geschieht, sehen ob es unserem Ziel nützt oder uns davon
entfernt. Und wenn wir uns pausenlos damit beschäftigen, d.h. es nie aus dem
Bewußtsein lassen, dann arbeitet nach kurzer Zeit auch der unbewußte Teil unseres
Gehirnes mit, und gibt uns Ideen und Anregungen. Es fallen einem dann Dinge dazu
auf, die man sonst nicht beachtet hätte. So ist auch der Effekt zu verstehen, das man
genau die Automarke verstärkt sieht, wenn man sich gerade dazu entschlossen hat,
demnächst so ein Auto zu kaufen. Die Aufmerksamkeit und der mentale Fokus
werden fast magnetisch durch unser Interesse gesteuert. Der Schlüssel dazu heißt
"Konzentration auf das was wir wollen, und nicht auf die Dingen, die wir nicht
wollen". Und neue Situationen kritisch prüfen und die eigenen Reaktionen immer
wieder abpassen, bis wir das erreicht haben, was wir haben wollen.
Doch wir wollen hier nicht ins Esoterische abdriften. Sich nur etwas vorstellen und
darauf hoffen, daß auf irgend eine magische, ko(s)mische Weise sich dann alles
verwirklicht. Nein, es kommen die Ideen dazu aus unserem unbewußten Teil des
Gehirnes, die dann durch AKTIVE Handlungen unsererseits in die entsprechende
Realität umgewandelt werden.
Nur selber etwas tun, mußt du schon.
Die Anwendungsmöglichkeiten:
Was können wir nun mit diesen Erkenntnissen anfangen? Nun, wir können unsere
eigenen Reaktionen überprüfen und auf unsere Ziele hin optimieren, da wie wir
gesehen habe unsere Reaktionen nur durch unsere Videen bestimmt sind, sollten wir
auch hier den Hebel ansetzen, um unsere Reaktionen in den Griff zu bekommen.
Denn es ist die einzige Möglichkeit, die wir haben.
OK es ist möglich, dem anderen etwas anzubieten, was er haben will, damit es das
macht, was wir von ihm wollen. Oder wir können versuchen ihn durch Druck zu
motivieren. Aber am einfachsten ist es, bei uns selber zu beginnen, weil wir die
absolute Kontrolle nur über uns haben.
Wir haben die volle Möglichkeiten in uns. Denn wenn uns eine Reaktion nicht gefällt,
dann sollten wir diese sofort ändern und nicht abwarten und hoffen, das wir diese
irgendwann einmal in den Griff bekommen. Vorab, mit den schon aufgezeigten
Fähigkeiten, unsere Reaktionen mental durch gespielt, ist die reelle Umsetzung der
Vorstellung oft dann nur noch eine Kleinigkeit. Wir können lernen, bessere
Entscheidungen zutreffen und unsere Reaktionen frei zu wählen. Besser heißt
funktionaler, auf unser Ziel hin zu reagieren.
...zum 2. Kapitel
letzte Aktualisierung am: 16.02.01
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* EMail an EgoPower *
Hypnotische Gefühlsübertragung
"Du regst mich auf......"; "Du machst mich krank...."; "Wegen dir werde ich nochmal
einen Herzanfall bekommen....."; "Wegen dem, habe ich ein Magengeschwür
bekommen....."
Wer kennt sie nicht, die schwachsinnigen Vorwürfe, Anschuldigungen und
Kommentare, mit denen uns die lieben Freunde, Eltern, Kinder, Partner und andere
manipulieren wollen? Dabei weißt du ja als angehender EgoPower-Experte, daß jeder
seine Gefühle selbst erzeugt.
Doch wie kommt es zu einer solchen allgemeinen Meinung, ein anderer würde
Gefühle und Empfindungen, auslösen können. Nun ich denke durch den Lerneffekt.
Da die Umgebung den Menschen und das Verhalten prägt, braucht man sich nicht zu
wundern, daß diese Weisheiten von einer Generation auf die nächste übertragen
werden, wenn den Kindern von klein auf beigebracht wird, sie wären schuld daran,
daß sich die Eltern schlecht fühlen. (Achte mal auf die o.g. Aussagen in der
Interaktion mit Kindern.)
Wie es auch sei. Die Erkenntnis, obwohl sie nicht stimmt, ist zum allgemeinen
Kulturgut aufgestiegen. Das jeder seine Gefühle selbst erzeugt, kann ich an 2 kleinen
Beispielen kurz mal aufzeigen.
1. Jemand baut einen Unfall. Nur Blech- und kein Personenschaden. Mehrere
Reaktionen sind möglich. Von einem einfachen akzeptieren, das es passiert
ist, über Beschimpfungen über die Blödheit des anderen bis zum Selbstmitleid
über die eigene Blödheit und Zweifeln an den eigenen Fahrkenntnissen ist
alles drin.
2. Ich richte eine geladen Pistole, während eines Lehrganges, auf die
Teilnehmer. Von schreien, weglaufen, unter dem Tisch verstecken bis einem
müden, verlegenen Lächeln ist alles möglich.
Wenn also die Situation, der Unfall oder ich mit der Pistole der Erzeuger der Gefühle
wäre, dann müßten doch alle gleich reagieren, oder? Wenn nun subjektive
Unterschiede auftreten, dann muß die Frage berechtigt sein, welches Subjekt ist dafür
verantwortlich, wie die Unterschiede ausfallen? Na? Richtig jeder selber.
OK, die Beispiele sind etwas extrem und die Situationen haben sehr wohl, etwas als
Auslöser, für das Unlustgefühl, zu tun. Doch die Intensität, die Dauer und die Art und
Weise wie jeder darauf reagiert ist individuell von jedem einzelnen abhängig und
steuerbar.
Selbst ich, fiel kürzlich auf mehrere solcher Niedermach-Manöver herein. Dies zeigt
mir zum einen wie automatisch dieser Vorgang abläuft und wie schnell man sich in
dieser Denkweise verfangen kann, wenn man nicht aufpaßt. Nun ich erkannte, das ich
einem anderen auf seine Denkschiene folgte, konnte mich aber rechtzeitig zurück
reißen.
Von diesem Vorgang ausgehend analysierte ich die Vorgehensweise und die
Mechanismen, die bei dieser Art der Manipulation auftreten.
1. Du machst irgendwas und stößt auf Ablehnung, Kritik, Haß oder Widerstand.
2. Das automatisch auftretende UnLustgefühl (jede Handlung setzt Gefühle frei)
entsteht. Es ist ein vollkommen harmloses Signal, daß dir anzeigt, daß etwas
nicht stimmt.
3. Der andere erkennt es, oder erzeugt es später im Wiederholungsfalle mit den
Worten aus der Einleitung.
4. Du (und ich) Kasper, fokussieren unsere Wahrnehmung auf die geäußerten
Bemerkungen verstärken dadurch dieses Gefühl. Wir betrachten unsere
Handlung durch die "verletzte" Brille des anderen, distanzieren uns von uns
selber und sind
5. wieder einmal die Deppen.
Lerne daraus. Deine Partner/Gegner benutzen diese Methode. Schütze dich davor
und/oder benutze sie als Gegentechnik. (J)
Wie stark diese Mechanismen arbeiten und akzeptiert werden, zeigt unsere gängige
"Rechts-Sprechung". Wer seine Taten bereut und öffentlich (in der Verhandlung)
zeigt, wie starke UnLustgefühle (Reue und Scham) er empfindet wird weniger hart
bestraft.
Komische Weltanschauung.
letzte Aktualisierung am: 16.02.01
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* EMail an EgoPower *
Bei Bedrängnis durch Justizbeamte Einfach einmal die Klappe halten.
Und mit der Überschrift wäre auch schon alles gesagt. OK - Über deinem Kopf
stehen nur Fragezeichen und du weißt jetzt nicht was ich dir damit begreiflich
machen will? Nun gut:
Angenommen du hast einen Unfall und die Schuldfrage ist nicht ganz klar. Oder ein
Polizeibeamter steht mit einem Foto, einer Geschwindigkeitskontrolle, vor deiner Tür
und fragt dich: "Sind sie das?" oder "Erkennen sie sich wieder?". Dann sag mal
nichts.
Wenn dir nämlich einer die "Rechtslage" erklärt, dann will er etwas. Er ist der Chef
im Ring. Der mit der Macht. Er darf etwas. Aber das Schöne ist : Du mußt nichts.
Null - Nix. Weder etwas unterschreiben noch irgendwas zugeben oder dich
verteidigen. Garnichts mußt du. Außer deine Personalien angeben. Aber das war es
auch schon.
OK - wenn man verbal angegriffen wird, liegt einem eine Entschuldigung schnell auf
der Zunge. Aber wer nicht weiß, von wo er angegriffen wird, der kann sich auch
nicht davor schützen. Also im Zweifelsfall die Klappe halten, überhaupt nichts
unterschreiben - noch nicht einmal eine Bestätigung - und einen Profi (einen Anwalt)
engagieren. Soll der sich doch darum kümmern.
Denn alles, was du sagst, kann im Extremfall gegen dich verwendet werden. Und es
wird.
letzte Aktualisierung am: 22.01.02
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* EMail an EgoPower *
Die Macht
Ich bin machtlos. Anderen ausgeliefert und unfähig mich dagegen zu wehren. Sie
sind mächtiger, wie ich. Kennst du sie, solche Gefühle?
Doch, was ist das eigentlich? Die Macht! Nun die Macht, die ich erkenne, ist die
Summe aller Fähigkeiten und Möglichkeiten, die ich bei anderen wahrnehme. Also
als WAHR anerkenne. Daraus folgt: Alle Macht geht von jedem selber aus. Jeder hat
absolute Kontrolle über seine Fähigkeiten und Kenntnisse. Kurz über seine ganzen
Ressourcen. Hört sich banal an, nicht wahr? Und doch wird diese Erkenntnis oft nicht
beachtet bzw. schlicht vergessen.
Deswegen betrachten wir diesen Aspekt der Macht_wahr_nehmung einmal aus
verschiedenen Blickrichtungen:
Angenommen du bist alleine auf einer einsamen Insel. Wer bestimmt darüber, was du
kannst, besitzt, weißt, tun oder lassen willst. Kurz gesagt: "Wer bestimmt über dich?"
Keiner! Nur du. Du allein. Du besitzt die absolute Macht über dein Leben. Vom
Wetter, den Naturgewalten und den örtlichen Gegebenheiten einmal abgesehen dazu kommt jedoch später noch. Also, du bist der Chef, der mächtigste Mann im
Land. Jetzt kommt, um bei dem "Robinsonbeispiel" zu bleiben, der Freitag, ein
Negersklave (vergebt mir...) den du befreist. Er lernt deine Sprache, du zeigst ihm
alles. Du Großzügiger du. Du bestimmst und er folgt. Er ist auf dich angewiesen. Du
bist der Chef. Du hast die Macht.
Ein anderes Beispiel. Wieder die gleiche Insel. Doch jetzt kommt nicht so ein "armes
kleines Sklavenwürstchen" sondern ein Mann, mit Werkzeugen, Waffen, einem
Stromgenerator und allem was das Einsiedlerherz so begehrt. Nun kannst du ihm
keins auf die Mütze hauen, er hat ja schließlich eine Knarre. Und schließlich tut man
so etwas nicht. Nein. Er kommt, fordert und bestimmt. Und du, da du etwas von ihm
haben willst, ordnest dich unter. Du gibst Teile deiner Macht ab. Du erkennst (oder
glaubst zu erkennen), daß er mächtiger ist. Du schenkst ihm Teile deiner Ressourcen,
Teile deiner Macht.
Du hattest in beiden Fällen die absolute Macht, auf deiner Insel. In einem Fall
behältst du sie, in dem anderen Fall gibst du etwas davon ab. Aber egal was du
unternimmst, du entscheidest darüber, wie du dich verhalten wirst.
Ein anderes Bsp. Du hast einen Sack voller Geld zu Hause. Du kannst damit machen
was immer du willst. Zählen, ausgeben, die Wand mit tapezieren, darin baden, es
einrahmen. Egal was. Du bestimmst darüber. Uneingeschränkt. Doch auf einmal
steckt dir jemand, wie man es vermehren kann. "Bring es zur Bank und leg es an."
"OK" denkst du dir, und tust es. Jetzt hast du Teile der Macht über dein Geld, auf die
Bank übertragen. Sie kann nun darüber, im vertraglich abgestimmten Rahmen,
darüber bestimmen. Sie (oder die Angestellten) entscheidet was sie damit macht.
Verleihen, etwas kaufen, in den Tresor legen. Die Bank bestimmt sogar darüber, wo
du dich wann und wie anstellen mußt, um es überhaupt wieder zu bekommen. Sie
besitzt genau die Macht darüber, die du abgegeben hast. Die Höhe bzw. die Stärke
der Macht, über dein Geld, ist genau so groß, wie du es zuläßt. Du siehst: "Alle
Macht geht von dir aus. Deine eigene sowie die des Partners/Gegners."
Du willst eine monogame Beziehung eingehen? Dann überträgst du deine Macht,
über deine sexuelle Befriedigung, auf deinen Partner. Uneingeschränkt. Du bist auf
sein(ihr) Wohlwollen angewiesen. Du bist abhängig, von jemand anderem. Aber du
hast ja so entschieden.
Du nimmst einen "sicheren" Job an. Und begibst dich damit in eine Abhängigkeit. Du
bist auf das Wohlwollen der Chefs, Abteilungsleiter, Vorgesetzten angewiesen. Sie
können dir schaden, wenn du nicht so spurst, wie sie es wollen. Sie haben genau die
Macht, die du ihnen eingeräumt hast.
Wie ist es mit er Allmacht Gottes? Ich sage: "Genau so". Die Macht Gottes ist genau
so groß, wie du sie ihm zugestehst. Denkst du es gibt keinen, dann hat er keine Macht
über dich. Bist du davon überzeugt es gibt ihn, und er kann deine Gebete erhören, dir
Dinge geben, um die du ihn bittest. Dich beobachten, beschützen usw. dann hat er
genau die Macht, die du ihm gibst.
Alle Macht geht von dir aus.
"Moment mal" , höre ich dich nun sagen "was ist mit jemanden, der wirklich Macht
besitzt, wie der Staat, die Gesetze, die Polizei oder das Finanzamt? Oder von kleinen
Kindern, die Eltern? Welchen, denen ich diese Macht nicht gegeben haben, sondern
diese von alleine besitzen? Denn wenn alle Macht von jemanden selbst ausgeht, dann
hat der andere ja auch die absolute Macht über sich und andere. Oder wenn mich ein
Haufen brutaler Rowdies überfällt, dann haben die ja doch auch die Macht über
mich. Sie können mit mir machen was sie wollen. Was kann ich denn dann, dagegen
tun?"
JA, Richtig. Wie heißt es doch so schön: "Alle macht geht vom Volke aus." Mein
Zusatz: "Und sie kehrte nie mehr zu ihm zurück". Ja - Sie haben Macht. Aber die
Macht über dich? OK, du hast sie ihnen im Gesetz-, Polizei- oder Finanzamtbeispiel
nicht direkt gegeben, aber irgend jemand hat es in der Vergangenheit getan, oder hat
es unterlassen, dagegen anzugehen, daß sie diese Macht von alleine genommen
haben. Aber du akzeptierst sie. Ob du die Gesetze befolgst, den Anweisungen der
"Grünen" nachkommst, ob du deine Steuern bezahlst, sparst oder hinterziehst,
entscheidest du alleine. Nur du. Du hast die absolute Macht über deine
Entscheidungen. Vielleicht tust du etwas, oder auch nicht, weil du nicht mit den
Folgen leben willst, aber es geht immer von dir aus.
Anders liegt der Fall, im Überfallbeispiel. Manche Dinge geschehen einfach. Das ist
das Leben. Da hat man keinen Einfluß drauf. Aber du entscheidest immer, wie du
reagierst. Ob du fliehst, kämpfen willst, einen Herzanfall mimst, oder wie auch
immer. Bei einem Überfall will jemand dein Brieftasche. Du entscheidest, ob du ihm
sie geben willst. Wenn ja, bist du alles los. Paß, Führerschein, Kreditkarten, Geld und
was weiß ich, was noch. Gibst du ihm sie nicht, kann es sein, daß du die nächste Zeit
deinen Frühstück aus einer Schnabeltasse zu dir nehmen mußt. Du entscheidest
darüber ob du ein gutes oder ein schlechtes Opfer wirst. Aber diese Entscheidung
fällt nicht in dem Moment, wo du überfallen wirst, sondern schon viel früher.
Ein Tip aus meinen Sicherheitsseminaren: Wenn mir einer die Geldbörse abnimmt,
dann hat er mir ein paar Fotokopien (der Papiere - mit Filzstift "KOPIE" darauf
geschrieben (damit nicht der Verdacht, (bei begriffsstutzigen oder böswilligen
Polizisten) einer Fälschung aufkommen kann)), und ca. 50 DM bekommen. Und
fertig. (Die Originale liegen im Safe. Und wenn ein Polizist meint das wäre eine
Ordnungswidrigkeit, dann zahle ich halt die 30 DM. Weißt du was es kostet, alle
Papiere neu zu besorgen?) Ich habe die Macht darüber zu entscheiden, ob ich ein
gutes oder schlechtes Opfer werde. Vorab. Und sollte es wirklich einmal richtig
krachen. Dann Pech gehabt; so ist die Welt. Dann war ich im falschen Moment, zur
falschen Zeit, am falschen Ort mit den falsche Personen. Aber das kann jedem
passieren.
Im Falle der Kinder-Eltern Problematik, oder ähnlichen Konstellationen: Früher oder
später merken die Schwächeren (Kinder), daß sie auch Macht besitzen und es beginnt
der Vorgang der Revolution, der Aufstand der Schwächeren. Und dies nicht erst in
der Pubertät. Schau dir mal an, wie viele Knirpse ihre Eltern komplett im Griff
haben. Auch sie haben Macht. Gewaltige. Und sie nehmen sie sich einfach, ohne
Gewissensbisse. Diese werden ihnen erst ab diesem Zeitpunkt implantiert.
Macht ist Energie. Und Energie verlangt nach Bewegung, nach Aktion. Gibt du
deine Macht ab, wird sie von den anderen benutzt. Immer. An des Gute zu glauben,
ist, meiner Meinung nach, illusorisch. Macht wird immer benutzt. Macht
korrumpiert. Absolute Macht - korrumpiert absolut.
Und wer Macht hat, will und wird sie auch benutzen. Deswegen solltest du auch
aufpassen wie ein Lux, wenn jemand Macht besitzt, diese aber nicht einsetzt. Er
wartet vielleicht auf eine bessere Gelegenheit oder er verfolgt ein Ziel, daß du im
Moment noch garnicht kennst.
Auf jeden Fall solltest du deiner eigenen Macht bewußt werden. Sonst zeigst du dem
anderen, daß er über dir steht und er wird diese Position mißbrauchen. Garantiert.
Objektive Machtverhältnisse gibt es nur im Krieg. Man kann die Panzer, Raketen,
Flugzeuge und Soldaten zählen. Aber im zwischenmenschlichen Machtbereich
funktioniert das nicht. Denn Bewertungen sind immer subjektiv. Alles ist nur eine
Frage der Sichtweisen, Standpunkte und Interpretationen.
So, und nun fragst du dich sicher, was du mit diesem Kapitel anfangen sollst.
Na ganz klar. Drüber Nachdenken und die Macht erkennen, wenn du ihr begegnest.
Was dachtest du denn?
letzte Aktualisierung am: 14.11.01
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* EMail an EgoPower *
Engagiere bessere Leute
Niemand ist auf allen Gebieten perfekt. Es gibt immer einen der etwas besser kann
wie du.
Statt nun trübsinnig zu werden und dich in Selbstmitleid zu ergehen (hihi.. manche
tun das) solltest du diese fremden Fähigkeiten ganz einfach für dich nutzen.
Wie? Ganz klar: Engagiere sie. Laß sie ihre Fähigkeiten für dich einsetzen. Tausche
dich mit ihnen aus.
Dies setzt natürlich voraus, das du etwas hast, was der andere benötigt. Im
einfachsten Fall geht das mit Geld.
Bsp: 2-3 Jahre nach meiner Ausbildung , brachte ich meinen PKW zum WinterReifenwechseln in die Werkstatt. Der ehemalige Ausbildungsleiter, regte sich
künstlich darüber auf: "Sowas macht man, in der Mittagspause, selber.". Jaja.
Aber solche Arbeiten waren und sind mir immer noch zutiefst zuwider. Also
erledigte ich in der Mittagspause lieber privat etwas für einen Kunden und bekam
100.- DM dafür. Davon bezahlte ich die Rechnung vom Reifenwechsel über 22.DM.
Hätte ich mir die 22 DM gespart, was hätte mir das dann gebracht?
Also engagiere für die benötigten Arbeiten die Spezialisten dafür, oder solche, die
diese Arbeit, aus welchem Grund auch immer tun möchten. Und konzentriere dich
auf das was du am besten kannst. Dies steht auch voll in Übereinstimmung min den
DynaTop Regeln.
letzte Aktualisierung am: 12.03.01
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* EMail an EgoPower *
Die Partnerwahl
Solltest du, lieber Leser (in) , noch etwas jünger sein und dich dazu entschlossen
haben, eine Familie zu gründen bzw. mit deinem Partner zusammen zu ziehen oder
zu heiraten, dann möchte ich dir von ganzem Herzen gratulieren.
Laß dir von mir, als gutem Freund, jedoch noch ein paar Fragen stellen bzw. ein paar
Tips mit auf den Weg geben.
Gibt es irgendeine kleine Macke an deinem zukünftigen Partner, die
dich jetzt schon ein klein wenig aufregt und von der du meinst, du
könntest schon damit leben? Ja? Dann vergiß es. Das Problem wird
größer und dann wird es nur noch teuer.
Schau dir die Eltern an. Der Apfel fällt nicht weit von Stamm. Auch
wenn das bis jetzt noch nicht danach aussieht. Die Ähnlichkeit kommt.
Kannst du das akzeptieren und damit leben?
Habt ihr die gleichen Werte und Vorstellungen von eurer gemeinsamen
Zukunft? Anzahl der Kinder? Wo wollt ihr wie wohnen?
Habt ihr mehr Gemeinsamkeiten oder mehr Unterschiede? Bei mehr
Unterschieden - laßt es sein.
Habt ihr mehr davon zusammen zu leben, als alleine zu bleiben?
OK. Nun noch ein paar Gedanken. Nennen wir sie die Problemzonen einer Ehe.
Manche würden mir gerne für diese Gedankengänge an die Kehle springen. Aber zur
Abrundung bekommst du sie nun doch eiskalt serviert:
'Du mußt immer mit mir zusammen sein'. Damit legt man sich nur gegenseitig
Fesseln an. Besser wäre es, das Zusammensein so zu gestalten, daß man gerne
zusammen ist, aber beide Partner sollten genügend Freiheit und Muße von der
Partnerschaft haben, damit diese freiwillig aufrechterhalten wird.
'Du darfst keine Geheimnisse vor mir haben'. Natürlich hat jeder Mensch ein
Recht auf seine Geheimnisse. Partner müssen zueinander stehen, aber jeder braucht
seine eigenen Probleme und Erfolge und natürlich auch seine Geheimnisse.
'Du darfst keinen eigenen Freundeskreis haben'. Wie sollen sich Menschen
weiterentwickeln, wenn sie keinen eigenen Freundeskreis haben. Wer wird sie in
Krisen- und Notsituation mit stützen können.
'Du allein bist für mein Glück verantwortlich'. Nein, nur ich allein bin für mein
Glück verantwortlich. Es ist schön und auch notwendig, wenn die Partnerschaft zu
meinem Glück beiträgst, aber die Verantwortung dafür kann nur bei mir liegen.
'Du mußt für mich sorgen'. Vielleicht vorübergehend z.B. im Krankheitsfall, aber
letzten Endes wird nur eine Partnerschaft zweier etwa gleich starker Menschen
Bestand haben. Angleichungsprinzip.
'Du mußt mich ohne Worte verstehen'. Wenn du mich liebst, kannst du Gedanken
lesen. HiHi. Anderseits sollte jeder seine Gefühle auch aussprechen können, will man
sicher gehen, daß man verstanden wird.
'Gegensätze passen gut zusammen' Natürlich werden verschiedene Naturelle sich
gut ergänzen, aber bei grundsätzlichen Fragen ist Gemeinsamkeit sehr viel
verbindender und dauerhafter. Wenn alles erst ausdiskutiert oder erstritten werden
muß, wird die Partnerschaft zur Belastung.
'Wir brauchen kein Geld, um glücklich zu sein'. Wer keine finanzielle Basis für
die Ehe hat, wird zu viele Sorgen haben, um glücklich werden zu können. Etwas
Geld oder Sicherheit wird man aufbringen müssen, will man sich zusammentun.
'Sexuelle Harmonie ist nicht so wichtig'. Für einige Paare mag dies stimmen. Aber
im allgemeinen ist sexuelle Harmonie das wichtigste Band einer Beziehung. Und der
einfache und befriedigende Zugriff zu Sex kann bei vielen Schwierigkeiten helfen,
diese leichter zu ertragen. Liebe ist Freundschaft mit gutem Sex, sagt eine
Definition..
Hier haben ich nur einige Problemzonen aufgeführt, es gibt sicherlich noch viel mehr
davon. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, wie schwierig es ist, sich in
einer sich so schnell verändernden Welt zurechtzufinden. Vieles was heute gilt, wird
morgen nicht mehr gelten, und vieles was gestern wichtig war, ist heute
problematisch.
Also viel Spaß
letzte Aktualisierung am: 31.08.98
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* EMail an EgoPower *
Das Handels-Prinzip
Das jede Aktion die du in der Interaktion mit einem anderen unternimmst ein
Verkauf ist, habe ich in verschiedenen Artikeln schon erwähnt. Das jede Transaktion
(in einer Kommunikation) im Ergebnis das 1:1 Angleichungsprinzip und die 1:1
Wertbeziehung beachtet, läßt in der Zusammenfassung nur den Schluß zu, daß es bei
jeglicher Kommunikation um einen Handel geht.
Die Welt ist ein gigantischer Markt. Jeder kann mit jedem über alles verhandeln.
Alles ist ein Handel oder ein Tausch (also doch ein Handel).
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Ein Arbeitsvertrag ist ein Handel: Geld gegen Arbeitskraft.
Eine Ehe ist ein Handel: Männerstandpukt: Unterhaltszahlungen gegen Sex.
Eine Ehe ist ein Handel: Frauenstandpunkt: Haushaltsarbeitskraft und
Kinderaufzucht gegen Versorgungsansprüche
(Nur das dies beim Vertragsabschluß nicht so benannt wird)
Gefälligkeiten unter Nachbarn: Hilfe gegen Blankoscheck (.. in Gegenhilfe)
Spenden: Geld gegen gutes Gefühl, etwas getan zu haben.
Nachbarn: Einladung zum Essen gegen Blumengießen im Urlaub.
Usw. usw.
Deswegen, erkenne es - und lerne zu verhandeln und zu verkaufen.
Betrachte die Welt als einen riesigen Markt von Geld, Dienstleistungen und Waren.
Betrachte es als Spiel (Real-Monopoly) und du wirst viel Spaß haben. Bedenke: Es
ist der einzigste Weg zu einem richtig großem Vermögen.
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Kaufe Sachen, Dienstleistungen (die dir egal sind und die du nicht selbst
haben willst), zu einem lächerlich geringen Preis.
Erschaffe oder produziere etwas.
Oder entwickle eine Dienstleistung von dem was du am besten kannst oder
kein anderer tun will oder kann.
und verhökere es an so viele Leute wie möglich, denen es viel wert ist. Und laß dich
entsprechend bezahlen. Nur so verdient man sich dumm und dämlich. Trust me.
Nun schreibe ich auch ständig, das man immer nach den WIE Ausschau halten soll.
Deswegen jetzt die ultimative Frage, wenn du die oben genannten Theorie akzeptiert:
"Wie verhandle ich richtig?"
Nun, als erstes sollte sich jeder der in eine Verhandlung (Kommunikation) tritt, über
die Ziele im Klaren sein. "Was sind meine Ziele?" und "Was sind seine Ziele?" "Was
will ich und was will der andere?"
Ergeben sich Übereinstimmungen und überlappen sich beide Bereiche, dann ist das
Glück und die Transaktion (Geschäft) kann beginnen.
Bei keiner Übereinstimmung, der Zielbereiche, solltest du nach der Möglichkeit
suchen, eine Brücke zum anderen zu bauen. "Was kann ich ihm trotzdem anbieten,
damit wir ins Geschäft kommen können?" Das geht nur ohne Druck, mit der
Fragetechnik. Frage nach den Zielen, den Vorstellungen und den Wünschen des
anderen. Also nach mehr Informationen über seine Ziele.
Hast du diese, dann fasse seine Antworten mit deinen Worten zusammen und frage
nach, ob du ihn so richtig verstanden hast. Bestätigt er dies, dann biete ihm deine
Lösung aus der Sicht seiner Vorteile an. Fokussiere seine Wahrnehmung, wie ein
Zauberer bei einer Vorstellung (Spot auf die linke Hand und mit der Rechten den
Trick vorbereitet).
Doch achte immer darauf, daß ein gerechter Ausgleich, auf beiden Seiten, herrscht.
Das 1:1 Angleichsprinzip und die 1:1Wertbeziehung sind gesellschaftlich akzeptierte
Programme, auch wenn dies niemand so richtig wahr haben will. Jeder versucht zwar
aus einen Geschäft so viel für sich heraus zu holen wie nur möglich. Doch wenn er es
übertreibt, spreche ihn ruhig darauf hin an. Jeder akzeptiert, daß ein Handel zum
beiderseitigen Vorteil sein muß. Ein "übers Ohr hauen" mag zwar manchmal reizvoll
sein, schadet dir aber nur selber, wenn du öfter mit ihm zu tun hast.
Deswegen handle weise.
Ein Zögern, also kein klares Nein bedeutet immer, daß der andere noch nicht genug
eigene Vorteile in dem Geschäft sieht. Fasse nach.
Und wenn alles nichts fruchtet und ihr wirklich keine Übereinstimmung findet, dann
laß es. Du kannst deine Äpfel auch woanders kaufen und verkaufen. Die Welt ist voll
von davon.
letzte Aktualisierung am: 13.11.01
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* EMail an EgoPower *
Das Resonanzprinzip.
Immer wieder höre ich die Behauptung, Gegensätze ziehen sich an. Das mag bei
Magneten und bei der Elektrizität zutreffen, aber sonst halte ich die Aussage für
einen großen Quatsch, und ich erkläre dir auch gerne wieso.
Im Kapitel "Immer beliebt sein ..." zeigte ich ganz klar auf, daß sich genau die
Menschen sympathisch sind, die sich auf vielen Ebenen gleichen bzw. ähnlich sind.
Menschen mit Unterschieden oder Gegensätze ziehen sich im zwischenmenschlichen
Bereich nur dann an, wenn diese sich ergänzen. D.h. ist jemand ruhig und
zurückhaltend, so kann er locker mit einem Partner zusammen leben, der genau das
Gegenteil davon ist. Allerdings funktioniert das nur, wenn dieser ruhige Mensch, die
Anforderungen der Umwelt, mit Hilfe seines Partners nachkommen kann.
Muß dieser regelmäßig gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen, so kann
ihm sein Partner hier aus der Patsche helfen. (Merkst du was? Hier ist die
allgegenwärtige Wert für Wertbeziehung in der Gesellschaft aktiv)
Geht im das Gequatsche aber ständig auf die Nerven und will er nur seine Ruhe
haben, dann kann diese Partnerschaft niemals funktionieren.
Besitzt jemand genau die Fähigkeiten, die du benötigst, und ist es umgekehrt genau
so, dann kannst du sicher sein, wenn ihr euch begegnet, werdet ihr erkennen, daß ihr
wie perfekt füreinander geschaffen seit; euch helfen könnt und müßt.
Einen ähnlichen Effekt beschrieb ich im Evolutionsprinzip. Es entwickeln sich genau
die Lebensformen in einer Umgebung, die hier perfekt hinein passen.
Alles ist schwingende Energie, die nach Resonanz strebt. Die Stärkere nimmt die
Schwächere in sich auf, integriert sie und wird dadurch noch stärker.
Ob sich also Gleiches oder Unterschiede anziehen ist nicht nur eine Frage der
einzelnen Gegebenheiten, sondern immer eine Verknüpfung von allen Programmen,
Werten und Situationen, beider Partner, auf eine Ergänzung, eine Resonanz hin.
In diesem Zusammenhang wird auch der Punkt klar, daß sich die Reaktionen, in einer
Partnerschaft oder Gruppe neu orientieren, wenn bei einem Teilnehmer sich die
Werte oder Vorstellungen ändern.
Was will ich dir damit sagen? Sobald du deiner Ziele, Werte und Vorstellungen
100%ig voll bewußt bist, ziehst du automatisch genau die Menschen und Situationen
an, die mit deinen in Resonanz stehen. Es gibt keine Zufälle. Du bist nur empfänglich
für die Schwingungen geworden, die zu deinen passen.
Als ich anfing diese Web-Seiten zu verfassen, fingen auf einmal Freunde und
Kollegen an, mir genau zu diesen Themen fragen zu stellen oder mit mir darüber zu
diskutieren, obwohl ich keinem davon auch nur ein Wort davon gesagt hätte, was ich
treibe. Es ist total erstaunlich, wenn du ein Ziel hast, fallen dir die Möglichkeiten, die
dich deinem Ziel näher bringen förmlich in den Schoß.
Eine andere Erkenntnis, im Zusammenhang mit dem Resonanzprinzip, zeigt sich in
der Analyse von Streitigkeiten zwischen Menschen. Wann ist jemand zufrieden?
(Glücksformel) Na logisch, wenn er genau das bekommt, was er haben will. Draus
folgt: Bei einer Kommunikation erwartet jeder immer eine Reaktion vom
Gesprächspartner. Reagiert dieser genau so, wie man es erwartet, herrscht Resonanz.
Prima. Reagiert er jedoch extrem anders, fühlt man sich unwohl, verfällt in
steinzeitliche Kampf- und Fluchtreaktionen, erleidet Stress und es gibt vielleicht
Streit.
In der Fachsprache nennt man dies eine überkreuzte Transaktion.
Mach was daraus.
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Der EGO Power - Leitfaden
Im Stichworten für fortgeschrittene EP-Leser
●
●
Das Ziel des EP-Systems
● Die absolute Kontrolle über seine eigenen Gedanken und
Empfindungen.
● Sich das eigene Leben so schön und so angenehm wie möglich zu
gestalten.
● Die persönliche Identität (unabhängig von äußeren Einflüssen) zu
definieren
● Ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln.
● Die Fähigkeit und Verpflichtung zur absoluten Selbstbestimmung und steuerung.
● Unabhängig von anderen zu werden.
● Finanziell
● Gefühlsmässig
● Seine Ziele zu kennen und zu erreichen.
● Mehr Strategien zur Lebensführung und -gestaltung zur Verfügung
haben.
● Erkennen, verbalisieren und übernehmen von VerhaltensModellen
● Fertige Modelle übernehmen
● Aus Büchern
● Von dieser WebSeite
● Aus Seminaren und Schulungen
● Von anderen
● Die eigene gesellschaftliche Rolle selbst bestimmen und definieren.
Der unlimitierte Glaube
● EP ist eine Methode um "alles" zu erreichen.
● "Geht nicht!" = Antwort von "Normalen"
● "Wie?" ist die Frage eines "unlimitierten Menschen"
● Hinderliche Selbstbeschränkungen (Limitierungen)
● Das "unzureichende Selbst Bild"
● Zweifel = geistige Lähmung
● Frei werden... Alles ist möglich
● Durch Fokussierung auf andere Möglichkeiten
(nächster Haupt-Punkt: Der mentale Fokus)
● Was ein Mensch lernen kann, können prinzipiell alle anderen auch.
● Wenn sie den gleichen Weg gehen
● Effektiver - durch "Modell-Lernen"
● EP-Winner-Instinkt
● Ich will
● Ich kann
●
●
●
Ich tue es - JETZT
Der mentale Fokus
● Es gibt immer mehrere Möglichkeiten / Sichtweisen
● Das Erkennen der Wahlfreiheit
● bei der Interpretation von VHW von anderen...
● bei der Reaktion auf verschiedene Situationen.
● bei internen Bewertungen..
● Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit?
● Jeder handelt immer so, wie er es momentan für richtig hält.
● Bewertung erfolgt aus den momentan erkennbaren
Informationen
● Hin auf Angenehmes
● Weg von Negativem
● Waage im Kopf = Nutzen-Kosten-Analyse
● "Normale" durch falschen Fokus (aber überwindbare)
Verhaltensweisen
● Vom Schlimmsten ausgehen - Katastrophieren
● "Ich Muß"-tubieren
● Unnötige Sorgen machen
● Übertreiben
● Kausalen Schuld-Zuweisungs-Zwang
● Sich verantwortlich und schuldig fühlen, für das, was
einfach so geschieht.
● Immer einen Schuldigen (Sündenbock) suchen.
● Sich über Kleinigkeiten aufzuregen.
● Relationen überbewerten.
Der unbewußte Computer (UC)
1. Aufgabe: Die Körperfunktionen steuern...
● automatische unbewußte Reaktionen und Funktionen
● über Bedürfnisse
● UnLust-Gefühl = Handlungs-Bedarf-Signal
● Lust-Gefühl = Befriedigung von Handlungs-BedarfSignal
2. Aufgabe: Schneller (bessere) automatische Entscheidungen zu treffen
● perfektes, immer aktives, Lernorgan - zur Bildung von "vitalen
Ideen"
● Verarbeitet 80-100tausend Gedanken täglich durch/mit
● Generalisierung
● Tilgung / Löschen /Ausblenden
● Verzerrung / Umdeuten der Informationen
● interne (subjektive) Bewertungen
● freie assoziative Videen-Ketten
Für Ziele/Problemlösung kanalisieren
● Automatik installieren. (bevorzugte
Nervenbahnen)
3. Aufgabe: Probleme lösen (Kreativität)
● Einstimmen auf Problem
● mentales Vor-Erleben vom Ziel
● Innere Rede
● pausenlose Beschäftigung - (Automatismus installieren)
● Sich - Fragen stellen - (Unbewussten Computer aktivieren)
● "Schwanger gehen"
● Antworten erkennen und prüfen.
● Aha - Effekt
● "Heureka - Ich habs" - Effekt
● Selektive Wahrnehmung
● Neues Auto"-Effekt "
●
●
Die vitalen Ideen
● Das Hauptorganisationssystem von Erinnerungen, Gedanken und
Vorstellungen.
● Was wir als die Welt bezeichen, ist nur eine interpretierte,
sinnliche Abbildung davon in uns. "Vitale Ideen"
● Alles, was wir erleben, merken wir uns daher....
● bewußt - bis zu 8 Teile (die, des "mentalen Fokusses")
● oder es werden die Informationen gruppiert
(Chunking)
● unbewußt - viel mehr...
1. Alle sinnlichen Erfahrungen
2. Die Körperhaltung, Atmung, Physiologie
3. Begleiterscheinungen
● und verknüpfen es mit den erlebten Gefühlen
● plus "digitale" sprachlich kodierte Bezeichnungen
(Etiketten / Labels)
● sind erweiter- und veränderbar.
● können kombiniert werden, um so neue "Vitale-Ideen" zu
bilden
● Durch Konzentration auf einen Aspekt einer Videe, wird die kpl.
Videe,
mit allen Begleiterscheinungen re-aktiviert
● Erweitern von Videen, durch einen geeigneten "Auslöser"
● Der Trigger: Gefühle und innere Ressourcen - auf Knopfdruck
● Regeln , Werte, Normen sind verbalisierte (kodierte) Videen
● Sie sind hierarisch angeordnet
● Videen steuern das Verhalten, durch die zu erwartenden Gefühle.
● Es bilden sich bevorzugte Nervenbahnen, zu den, am häufigsten
benutzten, Videen.
Je öfter sie benutzt werden , um so schneller werden sie
aktiviert.
● Und sie reagieren als erste bei einer ähnlichen
Erinnerung/Erlebnis.
Zur internen Kodierung (zum Wiedererkennen) bekommen Videen
unterschiedliche Attribute
● Diese bestimmen weitestgehend über die Intensität.
● Zur Veränderung der Intensität können diese Attribute
manipuliert werden.
mittels Mental-Simulator (MSIM)
●
●
●
●
Der Mental-Simulator
Das "Tue so Als-Ob"-Modell
● (Nur) Positives Denken = Müll (Ewiger-Traum-Effekt)
● Videen-Manipulation
● Umdeuten
● Neu erstellen
● Löschen
● Einstimmen für UC
● Strategie-Design
● Vor-Erleben von der Wirklichkeit
● Handlungs-Videe
● installieren
● zum Festigen & Mentales Einüben
● Überprüfen von Folgen
● Future-Check (Wie kann/werde ich mich in der Zukunft
verhalten?)
● Den inneren Zustand selbst bestimmen
● "Circle of Power"
● "Moment of Power"
● Methoden zur Veränderung (von Videen )
1. Örtliche Positionierung (Distanzierung - Assoziierung) vom
Inhalt
2. Der "Swap"
3. Die Film-Technik
4. Die Zeitschiene
5. Videen- Position - Technik
6. Die Kino-Technik
Das Ziel, die Strategie und der Weg
● Ziel definieren
● Was ist das "Ziel" hinter dem "Ziel"
● Welches Gefühl soll erreicht/vermieden werden?
● Ist es einfacher zu erreichen?
Ehrlich zu sich selbst sein.
● Ultimativ benennen - Kein "Schönreden"
● Erkennungskriterien
● positive Formulierung?
● Weg wovon?
● Hin worauf?
● Durch eigene Handlungen erreichbar?
● Klar erkennbare Erreichungs-Kriterien?
● Ziel-Bild, Ziel-Physiologie, Ziel-Zustand, ZielFrame
● Folgen beachtet?
150%iges Wollen - (EP-Winner-Mentalität.)
150%iges Glauben
● das es erreichbar ist.
● das es erreicht wird.
● wenn nicht --> Um-Kodierung der Glaubens-Videe.
Planen der Weges / Strategie-Design
● Durch UC-Befragung
● Antworten erkennen
● Fehlende Ressourcen definieren/erkennen
● vorhandene.. (eigene/fremde)
● schon einmal benutzte.. (Referenz-Erlebnisse)
● analoge Ress. aus/in ähnlichen Situationen
● fehlende..
● Wie komme ich daran?
● Wer hat sie? (Was kann ich ihm/ihr dafür
anbieten)
● Effiziente Ressourcen auswählen.
● Folgen und Kosten der Nutzung?
● Hindernisse erkennen
● Was verhindert den Erfolg?
● Was stört bei der Erreichung?
● Folgen und Kosten der Beseitigung?
Handeln
● Benutzen der ausgewälten Ressourcen.
● mit Begeisterung
● ohne Zweifel
Ergebnisse überprüfen (Feedback-Prinzip)
● evtl. Ziel neu definieren
● oder Weg ändern / beibehalten
Ausdauer
●
●
●
●
●
●
●
letzte Aktualisierung am: 09.01.02
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* EMail an EgoPower *
Die EGO-Power FAQ
Wer bist du?
Du sagst mir deinen Namen, ich sag dir meinen.
Was ist Dyna-Technologie? (bis August 2000)
Es ist eine Abkürzung von dynamische Techniken (=DT) . Erst wollte
ich nur Techniken und Methoden zur Erfolgsmaximierung
aufzeichnen. Aber nun ist es mehr geworden. Und der Name gefällt
mir.
Wieso hast du den Namen in EGO-Power (=EP) geändert? (Ab Juni 2001)
Weil ich es a) leid war immer wieder die Frage zu beantworten, ob ich
etwas mit einer gewissen Sekte zu tun hätte. Und b) sich mein
Verständnis zur Thematik etwas geändert hat. DT ist technisch und
vom Menschen losgelöst. EGO-Power sieht den Menschen als das
Wichtigste auf der Welt an. (speziell sich selbst - aus der Sichtweise
des Einzelnen)
Warum machst du diese Seiten?
Diese Frage bekomme ich öfter gestellt.
Auf einer anderen Webseite las ich einmal eine Antwort, von dem
Webmaster, der die gleiche Frage so beantwortete:
Bist du so einer, der ein Kind auf der Schaukel fragt, warum er jetzt
schaukelt? Oder warum er jetzt diese Sandburg baut? Wieso fragst du
mich jetzt, warum ich diese Seiten mache?
Dem möchte ich mich kommentarlos anschliessen.
Steckt eine Sekte dahinter?
Hehe. Nein. Ich betreibe hier eine OneMan-Show. OK. Es gibt ein paar
Kollegen, die mir manchmal die eine oder andere Idee zustecken. Aber
im Prinzip mache ich alles alleine.
Willst du ein Religion gründen?
Ein klares NEIN. Lies mal meine Religionsseiten durch und du
erkennst meine Meinung. Und auf der anderen Seite, predige ich hier
die absolute Selbstbestimmung und den Glauben an sich selbst und
nicht an einen anderen Kasper, egal wo er sitzt. Ob im Himmel oder
auf der Erde.
Bist du religiös?
Nein. Gott bewahre
Du hast auf der einen Seite so geniale Erkenntnisse und auf der anderen gibst du so
flache, niveaulose Kommentare von dir. Was soll das?
Spreche die Sprache der Leute, die du erreichen willst. Hochtrabendes
intellektuelles Gesülze und Geschwafel, das kein Mensch versteht, gibt
es schon genug.
Woher kommen deine Erkenntnisse?
Offene Augen, offene Ohren, Bücher, Seminare und Diskussionen mit
anderen Menschen.
Bist du ein Pessimist ?
Ja und Nein. Kommt darauf an.
Bist du ein Optimist ?
Ja und Nein. Kommt darauf an.
Bist du ein Realist?
Ich versuche es. Aber eine Realität kann es nicht geben, weil sich jeder
seine eigene Welt so zusammen baut, wie es für ihn am angenehmsten
ist. Und jeder sieht und hört meist nur das, was seine eigene Meinung
wiederspiegelt. In deisem Fall JA. Ich bin Realist. Ich sehe meine
Realität.
Warum bist du zeitweise so zynisch?
Hihi. Warum nicht?
Glaubst du das, was du da schreibts?
JA.
Wenn sich wirklich alle Menschen nach deinen Seiten richten würden, was glaubst
du, wie würde die Welt dann aussehen.
Genau so - Nur wäre der Umgang der Menschen untereinander Ehrlicher!
letzte Aktualisierung am: 22.01.02
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* EMail an DynaTech *
Das Höllen-Prinzip
Fritzchen (der aus den Witzen) stirbt im hohen Alter und landet, wegen seines
Lebenswandels, in der Hölle. Doch er ist überrascht, denn sie sieht ganz anders aus,
als er erwartet hatte. Strand, Sonne, blaues Meer, angenehme Wärme. Kurz gesagt wie im Urlaub auf den Malediven. Überall tummeln sich vergnügt die Gestorbenen
herum. Eine Party ohne Ende.
Auf einmal begegnet ihm ein kleiner Mann mit Hörnern und im Hawaihemd und
Sandalen. "Hallo" begrüßt ihn dieser. "Willkommen in meinem Reich." "Bist du der
Teufel?" will Fritzchen wissen. "Klar bin ich das. Komm ich zeig dir alles." Und er
führt ihn über die Insel. Zeigt ihm den Speisesaal, seine Unterkunft, den
Massageraum und zum Schluß zeigt er ihm die "Lust-Teufelinnen" die ihm jegliche
Gelüste sofort befriedigen. Fritzchen findet das toll.
Auf den Weg zum Strand kommen sie dann noch an einer Mauer vorbei. Hinter der
meterhohe Flammen emporzüngeln. Und er hört schmerzvolle Schreie und Lärm.
"Was ist das? Und was ist dahinter?" fragt er den Teufel. "Ach das...." sagt dieser nur
verächtlich" ..., das ist nur für Katholiken. Die wollen das so!"
Tja. Vielleicht ist es doch so, daß jeder das bekommt, wonach er strebt. Oder?
letzte Aktualisierung am: 22.01.02
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* EMail an EgoPower *
Hoffnung
Wer hofft, der hat schon verloren.
Hoffnung ist nur eine Täuschung, bis man die harte und kalte Wahrheit
erkennt.
Nichts desto Trotz, kann man hoffen, damit es einem kurzzeitig besser geht.
Aber je eher du die Realität begreifst, um so eher kannst du darauf reagieren.
letzte Aktualisierung am: 22.01.02
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* EMail an EgoPower *
Das Variations-Prinzip
Letzte Woche hatte ich eine interessante Unterhaltung beim Mittagessen. Eine
Kollegin und ich diskutierten über alles Mögliche. Unter anderem auch darüber, daß
unangenehme Ereignisse, einen nicht mehr belasten, wenn man nicht mehr weiter an
sie denkt. Sie also nicht mehr geistig durchlebt, und die Schmerzen dadurch immer
wieder belebt.
Meine Kollegin (die nichts von diesen Seiten weiß) meinte nur zweifelnd, ob solchen
Menschen nicht ein wichtiger Gefühlsbereich fehlt, wenn diese einfach sagen können
"OK Schluß jetzt. Haken wir es unter eine unangenehme Erfahrung ab. Auf geht’s zu
neuen Ufern". Sie meinte damit: Wer etwas so schnell ablegen kann, den hat es a)
entweder nicht sonderlich berührt, und/oder er ist b) garnicht in der Lage besonders
intensive Gefühle zu erleben. Also ein irgendwie gefühlskastrierter Mensch.
Interessanter ärgert sie sich mit vielen Problem(chen) herum.
Aber ich finde das interessant. Wie ein Mensch gleich etwas bewertet und
andersfühlende und andersdenkende herabstuft. Mir käme das z.B. nicht in den Sinn.
Denn mein erster Gedanke, wenn ich so ein Verhalten (in diesem Fall:
Unangenehmes nicht weiter zu beachten) sehe, ist es zu erfahren:
●
●
●
●
Wie macht er das? Und...
Kann ich das auch lernen?
Wie lange brauche ich, um das lernen?
in welchem Zusammenhang kann mir das nutzen?
Denn meiner Meinung nach, hat derjenige die besten Chancen,
der mehrere unterschiedliche Handlungsvariationen besitzt.
Jemand der flexibel reagieren kann.
Denn die Welt verändert sich täglich. Und wer nur Steine kloppen gelernt hat, der
muß sich nicht wundern, wenn er irgendwann arbeitslos ist, weil eben keine
Steineklopper mehr gebraucht werden.
letzte Aktualisierung am: 19.03.02
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* EMail an EgoPower *
Diskussionen? Nein danke......
Beobachte einmal Freitags abends die Diskussionsrunden im Fernsehen. Jeder will
sich selbst darstellen und allen zeigen wie toll er ist. Er baut dadurch sein SWG auf
und fühlt sich gut. Andere fühlen sich herabgesetzt, und schon fangen die KampfFluchthormone an zu fließen. OK, bei den Diskussionen werden genau die Personen
eingeladen, bei denen es richtig rund geht. Das ist gewollt und soll ja auch so sein. Im
richtigen Leben ist das allerdings auch genau so.
Irgend jemand macht eine Aussage. Meistens paßt die nicht in die eigene
Wertvorstellung und zack.... muß etwas dagegen gesagt werden. Es geht zwar
oberflächlich ums Thema, aber in Endeffekt soll dem anderen doch nur klar gemacht
werden das seine Wertvorstellung, Meinung oder sonstiges nicht richtig ist, und er
doch das eigene Wertsystem übernehmen soll.
Weia ..... Dabei ist jede Meinung optimal auf die eigenen Wertehierarchie
abgestimmt ... und richtig.
Der andere hat das gleiche Recht auf eine eigene Meinung, wie du auch. Es gibt kein
Richtig und Falsch sondern immer nur Standpunke und Blickwinkel, aus denen du es
betrachten kannst.
Ich war z.B. einmal in einer Verkaufsveranstaltung, in der den Kunden eine
Maschine (Preis ca 180.000.- DM) verkauft werden sollte. So ziemlich zum Schluß
(ich vermute er wollte den Preis drücken...) kam einer mit der Aussage: " Wenn das
bei der Maschine so ist, wie sie sagen das ......(technische Einzelheiten)... .Das finde
ich aber nicht gut.....
Er blubberte das gerade bei meiner Demonstration raus. Ich war als gefordert. Unsere
Starverkäufer zuckten schon und dich erwiederte ganz locker, weil es mir
vollkommem egal war, ob es das Ding kauft oder nicht: "Wenn sie das aus dem
genannten Blickwinkel betrachten, dann haben sie Recht. Gestatten sie mir das ich
das anders sehe...." Keine weiteres Eingehen auf den Einwand. Er sagte nichts mehr
dazu und kaufte schließlich doch.
Wäre sein Einwand ein objektiver Hinderungsgrund für ihn gewesen, hätte er
nachgehakt und wir hätten uns auf einer fachlichen Ebene darüber unterhalten
können. War aber nicht der Fall.
Also: Laß den anderen ihre Meinung. Laß dich auf keine Müll-Gespräche oder
Schwachsinns-Diskussionen ein. Du hast besseres verdient und zu tun.
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* EMail an EgoPower *
Unangenehme Gedanken besiegen.
Im Urlaub bist du ein ganz anderer Mensch. Du schläfst besser, hast keine
Verpflichtungen und weniger gesellschaftliche Zwänge. Kannst machen was immer
du willst. Saugut.
Ich philosophierte über diese Thematik mit meinem Freund und EP-Ideenlieferanten
im letzten Urlaub und dabei verbalisierten wir die Regel auf die o.g. Problematik mit
den folgenden Worten: "Wenn dir deine Gedanken unangenehm sind, denke sie
nicht."
Wir verfeinerten diese Regel in den folgenden Abenden und heraus kam:
Wenn dir das, was du siehst unangenehm ist, sieh nicht hin.
Wenn dir das was du hörst unangenehm ist, hör nicht hin.
Wenn dich deine Gedanken belasten, dann denke diese Gedanken
nicht.
Wenn dir irgend etwas (vielleicht auf der Arbeit) nicht paßt - sei
Unpäßlich
Das Ganze funktionert auch bei inneren Bildern, Stimmen - die dir nicht mehr aus
dem Kopf gehen, Sprüchen - die du wie in einem inneren Zwang immer wiederholst,
Gefühlen - die dich überkommen.(Vergl. "Attribute der Gedanken")
Denke diese Gedanken nicht und konzentriere dich auf die angenehme
Gedanken und Erfahrungen..
Ein Bekannter von mir hat panische Flugangst. Jetzt will seine Familie im Sommer in
den Urlaub fliegen. Interessant zu beobachten, wie liebevoll er mit seiner Angst
umgeht. Sie wird gepflegt. Jeden Versuch, etwas dagegen zu unternehmen bekämpft
er schon im Ansatz. Ist sie so groß, daß der bloße Gedanke daran ihn schon mental
flüchten läßt, oder hat er einen verdeckten Vorteil davon? Gestern spazierten wir
herum, er sah nach oben und entdeckte einen Segelflieger. Sofort schossen ihm
Gedanken in den Kopf und über die Lippen, bei denen er sich ausmalte, wie es wäre,
wenn dieser jetzt abstürzte, was der Pilot empfinden würde usw. usw.
Auf meine Frage: Woher kommen eigentlich deine (diese) Gedanken? Er wußte
worauf ich hinaus wollte, und brach das Gespräch ab.
Merkwürdig.....merkwürdig.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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* EMail an EgoPower *
SWG Größenvergleichsprinzip
Über das Selbstwertgefühl (SWG) und das 1:1 Angleichungsprinzip existieren schon
einige Kapitel. Diese solltest du, bevor du dich mit dieser Seite hier befaßt,
durchlesen, weil sich hier die logischen Konsequenzen daraus ergeben.
Dein SWG kann groß oder klein sein, je nach Tagesform, Umgebung und
persönlicher Energie. Nun kann man alles was existiert messen, wiegen oder
sonstwie einordnen. Gehen wir nun einmal davon aus, daß es eine Meßgröße gibt, die
das SWG ungefähr definieren kann. Dazu wählen wir eine virtuelle Skala von 0 100. Bei 0 ist man ohne Bewußtsein und 100 der "100%ige selbstbewußte Mensch"stark, mächtig, kontrolliert und sich seines Wertes voll bewußt.
Ich weiß, was du nun schon wieder einwenden willst, aber es ist nur ein theoretisches
Denkmodell.
Wenn sich nun 2 Menschen begegnen, bewerten sie sich i.d.R. nach ihren inneren
Programmen und Regeln und plazieren sich irgendwo auf dieser Skala. Und auch den
anderen positionieren sie irgendwo hin. Dieser Vorgang läuft automatisch und in
Sekundenbruchteilen ab. Lustig ist es, wenn sich beide Partner unterschiedlich
einordnen. Aber dazu später mehr.
Aber jetzt kommt es. Eine perfekte gleichberechtigte Kommunikation kann nur
zwischen 2 Partnern optimal ablaufen, wenn diese auf der gleichen Stufe liegen.
Fühlt sich einer kleiner, wittert der "innere Yeti" sofort Gefahr und es beginnt das
Kampf- und Fluchthormon Adrenalin zu fließen. Als Folge davon, kann der
"Kleinere" nicht mehr klar denken und wird, je nach Persönlichkeitsstruktur,
entweder schnell aggressiv oder defensiv. (Kampf- Fluchtverhalten)
Der Größere kann auch unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Wenn
er sich gut fühlt, wird er wahrscheinlich nachsichtig-überlegen reagieren. Fühlt er
sich nicht so doll, kann es sein, daß er in eine "Was will der denn jetzt schon
wieder - Haltung" rein rutscht.
Interessanter weise hat jeder Zustand ein eigenes Vokabular, eine eigene
Sprechweise. Wenn du die Augen schließt und nur den Worten lauscht, erkennst du
schon im Ansatz, wo sich jede selber einstuft.
Witzig wird es erst, wenn sich die Partner unterschiedlich über Kreuz einstufen. D.h
jeder denkt der andere ist entweder größer oder kleiner. Daraus seine
Verhaltensweisen aktiviert und sich wundert, wieso der andere so komisch reagiert.
Manchmal sind diese Größeneinteilungen auch gewollt und gesellschaftlich
akzeptiert. Zum Beispiel in der Beziehung Eltern-Kind, Chef-Untergebener, usw.
(Vergl."Die Programme der Gesellschaft" ). Bei einer solchen, auf einen
unterschiedlichen Pegelstand beruhenden Kommunikation, gibt nur dann keinen
Streit (bzw.Kampf- und Fluchtmanöver), wenn die beiden Parteien die
unterschiedlichen Pegel akzeptieren. Diesen Zustand nennen wir eine parallele
Kommunikationstransaktion.
Im Unterschied dazu, bei der gekreuzten Kommunikationstransaktion, fetzt es
regelmäßig, wenn die Partner ihr Kommunikationsmuster auf einen anderen Pegel
abstimmen, als sich der andere befindet. Aber dies nur nebenbei, als kleinen Tip,
wenn du mal nicht weißt, wieso es jetzt schon wieder Streit gibt.
Solltest du dich einmal klein fühlen, visualisiere diese Skala und schubs gedanklich
einfach einmal deinen Zeiger auf eine andere Stelle. Versuche es mal. Du wirst
überrascht sein.
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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Ballast abwerfen
Hast du schon einmal den Spruch gehört, daß man Ballast abwerfen muß, um fliegen
zu können.
Mit Sicherheit nicht wahr. Aber richtest du dich auch nach so einer Binsenweisheit?
Nein? Dann denke einmal darüber nach.
Denn oft ist es unser alltäglicher Ballst, den wir ständig mit uns herum schleppen, der
uns daran hindert, das Leben zu führen, das wir führen wollen. Und dieser Ballast
kann alles sein: Alte Beziehungen, Unser Job, unser Haus, unsere
Moralvorstellungen, mentale Grenzen, eingefahrene Denkschienen usw.
Wäre die, auch nur kurz, mal weg, würdest du wahrscheinlich abdüsen, wie von einer
Zwille abgeschossen. Oder?
letzte Aktualisierung am: 30.01.02
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Das Gültigkeits - Prinzip der
Binsenweisheiten
Entdeckte Prinzipien haben immer ihre Gültigkeit. Und doch vernachlässigen wir
unsere Erkenntnisse aus Bequemlichkeit und Faulheit. Fallen dann schnell wieder in
den alten Trott und wundern uns, wieso alles beim alten bleibt.
Wenn du also ein Prinzip, eine Regel oder Verhaltensweise gefunden hast, nach der
du dich richten willst, dann paß mal schön auf, daß diese nicht aus Nachlässigkeit,
wieder ins Vergessen gerät.
Diese Erkenntnisse, die oft allgemein formuliert sind, bezeichnen wir auch als
Binsenweisheiten. Sie habe ihre Berechtigung, denn sie sind über Generationen
hinweg gebildet worden. Und doch sind sie uns so geläufig, daß wir sie oft nicht
mehr beachten.
Also: Ignoriere Binsenweisheiten und Erkenntnisse nicht, weil sie
a) nicht neu
b) so banal sind.
Sehe sie als das an, was sie in Wirklichkeit sind. Verbalisierte Diamanten.
letzte Aktualisierung am: 26.09.01
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Das 30 Sekunden-Prinzip
Ich denke - mich streift ein Bus. Da sitze ich mit einem Bekannten, bei ihm zu Hause,
ganz harmlos herum und labere dummes Zeugs. Als seine Frau rein kommt und
anfängt herumzusülzen. "Na toll. Schon wieder liegt steht das Geschirr hier herum.
Kann man denn das nicht einfach nehmen und in den Spüler stellen. Immer muß ich
.....quak quak quak quaaaackk quaaaack...... "
Und da mußte ich etwas schmunzeln. Natürlich innerlich, damit die Gute (immer
noch " Quak quak quak quaaaackk quaaaack......") nicht noch eine weitere Krise
bekommt. Trotzdem war es interessant zu sehen, wie sie sich 3-4 Minuten darüber
aufgeregte und sinnlose Energien verschwendete. Hätte sie den Teller weg gestellt,
wäre es im Nu vorbei gewesen. Der Zeitaufwand: Unter 30 Sekunden. Mein Freund
natürlich auch. Hätte der das Geschirr auch sofort weg geräumt (Zeitaufwand bei
ihm: Auch unter 30 Sekunden) hätte das Gequake gar nicht erst begonnen.
Denn oft sind es die Kleinigkeiten, die einen aufregen bzw. Aufgaben die sinnlos
anwachsen, bis es Problemberge sind. Aber mit einem Arbeitsaufwand von unter 30
Sekunden, würden es nicht so weit kommen.
Also: Wenn du etwas siehst, was mit einem Zeitaufwand von unter Sekunden
erledigen kannst, dann investiere diese Zeit. Es lohnt sich.
letzte Aktualisierung am: 30.01.02
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Laß gehen, was zu viel Energien kostet
Ja. Da sitze ich und schreibe; mit der richtigen Einstellung kannst du alles schaffen.
Manchmal steht der Aufwand jedoch in keiner vernünftigen Relation. Du mußt
zu viel rein stecken, um einen kleinen Nutzen zu haben.
Jede Aktion die du tätigst, kostet dich Energie und läßt verändert deinen
"Bedürfnispegel". In den ersten Kapiteln schrieb ich, daß diejenige Handlung
ausgeführt wird, die mit den 2 Hauptbeweggründen in Einklang steht. Diese Regel
"Hin auf Angenehmes und weg von Unangenehmen" möchte ich hier und jetzt
erweitern. "Sollte der Gewinn im Vergleich zum Einsatz zu klein ausfallen, laß es
sein" - Es lohnt dann nicht. Begrenze die Verluste - rechtzeitig.
Aber das kannst du natürlich selbst entscheiden. Laß dich aber bloß nicht von solchen
dusseligen Regeln wie: "Wer A sagt, muß auch B sagen", "Sei konsequent...." oder
anderen beeinflussen.
Ich sage dazu nur: "Konsequenz ist ein Zeichen von Schwäche ......" (wenn du
trotz besseres Wissen an alten Zöpfen hängen bleibst.)
Bei allem was du tun willst, stelle dir immer folgende zwei Fragen:
1. Lohnt es sich überhaupt, diese Aufgabe zu erledigen?
2. Wenn ja, welcher Aufwand lohnt sich dafür ?
...und handele danach.
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Sofortige Gefühlsreaktionen
Jedes Ereignis, das du wahrnimmst, löst bestimmt Gefühle in dir aus. Das ist auf
Grund unserer Beschaffenheit des Gehirnes unausweichlich.
Jedes Ereignis, das du wahrnimmst, löst bestimmte innere Dialoge, in dir aus. Fast
alles bewertest du auf Grund der begleitenden Gefühle und sortierst es ein in "gut"
oder "schlecht".
Nun einmal eine Frage: "Erkennst du sofort was gut ist, oder was schlecht ist?"
Könnte es auch sein, daß einmal etwas geschehen ist, worüber du dich gefreut hast,
und später stellte sich heraus, daß es ein großer Flop war? Oder anders herum: Gab es
etwas, was sich im ersten Moment als unangenehm und sinnlos darstellte, aber im
Nachhinein als großer Glücksfall entwickelte?
Und? Was lernen wir daraus?
Ob etwas gut oder schlecht, sinnvoll oder unsinnig, usw. ist, zeigt sich erst in der
Vergangenheit. Und nur dann.
Also, warum vorschnell reagieren und bewerten.
letzte Aktualisierung am: 05.05.99
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Wenn es dich juckt...
Hast du auch manchmal Bedenken, etwas zu tun, wozu du jetzt Lust hast? Und du
zögerst, aus welche Gründen auch immer?
Dann wirf diese Bedenken über Bord. Ich rate dir:
Wenn es dich juckt... dann kratze dich.
Denn es ist weder ehrenvoll noch zu irgend etwas gut, seine Bedürfnisse nicht
auszuleben. Denn nicht erfüllte Bedürfnisse machen dich krank. Also - solltest du
wieder einmal irgendwann eine unbändige Lust auf etwas zu verspüren. Dann mach
das einzig Vernünftige....
Kratz dich....
&
letzte Aktualisierung am: 30.01.02
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Das ist aber schwer.
Da kommen sie und sabbern mich voll, wie schlecht es ihnen doch geht. Die Welt sei
so schlecht zu ihnen. Der Chef behandle sie ungerecht. Die Kollegen lästern über
einen. Die Freundin geht fremd. Der Partner nörgelt immer nur herum. Die Schwester
bekam früher immer mehr Anerkennung. Usw. usw.
Geduldig höre ich mir alles an und frage nach ob sie dieses Problem lösen wollen.
Und wenn sie dann mit "JA" antworten präsentiere ich ihnen Erkenntnisse, Tips und
Denkmodelle dieser EP- Seiten. Sie hören mir zu, nicken bekräftigend mit den
Worten "Ja stimmt. Eigentlich hast du Recht.....", dann kann ich mit zu 99%iger
Sicherheit sagen, was dann kommt. Der "professionelle Bedenkenträger" in ihnen
erwacht und einer der folgenden 5 Sätze lautet wortwörtlich: "Das umzusetzen ist
aber schwer....." oder "Das ist aber nicht leicht.....".
Und da könnte ich platzen.
Wenn ich ...
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ihnen beide Beine brechen, und dann dazu auffordern würde mit mir um die
Wette zu laufen, das wäre schwer.
Oder wenn sie, ohne Fallschirm aus einem Flugzeug abspringen würden, und
dies überleben sollten, das wäre schwer.
Oder ohne Wasser die Sahara zu durchqueren, auch das ist schwer.
Oder in Benzin getränkt unbeschadet durch einen Feuerring zu springen, auch
das ist schwer
Aber was ist schwer daran, einige Worte zu sagen, einige unangenehme Gedanken
nicht zu denken, oder in einem anderen Fall seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes
zu lenken. Oder sich gerade hin zustellen und "Nein" zu sagen. Oder sonst
irgendwelche anderen Tips aus zu probieren?
Werdet euch erst einmal über die wirklichen Prioritäten der Schwierigkeiten klar.
Und dann löst das Problem, und benutzt nicht die Ausrede "Das ist aber schwer....."
Denn die Antwort darauf müßte konsequenterweise lauten: ".....im Vergleich
womit...."
Es ist nämlich nicht schwer. Doch man muß es eben wollen.
letzte Aktualisierung am: 04.08.99
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Lähmung - Die geistige Leichenstarre.
Kennst du es?
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Du kannst nicht mehr liebevoll mit deinem Partner reden?
Du sitzt herum und brütest über den Sinn des Lebens nach?
Du gehst aktiv keinem Freizeitvergnügen nach - sitzt nur stumpfsinnig vorm
Fernseher?
Du hast keinen Sex, obwohl du Lust hast und dein Partner da ist. Du fragst ihn
nicht einmal?
Du kannst nicht schlafen, weil dich etwas bedrückt?
Du kannst nicht mehr klar denken?
Dann mach dir klar: Die geistige Leichenstarre greift nach dir. Mach so weiter und
du bist ein lebendiger Toter; ein Zombie. Es ist eine Lähmung, die sich hier in dir
breit macht. Die Bandbreite reicht von einem leichten Zögern, von einer
Unentschlossenheit bis zu einer totalen Bewegungslosigkeit. Es ist eine Lähmung,
eine Bewegungsunterlassungsstrategie, die du irgendwann einmal gelernt und in
dein Verhalten übernommen hast. Sie hatte ihre Vorteile. Damals! Aber heute?? Es
ist die Vorstufe zum geistigen Tod, zur Taubheit der Sinne. Kurz gesagt, du
entwickelst dich zu einem Zombie. Kämpfe dagegen. Es ist ganz leicht:
Kleinkinder und Tiere machen es uns vor: Sie tun spontan, was ihnen in den Sinn
kommt. Kein nachdenken ob positiv oder negativ ist. Nur aktives Handeln - ein
bewußtes Erleben im Hier und Jetzt.
Es verlangt nur den Entschluß, für sein Leben die Verantwortung zu übernehmen.
Werde kein Zombie und erkenne die geistige Leichenstarre. Und tue was dagegen.
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Das Glücksprinzip
Wenn du jemanden fragst, warum er jetzt seine momentane Verhaltensweise
ausführt, dann bekommst du irgendeine Antwort. Hinterfragst du diese Antworten
auch immer wieder, mit einem "WARUM?" dann ist die letzte Antwort, die nicht
mehr weiter hinterfragt werden kann:
"Ich tue es um glücklich zu sein."
...oder so ähnlich....
Ergo: "Alles was wir tun, tun wir letztendlich nur, um etwas mehr glücklicher zu
sein." .... egoistisch wie wir nun mal sind.
letzte Aktualisierung am: 17.10.01
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Der Sinn der Krankeiten.
(Ein kleiner Abstecher in die Psychosomatik)
Wir sind alle physiologische Wesen. Körper und Verstand bilden eine untrennbare
Einheit. Man könnte auch sagen: Wir sind ein denkender Körper. Falsch - ist
demnach die Aussage, der Körper und der Geist würden unterschiedliche Teil sein,
die sich zufällig (?) in diesem Körper zusammengetroffen sind. (ReInkarnationstheorie)
Der Körper besteht aus Organen, und anderen Teilen, die keine Organ sind. Alle Teile
im Körper haben eine spezielle Funktion, oder führen etwas aus, was für andere Teile
wichtig ist. Bezeichnen wir diese Organe und Nichtorgane der Einfachheit halber als
Funktionseinheiten (FEH). Das komplexe Zusammenspiel der FEHs muß gesteuert
werden, sonst wäre ein Leben des Körpers gar nicht möglich. Und dafür gibt es
wieder 2 FEHs, die sogenannten Steuerfunktionseinheiten, die beiden
Nervensysteme. Das animalische und das vegetative Nervensystem. Da dies aber
abstrakte Begriffe sind, und wir uns nur etwas vorstellen können, wofür wir die
entsprechenden Bilder besitzen, wollen wir diese allgemeinverständlich das bewußte
Steuerungssystrem (BSS) und das unwillkürliche Steuerungssystem (USS). (Die
Abkürzungen benutze ich bei den folgenden Erklärungen, weil ich schreibfaul ;-)
bin.)
Die Aufgabenverteilung ist klar geregelt. Das BSS ist für die bewußten (daher der
Name) Bewegungen, zuständig, die wir mit dem Willen steuern können. Das USS ist
dem Willen komplett entzogen und arbeitet vollkommen automatisch. Es regelt
unseren z.B. unseren Blutdruck, die Verdauung, den Herzschlag und die Entgiftung
des Körpern mittels der Leber und den Nieren. Usw. Alle Funktionen des Körpers
werden darüber koordiniert und gesteuert.
Wie schon gesagt: (Damit es jeder versteht) Der willentlichen Beeinflussung ist das
USS komplett entzogen. (Die Einschränkungen später ....) Denn niemand kann z.B. so
einfach, als wenn er eine Faust macht, seine Nierenfunktion bewußt regeln.
Nun gibt es aber Teile im Körper, die von beiden Steuerungssystemen bedient werden
können. Die Atmung und die Nahrungsausscheidung laufen weitestgehend
automatisch ab, und doch können wir diese in Maßen, mit dem Willen, beeinflussen.
Um noch einmal auf das USS zurück zu kommen. Es gibt noch eine Aufgabe, den
dieses Nervensystem übernimmt. Es leitet die Informationen, die über die Sinne, zu
uns dringen, unserem Bewußtsein zu.
Diese Informationen durchlaufen durch das lymbische System, im Kleinhirn und
versetzen diese Informationen immer mit Gefühlen, damit das Bewußtsein etwas
damit anfangen kann. Umgekehrt setzen unsere Gedanken, inneren Worte immer die
entsprechenden Bilder frei (rechtshirniges Denken). Das Gehirn, als die
Hauptsteuerfunktionseinheit, informiert, da es fest mit dem USS verdrahtet ist, immer
die Organe über seine Aktivitäten. Diese können nicht unterscheiden, ob sie nun
richtig arbeiten müssen oder ob es nur ein Leerlauf werden wird.
Dazu ein Beispiel. Du gehst spazieren und kommst an einem Lieblingsrestaurant
vorbei. Der Duft der aus dem Küchenfenster heraus kommt, trifft auf deine Nase
(GeruchsFEH). Du erinnerst dich (Anker) an das fantastische Essen vor 2 Wochen,
anläßlich von ...(was weiß denn ich).....PENG. Auf einmal läuft die Ankerkette ab:
Geruch - Erinnerung - Bild von letzten Essen dort - Geschmack von letzten Essen Erinnerung an das gute Gefühl .... und schupps hast du Hunger. Der Speichel läuft dir
im Mund zusammen. ....Wieso? Du hast kein Geld dabei und kannst dort heute nicht
essen gehen. Geschlossene Gesellschaft. Aber deinem Körper, der
SpeichelproduktionsFEH, deinem Magen ist das schnurz. Sie fangen an zu arbeiten.
Vorab - ins Leere hinein. Und doch gibt es gibt nichts zu beißen. Der ganze Körper
stellt sich auf die Nahrungszufuhr ein, wegen einiger Gedanken die du dir gemacht
hast.
Ich denke, nach diesen einführenden Worten, bist du nun bereit, wenn du die o.g.
Ausführungen innerlich komplett akzeptieren kannst, um nach dem "Sinn der
Krankheiten" zu forschen.
Nun nach den einleitenden Worten, denke ich, können wir zu dem Schluß kommen:
Gesundheit, ist die optimale, harmonisch aufeinander abgestimmte Arbeitsweise, alle
FEHs im Körper. OK?
Die logische Folge davon ist: Eine Krankheit zeigt sich immer in einer organischen
Störung. Eine Krankheit, ohne eine organische Störung gibt es nicht. Auch wenn viel
Ärzte nach einer intensiven Untersuchung verkünden: "Organisch fehlt ihnen
nichts.", so heißt dies nur: "...noch nicht!!! Die FEHs zeigen noch keine auffällige,
von der Norm abweichende, Veränderung!" Aber laß dich nicht einlullen. Diese FEHVeränderungen, stehen immer am Ende der Krankheitskette und gehen immer mit den
begleitenden Gefühlen (Störungsgefühlen, Schmerz, Unwohlsein, Mattigkeit usw.)
einher, die wir auch rechtzeitig erkennen könnten, würden wenn wir auf unseren
Körper hören.
Doch wie kommt diese zu Stande? Dazu sollten wir alle Gründe auf 4 Hauptpunkte
zusammen fassen:
1. Lebensführungsgründe.
Durch eine direkte externe Beeinflussung, über die Lebensführung: Diese
entstehen meist durch eine Über- oder Unterforderung, der entsprechenden
FEHs. Rückenschmerzen sind häufig eine Unterforderung der Muskeln und
der an der Bewegung teilnehmenden, Sehnen, Gelenke und Knochen oder eine
Überbeanspruchung (einseitige Belastung) durch einen sitzende Tätigkeit.
Viele FEHs müssen eine bestimmte Arbeit leisten, sonst verkümmern sie, bzw.
lassen in ihrer Funktion nach. (Benutzte was dir wichtig ist) Dadurch bleiben
sie erhalten. Doch ein zu-viel ist genau so schlecht. Der Hexenschuß ist nicht
die Ursache, sondern die logische Folge, das Ergebnis, deiner Lebensführung.
Bewegung zum Beispiel: Wieviel bewegst du dich? Wie viel hat sich der
Urmensch bewegt? Oder welche Schuhe trägst du? Sind sie in natürlicher
Weise, auf den Körper angepaßt?
Verletzungen, Unfälle und falsches, d.h. nicht auf die Bedürfnisse des Körper
abgestimmtes Verhalten, gehören natürlich in diese gleiche Kategorie.
2. Ernährungsgründe.
Falsche, einseitige und industriell hergestellte Ernährung ist genau so schlecht.
Zu viel Zucker, Fette und Salz, zu viele Gifte wie Alkohol, Kaffe und Tee tun
ihr übriges. Ich will ich jetzt hier nicht als Moralapostel aufspielen (Wer mich
kennt, weiß daß ich gerne mal einen lustigen (Bier-)Deckel gestalte) aber es ist
eine Tatsache. Der Bezeichnung Zivilisationskrankheiten bringt es auf den
Punkt.
Der Körper besitzt ein internes Puffersystem. Er kann die falsche Ernährung
z.B. lange Zeit weg stecken und speichert die falschen Stoffe irgendwo im
Körper ab. Und eines Tages, ist der Eimer voll, und es kommt zu
Beschwerden.
Bei der Diagnose: "Sie haben Gallensteine!" sind diese nicht der Grund für
deine Beschwerden. Der Grund liegt in deiner Ernährung, und diese hat dazu
geführt, daß sich die Steine gebildet hatten.
Unser Körper braucht bestimmte Mineralien, Vitamine und Fette, auf die er
sich in Millionen von Jahren eingestellt hat. Und was gab es in der Zeit zu
essen und zu trinken?
Puddig? Kekse? Stückchen? Bier? Cola? Whisky? Zucker? Raider ...
äh....Twix? Schokolade? Milch? Käse? Steaks? Joghurt?
Naa? Was?
3. Umweltgründe
Alltägliche Umweltgifte und allen anderen Aspekten, die auf uns einströmen,
und die wir nicht kontrollieren können, gehören in diese Kategorie.
4. Fehlsteuerungen des USS
Durch eine falsche Ansteuerung des USS. (innere Kommunikationsstörung)
Dies kann, wegen der hohen Komplexität des Körpers, verschiedene Gründe
haben.
Doch der Reihe nach. Du erinnerst dich an das Beispiel mit deinem
Lieblingsrestaurant (s.o) und der Aussage, daß das USS nicht dem bewußten
Willen untergeordnet ist. Aber eine Veränderung der Vorstellungen und
Empfindungen hast du einen Einfluß auf deine Organe. Aber nicht bewußt.
Will z.B. jemand seine Handtemperatur verändern, gelingt ihm dies nicht.
Stellt er sich jedoch vor, er liegt entspannt am Strand, und die Sonne scheint
ihm auf den Bauch, dann verändert sich die Hauttemperatur, ein wenig. In
welche Richtung, kann nicht gesteuert werden. Nur das sie sich minimal
verändert. Oder du weißt aus Experimenten, welche Vorstellungen dies
auslöst. Was ich damit sagen will? Innere Konflikte (Leben gegen die Werte),
falsche Kompromisse, Spannungen und alle anderen geistigen Vorgänge
zeigen sich immer auch im Körper. Führen zu Funktionsbeeinträchtigungen
und wenn sie länger anhalten auch zu Schädigungen.
Ja, ich weiß es. Bei den oben genannten Gründen gibt es Überlappungen. So könnten
z.B. auch die Ernährung zu Lebensführung gezählt werden Aber diese Einteilung
erscheint mir am zweckmäßigsten. Sie ist daher genauso falsch und richtig wie in der
medizinischen Terminologie benutzen Konzepte. Im Grund sind es nur
Beschreibungen (NLP: Landkarten) wie etwas funktioniert.
Und wenn verschiedene Gründe gleichzeitig vorhanden sind, dann werden die Folgen
natürlich auch früher eintreten.
Doch wie ist das nun mit vererbten Mängeln oder Schwächen? Nichts anderes, nur
das diese Gründe, dann bei den direkten Vorfahren (Eltern) zu suchen sind. Die
"Veranlagungen" sind aber in den meisten Fällen nicht der Auslöser der Krankheit,
oder der Störung, sondern nur der bessere Nährboden, das sich aus den 4 Gründen,
diese Symptome schneller entwickeln.
Eine Krankheit hat ihre Ursachen immer in der Vergangenheit, und kann daher gar
nicht mikroskopisch, histerologisch, chemisch oder sonstwie erfaßt werden. Was
nachgewiesen wird, ist in jedem Fall immer eine Folge bzw. die Wirkung einer in der
Vergangenheit erfolgten Ursache oder einer Ursachen-Kette. (Wo ist Schluß in der
Betrachtung?)
Später werden wir einmal verschiedene Krankheiten analysieren.
Wenn ich mal zurück blicke, dann hatten alle meine Krankheiten (und das waren
nicht viele) auch oft einen versteckten Vorteil. Meistens hinderten sie mich daran
etwas Unangenehmes zu vermeiden. Ich will damit nicht sagen, ich hätte bewußt
krank gemacht. Ich hatte wirklich 39 Fieber und auch schon einmal einen
verstauchten Fuß, bei dem es mir unmöglich war zu laufen. Trotzdem steckte ein
verborgener Nutzen in jeder "Krankheit".
Es gibt meist einen sekundären (bzw. primären) Nutzen in jeder Krankheit (Frage mal
deinen Arzt. (Zeugenumlastung)), die den Heilungserfolg manchmal verlangsamt
oder verhindert. Oder frage alte Leute mal wie es ihnen geht und lehne dich zurück.
Aber auch das Gegenteil kann eintreten. Jemand kann unerwartet von einer
unheilbaren schweren Krankheit spontan geheilt werden.
Meiner Meinung nach, spiegelt sich unsere geistige Verfassung in unserem
Immunsystem, daß ja auch vom USS gesteuert wird. Und über die feste Verdrahtung
im Kleinhirn auch umgekehrt. Fühlen wir uns mies, so ist auch unser Immunsystem
nicht auf der
Höhe und wir sind empfänglicher für Viren und Bakterien. Es ist jedoch, meiner
Meinung nach, nicht so, daß jede Krankheit ausschließlich geistige Ursachen hat.
Manchmal bistdu nur im falschen Moment am falschen Platz mit dem falschen Virus
oder falschen Bakterium zusammen gekommen und du hast geloost. Jedoch stellt sich
auch die Frage, wieso manche Menschen, den Angriff der Viren und Bakterien,
wegstecken wie nichts und andere daran fast sterben? Könnte es ein, daß einer die 4
o.g. Gründe eine Schwächung der körpereigenen Abwehr begünstigen? Ich denke
dazu: "JA"
Erstaunlich ist auch, daß immer eine bestimmte Geisteshaltung mit einer bestimmten
körperlichen Reaktion und daraus resultierend eine entsprechenden Krankheit einher
geht. Daraus folgerten die Anhänger der Psychosomatik, daß eine Geisteshaltung die
entsprechende Krankheit erzeugt. Dies kann sein und ist auch möglich, es muß aber
nicht zwangsläufig immer so sein.
Dennoch solltest du dich fragen, wieso du ausgerechnet jetzt diese Krankheit
zugezogen (an dich gezogen) hast. Klopfe sie auf die 4 Gründe hin ab und erkenne
auch woran sie dich hindert bzw. und welcher versteckte Vorteil darin steckt.
Hast du einen Job, der dich gewaltig belastet, dann könntest du genau so gut jeden
Tag einen Schluck Unkrautvernichter trinken. Der Streß und die Belastungen, werden
langsam deinen Körper verändern. Über die schon beschriebenen Regelmechanismen,
bist du deinem Körper unbewußt Kampf- Fluchtsignale, die er dann nicht umsetzen
kann. Frage: Wenn du ein Auto hast, stehst du dann an der Kreuzung immer voll auf
dem Gaspedal, damit der Motor warm bleibt? Nun will ich jedoch nicht behaupten,
der hohe Streß belastet immer. Nein, es ist nur wichtig, wie bedrohend er auf dich
wirkt. Es geht immer um dich und um deine Gesundheit.
Ich hatte schon Job, bei denen ich 10-12 Stunden voll durchgeklotzt hatte. Und bin
abends noch voller Energie, mit den Kumpels rumgezogen. Einfach weil ich das
Thema geil fand. Die Leute waren super und das war OK. Aber es gab auch andere,
da war ich nach 3 Stunden fertig. Ausgelaugt. Und der Tag war gelaufen. Und
irgendwann kamen körperlichen Beschwerden. Ich erkannte dies, seilte mich ab, und
HEPPP da war ich wieder, .... wie vorher! Toppfit und prall-elastisch.
Nun ist es nicht nur der Job. Die Familie, innere Konflikte zwischen "Müssen" und
"Wollen", gesellschaftliche Zwänge, falsche Erwartungen der dich umgebenden
Menschen, und noch wichtiger: Akzeptierst du die Welt wie sie ist, oder versuchst du
ständig den sinnlosen Kampf, alles und jeden nach deinen Vorstellungen zu ändern?
Lebst du in Harmonie mit dir selbst, oder leidest du ständig unter "Spannungen"?
Unangenehme empfundene Gefühle, sind immer Handlungsbedarfsignale, die
anzeigen, daß du nicht auf deine ureigenen Bedürfnisse hörst. Und dies macht über
einen längeren Zeitraum hinweg krank.
Deswegen analysiere dich ehrlich, zu dir selber, und du wirst überrascht sein.
Ich behaupte, jede Krankheit geht auf einer der 4 wirklichen Hauptgründe zurück.
Oder?
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* EMail an EgoPower *
Der Staubsauger Effekt
In der Kriminalistik, bei der Analyse von Täter-Opfer-Beziehungen kam man zu dem
Schluß, daß die Opfer, in einer Art Staubsauger-Effekt, die Täter förmlich angezogen
haben. Das soll nun keine Rechtfertigung oder eine Teilschuldzuweisung sein. Im
Sinne von z.B. bei Sexualdelikten: "Die hat es ja gewollt, so wie die sich angezogen
hat". NEIN - DAS MEINE ICH NICHT.
Aber Täter (Im weitesten Sinne gesprochen) suchen sich Opfer und keine Gegner.
D.h. sie suchen sich solche Menschen aus, von denen sie meinen, mit ihnen hätten sie
ein leichtes Spiel.
So sind Schlägereien oft keine Auseinandersetzung zwischen 2 gleich starken
"Prolos", sondern oft eine vom "Täter" (d.h. Stärkeren) inszenierte Handlung, bei der
er den Schwächeren immer mehr drangsaliert. Das fängt bei einer verbalstrategischen Anmache "Was guckst du Alter..?" an, führt über schubsen, rempeln bis
zur Eskalation. Und was macht das Opfer? Es versucht dem Ganzen aus dem Weg zu
gehen, und bewegt sich langsam, auf die Attacken - halbwegs rational - reagierend,
rückwärts. Der Abstand vergrößert sich und die entstehende Leere muß gefüllt
werden. Der Aggressor wird dadurch förmlich angesaugt. Er rückt nach. Und damit
ist es entschieden. Das Opfer ist im Rückwärtsgang (Flucht) und der Täter verfolgt
(greift an).
Wobei der erste Schritt, das reagieren auf die verbale Anmache schon ein Anwerfen
des Staubsaugers ist. Denn egal was man sagt - wirklich egal was - es wird vom Täter
benutzt um weiter zu machen, bzw. um seine Eskalation zu rechtfertigen bzw. um sie
weiter zu führen.
Nun kann ich die aber keinen allgemeingültigen Tip geben, wie man richtig reagieren
soll. Denn jede Situation ist so individuell, wie ein Fingerabdruck. Im Nachhinein
läßt es sich immer gut analysieren, ab welchem Zeitpunkt was falsch gelaufen ist.
Denn die einzelnen Reaktionen hängen auch immer von der eigenen
Persönlichkeitsstruktur ab. Aber sich vorab einmal Gedanken machen, wie man
reagieren könnte, bringt einen oft ein großes Stück weiter.
Denn Opfer können wir alle werden - jederzeit. Aber wir haben vorab die Wahl. Sind
wir ein "gutes" oder ein "schlechtes" Opfer.
Noch ein Tip, um den Staubsauger Effekt ein klein wenig zu mildern. Gehe entweder
gezielt und konsequent weg, um der Situation zu entgehen. Aber niemals langsam,
dich mit dem Aggressor beschäftigend, rückwärts. Lieber seitlich im Kreis um ihn
herum, um in eine günstigere Position für deine Gegenaktion zu kommen. Und wenn
es unvermeidlich wird, dann gib es ihm richtig herb.
letzte Aktualisierung am: 10.12.01
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* EMail an EgoPower *
Das Eskalationsprinzip
Das alles Folgen hat habe ich dir ja nun schon oft genug erklärt (Kap.
Puzzledenkmodell und Alles hat Folgen....). Nun folgt die logische
Weiterentwicklung: Das Eskalationsprinzip.
Du verinnerlichst meine Tips, benutzt die EP-Methoden und dein Leben wird leichter
und freier. Das bleibt natürlich deinen Kollegen, deinem Chef und den anderen nicht
verborgen. Neidisch schielen sie auf deine "Erfolge" und entwickeln
Gegentechniken, um dich wieder in die Hack- und Rangordnung zurück zu drängen.
Die Spirale aus Aktion-Reaktion-Neid-Gegentechnik-Neue_Aktion usw, usw. geht
immer weiter.
Ganz schlimm ist es, wenn du ihnen in einem Anfall von Begeisterung selbst davon
erzählst. Ganz ganz schlecht.
Erkenne diese Handlungsspirale und laß dich nicht entmutigen. Du bist auf dem
richtigen Weg.
Wenn du eine geniale Idee umsetzt, bei der du mit weniger Aufwand, die gleichen
Resultate erzielst, dann hast du immer Nachahmer. Wenn einer das System analysiert
und ausnutzt, fällt das nicht weiter auf. Wenn diese Idee aber immer mehr
Trittbrettfahrer hervor bringt, wird über kurz oder lang von irgend jemanden einen
Riegel davor geschoben. Das Ganze eskaliert und entwickelt sich weiter.
Das Leben ist immer in Bewegung. Und hier liegt auch der Grund zu der Meinung,
bei der man immer wieder meint "Alles wird schwieriger" und "Früher war alles
besser."
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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* EMail an EgoPower *
Die ultimative Selbstverteidigung .
...oder bring deinen Arsch in Sicherheit ....
Nach all den humoristischen Artikeln, nun einmal einen im vollen Ernst.
In der heutigen Zeit, hört man immer wieder von Überfällen und Gewalttaten. Jeden
von uns kann es treffen. Immer und überall. Solltest du einmal in eine solche
Situation geraten, hier meine Selbstbehauptung und Selbstverteidigungstips, aus dem
realen Leben. Sie funktionieren und werden unter anderem auch in Kursen von
Spezialeinheiten bei der Polizei unterrichtet und trainiert. (Ich weiß es. Ich war
dabei.)
Zuerst mußt du aber erst einmal folgende Gedankenexperimente durchspielen.
Beantworte die folgende Frage aber ehrlich. In deinem eigenen Interesse.
1.) Du sitzt in einem Flugzeug, das entführt wird. Um ihre Forderungen durch zu
setzen, drohen die Entführer jede Stunde einen Passagier zu erschießen. Das ist bis
jetzt auch schon 2x geschehen. Es gibt für dich nun eine Chance, durch eine offene
Tür zu entkommen. Jedoch ist diese Tür so gesichert, daß sobald diese Tür geöffnet
wird, ein Mechanismus eine Bombe nach 20 Sekunden auslöst, die alle 200
Passagiere tötet. Ach ja, solltest du sitzen bleiben, bist du der nächste. Wie
entscheidest du dich ?........
2.) Du besichtigst mit einem Arbeitskollegen einen Chemiebetrieb, der unter anderem
auch einen hochgiftiges Gas herstellt. Als ihr gerade auf die Gefährlichkeit
hingewiesen worden seid, öffnet sich die Tür und ein Wärter kommt schreiend herein
und ruft: GAS GAS. Rettet euch". Ihr lauft ihm nach, er bricht zwischendurch
zusammen und ihr rettet euch in einem kleinen Raum. Beim umschauen seht ihr
gerade noch, wie die anderen Personen, die mit euch im vorigen Raum waren,
sterbend zusammen brechen. Im Raum seid ihr die nächsten 2 Minuten in Sicherheit,
aber dann dringt das Gas durch den Türspalt zu euch und es ist vorbei. Da entdeckt
die Kollegen ein Gasmaske und setzt sie auf und du eine geladene Pistole......
Nun meine ultimative Entscheidungsfrage: Versuchst du bei den o.g. Fällen unter
allen Umständen deinen Hintern zu retten?
Ja oder Nein
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* EMail an EgoPower *
Die Technik des letzten Wortes.
Damit katapultierst du dich zu einer Führerpersönlichkeit. Zum Leader der Gruppe
oder einer partnerschaftlichen Beziehung. Und es ist vollkommen egal um was es
sich hierbei handelt.
Die Technik ist ganz einfach: "Habe immer das letzte Wort."
Nein - Nicht in Diskussionen, bei denen es darum geht, Recht zu behalten. Sondern
bei alltäglichen Treffen, mit deinen Kunden, Verwandten, Arbeitskollegen oder
Freunden. Eine kleine "wohldosierte" Anweisung, was der andere in Zukunft noch zu
erledigen hat. Nichts Großes (das ist wichtig).
OK. Ein paar Beispiele und du erkennst was ich jetzt meine:
Der Frau, wenn du morgens auf die Arbeit gehen willst, stellst du beim Tür zuziehen
(im Aufforderungs- und nicht im Fragestil) die Frage: "Hey Schatz kannst du noch
ein paar Batterien holen?"
Dem Freund, nach Beendigung des Treffens "OK ruf mich an, wenn du ......."
Dem Kunden: "Alles klar soweit. Ab Besten melden sie sich kurz, wenn die Lieferung
erfolgt ist. Dann könnte ich noch für sie noch einmal ....." (irgendeinen dusseligen
Vorteil nennen)
Dadurch hast du dem anderen unbemerkt die Handlungs(Arsch-)karte zugespielt. Du
hast es gesagt, was er tun soll. Tut er es nicht, ist er a) selbst schuld und b) du fein
raus.
Denn - Es war ja so abgesprochen.
Oft genug praktiziert, gewöhnt sich der andere daran, daß du derjenige bist, der
bestimmt, was getan wird. Du Schlingel du.
letzte Aktualisierung am: 17.12.01
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Die Technik der Führer
Das Mensch ist ein Herdentier ist, hast du sicher schon gehört, nicht wahr? Daraus
folgt die logische Konsequenz, 80% aller Menschen, denen du begegnest, möchten
zu jemanden aufschauen und der sie mit sanfter Hand leitet. Primitiven Druck
weichen sie aus, aber wenn du bereit bist die geistige Führung zu übernehmen, folgen
sie dir bereitwillig nach, weil es einfacher ist, als selber zu denken.
Solltest du dich zu "Führertum" bekennen und einer werden wollen, hier ein paar
Tips, damit du lange oben bleibst. Diese Tips sind egal bei welcher Gruppe auch
immer anwendbar. Sei es in der Familie, im Verein, in der Firma oder sonst wo. Lese
und staune:
Tip1: Setze klare Regeln
Läßt du die Leine schleifen, macht jeder war er will. Setze also
konkrete Regeln.
Tip2: Sofortige Rückmeldung
Verstößt einer gegen deine Regeln, sage sofort und unmißverständlich,
das du dies nicht hinnehmen kannst. Mache von Anfang an klar,
welche Regeln absolut befolgt werden müssen und bei welchen du
schon einmal ein Auge zu drückst. Zeige von Anfang an eine klare
Linie.
Tip3: Direkte Aufforderung
Setze am Ende des Feedbacks eine klare konkrete Anweisung, was
du vom anderen erwartest. Ganz schlecht ist es z.B. als Chef
schwammige Anweisungen zu geben: "Das muß sich ändern!". Nichts
wird sich ändern. Der kümmert sich einen Dreck um deine Aussage
und er weiß es ja auch nicht besser. Perfekt wäre z.B. folgende
Aufforderung: "Ich erwarte, daß sie jetzt immer spätestens um 9.00
Uhr anfangen." Und befolge...
Tip4: Verspreche Folgen bei der Wiederholung
Mach unmißverständlich klar, welche Folgen ihn erwarten, wenn der
deine Anweisung das nächste Mal mißachtet. Verspreche nichts, was
du nicht gewillt bist durchzusetzen.
Tip5: Sei konsequent.
Ziehe dein Versprechen rigoros durch. Beim ersten mal tut es dem
anderen noch weh. Aber er merkt es sich und paßt auf, daß er weiterhin
alles richtig macht.
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* EMail an EgoPower *
Du hast immer Recht!
Jeder handelt und bewertet immer alles so, wie er für sich als richtig empfindet. Das
bedeutet, alles was er macht ist perfekt auf sein Leben, seine Werte, seine
Programme abgestimmt. Deswegen bewertet er Vorkommnisse in der Umgebung
immer an seinen eigenen Vorstellungen. In Bezug auf seine Sichtweise sind seine
Schlußfolgerungen daraus richtig. Jemand anderes hat andere Prinzipen und Werte.
Seine Schlußfolgerungen sind aber auch richtig.
Es gibt daher keine Objektivität. Alles ist nur eine Standpunkt-Sichtweise. Wenn
jemand eine andere Interpretation der "Wirklichkeit" besitzt als du, dann empfinde
dabei keine UnLust-Gefühle und falle in vorsteinzeitliche Kampfreaktionen. Gebe
ihm einfach Recht - aus seinem Blickwinkel.
Doch worauf ich diesmal hinaus will, ist etwas ganz anderes.
Da jeder sich ja seine Wirklichkeits-Rahmen nach seinen Werten zurecht
zimmert, ist er auch in diesem Kasten gefangen. Wenn er also meint, daß eine
bestimmte Tätigkeit schwierig ist und ihn bestimmt überfordert, dann verhält er sich
auch so, damit dies auch so eintritt.
Wenn du meinst diese eine spezielle EP-Technik funktioniert nicht, dann hast du
Recht.
Wenn ein anderer meint die gleiche Technik funktioniert und er will sie anwenden,
dann hat er auch Recht, weil er alles daran setzt, bis sie bei ihm funktioniert.
Wenn du zum Beispiel davon überzeugt bist, das du eine bestimmte Fähigkeit
(Fremdsprache lernen, Führerschein machen, Vor einer Gruppe sprechen lernen,
Schwimmen lernen) einen Zeitraum X benötigst, dann ist es höchst wahrscheinlich
daß du genau so lange dafür brauchst. Es kann sein das durch verschieden Umstände
das ganze schneller geht oder sich ein wenig verzögert, aber in der Regel brauchst du
genau den Zeitraum, von dem du überzeugt bist, das du es schaffst.
Wenn du meinst, du kannst es nicht - Dann hast du Recht.
Wenn du meinst, es ist schwierig - Dann hast du Recht
Wenn du meinst, es ist einfach - Dann hast du Recht
Wenn du meinst, es geht nicht - Dann hast du Recht
Wenn du meinst, es gibt Probleme - Dann hast du Recht
Wenn du meinst, du kannst es - Dann geht es auch.
Du hast immer Recht. Auf jedem Gebiet, das dich betrifft.
letzte Aktualisierung am: 29.07.98
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Der Aggressionstrieb.
In allen tierischen Rudel-Gemeinschaften gibt es Hierarchien, nach denen sich jede
Gruppe organisiert. Je höher der Status eines jeden Mitgliedes dieser Gemeinschaft
ist, desto mehr Vorteile und Privilegien (Fress-, Sex-, und andere Vorteile) besitzt
dieser.
Er wird erarbeitet durch körperliche Gewalt, mit den natürlichen Mitteln die jedem
Tier zur Verfügung steht, bzw. durch die Androhung derselben z.B. dem Aufplustern
der Federn, durch aufbäumen, Haare sträuben, lauter werden. Kurz gesagt, durch
zeigen, wie groß man ist.
Bis hierhin stimmen mir die meisten Menschen noch zu. Es betrifft sie ja nicht. Aber
sobald ich die Behauptung aufstelle, beim Menschen ist es genau so, dann beginnen
die Diskussionen. "Wir stehen doch über solchen primitiven Verhaltensweisen".
Doch stehen wir wirklich darüber?
These: Die Aggression (nicht zu verwechseln mit der Brutalität, die eine Folge der
Aggression ist), ist ein Trieb wie Essen, Trinken, Sex, das Bedürfnis nach
Anerkennung usw., der machtvoll nach Betätigung drängt. Das End-Ergebnis, ist, wie
bei der Befriedigung, eines jeden Triebes, lust-voll. Es ist im Falle der Aggression
das Gefühl des Sieges. Das Auskosten der Niederlage des anderen.
Nun, es stimmt, wir haben uns wirklich, gesellschaftlich, ein wenig weiter entwickelt,
als noch zur Steinzeit. Aber haben wir deswegen auch die AggressionsVerhaltensweisen und die "Jagd nach dem Sieg" abgelegt? OK, in der heutigen
Gesellschaft kommt es nicht unbedingt darauf an, zu zeigen, wer der körperlich
Stärkere ist, denn es gibt in einer modernen Gesellschaft, in der sich fast jeder das
kaufen kann, was er will, andere Werte als körperliche Stärke. Doch lassen sich UrBedürfnisse einfach unterdrücken, bloß weil diese gesellschaftlich nicht tolerierbar
geworden sind? Ich glaube nicht. Denn, wie könnten die folgenden VHW sonst
erklärt werden.?
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Das rasen im Auto, auf der Autobahn.
Das größer, schnellere Auto, als der Nachbar.
Der bessere Job, das Aufsteigen, in der Firma.
Die Machtspiele in Partnerschaften.
Die Jagd nach Bestätigung und Anerkennung.
Das Gefühl Recht zu haben.
Die vielen Wettkampfsportarten
Das imposantere Grundstück.
Das erklimmen eines höheren Status in der gesellschaftlichen Hierarchie.
Usw. usw.
Sie werden nur auf einen anderem Weg ausgedrückt und gelebt. Teils aktiv, teils
passiv. Aktiv als Beteiligter im "täglichen Kampf" und passiv als Zuschauer im
Fernsehen und im Sport.
Interessant ist auch die Verhaltrensweise, wenn jemand z.B. einen Erfolg
"unverdient", erhält, fühlt er sich nicht so gut, als wenn er um den Erfolg schwer
erkämpft hat. Je schwerer, desto besser fühlt er sich. Das innere Wort, zu sich selbst
"Hey, alter Knabe, da hast du dich aber schwer ins Zeug gelegt. Meine
Hochachtung". Und auch gesellschaftlich ist die Betrachtungsweise genau so. Es
geht nicht um das Besitzen, nein, sondern um das Erkämpfen. Wenn einer ein
fantstisches Haus mit einem wunderschönen Garten , selbst mit eigenen Händen,
gegen alle Schicksalsschläge erbaut hat, dann ist wird er anerkannt, der Großartige.
Aber wenn er es in der Lotterie gewonnen, oder ererbt hat, ist die Anerkennung nur
noch halb so groß.
Jeder aktive Sieg in einer direkten Auseinandersetzung, setzt gleichzeitig beim
anderen eine Niederlage frei, die immer zu Haß- und Rachegefühlen führt. Zwar auf
einer gesellschaftlich-tolerierbaren, aber dennoch aggressiven Ebene.
Ich persönlich benutze lieber Winner-Winner-Strategien als Sieg- und
Niederlagenstrategien, weil bei der letzteren nur die Aggression eskaliert.
Aber dennoch, das Ziel "Siegen zu wollen" ist allgegenwärtig. Erkenne es, wenn es
dir begegnet. Und nutze dieses Wissen.
Überlege mal, warum es im Verkauf Wettbewerbe gibt? Oder Eltern ihren
Sprößlingen immer die besseren Nachbarkinder, oder einen besseren in der
Verwandschaft vorhalten? Na?
letzte Aktualisierung am: 19.01.00
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Das Mirror-Prinzip (Spiegelprinzip)
"Spieglein - Spieglein an der Wand - wer ist die Schönste im ganzen Land... " so fragt
einst eine berühmte Hexe. Denn - im Spiegel kann man es erkennen.
In die gleiche Kerbe haut ein Buch, das mir letztens, mit dem Titel: "Dein Auto
spiegelt dich", in die Finger fiel. Dieses Buch beschreibt recht schön, daß wir uns auf
allen Gebieten gleich verhalten.
Bist du ein "Sparfanatiker" dann kann man das an allem erkennen. Deinem Auto,
deiner Wohnung, deiner Kleidung. Genau so zeigt es sich in allem wenn du z.B. ein
"sogenannter" Pseudo-Alternativer bist. Dies zeigt sich auch in allem.
Ein kleiner "Möchtegerngroßkotz" zeigt auch auf allen Gebieten, was er drauf zu
haben scheint oder meint.
Und auch mit Verhaltensweisen wie Ordnung halten, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit ,
Treue, usw. ist es im Prinzip genau so.
Bist du ein Stoffel hier, bist du in d.R. auch ein Stoffel dort.
Bist du in einem Gebiet recht zuverlässig,
dann bist du es höchst wahrscheinlich auch auf einem anderen Gebiet.
D.h. an einem Teil, kann man in der Regel erkennen oder seine Rückschlüsse ziehen,
wie du als gesamter Mensch bist. OK - mit diesen vereinfachten Generalisierungen
kann man genau so gut falsch liegen, und einem Vorurteil erliegen. Oft aber auch
nicht.
Und doch: Keine Regel ohne die berühmte Ausnahme. Es könnte z.B. der größte
Schlamper z.B. das feinste Auto haben. Förmlich nur für dieses leben. Aber dies hätte
bestimmt einen erklärbaren Grund, der nicht unbedingt die Richtigkeit dieser
"Spiegel-These" in Frage stellen würde. Es wäre die "Ausnahme" eben.
letzte Aktualisierung am: 08.01.02
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Die personelle Integrität
Betrachtest du die Welt mit offenen Augen, stellst du fest, das sich alles wiederholt.
Du stehst jeden Morgen um die gleiche Zeit auf, vollbringst die gleichen Handgriffe
und weichst auch sonst den ganzen Tag, keinen Millimeter von deinem gestrigen
Weg ab. Warum???
Du hast ein irgend ein Prinzip? Gut. Betrachte es auf alle Tätigkeiten, die du
ausführst. Es zeigt sich in allem.
Ich habe einen Kollegen. Erschreckend ordentlich. Auf seinem Schreibtisch liegen
die Bleistifte, Kugelschreiber, Papiertaschentücher und auch sonst alles andere, wie
nach einem Lineal gelegt. Wenn er sein Büro verläßt, kann er sofort sagen, wenn
jemand durch das Zimmer gegangen ist. Er erkennt das an dem Stuhl, der um 3 cm
verrückt , oder gedreht ist. Es grenzt fast an Zauberei.
