Bedienungsanleitung - Nolden Regelsysteme

Bedienungsanleitung - Nolden Regelsysteme
NR4000-v2
KompaktHeißkanalregler
für 4 - 8 Zonen
Bedienungsanleitung
Nolden Regelsysteme GmbH
Gewerbegebiet Volmershoven
Am Tonschuppen 2 · D-53347 Alfter
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Sehr geehrter Kunde,
Wir freuen uns, dass Sie sich für diesen hochwertigen
NOLDEN-Temperaturregler entschieden haben. Dieses
Gerät wurde in unserem ISO 9001-zertifizierten Produktionsbetrieb gefertigt und nach sorgfältiger Endkontrolle an
Sie versandt.
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Prüfen Sie das Gerät auf eventuelle Transportschäden.
Schließen Sie transportgeschädigte Geräte
nicht an!
Reklamieren Sie ggf. beim Transportunternehmen.
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Bitte lesen Sie vor Inbetriebnahme des Gerätes die Bedienungsanleitung.
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ist Sache Ihres Elektrikers und unter Beachtung dieser Bedienungsanleitung schnell
erledigt.
Garantie
2
Die Garantiezeit beträgt 1 Jahr und schließt
sämtliche Mängel ein, die nachweislich von
Material-, Konstruktions- oder Verarbeitungsfehlern herrühren. Reparatur oder Ersatz beschädigter Teile erfolgt in diesem Fall kostenlos, Sie tragen lediglich die Versandkosten.
Alle weiteren Ansprüche, insbesondere Wandelung, Minderung oder Ersatz eines unmittelbaren oder mittelbaren Schadens sind ausgeschlossen.
Bedienungsanleitung
Service
NR4000-v2
Wir helfen Ihnen jederzeit schnell und
kostengünstig. Bitte schicken Sie uns das
Gerät mit Reparaturauftrag sowie möglichst
genauer Fehlerbeschreibung frei und gut
verpackt.
Kleine Reparaturen bis zum in unseren AGB
genannten Maximalbetrag werden sofort
erledigt. Andernfalls benachrichtigen wir Sie
schnellstmöglich.
Zur leichten und sicheren Orientierung finden Sie in dieser
Bedienungsanleitung folgende Piktogramme:
Sicherheitshinweis
Allgemeine Information
Anschluß– und Aufstellungshinweise
NOLDEN Regelsysteme GmbH
3
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Inhalt
Kapitel
Seite
1
Merkmale
5
2
Sicherheitshinweise
6
3
Technische Daten
8
4
Aufstellung und Anschluß
10
5
5.1
5.2
5.3
Bedienung :
Anzeige– und Bedienelemente
Hauptschalter
Tasten– und Anzeigefunktionen
14
14
15
16
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
Einstellungen :
Gerätekonfiguration
Zonenkonfiguration
Arbeitsebene - Regelparameter
Fehlermeldungen
Werkseinstellungen
27
27
37
48
53
55
7
Stichwortverzeichnis
58
8
Anhang :
8.1 Alternative Steckerbelegungsnormen
8.2 Schnittstellenparameter (optional)
64
9
70
CE-Konformitätserklärung
4
62
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
1. Merkmale
Mikroprozessorgesteuerter Kompakt-Temperaturregler für
alle 230V Heißkanalsysteme mit folgenden Leistungsmerkmalen :
· Reglereinheit für 4, 6 oder 8 Zonen
· Automatische Regelstreckenanpassung
jeder Zone
· LCD-Grafikdisplay mit Klartextanzeige,
Schreiberfunktion für alle Regelzonen
· Intelligente, frei programmierbare Softstartroutine
· Absenkbetrieb bei Prozeßstörung, auch über
externen Kontakt aktivierbar
· Boosting zum Freifahren „eingefrorener“
Düsen
· Frei programmierbare Grenzwerte für jede
Zone, externe Alarmkontakte
· Heizstromüberwachung
· Umfangreiche Selbstüberwachungsfunktionen
· optionale Datenschnittstelle (z.B. Arburg)
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5
Bedienungsanleitung
2
NR4000-v2
Sicherheitshinweise
1. Diese Hinweise vollständig lesen.
2. Diese Bedienungsanleitung für späteren
Gebrauch aufbewahren
3. Dieses Gerät wird elektrisch mit Netzspannung
Betrieben. Unbedingt einschlägige VDE– und
Sicherheitsbestimmungen beachten.
Netzspannung sowie jede Spannung ab 42V ist
Lebensgefährlich!
4. Netzanschluß und Verkabelung nach Typenschild bzw. dieser Bedienungsanleitung
vornehmen
5. Jedes Eindringen von Fremdkörpern, Flüssigkeiten, Staub oder Dämpfen vermeiden.
Kurzschluß-, Brand oder Stromschlaggefahr !
6. Vor jeder Reinigung Gerät durch Ziehen des
Netzsteckers von der Stromversorgung trennen.
7. Gerät nicht in der Nähe oder im Strahlungsbereich heißer Maschinenteile aufstellen bzw.
montieren.
8. Verkabelung nicht in der Nähe heißer oder
scharfkantiger Teile verlegen.
6
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
9. Gerät sofort spannungsfrei schalten, falls
- es beschädigt wurde
- Flüssigkeiten oder Fremdkörper
eingedrungen sind
- der Verdacht eines sonstigen Defekts vorliegt
10. Das Bedienpersonal muß von einer entsprechend qualifizierten Fachkraft ausführlich
eingewiesen werden.
11. Arbeiten an diesem Gerät dürfen nur von entsprechend qualifiziertem Fachpersonal
ausgeführt werden.
Für Reparaturarbeiten sollte das Gerät
möglichst zum Hersteller eingeschickt werden.
Reparaturarbeiten in Eigenregie führen zum
sofortigen Erlöschen der Garantie !
Falls Austauschteile benötigt werden, nur die
vom Hersteller freigegebenen Teile verwenden.
Die Verwendung anderer Teile kann Fehlfunktionen und Gefährdung des Bedienpersonals
nach sich ziehen !
12. Weitere Hinweise und Warnungen in dieser
Bedienungsanleitung beachten.
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Bedienungsanleitung
3.
NR4000-v2
Technische Daten
Versorgungsspannung :
230V 3~, +/- 10%, 50/60Hz
Nennleistung / Nennstrom Heizlasten :
Regler 3.600W / 16A pro Zone
Gesamt Max. 17,25kW, 3x25A
Sicherungen
Heizung : 16A FF, 6,3x32mm pro Zone
Alarme:
2 Alarme pro Zone programmierbar, jeweils als
Temperatur– oder Stromalarm
Eingang :
Thermoelement Fe-CuNi, Typ J, 0...600°C
automatische Nullpunktkorrektur
Fühlerbruchautomatik
Verpolungsschutz
Leistungsregelung:
Impulsgruppensteuerung,
Nullspannungssynchronisiert
Display :
Anzeige von IST-Wert, SOLL-Wert,
Alarmmeldungen, Konfigurationsparametern,
Temperaturabweichungen, Istwert-Schreiberfunktion
Sprache wählbar Englisch / Deutsch,
Klartextanzeige für Regel- und Konfigurationsparameter
8
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Softtstart :
Softstartdauer (min), -sollwert (°C) und –stellgrad (%)
frei wählbar, Werkseinstellung 5 min, 80°C, 50%
Meßfühler- und Lastanschluss:
16 bzw. 24 -polige Industrie-StandardSteckverbindungen 16A/400V
Alarmausgänge / Sollwert-Umschaltung :
7 polige Buchse:
2 potentialfreie Schließerkontakte für Alarme,
max. 230V, 3A,
potentialfreier Schalteingang zur Sollwertumschaltung
auf SP2, wirkt auf alle Zonen gemeinsam, parallel
zum internen „Stand-by“-Taster
Genauigkeit :
0,25% FS
Isolationsspannung
2,5kV Netz/Elektronik
Abmessungen
324 x 380 x 167mm (BxTxH, 4 bis 8 Zonen)
Farbe
Struktur
RAL3000 Gehäuse
Gewicht
11,4 kg (NR4008)
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9
Bedienungsanleitung
4.
