Helix Board 18 FW MKII

Helix Board 18 FW MKII
Helix Board 18 FireWire MKII
Kompaktmixer mit 10 Eingangskanälen, DFX und
16 / 2 FireWire Schnittstelle
BEDIENUNGSANLEITUNG
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
1
WICHTIGE
SICHERHEITSANWEISUNGEN!
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
Lesen Sie diese Sicherheitsanweisungen, bevor
Sie das Gerät benutzen.
Verwahren Sie diese Anweisungen an einem
sicheren Ort, um später immer wieder darauf
zurückgreifen zu können.
Folgen Sie allen Warnhinweisen, um einen
gesicherten Umgang mit dem Gerät zu
gewährleisten.
Folgen Sie allen Anweisungen, die in dieser
Bedienungsanleitung gemacht werden.
Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von
Wasser oder in Umgebungen mit starker
Kondenswasserbildung, z.B. im Badezimmer, in
der Nähe von Waschbecken, Waschmaschinen,
feuchten Kellern, Swimming Pools usw.
Halten Sie das Gerät mit einem weichen,
trockenen Lappen sauber. Wischen Sie es
gelegentlich mit einem feuchten Tuch ab.
Benutzen Sie keine anderen Reinigungs- oder
Lösungsmittel, die die Lackierung oder die
Plastikteile angreifen könnten. Regelmäßige
Pflege und Überprüfung beschert Ihnen eine
lange Lebensdauer und höchste Zuverlässigkeit.
Entkabeln sie das Gerät vor der Reinigung.
Verdecken Sie nicht die Lüftungsschlitze. Bauen
Sie das Gerät so ein, wie der Hersteller es
vorschreibt. Das Gerät sollte so aufgestellt
werden, dass immer eine ausreichende
Luftzufuhr gewährleistet ist. Zum Beispiel sollte
das Gerät nicht im Bett, auf einem Kissen oder
anderen Oberflächen betrieben werden, die die
Lüftungsschlitze verdecken könnten, oder in
einer festen Installation derart eingebaut
werden, dass die warme Luft nicht mehr
ungehindert abfließen kann.
Das Gerät sollte nicht in der Nähe von
Wärmequellen
betrieben
werden
(z.B.
Heizkörper, Wärmespeicher, Öfen, starke
Lichtquellen, Leistungsverstärker etc.).
Achten Sie darauf, dass das Gerät immer
geerdet und das Netzkabel nicht beschädigt ist.
Entfernen Sie nicht mit Gewalt den Erdleiter des
Netzsteckers. Bei einem Euro Stecker geschieht
die Erdung über die beiden Metallzungen an
beiden Seiten des Steckers. Die Erdung (der
Schutzleiter) ist, wie der Name schon sagt, zu
Ihrem Schutz da. Falls der mitgelieferte Stecker
nicht in die örtliche Netzdose passt, lassen Sie
den Stecker von einem Elektriker (und nur von
einem Elektriker!) gegen einen passenden
austauschen.
Netzkabel sollten so verlegt werden, dass man
nicht über sie stolpert, darauf herumtrampelt,
oder dass sie womöglich von anderen spitzen
oder schweren Gegenständen eingedrückt
werden. Netzkabel dürfen nicht geknickt werden
– achten Sie besonders auf einwandfreie
Verlegung an der Stelle, wo das Kabel das
Gerät verlässt sowie nahe
am Stecker.
Verwenden
Sie
nur
Originalzubehör und/oder
solches,
das
vom
Hersteller empfohlen wird.
Wird das verpackte Gerät
mit
einer
Sackkarre
transportiert, vermeiden Sie Verletzungen durch
versehentliches Überkippen.
Ziehen Sie den Netzstecker bei Gewitter oder
wenn es längere Zeit nicht gebraucht wird.
14. Das Gerät sollte unbedingt von nur geschultem
Personal repariert werden, wenn:
Das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt
wurde, Gegenstände oder Flüssigkeiten in das
Innere gelangt sind, das Gerät Regen
ausgesetzt war, das Gerät offensichtlich nicht
richtig funktioniert oder plötzlich anders als
gewohnt reagiert, das Gerät hingefallen oder das
Gehäuse beschädigt ist.
Wartung:
Der
Anwender
darf
keine
weiteren
Wartungsarbeiten an dem Gerät vornehmen als
in
der
Bedienungsanleitung
angegeben.
Sonstige Wartungsarbeiten dürfen nur von
geschultem Personal durchgeführt werden.
VORSICHT: UM DIE GEFAHR VON STROMSCHLÄGEN
ZU VERMEIDEN, ENTFERNEN SIE KEINE ÄUSSEREN
TEILE. DIESES GERÄT ENTHÄLT KEINE TEILE, ZU
DENEN DER ANWENDER ZUGANG HABEN MÜSSTE.
LASSEN SIE ALLE SERVICE LEISTUNGEN VON
AUSGEBILDETEM
FACHPERSONAL
BEI
EINEM
AUTORISIERTEN PHONIC HÄNDLER DURCHFÜHREN.
Dieses Dreieck mit dem Blitzsymbol auf
Ihrem Gerät macht Sie auf nicht isolierte
„gefährliche Spannungen“ im Inneren des
Gerätes aufmerksam, stark genug um einen
lebensbedrohlichen
Stromschlag
abzugeben.
Dieses Dreieck mit dem Ausrufezeichen auf
Ihrem Gerät weist Sie auf wichtige
Bedienungs- und Pflegeanweisungen in den
Begleitpapieren hin.
WARNUNG: UM DIE GEFAHR VON FEUER ODER
ELEKTRISCHEM SCHOCK ZU VERMEIDEN, SETZEN
SIE DIESES GERÄT KEINER FEUCHTIGKEIT ODER
REGEN AUS.
VORSICHT: EINE VON DER BEDIENUNGSANLEITUNG
ABWEICHENDE HANDHABUNG DES GERÄTS KANN
GEFÄHRLICHE STRAHLUNGEN FREISETZEN!
WEEE
Entsorgung
von
gebrauchten
elektrischen und elektronischen Geräten
(anzuwenden in den Ländern der
Europäischen Union und anderen
europäischen
Ländern
mit
einem
separaten Sammelsystem für diese
Geräte)
Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung
weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht als normaler
Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern an einer
Annahmestelle für das Recycling von elektrischen und
elektronischen Geräten abgegeben werden muss. Durch
Ihren Beitrag zum korrekten Entsorgen dieses Produkts
schützen Sie die Umwelt und die Gesundheit Ihrer
Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden durch
falsches Entsorgen gefährdet. Materialrecycling hilft den
Verbrauch von Rohstoffen zu verringern. Weitere
Informationen über das Recycling dieses Produkts
erhalten Sie von Ihrer Gemeinde, den kommunalen
Entsorgungsbetrieben oder dem Geschäft, in dem Sie das
Produkt gekauft haben.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
2
FireWire Mixer
Helix Board 18 FireWire MKII
BEDIENUNGSANLEITUNG
INHALT
EINFÜHRUNG
MERKMALE
LIEFERUMFANG
VOR DER INBETRIEBNAHME
ANBRINGEN DER 19“ RACKSCHIENEN
BESCHREIBUNG DES ANSCHLUSSFELDS
PULT OBERSEITE
PULT RÜCKSEITE
REGLER UND SCHALTER
RÜCKSEITE
EINGANGSKANÄLE
DIGITALE EFFEKT SEKTION (DSP)
SUMMEN SEKTION
FIREWIRE SCHNITTSTELLE
SYSTEM VORAUSSETZUNGEN
INSTALLATION DER TREIBER SOFTWARE
KANAL ZUORDNUNG
CUBASE LE
HELIX BOARD CONTROL PANEL
EIN- UND AUSSCHALTVORGANG
BETRIEB VON ZWEI HELIX BOARDS
DIGITALE EFFEKTPROGRAMME
ANWENDUNGS- UND VERKABELUNGSBEISPIELE
ERSTE SCHRITTE
RICHTIG EINPEGELN
MEHRSPURAUFNAHME EINES LIVE GIGS
MEHRSPURAUFNAHME IM STUDIO
MIXDOWN
TECHNISCHE DATEN
ABMESSUNGEN
BLOCKSCHALTBILD
TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH
FEHLERBEHEBUNG
GLOSSAR
SERVICE UND GARANTIE
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
3
EINFÜHRUNG
Vielen Dank, dass Sie sich für einen
hochwertigen Phonic Mixer entschieden
haben.
HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII –
entwickelt von denselben hochkarätigen
Ingenieuren, die schon in der Vergangenheit
etliche Mischpulte entworfen haben, die sich
durch Professionalität und Praktikabilität
auszeichneten – baut auf der Tradition
hervorragender Mischpulte aus dem Hause
Phonic auf. Natürlich wurden wieder jede
Menge Verbesserungen vorgenommen und
zusätzliche Features eingebaut, nicht zuletzt
durch die vielen Anregungen von Anwendern
weltweit.
Das HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII wurde
für all diejenigen Anwender entworfen, die
einen übersichtlichen Mixer für kleine bis
mittlere
Beschallungen,
Recording,
Festinstallationen und Video Post Produktion
benötigen. Sie erhalten ein Mischpult mit
extrem niedrigem Eigenrauschen, weitem
Dynamikbereich und einem fantastischem,
offenen und lebendigem Klang. Gerade die
Vielseitigkeit
von
HELIX
BOARD
18
FIREWIRE MKII prädestiniert das Mischpult für
weite Anwendungsgebiete. Die Bedienung ist
dabei so einfach, dass selbst Audio Anfänger
schnell damit zurecht kommen.
Der Mixer verfügt über eine integrierte FireWire
Schnittstelle mit 16 A/D Wandlern, mit denen
Mehrspuraufnahmen auf einem Computer mit
einer Auflösung von 24-bit / 96 kHz möglich
sind, sowie zwei D/A Wandlern gleicher
Qualität
für
die
Rückführung
zu
Monitorzwecken.
HELIX
BOARD
18
FIREWIRE MKII hat einen entscheidenden
Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell: Nun
haben Sie als Anwender die Möglichkeit zu
bestimmen,
ob
das
Signal
für
die
Digitalwandler direkt nach der Eingangsstufe
abgegriffen wird (ähnlich wie bisher), oder ob
es den gesamten Kanalzug durchläuft und
somit von der Stellung des Kanalfaders
abhängt. Pro Kanal gibt es dafür einen
Schalter.
Die erste Konfiguration ist ideal, wenn das Pult
als Live Beschallungskonsole verwendet wird,
bei dem gleichzeitig ein 16-Spur Mitschnitt auf
dem Notebook / Desktop gemacht wird. Die
Post Fader Konfiguration ist vor allem für die
Anwender interessant, die das HELIX BOARD
18 FIREWIRE MKII als reines Recording Pult
in ihrem Studio verwenden, weil so auch
Klangregelung und eingeschleifte, externe
Prozessoren gleich mit aufgenommen werden
können.
Ein
weiterer
Vorteil
gegenüber
dem
Vorgängermodell bezieht sich auf die
Digitalwandler 15 und 16, bei denen nun das
Quellsignal geschaltet werden kann. Wurde
bislang immer nur die Summenschiene
angezapft, kann nun auch wahlweise das
Signal aus den AUX Schienen 2 und 3 oder
aus den Gruppen 1 und 2 entnommen werden.
Die Recording Software Cubase LE ist gleich
im Lieferumfang enthalten. Es handelt sich um
eine abgespeckte Version der professionellen
Digitalen Audio Workstation Software, die
Ihnen ermöglicht,
8 Spuren simultan
aufzunehmen. Wenn Sie auf den Geschmack
gekommen sind, Audioproduktionen am
Rechner durchzuführen, steht es Ihnen frei,
sich eine höherwertige Recording Software
zuzulegen, mit der Sie die Möglichkeiten des
HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII noch
erschöpfender nutzen können, nämlich die
simultane Aufnahme von 16 digitalen Spuren.
Das neue, integrierte Effektgerät verfügt über
einen 32-bit Wandler mit 40-bit interner
Signalverarbeitung,
und
bietet
100
Multieffektprogramme, mehrere Tap Delay
Funktionen sowie ausgesuchte Testsignale
zum Überprüfen Ihrer Audioanlage. Praktische
Fußschalteranschlüsse
machen
die
Effektbedienung auch für Musiker interessant,
die sich selbst von der Bühne mischen.
Neben der FireWire Option gibt es eine
umfangreiche Sektion für Zweispur Aufnahmen
in Form von Cinch Buchsen sowie eines
S/PDIF Anschlusses.
Wir wissen, dass Sie nichts lieber wollen als
den Mixer auspacken, anschließen und
loslegen – damit Sie die Möglichkeiten des
Mixers jedoch möglichst erschöpfend nutzen
können, studieren Sie bitte vorher sorgfältig
diese Bedienungsanleitung, insbesondere die
Sicherheitsanweisungen.
Bewahren Sie die Anleitung gut auf, wenn Sie
später noch mal etwas nachschlagen wollen.
Machen Sie sich in Ruhe mit den
verschiedenen
Funktionen
und
neuen
Möglichkeiten dieses Mixers vertraut, auch
wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie ein
erfahrener Tontechniker sind und das Lesen
von Bedienungsanleitungen nicht zu Ihren
Aufgaben gehört.... In diesem Fall werfen Sie
bitte zumindest einen Blick auf die Passage
„VOR DER INBETRIEBNAHME“.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
4
MERKMALE
kompakter Analogmixer für Live und
Recording Anwendungen
18
Eingänge
mit
extrem
nebengeräuscharmer Schaltung
96 kHz FireWire Schnittstelle für die
Datenübertragung von 18 unabhängigen
digitalen Kanälen zum Computer bei
nahezu Null Latenz
kompatibel mit Mac OS X und Windows
XP
überarbeitete Steinberg Cubase LE
Software im Lieferumfang
Zwei Kanäle für Monitorzwecke vom
Computer über das FireWire Interface,
können
auf
die
Kontrollmonitore,
Summenmischung und AUX 1 geleitet
werden
44,1 kHz S/PDIF Digitalausgang
Pre/Post Schalter pro Kanal für den
digitalen Signalabgriff (entweder hinter
dem Gain Regler und Kanal Insert, oder
hinter dem Fader)
Schaltbares Quellsignal für die beiden
zusätzlichen FireWire Kanäle in der
Summe: Main Mix / Gruppe 1-2 oder AUX
2-3
FireWire Status LED auf der Frontseite
neuer,
Phonic
eigener
32/40-bit
Effektprozessor mit 48 kHz Sampling Rate
100 Effektprogramme plus mehrere Tap
Delay Programme sowie verschiedene
Testsignale
und Tap Tempo Delay
Funktion
Fußschalter Anschluss für Effekt An / Aus
& Tap Delay
6 Mic/Line Mono Kanalzüge mit Inserts
2 Stereo Line Kanalzüge mit zusätzlichen
Mikrofonvorverstärkern
2 Stereo Line Kanalzüge mit 4-Band
Klangregelung
musikalische 3-Band Klangregelung mit
parametrischen
Mitten
in
den
Monokanälen
75 Hz Trittschallfilter in den Monokanälen
Drei Ausspielwege, einer mit Pre/Post
Schalter
Zwei Stereo Hilfseingänge
AUX Return 2 mit Effect-to-Monitor
Funktion
Zwei echte Subgruppen mit eigenen
Ausgängen
Analoge Recording Ein- und Ausgänge als
Cinch Buchsen
Ausgänge für Kontrollmonitore und
Kopfhörer mit Quellsignal Matrix
+48 V Phantomspeisung in allen
Mikrofoneingängen
Solo Funktion in allen Ein- und Ausgängen
eingebautes
Schaltnetzteil
mit
universellem Anschluss 100 – 240 VAC,
50/60 Hz
Rackschienen im Lieferumfang
LIEFERUMFANG
1 x Helix Board 18 FireWire MKII Mixer
1 x FireWire Kabel
1 x CD-ROM mit ASIO & WDM Treibern
1 x CD-ROM mit Steinberg Cubase LE
1 x Netzkabel
1 x Paar Rackschienen
1 x Bedienungsanleitung (ja genau, diese hier!)
Sollte eines der Teile in Ihrer Verpackung
fehlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Phonic
Händler.
VOR DER INBETRIEBNAHME
1. Überprüfen Sie die örtliche Netzspannung,
bevor Sie den Netzstecker anschließen.
Wählen Sie die Stromversorgung für die
Audioanlage mit Sorgfalt, vermeiden Sie
vor allem die gemeinsame Nutzung von
Steckdosen mit der Lichtanlage.
Anmerkung: Achten Sie unbedingt darauf, dass das
Netzkabel nicht schadhaft ist. Blanke Kabel sind
lebensgefährlich. Geknickte oder schwer zerkratzte Kabel
werden bei mehrmaligem Auf- und Abbau eines Tages
lebensgefährlich sein. Tauschen Sie diese rechtzeitig
gegen neue aus.
2. Entfernen Sie niemals den Schutzkontakt
des Netzkabels.
3. Verlegen Sie die Audiokabel getrennt von
Licht- und Stromkabeln, benutzen Sie,
wenn immer möglich, symmetrische
Verbindungen. Falls notwendig, kreuzen
Sie Ton- und Lichtkabel in einem Winkel
von 90° zueinander, um Interferenzen
möglichst
gering
zu
halten.
Unsymmetrische Kabel sollten so kurz wie
möglich sein.
4. Überprüfen Sie Ihre Kabel regelmäßig und
beschriften Sie beide Enden, um sie leicht
auseinander halten zu können.
5. Machen
Sie
zuerst
sämtliche
Kabelverbindungen, bevor Sie die Geräte
der Audioanlage anschalten. Ausnahme:
Anschluss an den Rechner über FireWire
bei der ersten Installation. Lesen Sie
hierzu unbedingt das Kapitel über den
FireWire Anschluss.
6. Vor dem Anschalten des Geräts sollten
alle Ausgangsregler vollkommen herunter
gedreht und die Kanäle ausgeschaltet
sein,
um
die
Zerstörung
von
angeschlossenen
Geräten
oder
übermäßige
Nebengeräusche
zu
vermeiden, hervorgerufen durch schlechte
Pegelanpassung, falsche Verkabelung,
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
5
defekte
Kabel,
schadhafte
Steckverbindungen, oder weil schon
unbeabsichtigt Pegel am Mischpult
anliegen.
7. Immer zuerst das Mischpult, dann erst den
Verstärker einschalten; beim Ausschalten
umgekehrt: Zuerst den Verstärker, dann
das Mischpult ausschalten.
Anmerkung: Das mitgelieferte FireWire
Kabel (IEEE 1394) ist ein sechspoliges
Kabel. Wenn Ihr Rechner nur über eine 4polige 1394 Schnittstelle verfügt (oft bei
Notebooks),
müssen
Sie
sich
im
Fachhandel einen entsprechenden Adapter
besorgen (6 auf 4). Der einwandfreie
Betrieb ist dadurch nicht gefährdet, da die
Pole 5 und 6 für die Spannungsversorgung
vorgesehen sind. Da die FireWire Karte im
HELIX BOARD FIREWIRE 18 MKII von dem
Netzteil des Mischpults gespeist wird,
entstehen mit einem 4-poligen Kabel
keinerlei Probleme.
GUT ZU WISSEN…
SCHALTERSTELLUNGEN
Sie haben bestimmt schon bemerkt, dass die
Schalter beim HELIX BOARD 18 FIREWIRE
MKII zweifarbig sind (grau und weiß). Das ist
so, damit Sie leichter erkennen können, ob ein
Schalter niedergedrückt ist.
So funktioniert es: Wenn das Mischpult auf
einem Tisch steht, schauen Sie in einem
schrägen Winkel auf die Bedienelemente. Ist
ein Schalter nicht gedrückt, sieht man zwei
Farben. Ist er gedrückt, sieht man nur noch
eine Farbe – einfach, aber wirkungsvoll.
ANBRINGEN
DER
RACKSCHIENEN
19“
Lösen Sie die drei Schrauben auf beiden
Seiten des Mischpults mit einem Kreuzschlitz
Schraubendreher.
Bringen Sie die mitgelieferten Rackschienen
auf beiden Seiten des Pultes mit den zuvor
gelösten Schrauben an – es gibt eine
ausgewiesene linke und rechte Schiene.
Befestigen Sie Ihren Rackmixer in Ihrem Audio
Rack. Wir empfehlen, pro Seite drei Schrauben
zu verwenden, um maximale Stabilität zu
gewährleisten.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
6
BESCHREIBUNG DES
ANSCHLUSSFELDS
Wahrscheinlich verraten wir Ihnen nichts
Neues - hier schließen sie alles an: Mikrofone,
Instrumente mit Line Pegel, Effektgeräte,
Kopfhörer, Aufnahmegerät, ein PA System,
etc.
Machen Sie sich keine Gedanken über Pegel,
Symmetrie, Impedanzen, Polung und andere
Anschlussprobleme. Vergessen Sie’s! An das
HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII können Sie
(fast) alles anschließen. Hier verraten wir
Ihnen, warum:
•
Jeder Eingang und Ausgang ist
symmetriert (mit Ausnahme von Insert,
Phones, Control Room und den Cinch
Buchsen).
•
Jeder Eingang akzeptiert nahezu jede
Ausgangsimpedanz.
•
Die Summenausgänge Links/Rechts
liefern 28 dBu an 600 Ohm.
•
Die Phasen der Ein- und Ausgänge
sind identisch.
Führen Sie bitte bei jedem Anschluss einer
neuen Signalquelle die Einstellungsanleitung
gemäß „RICHTIG EINPEGELN“ durch.
PULT OBERSEITE
und DI Boxen. Es gibt jedoch auch Geräte, die
im Ausgang XLR Buchsen verwenden, deren
Ausgangspegel jedoch +4 dBu beträgt. Die
sollten hier nicht angeschlossen werden, der
Eingangspegel wäre sehr wahrscheinlich zu
hoch und würde die Eingangsschaltung
verzerren, noch bevor Sie mit dem Gain Regler
irgendetwas dagegen tun könnten. Verwenden
Sie für solche Signale die Line Eingänge.
Wir
empfehlen
die
Verwendung
von
professionellen Mikrofonen mit symmetrischen
Ausgängen, egal ob dynamisch, Kondensatoroder Bändchenmikrofon. Benutzen Sie bitte
nur hochwertige, niederohmige Kabel und
achten Sie auf die richtige Steckerbelegung.
Die Belegung der XLR Buchsen entspricht
dem internationalen Standard: 1 = Masse, 2 =
positiv, 3 = negativ.
Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen
brauchen
zum
Betrieb
eine
Spannungsversorgung. Diese wird in der
Regel direkt über die Audioleitung, also das
Mikrofonkabel,
mit
der
sogenannten
Phantomspeisung hergestellt. Wenn Sie die
Phantomspeisung einschalten, sollten alle
Lautstärke Regler (Eingangskanäle, Master)
runter gedreht sein. Um übermäßige
Störgeräusche in den angeschlossenen
Lautsprechern zu vermeiden, sollten Sie
Kondensatormikrofone
nicht
einstecken,
solange die Phantomspeisung eingeschaltet
ist.
Also: Erst Mikrofon oder DI Box einstecken,
dann Phantomspeisung einschalten.... (mehr
zur Phantomspeisung bei #18).
WARNUNG: Wir gehen zwar davon aus, dass Sie als
stolzer Besitzer eines hochwertigen Mischpults wie das
HELIX
BOARD
18
FIREWIRE
MKII
keine
unsymmetrischen Mikrofone in Ihrem Arsenal haben –
dennoch: Verwenden Sie niemals ein unsymmetrisches
Mikrofon, wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist –
es könnte extremen Schaden nehmen. Lassen Sie die
Phantomspeisung auch dann ausgeschaltet, wenn Sie nur
dynamische
Mikrofone
verwenden.
Professionelle
dynamische Mikrofone sind zwar symmetrisch, und der
Begriff „Phantomspeisung“ deutet eigentlich darauf hin,
dass diese Speisespannung für das Mikrofon „unsichtbar“
ist, dennoch tun Sie gut daran, die Phantomspeisung
wirklich nur dann einzuschalten, wenn sie auch benötigt
wird.
1. XLR BAL
EINGÄNGE
/
UNBAL
MIC
Die symmetrischen Mikrofoneingänge sind als
weibliche XLR Buchsen ausgelegt. Hier
werden
Geräte
angeschlossen,
deren
Ausgangssignal sogenannten „Mikrofonpegel“
hat, also Mikrofone (wer hätte das gedacht...)
2. LINE
An
diese
dreipolige
6,3
mm
TRS
Klinkenbuchse
werden
Geräte
mit
niederohmigem Linienpegel angeschlossen,
also mit Ausnahme von Mikrofonen, Geräte
wie Keyboards, elektronische Drums, CD
Spieler, andere Mixer, usw.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
7
Es
können
symmetrische
oder
unsymmetrische Signale verarbeitet werden.
Wenn Sie einen unsymmetrischen (also meist
zweipoligen)
6,3
mm
Klinkenstecker
verwenden, wandelt der Line Eingang das
Signal, das am Ring anliegt, automatisch in
Masse um. Der Ring muss mit Masse
verbunden
sein,
wenn
das
Signal
unsymmetrisch ist.
Lesen Sie bitte unbedingt die Hintergrundinformationen,
die Ihnen das Kapitel „Symmetrisch und Unsymmetrisch“
liefert.
Mikrofon- und Line Eingänge sollten nicht
gleichzeitig belegt werden, sonst kommt es zu
Beeinträchtigungen
der
Signale
und
Rückkopplungen, da sie sich den Schaltkreis
des Vorverstärkers teilen (aber nicht die
Phantomspeisung) – also entweder nur das
Mikrofon anschließen oder ein Line Pegel
Gerät.
Zwei der Stereokanäle, nämlich 7/8 und 9/10,
haben sowohl Line Eingänge als auch
zusätzlich noch Mikrofoneingänge. Durch
diese Doppelbelegung erhöht sich die
Vielseitigkeit des Mixers enorm. Jedoch sollten
Mikrofon- und Line Eingänge nicht gleichzeitig
belegt werden, denn sonst kommt es zu
Beeinträchtigungen der Signale und womöglich
zu Rückkopplungen – also entweder nur das
Mikrofon anschließen oder ein Line Pegel
Gerät.
