R-2000 Artikelnummer 5410.351

R-2000 Artikelnummer 5410.351
Bedienungsanleitung
Temperaturregelung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 1 von
19
R 2000 - 42x
4 - Zonen - Zweipunkttemperaturregler
R 2000 - 62x
6 - Zonen - Zweipunkttemperaturregler
R 2000 - 82x
8 - Zonen - Zweipunkttemperaturregler
DIN-Format: 96 x 96 mm
Einbautiefe: 122 mm
BESCHREIBUNG
R3-R2000 sm 1.0
UND
BEDIENUNGSANLEITUNG
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 2 von
19
Inhalt
Typenschlüssel
Anschlußbild, Stellausgang Relais
Anschlußbild, Stellausgang bist. Spannung
Seite
2
3
4
Anzeige- und Bedienelemente
Tendenzanzeige
Bedien-Ebenen, allgemein
5
6
7
KONFIGURATIONSEBENE, Zone 0: Gerätekonfiguration
KONFIGURATIONSEBENE, Zonen n: Reglerkonfiguration
Anfahrschaltung, Stellerbetrieb
8
10
11
PARAMETEREBENE
12
ARBEITSEBENE
14
Technische Daten
15
Fehlermeldungen
Montagehinweise
16
16
R2000 -421, -621, -821
R2000 -422, -622, -822
Generelle, für das Gerät geltende Einstellungen
Für jede Zone (jeden Regler) individuelle Einstellungen
Vor Inbetriebnahme lesen Sie bitte aufmerksam diese Bedienungsanleitung.
Achten Sie auf die Montage- und Anschlußhinweise.
Typenschlüssel
R 2000 -
aaa -
x -
y -
000 -
d
-
z
1:
2:
3:
5:
Hilfsspannung: 230 V ac
Hilfsspannung: 115 V ac
Hilfsspannung: 24 V ac
Hilfsspannung: 24 V dc (auf Anfrage)
0: ohne Schnittstelle
2: Schnittstelle RS232-C
4: Schnittstelle RS485
5: Schnittstelle 0/20Ma
7: CAN; CANopen Device Profile DS-404
0: Standard
1: mit Analogeingang d 1 (0...10Vdc)
2: mit Analogeingang d 1 und d 2 (jeweils 0...10Vdc)
5: mit Heizkreisüberwachung (nur für Typen: 422, 622, 822)
0: Sensor programmierbar: Pt100, 2+3-Leiter;
Fe-CuNi; NiCr-Ni, Pt10Rh-Pt
421 4 - Zonen Zweipunktregler;
422 4 - Zonen Zweipunktregler;
Stellausgänge: Relais
Stellausgänge: bist. Spannung
621 6 - Zonen Zweipunktregler;
622 6 - Zonen Zweipunktregler;
Stellausgänge: Relais
Stellausgänge: bist. Spannung
821 8 - Zonen Zweipunktregler;
822 8 - Zonen Zweipunktregler;
Stellausgänge: Relais
Stellausgänge: bist. Spannung
( auch kombinierbar )
4 - Zonen-Dreipunktregler lieferbar.
Fragen Sie auch nach unserem Typ R 2100 mit separater Istwertanzeige für jede
Regelzone im Format 192 x 96 mm DIN.
R3-R2000 sm 1.0
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Anschlußbild:
R 2000 - 421 R 2000 - 621
Zone:
L
N
A1
A1
A2
A2
Out4
Out4
Out3
Out3
Out2
Out2
Out1
Out1
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
R 2000 - 821
Sensor:
TC Pt100
8
Out8
Out8
Out7
Out7
Out6
Out6
Out5
Out5
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
7
6
5
4
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
3
2
1
Seite 3 von
19
-
K4 K3 K2 K1
d 2: 0...10Vdc +
0...10Vdc d 1: 0...10Vdc +
0...10Vdc -
H
L
A
B
GND
RxDout
TxD in
TxDout
RxD in
GND
RxD in
RxDout
TxDout
TxD in
CAN RS485 RS232 TTY
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
90
91
92
93
94
95
96
Meßwertgeber und bistabile Spannungsausgänge dürfen extern nicht verbunden werden!
65:
66:
67:
Pt100
3-Leiteranschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
3. Anschluß
Pt100
2-Leiteranschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
3. Anschluß = Brücke zum 2. Anschluß
Brücke
Brücke
67:
68:
69:
Pt100
3-Leiteranschluß
R3-R2000 sm 1.0
3. Anschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
Pt100
2-Leiteranschluß
3. Anschluß = Brücke zum 2. Anschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
Bedienungsanleitung
Temperaturregelung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Stellausgang OUT 1:
bis
Stellausgang OUT 4:
bis
Stellausgang OUT 6:
bis
Stellausgang OUT 8:
Zone 1; Zweipunktregler
Ausgang A1:
Ausgang A2:
Alarm 1 ( Temperatursammelalarm A1 für die Zonen 1 ... 4, ...6, ...8 )
Alarm 2 ( Temperatursammelalarm A2 für die Zonen 1 ... 4, ...6, ...8 )
Eingang d 1:
Eingang d 2:
0...10 Vdc, OPTION Zone: d1
0...10 Vdc, OPTION Zone: d2
Zone 4; Zweipunktregler
Typ: R2000-421
Zone 6; Zweipunktregler
Typ: R2000-621
Zone 8; Zweipunktregler
Typ: R2000-821
Seite 4 von
19
Sollwertsteuerung:
K1: offen
K1: geschl.
=
=
Sollwert 1 (SP1) für alle Zonen gültig
Sollwert 2 (SP2) für alle Zonen gültig
Einstellblockierung:
K2: offen
K2: geschl.
=
=
Einstellsperre nur über den gewählten „
Softwarecode“
Einstellung gesperrt (entspr. dem gewählten Softwarecode)
Sollwerteinstellung:
K3: offen
K3: geschl.
=
=
Einstellung Sollwert1 separat für jede Zone
Einstellung / Veränderung von Sollwert 1 in einer Zone wird automatisch
auf alle anderen Zonen übernommen.
