3. Installation

3. Installation
ANLEITUNG FÜR EINBAU, BEDIENUNG UND WARTUNG
KESSEL-Fettabscheider NS 1, 2 und 4
zum Erdeinbau
Ausführung nach DIN 4040-1 oder
Ausführung nach Euro-Norm EN 1825
Produktvorteile
Bedienungsanleitung
Seite 1-18
Installation Manual
Page 19-36
Nach DIN 4040-1
(Zulassungs-Nr. Z 54.6-344)
Nach Euro-Norm EN 1825
(Zulassungs-Nr. Z 54.1-440)
einfache und schnelle
Montage
geringes Gewicht
100% Beständigkeit
gegenüber aggressiven
Fettsäuren
leichter Transport
teleskopisches Aufsatzstück
zur Anpassung an das
Bodenniveau
Installation
Inbetriebnahme
Einweisung
der Anlage wurde durchgeführt von Ihrem Fachbetrieb:
Name/Unterschrift
Stand 2011/02
Datum
Ort
Stempel Fachbetrieb
Techn. Änderungen vorbehalten
Abbildung zeigt Euro-Norm Abscheider und Probenahmeschacht (Klasse D)
Sach-Nr. 010-298
1. Sicherheitshinweise
Das Personal für Einbau, Montage, Bedienung, Wartung und Reparatur muß die entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten aufweisen. Verantwortungsbereich, Zuständigkeit
und die Überwachung des Personals müssen durch den Betreiber genau geregelt sein.
Die Betriebssicherheit der gelieferten Anlage ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung
gewährleistet. Die Grenzwerte der technischen Daten dürfen auf keinen Fall überschritten
werden.
Bei Einbau, Montage, Bedienung, Wartung und Reparatur der Anlage sind die Unfallverhütungsvorschriften und die in Frage kommenden Normen und Richtlinien zu beachten!
Dies sind u.a.:
• Unfallverhütungsvorschriften
- Bauarbeiten BGV C22
- Abwassertechnische Anlagen GUV-V C5
• Sicherheitsregeln für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen
Anlagen GUV-R 126
• Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen in abwassertechnischen Anlagen GUV-R 145
• Richtlinien für Arbeiten in Behältern und engen Räumen BGR 117
• Normen
- Baugruben und Gräben - Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten DIN 4124
- Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen DIN EN 1610
• Arbeitshilfe für Sicherheit und Gesundheitsschutz in abwassertechnischen Anlagen.
SPEZIFISCHE
GEFÄHRDUNGEN!
WARNUNG !
ACHTUNG !
• Gefahren durch Gase und Dämpfe wie Erstickungsgefahr, Vergiftungsgefahr und Explosionsgefahr
• Absturzgefahr
• Ertrinkungsgefahr
• Keimbelastung und fäkalienhaltige Abwässer
• Hohe physische und psychische Belastungen bei Arbeiten in tiefen, engen oder dunklen
Räumen
• und weitere
Bei Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung können erhebliche Sachschäden, Körperverletzungen oder tödliche Unfälle die Folge sein.
Die Anlage stellt eine Komponente einer Gesamtanlage dar. Beachten Sie deshalb auch
die Bedienungsanleitungen der Gesamtanlage und der einzelnen Komponenten. Bei jeder
Montage, Wartung, Inspektion und Reparatur an einer der Komponenten ist immer die Gesamtanlage außer Betrieb zu setzen und gegen Wiederinbetriebnahme zu sichern.
Umbau oder Veränderungen der Anlage sind nur in Absprache mit dem Hersteller zu tätigen. Originalersatzteile und vom Hersteller zugelassenes Zubehör dienen der Sicherheit.
Die Verwendung anderer Teile kann die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
Inhaltsverzeichnis
1. Sicherheitshinweise
2. Allgemein
3. Einbau
4. Inbetriebnahme
5. Entsorgung
6. Wartung
7. Ersatzteile und Zubehör
8. Gewährleistung
9. Anlagenpaß/Werksabnahme
10. Konformitätserklärung
11. Übergabeprotokoll
2.1
2.2
3.1
3.2
3.3
4.1
4.2
4.3
................................................................................. Seite
Verwendung .............................................................. Seite
Anlagenbeschreibung .............................................. Seite
.................................................................................
Einbau SonicControl ................................................
Euro-Norm Abscheider .............................................
DIN-Norm Abscheider ..............................................
Seite
Seite
Seite
Seite
3
4
4
4
5
6
7
Anlage in Betriebsbereitschaft setzen...................... Seite 10
Einweisung / Übergabe ............................................ Seite 10
Übergabeprotokoll.................................................... Seite 10
.............................................................................................. Seite 11
.............................................................................................. Seite 11
.............................................................................................. Seite 12
.............................................................................................. Seite 13
.............................................................................................. Seite 14
.............................................................................................. Seite 15
.............................................................................................. Seite 16
12. Übergabeprotokoll für das einbauennde Unternehmen ........................................................... Seite 17
Sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, daß Sie sich für ein Produkt von KESSEL entschieden haben.
Die gesamte Anlage wurde vor Verlassen des Werkes einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Prüfen Sie bitte dennoch sofort, ob die Anlage vollständig und unbeschädigt bei Ihnen angeliefert wurde. Im Falle eines Transportschadens
beachten Sie bitte die Anweisungen in Kapitel „Gewährleistungen“ dieser Anleitung.
Diese Einbau-, Bedienungs- und Wartungsanleitung enthält wichtige Hinweise, die bei Einbau, Montage, Bedienung, Wartung und Reparatur zu beachten sind. Vor allen Arbeiten an der Anlagen müssen der Betreiber sowie das zuständige Fachpersonal diese Anleitung sorgfälltig lesen und befolgen.
Wichtig! Die in dieser Anleitung für Einbau, Bedienung und Wartung genannten Hinweise, Werte, Vorgaben etc. sind bedingt durch die geprüfte Statik, nicht auf andere Produkte übertragbar.
KESSEL AG
3
2. Allgemein
2.1 Verwendung
Tierische und pflanzliche Öle und Fette dürfen nicht in die öffentlichen Entsorgungsanlagen und in Gewässer geleitet
werden, da sie in erkaltetem Zustand Querschnittsverengungen und Verstopfungen der Entsorgungsleitungen verursachen. Ferner entstehen nach kurzer Zersetzungszeit
Fettsäuren, die zu Geruchsbelästigungen führen sowie
Rohrleitungen und Bauwerke der Entwässerungsanlagen
angreifen. Die erstarrte Fettschicht auf der Wasseroberfläche hemmt außerdem die notwendige Sauerstoffzufuhr bei
Gewässern und Kläranlagen.
Die DIN 1986 Teil 1 fordert die Rückhaltung schädlicher Stoffe. Aus diesen Gründen sind Fettabscheideranlagen nach
DIN 4040 oder prEN 1825 vorzusehen, die entsprechend
entsorgt werden müssen.
2.2 Anlagenbeschreibung
Die KESSEL-Fettabscheideranlagen der Ausführung rund
für den Erdeinbau bestehen aus dem Fettabscheider selbst
und einem integrierten Schlammfang.
Die Behälter und Einbauten bestehen aus Polyethylen (PE).
Die Aufsatzstücke der Anlagen sind aus Duroplast oder Polypropylen (PP). Durch die glatte, wachsähnliche Oberfläche
des Werkstoffes PE ist keine zusätzliche Beschichtung notwendig.
Die Fettabscheideranlagen zum Einbau ins Erdreich sind für
gewünschte Einbautiefen und Abdeckungsklassen (A, B, D)
erhältlich.
Die technischen Daten finden Sie auf dem Typenschild der
Anlage und im Anlagenpaß in dieser Bedienungsanleitung.
3. Einbau
Die KESSEL-Fettabscheideranlage wird betriebsfertig geliefert.
