Bedienungsanleitung DE - Vossloh

Bedienungsanleitung DE  - Vossloh
Bedienungsanleitung iCTI
Intelligente Lichtsteuerung für
den Außenbereich
Intelligentes Handbediengerät
Bedienungsanleitung
LiCS Outdoor iCTI 04/2015 I www.vossloh-schwabe.com
iMCU-Programmierung mit dem iCTI
Der iMCU ist ein multifunktionaler Leuchten Controller für die Straßen- und gebäudenahe
Beleuchtung. Es können Leuchten mit magnetischen und elektronischen Vorschaltgeräten mit
1–10V, DALI- und PWM-Schnittstelle gesteuert werden. Er ist individuell programmier- und
aktualisierbar und bietet alle Funktionen eines Lichtmanagementsystems. Die Controller arbeiten
im stand-alone-Betrieb. Eine aufwendige Inbetriebnahme ist nicht erforderlich. Die Bedienung
und Parametrierung erfolgt auf einfachste Weise mit Hilfe einer grafischen Bedienoberfläche.
Die Datenübertragung erfolgt entweder direkt über eine USB-Schnittstelle oder über ein Handbediengerät, welches die Parameter auf den iMCU Controller überträgt. Somit ist eine sehr
einfache Parametrierung als auch ein Softwareupdate (Controller Firmware) gewährleistet. Mit
der Funktion "Remote Control" ist eine Fernprogrammierung über die vorhandene Stromversorgung möglich, ohne dass Leuchten geöffnet werden müssen, falls nachträgliche Änderungen
erforderlich sind.
„„ 1. SOFTWARE UND HARDWAREINSTALLATION
1.1. Softwareinstallation
Die iMCU-Programmiersoftware steht hier zum Download zur Verfügung:
www.vossloh-schwabe.com -> Services -> SW-Updates
Die Software ist ohne Installation lauffähig, so dass das Laden/Öffnen der *.exe-Datei
ausreicht um mit der Arbeit zu beginnen. Bitte entpacken Sie die *.zip-Datei in ein Verzeichnis
Ihrer Wahl und erstellen gegebenenfalls einen Link um den Zugriff vom Desktop zu gewährleisten.
1.2. Installation der Hardware
Verbinden Sie das beiliegende Verbindungskabel mit einem freien USB-Port und entfernen Sie
den Programmieradapter vom iCTI durch abziehen.
ACHTUNG: Der Programmieradapter ist gesteckt und darf nicht gedreht werden.
Danach stecken Sie den Rundstecker auf die Kupplung des Handprogrammieradapters.
Die gelbe LED sollte nun unabhängig der Schalterstellung leuchten.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
1.2.1. Programmieradapter ohne zu drehen vom iCTI abziehen
1.2.2. Schalter an der Oberseite des iCTI auf OFF/USB stellen
1.2.3. USB-Kabel an iCTI ohne zu drehen aufstecken,
LED leuchtet dauerhaft gelb
Je nach Version des Microsoft® Betriebssystems kann die nun automatische Installation des
notwendigen USB-Treibers ein paar Minuten dauern, sollte aber in jedem Fall automatisch erfolgen und wird durch eine Textnachricht in einer Message-Box bestätigt. Sollte die Installation
nicht wie beschrieben erfolgt sein, kontaktieren Sie bitte Ihre IT-Abteilung, da möglicherweise
die USB-Ports aus sicherheitstechnischen Gründen blockiert wurden.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
„„ 2. STARTEN DER SOFTWARE
iMCU-Programmiersoftware durch Doppelklick auf imcu_pgm_vxxx.exe starten.
Sollte das iCTI nicht erkannt/richtig installiert worden sein, erscheint in der linken oberen Ecke
die Information, dass die Software im DEMO-Modus betrieben wird.
Ist die Kommunikation zwischen PC und iCTI hergestellt, werden die Daten aus dem iCTI
ausgelesen. Nach kurzer Zeit ist folgendes Bild zu sehen:
Auch gut daran zu erkennen, dass unten die 4 Programmierplätze M1 bis M4 aufgeführt sind.