Dieser Kollege ist auf allen Gebieten gleich ordentlich. Ob es sein Auto, sein
Aktenkoffer oder sein Werkzeugkasten ist. Alles ist pikobello. Er beharrt konsequent
auf sein Prinzip Ordnung. Es funktioniert nicht, überall ordendlich, aber z.B. zu
Hause schlampig zu sein, wenn dies ein wirkliches Prinzip in seinem Leben ist.
Diese personelle Integrität läßt uns auf allen Gebieten gleich handeln. Sie ist eine
starke Kraft. Sie macht unsere Handlungen vorhersagbar.
Sie macht uns aber auch unverwundbar, gegen Angriffe auf unser Verhalten, wenn
diese voll in Resonanz mit unseren Programmen stehen. Wenn wir bei allem was wir
tun, 100%ig überzeugt sind, sind wir stark, unseres Wertes voll bewußt.
Andererseits - kannst du jemanden einen Widerspruch zwischen seinem Verhalten zu
seinen Werten einreden, hast du ihn. Es ist der größte Hebel, den du ansetzen kannst,
um jemanden zu beeinflussen. Er kämpft nicht gegen einen äußeren Gegner, sondern
nur gegen sich selbst.
Dieser Hang zur Beibehaltung der persönlichen Integrität bei unseren Handlungen
wird auch gerne in den Verkaufstrainings unter dem Namen "Die JA-Straße"
gelehrt.
Sie basiert im Prinzip darauf dem Kunden mehrere "JAs" raus zu locken. "Stimmen
sie mir damit überein, das es sinnvoll wäre wenn...." usw. Der Kunde folgt auf eine
"geistige Schiene" und läßt sich in eine ganz bestimmte Handlungsweise fest legen.
Durch Zustimmung im o.g. Fall, daß es sinnvoll ist, wenn man XXX macht. Nun
wird es etwas angeboten, was "sinnvoll gemäß der gemachten Aussage" ist. Und da
man zu seinem Wort steht, ist man der Depp
letzte Aktualisierung am: 17.12.01
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Das Nachschub-Prinzip
Die Gier und der Drang zum Geld sind allgegenwärtig. Und wenn es Profit bringt,
wird es getan. Bringt es mehr, wird es schneller getan. So einfach ist es.
Und so steht für die Erkenntnis zum Nachschub-Prinzip in diesem Kapitel nur
folgendes:
Wo eine Nachfrage, ein Bedarf für irgend etwas herrscht,
dort fließt der Nachschub hin.
Und dabei ist es vollkommen egal, ob es legal oder illegal ist.
letzte Aktualisierung am: 11.12.01
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Geld = der Grund von Problemen?
Was ist der häufigste Grund von Problemen? Ich sags dir GELD.
Bzw. zu wenig Geld. Zuwenig davon macht dich zum sozialen Außenseiter. Zum
Looser, der hilflos mit ansehen muß, wie die, mit mehr Knete, die dickeren Autos
fahren, die schickeren Klamotten tragen, die besseren Mädels abschleppen, und
überhaupt ein besseres Leben genießen. Versteh mich jetzt nicht falsch. Nicht das ich
meine, wenn man nur genügend Kohle hat macht das automatisch glücklich. Nein,
aber es vereinfacht doch so manche Angelegenheit. Mit genug davon läßt sich vieles
(oder fast alles) leichter erledigen.
Nun höre ich oft, daß Geld den Charakter verdirbt, oder ein Leben in Armut edler sei.
Wenn du auf solche Geld-Programm-Weicheier trifft, renne so schnell du kannst und
überlaß sie ihrem selbst gewählten Schicksal..
Also ist das Ziel: Allzeit genügend Geld zu besitzen. Doch was ist genügend? Nun
soviel, daß du deine Wünsche, ohne groß zu überlegen, erfüllen kannst. Im Idealfall
hast du so viel auf der Kante bzw. läßt dein Geld für dich arbeiten, daß du ohne etwas
zu tun, von den Zinsen oder Einnahmen, den benötigten Betrag erhältst.
Fein gesagt. Aber bedenke, das deine Ausgaben immer bis zur Höhe deines
verfügbaren Einkommens anwachsen, wenn du nicht aufpaßt. Dann bist du der
Sklave des Geldes und nicht umgekehrt.
Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Nun ganz einfach. Du mußt deine Fähigkeiten, Kenntnisse, dein Wissen den Leuten
anbieten, die diese Ressourcen nicht besitzen, aber brauchen. Du mußt handeln.
Mögliche Verdienstquellen sind:
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Produkten, die du selbst herstellst.
Produkte die du günstig einkaufst und teuerer weiter verkaufst
Dienstleistungen deiner Kenntnisse und Fähigkeiten
Deine Arbeitskraft.
Deine Kreativität.
Problemlösungsideen die du entwickelst und zu Produkten oder
Dienstleistungen umwandelst.
Alles andere was du verkaufen, vermieten oder anbieten kannst.
Wenn das dann funktioniert, dann lies mal den Artikel: "DynaTop" (Oder auch jetzt
schon. Ganz wie du willst)
Konzentriere dich nur auf solche Tätigkeiten die sofort Geld bringen. Und teile deine
Einnahmen in 2 Hälften. Die eine Hälfte nimmst du für Investitionen (für die Zinsen)
die andere nimmst du für deinen persönlichen Spaß. Für etwas was du dir wünscht
oder kaufen willst. Dir fällt da bestimmt etwas ein J oder? Belohne dich damit, du
hast es dir verdient. Und von diesem Spaßgeld, erzählst du am besten keinen was. Es
ist nur für dich. Sozusagen als Belohnung für die Mühen. Verteile es auf verschiede
Konten oder bringe es sonstwo in Sicherheit. (Tip aus der Praxis)
Noch ein Tip, wenn du wirklich Geld verdienen willst: Gib nie was umsonst ab,
wenn du was dafür erhalten kannst. Sonst kann es sein, daß du zwar beliebt, aber ein
armer Sack wirst.
Und nun geh los und verdiene und habe Spaß.
letzte Aktualisierung am: 17.12.01
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Die Erwerbsregeln der Ferengi
Bei einer Diskussion in irgendeiner News-Liste, ging es um Geldverdienstrategien
und Moral. Dort erwähnte ein Teilnehmer, die "Erwerbsregeln der Ferengi";. Das ist
eine außerirdische Rasse, aus der Fernsehserie "Enterprise" oder "DeepSpace9" (oder
so). Aber das ist ja aber letztendlich auch egal. Doch bei dem Ausdruck
Erwerbsregeln klingelte es einmal wieder in meinem Ohr, und solche Zeichen
beachte ich natürlich. ;-)).
Also warf ich gestern abend mein Modem an und surfte mich auf den Weg... und
fand sie.
UND ich war überrascht, was ich dort fand.. UND natürlich will ich dir diese nicht
vorenthalten.
Also entspanne dich, und mach dich bereit, für .....
Die Erwerbsregeln der Ferengi... ;-)
Wenn Du einmal ihr Geld hast, dann gib es nicht wieder zurück.
Du sollst keinen ehrlichen Kunden betrügen, es schadet aber nichts es
zu versuchen.
Gib niemals für ein Geschäft mehr aus, als unbedingt sein muß;.
Sex und Profit sind die beiden Dinge, die nie lange genug anhalten
können.
Nur ein Narr verpaßt ein günstiges Geschäft.
Sorge dafür, daß niemals Verwandte einer günstigen Gelegenheit im
Wege stehen.
Halte immer Deine Ohren offen.
Kleingedrucktes ist gefährlich.
Gelegenheit plus Instinkt ist gleich Profit.
Gier hält ewig.
Gold ist nicht das Einzige, was glänzt.
Alles, was wert ist, getan zu werden, kann auch für Geld getan werden.
Alles, was wert ist, verkauft zu werden, ist es wert zweimal verkauft zu
werden.
Alles Gestohlene ist reiner Profit.
Sich verrückt zu benehmen, ist oft klug.
Ein Deal ist ein Deal (...bis ein besserer kommt)
Ein Sonderangebot ist meistens keins.
Ein Geschäftsmann ohne Profit ist kein richtiger Geschäftsmann.
Es gibt keine Garantie für Befriedigung.
Wenn der Kunde schwitzt, dreh die Heizung auf.
Stelle niemals Freundschaft vor den Profit.
Ein weiser Mann hört den Profit in einem Windzug kommen.
Würde kann durch Geld erkauft werden.
Stelle keine Fragen
Angst ist Dein bester Geschäftspartner.
Es gibt nichts gefährlicheres als einen ehrlichen Geschäftsmann.
Moral wird immer von denen definiert, die das Geld haben.
Wenn jemand sagt es sei nicht wegen dem Geld, dann lügt er.
Mach Dich niemals über die Mutter eine anderen lustig.
Sei vorsichtig, was Du verkaufst. Es könnte ja genau das sein, was der
Kunde haben will
Es ist nie verkehrt, sich bei seinem Chef einzuschleimen.
Krieg ist gut für das Geschäft..
Frieden ist gut für das Geschäft.
Zu viele Geschäftsmänner können nicht über sich selbst lachen.
Einen verloren gegangenen Ruf kannst Du ganz einfach wieder
zurückkaufen..
Werbung ist am besten wenn sie gratis ist.
Freundschaft ist vergänglich, Profit währt ewig.
Profit ist Ertrag in seiner reinsten Form.
Was Dir gehört, das gehört Dir, und was den anderen gehört,das gehört
auch Dir.
Verwechsle nie Weisheit mit Glück.
Ein toter Kunde kann nicht mehr ausgenommen werden.
Dein Geschäft muß gut zu finden sein.
Vertraue keinem Mann, der einen besser als Du gekleidet ist.
Je breiter seine Lache, desto schärfer ist sein Messer.
Alter und Gier steht Jugend und Talent gegenüber
Dankbarkeit kann großzügig machen.
Gib nie einen Fehler zu.
Frag nie nach ob Du Dir etwas nehmen kannst.
Der Kunde soll erst kaufen und kann erst dann Fragen stellen.
Kauf nie etwas, das Du nicht verkaufen kannst.
Verkaufe immer zum höchstmöglichen Preis.
Frauen kommen immer nach dem Profit.
Gute Kunden sind so rar wie Geld. Halte sie in Ehren!
Freundschaft ist selten billig.
Guter Rat ist selten billig.
Nehme niemals einen Kredit auf, wenn es auch Worte tun!
Halt dich immer konsequent an die Regeln
Je riskanter der Weg, desto größer der Profit!
Kaufe niemals etwas, das Du auch stehlen kannst.
Wenn Du einen Vertag brechen kannst, breche ihn..
Geb acht vor Verwandten, die Dir Geschenke machen.
Nehme niemals jemandem seine letzte Münze weg, aber vergewissere
Dich, daß Du ihm alles andere genommen hast
Niemand ist verantwortlich für die Dummheit der anderen.
Es geht nichts über Erfolg.
Traue niemals einem Kunden
Wenn es Profit bringt - verkaufe Deine Mutter.
Wenn ein Deal legal abgelaufen ist, bringt er keinen Profit.
Die Heimat ist wo das Herz ist, aber die Sterne sind aus Geld gemacht.
Sage immer, daß Du an einer friedlichen Lösung interessiert bist, das
verwirrt Deine Feinde völlig.
Halt Dich nach einer Beförderung erst mal mit Deinen Intrigen zurück.
Nutze die religiösen Bindungen Deiner Kunden zu Deinem Vorteil.
Mitleid ist schlecht für das Geschäft
Frage immer erst nach dem Kostenpunkt!
Je zerbrechlicher das Produkt, desto höher ist sein Preis.
Zeige niemandem wie reich Du wirklich bist
Wenn Du jemandem einen Gefallen tun mußt, dann mach es schlecht
und außerdem für Geld.
Laß nie der Konkurrenz wissen, was Du denkst.
Eine Frau die Kleider trägt ist wie ein Mann, der Küchenarbeit macht.
Arbeitslager sind voller Leute, die der falschen Person vertrauten.
Es gibt immer einen Ausweg
Frag nicht, was Dein Profit für Dich tun kann, frag besser was Du für
Deinen Profit tun kannst
Täusche nie einen Stärkeren, es sei den du weiß er merkt es nicht..
Wenn Du einen Kunden verärgerst ist das schlecht für den Profit.
Lasse nie Frauen an Deinen Plänen teilhaben.
Mache nie Geschäfte mit Frauen
Frauen und Finanzen sind nicht vereinbar.
Mache nie Geschäfte mit Frauen - es lohnt sich nicht
Geld lügt nicht
Genug... ist nie genug.
Gewähre keinen Aufschub
Vertrauen ist die größte Verpflichtung von allen.
Mache niemals etwas, was nicht jemand anders für Dich machen kann.
Der einzige Sinn einer Sammlung liegt darin jemanden zu finden der
dafür sehr viel bezahlt.
Die Natur ist vergänglich, aber Geld wird immer bestehen!
Schlaf kann schlecht für das Geschäft sein.
Schlaf kann gut für das Geschäft sein.
Vertrauen versetzt Berge... von Inventar.
Es gibt keine Ehre in Armut.
Ein leerer Sack ist mehr wert als Würde.
Stolz und Armut ist Armut.
Behandle Leute, die an Dich verschuldet sind, wie die Familie, beute
sie aus.
Schlafe niemals mit der Schwester Deines Chefs.
Schlafe niemals mit der Frau Deines Chefs, wenn Du nicht vorher
dafür bezahlt hast
Schlafe mit der Mutter Deines Chefs
Es gibt immer und überall etwas zu holen
Beurteile niemals einen Kunden nach der Größe seiner Brieftasche
"Kaufe oder geh mir aus dem Weg"
Alles ist käuflich , inklusive Freundschaft.
Selbst ein Blinder kann den Glanz von Geld erkennen.
Ein Freund ist nur solange ein Freund bis Du ihm etwas verkauft hast,
dann ist er ein Kunde.
Zähle alles nach
Verärgere niemals einen Erbonkel.
Wenn Du etwas erbst behalte es für Dich
Sünde ist es, keinen Profit zu machen.
Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber Gerechtigkeit geht an den
Meistbietenden.
Nur Narren zahlen den vollen Preis.
Es ist nichts falsch an Wohltätigkeit... solange der Ertrag in Deine
Taschen fließt.
Armut ist die Schuld der Mutter, Profit ein Verdienst des Vaters.
Gelegenheiten können nicht warten.
Verkauf das Brutzeln, nicht das Steak.
Selbst in den schlechtesten Zeiten macht jemand Profit.
FairPlay ist Luxus, den sich niemand leisten kann.
Wenn Du es verkaufen kannst zögere nicht es zu stehlen.
Merke Dir immer wer Deine Feinde ist - mach trotzdem Geschäfte mit
ihnen.
Feinde beleben das Geschäft
Mache nie ein Geständnis, wenn es ein Schmiergeld tun kann.
Unehrlichkeit kann den Glanz des Profites nicht trüben.
Wette nie bei einem Spiel; daß Du nicht arrangiert hast.
Laß andere ihren Ruf behalten. Du nimmst ihr Geld.
Ein Kluger wartet mit dem Bieten bis seine Gegner sich gegenseitig
geschröpft haben.
Es ist immer gut für das Geschäft, wenn Du über Deine Kunden genau
Bescheid weißt
Erst wenn Du genug Profit gemacht hast, kannst Du Dich um Dich
selbst kümmern.
Die Rechtfertigung von Profit ist Profit.
Geschäftsmänner sind die Sproßen einer Leiter -zögere nicht sie zu
besteigen.
Schließe nie ein Geschäft mit leerem Magen ab.
Der beste Riecher nützt nichts, wenn er keinen Profit bringt.
Du kannst keinen Fisch an Land leben lassen.
Manchmal kostet das, was du umsonst bekommst, noch zuviel.
Du mußt immer wissen was Du kaufst.
Besitz ist 100% des Rechts.
Wissen ist Macht.
Geld hält länger als Lust.
Du kannst das Schicksal nicht kaufen.
Mehr ist gut... alles ist besser.
Eine Ehefrau ist Luxus... eine Buchhalterin eine Notwendigkeit.
Ein reicher Mann kann sich alles leisten außer ein Gewissen.
Laß niemals den Zweifel über Deine Lust nach Geld siegen.
Der Kunde hat immer recht, ... nachdem er bezahlt hat.
Im Zweifelsfall, lügen.
Regeln können gebrochen werden.
Regeln können interpretiert werden.
Blut ist dicker als Wasser, aber schwerer zu verkaufen.
Geschäft ist wie Krieg. Es ist wichtig, den Sieger zu erkennen.
Tief im Innern ist jeder geldgeil.
Eine gute Tat wird sofort bestraft.
letzte Aktualisierung am: 19.02.01
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Das Schnelligkeitsprinzip
Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle. Sie weiß, daß sie schneller rennen muß
als der schnellste Leopard, oder sie wird getötet werden.
Jeden Morgen erwacht in Afrika ein Leopard. Er weiß, daß er schneller rennen muß
als die langsamste Gazelle, sonst wird er verhungern.
Es macht keinen großen Unterschied, ob du ein Leopard oder eine Gazelle bist. Wenn
die Sonne aufgeht, muß du wieder schneller sein.
Deswegen: Los raus aus der Kiste. Beweg dich.
letzte Aktualisierung am: 13.03.01
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* EMail an EgoPower *
Das Wechsel-Prinzip
"Das passiert mir nie mehr." So sagt man es sich oft, und versucht beim nächsten
Mal darauf zu achten, das was man als Fehler erkannt hat, zu vermeiden. Und
schwupps - kommt es noch schlimmer weil komplett anders.
Oder du suchst dir einen neuen Partner, weil die Beziehung in die Brüche gegangen
ist. Und dabei achtest du darauf, der Neue soll nicht die gleichen Fehler haben, die
dich ständig genervt haben. Und stellst nach 2 Jahren verwundert fest, er/sie hat
andere Macken, die dich genau so nerven.
Noch lustiger ist es, wenn du dir z.B. einen neuen Hund zulegst, weil der alte
gestorben ist. Du willst genau so einen süßen knuddeligen, wie den alten. Doch dann
zeigt sich, der neue Fiffi hat ein ganz anderes Wesen.
Laß dich trösten. Es ist normal. Das ist das Leben. Veränderung!
Und so steht als die Erkenntnis wieder mal nur ein Satz zum Schluß eines Kapitels:
Beim nächsten Mal ist alles komplett anders.
Sei also darauf gefaßt, wenn du einen neuen Weg gehst.
letzte Aktualisierung am: 20.12.01
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* EMail an EgoPower *
Vermeidungstechniken
In verschiedenen Artikeln beschrieb ich wie und welche Methoden du benutzen
kannst, um eine ungewollte Aufgabe abzulehnen, die du nicht willens bist
auszuführen. Und das ist gut so. Denn es könnte ja jeder kommen und dich mit Arbeit
zumüllen.
Dieser Artikel beschreibt nicht eine spezielle Methode sondern die Struktur und die
Systematik in den Vermeidungstechniken. Es gibt praktisch nur zwei.
Der "Entzug deiner Person" und die "negative Gefühlsverschiebung". Beides sind
die klassischen Vermeidungsstrategien.
Der "persönliche Entzug" funktioniert ganz einfach: Verpiss dich einfach, wenn die
Arbeit verteilt wird. Sei nicht da und es bekommt ein anderer sie aufgebrummt.
Bei der "negativen Gefühlsverschiebung" muß der andere sich hinterher (nachdem
er sich mit dir auseinander gesetzt hat) schlechter fühlen, als vorher. (Siehe das
Beispiel mit dem "Kleinen Chef")
Möge die Macht mit dir sein.
letzte Aktualisierung am: 28.12.98
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* EMail an EgoPower *
Das Leben verlauft in Zyklen.
Genau. Nichts verläuft immer gleichförmig. Mal bist du oben, mal bist du unten. Im
Evolutionsprinzip legte ich dar, daß sich alles verändert. Beobachtest du diese
Veränderungen genau, dann stellst du fest, daß vieles sich wiederholt. Zyklisch.
Als ich im Berufsleben anfing, wurden die Außenstellen, in unserem Konzern gerade
privatisiert. Jahre später wieder eingekauft. Als neue Chefs kamen wieder
outgesourced.
Du kannst praktisch hin schauen, wohin du willst. Überall zeigen sich diese Zyklen.
In der Mode, in den Jahreszeiten, in der Politik, in den Stimmungen bei den
Freundinnen und Ehefrauen, in dem Interesse der Männer an ihren Frauen und an
anderen.
Was du mit diesem Wissen anstellen kannst? Keine Ahnung. Aber es zu kennen,
schadet auch nicht.
Oder?
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* EMail an EgoPower *
Gute Laune ?? - Jeden Tag einen Joke.
Dieser Tip entsprang wieder einer aus einer Bierlaune heraus. Trotzdem haut er so
durchschlagend rein, das ich manchmal Bauchschmerzen bekomme, vor lauter
Lachen.
Ein Hauptlieferant zur guten Laune ist ????? Jawoll, die Schadenfreude. Also spiele
ich jeden Tag irgendeinem armen Kollegen einen Streich. Keinen böshaften, aber
einem bei dem das unwiderstehliche Grinsen einsetzt. Festgeklebte Bleistifte,
elektrische Türgriffe, verbinden von Telefonsexnummern, festkleben des
Unterbrecherkontaktes beim Telefon und anrufen und so weiter... Wer ein bißchen
kreativ darüber nachdenkt findet sicher ein paar gute Ideen. Aber verrate nie, das du
es warst. Amüsiere dich im Hintergrund. Es lohnt sich.
Wenn du jetzt meinst, das sei primitiv, dann kann ich nur antworten. "STIMMT". und
und grinse mir einen .....
Mach dir immer klar: Lieber einen guten Freund verloren, als einen Gag nicht
ausgeführt!
P.S. der o.g. Spruch sollte ein Joke sein.
Und hier noch ein genialer Gag (den mir eine Frau geschrieben hat), wenn dich deine
Frau mal geärgert hat und beim Autofahren neben dir sitzt und, aus welchem Grund
auch immer rummufft.
"Meine Schwester hat ihn mir vorgefuehrt und sie hat es von ihrem Ex....funktioniert
aber besser wenn es ein Mann macht.
Also Du faehrst Dein Auto und wenn Du vielleicht irgendwo stehst und nicht auf den
Verkehr achten musst, ziehst Du eine "Harry & Sally" Story ab, kennst doch oder?
Die Szene im Restaurant, wo sie einen Orgasmus vorspielt.
Also sitzt Du da und stoehnst vor Dich hin, lass Dir aber viel Zeit und fange langsam
an bis hin zur Ekstase...wenn Du dann Deinen "Hoehpunkt" erreicht hast drueckst
Du auf den Scheibenwischerwasserspender (das Wasser spritzt also rauss, hi,hi, wie
beim richtigen Orgasmus) und dann zeigst Du ihr ein befriedigendes Gesicht und
grinst dabei ....das wird ein Spass.
Ich habe mir einen abgelacht, wobei es besser ankommt, wenn ein Mann es macht,
probiers mal aus."
...und ich sag Danke für den Tip.
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Verschleierungs-Antworten
Du stellst ganz harmlos die Frage "Du, wollen wir mal wieder ins Kino gehen?" und
erntest ein verwundertes "Welchen Film?". Noch 20 Minuten seit ihr in eine
Diskussion verfangen, welche Filme momentan was taugen und welche nicht.
Ein klares "JA" oder "NEIN" hast du noch immer nicht.
Eine weitere nette (in diesem Fall: weibliche) Version der "Verschleierungsantwort"
ist z.B. auf die Frage "Es gibt heute im Kino den Film ...xyz. Wollen wir und den um 8
ansehen." Ist: "Schau mal wie ich aussehe. Ich müßte mir noch die Haare waschen."
Du denkst , daß sie sich nur noch die Haare wäscht und dann geht’s los. Sie denkt
"Wir gehen nicht, weil ich keine Lust zum Haare waschen habe." (Zum Ausgleich sei
gesagt: Männer sind auch nicht besser. Die haben auch die gleiche Taktik drauf)
Wenn dir also eine "Verschleierungsantwort" serviert wird, solltest du direkt
nachfragen. "Ist das jetzt ein definitives JA oder NEIN." Ganz harte Verschleierer
kontern auch hier mit einer Folgeverschleierung.
Nagel sie fest.
letzte Aktualisierung am: 20.12.01
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* EMail an EgoPower *
Wörterbuch Mann-Frau und Frau-Mann
Zwischen Mann und Frau gibt es ja immer wieder Verständigungsprobleme. Um
Euch bei der Übersetzung der Sprache von Mann oder Frau zu helfen, habe ich mich
daran gemacht, ein Wörterbuch dieser beiden gegensätzlichen Sprachen zu
veröffentlichen.
Wenn eine Frau folgendes sagt, meint Sie:
Ja = Nein
Nein = Ja
Vielleicht = Nein
Es tut mir leid = Es wird dir leid tun
Mach wie du willst = Dafür wirst du noch bezahlen...
Wir müssen reden = Ich muss mich über dich beschweren
Natürlich, mach es, wenn du willst = Ich möchte nicht, daß du es
machst
Ich bin nicht sauer = Natürlich bin ich sauer, du Arsch...
Du bist so männlich = "Rasier dich endlich..." oder auch ..."Geh mal
duschen..."
Du bist heute wirklich nett zu mir = Denkst du eigentlich nur an Sex ?
Mach das Licht aus = Ich habe Zellulitis
Die Küche ist so unpraktisch = Ich will ein neues Haus...
Ich habe ein Geräusch gehört = Ich habe gemerkt, daß du schon
schläfst
Liebst du mich? = Ich will ne neue Perlenkette (Pelzmantel)
Nichts, wirklich = Du Ididot...
Wenn ein Mann folgendes sagt, meint er:
Ich habe Hunger = Ich habe Hunger
Ich bin müde = Ich bin müde
Schönes Kleid = Geile Titten
Was ist los = Durch welches abstruse, selbsterfundene Trauma schlägst
du dich gerade mithilfe deines sündhaft teuren Pysichiaters durch?
Ja, deine neue Frisur gefällt mir = vorher war es besser
Ja, deine neue Frisur gefällt mir = 200 Mark, und das kommt dabei
raus
Gehen wir ins Kino? = Ich will fummeln
Kann ich dich zum Essen einladen = ich will Sex mit dir
Wollen wir tanzen? = ich will Sex mit dir
Ich langweile mich = ich will Sex mit dir
Ich liebe dich = ich will Sex mit dir - sofort !!
Ich liebe dich auch = o.k. ich habs gesagt, laß uns endlich Sex machen
Die 5 schwierigsten Fragen, die Frauen Männern stellen können und die richtigen
Antworten aus Psychologensicht:
Die Fragen sind:
1.) An was denkst Du gerade?
2.) Liebst Du mich?
3.) Findest Du, dass ich dick bin?
4.) Findest Du sie hübscher als mich ?
5.) Was würdest Du tun, wenn ich sterbe ?
Was diese Fragen so schwierig macht, ist die Tatsache, dass ein nicht unerheblicher
Streit entbrennen könnte, wenn der Mann falsch antwortet (also die Wahrheit sagt...)
Deshalb: Holzauge, sei wachsam. Als kostenloser Service anbei eine Analyse der
einzelnen Fragen, mit möglichen Antworten!
FRAGE 1 : "An was denkst Du gerade?"
Die richtige, stressvermeidende Antwort ist: "Entschuldige Schatz, wenn ich gerade
unaufmerksam war. Ich dachte gerade, was für eine wunderbare, warmherzige,
intelligente und schöne Frau Du bist und was für ein Glück ich habe, mit dir
zusammen sein zu dürfen." ( Man beachte den Tonfall: Nicht zu lieblos wirken!)
Diese Antwort hat (natürlich) nichts mit der Wahrheit zu tun, die mit Sicherheit eine
von diesen Möglichkeiten wäre:
a.) "Fussball"
b.) "Formel 1"
c.) "Wie dick Du bist"
d.) "Wieviel hübscher die andere doch ist"
e.) "Wofür ich das Geld deiner Lebensversicherung ausgeben würde,
wenn Du stirbst."
(Die vielleicht beste Antwort auf diese Frage gab Al Bundy seiner Frau
Peg, als er sagte: "Wenn ich Dich wissen lassen wollte, was ich denke,
würde ich´s Dir sagen")
FRAGE 2 : Liebst Du mich?
Die korrekte Antwort ist natürlich "JA", oder, falls Sie gerade gesprächig sind: "JA,
Schatz!"
Inkorrekte Antworten (also absolut tabu) sind u.a.
a.) "Ich glaube schon"
b.) "Würdest Du Dich besser fühlen, wenn ich JA sage?"
c.) "Kommt drauf an, was Du mit "Liebe" meinst"
d.)" Macht das einen Unterschied?"
e.) "Sprichst du mit mir?"
FRAGE 3 : "Findest Du das ich dick bin?"
Die richtige Antwort ist: "Natürlich nicht!" (mit einem leicht empörten Unterton; wie
kann sie nur so eine Frage stellen!)
Falsche Antworten sind u.a.:
a.) "Verglichen mit was?"
b.) "Ich würde nicht dick sagen, aber richtig dünn bist Du auch nicht"
c.) "Die paar Extra-Kilos stehen dir gut"
d.) "Ich hab schon Dickere gesehen"
e.) "Könntest Du die Frage wiederholen? Ich dachte gerade darüber
nach, wofür ich das Geld deiner Lebensversicherung ausgeben würde,
wenn Du stirbst"
FRAGE 4: "Findest Du sie hübscher als mich?"
Ähnlich wie bei Frage 3 ist die Antwort: "Natürlich nicht! " (gerne auch mit dem
empörten Unterton von vorhin)
Auf keinen Fall solltest Du dieses antworten:
a.) "Ja. aber Du hast einen besseren Charakter"
b.) "Nicht hübscher , aber auf jeden Fall dünner"
c.) "Nicht so hübsch wie Du, als Du in ihrem Alter warst"
d.) "Was meinst Du mit " hübsch"?"
e.)" Könntest Du die Frage wiederholen? Ich dachte gerade darüber
nach, wofür ich das Geld deiner Lebensversicherung ausgeben würde,
wenn Du stirbst."
FRAGE 5 : Was würdest Du tun, wenn ich sterbe?
Eine äußerst hinterhältige Frage, da es hier keine definitiv richtige Antwort gibt. Die
ehrliche Antwort wäre so etwas wie " Einen Porsche kaufen; vom Geld Deiner
Lebensversicherung", aber das ist natürlich tabu. Egal, was du hier antwortest, stelle
Dich auf eine längere (mind 60 min) Diskussion ein, die sich so oder so ähnlich
anhören wird:
SIE: Würdest Du wieder heiraten?
ER: Auf keinen Fall!
SIE: Warum nicht - bist Du nicht gerne verheiratet?
ER: Ja schon.
SIE: Warum würdest Du dann nicht nochmal heiraten?
ER: Ok,ich würde wieder heiraten.
SIE: Du würdest? (mit einem leicht entsetzten Gesichtsausdruck)
ER: Ja.
SIE: Würdest Du mit ihr in unserem Bett schlafen?
ER: Wo sollte ich sonst schlafen?
SIE: Würdest Du meine Bilder wegtun und anstelle dessen Bilder von
ihr aufstellen?
ER: Das wäre dann ja angebracht.
SIE: Und würde Sie mit meinem Golfschlägern spielen?
ER: Nein, sie ist ja Linkshändlerin.....
SIE.... ER.... SIE.... ER.... SIE... ER.... bis an diesem Abend garnichts
mehr geredet wird....
letzte Aktualisierung am: 16.07.01
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* EMail an EgoPower *
Das Abwürg-Prinzip
Dein Partner / Geschäftsfreund / Kunden usw. möchte über etwas reden, von dem er
meint es sei wichtig. Aber du hast absolut keine Lust darüber zu quatschen?
Würg ihn doch einfach ab. Nein, nicht wörtlich nehmen und ihm an die Gurgel
gehen. Benutze einfach folgende Standard-Abwürge-Sätze. Mit einem leicht
genervten und aggressiven Tonfall kommt es am Besten rüber:
●
●
●
●
●
Jetzt fang bloß nicht schon wieder davon an.
Hör bloss auf damit.
Ach hör auf. Ich kenne das schon.
Ich weiß was jetzt kommt. Danke – Kein Interesse.
Ich kenne das, was du jetzt sagen willst. Laß es einfach.
Ok. Es ist nicht sehr elegant und der andere fühlt sich danach beschissen. Aber was
solls. Umgekehrt würde es ihn auch nicht interessieren.
letzte Aktualisierung am: 29.12.01
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* EMail an EgoPower *
Halo Effekt
In der klassischen Psychologie kennt man den HALO-Effekt, den ich auch schon
andeutungsweise in anderen Artikeln erwähnt, aber nie beim Namen genannt hatte.
Dies hole ich jetzt hier nach.
Beim HALO-Effekt (keine Ahnung woher der Name kommt) hat man festgestellt,
daß sich jeder Mensch in den ersten 2-10 Sekunden eine Meinung über einen anderen
bildet. Ein Vor-Urteil eben, das sich jedoch oft als wahr heraus stellt. In den
folgenden 4 Minuten des Gespräches beim Erstkontakt wird diese Meinung
gedanklich
●
●
●
erhärtet und bestätigt
verfeinert oder differenziert
oder als falsch verworfen.
Danach steht dieses Urteil relativ unverrückbar fest. Jede Handlung die der andere
jetzt ausführt, wird als Beweis für die Richtigkeit des Vor-Urteils gebildet. Wodurch
sich diese jetzt auch noch bestätigt.
Kommt so z.B. eine neuer Kollege im perfekten Anzug am ersten Tag zur Arbeit,
obwohl alle eher leger herumlaufen, hat er innerhalb der ersten Tages, das "Das ist
ein eingebildeter Fatzke-Label" (mental) aufgeklebt bekommen. Alles, was er ab
dann unetrnimmt, wird als Bestätigung des "Eingebildeten Deppen" - VorUrteil
gewertet. Selbst die gleiche Handlung von einem anderen als etwas ganz Normalem
angesehen wird.
Und der Anzug im o.g. Beispiel kann im täglichen Leben alles sein: z.B. eine
unbedachte Äußerung, die Schuhe, das Auto, die Frisur, das Lächeln, die Art zu
laufen ... usw.. usw..
Aber so sind sie.. die lieben Menschen.
letzte Aktualisierung am: 13.11.01
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* EMail an EgoPower *
Menschen-Typen
Du kommst auf eine Party und willst dich amüsieren. Plötzlich kommt so eine
Sabbertasche auf dich zu und du hast einen neuen Freund fürs Leben gefunden. Und
du erkennst sofort, was das für ein Sack ist.
Es gibt Typen, die erkennt man schon nach den ersten 3 Sätzen. Nun kann man
erwidern, dies seien Vorurteile. Aber das Wort Vorurteil besteht aus 2 Wörtern VOR
und URTEIL. Und dieses Urteil, bevor du den anderen so richtig kennen lernst, ist in
der Regel richtig. (Schon aus der Tatsache des Halo-Effektes heraus, daß du hier dich
so verhältst, wie du es für angemessen erachtest. Sich selbst erfüllende
Prophezeihungen, sind die logoische Folgen)
Dies mag sich nun ein wenig übertrieben zynistisch anhören und es ist auch so
gemeint gewesen. Jedoch erleichtert dir das "Schablonendenken" und du kannst dich
auf etwas anderes zu konzentrieren, als dich damit zu beschäftigen, den anderen
gedanklich in irgendeine typisierte Schubladen einzusortieren,
Damit du nun einfach diese Typen erkennst, habe ich mal in 5 Minuten folgende
Liste zusammen geschrieben. Es gibt noch eine ganze Menge mehr, aber lassen wir
es damit gut sein. Solltest du noch 20 weitere finden, würde ich mich über die Liste
freuen.
Hier ist sie:
Der gnadenlose Dummschwätzer
Der überhebliche Klugscheißer
Der pedantische Miesmacher
Der Angsthase
Der Egoist
Der ständige Witzbold
Der notorische Besserwisser
Der Terminverschieber
Der kreative Ausredenerfinder (Geschichtenerzaehler)
Der Beamte und der Regelbefolger
Der Angeber
Der JA-Sager und der Anpasser
Der Trottel und der Kasper
Der zusammenhanglose Schwafler
Die Klette
Der Blockwart
Der Strahlemann
Der Schleimer
Der ehrliche Miesmacher (Mismatcher)
Der aggressive Kämpfer
Der ruhelose Kreiseltyp
Der Jammerlappen
Der alles scharzsehende Trauerkloß
Der Geschichtenerzähler
Der sarkastische Zyniker
Sexisten (Machos,Emanzen,Mauerblümchen)
Spieler und Sorglose
Der Buchhalter
Der Schauspieler
Der Vollblutverkäufer
Der Dauerfrustrierte
Der Jedem-alles-Rechtmacher
Der Limitierer (Sparer)
Der Choleriker
Der Endlosdiskutierter
Der erbarmungslose Lehrertyp
Der Gesundheitsfanatiker
Der Vegetarier-Terrorist
Der Esoteriker
Der Hobbyist
Der Versager
Der Glueckpilz
Der Alles(besser)Könner
Gott persönlich
letzte Aktualisierung am: 13.11.01
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* EMail an EgoPower *
Das Meinungsbildungs-Prinzip
Meinungen sind "verbalisierte Videen", die meist in einem markanten Satz
ausgedrückt werden können. Sie werden durch eigenen Erfahrungen, durch die
Gesellschaft, in der wir leben, durch unsere Familie und durch die Medien (Zeitung,
Radio und Fernsehen) gebildet. Im Idealfall analysieren wir ein Begebenheit rationell
(sofern das überhaupt möglich ist) und bilden uns dann ein ur-eigenes Urteil. Eine
"MEIN-ung" eben.
Aber oft geschieht dies nicht (auch wen wir es meinen) über einen bewußten
Denkvorgang. Sondern wir übernehmen diese ungeprüft, wenn wir sie nur oft genug
serviert bekommen. Und so bilden sich dann gesellschaftsweite Regeln, Normen und
moralische Grundsätze, die keinerlei logischer Überprüfung mehr stand halten, weil
man sie evtl. seit Generationen an die eigenen Kinder weiter gibt. Der ursprüngliche
Sinn ist oft einfach in die Vergessenheit entschwunden.
Obwohl es solche Gemeinschafts-Meinungen gibt, bildet sich jeder sein eigenes
Weltbild. Diese Summe aller eigenen Meinungen sind so individuell, wie ein
Fingerabdruck, und oft auch so beständig.
Deswegen kann man sich stundenlang über Belangloses streiten, weil a) das
Bedürfnis "Recht" haben zu wollen so stark ist und b) jeder oft von der Richtigkeit
seiner Meinung überzeugt ist. Klar, denn man würde ja nie etwas machen, was man
"falsch" empfindet.
Und aus dem Grund trifft man oft die Klugscheißer, die, ob man es hören will oder
auch nicht, von dem zu überzeugen wollen, was sie gerade als beschäftigt. Als
exemplarisch möchte ich hier einmal die (nennen wir sie mal) fanatischen VegetarierTerroristen aufzeigen. Sie gehen fast militant gegen diejenigen vor, die sich mal ein
saftiges Steak rein ziehen, und beschimpfen diese und wollen sie von der "Richtigkeit
des Vegetariertums" überzeugen.
(In diesem Zusammenhang fällt mit gerade ein: Weißt du eigentlich
das es einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen
Vegetariertum und den Orgasmusproblemen, bei Frauen gibt? Ja.
Vegetarier-innen haben eine mentale Sperre. Sie können es nicht
zulassen, daß ihnen ein 15-20 cm langes Stück Fleisch, so einen Spaß
machen könnte ... Bruuuaahahahahaha....)
Was ich auch schlimm finde, ist dieses hirnlose Nachgeplapper, von dem, was aus
den Medien kommt. Da wird auf einmal festgestellt, das Wirtschaftswachstum ist um
1/2 % unter der Erwartung, und das man geradewegs auf eine Rezession zusteuert,
und auf einmal ist das Thema in aller Munde und es verändert unsere Wahrnehmung
und unser Verhalten. Wäre keine (übertriebene) Info (=Meinung des Redakteurs) im
Fernsehen veröffentlicht worden, hätte es wahrscheinlich niemand bemerkt.
Also im Klartext: Denkt über das nach, was ihr in euch auf nehmen wollt und
verschont andere mit euren Meinugen, wenn diese nicht danach fragen. Es
interessiert keinen, was du denkst....
.... mich zumindest nicht.
Aber so einfach ist es: Wiederhole dein Thesen so intensiv und oft wie möglich. Und
wenn dein Opfer nichts bewußt dagegen unternimmt, wandern diese "Weisheiten"
automatisch in sein Hirn.
Einfach TOP.
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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* EMail an EgoPower *
Das Gruppen-Konstellations-Prinzip
Solltest du öfter mit irgendwelchen Gruppen zu tun haben, (ich gehe einmal davon
aus, daß du nicht auf irgendeiner einsamen Insel mit Internetanschluss lebst) dann
biete ich die jetzt eine gute Erkenntnis, wie Gruppen strukturiert sind.
Alle Gruppen in denen wir leben (Freundeskreis, Verein, Firma, Club, usw..) haben
einen Führer. In der Tierwelt nennt man diesen Führer eines Rudels, den ALFA.
Und davon gibt es meistens 2. Einen offiziellen (in Firmen den Chef) und einen
inoffiziellen. Und dann gibt es die Fachspezialisten, die BETAs. Deren Meinung
wird in Fachfragen zu Rate gezogen und sie haben auch eine Gewichtung, bei der
Entscheidung. Aber eben nur auf ihren Spezialgebiet. Ansonsten fallen sie zurück in
die Gruppe der GAMMAs.
Das sind die Mitläufer, die dem Führer folgen, egal wohin er geht. Vielleicht blöken
sie mal ein wenig herum, gehen dann den Kurs des ALFAs mit.
Zum Schluß gibt es noch den OMEGA. Der Sündenbock für alle, der immer an
allem Schuld ist, bzw, der die (verbale) Prügel
Bei Verhandlungen in Gruppen, wenn du z.B. etwas verkaufen willst, erkennst du
diese Kategorien ganz leicht: Der ALFA spricht (führt die Verhandlung), der BETA
gibt seinen Senf dazu, die GAMMAs schauen belämmert und der OMEGA ist an
allem Schuld, wenn was schief läuft.
Wenn du als Frau z.B. eine Gruppe von Kerlen einmal richtig aufmischen willst,
dann suche dir eine Gruppe von Kerlen raus. Erkenne wer der ALFA ist (meist der
Aktivste mit dem größten Mundwerk) und lächle einem unscheinbaren GAMMA zu.
Und dann paß auf was abgeht. Der Spaß pur. Versprochen.
Außerdem entstehen in jeder Gruppe folgende Prozesse:
1. Der Kampf um die Führung
2. Die Platz in der Rangfolge (Hackreihe)
3. Das entstehen eines Gruppenstandards.
4. Die Paarbildung
5. Die Wahl der Rolle. (Persönliches Lebensprogramm)
1. Der informelle Führer
2. Der Tüchtigste
3. Der Oppositionelle
4. Der Beliebteste
5. Der Trottel
6. Der Anpasser
7. Der Außenseiter und andere.
8. ..und andere...
letzte Aktualisierung am: 22.11.01
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* EMail an EgoPower *
Die Steuerung der Verhaltensweisen
durch Programme und Werte.
Wie wir im vorigen Kapitel gesehen haben, speichern wir alle Werte,
Glaubenssysteme und Programme als Verbindung von Worten mit den Erinnerungen
der sinnspezifischen Ereignisse. Worte können also niemals alleine im Gehirn
verarbeitet werden. Sie bekommen erst durch Verknüpfungen mit Erinnerungen
an Töne, Bilder, Gefühle, Gerüche u.s.w einen Sinn. Ein Programm ist also eine
systematische Anordnung von VITALEN IDEEN.
Unser Körper und unser Geist bilden eine ganzheitliche Einheit. Alle Gefühle
spiegeln sich in unserer Physiologie. Das bedeutet, ein Gefühlszustand ist eine
innere Kombination aus Vitalen Ideen, Energiehaushalt bzw. ABP und der
entsprechenden Körperhaltung.
Alle Empfindungen, Werte und Regeln u.s.w. sind nach o.g. Definition also nur eine
Abfolge von Teilprogrammen zu einem komplexen Programmpaket. Diese
Programme werden ständig erweitert, gefestigt und aktualisiert.
Diese geschieht meistens:
1. bei der Erziehung im Kindesalter (Anpassung)
2. ständig durch einen inneren Dialog ("Ist das richtig???")
3. durch die Umgebung. (Kultur, Fernsehen, Freundeskreis,
Arbeitsplatz u.s.w)
Diese Programme werden nur ungern geändert, weil sich, wie wir bei den
Grundlagen gesehen haben, bevorzugte Nervenbahnen bilden. Trotzdem ist es
möglich diese geistigen Einbahnstraßen zu verlassen und neu aufzubauen. Es ist
nicht möglich diese zu vergessen. Was möglich ist, sind neue Wege zu benutzen
und zu stärken, damit diese dann automatisch benutzt werden.
LINKLISTE zu den Änderungs-Möglichkeiten der Programme.
Die Programme in der Gesellschaft
Da der Mensch ein soziales Wesen (Herdentier) ist, lebt er in einer sozialen Rangund Hackordung. Diese gibt im Sicherheit. Er weiß dadurch wo er hingehört.
Die Rangordnung ist abhängig u.a. vom Einkommen, Abstammung, Kenntnissen,
Beruf, Selbstwertgefühl, Schulbildung, Hautfarbe u.s.w. Sie ist ein dynamisches
System und unsere Stellung innerhalb der verschiedenen Gruppen/Lebensbereiche
aktualisieren wir laufend. Wir vergleichen uns ständig miteinander.
Die Gesellschaft in der wir leben, ist ein System von perfekt aufeinander
abgestimmten und sich ergänzenden Programmen.
Es gibt kollektive und persönliche Programme. Wenn jemand ein eigenes Programm
und dadurch sein Verhalten ändert oder gegen ein Programm verstößt treten
gruppendynamische Prozesse auf und es ergeben sich 2 Möglichkeiten.
1. Der andere paßt sich an: (Meist ein schwächerer oder in niedrigerer Ordnung oder
wenn das Programm nicht so wichtig ist) (Resonanzprinzip)
2. Oder es kommt zu einer Art Kampfritual bei dem dann die neuen
Stellungen/Programme aufeinander abgestimmt werden.
Meistes gehen folgende Aktionen von den/m stärkeren (oder vom stärker
gewichtigem Programm) aus:
●
●
●
●
Verbale Warnungen. (Diskussionen-Überredungen)
Soziale Ausgrenzungen (Ausschluß aus der Gruppe)
Gewalttätige Übergriffe (Tätliche Angriffe)
Macht- bzw. Amtsanmaßung (bei Vorgesetzten oder Beamtem in Behörden)
Setzt die Kampf-/Fluchtreaktion dabei ein, zeigt sich diese meistens in folgenden
Verhaltensprogrammen:
Kampfprogramme
●
●
●
Offene Konfrontation. ("Was willst du eigentlich ???")
Ihn lächerlich machen. ("Schau an, da hat auch einer was zu sagen")
Die Kompetenz des anderen in Frage stellen
Fluchtprogramme
●
●
Sich noch kleiner machen. (Tu mir bitte nichts-Verhalten)
Abwiegeln - Situation herunterspielen. (Fluchtverhalten)
Der Mensch ist in der Regel ständig bemüht in diesem System
●
●
●
aufzusteigen bzw. mehr Macht zu erlangen (als Stärkerer)
zumindest seine Stellung zu halten. (als Schwächer)
Als Schwächerer nicht aufzufallen. (Andersartigkeit)
In allen größeren Gruppen, sind die Verhaltensweisen vielschichtig. D.h. die ganze
Gruppe orientiert sich bei kleinsten Veränderungen neu. So. z.B. wenn ein neuer
Mitarbeiter eingestellt wird.
Wichtige allgemeingültige Programme mit denen du immer rechnen mußt.
1. Das 1:1 Angleichungsprinzip
2. Egoismus ist schlecht
3. Unbekanntes, Unberechenbares oder Andersartige weckt Aggression oder
Ablehnung.
4. Der Stärkere hat zu bestimmen und darf seine Macht ausüben.
5. Schriftliches ist gewichtiger als Gesprochenes.
6. Vorschriften müssen befolgt werden. Koste es, was es wolle.
7. Jedes Situation kann man nur von 2 Seiten betrachten (Entweder-Oder-Programm)
.... Fortsetzung 4. Kapitel...-
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* EMail an EgoPower *
Der richtige Umgang mit dem Chef
Chefs sitzen weit weg von ihren "Sklaven" und denken im wesentlichen darüber
nach, wie sie ihre Macht erhalten oder erweitern können.
Sie haben einen Level-1-Mitarbeiterstab um sich, der dazu dient, ihre Wünsche zu
erfüllen. In der Praxis ist das ein Sekretariat, ein oder mehrere Assistenten, ein
Managementteam. Alle sind sie ziemlich von der Gnade des Chefs abhängig. Einige
der Level-1-Mirabreiter sind loyal, einige werden aber auch versuchen, früher oder
später versuchen den Chef den Stuhl abzusägen.
Er will von trivialen Problemen, die das Fußvolk hat, nicht in seinen wichtigen
Gedanken gestört werden. Darum gehe nie zu deinem Chef, außer, wenn er dich ruft.
Gehst du trotzdem, dann droht dir große Gefahr, daß du ein dringendes, aber
unbeliebtes Problem, das ihm auf den Nägeln brennt, zu lösen bekommst. Etwas, was
du gar nicht wolltest. Es ist daher klug, den Kontakt nur auf absolut Notwendiges
zu beschränken.
Wenn er ruft und dir Fragen stellt, dann beantworte auch nur jene Fragen. Nütze
nicht die Gelegenheit dazu, ihm auch anderes zu erzählen. Damit lenkst du ihn nur
von seinen wichtigen Gedanken ab. Wenn du ihm von Problemen erzählst, besteht
auch hier die Gefahr, daß du diese dann auch selbst lösen mußt.
Brauchst du von ihm eine Entscheidung, dann ist sehr wahrscheinlich, daß er dich
fragen wird, wie du selbst entscheiden würdest. Denn er wird wahrscheinlich nicht
verstehen, was das Problem ist und wie die richtige Entscheidung sein sollte. Darum
habe für diesen Fall immer gleich die passende Antwort parat, die dir dann auch ins
Konzept passen muß.
Es ist unverzeihbar, wenn du nicht weißt, wer seine Feinde sind. Denn dann besteht
die Chance, daß du mit diesen unbeabsichtigt kooperieren wirst, etwas was er dir nie
verzeihen wird. Darum kenne seine Feinde, denn sie müssen auch deine Feinde sein.
Vermeide, daß er dir Geheimnisse anvertraut. Denn gerne will er dann später
seine Mitwisser loswerden. Weißt du zuviel, so lebst du gefährlich.
Verursachst du den Level-1-Mitarbeitern Probleme, so werden diese den "kurzen
Weg" ausnutzen und dich bei ihm anschwärzen. Es ist daher klug, auch den Kontakt
mit ihnen, d.h. der Sekretärin, dem Assistenten, auf das Notwendigste zu
beschränken. Wenn du mit ihnen redest, dann erzähle immer nur Dinge, die er gerne
hört.
Auf diese Weise wird er ungestört bleiben. Allerdings wird er auch von niemanden
mehr die Wahrheit erfahren. Seine Entscheidungen werden nicht mehr durchsetzbar
werden und er wird scheitern. So hast du eine faire Chance, seine Nachfolge
anzutreten. (grins)
Solltest du aber noch weiter unten in der Hierarchie stehen, dann bedenke folgendes:
Wer oben in der Hierarchie sitzt, gewinnt auf die Dauer immer. Für Anfänger ist
dies schwer einzusehen, weil sie mehr an die Kraft von Argumenten glauben als an
die Kraft des Mächtigeren.
Ganz selten wird es Ausnahmen von dieser Regel geben, im Normalfall gewinnt der
Chef. Darum ist es klug, seinen Chef nicht besiegen zu wollen. Man darf mehr Glück
haben als der Chef, aber nie mehr Verstand zeigen. Wer den Chef besiegt, zieht sich
seinen lebenslangen Groll zu.
Deshalb darf man auch seinen Chef nicht versuchen nachzuweisen, daß er
Unrecht hat. Loyalität ist angesagt, nämlich das zu tun, was der Chef will. Kannst
du nicht loyal sein, dann gehe rechtzeitig und suche dir einen anderen Chef oder eine
andere Arbeit.
Wenn jetzt jemand als Chef unloyale Mitarbeiter hat, dann sind diese eine
große Gefahr für ihn. Denn er kann sich bei diesen nicht darauf verlassen, daß sie vor allem in Krisensituationen - die Spielregeln der Hierarchie befolgen. Er kann
versuchen unloyale Mitarbeiter zu loyalen zu machen, indem er dafür sorgt, daß sie
einsehen, daß sie besser mit Loyalität fahren. Aber die sichere Methode ist, sich
rechtzeitig von ihnen zu trennen, am besten sofort.
Es ist wichtig, in allen Organisationen die heimlichen Spielregeln
herauszubekommen. Zu erfassen wie die Sachen wirklich laufen. Meist sind diese
Regeln nirgendwo aufgeschrieben oder formuliert.
Aber wer intelligent ist, fragt sich:
●
●
●
●
Wer wird wirklich befördert? (Der, der befördert wird hat die Eigenschaften,
die wirklich gefragt sind.)
Wer wird belohnt?
Wer hat Einfluß?
Wer wird bestraft?
Viele Berufsanfänger machen den Fehler, daß sie sich viel zu sehr darauf verlassen,
was ihnen offiziell erzählt oder zum Lesen gegeben wird. Viel besser wäre es, sich
auf die eigene Beobachtung zu verlassen und den Schlüssen zu vertrauen, die daraus
zu ziehen sind!
Denn diese decken die wahren Spielregeln auf!
Jeder, der Chef geworden ist, kennt die Veränderungen, die damit kommen. Plötzlich
darf man an der besten Seite gehen oder sitzen, das Gespräch bricht ab, wenn man zu
einer Gruppe kommt, man bekommt nicht mehr den üblichen Kollegen zusammen
und anderes mehr.
Zu den schwierigsten Veränderungen dabei gehört die Einsamkeit, der man
ausgesetzt wird. Plötzlich hat man keinen Gesprächspartner mehr, mit denen
man sich problemlos und auch gefahrlos austauschen kann.
Zu den wichtigsten Funktionen gehört es den Chef zu loben. Wer tut es sonst schon?
Menschen, die einsam sind, sind für alles Lob unendlich dankbar. Sehr oft werden
die Bedürfnisse von Managern schlecht erfüllt, da ist es gut, wenn einige Mitarbeiter
die Lage lindern können. Deswegen haben sie auch manchmal so komische Ideen.
Man sollte alles daran setzen, daß der Chef nicht sein Gesicht verliert. Man wird viel
Dank bekommen, wenn man für seine Probleme als Sündenbock einspringt.
Honoriert er allerdings diese Rolle nicht, so gibt es auch keinen Grund sie
auszuführen.
Muß man ihn kritisieren, darf man dies nur unter vier Augen machen. Wenn man
gewohnt ist, ihm regelmäßig Feedback zu geben, dann wird neben dem positiven
Feedback auch einiges negatives problemlos akzeptiert.
Wenn man ihn für etwas begeistern will, dann läßt man es so aussehen, als hätte er
selbst die gute Idee gehabt.
Soll er von etwas überzeugt werden, dann müssen die Vorteile so dargestellt werden,
daß er vor allem seinen eigenen Nutzen dabei sieht.
Etwas allerdings darf man bei seinem Chef nie machen und das ist rückdelegieren.
Das heißt sich so anzustellen, daß die Arbeit, die man vom Chef bekommen hat,
wieder auf ihn zurückfällt.
Dies wird kein vernünftiger Chef sich gefallen lassen und dieses Verhalten - sogar im
Versuch bestrafen. Die einzige Chance ungestraft davon zukommen, ist die Arbeit
sofort abzubiegen, wenn man einen guten Grund dafür hat, etwa nicht anwesend ist
oder dazu nicht ausgebildet ist.
Aber hat man die Arbeit angenommen, muß man sie auch selbst zu Ende
führen, im Notfall wird man auf die Erfahrung von Kollegen zurückgreifen müssen
oder sich um Hilfe bemühen müssen.
Dies sind wie immer Tips aus der Praxis für die Praxis. Nutze sie.
letzte Aktualisierung am: 09.07.98
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* EMail an EgoPower *
Die Suche nach dem Sündenbock
Wenn etwas schief geht, sucht der Mensch, mit seinem, an das kausale UrsacheWirkungs-Prinzip gewöhnte, Gehirn (Denkweise) automatisch einen Schuldigen. Es
ist für viele nur schwer akzeptabel, das etwas einfach so, aus heiterem Himmel
geschehen kann. "Einer muß doch dich Schuld haben", denken sie fast
vollautomatisch. Sie suchen, und, wer suchet der findet mit uneffektiven Fragen eine
"passende" Antwort wie nix. Nur ob diese in letzter Konsequenz dann auch noch
stimmt, überprüfen sie nicht mehr. Sie nehmen die erst Beste und überprüfen dann
aber nicht, ob dieses dann auch stimmt.
Diese Ursache-Wirkungs-orientierte-Denkweise ist auch der Grund, warum z.B. die
Schönheits- Chirugie einen solchen Zulauf hat. Es wird ein Schuldiger gesucht, und
sei es nur der eigene Schwabbelbauch oder das Doppelkinn, das daran schuld sein
soll, warum man kein Selbstwertgefühl hat.
Aber du hast ja jetzt die Wahl. Suchst du auch einen (möglichen) Sündenbock
oder gehst du die Probleme direkt an?
Paß aber auf, das du nicht in die Sündenbockfalle geräts, und irgendein Problem
angehst, was eigentlich auch nur ein reflektierend konstruierter Sündenbock ist.
Wo ist dabei die objektive Grenze?
letzte Aktualisierung am: 13.11.01
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Die Mitte bei Preis-Verhandlungen
Bei Verhandlungen und Verhaufsgesprächen stehen sich meist 2 Preis-Positionen
gegenüber.
Du bist bereit 100 zu bezahlen der andere will aber 300. Auf einmal kommt er mit
dem schwachsinnigen Vorschlag "Treffen wir uns doch in der Mitte."
Und viele nehmen diesen Vorschlag dann auch noch an, weil er ihnen vernünftig
erscheint. Beide haben den gleichen Schritt zur Vereinbarung beigetragen.
Und doch sollte man beachten, daß beide Startpositionen willkürlich festgelegte
Anfangswerte waren. Sich auf der Mitte zu treffen ist weder vernünftig noch der
einzig richtige Weg.
Mein Vorschlag: Lege deine Grenzbeträge fest und wenn keine Einigung im
gewünschten Rahmen zustande kommt, dann laß es eben.
Oder spannt einen größeren Rahmen um die Ware und sucht eine Gestaltung, bei der
beide gewinnen. Bei Autos kennt man das. Es werden z.B. über die Ausstattung, das
bessere Radio usw. die Preisvorstellungen relativiert.
letzte Aktualisierung am: 13.11.01
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* EMail an EgoPower *
Das 1:1 Angleichungsprinzip.
Das 1:1 Angleichungsprinzip ist so massiv und stark,das selbst Kleinkinder es schon
kennen und perfekt anwenden.
Sie stoßen sich an einem Stuhl und tun sich weh. Sofort schreien sie los...und
rumms... bekommt der Stuhl einen Tritt.
Daraus leitet sich das Programm ab: Wenn dir jemand für den Wert XX
Unlustgefühle verschafft, dann bekommt er Unlustgefühle gleichen Wert zurück.
Alle Gesetze auf der Welt basieren im Prinzip darauf. Du verstößt gegen eine
gesellschaftliche Regel oder ein Gesetz. Diese Aktion hat den Unlustwert YY. Also
wirst du bestraft und erhältst dadurch den Unlustwert YY zurück. Das ist die
ausgleichende Gerechtigkeit.
Wo wir gerade über Gerechtigkeit reden: Beachte das das Konzept "Gerechtigkeit"
in der Welt NICHT vorgesehen ist. Es ist erst entstanden,als der Yeti anfing seßhaft
zu werden. Da mußten für die reibungslose Funktion der Gesellschaft Regeln her.
Und doch richten sich fast alle danach, weil sie es ja so gelernt haben.
Müssen wir diese jedoch auch blindlings übernehmen ???
Bedenke: Alles beruht in unserer Gesellschaft auf einer 1:1 Wert für WertBeziehung. Darauf sind alle gesellschaftliche Regeln und Werte aufgebaut. Aber
jeder Wert entsteht aus einem Vergleich und aus deiner persönlichen Definition. Du
kannst frei entscheiden ob du diese ideellen Werte anerkennst.
Infos zur Nutzung dieses Prinzips erhältst du hier: "Den anderen durch Schuldgefühle
manipulieren"
Ein winzige Kleinigkeit solltest du aber noch wissen. Frauen und Männer besitzen
prinzipiell andere Wertvorstellungen. (Kap. Unterschiede M-F)
Nachtrag/Ergänzung: 2 Jahre nach dem ersten verfassen dieses ersten EP - Artikels:
Lange Zeit war mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken zu den Grundlagen zu diesem
Artikel. Er beschreibt zwar ziemlich genau, den Mechanismus bei der Interaktion von
Personen und Gesellschaften, aber es fehlte meiner Meinung nach ein wichtiger
Aspekt, weil eben nicht alles auf Lust- und UnLustgefühlen aufbaut.
So suchte, überlegte, forschte ich. ....und fand die Lösung: Das 1:1
Angleichungsprinzip muß erweitert werden. Und zwar um den Engergie-Aspekt.
In jeder Interaktion von Menschen, stecken diese ihre persönlichen Energien, ihre
Ressourcen rein. (Energie ist die Summe (oder bei wichtigen Bedürfnissen der
Einzelwert) von Aufwand, Gefühlen, Gedanken, Geld, Zeit und allem anderem...)
Und sie erwarten vom anderen er müsse auch gleich viel Energien in diese
Beziehungen stecken, sonst ist sie einseitig. Der eine gibt, der andere nicht, oder noch
schlimmer, er nimmt nur, d.h. er zieht nur Vorteile aus dieser Beziehung. Das ist
schlecht, ganz schlecht. Die Probleme sind damit fast vorprogrammiert.
Wenn du z.B. die Diskussionen über die männliche Mithilfe im Haushalt einmal
unter diesem Aspekt betrachtest, wird es dir bestimmt klarer. Oder?
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Warnungen und Drohungen und richtig
aussprechen.
Oft werden in Interaktionen Warnungen und Drohungen ausgesprochen, um den
Partner/Gegner mit einem vorgestellten Angstszenario zu motivieren etwas zu tun
oder zu unterlassen.
Doch vorab wollen wir erst einmal klären, worin der Unterschied zwischen einer
Warnung und einer Drohung besteht.
Ich möchte es einmal so versuchen: Eine Warnung ist eine logische Folge, eines
automatisch eintretenden Ereignisses, auf die du keinerlei Einfluß mehr hast. (Oder
du tust nur so, als ob es so wäre). Eine Drohung ist meist eine aktiv-aggressive
Aktion, die du ausführst, wenn sich der ander nicht so verhält, wie du es ihm jetzt
aufzeigst.
Drohungen reizen zum Widerspruch. Wen du mit den Rücken in eine Ecke drängst,
der hat meist nur einen Ausweg. Nämlich dort hin, wo du stehst. Drohungen wecken
Haßgefühle und sind der denkbar schlechteste Weg, seine Ziele durchzusetzen. Es sei
denn, du bist in einer absoluten Position, in der dir die Reaktion des anderen
vollkommen schnuppe ist.
Eine Warnung ist etwas anderes. Es ist ein (fast freundschaftlicher) Hinweis auf
etwas, was bald ablaufen wird. Etwas was du evtl. auf Grund von Vorschriften
(hehe..) auslösen mußt, aber eigentlich (so verkaufst du es ihm) gar nicht willst.
Ich rate von Drohungen ab. Warnungen sind OK, wenn du dich in der Position
befindest, in der du mit diesen "mentalen Angstfilmen" arbeiten kannst. Der
aufgezeigte Horrorfilm muß jedoch sinnlich im Kopf vorstellbar sein. Abstrakte
Warnungen greifen nicht. (Hat vielleicht die Todesstrafe deswegen keine
abschreckende Wirkung? Wer weiß schon wie es ist - tot zu sein?)
Du mußt aber bereit sein, deine Warnung auch durchzuzsetzen. Wenn du es nicht
tust, dann bist du ein Labersack, und hast für immer geloost. Zumindest bei diesem
Verhandlungspartner. Er merkt sich es und du hast zukünftig nichts mehr außer
heißer Luft als Verhandlungs-Grundlage.
Doch lasse ihn immer einen Ausweg. Bei Druck biete ihm immer eine Möglichkeit
zur Flucht. Hihi.. Natürlich über den Weg, den du haben willst.
Und verkneife die das Gewinnergrinsen. Sonst hast du doch noch einen neuen Feind.
letzte Aktualisierung am: 22.01.02
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Wir begegnen jedem mindestens 2 mal
Ein Kollege erzählte mir eine Geschichte aus seiner Jugend, die ich dir gerne
wiedergeben möchte, weil sie perfekt als Einleitung zu diesem Artikel paßt:
Wie die Jungs nun mal so sind: Ständig Stärke demonstrieren, die Hackordnung
abstecken und immer zeigen, was für tolle Hechte sie sind, gerieten einmal zwei
aneinander. Ich weiß nicht genau um was es ging, aber das ist, in diesem
Zusammenhang, auch nicht wichtig. Der eine stieg nach dieser verbalen
Auseinandersetzung auf sein Motorrad, zeigte beide "Stinkefinger" und gab Vollgas
und verschwand. Frei nach dem Motto: Den seh ich nie wieder...." Nach zwei
Wochen kam er dann mit beiden Mittelfingern eingegipst an. Der andere hatte sie
ihm gebrochen, als er ihn zufällig wieder sah.
Dumm gelaufen.
Mir zeigt es jedoch, daß du keinem einen Schaden zufügen sollst, auch wenn
meinst, du siehst ihn nie wieder. Denn eins ist sicher: Hast du einen mal übers Ohr
gehauen, er merkt sich das. Und er trifft dich wieder. Ganz bestimmt. Früher oder
später. Und er sinnt auf Rache, denn er vergißt nichts.
Denken wir einmal darüber nach ......
letzte Aktualisierung am: 20.07.98
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Der Mental - Simulator
Ständig nach neuen Zusammenhängen und Gemeinsamkeiten suchend befasste ich
mich mit den Interventionsmustern des NLP. Als ich mich damit beschäftigte,
wunderte ich mit der Zeit über die vielfältigen Techniken und Methoden. Doch je
tiefer ich einstieg, um so mehr Varianten taten sich auf.
So etwas ist für mich nicht so einfach akzeptabel. Ich suchte nach den
Gemeinsamkeiten. Und... fand sie. Und stelle euch diese in diesem Artikel unter dem
Namen "Der Mental-Simulator" (kurz: MS) und der Super-Suggestion vor. Er ist
demnach die Quintessenz daraus.
Die Power des MS kommt aus den Fähigkeiten, die jeder Mensch besitzt und aus
dem Glauben an daran. Wer nicht davon überzeugt ist, daß etwas nicht funktioniert,
limitiert seine Möglichkeiten dazu schon im Vorfeld.
Doch diejenigen, die glauben können, das alles möglich ist, wenn man es wirklich
will, sollten nun weiter lesen.
Der erste Schritt (wie immer) ist, sich darüber klar zu werden, was man wirklich will.
Man muß sein Ziel rationell beschreiben. Punktgenau und ohne "Wenn und Aber".
Denn, wer sein Ziel kennt, erkennt dann auch fast immer die entsprechenden
Hinderungsgründe, die verhindern, daß man das Ziel fast vollautomatisch erreicht.
Analysiert man diese Hinderungsgründe, dann ergeben sich meist eine der drei
Möglichkeiten:
1. Etwas ist zuviel, daß stört und das erreichen des Ziels verhindert
Dies können unerwünschte Verhaltensweisen, andere Personen, die
Umstände, die eigene Einstellung, usw. sein, die verhindern, daß sich der
Erfolg einstellt.
2. Etwas fehlt noch, was wichtig ist.
3. Etwas muß ausgetauscht werden
Die ist die klassische Kombination aus beiden vorherigen Punkten.
Das prinzipielle Vorgehen bei der Mental-Simulation ist folgender:
1. Die Problemsituation vorstellen.
2. Sich dann mental davon distanzieren, bis man sie, ohne eine gefühlsmäßige
Beteiligung, neutral betrachten kann.
3. Die Vorstellung verändern, bis sie so ist, wie man sie haben will.
4. In die Vorstellung voll einsteigen und so die Gefühle erleben (oder so tun als
ob), wie sie in der Realität einsetzen würden. Gut wäre es, sich genauso zu
bewegen, so, als wenn diese Situation real wäre.
5. Gefühl mit einer frei wählbaren Geste verbinden (Bewegungs-Eselsbrücke,
Anker)
6. Anker soweit minimieren, das ihn niemand erkennt, wenn man ihn auslöst,
aber er dennoch wirksam ist.
7. Überprüfen ob Änderung sinnvoll ist (eventuell schon bei der Zieldefinition)
8. Im realen Leben, die Situation so schnell wie möglich testen und verfestigen.
Selbst materielle Ziele haben oft o.g. Hinderungsgründe, die dieses Ziel verhindern.
Und diese könnten dann mit der Anweisung beseitigt werden.
Doch wozu kann man den Vorgang jetzt genau benutzen?
1. Ziele definieren und überprüfen.
Zum einstimmen, wie sich das Ziel anfühlt, und um zu erkennen, ob man es
letztendlich wirklich haben will. Es könnte ja sein, das einige Aspekte des
Zieles Nebeneffekte hervorrufen, die man gar nicht haben will.
2. Prägungen rückgängig machen
Bestimmte Situationen, die wir erlebten, haben uns geprägt. Der erste
schreckhafte Kontakt mit einem Hund, im Kindesalter, könnte z.B. eine
lebenslange Angst oder einen gewissen Respekt davor, zur Folge haben.
Diesen Erstkontakt noch einmal zu geändert zu erleben d.h. sich bei dieser
Vorstellung auf andere Aspekte zu fokussieren und dadurch diese "Prägung"
(halbwegs) rückgängig zu machen. Mit dieser veränderten Einstellung nun
den "Weg zurück in die Gegenwart" antreten und dabei alle Ereignisse
betrachten, die mit dieser "Prägung" beeinflußt worden sind, wie man anders
regiert hätte. Und dann mit diesem "Wissen" den Weg in die Zukunft
angetreten und alle Möglichkeiten mental durchspielen, wie man sich nun in
Zukunft anders verhalten wird. (siehe nächsten Punkt)
3. Neues Verhalten erzeugen oder eine neue Fähigkeiten aneignen
Will man eine neue Verhaltensweise, in einer ganz bestimmten Situation (z.B.
beim Gehaltsgespräch) verfügbar haben, kann man damit schon einmal geistig
die Situation durchspielen und einüben.
4. Auf ein Thema einstimmen
Du kennst den Effekt: Du interessierst dich für ein ganz bestimmten Autotyp,
den du demnächst kaufen willst, und auf einmal erkennt du wieviel davon
herumfahren. Du hast dich auf diese Automarke mental eingestimmt. Du
suchst eine Idee, die z.B. dich deinem Ziel etwas näher bringt, dann
konzentriere dich darauf. Erlebe es in allen Einzelheiten. Stimme dich darauf
ein. Laß dich davon erfassen. Und dann lies den Artikel "Der Unbewußte
Computer".
5. Ressourcen aus Referenzerlebnissen holen und verfügbar machen.
Du konntest einmal einen Tätigkeit ganz einfach ausführen und heute fällt
genau diese unheimlich schwer? Dies könnte z.B. sein: Du konntest dich gut
auf Prüfungen vorbereiten und jetzt fällt es dir schwer. Oder früher hast du in
Diskussionen mit deiner Wortwahl unheimlich brilliert und jetzt traust du dich
kaum noch "Piep" zusagen. Dann stelle dir 100% vor wie du es früher getan
hast. Erlebe ich, fühle alles genau so. Spüre die Leidenschaft. Und dann stelle
dir die heutige Minus-Situation vor, was ist anders? Fokussiere deine
Empfindungen und Wahrnehmungen so, als wären sie früher und ..staune über
die Veränderung.
6. Situationen andere Gefühlsetiketten zu verpassen.
Wie im letzten Beispiel kannst du dir auch aktuelle Situationen mental
vorstellen und diese dann nach o.g. Art und Weise verändern. Satt die
Fähigkeit aus der Vergangenheit zu holen, nimmst du einfach die Gefühle.
7. Zum überwinden von Hemmungen.
Wenn du in einer Situation gehemmt bist, dann konzentrierst du dich
wahrscheinlich mehr auf die Probleme und Schwierigkeiten als auf die
Lösungen und deine Stärken.
Erlebe diese vorab schon einmal mental, wie beim Punkt 3.
8. Um sich in einen anderen Gefühls-Zustand zu bringen
Du fühlst dich heute schlapp und ausgelaugt. Sagst ganz bestimmte
deprimierende Worte in einer ganz bestimmten, den Zustand
verschlimmernden, Art. Dann überlege ob es eine Situation gab, in der du dich
so gefühlt hast, wie du es gerne hättest? Und dann rufe diese Erinnerung ab.
Lebe sie, bis sie dich vollkommen ausfüllt.
(Ich weiß natürlich, das dies nicht immer hilft, manchmal muß man eben sich
ein wenig hängen lassen, aber wenn du es wirklich nicht mehr so haben willst,
kannst du dich damit wieder heraus holen.
Aber die Wirkungsweise des Mentalsimulators beruht letztendlich jedoch nur auf
dem Prinzip des Carpenter-Effektes.
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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Über den Umgang mit Feinden
Du wirst gemobbt? Oder auf der Straße von ein paar schrägen Typen angemacht?
Willst ihnen mal so richtig zeigen, was es heißt sich mit dir anzulegen?
Dann möchte ich dir den Tip eines wahren Freundes geben: TUE ES NICHT.
Überlege einmal, was du denn anstellen willst. Denn oft ist nur ein bißchen die Ehre
oder der Stolz gekränkt, und deswegen einen "Krieg" beginnen? OK - ganz wie du
magst, aber beachte: Solltest du dich wehren bzw. kämpfen wollen, dann immer mit
dem Ziel "Den Gegner entweder komplett zerstören zu wollen oder ihn
vollkommen in Ruhe lassen."
Denn ein (im übertragenen Sinne) "angeschossenen Gegner" erholt sich, oft schneller
als einem lieb ist, und er sinnt auf Rache. Das ist so sicher wie das Amen in der
Kirche. Und er kann uns immer schaden, egal wie schwach er auch (momentan) ist.
Entweder mit dem Untergrund-Kampf oder der Guerilla-Methode.... hihi.. die du
natürlich auch nutzen kannst.
Wenn du also in den "Kampf" ziehst, vernichte ihn komplett, oder heimlich - so, daß
er es nicht weiß, daß du es warst.
letzte Aktualisierung am: 26.07.01
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Argumentations-Tricks
Bei Gesprächen und Diskussionen erkennt man es ziemlich schnell. Argumente sind
nicht wahr oder falsch. Sie gelten oder gelten eben nicht. Bzw. sie werden akzeptiert
oder eben nicht.
Also ist jedes streiten, ob das Argument nun richtig oder falsch ist, vollkommen
hirnrissig.
Eine gute (d.h. fiese) Methode, die oft bei Diskussionen im Fernsehen angewandt
wird ist es: Das eigene Argument immer zu wiederholen, das gegnerische jedoch
nicht zu beachten oder lächerlich zu machen und ihm so die Grundlage zu entziehen.
Solltest du dich jedoch mit deinem Gesprächsgegenüber (Partner?) argumentativ
auseinandersetzen müssen, dann nimm nicht alles was er sagt als Grundlage. Greife
einfach das am einfachsten zu widerlegende d.h. das schwächste Argument von ihm
heraus, und diskutiere es aus.
Bist du jedoch in der Verteidigungsposition und er macht dich verbal nieder, dann
biete ihm einen Argumentationsknochen an, bei dem es dir vollkommen egal ist, was
er damit macht.
Er legt sich ins Zeug, um dir zu zeigen, wie schlecht z.B. diese Eigenschaft deines
Produktes (in einem Verkaufsbeispiel) ist. Ein gönnerhaftes "OK. Sie haben mich
überzeugt. Dann verzichten wir auf diesen Punkt." versetzt ihn eine
Siegerpostionslaune und er unterschreibt den Vertrag..
Er hat ja sein Recht bekommen, der Gute. Denn oft ist es genau das, weswegen sie
streiten. Sie wollen nur einmal siegen.
letzte Aktualisierung am: 13.11.01
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EP-Artikel nicht vorhanden
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für EP-Autoren, Mitarbeiter und EP-Trainer zugänglich.
letzte Aktualisierung am: 19.07.01
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Das Jetzt-Sofort Prinzip
Tja, da sitzen sie beisammen und jammern darüber, daß sie sooo viel zu tun haben.
Wer? Ist doch egal. Schau dich doch um. Überall (hihi... eine nette
Verallgemeinerung) ist es an der Tagesordnung sich über alles mögliche zu beklagen.
Meistens über zu viel (sinnlose) Arbeit.
Aber woher kommt die viele Arbeit? Könnte es sein, daß sie einfach zu lange liegen
gelassen wurde und sich so aufgetürmt hat?
Möglich wäre das schon..oder?
Dewegen: Wenn du irgend etwas siehst, was du sowieso tun mußt, dann erledige es
doch gleich. Meistens ist der Aufwand dafür wesentlich kleiner als später. Auch
wenn wir es oft anders empfinden.
Tue es JETZT-SOFORT.
letzte Aktualisierung am: 14.11.01
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Stress als Statussymbol?
Kennst du sie auch, diese vielen überarbeiteten Angestellten, Abteilungsleiter und
Manager, die allesamt über den vielen unerträglichen Stress im Geschäft klagen? Die
aber nichts dagegen tun, sondern fast liebevoll darüber erzählen, was sie tagtäglich
aushalten?
Könnte es sein, daß sie es vielleicht genießen? Mir kommt es manchmal so vor, daß
Stress für sie fast ein Statussymbol geworden ist. Frei nach dem Motto: "Schau her
was ich doch für ein fleißiger Kerl bin. Was ich alles aushalte."
Jeder steht da wo er stehen will.
letzte Aktualisierung am: 31.07.01
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Klage nicht - LEBE
Wenn ich den intelligenten Gesprächen meiner Mitmenschen lausche, erkenne ich
ganz deutlich: Es gibt 4 Hauptfeinde, mit denen wir uns tagaus und tagein
herumschlagen müssen. Ich werde dich jetzt aus deiner Unwissenheit befreien: Es
sind die 4 Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Es wird sich beklagt, was das Zeug hält. Über die Temperatur, den Regen, den
Sonnenschein, die Wolken, den Wind, keinen Wind, usw usw. Und gibt das Wetter
nichts mehr her, nehmen wir flugs etwas anderes: Die Regierung, die Steuern, die
Ausländer, dir Böse, der Zeitgeist usw usw. Im Prinzip ist es ein Spiel, mit dem
Namen: "Ach geht es uns doch schlecht" und es gibt uns das Gefühl nicht alleine
auf der Welt mit den ganzen Problemen da zu stehen. Nur ändern wird sich wegen
des ständigen Beklagens nichts.
Das Wetter macht sowieso was es will, den Politikern ist deine mickrige Meinung
schnurzpiepegal, da du von den "großen Problemen der Welt" sowieso nichts
verstehst.
So weit so gut. Doch schlimm wird es erst, wenn man sich über sich selbst, und seine
Reaktionen, beklagt, anstatt es aktiv in die Hand zu nehmen. Du limitiert dich und
hält dich klein, weil du dir absolut nicht zutraust, dich selbst nach deinen eigenen
Vorstellungen zu steuern.
Wenn DU nicht die Macht hast, dein Leben zu bestimmen, wer hat es dann? Der
einzige Vorteil sich zu beklagen ist der, man muß sich nicht anstrengen und in
eine ungewisse Zukunft aufbrechen. Man kann so bleiben wie man ist.
OK. Du denkst, du brauchst es? Dann tue dir selbst einen Gefallen und lerne
klagen ohne zu leiden.
Mittelmäßigkeit?. Und dafür auch noch eine Rechtfertigung parat zu haben? Lustiglustig.
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Das Masseträgkeitsgesetz.
Du kennst es, am Anfang ist alles schwierig und kompliziert und später läuft alles
wie von selbst. Du hast vor etwas zu ändern (Vgl. Ziele). Das Schwierigste ist
immer der Anfang. Der Grund warum das so ist, liegt beim Masseträgheitsgesetz.
Einen leeren Eisenbahnwaggon an zuschieben ist relativ schwierig. Ihn in Bewegung
zu halten, im Vergleich dazu, ein Kinderspiel.
Genau so ist es überall. Die ersten Schritte kosten immer eine Überwindung. Danach
flutscht es fast wie von selbst.
Ähnlich verhalten sich die Reaktionen und Verhaltensweisen von Gruppen, wie z.B.
die Familie, die Kollegen am Arbeitsplatz, die Hausgemeinschaft und der
Freundeskreis. Sind die Fronten, Programme und Verhaltensregeln erst einmal
abgeklärt, wird sich wahrscheinlich lange nichts mehr daran ändern. Erst wenn durch
eine neue Person oder äußere Umstände eine Änderung notwendig wird, dann
beginnt der Prozeß der Veränderung von neuem, bis wieder alles eingetütet ist.
Du weißt nun, wann du höllisch aufpassen mußt und wann du dich auch ruhig einmal
zurück lehnen kannst, um den Streß an dir vorbei ziehen zu lassen.
Tue es.
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Der Widder - Effekt.
Du hast eine Tochter und dir gefällt es nicht mit was für Typen die sich ab gibt? Tja.
Dann nörgel doch einfach ein wenig herum und verbiete ihr den Umgang mit diesen
Pfeiffen. Was meinst du, was dann passiert?
Sie sagt "OK!. Ich treff mich mit dem nicht mehr"? Hihi.. Nein. Wenn du das glaubst,
dann liegst du total falsch. Je mehr Druck nämlich du auf sie ausübst, um so stärker
schweißt du die beiden damit zusammen.
Und so sind Menschen immer. Verbiete irgend was und es reizt zum Widerspruch.
Druck erzeugt Gegendruck. Eine harte Aktion von dir hat immer eine härtere
Gegenreaktion zur Folge.
Dräng jemand so in die Ecke, daß er keinen Ausweg mehr hat, und er senkt den Kopf
und nimmt dich auf die Hörner. Genau wie ein Widder.
letzte Aktualisierung am: 14.11.01
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Dyna Therapie
Das Ziel einer jeden Therapie ist, den anderen aus eigenen uneffektiven Denkmustern
(und das daraus resultierenden Verhaltensmuster) herausholen und ihm Alternativen
aufzeigen. Mit uneffektiven Denkmustern meine ich solche, die ihn hindern bzw.
erschweren seine Ziele einfach zu erreichen.
Denn oft benutzt man immer die gleichen Denkweise. Wir lassen die Gedanken
förmlich immer auf der gleichen Schiene entlang rasen. Und das Ergebnis ist dann
logischerweise auch immer das gleiche.
Automatische Verknüpfungen von den Gedanken mit den immer gleichen
entsprechenden Gefühlen, sind die zwangsläufige Folge.
Also: Das Ziel einer jeden Psychotherapie, eines Motivationstrainings oder einer
Schulung sind:
a. Andere Möglichkeiten und Verhaltensweisen wahrzunehmen und diese
danach zu benutzen.
b. Andere Ursachen bei merkwürdigen Reaktionen zu erkennen bzw. hinein zu
interpretieren..
c. Andere bessere (=effektivere) Gefühle bei den gleichen Handlungen zu
empfinden. (z.B. bei einer Angst-Therapie)
Und dazu braucht man oft keine hochgezüchteten Mental-Theoretiker. Oft reicht
auch nur ein Gespräch mit einem guten Freund, mit einem gesunden
Menschenverstand und der eigenen Bereitschaft etwas ändern zu wollen. Sowie die
Erkenntnis, daß dich die neuen zarten Denkbahnen erst noch verfestigen müssen.
Und das geht halt nur über laufenden Wiederholungen. Real oder mental, das ist
vollkommen egal. (Naja.. Nicht ganz egal). Aber wenn man es oft genug im Geiste
durchgespielt hat, kommt man seinem Ziel schon einen großen Schritt näher. Weil
man, die Konzepte ja schon kennt. D.h. die entsprechenden Denkschienen schon
ausgebaut sind.
Deswegen: versuche es einfach ... und schon flutscht es.
letzte Aktualisierung am: 14.11.01
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Persönliche Strategien
Im Kapitel "persönliche Integrität" erfuhrst du, jeder Mensch verhält sich auf allen
Gebieten prinzipiell gleich. Ist er ordentlich, ist er überall ordentlich. Ist er im Sport
aggressiv, ist er wahrscheinlich überall aggressiv. Er hat sein Verhalten generalisiert.
(siehe Referenz-Modell)
Nun ist es so, daß jeder auf speziellen Gebieten bestimmte Rituale besitzt, die er
immer ausführt, wenn er etwas unternehmen will. Er hat gelernt, so geht es - und so
macht er es dann auch. Er hat eine ganz spezielle Strategie - um etwas zu erreichen.
Dazu ein Beispiel: Wenn du eine neue Stereoanlage kaufen willst, wie gehst du vor?
Gehst du einfach los, und kaufst die erst beste, die dir gefällt? Oder holst du dir erst
einmal ein Warentest-Heft und vergleichst? Fragst du Freunde, wie sie handeln, bzw.
was sie kaufen würden? Schaust du, wo es die besten Preise gibt? Oder wie gehst du
vor?????
Egal wie und was du machst. Es ist wahrscheinlich die gleiche Strategie, wenn du
einen Fernseher, Kühlschrank usw. kaufen möchtest. Es ist deine ganz spezielle
Einkaufsstrategie, bei einem Betrag über 1000.- DM. Bei einem anderen Betrag,
hast du vielleicht eine ganz andere Strategie.
So kann man jegliches Verhalten beschreiben, wenn man genau aufpaßt.
Selbst bei ganz alltäglichen Vorgängen, wie das aufstehen am Morgen, hast du eine
spezielle Strategie entwickelt. "Augen auf - Blick aus dem Fenster - innere Rede:
"Bäh - schiet Wetter" - und noch mal für 5 Minuten hin gelegt. - Danach muffig aus
dem Bett gequält - usw." Jeden Morgen die gleiche Prozedur. Aus Gewohnheit.
So ist es in allem. Möchtest du eine dieser Gewohnheitsketten aber einmal
durchbrechen, bitte schön. Hier das Rezept.
Tue es einfach.
Gelingt es dir aber nicht, ist das alte Verhaltensprogramm zu fest installiert. Dann
versuche eine Umprogrammierung. Z.B. beim Aufstehen. Du kommst morgens
schlecht aus der Kiste, und willst dieses aber ändern. Suche dir gedanklich eine
Strategie, bei der du begeistert reagierst. Denke zum Beispiel an einen Erlebnis im
Urlaub, wo du früh aufstehen mußtest, weil du eine Verabredung hattest. "Wie bist du
damals aufgestanden? Was hast du zuerst (innerlich) zu dir gesagt, was war dein
erster Gedanke? Wie schnell bist du aufgestanden? Welches Gefühl hattest du
damals dabei?"
Wenn du diese Erinnerung abruftst, dir merkst und sie morgen früh anwendest,
kommst du mit sicherheit ruckzuck aus der Kiste. Du hast ein Referenz-Modell
gefunden, um schnell aufzustehen. Bingo. So einfach ist es.
Weckt in dir der Gedanke, an eine bestimmte Situation, unangenehme Gefühle, so
kannst du durch wiederholen der inneren Vorgänge, aus einer Situation bei der du
mutig reagiert hast, diese Gefühle nahezu zum verschwinden bringen.
Innere Vorgänge sind Vorstellungen, Bilder, Töne, Stimmen, Atmung,
Körperhaltung. Kurz alles was du getan hast. Häufig kann man auch schon die
Gefühle, dadurch ändern, wenn man winzige Kleinigkeiten variiert (Attribute der
Gedanken)
Probier es....
So ist es auch, wenn du ein Modell von einem anderen übernimmst. Finde heraus,
was er wie denkt - Wie er sich bewegt - wie er sich verhält - Welche Handlungen er
ausführt. Und wende diese Modell an.
Du brauchst dann nicht mehr alle Erfahrungen des anderen zu wiederholen. Es kann
sein, daß er Jahre gebraucht hat, um diese Fähigkeit zu entwickeln. Mach es einfach
nach. In einem Bruchteil der Zeit.
Was einer kann, können prinzipiell alle anderen auch. (Vielleicht mit ein paar
Abstrichen. Aber 80% ist immer noch besser wie 0%. Oder?)
letzte Aktualisierung am: 10.10.01
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Die Grundannahmen des NLP
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Menschen schaffen sich mentale Abbildung der Realität, und reagieren
darauf.
Wir alle haben verschiedene "mentale Karten", innere Abbildungen, von der
Welt, mit deren Hilfe wir uns in ihr orientieren. Keine dieser "Karten" stellt
die Welt vollständig und 100%ig dar.
Geist und Körper sind Teile eine Einheit - sie beeinflussen sich
gegenseitig.
Was mental geschieht, also in der Vorstellung und in den Gedanken, geschieht
auch im und mit dem Körper. Jeder unterscheidbare Bewußtseinszustand
korrespondiert mit einem ebenfalls unterscheidbaren körperlichen Zustand
Alles ist Feedback und zeigt die Reaktionen der Umwelt und Freunde auf
Aktionen von dir auf, die Du bekommst.
Alles was jemand unternimmt hat irgendwelche Folgen. Und auch das was
jemand nicht tut, erzwingt immer eine Reaktion. Deswegen ist jede Aktion
von anderen meist eine Reaktion auf eine der vorhergehende
Verhaltensweisen
So etwas wie "Fehler" oder "Versagen" gibt es demnach nicht - es gibt
nur Feedback (Rückmeldungen).
Diese Regel ist die logische Folge aus der Vorhergehenden, wenn man eine
Erfahrung nicht in der Vergangenheit als abgeschlossen ansieht, sondern als
einen dauernden Handlungsprozess. (Aktion-Reaktion-Rekation-Reaktion)
Eine Vielfalt möglicher Verhaltensweisen ist die Grundvorraussetzung
das Wichtigste um in einer komplexen Beziehung optimal reagieren zu
können. Daher ist Wahlfreiheit besser als keine Wahlfreiheit.
"Wenn das, was Du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes!", ist die einzig
richtige Anweisung um in einer komplexen Welt bestehen zu können.
Menschen funktionieren perfekt. Keiner hat "einen Fehler ", "hat einen
Defekt" oder "ist kaputt"!
Wichtig ist herauszufinden, wie er im Moment "funktioniert", und dies kann
dann wenn gewünscht verändert werden.
Menschen treffen immer die beste Wahl, die ihnen im jeweiligen Moment
und mit den jeweils vorhandenen Informationen möglich ist.
Wenn Menschen andere, angemessenere Verhaltensweisen für die Erfüllung
ihrer Bedürfnisse zur Auswahl hätten, würden sie das nicht tun, was
manchmal reine Bosheit zu sein scheint. Zusätzliche Wahlmöglichkeiten zu
erschließen ist das vorherrschen Ziel in des NLP.
Hinter jedem Verhalten gibt es eine positive Absicht.
Jedes Verhalten eines Menschen erfüllt in seinem Leben eine positive
Funktion, ungeachtet der schädlichen bis sogar tödlichen Nebenwirkungen,
die es eventuell hat.
Jedes Verhalten ist nützlich. Es gibt jeweils zumindest einen
Verhaltensrahmen, in dem jedes Verhalten nützlich ist.
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Gelernt ist gelernt! Es wird im NLP nicht versucht, etwas zu "löschen", das
geht sowieso nicht, sondern es werden zusätzliche Wahlmöglichkeiten
geschaffen. Das Verhalten, daß jemand loswerden will, kann in ausgesuchten
Situationen noch sehr nützlich sein.
Wenn ein Mensch es lernen kann, etwas Bestimmtes zu tun, können es
prinzipiell alle anderen auch.
Dies ist die Grundannahme allen Lernens.
Menschen verfügen schon über alle Möglichkeiten, die sie brauchen, um
die von ihnen angestrebten Veränderungen zu erreichen!
Was sie brauchen, ist die Möglichkeit, sie so zu organisieren, daß sie zum
richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort Zugang zu ihnen haben.
Alles kann (von jedem) verbessert werden, wenn die Aufgabe in
genügend kleine Lerneinheiten zerlegt wird.
Deswegen kann jede Verhaltensweise analysiert, verbessert und weiter
vermittelt werden.Man muß es aber erst in kleine Schritte zerlegen und dann
nach und nach einüben, bis der gewünschte Handlungsablauf automatisch
ausgeführt werden kann.
letzte Aktualisierung am: 09.03.01
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* EMail an EgoPower *
Anker.
Gedanken treten immer mit Gefühlen zusammen auf. Diese ist auf den biologischen
Aufbau unseres Gehirnes zurückzuführen. Jeder Gedanke (VitaleIdee) ist nicht
isoliert vorhanden, sondern immer in einer Kombination von mehreren
Teilerinnerungen . Haut die einer , wenn du dich am höchsten emotionalen Punkt
eines Gefühlszustandes befindest auf die Schulter, und das passiert mehrere Male,
dann bist du programmiert wie der Pawlowsche Köter. Klopft dir Tage später jemand
auf die gleiche Art und Weise auf die Schulter empfindest du wahrscheinlich die
gleiche Gefühle. Automatisch.Diesen Vorgang nennt man in der NLP-Fachsprache
ANKERN.
Oder du hast dir mit Ouzo so richtig einen auf die Lampe gegossen und anschließend
so richtig gekotzt, dann besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, das du demnächst vom
Ouzo die Finger läßt. Ich habe schon Typen gesehen die schon bei bloßer Vorstellung
an einen Ouzo kreidebleich geworden sind, so stark ist der Anker.
Wie kannst du das also zu deinem Vorteil nutzen?
- Wenn dein Freund richtig fröhlich ist , klopf ihm auf die Schulter
- Ist dein Chef mit dir zufrieden, putz dir die Nase
- Wenn dein Kind glücklich ist, klatsche in die Hände
Wiederhole das so oft du kannst. Und wenn du es richtig gut und nicht auffällig
gemacht hast, dann hast du es geschafft.
- Ist dein Freund traurig, küsse ihn und er wird wieder lachen
- Willst du mehr Geld, gehe zum Chef putz dir die Nase und frage ihn.
- Ist dein Kind gelangweilt, klatsche in die Hände und geh in Deckung.
Setze diese Anker immer am intensivsten Punkt einer Empfindung und benutze
immer die gleichen Auslöser. Setze ihn immer in der gleiche Art und Weise.
Veränderst du auch nur eine Kleinigkeit, funktioniert er nicht mehr. Genauso
kannst du dich auch selbst programmieren. Immer wenn ich ein besonders intensives
Erfolgserlebnis habe, balle ich meine rechte Hand zur Faust, bewege sie 10 cm nach
vorne und denke JA. Mach ich das einmal so... ZACK... sind die Erfolgsgefühle
wieder da. So einfach ist es.
Solltest du dich nun noch nie mit dieser Materie beschäftigt hast, kommen dir die o.g.
Ausführungen mehr als suspekt und dubios vor. Nicht wahr? Laß dir durch die
folgenden Beispiele die Automatismen deutlich vor Augen führen.
Kennst du jemand, bei dem dir, nur wenn du ihn nur siehst, der Kamm schwillt?
Wahrscheinlich läuft hier sofort ein negativer Anker ab. Du hast alle negative
Gefühle, die du jemals durch den anderen erfahren hast mit seinem Gesicht
verknüpft. Du siehst ihn und zack, bist du sauer.
Oder, ich habe es einmal bei Bekannten erlebt. Wenn beide sich stritten und eine der
endlosen Schwachsinnsdiskussionen begannen, kniff mein Bekannter die Lippen
zusammen, rümpfte die Nase und dann ließ er sich hinab ziehen. Dies war einfach
eine dusselige Angewohnheit von ihm. Aber da er diese immer zu Beginn eines
Streites anwandte, verankerte seine Frau die Doppelmimik (Geste) mit dem Beginn
einer Streitdiskussion.
Der Gag daran war, er machte dies aber immer wenn er nachdachte. Ich erkannte es
aus Zufall.Als ich diese Geste danach einmal versuchsweise bei seiner Frau
anwandte, fing diese sofort auch mit mir zu stänkern an. Ich wies ihn darauf hin, er
arbeitete daran diese Mimik zu unterdrücken und es verringerten sich schlagartig ihre
Streitgespräche.
Mach was daraus.
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* EMail an EgoPower *
Dyna - Control
Es ist schon erstaunlich. Da predige und schreibe ich seit Jahren, daß alles was wir
erleben und tun, automatisch irgendwelche Gefühle in uns auslöst. Und auch, daß die
zu erwartenden Gefühle einer Tätigkeit, wie wir sie in der Vergangenheit schon
einmal erlebt haben, unser heutiges Verhalten beeinflusst. Und doch ist man (in dem
Fall ICH) sich der Konsequenzen seiner Erkenntnisse, in aller Tragweite, nicht
bewußt.
Ich hatte letzte Woche (wieder) einmal einen unheimlich klaren "Erkenntnis-Blitz".
Und dies kam so: Ich fuhr gerade mit der S-Bahn in die Stadt und auf einmal stiegen
2 drogenabhängige Mädels (in der Endphase... Ich denke mal in 1-2 Jahren gehören
die auch nur noch einer Drogentotenstatistik an) ein. Ich betrachtete sie mir einmal
genauer, zumal sie sich in unmittelbarer Nähe von mir, offen darüber unterhielten,
was sie jetzt noch anstellen müssen um schnell an Geld zu kommen. "Vor 2-3 Jahren,
waren das bestimmt einmal ganz nette und ansehliche Käferchen".. dachte ich mir.
Und jetzt: So wie die drauf waren, hätten die alles getan, um...... Tja, für was, hätten
die alles getan? In letzter Konsequenz, denke ich, um innerhalb der nächsten Zeit ein
bestimmtest Gefühl zu erhalten bzw. um ein unangenehmes zu vermeiden.
Sie stiegen dann am Hauptbahnhof aus, aber ich fuhr noch weiter. Aber ein Gedanke
hatte von mir Besitz ergriffen. "Die Gefühle steuern unser Verhalten". Ich sinnierte
so vor mich hin. Gäbe es eine Art "Gefühlsfernbedienung", um jedes bestimmte
Gefühl in einem anderen zu aktivieren, so hätte man die absolute Kontrolle. Über
andere z.B deine Geschäftspartner, deine Frau/Mann, Deine Kinder, Arbeitskollegen
und dadurch auch über dein eigenes Leben. Über ein schönes ausgeglichenes Leben.
Deine Geschäfte würden blendend laufen, wenn du deine Geschäftspartner, in ein
Kauflust versetzt. Die Liebes- und Sexualleben wäre unbeschreiblich. Würde dich
einer doof anmachen, gibt du ihm einfach einen kurzen Schub von einem
Harmoniegefühl. Und kommst du zu einer Schlägerei dazu, gibt’s du beiden eine
gehörige Portion Mitleidsgefühl, und schon wäre Ruhe im Karton. So etwas wäre
absolut Klasse, nicht wahr?
Aber so eine Fernbedienung haben wir nicht! Oder etwa doch? Ist nicht das Ziel aller
Verkaufsschulungen, den Kunden durch eigenes Verhalten, in einen entspannten
Zustand zu bringen, und so aktiv etwas für ein angenehmes Klima zu sorgen, in dem
positiv auf dein fantastisches Angebot eingestimmt wird?
Tun wir am Anfang einer Beziehung nicht alles, um eine positive entspannte
Atmosphäre zu erzeugen? Den neuen Partner "willig" zu stimmen? Richtig, hier
können wir es.
Kennen wir nicht alle die Methoden, um es in einem anderen (so meint man
zumindest) angenehme Gefühlszustände oder Sympathie zu erzeugen. Zumal uns die
meisten Freunde, Bekannten und Partner ihre Wenn-Dann-Programme, mit denen sie
ihre Gefühlsempfinden organisieren, ständig (oft unbewußt) mitteilen.
Haben wir dann nicht fast so etwas, wie eine "mentale Gefühlsfernbedienung"
im Kopf?
Wissen wir nicht, was ein anderer braucht, damit wir es ihm so schön machen
können, das er uns mit Freude das gibt, was wir haben möchten? Wir wissen es, und
doch gehen wir mit dieser Fernbedienung um, wie mit einer Kettensäge im
Blumenbeet. Vielleicht weil der Aufwand dafür in keiner Relation steht? Hmm...?
letzte Aktualisierung am: 22.11.01
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* EMail an EgoPower *
Chunking
Der Mensch kann sich bewußt (ohne Übung) nur 7 (plus-minus 2)
Informationseinheiten gleichzeitig merken. Dazu ein Experiment: Versuche beim
nächsten Einkauf einmal, die Einkaufsliste zu merken. Bei bis zu 7 Artikeln klappt
das relativ gut. Kommen aber neue hinzu, ist die Wahrscheinlichkleit hoch, daß
andere vergessen werden.
Erlebt man eine Situation, kann man sich später nur noch an 7 (± 2) Informationen
erinnern. Die anderen wurden schlicht vergessen.
Nennen wir diese Informationseinheiten einfach Chunks (engl. für Brocken).
Muß man für ein neues Thema lernen, empfiehlt es sich, die Informationen auf ca. 7
Chunk-Modelle aufzuteilen. Größere Themen lassen sich so grob einteilen und besser
merken. Jedes Teil kann weiter in Unter-Chunk-Gruppen aufgeteilt werden.
Oder anders herum: Viele kleine Informationen, zu einem Thema, können zu
Gruppen zusammengefaßt werden. Damit ist das Thema leichter zu erfassen und zu
merken.
Im einen Fall spricht man von Up-Chunking im anderen Fall von Down-Chunking.
Chunk dir einen.......
letzte Aktualisierung am: 30.11.98
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* EMail an EgoPower *
Der Groove der Gefühle.
Dein Arbeitskollege kommt mit einem hängenden Kopf und Schultern morgens ins
Büro. Du fragts ihn was los sei und er antwortet: "Ich war gestern beim Arzt. Ich
habe Krebs" Schwupps spiegelst du seine Körperhaltung und fühlst dich genau so
mies. Oder in einem anderen Beispiel kommt er total fröhlich und gut gelaunt. Er hat
5 Millionen im Lotto gewonnen. Nach ein paar Minuten fühlst du dich angesteckt.
Du erfährst den "Groove der Gefühle" und kommst in Resonanz.
Ja. Ich gebe zu dies sind jetzt extreme Beispiele, aber im Prinzip läuft es so ab. Schau
dich um und experimentiere ein wenig herum. Der Hartnäckigere gewinnt und
bestimmt den Gefühlszustand in der Gruppe.
Je schlechter sich aber jemand fühlt, um so weniger kann er fröhliche Menschen um
sich ertragen (Angleichungsprinzip-ähnlich) und stänkert laufend herum, bis er die
Stimmung versaut hat. Dabei macht er dies unter Umständen total unbewußt. Quasi
vollautomatisch. Sei also nachsichtig und .....
Schütze dich! Wie? Lerne aus den anderen Artikeln.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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* EMail an EgoPower *
Der Sympathie-Effekt
Wie man jemand anderes sympathisch wird?
Die Technik basiert prinzipiell auf dem Ausgleichsprinzip und ist "very easy". Denn
das Ausgleichsprinzip funktioniert auch auf nicht-matriellen Lebensbereichen. Wenn
nicht noch besser.
Schenke dem anderen einfach positive Gedanken. Nicht, daß du jetzt meinst, ich
drifte ins Esoterische ab. Nein. Denn positive Gedanken an sich haben keine
Wirkung. Aber über den Umweg der Übertragung (Sprache, Gesten, Blicke,
Geschriebenes) erfährt der andere davon.
Zu sind z.B. kleine "Liebes-SMS" nichts anderes als übertragene Gedanken. Ein
kleiner Anruf, um nachzufragen, wie es dem anderen geht, fällt somit auch in die
gleiche Kategorie. Zeige ein Interesse an dem, was der andere tut oder ist. Eben alles
was im anderen das Hirngespinst entstehen läßt : "Du denkst (positiv) an und von
ihm". Ob das jetzt echt ist, oder nur gespielt, ist vollkommen unerheblich.
Es ist nur wichtig, daß der andere meint deine Äußerungen und Handlungen, wären
positiv gemeint. D.h. er vermutet dahinter eine positive Absicht. Wenn du jetzt noch
den Eindruck hinterläßt, es würde sich um eine "selbstlose Aktion" handeln, aus der
du keinerlei Nutzen ziehst, schraubst du ihm damit einen Sympathie-Bolzen direkt
ins Gehirn.
Denn diese selbstlos motivierte Handlungen, wirken, als wenn du Schwarzpulver ins
Feuer, der Sympathie, schmeißt.
Du Schlingel.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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* EMail an EgoPower *
WENN-DANN Programme
Beim Yeti hast du erfahren, jede Sinneswahrnehmung wird mit Gefühlen verknüpft.
Automatisch verbindet dein Gehirn jedes Ereignis mit Gefühlen. Dabei sucht es nach
etwas NEUEM das gerade im Moment dieses Gefühles aufgetreten ist und meint, "Ja
,dies ist der Grund warum ich mich so fühle". Findet es aber nichts Neues, so sucht es
nach Ereignissen, die zeitgleich immer wieder mit dem Gefühl aufgetreten sind. So
entstehen Urteile,Meinungen, Kenntnisse aber auch Vorurteile, Verallgemeinerungen
und Halbwahrheiten, je nachdem ob das stimmt oder auch nicht.
Daraus entstehen die WENN-DANN Regeln. Immer wenn X kommt und Y sagt dann
fühle ich mich frustriert. Oder, Wenn A kommt und B mitbringt und C sagt fühle ich
mich fröhlich.
Was jetzt A,B,C,X oder Y auch sein mag ist völlig belanglos. Entscheidend ist das du
selbst bestimmt hast wie du dich fühlst. Du hast definiert das A, B und C
zusammentreffen müssen damit du dich gut fühlst. Mag sein, das bei ersten Mal das
auch zugetroffen hat. Aber ist das wirklich der Grund oder hast du zufällig
zusammen treffende Ereignisse verknüpft?
Du hast diese Wenn-Dann-Regeln verinnerlicht und bewertest deine Handlungen
nach dem voraus sichtlichen Gefühls-Ergebnis. Doch geht es auch anders?
Aber entscheide dich jetzt, das du das gleiche Gefühl auch empfinden willst, wenn du
z.B. in die Hände klatscht. Es geht, wenn du nur willst. Die Methoden beschreibe ich
in diesem Werk.
Probier sie aus.
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* EMail an EgoPower *
Die universelle Glücksformel
Wollen wir nicht alle ein wenig glücklich sein? Na klar.
Und doch, wenn du jemanden fragst, was es für ihn bedeutet glücklich zu sein, dann
bekommst du ein paar Beispiele, woran der andere es merkt. Wenn ich über solche
Antworten nach denke, dann stelle ich immer fest, daß diese sehr speziell auf die
Bedürfnisse desjenigen abgestimmt sind, den ich gefragt hatte.