Jeder Behälter ist separat auf einer Palette verpackt. Montagematerial sowie Zubehör sind auf Paletten beigepackt,
unter Umständen auch in den Behältern.
Die Anlage vor dem Einbau auf Transportschäden untersuchen.
Die Fettabscheider zum Erdeinbau sollten außerhalb der
Gebäude so nah wie möglich an den Abläufen eingebaut
werden. Gegebenenfalls sind die Anschlußleitungen der
Zuläufe zum Fettabscheider wärmegedämmt oder beheizt
zu verlegen. Unter Verwendung von teleskopischen Aufsatzstücken wird die erforderliche frostfreie Einbautiefe erreicht sowie die einfache Anpassung an Zu- und Ablaufleitung (Kanal) hergestellt. Die Abdeckungen für die Belastungsklassen A / B, D sind geruchsdicht verschraubt und
entsprechen der EN 124.
Beim Einbau ist zu beachten:
Der Baugrund muß waagrecht und eben sein, um die
Funktionsfähigkeit der Anlage zu gewährleisten.
Außerdem muß der Baugrund eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisen. Als Untergrund ist eine 25 - 30 cm dicke
Schicht aus verdichtetem Schotter erforderlich. Darauf ist ca.
10 cm Split aufzubringen.
Den / die Behälter vollflächig in die vorbereitete Splitschicht setzen.
Behälter bis zur Höhe des Ablaufes mit Wasser füllen
und auf undichte Stellen prüfen.
Bei Austritt von Wasser ist zunächst die Verschraubung zu
überprüfen und gegebenenfalls nachzuziehen. Sollte das
nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist die Profildichtung
auf korrekten Sitz, Verschmutzungen oder Beschädigungen
zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen.
Die seitliche Auffüllung muß mit Schotter erfolgen. Die
einzelnen Lagen sollten kleiner als 30 cm sein. Für die Verdichtung ist ein Rüttler einzusetzen.
Wenn bis zum Zu- und Ablauf der Anlage aufgefüllt
wurde, die Zu- und Ablaufleitungen anschließen. Anschließend weiter auffüllen.
Bei Fallrohren auf der Zulaufseite sollte eine Beruhigungsstrecke von ca. 1 m Länge mit einem Gefälle von
mind. 1:50 vorgeschaltet werden. Der Übergang vom
Fallrohr in die Beruhigungsstrecke sollte mit zwei 45°Bögen ausgeführt werden.
Damit verringert sich
die Gefahr des Leersaugens von Siphonen und Geruchverschlüssen
der Sauerstoffeintrag und damit die Geruchsbildung
die Schaumbildung im Abscheider
Die letzte Schicht wird mit Schotter aufgefüllt und leicht verdichtet.
Das Aufsatzstück in die gewünschte Position bringen und mit
Hilfe des Klemmringes fixieren. Die Feinjustierung auf die
endgültige Höhe mit den Stellschrauben vornehmen. Dabei
muß gewährleistet sein, daß auch die Zu- und Abläufe später noch zu Reinigungszwecken zugänglich sind. Sollte das
Aufsatzstück zu tief in den Behälter eintauchen, muß das
Aufsatzstück gegebenenfalls entsprechend abgesägt werden.
Bodenneigungen bis max. 5° können durch ein Schrägstellen des Aufsatzstückes ausgeglichen werden. Bei der NS 4
ist der kleinere Behälter zum Ausgleich der Höhendifferenz
auf Füße gestellt.
Hier muß beachtet werden, daß der dadurch entstehende
Hohlraum zwischen Erdboden und Behälterboden gut unterfüllt und verdichtet wird.
Dichtprüfung des Aufsatzes:
Behälter nach Einbauvorschrift einbauen. Bevor das Aufsatzstück eingerüttelt wird, bzw. die Betonschicht verlegt
wird, ist die Dichtheit der Aufsatzstücke zu prüfen. Dazu den
/ die Behälter bis zur Oberkante des Aufsatzstückes mit Wasser füllen und auf mögliche Undichtigkeiten überprüfen.
4
3. Einbau
Klasse A 15:
Bei Einbau in Verkehrsflächen, die ausschließlich von
Fußgängern und Radfahrern benutzt werden können und
vergleichbare Flächen, z.B. Grünflächen bis zu einer Belastung bis 1,5 to. wird das überstehende Aufsatzstück mit
dem Bodenbelag eingerüttelt.
Klasse B 125:
Bei Einbau in Gehwege, Fußgängerbereiche und vergleichbare Flächen sowie PKW-Parkflächen und PKW-Parkdecks
bis zu einer Belastung von 12,5 to. wird eine armierte Trageplatte um das Aufsatzstück empfohlen.
Klasse D 400:
Bei Einbau in Fahrbahnen von Straßen, Parkflächen und
vergleichbar befestigten Verkehrsflächen (z.B. BAB-Parkplätze) bis zu einer Belastung von 40 to. wird eine armierte
Trageplatte um das Aufsatzstück betoniert. Dicke: mind. 18.
cm. Einen für die jeweilige Nenngröße ausgearbeiteten Bewehrungsplan erhalten Sie auf Anfrage.
Achtung:
Aufsatzstücke dürfen erst nach vollständigem Einbau (ausgehärteter Betonplatte) belastet werden.
HINWEIS
3.1 Einbau SonicControl
Im Zuge der Erdarbeiten ist ein PE-HD-Leerrohr DN 40
(DA 50 mm) zu verlegen. Hierzu ist der Behälter mit einer
Sägeglocke mit 60 mm anzubohren. Die Verbindungsstrecke zwischen Abscheider und Schaltgerät ist möglichst kurz zu halten. Unnötige Richtungsänderungen,
insbesondere solche mit Abwinkelungen über 45° sind zu
vermeiden. Das Kabelleerrohr sollte ein stetiges Gefälle
zum Abscheider aufweisen. Kondenswasserbildung innerhalb des Kabelleerohres kann durch einen luftdichten
Abschluss des Leerrohres auf Seite des Schaltgeräts minimiert werden. Für eventuelle nachträgliche Kabelverlegungen kann ein Kabeldurchzugsdraht mit eingelegt werden. Die Verlängerung des Kabels ist auf max. 30 m möglich. Beim Einziehen des Kabels in die Leerrohrleitung
zum Schaltgerät muss die Kabelverschraubung am Leerrohrverschluss fest angezogen werden.
Anschließend ist die Überwurfmutter auf dem Rohrende
zu fixieren.
Fettabscheider zum Einbau ins Grundwasser auf Anfrage
Die Fettabscheideranlage „G“ zum Erdeinbau ist überall
dort geeignet, wo
- die Geruchsbelästigung während derEntsorgung
keine Rolle spielt,
©
- das Einbringen der Saugleitung vom Entsorgungsfahrzeug kein Problem darstellt.
Art. -Nr. 917822
• Hebeanlage
Wenn die Fettabscheideranlage unterhalb der örtlich festgelegten Rückstauebene eingebaut wird, ist gemäß DIN
1986 und prEN 1825 eine Hebeanlage nachzuschalten falls
die örtlichen Satzungen nichts anderes festlegen.