Sollte der DEMO-Modus weiterhin angezeigt werden, könnten folgende Fehler dafür
verantwortlich sein:
•iCTI ist nicht korrekt angeschlossen
•USB-Port ist geblockt (bitte die IT-Abteilung kontaktieren)
•AtUsbHid.dll fehlt im Installationsverzeichnis
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
2.1. Speicherplatz auswählen
Um eine Parametrierung zu erstellen oder eine zuvor festgelegte Parametrierung von der
Festplatte einzulesen, müssen Sie als erstes einen der Speicherplätze (M1 bis M4) auswählen.
Dazu klicken Sie bitte auf den entsprechenden Speichplatz. Es erscheint nun eine neue
Button-Leiste für die Dateioperationen. Alle Parameter werden vom gewählten Speicherplatz
des iCTI übernommen.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
„„ 3. FUNKTIONEN DER BUTTON-LEISTE (DATEIOPERATIONEN)
[Cancel]
Abbruch der aktuellen Aktion, ohne speichern zurück zum Zustand "iMCU neu angeschlossen"
(Punkt 3).
[Transfer]
Alle Parameter im Programm werden auf den gewählten Speicherplatz des iCTI übertragen,
das Programm startet neu.
[Default]
Alle Parameter im Programm und im iCTI werden (nach Sicherheitsabfrage) auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
[Load]
Ein bereits erstelltes Parameter-File ins Programm laden, alle Parameter im Programm werden
überschrieben. Es öffnet sich ein Dialog zur Auswahl des Parameter-Files *.vsc. Über das
Dropdown-Menü rechts unten kann auch wahlweise ein Firmware-File für das iMCU geladen
werden.
[Save]
Die aktuelle Konfiguration wird als Parameter-File gespeichert. Es öffnet sich ein Dialog zur
Auswahl des Speicherorts und zur Benennung des Parameter-Files *.vsc.
[FW]
Der Info-Button informiert beim Mouseover über die aktuelle Firmwareversion für das iMCU
(zum Beispiel [Version 1.28]). Ist im angeschlossenen iCTI eine ältere Version gespeichert wird
dies durch den Zusatz (Update!) angezeigt. In diesem Fall wird beim nächsten [Transfer] die
aktuelle Firmware automatisch in das iCTI übertragen. Die Firmware ist bereits in der Programmiersoftware enthalten und muss nicht separat geladen werden.
[Show Hints]
Ist die Checkbox aktiviert wird beim Mouseover über die einzelnen Programmierblöcke eine
kurze Erklärung angezeigt.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
[Info]
In diesem Feld kann eine maximal 8 Zeichen lange Kurzbezeichnung für das Parameterfile
vergeben werden.
„„ 4. PROGRAMMIERUNG DER PARAMETER
4.1. Allgemeine Programmierbefehle
4.1.1. Schalter
Durch die Schalter werden Programmblöcke per Mausklick aktiviert und deaktiviert, bzw. es
wird zwischen Funktionen umgeschaltet.
Beispiele:
Aktivieren eines Funktionsblocks
Ist der Schalter geöffnet ist der Funktionsblock inaktiv und wird grau dargestellt.
Ist der Schalter geschlossen ist der Funktionsblock aktiviert und es können in
diesem Eistellungen vorgenommen werden.
Umschalten eines Funktionsblocks
Zum Beispiel Umschalten des Kommunikationsprotokolls zum Vorschaltgerät/
Treiber von DALI auf 1–10 Volt und umgekehrt.
4.1.2. Bestätigungs- und Hilfsfelder in den Programmblöcken
Grüner Haken: Einstellungen übernehmen
Rotes Verbotsschild: Abbruch
Gelbes Fragezeichen: Hilfsgrafik
Die Hilfsgrafik stellt die Einstellmöglichkeiten in dem aktuellen Funktionsblock grafisch dar.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
4.1.3. Zeitfunktionen
Alle Zeiten werden über Schieberegler eingestellt. Im Dropdown-Menü kann die Gesamtzeitdauer eingestellt werden. Die Eingabe eines Zahlenwerts per Tastatur ist nicht möglich.