Nur bei Ausrüstung mit CAN:
K4: offen
K4: geschl.
=
=
CAN: Zustand „
Operational“
nur über CANopen-Protokoll
CAN: Zustand „
Operational“
immer aktiv.
Bei Betrieb ohne CAN, K4 schließen. Sonst keine Reglerfunktion.
R3-R2000 sm 1.0
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Anschlußbild:
R 2000 - 422 R 2000 - 622
Zone:
L
N
A1
A1
A2
A2
Out6 Out5 Out4 Out3 Out2 Out1 Com.+
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
R 2000 - 822
Sensor:
TC Pt100
8
Out 8 Out 7 Com.+
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
Seite 5 von
19
7
6
5
4
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
3
2
1
K4
K3 K2 K1
d 2: 0...10Vdc +
0...10Vdc d 1: 0...10Vdc +
0...10Vdc -
H
L
A
B
GND
GND
RxDout RxD in
TxD in RxDout
TxDout TxDout
RxD in TxD in
CAN RS485 RS232
TTY
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
90
91
92
93
94
95
96
Meßwertgeber und bistabile Spannungsausgänge dürfen extern nicht verbunden werden!
65:
66:
67:
Pt100
3-Leiteranschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
3. Anschluß
Pt100
2-Leiteranschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
3. Anschluß = Brücke zum 2. Anschluß
Brücke
Brücke
67:
68:
69:
Pt100
3-Leiteranschluß
R3-R2000 sm 1.0
3. Anschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
Pt100
2-Leiteranschluß
3. Anschluß = Brücke zum 2. Anschluß
2. Anschluß
1. Anschluß
Bedienungsanleitung
Temperaturregelung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Stellausgang OUT 1:
bis
Stellausgang OUT 4:
bis
Stellausgang OUT 6:
bis
Stellausgang OUT 8:
Zone 1; Zweipunktregler
Ausgang A1:
Ausgang A2:
Alarm 1 ( Temperatursammelalarm A1 für die Zonen 1 ... 4, ...6, ...8 )
Alarm 2 ( Temperatursammelalarm A2 für die Zonen 1 ... 4, ...6, ...8 )
Eingang d 1:
Eingang d 2:
0...10 Vdc, OPTION Zone: d1
0...10 Vdc, OPTION Zone: d2
Zone 4; Zweipunktregler
Typ: R2000-422
Zone 6; Zweipunktregler
Typ: R2000-622
Zone 8; Zweipunktregler
Typ: R2000-822
Seite 6 von
19
Sollwertsteuerung:
K1: offen
K1: geschl.
=
=
Sollwert 1 (SP1) für alle Zonen gültig
Sollwert 2 (SP2) für alle Zonen gültig
Einstellblockierung:
K2: offen
K2: geschl.
=
=
Einstellsperre nur über den gewählten „
Softwarecode“
Einstellung gesperrt (entspr. dem gewählten Softwarecode)
Sollwerteinstellung:
K3: offen
K3: geschl.
=
=
Einstellung Sollwert1 separat für jede Zone
Einstellung / Veränderung von Sollwert 1 in einer Zone wird automatisch
auf alle anderen Zonen übernommen.
Nur bei Ausrüstung mit CAN:
K4: offen
K4: geschl.
=
=
CAN: Zustand „
Operational“
nur über CANopen-Protokoll
CAN: Zustand „
Operational“
immer aktiv.
Bei Betrieb ohne CAN, K4 schließen. Sonst keine Reglerfunktion.
R3-R2000 sm 1.0
Bedienungsanleitung
Temperaturregelung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Anzeige- und Bedienungselemente
PROCESS
ZONE
SET
1
A1
2
A2
SP2
Zone
F1
E
P
R 2000
LED 1 :
LED A1 :
LED A2:
Stellausgang der angewählten Zone aktiv
Signalisierung Alarmausgang 1
Signalisierung Alarmausgang 2
ZONE
P
LED 2:
LED
:
LED SP2:
nicht in Betrieb
Sollwertrampe aktiv
Sollwert 2 für alle Zonen aktiv
Taste zur Zonenvorwahl
Taste zur Parametervorwahl
Einstellung des angewählten Parameters auf höhere oder niedrigere Werte.
Z. Beisp.: zur Sollwertvorwahl.
Einzelschritt bei kurzer Betätigung, Schnelldurchlauf bei Dauerbetätigung.
Bei verstellten und nicht quittierten Werten blinkt die Anzeige hell/dunkel.
Taste „
E“
betätigen.
E
Übernahme der vorgewählten Werte und netzausfallsichere Speicherung.
Zur Bestätigung wird kurzzeitig ein Lauflicht eingeschaltet.
P
Setzt den Parameter wieder auf den ursprünglich gespeicherten Wert zurück.
Vorgewählte und nicht quittierte Werte werden nach Ablauf von
30 Sekunden automatisch auf den bisherigen Wert zurückgesetzt.
Es werden der aktuelle Istwert und der Sollwert angezeigt.
F1
Funktionstaste,
z.B. Zonenscanning ein/aus:
Die Anzeige durchläuft dabei nach Betätigung zyklisch alle Zonen (scanning ein/aus)
Zonen, die nicht in Betrieb sind (OFF), werden übersprungen.
Die Funktion dieser Taste wird in der über Zone 0 anzuwählenden Konfigurationsebene
bestimmt. Siehe Parameter „
Co.F1“
(Seite 11).
R3-R2000 sm 1.0
Seite 7 von
19
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 8 von
19
Tendenzanzeige
Nach dem Einschalten wird zunächst zur Übersicht über die Temperaturverhältnisse der einzelnen
Regelzonen eine sollwertabhängige Temperaturtendenzanzeige angezeigt.