• Lippendichtung DN 600
in der Nut im Dom einlegen und einfetten
Abb. zeigt Fettabscheider Erdeinbau NS 7-20
teleskopisches
Aufsatzstück
Mindesteinstecktiefe 100 mm
Lippendichtung
DN 600
Behälterdom
5
Abb. zeigt Fettabscheider Erdeinbau NS 1-4
3. Einbau
3.2 Fettabscheider Euro „G“ nach DIN EN 1825-1 und DIN 4040-100 NS 1/2/4 zum Einbau ins Erdreich
Art.Nr. 93004/120D + 915880D
Maßzeichnung
T = Einbautiefe OD = Außendurchmesser
Nenngröße
200 l
370 l
370 l
120 l
160 l
110
1380
1106
1050
540
610
4
100
110
1380
1106
1550
1040
1110
400 l
Weitere Einbautiefen auf Anfrage
1106
h*
860
100
1380
b
230 l
1
Schlammfang
110
a
Fettspeicher
h2
100
OD
Abwasserinhalt
Abscheider
h1
2
DN
1300
790
140 l
6
70 l
3. Einbau
3.3 DIN-Norm Abscheider
Fettabscheider NS 4:
Montage
Die KESSEL-Fettabscheideranlage wird betriebsfertig geliefert.
Jeder Behälter ist separat auf einer Palette verpackt. Montagematerial sowie Zubehör sind auf Paletten beigepackt, unter
Umständen auch in den Behältern.
ACHTUNG:
Wegen der Schwerpunktlage des Aufsatzstückes werden die Behälter auf dem Kopf stehend geliefert. Zum
Einbau müssen sie aufgerichtet werden.
Bitte Hinweise auf der Verpackung beachten!
Der Fettabscheider wird verschraubt geliefert. Sollte es erforderlich werden, kann die Anlage demontiert werden. Die Einzelteile lassen sich dann problemlos transportieren.
Anschließend wird die Anlage wie folgt wieder aufgebaut.
1. Bodenteil aufstellen und waagrecht ausrichten (siehe Abb.
1).
2. Profildichtung sauber in die Dichtnut einlegen. Obere Hälfte der Dichtung einfetten (siehe Abb. 2).
3. Schlammfang in die Aussparung im Bodenteil einpassen
(siehe Abb. 3).
4. Den Schlammfangüberlauf in Ablaufrichtung ausrichten
(siehe Abb. 4).
5. Steckmuffe am Tauchrohr bis zum Anschlag auf das innere
Ablaufrohr im Oberteil stecken. Oberteil auf das Unterteil
setzen. Es ist dabei zu beachten, daß die Prallwand im
Oberteil in die Aussparung im Schlammfang eingepaßt wird
(siehe Abb. 5). Der korrekte Sitz der Profildichtung ist zu
kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren.
6. Anschließend das Oberteil mit dem Unterteil gemäß den Abbildungen über Kreuz verschauben (siehe Abb. 6 a/b/c).
7. Das Tauchrohr ist von oben durch die Deckelöffnung einzuführen und in die Halterung am Bodenteil einzupassen.
Anschließend wird es von innen auf das Ablaufrohr gesteckt,
das zuvor eingefettet wurde (siehe Abb. 7).
8. Profil-Lippendichtung in die Dichtungsnut des Oberteiles
einlegen. Anschließend das Aufsatzstück mit Abdeckplatte
in das Oberteil einsetzen (siehe Abb. 8).
Fettabscheider NS 1 und NS 2:
7
1. Die Bodenteile aufstellen und waagrecht ausrichten (siehe
Abb. 1).
2. Profildichtungen sauber in die Dichtnut einlegen. Obere
Hälfte der Dichtungen einfetten. Bei NS 4 beachten, daß für
die zwei verschiedenen Behälterdurchmesser unterschiedlich große Dichtungen vorhanden sind (siehe Abb. 2).
3. Oberteil auf das Unterteil setzen.
4. Anschließend das Oberteil mit dem Unterteil gemäß den Abbildungen über Kreuz verschrauben (siehe Abb. 6 a/b/c).
5. Das Tauchrohr ist von oben durch die Deckelöffnung des
Fettabscheidebehälters einzuführen und in die Halterung
am Bodenteil einzupassen. Anschließend wird es von innen
auf das zuvor eingefettete Ablaufrohr gesteckt (siehe Abb.
7).
6. Profil-Lippendichtung in die Dichtungsnut des Oberteiles
einlegen. Anschließend das Aufsatzstück mit Abdeckplatte
in das Oberteil einsetzen (siehe Abb. 8).
7. Der korrekte Sitz der werksseitig in die PE-Verbundrohre
eingesetzten Metallstützringe ist zu kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Die äußere Kante des Stützringes
muß mit der äußeren Kante der Zu- und Ablaufrohre bündig
sein.
8. Schlammfang- und Abscheidebehälter in die vorbereitete
Baugrube setzen und mit beiliegender Spannmuffe verbinden (siehe Maßzeichnung und Abb. 9).
Bitte beachten:
Witterungsbedingte Einflüsse oder Abkühlung der Behälter
während der Verbauphase (durch Befüllen mit kaltem Wasser), können bei Zisternen, erdeingebauten Abscheidern und
Kleinkläranlagen zu Maßabweichungen von den Katalogangaben führen. Bitte prüfen Sie daher vor Verbau insbesondere die Höhenangaben auf ihr tatsächliches Maß.
3. Einbau
A-A
A
A
햲
햳
햴
햵
햶
max. 7 Nm
6a
쎻
6b
쎻
6c
쎻
햸
8
3. Einbau
Einbauvorschlag (für Klasse D)
햲 KESSEL-Fettabscheider G NS 2
햲 Schlammfang
햳 Fettabscheideraum
햴 Aufsatzstück mit
Abdeckung
Schmutzwasser, das unterhalb
der Rückstauebene anfällt, ist
der öffentlichen Kanalisation
über eine automatisch arbeitende Abwasserhebeanlage
rückstaufrei zuzuführen.
Abbildung zeigt NS 2
Maßzeichnung NS 1 und NS 2
햲 Zulauf
햳 Ablauf
햴 Schlammfang
햵 Fettabscheideraum
햶 Aufsatzsystem mit
Abdeckung Kl. A/B/D
Nenngröße
1
2
DN
100
100
a
1055
1355
b
1020
1300
h1
1020
1136
9
h2
1120
1236
h3
650
750
h4
720
750
Abwasserinhalt
Schlammfang
Abscheider
120 l
405 l
200 l
935 l
Gewicht ca. kg
145 kg
195 kg
3. Einbau
Maßzeichnung NS 4
햲 Zulauf
햳 Ablauf
햴 Schlammfang
햵 Fettabscheideraum
햶 Aufsatzstück mit
Abdeckung Kl. A/B/D
햷 Doppelgelenkige
Verbindung
4. Inbetriebnahme
4.1 Anlage in Betriebsbereitschaft setzen
Die Anlage ist vor der Zuführung von fetthaltigem Abwasser
vollständig zu reinigen
(einschließlich Zu- und Abläufe); Fest- und Grobstoffe sind
zu entfernen.
Die gereinigte Anlage ist bis zum Anlagenüberlauf mit
kaltem Wasser zu füllen (dies entfällt natürlich, wenn die Behälter vorher dichtgeprüft wurden und das Wasser nicht abgepumpt wurde).
4.2 Einweisung / Übergabe
Die Inbetriebnahme und Einweisung wird in der Regel von
einem Installateur durchgeführt, kann aber auch auf Wunsch
gegen Berechnung von einem KESSEL-Beauftragten durchgeführt werden.
1. Folgende Personen sollten bei der Übergabe anwesend
sein:
Abnahmeberechtigter des Bauherrn
Sanitärinstallateur
Ferner empfehlen wir die Teilnahme des
Bedienungspersonals
Entsorgungsunternehmens
2. Vorbereitung einer Einweisung und Übergabe:
Sanitärinstallationen müssen durchgeführt sein
betriebsbereite Wasserfüllung der Anlage
3. Einweisung:
Kontrolle der Anlage auf Dichtheit, Transport- und Montageschäden sowie Prüfung der Leitungsverbindungen
Information zur Entsorgung (Absaugung)
Praktische Vorführung der Bedienungsmöglichkeiten
4. Übergabe der Einbau- und Bedienungsanleitung
5. Erstellung des Übergabeprotokolls.
Nach Beendigung der Einweisung ist die Anlage wieder in
betriebsbereiten Zustand zu setzen.