4.1.4. Fading / Überblendzeiten
Alle Fadingzeiten werden über Schieberegler eingestellt. Im Dropdown-Menü kann die Gesamtdauer eingestellt werden. Beim Fading wird eine Zeitdauer je Einzelschritt (%) eingestellt.
Die Eingabe eines Zahlenwerts per Tastatur ist nicht möglich. Eine Überblendung von 0 % auf
100 % dauert 100 Sekunden. Beispiel: Fade Speed 1 s/step bedeutet: Eine Überblendung
von 70 % auf 80 % dauert 10 Sekunden.
4.2. Programm- oder Funktionsblöcke
4.2.1. Sperrzeit / T-Block
Mit T-Block wird eine Sperrzeit eingestellt in welcher nach dem Einschalten der Beleuchtungsanlage keine Leistungsreduzierung (Dimming) zugelassen wird. Diese Funktion ist zum Beispiel
für Natriumdampflampen vorgesehen, welche in den ersten Minuten nicht leistungsreduziert
betrieben werden dürfen.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
4.2.2. Wartungsfaktor "MFF" und Burn-in Sperrzeit "BBT"
Mit MFF wird der Wartungsfaktor zur Kompensation des Lichstromrückgangs des Leuchtmittels
eingestellt.
Beispiel: Ein angeschlossenes LED-Modul hat nach Herstellerangaben einen Lichtstromrückgang
von 20 % in 50.000 Stunden. Dann wird der Wartungsfaktor auf eine Leistungserhöhung des
angeschlossenen Treibers von 20 % in 50.000 Stunden eingestellt.
Über L1, L2, L3 kann der Lichtstromrückgang individuell über 3 Stufen angepasst werden.
Mit der Checkbox "Reset operating hours" kann der Betriebsstundenzähler des iMCU zurückgesetzt werden. Ist die Checkbox gesetzt wird beim nächsten Einschaltvorgang einmalig der
Zähler zurückgesetzt.
Mit "Burn-in Period" wird eine Einbrennzeit für das Leuchtmittel festgelegt. Hier kann zum
Beispiel für eine Natriumdampflampe festgelegt werden, dass in den ersten 100 Stunden die
Leistung nicht reduziert wird, um eine optimale Lebensdauer der Lampe zu erreichen.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
4.2.3. Einschaltverzögerung mit Zufallsfunktion "Power On & DPC & DOO"
Mit dieser Funktion kann eine Einschaltverzögerung eingestellt werden. Dies bedeutet, dass
der angeschlossene Treiber erst nach der eingestellen Zeit eingeschaltet wird. Ebenso wird hier
der Fadingwert und der Lichtwert für den Einschaltzeitpunkt festgelegt. Ein Fadingwert und der
Lichtwert für den Einschaltzeitpunkt kann nur eingestellt werden, wenn eine Einschaltverzögerung von mindestens 1 Sekunde eingestellt ist. Mit DPC/DOO werdem die eingestellten Werte
auch für ein vorzeitiges Abschalten des angeschlossenen Vorschaltgeräts/Treibers verwendet.
Wird die Random-Funktion aktiviert, können Stromspitzen beim Einschalten des Systems vermieden werden.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
4.2.4. Astronomische Uhr – ASTRO FUNKTION
ISD (Intelligent Switching Time Dimming)
Die Länge der Nacht ist vom individuellen Standort der Beleuchtungsanlage abhängig.
Um die jeweiligen Nachtstunden zu berechnen verfügt der iMCU über eine ASTRO-/ISD-Funktion. Mit Hilfe dieser Funktion wird in Abhängigkeit des genauen Installationsortes die Beleuchtungsanlage eingestellt. Dies ist notwendig, um bei der astronomischen Kalkulation der Ein- und
Auschaltzeiten die geografischen Abweichungen innerhalb der Zeitzone zu kompensieren.
