Precont PSK - ACS-Control

Precont PSK - ACS-Control
Precont PSK
Druckschalter
Überwachung von Absolut- und Relativdruck
in Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten und Stäuben
Technische Anleitung
01.14
Hauptmerkmale
Fein abgestufte Druckmessung
• Messbereiche von 0 bis 600 bar
• Messpannen von 0,25 bis 600 bar, relativ
• Messpannen von 1 bis 600 bar, absolut
Keramische Membrane für verschiedenste Anwendungen
Prozesstemperaturbereich von – 40 °C bis +125 °C
Genauigkeit bis zu ≤ 0,5%
Integrierte Auswerteelektronik
• 2x PNP Schaltausgang
• 3-Leiter mit Stromsignal 4…20 mA
Gehäuse und Anzeige drehbar für optimale Bedienbarkeit
in jeder Einbaulage
Hygieneoptimiertes Design mit geschlossener
Bedienoberfläche
Sie haben ein hochwertiges und modernes Messgerät der ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH erworben.
Wir bedanken uns für Ihren Kauf und das uns entgegengebrachte Vertrauen.
Die vorliegende Betriebsanleitung beinhaltet alle erforderlichen Anweisungen für Montage, elektrischen
Anschluss und Inbetriebnahme, sowie die technische Daten des Gerätes.
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, behält sich ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH ohne
Ankündigung vor.
Sollten Fragen auftreten, die durch aufgeführte Informationen nicht beantwortet werden, wenden Sie sich
bitte an unser Techniker-Team in Eggenfelden Tel: +49 8721/ 9668-0 oder info@acs-controlsystem.de
Alle Rechte vorbehalten
2
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Inhaltsverzeichnis
Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einbauort
Prozess- und Umgebungstemperatur
Einbauhinweise
Druckausgleich
Elektrischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Potentialausgleich - Erdung
Anschlusskabel
Versorgungsspannung
Lastwiderstand
Schaltausgang
Anschlussschema
Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedien- und Anzeigeelemente
Betriebsart
Schaltausgang S1 / S2
Signalausgang
Menüstruktur
Parameterübersicht
Störmeldungen
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reparatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hilfsenergieversorgung
Ausgang Schaltausgang
Ausgang Signal 4…20mA
Messgenauigkeit
Prozessbedingungen
Umgebungsbedingungen
Werkstoffe - prozessberührend
Werkstoffe - nicht prozessberührend
Maßzeichnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschlussgehäuse
Temperaturentkoppler
Prozessanschluss
Bestellschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. . . .
. . . .
. . . .
. . . .
. . . .
. . . .
. . . .
.
.
.
.
. . .
. . .
. . .
. . .
6
6
6
6
. . . .
7
7
7
7
8
8
. . . .
10
11
11
14
15
18
22
. . . .
. . . .
. . . .
25
25
25
25
26
26
26
27
. . . .
28
28
29
. . . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
4
4
5
6
. . . . . . . . . . . . . . . . . 7
. . . . . . . . . . . . . . . . . 10
. . . . . . . . . . . . . . . . . 23
. . . . . . . . . . . . . . . . . 24
. . . . . . . . . . . . . . . . . 25
. . . . . . . . . . . . . . . . . 28
. . . . . . . . . . . . . . . . . 31
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
3
Anwendung
Das Gerät ist ein elektronischer Druckschalter zur Überwachung, Regelung sowie zur kontinuierlichen
Messung von relativen oder absoluten Drücken in Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten und Stäuben
innerhalb geschlossener Behälter oder Rohrleitungen.
Die Verwendung eines Dickschichtsensors mit Keramikmembrane und den damit verbundenen
hervorragenden Eigenschaften erlauben den Einsatz in nahezu allen Bereichen des industriellen
Umfeldes.
Funktion
Das Gerät ist in die Druckbehälter- oder Rohrleitungswandung eingebaut.
Der Systemdruck liegt an der keramischen Membrane an und bewirkt dort eine Änderung des
Widerstandes der rückseitig aufgebrachten Widerstandsmessbrücke.
Die keramische Membrane bietet hervorragende Eigenschaften wie hohe Druck- und
Druckschlagfestigkeit, Vakuumfestigkeit, sehr hohe Beständigkeit gegenüber Chemikalien und
Korrosion sowie sehr gute Unempfindlichkeit gegen Temperaturschocks, hohe Genauigkeit und
Reproduzierbarkeit, gute Langzeitstabilität sowie einen sehr geringen Temperatureinfluss.
Der keramische Sensor ist ein trockener Sensor, der ohne die Verwendung einer Druckmittlerflüssigkeit
auskommt.
Das von der Membrane auf den Sensor übertragene Drucksignal wird in ein elektrisches Signal
umgewandelt und von der integrierten Auswerteelektronik einsprechend den jeweiligen Einstellungen
verarbeitet.
Der Messwert wird auf dem LED-Display dargestellt.
Der Messwert wird mittels zwei PNP-Schaltausgänge auf Über- oder Unterschreitung von Grenzwerten
überwacht und in ein kontinuierliches Stromsignal 4...20 mA umgeformt.
Über 3 Sensortasten und eine vierstellige LED-Anzeige können sämtliche Einstellungen für die PNPSchaltausgänge, die Anzeige und auch den Analogausgang eingestellt bzw. abgeglichen werden.
4
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Sicherheitshinweise
Jede Person, die mit der Inbetriebnahme oder Bedienung dieses Gerätes beauftragt ist, muss diese
Bedienungsanleitung und insbesondere die Sicherheitshinweise gelesen und verstanden haben.
Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme und Bedienung des Gerätes muss durch eine
qualifizierte Fachkraft gemäß den Angaben in dieser technischen Anleitung und den gültigen Normen
und Regeln erfolgen.
Das Gerät darf nur innerhalb der zulässigen, in dieser technischen Anleitung angegebenen
Betriebsgrenzen verwendet werden. Jede Verwendung außerhalb dieser bestimmungsgemäßen
Grenzen kann zu erheblichen Gefahren führen.
Die Werkstoffe des Gerätes sind auf Verträglichkeit mit den jeweiligen Einsatzanforderungen
(berührende Stoffe, Prozesstemperatur) zu wählen bzw. zu überprüfen. Ein ungeeignetes Material
kann zu Beschädigung, Fehlverhalten oder Zerstörung des Gerätes und den daraus resultierenden
Gefahren führen.
Das Gerät darf nicht als alleiniges Mittel zur Abwendung gefährlicher Zustände an Maschinen und
Anlagen eingesetzt werden.
Dieses Gerät entspricht Artikel 3 (3) der EU-Richtlinie 97/23/EG (Druckgeräterichtlinie) und ist nach
guter Ingenieurspraxis ausgelegt und hergestellt.
Das Gerät erfüllt die gesetzlichen Anforderungen aller relevanten EU-Richtlinien.
Eine bestimmungswidrige Verwendung, ein Nichtbeachten dieser Anleitung, der Einsatz von
ungenügend qualifiziertem Personal sowie eigenmächtige Veränderungen schließen die Haftung des
Herstellers für daraus resultierende Schäden aus. Die Gewährleistung des Herstellers erlischt.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
5
Montage
Die korrekte Funktion des Gerätes innerhalb der spezifizierten technischen Daten kann nur
gewährleistet werden, wenn die zulässigen Prozess- und Umgebungstemperaturen (siehe Abschnitt
„Technische Daten“) nicht überschritten werden.