4.3 Übergabeprotokoll
(siehe Anlage)
10
5. Entsorgung
BITTE BEACHTEN SIE:
Bedienungsvorschriften sind in der näheren Umgebung
des Abscheiders anzubringen.
Der Entsorgungsvorgang ist genau nach Anweisung
durchzuführen.
Die Entsorgung der Fettabscheideranlage nur von zugelassenen Entsorgungsunternehmen durchführen lassen.
Technische Änderungen vorbehalten!
Unfallverhütungsvorschriften beachten!
Bei Arbeiten am geöffneten Abscheider besteht
RAUCHVERBOT wegen möglicher BiogasbildungDie
erste Entsorgung ist innerhalb von 2-3 Wochen ab Inbetriebnahme durchzuführen.
Entleerungsintervalle:
Nach DIN V 4040-2 sind Schlammfänge und Abscheider,
falls nicht anders vorgeschrieben vierzehntägig, mindestens
aber monatlich zu leeren, zu reinigen und mit Frischwasser
wiederzubefüllen.
Achtung: Nur eine rechtzeitige Entsorgung der Anlage
gewährleistet eine richtige Funktion.
Aus diesem Grunde sollte mit einem fachkundigen Unternehmen ein Entsorgungsvertrag abgeschlossen werden. Die
Entsorgungsarbeiten sind möglichst während der Zeiten
durchzuführen, in denen der Betrieb ruht. Bei geöffnetem Abscheidebehälter ist mit einer Geruchsbelästigung zu rechnen.
Durchführung der Entsorgung
Zum Lösen und Abziehen der Schrauben sowie zum Ausund Einheben der Schachtabdeckung mitgelieferte Aushebeschlüssel verwenden.
Schrauben lösen.
Schachtabdeckung abnehmen.
Mit Saugrüssel des Entsorgungsfahrzeuges Schlammfang und Abscheideraum entleeren.
Behälterwände reinigen, Fettreste entsorgen.
Behälter mit Wasser füllen.
Dichtung der Schachtabdeckung säubern und prüfen
(falls notwendig erneuern).
Schachtabdeckung verschließen.
6. Wartung und Überprüfung (Generalinspektion)
Das Kapitel Sicherheitshinweise ist zu beachten!
8.1 Wartung
Die Abscheideranlage ist jährlich durch einen Sachkundigen1) zu warten.
Neben den Maßnahmen der Entsorgung sind dabei folgende Arbeiten durchzuführen:
- Kontrolle der Innenwandflächen des Schlammfanges und
des Fettabscheiders,
- Funktionskontrolle der elektrischen Einrichtungen und Installationen, sofern vorhanden.
- Die Feststellungen und durchgeführten Arbeiten sind im
Betriebstagebuch zu erfassen und zu bewerten.
Sofern vorhanden, sind die elektromechanischen Baugruppen, wie Pumpen, Ventile, Absperrorgane usw. zweimal im Jahr nach den Herstellerangaben zu warten.
8.2 Überprüfung (Generalinspektion)
Vor der Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen von nicht länger als 5 Jahren ist die Abscheideranlage, nach vorheriger vollständiger Entleerung und Reinigung, durch einen Fachkundigen2) auf ihren ordnungsgemäßen Zustand und sachgemäßen Betrieb zu prüfen.
Es müssen dabei mindestens folgende Punkte geprüft bzw.
erfasst werden:
- Bemessung der Abscheideranlage
- baulicher Zustand und Dichtheit der Abscheideranlage
11
- Zustand der Innenwandflächen der Einbauteile und der
elektrischen Einrichtungen, falls vorhanden
- Ausführung der Zulaufleitung der Abscheideranlage als
Lüftungsleitung über Dach
- Vollständigkeit und Plausibilität der Aufzeichnungen im Betriebstagebuch
- Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung der entnommenen Inhaltsstoffe der Abscheideranlage
- Vorhandensein und Vollständigkeit erforderlicher Zulassungen und Unterlagen (Genehmigungen, Entwässerungspläne, Bedienungs- und Wartungsanleitungen
Über die durchgeführte Überprüfung ist ein Prüfbericht unter
Angabe eventueller Mängel zu erstellen. Wurden Mängel
festgestellt, sind diese unverzüglich zu beseitigen.
1) Als „sachkundig“ werden Personen des Betreibers oder be-
auftragter Dritter angesehen, die auf Grund ihrer Ausbildung,
ihrer Kenntnisse und ihrer durch praktische Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen sicherstellen, dass sie Bewertungen
oder Prüfungen im jeweiligen Sachgebiet sachgerecht
durchführen.
Die sachkundige Person kann die Sachkunde für Betrieb und
Wartung von Abscheideranlagen auf einem Lehrgang mit
nachfolgender Vororteinweisung erwerben, den z. B. die einschlägigen Hersteller, Berufsverbände, Handwerkskammern
sowie die auf dem Gebiet der Abscheidertechnik tätigen
Sachverständigenorganisationen anbieten.
6. Wartung und Überprüfung (Generalinspektion)
Fachkundige Personen sind Mitarbeiter betreiberunabhängiger Betriebe, Sachverständige oder sonstige Institutionen, die nachweislich über die erforderlichen Fachkenntnisse für Betrieb, Wartung und Überprüfung von Abscheideranlagen verfügen. Im Einzelfall können diese Prüfungen bei
2)
größeren Betriebseinheiten auch von intern unabhängigen,
bezüglich ihres Aufgabengebietes nicht weisungsgebundenenen Fachkundigen des Betreibers mit gleicher Qualifikation und gerätetechnischer Ausstattung durchgeführt werden.
Generalinspektion Fettabscheider
Betriebstagebuch Fettabscheider
Dichtheit der Rohrstränge
917 411
917 409
917 417
Artikel
Best.Nr.
7. Ersatzteile und Zubehör
KESSEL-Probeentnahmeschacht Ø = 400
aus Kunststoff für Abscheideranlagen,
zum Einbau ins Erdreich
Zum Anschluss an die Ableitung von Abscheideranlagen, leerlaufend.
Für Einbautiefe T=...
Zu- und Ablauf DN 100/150 frei wählbar und DN 200
für Kunststoff-Rohre aus: PE-HD (nach DIN 19537);
PVC-KG (nach DIN V19534); PP oder AS. Probenahmeraum mittlerer Durchmesser 400 mm
teleskopisches Aufsatzstück mit Klemmring, Abdeckungs Klasse A/B/D, geruchsdicht verschraubt,
Absturzhöhe 120 mm
Fabrikat: KESSEL
Einbautiefe Zu-/Ablauf
T (mm)
DN
*400-1300
*400-1300
100/150
200
Klasse A
Art.Nr.
Klasse B
915 880 A 915880 B
915 880 A-200 915880 B-200
* Minimale Einbautiefe erreichbar durch Absägen
Klasse D
915880 D
915880 D-200
KESSEL-Zwischenstück aus Kunststoff Art.Nr. 915402
für vertieften Einbau.
KESSEL-Verlängerungsstück
Für vertieften Einbau
Aufstockhöhe max. 600 mm (kürzbar).
Fabrikat: KESSEL
Ausführung
Aufstockhöhe = 600 mm
12
Art.Nr.
915402
7. Ersatzteile und Zubehör
KESSEL-Probeentnahmeschacht LW = 1000 mm
aus Kunststoff Polyethylen,
für Abscheideranlagen, zum Einbau ins Erdreich
Zu- und Ablauf DN ... für Kunststoff-Rohre aus : PE-HD
(nach DIN 19537); PVC-KG (nach DIN V19534); PP oder AS.
Einbautiefe T=... mm in monolithischer Bauweise,
wasserdicht, beständig gegen aggressive Abwässer, mit integrierten Steighilfen, mit teleskopisch
höhenverstellbarem Aufsatzstück aus Kunststoff, mit
Abdeckung Klasse V/D nach DIN EN 124 aus GG
geruchsdicht verschlossen, inkl. Aushebeschlüssel.
Absturzhöhe 120 mm
Fabrikat: KESSEL
Einbautiefe Zulauf
T (mm) Ablauf
1180-1630 DN 100
1180-1630 DN 150
1180-1630 DN 200
passend
Art.Nr.
zu Abscheider Klasse B
Klasse D
NS 1,2 und 4 9151010 B
NS 7 und 10 9151015 B
NS 15, 20 und 9151020 B
Sonderanfertigung
Weitere Einbautiefen auf Anfrage
9151010 D
9151015 D
9151020 D
passend für alle erdeingebauten KESSEL-Abscheideranlagen inklusive Lippendichtung für Übergang im Abscheider, aus Polyethylen
KESSEL-Verlängerungsaufsatz
Aufstockhöhe
512 mm
1012 mm
Art.Nr.
917 406
917 407
8. Gewährleistung
1. Ist eine Lieferung oder Leistung mangelhaft, so hat KESSEL
nach Ihrer Wahl den Mangel durch Nachbesserung zu beseitigen
oder eine mangelfreie Sache zu liefern. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl oder ist sie wirtschaftlich nicht vertretbar, so hat
der Käufer/Auftraggeber das Recht, vom Vertrag zurückzutreten
oder seine Zahlungspflicht entsprechend zu mindern. Die Feststellung von offensichtlichen Mängeln muss unverzüglich, bei
nicht erkennbaren oder verdeckten Mängeln unverzüglich nach
ihrer Erkennbarkeit schriftlich mitgeteilt werden. Für Nachbesserungen und Nachlieferungen haftet KESSEL in gleichem Umfang wie für den ursprünglichen Vertragsgegenstand. Für Neulieferungen beginnt die Gewährleis-tungsfrist neu zu laufen, jedoch nur im Umfang der Neulieferung.
Es wird nur für neu hergestellte Sachen eine Gewährleistung
übernommen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate ab Auslieferung an
unseren Vertragspartner.
§ 377 HGB findet weiterhin Anwendung.
13
Über die gesetzliche Regelung hinaus erhöht die KESSELAG die
Gewährleistungsfrist für Leichtflüssigkeitsabscheider, Fettabscheider, Schächte, Kleinkläranlagen und Regenwasserzisternen auf 20 Jahre bezüglich Behälter. Dies bezieht sich auf die
Dichtheit, Gebrauchstauglichkeit und statische Sicherheit.
Voraussetzung hierfür ist eine fachmännische Montage sowie ein
bestimmungsgemäßer Betrieb entsprechend den aktuell gültigen
Einbau- und Bedienungsanleitungen und den gültigen Normen.
2. KESSEL stellt ausdrücklich klar, dass Verschleiß kein Mangel ist.
Gleiches gilt für Fehler, die aufgrund mangelhafter Wartung auftreten.
Hinweis: Das Öffnen von versiegelten Komponenten oder Verschraubungen darf nur durch den Hersteller erfolgen. Andernfalls
können Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen sein.
Stand 01. 06. 2010
9. Anlagenpaß / Werksabnahme
Bahnhofstr. 31
85101 Lenting
Artikel _____________________________________________________________________________________
Bauart _____________________________________________________________________________________
Art.-Nr. _____________________________ Ser.Nr. _______________________Bj. ________________________
Norm ___ ________________________________________Zulassung___________________________________
l x b x h _____________________________________________________________________________________
Schlammfang_____________________________________Fettspeicher__________________________________
Abscheider ___________________________________ Werkstoff ____________________________________
Prüfstempel_______________________________________Gewicht_____________________________________
Die Anlage wurde vor Verlassen des Werks auf Vollständigkeit und Dichtheit überprüft.
Datum
Name des Prüfers
14
15
11. Übergabeprotokoll
Bezeichnung und NS:
__________________________________________________________
Tag / Uhrzeit
__________________________________________________________
Objektbezeichung
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Bauherr
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Planer
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Ausführende Sanitärfirma
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
KESSEL-Kommissions-Nr.:
__________________________________________________________
Abnahmeberechtigter
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Anlagen-Betreiber
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Übergabeperson
__________________________________________________________
Sonstige Anwesende / Sonstiges
__________________________________________________________
Die aufgeführte Inbetriebnahme und Einweisung wurde im Beisein des Abnahmeberechtigten und des Anlagenbetreibers
durchgeführt. Bitte Durchschrift ans Werk senden!
____________________________
Ort, Datum
____________________________
Unterschrift Abnahmeberechtigter
16
____________________________
Unterschrift Anlagenbetreiber
12. Übergabeprotokoll für das einbauende Unternehmen
?
?
?
Die Inbetriebnahme und Einweisung wurde im Beisein des Abnahmeberechtigten und des Anlagenbetreibers
durchgeführt.
Der Anlagenbetreiber/Abnahmeberechtigte wurde auf die Wartungspflicht des Produktes gemäß der beiliegenden
Bedienungsanleitung hingewiesen.
Die Inbetriebnahme und Einweisung wurde nicht durchgeführt
Dem Auftraggeber / Inbetriebnehmer wurden folgende Bauteile und/oder Produktkomponenten übergeben**:
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
Die Inbetriebnahme und Einweisung wird durchgeführt durch (Firma, Adresse, Ansprechpartner, Tel.):
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
Die exakte Terminabstimmung der Inbetriebnahme/Einweisung wird durch den Anlagenbetreiber und Inbetriebnehmer durchgeführt.
__________________
Ort, Datum
__________________
________________
Unterschrift
Abnahmeberechtigter
Unterschrift
Anlagenbetreiber
17
_________________
Unterschrift
einbauendes Unternehmen
K Rückstauverschlüsse
K Kleinkläranlagen
K Abläufe / Duschrinnen
K Regenwassernutzung
K Hebeanlagen
K Abscheider
-Fettabscheider
-Öl-/ Benzin-/
Koaleszenzabscheider
-Stärkeabscheider
-Sinkstoffabscheider
K Schächte
INSTALLATION AND OPERATING INSTRUCTIONS
KESSEL Grease Separator Euro “G” NS 1, 2 and 4
for underground installation
KESSEL Grease Separator “G”
according to EN 1825-1/ DIN 4040-1
Product advantages
According to DIN 4040-1
(Approval no. Z 54.6-344)
In accordance with Euro
standard EN 1825
(Approval no. Z 54.1-440)
Simple and fast installation
Low weight
100% resistant to
aggressive fatty acids
Easy transport
Telescopic upper cover
section for adaptation
to the ground level
The installation and service of this unit should be carried
out by a licensed professional servicer
Company - Telephone No.
stamp
Edition 2011/02
19
Subject to technical amendment
Illustration shows Euro-Norm separator and sampling chamber (load class D)
ID-Number. 010-614
1. Safety Precautions
By installation, use, maintenance and repair of this unit please follow all appropriate DIN
/ VDE / DVGW safety precautions and accident prevention guidelines. Also please follow
any local safety precautions and accident prevention guidelines established in your area.
Also please observe the following:
• BGV C22 (formerly VBG 37)
• DIN 4124 - Safety precautions for excavations / trenches
• DIN EN 1610 - Standard procedures for the installation of drainage piping
BGR 117 (formerly ZH1/77) - Standard procedures for working in confined spaces
Do not allow any type of wastewater into the separator which could hinder the proper separation between oils / fuels and water.
ACCESS:
NO SMOKING! Smoking is strictly prohibited near or around the separator at all times !
All sources of ignition or sparks are prohibited near or around the separator at all times !