Für die Einstellung gehen Sie bitte wie folgt vor:
Die Eingabe des Installationsortes wird über das Taschenrechnersymbol gestartet.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
Die Einstellung der Zeitzone erfolgt über den oberen, die der geografischen Länge über den
unteren Schieberegler. Der ermittelte Wert wird mit dem Bestätigungsbutton übernommen.
Die hier eingestellten Werte sind Beispielwerte für den Standort Stuttgart/Deutschland:
UTC +1h und Längengrad 9° E (East) ergeben 1h und 24 Minuten Zeitverschiebung gegenüber der Dämmerungsphase der UTC (Universal Time Coordinated).
Mit der Checkbox "DST" kann die astronomische Berechnung auf Sommerzeit gestellt werden.
Ohne aktivierte Checkbox wird mit der Standardzeit geschaltet.
Automatische Umstellung auf Sommer-/Winterzeit
Mit der Funktion "Auto DST" kann der iMCU automatisch auf die Sommer-/Winterzeit umgeschaltet werden. Bei präzisen Eingaben erfolgt die automatische Erkennung mit ca. +/– 1
Kalenderwoche. Der genaue Standort ergibt sich aus Längen- und Breitengrad. Der Längengrad wurde bereits schon für den Offset des UTC-Schaltpunktes eingegeben.
Der Breitengrad hat ebenfalls direkten Einfluss auf die Länge der Nacht. Mit Aktivierung
der "Auto DST"-Funktion kann mit Klick auf den Taschenrechner ein Hilfsfenster zur Berechnung der Länge der Nacht geöffnet werden. Hier geben Sie den tatsächlichen Breitengrad
(Beispiel: Stuttgart liegt fast auf dem 49. Breitengrad) sowie das Datum der Umstellung auf
Sommer-/Winterzeit ein. Beispiel für 2015: 28.03.2015 = 10 Stunden 56 Min bzw. am
24.10.2015 = 13 Stunden 13 Minuten.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
Der Korrekturfaktor "Dämmerung/Twilight" ist der Sonnenwinkel bei dem sich in der Dämmerung 20 Lux als Idealwert zum Einschalten ergeben haben. Dieser Wert gilt für Mitteleuropa,
der korrekte Wert ist mit –3° voreingestellt. Ggf. haben Sie hier die Möglichkeit Korrekturen
vorzunehmen (bei 0° verlagert sich der Schaltpunkt in Richtung heller, bei –6° in Richtung
Dunkelheit).
Nun können die Werte mit "Set DST Start" und "Set DST End" übernommen werden und die
Umschaltung wird automatisch berechnet. Bitte beachten Sie, dass der iMCU die Umschaltung
erst nach ein paar Tagen bei Erreichen der Schaltgrenzen durchführt, i.d.R. max. 1 Woche.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
4.2.5. Dimmverlauf / Normalbetrieb
Dimming Engine 1 (oberer Funktionsblock)
Im Dimming Engine 1 werden die Schaltzeiten und Dimmstufen für den Normalbetrieb festgelegt. Zeiten müssen chronologisch eingetragen werden. Für jede Schaltzeit kann ein Fading,
ein Dimmlevel und ein Schaltzustand des Umschaltrelais festgelegt werden.
Die Aktivierung einer Schaltzeit erfolgt durch Klicken in das Feld "Level", die Deaktivierung
durch Klicken rechts neben das Feld "Level".
4.2.6. Funktion Externer Eingang / Control Input
Mit diesem Funktionsblock wird eingestellt, ob der
Signaleingang Lst auf steigende oder fallende Flanke
reagiert. Jeweils auf Mausklick erfolgt ein Wechsel.
Der Steuereingang kann z. B. für Systeme mit geschalteter
Phase, als Sensoreingang sowie für die Remote Funktion
zur Fernparametrierung verwendet werden.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
4.2.7. Haltezeit / Zeitverzögerung für den externen Eingang
T-hold Funktionsblock
Mit Thold wird eingestellt wie lange der Schaltimpuls an Lst
gehalten wird. Falls Thold nicht aktiviert ist, wird nur solange
geschaltet, wie ein Signal an Lst anliegt.