Einbauort
Die Installation des Gerätes an einer Stelle, wo hohe Druckimpulse wirken können, ist zu vermeiden.
Bei einer Druckmessung in Gasen ist das Gerät oberhalb des Anschlusses nach einer Absperrarmatur
zu montieren, damit Kondensat in den Prozess ablaufen kann.
Bei einer Druckmessung in Dämpfen ist das Gerät nach einem Wassersackrohr und einer
Absperrarmatur unterhalb des Entnahmestutzens zu montieren. Das Wassersackrohr reduziert
die Temperatur auf nahezu Umgebungstemperatur. Wassersackrohr vor der Inbetriebnahme mit
Füllflüssigkeit füllen.
Bei einer Druckmessung in Flüssigkeiten ist das Gerät nach einer Absperrarmatur unterhalb oder auf
gleicher Höhe des Entnahmestutzens zu montieren.
Bei einer Füllstandmessung in Flüssigkeiten ist das Gerät unterhalb des tiefsten Messpunktes zu
installieren. Das Gerät nicht im Füllstrom, im Saugbereich einer Pumpe oder an einer Stelle im Tank
montieren, auf die Druckimpulse eines Rührwerkes treffen können. Abgleich und Funktionsprüfung
lassen sich leichter durchführen, wenn das Gerät hinter einer Absperrarmatur montiert ist.
Die Einbaulage hat einen Einfluss auf das Messergebnis in Form einer Nullpunktverschiebung aufgrund
des Eigengewichtes der Messmembrane. Eine Korrektur dieser Abweichung am Gerät ist möglich.
Prozess- und Umgebungstemperatur
Die Installation des Gerätes sollte möglichst an temperaturberuhigten Stellen erfolgen, um eine
verlässliches Messergebnis zu erhalten.
Starke Temperatursprünge, z.B. beim Einfüllen von heißen Medien in eine kalte Anlage, können eine
kurzzeitig höhere Messsignalabweichung verursachen.
Nach wenigen Minuten ist eine Temperaturkompensation erfolgt. Die interne Temperaturkompensation
erfolgt umso schneller, je kleiner der Temperatursprung und länger dessen Zeitintervall ist.
Bei großer Verstärkung des Messsignals wird diese Abweichung entsprechend mitverstärkt.
Die Abweichung wird nach Anpassung der Messmembrane an die Temperatur wieder vollständig
ausgeregelt.
Bei einem Sprung von +20°C ...+80°C kann diese Ausregelung bis zu 3 Minuten dauern.
Die Verwendung eines Messsystems mit Prozessdruckmittler kann hierbei eine wesentliche
Verbesserung bewirken.
Bei hohen Prozesstemperaturen kann eine Wärmeübertragung auf das Anschlussgehäuse durch
Isolation des mediumführenden Anlagenteils, die Verwendung eines Temperaturentkopplers oder eines
Messsystems mit Prozessdruckmittler verringert werden.
Einbauhinweise
Vor der Montage oder Demontage des Gerätes muss die Anlage druckfrei sein.
Der Einbau eines Gerätes in einen abgesperrten, vollständig mit Prozessflüssigkeit gefüllten Anschluss
kann zur Zerstörung der Messmembrane führen. Die Reduzierung des Volumens der Flüssigkeit beim
Einschrauben führt zu einer sehr starken Druckerhöhung, welche den zulässigen Maximaldruck um ein
vielfaches Überschreiten kann. Daher ist vor dem Einbau der Anschluss ausreichend zu entleeren.
Das Eindrehen eines Gewindeprozessanschlusses mittels des Anschlussgehäuses, des
Anschlusssteckers bzw. Anschlusskabels ist nicht zulässig.
Das Festziehen eines Gewindeprozessanschlusses darf nur am Sechskant mittels eines passenden
Schraubenschlüssels und mit höchstens dem maximal zulässigen Anzugsdrehmoment erfolgen.
Das maximal zulässige Anzugsdrehmoment beträgt 50 Nm.
Das Gehäuse lässt sich jederzeit, auch während des Betriebes, mechanisch um 330° drehen.
Die Anzeige lässt sich jederzeit elektrisch um 180° drehen.
Druckausgleich
Vermeiden sie die Beschädigung oder Verschmutzung des Druckausgleichsystems.
Die Behinderung des Luftdruckausgleiches kann zu fehlerhaften Messergebnissen führen
Das Filterelement des Druckausgleichsystems befindet sich in der Gehäuseseitenwandung.
6
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Elektrischer Anschluss
Der elektrische Anschluss des Gerätes hat entsprechend den landesspezifischen Standards zu erfolgen.
Bei falschem Anschluss können applikationsbedingte Gefahren verursacht werden.
Potentialausgleich - Erdung
Das Gerät ist zu erden.
Eine Erdung des Gerätes kann über den metallischen Prozessanschluss erfolgen.
Die metallischen Teile des Gerätes sind elektrisch mit der Fassung des Steckers M12 verbunden.
Anschlusskabel
Es sollten möglichst geschirmte Signal- und Messleitungen, getrennt von leistungsführenden Leitungen
verlegt werden.
Den Kabelschirm eines angeschlossenen Kabels nur an einer Seite erden, idealerweise am Einbauort
des Gerätes.
Versorgungsspannung
Die Spannung an den Anschlusskontakten darf die maximal zulässige Versorgungsspannung nicht
überschreiten, um eine Beschädigung der Elektronik zu vermeiden.
Der maximal zulässige Bereich der Versorgungsspannung beträgt:
Alle Ausführungen
11,2…35VDC
Alle Anschlüsse sind verpolungsgeschützt.
Lastwiderstand
Signal 4…20 mA
Ein Lastwiderstand (Bürde), z.B. der Messwiderstand eines Auswertegerätes, erfordert eine minimale
Versorgungsspannung. Aus der anliegenden Versorgungsspannung ergibt sich für den Widerstand ein
Maximalwert, bei dem noch eine korrekte Funktion möglich ist.
Dieser Widerstand lässt sich mit folgender Gleichung ermitteln:
RLmax = (US - USmin) / 20mA
RLmax >> maximaler Lastwiderstand
US >> anliegende Versorgungsspannung
USmin >> minimale Versorgungsspannung
Lastwiderstandkennlinie
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
7
Schaltausgang
Induktive Lasten an den PNP- Schaltausgängen, z.B. Relais oder Hilfsschütze sind zur Vermeidung von
Spannungsspitzen nur mit Freilaufdiode oder RC-Glied zu betreiben.
Die am PNP-Schaltausgang angeschlossene Last wird kontaktlos und damit prellfrei über einen
Halbleiterschalter mit dem +Kontakt der Versorgungsspannung verbunden.
Im aktivierten Schaltzustand steht am Ausgang ein positives Signal nahe der Versorgungsspannung
an.
Bei deaktivem Schaltzustand und bei Versorgungsspannungsausfall sperrt der Halbleiterschalter.
Der PNP-Schaltausgang ist strombegrenzt auf 0,2...0,25 A und ist überlast- und kurzschlussfest.