Aus der Sicht der Systemanalyse versuchte ich daraus ein generelles Prinzip zu
entdecken und fand es:
Glücklich sein = Bedürfnisse zu haben und diese zu befriedigen. Also wenn du
genau das bekommst, was du dir ersehnst.
Gut was?
Du möchtest etwas haben, (was - ist vollkommen egal) und bekommst es. Das
Ergebnis: Du fühlst dich gut. (Glückszustand)
Andererseits bekommst du ein Bedürfnis (ABP) nicht befriedigt, fühlst du dich mies
und schlecht. Und solltest du das bekommen, was die Befriedigung bringen würde
obwohl das Bedürfnis nicht existiert, ist es auch nicht recht und du fühlst dich
dadurch unter Druck gesetzt.
Glück ist es, wenn seine Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen zu 100% erfüllt
werden.
So einfach geht es...... Reflektiere einmal darüber
letzte Aktualisierung am: 10.07.01
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* EMail an EgoPower *
Das geistige Bilanzierungssytsem
... oder die Waage im Kopf.
Das wir uns, bei allem was wir unternehrmen, nach dem generellen
Motivierungssystem (Hin auf Angenehmens, weg von Schmerzen) arbeiten, scheint
mir völlig klar. Aber viele scheinen damit die größten Probleme zu haben. In
unendlich vielen Diskussionen versuchen sie mir klar zu machen, daß sie ein "weg
von Schmerzen" ja noch akzeptieren können, aber das sie generell nur Spaß und
Freude suchen, entspräche ja wohl nicht der Realität. Schließlich vollbringen sie
tagtäglich Arbeiten, die sie nicht mögen, und auch gar nicht wollen. Sie tun diese
Arbeiten, weil sie es tun müssen, oder weil es einfach notwendig ist.
Mein Gegenargument, daß die Folgen bei Unterlassen der Aktion für sie mehr
Nachteil bringt, lassen sie nicht gelten. Sooo einfach kann es ja nicht sein.
OK. Wer suchet der findet. Und so fand ich ein anderes Denkmodell, ganz speziell
für diesen Typ Mensch: Jeder besitzt ein geistiges Bilanzierungssytem. Eine
Kosten-Nutzen-Waage im Kopf. Bei allem was ein Mensch unternimmt, fragt er
sich ständig: "Was kostet mich das? (Geld, Gefühle, Energie, Matrial usw.) und was
bekomme ich dafür zurück? (Geld, Gefühle, Erleichterungen, Vorteile, usw.) "
Tendiert diese Bilanzierung zu mehr Vorteilen, wird diese Handlung ausgeführt. Bei
mehr Kosten bzw. mehr Nachteilen wird diese unterlassen. Dabei wird jeder Aspekt
mit bewertet und die Summe über allem zählt.
Schmerzen oder unangenehme Gefühle benötigen eher eine akutere Handlungsweise,
und die Vorteile liegen meist mehr in der (ungewisseren) Zukunft. Deswegen wird es
im allgemeinen eher akzeptiert, Negatives zu vermeiden als Positives zu suchen.
Negativ-Vermeidung hat eine höhere Priorität. Stehen sich zwei Lösungsansätze
gegenüber bei der eine die sofortige Negativermeidung bei etwas höheren Kosten
verspricht, als eine längerfristige günstigere Lösung, wird bei Negativ-VermeidungsAktionen zu 90% die schnelle Lösung gewählt (Kommt dir das aus deiner Firma
irgendwie bekannt vor?)
Da du nun den internen Vorgang in deinem Kopf kennst, kannst du jetzt aktiv
eingreifen. Willst du etwas, oder auch nicht, dann leg dir die entsprechenden
Argumente auf die richtige Seite der Waage. Und motiviere die in die gewünschte
Richtung. Alles ist möglich.
So ist der Mensch.
letzte Aktualisierung am: 15.03.99
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* EMail an EgoPower *
Verhaltenstips - Wenn du ein Verhältnis
hast.
Aha, du hast also eine Freundin (oder Freund) innerhalb einer festen Partnerschaft?
Gut so!
Ich höre imer wieder, das einem dabei oder danach das schlechte Gewissen plagt.
Irgendwann ist es dann so schlimm, das man dem Partner nicht mehr in die Augen
sehen kann, und man beichtet es. Scheiß-Gefühle.
Was passiert dabei? Du suchst Lustgefühle bei deiner Geliebten. das ist O.K. und
entspricht deinem natürliche Naturell. Wenn da bloß nicht die dusseligen, kleinen
Programme wären, die besagen: "Du sollst treu sein", "Denk an AIDS" ( Lies mal das
Kapitel: "Die AIDS-Lüge" ), "Man betrügt seinen Partner nicht, denk mal es wäre
umgekehrt". Und schon aktivieren diese Programme deine Unlustgefühle, die dann
immer mehr ansteigen. Irgendwann reicht es und man will Schluß machen. Entweder
trennst du dich von deiner Geliebten, oder du beichtest zu Hause.
(Das Beichten beim Partner, kann ich beim besten Willen
nicht verstehen. Entweder will man seine schlechten
Gefühle aufteilen (Angleichungsprinzip), oder ihn
bestrafen, das man sich selbst schlecht fühlt (auch
Angleichungsprinzip). Es gibt auch noch die Möglichkeit,
wenn man das Programm "Strafe muß sein" verinnerlicht
hat, daß man sie hier abholt. Ärger bekommt man auf jeden
Fall. Oder es gibt noch ein paar andere Gründe auf die
ich nicht komme... Also wenn du dies aus eigener
Erfahrung kennst und mich aus meiner Unwissenheit
befreien willst, schreib mir ein EMail.)
Hier nun meine Tips aus der Sichtweise der EgoPower-Methoden:
Du tust nicht Schlechtes. Du folgst deinen biologischen Bedürfnissen und
Programmen. Du bist eins mit der Natur. Es ist deine natürliche Bestimmung. Folge
ihr. Laß dir nichts anderes weiß machen. Verändere die Hierarchie dieser Programme
wenn in dir welche existieren.
Sehe es mal so: Du tust deinem Partner eigendlich etwas GUTES. Du bist
entspannter
, zufriedener und ausgelichener. Außerdem geht ja nichts verloren,
oder kaputt. Du bist zufrieden, deine Geliebte ist zufrieden, und dein Partner ist auch
zufrieden, solange du schweigst und genießt. Also halt die Klappe.
Solltest du nun eine LeserIN sein, dann verzeihe mir meinen männliche Standpunkt.
Aber es geht auch anders rum. Oder??
In diesem Zusammenhang fand ich einen interessanten Artikel in der Frankfurter
Rundschau vom 12.11.2001
HAMBURG, 12. November 2001(ap). Fast jede dritte Frau war schon einmal eine
Geliebte, und jede fünfte hätte nichts dagegen, noch einmal heimliche Partnerin zu
sein. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gewis für die
Frauenzeitschrift Laura sagten 29 Prozent von 1105 Frauen zwischen 18 und 60
Jahren, dass sie Erfahrung als Geliebte hätten.
Vor allem die 40- bis 60-Jährigen kennen das Dasein als Schattenfrau, nämlich 40
Prozent. Von den 19- bis 39-Jährigen sind es nur 18 Prozent. 21 Prozent aller Frauen
würden sich wieder mit der Rolle der Zweitfrau zufrieden geben.
Wenn der eigene Mann ein Geliebte hätte, würden 30 Prozent der Frauen sich von
ihm trennen. 57 Prozent würden erst einmal darüber sprechen, und drei Prozent
würden den Treuebruch verdrängen. Zehn Prozent schwören auf Rache und würden
sich ebenfalls einen Geliebten suchen.
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* EMail an EgoPower *
Der Gewissenszwang
"Das kann ich nicht tun. Da hätte ich dann ein schlechtes Gewissen."
Soso... Frage ich dann nach, was ein Gewissen ist, ernte ich oft erstaunte Gesichter.
Nun, das Gewissen ist eine an "Richtig und Falsch" orientierte Grundeinstellung,
nach der Menschen ihre Handlunge ausrichten. Es ist eine Zusammenfassung der
wichtigsten Werte, die jeder Mensch besitzt. Jeder versucht seine Handlungen auf
seine höchsten Werte abzustimmen. Lebt er danach, fühlt er sich in der Regel gut. Er
lebt in Resonanz mit seinem Gewissen.
Werden diese Werte nun verbalisiert und in eine "ausführbare Anweisung" übersetzt,
dann entstehen gewissensorientierte Verhaltensregeln, nach denen dieser Mensch
lebt.
So hatte ich z.B. einmal einen Kollegen, dessen höchste Werte waren
Hilfsbereitschaft und Kollegialität. Er hatte dieser Werte für sich eine Regel übersetzt
(dabei ist es egal, ob diese bewußt odr von alleine geschieht): "Wann immer ich
einem Kollegen treffe, der meine Hilfe braucht, tue ich dies ohne zu zögern."
Prima. Und so war es dann auch. Immer wenn er jemanden sah, der sich mit einer
Aufgabe abquälte, stand er ihm hilfreich mit Rat und Tat zur Seite. Und die lieben
Kollegen merkten natürlich schnell, was für ein hilfsbereiter Kamerad ihnen da zur
Seite stand. Und sie gaben ihm das, was er am nötigsten brauchte. Das Gefühl
"Hilfsbereitschaft" und "Kollegialität".
Und dieser liebe Kollege wunderte sich, wieso er immer bis nach 20.00 Uhr in der
Firma war, während die anderen um 16.30 ihr Bündel packten und mit einem
fröhlichen "Schönen Feierabend noch" verschwanden.
Diskutiere ich mit verschiedenen Leuten über den Aufbau ihres Gewisses, dann
bekomme ich oft ein: "So bin ich nun mal, da kann man nichts machen.". Gut war
auch mal die Aussage einer etwa 40 jährigen Bekannten, die zu mir sagte: "Ich bin in
einer Klosterschule erzogen worden..." (vor 25 Jahren war sie dort für zwei Jahre
dort) "..und so etwas hinterläßt Spuren." Na toll. Und deswegen bleibt sie, wie mein
Ex-Kollege auch, wie sie sind. Hilfsbereit und frustriert. Ich greife mir da nur noch
an den Kopf.
Doch jetzt einmal konstruktiv: Wie entsteht nun ein solches Gewissen? Ist es einfach
da? Nein.
Es entsteht aus Gewohnheit, aus penetranten Manipulationsaktionen von Eltern,
Schulen, Kirchen, Kindern, Lehrern und deiner Bereitschaft dieses Gedankengut in
dich aufzunehmen und aktiv werden zu lassen. OK als Kind hat man da nur wenig
Chancen etwas dagegen zu unternehmen. Aber später als Erwachsener?
Führen wir einmal ein Gedankenexperiment durch: Stell dir einmal vor, wie dein
Leben heute aussehen könnte, welches deine vorherrschenden Werte wären, wenn
Deutschland den 2 Weltkrieg gewonnen hätte? Lassen wir jetzt eine Bewertung
darüber außen vor. Egal wie es aussehen würde. Es wäre bestimmt komplett anders.
Oder?.
Und was würdest du dann sagen? - "Ich bin halt so. Da kann man nichts machen."
Und ich sage dir: Wenn dein Leben oder das deiner Kinder davon abhängen würde
und/oder sich die äußeren Umstände komplett ändern würden, wäre es ein Klacks für
jeden, sein Gewissen und seine inneren Werte zu ändern. Garantiert. Denn dein
Gewissen ist sowieso ständigen Veränderungen unterworfen. Es ist abhängig von
deiner Abstammung, deiner Hautfarbe, der gegend in der du lebts und vielem
anderen.
Worauf warten? Schüttel dich frei.
letzte Aktualisierung am: 23.03.01
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* EMail an EgoPower *
Die AIDS - Lüge.
Schalte ich mal den Fernseher ein, oder gehe ins Kino, sehe ich mit Sicherheit innerhalb kurzer Zeit einen Werbespot
über den Schutz vor Aids bzw.HIV. "Wieso wird dafür so viel Geld ausgegeben", frage ich mich immer.
Doch zuerst ein paar Eckdaten vom AidsZentrum des Robert-Koch Institutes.Stand 11.97
Die für unsere Betrachtungen wichtigen Daten, habe ich in ROT gekennzeichnet
HIV-Infektionen:
AIDS-Fälle:
Gesamtzahl (geschätzt) der seit Beginn
Vollständigkeit der Erfassung:
der Epidemie Infizierten:
50.000 - 60.000 Gesamtzahl der Meldungen seit 1982:
Davon als verstorben gemeldet
Verteilung nach Geschlecht:
Männer:
Frauen:
Kinder unter 13 Jahren:
Zahl der Neuinfektionen pro Jahr:
Heute wichtige Infektionswege:
Homosexuelle Kontakte bei Männern:
i.v. Drogenmißbrauch:
Heterosexuelle Kontakte:
Personen aus Pattern-II-Ländern:
Vertikale Transmission (Mutter Kind):
>85%
16.742
10.799
Verteilung nach Geschlecht:
~80% Männer:
~20% Frauen:
etwa 500 (1%) Kinder unter 13 Jahren:
89%
11%
110 (0,7%)
2.000 - 2.500 Neuerkrankungen pro Jahr:
um 1.700
~55%
~15%
~13%
~17%
Infektionswege (im letzten Jahr diagnost. Fälle):
Homosexuelle Kontakte bei Männern:
i.v. Drogengebrauch:
Heterosexuelle Kontakte:
Patienten aus Endemiegebieten (Pattern-II):
<1% Hämophile:
Bluttransfusionen und -produkte:
Vertikale Transmission (Mutter - Kind):
ohne Angabe:
52%
15%
9%
7%
2%
0%
0%
15%
(Wenn du magst, hier sind die neuen Zahlen. Stand 2000. )
Doch nun einmal zu meiner Interpretation der Daten. Es gibt 2000-2500 Neuinfektionen pro Jahr. Davon werden 13%
durch hetereosexuelle Kontakte übertragen. Das sind ca. 260-320 Infektionen durch normale sexuelle Kontakte.
Betrachten wir einmal die große Zahl der homosexuellen Übertragungen und die bei denen Drogen im Spiel sind
kommen wir auf eine erschreckend große Zahl von ca. 70%. Den Gesetzen der Logik nach müssen die normalen
Übertragungen irgendwie mit diesen Kreisen zusammen gehören. Und das sollte man wohl checken können oder?
Also 260-320 HIV-Neu-Ansteckungen pro Jahr, bei 60-80 Mio Menschen die in der BRD leben, und von denen ca.3540 Millionen sexuelle Kontakte haben. Ich glaube mein Schwein pfeifft.
Also die Wahrscheinlicheit im Straßenverker zu sterben, oder einem schweren Gewaltverbrechen zum Opfer zu fallen
ist um ein vielfaches (20-50x) höher. Und doch redet hier keine Sau davon. Hier werden keine Millionen an
Werbekosten verplempert. Kein Werbespot, keine Zeitungsanzeigen, höchstens mal ein klitzekleiner Bericht im
Fernsehen, in einer der Sensationssendungen, wegen der Einschaltquoten. Aber sonst? Hörst und siehst du nichts.
Nirgendwo.
Aber sobald das Thema SEX im Spiel ist, hat jeder etwas dazu zu sagen. Jeder warnt und malt in den schlimmsten
Farben, die Folgen auf, wenn man sich ungeschützt vergnügen will. Meiner Meinung nach herrschen hier große
negative Programmierungen und Probleme, sodaß viele den anderen auch den Spaß daran verderben wollen. Aber alles
nur unter dem Deckmäntelchen der Aufklärung und des Schutzes der Jugend. Dabei geht es hier primär um die
Vermeidung und Verunsicherung von und bei sexuellen Kontakten.
Das Schlimme an den ganzen Werbekampagnen ist, daß sie Erfolg haben. Durch die ständigen Bombadierungen mit
den Botschaften, bilden sich stark bevorzugte Nervenbahnen im Gehirn, die SEX mit UNLUST-Gefühlen verbinden.
Traurig. Die Geschlechtsorgane werden mit starken Unlust- und Angstgefühlen assoziert.
Ich will hier keineswegs die Gefahr verharmlosen. Solltest du regelmäßig zu Prostis gehen, ist es vielleicht doch ratsam
sich zu schützen, aber nicht wegen AIDS sondern wegen der anderen Krankheiten, die du dir hier einfangen kannst.
So ist z.B bei Hepatitis der Fall viel dramatischer. Hier gibt es jährlich 500.000 neue Ansteckungen und es sterben
jährlich 1500 daran. Bei den "Neuinfizierten" sind das 100-200 mal soviel (Je nach Statistik). Laß dir das mal auf der
Zunge zergehen. 100-200 MAL soviel. Und der Ansteckungsweg ist der gleiche, wenn nicht noch einfacher als im Fall
von AIDS. Vergleiche die Zahl auch einmal mit der Anzahl, der seit Beginn der Krankheit registrierten Infizierten.
Jedes Jahr stecken sich 10 mal mehr Menschen in der BRD an Hepatitis an, (die genau so tödlich ist) als alle HIVInfizierten seit Beginn des Bekanntwerdens von AIDS.
Für mich jedenfalls ist das ganze Gefasel von AIDS die größte Kampagne gegen die freie, selbstbestimmte
sexuelle Entfaltung. Wehr dich dagegen und bekämpfe diese Spießer-Mentalität, wo du nur kannst.
Wer auch einmal über den Tellerrand der allgemeinen sich moralisch aufspielenden Manipulationsindustrie,
der Medien, blicken will, für den hab ich hier einmal ein paar wirklich interessante Links zum Thema HIV und
AIDS, von einem Leser meiner Seiten.
http://www.virusmyth.com/aids/index.htm
http://aids-info.net/
http://www.selbsthilfetreff.net/heal-berlin/index.htm
Danke dafür.
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Die Hierarchie der Programme
Du hast schon gelernt, das es eine Hierarchie der Programme gibt. Mache dir klar
welche dir nützen und welche schaden. Denke darüber nach und stelle eine Werteliste
auf, wie du dich wünscht. Lese sie sooft durch wie du kannst und meditiere darüber,
wie sich diese Liste auf dein Leben auswirkt. Dein Leben ändert sich dadurch, weil
du dich mit den gewünschten Verhaltensweisen assoziierst.
Woher weist du welches Programm wichtig für dich ist?
Im NLP (das ist eine Therapieform) hat man herausgefunden, das Menschen ihre
Gedanken nach Vitalen_Ideen strukturieren. Mache legen Wichtiges im Geiste ganz
nach links und Unwichtiges nach rechts. Oder organisieren es von unten nach oben.
Oder ordnen Wichtiges in der Nähe in hellen Farben, Unwichtiges weit weg in
Schwarzweiß an. Oder sie kombinieren sie. Oder... Oder ... oder ...
Ist auch vollkommen egal. Finde dein Organisationsprinzip heraus. Kennst du es
kannst du z.B. einfach dieses Programm im Geiste durch eine Neuanordnung in der
Wertigkeit verändern.
Ein erweiterte Methode wende ich immer bei mir an. Ich gehe hierbei von der
Annahme aus, daß jeder Mensch im Prinzip genau weiß, was er will und was nicht.
Er kennt seine Werte und Wünsche. Manchmal will er diese nicht wahr haben, weil
sie gegen andere Programme verstoßen, oder sie mit einem Tabu brechen würden.
Aber wenn du einfach einmal nach innen lauscht, deine gedanklichen Worte abstellt,
oder leiser drehst, erkennst du deine Hierarchie der Programme.
Treffe ich auf ein Programm, stelle ich mir die Frage." Welche Wertigkeit besitzt
dieses Programm (Wert, Verhaltensmuster, Glaube, Regeln) auf einer Skala von 0 bis
100. (0 = Schnurzpiepegal , 100=könnte dafür Sterben) Automatisch erkenne ich in
welcher Ebene es angesiedelt ist. Ist das O.K., dann ist es O.K. Will ich es wo anders
einordnen, treffe ich einfach die Entscheidung :Dieses Programm hat nun die
Wertigkeit XXX. Danach benutze ich dann meinen Änderungsbefestigungs-Anker
und das war's.
Wie die inneren Bewertungen dein Verhalten beeinflussen!
Du hast nun schon eine Menge über Programme, Werte, Regeln und
Verhaltensweisen gelesen und auch schon gelernt, das es eine Hierarchie davon gibt.
Gegen manche kannst du leicht verstoßen und gegen andere gar nicht. Du hast schon
erfahren, das alle PGMe mit Hilfe von Vitale_Ideen gespeichert werden und diese die
Wertigkeit darstellen.
Ein Beispiel: Du willst heute abend mit deinen Kumpels mal einen drauf machen,
aber du wolltest eigentlich noch deine Steuererklärung machen. Dann überlege mal
welche Programme dabei für dich wichtig sind:
Programme: "Spaß mit Kumpels", "Steuererkl. ist schwierig", "Wenn ich mir etwas
vornehme - ziehe ich es auch durch", u.s.w
Angenommen das Programm "Was ich mir vornehme - ziehe ich auch durch" ist
eine 30-Punkte-wertige-Regel. Dann sieht die Entscheidungs-Bewertungs-Tabelle
so für dich aus.
Entscheidungstabelle
Kumpels Steuererkl.
Mit Kumpels weg gehen
+ 30
Thema Steuererklärung
- 10
Erleichterungsgefühl wenn erledigt
+ 10
PGM: "Was ich mir vornehme.."
+ 30
Ergebnis
+ 20
+ 40
... und du machst die Steuer.
Wenn das Thema Steuererklärung aber nun ein 40-Punkte-Unlustfaktor besitzt, dann
gehst du lieber mit den Kumpels oder ??
Normalerweise laufen diese Berechnungen bei jeder Entscheidung automatisch
(teilweise auch unbewußt) ab. Dabei wird jedes kleine popelige Progrämmchen in dir
mit bewertet. Auch Vorstellungen und "Was würde passieren - Erwartungen"
rechnest du automatisch mit ein.
Das Ganze funktioniert auch bei den bewertenden Programmen. Zum Beispiel hast
du das Programm, "Leute mit viel Geld haben einen schlechten Charakter". Glaubst
du, das du jemals ohne Schuldgefühle schwer reich sein könntest? Ich bezweifele
das.
Die bewertenden Programme können nicht gelöscht, sondern in der Wertigkeit weit
herabgesetzt werden. Ermittele in welcher Höhe (0-100) das Programm angesiedelt
ist. Überlege in welcher Wertigkeit das Programm besser angesiedelt wäre und
welche Auswirkungen dies auf dein Leben hat. Meditiere darüber und spiele in
Gedanke durch, wie du dich mit dem geänderten Werten verhalten wirst. Führe diese
Überlegungen in allen sinnspezifischen Einzelheiten durch. Kommst du dann in die
Situation verhältst du dich deinen neuen Werten entsprechend richtig. Automatisch,
da du es in Gedanken ja schon erlebt hast.
Damit du auch einmal etwas aktiv tun kannst, hier eine alphabetische Liste der
Werte. Versuche einmal deine persönliche Hierarchie herauszufinden. Ist keine
leichte Aufgabe.
Achtung
Aktivität
Altruismus
Anerkennung
Ausgeglichenheit
Bildung
Charisma
Demokratie
Distanz
Disziplin
Ehre
Ehrlichkeit
Einfluß
Erfolg
Familie
Freiheit
Freude
Freundschaft
Frieden
Gastlichkeit
gehobener Lebensstil
Gerechtigkeit
Geschmack
Geselligkeit
Gesundheit
Glaube
Gleichheit
Glück
gute Laune
Harmonie
Heiterkeit
Herkunft
Höflichkeit
Identität
Individualismus
Jungfräulichkeit
Kameradschaft
Klugheit
Kompetenz
Kreativität
Lässigkeit
Liebe
Macht
Menschlichkeit
Mitgefühl
Mut
Nachkommen
Nachsicht
Nähe
Natur
Objektivität
Offenheit
Ordnung
Persönlichkeit
Pflichtbewußtsein
Phantasie
Pracht
Pragmatismus
Pünktlichkeit
Rechtmäßigkeit
Redegewandtheit
Reichtum
Ruhe
Ruhm
Sauberkeit
Selbstverwirklichung
Sexualität
Sicherheit
Sparsamkeit
Stärke
Tapferkeit
Tatkraft
Toleranz
Treue
Überlegenheit
Überzeugung
Umweltschutz
Unabhängigkeit
Unparteilichkeit
Verantwortung
Vergnügen
Vernunft
Vertrauen
Wahrheit
Wechsel
Weisheit
Weitblick
Zärtlichkeit
Zeitlosigkeit
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Der Angstgegener
Den Begriff des "Angstgegners" gebraucht man im Sport, wenn ein Spieler gegen
einen bestimmten Gegner fortwährend verliert, obwohl beide eine vergleichbare
Spielstärke besitzen. Der unterlegene verliert nicht aufgrund geringeren Könnens,
sondern infolge einer mentalen Blockade, die ihn schlechter spielen lässt als
gewöhnlich.
Auch im Berufsleben gibt es Mensehen1 deren Gegenwart ein Gefühl von
Gehemmtsein und Unsicherheit auslöst. Meistens geht diese "Angstgegnerschaft" auf
nur ein oder zwei Begebenheiten zurück, in denen eine solche Person tatsächlich
überlegen war, oder als überlegen empfunden wurde. Aber die Intensität dieser
Erfahrung(en) führt zu einer Übergeneralisierung und damit zu dem Gefühl, diesem
Menschen grundsätzlich unterlegen zu sein. Um die typischen Streßsymptome
auszulösen, reicht häufig allein der Gedanke an die Person (sie muß nicht einmal
physisch anwesend sein) schon aus. Diese innere Vorstellung ist es auch, welche die
mentale Blockade auslöst, wenn man real auf seinen ,,Angstgegner" trifft. Solche
inneren Bilder geben in der Regel die Wirklichkeit verzerrt wieder. So wird ein
Angstgegner im Inneren größer als in der Realität und oberhalb der Sehachse
gesehen, so dass man zu ihm oder ihr ,,aufschauen" muss. Das löst ein Gefühl von
Bedrohung und Unterlegenheit aus und verursacht damit den ressourcearmen
Zustand. Mit der entsprechenden Technik ist es möglich, diese "vitalen Ideen Attribute" zu verändern.
Das innere Bild wird verkleinert, nach unten geschoben und damit die mentale
Blockade gelöst. Wenn dies geschehen ist, schrumpft der ehemals übermächtige
Angstgegner zurück auf seine reale Größe. Der ehemals gefürchteten Person steht
man wieder ebenbürtig gegenüber
Eine interessante Tatsache in diesem Zusammenhang ist, dass die Größe, mit der
andere Menschen im Inneren abgebildet werden, nicht willkürlich gewählt wird. In
psychologischen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass Führungskräfte ihre
Angestellten oftmals kleiner einschätzen, als diese tatsächlich sind. Untergebene
dagegen schätzen ihre Vorgesetzten häufig zu groß ein. Die subjektive "Größe", die
man einem Menschen innerlich zuschreibt, hat demnach eine tiefere psychologische
Bedeutung.
Eine häufig gestellte Frage ist, ob die positive Veränderung auch dann standhält,
wenn man dem ehemaligen Angstgegner wieder in der Realität gegenübersteht. Dort
kann man ihn schließlich "nicht kleiner machen". Dies ist natürlich richtig, aber die
mentale Blockade wurde zuvor ja auch nicht ausgelöst, indem der andere real
"anschwoll", sondern durch eine Verzerrung der Vorstellung. Indem diese bildliche
Verzerrung nun rückgängig gemacht wird, löst sich auch die zuvor empfundene
Angst und macht wieder Platz für den ressourcevollen Zustand, in dem du deine
Fähigkeiten voll ausschöpfen kannst.
...ein leicht umgeschriebener Artikel aus irgend einem NLP Buch
letzte Aktualisierung am: 12.03.01
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* EMail an EgoPower *
Besitze doppelt, was dir wichtig ist
Eigentlich braucht man zu der Aussage nichts hinzuzufügen. Es ist sonnenklar: Hast
du um etwas Angst, das du besitzt, so wirst du dadurch angreifbar und manipulierbar.
Um dich nicht mit der Verlustangst erpressen zu können bieten sich zwei
Möglichkeiten an. Die erste: "Sei bereit zu verzichten", wie ich es schon in dem
Erpressungs-Kapitel darlegte. Die andere Methode ist, alles was dir wirklich
wichtig ist, (heimlich) doppelt zu besitzen.
Und ZACK, lachst du dich über den anderen kaputt, der dich hereinlegen will.
letzte Aktualisierung am: 05.03.01
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* EMail an EgoPower *
Das atheistische Manifest
externer Artikel
Vorwort
Mehr als ein Jahr hatte ich gezögert, das hier zu schreiben. Entweder fehlte gerade
die Zeit oder die richtigen Gedanken. Das Entscheidende aber war: Ich habe überlegt,
ob die Christen das wirklich verdient haben. Ich bin christlich erzogen, mit
Tischgebet und Kindergottesdienst, bis zur Konfirmation und auch danach ließ ich
mich in der evangelischen Jugend regelmäßig blicken. Was soll ich sagen: Da sind
viele nette Menschen, mit denen man Spass haben kann. Ich glaube zwar nicht, daß
gläubige Menschen unbedingt weniger egoistisch sind als Ungläubige, aber sie haben
ja einen überwachenden Gott im Nacken und wollen es ja nur ungern riskieren, daß
sie nicht in den Himmel kommen, daher müssen sie sich zumindest scheinbar
sozialverträglich verhalten. Die Kirche ist zudem ein Zufluchtstätte für jedermann,
der es halt braucht, anderswo gescheiterte, psychisch labile oder einfach Leute, die
sich treffen wollen. Alles in allem schien und scheint mir der Laden sozial sinnvoll.
Aber dann dachte ich an die theologischen Ängstigungsstrategien, die Drohung an
jedermann mit der Hölle auf ewig, wenn er sich nicht bekehrt und ich dachte an die
Rolle der Kirche in der Geschichte; an Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, heilige
Inquisition mit Folter und Mord, also an das Töten im Namen Gottes. Durch ihre
blinde Staatsgefolgschaft wurde aus der Kirche "der größte und unansehnlichste
Mitläufer der Menschheitsgeschichte." (Rolf Winter) Sie kam sogar mit dem
Naziregime klar und es gab wohl kaum einen Krieg, in dem die Kirche nicht den
Soldaten Gottes Segen zugesprochen hätte - natürlich auf beiden Seiten der
Kriegsparteien. Und auch Militärseelsorger gibt es, so als hätten sie das 5. Gebot
nicht kapiert: "Du sollst nicht töten, außer im Krieg."
So schreibe ich es jetzt doch noch auf...
1. Glaubhafter Gott ?
1.1 Einleitung
Die Bibel, das "Buch der Bücher", hat viele Jahrhunderte und Jahrtausende das
menschliche Denken beeinflußt und bestimmt, sogar die führende Wissenschaft
arrangierte sich ganz prächtig mit ihr bis zur Zeit der Renaissance mit Kopernikus,
Kepler, Galilei und dem Einsetzen der Bibelkritik. Aber daß sogar die "denkende"
Elite die Bibelinhalte akzeptierte, ist unglaublich, denn die Bibel steckt voll von
Ungereimtheiten und inneren Widersprüchen, die einem bei kritischem Lesen selbst
dann sofort auffallen, wenn man nur ein paar zentrale und bekannte Geschichten
betrachtet.
Häufig kommen diese Geschichten aus den Büchern Mose, z.B. die
Schöpfungsgeschichte, der Sündenfall und die Sintflut. Besonders hier lassen sich
bequem Fehler und Ungereimtheiten aufdecken. Wer jetzt meint, daß es gar nicht auf
die alten Bücher von Mose ankommt, sondern auf das Neue Testament mit Jesus und
seinen Verheißungen, liegt falsch. Allein das Buch Mose ist in den 17 Büchern des
neuen Testaments 60 mal zitiert, und Jesus selbst hat betont, daß das Vertrauen in die
Schriften des Mose sogar zwingend erforderlich ist, wenn man an ihn glaubt. So sagt
er in Johannes 5, 46-47: "Wenn ihr Mose glaubt, dann glaubt auch mir, denn er hat
von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr
meinen Worten glauben?"
Es ist also offensichtlich, daß die Bücher Mose die Basis der christlichen Religion
darstellen und daß alles andere auch ins Wanken gerät, wenn man Mose erfolgreich
angreifen kann. Im ersten Teil soll nun auf Widersprüche besonders in diesen
Büchern hingewiesen werden.
1.2 Reihenfolge
Es fängt schon ganz böse an mit der Schöpfungsgeschichte. Im ersten Buch Mose 1,1
- 2,4a steht sie, sechs Tage und ein Ruhetag. Demnach machte Gott zuerst Tag und
Nacht, dann Land und Meer, Pflanzen und Bäume, Sterne, Sonne und Mond, Vögel
und Fische, Landtiere und zuletzt den Menschen (6.Tag).
Im Folgenden (1.Mose 2,4b-19) wird nun fortgefahren, indem genauer erklärt wird,
wie Adam und Eva erschaffen werden. Nun lesen wir folgendes, 1.Mose 2:
V.5 Und alle Sträucher waren noch nicht auf Erden und all das Kraut auf dem Felde
war noch nicht gewachsen...
V.7 Da machte Gott der Herr den Menschen...
Offensichtlich ist hier nicht die Reihenfolge vom Anfang beibehalten worden, denn
dort wurde der Mensch erst nach den Pflanzen erschaffen.
Und an einer zweiten Stelle bekommen wir den Eindruck, als wenn mit der
Reihenfolge etwas nicht stimmt. Im 1.Mose 2,19 steht:
Und Gott der Herr machte aus Erde all die Tiere auf dem Felde und all die Vögel
unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte,
denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollten sie heißen.
Scheinbar war jetzt der Mensch schon da, als Gott die Tiere machte.
1.3 Sonne erst am 4. Tag
Inhaltlich paßt die Geschichte von der Schöpfung natürlich auch nicht in das heutige
Weltbild. Da macht Gott am ersten Tag die Scheidung von Hell und dunkel, von Tag
und Nacht, aber die Sonne gibt es ja erst ab dem vierten Tag. Auch laienhafte
Himmelsmechaniker können sich leicht klarmachen, daß der Zustand "hell" nicht
ganz unwesentlich von der Sonne beeinflußt wird.
1.4 Evolutionskonform ?
Laut Bibel entstanden die Vögel vor den Landtieren, nach der Evolutionslehre haben
sich die Vögel aus den Landtieren entwickelt. Hier kriegen auch diejenigen
Probleme, die mit den Versen "Für dich sind tausend Jahre wie ein Tag" (Psalm 90,4)
und "...ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag (2.
Petrus 3,8) das Bibelzeugnis erhalten wollen und trotzdem zeitgemäß an Evolution
glauben. Wer genau nachliest, merkt, daß in der Schöpfungsgeschichte tatsächlich
Tage gemeint sein müssen; es ist ganz klar: Die Schöpfungsgeschichte der Bibel ist
nicht mit Evolution vereinbar.
1.5 Weltbild
Natürlich erkennt man auch das andere Weltbild, welches die Menschen in der
damaligen Zeit hatten, in der Schöpfungsgeschichte wieder. So ist die Rede von einer
"Feste", an der die Sterne festgemacht wurden, um uns zu leuchten.
Bis in die Zeit der Renaissance (Blütezeit:15-16. Jh.) war dieses Weltmodell aktuell,
wo die Erde in der Mitte von Mond, Sonne, Planeten und Sternen war und von diesen
Himmelskörpern in ihren kristallinen Sphären umkreist wurde. Aristoteles und
Claudius Ptolemäus gaben den "wissenschaftlichen" Anstrich zu diesem
geozentrischen Weltmodell.
Auch in der Offenbarung zeigt sich das verkehrte Weltbild: "...und die Sterne des
Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von
starkem Wind bewegt wird." (Offenbarung 6,13). Dem liegt eine völlig falsche
Vorstellung von der Größe der so klein aussehenden Sterne zugrunde. So ein kleiner
Stern hat auch gut und gerne mal die millionenfache Masse der Erde, er kann also
nicht mal eben auf die Erde plumpsen. Klar, man kann sagen, daß die Bibelschreiber
Ausdrücke wie "Asteroid" oder "Meteor" nicht kannten und einfach Stern schrieben,
aber es lehnt sich einfach zu sehr an dieses Weltbild an, an diese Feste, an der die
Sterne befestigt sind, als daß man davon ausgehen kann, daß tatsächlich nicht die
Sterne gemeint sind.
Man dachte ja auch, daß unter der Erde die Hölle ist und oben, über dem
Vogelhimmel, über den Mond-, Sonnen-, Planeten- und Sternsphären, daß dort Gott
auf einem goldenen Thron sitzt und alles überwacht. Ganz nebenbei, daher heißt es
"Himmel", weil man Gottes Aufenthaltsort oben vermutete und darum schaut man zu
Gott auf und darum senken Christen erfürchtig den Kopf beim Gebet, Gott schaut ja
auf sie hinab. Und aus demselben Grund haben die Menschen früher Brandopfer am
Altar geräuchert, weil sie glaubten, daß Gott das gerne riecht und sich freut, wenn der
Rauch nach oben zum Himmel steigt.
Jedenfalls wollten die Menschen einen Turm bauen, bis oben in den Himmel zu Gott:
Der Turmbau zu Babel (1.Mose 11). Gott fühlte sich natürlich unheimlich bedroht,
also ließ er sie viele Sprachen sprechen und zerstreute sie in alle Länder, so daß sie
aufhören mußten, an dem Turm weiterzubauen. Klar, wenn man denkt, man könnte
einen Turm bauen, "der an den Himmel reicht", dann muß Gott natürlich aufpassen.
Da haben sich die Bibelschreiber wohl gedacht, sie müßten erklären, woher die
verschiedenen Sprachen in der Welt kommen und sich diese Geschichte ausgedacht.
Wenn im späten 20. Jahrhundert Raketen zum Mars oder sonstwohin fliegen in
Richtung Gott, und wenn die Menschen Gott damit herausfordern (englisch:
challenge), dann läßt er diese nur noch ganz selten explodieren.
1.6 Sternenalter
Wenn man die Aussagen der Bibel ernst nimmt, dann kann man sich ein Alter des
Universums und der Erde von 6000-8000 Jahren errechnen. Nur nebenbei sei
bemerkt, daß das selbstverständlich auch nicht mit den 4,6 Milliarden Jahren Erdalter
zusammenpaßt, von denen Geologen heute ausgehen oder den 10-20 Milliarden
Jahren Alter, die Wisseschaftler für das Universum schätzen.
Wie soll man sich erklären, daß wir hier hier Licht von Sternen sehen können, die
Millionen von Lichtjahren entfernt sind. Diese Strahlen bzw Teilchen/Photonen sind
vor Millionen von Jahren von diesen Sternen abgestrahlt worden, demnach müssen
die Sterne auch schon solange existieren, denn wir sehen sie ja. Wenn die Bibel recht
hätte, dann würden wir nur die Sterne im Umkreis von 6-8 tausend Lichtjahren sehen
und das sind nicht viele.
Gut, man kann sich mit der Erklärung trösten, daß Gott fertige Dinge macht und
wenn er schon die riesigen Sterne schaffen kann, dann macht er eben auch noch die
ganzen Photonen, die kreuz und quer im Weltall herumfliegen und uns glauben
lassen, daß das alles schon viel länger dagewesen sein muß. Aber warum auch nicht ?
Adam konnte ja auch mit Gott reden, der ihn gerade geschaffen hatte, obwohl er noch
nie zuvor mit irgendwem kommuniziert hatte; er mußte sogar die ganze Tierwelt
benennen. Gott hat also gleich ein ausgebildetes Sprachzentrum mitgeschaffen,
wahrscheinlich war Adam auch schon erwachsen.
1.7 Inzucht
Nachdem Gott nun Adam aus einem Klumpen Dreck und Eva aus einer krummen
Rippe geschaffen hat, ist es interessant zu überlegen, wie sich deren Nachkommen
(Kain, dann Henoch, Irad, Mehujael, Methuschael und Lamech) fortgepflanzt haben.
Adam und Eva waren die ersten und einzigen Menschen, wie es bestätigt wird in
1.Mose 3,20 : "Und Adam nannte sein Weib Eva, denn sie wurde die Mutter aller, die
da leben." Die Nachkommen von Adam und Eva hätten schon übel Inzucht betreiben
müssen, wenn sie ihre Art erhalten und sich vermehren wollten.
Das gleiche Problem der Inzucht ergibt sich auch wieder nach dem Landen der Arche
Noah: Von vielen Tieren waren jeweils nur 2 Stück mit, Männchen und Weibchen,
die "sauberen" Tiere waren zu siebt und auch das ist kein ausreichend großer Genpool. Von den Menschen waren auch nur acht Leute mit, Noahs Familie. Man sollte
sich besser nicht vorstellen, was die für unappetitliche Sachen gemacht haben,
nachdem sie am Altar gedankt haben und den Regenbogen bewundert hatten, das
Zeichen Gottes für das Bündnis mit den Menschen, gleich nachdem er alle bis auf
sieben ersäuft hatte. Sofern die Bibel die Wahrheit sagt, war Noahs Anhang
jedenfalls ein ganz schön perverser Haufen. Nur gut, daß die Kinder nicht behindert
zur Welt kamen. Inzucht wird übrigens in der Bibel als Hurerei und Todsünde
bezeichnet.
1.8 Arche und Sintflut
Kommen wir nun zur lächerlichste, unglaubwürdigsten Geschichte der Bibel, die mir
bekannt ist: die Sintflut und die Arche Noah (1. Mose 6-10).
Es steht genau beschrieben, wie groß, breit und hoch die Arche gewesen sein soll,
nämlich 300 Ellen lang, 30 hoch und 50 breit. Je nachdem, mit wieviel cm eine Elle
exakt bemessen wird (in Deutschland gab es über 100 verschiedene Ellenmaße),
variiert die Größe, aber wir gehen einmal von 137 Metern Länge aus und einer
Tonnage von 13900 BRT (eine BruttoRegisterTonne = 2,8 Kubikmeter). Es hatte drei
Ebenen und war von innen und außen mit Pech (Teer) verpicht. Als die Bibel
geschrieben wurde, war das wohl eine unglaubliche Größe; es gab bis zum Jahre
1882 kein größeres Schiff. Von der Länge her ist die Arche etwa so groß wie das
Traumschiff, die "Berlin".
Nun wurden auf das Schiff je zwei Tiere von jeder Tierart gebracht, von den
sauberen sogar sieben, auch Vögel und man muß sich das klar machen: es gibt
weltweit 1,25 Millionen bekannte noch lebende Tierarten. Ein guter Teil sind Fische
und andere Unterwassertiere, aber das macht es auch nicht viel besser. Jetzt muß das
noch mit sieben multipliziert werden für jeden Vogel und "saubere Tier", sonst mal
zwei, und diese Tiere kommen aus verschiedenen Klimazonen, werden aber in eine
Arche gesteckt. Um mal ein paar Beispiele zu nennen: Elefanten, Walrosse,
Krokodile, Papageien, Tiger, Löwen, Eisbären, Grizzlys, Nashörner, Nilpferde und
Schlangen und die anderen paarhunderttausend Arten auf ein Schiff, das heute
weniger als tausend Menschen auf einer zweiwöchigen Kreuzfahrt Platz bietet. Es ist
natürlich stockdunkel drin, sonst kommt ja Wasser durch, eine Lüftung gibt es nicht
und von Gassi kann keine Rede sein. Man muß nicht genau nachrechnen, um mit
Sicherheit sagen zu können, daß die gesamte Tierwelt nicht in dieses Schiff paßt und
schon gar nicht darin überleben kann. Dies allein reicht, um die Arche Noah zu einer
ausgedachten Geschichte zu erklären, aber es gibt noch mehr:
Die meisten der heute bekannten Arten lebt nicht in der Nähe des Berg Ararat,
sondern in den tropischen Regenwäldern in Zentralafrika und - im Amazonasgebiet.
Gott gebot also allen Tieren, zur Arche zu kommen; Noah hätte die Tiere auch
unmöglich einsammeln können, denn er hatte keine Ahnung, daß Amerika überhaupt
existiert und er kannte sicher auch nicht nur ein einziges Prozent der verschiedenen
Tierarten. Wahrscheinlich sind die Tiere mal eben über den Atlantik geschwommen,
während die Eisbären und Pinguine sich durch die Nordsee gekämpft haben, um dann
zu Fuß weiter in die Wüstengebiete vorzudringen. Genau Mose, erzähl mir mehr !
Man kann guten Gewissens sagen, daß das kompletter Blödsinn ist und nicht mehr
als eine Kindergeschichte.
Es geht weiter: Laut Bibel hat es 40 Tage und Nächte geregnet, nach hundertfünfzig
Tagen begann das Wasser zu sinken und erst nach 371 Tagen verließ Noah die
Arche, nach über einem Jahr (!), und dann ließ er erst die Tiere hinaus. Wohlgemerkt,
die Tiere, deren gewürfeltes Fleisch nicht mal mit der Presse in das Schiffchen
passen würde, sollen ein Jahr lang in dem schwarzen Loch ohne Tageslicht und ohne
Bewegungsmöglichkeit überleben, man denke an Seuchen und ähnliches.
Und es wird noch besser: Was sollen all die Tiere ein Jahr lang gefressen haben?
Jegliches Obst bzw Grünzeug ist natürlich total ungeeignet, weil es nach kürzester
Zeit verschimmelt. Einige Tiere und die Menschen kann man ja vielleicht irgendwie,
vielleicht mit Korn, über die Zeit retten, obwohl ihnen nach einiger Zeit sämtliche
Zähne wegen Vitaminmangel augefallen sein müssen (Skorbut), aber was sollen die
anderen Tiere fressen, besonders die Fleischfresser? Nahrungskette ???
Wenn man weiter darüber nachdenkt, findet man noch viele weitere Sachen, die nicht
funktionieren, aber dabei soll es bleiben. Jedenfalls ist ganz klar: Die Arche Noah hat
so niemals existiert. An dieser Stelle seien noch einmal die Verse widerholt, die Jesus
sagt in Johannes 5, 46-47: "Wenn ihr Mose glaubt, dann glaubt auch mir, denn er hat
von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr
meinen Worten glauben?" Mit Verlaub, ich glaube Mose kein Wort. Im Sinne von
"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht", könnte man anhand dieser Geschichte
allein die gesamte christliche Religion verwerfen.
Kleiner Seitenhieb: Vielleicht kann man die Geschichte von der Arche Noah wieder
glaubhaft machen, wenn man im 6. Buch Mose 6 Vers 6 nachliest. Dort steht gleich
nach dem Satz "Die Bibel ist ein beliebig manipulierbares Buch" der Satz, der alles
wieder umwirft: "Eine Elle sind tausend Kilometer und tausend Kilometer sind eine
Elle." So, dann passen die Tiere doch hinein.
1.9 Warum mußte Jesus sterben?
Aber auch zum neuen Testament sollen noch ein paar Worte gesagt werden. Im
Konfirmandenunterricht habe ich gelernt, wie das funktioniert: Durch Sünden sind
wir schuldig vor Gott, von ihm getrennt und müßten eigentlich alle in der Hölle
schmoren. Aber weil Gott uns so sehr liebhat, hat er seinen einzigen Sohn zu uns
heruntergeschickt, der dann für all unsere Sünden stellvertretend gestorben ist und
damit den Sund, die Trennung überwunden und uns errettet hat.
Ich möchte mich nicht lange damit aufhalten, darauf hinzuweisen, daß ein ewiger
Gott sich nicht fortzupflanzen braucht und daß der Tod des einzigen Sohnes nur
symbolisch gemeint sein kann für irgendein Opfer, denn der erste Sohn war in der
Kultur der Bibelschreiber etwas ganz besonderes, dazu war es auch noch der
einzige...
Aber warum mußte Jesus jetzt sterben? Wenn uns dieser allmächtige Gott vergeben
will, dann kann er es doch auch tun, ohne daß dafür jemand sterben muß. Oder gibt
es Gesetze für Götter, die besagen, daß jeder Gott seinen Geschöpfen die Sünden nur
dann vergeben darf, wenn er etwas opfert? "Gottsein heute", der Wegweiser für
Götter oder GG für Gott-gesetz? Nicht so ganz, nicht wahr? Jesus ist also total
unnötig gestorben.
Auch wird es viel zuviel hochgespielt, daß Jesus für uns am Kreuz gestorben ist,
denn schließlich muß jeder Mensch auch einmal sterben, ohne das Gefühl, damit die
Menschheit zu retten und angebetet zu werden. Den Tod, den Jesus am Marterpfahl
erlitt, mußten die Beiden an den Nachbarkreuzen auch erleiden und die Männer am
Marterpfahl in Nordamerika, deren Tod möglichst lange in die Länge gezogen wurde,
damit sie mehr leiden, ist bestimmt nicht angenehmer als der von Jesus. Der
Unterschied ist nur, daß Jesus sicher wußte, wo er hinkommt, nämlich in den Himmel
und dieses gute Gefühl hat kein Mensch.
Zu der Zeit, als die Bibel geschrieben wurde, haben die Menschen symbolisch ihre
Sünden auf einen Ziegenbock übertragen und diesen in die Wüste gejagt. Dadurch
glaubten sie, wieder rein zu werden und Jesus ist offensichtlich ein Sündenbock nach
diesem Muster. Analog dazu hat man bei Scientology Blechdosen, auf die man seine
schlechten Erlebnisse ableden kann...
1.10 Fazit
Wenn ein Gott von mir verlangt, daß ich an ihn glaube, ihn anbete ohne Sicherheit,
daß er auch wirklich da ist, wenn er verlangt, daß ich ihm mein Leben widme, dann
muß er mir schon etwas anbieten, was ein wenig durchdachter ist und nicht auf so
wackeligen Beinen steht wie die christliche Religion. Mit sowas braucht mir
jedenfalls keiner zu kommen, das reicht nicht ganz, um mich zu überzeugen.
Das soll es im ersten Teil gewesen sein, obwohl es natürlich noch mehr
Ungereimtheiten in Bibeltexten gibt.
2. Gerechter Gott?
2.1 Einleitung
Im zweiten Teil soll es darum gehen, ob dieser Gott, wenn es ihn denn
bezweifelterweise doch gibt, überhaupt ein gerechter Gott ist, dem man sich
anschließen sollte. Es wird weiter hinterfragt, aber auf einer anderen Ebene.
2.2 Sündenfall
Betrachten wir nun den Zustand im Garten Eden (1.Mose 3), überall Bäume, Wasser
und Früchte, auch große kostbare Goldminen, eben so, wie sich ein bibelschreibender
Wüstenbewohner das Paradies vorstellt. Was hat sich Gott dabei gedacht, einen
Baum hinzustellen in die Mitte des Gartens und Adam und Eva zu verbieten, von
ebendiesem Baum zu essen? Gott hat die Menschen mit Neugierde geschaffen, es
war also ganz klar, daß sie von dem Baum essen und trotzdem hat Gott sie durch
aufstellen dieses Baumes versucht. Ach so, ich vergaß, das Böse ist ja immer der
Teufel, in dem Fall in Gestalt einer redenden Schlange (Natürlich!), die Eva
aufforderte, von dem Baum zu essen.
Jetzt könnte man fragen, ob es gerecht ist, für dieses Vergehen, also für das Essen
von einem extra zur Versuchung aufgestellten Baumes, die gesamte Menschheit bis
in die Ewigkeit zu verfluchen. Zu Adam sagt Gott: "...verflucht sei dein Acker um
deinetwillen. Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und
Disteln soll er dir tragen und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße
deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest..." Und ist
es gerecht, nicht nur die Täter zu bestrafen für dieses ach so grausame Verbrechen,
sondern auch deren Nachkommen aller Generationen die je kommen? Ganz klar ist
das Sippenhaftung, die auch im dritten Reich praktiziert wurde. Von wegen gerechter
Gott: Ich halte das für äußerst ungerecht.
2.3 Sippenhaftung
Wie gerecht ist es, wenn dieser Gott rund 15.000 Menschen aus dem Volk Israel
tötet, weil diese nicht weiter mit Mose in der Wüste herumirren wollten, sondern
lieber zurück in die ägyptische Gefangenschaft wollten (2.Mose 16, 41-50)? Und
wenn dieser Gott Frauen und Kinder, die ganze Familie des Aufrührers Korah tötet
(ca. 250 Menschen), um diesen dafür zu bestrafen, daß er nicht Mose folgen will
(4.Mose 16)? Sippenhaftung?
In den Geschichten im alten Testament ist Gott sowieso grundsätzlich nur für das
Volk Israel ein guter Gott, den anderen Völkern brachte er ausschließlich Verderben,
z.B. als er die Mauern von Jericho einstürzen ließ.
Noch eine Bibelgeschichte, leider ohne Textstelle: Da war ein Priester, der aus dem
Gotteshaus silberne und goldene Pokale mitgehen ließ und zuhause seine Familie
daraus trinken ließ. Daraufhin tötete Gott seinen kompletten Anhang, der über 1000
Leute zählte für ein Verbrechen, das sie nicht begangen hatten. Gott der Liebe oder
einfach ein Tyrann?
Gott handelt aber nicht nur so, daß er die Angehörigen für Verbrechen mitbestraft, er
droht auch ganz offen damit. Mitten zwischen den 10 Geboten steht es (2.Mose
20,5): "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Bete sie nicht an und diene
ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der
Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied der Kinder derer, die mich hassen."
2.4 Weinberg
Kennen Sie das Gleichnis von den Weinbergarbeitern (Matthäus 20, 1-16) ? Einige
der Arbeiter arbeiten den ganzen Tag, 12 Stunden, aber andere fangen erst an, als
schon elf Stunden vorüber waren. Er gibt aber allen den gleichen Lohn, einen
Silbergroschen, wie er es mit den ersten Arbeitern ausgemacht hatten, obwohl
manche nur eine einzige Stunde gearbeitet hatten. Der Herr achtet darauf, daß die
Ganztagsarbeiter wissen, daß sie gleich entlohnt werden wie alle anderen: "Ruf die
Arbeiter her und gib ihnen den Lohn und fange an bei den letzten bis zu den ersten."
Diese Ungerechtigkeit fällt den Arbeitern natürlich auf und sie beschweren sich bei
dem Herrn darüber. Der Herr sagt: "Habe ich nicht die Macht zu tun, was ich will,
mit dem, was mein ist?" Man muß sich klar machen, daß dies ein Gleichnis ist. Gott
meint also, er kann mit uns Menschen machen, was er will, denn er hat uns ja
geschaffen; wir haben gar nichts zu sagen, wenn der Über-gott etwas bestimmt und
uns vorgibt, wo es langgeht. Na danke!
Ist die gleiche Entlohnung also gerecht? Fast so gerecht wie Sozialismus, Christen
würden sagen: "Das ist Gottes Gerechtigkeit". Oder: "Das können wir Menschen mit
unseren beschränkten Gehirnen gar nicht verstehen, wie weise der Herr ist."
2.5 Wie Gott die Frau wollte
Das Bild der Frau, das die Bibel uns zeigt, ist heutzutage auch kaum mehr haltbar. Da
ich auch gerne 'mal über Frauenwitze lache, sind solche Bibelstellen natürlich
gefundenes Fressen, aber das hindert mich nicht daran, es der christlichen Religion
negativ anzurechnen, zumal ich die Frauenwitze kein Stück ernst meine oder nehme.
Hier also ein paar ausgewählte Leckerbissen:
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Ich lobe euch, weil ihr in allen Stücken an mich denkt und an den
Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch gegeben habe.
Ich lasse euch aber wissen, daß Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der
Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.
Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem
Haupt, der schändet sein Haupt.
Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die
schändet ihr Haupt, es ist gerade so, als wäre sie geschoren.(...)
Der Mann ist Gottes Bild und Abglanz, die Frau aber ist des Mannes
Abglanz.
Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann.
Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um
des Mannes willen.
Deshalb soll die Frau einen Schleier auf dem Haupt haben um der Engel
willen. (...)Das Haar ist ihr als Schleier gegeben (1.Korinther 11)
So will ich nun, (...) daß die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken
mit Anstand und Zucht, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder
kostbarem Gewand.
Sondern, wie sich´s ziemt für Frauen, (...) mit guten Werken.
Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung.
Einer Frau gestatte ich es nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie über
den Mann Herr sei, sondern sie sei still.
denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. 14Und Adam wurde nicht
verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen. 15Sie wird
aber selig werden dadurch, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie bleiben
mit Besonnenheit im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung. (1.
Timotheus 2)
Und Gott der Herr sprach zum Weibe: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn
du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein
Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein.
Und zum Manne sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deines
Weibes,(...) verflucht sei dein Acker um deinetwillen. (1.Mose 3)
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Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch die,
die nicht an das Wort glauben, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte
gewonnen werden,
wenn sie sehen, wie ihr in Reinheit und Gottesfurcht lebt.
Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein, wie Haarflechten, goldene Ketten
oder prächtige Kleider. (...)
Desgleichen, ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt
dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. (1.Petrus 3)
2.6 Sintflut
Dann die Geschichte mit der Sintflut:
Stellen wir uns eine Mutter von z.B. 6 Kindern vor, die diese großzieht und ernährt.
Aber nach ein paar Jahren setzt sie alle vor die Tür, weil sie von den Süßigkeiten
genascht haben und das gar nicht durften. Fünf der Kinder denken im späteren Leben
nicht daran, ihre Mutter zu besuchen und ihr Dank zu zollen dafür, daß sie leben.
Stattdessen missachten die Kinder auch noch die Dinge, die die Mutter sie gelehrt
hatte und lebten ihr Leben so, wie sie gerade Lust hatten, ohne darauf zu achten, wie
die Mutter sie gern leben gesehen hätte.
Die Mutter ärgert sich darüber und bereut, überhaupt Kinder zur Welt gebracht zu
haben. Nur ein Sohn von den sechs Kindern ist nach ihrem Geschmack, denn der
besucht sie auch öfters. Aber über die anderen ärgert sie sich so dermaßen, daß sie
beschließt, alle umzubringen. Sie lädt alle zu sich nach Hause ein und sperrt sie in
das Badezimmer ein, versperrt Tür und Fenster, damit sie keine Möglichkeit haben,
herauszukommen und zu entkommen. Dann läßt sie Gas aus der Dusche und dem
Wasserhahn strömen, bis alle ihre Kinder qualvoll ersticken. Alle bis auf ihren
Lieblingssohn, denn dem hat sie unauffällig eine Gasmaske zugeschoben.
So, was sagen Sie, ist das eine gute und gerechte, liebende Mutter?
Zugegeben ein etwas harter Vergleich mit den Duschen, aber letztendlich hat Gott bei
der Sintflut auch nichts anderes gemacht als "den Hahn aufgedreht" aus religiösen
Gründen. Im Gegensatz zu den Massenmördern von Auschwitz tat es Gott aber nicht
auf Befehl, sondern aus voller Überzeugung.
2.7 Knackige Bibelverse
... wurden nicht in dieses Dokument mit aufgenommen....
2.8 Fazit
Ist dieser Gott also ein gerechter? Nein, er ist ein Tyrann und ich möchte nicht zu
seinen Jüngern gezählt werden, genauso wie ich nicht zu den Anhängern eines
faschistischen Naziführers gezählt werden will. Ich bin einfach ein zu guter Mensch,
um auf diesen Opportunisten-zug in Richtung Paradies aufzuspringen.
3. Gott?
3.1 Evolution einfach so?
Wenn man sich die Welt so anschaut in ihrer Pracht, die ganzen Blumen, Bäume und
Tiere in ihrer Vielfalt, perfekt aufeinander abgestimmt, auch der Mensch und jedes
Lebewesen ist ein kybernetisches Wunderwerk. Man kann es kaum glauben, daß sich
all das einfach aus dem Nichts entwickelt, denn was hat der Urschlamm davon,
Leben hervorzubringen in seiner Komplexität und Schönheit, ich meine: Aus
welchem Grund sollte sich das alles so entwickeln, warum sollten die Meerestiere an
Land kriechen und einige sogar fliegen? Ein Schulfreund sagte einmal: "Der Mensch
ist der Versuch des Universums, sich selbst zu verstehen", finde ich gut. Alles in
allem ist es jedenfalls ziemlich unglaublich, daß sich alles ohne einen Schöpfer,
mindestens aber einen lenkenden Evolutionsgott abgespielt haben soll.
David Attenborough, der einen Bestseller über Evolution schrieb, bringt es auf den
Punkt: "Bei der Beschreibung der Folgen dieses Prozesses (der Evolution) wird nur
zu leicht eine Ausdrucksweise verwendet, die die Vorstellung erweckt, als wären die
Tiere selbst bestrebt gewesen, auf zweckgerichtete Weise eine Veränderung
herbeizuführen - als hätten die Fische an Land gehen und ihre Flossen in Beine
umgestalten wollen, als hätten Reptilien den Wunsch gehabt zu fliegen und deshalb
danach getrachtet, ihre Schuppen in Federn zu verwandeln, so daß sie zu guter Letzt
Vögel wurden. Es gibt nicht den geringsten konkreten Beweis für eine derartige
Annahme."
Aber Vorsicht ! Zu häufig haben Menschen sich einen Gott erdacht, der die Lücken
ausfüllt, die sie nicht verstanden. Als die Menschen dachten, die Erde sei der
Mittelpunkt des Universums, da schienen die Ellipsenbahnen, die die Planeten um
die Sonne drehen, ziemlich komplexe Figuren darzustellen, sogenannte Epizyklen.
Genau aus dem Grund, weil die Bahnen so kompliziert waren, um sie zu erklären,
sahen die Menschen der Zeit hierin einen Gottesbeweis. Heute sind wir ein Stück
weiter und können uns die Planetenbewegungen auch ohne Gott vorstellen.
Egal, ob wir auch die Entstehung der Arten, die Evolutionslehre irgendwann einmal
zweifelsfrei erklären können, so wie die Planetenbewegungen heute und ich möchte
einen lenkenden Gott nicht ausschließen, aber der Gott der Bibel ist es nicht und
wohl auch nicht der des Koran oder sonstirgendeiner, was allerdings nicht mehr als
meine persönliche Ansicht ist.
Biochemiker Ernest Kahane: "Es ist absurd und unsinnig zu glauben, daß eine
lebende Zelle von selbst entsteht; aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir
nicht anders vorstellen."
3.2 Der sinngebende Gott
Aber selbst wenn wir eines Tages auch ohne Evolutionsgott auskommen, eines wird
immer unerklärlich bleiben: Warum sollte es überhaupt irgendetwas geben, warum
ein Universum mit Sternen, Sonne und Erde, auf dem sich das Leben erst entwickeln
kann? Soll das einfach da sein? Spätestens hier muß die Wissenschaft aufgeben, sie
kann nicht erklären, warum etwas ist.
Es bietet sich also an, einen Gott zu erdenken, der das alles gemacht hat, den man
über alles stellt und der allem einen Sinn gibt. Das Weltall kann nicht einfach da sein,
also muß es einen Gott geben, der es gemacht hat. Einige Zeit dachte ich auch so,
aber dann dachte ich weiter: Wenn die Welt nicht einfach "da" sein kann, warum soll
dann ein Gott einfach "da" sein? Wenn man der Welt einen Sinn geben will durch
einen Gott, wer gibt dem Gott seinen Sinn? Die Sinnfrage kriegt man mit Hilfe eines
Gottes nicht aus der Welt, sondern man verschiebt sie eine Autoritätsebene weiter
nach oben. Der einzig logische Zustand wäre, wenn nichts existierte und nichts da
wäre.
Tatsache aber ist, daß etwas ist. Wir müssen das wohl so akzeptieren, ohne den
Urheber oder den Sinn zu kennen. Ein Gott hilft nur dann aus dem Dilemma, wenn
man den Gedanken nicht zuende denkt und die Existenz des Gottes nicht hinterfragt.
3.3 SINN
Natürlich führt das Evolutionsdenken ohne einen Gott in die totale Sinnlosigkeit der
menschlichen Existenz. Kein Schöpfer, kein Auftrag, kein Ziel, kein Sinn. Das
Unerträglichste für mich ist aber Sinnlosigkeit, die Suche nach dem Sinn des Lebens
beschäftigt sämtliche Menschen dieses Planeten, die ein bisschen philosophieren
(Nicht alle stört die Sinnlosigkeit, sonst hätten die täglichen Talkshows und die
Seifenopern ja nicht so hohe Einschaltquoten). Ich persönlich rette mich aus dem
Dilemma der Sinnlosigkeit, indem ich aufmerksam nach dem wahren Sinn des
Lebens weitersuche und Irrwege wie den der christlichen Lehre aussortiere.
Ausserdem erscheint es mir sinnvoll, den wirtschaftlichen Blödsinn unserer Zeit mit
seinen verstaubten Dogmen aufzumischen und die Freiwirtschaftslehre, den "Weg zu
Gottes Reich auf Erden", zu vertreten. Das nur nebenbei, jetzt soll es darum gehen,
wie sinngebend das Weltbild der Christen wirklich ist.
Da sitzt also im Nichts ein allmächtiger und ewiger Gott, warum auch immer, der
schafft Himmel und Erde. Vielleicht war ihm langweilig und er wollte sozusagen ein
paar Haustiere, oder er wollte ein paar Kreaturen, die ihn anhimmeln und anbeten
wieder um Langeweile zu überwinden, vielleicht hatte er auch einen riesigen Topf
mit ganz vielen Seelen und er wußte nicht, ob die auch alle würdig sind, in den
Himmel zu kommen. Oder aber er hatte nur begrenzt Platz im Himmel und mußte
aussortieren. Daher schuf er eine große und vor allem unfassbar faire Maschine, das
Universum, durch das die ganzen Seelen aus seinem großen Topf nach und nach
hindurchgejagt werden und am Ende stellt sich heraus, welche Seelen die besten sind.
Die besten sind aber nicht etwa die, die sozialverträglich leben und sich an Gottes
Gebote halten, sondern diejenigen, die für ihre Sünden um Vergebung bitten und die
eine Beziehung zu Gott haben. Mit anderen Worten: Lieber ein betender
Massenmörder als ein atheistischer Humanist, der ehrenamtlich Sozialdienste leistet.
Keineswegs aber sorgt er für klare Verhältnisse, es kommt darauf an, zu glauben,
ohne sicher sein zu können, so steht es ja im Gott-gesetz. Warum sonst sollten
diejenigen belohnt werden, die alles glauben, was man ihnen erzählt, ohne es zu
hinterfragen? Die Denkenden, die sich nicht hiermit begnügen, kommen übrigens in
die Hölle für die Ewigkeit, ist doch fair, oder? Nicht? Doch, das ist Gottes
Gerechtigkeit, das können wir Menschen gar nicht verstehen mit unseren irdischen,
beschränkten Gehirnen (Jes.55, 8-9).
Natürlich sollen ihm seine Jünger auch dienen, obwohl er in seiner Allmacht ja auch
locker mal eben selbst alles erledigen könnte. Er könnte zum Beispiel dafür sorgen sozusagen mit einem imaginären Fingerschnippen - daß niemand in der Welt mehr
hungern muß und es keine zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten mehr gibt,
aber er tut es nicht. Der Zustand dieser Welt ist vollkommen von Gott gewollt, denn
er tut ja nichts dagegen.
Noch ein Gedanke: Vor dem Sündenfall gab es noch kein Leid und keinen Tod welchen Sinn hat diese Welt damals gemacht, warum hat Gott Adam und Eva in die
Welt geschickt? Scheint sinnlos, aber Gott wird schon wissen, warum...
Die Menschen machen ja nun nicht immer das, was Gott erwartet, und eigentlich
müßte er uns alle in die Hölle schicken, zu seinem Gegenüber, dem bösen Teufel,
denn so steht es in dem Gesetzbuch für Götter. Also mußte sein Sohn herhalten und
sterben, denn darum ist es wieder möglich, daß Gott den Menschen begrenzt Platz im
Himmel einräumt. Nicht zu vergessen: Jesus ist der einzige Sohn, den dieser Gott
"gezeugt" hat, es fragt sich, wie dieser Gott jetzt das Fortbestehen seiner Art sichert?
Eine Frage, die einem ewigen Gott natürlich auf den Nägeln brennt, darum ist dieses
Opfer ganz besonders hoch einzuschätzen. Die Botschaft ist klar: Jesus ist FÜR
DICH gestorben, das solltest du nicht vergessen, obwohl er auch für Milliarden,
Billionen, Trilliarden andere gestorben ist.
3.4 Kein Richter
Zurück zur Evolution: Wie gesagt, auch mir scheint es unglaublich, daß alles einfach
da ist und sich so entwickelt, aber es scheint die einleuchtenste Erklärung für die
Entstehung der Menschheit zu sein, denn sie hat einen Vorteil: Sie kommt ohne einen
Gott aus.
Jaques Monod, Nobelpreisträger und Molekularbiologe, schrieb: "Wenn der Mensch
diese Botschaft in ihrer vollen Bedeutung aufnimmt, dann muß der Mensch endlich
aus seinem tausenjährigen Traum erwachen und seine totale Verlassenheit, seine
radikale Fremdheit erkennen. Er weiß nun, daß er seinen Platz wie ein Zigeuner am
Rande des Universums hat, das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegen seine
Hoffnungen, Leiden oder Verbrechen."
Hier wird ganz deutlich, wie allein die Menschheit wirklich ist, ohne einen Gott, der
die Zukunft kennt, der alles lenkt und aufpaßt, der am Ende die Bösen richtet und
Gerechtigkeit herstellt. Alles, was auf Erden passiert, passiert ohne Richter und
Überwacher.
Wäre das nicht ein Grund, schon auf Erden für Gerechtigkeit zu kämpfen? Die
Bösen, Ungerechten wird keine Strafe ereilen, was passiert ist und passiert, danach
kräht kein Hahn mehr. Man erkennt hier eine Funktion, die die Religion im Laufe
unzähliger Jahrhunderte erfüllt hat: Die Reichen und Ungerechten zu beschützen.
Genauso könnte man etwas positiver sagen, daß Religion den Bürgerfrieden sichern
half, aber in jedem Fall aus einem Grund: Die Armen, Unterdrückten, Ausgebeuteten
und Betrogenen hatten immer die Hoffnung, daß im Himmel am Ende doch alles
gerecht/gerächt wird, was sie erdulden müssen, darum konnten sie von irdischer
Rache oder von einem Aufstand ablassen.
In dem Sinne noch ein Zitat von Napoleon: "Religion ist das, was die Armen davon
abhält, die Reichen umzubringen." Nochmal Napoleon: "Religion ist ein effizienter
Weg, um die Massen still zu halten." Die christliche Religion passt gut in dieses Bild,
betont sie doch immer, daß irdischer Reichtum keinen Wert hat, daß die Wissenden
nicht so leicht in den Himmel kommen wie die gläubigen Kinder Gottes, diese
Schafe. Im Übrigen hat die Kirche seit Menschengedenken jede noch so grausame
Regierung problemlos begleitet.
Und dann steht in Epheser 6,5f folgendes: "Ihr Sklaven, seid gehorsam euren
irdischen Herrn mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Herrn
Christus; nicht mit Dienst allein vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern
als Knechte Christi, die den Willen Gottes tun von Herzen." Im 1.Timotheus 6 steht:
"Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten,
damit nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werde. Welche aber gläubige
Herren haben, sollen diese nicht weniger ehren, weil sie Brüder sind, sondern sollen
ihnen um so mehr dienstbar sein, weil sie gläubig und geliebt sind und sich bemühen,
Gutes zu tun." Die Sklaven sollen sich also in ihr Schicksal ergeben, anstatt für
Gleichheit unter den Menschen zu kämpfen? Seien Sie versichert, es gibt weitere
Bibelstellen, die dies untermauern: Die Bibel hat kein Problem mit Sklaverei.
Diese Rolle spielt die Kirche, die christliche Religion natürlich auch heute noch,
wenn auch nicht in so krasser Weise wie vor ein paar Jahrhunderten: Viele Menschen
glauben an die die große gerechte Abrechnung nach dem Tod und das konserviert die
Ungerechtigkeiten dieser Welt.
3.5 Sünde, freier Wille
Wie ist das nun mit der Sünde? Im Prinzip ist es ja schon Blödsinn, daß schlechte
Taten gegenüber Mitmenschen uns gegenüber Gott schuldig machen - bei dem
Geschädigten sollte man um Vergebung bitten. Weiter hat Gott uns so geschaffen,
wie wir sind - warum sollte er sich also beschweren und erwarten, daß wir uns auf
Knien entschuldigen?
Jetzt sagen Christen, daß "Gott uns einen freien Willen gegeben hat", damit wir selbst
entscheiden können.
Rein materialistisch betrachtet kann man auch das infrage stellen, denn was ist ein
Mensch mehr als ein Haufen Atome und Moleküle, die miteinander unter Einfluß der
Naturgesetze in Wechselwirkung stehen? Ein Gedanke ist nicht mehr als chemische
Reaktion im Gehirn, eine Entscheidung das zufällige Aufeinanderprasseln einiger
Atome. Menschen sind also nur bessere Roboter, die alles so machen, wie es
programmiert wurde durch die Natur, durch den Ausgangszustand. Wo ist der
"göttliche Funke", das was uns und alles Leben auf der Welt von einem Roboter
unterscheidet? Ist der freie Wille vielleicht nur eine Einbildung, die sich aus der
Komplexität des menschlichen Körpers ergibt?
Das ist genau wie Würfeln: Es scheint purer Zufall zu sein, welche Zahl oben liegt,
welche Augensumme der Würfel also zeigt, denn wenn man häufiger würfelt, dann
liegt jede Zahl - statistisch gesehen - ungefähr gleich häufig oben. Eigentlich hängt
das Ergebnis des Wurfes aber davon ab, mit welcher Geschwindigkeit und in
welchem Winkel der Würfel aus welcher Höhe abgeworfen wird, mit welchem
Spin(Drehung) in jeder Dimension er fliegt, dann wie der Würfel und die Oberfläche
beschaffen sind, auf der der Würgel landet usw. Es ist also keinesfalls Zufall.
Ist der freie Wille also pure Einbildung? Friedrich von Schiller sagte einmal: "Die
Kirche hat den freien Willen nur erfunden, um die Menschen schuldig zu sprechen."
Erstaunlich paßt der Verdacht, wenn man sich die Veränderung des Todesbildes
anschaut, die sich seit dem Mittelalter ergeben hat. Den folgenden Abschnitt fand ich
in einem Buch über Kunst, in dem der Hintergrund der Bilder der verschiedenen
Epochen erläutert wurde:
●
●
●
"War der Tod im Mittelalter wegen des kollektiven Rückhalts für den
einzelnen kaum mit Grauen und Schrecken verbunden, nicht zuletzt auch, weil
die Theologie noch einen bruchlosen Übergang vom irdischen in das
jenseitige proklamierte, so wurde er seit der Mitte des 14. Jahrhunderts vom
Klerus zunehmend makabrisiert. Dabei konnten die Schrecken des Schwarzen
Todes, der verheerenden Pestepedemien, für diesen Zweck nutzbar gemacht
werden. Sie waren aber nicht Primärursache für all diese Todesvorstellungen Pestepedemien großen Ausmaßes hatte es schon vorher gegeben, ohne daß sie
zu einer Veränderung des Todesbildes geführt hätten.
Hintergrund war vielmehr das Interesse der Kirche, die sich in ihrer bis dahin
schwersten Krise befand (man denke nur an das Auseinanderbrechen der
Kirche in zwei Papstkirchen, an das große abendländische Schisma), in der sie
den schwindenden Einfluß auf die Laien zurückzugewinnen hatte. Zu diesem
Zweck führte sie in die Theologie das Drama der Agonie ein. Dem Gläubigen,
der als durch und durch sündenbeladener Mensch angeprangert wurde, konnte
Rettung verheißen werden, wenn er im Hinblick auf den Tod als letzten
Lebensabschnitt in steter Reue und Selbstzerknirschung Buße tat. Dazu aber
mußte er sich aber dem Klerus als Absolution (Ego te absolvo) erteilender
Instanz anvertrauen. Nicht zufällig, daß im 14./15. Jahrhundert die
Ohrenbeichte (confessio oris) vor dem Beichtvater als ein alle Lebensbereiche
der Laien kontrollierendes Mittel eingeführt wurde.
Eine weitere, vielleicht noch wesentlichere Voraussetzung für das
Aufkommen der neuen Todesvorstellungen, die die theologischen
Ängstigungsstrategien erst ermöglichte, war der in den Kreisen des
Handelsbürgertums sich ausbreitende spätmittelalterliche Individualismus.
(...)"
3.6 Seele
Was ist nun die Seele? Rein logisch gesehen kann sie nur das Bewußtsein sein, das
Gefühl "Ich bin hier in diesem Moment". Alle Sünden, jeder Glaube an Gott kann
sich nur im vergänglichen Gehirn abspielen, denn die Information muß ja irgendwo
gespeichert werden. Alles, was wir eventuell mit in den Himmel nehmen könnten, ist
weder Geld noch irgendwelcher Schmuck, wie die Christen sagen, noch ein Gedanke
an Gott oder ein Bibelvers, auch kein christliches Lied oder die Erinnerung an die
Konfirmation; in den Himmel kann nur das Bewußtsein wandern, wenn denn
überhaupt etwas wandert. Aber: Ist dann nicht alles weg, was uns Menschen
eigentlich ausgemacht hat?
3.7 Und die Anderen?
"Ich kann mir nicht vorstellen, daß Gott erfunden ist, wo doch die Religion über die
ganze Welt verbreitet ist." Es gibt viele Millionen gläubige Menschen, die alle von
persönlichen Erfahrungen mit Gott erzählen, die ihn erlebt und gespürt haben.
Dennoch sollte man nicht hieraus schließen, daß Gott tatsächlich existiert, denn:
Menschen können sich soviel einbilden, man glaubt's gar nicht. Es gibt auch
Menschen, die den Blechdosen von Scientology heilende Kraft zumessen. Wer an
einen Gott glauben will und aufmerksam auf Beweise wartet, wird irgendwann etwas
Ungewöhnliches finden, das er als Gottesbeweis wertet. Gebetserhörungen sind
wahrscheinlich auch nur blinde Zufälle, die nur stärker wahrgenommen werden,
genau wie es immer nur dann regnet, wenn man gerade keinen Schirm dabei hat.
Wird das Gebet nicht erhört, dann ist es jedenfalls kein Gegenbeweis, sondern ein
weiser Gott, der sich in unserem Sinne gegen die Gebetserhörung entschieden hat.
"Ein Christ weiß, daß alles, was Gott an ihm tut, nur zu seinem Besten geschieht",
wie die Bibel sagt.
Eigentlich müßte es doch schon seltsam erscheinen, daß es (je nach Definition)
mindestens vier große Weltreligionen gibt, die allesamt einen
Alleinvertretungsanspruch für sich reklamieren. Jeder will recht haben und erklärt
alle anderen Religionen für erfunden, denn es können nicht zwei richtig sein. In jeder
dieser Religionen gibt es aber Menschen, die von persönlichen Erfahrungen mit
ihrem Gott berichten und in ihrer Religion aufgehen. Kann es da nicht möglich sein,
daß einfach keine der Religionen recht hat?
Und auch den Stimmen will ich widersprechen, die sagen, das Leid und der Zerfall
dieser Welt sei die Folge von Gottlosigkeit, die Folge eines Abfalls von Gott. Die
größten Katastrophen der Geschichte geschahen deshalb, weil die Massen genau so
einen blinden Autoritätglauben hatten, wie ihn die Bibel fordert. Und wenn die
Menschen sich dann auch noch auf einen Gott verlassen, der im Notfall schon
einspringt, dann zerfällt diese Welt erst recht.
3.8 Gut und Böse
Was ist Gut und was Böse? In der Bibel gewinnt man fast den Eindruck, als wären
dies feste Begriffe und es gäbe keine Graubereiche. Entweder Sünde oder nicht,
entweder Gut oder Böse.
Was der Mensch als Gut und was als Böse beurteilt, das hängt natürlich von den
allgemeingültigen Normen und Werten ab, die in der jeweiligen Kultur anerzogen
werden. Das, was in einer Kultur als Gut bezeichnet wird, kann in einer anderen als
Böse gelten. Bei Nietzsche sind "die Guten" sowieso nur verachtenswerte Kreaturen,
die das Schlechte erhalten und die überlieferten Normen und Sitten für
unüberwindbare, ewige Gesetze halten. (Im Gegensatz dazu stehen die Edlen, die
Schaffenden, Denkenden).
Welche Ansicht in unserem Kulturkreis herrscht, was man hier als Gut und Böse
betrachtet, soll jetzt beschrieben werden. Im allgemeinen tut derjenige eine gute Tat,
der den eigenen Vorteil zugunsten anderer zurückstellt, der also eine gemeinützige
Sache macht.
Böse ist im Gegensatz dazu ein Mensch, der den eigenen Vorteil so wichtig nimmt,
daß er sogar den Schaden anderer in Kauf nimmt. Besonders verwerflich ist das dann,
wenn der eigene Vorteil oder der fremde Schaden erheblich ist. Ein Mord wäre ein
extremes Beispiel dafür, der begangen wird, um eine Versicherungssumme zu
kassieren. Oder ein Mensch, der sich auf Kosten anderer profilieren will, indem er
Witze über eine Person macht.
Ist es nicht im Grunde sogar so, daß alles, was man als Mensch tut, nur aus einem
Abwägen darüber entspringt, was einem den größten persönlichen Gewinn
verspricht? Auch scheinbar gemeinnützige Taten sind im Prinzip verkappter
Eigennutz; man tut es, um ein dankbares Lächeln vom Geholfenen zu ernten oder um
irgendwie anders sozial zu profitieren. Die gute Tat nur, um nicht als Egoist verachtet
und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden?
Oder aber man hat vielleicht sogar tatsächlich abgewägt, daß die Bequemlichkeit, die
man durch das Helfen aufgibt, geringer einzuschätzen ist als der Gewinn, den der
Gegenüber durch die Hilfeleistung erfährt. Die Tatsache, daß man aus Erfahrung
mindestens sozial aus der gemeinnützigen Tat einen persönlichen Gewinn ziehen
kann, überwindet hier wohl die dem Menschen eigene Bequemlichkeit und Trägheit.
Andere, denen die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht so wichtig sind, neigen
eher zum Eigennutz oder Egoismus. Gut und Böse sind also nicht wie schwarz und
weiß, sondern ein ein mehr oder weniger an Eigennutz bestimmt die Zuordnung.
Ich möchte hier nicht die Gelegenheit verpassen, Silvio Gesell zu zitieren: "Der
Dumme ist egoistisch. Der Intelligente erkennt, daß im Gedeihen des Ganzen der
eigene Nutz am besten verankert ist."
Es ist zwar offensichtlich, daß die "Gemeinnützigen" für die Gesellschaft
verträglicher sind als Egoisten, aber deswegen muß man nicht mit ewiger Hölle
drohen, um die Menschen zu einem vernünftigen Umgang miteinander zu zwingen.
"Liebe deinen Nächsten" kann man auch ohne einen überwachenden Gott im Rücken
praktizieren...
3.9 Abschlußfazit
Wie gierig muß man darauf sein, in den Himmel zu kommen, wenn man der Bibel
glaubt? Wie konsequent muß man sein Gehirn abschalten in den entscheidenden
Momenten, wenn es zu Denken gilt, um mit dem Weltbild der Bibel klarzukommen?
Aber das ist nicht mein Problem.
Na gut, solange die Christen nicht im Namen Gottes töten wie früher, sollen sie doch
glauben, was sie wollen. Sollen sie sich doch als bessere Menschen fühlen, auch
wenn sie es nicht zugeben. Sollen sie sich doch insgeheim an dem Gedanken
hochziehen, daß sie in den Himmel kommen, während sie alle anderen in der Hölle
vermuten und schadenfroh daran denken.
Ihren Gott gibt es trotzdem nicht.
Das Original steht unter: http://www.systemfehler.de
letzte Aktualisierung am: 22.01.02
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* EMail an EgoPower *
Die Sieben Prinzipien des HUNA
Damit kannst du dein Leben ändern
Von einem Leser wurde ich auf die hawaiianische philosophisch-religiosen
Prinzipien des HUNA aufmerksam gemacht. Ich forschte nach und fand wirksame
Prinzipien, die, für mich, eigentlich a) nichts Neues und b)auch nichts
Außergewöhnliches beinhalten. Aber ich finde, daß diese Prinzipien es wert sind
(weil sie sich z.T. sehr mit den EgoPower-Thesen decken), hier in einer
Kurzfassung, in meine Artikel-Sammlung aufgenommen zu werden.
Hier also die HUNA-Prinzipien in einer Kurzfassung:
IKE - Die Welt ist, was Du denkst.
So sei bewußt, daß Du wählen kannst, welche Gedanken Du denken willst und
welche Überzeugungen Deine Handlungen bestimmen sollen.
Alles, was wir erleben, stammt von unseren bewussten und unbewussten Gedanken
über uns und das Leben. Das Gute wie das Negative sind Teil unserer Realität
aufgrund unserer Glaubenssätze oder jener, die wir von anderen akzeptiert haben.
Kala - Es gibt keine Grenzen.
So sei frei, Deine Vorstellungen über Begrenztheiten, ob sie Gesundheit,
Glücklichsein, Wohlstand oder Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betreffen,
nach Deinem Willen zu ändern.
Alles ist möglich, wenn wir daran glauben. Und alle Glaubenssätze kann man
verändern. Das bedeutet, dass auch alle Zustände, in denen wir uns befinden,
geändert werden können, und zwar in dem Maße, in dem wir bereit sind, uns selbst
zu verändern.
Makia - Energie fließt dort, wo Aufmerksamkeit hingeht.
So gibt dem, was Du willst, ständige Beachtung. Deine Gedanken verstärken
(energetisieren) Dein Verhalten.
Welche Gedanken haben wir ? Wir denken jeden Tag etwa 80.000 Gedanken.
Beschäftigen die sich mit dem, was wir wollen ? Oder damit, was wir als
unvermeidlich akzeptiert haben ? Gedanken sind Energie und mit dieser Energie
erschaffen wir unsere Welt, immer wieder aufs Neue. Wenn wir etwas in unserem
Leben verändern wollen, dann müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf das lenken,
was wir haben wollen, und nicht auf das, was wir nicht wollen.
Manawa - Jetzt ist der Augenblick der Macht.
Zentrier Dich in der Gegenwart, wenn Du eine Veränderung machen willst.
Unsere Fähigkeit, Harmonie zu halten oder wiederherzustellen, hängt davon ab, wie
sehr es uns gelingt, unsere Aufmerksamkeit in der Gegenwart zu halten. Hier und
Jetzt können wir Entscheidungen treffen. Erlebnisse der Vergangenheit haben im
Jetzt nur den Wert einer Erinnerung, und die Zukunft wird beeinflusst von den
Gedanken, die wir jetzt in uns tragen. So gesehen ist die Zukunft offen, denn wir
können jederzeit unsere Einstellung verändern und damit auch den Ausgang
künftiger Erlebnisse.
Aloha - Lieben ist glücklich sein mit....
So sei glücklich mit dem, was gut ist und zähle Deine Erfolge und glücklichen
Umstände, um sie zu vermehren. Liebe wächst aus Dankbarkeit und Lob,
fürsorglicher Berührung und fröhlichem Dienst. Die Liebe ist der größte aller Heiler.
Wenn du zufrieden bist mit dir selbst, mit dem, was du erreicht hast, und mit allem
anderen in deinem Leben, dann wird dir alles gelingen, bzw. du kommst mit allen
Lebenslagen gut zurecht. Obwohl das einfacher gesagt als getan ist, lohnt sich jeder
Schritt in diese Richtung. Jedes Stück Vergebung und Toleranz erleichtert ein Stück
Schmerz und Leiden. Und jedes Lachen verleiht Stärke.
Mana - Alle Macht kommt von innen.
Sei überzeugt, daß Deine Verbindung zu Deiner Quelle unzerstörbar ist. Stärke die
Verbindung durch Affirmationen und Immagination. Nichts und niemand hat Macht
über dich, es sei denn, du glaubst daran. Wir sind jederzeit frei, uns für oder gegen
etwas zu entscheiden, auch, wenn es manchmal schwerfällt und unsere Verhaltensund Denkmuster uns gefangenzuhalten scheinen. Es gibt für alles eine Lösung, wenn
wir sie finden wollen. Was wir oft scheuen, sind die Konsequenzen unserer
Entscheidungen.
Pono - Was wirkt, bestimmt, was richtig ist.
Sei gut in dem, was Du tust und tu alles so gut Du kannst. Es gibt immer andere
Möglichkeiten, wie etwas getan werden kann und die beste Art, bringt das beste
Ergebnis.
Worauf es hier also ankommt, ist, Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele zu
finden. Es gibt keine absolute Wahrheit. Wahr ist, was funktioniert. Wenn die
Absicht gut ist und die gewünschte Wirkung erzielt, hat der gewählte Weg für den,
der ihn geht, seine Berechtigung.
letzte Aktualisierung am: 17.12.01
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* EMail an EgoPower *
Das Energie Gesetz
Was haben wir in der Schule gelernt? Energie kann nicht verloren gehen. Sie kann
nur in einen anderen Zustand umgewandelt werden.
So weit so gut. Nehmen wir einmal diese "Weisheit" als einen realen Fakt an. Was
würde das für uns bedeuten?
Nun ganz klar: Alles, in was wir unsere Energie stecken, das wird größer.
Essen wir zu viel - werden wir fett.
Lösen wir oft Kreuzworträtsel - so wächst unser (Kreuzworträtsel-) Wissen
Trainieren wir unseren Körper, so wachsen unsere Muskeln.
Baust du in jeder freien Minute an deinem Haus herum, so wird es immer schöner
Wälzt du dich immer und immer wieder in deinen Problemen herum, so werden sie
größer.
Konzentrierst du dich immer wieder auf deine Krankheiten, so werden sie stärker.
Denkst du immer wieder den gleichen Gedanken, so bilden sich die bevorzugte
Nervenbahnen (Denkrinnen)
Ein Wunsch ist ein Ziel, in das man keine Energien steckt, um ihn zu
verwirklichen.
In was steckst du deine Energie?
Anders herum, läßt der Umkehrschluß zu, daß anderes, in das du keine Energien
mehr steckt, schrumpft und kleiner wird. Fähigkeiten, Kenntnisse, Beziehungen und
Freundschaften verkümmern, wenn du keine Energien mehr hinein steckst.
Du hast die Macht.
letzte Aktualisierung am: 09.03.01
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* EMail an EgoPower *
Die NÖ-Technik
Will dir jemand eine Verpflichtung aufschwätzen und du hast dazu keine Lust, dann
sage einfach NEIN. - Einfach so. Malt er dir in allen Einzelheiten aus, was die
Nachteile für dich sein werden wenn du ablehnst (Das machen gerne
Versicherungsvertreter und auch "niedrig positioniert angesiedelte Chefs" im
Gruppenleiterstatus) höre dir alles an. Stimme allem zu. Meistens versuchen sie dich
auf eine JA-STRASSE mit folgenden Worten zu locken: "Stimmen sie mir darin
überein wenn ich sage ....". Oder sie sagen irgend etwas und stellen am Schluss des
Satzes ein "..... laber laber... NICHT WAHR?" dran. (Meist mit einem fragenden
Blick) Dann folgen noch ein paar Fragen die du locker mit "JA (natürlich)"
beantworten kannst und sogar solltest. Dabei immer eine offene Körperhaltung zum
Verhandlungspartner einnehmen, ein offener direkterBlick und zustimmen
nicken.(Dann ist der Gag effektiver und lustiger). Und wenn sie meinen sie haben
dich im Sack kommt die ultimative Fangfrage. Aber du bist bewappnet, nickst
zustimmend und sagst nach einer kurzen Pause: "NÖÖ!!".
Entsetzen bein anderen. Es folgen dann i.d.R. noch ein paar Wiederholungen als
Überredungsversuche. Stimme diesen wie oben zu, aber sei wachsam. Und wenn um
die Entscheidung geht: "NÖÖ!!".
Wenn du jetzt gefragt wirst warum nicht, gebe nie eine konkrete Erklärung ab.
Sage einfach "Da sprechen mehrere Gründe für mich dagegen. das würde jetzt zu
weit führen diese zu erläutern". Gebe eine langatmige Erklärung ab, daß du jetzt
gerne über einen Punkt reden könntest, aber da sind noch so viele weitere. Die Zeit
könnte man ja für was wirklich SINNVOLLERES nutzen.
Gut kommt auch deine Aussage: "Die einzelnen Argumente hören sich alle logisch
und verständlich an, aber den großen Zusammenhang bekomme ich irgendwie nicht
hin". Wenn er jetzt nachfragt, was die denn unklar ist, überlege kurz (oder tue so) immer dabei positiv nicken - und dan kommt der Hammer: "Also jetzt wo sie mich so
fragen, ich kann es noch nicht einmal in Worte fassen, so unklar ist es mir...."
Wenn du das Spielchen immer so wiederholst 1. "NÖ" und 2. "Ich verstehs nicht",
wird er irgendwann an seinem oder deinem Verstand zweifeln und dich in Ruhe
lassen.
Ein Freund von mir hat die Methode unter dem Namen "NÖ-Technik" entwickelt.
Wir haben sie gemeinsam verfeinert und sie funktioniert perfekt. Immer. Der Gag
liegt wirklich darin, dem Gesprächs-Gegner keine Angriffsfläche zu bieten und zum
Schluß immer "NÖ" zu sagen. Sei wie ein Stück Seife im Wasser.
Eine TOP Technik... oder?
.... "NÖÖ".... ??????? .... hihi .....
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* EMail an EgoPower *
Keine Kompromisse + Keine Verpflichtungen = Keine
Probleme
Lehne jeden Kompromiß, der an dich heran getragen wir rigoros ab. Ich meine damit
nicht diese kleinen alltäglichen Kompromisse. Wenn du z.B. abends länger arbeitest ,
weil du mehr Geld brauchst (Mein Tip: Lies mal das Supergeschäft 1 oder
Supergeschäft 2) dann finde ich ist das kein Kompromiß sondern deine freie
Entscheidung.
Wenn du aber z.B. bei deiner Frau bleibt obwohl sie die gewaltig auf die Nüsse geht,
dann finde ich solltest du diesen Grund der dauernden Unzufriedenheit und des
Streites so schnell wie möglich ändern. Ein schwerer Kompromiß macht dich
kaputt, laugt dich aus. Egal was du machst, dir geht es schlecht dabei. Ändere das
solange du noch gesund bist. Du hast sonst nicht mehr viel Zeit. (erkennst du die
Motivationsrichtung Weg_von_Negativem?)
Hast du noch nicht die Energie den nötigen Schritt zu tun, dann mach dir in allen
Konsequenzen klar, was es dich auf die Dauer kostet wenn du nichts tust. Nur du
kannst dir dabei helfen. Nutze jede Chance zu Änderung. Verbinde das Nichtstun
mit starken unangenehmen Gefühlen und das treibt dich voran.
Noch mal:
Lehne_jeden_schweren_dich_krankmachenden_Kompromiss_rigoros_ab und lebe
mit den Konsequenzen. Sie sind auf jeden Fall leichter zu ertragen, weil es keine
negativen Ereignisse gibt. Sondern nur Standpunkte. Benutze die Kenntnisse aus dem
Kap. "Jeden Nachteil mit dem Faktor 10 in einen Vorteil verwandeln" um dein Leben
wieder in den Griff zu bekommen.
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Das Supergeschäft (1).
Mit den folgenden Tips habe ich mein erstes großes Geschäft gemacht. Sie waren
praktisch die Grundlage zu meinem Start.
1. Überlege was du besser kannst als der Durchschnitt. Sage jetzt bloß nicht, da gibt
es nichts. Es gibt immer etwas. Du mußt nicht der Beste auf diesem Gebiet sein. Nein
nur ein bißchen besser als der Durchschnitt. Besitzt du besondere Kenntnisse oder
Fähigkeiten? Oder kombiniere deine Kenntnisse.
2. Suche etwas was dich stört und finde eine Abhilfe: z.B. schnarchenden Partner,
brennendes Licht im Treppenhaus, oder sonst was. Finde eine Abhilfe. Falls du nicht
weißt wie, dann lese mal "Durch Nichtstun kreativ Probleme lösen".
3. Biete deine Lösung, Kenntnisse und Erfahrungen anderen an. Entweder als direkte
Hilfe oder fasse sie in eine schriftliche Form und lasse sie drucken. Glaubst du deine
Rechtschreibung ist für die Füße, dann schau dir einmal meine an. Es kommt nicht
darauf an, wieviel es deinem Leser im Mark und Pfennig bringt,sondern wieviel Spaß
ihm deine Lektüre macht. Laß deine Textvorlage deine Putzfrau, Kinder und deine
Oma lesen. Finden sie es nicht wesentlich schlechter als Asterix, dann ist dir der
Erfolg sicher.
Die Herstellung von einem Heft von ca. 80 Seiten, DIN/A5 in einer Auflage von 500
Stück hat mich DM 1200.- gekostet. Die folgenden Nachdrucke nur noch DM 600.-.
Die Druckfilmvorlagen waren ja noch vorhanden. Heutzutage kannst du mit dem
Bind-O-Matic System (das sind die Klebehefter) und Fotokopien für 3 DM ein
Exemplar davon erstellen. Wenn du nun meinst ,du kannst nicht schreiben, so macht
das nichts. Suche dir irgendeine Tippse die das für einen Hunderter macht. Damals
hat das für mich die Sekretärin von meinem Chef gemacht. (Umsonst, Danke Petra).
4. Nun mußt du dafür werben. Schaue dir in den Zeitschriften, die deine Zielgruppe
ließt die Anzeigen an. Rufe in der Anzeigenabteilung an und lasse dir die MEDIADaten zusenden. Das ist eine Preisliste für die unterschiedlichen Anzeigen und eine
schöne Tabelle welche Leute, in welchem Alter, mit welchem Einkommen (und noch
mehr) die Zeitschrift lesen und ein paar Exemplare der Zeitschrift selbst ;-)
5. Hast du absolut keine Ideen was du schreiben kannst, schau dir die Anzeigen an,
die unverändert über einen längeren Zeitraum erscheinen. Die haben Erfolg und du
kannst mit einem Produkt, das billiger, besser oder nur bessere Werbung macht nicht
falsch liegen. Abschreiben darfst du es nicht, aber gekonnt nachempfinden ist o.k.
Oder bringe eine Zusammenfassung zu Themen in einer kompakten Form . (Was
meinst du denn, was du hier liest?). Der Inhalt ist primär egal, entscheidend ist die
Aufmachung der Werbung und der Sprüche darin.
6. Der Verkaufpreis sollte zwischen 30.- und 100 .- DM liegen. Hier hilft uns das
Programm: Was billig ist taugt nichts. Wenn du nun meinst das funktioniert nicht,
dann laß dir gesagt sein. Mit dieser Methode habe ich angefangen und es klappt heute
noch.
Willst du deinen Verdienst damit verzehnfachen dann lies das Kapitel: "Das
Supergeschäft 2"
Nun folgt noch ein Artikel, den ich mir einmal irgendwo ausgeschnitten und gescannt
hatte:
Werden Sie Verleger, es lohnt sich.
Bedrucktes Papier ließ sich schon immer bequem zu Geld
machen. Manchem gelang damit schon das ganz große
Geschäft. (Mir übrigens auch)
Aus eigener Erfahrung schlage ich dir vor: Spezialisiere
dich auf den Vertrieb von Broschüren zu speziellen
Themen, an dem eine größere Gruppe von Leuten Interesse
hat. Der Vertrieb dieser Broschüren hat den Vorteil, daß
erstens die Manuskripte leicht und kostengünstig zu
beschaffen sind und zweitens ist die Herstellung billig.
Herstellungskosten von 1 bis 4 DM sind bei einem
Verkaufpreis zwischen 18.- und 100.- DM durchaus
erreichbar.
Den Vertrieb nimmst du über Kleinanzeigen in der Tagesund Wochenpresse vor, wobei du entweder direkt auf den
Verkauf der Broschüre abzielst oder zunächst ein
Prospektblatt anbietest, also zweistufig wirbst.
Dein Erfolg wird entscheidend davon anhängen, daß du
einen Titel wählst, der von allgemeinem Interesse ist.
Eine Broschüre über die künstliche Befruchtung von Bienen
mag zwar wissenschaftlich fundiert sein - Käufer wirst du
aber kaum finden. Interessanter ist es da gerade schon ,
eine Broschüre mit dem Thema Wie man sich erfolgreich
bewirbt." herauszugeben. Wenn du dich mit einer gut
aufgemachten Werbung an die richtigen Leute wendest, z.B.
in Anzeigen in der Tageszeitung, Prospektauslagen im
Arbeitsamt, bei der Berufsberatung,
Briefkastenverteilung, Auslagen in Schulen usw. wird dein
Drucker Überstunden machen müssen.
Wie du an das Manuskript kommst? Nun, entweder bist du
selbst pfiffig genug, etwa 50 - 100 Seiten
zusammenzupinseln , oder du engagierst irgendeinen Hiwi,
der das für einen kleinen Obolus erledigt. Wenn du eine
Suchanzeige in der Tagespresse aufgibst, (Fachautor für
eine Broschüre über die richtige Bewerbung für einen
Arbeitsplatz gesucht) , melden sich garantiert einige,
die sich dafür geeignet halten. Oder du holst dir ein
Fachbuch und empfindest es etwas nach. (Abschreiben ist
ja verboten).
Noch ein Themenvorschlag.: Was würdest du bei folgenden
Überschrift, in einer Anzeige denken?
Was jedes Frau vor der Ehe wissen muß!
Heiraten sie nicht, ohne zuvor unser hochinteressantes
und hochaktuelles
Buch gelesen zu haben. Ein absoluter Knüller, den jede
Frau unbedingt kennen
sollte, und der das Geheimnis vieler glücklicher Ehen
ist. Für DM 45.- abzurufen bei ....
Und was ist es? Emanzipation - Liebe - Sex ??? Laß der
Phantasie der Damen freien Lauf - und schicke .... ein
Kochbuch.
Schalte typische Frauenzeitschriften ein, und der Erfolg
ist dir so gut wie sicher.
Und eine Anleitung dafür brauchst du sicher nicht. Deine
Frau hat sicher irgendein Kochbuch und kennt einige
Rezepte. Einfach abschreiben und drucken lassen.
Wenn die Herstellungskosten 2 DM nicht überschreiten und
die Werbungskosten je Exemplar mit 5.- ansetzt, ergibt
das bei 1000 Exemplaren 7.000 DM. Demgegenüber steht ein
Umsatz von 1000 x 45.- DM = 45.000 .- DM. Ganz schön für
ein Kochbuch.
Die Anregungen ließen sich noch beliebig fortsetzen,
denke selber einmal darüber nach. Du findest sicher
selber noch welche. (Solltest du es wirklich machen,
würde ich mich als (sogenannter) geistiges Anstoßer des
Gedankens über ein Demoexemplar freuen.
Beachte dabei folgende Tips:
Der Umfang darf 80 - 100 Seiten DIN A5 nicht
überschreiten. Das wird sonst zu teuer.
Das Thema muß einen größeren Interessentenkreis
interessieren.
Das Manuskript muß einfach zu beschaffen sein.
Die Werbung muß gekonnt aufgemacht sein.
Jetzt aber die Ärmel hoch und rangeklotzt. Hurra, hurra, der Reibach ist da....
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* EMail an EgoPower *
Das Supergeschäft 2.
Du willst also noch mehr verdienen. Richtig so. Nur wer hoch strebt kann zur
Größe gelangen.
Das Prinzip zum mehr Verdienen ist ganz einfach. Nimm die Tips aus dem
"Supergeschäft 1" und erreiche durch bessere Werbung noch mehr Leute.
Gut was ?? Wenn dir jetzt die Sinne schwinden, trink einen auf die Erkenntnis.
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* EMail an EgoPower *
Jeden Nachteil mit dem Faktor 10 in einen
Vorteil verwandeln.
Das hört sich doch stark an, oder ??
Letztes Jahr gab ich ein Seminar. Abends traf man sich im Hotel und wir becherten
ein paar Biere. Dabei kommen dann ganz schnell diese tollen Gespräche, nach dem
Motto: "Mit_uns_können_die_es_ja_machen." und
"Wie_gehts_uns_doch_schlecht".
Da ich mich mit solchem Gedankengut nicht infizieren will, entfernte ich mich, ging
an die Bar und da laberte mich ein anderer Teilnehmer von der Seite an. Er verstünde
gar nicht, was die ganze Diskussion denn solle. Wenn ihm seine Firma ihn z.B. seine
Spesen kürze, dann ärgere er sich nicht. Nein. Er freue sich wahnsinnig darüber.
Diesmal mußte ich wohl etwas überrascht ausgesehen haben und er erklärte mir was
er meinte:
Streicht ihm sein Chef z.B. 20 Mark der Spesen, weil er der Spesenordnung nach 10
Minuten zu früh zu Hause war, o.ä. dann merke er sich das. Diese Betrag
multipliziere er mit 10 und er ruhe nicht eher bis er diese 200.- DM wieder zurück
hat. Er erklärte mir er betrüge die Firma nicht, um den Betrag zu bekommen, aber er
nutze alle ihm zu Verfügung stehenden Möglichkeiten aus, bei denen man manchmal
ein Auge zu drücken würde. Diese verwandele er konsequent in einen persönliche
Vorteil. Er habe es auf alle Bereiche seines Lebens ausgeweitet. Seine Frau und
Schwiegermutter genau so wie seine Verein, Stammtisch, Arbeitskollegen, Chef ...
praktisch auf alle, die was von ihm wollen. Und - Er hat Erfolg damit.
Voraussetzung ist jedoch die Einstellung: "Gewissen?? Nein danke !!".
Ich will dich nicht dazu anstiften jetzt deine Firma oder Freunde auszunutzen. Nein!
Ich wollte dir nur mal von dem netten Lehrgangs-Teilnehmer an der Bar erzählen.
Bittet dich jemand etwas zu erledigen, lasse dich nicht der "Lüge der ewigen
Dankbarkeit" abspeisen, wenn du ihm hilfst. Lasse ihn zwar in dem Gedanken, sage
es ihm aber öfters, das er dir was schuldet, damit er es auch nicht vergißt.
Merksatz: Ich tue keinen Handschlag für jemanden, ohne das etwas sofort für
mich dabei heraus springt.
,
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Verbal-Strategien
Wer kennt sie nicht, die lieben Bissigkeiten, mit denen uns manchmal die lieben
Mitmenschen beglücken. Mit denen sie einen in irgend eine Richtung drängen
wollen. Meistens in eine, die ihnen selber nützt. Es sind, wohl allen, bekannte
Aussagen, die den Angesprochenen ins moralische Abseits stellen und zu einer
bestimmten Reaktion veranlassen sollen.
Doch damit ist nun Schluß! Wir fangen den moralischen Ball, die verbale
Arschlochkarte nicht mehr auf, sondern leiten die Verbalattacke gegen den Angreifer
wieder zurück.
Hier ist sie nun. Die ultimative gefüllte Munitionskiste von "Verbal-Stategien" gegen
die tagtäglichen Dummschwätzer-Angriffe.
Du vertraust mir wohl nicht.
●
●
Wer dir traut, traut dem Teufel
Vertrauen muß man sich verdienen. Und ich hätte da auch
schon eine Idee....
Du machst mich krank.
●
●
Dann geh mal schnell zum Arzt
Och Gottchen. Jetzt steigerst du dich auch noch in eine
Krankheit rein.
Was du da getan hast, ist aber .....(irgendwas Negatives).
Aber nur wenn man so ein verdrehtes Wertesystem wie du hat.
Da hast du kein Recht dazu
●
●
Manchmal muß man sich die Rechte einfach nehmen.
Die Ausrede benutzen Looser immer.