NR4000-v2
Aufstellung und Anschluß
4.1 Aufstellung
Der Aufstellungsort muß eine leichte Bedienbarkeit
ohne Gefährdung der Bedienperson zulassen.
Auf ausreichende mechanische Stabilität prüfen.
Sicherung gegen Abrutschen von der Aufstellfläche
vorsehen.
Vor Hitze schützen, für freien Luftzutritt sorgen.
Netz- und Werkzeuganschlußkabel vor Hitze und
mechanischer Belastung schützen.
Nicht auf warmen Flächen aufstellen.
4.2 Netzanschluß
Dieses Gerät nur mit der auf dem Typenschild
bezeichneten Netzspannung betreiben.
Die zum Anschluß vorgesehene CEE-Netzsteckdose auf ausreichende zulässige Absicherung über
prüfen. Bei nicht korrekt angeschlossenem Mittel
punktsleiter können schädliche Überspannungen im
Gerät entstehen !
Auf funktionsfähigen Schutzleiter achten.
4.3 Last- und Fühleranschluß
Anschlußschema des Werkzeuganschlußsteckers
am Regelgerät mit Anschlußschema des Steckers
am Werkzeug vergleichen.
Nicht ordnungsgemäßer Anschluß kann Regler und
Heizlast / Fühler zerstören!
Die als Zubehör erhältlichen Werkzeuganschlußkabel enthalten Last- und Thermofühler (Fe-CuNi) Ausgleichsleitungen.
Ausgleichsleitungen dürfen nicht für Lastanschluß
verwendet werden.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Maximale Belastbarkeit der Heizlastanschlüsse
Verwendung der Werkzeuganschlußkabel
VK 24 (24-pol. + PE)
bei
Die maximale Belastbarkeit der Laststrom-Adern
(1,5qmm Cu) ist abhängig von den Betriebsbedingungen ( s. u. a. DIN VDE 0298 Teil 2 und 4 ).
@ Betriebsart : Dauerbetrieb
@ Verlegeart : Einzeln, freihängend oder fest auf
Boden oder Wand
@ Umgebungstemperatur: 30°C , ungestörte Luftzir
kulation, keine Wärmestrahlung
1 Lastkreis 12,5 A
3 Lastkreise 11,5 A
5 Lastkreise 10,0 A
2 Lastkreise 12,5 A
4 Lastkreise 10,5 A
6 Lastkreise 9,5 A
Last– und Fühleranschluß NR24 :
Last– und Fühleranschluß NR16 :
Andere Steckerbelegungsnormen nach Kundenwunsch (siehe Anhang Seite 62 zu dieser Bedienungsanleitung)
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
4.4 Alarmanschluß
Für jede Zone separat sind zwei Alarmfunktionen
einstellbar, die auf zwei unabhängige, potentialfreie
Sammel-Alarmkontakte als gemeinsame Ausgänge
für alle Zonen wirken. Werkseitig sind ein Übertemperatur-Alarm (A1, Pins 4 und 5 ) sowie ein Lastbruch-Alarm (A2, Pins 2 und 3) konfiguriert.
Zur Umschaltung auf den zweiten Sollwert für sämtliche Zonen (Standby, Zonenabsenkung) ist ein
potentialfreier Schalteingang vorgesehen (Pins 6
und 7).
12
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
1
2
3
4
Abb. : Rückseite NR 4008
1
2
3
4
Last– und Fühleranschluß Werkzeug
Schnittstellenanschluß (optional)
Alarmbuchse mit Stand-by Umschaltung
Netzanschlußleitung
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
5.
Bedienung
5.1 Bedienelemente Frontseite
4
1
3
5
6
2
7
Abb. : Frontseite NR 4008
1
2
3
4
5
6
7
Anzeigefeld
Bedientasten
Umschalter auf Absenkbetrieb (Stand-by)
Taster für kurzzeitigen Boost
Phasen-Kontrollleuchten
Hauptschalter
Lastsicherungen für jede Heizzone (seitlich)
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
5.2 Hauptschalter
Vor Verkabelung der Geräteanschlüsse Hauptschalter auf Stellung „0“ (AUS / OFF) stellen. Hier
durch ist das Regelgerät allpolig vom Netz getrennt.
Der Hauptschalter ist abschließbar nach EN 81-80
ausgeführt.
Vor Arbeiten am angeschlossenen Werkzeug
oder am Regelgerät selbst muß das Gerät gegen
Wiedereinschalten gesichert werden. Dies kann
durch Ziehen des Netzsteckers und Sichern gegen Wiedereinstecken oder durch Sichern des
Hauptschalters mit Schloß erfolgen.
Nach Herstellen aller erforderlichen Geräteanschlüsse zur Inbetriebnahme des Gerätes den
Hauptschalter auf Stellung „1“ (EIN / ON) stellen.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
5.3 Anzeige– und Bedienelemente
Anzeigefeld :
Das Gerät verfügt über eine kontrastreiche LCDAnzeige. Nach dem Einschalten und der Initialisierung des Gerätes werden die Istwerte aller angeschlossenen Regelzonen angezeigt.
Zone: 1
Istwert: 200 °C
Bei 4-Zonenreglern werden die IST- und SOLLWERTE aller Zonen gleichzeitig angezeigt.
Linke Spalte: Istwert
Rechte Spalte: Sollwert
Die Anzeige der einzelnen Geräteparameter erfolgt
weitgehend im Klartext.
Eine Parameterführung (Anzeige) in anderen
Sprachen kann gewählt werden (siehe Kap. 6.1
Gerätekonfiguration).
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Bedientasten :
Zonenvorwahl
Istwert- und Sollwertanzeige der betreffenden
Zone.
Taste zur Parametervorwahl in einer
angewählten Zone.
Werteverstellung (z.B. Sollwert oder
Regelparameter) auf höhere oder niedrigere
Werte.
(Veränderte, aber noch nicht bestätigte
Werte werden durch ein blinkendes „E“
gekennzeichnet.
Eingabe - Übernahme der vorgewählten Werte
und netzausfallsichere Speicherung.
Menu - Wählt je nach Bildschirm-Darstellung
das Konfigurationsmenu für das gesamte
Regelgerät oder eine einzelne Zone
„HOME“ - Zurück ins Hauptmenu mit
gleichzeitiger Anzeige der Istwerte aller
angeschlossenen Zonen.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Schreiberfunktion. Anzeige des Istwertverlaufs einer Zone. Dazu zunächst mit der
Taste „Zone“ die gewünschte Zone anwählen.
Schreiberfunktion ausschalten :
Taste erneut betätigen.
Umschaltung des Bildschirms von Istwertansicht zu weiteren Darstellungen :
- Soll-/Istwertvergleich aller Zonen
- Prozeßansicht
- Sollwertabhängige Tendenzanzeige aller
Zonen (Balkendiagramm) mit Alarmzuständen
Kontrasteinstellung der Anzeige :
„Enter “ und gleichzeitig Tasten „▲“ oder „▼“ betätigen.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Umschalttaste für Absenkbetrieb
(Stand-by)
Schaltet alle Zonen zugleich vom Arbeitssollwert
SP1 auf den 2.Sollwert SP2 um, z.B. zur Temperaturabsenkung bei Prozeßstörungen, um ein „Auskochen“ der Masse im Werkzeug zu vermeiden.
Intern parallel zur Alarmbuchse auf der Geräterückwand verdrahtet, so daß die Umschaltung auch
durch einen externen Schaltkontakt erfolgen kann,
z.B. direkt durch die Spritzgußmaschine.
Bei Wahl eines höheren Sollwertes SP2 kann der
Regler auch zur getakteten Steuerung des
Programmablaufs verwendet werden.
Manueller Boost - vorübergehende
Temperaturanhebung aller Zonen um
einen voreingestellten Wert (BoostErhöhung SP3), z.B. zum Freifahren„eingefrorener“
Düsen. Der erhöhte Sollwert wird für eine ebenfalls
einstellbare Boost-Haltezeit gehalten, anschliessend wird die Temperatur automatisch wieder auf
den geltenden Arbeitssollwert SP1 abgesenkt.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Netzkontrollleuchten
für alle 3 Phasen der Netz-Spannungsversorgung.Leuchtet eine der 3 Kontrolllampen nicht,
so ist die betreffende Phase der Spannungsversorgung ausgefallen, mehrere Heizzonen und ggf. auch
die Steuereinheit des Reglers sind dann ohne
Funktion. Vor einer weiteren Fehlersuche im
Regelgerät zunächst den Fehler in der Netzzuleitung beheben.
