Anleitung

Anleitung
R i t t a l GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
D – 35745 Herborn
Deutschland
Email: Info@rittal.de
http://www.rittal.de
Service -Tel. : (+49) - (0)2772 / 505 - 0
Service - Fax : (+49) - (0)2772 / 505 - 2319
Power System Modul PSM
DK 7856.019 PSM Messmodul
Montage- und Bedienungsanleitung
FRIEDHELM L O H GROUP
A39310 00 IT74_de
DE
Für diese technische Dokumentation behalten wir uns alle Rechte vor. Ohne unsere vorherige Zustimmung darf sie weder vervielfältigt,
noch Dritten zugänglich gemacht werden. Sie darf durch den Empfänger oder Dritte auch nicht in anderer Weise missbräuchlich
verwertet werden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz und können strafrechtliche Folgen haben.
Microsoft Windows ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Microsoft Corporation.
Acrobat Reader ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Adobe Systems Incorporated.
2
PSM Messmodul
DE
Inhaltsverzeichnis
1.
Hinweise zur Dokumentation....................4
1.1.
1.2.
AUFBEWAHRUNG DER UNTERLAGEN ........... 4
VERWENDETE SYMBOLE............................. 4
2.
Sicherheitshinweise..................................4
3.
Einführung................................................5
4.
Service und Serviceanschrift ....................5
5.
PSM Messmodul ......................................6
5.1.
LIEFERUMFANG .......................................... 6
5.2.
EIGENSCHAFTEN ........................................ 6
5.3.
OPTIONALES ZUBEHÖR PSM:..................... 6
5.4.
BESCHREIBUNG ......................................... 7
5.5.
KONFIGURATION DES PSM MESSMODULS ... 8
5.6.
ANBINDUNG AN CMC-TC ........................... 9
5.6.1.
Mitgeltende Unterlagen ................... 9
5.6.2.
Inbetriebnahme................................ 9
6.
Wartung .................................................10
7.
Reinigung...............................................10
8.
Entsorgung.............................................10
9.
Zubehör für PSM-System .......................10
10. Technische Daten ..................................11
11. Montageanweisung ................................12
11.1. BEFESTIGUNG DES MESSMODULS ............. 13
11.1.1. Montage an PSM-Leiste ................ 13
11.1.2. Befestigung an Montageplatte....... 14
11.1.3. Montage im Schrank...................... 15
11.2. ZUGENTLASTUNG DER EINSPEISUNG ......... 15
11.3. ALTERNATIVE MÖGLICHKEITEN ZUR
MONTAGE DES KABELABFANGWINKELS ................. 16
12. Elektrischer Anschluss des Messmoduls 17
12.1.
12.2.
12.3.
12.4.
TECHNISCHE DATEN DER EINSPEISUNGEN 17
ERDUNG .................................................. 18
ANSCHLUSSSTECKER DER EINSPEISUNG ... 19
KLEMMENBELEGUNG ................................ 19
PSM Messmodul
3
Hinweise zur Dokumentation
DE
1.
Hinweise zur Dokumentation
Diese Anleitung richtet sich an Fachpersonal,
das mit der Montage, Installation und der Bedienung des RITTAL PSM vertraut ist.
•
2.
Beachten Sie die nachfolgenden allgemeinen
Sicherheitshinweise bei Installation und
Inbetriebnahme des Gerätes:
-
Montage und Installation des RITTAL PSM,
insbesondere bei der Verkabelung von
Schaltschränken mit Netzspannung, dürfen
nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
Andere Tätigkeiten in Verbindung mit dem
Rittal PSM, wie Montage und Installation
von Systemkomponenten mit geprüften
Standard-Steckanschlüssen, sowie die
Bedienung und Konfigurierung des RITTAL
PSM dürfen nur durch eingewiesenes
Personal erfolgen.
-
Beachten Sie die zur Elektroinstallation gültigen Vorschriften des Landes, in dem das
Gerät installiert und betrieben wird, sowie
dessen nationale Vorschriften zur Unfallverhütung. Beachten Sie außerdem betriebsinterne Vorschriften (Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften).
-
Vor dem Arbeiten am RITTAL PSM System
ist dieses spannungsfrei zu schalten und
gegen das Wiedereinschalten zu sichern.
-
Nach dem Abschluss der Montage-, Installations- und Wartungsarbeiten ist eine
elektrische Prüfung durchzuführen! Es sind
alle Schutzleiteranschlüsse und die Spannungen an allen Anschlusssteckern, sowie
an jedem einzelnen Modulsteckplatz zu
prüfen.