4. STEREO AUX RTN 1 und RTN
2
3. STEREO LINE EINGÄNGE
HELIX
BOARD
18
FIREWIRE MKII verfügt
über
einige
Stereo
Kanäle, die jeweils mit
zwei
symmetrischen,
dreipoligen
6,3
mm
Mono Klinkenbuchsen
ausgestattet sind (Sie
können
auch
unsymmetrische Signale
anschließen).
Diese
Stereo Eingangskanäle
sind für stereophone
Leitungspegel
ausgelegt,
also
die
linken
und
rechten
Ausgänge beispielweise
eines Keyboards, eines
Drum
Computers,
Synthesizers, Samplers,
eines Effektgeräts, oder
eines HiFi Geräts wie
CD, DVD, MD oder DAT
Players.
Ist das Eingangssignal
mono, sollte nur der
linke
Eingang
„L
(MONO)“
benutzt
werden. Das Signal wird
automatisch auch auf den rechten Kanal
gelegt, der Kanal verhält sich dann wie ein
reiner Monokanal (dies ist das Geheimnis einer
„normalisierten“ Klinkenbuchse). Umgekehrt
funktioniert dies nicht, d.h. wenn Sie nur den
rechten Eingang verwenden, erscheint das
Signal auch nur in der rechten Summe.
An diese symmetrischen Klinkenbuchsen
werden in der Regel die Rückführungen (daher
„Returns“), also das linke und rechte
Ausgangssignal
eines
externen
Effektprozessors angeschlossen. Sie können
jedoch
selbstverständlich
einfach
als
zusätzliche Eingänge mit Lautstärkeregler
verwendet werden, wenn Ihnen die Anzahl der
Stereokanäle
nicht
ausreicht.
Die
Lautstärkeregelung
und
Buszuordnung
geschieht in der Sektion AUX RETURN 1 und
2 (#54).
Ist das Eingangssignal mono, sollte nur der
linke Eingang „L (MONO)“ benutzt werden.
Das Signal wird dann automatisch auch auf
den rechten Kanal gelegt. Umgekehrt
funktioniert dies nicht, d.h. wenn Sie nur den
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
8
rechten Eingang verwenden, erscheint das
Signal auch nur in der rechten Summe.
Anmerkung: Wenn das Nachfolgegerät des AUX
Ausgangs unsymmetrisch ist, wird die Kabelführung
automatisch unsymmetrisch, auch wenn Sie ein
dreipoliges Anschlusskabel verwenden.
5. AUX SENDS
Im
Zusammenhang mit
der FireWire
Schnittstelle kann auf die AUX SEND 1
Sammelschiene neben den einzelnen AUX
Send Signalen aus den Eingangskanälen auch
das zurückgeführte Signal aus dem Rechner
für Monitorzwecke geschaltet werden (siehe
auch #45).
EFFEKTGERÄTE:
SERIELL
ODER
PARALLEL?
Diese beiden Begriffe fallen häufiger, hier wird
erklärt, was damit gemeint ist.
Dies sind die Ausgänge der Ausspielwege,
also die Summe der jeweiligen AUX SEND
Regler
pro
Kanal
(#30)
und
der
entsprechenden Summenregler (#48). An jede
dieser symmetrischen 6,3 mm Klinkenbuchsen
kann der Eingang eines externen Geräts
angeschlossen werden.
Ausspielwege dienen dazu, externe Geräte in
die Gesamtmischung zu integrieren oder,
zusätzlich zur Gesamtmischung, eine weitere
Mischung zu erstellen.
Beim HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII gibt
es drei Ausspielwege. Sie sind unterschiedlich
beschaltet, was sich zusätzlich noch durch
individuelle Schalter in den Kanälen (#26)
ändern lässt.
Es gibt grundsätzlich Pre Fader und Post
Fader Ausspielwege. Handelt es sich um ein
Pre
Fader
Signal,
wird
meist
ein
Bühnenmonitor angeschlossen. Ist es ein Post
Fader
Signal,
werden
meist
externe
Effektgeräte angeschlossen.
AUX 1 ist immer Pre Fader – daher auch die
Beschriftung mit MONI.
AUX 2 kann mit Hilfe eines Schalters pre oder
post geschaltet werden.
AUX 3 ist immer Post Fader – daher auch die
Beschriftung mit EFX.
Werden Effektgeräte angesteuert, dienen die
Stereo AUX Returns (#4) zum Anschluss der
Effekt-Rückführungen (der Ausgänge des
Effektgeräts). Sie können aber ebenso gut die
Stereokanäle 7/8, 9/10, 11/12 oder 13/14
verwenden, wenn Sie die vollen Funktionen
eines Kanalzuges (z.B. Klangregelung) für die
Rückführungen brauchen.
„Seriell“ bedeutet, dass das gesamte Signal
das Mischpult verlässt (INSERT SEND), zu
einem externen (Effekt-) Gerät geroutet und
zum Mischpult zurückgeführt wird (INSERT
RETURN). Beispiele: Kompressor, Limiter,
grafischer Equalizer, Noise Gate.
„Parallel“ bedeutet, dass lediglich ein Anteil
des „trockenen“ Original Signals zu einem
Effektgerät geroutet wird (AUX SEND), dort
bearbeitet und wieder zurückgeführt wird, wo
es dann mit dem „trockenen“ Originalsignal
gemischt wird - vorausgesetzt, im externen
Gerät ist das Mischungsverhältnis von Direktund Effektsignal auf „100 % Effekt“ eingestellt
(manchmal auch mit „wet“ bezeichnet, im
Gegensatz zum unbearbeiteten Originalsignal,
das mit „dry“ bezeichnet wird).
Die Ausgänge des Effektgerätes werden in der
Regel an einen STEREO AUX RETURN oder
einen der Stereoeingänge des Mischpults
angeschlossen. Die Signalstärke des Halls
kann
nun
mit
dem
entsprechenden
Lautstärkeregler eingestellt werden, d.h. es
wird Hall hinzugemischt. Das erklärt auch,
warum das Mischungsverhältnis im Effektgerät
unbedingt auf „100 % wet“ stehen muss – die
Mischung von Original- und Effektsignal
geschieht nämlich erst im Mixer.
Auf
diese
Art
können
verschiedene
Eingangskanäle ein einziges Effektgerät
ansteuern. Beispiele: Hall, Delay, Chorus, etc.
6. PHONES
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
9
Tape Deck, DAT, MD, MP3 oder CD Spieler,
Soundkarte oder Laptop. Die Signale werden
mit dem Lautstärkeregler 2T RETURN
kontrolliert (Näheres siehe #53).
9. MAIN L & R
An diese Stereo Klinkenbuchse wird ein
Kopfhörer angeschlossen. Hier kann das
Summensignal (bzw. das REC OUT Signal),
das 2T Return Signal, das Gruppensignal, ein
SOLO Signal oder die Rückführung der
FireWire Schnittstelle abgehört
werden
(Näheres siehe #50). Die Lautstärke wird mit
dem Regler CTRL RM / PHONES (#51)
eingestellt.
Das PHONES Signal ist übrigens vom Gehalt
her identisch mit den Signalen an den
CONTROL ROOM Ausgängen (#12), jedoch
mit einem anderen Ausgangspegel, da es noch
den Kopfhörerverstärker durchlaufen hat.
7. REC OUT L / R
Die MAIN Ausgänge sind die Hauptausgänge
des Mischpults. Hier liegt die endgültige
Mischung aus der Summenschiene an. Sie
senden
ein
symmetrisches
oder
unsymmetrisches Signal (je nachdem, was für
ein Kabel Sie verwenden und ob das Zielgerät
einen symmetrischen oder unsymmetrischen
Eingang hat) mit Line Pegel an externe
Geräte.
Schaltungstechnisch liegen diese Ausgänge
tatsächlich ganz am Ende der Signalkette,
eben hinter den MAIN FADERN (#57). Sie
können diese Ausgänge verwenden, um
Equalizer, Signalprozessoren oder Endstufen,
aber auch professionelle Aufnahmegeräte, etc.
anzuschließen. Es gibt natürlich noch eine
andere
Möglichkeit,
ein
Zweispur
Aufnahmegerät anzuschließen, nämlich die
Cinch Ausgänge REC OUT (#7).
Neben diesen Klinkenbuchsen findet man auf
der Rückseite des Geräts männliche XLR
Buchsen, die ebenfalls mit MAIN L&R
bezeichnet sind. Diese Buchsen sind parallel
verdrahtet, enthalten also dasselbe Signal.
Diese unsymmetrischen Zweispurausgänge in
Form von Cinch Buchsen sind für den
Anschluss
von
semiprofessionellen
Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen
Sie hier die Eingänge Ihres Aufnahmemediums
an, also Kassettenrekorder, DAT, MD,
Soundkarte oder Laptop.
Wenn beide Buchsen belegt werden, um
verschiedene Zielgeräte anzusteuern, achten
Sie bitte darauf, dass beide Kabelführungen
symmetrisch sind. Wird z.B. eine Monoklinke
verwendet, ist der komplette Ausgang
automatisch unsymmetrisch, also auch der
XLR Ausgang!
10. GROUP
Das Signal für diese Recording Ausgänge
stammt aus der Summenschiene, und zwar
wird es, wie bei den Summenausgängen (#9
bzw. #14), hinter den beiden MAIN FADERN
(#57) abgegriffen – es ist also im Pegel
abhängig
von
der
Stellung
dieser
Lautstärkeregler.
8. 2T RTN L/ R
Diese unsymmetrischen Zweispureingänge in
Form von Cinch Buchsen sind für den
Anschluss
von
semiprofessionellen
Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen
Sie
hier
die
Ausgänge
Ihres
Aufnahmemediums oder Zuspielers an, also
Diese dreipoligen 6,3 mm Klinkenbuchsen
enthalten die Signale aus den zwei
Subgruppen 1 und 2, in der Lautstärke
abhängig von der Stellung der jeweiligen
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
10
Subgruppen Fader (#56). Hier können die
Eingänge
eines
(Mehrspur)
Aufnahmemediums, Lautsprecheranlagen für
eine weitere Beschallungszone, externe
Effektgeräte,
Bühnenmonitore,
usw.
angeschlossen werden.
Praxistipp: Da die Subgruppen über keine
eigenen Inserts verfügen, können Sie mithilfe
eines kleinen Tricks dennoch Kompressoren
oder Equalizer einschleifen. Betätigen Sie in
der entsprechenden Subgruppe nicht den
Routing Schalter für die Summe L / R (#56).
Schieben Sie den Subgruppen Fader hoch und
verkabeln den Gruppenausgang (#10) mit dem
Eingang des externen Geräts. Den Ausgang
führen Sie dem Mischpult über einen freien
AUX RETURN Eingang (#4) wieder zu. Das
RETURN
Signal
wird
über
den
entsprechenden Lautstärkeregler (#54) der
Summenschiene zugeführt.
Auf diese Weise haben Sie sich praktisch
einen Insert „erkämpft“.
PULT RÜCKSEITE
11. CHANNEL INSERT
Für jeden der Monokanäle gibt es je einen
unsymmetrischen Einschleifpunkt, der den
Signalweg im Kanaleingang unterbricht. Dort
wird das vorverstärkte Eingangssignal aus
dem Mixer herausgeführt, nach Belieben in
einem externen Gerät bearbeitet, und wieder
dem Mixer an gleicher Stelle zugeführt. Der
Einschleifpunkt
ist
eine
normalisierte,
dreipolige 6,3 mm Klinkenbuchse, d.h. das
Signal bleibt unberührt, solange diese Buchse
nicht belegt ist. Wird hier eine Klinke
eingesteckt, wird das Signal zwischen dem
Hochpassfilter
und
der
Klangregelung
unterbrochen. Das Signal, das aus dem Mixer
herausgeführt wird, liegt an der Spitze des
Steckers an, das zurückgeführte Signal liegt
am Ring des Steckers an.
Der Einschleifpunkt dient dem seriellen
Anschluss von Kompressoren, Noise Gates,
Limitern (z.B. PHONIC PCL3200, A6500,
T8200), Effektgeräten (z.B. PHONIC DFX256,
I7300) und anderen Klangprozessoren, um die
Tonqualität des Signals zu bearbeiten (z.B.
grafische Equalizer wie PHONIC A6600 etc.).
Der
Insert
Punkt
befindet
sich
schaltungstechnisch hinter dem GAIN Regler
(#21) und dem LOW CUT (#20), aber vor der
Klangregelung (#22 ~ #24), etc.
Tipp: Wenn Sie ein externes Gerät über den
Insert verkabeln, und Sie haben dann kein
Signal mehr im Kanal, sind schlicht Eingang
und Ausgang vertauscht. Das hat nichts mit
„falsch“ oder „verkehrt“ zu tun, sondern einfach
mit der Tatsache, dass bei manchen
Herstellern der Send auf der Spitze des
dreipoligen Steckers liegt, bei anderen auf dem
Ring. Einfach Eingang und Ausgang tauschen,
und das Signal ist wieder da (beschriften Sie
am besten Ihre Kabel eindeutig).
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
11
so lange schaltet,
geschlossen ist).
Zur Belegung von Insert Kabeln siehe auch
„TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN“.
12. CTRL RM OUT L/R
wie
der
Schaltkreis
ON / OFF
An diese Klinkenbuchse wird ein Fußschalter
zum Ein- und Ausschalten des Effektsignals
angeschlossen. Dies ist besonders praktisch,
wenn Sie zwischen zwei Musikstücken über
das Gesangsmikrofon Ansagen machen.
Ansagen sollten ohne Effektanteil gemacht
werden, da sich die Sprachverständlichkeit
dadurch immens erhöht. Um nicht zum Pult
laufen zu müssen, haben die cleveren Phonic
Ingenieure
diesen
Fußschalteranschluss
integriert.
TAP
Der mit TAP gekennzeichnete Anschluss wird
zur Fernbedienung der TAP DELAY Funktion
benutzt
(gilt
für
die
Tap
Delay
Effektprogramme A0 ~ A8).
Dieses Feature ist einmalig. Nun kann der
Sänger selbst die Delay Zeit im Rhythmus des
jeweiligen Musikstückes einstellen, ohne
seinen Platz in der Mitte der Bühne zu
verlassen.
14. MAIN L & R
Es gibt zwei unsymmetrische Klinkenbuchsen
(linker und rechter Kanal) für den Anschluss
von
Kontrollmonitoren
oder
anderen
Lautsprechersystemen. Das Signal, das an
diesen Ausgängen anliegt, ist identisch mit
dem am Ausgang PHONES (#6), allerdings mit
einem anderen Pegel. Hier kann das
Summensignal (bzw. das REC OUT Signal),
das 2T Return Signal, das FireWire Return
Signal oder ein SOLO Signal abgehört werden.
Die Lautstärke wird mit dem Regler CTRL RM /
PHONES (siehe auch #43) eingestellt.
13. FOOT SWITCH
Diese beiden Klinkenbuchsen sind für den
Anschluss von Fußschaltern vorgesehen, mit
deren Hilfe bestimmte Eigenschaften des
eingebauten digitalen Effektgerätes gesteuert
werden können.
Die Fußschalter sind nicht im Lieferumfang
enthalten. Beachten Sie, dass es sich um
sogenannte
Impulsschalter
(„momentary
switch“) handeln muss, die lediglich einen
Schaltimpuls abgeben (im Gegensatz zu
einem Permanentschalter, der eine Funktion
Diese beiden dreipoligen XLR Buchsen sind
die Ausgänge des Mixers. Hier liegt die
endgültige Mischung aus der Summenschiene
an. Sie senden ein symmetrisches oder
unsymmetrisches Signal (je nachdem, was für
ein Kabel Sie verwenden) mit Line Pegel an
externe
Geräte
(z.B.
Equalizer,
Signalprozessoren oder Endstufen).
Es gibt zusätzlich zu diesen XLR Buchsen
zwei dreipolige Klinkenbuchsen auf der
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
12
Vorderseite des Geräts, ebenfalls mit MAIN
L/R bezeichnet (#9), die parallel zu diesen
Summenausgängen geschaltet sind.
Achtung: Wenn Sie die Ausgänge #9 und #14 gleichzeitig
verwenden, um das Mischpultsignal an zwei verschiedene
Verbraucher anzuschließen, achten Sie bitte darauf, dass
beide Kabelführungen symmetrisch sind. Sobald ein
angeschlossenes
Gerät
unsymmetrisch
ist,
wird
automatisch die andere Kabelverbindung unsymmetrisch,
da ja beide Ausgänge parallel liegen!
15. S/PDIF DIGITAL OUT
Die Cinch Buchse mit der Bezeichnung S/PDIF
(Sony / Phillips Digital Interface) gibt das
HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII Signal als
digitales Stereo Signal aus. So kann das
Mischpult Signal verlustfrei digital an ein
anderes digitales Gerät (das ebenfalls über
einen S/PDIF Eingang verfügt) übertragen
werden, ohne dass es zwischendurch noch
zweimal konvertiert werden muss. Die
Sampling Rate ist durch den S/PDIF Standard
zunächst auf 44,1 kHz festgelegt – wird jedoch
die FireWire Schnittstelle verwendet, ist die
Sampling Rate abhängig von der Helix Board
Control Software.
Das Signal wird an gleicher Stelle
abgenommen wie die FireWire Kanäle 15 und
16. Die Signalquelle ist demnach wählbar
zwischen der Summe L/R, Gruppe 1/2 und
AUX 2/3 (siehe Schalter #44). Der Pegel ist
abhängig vom TRIM Regler (#43).
Verwenden Sie bitte ein hochwertiges 75 Ohm
Koaxialkabel mit Cinch Steckern für die S/PDIF
Verbindung, da in den meisten Fällen die
Ursache für eine unsaubere Übertragung der
digitalen Audiosignale, z.B. sog. „Glitching“, in
der Verwendung von minderwertigen Kabeln
zu suchen ist.
16. FIREWIRE ANSCHLÜSSE
Die beiden FireWire Anschlüsse (IEEE 1394)
sind für den Anschluss des HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII an einen Rechner (PC oder
Macintosh). Damit haben Sie die Möglichkeit,
bis zu 16 digitalisierte Signale zum Rechner
sowie zwei digitale Rückführungen zum Pult zu
leiten. Die maximale Anzahl der simultan
verwendbaren Aufnahmespuren wird allenfalls
durch die verwendete Recording Software
begrenzt.
Prinzipiell ist es unerheblich, welche der
beiden Buchsen Sie verwenden, da sie parallel
geschaltet sind. Sie haben die Möglichkeit, das
FireWire Signal auch noch an andere Geräte
zu senden, die über eine FireWire Schnittstelle
verfügen. So ist es z.B. auch möglich, ein
zweites HELIX BOARD 18 MKII parallel zu
betreiben, so dass sich die Gesamtzahl der
aufzunehmenden Spuren auf 32 erhöht – die
Grenze des Machbaren wird hier zum einen
von der Kapazität Ihres Rechners, zum
anderen durch das FireWire Protokoll selbst
vorgegeben.
Die Signale für die internen AD Wandler pro
Kanal (1 ~ 14) werden direkt hinter dem
Eingangsverstärker
(GAIN
Regler
#21)
entnommen. Mit Hilfe eines kleinen Schalters
pro Kanal (#25) kann das Signal jedoch auch
hinter dem Kanalfader entnommen werden,
also inklusive Insert (#11), Low Cut (#20) und
Klangregelung (#22 ~ #24).
Die Signale für die Wandlerkanäle 15 und 16
können wahlweise der Summe L/R, den
Gruppen 1/2 oder den AUX Send Schienen 2/3
entnommen werden, abhängig vom Schalter
#44. Der Pegel ist abhängig vom TRIM Regler
#45.
Wenn eine funktionierende Verbindung der
FireWire Schnittstelle mit dem Rechner
hergestellt wurde, leuchtet zur Kontrolle die
grüne LED (#46) im FireWire Logo auf der
Vorderseite des Mischpults auf.
Lesen Sie bitte unbedingt den Abschnitt
„FIREWIRE SCHNITTSTELLE“.
17. NETZANSCHLUSS
SICHERUNGSHALTER
MIT
An
diese
Eurobuchse wird
das
mitgelieferte
Netzkabel
angeschlossen.
Bitte
verwenden
sie
nur
ein
einwandfreies,
ordnungsgemäß
geerdetes
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
13
Netzkabel mit Schukostecker, so wie es zum
Lieferumfang gehört.
Sollten Sie das Netzkabel verlieren, oder es
wird schadhaft, besorgen Sie sich im
Musikgeschäft oder in einem Laden für
Computerzubehör ein neues von gleicher
Qualität.
REGLER UND SCHALTER
RÜCKSEITE
18. PHANTOM POWER
(PHANTOMSPEISUNG)
Mit einem flachen Schraubendreher haben Sie
Zugang zur internen Netzsicherung – das Fach
befindet sich direkt unterhalb der Netzbuchse.
Die Sicherung dient Ihrem Schutz. Sollte die
Netzsicherung durchgebrannt sein, bitte nur
gegen eine Sicherung gleichen Typs und
Werts austauschen (es ist eine gute Idee,
immer Ersatzsicherungen parat zu haben):
3,15 A träge
Wenn daraufhin die Sicherung wieder
durchbrennt, liegt ein ernsthafter Schaden im
Inneren des Geräts vor. Ziehen Sie sofort den
Netzstecker und lassen Sie das Gerät von
einer
autorisierten
Service
Werkstätte
überprüfen.
WARNUNG: Versuchen Sie niemals, die Sicherung durch
Silberpapier o.ä. zu überbrücken – es könnte zu
erheblichen Schäden an Gerät und Mensch führen!
Außerdem erlöschen damit jegliche Garantieansprüche.
Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen
brauchen eine Spannungsversorgung. Diese
wird entweder durch eine interne Batterie oder
über die Phantomspeisung hergestellt, die vom
Mischpult
über
die
Leitungen
des
Mikrofonkabels transportiert wird.
Daher gibt es einen globalen Schalter für die
Phantomspeisung,
die
an
allen
Mikrofoneingängen
die
benötigte
Speisespannung von +48V zur Verfügung
stellt. Wenn die Seite mit dem Strich in
Richtung Gerät gedrückt wird, ist die
Phantomspeisung eingeschaltet.
Zur Kontrolle leuchtet bei eingeschalteter
Phantomspeisung die rote LED +48V (#47) in
der Pegelanzeige auf. Das Ein- und
Ausschalten
geht
mit
einer
kleinen
Verzögerung vor sich; das ist aber normal. Aus
dem gleichen Grund leuchtet die LED auch
noch ein wenig nach, wenn Sie die
Phantomspeisung wieder ausschalten. Wenn
Sie
Geräte
anschließen,
die
keine
Phantomspeisung vertragen, warten Sie, bis
die LED vollständig erloschen ist.
Solange die Phantomspeisung eingeschaltet
ist, sollten Sie keine Kondensatormikrofone
einstecken. D.h. erst Mikrofon einstecken,
dann Phantomspeisung einschalten...
Hinweis: Die Phantomspeisung liegt nur an
den XLR Buchsen (#1) an, nicht an den LINE
Eingängen (#2).
Bevor Sie die Phantomspeisung einschalten,
müssen alle Ausgangsregler runter gedreht
sein, um übermäßige Störgeräusche und
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
14
Schäden
in
den
angeschlossenen
Lautsprechern zu vermeiden. Es ist ein guter
Tipp, bei den Kanälen, in denen Sie gerade ein
Kondensatormikrofon einstöpseln wollen, den
ON Schalter (#29) zu lösen, so dass kein
Signal den Kanal verlassen kann.
„Phantom“ heißt diese Stromversorgung
deshalb, weil sie von anderen, dynamischen
Mikrofonen, die keine Stromversorgung
benötigen, ganz einfach ignoriert wird – sofern
es sich um ein Mikrofon mit symmetrischem
Ausgang handelt!
Technisch gesprochen bezieht sich die
Phantomspeisung auf ein System, bei dem das
Audiosignal der symmetrischen Leitung in
einem Differential- Modus zugeführt wird,
während der Gleichstrom in einem CommonModus zugeführt wird. Die Audiosignale
„wandern“ über die Pole 2 und 3 der
Mikrofonleitung, der Strom hingegen simultan
über die gleichen Pole. Pol 1 stellt die Erdung
für Audio und Strom.
Mikrofone,
die
keine
Stromversorgung
benötigen, ignorieren einfach die Zwischen Pol
2 und Pol 3 anliegende Spannung. wenn man
mit einem Voltmeter die Spannung zwischen
Pol 2 und Pol 3 misst, zeigt die Anzeige 0 Volt
DC an, und nichts anderes erkennt auch das
dynamische Mikrofon. Misst man zwischen Pol
2 und Pol 1, oder Pol 3 und Pol 1, wird die
Phantomspeisungsspannung – in der Regel 48
Volt – angezeigt, ohne dass ein Mikrofon
angeschlossen ist. Ein dynamisches Mikrofon
ignoriert die Spannung ebenso wie der
Mischpulteingang.
Mit dem Netzschalter wird das Gerät
eingeschaltet. Wenn die Seite mit dem Strich
in Richtung Gerät gedrückt wird, ist das Gerät
eingeschaltet. Zur Kontrolle leuchtet dann die
blaue LED in der Pegelanzeige auf der
Vorderseite auf (#48). Vor dem Einschalten
müssen alle Ausgangsregler, also AUX,
GROUP, MAIN und CTRL RM ganz herunter
gedreht sein.
Das Schaltnetzteil des HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII ermöglicht den Betrieb auf der
ganzen Welt, da es mit Spannungen von 100
bis 240 Volt arbeiten kann.
Um mit der Phantomspeisung kompatibel zu
sein, muss ein Gerät (Mikrofon, Vorverstärker
mit mikrofonartigem Ausgang oder eine DI
Box) mit einem symmetrischen, niederohmigen
Ausgang ausgestattet sein. Das schließt die
meisten auf dem Markt befindlichen Aufnahme
und Live Mikrofone ein.
WARNUNG: Verwenden Sie niemals unsymmetrierte
Mikrofone, wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist –
sie könnten sehr wohl extremen Schaden nehmen.