Hauptschalter (siehe Kap. 5.2)
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Anzeigefunktionen mit Direktwahl durch
Bedientasten :
HOME - Istwertanzeige aller Regelzonen in
Großdarstellung
Anzeige „Er.H“ :
Meßbereichsüberschreitung oder
Fühlerbruch der betreffenden Zone
Anzeige „Er.L“ :
Meßbereichsunterschreitung oder
Fühlerkurzschluß der betreffenden Zone
Keine Anzeige:
Betreffende Regelzone ist abgeschaltet
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Zoneninformation - Anzeige von Istwert,
Sollwert und Alarmmeldungen einer Zone.
Zone-Nr. :
Mit den Tasten „ ▲“ und „▼ “ den gewünschten
Sollwert einstellen.
Bei verstelltem, jedoch noch nicht quittiertem Wert
blinkt ein „E“. Eingestellten Wert mit Taste „Enter“
bestätigen.
„SOLL“ :
Sollwert 1 aktiv
„SOLL SP2“ : Sollwert 2 aktiv
„HAND“ :
Handstellgrad aktiv (Stellerbetrieb)
Der Sollwert 2 ist nur im Menu „Regelparameter“
einstellbar.
Weitere Anzeigen:
- „AUSGANG“ (Stellgradanzeige) in %:
Über die Stellgradanzeige wird der augenblicklich
errechnete Stellgrad angezeigt. Er kann nicht
verändert werden. Die Anzeige erfolgt in Prozent.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Weitere Anzeigen (Forts.) :
- „STROM“ :
Heizstromanzeige in Ampere
- Alarmanzeigen :
Alarm aktiv, z.B.:
- Statusanzeigen :
Selbstoptimierung aktiv :
Rampenfunktion aktiv :
Fehlermeldungen:
(siehe Kap. 6.4)
A1 A
OPT
RAMP
E. xx
Umschaltung des Bildschirms :
Tendenzanzeige und Alarmzustand
Hier erfolgt die TemperaturtendenzAlarmzustandsanzeige A1 bzw. A2.
und
die
Die Anzeige gestattet einen schnellen Überblick
über die Temperaturverhältnisse aller angeschlossenen Regelzonen.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
:
Istwertabweichung v. Sollwert :
< +/- 1% vom Meßbereich
:
Istwertabweichung v. Sollwert :
+/- 1,5% vom Meßbereich
:
Istwertabweichung v. Sollwert :
> +/- 3% vom Meßbereich
Zeile A1 : wenn Alarm A1 aktiv, Anzeige „ ֠ “
unter der jeweiligen Zone
Zeile A2 : wenn Alarm A2 aktiv, Anzeige „ ֠ “
unter der jeweiligen Zone
Wenn die Option „Heizstromüberwachung“ aktiv ist
und wenn ein Dauerstromfluss (Durchlegierung der
Halbleiterschalter) festgestellt wurde, erfolgt die
Meldung: „Dauerstrom“.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Schreiberfunktion
Darstellung des Istwertverlaufes einer Regelzone
über der Zeit. Dazu mittels der Taste „ Zone “ die
Anzeige „Zoneninformation“ aufrufen bzw. die gewünschte Zone auswählen. Vor– und Zurückblättern
in den Zonen erfolgt wie zuvor mit der „Zone“ und
„Para“-Taste“
Die Zeitachse wird durch den Parameter „Samplezeit“ bestimmt (siehe Kap. 6.1).
Mit Hilfe dieser Funktion ist der Anwender in der
Lage, ohne zusätzliche Geräte das Einschwingverhalten und das Führungsverhalten des Reglers für
die jeweilige Regelzone zu beobachten und diese
entsprechend zu parametrieren.
Im Fall einer Störung kann der Istwertverlauf innerhalb eines bestimmten Zeitraumes vor dem Störungsauftritt nachträglich begutachtet werden.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Die Istwertanzeige erfolgt immer symmetrisch um
den aktuellen Sollwert. Im Fenster unten links
erfolgt die Anzeige des aktuellen Istwertes.
Taste „▲“ : Ausgehend vom aktuellen Sollwert
Ausschnitt vergrößern =
Feinanzeige.
Taste „▼“ : Ausgehend vom aktuellen Sollwert
Ausschnitt verkleinern=
Grobanzeige.
Schreiberfunktion verlassen :
Taste erneut betätigen.
26
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
6
Einstellungen
6.1 Gerätekonfiguration
Generell für das Gerät (also für alle Zonen)
geltende, einstellbare Parameter. Diese
Einstellungen sind bei Auslieferung bereits
werksseitig voreingestellt, Änderungen können
teilweise Fehlfunktionen verursachen (z.B.
Fühlerkonfiguration).
- Mit Taste „HOME“ die Istwertanzeige aller Zonen
anwählen.
- Die Taste „Menu “ drücken. Es wird der erste
Parameter (Synchronisation ein) angezeigt.
- Parameterverstellung mit Tasten „▲“ und „▼ “.
- Netzausfallsicher speichern: Taste „Enter “.
- Mit Taste „Para “ zum nächsten Parameter weiterschalten.
- Erfolgt für einige Zeit keine Betätigung, springt die
Anzeige wieder auf die Istwertdarstellung aller
Zonen zurück.
- Diese Ebene verlassen : Taste „Enter“ ca. 3
sek. drücken.
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Liste aller Parameter mit Auswahlmöglichkeiten :
ein
aus
- Synchronisation
Diese Funktion dient dazu, bei unterschiedlich schnellen
Regelzonen alle Zonen gleichmäßig schnell aufzuheizen
(Verbundaufheizung). Schnelle Zonen (z.B. Düsen)
werden dabei abgebremst, damit alle Regelzonen gleichzeitig ihren Sollwert erreichen.
- Bediensperre
- Alle Parameter sind einstellbar
- Nur Sollwert 1 ist einstellbar
- Sollwerte, Alarmwerte, SollwertRampen sind einstellbar
- Alle Parameter sind gesperrt
Die gesperrten (nicht einstellbaren) Parameter können
angewählt und gelesen, aber nicht verändert werden.
- Schreiberfunktion:
Samplezeit
2,5 Sek. ... 10 Min.
(Werkseinstellung: 10 Sek.)
Einstellung des Zeitintervalls zwischen der Speicherung
von zwei aufeinander folgenden Temperaturwerten. Die
Gesamtzeit, die bei der eingestellten Samplezeit auf dem
Display darstellbar ist, wird angezeigt.
Achtung:
Die Samplezeit muß kleiner als die schnellste Istwertänderung sein. Es können max. 90 Temperaturwerte
gespeichert werden.