Beispiel: Bewegungssensor an Lst. Ist Thold nicht aktiviert,
wird nur solange geschaltet, wie ein Signal vom Sensor
anliegt. Mit Thold von 15 Minuten wird der Schaltzustand
15 Minuten gehalten.
4.2.8. Dimmverlauf Externer Eingang
Dimming Engine 2 (unterer Funktionsblock)
Im Dimming Engine 2 werden die Schaltdauer und Dimmstufen für den externen Lst-Eingang
festgelegt. Die Zeiten werden nacheinander abgearbeitet. Für jede Schaltdauer kann ein
Fading, ein Dimmlevel und ein Schaltzustand des Umschaltrelais festgelegt werden.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
Die Aktivierung einer Schaltdauer erfolgt durch Klicken in das Feld "Level", die Deaktivierung
durch Klicken rechts neben das Feld "Level".
4.2.9. Umschalten des Kommunikationsprotokolls mit dem
Vorschaltgerät/Treiber
Durch Klicken auf den Schalter kann zwischen DALI, PWM (Puls-Weiten-Modulation) und
1–10 Volt gewechselt werden.
Beispiel: wie im Bild = 1–10 V-Ausgang ist aktiv
4.2.10. Fernprogrammierung/Remote Control
ÂÂ Mit dem Schalter kann zwischen Fernprogrammierung über die Stromversorgung und Fernprogrammierung über die Steuerleitung Lst umgeschaltet werden.
ÂÂ Im Funktionsblock kann ein Programmierprotokol ausgewählt werden.
ÂÂ Zu den Einzelheiten der Protokolle siehe Anhang A
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
4.2.11. Thermo Management
Mit der Funktion "Thermo Management" dann beim Erreichen einer bestimmten Betriebstemperatur des iMCU Controller's eine Reduzierung der Leistung in 3 Stufen vorgenommen werden
um z. B. LED-Leuchtmittel zu schützen.
Hinweis: Es handelt sich um die im iMCU gemessene Temperatur, die Temperatur am Leuchtmittel/Kühlköperübergang TJunction kann höher sein und ist ggf. nachzumessen.
Beispiel:
Bei Erreichen einer Temperatur von 65° C wird
die Leistung auf 80 % reduziert ab 75° C auf
50 % und bei 85° C auf 20 %. Alternativ kann
auch ganz ausgeschaltet werden.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
„„ 5. ÜBERTRAGUNG DER PARAMETER VOM iCTI AUF DEN iMCU
5.1.
ÂÂ Kabel vom iCTI ohne drehen abziehen.
ÂÂ Programmierstück ohne drehen aufstecken, Schutzkappe abdrehen, Schalter auf iMCU
schalten.
ÂÂ Die LED blinkt gelb.
5.2.
ÂÂSpeicherplatz durch Drücken auf die entsprechende Taste wählen, LED neben dem Speicherplatz leuchtet rot.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
5.3.
Die Taststifte des Programmierstücks leicht in die Klemmen +da und –da des iMCU drücken.
Das Tastenfeld muss dazu nach oben zeigen (siehe Bilder). Die LED blinkt rot. Es erfolgt eine
automatische Überprüfung ob die Firmware des iMCU aktuell ist. Falls nicht, erfolgt automatisch ein Firmware Upgrade (LED blinkt gelb), danach werden die Parameter übertragen (LED
blinkt rot). Nach dem Abschluss des Programmiervorganges (nach wenigen Sekunden) leuchtet
die LED kurz Gelb auf, alle LED's an den Programmplätzen 1–4 blinken und die rote LED
neben dem Speichplatz erlischt. Das Übertragen der Parameter ist abgeschlossen.
ÂÂ Bei Bedarf können weitere iMCU programmiert werden, dazu bei Punkt 5.2. fortfahren
ÂÂ Nach dem Programmieren den Schalter wieder in Stellung (OFF/USB) schalten (LED aus)
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
„„ 6. AUSLESEN DER PARAMETER VOM iMCU AUF DAS iCTI
6.1.