Versuchen Sie also niemals, an ein unsymmetrisches
Mikrofon einfach einen XLR Stecker anzubringen. Auch
ein externes Mischpult, dessen Ausgänge an die
Mikrofoneingänge angeschlossen wird, könnte Schaden
nehmen, wenn die Phantomspeisung aktiviert ist. Da
Mischpulte und andere Geräte in der Regel Line Pegel
abgeben, sollten deren Ausgänge immer an die Line
Eingänge im HELIX BOARD angeschlossen werden.
19. NETZSCHALTER
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
15
VORDERSEITE
EINGANGSKANÄLE
Die 6 Mono Kanalzüge sind identisch
ausgestattet und bestehen aus den folgenden
Komponenten. Die Stereokanäle 7/8 und 9/10
sowie 11/12 und 13/14 unterscheiden sich
etwas in der Klangregelung und der
Eingangsverstärkung.
20.
LOW CUT
Wenn Sie den Schalter drücken, bringen Sie
ein Hochpassfilter bei 75 Hz mit 18 dB /
Oktave in den Signalweg. Oder umgekehrt
betrachtet: Dieser Schalter bewirkt, dass
Frequenzen unterhalb der bezeichneten
Eckfrequenz von 75 Hz stark bedämpft oder
abgeschnitten werden.
Das ist sehr nützlich bei Gesangsstimmen, weil
damit Trittschall von Mikrofonstativen auf der
Bühne, Poppgeräusche bei Nahbesprechung
sowie Handgeräusche von Vokalmikrofonen
wirkungsvoll unterdrückt werden. Ebenso kann
50
Hz
Netzbrummen
wirkungsvoll
ausgeblendet werden.
Der Low Cut wirkt auf beide Eingänge, MIC
(#1)
und
LINE
(#2),
und
sitzt
schaltungstechnisch hinter dem INSERT (#11).
In den Stereokanälen 7/8 und 9/10 ist das
Hochpassfilter nur für die Mikrofon Eingänge
von Belang, nicht jedoch für die Line Eingänge.
In den Stereokanälen 11/12 und 13/14 fehlt
suchen Sie diesen Schalter vergebens.
Machen Sie ruhig Gebrauch von dieser
Funktion, wenn es sich bei dem Mikrofonsignal
um eine Sprech- oder Gesangsstimme handelt
(oder auch andere Instrumente, die nicht
explizit im Bassbereich beheimatet sind). Viele
Musikinstrumente und der menschliche
Stimmumfang enthalten in der Regel nicht so
tiefe Frequenzen, wie sie von diesem Filter
unterdrückt werden. Zumindest sind sie nicht
von so musikalischen Gehalt, dass Sie das
„Gerumpel“ dafür in Kauf nehmen müssten.
Sie
gewinnen
dadurch
an
Aussteuerungsreserven und Klarheit des
Signals, ohne den Gesamtklang negativ zu
beeinflussen. Tiefe Frequenzen verbrauchen
nämlich sehr viel Energie. Trittschall oder
Griffgeräusche belasten demnach nur die
angeschlossene Endstufe, tragen jedoch nicht
zur Qualität des Musiksignals bei.
Es besteht ein klanglicher Unterschied, ob Sie
die tiefen (Stör-) Frequenzen mit dem LOW
CUT Schalter unterdrücken, oder ob Sie
versuchen, dies einfach mit dem Bassregler
der Klangregelung (#24) zu bewerkstelligen.
Da die Klangregelung einen wesentlich
breiteren Frequenzbereich bearbeitet, würden
Sie mit dem Bassregler viel zu viele
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
16
Nachbarfrequenzen
im
Tiefmittenbereich
bearbeiten, und der Klang würde wesentlich
ausgedünnt. Das passiert mit dem LOW CUT
Schalter nicht, da der eine viel höhere
Flankensteilheit aufweist.
21. GAIN MIC / LINE
beides zusammen. Ohne diese Absenkung
könnte der Kanal schnell zum Übersteuern
gebracht werden.
Um den Pegel korrekt einzustellen, sollten Sie
das Eingangssignal in der Pegelanzeige (#49)
sichtbar machen. Das gelingt Ihnen, indem Sie
den SOLO Schalter (#32) drücken und den
globalen PRE/POST Schalter (#52) auf PRE
stellen.
Wird der Pegel korrekt eingestellt, arbeitet der
Mixer mit optimalem Betriebspegel. Dies ist der
Fall, wenn sich der Durchschnittspegel den
Bereich von „0“ auf der Pegelanzeige abspielt.
Einzelne, sehr schnelle Signalspitzen dürfen
durchaus auch mal die PEAK LED des Kanals
(#31) zum Leuchten bringen. Dann haben Sie
den Kanal richtig eingepegelt (lesen Sie bitte
unbedingt
das
Kapitel
„RICHTIG
EINPEGELN“!).
Dieser Drehregler sitzt an oberster Stelle im
Kanalzug, weil seine Funktion in enger
Verbindung mit den MIC (#1) und LINE (#2)
Buchsen
steht.
Er
kontrolliert
die
Eingangsempfindlichkeit für das Signal im
Kanalzug, wodurch der Pegel des externen
Geräts dem Mixer-internen Verarbeitungspegel
angepasst wird.
Wird die Eingangsverstärkung zu hoch
eingestellt, verzerrt das Signal und der Kanal
wird übersteuert. Ist sie zu niedrig, treten die
Nebengeräusche über Gebühr hervor und u.U.
ist die Signalstärke für die Ausgangssektion
des Mixers sowie die verschiedenen
Ausspielwege nicht ausreichend.
Beachten Sie, die Signale für die FireWire
Schnittstelle direkt hinter dem Gain Regler
abgegriffen werden, sofern der FIREWIRE
PRE/POST Schalter (#25) auf PRE steht. Der
Pegel, der in die Recording Software
gelangt, ist also abhängig von der Stellung
des Gain Reglers. Wenn Sie den Pegel im
Pult richtig einstellen, ist er auch
automatisch auf der digitalen Ebene richtig
eingestellt.
KLANGREGELUNG (#22 - 24)
Der Regelumfang der Eingangsempfindlichkeit
erstreckt sich über zwei verschiedene
Bereiche, je nachdem, ob es sich um Mikrofonoder Linepegel handelt. Für Mikrofonpegel
reicht der Regelbereich des Gain Reglers von
+10 bis +60 dB, für Line Signale reicht er von 10 bis +40 dB.
An der XLR Buchse (#1) angeschlossene
Signale werden bei Linksanschlag des Reglers
um 10 dB verstärkt. Ist der Regler ganz
aufgedreht, beträgt die Verstärkung 60 dB.
Bei den Klinkeneingängen haben wir es bei
zugedrehtem Regler mit einer Absenkung von
10 dB, bei aufgedrehtem Regler mit einer
Anhebung von 40 dB zu tun – „Unity Gain“,
also keine Beeinflussung des Eingangspegels,
befindet sich in der 9-Uhr Position.
Diese 10 dB Absenkung erweisen sich als
hilfreich, wenn ein Signal mit hohem Pegel
anliegt bzw. eine starke Anhebung durch den
Einsatz der Klangregelung erfährt – oder
Die Monokanäle von HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII sind mit einer Dreiband
Klangregelung mit parametrischen Mitten
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
17
ausgestattet. Die Stereokanäle 7/8 und 9/10
haben ebenfalls eine Dreiband Klangregelung
mit einer festen Mitte. Die beiden Stereokanäle
11/12 und 13/14 haben eine Vierband
Klangregelung mit zwei fest eingestellten
Mittenfrequenzen.
22. HIGH 12 K (= HÖHEN)
Sie heben die hohen Frequenzen an, indem
Sie diesen Regler nach rechts drehen, um
Becken,
Stimmen
und
elektronische
Instrumente “silbriger” erscheinen zu lassen.
Nach links gedreht, unterdrücken Sie diesen
Frequenzbereich, mit dem Ergebnis, dass
Zischlaute
unterdrückt
werden.
Der
Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 12 kHz mit
Kuhschwanz Charakteristik (Shelving), was
bedeutet, dass alle Frequenzen jenseits der
gesetzten Eckfrequenz angehoben bzw.
abgesenkt werden.
Stellen
Sie
den
Regler
in
die
Ausgangsposition, d.h. in die Mitte auf “0” (12
Uhr), wenn er nicht benötigt wird.
23. MID (= MITTEN)
MONO KANÄLE
Bei der Mittenklangregelung handelt es sich
um eine sog. Semiparametrik. Sie besteht aus
zwei Reglern: Der obere Regler MID bietet
eine Anhebung oder Absenkung um +/-15 dB
mit Glockencharakteristik, der untere Regler
FREQ ist der veränderbare Parameter, er
bestimmt die Eckfrequenz, an der die
Klangregelung ansetzt – es kann eine
Frequenz zwischen 100 Hz und 8 kHz
eingestellt werden.
Der Begriff „Glockencharakteristik“ (Peaking)
entstand
so:
Betrachtet
man
die
Wirkungsweise dieses Klangregler auf dem
Oszilloskop, bildet die Kurve eine Glockenform
um die Center Frequenz, einen Hügel bei
Anhebung, ein Tal bei Absenkung. Das
bedeutet, dass die Eckfrequenz am meisten
beeinflusst wird, die benachbarten ober- und
unterhalb mit abnehmender Intensität, je weiter
sie von der Eckfrequenz entfernt sind.
Der obere Regler sollte in “0” Position sein,
wenn die Mitten-Klangregelung nicht gebraucht
wird.
Viele Toningenieure benutzen den MID EQ,
um Mittenfrequenzen abzusenken, statt sie
anzuheben. Ein guter Trick auf der Suche nach
der gewünschten Frequenz besteht darin, dass
Sie zuerst den MID Regler voll aufdrehen und
dann den FREQ Regler benutzen, um die
Frequenz zu finden, die so richtig „schrecklich“
klingt. Dann drehen Sie den MID Regler in den
Negativbereich
und
senken
so
die
unerwünschte Frequenz ab. Klingt simpel, aber
es funktioniert – manchmal.
STEREO KANÄLE 7/8 & 9/10
Diese Stereokanäle, die ja gleichzeitig über
einen Anschluss für Mikrofone verfügen, haben
einen Mittenregler mit fester Frequenz.
MID (2,5 kHz)
Auch dieser Regler bietet eine Anhebung oder
Absenkung von 15 dB bei 2,5 kHz mit
Glockencharakteristik.
Gerade
dieser
Mittenbereich ist derjenige, wo sich die
musikalische
Hauptinformation
und
Durchsetzungsfähigkeit einzelner Instrumente
und Stimmen abspielt. Mit Hilfe dieses Reglers
können Sie durch Anhebung dem Instrument
(bzw. der Stimme) Transparenz und Klarheit
hinzufügen, so dass es sich in der Mischung
besser durchsetzt. Bei Absenkung nehmen Sie
dem Klang eine gewisse Schärfe.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn
er nicht benötigt wird.
STEREO KANÄLE 11/12 & 13/14
Diese Stereokanäle sind reine Line Kanäle mit
zwei
Mittenreglern.
Daher
sind
die
Eckfrequenzen auf solche Bereiche gelegt, wo
die dramatischste Wirkung erzielt wird.
Die Mittenregelung ein enorm wichtiges
Werkzeug, da sich die Hauptinformation der
Musik und Sprache im Mittenbereich abspielt.
Die
meisten
klangprägenden
Obertöne
befinden sich im Frequenzbereich von 100 Hz
bis 8 kHz. Hören Sie auf die teilweise
drastischen Unterschiede, die sich im
Klangbild eines Gesangs oder einer Gitarre
ergeben, wenn Sie mit beiden Reglern
gleichzeitig arbeiten.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
18
HI MID (3 kHz)
Dieser Regler bietet eine Anhebung oder
Absenkung von 15 dB bei 3 kHz mit
Glockencharakteristik. Wenn Sie z.B. ein
Stereo Keyboard angeschlossen haben,
können Sie es durch Anhebung in diesem
Bereich innerhalb der Mischung lebendiger
und
transparenter
machen,
die
Anschlagsdynamik wird dadurch unterstützt.
Im Gegenzug bewirkt eine Absenkung einen
weicheren, flächigeren Klang, wodurch dem
Klang ein wenig die Schärfe genommen wird.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn
er nicht benötigt wird.
LOW MID (800 Hz)
Auch dieser Regler bietet eine Anhebung oder
Absenkung von 15 dB bei 800 Hz mit
Glockencharakteristik.
In
diesem
Frequenzbereich
haben
viele
Gitarren,
Keyboards
und
Synthesizer
ihre
Hauptinformation. Mit einer Anhebung in
diesem Bereich können Sie das Instrument
wesentlicher konkreter machen. Wenn der
Klang jedoch zu nasal ist, zu sehr nach
„Telefon“ klingt, senken Sie diesen Bereich
etwas ab, dadurch gelangt das entsprechende
Instrument mehr in den Hintergrund.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn
er nicht benötigt wird.
24. LOW 80 (= BÄSSE)
Der Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 80 Hz
mit Kuhschwanz Charakteristik (Shelving), was
bedeutet, dass alle Frequenzen jenseits der
gesetzten Eckfrequenz angehoben bzw.
abgesenkt werden.
Sie heben die tiefen Frequenzen an, indem Sie
den Regler nach rechts drehen, um Stimmen
mehr Wärme zu geben oder Gitarren, Drums
und Synthesizern mehr Druck zu verleihen.
Nach
links
gedreht
reduzieren
Sie
Rumpelgeräusche von der Bühne oder
Brummeinstreuungen, oder Sie dünnen einen
mulmigen Klang aus.
Stellen
Sie
den
Regler
in
die
Ausgangsposition, d.h. in die Mitte auf “0” (12
Uhr), wenn er nicht benötigt wird.
Hinweis:
Beachten
Sie
in
diesem
Zusammenhang die Möglichkeiten, die Ihnen
der Tiefpass Schalter (#20) bietet!
ZUM
UMGANG
KLANGREGELUNG
MIT
DER
Die Klangregelung in den Kanälen ist so
ausgelegt,
dass
Sie
verschiedene
Raumakustiken, Rückkopplungen sowie den
Allgemeinklang der PA positiv beeinflussen
können. Bei Aufnahmen hilft Ihnen die
Klangregelung, einzelne Instrumente in der
Mischung besser hörbar zu machen.
Eine Klangreglung im Kanal ist jedoch nicht in
der
Lage,
aus
einer
schlechten
Lautsprecheranlage eine gute zu machen.
Beginnen Sie grundsätzlich immer mit allen
Reglern in 12-Uhr-Stellung, d.h. auf der “0”
Position. Vermeiden Sie extreme Anhebungen
oder
Absenkungen
einzelner
Frequenzbereiche,
weil
dadurch
der
Dynamikumfang einer Lautsprecheranlage
extrem eingeschränkt wird und leicht die
Grenzen des Systems erreicht sind. Darüber
hinaus gehen mit Extremeinstellungen der
Klangregler
Phasenverschiebungen
des
Signals einher, die den Gewinn eben dieser
Klangverformung
vollkommen
zunichte
machen.
Eine Anhebung von Frequenzbereichen, also
das Bewegen der Drehregler rechts von der
Mittelposition, ist – rein technisch gesprochen
– eine Pegelanhebung. Gerade extreme
Anhebungen im Bassbereich bringen ein
Audiosystem schnell an seine Grenzen, ohne
dass
Sie
einen
nennenswerten
Lautheitsgewinn (empfundene Lautstärke)
erzielt hätten. Für Aufnahmen gilt ähnliches –
hier kommt es schnell zur Vollaussteuerung
des
Aufnahmesystems
bzw.
der
Aufnahmespur.
Außerdem kann es bei starken Anhebungen
einzelner Frequenzbereiche zu unerwünschten
Rückkopplungen kommen.
Überprüfen Sie daher immer wieder den Pegel
im Kanal, wenn Sie die Klangregelung
verwenden (mit Hilfe der SOLO Funktion #32).
Tipp: Beim sogenannten „Soundcheck“, also
dem Einstellen der Anlage vor der eigentlichen
Aufführung, aber auch beim Abhören einzelner
Kanäle in der Studiosituation, ist man geneigt,
Bässe und Höhen anzuheben und die Mitten
abzusenken. Das liegt darin begründet, dass
unser Ohr auf Mittenfrequenzen am stärksten
reagiert (dies hat rein biologische Gründe –
unser Ohr ist optimal auf die menschliche
Stimme ausgelegt, und die spielt sich nun
einmal vornehmlich im Mittenbereich ab).
Schnell
urteilt
man
Informationen
im
Mittenbereich als „unangenehm“ oder „quäkig“.
Tappen Sie nicht in diese Falle. Es sind
genau diese Mittenfrequenzen, die Ihre
Darbietung besonders „hörbar“ machen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
19
Um den Klang beeindruckender zu machen, ist
die Bearbeitung mit Dynamikprozessoren
angesagt. Kanal Inserts können verwendet
werden, um Kompressoren, Limiter, Noise
Gate o.ä. einzuschleifen. Schauen Sie sich zu
diesem Zweck die Phonic Geräte PCL3200,
A6500 und T8200 einmal näher an.
Praxistipps:
1.) Zu viel Energie im 80 ~ 100 Hz Bereich
klingt meist ein wenig mulmig, manchmal
auch dröhnend, zu wenig hingegen lässt
bei der Bass Drum den nötigen “Wumms”
vermissen, ein Bass klingt dann zu dünn
ohne Grundlage. Wenn Sie den 80 Hz
Bereich anheben, müssen Sie meistens
den Bereich der unteren Mitten, etwa um
die 160 ~ 200 Hz, wieder etwas absenken:
Dadurch erhalten Sie Fülle im Ton ohne
dass es mulmt und dröhnt.
2.) Zu viel zwischen 315 Hz und 630 Hz klingt
“topfig”, es klingt ein wenig “nach
Badezimmer”, es scheint sogar Hall oder
Rückkopplung in dem Bereich zu sein, zu
wenig von diesen Frequenzen klingt sehr
ausgehöhlt und ohne Substanz, da sich in
diesem Bereich die meisten Grundtöne der
gespielten Musik bzw. der menschlichen
Sprache befinden!
3.) Ein Zuviel zwischen 630 Hz und 1,25 kHz
klingt nasal und trötig wie im Telefon, zu
wenig lässt die Definition der gespielten
Noten vermissen, der ganze Mix geht dann
“nach hinten”.
4.) Zuviel um 2,5 kHz bis 3 kHz macht den
Ton scheppernd, blechern und hart, zu
wenig davon erzeugt einen undeutlichen
Ton ohne klare Konturen, die einzelne
Instrumente lassen sich nur schlecht
unterscheiden, da in diesem Bereich
wichtige Obertöne liegen.
5.) Vor allem zu viel 5 kHz, aber auch zu viel
10 kHz erzeugt zu scharfe S-Laute, es
zischt ständig, die Rückkopplungsgefahr
wird höher, zu wenig davon macht den
Ton dumpf, mulmig, schiebt dem Klang
einen “Vorhang vor”.
6.) Eine leichte Anhebung des Höhenreglers
macht den Ton luftiger, offener und
lebendiger. Um zu verhindern, dass es zu
sehr „zisselt“, können Sie gleichzeitig die
oberen Mitten (um die 5 kHz) leicht
absenken.
Der Regelumfang der Klangfilter im HELIX
BOARD 18 FIREWIRE MKII ist sehr großzügig
bemessen, weil man das hin und wieder
braucht. Aber bei Maximalstellungen der Filter
in jedem Kanalzug ist sehr schnell ein
matschiger Sound die Folge (das hat wieder
was mit den Phasenverschiebungen zu tun,
die weiter oben schon angesprochen wurden).
Setzen Sie die EQs in Maßen ein, und
benutzen Sie sowohl Anhebungen als auch
Absenkungen. Wenn Sie bemerken, dass Sie
häufig drastische Einstellungen benutzen,
überprüfen Sie doch mal die Qualität der
Klangquellen
sowie
der
verwendeten
Lautsprecheranlage, stellen Sie die Mikrofone
anders auf, oder verwenden Sie für bestimmte
Zwecke mal ein anderes. Wenn das nicht hilft,
tauschen Sie den Musiker aus ... ;-)
Neben allen technischen Tricks, die ein
Tontechniker anwenden kann, darf nämlich
nicht vergessen werden, dass der Ton vor dem
Mikrofon gemacht wird, mit anderen Worten,
eine schlechte musikalische Darbietung kann
auch der beste Tontechniker mit den teuersten
Geräten
nicht
in
einen
Kunstgenuss
verwandeln.
Bitte befolgen Sie in diesem Zusammenhang
unbedingt die Ratschläge, die im Kapitel “Erste
Schritte” zu der richtigen Vorgehensweise
beim Justieren des Pegels gemacht werden.
Sie haben enormen Einfluss auf das klangliche
Ergebnis, auch auf die Gefahr bzw. die
Unterdrückung von Rückkopplungen!
25. FIREWIRE
SCHALTER
PRE
/POST
Pro Kanal kann das Quellsignal für die
FireWire Schnittstelle von PRE auf POST
FADER umgeschaltet werden.
Steht der Schalter in der oberen Position auf
PRE, wird das jeweilige Kanalsignal direkt
nach dem GAIN Regler (#21) abgegriffen. Der
Low Cut, Insert und die Klangregelung sowie
die Stellung des Kanalfaders haben keinen
Einfluss auf das Signal, das zum A/D Wandler
gelangt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
20
Steht der Schalter in der unteren Position auf
POST, wird das jeweilige Kanalsignal hinter
dem FADER (#33) abgegriffen. Alle Regler und
Schalter des Kanals haben demnach Einfluss
auf den Klang und den Pegel des Signals, das
zum Wandler gelangt.
26. AUX 1 MONI, AUX
PRE/POST SCHALTER
2
&
Mit diesen Reglern wird das Kanalsignal
anteilig auf die jeweilige AUX Sammelschiene
und somit zum entsprechenden Ausgang AUX
SEND (#5) gesendet. Sie haben einen
Regelbereich von -∞, also aus (Regler ganz
nach links), über die „Unity Gain“ Position in
der Mittelstellung (12-Uhr Stellung), bei der
keine Pegelbeeinflussung stattfindet, d.h.
weder eine Absenkung noch eine Anhebung
des Signalpegels stattfindet, bis zu einer
Anhebung bis maximal +15 dB (Regler ganz
nach rechts). Diese Extra Verstärkung werden
sie wahrscheinlich nie benötigen, aber eine
„stille Reserve“ schadet nie.
Bedenken Sie, dass die Signale von AUX 1 &
2 aus allen Monokanälen erst noch die
jeweiligen Summen Lautstärkeregler AUX
SEND MASTER (#42) durchlaufen, bevor Sie
tatsächlich in den entsprechenden Ausgängen
(#5) zu hören sind.
Die Aufgabe eines Mischpults besteht ja darin,
mehrere
Eingangssignale
zusammenzumischen und auf verschiedene
Ausgänge
zu
schicken.
Neben
den
Summenausgängen Links / Rechts gibt es
noch sog. Hilfsausgänge, auch AUX oder EFX
Wege (oder Ausspielwege) genannt. Sie
dienen dazu, separate Mischungen zu
erstellen. Damit werden weitere Endstufen und
Lautsprechersysteme
in
anderen
Beschallungszonen,
die
Spuren
eines
Mehrspursystems, externe Effektgeräte, etc.
angesteuert.
Die AUX Regler im HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII zapfen das Kanalsignal immer
nach
dem
Hochpassfilter
und
der
Klangregelung ab. Entscheidend für Ihren
Einsatz ist jedoch vor allem, ob es sich um
einen PRE FADER oder einen POST FADER
AUX Regler handelt.
Pre Fader heißt, dass das Signal vor dem
Fader abgegriffen wird. Das Signal ist also
unabhängig von der Stellung des Kanal
Faders. Dies ist vor allem sinnvoll für die
Speisung von Bühnenmonitoren. Dort wollen
Sie in der Regel unabhängig sein von der
Saalmischung und Saallautstärke. Änderungen
des Kanal Faders haben keinen Einfluss auf
die Lautstärke der Bühnenmonitore.
Post Fader heißt, das Signal wird hinter dem
Fader abgegriffen. Das Signal ist also
abhängig von der Stellung des Kanal Faders
Dies ist vor allem sinnvoll beim Ansteuern von
Effektgeräten, da sich auch der Anteil des
Effektsignals ändert, wenn sich die Stellung
des Faders ändert. Wenn also der
Lautstärkeregler des Kanals ganz runter
gedreht ist, kommt auch aus dem AUX
Ausgang kein Pegel mehr heraus. Je weiter
Sie den Lautstärkeregler des Kanals aufdrehen
(oder
besser
gesagt,
den
Fader
hochschieben), um so mehr Signalpegel
gelangt auch in den AUX Ausgang.
AUX SEND 1 ist immer PRE FADER. Damit
eignet sich diese Schiene hervorragend für
Monitorzwecke, sei es auf der Bühne oder bei
Recording
Anwendungen
(für
die
Kopfhörermischung der Künstler, auch bei
Overdub Recording). Denn Sie können ja im
Zusammenhang mit der FireWire Schnittstelle
das digitale Zweispursignal, das vom Rechner
zurück in das Mischpult für Monitorzwecke
gelangt, auf die AUX 1 Sammelschiene leiten.
Daher
hat
dieser
Regler
auch
die
Zusatzbezeichnung MONI.
PRE / POST
AUX SEND 2 ist mit einem Schalter versehen,
der pro Kanal den Ausspielweg von pre Fader
auf post Fader umschaltet. Zu den
Einsatzmöglichkeiten dieser Funktion haben
wir uns ja gerade vorher schon ausgelassen.
27. EFX (AUX 3)
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
21
Dieser Drehgeber schickt ein anteiliges Signal
aus dem Kanal auf den Ausgang AUX SEND 3
(#5) und gleichzeitig in das interne digitale
Effektgerät. Beim HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII ist dieses Signal immer postFader, also abhängig von der Stellung des
Lautstärkereglers des Kanals (#33). Wenn also
der Lautstärkeregler des Kanals ganz runter
gedreht ist, kommt auch aus dem AUX 3 / EFX
Ausgang kein Pegel mehr heraus. Je weiter
Sie den Lautstärkeregler des Kanals aufdrehen
(oder
besser
gesagt,
den
Fader
hochschieben), um so mehr Signalpegel
gelangt auch in den EFX Ausgang bzw. in das
interne Effektgerät.
