BEDIENUNGSANLEITUNG - B+B Thermo

BEDIENUNGSANLEITUNG - B+B Thermo
BEDIENUNGSANLEITUNG
Lichtfühler zum Sensor-Schaltmodul
SENSW-LIF
Beschreibung
Leistungsmerkmale
• Wetterfester Lichtfühler
• Mit Streulinse und Diffusor
Anwendungsgebiete
•
•
•
•
Dämmerungsschalter
Gebäudeleittechnik
Industrielle Anwendungen
Lichtfühler zum Sensor-Schaltmodul
Einsatzbereich
Universeller Lichtfühler für allgemeine Anwendungen. Als Dämmerungsschalter steuert der Fühler in Verbindung mit der Schaltelektronik
die Außenbeleuchtung oder bedient die Rollläden und Markisen im
Wintergarten. Weitere Anwendungsgebiete ergeben sich in der Alarmtechnik oder in der Überwachung von Beleuchtungseinrichtungen. Der
vergossene Fühler ist robust und beständig gegen Umwelteinflüsse.
Dieser Lichtfühler ergibt zusammen mit dem Universal Sensor-Schaltmodul SENSW-MOD12V, SENSW-MOD24V, SENSW-GEH230V
einen Dämmerungsschalter für universelle Einsatzbereiche.
Technische Daten
Lichtstärkemessung
Messbereich
Sensorelement
Widerstandsbereich
Toleranz
Linearisierung
Allgemein
Abmessungen
Material Messfühler
Material Kabel
Anschluss
Kabelverschraubung
Kabellänge
Gewährleistung
Lieferumfang
CE-Konformität
EMV-Störaussendung
EMV-Störfestigekti
Art.Nr.
Technische Änderungen vorbehalten
0141 0316-360
24.08.2015
0 ... 20000 Lux
Perkin Elmer VT93N2
0,2 kΩ ... 10 kΩ
±20 % des Widerstandswerts
Mittels integriertem
Parallelwiderstand (10k)
Fühler Ø 12 x 60 mm
PVC/POM
PVC
RJ12-Stecker, 6-polig
M16
1,5 m
24 Monate
Messfühler mit Dokumentation
2004/108/EG
EN 61000-6-3:2011
EN 61000-6-1:2007
SENSW-LIF
Achtung
Extreme mechanische und unsachgemäße Beanspruchung sind unbedingt zu vermeiden. Das Produkt ist nicht in explosionsgefährdeten
Bereichen und medizintechnischen Anwendungen einsetzbar.
Widerstandstabelle
Der LDR-Fühler eignet sich für viele Anwendungen, in denen in
Abhängigkeit von der Lichtstärke ein Schaltvorgang ausgelöst werden
soll. Als Sensorelement wird ein LDR eingesetzt. Der Widerstandswert
des Fühlers ist direkt von der Lichtstärke abhängig. Die hohe Steigung
der Widerstandskurve ermöglicht einfache Auswerteschaltungen.
Durch den integrierten Parallelwiderstand wird der Verlauf vorlinearisiert.
Die folgende Tabelle gibt die Abhängigkeit des Fühlerwiderstands (mit
Linearisierungswiderstand) von der Lichtstärke wieder. Die Toleranz
der Widerstandswerte beträgt ca. ±20 %.
Lichtstärke
Widerstand
0 Lux
10 kΩ
200 Lux
6,9 kΩ
1000 Lux
4,9 kΩ
10000 Lux
1,5 kΩ
20000 Lux
200 Ω
B+B Thermo-Technik GmbH | Heinrich-Hertz-Straße 4 | D-78166 Donaueschingen
Fon +49 771 83160 | Fax +49 771 831650 | info@bb-sensors.com | bb-sensors.com
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BEDIENUNGSANLEITUNG
Lichtfühler zum Sensor-Schaltmodul
SENSW-LIF
Konfiguration der Steckbrücken
Anwendungshinweise
Die Vorzugsrichtung der Strahlungsempfi ndlichkeit ist in axialer
Richtung mit einem Öffnungswinkel von etwa 120°.
Der Einstellbereich in der gelieferten Ausführung reicht von ca. 0 bis
20000 Lux und kann am Potentiometer der Schaltelektronik justiert
werden. Durch Abschatten mit einer zusätzlichen Blende oder einem
Filter können Sie den Schaltbereich beliebig nach oben erweitern.
