Bedienungsanleitung GX 1095 - Globex

Bedienungsanleitung GX 1095 - Globex
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
Bedienungsanleitung
Bolzenschweißgerät
GX 1095
Globex Group GmbH
Hellweg 61
40235 Düsseldorf
Tel: +49 211 7377640
Fax: +49 211 73776430
www.globex-group.de
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Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
Geltungsbereich für andere Geräte gleicher technischer Bauart:
Diese Bedienungsanleitung gilt sinngemäß auch für die Bolzenschweißgeräte ähnlicher
Bauart. Technische Änderungen behalten wir uns vor.
Содержание:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Vor der Inbetriebnahme ..................................................................................................... 2
Inbetriebnahme ................................................................................................................... 3
2.1
Aufstellungsort ........................................................................................................... 3
2.2
Kontrolle..................................................................................................................... 3
Einrichten des Bolzenschweißgerätes ................................................................................ 3
3.1
Anschließen von Gerät und Pistole ............................................................................ 3
3.2
Einrichten der Schweißpistole .................................................................................... 4
3.2.1
Bolzenhalter einstellen ....................................................................................... 4
3.2.2
Bolzenhalter montieren ...................................................................................... 5
3.2.3
Pistole einstellen ................................................................................................. 5
3.2.3.1 Kontakt- (Spalt-) Pistole (schwarzes Gehäuse) ................................................. 5
Betrieb des Bolzenschweißgerätes ..................................................................................... 6
4.1
Vorbereitung des Werkstückes................................................................................... 6
4.2
Bedienung des Bolzenschweißgerätes ....................................................................... 7
4.2.1
Anzeigen und Bedienelemente ............................................................................... 7
4.2.2
Bedienabläufe ..................................................................................................... 8
4.2.2.1 Energiewahl ........................................................................................................ 8
4.2.2.2 Abschalten .......................................................................................................... 8
Schweißablauf .................................................................................................................... 8
5.1
Masseverbindung / Blaswirkung ................................................................................ 8
5.2
Schweißablauf Kontaktpistole.................................................................................... 9
5.3
Schweißablauf Spaltpistole ........................................................................................ 9
Schweißqualität ................................................................................................................ 10
6.1
Ermitteln der richtigen Schweißparameter ............................................................... 10
6.1.1
Sichtprüfung: ........................................................................................................ 10
6.2
Mechanische Prüfung ............................................................................................... 11
Pflege und Wartung .......................................................................................................... 12
Sicherheit .......................................................................................................................... 13
Anhang ............................................................................................................................. 14
9.1
Hinweise auf Fachliteratur und Normen .................................................................. 14
9.1.1
Bolzenschweiß-Normen ....................................................................................... 14
9.1.2
DVS-Merkblätter .................................................................................................. 14
9.2
Wartungsanleitung Schweißpistole .......................................................................... 14
9.2.1
Zerlegen der Pistole (1802/1801) ......................................................................... 14
9.2.2
Zusammenbau der Pistole (1802/1801)................................................................ 15
9.3
Tabelle Schweißparameter GX1095 ........................................................................ 16
9.4
Stücklisten und Zeichnungen ................................................................................... 17
9.4.1
GX 1095 ............................................................................................................... 17
9.4.2
Kontaktschweißpistole GX 1802 ......................................................................... 19
9.4.3
Präzisions-Kontaktpistole GX 1803 ..................................................................... 21
9.4.4
Spaltschweißpistole GX1801 ............................................................................... 23
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1 Vor der Inbetriebnahme
Achtung:
BEI UNSACHGEMÄßEM GEBRAUCH DES BOLZENSCHWEIßGERÄTES
KÖNNEN GEFAHREN FÜR DEN BEDIENER UND UMFELD ENTSTEHEN !!!
•
•
•
lesen Sie die gesamte Bedienungsanleitung bevor Sie das Gerät in
Betrieb nehmen
machen Sie Sich mit der Funktionsweise des Gerätes und dem
Schweißablauf vertraut
das Gerät darf nur von geschultem Personal, das über die Risiken
informiert ist in Betrieb genommen werden
Auf Gefahren und Hinweise wird in dieser Betriebsanleitung u.a. mit folgenden
Symbolen hingewiesen:
Betriebshinweise
Hinweise auf Gefahren für die Maschine
Lebensgefahr!
Hinweise auf Gefahren für den Bediener und seine Umfeld
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2 Inbetriebnahme
2.1 Aufstellungsort
Am Aufstellungsort des Bolzenschweißgerätes sollen folgende Bedingungen
eingehalten werden:
•
•
•
•
•
•
•
sicherer, rutschfester Untergrund
trockene und möglichst staubfreie Umgebung
die seitlichen Lüftungsschlitze nicht zudecken und stets für eine einwandfreie
Luftzirkulation sorgen.
ausreichender Mindestabstand zu brennbaren und feuergefährlichen Stoffen
ausreichender Abstand zu Materialien und Geräten die gegen Schweißspritzer
empfindlich sind
nicht in der Nähe von Geräten, die empfindlich gegen Magnetfelder sind
den Aufstellungsort gegen den Zutritt Unbefugter sichern
2.2 Kontrolle
Vor jedem Anschließen und Einschalten ist das Gerät auf Beschädigungen am
Gehäuse und den elektrischen Leitungen zu prüfen und ggf. durch qualifiziertes
Personal in Stand zu setzen.
Gefahr durch elektrischen Schlag
3 Einrichten des Bolzenschweißgerätes
3.1 Anschließen von Gerät und Pistole
1. Netzschalter am Gerät ausschalten und Energieregler auf „0“ Stellen um
eine elektrische Gefährdung auszuschließen.
2. das Gerät an eine ordnungsmäßig installierte und abgesicherte SchukoSteckdose anschließen. Mindestanforderung 16AT, 230V, 50Hz
3. Stecker der Pistolenschweißleitung (Minuspol) lagerichtig in die Buchse am
Schweißgerät einstecken und fest nach rechts anziehen.
Steuerkabelstecker der Pistole lagerichtig in die Buchse einstecken und
durch den Schraubring sichern
4. Beide Massekabel (Pluspol) lagerichtig auf die Stecker am Gerät
aufschieben und fest nach rechts anziehen.
Lose sitzende Schweißleitungen (Pistole und Masse) verursachen
Brandstellen an der Verbindung, die zum vorzeitigen Verschleiß und zu
schlechten Schweißergebnissen führen. Regelmäßig auf festen Sitz prüfen!
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3.2 Einrichten der Schweißpistole
3.2.1 Bolzenhalter einstellen
1. Den zum Bolzendurchmesser passenden Bolzenhalter wählen
2. Einen Bolzen bis zum Flansch in den Bolzenhalter einstecken. Der Bolzen
sollte stramm im Bolzenhalter sitzen, damit keine Brandstellen durch
Übergangswiderstände am Bolzen/Gewinde entstehen. Falls sich der
Bolzenhalter geweitet hat, oder schon leicht verschlissen ist, kann er an
den Lammellen vorsichtig zusammengebogen werden, um die Spannkraft
zu erhöhen.
3. Die Längeneinstellschraube an der Rückseite des Bolzenhalters so weit
einschrauben, bis der Bolzenflansch 2 mm aus dem Bolzenhalter
heraussteht
4. Die Längenanschlagschraube mit der Mutter gegen den Bolzenhalter
sichern.
Bei einer losen Verbindung kann sich die Einstellschraube verdrehen,
was zu einer falschen Einstellung und damit zu schlechten
Schweißergebnissen führt.
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3.2.2 Bolzenhalter montieren
1. Netzschalter am Gerät ausschalten und die Schweißenergie auf „0“ drehen
Bei Pistoleneinstellungen am eingeschaltetem Gerät besteht die Gefahr
eines elektrischen Schlages
2. Den Bolzenhalter bis zum Anschlag in die Pistole einstecken
3. Die Spannmutter mit dem Spannschlüssel SW 17 (Zubehörteil) fest
anziehen
Lose Kontaktstellen im Schweißstromkreis Führen zu Brandstellen,
erhöhtem Verschleiß und führt zu schlechten Schweißergebnissen
3.2.3 Pistole einstellen
3.2.3.1
Kontakt- (Spalt-) Pistole (schwarzes Gehäuse)
Durch die Rändelschraube am hinteren Ende
der Pistole kann die Federkraft, die den Bolzen
auf das Werkstück aufdrückt, eingestellt
werden.
1. Bolzendurchmesser und Werkstoffpaarung
bestimmen
2. Der Tabelle 1 im Anhang die zugehörigen
Richtwerte für den Federdruck und die
Schweißenergie entnehmen und notieren.
3. Den Wert für den Federdruck mittels der Rändelschraube einstellen
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4 Betrieb des Bolzenschweißgerätes
4.1 Vorbereitung des Werkstückes
Bei der Vorbereitung des Werkstückes sollten folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Das Werkstück muß Schwingungsfrei gelagert sein. Große Blechflächen
sollten im Bereich der Schweißung abgestützt werden.
2. Die Werkstückoberfläche muß metallisch blank und frei von Rost, Zunder,
Öl, Fett und Farbresten sein. Ggf. ist die Schweißstelle durch Schleifen
oder Reinigungsmittel zu säubern.(Beim Schleifen das Gerät vor dem
Schleifstaub schützen.) Die maximale Rautiefe von 30 µm ist hierbei nicht
zu überschreiten.
3. Die Klemmstellen für den Masseanschluß müssen metallisch blank sein.
Des weiteren ist darauf zu achten, daß die Masseklemmen symmetrisch
und in der Nähe zur Schweißposition angebracht werden.
Lange Stromwege und schlechte Kontaktstellen führen zu schlechten
Schweißergebnissen
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4.2 Bedienung des Bolzenschweißgerätes
4.2.1 Anzeigen und Bedienelemente
1. Netzschalter
2. Energiewahlschalter
Der Energiewahlschalter ist stufenlos
im Bereich von Null bis Zehn
einstellbar. Die Position Null besitzt
zusätzlich eine Rastfunktion, die es
ermöglicht eine bereits geladene
Kondensatorbatterie zu entladen.
3. Bereitschafts- LED grün
Wenn die Kondensatorbatterie den
gewählten Ladezustand erreicht hat, leuchtet die LED grün auf.
Eine Schweißauslösung kann nur bei
Bereitschaft erfolgen. Durch die Selbstentladung der Kondensatorbatterie
muß diese ständig nachgeladen werden, wenn die Energie unter den
Sollwert fällt. In diesem Fall erlischt die Anzeige wahrend des
Nachladevorgangs kurzzeitig.
4. Lade LED gelb
Zeigt den Ladevorgang an
5. Stop LED rot
Die Stop-LED leuchtet auf, wenn die Personenschutzschaltung aktiviert
worden ist. D.h., daß die Pistole ohne direkten Kontakt von Bolzen /
Bolzenhalter zum Werkstück ausgelöst wurde. Die Schutzsperre muß nun
durch Aus- und Einschalten des Netzschalters entriegelt werden.
6. Spalt LED rot
Diese LED leuchtet, sobald eine Spaltpistole an das Werkstück
angeschlossen wird. Beim Anschluß einer Kontaktpistole erlischt diese
Anzeige.
7. Start LED grün
Diese LED zeigt eine aktivierte Schweißauslösung an (Starttaster
gedrückt)
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4.2.2 Bedienabläufe
4.2.2.1
Energiewahl
1.
2.
3.
4.
Energiewahlschalter auf Stellung Null bringen
Gerät mit dem Netzschalter einschalten
Energiewahlschalter auf die gewünschte Ladeleistung einstellen
Soll eine bereits geladene Kondensatorbatterie auf eine geringere
Energie eingestellt werden, muß der Energiewahlschalter zuerst auf
Null und dann auf den gewünschten Wert eingestellt werden
Lassen Sie nie ein geladenes Gerät unbeaufsichtigt und sichern Sie es gegen
unbeabsichtigtes Auslösen.
Schalten Sie das Gerät in den Arbeitspausen aus, denn durch den
Nachladevorgang wird stets Energie verbraucht.
4.2.2.2
Abschalten
1. Stellen Sie den Energiewahlschalter auf die Stellung Null
2. Warten Sie nach einem „harten“ Betrieb bis sich das Gerät abgekühlt
hat und die entstandene Wärme durch den Ventilator abgeführt worden
ist
3. Schalten sie das Gerät durch den Netzschalter aus
5 Schweißablauf
5.1 Masseverbindung / Blaswirkung
Die Qualität und Anordnung der Masseverbindung hat einen entscheidenden
Einfluß auf die Qualität der Schweißverbindung. Deshalb ist folgendes zu
beachten:
1. Wenn möglich immer mit zwei Masseanschlüssen, die symmetrisch zur
Schweißstelle angeordnet sind benutzen
2. Nicht zu nah an den Masseanschlüssen schweißen, da hier die
Blaswirkung am größten ist
3. Die Masseanschlüsse müssen direkten Kontakt zum Werkstück haben
und nicht zu weit entfernt angebracht sein
Durch weite Stromwege entsteht Gefahr durch vagabundierende Ströme,
die Kugellager, mechanische Bauteile oder Elektronikbauteile, welche mit
Ihrem Werkstück verbunden sind, zerstören können.
4. Die Schweißkabel dürfen nicht aufgewickelt oder in Schleifen verlegt
sein, da sich so der elektrische Widerstand erhöht.
5. Große ferritische Werkstücke neigen zu unregelmäßigen magnetischen
Feldern, die zu Blaswirkung führen können. In diesem Fall kann eine
Blaswirkung durch einen anderen Masseanschluß (die Blaswirkung geht
immer von der Masse weg) oder durch Entmagnetisierung mittels
Wechselstrom vermieden werden.
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5.2 Schweißablauf Kontaktpistole
1. Einstecken des Bolzens. Der Bolzen sollte bis zum (eingestellten)
Anschlag in den Bolzenhalter eingeschoben werden. Hierbei ist darauf zu
achten, daß der Bolzen stramm im Bolzenhalter sitzt, damit er gerade
aufgeschweißt werden kann und Brennstellen (schlechter Stromkontakt)
am Gewinde vermieden werden.
2. Die Schweißpistole mit beiden Händen gerade und mit allen drei Füßen auf
das Werkstück aufsetzen und so den Bolzen gegen die Federkraft auf das
Werkstück drücken.
Die Bolzenposition darf beim Bolzenschweißen mit Spitzenzündung nicht
gekörnt, oder mit anderen Vertiefungen versehen werden, da sonst keine
Zündung des Bolzens erfolgt. ggf. ist zum genauen Positionieren eine
Schablone mit Positionierrohr zu verwenden.
3. Das Schweißgerät an der Pistole auslösen Die Pistole löst nur aus, wenn
der Bolzenhalter und das Dreibein/Rohr elektrischen Kontakt zum
Werkstück haben.
4. Nach der Schweißung die Pistole gerade vom Bolzen ziehen.
Durch schiefes Abziehen des Bolzenhalters wird der Bolzenhalter unnötig
gedehnt und es tritt durch das Verkanten stärkerer Verschleiß auf, was zu
kurzen Standzeiten führt.
5.3 Schweißablauf Spaltpistole
1. Einstecken des Bolzens. Der Bolzen sollte bis zum (eingestellten)
Anschlag in den Bolzenhalter eingeschoben werden. Hierbei ist darauf zu
achten, daß der Bolzen stramm im Bolzenhalter sitzt, damit er gerade
aufgeschweißt werden kann und Brennstellen (schlechter Stromkontakt)
am Gewinde vermieden werden.
2. Den Bolzen mit Bolzenhalter so weit in die Pistole einschieben, bis der
Elektromagnet beide Bauteile selbständig hält. Der Bolzen sollte jetzt beim
Aufsetzen der Schweißpistole auf das Werkstück einen Blechabstand
(Spaltmaß) von 4-5 mm haben.
3. Die Schweißpistole gerade mit beiden Händen und mit allen drei Füßen auf
das Werkstück aufsetzen.
Die Bolzenposition darf beim Bolzenschweißen mit Spitzenzündung nicht
gekörnt, oder mit anderen Vertiefungen versehen werden, da sonst keine
Zündung des Bolzens erfolgt. ggf. ist zum genauen Positionieren eine
Schablone mit Positionierrohr zu verwenden.
4. Das Schweißgerät an der Pistole auslösen. Die Pistole löst nur aus, wenn
der Bolzenhalter und das Dreibein/Rohr elektrischen Kontakt zum
Werkstück haben.
5. Nach der Schweißung die Pistole gerade vom Bolzen ziehen.
Durch schiefes Abziehen des Bolzenhalters wird der Bolzenhalter unnötig
gedehnt und es tritt durch das Verkanten stärkerer Verschleiß auf, was zu
kurzen Standzeiten führt.
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6 Schweißqualität
6.1 Ermitteln der richtigen Schweißparameter
.Die Schweißparameter sind von verschiedenen Einflüssen wie verwendete
Materialien, Schweißposition, Oberflächenbeschaffenheit, Bolzendurchmesser
und Charge abhängig.
Entnehmen Sie zu Beginn der Schweißaufgabe die Richtwerte aus der Tabelle 1
im Anhang, und führen Sie Probeschweißungen durch. An diesen
Probeschweißungen wird dann die Festigkeit, Beschaffenheit und das Aussehen
geprüft und die Schweißparameter ggf. angepasst.
6.1.1 Sichtprüfung:
1. Bei einer guten Schweißung ist der Ring ringsum voll
verschweißt. Das herausgespritzte Schweißbad bildet
einen kleinen gleichmäßigen Hof um den Bolzen.
2. Wenn am Bolzenflansch Unterschneidungen
und/oder keine bzw. wenig Spritzerbildung auftritt, dann
spricht man von einer kalten Schweißung mit wenig
Festigkeit. Ursachen hierfür sind meist zu wenig
Energie bzw. zu hoher Federdruck.
3. Wenn der Bolzenflansch stark abgeschmolzen ist
und eine starke Spritzerbildung auftritt, dann spricht
man von einer zu heißen Schweißung. Ursachen
hierfür ist zu hohe Schweißenergie bzw. zu wenig
Federdruck.
4. Bei einem einseitigen Schweißbad mit starker
Spritzerbildung auf einer Seite spricht man von
Blaswirkung. Ursache hierfür ist ein falscher oder
unsymmetrischer Masseanschluß oder starke
Materialanhäufungen in der Nähe der Schweißstelle.
(Siehe auch 5.1)
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6.2 Mechanische Prüfung
Vor jedem Arbeitsbeginn sind Probeschweißungen durchzuführen und zu prüfen.
Auch während der laufenden Fertigung sollten die geschweißten Bolzen in
regelmäßigen Abständen auf Festigkeit geprüft werden
1. Schlagbiegeversuch:
Der Bolzen wird mit dem Hammer umgeschlagen. Der Bruch sollte im
Werkstück, oder im Bolzen auftreten. Nicht in der Schweißung
2. Biegeversuch:
Der Bolzen wird mittels einer Biegevorrichtung ( z. B. ein passendes Rohr)
um mindestens 30 Grad gebogen.
Der Bruch sollte auch hier nicht in der Schweißung auftreten.
3. Drehmomentprüfung mittels Drehmomentschlüssel (zerstörungsfrei)
Eine 100-Prozent-Kontrolle kann mit unserer Drehmomentprüfeinrichtung
vorgenommen werden. Hierbei wird die Bolzenschweißverbindung mit einem
vorgegebenen Drehmoment zerstörungsfrei in der Serienfertigung geprüft.
(quantitative Qualitätsüberwachung DIN 9000 ff.)
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7 Pflege und Wartung
Bis auf die nachfolgend beschriebenen Arbeiten dürfen Wartungs- und
Instandhaltungsarbeiten nur durch Fachpersonal oder den zuständigen
Kundendiensttechniker durchgeführt werden.
Vor jeglichen Arbeiten am Schweißgerät oder der Schweißpistole muß das
Gerät vom elektrischen Netz getrennt werden.
1.
Bei Verschmutzung von außen kann das Gerät mit einem feuchten, nicht
nassen Tuch abgewischt und bei hartnäckigen Verschmutzungen hierzu
handelsübliche Seifenlauge verwenden.
Gefahr durch elektrischen Schlag. Niemals Wasser oder andere
Flüssigkeiten direkt auf das Gerät sprühen. Vor der Reinigung ist das
Gerät durch ziehen des Netzsteckers stromlos zu schalten
2.
Bei langem Betrieb in staubiger Atmosphäre kann sich Schleifstaub oder
ähnliches in den Führungen der Schweißpistole absetzen und diese
blockieren. Deshalb sollten die Führungen in regelmäßigen Abständen auf
Leichtgängigkeit überprüft und ggf. gereinigt werden. Achten Sie stets auf
korrekten Sitz des Faltenbalgs. Siehe Wartungsanleitung im Anhang
Eine klemmende Pistolenmechanik führt zu einer schlechten
Schweißqualität
3. Prüfen Sie regelmäßig die Schweißkabel und elektrischen Leitungen auf
einwandfreien Zustand. Bei defekten Leitungen muß das Gerät sofort
außer Betrieb genommen und fachgerecht repariert werden.
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8 Sicherheit
Da es sich beim Bolzenschweißen um ein Lichtbogenschweißverfahren handelt
können Gefahren von elektrischem Strom, optischer Strahlung, starke
Geräuschentwicklung, Magnetfeldern, heißen Schweißstellen, Schweißspritzern
und Funkenflug hervorgerufen werden. Deshalb ist stets mit großer Vorsicht zu
schweißen und folgendes zu beachten:
Lebensgefahr! Zum Schutz vor elektrischem Strom sollten Sie es vermeiden in
den elektrischen Stromkreis zu geraten. ( z.B. zwischen Bolzen und Werkstück
oder Masse). Tragen Sie deshalb immer trockene und schlecht leitende
Arbeitskleidung und vermeiden Sie den direkten Kontakt zu metallischen Flächen
im Schweißbereich, am Schweißgerät und an der Pistole
Tragen Sie stets den erforderlichen Augenschutz und vermeiden Sie es in den
Schweißblitz zu sehen. Gefahr durch Schweißspritzer und optische Strahlung!
(z.B. DIN EN 166,05/1996 Stufe 2)
Tragen Sie feste, schwerentflammbare Kleidung. Gefahr durch Schweißspritzer.
Tragen Sie beim Schweißen über kopf eine Kopfbedeckung
Tragen Sie Gehörschutz. Gefahr durch lauten Knall. ( > 90db(A)) Informieren Sie
Ihre Mitarbeiter in der näheren Umgebung um Panik zu vermeiden.
Lebensgefahr! Der Aufenthalt in der Nähe des Bolzenschweißgerätes während
der Schweißung ist für Personen mit einem Herzschrittmacher aufgrund starkem
Magnetismus verboten.
Magnetfelder! Entfernen Sie Geräte, die empfindlich gegen Magnetfelder sind
aus der Nähe der Schweißstelle
Brandgefahr! Entfernen Sie brennbare Gegenstände aus dem Schweißbereich.
Durch Schweißspritzer und Funkenflug können entflammbare Stoffe, wie
Arbeitskleidung, Papier etc. entzündet werden. Halten Sie während der
Schweißarbeiten einen geeigneten Feuerlöscher griffbereit. Achten Sie darauf,
daß Ihre Kleidung nicht mit brennbaren Stoffen wie z. B. Petroleum verunreinigt ist
Lebensgefahr! Beim Schweißen von beschichteten Werkstücken, Werkstücken
aus Chrom-Nickel-Stahl oder anderen Werkstoffen können gesundheitlich
schädliche Dämpfe und Schwebstoffe entstehen. Bei diesen Arbeiten ist daher auf
gute Belüftung zu achten.
UVV
Es sind die Unfallverhütungsvorschriften „Schweißen, Schneiden und
verwandte Arbeitsverfahren“ BGV D1 (früher VGB15) zu beachten.
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9 Anhang
9.1 Hinweise auf Fachliteratur und Normen
9.1.1 Bolzenschweiß-Normen
EN ISO 14555 Lichtbogenbolzenschweißen von metallischen Werkstoffen
EN ISO 13918 Bolzen und Keramikringe zum Lichtbogenbolzenschweißen
9.1.2 DVS-Merkblätter
DVS 0901 Bolzenschweißprozesse für Metalle – Übersicht
DVS 0903 Kondensatorentladungs-Bolzenschweißen mit Spitzenzündung
DVS 0904 Lichtbogenbolzenschweißen- Hinweise für die Praxis
DVS 3009 Beiblatt: Kalibrieren von Stromquellen- Bolzenschweißgeräte
9.2 Wartungsanleitung Schweißpistole
Die AS-Schweißpistolen 1801 und 1802 sollen je nach Einsatz in regelmäßigen
Abständen von Schweißspritzern und Staub gereinigt werden. Eine stark
verschmutzte Pistolenmechanik kann die Schweißzeit erheblich verlängern und führt
zu schlechten Schweißergebnissen.
9.2.1 Zerlegen der Pistole (1802/1801)
1. Bolzenhalter entfernen
2. Madenschraube (18/18) und (21/22) herausdrehen und Abschlussring
(20/21) und Fußring (23/25) abziehen.
3. Einstellschraube (19/20) mit Einstellmutter (17/19) und Feder ( 16/17)
aus dem Pistolengehäuse herausnehmen.
4. Überwurfmutter (1/2) mit Faltenbalg (2/3) und Isolierring (3/4)
abschrauben.
5. Schrauben (39/52) herausdrehen und die Schweißpistole mit den
Schraubenlöchern nach unten auf den Tisch legen.
6. Pistolenschalen mit einem flachen Schraubendreher trennen und die
obere Griffschale abnehmen.
7. Innensechskantschraube (40/16) von der Kabelbefestigung
herausdrehen und den Kolben (7/8) zusammen mit der
Führungsbuchse (5/6) herausnehmen. Bei der Spaltpistole wird der
Magnet jetzt durch Lösen der Schraube (16) oberhalb des Magneten
vom Koben getrennt.
8. Alle mechanischen Teile reinigen, auf Verschleiß prüfen und ggf.
ersetzen.
9. ACHTUNG ! Die Gleitflächen in der Pistole dürfen nicht geölt
oder gefettet werden, da hierdurch der Schmutz in den Führungen
haften bleibt und verklebt.
10. Der Kolben muß in der Führungsbuchse leicht gleiten können
11. Die Anschlussleitung (30-35/43-47) auf Beschädigungen besonders an
den Übergängen zu den Anschlüssen prüfen.
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9.2.2 Zusammenbau der Pistole (1802/1801)
1. Kolben (7/8) , Führungsbuchse (5/6) und Passfeder (11/26) lagerichtig
in die untere Pistolenschale legen. Bei der Spaltpistole den Magnet
(13) mit der Schraube (16) am Kolben (8) befestigen.
2. Verbindungskabel (12/36) mit Schraube (40/16) und Federring am
Kontaktklotz festschrauben.
3. Staubschutz (28/41) in das Pistolengehäuse einlegen und darauf
achten, dass das Verbindungskabel (12/36) in der Aussparung liegt
4. Vor dem Aufstecken der Griffschale den ordnungsgemäßen Sitz des
Stiftes (6/7) prüfen und die beiden Griffschalen mit den
Blechschrauben (39/52) verschrauben. Hierbei darauf achten, dass
kein Kabel durch die Pistolenschalen gequetscht wird.
5. Überwurfmutter(1/2) mit Faltenbalg (2/3) und Isolierring (3/4) auf den
Kolben (7/8) schrauben. Der Faltenbalg muß stets stramm auf der
Überwurfmutter und auf dem Isolierring sitzen, da sonst Staub und
Schweißrückstände in die Pistole eindringen können.
6. Druckfeder (16/17) auf den Federteller (13/14) legen und die
Einstellschraube (19/20) mit Einstellmutter (17/19) so auf die
Druckfeder legen, dass die Bohrung in der Einstellmutter(17/19) durch
den Anzeigeschlitz im Gehäuse sichtbar ist.
7. Den Abschlussring (20/21) aufschieben, so dass die beiden
Anzeigeschlitze übereinander sind und mit den Madenschrauben
(21/22) befestigen.
8. Schraube (18/18) in die Einstellmutter(17/19) eindrehen, bis Sie bündig
mit dem Abschlussring (20/21) abschließt.
9. Fußring ( 23/25) mit einem Fuß in Richtung Griff auf das Gehäuse
aufschieben und mit den Madenschrauben (21/22) befestigen. Hierbei
darauf achten, dass die kleine Kontaktfeder, die am Absatz aus dem
Pistolenkörper kommt guten elektrischen Kontakt zum Fußring hat.
10. Bolzenhalter einrichten, einschrauben und Probeschweißungen
durchführen.
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9.3 Tabelle Schweißparameter GX1095
GrundWerkstoff
BolzenWerkstoff
Spaltschweißen mit Spaltpistole
Energie
M3
Stahl
(S235)
blank
Stahl
(S235)
verzinkt
1.4301
(V2a)
Al Mg 3
GrundWerkstoff
M4
Feder
Stahl
(S235)
verzinkt
1.4301
(V2a)
Al Mg 3
Energie
M5
M6
M8
M3
M4
M5
M6
M8
M3
M4
Hub
M5
M6
M8
M3
M4
M5
M6
M8
3
3
3
3
3
Stahl (S235)
2-3
4
6
7
8
2
2
2
2
2
2-3
4
6
7
8
5-6
5-6
1.4301 (V2a)
2
3-4
7
9
2
2
1
1
1
2
3-4
7
9
4
4
4
4
4
Cu Zn 37(Ms63)
3
4
7
9
-
3
3
3
3
-
3
4
7
9
-
5
5
5
5
-
Stahl (S235)
7
8-9
10
-
-
3
3
3
-
-
7
8-9
10
-
-
3
3
3
-
-
1.4301 (V2a)
7
8-9
10
-
-
1
2
2
-
-
7
8-9
10
-
-
4
4
4
-
-
Cu Zn37(Ms63)
3
4
7
9
-
3
3
3
3
-
3
4
7
9
-
5
5
5
5
-
Stahl (S235)
2
3
5
5-6
9
1
1
1
1
1
2
3
5
5-6
9
3
3
3
3
3
1.4301 (V2a)
2-3
3
5
6
10
1
1
1
1
1
2-3
3
5
6
10
4
4
4
4
4
Al Mg 3
3
4
5
7
-
2
2
2
4
-
3
4
5
7
-
5
5
5
5
-
Al 99,5
-
-
-
7-8
-
-
-
-
2
-
-
-
-
7-8
-
-
-
-
5
-
BolzenWerkstoff
Kontaktschweißen mit GX 1802
Energie
Stahl
(S235)
blank
Spaltschweißen mit Posipistole
M3
M4
Stahl (S235)
2
4
1.4301 (V2a)
2
Cu Zn 37(Ms63)
4
5
Stahl (S235)
M5
Kontaktschweissen mit GX 1803
Feder
Energie
Feder
M6
M8
M3
M4
M5
M6
M8
M3
M4
M5
M6
M8
M3
M4
M5
M6
M8
5
6-7
10
2-3
2-3
2-3
2-3
2-3
2
3
4,5
6
9,5
2
2
2
2
2
4
5-6
6-7
10
3
4
4
4
4
2
3
4,5
6
9,5
2
2
2
2
2
6
8-9
6-7
-
3
4
4
-
-
2
3
4,5
6
9,5
3
3
3
3
3
6-7
8-9
-
-
3
4
4
-
-
4
6
8
10
-
1
1
1
1
-
1.4301 (V2a)
5
6
7-8
-
-
3
4
4
-
-
4
6
8
10
-
1
1
1
1
-
Cu Zn37(Ms63)
4
6
8-9
-
-
3
4
4
-
-
3
5
8
-
-
-
-
-
-
-
Stahl (S235)
1-2
3
4
6-7
-
3
3
4
4
-
2
3
4,5
6
-
-
-
-
-
-
1.4301 (V2a)
1-2
2-3
3-4
5
-
3
3
4
4
-
2
3
4,5
6
8,5
2
2
2
2
1
Al Mg 3
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
2,5
4
5
7
3,5 3,5
4
5
-
Al 99,5
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
2,5
4
5
7
(9) 3,5 3,5
4
5
(5)
-
Alle Angaben sind Richtwerte, die bei Versuchen unter optimalen Bedingungen ermittelt wurden. Daher ist vor
Produktionsbeginn eine Probeschweißung mit Prüfung vorzunehmen und die ermittelten Werte ggf. anzupassen.
Seite 16
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
9.4 Stücklisten und Zeichnungen
9.4.1 GX 1095
Pos. Stk. Bezeichnung
0
1 Bolzenschweißgerät GX1095
1
1 Frontplatte GX 1095
2
1 Netzschalter
3
1 BG-Drehknopf
4
2 Einbaustecker Massekabel 25qmm
5
1 Steuerkabelbuchse ,Kunstst. 7 polig
6
1 Einbaubuchse Schweißkabel 25qmm
7
1 Steuerplatine GX 1095
8
1 Diodenwinkel
9
1 BG-Schraubens.,Diodenwinkel
10
1 Diode
11
1 Kabel interne Massevebindung
12
1 Stromschiene 1095
13
1 Stromwinkel 1095
14
1 BG-Schraubens.,Diode
15
4 BG-Schraubens., Kondensator
16
2 BG-Schraubens., Batteriebefestigung
17
1 Thyristorblech
18
1 Thyristor
19
4 BG-Schraubens.,Thyristorbefestigung
20
1 BG-Schraubens., Thyristorkabel
21
1 Seitenblech 1095 links
22
1 Deckel 1095
23
1 Handgriff
24 12 Schraubens., Gehäuse
25
1 Netzkabel
26
1 Transformator 1095
27
1 Rückwand 1095
28
1 Sicherungshalter
29
1 Zusatz-Platine
30
1 Lüftergitter 1095
31
1 Klemmleiste Netzkabel
32
1 Lüfter
33
1 Kabel Thyristor-Pistolenbuchse
34
4 Gehäusefuß
35
2 Ladewiderstand
36
1 Halter für Lade- Entladewiderstand
37
1 Gleichrichter
38
2 Batteriehalter
39
1 Batterieschale m Einlage
40
1 Gehäuseunterteil
18.7.02
Seite 17
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
Seite 18
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
9.4.2 Kontaktschweißpistole GX 1802
Pos.
Anzahl
Best-Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
5
3
1
2
180-40-040
180-20-013
180-40-041
180-20-049
180-40-042
180-10-025
180-40-055
180-10-164
180-90-113
180-10-032
180-10-029
180-70-022
180-40-045
180-90-121
180-90-110
180-40-056
180-40-047
180-90-106
180-40-048
180-20-015
180-90-111
180-40-049
180-40-050
180-90-102
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
2
1
1
1
1
1
1
1
5
1
1
1
1
1
3
1
180-90-120
180-10-180
180-50-014
180-40-052
180-50-015
180-50-012
180-70-029
180-70-025
180-10-021
180-10-019
180-10-020
180-40-053
180-40-054
180-10-031
180-90-100
180-90-110
Stand
Bezeichnung
Überwurfmutter
Faltenbalg
Isolierring
Griffschale (Kontakt)
Führungsbuchse
Zylinderstift 3x8DIN 6325
Kolben (Kontakt)
Kontaktfeder
Schraube M5x8 Din913
Seegering
Passfeder
Verbindungskabel
Federteller
Federring 4mm Din127
Schraube M4x8 Din. 916
Druckfeder
Einstellmutter
Schraube M3x12 DIN 913
Einstellschraube
Abschlussring
Schraube M5x4 DIN 916
Fuß CD
Fußring CD
Schraube M2x10 DIN 84
Unterlegscheibe 2mm Din.
125
Kabelschelle
Mikroschalter
Staubschutz
Steuerkabelstecker 5polig
Schweißkabelstecker
Schweißstromkabel komplett
Steuerkabel komplett
Kabelbinder
Knickschutztülle Steuerkabel
Knickschutztülle Schweißk.
Hülse
Stößel
Zylinderstift 3x24 DIN 6325
Schraube 3,5 x 13 DIN 7973
Schraube M4x8 Din. 916
18.07.2002
Seite 19
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
Seite 20
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
9.4.3 Präzisions-Kontaktpistole GX 1803
Stückliste Präzisionskontakt-Pistole GX 1803
Nr.
1
2
3
4
5
7
8
9
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
90
Anzahl Bezeichnung
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
5
3
1
2
2
1
1
1
1
1
1
1
5
1
1
1
1
1
3
1
Überwurfmutter
Faltenbalg, gekürzt
Isolierring 34 mm
Griffschale Präzikontakt
Kugelbüchse LEM-16-UU
Kolben (Präzikontakt) komplett mit Führungsrohr
Kontaktfeder Dmr. 2,5
Schraube m5x8 DIN 913
Verbindungskabel kompl. isol.