0
Tendenzanzeige: Zone
1
2
3
4
PROCESS
Tendenzanzeige: Zone
5
6
ZONE
7
8
SET
Erklärung der Symbole:
Anzeige im Display „
PROCESS“
:
Tendenzanzeige der Zonen 1...4:
Übertemperatur,
X 0,5 % > W
Temperatur im Gutbereich
Untertemperatur, X 0,5 % < W
Zone
1
Heizung:
ein
Zone
2
Heizung:
aus
Zone
3
Heizung:
aus
Zone
4
Heizung: Der eingeblendete Dezimalpunkt
ein
signalisiert den Schaltzustand
des Stellgliedes.
Blinkende Segmente: Alarmmeldung in der jeweiligen Zone.
Anzeige im Display „
SET“
:
Tendenzanzeige der Zonen 5...8:
Übertemperatur,
X 0,5 % > W
Temperatur im Gutbereich
Untertemperatur, X 0,5 % < W
Zone
5
Zone
6
Heizung:
ein
Heizung:
aus
Zone
7
Heizung:
aus
Zone
8
Heizung: Der eingeblendete Dezimalpunkt
aus
signalisiert den Schaltzustand
des Stellgliedes.
Zone 6: Regelzone „
OFF“
, nicht in Betrieb (Anzeige: aus)
Zone 7: Meßbereichsunterlauf ( Fühlerkurzschluß, Verpolung )
Zone 8: Meßbereichsüberlauf ( Fühlerbruch, Nichtanschluß )
Blinkende Segmente: Alarmmeldung in der jeweiligen Zone.
O = Selbstoptimierung aktiv (Opt.)
H = Stellerbetrieb (Handstellgrad), s. Seite 13
H blinkend: Fühlerfehler
Bei entsprechender Konfigurierung und nach Betätigung der Taste „
F1“
werden die Ist- und Sollwerte der einzelnen Zonen nacheinander angezeigt
(scanning-mode).
Andernfalls müssen die einzelnen Regelzonen mittels der Taste „
ZONE“
manuell angewählt werden.
R3-R2000 sm 1.0
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 9 von
19
Bedienung
Die Bedienung des Reglers erfolgt für jede Regelzone über 3 Einstell- oder Bedienebenen.
In Stellung „
Zone 0“
werden generelle Geräteeinstellungen konfiguriert.
Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät automatisch in der Arbeitsebene.
P
PP
P
PP
und
und
E
E
drücken
Einschalten:
5 sec. drücken
Parameterebene
Arbeitsebene
Istwert (process)
Konfigurationsebene
Y ( Stellgrad )
Sollwert (set)
Zone : on / OFF
P
P
P
Alarm A1
Alarm A2
Y
ConF
1Y.Hi
SEn
OFSt
P
COPY
P
Rücksprung in die Arbeitsebene:
- Taste
E
1 sec. betätigen
oder
nach 30 sec. automatisch
Arbeitsebene (für jede Zone separat):
Hier werden der Ist- und der Sollwert gleichzeitig angezeigt. Sollwert und Alarmwerte werden vorgewählt.
Der Sollwert wird, wie jeder andere Parameter auch, durch die Tasten "
" / "
" eingestellt.
Jede Einstellung ist mit der Taste " E " zu bestätigen.
Durch Betätigung der Taste " P " können nacheinander die anderen Parameter (z.B. Alarmwerte) der Arbeitsebene aufgerufen
und ebenfalls über die "
" / "
" - Tasten eingestellt werden.
Parameterebene (für jede Zone separat):
In der Parameterebene erfolgt die Anpassung des Reglers an die Regelstrecke und die Einstellung von Funktionskriterien. Man erreicht die
Parameterebene durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten " P " und " E ". Die Anwahl und die Einstellung der Parameter erfolgen wie in der
Arbeitsebene beschrieben.
Konfigurationsebene, Anwahl in „
Zone 0“
:
Man erreicht die Konfigurationsebene durch ein ca. 5sec. langes, gleichzeitiges Betätigen der Tasten " P " und " E ".
Bei Anwahl der Konfigurationsebene in Zone 0 werden generelle, für das gesamte Gerät (für alle Regelzonen) gültige Einstellungen
vorgenommen.
Diese sind unbedingt als Erstes vorzunehmen.
- Fühlerauswahl.
D.h.: es können Kombinationen von Pt100- und Thermoelementanschlüssen programmiert werden.
- Alarmkonfiguration
- Schaltverhalten der Alarmrelais
- Funktion der Taste „
F1“
.
- Bediensperre
- Schnittstellendaten
Konfigurationsebene, Anwahl in „
Zonen 1...8, d1, d2“
:
Man erreicht die Konfigurationsebene durch ein ca. 5sec. langes, gleichzeitiges Betätigen der Tasten " P " und " E ".
In Ihr werden generelle Funktionskriterien der jeweiligen Regelzone (des Einzelreglers) programmiert.
- Reglerkonfiguration
- Fühlerkonfiguration, Meßbereiche
- max. und min. Sollwerteinstellbereich
In jeder Konfigurationsebene ist eine Kopierfunktion vorhanden.
Mit deren Hilfe können die in der angewählten Zone eingegebenen Parameter auf andere Zonen kopiert werden.
R3-R2000 sm 1.0
P
Bedienungsanleitung
Temperaturregelung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 10
von 19
K O N F I G U R A T I O N S E B E N E , generelle Einstellungen
( wähle Zone 0 und drücke „
P“
und „
E“
ca. 5 Sek. )
Anzeige
"Process"
Anzeige
Einstellbereich Display
„
Set“
P - tc
Fühleranschlüsse
(Pt100 / Thermoelem.-Mix)
- 8,6,4
2 x
4 x
6 x
8,6,4 -
Co.A1
Alarm 1-Konfiguration
(wirkt auf Relais A1)
OFF
1
2
3
4
5
6
7
alle Zonen: Thermoelementanschluß
Zonen 1 - 2: Pt100
andere Zonen: Thermoelement
Zonen 1 - 4: Pt100
andere Zonen: Thermoelement
Zonen 1 - 6: Pt100
andere Zonen: Thermoelement
alle Zonen: Pt100-Anschluß
Alarm OFF, keine Alarmmeldung
Signalkontakt:
Grenzkontakt:
Limitkomparator:
Signalkontakt:
Grenzkontakt:
Limitkomparator:
Limitkomp. m. Bereitschaftsverhalten:
(Werkseinst.)
aus-ein
aus-ein
aus-ein-aus
ein-aus
ein-aus
ein-aus-ein
aus-ein-aus
BEACHTEN:
Jeder Alarmkontakt arbeitet als Sammelalarm für alle Regelzonen. Alle unter z.B. A1 programmierten
Alarmwerte arbeiten auf diesen Kontakt.