Anschlussschema
Signal 2x PNP
Aderfarben Standardanschlusskabel M12:
BN = braun, WH = weiß, BU = blau, BK = schwarz
Das Anschlusskabel ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Signal 4...20 mA / 1x PNP
Aderfarben Standardanschlusskabel M12:
BN = braun, WH = weiß, BU = blau, BK = schwarz
Das Anschlusskabel ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Signal 4...20 mA / 2x PNP
Aderfarben Standardanschlusskabel M12:
BN = braun, WH = weiß, BU = blau, BK = schwarz, GY = grau
Das Anschlusskabel ist im Lieferumfang nicht enthalten.
8
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Signal 4...20 mA / 1x PNP / Desina
Aderfarben Standardanschlusskabel M12:
BN = braun, WH = weiß, BU = blau, BK = schwarz
Das Anschlusskabel ist im Lieferumfang nicht enthalten.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
9
Bedienung
Bedien- und Anzeigeelemente
A - LED-Display
• Anzeige von Messwert und Bedienmenüs
B - Taste Set
• Zugang zu den Bedienmenüs
• Im Auswahlmenü Einsprung in das ausgewählte Untermenü
• Im Eingabemenü Wertübernahme
C - Taste Change
• Wechsel zwischen den Untermenüs
• Abbruch Werteingabe ohne Übernahme
• Umschaltung der Zählrichtung der Taste +/- von + bzw. Erhöhung auf - bzw. Verringerung.
D - Taste +/• Wertänderung durch + bzw. Erhöhung oder - bzw. Verringerung. Die Zählrichtung steht
anfangs immer auf + bzw. Erhöhung. Umschalten der Zählrichtung durch Taste Change.
• Wechsel der Einstellung in einem Auswahlmenü
E - Einheiten-LED
• Anzeige Einheit durch grüne LED
F - Fehlermelde-LED
• Anzeige fehlerhafter Betriebszustand durch rote LED
G - Betriebs-LED
• Anzeige Betriebsbereitschaft durch grüne LED
H - Schaltzustands-LED
• Anzeige des aktiven Schaltausganges durch jeweilige gelbe LED
10
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Betriebsart
Run-Modus
Das Gerät erfasst die anliegende physikalische Messgröße und führt die gewählten Funktionen
entsprechend den eingestellten Parametern aus.
Der aktive Betrieb wird durch die grüne Betriebsleuchtdiode bestätigt.
Der Messwert wird im Anzeigefenster dargestellt.
Die gewählte Einheit wird durch das Aufleuchten der jeweiligen grünen Einheiten-LED markiert.
Der Analogausgang und die Schaltausgänge werden angesteuert.
Ein eingeschalteter Schaltausgang wird durch das Aufleuchten der jeweiligen gelben SchaltzustandsLED signalisiert.
Die Überschreitung von Rahmenspezifikationen, fehlerhafte Betriebsbedingungen oder auch
Gerätefunktionsstörungen werden durch die rote Fehlermelde-LED statisch oder auch blinkend
dargestellt.
Programmier-Modus
Zugang zu den Bedienmenüs durch die Tasten Set und Change (3 Sekunden drücken).
• Im Schalterfunktionsmenü – Passwort 1903 – sind die einstellbaren Parameter und Funktionen
speziell auf die Verwendung des Gerätes als Schalter ausgelegt.
• Im Transmitterfunktionsmenü – Passwort 3009 – sind die einstellbaren Parameter und
Funktionen speziell auf die Verwendung des Gerätes als Transmitter bei Verwendung des
Analogausganges ausgelegt.
• Im Schaltpunktmenü – Passwort 1111 – sind nur Schalt- und Rückschaltpunkt der PNPSchaltausgänge für die schnelle Änderung zugänglich. Die Funktion der Schaltausgänge kann
angezeigt werden.
Von den beiden Menüstrukturen Schalterfunktionsmenü und Transmitterfunktionsmenü aus kann
gleichwertig auf die Anzeigeeinstellungen, auf die Serviceparameter Systemdämpfung, Fehlerspeicher
und Minimum-/Maximumwertspeicher und auch auf das Rücksetzen aller Parameter auf Werksdaten
zugegriffen werden.
Schaltausgang S1 / S2
Schaltpunkt / Rückschaltpunkt
Die Eingabewerte beziehen sich auf den aktuellen Messwert oder gemäß Display Skalierung.
Der Rückschaltpunkt muss immer kleiner oder gleich dem Schaltpunkt sein.
Ein Mindestabstand (Hysterese) zwischen Einschalt- und Rückschaltpunkt bzw. zwischen oberen und
unteren Schaltpunkt ist nicht vorgegeben.
Wird der Rückschaltpunkt größer oder gleich dem Einschaltpunkt bzw. der untere Schaltpunkt
größer oder gleich dem oberen Schaltpunkt gesetzt, so wird automatisch Rückschaltpunkt gleich
Einschaltpunkt bzw. unterer Schaltpunkt gleich oberer Schaltpunkt gesetzt.
Es erfolgt ein Blinken der roten Fehlermelde-LED.
Im Fehlerspeicher Service (SEr) / Fehlermeldespeicher (ErrM) erfolgt die Anzeige für den betroffenen
Schaltausgang (S1oG oder S2oG).
Einschaltverzögerungszeit / Rückschaltverzögerungszeit
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung des Schaltausganges kann zur Realisierung einfacher
Ablaufsteuerungen mit einer Verzögerungszeit (Auflösung 0,1s) beaufschlagt werden.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
11
Betriebsart
Die Betriebsart bestimmt die Funktionsrichtung des Schaltausganges.
Schließer / NO
• Am Ausgang liegt kein Signal an, wenn die Schaltbedingung nicht erfüllt ist.
• Am Ausgang liegt ein Signal an, wenn die Schaltbedingung erfüllt ist
Öffner / NC
• Am Ausgang liegt ein Signal an, wenn die Schaltbedingung nicht erfüllt ist.
• Am Ausgang liegt kein Signal an, wenn die Schaltbedingung erfüllt ist
Hysteresefunktion
Die Hysteresefunktion realisiert einen stabilen Schaltzustand, unabhängig von systembedingten
Signalschwankungen um den eingestellten Sollwert.
Sie kann für eine signalgesteuerte Zweipunktregelung verwendet werden.
Der Schaltbereich wird durch Angabe von Einschaltpunkt und Rückschaltpunkt festgelegt.
Der Schaltausgang wird aktiviert, wenn der aktuelle Messwert den Schaltpunkt überschreitet und die
eingestellte Einschaltverzögerungszeit abgelaufen ist.
Der Schaltausgang wird deaktiviert, wenn der aktuelle Messwert den Rückschaltpunkt unterschreitet
und die ggf. eingestellte Rückschaltverzögerungszeit abgelaufen ist.
Als Einschalt- bzw. Rückschaltpunkt kann entweder das aktuell anliegende Messsignal übernommen
oder ein beliebiger Wert eingegeben werden.
12
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Fensterfunktion
Die Fensterfunktion realisiert einen Signalbereich – Gutbereich –, in dem der Schaltausgang einen
definierten Schaltzustand annimmt.
Der Schaltbereich wird durch Angabe von Schaltpunkt und Rückschaltpunkt festgelegt.
Der Schaltausgang wird aktiviert, wenn der aktuelle Messwert innerhalb des durch Schaltpunkt und
Rückschaltpunkt definierten Bereiches liegt und die eingestellte Einschaltverzögerungszeit abgelaufen
ist.