Werkseinstellung (Liste siehe Kap. 6.5)
28
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
- Alarm A1
Konfiguration
(wirkt auf Pins 4 und 5 der Alarmbuchse)
Ko:0
Ko:1
Ko:2
Ko:3
Ko:4
Ko:5
Ko:6
Ko:7
Ko:8
Ko:9
Alarm aus
Signalkontakt
aus - einschaltend
Grenzkontakt
aus - ein
Limitkomparator
aus - ein - aus
Signalkontakt
ein - ausschaltend
Grenzkontakt
ein - aus
Limitkomparator
ein - aus - ein
Limitkomparator mit
Bereitschaftverhalten aus - ein - aus
Heizstromüberwachung
Grenzkontakt
aus - ein
Heizstromüberwachung
Grenzkontakt
ein - aus
- Alarm A1
Schaltverhalten
(wirkt auf Pins 4 und 5 der Alarmbuchse)
Direkt
Invers
Alarm aktiv „ ֠ “
Alarm nicht aktiv
Alarm aktiv „ ֠ “
Alarm nicht aktiv
Kontakt geschlossen
Kontakt offen
Kontakt offen
Kontakt geschlossen
Werkseinstellung (Liste siehe Kap. 6.5)
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29
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
- Alarm A2
Konfiguration
(wirkt auf Pins 2 und 3 der Alarmbuchse)
Ko:0
Ko:1
Ko:2
Ko:3
Ko:4
Ko:5
Ko:6
Ko:7
Ko:8
Ko:9
Alarm aus
Signalkontakt
aus - einschaltend
Grenzkontakt
aus - ein
Limitkomparator
aus - ein - aus
Signalkontakt
ein - ausschaltend
Grenzkontakt
ein - aus
Limitkomparator
ein - aus - ein
Limitkomparator mit
Bereitschaftverhalten aus - ein - aus
Heizstromüberwachung
Grenzkontakt
aus - ein
Heizstromüberwachung
Grenzkontakt
ein - aus
- Alarm A2
Schaltverhalten
(wirkt auf Pins 2 und 3 der Alarmbuchse)
Direkt
Invers
Alarm aktiv „ ֠ “
Alarm nicht aktiv
Alarm aktiv „ ֠ “
Alarm nicht aktiv
Kontakt geschlossen
Kontakt offen
Kontakt offen
Kontakt geschlossen
Werkseinstellung (Liste siehe Kap. 6.5)
30
Bedienungsanleitung
- Alarm A1:
Verzögerung
NR4000-v2
Einstellung in 5 Stufen
aus = keine Zeitverzögerung
Zeitverzögerung, wenn Alarm A1 zur Heizstromüberwachung gewählt ist. Einstellung und Anzeige in Sekunden. Die Stufen werden intern in Abhängigkeit von den
eingeschalteten Regelzonen und der eingestellten Stromzykluszeit berechnet.
- Alarm A2:
Verzögerung
Einstellung in 5 Stufen
aus = keine Zeitverzögerung
Dto., wenn Alarm A2 zur Heizstromüberwachung gewählt
ist
Werkseinstellung (Liste siehe Kap. 6.5)
NOLDEN Regelsysteme GmbH
31
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Allgemeine Bemerkung zur Alarmkonfiguration :
Unter A1 und A2 erfolgt die Konfiguration der Art des
Alarmkontaktes und des Schaltverhaltens der Alarmrelais
A1 und A2 :
- Temperatur- oder Heizstromüberwachung
- Absoluter oder relativer Alarm-Grenzwert
Für die umseitig aufgeführten Konfigurationsmöglichkeiten gilt :
Signalkontakt :
Der Alarmwert wird relativ zum eingestellten Sollwert eingegeben und läuft mit diesem mit, Überoder Untertemperaturalarm.
Beispiel : Alarmwert : +50°C
Sollwert :
230°C
-> Alarm ab 280°C
Grenzkontakt :
Der Alarmwert wird als Absolutwert eingegeben und
ist unabhängig vom Sollwert.
Limitkomparator :
Der Alarmwert wird relativ zum eingestellten Sollwert eingegeben und läuft mit diesem mit, es wird
der Bereich oberhalb und unterhalb des Sollwertes
überwacht, Über- und Untertemperaturalarm
Beispiel : Alarmwert : 50°C
Sollwert :
230°C
-> Alarm bis 180°C
32
und
ab 280°C
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Limitkomparator mit Bereitschaftverhalten :
Wie zuvor, der Alarmkontakt ist jedoch nach dem
Einschalten des Gerätes zunächst geschlossen und
wird erst dann geöffnet, wenn der Alarmwert
erstmals den Gutbereich erreicht hat.
Jeder Alarmkontakt arbeitet als Sammelalarm für alle
Regelzonen. Alle unter A1 programmierten Alarmwerte
arbeiten auf A1 (Pins 4 und 5), alle unter A2 programmierten Alarmwerte arbeiten auf A2 (Pins 2 und 3 der
Alarmbuchse).
Die jeweils für A1 und A2 gewählte Konfiguration gilt für
alle eingeschalteten Zonen.
Die jeweiligen Alarmwerte sind in der Arbeitsebene
„Regelparameter“ individuell für jede Zone unter den
Parametern „Alarm A1“ und „Alarm A2“ einzustellen
(siehe Kap. 6.3).
Heizstromüberwachung :
Die folgenden Parameter werden nur angezeigt, wenn
zuvor für einen der beiden Alarme A1 oder A2 ein Stromalarm eingestellt wurde (Ko8 oder Ko9).
- Stromzykluszeit
1 ... 60 Sek.
(Werkseinstellung:
2 Sek.)
Zeit zwischen den Strommessungen (Stromerfassungsintervall) zweier aufeinanderfolgender Regelzonen.
NOLDEN Regelsysteme GmbH
33
Bedienungsanleitung
- ReststromGrenzwert
NR4000-v2
aus; 0,0...99,9 A
(Werkseinstellung: 0,3 A)
Überwachung der Heizkreise auf einen evtl. Dauerstrom
(durchlegierte Halbleiterrelais). Wird ein Dauerstrom
erfaßt, so wird dies durch den Alarm wie eine Stromwertunterschreitung gemeldet.
Im Bild „Zoneninformation“ blinkt „Er.Cu“ (Error Current)
Im Bild „Tendenzanzeige“ erfolgt die Meldung „Dauerstrom“.
Die Zone, in der der Dauerstrom gemessen wird, kann
nur durch Überprüfung der aktuellen Temperatur-Istwerte
ermittelt werden ( Istwert zu hoch ).
- Zonenoffset
aus; 1 - 91
Offset-Nummerierung der Regelzonen bei Einsatz von
mehr als einem Gerät
Beispiele:
Offset = aus :
Offset = 4 :
Zonenanzeige: 1-4, 1-6 oder 1-8
Zonenanzeige: 5-8, 5-10 oder 5-12
Werkseinstellung (Liste siehe Kap. 6.5)
34
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
- Fühleranschlüsse :
Vorwahl : Thermoelement (TC) oder Pt100-Widerstandsmeßfühler ?
Alle Zonen TC; alle Zonen Pt100
Nach der Voreinstellung in der Gerätekonfiguration muß
für jede Zone dann der verwendete Fühlertyp mit dem
gewünschten Meßbereich in der Zonenkonfiguration der
jeweiligen Zone eingestellt werden (siehe Kap. 6.2).
Achtung :
Der Fühlertyp ist vom Hersteller durch die geräteinterne
Verkabelung vorgegeben. Änderungen der Parameter
ohne Anpassung der Verkabelung führen zwangsläufig zu Fehlfunktionen in der Temperaturmessung!
- Sprache / Language :
deutsch / german
englisch / english
- Gerätekennung
EL.xx
- Stromwandler- Übersetzungsverhältnis : 1:1000
Festgelegt durch den im System eingebauten Stromwandler, Änderung führt zu Fehlmessung des Heizstroms!
Werkseinstellung (Liste siehe Kap. 6.5)
NOLDEN Regelsysteme GmbH
35
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
- Schnittstellen-Protokoll :
Dieser und die nachfolgenden Parameter werden nur angezeigt, wenn das Gerät mit einer seriellen Schnittstelle
ausgerüstet ist (Option). Die zugehörigen Einstellungen
werden in einem separaten Kapitel behandelt (siehe Kap.
8.2)
- Timeout Selbstoptimierung :
5 ... 200 min
Werkseinstellung : 15;
Maximale Zeit für die Zonen-Selbstoptimierung (Autotuning), danach wird die Optimierung abgebrochen und
auf den hinterlegten Standard-Parametersatz zurückgegriffen.
- Zurücksetzen auf
Werkseinstellungen :
aus; ein
Überschreibt sämtliche Geräte– und zonenspezifischen
Einstellungen sowie die Regelparameter mit den Werkseinstellungen (Liste siehe Kap. 6.5).
Ende der Ebene, Rücksprung auf Parameter „Synchronisation“.
36
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
6.2 Zonenkonfiguration
Individuell für jede Regelzone einstellbare Konfigurationen, nach der Gerätekonfiguration vorzunehmen. Auch diese Einstellungen sind bei Auslieferung bereits werksseitig voreingestellt, Änderungen
können teilweise Fehlfunktionen verursachen
(z.B. Fühlerkonfiguration).
- Eine Zone mit Taste „Zone“ anwählen.
- Die Taste „Menu “ drücken. Es wird der erste
Parameter (Zone ein / aus) angezeigt.
- Parameterverstellung mit Tasten „▲“ und „▼ “.
- Netzausfallsicher speichern: Taste „Enter “.
- Mit Taste „Para “ zum nächsten Parameter weiterschalten.
- Erfolgt für einige Zeit keine Betätigung, springt die
Anzeige wieder auf die Zoneninformation der
betreffenden Zone zurück.
- Diese Ebene verlassen : Taste „Enter“ ca. 3
sek. drücken.
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37
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Liste aller Parameter mit Auswahlmöglichkeiten :
- Zone ein/aus
- Betriebsart
des Reglers :
Meß- oder Regelzone in
Betrieb
(Werkseinstellung)
aus Meß- oder Regelzone
außer Betrieb
ein
Reglerbetrieb
Automatische Stellgradübernahme
„Fühlerbruch-Automatik“, der Regler
schaltet bei Fühlerfehler automatisch auf "Stellen" um und gibt den
zuletzt gültigen Regel-Stellgrad als
Stellsignal aus.
Stellerbetrieb mit Handstellgrad
Der Regler arbeitet nur als Steller.
Die Regelung ist außer Betrieb.
Ist Handbetrieb angewählt oder durch die Fühlerbruchautomatik aktiviert, kann der Stellgrad nun,
wie der Sollwert, manuell verändert werden.
Wähle Bild :
Zoneninformation mit Taste „ zone “
IST :
Fehlermeldung:
Er.H
oder Er.L.
HAND:
Anzeige des aktuellen,
einstellbaren Stellgrades
(z.B. 54%).
Werkseinstellung (Liste siehe Kap. 6.5)
38
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Mit den Tasten „ ▲“ und „▼ “ den gewünschten
Sollwert einstellen.
Bei verstelltem, jedoch noch nicht quittiertem Wert
blinkt ein „E“. Eingestellten Wert mit Taste „Enter“
bestätigen.
aus;
Einstellbereich :
Sollwertbegrenzung, min. ...
Sollwertbegrenzung, max.
(Werkseinstellung: 100°C)
Der Sollwert 2 wird für alle Zonen wirksam,
wenn der Standby-Schalter betätigt wird oder
der externe Kontakt (Pins 6 und 7 der Alarmbuchse) geschlossen ist.
- Sollwert SP2 :
Sollwert2 = aus : Bei Umschaltung auf Sollwert
2 wird mit Sollwert 1 weitergeregelt.
- Boostwert :
0 … 99°C
(Werkseinstellung: 5°C)
Boostfunktion zum „Freifahren“ eingefrorener Heisskanaldüsen. Der Arbeits-Sollwert SP1 aller Zonen wird um
eine feste, für alle Zonen separat einstellbare Temperaturerhöhung angehoben. Diese erhöhte Temperatur wird
für eine festgelegte, ebenfalls für alle Zonen separat einstellbare Boost-Haltezeit beibehalten, danach wird er
automatisch wieder zurück auf den Arbeits-Sollwert SP1
abgesenkt.
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39
Bedienungsanleitung
Beispiel :
NR4000-v2
SP1 = 200°C, Boostwert = 10°C, ergibt
Boost-Temperatur 210°C
Die Boostfunktion wird durch Betätigen der „Boost“-Taste
auf der Geräte-Frontseite für alle Zonen gemeinsam aktiviert. Jede Zone fährt jedoch ihren individuellen Boostwert an und hält diesen für ihre individuelle BoostHaltezeit (falls für jede Zone unterschiedliche Werte eingestellt wurden). Weiterhin wird die Boosttemperatur
bei jedem ersten Aufheizen nach Netz-EIN einmalig
angefahren.
Deaktivieren der Boostfunktion geschieht durch Eingabe
eines Boostwertes von 0°C.
- Boost-Haltezeit :
aus; 0 … 90 sec.
(Werkseinstellung: 30 sec.)
- Anfahrschaltung :
ein / aus
aus :
Anfahrschaltung
außer Betrieb
ein :
Anfahrschaltung in
Betrieb.
(Werkseinstellung)
Falls „ein“, die folgenden Parameter einstellen :
- Anfahrschaltung :
Anfahrstellgrad ( % )
40
10... 100%
(Werkseinstellung : 50)
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
- Anfahrschaltung :
Anfahrsollwert (°C)
Sollwertbegrenzung, min.....
Sollwertbegrenzung, max.
(Werkseinstellung : 80)
- Anfahrschaltung :
Haltezeit (min.)
aus; 0,1... 10,0 min.
(Werkseinstellung : 5,0)
Allgemeine Hinweise zur Anfahrschaltung (Softstart) :
Sollwert 1
SoftstartSollwert
Softstart-Stellgrad
SoftstartDauer
Zum langsamen Austrocknen von Heizungen mit
Magnesiumoxyd (Keramik) als Isolationsmaterial
(z.B. Hochleistungsheizpatronen) wird der Softstart-Stellgrad vom Regler nach dem Einschalten
während der Anfahrphase auf einen vorwählbaren
Wert begrenzt. Hierdurch erfolgt ein langsameres
und gleichmäßigeres Aufheizen.
Hat der Istwert den Softstart-Sollwert erreicht, so
wird dieser für eine einstellbare Softstartdauer
konstant gehalten. Danach fährt der Regler auf den
jeweils gültigen Sollwert.
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41
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Während der Softstartphase kann die Selbstoptimierung nicht aufgerufen werden.
Ist eine Sollwertrampe programmiert, so ist diese
während der Softstartphase ebenfalls außer Be
trieb.
Der Softstart wird wirksam, wenn :
- der Regler eingeschaltet wird und der aktuelle
Istwert < Sollwert 1 - 5% des Meßbereichs ist.
- der aktuelle Istwert unter Sollwert 1 - 5% des
Meßbereichs absinkt.
- der Parameter „1 P“ (Xp) > 0,1 %
programmiert wird.
Der Softstart kann für jede Zone individuell gewählt
und eingestellt werden.
- Sollwertbegrenzung
max.
In der Zoneninformation
maximal einstellbarer Sollwert.
(Werkseinstellung: 400°C)
- Sollwertbegrenzung
min.
In der Zoneninformation
minimal einstellbarer Sollwert.
(Werkseinstellung: 0°C)
42
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
- Kopiere Konfiguration Die für diese Zone eingestellund Regelparameter
ten Konfigurationen und die
auf Zielzone
nachfolgend unter „Regelparameter“ beschriebenen
Parameter können auf andere
Zonen kopiert werden.
Es empfiehlt sich daher, eine Zone zunächst
komplett zu konfigurieren, die dazugehörigen
Regelparameter einzustellen und danach alle
Parameter bei Bedarf komplett auf andere
Zonen zu übertragen.
Anwahl der Zone(n), auf die die Konfiguration
und die Regelparameter der aktuellen Zone
übertragen werden soll. Hier ist die Zonen
nummer, auf die kopiert werden soll, einzutragen.
Einstellung mit den Tasten „▲“ und „▼“.
„Alle“ : kopieren auf alle Zonen.
Die Parameter werden nach Betätigung der
„ Enter “ - Taste übertragen.
Während des Kopiervorgangs:
Meldung „COPY“.
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43
Bedienungsanleitung
- StellgradBegrenzung ( % )
NR4000-v2
0...100 %
(Werkseinstellung: 100)
Eine Stellgradbegrenzung wird nur bei stark überdimensionierter Heizlast benötigt. Normalerweise
sollte sie außer Betrieb sein (Einstellung : 100 %).
Achtung!
Die Stellgradbegrenzung wirkt nicht während der
Selbstoptimierungsphase.
- Rampe steigend : aus; 0,1 ...99,9 °C/min oder °F/min
(Werkseinstellung : aus)
aus; 0,1 ...99,9 °C/min oder °F/min
(Werkseinstellung : aus)
Eine programmierte Rampe ist immer dann
wirksam, wenn ein neuer Sollwert vorgewählt
wird oder ein "Netz-ein" erfolgt. Die Sollwertrampe wirkt sowohl auf Sollwert 1 als auch auf
Sollwert 2.
- Rampe fallend :
- P-Wert
Prop.-Bereich xp
(%)
aus; 0,1...100,0 %
(Werkseinstellung : 6,0)
Bei Einstellung „aus“, weiter mit
Parameter „Schaltdifferenz“.