SLIPPERY WHEN WET! Take caution when standing / walking near the separator. During disposal, cleaning and maintenance the surrounding area can become extremely
slippery due to spilled oil / fuel.
SEPARATOR AREA REGULATIONS:
G No access of the separator for unauthorized personnel
G The location of the separator should be chosen carefully as to allow sufficient access
for maintenance, inspection, repair and disposal of the separator.
G The wastewater in the separator can contain skin irritants. After coming in contact
with wastewater or the separator itself, it is important to wash, clean and disinfect all
skin and clothing which has been contaminated.
G All personnel having anything to do with the separator should have a sound knowledge of the above safety precautions.
Helpful Hints:
1. Manhole covers on top of fuel separators must not be screwed or locked on.
2. Manhole covers on top of fuel separators must not have ventilation ports.
3. All drains connected to the separator must not have any type of odour trap.
4. All drains connected to the separator should be equipped with sludge traps.
5. Wastewater must not be pumped into the separator, it must be gravity fed.
6. Detergents and cleaners used to clean the separator must not be emulsifiable, they
should be cleaners which separate quickly with water (contact detergent / cleaner
manufacturer for additional details).
20
Table of contents
1. Safety precautions
2. General
2.1
2.2
Application................................................................. Page 22
Separator description ............................................... Page 22
4.1
4.2
Separator commissioning......................................... Page 28
Commissioning participants ..................................... Page 28
3. Installation
4. Commissioning
5. Separator contents disposal
6. Maintenance
................................................................................. Page 20
Installation ................................................................ Page 22
.............................................................................................. Page 29
.............................................................................................. Page 29
7. Replacement parts and accessories ............................................................................................ Page 30
8. Guarantee
9. Separator characteristics
10. EC Declaration of conformity
11. Handover Certificate
12. Important contacts / info
.............................................................................................. Page 31
.............................................................................................. Page 32
.............................................................................................. Page 33
.............................................................................................. Page 34
.............................................................................................. Page 35
Dear Customer,
Before the KESSEL Euro Separator Version G is installed and placed in operation please carefully read and follow all of
the instructions contained in this Installation, Maintenance and Userʼs Manual.
Upon delivery of the Euro Separator please thoroughly inspect the separator to make sure that it has not been damaged
during shipping. In case damage has occurred to the separator, please follow the instructions listed in the ‚Guaranteeʻ
section of this userʼs manual.
21
2. General
2.1 Application
2.2 Separator description
According to DIN 4040 and EN 1825, the installation of grease separators is required wherever oils and fats from animals
and plants are introduced into waster water systems. Uncollected, oils and fats can cause serious damage to wastewater piping and private / public waste water treatment
plants.
The KESSEL Euro Grease Separator Version G consist of a
grease separator with integrated sludge trap. The separator
is constructed from Polyethylene (PE). Due to the smooth,
wax like surface of the material Polyethylene, no additional
protective coating is necessary. The separator is designed to
be installed underground at a predetermined depth (below
the frost level) and with the selected load class manhole
cover (Class A, B or D).
3. Installation
The KESSEL grease separator system is delivered ready for
operation.
Each tank is packed separately on a pallet. Set-up material
and accessories are included on the pallets, and can sometimes also be in the tanks. Examine the system for transport
damage before installation.
The grease separator for underground installation should be
installed outside the building as close to the drains as possible. If necessary, the inlet connection pipes to the grease separator should be routed heat-insulated or heated. The necessary frost-free installation depth is achieved using telescopic upper cover sections and adaptation to the inlet and
outlet pipe (sewer). The covers for the load classes A / B , D
are screwed odour-tight and correspond to DIN EN 124.
The following points must be heeded during installation:
➤ The foundation soil must be horizontal and level to guarantee the systemʼs functional ability.
In addition, the foundation soil must have a sufficient load
bearing capacity. A layer of compacted gravel 25 - 30 cm
thick is required as a base. 10 cm gritting material must be
added to this.
➤ Set the tank(s) completely into the prepared gritting layer.
➤ Fill the tank(s) with water up to the level of the drain, and
check for any leaks.
If water escapes, check the screw connection first and tighten this if necessary. If this does not solve the problem, make
sure the profiled seal is fitted correctly, check for soiling or
damage and replace if necessary.
➤ The space at the side of the tank must be filled with gravel. The individual layers should not exceed a height of 30
cm. A vibrator must be used for compaction.
➤ Once the system has been filled up to the inlet and outlet
level, connect the inlet and outlet pipes. Then continue filling.
➤ A stilling section of at least 1 m in length with a gradient
of at least 1:50 must be upstream from drainpipes on the
inlet side. The transition from the drainpipe to the stilling
section should be executed with two 45° bends.
This reduces
➤ The danger of siphons and odour traps being
suctioned dry
➤ Oxygen added, and thus odour development
➤ Foam formation in the separator
The last layer is filled up with gravel and lightly compacted.
Put the upper cover section into the required position and fix
in place using a clamping ring. The fine adjustment to the
final height is carried out using the adjusting screws. Make
sure the inlets and outlets remain accessible for later cleaning purposes. If the upper cover section should project too
far into the tank, it must be sawn off accordingly.
Ground slopes up to max. 5° can be compensated by tilting
the upper cover section. In the case of the NS 4, the smaller
tank is set on feet to compensate the height difference.
Care must be taken in this case that the resulting cavity between soil and tank bottom is filled up with soil and compacted well.
Leak test on the upper cover section:
Install the tank according to the installation instructions. Before the upper cover section is set in place or the concrete
layer is laid, the air-tightness of the upper cover sections
must be checked. To do this, fill the tank(s) with water up to
the upper edge of the upper cover section, and check for any
leaks.
22
3. Installation
➤ Class A 15:
In the case of installation in traffic areas that can only be used
by pedestrians and cyclists or comparable areas e.g. green
areas up to a load of 1.5 tonnes, the projecting upper cover
section is vibrated into place with the ground surface cover.
➤ Class B 125:
We recommend casting a reinforced base plate around the
upper cover section when the system is installed in paths,
pedestrian areas and comparable areas as well as in parking
lots or multi-storey car parks with a load of up to 12.5 tonnes.
➤ Class D 400:
A reinforced base plate is set in concrete around the upper
cover section when the system is installed in road lanes, parking areas and comparably paved traffic areas (such as motorway stations) up to a load of 40 tonnes. Thickness: at least
18 cm. You will be sent a prepared reinforcement drawing for
the respective nominal size on request.
Note:
SonicControl Installation
In the case that the KESSEL SonicControl grease measurement
system may be installed at a future date, a DN 40 (50mm outer
diameter) conduit pipe should be layed. A 60 mm diameter hole
should be drilled out at the location on the separator indicated
below.
The length of SonicControl cable between the separator and the
SonicControl control unit location should be kept as short as
possible as well as keeping the conduit as straight as possible
(no unnecessary bends over 45 degrees). This conduit should
have a continuous slope in the direction of the separator which
will let any moisture or condensation flow into the separator.
Condensation build up can be significantly reduced be providing
an air tight conduit connection on the control unit side. A pull
string or cable can be left in the conduit to ease the installation
of the SonicControl cable at a later date. The SonicControl
cable can be extended on-site but only to a maximum total
length of 30 meters.
Caution:
Upper cover sections may only be subjected to a load
following complete installation (cured concrete).
Grease separator for installation in the groundwater
on request
The grease separator system “G” for installation in
the ground is suitable wherever
- odour pollution is not important during disposal,
- attachment of the suction pipe from the disposal
vehicle is not a problem.
Art. -Nr. 917822
• Lifting station
If the grease separator system is installed below the locally
specified backwater level, a lifting station must be installed
downstream in accordance with DIN 1986 and prEN 1825,
unless local regulations specify otherwise.