Der Schaltausgang wird deaktiviert, wenn der aktuelle Messwert außerhalb des durch Schaltpunkt
und Rückschaltpunkt definierten Bereiches liegt und die eingestellte Rückschaltverzögerungszeit
abgelaufen ist.
Als Einschalt- bzw. Rückschaltpunkt kann entweder das aktuell anliegende Messsignal übernommen
oder ein beliebiger Wert eingegeben werden.
Störmeldefunktion
Der Schaltausgang S1 kann alternativ auch in Störmeldefunktion verwendet werden. Hierbei erfolgt
dann eine Schaltreaktion, wenn das Ausgangssignal größer als 20mA bzw. kleiner als 4mA werden
sollte.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
13
Signalausgang
Die Nominalwerte des analogen Ausgangssignals (4/20 mA) beziehen sich auf den eingestellten
Signalnull- und Signalendpunkt.
Fehler Signal
Definiert das analoge Ausgangssignal bzgl. Arbeitsbereich und falls Störungen registriert werden.
A - Aus >> 3.9-21mA
B - 3.8mA
C - 22mA
Signal invertieren
Invertiert das analoge Ausgangssignal.
• 4-20 mA >> 20-4 mA
14
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Menüstruktur
Menüstruktur Schalterfunktionmenü - Passwort 1903
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
15
Menüstruktur Transmitterfunktionmenü - Passwort 3009
16
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Menüstruktur Schaltpunktmenü - Passwort 1111
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
17
Parameterübersicht
Menügruppe
Funktion
codE
Menügruppe
Eingabe
1903
3009
1111
Funktion
Eingabe
AnSi
norA
GEdA
bAr
HPA
PSI
NPA
Beschreibung
Passworteingabe für den Zugang zum Transmitterfunktionsmenü
Passworteingabe für den Zugang zum Schalterfunktionsmenü
Passworteingabe für den Zugang zum Schaltpunktmenü
Beschreibung
DISPLAY - Beinhaltet alle Parameter, die sich auf die Anzeige beziehen
diSP
Unit
Ansicht normal
Ansicht um 180° gedreht
Einheit bar
Einheit kPa bei zu großen Druckbereichen evtl. nicht möglich
Einheit psi bei zu großen Druckbereichen evtl. nicht möglich
Einheit MPa bei zu kleinen Druckbereichen evtl. nicht möglich
Wird in der Menügruppe ABGLEICH die Steigung der Kennlinie >>Druck – Anzeige<<
verändert, so wird die Anzeige der Einheit deaktiviert, da diese dann nicht mehr korrekt ist.
Eine Offsetkorrektur, also gleichmäßiges Verschieben von unterem und oberen Druckbezugswert
oder von unterem und oberen Anzeigewert verändert die Steigung der Kennlinie nicht.
Bei einer Änderung dieser Einstellung werden Ein- und Rückschaltpunkt entsprechend der
geänderten Kennlinie >> Druck – Anzeige << angepasst.
dP-_
dp-0
dp-1
dp-2
dp-3
Kein Dezimalpunkt, der Messwert wird ohne Dezimalstelle angezeigt
Ein Dezimalpunkt, der Messwert wird mit einer Dezimalstelle angezeigt
Zwei Dezimalpunkte, der Messwert wird mit zwei Dezimalstellen angezeigt
Drei Dezimalpunkte, der Messwert wird mit drei Dezimalstellen angezeigt
Falls eine Erhöhung der Anzeigeauflösung nicht mehr möglich ist, so wird einheitenrichtig
angepasst. Bei Umstellung z.B. bei Einheit kPa mit einem Dezimalpunkt auf drei Dezimalpunkte
erfolgt daher automatisch die Umstellung der Einheit auf bar.
Ansonsten erfolgt lediglich eine Verschiebung des Dezimalpunktes.
Bei einer Änderung dieser Einstellung werden Ein- und Rückschaltpunkt entsprechend der
geänderten Kennlinie >> Druck – Anzeige << angepasst.
2Ero
Frei einstellbarer unterer Anzeigewert. Dieser entspricht dem abgeglichenen unteren
Druckbezugswert.
Bei einer Änderung dieses Wertes werden Ein- und Rückschaltpunkt entsprechend der
geänderten Kennlinie >> Druck – Anzeige << angepasst.
SPAn
Frei einstellbarer oberer Anzeigewert. Dieser entspricht dem abgeglichenen oberen
Druckbezugswert.
Bei einer Änderung dieses Wertes werden Ein- und Rückschaltpunkt entsprechend der
geänderten Kennlinie >> Druck – Anzeige << angepasst.
SPoN
dEA
18
NA
SPA
don
doFF
Messwertanzeige - der aktuelle Messwert wird in der Anzeige dargestellt
Schaltpunktanzeige - der obere Grenzwert des Schaltpunktes 1 wird in der Anzeige dargestellt
Displayanzeige ein - Messwert und Status-LED’s werden angesteuert
Displayanzeige aus - Messwert und Einheiten-LED’s werden im Run-Modus deaktiviert.
Die Betriebs-, Fehlermelde- und Schaltzustandsanzeige-LED’s bleiben in Funktion
Bei Zugang zur Passwortabfrage durch gleichzeitiges, dreisekündiges Drücken der beiden
Bedientasten +/- und > wird das Display wieder eingeschaltet.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Menügruppe
Funktion
Eingabe
SP_1
rSP1
Fc_1
Func
nonc
NSiG
Abgleich mit anliegendem Signal – Der aktuell anliegende Druckwert wird als Einschaltpunkt
bzw. Oberer Schaltpunkt übernommen
oSiG
Abgleich ohne anliegendem Signal – Der aktuelle Einschaltpunkt / Oberer Schaltpunkt wird in
der Anzeige eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
NSiG
Abgleich mit anliegendem Signal – Der aktuell anliegende Druckwert wird als Rückschaltpunkt
bzw. Unterer Schaltpunkt übernommen
oSig
Abgleich ohne anliegendem Signal – Der aktuelle Rückschaltpunkt / Unterer Schaltpunkt wird in
der Anzeige eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
HF_1
FF_1
norF
ErrF
Der Schaltausgang 1 arbeitet in Hysteresefunktion mit Einschaltpunkt und Rückschaltpunkt
no
nc
Der Schaltausgang 1 arbeitet im Arbeitsstromprinzip bzw. als Schließer – no normally open
Der Schaltausgang 1 arbeitet in Fensterfunktion mit unterem und oberem Schaltpunkt
Normalfunktion – Der Schaltausgang 1 arbeitet in Hysterese- oder in Fensterfunktion
Störmeldefunktion – Der Schaltausgang 1 arbeitet in Störmeldefunktion für den
Analogstromausgang. Bei Unterschreitung von 4 mA bzw. bei Überschreitung von 20 mA wird
der Schaltausgang 1 entsprechend der Einstellungen als Öffner oder als Schließer aktiviert.
Der Schaltausgang 1 arbeitet im Ruhestromprinzip bzw. als Öffner – nc normally closed
dSP1
Schaltverzögerung für Einschaltpunkt / Oberer Schaltpunkt von Schaltausgang 1.
Der Schaltausgang 1 wird nur dann aktiviert, wenn nach Eintritt der Einschaltbedingung
und nach dem Ablauf der hier eingestellten Zeit das Drucksignal noch immer die
Einschaltbedingungen erfüllt. Damit können z.B. kurze Druckschläge ausgeblendet werden.