Hast du etwa hinter meinem Rücken...
Es ist absolut meine Sache wann - ich was - mit wem bespreche/tue.
Ja schämst du dich garnicht...
●
●
●
Nein, wieso?
Nein, wie macht man denn das.
Na dann zeig mir mal wie das geht... na los...
Das ist dir wohl völlig egal?
Tut mir leid, wenn du vollkommen anders darüber denkst.
Da hast du mich jetzt aber schwer enttäuscht.
●
●
Tja, ich denke das Problem liegt nur an deinen Erwartungen.
Wie bei einer ENT-Bindung die Bindung aufhört, so hört bei
einer Ent-Täuschung die Täuschung auf.
Spionierst du mir etwa nach?
●
●
Wie du das nennst ist deine Sache.
Glaubts du, du stehst im Mittelpunkt der Welt?
Jetzt stell dich bloß nicht sooo an.
●
●
Ich tue nichts lieber.
Doch tue ich, denn ich will nicht so wie du werden/enden.
Ich habe nichts zu verbergen.
Das muß aber ein ganz schön langweiliges Leben sein.
Du hast ja nie Zeit!
●
●
Jeder macht das, was ihm wichtig ist.
Ich setze meine Prioritäten eben auf die wirklich wichtigen
Dinge
Dann mußt du eben mal Prioritäten setzen
Richtig. genau das mach ich. Und dein Wunsch steht mal nicht ganz
oben auf der Liste
Du hast ja Vorurteile.
Ja, meistens solche, die sich irgendwann als wahr herausstellen.
Du hast ja wohl mehr Erfahrung auf dem Gebiet!
●
●
Nein, aber etwas gesunder Menschenverstand reicht da schon.
Nein, aber ich kann 1 und 1 zusammenzählen.
Ich weiß, du machst ja nie was falsch...
●
●
●
Tja, ich habe es eben drauf.
Und da bist du jetzt neidisch drauf... nicht wahr?
Jetzt aber nur nicht neidisch werden...
Ich habe es ja nur gut gemeint.
●
●
●
Und das entschuldigt jetzt alles...oder was?
Trotzdem ist es ein Scheiß-Ergebnis
Ein guter Wille ist eben noch lange keine Garantie für ein gutes
Ergebnis.
Dann mach es doch besser.
●
●
Ich muß auch kein Ei legen können, um zu erkennen das es
vergammelt ist.
Damit du noch mehr frustriert wirst. NIEMALS.
Was weißt du denn schon?
●
●
Mal ehrlich...du hast doch jetzt noch verstanden, um was es
jetzt überhaupt geht.
Alles. Aber das würde jetzt zu weit führen dir das haarklein zu
erklären.
Du zwingst mich jetzt dazu.
●
●
Und trotzdem ist und bleibt es deine eigene Entscheidung.
Ich weiß, du hast keine andere Wahl. Das haben die Nazis
früher auch gesagt.
Tue es mir zuliebe.
●
●
Besser ist es, du verzichtest mir zuliebe darauf.
Und was tust du mir zuliebe?
Das ist aber nicht konsequent.
●
●
Stimmt. Und genau deswegen macht es ja so einen Spaß.
Konsequenz könnte man auch mit Alters-Starrsinn bezeichnen.
Wer bist du eigentlich, daß du dir ..... erlauben kannst?
●
●
●
Ich bin ich.
Ich bin Gott. Und Gott braucht keine Rücksicht zu nehmen.
Auf jeden Fall nicht so ein Weichei, wie du.
Da wärst du der Erste, der.....
●
●
Tja, einer muß immer der Erste sein.
Richtig. Einer muß ja den Anfang machen.
Alle anderen machen das auch.
●
●
Genau wie die Lemminge.
Haben die auch alle ihren Verstand ausgekipst?
Da wärst du dann der Einzigste.
●
●
Ich bin eben einmalig.
So bin ich (evtl: ...im Gegensatz zu dir..) eben.
Ja, glaubst du ich hätte das nötig?
Habe ich das nötig?
●
●
Es ist noch lange kein Grund es deswegen nicht zu tun.
Eine ehrliche Meinung, oder soll ich die eine Freude bereiten?
Wenn er offensichtlich dummes Zeugs labert ...
●
Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten.
oder etwas abgeschwächter....
●
●
Also ehrlich... Ich würde mit meinem NICHT-Wissen nicht soooo herum
protzen.
Auf Grund der Aussage vermute ich jetzt mal - Du hast nicht so viel Ahnung
von......(Thematik)....
letzte Aktualisierung am: 19.11.01
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* EMail an EgoPower *
Das Alternativprinzip
Du verfolgst dein Ziel, kommst aber trotzdem nicht so richtig vorwärts. Vielleicht
solltest du einmal eine komplett andere Strategie versuchen.
Stelle dir dazu einmal folgenden Frage: "Könnte es sein, daß die momentane
Vorgehensweise vollkommen falsch ist? Angenommen sie wäre es, was könnte ich
jetzt - wie- komplett anders machen?" und versuche es spaßesweise...
letzte Aktualisierung am: 10.07.01
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* EMail an EgoPower *
Sei dein eigener Trainer
Folgende Aussagen hast du unter anderem schon auf diesen Seiten kennen gelernt:
●
●
●
Wir nutzen nur einen ganz kleinen Prozentteil, unserer
Möglichkeiten.
Jeder hat daher alle Ressourcen zur Verfügung, alle seine
Aufgaben zu bewältigen. Vielleicht nicht sofort, aber nach einer
Zeit des Lernens und des Übens, auf jeden Fall.
Jeder weiß, wenn er a)ehrlich zu sich selbst ist; b)
Limitierungen in sich erkennt und c) auch vor sich selber seine
Schwächen zugeben kann, was er in seinem innersten wirklich
will.
Daraus ergibt sich für mich die logische Folge, wenn wir ehrlich zu uns sind, wir
wissen, welche Kenntnisse und Fähigkeiten uns fehlen, welche Schwächen und
Stärken wir haben und was wir noch unternehmen müssen um unserer Ziele, sofern
diese definiert sind, zu erreichen. Jeder der die Kenntnisse aus dem Zielsetzungs- und
Zieldurchführungskapitel befolgt, müßte es schaffen diese auch zu erreichen. Oft
aber genügt es nicht im stillen Kämmerlein alleine Pläne zu schmieden, sondern wir
brauchen auch die persönliche Ansprache und Motivationshilfe von einem guten
Freund, dem wir voll vertrauen. Sozusagen als Bestätigung oder als moralisch Stütze,
bei diffizilen Entscheidungen.
Nun predige ich auch, daß du alles lieber alleine machen sollst. In diesem Dilemma
kannst du dir einfach den eigenen "inneren Trainer" in dir anzusprechen, weil er
sowieso am Besten über dich Bescheid weiß.
Sehe in diesem "inneren Trainer" einen ganz persönlichen Freund, der schon so ist,
wie du einmal sein willst. Der dir in allen Lebenslagen helfen kann, dich zu dem
Menschen zu entwickeln, der du sein willst. Sei nur offen und ehrlich zu dir selbst;
sei frei von jeglicher Selbstverleugnung und kommuniziere mit dieser "virtuellen
Person" und du wirst sehen, er kann dir helfen und Tips geben.Vertraue dir selbst.
Diese Vitale Idee stellt ein machtvolles mentales Bild dar.
Solltest du jedoch der Meinung sein, das geht nicht, dann laß es doch.
letzte Aktualisierung am: 13.10.01
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* EMail an EgoPower *
First Position
Zu deutsch: Erste Position. Damit meine ich das Hauptziel, den höchsten Wert,
das/den jeder Mensch, auf jedem Gebiet besitzt.
Jeder hat auf verschiedenen Gebieten eine "First Position". Das bedeutet, unabhängig
voneinander, besitzt jeder Mensch, im privaten, beruflichen, familiären, öffentlichen
usw. Umfeld verschiedene Hauptgründe und Ziele, die so wichtig sind, daß er
dagegen niemals handeln würde.
Im Kapitel der Werte, haben wir schon die verschiedenen Werte, und auch die
Gewichtung derselben kennen gelernt. Mit der dieser Gewichtung, werden diese
Werte, Regeln und Programmen befolgt bzw. beachtet. Egal wie wir argumentieren,
welche rhetorischen Tricks und Techniken wir anwenden, wir können niemals die
"First Position" weg diskutieren.
Deswegen höre genau hin, wenn dir jemand davon berichtet, daß er gegen dies oder
jenes nicht handeln kann. Zeigt er noch eine bestimmte fest-überzeugte
Körperhaltung, dann kennst du seine "First Position". Er hat sie. Immer.
Im familiären Bereich ist sie vielleicht "Harmonie - Ich will mich nicht streiten" und
im Beruf "Durchsetzungskraft - Ich bin der Älteste und habe immer Recht, weil ich
mich perfekt auskenne. Komme was und wer da wolle". Obwohl in diesem Beispiel
die "First Positions" sich widersprechen, weil sie gegensätzlich erscheinen, so gut
sind die Beispiele dazu geeignet, zu zeigen, daß jede Handlung, immer in ihrem
Umfeld zu sehen und zu bewerten ist.
Was sind deine "First Positions"?
letzte Aktualisierung am: 27.05.99
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* EMail an EgoPower *
Und - Prinzip
Du hast eine, in deinen Augen, dummen Angewohnheit, die du los werden möchtest?
Dann habe ich für dich 2 Neuigkeiten. Zuerst die schlechte: "Du kannst diese
Angewohnheit nicht los werden!" Und jetzt die gute: "Du kannst aber etwas anderes
dafür anstellen."
Denn ein Vakuum kann auf der Erde nicht alleine existieren. Irgendetwas strömt
immer hinein...... irgendwann. Also etwas unterlassen, aber dem Gehirn keine andere
Alternative dafür anbieten ist fast unmöglich. Weil, wie wir ja wissen, jegliches
Verhalten irgendeinen Sinn macht bzw. es früher mal einen Sinn hatte. Warum also
diesen Vorteil aufgeben? Na siehst du.
Genau so wie wir einen aktiven und einen passiven Wortschatz besitzen, kennen wir
die Verhaltensweisen und Handlungen, die wir ausführen. Nicht desto Trotz gibt es
noch eine Unmenge anderer. Meiner Meinung nach, ist das größte Problem dabei
unsere eigene Vergesslichkeit. Oft erinnern wir einfach nicht mehr daran, daß es
immer mehrere Möglichkeiten gibt, weil wir uns auf eine einzige spezialisiert haben.
Und auch, das wir viel mehr Ressourcen und Möglichkeiten besitzen, als wir aktiv
nutzen. Und sehr oft glauben wir noch nicht einmal eine Wahlfreiheit zu besitzen.
Doch die besitzen wir immer.
Und wenn dir mal etwas an deinem verhalten auffällt, was du los sein willst, suche
erst andere Möglichkeiten (vielleicht mit der DynaBrainstorm-Methode). Und wenn
du ein paar hast, fällt die Umsetzung dann meist auch nicht mehr schwer.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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* EMail an EgoPower *
Gedächtnistricks.
Hast du schon einmal einen Gedächtnistrick-Künstler bei seiner Show zugesehen. So einer kann sich
hunderte Begriffe in der entsprechnenden Reihenfolge merken, vorwärts und rückwärts aufsagen. Er
kann auf Anhieb nennen welcher Begriff zm an der 28 , 44 und 76 Stelle steht. Er kann sich
vielstelligen Zahlenkolonnen merken u.s.w. Er kann ein Kartenspiel auf den Tisch blättern und dir die
genaue Reihenfolge der Karten im Anschluss benennen. Beeindruckend.
Nun fragst du dich warum ich die das erzähle? Nun wäre das nicht auch für dich interessant. Du sollst
hier nicht in Zukunft dein Geld auf der Bühne verdienen. Aber ein gutes Gedächtnis hat noch
niemanden geschadet, oder ?
Also, hier meine Aussage: Mit ein wenig Übung und dem KnowHow schaffst du das gleiche. Willst
du ?? O.K. Hier die Tricks.....
Alle Erinnerungen speichern wir mit VITALEN_IDEEN (kennst du schon ???). Willst du nun
irgendetwas merken, so geling dir das nur wenn du es schaffst, abstrakte Informationen (Lernstoff) in
der Sprache des Gehirnes zu kodieren. D.h. du must die meist digital-sprachlichen Infos in eine
analog-bildliche umsetzen, die dein Gehirn versteht. Du erinnerst dich über die Verbindung von
Sprache mit mentalen Bildern?
Kodiere alle Informationen in Bilder,Geräusche und Empfindungen und verknüpfe diese zu einer
Geschichte. Kombiniere diese zu einem logischen Ganzen und stelle es dir plastisch in allen
sinnspezifischen Einzelheiten vor.
Z.B. du willst dir folgende Einkaufsliste merken: Tee, brot, Zucker, Käse, Bratwürste und Harrspray,
dann visualisiere einfach folgende VITALE IDEE:
"Du hast eine schöne Tasse heißen Tee, der angenehm duftet. Du willst ein bischen Zucker
reinschütten, aber aus versehen kippst du alles rein. Du erschreckst dich und läßt die Tasse mit einem
lauten Schrei fallen und das ganze landet auf deinem Brot mit Käse. Damit der Tee nun nicht vom
Tisch läuft, baust du mit Bratwürsten eine Barriere und sprühst alles mit Haarspray zu einer festen
Masse zusammen."
Ganz schön blöd diese Vorstellung, nicht wahr? Je übertriebener und je grotesker du dir alles mit den
entsprechenden Gefühlen (in unsrem Beispiel die verbrannten Finger und die nasse Hose) desto
leichter kannst du dir das Ganze merken.
Kennst du die richtige Reihenfolge unserer Planeten im Sonnensystem? Ganz einfach. Merke dir nur
den Satz: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten." und zack dast du die
gewünschte Information: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto.
Hier wurden die Anfangsbuchstaben zu einem Satz konstruiert, der sich einfacher merken läßt. Wie
wir später bei den Telefonnumern sehen, funktioniert die Methode auch mit kleinen Zahlenreihen.
Mußt oder willst du dir Buchstaben und/oder Zahlenkombinationen merken kannst du die drei
folgenden Methoden kombinieren. Dieses sind prinzipiell nur Umkodierungstabellen um abstrakte
Infomationen (Zahlen / einz. Buchstaben) einfach umzusetzen. Diese erfodert ein wenig Mühe, ist
aber in ca. 1 Woche spielend zu erlernen.
Bei 1-11 Methode werden die Zahlen gemäß ihres Aussehens in entsprechende Befriffe
umgewandelt.
1
4
7
10
Kerze
Stuhl
Flagge
Paar
2
5
8
11
Schwan
Hand
Eieruhr
Gabel
3 Pyramide
6 Elefant
9 Pfeiffe
Bei den Buchstaben verfahren wir genau so.
Buchstaben
A
D
G
J
M
P
S
V
Y
Dach
Bogen
Gondel
Hockey
Bruecke
Axt
Schlange
Vase
Sektglas
B
E
H
K
N
Q
T
W
Z
Busen
Kamm
Reck
Schranke
Haus/Ruien
Radio
Schieber
Ziehharm.
Feder
C
F
I
L
O
R
U
X
Bumerang
Schiebl.
Stab
Stiefel
Ring
Mann
Hufeisen
Kreuz
Das Major-System benutzt eine doppelte Kodierung wobei immer 2 Zahlen zu einem Päarchen
zusammengefasst und kodiert werden.
In der ersten Stufe werden einzelne Zahlen in Buchstaben umgesetzt und in der 2 Stufe immer 2
Zahlen zu einem Wort Hauptwort kombiniert. Diese kannst du dann wieder mit den o.g. Methoden
kombinieren. Funktioniert fantastisch mit Telefonnummern.
Hier die erste Stufe
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
S
T , D
N
M
R
L
SCH, CH , X
K
F
P , B
die Enden der Null aufgezogen
1 senkrechter Strich
2 senkrechte Striche beim keinen n
3 senkrechte Striche beim keinen m
das R in VIER
L ist das Zeichen für 50 in der röm. Schreibweise
(keine Idee)
Schräge senkrechte Striche in beiden...
(keine Idee)
P sicht aus wie eine 9 , B kling so ähnlich
Nehmen wir z.B die Zahl 12. Diese ergibt die Buchstaben T und N.
Jetzt kommen noch ein paar Selbstlaute (ohne Bedeutung) dazwischen A und E. und fertig ist die
TaNne. (Verdopplungen werden ignoriert).
Major System 00-100
00 Sosse
03 Same
06 Seuche
01 Seite
04 Saeure
07 Sack
02 Sahne
05 Seil
08 Seife
09
12
15
18
21
24
27
30
33
36
39
42
45
48
51
54
57
60
63
66
69
72
75
78
81
84
87
90
93
96
99
Sieb
10
Tanne
13
Teilchen 16
Tiefe
19
Nutte
22
Narr
25
Neger
28
Mass
31
Mama
34
Masche
37
Mappe
40
Rinne
43
Rolle
46
Riff
49
Latte
52
Leier
55
Lack
58
Schuss
61
Schaum
64
Schach
67
Scheibe
70
Kanu
73
Keil
76
Kaffee
79
Fett
82
Feuer
85
Feige
88
Bus
91
Baum
94
Bach
97
Papa
100
Tasse
Dame
Tasche
Taube
Nonne
Nellie
Neffe
Matte
Meer
Macke
Rose
Rahm
Rauch
Ruebe
Leine
Lolli
Laeufer
Schotte
Schere
Scheck
Kuss
Kamel
Koch
Kappe
Foehn
Feile
Fiffi
Bett
Bär
Bäcker
Hund
11
14
17
20
23
26
29
32
35
38
41
44
47
50
53
56
59
62
65
68
71
74
77
80
83
86
89
92
95
98
Tod
Tiere
Tiger
Nase
Name(nsschild)
Niesche
Nebel
Miene
Mehl
Mofa
Ratte
Rohr
Rock
Los
Lehm
Leiche
Laub
Scheune
Schal
Schaf
Kutte
Karren
Geige
Fuss
Fummel
Fach
Fibel
Bahn
Beil
Puff
Findest du Begriffe, die du dir besser merken kannst, nimm die.
Die Telefonnumer deines Freundes ergibt 51 73 91.
Diese umkodiert ergibt : Latte - Kamel - Bett .
Visualisiere nun deinen Freund , wie er mit einer Latte sein Kamel aus dem Bett treibt. Und ???
funktionierts .....
Du hast nun die theoretischen Grundlagen zum Supergedächtnis. kombinierte sie und versetze deine
Umgebung in Staunen.
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Das Prinzip der leisen Töne
Ja, es gibt sie. Die heimlichen Herrscher. Die Drahtzieher im Hintergrund. Und es
gibt sie überall. Die Leute mit dem Durchblick, die sich nicht in den Vordergrund
drängeln. Die lieber aus der zweiten Reihe die Fäden ziehen und die Handlung
kontrollieren.
Und es gibt auch die anderen, die lauthals kreischend für ihre Thesen eintreten und
diese, wo sie auch gehen und stehen, zu verbreiten versuchen. Eine dieser
Vertreterinnen (es könnten aber auch genau so gut Männer bei einer anderen
Problematik sein) ist z.B. Alice Schwarzer. Die Ur-Emanze.
Immer im Dienst aller unterdrückten und unterjochten Frauen. Oder im Dienst von
denen sie meint, das sie das gleiche Gedankengut pflegen.
Aber es gibt auch andere, die nicht über Emanzipiertheit reden und krakelen, sondern
diese einfach im Stillen für sich umsetzen. Die aus einer (vermeintlichen) Schwäche,
einfach ihren Vorteil ziehen. Ruhig aber bestimmt.
Ich kam darauf, als ich eine Diskussion zwischen besagter Schwarzer-Emanze und
Verona Feldbusch, im Fernsehen, verfolgte.
Da fiel mir auf, die eine labert davon und die andere macht es sich zu nutze.
Ein glühender Vertreter dieser lauten Töne, war vor 2000 Jahren unser allseits
bekannter Jesus. Der hat sich auch mit allen angelegt und was hat es ihm gebracht?
Nichts - Außer daß sie heute noch seinen Geburtstag und den Tag feiern, an dem sie
ihn, für seine Überzeugung ans Lattenkreuz getackert hatten? Er starb früh. Und das
mit dem ewigen Leben halte ich persönlich für Schwachsinn.
Dann schon lieber pfiffig und gut drauf sein. Und wenn es unangenehm wird.
Schwupps und wech. Leise natürlich und unauffällig.
PS.
Da fällt mir in meiner Gehässigkeit auch noch was zum Thema "Emanzipation" ein.
Willst du wissen was?
OK. Ich sag es dir. Es gibt einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen
Häßlichkeit und fanatischer Emanzipation. JA.....
Darum verhüten diese fanatische Emanzen mit dem natürlichsten aller EmpfängnisBlocker: Mit ihrem Gesicht.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
* Zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Klare Thesen.
Oft ist die Versuchung groß, wenn man der Meinung ist, seine Ideen, Wünsche oder
Einstellungen würden beim Partner auf Kritik treffen, diese nur angedeutet zu äußern
bzw. gar nicht erst auszusprechen.
Ganz ganz schlecht. Du limitierst dich dadurch. Das bedeutet, du verleugnest dich,
deine Wünsche und/oder deine Bedürfnisse.
Ehrlich.....und ungeschminkt: "Was hast du davon?" Ich verrate es dir....FRUST, pur.
Also scheiß.... drauf.
Ein Beispiel: Ich war letztens mit einigen Freunden (und deren Frauen) in der Kneipe
und wir petzten ein paar Bierchen. Auf einmal bekam das Gespräch (gesteuert durch
die Mädels) die Richtung: "Männerhilfe im Haushalt." (Der ewige Dünnsinn) Sie
fingen an (aus meiner Sicht) herum zu stänkern....Sie machen die ganze Arbeit ....
selbst der Müll....usw... (du kennst es bestimmt). Es ging so ca. 15 Minuten hin und
her...bis es mir zu dumm wurde. Also setzte ich meine fieseste Machogrinse auf,
nahm einen kräftigen Schluck, stellte das Glas ab und begann. "Ihr habt wohl einen
an der Klatsche...oder? Hockt den ganzen Tag zu Hause, habt Stress damit, ob euer
Nagellack, wohl schneller an den Händen oder an den Fußnägeln trocknet. Und jetzt
sabbert ihr auch noch so einen Müll. Schafft erst mal was. Wir reißen uns für euch
den ganzen Tag den Arsch auf, damit das Geld nach hause kommt und jetzt sowas?
Habt ihr sie noch alle?" (Was ein Spaß... schlagartig wurde es ruhig....nur böse
Blicke...und das Thema war kurz drauf vom Tisch. Ein kurzes aufbäumen noch und
als jemand anderes in die gleiche Kerbe schlug, war es das.)
Deswegen: Klare Thesen; feste Aussagen; zu seiner Meinung stehen; Kritik daran als
das betrachten was es ist : Müll und der Versuch dich gefügig zu machen.
Fazit: Nur Weicheier lassen sich beeinflussen, oder erahnen das was von ihnen
erwartet wird, und tun es dann auch noch unaufgefordert.
letzte Aktualisierung am: 02.03.01
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* EMail an EgoPower *
Soziale Motivation
Gestern, als ich mir meine Tageszeitung holte, kamen mir beim Verlassen des
Geschäftes 2 Mädels entgegen. Die eine sagte zu ihrer Freundin "....und es ist
wirklich gut zu wissen, daß da einer ist, der an dich glaubt....". Die andere erwiderte
darauf...."Absolut...". Mehr bekam ich nicht mehr mit. Aber diese Gesprächsfetzen
gingen mit nicht mehr aus dem Kopf.
Wieso ist es hilfreich für einen, wenn man weiß, daß irgend jemand anderes davon
überzeugt ist, daß man eine bestimmte Sache kann? Wieso geht es einem dann
besser, bzw. klappt es dann leichter?
Ist es wirklich der Glaube des anderen, der einen Einfluß auf uns hat? Ich denke
nicht. Denn wenn wir es nicht erfahren, was der andere denkt, dann können wir nicht
darauf re-agieren. Also ist nur unser eigener Glaube wichtig.
In der klassischen Psychologie kennt man diesen Effekt. Er ist unter dem Begriff
"Soziale Motivation" bekannt.
Man hat z.B. das Leistungsverhalten von Marathonläufern und Radrennfahrern
untersucht. Dabei wurde nachgewiesen, daß sie eine signifikante Steigerung ihrer
Leistung bzw. ihrer Geschwindigkeit hervorrufen, wenn sie der Meinung sind, ihre
Aktivitäten werden beobachtet oder kontrolliert.
Willst du also, daß deine Angestellten und/oder Arbeitskollegen besser d.h. effektiver
funktionieren, dann gebe ihnen das Gefühl "Big Brother ist watching you!". Hihi...
Und schon leisten sie mehr. Aber bitte wohldosiert, zum Wohle aller. Wenn du jetzt
einen besonderen Vorteil daraus ziehst, dann wäre das auch OK. Aber verrate es
nicht. Sonst setzt das Eskalationsprinzip ein.
Anders herum.... Aber das kannst du dir ja bestimmt selber ausrechnen...
Nicht wahr?
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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* EMail an EgoPower *
Das Bedürfnis nach Bestätigung
"Ich bin eben so", "Ich war schon immer so", "Das ist halt meine Art" und "Ich kann
nichts dafür". Wer kennt diese Ausreden nicht. Es sind nur Ausflüchte um sich nicht
zu verändern und alles so zu lassen wie es ist.
Blödsinn: "Du kannst sein, was und wer immer du willst." Ein Grund warum du so
bleibst wie du bist, kann das Bedürfnis nach Bestätigung sein. Ich sage dir: "Es ist
nicht wichtig, was andere von dir denken, entscheidend ist, was du von dir denkst".
Und ich erkläre dir auch gerne warum:
Wenn dein Chef von dir denkt, "Der Meier ist ein Arsch", dann ist das vollkommen
egal für dich, wenn du es nicht erfährst. Erst wenn er es jemanden anderen sagt und
du erfährst von ihm seine Gedanken hat das einen Einfluß auf dein Empfinden. Es
sind also nicht seine Gedanken , sondern deine Empfindungen, wenn du es erfährst.
Andererseits hat ein Lob von ihm einen starken positiven Effekt auf dich?
Wieso reagierst du auf einige Worte? Weil wir seit unserer Kindheit auf Lob, Kritik
und Bestätigung geeicht worden sind. Es war zu Hause so, ging im Kindergarten und
in der Schule weiter. Du bekamst am Jahresende ein Zeugnis (Bestätigung) wie gut
du angepaßt bist. Die Kirche, der Arbeitsplatz, die Kollegen und unsere eigene
Familie tun ein weiters. Jeder von uns ist durch einen jahrelangen Prozeß des
Gehirnwäsche gegangen und es ist zu seiner eigenen Einstellung geworden.
Noch einmal zu deinem Chef: Er lobt oder kritisiert dich. Zu hause kuscht er genau
so wie jeder andere auch. Vielleicht geht er einmal die Woche zu einer Domina und
läßt sich auspeitschen. Auf dem Klo macht er auch nur Scheiß. Wieso läßt du dich
von so einem Sack beeinflussen, was er vielleicht denkt? OK, wenn es Auswirkungen
auf dein Gehalt hat, mag das ja noch einen Grund haben. Aber eine gefühlsmäßige
Beeinträchtigung solltest du entschieden bekämpfen.
Mach dich frei. Mach nicht jeden Modequatsch mit; laß dich nicht mit fremden
Regeln lenken und leiten.
Angenommen du sagst "Dieses Ding (irgend etwas) ist gut" so teilt diese Aussage
automatisch alle beteiligten Zuhörer in zwei Gruppen. Die einen stimmen dir zu und
die anderen lehnen sie ab. Das Verhältnis ist automatisch 50:50. (Im statistischen
Mittel)
Also mach was du willst, die eine Hälfte stimmt dir zu, die andere Hälfte lehnt es ab.
Es ist in der Regel so.
Zollt dir jemand deine offene Anerkennung, nehme sie an und freue dich daran.
Aber mach dich nicht davon abhängig.
Stehe zu dem, was du jemals getan hast. Es war ein Teil des Weges zu dem was du
jetzt, in diesem Moment bist.
Genauso verhält es sich mit den Sorgen um jemanden. Je mehr du dich sorgst, auch
wenn deine Vorstellungen niemals eintreffen, desto größer ist dein eigenes Bedürfnis
nach Bestätigung. Du zeigst dir selber, wie viel an dir an jemand anderen liegt, und
leidest. Wenn es schon sein muß, dann mach es wie bei den Klagen.
Lerne dich dich zu sorgen ohne zu leiden. Dann ist dein Gewissen wenigstens
beruhigt und dir geht es wenigstens gut.(Wenn du es brauchst)
Genial einfach ....
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* EMail an EgoPower *
Dein Glaube
.... entscheidet über deine Handlungen. Egal was du denkst: Du hast immer Recht
damit.
Wenn du dein Ziel festgelegt hast, aber nichts dafür unternimmst, weil du meinst du
verdienst den Erfolg nicht, dann wirst du auch nichts erreichen.
Wenn du meinst, mit 45 hast du keine Chance mehr am Arbeitsmarkt, dann wirst du
dich wahrscheinlich nicht zu 100% dafür einsetzen, einen neuen Arbeitsplatz zu
bekommen. (SSEP) Du sabotierst und limitierst dich selber.
Wenn du denkst, das die fantastische Kleine am Tisch gegenüber schon vergeben ist
und nur auf ihren Freund wartet, wirst du sie niemals kennen lernen. Nur wegen
deines Glaubens.
Der Glaube aber an dich und deine Fähigkeiten, läßt dich Unmögliches vollbringen.
Du kannst alles erreichen, wenn du an dich glaubst, deine Strategien den veränderten
Bedingungen anpaßt und dein Ziel nie - niemals aus den Augen verlierst.
Nun, wie entsteht der Glaube an sich selbst?
Durch ein starkes SWG. Durch Wissen und durch Referenzerlebnisse, die dir zeigen,
das du es schaffen kannst.
Zum anderen können wir nicht alles wissen. Deswegen bilden wir Glaubenssätze
über Dinge, die Welt und die Menschen.
Selbst diese Tips, Tricks, Techniken und Methoden sind Glaubenssätze, wie das
menschliche Zusammenleben funktioniert. Ein Glaube ist eine Vorrausannahme, wie
etwas funktioniert. Wissenschaftler nennen den Glauben anders: Nämlich Theorie
und/oder Modell.
Glaube an deine Grenzen, und du wirst sie auch erfahren.
letzte Aktualisierung am: 09.01.99
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* EMail an EgoPower *
Move On - mit absoluter POWER
Manchmal ist man begeistert. Dann geht alles wie von selbst. Aber schafft man es,
immer begeistert zusein?
Unser Potentional ist die Summe aller Fähigkeiten und die eingetzte Energie.
(=Ressourcen). Die meisten Menschen versuchen mit dem geringsten Ressourcen den
maximalen Gewinn aus einer Handlung heraus holen zu wollen. Prima gedacht, höre
ich dich nun triumphieren.
Doch jetzt erst einmal ein Gedankenexperiment: "Was ist leichter? Eine 100
KiloHantel oder ein Kopfkissen hoch zu werfen? "Na klar..." antwortest du. ".....ein
Kissen" - Stimmt. Doch warum? .....Weil ein Kissen leicher ist? Falsch, denn damit
gibst du dem Kissen oder der Hantel eine Macht, die sie nicht haben. Nein, das
Kissen geht leichter, weil du bei einem Kissen noch genug Kraftreserven hast. Du
bist noch nicht an deiner Leistungs- bzw. Kraftgrenze.
Nun eine zweite Frage: "Wenn du etwas erledigen sollst, geht es leichter? Wenn du
dich mental gerade so müde durchs Leben schleppst, oder wenn du voller Power und
Energie, also auf einem geistigen HOCH bist?" Nun? Ich denke in einem
powervollen Zustand geht es leichter.
Deswegen, halte dich auf einem hohen Motivationsniveau. Spreche schneller, lauter
und setze deinen Körper ein. Gestikuliere, atme tief und fühle dich frei. Dann gelingt
dir vieles einfacher.
Denke immer an das Energiegesetz: "Alles, worin du deine Energien steckst, das wird
größer. Egal welche Fähigkeit du nicht mehr benutzt, du wirst sie früher oder später
verlieren."
Kommt dir eine Idee, dann setze sie sofort um. Jetzt. Mache ein Gewohnheit
daraus.
Ein weiterer Fallstrick auf dem Weg, zu einer dauernden Motivation ist, der
Vergleich mit anderen. Laß den Unsinn. Bei jedem Vergleich konzentrierst du dich
meist nur auf deine Schwächen, sofern du nicht 120% über dem Durchschnitt liegst.
Und das ist Gift fürs SWG. Deswegen vergleiche deine Leistungen nur mit dir selbst,
bzw. mit deiner gestrigen Leistung. "Was hab ich heute im Vergleich mit gestern
mehr dazugelernt?" oder so. Und erkenne, daß du besser geworden bist. Du Großer,
Schlauer, Schöner ...du Genie.
Der letzte Punkt ist: Benutze die Doppelmotivationstechnik. "Hin auf Positives und weg von Negativem" Mach dir klar was es dir bringt, wenn du dich anstrengst,
und mach dir in aller Härte, Deutlichkeit und Brutalität klar, was es dich kostet, wenn
du so bleibst wie du bist. Erzeuge starken eigenen inneren Druck (von Neg.) und
einen starken Sog (auf Pos.). Solltest du nur einen Weg wählen, arbeitest du nur mit
halber Kraft.
Zur Verdeutlichung benutze ein mentales Bild: Hinter dir brennt es fürchterlich. Du
rennst weg. Doch wohin? Versteckst du dich hinter einem Strohberg? Oder rennst du
so schnell es geht, und springst in einen SwimmingPool?
Du kannst alles lernen und tun, wenn du nur bereit bist den Preis dafür zu bezahlen.
Permanente Brechreize bekomme ich immer, wenn mir andere Menschen, mit
kläglicher, fast weinerlicher Stimme verkünden: "Dies kann ich nicht, und jenes ist
nicht mein Ding", "Das liegt mir nicht.", "Dafür habe ich kein Talent...". Mag sein,
aber mit ein wenig Energie, Zeit und Einsatz kann man zumindest Durchschnitt
werden. Man muß halt den eigenen Arsch mal aus dem Sessel bewegen und etwas
dafür bzw. dagegen tun. Aber lamentieren und sich in Selbstmitleid herum wälzen ist
ja einfacher. (Würg...) Ehrlicher wäre es, selber die Verantwortung zu übernehmen
und zu erkennen. "Ich bin zu FAUL dies zu tun!!"
Nun, um wieder zum Anfang zu kommen, wie erreicht man es, immer motiviert und
begeistert zu sein? Klar, durch Gewohnheit und durch Referenzerlebnisse ("....damals
konnte ich es, also kann ich es wieder"). Wenn du zögerst, erkenne, daß du es bist,
der dich selber daran hindert, aktiv zu werden. Der innere Schweinehund. (wenn dir
diese Vergleiche gefallen), oder der Zombie.
Einen Effekt, möchte ich dir noch beschreiben. Du kennst ihn. Er ist so banal, daß ihn
keiner beachtet. In der Psychologie nennt man dies SOZIALE MOTIVATION. Und
es ist genial.
Angenommen du hast noch nie gejoggt, und willst damit anfangen. Wie weit kannst
du alleine an einem Stück rennen? Und nun die zweite Frage: Wie weit kannst du mit
einem guten Freund zusammen, an einem Stück rennen? Nun? Wahrscheinlich
weiter.
Ein zweites Beispiel: Sport: Welches Fußballspiel wird von den Spielern als besser
empfunden? Eins, bei dem niemand zusieht oder eins bei dem Tausende begeisterter
Zuschauer den Spielern zujubeln und diese anfeuern?
Allein das Wissen, beobachtet und bewertet zu werden, setzt mehr Energien frei.
Beobachte dich selbst und führe ein Motivationstagebuch, weihe einen Freund/in ein,
er/sie soll dich beobachten und positiv beeinflussen (..doch wähle ihn/sie weise, denn
sonst machst du dich wieder abhängig von dem Lob, eines anderen Menschen)
Du entscheidest. Das Zauberwort heißt : "Handle jetzt. MOVE ON". Benutze es
sofort, wenn du erkennst, daß du die Verhaltensweise des Zögerns erkennst.
Du schaffst es. Tue es............... Jetzt.
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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* EMail an EgoPower *
Mind-Scripting
Wieso klappt dem einen, das, was er schaffen will, fast mühelos, während ein anderer
an der gleichen Aufgabe fast verzweifelt? Nun, es könnte sein, der Erfolgreichere
benutzt eine andere Methode. Vielleicht die, des Mind-Scripting.
Ein Script ist in der Computerei, eine Möglichkeit dem PC zu sagen, was er tun soll.
Exakt und detailliert. Wir kennen beim Internet-Browser alle das Java-Script oder
den VBA-Script, nicht wahr (OK. Zumindest wissen die meisten, daß es existiert).
Also wollen wir jetzt anhand dieser Analogie versuchen, eine eigene BefehlsAnweisungsfolge in uns zu installieren, die uns automatisch zu dem bringt, was wir,
für uns, wünschen.
Im Grunde genommen, sind Mind-Scripte total einfach. Wir benutzen sie täglich,
ohne den Wirkungszusammenhang zu kennen. Aber den erfährst du ja jetzt.
Also: Ein Mind-Script ist prinzipiell eine zweigeteilte, wörtlich verfasste Anweisung,
im WENN-DANN-Stil. Der erste Teil beschreibt das ursprüngliche Ziel (als ICHAussage) und die zweite eine direkte Handlungsanweisung, für den ersten Schritt
zur Umsetzung. Diese sollte für dich so bindend und hochprioritär sein, daß du sie
unmöglich ignorieren kannst bzw. sie mit Freude und Begeisterung (siehe Banzai und
Streifenhörnchemotivation) erledigen willst.
Als Grundvoraussetzung, brauchst du die Referenz-Erkenntnis: "Wenn ich mir einmal
etwas vorgenommen habe, dann kann und werde ich das auch ausführen. Und zwar
genau dann, wenn es notwendig ist, bzw. ich es tun will".
Und diese Erfahrung wollen wir dir nun verschaffen: Suche also etwas aus, was du
noch nie getan hast, aber schon immer einmal gerne tun wolltest. Egal was es jetzt
ist. Sei es ein Tandem-Sprung aus einem Flugzeug, ein Bungee-Sprung, einer Frau
(miete dir doch eine dafür) beim onanieren zusehen usw. Halt irgend etwas
Verrücktes; etwas Einmaliges eben. Sage dir: "Am XX werde ich Y machen" - oder
"Wenn A passiert, werde ich B tun um C zu erreichen". Fühle dich gut dabei und
dann tue es. Anker dich bei der Vorbereitung und bei der Ausführung immer wieder.
Richtig ausgeführt hast du dann einen mächtigen Selbstanker, den du nie vergessen
und der dir noch oft von Nutzen sein wird.
Im Grunde ist es, wie beim EVA-Prinzip. Du definierst dein Ziel und den ersten
Schritt, den du tun mußt. Und dann tust du ihn. Sollte jedoch erst eine
Voraussetzung, für diesen Schritt geschaffen werden, dann programmiere dich auf
das Erkennen der Voraussetzung mit deinem Mind-Script. Global geprochen (ich
verzichte jetzt einmal auf praktische Beispiele. So viel Fantasie solltest du schon
selbst besitzen.) wäre das in etwas: "Wenn ich A sehen/höre/erkenne, dann tue ich
sofort B" (Den Anker nicht vergessen!). Kommt jetzt die Situation A (und das wird
sie, denn das Wahrscheinlichkeitsprinzip sorgt schon dafür) dann erkennst du sie
sofort und dein Script kommt dir automatisch in den Sinn. Jetzt nur noch den Anker
abfeuern und los düsen.
Thats it.
letzte Aktualisierung am: 09.10.01
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* EMail an EgoPower *
Das persönliche Lebensscript.
In jedem von uns existieren Programme, Werte und Regeln die, gemäß ihrer
Wertigkeit, unser Verhalten beeinflussen und steuern. Beobachtest du aufmerksam
die Menschen in deiner Umgebung, Bekanntschaft, Familie und am Arbeitsplatz,
dann kannst du feststellen, daß die meisten von ihnen nach einem wiederkehrenden
Script, einem immer aktivem generellen Verhaltenskonzept (Programm) handeln.
Versuche das Verhalten, in einem Satz zu beschreiben und du hast eine gute Methode
der Menschenkenntnis gefunden. Alle Reaktionen bei den anderen, kannst du im
voraus, mit einer hohen Treffer-Wahrscheinlichkeit, benennen.
Ich gebe die einmal ein paar Beispiele: Das Script einer ehemaligen Freundin von mir
definierte ich so: In allem was sie unternimmt, sucht sie erst einmal das negative, den
Haken und findet ihn. Kannst du dir nun lebhaft vorstellen, wie es bei uns abging?
Bestimmt oder?
Bei einer anderen Freundin definierte ich das Script mit den treffenden Worten: Ich
bin geil und die Kerle um mich sind es auch. Super. Es paßte 100 %ig. Sie wohnte
bei mir, als ich einmal für 2 Wochen beruflich verreisen mußte. Als ich wieder kam,
riefen in der darauf folgenden Woche 3 Kerle an, die sie sprechen wollten. Ich fragte
nach und sie erklärte mir, das sie in den 2 Wochen mit allen 3en geschlafen hätte.
Alles neue Bekanntschaften, der letzten 2 Wochen. Klasse Mädel. Mit diesem Script
war sie geradezu dafür geschaffen im horizontalen Gewerbe zu arbeiten, womit sie
nach unserer Trennung, dann auch, für mehrere Jahre, begann.
Die Frau von einem Bekannten von mir, reagiert nach folgendem Script: Sei
sparsam und verschwende nichts (weder Geld noch sonstige Ressourcen); aber
auf einem hohen Niveau und ich mache andere sofort darauf aufmerksam, wenn
sie dagegen verstoßen, weil mir nichts entgeht. Als Beobachter bei denen daheim
zu sein, ist immer wieder, für einen Außenstehenden, ein tolles, lehrreiches Erlebnis.
Als ich ihn in die Script-Analysetechnik einweihte, gestand er mir, daß sie so lange er
sie schon kenne, diese Script mit sich herum trug. An das erste Auftreten konnte er
sich noch gut erinnern. Es ging um die IHRE hochwertige Zahnpasta, die er mit
benutzte, wenn er seine normalen Zähne damit putzte. Er kannte sie damals erst kurz
und sie waren noch nicht verheiratet. Bedenke: Es gab Streit um einen 1 cm langen
Zahnpastastreifen bei einem Tubenpreis von 2.50 DM.
Mit diesen Beschreibungen kannst du dir sicherlich vorstellen, wie sich alle
hauptsächlich verhielten.
Im Kapitel "Wie du mit kleinen Chefs fertig wirst" lerntest du einen ehemaligen
Abteilungsleiter, aus meiner damaligen Firma kennen. Sein Verhaltensscript lautete:
"Macht jemand eine Aussage, zweifele sie generell an, stelle ihm sinnlose Fragen
und verunsichere ihn dadurch." Natürlich hatte er sich nicht bewußt dazu
entschieden, aber die Beschreibung traf den Nagel auf den Kopf. Jeder verstand
sofort, was ich damit sagen wollte, wenn sie mich fragten, wie denn der neue Chef so
sei. (Ich kannte ihn von früher). Nach 4 Wochen sagten mir alle, ich hätte Recht
gehabt und ihn perfekt beschrieben.
Lernst du also, bei dir und anderen, diese generellen Verhaltensscripte zu erkennen
und in einem markanten Satz zu benennen, so hast du den Schlüssel zur absoluten
Macht in deiner Hand. Der andere wird mit seinen Verhaltensweisen vorhersagbar.
Er bleibt mit Sicherheit seinem Script treu.
Selbst wenn, wie im vorletzten Beispiel (sparende Ehefrau) kein Grund vorliegt das
Script zu starten, so sucht das Gehirn über die bevorzugten Nervenbahnen
selbständig nach Gründen, das Programm bzw. das Script zu aktivieren. Sie fand
daher immer einen Grund, selbst wenn es nur ein tropfender Wasserhahn oder ein
Stück verschimmelter Käse war, der in der Verpackung blieb, bevor diese
weggeworfen wurde. (Vergl. Die wahre Bedeutung der Dinge)
Das soll nun nicht heißen, es gäbe nur ein Script in jedem Menschen. Nein, in
anderen Lebensbereichen existieren natürlich darauf abgestimmte Scripte und
Programme. Eine Strategie zum Einkaufen von einer Stereoanlage wird sich kaum
von der einer Kaufstrategie eines Autos unterscheiden.
Diese speziellen Scripte unterliegen aber dem generellen Lebensscript und stellen
eine logische Erweiterung dar. Überprüfe diese speziellen Strategien mit dem
Hauptscript und modifiziere es, wenn es nötig ist. Du erkennst mit der Zeit, daß
niemand aus seiner Haut heraus kann. (Vgl. Evolutionsprinzip) Er verhält sich i.d.R.
in allen Bereichen gleich.
Umfassende Untersuchungen haben ergeben, mit ca. 8-14 Scripten kann man die
normalen Reaktionen eines Menschen zu 90% erfassen und beschreiben.
Wissen ist Macht.
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* EMail an EgoPower *
Mentale Bilder.
Mentale Bilder als Handlungsanker.
Bei meinem ersten Rhetoriktraining, lernte ich mit unsachlicher Kritik, dummen
Herumgelaber und Geltungsbedürfniseinwänden um zu gehen. Wie? Ganz einfach:
Wir trainierten das so. Einer stand vorne, hielt einen Vortrag über irgendein Thema.
Alle anderen "machten ihn verbal an". Unser Trainer benutzte ein "mentales Bild"
um uns unverwundbar gegen solchen Müll zu machen. Er sagte. "Seid wie ein Fels in
der Brandung. Stellt es euch vor. Groß, unverrückbar und stark. Die Wellen und der
Wind sind eure Zuhörer. Sie plätschern herum, pfeifen euch um die Ohren, hauen
mit voller Wucht auf euch und fließen wieder ab. Ihr aber steht unverrückbar!
Visualisiert dies. Spürt eure Stärke. Nichts kann euch etwas anhaben. Ihr könnt es"
Und er hatte recht. Nach einigen Übungen und in den realen Vorträgen konnten wir
alle dies dann umsetzen.
Ich dachte über diese Technik der "mentalen Bilder" nach schuf mir noch dutzende
anderer. Im Prinzip sind es gedankliche Anker. Du suchst dir ein "mentales Bild"
aus, das genau die Eigenschaft repräsentiert, die du haben willst. Dann spielst du
gedanklich eine Situation durch, in der du genau diese Fähigkeit braucht. Rufst dein
"mentales Bild" ab, spürst die Energie die von deinem Bild aus geht und bewältigst
mental die Situation. Ganz einfach und professionell.
Wie gesagt, ich habe dutzende anderer. In dem Beispiel aus der "ultimativen
Selbstverteidigungsmethode" visualiserte ich das Bild eines sich wild festbeißenden
Bullterriers, und genau so gewann ich den Kampf. Wie ein Bullterrier.
Andere "mentale Bilder" findest du hier laufend auf diesen Seiten. U.a. sind dies
"Der Phönixfaktor", "Der Müll im Fluß" und andere.
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* EMail an EgoPower *
Der Kausalitätsirrtum
In anderen Kapiteln wiederholte ich es schon bis zum Erbrechen: Jedes Ergebnis hat
eine Ursache. Es ist das klassische Ursache und Wirkungsprinzip. Machst du etwas
erhältst du ein Ergebnis. Machst du etwas anderes, erhältst du ein anderes Ergebnis.
Soweit OK. Nun hat diese Einstellung einen kleinen Haken. Sie setzt voraus, daß
wir wissen was die Ursache ist. Und dies ist, meiner Meinung nach, nicht immer
gegeben, weil ein Effekt immer einen Unsicherheitsfaktor mit ins Spiel bringt.
Dies ist der Verzögerungseffekt. Manche Reaktionen setzten erst Tage oder Wochen
später ein. Und dann kann man manchmal gar nicht mehr wissen, was der Ursprung
dieser speziellen Situation war. Erinnerst du dich noch an das Puzzle-Denkmodell?
Stelle dir in dem erweiterten Puzzle-Modell einfach vor, daß die einzelnen
Puzzleteile an langen Fäden hängen und pendeln können. Schubst du eins an, passiert
etwas Unvorhersagbares. Alles kommt in Bewegung. Irgendwann kommt das erste
Teil wieder zur Ruhe, aber irgendwo anders fängt jetzt erst eins an sich, auf Grund
unseres Anschubsers, zu bewegen.
Daher verfalle nicht in das monokausale, eindimensionale Denken, wie es heute oft
so üblich ist.
Und sehe die Zusammenhänge.
letzte Aktualisierung am: 11.01.99
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Das SGL-Prinzip (Spaß, Genuß und Lust)
Das Ziel hinter allen Zielen ist: Sich gut zu fühlen.
Warum also hinter Zielen herjagen, von denen wir glauben, daß wir bei der
Erreichung dieser Ziele glücklicher werden. Denn schließlich sind es nicht die Ziele,
die uns glücklich machen, sondern nur unser Glaube daran, das es so sein wird. Wir
haben eine "logische (?) Argumentations- und Glaubenskette" gebildet, von der wir
annehmen sie sei wahr. Aber im Prinzip, sind wir es immer noch selber, die diese
Gefühle erzeugen, weil wir ganz bestimmte Dinge, nach der Erreichung zu uns sagen,
denken und so verhalten, wie wir es brauchen, um uns gut zu fühlen.
Wenn wir es aber selber sind, die diese Gefühle erzeugen, warum dann den Weg über
"fadenscheinige" Ziele zu gehen?
OK. Versuchen wir es einmal anders herum. Schreibe dir einen großen Zettel, oder
eine Urkunde auf der steht:
"Hiermit bekenne ich mich uneingeschränkt zum Spaß-, Genuß- und
Lustprinzip."
Stelle ihn so auf, daß du ihn mehrmals am Tag siehst und freue dich, einen solchen
einfachen Weg, zur täglichen Zufriedenheit, gefunden zu haben.
Und dann unternimm heute etwas, dass ausschließlich deinem persönlichen
Vergnügen dient. Um daraus den größtmöglichen Gewinn zu ziehen, vergewissere
dich, dass du damit nicht das Vergnügen anderer minderst. Werde so
mitverantwortlich für die Vermehrung der Freude in der Welt, indem du dir selbst
Gutes tust. Bleibe bei dieser Übung, bis du einen ganzen Tag voller Freude erlebt
hast.
Nimm dir für die nächsten drei Tage vor, nichts und niemanden zu kritisieren (auch
dich selbst nicht!), nicht zu jammern und zu nörgeln und nichts Negatives zu sagen.
Gib auch niemandem die Verantwortung für irgendetwas. Wiederhole diese Übung
nach drei Tagen. Genieße
Wenn du heute jemanden oder etwas kritisieren möchtest (auch dich selbst) - dann
entscheide dich ganz bewusst, zu kritisieren. Und dann tue es und genieße
Wenn du heute jammern willst - dann entscheide dich ganz bewusst, zu jammern.
Und dann tue es und genieße
Wenn du heute was zu nörgeln hast - dann entscheide dich ganz bewusst, zu nörgeln.
Und dann tue es und genieße
Wenn du heute etwas Negatives zu sagen hast - nun, jetzt weißt du es; entscheide
dich ganz bewusst, etwas Negatives zu sagen. Und dann tue es und genieße.
Und gib niemandem außer dir die Verantwortung dafür. Genieße auch dies
Und ich verspreche dir, dein Leben wir voll von Spaß, Lust und Genuß sein.
letzte Aktualisierung am: 20.12.01
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Banzai - Motivations - Technik
Ein netter Spruch, um vor sich selber zu entschuldigen, daß man sein Ziel nicht
erreicht ist: "Ich versuche es... Aber irgendwie klappt es nicht." Aha. Aber wenn wir
etwas nur versuchen, dann ist es ziemlich sicher, das wir das Ziel nicht erreichen
(wollen).
Versuche einmal eine Faust zu machen... JETZT... Nein, du sollst jetzt keine Faust
ballen, du sollst es versuchen. Und? Siehst du es geht nicht. Entweder machst du eine
Faust, oder auch nicht.
Aber bei einem "Na, ich versuche es mal. Mal sehen ob es funktioniert...." hat man
die Möglichkeit des Versagens schon (fast) mit eingebaut. Also - entweder tut man
es, oder man läßt es bleiben. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann muß man es
eben auf eine etwas andere Weise probieren.
Oder fehlt vielleicht ein wenig Motivation? Als Paradebeispiel für 100%igen Einsatz,
stelle ich jetzt mal die Kamikaze-Flieger dar. Mit einem "BANZAIIIIIIIII" stürzten sie
sich auf die "Feinde". Das nenne ich 100%igen Einsatz. Und nur so erreicht man sein
Ziel.
(Klar das es jetzt keine Aufforderung von mir ist, daß du dir den Schädel einrennen
sollst... oder?)
... und wenn dir der Artikel irgendwie bekannt vorkommt, dann hast du recht. Look
here
letzte Aktualisierung am: 08.01.02
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* EMail an EgoPower *
EVA - Prinzip
Was das ist? EVA?
Es ist die Abkürzung einer genial einfachen Strategie, um das zu erreichen, was man
haben will.
Sie besteht im Prinzip aus 3 Schritten
1.
2.
3.
Entscheiden was man will
Verbalisieren der Entscheidung
Ausführen der verbalisierten Entscheidung
Dies ist der prinzipielle Weg um alles zu erreichen.
So geht’s....
Weiterführende Erklärungen zum EVA-Prinzip
Oft haben wir Wünsche und Vorstellungen, wie wir was erleben möchten. Aber
solange dieser nicht konkret (in einem Satz) aufgeschrieben sind, fallen wir oft
wieder in den alten Trott, und unsere Ziele wandeln sich im Laufe der Zeit, zu
"Möchte ich gerne einmal - Träume".
Die Umsetzung einer/m Idee/Wunsch/Ziel führt nur über das Handeln zum
Erfolg. Und der erste Schritt ist es dafür zu sorgen, das sich dieser Wunsch nicht
wieder, im Alltagsgedankensumpf" (schließlich gehen uns täglich 60.000 - 100.000
Gedanken durchs Hirn) verflüchtigt. Und dies geht eben nur über eine schriftliche
kurze und einprägsame Fixierung, des Endzieles und der Teil-Schritte.
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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* EMail an EgoPower *
Positives Denken ist Müll
In verschiedenen Büchern lese ich immer, daß man durch "Positives Denken" seine
Umgebung, seine Welt beeinflussen kann. Der Ursprung dieser These stammt von
Emile Coué, der "Entdecker/Entwickler, der Autosuggestion. Mit den sich ständig
wiederholenden Worten "Mir geht es von Tag zu Tag immer besser und besser" ist
man in der Lage, seine inneren Fokus vom Problembewußtsein auf eine nützlichere
Sichtweise umzustellen. Und das funktioniert auch, wenn man es konsequent befolgt.
Und nun kamen einige, die weiter gedacht hatten. Einer der Bekanntesten ist der
"Master" der Positiv-Bücher "Joseph Murphy". In seinen Büchern stellt er, in
Erweiterung an Coués Entdeckungen, die These auf: "Denke konsequent positiv, und
dein Unterbewußtsein verwirklicht es." Und das letzte Büchlein (im wahrsten Sinne
des Wortes) das ich zu diesem Thema gelesen habe, war "Bestellungen, beim
Universum". Dort geht die Autorin noch einen Schritt weiter. Ihre These: Man kann
beim Universum, Kosmos, Gott, Leben, oder wie auch immer man das bezeichnen
will, seine Bestellungen so einfach aufgeben, wie bei einem Versandhandel.
Sie will einen Parkplatz genau vor dem Einkaufszentrum haben - kein Problem.
Einfach kurz die Augen geschlossen, sich genau vorgestellt, wie man ein mentales
Bestellformular aufgibt. Und dann sagt man zu sich...."Wenn ich gleich beim Zentrum
ankomme, dann finde ich genau davor einen freien Parkplatz"... und schwupps...
geschieht es so. Und bei den normalen kleinen Bestellungen klappt das auch
problemlos, genau so. Bei etwas größeren Bestellungen, funktioniert das nicht so
einfach... Ihr Glaube sei dafür noch nicht stark genug dafür, oder das
Unterbewußtsein weiß, daß es ein Fehler wäre, wenn man das jetzt bekommt, was
man bestellt. Aha.
Meine These dazu: Positives Denken ist OK, wenn man sich auf irgendwas
vorbereitet. Wenn man davon überzeugt ist, daß man es nicht kann, setzt man auch
nicht sein volles Potential ein. Und von daher hilft positives Denken, seine Ziele mit
etwas weniger Stress zu erreichen. Und oft sogar ohne Mühe, weil sich dadurch auf
"die Türen" konzentriert, statt die "unüberwindlichen Mauern" zu sehen. Und beim
Parkplatzeffekt sage ich nur: Selektive Wahrnehmung .
So gesehen ist es OK, mit solchen Hilfsmitteln, seinen positiven Glauben
aufzubauen, und dadurch den UC zu aktivieren bze. seine Aufmerksamkeit zu
fokussieren.. Aber sich einfach vorzustellen oder zu bestellen: "Ich habe nächstes
Jahr 1.000.000 .- DM" und dann beim Nichteintreffen, des Ereignisses, zu sagen:
"OK... ich habe nicht genug geglaubt.", oder sich eine andere Ausrede zurecht zu
fantasieren, daß ist schon ein starkes Stück.
Realistischer ist , so glaube ich, die Erkenntnis: Wenn ich mit meinem Arsch zu
Hause im Sessel sitze, mir nur etwas zurecht träume und nichts aktiv für mein Ziel
tue - Dann geschieht genau das, was passiert. Nämlich NICHTS.
Verstehe mich jetzt nicht falsch. Ich denke auch, daß ein "positives Denken" die
Grundlage eines jeden Erfolges ist. Ansonsten wäre das Ergebnis, die Folge eines
Zufalles (was natürlich auch nicht schlimm wäre). "Positives Denken" ist OK, wenn
daraufhin auch ein "positives Handeln" folgt. Und nur dann. Aber nur positiv zu
denken, aber nicht dafür zu tun, führt zu einem lebenslangen Traum, wie es sein
könnte... irgendwann einmal. Zur Selbsttäuschung. Zur Illusion des eigenen Lebens.
Zum LOOSER-tum.
Oder, bist du da anderer Meinung?
letzte Aktualisierung am: 06.02.01
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* EMail an EgoPower *
Der unbewußte Computer.
Wenn wir als Neugeborene in diese Welt eintreten, sind wir das lern fähigste Wesen
auf diesem Planeten. Wir sind mit einem Lernorgan (Gehirn) ausgestattet, das
einmalig ist und später die primäre Funktion hat, Antworten zu finden, die uns helfen
in der Welt zurechtzukommen.
Wenn wir uns eine Frage stellen, dann beginnt das Gehirn automatisch und
selbständig nach Antworten und Zusammenhängen zu suchen. Dazu ein Beispiel.
Setze dich an einem schönen Tag mal in die Sonne und beobachte die
vorüberziehenden Wolken. Stelle dir nun die Frage :"Welche Formen erkenne ich in
den Wolken?" und versuche die Sprache im Kopf auszuschalten.
Als Ergebnis siehst und erkennst du auf einmal Formen von Gegenständen, Figuren,
Gesichtern und so weiter. Aber da sind eigentlich nichts anderes als zufällig
angeordnete Wolken. (Rate mal wie die Sternzeichen entstanden sind) Unser Gehirn
kombiniert automatisch Wahrnehmungen und Erinnerungen zu einen synthetischen
Ganzen. Dies war eine überlebenswichtige Strategie - Die
Mustererkennungsstrategie - für unsere Vorfahren, um Gefahren rechtzeitig zu
erkennen.
Diesen Effekt kannst du für dich einsetzen und arbeiten lassen. Es ist ganz einfach:
1. Versuche ein Problem oder etwas was du erarbeiten willst bewußt zu lösen.
2. Schreibe verschiedene Möglichkeiten auf. Benutze nach Möglichkeit "MindMaps"
3. Findest du keine befriedigende Antwort, stelle dir einfach intelligente Fragen.
4. Frage weiter bis du eine Antwort bekommst.
5. Sei wachsam - und benutze die Antwort.
Intelligente Fragen sind Fragen WIE etwas funktioniert bzw. zu erreichen ist. "Wie
kann ich es erreichen ..."; "Was kann ich sonst noch tun ..."; "Welche Methoden
haben mehr Erfolg..."; u.s.w.
Frage dich NIEMALS - WARUM dir etwas passiert, sondern immer nur "WIE kann
ich das zu meinem Vorteil ausnutzen".
Du erhältst die Antwort nicht durch merkwürdige Stimmen oder ähnlichen Quatsch.
Du fühlst dich entweder zu einer Lösung hingezogen oder dir fällt jemand ein, der dir
helfen kann. Eine Melodie die du hörst kann genauso die Antwort sein wie ein
"zufällig" entdeckter Artikel in einer Zeitschrift. Du öffnest deine Aufmerksamkeit für
Lösungsansätze, die mit deiner Frage zu tun haben. (Erinnerst du dich an die
Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung??)
Sei nur wachsam und du erkennst die Antwort.
Vielleicht hältst du mich nun für einen Spinner. Aber versuche es mal, es
funktioniert.
Brauchst du z.B. eine Idee für die Lösung eines Problems, dann denke bevor du
abends ins Bett gehst noch einmal darüber nach und sei überzeugt davon am nächsten
Tag eine Lösung zu erhalten. Gib deinem Gehirn Zeit sein Wissen neu zu sortieren
und zu organisieren. Es findet immer eine Antwort.
Meine besten Ideen habe ich immer wenn ich z.B. Auto fahre, in der Badewanne
liege, oder träume. Was haben diese Tätigkeiten miteinander zu tun? Nichts! Ich
benutze dabei mein Bewußtsein nur zu einem minimalen Anteil. Der unbewußte
Computer (UC) arbeitet weiter und gibt die Lösung (Lösungsweg, Lösungsansatz)
dann hoch.
Du kennst diesen Vorgang bestimmt aus eigener Erfahrung: Manchmal fällt dir
während eines Gespräches ein bestimmter Name nicht ein. Erst später kommt er ganz
wie aus heiterem Himmel in dein Bewußtsein. Es war hier der gleiche Effekt aktiv.
Nimm diese Antwort und arbeite damit. Es ist die beste Lösung. Akzeptiere sie.
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* EMail an EgoPower *
Das Wahrscheinlichkeits-Prinzip.
Es gibt immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß genau das Ergebnis eintritt, das
du willst.
Angenommen du möchtest irgend etwas kaufen. Also schlenderst du durch die
entsprechenden Geschäfte. Die Wahrscheinlichkeit, genau das Richtige zu treffen
steigt proportional mit der Anzahl der Geschäfte.
Genauso ist es mit einem neuen Partner. Je mehr du Orte aufsuchst, in denen sich die
entsprechenden "Objekte" herumtreiben, um so eher triffst du wahrscheinlich genau
den (oder die), nach dem/r du Ausschau hältst. Das hat nichts mit Glück zu tun,
sondern ist nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit.
Wenn du also dein Ziel verfolgst, und flexibel agierst, heißt das nicht, daß alles
automatisch eintritt, bloß weil du es dir wünscht. Und es heißt auch nicht, das jede
Aktion unmittelbar zum Erfolg führt. Aber ....
Je öfter du etwas versuchst, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit,
daß du den ultimativen Treffer landest.
Es ist alles nur eine Frage von Zeit, Energie und
der Anzahl der Wiederholungen.
letzte Aktualisierung am: 31.07.01
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* EMail an EgoPower *
Unbändige Motivation
Wer das ein Ziel hat, braucht dafür einen guten Grund. Sonst will er es nicht
erreichen. Entweder entfernt es ihn, beim Erreichen, von etwas was Unangenehmen,
etwas was er los sein will, oder es ist ein angenehmes Ziel, also etwas, was er
erreichen will. Aber einfach nur so, einmal ein Ziel anvisieren und dann auch noch
etwas dafür tun, also sinnlose Energie verschwenden, das macht keiner. Man braucht
ein Motiv. Und je stärker das Motiv ist um so leicher fallen einem die nötigen
Schritte, um es zu erreichen. Man braucht also eine unbändige Motivation. Einen
positiven Grund der einen förmlich zum Ziel hinreißt oder einen negativen, der einen
vom jetzigen Zustand weg katapultiert. Am besten ist natürlich, wenn man beide
Motivationen simultan einsetzt. Also das, was man NIEMALS erleben will, in so
schlimmen Videen in seinem Kopf darstellt, daß man am liebsten so schnell wie
möglich weg rennen würde, als wenn das eigene Leben davon abhängt. Und auf der
anderen Seite eine Ziel-Videe so konstruiert, daß man förmlich wie ein
Streifenhörnchen abgeht, um das real zu erleben, was man sich bis jetzt nur
vorgestellt hat.
Bei der "Weg von Unangenehm - Videe" haben die meisten Menschen keine
Probleme. Aber sich etwas auszusuchen und vorzustellen, was das "Geilste" ist was
man für sich haben will, das "Nonplusultra" sozusagen, da habe viele Hemmungen.
Sie limitieren sich mental. Als sei es etwas Schlechtes, angenehme Gefühle bewußt
zu suchen, bzw. bewußt erleben zu wollen. Oder sie haben eine "Ich verdiene es nicht
- Videe". Als wenn man sich angenehme Gefühle verdienen muß. Nein! Schluß mit
diesem sinnlosen Mist. Multipliziere, das was du willst, mit der Kinotechnik ins
20fache. Will es mit allen Sinnen, mit jeder Faser deines Körpers. Egal was du tust,
mache es mit Leidenschaft, Begeisterung. Will Extase - und will sie JETZT. Wenn
du etwas siehst, was du haben willst, mußt du automatisch von alleine starten. Es
muß dir unmöglich sein ruhig zu bleiben. Du siehst es und kannst gar nicht anders,
als deinen Hintern in Bewegung zu setzten.
Und nur, weil du deine Videen so verändert hast, das sie eine 1000%ige Wirkung auf
dich ausüben. Du benutzt dein Power-Wort oder deinen Power-Satz aktivierst deine
Videenauslöser-Geste und gehst ab wie das oben genannte Steifenhörnchen.
Schwusch.......
letzte Aktualisierung am: 27.02.01
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Lebensbereiche
Das Leben besteht aus Veränderungen. Vieles geschieht mit dir, weil du dich in diese
Situationen gewollt oder ungewollt hinein manövriert hast. Manches geschieht ohne
das du etwas dazu oder dagegen tun kannst.
Einmal ist es dein Einflußbereich und im anderen Fall ist es dein
Betroffenheitsbereich.
Jetzt meine Frage: Womit beschäftigst du dich am meisten? Mit deinem Einflußoder deinem Betroffenheitsbereich.
Nun mag jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch sagen: "Natürlich mit meinem
Einflußbereich. Alles andere bringt ja nichts." Dazu kann ich dir nur sagen.
"Stimmt, so ist es."
Aber trotzdem, achte einmal auf den Inhalt, der Gespräche, in deiner direkten
Umgebung. Da wird sich über alles mögliche beklagt, was man sowieso nicht ändern
kann. (Wetter, Chef, Wirtschaftslage, Kriegsgefahr in anderen Ländern,
Massenarbeitslosigkeit usw. usw.) Und in persönlichen Dingen wird z.B. erwartet,
daß sich der Partner in einer bestimmten Art und Weise verhält, und dann, und nur
dann fühlt man sich gut.
Und damit wird die eigene Verantwortung auf jemand anderen abgeschoben. Man
selber reagiert nur noch fremdgesteuert.
Also, befasse dich nur mit den Dingen, die deiner direkten Kontrolle bzw. in
deinem direkten Einflußbereich liegen. Denn nur die kannst du ändern.
letzte Aktualisierung am: 27.02.01
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Esoterik - Quasireligiöser Fanatismus?
Letzen Monat beim Zahnarzt, fiel mir eine Zeitschrift in die Hände, bei der ich beim
Durchblättern ins Grübeln kam.
"Hellseher. bekannt aus Funk und Fernsehen berät in allen Lebenslagen", "Heil- und
Schutzenergie durch Talismänner", "Zukunftsprognosen", "Kartenlegen" und
"Hexenmagie aus dem Mittelalter". Es ging seitenlang so weiter. Annoncen über
"Geistige Partnerzusammenführungen", "Vodoo", "Glückszahlen" "Orgonautik",
"Jenseitskontakte", "Horoskope" und "Schutzamulette". Mir wurde schwindelig.
Kurz darauf fiel mir ein Plakat über eine Esoterikmesse auf, und schon war ich da.
Genial, mit was dort Geld verdient wurde. Wahrer Alchemismus. Aus Müll wird
Gold. Doch das nur am Rande. Diese Produkte könnte man gut als "Supergeschäft"
aufziehen.
Was mich jedoch total begeisterte war der blinde Glaube, ein Fanatismus, der sein
Gegenstück nur bei den religiösen Fundamentalisten im Islam findet. Jedes kritische
Hinter- bzw. Nachfragen wird förmlich mit offenen Aggression beantwortet. (Oder
falle ich hier auf das Projektionsprinzip herein?)
Ich sage ja nicht, das alles Quatsch ist. Manche meiner Methoden/Artikel beschreiben
manchmal ähnlich merkwürdige Effekte, diese sind aber irgendwo erklärbar. Sollten
einige bei dir nicht funktionieren, dann liegen sie dir eben nicht, oder du besitzt nicht
kompatible Programme zu diesen Methoden. Egal, dann benutz die Methoden, die
funktionieren.
Aber auf der Messe beschreibt jemand einen Effekt, der ausgelöst wurde von den
eigenen verstorbenen Verwandten. 5 Meter weiter ist dafür ein Geist aus dem
Urwald, und auf dem nächsten Stand eine außerirdische Macht verantwortlich. Und
jeder verteidigt seine Meinung, als hinge das Ende der Welt davon ab.
Egal welcher Lehre man zufälliger weise (?) anhängt. Immer setzt bei derartigen
Themen der Lemming-Folge-Trieb ein.
Spielen wir: "Folgt dem Führer, er weiß schon was gut und richtig ist"!!!
Du kannst natürlich machen was immer du willst. Mein Tip: Behalte ein
vernünftiges Maß an Skepsis. Schaden kanns nicht.
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* EMail an EgoPower *
Der Me-Too Effekt
Der Mee-Too-Effekt (englisch für "Ich auch..") ist ein große Hilfe, wenn es darum
geht neue Theorien und Modelle zu entwickeln und zu verbreiten. Besonders gut
funktioniert dies in der psychologischen und psychiatrischen Forschung bzw.
Entwicklung von Behandlungs- und Erklärungsmodellen. Untersuchen wir einmal die
Struktur und Wirkungsweise am Beispiel, (hihi... jetzt kratze ich einmal ein wenig an
der Fassade) von NLP:
Da haben sich 2 findige Köpfe etwas ausgedacht, oder anders ausgedrückt, etwas
verbalisiert, was sie bei anderen beobachtet hatten. Sie fingen an, diese Thesen zu
beweisen und dadurch zu verbreiten. Über Veröffentlichungen von Büchern und
Artikeln, fanden dieser "Erkenntnisse" rasch einen neuen Wirkungskreis. Jeder, der
jetzt sich mit diesen Thesen auseinander setzte, untersuchte sein eigene
Vergangenheit, ob er in dieser Muster, der beschriebenen Effekte übereinstimmte.
Einige lehnten diese ab. Andere haben in einem zweiten Schritt die eigene Kindheitsund Lebensgeschichte oder die Betrachtung des eigenen aktuellen Verhaltens so
umgedeutet und interpretiert, daß sie mit dem Thesenkatalog weitestgehend konform
wurden bzw. sind. Nach dem Motto: "Das habe ich auch erlebt" oder "Genau so wie
bei mir". In einem dritten Schritt beginnen die Solidarisierung und der
Zusammenschluß mit anderen "Betroffenen" und/oder "Interessierten".
Die Experten und Schüler erhielten so neue Fallbeispiele und damit neue Belege für
die Thesen von Effekten und Modellen. Betroffene und Experten bestätigen sich so in
einem Kreislauf gegenseitig, bis dieser neue "Wissenschaftszweig" auf allgemeine
Anerkennung trifft. Das kann dann im Einzelfall dazu führen, daß sie einen großen
Teil ihrer Ressourcen (Zeit und Geld) in die Verbreitung dieser Ideen aufwenden.
Schwupps. Und schon gibt es auf der Welt etwas Neues.
Denn so entstehen (prinzipiell) Thesen, Wissenschaften, Religionen, Sekten, Vereine,
Interessengruppen, Meinungen, Regeln, Gesetze und Vorschriften, durch eine
einfache Identifikation mit dem Me-Too-Effekt.
Ich finde das sagenhaft.
letzte Aktualisierung am: 06.11.01
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* EMail an EgoPower *
Nachahmen und kopieren.
Von den Erfahrungen anderer Personen profitieren.
Dieses Kapitel erklärt und spezifiziert den Grundsatz Nr.4 im Kap. "Informationen":
"Was ich, oder jemand anderes, jemals auch nur einmal ausgeführt habe, ist jederzeit
wieder mit dem gleichen Ergebnis wiederholbar, wenn ich exakt die gleichen Schritte
ausführe."
Auf diesem Grundsatz basiert die gesamte Philosophie in diesem Werk. Wenn
eine Strategie einmal erfolgreich angewandt wurde, kann diese immer mit dem
gleichen Ergebnis wiederholt und verbessert werden.
Dazu wieder ein theoretisches Beispiel: Vorausgesetzt deine Großmutter konnte
einen fantastischen Kuchen backen, der dir als Kind immer gut geschmeckt hat.
Kannst du heute den Kuchen in der gleichen Qualität nachbacken? Ich sage ja! Wenn
sie dir das Rezept und die Backanleitung exakt in allen Einzelheiten aufgeschrieben
hat und du die gleichen Zutaten benutzt. Änderst du auch nur eine Kleinigkeit,
kommst du zum anderen Ergebnis. Entweder besser oder schlechter.
Dieses Beispiel ist auf jede Handlung anwendbar. Springt dein Freund morgens
sofort gut gelaunt aus dem Bett, kannst du das auch, wenn du seine Strategie bzw.
seine Handlungsmuster genau in der gleichen Art und weise kopierst. Oder jemand
hat in 10 Wochen 10 kg abgenommen. Finde heraus was er getan hat, wiederhole es
und du kommst zum gleichen Ergebnis.
Bei einfachen Handlungen reicht die o.g. Vorgehensweise voll aus. Bei komplexen
Handlungen ist es meist erfolgreicher wenn du eine Dreiteilung des Musters
vornimmst. Diese 3 Teile bestehen aus:
1. Der Überzeugung und der Glaubensmuster
2. Die Strategie
3. Die Physiologie
Zu 1. Finde die Überzeugung des Menschen heraus den du kopieren willst. Was
denkt er von sich. Wie steht er der Aufgabe die du kopieren willst gegenüber.
Zu 2. Finde heraus welche Strategie er hat um das Ziel zu erreichen. Um beim
Beispiel der Oma mit dem Kuchen zu bleiben: Welche Hilfsmittel, welche Zutaten,
welche Reihenfolge der Zutaten, welche Menge u.s.w. Bei nicht materiellen Zielen
kannst du auch versuchen herauszufinden wie er seine Sinne benutzt. Was sagt er zu
sich, wie sagt er es? Laut? Leise? Im Kopf? Hört er sich denken? Was fühlt er?
Innerlich? u.s.w. In welcher Reihenfolge? Je mehr du herausbekommst, desto größer
ist die Wahrscheinlichkeit, das du ihn kopieren kannst.
Zu 3. Wie benutzt er seinen Körper? Wie steht er? Wie atmet er? Welche Gestik
benutzt er?
Frage immer nur WIE der andere, den du kopieren willst etwas macht. Das
WARUM zu ergründen, mag dir vielleicht die Scheinsicherheit geben, daß du
Bescheid weißt, aber oft wissen deine Vorbilder selber nicht WARUM etwas
funktioniert.
Die genauen Anleitungen findest du in den Wahnsinnskapitel: "Programme, Werte
und Zustände ruckzuck ändern".
Bei meinem ersten Rhetoriktraining wandte ich diese Metode mit so großem Erfolg
an, das alle anderen Teilnehmer sich total wunderten, welche Änderungen ich von
einem Tag zum anderen vornehmen konnte. Ich übte abends eine Stunde. Am
nächsten Morgen hatte ich alle Erkenntnisse des Tages perfekt umgesetzt.
Der Merksatz in diesem Kapitel: Was einmal geklappt hat, klappt immer wieder,
wenn ich exact die gleichen Schritte ausführe !!
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* EMail an EgoPower *
Wenn-Dann Glaubenssysteme.
Neben den gängigen und individuellen Meinungen, wie die Welt letztendlich
organisiert ist und wie sie funktioniert, gibt es auch noch die sogenannten "WennDann (WD) Glaubenssysteme".
Sie basieren immer auf Mutmaßungen bzw. Generalisierungen von ReferenzErfahrungen.
Und man erkennt sie meistens an den typischen "WENN.... DANN..."
Redewendungen.
"Wenn er mich wirklich lieben würde, dann hätte würde schon was für schönes als
Geburtstagsgeschenk, für mich, finden." - ist ein pragmatisches Beispiel für eine
solche WD-Meinung. Dies hat (auch wenn mich jetzt viele weibliche Leserinnnen
verfluchen) jedoch keinen realen Bezug zur Wirklichkeit. Es ist nur eine (zugegeben verbreitete) individuelle und subjektive Wahn-Vorstellung, wie übrigens alle WDRegeln und WD-Meinungen. Und mit solchen Thesen, reagieren wir oft vorschnell,
ohne groß darüber nach zu denken, ob diese auch tatsächlich der Wirklichkeit
entsprechen.
Und wenn jetzt der Partner im o.g. Beispiel, die WD-Meinung "Wenn sie mich liebt,
dann legt sich keinen solchen Wert auf übertriebene Liebesbeweise" besitzt, dann ist
die schöne Stimmung oft tagelang versaut.
Im kleinen privaten Bereich mag das jetzt ja noch nicht so schlimm sein. Ganz anders
im großen gesellschaftlichen Zusammenleben oder wenn es um Interaktionen
zwischen Ländern, Nationen oder Religionen geht. Dann geht oft, um Nichtigkeiten,
die ultimative Post ab.
Hihi.. Was für eine lustige Welt.
letzte Aktualisierung am: 15.10.01
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* EMail an EgoPower *
Der Schlußfolgerungs - Automatismus
Du schlenderst im Büro über den Gang und hörst aus einem Zimmer ein herzhaftes
Lachen, mehrerer Personen. Ständig nach Freude und Spaß suchend öffnest du die
Tür. Plötzlich.....alles Lachen verstummt, alle schauen dich an und setzen sich
spontan wieder an ihren Platz und fangen an, wortlos zu schaffen. Von einer Sekunde
zur nächsten, ein Stimmungswechsel von 100%, und nur, weil du ins Zimmer
gekommen bist.
Interessant wird es jetzt: Du fragst dich nun innerlich "Was ist denn nun los? Was
habe ich denn jetzt wieder angestellt?" Oder Ähnliches. Und dein Gehirn liefert dir
einen Grund. "Sie haben über dich gelacht..." oder so. Wer sich "Warum-Fragen"
stellt, bekommt immer eine Antwort. Doch stimmt diese mit der Wirklichkeit
überein? Wenn du dir die o.g. Situation durch die Gehirnwindungen gehen läßt,
fallen dir bestimmt über 10 Gründe ein, wenn du nur danach suchen würdest.
Welcher Grund stimmt nun? Oder gibt es noch andere?
So oder so. Der Schlußfolgerungs-Automatismus ist fast eine automatische Reaktion,
die du jedoch kontrollieren kannst. Und je nach deiner persönlichen Einstellung,
findest du immer eine Antwort. Doch eins kann ich dir versichern. Diese Antwort
stimmt in 95% aller Fälle nicht mit der Wirklichkeit überein.
Sollte uns dies nicht zu denken geben, und was lernen wir daraus?
letzte Aktualisierung am: 19.07.99
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* EMail an EgoPower *
Nominalisierungs-Prinzip
Was haben folgende Aussagen gemeinsam?
"Ich habe Liebe in meinem Leben", "Er hat eine Depression.", Ich will Extase..",
"Die Gespräche mit ihm, haben eine starke Intensität.", "..das kommt von der großen
Überbelastung..", "Ich will Gerechtigkeit..", "ich habe eine starke Beziehung zu
ihm.."
Na? Schon eine Idee?
Ich verrate es dir. Liebe, Depression, Extase, Intensität, Überbelastung,
Gerechtigkeit, Beziehung usw. gibt es nicht. Du kannst die nicht sehen, nicht fühlen,
nicht anfassen oder auf einen Tisch legen. Es sind abstrakte Ausdrücke für etwas,
was man ursprünglich sehen , betasten, hören, schmecken oder reichen konnte. Doch
jetzt sind es nur Umschreibungen für einen Tatbestand, einen Prozess, den wir
eventuell beobachten könnten. Die Begriffe suggerieren dadurch, das wir sie
benutzen, ihre Existenz, die jedoch nicht vorhanden ist. Im NLP nennt man diesen
Vorgang "Nominalisierung". Aber so arbeiten wir, in und mit der deutschen Sprache.
"Wir machen ein Angebot" anstatt "das wir ihm etwas anbieten".
Texte mit vielen "Nominalisierungen" schaden der "Lesbarkeit" und dem einfachen
"Verständnis". Ups... im letzten Satz waren gleich 3 verschiedenen
Nominalisierungen. Verständlicher wäre: "Wenn wir viele Prozesse, in
"Hauptwörter" übersetzen bzw. so tun als wenn es "Dinge" wären, dann kann man
diese Texte schwerer lesen und verstehen". Bei so einem einfachen Beispiel scheint
dies übertrieben, jedoch ist der zweite Satz irgendwie plastischer und spricht mehr
die Sinne an. Beschreibungen werden dadurch leichter ins Gehirn geschleust und
einfacher gespeichert.
So gesehen klingen Texte mit vielen Nominalisierungen zwar schlauer und
intellektueller, aber dadurch hat man aber auch überhaupt nichts gewonnen. Im
Gegenteil. Wenn jemand sagt "Ich will Gerechtigkeit", dann ist das eine Müllaussage,
die nichts, aber auch gar nichts offenlegt. Jeder stellt sich unter Gerechtigkeit etwas
anderes vor. Und der Sprecher gibt auch überhaupt keine Informationen darüber
preis, was er eigentlich meint.
So macht irgend jemand eine "Nominalisierungs-Aussage" und meint damit etwas
ganz bestimmtes... der Partner versteht jedoch den Sinn hinter diesem "abstrakten
Begriff" nicht, und macht irgendwas, von dem er meint, der erste wolle es so. Und
damit kannst du jetzt auch nichts anfangen, ..stimmts? OK. Ein praktisches Beispiel,
aus dem täglichen leben: Stell dir mal vor, dein Partner fordert von dir "...mehr
Anerkennung"... weißt du nun was genau er/sie von dir will?
Du kannst es vermuten, oder erahnen, wenn du deinen Partner schon einige Zeit
kennst. Oder du schließt von darauf, was du meinst, wenn du so eine Aussage tätigen
würdest. Aber wissen was der andere meint? Ich denke das kannst du nicht. Also
erwarte auch nicht, daß dein Partner bei dir Gedanken lesen kann.
letzte Aktualisierung am: 02.08.01
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* EMail an EgoPower *
Halte dir immer eine Hintertür frei
In "Denke nach und werde reich" von Napoleon Hill, einem der ersten Erfolgsbücher
(von ca. 1920) aus den USA, las ich folgendes. "Wenn du dein Ziel erreichen willst,
dann mußt du bereit sein, alle Brücken hinter dir abzubrechen. Die Unmöglichkeit
einer Rückkehr, zwingt dich dazu mit voller Energie voranzuschreiten, und alles zu
versuchen, um dein Ziel erfolgreich zu erreichen.".
Als Beispiel wurde ein Feldherr (ich glaube es war Julius Caesar) aufgeführt, der sein
Heer versammelte, als er in England angekommen war, und dann vor deren Augen,
seine Schiffe, mit den Worten, verbrannte: "Seht her. Wir können nicht mehr zurück.
Es bleibt uns nur ein Weg: Entweder siegen wir, oder wir sterben.". Sie siegten natürlich.
Mit diesem Beispiel, versuchte er in seinem Buch, von der Notwendigkeit einer
unbändigen Motivation zu überzeugen. Mit deren Hilfe, verspricht er, könne jeder
genau das erreichen, was immer er will.
Das mag stimmen. Aus meiner Sicht, jedoch, zum einen nachvollziehbar, aber auf
der anderen Seite eine große Dummheit. Wenn du deine Männer (Angestellten,
Kollegen usw.) durch so eine Methode auf eine blinde Erfolgs-Einbahnstrasse
schickst, mag das ja noch angehen. Aber du, als gesunder Egoist, solltest auf jeden
Fall ein Ruderboot irgendwo bereit stehen haben.
Man weiß ja nie, was noch alles passieren kann. Denn:
Vorsicht - ist keine Feigheit.
Und Leichtsinn kein Mut.
Aber als EgoPower Fan sind dir solche Konzepte wie Mut und Feigheit sowieso
zuwider. Oder liege ich da falsch?
letzte Aktualisierung am: 08.01.02
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* EMail an EgoPower *
Der selbstbestimmte EgoPower-Mensch
Menschen die nach diesen EP-Methoden leben sind keine 0815-Typen. Zwar
unterscheiden sie sich im Ausehen in nichts von jedermann, doch besitzen sie
deutliche Unterschiede, von denen allerdings keine rassistischer, sozialer, oder
sexueller Natur sind. Nach irgendwelchen Rollen, geographischen
Gesetzmäßigkeiten, Ausbildungsstufen oder Einkommensstatistiken lassen sie sich
nicht so ohne weiteres einordnen. Es hat eine eigene Bewandtnis mit ihnen.
Sie können genausogut reich wie arm, schwarz wie weiß, männlich oder weiblich
und in jedem Beruf beschäftigt sein. Sie bilden eine buntgemischte Gruppe, und doch
haben sie alle einen einzigen Zug gemeinsam. Sie sind frei von seelischen
Problemzonen und gesellschaftlichen Limitationen.
Woran du einen erkennst fragst du? Sieh nur hin:
Diese Menschen lieben das Leben ganz ,und ohne Einschränkungen. Sie fühlen sich
wohl, ganz gleich, was immer sie auch machen, und verschwenden ihre Zeit niemals
mit Klagen oder Wünschen, alles sollte lieber anders sein. Sie sind begeistert vom
Leben; sie mögen so viel davon haben, wie sie nur können. Sie mögen so ziemlich
alles was es gibt. Sie mögen das Leben. Diese Menschen nörgeln weder noch
jammern sie herum.
Regnet es , ist es ihnen recht. Ist es heiß, ist es ihnen auch recht. Klagen wirst du
keine hören. Ob sie nun im Verkehrsstau stehen, oder auf einer Party oder ganz allein
sind, sie lassen sich einfach auf das ein, was gerade kommt. Dies ist kein
vorgetäuschtes Genießen, sondern ein vernünftiges Akzeptieren der Wirklichkeit und
eine seltsame Fähigkeit, sich an ihr zu freuen.
Sollten sie gefragt werden, so geben sie eine ehrliche Antwort, ungeachtet der
Konsequenzen.
Müssen bestimmte Situationen radikal geändert werden, dann unternehmen sie die
Anstrengung die Dinge zu ändern- und haben auch noch Spaß dabei.
Sie sind frei von Schuldgefühlen und den begleitenden Ängsten, die immer dann
auftreten, wenn gegenwärtige Ereignisse dazu genutzt werden, durch Taten in der
Vergangenheit manipuliert zu werden. Zwar gestehen sie Fehler ein und geloben
diese nicht mehr zu wiederholen. Nie aber verschwenden sie ihr Zeit, indem sie
wünschen, daß sie lieber etwas unterlassen hätten, weil es jemand anderem mißfällt.
Eines ihrer Kennzeichen, ist das Fehlen jeglicher Schuldgefühle. Kein Jammern über
Vergangenes, keine Versuche anderen ein schlechtes Gewissen einzureden wie mit
solchen Fragen wie: "Warum hast du es denn nicht anders gemacht?" oder "Schämst
du dich garnicht?" Sie erkennen, daß das gelebte Leben vorbei ist und daß auch noch
so viel Bedauern die Vergangenheit nicht mehr ändert.
Sie lassen sich durch derartige Vorwürfe und Fragen nicht beeinflussen und unter
Druck setzen. Sie sind noch nicht einmal wütend auf jemanden, der es bei ihnen
versucht. Sie beachten ihn einfach nicht. Sie ärgern sich nicht darüber, sondern gehen
einfach weiter oder wechseln das Thema.
Diese Menschen sind Sorglose. Umstände, die viele Leute zur Raserei bringen,
berühren sie kaum. Sie sind weder Spar- noch Planfanatiker. Sie weigern sich einfach
Sorgen zu machen und halten sich frei von der damit einhergehenden Angst. Sie
können sich gar nicht sorgen. Es liegt ihnen einfach nicht. Sie sind zwar nicht in
jedem Moment die Ruhe in Person, doch fehlt ihnen die Bereitschaft, sich im
Moment mit vielleicht nie eintretenden zukünftigen Ereignissen herumzuquälen, die
sic nicht beeinflussen können.
Diese Menschen leben weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern im
Jetzt. Das Unbekannte birgt für sie keine Schrecken, und sie suchen aktiv nach
neuen, ungewohnten Erfahrungen. Sie lieben alles Mehrdeutige. Unter allen
Umständen kosten sie das Jetzt voll aus, wohl wissend, daß sie nichts weiter haben.
Sie schmieden keine Pläne für zukünftige Ereignisse und lassen dann lange
Zeitabstände untätig verstreichen.
Sie sind auffallend unabhängig. Persönlich von allen Erwartungen frei zu sein, ist
ihnen viel wert. Ihre Beziehungen gründen stets auf das Recht des Partners selbst für
sich zu entscheiden. Diese Menschen können einen anderen lieben, ohne ihm ihre
Werte aufzuzwingen. Für abhängige oder kranke Menschen ist es schwierig, solche
Menschen zu lieben, da sie sich von ihrer Freiheit nichts abhandeln lassen. Sie
möchten, das die, die sie lieben, unabhängig sind, ihre Entscheidungen selbständig
treffen und ihr eigenes Leben leben.
Diese Leute haben einen großen Mangel an einem sinnlosen Bestätigungsstreben .
Sie kommen gut ohne die Anerkennung und den Beifall ihrer Mitmenschen aus. Sie
drängen nicht nach Ruhm und Ehre. Sie machen sich keine Sorgen darum, ob ihre
Worte und Taten bei anderen Anklang finden. Sie nehmen Lob und Anerkennung
dankbar an, und freuen sich ehrlich daran. Jedoch fehlt ihnen jegliches Bedürfnis
danach. Kritische Kommentare hören sie sich aufmerksam an, denken darüber nach
und filtern es durch ihr eigenes Wertesystem. Wenn es aber ihrer Meinung nach
unberechtigt ist, ist es ihnen egal.
Diese Charaktere sind in der Lage, kleinliche Regeln völlig zu ignorieren, sofern sie
diese für sinnlos halten und über belanglose Konventionen setzen sie sich mit einem
Achselzucken hinweg. Seichtes Geplauder, nur der Höflichkeit wegen, gehen sie aus
dem Weg. Obwohl die Gesellschaft in ihrem Leben von Bedeutung ist, lassen sie sich
nicht von ihr gängeln oder sklavisch zu unterwerfen.
Es gibt keine Lebenslage, der sie nicht eine komische Seite abgewinnen können. Sie
lachen über das Leben. Das ganze erscheint ihnen als großer Spaß.
Sie wissen, das sie menschliche Wesen sind und das bestimmt Eigenschaften einfach
zum Menschsein gehören. Sind sie groß, ist es ihnen recht. Sind sie klein oder dick,
haben eine Glatze oder eine wallende Mähne- es ist egal. Und sogar mit Schweiß
können sie leben. Sie machen sich über ihr physisches Menschsein nichts vor. Da sie
sich selbst akzeptieren, sind sie die natürlichsten Leute von der Welt.
Solche Menschen können sich in das Verhalten anderer hinein versetzen. Was
anderen oft als komplex und undurchschaubar erscheint, sehen sie klar und
verständlich. Probleme die viele andere Menschen lähmen, nehmen sie nur als kleine
Unannehmlichkeit wahr und behandeln diese auch so. Weil sie sich gefühlsmäßig im
Griff haben, sind sie fähig Grenzen und Schranken zu überwinden, die andere als
unüberwindlich einstufen.
Sie verschwenden niemals ihre Zeit mit nutzlosen Kämpfen. Sie sind keine
Opportunisten. Falls sich ein Kampf ihrer Meinung nach lohnen würde, kämpfen sie.
Aber sie würden sich nie für Ehre, Stolz, oder ähnlichem opfern. Ein Märtyrer wollen
sie nicht werden.
Kränkeln ist ihnen vollkommen unbekannt. Niemals hängen sie es an die große
Glocke, wie schlecht sie sich fühlen, wie müde sie sind oder welche Krankheiten sie
momentan auskurieren. Sie behandeln ihren Körper gut. Sie halten viel davon gut zu
leben und tun es auch.
Mit Ordnung, Organisation oder irgend welche Regeln, haben sie wenig im Sinn. Sie
stellen keine SOLLs für die anderen auf. Sie haben keine vorgefassten Meinungen,
wie die Welt auszusehen hat. Von einem Sauberkeits- und Ordnungsfimmel fehlt
ihnen jede Spur. Von einem Zwang, alles auf eine bestimmte Art und Weise zu
erledigen, sind sie frei.
Vor Fehlschlägen haben sie keine Angst. Sie sind ihnen sogar willkommen, weil sie
daran lernen und wachsen. Niederlagen kennen sie nicht. Alles ist für sie nur
Feedback auf ihre Aktionen, die sie flexibel einsetzen.
Und das Allerwichtigste: Diese Menschen lieben sich selbst. Für Selbstvorwürfe,
Selbstmitleid oder Selbstablehnung haben sie nichts übrig.
Frei von Problemen sind sie nicht, wohl aber von der manchmal daraus resultieren
geistigen und körperlichen Lähmung. Fallen sie hin - stehen sie einfach wieder auf.
Kein Jammern und Lamentieren über die eigene Ungeschicklichkeit oder die
Ungerechtigkeit in der Gesellschaft oder der Welt. Sie klopfen sich nur kurz den
Staub aus den Klamotten und gehen dann weiter. Sie jagen dem Glück nicht
hinterher, aber es ist ständig bei ihnen.
Möchtest du auch so ein Mensch sein? Dann lese, studiere diese Kapitel.
Setze das Wissen ein und werde einer von uns.
letzte Aktualisierung am: 12.09.98
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Der Hunger-Streik
TOP. Da wird eine britische Reporterin (im Okt. 2001) von den Taliban frei gelassen,
weil sie sich des (ihrer Meinung nach) einzigen Mittels bedient hat, um frei zu
kommen. Sie hat gehungert und Erfolg damit gehabt. Respekt. Und das bei Leuten,
denen es eigentlich vollkommen egal ist, ob irgendeine (ungläubige) Frau etwas ißt
oder nicht.
Genau die gleiche Methode hat früher der olle Ghandi oder die 5 Arbeiter, die sich an
den Toren ihrer Firma (Juni 2001) angekettet hatten, um ihre Jobs zu behalten (Was
ist aus denen eigentlich geworden?), angewandt. Erstaunlich.
Naja, eigentlich auch wieder nicht. Denn, würden sie in einen Atem-Streik treten
hätten sie gerade einmal eine Minute, um etwas zu erreichen. Viel zu kurz. Bei einem
Trink-Streik würde das Ganze nur 3-4 Tage dauern. Bei wichtigen Angelegenheiten
ist das auch irgendwie zu kurz.
Also macht man was richtig Professionelles. Man hungert und versucht dies auch,
mit Hilfe der Medien, in die Öffentlichkeit zu tragen. Was diese natürlich gerne
aufgreifen um moralischen Druck aufzubauen. Wer läßt auch schon so eine
Selbstaufopferungs-Story sausen.
Wenn du nun am schwarzen Brett in eurer Firma einen Aushang machst, auf dem
steht: "Ich trete in den Hungerstreik, und esse erst wieder etwas, wenn mir Frau X
einen bläst." Ob das Erfolg hätte? Ich glaube nicht.
Verlogene Gesellschaft.
letzte Aktualisierung am: 10.10.01
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Die Medien
Die Medien sind keine moralische Instituion, auch wenn sie so tun, als wäre sie eine.
Sie sind die Führer einer Manipulationsindustrie, die primär den Interessen ihrer
Besitzer dient.
Sie gestalten eine künstliche Welt, in der die "Dinge" einseitig dargestellt werden.
Reporter stehen täglich vor der Wahl, einen Sachverhalt gewissenhaft zu
recherchieren oder einfach drauf los zu schreiben, was die Leute ihnen erzählen. Die
meisten Artikel konzentrieren sich entweder auf etwas sehr Schlimmes, oder ab und
zu auf etwas sehr Gutes, etwas Überragendes. Einen Erfahrungstip aus der Praxis:
Jemandem, der einen Artikel verfaßt, ist es letztendlich egal, was du ihm erzählst.
Was er letztendlich schreibt, steht sehr oft in keinem Zusammenhang mit dem, was
gesagt wurde. Es sind fast immer konstruierte Wahrheiten, die die vorherrschende
Meinung des Schreibers wiederspiegelt, wie sie schon vor der Recherche vorhanden
war.
Solltest dir also wieder einmal jemand eine Meinung zu einem aktuellen Ereignis
aufzwängen, weil sie gerade in der Presse diskutiert wird, dann halte zurück und
glaube nicht alles, was von den Medien kommt. Es ist immer einseitig und es gibt
immer eine andere Ansicht.
letzte Aktualisierung am: 11.01.00
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Die Moral
Sex hat nichts mit Moral zu tun. Essen hat nicht mit Moral zu tun. Trinken hat nicht
mit Moral zu tun. Egoismus hat nicht mit Moral zu tun. Du hast nichts mit der Moral
zu tun. Ich habe nichts mit der Moral zu tun. Geld hat nichts mit Moral zu tun.
Freundschaft hat nichts mit Moral zu tun. Die Arbeitsplatz hat nichts mit der Moral
zu tun. Deine Partnerschaft ist weder moralisch gut noch schlecht. Deine Bedürfnisse
haben absolut nichts mit der Moral zu tun.
Es gibt (mindestens) 2 Möglichkeiten.
●
●
Die Mächtigen haben es für ihre Untergebenen erfunden. Die Eltern für ihre
Kinder Die Politiker für ihr Fußvolk Die Kirchenoberhäupter für ihre
Schäfchen. Die Schlauen für die Dummen.
oder die "Looser" relativieren die Erfolge derjenigen, die es geschafft haben,
mit moralischen Aspekten.
"Der hat es seinen Reichtum ja nicht erabreitet, sondern mit unlauteren
Mitteln erschwindelt/geerbt", sind solche Aussagen, um sich selbst im
Vergleich wieder besser da stehen zu lassen.
Moral ist ein Instrument des manipulativen Spieles, das erfunden wurde um
a) mit schlechten Gefühlen zu manipulieren, oder
b) überragende Leistungen, zu schmälern.
Wenn dir wieder einmal irgend so ein Depp kommt, und dich mit moralischen
Begriffen beeinflussen will, überprüfe erst einmal, ob er sich selbst an seine Regeln
hält. Und dann laß den "Arsch" stehen.
Und wenn, er es wirklich macht, wieso sollte das für dich für Interesse sein?
letzte Aktualisierung am: 28.02.01
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* EMail an EgoPower *
Die Verlogenheit der Gesellschaft.
Die Kirchliche Lehren und Dogmen sind allgegenwärtig. Auch wenn du schon längst
aus der Kirche ausgetreten bist, wirst du, über die gesellschaftlichen Programme,
davon beeinflußt. Die Lehren stecken in allem. In deinen Träumen, in deinem
Sexualverhalten und in deinen Wünschen..
Die Naturinstinkte wurden verflucht. Im Beispiel der Sexualität wird diese
unterdrückt und seit Generationen verflucht, was eigentlich ein das natürlichste,
unschuldigste Verlangen ist. Und der Grund, warum dieser Bereich zu einer
Problemzone geworden ist: "Das Christentum". Es hat einen großen Einfluß auf
unser aller Verhalten.
Wie weit das gehen kann, zeigen die folgenden Situationen: Kannst du locker dein
Wünsche äußern und deine Bedürfnisse artikulieren? Hast du Schuldgefühle, wenn es
dir gut geht? Kannst du bedenkenlos genießen, wenn dir etwas gefällt?
Nun, die Verehrung eines Bildnisses eines in Todesqualen am Kreuz strebenden
Mannes ist allgegenwärtig. Er ist für freiwillig für uns in den Tod gegangen. Dies
wurde uns in der Jugend eingehämmert. Mit aller Macht. Und selbst, wenn wir nicht
mehr daran glauben, stecken die Folgen dieser Programmierung tief in uns fest.
Wie soll man den frei und voller Glück leben, wenn unser "Vorbild" solche Qualen
auf sich genommen hat?
Aber muß das in einem solchen Todeskult ausarten? Muß deshalb Freude und Lachen
für immer unterdrückt werden? Sind das sie Werte, nach denen wir leben wollen
Ich denke "NEIN".
Die aus diesem Denken geschaffene Wertevorstellung, daß man sich selbstlos für
andere aufopfern soll, finde ich zutiefst zum Kotzen. (Tschuldigung) Da wird solchen
Negatividuen die Ehre erwiesen, die sich selber miesepeterisch, traurig und
verklemmt für ein höheres Ziel selbst verleugnen. Solche Menschen sollte man
bedauern und nicht noch verehren und als vorbildlich erscheinen lassen. Überall wird
ein Sich-Aufopfern als erstrebenswert angesehen.
Daraus resultiert nun die "Verlogenheit der Gesellschaft": Jeder will glücklich und
zufrieden sein und traut sich aber nicht. Und wenn er das hat, was für ihn angenehm
und erstrebenswert ist, versteckt er es aus Schuldgefühlen.
In Namen Gottes. Scheiße.
Genau so verlogen ist das Thema: NEID. Neid wird von den meisten Menschen als
schlecht empfunden. Schaut man wieder einmal in die Bibel, dann findet man dort
das Gebot: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten......." Übersetzt heißt das: "Sei
nicht neidisch!" Nach den Regeln der kirchlichen Programme wird diese
Verhaltensweise seit Jahrhunderten, den Kindern ausgetrieben. "Sei nicht neidisch"
wird ihnen mit den erhobenen Zeigefinger eingebleut und verinnerlicht. Fragst du
irgendeinen Bekannten "Bist du jemals neidisch auf etwas gewesen?" oder
konfrontierst du ihn mit der Aussage, daß er auf etwas neidisch ist, so wird er dies
mit allen ihm zu Verfügung stehenden Mitteln vehement abstreiten. "Ich doch
nicht....". Und er glaubt es auch.
Bis hier hin, laß ich es evtl. noch durchgehen. Aber jetzt: Sobald der Partner des
desjenigen einmal nach einem anderen schaut, oder sich für einen anderen
interessiert, setzt die Eifersucht ein. Eifersucht ist nichts anderes als NEID. Neid
darauf, daß sich der andere einen Spaß außerhalb der Beziehung sucht. (Ich will dies
jetzt weder gutheißen noch verteufeln. Jeder wie er mag) Aber hier ist Neid erlaubt
bzw. sogar erwünscht. Das Fehlen eines Eifersuchtgefühles, wird als fehlender
Liebesbeweis umgedeutet.
Die gesamte Literatur ist voll von Neid-Geschichten bzw. Eifersuchtsdramen.
"Verlogenes Pack" sag ich nur.
Dabei sind Neid und Eifersucht, die markantesten der unangenehmen Gefühle, aber
nicht desto Trotz, sollten wir dies erkennen und für uns nutzen. Nämlich als
Handlungsbedarfsignal, weil diese Gefühle eindeutig zeigen, das bei uns irgend
etwas nicht in Ordnung ist.
letzte Aktualisierung am: 10.10.01
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Moralische Konformitätsduselei
Als freidenkender EgoPower-Anwender, erhebe ich keinen Anspruch auf die
Richtigkeit meiner eigenen Gedanken und Thesen. Denn ich weiß, daß alles ja nur
persönliche und daher rein subjektive Meinungen sind. Irgend eine Aussage ist weder
"Richtig" noch "Falsch". Sondern rein private Gedankenkonstrukte auf der eignen
zusammen gezimmerten Wirklichkeitsinterpretation.
So sind die sich widersprechenden Aussagen "Ich verweigere den Kriegsdienst, weil
ich mich nicht schuldig fühlen will, den Tod von unschuldigen Menschen zu
verursachen." und "Ich gehe jetzt zum Militär, weil ich es geil finde, Tausende von
Menschen legal abzuschlachten. Denn um nichts anderes geht es im Krieg."
gleichwertig. Es sind, aus Sicht der einzelnen, nur persönliche Meinungen. Rein
persönliche Standpunkte.
Egal, wie ich jetzt zu diesem Thema stehe. Ich kann das für mich problemlos
akzeptieren.
Was mir aber gehörig auf den Senkel geht, sind diese "mentalen Lemminge", die sich
keinen Kopf um "Nichts" machen. Sie blöken nur der allgemeinen gesellschaftlichen
und moralischen Strömung nach. Das mag ja auch noch OK sein. Aber dann mit
schwachsinnig - moralischen Argumenten Druck auf "Andersdenker" auszuüben,
finde ich schon ein starkes Stück.
Hihi... und solche Leute ärgere ich natürlich sooft ich nur kann.
Aus Überzeugung! Und habe auch noch Spaß dabei.
letzte Aktualisierung am: 22.10.01
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* EMail an EgoPower *
Was richtig ist, muß richtig bleiben
"Was richtig ist muß richtig bleiben" ist eine Aussage, die ich schon oft zu hören
bekam. Und mit so einem dusseligen Spruch, beginnt dann meistens eine der
blödsinnigen Grundsatzdiskussionen.
Unser Verstand ist ein Organsystem, das alles mit einschließt. Das Ziel unseres
Verstandes ist es zu überleben., und er wird fast alles tun, um dies zu erreichen. Es
gibt nur etwas, das manchmal eine höhere Priorität hat. Es ist das Gefühl RECHT
zu haben und zu behalten. Es gibt uns das Urgefühl der Sicherheit. Anders kann ich
mir, manche Reaktionen nicht mehr erklären.
Nun entstehen diese Diskussionen, weil jeder meint, daß seine Meinung die Richtige
ist. Und das ist sie ja auch. Aus seiner speziellen Sichtweise, unter Berücksichtigung
seiner Werte, Grundsätze und Erfahrungen.
Solltest du dich nun dabei erwischen, in eine Grundsatzdiskussion zu rutschen, weil
dir jemand seine Meinung aufpenetrieren will, dann gibt es einen Notausstieg aus
dieser Situation.
In unserer Gesellschaft ist es üblich eine Einigung anzustreben. OK. Aber wenn es
nicht funktioniert, (warum sollte es auch?) so gäbe es die Möglichkeit, eine Zweinigung anzupeilen.
Als Gesprächstip, wenn du merkst es geht gleich rund. Sag einfach: "Ich sehe das
anders." Punkt aus. Nicht mehr. Wenn es ihn wirklich interessiert und er eine
rationelle Erörterung wünscht, dann fragt er nach. Ansonsten reicht es.
Du hast dich dadurch nicht verleugnet, aber auch keinen schwachsinnigen
Positionsstreit begonnen bzw. dich darauf eingelassen.
letzte Aktualisierung am: 28.09.01
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* EMail an EgoPower *
Die Wirklichkeit - Eine Illusion?
Es war einmal eine Grundsatzdiskussion, der ich kürzlich beiwohnen durfte. Es ging
um die Wirklichkeit. Doch was ist das: Die Wirklichkeit? Das was man sieht, was
man anfassen kann? Der eine behauptete folgerichtig: "Wenn man die Welt nicht so
akzeptiert wie sie ist, erlebt man oft Stress, der nichts mit der Welt zu tun hat. Nur mit
sich selbst". Prima und der anderes vertrat, auch seine (richtige) Meinung: Wenn ich
die Welt nicht so vorfinde, wie ich sie haben will, dann ändere ich sie ..".
Auch gut. Doch wie wirklich ist die Wirklichkeit? Ist das was wir sehen wirklich so,
wie wir es wahrgenommen haben? Verhaltensweisen die wir an anderen beobachten,
sind sie das, was wir darin sehen?
Ich sage, zum letzten Punkt, erst einmal NEIN. Wenn wir eine Handlung oder eine
Verhaltensweise sehen, interpretieren wir diese immer aus der Sichtweise unserer
Erfahrungen", unseres Wissens" und unserer ureigenen Standpunkte"
Ich sage dazu: Alles was wir sehen, erleben und ausführen erleben wir nie neutral.
Sondern wir schaffen uns, durch unsere eigene Interpretation, unsere eigene
Wirklichkeit". Du meinst, dies ist jetzt eine gewagte Behauptung? Stimmt! Aber
spielen wir gemeinsam einmal folgenden Gedanken durch:
Eine Frau geht zum Frauenarzt. Ist diese Untersuchung nun eine sexuelle
Belästigung? Wieso wird diese von den Frauen als nicht gerade angenehm
empfunden, aber trotzdem geduldet? Weil die Ärzte es geschafft haben, den
Vorgang. des Betastens der Geschlechtsorgane und das Eindringen mit den Fingern"
als eine notwendige und rein klinische Angelegenheit zu definieren. Und selbst
Frauen die ihr "Schneckchen", wie ein Heiligtum hüten, machen dort eine Ausnahme.
Rein klinisch.. versteht sich.
Dann gibt es ja auch noch das Argument: "Ja, das macht ja kein Spaß. Im Gegenteil,
das ist ja eher unangenehm, und deswegen nicht sexuell."
Aha. Und wieviele Frauen schlafen manchmal mit ihrem Partner, obwohl es ihnen
keinen Spaß macht und eher unangenehm ist? Und was ist das dann? Eine
Untersuchung?
Wie gesagt: "Die Wirklichkeit" existiert nicht. Alles ist nur eine Sache der
Interpretation....
letzte Aktualisierung am: 18.10.01
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* EMail an EgoPower *
Die Relation der Wichtigkeit
Was ist wichtig? Natürlich das, worauf jeder seine Prioritäten setzt. Na klar.
Erst wenn jemand sagt: "Dies ist wichtig!" dann wird es das ...... für ihn. Jemand
anderen kann dies schnurzpiegegal sein. Aber aus dieser Hierarchie der Werte,
Meinungen und Vorstellungen heraus entsteht der meiste Streit.
Dies gipfelt dann manchmal in solchen Aussagen: "Nun sei doch vernünftig.". Das
soll übersetzt nichts anderes heißen als: "Du Kasper, nun betrachte die Welt doch
einmal aus meinen Augen. Deine Meinung ist Mist. Ich besitze den universellen
Anspruch auf die einzig objektive Sichtweise." - Das soll es heißen.
Genialerweise kann der andere genau so reagieren und schon knallt es. Um diversen
Diskussionen aus dem Weg zu gehen solltest du dir klar machen, daß jeder seine
eigene Liste der Wichtigkeit besitzt.
Jeder will nur das Beste - für sich.
Und schlußendlich liegt jeder von uns irgendwann in einer Kiste und irgend ein
Friedhofs-Hiwi schaufelt dir dann ein paar Schippen Dreck ins Gesicht. Und was ist
dann für dich noch wichtig? Ich sags dir: NICHTS.
letzte Aktualisierung am: 12.03.01
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* EMail an EgoPower *
Präzision der Sprache
Es ist Wahnsinn wenn ich sehe, wieviel Geld und Zeit mit sinnlosen langatmigen
Gelaber vertan wird.
Ich diskutierte letztens mit einigen Partnern unser neuestes Projekt durch und einer,
rhetorisch-verbal gut drauf, sabberte eine viertel Stunde herum, wie groß die
Probleme seien, die dort auf uns zu kämen und sonst was.
Egal was welche Argumente wir anbrachten, immer hatte er etwas Negatives darauf
zu erwidern.
Mir schwahnte, es ginge ihm um ein generelles Anliegen. Also hielt ich mich ein
paar Minuten zurück um seinen Adrenalinpegel mir gegenüber etwas abzusenken und
fragte dann: "Sag mir doch mal in maximal 2 Sätzen, was ist der Hintergrund deiner
Diskussionsgrundlage?"
Schweigen - schweigen - pause - räuspern - "Ähhh- mir geht es darum um euch zu
zeigen, das es nicht so einfach sein kann, wie ihr es euch vorstellt." "Danke. Ist angekommen" waren meine Worte und die Diskussion war beendet.
Fazit: Drücke dich klar und deutlich - präzise aus. Und wenn dir die Argumente
von einem anderen unklar sind, bitte direkt nach einer Erklärung in maximal 2
Sätzen. Manchmal ist ihm selber nicht klar, warum er so einen Müll sabbert.
Häufig fällen mir auch auf; jemand gibt eine Anweisung, eine Bitte oder eine Frage
an einen anderen, dieser bestätigt sie und führt sie dann nicht so aus, wie es der
"Sender" erwartet Dieser ist dann anschließend frustriert und/oder wütend. Er ist
ja förmlich selber schuld. Ganz einfach weil er sich unklar ausgedrückt hat, was er
vom anderen erwartet. "
Kommst du heute Abend früher nach hause?" oder "Trink heute nicht so viel!"
Was heißt das schon?
In dem Kapitel "Die Technik der Führer" gibt es weitere Informationen, wenn du
magst.
letzte Aktualisierung am: 17.10.01
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* EMail an EgoPower *
Der Ton machts
Die Kommunikation vollzieht sich immer auf zwei Ebenen. Einmal der Inhalts- und
der Beziehungsebene. Auf der Inhaltsebene geht es um die Fakten (Preise,
Liefertermine, Verfügbarkeit usw) und auf der Beziehungsebene darum, ob der
Partner sympathisch ist, ob er glaubwürdig erscheint, ob er mich als Person anerkennt
usw.
Fachleute sind sich (fast) einig, daß über 70% die Beziehungsebene wichtiger ist,
auch wenn es vordergründig um die Fakten geht. Die "kleinlichen Korintenkacker"
reiten auf winzigen Kleinigkeiten herum, obwohl sie nur einmal hören wollen: "Sie
sind genial".
In diesem Zusammenhang ist auch immer zu beachten, daß der Ton einer
sprachlichen Kommunikation positiv ist. Die Sprache ist wie ein Instrument. Und
dieses Instrument, ist dein Werkzeug. Wenn dir jemand etwas erzählt, achte einmal
testweise auf den Ton, statt auf den Inhalt und du erkennst raztfatz, in welchem
Gefühlszustand sich jemand befindet. Und welche Informationen er an dich
adressiert, auch wenn er diese nicht aussprechen oder verheimlichen will.
letzte Aktualisierung am: 18.10.01
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* EMail an EgoPower *
Das 60:40 Prinzip
Das 60:40 Prinzip ist bei einem lustigen Abend mit meinen Freunden entstanden und
ich möchte es dir nicht vorenthalten. Es ist einfach erklärt. Halte dich also fest.
Sehe zu, das bei jeder Tätigkeit die du ausführst mindestens 60% Spaß
vorherrscht. Tue nichts darunter, sonst gibt es Magengeschwüre.
Trinke nichts unter 40%. Die einzige Ausnahme solltest du bei Cola und Wasser
akzeptieren.
Solltest du einen Mixdrink zu dir nehmen sehe zu, daß das Verhältnis mindestens 60
zu 40 liegt.
40% vom Einsatz sollte mindestens als Gewinn übrig bleiben.
Beim "gerechten Teilen" sollte dein Stück beim Empfangen bei 60%, im Geben bei
40% liegen.
Ob du dich daran hältst oder nicht ist natürlich zu 100% dir überlassen. (Ausnahme
von der 60:40 Regel)
Ein weiteres (ernsthaftes) Beispiel, auf welches das 60:40 Prinzip anwendbar ist, sind
die Ergebnisse von deinen Entscheidungen. 60% aller Entscheidungen, die du triffst,
haben das Ergebnis, das du erzielen willst. 40% gehen daneben.
Aber was dir geschieht, bedeutet nichts. Wie du die Ergebnisse für dich bewertest ist
entscheidend. Rechne also damit, das etwas schief gehen kann, aber es ist kein
Beinbruch. Treffe nur öfter Entscheidungen und du hast öfter richtige Treffer.
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* EMail an EgoPower *
Das Realitätsprinzip
Gestern wurde ich wieder Zeuge einer genialen Beziehungs-Grundsatzs-Diskussion.
Dabei hauten sich die Teilnehmer, dusselige Argumente und Vorwürfe um die Ohren,
weil sich jeder der Partner anders verhielt, als der jeweils andere es erwartete. Das
war spaßig (für mich) bis ich mich einmischte J . Ich gab dann meine Erkenntnis des
Tages von mir:
"Geht so mit der Welt und den Menschen darin so um , wie sie sind,
und nicht so wie ihr wünscht, wie sie sein sollte."
Die wollten sie nicht hören, darin waren sie sich dann wieder einig. Und ich mußte
gehen.
So ein Glück.
letzte Aktualisierung am: 08.03.99
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* EMail an EgoPower *
Egoismus.
"Sei nicht so egoistisch.", "Denke nicht immer nur an dich". Solche Sprüche hörst du
bestimmt auch ständig, wenn du einmal in deiner Umgebung, darauf achtest.
Dabei ist der Egoismus, die Grundlage für das Leben. Er läßt dich trinken, wenn du
durstig bist, essen wenn du hungrig bist, schlafen wenn du müde bist u.s.w. Alles
sind grundlegende Bedürfnisse, die nach Befriedigung drängen. Ignorierst du sie,
geht es dir immer schlechter und stirbst im schlimmsten Fall daran.
Also, der Egoismus ist gut und dient dem Leben. Du bist für dein Leben die
wichtigste Person. Akzeptiere es.
Erinnere dich: Du bewegst dich konsequent auf Angenehmes zu und von
Unangenehmen weg. Wie verhält es sich, jedoch, wenn du Kinder hast und diese in
Gefahr sind? Jeder Vater, oder jede Mutter würde i.d.R. ohne zu zögern, das eigene
Leben aufs Spiel setzen, um seine/ihre Kinder zu retten. Auch hier ist der Egoismus
im Spiel, obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Hierbei wird jedoch das
Überleben der eigenen Gene, durch seine eigenen Kinder, gesichert. Es ist ein
Vorgang, der ohne Ausnahme, bei allen höher entwickelten Lebewesen vorhanden
und gültig ist.
Als unsere Vorfahren noch in kleinen Gruppen, durch die Steppe zogen, galt das
Leben des einzelnen wenig, wenn es darum ging, das Überleben der Sippe zu sichern.
Hier ist auch das Überleben der Gene vor dem eigene Überleben vorrangig. Also
auch eine egoistische Gesinnung.
Bis heute gilt diese Verhaltensweise als besonders mutig und als vorbildhaft. Sie
entstand, jedoch aus einer unbewußten extrem egoistischen Grundhaltung. Daraus
entstand das Programm, daß die Bedürfnisse einer Gruppe höher einstuft, als die
Bedürfnisse von einzelnen, obwohl die ursprüngliche Funktion, das Überleben der
eigenen Gene, nichts mehr damit zu tun haben.
Dies gipfelt dann in solchen Programmen wie: Firmeninteresse geht vor
Privatinteresse (Wird gerne von Firmeninhabern von Kleinunternehmen oder
kleinen Abteilungsleitern benutzt) die ich während meiner Lehre oft gehört hatte.
Dabei wird dieses Programm, das den Egoismus verteufelt, genau aus einem ebenso
egoistischen Grund heraus benutzt. Und viele akzeptieren das dann kommentarlos.
Genial.
Ein gutes Beispiel für das Gemeinschaft-Mehrwert-Programm ist auch, für
gemeinschaftliche Ziele, wie Territorialansprüche, die Ehre der Nation, den Glauben
oder anderen Mist, in den Krieg zu ziehen und sich abschlachten zu lassen. Die
Regierung befiehlt und alle Schafe folgen.
Interessanter weise steigt die Bereitschaft, sich für einen solchen Unsinn einzusetzen
und mit zu machen, mit der mittleren Tagesdurchschnittstemperatur. Wie sonst ist
das Gefälle des fanatischen Wahnsinnes, von Nord nach Süd, bis in die
Wüstenregionen zu erklären.
Mir drängt sich immer die Vorstellung auf, das die Sonne die letzten grauen
Hirnwindungen zum kochen bringt. Klar, daß dann ein verstandesmäßiges Handeln
und Denken nicht mehr möglich ist.
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* EMail an EgoPower *
Die Relation von Rationalität und Moral
Da geht mir doch die Hutschnur durch, wenn ich die derzeit (August 2001) laufende
Diskussion um die embryonalen Stammzellen anhöre. "Sie soll verboten werden".. ist
die einhellige Meinung der Politiker, und auch die der meisten Menschen, wenn man
den gängigen Medien vertaut.
"Das Leben ist heilig, daran gibt es nichts zu rütteln" (wobei jetzt nur noch definiert
werden muß, ab wann Leben beginnt) ist ein netter Spruch, der vielen Politikern, so
leicht über die Lippen kommt, wie einem Pupertierenden ein nächtlicher
Samenerguß. Und sie glauben auch noch daran, daß es dabei um eine rationale
Diskussion handelt.
Doch einmal ehrlich. Was ist an einer Aussage wie "Das Leben ist heilig" rationeller
bzw. moralischer, als die Aussage "Schuhe aus braunem Rindsleder sind heilig."?
Eben .. nichts.
Beides sind schwachsinnige Aussagen, die mit Rationalität, absolut nichts zu tun
haben.
Nur ist bei der "Heiliges Leben-Aussage" die Gehirnmanipulation eben schon fast
2000 Jahren im Gange.
Doch nun erst einmal ein Ausschnitt aus der Zeitung "Die Welt vom 2.8.2001"
Im Jahr 318 erfolgte dann der epochale Einschnitt. Kaiser Konstantin,
der als der erste christliche Herrscher Roms gilt, erhob das jüdische
Verbot der Kindestötung zum Gesetz des Imperium Romanum, das fast
den ganzen bekannten Erdkreis umspannte.
Man könnte auch polemisch formulieren: Der Tyrann schaffte in einem
Willkürakt das Menschenrecht des freien Römers ab. Denn bis dahin
hatte es als selbstverständliches Privileg des "pater familias" gegolten,
Säuglinge, die man ihm zu Füßen legte, vom Boden aufzuheben oder
nicht. Nur der wurde großgezogen, den er auf den Arm nahm.
Das neue Gesetz war so ungewohnt, dass es nur unter Androhung
besonders grausamer Todesstrafen durchgesetzt werden konnte: Wer
weiterhin den "Infantizid" als Mittel der Geburtenkontrolle
praktizierte, sollte in einem Sack mit lebenden Schlangen ersäuft
werden. Gleichzeitig erließ Kaiser Konstantin die erste Verordnung
über Kindergeld. Er bestimmte, dass römische Familien, die zu arm
waren, überzählige Säuglinge aufzuziehen, vom Staat unterstützt
werden sollten.
... und wegen diesem Kaiser Konstantin-Seppel habe wir heute die Diskussion, ob ein
paar Zellen schon menschliches Leben seien, oder nicht. Denn ein paar Kirchenköppe
erweiterten dieses Kindstötungsverbot dann auch auf ungeborenes Leben, um ihre
Macht über die Frauen zu erweitern. Und jetzt sabbern wir darüber, ob ein
Zellklumpen, von 2 Kubikzentimetern, schützenswertes Leben sei , oder nicht.
Nicht daß du jetzt denkst, ich würde Kindstötungen, Abtreibungen und Sonstiges für
gut heißen, aber ich wollte nur mal auf diese Hintergründe hinweisen, um zu zeigen,
wie rational solche Aussagen sind, und aus welchem Akt Rationalität erschaffen
wird.
Und selbst wenn du das jetzt von mir denkst.... eigentlich ist es mir vollkommen
egal...
letzte Aktualisierung am: 02.08.01
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* EMail an EgoPower *
Das Prinzip von Schuld und Sühne
Im Kapitel über das "Fremdgehen" stellte ich die Frage wieso jemand eine
"Verfehlung" beichtet und philosophierte über die Theorie des Angleichungsprinzips.
Kürzlich erreichte mich ein Email von einem aufmerksamen Leser. Dieser stimmte
mir zu und meinte, hierbei handele es sich um das gesellschaftliche Programm "von
Schuld und Sühne." (Welches letztendlich doch auch nur auf das
Angleichungsprinzip zurück geht)
Wir sind vom Kindesalter darauf programmiert worden. Es ist ein fast zwingendes gesellschaftliches Programm, mit dem wir, sobald wir z.B. den Fernseher einschalten,
bombardiert werden. Danach funktioniert der größte Teil unseres Zusammenlebens
und der Gesellschaft. Der Glaube an das Prinzip: "Der Schuldige muß bestraft
werden". Es wird seit Jahrhunderten benutzt, um zu kontrollieren und zu
manipulieren, damit wir im Sinne der Gesellschaft, der Kirche, der Regierungen und
der öffentlichen Ordnung funktionieren.
Mach dich frei......
letzte Aktualisierung am: 17.10.01
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* EMail an EgoPower *
Ausreden und Ausflüchte
Viele Menschen benutzen tagtäglich Schuldzuweisungen.
Sie geben Ihrer Krankheit, ihrer Erziehung, ihrer Familie, ihren Kindern, ihren
Kollegen, ihren Chefs, der Politik, den unsicheren Zeiten, der Gesellschaft, dem
Wetter die Schuld daran das ihr Leben nicht so verläuft, wie sie es sich wünschen.
(Sofern sie es überhaupt wissen)
Und du? Wem gibst du die Schuld?
Und wenn sie nachdenken und erkennen das sie ganz allein die Schuld daran haben,
das sie so sind, wie sie jetzt sind, dann benutzen sie Ausreden wie:
"Wenn ich nur älter wäre - wenn ich jünger wäre - wenn ich schöner wäre - wenn ich
attraktiver wäre - wenn ich früher angefangen hätte - wenn ich eine andere Schule
besucht hätte - wenn ich nur meinen Hintern aus dem Sessel bekommen würde...."
Sie klammern sich an Scheingründe fest, nur um selbst nicht eine Entscheidung
treffen zu müssen.
Saugut
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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* EMail an EgoPower *
Die Gemeinschaft der Heiligen
Auch wenn ich jetzt Lust darauf habe, mal wieder ein wenig über die Religionen und
Kirchen zu meckern, verkneife ich es mir jetzt. Auch wenn der Titel etwas anderes
vermuten läßt.
Mir geht es jetzt, in diesem Artikel, um die Gemeinschaft. Die, in der wir ja alle
leben.
Und es geht um den Egoismus. Scheinbar sich zwei konträr widersprechende
Themengebiete. Aber nur, wenn man oberflächlich über die Thematik blickt.
Der Mensch ist ein soziales Wesen, und eigentlich auch nur in der Gruppe
überlebensfähig. D.h. jeder versucht zumindest in ein paar Gruppen Fuß zu fassen.
Da ist zum einen die erste und natürlichste Gruppe. Die Familie. Im Laufe seines
Lebens, durchläuft er so einige "Interessen-" und "Zweckgruppen". Bei einigen bleibt
er ein Leben lang, andere verläßt er nach einiger Zeit wieder.
Findige Denker haben schon frühzeitig erkannt, daß der Zusammenhalt von Gruppen
nur von den einzelnen Mitgliedern zu bewerkstelligen ist. Und so entstanden die
ersten "Gruppenregeln", die das problemlose Zusammenleben, der einzelnen
Mitglieder, regeln sollte. Diese gibt es auch heute noch: Moral und Gesetz.
Denn wenn jeder nur auf seine eigenen Bedürfnisse achtet und verfolgt, ist die
Gruppe, in der Regel nicht mehr überlebensfähig. (So die These der Gruppe der
Gruppenführer und -treuen.)
OK. Man muß kooperieren und handeln. Seine eigene Gruppe unterstützen. Schon
um selbst darin leben zu können. Aber muß das bis zur absoluten Selbstaufgabe
gehen? Zum blinden Gehorsam, wie ihn (ok jetzt doch wieder ....) die ersten
Kirchendenker forderten? Zum blinden Befolgen von Gesetzen und Vorschriften - so
unsinnig auch manche sind?
Gruppen sind eine Gemeinschaft, die aus Individuen bestehen. Die sich ein
gemeinsames Ziel gesetzt haben. Sie sind ein Mittel zum Zweck. Zur Erreichung
eines bestimmten Zieles. Aber niemals Selbstzweck, zu der es die früheren Führer
von Kirche und Gesellschaft gerne hoch stilisiert hatten und auch immer noch tun.
Sie sagen: "Helfe der Gruppe.", "Gebe dich selbst, für ein höheres Ziel, auf.",
"Alleine bist du nichts.", "Egoisten schaden der Gesellschaft." usw.
Würg.....
letzte Aktualisierung am: 10.12.01
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* EMail an EgoPower *
Warum du die Finger von der Religion
und der Kirche lassen sollst.
Ganz einfach, weil du nur Schuldgefühle eingeimpft bekommst. Im Namen des
Glaubens werden dir Programme eingeimpft, nach denen du dich zu richten hast,
damit du nach deinem Tod in die ewige Glückseligkeit entschwinden wirst. Weia ...
(Wer sich so einen Mist nur ausdenkt ??) Wer weiterw Gründe haben
will.....Bitteschön.. click hier.
Wenn ich mich so begeisterten jugendlichen Kirchengläubigen (ich habe einige
abschreckende Objekte in meiner eigenen Jugend kennen gelernt) unterhalte, dann
höre ich oft ein Spruch wie "Mein Glaube verbietet mir jetzt schon Sex zu haben"
oder ähnlich schwachsinnige Programme. Was soll den das für ein Glaube sein, der
sich den biologisch-psychologischen Grundbedürfnissen widersetzt und daran vorbei
erzieht. Ich denke, die Oberen wollen nur ihre Macht erhalten und ausbauen. Das
geht nur, wenn die große Masse von Schuldgefühlen geplagt auf die göttliche Führer
hört, ihnen folgt wie die Schafe dem Leithammel zur Schlachtbank.
Ausnahmsweise war ich vor kurzem anläßlich einer verwandtschaftlichen
Verpflichtung mit in einen Gottesdienst. Dort kamen dann ein paar andere
Teilnehmer für die Fürbitten nach vorne. Allein schon der Gang und die Mimik. Die
sind vor gelaufen wie ferngesteuerte Roboter. Total unterwürfig. Und das bei sonst
recht intelligenten Leuten. Da kann man nur staunen. Manchmal habe ich den
Verdacht, wenn die durch die Eingangstür kommen, dann knipsen sie das Hirn aus.
Ne ne ....
Ich für meine Person lebe lieber im Hier und Jetzt. Habe eine real good time und
bewege mich auf Angenehmes zu und von Unangenehmen weg. Fertig. Alles
andere ist für die Füße.
Du magst nun, wenn du die entsprechenden Kirchenprogramme in dir besitzt,
einwenden, der Glaube an Gott habe aber schon vielen geholfen. Welchen Glauben
meinst du? Ist es der Glaube an einen übermächtigen Beobachter, der sich drüber
freut, wenn wir auf den Knien rumrutschen, uns vor Kreuzen verneigen, gen Mekka
oder heilige Kühe anbeten, einen schwarzen Stein küssen, in die Kirche gehen?
Woher wissen wir denn, was er will, wenn es ihn wirklich gäbe, was ich bezweifle?
Die Kirche wird von Menschen gemacht, die auch ihre Bedürfnissen folgen.
Nun will ich nicht sagen, alle kirchlichen Fans sind schlechtere Menschen. Nein, ein
guter Freund von mir ist sogar evang. Pfarrer, der sich jedoch als Seelsorger, im
klassischen Sinn, betrachtet. Also, als jemand, dem das Wohl der Seele (Psyche) bei
Gewissenskonflikten am Herzen liegt. Wenn er dabei die Metapher des Gottes der
einen liebt benutzt, um zu helfen, dann finde ich, ist das OK. Wenn der andere dies
wünscht und sich damit identifizieren kann. Jeder kann schließlich machen und
denken was es will. Ich denke, es ist aber eine Reflexion der eigenen
Unzulänglichkeit auf jemand anderen (hier Gott), ein nicht Eingestehen der eigenen
Verantwortung. Kurz ein Zeichen von Schwäche, selbst für sich zu entscheiden.
Mein Tip: Renn so schnell und so weit wie es geht wenn ein Gläubiger dich zu etwas
(ganz harmlos) einladen will, oder schau dir den Laden wenigstens kritisch, ohne
Vorurteile an. Oder lies mal das WuWei-Kapitel.
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Gruppendynamische Prozesse steuern.
Im Grundlagenkapitel hast du schon gelesen, welche Rollen der einzelne in der
Gruppe einnehmen kann. Alle Reaktionen sind untereinander auf jeden einzelnen
abgestimmt.
Jeder einzelne erwartet, daß die Gruppe ihm hilft. Er gehört dazu. Das gibt ihm
Sicherheit. Der Preis dafür heißt Anpassung an die Gruppennorm.
Alle wollen an ihren Programmen festhalten und wehren sich i.d. Regel gegen
Änderungen. Willst du ein Gruppenverhalten ändern, darfst du das nicht mit der Axtim-Walde-Methode durchführen. Du hättest sonst mit massiven Kampfreaktionen zu
rechnen.
Füge dich erst einmal in die Gruppe ein. Bist du integriert, verändere langsam dein
Verhalten nach deinen Vorstellungen und halte an der Wertigkeit deiner Programme
bombenfest.(Kap. "Das Resonanzprinzip"). Die Gruppe paßt sich an. Behalte jedoch
im Auge, solange die Gruppe sich neu sortiert, und um die Hackreihe kämpft, ist sie
nicht arbeitsfähig. Erst wenn die Fronten gekärt sind, kann es weiter gehen.
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EP-Fazit
Oft bekomme ich Anfragen oder kritische Bemerkungen. "Meinst du das wirklich
ernst, was du da schreibts?". Oder auch zwei beliebte Entrüstungs-Spruche sind :"Wo
glaubst du würde es hin führen, wenn sich alle so verhielten." und "Wie würde die
Welt aussehen, wenn sich alle so verhielten, wie du es beschreibst. Wäre nicht die
komplette Anarchie und Chaos die Folge?"
Solche Sprüche rufen in mir immer eine gewisses Schmunzeln hervor. Denn, mal
ehrlich betrachtet: Was haben wir denn? Ordnung, Struktur? Eine sorgende, eine auf
sich gegenseitig Rücksicht nehmende Gesellschaft? Da lach ich doch drüber.
Wir haben Chaos und Anarchie. Die Welt wird von Blödkoppen regiert und
bevölkert. Nur will es keiner wahr haben und zugeben. Aber draußen auf den Straßen
ist, obwohl vordergründig zivilisiert aufgemotzt, der nackte Überlebenskampf, wie
im Dschungel, im Gange. In dem es einzig darum geht zu überleben, seine Interessen
durchzusetzen, zu fressen und nicht gefressen zu werden. Das ist ja noch nicht einmal
schlimm, den es ist die Natur, die hier wirkt und deren Teil wir ja immer noch sind.
Nein. Was mir gewaltig auf die Eier geht ist diese verlogene Moralisierung. Dieses
Verschleiern von eigenen Zielen. Das Anprangern und Verurteilen der Handlungen
der anderen, aus der Wahnvorstellung heraus, die eigene Ansichten sind die einzig
wahren. Genau so bekloppt ist die Einstellung über die Vernunft. "Sei doch
vernünftig" heißt nämlich klar und deutlich übersetzt: "Sehe, handele und beurteile
die Welt wie ich!" Frei nach dem Motto: "Und willst du nicht genau so sein, so kannst
du nur ein Blödmann sein."
So entstehen dann die verdrehten Argumentationen, bei denen die eigene Sichtweise
gebogen wird, wie es einen gerade in den Kram paßt. Es wird gelogen, etwas weg
gelassen, anders interpretiert, nicht zur Kenntnis genommen, ignoriert, gefälscht oder
einfach eine hinterhältige und gemeine Absicht dahinter vermutet.
Und das gesamte Politikertum und die Glaubenskasper (aller Religionen) stehen ganz
oben drauf, auf der Spitze, der vermeintlichen Scheinheilig- und Verlogenheit,
obwohl sie (vielleicht) gute Absichten haben und von der eigenen Richtigkeit, der
Handlungen, sogar überzeugt sind. Das ganze Getue, jetzt in Afghanistan und damals
im Golfkrieg, um moralische Werte usw. ist mir höchst zuwider. Genau wie Aktionen
der anderen Seite natürlich auch, die sind auch nicht besser.Aber den Stab über
fananatische Glaubenseppel zu brechen und selber die gleiche Gedanken zu pflegen,
und von der eigenen Richtigkeit auch noch 1000%ig überzeugt zu sein, überzeugt
von der wahren Intelligenz, der menschlichen Geistes. Jeder glaubt im Recht zu sein,
und den erhebt den Anspruch auf die göttliche Weisheit, die Vergebung und die
daraus resultierenden Pflicht, genau dies zu tun, was jetzt im Augenblick getan
werden muß. (Und wenn ein paar Unschuldige dafür in Gras beißen. naja... Pech...
was stehen sie da auch mitten im Weg herum.) Anstatt klar zu sagen. "Der hat mir
ans Bein gepinkelt, und jetzt schlage ich ihm den Schädel dafür ein" oder "Was die
tun, das gefällt mir/uns nicht. Die müssen weg."
Egal. Denn, es geht immer nur um die eigen egoistische Interessen. Um die eigenen
Vorstellung. Die eigene Wahrheit. Die eigenen Ansichten. Das eigene Leben. Das
eigene Geld. Der eigene terriotoriale Anspruch auf Besitz, Glauben, Ehre, Vertrauen,
Stolz und Anerkennung.
Doch auch im Privaten sind scheinbar gemeinnützige Taten im Prinzip nur
verkappter Eigennut. Man tut es, um ein dankbares Lächeln vom Geholfenen zu
ernten oder um irgendwie anders sozial zu profitieren. Die gute Tat geschieht nur, um
nicht als Egoist verachtet und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden?
Und darum geht es mir in diesen Seiten. Wenn jeder erkennt, wie die Welt, ohne die
moralischen Scheuklappen, aussieht, der kann es akzeptieren, daß jeder seine eigenen
Interessen betrachtet und verfolgt. Der ist nicht darüber enttäuscht, wenn sich sein
Partner etwas macht, was er nicht erwartet hat.
OK. Wir hätten eine Illusion weniger. Aber die Welt wäre ehrlicher. Jeder würde die
Verantwortung für sich und seine Handlungen übernehmen. Keiner würde sich hinter
scheinheilige moralische Wahnvostellungen verstecken, die ihm vorschreiben, wie
man sich zu verhalten hat, weil man ja nicht moralisch angegriffen und vor-verurteilt
würde. Tja, man müßte selber mal nachdenken. Wäre das ein Nachteil?
Es würden alle dünn-sinnige Schuldzuweisungen, Glaubenskriege, Hetzkampagnen
und mancher Streit gar nicht erst entstehen. Aber diese Welt haben wir nicht. Leider.
Nun kommen einige findige Köpfe auf die Idee, zu behaupten: "Du kannst die Welt
nicht verändern. Nur dich! D.h. fange bei dir an. Gehe mit einen guten Beispiel
voran."... und ich füge nur hinzu ".... und dann endest du als Futter."
Fazit: "Der Dumme ist egoistisch. Der Intelligente erkennt, daß im Gedeihen des
Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist."
Deswegen mach was du willst, nur will es und dann mache es. Und wenn es schief
läuft?. Übernimm keine Verantwortung. Such dir einen Deppen, der für dich über die
Klinge springt. Schau auf die großen Nationen und Weltreligionen. Die machen es
perfekt vor.
Und wenn du meinst das wäre jetzt zynisch und verachtend. Dann sehe es einfach als
eine Satire an, wenn es dir dann besser geht.
Denn im Grunde ist es doch egal.
letzte Aktualisierung am: 12.10.01
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Entbehrungs-Prinzip
In unserer Gesellschaft wird, geprägt durch das frühe Christentum, versucht durch
Entbehrungen die Menschen "menschlicher" zu machen. Leiden und
Selbstaufopferung werden oft mit Anerkennung belohnt. Mutter Theresa, hat z.B. für
ihre Taten sogar den Nobelpreis erhalten.
Viele zeigen, es fast mit Stolz, wie schwer sie es doch haben und was sie tagtäglich
so aushalten. Stress wird zur gesellschaftlichen Notwendigkeit. Wer nicht über Stress
im Job klagt, der arbeitet wohl nichts richtiges. Deshalb sind viele dazu geneigt, zu
verbergen, daß es ihnen gut geht. Es ist ihnen peinlich zu sagen, es ginge ihnen
rundum gut.
Selbst vor sich selbst, geben sie es nicht zu und versuchen immer etwas Negatives zu
finden, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Ich persönlich finde das krank, ekelerregend und diese Scheinheiligkeit ist mir zutieft
zuwider.
Ich denke, Menschen sind gut und großzügig, wenn sie das haben, was sie brauchen
und wünschen. Und dazu sollten wir stehen.
Denn nur wer festen Boden unter den Füßen hat, kann einen anderen aus dem Sumpf
ziehen.
Und deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben? Niemals.
letzte Aktualisierung am: 22.01.02
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Die EgoPower - Top Thesen
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten EP-Thesen.
01. Dein Leben, deine Gesundheit, deine Bedürfnisse und deine
Interessen sind das Wichtigste.
02. Das Ziel hinter allem ist: Sich öfter GUT und weniger oft
SCHLECHT zu fühlen.
03. Befriedigte Bedürfnisse = Sich gut fühlen.
04. "Richtig" und "Falsch" gibt es nicht. Wir definieren sie nur aus der
eigenen Bewertung.
05. Jeder handelt so, wie es im momentan als "Richtig" erscheint.
06. Bekenne dich uneingeschränkt zu: Spaß, Genuß, Lust und Geld.
07. Konzentriere dich auf das, was dich frei und glücklich macht.
08. Das Leben ist zu kostbar um es dem Schicksal zu überlassen .
09. Laß den Müll vorbei schwimmen.
10. Jeder steht genau dort, von wo er sich nicht mehr weg bewegt.
11. Nur du bestimmst über deine Gedanken und dadurch über deine
Gefühle.
12. Stolz, Ehre, Gewissen sind einfache manipulative Werkzeuge.
13. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten
14. Alles hat Folgen.
15. Habe den Mut zur Entscheidung.
16. Es gibt nur Gegner im alltäglichen Spiel.
17. Wird es für dich unangenehm - verschwinde.
18. Hast du durch deine Handlungen nur Nachteile. Tue es heimlich.
19. Worauf du dich konzentrierst, das wird größer.
20. Was einer kann - können prinzipiell alle anderen auch.
21. Alles ist möglich - Mit der geeigneten Strategie.
22. Mach es einfach nach - nur besser, schneller, billiger.
23. Ich will - ich kann - ich werde - JETZT.
24. Nutze immer alle Möglichkeiten und Chancen voll aus.
25. Goldene Gelegenheiten können nicht warten.
26. Biete Lösungen für das dringendste (konstante) Problem.
27. Wenn du etwas willst, frage flexibel, bis du es bekommst.
28. Wenn es funktioniert - nutze es. Funtioniert es nicht, dann versuche
etwas anderes.
29. Die Antwort kommt genau dann, wenn sie benötigt wird.
30. Übe mental.
31. Konzentriere dich auf die eigenen Stärken und baue diese weiter
aus.
32. Setze deine eigenen konzentrierten Kräfte am wirkungsvollsten
Punkt ein.
33. Drücke immer auf die gleiche Stelle, bis das Blut spritzt.
34. Macht macht Spaß.
35. Macht und Erfolg entsteht aus dem Nichts.
36. Eine einmal übernommene Macht wird nicht zurückgefordert.
37. Besessenheit ist Voraussetzung für Erfolg.
38. Benenne und interpretiere es, wie es dir am meisten nützt.
39. Lügen sind Wahrheiten aus einem anderen Blickwinkel.
40. Nutze jedes Mittel, welches es nötig ist, um eine Gefahr
abzuwenden.
41. Moral wird von denen definiert, denen sie nützt. Nur Looser
richten sich blind danach.
42. Kämpfe keine sinnlosen Kämpfe.
43. Vernichte deinen Gegner - oder lass ihn in Ruhe.
44. Fordere von anderen konsequentes Handeln.
45. Konsequenz ist ein Zeichen von Schwäche. Sei flexibel.
46. Mehr Flexibilität = Mehr Erfolg.
47. Rache? Nur heimlich.
48. Wer fragt, bekommt die Antworten, die er nicht hören will.
49. Regeln können ignoriert und/oder interpretiert werden.
50. Gerechtigkeit ist eine Illusion.
51. Worte können dich nicht verletzen.
52. Viele sind auf ihren guten Ruf bedacht. Meistens die, die keinen
besitzen.
53. Es muß sich sofort lohnen.
54. Ignoriere sentimentale Versprechen, die dich jetzt nur noch
benachteiligen.
55. Besitze doppelt, was dir wichtig ist.
56. Ein Ziel ist ein Ziel - Bis ein besseres kommt.
57. Nutze das 1:1-Angleichungsprinzip.
58. Nimm den einfachen und pragmatischen Weg.
59. Fühle dich nicht für die Dummheit der anderen verantwortlich,
nutze sie für dich.
60. Wer etwas sagt, beeinflußt in seinem Sinne. Glaube nichts. Prüfe
alles nach.
61. Zeige nicht, was du kannst und weißt.
62. Geld ist frei von Moral.
63. Mache Geld. Sei geil darauf.
64. Mit Geld kann man sich das einfacher beschaffen, was man
braucht/will.
65. Stolz ist die Währung der Verlierer.
66. Alles beruht auf einen Tausch von Ressourcen.
67. Alles ist käuflich. - Deswegen kann man auch über alles
verhandeln.
68. Viel ist gut - Alles ist besser.
69. Selbst in den schlechtesten Zeiten macht irgend jemand einen
Gewinn.
70. Egal was passiert - Es hat nutzbare Vorteile - Mit der richtigen
Flexibilität.
71. Es gibt überall etwas zu holen/verdienen.
72. Gebe nie etwas umsonst ab, wenn du etwas dafür bekommen
kannst.
73. Wenn es ein Gewinn abwirft - tue es.
74. Nur wer etwas wagt - der gewinnt.
75. Rechne immer mit dem persönlichen Bonusfaktor.
76. FairPlay = Dummheit.
77. Erkenne deine Gegner und mach trotzdem Geschäfte mit ihnen.
78. Bezahle nie etwas, wenn auch Worte reichen.
79. Geld (für mich) ist Anerkennung genug.
80. Worte (für andere) sind Anerkennung genug.
81. Sei faul, und laß andere für dich arbeiten.
82. Jeder hat das Recht faul zu sein. Aber nicht auf deine Kosten.
83. Übernehme eine Verantwortung nur, wenn sie dir einen Nutzen
bringt.
84. Schiebe eine lästige Verantwortung einfach auf jemand anderen ab.
85. Mach was du willst, nur will es und dann tue es - sofort, ohne zu
zögern.
86. Erst wenn du aufgibst, dann ist es vorbei.
87. Je öfters du es versuchst, um so eher tritt das Ergebnis ein, das du
bezweckst.
88. Wenn dir ein Gedanke unangenehm ist, dann denke ihn nicht.
89. Distanziere dich von Verlieren und Absteigern sofort - und so weit wie möglich.
90. Bewältige die Aufgaben so lange sie noch klein sind.
91. Greife bei Zeiten, dann hast du in der Not.
92. Führe Falsches nicht zu Ende
93. Wissen ist Macht. Sammle es und setze es zielgerichtet ein.
94. Beantworte nur die Fragen, die dir gestellt werden.
95. Nur Geschriebenes bleibt in Erinnerung.
96. Alles besteht nur aus Vereinbarungen.
97. Verzichte auf Erklärungen, wenn du Forderungen stellst oder
ablehnst.
97. Alles besteht nur aus Vereinbarungen.
98. Halte dich von Religionen fern.
99. Es gibt immer einen weiteren Interessenten. Laß dich davon nicht
beeindrucken.
Partner- und Sex-Thesen
01. Suche dir den (zu dir) perfekten Partner.
02. Ein kleiner "Fehler" beim Partner, stört dich im Laufe der Zeit
immer mehr.
03. Sexuelle Bedürfnisse kann man nur mit Sex befriedigen.
04. Wer dir es heute kann besorgen, den vertröste nicht auf morgen
05. Das Ziel einer jeden Kontaktaufnahme mit dem anderen
Geschlecht, ist die Paarung.
06. Mit den Sexualorganen kann man nicht denken.
07. Besitze mindestens 2 Sexualpartner.
08. Sex ist gut - Mehr Sex ist besser.
09. Rede niemals über deine EX-Partner.
10. Lasse deinem neuen Partner nie den Aasgeruch einer alten
verwesenden Beziehung riechen.
Wem jetzt - bei den vorherigen Thesen - der Kamm schwillt, dem kann
ich nur sagen:
Erkenne und akzeptiere die Welt, wie sie ist,
und nicht, wie du sie in deinen "Wahnvorstellungen" gerne
hättest.
letzte Aktualisierung am: 30.01.02
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* EMail an EgoPower *
Bedürfnis-Pegel-Signalisierungs - Prinzip
Wenn alle deine Bedürfnisse befriedigt sind, geht es dir gut. Doch angenommen, du
bist in einer Wüste bei 45Grad im Schatten unterwegs und hast nichts zu trinken
dabei, dann meldet sich irgendwann dein Durst. Und du machst dir Gedanken, wie du
an was zu trinken bekommst. Dauert der Zustand noch einige Stunden an, wird alles
unwichtiger. Alle Gedanken, jeder Faser deines Körpers und deines Geistes kennt nur
noch eine Frage: "Wo bekomme ich etwas zu trinken her?" Und das wird immer
schlimmer, bis du entweder verdurstest oder etwas zu trinken bekommst.
Also: Je unwichtiger das Bedürfnis für dich ist, (Der Bedürfnistank sozusagen
randvoll ist) um so weniger interessiert es dich. Je wichtiger das Bedürfnis für deine
momentane Situation wird, um so häufiger und um so intensiver beherrscht es deine
Gedanken.
Wenn sich deine Gedanken also ständig ums Geld drehen, dann kannst du davon
ausgehen, was du nicht genug davon hast. Träumst du ständig von Sex, kannst du
davon ausgehen. Du hast zuwenig davon. Hättest du genug Geld und jeden Abend
deinen regelmässigen Orgasmus, dann wäre es für dich vollkommen egal. Du
bräuchtest dir ja keine Gedanken darum zu machen.
Kommt also immer das gleiche Thema, in deinen Kopf, dann sei froh, denn du weißt
jetzt warum. Und tue was dagegen. Befriedige dein Bedürfnisse... JETZT.
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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* EMail an EgoPower *
Schluß mit sinnlosen Konventionen
Es gibt unzählige "Du sollst - Gebote" die total sinnlos und überflüssig sind. Du
befolgst unzählige Regeln und Prinzipien, die du nie überdacht hast und von denen
du nicht überzeugt bist.
Keine Regeln, Gesetze und Prinzipien sind universell gültig. Gesetze sind keine
Vorschriften was richtig oder falsch ist. Nein, es sind nur Beschreibungen, ob etwas
legal oder illegal - in der momentanen Gesellschaft ist. Sonst nichts.
Blindes befolgen von Regeln und Gesetzen gipfelt bei jedem Militär in der Regel
vom "Befehl und Gehorsam". Mir wird übel.
Der olle Knigge, der vor ewigen Zeiten verfaßt hat, wie man sich in der Gesellschaft
verhalten soll, schuf eine willkürliche Ansammlung von Regeln und Geboten wie
man sich zu kleiden, zu essen, zu unterhalten, zu sitzen und noch mehr zu tun hat.
Und alle machen mit. Klassische Fremdsteuerung. Obwohl er damals die besten
Absichten hatte, wie mir ein Leser schrieb. Er wollte mit seinem Werk nämlich, die
Klassentrennungen ein wenig aufheben bzw. lockern, die damals herrschten, was ihm
jedoch eine harsche Kritik einbrachte. Dumm gelaufen.
Setze dich also gegen sinnlose Konventionen zu Wehr. Bekämpfe sie aber nicht mit
aller Macht. Werde frei, laß andere aber machen was sie wollen und mach du, was
du willst - mit SGL.
Aber letztendlich ist es sowieso egal.
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* EMail an EgoPower *
The Game
Früher hörte ich immer von meinen Verwandten: "Das Leben ist ein Kampf". Und
wenn man dies so sieht, dann ist man ständig beschäftigt sinnlose Kämpfe zu
kämpfen, die einen tagein tagaus beschäftigen., aber keinen Schritt weiter bringen.
Alles als das "Spiel des Lebens" zu betrachten ist ein anderer Weg. Ein einfacherer
und effektiverer. Versuchen wir es. Ich erkläre zuerst die Spielregeln und du
entscheidest dann, ob es ein Weg ist, der auch für dich in Frage kommen kann. Also
zuerst ......
Die Spielregeln.
1. Ich versuche mich jeden Tag glücklich zu machen. Das ist das oberste Ziel.
Nur das zählt. Weil ich für mich die wichtigste Person bin, kann auch ich nur
meine Interessen wahren und verfolgen.
2. Es gibt nur Gegner. Ich bin alleine. Keine Verbündete. Weil jeder nur in
seinem eigenen Interesse handelt, macht jeder das Gleiche. Da ich hiermit die
unverblümte Wahrheit sehen, kann ich auch nicht enttäuscht werden.
3. Alles ist erlaubt, was mich frei und glücklich macht. Ich erstelle meine
eigenen Bewertungs- und Bemessungsgrundlagen. Nur ich entscheide und
bewerte mich, und bin daher unabhängig von den Meinungen
(Gesellschaftliche Regeln, Normen und Anerkennung) anderer. Ich bin der
einzigste Schiedsrichter, für meine Aktionen und mein Leben.
4. Ich achte immer darauf, daß wir dem anderen keine Niederlage oder einen
direkten Schaden zufügen. Dies erweckt nur Haß und erzeugt
Vergeltungsmaßnahmen, die nur in einer Eskalation enden. Ich spiele nur und
habe daher das "Prinzip des Kampfes" abgelegt. Ich verletze ihn nicht mit
Worten oder Taten, aber ich gehe meinen ureigenenen Weg. Wenn der andere
sich dadurch schlecht fühlt, dann ist das sein Problem und nicht meins.
5. Gesellschaftliche Programme wie Rücksicht, Wahrheit, Gerechtigkeit, Ehre,
Stolz, Pflichtgefühl, Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Mitleid,
Treue, Liebe oder Ehrlichkeit sind manipulative Werkzeuge. Sie zu befolgen
ist OK, wenn ich es will. Doch wenn jemand diese einfordert, dann achte
dabei darauf, daß diese dann nicht gegen meine Interessen verstoßen. Nur
mein Glück zählt.
6. Wenn mir jemand seine Sichtweise der Dinge aufdrängen will (Presse,
Regierung, Firmenleitung, Ehepartner, Kinder, Freunde, usw...), dann
versuche ich immer auch die andere (die es immer gibt) Seite zu betrachten.
Und dann treffe ich eine Entscheidung.
7. Jeden Tag etwas tue ich etwas für mich Ungewöhnliches, etwas
Ausgeflipptes. Etwas was du noch nie getan hast. (Tagebuch führen und die
Fortschritte dokumentieren und erkennen)
8. Denke immer daran: Dein Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu
überlassen. Habe Spaß.
Nun höre ich schon die Spießer meckern: "Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder
nur auf seine Interessen achtet. Das ist ja anarchistisch. Ein Fußtritt in den Hintern
der Gesellschaft."
Ok, das ist eine Meinung. Gegenfrage: "Was hat dir den die ständige
Rücksichtnahme gebracht. Bist du deswegen glücklicher? Ist dadurch dein Leben
erfüllter? Stellen andere ihre Interessen hinter deine?"
Ich sage es dir: "Es interessiert die anderen einen Scheiß, wie du dich fühlst.
Hauptsache du funktioniert, in ihrem Sinne." Egal ob es dein Chef, die Politiker, dein
Pfarrer oder dein Partner ist. Hauptsache du handelst in ihrem Sinne, oder so, daß sie
sich gut fühlen. Erkenne wie es wirklich läuft. Egal was sie sagen, jeder achtet nur
auf seine Interessen, auch wenn er es in eine andere, edlere Form verpackt. Wenn
jemand etwas zum Wohl der Gesellschaft erzielen will, versuche einmal zu
ergründen, was für ihn dabei heraus springt. Stelle mal eine
Wahrscheinlichkeitsfrage.
Pfarrer und andere Religionsprecher sind auch solche Spezialisten. Wenn es einen
Gott gibt, wieso brauche ich dann noch jemand, der diese göttlichen Botschaften,
filtert und zu seinem Vorteil interpretiert? Los sag es mir.
Gewerkschaften: Sie wollen nur das Beste für den armen gebeutelten Angestellten.
Doch was springt für sie dabei heraus? "Gebt uns die Macht (euer Geld?) , wir
verhandeln für euch. Ihr braucht nichts mehr zu leisten. Wir erledigen das...(und
werden immer fetter und fetter)" .Ich könnte lachen, wenn es nicht so offensichtlich
wäre.
Politiker: Mal ernsthaft, was bringen sie wirklich? Jede Hausfrau (ist keine
Bewertung, sondern eine Anerkennung der Leistung) könnte das 100 mal besser.
Versuch es als ein lebenslanges Spiel zu sehen. Um das Spiel überblicken zu können,
kann es manchmal einfacher sein, das Lebensspiel in verschiedene Unterspiele
(Partnerspiel, Berufsspiel, Sexspiel, usw..) aufzuteilen. Dies kann zum einen beim
Einstieg helfen, wenn man erst einmal probieren will, wie es ist. Denn es als Spiel zu
betrachten, kann viel Stress vermeiden, den man sich selber erzeugt.
Erkenne das manipulative Spiel. Im Grunde genommen spielt jeder mit. Wir sind wie
Schachfiguren in dem globalen Schachspiel des Lebens. Wir alle. Doch wir können
uns aussuchen ob wir gezogen werden wollen, dann können wir uns die Richtung
nicht aussuchen oder ob wir selber aktiv ziehen. Ziehen finde ich persönlich besser.
Spiele das Spiel, des Lebens. Deines Lebens.
Wähle deine Einstellung, spiele dein Spiel , mache anderen eine Freude, sei präsent.
Beeindrucke andere, dass sie anderen von dir erzählen. Und genieße...
letzte Aktualisierung am: 16.07.01
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Pragmatische Problemlösungen
Über Probleme und deren Betrachtungsweisen habe ich ja nun schon oft genug
geschrieben. Aber man kann sich stunden-, wochen- oder im schlimmsten Falle
lebenslang damit herum schlagen, und über den Sinn bzw. Unsinn von
Problem(ch)en zu philosophieren oder sich darüber zu beklagen, wie ungerecht die
Welt doch zu einem ist. Davon wird das Problem jedoch nicht kleiner. Nein. Es
bleibt, wenn man seinen Arsch im Sessel läßt, und nichts tut. Im ungünstigsten Fall
wird es sogar noch größer.
Also, eine Strategie gegen den lebenslangen Frust, ist es, zu erkennen, daß da eins ist
und dann sofort etwas dagegen zu unternehmen. Zack - einfach so. OK, vielleicht
zeigt deine Handlung nicht den gewünschten Erfolg. Aber wenn es so ist, egal, dann
mach eben was anderes. Nur tu etwas.
Jeder steht nämlich genau dort, von wo er sich nicht mehr weg bewegt.
letzte Aktualisierung am: 29.01.02
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Laß dir keine ungewollten Gefühle
aufschwätzen
Bei dir wurde eingebrochen. Ein alter Koffer und ein paar CDs und deinen
Fotoapparat haben sie mitgenommen. Du erzählst dies am nächsten Tag in der
Firma..... und plötzlich sagt einer mitfühlend; "Du mußt dich ja schrecklich fühlen,
nach diesem Schock!". Auch wenn dir der Koffer schon länger auf den Keks
gegangen ist, die CDs egal und dein Fotoapparat kaputt war, so erwartet deine
Umgebung eine bestimmte gefühlsmäßige Reaktion auf ein bestimmtest
Ereignis. (vergl. Kap. Trennungen und den Groove der Gefühle)
Meist starten sie solche "Attacken" mit einem mitleidsvollen Blick, und/oder mit
folgenden Worten:
●
●
●
●
"Wie schlecht mußt du dich doch fühlen"
"Du kannst mir doch nicht weis machen, das macht dir nichts aus...."
"Wie konntest du nur....."
"Schäm dich, was hast du dir dabei nur gedacht...."
Handelst du nicht danach, so gilt dein Verhalten als roh, gefühllos, egoistisch, frech,
überheblich oder sonstwie; je nach Situation.
Also laß dich nicht von so dämlichen Programmen beeinflussen. Du bestimmst über
deine Gefühle und sonst keiner.
Wäre ja auch noch schöner.
Erwartet also jemand eine bestimmt Gefühlsreaktion, dann kontere mit einem. "Das
sind nicht die Gefühle die ich haben will. Behalte sie!". Er wird dich zwar wie das
letzte Weltwunder anglotzen und nicht verstehen, was du meinst, aber was soll´s.
Andererseits, hat dir in der Vergangenheit jemand solche Gefühle aufgehalst, so
kannst du mal folgende Technik versuchen: Visualisiere dir in allen Einzelheiten die
Situation von damals vor. Empfinde genau so; bewege dich genau so; atme genau so
usw. Ziehe dieses Bild ins "Hier und Jetzt" und stelle dir vor, er steht dir jetzt wieder
gegenüber. Gebe ihm gedanklich ein Päckchen (dort sind die unangenehmen Gefühle
drin verpackt) und sage ihm: "Hier hast du deine Gefühle zurück. Ich will sie nicht
mehr..."
Eine andere Methode ist die Spaß-Kino-Technik.
Angenommen du reagiert in einer speziellen Situation, deiner Meinung nach,
unangemessen. Dann kannst du mal folgende Technik versuchen. Z.B. kommt dein
Chef regelmäßig und müllt dich zu mir den markanten Worten: "Schulz,......was
haben sie denn da für einen Mist bestellt....." oder ähnlichem. Wenn der dies ein paar
Mal so gemacht hat, hat sich wahrscheinlich ein Automatismus entwickelt, bei dem
du automatisch mit UnLust-Gefühlen reagierst. UnLust = Streß= Kampfhormon =
Denkblockade und du kannst nicht mehr ressourcevoll reagieren. Dumm gelaufen.
Um also wieder locker zu werden, benutze in einer ruhigen Stunde mal die SpaßFilm-Technik.
Stell dir vor du sitzt im Kino, mit deinem besten Freund und ihr schaut euch einen
Film an. In diesem Film kommt eine Szene vor, in der genau die oben genannte
Situation vorkommt. Merkwürdiger weise sieht der eine Schauspieler genau so aus
wie du. Als der Chef reinkommt und losbrüllt : "Schulz ......." bricht den Freund in ein
Lachen ... Nein, in ein Brüllen aus. Er kann sich nicht mehr halten ..... Tränen laufen
ihm übers Gesicht......- langsam findest du es genau so komisch.... Er steckt dich an
......ihr lacht euch kaputt...
Du findest die Situation gar nicht mehr so schlimm, stehst auf und springst in den
Film rein. Erlebst die Situation voll assoziiert. Bist fröhlich und als der Chef kommt:
"Schulz...." hörst du deinen Freund draußen im Kino wiehern...(hahahaha...). Bei dir
setzt das unwiderstehliche Grinsen ein und fühlst dich gut.
Visualisiere dies so intensiv wie möglich.....
Und? hat sich etwas verändert? Natürlich hat sich dadurch nichts verändert, aber in
deinen Gedanken hast du evtl. nun eine Alternative gefunden, wie du reagieren
kannst. Du hast eine andere neuronale Verbindung geschaffen. Das Gefühlsetikett
das an dieser Situation klebte ist nun ein anderes. Probier es mal ........
letzte Aktualisierung am: 28.02.01
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Gewissen ??? NEIN, DANKE! .
Wie fühlst du dich bei dieser Überschrift? Kannst du dich damit identifizieren? Oder
lehnst du sie innerlich ab? Was denkst du dir dabei? Egal wie du dazu stehst,
entscheidend ist jedoch, das es mit deinen inneren Werten zusammen hängt. Diese
bestimmen deine Gefühle.
Was ist das eigendlich , ein Gewissen? Es ist. Die Reaktion auf eine an richtig und
falsch orientierte Grundhaltung . Ständigen Veränderungen unterworfen. und
abhängig vom Alter, der Hautfarbe, der Gesellschaft in der du lebst und anderen
Gründen.
Ich habe einen Bekannten, dem ich einmal beim Essen folgende Aussage
unterjubelte: "Wenn jeder nur das täte wozu er Lust hat, ohne das es einem anderen
schadet, dann wäre die Welt besser." Das Gesicht hättet ihr sehen sollen. Der Bissen
blieb ihm im Halse stecken. Man konnte förmlich das Adrenalin (KampfFluchthormon) riechen. Seine Reaktion ??? "Dann haben wir die komplette
Anarchie" und das Essen war für ihn gelaufen. Schade. Und das nur wegen einiger
Worte.
In dem Kapitel über die Grundlagen haben wir jedoch die beiden
Hauptgrundmotivationen kennen gelernt, die jedem lebenden Organismus inne
wohnt: HIN_auf_Positives, Weg_von_Negativem. Wir handeln konsequent nach der
o.g. Devise, auch wenn manche das nicht wahr heben wollen oder können.. Tun wir
etwas, das dem ersten Anschein nach, der Aussage widerspricht, so zeigt sich meist
bei genauerer Analyse, die Aussage dann doch wieder stimmt.
Doch nichts ist eindrucksvoller als ein Beispiel:
Also, dein Chef fragt dich ob du im Interesse der Firma nicht einmal,
(ausnahmsweise wegen der Urlaubszeit) 1 Stunde länger bleiben kannst. Du hast
zwar was vor, das ist aber in der Priorität nicht so hoch angesiedelt. Dann geschieht
in dir z.B. folgender Dialog:
"Scheisse! Passt mir zwar nicht aber wenns verlangt wird. Meinetwegen. "
Was geschieht dabei?? Erst einmal kommt Unangenehmes, nämlich "Das länger
bleiben". Du bleibst trotzdem, weil du sonst größere Unnehmlichkeiten in der
Zukunft bekommst, wenn du doch gehst. Vielleicht passiert ja auch nichts, aber der
Gedanke daran zählt. Hier entsteht das Unlustgefühl im Ansatz schon bei der bloßen
Vorstellung. Also ein Weg_von_Negativem.
Was wäre aber, wenn dir jetzt jemand das Angebot macht: Du hast jetzt genau eine
Stunde Zeit um in 50 km Entfernung 1 Million DM abzuholen, die dir gehören, wenn
du innerhalb der nächsten Stunde kommst. Kommts du später hast du Pech und es
gibt nichts. Würdest du dann immer noch diese Stunde länger arbeiten?
(Hin_zu_Positivem). Diesen Bewertungsvorgang kannst du genauer nachlesen im
Kapitel über die Bewertungen.
Seit ich mich bewußt zu dem Schritt entschieden habe, mich stets zu fragen : "Was
bringt mir das? Ist es den Preis wert?" kann ich auch mal NEIN sagen. Ich erkenne
eine solche, auf Ängste basierende Manipulationsversuche schon im Ansatz und kann
entsprechend reagieren.
Im Kapitel "Wie du dich gegen Vorgesetzte durchsetzt" vertiefe ich dieses Thema
noch ausführlich.
Merken wir uns: Du bist für dein Leben die wichtigste Person. Du entscheidest
was du willst. Ein Gewissen ist eine an Richtig und Falsch orientierte Grundhaltung,
nach denen du dein Leben ausrichtest. Entscheide dich für die Werte die dir nutzen
und weiter bringen.Wie diese Werte geändert werden können, kannst du im Kapitel
"Programme,Werte und Zustände ruckzuck ändern" nachlesen. Andere machen das
auch und haben keine Skrupel dich auszunutzen. Das soll nun nicht heißen, das du
extrem egoistisch deine Interessen auf Kosten anderer durchsetzen sollen. Das wäre
fatal und würde wahrscheinlich früher oder später auf dich zurückfallen. Aber solche
Programme wie Was_sollen_denn_die_ Kollegen_denken ,
Das_kann_man_doch_nicht_tun und ähnlichern Quatsch höre ich ständig und die
Leute richten sich an eine der allgemeinen Moral angepaßte Lebensweise. Dabei
vergessen sie zu leben. Sie sind zwar hochmoralisch und führen aber ein angepasstes
mittelmässiges, langweiliges und frustierendes Leben.
Entscheiden wir uns also bewusst zu dem Weg, der uns nutzt und voranbringt:
Ein fremdprogrammiertes Gewissen?? Nein Danke!
Hier noch ein paar Leitsätze:
Greife bei Zeiten. Dann hast du in der Not.
Wer zuerst kommt, den belohnt das Leben....
Hilf die selbst. Denn es tut sonst keiner....
Nicht alle sind gegen dich. Es gibt Millionen denen du scheißegal bist.
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Das Universalmittel gegen unangenehme Gedanken
Wenn dir ein Gedanke unangenehm ist, dann denke ihn nicht
Sollte dir dies nicht gelingen, dann verändere ihn, bis du ihn problemlos ertragen
kannst
Das Universalmittel gegen unangenehme Ereignisse
Sollte dir ein Ereignis unangenehm sein, so ändere es
Solltest du dies nicht können. Entferne dich davon.
Geht das auch nicht, ändere deine Einstellung , bzw. deine Gedanken dazu.
letzte Aktualisierung am: 19.01.00
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Geheimnisse richtig teilen
Gebe keine Geheimnisse von dir preis. Sie können früher oder später gegen dich
verwendet werden. Beachte auch, das Geheimnisse die du jemanden anvertraust,
diesen auch belasten können.
Eins kannst du mit Sicherheit annehmen. Jeder quatscht früher oder später.
Deswegen ist nur ein Geheimnis, das du alleine kennst, sicher.
Willst du aber dennoch eins preis geben, dann aber nur zu einem, dem eine
Veröffentlichung genau so unangenehm ist wie dir.
Das Motto: Habe keine Zeugen - bestenfalls "gleich-schuldige" Mittäter.
letzte Aktualisierung am: 20.07.98
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Mehr Geld...
... bekommst du, als Selbständiger, wenn du...
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Schneller als deine Konkurrenz bist.
Ein besseres Produkt lieferst.
Deinem Kunden mehr Bequemlichkeit bietest
Deine Waren/Dienstleistungen billiger sind.
Besser noch, du kombinierst die o.g. Punkte
So einfach ist es.... Vielleicht....
letzte Aktualisierung am: 16.07.01
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Bitte, so wird dir gegeben
Kennst du eine Methode wie du etwas bekommen kannst, und die eine Effektivität
von 50% besitzt? Nein?
Ich verrate sie dir: Bitte einfach um das, was du haben willst. Frage ihn/sie einfach ob
er/sie es dir gibt.
Sei es um den Sitzplatz in der S-Bahn, oder darum das dich deine Kollegen beim
Kopierer nach vorne lassen, oder das deine Frau mal wieder mit dir schläft, oder das
dein Mann auch mal was im Haushalt macht, oder um die schon längst überfällige
Gehaltserhöhung.
Fragen ist auf jeden Fall besser als nörgeln, oder es mit Druck oder halben
Manipulationstechniken zu versuchen.
Die Fragestrategie ist einfach erklärt.
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Frage einfach. Bitte um das, was du haben willst.
Frage klar und direkt.
Biete auch etwas im Gegenzug an. (wenn der andere nicht sofort will)
Frage solange bis du bekommst was du willst. Ggf verändere deine Frage ein
wenig, oder frage später noch einmal.
(Dran bleiben wie eine Schmeißfliege am Hundehaufen)
Und... steigern kannst du das Ergebnis noch, wenn deine Frage und/oder Bitte den
anderen unvorbereitet trifft.
Wenn im o.g. Sitzplatzbeispiel der erste deinen Wunsch nach einem Sitzplatz nicht
erfüllt, und du wendest dich dann dem Nachbar zu, der dies mitbekommen hat, so
kann dieser sich darauf einstellen und schon vorab eine Ausrede suchen, warum
gerade er dir seinen Platz nicht überlassen kann. Weil das "Nein" jedem auf der
Zunge liegt. Aber auf Grund des Überraschungseffektes ist er nicht in der Lage, so
schnell rationell darüber nachzudenken. Es wäre ja evtl. unhöflich. (hihi....) einfach
so abzusagen.
Ein weiterer "Beschleuniger" ist es, eine Erklärung zu deinem Wunsch gleich mit
abzugeben. Ob diese sinnvoll oder auch total bescheuert ist, ist für den Erfolg
vollkommen unerheblich.
Im Fotokopiererbeispiel könntest du z.B. fragen: "Tag Frau Schulze, können sie mich
bitte kurz vor lassen, ich muß nur kurz diese Kopien machen" (Weswegen kommt
man wohl zum Kopierer).
Zu 90% lassen sie dich vor... diese Deppen.
letzte Aktualisierung am: 25.07.01
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Die Guerilla Kampftechnik
Oft lassen wir uns von der (virtuellen) Größe eines Gegners (Chef, Konkurrenz,
Mitbewerber, Kunden, Lieferanten, Nachbarn) beeindrucken und gehen der
Auseinandersetzung kampflos aus dem Weg. Zu unserem Nachteil versteht sich.
Dabei ist die Größe eines Gegner wirklich unwichtig (erinnerst du dich aus dem
Religionsunterricht: David - Goliath oder den DynaTop-Artikel) wenn du deine
größten Stärken (Ressourcen) auf den empfindlichsten Punkt des Gegners
konzentriertst, dann fällt er. Garantiert.
Setze deine konzentrierten Kräfte immer am schwächsten Punkt des Gegners an, und
kämpfe nicht - Siege.
letzte Aktualisierung am: 15.10.01
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Der Wert der Ausdauer
oder ... Die ständige Wiederholung
oder ... Penetrierung ohne Gnade
In verschiedenen Artikeln (Ziele & Meister) habe ich schon oft auf den Wert der
Ausdauer hin gewiesen. Nichts ist wichtiger, als immer das Ziel vor Augen
konsequent anvisieren und mit Ausdauer die Verwirklichung anstreben.
Auch bei den Manipulationstechniken nimmt die Ausdauer einen hohen Stellenwert
ein. Willst du irgend etwas erreichen, stelle deine Fragen und laß dich nicht
abwimmeln. Bleibe dran. Variiere deine Fragen bis du dein Ziel erreicht hast. Meine
Großmutter hat mir dies vor über 25 Jahren schon mit markanten Worten
eingetrichtert: "Wenn du was erreichen willst, dann drücke immer auf die gleiche
Stelle, bis das Blut spritzt". (Das soll natürlich ein mentales Bild sein)
Oder auch, wenn dem anderen deine Meinung einpflanzen, dann muß du diese
ständig in den unterschiedlichsten Formen, aber mit gleichem Inhalt, förmlich hineinpenetriert werden. Der stete Tropfen bahnt sich seinen Weg, auch durch den härtesten
Stein.
Erst wenn du dir selber sagst "OK, es geht nicht!", dann hast du verloren. Versuchst
du es aber immer wieder, dann schaffst du es.
Oder wie denkst du, hast du laufen, sprechen oder Rad fahren gelernt. Indem du es
nur 3 mal versucht hast, und dann klappt es? Bestimmt nicht.
In einem Buch, das ich kürzlich las, wurde die Frage gestellt, wie normale (??)
Menschen zu Verbrechern werden. Es wurde auch gleich die Theorie aufgestellt, das
es an der Umgebung liegen kann, die diese kriminellen Verhaltensweisen
unterstützen. Erst schreckt es einen ab, hält der Zustand aber an, so gewöhnt man sich
daran und später nimmt man selber aktiv mit den ständig erlebten Verhaltensweisen
daran teil. Ich stimme mit dem Autor hierin überein. Es ist ohne Frage ein Beispiel
dafür, wie eine ständige Wiederholung von "Infos" dafür sorgt, damit diese
letztendlich komplett übernommen und geglaubt werden. (Am Beispiel der
AIDSLÜGE habe ich diese Art der Manipulation schon einmal kurz angedeutet)
Suche dir also deine Umgebung bewußt danach aus, ob diese dir nützt oder dich
daran hindert, dein Leben so zu gestaltet, wie du es haben möchtest.
letzte Aktualisierung am: 12.09.98
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Macht und Erfolg aus dem NICHTS
Überall wird fast alles durch Regeln festgelegt. Ob in der Firma, im Verein, zu
Hause, in der Familie oder im Freundeskreis. Manches ist explizit erlaubt oder
verboten bzw. unerwünscht.
Aber immer existiert ein gewisser Ermessensspielraum. Und jeder kann sich in
diesem relativ frei bewegen, solange er nicht in die beiden anderen Bereiche
("verboten" und "erlaubt") begibt. Jeder noch so kleine Posten, hat diesen
Ermessensspielraum, weil nämlich alles so komplex ist, das man gar nicht alle
Eventualitäten vorher erfassen und überblicken kann. In diesem "luftleeren" Raum,
im NICHTS, kann sich also jeder, frei bewegen und arbeiten. Er kann Aufgaben
übernehmen, für einen kleinen Bereich im NICHTS die Verantwortung übernehmen.
Diese selbst übernommene Macht, über einen kleinen Bereich, mittels der DynaTopStrategie ausbauen und nutzen. Kompetent werden. Aufgrund der Vernetzung und
der gegenseitigen Abhängigkeiten, der Verhaltensweisen in Gruppen, paßt sich diese
Gruppe an und akzeptiert diese Macht, und nutzt sie. Und das Witzige daran ist, hat
sich jemand auf diese Weise Macht und Einfluß verschafft, kommt auch meist keiner
mehr her, und zweifelt sie an oder will sie ihm wieder weg nehmen.
OK, manchmal kommen ein paar Neider und blubbern ein wenig herum. Aber,
warum soll man solche Weicher beachten? Ich sehe da keinen Grund.
Doch wie immer, nichts ist plastischer wie ein Beispiel, das jeder versteht: Da ist in
einer Firma jemand, der sich privat gut mit Computern auskennt. Jetzt funktioniert,
auf einmal in der Firma so einer nicht mehr. Anstatt nun den Servicedienst zu rufen,
kann unser Computer-Freak Hand anlegen und das Teil wieder zum laufen
bekommen. Die Kollegen sind schwer beeindruckt. Sobald dies irgendwann der Chef
mitbekommt, wie fit man am PC wird er ihn bei Neu-Einkäufen um kompetenten Rat
fragen und wenn er es geschickt anfängt, kann er bald seinen normalen Job an den
Nagel hängen und wird Leiter, der neu gegründeten PC-Support Abteilung. (Ich weiß
dies Beispiel ist jetzt ein wenig überzogen und blauäugig.. mit PCs läuft nicht mehr
so viel.. aber wenn man geschickt ist, sollte das Beispiel leicht auf was anderes
übertragbar sein.) Wenn jetzt nicht so viel passiert, das die positive Aufmerksamkeit
vom Chef auf sich zieht, helfen skrupellose Zeitgenossen dem Zufall ein wenig auf
die Sprünge. Hier ein Kabel gezogen, dort einen Kontakt verbogen und
schupps.......... OK. Nicht ganz korrekt, aber wirkungsvoll. (Es ist ja klar, das man
das nicht darf! Oder? Es soll ja nur ein Beispiel sein.)
Oder im Verein kümmert man sich um die jährliche Ausrichtung des Sommerfestes.
Und erwirbt darin Kompetenz, sofern man es gut macht. Die anderen erkennen, "der
Maier kann das viel besser" und so zweifeln sie an sich und lassen den Maier vor.
Diese Deppen.
Wichtig ist jedoch darauf zu achten, das man sich nicht den Mist an Land zieht, den
keiner erledigen will. Dann hat man nur mehr Arbeit und sonst nichts. Aber mit einer
gewissen Vorausschau, kann man sich schon die lohnenden Brocken aus dem
NICHTS greifen.
letzte Aktualisierung am: 21.07.01
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Überlegungen zur Macht.
Hier nun eine kurze Zusammenfassungen aus dem Buch: "Machtspiele für kleine
Teufel."
Viel Spaß damit:
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Die Macht ist schwierig zu definieren, aber leicht zu erkennen
Macht kann verstanden werden als Macht über etwas und Macht, etwas zu
tun.
Für die Erledigung selbst einfachster Aufgaben wird Macht benötigt
Machtlose Menschen sind potentiell gefährlicher als Menschen, die Macht
besitzen.
Machtlosigkeit und Ineffizienz im Unternehmen korrelieren miteinanden
Macht bedeutet, daß man das, was man haben will, auch erhält.ein
Machtbeziehungen ist nicht zwangsläufig immer mit Widerstand zu rechnen,
Vielleicht liegt das, was Sie haben wollen, schon bereit, um von Ihnen
genommen zu werden.
Auch wenn es anders erscheint: Machtbeziehungen sind niemals absolut oder
einseitig.
Im allen Machtbeziehungen stehen Reichweite und Intensität der ausgeübten
Macht miteinander in Beziehung.
Menschen mit ,deiner Machtbasis sind verwundbar
Menschen mit breiter Machtbasis wissen selten über alles Bescheid, was um
sie herum vorgeht.
Es ist ratsam, sich eine möglichst breite Machtbasis beispielsweise durch die
Übernahme zusätzlicher Verantwortung zu schaffen.
Vermeiden Sie es, gierig zu sein, Nehmen Sie nur, was Sie täglich brauchen
und lassen Sie alles sich gründlich entwickeln.
Alle Machtbeziehungen sind gegenseitig, das heißt, jede Seite wird durch die
andere beeinflußt.
Manchmal ist es die scheinbar schwächere Seite, die in Wirklichkeit die
Kontrolle besitzt.
Ein hervorragendes Mittel, um das Interesse anderer Men schen zu wecken,
besteht darin, ihnen Fragen über sich selbst zu stellen.
Steht der andere im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses, ignorieren Sie ihn
Gegenseitiges Interesse läßt sich auch durch einen Dritten erzeugen: Wenn Sie
einem anderen über einen Dritten ein Kompliment machen, wird er im
allgemeinen davon erfahren
Machtbeziehungen ändern sich im Laufe der Zeit. Es zahlt sich aus, die
Ausgewogenheit von Machtbeziehungen regelmäßig zu überprüfen - und sich
dem Ergebnis anzupassen.
Das Streben nach dem Unerreichbaren verhindert das Erreichbare.
Druck erzeugt immer ausgleichenden Gegendruck.
Es kann extrem wirkungsvoll sein, Macht mit einer anderen Art von Stärke zu
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begegnen.
Wenn Sie Rache nehmen müssen, dann tun Sie es heimlich.
Bevor Sie sich einem Ihnen unterstellten Mitarbeiter gegenüber negativ
verhalten, stellen Sie sich ihn in zehn Jahren als Ihren Chef von ihnen vor.
Macht läßt sich aus dem Nichts erzeugen, das heißt? durch das Ausfüllen
eines Vakuums
In jedem Unternehmen lassen sich drei Bereiche unter scheiden
❍ Es ist erlaubt,
❍ Es ist verboten,
❍ Es liegt im eigenes Ermessensspielraum.
Auch in Unternehmen mit strenger Kontrolle gibt es immer einen gewissen
Ermessensspielraum.
Durch Ausnutzung dieses Ermessensspielraumes läßt sich Macht erzeugen.
Macht läßt sich oft auch dadurch erschaffen, daß man die Kontrolle einfach
übernimmt.
Kontrolle, die man sich einmal angeeignet hat, wird von anderen selten in
Frage gestellt und am Schluß oft legitimiert.
Seinem Glück kann man nachhelfen, indem man nach potentiellen Chancen
sucht und sich entsprechend darauf vorbereitet.
Das kostbarste Gut desjenigen, der nach Macht strebt, ist seine eigene
Energie.
Energie muß gezielt eingesetzt werden, da sie sich andernfalls als
kontraproduktiv erweisen kann.
Energie kann benutzt werden, um Macht zu erzeugen. Sie hat Einfluß auf die
Art und Weise, in der Sie Ihre Arbeit erledigen,
❍ den Umgang mit Ihrer verfügbaren Zeit die Vollendung Ihrer Arbeit,
7
❍ die Übernahme zusätzlicher Verantwortung
❍ die Unterstützung anderer, das Ergreifen und Bewahren von Initiative
Vertretungen sind riskant, da sie Schwächen offenbaren.
Fragen Sie niemals, ob Sie etwas tun dürfen - tun Sie es einfach.
Widerstehen Sie der Versuchung7 mit Ihren Plänen zu prahlen.
Eine einmal vollbrachte Tat wird kaum rückgängig gemacht
Diejenigen, die Autorität besitzen, würden oft lieber nicht wissen, was Sie
gerade tun
Sie müssen nicht nur optisch Ihrer Rolle entsprechen, sondern sie auch
spielen.
Pflegen Sie immer ein bißchen den Mythos Ihrer eigenen Persönlichkeit
Sich rar machen erhöht die Wertschätzung; seien Sie nie zu leicht verfügbar
Führen Sie wichtige Besprechungen auf Ihrem eigenen Territorium durch.
Einzige Ausnahme: Sie wollen, daß der andere besonders entspannt ist, oder
Sie möchten bewußt in sein Territorium eindringen.
Bringen Sie Anrufern Respekt bei, indem Sie sie warten lassen; inszenieren
Sie Unterbrechungen, demonstrieren Sie Ihre Effizienz und ergreifen Sie die
Initiative
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Schränken Sie den gesellschaftlichen Umgang mit anderen ein; das gilt ganz
besonders für den Umgang mit Untergebenen
Nehmen Sie anderen den Vorteil, indem Sie unberechenbar werden.
Entscheidungsfreude gehört zu den Pührungsqualitäten eines Managers
Durch Energie, Sprache und Übertreibung läßt sich eine Atmospäre der
Überlegenheit schaffen
Wenn andere Sie brauchen, lassen Sie sie wartenAusdrücke wie ,,lch werde . - - unterschreiben' und ,,lch werde ...
ermächtigen" erinnern andere daran, daß Sie die Macht besitzen.
Haben Sie einmal damit begonnen, die Rolle zu spielen, wird die Rolle ein
Teil Ihrer Persönlichkeit.
Ein neuer Job ist eine hervorragende Gelegenheit, um ein neues
Erscheinungsbild zu prägen.
Seien Sie streng, wenn Sie mit neuen Mitarbeitern umgehen, später können
Sie immer noch lockerer werden.
Eine Möglichkeit, ein Problem in den Griff zu bekommen, besteht darin, cs
absichtlich zu übertreiben.
Lassen Sie sich niemals mit Verlierern in Verbindung bringen.
Wenn andere versuchen, Sie mit ihrer Macht zu beeindrucken, stellen Sie sich
vor, wie sie als Kinder waren.
Die drei wichtigsten Hilfsmittel, um andere zur Einwilligung zu bewegen,
sind Zwang, finanzielle Belohnung und symbolische Auszeichnung.
Die Wahl der Strategie hängt davon ab, wie sehr der andere zur Einwilligung
bereit ist.
Zwang funktioniert durch die Aufhebung der Wahlmöglichkeiten des anderen.
Das Problem bei der Anwendung von Zwang besteht darin, daß er auch dem
Machthaber alle Wahlmöglichkeiten nimmt
Jeder Versuch der Überredung ist sinnlos, wenn eine Anwendung von Zwang
vorausging.
Zwang erfordert Wachsamkeit, um aufrecht erhalten zu werden.
paradoxerweise kann die Aufhebung von Zwängen zur Einwilligung führen.
In den meisten Situationen sollte Zwang nur vorsichtig und als letztes Mittel
herangezogen werden.
Wurde Zwang erst einmal angewendet, muß er in vollem Maße eingesetzt
werden.
Auch wenn die andere Seite beginnt, schwächer zu werden, muß der Druck
unvermindert fortgesetzt werden, wobei gleichzeitig ein Ausweg aufgezeigt
werden sollte.
Sind Sie schwächer als Ihr Gegenspieler, antworten Sie nie mit Druck.
Versuchen Sie es statt dessen mit aggressiven Gesten,
Zwang in anderer Variante,- Umlenkung des Zwangs gegen den, der ihn
ausübt.
Verpflichten Sie sich niemals zu etwas, während Sie sich verwirrt oder
ängstlich fühlen, da Sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wie üblich
und zu ungunsten Ihrer eigenen Interessen verhalten würden.
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Menschen, die andere belohnen, sind attraktiv und deshalb mächtig.
Eine Belohnung ist wirkungsvoll, wenn der andere sie wertschätzt.
Wo Geld im Spiel ist, erhalten Sie nur das, wofür Sie bezahlen
Wenn Belohnungen regelmäßig erfolgen, können sie als Zwang empfunden
werden.
Belohnungen erkaufen nur Liebenswürdigkeit7 niemals Loya~ität oder
Dankbarkeit. Menschen ärgern sich oft über diejenigen, die die Macht haben,
sie zu belohnen
Schlagen Sie Kapital aus allem, was Sie besitzen Wenn jemand etwas von
Ihnen will, lassen Sie ihn dafür bezahlen
Ein Appell an die menschliche Habgier schlägt selten fehl,
Menschen schätzen nur selten Belohnungen, die sie als unverdient empfinden
oder nicht erwidern können
Lassen Sie sich niemals durch vage, zuckersüße Versprechungen
manipulieren.
Symbole wirken besser als finanzielle Belohnungen, wenn der Empfänger die
Erfüllung höherer Bedürfnisse sucht
Beispiele für symbolische Belohnungen sind Anstecknadein, Medaillen,
Zertifikate und nicht zuletzt Lob, Anerkennung und Beachtung.
Es ist ein Fehler, Menschen zu bezahlen, die wirklich helfen wollen.
Auszeichnungen und Geld sollten voneinander getrennt werden
Symbole haben große Macht, Menschen zu rühren und sie zur Treue zu
bewegen - in guten und in schlechten Zeiten.
Mit Symbolen läßt sich Geld verdienen.
Menschen kämpfen am härtesten für Dinge, die für sie eine symbolische
Bedeutung haben.
Mit Hilfe von Symbolen lassen sich Veränderunqen leichter herbeiführen:
zum Beispiel durch die Verleihung eines angesehenen Titels
Informationen sind Macht
In Nichtbeziehungen sind die Informationen beider Seiten über die jeweils
andere Seite gewöhnlich unvollständig.
Informationen, zu denen Sie routinemäßig Zugang haben, sind eine
Machtquelle.
Folgen Sie, wohin Ihre Neugier Sie führt. e Nur wenige Büros sind gut
verschlossen. Erkundungsgänge nach Büroschluß können sich lohnen
Es gibt viele Informationen, die nur darauf warten, daß man sie sich aneignet.
Wer nach Macht strebt, wendet gerne die Mühe auf, sie zu seinem Vorteil zu
nutzen.
Sorgen Sie dafür, daß Ihr Büro sicher ist - inklusive Papierkorb.
Hören Sie zu, statt zu redenZeigen Sie niemals, daß Sie unter Druck stehen.
Manchmal kann man mehr erfahren, wenn man keine Fragen stellt oder
uninteressiert erscheint. Das gilt insbesondere, wenn es um Sekretärinnen
geht.
Seien Sie auf der Hut, wenn Sie ungewöhnliche Aktivitäten oder
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Verhaltensweisen beobachten.
Finden Sie heraus, wer mit wem spricht und welche Leute sich nicht leiden
können,
Die wirkungsvollste Methode, um über eine Person oder eine Situation etwas
herauszufinden, ist, sich ihr zu nähern.
Macht verlangt, daß Informationen aufgezeichnet werden,
- leicht abgerufen werden können, einfach zu handhaben sind.
Der wichtigste Zeitpunkt für die Aufzeichnung von Informationen ist zu
Beginn eines Projektes oder die erste Begegnung
Such die Aufzeichnung des ersten Eindrucks, der Ziele, Pläne und größten
Ängste erzeugt Macht.
Tragen Sie immer wenigstens ein Notizbuch, einen Kugelschreiber und einen
Taschenrechner bei sich.
Querverweise sind für den Zugang zu und Abruf von Informationen wichtig.
Notizen sollten sich auf das Wesentliche beschränken.
Schlechte Neuigkeiten müssen auf die richtige Weise mit geteilt werden, das
heißt:
Ergreifen Sie immer die Initiative
Stellen Sie der Eröffnung gute Neuigkeiten voran, Übermitteln Sie die
Informationen stückweise.
Unwissenheit kann ein Segen sein.
Ein Diplomat drückt sich immer allgemein aus.
Diplomatie hat damit zu tun, Situationen so zu sehen, wie sie wirklich sind,
und zu erkennen, was Menschen wirklich wollen,
Diplomatie gibt anderen, was sie wollen, und sagt ihnen, was sie hören
möchten.
Es kommt nicht darauf an, was Sie tun, sondern bei welchen Aktivitäten Sie
gesehen werden.
Es ist wichtig zu erkennen, welchem Druck andere ausgesetzt sind, denn die
Probleme der anderen sind auch Ihre Probleme.
Versuchen Sie, die Dinge mit den Augen der anderen zu sehen.
Die persönliche Einsteilung ist ein kostenloses Gut. Eine positive Einstellung
ist sehr viel mächtiger als eine negative.
Verhalten Sie sich in der Öffentlichkeit stets untadelig, Versuchen Sie
negative Gefühle, die Sie anderen gegenüber hegen, zu verbergen
Halten Sie Ihre Augen offen - immen
Unternehmen sind von Mehrdeutigkeit und Unsicherheit durchsetzt; seien Sie
auf alle Eventualitäten vorbereitet.
Wenn andere Sie um ihre Unterstützung bitten, um die eigene Kaniere zu
fördern, antworten Sie mit Worten wie ,,vielleicht", ,eines Tages" und ,,zum
richtigen Zeitpunkt".
Sie haben das Recht, Ihre Meinung zu ändern.
Vermeiden Sie es, im Kreuzfeuer gefangen zu werden -Teile und Herrsche.
Takt bedeutet, daß andere Menschen sich in Ihrer Gegenwart wohl fühlen.
Es ist besser, nichts zu sagen, als zu kritisieren
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Wenn es notwendig ist, sich negativ zu verhalten, üben Sie Zurückhaltung;
weisen Sie zum Beispiel auf Fehler hin, doch übernehmen Sie dann selbst die
Verantwortung dafür
Kritik läßt sich gut nach folgendem Schema üben:
❍ Beginnen Sie mit zwei positiven Dingen.
❍ Behandeln Sie dann die negative Angelegenheit
❍ Schließen Sie mit einem weiteren positiven Hinweis.
Denken Sie, bevor Sie sprechen oder handeln. Fragen Sie sich selbst, wie
andere eine Sache vielleicht sehen. Im Zweifelsfall
sollten Sie eine Äußerung oder Handlung unterlassen.
Wenn Sie etwas Taktloses gesagt haben, macht der Versuch, es
zurückzunehmen, die Sache nur noch schlimmer
Wenn Sie so gut wie oder noch besser als Ihr Chef sind, sollten Sie Ihre
Talente nur sehr vorsichtig einsetzen.
Sie können eine Schlacht mit dem Chef gewinnen, doch nur auf Kosten eines
verlorenen Krieges
Wirklich intelligente Leute sind klug genug, um dumm zu erscheinen
Lassen Sie andere an Ihrem Erfolg teilhaben. Geben Sie ihnen das Gefühl,
dazuzugehören und ebenfalls erfolgreich zu sein.
Stellen Sie Erfolg niemals offen zur Schau
Geben Sie sich niemals den Anschein, Macht zu wollen, Spielen Sie die
Jungfrau, das heißt, sagen Sie ,,Nein", aber nehmen Sie an.
Die Wirklichkeit ist so, wie der Einzelne sie definiert.
Die Wirklichkeit hängt oft von der Interpretation von Faktoren ab,
Fakten lassen sich jedoch unterschiedlich interpretieren.
Menschen, die nach Macht streben, versuchen, die Wahn heit so zu definieren,
daß sie ihnen zum Vorteil gereicht.
Es gibt nichts, das man als ,,die Fakten" bezeichnen kann.
Erhalten Sie sich ein unabhängiges Urteil und handeln Sie entsprechend.
Die Definition eines Problems ist eine wichti9e Quelle der Macht, da sie die
nachfolgenden Handlungen bestimmt.
Identifizieren Sie sich nur mit Problemen, die lösbar sind, oder noch besser,
mit solchen, die Sie bereits gelöst haben
Hüten Sie sich davor, andere Ihre Probleme definieren zu lassen,
Ein geteiltes Problem ist ein abgewälztes Problem.
Wenn es nicht in Ihrer Macht steht, das Problem zu definieren, versuchen Sie,
die in Betrachtung gezogenen Lösungsmöglichkeiten zu bestimmen. Ist das
nicht möglich, versuchen Sie, die Informationen über die
Lösungsmöglichkeiten zu kontrollieren,
Wiederholung ist ein mächtiges Mittel, um Realität zu schaffen.
Macht entsteht aus Annahmen. Um Annahmen aufzudecken, benötigt man
eine neugierige Geisteshaltung und Beharrlichkeit.
Vorschriften sind nur dann Vorschriften, wenn Sie Ihnen gelegen kommen. Ist
das nicht der Fall, behaupten Sie, sie seien unsinnig und bedürften der
Änderung.
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Der wichtigste Punkt, um Ihre Ziele zu erreichen, lautet:
Sie müssen wissen, was Sie wollen, und sich dann entsprechend vorbereiten,
Die Besprechung von Schriftstücken. Präsentationen usw. kann dazu benutzt
werden, um Ziele zu erreichen,
Eine lebendige Präsentation kann Menschen dazu veranlassen, ungünstige
statistische Daten zu ignorieren.
Wer das Protokoll schreibt, hat die Macht, besonders wenn er es vor der
eigentlichen Besprechung schreibt,
Ein Schriftstück ist um ein Vielfaches mächtiger als das gesprochene Wort.
Es kommt nicht darauf an, was Sie getan haben, sondern welche Taten Sie
beweisen können,
Schriftstücke können benutzt werden, um den Schreiber in einem günstigen
Licht erscheinen zu lassen,
Derjenige, der das letzte Wort hat, gewinnt im allgemeinen.
Warten Sie niemals, bis man Sie bittet, etwas schriftlich auszuarbeiten. Tun
Sie es einfach.
Senden Sie niemals ein Schriftstück ab, das Sie im Ärger oder in
Hochstimmung geschrieben haben.
Schaffen Sie Realität aus ,,Geistern und Schatten": die Realität dessen, der
nach Macht strebt.
letzte Aktualisierung am: 02.03.01
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Das Vokabular der Manipulation.
Kann eingesetzt werden um andere manipulieren (ist am lustigsten) oder wenn du
dich selbst (kann ja auch mal vorkommen) in einen anderen Gefühlszustand bringen
willst.
Diese Technik beruht auf der Sprache. Man kann vieles mit mehreren Worten sagen.
Es kommt auf den Ton und den Inhalt an. Der Ton ist klar. Sagst du etwas traurig
erkennt das dein Geprächspartner sofort.
Aber auch die Worte können je nach Wortwahl unsere Empfindungen verändern. Ein
Bekannter von mir erzählt immer was von Problemen. Ein anderer meint die gleiche
Situation und sagt aber Aufgabe dazu? Welche ist nun besser? Na das hängt von der
Situation ab. Wichtig ist nur, daß du die Unterschiede kennst und evtl. darauf
reagieren kannst.
Nun folgen ein paar Aussagen, jeweils anderen Formulierungen:
Vernichtung
gut
deprimiert
frustriert
gestresst
überfordert
attraktiv
aufgeregt
großartig
zuversichtlich
Befreiung
nicht schlecht
kurz vor dem
Wendepunkt
einwenig gereizt
beschäftigt
herausgefordert
hinreissend
aufgewühlt
aufgekratzt
nicht zu bremsen
Wie immer im Leben. ist hier natürlich nicht Schluß. Es gibt Tausende Worte mit
ähnlichen austauschbaren Bedeutungen. Kauf dir ein gescheites Wörterbuch und tue
etwas, für deine Bildung. :-)
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Lüge und Ehrlichkeit
"Es ist unmöglich nicht zu lügen." Dies ist die Kernaussage eines Buches, das mir
kürzlich unter die Finger kam. Darin wurde die These aufgestellt, daß wir mehrere
(über 50x) Male am Tag lügen. Nicht die großen Lügen, sondern auch die Kleinen,
mit denen wir uns gegenseitig ständig beglücken. Auf die Frage: "Wie geht’s?"
antworten wir "Ganz gut...." auch wenn wir uns extrem Scheiße fühlen. Es ist auch
gelogen, wenn wir jemanden, nach einem längeren Zeitraum, wiedersehen und dann
lauthals verkünden: "Gut siehst du aus", auch wenn man aber denkt, er sieht aus, als
ob ihm ein Bus durchs Gesicht gefahren ist, und das die Reifenspuren noch frisch
sind. Es sind die kleinen und großen Lügen am Rande.
Ich dachte nach und beobachtete. Heraus kam: Wir belügen nicht nur uns andere,
sondern auch uns selbst. Das Schlimmste überhaupt.
Wenn wir uns schlecht fühlen, und dies leugnen, bzw. noch ein eingebranntes
Grinsen zeigen, dann ist es ist eine Lüge - uns selbst gegenüber.
Es ist eine Lüge, wenn wir jemanden etwas verkaufen, obwohl wir wissen, daß es
Mist ist, was wir ihm andrehen wollen.
Es ist eine Lüge, uns selbst gegenüber, wenn wir auf der einen Seite etwas tun, was
wir auf der anderen Seite aber ablehnen. (Kompromisse vermeiden). Ein Teil will
etwas, ein anderer Teil will etwas gegenteiliges. Eine Lüge und eine Inkonsequenz
uns selber gegenüber.
Wir sind nicht kongurent. Dies zeigt sich immer in einer körperlichen
Ausdrucksform. Der Körper kann nicht lügen. Und dies erkennen immer auch die
Anderen. Jeder besitzt "geistige Wahrheits-Tentakel", mit denen er seine
Gesprächspartner abtastet. Es sind Glaubwürdigkeitsdetektoren, die immer arbeiten.
Feine Widersprüche zwischen bewußt gewählten Worten und unbewußten
körpersprachlichen Reaktionen erkennen wir, wie nix.
Das Lügen ist normal und wird gesellschaftlich gebilligt, geradezu gefördert. Nicht
immer wollen wir die Wahrheit, aus den verschiedensten Gründen, herauslassen.
Doch immer absolut ehrlich zu sein, macht genau so einsam, wie notorisch zu lügen
und zu betrügen. Der Mittelweg macht es. Jeder weiß und akzeptiert es.
Da ich ständig auf der Suche nach Verhaltensstrategien bin, beschäftigte ich mich mit
halt auch mit dem Thema Lügen. Und nun benutzen wir diese Tatsache einmal
wieder für uns. Wenn jeder sich verstellt und schwindelt, dies aber auch von fast
jedem erkannt wird, dann gibt es nur eine Strategie, dies zu seinem Vorteil
einzusetzen. Sei ehrlich und direkt.
Ehrlichkeit entwaffnet. Wenn sich jemand geistig nackt vor einem hin stellt, und alles
offenlegt, das schafft Vertrauen. Macht verletzlich. Es geht keine Gefahr mehr von
ihm aus. Und Vertrauen braucht man, wenn man etwas verkaufen will. Sei ehrlich,
und tue nicht nur so. Er merkt es. Sei kongurent. Im Inneren, wie im Äußeren.
Dadurch fällst du auf. "Der ist ehrlich, dem kannst du trauen" Nur wer die Stärke
besitzt, zu zeigen wer er wirklich ist, der ist seiner selbst-sicher.
Deswegen: Wenn du traurig bist, zeige und lebe es aus. Wenn du fröhlich ist, zeige es
und lebe es aus. Bist du dankbar zu jemanden, umarme ihn - ohne Hintergedanken.
Zack. Lebe deine Gefühle. Sei ehrlich zu dir selber und zu anderen.
letzte Aktualisierung am: 26.05.99
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Kämpfe nicht - SIEGE
Schau dich um: Wenn 2 in einer Diskussion stehen, geht es am wenigsten um das
Thema. (Ich glaube, dies habe ich schon in verschiedenen Artikeln erwähnt) Sondern
meisten darum sein eigenes SWG aufzubauen. Also nun meine Frage: Um was geht
es dir eigentlich? Um die Erfüllung deiner Ziele. Die Befriedigung deiner
Bedürfnisse oder darum Recht zu behalten und dem anderen zu zeigen, was er für ein
Würstchen ist? Also:
Kämpfe nicht - SIEGE,
Rede nicht - HANDLE,
Versuche es nicht - TUE ES
Sorge dich nicht - LEBE
Die ersten Aussagen zeigen, daß du die Schwierigkeiten schon mit einrechnest. Was
du erwartest, tritt früher oder später in dein Leben. Du ziehst diese Situation förmlich
magnetisch an. Denke also von Ziel, dem Endergebnis her und nicht von den
Problemen und Schwierigkeiten.
Wie ich zu dieser Meinung kam? Na ja, ganz einfach. Von früher her schlägt in mir
immer noch das Elektroniker-Technikerherz. Bei mir muß alles funktionell sein. Du
siehst das an diesen Seiten. Kein unnötiger Schnick-Schnack.
Also: Ich war mal in einer dieser von mir gehaßten Schwachsinnsdiskussionen und
mein Gegenüber hatte wirklich gute Argumente, denen ich mich nach einer kurzen
Nachdenkzeit anschloß. Wirklich, ich merkte, der hat gute Argumente; und sagte ihm
das auch: "Stimmt. Du hast Recht". O.K. Zugegeben, das kam nicht sehr
überzeugend rüber. Aber anstatt meine Meinungsänderung zu akzeptieren ging
die Diskussion erst richtig los. Ich weiß nicht mehr worum es ging. Es ist zu lange
her, aber die Erkenntnis blieb mir in Erinnerung.
Ich kämpfe keine blödsinnigen Kämpfe mehr. Ich siege (für mich).
Was ich damit sagen will: Kämpfe nicht für einen solchen Schwachsinn wie:
Gerechtigkeit, Ehre, Emanzipation, "höhere Ziele", Gott, Vaterland usw.
Was wirklich wichtig im Leben ist: Das bist DU, deine Gesundheit, deine
Familie, deine Freunde und alles andere, damit es dir gut geht.
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Die Flexibilität der Handlungen
Eng an die "Die Flexibilität der Handlungen" gekoppelt ist die "Macht der
Entscheidungen". Jede Entscheidung, ohne eine anschließende Handlung, ist sinnlos.
Außer du entscheidest dich nichts zu tun.
Nun - genug Spaß gehabt: Jede Handlung die du ausführst hat Folgen.
Unausweichlich! Andere Handlungen haben andere Folgen. Soweit so gut.
Um ein Ziel zu erreichen, beschrieb ich in einem anderen Kapitel schon, mußt du
immer auf die Folgen deiner Handlungen achten, ob diese dich dem Ziel näher
bringen oder entfernen.
Funktioniert etwas nicht, mach was anderes. Diese hört sich banal an, und ist es auch.
Jedoch ist es eine der elementaren "Grunderkenntnisse" hier, auf diesen Seiten.
Alles ist Feedback und kann dir nutzen, wenn du die Zeichen erkennst, die sich aus
den Handlungsreaktionen ergeben. Deswegen gibt es auch keine Niederlagen oder
Versagen. (Erleichterung ...) Es sind nur Informationen, wie etwas noch nicht
funktioniert, bzw. das ein Baustein der geändert werden muß, damit es klappt.
Sei nicht so wie die Fliegen. Sie erkennt das Licht, draußen hinter der Glasscheibe
und fliegt drauf los. Peng....... Peng....... nochmal Peng ...... Und nochmal Peng.
Stumpfsinnig versuchen sie es wieder und immer wieder......Peng
....Peng....Peng....und plötzlich geht das ständige Peng ..... Peng.... irgend einem auf
die Eingeweide und KLATSCH. Ist sie platt. (Fliegenklatsche)
Wenn ich manchmal das Verhalten von einigen Menschen beobachte, erinnern sie
mich stark an die Fliege. ....Peng....Peng....Peng....
letzte Aktualisierung am: 09.03.01
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Die Gerechtigkeitsfalle
Die Welt ist nicht gerecht. Löwen fressen Antilopen. Das ist ungerecht den
Antilopen gegenüber. Spatzen fressen Würmer. Das ist ungerecht den Würmern
gegenüber. Spinne fressen Fliegen. Das ist ungerecht den Fliegen gegenüber. Uns es
zieht sich durch die gesamte Tierwelt. Das Konzept der Gerechtigkeit gibt es nicht in
der Natur. Nur wir haben dieses mit unserm "überragenden Denkhirn" geschaffen
und erleiden täglich massive Unlustgefühle, wenn sich jemand nicht an dieses
Programm hält.
Es wird in der Regel dazu genutzt uns Schuldgefühle einzureden und uns zu
manipulieren. Die Gerechtigkeitsfalle in die wir tagtäglich reintappen ist eng
verbunden mit den 1:1-Angleichungsprinzip. Fairniß, ist eine Methode, ein Konzept,
das dazu geeignet ist das eigene Leben nicht selbst steuern zu müssen.
Anstatt Dinge für unfair und ungerecht zu halten, solltest du dir lieber Strategien
überlegen, um das zu erreichen, was du willst; das vollkommen losgelöst ist, von den
Erwartungen anderer Menschen.
Die Aussage: "Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder sich so verhält?" solltest du
ignorieren, weil die anderen Schafe das eben nicht tun. Schuldgefühle sind für sie,
wie das tägliche Brot - lebensnotwendig.
Mach dich frei....
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Der gute Ruf
Es ist schon erstaunlich, wieviel Menschen ihren guten Ruf verteidigen, obwohl sie
gar keinen besitzen.
Sind sie blind? Reden sie sich nur etwas ein? Oder wie oder was.....?
Denken wir einmal darüber nach ..... OOMMMMMMM......
letzte Aktualisierung am: 15.10.98
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Das einmal gegebene Versprechen
In geistiger Umnachtung, unter Druck oder in sonst einer schwachen Stunde kommt
einer daher uns labert dich zu, und du versprichst im etwas, obwohl du es, jetzt so im
nachhinein betrachtet es eigentlich gar nicht mehr willst. Aber wer "A" sagt muß
auch "B" sagen, oder?
Gegenfrage: "Warum solltest du dich an eine dumme, sentimentale Verpflichtung
halten, die dich selbst nur benachteiligt? Warum? "
Na siehst du... so einfach ist es....
letzte Aktualisierung am: 10.07.01
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Dummheit & Faulheit
Faulheit ....
Faulheit ist in unserer Gesellschaft als eine nicht erstrebenswerte Eigenschaft
angesehen. Keiner will als faul gelten oder so erscheinen und man tut alles um auch
nur den Verdacht davon zu eliminieren oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Doch betrachte es einmal aus einer anderen Sicht:
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●
●
●
Faule machen weniger Fehler, da sie weniger Blödsinn beginnen.
Faule beobachten besser.
Faule sind bessere Kommunikatoren. Sie bringen es auf den Punkt und labern
nicht stundenlang herum.
Faule mischen sich nicht in die Probleme anderer Menschen ein. Es ist ihnen
egal.
Kurz. Faul sein bringts. Faul sein heißt Erfolgreich sein. Nach dem ökonomischen
Prinzip. Im Urlaub kann es fast jeder, aber sobald man wieder zurück ist, stellt man
sich wieder in sein Hamsterrad und es geht rund. Kasperköppe.
Werde ein intelligenter Fauler. Diese Sorte Mensch überlegt wie sich die Arbeit
vermeiden läßt.
Und dies geht meistens nur über die .......
Dummheit.....
....die Dummheit anderer Menschen.
Wie heißt es doch so schön: der Dumme lebt von der Arbeit. Und der intelligente
Faule vom Dummen. So geht’s.
Es gibt sie überall. Man kann die Dummheit nicht ausrotten. Dazu ist sie zu mächtig.
Aber man kann sie benutzen. Wie ?????
Mach dir selber einen Kopp, lies dies.....oder schick mir einen Hunni (100) und ich
verrat´s dir..
letzte Aktualisierung am: 15.01.02
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Selektive Wahrnehmung.
Du erinnerst dich: Alles was wir sehen, hören und fühlen, also wahr-nehmen,
durchläuft erst den Prozeß der Verzerrung, Tilgung und der Verallgemeinerung.
Dadurch kann es keine Objektivität geben. Auf uns strömen Millionen von
Sinneseindrücken und Informationen ein, die, wenn sie alle unser Bewußtsein
erreichen uns total überfordern würden.
Also selektieren wir alle Informationen danach, ob diese für uns wichtig, gefährlich
oder interessant, weil im Einklang mit unseren Werten und Programmen stehen.
Alles was wir wahr-nehmen, dient zur Bestätigung und zur Erhärtung unserer
vorgefaßten Meinungen.
Diesen Effekt nutzen wir in den EgoPower-Methoden beim "unbewußten Computer"
und bei der "Teleschizomatik"
Wir lesen einen langen Artikel absolut gründlich und dennoch behalten wir nur die
Informationen, die mit unseren Werten und Interessen in Resonanz stehen.
Wir sind auf einer Party und hören ein Durcheinander von Tönen, Stimmen und
Geräuschen. Wenn irgend jemand sich über uns oder über ein Thema das uns
interessiert unterhält, dann kriegen wir das mit.
Das ist die selektive Wahrnehmung.
Je intensiver du dich mit einem Thema beschäftigst, desto mehr Informationen
dringen aus deiner Umgebung in dein Bewußtsein. Du achtest auf Kleinigkeiten, die
jeder andere übersieht. Du stimmst dich wie mit einem Radio auf den passenden
Sender ein.
Wir haben außerdem die Tendenz- neue Erfahrungen in alte Wissensmuster
einzuordnen.
Zum Beispiel erklärt eine Mutter ihrer Tochter ihre Erkenntnis, vom männlichen
Verhalten mit den Worten "Alle Männer sind Schweine, und wollen nur das Eine",
um sie davor zu beschützen. Mit fantastischen beschriebenen Beispielen (mentale
Bilder) führt sie ihre Tochter an dieses Programm heran, und wenn diese es
(vielleicht?) verinnerlicht, dann wird sie nur "das Schweineverhalten", das die
gefestigte Meinung bestätigt, erkennen. Andere Aspekte werden gar nicht mehr
"wahr-genommen" (wie auch :-)) oder mit ein paar lockeren Worten zu
Schweineverhalten-Beweisen umgedeutet.
Beispiel Untreue: Wer erst einmal in den Verdacht gekommen ist, seinem Partner
sexuell untreu zu sein, hat verloren. Egal was er macht, alles, aber auch alles wird
als eine Bestätigung der Untreue-Videe. Kommst du früher nach hause, hörst du evtl.
ein: "Na hat sie heute nicht gewollt?" Kommst du später, dann hörst du evtl. ein. "Na,
wie war sie heute abend?" als Einleitung zu einer der sinnvollen (?)
Beziehungsdiskussionen. Überspitzt könnte es dann so klingen: Sie findet kein
fremdes Haar auf deinem Jacket und du bekommst dann prompt zu hören: "NA, hast
du jetzt eine Glatzköpfige?")
Wegen diesem Mechanismus, Neues mit Bekanntes zu koppeln, werden immer mehr
Beweise als Gegenbeweise gefunden.
Thats it.
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Das Prinzip der Belohnung.
Das jeder nur etwas macht, wenn etwas für ihn heraus springt, habe ich ja nun schon
zur genüge von mir gegeben. Im Kapitel "das geistige Bilanzierungssystem" ("Die
Waage im Kopf") beschrieb ich diesen Vorgang schon ausführlich.
Doch jetzt, befassen wir uns mit den logische Folgen und den entsprechenden
Gegentechniken dazu.
Eine gute Methode, die in Firmen oft benutzt wird, um einen kleinen Angestellten bei
der Stange zu halten, ist es, eine zukünftige, aber nicht zu weit entfernte, (er muß es
schon riechen können) Belohnung anbieten, die in letzter Sekunde immer wieder
verschoben wird. "Die Konjunktur.....", "Der Auftrag ist uns gerade jetzt, in dieser
schwierigen Zeit durch einen Mitbewerber....".....sabber.. und..... tröst..."..aber bei
nächster Gelegenheit...fragen sie doch mal in 3 Monaten nochmal nach..." Kennst du
das?
Wenn ja, erkenne es, als das, was es ist: Eine Verarsche. Nichts anderes. Habe
deswegen einen gesunden Argwohn - bei süßen Versprechungen. So nach dem Motto
"In 2-3 Jahren, wenn X in Rente geht, dann bekommen sie den Posten..."
Huaaaa.... Eins sag ICH dir. Der veräppelt dich.
Andererseits solltest du jemanden für etwas belohnen müssen, weil er etwas für dich
erledigen soll, dann ist natürlich deine "Waage im Kopf " genau so aktiv. Also ist
deine Belohnung preiswert für dich und wertvoll für den Belohnten. So funktioniert
unsere Gesellschaft.
Daraus folgern dann auch die 3 logischen Regeln des Belohnungsprinzips.
●
●
●
Nie etwas verschenken, wenn du etwas dafür bekommen kannst
Wer nichts mehr geben kann, wird ausgegrenzt und bekommt auch nichts
mehr.
Gib, so wird dir genommen.
letzte Aktualisierung am: 23.03.01
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Der PB-Faktor
Was das ist? Der PB-Faktor? Ich sag es dir gerne. Es ist der
Persönliche Bonus Faktor.
Die Frage, die sich jeder stellt, auch wenn er es nicht zugeben kann bzw. will, lautet
immer:
"Was springt für mich dabei raus?"
Und damit ist auch schon fast alles gesagt. Solltest du von einem anderen was
wollen, biete ihm immer auch etwas an, was ihm persönlich etwas bedeutet. Und sei
es nur das Gefühl, dir was Gutes getan zu haben, und das du jetzt in seiner Schuld
stehst.
Egal was es ist. Vergesse das nie: Niemand tut auch nur einen Handschlag für dich,
wenn nicht etwas für ihn persönlich heraus springt. Niemals.
Andererseits solltest du den PB-Faktor auch nicht mit einer plumpen Bestechung
verwechseln. Dies kann bei eingefleischten Gerechtigkeitsfanatikern (ja, die gibt es
wirklich) eher ins Gegenteil umschlagen.
Aber die perfekte Anwendung des PB-Faktors zeigt sich in der Redensweise: "Eine
Hand wäscht die andere".
So funktioniert das Geschäfts- und Liebesleben. Ausnahmslos.
letzte Aktualisierung am: 27.03.01
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Fair Play im Business?
Egal für wie fair du dein Angebot findest, es gibt immer einen, der es anders
beurteilt.
Und umgekehrt ist es natürlich auch so. Denn die Welt besteht nur aus
Subjektivitäten.
Oder?
letzte Aktualisierung am: 18.06.01
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Loben ohne Grund
Die besten Ergebnisse kannst du vorweisen, wenn dir deine Mitmenschen freundlich
gesonnen sind. Ein Weg dies zu erreichen, ist es diese zu loben.
Jeder hat fast immer einen Mangel an Anerkennung und Streicheleinheiten Nr.1
und Nr.2. Lobe also den anderen dafür das er da ist, das er etwas Großartiges für
dich getan hat. Oder lobe ihn für irgend etwas, was dir an ihm auffällt. Sollte dir
absolut nichts einfallen, dann reicht auch schon ein einfaches "Du bist genial" oder
ein ähnlicher Dünnsinn.
Hast du übertrieben oder es nicht ehrlich gemeint und der andere merkt es irgendwie,
entschuldige dich nicht dafür. Nein! Mach es einfach noch öfter. Ständig wiederholt,
kann er sich dem nicht entziehen und wird es dir danken.
Du hast die Macht.
letzte Aktualisierung am: 18.01.99
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Die Art der Streicheleinheiten
Das dein Bedürfnis nach Anerkennung verschwinden muß, damit du ein freies selbst
bestimmtest Leben führen kannst, hast du im Kap. Anerkennung & Bestätigung
schon gelesen. Damit du jedoch weißt, welche Anerkennungssprüche bei dir auf
Resonanz stoßen, hier die Erkenntnisse über die Streicheleinheiten
Gehe einmal gedanklich zurück, bis in deine Kindheit. Früher wurde jedem von uns
antrainiert , wie er sich zu verhalten hat. Die geschah über den Vorgang von Lob,
Strafe und über Streicheleinheiten (verbale und körperliche).
Die Art der Streicheleinheiten (Strokes) , die du von deiner früheren Umgebung
erhalten hast, haben höchst wahrscheinlich bis heute eine einschneidende und
primäre Bedeutung für dein Verhalten.
Wenn du früher mehr TUE-Strokes, also eine positive Bestätigung auf eine
Handlung erhalten hast, werden sich deine Verhaltensweisen stark von einem
Menschen unterscheiden, der hauptsächlich BIN-Strokes erhalten hat.
BIN-Strokes sind positive Anerkennungen, auf eine Person, einfach weil sich da ist.
("Mami hat dich lieb, weil du da bist") im Gegensatz zu TUE-Strokes ("Mami hat
dich lieb weil du dies ...... getan hast")
Solltest du jemanden Anerkennung zukommen lassen wollen, so kann es von
entscheidender Bedeutung sein, zu wissen, auf welche Art von Strokes er positiv
reagiert. Im anderen Fall ist es möglich, das sich deine ernsthaften Lob-Bemerkungen
ins Gegenteil verkehren. (um es jetzt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten)
Mach was daraus und erkenne WER sich dir WIE nähert. Jeder zeigt immer dies
Verhalten, was er selber gerne hätte.
Deswegen : Augen auf und gut beobachtet.
letzte Aktualisierung am: 02.06.98
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Blinder Aktionismus
Du sitzt im Büro; hast alle Aufgaben perfekt delegiert und lebt nach der Devise: "Der
Dumme lebt von der Arbeit - und ich von den Dummen". Kurzum du bist ein
fauler Sack, und benutzt die EP-Methoden zum Erfolg für Faule. Prima.
Auf einmal kommt jedoch einer und fragt dich ganz direkt: "Was machen sie
eigentlich? Was ist ihre Aufgabe?" Damit du nun nicht da sitzt und stammelst "Ich...?
Äh...., ja also......ich .......hmmm...also meine Aufgaben sind .....äh...... Na sagen wir
mal so: Ich mache ...ähh..."
Kasperkopp!!!! Das darf nicht passieren. Also mußt du dich tarnen. Ehrlich zu sagen
"Ich mache nix", geht ja nicht.
Mein Tip: Arbeite mit der gleichen Methode, wie die meisten Manager. (Warum tun
sie es wohl???) Zeige blinden Aktionismus. Kontrolliert aber - bewegt.
Ich erkläre dies immer mit einem "mentalem Bild": Es stehen zwei Chefs auf einem
Berg und schauen ins Tal. Unten sehen sie einen Wirbelsturm toben. Sagt der eine:
"Das sind meine Mitarbeiter, die bewegen etwas. Die bearbeiten mein Projekt." Der
andere nickt nur ehrfurchtsvoll und staunt. Das danach alles in Trümmern liegt, ist
nicht weiter tragisch. Bei der nächsten Aufgabe, kannst du sie ja wieder beseitigen
lassen, und darauf hinweisen, wie sehr du dich aufreibst.
Willkommen im Club.
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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Numerus Clausus-Effekt.
In den 70ern fingen viele Studenen mit dem Elite-Medizinstudium an. Nicht weil sie
es wollten oder sich besonders für Medizin interessierten. Nein, sondern weil sie es
konnten. Es war eine besondere Auszeichnung geworden. Nur die Besten durften es.
Und taten es dann auch. Weil es eine Ehre war und man seinen Einsatz und die guten
Noten nicht für ein 0815-Studium mühsam erarbeitet hat.
Wenn die also mal jemand einen Job anbietet, der einen hohen Prestigewert hat, oder
du an einem Projekt mitarbeiten können darfst, weil es einen hohen ideellen Wert
besitzt, dann überlege lieber 2x ob es wirklich das ist, was du haben willst. Meist sind
solche Jobs mit Opfern verbunden und man versucht dich mit dem Numerus-ClaususEffekt zu ködern.
Die Aussage "Der neue Job ist aber qualitativ hochwertiger..." ist ein klarer Indiz für
einen Manipulationsversuch mit diesem Effekt.
Aber du kennst ihn ja jetzt und kannst entsprechend reagieren. Nicht wahr?
letzte Aktualisierung am: 28.08.00
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Laß dir keine fremden Probleme
aufhalsen
Die Kollege kommt mit den sülzigen Worten und einer weinerlichen Stimme: "Mein
Gott,.......was hab ich da für ein Problem". Gutmütig wie man nun mal ist fragt man
nach "Kann ich dir irgendwie helfen" und zack, hast du den Mist am Bein. Ich lach
mich kaputt.
Er bedankt sich mit überschwengliche Worte, daß er dir das nie vergessen wird und
entfleucht. Was er sich aber wirklich merkt ist, daß er dir jeden Mist aufschwätzen
kann.
Also wenn einer mit Problemen kommt, die dir nicht gehören; Laß ihn weiter ziehen,
oder nehme sie ihm ab, und nutze diese "Schulden". Erinnere ihn öfter daran, das du
noch etwas bei ihm gut hast.
Nutze diesen Blankoscheck weise.
letzte Aktualisierung am: 24.09.01
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Zeitlicher Bezugsrahmen
Wenn du eine Handlung (egal was) ausgeführt hast, in welchem zeitlichen
Bezugsrahmen siehst du diese? Als in der Vergangenheit abgeschlossen? Oder als
Teil, eines noch andauernden Prozesses, deines Lebens?
Sollte sie in deinem Kopf als erledigt abgespeichert sein, setzt sich förmlich
automatisch ein Bewertungsmechanismus in Gang, der diese Handlung analysiert.
"War es ein Erfolg" , War es gut und richtig?", Oder war es ein Mißerfolg?"
Siehst du es eher als eine dauernde Aktion an, dann wird zwar diese Bewertung auch
vorgenommen, jedoch nicht als final betrachtet, da das Ergebnis ja noch
modifizierbar ist.
Deswegen, reflektiere einmal über den eigenen zeitlichen Bezugsrahmen, deiner
Handlungen nach.
Wenn du magst.....
letzte Aktualisierung am: 28.07.99
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Der Verlierer-Sog
Da sind sie schon lange an der Macht. Die kleinen Chefs, Abteilungsleiter, Manager
usw.
Und auf einmal ist Schluß und sie sausen , bis nach unten, ganz durch. Und jetzt das
Wichtigste: Sie sind wie Ertrinkende. Sie greifen nach allem um sich. Wahllos.
Deswegen: Distanziere dich von Verlieren und Absteigern sofort und so weit wie
möglich.
letzte Aktualisierung am: 13.03.01
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* EMail an EgoPower *
Greife bei Zeiten, dann hast du in der Not.
Wer mit den Augen eines Kleingärtners die Welt sieht, und sich ständig fragt "Wozu
kann man dies wohl noch benutzen?", der findet mit Sicherheit auch die passenden
"Antworten" auf diese Fragen. Und wer dann auch noch nach den Devisen lebt
"Greife bei Zeiten, dann hast du in der Not" und "Wer zuerst kommt, hat die
größten Brocken", der wird einiges Nützliches ansammeln. Aber auch etlichen
Müll.
Aber so ist das. Wo ein PRO, da auch ein CONTRA.
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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Führe Falsches nicht zu Ende
Wenn du erkannt hast, daß eine Entscheidung von dir in die falsche Richtung
abdriftet, oder zu viel Geld kostet, dann führe sie nicht zu Ende. Laß dich nicht von
deinem Stolz leiten, eine Fehlentscheidung getroffen zu haben. Sehe es als eine
Information an, wie etwas nicht gemacht wird. Halte den Schaden in Grenzen, auch
wenn sich deine Arbeitskollegen darüber ins Fäustchen lachen, weil du auf den
Bauch gefallen bist.
Kehre den Effekt einfach herum und benutze die aggressive Vorwärtsflucht. Zeige
Stärke und demonstriere, vor allem deinen Vorgesetzten gegenüber, daß du weiter
denkst. Es gibt nämlich ein allgemeines Programm, das in den Köpfen existiert, das
besagt: "Jemand der einen Fehler zugibt, besitzt Charakter und Stärke."
Nutze alles.
letzte Aktualisierung am: 23.07.98
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Wissen ist Macht
Den dusseligen Spruch "Wissen ist Macht" hast du bestimmt schon öfters gehört.
Dusseligkeit hin oder her, es steckt ein immer ein Körnchen Wahrheit in jedem
Spruch. Wenn du jetzt aber meinst, ich fordere dich nun dazu auf, zu lernen bis dir
das Blut aus dem Hirm läuft, dann kennst du mich aber schlecht. Nein. Klar, bin ich
der Meinung, das du dich in deinem Spezialgebiet, besonders gut auskennen sollst,
aber nicht um dich damit kaputt zu schaffen, sondern um die Arbeit, wenn sie denn
auf dich zukommt, elegant zu umgehen.
Was ich meine, sind die kleinen Geheimnisse, die fast jeder besitzt, und von denen es
ihnen am liebsten ist, das diese nicht der an die Öffentlichkeit kommen sollten.
Sicher ist, jeder hat so eine "kleine Leiche im Keller" oder wenigstens ein "wenig
Dreck am Stecken". - Und um diese Infos, dieses Wissen, geht es mir, in diesem
Artikel hauptsächlich.
Ein guter Freund von mir, hat z.B. von jedem "Abteilungsleiterchen", eine kleine
Sammlung von Vergehen (leicht nach oben korrigierte Spesenrechnung, falsche
Hotelrechnungen, übermäßig hohe Rabatten an "Freunde" und " gute persönliche
Kunden" gesammelt. Normale Dinge eben, die Gang und Gebe sind, die man aber
nicht machen darf - Pfui, wenn du nun denkst, daß man diese damit erpressen
soll. Nein - Niemals!!
Aber es könnte ja sein, daß dir so ein Chef, einmal einen, aus welchem Grund auch
immer, rein drücken will. (Ja, so was soll es geben). Dann hast du einen (nun ein
rhetorischesBild:) geladenen Revolver in der Tasche - Frei nach dem Motto: "Wer
zuerst schießt, stirbt als zweiter." (Lies dazu meine "Überlebenstipps im
Konzernen")
Also. Rechtzeitig mal nach Feierabend, die Mülleimer durchgesehen; die Ohren, bei
privaten Gesprächen, aufgehalten; Ein kleiner Blick über den Stapel Papiere, die sich
auf dem Schreibtisch stapeln usw. und du bekommst diese "Secrets" quasi umsonst.
(Nun ein Insider-Tipp zu dem Stapel Papiere: Diesen Blick kannst du auch darauf
werfen, wenn er anwesend ist, lerne nur Bücher und Zeitungen auf dem Kof zu lesen
)
Und als Bonus, neben diesen "Vergehen" bekommst du nebenher noch einen kleinen
Einblick, was deine Kollegen, selbst wenn sie "grundehrlich" sind, so während ihrer
Arbeitszeit treiben und planen.
Denn "Wissen ist Macht"... oder? Nutze es weise.
letzte Aktualisierung am: 24.09.01
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Beantworte nur die Fragen, die dir gestellt
werden
Jemand stellt dir eine Frage. Dann antworte wenn du willst. Aber gib nicht mehr
preis, als er wissen will.
Solltest du jede Anwort nach einem "Warum" breit treten und langatmig
entschuldigend begründen, warum du so uns so gehandelt hast, so klagst du dich
damit an.
"Etwas Schlimmes wird schon dran sein, wenn er sich vorab so entschuldigend
und unterwürfig verhält."; sind die ersten Gedanken die einem anderen ins Hirn
schießen. Und er hat wahrscheinlich Recht....... .
Und manchmal reizt dieses Verhalten den anderen, zum testen wie weit er bei dir
gehen kann. Er wird dich damit manipulieren und du reagierst nur noch wie
ferngesteuert. Blödkopp.
letzte Aktualisierung am: 20.07.98
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Aufschreiben & Tagebücher führen
Wenn man so in der täglichen Arbeit und deren Aufgaben steckt, kann es leicht
passieren, das man die Übersicht verliert. Die gleichen Probleme und
Schwierigkeiten treten immer wieder in verschiedenen Formen auf.
Was sich ändert, sind immer nur die äußeren Erscheinungsformen.
Diese Erkenntnis traf mich kürzlich, wie aus heiterem Himmel, als mir alte
Aufzeichnungen (von vor 10 Jahren) in die Hände fielen, die ich damals im Rahmen
eines Experimentes durchführte.
Beim durchlesen fiel mir auf, das manche Problem-Situationen fast identisch, wie
früher, auftraten. Bei einer anschließenden "Systemanalyse" fand ich die Ursache
dafür NUR BEI MIR und konnte diese innerhalb kürzester Zeit abstellen.
Mein Tip: Führe eine Zeitlang mal ein Tagebuch (Stichworte genügen), was so
passiert ist, was angenehm und was unangenehm war. Eines Tages lohnt es sich,
weil man mit der Zeit doch viel vergißt
Noch ein Beispiel aus meiner frühen Jugend: Meine Großmutter hatt mir, so als ich
16 war gesagt: "Bub, hör auf eine alte Frau. Wenn du mal mit einer Frau ins Bett
gehst, schreib dir es immer auf." Ich wußte zwar nicht wieso, aber da ich später
immer ein Notizbuch mit mir trug, notierte ich immer alles in Stichpunkten. Und
eines Tages begrüßte mich meine neue Freundin mit den Worten: "Du, ich bin der 8
Woche schwanger." Nachdem die erste Euphorie vergangen war, zückte ich mein
Notizbuch, blättere nach und sah, wir kannten uns gerade mal 6 Wochen.
Danke Oma. (Sie lebt zwar schon lange nicht mehr, aber es schadet ja nichts mal
einfach "Danke" zu sagen. Auch für die vielen anderen Tips.)
letzte Aktualisierung am: 17.08.99
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Vereinbarungs - Prinzip
Nichts ist real. Fast alles worauf wir uns beziehen besteht bzw. beruht nur auf
Vereinbarungen die Menschen untereinander getroffen haben. Gesetzte, Normen,
Moral, DIN-Normen, Regeln fallen nicht vom Himmel und sind einfach da. Nein, sie
werden aufgestellt, und ggf. bei Nichtbefolgung mit Strafandrohungen versehen. So
gesehen sagt ein Gesetz nicht aus, was richtig oder falsch ist. Sondern nur, ob in der
aktuellen Gesellschaftsform etwas legal oder illegal ist. Nichts anderes.
Glaubst du, das Geld, das du auf dem Konto besitzt ist real? Das ist es nicht. Es liegt
ja nicht irgendwo, es steht nur auf dem Papier oder elektronisch in irgendeinem
Computerprogramm. Es beruht nur auf Vereinbarungen. Wie sonst könnte es denn
sonst auf einmal geschehen, das eine Währung von einem Tag auf den anderen ihre
Gültigkeit verliert? Oder das Grundstück, auf dem dein Haus steht - gehört es dir?
NEIN. Es wurde nur von verschiedenen Stellen untereinander und mit dir vereinbart,
das es dir gehört.
So gesehen, stehen dir Tür und Tor überall weit offen. Du mußt nur die richtigen
Vereinbarungen treffen.
letzte Aktualisierung am: 29.08.01
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Verzichte auf Erklärungen
....wenn du Forderungen stellst oder ablehnst.
Fragt dich jemand, ob du ihm etwas besorgen kannst, oder aber heute abend einmal
den Babysitterjob (oder sonstwas) übernimmst, dann überlege ob du willst, oder ob
nicht. Und dann sage JA oder NEIN.
Bei einem NEIN, begründe es nicht. Das mag sich zwar hart und unhöflich anhören,
aber sobald du auch nur andeutest, daß dir dein NEIN unangenehm ist, versucht der
andere dich zu belabern, bist du entnervt "JA" sagst. Du sollst jetzt nicht zu jedem so
hart sein, aber wenn du merkst, daß du über den Tisch gezogen werden sollst, bleib
hart.
Wer vorab erklärt, erweckt den Eindruck, sich permanent zu entschuldigen. Und wer
sich entschuldigt, fühlt sich im Unrecht, und sollte deswegen die Chance bekommen,
dieses wieder gut zu machen.
Sage was du willst. Und will was du sagst.
Und stehe dazu. Punkt.
letzte Aktualisierung am: 07.06.00
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Schnelle Entscheidungen
Du kennst es: Du willst die ein Auto, oder sonst was, kaufen und der Verkäufer, will
dich zu einer schnellen Entscheidung drängen. "..... und Sie müßten sich schnell
entscheiden, ich habe da noch einen anderen Interessenten...", ".. das Angebot gilt
nur noch bis morgen, dann müssen wir die Preise erhöhen...", "..die Frist läuft
übermorgen ab.. und..." usw.
Wenn dich also jemand auf ein schnelle Entscheidung drängt, dann sag automatisch
"Nein".
Denn in der Regel will er dich durch den Zeitdruck manipulieren und du handelst
dadurch vorschnell und unüberlegt. Und auch die Aussage, das da noch ein anderer
Interessent sei, kannst du getrost ignorieren, denn : Es gibt immer einen anderen
Interessenten.
Sollte also jemand einen terminlichen Druck auf dich ausüben, dann gibt es eine
vernünftige Handlungsweise: Entziehe dich ihm , mach dich locker und DANN denk
darüber nach, ob du das Angebot nutzen willst, bzw. brauchst oder nicht.
letzte Aktualisierung am: 27.05.00
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Hirn und Penis
Kürzlich hörte ich einen Witz, aus dem viel Wahrheit spricht. "Am 8 Tag, als Gott
alles fertig hatte , schlenderte es durch sein Paradies und traf Adam. Den nahm er
sich und klärte ihn über eine winzige Eigenart auf. Er sprach. "Hey Adam, gut das ich
dich treffe. Sieh was ich für euch geschaffen habe. Aber da ist noch eine Kleinigkeit
die ich dir erklären muß. Ich gab dir 2 fantastische Dinge. Da ist zum einen dein
Gehirn, mit dem du alles lernen und denken kannst und einen Penis. Aber... du kannst
niemals beides zusammen benutzen." "
Und es macht ja auch keinen Sinn. Darum versuche auch nicht "Schweif...gesteuerte
Handlungsweisen" rational zu erklären. Das ist lächerlich.
Bedürfnisse in den Genitalien kannst du
a) nicht im oder mit Kopf befriedigen und
b) kannst du nicht rational darüber nachdenken.
Versuche es nicht. Laß es einfach geschehen und... stehe
dazu.
letzte Aktualisierung am: 13.03.01
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Befasse dich nicht mit Einzelheiten
"Never do detail-work"
Angenommen du bist in einer Firma angestellt und willst dich hoch arbeiten. Aber es
gelingt dir nicht? Du bist Klasse und auf deinem Gebiet, ein wahrer Profi. Egal
was du anstellst, immer wieder sollst du den gleichen alten Mist bearbeiten, weil du
es so gut kannst.
Andere haben weniger Ahnung und fallen förmlich Stufe um Stufe nach oben. Und
weswegen?
Weil sie in der Schule aufgepaßt hatten.Sie haben es gelernt: Es kommt nicht darauf
an, was man weiß,sondern darauf wie gut man darüber reden kann. Wer zeigt, das er
einigermaßen über ein Thema reden kann, wird gefragt und kommt weiter.
Lerne daraus. Kümmerst du dich um alle Einzelheiten, bist der Profi, der jeden Trick,
jede Schraube kennt, dann machst du die Drecksarbeit. Die "Denker" kommen wenn
alles läuft, sülzen herum und labern irgend etwas über Schwierigkeiten, die aber
ruckzuck beseitigt wurden....und ernten die Anerkennung.
Du bekommst einen Rüffel, weil der Platz immer noch aussieht, als hätte ein Tornado
herum gewirbelt. Absolut doof gelaufen.
Sollte dir das gefallen? OK, laß es so. Geht es dir aber auf die Eingeweide, ändere es.
Kümmere dich nicht um die Einzelheiten und die Kleinigkeiten. Labere halbwegs
intelligent mit den Entscheidungsträgern und lerne die fachspezifischen Schlagwörter
kennen und benutzen. Lese die gängigen Artikel in den Fachzeitschriften und
schmeiße die aktuellen Schlagzeilen in jeder Diskussion ein. Nach dem Motto:
"Interessant, was sie da erwähnen. Das erinnert mich an einen Artikel, den ich
kürzlich gelesen habe und der genau in diese Kategorie paßt, ..........u.s.w....das kann
nur bedeuten ....(eigene Ideen vortragen).....". Oft genug wiederholt, denkt der
Vorgesetzte irgendwann genau so und meint die Idee sei auf seinem Mist gewachsen.
Sieh dich um. So geht’s.
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Reflektionen zum Thema: Erpressung.
Es ist Erpressung, wenn dein Chef zu dir sagt: "Sie machen Überstunden, oder sie
fliegen raus."
Es ist Erpressung, wenn deine Frau sagt: "Wenn du jetzt ........dies ..... machst, laß ich
mich scheiden."
Es ist Erpressung, wenn du zu deinem Kind sagst: "Räum jetzt auf, oder ich knall dir
eine."
Es ist Erpressung wenn dein Chef zu dir sagt: "Wenn sie auf einen Teil ihres
Urlaubes verzichte, ist ihr Arbeitsplatz sicher."
Es ist Erpressung. Sei dir darüber in klaren. Sollte dich also jemand zu erpressen
versuchen, dann spielt er immer mit deiner Angst. Vielleicht macht er, was er
angedroht, vielleicht aber auch nicht.
Im Prinzip ist es ganz einfach. Entweder du tust was er von dir verlangt, oder er
nimmt dir etwas, von dem er meint, das es dir etwas bedeutet. Vielleicht würde
dich dieser Verlust schmerzen, oft aber ist es nur ein Machtspiel mit deiner Angst.
Als Opfer: Sei bereit auf das zu verzichten was er dir nehmen will und du wirst
unangreifbar. Wenn eine Handlung nicht den gewünschten Erfolg bringt, wird sie
zukünftig unterlassen. Mach dich nicht von irgendetwas abhängig.
Versuche es ruhig einmal und werde frei.
Als "Erpresser": Mach von Anfang an klar, daß du deine Forderung durchsetzt,
wenn er sich widersetzt. Zeige ihm das du keine Kompromisse machst, wenn du
eine Forderung ausgesprochen hast. Demonstriere deine Entschlossenheit schon
einmal bei Kleinigkeiten bzw. unwichtigen Forderungen. Dein Opfer soll sehen,
daß mit dir nicht zu spaßen ist.
So hast du Erfolg.
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Überlebenstipps in Großkonzernen
Da ich bis jetzt nur immer in großen Konzernen gearbeitet hatte, lernte ich einiges
kennen. Seit über 10 Jahren war ich nun in so einem Laden beschäftigt und nun
breche ich mein Schweigen. Ich gebe dir jetzt die ultimativen Tips für das
angenehme und faule Leben in Konzernen. Diese Methoden, Beobachtungen und
Techniken sind alle praxiserprobt und stellen sozusagen die Quintessenz der letzten
10 Jahre dar, um mit fast keiner Arbeit den Tag rum zu kriegen und noch als Held
gefeiert zu werden.
Beachte dazu: Ich war als einziger in einer Außendienstgruppe, permanent im
Innendienst. Alle schoben am Wochenende Bereitschaft. Das bedeutet : Immer
erreichbar sein; No Drugs; No weiter weg sein; Beim (was auch immer) .... immer
das eingeschaltete Handy neben sich liegen haben; Für das dumme Gesülze des
"kleinen Arschlochs" (Einsatzleiter) immer erreichbar sein; Überstunden ohne Ende
usw. usw.
Wie schon angedeutet: Ich blieb davon verschont. Wie? Paß auf und have fun.
Tips für kleine Angestellte:
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Gehe immer gut mit den Kollegen um:
Stell dir vor es gibt einen Beliebtheitswettbewerb und du willst ihn gewinnen.
Schleime beizeiten. Keiner ist unwichtig. Jeder, der dir keinen Nutzen bringen
kann, ist immer noch fähig dir zu schaden. Lasse ihnen kleine
Erfolgserlebnisse zu kommen
Sei immer interessant:
Langweiler will keiner um sich haben. Die gehören unter die Erde und nicht
an einen Arbeitsplatz
Sei immer sichtbar. Zeige Präsenz:
.........außer, wenn die Arbeit verteilt wird.
Merke dir die Namen der anderen und spreche sie damit an.
Beteilige dich nie an Negativgesprächen, Lamtierereien und Klagen wie
schlecht doch alles sei.
Bleibe menschlich. Spielst du den gefühllosen Vulkanier (Mr.. Spock) gehen
alle auf Distanz und du kannst noch nicht einmal einen dreckigen Blumentopf
von ihnen bekommen. Höchstens zum Spülen.
Wenn dich ein Chef in seiner Abteilung haben möchte, dann verspricht er sich
etwas davon. Das ist sein gutes Recht. Aber Pflichtgefühle, Dankbarkeit und
Loyalität brauchst du ihm gegenüber deswegen nicht zu empfinden.
Denke mehr an dich und weniger an die Firma. Sollst du etwas besorgen,
achte immer darauf, daß etwas für dich dabei heraus springt.
Es gibt in jeder Firma Regeln wie etwas gemacht und erledigt wird. Ignoriere
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sie. Trete sie mit Füßen. Am Ende zählt immer das Ergebnis, nicht der Weg.
Mach deine eigene Regeln.
Mach dich nicht von Lob und der Anerkennung von anderen abhängig. Lob ist
nur eine billigere Version der Bezahlung. Lechzt du nach bestätigenden,
anerkennenden Worten, dann hast du geloost.
Deinem Chef gegenüber darfst du nur 2 Statements abgeben:
1. "Ihre Entscheidung ist genial"
2. "Ich kenne eine Methode wie man .......sparen kann"
Bis hier hin war alles nur das Vorspiel. Aber jetzt:
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Zeige kein Fachwissen.
Das heißt nicht, daß du keines haben sollst. Nein. Zeige nicht wie gut du
etwas beherrscht, sonst wirst du damit zugemüllt. Stell dich doof. Es sei denn,
es ist die Arbeit die du gerne tun willst.
Kommt dein Chef rein, greife dir irgendeinen Zettel und renne mit den
Worten raus: "Das Fax muß noch weg" oder so. Sei immer in Bewegung. Das
macht Eindruck.
Verbuche jeden Erfolg, auch wenn er zufällig eintritt, für dich. Es ist dein
Verdienst, oder laß es so aussehen.
Schiebe jeden Mißerfolg auf andere. Aber nicht so, daß es aussieht, als
würdest du sie anschwärzen wollen. Es sind immer die Umstände
Befolge jede Anweisung deines Chefs sklavisch "Wort für Wort". Gibt er dir
eine Aufgabe, dann ist es meist eine Unangenehme. Da jeder Mensch die
unangenehmen Dinge schnell los werden will, gibt er sie dem ersten Besten,
der ihm über den Weg läuft. Dir. Schließlich ist er fürs Denken da, und wird
dafür bezahlt. Geht es schief, ist es sein Verdienst.
Sei bei diesen Problemlösungen aber bereit über Leichen zu gehen. Seine
Dankbarkeit ist dir gewiß. So wirst du zur zum Teil der Problemlösung. Er ist
für die Zieldefinition zuständig. Du für die Lösung.
Äußere niemals Bedenken. Professionelle Bedenkenträger sind schnell out.
Stellt er dir eine Aufgabe und du bringst die Lösung, die dann sofort
ungesehen in den Reiswolf wandert, freue dich darüber. Du hast deine
Aufgabe zur Zufriedenheit erledigt. Lerne daraus für die Zukunft und mache
nur nicht zuviel. Ein Jammern über die Sinnlosigkeit und den hohen
Frustrationsgrad deiner Arbeit solltest du lassen. Wenn du es irgendeinem
erzählen willst, miete dir für eine Mark eine halbe Stunde eine Parkuhr - und
erzähle es ihr.
Entwickle eine "Digitale Wahrnehmung und Entscheidungsbereitschaft".
Das heißt: Denke in Schwarz-Weiß Kategorien. Entscheide auf der Grundlage
eines Bits. Einer Informationseinheit. Einen Pro und einen Contra suchen und
dann entscheiden ohne Nachzudenken. Solltest du alle Zwischen-Grautöne
mit beachten wollen, dann geht zu viel Zeit und deine Energie drauf, und im
Endergebnis ist es sowieso egal. Nichts ist wirklich wichtig, außer deiner
Gesundheit.
Und solltest du den Sprung in die Chefetage geschafft habe, dann sollst du auch nicht
leer ausgehen.
Hier die Tips für dich. Den Chefs:
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Beschäftige dich nicht mit Computern
Deine Zeit ist zu kostbar. Dafür gibt es Sklaven. Ein Computer raubt dir nur
die Zeit und du machst Dinge, die jemand anderes schneller damit erledigen
kann. Deligiere.
Der Computer macht dich abhängig von der Technik. Du bestimmst was - wie
- wann - wo gemacht werden soll und nicht so eine olle Blechkiste.
Solltest du dich unbedingt damit beschäftigen wollen, dann mach das zu
Hause. Dein anderes Spielzeug läßt du ja auch daheim. Oder?
Sei niemals konsequent.
Konsequenz ist ein Zeichen von Schwäche. Von anderen kannst und solltest
du sie jedoch fordern. Aber niemals von dir. Wechsele täglich deine Meinung.
Schließlich verändert sich die Welt ja dynamisch. Und du reagierst damit ja
darauf. Du bist ja sooo genial
Meetings.
1. Veröffentliche niemals eine Agenda. Jeder Teilnehmer hat dann Zeit sich
darauf einzustellen.
2. Sage in einem Meeting nie, was du von den anderen erwartest. Die
Blödköppe sollen dich selber ihre Gedanken machen. Und du kannst sie dann
später zusammenscheißen, wenn sie Blödsinn verzapft haben.
3. Gibt es eine Agenda - ignoriere sie. Nur ein Mann mit Stärke kann das.
4. Trinke keinen Kaffee in den Pausen. Die Blase der anderen platzt fast und
du kannst mit dummen Sprüchen diejenigen, die schnell auf Klo müssen
kritisieren bzw. ihnen eins auswischen.
Achte auf jeden, der die o.g. Angestelltentips anwendet. Schmeiß ihn raus.
Jeder einzelne faule Apfel kann den gesamten Korb verderben.
letzte Aktualisierung am: 24.09.01
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WTC adé!
Das bisher Unannehmbare ist passiert. Jemand hat sich die Mühe und Planungsarbeit
gemacht, um mit zugegebener Maßen einfachen Mitteln ein Maximum an Schaden
anzurichten. Jemand hat sich doch tatsächlich logistisch geschickt vier Flugzeuge aus
Fernflügen geschnappt, diese möglicher Weise mit eigens dafür ausgebildeten
Selbstmordpiloten bestückt, und dann auf wichtige Punkte der westlichen Macht
krachen lassen. WTC eingestürzt! Das ist wie ein Tritt in die Eier für jeden
männlichen US-Bürger, wie ein Knoten in der Brust für alle weiblichen. Kurz:
Jemand hat den Amis gezeigt, warum Arroganz und Weltmachtgehabe fehl am Platze
sind.
Dass jetzt die ganze Welt in Aufruhr und "Trauer" gerät, ist nicht verwunderlich.
Denn wenn Amerika der Damm bricht, kriegt der Rest der Welt die resultierende Flut
ab. Medienspektakel, wohin man schaut! Rauchende Türme auf Titelblättern,
Schutthaufen auf dritten Seiten.
Überhaupt: wer kann die Formulierung "amerikanische Freunde" eigentlich noch
ohne zusammen zu zucken hören? Plötzlich sind sie Freunde. Diejenigen, die in Rage
und Wut schon mal eine Atombombe zünden und sich nicht scheuen, die auch über
bewohntem Gebiet abzuwerfen. Diejenigen, die wenn Ihnen einer an's Bein pinkelt,
mit einem Stellungskrieg mit Millardenkosten antworten (Operation Desert Storm
kostet auch die Bündnispartner noch Geld). Ist es also so, dass es solche Freunde
sind, die man auch am Schulhof hatte? Zwei Meter groß und genau so breit, aber
strunzdumm? Solche, die losschlagen, wenn man sie schief anguckt? Diese Art
"Freunde" hatte bestimmt jeder schon mal.
Die amerikanischen Freunde, die nicht über den eigenen Tellerrand blicken, wenn
irgendwo irgendwas schief läuft, so lange keiner sagt: "Die amerikanischen Freunde"
sind schuld! Denn dann hat sie jemand "angemacht", den Stolz verletzt. Dann werden
sie ganz schnell sauer, und wollen dem Bösewicht zeigen, wo der Hammer hängt. Im
Grunde ist Amerika also ein ziemlich verzogenes und reiches Balg mit einem heißen
Temperament, das jetzt den Hintern versohlt bekommen hat, von wem auch immer.
Schröder, wenn er brav vom Redenblatt abliest, und alle anderen berufsbetroffenen
Politiker und Medienleuchten auch, kriegen seit gestern besonders oft Blätter mit der
Formulierung "unsere amerikanischen Freunde" geschrieben. Das ist auch klar. Denn
wenn wir es so machen würden, wie die Amis ? und das können wir nicht, dazu sind
wir zuwenig Weltmacht ? dann bräuchten wir einfach nur "die Amerikaner" sagen,
denn wir hätten die nötige militärische Maschinerie, um jeden in Angst und
Schrecken zu versetzen, der was anderes sagt. Ist das nicht auch eine Art Terror? Ein
kalter Terror, der drohend über jedem wie ein Damoklesschwert hängt?
Ist der (möglicherweise sogar nukleare) Rückschlag, nach dem so viele schreien nicht
in der Bibel verankert? Auge um Auge? Zahn um Zahn? Menschenleben um
Menschenleben?
»Mr. Bush, we should blame some Arab, how 'bout this Ladn?«
»Yeah! I really hate that F****-beeep-beeep-beeeeeep!«
Klar, Amerika hat leider kein zweites WTC, um die andere Wange hinzuhalten, aber
Unbesonnenheit hilft hier genau so wenig weiter, wie das Geschrei nach Vergeltung.
Denn da müsste schon Genozid betrieben, und die gesamte Turban tragende Rasse
ausgelöscht werden. Dann wäre Ruhe im Karton. Zumindest wäre somit auch gleich
der Nahost-Konflikt wirkungsvoll beseitigt. Helfen tut's aber nur dem
amerikanischen Stolz, der sowieso so schnell nicht mehr wieder aufgebaut wird,
genau so wenig wie das verblichene WTC.
Der solidarische NATO-Pakt sieht ja vor, dass wir auch bei kriegerischen
Handlungen mit dabei sind. Wie Schröder es so schön Formuliert: "Das ganze
Deutsche Volk steht hinter den amerikanischen Freunden, bei allem, was sie
machen."
Will heißen: Wenn der Amerikaner sagt "bomben" dann bomben wir mit! Damit wir
nicht auch gebombt werden...
Das sagt aber keiner... sonst wird das Balg noch böser.
Eine konsequenzreiche Aussage, hinter der garantiert NICHT das Deutsche Volk
geschlossen stehen dürfte.
Bei all den achtseitigen Sonderspecials zu "USA under attack!" sollte man das nicht
vergessen: Wenn ein Weißwurstbomber zum Oktoberfest ins Hofbräuhaus geflogen
wäre, wären wir dann die "deutschen Freunde" gewesen, denen schreckliches
widerfuhr? Das ist zu bezweifeln. Außer, dass natürlich beim Anschlag ähnlich viele
Amerikaner umgekommen wären (zudem vermutlich ein großer Teil japanischer
Bürger), wäre das lange nicht so schlimm gewesen, wie wenn das Epitom der
westlichen Macht eine Delle kriegt.
Und jetzt wird fieberhaft ein Opferlamm gesucht, das man dem erzürnten Gott zur
Besänftigung darbieten kann. Hat auch etwas sehr religiöses an sich, diese
Opferlammsuche. Und wenn's am Schluss doch die Aliens waren, haben wir
zumindest den amerikanischen Freunden zu ihrer Satisfaktion verholfen.
Diesen Artikel habe ich auf den Satire-Seiten von ZYN.DE gefunden.
Mit freundlicher Genehmigung vom Autor: RINCEMAC
In diesem Sinne... LETZ FETZ....
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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* EMail an EgoPower *
Wo sind sie geblieben? - Die Faulen!
Erfolg um des Erfolges willen: "Heeeeey Schröder, lange nicht gesehen. Hier schau
mal: ", ZACK, "..... mein Haus......", ZACK, ".......mein Auto.......", ZACK, ...mein
SwimmingPool". *)
Irgendwie hat sich aber schon eine Menge verändert, wenn man sich die Buben und
Mädels dieser Tage so betrachtet.. Früher waren wir noch auf unterhaltsame Weise
rebellisch und auf globaler Ebene desillusioniert. Egal, worum es ging, wir waren erst
einmal nicht dafür, und auf organisatorisch groß angelegten Demonstrationen, zogen
wir gegen alles zu Felde, was nicht schnell genug weglaufen konnte. OK, zugegeben,
das war nicht immer klug, aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.
Heute müssen sich die Kids vornehmlich gegen die ehemalige Aufmüpfigkeit ihrer
Eltern auflehnen und dabei aufpassen, vor lauter Coolheit nicht zum Spießer zu
mutieren.
Die Welt ist wirklich nichts Großes mehr, sie paßt komplett auf den Bildschirm eines
jeden popeligen PCs. Das Internet läßt spirituelle Reisen in Regionen zu, die zu
unserer Zeit noch nie menschliches Auge erblickt hat. Wenn die Jugend glaubt, aus
RTL und SAT die Welt komplett zu kennen, wird der eigenen Mikrokosmos
plötzlich zum Mittelpunkt des Universums.
Und plötzlich ist es hip, der Klassenbeste zu sein. Erfolg zu haben, denn das erhöht
die Chancen auf dem lukrativen Arbeitsmarkt und einen soliden Platz im Leben. Zu
meiner Zeit wäre man, mit dieser Denke, als Streber in jeder Pause vermöbelt
worden, in der großen sogar zweimal.
Heute wird der Freizeitsport danach ausgerichtet, wo die eigenen Kunden sind, damit
man nach dem Freitagabend-Match noch einmal kurz das Geschäft für den Montag
einleiten kann. Am Mineralwasser nippend, wird der Ausbau des Unternehmens nach
22 Uhr besprochen, und ge...... wird nur noch, wenn im Terminkalender mal eine
halbe Stunde Spielraum ist. So ist die Welt.
Doch ich vermisse sie. Wo sind sie geblieben, die kreativen Faulen, die einfach "nur
so" Spaß hatten?
*) Momentane Werbesendung einer Sparkasse: Zwei Freunde treffen sich, in einer
Bar. Der eine ruft o.g. Sprüche und knallt (ZACK) ein Foto nach dem anderen auf
den Tresen.
letzte Aktualisierung am: 06.06.99
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Die Duldungsstarre
Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, welchen Weg wir jetzt einschlagen sollen,
stellt sich oft ein Zögern ein. Dies ist nicht nur bei Personen so, sondern auch bei
Firmen und Nationen. Wenn es nämlich schief geht, bzw. die Ergebnisse anders
ausfallen, als wir es wollten, dann haben wir ja eine Ausrede parat. "Wir haben ja
nichts gemacht".
Und so, haben wir in einem jahrelangen Lernprozess eine neue Verhaltensweise
verinnerlicht.
Die Duldungsstarre: Genau wie bei einem Kaninchen, beim Anblick der Schlange.
Toll.
letzte Aktualisierung am: 26.09.01
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Rationalität
Laß dir nichts erzählen. Rationalität und Objektivität existiert gar nicht. Die meisten
Entscheidungen werden emotional getroffen.
Und dann wird oft im Nachhinein solange an der Interpretation dran herum gedreht
bis es paßt und eine gute Erklärung für die Entscheidung konstruiert wurde.
letzte Aktualisierung am: 17.10.01
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* EMail an EgoPower *
Logische Folgen
Eine gute Methode um seinen Kindern (funktioniert auch bei jedem anderen) etwas
ab- oder anzugewöhnen, ist die Methode der "Logischen Folgen". Das alles was wir
tun, Folgen hat, sollte ja nun mittlerweile bekannt sein. Und darauf basiert diese
Methode.
Der andere kommt z.B. regelmäßig zu spät. Anstatt sich zu ärgern, solltest du einfach
mal nicht mehr da sein, bis er es gerafft hat. Einfach so. Nicht androhen, daß du dann
nicht mehr länger wartest. Es darf nicht so aussehen, daß du ihn dafür bestrafen oder
erziehen willst. Es muß wie eine logische Folge, einem kausalen Zusammenhang,
aussehen.
Solltest du Kinder haben, kennst du sicher den Effekt, daß sie manchmal, in deinen
Augen etwas Blödes anstellen, von dem du genau weißt, daß es so nicht funktioniert.
Du hattest sie sogar davor gewarnt. Aber auf dich hört ja keiner (Vergl. Der Prophet)
Wenn es jetzt schief geht, solltest du dir jeglichen Kommentar verkneifen. (Innerlich
grinsen ist erlaubt) Einen Spruch wie: "Na, habe ich es dir nicht schon gesagt, das es
so nicht geht.....?" ist glatt für die Füße.
Er wertet dich, in deinen Augen, höchstens ein wenig auf (Vergl. SWG). Sonst kann
es ein, daß sie aus Protest die Erfahrung ablehnen und sie dir die Schuld dafür noch
zuschieben.
So sind sie, die lieben Kleinen.
letzte Aktualisierung am: 15.10.98
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Geistige Landkarten - Sinnliche Abbilder
der Wirklichkeit
"Wieso kapiert der Kasper das nicht?" und "Wie kann man nur so eine doofe
Meinung haben?" Kommen dir auch manchmal solche Gedanken, wenn du mit
einigen "merkwürdigen Zeitgenossen" zu tun hast?
Mir schon, aber ..... nur kurz, denn ich weiß, jeder nimmt die Welt nicht so wahr, wie
sie ist, sondern so wie er sie sehen will. Er bildet sich eine eigene sinnlich-geistige
Karte, eine Abbildung der Welt, wie sie um uns herum existiert.
Die Idee zu diesem Kapitel kam mir, als ein Kollege so treffend bemerkte, als ich mal
eine, für mich winzige Kleinigkeit übersehen hatte: "Das sieht man doch!!!" (Eine
herrliche Verallgemeinerung, man sieht es eben nicht.) Da dies öfters vorkommt,
kann ich mich jetzt nicht mehr an das erinnern, um was es ging.
Aber vor kurzem fiel mir ein Buch in die Hände, in dem ein Experiment beschrieben
wurde. Dabei bekamen mehrere Personen einen Helm auf, an dem 2 Kameras
befestigt waren. Eine zeichnete die Blickrichtung der Person auf und die andere
kontrollierte die Augenbewegung. Mit Hilfe eines Computers wurde beide
Informationen auf einen Bildschirm bzw, Foto übertragen. Man zeigte ihnen eine
Bild, auf dem eine Straße mit einem großen Baum, einer Frau in einem Minirock, ein
Schäferhund und noch ein paar Dinge zu sehen waren.
Jeder der den Helm auf hatte, schaute auf das, was ihn interessierte. Kleine Kinder
auf den Köter, die Männer auf das Mausi und die Frauen sonstwo hin. Jeder schaute
auf etwas anderes. Keiner hatte die gleichen Augenbewegungen. Also, jeder nahm
andere Dinge in sein Bewußtsein auf.
Daher kommen auch die unterschiedlichen Zeugenaussagen, bei einem
Verkehrsunfall. Jeder sieht etwas anderes, konzentriert sich auf die Dinge, die mit
seinen Werten, Überzeugungen und Erfahrungen im Einklang stehen.
Also: Jeder hat eine unterschiedliche Landkarte, eine geistige Abbildung, der
Welt in seinem Kopf. Akzeptiere es und denke daran, wenn dein Gegenüber sich
"merkwürdig" verhält.
Dazu noch ein Gedicht, das ich kürzlich gelesen habe:
Du lebst dein Leben und ich lebe mein Leben.
Ich bin nicht auf der Welt und nach deinen Vorstellungen zu leben
,
und du bist nicht auf der Welt um nach meinen Vorstellungen zu
leben.
Ich bin ich und du bist du.
Sollten wir uns einmal begegnen so ist das wunderbar,
wenn nicht, kann man auch nichts machen.
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* EMail an EgoPower *
Die universelle Streitformel
Langsam wird es unübersichtlich. Ich analysiere Handlungen und Verhaltensweisen
und fasse die Ergebnisse in einfache einprägsame Worte und Beschreibungen. Doch
jedes Verhalten, daß zu einer Auseinandersetzung, zu einem Streit führt, kann mit
verschieden, unterschiedlichen EP-Definitionen erklärt werden.
Also suchte ich nach einer universellen Streitformel, nach dem jeder Streit erklärbar
und der Handlungsablauf vorhersagbar wird. Da man bekanntlich eine Antwort auf
eine Frage findet, wenn man nur intensiv danach sucht, fand ich sie. (Und auch einen
Lösungsansatz)
Ich will sie dir gerne mitteilen. Vorher aber - finde selber die Gemeinsamkeiten in
folgenden Alltags-Steit-Situationen, die du bestimmt schon am eignen Leib erfahren
hast.
Du hast den Hochzeitstag, Geburtstag oder ein sonstiges wichtiges
Ereignis vergessen. Kommst ahnungslos nach hause und es knallt nach
allen Regeln der Kunst.
Diesmal hast du an den Geburtstag deiner Frau gedacht und möchtest
ihr in deiner unendliche Güte einen Ring (mit Brilli) schenken. Da du
nicht ganz sicher bist, welcher ihr am Besten gefällt, schenkst du ihr
einen Gutschein ("Diese Schein berechtigt zum Aussuchen eines
Ringes beim Juwelier-Kaiser. Einzulösen bei mir") und erklärst
vorsichtshalber auch gleich warum du diese so machst. Du denkt alles
ist OK und als sie das Päckchen aufmacht fällt ihr die Flappe runter
und du verstehst die Welt nicht mehr.
Du bist seit 3 Wochen auf einer Geschäftsreise und fährst nun nach
hause. Es sind nur noch schlappe 300 km und du kommst in der Nähe
deiner Eltern vorbei. (Gegen wir in diesem Beispiel einmal von dieser
Hypothese aus.) Du erwähnst dies beim nächsten Telefongespräch mit
ihnen, daß du letzte Woche in ihrer Nähe warst und schon bist du
wieder das schwarze Familienschaf. Undankbar und egoistisch.
Eigentlich der letzte Dreck.
Du bekommst von deinem Partner einen neuen Pullover geschenkt.
Am nächsten Morgen ziehst du jedoch deinen alten an. Du hast dazu
einen, aus deiner Sichtweise, guten Grund. Eine Todsünde in den
Augen deines Partners. Ein beleidigtes:"Ich schenke dir noch mal
etwas....." (Kennst du es ?) ist die unausweichliche Folge.
Du hast seit Wochen vor die Steuererklärung zu schreiben und setzt
dich an diesem Abend hin. Du bist ganz darin vertieft als deine
Frau/Mann heim kommt. Du sagst kurz "Hallo" und versinkst wieder
in Zahlen und Rechnungen. Plötzlich ersäufst du in einem Schwall von
Vorhaltungen, weil deine Jacke nicht am Haken hängt, der Mülleimer
nicht ausgeleert ist, das Frühstücksgeschirr noch auf der Spüle steht
oder sonst was Dusseliges.
Und ? Ich könnte noch ewig so weiter Beispiele bringen (und schon gebracht), aber
erkennst du schon worauf ich hinaus will? Wo ist hier die Gemeinsamkeit? Die
generelle Streitformel?
Ich sagst dir: Partner 1 macht oder denkt sich A und erwartet die Reaktion B
vom Partner 2. Dieser macht jedoch C.
Thats it. Es liegt wie immer in einer Diskrepanz der Werte und Programme
zwischenden Partnern. Beachte die Zusammenhänge im Kapitel: "Immer beliebt
sein". Nur aus diesem Grunde streiten sich Menschen. Weil sie unterschiedliche
Wertvorstellungen besitzen.
Und auch aus diesem Grunde trennen sie sich, und brechen ihre Beziehungen
zueinander ab. Weil sie zu wenig Gemeinsamkeiten haben.
.... Der Tag hat sich gelohnt. Wieder was gelernt......
letzte Aktualisierung am: 18.01.99
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Die Klugscheißer-Methode
Leute gibt es, denen ist kein Thema fremd. Überall können die etwas beisteuern. Zu
jedem Gesprächsstoff haben sie Argumente, Ideen, Meinungen und Erkenntnisse.
Richtige "Klugscheißer".
Als ich dies mit einem Freund diskutierte, gab er auch sofort zu, solche Mitmenschen
zu kennen. Die sind überall. Wir philosophierten einige Biere lang weiter und da kam
ein "alter Bekannter" von uns, der auch in diese Kategorie rein schlägt, in die Kneipe.
Nach einigen weiteren Bits lud er uns zu sich, auf eine Tasse Kaffee (mit Familie),
ein.
Wir sind also am Sonntag hin, ich staunten nicht schlecht, als ich sein Örtchen (WC)
besuchte. Überall lagen Zeitungen, Bücher und Unterlagen herum. Da bekam das
Wort "Klugscheißer" eine ganz neue Bedeutung.
So macht er das. Genial.
P.S. ist ein Artikel aus der Kategorie - "Schmunzel mal wieder"
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Wu Wei - Die Kunst des Handelns ohne zu
handeln.
Ich erwähnte schon in einem früheren Kapitel, warum du, aus meiner Sicht, die
Finger von der Religion und der Kirche lassen solltest. Das ist natürlich nur eine
Empfehlung. Aber ich schwätze natürlich nicht nur oberflächlich herum und
veröffentliche Stammtischparolen. Nein, ich habe mich intensiv mit den
Weltreligionen und ein paar kleineren, auseinander gesetzt.
Dabei fand ich eine Vernünftige. Den TAOISMUS.
Dieser ist eigentlich keine Religion im übliche Sinne, sondern eigentlich nur eine
Ansicht über die Welt, wie wir sie vorfinden. Es gibt hier keinen Gott, den man
anbeten soll, und auch sonst keine Handlungen, die zu tun oder zu lassen sind. Es ist
einfach eine Grundhaltung, die nahe an der Natur angelegt ist.
Der interessanteste Abschnitt in dieser Quasi-Religion ist das WU-WEI. Eine
Grundhaltung, die einfach zu beschreiben aber nicht ganz so einfach umzusetzen ist.
Heutzutage schwätzen wir ständig, in Gedanken mit uns selber. Wir denken in
Worten, führen einen inneren Dialog und bewerten allen Handlungen nach
unseren inneren Werten und Programmen.
Z.B. das Wetter. Morgens wenn ich mit dem Auto fahre, gibt es immer eine
Tageswetterübersicht. Darin wird dann die Großwetterlage erklärt, die Voraussage
für den Tag, und die Schätzung für die nächsten abgegeben. Machmal muß ich aber
auf einen anderen Sender umschalten. Ich kann es nicht mehr hören. Egal wie das
Wetter ist, es ist nicht gut. Gibt es Schnee, beklagen sie sich über die
Verkehrsbehinderungen. Gibt es Sonnenschein, ist das nur 2-3 Tage gut, danach
stöhnen alle, es wäre zu heiß. Regnet es ist es auch nicht recht. Egal wie es ist, es gibt
immer etwas Negatives daran zu sagen. Und das ist nicht nur im Radio so. Nein ,
Überall. Zum Verzweifeln.
Wir nehmen irgend etwas wahr. Sofort betiteln wir es mit Worten und Attributen.
Gut-schlecht; schön-häßlich; stark-schwach; angenehm-unangenehm; u.s.w. Treffen
wir dabei eine Bewertung: "Das ist aber schön", so entsteht aus dieser Bewertung
heraus, das Gegenteil, daß etwas anderes häßlich sein muß.
Es entstehen die Gegensätze in der Welt, weil wir diese innerlich selbst erzeugen.
Im WU-WEI werden diese "Dinge die existieren" einfach wahr-genommen.
Nicht bewertet. Nur erkannt. Dies bringt uns unserem wahren Naturell viel näher, als
man auf den ersten Blick meint.
Oder ein anderes Beispiel: Probleme! Wir sehen einen schwierige Aufgabe. Sofort
bewerten wir diese nach unseren inneren Programmen und Erfahrungen.
Der taoistische Ansatz wäre, diese Probleme nur neutral zu betrachten. Keinerlei
Bewertungen vorzunehmen. Einfach nur anzusehen, von allen Seiten zu betrachten
und liegen zu lassen. Unser Gehirn (UC) arbeitet sofort an der Aufgabe, dieses
Problem zu lösen, und gibt uns i.d.R. eine der kreativsten Lösungen dafür, innerhalb
kürzester Zeit.
Der wahre TAOIST lebt im Hier und Jetzt. Er strebt nicht nach äußeren
Statussymbolen, sondern orientiert sich nach seinen wahren Bedürfnissen und
Fähigkeiten. Er lebt, ruht in seiner Mitte. Er ist frei, und führt doch ein reiches
erfülltes Leben.
Da er alle seine Aufgaben gerne ausführt, führt er sie gut aus. Er lebt in Harmonie
mit seinem inneren Wesen. Er kann Freude vorurteilsfrei empfangen und geben. Er
ist ein großes Kind. Gierig nach Neuem, frei von Beschränkungen und strahlt eine
Energie aus, die seines Gleichen sucht.
Mein Tip: Geh mal in einen gut sortierten Buchladen und befaß dich mal mit dem
TAOISMUS und speziell mit dem WU-WEI.
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Das Meisterschafts-Prinzip
Oft höre ich "Der hat aber Glück gehabt"; "Er hat genetische Vorteile"; "Dem haben
sie es in die Wiege gelegt" oder "Kein Wunder bei den Eltern."
OK das kann alles stimmen.
Aber um eine Fähigkeit perfekt zu beherrschen bedarf es eigentlich nur 3
Komponenten
1. Energie
2. Zeit
3. Die Anzahl der Wiederholungen beim üben.
Und dann kannst du es. Aus eigener Kraft. Aber es ist kein Glück, sondern entstammt
dem Willen es zu schaffen.
letzte Aktualisierung am: 20.07.01
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10 Gründe warum Bier besser als jede
Religion ist.
Keiner wird dich umbringen, weil du kein Bier trinkst.
Bier schreibt dir nicht vor, wie du Sex haben sollst.
Niemand zwingt Minderheiten, Bier zu trinken,
die nicht für sich denken können.
Wenn du ein Bier hast, klopfst du nicht bei wildfremden Leuten an
und nervst sie, daß sie es weiter verbreiten sollen.
Niemand wurde bisher wegen seiner Biermarke gequält,
aufgehängt, erschossen oder gekreuzigt.
Du mußt nicht 2000 Jahre auf ein weiteres Bier warten.
Es gibt Gesetze, die besagen, daß dein Bieretikett
dich nicht anlügen darf.
Du kannst beweisen, daß du Bier im Keller hast
Bier war niemals die Ursache für einen Krieg.
Solltest du süchtig geworden sein, gibt es Selbsthilfegruppen,
die dir helfen, davon los zu kommen
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Das Glaubens-Prinzip
Der Drang an irgend etwas zu glauben ist allmächtig und allgegenwärtig. Dringt
immer vor. Menschen gieren förmlich immer danach, an etwas zu glauben und wenn
sie nichts haben, dann basteln sich deswegen aus jedem Schwachsinn Heilige und
Glaubensinhalte zusammen. OK. Jeder wie er kann und mag.
Als einsichtiger EGO-Manic könntest du nun auf die Idee kommen, dieses Bedürfnis
für dich arbeiten zu lassen, du Schlingel. Gut so. Weise gewählt.
Und einen Weg verrate ich auch gleich hier: ?????"
letzte Aktualisierung am: 05.10.01
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Die Supersuggestion.
Ist eine Methode um persönliche Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu üben und zu
erlernen. Du willst dich z.B. in einer bestimmten Situation deinem Chef, Freund,
Versicherungsvertreter, Angestellten oder Nachbarn gegenüber anders verhalten?
Kein Problem - benutze die Supersuggestion oder den Mental-Simulator.
●
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Setze dich hin, schließe die Augen, atme tief und gleichmäßig.
Stelle dir die "Problemsituation" aus der Ferne betrachtet vor. Erlebe dich wie
ein Zuschauer im Kino.
Verändere den Film - so wie du ihn, in der Realität, haben willst. Benutze
Referenzerlebnisse aus deiner Vergangenheit, oder tue einfach so "als ob" du
die Fähigkeit schon hast.
Springe rein und erlebe die Situation mit allen Sinnen voll assoziiert. Am
besten stehst du auf und bewegst dich genauso wie in der vorgestellten
Stitation.
Jede gedachte, vorgestellte Bewegung (siehe Pendel) löst minimale körperliche
Reaktionen aus, die der tatsächlichen Handlung entsprechen. Mit dieser Methode
kannst du dich in deinen Verhaltensweisen komplett umprogrammieren. Dein
Gehirn kann nicht zwischen einer vorgestellten und tatsächlichen Handlung
unterscheiden.
Natürlich mußt du eine "vorgestellte Situation" so schnell wie möglich in die Tat
umsetzen, damit sich bevorzugte Nervenbahnen bilden können.
Ich habe mich so auf Prüfungen mit gutem Erfolg (Ich wurde Bester) vorbereitet.
Also: Test it....
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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Auschließlichkeits - Prinzip
Entspringt dem "dig.Spatzenhirndenken" und zeigt sich oft in einer "Entweder-Oder"
Grundhaltung. Entweder du magst A oder B. Beim Essen z.B. läßt man oft eine
Entweder-Oder gelten, aber in einer Beziehung wird diese jedoch oft abgelehnt. So
wird z.B. nach einer Trennung der andere gnadenlos niedergemacht.
Oder wieder einmal unsere Kirchenköppe: "Du kannst nicht Gott dienen und dem
Mammon" ist auch so eine dusselige Dünnsinn-Aussage. Denn wer z.B. genug Geld
hat, kann viel einfacher dem "Nächsten" helfen, als wenn er selber am
Existenzminimum herum krebst.
Letztendlich ist es aber sowieso egal, weil man jede Aussagen in die 2 Polaritäten
"Pro" und "Contra" zergliedern kann.
Wichtig sollte nur sein, daß du erkennst, wenn dich jemand mit dem
Ausschließlichkeits-Prinzip zu irgendetwas manipulieren will, was du nicht willst.
Oder du benutzt es selbst um die anderen Weicheier in deinem Sinne zu lenken.
Ups.. und schon wieder haben wir eine Auschließlichkeits-Aussage.... hihi.. fatal....
letzte Aktualisierung am: 29.08.01
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Wie du Trennungen schnell überwindest..
Angenommen du hast eine Trennung von einem geliebten Partner zu überwinden.
Wie sieht in der Regel die standardmäßige Reaktion auf eine derart großen Verlust
aus?
Du konzentrierst dich auf die positiven Werte, Annehmlichkeiten und schönen
Momente, die du mit ihm erlebt hast und siehst diese nun als endgültig beendet an.
Du weißt nicht wie es weiter gehen soll. Deine Situation erscheint dir als endgültig
und schmerzvoll negativ. Du siehst keine Zukunft. Du lebst voll assoziiert im
schmerzvollen Hier und Jetzt.
Diese Gefühle sind echt und müssen auch ausgelebt werden. Wie lange du dich in
dieser Situation aufhältst, bestimmst du ganz alleine.
Angenommen dein Partner ist gestorben. Theoretisch gesehen, kannst du bereits am
nächsten morgen aufwachen und allen Schmerz und Trauer überwunden haben und
dein Leben voll aktiv selbst bestimmt wieder aufnehmen. Theoretisch.
Aber deine Umgebung, Familienmitglieder, Nachbarn und Kollegen würden sich
wahrscheinlich die Mäuler über dich und deine unmoralischen Lebenswandel
zerreißen und mit Repressalien und moralischem Druck auf dich einwirken. Warum?
Es gibt für diesen Fall Programme über eine angemessene Trauerzeit, die man
verstreichen lassen muß. So ist es halt. Diese Programme sitzen derart fest, das man
es sich i.d.R. beim besten Willen nicht anders vorstellen kann und darf.
Bei einer Scheidung, sind diese nicht so. Aber im Endeffekt ist das Ergebnis, du
stehst alleine da, doch das gleiche. Wieso, also gibt es hier unterschiedliche
Wertehierarchien auf ein identisches Ereignis?
Sei es wie es ist. Die Zeit, um sich an die geänderten Situationen einzustellen, ist
individuell. Falls du aber hier etwas schneller einen neuen Weg beschreiten willst,
hier meine persönliche Tips.
Erinnere dich an das Evolutionsprinzip "Alles ist in Bewegung, und hört einmal auf".
Dies zu akzeptieren sollte dein erster Schritt sein. Frage dich nicht WARUM es dir
passiert ist. Es ist so und alle Fragerei bringt dir deinen Partner nicht zurück. Wenn
du dir schon Fragen stellen willst, dann versuche zu ergründen welchen Weg du nun
in Zukunft einschlagen willst, den du bisher nicht gehen konntest. Welche neuen
Möglichkeiten stehen dir nun offen. Was kannst du nun alles unternehmen, was
vorher unmöglich war. (Merkst du was? HIN AUF POSITIVES)
Als zweiten Schritt (WEG VON NEGATIVEM) kannst du dich nun auf die
negativen Seiten, deiner Ex-Partnerschaft konzentrieren, die nun vorbei sind. Alles
was dich gestört hat ist nun vorbei. Atme erleichtert auf. Im Todesfall deines Partners
kann dich hier das Programm "Von Verstorbenen soll man nicht schlecht reden"
daran hindern dies zu tun. Aber unter uns gesagt, es bekommt ja keiner mit.
Bei einer Scheidung geht das vollautomatisch von ganz von alleine. Da wird von
einem Tage auf den anderen gehaßt, geschimpft und runter-geputzt was das Zeug
hält. Es werden nur noch die schlechtesten Erinnerungen wiederholt, sich in
Schmerzen und Wut gesuhlt und man fragt sich ernsthaft, wie man je nur auf so einen
Menschen hereinfallen konnte. Hier funktioniert es ohne Gewissensbisse.
(Faszinierend...)
Erstelle nun einen Plan, wie dein Leben aussehen soll und wird (Kap. Ziele) und
setze ihn um.
Nun höre ich schon wieder einige sagen, "So einfach geht das doch nicht..." und "Der
hat keine Ahnung". Ich kann dich trösten, ich weiß wovon ich schreibe.
Erstaunlicher weise fällt es den meisten Menschen leichter, sich in eine schlechte
Verfassung zu bringen, als in eine Positive. Ich höre dann immer, wenn ich mich
nicht gut fühle, und dich tue so als ob, dann sind diese Gefühle nicht echt. O.K. sind
sie nicht. Wenn du es aber konsequent versuchst, werden sie es. Mag sein, daß du
schnell wieder in eine traurige Verfassung zurück fällst. Aber die Chance da heraus
zu kommen, steigen wenn du es versuchst.
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No-Limits im Kopf
Ich orgnisierte einmal auf einem Gewaltpräventions-Lehrgang mit einem Ausbilder
von der Polizei. Der Polizist erklärte "Sie müssen wie ein Verbrecher denken, um sich
vor ihnen schützen zu können. Sie müssen mit offenen Augen durch die Welt schreiten
, und sich fragen, wie und wo könnte ich nun ein Opfer werden. Ihre eigenen
Verhaltensweisen überdenken und nachprüfen, ob sie nicht etwas dazu beitragen, als
potentielles Opfer auserwählt zu werden." Eine Teilnehmerin meldete sich sofort zu
Wort und bemerkte: "So will und kann ich nicht denken. Dann hätte ich gar keine
Freude mehr am Leben."
Meine spontane Idee war: "Deswegen bezahlst du für diesen Vortrag und wir
kassieren dafür, weil wir diese geistigen Sperren nicht im Kopf haben."
Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen nicht bereit sind, einige (inneren)
Worte, nicht einmal zu denken. Da heißt es, die Gedanken sind frei. Aber - nix da;
Schuldgefühle wegen einiger Worte im eigenen Kopf. Frage: "Wie willst du denn ein
freies selbst bestimmtes Leben führen, wenn du dir noch nicht einmal erlaubst,
manche Gedanken frei fließen zu lassen?"
Genau so witzig finde ich es, wenn mir jemand sagt: "Ich muß ... dies oder
jenes...tun" Nichts muß irgend jemand tun. Nur sterben - irgendwann.
Oder ein Bekannter von mir sagte einmal: "........das kannst du so nicht bringen."
(Worum es ging, ist jetzt nebensächlich). Natürlich konnte ich, aber er könnte es
nicht. D.h. er hätte es schon gekonnt, nur getraut hatte er sich nicht, wegen seiner
Sperren im Kopf.
Deswegen erkenne "deine geistigen Sperren" und überwinde täglich eine.
letzte Aktualisierung am: 19.07.99
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Das Polaritätsprinzip
Suchst du in allem Schönen und Gutem nach dem Haken, dem Krümel oder nach
dem Dreckfleck? Was immer es ist, du findest etwas. Umgekehrt natürlich auch. In
jedem augenscheinlichen Mist, kann ein Juwel stecken oder er ist zu etwas anderem
Nützlichem zu gebrauchen. Du mußt nur danach suchen.
Alles kann auf verschiedene Art und Weise betrachtet werden und jedes Ding hat
mindestens zwei Ansichten
Ich könne jetzt noch mehrere Seiten dazu schreiben, aber ich denke du erkennt
worauf ich hinaus will. Oder?
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Das ET-Prinzip
Hihi, wenn du jetzt meinst, bei "ET" denke ich an den kleinen knubbeligen
Außerirdischen, dann kann ich nur sagen "Nein".
ET steht für Engel und Teufel. Hast du einem anderen, je nach Einstellung ein
"Engelchen-Label" oder ein "Teufelchen-Label" verpaßt, dann wirst du alle
Handlungen, die er ausführt, an diesem "Label" bewerten.
Bist du der Meinung, der andere wäre eine hinterhältige Bazille, dann vermutest du,
bei allem, was er tut eine Gemeinheit. Einem anderen unterstellst du dann, z.B. bei
genau der gleichen Handlung, edle und ehrliche Handlungsmotive. Im schlimmsten
Fall ist deutest du die Handlungsweise als Beweis für deine "Meinung"
Doch laß dich trösten, das ist ganz normal. Nur erkenne es, wenn dir mal einer dumm
kommt. Vielleicht hat er dir nur ein Teufels-Label verpaßt.
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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Pragmatische Betrachtungsweisen
Auch wenn "Alles" irgendwie mit "Allem" zusammen hängt, und jede Aktion eine
ganze Kettenreaktion von Ereignissen hervor ruft - Im Grunde genommen ist alles
einfach, weil wir in unserer begrenzten Hirn-Kapazität sowie nicht alles Einzelheiten
überschauen können.
Warum sich also alles schwerer machen als es ist ? Benutze den einfachen Weg, der
Betrachtung.
Mach dem Motto:
Hier ist das Problem! Welche Lösungen gibt es? Dann die Wahrscheinlichkeitsfrage
stellen. Und das Problem angehen. Danach prüfen, ob es sich die Situation
verbessert, dann sind wir auf dem richtigen Weg, ansonsten was anderes
unternehmen.
So einfach ist es.
letzte Aktualisierung am: 30.08.01
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Das Katzen-Prinzip
Katzen sind geniale Wesen. Beobachtet man sie aufmerksam, dann kann man viel
von ihnen lernen.
Denn wenn sie nur 2 Mäuse bei 10 Jagdversuchen fängt (Erfolgsrate 20%) fühlt sie
sich daraufhin als einen "kompletten Versager"? Nein....
Macht sie sich darüber Sorgen, ob sie vielleicht verhungert, wenn die Fangrate noch
schlechter wird? NEIN...
Sie macht sich einfach auf die Suche nach einer neuen Maus.
Und läßt sie den Kopf hängen und fällt in eine tiefe Depression, weil einer ihrer
Geschwister im Kindesalter mehr Zuwendung bekommen hat? Nein.
Beklagt sie sich über das Wetter? Nein.
Fühlt sie sich schlecht, weil die Nachbarkatze ein schöneres Fell hat? Nein.
Dann nenne ich eine "wahre Lebensintelligenz". Oder...?
letzte Aktualisierung am: 20.07.01
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Wahrscheinlichkeits-Frage-Methode
Irgend jemand macht dir ein Angebot, und du weißt nicht, ob du es annehmen sollst.
Du kannst nicht erkennen, was er damit bezwecken will? Nun biete ich die eine
Methode, mit deren Hilfe du bei der Anwendung, als wahrer Hellseher dastehen
kannst.
Doch nun der Reihe nach:
1.
2.
3.
4.
Jemand macht dir ein Angebot.
Du formulierst 2 Standpunkte dazu und übertreibst in beide Richtungen.
Dann fragst du dich: "Was ist wahrscheinlicher?"
...und erkennst die Antwort, wie nix.
Doch nichts ist besser, als ein praktisches Beispiel:
Ein Vertreter erklärt dir ganz groß, breit und ausführlich, warum du jetzt - hier und
sofort, sein einmalig, wahnsinniges Angebot annehmen solltest.
Anstatt nun hin und her zu überlegen, ob du es brauchst, stellst du die zwei
entgegengesetzten stark übertriebenen Aussagen auf.
1. Er ist ein Menschenfreund (der Vertreter), und von selbstloser überragender
Liebe an dich. Dein Wohl liegt dir am Herzen und sein einziges Handeln ist
es, dir ein fantastisches Angebot zu unterbreiten, das dich für immer und alle
Zeiten von deinem Frust befreit, und das zu einem lächerlich geringen Preis.
2. Oder : Er will nur die Prämie haben, die er durch deinen Abschluß bekommt.
Dabei ist es ihm egal, ob die Ware zu dir paßt, dich finanziell überfordert oder
sogar überflüssig ist. Er will nur das Beste - für sich. Die Provision.
Nun stellst du dir die alles entscheidende Frage: "Was ist wahrscheinlicher?" und
erkennst fast vollautomatisch die Antwort. (Grins)
letzte Aktualisierung am: 28.02.01
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Der Sabotage Effekt
Der Angeklagten-Umkehreffekt
Du hast, wie im "Anonymen Untergrund-Kampf" aufgezeigt , auf die Schuldigen
hingewiesen und sie anprangern versucht? Schlau von dir, denn das erspart dir die
Repressalien.
Du mußt aber immer aufpassen, wenn sie zum Gegenschlag ausholen und eine der
firmeninternen Inquisitaionskampagnen anzetteln. Wenn du in die Mangel
genommen wirst, solltest du dich so doof wie möglich darstellen, so, als könntest du
kein Wässerchen trüben.
Denn oft verfestigt sich, bei den Angeklagten, jedoch das angeprangerte Verhalten
noch mehr, und sie suchen einen alternativen Sündenbock. Ist zwar nicht korrekt,
aber auch oft nicht zu ändern.
letzte Aktualisierung am: 16.10.01
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Der anonyme Untergrund-Kampf
Dir geht ein Mißstand in deiner Firma gehörig auf die Eingeweide und willst etwas
dagegen unternehmen?
Tue das ruhig, aber bedenke, dass dich deine Aktionen zum Außenseiter und
Opportunisten stempeln können, mit denen niemand mehr etwas zu tun haben will.
Obwohl es die anderen Mitarbeiten vielleicht sogar gut finden, trauen sie es sich
nicht, dies offen zuzugeben. Aus Angst vor Repressalien der Chefs.
Du magst dich dann zwar moralisch besser fühlen, aber ohne Job, nutzt dir die beste
Moral nichts.
Eine andere Methode, die natürlich nicht so "moralisch hochwertig" angesiedelt ist,
wäre der "anonyme Untergrund-Kampf". Hier ein anonymes Email an die
entsprechende Person zugestellt oder die Erkenntnis an "Everyone" gesendet. Dort
eine Fotokopie im Kopierer "vergessen" oder im Gang "verloren", vollbringt
manchmal Wunder, oder auch nicht.
letzte Aktualisierung am: 15.10.01
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Die Frage nach der Schuld .....
...... oder "Das Puzzle-Denkmodell"
Neulich fuhr ich mal wieder mit der S-Bahn. Auf dem Platz hinter mir spielten 2
"Youngster" mit ihren Feuerzeugen herum. Da ich ein vorsichtiger Mensch bin, und
ihr Treiben mitbekam, stand ich auf und drehte mich zu ihnen herum. Schwupps
waren ihre Feuerzeuge verschwunden und sie sagten fast synchron: "Ich war das
nicht!" Klever die Zwei, benutzen die "Technik des alles abtreitens". Aber das hat
nun aber wirklich nichts mit diesem Artikel zu tun, auch wenn die Überschrift dazu
vermuten läßt.
Es geht um die Frage, wer generell Schuld hat, wenn sich in einer Beziehung etwas
verändert hat, und sich die beteiligten Personen nicht mehr verstehen. Dabei meine
ich nicht nur die Beziehungen im klassischen Sinn. You know what I mean??? Nein,
ich meine alle generellen Beziehungen bei denen Menschen im Kontakt stehen. Dazu
gehören Ehepaare, Freunden, Geschwistern, Sportvereinsmitglieder, langjährige
Geschäftsbeziehungen zwischen Verkäufer und Kunde, Eltern und Kindern,
Wohnungsparteien, Chef und Arbeitnehmer usw usw.
Unterhält man sich mit den zerstrittenen Personen so gibt jeder dem anderen die
Schuld, aus ähnlichen Gründen. Keiner sucht oder vermutet einen Auslöser bei sich
selbst, weil ja jeder optimal auf seine Werte, Vorstellungen und Programme reagiert.
Er versteht sich automatisch im Recht und dem anderen im Unrecht. Doch aus der
Entfernung gesehen, können diese Sichtweisen schon wieder einen ganz anderen
Kontext besitzen.
Das folgende Denkmodell soll für eine globalere, verständnisvollere Sichtweise her
halten. Mit diesem Denkmodell können wir zwar nichts erreichen, es verschafft uns
aber die Möglichkeit gelassener auf die Aktionen des Alltags zu reagieren. Was
manchmal auch schon ein wenig hilft. Doch dazu muß ich ein wenig in ausholen und
einige EP-Artikel wieder in die Erinnerung bringen.
"Alles hängt mit allem zusammen", "Das Resonanz-" und das "Evolutionsprinzip"
sind die daran hauptsächlich beteiligten Prinzipien. Im Resonanzprinzip zeigte ich
auf, das sich alles auf und bzw. wir uns auf unsere Umgebung einstellen und es sich
ein Gefüge entwickelt, bei dem alle Teile perfekt zusammen passen. Das
Evolutionsprinzip brachte zu Tage, wir halten fest an unseren Eigenheiten und
verhalten uns in unterschiedlichen Situationen fast immer gleich, gemäß unseren
inneren Programmen.
Das brachte mich auf die Idee, jeder von uns verhält sich wie ein Puzzleteil in
einem globalen Superpuzzle, das wiederum aus verschiedenen Teilpuzzlen
besteht. Puh.
Dabei sind die einzelnen Teile aus einem formbaren, gummiartigem Material.
Manche sind kantig; andere rund; wieder andere lang; manche verändern schnell ihre
Form - sind anpassungsfähig; andere stabil; manche verändern sich nur auf einer
Seite -(haben feste Prinzipien); wieder andere starr an ihrem Platz; beweglich wie
Wackelpudding; manche immer unterwegs;manche sind klebrig, hängen mit anderen
fest zusammen usw usw. Jeder von uns ein Teil mit den unterschiedlichsten
Eigenschaften. Und immer von einem Teilpuzzle auf dem Weg zu einem anderen.
Will damit sagen, wir bewegen uns den Tag über von einem Puzzle(Arbeitsplatz), zu
einem anderen (Sportverein) und wieder zu einem anderen (nach hause zur Familie)
usw. Bei jeder Bewegung, die wir alle ausführen, bringen wir eine Unruhe in das
gesamte Puzzle. Dabei ist auf Grund der Vielfalt nicht genau zu sagen, was sich
letztlich verändert, wenn wir auch nur einen Zentimeter nach rechts rutschen oder uns
um 180 Grad drehen, fällt irgendwo ein anderes Teil vom Tisch. (Alles hängt mit
allem zusammen). Also, wenn sich jetzt 2 Puzzleteile gegenüberstehen, die partout
nicht zusammen passen, welches hat dann die Schuld?
Unternehme nichts mit Gewalt. Versuche dich mit deinem naheliegendsten Puzzleteil
zu einigen. Klappt es nicht, ziehe weiter bis du in eine Umgebung kommst, in die du
perfekt paßt. Habe geduld, vielleicht ist im Moment die Zeit noch nicht reif dafür.
Oder wenn ein Schlüssel nicht ins Schloß paßt, wer hat Schuld? Der Schlüssel oder
das Schloß?
Also sei nachsichtig. Du könntest der Schlüssel sein.
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Das habe ich nicht verstanden.
Einen guten Trick aus meiner Verkaufs-Trainingskiste, um ungebetene Vertreter zu
verärgern, habe ich am eignen Leib erfahren und möchte ihn dir natürlich nicht
vorenthalten.
Er ist zwar ein bißchen zeitaufwendig, funktioniert aber annähernd zu 100 Prozent.
Hier der ultimative Tip: Stell dich einfach doof.
(Vergleiche Unangenehme Personen und Chef ) Der Vertreter zieht seine 1000 mal
erfolgreich geprobte Verkaufsshow ab. Höre dir alles an, stimme immer freundlich
zu, nicke, lächle, tue interessiert und wissend und wenn er zum Abschluß kommen
will, sage "Das habe ich nicht verstanden".
Staunen beim Vertreter. Er will wissen ab welchem Moment du nicht verstanden
hast. Sage ihm, daß du das nicht weißt. Es höre sich alles logisch an, aber du
verstehst es nicht. Von Anfang an ist dir alles irgendwie unklar.
Er wiederholt seine Show mit 70% der Begeisterung. Wieder stimmst du freundlich
zu und bestätigst seine Frage, ob du die Teilabschnitte verstanden hast mit einem
eindeutigem JA. Kommt er zum Ende, antwortest du locker: "Ja alle Einzelheiten
hören sich klar und verständlich an, aber den Zusammenhang zwischen allem kriege
ich einfach nicht hin."
Entsetzen beim Vertreter. Er will nun bestimmt wissen, ab welchem Punkt, seiner
Ausführungen dein Unverständnis einsetzt. Spätestens jetzt ist eine erhöhte
Wachsamkeit bei dir gefordert. Gib keine Informationen preis, die zeigen, das du
etwas verstanden hast.
Eine gute Antwort ist folgende schwammige Aussage: "Ich kann es ihnen noch nicht
einmal sagen, was mir unklar ist. Irgendwie kann ich es noch nicht einmal in Worte
fassen, so wenig habe ich davon verstanden."
Spätestens jetzt, zweifelt er an seinem oder an deinem Verstand.
Willst du ihm einen gekonnten Abgang verschaffen, biete ihm an, das Gespräch ein
anderes mal weiter zu führen, heute hättest du möglicherweise eine Denkblockade.
Es ist wahrscheinlich sinnlos heute weiter zu machen.
Und du bist ihn los. Für immer.
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Mobbing - Techniken
Bretthart serviert.......
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Sticheleien und dumme Spüche. (Abwehr mit VerwirrTaktik)
Alles was der andere macht, ins Lächerliche ziehen
Dem anderen die Schuld für alles geben, was schief geht.
Ausgrenzen und isolieren.
Streiche spielen.
Ins offene Messer laufen lassen.
Falsche Informationen geben.
Gerüchte über ihn in Umlauf bringen.
"Du bist schuld, daß es uns schlechtgeht Signale" senden.
letzte Aktualisierung am: 23.11.98
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Mach es alleine
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott". Bestimmt hast du diesen Spruch schon einmal
gehört. Betrachten wir ihn jedoch einmal mit den Augen eines "geübten EgoPowerAnwenders", der du bestimmt schon geworden bist.
Du bist für deine Stimmungen, Zustände und Gefühle selbst verantwortlich, weil
diese dich nicht so einfach überkommen, sondern du sie selber immer wieder
erzeugst (PWZ). Und doch, selbst ich falle immer wieder auf diverse Methoden rein,
bei denen andere meine Stimmungen beeinflussen. Sei es mit dem "Groove der
Gefühle" oder durch andere Methoden. Sei also wachsam.
Bei einer Zieldefinition sollte das Ergebnis nur von dir abhängig sein, ob du dich
gut fühlst. So popelige Gedankengänge wie: "Wenn er sagt, er (wer auch immer) sei
stolz auf mich, dann fühle ich mich gut" solltest du dir schleunigst abgewöhnen.
Auch bei Aktionen, von denen keiner, aus den unterschiedlichsten Gründen, etwas
mitbekommen sollte, darfst du dir keinen Mitwisser zulegen.
Denn eins ist absolut sicher: Einer quatscht immer.
letzte Aktualisierung am: 29.05.98
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Werden Sie Guru!
Eine Geschäftsidee
Es klänge wohl zynisch, den viereinhalb Millionen Arbeitslosen in Deutschland
zuzurufen: Was wollt ihr? Es gibt Tausende von Stellen! Das Geld liegt auf der
Straße!
Und doch ist es nichts als die Wahrheit.
Wer familiär ungebunden ist, sich bereit erklärt, gegebenenfalls auf eine sonnige
Insel umzuziehen, wer mehrere Stunden lang lächeln und glücklich wirken kann und
Lust hat, viel Geld zu verdienen, der sollte umgehend sein Glück als Unternehmer in
die eigenen Hände nehmen und freischaffender Guru werden.
Zunächst ein Blick auf den Markt: Die klassische und für das Umsatzziel
interessanteste Klientel des freischaffenden Gurus ist eindeutig die Gruppe der
Besserverdienenden, der Akademiker, der Intellektuellen. Millionen solcher
Individuen warten allein in Deutschland darauf, von einem Guru angesprochen zu
werden. Doch der gewöhnliche Kleinguru kann in aller Regel nur dreißig bis fünfzig
"Anhänger" versorgen.
Die am Berufsbild des Gurus besonders interessierten Sektenbeauftragten der
Kirchen gehen von etwa 300 solcher Kleingurus bundesweit aus. Das bedeutet, daß
maximal 15 000 Besserverdienende in Deutschland von kleinen Gurus betreut
werden können. Auch wenn Groß- oder Supergurus wie L. R. Hubbard (Scientology)
oder Gabriele Wittek (Universelles Leben) hinzugerechnet werden, muß doch von
einer eklatanten Guru-Unterversorgung gesprochen werden. Mit anderen Worten:
Hier besteht eine Marktlücke.
Dazu kommt: Seit etwa zehn Jahren nimmt die Nachfrage nach Gurus
überproportional zu. Hintergrund ist die weltweite Diskussion um den
Weltuntergang, der allgemein für den 31. Dezember 1999 erwartet wird.
Wie bereite ich mich auf dieses bevorstehende Ereignis angemessen vor? Was
kommt danach? Wie kann ich gerettet werden? Wann und wo holen mich die Ufos
ab? Exakt dieser Themenkomplex ist von jeher ein Spezialgebiet der Gurus. Die
Nachfrage nach freischaffenden Gurus wird mithin noch zwei Jahre lang kräftig
steigen. Unter diesen Umständen müssen die Marktchancen als glänzend bezeichnet
werden. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, daß gerade Frauen und eben auch
berufliche Wiedereinsteigerinnen - hier erstklassige Berufsaussichten haben, wie
großartige Vorbilder zeigen.
Welche Ausbildung empfiehlt sich? Einer der erfolgreichen weiblichen Gurus ist
Heide Fittkau-Garthe, die aktuell in den Medien sehr präsent ist wegen eines
fehlgeschlagenen Versuches, sich und ihre Klienten auf der Insel Teneriffa von
Außerirdischen abholen zu lassen. Die Hamburgerin ist ausgebildete Psychologin;
das kann für einen praktizierenden Guru ein Vorteil sein, ist aber keine zwingende
Voraussetzung.
Ihre große Kollegin Gabriele Wittek ("das Sprachrohr Gottes") entstammt einfachen
Verhältnissen und hält den Kontakt zu einem Ufo-Kommandanten namens Mairadi
auch ohne akademische Weihen. Und der Schulversager David Koresh ("Messias von
Waco"), der sich 1993 in Texas zusammen mit seinen 85 "Davidianern" das Leben
nahm, avancierte auch als Ungelernter zum "siebten Engel der Apokalypse".
Zeugnisse, Praktika, Volontariate: können nützen, müssen aber nicht sein. Die
Tätigkeit eines freischaffenden Gurus eignet sich gerade für Seiteneinsteiger und läßt
sich auch eigenwilligen Karrieren aufsatteln. Ein wenig Kommunikationstraining,
Meditation und Gruppendynamik in der Vita können allerdings nicht schaden.
Aufenthalte in Indien und Kalifornien wirken vertrauensbildend.
Die entsprechende Begrifflichkeit - Energie, Atmaenergie, Astralwelt, innerer Heiler
oder Geliebter - besorgt man sich im Laufe eines Abends aus dem Internet. Leichte
Computerkenntnisse sollten darum vorliegen. Ebenso sollte der Guru-Aspirant in der
Lage sein, eine einfache Jahresüberschußrechnung zu erstellen. Er sollte zumindest
rudimentäre Ideen zur Steuergestaltung haben.
Nun zur Grundausstattung. Es wurde unter Gurus viel experimentiert, auch was die
Symbolkraft der Farben betrifft. Bhagwan alias Osho testete Rosarot, Frau Wittek
bevorzugt Pastelltöne. Doch der moderne Guru trägt weiße Gewänder, nicht zu knapp
geschnitten, und wohnt in weißen Häusern. Bevor er den wohlverdienten Sonnensitz
oder "Ashram" auf den Kanarischen Inseln oder in Florida beziehen kann, sucht der
Jungguru die Nähe seiner Klientel und mietet beispielsweise eine Villa in einem
besseren Stadtteil seiner Heimatstadt.
Jede Guru-Karriere beginnt mit Seminaren, die wahlweise "Schamanische
Musiktherapie", "Mit Engeln leben", "Reinkarnation" oder "Geistheilung" heißen.
Werbung erfolgt kostengünstig und ohne Streuverluste über Flugblätter in Bio- und
Esoterikläden und während sogenannter Esoterikmessen.
Darüber hinaus heute unumgänglich: das Internet. Ein Beispiel für eine gelungene
Homepage liefert Guru Meher Baba ("Avatar of the Age"), den zwar schon lange die
Ufos abgeholt haben, der indes immer noch lacht und predigt. Meher Baba versorgt
den Suchenden mit Tageslosungen, herunterladbaren Videoclips und seinem
ebenfalls abrufbaren Lieblingssong, "Begin the Beguin" von Cole Porter.
Später, wenn der Jungguru erst einmal aus dem Gröbsten heraus ist, läßt sich die
Geschäftstätigkeit noch erheblich ausweiten durch Werbemittel wie die "Kosmische
Welle" (regelmäßige Radiosendung des Universellen Lebens), Hotlines mit
"Geistiger Hilfe für den Tag" oder die vom neuen Gott umgeschriebene DownloadBibel im Internet.
Nun die zentrale Frage: Welche Umsatzentwicklung darf erwartet werden? Der
Umsatz eines Junggurus hängt noch ganz von den Nettoeinkünften seiner Anhänger
ab, kann aber schon 50 000 Mark im Monat betragen. Rasch läßt sich der Umsatz
durch den Verkauf von Elixieren, Büchern und Diätprogrammen steigern.
Immobiliengeschäfte (mit den Immobilien der Anhänger) folgen, dann
Firmengründungen. Der amerikanische Szeneguru Deepak Chopra erzielt nach
zwanzigjähriger Geschäftstätigkeit einen Jahresumsatz von fünfzehn Millionen Mark.
Nicht unerwähnt bleiben darf eine Frage, die gerade von Berufsanfängern immer
wieder gestellt wird: Wie stelle ich es an, ausgerechnet hyperkritischen und
intelligenten Besserverdienenden klarzumachen, daß sie in einem vorigen Leben
Hitler waren, daß man durch "yogisches Fliegen" Kriege und Firmenpleiten
verhindern kann und daß man kurz vor dem Weltenende giftigen Pudding essen muß,
um zum 8,8 Lichtjahre entfernten Stern Sirius umzuziehen?
Die Antwort lautet natürlich, daß der Guru um so überzeugender wirkt, je abstruser
seine Suggestionen sind. Sind die Rituale fachgerecht inszeniert, verglüht dabei die
geopferte Ratio auf dem Altar des Gurus. Den Verstandesmenschen schauert's dann
so wohlig wie noch nie. Er wird dieses Erschauern "Erweckungserlebnis" nennen und
als Gottergriffenheit interpretieren. (Das Erschauern wird sich zuverlässig
wiederholen, wenn er dem Guru größere Teile seines Vermögens aushändigt.)
Insofern sind die Aufrufe des Gurus Monika Azura Jadzinski aus Lübbecke bei
Minden, das "Licht in den Zellen zu erhöhen" und "Blaupausen zur Verjüngung des
Körpers zu schaffen", dem Jünger hochwillkommene Anlässe, sich mental zu
kasteien.
Zum guten Schluß noch eine Warnung. Es besteht immer die Gefahr, daß der Guru
selbst Opfer seiner eigenen Suggestionen und Weltuntergangsphantasien wird. Das
ist unprofessionell und kontraproduktiv im Sinne der Geschäftsidee.
Nachahmenswertes Gegenbeispiel: die Zeugen Jehovas. Seit Menschengedenken
verschieben sie den Weltuntergang immer wieder, um sogleich ein neues Produkt zu
präsentieren.
Aktuell im Angebot: Weltuntergang 2000. Bis auf weiteres.
letzte Aktualisierung am: 26.05.00
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Das "Broken Windows" - Prinzip
Wenn bei einem Haus in der irgendeiner Straße, ein Fenster kaputt ist, und es wird
nicht umgehend repariert, so zieht diese zerbrochene Scheiben weiteren
Scheibenbruch nach sich. Danach nimmt die Verwahrlosung seinen Lauf, bis es am
Ende nur noch abgerissen werden kann.
Genauso wie ein Auto, daß mit einer defekten Scheibe irgendwo am Strassenrand
steht. Innerhalt von 2-3 Wochen, fehlen alle Räder, die Polster sind aufgeschlitzt, der
Motor ausgebaut, die Scheinwerfer eingetreten usw. usw.
Und alles nur, weil eine kleine Scheibe kaputt war.
Und so zeigen sich hier, in den genannten Beispielen, die Folgen, wenn du in deinem
Leben, nachlässig bist, und (im übertragenen Sinne) zerbrochen Scheiben zuläßt,
dann brauchst du dich nicht zu wundern, wenn du langsam aber sicher ausgenutzt,
manipuliert und vereinnahmt wirst
Deswegen: Mach es wie die Polizei in New York. Selbst bei kleinen Verstößen zeigt
sie eine unnachgiebige Härte. Das erspart später viele unnötige Kämpfe und Energie.
letzte Aktualisierung am: 26.07.01
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* EMail an EgoPower *
Zero Handlungsprinzip
Jeden Tag lernst du etwas Neues dazu, erweiterst deinen Erfahrungsschatz. Du bist
also heute ein anderer als gestern. Ganz zu schweigen von dem, der du vor einem
Jahr oder mehr warst.
Auch wenn ich in einem anderen Artikel eine andere These vertrete. Möchte ich dir
jetzt einmal eine Frage stellen : "Was würdest du aus heutiger Sicht, mit deinem
jetzigen Wissen, nicht noch einmal beginnen bzw. machen? Welchen Fehler würdest
du nicht mehr begehen?"
Wenn du jetzt etwas gefunden hast, was du unter keinen Umständen mehr anfangen
würdest, dann bist du bereit für die Folgefrage:
"Wie komme ich aus den noch jetzt andauernden Folgen aus dieser früheren (Fehl-)
Entscheidung so schnell wie möglich wieder raus?"
letzte Aktualisierung am: 10.07.01
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* EMail an EgoPower *
Die Vergangenheit.
"Hätte ich damals, in dieser oder jener Situation anders gehandelt, würde mein
Leben heute anders ablaufen." Solche Aussagen höre ich immer wieder, wenn ich
mich mit diversen frustrierten Personen unterhalte.
Mag sein. Aber es ist auch möglich, das sich überhaupt nichts verändert hätte. Wer
weiß das schon.
Die Vergangenheit läßt sich nicht mehr ändern, warum also über eventuelle
Fehler nachgrübeln. Bei den Glaubensgrundsätzen der EgoPower-Methoden hatten
wir uns darauf geeinigt, das jeder für seine Handlungen voll verantwortlich ist. Aus
allen Wahlmöglichkeiten die ihm zur Verfügung stehen, trifft er die Wahl, die für
ihn momentan am optimalsten ist. Sie steht in Resonanz mit seinen Werten,
Programmen und Einstellungen; und die Entscheidung erhöht entweder seinen
positiven Bedürfnispegel oder entfernt Unlustgefühle, oder beides. Das heißt
natürlich nicht, daß es keine bessere Alternative gegeben hätte.
Meistens soll jedoch kein Grund gefunden werden, sondern man labert einfach
herum, um sich dann auf einen Punkt in der Vergangenheit zu konzentrieren, bei dem
man keine Wahl hatte, sondern zu dieser Entscheidung quasi gezwungen wurde. Also
steht man wieder gut da, hat sich einmal selbst verbal getröstet. Genial.
Konsequenterweise kann man sowieso keinen Punkt finden, der in der Vergangenheit
für irgend etwas verantwortlich ist, weil alles mit allem in Zusammenhang steht und
alles eine logische Folge von irgend etwas anderem ist. Und zack wäre man am
Urknall. Aber soweit geht man nicht. Man stopt an irgend einem Ereignis, von dem
man glaubt er wäre schuld bzw. der Grund des Übels.
Also, selbst wenn eine Handlung ein Fehler gewesen sein sollte. Vergiß sie und
ändere JETZT dein Leben. Alles Grübeln bringt absolut nichts. Handele jetzt so, wie
es sich am besten nach deinen Werten und Vorstellungen leben läßt.
Es ist dein Leben. Lebe es.
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* EMail an EgoPower *
"Hätte ich damals nur anders gehandelt"
Oft höre ich diesen Spruch und dann läuft es mir immer eiskalt den Rücken herunter.
Einfach ausgedrückt, ist so ein Spruch ein großer Mist. Denn jede, aber auch wirklich
jede Handlung, die du ausführst, bringt entweder einen Nutzen oder Kosten. Oft
beides. Nur kannst du im nachhinein nie beurteilen, wie es unter Umständen gelaufen
wäre wenn. Alles ist nur eine reine Spekulation. Die Entwicklungen lassen sich in
keinem Fall 100%ig voraus sagen, wie es gelaufen wäre. Niemals. Also hör damit
auf, wenn du solche Gedanken hegst.
Denke diesen Gedanken nicht. Sehe die Ergebnisse lieber als aktuelles Feeback an.
letzte Aktualisierung am: 15.10.01
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* EMail an EgoPower *
Der Vergluckungs-Effekt
Wenn du meinst, das sei jetzt ein Schreibfehler, in der Überschrift, dann muß ich dich
enttäuschen. Ich meine es so.
Vergluckung - kommt von GLUCKE. Jener übermächtigen allewissenden und alles
überwachenden Über-Glucke auch MAMA genannt. Zu einer solchen mutieren in der
Regel, viele Frauen, sobald sie ihren Job aufgeben und zuhause bei den Kindern
bleiben. Die geile Frau, mit der du früher hemmungslosen Sex hattest und mit der du
um die Häuser gezogen bist, ist dann ein für allemal gestorben. Was bleibt, ist ein
Putzteufel, ein Küchenmonster, das lieber seine Ruhe vor dir hat. Für die du den
ganzen Tag auf der Arbeit herum-ochst und von der du dann noch hören mußt, daß
du ja NIEEE im Haushalt mithilfst - Alles müsse sie alleine machen. Und wenn du
dann hilfst, dann ist es auch nicht recht, dann hat sie an allem was auszusetzen. Denn
wenn du es ja genauso gut könntest, dann wäre ja ihre gesellschaftliche Existenz in
Frage gestellt.
Solltest du dich nun fragen, ob dieser Zustand irgendwann aufhört, dann kann ich
dich beruhigen, er wird. Sie mutiert nochmals. Von der Über-MAMA-Glucke zur
ÜBER-OMA-Glucke. Na toll.
Aber nun ist es ja auch nicht so, daß sie alleine Schuld daran ist. Du läßt dich ja auch
am Anfang von ihr bedienen, weil es ja so bequem ist. Es ist dein "innerer
Schweinehund", der sich hier hemmungslos bedienen läßt. Und so brauchst du dich
nicht zu wundern, wenn du in ihren Augen auch nur ein weiteres großes Kind bist.
Du verhältst dich ja auch so.
Also wenn du merkst, daß dein "innerer Schweinehund" es sich hier gut gehen läßt,
dann töte das Biest, solange es noch klein ist. Später bist du zu bequem dazu. Dann
jammerst du lieber und bleibst bis zum Lebensende der Depp.
letzte Aktualisierung am: 31.07.01
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* EMail an EgoPower *
Der Sinn der Enttäuschungen.
"Der hat mich schwer enttäuscht!" oder so ähnliche Sprüche höre ich ab und zu von
anderen, die sich bei mir Trost holen, oder bei mir über einen anderen beschweren
wollen.
Dazu kann ich nur sagen, sollte dir dies einmal passieren: "Prima. Sei froh!"
Denn: Wie bei einer ENT-Bindung die Bindung aufhört, so hört bei einer ENTTäuschung, die Täuschung auf.
Fantastisch - Oder willst du mit unrealistischen Illusionen durch das Leben gehen?
letzte Aktualisierung am: 13.05.98
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* EMail an EgoPower *
Warum - Warum - Warum
Jeder der Kinder hat, kennt sie. Die penetrante Nachfrage nach dem Warum" mit
einem Warum..."
Nun ist es jedoch auch bei un s Erwachsenen so, daß viele, in einem Gespräch nicht
alle Einzelheiten heraus lassen wollen. Sie verschweigen etwas, fragen ungenau nach
oder wollen bewußt etwas zurück halten, und doch alle Informationen bekommen,
die sie brauchen.
Eine gute Nachbohr-Technik" ist das 5 maliges nachfragen mit einer WarumFrage".
Beispiel: In einem Gespräch mit einem Kunden sagt dieser: Das ist doch nicht so
wichtig, ob diese Maschine 200 oder 250 Stück pro Minute erstellen kann!" Dein
Haupt Argument für diese Maschine liegt auf der hohen Produktivität. Du könntest
jetzt blind argumentieren, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, an den Motiven
den Kunden vorbei zu reden.
Besser wäre es: Warum ist es nicht so wichtig...?" Kunde: ......weil ich wert auf
Qualität lege...." .....Du: bla bla bla ....und warum denken sie die Qualität ist
aufgrund einer höheren Produktivität geringer.....?" Kunde: ".... sabber... sülz... ist es
immer so gewesen, daß unter einer höheren Geschwindigkeit immer die Qualität
leidet..." (keine neuen Infos mehr)....Du: ...(schleim)...warum ist eine höhere Qualität
für sie so wichtig?" Kunde: Weil sich das immer auszahlt, eine höhere Qualität
abzugeben. Auf längere Sicht ....sabber sabber.."
Und jetzt weißt du: Er hat ein Vorurteil (oder ein Referenzerlebnis aus der
Vergangenheit, das diese Meinung unterstützt) und will seinen Kunden hochwertige
Produkte anbieten, damit diese längerfristig bei ihm kaufen. Und dies hat nichts mehr
mit seiner Ursprung-Aussage zu tun.
Er hat die Hosen herunter gelassen. Und du Schlauer, weißt nun wie du
argumentieren müßtest.
letzte Aktualisierung am: 05.09.99
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* EMail an EgoPower *
Die Grundlagen des menschlichen
Verhaltens.
Um unsere Verhaltensweisen besser zu verstehen ist es notwendig einmal einen Blick
auf unsere eigene Entwicklungsgeschichte zu werfen.
Komprimiert man gedanklich, den Entwicklungszeitraum der Lebewesen auf einen
Tag, so entstehen die ersten Menschen-Vorläufer zu ca. um 21.00. Der erste
Vorläufer des intelligenten Menschen d.h. unser heutiges entwickeltes Gehirn
entsteht so ca. 3 Minuten vor Mitternacht.
Das bedeutet, wir arbeiten heute mit einem ca. 3 Minuten altem Gehirn und sind stolz
auf unsere geistigen Fähigkeiten. Das können wir m.E. auch , dürfen aber nicht
vergessen, das wir eigentlich mit steinzeitlichen biologischen Reaktionen durch den
Tag gehen.
Begleiten wir einmal unseren vorsteinzeitlichen Vorfahren einen Tag durch sein
Leben. Als guten Freund, der in jedem von uns wohnt, wollen wir ihn gemeinsam
Yeti nennen. Bei vielen von euch setzen nun schon wahrscheinlich die ersten
unangenehmen Gefühle bei dieser Vorstellung ein. Auch diese Reaktion geht auf
diese alten Yeti-Reaktionen zurück, wie wir gleich sehen werden.
Welche Grundbedürfnisse hat nun unser Yeti. Nun da sind erst einmal die Essen- und
Trinkenaufnahme und -ausscheidung. Das Schlaf- und Ruhebedürfnis sowie die
sexuelle Befriedigung der Triebe. Wenn diese Bedürfnisse einigermaßen befriedigt
sind fühlt sich unser Freund O.K. Das heißt er hat einen ausgeglichenen
Bedürfnispegel (ABP). Er fühlt sich wohl.
Sinkt dieser ABP ab, ist der Yeti sofort bemüht diesen bis zum O.K. Level zu
verbessern bzw. zu erhöhen. Hat er zum Beispiel Hunger, sinkt das
Sättigungsbedürfnis. Das empfindet er als unangenehm und er sucht sich etwas zu
essen. Daran sehen wir, das unser Freund durch Gefühle gesteuert wird. Er bewegt
sich also auf Angenehmes zu und von Unangenehmes weg.
Wirkt eine Gefahr auf den Yeti ein, so setzt automatisch ein Kampf/Fluchtverhalten ein. Will ihm jemand ans Leder, gibt es für ihn nur die 2
Möglichkeiten: Kämpfe oder fliehe. Dabei setzt der Körper ein Kampfhormon
(Adrenalin) im Körper frei, damit er Höchstleistungen vollbringen kann.
Er merkt sich diese Situationen. Kommt er später noch einmal in ein ähnliche
Situation erkennt er diese schon im Vorfeld und kann entsprechend reagieren. Er
weiß z.B. an diesem Wasserloch muß er vorsichtig sein; oder von diesen Strauch ums
er sich fern halten, weil da Dornen dran sind an denen er sich schon einmal gestochen
hat. Hat ein Verhalten Erfolg gehabt, wird er es in Zukunft wahrscheinlich
wiederholen. Er hat also gelernt auf einen bestimmten Reiz hin entsprechend zu
reagieren. Ich nenne diese ein Programm (PGM) von Reiz-Gefühl-Handlung, mit
dem Ziel das er sich auf Angenehmes=Lust zu und von Unangenehmes=Unlust
weg bewegt.
Statten wir ihm nun eine bescheidene Intelligenz zu, dann sucht er automatisch nach
Ereignissen die in direktem Zusammenhang mit seinen Gefühlen stehen. Als
Auslöser für seine Gefühle assoziiert er automatisch folgende Ereignisse:
1.Ein neues unbekanntes Ereignis.
2.Ein öfter auftretendes zeitgleiches Ereignis.
Zu 1. Er ißt etwas Neues und bekommt dann starke Schmerzen. Logisch: die neue
Frucht löst diese Schmerzen (Unlustgefühle) aus. Selbst wenn es nicht so ist, wird er
sie in Zukunft meiden.
Zu 2. werden wir später noch einmal aufgreifen.
Neue unbekannte Situationen vergleicht er mit seinen gelernten Programmen und
bewertet sie ähnlich. Es entstehen die Vorläufer von Vorurteilen und
Verallgemeinerungen. Mach dem Motto: Das hat mir damals in einer ähnliche
Situation geholfen, also funktioniert es auch heute.
Alle Informationen die auf ihm einströmen, kann er sich gar nicht merken, deswegen
durchlaufen alle Infos die über den Sinne ins Gehirn gelangen die Prozesse der
Verallgemeinerung, der Verzerrung und der Tilgung und werden durch das
aktivste Wahrnehmungssystem aufgenommen. (wird noch vertieft....)
Da er noch keine Sprache entwickelt hat, merkt er sich alles in einen ganzheitlichen
inneren Erinnerungssystem aus Gefühlen, Bildern, Tönen, Gerüchen und der
entsprechenden Körperhaltung. (Diesen Punkt merken. Wir greifen ihn später auch
noch einmal auf.)
Leisten wir nun einen kleinen Zeitsprung und besuchen einem späteren Nachfahren
des Yeti, der nun schon die Sprache entwickelt hat. UNS.
Wir benennen also Gegenstände aus unserer Welt mit Begriffen und Wörtern.
Trotzdem benutzten wir immer noch die alten Erinnerungsbilder der Vergangenheit.
Sie verschmelzen zu einer Einheit. Der Baum als Wort erzeugt immer eine innere
Darstellung/Vorstellung als Baum. Dies hängt mit der Gehirnaufteilung zusammen.
Die linke Seite ist für die Logik, Sprache und das abstrakte,sprachliche Denken
zuständig und die rechte Seite für die Bilder, Geräusche, Töne u.s.w..
Mit der Entwicklung der Sprache und des intelligenten Denken laufen die o.g.
Automatismen schon beim bloßen Denken mit allen Konsequenzen ab. Da hier
jedoch der reelle Bezug zur Wirklichkeit fehlt, kommt es häufig vor, das die
Verbindungen zu Lust/Unlust nicht mehr stimmen. Ursächlich biologisch-positive
Ereignisse und Bedürfnisse werden in der Erziehung im Kleinkindalter negativ
bewertet (Sex ist schlecht) oder umgekehrt.
Dadurch entstehen Regeln und Werte. Diese sind Sprachprogramme von Ereignis mit
Lust/Unlust, die je nach Zeit, Ort, Kultur und Gesellschaftsschicht unterschiedlich
sind.
Viele Programme sind lebenswichtig ("Iß keine roten Pilze mit weißen Punkten"),
manche sind hilfreich ("Immer schön DANKE sagen..") und manche sind schädlich
("Du bist vielleicht ungeschickt ..."). Alle werden langsam aber sicher verinnerlicht
und wirken dann weiter.
Gefährlich sind auch solche PGMe , die stumm durch Nachahmung, in der Kindheit,
übernommen werden, weil zu diesen keine Stimmen im Kopf vorhanden sind.
Deswegen sind uns diese PGMe i.d.R. nicht bewußt.
Es gibt 2 Arten von Programmen:
1. Statische Programme.
- Bewertende Programme (innerer Dialog auf Richtig/Falsch)
- Feste Programme (Meinungen, Vorurteile, Gewissen)
2.Ausführbare Programme.
- Ausführbare Reaktionen auf Reize.
- Verhaltensmuster.
- Denkgewohnheiten.
Durch Wiederholungen werden in dir Programme gefestigt
1. durch sich wiederholende Tätigkeiten
2. durch wiederholte Gedankengänge
3. durch Gewohnheit - Trägheit nicht Neues lernen zu wollen - Neues =
Energieverlust = Unlust
Eingefahrene Verhaltensweisen, Programme, Denkmuster, Regeln werden durch die
bevorzugten Nervenbahnen automatisch zuerst aktiviert bzw.abgerufen. Dadurch
selektieren wir alle eingehenden Informationen nach unseren inneren
Programmen.
Ist ein entsprechendes Programm erst einmal fest installiert, wird es ohne einen
zwingenden Grund nicht mehr verändert. Diese Lebens- und sozialen Regeln sitzen
derart fest, das wir ohne Unlustgefühle (schlechtes Gewissen) nicht mehr dagegen
handeln können.
Dabei tritt der interessante Effekt auf, daß wir diese Programme unterschiedlich
gewichten. Gegen mache können wir leicht, gegen andere schwer und gegen ein paar
wenige gar nicht verstoßen. Es gibt also eine Hierarchie der Programme, Regeln
und Werte. Diese Bewertung steuert auch unsere Wahrnehmungen und unser
Verhalten.
Jede Aktion die wir ausführen, beurteilen wir an unseren internen bewertenden
Programmen.Sinkt der ABP und veranlaßt uns zu einer Reaktion, verstößt diese
Handlung aber gegen ein anderes bewertendes Programm (soz. Regel, Gesetz)
begeben wir uns in einen Gewissenskonflikt bei dem das stärker gewichtiges
Programm gewinnt.
Wird ein für uns wichtiges hohes Programm/Wert/Regel in Frage gestellt, oder
angegriffen, setzt automatisch die Kampf-/FluchtReaktion mit allen begleitenden
Reaktionen (Kampfhormon) ein, als wäre es eine tatsächlich Bedrohung bzw.
Gefährdung. Der Bedürfnispegel (ABP) wird herabgesetzt. Dadurch wird die
Denktätigkeit wegen dem Adrenalin verringert, weil wir ja kämpfen bzw. fliehen und
nicht nachdenken sollen.
Je weniger Energien oder befriedigte Grundbedürfnisse wir besitzen, desto eher
sprechen die o.g. Mechanismen an.
Jede Handlung kann auf ein primäres Bedürfnis zurückgeführt werden. Wir erinnern
uns: Hin auf Positives und weg von Negativem. Jede noch so negative, sogar eine
selbstzerstörerische Handlung hat einen pos. Lustfaktor. (Unumstößliche Tatsache)
.... Fortsetzung 3. Kapitel...-
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* EMail an EgoPower *
Das Kaktus-Prinzip
Du taumelst durch die Wüste. Seit 2 Tagen nichts mehr zu trinken gehabt. Der Durst
macht dich fast wahnsinnig. Für einen Schluck Wasser, wärst du jetzt bereit, alles,
wirklich alles zu tun. Doch keine Oase, keine Pfütze, keine Kiste Bier (Cola) da.
Nichts. Nur Trockenheit. Duuuuurrsst......
Und auf einmal, ein Kaktus. Und noch einer. Eine ganze Ansammlung. Du weißt es,
innen ist das Wasser, aber du hast kein Werkzeug, kein Messer dabei. Mit bloßen
Händen schlägst du auf die Stacheln. Du blutest und bist übersäat mit Wunden, nur
um an das Wasser zu kommen. Der Mund und die Zunge zerstochen, aber du lebst.
Du bleibst dort, aus Angst zu verdursten. Schnitt - Ende und aus. Es war nur eine
Vorstellung. Ein mentales Bild. Eine Metapher.
Die aussagt: Wenn man nur genug Durst hat, nimmt man auch einen Kaktus. Jetzt
meine Frage: Wie viele Kakteen besitzt du?
Ist dein Arbeitsplatz ein Ort wo du dich wohl fühlst, oder ein Kaktus?
Ist dein Partner jemand, bei dem du dich wohl fühlst, oder ein Kaktus?
Ist dein Leben erfüllt und so wie du es haben willst, oder ist dein täglicher Weg
übersäat mit Kakteen
Ist deine Wohnung ein Kaktus? Oder dein Auto? Ist das Gespräch mit deinem Partner
ein Kaktus? Oder ist dein Liebesleben ein Kaktus?
Oder noch viel Schlimmer: Bist du für den anderen ein Kaktus ?
Greife nach den Sternen und nicht nach Kakteen. Es ist OK sich mit einem Kaktus zu
behelfen, doch warum bleibst du dabei? Aus Angst, Gewohnheit, oder ....?
letzte Aktualisierung am: 26.05.99
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* EMail an EgoPower *
Das Prinzip des richtigen Weges.
Es ist schon erstaunlich. Für manche scheint es nicht so wichtig zu sein, dass sie ihr
Ziel erreichen. Es sieht manchmal so aus, das es ihnen wichtiger ist WIE sie es
erreichen.
Einfach nur Glück zu haben, oder etwas auf dem leichteren Weg zu bekommen
erscheint ihnen suspekt. Es ist ihnen fast peinlich, etwas unverdient zu erhalten. ES
(was immer ES auch sein mag) aber im Schweiße ihres Angesichtes, mit Mühe und
härtester Arbeit, zu erreichen, das ist es.
Wenn sich jemand in 30 Jahren für sein Häuschen im Grünen krumm und buckelig
geschafft hat, dann heißt es, mit einem anerkennenden Schulterklopfen: "Bravo,
meine/unsere Hochachtung".
Aber sollte jemand, durch die Anwendung der richtigen Prinzipien und Strategien,
dies in nur 2 Jahren schaffen, dann ist schnell die Bemerkung: "Der hat es bestimmt
auf die krumme Tour gemacht. Wer weiß ob das mit rechten Dingen zugeht" auf dem
Tisch.
Looser elendige....
letzte Aktualisierung am: 10.07.01
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Das (50:50) : 100 Prinzip
Du mußt eine Entscheidung treffen aber du zögerst, weil du nicht weißt, was die
richtige Entscheidung ist?
Du zögerst, weil du irgendwie Angst vor den Folgen einer falschen Entscheidung
hast.
Sie es mal so, wenn dir irgendwas nicht gefällt, und du es ändern willst, dich aber
nicht traust, dann bleibt alles zu 100% so wie es ist.
Änderst du es, ohne Nachzudenken, dann liegt die Treffer-Wahrscheinlichkeit, der
Änderung bei 50:50.
Egal was du machst, du hast eine 50%ige Chance, daß sich die Situation zu deinen
Gunsten bessert. Wie gesagt, selbst wenn du nicht nachdenkst.
Und bei einer gewissen Planung kommst du im schlechtesten Fall auf 60:40.
Und da zögerst du noch immer?
letzte Aktualisierung am: 31.07.01
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* EMail an EgoPower *
Objektorientiertes Denken
Ich habe kürzlich in einem Buch gelesen. Die Kernaussage war:......
Wir haben nie mit Menschen sondern nur mit Objekten zu tun.
Für den Mann ist die Frau ein Sexual-Objekt. Dies sieht man daran, wie sich Männer
untereinander über Frauen unterhalten. Niemand, aber auch wirklich niemand, sagt
zu seinem Freund: "Hey siehst du die Kleine da drüben. Die scheint wirklich was in
der Birne zu haben. Ich geh mal rüber und unterhalte mich mal mit ihr. Mal sehen ob
wir geistig harmonieren." Kein Mann macht das.
Für die Frau ist der Mann ein Status-Symbol. Deswegen verlieben sich Frauen auch
nur erst auf den 2ten Blick. Beim ersten wissen sie ja noch nicht, ob er auch genug
Kohle hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Nun mag man einwenden
können, "Wenn dem so wäre, wieso geben sich dann so viele Mädels mit wirklichen
Nullen bzw. Nieten ab?". Na ganz einfach, sie haben eine limitierende Einstellung
von sich selbst. Jede will einen schwerreichen, sie auf Händen tragenden
"Prinzen" und keinen Frosch/Kröte. Aber sie denken: "Was will so ein
"Prinzchen" denn schon von mir?", und so nehmen sie den, von dem sie meinen, das
er ihrem Status eher entspricht. Da sie aber schon im Ansatz (meist unbewußt)
wissen, daß er eigentlich nur ein Not-Ersatz ist, sind die dauernd unzufrieden und
nörgeln ständig herum.
Wenn man jetzt von seinem Partner-Objekt zu etwas haben will (s.oben) muß man
ihn dazu motivieren, weil ja jeder andere Interessen (First Positions) hat, die er nicht
oder nur unzureichend befriedigt bekommt. Deswegen wird dann in die Trickkiste
gegriffen.
Doch wie motiviert man sein Partner-Objekt? Na ganz klar: Gebe ihm was er am
meisten braucht. Die Mädels haben nur ein 3-geteiltes Hauptziel. Sie wollen sich 1.
gut aussehend-fühlen, 2. schlank fühlen und 3. begeherenswert fühlen. Und dann ist
es OK. Gibst du ihnen diese Gefühle, dann geben sie dir deine ..... vielleicht.
Und wie man einen Mann motiviert ..... stand da nicht....
Wie gesagt: All das las ich ....und dachte spontan so bei mir: "So ein Quatsch."
letzte Aktualisierung am: 14.11.01
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* EMail an EgoPower *
Das Ruderboot-Prinzip
Wenn man rudert, dann schaukelt das Boot.
Was will ich damit sagen?
Wenn man absolut nichts macht, verändert sich nichts. Das Boot schaukelt nicht und
es entstehen keine Wellen. Aber du bewegst dich auch nicht weiter und bleibst dort
wo du stehst.
Änderungen sind manchmal schmerzlich und erfordern Kraft. Aber die nötige
Energie, für das Rudern, sollte dir dein Ziel schon geben. Und sei auf einige
Turbulenzen und Wellenbewegungen gefasst. Aber am Ende kommst du dort an wo
du hin willst, wenn du die richtigen 2 Prinzipien befolgst.Die da heißen: TorpedoTechnik und das Wahrscheinlichkeits-Prinzip
Merke: Jeder steht genau dort, wo er sich hin und von wo er sich nicht wieder
weg bewegt.
letzte Aktualisierung am: 31.10.01
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* EMail an EgoPower *
Der Synchron-Effekt
Oft geschehen mehrere Ereignisse am Tag, die in keinem Zusammenhang stehen,
aber dennoch irgendwie zu einem gemeinsamen Ganzen gehören, bzw. von dir zu
diesem zusammengefügt werden.
Du suchst z.B. einen neuen Arbeitsplatz. Irgendwann machst du einen Tag frei um
ein paar Dinge einzukaufen. Dabei stellst du fest, daß du dein Geld zuhause
vergessen hast. Also gehst du schnell zum Geldautomaten. Dort triffst du einen alten
Bekannten, den du schon lange nicht mehr gesehen hast und ihr geht anschließend
einen Kaffee zusammen trinken. Dabei erzählst er dir, er hatte sich selbständig
gemacht und ganz in der Nähe sein Büro. Du merkst dir das und besuchst ihn Tage
später dort, als du zufällig in der Nähe bist. An dem Tag ist gerade ein
Geschäftsfreund dort, der genau jemanden mit den Kenntnissen sucht, die du besitzt.
Und 1 Monat später fängst du bei ihm an.
OK. Das ist jetzt etwas konstruiert, und mache mögen so was mit "Zufällen" abtun.
Aber so geschieht es, öfter als man denkt. Dabei ist nicht Geheimnisvolles daran. In
anderen Artikeln (Teleschizomatik, UC, Selektive Wahrnehmung) findest du
Andeutungen auf diesen Synchron-Effekt.
Aber wer mit offenen Augen, einem wachen Verstand und dem Blick für
Möglichkeiten durch die Welt geht, der kann auf diesen Synchron-Effekt vertrauen.
Denn er tritt nicht nur machmal, also selten, auf, sondern er ist ein Bestandteil des
alltäglichen Lebens.
Erwarte und nutze ihn.
letzte Aktualisierung am: 11.07.01
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Jobwechsel
Achte bei einem Stellenangebot nicht nur auf das Gehalt. Berücksichtige auch den
Weg zur Arbeit, die Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Kollegen und vor allem den
Chef. Versuche schon alle Kollegen, mit denen du zu tun bekommst, vorab schon
kennen zu lernen.
Stört dich auch nur eine Kleinigkeit, so sei sicher, daß dies zu einem großen Problem
heranwächst. Garantiert.
letzte Aktualisierung am: 20.07.01
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Teleschizomatik.
Wahrscheinlich denkt du nun ich drehe durch, wenn ich dir erzähle woher ich diese
Technik habe. Aus Perry Rhodan Romanen. !!! Dort spielte in einigen Romanen
einer mit, ein Teleschizomat.
Alles was er angefaßt hat, ging entweder zu Bruch oder verloren, ist aus dem Fenster
geflogen oder hat sich in Rauch und Chaos aufgelöst. Am Ende war trotz allem,
genau das die richtige Lösung zu einem Problem gewesen.
Diese Romane waren so extrem lustig geschrieben, das wir und wochenlang darüber
amüsierten. Wenn irgend etwas mal zu Bruch gegangen ist, haben wir uns kaputt
gelacht und gemeint, es habe schon einen Sinn gehabt.
Was soll ich dir sagen. Es hatte einen Sinn. Wenn wir nur danach suchten.
Einmal fuhren wir nach Frankreich, zu einem Kumpel der dort ungestört seinen
Geburtstag mit 2 Freundinnen feiern wollte. "Nix da", hatten wir und gedacht und
sind einfach hinterher gefahren, und haben ihn schön besoffen gemacht. Pech für die
Mädels. (Jaja, wer solche Freunde hat, braucht keine Feide) Als wir wieder auf dem
Heimweg waren, sagten wir zu uns . "O.K: Jetzt muß noch was passieren. Lassen wir
und TELESCHIZOMATISCH führen. Ha ha ha..". Wir bogen um eine Ecke und
rumms standen wir vor der größten Disco, die wir bis dahin je gesehen hatten. Und
das waren bis dahin nicht wenige. Ein super Abend war das noch.Wir kamen zwar
nicht mehr heim, aber das gibt mal einen anderen Artikel.
O.K. Es war Zufall, aber wenn du die Sache systematisch betreibst, häufen sich diese
Zufälle auffallend. Vertraue einfach auf deine innere Stimme und deine Gefühle. Laß
dich führen. Unbewußt kennst du schon den richtigen Weg. Denn vieles geschieht
einfach. Einfach so und irgendwann. Du hast keinen Einfaluß darauf. Doch deine
Reaktionen entscheiden über das Endergebnis. Das heißt wir geben dem Ereignis im
Nachhinein erst eine für uns entscheidende Bedeutung, oder nutzen die
Möglichkeiten, die sich uns in diesem Moment bieten. wenn wir nur mit einem
offenem Geist durch die Welt schreiten und selektiv wahrnehmen.
Die Moral von der Geschichte? Erwarte einfach, das alles was geschieht, einen
Sinn hat, dann ist es auch so. Wenn nicht suche einen.
Du siehst hier, Vorbilder gibt es auch in Romanen. Zum Nachmachen. Für 2,50 DM.
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Kurzanleitung für Demagogen
Einfach! Kurz! Bedrohlich!
(externer Artikel)
Alle rätseln, was Politiker wie Jörg Haider so erfolgreich macht.
Dabei hält sich der Demagoge nur an ein paar einfache Regeln.
Aktuelle Frage: Kennen Bin-Laden und G.W.Bush diesen Artikel?
Ein Leitfaden
Schritt Eins
Predigen Sie etwas Einfaches
Sie wissen, dass soziale und politische Prozesse komplex sind. Aber sorgen Sie dafür,
dass nur Sie das wissen. Als Demagoge ist es Ihre Aufgabe, den Dschungel der
politischen Probleme zu roden und das Bild eines übersichtlichen Gartens zu
zeichnen. Wollen Sie Demagoge sein? Tun Sie so, als ob alles ganz einfach wäre.
Noch besser wäre es, wenn Sie Ihre einfachen Antworten auf komplizierte Fragen
selbst glauben. Also: Ausländer sind kriminell, Politiker korrupt, Beamte faul.
Haider sagt nicht: »Liebe Leute, Arbeitslosigkeit ist kein Spaß. Wer arbeitslos wird,
hat meist große Schwierigkeiten: Er kommt mit seinen Zahlungen in Verzug, die Ehe
kann darunter leiden, sein Selbstwert ist gestört.«
Die Arbeitslosigkeit, so wie Jörg Haider sie meint, passt in sein Weltbild. Haider,
unser Paradedemagoge, teilt die Bevölkerung in Gut und Böse. Seine Anhänger
beschreibt er als Menschen, die brav ein ganzes Jahr arbeiten. Und aus der Masse von
Arbeitslosen pickt er sich Personen heraus, die ein halbes Jahr arbeiten und dann das
Sozialsystem ausnützen. Sie werden als »die Anderen« definiert. Klar, dass sich seine
Zuhörer immer zu den Guten zählen.
Schritt Zwei
Teilen Sie die Welt in »die Wir« und »die Anderen«
»Die Wir« sind gut, »die Anderen« böse. Vermeiden Sie jede positive Aussage über
»die Anderen«, und ignorieren Sie deren Motive. Loben Sie hingegen alles, was »die
Wir« tun. Fragen Sie niemals nach deren Absichten, Handlungen oder Motiven. »Die
Wir« werden von »den Anderen« bedroht. »Die Wir«, das sind zum Beispiel
ehrliche, arbeitssame, kleine Leute/Österreicher/Arbeiter, die von monatlich sechsbis siebentausend Schilling (1000 Mark, Anm.d.Red.) leben müssen, die vom System
bedroht werden.
Haider aktiviert und verstärkt Ängste und lenkt sie auf die Feinde um: Eine ganze
Soldatengeneration ist von falscher Geschichtsschreibung bedroht, das freie
Unternehmertum vom Kartellkapitalismus, leistungsorientierte Bürger vom
Sozialstaat oder erfolgreiche Betriebe von der Bürokratie der großen Koalition.
Negativthemen überwiegen in der politischen Arbeit der FPÖ. Es geht stets um den
Kampf gegen »die Anderen«.
In diesem Kampf ist Haider ein kreativer Sprachschöpfer. Durch ihn wurde die
politische Diskussion in Österreich mit neuen Begriffen bereichert, die vorher so
nicht verwendet wurden: Altparteien, Bettlerrepublik, Bonzen, Diebsgesindel,
Diskutantenstadel, Einheitspartei, Entwicklungsdemokratie, Funktionärsparadies,
Gaunerrepublik, Gesindel, Gruselkabinett, Korruptionäre, Lizenzparteien,
Nachtwächterregierung, Operettenstaat, Pfründenwirtschaft, Politbonzen,
Postenschacher, Privilegienritter, Privilegiensumpf, Raubritter, Skandalbrüder,
Sozialschnorrer, Sozialmissbrauch, Staatszirkus, Zwangskammernsystem.
Je mehr es Ihnen gelingt, die politische Sprache zu ändern, desto größer wird Ihr
Einfluss auf den politischen Prozess sein.
Schritt Drei
Geben Sie sich unfehlbar und vor allem niemals einen Fehler zu
Jörg Haider ist der Meister dieser Disziplin. Er spricht von sich selbst oft in der
dritten Person. Im Wahlkampf 1995 hat er sich sogar als »Schutzpatron« angepriesen.
Er gibt sich als Superman, als Held mit einem Nimbus der Unzerstörbarkeit.
Wird Haider nachgewiesen, dass er Privilegien genieße und eine hohe Abfindung
kassiert hat (geschehen 1992), dann ist er schnell mit Uminterpretationen zur Hand:
Wenn es sich herausstellt, dass ich der einzige Politiker bin, dem unter solchen
Umständen eine Abfertigung (Abfindung, Anm. ) ausbezahlt wurde, dann muss ich
annehmen, dass man mich kurz vor der Landtagswahl in Vorarlberg in Mißkredit
bringen wollte. Haiders Abfindung war also kein Privilegiensumpf, im Gegenteil: Es
war der Versuch des bösen Systems, ihn zu schädigen. Nur Haider ist als eine Art
»Super-Wir« der Schuldenzuschreiber der Nation.
Also: Erfinden Sie Sündenböcke! Damit lassen sich Probleme ganz einfach erklären:
Warum gibt es Arbeitslose? Weil die Ausländer den Inländern Arbeitsplätze
wegnehmen. Warum wird Jörg Haider so angefeindet? Weil er so mannhaft die
Interessen des kleinen Mannes vertritt und weil die da oben Angst um ihre
Privilegien haben.
Haider aktiviert die Ängste des kleinen Mannes, zugleich aber auch seine
Hoffnungen und Größenfantasien. Haider ist Opfer und Held zugleich. Er handelt
stellvertretend für die kleinen Leute, leidet wie sie, bäumt sich gegen sein Leiden auf.
Und macht schließlich, was der kleine Mann nicht tut: aufstehen und auf den Tisch
hauen. Eine Frage nach seiner Person wird von Haider auf seine Wähler umgelenkt:
»Sind Sie sich bewusst, dass Sie als Ziehvater des rechtes Terrors dastehen?« Ja,
mein Gott, die Österreicher werden die entsprechende Antwort darauf geben, die
lassen sich das nicht gefallen. Kritik an ihm ist also Kritik an seinen Wählern.
Schritt Vier
Verwenden Sie eine Gefühlssprache
Sprache ist das eigentliche Werkzeug von Demagogen. Mit Sprache werden
kalkuliert Emotionen geweckt. Das ist wichtig, denn die Entscheidung, einer Partei
die Stimme zu geben, wird gefühlsmäßig getroffen. Demagogen wissen, dass im
Zustand einer Gefühlserregung die Urteilskraft deutlich herabgesetzt ist, Leute
empfänglicher für plakative Slogans sind.
In den traditionellen politischen Reden wurde bislang eher eine Sachsprache
gepflogen, wie sie Diplomaten eigen ist: lange, kunstvolle Sätze, vage, mit wenig
Emotionen. Demagogisches Reden verlangt das genaue Gegenteil: kurze, prägnante
Sätze mit viel Gefühl. Die Sprache Jörg Haiders funktioniert so und zeichnet sich im
Gegensatz zu der anderer Politiker durch Verständlichkeit aus. Mangelnde
wirtschaftliche Kompetenz heißt dann: Funktionäre verwurschteln Geld. Politischer
Erfolg bedeutet in der Sprache Haiders: Wir haben allerhand zusammengebracht.
Demagogische Gefühlssprache ist kein Nebenprodukt der Politik und keine Folge
von spontanen »Entgleisungen«, die einem Politiker in der Hitze des Gefechtes
passieren. Sie ist ein zielgerichtetes Instrument. Begriffe wie Asylantenstrom,
Ausländerflut, Völkerwanderung, Überschwemmung durch Fremde sind von
Demagogen wie Haider sorgfältig ausgewählt. Sie lösen Angst aus. Menschen wird
das Gefühl vermittelt, Entsetzliches komme auf Sie zu.
Demagogie ist der Einsatz von Hass für politische Zwecke. Erfinden Sie also neue
Schimpfwörter für »die Anderen«: Apokalyptische Geistreiter, Bankrottminister, rotschwarze Belastungsmaschinerie, europäische Bettlerrepublik, orientierungslose
Pleitegemeinschaft, Pensionsstalinist, Salondemokrat. Beschimpfen Sie alle
Personen, die gegen Ihre Politik auftreten! Haider macht das seit Jahren mit Bravour:
Der frühere Bundeskanzler Franz Vranitzky war für ihn ein Austrofaschist im
Nadelstreif, der sich aufgrund seiner krankhaften Ausgrenzungsneurose gegenüber
der FPÖ zeitweise überhaupt nicht mehr im Griff hat. ORF-Mitarbeiter (also die
Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Österreichischen Rundfunks) sind für Haider
journalistisch rote Partisanen im ORF-Untergrund. EU-Agrarkommissar Franz
Fischler ist ein Judas aus Tirol.
Wirkungsvolle persönliche Angriffe zielen auf den Namen oder auf körperliche
Besonderheiten einer Person. So heißt der kürzlich gewählte Chef der
österreichischen Sozialdemokraten bei Haider nicht mehr Alfred Gusenbauer,
sondern Gruselbauer. Der Wiener Bürgermeister hat laut Haider das Problem, dass
mit der rapiden Zunahme seines Körpergewichts die geistige Reife nicht mithalten
konnte. Oder: Wenn ich mir den Lech Walesa anschaue, der ja, seit er Präsident ist,
mehr breit als hoch geworden ist, dann ist es symbolisch für diese Denkensart, die
dort herrscht.
Schritt Fünf
Drohen Sie »den Anderen«
Haider ist ein Gewalttäter der Sprache. Für ihn ist das verfilzte politische System
schon längst sturmreif. Er will Österreich vom Schutt der Altparteien befreien und
von oben nach unten politisch säubern. Wir werden in erster Linie einmal ausmisten
in dem Land, so lautete sein Slogan für den Wahlkampf 1995.
Für Demagogen wie Haider ist Politik Kampf: Wir wollen die rot-schwarzen
Zwingburgen stürmen, die Zugbrücken herunterlassen und die Menschen in die Burg
holen. Von den Zinnen soll endlich wieder die blaue Fahne (blau ist die Parteifarbe
der FPÖ, Anm.d.Red.) der Freiheit wehen. Es geht um den Kampf gegen die roten
und schwarzen Filzläuse, die mit Blausäure bekämpft werden sollte.
Ein solcher Sprachgebrauch regt Gewaltfantasien an. Befriedigen Sie dieses
Bedürfnis Ihrer Anhängerschaft, »Feinden« zu drohen: Noch bin ich nicht
Bundeskanzler, noch überlebt ihr, aber dann sperr' ich euch zu, sagte Haider 1995 zu
einem Redakteur einer sozialdemokratischem Parteizeitung. Und zu Zwischenrufern
einer Wahlveranstaltung (1994): Die, die da hinten schreien, werden - wenn ich
etwas zu sagen habe - ihre Luft noch brauchen. Zum Arbeiten!
Haiders Drohungen animieren seine Gefolgsleute, es ihm gleichzutun. FPÖ-Mann
Holger Bauer zu einem grünen Abgeordneten: Schauen Sie, dass Sie keine
Briefbombe ins Haus bekommen. Peter Müller, FPÖ-Bürgermeisterkandidat in Bad
St. Leonhard in Kärnten zum Wirtschaftsmagazin Trend: Dem Simon Wiesenthal hab
ich gesagt: Wir bauen schon wieder Öfen, aber nicht für Sie Herr Wiesenthal - Sie
haben im Jörgl seiner Pfeife Platz.
Schritt sechs
Erzählen Sie Geschichten
Demagogen sind begnadete Märchenerzähler. Sie erläutern ihre Geschichten gern
anhand anschaulicher Geschichten. Sie greifen Einzelfälle aus der Feind-Gruppe
heraus und stellen sie exemplarisch an den Pranger.
Fakten sind für die Propaganda eines erfundenen Weltbildes ohne Belange. Machen
Sie sich also als Demagoge frei von »empirischen Beweisen«. Seien Sie kreativ, und
überwinden Sie die Wirklichkeit: Erfinden Sie Ihre eigenen Zahlen. Im Tiroler
Wahlkampf 1994 behauptete Haider: 350 000 illegale Ausländer befinden sich im
Land. Nach Schätzungen des Innenministeriums waren es 100 000.
Erfinden Sie Autoritäten, wie Daten, Gesetze oder Personen, um ihre Argumente zu
stützen. Auf die Quelle von Umfragen oder Zahlen, auf die Haider in
Argumentationen verweist, geht er nie genauer ein.
Schritt sieben
Wiederholen, wiederholen, wiederholen
Demagogische Propaganda wirkt durch stete Wiederholung. Erfinden Sie eine
absurde Behauptung (siehe oben), und wiederholen Sie sie unentwegt - ohne
Rücksicht darauf, ob sie durch Fakten schon längst widerlegt wurde. Bleiben Sie zäh.
Die Macht des wiederholten Wortes ist nicht zu unterschätzen. Denn mit der Zahl der
Wiederholungen wächst auch die Bereitschaft beim Hörenden, die Behauptung als
wahr zu akzeptieren. So kann eine Behauptung schließlich zur »Wahrheit« werden.
© beim Autor/DIE ZEIT 2000 Nr. 27
Die Zeit, Nr. 27 / 2000, 29. Juni 2000, Zeitleben, S. 7.
Liste der Muster:
1. Erfinden Sie ein einfaches Welt-Bild
1. Predigen Sie etwas Einfaches.
2. Teilen Sie die (soziale) Welt in zwei Teile: in DIE WIR und in DIE ANDEREN.
3. Reduzieren Sie alles auf eine Kern-Botschaft.
4. Definieren Sie DIE WIR als bedroht.
5. Definieren Sie DIE ANDEREN als Bedrohung.
6. Erfinden Sie neue Begriffe für DIE WIR und DIE ANDEREN.
7. Belegen Sie DIE WIR und DIE ANDEREN mit eindeutigen Eigenschaften.
8. Bleiben Sie konsequent: Keine Ausnahme im Schwarz-Weiß-Spiel.
9. Vereinfachen, vereinfachen, vereinfachen.
10. Ihre Ziel-Gruppe gehört immer zu DEN WIR.
11. Ändern Sie je nach Bedarf die Zuordnung zu DEN WIR und DEN ANDEREN.
12. Geben Sie sich selbst die Rolle des SUPER-WIR.
13. Für SUPER-WIR nur die besten Eigenschaften.
14. Propagieren Sie ein Selbst-Bild in Kontrast zu DEN ANDEREN.
15. Geben Sie SUPER-WIR eine Außen-Position.
16. Geben Sie sich unfehlbar. Geben Sie niemals einen Fehler zu.
17. Bei Angriffen: wechseln Sie blitzschnell in die Opfer-Rolle.
18. Erfinden Sie Sünden-Böcke.
19. Erklären Sie Ihr Welt-Bild durch (erfundene) Einzel-Fälle.
20. Vergleichen Sie die Birnen DER ANDEREN mit den Äpfeln DER WIR.
21. Ignorieren Sie Statistiken, erfinden Sie Zahlen.
22. Beschränken Sie Ihre Agitation auf wenige Themen.
2. Werden Sie zum Gefühls-Manager
23. Verwenden Sie eine gefühlvolle Sprache.
24. Bringen Sie Sach-Probleme auf eine persönliche Ebene.
25. Polarisieren Sie. Erfinden Sie für alles unüberbrückbare Gegensätze.
26. Verwenden Sie suggestive Wort-Kombinationen mit hohem Gefühlswert.
27. Erfinden Sie neue Schimpf-Wörter für DIE ANDEREN.
28. Führen Sie persönliche Angriffe auf namentlich genannte ANDERE.
29. Schmähen Sie den Namen Ihres FEINDES.
30. Verspotten Sie körperliche Merkmale Ihrer FEINDE.
31. Bezeichnen Sie DIE ANDEREN als Tiere.
32. DIE WIR und DIE ANDEREN ohne jede weitere Unterscheidung.
33. Regen Sie Gewalt-Phantasien in Bezug auf DIE ANDEREN an.
34. Erfinden Sie gewalttätige Ereignisse.
35. Drohen Sie DEN ANDEREN.
36. Kein Mitleid mit DEN ANDEREN.
37. Unterstellen Sie DEN ANDEREN immer schlechte Motive.
38. Unterstellen Sie DEN ANDEREN jedes Verbrechen.
39. Kommentieren Sie "Unerfreuliches" für DIE WIR in nüchterner Sach-Sprache.
40. Verteidigen Sie die Hass-Sprache des SUPER-WIR mit Sach-Sprache.
41. Reden Sie von DEN WIR in Liebes-Sprache.
42. Geben Sie herkömmlichen politischen Begriffen eine neue Bedeutung.
43. Bezeichnen Sie das Tun DER ANDEREN als Mißbrauch.
44. Wiederholen, wiederholen, wiederholen.
45. Verknüpfen Sie Dinge, die eigentlich nicht zusammengehören.
46. Propagieren Sie Zwänge. Sprechen Sie von müssen, sollen, nicht können ...
47. Verwenden Sie Vorannahmen, um Ihr Welt-Bild zu predigen.
48. Erzählen Sie Geschichten.
49. Verwenden Sie Metaphern, Gleichnisse, bunte Bilder ...
50. Sprechen Sie Mythen an.
51. Erfinden Sie Autoritäten und Fakten, um Ihre Argumente zu stützen.
52. Wecken Sie Gefühle durch (erfundene) Zitate.
53. Setzen Sie gezielt Symbole mit hoher Gefühls-Wirkung ein.
3. Schaffen Sie sich eine sektenähnliche Organisation
54. Entwerfen Sie für Ihre Organisation ein sektenähnliches Ideal-Bild.
55. Umgeben Sie sich mit einer kleinen Schar absolut Getreuer.
56. Fordern Sie Unterwerfung.
57. Verkündigen Sie Paradoxa.
58. Verwirklichen Sie in Ihrer Organisation ein Rotations-Prinzip.
59. Schaffen Sie sich eine schnelle Eingreiftruppe.
60. Geben Sie sich ein Durchgriffsrecht auf die gesamte Organisation.
61. Geben Sie sich ein Willens-, Wissens- und Erklärungsmonopol.
62. Fordern Sie Loyalität. Seien Sie illoyal.
63. Demütigen Sie Abtrünnige.
64. Verleihen Sie sich selbst mehrere Image-Bilder. Ignorieren Sie Widersprüche.
65. Verschleiern Sie eigene Skandale, solange es geht.
66. Bei drohenden Skandalen: Kritisieren Sie vorbeugend die eigenen Leute.
67. Bei Ausbruch eines Skandals: Gehen Sie auf Tauchstation.
68. Drohen Sie mit Rücktritt.
69. Zur Dämpfung eines Skandals: Setzen Sie symbolische Aktionen.
70. Verstoßen Sie Skandal-Träger als ANDERE.
71. Zur Überlagerung eines eigenen Skandals: Skandalisieren Sie DIE ANDEREN.
72. Trennen Sie das Image des Guru vom Image der Organisation.
73. Übernehmen Sie keine Verantwortung.
4. Führen Sie
74. Gleichen Sie sich Ihrer Ziel-Gruppe an.
75. Klopfen Sie kurze Sprüche mit hohem Aufmerksamkeitswert.
76. Sprechen Sie Tabus an.
77. Erregen Sie Aufsehen durch Nazi-Sprüche.
78. Verbreiten Sie vor einem Angriff Harmonie-Stimmung.
79. Erheben Sie einen Vorwurf. Kündigen Sie Beweise für später an.
80. Emotionalisieren Sie termingerecht.
81. Setzen Sie das Prinzip des Vertrauens (teilweise) außer Kraft.
82. Erheben Sie lauthals Beschuldigungen.
83. Lügen Sie.
84. Nehmen Sie Aussagen Ihrer FEINDE wortwörtlich.
85. Kündigen Sie zur Bekräftigung Ihrer Argumente eine Klage an.
86. Dementieren Sie, was Sie wollen.
87. Bei Angriffen: Gehen Sie sofort zum Gegenangriff über.
88. Schweigen Sie Argumente Ihrer FEINDE tot.
89. Ändern Sie willkürlich den Bedeutungs-Rahmen Ihrer Aussagen.
90. Leugnen Sie jedes Muster.
91. Werfen Sie den FEINDEN das vor, was Sie gerade tun.
92. Geloben Sie Besserung.
93. Unterschreiben Sie jede positive Absichtserklärung.
5. Übernehmen Sie die Macht
94. Verbreiten Sie Verschwörungs-Mythen.
95. Planen Sie langfristig eine radikale Änderung des politischen Systems.
96. Stellen Sie jede moralische Autorität in Frage.
97. Brechen Sie ungeschriebene Regeln der Demokratie.
98. Eskalieren Sie.
99. Bündeln Sie Ihre FEINDE.
100. Bereiten Sie den Mega-Hype vor.
Aus dem Buch von Walter Ötsch: »Haider light., Handbuch für Demagogen«.
Erscheint im Oktober 2000 im Wiener Czernin Verlag .
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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Es ist so toll ein Mann zu sein
1. Telefongespräche sind innerhalb von 30 Sekunden beendet.
2. Die Masse der Pornodarsteller ist weiblich.
3. Du weißt etwas über Panzer. (sau cool !)
4. Für einen 5-Tage Urlaub reicht ein Koffer.
5. Du mußt nicht das Sexleben deiner Freunde überwachen.
6. Du kannst alle Marmeladengläser selbst öffnen.
7. Alte Freunde bemitleiden dich nicht, wenn du zunimmst.
8. Beim Zappen bleibst du nicht hängen, wenn jemand weint.
9. Dein Arsch spielt niemals eine Rolle in Vorstellungsgesprächen.
10. Alle deine Orgasmen sind echt.
11. Ein Bierbauch macht dich nicht unsichtbar für das andere
Geschlecht.
12. Du schleppst keine Taschen mit unnötigen Dingen mit dir herum.
13. Du kannst deine Nahrung selbst erlegen.
14. In der Werkstatt gehört dir alles.
15. Du brauchst niemals die Toilette zu reinigen.
16. Du kannst dich duschen und anziehen in 10 Minuten.
17. Sex kann dir nicht deinen Ruf vermiesen.
18. Wenn jemand vergißt dich einzuladen, ist er nach wie vor dein
Freund.
19. Deine Unterwäsche im 3-er Pack kostet 18 DM.
20. Kein Mitarbeiter kann dich zum Heulen bringen.
21. Du brauchst dich unterhalb des Kopfes nicht rasieren.
22. Du mußt nicht jede Nacht neben einem haarigen Arsch zu schlafen.
23. Niemand interessiert es, wenn du mit 34 noch Single bist.
24. Du kannst deinen Namen in den Schnee schreiben.
25. Alles in deinem Gesicht behält seine Originalfarbe.
26. Du denkst 90 % der Zeit, die du wach bist, an Sex.
27. Drei Paar Schuhe sind mehr als genug.
28. Du kannst eine Banane in der Öffentlichkeit essen.
29. Du kannst sagen, was du willst, weil es dir egal ist, was andere
über dich denken.
30. Das Vorspiel ist freiwillig.
31. Keiner unterbricht einen schmutzigen Witz, wenn du den Raum
betrittst.
32. Kfz-Mechaniker erzählen dir die Wahrheit.
33. Dich interessiert es einen Dreck, ob jemand deine neue Frisur
erkennt.
34. Du bist immer in der gleichen Stimmung.
35. Du kannst Clint Eastwood bewundern, ohne zu hungern, um wie er
auszusehen.
36. Du kennst mindestens 20 Wege, eine Bierflasche zu öffnen.
37. Du kannst breitbeinig sitzen, egal was du trägst.
38. Gleiche Arbeit = besseres Gehalt
39. Graues Haar und Falten verstärken deinen Charakter.
40. Es ist dir egal, wenn Leute hinter deinem Rücken über dich
sprechen.
41. Mit 400 Millionen Spermen pro Schuß könntest du in 15
Versuchen die Erdbevölkerung verdoppeln - theoretisch.
42. Die Fernbedienung gehört dir....nur dir.
43. Menschen werfen nie einen Blick auf deine Brust, wenn du dich
mit ihnen unterhältst.
44. Wenn andere Jungs auf der einer Party die gleichen Klamotten
tragen,kann es sein, dass du Freunde für's Leben findest.
45. Prinzessin Dianas Tod war nur eine weitere Todesanzeige.
46. Der gelegentlich gut dosierte Rülpser wird so gut wie erwartet.
47. Du läßt niemals eine Chance auf Sex sausen, weil du nicht in der
Stimmung bist.
48. Pornofilme werden nach deinen Vorstellungen gedreht.
49. Eine Person nicht zu mögen schließt nicht aus, großartigen Sex mit
ihr zu haben.
50. Was zum Teufel ist Zellulitis?
;-))
letzte Aktualisierung am: 28.08.00
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22 Schritte, um zur richtigen Frau zu
werden:
1. Sei gereizt
2. Wenn dich jemand fragt: "Ist was?", antworte: "Nein!", und sei
beleidigt, wenn man dir glaubt.
3. Verlieb' dich in jemanden, der aus sich 'rausgeht und Party macht,
verabrede dich öfter mit ihm und verlange dann, dass er sein Verhalten
grundlegend ändert.
4. Du sollst immer eine Stunde länger als angekündigt benötigen, um
dich für den Abend zurechtzumachen.
5. Verstecke sehr wichtige Ereignisse in besonders harmlosen /
nichtssagenden Ankündigungen, so dass du sauer sein kannst, wenn
dein Freund aufgrund anderweitiger Pläne keine Zeit hat. Zum Beispiel
sagst du: "Es ist nicht so wichtig, aber ich habe mich gefragt, ob du
dieses Wochenende eventuell mit mir meine Eltern besuchen willst,
wenn du nicht zu schwer beschäftigt bist ...", wenn du meinst: "Wenn
es überhaupt etwas Wichtiges an diesem Wochenende geben könnte,
ist das unser gemeinsamer Besuch bei meinen Eltern!"
6. Weine.
7. Wenn du schlafen willst, liegt das an deinem nahezu
übermenschlichen Arbeitspensum. Wenn er schlafen will, ist er faul.
8. Egal was, er kann es nicht so gut wie einer deiner Ex-Freunde.
9. Wenn er sich um dich kümmert, klammert und nervt er.
10. Wenn er dir Raum gibt, ignoriert er dich.
11. Beschwer' dich.
12. Hasse jede Kneipe, die er mag.
13. Fordere Gleichberechtigung und -behandlung in allen Bereichen,
mit Ausnahme von Schlägen und dem Zahlen der Rechnungen für das
Essen / das Bier / Kino / Flugzeugtickets, etc. Das sind alles
Liebesbeweise.
14. Menstruiere nach Belieben. Sollte er deinen Zyklus kennen, sag'
ihm, du bist wegen dem ganzen Stress in deinem Leben aus dem Takt
gekommen.
15. Erinnere dich daran, dass JEDE Frau, die deinen Freund so intensiv
anguckt, wie die Schlampe da drüben, eigentlich nur eine Hure sein
kann und verbreite diese Neuigkeit so schnell es geht im
Freundeskreis.
16. Mach' ihm das Leben schwer und ein schlechtes Gewissen, sobald
er irgendwelchen anderen Vergnügungen als deinen nachgeht.
7. Brich ohne ersichtlichen Grund in Tränen aus und benutze dann
Pkt.2
18. Frag' nach Hilfe und schnapp' ein, wenn du sie bekommst.
19. Sieh zu, dass du im Freundeskreis deines Freundes unterkommst,
mach' dann Schluss und sei den ganzen nächsten Monat bei jedem
Treffen dabei.
20. Sieh' so aus wie Claudia Schiffer und Co.
21. Sei neidisch auf alle, die so aussehen wie Claudia Schiffer und Co.
22. Unterstelle ihm, es wäre ihm lieber, du sähest aus wie Claudia
Schiffer.
Viel Erfolg!
letzte Aktualisierung am: 02.03.01
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Die Bibel des modernen Mannes
Ziele, die jeder Mann haben muß
Nicht die Fehler seiner Eltern machen
Kein Arschloch sein
Einen Beruf haben, in dem man sich verwirklichen kann
Soviel Geld verdienen, daß man beim Ausgeben nicht nachdenken
muß
Rückrad zeigen, selbst wenn man Nachteile in Kauf nehmen muß
Einen echten Freund gewinnen
Leadership anstreben, Verantwortung tragen
Ein Kind zeugen, zu einer selbständigen Persönlichkeit erziehen, für
die bestmögliche Ausbildung sorgen - und es dann, ohne Wenn und
Aber, in die Freiheit entlassen
Feinde erkennen und entschlossen bekämpfen
Im Sieg großmütig, in der Niederlage tapfer sein
Maximalen Spaß am Leben haben
Sein Traumauto vor dem 35. Geburtstag besitzen
Auch in einer Liebesbeziehung seine Unabhängigkeit bewahren
Mut zu unpopulären Entscheidungen haben
Ein Landhaus in intakter Natur besitzen
Einmal ein Held sein
Eine Bibliothek aus Büchern aufbauen, die man im Alter noch mal
lesen möchte
Eine in sich ruhende Persönlichkeit werden
Jederzeit für Veränderungen offen sein
Nur eine Frau heiraten, die man wirklich liebt
Frauen, die er gehabt haben muß
Die Jungfrau, die er knacken und anlernen muß
Die Reife, die ihn ins Leben führt
Die Überreife, den er den zweiten Frühling beschert
Die Unersättliche, die ihm alles abverlangt
Die Spröde, die erobert werden will
Die ganz Junge, die er beeindrucken kann
Die Anspruchsvolle, die er nur schwer zufriedenstellen kann
Die Perverse, die alles mit ihm macht, was er nur aus Pornos kennt
Die Verklemmte, die er wachküßt
Die Starke, die ihn pusht und ihm Kontra gibt
Die Ausgeflippte, die sein Leben aus den Angeln hebt
Die Geisha, die ihn bedingungslos verwöhnt
Zwei
Die Domina, die ihn mit der Realität des Schmerzes vertraut macht
Die Lesbe, die er bekehrt
Die Exotin, um die ihn alle beneiden
Die Hingebungsvolle, die ihn stark macht
Die Vorgesetzte, die unter ihm ganz klein wird
Die Sekretärin seines Chefs
Die Frau, die er heiraten möchte
Praktische Dinge, die er können muß
Nagel einschlagen
Videorecorder programmieren
Glühbirne installieren
Mit Sekundenkleber umgehen
Anrufbeantworter unpeinlich besprechen
Reifen wechseln
Kurzschluß beheben
Spülmaschine bedienen
Champagnerflasche öffnen
Das Auto seiner Partnerin öffnen, wenn der Schlüssel drinnen steckt
Den besten Espresso zubereiten
Schmuck aus dem Abflußrohr retten
Starthilfe geben
Bild aufhängen
Kleine Verletzungen versorgen
Knopf am Smokinghemd annähen
Verklemmten Reißverschluß öffnen
Kaminfeuer entfachen
Kondome überstreifen
Einfache Massagegriffe
Dinge, die er niemals tun darf
Im Sitzen pinkeln
Frauen schlagen
Sich um die Unterhaltszahlung für Kinder drücken
Ständig mit dem Schicksal hardern
"Das ist mir eigentlich noch nie passiert" sagen
Im Auslandsurlaub Bild lesen
Ex-Freundinnen durch den Dreck ziehen
Schnurrbart, Goldkettchen oder Dauerwelle tragen
Ereignisse, die während Männerurlauben passieren, gegenüber Frauen
ausplaudern
Über ein Vergewaltigungsopfer sagen: "Die hat’s doch sicher
provoziert!"
Mit Geld, Name-dropping oder Stories aus dem Job Frauen
beeindrucken wollen
Wettschulden vor Publikum eintreiben
Im Gespräch ständig sagen: "Nicht wahr, Schatz?"
Longdrinks ohne crushed ice mit Strohalm trinken und 100’s rauchen
Verrat üben
Sich von der Freundin des besten Freundes verführen lassen
"Du erinnerst mich an meine Ex" nach einem One-Night-Stand sagen
Nicht eingreifen, wenn eine Frau geschlagen wird
Fußball niedermachen
Beziehungen per Fax oder Telefon beenden
Dinge, die er niemals vergessen darf
Seine Herkunft
Seine Autonummer
Seinen Hochzeitstag
Für was es sich zu kämpfen lohnt
Den Namen seiner ersten Geliebten
Den Tag, als er aus Liebeskummer weinte
Wie und wann er seine Partnerin kennengelernt hat (en détail)
Parfüm und Blumen, die seine Partnerin abscheulich findet
Nach dem Seitensprung alle Spuren zu beseitigen
Daß nur Kondome vor Aids schützen
Seine Brieftasche bei seiner verheirateten Geliebten
Daß nicht jede Frau Vergewaltigungsphantasien hat
Den Geburtstag der Schwiegermutter
Die Namen der Kinder seines Chefs
Den bevorzugten Cognac seines Chefs
Wieviel Alkohol er verträgt, ohne zu lallen
Wo er sein Auto geparkt hat
Die Freude über sein erstes selbstverdientes Geld
Seine Ideale und Ziele
Daß er ein Mann ist
Begriffe, die er in 6 Sprachen können muß
Zu teuer: engl. Too expensive, russ. Slischkom dorogoj, ital. Troppo
caro,
jap. Taka-sugiru, span. Muy caro, franz. Trop cher
Quickie: quickie, bistrij wfjow, sveltina,, chon-no-ma, pegar un kiki,
vite fait bien fait
Bumsen: to fuck, jebatsa, scopare, sekkusu-suru, follar, faire l’amour
Zu mir oder zu dir?: My place or your place, na mnje ili k tebje, da me
o da te, anatato-watashi-dochira-no-heya-ni-iku, vamos a tu casa o la
mia, va chez toi ou chez moi
Hotel: hotel, gostiniza, albergo, ho-te-ru, hotel, hôtel
Doppelzimmer: double room, dwoikomnatij kwartir, camera doppia,
dabururuumu, habitación doble, chambre à deux lits
Zimmerservice: roomservice, KGB, servizio in camera, ru-u-mu-sa-abi-su, servicio de habitaciones, service de chambre
Ausziehen: undress, rasdewatj, spogliarsi, nu-gu, desnudar, deshabiller
Schneller: faster, bijstro, più veloce, motto-hayaku, más rápido, plus
vite
Langsamer: slower, medlennje, più lento, motto-osoku, más lento,
doucement
Fester: harder, silneje, più duro, motto-hagshiku, más fuerte, was-y á
fond
Fellatio: blow job, w rtu jobannji, pompino, ferachio, chupamela,
tailler une pipe
Cunnilingus: Cunnilingus, pisdu lifatj, leccare, kunniringusu, chupar el
coño, cunnilingus
Neunundsechzig: sixtynine, schestdesjatdjewit, shikkusunein, sesenta y
nueve, soixante-neuf
Von hinten: from behind, w schopu, da dietro, ushiro-kara, por detrás,
par derrière
Orgasmus: orgasm, orgasm, orgasmo, orugasumusu, orgasmo, orgasme
Ich muß weg: I have to go, mne nado begatj, devo andare, mouikanakuteha-nari-masen, tengo que irme, il faut que j’y aille
Ich fliege morgen zurück: I fly back home tomorrow, ja sawtra letschu,
riparto domani, asu-hikouki-de-kaerimasu, vuelo mañana, je prends
l’avion demain
Telefonnummer: phone number, telefonaja, número di teléfono,
numéro de téléphone
Noch einen Drink?: another drink, escho adin, ancora da bere, mo-uippai, otra copa, encore un drink
Träume, die er nicht verraten darf
Naomi Campbell vögeln
Der Beste in seiner Liga sein
Eine Boing 747 landen und 300 Passagiere (inkl. Pilot) vor dem
sicheren Tod retten
Mit seiner Partnerin glücklich werden
Sein eigener Chef werden
Einen Jaguar E-Type besitzen
Im Geiste frei und ungebunden sein
In den bewaffneten Widerstand gehen statt ins KZ
Einen Anruf von Claudia Schiffer auf dem Band haben
Eine Flucht- und Trutzburg besitzen
Den Nobelpreis gewinnen
Das perfekte Gentleman-Verbrechen begehen
Einen Harem haben, zumindest einen Butler
Sein Buch schreiben
Eine Schlacht gewinnen
Im Heißluftballon in 80 Tagen um die Welt reisen
Jederzeit aussteigen können
Kein Papiertiger sein
Der Pate einer großen Familie sein
Mit 77 sanft in dem Gefühl entschlafen: "Es ist vollbracht!"
Tricks, wie er den Kater übersteht
Während dem Besäufnis: was fettiges essen (2 Eßlöffel Olivenöl,
Büchse Sardinen oder ein Glas Milch - schützt die Schleimhäute)
Bei vorprogrammierten Abstürzen: vor dem Alkoholgenuß drei- bis
viermal ein kleines Stück Vollkornbrot mit fünf Tropfen Tinktur der
Brechnuß (Nux vomica, erhältlich in der Apotheke) verspeisen - das
stärkt die Leber
Möglichst bei einem Getränk bleiben
Schon während dem Besäufnis möglichst wenig rauchen und
überhaupt nicht am Morgen danach
Alka-Seltzer vor dem Schlafengehen
Aspirin plus C am nächsten Morgen
Am Morgen Mineralwasser mit dem frischgepreßten Saft einer ganzen
Zitrone trinken (das Mineralwasser gleicht Flüssigkeitsverlust aus,
dadurch wird die Nierentätigkeit aktiviert und der Alkohol schneller
abgebaut. Durch den Zitronensaft verengen sich die Blutgefäße, der
Blutdruck steigt etwas an)
Brühe trinken statt Kaffee und etwas Salziges essen wie Gewürzgurken
oder Heringe (der Körper braucht Salz, um den Mineralverlust
auszugleichen)
Wenn Kaffee - dann mit Zitronensaft und Honig
Wer nicht arbeiten muß: ein Glas Weißbier trinken (ist reich an
Mineralien, die den Körper entgiften)
Bei Magenübersäuerung einen gestrichenen Teelöffel Natron in
Wasser auflösen und trinken
Auf jeden Fall Magnesiumkautabletten am Tag nehmen, da Alkohol
den Magnesiumgehalt im Körper reduziert
Bei geschwollenen Augenlidern: Kompressen mit schwarzen
Teebeuteln (vor dem Auflegen auskühlen lassen!)
Beauty Emergency Masque von Linique
Wechselduschen
Vitalisierendes Dusch-Gel
Ein warmes Bad mit Menthol-Badezusatz
Sauna, wenn’s der Kreislauf verträgt
Viel frische Luft (vor dem Arbeiten unbedingt einen kurzen
Spaziergang einlegen, um den Sauerstoffmangel auszugleichen)
Powerdrink am Morgen danach: ein Teelöffel Tomatenketchup, ein
Eßlöffel Worcestersauce, ein rohes Eigelb, ein Teelöffel Estragonessig,
ein halber Eßlöffel Olivenöl, Salz und Paprika
Ausreden, die er draufhaben muß
Wenn Sie vergessen haben, ihr ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen:
"Für mich wirst du einfach nicht älter!"
Wenn Sie den Hochzeitstag vergessen haben:
"Was? Heute? Ich habe die ganze letzte Woche mit Tokio zu tun
gehabt,
da muß ich zeitlich durcheinandergekommen sein!"
Wenn Sie von Ihrer Frau mit Ihrer Geliebten in flagranti erwischt
werden:
'"Das hat gar nichts mit dir zu tun!"
Wenn Sie in flagranti vom Partner Ihrer Geliebten erwischt werden:
"Es hat ihr ohnehin nicht gefallen!"
Wenn Sie zum drittenmal in 14 Tagen die ganze Nacht nicht nach
Hause kommen:
"Ich bin in eine Ringfahndung geraten!"
Wenn Sie ein starkes Schmerzmittel ohne Rezept haben wollen:
"Ich brauche das Mittel für meine Frau, sie hat grauenhafte
Menstruationsbeschwerden!"
Wenn Sie zu einer wichtigen Konferenz zu spät kommen:
"Ich war ein wichtiger Unfallzeuge, die Polizei ließ mich nicht weg!"
Wenn Sie sehen, wie Ihnen eine Politesse einen Strafzettel geben will:
"Ich habe extra hier geparkt - ich will Sie seit Monaten kennenlernen!"
Wenn Sie wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt werden:
"Ich komme zu spät zur Dialyse!"
Wenn Sie volltrunken gestoppt werden:
"Ich wollte eigentlich heute heiraten, aber meine Braut ist mit meinem
besten Freund abgehauen!"
Wenn Sie in der Öffentlichkeit beim Bumsen erwischt werden:
"Wir versuchen seit drei Jahren, ein Kind zu zeugen, und der Arzt hat
gesagt, daß jetzt ihr
Eisprung ist. Es ist uns gerade noch rechtzeitig eingefallen!"
Wenn Sie bei einer Razzia im Puff verhaftet werden:
"Ich bin nur der Hausmeister!"
Wenn Ihnen ein One-Night-Stand den Rücken zerkratzt hat und Sie
eine Frau haben:
Kleben Sie sich den Rücken mit Pflastern zu und sagen: "Ich war beim
Allergie-Test!"
Wenn aus Ihrem Tagungshotel Damenwäsche an Ihre Adresse
geschickt wird und Ihre Frau das Päckchen öffnet:
"Ich mußte meinem Chef das Zimmer leihen!"
Wenn Ihre Frau ein Flugticket findet, in das ihr Name gemeinsam mit
Ihrem eingetragen ist aber diese gemeinsame Reise nie stattfand:
"Eine Studentin hat mich am Flughafen gebeten, sie zum Ehe-Tarif
mitzunehmen.
Das Kostet nur 100 Mark - und sie war pleite!"
Wenn Sie einen wichtigen Auftrag Ihres Chefs verschwitzt haben:
"Mein Powerbook ist abgestürzt, dabei ist der Terminkalender flöten
gegangen!"
Wenn Sie beim Zechprellen erwischt werden:
"Eine Frau, die ich seit Wochen anzurufen versuche, ist gerade draußen
vorbeigegangen.
Ich mußte sie unbedingt sprechen!"
Wenn Sie nach einem fremden Parfüm riechen:
"Ich habe bei Douglas Parfüms getestet, weil ich dir eines kaufen
wollte. Aber ich konnte mich nicht entscheiden. Wollen wir morgen
zusammen hingehen?"
Wenn Sie von Ihrer Frau erwischt werden, wie Sie einer anderen Dame
ins Dekolleté starren: "Dieses Top würde Dir besser stehen!"
Wenn Ihre Tippgemeinschaft 6 Richtige im Lotto hat - aber Sie
vergessen haben, den Schein abzugeben: Hier gibt es keine Ausflüchte.
Wechseln Sie umgehend Ihre Identität und verlassen Sie das Land
Stellungen, die ihm nicht fremd sein sollten
Karezza. (ital. Streicheln) Eine sehr sanfte Form des Sex, bei dem der
Mann nicht ejakuliert. Der Mann bewegt sich in der Frau gerade soviel,
daß er die Erektion aufrechterhalten kann und den Akt der Vereinigung
so lange wie möglich genießt.
Wilder Hund. Mann und Frau hocken auf allen vieren - aber Po an Po!
Jeder sieht zwischen seinen Beinen hindurch. Er greift sich seinen
Penis und führt ihn bei ihr ein.
Goldfische. Bordellspaß aus dem 19. Jahrhundert: Mann und Frau
liegen gefesselt auf der Matratze und lieben sich nach Art der Fische,
daß heißt, ohne ihre Hände zu benutzen.
Serbischer Koitus. Der Mann wirft die Frau zu Boden (weiche
Unterlage!), faßt mit jeder Hand ein Fußgelenk und hebt die Füße über
ihren Kopf. Dann dringt er mit vollem Gewicht in sie ein.
Lollipop. Er steht, hebt sie hoch, dreht sie um und legt ihre
Oberschenkel auf seine Schultern. So kann sie an seinem Penis und er
an ihrer Möse lutschen. Damit nichts verrutscht, umklammert sie ihn
mit den Armen, und er hält sie an den Schultern fest.
Sphinx. In Japan beliebt: Der Mann liegt auf dem Rücken, die Frau
setzt sich hockend auf seine Schenkel und schließt ihre Beine fest
zusammen, nachdem sie seinen Penis in die Sphinx eingeführt hat.
Dann bewegt sie ihren Unterleib kreisförmig.
Lotos: Die Frau legt sich zurück, kreuzt ihre Beine, hebt die
Oberschenkel an und bringt sie an die Brüste (Akrobat schööön!), der
Mann kniet vor ihr und dringt in sie ein.
Cowgirl. Sie steht wie ein Vierfüßler da, Hände und Füße auf den
Boden gestemmt. Der Mann "besteigt" sie von hinten. Nach alter
japanischer Tradition werden der Frau in dieser Stellung die
Unterschenkel mit einem Tuch zusammengebunden.
Wippe. Sie sitzt auf der Kante eines Schaukelstuhls, er kniet und vögelt
sie, indem er die Frau weg- und ranschaukelt.
Schubkarre. Der Mann kniet sich hin, die Frau wendet ihm den Rücken
zu und schiebt sich mit gestreckten Beinen über seinen Schoß.
Venus. Die Partnerin wird zum Orgasmus gebracht, indem der Mann
den Venushügel knetet und schüttelt.
Liebesachter. Er liegt entspannt auf dem Rücken, sie kniet verkehrtrum! - vor ihm und schiebt sich langsam zwischen die leicht
angewinkelten Beine des Mannes.
Schaukel. Er stellt sich aufrecht mit dem Rücken zu einer Wand (die er
aber nicht berühren soll). Sie stellt sich mit ihrem rechten auf seinen
linken Fuß, legt ihre Arme um seinen Hals und beginnt, in zu
besteigen, indem sie ihr linkes Bein um seine recht Hüfte legt. Hat sie
sich hochgehangelt, hat er sie an den Po-Backen fest im Griff. Sie kann
sich nun mit den Füßen immer wieder von der Wand abstoßen.
Akrobatin. Die Frau macht einen Kopfstand und spreizt die Beine weit
auseinander zu einer Grätsche. Der Mann stellt sich über sie und läßt
seinen Penis hineingleiten.
Achselhöhle. Er schiebt seinen Penis tief unter ihren rechten Arm, so
daß die Reibung am Schaft (nicht an der Eichel!) stattfindet. Ihr linker
Arm liegt um seinen Hals, er hält mit seiner rechten Hand ihre Rechte
hinter ihr fest - und stimuliert mit der großen Zehe ihre Klitoris.
Wilder Mann. Sie liegt auf dem Rücken, die Beine leicht angewinkelt.
Er kniet verkehrtrum über ihr und stützt sich vorn auf den Händen ab.
Er dringt in sie ein, sie stimuliert seinen Anus
Schwalbe. Er liegt auf dem Rücken, sie sitzt mit ausgestreckten,
geschlossenen Beinen auf seinem Penis und stützt sich nach hinten mit
den Händen ab. Er hält ihre Beine an den Füßen hoch.
Pfeil und Bogen. Sie liegt auf dem Rüchen, mit Kissen unter ihren
Hüften und ihrem Kopf. Er kniet vor ihr auf einem Kissen und zielt mit
seinem "Pfeil" in die Frau, deren Körper nun die Form eines Bogens
hat.
X-Stellung. Sie sitzt rittlings auf seinem Penis und legt sich dann
zurück, bis Kopf und Oberkörper beider Partner zwischen den
geöffneten Beinen des anderen zu liegen kommen. Dann fassen sie ihre
Hände und bewegen sich langsam und schlängelnd.
Kreislauf. Sie sitzt auf seinem Schoß, er hält sich an ihren beiden
Füßen fest. Sie langt hinter sich und hält seine Füße.
Dummheiten, die er gemacht haben muß
Ein neues Auto zu Schrott fahren
Die Frau des Chefs anbaggern
Ein Monatsgehalt beim Pokern verlieren
Nach einer Fete in der Pampa aufwachen und nicht mehr wissen, wie
man da hinkam
Einen verwaisten Doberman-Welpen mit nach Hause bringen, obwohl
seine Frau Hunde nicht ausstehen kann
Einen Quickie in der Küche beim 60. Geburtstag des Schwiegervaters
Eine Frau in das teuerste Restaurant der Stadt ausführen, während zu
Hause der Gerichtsvollzieher wartet
Seinen Chef als Vollidioten bezeichnen, ohne ein neues Jobangebot zu
haben
Seine Partnerin verlassen, weil man sich in eine Frau verliebt hat, von
der man nur den Vornamen kennt
Ein gnadenloses Besäufnis am Vorabend der alles entscheidenden
Konferenz
Gegen den Ratschlag seiner Bank eine eigene Firma gründen
Telefonisches Liebesgeflüster mit der Freundin, während die Partnerin
neben ihm im Bett schläft
Seinem dreijährigen Sohn auf der goldenen Hochzeit der Großeltern
das Wort "Wichser" beibringen
Ein romantisches Landhaus kaufen, obwohl die Bausubstanz schlecht
ist
Seiner Freundin flambierte Köstlichkeiten kochen und dabei ihre
Küche in Brand setzen
Die Zeche nicht bezahlen können
Drei Freundinnen gleichzeitig haben
Drei verschiedene Drogen ausprobieren
Mit seiner Ex-Freundin ins Bett gehen, obwohl man nichts mehr von
ihr will
Einen Heiratsantrag machen und kneifen, wenn es ernst wird
Fakten aus der Welt der Frau, die er kennen muß
Daß sie nie mit ihrem Gewicht zufrieden ist
Daß sie nie wirklich zufrieden ist
Daß sie keinen Menschen so sehr haßt wie seine Ex
Daß nur sie über ihre Eltern lästern darf
Daß sie ihren Schlüssel immer verlegt
Daß sie meistens ihre Tage hat, wenn sie weint
Daß sie jeden Brief ließt, der offen rumliegt - und zwar ohne
Gewissensbisse
Daß ihre beste Freundin über jede Kritik erhaben ist
Daß Marvelon kein italienischer Nachtisch ist
Daß ihr Frauenarzt kein potentieller Verführer ist
Daß sie trotz 18 Meter Kleiderschrank nichts zum Anziehen hat
Daß er immer schuld hat, wenn was schiefgeht
Daß sie sich über eine Blume richtig freut
Daß die Höhe ihrer Telefonrechnung absolut tabu ist
Daß sie niemals verstehen wird, warum es eine Katastrophe ist, wenn
sie seinen Rasierer für ihre Beine nimmt
Daß es auf ihre Frage: "Was soll ich anziehen?" keine korrekte
Antwort gibt
Daß sie während jeder Diät unerträglich ist
Daß sie ihn eher beim Masturbieren zusehen läßt als beim Schminken
Daß ihre Freundinnen alles über ihn wissen
Daß sie seinen Seitensprung nie wirklich verzeihen wird
Dinge, die er seiner Frau schenken sollte
50 Baccara-Rosen
Einen schlichten Platinring mit einem Stein
Schwarze Spitzenwäsche inklusive Strapse, zumindest von La Perla
Die Kellybag von Hermès
Perlenkette
Gürtel von Moschino
Uhr von Cartier
Chanel No. 5
Individuelles Briefpapier
Ein verlängertes Wochenende, obwohl in seiner Firma der Bär los ist
Eine Erstausgabe von Djuna Barnes’ Nachtgewächs
Einkaufsbummel in Mailand
Glas oder Vase von Borek Sipek
Jedes Geschenk zu einem Zeitpunkt, wo sie garantiert keins erwartet
Ein selbstgekochtes Milchzicklein zu Ostern
Karten für Aida in Verona
Ohrringe, vom Juwelier als Unikat angefertigt
Pullover oder Weste aus Kaschmir
Ein Champagnerbad zu zweit
Jeden Sonntag morgen Frühstück ans Bett
Dinge, die er von Freunden erwarten darf
Daß sie ihm jederzeit 10000 Mark leihen
Daß sie ihm ihre Schulden zurückzahlen, sobald sie wieder liquide sind
Daß sie morgens um drei Kaution stellen - egal, in welcher Höhe
Daß sie jederzeit ein Date absagen, um ihn auf der Autobahn
abzuschleppen
Daß sie ihm beim Seitensprung ein hieb- und stichfestes Alibi
verschaffen
Daß sie sich jederzeit mit ihm betrinken, wenn er Probleme hat
Daß sie ihm bei einem Aufriß nicht dazwischenfunken (oder gar
versuchen, ihn auszustehen)
Daß sie kein Problem damit haben, wenn er sich ein halbes Jahr nicht
meldet
Daß ein gemeinsames Bier (oder zwei) reicht, um einen Streit zu
begraben
Daß sie sich auch dann noch mit ihm vertragen, wenn sie seine Frau
nicht ausstehen können
Daß sie ihm jederzeit ihre Wohnungen für einen Seitensprung anbieten
Daß sie im Urlaub das Doppelzimmer räumen und am Pool schlafen,
wenn er einen Aufriß gelandet hat
Daß sie nicht neidisch sind, wenn er schneller Karriere macht
Daß sie ihn auf Fehler aufmerksam machen, die andere ihm
verschweigen
Daß sie sich nicht in seine Beziehung einmischen
Daß sie ihn, wenn er betrunken ist, nach Hause tragen, ihm die Stiefel
ausziehen und seine Frau beruhigen
Daß sie ihm niemals geschäftlich ein Bein stellen
Daß er jederzeit bei ihnen einziehen darf, wenn seine Freundin ihn
rauswirft
Daß sie Trauzeugen werden, auch wenn sie seine Braut zum Kotzen
finden
Daß sie einen absolut unvergeßlichen Junggesellen-Abschied
organisieren
Krisen, die er bewältigen muß
Über beide Ohren verschuldet sein
Keinen hochkriegen
Von einer Frau, der er verfallen ist, ausgenutzt werden
Eine tiefe Sinnkrise durchlaufen
Ein Fußball-Endspiel wegen zu viel Arbeit verpassen
Unglücklich in die Freundin seines besten Freundes verliebt sein
Glücklich in die Freundin seines besten Freundes verliebt sein und
erwischt werden
Den Geburtstag seiner Frau vergessen
Beim Steuerhinterziehen erwischt werden
Beim Onanieren erwischt werden
Heirat
Scheidung
Gekündigt werden
Mitarbeiter kündigen müssen
Eine wichtige Rede halten müssen - und sein Manuskript vergessen
Eine große Leistung vollbringen, die nicht anerkannt wird
Seine Frau beim Seitensprung erwischen
Beim Seitensprung erwischt werden
Vaters Auto zu Schrott fahren
Verlassen werden
Wege, wie er ganz schnell eine Trennung provoziert
Sich beim Seitensprung erwischen lassen und sagen:
"Es ist wirklich nicht so, wie du denkst. Es hat überhaupt nichts mit
Liebe zu tun, es ist reiner Sex!"
Nur noch einmal pro Woche duschen und die ältesten Klamotten
tragen
Sich sexuell mit den Worten zu verweigern:
"Ich hab heute einfach keine Lust auf dich!"
In Anwesenheit von Freunden ihren Vater als "debilen Schwachkopf"
bezeichnen
Ständig zu spät oder überhaupt nicht zu Verabredungen kommen
Auf jeder Party ihre Orgasmusschwierigkeiten diskutieren, als wären
sie ein psychischen Problem
Ihr keine Geschirrspülmaschine kaufen
Sie zärtlich "Speckrobbe" oder "Fettschlumpf" nennen
Ihr Stofftier "versehentlich" in der Waschmaschine mitwaschen
Ständig an ihrer Mutter rumnörgeln
Ihr voller Rührung erzählen, daß Ihre Mutter statt ins Altenheim lieber
zu Ihnen ziehen möchte
Ihre Qualitäten im Job anzweifeln
Das Geld für ihr Geburtstagsgeschenk mit Freunden verzocken
Ihr verbieten, ihre Freundinnen mit nach Hause zu bringen, weil Sie
deren dummes Gekichere nicht ertragen können
Das Telefonkabel durchschneiden, wenn sie mit ihrer besten Freundin
spricht
Ihr beizubringen versuchen, wie Ihre Ex-Freundin geblasen hat
Ihre Pflanzen vertrocknen lassen
Immer, wenn eine wichtige Entscheidung ansteht, sagen: "Ich
diskutier’ das mal mit den Jungs!"
Zwei Bobtails kaufen, die Sie im Bett und auf dem roten Samtsofa
schlafen lassen
Sie darüber informieren, daß sie seit einigen Wochen einer MännerSelbsthilfegruppe angehören und jetzt intensiv nach Ihrer Mitte suchen
Rezepte, die er beherrschen muß
Steak
Spiegeleier
Bratwurst
Spaghetti
Vinaigrette für Kopfsalat
Club-Sandwich
Omelette
Buletten
Gulaschsuppe
Schweinebraten mit Kruste
Beef Tatar
Iglo-Fischstäbchen
Spargel mit Butter und Schinken
Carpaccio Cipriani
Bratkartoffeln
Zwiebelsuppe
Forelle
Chilli
Apfelkuchen
Bowle
Ängste, die er bewältigen muß
Die Angst vor Niederlagen
Die Angst,von seiner Freundin verlassen zu werden
Die Angst vorm Zahnarzt
Die Angst vor Impotenz
Die Angst vor beruflicher Veränderung
Die Angst davor, "Ich liebe dich" zu sagen
Die Angst vor beinharter Konfrontation mit Chefs und Kollegen
Die Angst vorm Fliegen
Die Angst davor, Schwächen zu zeigen oder Fehler zuzugeben
Die Angst davor, eine Beziehung zu beenden, wenn sie vorbei ist
Die Angst vor Haarausfall
Die Angst,niemals so erfolgreich zu sein wie sein Vater
Die Angst,es einer Frau nicht lang genung machen zu können
Die Angst,beim Seitensprung erwischt zu werden
Die Angst vorm Älterwerden
Die Angst vor Schmerzen
Die Angst,zuwenig geliebt zu werden
Die Angst vor Autoritäten jedweder Art
Die Angst vor souveränen Frauen
Die Angst vor der Verantwortung, eine Familie zu gründen
Komplimente, die er draufhaben muß
Wenn er eine unbekannte Schöne in einer Bar anmachen will:
"Sie haben soeben ein Glas Champagner für die schönsten Augen des
Abends gewonnen!"
Wenn er eine unbekannte Schöne im Supermarkt ansprechen will:
"Ich beobachte Sie seit 20 Minuten und frage mich: Wo sind Sie nur
mein ganzes Leben lang gewesen?"
Wenn er auf einer Party eine flüchtige Bekannte einwickeln will:
"Jedesmal, wenn ich dich treffe, bist du der strahlendste Stern des
Abends.
Ich glaube, wir sollten endlich Konsequenzen daraus ziehen!"
Wenn er die Mutter seiner Freundin anmachen will:
"Wenn ich Sie so ansehe, dann weiß ich, daß Ihre Tochter mit den
Jahren immer noch schöner und noch sinnlicher wird!"
Wenn er seine Frau nach einem Streit versöhnen möchte:
"Du hast den Kampfgeist von Norman Schwarzkopf - aber mit dem
würde ich jetzt nicht ins Bett gehen wollen ..."
Wenn er seiner Frau sagen will, daß sie phantastisch aussieht:
"Wenn ich dich irgendwo treffen würde - ich würde mich nicht trauen,
dich anzusprechen, so schön bist du!"
Wenn er eine Frau schon beim ersten Daten einwickeln will: "
Ich wette mein Jahresgehalt, daß jeder Mann in diesem Lokal mich
heute abend beneidet!"
Wenn er beim ersten Mal feststellt, daß sie die Geliebte des Jahres ist:
"So phantastisch kann ich es mit nicht mal selber machen - und ich
über seit Jahrzehnten!"
Wenn er auf eine ältere Frau steht:
"Sie haben das Gesicht und den Körper eines Mädchens und die
Ausstrahlung einer erfahrenen Frau eine Mischung, die explosiver ist als ein Molotow-Cocktail!"
Wenn er zu einer Kollegin einfach nett sein will:
"Wenn ich sie sehe, wird sogar der Montag erträglich"
Wenn er diese Kollegin anbaggern möchte:
"Die Firma sollte mir Schmerzensgeld bezahlen - für jeden Tag, den
Sie im Urlaub sind.
Ich habe jedesmal Entzugserscheinungen!"
Wenn er eine Sekretärin motivieren möchte, ihm einen Termin zu
verschaffen:
"Wenn ich Karriere gemacht habe - kann ich Sie dann abwerben?"
Wenn ihm auf einer Party eine Frau vorgestellt wird, die er umwerfend
findet:
"Sie sind so anregend! Geh’n wir auf einen Kaffee - oder geh’n wir
gleich was ordentliches essen?"
Wenn er sich bei der (potthäßlichen) Frau seines Chefs einschmeicheln
will:
"Ich habe immer gewußt, daß hinter einem so erfolgreichen Mann nur
eine besonders eindrucksvolle Frau stehen kann!"
Wenn er am Strand ein Mädchen ansprechen will:
"Könnten Sie bitte in Seenot geraten - ich möchte sie retten!"
Wenn er in der Diskothek eine Frau anmachen will:
"So wie Sie tanzen, hätte sich Madonna in Ihrem Justify-My-LoveVideo bewegen müssen dann hätte sie mich auch angemacht!
Wenn er bei seiner Mutter was Gutmachen will:
"Wenn dein Mann nicht mein Vater wäre, hätte er einen
ernstzunehmenden Konkurrenten!"
Wenn er sich bei der Mutter seiner Freundin einschmeicheln will:
"Kein Wunder, daß meine Freundin ein so bezaubernder Mensch ist bei der Mutter ... "
Wenn er seine beste Freundin bloß toll findet:
"Du bist der beste Freund, den ein Mann sich wünschen kann!"
Wenn er seine beste Freundin rumkriegen will:
"Im Moment fällt es mir schwer, mit dir von Freund zu Freund zu
reden,
weil dein Dekolleté auch einen Eunuchen verrückt machen würde und mich erst recht!"
CDs, die er haben sollte
Louis Armstrong, The Collection
Miles Davis, Sketches Of Spain
Keith Jarret, The Köln Concert
John Zorn, Naked City
Maria Callas, Arias
Edith Piaf, Live
Janis Joplin, Pearl
Madonna, The Best Of ...
Johann Sebastian Bach, Goldberg-Variationen (Glen Gould)
Vivaldi, Die vier Jahreszeiten (Nigel Kennedy)
Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll, KV 466
(Gulda, Abbado / Wiener Philharmoniker)
Adolf Hitler, Mein Kampf (Helmut Qualtinger)
The Doors, Live
John Lennon, The John Lennon Collection
Bruce Springsteen, Live 1975 - 1985
Bryan Ferry, Hard Rain
Sex Pistols, Anarchy In The U.K. Live
Prince, Sign O’The Times
Ice-T, The Iceberg
Frank Sinatra, The Best Of ...
Verbrechen, die er nie begehen darf
Weiße Socken außerhalb des Tennisplatzes
Hosen, die um den entscheidenden Zentimeter zu kurz sind
Krawatten, die zu kurz oder zu lang gebunden sind
Umgeschlagene Jackenärmel
Jacketts mit zu breiten Schulterpolstern
Jeans mit Bundfalten
Hosenträger und Gürtel zusammen
Cowboystiefel zum Anzug oder über der Jeans
Zu Hause im Trainingsanzug rumlaufen
Ungepflegte Schuhe
Boxershorts mit kopulierenden Elefanten, Kühen oder Schafen
Socken mit dem Playboy Häschen
Pulli in der Hose
Kapuzenshirts bei Männern über 15
Wie ein Buchhalter aussehen
Badehosen in Eierbecher-Größe
Jeans, die man nur mit Schuhlöffel anziehen kann
Immer nur schwarze Klamotten tragen
Goldkettchen
Sandalen
Faust-Zitate, die er anwenden kann
Es möchte kein Hund so länger leben!
Du gleichst dem Geist, den Du begreifst ...
So geht es über Stein und Stock, er furzt die Hex’, es stinkt der Bock
Sog, wie hältst Du’s mit der Religion?
Die Kraft ist schwach, allein die Lust ist groß
Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?
Gefühl ist alles - Name ist Schall und Rauch
Wie alles sich zum Ganzen webt, eins in dem andern wirkt und lebt!
Die Gabel sticht, der Besen kratzt, das Kind erstickt, die Mutter platzt
Mir graut’s vor Dir
Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder
Auch die Kultur, die alle Welt beleckt, hat auf den Teufel sich erstreckt
Daß ich erkenne, was die Welt im innersten zusammenhält ...
Von Zeit zu Zeit seh’ ich den Alten gern und hüte mich, mit ihm zu
brechen
Meine Ruh’ ist hin, mein Herz ist schwer
Was Ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner
Geist, in dem die Zeiten sich bespielen
Denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein
Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag
Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist
Tinksprüche, die er ertragen können muß
Nicht mehr als du, nicht weniger als du, immer an deiner Seite!
Möge dein Sarg aus dem Baum gezimmert sein, den ich morgen
pflanzen werde!
Auf unsere Ehefrauen und Geliebten: Mögen sie sich niemals
begegnen!
Auf unsere Frauen: Mögen sie nie Witwer werden!
In vino veritas!
Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde
besser behandeln!
Auf das, was wir lieben
Zwischen Leber und Milz paßt immer noch ein Pils!
Heil sei allen, die sich lieben, Fluch denen, die nie Liebe fühlten, und
schwersten Fluch jenen, die die Liebe anderer hindern!
Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!
Red, was wahr ist, iß, was gar ist, trink, was klar ist!
Lieber einen wackligen Wirtshaustisch als einen festen Arbeitsplatz!
Zum Wohl dem Mädchen, das ich liebe, und zum Wohl dem Mädchen,
das mich liebt. Zum Wohl allen, die sie lieben, die ich liebe, und
denen, die sie lieben, die mich liebt!
Essen ist ein Bedürfnis des Magens, trinken ein Bedürfnis des Geistes!
Der Wein macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger!
Ein Drink ist viel, zwei Drinks zuviel und drei Drinks längst nicht
genug!
Ein Mann ist oft noch zu jung zum Heiraten, aber nie zu alt zum
Trinken!
Du sollst dein armes Nierenbecken nicht mit halben Bieren necken!
Ein Tag ohne Wein ist wie ein Tag ohne Sonne!
Wir trinken auf den Mann, der trinkt, wenn er nüchtern ist!
Essentials, die er beherrschen muß
Zigarre kappen
Hummer töten
Martini mixen
Walzer tanzen
Trinkgeld geben
Sie ausziehen
Fisch zerteilen und vorlegen
Heiratsantrag machen
Beschwerde beim Kellner einlegen
Wein kosten
Blumen aussuchen und überreichen
Koffer packen
Komplimente machen
Ins Klo pinkeln
In einer rammelvollen Bar schnell Sitzplatz und Drink bekommen
Gerichte richtig aussprechen können
Einstecktuch falten
Dankesbrief schreiben
Mit Stäbchen essen
Türsteher bestehen
Daten, die er nie vergessen darf
7. Juli 1985: der erste Wimbledonsieg von Boris Becker
7. Dezember 1970: Willy Brandts Kniefall in Warschau
8. August 1963: Der legendäre Postraub in England
30. November 1989: Ermordung des Vorstandsvorsitzenden der
Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, durch RAF
25. Oktober 1929, 19. Oktober 1987: Die Börsencrashs in New York
1947: Der erste Ferrari wird vorgestellt
18. Oktober 1977: Die GSG 9 befreit die Geiseln von Mogadischu
16. Februar 1990: Todestag von Keith Haring
1942: Der Film Casablanca wird gedreht
September 1992: Definitives "Aus" für das Schweizer Bankgeheimnis
24. September 1988: Ben Johnson verliert seine Goldmedaille wegen
Doping
1954, 1974, 1990: Deutschland ist Fußball-Weltmeister
8. Dezember 1980: John Lennon wird Opfer eines Attentats
November 1989: Beschluß, daß Daimler Benz mit MBB fusioniert
28. Januar 1986: Challenger explodiert
25. Februar 1964: Muhammad Ali gewinnt (als Cassius Clay) seinen
ersten WM-Titel
15.-17. August 1969: Woodstock
17. März 1990: Davidoff bezieht keinen Tabak mehr aus Kuba
29. Mai 1982: Todestag von Romy Schneider
13. August 1961, 9. November 1989: Die Mauer wird gebaut - und sie
fällt
Sünden, die er im Bett nie begehen darf
Socken im Bett
Die Frage stellen: "Bist du schon gekommen?"
Sich weigern, Cunnilingus zu machen
Ravels Bolero als Stimmungsmusik auflegen
Während der gesamten Nummer keinen Ton von sich geben
Sofort nach dem Bumsen duschen
Seine Bettgenossin mit dem falschen Namen ansprechen
Licht ausmachen
Sich auf die "R 5"-Nummer beschränken: Rauf, Rein, Raus, Runter,
Ruhen
Seine Bettgenossin nicht mehr küssen, nachdem sie ihn mit Fellatio
verwöhnt hat
Mehr als fünf Sex-Techniken bei einer einzigen Nummer anwenden
Nach dem allerersten Orgasmus, den man einer neuen Eroberung
verdankt, zu sagen: "Ich liebe dich!"
Nach seinem Orgasmus weitervögeln
Seine Klamotten pingelig zusammenlegen, bevor man ins Bett geht
Ein Handtuch unterlegen, damit es keine Flecken auf dem Laken gibt
Mittendrin aufhören, um die Platte umzudrehen
Ihr Frigidität unterstellen, wenn man sie nicht zum Orgasmus bringt
Die Frage stellen: "Wie war ich, Liebling?"
Nicht genügend Kondome dabei haben
Ihr nicht sagen, wenn sie Fehler macht
Filme, die er als Video haben muß
Tote tragen keine Karos
Deer Hunter
Amadeus
Under Fire
Rocky Horror Picture Show
Der letzte Tango von Paris
M - Eine Stadt jagt ihren Mörder
Brazil
Frühstück bei Tiffany
Casablanca
Indiana Jones und der Tempel des Todes
Dr. Schiwago
Der dritte Mann
Der letzte Tycoon
Der Clou
Gorki Park
Easy Rider
Krieg der Sterne
Ein Offizier und Gentleman
Der Pate
Wege, wie er sie wieder scharf macht
Zärtliche Massage: Nach einem extrem harten Tag hat sie keine Lust
auf Sex. Glaubt sie. Lassen Sie ihr ein Bad ein, bringen Sie
anschließend zu Bett - und beginnen Sie mit einer sanften GanzkörperMassage. Der Rest kommt von selbst. Tip: Träufeln Sie ins Massageöl
ein paar Tropfen Neroli - das entspannt und stimmt die Seele heiter.
Verbale Leckereien: Erzählen Sie ihr "schockierende Dinge" aus Ihrer
Vergangenheit: daß Sie mit 14 von Ihrer großen Schwester verführt
worden sind, daß Sie mit 17 von Ihrer Nachbarsfrau in der hohen
Kunst von Fellatio und Cunnilingus unterwiesen werden sind, daß Sie
mit 21 von einer unbekannten Schönen in der U-Bahn abgeschleppt
worden sind und in einem Hotelzimmer den letzen Schliff erhielten ...
Erfinden Sie alles, was Ihnen einfällt - aber schildern Sie es möglichst
detailreich aus: Sie wird den heftigen Ergeiz entwickeln, Ihre dunkle
Vergangenheit zu übertreffen.
Sex in der Ruine: Entführen Sie Ihre Partnerin, möglichst in einer
sternklaren Nacht, in höhere Sphären - auf ein Hochhaus in
Rohzustand! Sie wird Sex ohne Wände und doppelten Boden
ungemein anregend finden.
Hot Line: Rufen Sie Ihre Partnerin völlig überraschend im Büro an,
und versüßen Sie ihren tristen Arbeitsalltag mit ein paar verbalen
Schweinereien per Telefon. Kitzeln Sie sie ein paar Minuten hoch - sie
wird Ihnen am Abend die Kleider vom Leib fetzen.
Bundesbahn: Schlafwagen wecken bei jeder Frau schmutzige
Phantasien. Nutzen Sie den Service der Deutschen Bundesbahn (am
besten auf der Strecke nach Venedig, die ist ab München besonders
Kurvenreich): Die Kojen sind eng, der Zug laut, an Schlaf ist nicht zu
denken, und Frühstück gibt’s erst kurz vor Firenze ...
Befehle: Beherrschen Sie den Befehlston, der keinen Widerspruch
duldet? Dann knallen Sie ihr nur einen einzigen Satz ins Gesicht: "Zieh
dich aus!" Funktioniert in acht von zehn Fällen. Dann nehmen Sie sie
mit sanfter Gewalt: Sie will eine Stunde später gleich noch eine
Nummer schieben - bei der sie die Kommandos gibt und völlig aus
sich herausgeht ... Funktioniert immer.
Kidnapping: Locken Sie Ihre Partnerin drei Stunden vor Dienstschluß
aus dem Büro, verbinden Sie ihr mit einem (extra für sie
neugekarften!) Hermès-Tuch die Augen - und nehmen Sie es erst
wieder ab, wenn sie das kunstvoll drapierte Champagner-Picknik im
Grünen sehen kann. Tip: Vergessen Sie keinesfalls eine Decke für die
Zigarette danach. Ameisen!
Verlassen Sie sie: Für eine Nacht. Packen Sie ein paar Anzüge, Ihre
Lieblings-CDs und Ihren besten Whisky in einen Koffer, hinterlassen
Sie einen Zettel mit der klassischen Botschaft "Bin kurz Zigaretten
holen!" - und kommen Sie frühestens um fünf Uhr morgens zurück!
Wecken Sie Ihre Partnerin mit zärtlichen Küssen. Sie wird Sie derart
überfallsartig unter die Bettdecke ziehen, daß Sie Mühe haben werden,
der klassischen Satz loszuwerden: "Tut mir leid. Mußte 300 Kilometer
für die Zigaretten fahren."
Kaufhaus-Orgie: Sie brauchen lediglich Ihre Kreditkarte und einen
"langen Samstag": Gehen Sie mit Ihrer Partnerin gemeinsam Shoppen aber mit System! Gekauft wird nur, was wirklich scharfmacht: Pumps
mit zehn Zentimeter Absatz, Leder-Minis, die auf der Straße einen
Auffahrunfall verursachen würden. Mal sehen, ob Sie es noch bis nach
Hause schaffen - oder gleich in der Umkleidekabine vernascht werden.
Peep-Show: In jeder Frau steckt eine Exhibitionistin. Öffnen Sie
deshalb die Fenster, bevor sie Samstag nachmittags mit Ihnen die
Standardnummer abziehen will. Machen Sie sie scharf: "Der Spanner
von gegenüber steht schon wieder am Fenster. Jetzt treiben wir ihn mal
so richtig zum Wahnsinn. Stöhn so lang, bis er kommt ...
Stille Post: Hinterlassen Sie ihr jeden Morgen kleine, anmutige
Schweinereien. In ihrer Jackentasche, ihrer Morgenzeitung, hinterm
Badezimmerspiegel - überall kann sie plötzlich kleine Zettelchen
finden, die ihr mit netten, obzönen Worten klarmachen, wie erregend
Sie sie finden ...
Überraschung: Glauben Sie uns: Davon träumt sie schon immer!
Stehen Sie an einem stinknormalen Werktag eine Stunde früher auf,
servieren Sie ihr ein Frühstück mit allen Schikanen ans Bett - und
legen Sie sich dazu. Kleine Ursache, große Wirkung!
Retrospektive: Alt, aber bewährt: Verbinden Sie ihr die Augen - und
tun Sie alles mit ihr, was Ihnen so einfällt. Füttern Sie sie mit scharf
gebratenen Shrimps und prallen, vor Saft strotzenden Tomaten,
schlürfen Sie Champagner aus ihrem Bauchnabel, streicheln Sie ihren
Körper sanft mit einer dornigen Rose. Egal was, aber tun Sie was:
Geschärfte Sinne machen empfänglich für scharfe Sachen.
Thrill: Lassen Sie ausnahmsweise den Wagen zu Hause, und fahren Sie
nach einem gemeinsamen Streifzug durch ihre Lieblingsbars mit der SBahn nach Hause. Vernaschen Sie Ihre Partnerin in einem leeren
Abteil: Der Thrill, ob an der nächsten Haltestelle jemand zusteigt, wird
ihr Blut gehörig in Wallung bringen.
Telefon-Sex: Sie ist schon seit Wochen "zu müde" für Sex? Dann hilft
nur eins: Ziehen Sie für ein paar Tage ins Hotel - und rufen Sie sie jede
Nacht um ein Uhr früh an. Erzählen Sie ihr übers Telefon, an welche
irren Ferkeleien aus Ihrer gemeinsamen Vergangenheit Sie eben
denken, während Sie sich selbst befriedigen. Garantiert: In der vierten
Nacht klopft sie vor ein Uhr früh an Ihre Hotelzimmertür - in der Hand
das kleine Schminkköfferchen für den nächsten Morgen ...
Luxus: Lassen Sie Ihre Partnerin überraschend aus dem Büro abholen von einem Chauffeur in Livree, der sie mit einem Rolls-Royce in ein
romantisches Landgasthaus fährt. Dort erwartet sie ein mehrgängiges
Degustations-Menü mit ausgezeichneten Weinen, ein Pianist spielt alle
ihre Lieblingsmelodien - und Sie servieren den letzten Gang:
Venusbrüstchen, mit zartem Mousse gefüllt. Was glauben Sie, was Sie
in dieser Nacht erwartet ...
Verbote: Nehmen Sie gemeinsam an einer Führung durch ein
Königsschloß teil - und setzten Sie sich in einem der Räume an, die
"für Publikum gesperrt" sind. Verführen Sie Ihre Partnerin, indem Sie
sie an die "verbotenen Spiele" Ihrer Jugend erinnern. Die dann
folgende Nummer wird, vielleicht, ein bißchen albern sein - aber Sie
werden sie unbeschwert und ausgelassen erleben, wie schon lange
nicht mehr.
Video: Nein, nicht die Damen Teresa und Beate! Wenn Sie stark genug
sind, die Konkurrenz von Prince und Michael Jackson auszuhalten die zwei geilsten Hintern, die MTV zu bieten hat -, dann ziehen Sie
sich gemeinsam ein paar Musikvideos rein. Das bringt sie in Fahrt und Sie zum Genuß!
Sagen Sie’s ihr mal: Sprechen Sie’s einfach mal aus: "Ich begehre dich
mit jeder Faser meines Körpers!"
Nagelprobe: Sie haben alles probiert - aber sie ist immer noch so scharf
im Bett wie eine Kuh, bevor sie kalbt ... Liegt es an den fehlenden
Thrill in ihrem Leben? Oder ist sie schlicht und ergreifend nicht mehr
scharf auf Sie? Machen Sie die Nagelprobe! Schicken Sie Ihrer
Partnerin, jeweils in Abständen von wenigen Tagen, kleine
Aufmerksamkeiten - ohne Absender: Blumen, Pralinen, einen
Gedichtband, Dessous, einen Liebesbrief. Schicken Sie ihr drei
Wochen später - ohne Absender! - ein First-Class-Ticket für einen Flug
nach Paris, teilen Sie ihr die Nummer des Zimmers mit, das für sie im
"George V." reserviert ist - und erwarten Sie Ihre Partnerin dort mit
einer Flasche Roederer. Ihr Gesichtsausdruck verrät Ihnen alles.
Daumen rauf oder runter, egal: Sie haben die letzte Klarheit.
Macken, die er haben darf
Daß er die Zeit immer auf dem Klo liest
Daß er während einer TV-Fußballübertragung nicht ansprechbar ist
Daß er immer noch den häßlichen Pullover am liebsten trägt, den ihm
seine erste Freundin gestrickt hat
Daß er im Urlaub lieber Sandburgen baut, als Burgen zu besichtigen
Daß er sich morgens um drei Ravioli kocht
Daß er sie am liebsten von hinten vor dem Spiegel nimmt
Daß er für eine gute Stereoanlage drei bis sechs Monatsgehälter hinlegt
Daß er bei jeder Erkältung sein Testament neu aufsetzt
Daß er jeder schönen Frau hinterherguckt
Daß er für einen Abend mit den Jungs ein Date mit Julia Roberts
absagen würde
Daß er meint, seine Mutter koche am besten
Daß sein Lieblingsautor Raymond Chandler ist
Daß er in einer Nacht 400 Mark für Whisky ausgibt und am nächsten
Tag bei Aldi einkauft
Daß er sich vor einem Zahnarzttermin wie ein Dreijähriger aufführt
Daß er, irgendwann einmal, garantiert einen Seitensprung begeht
Daß er alles über die Liebhaber wissen will, die sie schon gehabt hat aber niemals über seine Ex-Frau redet
Daß er immer neben das Klo pinkelt
Daß er meistens recht hat, in politischen Diskussionen aber immer
Daß er sich in ein Mädchen verliebt, das er flüchtig auf der Rolltreppe
gesehen hat, und tagelang merkwürdig abwesend wirkt
Daß er als Beifahrer unerträglich ist
Regeln, die er achten soll
Man hilft Frauen immer in den Mantel, selbst den emanzipiertesten
Man ißt im Restaurant nicht von ihrem Teller, selbst dann nicht, wenn
sie ihn dazu auffordert
Man gibt immer Feuer
Man geht auf Treppen hinter ihr hoch und vor ihr runter
Man geht auf der Straße immer außen (auf der dem Verkehr
zugewandten Seite) und läßt sie innen gehen
Wird ihm eine Frau vorgestellt, hat er sie zuerst zu grüßen - verbal!
Mit dem Handschlag wartet er so lange, bis sie ihm ihre Hand
auffordernd (wenn es die Queen ist: huldvoll) entgegenstreckt
Man schließt zuerst die Beifahrertüre des Autos auf und hält ihr die
Türe auf, bevor man selbst auf der Fahrerseite einsteigt
Man geht immer vor ihr ins Lokal
Man ist ihr beim Platznehmen behilflich
Man erhebt sich bei Tisch zur Begrüßung, wenn Frauen (oder ältere
Männer) neu hinzukommen
Der, der bestellt, probiert den Wein
Man steckt während des Essens seine Krawatte selbst dann nicht weg,
wenn sie teuer war
Man benutzt Besteck von außen nach innen
Man faßt Gläser immer am Stiel an
Man sieht sich beim Zuprosten und während des Gesprächs immer ins
Gesicht
Man raucht während eines Essens erst, nachdem man um Erlaubnis
gebeten hat
Man faltet die Serviette nach dem Essen lose zusammen und legt sie
neben dem Teller ab
Man gibt ein anständiges Trinkgeld - sie achtet darauf
Man nutzt niemals den Alkoholpegel einer Frau aus
Man denkt ernsthaft über sie nach, wenn sie einen Großteil dieser
Regeln auch nach dem dritten Date nicht beherrscht oder mißachtet Sie sind schließlich nicht Professor Higgins
Lateinische Sprüche, die er beherrschen muß
Carpe diem: Nütze den Tag!
Dura lex set lex: Hartes Gesetz, aber Gesetz
Dum spiro spero: Solange ich atme, hoffe ich
Alea iacta est: Die Würfel sind gefallen
Ex malis digere minima: Von mehreren Übeln das kleinste wählen
Corpus delicti: Tatbestand
Nullum crimen sine lege: Kein Verbrechen ohne Strafe
Ergo bibamus: Also laßt uns trinken gehen!
Sub moto: Kurz gesagt
Contradictio in adjecto: Widerspruch in sich selbst
Veni, vidi, vici: Ich kam, sah und siegte
Mea culpa: Meine Schuld
Errare humanum est: Irren ist menschlich
Cogito, ergo sum: Ich denke, also bin ich
Do ut des: Ich gebe, damit du gibst
Tabula rasa: Ein unbeschriebenes Blatt
In medias res: Mitten in die Dinge hinein
Vivere militare es: Das Leben ist ein Kampf
Conditio sine qua non: Eine Bedingung, an der nichts zu deuteln ist
Quod licet lovi, non licet bovi: Was der Bauer darf, darf der Ochs noch
lange nicht
Trivias, die er zu wisses hat
Daß Schwarzpulver aus Schwefel, Salpeter und Holzkohle besteht
Daß das Raumschiff von Hans Solo im Krieg der Sterne "Milenium
Falcon" heißt
Daß ein Olympischer Boxkampf drei Runden hat
Daß Hoch- und schwerer Landesverrat als einziges Verbrechen direkt
vor dem Bundesgerichtshof verhandelt wird
Daß Acetylsalicylsäure der chemische Begriff für Aspirin ist
Daß Frauen im Verhältnis von Gehirnmasse zu Körpergewicht deutlich
besser abschneiden als Männer
Daß eine Nanosekunde eine milliardstel Sekunde dauert
Daß Schroeder aus den Peanuts Beethoven-Fan ist
Daß man den Saft junger Kokosnüsse im Notfall als Ersatz für
Blutplasma verwenden kann
Daß Lenin die Prawda gründete
Daß Val d’Isère in Frankreich das größte zusammenhängende
Skigebiet der Welt ist
Daß Roger Moore fast drei Jahre älter als Sean Connery ist
Daß ein Jumbo-Jet 18 Reifen hat
Daß Wasserstoff der chemische Hauptbestandteil der Sonne ist
Daß der König von Schottland in Shakespeares Macbeth Duncan heißt
Daß der Pazifik doppelt so groß ist wie der Atlantik
Daß Samenzellen die kleinsten Zellen des menschlichen Körpers sind
Daß ein Lichtjahr 10 Billionen Kilometer lang ist
Daß die drei Musketiere Athos, Porthos und Aramis hießen
Werkzeuge, die er zu Hause braucht
Zollstock und Maßband
Wasserwaage
Zimmermannshammer (mit dem man Nägel auch rausziehen kann)
Elektrische Handbohrmaschine
Einen Satz Schraubenzieher und Kreuzschraubenschlüssel
Einen Satz Imbusschlüssel
Kombizange (isoliert)
Rohrzange
Flachzange
Beiszange
"Franzose": Maulschlüssel, dessen Maulbreite man verändern kann
Holzsäge
Metallsäge
Elektrische Sticksäge
Satz Feilen
Tucker
Tube Pattex
Spannungsprüfer
Starke Taschenlampe
Handstaubsauger mit Batterie
Telefonnummern, die er immer bei sich haben sollte
Privatnummer der Sekretärin
Das beste Restaurant der Stadt
Seinen Rechtsanwalt, Kanzlei und privat
Die Hot lines aller seiner Kreditkarten
Einen exklusives Floristen
Die Autotelefon-Nummer seines Chefs
Alle Nummern seiner Geliebten, falls er kurzfristig ein Date absagen
muß
Seine Schwiegereltern, falls seine Frau nicht auffindbar ist
Seinen Steuerberater
Alle Notruf-Nummern
Den Ticketschalter der Lufthansa
Seinen Banker und / oder Anlageberater
Jenen Freund, der gegebenenfalls auch um fünf Uhr morgens Kaution
für ihn stellt
Seinen PR-Berater, Agentur und privat
Jene Autowerkstatt, die sein Auto innerhalb eines Tages in Ordnung
bringt
Ein Hotel an seinem Wohnort, falls zu Hause mal was schiefläuft
Die Privatnummer seines Zahnarztes
Einen zuverlässigen Escort-Service (für Geschäftspartner)
Seine eigene (Telefon und Fax)
Außerdem: seine Versicherungsnummer
Dinge, auf die er scharf ist
Holunderschnaps von Rochelt
Harley-Davidson
Eine Aktserie seiner Freundin, fotografiert von Herb Ritts
Apple "PowerBook 170" mit Fax Modem
Ein gutsortierter Weinkeller
Boxen "Beolab 8000" von B&O
Die individuell für ihn hergestellt Kosmetikserie von Kiehl’s, New
York
Eßstäbchen aus Silber von Philippe Stark
Sein Porträt von Annie Leiboviz
Eine kleine Bibliothek mit Erstausgaben
Den Füller von Pelikan
Das "Buckmaster"-Messer von Buck
Ledersessel "Transat", 1927, von Eileen Grey
Morgan plus 8 (mit Garagenplatz)
Espressomaschine von Pavoni
Funktelefon-Anlage "Hicom cordless" von Siemens
Titan-Mountainbike von Passoni
Olivenöl "Carte noir" (das noch vor der ersten Pressung durch das
Eigengewicht der eben geernteten Oliven gewonnen wird)
Oberhemden, bei Turnbull & Asser in London angefertigt
Kameradschaft
Preise, die er wissen muß
Escord-Girl: 400 Mark fürs Dinner, 400 fürs Bumsen
Ferrari Testarossa: Rund 4000 Mark Leihwagentarif für ein
Wochenende
Champagnerfrühstück: Im Ritz / Paris 200 Mark für zwei Personen
Vogel zeigen: (etwa einem anderen Autofahrer) 750 Mark
Pianist: Für ein mehrstündiges Candle-light-Dinner: 500 bis 600 Mark
Kotzen: Im Taxi: 200 Mark
Smoking: Leihgebühr für ein Wochenende: 120 bis 300 Mark
Wahrheit sagen: Einen Polizisten als dienstgeilen Bullen beschimpfen:
3000 Mark
Seitensprung: Wenn man von seiner Frau erwischt wird: 15 400 Mark
für den "Trois Anneaux"-Armreif von Cartier. Wenn’s billiger abgehen
soll: 14 000 Mark for die Armspange "Parenthesis" von Bulgari
Bier und Currywurst: 7,50 Mark
Catering-Service: 5 Gänge inkl. Wein: 60 bis 100 Mark pro Person
Junggesellenabschied: Alkohol für 20 Männer, eine Stripperin, ein
Büffet und Renovierungsarbeiten: 5000 Mark
US-Open: Karte fürs Finale: 50 Dollar
50 Baccara-Rosen: 350 bis 500 Mark
Trauung: In Las Vegas 35 Dollar für eine Hochzeitslizenz des
Bezirksgerichts, 25 Dollar für eine Drive-In-Eheschließung
Jazzkapelle: 1500 bis 2500 Mark
10er-Pack Kondome: 8 bis 10 Mark
First-Class-Ticket: Nach New York 7850 Mark (Lufthansa)
Bestechung: Für Wohnungsmakler zwei Monatsmieten zusätzlich zur
Kaution
Privatdetektiv: 80 bis 120 Mark pro Stunde pro Mitarbeiter
Dinge, die er eine Frau nie fragen darf
Wieviel wiegst du?
Bist du schon gekommen?
Wie war ist, Liebling?
Wie viele Liebhaber hattest du vor mir?
War mein Vorgänger besser im Bett?
Was haben die neuen Klamotten eigentlich gekostet?
Wo hast Du eigentlich deinen Führerschein gemacht?
Bist du immer so hysterisch?
Hast du reiche Eltern?
Kannst du kochen?
Welche Telefonnummer hat deine Freundin?
Hast du etwa deine Tage?
Warum sagst du nicht gleich, daß du länger zum Schminken brauchst?
Ist das ein Ferngespräch?
Ich will bumsen - und du?
Hast du nicht Lust, ins Fitneßstudio zu gehen?
Möchtest du nicht mal ‘ne Diät machen?
Findest du wirklich, daß dieses Kleid dir steht?
Was wünscht du dir zum Geburtstag?
Wann hattest du noch mal Geburtstag?
letzte Aktualisierung am: 22.03.01
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* EMail an EgoPower *
Was sollen den die anderen denken ?
Ich saß im Büro. Da klingelte das Telefon. Geschult wie ich nun mal bin, meldete ich
mich mit einem Lächeln am Hörer. Meine andere Hälfte rief von zu Hause an und
bemerkte punktgenau. "Unser Klo ist verstopft. Bring aus dem Baumarkt mal einen
)
Pümpel mit. (Das ist so ein überdimensionierter Saugpfropfen.
"Jooo, geht klar" und ich war auf dem Weg. Zwei Kollegen brauchten auch noch
etwas und so zogen wir los.
Gleich im zweiten Regal am Eingang lagen die Gummi-Stopfen. Ich mir einen
gegriffen und dann mit meinen Kollegen rumgealbert. Und ZACK hatte sich das Teil
auf meinem breiten Scheitel, durch die aktive Hilfe meines Kollegen, festgesaugt. Ich
bin also im Baumarkt herum wie das letzte Einhorn.
Und ?? Kein Schwein hat sich herum gedreht. Nur ein Nicht-Langweiler hat mal
ganz heimlich geschmunzelt.
Was lernen wir daraus?
Mach was du willst. Es interessiert keinen.
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* EMail an EgoPower *
Die Prinzipien der Meister
Am 26.02.98 schaute ich mir die deutsche Vorausscheidung zum Grand Prix
Eurovision an. Nach der Abstimmung, als der Gewinner, der Meister Guildo Horn
mit über 60% TED-Wählerstimmen bekannt gegeben wurde, passierte etwas
Merkwürdiges. Ich sah wie alle die Bühne stürmten und sich freuten. Guildo der
Meister hob die Hände um eine absolute Gewinner-Physiologie einzunehmen und zu
zeigen: "Ich habe es geschafft !!"
Bei diesem Anblick, hatte ich das Gefühl, mein Gehirn würde seine Aktivitäten
unheimlich beschleunigen. Alles was ich bisher hier veröffentlichte, was ich dir zu
sagen versuchte, wonach ich lebe, meine Lehren fügten sich zu einem perfekten
Ganzen. Der Kreis hatte sich geschlossen.
Ich bin nun angekommen. Die Antwort auf alle Fragen, Methoden und Techniken die
ich in den ganzen letzten 20 Jahren zusammen getragen hatte, passen perfekt
zusammen.
Und alles nur, weil ein Außenseiter eine Ausscheidung im Fernsehen gewann. Als er
zum Schluß auf der Bühne stand, wurde mir schlagartig, in einem AHA Erlebnis,
klar, wie die EgoPower Methoden zusammen wirkten.
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Lebe mit Begeisterung
Mach dir keinen Kopf, was andere von dir denken
Habe Spaß und mach wozu du Lust hast
Geh deinen Weg ohne Eile und Hast
Sei konsequent und bleibe dir treu
Das was du tust ist perfekt, weil du es gerne tust. - Deswegen zieht Qualiät
eine Quantität nach sich
Durch deine Begeisterung steckst du immer mehr Leute an
Irgendwann ist die "kritische Masse" erreicht und alles beginnt sich zu
verselbständigen, nimmt eine gewisse Eigendynamik auf.
Alle erfolgreichen Menschen, die ich kenne, haben auf diese oder eine ähnliche
Weise ihr Ziele, ihr Leben verwirklicht. Ausnahmlos. Prüfe es
nach.Stellvertretend dafür ein paar Namen, bei denen sich nach genauer Analyse,
genau diese Prinzipen zeigen:
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Anthony Robbins : Gibt in den USA Motivationsseminare. Läßt Menschen
über glühende Kohlen laufen und will ihnen dadurch zeigen: Ihr könnt alles
erreichen.(Und verdient ein Schweine-Geld damit)
Bagwahn : Hatte zum Schluß eine riesige Fan-Gemeinde. Beachtete aber
nicht das Paradiesprinzip und scheiterte deswegen.
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Mahatma Ghandi: Glaubte an seine Lehren, lebte danach und befreite
Indien.
Martin Luther King - Steve Jobs - Steven Spielberg - Mutter Theresa Hitler - Bill Gates u.s.w. u.s.w.
Alle diese Meister, auf ihren Gebieten, leisteten etwas Einmaliges und Großartiges.
Im Positiven, wie im Negativen. Es ist nur eine Sache des Standpunktes. Wie auch
immer. Deswegen nenne ich es die "Technik der Meister".
Und das beste daran ist, du kannst es auch. Machs einfach nach. Erinnerst du dich
noch an einen der Glaubensgrundsätze: "Was immer ein Mensch erreicht hat, das
kann prinzipiell jeder andere auch erreichen, wenn er nur konsequent die
gleiche Schritte unternimmt, und sich auf geänderte Situationen einstellt."
Schau mal im Kapitel über die Ziele und das universelle EP-Erfolgskonzept und dem
Gravitationsgesetz nach.
Geh in die Welt - und werde glücklich.
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Das Besitzergreifungs - Prinzip
Wenn jemand bei seinem Chef um mehr Geld verhandelt, und er bekommt es nicht Dann ist das schon schlimm. Aber hat er die Gehaltserhöhung erhalten und nach 2
Monaten soll er wieder darauf verzichten, dann ist der Teufel los. Dann wird notfalls
sogar prozessiert, so schlimm ist das. Und daraus kann man ganz klar die
Beschreibung dieses Besitzergreifungsprinzipes erläutern:
Je mehr jemand schon einen Besitz übernommen hat,
um so schwieriger ist es, ihm den wieder weg zu nehmen.
Mann nennt dies dann "Gewohnheitsrecht" und im betrieblichen Bereich auch
"Besitzstand".
Und dies ist auch einer der Hauptaufgaben von Betriebsräten und Gewerkschaften.
Über irgendwas verhandeln um etwas zu bekommen. Hat man es erreicht, dann wird
es i.d.R. auch nicht wieder weggenommen. Oder wenn, dann nur nach langwierigen
Kämpfen und Verhandlungen. So stark ist dieses Prinzip in fast allen
Gesellschaftschichten und Kulturen verankert.
Doch wie können wir dieses Prinzip für uns nutzen und einsetzen? Na ganz einfach.
Zum einen habe ich dies schon einmal in dem Artikel über die "Macht" und "Macht
aus dem Nichts" beschrieben. Lies ihn einfach mal, spaßesweise.
Zum anderen könntest du versuchen, in kleinen Schritten, Besitz, Einfluss und
Kontrolle von dem zu übernehmen, was du haben oder kontrollieren willst. Wie z.B.
die Stuhllehne im Kino. Wer zuerst seinen Ellenbogen drauf hat, also sie quasi in
Besitz genommen hat, dem gehört sie für die Dauer des Filmes.
In einem anderen Beispiel hat ein Bekannter von mir, seiner Frau ein Handy
geschenkt, worüber sie sich natürlich wahnsinnig gefreut hat. Nur hat sie nicht
bedacht, daß es sie jetzt überall erreichen konnte und jeden Moment am Tag, anrufen
und kontrollieren kann. Hihi.. wovon er redlich Gebrauch machte. Und wenn man
sich mit ihr unterhält, dann sagt sie auch, daß ihr das manchmal zuviel ist, aber was
soll sie machen. Das Handy ausschalten? Niemals, das würde Ärger geben. Und so
hat dieser Kollege mit einem klitzekleinen Geschenk, den ersten Schritt zu totalen
Kontrolle getan. Er hat "Besitz" (Kontrolle der Zeit) von seiner Frau genommen. Und
mittlerweile traut sie sich immer weniger, weil sie sich schon daran gewöhnt hat, ihn
immer erst um Erlaubnis zu fragen. Jedesmal wenn sie etwas tat, z.B. etwas
einkaufen, eine Verabredung treffen oder so. Egal um was es geht, sie ruft ihn erst
mal an, ob Pascha-Kontrolletti, dies auch gutheißt, weil er sonst herumnölt.
Schließlich hat sie ja ein Handy.
In noch einem anderen Beispiel geht es um die Kontrolle über die sexuellen
Praktiken, zu Anfang einer Beziehung. Gehst du z.B. zum ersten Mal mit deinem
neuen Partner ins Bett, und traust dich noch nicht so richtig, alles zu machen, was du
willst, und hältst dich ein wenig zurück, dann mußt du jedesmal weiter daran
arbeiten, um ein weitere Steigerungen zu erreichen. Ein vorsichtiges herantasten an
z.B. Oralverkehr könnte sich so jahrelang hin ziehen.
Besser wäre es, am Anfang das Ziel direkt anzusteuern. "Magst du eigentlich OralSex?" wird mit einem vorsichtigem (?) "Weiß nicht..." beantwortet. Dann gleich
runter gerutscht und gesagt "OK .. gleich wissen wir es...." und es ihr/ihm mit dem
Mund machen. Und schwupps gehört das sofort zum Standard-Programm.
Also: Übernehme einfach Besitz und Kontrolle, und es wird dem anderen immer
schwieriger fallen, dies wieder zurückzufordern. Denn was einmal einer zugelassen
hat, läßt er auch weiter geschehen.
Greife bei Zeiten... und dann hast du in der Not.
letzte Aktualisierung am: 17.08.01
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* EMail an EgoPower *
Die Bedienungsanleitung für Männer
Du beschwerst dich über deinen Mann, weil er dir nicht im Haushalt hilft?
Unaufmerksam ist? Nichts für dich tut?
Frage: Was tust du für ihn?
Na klar sagst du jetzt: "Alles... ich putze, koche, passe auf seine/unsere Kinder auf,
wasche seine Wäsche, bügele für ihn, gehe einkaufen.. was soll ich denn noch
machen?" (Hihi.. solltest du das wirklich gesagt haben, oder es deine Meinung sein...
click mal hier.)
Ich sage es dir gerne. All das interessiert ihn nicht. Das einzige was er wirklich will,
ist eine regelmäßige problemlose Befriedigung seines Sexualtriebes. "Wenn das alles
ist, dann soll er doch zu einer Nutte gehen" und "... was ist mit mir?" höre ich nun
schon wieder einige Mental-Looserinnen herum muffen.
OK, wenn das deine Meinung ist, dann lebe mit den Konsequenzen. Aber laß dir
gesagt sein, daß alle, die die folgenden Tips befolgten, mir begeistert geschrieben
haben, wie viel besser nun ihr Eheleben und/oder ihre Partnerschaft läuft. Du hast die
Macht. Immer.
Also wenn du es nun ultimativ wissen willst:
Der Weg zum perfekten Mann, der dich auf Händen trägt und alles für dich macht,
geht über seine Sexualität. Gebe sie ihm täglich und er macht alles für dich.
Wenn du mir nicht glaubst, frage einfach "Wenn du wählen könntest zwischen a)
jeden Tag regelmäßig Sex aber dafür mußt du den Haushalt kpl. selber organisieren
oder b) ein perfekte Ordnung zu Hause aber dafür besorgst du es dir ab sofort nur
noch selber." Dann ist die Antwort immer A.
Also wenn er abends ins Bett kommt und du liegst (schon ausgezogen unter der
Decke, aber er weiß es noch nicht) dann roll dich zu ihm rüber, rutsche herunter und
befriedige ihn oral. Einfach so. Nach einer Woche "intensiver Bearbeitung" ist er
dann bereit für die Dressur, zum Haushaltsdeppen. Wenn er jetzt schon nicht
entspannter und aufnahmefähiger für deine Hilfewünsche ist, frag ihn, während du
abendlich zu ihm rüber rutscht "Könntest du regelmässig XXX erledigen?" Sagt er
"Ja", gibst du ihm einen fantastischen Verwöhn-Orgasmus (merk dir die Technik
dazu). Sagt er "Nein" machst du es ihm gerade so, das er kommt, ohne irgendwelche
"Feinheiten". Nur es darf NIE nach Erpressung aussehen. Dann hast du geloost.
Macht er dann (am nächsten Tag) was du dir gewünscht hast, verstärke es sofort (so
das es ganz spontan und nicht berechnend aussieht) durch eine zärtliche Umarmung,
einem Kuss und dem Versprechen "..du.. gestern abend das mir unheimlich Spaß
gemacht... das wiederholen wir heute noch mal (deswegen die Technik merken. Die
Tätigkeit XXX dabei aber nicht erwähnen. Also kein verbales "Aha.. du hast XXX
schon gemacht.... ") Unbewußt weiß er warum, aber es macht ihm nichts aus. Im
Gegenteil. Ich verspreche es dir).
Im Prinzip ist es nichts anderes als bei einer Hundedressur. Macht er was es soll,
belohne ihn sofort, mit seinem Leckerli. Macht er es nicht, gebe es ihm weniger. Ein
brechnendes Vorenthalten, das nach einer Bestrafung aussieht, verkehrt sich jedoch
ins Gegenteil.
Solltest du jedoch moralische Bedenken gegen eine solche Manipulation besitzen
oder dir "sein" Leckerli nicht passen, dann mach doch was du willst.
Nur beschwere dich nicht. Denn du weißt ja wie du es ändern kannst.
letzte Aktualisierung am: 18.07.01
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Sexuelle Ausbeutung der Partnerin
Im Rahmen meines Partnerschaftsfragebogens und einiger "privater" Interviews,
bekam ich von einigen Mädels zu hören, sie fühlten sich von ihrem Partner sexuell
ausgenutzt. Eine der härteren Aussagen war: "Wenn der mich nur für das eine
braucht, da kann er mir gestohlen bleiben. Soll er doch zu einer Nutte gehen."
Gut. Doch bohren wir uns einmal hinein in die Thematik.
Warum hast du einen Partner? "Aus Liebe"
Edles Motiv. Welches Gefühl gibt dir das? "Das Gefühl gebraucht zu werden"
Welche Vorteile ziehst du aus deiner Partnerschaft bzw. was tut oder soll dein
Partner für dich tun? "Tja, wegen....."
Es ergaben sich einige Aussagen, die ich der Einfachheit hier zu einem Motivbündel
zusammengefaßt habe.
Als Mann hat man eine Frau unter anderem aus folgenden Gründen: Er braucht sie
als Gärtnerin, Haushälterin, Krankenschwester, Köchin, Innenarchitektin,
Gesellschafterin, Waschfrau, Staussymbol, Putzfrau, Repräsentantin, Mutter ,
Modeberaterin, Geliebte, Hure usw. usf.
Natürlich stehen die Frauen den Männern in keinem Punkt hinterher. Sie benutzen
die Männer unter anderem als: Gärtner, Zahlmeister, Versorger, Kumpel, Tragesel
bei Einkäufen, Liebhaber, Statussymbol, Chaffeur, Handwerker, Kreditinstitut,
Beschützer, als Zuhörer , und als "Befriediger" sonstiger emotionaler
Bedürfnisse...usw.
Und weil der Partner Eigenschaften besitzt die einem selbst fehlen. Als
Kompensation bzw als Ergänzung.
Da also eine Partnerschaft, bei näherer Betrachtung ein Handel, ein Austausch von
Waren, Dienstleistungen und Fähigkeiten, gepaart mit einer emotionalen Bindung
darstellt, und dies allgemein akzeptiert (aber nicht als eine solche bezeichnet) wird,
dann drängt sich mir die Frage auf: "Was soll das?"
Wieso wird die eine "Dienstleistung" verdammt und die anderen als normal
tolerierbar angesehen?
OK, wenn kein gerechter 1:1 Austausch statt findet, fühlt sich der eine ausgenutzt,
wenn er nicht bekommt, was er braucht. Aber wenn dies nicht der Fall ist, woran
liegt es? Da mir gegenüber (bei der Recherche zu diesem Artikel) das Argument
"...das Gefühl gebraucht zu werden" und "...um für den anderen zu sorgen...."
(...nein, wie edel....), öfters fiel, dann ist es ja auch so, daß man gerne gibt. Nur was
gibt man(n)/frau denn gerne? Das was man selber gerne hätte, oder das was der
andere sich wünscht?
Könnte es sein, das wir hier ein "altes körperfeindliches Kirchen-Minus-Programm"
gefunden haben?
Hmmmm?
letzte Aktualisierung am: 01.08.99
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Die Jackpot-Motivations-Technik
Du willst jemand, schon längere Zeit erfolglos, motivieren, etwas für dich zu
erledigen. Aber er will nicht so richtig. "Wenn du dies ....... tust, dann gebe ich dir
jenes ....... dafür"- Phrasen fruchten nicht so richtig. Er will eben nicht.
Dann versuche doch einmal folgende Jackpot-Technik. Gebe es ihm einmal vorab.
Zack. Einfach so. Wie ein Hauptgewinn im Lotto.
Die Chancen sind gut, daß er dann, deinem Wunsch nachkommt. Mit Freude.
Dadurch spart du dir die sinnlosen Kämpfe und deine Energie. Macht er es, dann ist
alles OK. Wenn nicht, dann kannst du dir die zukünftigen Kämpfe sparen.
Und wenn es auch nicht funktioniert, dann mach was anderes.
letzte Aktualisierung am: 27.05.99
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Das Wagnis-Unterlassungs Prinzip
Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht,
sondern weil wir sie nicht wagen, erscheinen sie uns schwierig.
letzte Aktualisierung am: 18.07.01
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Jim Profit's Lebensweisheiten
Hihi.. wenn du jetzt nicht weißt, wer das ist, dann vergiß es und such dir lieber einen
anderen Artikel.
Den anderen wünsche ich jetzt viel Spaß, mit Jim Profits´s "Lebensweisheiten"....
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Das Leben ist nicht einfach, es ist voller Gefahren - und
Menschen, die man ertragen muss. Nein, da Leben ist alles
andere als einfach. Es ist voller Fallgruben in die man
hineinstürzen kann und voller Menschen, die einem mit freuden
darin verrotten lassen würden. Und gerade die, von denen man
denkt, dass sie einem nahe stehen, halten oft schon das Messer
bereit um es einem in die Brust zu stossen. Man sollte sich nur
auf sich selbst verlassen. Niemand wird einem stützen wenn
man schwach ist, niemand einem halten wenn man stürzt. Die
Welt ist ein Dschungel. Je eher man das begreifft, desto besser.
Jedes Tier braucht eine Höhle, in die es sich nach dem Kampf
zurückziehen kann und jeder Mensch braucht einen Ort, an dem
er seine Waffen niederlegen kann; bis zum Morgen.
Es gibt Menschen, die gewohnt sind, alles unter Kontrolle zu
haben. Aber wenn sie einmal diese Kontrolle verlieren, tun sie
mitunter Dinge, die sie normalerweise nicht täten.
Die Statistik beweisst eindeutig, dass Gewalt in der Ehe ein
ernst zu nehmendes gesellschaftliches Problem darstellt. Wenn
sich bei zwei Menschen Liebe in Hass verwandelt, treten bei
ihnen bisweilen alle möglichen negativen
Charaktereigenschaften zu Tage und sie sind dann besonders
anfällig für Manipulationen.
Beziehungen sind manchmal so zarte und fragile Gebilde; Es ist
ein Wunder, dass nicht alle Ehen zerbrechen.
Manchmal kommt es vor, dass ein noch so sorgfältig
ausgeklügelter Plan fehlschlägt. Kein Wunder, der Mensch ist
keine Maschine. Er ist nicht berechenbar. Besonders wenn
heftige Gefühlsregungen im Spiele sind.
Was ich an manchen Mensche wirklich bewundere, ist die
Leidenschaft, mit der sie Dingen nachjagen, die sie nie
bekommen werden. Bisweilen wird eine solche Leidenschaft zu
einer regelrechten Besessenheit. Jeder der glaubt es sei eine
Wissenschaft Menschen zu manipulieren, irrt sich gewaltig! Es
ist eine Kunst!
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In Krisensituationen gibts nur eins: Kühlen Kopf bewahren und
improvisieren.
Wenn man Erfolg haben will, muss man all seine Ängste in eine
Kiste Packen und sie gut verschliessen. Natürlich kann man
nicht alles was böse ist einfach hübsch verpacken. Aber wir
müssen uns der Herausforderung stellen. Wir müssen die
dunkle Seite in uns erkennen und unsere Dämonen unschädlich
machen. Erst dann, können wir die Welt wirklich verbessern.
Kein Tier wäre so unvorsichtig sich jemals volkommen sicher
zu fühlen. Nur der Mensch ist so arogant anzunehmen er könne
sich durch seine vermeintliche Macht über die Natur vor allem
schützen. Manch einer klammert sich geradezu an diesen
Glauben.
Wir suche alle nach einer verwandten Seele. Jemand der uns
versteht, ohne das wir viele Worte machen müssen. Aber das
Risiko dabei ist, dass man sich ausliefert und verletzt werden
kann. Wenn jemand schon einmal verletzt worden ist, erinnert
er sich immer daran und er wird sich vielleicht nie mehr
ausliefern wollen; oder können.
Eine Ehe hat ihre Höhen und Tiefen. Wenn aber einmal das
Vertrauen zerstört ist, wird es schwierig
Wenn ein Mann eine Frau liebt, tut er normalerweise alles um
sie zu beschützen. Und wenn er darüber hinaus noch ein Mann
mit Prinzipen ist, wird er von einer Frau, die reicher ist als er
selbst, kein Geld annehmen.
Die Menschen neigen dazu, anderen immer das zuzutrauen,
wozu sie selbst fähig sind.
Die Wahrheit kann manchmal ausgesprochen unangenehm sein.
Kein Wunder, dass sich soviele Menschen weigern sie
anzuerkennen.
Man darf sich nicht an die Vergangenheit klammern, vorbei ist
vorbei. Nur die Gegenwart ist wichtig. Und auf die Zukunft
sollte man vorbereitet sein!
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Was auch immer passiert, man darf niemanden auf sich
herumtrampeln lassen, und schon gar nicht die eigene Familie.
Die Menschen sind bisweilen ganz anders als man glaubt.
Durch Niederlagen kann man auch eine Menge lernen. Mein
Fehler hatte darin bestanden, meine Gegner zu unterschätzen,
die weit gefährlicher waren als ich dachte.
Manchmal kann man einem Menschen verzeihen was er getan
hat und manchmal muss er bestraft werden.
Wenn man sich fragt, was wirklich wichtig ist, kommt man zu
der Erkenntnis das nur drei Dinge zählen: Dein Glaube, deine
Kraft und deine Familie.
letzte Aktualisierung am: 20.07.01
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Das Pareto Prinzip - Die 80:20 Regel
Der italienische Wirtschaftswissenschaftler Vilfredo Pareto hat im 19 Jahrhundert das
nach ihm benannt Pareto-Prinzip beschrieben, die sog. 80:20 Regel.
Danach werden mit nur 20% des Zeitaufwandes 80% der Ergebnisse erreicht. Mit
den restlichen 80% der Zeit, nur noch 20% der Ergebnisse.
Überprüfe ob es bei dir genau so ist und rücke also die Relation zurecht, wenn dem
so ist.
Wie? Dazu kenne ich dich zu wenig. Aber zur Abwechslung könntest du ja einmal
über deine Arbeitsweise, Zeiteinteilung und Prioritäten reflektieren. Oder nicht ?
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Die redlich erklommene Karriereleiter.
Viele sind stolz darauf, in 20 jähriger Knochenarbeit mühsam die Karriereleiter
hochgeochst zu haben.
Und die "große Frustration" setzt dann ein, wenn sie zu spät erkennen, das sie immer
noch ein kleines Würstchen sind, das nur ein paar Sprossen weiter oben liegt.
"Scheiße" sage ich dazu.
Denn der gleiche Energieaufwand, oder vielleicht sogar weniger wäre nötig gewesen,
um die Leiter zu besitzen.
Aber mach, was imer du willst.
letzte Aktualisierung am: 08.10.01
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Ergründe deine wahren Motive
Mittlerweile kannst du es bestimmt schon singen: Die zwei Hauptmotivationsgründe
sind "Weg von Unangenehmen und hin auf Angenehmes". Als logische
Schlußfolgerung daraus ergibt sich, daß jede Handlung (auch die abstruseste), die
du oder ein anderer ausführt, im Prinzip irgendeinen positiven Sinn hat, einen
Nutzen bringt. Oder es gab eine Umgebung, in der genau dieses Verhalten
einmal durchaus sinnvoll war, und du hast es bis heute beibehalten, obwohl sich
die Umstände geändert haben.
Auch wenn diese Handlung vordergründig einen Schaden bringt, so hat sie in letzter
Konsequenz irgend einen Nutzen (gehabt?). Das Hauptproblem ist, das wir unsere
eigenen Vorstellungen, unsere Werte und geistigen Landkarten auf den anderen
projizieren und meinen, er müßte genau so denken, fühlen und die Welt wahrnehmen. Doch weit gefehlt. Jeder kann frei wählen, b.z.w. es wurde ihm
anerzogen, was er als angenehm oder unangenehm empfindet. Wir sind nicht wie
der Pawlowsche Köter, der stur das ausführt, was ihm beigebracht wurde. Wir können
uns umprogrammieren. Wie? (click hier)
Solltest du also auf eine Reaktion oder Verhaltensweise stoßen die dir auf den ersten
Blick (für dich) unsinnig vorkommt, so frage dich: "Was ist an dieser Reaktion
positiv? Wozu dient sie? Woran hindert sie mich? Welchen versteckten Vorteil
ergibt sich (auch auf längere Sicht hin - als Folge daraus)", und du wirst eine
Antwort finden.
Wenn du dich mit diesem Gedanken anfreunden kannst, bist du einen großen Schritt
zum Verständnis und Toleranz dir selbst und deinen Mitmenschen gegenüber näher
gekommen.
Nun ist es auch so, das die Vermeidung von Schmerzen (Unangenehm) ein
dringenderes Bedürfnis ist, weil es meistens ein akute Bedrohung darstellt. Das
Streben nach angenehmen Gefühlen steht meistens an 2 Stelle, da dies eine Handlung
ist, die zukünftige Ergebnisse bringen soll.
Stehen sich jedoch 2 Handlungen gegenüber (sog. Zwickmühle) bei der 2 etwa
gleichstarke Unlustgefühle entstehen, so wird diese als erstes in Angriff genommen,
die als erstes in einer kürzeren Reaktionszeit diese beseitigt. Erst wenn das weiter
entfernte Ergebnis extrem schlimmer ist, wird dieses Problem bekämpft.
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* EMail an EgoPower *
Den anderen durch Schuldgefühle
manipulieren.
Das 1:1 Angleichungsprinzip funktioniert interessanter weise auch mit positiven
Gefühlen und kann in jedem Fall von uns benutzt werden um andere zu beeinflussen.
Durch positive Gefühl erzeugte
Gebe ihm positive Gefühle dann fühlt er sich in deiner Schuld und er wird dir diese
bald zurück geben. Diese Prinzip funktioniert immer und überall. Probiere es aus.
Gebe in geselliger Runde mal einen aus. Kommt die Bedienung später und fragt ob
ihr noch was wollt, dann bestellt mit Sicherheit ein anderer die nächste Runde.
Also: Bringe den anderen unaufgefordert was mit, gebe einen aus, nimm ihnen
kleinere Erledigungen ab. Damit baust du ein "soziales Schuldennetz" bei den
anderer dir gegenüber auf. Hast du dann mal so einen richtigen Brocken zu erledigen,
frage sie einfach ob sie dir auch mal helfen können. In der Regel funktioniert es,
wenn der Schuldenberg groß genug ist.
Durch Negative erzeugte
werden meiner Erfahrung nach gerne von Frauen angewendet. Wer kennt das nicht.
Da machst du einen klitzekleinen Fehler (z.B. vergessener Hochzeitstag, nicht
angerufen obwohl du es versprochen hattest oder irgend etwas Unwichtiges) und
Peng, hast du den Salat. Das Ding wird aufgebauscht als hättest du eine Todsünde
begangen und sie macht dir klar WIE SEHR verletzt sie das hat. Sie hat also extreme
Unlust verspürt. Ist entweder wahr oder systematisch inszeniert.
Jetzt gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder bekommst du genau so viele
neg.Unlustgefühle (du weißt was ich meine ...oder) oder du verschaffst ihr die gleiche
Wertigkeit von angenehme Gefühlen. Beides ist bitter, weil du der Dumme bist und
nur noch fremd gesteuert reagierst und nicht selbst bestimmt agierst.
Supergut ist auch eine Methode, die gerne von den Müttern angewandt wird, um ihre
"undankbaren Söhne" zu steuern. Sie versuche es gerne mit der "GeburtstraumaMethode". Jeder kennst sie, die doofen Sprüche: "Ich habe dich unter schwersten
Schmerzen geboren, und ....diese oder jenes... jahrelang für dich getan, und du tust
mir jetzt das ........ an."
Automatisch fühlt man sich wie der letzte Dreck. Und tut was sie will.
Aber, da du alles von mehreren Seiten betrachten kannst, lerne daraus.
letzte Aktualisierung am: 17.10.01
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* EMail an EgoPower *
Das Ausschlußprinzip
Oft folgen wir unseren inneren logisch strukturierten "Wenn-Dann" - Programmen.
Dies sind aber oft nur künstlich konstruierte Gedankengebilde, um dem Leben eine
gewisse Struktur zu verleihen. Und wir verspüren dann auch Gewissensbisse, wenn
wir dagegen verstoßen. Aber es geht auch ohne... wenn man will.
Versuche es einmal. Was? Na klar.. z.B.
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Reden - ohne zu denken.
Machen - ohne zu wissen.
Träumen - ohne zu schlafen.
Verdienen - ohne zu arbeiten
Klagen - ohne zu leiden.
Usw usw.
Try it.. staune.. und hab Spaß dabei.
letzte Aktualisierung am: 20.03.01
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* EMail an EgoPower *
Das Rosinen-Prinzip
Die Welt ist voll von unendlichen Möglichkeiten. Sei es, dass du einen neuen
Partner, einen neuen Job, eine neue Wohnung, oder was auch immer suchst. Das
einzige was zwischen deinem Endziel und dir steht bist du selber. Deine eigene
Begrenztheit. Deine mentale Limitierung.
Weil du aus den unendlichen Möglichkeiten, in deiner begrenzten Wahrnehmung,
nicht alles erkennen kannst. Aber sei getröstet. Es geht jedem so.
In jeder Sekunde strömen Tausende von Sinneseindrücken auf uns ein. Aber nur ein
ganz begrenzter Teil, dringt in unser Bewusstsein. Der Rest geht entweder verloren
oder wir nehmen ihn erst gar nicht war, weil wir es für total unwichtig halten, was es
ja auch meistens ist.
Aber wenn wir ein wenig Abstand nehmen, unseren Geist ein wenig öffnen und uns
mit den geeigneten Methoden auf unser Ziel fokussieren; das liner-kausale Denken
mal ein wenig herunter fahren, dann können wir die Rosinen, die wir suchen,
erkennen.
Denn es gibt sie immer. Überall.
letzte Aktualisierung am: 23.03.01
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* EMail an EgoPower *
Das Gravitationsgesetz
.... oder der Magnet im Bauch.
Hast du dich schon einmal gefragt, wie es funktioniert, das diejenigen die Geld haben
immer mehr davon bekommen und das diejenigen die an der unteren Grenze herum
dümpeln immer wenige bekommen?
Nun ich will dich aus deiner Unwissenheit befreien: Es ist das Gravitationsgesetz, das
hier wirksam wird. Genau wie Newton (der mit der Schwerkraft und dem Apfel) so
richtig erkannte: Massen ziehen sich gegenseitig an. Gleichartigkeit zieht sich immer
an. (Außer beim Magnetismus uns in der Elektrizität)
Erfolg kommt zu Erfolgreichen. Geld zu Geld. Traurigkeit zu Traurigkeit. Miesepeter
ziehen immer andere Miesepeter an, oder sie verändern fröhliche Menschen zu
Miesepetern. Fröhlichkeit zieht fröhliche Menschnen an. Selbstvertrauen zieht
Handlungen an, die das Selbstvertrauen wieder verstärken. Usw. usw.
(Siehe auch: "Sich selbst erfüllende Prophezeiungen", "Energiegesetz" und
"Resonanzprinzip").
Wähle was du willst und ziehe das an, was du brauchst. Benutze die "Prinzipien der
Meister" und das Gravitationsgesetz arbeitet für dich.
letzte Aktualisierung am: 16.03.01
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Prostitutions-Effekt
Was habe ich da letztens gehört? Eine Frau sagte zu mir/uns "Ich würde nie für Geld
mit einem ins Bett gehen. Da wäre ich ja eine Nutte. Niemals."
Aha... und darüber machte ich mir dann einmal meine Gedanken:
Was verdient so eine Prostituierte? 50 - 1000 DM/Stunde. Je nachdem in welchen
Kreisen sie "arbeitet". Und jetzt gehen wir von der klassischen Überlegung aus, das
sie es aber garnicht will, aber weil sie keine andere Möglichkeit hat, tut sie es doch....
für Geld.
Soso... also wenn man etwas nicht will, sich für Geld aber doch dazu überreden läßt,
dann prostituiert man sich. Und was ist dann jetzt mit einem zweitklassigen Job im
Büro für 12-20 DM/Std. zu dem sich Tausende Büro- und Fabrikmiezen
stumpfsinnig abstrampeln? Nichts... Das nennt man "Arbeit". Komische Welt.
Aber da sieht man wieder die "Relation von Regeln". Nichts ist absolut, sondern
immer nur relativ, je nach der Betrachtungs- bzw. Interpretationsweise. Da mutieren
z.B. die zu Hause Bravsten im Urlaub am Ballermann6 zu wahren Sex- und
Alkoholmonstern, sobald kein Bekannter zuguckt. Da gehen alle gesellschaftlichen
(Bremsen-)Regeln einfach den Bach herunter. Schwupps, einfach so und auf einmal
geht es problemlos.
Was ich jetzt mit diesem Artikel sagen will...?
Hhihi... Das frage ich mich jetzt auch gerade.... ;-))
letzte Aktualisierung am: 27.02.01
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Das Entfernen von Hindernissen
Es ist schon genial, da versuchen viele, auch mit Hilfe der EP-Methoden, einen
anderen zu etwas zu manipulieren. Dabei gibt er dir alles freiwillig, wenn diese
Handlungen mit seinen Programmen und Werten in Einklang stehen, und diese
seinen ABP erhöhen. Er hat nur Widerstände, Werte und Vorstellungen in seinen
Kopf, die ihn momentan noch daran hindern es dir zu geben. Nimm diese
Widerstände weg und du hast Erfolg.
Versuche also nicht z.B. in einer Verkaufsverhandlung jemanden zu überrumpeln,
(was auch manchmal unumgänglich ist) sondern höre zu, was er zu sagen hat. Finde
die Hindernisse, die keine Vorwände sind, heraus und zeige ihm eine andere
Betrachtungsweise der Dinge, bei der seine eigenen Widerstände und
Hinderungsgründe zu einem Vorteil werden.
Eine guter Einstieg auf die Aussage: "Ihr habt doch sowieso immer Lieferprobleme
...." wäre z.B.: "Gut das sie das erwähnen, (Das was das LOB vorweg) gerade
deswegen (Hinderungsgrund nicht noch einmal aufwärmen) ist es genau, (Pause...)
genau (Wortverdopplung zum zeigen wie wichtig folgende Aussage wird..) der
richtige Zeitpunkt ihnen die Informationen zu geben, welche Artikel in den nächsten
Wochen und Monaten knapp werde, nicht wahr ...?." (Positive Schlußfrage)
Motto: Alles ist nur eine Sache des Standpunktes. Und schwupps, frißt er dir alles aus
der Hand.
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Dyna - Creating
Deine Gedanken formen in direkter Folge deine Wahrnehmung und daher dein
Leben.
Kreiere die deine Welt so wie du sie haben willst. Wie? Na ganz einfach:
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Lege fest, was du haben willst (EVA)
Beschäftige dich unentwegt damit (MSIM)
Glaube, das du es erreichen kannst (UC)
Achte auf die Ideen, die dir als logisch Folge mit dieser Beschäftigung
kommen.
Führe die Ideen flexibel aus, und überprüfe ob dich diese Handlung deinem
Ziel näher bringt, oder nicht.
Und Schwupps, hast du das, was immer du willst.
letzte Aktualisierung am: 18.06.01
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Dyna - Personality
Du kannst der sein, der du willst.
Wie?
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Lege fest, wer oder wie du sein willst. (EVA)
Suche dir ein Vorbild, der schon so ist, wie du sein möchtest.
Bilde dir ein Vorstellung wie du dich in Zukunft (vielleicht wie dein Vorbild?)
verhalten willst.
Beschäftige dich pausenlos damit.
"Handel als ob" du schon so bist. Fast wie ein Schauspieler
Und im Laufe der Zeit wirst du dich fast automatisch so verhalten. Und du wirst es
sein. Schneller als du es dir jetzt wahrscheinlich vorstellen kannst.
letzte Aktualisierung am: 18.06.01
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Der Schauspiel-Effekt
Du wünscht dir eine besondere Fähigkeit oder eine neue Verhaltensweise? Dies
könnte alles mögliche sein. Egal, ob du besonders gut eine Verhandlung führen
willst, oder lernen möchtest, wie man einen Auflauf kocht. Die Fähigkeit eine Diät
durchzuhalten, einen Vortrag vorzubereiten, mit dem Rauchen aufzuhören oder
einfach nur gekonnt nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, sind auch Fähigkeiten
und Verhaltensweisen, die du beschleunigt lernen kannst. Der perfekte Weg dahin ist
ein mehrstufiger Prozess.
1. Eigne dir so viel Wissen wie möglich dazu an.
2. Visualisiere in allen Einzelheiten, wie es wäre, wenn du diese Fähigkeit schon
hättest. Wie würden deine Umgebung reagieren? Wie fühlt es sich an? Was
würdest du tun?
3. Suche dir jemanden, der diese Fähigkeit schon besitzt und einsetzt. Lerne von
ihm. Was denkt er? Was sagt er - wie zu sich und zu anderen? Wie bereitet er
sich vor? Welche Ressourcen benutzt er? Wie spricht er über sich und seine
Fähigkeiten? Welche Meinung hat er von sich? Wie bewegt er sich? Was stellt
er sich vor? Was macht er in welcher Reihenfolge? Bringe so viel und so
genau wie möglich in Erfahrung.
4. Tue so, als ob du die gewünschte Verhaltensweise oder Eigenschaft schon
besitzt. Spiele eine Rolle wie ein Schauspieler und es wird so kommen, wie du
es haben willst. Unausweichlich. Und Wenn du ein Problem damit hast, so zu
tun, weil du unbewußt weißt, daß du z.B. diese spezielle Fähigkeit nicht
besitzt, dann versuche den unbewußten Wächter im Kopf mit folgender
mehrschrittigen Stufentechnik zu überlisten: Stelle es dir erst nur vor. Sage dir
"Ich bin jemand, der X (X=das gewünschte Verhalten) beherrscht." Fällt dir
auch das schwer, schwäche es ab. "Ich kann X bald beherrschen" oder "Ich
lerne gerade X zu können". Sehe das "bald" so, als wenn du X in kurzer Zeit
beherrschen kannst. Schließlich bist du doch lernfähig.....oder?
5. Rede nicht darüber, Sei kein Schwätzer, Tue es einfach.
letzte Aktualisierung am: 02.03.01
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Masse-Wirkungs-Prinzip
Im Supergeschäft 2 erwähnte ich, schon vor Jahren, kurz dieses Prinzip.
Wenn du etwas gut kannst, diese Fähigkeiten und Kenntnisse gewinnbringend
verkaufst, dann mußt du deine Kenntnisse/ Ware/Fähigkeiten eben nur an mehr Leute
verkaufen als bisher, und der Reichtum strömt auf einmal durch dein Leben, daß du
dich nur noch wundern kannst.
Alles ist nur eine Frage des Wirkungsgrades.
letzte Aktualisierung am: 18.06.01
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Einleitung
Es gibt eine Methode um Spitzenleistungen reproduzierbar zu machen. Das "MasterModelling". Amerikanische Firmen und Verkaufstrainer haben das schon früh
erkannt:
In jeder Verkaufsmannschaft gibt es eine Gruppe von Spitzenverkäufern, deren
Abschlüsse trotz der schlechten Konjunktur, der ablehnenden Kunden, dem zu teuren
und nicht ausgereiftem Produkt, dem schlechtem Wetter und so weiter, weit über
dem Durchschnitt liegen. Diese Verkäufer akzeptieren die allgemeine miese Lage
nicht und geben nicht auf das Gerede, von den schlechten Zeiten. Und sie haben
Erfolg, vielleicht gerade deswegen. Sie sind Pragmatiker, die sich ihre eigene
Wirklichkeit schaffen.
Was machen diese Verkäufer anders, als die Durchschnittlichen? Haben sie eine
gemeinsame Strategie, beim Umgang mit ihren Kunden, die sie besonders
hervorhebt? Ja, die haben sie!
Und wenn man diese herauskristallisiert, in kleine Lerneinheiten verpackt und diese
den anderen Durchschnittsverkäufern beibringt, so können sie diese Erfolge
reproduzieren.... WENN.. sie bereit sind, diese Erkenntnisse anzunehmen und
umzusetzen.
Und genau hier setze ich an. Ich trage hier Tips, Trick, Methoden, Denkmodelle und
Artikel über viele Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zusammen. Diese
sind mittlerweile auf über 500 Artikel, über 700 gedruckten Seiten und in
verschiedenen Listen auf mehrere tausend Tips angewachsen.
Ich war immer darauf bedacht, die Artikel in einer Sprache zu verfassen, die jeder
versteht. Keiner sollte lesen in einen Duden nachsehen müssen, um zu erkennen, was
ich eigentlich aussagen will. Nein. Meine Beispiele sind an der Praxis orientiert und
frei von jenem Weicheiertum, wie man es aus der gängigen psychologischen
Ratgeber-Literatur kennt. Ich nenne die Dinge beim Namen, in einer Sprache die
jeder versteht, damit jeder nachvollziehen kann, was ich meine. Klar, direkt,
ultimativ und sofort umsetzbar. Ich finde Schwafler gibt es mehr als genug.
Die einzige Voraussetzung um diese Methoden und Techniken zu erlernen ist die
Bereitschaft sich auf neue Art und Weise des Denken und des Handelns einzulassen
und frei von gesellschaftlichen Hemmungen und Beschränkungen zu sein.
Machmal bewegen wir uns hier hart an der Grenze des guten Geschmacks und der
allgemeinen Wertvorstellungen. Aber die ist ja kein Schmusekurs und wir wollen ja
nicht einen Preis im moralischen Lebensführungsstil gewinnen, sondern mit einem
Minimum an Aufwand ein Maximum für uns raus holen.
Jede ungeliebte Arbeit ist in der Regel nur dazu geeignet, uns kaputt zu machen und
auszulaugen. Jede Methode die ich beschreibe habe ich mehrfach getestet. Wenn sie
nicht geeignet war um Ratz-Fatz-Erfolge oder ein besseres-angenehmeres Leben zu
produzieren kam sie sofort wieder auf den Müll.
Ich entwickelte fast nichts neu. Vieles steht schon in irgendwelchen Büchern. Neu ist
bei mir nur die Kombination und die konsequente Umsetzung des Konzeptes und
der Methoden.
Wenn ihr als nun bereit seid, für eine Reise in die Zufriedenheit und des Glücks, dann
folgt meinen Worten. Hört bzw. lest die Botschaft. Probiert die Techniken aus.
Verbessert sie, wenn sie euch abgeändert mehr bringen und schreibt mir ein EMail
damit auch andere diese verbesserten Techniken und Methoden nutzen können. Prüft
alles nach, glaubt mir nicht blindlings.Wenn euch dieverse Methoden oder Techniken
nicht zusagen oder liegen, OK, dann vergeßt sie wieder und benutze sie nicht. Sollte
aber nur eine Technik oder ein Artikel euer Leben verändern konnen, benutzt sie.
Denn es ist euer Leben. Bestimmt darüber und werdet glücklich, erfolgreich,
zufrieden und arbeitet euch dabei jedoch nicht kaputt. Vergeßt nie zu leben. Lebt
eure Träume und lebt euer Leben.
Wenn ihr erlaubt, werden wir uns nun einige Zeit miteinander verbringen. Laßt uns
als Freunde DU zueinander sagen. Ich erzähle von meinem Leben und meinen
Erlebnissen und beschreibe darin und dabei die Methoden die ich dabei genutzt habe.
Lest bitte erst die Grundlagen der Funktionsweise unseres menschlichen Verhaltens
und die Steuerung durch Programme und Videen, da diese das Verständnis für die
Techniken und Methoden vereinfachen. Diese 2 Kapitel sind die einzigen etwas
trockenen, theoretischen Abhandlungen in diesem Werk. Alle anderen sind durch
Beispiele gestützt, witzig geschrieben und in einer leicht verständlichen
nachvollziehbaren Sprache bzw. Schreibe verfaßt.
Danach könnt ihr durch die Kapitel springen wie ihr lustig seit. Lest was euch gefällt
und interessiert. Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und besitzt Hyperlinks zu
ähnlichen Themen. Alles hängt aber mit allem zusammen und ist nur in der
Kombination perfekt.
Lese, studiere und probiere. Ich verspreche dir du wirst Spaß haben und zufriedener
werden. Ich gebe hier meine Beobachtungen und Erkenntnisse zum Besten;
manchmal direkte Tips zum ausprobieren; bei diversen anderen beschreibe ich
Methoden die gegen dich benutzt, und wie diese von dir abgewehrt werden können.
Lese zwischen den Zeilen und bedenke immer, daß man die Artikel von mehreren
Seiten betrachten kann. Einmal aus der "Täter-" und aus der "Opfersicht". Sei also
flexibel.
Viel Spaß auch ....
.... Fortsetzung 2. Kapitel...-
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Änderungsmöglichkeiten der Programme.
In diesem Kapitel benutze ich für Werte, Vorstellungen, Regeln und
Verhaltensweisen die Bezeichnung Programm.
Wie du bei den Grundlagen gelesen hast, speichern wir alle Erfahrungen und
Programme in einer Kombination von Worten und Vitalen_Ideen. Durch Verändern
einer dieser Komponenten kannst du alles in dir ändern und anders empfinden und
beurteilen. Lese,staune, probiere es aus und verändere dich so schnell wie du kannst,
wenn du es brauchst.
Alle Programme, Verhaltensweisen und Werte können geändert werden.
Die statischen Programme durch
1. Nachdenken und bewußt werden das ein Programm abläuft.
Sobald du erkennst, das ein Programm in dir aktiv ist kannst du es abrupt
unterbrechen. Du bist ja kein Roboter. Du hast einen freien Willen dazu. Gebe dir
eine Ruck und sage NEIN.Schreie es heraus. Die Problematik steckt hier jedoch im
ERKENNEN. Weist du nicht was abgeht, kannst du auch nicht entgegen steuern.
Zum schnellen Training schau dir mal eine Woche lang, die Vorabendserien in den
privaten Programmen zwischen 17.00 und 20.00 Uhr an. Da merkst du erst mal,
welche sinnlosen Programme wir in uns herumschleppen und nach welchen
Verhaltensmustern wir handeln. Natürlich ist alles übertrieben und konstruiert, aber
in abgeschwächter Form dennoch realistisch. Nach einer Woche hast du genug
mitbekommen und mehr ist auch nicht zu ertragen.
2. Ändern der inneren Darstellung der Vitalen Ideen.
Du denkst in Worten und trotzdem hörst du Töne, siehst Bilder, fühlst innerer
Zustände und erinnerst dich an Geschmack und Gerüche. Wenn du nun meinst, du
siehst keine Bilder o.ä. , dann erkläre mit mal bitte wie du jemanden, den du seit
einem Jahr nicht mehr gesehen hast, wiedererkennst. Ohne ein inneres Bild ist das
gar nicht möglich.
Stelle dir also mal eine angenehme Situation vor. Was hörst, siehst und fühlst du.
Jetzt etwas Unangenehmes, Angst machendes. Und wieder die Frage: Wie ist deine
innere Darstellung. Worin sind die Unterschiede: Ist ein Bild heller, dunkler, in
Farbe, grau , weit weg, bewegt, leise, laut, welche Stimme, hoch , schrill? Jetzt stelle
dir die unangenehme Situation so vor, wie sich deine angenehme Erinnerung
darstellt. Verändert das deine Gefühle dazu? Es kommt also darauf an was und wie
wir uns etwas vorstellen. Du hast die freie Entscheidung. Verändere wie ein
Regisseur im Film einfach die Darstellung deiner inneren VitalenIdeen und du
änderst deine Gefühle dadurch. Sag jetzt bloß nicht "So einfach geht das nicht". Es ist
so - versuche es.
3. Durch Vorstellen der neuen Situation.
-- Bedarf eigentlich keiner erklärenden Worte -4. Umdeuten der Situation
Diese Technik beruht auf der Tatsache, das alles von verschiedenen Seiten betrachtet
werden kann. Ich finde etwas gut. Darauf kann ein anderer sagen: "Gerade deswegen
finde ich es schlecht". Da fehlen einem die Worte. Suche dir also einen Standpunkt
aus, der dir paßt und dann .BASTA.
5. Anker-Technik bzw. Trigger-Technik
- hierzu gibt es separates Kapitel. 6. Durch Ändern der Wertigkeit der Programme.
- hierzu gibt es ein separates Kapitel 7. Durch die Physiologie
Jedes Gefühl spiegelt sich in einer entsprechenden Körperstellung. Kopiere einfach
die Physiologie von einer anderen Person im allen Einzelheiten nach und du wirst
automatisch wissen, wie sie sich fühlt. Der Körper und der Geist bilden eine Einheit
und bedingen sich gegenseitig. Änderst du das eine , ändert sich auch das andere.
Bringe dich einfach in eine begeisterte Körperhaltung und du fühlst dich begeistert.
Hast du früher dich schon einmal stark gefühlt, erinnere dich daran. Stelle die gleiche
Körperhaltung wieder her und die Empfindungen kehren schlagartig zurück.
8. Durch Assoziation oder Dissoziation.
Stelle dir einfach unangenehme Situationen oder Gefühle weit entfernt und klein vor.
Dissoziiere dich von ihnen und sie werden verschwinden. Assoziere dich mit allem
angenehmen. Mache es groß, farbig und lebe in der Vorstellung.
Redensarten wie Ich_muss_davon_erst_mal_Abstand_gewinnen zeigen klar die
Funktion der Darstellung unserer VitalenIdeen.
Stelle dir also vor du erlebst dir unangenehme Situation. Zum Dissoziieren kannst du
dir nun vorstellen, das du diese Situation nicht erlebst, sondern als Zuschauer im
Kino sie auf der Leinwand betrachtest. Verändere nun den Film. Laß die Teilnehmer
auf der Leinwand wieder so reagieren wie du es haben willst. Und steige dann wieder
in den Film ein. Assoziiere dich dann mit der neuen Verhaltensweise, Reaktion oder
den Empfindungen.
9. Durch Verbinden von PGM mit emotionalem Schmerz
Mache dir in allen Einzelheiten klar, wie es ist, wenn du an einer unerwünschten
Situation festhältst. Welchen Schmerz wirst du in Zukunft dadurch erfahren.
Motiviere dich durch Weg_von_Negativem. Male die die schlimmsten Auswirkungen
aus und entscheide dich dann diese NIEMALS eintreten zu lassen und dagegen zu
arbeiten.
10. Durch magische Worte
hierzu gibt es ein separates Kapitel
11. Durch unsere inneren Reden
Was wir wie und wie oft innerlich reden. Wir schwätzen laufend mit uns. Ändere
deine inneren Dialoge und du änderst dein Leben.
Die ausführbaren Programme zusätzlich noch durch
1. beim Erkennen das ein Programm abläuft.
2. Nachahmen von anderen fremden Modellen.(Kap:" Nachahmen und kopieren"
3. Durch gedankliches Vorerleben der Situation mit den neuen Reaktionen
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* EMail an EgoPower *
Weiterführende Informationen und
Erklärungen.
Wenn du die richtige Reihenfolge eingehalten hast, dann müßte dieses das vierte
Kapitel sein, das du liest. Wenn nicht dann kann es sein, das du die Zusammenhänge
auf den nächsten Seiten nicht verstehst bzw. dir die Grundlagen zu den
Denkmodellen fehlen. (Hier klicken um die ersten 3 Kapitel zu lesen).
Die vorherigen Kapitel sind als theoretische Einführungen gedacht. Ich habe
versucht, die psychologischen Grundlagen in einem leicht nachvollziehbaren
Denkmodell zu erklären. Es ist weder komplett, noch bis in die letzten Einzelheiten
ausgefeilt, langt aber meiner Meinung nach aus, um die Vorgänge plastisch zu
erläutern.
Damit du mit diesen Konzepten arbeiten kannst, ist es notwendig die
Glaubensgrundsätze zu den EgoPower-Methoden als bindende "Wahrheiten"
anzuerkennen. Solltest du diese innerlich ablehnen, kannst du die Konzepte nicht
wirklich anwenden.
In den nachfolgenden Kapitel benutze ich eine alltägliche Sprache, die du vom
Arbeitsplatz, der Schule, vom Sportplatz , also vom Alltag her kennst. Ich
übertreibe in alle Richtungen, benutze extreme Vergleiche und Sprüche. Findest
du dich davon unangenehm berührt, hast du ein verstecktes Programm in dir
entdeckt. Überlege ob du es weiterhin aktiv haben willst. Du kannst etwas
dagegen tun.
Eine Warnung vorweg: Manchmal klingt es so, als wenn ich in ständig darauf
achte, eine Schwäche im anderen zu finden und zu meinem Vorteil auszunutzen.
Nein, Nein.
Ich will nur erreichen, das du deine ureigenen Bedürfnisse erkennst, lebst und
diese befriedigst, solange es keinem anderen schadet. Was er von dir denken
mag, das überlaß ihm selbst. Es tut ja nicht weh.
Die letzte Zeit erreichten mich auch einige Emails, in denen man mir vorwarf, meine
Artikel seien zu oberflächlich und nicht zu Ende gedacht. Dies ist aus mehreren
Gründen gewollt:
1. Denke selber über die Erkenntnisse und Weisheiten nach. Glaube mir nicht
alles blindlings. Prüfe und teste die Methoden. Bilde dir deine eigene
Meinung. Durch Nachdenken und Probieren.
2. In der Kürze liegt die Würze. In einem lässig hin geschriebenen 3-Zeiler
stecken manchmal mehrere Tage harte Recherche-Arbeit.
3. Ich biete einige Erkenntnisse, je nach Wichtigkeit öfter und in
unterschiedlichen Formen an. Steter Tropfen .....
4. Außerdem hab ich auch noch etwas anderes zu tun als "geniale Erkenntnisse"
einfach und mundgerecht aufzuarbeiten und kostenlos zu verbreiten.
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* EMail an EgoPower *
Änderungsmöglichkeiten von Videen
Videen sind, wie wir gesehen haben, sinnliche Erinnerungen, die bestimmte Gefühle
auslösen. Da unser Körper eine Einheit mit unserem Geist bildet, zeigen sich
unterscheidbare Gefühle in einer unterschiedlichen körperlichen Ausdrucksform, die
wie im folgenden, der Einfachheit halber Physiologie nennen wollen.
Wie wir im vorherigen Kapitel gesehen haben, wird meist die gesamte Videe aktiv,
wenn wir uns an einen Teil davon erinnern. Z.B. hören wir ein bestimmtest Lied, das
während eines Urlaubes "der Sommerhit" gewesen ist. Sofort kommen die
Erinnerungen an den Urlaub, wieder hoch, wir spüren die Wärme, die Freude die wir
dort hatten, eventuell sehen wir mental das Hotel wieder, in dem wir gewohnt haben,
obwohl wir doch eigentlich nur ein Lied gehört hatten. Diese Reaktivierung der
Videe ist ein automatischer Vorgang, gegen den wir eigentlich nur schwer was
machen können. Es geschieht mit aller Macht, von alleine. Und wenn wir dieser
Videe bewußt in uns aufnehmen, dann erinnern wir uns in der Regel nicht an alle
Einzelheiten, denn die Kapazität des Bewußtseins ist begrenzt. Mit dem "Fokus des
Bewußseins", selektieren wir aus den gesamten Kriterien dieser Videe, 5 - 8 heraus.
Der Rest steckt weiterhin im Unbewußten. Aber wir können es herauf holen und
damit arbeiten und die Videe verändern. Und verändern kann man sie mit folgenden
Möglichkeiten.:
●
●
●
●
Direkt den Inhalt der Videe austauschen
Die Attribute der Kriterien ändern
Durch das Verschmelzen mit anderen Videen
Durch Hinzufügen von weiteren Kriterien
Und dies geschieht entweder über die Intensität des Änderungsprozesses oder über
dessen Dauer. Im Klartext, je intensiver die Übung durchgeführt wird, um so
erfolgreicher ist sie, und wenn sie nicht auf Anhieb funktioniert, dann muß sie so oft
wiederholt werden, bis sie halt funktioniert. Aber erfolgreich geht es in jedem Fall,
mit den folgenden Methoden die wir jetzt kennen lernen werden. Da wir jetzt die
mentalen Werkzeuge oder die Bausteine kennen lernen, aus denen die Methoden
zusammen gesetzt sind, benutzen wir diese Fähigkeiten und kombinieren sie zu
effektiven Techniken der Selbststeuerung.
Die Kinotechnik
Wer jemals einen Film im Kino gesehen hat, und später den gleichen Film, einmal im
Fernsehen, der weiß, daß die meisten Filme im Kino gefühlsmäßig besser rüber
kommen. Durch die Größe und die Lautstärke, wird das sinnliche Erleben viel
plastischer. Man ist im Geschehen sozusagen mitten drin, erlebt es hautnah mit. Im
Gegensatz dazu, ist auf dem Fernsehbildschirm die Handlung meist irgendwie
mickrig, und viele Effekte gehen einfach unter.
Wenn man sich nun an etwas angenehmes wieder erinnert, da geschieht das meist
abgeschwächt in normaler Größe oder kleiner, wie auf einem Fernseher. Man
erinnerst sich und sieht, hört und spürt die Erlebnisse von damals. Meist nicht so
intensiv, aber doch ein wenig.
Doch jetzt wollen wir es einmal auf eine neue Methode versuchen. Nimm einmal
eine Erinnerung, an die du dich gerne erinnerst, wo du dich richtig toll gefühlt hat.
Irgend etwas Großartiges aus deiner Vergangenheit, etwas, was du gerne wieder
erleben möchtest. Erinnere dich an das Erlebnis. Am besten du stellst dich so hin, wie
du damals, in der Situation, gestanden hast, an die du dich nun erinnert. Atme
genauso, bewege dich genau so, visualisiere deine mentale Bilder, als wenn du es
wieder erleben und sehen würdest. Höre die Geräusche, erinnere dich an den Geruch.
Erlebe es wieder sinnlich. Steige mit allen Sinnen voll in die Erinnerung hinein.
Spüre deine Gefühle. Jaaaaa..... (Und jetzt wollen wir dieses Erlebnis mutiplizieren,
und dann mit der nächsten Technik so verankern, das du es immer innerhalb von
Sekunden reaktivieren kannst.) Also du hast diese fantastische angenehme
Erinnerung im Kopf. Genießt die Gefühle und wenn du meinst auf dem Gipfel des
sinnlichen Erlebens zu sein, bildest du mental in die Videe einen kleinen Kreis. Du
greift, in deiner Vorstellung, in diesen Kreis hinein und reißt das mentale Bild
auseinander.... und es erscheint das gleiche "Bild" doppelt so groß, doppelt so laut,
doppel so gefühlvoll ...Du siehst wieder diesen Kreis, greifst wieder hinein, reiß es
wieder auseinander. Und das Bild explodiert auf eine 30 x 40 Meter große Leinwand
"WAMMMMMM......" und es wird plastisch, mit kräftigen, satten Farben. Du
springst mental hinein. Du machst "Hmmmmm.." und diese Geräusch wird zu einem
lauten Vibrieren, zu einem Beben der Erde. Wahnsinn..... Du erlebst, wie deine
Gefühle sich multiplizieren... genieße es....und jetzt bildest du eine Geste, die
untrennbar mit dem Gefühl gekoppelt ist, die dich später einmal an dieses Gefühl
erinnert, und führst diese aus. Du denkst dir ein Wort, oder einen kurzen Satz, aus,
das dieses Gefühl 100%ig wieder gibt. (Dies kann ein reales oder ein gerade selbst
ausgedachtes Wort sein. Du mußt nur eine starke Power verspüren, wen du es
aussprichst. Ein Power-Wort eben. Du sprichst es aus, benutzt deine Geste und
genießt. Warte noch eine kurze Zeit und komme dann aus deiner Vorstellung wieder
heraus.
Willkommen im Zauberland.
"Der Videen-Aktivierungs-Prozess" oder "Gefühle auf Knopfdruck"
Ist im Prinzip das was wir in der letzten Übung mit dem Wort und der Geste getan
haben. Wir haben dieser Videe, von einer angenehmen Erinnerung, ein weiteres
unverwechselbares Kriterium, nach der Verstärkung, hinzugefügt. Wenn du die
vorige Übung einige Male intensiv wiederholt hast, dann sollte es eigentlich reichen,
diese Geste und das Power-Wort zu benutzen, damit du dich an die gesamte Videe,
mit den entsprechenden Gefühlen erinnerst. Sie kommt innerhalb von Sekunden ins
Bewußtsein, wie bei dem Beispiel mit dem Urlaubslied. Im NLP nennt man dies
einen "Anker". Pawlow nannte dies einen "bedingten Reflex". Andere wiederum
sprechen von einem "Trigger". Egal wie wir es nennen, wir erstellen ein neues
Kriterium und benutzen dann diesen unverwechselbaren Teil der Videe, um die damit
verknüpften Gefühle, zu aktivieren. Und das Geniale daran ist, daß diese Auslöser oft
unbewußt wirken. Jeder der Angst von Schlangen hat, und irgendwann einmal
unvorbereitet eine sieht, muß sich an den Moment, als diese "Angst-Videe" installiert
wurde, gar nicht mehr erinnern. Die Panik setzt schlagartig ein. Zack - einfach so.
Einfach ausgedrückt: Wir benutzen einen unverwechselbaren Teil einer Videe, als
roten Knopf, um die gesamte Videe zu aktivieren..
Der Carpenter-Effekt
Besagt, das jede Vorstellung einer Bewegung, die entsprechenden Reize an das
Nervensystem abgibt, so, als ob diese Bewegung tatsächlich ausgeführt wird. Am
einfachsten zu beweisen ist der Carpenter-Effekt, wenn du dir ein Pendel baust.
Nimm einfach eine Kette oder einen Faden von ca 30 cm Länge und befestige an
einem Ende einen Ring. Halte diese Kette über einen Tisch und will den
anhängenden Ring, ruhig an einer Stelle halten. Nun stelle dir vor, daß der Ring in
einer Richtung zu kreisen anfängt. Obwohl du den Ring bewußt ruhig halten willst,
fängt er an in der vorgestellten Richtung zu kreisen. Also: Jede Bewegungsvidee
(Vorstellung einer Bewegung) hat die Tendenz sich zu verwirklichen. Alles was du
dir vorstellst, hinterläßt Spuren im Körper. Stellst du dir vor, und bewegst dich auch
so, als ob du deprimiert bist, dann wirst du es nach kurzer Zeit. Anders herum geht
das natürlich auch. Nur das viele dann der Meinung sind, das die Gefühle dann nicht
echt seien. Nur wenn sie sich in eine schlechte Stimmung hinein manövrieren, dann
haben sie damit kein Problem. Merkwürdig, findest du nicht auch?
Austauschen des Inhaltes.
Die einfachste Möglichkeit die Videe zu verändern ist, das Austauschen des Inhaltes.
Wenn 2 Personen eine Situation auf einer Straße ansehen, dann hat jeder auf etwas
anderes geachtet.
Je nach Interesse achtet der eine auf den schnittigen Sportwagen der gerade vorüber
fuhr, ein andere auch die knackige Blondine auf der Strassenseite gegenüber. Ein
Kind achtet vielleicht auf die Katze, die gerade zwischen den Autos entlang streicht
usw. Wir sehen also, das Interesse steuert die Wahrnehmung. Du kennst es bestimmt
schon, wenn du ein gemeinsames Erlebnis mit einem Freund hattest, und später
einmal den Beschreibungen deines Freundes, zu hörst, wenn er davon einem anderen
berichtet. Dann wirst du dich sicherlich manchmal fragen, ob ihr beide zusammen
das Gleiche erlebt habt. So unterschiedlich können sich diese "Geschichten" anhören.
Jeder hat seinen Wahrnehmungsfokus auf etwas anderes gesetzt. Und selbst im
nachhinein, ist der Mensch fähig seine Erinnerungen zu verändern.
Wenn du eine Ehefrau fragst, sie soll ihren Mann beschreiben, dann wird sie in der
Regel, ein paar positive Beispiele bringen und dann eine ganze Latte von negativen.
Sie wird sich auf die Dinge konzentrieren, worüber sie sich an ihm aufregt, um ihn
damit zu beschreiben. Wie unordentlich er ist, nie im Haushalt hilft, alles stehen und
liegen läßt usw. usf. Aber wenn er auf einmal stirbt, und du fragst noch mal nach
"Wie war er denn?" ist es auf einmal genau anders herum. "OK .. er war nicht
besonders ordentlich aber er hat immer....." und es folgen meterlange
Beschreibungen, wie toll er war. "Weil man ja über Tote nicht schlecht reden soll."
(Ups- schon wieder eine nette beschreibende Verhaltensmuster-Videe). Und auf
einmal geht es. Von einem Tag auf den anderen. Erstaunlich. Aber vorher bekommt
man zu hören, "Ja soll ich mich denn selber belügen. Wo nichts ist, da kann man
nichts rein phantasieren."
Wieso eigentlich nicht? Und wieso ist es ein hinein phantasieren? Da wir uns mit
unserem begrenzten Bewußseinsfokus immer nur auf ein paar Aspekte konzentrieren
können, alle anderen im Dunkel des Unbewußten liegen bzw. dort hinein gelangen,
sollte es ein Einfaches ein, seinen Blick einmal auf etwas anderes zu richten. Schaust
du immer auf die gleichen Dinge, dann siehst du auch immer nur die gleichen Dinge.
Tust du das was du schon immer getan hast, dann bekommst du auch das, was du
schon immer bekommen hast. So einfach ist es.
Der Swap
Beim Swap (englisch. "Austausch"), bleibt der Inhalt der Videe gleich, aber die
begleitenden Attribute der sinnlichen Kriterien werden verändert. Wenn du dir eine
mentales Bild eine Videe davon machst, wie du deine Steuererklärung ausfüllen
sollst, und wie es z.B. ist, mit guten Freunden in der Kneipe zu sitzen, dann wirst du
von Inhalt abgesehen (sitzen und schreiben und evtl. etwas trinken) ganz
verschiedene Videenkriterien wahr nehmen. Die Helligkeit, der Bilder ist vielleicht
unterschiedlich, beim einen hast du eine Geräuschkulisse, die andere Videe ist
stumm. Kein Ton zu hören. Bei der einen Videe sitzt du gebückt, bei der anderen
Vorstellung siehst du dich stehen. Usw. Finde ca. 5 markante Unterschiede. Und jetzt
nimm mental die Handlung die der Steuererklärungsvidee unmittelbar vorhergeht,
d.h. eine Handlung die ausführen mußt um mit der Steuererklärung zu beginnen...
Sehe diese Videe von dieser Handlung und lasse sie weg zischen "pfffttttt......." und
dann kommt sie wieder zurück "swwwwiiiittttt" aber mit den Attributen der
Kneipenvidee. Das Ganze sollte in maximal 2 Sekunden durchgeführt sein, dann
siehst du dich in der Kneipe mit deinen Freunden stehen und die Steuererklärung
ausgefüllt in der Hand. Jetzt noch kurz die Kino-Technik hinten dran gehängt. Und
fertig ist die neue Sterererklärungsvidee. Wenn du dies jetzt 5-10 mal schnell
hintereinander durchführst, und du nimmst jetzt die Steuererklärung in die Hand, was
meinst du, hast du dann immer noch das "Würg-Gefühl" wie vorher?
Probiere es aus und sei überrascht.
Die Ausdauer-Methode
Die Medien machen es uns doch tagtäglich vor. Irgendwo passiert irgend etwas, was
eine abgegrenzte Personengruppe verursacht hat. Die Medien berichten in den
Nachrichten und den Talkshows darüber. Es wird diskutiert und auf einmal bildet
sich eine "öffentliche Meinung" über diese Splittergruppe. Ein gutes Beispiel war der
Golfkrieg. Saddam ließ seine Truppen in Kuwait einmaschieren und die ganze
Weltpresse schrie empört auf. Und als Vergeltung, wurden Bomben auf Frauen und
Kinder geworfen, die mit dem Überfall überhaupt nichts zu tun hatten. Aber niemand
hatte Mitleid mit den Kleinen. Nein, im Gegenteil, das gesamte Volk wurde mit dem
mentalen Etikett auf dem "Agressorvolk" stand versehen, und solche Menschen
verdienen keine Rücksicht. Auf die kann man ja Bomben schmeißen. Und woher
kamen diese (hinzufügen von Videen) "Erkenntnisse"? Von den Wiederholungen in
den Medien.
Und was lernen wir daraus?...Wiederholen.. wiederholen.. wiederholen.. Immer
wieder und irgendwann fruchtet es.
Genauso verhält es sich mit den typischen Betriebsratsmitgliedern, die in jeder
Äußerung, seitens der Geschäftsleitung, irgendeinen Sauerei vermuten. Zufällig
bekam ich dies einmal mit: Einer meiner damaligen Chefs, war der Auffassung, die
Angestellten hätten es verdient, einen Fernseher pro Jahr (ich war damals bei einem
Hersteller von TV-Geräten beschäftigt) zu einem guten Sonderkondition, zusätzlich
zum normalen Mitarbeiterbonus, zum privaten Gebrauch, zu erhalten. Sofort
mutmaßten sie darin eine Hinterhältigkeit. Er wolle den normalen Mitarbeiterrabatt
abschaffen und nur noch ein Gerät pro Jahr günstiger abgeben. Doch der Chef hatte
keinen Gedanken an so etwas verschwendet. Aber durch ihre ständige penetrante
Konzentration auf das "Schlechte im Chef", waren sie gar nicht mehr in der Lage,
anderes Verhalten, als das negative, wahr zu nehmen bzw. jedes Verhalten als
"hinterhältig-negativ" umzudeuten. Und auch die anderen Kollegen ließen sich von
dieser Miesmacherei anstecken. Ausdauer zahlt sich eben aus.
Neue Kriterien hinzufügen oder Videen verschmelzen
Eine weitere Möglichkeit, die Gefühle, die zu einer Videe gehören, und darum geht
es ja hier, zu verändern, ist, daß direkte Hinzufügen von weiterem Kriterien oder
anderen Videen. Ein Beispiel wäre, wenn sich jemand unwohl fühlt, wenn er nur an
seinen Chef denkt, a) dir Firma zu verlassen oder b) ihn, wenn er schon an ihn
denken muß, mit einer Hintergrundmusik zu versehen. Und wenn man sich nun
vorstellt, wie er herum labert und das Ganze mit einer lustigen Faschingsmusik
unterlegt, dann ist der Stress raus und die Vorstellung wird sogar witzig.
Oder wir fühlen uns momentan nicht besonders gut, und vorausgesetzt die hat keine
krankheitsbedingten Ursachen, dann können wir uns durch vorstellen (oder richtiges
hören) von Musik oder lustigen Gedanken aus diesem Zustand heraus holen. Ich will
jetzt hier keinen Zwang zur unnatürlichen Fröhlichkeit verordnen, manchmal muß
man sich eben seinen trüben Gedanken hin geben, aber man sollte trotzdem nicht
vergessen, daß wir die Macht darüber haben, uns selber, aus diesem Sumpf, wieder
heraus ziehen zu können.
Kleine Schritte
Oft ist es auch so, daß wir vor uns selbst nicht akzeptieren können, daß wir so schnell
unsere innere Einstellungen und Verhaltensweisen innerhalb von Sekunden umstellen
können. Denn wenn man sich jahrelang mit einem Problem herum geschlagen hat,
und auf einmal zeigt uns jemand einen Weg, dieses ruckzuck zu lösen bzw.
abzulegen, dann kommen wir vielleicht schon einmal ins zweifeln, und lassen die
Veränderung nicht geschehen. Denn wenn das so einfach wäre, dann würde es ja
bedeuten, das es kein richtiges Problem gewesen ist. Sonst hätten wir es ja schon
selbst einmal ablegen können. Und so halten wir lieber am Problem fest, als eine
Schwäche an uns zu akzeptieren. Doch diese Gedanken sind auch nur Videen, die uns
daran hindern, unsere Ziele zu erreichen.
Wenn es denn nun für dich wirklich so schwierig erscheint, dann benutze einfach die
"Technik der kleinen Schritte". Zerlege dein Ziel in verschiedene Teilziele. Nehme
dir dann das erste Teilziel vor. Und wenn du es beherrscht, bzw. erreicht hast, dann
benutze dies als ein Referenzerlebnis, das du deine Ziele erreichen kannst. Nehme
dann das Nächste und dann das Übernächste usw.. Sein flexibel und am Ende bist du
der Sieger.
Videen auflösen
Wer kennt sie nicht die Regeln und Verbote aus der Kindheit. Früher hatten sie
vielleicht einen Sinn. Vielleicht nicht für dich, aber für deine Eltern, für die
Erzieherinnen im Kindergarten, für deine Lehrer, den Pfarrer, die Ausbildungsleiter
oder für die Vorgesetzten in der Bundeswehr, in der Ausbildung oder im Büro. Denn
eines ist absolut sicher. Regel haben immer einen Sinn. Zumindest für den , der sie
erstellt. Sie machen ihm das Leben leichter, wenn du dich daran hältst. Genau so
verhält es sich mit den moralischen Geboten, der Gesellschaft. Denn sie sind immer
so hoch angesetzt, daß man sie unmöglich einhalten kann. Und deswegen hast du
dann ein schlechtes Gewissen. Und Menschen mit schlechten Gewissen, können
leichter manipuliert werden. So einfach funktioniert es. Die Gruppe der Führer sagt
den Trotteln, was sie zu tun und zu lassen haben. Was sie wie denken dürfen, wie sie
mit wem, wann Sex haben können. Wenn es denn schon nicht zu vermeiden ist, dann
soll man wenigsten keinen Spaß daran haben. Usw. usw.
Wenn du z.B. sagst "Ich bin eine interessante Person" und dann aktivierst du das
entsprechende Gefühl dazu, dann erinnerst du dich meist relativ schnell an ein
Ereignis, das zu dieser Videe geführt hatte, oder zu der Überzeugung, die besagt, das
es gerade nicht so ist.. Dieses Ereignis dient dann meist als interne Referenz, als
Beweis dafür, das deine Meinung von dir wahr bzw. die Aussage, über deine Person,
falsch ist ist. Im positiven Fall dient dir diese Videe als Hilfe um Schwierigkeiten zu
überwinden. Nach dem Motto: "Damals konnte ich das, also kann ich jetzt auch." im
negativen, hindert sich dich an der Realisierung deiner Ziele. In diesem Fall kannst
du diese einfach auflösen.
Hast du z.B. statt dessen eine "Ich bin nichts wert - Videe" gebildet dann ist es Zeit
diese jetzt aufzulösen. Entspanne dich und gehe mental zeitlich bis zu diesem
Referenzerlebnis zurück, als diese Videe gebildet wurde. Stelle diese Videe, als ein
reales physikalische Gebilde vor. Ein Skulptur, oder sonst irgendwas, was zu dieser
Videe paßt. Gehe jetzt noch weiter zurück. Ca. 15 Minuten vor diesem Ereignis.
Schaue dir deine Videe an, wie sie nun zu Staub zerfällt, denn das Ereignis hat ja
noch nicht statt gefunden. Sehe jetzt aus dieser 15 minütigen Distanzierung, was sich
gleich ereignen wird. Aber da du ja nun weißt was kommt, kannst du die Zukunft
verändern. Du kannst dich anders verhalten. Stelle dir vor, wie du die Situation haben
willst. Wie du in 15 Minuten professionell handeln wirst, damit sich diese Videe
nicht bilden kann. Visualisiere wie du professionell handelst und die Situation voll
im Griff hast. Wenn du nun weißt, wie du dich entscheiden und reagieren wirst, dann
gehe mental in dieses Ereignis rein, und erleben es mit allen Sinnen, aber positiv
geändert. Spüre wie sich jetzt eine neue Videe bildet. Satt der negativen, einengenden
und belastenden Videe eine Positive. Verstärke sie mit der Kinotechnik. Nimm
dieses positive Wissen und trete den Weg zurück in die Zukunft an. Wandere durch
die Vergangenheit. Gehe mental alle Ereignisse durch, in denen dich diese negative
Videe behindert hatte. Aber da du sie ja jetzt nicht mehr besitzt, änderst du sie
einfach. Gehe immer schneller, weil du ja jetzt immer mehr positive
Referenzerlebnisse besitzt, bis du in der Gegenwart angekommen bist. Spüre deine
neue Stärke. Verwende nochmals die Kinotechnik. Und schaue in deine Zukunft. Wie
sich nun verändert, da du ja jetzt anders reagieren wirst. Sehe dein Ziel in der
Zukunft und rase nun mir deiner neuen Videe, die dir hilft dieses Ziel zu erreichen,
darauf zu. Springe hinein. Voll assoziiert... Kinotechnik... Powergeste... Powerwort...
Genieße es.... und komme langsam wieder zurück. Und versuche evtl. dich mal
spaßesweise an deine einengende Videe zu erinnern.... wenn du kannst. Aber es wird
dir nur schwer gelingen, da du diese ja jetzt durch "diese mentale Simulation"
abgeschwächt, wenn nicht sogar komplett aufgelöst hast.
<< zurück zum ersten Videe-Kapitel
3 Jahre nach dem Verfassen dieses Kapitels habe ich eine Fortsetzung geschrieben.
"Das Videen-Viren-Prinzip""
letzte Aktualisierung am: 02.10.01
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Die Attribute der Gedanken
Das wir alle Informationen in "Vitalen Ideen" speichern, habe ich ja nun schon bis
zum Erbrechen wiederholt. Nun ist es aber auch so, das winzige Änderungen in den
"Vitalen Ideen" eine ganz andere Bedeutung des Gedankens ergeben. Dazu ein
Experiment:
Denke einmal an etwas für dich extrem Wichtiges. Betrachte alle Einzelheiten dieser
"Vitalen Idee" (im folgenden VIDEE) genannt. Dabei soll der Inhalt nicht betrachtet
werden, sondern nur die begleitenden Attribute der Videe.
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Wie weit sind deine inneren Bilder von dir entfernt?
In welcher Richtung ist es angesiedelt?
Wie hell ist dein Bild
Welche Farbe herrscht vor?
Hörst du Stimmen? (Deine gedankliche Worte)
Wo sind diese plaziert?
Ist diese Stimme hell, laut, dumpf, schrill, im Kopf, aus welcher Richtung
kommt sie?
Welche Körperempfindung hast du? (warm, kalt, gedrückt, locker....)
Wie fühlst sich diese Videe an?
Schmeckst du etwas?
So nun stehe auf springe mal 5-10 mal hoch und dann denke an etwas, was dir
wurstegal ist. Betrachte auch jetzt die Attribute deiner Videe und vergleiche sie mit
denen aus der vorherigen Übung.
Nun nimm die erste (wichtige)Videe und versuche sie mit den Attributen der
Unwichtigen zu versehen. Kann es sein, daß sich nun deine Empfindungen in Bezug
auf die Wichtigkeit geändert haben? Ich denke schon .... oder?
Mittels dieser Tricks, die Änderung der Attribute von den "Vitalen Ideen" kannst du
deine Empfindungen variieren, je nachdem, wie du sie gebrauchen kannst. (vergl.
Entspannung für Männer und Unangenehme Gedanken)
Willst du von etwas überzeugt sein, (du bist es nicht- aber aus verschiedenen
Gründen müßtest du es kurzzeitig sein, weil du es z.B. verkaufen willst), dann ändere
einfach die Attribute der Videe, und schwupps, ist alles anders. Du kannst es ja
wieder nach belieben ändern.
Bitte schön.....
letzte Aktualisierung am: 22.09.00
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Magische Worte
Denke mal an die Wörter: Prüfung, Test, Alkoholkontrolle, Freundin, Sex,
Hausarbeit. Was empfindest du dabei?
Kein Wort, Satz, sprachlicher Gedanke existiert alleine im Gehirn. Immer entsteht
dabei eine Verbindung zu den Vitalen_Ideen, die die eigentliche Sprache des
Gehirnes darstellen. Du kannst alle Änderungstechniken mit Worten oder Sätzen
kombinieren und z.B. als Anker einsetzen.
Auch Worte können Auslöser für Programme sein. sagt mit z.B. jemand das es meine
Pflicht sei, dies oder jenes zu tun, dann merke ich wie sich alles in mir dagegen wehrt
(körperl. Reaktion). Die Chance das genau diese Wortwahl ein Verhalten auslöst, das
genau das Gegenteil von der Forderung ist, liegt bei mir recht hoch. Das Wort
PFLICHT löst bei mir die Unlustgefühle und das entsprechende Verhalten aus.
Das kann jedoch nur geschehen, wenn einzelne Worte mit Gefühlen und Konzepten
behaftet sind. Schreibe oder male ein Wort, das dich behindert, auf. In welcher
Farben, Größe, Form, u.s.w. hast du es aufgeschrieben oder gemalt? (Dies ist die
Sichtbarmachung der Vitalen_Ideen, mit denen das Wort in dir dargestellt wird.).
Male es nun so auf, das es ein angenehmes Gefühl in dir hervor ruft und hänge dieses
Bild so auf, das du es ein paar mal am Tag siehst. Es wird seine negative Energie
verlieren.
Hier werden die Vitalen Ideen, optisch zu Papier gebracht und neu bewertet.
* zurück zur Übersicht *
* EMail an EgoPower *
Immer beliebt sein.(Schleimen was das
Zeug hält).
Wäre das nicht traumhaft? Welche Vorteile hättest du dann? Alle geben dir wonach
du verlangst.
Sie geben es gerne mit einem Lächeln im Gesicht. Traumhaft! Keine Probleme. Alle
würden dich verstehen und sich freuen wenn du mit ihnen zusammen bist.
Doch wie sieht deine Realität aus? Ich weiß es nicht, aber kann es mir schon
vorstellen. Aber du kannst es ändern.
Zack. Einfach so. Wenn du nur willst. Es ist ganz einfach:
Beobachte einmal ein paar gute Freunde oder ein paar Menschen die sich gut
verstehen. Dann fällt dir mit Sicherheit auf, wenn du darauf achtest, das diese sich
ähnlich sind bzw. sich ähnlich verhalten. Sie befinden sich in Resonanz. Die Musiker
nennen es den GROOVE.
1. Menschen finden andere Menschen sympathisch, wenn diese die gleichen
Interessen haben bzw. ihnen ähnlich sind. Beim Yeti hast du gelesen, daß das
Unbekannte oft Angst und Unsicherheit hervorruft. Versuche also, wenn du schon
nicht so bist, so zu tun wie der andere. Du hast es leichter mit einem Kunden ins
Gespräch zu kommen wenn du über seine Hobbys Bescheid weißt. Segelt er gerne,
dann redet er auch gerne darüber. Kannst du mit ihm auf einer gleichen Ebene
kommunizieren, findet er das gut und deine Chancen steigen, das du ihm was
"verkaufen" kannst.
2.Sind zwei zusammen und verstehen sich gut, nehmen sie häufig die gleichen
Körperhaltungen ein. Beobachte das mal. Sitzt also dein Gegenüber mit
übereinandergeschlagenen Beinen da, und spielt mit seiner Armbanduhr, mache es
genau so. Paß aber auf, daß er es nicht bewußt merkt. Verändere langsam deine
Stellung und "spiegele" ihn. Machst du das gut, so signalisiert ihm das, "Hey da ist ja
einer wie ich". Er findet dich gut und freundlich und weiß gar nicht warum. Das ist
ein Mechanismus, der automatisch abläuft. Beobachte mal deine Umgebung in dieser
Hinsicht. Diesen Vorgang nennt man SPIEGELN.
Ob du ihn unter Kontrolle hast, kannst du das ganz leicht checken. Verändere deine
Körperstellung. Verändert er seine automatisch und folgt dir, dann hast du die
Führung übernommen. Er folgt dir unbewußt und signalisiert das durch seinen
Körper, indem er nun dich spiegelt. Das ist der Punkt bei dem du ihm wieder was
verkaufen kannst.
Verkaufen heißt nicht nur im irgendwelche Waren aufzuschwätzen. Alles ist
Verkauf, wenn der andere was für dich tun soll.
Sitzt du mit mehreren Unbekannten am Tisch und willst mit einem ganz Bestimmten
ein Symphatieband aufbauen, dann spiegel ihn so genau wie du nur kannst. Nach
einiger zeit findet er dich interessant. Garantiert.
Du magst nun einwenden, das sei ja eine astreine Manipulation! - Dann kann ich dir
nur antworten: Du hast Recht !!
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* EMail an EgoPower *
Die 1:1 Wertbeziehung
Als eifriger Leser dieser Seiten, kennst du das Angleichungsprinzip. Die logische
Folge davon ist, (auch wenn ich mir damit jetzt wieder endlose Diskussionen und
jede Menge Ärger aufhalse): Jede Beziehung, die du eingehst, basiert auf einer 1:1
Wertbeziehung.
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Beim Arbeitsplatz tauscht du den Wert von X DM (Euro) gegen deine Zeit
und deine Kenntnisse.
In jeder Freundschaft herrscht sie vor. Es ist immer ein gegenseitiges Geben
und Nehmen im Wert von 1:1. Sei es an Gefühlen, Kenntnissen,
Anerkennung, usw.
Die Ehe ist eine 1:1 Wertbeziehung.
Es ist überall ein ständiges "Geben und Nehmen" auf einer ausgeglichenen Ebene.
Fühlt sich einer der Partner ausgenutzt (ob es wirklich so ist oder nicht, ist
unerheblich) kracht es.
Und genau hier wird in verschiedenen Manipulationstechniken der Hebel angesetzt.
letzte Aktualisierung am: 09.01.99
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* EMail an EgoPower *
Die Unterschiede zwischen Mann und
Frau.
Zuerst will mal klarstellen, damit kein falscher Verdacht aufkommt, ich liebe die
Frauen. Ich könnte nicht ohne sie leben. Aber dennoch habe ich immer wieder das
Gefühl, Männer und Frauen passen nicht zusammen. Sie sind von Grund auf
verschieden. In den META-Programmen beschreib ich die Wahrnehmung der
Unterschiede, die ich jetzt hier ausarbeiten will. Alles aus meiner subjektiven
männliche Sicht.
Im Kapitel des Angleichungsprinzipes hast du erfahren, das wir alle Tätigkeiten
bewerten, und zu einem gerechten Ausgleich streben. Doch hier gibt es zwischen
Männer und Frauen gravierende Unterschiede. Alle folgenden Beschreibungen
vermitteln ein Denkmodell der unbewußten Denkgewohnheiten.
In einer Partnerschaft, geben Männer für eine erledigte schwierige Aufgabe oder
Tätigkeit z.B. 10 Punkte. Für eine doppelt so schwere vergeben sie doppelt so viel,
also 20 Punkte. Bei schweren Vergehen, oder falls sie von Frauen negative Gefühle
bekommen, vergeben sie je nach Härtegrad Minuspunkte. Frauen reagieren da ganz
anders. Sie geben für alles, einen Punkt. Egal wie schwer die Aufgabe war.
Hier sind die meisten Müllgespräche oder Schwachsinnsdiskussionen
vorprogrammiert. Du kommst abends von der Arbeit nach hause, und freust dich auf
dein geliebtes Frauchen. Doch was passiert. "Gut das du kommst .... (langweiliges
Bla Bla Bla warum es ihr schlecht geht) ....(und irgendwelche Forderungen)". "Ah,
ja" denkst du dir, "Mach ich halt das eben noch." ...Und? Es geht weiter. Keine Spur
von Friede und Harmonie.
Und warum? Ganz einfach. In ihr läuft etwa folgender unbewußter Dialog ab: "Er
war den ganzen Tag auf der Arbeit. (1 Punkt) Hat sich mit interessanten Aufgaben
und Menschen umgeben. Er hat also Spaß (1 Minuspunkt) gehabt, während ich mich
hier mit den Kindern, den Hausaufgaben herumschlagen mußte. (2 Pluspunkte für
mich). Dann habe ich noch gebügelt (1 Plus), Essen für die Kinder gekocht (1 Plus)
und noch 10 andere Aufgaben (10 weitere Pluspunkte) erledigt.
Das Endergebnis ist also eine Differenz von 14 Punkten zu ihren Gunsten. Also mußt
du noch 14 mal den Affen machen (Angleichungsprinzip) , damit wenigstens der
Frieden einkehrt, wenn du es richtig anstellst und dir keine anderen Schnitzer
erlaubst.
Männer sind einfacher strukturiert. Sie kommen nach hause und denken "8 Stunden
geochst wie ein Blöder, damit die Knete ran kommt, das sind 30 Punkte. "Sollte sie
ihm die Ohren vorjammern, wie schwer ihr Tag war, gibt er ihr auch 10 Punkte,
gutmütig wie ein Mann nun mal ist.
Also eine Differenz von 20 Punkten, zu seinen Gunsten. Also setzt er sich und will
die restlichen 20 nun ausgeglichen haben. Und Rumms. Dann steht sie auf, und der
Sturm bricht los. Die logischen Konsequenzen daraus kannst du nun selber ziehen.
Aber.... einen hab´ ich noch ...
Das Frauen in verbaler Hinsicht, besser sind, davon kann fast jeder Mann ein
Liedchen trällern. Sie wechseln derart schnell ihre Assoziationen und Themen, dabei
kann einem nur schwindelig werden. Ich persönlich finde das beeindruckend.
Bei den Grundlagen hast du schon gelesen, daß alle Menschen, obwohl sie es selten
wahr haben wollen, i.d.R. emotional mit steinzeitlichen Verhaltensweisen reagieren.
Im Yeti-Zeitalter ging der Mann auf die Jagd. Auge in Auge mit den wilden Tieren,
nur auf seine Instinkte und Fähigkeiten vertrauend, versorgte er seine Sippe daheim
mit Fleisch von der Jagd, das er dann aufteilte, wenn er heim kam. Beeindruckend
das sich das Verhalten (das Fleisch aufteilen), vom Mann, bis in die heutige Zeit,
zum Sonntagsbraten erhalten blieb. Aber ich schweife ab.
Die Frau im Yeti-Zeitalter blieb daheim, zog die Kinder auf. Da sie sonst nichts
anderes zu tun hatten, unterhielten sie sich pausenlos und entwickelten so ihre
sprachlichen Fähigkeiten. Die Männer kamen auf der Jagd mit ein paar Grunzlauten
und ein bißchen Zeichensprache aus. Doch zurück zur Yeti-Frau. Da sonst nicht viel
Aufregendes daheim im Lager passierte, und sie ständig von den Kindern umgeben
waren, konnten sie nur wenige Fähigkeiten mehr, als die der Kommunikation und des
Beausfsichtigens entwickeln. Jahrtausende lang sahen sie nichts anderes als ihre
Kleinkinder, und andere Frauen, die auch nur von Kleinkindern umgeben waren. Da
bekanntlich die Umgebung das Verhalten und Empfinden prägt, sind ihre
bevorzugten Nervenbahnen auf diesem Gebiet extrem gut, mit allen begleiteten
Konsequenzen ausgeprägt.
Für dich, mein treuer Leser, heißt das, wenn du eine blöde Raktion von deiner Frau
oder Freundin bekommst, dann weßt du ja jetzt, welcher Teil in ihr als erstes reagiert.
Die Hüterin und Aufpasserin von Kleinkindern von maximal 3-4 Jahren. Damit
kannst du nie verkehrt liegen.
Wenn du mich nun für einen Extremiker hältst, laß dir gesagt sein: "Mit den Jahren
siehst du eine Menge und lernst Einiges kennen."
Nachdem ich nun fürchterlich auf die Frauen geschimpft habe, hier der Gegenschlag
zu meinen Geschlechtsgenossen. Ich hoffe, mein Freund, du kannst herbe Kritik
vertragen.
Sie haben ja auch ihre Vorzüge. Diese zu nutzen, haben sie schon früh erkannt.
Gehen wir noch einmal gedanklich zurück, als der Yeti-Mann von der Jagd zurück,
ins Lager kommt. Tage- und wochenlang in der Wildnis zugebracht, kommt er nach
hause und erblickt sein Weib. Da der frühe Jäger und Sammler, wie auch heute noch,
besser sehen wie denken kann, (es ist ja das was er zu überleben brauchte) erblickte
er, weil unverhüllt, die Reize seiner Partnerin, und der Rammel-Trieb erwacht.
Die Mädels haben es natürlich sofort geschnallt, was hier abging, und es gemäß
ihrem biologischen Lernprogramm, gespeichert. Ab sofort gehörte, das sich
Rausputzen, zur weiblichen Strategie, um Männer einzulullen. Ein wenig Farbe
hier, ein Strich hier und schon sind sie interessant. Und wir? Wir machen das seit
Jahrtausenden mit. Ne ne ne. Sieht eine einigermaßen gut aus und zeigt Interesse,
knipsen wir das bißchen logische Denken aus, das wir besitzen und lassen uns
blenden und folgen triebgesteuert den Mädels. Super.
Aus dieser Abhängigkeit heraus, entwickelten die Frauen, die ultimative Strategie,
mit der du dich, mein Freund, gerne und mit Freude, zum kompletten Idioten
machst. Denn sie gibt ihr die absolute Macht über dich.
Kein Mann würde die Hand die ihn füttert, beißen. Ganz anders die Frauen, sie
entwickelten das Konzept der wahren Liebe. Im Namen der Liebe, können sie so
ziemlich alles konsequenzenlos durchführen, was ihnen in den Sinn kommt. Weinen,
schreien, Geschirr an die Wand werfen, dich erpressen (es geschieht ja nur zu deinem
Vorteil) und sonstige Reaktionen. Es geschieht ja aus Liebe. Sie steht ja zu dir, aber
du bist ja schuld, das sie so reagieren muß. (Achtung jetzt beginnt das ganz große
Ding...) Aber du kannst es ja wieder gut machen, sie hätte da eine Kleinigkeit ....
schon lange träume sie davon....! Aber den Rest kennst du ja selber.
Und du Schaf, was machst du? Weil du es dir wieder von ihr besorgen lassen
möchtest, blökst du zwar mal kurz rum, und machst was sie will, oder es dir selber.
Für eine sehr sehr lange Zeit.
So ist die Welt.
hihi.. aber einen hab ich noch.... click mal hier.
....zurück zum ersten Teil....
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* EMail an EgoPower *
Die Grundannahmen von EgoPower
... denen jeder der mit diesen Techniken arbeiten will, 100% zustimmen sollte. Das
vereinfacht den Umgang mit diesen Techniken ganz erheblich.
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Was ein Mensch kann, können prinzipiell alle , wenn sie u.a. die gleiche
Energie und die erforderliche Zeit dafür aufwenden wollen, und wenn die
Fähigkeit in kleine Lernabschnitte eingeübt werden kann.
Jeder Mensch kann potentiell voll und ganz über seine Gedanken bestimmen.
Er ist der Chef in seinem Kopf. (Auch wenn er es ihm momentan noch so
richtig nicht gelingt.)
Der Körper und der Geist sind eine Einheit. Jeder unterscheidbare geistige
Bewusstseinszustand hat einen ebenfalls entsprechenden beobachtbaren
körperlichen Ausdruck. Und sie beeinflussen sich gegenseitig.
Prinzipiell hat jeder alle Fähigkeiten, oder er kann sie erlernen, um seine Ziele
erreichen zu können
Alles was dir geschieht ist ein Feedback auf vorhergehende Aktionen von dir,
oder sie können als solche gedeutet werden.
Das ZIEL hinter jedem ZIEL ist das Erreichen bzw. Vermeiden von
bestimmten Gefühlen.
Bei jeder Tätigkeit die ich ausführe, hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß ich
mich
a) öfters gut und
b) weniger oft schlecht fühle.
Jeder Mensch handelt immer so, wie er es, aus seiner subjektiven Sicht für
richtig bzw. optimal hält.
Jegliche Verhaltensweisen sind nützlich und haben immer eine positive
Absicht, ungeachtet der eventuellen schädlichen Nachteile. In der Summe
überwiegen immer die Vorteile, für denjenigen, der diese Aktion ausführt.
Und es kann vorkommen, daß ihm diese noch nicht einmal voll bewußt sind.
Jegliche Reaktionen und jeden Verhalten ist von den momentan
vorherrschenden Gedanken abhängig.
Ich bin für mein Leben voll selbst verantwortlich. Alles was mit mir
geschieht, passiert, weil ich es zulasse. Oder nichts dagegen unternehme.
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Alles was geschieht kann auf mehrere Art und Weise betrachtet und bewertet
werden. Ich habe das Recht und die Pflicht, alles so zu deuten, wie es mir
nützt.
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Mit der geeigneten Strategie, ist alles möglich.
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Es gibt immer mehrere Möglichkeiten.
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Es gibt keine Objektivität, weil alles, was wir glauben und wissen, nur Teile
einer mentalen Interpretationen sind. Es sind "VIDEEN" der Wirklichkeit.
Mit Hilfe der ATTRIBUTE einer VIDEE, können wir dessen Intensität
innerlich darstellen, erkennbar machen. Dadurch sind wir auch in der Lage
diese zu verändern.
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Die Welt ist, was Du denkst. (Es gibt keine Objektivität)
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Es gibt keine Grenzen.
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Jetzt ist der Augenblick der Macht.
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Alle Macht geht von einem selbst aus.
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Wenn etwas funktioniert, dann ist es OK.
letzte Aktualisierung am: 10.05.01
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* EMail an EgoPower *
Die Grundlagen des EGO-Power Systemes
Der unlimitierte Glauben
Ich weiß es. Ich selbst habe fast 20 Jahre nachgeforscht, das Wissen strukturiert,
Konzepte erarbeitet, geprüft und getestet, wie man in seinem Leben alles einfacher
und effektiver, kurz gesagt - ökonomischer, erreichen kann. Und ich fand im Laufe
der Zeit Hunderte von Hinweisen, Strategien und Techniken, die letztendlich doch
immer nur das Gleiche in verschiedenen Verpackungen anpreisen, wie warme
Semmeln.
Die EgoPower (EP) ist eine Methode um alles zu erreichen. Doch nur ein richtig
Naiver, würde einer solchen Aussage blind vertrauen. Der "normale" (d.h.
durchschnittliche) Mensch würde jedoch einer solchen Aussage ablehnend gegenüber
stehen. "Der veräppelt mich..." oder "Was labert der denn da für einen Müll.." sind
die Gedanken, die dem Durchschnittsmenschen sofort in den Sinn kommen.
Ganz anders der Gewinner-Typ. Er würde sofort fragen "WIE?". Und genau darum
geht es. Ein Gewinner-Typ zu werden, der aus allem, etwas für sich herausholen
kann. Der alles, was er erlebt, daraufhin untersucht, ob es dabei etwas gibt, was für
sein Leben positiv anwendbar ist.
Und darum bitte ich dich. Glaube mir absolut nichts. Prüfe alles kritisch, aber auch
wirklich kritisch nach. Denn nur aus dem Wissen, entsteht das Vertrauen in sich und
seine Fähihkeiten. Und nur dann entsteht der Glaube an das ICH. "ICH kann es
erreichen, wenn ICH es will". Wer so denkt hat ein starkes EGO und vertraut seiner
inneren Kraft.
Der EGO-POWER.
Ein solcher EP-Mensch ist frei. Frei von hinderlichen Selbstbeschränkungen. Er hat
kein unzureichendes Selbstbild, keine Zweifel, an sich und seine Fähigkeiten. Wenn
es etwas (noch) nicht kann, dann ist für ihn das kein Weltuntergang, sondern eine
Möglichkeit zu wachsen. Weil er weiß, daß alles möglich ist, wenn er nur an sich
selbst und seine Fähigkeiten glaubt. Denn wer glaubt, das er etwas bestimmtest
erreichen kann, sucht automatisch nach Möglichkeiten, die ihm helfen, genau dies zu
erreichen. Und wer weiß, daß er schon einmal etwas (für andere) "Un-mögliche"
geschafft hat. Kennt schon die geeigneten Strategien, die er anwenden muß.
Und dabei sind wir auch schon bei der ersten EP-Regel.:
Mit der geeigneten Strategie, ist alles möglich.
Doch was macht man, wenn man keine geeignete Strategie, für sein Ziel, hat? Ganz
einfach. Man klaut sie. Oder feiner ausgedrückt. Man schaut nach, was jemand
anderes, wie genau macht und kopiert bzw. überträgt dieses Verhalten auf seine
persönlichen Lebensverhältnisse. (EGO-Power-Strategie-Assimilation) Das ist der
Weg eines jeden Lernens. Seit Tausenden von Jahren, übernehmen alle Kinder so die
Werte und Normen der Eltern. Und auch deren allgemeines Verhalten. (Oder lehnen
sie dann später einmal ab. Nur ist dies in Wirklichkeit keine eigene Meinung, sondern
nur die Negierung, der elterliche Werte). Doch wenn wir erwachsen sind, dann ist das
auf einmal nicht mehr tolerabel. Doch der wahre EP-Mensch schert sich einen
feuchten Lappen um solche Meinungen. Er erkennt, was der andere, wie genau macht
und baut sich sein persönliches Modell, um ein bestimmtest Ziel zu erreichen. Und
dann benutzt er den 3 stufigen EP-Gewinner-Instinkt.
1. Ich will es
2. Ich kann es
3. Unternimmt es sofort alles, was notwendig ist, um das gestellte Ziel zu
erreichen.
Er besitzt ein starkes Selbstbild, kann seine persönliche Identität aus sich heraus
definieren. Er benötigt dazu keinen, der ihm sagt, wie toll und großartig er sich doch
verhält. Denn wer auf die wohlwollenden Aussagen eines anderen in sich aufsaugt,
wie ein Schwamm und sich danach besser fühlt, macht sich abhängig. Er ist süchtig
nach Anerkennung und Lob, das jemand anderer nur deswegen gibt, um einen zu
manipulieren.
Der wahre EGO-Power Mensch hat bzw. sucht die Fähigkeit und Verpflichtung zur
absoluten Selbstbestimmung und -Steuerung. Wenn ihn jemand lobt, nimmt es dies
dankend und wohlwollend zu Kenntnis. Aber versucht es niemals (ich wiederhole:
NIEMALS) zu erhaschen.
Der unbewußte Computer
Ich bin der Meinung, wir Menschen haben nicht, wie viele Esoteriker und
Religionsanhänger uns weiß machen wollen, einen Körper , eine Seele und einen
Geist, die momentan zusammen in einem Körper vereinigt sind. Aber trotzdem
irgendwie unabhängig voneinander existieren können. Für mich ist dies aber ur eine
akademische Frage. Nein - Ich bin der Meinung wir sind ein "denkender Körper".
Eine Einheit. Wir bestehen aus den verschiedensten Organen, die alle eine bestimmte
Funktion, für das perfekte Zusammenspiel, übernehmen.
Das Hauptsteuerungsorgan , das alles kontrolliert, ist unser Gehirn, dessen
Funktionsweise ich einmal am folgenden Denkmodell aufzeigen will.
Dabei sollten wir beachten, jede Beschreibung, wie etwas funktioniert ist immer nur
ein abstrahiertes Modell. Man kann immer tiefer in alle Einzelheiten absteigen um
ein umfangreicheres Wissen zu erlangen, aber damit ist keinem geholfen. Wer eine
Beschreibung hat, wie etwas funktionert, weiß damit noch lange nicht, wie er es
anwenden muß. Er kann sich vielleicht eine wage Vorstellung davon machen. Ich
wähle meine Modelle so, daß sie die Grundlage für das WIE, das Handeln bilden
können. Gewiß, sie sind nicht immer wissenschaftlich korrekt, aber dafür anschaulich
und funktionell. Und nur darum geht es einem EP-Anwender, der du ja sicher auch
bald sein möchtest