Die gewählte Konfiguration gilt für alle Zonen.
Es ist unbedingt darauf zu achten, daß alle Schaltpunkte der Alarmkontakte innerhalb des gewählten
Meß- und Regelbereichs liegen.
Bei programmierter Sollwertrampe werden die sollwertbezogenen Alarmwerte (Signalkontakt,
Limitkomparator) den aktuellen Rampensollwerten nachgeführt.
Bei Fühler- und Leitungsfehler reagieren die Alarme wie bei Meßbereichsüberlauf. (s. Fehlermeldungen)
Alarmkontakte bieten keinen Schutz gegen alle Fehlermöglichkeiten.
Gegebenenfalls empfiehlt sich der Einsatz eines zweiten, unabhängigen Überwachungsgerätes.
Signalkontakte werden relativ zum gewählten
Sollwert eingegeben und angezeigt.
LED - Schaltverhalten:
Konfiguration:
Grenzkontakte werden als absolute
Werte eingegeben und angezeigt.
LED - Schaltverhalten:
Signalwert
Grenzwert
aus
ein
1
ein
aus
4
SOLLWERT
Konfiguration:
aus
ein
ein
2
aus
5
ISTWERT
Der Limitkomparator wird relativ zum gewählten
Sollwert eingegeben und angezeigt. Der
eingestellte Wert ist unterhalb und oberhalb
des Sollwertes wirksam.
LED - Schaltverhalten:
Konfiguration:
ISTWERT
Beim Limitkomparator mit Bereitschaftsverhalten
ist das Alarm-Relais nach dem Einschalten des
Reglers angezogen. Es fällt erst dann wieder ab,
wenn der Istwert einmal den Gutbereich erreicht
hat und diesen dann wieder verläßt.
LED - Schaltverhalten:
Konfiguration:
Limitbereich
Limitbereich
ein
aus
ein
ein
aus
SOLLWERT
R3-R2000 sm 1.0
aus
3
ein
6
ISTWERT
aus
SOLLWERT
ein
aus
7
ISTWERT
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Anzeige
"Process"
Anzeige
Einstellbereich Display
„
Set“
rE.A1
Schaltverhalten Relais A1
dir
inv
Co.A2
Alarm 2-Konfiguration
(wirkt auf Relais A2)
rE.A2
Schaltverhalten Relais A2
Co.F1
Funktion d. Taste F1
„
ein“
,
„
aus“
,
„
ein“
,
„
aus“
,
Relais "angezogen"
Relais "abgefallen"
Relais "abgefallen"
Relais "angezogen"
dir
ein:
aus:
LED A2 „
ein“
,
LED A2 „
aus“
,
Relais "angezogen"
Relais "abgefallen"
inv
ein:
aus:
LED A2 „
ein“
,
LED A2 „
aus“
,
Relais "abgefallen"
Relais "angezogen"
OFF
SCAn
keine Funktion
automatisches „
Zonenscanning“
.
Abgeschaltete Zonen werden dabei übersprungen.
Selbstoptimierung (für die angewählte Zone) mit Taste „
F1“
einund ausschaltbar (aus: ca. 2Sek. drücken).
Stellgradanzeige während der Betätigung von „
F1“
.
LED-Test. Alle Anzeigeelemente „
ein“
, wenn „
F1“
betätigt
wird.
Y
Led.t
Bediensperre
LED A1
LED A1
LED A1
LED A1
Einstellung und Wirkung: siehe Co.A1 (Alarm 1-Konfiguration)
OPt
LOC
ein:
aus:
ein:
aus:
Seite 11
von 19
OFF
P C
n.SP1
ALL
keine Bediensperre
Parameter- und Konf.-Ebene gesperrt
Alle Parameter außer Sollwert 1 gesperrt (not SP1)
Alle Parameter gesperrt
Die mit "LOC" gesperrten Parameter können angewählt und gelesen,
aber nicht verändert werden.
Diese Einstellung kann nicht mehr verändert
werden, wenn der externe Kontakt K2 geschlossen ist.
Die folgenden Parameter sind nur relevant, wenn das Gerät mit einer ser. Schnittstelle ausgerüstet ist.
Adr
Geräteadresse
1 .... 255
(Werkseinstellung: 1)
Unter dieser Adresse spricht ein übergeordneter Rechner den Regler an,
wenn er mit einer Schnittstelle ausgerüstet ist.
Jeder Regler muß eine eigene Adresse haben.
An einen RS485-Bus können maximal 32 Geräte angeschlossen werden.
For
Datenformat
7E1
7 data, even, 1 stopbit
7o1
7 data, odd, 1 stopbit
7E2
7 data, even, 2 stopbit
7o2
7 data, odd, 2 stopbit
7n2
7 data, none, 2 stopbit
8E1
8 data, even, 1 stopbit
8o1
8 data, odd, 1 stopbit
8n1
8 data, none, 1 stopbit
8n2
8 data, none, 2 stopbit
Mit diesem Parameter wird das Datenformat festgelegt.
bAud
Baudrate
OFF; 0,3 ... 9,6 kBaud
(Werkseinstellung: 9,6)
Die Baudrate bezeichnet die Übertragungsgeschwindigkeit,
mit der ein Bit vom Sender zum Empfänger übertragen wird.
Einzelheiten:
Siehe sep. Schnittstellenbeschreibung
Prüfziffer
Keine Funktion
Ende der Konfigurationsebene
20xx
EL.xx
R3-R2000 sm 1.0
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 12
von 19
K O N F I G U R A T I O N S E B E N E , für die Zonen 1...8, d1, d2 jeweils separat einstellbar
( wähle Zone n und drücke „
P“
und „
E“
ca. 5 Sek. )
Anzeige
"Process"
Anzeige
Einstellbereich Display
„
Set“
ZonE
Zonenabschaltung
ConF
Reglerkonfiguration 2P h
Zweipunktregler:
"Heizen"
(Werkseinst.)
2P c
Zweipunktregler:
"Kühlen"
2Pnc
Zweipunktregler:
"Kühlen" , mit nichtlinearer Kennlinie
diSP
Zone arbeitet als Anzeiger, keine Regelfunktion
SEn
Fühlerkonfiguration
P1 °C
P1 °F
P2 °C
P2 °F
P4 °C
P4 °F
P8° C
P8 °F
OFF
Meß- oder Regelzone außer Betrieb
on
Meß- oder Regelzone in Betrieb
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
Pt 100,
-50,0...100,0
-58,0...212,0
-90,0...205,0
-130...401
0...400
32...752
0...800
32...1472
°C
°F
°C
°F
°C
°F
°C
°F
(Werkseinstellung)
oder: wenn Thermoelementanschluß gewünscht ist (s. Parameter „
P - tc“
Seite 8 )
L4 °C
T/C Fe-CuNi (L),
0...400
°C
L4 °F
T/C Fe-CuNi (L),
32...752
°F
L8 °C
T/C Fe-CuNi (L),
0...800
°C
L8 °F
T/C Fe-CuNi (L),
32...1472
°F
J8 °C
T/C Fe-CuNi (J),
0...800
°C
J8 °F
T/C Fe-CuNi (J),
32...1472
°F
n1 °C
T/C NiCr-Ni (K),
0...1200
°C
n1 °F
T/C NiCr-Ni (K),
32...2192
°F
S1 °C
T/C Pt10Rh-Pt (S), 0...1600
°C
S1 °F
T/C Pt10Rh-Pt (S), 32...2912
°F
Wird die Fühlerkonfiguration geändert, so werden folgende Parameter zurückgesetzt und müssen vom Anwender
neu eingestellt werden.
Sollwert 1, Sollwert 2: auf SP.Lo
Untere Sollwertbegrenzung: auf Meßbereichsanfang; Obere Sollwertbegrenzung: auf Meßbereichsende.
Sollwert-Rampe steigend/fallend: auf OFF;
Alarmwerte: auf OFF;
Istwertoffset: auf OFF;
OPTION:
Folgende Parameter sind nur für die Zonen d1 und d2 verfügbar. Fühlerkonfiguration: 10 dc
Sie dienen der Konfiguration des Anzeigebereiches der Analogeingänge d1 und d2.
Die Differenz zwischen Anzeigebereichsanfang und -ende muß min. 100 und kann max. 2000 Einheiten betragen.
Bei Verstellung des einen Wertes wird der andere ggf. automatisch angepaßt.
rA.dP
rA.Lo
rA.Hi
Kommastellen
Anzeigebereichsanfang
Anzeigebereichsende
unit
Anzeige: physik. Einheit
SP.Hi
obere Sollwertbegrenzung
Einstellbereich: SP.Lo ... Meßbereichsende
In der Arbeitsebene max. einstellbarer Sollwert.
(Werkseinstellung:400°C)
SP.Lo
untere Sollwertbegrenzung
Einstellbereich: Meßbereichsanfang ... SP.Hi
In der Arbeitsebene min. einstellbarer Sollwert.
(Werkseinstellung: 0°C)
COPY
Kopierfunktion
0;1;2
-1999 ... rA.Hi
rA.Lo ... 9999
(Werkseinstellung: 0)
0...10 Vdc-Eingang entspr. einem Anzeigeumfang
von rA.Lo ... rA.Hi
Einblendung von verschiedenen Kurzzeichen für phys. Größen im Display „
set“
(z.B.: °C, °F, bar, volt...)
to 1 ... to x
(Kopiere auf Zone x)
Anwahl der Zone, auf die die Konfigurations-Daten der aktuellen Zone übertragen werden sollen.
„
to A“
: kopieren auf alle Zonen.
Betätigung der „
E“
- Taste überträgt die Daten.
Beachten: Es können jedoch nur Konfigurationen kopiert werden, wenn die Sensoren (Pt100, Thermoelemente ) der entsprechenden Zonen identisch
sind.
R3-R2000 sm 1.0
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Anzeige
"Process"
Parameter
Anfahrschaltung, Softstart (generell):
Seite 13
von 19
Einstellbereich Display
„
Set“
Diese Funktion darf nur bei Ausrüstung des Gerätes mit bistabilen Spannungsausgängen aktiviert werden.
Zum langsamen Austrocknen von Wärmeträgern mit Magnesiumoxyd (Keramik) als Isolationsmaterial (z. B. Hochleistungsheizpatronen) wird der
vom Regler nach dem Einschalten ausgegebene Stellgrad (heizen) während der Anfahrphase auf einen vorwählbaren Stellgrad begrenzt. Gleichzeitig
wird die Taktfrequenz um den Faktor 4 erhöht. Hat der Istwert den Anfahrsollwert erreicht, so kann er für eine einstellbare Anfahrhaltezeit konstant
gehalten werden.
Danach fährt der Regler auf den jeweils gültigen Sollwert.
Hierdurch erfolgt ein gleichmäßigeres und langsameres Aufheizen.
Dazu ist als Stellausgang der bistabile Spannungsausgang zu wählen. Dieser steuert ein nachgeschaltetes SSR.
Ist die temperaturabhängige Anfahrschaltung in Betrieb, so kann die Selbstoptimierung während dieser Zeit nicht aufgerufen
werden (Er.OP).
Ist eine Sollwertrampe programmiert, so ist diese während der Dauer der temperaturabhängigen Anfahrschaltung außer Betrieb.
Die Anfahrschaltung ist wirksam, wenn:
- der Parameter "1 P" (Xp) > 0,1 % programmiert wird.
- der Regler eingeschaltet wird und der aktuelle Istwert < So.SP - 5% v. Meßbereich ist.
- der aktuelle Istwert unter < So.SP - 5% v. Meßbereich absinkt.
Die Anfahrschaltung kann für jede Zone individuell gewählt und eingestellt werden.
Temperatur
Sollwert
SP
Anfahrsollwert
So.SP
So.Y
So.ti
t
So.St
Softstart
OFF:
On:
So. Y
So.SP
So.ti
Anfahrstellgrad
Anfahrsollwert
Anfahrhaltezeit
10...100%
Einstellbereich:
OFF; 0,1...9,9 min
HAnd
Handstellgrad
(Stellerbetrieb)
OFF, Auto, MAn
Anfahrschaltung außer Betrieb (Werkseinstellung)
So. Y, So.SP und So.ti werden übersprungen.
Anfahrschaltung in Betrieb. Die folgenden Parameter einstellen.
SP.Lo... SP.Hi
(Werkseinstellung: OFF)
Betriebsart “
OFF“
: Reglerbetrieb, kein Stellerbetrieb möglich
Betriebsart “
Auto“
: Der Regler schaltet bei Fühlerbruch automatisch auf "Stellen" um und gibt den zuletzt gültigen Automatik-Stellgrad als
Stellsignal aus. In der Sollwertanzeige wird an 1. Stelle ein "H" und dahinter der Stellgrad angezeigt. Dieser Stellgrad läßt
sich manuell in Schritten von 1 % verändern ("auf - ab" -Tasten). In folgenden Fällen wird ein Stellgrad von 0 %
ausgegeben:
- wenn der Stellgrad im Augenblick des Fühlerbruchs 100 % beträgt,
- wenn der Regler gerade eine Sollwertrampe abarbeitet,
- wenn im Augenblick des Fühlerbruchs die Regelabweichung > 0,25% v. Meßbereich ist,
- wenn Xp = 0 eingestellt ist oder
- wenn im Augenblick des Fühlerbruchs die Anfahrschaltung aktiv ist.
Nach Behebung des Fühlerbruchs schaltet der Regler nach einigen Sekunden wieder auf Automatik um und errechnet den
zum Regeln erforderlichen Stellgrad. Über eine entsprechende Programmierung der Alarmkontakte kann eine zusätzliche
Signalisierung bei Fühlerbruch erfolgen.
Betriebsart “
MAn“
: Der Regler arbeitet als Steller. Die Regelung ist außer Betrieb.
In der Arbeitsebene kann statt des Sollwertes ein Stellgrad eingegeben werden.
Sollwertanzeige (set):
An 1. Stelle ein "H" und dahinter der aktuelle, einstellbare Stellgrad.
Istwertanzeige (process):
Anzeige des aktuellen Istwertes.
R3-R2000 sm 1.0
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 14
von 19
P A R A M E T E R E B E N E , für die Zonen 1...8, d1, d2 jeweils separat einstellbar
( wähle Zone n und drücke „
P“
und „
E“
ca. 1 Sek. )
Anzeige
"Process"
Parameter
Einstellbereich Display
„
Set“
Y
Stellgradanzeige aktuell
0 ...100 % (mit CANopen: 0,0...100,0%)
Über die Stellgradanzeige wird der augenblicklich errechnete Stellgrad angezeigt. Er kann nicht
verändert werden. Die Anzeige erfolgt in Prozent der installierten Leistung.
Negative Werte bedeuten: „
kühlen“
.
1Y.Hi
Stellgradbegrenzung
0...100 %
(mit CANopen: 0,0...100,0%)
(Werkseinstellung: 100)
Eine Stellgradbegrenzung wird nur bei stark überdimensionierter Energieversorgung
der Regelstrecke benötigt.
Normalerweise sollte sie außer Betrieb sein (Einstellung: 100 %).
Die Stellgradbegrenzung greift ein, wenn der vom Regler errechnete Stellgrad größer als der max.
zulässige (begrenzte) Stellgrad ist.
Achtung!
Die Stellgradbegrenzung wirkt nicht während der Selbstoptimierungsphase.
1P
Xp (Prop.-Bereich)
OFF; 0,1...100,0 %
Bei Einstellung „
OFF“
, weiter mit Parameter „
1 Sd“
.
(Werkseinstellung: 3,0)
1d
Tv (D-Anteil)
OFF; 1...200 sec
(Werkseinstellung: 30)
1I
Tn (I-Anteil)
OFF; 1...1000 sec
(Werkseinstellung: 150)
Im Normalfall arbeitet der Regler mit PD/I-Stellverhalten. Das heißt, er regelt ohne
bleibende Regelabweichung und weitgehend ohne Überschwingen in der Anfahrphase.
Das Stellverhalten ist in seiner Struktur umschaltbar:
a. ohne Rückführung, ein-aus (bei Einstellung von: Xp = OFF)
b. P-Regler
(bei Einstellung von: Tv und Tn = 0)
c. PD-Regler
(bei Einstellung von: Tn = 0)
d. PI-Regler
(bei Einstellung von: Tv = 0)
e. PD/I
(mod. PID)-Regler; Einstellung von P,d und I.
1C
Schaltzykluszeit
1 Sd
Schaltdifferenz
Stellausgang OUT
0,5...240,0 sec
(Werkseinstellung: 1,0)
Mit Hilfe der Schaltzykluszeit wird die Schalthäufigkeit des Stellgliedes bestimmt.
Sie ist die Zeit, in der der Regler einmal "ein" und einmal "aus" schaltet.
- Bistabile Spannungsausgänge zur Ansteuerung von Halbleiterrelais (SSR):
Schaltzykluszeit 0,5...10 Sek.
-Relais - Ausgänge:
Schaltzykluszeit >10 Sek.
Dieser Parameter ist nur bei Betrieb ohne Rückführung verfügbar.
Wenn: 1 P = Xp = OFF programmiert ist.
OFF; 0,1...80,0
°C
(Werkseinstellung: 0,1)
OFF; 0,01...8,00
°C
Bei Meßbereichen mit Kommastelle.
Sd = 10,0
ein
-5,0
SOLLWERT
OPt
Selbstoptimierung
R3-R2000 sm 1.0
OFF
ON
Selbstoptimierung außer Betrieb
Selbstoptimierung auf Anforderung
+5,0
aus
ISTWERT
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 15
von 19
Der Optimierungsalgorithmus ermittelt im geschlossenen Regelkreis die Kenndaten der Strecke und errechnet die in einem weiten Bereich gültigen
Rückführungsparameter (Xp, Tv, Tn) und die Schaltzykluszeit (C = 0,3 x Tv) eines PD/I-Reglers.
Die Optimierung erfolgt beim Anfahren kurz vor dem eingestellten Sollwert. Dieser muß min. 5 % des Meßbereichsumfangs betragen. Bei der
Optimierung auf einem bereits erreichten Sollwert erfolgt zunächst eine Temperaturabsenkung um ca. 5 % vom Meßbereich, um die
Streckenverstärkung optimal zu erfassen.
Der Optimierungsalgorithmus kann jederzeit durch Anwahl von OPT = on und nach Bestätigen mittels Taste "E" ausgelöst werden.
Selbstoptimierung aktiv:
Sollwertanzeige blinkt im Wechsel mit „
OPt“
im Display „
SET“
.
Tendenzanzeige: Anzeige „
O“
in der betreffenden Zone.
Nach Berechnung der Rückführungsparameter führt der Regler den Istwert auf den aktuellen Sollwert.
X
X
W
W
OPT ein
Optimierung
beim Aufheizen der Strecke
t
OPT ein
Optimierung
auf einem bereits "erreichten" Sollwert
t
Durch Anwahl von OPT=OFF und Betätigen der "E"-Taste kann ein Optimierungsvorgang abgebrochen werden.
Die Selbstoptimierung kann auch mittels der Taste „
F1“
(für die angewählte Zone) aufgerufen und ausgeschaltet werden.
Dazu ist der Parameter „
Co.F1“
(Seite 9) auf „
OPt“
zu programmieren.
OFSt
Istwert-Offset
- 999...OFF...1000 °C / °F
- 99,9..OFF..100,0 °C / °F
Dieser Parameter dient der Korrektur des Eingangssignals.
Z. B. zur Korrektur eines Gradienten zwischen Meßstelle und Fühlerspitze, zum Leitungsabgleich
bei 2-Leiter-Pt100 oder zur Korrektur der Regelabweichung bei P- oder PD-Stellverhalten.
Bei Eingabe von z. B. +5 °C ist die wahre Temperatur am Fühler im ausgeregelten Zustand
um 5 °C kleiner, als der Sollwert und der angezeigte Istwert.
R3-R2000 sm 1.0
(Werkseinstellung: OFF)
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 16
von 19
A R B E I T S E B E N E , für alle Zonen separat einstellbar
Anzeige
"Process"
Istwert
(process)
Parameter
Einstellbereich Display
„
Set“
und Sollwert
(set)
SP.Lo ... SP.Hi
(Werkseinstellung: 0°C)
Diese Anzeige ist die übliche Betriebsdarstellung einer Regelzone / Grundstellung.
SP2
Sollwert 2
OFF;
SP.Lo ... SP.Hi
(Werkseinstellung: OFF)
Der 2. Sollwert wird wirksam, wenn der externe Kontakt K1 geschlossen ist. Es leuchtet die LED „
SP2“
und der 2. Sollwert wird
im Sollwert-Display angezeigt. Er kann jedoch in der Grundstellung der Arbeitsebene nicht verstellt werden. Dazu muß der
Parameter SP2 angewählt werden.
SP2=OFF: Bei Umschaltung auf SP2 wird auf SP1 weitergeregelt.
SP
Rampe steigend
OFF; 0,1...100,0 °C/min. oder °F/min.
(Werkseinstellung: OFF)
SP
Rampe fallend
OFF; 0,1...100,0 °C/min. oder °F/min.
(Werkseinstellung: OFF)
Eine programmierte Rampe ist immer dann wirksam, wenn ein neuer Sollwert vorgewählt wird oder ein "Netz-ein" erfolgt.
Die Rampe wird vom aktuellen Istwert auf den vorgewählten Sollwert gebildet.
Ist die Sollwertrampe aktiv, so leuchtet die entsprechende LED in der Front. Die Sollwertrampe wirkt sowohl auf Sollwert 1
als auch auf Sollwert 2. Bei entsprechender Programmierung und Ausnutzung des 2. Sollwertes kann somit ein Sollwertprofil mit 2
Sollwerten erzielt werden (siehe Beispiel ).
Istwert
SP2
SP1
Zeit
K1, offen
A1
A2
K1, geschlossen
Alarmwert A1
(wirkt auf OUT A1)
Signalkontakt, Limitkomparator, Grenzkontakt
OFF; -999... 1000
°C / °F
OFF; -99,9... 100,0 °C / °F
OFF;
0... 1000 °C/°F
Alarmwert A2
(wirkt auf OUT A2)
Signalkontakt, Limitkomparator, Grenzkontakt
OFF; -999... 1000 °C / °F
OFF; -99,9... 100,0 °C / °F
OFF;
0... 1000 °C/°F
R3-R2000 sm 1.0
K1, offen
(Werkseinstellung: OFF)
(Werkseinstellung: OFF)
Temperaturregelung
Bedienungsanleitung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
ANZEIGE
Anzeige
"Process"
Istwert
(process)
Seite 17
von 19
(OPTION) , für die Eingänge d 1 und d 2
Anzeige
„
Zone“
1
d1
Eingang d1:
0...10 Vdc entspr. progr. Bereich
(Werkseinstellung: 0...100)
Istwert 2
(process)
d2
Eingang d2:
0...10 Vdc entspr. progr. Bereich
(Werkseinstellung: 0...100)
R3-R2000 sm 1.0
Bedienungsanleitung
Temperaturregelung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
Seite 18
von 19
Technische Daten
Eingang Pt 100 (DIN):
2- oder 3-Leiterschaltung anschließbar.
Fühlerbruch- und Kurzschlußüberwachung sind vorhanden.
Fühlerstrom:
< 1 mA
Eichgenauigkeit:
< 0,2 %
Linearitätsfehler:
< 0,2 %
Umgebungstemperatureinfluß auf die Meßspanne: < 0,01 % / K
Eingang Thermoelement:
Fühlerbruchsicherung und interne Vergleichsstelle sind eingebaut.
Ein Verpolungsschutz ist vorhanden.
Bis 50 Ohm Leitungswiderstand ist kein Abgleich nötig.
Eichgenauigkeit: < 0,25 %
Linearitätsfehler:
< 0,2 %
Umgebungstemperatureinfluß auf die Meßspanne: < 0,01 % / K
Eingang, analog (d 1, d 2)
zur Meßwertanzeige (Option):
0 ... 10 Vdc (Anzeigebereich programmierbar)
Sollwertumschaltung:
Durch externen, potentialfreien Kontakt.
Schaltspannung: ca. 24 V dc, max. 1 mA..
Die Umschaltung erfolgt zwischen SP1 und SP2 gleichzeitig für alle Zonen.
Stellausgänge OUT 1 ... 8:
Spannung, bistabil, 0/18 V dc, max. 10 mA, kurzschlußfest oder
Relais, (Schließer) max. 250 V ac, 3 A bei cos-phi = 1
Alarmausgänge A1 u. A2:
Relais, (Schließer) max. 250 V ac, 3 A bei cos-phi = 1
7-Segment-Anzeige:
Process: 10 mm rot, Set: 10 mm rot
Ser. Schnittstelle (Option):
RS485 oder RS232 oder 0/20mA (Protokoll: Standard)
CAN (Protokoll: CANopen CiA DS-404
Datensicherung:
EAROM, Halbleiterspeicher
CE - Kennzeichnung:
EMV gem. 89 / 336 / EWG
EN 50081-2, EN 50082-2
Hilfsspannung:
230 V ac, ± 10 %, 48...62 Hz
Elektrische Anschlüsse:
Steck-Klemmleisten, Schutzart IP 20 (DIN 40050), Isolationsgruppe C
Zulässige Anwendungsbereiche:
Arbeitstemperaturbereich:
0...50°C / 32...122°F
Lagertemperaturbereich:
-30...70°C / -22...158°F
Klim. Anwendungsklasse:
KWF DIN 40040;
entspr. 75 % rel. Feuchte i. Jahresmittel, keine Betauung
Schalttafelgehäuse:
Format:
Schalttafelausschnitt:
Gehäusematerial:
Schutzart:
Gewicht:
ca. 800 g
Technische Änderungen vorbehalten!
R3-R2000 sm 1.0
96 x 96 mm (DIN 43700), Einbautiefe 122 mm
92 +0,5 mm x 92 +0,5 mm
Noryl, selbstverlöschend, nicht tropfend, UL 94-V1
IP 20 (DIN 40050), Front:IP 50
Bedienungsanleitung
Temperaturregelung
Sm-Klebetechnik Vertriebs GmbH
Otto-Hahn-Str. 19a, 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 / 9172 –
0; Fax.: 02452 / 9172 –
20
www.sm-klebetechnik.de
FEHLERMELDUNGEN
Anzeige
Bedeutung
ggf. Abhilfe
SP.Lo
SP.Hi
untere Sollwertbegrenzung erreicht
obere Sollwertbegrenzung erreicht
LOC
Parametereinstellung ist blockiert (verboten)
evtl. Blockierung aufheben
Er.Hi
Er.Lo
Meßbereichsüberlauf, Fühlerfehler.
Meßbereichsunterlauf, Fühlerfehler.
Fühler und Leitung überprüfen
Fühler und Leitung überprüfen
Er.OP
Optimierungsfehler
Optimierungsbedingungen überprüfen.
Fehlermeldung mit Taste "E“
löschen.
Optimierung neu starten.
Er.SY
Systemfehler
Fehlermeldung mit Taste "E" löschen.
Parameter überprüfen.
Bei bleibendem Fehler Gerät zur Überprüfung ins Werk senden.
Co.A1
Alarmkonfiguration von Alarm 1 : OFF (aus)
Keine Alarmüberwachung möglich
Co.A2
Alarmkonfiguration von Alarm 2 : OFF (aus)
Keine Alarmüberwachung möglich
-no-PA-
Parameter ist in der angewählten Zone nicht verfügbar
Montagehinweise
Es ist darauf zu achten, daß die hier beschriebenen Geräte nur bestimmungsgemäß eingesetzt werden.
Sie sind für den Schalttafeleinbau vorgesehen.
Das Gerät ist so zu montieren, daß es vor unzulässiger Feuchtigkeit und starker Verschmutzung geschützt ist.
Ferner ist darauf zu achten, daß der zugelassene Umgebungstemperaturbereich nicht überschritten wird.
Die elektrischen Anschlüsse sind durch einen Fachmann gemäß den örtlichen Vorschriften
vorzunehmen.
Es dürfen nur Meßwertgeber entsprechend dem vorprogrammierten Bereich angeschlossen werden.
Meßwertgeberleitungen und Signalleitungen (z. B. Logikausgangsleitungen) sind räumlich getrennt
von Steuer- und Netzspannungsleitungen (Starkstromleitungen) zu verlegen.
Eine räumliche Trennung zwischen dem Gerät und induktiven Verbrauchern wird empfohlen.
Schützspulen sind durch parallelgeschaltete, angepaßte RC-Kombinationen zu entstören.
Steuerstromkreise (z. B. für Schütze) sollen nicht an den Netzanschlußklemmen des Gerätes
angeschlossen werden.
R3-R2000 sm 1.0
Seite 19
von 19
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising