Bedienungsanleitung

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Allgemeine Hinweise für Constantin-Weisz-Uhren
• Beachten Sie alle Hinweise in dieser Anleitung.
• Nicht jede Constantin-Weisz-Uhr verfügt über alle Komplikationen, die hier beschrieben sind.
• Betätigen Sie Krone und Drücker immer vorsichtig und ohne Gewalt anzuwenden.
• Bevor Sie mit der Einstellung der Uhr beginnen, probieren Sie die Funktion der
­K rone und Drücker vorsichtig aus.
• Wenn Sie bei der Betätigung einer Funktion einen Widerstand spüren, führen Sie die Funktion nicht weiter aus.
• Nehmen Sie keine Schnelleinstellungen zwischen 20.00 und 4.00 Uhr vor, weil das Werk beschädigt werden könnte.
• Wenn Ihre Uhr über verborgene Drücker verfügt, betätigen Sie sie vorsichtig mit einem spitzen Gegenstand.
• Alle Darstellungen in dieser Anleitung sind schematisch und dienen der
­Erklärung, sie können auf einer Uhr auch abgewandelt abgebildet sein.
Aufziehen der Uhr
Mechanische Uhren müssen aufgezogen werden, bevor Sie sie verwenden können:
• Drehen Sie die Krone in der normalen Position etwa 20 Umdrehun­gen im Uhr­zeigersinn, damit das Uhrwerk anläuft.
• Manche Uhrwerke sind mit einer Aufzugssperre ausgerüstet. Ziehen Sie das Werk in diesem Fall nur soweit auf, bis Sie einen Widerstand spüren.
Verschraubte Krone und Drücker
Sollte Ihre Uhr über verschraubte Krone und Drücker verfügen, entriegeln Sie diese
bitte vorher durch Drehen gegen den Uhr­zeigersinn. Stellen Sie sicher, dass nach dem Einstellen der Uhr Krone und Drücker wieder verriegelt werden.
Beachten Sie zur Inbetriebnahme die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung.
Sehr verehrter Kunde, sehr verehrte Kundin,
wir freuen uns, dass Sie sich mit dieser Uhr für ein Produkt von Constantin Weisz
ent­schie­den haben. Constantin Weisz steht für bewährte Uhrmacherkunst in bester
handwerklicher Tradition.
Die Rückbesinnung auf überlieferte Traditionen und seit Jahrhunderten bewährte
Tech­nik, verbunden mit zeitlosem Design und Materialien höchster Qualität charak­
terisiert unsere Uhren.
Damit Sie lange Freude an Ihrer Uhr haben, lesen Sie diese Anleitung aufmerksam
durch und bewahren Sie sie gut auf.
Machen Sie sich zunächst mit den Komplikationen Ihrer Uhr vertraut. Sie finden alle
Besonderheiten in dieser Anleitung erläutert. Wenden Sie keine Gewalt an, wenn
Sie Einstellungen vornehmen und die zusätzlichen Funktionen Ihrer Uhr nutzen.
Jedes Uhrwerk ist ein mechanisches Meisterwerk, das in akribischer Handarbeit
montiert und justiert wurde.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu Ihrer Uhr haben, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Sie erreichen uns per Briefpost, Telefon oder E-Mail:
Cheyron GmbH
Auf dem Brand 3
D-50996 Köln
Tel: +49 (0) 221 398954-0
service@constantin-weisz.de
Inhalt
0
Allgemeine Hinweise
0.1 Mechanisches Präzisionswerk
0.2 Schematische Darstellung und Begriffserklärung
0.3 Kronenpositionen
0.4 Ver- und Entriegelung der Krone und Drücker, verborgene Drücker
0.5 Aufziehen der Uhr
0.6 Einstellen der Uhrzeit – Krone in äußerster Position
1Datumskomplikationen
1.1 Datumsanzeige im Fenster
1.2 Anzeige des Tagesdatums als Großdatum
1.3 Anzeige des Tagesdatums über Zeiger
1.4 Anzeige des Wochentags über Zeiger
1.5 Anzeige des Monats über einen Zeiger
1.6 Anzeige des Monats über ein Fenster
1.7 Anzeige des Jahres
2Zeitkomplikationen
2.1 Zweite Zeitzone
2.2 Tag / Nacht-Anzeige und 24-Stunden-Anzeige
2.3 Echte Mondphase
2.4 Kleine Sekunde und 0ffene Unruh
2.5 Retrograde Sekunde
3. Zusätzliche Komplikationen und Merkmale
3.1 Anzeige der Gangreserve
3.2 Heliumventil
4
Werterhaltung Ihrer Constantin Weisz
5Reinigung
6Wasserdichtigkeit
7Garantie
0 Allgemeine Hinweise
0.1 Mechanisches Präzisionswerk
Ihre Constantin Weisz besitzt ein mechanisches Präzisionswerk mit automatischem
oder manuellem Aufzug. Vor dem ersten Tragen muss die Uhr in jedem Fall mit 20
Umdrehungen der Krone manuell aufgezogen werden. Das Werk hat eine Gangreserve von ca. 38 Stunden (bei vollem Aufzugsstand). Wird die Uhr danach nicht
aufgezogen, bleibt sie stehen. Um sie wieder in Betrieb zu nehmen, ziehen Sie das
Werk auf. Naturgemäß ist die Ganggenauigkeit einer mechanischen Uhr nicht mit
der einer Quartzuhr vergleichbar. Je nach Umgebungsbedingungen kann die Genauigkeit bis zu 30 Sekunden pro Tag abweichen.
Sollte Ihre Uhr mit einem automatischen Werk ausgestattet sein, müssen Sie die
Uhr bei täglichem Tragen nicht aufziehen: ein Rotor speist Ihre Bewegungsenergie
in die Antriebsfeder, so dass sich das Werk ständig aufzieht.
Hinweis: Manche Uhrwerke sind mit einer Aufzugssperre ausgerüstet. Ziehen Sie
das Werk in diesem Fall nur soweit auf, bis Sie die Sperre fühlen.
0.2 Schematische Darstellung und Begriffserklärung
F
C
B
A
E
D
a Anzeige von Stunde,
Minute und Sekunde
als zentrale Zeit
b Komplikation mit
­Fensteranzeige
c Komplikation mit
­Zeiger
d Krone
e Drücker
f Heliumventil
0.3 Kronenpositionen
Kronen mit zwei Positionen
Position 1: Grundposition (eingedrückt)
Position 2: Einstellung der Uhrzeit
Kronen mit drei Positionen
Position 1: Grundposition (eingedrückt)
Position 2: Einstellung des Fensterdatums
Position 3: Einstellung der Uhrzeit und / oder der zweiten
Zeitzone
0.4 Ver- und Entriegelung der Krone und Drücker, verborgene Drücker
a
b
c
d
A
C
B
D
Entriegelter Drücker
Verschraubter Drücker
Verborgener Drücker
Entriegelte Krone
Wenn Ihre Uhr über verborgene Drücker verfügt,
betätigen Sie sie vorsichtig
mit einem spitzen Gegenstand.
Entriegelung der Krone und Drücker
Manche Uhren verfügen über verschraubte Krone und Drücker, sie müssen zum Betätigen durch Drehen gegen den Uhr­zeigersinn gelöst werden.
•Lösen Sie die Verschraubung der Drücker, bis Sie einen leichten Widerstand spüren. So ist gewährleistet, dass Sie den Drücker vollständig betätigen können.
•Bei Entriegelung der Krone spüren Sie, wie die Krone ein kleines Stück heraus­springt,
wenn Sie die Verschraubung weit genug gelöst haben. Sie können das Werk nun
aufziehen oder Einstellungen vornehmen.
Verriegelung der Krone und Drücker
Stellen Sie sicher, dass Krone und Drücker verriegelt sind, wenn Sie sie nicht betätigen.
Sie werden durch Drehen im Uhr­zeigersinn verriegelt.
•Verriegeln Sie den Drücker durch Drehen der Verschraubung im Uhrzeigersinn, bis
Sie einen leichten Widerstand spüren.
•Verriegeln Sie die Krone, indem Sie sie in der Grundposition leicht gegen das Gehäuse drücken und dann im Uhrzeigersinn leicht festziehen.
0.5 Aufziehen der Uhr
Mechanische Uhren müssen aufgezogen werden, bevor Sie sie verwenden können:
•Drehen Sie die Krone in der normalen Position etwa 20 Umdrehun­gen im Uhr­
zeigersinn, damit das Uhrwerk anläuft.
•Manche Uhrwerke sind mit einer Aufzugssperre ausgerüstet. Ziehen Sie das
Werk in diesem Fall nur soweit auf, bis Sie einen Widerstand spüren.
0.6 Einstellen der Uhrzeit – Krone in äußerster Position
•Vor Einstellen der Uhrzeit muss die Uhr etwas aufgezogen werden.
•Wenn Ihre Uhr über eine Datumsanzeige verfügt, stellen Sie sie auf den Vortag.
•Ziehen Sie die Krone auf die äußerste Position heraus und stellen Sie durch Drehen
der Krone die gewünschte Uhrzeit ein. Wenn Ihre Uhr eine Datumsanzeige hat,
­achten Sie ­darauf, dass die Anzeige umspringt. Beachten Sie auch die Tageszeit
(Tag / Nacht).
•Nach Einstellen der Uhrzeit die Krone wieder in Position 1 zurückdrücken.
1 Datumskomplikationen
1.1 Datumsanzeige im Fenster
Im Fenster wird das Tagesdatum a und/oder der Wochentag b angezeigt. Eingestellt wird es grundsätzlich über die 2. Position der Krone.
•Krone vorsichtig auf Position 2 herausziehen.
•Durch Drehen der Krone in die jeweilige Richtung stellen Sie Datum oder
­Wochentag ein.
•Nach der Einstellung die Krone wieder in Position 1 zurück drücken.
•Diese Datumsanzeige reicht technisch bedingt bis 31. Stellen Sie sie zum Monatswechsel von Hand weiter.
B
A
1.2 Anzeige des Tagesdatums als Großdatum
Die Anzeige wird über einen Drücker eingestellt.
•Durch Betätigen des Drückers wird die Anzeige jeweils um eine ­Position
­vorgestellt.
•Diese Datumsanzeige reicht bei manchen Uhren technisch bedingt bis 39. Stellen Sie sie zum Monatswechsel von Hand weiter.
1.3 Anzeige des Tagesdatums über Zeiger
Die Anzeige a wird über einen Drücker eingestellt.
•Durch Betätigen des Drückers wird die Anzeige jeweils um eine ­Position
­vorgestellt.
•Diese Datumsanzeige reicht technisch bedingt bis 31. Stellen Sie sie zum Monatswechsel von Hand weiter.
B
A
1.4 Anzeige des Wochentags über Zeiger
Die Anzeige b wird über einen Drücker eingestellt.
•Durch Betätigen des Drückers wird die Anzeige jeweils um eine ­Position
­vorgestellt.
•Technisch bedingt müssen Sie den Drücker bei manchen Uhren zweimal
­betätigen, damit der Zeiger genau auf den Wochentag weist.
1.5 Anzeige des Monats über einen Zeiger
Der Monat kann in Form einer Zahl oder auch als Text oder abgekürzter Text dargestellt werden. In beiden Fällen wird die Anzeige über einen Drücker eingestellt.
•Durch Betätigen des Drückers wird die Anzeige jeweils um eine ­Position
­vorgestellt.
A
B
1.6 Anzeige des Monats über ein Fenster
Der Monat a kann als Text oder abgekürzter Text in einem Fenster dargestellt
werden. Die Anzeige wird über einen Drücker eingestellt.
•Durch Betätigen des Drückers wird die Anzeige jeweils um eine ­Position
­vorgestellt.
1.7 Anzeige des Jahres
Die Anzeige b wird über einen Drücker eingestellt.
•Durch Betätigen des Drückers wird die Anzeige jeweils um eine ­Position
­vorgestellt.
•Die Jahresanzeige muss bei Jahreswechsel von Hand weitergestellt werden und
reicht technisch bedingt nur über einen bestimmten Zeitraum.
B A
2 Zeitkomplikationen
2.1 Zweite Zeitzone
Wenn Ihre Uhr über die Anzeige einer
zusätzlichen Zeitzone verfügt, können
Sie eine beliebige Differenz zur Ortszeit einstellen. Manchmal ist der Zeiger eine zusätzliche Komplikation der
zentralen Zeitanzeige.
•Die Einstellung erfolgt entweder
über einen Drücker oder die äußerste Position der Krone. Wählen Sie
die gewünschte Differenz, die zwei­
te Zeitzone bewegt sich bei Laufen
der Uhr synchron zur Hauptzeit.
Zeitunterschiede für die Normalzeit auf 24 Stunden gerechnet.
Ausgehend von 1 Uhr morgens in London d (WET) ergeben sich für Paris e (CET)
2 Uhr am gleichen Tag, für New York g (EST) 20 Uhr und Los Angeles f (PST) 17 Uhr des vorigen Tages.
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2.2 Tag / Nacht-Anzeige und 24-Stunden-Anzeige
Normalerweise zeigen analoge Uhren nur 12 Stunden an. Um die Zeit vor und nach
12 Uhr zu unterscheiden, gibt es Tag / Nacht-Anzeigen, 24-Stunden-Anzeigen oder
eine Kombination aus beiden. Sie stellen sich automatisch beim Einstellen der Uhrzeit und laufen mit, wenn die Uhr läuft.
Wenn Ihre Uhr über eine einstellbare 24-Stunden-Anzeige verfügt, können Sie sie
zur Anzeige einer zweiten Zeitzone nutzen (siehe zur zweiten Zeitzone auch die
vorhergehenden Seiten).
2.3 Echte Mondphase
Die Mondphasenanzeige gibt Aufschluss über abnehmenden oder zunehmenden
Mond. Als Mondphasen werden die wechselnden Lichtgestalten des Mondes bezeichnet, die sich durch die perspektivische Lageänderung seiner Tag-Nacht-Grenze
relativ zur Erde während seines Erdumlaufs ergeben. Landläufig unterscheidet man
zwischen Vollmond, abnehmendem Mond, Neumond und zunehmendem Mond.
Neumond, Vollmond und die beiden Halbmonde bezeichnet man als Hauptphasen.
•Durch Betätigen des Drückers wird die Anzeige jeweils um eine ­Position
­vorgestellt.
2.4 Kleine Sekunde und
offene Unruh
Bei manchen Uhren wird die Sekunde
nicht aus der Mitte heraus angezeigt,
sondern befindet sich als separate
Komplikation an anderer Position auf
dem Zifferblatt.
Auch die Kombination mit einer offenen Unruh ist möglich. Die kleine
Sekunde muss nicht eingestellt werden.
2.5 Retrograde Sekunde
Bei manchen Uhren wird die Sekunde nicht als kreisförmige Skala angezeigt, sondern auf nicht zusammenhängenden Kreisausschnitten. Jeder Zeiger läuft seine
Skala ab und springt nach Erreichen des Endes zurück an seine Anfangsposition,
bis er den Wert der vohergehenden Anzeige wieder aufnimmt.
Die retrograde Sekunde muss nicht eingestellt werden.
3. Zusätzliche Komplikationen und Merkmale
3.1 Anzeige der Gangreserve
Die Gangreserve zeigt den Spannungszustand der Feder. Wenn die Uhr vollständig
aufgezogen ist, zeigt die Gangreserve „voll“, wenn die Uhr abgelaufen ist, zeigt sie
„leer“. Am besten können Sie die Anzeige der Gangreserve beobachten, wenn Sie
die Uhr manuell aufziehen.
Wenn Sie ein Werk mit automatischem Aufzug haben, wird sich die Anzeige bei
ständigem Tragen der Uhr nicht maßgeblich verändern, weil die Bewegungsenergie
des Rotors ständig die Feder aufzieht.
3.2 Heliumventil
Uhren, die für eine große Tauchtiefe von 100 Metern und mehr geeignet sind, haben
häufig ein Heliumventil. Es ist fest in das Gehäuse eingelassen und wurde speziell
für das Tau­chen in großen Tiefen über mehrere Tage entwickelt.
Meistens ähnelt das Heliumventil einem Drücker, es bedient aber keine zusätzliche
Komplikation der Uhr.
Taucher benutzen eine Taucherglocke, die vor dem Auftauchen mit einer Mischung
aus Helium und Sauerstoff gefüllt wird. Die Heliummoleküle sind leichter als Luft
und können daher in die Uhr eindringen. Bei hohem Atmosphä­ren­druck könnte das
Uhrenglas herausspringen. Das vollautomatische Öffnen des Ventils beim Auftauchen lässt das Helium entweichen, ohne dass Wasser in die Uhr eindringt.
4 Werterhaltung Ihrer Constantin Weisz
Ihre Uhr ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und bester Handwerkskunst.
Ihre Constantin Weisz ist von uns nach strengen Vorgaben genau getestet worden.
Unter anderem werden die Wasserdichtigkeit und die Ganggenauigkeit überprüft.
Keine Uhr verlässt unser Haus ohne eine akribische Prüfung. Wenn Sie die nachfolgenden Ratschläge unserer erfahrenen Uhrmacher ­befolgen, werden Sie lange
Freude an Ihrer Uhr haben.
Stoßfestigkeit
Ihre Uhr besteht aus hochwertigen Materialien und garantiert ­unter ­extremen Einsatzbedingungen eine hohe Zuverlässigkeit. Trotzdem sollten Sie harte Stöße (z. B.
beim Tennis­spiel) vermeiden und die Uhr nicht fallen lassen.
Magnetfelder
Achten Sie darauf, die Uhr keinen starken Magnetfeldern auszusetzen, weil der genaue Gang dadurch stark beeinflusst werden kann. Unter normalen Umständen
wird aber die Funktion Ihrer Uhr nicht durch die Magnetfelder von Haushaltsgeräten,
Fernsehern oder Stereogeräten beeinflusst.
Starke Chemikalien, Lösungsmittel und Gase
Tragen Sie Ihre Uhr nicht in der Nähe starker Chemikalien, Lösungsmittel oder
schädlicher Gase. Kontakt der Uhr mit Benzinstoffen, mit Farbverdünnern, Alko­
holen, Kosmetiksprays, Nagellack, Nagellackentfernern, Klebstoffen oder Farben
und Entfärbungsmitteln, könnte zur Qualitätsverschlechterung oder ­Beschädigung
des Gehäuses, dessen Dichtungen, des Armbandes oder anderer Komponenten der
Uhr führen.
Temperaturschwankungen
Bei Temperaturschwankungen kann sich an der Innenseite des Glases Kondens­
was­ser bilden, das die Funktion der Uhr aber nicht beeinträchtigt und mit der Zeit
wieder verschwindet. Sollte sich das Wasser dauerhaft halten, wenden Sie sich bitte an unseren Service.
Service und Inspektion
In regelmäßigen Abständen – wir empfehlen einen Zeitraum von zwei Jahren –
sollte die Uhr durch einen Uhrmacher oder durch unser Servicecenter überprüft und
reguliert werden. Besonders die Gehäusedichtungen, die die Wasserdichtig­keit
garantie­ren, und die Feinjustage des Werks sichern den jahr­zehntelangen Gang
Ihrer Uhr.
5 Reinigung
Reinigen Sie Ihre Uhr regelmäßig. Gegen Fingerabdrücke auf dem Glas und dem
polierten Metall hilft ein weiches, sauberes Tuch. Deckgläser und Glasböden bestehen aus besonders hochwertigen und unempfindlichen Gläsern, die in einem speziellen Verfahren gehärtet werden.
Achtung: Entfernen Sie zuerst Sand oder groben Schmutz, damit das Glas nicht
zerkratzt.
Besonders wenn Ihre Uhr mit Sand oder Salzwasser in Berührung gekom­men ist,
sollten Sie das Gehäuse zunächst vorsichtig mit einer weichen Bürste reinigen und
dann mit einem feuchten Lappen abwischen. Unsere Lederarmbänder sind aus
erstklassigen Sorten gefertigt und auf natürliche Art widerstandsfähig gegen
Feuchtigkeit gemacht. Trotzdem sollten Sie darauf achten, dass das Lederarmband
nicht zu häufig nass wird.
6 Wasserdichtigkeit
Die zertifizierte Wasserdichtigkeit Ihrer Uhr ist auf dem Gehäuseboden eingraviert.
Wasserdichtigkeit von Uhren ist keine dauerhafte Eigenschaft. Die Uhr verfügt über
Dichtungen, die Alterungsprozessen unterliegen. Um Schäden durch Wasser vorzubeugen, achten Sie vor Kontakt der Uhr mit Wasser darauf, dass die Krone richtig
eingedrückt bzw. – wenn vorgesehen – verschraubt ist (Position 1). Bei feuchtem
Uhrenzustand die Krone und die Drücker nicht betätigen. Nach Kontakt mit Meerwasser ist vorsichtige Reinigung ratsam (siehe Abschnitt „Reinigung“).
Servicecenter:
Cheyron GmbH
Auf dem Brand 3
D-50996 Köln
Kennzeichnung ATM
3
Regen, Wasserspritzer
Duschen
Baden
Schwimmen
+49 (0) 221 398954-0
service@constantin-weisz.de
www.constantin-weisz.de
10 20 50
• • •
•
• •
•
Tauchen ohne Ausrüstung
Phone:
Mail:
Web:
5
Tauchen mit Ausrüstung
• = möglich •
•
•
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•
•
•
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•
= nicht empfohlen
7 Garantie
Constantin Weisz gewährt auf jede Uhr eine Garantie von 24 Monaten, auf Uhren
aus der Professional-Reihe eine Garantie von 60 Monaten. Aufwändige Qualitätskontrollen garantieren, dass die Uhr vor Verlassen des Werks geprüft und justiert wurde.
Trotzdem können wir Materialfehler leider nicht ausschlie­ßen. Sollte Ihre neue Uhr
nicht fehlerfrei sein, wenden Sie sich bitte innerhalb der Garantiefrist, die ab dem
Kaufdatum gilt, an unseren Kundendienst: service@constantin-weisz.com
Von der Gewährleistung sind ausgenommen:
• Schäden durch äußere Gewalteinwirkung
• Eingriffe durch nicht von uns ermächtigte Personen
• unsachgemäße Handhabung der Uhr
• Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung
Ebenso ausgeschlossen von der Garantie sind Verschleißteile, Dichtungen und
­Lederarmbänder. Eine Haftung für Neben- und Folgeschäden ist ausgeschlossen.
Hersteller: Cheyron GmbH · Auf dem Brand 3 · D-50996 Köln · info@cheyron.de
In t ernat ional e Garan t i e
Modell
Kaufdatum
Cheyron GmbH · Auf dem Brand 3
www.constantin-weisz.com
·
D-50996 Köln
© 2012
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