- I-Wert
Nachstellzeit Tn
(Sek.)
aus; 1...1000 Sek.
(Werkseinstellung: 150)
44
Bedienungsanleitung
- D-Wert
Vorhaltezeit Tv
(Sek.)
NR4000-v2
aus; 1...200 Sek.
(Werkseinstellung: 30)
Allgemeine Hinweise zum Regelverhalten :
Im Normalfall arbeitet der Regler mit PD/I-Regelverhalten. Das heißt, er regelt ohne bleibende Regelabweichung und weitgehend ohne Überschwingen
in der Anfahrphase.
Die für das jeweilige System (Werkzeug) optimalen
PID-Regelparameter werden typischerweise durch
Ausführen der Funktion „Selbstoptimierung“ bzw.
Auto-Tuning durch den Regler selbsttätig ermittelt
und gespeichert. Diese Parameter sind in der Mehrzahl der Anwendungsfälle optimal und garantieren
einen stabilen, genauen Regelbetrieb.
Daher sollte nur in Ausnahmefällen wie z.B.Auslegungsfehlern der Temperatur-Meßstrecke von
Hand in diese PID-Parameter eingegriffen werden. Die zuvor durch Selbstoptimierung ermittelten
PID-Parameter werden dabei überschrieben und
stehen nicht mehr zur Verfügung. Führt die manuelle Eingabe angepasster PID-Parameter nicht zum
Erfolg, so muß bei angeschlossenem Werkzeug die
Funktion „Selbstoptimierung“ erneut ausgeführt
werden.
- IST-Wert-Offset : - 999... aus… 1000 °C / °F
- 9,9... aus… 10,0 °C / °F
(Werkseinstellung: aus)
Dieser Parameter dient der Korrektur des TemperaturEingangssignals, z.B. zur Korrektur eines Gradienten
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45
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
zwischen Meßstelle und Fühlerspitze oder zur Korrektur
der Regelabweichung bei P- oder PD- Stellverhalten.
Beispiel :
Bei Eingabe von z. B. +5 °C ist die wahre Temperatur am
Fühler im ausgeregelten Zustand um 5 °C kleiner als der
Sollwert und der angezeigte Istwert.
Es ist zu beachten, daß der Temperatur-Istwert die
Meßbereichsunter- oder obergrenze incl. des Offsetwertes nicht unter- bzw. überschreitet.
- Fühlertyp :
TC Fe-CuNi (J),
TC NiCrSi-Ni (N),
TC NiCr-Ni (K),
TC Fe-CuNi (J),
TC Fe-CuNi (L),
TC Fe-CuNi (L),
TC Fe-CuNi (L),
0 ...
400 °C
0 … 1.200 °C
0 … 1.200 °C
0 ...
800 °C
0 ... 800 °C
32 ... 752 °F
0 ...
400 °C
oder (wenn in der Gerätekonfiguration Widerstandsmeßfühler gewählt ist):
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Ni 120,
Ni 120,
46
- 50,0 ...
- 58 ...
- 90,0 ...
-130 ...
0 ...
32 ...
0 ...
0 ...
32 ...
100,0 °C
212 °F
205,0 °C
401 °F
400 °C
752 °F
800 °C
250 °C
482 °F
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Achtung :
Der Fühlertyp ist vom Hersteller durch die geräteinterne
Verkabelung vorgegeben. Änderungen der Parameter
ohne Anpassung der Verkabelung führen zwangsläufig zu Fehlfunktionen in der Temperaturmessung!
Ende der Ebene, Rücksprung auf Parameter „ Zone ein /
aus “.
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47
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
6.3 Arbeitsebene - Regelparameter
Individuell für jede Regelzone einstellbare Konfigurationen, nach der Zonenkonfiguration vorzunehmen. Auch diese Einstellungen sind bei Auslieferung bereits werksseitig voreingestellt.
- Eine Zone mit Taste „Zone“ anwählen.
- Mit der Taste „ Para “ den ersten Regelparameter
(Sollwert 1) anwählen.
- Parameterverstellung mit Tasten „▲“ und „▼ “.
- Netzausfallsicher speichern: Taste „Enter “.
- Mit Taste „Para “ zum nächsten Parameter weiterschalten.
48
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Liste aller Parameter mit Auswahlmöglichkeiten :
Einstellbereich :
Sollwertbegrenzung, min. ...
Sollwertbegrenzung, max.
(Werkseinstellung: 150°C)
Der Stellgrad wird hier nur angezeigt, wenn
sich die Regelzone im HAND-Betrieb (Stellerbetrieb) befindet.
- Sollwert 1 :
- Alarm A1 Alarmwert :
Abhängig von der Alarmkonfiguration (siehe
Kap. 6.1 Geräteeinstellung) als Temperaturoder Stromalarm sowie des Alarmtyps
(Signalkontakt, Grenzkontakt oder Limitkomparator) :
Als Temperaturalarm :
aus= -200; -199 … 199°C /°F
(Werkseinstellung 50)
Als Stromalarm :
Aus=0,0; 0,1 … 99,9 A
- Alarm A2 Alarmwert :
Dto. abhängig von der Alarmkonfiguration
(siehe Alarm A1)
Als Temperaturalarm :
aus= -200; -199 … 199°C /°F
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49
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Als Stromalarm :
aus=0,0; 0,1 … 99,9 A
(Werkseinstellung 1,0)
- Selbstoptimierung :
aus
Selbstoptimierung
außer Betrieb
(Werkseinstellung)
ein
Selbstoptimierung
für diese Zone
aktiviert
alle
Selbstoptimierung
für alle Zonen
aktiviert
Automatisch nach Einschalten
Die Selbstoptimierung ermittelt automatisch die für
die angeschlossene Regelstrecke optimalen Regelparameter, nur dann ist eine präzise, stabile Regelung möglich. Daher sollte möglichst mit jedem
neuen Werkzeug einmal eine Selbstoptimierung
(„Autotuning“) durchgeführt werden.
Allgemeine Information zur Selbstoptimierung :
Der Optimierungsalgorithmus ermittelt im geschlossenen
Regelkreis die Kenndaten der Regelstrecke und errechnet daraus die in einem weiten Bereich gültigen PIDRegelparameter (Xp, Tv, und Tn) sowie die Schaltzykluszeit. Die Optimierung erfolgt beim Anfahren kurz vor dem
eingestellten Sollwert. Dieser muß mindestens 5% des
eingestellten Meßbereichsumfangs betragen.
50
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Optimieren beim Aufheizen
der Regelstrecke
Bei der nachträglichen Optimierung auf einem bereits erreichten Sollwert erfolgt zunächst eine Temperaturabsenkung um ca. 5% vom Meßbereich, um die Kenndaten der
Regelstrecke optimal zu erfassen.
Optimieren auf einen bereits
erreichten Sollwert
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51
Bedienungsanleitung
- Istwertübernahme
von Zone :
NR4000-v2
aus; 1 … 16
Achtung :
Hiermit wird die Heizungsregelung dieser Zone mit
dem Stellgrad derjenigen Zone gefahren, an die diese
Zone „angehängt wurde (z.B. bei Fühlerbruch) !
Anhängen sollte daher möglichst an eine Zone ähnlicher
Bauart, die auch räumlich in der Nähe liegt, erfolgen.
Ende der Ebene,
Rücksprung auf Parameter „ Sollwert1 bzw. Alarmwert 1“.
52
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
6.4 Fehlermeldungen
Anzeige
Bedeutung
ggf. Abhilfe
LOC
Parametereinstellung
ist blockiert (verboten)
evtl. Blockierung/Bediensperre
aufheben, siehe:
Gerätekonfiguratioin -> Be
diensperre
LOC EXT
Parametereinstellung
Schlüsselschalter öffnen
durch Schlüsselschalter
blockiert (Option)
Er.H
Meßbereichsüberlauf,
Fühlerfehler
Fühler und Leitung überprüfen
Er.L
Meßbereichsunterlauf,
Fühlerfehler
Fühler und Leitung überprüfen
Istwertoffset prüfen
Er.Cu
Fehlerstrom
Gerät zur Überprüfung ins
Werk einsenden.
E.OP
Optimierungsfehler
Fehlermeldung mit Taste
" Enter “ löschen.