-
Verwenden Sie ausschließlich original bzw.
empfohlene Produkte und Zubehörteile. Die
Verwendung anderer Teile kann die
Haftung für die daraus entstehenden
Folgen aufheben.
-
Nehmen Sie an dem Rittal PSM keine Veränderungen vor, die nicht in dieser oder
den mitgeltenden Anleitungen beschrieben
sind.
-
Die Betriebssicherheit des Gerätes ist nur
bei bestimmungsgemäßer Verwendung
gewährleistet. Die in den technischen Daten angegebenen Grenzwerte dürfen auf
keinen
Fall
überschritten
werden.
Insbesondere gilt dies für den zulässigen
Umgebungstemperaturbereich und die
Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der
Inbetriebnahme unbedingt durch und bewahren Sie diese für die weitere Verwendung zugänglich auf.
Rittal kann für Schäden und Betriebsstörungen,
die sich aus der Nichtbeachtung dieser Anleitung ergeben, keine Haftung übernehmen.
1.1. Aufbewahrung der Unterlagen
Diese Anleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen sind Teil des Produktes. Sie müssen
dem Gerätebetreiber ausgehändigt werden.
Dieser übernimmt die Aufbewahrung, damit die
Unterlagen im Bedarfsfall zur Verfügung stehen.
1.2. Verwendete Symbole
Beachten Sie folgende Sicherheits- und sonstige Hinweise in der Anleitung:
Symbol für eine Handlungsanweisung:
•
Der Blickfangpunkt zeigt an, dass Sie eine
Handlung durchführen sollen.
Sicherheits- und andere Hinweise:
Gefahr!
Unmittelbare Gefahr für Leib und
Leben!
Achtung!
Mögliche Gefahr für Produkt und
Umwelt!
Hinweis!
Nützliche Informationen und
Besonderheiten.
4
Sicherheitshinweise
PSM Messmodul
Einführung
zulässige IP-Schutzart. Bei Anwendung mit
einer höheren geforderten IP-Schutzart ist
das Rittal PSM in ein Gehäuse bzw.
Schrank mit einer höheren IP-Schutzart
einzubauen.
-
Das Betreiben des RITTAL PSM Systems
in
direktem
Kontakt
mit
Wasser,
aggressiven Stoffen oder entzündlichen
Gasen und Dämpfen ist untersagt.
-
Beachten Sie außer diesen Sicherheitshinweisen unbedingt auch die bei den einzelnen Tätigkeiten aufgeführten, speziellen Sicherheitshinweise in den einzelnen Kapiteln.
-
3.
Die Zugentlastung des Anschlusskabels hat
in unmittelbarer Nähe des Anschlusssteckers der PSM-Schiene, bzw. des PSM
Messmoduls zu erfolgen. Kann die
Montage der Zugentlastungswinkel nicht
am Bodenrahmen erfolgen, so sind für die
Montage
der
Zugentlastungswinkel
geeignete Systemchassis einzubauen.
Einführung
Stabiler Informations- und Produktionsfluss
sind die „Lebensadern“ eines Unternehmens.
Datenverlust, Funktions- und Produktionsausfall führen zu großen, zum Teil existenzbedrohenden Schäden. Ein erklärtes unternehmerisches Ziel ist deshalb, größtmögliche Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erreichen.
RITTAL bietet hierfür Unterstützung an: mit
ganzheitlicher
Kompetenz
für
effektive
Präventionen, umfassende Sicherheit und
zentrale Organisation, d.h. Teamwork für ITSicherheit!
Ergebnis
ist
das
optimale
Zusammenwirken von Power-Management und
Administration,
Schranküberwachung,
Serveradministration
und
Klimatisierungskomponenten.
gieversorgung durch eine vertikale Trägerschiene, auf welche die Power System Module
einfach aufgerastet werden.
Komplettiert wird das ganze System durch einen ausgeklügelten modularen Aufbau. Eine
Basisinstallation kann mit wenigen Handgriffen
realisiert werden. Steigen die Anforderungen
an das System, so kann man es einfach mit
Einsteckmodulen, auch verschiedenen Länderausführungen, erweitern. Für alle anderen
Verwendungsmöglichkeiten von PSM-Schienen
kann Rittal keine Gewährleistung übernehmen.
4.
Service und Serviceanschrift
Zu Ihrem Service steht Ihnen RITTAL unter anderem zu technischen Fragen rund um das
Produktspektrum selbstverständlich zur Seite.
Sie können auch gerne per Email über die
unten genannte Adresse Kontakt zu uns
aufnehmen.