ÂÂ Kabel vom iCTI ohne drehen abziehen
ÂÂ Programmierstück ohne drehen aufstecken, Schutzkappe abdrehen, Schalter auf iMCU
schalten.
ÂÂ Die LED blinkt gelb.
6.2.
ÂÂ Speicherplatz durch langes Drücken auf die entsprechende Taste wählen
ÂÂ LED neben dem Speicherplatz blinkt rot.
ÂÂ Der Speicherplatz wird gelöscht.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
6.3.
Die Taststifte des Programmierstücks leicht in die Klemmen +da und –da des iMCU drücken.
Das Tastenfeld muss dazu nach oben zeigen (siehe Bilder). Die LED blinkt rot. Die Parameter
werden aus dem iMCU ausgelesen (LED blinkt rot). Nach dem Abschluss des Auslesevorganges (nach wenigen Sekunden) leuchtet die LED kurz Gelb auf, alle LED's an den Programmplätzen 1–4 blinken und die rote LED neben dem Speichplatz erlischt. Das Auslesen der Parameter
ist abgeschlossen.
6.4.
Die ausgelesen Parameter können mit der Programmiersoftware auf den PC übertragen und
editiert und/oder gespeichert (Punkt 5) oder direkt in andere iMCU übertragen werden (Punkt
5.2.)
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
„„ ANHANG A: REMOTEPROTOKOLLE
1.Midnight (für beide Eingänge wählbar)
Fernprogrammierprotokoll mit dem die Zeiten von Dimming Engine 1 und 2 geändert werden
können. Die Programmierung erfolgt über die Vossloh-Schwabe Produkte iCTT (186241) oder
iMICO (186250). Bei einer Zeitenänderung über Midnight werden alle Fadingwerte auf 0
gesetzt.
Achtung, es gelten folgende Einschränkungen bei der Verwendung der
Midnightfunktion:
•Die Einstellung der Dimmlevel über das Midnightprotokoll kann nur in 5 %-Schritten erfolgen.
•Das Zeitraster für die Dimmzeiten beträgt 15 Minuten.
•Das Fadeing wird in den Dimm-Engines ausgeschaltet, wenn neue Parameter über das
Midnightprotokoll an den iMCU Controller gesendet werden.
2.Midnight Protect (nur für Standard-Phase wählbar)
Schutzprotokoll für Leuchten, welche in einer Anlage installiert werden, die mit Midnight gesteuert wird, die aber selber nicht fernprogrammiert werden sollen. Die Funktion Midnight Protect
prüft, ob eine Datenübertragung nach dem Midnight Protokoll erfolgt und schaltet bei Bedarf
die Leuchte erst nach der Datenübertragung ein.
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iMCU-Programmierung mit dem iCTI
3.RemoteDim (nur für externen Eingang Lst)
Bei RemoteDim wird ein Steuersignal an Lst angelegt. Je nach zeitlicher Länge des Signals
werden unterschiedliche Schaltvorgänge ausgelöst:
Kürzer als 5 Sekunden: Kein Schaltvorgang
Länger als 5 Sekunden aber kürzer als 55 Sekunden: Relais schaltet ein
Je nach Zeitdauer des Impulses zwischen 5 und 55 Sekunden wird ein Dimmlevel eingestellt:
5 Sekunden: 100 %
30 Sekunden: 50 %
55 Sekunden: 5 %
oder entsprechende lineare Zwischenwerte
55–60 Sekunden: Relais schaltet aus
60 Sekunden oder länger: Kein Schaltvorgang
Wird innerhalb einer Minute nach Anschalten der Beleuchtungsanlage keine Steuersignal
gesendet, wird das Relais eingeschaltet und der Dimmlevel auf 100 % eingestellt.
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Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH
Hohe Steinert 8 . D-58509 Lüdenscheid
Phone +49 (0) 23 51/10 10
Fax +49 (0) 23 51/10 12 17
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LiCS Outdoor iCTI 04/2015
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