Der Einstellbereich umfasst 0...99 Sekunden, in Schritten von 0,1 Sekunden
drP1
Schaltverzögerung für Rückschaltpunkt / Unterer Schaltpunkt von Schaltausgang 1.
Der Schaltausgang 1 wird nur dann deaktiviert, wenn nach Eintritt der Rückschaltbedingung
und nach dem Ablauf der hier eingestellten Zeit das Drucksignal noch immer die
Rückschaltbedingungen erfüllt. Damit können z.B. kurze Druckschläge ausgeblendet werden.
Der Einstellbereich umfasst 0...99 Sekunden, in Schritten von 0,1 Sekunden
SiN1
Menügruppe
Beschreibung
SCHALTAUSGANG 1 - Beinhaltet alle Parameter, die sich auf den Schaltausgang 1 beziehen
SP1
Funktion
AuS1
Ein1
Eingabe
Simulation – Der Schaltausgang 1 ist deaktiviert
Simulation – Der Schaltausgang 1 ist aktiviert
Beschreibung
SCHALTAUSGANG 2 - Beinhaltet alle Parameter, die sich auf den Schaltausgang 2 beziehen
SP2
SP_2
rSP2
Fc_2
nonc
NSiG
Abgleich mit anliegendem Signal – Der aktuell anliegende Druckwert wird als Einschaltpunkt
bzw. Oberer Schaltpunkt übernommen
oSiG
Abgleich ohne anliegendem Signal – Der aktuelle Einschaltpunkt / Oberer Schaltpunkt wird in
der Anzeige eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
NSiG
Abgleich mit anliegendem Signal – Der aktuell anliegende Druckwert wird als Rückschaltpunkt
bzw. Unterer Schaltpunkt übernommen
oSig
Abgleich ohne anliegendem Signal – Der aktuelle Rückschaltpunkt / Unterer Schaltpunkt wird in
der Anzeige eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
HF_2
FF_2
no
nc
Der Schaltausgang 2 arbeitet in Hysteresefunktion mit Einschaltpunkt und Rückschaltpunkt
Der Schaltausgang 2 arbeitet in Fensterfunktion mit unterem und oberem Schaltpunkt
Der Schaltausgang 2 arbeitet im Arbeitsstromprinzip bzw. als Schließer – no normally open
Der Schaltausgang 2 arbeitet im Ruhestromprinzip bzw. als Öffner – nc normally closed
dSP2
Schaltverzögerung für Einschaltpunkt / Oberer Schaltpunkt von Schaltausgang 2.
Der Schaltausgang 2 wird nur dann aktiviert, wenn nach Eintritt der Einschaltbedingung
und nach dem Ablauf der hier eingestellten Zeit das Drucksignal noch immer die
Einschaltbedingungen erfüllt. Damit können z.B. kurze Druckschläge ausgeblendet werden.
Der Einstellbereich umfasst 0...99 Sekunden, in Schritten von 0,1 Sekunden
drP2
Schaltverzögerung für Rückschaltpunkt / Unterer Schaltpunkt von Schaltausgang 2.
Der Schaltausgang 2 wird nur dann deaktiviert, wenn nach Eintritt der Rückschaltbedingung
und nach dem Ablauf der hier eingestellten Zeit das Drucksignal noch immer die
Rückschaltbedingungen erfüllt. Damit können z.B. kurze Druckschläge ausgeblendet werden.
Der Einstellbereich umfasst 0...99 Sekunden, in Schritten von 0,1 Sekunden
SiN2
AuS2
Ein2
Simulation – Der Schaltausgang 2 ist deaktiviert
Simulation – Der Schaltausgang 2 ist aktiviert
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
19
Menügruppe
Funktion
Eingabe
Beschreibung
ABGLEICH - Beinhaltet alle Parameter, die sich auf den Druckabgleich beziehen
AbGL
2Ero
NSiG
Abgleich unterer Druckbezugswert mit anliegendem Signal
- Der aktuell anliegende Druckwert wird als unterer Druckbezugswert übernommen.
- Das über die Bedientasten +/- und > beliebig veränderbare Ausgangsstromsignal von 4mA
wird diesem Druckbezugswert zugewiesen. Abgleichbereich 3,9mA bis 21mA.
- Der 2Ero-Wert der Anzeige bezieht sich auf diesen Druckbezugswert.
- Ist die abgeglichene Messspanne kleiner als 25% der Nennmessspanne, so wird die
Übernahme verweigert und die Anzeige zeigt EEEE.
oSiG
Abgleich unterer Druckbezugswert ohne anliegendes Signal
- Der frei einstellbare Druckwert, in der eingestellten Einheit - Unit-, wird als unterer
Druckbezugswert übernommen.
- Der 2Ero-Wert der Anzeige bezieht sich auf diesen Druckbezugswert.
- Der untere Ausgangsstromendwert, 4mA, bezieht sich auf diesen Druckbezugswert.
- Die Messspanne kann nicht kleiner als 25% der Nennmessspanne abgeglichen werden.
Wird der Endpunkt nicht um den gleichen Betrag wie der Nullpunkt verschoben, so ändert
sich die Steigung der Kennlinie >>Druck – Anzeige<<, und damit wird die Anzeige der Einheit
deaktiviert, da diese dann nicht mehr korrekt ist.
SpAn
NSiG
Abgleich oberer Druckbezugswert mit anliegendem Signal
- Der aktuell anliegende Druckwert wird als oberer Druckbezugswert übernommen.
- Das über die Bedientasten +/- und > beliebig veränderbare Ausgangsstromsignal von 20mA
wird diesem Druckbezugswert zugewiesen. Abgleichbereich 3,9mA bis 21mA.
- Der SPAn-Wert Der Anzeige bezieht sich auf diesen Druckbezugswert.
- Ist die abgeglichene Messspanne kleiner als 25% der Nennmessspanne, so wird die
Übernahme verweigert und die Anzeige zeigt EEEE.
oSiG
Abgleich oberer Druckbezugswert ohne anliegendes Signal
- Der frei einstellbare Druckwert, in der eingestellten Einheit - Unit-, wird als oberer
Druckbezugswert übernommen.
- Der SPAn-Wert Der Anzeige bezieht sich auf diesen Druckbezugswert.
- Der obere Ausgangsstromendwert, 20mA, bezieht sich auf diesen Druckbezugswert.
- Die Messspanne kann nicht kleiner als 25% der Nennmessspanne abgeglichen werden.
Wird der Nullpunkt nicht um den gleichen Betrag wie der Endpunkt verschoben , so ändert
sich die Steigung der Kennlinie >>Druck – Anzeige<<, und damit wird die Anzeige der Einheit
deaktiviert, da diese dann nicht mehr korrekt ist.
dEnS
Frei einstellbarer Dichtekorrekturfaktor im Bereich von 0.500 bis 2.000. Dieser Faktor wird auf
den gemessenen Druck bezogen auf den abgeglichenen Druckbereich angewendet.
Wird ein Dichtekorrekturfaktor abweichend von 1 eingestellt, so wird die Anzeige der Einheit
deaktiviert, da hierbei die Steigung der Kennlinie >> Druck – Anzeige << verändert wird und
die Einheit dann nicht mehr korrekt ist.
oFFS
Der gemessene Druck in der eingestellten Einheit wird um den hier eingestellten Wert
entsprechend dem Vorzeichen um maximal ± 5% des Nennmessbereiches verschoben.
