Bedienungsanleitung Kleinunternehmer öffnen

Bedienungsanleitung Kleinunternehmer öffnen
BEDIENUNGSANLEITUNG
EXCEL-VORLAGE-EINNAHMEN-ÜBERSCHUSS-RECHNUNG 2013
VERSION: KLEINUNTERNEHMER
HERAUSGEGEBEN VON:
DIPL.-KFM. PIERRE TUNGER
BRUNNENSTR. 19
08056 ZWICKAU
WWW.PIERRETUNGER.COM
HERAUSGEGEBEN AM: 01.11.2013
INHALT
Einleitung ................................................................................................................................................. 3
Haftungsausschluss ................................................................................................................................. 3
Funktionen der Excel-Vorlage ................................................................................................................. 4
Tabellen der Excel-Vorlage ...................................................................................................................... 5
Verwendung der Excel-Vorlage ............................................................................................................... 6
Vor der Erst-Verwendung .................................................................................................................... 6
Grundsätzliches zu Formeln und Feldern für Werte ........................................................................... 7
Erst-Verwendung ................................................................................................................................. 7
Die Tabellen im Detail ............................................................................................................................. 8
Einnahmen (Einn) ................................................................................................................................ 8
Ausgaben (Ausg) ................................................................................................................................ 10
Bewirtungskosten (Bewirt) ................................................................................................................ 12
Verpflegungsmehraufwendungen und pauschale Fahrtkosten (VPMA – pausch.FK) ...................... 14
Anlagevermögen (Anlageverm)......................................................................................................... 16
Geringwertige Wirtschaftsgüter Sammelposten (GWG-Sammelp) .................................................. 18
Private Ausgaben (pr.Ausg) ............................................................................................................... 20
Einnahme- und Ausgabearten (Einn-Ausg-Arten) ............................................................................. 21
Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ...................................................................................... 23
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ......................................................................................... 25
Privatentnahmen (Privatentn) .......................................................................................................... 27
Privatentnahme Kfz ....................................................................................................................... 27
Privatentnahme Telekommunikation............................................................................................ 28
Buchungsvorgehen ................................................................................................................................ 30
Monatsabschluss / Quartalsabschluss .............................................................................................. 30
Jahresabschluss ................................................................................................................................. 31
Weiterführende Informationen ............................................................................................................ 32
1
Welche Zahlungen sind für die EÜR nicht relevant ........................................................................... 32
Sortieren und Filtern ......................................................................................................................... 32
Erweitern von Tabellen ..................................................................................................................... 32
Weiterführende Hilfe ........................................................................................................................ 32
Feedback ........................................................................................................................................... 32
Abbildungsverzeichnis: .......................................................................................................................... 33
2
EINLEITUNG
Anhand der Excel-Vorlage-Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2013 können mit einem
Tabellenkalkulationsprogramm (Excel oder OpenOffice) Einnahmen und Ausgaben erfasst werden.
Die Datei bereitet die Daten so auf, dass einerseits das Ausfüllen der Einnahmenüberschussrechnung
leicht durchgeführt werden kann und andererseits Sie als Unternehmer stets einen guten Überblick
über Ihre Firmenzahlen bekommen.
Die Excel-Vorlage-EÜR finden Sie im Web unter:
http://www.pierretunger.com/cms/infotainment/einnahmenueberschussrechnung-vorlage-excelopenoffice
Diese Bedienungsanleitung erklärt Ihnen die Funktionsweise der Excel-Vorlage und gibt Ihnen
nebenbei noch praktische Tipps zum Thema Buchhaltung.
Bitte lesen Sie erst die Bedienungsanleitung, bevor Sie mit dem Buchen anfangen. Die Anleitung wirkt
vielleicht auf den ersten Blick etwas lang, doch auf Grund der vielen Bilder ist sie schnell gelesen und
eine gute Investition.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS
ES WIRD KEINE HAFTUNG FÜR FUNKTIONALITÄT, AKTUALITÄT ODER VOLLSTÄNDIGKEIT DER EXCELVORLAGE ÜBERNOMMEN.
DAS VERWENDEN DER EXCEL-VORLAGE GESCHIEHT AUF EIGENE VERANTWORTUNG.
3
FUNKTIONEN DER EXCEL-VORLAGE
Folgende Funktionen hat die Excel-Vorlage:













Erfassen der Einnahmen nach
o Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer nach § 19 Abs. 1 UStG
o nicht steuerbare Umsätze sowie Umsätze nach § 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 UStG
o Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen
Erfassen der Ausgaben nach den Kostenarten der Anlage EÜR 2013
o Waren, Rohstoffe, Hilfsstoffe
o Bezogene Fremdleistungen
o Ausgaben für eigenes Personal
o Aufwendungen Geringwertige Wirtschaftsgüter
o Miete / Pacht für Geschäftsräume & betriebl. genutzte Grundst.
o Sonstige Aufwendungen für betriebl. genutzte Grundstücke
o Aufwendungen für Telekommunikation
o Übernachtungs- und Reisenebenkosten bei Geschäftsreisen
o Fortbildungskosten (ohne Reisekosten)
o Rechts- & Steuerberatung, Buchführung
o Miete / Leasing für bewegliche Wirtschaftsgüter (ohne Kfz)
o Beiträge, Gebühren, Abgaben, Versich. (ohne Gebäude und Kfz)
o Werbekosten
o Schuldzinsen zur Finanzierung von Anlagevermögen
o übrige Schuldzinsen
o übrige, unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben
o Geschenke
o Kfz: Leasingkosten
o Kfz: Steuern, Versicherung, Maut
o Kfz: Sonstige tatsächliche Fahrtkosten
Erfassen von Bewirtungskosten (abziehbar, nicht abziehbar)
Erfassen von Verpflegungsmehraufwendungen
Erfassen von pauschalen Fahrtkosten
Anlagenspiegel mit monatsgenauer Abschreibung sowie das Erfassen von Anlagenabgang
Erfassen der GWG-Sammelposten
Erfassen von privaten Ausgaben (bspw. Vorsorge, Spenden), die einkommensteuerlich
relevant sind
Übersicht über alle Einnahmen und Ausgaben, alle Monate, kumuliert und Jahreswerte
(BWA-Stil)
Übersicht im EÜR-Stil inkl. Angabe der Zeilennummer auf dem Formblatt des Finanzamts zur
genauen Zuordnung
Berechnung der Privatentnahmen (Kfz, Telefon, sonstige)
Berechnung der voraussichtlich fälligen Einkommensteuer mit den Tarifen für 2013
Einnahme- und Ausgabearten können nach Belieben editiert und so an Ihre
Unternehmensstruktur angepasst werden.
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TABELLEN DER EXCEL-VORLAGE
Die Excel-Vorlage enthält folgende Tabellen:












Lies mich! (Allgemeine Informationen zur Tabelle)
Einn (Einnahmen)
Ausg (Ausgaben)
Bewirt (Bewirtungskosten)
VPMA – pausch.FK (Verpflegungsmehraufwendungen und pauschale Fahrtkosten)
Anlageverm (Anlagevermögen)
GWG-Sammelp (Geringwertige Wirtschaftsgüter Sammelposten)
pr.Ausg (private Ausgaben)
BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung – kaufmännische Übersicht)
EÜR (Einnahmenüberschussrechnung)
Privatentn (Hilfstabelle für die EÜR-relevanten Privatentnahmen)
Einn-Ausg-Arten (Einnahmen- und Ausgabe-Arten)
Die gelben Tabellen bilden die Datenbasis. Hier werden alle Einnahmen und Ausgaben des Geschäfts
erfasst.
Die blaue Tabelle dient dem Erfassen von privaten Ausgaben (keine Betriebsausgaben), die zwar
nicht für die EÜR relevant sind, jedoch am Ende des Jahres in der Einkommensteuererklärung auf der
privaten Ebene berücksichtigt werden können. Bsp.: haushaltsnahe Dienstleistungen.
In den grünen Tabellen werden die Zahlen anhand von Formeln verarbeitet und entsprechende
Übersichten erzeugt sowie Privatentnahmen berechnet.
Die lila Tabelle dient der Änderung der Einnahmen- und Ausgaben-Arten.
Eine ausführliche Erläuterung der einzelnen Tabellen erfolgt in den entsprechenden Kapiteln.
5
VERWENDUNG DER EXCEL-VORLAGE
VOR DER ERST-VERWENDUNG
Vor der ersten Verwendung der Datei muss diese auf der Festplatte gespeichert werden.
Die Datei sollte einen aussagekräftigen Namen wie bspw. „EÜR-2013“ erhalten.
Es muss für jedes Kalenderjahr eine eigene Datei angelegt werden.
Tipp:
Legen Sie sich einen Ordner „Buchhaltung“ an. In diesen Ordner erstellen Sie für jedes Jahr einen
eigenen Ordner. In dem aktuellen Jahr speichern Sie dann die Excel-Vorlage. Weitere Ordner im dem
Jahr könnten sein:



Ausgangsrechnungen
Kontoauszüge
Steuer
Veranschaulichung:
Datei Excel-Vorlage
2012
Buchhaltung
Ausgangsrechnungen
2013
Kontoauszüge
Gewerbesteuer
Steuer
ESt
Abbildung 1: Ordner-Struktur
6
GRUNDSÄTZLICHES ZU FORMELN UND FELDERN FÜR WERTE
Die Tabellen in der Excel-Datei enthalten Felder, in die Zahlen eingetragen werden müssen und
Felder, die mit Formeln rechnen.
Mit Formeln hinterlegt Felder sind immer farbig. Diese sind im Normalfall nicht zu überschreiben.
Werte dürfen ausschließlich in weiße Felder eingetragen werden.
ERST-VERWENDUNG
Öffnen Sie die Datei und tragen Sie in der Tabelle BWA in der Zelle B1 das aktuelle Jahr im Format
XXXX und in der Zelle B2 den aktuellen Monat im Format XX ein.
Die Monatsangabe dient ausschließlich der Berechnung der monatsgenauen Abschreibung in der
Tabelle Anlageverm und der Ausgabe dieser Abschreibungen in der Tabelle BWA. Diese Zahl sollte
den Monat anzeigen, der zuletzt gebucht wurde, so dass die Abschreibung in der Zelle B39 nicht
durch zu wenige oder zu viele Monate verfälscht wird.
Wenn Sie kein Anlagevermögen besitzen bzw. die monatsgenaue Abschreibung für Sie nicht relevant
ist, dann können Sie einfach den Wert 12 für Dezember eintragen.
7
DIE TABELLEN IM DETAIL
EINNAHMEN (EINN)
In der Tabelle Einn werden alle Einnahmen erfasst. Diese resultierten aus der Abrechnung Ihrer
Leistungen gegenüber Ihren Kunden und dem Verkauf von Anlagevermögen.
In die Spalte Rechn.Nr. wird die Rechnungsnummer der Rechnung eingetragen, die mit dem
Geldeingang beglichen wurde. In die Spalte Rechn.Datum wird das Datum eingetragen, das auf der
Rechnung steht. Bei einer Quittung, ist Rechnungsdatum gleich Zahlungsdatum. In die Spalte
Zahlungs Datum wird das Datum eingetragen, an dem das Geld auf dem Konto einging bzw. das Geld
bar erhalten wurde.
Die Spalte Monat ist mit einer Formel hinterlegt. Diese Spalte gibt den Monat des Zahlungsdatums
aus. Dieser Wert ist wichtig, um die Einnahmen in der Tabelle BWA einem Monat zuzuordnen.
In der Spalte Rechnungsbetrag wird der Rechnungsbetrag eingetragen.
In der Spalte Buchungstext wird beschrieben, um was für Einnahmen es sich handelt.
Beispiel: Verkauf XY oder Projekt XY oder Beratung Kunde XY zu Problem XY … eine Orientierung an
der Leistung wäre also hilfreich. Diese Spalte dient in erster Linie Ihnen selbst und ist für die EÜR /
Finanzamt nicht relevant.
In der Spalte Einnahmen-Art für die Tabelle EÜR kann zwischen Betriebseinnahmen als
umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer nach § 19 Abs. 1 UStG, nicht steuerbare Umsätze sowie
Umsätze nach § 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 UStG und Veräußerung oder Entnahme von
Anlagevermögengewählt werden. Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen ist, wenn Sie
Gegenstände verkaufen, die zu Ihrem Anlagevermögen gehören. Dies sind bspw. Fahrzeuge oder
Büromöbel.
In der Spalte Einnahmen-Art für die Tabelle BWA kann zwischen definierten Einnahmenarten
gewählt werden. Diese dienen der Zuordnung von Einnahmen zu Ihren Unternehmensbereichen, um
einen besseren Überblick zu bekommen, womit Ihr Unternehmen das Geld verdient. Bei einem
Elektrohandel könnte hier bspw. Filiale A, Filiale B und Internet stehen. Bei einem Autohaus könnte
man nach Verkauf, Reparatur, Abschleppservice unterscheiden. Wenn eine derartige Unterscheidung
nicht notwendig ist, dann können Sie einfach nur eine Art nutzen. Die Einnahme-Arten können in der
Tabelle Einn-Ausg-Arten festgelegt werden.
Tipp – Die Tabelle Einnahmen als Kontrollinstrument für offene Forderungen nutzen
Gestellte Rechnungen können schon eingetragen werden, wenn sie auch noch nicht bezahlt sind.
Somit dient die Tabelle gleich als Kontrollinstrument für offene Forderungen (wer noch nicht bezahlt
hat). Noch nicht bezahlte Rechnungen (kein Zahlungsdatum eintragen) erscheinen nicht in der
Tabelle BWA, denn dafür ist das Zahlungsdatum relevant. Jedoch erscheinen die Rechnungen in der
Tabelle EÜR. Die Tabelle EÜR dient jedoch als Jahresabschluss-Tabelle und kommt unterjährig eher
nicht zum Einsatz. Und wenn Rechnungen zum Jahreswechsel nicht bezahlt sind, dann verschwinden
sie aus der Datei des alten Jahres sowieso und erscheinen in der Tabelle des neuen Jahres.
8
Abbildung 2: Tabelle Einnahmen
9
AUSGABEN (AUSG)
In der Tabelle Ausg werden (fast) alle betrieblich veranlassten Ausgaben erfasst, insbesondere
laufende Aufwendungen.
Folgende Ausgaben gehören nicht in diese Tabelle und haben eine eigene Tabelle:




Bewirtungsausgaben (Tabelle Bewirt)
Ausgaben für die Anschaffung von Anlagevermögen (Tabelle Anlageverm)
Ausgaben für Geringwertige Wirtschaftsgüter, für die ein Sammelposten gebildet wird
(GWG-Sammelp)
Private Ausgaben (Tabelle pr.Ausg)
In die Spalte Zahlungs Datum wird das Datum eingetragen, an dem das Geld vom Konto abging bzw.
das Geld bar bezahlt wurde.
Die Spalte Monat ist mit einer Formel hinterlegt. Diese Spalte gibt den Monat des Zahlungsdatums
aus. Dieser Wert ist wichtig, um die Ausgaben in der Tabelle BWA einem Monat zuzuordnen.
In die Spalte Rechnungsbetrag wird der Rechnungsbetrag eingetragen. Wurde Skonto genutzt, ist der
Betrag einzutragen, der tatsächlich geflossen ist.
In der Spalte Buchungstext wird beschrieben, um was für Ausgaben es sich handelt.
Beispiel: Einkauf XY oder Projekt XY oder Leistung XY zu Problem XY … eine Orientierung an der
Leistung wäre hilfreich. Diese Spalte dient in erster Linie Ihnen selbst.
Die Spalte Ausgabenart für die Tabelle BWA dient der Zuordnung der Ausgaben zu den
Ausgabearten für die Tabelle BWA. Bsp.: Ausgaben für Tanken sind Kfz: Sonstige Fahrtkosten.
Ausgaben für Visitenkarten und Flyer sind Werbekosten.
Die Spalte Ausgabenart für die Tabelle EÜR ordnet die Ausgaben den Ausgabe-Arten für die Tabelle
EÜR zu. Dies ist notwendig, da das Finanzamt konkrete, vordefinierte Ausgabe-Arten hat. Die
Zuordnung erfolgt automatisch anhand der Auswahl in der Spalte Ausgabenart für die Tabelle BWA
sowie der Definition in der Tabelle Einn-Ausg-Arten.
10
Abbildung 3: Tabelle Ausgaben
11
BEWIRTUNGSKOSTEN (BEWIRT)
In der Tabelle Bewirt werden Bewirtungskosten erfasst. Diese Erfassung findet nicht in der Tabelle
Ausgaben statt, da Bewirtungskosten nicht zu 100% absetzbar sind und sie somit in der Excel-Vorlage
eine eigene Tabelle benötigen. Bewirtungskosten sind nicht zu 100% absetzbar, da auch ein privater
Anteil (die Privatperson isst ja mit) darin enthalten ist.
Zahlungsdatum, Monat, Rechnungsbetrag. sind selbsterklärend.
In der Spalte Buchungstext sollte ein Buchungstext stehen, der Auskunft über Ort, Tag, Teilnehmer
und Anlass gibt. Sind die Informationen bereits auf dem Beleg enthalten, können sie hier
weggelassen werden.
Bis Ende 2003 durften noch 80 % der Bewirtungsaufwendungen als Betriebsausgabe berücksichtigt
werden. Basierend auf dem Haushaltsbegleitgesetz 2004 dürfen seit Anfang 2004 nur noch 70 %
berücksichtigt werden.
Achtung: Aktuell hat das Finanzgericht Baden-Württemberg beim Bundesverfassungsgericht ein
Normenkontrollverfahren (Az: 2 BvL 4/13) eingeleitet. Nach Meinung der schwäbischen Richter ist
das Haushaltsbegleitgesetz 2004 nicht verfassungsgemäß zu Stande gekommen, weshalb auch heute
noch 80 % der Bewirtungsaufwendungen abgezogen werden dürfen.
Welchen Wert Sie berücksichtigen möchten, können Sie in der Zelle K1 eintragen. Standardmäßig
sind 70% eingestellt.
Bewirtungskosten werden nur anerkannt, wenn sie angemessen sind und ein betrieblicher Anlass
vorliegt.
12
Abbildung 4: Tabelle Bewirtungskosten
13
VERPFLEGUNGSMEHRAUFWENDUNGEN UND PAUSCHALE FAHRTKOSTEN (VPMA –
PAUSCH.FK)
In der Tabelle VPMA – pausch.FK werden die Verpflegungsmehraufwendungen sowie die pauschalen
Fahrtkosten erfasst.
Die Verpflegungsmehraufwendungen stellen den Mehraufwand für Verpflegung dar, den der
Unternehmer dadurch hat, dass er sich während einer Geschäftsreise in einer fremden Umgebung
neu zurechtfinden muss und nicht auf ihm bekannte, günstige Angebote zugreifen kann.
Die Verpflegungsmehraufwendungen werden pauschal angesetzt. Das heißt, hierfür müssen keine
Belege erfasst werden.
Abhängig davon, wie lang eine Dienstreise geht, kann die Pauschale variieren.



8 – 14 Stunden auswärts = 6 EUR Pauschale
14 – 24 Stunden auswärts = 12 EUR Pauschale
Mehr als 24 Stunden auswärts = 24 EUR Pauschale (dies ist nur der Fall, wenn am Vortag als
auch am Tag danach noch Dienstreise stattfindet)
Tragen Sie tagesgenau das Datum in dem Format TT.MM.JJJJ und den Zweck der Geschäftsreise ein.
Tragen Sie in der Spalte D, E oder F eine 1 ein. Der Wert errechnet sich dann automatisch.
In der Spalte H werden die gefahrenen Kilometer eingetragen. Jedoch nur, wenn Fahrtkosten
pauschal abgerechnet werden. Pauschal können Fahrtkosten nur abgerechnet werden, wenn das Kfz
nicht zum Betriebsvermögen gehört. Dies ist beispielweise der Fall, wenn Sie Ihr privates Fahrzeug
für Geschäftsfahrten benutzen. Belege wie Tankbelege oder Werkstattrechnungen müssen Sie dann
nicht aufheben.
14
Abbildung 5: Tabelle VPMA - pausch.FK
15
ANLAGEVERMÖGEN (ANLAGEVERM)
In der Tabelle Anlageverm wird das Anlagevermögen eingetragen, welches planmäßig abgeschrieben
wird. Beispielsweise: Fahrzeuge, Büro- und Geschäftsausstattung (Laptop, Möbel), Werkzeuge und
Maschinen. Die Ausgaben für Anlagevermögen erscheinen nicht in der Tabelle Ausgaben und werden
nicht sofort zu 100% als Ausgaben wirksam, sondern es wird ein jährlicher Aufwand für die
Abnutzung berücksichtigt.
Für jeden Gegenstand wird eine Laufende Nummer vergeben. Unter Inventar-Bezeichnung wird der
Gegenstand bezeichnet.
In der Spalte C das Zahlungsdatum erfassen. Anschaffungs-Jahr (Anschaff.Jahr) und –Monat
(Anschaff.Monat) werden automatisch berechnet.
In der Spalte F wird die Nutzungsdauer in Jahren angeben. Abschreibungs-Anfang (Abschr.Anfang)
und –Ende (Abschr.Ende) werden automatisch berechnet.
Weiterführend Informationen zu Abschreibung unter: http://de.wikipedia.org/wiki/AfA-Tabelle
Im Feld Rechnungsbetrag ist dieser einzutragen.
Wenn der Gegenstand nicht im aktuellen Jahr angeschafft wurde, dann ist der Buchwert zum
Jahresanfang einzutragen. Dieser entspricht dem Buchwert des Jahresendes des Vorjahrs. Ist der
Gegenstand aus dem aktuellen Jahr, dann den Rechnungsbetrag eintragen.
In den Spalten M bis X wird monatsgenau die Abschreibung ermittelt. In der Spalte Y wird dann die
Summe gebildet.
Sollten die Spalten M bis X nicht zu sehen sein, dann klicken Sie auf das +. Siehe folgende Abbildung.
Sollte die Abschreibung nicht bis zum aktuellen Monat gehen, dann ist zu prüfen, ob in der Tabelle
BWA der aktuelle Monat eingetragen ist.
Wenn das Anlagegut veräußert oder entnommen wird, ist in Gegenst. ist abgegang. ein JA
auszuwählen und das Datum Abgang einzutragen. Der Buchwert des Abgangs wird dann
automatisch ermittelt und erscheint in der Tabelle EÜR in der Zeile 16.
Anmerkung:
Sollte Ihnen das Erfassen des Anlagevermögens zu aufwendig sein, dann können Sie dies zum
Jahresende auch mit Ihrem Steuerberater machen. Dann lassen Sie diese Tabelle einfach frei.
Bedenken Sie jedoch, dass Sie dann in der Tabelle BWA keine Informationen zum Wertverlust des
Anlagevermögens (Abschreibungen) erhalten.
16
Abbildung 6: Tabelle Anlagevermögen
17
GERINGWERTIGE WIRTSCHAFTSGÜTER SAMMELPOSTEN (GWG-SAMMELP)
In der Tabelle GWG-Sammelp werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter erfasst, für die ein
Sammelposten gebildet wird.
In der linken Hälfte werden die GWG für das aktuelle Jahr erfasst. Im rechten Bereich werden die
GWG für das aktuelle Jahr summiert ausgegeben. Des Weiteren müssen Sie im rechten Bereich die
Anschaffungskosten der Sammelposten der Vorjahre eintragen. Die Weiterberechnung passiert
automatisch.
Die Abschreibung des Sammelpostens erscheint in der Tabelle BWA im Monat Dezember in der Zeile
Abschreibungen (inkl. Auflösung GWG-Sammelposten).
18
Abbildung 7: Tabelle GWG-Sammelposten
19
PRIVATE AUSGABEN (PR.AUSG)
In der Tabelle pr.Ausg können Sie Ihre privaten Ausgaben erfassen. Diese stellen keine
Betriebsausgaben dar. Da diese jedoch unter Umständen in der Steuererklärung abgesetzt werden
können, bietet es sich an, diese Kosten gleich im Laufe des Jahres zu erfassen. Hierein fallen Bsp.
Spendenbeiträge, haushaltsnahe Dienstleistungen oder die Vorsorgekosten wie
Krankenversicherung.
Abbildung 8: Tabelle private Ausgaben
20
EINNAHME- UND AUSGABEARTEN (EINN-AUSG-ARTEN)
In der Tabelle Einn-Ausg-Arten sind die Einnahmen- und Ausgabenarten definiert.
Einerseits fordert es das Finanzamt. Andererseits ergibt es kaufmännisch Sinn, dass man Einnahmen
und Ausgaben gruppiert, um den Überblick zu bewahren.
Beispiel:
Ausgaben für Visitenkarten und Flyer sind Werbekosten.
Lohnauszahlungen hingegen sind Personalkosten.
Um Einnahmen und Ausgaben bestimmten Einnahmen- und Ausgabearten zuzuordnen, müssen die
Einnahmen- und Ausgabearten definiert werden. Wie Sie sehen, sind bereits Standard-Werte
eingetragen und es gibt 2 Bereiche.
Im linken Bereich sind die Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben für die Tabelle EÜR definiert.
Diese entsprechen den Begriffen, die auch in der amtlichen Anlage EÜR 2013 verwendet werden.
Diese sollten nicht geändert werden.
Im rechten Bereich sind die Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben für die Tabelle BWA definiert.
Diese sind gängige Begriffe in der Unternehmensführung und etwas ausführlicher. Diese können von
Ihnen angepasst werden, da die Tabelle BWA primär für Ihre interne Sicht bestimmt ist und sie Ihnen
Informationen über Ihr Unternehmen geben soll. Wie Sie sehen sind auch noch Felder frei.
Wenn Sie bspw. keine Angestellten haben, dann können Sie die Ausgabeart Personalkosten
entfernen. Ist Ihnen ein Feld zu pauschal, dann können Sie es auch aufteilen. Wenn ein Großteil Ihrer
Ausgaben in Fremdleistungen besteht, Sie diese aber gerne untergliedern möchte, dann können Sie
mehrere Fremdleistungen als Ausgaben-Art für die BWA definieren und jeweils der Ausgaben-Art für
die EÜR Fremdleistungen zuordnen.
Diese Tabelle ist der Bereich der Excel-Vorlage, wo eine Anpassung an Ihr Unternehmen geschehen
sollte. Wenn Sie in diesem Bereich Hilfe benötigen, können Sie mich gerne damit beauftragen:
info@pierretunger.com
21
Abbildung 9: Tabelle Einnahme-Ausgabe-Arten
22
BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE AUSWERTUNG (BWA)
Die Tabelle BWA stellt Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben auf 3 Arten übersichtlich dar:



Monatsgenau
kumuliert auf Monatsebene
kumuliert auf Jahresebene
Im oberen Bereich werden die Betriebseinnahmen, im mittleren Bereich die Betriebsausgaben und
im unteren Bereich der Gewinn ausgegeben.
Im linken Bereich werden die Daten kumuliert für das Jahr (Monat 1 - 12) ausgegeben. Im mittleren
Bereich monatsgenau und im rechten Bereich kumuliert auf Monatsebene (Monat 1 – aktueller
Monat).
Lediglich die Zellen B1 und B2 sind zu pflegen. Die restlichen Zellen sind mit Formeln hinterlegt.
Diese Tabelle eignet sich, um im Alltag einen Überblick über Ihre Einnahmen, Ausgaben und Gewinn
zu bekommen. Und vor allem in welchem Bereich Sie Geld verdienen und ausgeben.
Die Ausgabearten in den Zellen A12 bis A37 sind diejenigen, welche in der Tabelle Einn-Ausg-Arten in
den Zellen D11 bis D36 definiert sind. Die Zellen A 32 bis A 37 sind von Haus aus ausgeblendet, da
dort von Haus aus keine Kostenarten hinterlegt sind, sondern Platz ist für eigene. Sollten Sie diese
nutzen, dann können Sie die Zeilen einfach einblenden.
Abbildung 10: BWA – Zeilen einblenden
Die Zahlen für diese Tabelle kommen aus den Tabellen:
Einn Ausg Bewirt VPMA – pausch.FK Anlageverm GWG-Sammelp
23
Abbildung 11: Tabelle BWA
24
EINNAHMEN-ÜBERSCHUSS-RECHNUNG (EÜR)
Die Tabelle EÜR stellt alle Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben im Aufbau der Anlage EÜR 2013
dar.
Die Reihenfolge der Einnahmen und Ausgaben entspricht dem Aufbau der Anlage EÜR 2013. Eine
Zuordnung erfolgt anhand der Zeilen in der Spalte A.
Sollten Sie Einnahmen oder Ausgaben haben, die in der Tabelle EÜR nicht erscheinen, jedoch in der
EÜR abgefragt werden, müssten Sie diese selbst per Hand berechnen und eintragen. Die ExcelVorlage kann nur die häufigsten, aber nicht alle Fälle abdecken. Ein Beispiel ist: häusliches
Arbeitszimmer.
Die Zahlen für diese Tabelle kommen aus den Tabellen:







Einn
Ausg
Bewirt
VPMA – pausch.FK
Anlageverm
GWG-Sammelp
Privatentn
Diese Tabelle ist komplett mit Formeln hinterlegt.
Des Weiteren finden Sie im unteren Bereich die Berechnung der voraussichtlichen Einkommensteuer
nach dem Einkommenssteuertarif 2013 auf Grund Ihres Gewinns. In den Zellen D46 und D47 können
Sie noch sonstiges Einkommen oder sonstige absetzbare Kosten eintragen.
25
Abbildung 12: Tabelle EÜR
26
PRIVATENTNAHMEN (PRIVATENTN)
Die Tabelle Privatentn dient der Berechnung der Privatentnahmen. Von einer Privatentnahme ist die
Rede, wenn betriebliche Leistungen für private Zwecke in Anspruch genommen werden.
Beispiele sind die private Verwendung von Geschäftstelefonen oder Geschäftsfahrzeugen für private
Zwecke.
Diese Verwendung stellt eine Einnahme im Einkommensteuerrecht dar und muss entsprechend
erfasst werden.
Privatentnahmen werden meist zum Jahresende gebucht.
In der Tabelle ist die Privatentnahme Kfz sowie Privatentnahme Telekommunikation vorbereitet.
PRIVATENTNAHME KFZ
Die private Nutzung eines Fahrzeugs, welches zum Betriebsvermögen gehört, wird pauschal über die
1%-Regelung oder km-genau über das Fahrtenbuch bestimmt.
Bei Nutzung der 1%-Regelung ist in die Zelle I9 der inländische Bruttolisten-Neu-Preis des
Kraftfahrzeugs einzutragen. In die Zelle I10 ist die Anzahl der Monate einzutragen, die das Fahrzeug
im aktuellen Jahr zum Betriebsvermögen gehörte. Die Privatentnahme berechnet sich automatisch in
Zelle I11.
Bei Nutzung der Fahrtenbuchmethode, muss der prozentuale Wert der Privatnutzung in die Zelle I16
eingetragen werden. Der Anteil der Privatentnahme berechnet sich automatisch in Zelle I17.
Beispiel: Wenn Sie in einem Jahr insgesamt 10.000 Kilometer mit Auto fahren und davon 2.000 privat
und 8.000 betrieblich veranlasst, dann ist der prozentuale Anteil der Privatnutzung 20% (= 2.000 /
10.000).
Es können nicht beide Methoden für ein Kfz verwendet werden. Nur eine.
In der Zelle I19 wird dann der Wert der Privatentnahme für Kfz ausgegeben. Es ist die Summe aus L11
und I17.
In der Zeile 2 der Tabelle wird die Privatentnahme Kfz verarbeitet.
27
PRIVATENTNAHME TELEKOMMUNIKATION
Die private Nutzung des Betriebs-Telefons / Internets wird anhand der prozentualen Nutzung
ermittelt. Dieser private Anteil ist bspw. anhand eines Einzelverbindungsnachweises zu beweisen.
Sollte dies nicht möglich sein, wird das Finanzamt von einem privaten Anteil von 30% ausgehen.
Wenn Sie also keinen Einzelverbindungsnachweis erbringen möchten, können Sie einfach 30%
Privatentnahme ansetzen.
Der Wert ist in der Zelle I24 einzutragen.
In der Zelle C3 wird der prozentuale Wert mit den Kosten für Telekommunikation aus der Tabelle
EÜR multipliziert.
28
Abbildung 13: Tabelle Privatentnahmen
29
BUCHUNGSVORGEHEN
An dieser Stelle erkläre ich, wie Sie vorgehen können, um Zahlungen und Buchungen in der Tabelle zu
erfassen.
MONATSABSCHLUSS / QUARTALSABSCHLUSS
Die wenigsten werden jeden Tag, sondern abschnittsweise buchen. Daher erkläre ich das Buchen
anhand des Monatsabschlusses. Der Quartalsabschluss (alle 3 Monate) erfolgt analog.





Sammeln von Belegen
o Im Laufe des Monats fallen Belege wie Rechnungen und Quittungen an. Diese werden bis
zum Buchungstag ausgedruckt an einem Ort gesammelt.
Vorbereitung Buchung
o Hefter Buchführung für das aktuelle Jahr zur Hand nehmen (in diesem Hefter werden alle
Belege und Kontoauszüge abgeheftet – falls noch kein Hefter vorhanden ist, einen
anlegen!)
o Datei EÜR öffnen
o Kontoauszüge für die zu buchenden Monate ausdrucken
 Bei mehreren Konten müssen alle Kontoauszüge ausgedruckt werden, auf denen
Betriebseinnahmen oder –ausgaben auftauchen. Wurde also mit der privaten ECKarte ein betrieblich veranlasster Einkauf bezahlt, dann muss dieser Kontoauszug
mit ausgedruckt werden.
Belege nach Datum vorsortieren und Quittungen auf einen extra Stapel legen
o Quittungen werden bar bezahlt, daher erscheinen diese Beträge auf keinem Kontoauszug
Einen ausgedruckten Kontoauszug zur Hand nehmen
o Erste Zahlung vom Kontoauszug vornehmen
o Passenden Beleg raussuchen
o Zahlungsdatum auf dem Beleg vermerken
 Bei mehreren Banken auch die Bank oder Kontonummer vermerken
o Buchung in die EÜR eintragen
o Beleg in den Ordner einheften. Die jüngsten Rechnungen oben drauf.
 Belege auf Thermopapier müssen kopiert werden, da diese mit der Zeit
unleserlich werden
o Buchung auf dem Kontoauszug abhaken
o Dieses Prozedere wiederholen, bis alle Zahlungen auf dem Kontoauszug abgehakt sind
o Zahlungen die weder Betriebseinnahmen noch Betriebsausgaben darstellen, können
übersprungen werden
Kontoauszüge abheften
30





Quittungen buchen
o Die Quittungen buchen Sie wie die anderen Belege in die EÜR
o Kontoauszug, das Vermerken der Bank sowie des Zahlungsdatums fällt in diesem Fall weg
(steht ja auf der Quittung) – dadurch geht das Buchen der Quittungen immer schön
schnell 
Solltet Sie noch andere Zahlungssystem (bspw. PayPal) verwenden, müssen Sie die Zahlungen
von dort auch in der EÜR erfassen
Verpflegungsmehraufwand in der Tabelle VPMA – pausch.FK pflegen
Private Ausgaben, die in der Einkommensteuererklärung angesetzt werden können (bspw.
Spenden) erfassen Sie in der Tabelle pr.Ausg Die privaten Kontoauszüge sollten also auch geprüft
werden.
Jetzt können Sie in der Tabelle BWA Ihr Geschäft des letzten Monats / Quartals auswerten
JAHRESABSCHLUSS
Nachdem alle Monate / Quartale abgeschlossen wurden, sind es nur noch ein paar Schritte zur
fertigen EÜR.



Falls im Laufe des Jahres noch nicht geschehen, ist die Tabelle Privatentn Auszufüllen
Nun ist Ihre EÜR fertig
EÜR mit Elster erstellen
o Öffnen Sie ElsterFormular (das Programm, um Daten an das Finanzamt zu
übermitteln)
 Kann hier heruntergeladen werden: https://www.elster.de/
o Erstellen Sie in Elster eine neue Datei Einnahmenüberschussrechnung
 Datei -> Neu ->Unternehmer -> Einnahmenüberschussrechnung -> aktuelles
Jahr
o Nun können die Werte aus der Tabelle EÜR übernommen werden. Eine Zuordnung
findet anhand der Zeilen statt.
o Eventuell noch eigene Daten ergänzen.
o Dann die Plausibilitätsprüfung durchführen und die Daten an das Finanzamt
übermitteln.
o Der steuerpflichtigen Gewinn, der in Elster berechnet wurde, muss dann in der
Einkommensteuererklärung (Datei -> Neu ->Privatperson ->
Einkommensteuererklärung) in der Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb) oder in
der Anlage S (Einkünfte aus selbständiger Arbeit) eingetragen werden.
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WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
WELCHE ZAHLUNGEN SIND FÜR DIE EÜR NICHT RELEVANT
Folgende Zahlungen sind für die EÜR nicht relevant und brauchen nicht erfasst werden:



Geldbeträge, die durch Aufnahme eines Darlehens zufließen, sind keine Betriebseinnahmen
und Geldbeträge, die zur Tilgung von Darlehen geleistet werden, keine Betriebsausgaben.
o Zinszahlungen und andere Darlehenskosten können im Jahr des Abflusses abgesetzt
werden.
Die Entnahme (Überweisung / Abhebung) von Geld für private Zwecke oder das Einlegen von
privatem Geld für betriebliche Zwecke stelle keine Einnahmen oder Ausgaben dar.
Einkommensteuerzahlungen oder –erstattungen stellen keine Einnahmen und Ausgaben dar
SORTIEREN UND FILTERN
Die Spalten in den Tabellen Einn, Ausg, Bewirt, Anlageverm, pr.Ausg können über das DreiecksSymbol in der ersten Zeile gefiltert und sortiert werden. Dies ist ein äußerst praktisches Vorgehen,
um Zahlen zu analysieren.
ERWEITERN VON TABELLEN
In den Tabellen Einn und Ausg können weitere Spalten nach Belieben hinzugefügt werden. Denkbar
wären zum Beispiel: Unternehmensbereich, Projekt, Kunde. So können die Daten später nach diesen
Bereichen ausgewertet werden.
Wichtig ist, darauf zu achten, dass alle Formeln und Bezüge innerhalb der Tabellen erhalten bleiben.
Des Weiteren ist darauf zu achten, dass nach der Erweiterung um eine Spalte die Filterfunktion
deaktiviert und dann wieder aktiviert wird, so dass die neue Spalte mit einbezogen wird. Sonst wird
diese neue Spalte beim Sortieren und oder Filtern nicht mit berücksichtigt.
WEITERFÜHRENDE HILFE
Sollten Sie Bedarf bei der Einführung oder Anpassung an Ihr Unternehmen haben, können Sie mich
gerne damit beauftragen. Dies kann übrigens mit bis zu 75% vom Staat gefördert werden. Nicht nur
für Existenzgründer, auch für bestehende Unternehmer. Web: www.pierretunger.com
FEEDBACK
Über Feedback bin ich immer dankbar. Einfach eine Mail an: info@pierretunger.com Danke 
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ABBILDUNGSVERZEICHNIS:
Abbildung 1: Ordner-Struktur ................................................................................................................. 6
Abbildung 2: Tabelle Einnahmen............................................................................................................. 9
Abbildung 3: Tabelle Ausgaben ............................................................................................................. 11
Abbildung 4: Tabelle Bewirtungskosten ................................................................................................ 13
Abbildung 5: Tabelle VPMA - pausch.FK ............................................................................................... 15
Abbildung 7: Tabelle Anlagevermögen ................................................................................................. 17
Abbildung 8: Tabelle GWG-Sammelposten ........................................................................................... 19
Abbildung 9: Tabelle private Ausgaben................................................................................................. 20
Abbildung 10: Tabelle Einnahme-Ausgabe-Arten ................................................................................. 22
Abbildung 11: BWA – Zeilen einblenden ............................................................................................... 23
Abbildung 12: Tabelle BWA ................................................................................................................... 24
Abbildung 13: Tabelle EÜR .................................................................................................................... 26
Abbildung 14: Tabelle Privatentnahmen ............................................................................................... 29
33
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* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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