RITTAL GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
D-35745 Herborn
Germany
Email: Info@RITTAL.de
Hinweis!
Bitte immer die Artikelnummer mit
angeben!
Support Tel.:
+49 (0) 2772/505-9052
Reklamationen: +49 (0) 2772/505-1855
Fax
+49 (0) 2772/505-2319
Weitere Informationen zu RITTAL PSM stehen
auf der Rimatrix5-Homepage
www.rimatrix5.de zum Download bereit.
Die Lösung für das Power-Management ist
RITTAL PSM - Power System Modul. Dieses
Konzept umfasst die komplette Stromverteilung
des Schrankes, d.h. Einspeisung, Verteilung
und Schutz.
Das PSM bietet ein revolutionierendes Energiemanagement für IT-Racks. Das modulare
Stromversorgungssystem ermöglicht die Ener-
PSM Messmodul
5
DE
PSM Messmodul
DE
5.
PSM Messmodul
Modul zur Leistungsmessung
Nach der Installation des Moduls, besitzt die
Schienen die gleichen Funktionsmerkmale
wie die Metered PSM Schiene, DK 7856.016.
Best.-Nr.: DK 7856.019
Konstruiert nach DIN EN 60950-1 (VDE
0805):2003-03
Eigenschaften des Rittal PSM Messmoduls
sind:
-
Kompatibel zu Rittal - Schranksystemen
und allen PSM-Schienen.
-
Anbindung an das CMC-TC möglich
-
Messung und Anzeige am Display von
Strom, Spannung, Leistung, Arbeit
(Energie)
und
Frequenz
der
Eingangsphasen
-
Festlegen von Alarmmeldungen
gesetzten Schwellwerten
-
Fernüberwachung der PSM-Leiste
Gefahr!
Nach dem Abschluss der Montage-, Installations- und Wartungsarbeiten ist eine elektrische
Prüfung durchzuführen!
Es sind alle Schutzleiteranschlüsse und die Spannungen an
allen
Anschlusssteckern
zu
prüfen.
Achtung!
Es muss sichergestellt werden,
dass „N“ und „L“ bei der Einspeisung nicht vertauscht werden, da
sonst das Rittal PSM Messmodul
beschädigt wird.
Achtung!
Die Zugentlastung des Anschlusskabels hat in unmittelbarer Nähe
des Anschlusssteckers der PSMSchiene,
bzw.
des
PSM
Messmoduls zu erfolgen. Kann die
Montage des Zugentlastungswinkels nicht am Bodenrahmen erfolgen, so sind für die Montage des
Zugentlastungswinkels geeignete
Systemchassis einzubauen.
Hinweis!
Falls das PSM Messmodul nicht
an die CMC-TC Processing Unit
angeschlossen wird, wird ein
Netzteil benötigt. Bestellnummer
für
das
benötigte
Netzteil:
DK7201.210, zusätzlich ist noch
ein Anschlusskabel erforderlich.
5.1. Lieferumfang
bei
1 x PSM Messmodul
1 x Bedienungsanleitung
1 x Kabelbügel inkl. Befestigungszubehör
Alle
betriebswichtigen
Parameter
wie
Einsatzgrenzen Temperatur und Feuchte,
zulässige Spannungsversorgung, Vorsicherung
u.a. sind in Kapitel 10 beschrieben.
5.2. Eigenschaften
5.3. Optionales Zubehör PSM:
Das Rittal PSM Messmodul bietet die
Möglichkeit bei bestehenden PSM Schienen
ohne integrierte Messeinheit, diese Funktion
nachzurüsten.
-
3~ Überspannungsschutz (DK 7856.170)
-
Verschiedene Einsteckmodule
-
Anbindung an das CMC-TC
Es kann mit folgenden PSM Schienen
verwendet werden:
DK 7856.010, DK 7856.020, DK 7856.050,
DK 7856.060
6
Hinweis!
Artikelnummern, siehe Kapitel 9
PSM Messmodul
PSM Messmodul
5.4. Beschreibung
Das PSM Messmodul bietet die Möglichkeit
Spannung, Strom, Leistung und Energie pro
Einspeisung und pro Phase zu messen. Es
erlaubt ebenfalls, Schwellwerte für Spannung
und Strom pro Phase zu setzen und bei überoder unterschreiten Alarm zu geben.
Wird ein gesetzter Schwellenwert unter- bzw.
überschritten, blinkt das Display und die
Fehlermeldung wird am unteren Rand
dargestellt.
Das Messmodul wird zwischen Netzanschluss
und PSM-Schiene geschaltet. Pro Einspeisung
kann zusätzlich die Netzfrequenz gemessen
werden.
Einspeisung 1
Einspeisung 2
Abb. 2 Einspeisung PSM Messmodul
I/O Port: Anschluss an
CMC-TC bzw. Netzteil
Jog Dial
LC-Display
Abb. 1 PSM Messmodul
Das Jog Dial dient zur Konfiguration des
Moduls sowie zur Navigation durch das
Anzeigemenü, das im LC-Display dargestellt
wird. Mit der Anbindung an das CMC-TC ist es
möglich, alle Parameter des Moduls über ein
Webinterface abzufragen. Die Einbindung in
ein Netzwerkmanagementsystem mit Hilfe von
SNMP ist ebenfalls möglich.
Wird das PSM Messmodul direkt mit einem
Netzteil betrieben, können alle Werte vom
Display abgelesen werden. Das Netzteil wird
an den I/O Port angeschlossen. Eine
Konfiguration und Administration aus der Ferne
ist bei dem Betrieb mit Netzteil nicht möglich.
PSM Messmodul
7
DE
PSM Messmodul
DE
5.5. Konfiguration des PSM Messmoduls
Start display
Einspeisung durch
Drehen auswählen
und mit Drücken
bestätigen
Einspeisung 1
Einspeisung 2
Parameter durch
Drehen auswählen
und mit Drücken
bestätigen.
Bei der Anzeige „Total“
werden die Messwerte
nur dargestellt!
Total
Phase 1
Phase 2
Phase 3
Exit
Total
Energie (kWh)
Leistung (kW)
Frequenz (Hz)
Parameter durch
Drehen auswählen
und mit Drücken
bestätigen
Exit
Phase 1/2/3
Energie (kWh)
Leistung (kW)
Spannung (V)
Strom (A)
Setpoint „high“ und “low“ für
Spannung oder Strom
durch Drehen setzen und
mit Drücken bestätigen. Mit
„Exit“ den Menupunkt
verlassen.
Mit „Exit“ zurück
zum Startdisplay
Anzeige von
allen
Parametern
Mit „Exit“ zurück
zum Startdisplay
Exit
Konfiguration des Displays
Jog Dial mehr als 3
sec. drücken, danach
loslassen um in das
Konfigurationsmenü zu
gelangen.
Mit Jog Dial durch
drehen den Wert
verändern und mit
drücken bestätigen.
Mit „Exit“ den
Menupunkt verlassen.
Circuit 1
Circuit 2
Circuit 1+2
Brightness
Inverse
Rotate
Exit
Mit „Exit“ zurück
zum Startdisplay
Ablaufdiagramm 1: Konfiguration des PSM Messmoduls
8
PSM Messmodul
PSM Messmodul
5.6. Anbindung an CMC-TC
5.6.1.
Mitgeltende Unterlagen
Wird das PSM Messmodul an das CMC-TC
angeschlossen, gilt in Verbindung mit dieser
Anleitung auch die Anleitung der CMC-TC
Processing Unit II (DK 7320.100) und deren
Sicherheitshinweise.
Diese Anleitung können Sie unter:
http://www.rittal.de/services_support/downloads
/software.asp
in Deutsch und die englische Version unter
http://www.rittal.com/services_support/downloa
ds/software.asp
herunterladen.
Um sie anzuzeigen, benötigen Sie das Programm Acrobat Reader, das sie unter
www.adobe.de herunterladen können.
Die gezeigte Inbetriebnahme basiert auf der
Softwareversion 2.51 der CMC-TC PU II
5.6.2.
DE
Inbetriebnahme
Das PSM Messmodul kann mit Hilfe der CMCTC PU komplett verwaltet werden. Sie wird
direkt mit dem Sensor Unit Eingang der PU
verbunden. Das Modul wird automatisch
erkannt und ist nach Bestätigung der
geänderten Konfiguration an der PU sofort
einsatzbereit.
Die Registerkarten 1 bis 12 sind identisch aufgebaut. Die Registerkarten 1 bis 3 stellen die
Spannungen L1, L2 und L3 der Einspeisung 1
dar. Die Registerkarten 4 bis 6 stellen den
Strom der Einspeisung 1 dar. Die Registerkarten 7 bis 12 stellen die Werte für die Einspeisung 2 zur Verfügung.
Für jeden Bereich können Schwellwerte gesetzt
werden. Bei Über- oder Unterschreitung
können Alarmmeldungen per SMS oder Email
gesendet werden. Die Programmierung der
Alarmmeldungen ist in der Anleitung der CMCTC Processing Unit II genau beschrieben.
Name der
angeschlossenen PSMSchiene, wird auch beim
versenden von SNMP
Traps verwendet
Text der AlarmBenachrichtigung
Einstellung oberer und
unterer Schwellenwert
Alarmmanagement, siehe
Anleitung der CMC-TC PU
Abb. 3 Ansicht Web-Oberfläche
PSM Messmodul
9
Wartung
DE
6.
Wartung
Das RITTAL PSM stellt ein wartungsfreies
System dar, das zum Zwecke der
Installation und des Betriebes nicht geöffnet
werden muss. Beim Öffnen des Gehäuses
bzw. der Zubehörkomponenten erlischt
jeglicher
Gewährleistungsund
Haftungsanspruch.
9.
Zubehör für PSM-System
Bestell-Nr.:
DK 7000.684
DK 7856.011
DK 7856.012
DK 7856.170
7.
Reinigung
Mittels eines trockenen Tuches kann das
RITTAL PSM Messmodul gereinigt werden.
Das Verwenden von aggressiven Stoffen,
wie Reinigungsbenzin, Säuren etc. führt zur
Zerstörung des Systems.
DK 7856.025
DK 7856.026
DK 7856.027
Bezeichnung
PSM-Adapter für TERack
TS Befestigungssatz für
Festeinbau
TS Befestigungssatz
beweglich
Überspannungsschutz
Anschlusskabel 3phasig
CEKON 5pol./16 A
Anschlusskabel 1phasig
CEKON 3pol./16 A
Anschlusskabel, USV,
1phasig C14/X-Com
Hinweis!
8.
Entsorgung
Da
das
Rittal
PSM
Messmodul
hauptsächlich aus den Bestandteilen
Aluminium und Kunststoff besteht, ist das
Gerät für den Fall, dass es nicht mehr
benötigt wird, der Entsorgung zuzuführen.
Die Einspeisezuleitungen sind bei der
Entsorgung zu kappen.
10
Weitere Produkte für den Bereich
Stromverteilung, finden Sie auf
unserer Homepage:
www.rimatrix5.de im Bereich
Power.
PSM Messmodul
Technische Daten
DE
10. Technische Daten
Best.-Nr. DK 7856.019
PSM Messmodul
Höhe
Breite
Tiefe
Gewicht
Potenzialausgleich
Erdung
IP-Schutzart
Temperatureinsatzbereich
Aluminium eloxiert
Ca. 590 mm
Ca. 60 mm
Ca. 55 mm
Ca. 2 kg ohne Verpackung
Ja
Ja, separater Gehäuseerdungspunkt (6,3 mm Flachstecker),
min. Querschnitt 2,5 mm2
IP 20 nach EN 60529
+ 5°C bis 60°C
+41°F bis 104°F
FeuchtigkeitsEinsatzbereich
5 % bis 95 % relative Feuchtigkeit, nicht kondensierend
Lagertemperaturbereich
-20°C bis 60°C
-4°F bis 140°F
Spannungsanschluss:
Spannungsversorgung
Circuit I: 3~ 400 VAC / 230 VAC + N + PE, max. Strom 3x16 A
Circuit II: 3~ 400 VAC / 230 VAC + N + PE, max. Strom 3x16 A
Absicherung
Vorsicherung kundenseitig 16 A pro Phase, bitte Typenschild
des PSM Messmoduls beachten!
Max. Leitungslänge
50 m, bitte Kabelquerschnitt und Vorsicherung
beachten!
Zugfederklemme, steckbar
Anschlussstecker der
Einspeisung
PSM Messmodul
Polzahl: 5
Querschnitt max. [mm2]
Querschnitt max. [AWG]
Bemessungsspannung EN
Bemessungsstoßspannung
Verschmutzungsgrad
Nennstrom
Abisolierlänge [mm]
Abisolierlänge [inch]
4 mm2
12 AWG
500 V
6 kV
3
16 A
8 mm
0,33 in
11
Montageanweisung
DE
11. Montageanweisung
Das RITTAL PSM-Messmodul ist in einem
Schrank- oder Gehäusesystem einzubauen,
wodurch es zusätzlich vor äußeren Einflüssen
geschützt ist. Die realisierten Leitungslängen
dürfen die in den technischen Daten angegebenen Längen nicht überschreiten.
Zu berücksichtigen sind auch die Einhaltung
der zulässigen Umgebungstemperatur- und
Feuchteeinsatzbereiche sowie die anwendungsabhängig geforderte IP Schutzart. Die
entsprechenden Angaben sind im Kapitel 10
aufgelistet. Das Einhalten einer höheren
geforderten IP Schutzart wird durch den Einbau
in ein Gehäuse bzw. Schranksystem mit der
entsprechenden IP Schutzart erreicht.
Allgemeine Hinweise, die bei der Montage des
PSM Messmoduls zu beachten sind:
Achtung!
Bei der Verwendung von Zubehör
in Verbindung mit dem RITTAL
PSM ist die Montage- und Bedienungsanleitung des Zubehörs und
des RITTAL PSM zu beachten.
Gefahr durch Stromschlag!
Das RITTAL PSM darf nur mit
Schutzleiteranschluss
betrieben
werden. Der Schutzleiteranschluss
erfolgt mit dem Anschließen der
steckbaren Anschlussklemmleiste.
Voraussetzung hierfür ist, dass die
Anschlussleitung netzseitig mit
dem Schutzleiter verbunden ist.
Gefahr durch Stromschlag!
Vor dem Arbeiten an dem RITTAL
PSM ist dieses spannungsfrei zu
schalten und gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Achtung!
Das Rittal PSM darf in keiner
Weise manipuliert werden. Die vom
Hersteller gefertigte interne Verdrahtung und Anschlüsse sind nicht
zu verändern!
Achtung!
Hinweis!
Bei der Installation sind die geltenden nationalen und regionalen Vorschriften des Landes zu beachten,
in dem das RITTAL PSM errichtet
und betrieben wird.
Gefahr durch Stromschlag!
In
die
Steckdosentöpfe
der
Einsteckmodule
sowie
die
Steckverbinder
auf
dem
Trägerprofil
dürfen
keine
Gegenstände eingeführt werden,
da
mit
hohen
elektrischen
Spannungen zu rechnen ist, die
lebensgefährlich sein können.
Die Zugentlastung des Anschlusskabels hat in unmittelbarer Nähe
des Anschlusssteckers der PSMSchiene zu erfolgen. Kann die
Montage
des
Zugentlastungswinkels nicht am Bodenrahmen
erfolgen, so sind für die Montage
der Zugentlastungswinkel geeignete Systemchassis einzubauen.
Achtung!
Die elektrische Anschlussspannung
muss den auf dem Typenschild
bzw. im Kapitel 10 angegebenen
Nennwerten entsprechen
Achtung!
Gefahr durch Stromschlag!
Bestehende Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht außer Kraft gesetzt werden.
12
Die
Kabelabfangung
und
sicherung
erfolgt
mittels
beiliegenden
Kabelbügels
am
eingesetzten
Gehäuse
bzw.
Schrank
PSM Messmodul
Montageanweisung
Hinweis!
Bei der Montage in Schränken, die
einen Schwenkrahmen haben,
kann die Montage nur an der Seite
des Schrankes erfolgen, wo das
Scharnier des Schwenkrahmens
befestigt ist. Ansonsten wird der
Drehradius des Schwenkrahmens
beeinflusst.
Hinweis!
In 600 mm breiten Schränken wird
die hintere 19“ Ebene durch die
PSM Schiene leicht verbaut. Bitte
beim Bestücken des Schrankes
beachten.
11.1.1.
Montage an PSM-Leiste
Die beiliegenden Befestigungsbügel erlauben 2
verschiedene Varianten der Befestigung.
Variante A:
Die Befestigungsbügel werden mit den
beiliegenden Schrauben wie in Abb. 4 gezeigt
an das Messmodul angeschraubt.
Anschließend werden die beiden U-Profile auf
die PSM-Schiene aufgeschoben.
Hinweis!
Zur Montage im TS-Schrank wird
das Befestigungs-Kit 7856.011 /
012
benötigt.
Die
beiden
Befestigungswinkel werden an den
Stirnkappen des PSM verschraubt.
Durch
die
beiden
Befestigungslöcher im Winkel kann
der Einbau in verschiedenen Tiefen
realisiert werden. Hierbei ist zu
beachten, dass bei eingebauten
Systemchassis das PSM noch gut
zugänglich ist.
11.1. Befestigung des Messmoduls
Das Rittal PSM Messmodul bietet verschiedene
Möglichkeiten der Montage .
Abb. 4 Festschrauben und Aufstecken des Bügels
Ist das Messmodul an der gewünschten Stelle
an der PSM-Schiene platziert, werden die
beiden U-Profile mit den jeweils 4 beiliegenden
Schrauben festgeklemmt, wie in Abb. 5 gezeigt.
Standardmäßig ist ein Befestigungskit mit 2
Montagebügeln für die Montage an einer
Vorhandenen PSM-Leiste im Lieferumfang
enthalten.
Zusätzlich ist es möglich, das Modul mit den
Standard PSM Befestigungskits im TS oder im
TE über Befestigungswinkel im Schrank zu
montieren.
Hinweis!
Der Befestigungssatz DK 7856.011
/ 012 für den TS und DK 7000.684
für den TE ist nicht im
Lieferumfang enthalten.
Abb. 5 Festklemmen an der PSM-Schiene
PSM Messmodul
13
DE
Montageanweisung
DE
Diese Befestigungs-Variante erlaubt eine
Befestigung in beliebiger Höhe der Schiene.
Variante B:
Die Befestigungsbügel werden wie in Abb. 6
gezeigt an das Messmodul angeschraubt und
anschließend auf die PSM-Schiene
aufgeschoben.
Hinweis!
Aufgrund
der
schwierigen
Zugänglichkeit ist es erforderlich,
die Schrauben für die Befestigung
an der PSM-Schiene, in die Löcher
zu stecken, bevor der Bügel an das
Messmodul, geschraubt wird.
Abb. 7 Festklemmen an der PSM-Schiene
Der Vorteil von Variante B gegenüber Variante
A ist die Positionierung des Moduls an der
PSM-Schiene. Variante B erlaubt die parallele
Anordnung an der unter oder Oberseite der
Schiene (siehe Abb. 7), was die Verkabelung
vereinfacht.
11.1.2. Befestigung an Montageplatte
Mit den beiliegenden Montagebügeln ist auch
eine Befestigung an Montageplatten möglich.
Über die vorhandenen Löcher, kann das
Messmodul einfach an die Montageplatte
aufgeschraubt werden. Siehe Abb. 8
Abb. 6 Befestigung des Bügels
Hinweis!
Für Variante A und B werden die
gleichen
Befestigungsbügel
verwendet, nur werden oberer und
unterer Bügel jeweils getauscht.
Anschließend werden die beiden U-Profile an
den entsprechenden Stellen jeweils mit den 4
beiliegenden Schrauben festgeklemmt.
Abb. 8
14
Befestigung an Montageplatte
PSM Messmodul
Montageanweisung
11.1.3. Montage im Schrank
Mit den Standard PSM - Befestigungssätzen
(DK 7856.011 / 012 für den TS und 7000.684
für den TE) kann das Messmodul direkt am
Schrankrahmen befestigt werden.
Hierzu werden die Befestigungswinkel oben
oder unten, je nach Befestigungsort, an das
Modul angeschraubt.
Anschließend kann das Modul dann mit den
beiliegenden Schrauben am Schrankrahmen
oder an vorhandenen Systemchassis befestigt
werden.
Die Verkabelung des PSM Messmoduls ist in
Kapitel 12 beschrieben.
11.2. Zugentlastung der Einspeisung
DE
(Vorschlag)
•
Die Zugentlastung des Anschlusskabels
muss mit dem beiliegenden Winkel [C]
realisiert werden. Dazu wird der Winkel [C]
mit den mitgelieferten Schrauben [D] am
Bodenrahmen [E] befestigt.
•
Das Anschlusskabel [F] wird mit den
beiliegenden Kabelbindern [G] an dem
Kabelabfangwinkel [C] fixiert. Nun ist eine
ausreichende Zugentlastung gewährleistet.
B
A
F
E
C
D
G
Abb. 6 Beispiel für die Montage einer
Zugentlastung
Abb. 5 Befestigung im Schrank
Hinweis!
Die Befestigungssätze für den TS
oder den TE müssen extra bestellt
werden. Siehe Kapitel 9.
Abb. 7 Beispiel für die Montage einer
Zugentlastung
PSM Messmodul
15
Montageanweisung
Hinweis!
DE
Je
nach
Einbausituation
im
Schrank kann die Montage der
Zugentlastung variieren.
Achtung!
Die
Zugentlastung
des
Anschlusskabels
hat
in
unmittelbarer
Nähe
des
Anschlusssteckers
der
PSMSchiene zu erfolgen. Kann die
Montage
des
Zugentlastungswinkels nicht am Bodenrahmen
erfolgen, so sind für die Montage
der
Zugentlastungswinkel
geeignete
Systemchassis
einzubauen.
Hinweis!
Abb. 10 Seitenansicht 2, von außen
Bei eingesetzten Bodenblechen
kann die Kabelabfangung auch
direkt
mit
Kabelbindern
am
Bodenrahmen erfolgen.
11.3. Alternative Möglichkeiten zur
Montage des Kabelabfangwinkels
Abb. 11 Seitenansicht 2, von innen
Abb. 8 Seitenansicht 1, innen von unten
16
PSM Messmodul
Elektrischer Anschluss des Messmoduls
12. Elektrischer Anschluss des
Messmoduls
Das PSM System bietet die Möglichkeit, ein
redundantes Stromversorgungssystem für ITSchränke aufzubauen. Dazu hat das Rittal
PSM
zwei
getrennte
Einspeisungsmöglichkeiten: Einspeisung I, Einspeisung II. Für beide Einspeisungen liegt je
ein Anschlussstecker bei, an dem ein festes
Anschlusskabel angeschlossen werden kann.
Dieser Steckverbinder ist im Kap. 12.4 näher
beschrieben. Er dient zur Verbindung eines fest
installierten
Anschlusskabels
mit
dem
Messmodul.
Der Schutzleiter beider Stromkreise ist in der
Schiene
untereinander
und
mit
dem
Schienengehäuse verbunden.
Das Rittal PSM Messmodul wird zwischen die
bereits vorhandenen Anschlussleitungen und
die Anschlüsse an der PSM-Schiene geschaltet
und erweitert die jeweils verwendete Schiene
um die angegebenen Messmöglichkeiten.
Hierzu muss die vorhandene Schiene und
deren Zuleitung spannungsfrei geschaltet
werden.
12.1.Technische Daten der Einspeisungen
Vorsicht Lebensgefahr!
Das
Messmodul
und
Einsteckmodule
dürfen
geöffnet werden.
die
nicht
Vorsicht Lebensgefahr!
Sollten doch aus irgendwelchen
Gründen Arbeiten an der Schiene
durchgeführt werden, müssen alle
Stromkreise vom Netz getrennt
werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden.
Vorsicht Lebensgefahr!
An der Trenneinrichtung beider
Stromkreise muss deutlich gekennzeichnet werden, wie die Einrichtung vollständig spannungsfrei zu
schalten ist.
Achtung!
An der Einspeisung sollte der in
der VE beiliegende Winkel zur
Zugentlastung
der
Kabel
verwendet werden.
Achtung!
Bitte alle Warn- und Typenschilder
auf der Schiene beachten.
Gefahr!
Nach
dem
Abschluss
der
Montage-, Installations- und Wartungsarbeiten ist eine elektrische
Prüfung durchzuführen.
PSMLeiste
PSMMessmodul
Es sind alle Schutzleiteranschlüsse
und die Spannungen an allen
Anschlusssteckern zu prüfen.
Achtung!
Beim Anschluss bitte auf eine geeignete Vorsicherung achten, die
Vorschriften der örtlichen EVU´s
und
das
Typenschild
der
Stromschiene beachten.
Anschlüsse
VersorgungsLeitung
Abb. 12 Elektrischer Anschluss des
PSM-Messmoduls
PSM Messmodul
17
DE
Elektrischer Anschluss des Messmoduls
DE
12.2. Erdung
Achtung!
Die Schiene hat einen GehäuseErdungspunkt im Einspeisebereich
der mit dem Symbol gekennzeichnet ist:
Dieser muss leitend mit
Schrankrahmen verbunden
den.
dem
wer-
Sep. Gehäuseerdungspunkt min.
Querschnitt 2,5mm²
Der Schutzleiter beider Stromkreise
wird in der Schiene auf gemeinsames Gehäuse-Potenzial geführt.
Abb. 13 separater Erdungspunkt bei der
Einspeisung
18
PSM Messmodul
Elektrischer Anschluss des Messmoduls
12.3. Anschlussstecker der Einspeisung
1-Leiter-Federleiste, mit seitlicher Verriegelung,
5 polig zum Einstecken in Basisklemmblock
12.4. Klemmenbelegung
DE
Nachfolgend ist die Klemmenbelegung des
Anschlusssteckers dargestellt.
Folgende Leiter können verwendet werden:
Eindrahtig
Mehrdrahtig
Feindrahtig mit verzinnten Einzeladern
Querschnitt max. 4 mm²
Querschnitt max. 12 AWG
Abisolierlänge 8 mm
Abisolierlänge 0,33 inch
Litzenverdichtet
mit
Aderendhülse
Stiftkabelschuh (gasdicht aufgecrimpt).
oder
1
2
3 4
5
Hinweis!
Bei Verwendung von Aderendhülsen muss der nächst kleinere
Querschnitt gewählt werden.
Gefahr!
PE N L1 L2 L3
Abb. 14 Klemmenbelegung
Der Anschlussstecker erfüllt nicht
die Funktion eines Lastrenners!
PSM Messmodul
19
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