Die vielfach gebrauchte Wendung, dass mit
diesem Regler „der Kanal mit Hall versorgt
wird“, ist natürlich falsch. Erst die Rückführung
des Hallsignals in den Mixer, z.B. über einen
AUX RETURN, genauso gut aber über einen
Stereokanal, versorgt den Mixer mit Hall. Dort
wird dann die Stärke des gesamten Hallsignals
kontrolliert und demnach in Beziehung zu den
Originalsignalen gesetzt.
Sie können die AUX 3 Schiene jedoch auch für
andere Zwecke verwenden, z.B. zum Speisen
einer
weiteren
Beschallungszone,
zum
Anschluss eines Bühnen Monitorsystems,
sofern Sie auf der Bühne exakt die gleiche
Mischung hören wollen wie im Saal, usw.
rechte
Summenschiene
(oder
Subgruppenschiene) gesendet wird, so dass
das Signal sehr gleichmäßig über das gesamte
Stereospektrum verteilt werden kann. Wird der
Regler ganz nach links gedreht, gelangt das
Signal nur in die linke Summe und/oder in die
Gruppe 1, steht der Regler ganz rechts,
gelangt das Signal nur in die rechte Summe
und/oder
die
Gruppe2.
Alle
Zwischenpositionen sind möglich.
Die PAN Regler des HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII arbeiten nach dem Prinzip der
sogenannten „konstanten Lautheit“. Wenn Sie
den PAN Regler von links nach rechts drehen
(dabei wandert der Sound von links über die
Mitte nach rechts), bleibt der Lautheitseindruck
konstant.
Wenn Sie einen Kanal ganz nach links (oder
rechts) „gepannt“ haben, und die LED Ketten
der Pegelanzeige (#49) bis zur Marke „0“
aufleuchten, dann fällt der Pegel um 4 dB auf
der linken (oder rechten) Seite ab, wenn der
Regler wieder in die Mittelposition gebracht
wird. Wäre dem nicht so – wie es leider bei
einigen „günstigen“ Mischpulten der Fall ist –
dann wäre ein in der Mitte liegendes Signal
lauter.
Die Stereokanäle haben einen Balance Regler
BAL für die Stereoquelle; dieser funktioniert im
Grunde nach dem gleichen Prinzip, bestimmt
also, welches der beiden Stereosignale (Links
oder Rechts) in der Summenmischung mehr
Gewichtung erlangt.
29. ON & STATUS LED
Wie Sie den Ausführungen unter #25
entnehmen, hängt es immer von Ihren
subjektiven Präferenzen ab, ob Sie für einen
bestimmten Zweck einen pre Fader oder einen
post Fader Ausspielweg verwenden – es gibt
keine allgemeingültigen Regeln. Erlaubt ist,
was gefällt.
Die AUX SEND 3 Signale aus allen
Monokanälen durchlaufen erst noch den
Summen Lautstärkeregler AUX SEND 3 / EFX
(#39), bevor Sie tatsächlich im entsprechenden
Ausgang (#5) zu hören sind.
28. PAN / BALANCE
PAN, Kurzform für PANORAMA, ist ein Regler,
der ein Signal auf zwei Kanäle in einem
bestimmten Verhältnis aufteilt. In den
Eingangskanälen wird also mit diesem Regler
bestimmt, wie viel Pegel auf die linke und
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
22
ACHTUNG: Unabhängig von der Stellung
des
ON
Schalters
gelangt
das
Eingangssignal immer in den internen A/D
Wandler und über die FireWire Schnittstelle
in den angeschlossenen Rechner, sofern
der FireWire Pre/Post Schalter (#25) auf
PRE steht. Ist der jedoch auf POST gestellt,
hängt auch das FireWire Signal von der
Stellung des Kanalfaders ab.
30. GP 1/2, L/R
Dies sind die sog. Routing Schalter. Sie
bewirken, dass das Kanalsignal auf bestimmte
Sammelschienen und damit letztlich auf
bestimmte Ausgänge geleitet wird. Wenn Sie
den Schalter 1/2 drücken, gelangt das
Kanalsignal in die beiden Subgruppen 1/2.
Wird der Schalter L/R gedrückt, gelangt das
Kanalsignal in die Summenschiene L/R. Das
klappt natürlich nur, wenn auch der Kanalfader
hochgeschoben ist (logisch).
Dieser Schalter schaltet den Kanal ein.
Solange dieser Schalter nicht gedrückt ist,
gelangt kein Kanalsignal an irgendeinen
Ausgang,
weder
Ausspielwege
noch
Subgruppen oder Summe L / R, egal wie weit
Sie die AUX Regler aufgedreht und/oder den
Kanalfader hochgeschoben haben.
Das bedeutet aber nicht, dass der Kanal „tot“
ist, also gar nichts geht. Das Signal kann sehr
wohl über die SOLO Funktion (#32) vorgehört
werden.
Das macht Sinn. Bevor Sie das Kanalsignal
„auf die Reise“ zu irgendwelchen Summen und
Ausgängen schicken, sollten Sie es gründlich
„einpegeln“, damit keine unvorhergesehenen
Signalspitzen
Lautsprecher
und
Ohren
zerstören
(siehe
Kapitel
„RICHTIG
EINPEGELN“).
Erst wenn der Schalter gedrückt wird, ist der
Kanal frei geschaltet. Nur dann gelangt das
Signal an die verschiedenen Ausgänge
(abhängig
von
den
Stellungen
der
verschiedenen
Ausgangsregler
und
Routingschalter).
Zur Kontrolle leuchtet die dazugehörige grüne
Status LED auf, wenn der Kanal angeschaltet
ist.
Der direkte Weg für einen Kanalzug zu den
Hauptausgängen des Mischpults ist über den
Routing Schalter L/R. Wenn Sie einige Kanäle
zu einer Gruppe zusammenfassen wollen,
verwenden Sie stattdessen die Schalter 1/2,
und die Kanalsignale werden zu den
entsprechenden
Gruppenfadern
(#56)
geroutet. Von dort aus können die Subgruppen
wieder zur Summe geroutet werden, und die
Fader
der
Subgruppen
dienen
als
Summenfader für die Kanalgruppierungen
(lesen Sie mehr zum Nutzen von Subgruppen
unter #56).
Die Schalter schließen sich nicht gegenseitig
aus, d.h. Sie können durchaus beide Schalter
drücken und somit das Kanalsignal in beide
Sammelschienen gleichzeitig schicken. Das ist
z.B. dann interessant, wenn Sie eine 2-Spur
Live Aufnahme machen, und diese Aufnahme
mit dem Stereosignal zweier Subgruppen
erstellen – auf diese Weise haben Sie die
Auswahlmöglichkeit, welche Kanäle tatsächlich
in die Aufnahme gelangen sollen. Ähnliches
gilt bei (analogen) Mehrspuraufnahmen.
Im Zusammenhang mit den Routing Schaltern
ist der PAN / BAL Regler (#28) von Bedeutung.
Wenn der PAN Regler ganz nach links gedreht
ist, gelangt das Kanalsignal nur in die
ungeraden Sammelschienen, also Subgruppe
1 und/oder in die linke Summe. Ist der PAN
Regler ganz nach rechts gedreht, gelangt das
Kanalsignal
nur
in
die
geraden
Sammelschienen, also Subgruppe 2 bzw. die
rechte Summe. Alle Zwischenpositionen sind
selbstverständlich möglich.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
23
Damit tatsächlich das Kanalsignal in die
angewählte
Subgruppe
oder
die
Summenschiene gelangt, muss natürlich der
Kanal eingeschaltet sein, d.h. der ON Schalter
(#29) gedrückt sein – klar!
31. PEAK
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(SPITZENPEGEL)
Bedenken Sie, dass eine Veränderung in der
Klangregelung auch den internen Pegel ändert
– wenn Sie z.B. sehr viele Bässe anheben,
kann es passieren, dass die Peak Anzeige
aufleuchtet, obwohl der Gain Regler relativ
niedrig eingestellt ist.
Außerdem muss man wissen, dass die PEAK
Anzeige sehr schnell reagiert. Gerade bei
Signalen, die sehr perkussiv sind (Snare Drum,
Hi Hat, etc.), leuchtet die PEAK Anzeige u. U.
schon sehr frühzeitig auf, obwohl der
Durchschnittspegel noch relativ niedrig ist, und
ohne dass irgendwelche Verzerrungen zu
hören wären. Das liegt in der Natur dieser
Signale – sie haben ein kurzzeitiges Maximum
(die sog. „Transiente“), während der darauf
folgende Ausklang nur durchschnittlichen
Pegel hat. Bei diesen Signalen ist es nicht so
problematisch, wenn die PEAK Anzeige öfters
mal aufleuchtet.
Anders ist das jedoch bei flächigen Klängen
wie z.B. Keyboard Akkorden, oder auch
Gesang. Wenn bei solchem Klangmaterial die
PEAK Anzeige aufleuchtet, hört man in der
Regel auch schon die Verzerrung.
Die PEAK LED ist mit einer Doppelfunktion
versehen. Normalerweise arbeitet sie so wie
gerade beschrieben. Wird jedoch die SOLO
Taste (#32) gedrückt, leuchtet sie permanent
rot auf (dann kann man ja den Pegel in der
komfortablen, 12-stelligen Pegelanzeige in der
Summe ablesen – siehe #49).
32. SOLO
Diese rote LED leuchtet auf, wenn ein zu
hoher Signalpegel am Kanal anliegt. Das
Signal wird an zwei Stellen im Kanal
abgegriffen,
zum
einen
hinter
dem
Hochpassfilter, zum anderen nach der
Klangregelung. Die Peak LED leuchtet
ungefähr 6 dB vor dem tatsächlichen Clipping
des
Kanals,
was
zu
unerwünschten
Verzerrungen führen würde. Sie ist jedoch
nicht von der Stellung des Kanal Faders (#33),
also der endgültigen Lautstärke in der
Mischung, abhängig!
In der Regel sollte der Eingangspegel mit dem
GAIN Regler (#21) so eingestellt werden, dass
diese LED nur bei den lautesten Stellen
gelegentlich, d.h. sehr kurzzeitig, aufleuchtet.
Wenn sie fast durchgehend leuchtet, muss der
Eingangspegel mit dem GAIN Regler ein wenig
niedriger eingestellt werden. Damit erhält man
den besten Signal-Rauschabstand und den
größtmöglichen Dynamikumfang.
Dies ist einer der wichtigsten Schalter im
Mischpult – deshalb sitzt er auch sinnigerweise
ganz unten, so dass man ihn sofort ohne
Suchen findet, und auch nicht zufällig mit dem
ON Schalter (#29) verwechseln kann!
Mit Betätigen des SOLO Schalters wird das
entsprechende Kanalsignal in die CONTROL
ROOM / PHONES Sektion (#51) geleitet, um
es von dort in den Kontrollmonitoren (#12)
oder dem Kopfhörer (#6) überprüfen zu
können. Gleichzeitig erscheint das Signal in
der Pegelanzeige (#49).
Zur Kontrolle leuchtet die rote PEAK LED (#31)
oberhalb des Schalters konstant auf.
Nicht nur das: Ebenfalls leuchtet neben der
Pegelanzeige die SOLO LED (#49) auf, um
Ihnen mitzuteilen, dass irgendwo im Kanal eine
SOLO Taste gedrückt ist.
Die Solo Funktion kann global zwischen pre
Fader und post Fader umgeschaltet werden,
abhängig von der Stellung des Schalters PRE /
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
24
POST (#52) in der Summen Sektion. In der
Stellung PRE wird das Signal hinter der
Klangregelung, jedoch vor dem Kanalfader
abgegriffen, ist also unabhängig von der
Stellung des Kanal Faders, in der Stellung
POST wird das Signal erst nach dem Fader
und PAN Regler abgegriffen.
Die PRE Fader Stellung, die sog. PFL (Pre
Fader Listening) Funktion, ist nützlich beim
Einpegeln eines Kanalsignals. Sie hören zwar
nicht die Position im Stereobild, aber Sie
können den Pegel exakt einstellen, ohne das
Signal auf irgendwelche Ausgänge zu
schicken, da die PFL Funktion auch
unabhängig vom Schalter ON (#29) ist. Auf
diese Weise ist ein „stummes“ Einpegeln
möglich, was unvorhergesehene Signalspitzen
oder ähnliche „Katastrophen“ im Vorfeld
unterbindet.
Pegelanzeige zeigt den tatsächlichen Pegel im
Kanal an!
Hinweis: Sie können mehrere SOLO Schalter
verschiedener Kanäle gleichzeitig drücken –
das hat ja in bestimmten Situationen durchaus
Vorteile. Dies ist aber auch eine mögliche
Fehlerquelle: Die Signale addieren sich in der
CONTROL ROOM Sektion und auch in der
Pegelanzeige. Wenn Sie also nur einen Kanal
überprüfen wollen, stellen Sie sicher, dass
auch nur der eine SOLO Schalter gedrückt ist.
33. FADER
REGLER)
(LAUTSTÄRKE
Achtung: Weil eben der Pegel im Kanal
dargestellt wird, routet die PFL Funktion das
Kanalsignal mit „Unity Gain“ Pegel zur
Abhörsektion. Dadurch kann der Pegel an den
Ausgängen PHONES (#6) und CONTROL
ROOM (#12) sehr hoch sein, je nach Stellung
des Reglers CONTROL ROOM / PHONES
(#51). Es ist daher eine gute Idee, diesen
Regler immer wieder herunter zu drehen,
bevor Sie eine PFL SOLO Funktion aktivieren.
Die POST Fader Stellung wird vor allem beim
Abmischen im Studio gebraucht. Sie wird auch
AFL (After Fader Listening) genannt. Da das
Signal auch hinter dem Panoramaregler
abgegriffen wird, und es sich bei der POST
Funktion um eine Stereofunktion handelt,
können Sie überprüfen, mit welchem
Lautstärkeanteil
und
in
welcher
Panoramaposition das Signal in der Mischung
vertreten ist. Man nennt diese Solofunktion
daher auch „SOLO IN PLACE“. Sie ist wichtig
bei der Beurteilung ganzer Sätze wie z.B.
Chorgesang, Bläser- oder Streichersätze usw.
Sie können nun den Kanalpegel mit dem GAIN
Regler (#21) exakt einstellen und die Wirkung
der Klangregelung optisch und akustisch
überwachen. Das heißt im Umkehrschluss,
dass Sie die SOLO Taste eigentlich sehr oft
betätigen sollten, nämlich immer dann, wenn
Sie die Klangregelung betätigen.
Weil eben die Lautstärke des SOLO Signals
auch von dem Lautstärkeregler PHONES /
CTRL RM (#51) abhängt, hören Sie auch kein
Solo Signal, wenn er nicht aufgedreht ist! Der
angezeigte Pegel in der Pegelanzeige ist
jedoch unabhängig von diesem Regler – die
Dieser 60 mm Flachbahn Schiebesteller mit
linearer
Kennlinie
bestimmt
die
Ausgangslautstärke des Kanals, und zwar in
allen
Sammelschienen,
auf
die
das
Kanalsignal geroutet wurde, also Subgruppen
1/2 und Summe L/R. Des weiteren hat der
Fader Einfluss auf das Signal, das in die A/D
Wandler der FireWire Schnittstelle gelangt,
wenn der FIREWIRE PRE/POST Schalter des
Kanals (#25) ist auf POST gestellt ist.
Der Fader hat einen Regelbereich von -∞, also
aus (Regler ganz nach unten), über die „Unity
Gain“ Position bei der Markierung „0“, bei der
keine Pegelbeeinflussung stattfindet, d.h.
weder eine Absenkung noch eine Anhebung
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
25
des Signalpegels stattfindet, bis zu einer
Anhebung von maximal +10 dB (Schieberegler
ganz nach oben bis zum Anschlag).
Vorausgesetzt, alle Kanäle sind richtig und
relativ einheitlich eingepegelt (siehe Abschnitt
„RICHTIG EINPEGELN“), gibt Ihnen der Fader
schon einen ersten Einblick über die
Lautstärkeverhältnisse in der Mischung.
Fader sind keine Raumfahrttechnologie – sie
arbeiten mit einer Metallzunge, die über eine
Karbon Leiterbahn bewegt wird. Es ist möglich,
dass sich Schmutz auf dieser Bahn absetzt,
und dann hören Sie Kratzgeräusche oder
Signal Aussetzer, wenn der Fader bewegt
wird.
Dem können Sie entgegen arbeiten, indem Sie
das Mischpult möglichst nur in klimatisierten
Räumen betreiben; vermeiden Sie das
Rauchen in der Nähe des Pultes, halten Sie
Lebensmittel fern und stellen Sie Ihr Phonic
Mischpult bitte nie in die Küche!
Mit diesem Schalter, der nur in den
Stereokanälen 11/12 und 13/14 zu finden ist,
kann
die
Eingangsempfindlichkeit
des
jeweiligen Kanals eingestellt werden, so dass
der Mixer optimal auf den Betriebspegel des
angeschlossenen externen Geräts angepasst
ist.
Handelt es sich bei der Eingangsquelle um ein
Gerät aus dem Konsumgüterbereich mit einem
Ausgangspegel von –10 dBV, sollte der
Schalter gedrückt werden, um genügend Pegel
im Kanal zu erhalten und einen optimalen
Signal/Rauschabstand zu gewährleisten.
Die Stellung +4 dBu ist für den Anschluss von
professionellen Geräten mit Studiopegel
vorgesehen, der wesentlich höher ist als bei
Geräten der Unterhaltungsindustrie. Wenn Sie
jedoch nicht ganz sicher sind, welchen Pegel
das angeschlossene Gerät abgibt, lassen Sie
den Schalter erst einmal unbetätigt, bis Sie das
Signal überprüft haben. Sie können einfach
mal
experimentieren,
mit
welcher
Schalterstellung Sie besser zurecht kommen.
Einmal pro Woche sollten Sie die Fader (und
auch die anderen Drehregler) vollständig aufund ab bewegen, damit säubern Sie die
Kohlebahn, das vertreibt den Schmutz. Bitte
verwenden Sie keine Reinigungssprays, auch
wenn sie manchmal für kurzzeitige Besserung
sorgen.
34. +4 / -10 dB
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
26
DIGITALE EFFEKT SEKTION
(DSP)
So weit zum technischen Aspekt der
Reglerstellungen. Natürlich hängt die Stellung
der einzelnen EFX Regler in den Kanälen
letztendlich davon ab, wie viel vom jeweiligen
Kanalsignal in das Effektgerät geleitet werden
soll, d.h. dies ist natürlich eine musikalische
Entscheidung.
37. PROGRAM
35. NUMERISCHE ANZEIGE
Auf dieser zweistelligen alphanumerischen
Anzeige wird die Programmnummer des
gerade aktiven Effektprogramms angezeigt.
Durch Drehen an dem Endlos Drehrad
PROGRAM
(#37)
können
Sie
die
verschiedenen Effektprogramme anwählen.
Ein neu angewähltes Programm zeichnet sich
dadurch aus, dass zunächst neben der
Programmnummer eine kleine LED blinkt. Sie
müssen dieses Programm innerhalb von
wenigen Sekunden tatsächlich bestätigen,
indem Sie den PROGRAM Drehgeber
drücken. Wenn Sie dies nicht tun, springt die
Anzeige auf das ursprüngliche Effektprogramm
zurück. Das
Ausgangsprogramm bleibt
solange zu hören, bis tatsächlich ein neues
Programm durch Drücken bestätigt wurde.
Eine genaue Auflistung aller verfügbaren
Effekte finden Sie in der Tabelle „DIGITALE
EFFEKTPROGRAMME“.
36. SIG & CLIP ANZEIGEN
Die SIG LED leuchtet auf, sobald ein Signal
mit einem bestimmten Pegel an dem Eingang
des internen Effektprozessors anliegt.
Die CLIP LED ist die Spitzenpegelanzeige für
den internen Effektprozessor und leuchtet auf,
kurz bevor das Signal im DSP übersteuert
(„clippt“).
SIG und CLIP sind also von der Stellung der
einzelnen EFX SEND Regler (AUX Regler 3,
#27) in den Eingangskanälen sowie dem AUX
Summenregler AUX SEND 3 (#39) abhängig.
Um den optimalen Dynamikumfang und damit
den
besten
Signal/Rauschabstand
des
Effektprozessors zu gewährleisten, sollten Sie
die einzelnen EFX SEND Regler der Kanäle
(#27) möglichst bis auf Unity Gain, also die 12Uhr Position bringen, und dann den AUX
Summenregler (#39) eben so weit, dass die
CLIP Anzeige niemals aufleuchtet. Wenn Sie
aufleuchtet, kann es zu digitalen Verzerrungen
kommen, die äußerst unangenehm klingen.
Mit diesem Endlos-Drehgeber können Sie den
gewünschten Effekt anwählen. Drehen Sie im
Uhrzeigersinn, um eine höhere Effektnummer
zu erreichen, und drehen Sie gegen den
Uhrzeigersinn, wenn Sie eine niedrigere
Nummer anwählen wollen. Während dieses
Suchvorgangs
bleibt
das
bisherige
Effektprogramm aktiv. Sobald Sie die richtige
Nummer gefunden haben, bestätigen Sie
diese, indem Sie auf den Drehknopf drücken.
Der neue Effektklang wird nach einer kurzen
Pause eingeblendet.
Wird ein “TAP DELAY” Programm aufgerufen
(A0 ~ A8), kann der Drehgeber dazu
verwendet werden, die Verzögerungszeit des
DELAY Effektes einzustellen. Wenn Sie den
Knopf mehrmals hintereinander drücken,
berechnet der Prozessor den Abstand
zwischen den letzten beiden Betätigungen und
interpretiert ihn als die Verzögerungszeit des
Delay Effektes. Eine kleine LED in der
Effektanzeige blinkt daraufhin im Rhythmus
der eingestellten Verzögerungszeit.
Dies bleibt solange bestehen, bis Sie den
Taster erneut berühren, selbst, wenn der Mixer
zwischenzeitlich ausgeschaltet wurde!
Wenn die Wiederholungen eines Echo Effektes
(Delay) im Rhythmus der gespielten Musik
erklingen, fügt sich der Effekt besser in die
Mischung ein, und es gibt kein rhythmisches
Durcheinander. Die Wiederholungen des
Effektes sind in der Regel aufgrund des sog.
Verdeckungseffektes nicht im Vordergrund,
solange das Instrument (oder die Stimme)
spielt/singt, und nur in den Spielpausen kommt
der Effekt besser zum Vorschein. Sie können
daher einen Effekt, der rhythmisch abgestimmt
ist, sogar etwas lauter mischen, ohne dass er
unangenehm „aufdringlich“ oder sogar störend
wirkt.
Natürlich müssen Sie bei der Rhythmisierung
nicht unbedingt die Viertel eines Taktes
wählen, Sie können durchaus synkopische
Wiederholungszeiten wählen. Experimentieren
Sie mit der Anzahl der Wiederholungen und
der Lautstärke des Effekts, Sie werden
erstaunt sein, welche musikalischen Qualitäten
ein TAP DELAY hat!
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
27
Diese TAP Funktion ist fußschaltbar.
Schließen Sie zu diesem Zweck einen
handelsüblichen Impulsschalter (nicht im
Lieferumfang) an die Buchse „TAP“ (#13) an.
Eine genauere Auflistung aller verfügbaren
Effekte finden Sie in der Tabelle „DIGITALE
EFFEKTPROGRAMME“.
Sie sollten es sich zur Routine machen, die
Lautstärkeregler
für
den
internen
Effektprozessor, die Regler TO MAIN (#40)
und TO AUX SEND 1 bzw. 2 (#41), vor jedem
Programmwechsel ganz nach links, also
komplett „runter“ zu drehen. Hintergrund: Der
Effektprozessor bietet neben den reinen
Effektklängen einige Testsignale an, Sinustöne
und Rosa Rauschen. Es wäre unangenehm,
wenn Sie aus Versehen eines dieser
Programme bei voller Lautstärke aufriefen ...
38. BYPASS
Dieser Schalter schaltet den Effektprozessor
ein oder aus. Dies sollten Sie des öfteren in
Anspruch nehmen, um den Klang auch einmal
ohne Effekt zu hören, gerade wenn es
akustische Probleme gibt.
Nach Ausschalten des Effektprozessors wird
das zuletzt verwendete Programm gespeichert.
Dies geschieht sogar dann, wenn der Mixer
komplett aus- und wieder eingeschaltet wird.
Der
Effektprozessor
kann
auch
per
Fußschalter ein- und ausgeschaltet werden –
zu diesem Zweck muss ein Impulsschalter an
die
Klinkenbuchse
ON/OFF
(#13)
angeschlossen werden.
39. AUX SEND 3 / EFX & SOLO
Dieser
Drehregler
kontrolliert
die
Gesamtlautstärke des Signals, das in den
internen Effektprozessor gelangt. Gleichzeitig
liegt dieses Signal an der Klinkenbuchse AUX
SEND 3 (#5) an, um es mit externen
Prozessoren zu verbinden.
Der Ausspielweg AUX SEND 3 erhält seine
Signale aus den jeweiligen AUX SEND 3 / EFX
Reglern der einzelnen Kanäle (#27).
Die Kennlinie des Reglers ist so eingerichtet,
dass in der Mittelstellung (also bei „12 Uhr“)
„Unitiy Gain“ ausgegeben wird. Rechts von
dieser Mittelstellung wird das Signal bis
maximal +10 dB angehoben. Achten Sie
darauf, den internen Effektprozessor nicht zu
übersteuern (CLIP Anzeige #36).
SOLO
Die Solo Funktion (Schalter gedrückt) leitet das
AUX SEND Summensignal in die PHONES /
CONTROL ROOM Sektion (#51), wo es
optisch (#49) und akustisch (#6 und #12)
überprüft werden kann.
Achtung: Die Solo Funktion ist auch hier
wieder abhängig vom globalen PRE / POST
Schalter (#52). Wenn Sie also trotz Betätigen
des SOLO Schalters kein Signal in der
Abhörsektion haben, kann es daran liegen,
dass jener Schalter auf POST steht, und der
AUX SEND Summenregler nicht aufgedreht
ist.