• Lip seal DN 600
iInsert lip seal DN 600 in the groove of the dome and lubricate it
teleskopisches
Aufsatzstück
Abb. zeigt Fettabscheider Erdeinbau NS 7-20
Mindesteinstecktiefe 100 mm
Lippendichtung
DN 600
Behälterdom
23
Abb. zeigt Fettabscheider Erdeinbau NS 1-4
3. Installation
3.1 Installation Illustrations (Class B, 12.5 ton)
Art.#. 93004/120D + 915880D
Dimensioned drawing
T = Installation Depth OD = Outer diameter
Wastewater content
1
100
110
1380
1106
1050
h1
540
h2
610
Sludge trap
140 l
Separator volume
230 l
Grease storage
4
100
110
1380
1106
1550
1040
1110
400 l
370 l
160 l
NS
2
DN
100
OD
110
a
1380
b
1106
Additional installation depths available upon request.
h*
1300
790
860
200 l
370 l
120 l
24
70 l
3. Installation
3.3 DIN-standard separator
Grease Separator NS 4:
Set-up
The KESSEL grease separator system is delivered ready for
operation.
Each tank is packed separately on a pallet. Set-up material and
accessories are included on the pallets, and can sometimes
also be in the tanks.
CAUTION:
The tanks are delivered upside down on account of the
centre of gravity of the upper cover section. They have
to be turned round for installation.
Please heed the instructions on the packaging!
The grease separator is delivered screwed together. The system can be dismantled if necessary. The individual parts can
then be transported easily.
The system is then set up again as follows.
1. Set up base part and align horizontally (see Fig. 1).
2. Insert the profile seal cleanly in the sealing groove. Lubricate
the upper half of the seal (see Fig. 2).
3. Insert the sludge trap into the recess in the base part (see
Fig. 3).
4. Align the sludge trap overflow in draining direction (see Fig.
4).
5. Push the insertion sleeve on the submersible pipe as far as
it will go onto the inner drain pipe in the upper part. Set the
upper part onto the lower part. Make sure that the impact
surface in the upper part is fitted into the recess in the sludge trap (see Fig. 5). Check the correct fit of the profile seal
and correct if necessary.
6. Then screw the upper part to the lower part cross-wise as
shown (see Fig. 6a/b/c).
7. The submersible pipe must be inserted through the opening
in the cover and fitted into the bracket on the base part. Then
it is pushed onto the lubricated drain pipe from the inside
(see Fig. 7).
8. Insert the profile lip seal into the sealing groove of the upper
part. Then place the upper cover section with cover plate into
the upper part (see Fig. 8).
Grease Separator NS 1 and NS 2:
25
1. Set up base parts and align horizontally (see Fig. 1).
2. Insert the profile seals cleanly in the sealing groove. Lubricate the upper half of the seals. In the case of NS 4 please
note that seals of different sizes are provided for the two
tanks of different diameters (see Fig. 2).
3. Set the upper part onto the lower part.
4. Then screw the upper part to the lower part cross-wise as
shown (see Fig. 6a/b/c).
5. The submersible pipe must be inserted through the opening
in the cover of the grease separator tank and fitted into the
bracket on the base part. Then it is pushed onto the lubricated drain pipe from the inside (see Fig. 7).
6. Insert the profile lip seal into the sealing groove of the upper
part. Then place the upper cover section with cover plate into
the upper part (see Fig. 8).
7. Check the metal support rings fitted to the PE composite
pipes in the factory, and correct them if necessary. The outer
edge of the support ring must be flush with the outer edge
of the inlet and outlet pipes.
8. Place sludge trap and separator tank into the prepared excavation pit and connect using the clamping muff provided
(see dimensional drawing and Fig. 9).
Please note:
Weather-related influences or cooling of the tanks during the
installation phase (caused by filling with cold water) can lead
to deviations in dimensions from the catalogue specifications
in the case of cisterns, separators installed in the ground and
septic systems. For this reason, please check the height specifications in particular for their actual size before installation.
3. Installation
A-A
A
A
햲
햴
5
햵
max. 7 Nm
6a
쎻
6b
쎻
6c
쎻
9
26
3. Installation
Installation Illustrations (Class D)
15 cm thick concrete load support plate
6-8 cm support layer
햲 KESSEL-Grease
Separator G NS 2
4 cm Asphalt
INLET
햲 Sludge trap
햳 Grease separation
area
햴 Upper section with
cover (load clas B/D)
OUTLET
Earth
Earth
5-10 cm sand
30 cm gravel/process
0/32 compacted
Illustration shows NS 2
Dimensions in cm
Dimensioned Drawing NS 1 und NS 2
햲 Inlet
햳 Outlet
햴 Sludge trap
햵 Grease separation area
햶 Upper section with
cover (load clas B/D)
NS
1
2
DN
100
100
a
1055
1355
b
1020
1300
h1
1020
1136
27
h2
1120
1236
h3
650
750
h4
720
750
wastewater content
Sludge trap Grease Storage
120 l
405 l
200 l
935 l
Weight ca. kg
145 kg
195 kg
3. Installation
Dimensioned Drawing NS 4
햲 Inlet
햳 Outlet
햴 Sludge trap
햵 Grease separation area
햶 Upper section with
cover (load clas B/D)
햷 Chamber connection
4. Commissioning
4.1 Separator commissioning
Before the separator is put into service please make sure that:
- The separator is completely clean, including inlet and outlet,
and that the interior of the chamber is free of dirt and debris.
- The cleaned separator is completely filled with clean cold water
up to the outlet.
4.2 Commissioning participants
The commissioning of the separator is usually handled by a tradesman although this can be handled by a KESSEL contractor
or KESSEL employee if desired.
2) Commissioning preparation
Separator is completely filled with clean water
3) Commissioning
Separator to be checked for watertightness and for proper
functionality
Contents of this userʼs manuals to be discussed with those
present
4) Transfer of this manual to the appropriate personnel
4.3 Handover certificate
1) The following people should be on hand during the commissioning:
Building contractor representative
Plumber / tradesman who will be maintaining the separator
Building maintenance personnel
Disposal company who will be handling the disposal account
28
5. Separator contents disposal
The first emptying (disposal) of the separator contents should
take place within 2 to 3 weeks from the day the separator was
placed into service.
Disposal intervals
According to DIN V 4040-2, it is advised that sludge and grease separators should be fully emptied, cleaned and refilled with
cold fresh water at fourteen day intervals or at least on a monthly basis. In order for a grease separator to function as designed,
it is very important that the separator is emptied at regular intervals as described above. Due to this, it is recommended that
a licensed disposal company is contracted to empty the separator at regular intervals and during times when strong odours
will not present a problem.
Disposal procedure
• Remove manhole cover.
• Place disposal truckʼs suction hose inside separator and remove entire contects of chamber.
• Rinse and clean interior walls of chamber.
Remove coagulated fat/oil and debris.
• Refill chamber with cold clean water.
• Clean and grease all accessible seals. Replace seals if necessary.
• Replace cover(s) and secure with cover clamps.
6. Maintenance
The chapter "Safety instructions" must be heeded!
8.1 Servicing
The separator system must be serviced once a year by a
qualified person1).
Alongside disposal measures, the following jobs must be
carried out:
- Check on the inner walls of the sludge trap and the grease
separator
- Functional check on the electrical devices and installations,
as appropriate.
- Records of the findings and work carried out must be kept
in the operating log and evaluated.
If present, the electro-mechanical assemblies such as
pumps, valves, shut-off devices etc. must be serviced according to the manufacturerʼs instructions twice a year
8.2 Review (general inspection)
Before initial operation and then at regular intervals of not
longer than 5 years, the separator system must be checked
for proper condition and correct operation by a technical expert following complete emptying and cleaning.