Optimierungsbedingungen
überprüfen, Optimierung neu
starten.
E.SY
Systemfehler
Parameter überprüfen.
Fehlermeldung mit Taste
" Enter " löschen.
Bei bleibendem Fehler Gerät
zur Überprüfung ins Werk
einsenden.
E.O
Systemfehler
Gerät zur Überprüfung ins
Werk einsenden.
53
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Fehlermeldungen (Fortsetzung) :
Anzeige
Bedeutung
REMO
Parametereinstellung
Parameter „Remote“ auf „aus“
nicht möglich
stellen (Profibus)
Regler im remote-Betrieb
(Schnittstellenbetrieb),
evtl. durch Master.
KONF
Alarmkonfiguration
steht auf „aus“
Keine Alarmwerteinstellung möglich
Alarmkonfiguration einstellen.
siehe:
Geräteparameter
-> Alarmkonfiguration
E.SP2
Sollwert SP2 aktiv.
Sollwert 2 (SP2) ist im Bild
„Zoneninformation“ nicht verstellbar. Verstellung erfolgt im
Bild „Regelparameter“.
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ggf. Abhilfe
54
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
6.5 Werkseinstellungen
1. Gerätekonfiguration
Parameter
- Synchronisation
- Bediensperre
Einstellung
aus
Alle Parameter
einstellbar
- Schreiberfunktion Samplezeit
10 sec.
- Alarm A1, Konfiguration
Ko:1
- Alarm A1, Relais Schaltverhalten
Direkt
- Alarm A2, Konfiguration
Ko:9
- Alarm A2, Relais Schaltverhalten
Direkt
- Stromzykluszeit
2 sec.
- Reststrom-Grenzwert
0,3 A
- Fühleranschlüsse
Alle Zonen TC
- Sprache
Deutsch
- Zonenoffset
aus
- Gerätekennung
xx.xx
- Stromwandler-Übersetzungsverhältnis 1:1000
( - Ser. Schnittstelle Protokollvorwahl Nolden Standard)
( - Ser. Schnittstelle Geräteadresse
1
)
( - Ser. Schnittstelle Datenformat
7 data bit
)
even parity )
1 stopbit
)
( - Ser. Schnittstelle Baudrate
9,6K
)
- Service Schnittstelle Geräteadresse
1
- Timeout Optimierungsphase
15 min
- Zurücksetzen auf Werkseinstellung
aus
55
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
2. Zonenkonfiguration
Parameter
Einstellung
- Zone 1-8 ein / aus
- Betriebsart des Reglers
ein
Automatische
Stellgradübernahme
100°C
5°C
30 sec.
ein
50%
80°C
5 min
400°C
0°C
aus
100%
aus
aus
6,0%
150 sec.
30 sec.
aus
TC Fe-CuNi (J) 0 - 400°C
- Sollwert 2
- Boostsollwert
- Boosthaltezeit
- Anfahrschaltung
- Anfahrstellgrad
- Anfahrsollwert
- Anfahrhaltezeit
- Sollwertbegrenzung max.
- Sollwertbegrenzung min.
- Kopiere alle Parameter auf
- Stellgradbegrenzung
- Rampe steigend
- Rampe fallend
- Proportionalbereich
- Nachstellzeit
- Vorhaltezeit
- Istwertoffset
- Fühlerkonfiguration
NOLDEN Regelsysteme GmbH
56
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
3. Regelparameter
Parameter
Einstellung
- Sollwert 1
- Alarm A1 Alarmwert
- Alarm A2 Alarmwert
- Selbstoptimierung
- Istwertübernahme von Zone
150°C
50°C
1,0 A
aus
aus
57
Bedienungsanleitung
8
NR4000-v2
Stichwortverzeichnis
Thema :
Seite :
A
Absenkung
Alarmbuchse
Alarm ein- / ausschalten
Alarmgrenzwerte
Alarmkonfiguration
Alarm - Schaltverhalten
Alarmzustandsanzeige
Anfahrschaltung - siehe Softstart
Anfahr-Sollwert
Anfahr-Stellgrad
Anfahr-Haltezeit
Anzeigefeld
Autotuning - siehe Selbstoptimierung
19
12
49
49
29
29
24
40
41
40
41
14, 21
50
B
Baudrate
Bediensperre
Boost
Boost-Sollwert
Boost-Haltezeit
Busadresse
64
28
14, 19
39
40
64
D
Datenformat
Datenschnittstelle
Differentialanteil
64
64
45
NOLDEN Regelsysteme GmbH
58
Bedienungsanleitung
8
NR4000-v2
Stichwortverzeichnis (Fortsetzung)
Thema :
Seite :
E
Einzelzone
Enter-Taste
22
17
F
Fühler-Typ
Fühler-Konfiguration
46
35
G
(Alarm-) Grenzkontakt
32
H
Hauptschalter
Handbetrieb - siehe Stellerbetrieb
Heizstrom
Heizstrom-Überwachung
Heizstromüberwachung-Stromzykluszeit
Heizstromüberw. - Reststromgrenzwert
15
38
22
29, 33
33
34
I
Integralanteil
IST-Temperatur Zone
Istwert-Offset
Istwert-Übernahme
44
16
45
52
K
Kopierfunktion
Kurvendarstellung (Schreiberfunktion)
43
25
L
(Alarm-) Limitkomparator
32
N
Netzanschluß
10, 13
O
(Selbst-) Optimierung
50
59
Bedienungsanleitung
8
NR4000-v2
Stichwortverzeichnis (Fortsetzung)
Thema :
Seite :
P
Pfeiltasten
PID-Parameter
Proportionalwert
17
44
44
R
Rampenfunktion - siehe Sollwertrampe
Reglerkonfiguration
Reststrom-Grenzwert
44
38
34
S
Samplezeit (Schreiberfunktion)
Schnittstellenprotokoll
Schreiberfunktion - s. Kurvendarstellung
Selbstoptimierung
Selbstoptimierung - Timeout
Sicherungen (Last)
Signalkontakt
Softstart
SOLL-Temperatur Zone
Sollwertbegrenzung
Sollwertrampe
Sprache
Standby - siehe Absenkung
Stellerbetrieb
Stellgradbegrenzung
Strommessung (Heizstrom) - Parameter
Stromalarm
29
74
25
50
50
8, 14
32
40
22 ff.
42
44
35
19
38
44
33
29
NOLDEN Regelsysteme GmbH
60
Bedienungsanleitung
8
NR4000-v2
Stichwortverzeichnis (Fortsetzung)
Thema :
Seite :
T
Tastensperre - siehe Bediensperre
Temperaturalarm
Tendenzanzeige
Timeout - siehe Selbstoptimierung
28
29
24
34
U
Unterstromalarm
Überstromalarm
Übertemperaturalarm
29 ff.
29 ff.
29 ff.
W
Werkzeug-Anschlußkabel
Werkzeug-Diagnosefunktion
10 ff.
53
Z
Zone anhängen (siehe Istwertübernahme) 52
Zone ein/ausschalten
38
Zone kopieren
43
Zonen-Offset
34
Zonenübersicht
16
Zurücksetzen auf Werkseinstellungen
36
Zykluszeit Strommessung
33
61
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
8
Anhang :
8.1 Alternative Steckerbelegungsnormen
Kundenspezifische Steckerbelegung
(Ausführung ist markiert)
SN 10-24
(„HASCO“)
SN 03-24
SN 04-24
SN 05-24/24 (Fühler / Last getrennt)
Fühler
Last
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62
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
8.1 (Fortsetzung)
Kundenspezifische Steckerbelegung
(Ausführung ist markiert)
SN 10-16
(„HASCO“)
SN 04-16
SN21-16
Last
Fühler
63
„Euromap 14“
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
8.2 Schnittstellenparameter
Serielle Schnittstelle
Nolden - Mehrzonentemperaturregler der Serie
NR4000 können mit einer seriellen Schnittstelle
vom Typ RS232, RS485 oder 0/20mA ausgerüstet
werden.
Über diese erfolgt die Übertragung der Prozeßdaten
(Ist- und Sollwerte), sowie der Konfigurations- und
Parameterdaten des Regelgerätes an den Master
(z. B. eine Spritzgussmaschine oder eine SPS). Der
Ablauf einer Kommunikation wird immer vom
Master (SGM oder SPS) gesteuert. Das Regelgerät arbeitet als "Slave".
Zustandsanzeige:
Datenfluß: Anzeige „DATA“, immer dann, wenn ein
Datenaustausch stattfindet.
Wird das Gerät über die Schnittstelle in den
Remote-Zustand geschaltet, so ist die Parametereinstellung von Hand nicht mehr möglich.
Die Einstellung der Schnittstellenparameter erfolgt
in der Gerätekonfiguration (siehe Kapitel 6.1) nach
dem Parameter „ Zonenoffset “. Ist keine Schnittstelle eingebaut, so kommt hiernach direkt der
Parameter „Samplezeit“ wie im Kap. 6.1 beschrieben.
NOLDEN Regelsysteme GmbH
64
Bedienungsanleitung
- Ser. Schnittstelle
Protokollvorwahl :
NR4000-v2
- Standard Nolden
Nolden Standardprotokoll
ARBURG oder
ENGEL, alle weiteren SGM mit
„HB-Therm“Protokoll
Protokoll gültig
für InterBus-S.
Nur mit RS 485Schnittstelle
- ARBURG
- Gateway
- Ser. Schnittstelle
1 .... 255
(Werkseinstellung: 1)
Geräteadresse :
Unter dieser Adresse spricht ein übergeordneter
Rechner den Regler an. Jeder Regler muß eine
eigene Adresse haben. An einen RS485-Bus
können max. 32 Geräte angeschlossen werden.
- Ser. Schnittstelle
Datenformat :
7 data bit,
even parity,
7 data bit,
7 data bit,
7 data bit,
7 data bit,
8 data bit,
8 data bit,
8 data bit,
odd,
even,
odd,
no,
even,
odd,
no,
8 data bit,
no,
- Ser. Schnittstelle
Baudrate :
1 stop bit
(Werkseinstellung)
1 stop bit
2 stop bit
2 stop bit
2 stop bit
1 stop bit
1 stop bit
1 stop bit
(Gateway)
2 stop bit
aus; 0,3 ... 9,6 kBaud
(Werkseinstellung: 9,6)
InterBus-S Gateway = 9,6 kBaud
65
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
CANopen Schnittstelle
Nolden - Mehrzonentemperaturregler der Serie NR
400 können ebenfalls mit einer CANopen Schnittstelle ausgerüstet werden.
Beachten:
Ein CAN-Netzwerk ist jeweils an seinen Enden mit
je einem Abschlußwiderstand von 120 Ohm abzuschließen.
Die Regelung wird erst aktiviert, wenn der Regler
über CANopen in den Zustand „operational“ geschaltet wird. Am Regler können dann keine Parameter mehr verstellt werden.
- CANopen
Geräteadresse :
1 .... 127
(Werkseinstellung: 1)
Jedes Gerät muß eine
eigene Adresse haben.
- CANopen
Baudrate :
10k, 20k, 50k, 100k, 125k, 250k, 500k,
1000k Baud
(Werkseinstellung: 20)
- CANopenSpezifikation :
CANopen Master:
CANopen Slave:
Extended Boot-up:
Minimum Boot-up:
COB ID Distribution:
no
yes
no
yes
yes; default via
SDO
Node ID Distribution:
no; via device
keyboard
No. of POD´s:
0RX, 1TX
PDO Modes:
async.
Variable PDO mapping: no
Emergency message:
yes
Life guarding:
yes
No. of SDO`s:
1RX, 1TX
Device Profile:
CiA DS-404
NOLDEN Regelsysteme GmbH
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Profibus DP Schnittstelle
Nolden - Mehrzonentemperaturregler der Serie NR
4000 können ebenfalls mit einer Profibus DP
Schnittstelle gem. EN50170 ausgerüstet werden.
Schnittstelle :
RS485
Verdrillte und geschirmte 2-Draht-Leitung (siehe
auch EN 50170, Kap. 2).
Netzwerk-Topologie :
Linearer Bus mit aktivem
Busabschluß an beiden Enden.
Stichleitungen sind möglich (abhängig vom verwendeten Kabeltyp ist bei 3-12Mbit/sec. eine Gesamtstichleitungslänge von 1,5m und bei 1,5Mbit/sec.
von 6,5m möglich).
Baudraten und Leitungslängen (ohne Repeater):
Die Baudrate wird durch den Master bestimmt und
automatisch erkannt. Die maximale Leitungslänge
ist von der verwendeten Übertragungsrate
abhängig.
Baudrate
93,75 kbit/sec.
Max. Leitungslänge
1.200m
187,5 kbit/sec.
1.000m
500
kbit/sec.
400m
1,5
Mbit/sec.
200m
3 - 12 Mbit/sec.
100m
Die Anschlüsse (Signale) +5V und GND dienen
lediglich zum Anschluß eines externen Abschlußwiderstandes. Eine weitere Belastung ist nicht
zulässig..
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
Adressierung :Jedes Regelgerät hat eine eigene
Geräte- und mehrere Regelzonenadressen. Die
Regelgeräteadresse 1...125 wird über über einen
Parameter eingestellt. Es sind bis zu 32 Regelgeräte in einem Segment adressierbar.
Mittels eines Repeaters können bis zu 127 Geräte
angeschlossen werden.
Die einzelnen Regelzonen des Gerätes werden
innerhalb des Protokolls angesprochen.
Besonderheiten :
- Konfigurationskanal zum Lesen und Schreiben
aller verfügbarer Parameter.
- Konfigurierbare Prozeßdatenmodule.
- Diagnosemeldungen zur Erkennung von Fühlerund Systemfehlern.
- Einfache Anbindung an einen Industriecomputer
oder eine SPS.
Zustandsanzeige :
Bus-Status :
„Keine Verbindung“:
Profibus nicht angeschlossen oder Master
nicht aktiv.
„Warte auf Parametrierung“:
Master erkannt warte auf Parametrierung.
„Data Exchange“:
Data Exchange Modus
„Error xxxx“
Fehler im ProfibusSystem des Gerätes
Wichtig : Damit Werte in das Gerät geschrieben
werden können, muß der Parameter „Remote“ auf
„ein“ gesetzt werden.
NOLDEN Regelsysteme GmbH
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Bedienungsanleitung
NR4000-v2
aus
Profibus: read-only / VorortBedienung möglich.
Profibus kann Parameter
lesen, aber nicht ändern.
ein
Profibus: read / write
Vorort-Bedienung nicht
möglich.
(Werkseinstellung)
- PROFIBUS DP
Geräteadresse :
1 .... 125
(Werkseinstellung : 1)
- PROFIBUS DP
Baudrate
Die Baudrate wird automatisch erkannt und
angezeigt. Sie ist nicht einstellbar.
- PROFIBUS DP
Remote :
Anzeigen:
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Nicht erkannt
12 MBaud
6 MBaud
3 MBaud
1,5 MBaud
500 kBaud
187,5 kBaud
93,75 kBaud
45,45 kBaud
19,2 kBaud (wird nicht
unterstützt)
9,6 kBaud (wird nicht
unterstützt)
Bedienungsanleitung
NR4000-v2
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Diese Erklärung gilt für folgend bezeichnete Erzeugnisse:
Geräteart:
Typenbezeichnungen:
Kompakt -Temperaturregler
Serie NR 4000-v2
Hiermit wird bestätigt, dass die Erzeugnisse in ihrer
Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr
gebrachten Ausführung bei sachgemäßem Einsatz
den folgend aufgeführten EG-Richtlinien entsprechen:
EG-Richtlinie Elektrische Betriebsmittel 2004/108/EG
EG-Richtlinie Elektromagnetische
Verträglichkeit 2006/95/EG
Angewandte harmonisierte Normen: EN 60204 Teil 1
EN 61000-6-1
EN 61000-6-3
Diese Erklärung wird verbindlich für den Hersteller
NOLDEN REGELSYSTEME GMBH
Am Tonschuppen 2 · Gewerbegebiet Volmershoven
D-53347 Alfter · Germany
Alfter, 01.12.2014
Hans Werner Müller, Geschäftsführer
NOLDEN Regelsysteme GmbH
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