Es werden hierbei unterer und oberer Druckbezugswert um den gleichen Betrag verschoben.
Um z.B. bei einem einbaulageabhängigen angezeigten Druck von 0.004 eine Anzeige
(Sollwert) von 0.000 bzw. ein Ausgangssignal von 4mA zu erhalten, ist die Differenz zwischen
Solldruckwert und angezeigten Druckwert (0.000 – 0.004) einzugeben. Somit ist der Wert
-0.004 einzugeben.
inS
AUSA
EinA
20
Das Ausgangsstromsignal verhält sich umgekehrt zur Zuordnung des Abgleichs >> 20...4mA
Das analoge Stromausgangsignal kann über die Bedientasten +/- und > beliebig über den
gesamten nutzbaren Bereich von 3,8 mA bis 22 mA simuliert werden
SiNA
ErrS
Das Ausgangsstromsignal verhält sich gemäß der Zuordnung des Abgleichs >> 4...20mA
oFF
Das Stromausgangssignal arbeitet linear im Bereich von 3,9 mA bis 21,0 mA. Eine
Signalausgabe jenseits dieser Grenzen ist nicht möglich, die Endwerte werden bei
Überschreitung gehalten. Eine Fehlersignalstromausgabe bei Über- bzw. Unterschreitung erfolgt
nicht.
FS38
Das Stromausgangssignal arbeitet linear im Bereich von 4,0 mA bis 20,0 mA. Bei
Unterschreitung von 4mA bzw. bei Überschreitung von 20mA wird ein konstantes Signal von
3,8 mA ausgegeben.
FS22
Das Stromausgangssignal arbeitet linear im Bereich von 4,0 mA bis 20,0 mA. Bei
Unterschreitung von 4mA bzw. bei Überschreitung von 20mA wird ein konstantes Signal von 22
mA ausgegeben.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Menügruppe
Funktion
Eingabe
Service – Beinhaltet alle Parameter, die zu Servicezwecken dienen
SEr
Eingabe der Systemdämpfung zur Ausblendung von kurzen Druckschlägen oder auch zur
Beruhigung von zyklisch schwankenden Drucksignalen.
Der Einstellbereich umfasst 0...40 Sekunden, in Schritten von 0,1 Sekunden
t_F
ErrN
noE
dun
dob
FLAS
dunt
duEb
Aunt
AuEb
S1oG
kein Fehler im Fehlerspeicher aufgezeichnet
S2oG
Der Rückschaltpunkt rSP2 des Schaltausgangs 2 wurde höherer oder gleich dem Schaltpunkt
SP_2 abgeglichen.
S1oP
S2oP
rAN
Der Schaltausgang 1 ist nicht eingeschaltet, obwohl er es sein müsste.
Dauerhafte Unterschreitung des maximal zulässigen Systemdrucks.
Dauerhafte Überschreitung des maximal zulässigen Systemdrucks.
Fehler im internen nichtflüchtigen Datenspeicher (Flash).
Der untere Messbereichsgrenzwert (Display Zero) wurde unterschritten.
Der obere Messbereichsgrenzwert (Display Span) wurde überschritten.
Der untere Grenzwert des Analogausgangs, 3,9 mA, wurde unterschritten.
Der obere Grenzwert des Analogausgangs, 21 mA, wurde überschritten.
Der Rückschaltpunkt rSP1 des Schaltausgangs 1 wurde höher oder gleich dem Schaltpunkt
SP_1 abgeglichen.
Der Schaltausgang 2 ist nicht eingeschaltet, obwohl er es sein müsste.
Im internen Arbeitsspeicher (RAM) wurde ein Fehler festgestellt.
Maximalwertspeicher – Anzeige des höchsten gemessenen Druckwertes.
NA
Nin
201
Minimalwertspeicher – Anzeige des niedrigsten gemessenen Druckwertes.
Versionsnummer der installierten Firmware
Factory Reset – Rücksetzen aller Parameter auf Werkseinstellung
FrES
SPEi
Menügruppe
Beschreibung
Speichern – Verlustsicheres Speichern aller Parameter
Funktion
Eingabe
Beschreibung
Schaltpunktmenü
SP_1
Der aktuelle Einschaltpunkt / Obere Schaltpunkt des Schaltausgang 1 wird in der Anzeige
eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
rSP1
Der aktuelle Rückschaltpunkt / Untere Schaltpunkt des Schaltausgang 1 wird in der Anzeige
eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
SP_2
Der aktuelle Einschaltpunkt / Obere Schaltpunkt des Schaltausgang 2 wird in der Anzeige
eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
rSP2
Der aktuelle Rückschaltpunkt / Untere Schaltpunkt des Schaltausgang 2 wird in der Anzeige
eingeblendet und kann über die Bedientasten +/- und > verändert werden.
Fc_1
Die über das Schalterfunktionsmenü eingestellte Schaltfunktion des Schaltausgang 1 wird
angezeigt. Diese Einstellung kann hier nicht geändert werden.
HFno
HFnc
FFno
FFnc
Der Schaltausgang 1 arbeitet in Hysteresefunktion mit Arbeitsprinzip normal open
Der Schaltausgang 1 arbeitet in Hysteresefunktion mit Arbeitsprinzip normal closed
Der Schaltausgang 1 arbeitet in Fensterfunktion mit Arbeitsprinzip normal open
Der Schaltausgang 1 arbeitet in Fensterfunktion mit Arbeitsprinzip normal closed
Die über das Schalterfunktionsmenü eingestellte Schaltfunktion des Schaltausgang 2 wird
angezeigt. Diese Einstellung kann hier nicht geändert werden.
Fc_2
HFno
HFnc
FFno
FFnc
Der Schaltausgang 2 arbeitet in Hysteresefunktion mit Arbeitsprinzip normal open
Der Schaltausgang 2 arbeitet in Hysteresefunktion mit Arbeitsprinzip normal closed
Der Schaltausgang 2 arbeitet in Fensterfunktion mit Arbeitsprinzip normal open
Der Schaltausgang 2 arbeitet in Fensterfunktion mit Arbeitsprinzip normal closed
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
21
Störmeldungen
Die rote Fehlermeldeleuchtdiode signalisiert die Überschreitung von Betriebsgrenzwerten, fehlerhafte
Eingaben oder auch Gerätefehler.
Die Information, welche Ursache zu einer Fehlermeldung geführt hat, kann im einem der beiden
Funktionsmenüs im Bereich Erweiterte Funktionen des Menüpunktes Service entnommen werden.
Es wird immer nur der zuletzt erfasste Fehler angezeigt.
Die Fehlerinformation im Servicemenü wird nicht spannungsausfallsicher gespeichert.
Bei jedem Neustart des Gerätes wird das System hinsichtlich der Parameter und Einstellungen neu
überprüft.
Leuchtdiode
22
Fehleranzeige
im Servicemenü
Beschreibung / Abhilfe
rot
gelb – blinkend
keine
Kurzschluss auf dem Schaltausgang, dessen gelbe Schaltzustandsleuchtdiode blinkt.
Prüfen sie die am jeweiligen Schaltausgang angeschlossene Last.
rot
dun
Dauerhafte Unterschreitung des minimal zulässigen Systemdrucks.