At least the following points must be checked and recorded:
- Dimensioning of the separator system
- State of repair and airtightness of the separator system
29
- Condition of the inner walls of the built-in components and
electrical devices, if appropriate
- Execution of the inlet pipe of the separator system as a ventilation pipe to the roof
- Completeness and plausibility of records in the operating
log
- Proof of correct disposal of the contents of the separator system removed
- Existence and completeness of the required permits and
documents (approvals, plan sewer system, operating and
servicing instructions)
A test report must be drawn up for the inspection carried out,
listing any faults found. If faults are found, they have to be
eliminated without delay.
1) The term “qualified” is used to describe employees at the
operators or from third parties who, on account of their training, knowledge and practical experience, can guarantee
that they carry out evaluations or tests in a professional way
in the respective field.
The qualified person can gain the knowledge required for
operating and servicing separator systems at a training course with subsequent on-site instruction, such as is offered by
respective manufacturers, professional associations, chambers of industry and expert organisations in the field of separator engineering.
6. Maintenance
2) Technical experts are the employees of operator-independent companies, experts or other institutions who have
certified specialist knowledge about the operation, servicing
and checking of separator systems. In individual cases, these
tests can be carried out in larger company units by internal
experts belonging to the operators who are independent with
regard to their area of responsibility and not bound by instructions, providing they have the same qualification and
technical equipment available.
General inspection grease separator
917 411
Artikel
Best.Nr.
Operating log grease separator
Airtightness of the pipe strands
917 409
917 417
7. Replacement parts and accessories
KESSEL-Sampling Chamber B=400 for connection
to separator systems
For underground installation, free flowing sample availability.
For installation depths T=….
DN 100 / 150 inlet / outlet (required size cut off on-site),
connection to SML pipe according to DIN 19522.
Sampling chamber internal diameter 400mm, vertically adjustable upper section with Load Class A, B or D covers,
odour tight, locked, inlet / outlet height difference – 120mm.
Manufacturer: KESSEL.
Installation
height T (mm)
*400-1300
1330-1660
1330-1660
Inlet
DN
100/150
100
150
Outlet
OD
110/160
110
160
Class A
915 880 A
915 813 A
915 823 A
Art.No.
Class B
915 880 B
915 813 B
915 823 B
Class D
915 880 D
915 813 D
915 823 D
* Neck portion of chamber can be sawed of on-site to reduce installation
height (do not cut at recessed gasket area).
Article Number 915402 for deeper installations
KESSEL-Extension section for sampling chambers
for deeper installation
Max. extension height. 600 mm
Manufacturer: KESSEL
Art.No.
-
915 402
30
7. Replacement parts and accessories
KESSEL-Sampling chamber Ø 1000 mm
in polyethylene synthetic material, for separation systems, for underground installation
Inlet and outlet Ø ..for synthetic material pipes in: PE-HD
(according to DIN 19537); PVC (according to DIN V19534); PP or AS.
Installation depths T=... mm in monolithic structure,
water-tight, resistant to aggresive wastewater, with integrated access steps, with telescopically height-adjustable upper section made of polymer, sealed odortight with cover class B/D according to EN 124 in cast
iron, incl. removal mechanism. Drop height 120 mm.
Installation Inlet/
depthT (mm) Outlet
1180-1630 DN 100
1180-1630 DN 150
1180-1630 DN 200
fits
separator
Art.#.
Class B
NS 1,2 und 4 9151010 B
NS 7 und 10 9151015 B
NS 15, 20 und 9151020 B
custom-made
Calss D
9151010 D
9151015 D
9151020 D
Other installation depths available on request
KESSEL-Extension section for underground
KESSEL separator systems, polyethylene material, includes gasket
Extension height
512 mm
1012 mm
Art.No.
917 406
917 407
8. Guarantee
1. In the case that a KESSEL product is defective, KESSEL has
the option of repairing or replacing the product. If the product
remains defective after the second attempt to repair or replace the product or it is economically unfeasible to repair or replace the product, the customer has the right to cancel the
order / contract or reduce payment accordingly. KESSEL
must be notified immediately in writing of defects in a product.
In the case that the defect is not visible or difficult to detect,
KESSEL must be notified immediately in writing of the defect
as soon as it is discovered. If the product is repaired or replaced, the newly repaired or replaced product shall receive
a new warranty identical to that which the original (defective)
product was granted. The term defective product refers only
to the product or part needing repair or replacement and not
necessarily to the entire product or unit. KESSEL products are
warranted for a period of 24 month. This warranty period begins on the day the product is shipped form KESSEL to its customer. The warranty only applies to newly manufactured
products. Additional information can be found in section 377
of the HGB.
31
In addition to the standard warranty, KESSEL offers an additional 20 year warranty on the polymer bodies of class I / II
fuel separators, grease separators, inspection chambers, wastewater treatment systems and rainwater storage tanks. This
additional warranty applies to the watertightness, usability
and structural soundness of the product.
A requirement of this additional warranty is that the product is
properly installed and operated in accordance with the valid
installation and user's manual as well as the corresponding
norms / regulations.
2. Wear and tear on a product will not be considered a defect.
Problems with products resulting from improper installation,
handling or maintenance will also be considered a defect.
Note: Only the manufacturer may open sealed components or
screw connections. Otherwise, the warranty may become null
and void
01.06.2010
9. Separator characteristics
Bahnhofstr. 31
D-85101 Lenting
Article _____________________________________________________________________________________
Type
_____________________________________________________________________________________
Art.-# _____________________________ Ser.#. _______________________Year__________________________
EN ______________________________________________Approval___________________________________
l x w x h _____________________________________________________________________________________
Sludge trap volume l_____________________________Grease storage volume/l___________________________
Volume___________________________________________Material____________________________________
Control stamp______________________________________Weight_____________________________________
This unit has been checked for watertightness to be sure that it is fully operational before leaving the factory.
Date
Name of examiner
32
11. Handover-Ceritficate
Handover certificate (copy for the company carrying out the installation)
The initial operation and instruction was carried out in the presence of the person authorised to perform the
acceptance and the system operator.
The system operator/person authorised to perform the acceptance was informed about the obligation to service the product according to the enclosed operating instructions.
Initial operation and instruction were not carried out.
The client/ person responsible for initial operation was handed the following components and/or product components
Initial operation and instruction is being carried out by (company, address, contact, phone)
The exact coordination of the dates for initial operation/instruction is being carried out by the system operator and person responsible for initial operation.
Place, date
Signature of person
authorised to perform acceptance
Signature of system operator
34
Signature of the company
carrying out the installation work
12. Important contacts / Info
Separator Type:
__________________________________________________________
Day / Hour
__________________________________________________________
Project description /Building services supervisor __________________________________________________________
Address
__________________________________________________________
Builder
__________________________________________________________
Telephone / Fax
__________________________________________________________
Telephone / Fax
__________________________________________________________
Address
__________________________________________________________
Planner
__________________________________________________________
Telephone / Fax
__________________________________________________________
Address
__________________________________________________________
Contracted plumbing company
__________________________________________________________
Telephone / Fax
__________________________________________________________
Address
__________________________________________________________
KESSEL-Commissions no.:
System operator /owner
__________________________________________________________
Telephone / Fax
__________________________________________________________
Address
__________________________________________________________
User
__________________________________________________________
Telephone / Fax
__________________________________________________________
Address
__________________________________________________________
Person of delivery
__________________________________________________________
Other remarks
__________________________________________________________
The system operator, and those responsible, were present during the commissioning of this system.
____________________________
Place and date
____________________________
Signature owner
35
____________________________
Signature user
K Backwater protection
K Septic Systems
K Drains and shower channels
K Rainwater Management
K Lifting Stations and pumps
K Separators
-Grease Separators
-Oil-/ Fuel-/Coalescence
Separators
-Starch Separators
-Sediment Separators
K Inspection Chambers
Systems
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