Hinweis für Außenanwendungen: Der Fühler sollte vor Regen
geschützt montiert werden. Im kalten Zustand unter -10 °C darf das
Kabel nicht bewegt werden (Bruchgefahr).
Für spezielle Anwendungen oder ausgefallene Einsatzbereiche ist die
Eignung der Werkstoffe des Messfühlers (Gehäuse und Kabel) vor
der Montage durch den Anwender zu prüfen.
RJ12-Stecker Anschlussbelegung
Der Sensor ist von Pin 4 nach 5 angeschlossen und potentialfrei.
Beim Universal Sensor-Schaltmodul ist Pin 5 mit der Gerätemasse
verbunden und Pin 4 ist der Eingang des Messverstärkers. Pin 1, 2, 3
und 6 sind beim Messfühler unbelegt.
Stift
1
2
3
4
5
6
Funktion
Unbelegt
Unbelegt
Unbelegt
SENS
GND
Unbelegt
Beschreibung
Einstellung des Schaltpunktes
LDR Sensoranschluss 2 (Eingang)
LDR Sensoranschluss 1 (GND)
Anschluss an das Universal Sensor-Schaltmodul
(SENSW-MOD12V, SENSW-MOD24V, SENSW-GEH230V)
Die einschlägigen Sicherheits-Bestimmungen sind zu beachten.
Anschluss- und Montagearbeiten dürfen nur im spannungslosen
Zustand von geschultem Personal vorgenommen werden.
Der RJ12-Steckverbinder ist für den direkten Anschluss an das
Sensor-Schaltmodul vorgesehen. Der Steckverbinder wird durch die
Bohrung am Gehäuse geführt und die Verschraubung sachgerecht
montiert. Der Steckverbinder des Fühlers wird an der rechten RJ12Buchse „ANALOG-EINGANG“ eingesteckt (siehe Skizze).
Technische Änderungen vorbehalten
0141 0316-360
24.08.2015
Die Betriebsart für den Lichtfühler wird an der Stiftleiste „ANA MODE“
eingestellt. Die Kurzschlussbrücken befi nden sich an Position 2 und
5der Stiftleiste.
Mit der Steckbrücke unter der analogen Eingangsbuchse wird das
Schaltverhalten des Gerätes festgelegt: In der rechten Position schaltet das Relais bei Überschreitung der eingestellten Lichtstärke ein. In
der skizzierten linken Position ist das Schaltverhalten invertiert, das
heißt, das Relais schaltet ein, falls die Beleuchtungsstärke unter dem
eingestellten Schaltpunkt liegt. An der Leuchtdiode kann das Schaltverhalten des Gerätes beobachtet werden. Im aktiven Zustand (=
Relais angezogen) leuchtet die LED.
Da die drei Eingänge des Moduls ODER-verknüpft sind, müssen die
Steckbrücken „Schaltpolarität“ der beiden anderen unbenutzten Eingänge in der inaktiven Position stecken (siehe Skizze). Die zugehörigen LED´s unter den Eingangsbuchsen dürfen nicht leuchten. Wird
dies nicht beachtet, ist das Relais immer angezogen!
Die Justage des Schaltpunktes erfolgt am Trimmpotentiometer für
den analogen Eingang „SETP ANA“, das sich am rechten Rand der
Platine befi ndet. Die Einstellung erfolgt durch Vergleichsmessung am
gewünschten Schaltpunkt. Der Einstellbereich reicht von 0 Lux (fast
Linksanschlag des Potentiometers,d.h. gegen den Uhrzeigersinn)
bis ca. 20000 Lux (nahezu Rechtsanschlag). Die Mittelstellung des
Potentiometers ist bei ca. 3000 Lux. Am Trimmpotentiometer „HYS
ANA“ kann die Hysterese (Differenz zwischen Ein- und Ausschaltpunkt) justiert werden. Die Einstellung erfolgt mit einem passenden
Schraubenzieher. Am Linksanschlag (d.h. gegen den Uhrzeigersinn)
ist die Schaltdifferenz am größten.
Einstellung der Nachlaufzeit
Abschließend wird die Einstellung der Nachlaufzeit vorgenommen,
indem die Steckbrücke auf der Steckleiste „TIMER“ in die gewünschte
Position gebracht wird. Damit ist die Konfi guration abgeschlossen
und das Gerät betriebsbereit.
B+B Thermo-Technik GmbH | Heinrich-Hertz-Straße 4 | D-78166 Donaueschingen
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