Prüfen sie den Systemdruck ihrer Anlage. Ist der Systemdruck im zulässigen Bereich, so kann
ein irreversibler Gerätedefekt vorliegen.
rot
dob
Dauerhafte Überschreitung des maximal zulässigen Systemdrucks.
Prüfen sie den Systemdruck ihrer Anlage. Ist der Systemdruck im zulässigen Bereich, so kann
ein irreversibler Gerätedefekt vorliegen.
rot
FLAS
Fehler im internen nichtflüchtigen Datenspeicher (Flash).
Kann der Fehler auch nach mehrmaligen Neustart des Gerätes durch kurzzeitiges Abschalten
der Versorgungsspannung nicht behoben werden, so liegt ein irreversibler Gerätedefekt vor.
rot – blinkend
dunt
Der untere Messbereichsgrenzwert (Wert in Disp-2Ero) wurde unterschritten.
Prüfen sie den Systemdruck ihrer Anlage.
Dieser ist niedriger als der Messbereichsnullpunkt.
rot – blinkend
duEb
Der obere Messbereichsgrenzwert (Wert in Disp-SPAn) wurde überschritten.
Prüfen sie den Systemdruck ihrer Anlage.
Dieser ist höher als der Messbereichsendpunkt.
rot – blinkend
Aunt
Der untere Grenzwert des Analogsignalstromausgangs, 3,9mA, wurde unterschritten.
Prüfen sie den Abgleich des Analogausgangs.
Der Systemdruck ist kleiner als der dem Analogausgang bei 3,9mA zugehörige Druckwert.
rot – blinkend
AuEb
Der obere Grenzwert des Analogsignalstromausgangs, 21mA, wurde überschritten.
Prüfen sie den Abgleich des Analogausgangs.
Der Systemdruck ist größer als der dem Analogausgang bei 21mA zugehörige Druckwert.
rot – blinkend
S1oG
Der Rückschaltpunkt rSP1 des Schaltausgangs 1 wurde höher oder gleich dem Schaltpunkt
SP_1 abgeglichen.
Prüfen sie den Abgleich des Schaltausgangs 1
rot – blinkend
S2oG
Der Rückschaltpunkt rSP2 des Schaltausgangs 2 wurde niedriger oder gleich dem Schaltpunkt
SP_2 abgeglichen.
Prüfen sie den Abgleich des Schaltausgangs 2
rot – blinkend
S1oP
Es wurde ein Fehlverhalten am Schaltausgang 1 festgestellt.
Trennen sie die Ausgangslast des Schaltausgangs 1 ab. Kann der Fehler auch nach
mehrmaligen Neustart des Gerätes durch kurzzeitiges Abschalten der Versorgungsspannung
nicht behoben werden, so liegt ein irreversibler Gerätedefekt vor.
rot – blinkend
S2oP
Es wurde ein Fehlverhalten am Schaltausgang 2 festgestellt.
Trennen sie die Ausgangslast des Schaltausgangs 2 ab. Kann der Fehler auch nach
mehrmaligen Neustart des Gerätes durch kurzzeitiges Abschalten der Versorgungsspannung
nicht behoben werden, so liegt ein irreversibler Gerätedefekt vor.
rot – blinkend
rAN
Im internen Arbeitsspeicher (RAM) wurde ein Fehler festgestellt.
Kann der Fehler auch nach mehrmaligen Neustart des Gerätes durch kurzzeitiges Abschalten
der Versorgungsspannung nicht behoben werden, so liegt ein irreversibler Gerätedefekt vor .
EEEE
Anzeige während
des Betriebes
Falsches Passwort eingegeben – Quittierung mit Bedientaste „Enter“
Messbereich auf ± 25% des Nennmessbereiches abgeglichen – Neuabgleich erforderlich
Maximaler Anzeigewert von 9999 ist überschritten – Abgleich korrigieren
-EEE
Anzeige während
des Betriebes
Minimaler Anzeigewert von -999 ist unterschritten – Abgleich korrigieren
0.004
Anzeige während
des Betriebes
Bei einem Abgleich ohne Signal erlischt die Einheitenleuchtdiode
Es sind immer Null- und Endpunkt um den gleichen Betrag zu verschieben. Wird z.B. nur der
Nullpunkt verschoben, so stimmt die Kennlinie Druck – Anzeige nicht mehr
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Wartung
Das Gerät ist wartungsfrei.
Bestimmte Medien können zu Ansatzbildungen auf der Membrane führen.
Festsitzende Ablagerungen können zu Fehlmessungen führen.
Bei ansatzbildenden Medien ist die Membrane regelmäßig z.B. mit klarem Wasser zu reinigen.
Verwenden Sie zur Reinigung keine spitzen Werkzeuge oder aggressive Chemikalien.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
23
Reparatur
Eine Reparatur darf nur durch den Hersteller erfolgen.
Falls das Gerät zur Reparatur eingeschickt werden muss, sind folgende Informationen beizulegen:
• Eine exakte Beschreibung der Anwendung.
• Die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Produkts.
• Eine kurze Beschreibung des aufgetretenen Fehlers.
Bevor das Gerät zur Reparatur eingeschickt wird, sind folgende Maßnahmen zu ergreifen:
• Alle anhaftenden Produktreste sind zu entfernen. Das ist besonders wichtig, wenn das Produkt
gesundheitsgefährdend ist, z. B. ätzend, giftig, krebserregend, radioaktiv usw.
• Eine Rücksendung ist zu unterlassen, wenn es nicht mit letzter Sicherheit möglich
ist, gesundheitsgefährdende Produkte vollständig zu entfernen, weil es z. B. in Ritzen
eingedrungen oder durch Kunststoff diffundiert sein kann.
24
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Technische Daten
Hilfsenergieversorgung
Versorgungsspannung US
Restwelligkeit UPP
Stromaufnahme IIn
11,2..35 VDC, verpolungsgeschützt
≤ 2 VPP / USmin ≤ US ≤ USmax
≤ 50 mA
Analogausgang max. 22,5 mA
Schaltausgänge im Leerlauf
Ausgang Schaltausgang
Funktion
Ausgangsspannung UOut
Ausgangsstrom IL
Sprungantwortzeit T90
Anstiegszeit T90
Bereitschaftszeit tOn
Schaltzyklen
PNP-schaltend auf +L
UOut ≥ US – 2 V
0… ≤ 250 mA, strombegrenzt, kurzschlussfest
≤ 3 ms (td = 0s)
< 30 µs (RL < 3 kR / IOut > 4,5 mA)
≤ 1s
≥ 100.000.000
Ausgang Signal 4…20mA
Arbeitsbereich IOut
Zulässige Bürde RL
Sprungantwortzeit T90
Bereitschaftszeit tOn
3,9 mA ... 21 mA, min. 3,8mA, max. 22 mA
≤ (US - 11,2 V ) / 20mA + 280Ω
≤ 3 ms (td = 0s)
≤ 1s
Messgenauigkeit
Referenzbedingungen
Kalibrierlage
Anwärmzeit
Kennlinienabweichung 3) 5) 6) 12)
Nichtlinearität+Hysterese 6) 12)
Wiederholbarkeit 6) 12)
Versorgungsspannungseinfluss
Langzeitdrift 6) 12)
Temperaturabweichung 6) 12)
EN/IEC 60770-1 bzw. EN/IEC 61003-1
T = 25 °C, relative Feuchte 45...75 %, Umgebungsluftdruck
860..1060 kPa
Senkrecht, Prozessanschluss unten
≤ 240 s
≤ ±0,5% FS 2)
≤ ±0,4% FS 2)
≤ ±0,1% FS 2)
≤ ±0,02% FS 2) / 10V
≤ ±0,2% FS 2) / Jahr - nicht kumulativ
Tk 4) Nullpunkt+Spanne
Messbereich 0…0,25 bar bis 0…2,5 bar
≤ ±0,5% FS 2) / 10 K
Messbereich 0…4 bar bis 0…600 bar
≤ ±0,4% FS 2) / 10 K
Bezogen auf Nennmessspanne bzw. Full Scale (FS)
Nichtlinearität + Hysterese + Wiederholbarkeit
Tk = Temperaturkoeffizient
5)
Grenzpunkteinstellung nach EN/IEC 60770-1
6)
Spezifikation für TD 7) = 1 (eingestellte Messspanne = Nennmessspanne).