Federteller
Federring 4mm DIN 127
Schraube m4x8 DIN 912
Druckfeder Kontakt 2,0-20-40
Einstellmutter
Schraube M3x12 DIN 913
Einstellschraube
Abschlußring
Schraube M5x4 DIN 916
Fuß CD
Fußring CD 34 mm
Schraube m2x10 DIN 84
Unterlegscheibe 2mm DIN 125
Kabelschelle
Mikroschalter
Staubschutz
Steuerkabelstecker 5Polig
Schweißstromstecker 25
Schweißstromkabel komplett
Steuerkabel komplett
Kabelbinder
Knickschutztülle Steuerkabel
Knickschutztülle Schweißkabel
Hülse
Stößel
Zylinderstift 3x24 DIN 6325
Schrauben 3,5 x 13 DIN 7973
Anschlußleitung komplett 6,5 m
Art-Nr.
Gerät
180-40-040
180-20-013
180-40-041
180-40-700
180-40-701
180-40-702
180-10-164
180-90-113
180-70-022
180-40-045
180-90-121
180-90-110
180-40-056
180-40-047
180-90-106
180-40-048
180-20-015
180-90-111
180-40-049
180-40-050
180-90-102
180-90-120
180-10-180
180-50-014
180-40-052
180-50-015
180-50-012
180-70-029
180-70-025
180-10-021
180-10-019
180-10-020
180-40-053
180-40-054
180-10-031
180-90-100
180-70-056
Seite 21
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
Seite 22
Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
9.4.4 Spaltschweißpistole GX1801
Pos.
Anzahl
Best-Nr.
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
25
27
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
5
3
1
2
180-40-040
180-20-013
180-40-041
180-20-049
180-40-042
180-10-025
180-40-043
180-10-164
180-90-113
180-10-030
180-40-276
180-40-045
180-90-121
180-90-110
180-40-046
180-90-106
180-40-047
180-40-048
180-20-015
180-90-111
180-40-049
180-40-050
180-90-102
28
31
32
36
41
42
44
45
46
47
49
50
51
52
2
1
1
1
1
1
1
1
5
1
1
1
1
3
180-90-120
180-10-180
180-50-014
180-70-022
180-40-052
180-50-015
180-70-027
180-70-021
180-10-021
180-10-019
180-40-053
180-40-054
180-10-031
180-90-100
Bezeichnung
Überwurfmutter
Faltenbalg
Isolierring
Griffschale (Kontakt)
Führungsbüchse
Zylinderstift 3x8DIN 6325
Kolben (Spalt)
Kontaktfeder
Schraube M5x8 Din913
Spannhülse
Magnetteller 29
Federteller
Federring 4mm Din127
Schraube M4x8 Din. 916
Druckfeder
Schraube M3x12 DIN 913
Einstellmutter
Einstellschraube
Abschlussring
Schraube M5x4 DIN 916
Fuß CD
Fußring CD
Schraube M2x10 DIN 84
Unterlegscheibe 2mm Din.
125
Kabelschelle
Mikroschalter
Verbindungskabel
Staubschutz
Steuerkabelstecker 5polig
Schweißstromkabel komplett
Steuerkabel komplett
Kabelbinder
Knickschutztülle Steuerkabel
Hülse
Stößel
Zylinderstift 3x24 DIN 6325
Schraube 3,5 x 13 DIN 7973
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Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
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Globex Group GmbH
Bedienungsanleitung GX 1095
10 Goldene Regeln Bolzenschweißen
1) Die Schweißoberfläche soll eben, metallisch blank und frei von rost, Zunder, Farbe,
Feuchtigkeit und Öl sein.
Die Schweißbolzen sollen trocken und in ihrer Originalverpackung gelagert sein um
Korrosion zu vermeiden.
Durch den chargenweisen Verbrauch der Bolzen wird eine optimale und
gleichbleibende Schweißqualität gesichert
2) An allen Kontaktstellen im Schweißstromkreis, insbesondere an den
Schweißkabelanschlüssen, Massenklemmen und Bolzenhaltern ist eine einwandfrei
Stromübertragung durch festen Sitz zu gewährleisten.
3) Die Schweißkabel sind schlaufenfrei und induktionsarm zu verlegen.
4) Zur Vermeidung von Blaswirkung ist für eine symmetrische Masseanschluß zu
sorgen. (Ausnahme im Sonderfall: Werkstück am Pluspol)
5) Die Schweißfläche soll schwingungsfrei gelagert oder gespannt sein. D.h. ein
Zurückfedern oder Prellen der Schweißoberfläche ist unbedingt zu vermeiden.
6) Die maximale Rauhigkeit der Oberfläche soll 80 µm nicht überschreiten.
7) Die Zündspitze am Bolzen dient zur exakten Zündung des Hochstromlichtbogens. Ihre
Länge und Durchmesser ist ein wesentlicher Faktor für die Güte der Schweißung. Sie
darf daher NICHT zum Zentrieren des Bolzens z.B. in einem Körner „missbraucht“
werden.
8) Vor jeder neuen Schweißaufgabe müssen die Schweißparameter Leistung des
Schweißgerätes und Federspannung, oder Geschwindigkeit an der Schweißpistole,
auf den jeweiligen Bolzendurchmesser, Werkstoff und Oberflächenbeschaffenheit
abgestimmt werden.
9) Vor Arbeitsbeginn ist eine Probeschweißung durchzuführen und zerstörend, z.B.
durch eine Biegeprüfung, zerstörend zu prüfen. Sie dient zur Überprüfung der
Schweißdaten, des Gerätes, des Schweißverfahrens und der Werkstoffpaarung.
10) Bei der Schweißung ist auf ausreichenden Augen und Spritzerschutz zu achten.
Schweißdämpfe, besonders beim Schweißen von beschichteten oder hochlegierten
Werkstoffen, absaugen, oder für ausreichende Belüftung sorgen.
Seite 25
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