40. TO MAIN
Hier wird die Lautstärke des Effektsignals
eingestellt, das direkt in die Summensektion
L/R geleitet wird. Je weiter Sie den Regler
nach rechts drehen, umso lauter wird das
Signal aus dem internen Effektprozessor.
Ganz nach links gedreht ist das Signal
ausgeblendet.
Sie sollten diesen Regler immer ganz runter
drehen, bevor Sie einen Programmwechsel im
DSP vornehmen, da gerade die Testsignale
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
28
(z.B. Rosa Rauschen) mit sehr hohem Pegel
ausgegeben werden.
41. TO AUX SEND 1 / TO AUX
SEND 2
Diese beiden Drehregler schicken das Signal
aus dem internen Effektprozessor in die beiden
Ausspielwege AUX SEND 1 und 2. Die Regler
arbeiten unabhängig vom Regler TO MAIN
(#40), der das Effektsignal in die Summe L/R
leitet.
Werden die Ausspielwege AUX SEND 1
und/oder 2 zum Ansteuern von (Bühnen-)
Monitorsystemen
verwendet,
kann
der
Effektanteil mit diesen Reglern auch im
Monitor hörbar gemacht werden (man nennt
diese Funktion daher „Effects to monitor“).
ACHTUNG: Diese Regler sollten mit Vorsicht behandelt
werden,
Effekt
im
Monitor
senkt
die
Rückkopplungsschwelle!
SUMMEN SEKTION
42. AUX SEND 1 MONI / AUX
SEND 2 & SOLO
HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII verfügt
insgesamt über drei Ausspielwege. Die ersten
beiden sind mit AUX SEND 1 / MONI bzw.
AUX SEND 2 gekennzeichnet und werden in
der Gesamtlautstärke mit den entsprechenden
Drehreglern geregelt.
Die Ausspielwege 1 und 2 erhalten ihre
Signale aus den AUX SEND Reglern der
einzelnen Kanäle (#26). AUX Send 1 ist immer
pre Fader, d.h. das Signal wird vor dem
Lautstärkeregler des Kanals abgegriffen. AUX
Send 2 kann für jeden Kanal individuell von
PRE auf POST geschaltet werden (#26), also
vor oder hinter den Fader.
Achtung: Die Solo Funktion ist auch hier
wieder abhängig vom globalen PRE / POST
Schalter (#52). Wenn Sie also trotz Betätigen
des SOLO Schalters kein Signal in der
Abhörsektion haben, kann es daran liegen,
dass jener Schalter auf POST steht, und der
AUX SEND Summenregler nicht aufgedreht
ist.
43. FIREWIRE TRIM
Ganz nach links gedreht, sind die Signale der
Ausspielwege ausgeblendet, in der 12-Uhr
Position des Reglers befindet sich die „Unity
Gain“ Stellung, rechts davon kann das Signal
bis max. +10 dB angehoben werden.
SOLO
Jede AUX SEND Summe hat eine eigene
SOLO Funktion. Die Solo Funktion (Schalter
gedrückt) leitet das jeweilige AUX SEND
Summensignal in die PHONES / CONTROL
ROOM Sektion (#51), wo es optisch (#49) und
akustisch (#6 und 12) überprüft werden kann.
Dieser Drehregler bestimmt die Lautstärke der
beiden Signale, die zu den A/D Wandlern 15
und 16 in der FireWire Schnittstelle gelangen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
29
Die unter #44 zum FireWire Wahlschalter
erläuterten Angaben machen klar, dass die
dort angezapften Signale vor den jeweiligen
Summenreglern entnommen werden. Die
Lautstärke, mit denen die Wandler 15 und 16
angesteuert werden, wird nun mit diesem
TRIM Regler bestimmt. Auch hier besteht die
Möglichkeit, jenseits der „Unity Gain“ Stellung
(12-Uhr Position) das Signal noch kräftig
anzuheben.
Technisch gesehen handelt es sich um ein
Tandempotentiometer, das beide Kanäle
gleichzeitig regelt.
FireWire zum Rechner geschickt. Sämtliche
dort erstellten Effekte gelangen über die
FireWire Rückführung zurück ins Mischpult
und können mit dem Routingschalter ASSIGN
TO MAIN (#45) direkt auf die Summe geroutet
werden – alle Effekte bleiben auf der digitalen
Ebene, es werden keine weiteren D/A Wandler
mehr dazwischen geschaltet.
45. FIREWIRE ROUTING
44. FIREWIRE WAHLSCHALTER
AUX 2/3 – GP 1/2 - MAIN
Dieser Dreifach-Wahlschalter bestimmt die
Signalquelle, mit der die A/D Wandler 15 und
16 in der FireWire Schnittstelle gespeist
werden.
In der rechten Position gelangen die
Summensignale
L/R
in
die
FireWire
Schnittstelle und damit zum Rechner (so wie
beim Vorgängermodell Helix Board 18
FireWire). Die Signale werden vor den MAIN
FADERN (#57) abgegriffen.
In der mittleren Position gelangen die Signale
der Gruppen 1 und 2 in die FireWire
Schnittstelle und damit zum Rechner. Die
Signale werden noch vor den Gruppenfadern
(#56) abgegriffen.
In der linken Position gelangen die Signale
Ausspielwege AUX SEND 2 und 3 in die
FireWire Schnittstelle und damit zum Rechner.
Auch hier werden die Signale noch vor den
Summenreglern (#42) angezapft.
Erst dieser neuartige FireWire Wahlschalter
nutzt die insgesamt 16 A/D Wandler im Pult
richtig aus. Wurde beim Vorgängermodell
lediglich die Summenschiene als Signalquelle
herangezogen
(was
durchaus
seine
Anwendung findet), kann man nun z.B. die
Signale, die an den AUX RETURNS 1 und 2
(#4, #54) anliegen, mit den Routingschaltern
gezielt auf die Gruppe 1/2 routen. Werden die
Gruppen 1 und 2 nur mit diesem Signal
beschickt, hat man dadurch zwei weitere
Eingangskanäle gewonnen, die in der FireWire
Schnittstelle gewandelt werden.
Die linke Schalterstellung AUX 2/3 kommt vor
allem dann zum Einsatz, wenn man beim Live
Gig als externe Effektprozessoren keine 19“
Geräte mehr verwendet, sondern sämtliche
Effekte mit Plug-Ins im mitgeführten Notebook
realisiert. Hier werden also die Ausspielwege 2
und 3 schon im Pult gewandelt und per
Neben der Möglichkeit, das zurückgeführte
FireWire Signal mit dem entsprechenden
SOURCE Schalter (#50) im CONTROL ROOM
zu hören und zu sehen, kann dieses Signal
auch auf die Summenschiene L/R und den
Ausspielweg AUX 1 geleitet werden. Alle drei
FireWire Routing Schalter können gleichzeitig
betätigt werden.
ASSIGN TO MAIN
Drücken Sie diesen Schalter, wenn die
FireWire Rückführung in der Summenschiene
zu hören sein soll (erfahren Sie unter #44
spannende Einsatzmöglichkeiten für diese
Funktion).
ASSIGN TO AUX 1
Drücken Sie diesen Schalter, wenn die
FireWire Rückführung in dem Ausspielweg
AUX SEND 1 zu hören sein soll.
Diese Funktion macht Sinn, weil AUX 1 als
pre-Fader Signal oft für Monitorzwecke
eingesetzt wird. Wenn Sie dem Künstler in
einer
Overdub
Situation
eine
Kopfhörermischung mit AUX 1 machen,
werden Sie froh sein, wenn Sie das Signal aus
dem Rechner direkt in diesen Monitorweg
senden können.
46. FIREWIRE ANZEIGE
Diese grüne LED im FireWire Logo leuchtet
auf, wenn die FireWire Schnittstelle (#16) eine
Verbindung mit dem Rechner hergestellt hat.
Lesen Sie unbedingt die Ausführungen im
Abschnitt „FIREWIRE SCHNITTSTELLE“.
47. +48V
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
30
Lautstärkeregler keinen Einfluss auf den
Pegel, es wird also der Pegel am jeweiligen
Eingang angezeigt. Bei einem POST Fader
Signal ist die Stärke des Signals sehr wohl
vom jeweiligen Lautstärkeregler abhängig,
demnach auch der angezeigte Pegel in der
LED Kette!
Außerdem ist die Stärke des angezeigten
Pegels davon abhängig, ob nur ein Signal oder
mehrere überprüft werden. Vergewissern Sie
sich also sorgfältig, ob Sie wirklich nur ein
Signal abhören / optisch überprüfen – schnell
hat man hier Fehler gemacht, weil eine SOLO
Taste vergessen wurde heraus zu nehmen.
Leuchtet die SOLO Taste nicht auf, sehen Sie
in der Pegelanzeige entweder gar nichts - oder
eben eines der Quellsignale aus der SOURCE
Sektion (#50).
Wenn diese rote LED leuchtet, ist die globale
+48V
Phantomspeisung
eingeschaltet
(näheres siehe #18).
Daraus ergibt sich folgende Priorität:
hoch
SOLO
niedrig
SOURCE
48. POWER
Sie haben es vielleicht schon herausgefunden:
Diese blaue Kontroll LED leuchtet, wenn der
Mixer mit dem Netzschalter (#19) eingeschaltet
wird. Wenn der Schalter gedrückt ist und die
LED nicht leuchtet, hat irgendwer das
Netzkabel herausgezogen, oder die Sicherung
ist durchgebrannt.
49. PEGELANZEIGEN
Diese beiden 12-stelligen LED Ketten sind die
Pegelanzeigen für den linken und rechten
Kanal des Mixers. Der Anzeigebereich
erstreckt sich von –30 dB bis +10 dB sowie
einer Peak LED pro Kanal.
Die LED Ketten sitzen schaltungstechnisch in
der Control Room Sektion, und zwar vor dem
Lautstärkeregler PHONES / CONTROL ROOM
(#51), sind also nicht abhängig von dessen
Stellung. Welcher Pegel angezeigt wird, hängt
davon ab, ob irgendwo im Pult eine SOLO
Taste oder ein Schalter in der SOURCE
Sektion (#50) gedrückt ist.
Sie erkennen dies sehr schnell, da sich neben
den LED Ketten eine LED befindet, die mit
SOLO gekennzeichnet ist. Sie leuchtet auf,
sobald irgendwo im Pult eine SOLO Taste
gedrückt ist. Dabei leuchtet sie grün, wenn die
globale SOLO Funktion PRE geschaltet ist,
und sie leuchtet rot, wenn sie POST geschaltet
ist.
Sie ist also auch entscheidend dafür, wie hoch
der Pegel in der Anzeige zu sehen ist. Bei
einem PRE Fader Signal hat der jeweilige
Sie erhalten ein sauberes, verzerrungsfreies
Eingangssignal, wenn sich im Durchschnitt der
Pegel um die „0“ Marke bewegt. Die Anzeige
„0“ entspricht einem Ausgangspegel von +4
dBu bei symmetrischer Kabelführung (= 0.
775 Volt). Dies hat sich als internationaler
Standard durchgesetzt. Ein Mischpult, das nur
einen semiprofessionellen Pegel von –10 dBV
an die Ausgänge abgibt, zeigt genau bei dem
Pegel ebenfalls „0“ in dessen Pegelanzeige an.
Das HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII gehört
jedoch in die Klasse der professionellen Pulte
– „0“ in der Anzeige entspricht wie gesagt
einem Pegel von +4 dBu.
Dieser optimale Pegelbereich wird mit
verschiedenfarbigen LEDs dargestellt. Bis zur
Marke „0“ sind die LEDs grün, dann folgen drei
gelbe LEDs (+2, +4, +7). Wenn im
Durchschnitt alle grünen LEDs an sind, kann
durchaus bei kürzeren Signalspitzen auch mal
die dritte gelbe LED aufleuchten, sofern das
nachfolgende Gerät diesen zusätzlichen Pegel
verträgt. Auch bei der Signalführung innerhalb
des Mixers sollten Sie immer wieder diesen
Optimalzustand des „0 dB“ Betriebspegels
erreichen. Die Beschriftung mit „GREEN LV
SET“ trägt zusätzlich dazu bei, diesen
Opitmalpegel einzuhalten. Auf diese Weise
erhalten
Sie
den
besten
Signal/Rauschabstand.
Sie sollten darauf achten, dass die oberste,
rote LED der Pegelanzeige (mit PEAK
gekennzeichnet) möglichst nicht aufleuchtet.
Wenn sie aufleuchtet, ist der Pegel etwa 1,5
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
31
dB unterhalb der Clipping Grenze, ab derer
Verzerrungen deutlich wahrnehmbar sind. Mit
anderen Worten: Wenn es leuchtet, zerrt es
auch! Dennoch hat das HELIX BOARD 18
FIREWIRE
MKII
sehr
hohe
Aussteuerungsreserven (lesen Sie hierzu die
TECHNISCHEN DATEN).
Bedenken Sie, dass zwar die abgehörte
Lautstärke von dem Regler CTRL RM /
PHONES (#51) abhängt, nicht jedoch der
angezeigte Pegel in der LED Kette!
50. CTRL RM SOURCE
Die SOLO Funktion hat grundsätzlich Priorität
vor den SOURCE Schaltern. Sobald also
irgendwo ein SOLO Schalter gedrückt wird, hat
dieses Signal Vorrang vor den SOURCE
Schaltern und ersetzt das momentan
anliegende Monitorsignal in der Abhörsektion.
Priorität
Hoch
Niedrig
Signal
Solofunktion
gedrückte
Schalter
Source
51. CTRL RM / PHONES
Mit diesem Drehregler wird die Endlautstärke
in der Abhörsektion bestimmt. Er ist sowohl für
den Kopfhörerausgang PHONES (#6) als auch
für die Anschlüsse der Studiomonitore
CONTROL ROOM (#12) zuständig.
Machen Sie es sich zur Routine, den Regler
immer ganz runter zu drehen, bevor Sie den
Kopfhörer aufsetzen – das bewahrt Sie vor
unliebsamen Überraschungen.
52. PRE / POST
Diese Schalter bestimmen das Quellsignal für
die CONTROL ROOM / PHONES Sektion
(also auch ffür die Pegelanzeige #49).
ACHTUNG: Ist kein Schalter gedrückt, hört
(und sieht) man dort auch nichts - es sei denn,
irgendwo im Pult ist ein SOLO Schalter
gedrückt, dann ersetzt das SOLO Signal das
gerade vorhandene Monitorsignal.
Ist der Schalter 2T RTN gedrückt, gelangt das
Signal aus den 2T RTN Eingängen (#8) in die
Abhörsektion.
Ist der Schalter GP 1-2 gedrückt, gelangt das
Signal aus den Subgruppen 1 & 2 (#56) in die
Abhörsektion.
Ist der Schalter MAIN L-R gedrückt, gelangt
das Signal aus Summenschiene (#57) in die
Abhörsektion.
Ist der FIREWIRE Schalter gedrückt, hört man
in der CONTROL SOOM / PHONES Sektion
die FireWire Rückführungen aus dem Rechner
(#16).
Es können auch mehrere dieser Schalter
gedrückt werden, die Signale addieren sich
dann.
Sie haben das möglicherweise schon gelesen,
aber für den Fall, dass Sie es verpasst haben:
Das Solo System im HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII hält zwei Varianten für Sie
bereit. Dies ist ein globaler Schalter, der
sämtliche SOLO Funktionen der Ein- und
Ausgänge entweder PRE Fader oder POST
Fader schaltet. Ist der Schalter nicht gedrückt,
werden die Signale der SOLO Funktion vor
dem jeweiligen Fader (Lautstärkeregler)
abgegriffen und in die Control Room / Phones
Sektion geleitet – es handelt sich dann um
eine sog. PFL Funktion (Pre Fader Listening).
Ist der Schalter gedrückt, hängen die SOLO
Signale von der Stellung des jeweiligen
Lautstärkereglers ab, sind also hinter dem
Fader. Dann spricht man von Post Fader
Listening oder AFL (After Fader Listening).
GREEN LV SET
Hilfreich ist die Status LED, die sich neben den
Pegelanzeigen befindet und mit SOLO
beschriftet ist. Diese leuchtet, wenn irgendwo
im Pult eine (oder mehrere) SOLO Taste
gedrückt ist (sind). Sie leuchtet grün, wenn die
globale SOLO Funktion PRE geschaltet ist,
und sie leuchtet rot, wenn sie POST geschaltet
ist (mehr zur Solo Funktion und dem korrekten
Einpegeln bei #49).
53. 2T RTN
Der globale PRE / POST Schalter (#52)
entscheidet, ob es sich um ein PFL oder ein
AFL Signal handelt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
32
Die beiden 60 mm Flachbahn Schiebesteller
sind die Lautstärkeregler für die beiden
Hilfseingänge AUX RETRUN 1 und 2. Wenn
Sie die Fader ganz bis zum Anschlag nach
oben
schieben,
bekommen
Sie
eine
Verstärkung des Signals um 10 dB. Ganz nach
unten
geschoben
sind
die
Signale
ausgeblendet.
SOLO
Wenn Sie diesen Schalter drücken, wird das
AUX RETURN Signal in die Control Room /
Phones Sektion (#51) geleitet, wo es optisch
und akustisch überprüft werden kann. Dabei
entscheidet die Stellung des globalen
PRE/POST Schalters (#52), ob das Signal vor
dem Fader (also unabhängig von dessen
Stellung) oder dahinter abgegriffen wird (dann
sehr wohl abhängig von dessen Stellung – ist
der Fader unten, hört man auch kein
Solosignal).
Zur Kontrolle leuchtet die dazugehörige rote
Status LED, wenn der Schalter gedrückt ist.
Diese Sektion besteht aus einem Drehregler
und einem Schalter. Sie ist für die
Audiosignale verantwortlich, die an den Cinch
Eingängen 2T RTN (#8) anliegen.
Der Drehregler kontrolliert die Lautstärke.
Ganz nach links gedreht ist das Signal
ausgeblendet. Je mehr Sie den Regler im
Uhrzeigersinn aufdrehen, um so lauter wird
das Signal. Auch hier kann das Signal bis zu
20 dB angehoben werden.
TO MAIN
Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das
Zweispursignal direkt in die Summenschiene L
/ R, und ist dann dort in der Lautstärke von den
Summen Fadern (#57) abhängig.
Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen der
Summenschiene L / R und den Ausgängen
REC OUT (#7) unterbrochen, um eine
eventuelle
Rückkopplungsschleife
zu
vermeiden.
54. AUX RTN 1 / AUX RTN 2
Diese Sektion bezieht sich auf die Eingänge
AUX RETURN 1 und 2 (#4). Wenn Sie sich die
Möglichkeiten anschauen, welche die AUX
RETURN Sektion bietet, wird Ihnen bestimmt
klar, warum ein AUX RETURN wie ein ganz
normaler Line Eingang zu bewerten und
dementsprechend mit umzugehen ist – die
Parallelen zu den „normalen“ Eingangskanälen
liegt auf der Hand.
FADER
GP 1/2
Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das
AUX
RETURN
Signal
in
die
Subgruppenschiene 1/2 (#56).
L/R
Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das
AUX RETURN Signal in die Summenschiene
L/R (#57).
Die beiden Schalter 1/2 und L/R sind additiv,
d.h. Sie können durchaus beide Schalter
betätigen.
ON
Mit diesem Schalter wird der AUX RETURN
Kanal ein- oder ausgeschaltet. Auch hier
leuchtet zur Kontrolle die grüne LED, wenn der
Kanal eingeschaltet ist.
55. AUX RTN 2 TO AUX SEND 1
Dieser Drehregler ermöglicht, das am AUX
RETURN 2 anliegende Signal auf den
Ausspielweg AUX SEND 1 zu schicken. Es
wird vor dem Fader abgegriffen, ist also
unabhängig von dessen Stellung.
In vielen Fällen wird der Ausspielweg AUX
SEND 1 zum Ansteuern von Monitorsystemen
verwendet, sei es live in Form von „Wedges“
oder im Studio für den Kopfhörermix. Wenn
Sie an den AUX RETURN 1 die Ausgänge
eines externen Effektprozessors anschließen,
können Sie mit Hilfe dieses Reglers den
Effektanteil auch in den Bühnenmonitoren
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
33
hörbar machen (man nennt diese Funktion
„Effect to monitor“).
ACHTUNG: Dieser Regler sollte mit Vorsicht behandelt
werden,
Effekt
im
Monitor
senkt
die
Rückkopplungsschwelle!
Eine andere Anwendung wäre ein Click Track,
den nur die Künstler, nicht aber das Publikum
hören sollen – dies ist der Regler dafür!
56. GROUP 1/2
Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das
Subgruppensignal
auf
die
linke
Summenschiene.
RIGHT
Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das
Subgruppensignal
auf
die
rechte
Summenschiene.
Wofür braucht man Subgruppen?
Bei
der
Mischung
gerade
größerer
Formationen, z.B. (Blas) Orchester, Big Band,
vielleicht noch mit Chören, etc., ist es
einfacher,
ganze
Instrumentenoder
Vokalgruppen mit nur einem, maximal zwei
Reglern in der Lautstärke zu kontrollieren.
Wenn Sie das optimale Mischungsverhältnis
innerhalb einer Instrumentengruppe (z.B.
Schlagzeug) gefunden haben, legen Sie die
entsprechenden Kanäle auf eine oder zwei
Subgruppen (durch Betätigen des richtigen
Routing Schalters #36 sowie des PAN Reglers
#33). Nun haben Sie die komplette Gruppe mit
einem oder zwei Fadern „im Griff“.
57. MAIN L-R
Diese beiden 60 mm Flachbahn Schieberegler
kontrollieren
die
endgültige
Ausgangslautstärke des Mixers, also des
Summensignals L/R, das an den Ausgängen
MAIN L/R (#9 und #14) sowie an den
Recording Ausgängen RECT OUT (#7) anliegt.
Auch der angezeigte Pegel in der
Pegelanzeige (#49) ist abhängig von diesen
Fadern, sofern wirklich das Summensignal L/R
angezeigt wird (näheres siehe #49).
Es gibt 2 „echte“ Subgruppen – jede Gruppe
hat einen Fader und 2 Schalter.
Die Subgruppen erhalten ihr Signal aus den
verschiedenen Eingangskanälen und den AUX
RETURNS, sofern Sie die dort befindlichen
„Routing“ Schalter entsprechend betätigen
(#54).
Die Summen L/R erhalten ihr Signal aus den
verschiedenen Mono und Stereo Kanälen, den
AUX und EFX Rückführungen, der FireWire
Schnittstelle, sowie dem 2T Signal, sofern Sie
die dort befindlichen „Routing“ Schalter
betätigen. Wenn Sie die Fader ganz bis zum
Anschlag nach oben schieben, bekommen Sie
eine Verstärkung des Signals um 10 dB. Ganz
nach unten geschoben ist das Signal stumm
geschaltet.
FADER
Der 60 mm Flachbahn Schiebesteller ist der
Lautstärkeregler für die jeweilige Subgruppe
und ihren entsprechenden Ausgang (#10).
Wenn Sie den Fader ganz bis zum Anschlag
nach oben schieben, bekommen Sie eine
Verstärkung des Signals um 10 dB. Ganz nach
unten geschoben ist das Signal komplett
ausgeblendet.
LEFT
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
34
FIREWIRE SCHNITTSTELLE
SYSTEM VORAUSSETZUNGEN
Im
Folgenden
werden
die
Mindestvoraussetzungen aufgeführt, um das
HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII Mischpult
mit einem Computer zu betreiben und somit
digitale Aufnahmen zu machen. Wenn Ihr
Rechner die Voraussetzungen nicht erfüllt,
kommt es zu Verzögerungen und womöglich
Aussetzern und Knacksern im Audiosignal,
außerdem
besteht
die
hohe
Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihr Rechner
irgendwann während des Betriebes aufhängt
bzw. ab einem bestimmten Zeitpunkt das Helix
Board nicht mehr von Ihrem Rechner erkannt
wird.
WINDOWS
• Microsoft® Windows® XP Service Pack 1
(SP1) und Service Pack 2 (SP2)
• installierte FireWire Schnittstelle (unsere
Empehlung für die FireWire Karte: ADS
Pyro 64 mit TI Chip)
• Intel Pentium® 4 Prozessor oder
gleichwertiger AMD Athlon Prozessor
• Motherboard mit Intel oder VIA Chipset
• Festplatte mit 5400 U/min oder schneller
(7200 U/min oder schneller mit 8 MB
Cache empfohlen)
• 256 MB RAM oder mehr (512 MB
empfohlen)
Webbrowser und gehen Sie in die Support >
Downloads Sektion auf http://www.phonic.com.
Es ist möglich, dass seit der Erstellung der
Software CD aktualisierte Treiber erschienen
sind, die Sie hier herunterladen können.
WINDOWS XP (mit Service Pack 1
oder 2)
•
•
•
•
Wir
empfehlen,
alle
anderen
Anwendungen zu schließen, bevor Sie mit
der Installation beginnen.
Stellen sie sicher, dass das Helix Board
noch nicht mit dem Rechner verbunden ist.
Legen Sie die mitgelieferte CD-ROM in Ihr
CD-ROM oder DVD Laufwerk. Wenn die
Installation nach kurzer folgen Sie im
„Windows
Explorer“
dem
Pfad
„Arbeitsplatz / CD-ROM (DVD) Laufwerk /
Treiber“ und doppelklicken Sie auf
„setup.exe“, um die Installation manuell zu
starten. Die Software für das Helix Board
FireWire Control Panel wird dabei
ebenfalls installiert.
Folgen Sie den Anweisungen, die während
des Installationsprozesses auf dem
Bildschirm erscheinen.
MACINTOSH
• OS X 10.3.5 oder neuer mit eingebauter
FireWire Unterstützung
• G4 oder neuerer Prozessor
• 256 MB RAM oder mehr
Das Helix Board läuft auch auf Intel-Macs.
INSTALLATION
SOFTWARE
DER
TREIBER
Um das HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII
Mischpult effizient (oder überhaupt) mit einem
Rechner zu betreiben, ist es unbedingt
erforderlich, alle notwendigen Treiber von der
mitgelieferten CD-ROM zu installieren (ASIO
und WDM Treiber). Lesen und befolgen Sie die
Anweisungen unbedingt genauestens, bevor
Sie die einzelnen Arbeitsschritte durchführen,
da an einem bestimmten Punkt während der
Installation der Software das Helix Board Pult
verkabelt werden muss. Dies gilt nicht, wenn
Sie einen Mac verwenden.
Willkommen
Dieses Programm installiert Phonic Helix 18
MKII auf Ihrem Computer.
Um Ihren Rechner nach der Installation nicht
neu starten zu müssen, empfehlen wir Ihnen,
alle Windows Anwendungen zu beenden,
bevor Sie mit der Installation beginnen.
Klicken Sie auf [Cancel], um die Installation zu
beenden und alle anderen Anwendungen zu
schließen.
Stellen Sie sicher, dass HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII noch nicht mit dem Rechner
verbunden ist.
Klicken Sie auf [Next >], um mit der Installation
fortzufahren.
Sollten Sie dennoch Probleme beim Betrieb
haben, und Sie mit Ihrem Rechner Zugriff auf
das Internet haben, öffnen Sie Ihren
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
35
Software Lizenz Vereinbarung
Lesen Sie die Software Lizenz Vereinbarung
bitte aufmerksam durch. Sie werden gefragt,
ob Sie die oben genannten Bedingungen
akzeptieren. Klicken Sie auf [< Back], wenn
Sie zum vorhergehenden Schritt zurückkehren
wollen, klicken Sie auf [Yes], um mit der
Installation fortzufahren.
Starten der Installation
Sie können Phonic Helix 18 MKII jetzt
installieren.
Klicken sie auf [Next], um die Installation zu
starten,
oder
auf
[Back],
um
zur
Installationsinformation zurückzukehren. Mit
[Cancel] können Sie den Installationsvorgang
abbrechen.
Zielordner
Die Installation schlägt einen Zielordner vor, in
dem die Phonic Helix 18 MKII Software
abgelegt wird. Wenn Sie einen anderen
Zielordner wollen, klicken Sie auf [Browse] und
suchen einen anderen Ordner.
Auch jetzt können Sie den Installationsprozess
abbrechen, indem Sie [Cancel] anklicken.
Klicken
Sie
auf
[Next],
um
den
vorgeschlagenen Zielordner zu akzeptieren,
und zum nächsten Schritt zu gelangen.
Windows Logo Testing
Es kann passieren, dass diese Meldung auf
dem Bildschirm erscheint:
„Die Software, die Sie gerade installieren, hat
den Windows Logo Test nicht bestanden, die
eine Kompatibilität mit Windows XP garantiert.“
Ignorieren Sie diese Meldung und klicken Sie
auf [Continue Anyway = Trotzdem fortfahren],
um weiter zu machen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
36
Ignorieren Sie diese Meldung auch diesmal
und klicken Sie auf [Continue Anyway =
Trotzdem fortfahren], um weiter zu machen.
Anschluss
der
FireWire
Hardware
Komponente
Schließen Sie das HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII mit dem mitgelieferten
FireWire Kabel an Ihren Rechner an (an einen
der beiden FireWire Anschlüsse #16), und
schalten Sie den Mixer mit dem Netzschalter
ein (#19).
Anmerkung: Das mitgelieferte FireWire Kabel
(IEEE 1394) ist ein sechspoliges Kabel. Wenn
Ihr Rechner nur über eine 4-polige 1394
Schnittstelle verfügt, müssen Sie sich im
Fachhandel einen entsprechenden Adapter
besorgen (6 auf 4). Der einwandfreie Betrieb
ist dadurch nicht gefährdet, da die Pole 5 und
6 für die Spannungsversorgung vorgesehen
sind. Da die FireWire Karte im Helix Board 24
MKII von dem Netzteil des Mischpults gespeist
wird, entstehen mit einem 4-poligen Kabel
keinerlei Probleme.
Klicken Sie auf [Next], nachdem Sie den Mixer
an den Rechner angeschlossen und
eingeschaltet haben.
Fertig
Phonic Helix 18 MKII wurde erfolgreich auf
Ihrem Computer installiert.
Sie können nun mit dem Betrieb beginnen.
Zur Kontrolle sollte die FireWire LED Anzeige
(#46) im FireWire Logo auf der Vorderseite des
Mischpults aufleuchten.
HINWEIS:
Windows Systemklänge—also die Sounds, die
Windows spielt, um das Starten oder
Herunterfahren
des
Computers,
oder
Warnmeldungen usw. zu signalisieren—
können bei der Audioaufnahme stören. Wir
empfehlen dringend, diese Klänge zu
deaktivieren.
Gehen Sie in „Systemsteuerung“ zu „Sounds
und Audiogeräte“. Klicken Sie den Reiter
„Sounds”. Wählen Sie unter „Soundschema“
den Eintrag „Keine Sounds.”
Klicken Sie „OK” um die Änderung zu
übernehmen und die Dialogbox zu schließen.
Windows Logo Testing
Es kann Ihnen nochmals passieren, dass diese
Meldung auf dem Bildschirm erscheint:
„Die Software, die Sie gerade installieren, hat
den Windows Logo Test nicht bestanden, die
eine Kompatibilität mit Windows XP garantiert.“
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
37
Macintosh OS X (10.3.5 oder später)
Das HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII
arbeitet mit den primären (Core) Audiotreibern
von Macintosh OS X 10.3.5 oder später.
• Stellen Sie zuerst sicher, dass Sie mit
Macintosh OS X 10.3.5 oder darüber
arbeiten.
• Schließen Sie dann das HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII an einen FireWire Port
Ihres Rechners an.
• Um sicher zu gehen, dass HELIX BOARD
18 FIREWIRE MKII einwandfrei arbeitet,
gehen Sie in den Ordner „Utilities“ und
doppelklicken Sie auf das Symbol „Audio
MIDI Setup“.
Mac Anwender können GarageBand Digital
Audio Workstation Software in Verbindung mit
dem HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII
verwenden.
Gehen Sie in die Sektion „Audio Geräte“.
Wählen
Sie
im
Pull
Down
Menü
„Eigenschaften für“ das HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII.
In diesem Fenster können die Eigenschaften
und Einstellungen für das HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII den eigenen Bedürfnissen
angepasst werden. Sie haben beispielsweise
die Möglichkeit, die Sampling Frequenz oder
die Clock Source zu ändern. Sie können auch
bestimmen,
dass
HELIX
BOARD
18
FIREWIRE MKII das Standard Audio Gerät für
den Eingang und Ausgang wird.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
38
KANAL ZUORDNUNG
Wenn Sie auf Ihrem PC mit einer Digital Audio
Workstation (Recording Software) arbeiten,
sind in der mitgelieferten Phonic HELIX
BOARD 18 FIREWIRE MKII Control Panel
Software den Eingängen des FireWire Mixers
bestimmte Namen zugeordnet. Sie können
jedoch vom Anwender geändert werden.
FireWire Eingangskanal Name
Phonic HB 18 FW MKII CH 1
Phonic HB 18 FW MKII CH 2
Phonic HB 18 FW MKII CH 3
Phonic HB 18 FW MKII CH 4
Phonic HB 18 FW MKII CH 5
Phonic HB 18 FW MKII CH 6
Phonic HB 18 FW MKII CH 7
Phonic HB 18 FW MKII CH 8
Phonic HB 18 FW MKII CH 9
Phonic HB 18 FW MKII CH 10
Phonic HB 18 FW MKII CH 11
Phonic HB 18 FW MKII CH 12
Phonic HB 18 FW MKII CH 13
Phonic HB 18 FW MKII CH 14
Phonic HB 18 FW MKII Main L
Phonic HB 18 FW MKII Main R
Mischpult Kanal
Channel 1
Channel 2
Channel 3
Channel 4
Channel 5
Channel 6
Channel 7
Channel 8
Channel 9
Channel 10
Channel 11
Channel 12
Channel 13
Channel 14
Main L / GP 1 / AUX 2
Main R / GP 2 / AUX 3
Um den Namen eines Eingangskanals in Ihrem
Computer zu ändern, müssen Sie das Helix
Board Control Panel öffnen. Auf der linken
Seite
finden
Sie
die
einzelnen
Einstellkategorien.
Klicken
Sie
„Input
Channels“ an. Das Hauptfenster zeigt dann
den Titel Input Channels. Sie können die
Kanalnamen markieren und dann das Feld
[Edit Channel Name] am unteren Rand des
Kontrollfensters drücken. Ein neues Fenster
erscheint, in dem Sie die Namen der Kanäle
ändern können.
Wenn Sie HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII
als Standard Gerät für den Audio Ausgang an
Ihrem PC einrichten wollen, gehen Sie einfach
in die „Systemsteuerung“ und suchen Sie
„Sounds und Audiogeräte“. Klicken Sie auf den
Reiter „Audio“ und suchen Sie im Pull Down
Menü HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII als
mögliches Standard Gerät für den Audio
Ausgang. HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII
kann auch als Standard Audio Ausgang für
einzelne Anwendungen bestimmt werden,
indem Sie in den nämlichen Anwendungen
unter Optionen/Einstellungen die nötigen
Schritte dafür durchführen.
CUBASE LE
Neben der Treiber CD ROM ist eine zweite CD
im Lieferumfang von HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII enthalten. Auf ihr befindet
sich die neueste Version von Steinbergs
Cubase LE. Damit können Sie Audiospuren
aufnehmen, editieren, löschen und verändern.
Bitte beachten Sie, dass Sie mit dieser
neuesten Cubase Version lediglich 8 Spuren
gleichzeitig aufnehmen können (immerhin,
bislang stellte diese Version sogar nur 4
Spuren zur Verfügung). Wenn Sie mehr
Spuren gleichzeitig aufnehmen wollen, müssen
Sie sich um eine umfangreichere Recording
Software bemühen. Ein Upgrade auf eine
höhere Cubase Version ist nach Registrierung
beim Hersteller ohne weiteres und relativ
kostengünstig möglich.
Anmerkung: Die Beschränkung auf 8 simultan
aufzunehmende Spuren geschieht auf Seiten
von Cubase LE – HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII kann bis zu 16 Spuren
gleichzeitig auf Ihren Rechner übertragen.
Selbstverständlich können Sie auch jede
andere auf dem Markt erhältliche DAW (Digital
Audio Workstation) Software in Verbindung mit
HELIX
BOARD
18
FIREWIRE
MKII
verwenden, sofern es auf der Plattform
Windows XP bzw. Mac OS X 10.3.5 läuft.
INSTALLATION
Legen Sie die mitgelieferte Cubase LE
Software CD_ROM in Ihr CD-ROM oder DVD
Laufwerk
ein.
Befolgen
Sie
das
Installationsprogramm – die Anweisungen sind
in deutscher Sprache und sehr verständlich.
Die Seriennummer der Software (auf dem
Umschlag der CD-ROM) wird automatisch
abgefragt. Sie werden ebenso gebeten, sich zu
registrieren. Wenn Sie über einen Internet
Anschluss verfügen, können Sie dies sofort
tun. Andernfalls überspringen Sie diese
Abfrage, der einwandfreie Betrieb des
Programms ist dadurch nicht beeinträchtigt.
EINRICHTUNG
Wenn der Installationsprozess erfolgreich
durchgeführt wurde, müssen folgende Schritte
durchgeführt werden, wenn Sie mit HELIX
BOARD 18 FIREWIRE MKII effizient arbeiten
wollen:
•
•
Öffnen Sie das Programm Cubase LE.
Gehen Sie auf das Pull Down Menü
“Geräte” und wählen Sie „Geräte
konfigurieren“. Wählen Sie auf der linken
Seite „VST Multitrack“.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
39
•
In der ASIO Treiber Drop-Down Liste
wählen Sie bitte den „Helix18 ASIO
Driver“. Es erscheint eine Box, in der Sie
gefragt werden, ob Sie den ASIO Treiber
wechseln wollen. Klicken Sie auf [Ändern].
Damit ist die grundlegende Installierung
und Einrichtung abgeschlossen.
SCHARFSTELLEN
VON
AUDIOSPUREN AUS DEM HELIX
BOARD MIXER
•
Gehen Sie nochmals in das Pull Down
Menü „Geräte“ und wählen Sie „VST
Eingänge“.
Sie
bekommen
die
verschiedenen
Eingänge
angezeigt
(„Phonic HB 18 MKII Ch 1”, “Phonic HB 18
MKII Ch 2”, usw.). Aktivieren Sie bis zu
acht von diesen Kanälen, indem Sie auf
den „Active“ Schalter neben dem
jeweiligen Kanalnamen klicken.
Anmerkung: Die Beschränkung auf 8 simultan
aufzunehmende Spuren ist eine Beschränkung
von Cubase LE – HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII selbst kann bis zu 16 Spuren
gleichzeitig auf Ihren Rechner übertragen.
Wenn Sie mehr als 8 Spuren gleichzeitig
aufnehmen wollen, müssen Sie sich um eine
höhere Version von Cubase oder eine andere
Recording Software bemühen.
• Alle weiteren Fragen bezüglich des
Betriebs von Cubase LE werden in der
Online Hilfe beantwortet, die automatisch
mit installiert wurde. Drücken Sie hierzu
F1, während das Programm geöffnet ist.
Wenn Sie den HELIX BOARD 18 FIREWIRE
MKII ASIO Treiber zurücksetzen wollen, gehen
Sie einfach in das Pull Down Menü „Geräte“
und wählen Sie „Geräte Eigenschaften“.
Klicken Sie einfach auf [Reset] und wählen Sie
den „Helix18 ASIO Driver“ Treiber. Klicken Sie
auf [ok], um fortzufahren, und HELIX BOARD
18 FIREWIRE MKII sollte wieder betriebsbereit
sein.
HELIX
PANEL
BOARD
CONTROL
Das Helix Board Control Panel kann jederzeit
aufgerufen werden, indem Sie das Shortcut
Icon auf Ihrem Desktop anklicken. In diesem
Programm können Sie nicht nur die Geräteund Kanalnamen sowie ihre Eigenschaften
ändern, sondern haben auch Zugriff auf
Latenzzeiten, Sampling Raten, und so weiter.
Wenn Sie die Anwendung öffnen, haben Sie
Zugang zu mehreren Optionen, die Sie Ihren
Bedürfnissen anpassen können.
DEVICES = GERÄTE MANAGER
Im Geräte Manager können die Namen der
Phonic FireWire Geräte, die an Ihren
Computer angeschlossen sind, gesehen und
verändert werden.
INPUT CHANNELS = EINGANGSKANÄLE
Im Ordner „Input Channels“ können die Namen
der einzelnen Eingangskanäle, die der
Rechner vom HELIX BOARD 18 FIREWIRE
MKII empfängt, gesehen und verändert
werden.
Eine
Liste
der
werksseitig
vorgegebenen Kanalnamen finden Sie weiter
vorne
in
dieser
Anleitung
unter
„Kanalzuordnung“.
OUTPUT
CHANNELS
=
AUSGANGSKANÄLE
Im Ordner „Output Channels“ können die
Namen der beiden Ausgangskanäle, die der
Rechner an HELIX BOARD 18 FIREWIRE
MKII schickt, gesehen und verändert werden.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
40
eingestellt, haben Sie die Auswahl zwischen
44.1, 48, 88.2 und 96 kHz / sec. Viele Geräte
bieten lediglich eine Sampling Rate von 44.1
kHz, daher raten wir Ihnen bei dem Betrieb von
mehreren digitalen Geräten, die Sampling Rate
bei 44.1 kHz zu belassen, es sei denn, Sie
sind sich absolut sicher, dass die anderen
Geräte
eine
höhere
Sampling
Rate
unterstützen.
SYNCHRONISATION
Im
Synchronisationsordner
können
Eigenschaften wie Sampling Rate und andere
Synchronisationseigenschaften
eingestellt
werden. Viele der veränderbaren Parameter
sind so voreingestellt, dass ein optimaler
Betrieb garantiert ist. Sie sollten nur verändert
werden, wenn Sie sich absolut sicher sind über
die Veränderungen, die Sie vornehmen
müssen.
Zuerst kann der Synchronisationsmodus
verändert werden. Wenn Sie jedoch ein
Neuling auf diesem Gebiet sind, sollten Sie
lieber die Finger davon lassen. Der
Synchronisationsmodus bestimmt im Grunde,
welches Gerät die „Clock Source“ ist, also das
Gerät, welches die Grundlage für das Timing
aller eingehenden digitalen Signale bietet. Die
Werkseinstellung für diese Funktion ist „CSP“,
was bedeutet, dass HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII die Master Clock darstellt.
Es besteht die Möglichkeit, dass HELIX
BOARD 18 FIREWIRE MKII dem Timing
irgendeines externen Gerätes folgt, das die
Master Clock darstellt. Wenn man zwei
verschiedene Quellen für die Clock hat, kann
es zu unangenehmen Erscheinungen im
Audiomaterial kommen, daher sollte dies
besser vermieden werden. Wenn HELIX
BOARD 18 FIREWIRE MKII das einzige
digitale Audio Gerät an Ihrem Rechner ist, gibt
es keinen Grund, den Synchronisationsmodus
zu ändern.
SETTINGS = EINSTELLUNGEN
Als Anwender haben Sie die Möglichkeit,
diverse Pufferzeiten im Ordner „Settings“ zu
verändern.
Die Stream Buffer Depth ist zwischen 0,5 und
20 Millisekunden veränderbar. Damit ist die
Pufferzeit gemeint, die bei der Übertragung
eines Signals vom HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII zum Rechner eingesetzt wird.
Wird die Puffergröße zu hoch eingestellt,
kommt es zu hörbaren Verzögerungen, auch
Latenz genannt. Ist die Pufferzeit zu niedrig
eingestellt, können verschiedene Artefakte in
Form von Klicks und Pops zu hören sein. Die
Pufferzeit ist optimal eingestellt, wenn die
Latenz so gering wie möglich ist, ohne dass es
zu
Beeinträchtigungen
in
der
Audio
Übertragung kommt. Die Werkseinstellungen
sind für die meisten Rechner ideal.
Die ASIO Buffer Depth kann in einem Bereich
von 4 bis 40 ms eingestellt werden. Hiermit
wird die Latenzzeit für die Audiodaten
eingestellt, die von Software empfangen wird,
die auf ASIO Treibern basiert (einschließlich
Cubase LE).
Die WDM (Windows Driver Model) Sound
Buffer Depth ist ebenfalls in einem Bereich
von 4 bis 40 ms einstellbar. Hiermit wird die
Latenzzeit für die Audiodaten eingestellt, die
von Software empfangen wird, die auf WDM
Programmen basiert.
Darüber hinaus können Sie sich in diesem
Ordner eine „Drop Out“ Statistik anzeigen
lassen, in der Sie sehen, wie oft die FireWire
Verbindung unterbrochen wurde.
Sie können zwischen automatischer und
manueller Wahl der Sampling Rate hin- und
herschalten. Wird die Sampling Rate manuell
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
41
Die Einstellungen für die Latenzzeiten hängen
sehr davon ab, was Sie gerade tun wollen. Bei
der Mehrspuraufnahme eines Live Konzerts,
bei
dem
es
keine
Overdub
und
Monitorproblematik
gibt,
spricht
nichts
dagegen, die Latenzzeiten so groß wie möglich
einzustellen. Dadurch werden sehr viele
Ressourcen
Ihres
Rechners
für
den
Aufnahmeprozess frei.
Anders bei einer Studiosituation, wo es oft zu
Overdubs kommt und daher Künstler ein
möglichst latenzfreies Monitoring benötigen.
Hier sollten Sie die Latenzzeiten so klein wie
möglich einstellen, ohne dass es zu
Aussetzern und anderen Artekfakten im
Audiomaterial kommt.
STREAMS
Im Ordner Streams können Sie sich die
Geräteeigenschaften des HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII anschauen. Jede Eingangsund Ausgangsverbindung kann studiert
werden, und Sie können die taktgleichen
Verbindungen mit ihren zugehörigen Sampling
Raten erkennen.
EIN- UND
AUSSCHALTVORGANG
Um sicher zu stellen, dass
FIREWIRE MKII von
ordnungsgemäß erkannt
dieser Vorgehensweise
Ausschalten Ihrer Geräte.
BETRIEB
BOARD
VON
HELIX BOARD 18
Ihrem Computer
wird, folgen Sie
beim Ein- und
EINEM
HELIX
Einschalten
1. Verbinden Sie Mikrofone und Instrumente
mit dem Mischpult.
2. Schließen Sie das HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII mit einem FireWire-Kabel an
den Computer an.
3. Schalten Sie das Mischpult ein. Warten Sie
ein paar Sekunden.
4. Schalten Sie den Computer ein.
Ausschalten
1. Schalten Sie den Computer aus. Warten
Sie, bis er richtig heruntergefahren ist.
2. Schalten Sie das HELIX BOARD 18
FIREWIRE MKII aus.
BETRIEB VON ZWEI HELIX
BOARDS
Wenn Sie zwei HELIX BOARD 18 FIREWIRE
MKII Mischpulte verwenden wollen, um die
Anzahl der aufzunehmenden Spuren zu
verdoppeln, müssen Sie Folgendes beachten:
1. Es können immer nur zwei Helix Boards
gleichen Typs verkoppelt werden (also
entweder zwei 24er, zwei 18er oder zwei
12er).
2. Verbinden Sie den Rechner mit dem
FireWire Anschluss des einen Mischpults.
Benutzen Sie den zweiten FireWire
Anschluss dieses Mischpults, um es mit
dem zweiten Pult zu verbinden.
3. Führen
Sie
die
gleichen
Installationsschritte durch als hätten Sie
nur ein Pult angeschlossen.
4. Die
beiden
Mischpulte
müssen
nacheinander eingeschaltet werden, und
zwar immer in derselben Reihenfolge. Sie
werden dann als 32 Eingänge und 4
Ausgänge dargestellt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
42
DIGITALE
EFFEKTPROGRAMME
Nr.
PROGRAMM
PARAMETER EINSTELLUNG
RAUM
NACHHALLZEIT (sec)
FRÜHE REFLEXIONEN
0
KLEINE KAMMER 1
0,05
100
1
KLEINE KAMMER 2
0,4
2
KLEINER RAUM 1
0,45
3
KLEINER RAUM 2
0,6
4
MITTLERER RAUM 1
5
MITTLERER RAUM 2
6
Nr.
PROGRAMM
PARAMETER EINSTELLUNG
PANORAMA SCHWENK
GESCHWINDIGKEIT
ART
56
LANGSAMER PAN 1
0,1
R --> L
0
57
LANGSAMER PAN 2
0,1
R <--> L
100
58
LANGSAMER PAN 3
0,4
R --> L
90
59
MITTENVERLAGERUNG 1
0,8
R <--> L
0,9
100
60
MITTENVERLAGERUNG 2
1,2
L --> R
1
50
61
MITTENVERLAGERUNG 3
1,8
L --> R
GROSSER RAUM 1
1,2
100
62
MITTENVERLAGERUNG 4
1,8
R --> L
7
TUNNEL
3,85
100
63
SCHNELLER WECHSEL
3,4
R <--> L
HALLE
NACHHALLZEIT (sec)
FRÜHE REFLEXIONEN
TREMOLO
GESCHWINDIGKEIT
MODULATIONSART
8
JAZZ CLUB
0,9
90
64
GEMÄCHLICHES TREMOLO
0,8
TRIGGER
9
KLEINE HALLE 1
1,5
72
65
KLASSISCHES TREMOLO
1,5
TRIGGER
10
KLEINE HALLE 2
1,75
85
66
WARMES TREMOLO 1
2,8
TRIGGER
11
FEDERHALL
1,9
98
67
WARMES TREMOLO 2
4,6
TRIGGER
12
MITTLERE HALLE 1
2,3
100
68
STARKES TREMOLO 1
6,8
TRIGGER
13
MITTLERE HALLE 1
2,45
80
69
STARKES TREMOLO 2
9,6
TRIGGER
14
KONZERT SAAL
2,7
96
70
VERRÜCKTES TREMOLO 1
15
TRIGGER
15
GROSSE HALLE 2
3,3
88
71
VERRÜCKTES TREMOLO 2
20
TRIGGER
HALLPLATTE
NACHHALLZEIT (sec)
HOCHPASSFILTER
ECHO + HALL
HALL
ECHO
16
KLEINE PLATTE
0,9
0
72
ECHO + HALL 1
1
1
17
NACHKLINGENDE PLATTE
1,2
20
73
ECHO + HALL 2
2
2
18
MITTLERE PLATTE 1
1,3
0
74
ECHO + HALL 3
3
3
19
MITTLERE PLATTE 1
2,2
0
75
ECHO + HALL 4
4
4
20
GEDREHTE PLATTE
2,25
42
76
ECHO + HALL 5
5
5
21
LANGE PLATTE 1
2,6
80
77
ECHO + HALL 6
6
6
22
LANGE PLATTE 2
3
62,5
78
ECHO + HALL 7
7
7
23
LANGE PLATTE 3
0
79
ECHO + HALL 8
8
8
ECHO 1 (stereo)
4,2
VERZÖGERUNGSZEIT
(sec)
FEEDBACK PEGEL
CHORUS + HALL
HALL
CHORUS
24
SHATTER ECHO 1
0,07
60
80
CHORUS + HALL 1
1
1
25
MITTLERES ECHO 2
0,14
0
81
CHORUS + HALL 2
2
2
26
SCHNELLES ECHO 1
0,11
55
82
CHORUS + HALL 3
3
3
83
CHORUS + HALL 4
4
4
84
CHORUS + HALL 5
5
5
85
CHORUS + HALL 6
6
6
86
CHORUS + HALL 7
7
7
87
CHORUS + HALL 8
8
8
FLANGER + HALL
HALL
FLANGER
88
FLANGER + HALL 1
1
1
89
FLANGER + HALL 2
2
2
90
FLANGER + HALL 3
3
3
91
FLANGER + HALL 4
4
4
92
FLANGER + HALL 5
5
5
93
FLANGER + HALL 6
6
6
94
FLANGER + HALL 7
7
7
95
FLANGER + HALL 8
8
8
GATED REVERB
ABKLINGZEIT
96
GATED REVERB 1
0,02
97
GATED REVERB 2
0,2
HALL
NACHKLINGENDE
PLATTE
NACHKLINGENDE
PLATTE
98
GATED REVERB 3
0,02
PLATTE, REVERS
99
GATED REVERB 4
0,5
PLATTE, REVERS
TAP DELAY
FEEDBACK PEGEL
GESCHWINDIGKEIT
27
STEREO ECHO 1
0,2
55
28
PING PONG ECHO
0,03
60
29
SHATTER ECHO (mono)
0,06
100
30
LANGES ECHO 1 (mono)
0,3
100
31
LANGES ECHO 1 (mono)
0,6
100
CHORUS
LFO
INTENSITÄT
32
LEICHTER CHORUS 1
0,2
56
33
LEICHTER CHORUS 2
0,5
70
34
LEICHTER CHORUS 3
0,8
75
35
WARMER CHORUS 1
1,8
85
36
WARMER CHORUS 2
3,2
80
37
WARMER CHORUS 3
5,2
45
38
WARMER CHORUS 4
7,8
52
39
STARKER CHORUS
9,6
48
FLANGER
LFO
INTENSITÄT
40
KLASSISCHER FLANGER 1
0,1
44
41
KLASSISCHER FLANGER 2
0,3
63
42
MODERATER FLANGER
0,6
45
43
WARMER FLANGER
1,6
60
44
MODERNER FLANGER 1
2
85
45
MODERNER FLANGER 2
2,8
80
46
STARKER FLANGER 1
4,6
75
47
STARKER FLANGER 2
10
60
PHASER
LFO
VERZÖGERUNG
48
KLASSISCHER PHASER 1
0,1
3,6
49
KLASSISCHER PHASER 2
0,4
2,6
50
KALTER PHASER
1,4
0,7
51
WARMER PHASER
3,2
0,3
52
STARKER PHASER 1
5
1,2
53
STARKER PHASER 2
6
2,8
54
WILDER PHASER 1
7,4
0,8
55
WILDER PHASER 2
9,6
4,8
A0
TAP DELAY 1
0
100 ms - 2,7 Sek.
A1
TAP DELAY 2
10
100 ms - 2,7 Sek.
A2
TAP DELAY 3
20
100 ms - 2,7 Sek.
A3
TAP DELAY 4
30
100 ms - 2,7 Sek.
A4
TAP DELAY 5
40
100 ms - 2,7 Sek.
A5
TAP DELAY 6
50
100 ms - 2,7 Sek.
A6
TAP DELAY 7
60
100 ms - 2,7 Sek.
A7
TAP DELAY 8
70
100 ms - 2,7 Sek.
A8
TAP DELAY 9
80
100 ms - 2,7 Sek.
TESTSIGNAL
FREQUENZ
WELLENFORM
T0
BASS
100 Hz
SINUS
T1
MITTEN
1 kHz
SINUS
T2
HÖHEN
10 kHz
SINUS
PN
ROSA RAUSCHEN
20 Hz ~ 20 kHz
DIFFUS
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
43
ANWENDUNGS- und VERKABELUNGSBEISPIELE
Auf den folgenden Seiten sind einige typische Anwendungsgebiete für den Helix Board 18 FireWire
MKII Mixer aufgezeigt. Natürlich erhebt diese Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die
Beispiele sollen Ihnen eine Vorstellung darüber geben, wofür die ganzen Ein- und Ausgänge
verwendet werden können. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. So kommen Sie womöglich auch
auf ungewöhnliche Lösungen bei Aufgaben in der Beschallungs- und Aufnahmetechnik. Erlaubt ist,
was gefällt!
Der Helix Board 18 FireWire MKII Mixer ist mit zahlreichen Möglichkeiten ausgestattet, die Ihnen die
Arbeit im Studio oder Live erheblich vereinfachen.
LIVE BAND MEHRSPURAUFNAHME UND ABHÖREN
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
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STUDIO RECORDING UND ABHÖREN
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
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ERSTE SCHRITTE
Die
im
Folgenden
beschriebene
Vorgehensweise ist äußerst wichtig. Auch
wenn
Sie
sonst
nicht
gerne
Bedienungsanleitungen lesen, sollten Sie den
folgenden Abschnitt unbedingt lesen.
Schalten Sie das Gerät erst ein, nachdem Sie
alle nötigen Kabelverbindungen hergestellt
haben. Sie können nun mit der Einstellung der
einzelnen
Kanäle
beginnen.
Das
allerwichtigste ist die richtige Einstellung der
Pegel in den einzelnen Kanälen. Jedes
einzelne Detail hat Einfluss auf das
Endergebnis, in Live Beschallungssituationen
z.B. auf das Rückkopplungsverhalten.
Die Hauptfaktoren sind im Grunde genommen
die einzelnen Eingangsverstärkungsregler
(GAIN
#21),
die
Kanalfader
bzw.
Lautstärkeregler (#33) und die diversen
Summenregler (AUX MASTER und Summe L /
R).
Die
Eingangsverstärkung
für
ein
angeschlossenes Mikrofon sollte nur gerade so
hoch eingestellt werden wie nötig, um eine
Ausgewogenheit der einzelnen Signale zu
erhalten. Wenn die Eingangsverstärkung zu
niedrig ist, werden Sie am Kanalfader und an
den
AUX
Wegen
nicht
genügend
Lautstärkereserven haben, um nachfolgende
Geräte richtig ansteuern zu können. Ist die
Vorverstärkung zu hoch, muss zum Ausgleich
der Kanalfader entsprechend heruntergezogen
werden, jedoch bleibt beim Live Betrieb immer
noch die erhöhte Tendenz zur Rückkopplung,
da schon kleine Fader Bewegungen relativ
große Auswirkungen auf den Ausgangspegel
haben. Außerdem arbeiten Sie so zu nahe an
der Übersteuerungsgrenze. Hinzu kommt,
dass der geringere Fader Weg nachteilige
Auswirkungen bei der Mischung hat.
RICHTIG EINPEGELN
BITTE FÜHREN SIE NACHFOLGENDE
SCHRITTE BEI JEDEM KANAL DURCH
Bitte folgen Sie den Einstellungsvorschlägen
wie nachfolgend beschrieben. Bitte drehen Sie
nicht erst mal alle Regler auf, bis die Kanäle
clippen und rückkoppeln, um dann alles wieder
zurückzudrehen.
Drehen Sie zuerst alle Lautstärkeregler
und Gain Regler ganz runter, also gegen
den Uhrzeigersinn bis auf die Markierung ∞.
Stellen Sie alle Klangregler auf linear, d.h.
12 Uhr Position, und lösen Sie das 75 Hz
Tiefpassfilter (sofern vorhanden).
Bringen Sie die PAN bzw. BALANCE
Regler in die Mittelposition.
Phantomgespeiste Mikrofone und aktive
DI-Boxen müssen erst verkabelt sein,
bevor die Phantomspeisung eingeschaltet
wird.
Betätigen Sie den SOLO Schalter des
Kanals, den Sie justieren wollen, und zwar
nur diesen.
Stellen Sie den Schalter PRE / POST für
die globale Soloumschaltung (#52) auf
PRE.
Überwachen Sie den Pegel in der LEDAnzeige in der Summensektion. Der
einzustellende Kanal sollte mit einem
Signal versorgt werden, welches dem sehr
ähnlich ist, das später tatsächlich von
diesem Kanal bearbeitet wird. Wird der
Kanal z.B. mit einem Mikrofon belegt,
sollten Sie auch ein entsprechendes
Mikrofon verwenden, wird der Kanal für ein
Instrument (Gitarre, Keyboard) verwendet,
sollten Sie auch ein Instrument mit
ähnlichem Pegel verwenden.
Wenn Sie das, was sie später tun,
vorhören wollen, stecken Sie einen
Kopfhörer in die dafür vorgesehene
Buchse
oder
verkabeln
Sie
Ihre
Monitoranlage mit den Control Room
Ausgängen.
Drehen Sie den CTRL RM / PHONES
Lautstärkeregler vorsichtig auf.
Bei Mikrofonen hängt die Vorverstärkung
vom
Typ
des
Mikrofons
ab.
Kondensatormikrofone haben in der Regel
einen wesentlich höheren Ausgangspegel
als dynamische Mikrofone.
Bitten Sie den Künstler/Sprecher, einen
möglichst
realistischen
Pegel
zu
produzieren,
d.h.
so
laut
zu
singen/sprechen/spielen, wie es bei der
Vorstellung der Fall sein wird. Wenn bei
diesem sog. Sound Check nicht mit
normalem Pegel gearbeitet wird, laufen sie
Gefahr, bei der Vorstellung in den Clipping
Bereich des Mixers zu kommen und/oder
Rückkopplungen zu produzieren, weil Sie
die Vorverstärkung beim Sound Check zu
hoch einstellen mussten.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
46
Drehen Sie den Gain Regler des Kanals
so weit auf, bis sich der durchschnittliche
Pegelausschlag vornehmlich im grünen
Bereich auf der LED Kette abspielt.
Gelegentlich dürfen die drei gelben LEDs
aufleuchten. In seltenen Fällen darf auch
mal bei schnellen Signalen die erste rote
LED aufleuchten. Zusätzlich zur LED Kette
verfügt der Kanal über eine rote
Spitzenpegelanzeige, die bei einem Pegel
aufleuchtet, der 6 dB unterhalb der
eigentlichen Clipping Grenze liegt.
Auf diese Weise haben Sie genügend
Spielraum (Headroom) für kurzzeitige
Spitzenpegel und arbeiten immer im
optimalen Bereich für durchschnittliche
Pegel.
Wenn der Schalter für den Abgriff des
FireWire Signals auf PRE steht (siehe
#25), hängt der Pegel für den A/D Wandler
direkt vom Gain Regler ab. Wird der Kanal
auf der analogen Seite richtig eingepegelt
(Pegelanzeige bei „0“ entspricht +4 dBu
bei symmetrischer Kabelführung), ist auf
der
digitalen
Seite
eine
Reserve
(„Headroom“) von 18 dB bis 0 dBFS (Full
Scale) eingebaut, was den absoluten
Nullpunkt darstellt.
Betätigen Sie den ON Schalter des
Kanals.
Betätigen Sie die entsprechenden Routing
Schalter,
um
das
Kanalsignal
in
Subgruppen oder die Summe L/R zu
routen.
Schieben Sie nun den Lautstärkeregler
des Kanals vorsichtig auf die „0“ Position
(Unity Gain).
Schieben Sie die Summen Fader langsam
auf die gewünschte Lautstärkeposition –
wenn alles korrekt verkabelt ist, müssten
Sie nun das Kanalsignal in der Summe,
also in Ihrer Beschallungsanlage, hören.
Stoppen Sie nun das Audiosignal in
diesem Kanal.
Verfahren Sie bei allen Kanälen nach dem
gerade beschriebenen Prinzip. Kommen
mehr und mehr Kanäle ins Spiel, wird sich
bei der Mischung der Gesamtpegel
erhöhen und die Pegelanzeige womöglich
in den roten Bereich gelangen. Den
Gesamtlautstärkepegel können Sie notfalls
mit dem Summen Fader kontrollieren.
PRAXISTIPPS FÜR BESCHALLUNGEN
Falsche
Aufstellung
von
PA
Lautsprechern, vor allem aber der Monitor
Boxen,
führt
zu
erhöhter
Rückkopplungsgefahr. Achten Sie darauf,
dass die Mikrofone nicht in Richtung der
Lautsprecher
zeigen.
Sollten
Rückkopplungen entstehen (der Ton
„schaukelt sich auf“), auf keinen Fall das
Mikrofon mit der Hand zu halten, das
erhöht nur die Rückkopplung! Eine
wirkungsvolle
Linearisierung
des
Frequenzgangs
und
damit
eine
Verringerung der Rückkopplungsgefahr
kann mithilfe eines Equalizers oder eines
automatischen Feedback Unterdrückers
(z.B. PHONIC I7100) erreicht werden.
Es gilt die Regel: Was man sieht, hört man
auch.
Daher
sollten
die
Lautsprecherboxen, die in den Saal
strahlen, nicht durch Stoff, Menschen oder
irgendetwas anderes verdeckt werden.
Bringen Sie die Boxen deshalb so hoch
an, dass Sie über die ersten Zuhörerreihen
hinweg strahlen. Auf diese Weise werden
auch die hinteren Reihen mit Schall
versorgt, und die vorderen Reihen werden
nicht durch übermäßige Lautstärke gestört.
Achten
Sie
beim
Verlegen
der
Lautsprecherkabel darauf, dass sich keine
Stolperfallen bilden. Wenn Sie Stative
verwenden, wickeln Sie die Kabel einige
Male um die Stative – das sieht besser aus
und reduziert die Stolpergefahr.
MEHRSPURAUFNAHME EINES
LIVE GIGS
Voraussetzung
für
eine
gelungene
Mehrspuraufnahme ist natürlich, dass alle
bisher behandelten Schritte vorgenommen
wurden. Stellen Sie sicher, dass die Festplatte,
auf der Sie aufnehmen wollen, genügend
freien Speicherplatz zur Verfügung hat und
kürzlich defragmentiert wurde.
Eine Minute Audio auf einer Spur bei 24-bit mit
einer Sampling Frequenz von 44,1 kHz
beansprucht ca. 8 MB Speicherplatz. Eine
Stunde mit 16 Spuren benötigt ca. 7,6 GB.
1. Öffnen Sie Ihre DAW-Software und
erstellen Sie ein neues Projekt mit
genügend
Audiospuren
(detaillierte
Informationen geben in der Regel die
Online Hilfen der Recording Software
Programme).
2. Überprüfen Sie die korrekte Sampling
Frequenz.
3. Öffnen Sie das Helix Board Control Panel
und stellen Sie die Werte für die
Latenzzeiten relativ hoch ein – für einen
reinen Live Mitschnitt müssen Sie sich ja
keine Gedanken über Monitoring machen.
Das erhöht die Betriebssicherheit und
minimiert die Gefahr von Aussetzern
während der Aufnahme.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
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4. Stellen Sie die Aufnahmespuren scharf
und überprüfen Sie, ob die Eingänge den
richtigen Spuren zugeordnet sind.
5. Sie sollten jetzt auch schon die Spuren
richtig benennen (mit den Instrumenten,
die dort aufgenommen werden).
6. Überprüfen Sie, ob die Schalter der
FireWire Schnittstelle auf PRE stehen –
nur so ist ein einwandfreier Live Mitschnitt
ohne merkwürdige Pegelsprünge möglich,
da andernfalls die Pegel in den
Aufnahmespuren von der Stellung der
einzelnen Fader abhinge, was ja nun mal
überhaupt keinen Sinn ergibt, da Sie für
die Beschallungsaufgabe freie Hand
haben müssen.
7. Folgen Sie den Vorschlägen für ein
korrektes Einpegeln – Sie müssten dann
gleichzeitig
die
Eingangspegel
der
einzelnen
Instrumente
in
den
Pegelanzeigen
der
Aufnahmespuren
sehen können.
8. Starten Sie die Aufnahme. Am Ende der
Show haben Sie einen perfekten Live
Mitschnitt in Mehrspurtechnik.
MEHRSPURAUFNAHME
STUDIO
IM
1. Öffnen Sie Ihre DAW-Software und
erstellen Sie ein neues Projekt mit
genügend
Audiospuren
(detaillierte
Informationen geben in der Regel die
Online Hilfen der Recording Software
Programme).
2. Überprüfen Sie die korrekte Sampling
Frequenz.
3. Öffnen Sie das Helix Board Control Panel
und stellen Sie die Werte für die
Latenzzeiten so niedrig wie möglich ein.
Dabei müssen Sie einen Kompromiss
zwischen guter Audioperformance und
geringen Latenzen für Monitorsituationen
finden (die Künstler müssen in Overdub
Situationen ja hören, wozu sie spielen).
Die Werkseinstellungen sind erst mal ein
guter Ausgangspunkt.
4. Stellen Sie die Aufnahmespuren scharf
und überprüfen Sie, ob die Eingänge den
richtigen Spuren zugeordnet sind.
5. Benennen Sie die Aufnahmespuren richtig.
6. Überprüfen Sie, in welcher Stellung die
Schalter für die FireWire Schnittstelle
stehen. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie
PRE oder POST aufnehmen. Sind Sie
eher puristischer Natur, werden Sie PRE
bevorzugen, damit die Signale so
unverfälscht wie möglich aufgenommen
werden – alles andere geschieht dann auf
7.
8.
9.
10.
11.
Softwareseite. Wollen Sie jedoch die
Kanalklangregelung mit aufnehmen, und
arbeiten Sie gerne mit dem Fader, um die
Lautstärke richtig einzustellen, müssen Sie
POST wählen.
Folgen Sie den Vorschlägen für ein
korrektes Einpegeln – Sie müssten dann
gleichzeitig
die
Eingangspegel
der
einzelnen
Instrumente
in
den
Pegelanzeigen
der
Aufnahmespuren
sehen können, sofern Sie in Schritt 6 PRE
gewählt haben. Haben Sie POST gewählt,
müssen Sie die Kanalfader entsprechend
hochschieben.
Routen Sie die Eingangskanäle auf die
Summe L/R im Helix Board. Drücken Sie
in der CONTROL ROOM Sektion von Helix
Board den SOURCE Schalter MAIN L/R,
um ein „Direct-Monitoring“ der Aufnahme
zu gewährleisten.
Für eine „Hinterbandkontrolle“ Ihrer
Aufnahme, also die Überprüfung, ob auch
alle Signale korrekt vom Rechner
aufgenommen werden, müssen Sie in der
Recording Software pro Spur den
„Monitor“ Schalter drücken. In diesem Fall
folgen Sie nicht Punkt 8, sondern drücken
den SOURCE Schalter FIREWIRE.
Die Künstler können ebenfalls mit einer
Kopfhörermischung versorgt werden. Dies
wird am einfachsten über die AUX SEND 1
Schiene realisiert. Verkabeln Sie den
Ausgang AUX SEND 1 mit einem
Kopfhörerverstärker und erstellen eine
Mischung mit den AUX SEND 1 Reglern
der Eingangskanäle.
Starten Sie die Aufnahme.
OVERDUBBING
Angenommen, der Gitarrist soll nachträglich
ein Solo einspielen.
1. Erstellen Sie eine neue Audiospur in Ihrer
Recording Software und bestimmen Sie,
dass der FireWire Kanal 1 Eingang für
diese Spur wird (vorausgesetzt, das
Gitarrensignal, egal ob Mikrofon oder Line
Eingang) liegt am Mischpultkanal 1 an).
Die Spuren 1 ~ 14 dürfen nicht mehr in
Aufnahmebereitschaft stehen! Die sollen ja
nur noch das Playback liefern. Schalten
Sie auch die Monitor Funktion in der Spur
an.
2. Drücken Sie in der CONTROL ROOM
Sektion
den
SOURCE
Schalter
FIREWIRE, um das Playback zu hören.
Schalten Sie am Helix Board alle Kanäle
stumm bis auf Kanal 1.
3. Der Künstler hört über die AUX SEND 1
Schiene ab. Daher drücken Sie auch den
SOURCE Schalter ASSIGN TO AUX 1.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
48
4. Stellen Sie die Spur scharf und beginnen
Sie die Aufnahme.
5. Auf gleiche Weise können Sie beliebig
viele Overdub Spuren erzeugen – lediglich
begrenzt durch die verwendete Recording
Software und den Speicherplatz Ihres
Rechners.
MIXDOWN
9. Sie können nun diese Mehrspuraufnahme
(egal ob live oder im Studio erstellt) im
Rechner mischen. Lassen Sie das
Playback laufen, so oft Sie wollen, und
nehmen Sie die gewünschten Änderungen
vor – Lautstärkeverhältnisse, Einfügen von
Signalprozessoren und Effekten, etc.
Diese
Veränderungen
können
automatisiert werden (in der Recording
Software) – wenn Sie alles richtig
„zusammen haben“, erstellen Sie die
gewünschte Stereomischung und brennen
letztendlich eine CD davon.
10. Zum Abhören der Aufnahmespuren und
damit Ihrer Mischung drücken Sie in der
CONTROL ROOM Sektion den SORUCE
Schalter FIREWIRE und drehen den
Regler PHONES / CTRL RM auf.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
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TECHNISCHE DATEN
Helix Board 18 FireWire MKII
Eingänge
Anzahl der Kanäle
10
symmetrische Mono Mic / Line Kanäle
6
symmetrische Mic / Stereo Line Kanäle
2
symmetrische Stereo Line Kanäle
2
Stereo AUX Return
2
2T RTN (Zweispur Eingang)
Stereo Cinch
Ausgänge
Stereo Summen L/R
Subgruppen
2T REC OUT (Zweispur Ausgang)
2 x 6,3 mm TRS Klinke symmetrisch & 2 x XLR männlich,
symmetrisch
2 x 6,3 mm TRS Klinke, symmetrisch
Stereo Cinch
Control Room L/R
2 x 6,3 mm Klinke, unsymmetrisch
Stereo Kopfhörer
1
S/PDIF
Cinch
FireWire Schnittstelle
16 Ausgänge, 2 Eingänge, 24 bit / 96 kHz
Abgriff für A/D Wandler
16 x schaltbar PRE / POST
Kanalzüge
10
AUX Sends
3
Pan/Balance Regler
ja
Kanal An/Mute
ja
Kanal Solo Funktion
Routing Schalter
LED Anzeigen
Lautstärkeregler
Inserts
ja
1/2, L/R
Peak, ON
60 mm Flachbahn Schiebesteller
6
Summensektion
FireWire Kanal 15 & 16 Routing Schalter
Signalquelle zwischen MAIN L/R, GRUPPE 1/2 und AUX
2/3 schaltbar
Aux Send Summenregler
3
Aux Send Summen SOLO
3
Stereo Aux Returns
2
Aux Returns auf Subgruppen
ja
Effekt auf Monitor
2
globale Solo Umschaltung PRE / POST
ja
Kopfhörer Pegelregler
ja
Fader
Aux Return 1 & 2, Subgruppen 1 & 2, Summe L & R
Pegelanzeigen
Stereo
Anzahl Kanäle
2
Segmente
12
Phantomspeisung
Schaltung
Digitaler Effektprozessor
Anzahl der Programme
Fußschalter (Impulsschalter)
+48 V DC
1 x global
32/40-bit / 48 kHz
100 plus 8 Tap Delays und Testsignale
Effekt An / Aus; Tap Tempo Delay
Frequenzumfang (Mic Eingang auf beliebigen Ausgang)
20 Hz ~ 60 kHz
+0/-1 dB
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
50
20 Hz ~ 100 kHz
+0/-3 dB
Übersprechen (1kHz @ 0 dBu, 20 Hz - 20 kHz, Kanaleingang auf Summenausgänge L/R)
Kanalfader unten, alle anderen Kanäle auf Unity (0 dB)
<-90 dB
Rauschen (20 Hz - 20 kHz, gemessen am Summenausgang, Kanäle 1 - 4 bei Unity Gain (0 dB) Durchgang; EQ linear; alle Kanäle auf
Summe geschaltet;
Summe @ 0 dB, Kanalfader unten
-86,5 dBu
Summe @ 0 dB, Kanalfader @ 0 dB
-84 dBu
Geräuschspannungsabstand, bezogen auf +4 dBu
>90 dB
Verzerrung (THD) (Beliebiger Ausgang, 1kHz @ +14 dBu, 20 Hz ~ 20 kHz,
Kanaleingänge)
Gleichtaktunterdrückung CMRR (1kHz @ -60dBu, Gain auf Maximum)
<0,005%
80 dB
Maximalpegel
Mikrofonvorverstärker
+10 dBu
Alle anderen Eingänge
+22 dBu
Symmetrische Ausgänge
+28 dBu
Unsymmetrische Ausgänge
+22 dBu
Impedanzen
Mikrofoneingang
2k Ohm
Alle anderen Eingänge (außer Inserts)
10k Ohm
2-Spur Cinch Ausgänge
1,1k Ohm
Alle anderen Ausgänge
200 Ohm
Klangregelung
Bässe
80 Hz
Mitten (Mono Kanäle)
100 Hz ~ 8 kHz, durchstimmbar
Mitten (Stereo Kanäle 7/8 & 9/10)
2,5 kHz
Untere Mitten (Stereo Kanäle 11/12 & 13/14)
800 Hz
Obere Mitten (Stereo Kanäle 11/12 & 13/14)
3 kHz
Höhen
12 kHz
Hochpassfilter
Äquivalentes Eingangsrauschen Mikrofonvorverstärker E.I.N. (150
Ohm, maximale Verstärkung)
Stromaufnahme (eingebautes Schaltnetzteil)
Netzspannung
Gewicht
Abmessungen (B x H x T)
75 Hz (-18 dB / Oktave)
<-129,5 dBm
50 Watt
100 ~ 240 VAC, 50 / 60 Hz
5,1 kg
407 x 89 x 357 mm
Phonic behält sich das Recht vor, technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
51
ABMESSUNGEN
Die Maße sind in mm/inch angegeben.
Wird das Pult hochkant in ein 19“ Rack geschraubt, nimmt es in der Höhe ca. 9 Höheneinheiten (HE)
ein. Allerdings muss man mind. 3 HE für die rückwärtige Verkabelung hinzurechnen.
Wird das Pult auf die Oberseite eines Winkelracks montiert, wird man in der Höhe ca. 2 HE einplanen
müssen – das hängt aber davon ab, ob die Schienen auf der Oberseite ausklappbar sind oder nicht.
Diese Angaben sind daher nur Richtlinien. Da die jeweiligen Anforderungen verschieden sind, wird
man um eine individuelle Entscheidung für den Platzbedarf und die Größe des Racks nicht
herumkommen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
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BLOCKSCHALTBILD
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
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TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
Die folgende Abbildung mit typischen Kabelverbindungen ist in sieben Abschnitte unterteilt:
SYMMETRISCH, UNSYMMETRISCH, INSERT KABEL, SYMMETRISCHES Y-KABEL, KOPFHÖRER
VERTEILER, UNSYMMETRISCHES Y-KABEL, SPEAKON LAUTSPRECHERKABEL. In jedem
Abschnitt finden sich verschiedene Verdrahtungsvorschläge für unterschiedliche Anwendungen.
Im HELIX BOARD 18 FIREWIRE MKII sind alle Anschlüsse symmetrisch mit Ausnahme der
folgenden: 2T RTN, 2T REC, PHONES, CONTROL ROOM, AUX RETURN 1 und 2.
Wenn ein elektronisch symmetrierter Ausgang mit einem externen Gerät verbunden wird, das einen
unsymmetrischen Eingang hat, verwenden Sie am besten einen 3-poligen Anschluss für die Quelle =
Ausgangsseite (entweder XLR oder 6,3 mm TRS Klinke) und eine 2-polige Mono Klinke für die Last =
Eingangsseite, wobei ausgangsseitig die Verbindung am Ring des Klinkensteckers getrennt werden
sollte. Diese Vorgehensweise garantiert die besten Audioergebnisse bei elektronisch symmetrierten
Ausgängen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
54
UND
aus. Fazit: Das Nutzsignal wird übertragen,
Störeinstreuungen ausgelöscht.
Die meisten Störungen bei Audioinstallationen
werden durch falsche und beschädigte
Steckverbindungen hervorgerufen. Um eine
ordnungsgemäße Verkabelung Ihrer Anlage zu
gewährleisten sollten Sie die folgenden
Abschnitte aufmerksam durchlesen, es sei
denn Sie sind schon mit den Begriffen
symmetrisch und unsymmetrisch vertraut.
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN BEIDEN
VERFAHRENSWEISEN
Da eine symmetrische Kabelführung gegen
äußere Störeinstreuungen unempfindlich ist,
muss der Masseleiter keinen elektrischen
Strom führen, was bedeutet, dass die beiden
miteinander verbundenen Geräte das gleiche
Massepotential
haben,
was
wiederum
SYMMETRISCH
UNSYMMETRISCH
WAS
BEDEUTET
KABELFÜHRUNG?
UNSYMMETRISCHE
Diese Art der Verkabelung findet sich in der
Regel bei den meisten Geräten der
Unterhaltungselektronik und Videosystemen.
Es gibt einen Leiter der das Signal trägt, der
andere ist für die Erdung/Masse bestimmt. Im
Normalfall, bei Signalen mit geringerem Pegel,
schirmt der Masseleiter das signalführende
Kabel ab.
WAS
BEDEUTET
KABELFÜHRUNG?
SYMMETRISCHE
Bei einem symmetrierten Aufbau wird das
Signal über 2 Leiter und einen zusätzlichen
masseführenden Schutzleiter gesendet. Die
beiden signalführenden Leiter übertragen
prinzipiell ein identisches Signal, jedoch ist das
eine gegenüber dem anderen um 180°
gedreht. Der Symmetrier Aufholverstärker in
der Eingangssektion dreht die Phase des
einen Signals und addiert dieses zu dem
anderen hinzu. Störeinstreuungen, die auf dem
Kabelweg in das System eingedrungen sind,
“reiten” sozusagen auf beiden Signalwegen
und sind deshalb gleichphasig. In der
Eingangssektion wird also die Phase des einen
Störsignals wiederum um 180° gegenüber dem
anderen gedreht und aufaddiert – und somit
löschen sich diese beiden Signale gegenseitig
Grundbedingung für ein störungsfreies System
ist.
Schauen
wir
uns
noch
mal
das
unsymmetrische System an. Dort fließt der
Strom des Signals vom Signalleiter zum
Masseleiter, also von plus nach minus. Das
Massepotential der beiden verbundenen
Geräte ist aber nicht identisch. Das bedeutet
dass dieses System viel eher von äußeren
Störeinstreuungen beeinflusst wird.
Symmetrische Systeme können im Gegensatz
zu unsymmetrischen durchaus über lange
Kabelstrecken verlust- und störungsfrei
arbeiten. Das Ergebnis ist ein niedriger
Nebengeräuschpegel bei dem symmetrischen
System.
Weil ein symmetrisches System 2 Leiter für
das Signal und einen Leiter für die
Masse/Abschirmung
braucht,
werden
mindestens drei Leiter benötigt. Also ist hierbei
die abschirmende Masse vollkommen vom
Signal getrennt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
55
Lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt
sorgfältig, wenn Sie Anlagen verkabeln, egal
ob symmetrisch und unsymmetrisch.
DIE KORREKTE KABELFÜHRUNG
SYMMETRISCHEN VERBINDUNGEN
BEI
eine größere Anzahl von Leistungsendstufen
verwenden.
Lassen Sie die Erdung zwischen den Racks
und dem Stromverteiler von einem Elektriker
überprüfen. Stellen Sie sicher, dass eine, und
zwar nur eine, Netzerdung für das komplette
Audio- bzw. Videosystem existiert (sog.
sternförmige Stromversorgung).
Wenn die Brummschleife weiterhin existiert,
muss die Audioverbindung galvanisch getrennt
werden. Dies wird erreicht, indem ein sog.
Trenntrafo in die Audioverbindung integriert
wird, der eine direkte, physische Verbindung
aufhebt. Das Audiosignal wird dort nach dem
Prinzip der Induktion übertragen (quasi „durch
die Luft“). Auf diese Weise kann es nicht mehr
brummen!
Verwenden Sie für die Verbindung des
Audiosignals Stecker mit drei Anschlussstiften.
Stellen Sie sicher, dass das System
ordnungsgemäß geerdet ist. Verwenden Sie
niemals einen masseisolierenden Stecker,
ohne das System zusätzlich separat zu erden.
Dies ist eine Grundbedingung für eine
einwandfrei Audioverbindung.
Die Masseverbindung (Pin 1 bei einem XLR
Stecker) muss beim Quellgerät immer
gegeben
sein.
Sollten
sie
die
Masseverbindung trennen wollen, um eine
sog. „Brummschleife“ zu beseitigen, tun Sie
dies beim Zielgerät, indem Sie die
Masseverbindung am dortigen Pin 1
unterbrechen. Diese Art der Verbindung
vermeidet eine Erdschleife zwischen der
Signal- und der Gehäusemasse. Erden Sie das
System immer nur über den Netzstecker, da
diese Form der Erdung einen geringeren
Widerstand hat und dadurch generell die
bessere, umfassendere Erdung bietet.
Eine mögliche Ursache für auftretendes
Brummen
kann
eine
schlechte
Masseverbindung innerhalb des Systems sein.
Falls Sie den Fehler nicht lokalisieren können,
verbinden Sie versuchshalber den Massepin
des Eingangssteckers mit der Erde. Wird das
Brummen leiser oder verschwindet es, prüfen
Sie die netzseitige Masseverbindung Ihrer
Audioanlage. Besondere Aufmerksamkeit ist
geboten, wenn die Anlagekomponenten und
Racks mit einer gewissen Entfernung
zueinander aufgestellt sind, und/oder wenn Sie
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
56
FEHLERBEHEBUNG
Für alle Beteiligten ist es hilfreich, wenn Sie im
Falle eines Defektes erst einmal die
Grundlagen der Fehlerbehebung durchführen,
bevor Sie sich an Ihren Händler oder sogar an
den Vertrieb wenden, oder womöglich das
Gerät direkt einschicken. Zum einen erspart
Ihnen das die Ausfallzeit, zum anderen aber
auch
die
möglicherweise
peinliche
Feststellung, dass u.U. lediglich das Netzkabel
nicht ganz eingesteckt war....
ANALOGES MISCHEN
KANAL SIGNAL GELANGT NICHT IN DIE
SUBGRUPPEN ODER SUMME
• Ist der Kanal eingeschaltet?
• Sind die richtigen Routing Schalter
gedrückt?
• Ist der Fader hochgeschoben?
• Ist ein externes Gerät im Insert
angeschlossen? Unterbrechen Sie die
Verbindung, d.h. ziehen Sie den Insert
Stecker raus. Überprüfen Sie diese
Verkabelung, tauschen Sie Ein- und
Ausgang (Send und Return).
• Funktioniert die Eingangsquelle an einem
anderen Kanal? Wenn nicht, liegt es nicht
am Mischpult.
SCHLECHTE AUDIOQUALITÄT
• Ist der Pegel eines oder mehrerer Kanäle
zu hoch? Pegel mit SOLO und
Pegelanzeige überprüfen.
• Wenn ein Nebengeräusch, also Brummen,
Rascheln, Knistern o.ä. zu hören ist:
Schalten Sie einen Kanal nach dem
anderen ab, bzw. drehen Sie den LEVEL
Regler runter. Wenn das Störgeräusch
aufhört,
liegt
das
Problem
höchstwahrscheinlich in dem zuletzt
ausgeblendeten Kanal. Entweder die
Signalquelle ist die Ursache, oder aber das
Problem liegt im Kanal selbst. Trennen Sie
die Verbindung zur Signalquelle (sprich,
ziehen Sie den XLR bzw. Klinkenstecker
raus). Wenn das Problem verschwindet,
liegt es nicht am Mischpult, sondern bei
der Signalquelle.
• Ihre Audioanlage erzeugt ein Brummen,
sobald Sie das Mischpult mit der
nachfolgenden Endstufe verbinden. Wenn
Sie das Mischpult von der Endstufe
trennen, verschwindet das Brummen. In
diesem Fall handelt es sich um eine sog.
„Brummschleife“. Bitte lesen Sie das
Kapitel
„SYMMETRISCH
UND
UNSYMMETRISCH“, um das Problem zu
beheben.
AUSGANGSFEHLER
• Ist der betreffende Pegelregler (wenn
vorhanden) aufgedreht?
• Wenn Sie über CONTROL ROOM oder
PHONES abhören, haben Sie in der
SOURCE Matrix eine Auswahl getroffen?
• Wenn es sich um einen der MAIN
Ausgänge handelt, entkabeln Sie alle
anderen.
Wenn
es
z.B.
der
Klinkenausgang LEFT MAIN OUT ist,
entkabeln Sie die CINCH Ausgänge. Wenn
das Problem verschwindet, dann liegt es
nicht am Mischpult.
• Wenn es ein Stereopaar ist, dann
vertauschen Sie die Anschlüsse. Wenn
das Problem verschwindet, dann liegt es
nicht am Mischpult.
STROMVERSORGUNG
• Unsere Lieblingsfrage: Ist das Netzkabel
eingesteckt – auch in der Steckdose – und
ist der POWER Schalter an?
• Überprüfen Sie die Sicherung.
FIREWIRE BETRIEB
COMPUTER
ODER
AUDIOPROGRAMM
ERKENNEN HELIX BOARD NICHT
• Überprüfen Sie zuerst, ob Helix Board vom
Computer richtig erkannt wird:
• Öffnen Sie das Helix Board Control Panel
und schauen Sie, ob das Helix Board dort
überhaupt angezeigt wird.
• Unter
„Sounds
und
Audiogeräte”
(Windows) oder in der „Audio MIDI
Konfiguration” (Mac) können Sie erkennen,
ob das Helix Board 18 FW MKII als
verwendbares Gerät aufgelistet ist.
• Wenn das Helix Board 18 FW MKII nicht
aufgeführt ist, überprüfen Sie, ob das
FireWire Kabel richtig angeschlossen
wurde. Schalten Sie das Helix Board 18
FW MKII aus und warten Sie ein paar
Sekunden,
bevor
Sie
es
wieder
einschalten. Ziehen Sie das FireWire
Kabel ab und schalten Sie das Helix Board
aus. Schalten Sie den Mixer wieder an und
stecken Sie das Kabel wieder ein. Falls
das nicht hilft, lassen Sie das Helix Board
an, schalten Sie den Computer aus (kein
Neustart!), und schalten ihn nach einer
Weile wieder an.
BEI DER CUBASE LE INSTALLATION WIRD
NACH EINER LIZENZNUMMER ODER
SERIENNUMMER GEFRAGT.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
57
•
Die Lizenznummer für die Installation von
Cubase LE finden Sie auf der Hülle der
CD-ROM aufgedruckt.
DAS SYSTEM IST INSTABIL
• Deaktivieren
Sie
alle
Windows
Systemklänge. Diese Sounds werden mit
einer
anderen
Sample
Rate
wiedergegeben und können Störungen
verursachen.
Wählen
Sie
Start,
Systemsteuerung,
Sounds
und
Audiogeräte und den Sounds Tab.
Verwenden Sie das Soundschema „No
sounds.” Bestätigen Sie die Auswahl mit
„OK”.
• Schalten Sie alle drahtlosen Geräte (z.B.
WLAN Karten usw.) aus.
• Trennen
Sie
möglichst
alle
Peripheriegeräte, die über USB oder
FireWire angeschlossen sind, von Ihrem
Computer.
• Unterbinden Sie die automatische Anwahl
zum Internet.
• Schließen Sie die Programme, die Sie
nicht zum Musizieren benötigen.
• Deaktivieren
Sie
unnötige
Hintergrundanwendungen. Gehen Sie
unter Windows auf Start und wählen Sie
Ausführen… Tagen Sie dann in das sich
öffnende Fenster „msconfig.exe” ein. Das
Systemkonfigurationsprogramm
wird
aufgerufen. Wählen Sie den Systemstart
Tab und suchen Sie nach Prozessen, die
Sie identifizieren können und beim Starten
des Computers aufgerufen werden (wie
zum Beispiel Adobe Acrobat Assistant,
QuickTime,
RealPlayer
und
Chat
Software). Nehmen Sie das Häkchen von
diesen aufgelisteten Programmen, so dass
Sie beim Start automatisch geladen
werden.
HINWEIS! Deaktivieren Sie keine Programme,
die Sie nicht kennen (speziell keine Microsoft
Programme). Viele sind für den Betrieb Ihres
Computers zwingend erforderlich. Speichern
Sie Ihre Veränderungen und starten Sie den
Computer neu. Windows wird Sie daran
erinnern,
dass
Sie
Veränderungen
vorgenommen haben. Sie können diese
Erinnerung ignorieren oder deaktivieren, wenn
Sie festgestellt haben, dass Ihr System stabil
läuft.
• Deaktivieren Sie alle Netzwerkkarten.
Dieses
geschieht
im
Windows
Gerätemanager. Mit einem Rechtsklick auf
Mein
Computer,
können
Sie
die
Eigenschaften aufrufen und zum Hardware
Tab
gehen.
Klicken
Sie
den
Gerätemanager Button. Deaktivieren Sie
unter
Netzwerkadapter
mit
einem
Rechtsklick die aufgeführten Geräte.
•
•
•
•
Wenn Ihr Gerät über eine weitere
Soundkarte verfügt, deaktivieren Sie diese
ebenfalls über den Gerätemanager.
Defragmentieren Sie Ihre Festplatte.
Überprüfen Sie, dass mindestens 20% des
verfügbaren Speicherplatzes frei sind. Das
Defragmentierungstool finden Sie unter
Zubehör / Systemprogramme.
Wenn Sie eine ASIO-Anwendung, wie
Cubase
unter
Windows
benutzen,
deaktivieren Sie im Control Panel des
Helix Board WDM (Systemsounds) Audio.
Probieren
Sie
ein
anderes
Softwareprodukt
eines
anderen
Herstellers.
Möglicherweise
ist
das
Produkt welches Sie benutzen (aus
welchen Gründen auch immer) nicht stabil
mit der Kombination aus Helix Board /
Computer.
AUDIOWIEDERGABE ODER -AUFNAHME IN
DER FALSCHEN GESCHWINDIGKEIT
• Justieren Sie die Buffer im ASIO Control
Panel oder über die Audio Setup-Optionen
Ihres
WDM
Programms.
Mittlere
Buffergrößen des verfügbaren Bereiches
sollten die besten Resultate bringen.
AUDIOWIEDERGABE ODER -AUFNAHME
WIRD UNTERBROCHEN ODER STOTTERT
• Wie schon gesagt: Justieren Sie die Buffer
im ASIO Control Panel oder über die Audio
Setup-Optionen Ihres WDM Programms
um die beste Einstellung für Ihr System zu
finden. Viele Audioprogramme bieten
erweiterte Einstellungsdialogabfragen an,
in denen Sie noch andere Parameter
einstellen können. Probieren Sie auch
diese Optionen.
KNACKSER IN DER AUDIOWIEDERGABE
• Bestimmte
FireWire-Chipsätze
haben
Design-Limitierungen
oder
IRQZuweisungsrestriktionen,
die
gelöst
werden sollten, bevor Audio korrekt
verarbeitet werden kann. Beachten Sie die
Dokumentation Ihres Firewire-Chipsatzes
für weitere Informationen.
KEIN AUDIO IM COMPUTER
• Überprüfen Sie auf der analogen Seite, ob
der Mixer korrekte Audiopegel anzeigt.
• Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen
Treiber verwenden (bei Cubase unter
„Geräte konfigurieren“.
• Sind die Eingänge den richtigen Spuren
zugeordnet, und sind die Spuren scharf
geschaltet?
• Überprüfen Sie die Stellung der PRE /
POST
Schalter
für
die
FireWire
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
58
•
•
Schnittstelle. In der Stellung POST hängt
der Pegel auch vom Kanalfader ab!
Starten Sie Ihren Mixer und den Computer
neu.
Installieren Sie die Treiber Software neu.
DAS EINGANGSSIGNAL IST AUF DER
ANALOGEN SEITE KORREKT AUF 0°
PEGELANZEIGE AUSGESTEUERT. IN DER
RECORDING SOFTWARE STEUERT DIE
PEGELANZEIGE WESENTLICH GERINGER
AUS.
• Der Bezugspunkt für die Pegel im Helix
Board entspricht dem internationalen
Studiostandard (USA). Die Pulte arbeiten
ein- und ausgangsseitig mit einem Pegel
von +4 dBu, was einer Spannung von
1,228 V (Effektivwert = RMS) entspricht.
• Liegt also ein 1 kHz Sinussignal mit einer
Spannung von 1,228 V an einem
Eingangskanal an, wird dies auf der
Pegelanzeige des Mischpults mit „0“
angezeigt, was eben bedeutet, dass nun
der optimale Betriebspegel erreicht ist.
• Auf der digitalen Ebene stellt „0 dBFS“
(FullScale) die absolute Obergrenze dar,
noch höhere Pegel können nicht
dargestellt werden und äußern sich durch
extreme und hässliche Verzerrungen.
• Um die Aussteuerungsreserven, die das
Mischpult auf der analogen Seite bietet,
bevor die Schaltung ins Clipping fährt,
auch auf der digitalen Seite voll
auszunutzen, ist ein Puffer von 18 dB
eingebaut, bevor dort die absolute
Obergrenze 0 dBFS erreicht ist. Daher
zeigt die Pegelanzeige im digitalen Bereich
nur –18 dB an, wenn das analoge Signal
1,228 V beträgt. Nur so lässt sich
genügend Aussteuerungsreserve für die
schnellen Peaks im Audiomaterial zur
Verfügung stellen.
LÄUFT DAS HELIX BOARD AUCH AUF 64BIT PROZESSOREN?
• Ja. Sollte die Treiber CD-ROM, die dem
Mischpult im Original beiliegt, diesen
neuen Treiber wider Erwarten noch nicht
beinhalten,
gehen
Sie
auf
www.phonic.com. Dort kann im Download
Bereich ein aktueller Treiber für 64-bit
Prozessoren herunter geladen werden.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
59
GLOSSAR
AFL - After-Fader-Listening
Acronym für After Fader Listening, auch post
fader genannt, also Abhören nach dem Fader.
AUX SEND - Auxiliary Send
Hilfsausgang.
Ein
Summensignal,
das
unabhängig
von
der
eigentlichen
Stereosumme erzeugt wird, indem Abgriffe bei
einzelnen
Kanälen
und/oder
Gruppen
vorgenommen werden, typischerweise über
Drehgeber.
Balanced
Symmetrisch. Eine Audioverbindung ist
symmetrisch, wenn das Signal auf zwei Leitern
identisch, jedoch um 180° gedreht, geführt
wird,
während
der
Schutzleiter
nicht
signalführend ist. Störeinstreuungen werden zu
gleichen
Teilen
von
beiden
Leitern
aufgenommen.
Durch
den
Symmetrierverstärker am nächsten Eingang,
bei dem die beiden signalführenden Leiter
zusammengeführt und dabei nochmals um
180° gedreht werden, löschen sich die
Störeinstreuungen gegenseitig aus.
Clipping
Verzerrung.
Heftiges
Einsetzen
von
Verzerrung im Signalfluss, meistens eine
Beschränkung der Spitzenpegel Spannung
aufgrund nur endlicher Reserven des Netzteils.
dB (Dezibel)
Eine Angabe von relativ gleichbleibenden
Mengenänderungen
mittels
einer
logarithmischen Skala.
Equalizer
Klangregelung. Eine Schaltung, die das
Anheben
oder
Absenken
bestimmter
Frequenzbereiche im Signalweg erlaubt.
Fader
Lautstärkeregler in Form eines Flachbahn
Schiebestellers.
Feedback
Rückkopplung. Pfeifen, Dröhnen oder “Hupen”,
hervorgerufen durch die zu nahe bzw.
ungünstige Platzierung von Mikrofon und
Lautsprecher. Das Mikrofon nimmt das
verstärkte Signal aus dem Lautsprecher auf
und
gibt
es
wiederum
and
den
Verstärker/Lautsprecher weiter, so dass eine
Rückkopplungsschleife
entsteht,
die
letztendlich zu einer stehenden Welle führt,
sobald
ein
bestimmter
Lautstärke
Schwellenwert überschritten ist.
Frequency response
Frequenzgang. Die Wiedergabe
Frequenzbereiche in einem Gerät.
einzelner
Gain/input sensitivity
Eingangsempfindlichkeit. Die Veränderung des
Signalpegels.
Highpass filter
Hochpass Filter. Ein Filter, das nur die hohen
Frequenzen durchlässt, die tiefen Frequenzen
am Passieren hindert.
Insert
Einschleifpunkt. Eine Unterbrechung des
Signalweges, um ein externes Gerät
“einzuschleifen”, z.B. Kompressor, Gate, etc.
Pan
Panoramaregler. Verteilt ein Signal auf die
linke und rechte Summe.
Peaking
Bandpass.
Glockencharakteristik.
Ein
Klangregler bearbeitet nur einen bestimmten
Frequenzbereich, der nach oben und unten
begrenzt ist.
PFL – pre fader listening
Abhören vor dem Fader.
Phase
Das Verhältnis zweier Signale zueinander.
Signale,
die
sich
aufaddieren,
sind
gleichphasig; Signale, die sich gegenseitig
auslöschen, sind gegenphasig.
Polarity
Die positiven und negativen Pole einer
Audioverbindung.
Üblicherweise
werden
positive mit positiven und negative mit
negativen Polen verbunden.
Post fader
Der Punkt im Signalweg nach dem Fader, also
abhängig von der Stellung desselben.
Pre fader
Der Punkt im Signalweg vor dem Fader, also
unabhängig von der Stellung desselben.
Roll off
Ein Abfallen der Lautstärke jenseits einer
bestimmten Frequenz.
Shelving
Kuhschwanzcharakteristik. Eine Klangregler
bearbeitet den kompletten Frequenzbereich
jenseits einer bestimmten Eckfrequenz.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
60
Stereo return
Stereo Rückführung. Ein Eingang
Aufnahme von externen Signalquellen.
zur
Transient
Transiente. Ein (meist extrem) kurzzeitiger
Anstieg des Signalpegels.
Unbalanced
Unsymmetrisch. Eine Audioverbindung ist
unsymmetrisch, wenn das Signal nur auf
einem Leiter transportiert wird und die
Abschirmung als Rückführung dient. Meist
sehr
störanfällig
gegenüber
Brummeinstreuungen und Verlusten im
Höhenbereich auf langen Strecken.
+48V
48V Gleichspannung, auch Phantomspeisung
genannt, an Mikrofoneingängen. Dient zur
Speisung von Kondensatormikrofonen und
aktiven DI Boxen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Helix Board 18 FireWire MKII
61
SERVICE UND GARANTIE
ERWERB VON WEITEREN PHONIC ARTIKELN UND ERSATZTEILEN
Wenn Sie an weiteren Phonic Artikeln oder Ersatzteilen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an
einen autorisierten Phonic Händler. Eine Liste der aktuellen Phonic Clever Händler finden Sie unter
www.phonic.info, dort unter „Händlersuche“.
SERVICE UND REPARATUR
Im Fall eines Problems oder einer Reparatur wenden Sie sich bitte an Ihren Phonic Fachhändler, bei
dem Sie das Gerät erworben haben. Phonic gibt keine Service Unterlagen an Endkunden heraus, und
warnt den Anwender nachdrücklich davor, selbst Reparaturen vorzunehmen, weil dadurch jegliche
Garantieansprüche erlischen.
GARANTIE BESTIMMUNGEN
Phonic verbürgt sich für die einwandfreie Qualität der ausgelieferten Produkte. Sollten Sie dennoch
etwas zu beanstanden haben, wird Ihnen die Firma Phonic mit einem unbürokratischen GarantieNetzwerk zur Seite stehen. Für Schäden am Gerät, die auf Materialfehler oder schlechte Verarbeitung
zurückzuführen sind, gewährt Ihnen Phonic im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zwei Jahre
Garantie ab Verkaufsdatum. Bitte bewahren Sie den Kaufbeleg auf.
Bei Fremdeingriffen in den Originalzustand des Gerätes oder bei Reparaturversuchen durch einen
nicht autorisierten Kundendienst oder den Anwender kann in der Regel nicht geklärt werden, ob der
Mangel erst durch diese verursacht oder erweitert wurde. In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass
der Mangel bei Kauf nicht vorhanden war. Die Gewährleistung ist daher in diesen Fällen abzulehnen.
Für Schäden, die durch falschen Gebrauch oder Anschluss des Gerätes in Abweichung von dieser
Bedienungsanleitung entstanden sind, steht Phonic nicht ein. Die Pflicht zur Mängelbeseitigung
erstreckt sich auch nicht auf die Auswirkungen natürlicher Abnutzung und normalen Verschleiß. Die
Notwendigkeit der Mängelbeseitigung bezieht sich nur auf das betreffende Produkt selbst und nicht
auf Folgeschäden.
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zurückzuführen sind.
Der Gewährleistungsanspruch gilt nur, wenn das Gerät bei einem Phonic Händler als Neugerät
erstanden wurde.
KUNDENDIENST UND SERVICE HOTLINE
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http://www.phonic.com/help/. Dort finden Sie, in englischer Sprache, Antworten auf häufig gestellte
Fragen (FAQ), technische Tipps, Downloads für Treiber Software und andere nützliche Hinweise.
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