Spezifikation für TD 7) ≥ 1 (eingestellte Messspanne ≤ Nennmessspanne) = Spezifikation bei Nennmessspanne x TD
7)
Turn-Down TD = Nennmessspanne (FS 2)) / eingestellte Messspanne)
12)
Höhere Werte bei Sondermessbereich
2)
3)
4)
7)
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
25
Prozessbedingungen
Der zulässige Prozesstemperaturbereich ergibt sich aus der Kombination von Standardbereich,
Erweiterung und Einschränkung, wobei der Bereich durch die engste Beschränkung bestimmt wird.
Prozesstemperatur
Prozessdruck
[R] Relativdruck
[A] Absolutdruck
-40°C...+100°C
Erweiterung
Temperaturentkoppler -40°C...+125°C
Einschränkung
Dichtung - FPM -25°C...+200°C
Dichtung - CR -40°C...+120°C
Dichtung - EPDM -40°C...+140°C
Dichtung - FFKM / FFKM hd -15°C...+315°C
Druckbereich
0...0,25 bar [R/A]
0...0,4 bar [R/A]
0...0,6 bar [R/A]
0…1 bar [R/A]
0…1,6 bar [R/A]
0…2,5 bar [R/A]
0…4 bar [R/A]
0…6 bar [R/A]
0…10 bar [R/A]
0…16 bar [R/A]
0…25 bar [R/A]
0…40 bar [R/A]
0…60 bar [R/A]
0…100 bar [R/A]
0…160 bar [R/A]
0…250 bar [R/A]
0…320 bar [R/A]
0…400 bar [R/A]
0…600 bar [R/A]
Über-/Berstdruck
0,75 bar / 2,5 bar
1,2 bar / 4 bar
1,8 bar / 6 bar
3 bar / 8 bar
6 bar / 12 bar
6 bar / 12 bar
15 bar / 20 bar
15 bar / 20 bar
20 bar / 40 bar
40 bar / 80 bar
40 bar / 80 bar
100 bar / 200 bar
100 bar / 200 bar
200 bar / 400 bar
400 bar / 800 bar
400 bar / 800 bar
800 bar / 1000 bar
800 bar / 1000 bar
900 bar / 1000 bar
Unterdruck
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
0 bar [A]
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur
Schutzart
Klimaklasse
Stoßfestigkeit
Schwingungsfestigkeit
EM – Verträglichkeit
Gewicht
-40°C...+85°C
IP68 [≤ 1 mWs-1h] (EN/IEC 60529)
4K4H [-20…+55°C / 4…100%] (EN/IEC 60721-3-4)
50 g [11ms] (EN/IEC 60068-2-27)
20 g [10 - 2000 Hz] (EN/IEC 60068-2-6)
Betriebsmittel Klasse B / Industriebereich (EN/IEC 61326)
0,35 kg
Werkstoffe - prozessberührend
Membrane
Prozessanschluss
Dichtungen
26
Keramik Aluminiumoxid 96%
Stahl 1.4404 (316L) / 1.4571 (316Ti)
FPM – Fluorelastomer (Viton®)
CR – Chloropren-Kautschuk (Neopren®)
EPDM – Ethylen-Propylen-Dienmonomer
FFKM – Perfluorelastomer (Kalrez®)
FFKM hd – Perfluorelastomer hochdicht
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Werkstoffe - nicht prozessberührend
Anschlussgehäuse
Bedienoberfläche
Elektrisches Anschlusselement
Druckausgleichselement
Dichtungen
CrNi-Stahl
PC / PES
Gerätestecker PUR
Gehäuse PBT
Membrane PES
FPM – Fluorelastomer (Viton®)
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
27
Maßzeichnungen
Anschlussgehäuse
Temperaturentkoppler
28
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Prozessanschluss
Typ 1 - G ½“ ISO 228-1 - DIN 837-3
Typ 2 - G ½“ ISO 228-1 - Innenbohrung 11,4mm
Typ 3 - G ¼“ ISO 228-1
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
29
Typ 4 - G ¼“ ISO 228-1 - Innengewinde
30
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
Bestellschlüssel
Ausführung
K
Messmembrane - Werkstoff / Genauigkeit (prozessberührend)
PS
Standard
Keramik 96%, DMS / 0,5%
1
2
3
4
Y
Prozessanschluss
G½“ B, ISO 228-1, DIN EN 837-3 (DIN 16288) Manometer
G½“ B, ISO 228-1, Innenbohrung 11,4 mm
G¼“ B, ISO 228-1
G¼“, ISO 228-1, Innengewinde
andere
1
2
3
4
6
Werkstoff Dichtungen (prozessberührend)
FPM - Fluorelastomer (Viton®)
CR - Chloropren-Kautschuk (Neopren®)
EPDM - Ethylen-Propylen-Dienmonomer - Lebensmittelanwendungen
FFKM - Perfluorelastomer (Kalrez®)
FFKM hd - Perfluorelastomer hochdicht - Gasanwendungen
V
Werkstoff Prozessanschluss (prozessberührend)
Stahl 1.4404/316L oder 1.4571/316Ti
C
Werkstoff Anschlussgehäuse
CrNi-Stahl
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
19
20
21
22
23
24
YY
Messbereich
0..0,25 bar
0..0,4 bar
0…0,6 bar
0…1 bar
0…1,6 bar
0…2,5 bar
0…4 bar
0…6 bar
0…10 bar
0…16 bar
0…25 bar
0…40 bar
0…60 bar
0...100 bar
0...160 bar
0...250 bar
0...320 bar
0...400 bar
0...600 bar
Sondermessbereich (evtl. höhere Abweichung Genauigkeit)
A
B
C
D
Elektronik - Ausgang (andere auf Anfrage)
3-Leiter,
3-Leiter,
3-Leiter,
3-Leiter,
0
1
Prozesstemperatur
Standard, -40°C…+100°C
Erweitert, -40°C…+125°C, Temperaturentkoppler
2x PNP
Signal 4…20mA, 1x PNP
Signal 4…20mA, 2x PNP
Signal 4…20mA, 1x PNP, Desina
R
A
Druckvariante
Relativdruck
Absolutdruck, ≥ 1 bar
Precont
PS
K
V
C
S
Elektrischer Anschluss
Stecker M12
S
Montagematerial und Anschlusskabel sind im Lieferumfang nicht enthalten.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
31
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising