TransPocket 4000 CEL / 5000 CEL

TransPocket 4000 CEL / 5000 CEL
D
Bedienungsanleitung
Ersatzteilliste
E-Hand Stromquelle
GB
Operating Instructions
Spare Parts List
MMA power source
Trans Pocket 4000 CEL
Trans Pocket 5000 CEL
42,0410,0781 012006
F
Mode d’emploi
Liste de pièces de rechange
Source de courant electriquemanuel
Sehr geehrter Leser
Einleitung
Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und gratulieren Ihnen zu Ihrem
technisch hochwertigen Fronius Produkt. Die vorliegende Anleitung hilft Ihnen, sich mit
diesem vertraut zu machen. Indem Sie die Anleitung sorgfältig lesen, lernen Sie die
vielfältigen Möglichkeiten Ihres Fronius-Produktes kennen. Nur so können Sie seine
Vorteile bestmöglich nutzen.
Bitte beachten Sie auch die Sicherheitsvorschriften und sorgen Sie so für mehr Sicherheit am Einsatzort des Produktes. Sorgfältiger Umgang mit Ihrem Produkt unterstützt
dessen langlebige Qualität und Zuverlässigkeit. Das sind wesentliche Voraussetzungen
für hervorragende Ergebnisse.
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012004
Sicherheitsvorschriften
GEFAHR!
WARNUNG!
VORSICHT!
„GEFAHR!“ Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht
gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.
„WARNUNG!“ Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die
Folge sein.
„VORSICHT!“ Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn
sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen
sowie Sachschäden die Folge sein.
HINWEIS!
„HINWEIS!“ bezeichnet die Gefahr beeinträchtigter Arbeitsergebnisse und
möglicher Schäden an der Ausrüstung.
Wichtig!
„Wichtig!“ bezeichnet Anwendungstipps und andere besonders nützliche
Informationen. Es ist kein Signalwort für eine schädliche oder gefährliche
Situation.
Wenn Sie eines der im Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ abgebildeten Symbole sehen, ist erhöhte Achtsamkeit erforderlich.
Allgemeines
Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gefertigt. Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder
Missbrauch Gefahr für
- Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
- das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers,
- die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhaltung des Gerätes zu tun haben, müssen
- entsprechend qualifiziert sein,
- Kenntnisse vom Schweißen haben und
- diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
Die Bedienungsanleitung ist ständig am Einsatzort des Gerätes aufzubewahren. Ergänzend zur Bedienungsanleitung sind die allgemein gültigen
sowie die örtlichen Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz bereitzustellen und zu beachten.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät
- in lesbarem Zustand halten
- nicht beschädigen
- nicht entfernen
- nicht abdecken, überkleben oder übermalen.
Die Positionen der Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät, entnehmen Sie dem Kapitel „Allgemeines“ der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes.
I
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012007
Allgemeines
(Fortsetzung)
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, vor dem Einschalten
des Gerätes beseitigen.
Es geht um Ihre Sicherheit!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist ausschließlich für Arbeiten im Sinne der bestimmungsgemäßen Verwendung zu benutzen.
Das Gerät ist ausschließlich für die am Leistungsschild angegebenen
Schweißverfahren bestimmt.
Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
- das vollständige Lesen und Befolgen aller Hinweise aus der Bedienungsanleitung
- das vollständige Lesen und Befolgen aller Sicherheits- und Gefahrenhinweise
- die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten.
Das Gerät niemals für folgende Anwendungen verwenden:
- Auftauen von Rohren
- Laden von Batterien/Akkumulatoren
- Start von Motoren
Das Gerät ist für den Betrieb in Industrie und Gewerbe ausgelegt. Für
Schäden, die auf den Einsatz im Wohnbereich zurückzuführen sind, haftet
der Hersteller nicht.
Für mangelhafte oder fehlerhafte Arbeitsergebnisse übernimmt der Hersteller ebenfalls keine Haftung.
Umgebungsbedingungen
Betrieb oder Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches
gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet
der Hersteller nicht.
Temperaturbereich der Umgebungsluft:
- beim Betrieb: -10 °C bis + 40 °C (14 °F bis 104 °F)
- bei Transport und Lagerung: - 25 °C bis + 55 °C (-13 °F bis 131 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit:
- bis 50 % bei 40 °C (104 °F)
- bis 90 % bei 20 °C (68 °F)
Umgebungsluft: frei von Staub, Säuren, korrosiven Gasen oder Substanzen,
usw.
Höhenlage über dem Meeresspiegel: bis 2000 m (6500 ft)
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II
Verpflichtungen
des Betreibers
Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personen am Gerät arbeiten zu lassen,
die
- mit den grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung vertraut und in die Handhabung des Gerätes eingewiesen sind
- das Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ und die Warnhinweise in dieser
Bedienungsanleitung gelesen, verstanden und durch ihre Unterschrift
bestätigt haben
- entsprechend den Anforderungen an die Arbeitsergebnisse ausgebildet
sind.
Das sicherheitsbewusste Arbeiten des Personals ist in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.
Verpflichtungen
des Personals
Alle Personen, die mit Arbeiten am Gerät beauftragt sind, verpflichten sich,
vor Arbeitsbeginn
- die grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung zu befolgen
- das Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ und die Warnhinweise in dieser
Bedienungsanleitung zu lesen und durch ihre Unterschrift zu bestätigen,
dass sie diese verstanden haben und befolgen werden.
Vor Verlassen des Arbeitsplatzes sicherstellen, dass auch in Abwesenheit
keine Personen- oder Sachschäden auftreten können.
Selbst- und
Personenschutz
Beim Schweißen setzen Sie sich zahlreichen Gefahren aus, wie z.B.:
- Funkenflug, umherumfliegende heiße Metallteile
- augen- und hautschädigende Lichtbogen-Strahlung
-
schädliche elektromagnetische Felder, die für Träger von Herzschrittmachern Lebensgefahr bedeuten
-
elektrische Gefährdung durch Netz- und Schweißstrom
-
erhöhte Lärmbelastung
-
schädlichen Schweißrauch und Gase
Personen, die während des Schweißvorganges am Werkstück arbeiten,
müssen geeignete Schutzkleidung mit folgenden Eigenschaften verwenden:
- schwer entflammbar
- isolierend und trocken
- den ganzen Körper bedeckend, unbeschädigt und in gutem Zustand
- Schutzhelm
- stulpenlose Hose
III
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Selbst- und
Personenschutz
(Fortsetzung)
Zur Schutzbekleidung zählt unter anderem:
-
Augen und Gesicht durch Schutzschild mit vorschriftsgemäßem FilterEinsatz vor UV-Strahlen, Hitze und Funkenflug schützen.
Hinter dem Schutzschild eine vorschriftsgemäße Schutzbrille mit Seitenschutz tragen.
Festes, auch bei Nässe isolierendes Schuhwerk tragen
Hände durch geeignete Handschuhe schützen (elektrisch isolierend,
Hitzeschutz).
Zur Verringerung der Lärmbelastung und zum Schutz vor Verletzungen
Gehörschutz tragen.
Personen, vor allem Kinder, während des Betriebes von den Geräten und
dem Schweißprozess fernhalten. Befinden sich dennoch Personen in der
Nähe
- diese über alle Gefahren (Blendgefahr durch Lichtbogen, Verletzungsgefahr durch Funkenflug, gesundheitsschädlicher Schweißrauch, Lärmbelastung, mögliche Gefährdung durch Netz- oder Schweißstrom, ...)
unterrichten,
- geeignete Schutzmittel zur Verfügung stellen oder
- geeignete Schutzwände und -Vorhänge aufbauen.
Gefahr durch
schädliche Gase
und Dämpfe
Beim Schweißen entstehender Rauch enthält gesundheitsschädliche Gase
und Dämpfe.
Schweißrauch enthält Substanzen, die unter Umständen Geburtsschäden
und Krebs verursachen können.
Kopf von entstehendem Schweißrauch und Gasen fernhalten.
Entstehenden Rauch sowie schädliche Gase
- nicht einatmen
- durch geeignete Mittel aus dem Arbeitsbereich absaugen.
Für ausreichend Frischluft-Zufuhr sorgen.
Bei nicht ausreichender Belüftung Atem-Schutzmaske mit Luftzufuhr verwenden.
Besteht Unklarheit darüber, ob die Absaugleistung ausreicht, die gemessenen Schadstoff-Emissionswerte mit den zulässigen Grenzwerten vergleichen.
Folgende Komponenten sind unter anderem für den Grad der Schädlichkeit
des Schweißrauches verantwortlich:
- Für das Werkstück eingesetzte Metalle
- Elektroden
- Beschichtungen
- Reiniger, Entfetter und dergleichen
Daher die entsprechenden Materialsicherheits-Datenblätter und Herstellerangaben zu den aufgezählten Komponenten berücksichtigen.
Entzündliche Dämpfe (z.B. Lösungsmittel-Dämpfe) vom Strahlungsbereich
des Lichtbogens fernhalten.
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012007
IV
Gefahr durch
Funkenflug
Funkenflug kann Brände und Explosionen auslösen.
Niemals in der Nähe brennbarer Materialien schweißen.
Brennbare Materialien müssen mindestens 11 Meter (35 ft.) vom Lichtbogen
entfernt sein oder mit einer geprüften Abdeckung zugedeckt werden.
Geeigneten, geprüften Feuerlöscher bereithalten.
Funken und heiße Metallteile können auch durch kleine Ritzen und Öffnungen in umliegende Bereiche gelangen. Entsprechende Maßnahmen ergreifen, dass dennoch keine Verletzungs- und Brandgefahr besteht.
Nicht in feuer- und explosionsgefährdeten Bereichen und an geschlossenen
Tanks, Fässern oder Rohren schweißen, wenn diese nicht gemäß den
entsprechenden nationalen und internationalen Normen vorbereitet sind.
An Behältern in denen Gase, Treibstoffe, Mineralöle und dgl. gelagert sind/
waren, darf nicht geschweißt werden. Durch Rückstände besteht Explosionsgefahr.
Gefahren durch
Netz- und
Schweißstrom
Ein elektrischer Schlag ist grundsätzlich lebensgefährlich und kann tödlich
sein.
Spannungsführende Teile innerhalb und außerhalb des Gerätes nicht berühren.
Beim MIG/MAG- und WIG-Schweißen sind auch der Schweißdraht, die
Drahtspule, die Antriebsrollen sowie alle Metallteile, die mit dem Schweißdraht in Verbindung stehen, spannungsführend.
Den Drahtvorschub immer auf einem ausreichend isolierten Untergrund
aufstellen oder eine geeignete, isolierende Drahtvorschub-Aufnahme verwenden.
Für geeigneten Selbst- und Personenschutz durch gegenüber dem Erd- oder
Massepotential ausreichend isolierende, trockene Unterlage oder Abdeckung
sorgen. Die Unterlage oder Abdeckung muss den gesamten Bereich zwischen Körper und Erd- oder Massepotential vollständig abdecken.
Sämtliche Kabel und Leitungen müssen fest, unbeschädigt, isoliert und
ausreichend dimensioniert sein. Lose Verbindungen, angeschmorte, beschädigte oder unterdimensionierte Kabel und Leitungen sofort erneuern.
Kabel oder Leitungen weder um den Körper noch um Körperteile schlingen.
Die Schweiß-Elektrode (Stabelektrode, Wolframelektrode, Schweißdraht, ...)
- niemals zur Kühlung in Flüssigkeiten eintauchen
- niemals bei eingeschalteter Stromquelle berühren.
Zwischen den Schweiß-Elektroden zweier Schweißgeräte kann zum Beispiel
die doppelte Leerlauf-Spannung eines Schweißgerätes auftreten. Bei gleichzeitiger Berührung der Potentiale beider Elektroden besteht unter Umständen Lebensgefahr.
V
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Gefahren durch
Netz- und
Schweißstrom
(Fortsetzung)
Netz- und Gerätezuleitung regelmäßig von einer Elektro-Fachkraft auf
Funktionstüchtigkeit des Schutzleiters überprüfen lassen.
Das Gerät nur an einem Netz mit Schutzleiter und einer Steckdose mit
Schutzleiter-Kontakt betreiben.
Wird das Gerät an einem Netz ohne Schutzleiter und an einer Steckdose
ohne Schutzleiter-Kontakt betrieben, gilt dies als grob fahrlässig. Für hieraus
entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht.
Falls erforderlich, durch geeignete Mittel für eine ausreichende Erdung des
Werkstückes sorgen.
Nicht verwendete Geräte ausschalten.
Bei Arbeiten in größerer Höhe Sicherheitsgeschirr zur Absturzsicherung
tragen.
Vor Arbeiten am Gerät das Gerät abschalten und Netzstecker ziehen.
Das Gerät durch ein deutlich lesbares und verständliches Warnschild gegen
Anstecken des Netzsteckers und Wiedereinschalten sichern.
Nach dem Öffnen des Gerätes:
- alle Bauteile die elektrische Ladungen speichern entladen
- sicherstellen, dass alle Komponenten des Gerätes stromlos sind.
Sind Arbeiten an spannungsführenden Teilen notwendig, eine zweite Person
hinzuziehen, die den Hauptschalter rechtzeitig ausschaltet.
Vagabundierende
Schweißströme
Werden die nachfolgend angegebenen Hinweise nicht beachtet, ist die
Entstehung vagabundierender Schweißströme möglich, die folgendes
verursachen können:
- Feuergefahr
- Überhitzung von Bauteilen, die mit dem Werkstück verbunden sind
- Zerstörung von Schutzleitern
- Beschädigung des Gerätes und anderer elektrischer Einrichtungen
Für eine feste Verbindung der Werkstück-Klemme mit dem Werkstück
sorgen.
Werkstück-Klemme möglichst nahe an der zu schweißenden Stelle befestigen.
Bei elektrisch leitfähigem Boden, das Gerät mit ausreichender Isolierung
gegenüber dem Boden aufstellen.
Bei Verwendung von Stromverteilern, Doppelkopf-Aufnahmen, etc., folgendes beachten: Auch die Elektrode des nicht verwendeten Schweißbrenners /
Elektrodenhalters ist potentialführend. Sorgen Sie für eine ausreichend
isolierende Lagerung des nicht verwendeten Schweißbrenners / Elektrodenhalters.
Bei automatisierten MIG/MAG Anwendungen die Drahtelektrode nur isoliert
von Schweißdraht-Fass, Großspule oder Drahtspule zum Drahtvorschub
führen.
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VI
EMV- und EMFMaßnahmen
Es liegt im Verantwortungsbereich des Betreibers, dafür Sorge zu tragen,
dass keine elektromagnetischen Störungen an elektrischen und elektronischen Einrichtungen auftreten
Werden elektromagnetische Störungen festgestellt, ist der Betreiber verpflichtet, Maßnahmen für die Störungsbehebung zu ergreifen.
Mögliche Probleme und Störfestigkeit von Einrichtungen in der Umgebung
gemäß nationalen und internationalen Bestimmungen prüfen und bewerten:
- Sicherheitseinrichtungen
- Netz-, Signal- und Datenübertragungsleitungen
- EDV- und Telekommunikationseinrichtugen
- Einrichtungen zum Messen und Kalibrieren
Unterstützende Maßnahmen zur Vermeidung von EMV-Problemen:
a) Netzversorgung
- Treten elektromagnetische Störungen trotz vorschriftsgemäßem Netzanschluss auf, zusätzliche Maßnahmen ergreifen (z.B. geeigneten Netzfilter
verwenden).
b) Schweißleitungen
- so kurz wie möglich halten
- eng zusammen verlaufen lassen (auch zur Vermeidung von EMF-Problemen)
- weit entfernt von anderen Leitungen verlegen
c) Potentialausgleich
d) Erdung des Werkstückes
- Falls erforderlich, Erdverbindung über geeignete Kondensatoren herstellen.
e) Abschirmung, falls erforderlich
- Andere Einrichtungen in der Umgebung abschirmen
- Gesamte Schweißinstallation abschirmen
Elektromagnetische Felder können Gesundheitsschäden verursachen, die
noch nicht bekannt sind:
- Auswirkungen auf die Gesundheit benachbarter Personen, z.B. Träger
von Herzschrittmachern und Hörhilfen
- Träger von Herzschrittmachern müssen sich von ihrem Arzt beraten
lassen, bevor sie sich in unmittelbare Nähe des Gerätes und des
Schweißprozesses aufhalten
- Abstände zwischen Schweißkabeln und Kopf/Rumpf des Schweißers aus
Sicherheitsgründen so groß wie möglich halten
- Schweißkabeln und Schlauchpakete nicht über der Schulter tragen und
nicht um den Körper und Körperteile wickeln
Besondere
Gefahrenstellen
Hände, Haare, Kleidungsstücke und Werkzeuge von beweglichen Teilen
fernhalten, wie zum Beispiel:
- Ventilatoren
- Zahnrädern
- Rollen
- Wellen
- Drahtspulen und Schweißdrähten
Nicht in rotierende Zahnräder des Drahtantriebes oder in rotierende Antriebsteile greifen.
VII
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Besondere
Gefahrenstellen
(Fortsetzung)
Abdeckungen und Seitenteile dürfen nur für die Dauer von Wartungs- und Reparaturarbeiten geöffnet / entfernt werden.
Während des Betriebes
- Sicherstellen, dass alle Abdeckungen geschlossen und sämtliche Seitenteile ordnungsgemäß montiert sind.
- Alle Abdeckungen und Seitenteile geschlossen halten.
Austritt des Schweißdrahtes aus dem Schweißbrenner bedeutet ein hohes
Verletzungsrisiko (Durchstechen der Hand, Verletzung von Gesicht und
Augen, ...). Daher stets den Brenner vom Körper weghalten (Geräte mit
Drahtvorschub).
Werkstück während und nach dem Schweißen nicht berühren - Verbrennungsgefahr.
Von abkühlenden Werkstücken kann Schlacke abspringen. Daher auch bei
Nacharbeiten von Werkstücken die vorschriftsgemäße Schutzausrüstung
tragen und für ausreichenden Schutz anderer Personen sorgen.
Schweißbrenner und andere Ausrüstungskomponenten mit hoher Betriebstemperatur abkühlen lassen, bevor an ihnen gearbeitet wird.
In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften
- entsprechende nationale und internationale Bestimmungen beachten.
Stromquellen für Arbeiten in Räumen mit erhöhter elektrischer Gefährdung
(z.B. Kessel) müssen mit dem Zeichen (Safety) gekennzeichnet sein. Die
Stromquelle darf sich jedoch nicht in solchen Räumen befinden.
Verbrühungsgefahr durch austretendes Kühlmittel. Vor dem Abstecken von
Anschlüssen für den Wasservorlauf oder -rücklauf, das Kühlgerät abschalten.
Für den Krantransport von Geräten nur geeignete Last-Aufnahmemittel des
Herstellers verwenden.
- Ketten oder Seile an allen vorgesehenen Aufhängungspunkten des
geeigneten Last-Aufnahmemittels einhängen.
- Ketten oder Seile müssen einen möglichst kleinen Winkel zur Senkrechten einnehmen.
- Gasflasche und Drahtvorschub (MIG/MAG- und WIG-Geräte) entfernen.
Bei Kran-Aufhängung des Drahtvorschubes während des Schweißens,
immer eine geeignete, isolierende Drahtvorschub-Aufhängung verwenden
(MIG/MAG- und WIG-Geräte).
Ist das Gerät mit einem Tragegurt oder Tragegriff ausgestattet, so dient
dieser ausschließlich für den Transport per Hand. Für einen Transport
mittels Kran, Gabelstapler oder anderen mechanischen Hebewerkzeugen,
ist der Tragegurt nicht geeignet.
Gefahr eines unbemerkten Austrittes von farb- und geruchlosem Schutzgas,
bei Verwendung eines Adapters für den Schutzgas-Anschluss. Das geräteseitige Gewinde des Adapters, für den Schutzgas-Anschluss, vor der Montage mittels geeignetem Teflon-Band abdichten.
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VIII
Gefahr durch
SchutzgasFlaschen
Schutzgas-Flaschen enthalten unter Druck stehendes Gas und können bei
Beschädigung explodieren. Da Schutzgas-Flaschen Bestandteil der
Schweißausrüstung sind, müssen sie sehr vorsichtig behandelt werden.
Schutzgas-Flaschen mit verdichtetem Gas vor zu großer Hitze, mechanischen Schlägen, Schlacke, offenen Flammen, Funken und Lichtbögen
schützen.
Die Schutzgas-Flaschen senkrecht montieren und gemäß Anleitung befestigen, damit sie nicht umfallen können.
Schutzgas-Flaschen von Schweiß- oder anderen elektrischen Stromkreisen
fernhalten.
Niemals einen Schweißbrenner auf eine Schutzgas-Flasche hängen.
Niemals eine Schutzgas-Flasche mit einer Schweißelektrode berühren.
Explosionsgefahr - niemals an einer druckbeaufschlagten Schutzgas-Flasche schweißen.
Stets nur für die jeweilige Anwendung geeignete Schutzgas-Flaschen und
dazu passendes, geeignetes Zubehör (Regler, Schläuche und Fittings, ...)
verwenden. Schutzgas-Flaschen und Zubehör nur in gutem Zustand verwenden.
Wird ein Ventil einer Schutzgas-Flasche geöffnet, das Gesicht vom Auslass
wegdrehen.
Wird nicht geschweißt, das Ventil der Schutzgas-Flasche schließen.
Bei nicht angeschlossener Schutzgas-Flasche, Kappe am Ventil der Schutzgas-Flasche belassen.
Herstellerangaben sowie entsprechende nationale und internationale Bestimmungen für Schutzgas-Flaschen und Zubehörteile befolgen.
Sicherheitsmaßnahmen am
Aufstellort und
beim Transport
Ein umstürzendes Gerät kann Lebensgefahr bedeuten! Das Gerät auf
ebenem, festem Untergrund standsicher aufstellen
- Ein Neigungswinkel von maximal 10° ist zulässig.
In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften
- entsprechende nationale und internationale Bestimmungen beachten.
Durch innerbetriebliche Anweisungen und Kontrollen sicherstellen, dass die
Umgebung des Arbeitsplatzes stets sauber und übersichtlich ist.
Das Gerät nur gemäß der am Leistungsschild angegebenen Schutzart
aufstellen und betreiben.
Beim Aufstellen des Gerätes einen Rundumabstand von 0,5 m (1 ft. 7.69 in.)
sicherstellen, damit die Kühlluft ungehindert ein- und austreten kann.
Beim Transport des Gerätes dafür Sorge tragen, dass die gültigen nationalen
und regionalen Richtlinien und Unfallverhütungs-Vorschriften eingehalten
werden. Dies gilt speziell für Richtlinien hinsichtlich Gefährdung bei Transport und Beförderung.
IX
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Sicherheitsmaßnahmen am
Aufstellort und
beim Transport
(Fortsetzung)
Vor jedem Transport des Gerätes, das Kühlmittel vollständig ablassen, sowie
folgende Komponenten demontieren:
- Drahtvorschub
- Drahtspule
- Schutzgas-Flasche
Vor der Inbetriebnahme, nach dem Transport, unbedingt eine Sichtprüfung
des Gerätes auf Beschädigungen vornehmen. Allfällige Beschädigungen vor
Inbetriebnahme von geschultem Servicepersonal instandsetzen lassen.
Sicherheitsmaßnahmen im
Normalbetrieb
Das Gerät nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen voll funktionstüchtig
sind. Sind die Schutzeinrichtungen nicht voll funktionsfähig, besteht Gefahr
für
- Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
- das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers
- die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
Nicht voll funktionstüchtige Sicherheitseinrichtungen vor dem Einschalten
des Gerätes instandsetzen.
Schutzeinrichtungen niemals umgehen oder außer Betrieb setzen.
Vor Einschalten des Gerätes sicherstellen, dass niemand gefährdet werden
kann.
-
Wartung und
Instandsetzung
Das Gerät mindestens einmal pro Woche auf äußerlich erkennbare
Schäden und Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen überprüfen.
Schutzgas-Flasche immer gut befestigen und bei Krantransport vorher
abnehmen.
Nur das Original-Kühlmittel des Herstellers ist auf Grund seiner Eigenschaften (elektrische Leitfähigkeit, Frostschutz, Werkstoff-Verträglichkeit,
Brennbarkeit, ...) für den Einsatz in unseren Geräten geeignet.
Nur geeignetes Original-Kühlmittel des Herstellers verwenden.
Original-Kühlmittel des Herstellers nicht mit anderen Kühlmitteln mischen.
Kommt es bei Verwendung anderer Kühlmittel zu Schäden, haftet der
Hersteller hierfür nicht und sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen.
Das Kühlmittel ist unter bestimmten Voraussetzungen entzündlich. Das
Kühlmittel nur in geschlossenen Original-Gebinden transportieren und
von Zündquellen fernhalten
Ausgedientes Kühlmittel den nationalen und internationalen Vorschriften
entsprechend fachgerecht entsorgen. Ein Sicherheitsdatenblatt erhalten
Sie bei Ihrer Servicestelle oder über die Homepage des Herstellers.
Bei abgekühlter Anlage vor jedem Schweißbeginn den Kühlmittel-Stand
prüfen.
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet, dass sie beanspruchungsund sicherheitsgerecht konstruiert und gefertigt sind. Nur Original-Ersatzund Verschleißteile verwenden (gilt auch für Normteile).
Ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderungen, Ein- oder Umbauten am Gerät vornehmen.
Bauteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort austauschen.
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012007
X
Wartung und
Instandsetzung
(Fortsetzung)
Sicherheitstechnische Überprüfung
Bei Bestellung genaue Benennung und Sach-Nummer laut Ersatzteilliste, sowie Seriennummer Ihres Gerätes angeben.
Der Betreiber ist verpflichtet, mindestens alle 12 Monate eine sicherheitstechnische Überprüfung am Gerät durchführen zu lassen.
Innerhalb desselben Intervalles von 12 Monaten empfiehlt der Hersteller eine
Kalibrierung von Stromquellen.
Eine sicherheitstechnische Überprüfung durch eine geprüfte Elektro-Fachkraft ist vorgeschrieben
- nach Veränderung
- nach Ein- oder Umbauten
- nach Reparatur, Pflege und Wartung
- mindestens alle zwölf Monate.
Für die sicherheitstechnische Überprüfung die entsprechenden nationalen
und internationalen Normen und Richtlinien befolgen.
Nähere Informationen für die sicherheitstechnische Überprüfung und Kalibrierung erhalten Sie bei Ihrer Servicestelle. Diese stellt Ihnen auf Wunsch
die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung.
Entsorgung
Werfen Sie dieses Gerät nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und ElektronikAltgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie ihr gebrauchtes Gerät bei
Ihrem Händler zurückgeben oder holen Sie Informationen über ein lokales,
autorisiertes Sammel- und Entsorgungssystem ein.
Ein Ignorieren dieser EU Direktive kann zu potentiellen Auswirkungen auf die
Umwelt und ihre Gesundheit führen!
Sicherheitskennzeichnung
Geräte mit CE-Kennzeichnung erfüllen die grundlegenden Anforderungen
der Niederspannungs- und Elektromagnetischen Verträglichkeits-Richtlinie
(z.B. relevante Produktnormen der Normenreihe EN 60 974).
Mit dem CSA-Prüfzeichen gekennzeichnete Geräte erfüllen die Anforderungen der relevanten Normen für Kanada und USA.
Datensicherheit
Für die Datensicherung von Änderungen gegenüber den Werkseinstellungen
ist der Anwender verantwortlich. Im Falle gelöschter persönlicher Einstellungen haftet der Hersteller nicht.
XI
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012007
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller.
Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung.
Änderungen vorbehalten. Der Inhalt der Bedienungsanleitung begründet
keinerlei Ansprüche seitens des Käufers. Für Verbesserungsvorschläge und
Hinweise auf Fehler in der Bedienungsanleitung sind wir dankbar.
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012007
XII
Inhaltsverzeichnis
Allgemeines ...................................................................................................................................................
Prinzip der digitalen Gerätefamilie ...........................................................................................................
Gerätekonzept ..........................................................................................................................................
Einsatzgebiete ..........................................................................................................................................
3
3
3
3
Beschreibung des Bedienpanels ................................................................................................................... 4
Allgemeines ............................................................................................................................................. 4
Beschreibung des Bedienpanels .............................................................................................................. 4
Anschlüsse .................................................................................................................................................... 7
Stromquelle TP 4000 CEL / TP 5000 CEL ............................................................................................... 7
Fernbedienung TR 2000 .......................................................................................................................... 7
Fernbedienung TR 3000 .......................................................................................................................... 8
Fernbedienung TR 4000 .......................................................................................................................... 9
Fernbedienung TR 1000 / TR 1100 .......................................................................................................... 9
Fernbedienung TP 08 ............................................................................................................................. 10
Optionen ......................................................................................................................................................
Verteiler „LocalNet passiv“ .....................................................................................................................
Verteiler „LocalNet aktiv“ ........................................................................................................................
Polwender ..............................................................................................................................................
12
12
12
13
Vor der Inbetriebnahme ...............................................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
Bestimmungsgemässe Verwendung ......................................................................................................
Aufstellbestimmungen ............................................................................................................................
Netzanschluss ........................................................................................................................................
14
14
14
14
14
Fahrwagen „Everywhere“ montieren ...........................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
Stromquelle auf Fahrwagen montieren ..................................................................................................
Griffteil an der Stromquelle montieren ....................................................................................................
Bedienung des Griffteiles .......................................................................................................................
15
15
15
16
17
Stabelektroden-Schweißen .........................................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
Vorbereitung ...........................................................................................................................................
Stabelektroden-Schweißen ....................................................................................................................
Funktion Hot-Start ..................................................................................................................................
Funktion Eln (Kennlinien-Auswahl) ........................................................................................................
Funktion Anti-Stick .................................................................................................................................
18
18
18
18
19
19
21
WIG-Schweißen ..........................................................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
Vorbereitung ...........................................................................................................................................
WIG-Schweißen .....................................................................................................................................
Option TIG-Comfort-Stop .......................................................................................................................
22
22
22
22
24
Das Setup-Menü: Ebene 1 ..........................................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
In das Setup-Menü für Parameter Verfahren einsteigen ........................................................................
Parameter ändern ..................................................................................................................................
Das Setup-Menü verlassen ....................................................................................................................
25
25
25
25
25
Parameter ................................................................................................................................................... 26
Stabelektroden-Schweißen .................................................................................................................... 26
WIG-Schweißen ..................................................................................................................................... 26
Das Setup-Menü: Ebene 2 ..........................................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
Parameter ändern ..................................................................................................................................
Das Setup-Menü verlassen ....................................................................................................................
1
27
27
27
27
Parameter 2nd ............................................................................................................................................ 28
Allgemeines ........................................................................................................................................... 28
Parameter 2nd ....................................................................................................................................... 28
Schweißkreis-Widerstand r ermitteln .......................................................................................................... 29
Allgemeines ........................................................................................................................................... 29
Schweißkreis-Widerstand r ermitteln ..................................................................................................... 29
Schweißkreis-Induktivität L anzeigen .......................................................................................................... 30
Schweißkreis-Induktivität L anzeigen ..................................................................................................... 30
Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung .........................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
Angezeigte Service-Codes .....................................................................................................................
Stromquelle TP 4000 CEL / TP 5000 CEL .............................................................................................
31
31
31
32
Pflege, Wartung und Entsorgung ................................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
Bei jeder Inbetriebnahme .......................................................................................................................
Alle 2 Monate .........................................................................................................................................
Alle 6 Monate .........................................................................................................................................
Entsorgung .............................................................................................................................................
34
34
34
34
34
34
Technische Daten ........................................................................................................................................
Allgemeines ...........................................................................................................................................
TP 4000 CEL ..........................................................................................................................................
TP 4000 CEL MV ...................................................................................................................................
TP 5000 CEL ..........................................................................................................................................
TP 5000 CEL MV ...................................................................................................................................
35
35
35
36
36
37
2
Allgemeines
Prinzip der
digitalen Gerätefamilie
Die TP 4000 CEL / 5000 CEL stellt ein
weiteres Bindeglied in der neuen Generation der volldigitalisierten Stromquellen
dar. Mit der TP 4000 CEL / 5000 CEL steht
erstmals eine speziell für die Verfahren
Stabelektroden-Schweißen und WIGSchweißen (mit Berührungszünden)
konzipierte volldigitale Stromquelle zur
Verfügung.
Abb.1 Stromquelle TP 4000 CEL / TP 5000 CEL
Die neuen Stromquellen sind vollkommen digitalisierte, mikroprozessorgesteuerte
Inverter-Stromquellen. Ein interaktiver Stromquellen-Manager ist mit einem digitalen
Signalprozessor gekoppelt, und zusammen steuern und regeln sie den gesamten
Schweißprozess. Laufend werden die Ist-Daten gemessen, auf Veränderungen wird
sofort reagiert. Die von Fronius entwickelten Regel-Algorithmen sorgen dafür, dass der
jeweils gewünschte Soll-Zustand erhalten bleibt.
Dadurch ergeben sich eine bisher unvergleichliche Präzision im Schweißprozess, exakte
Reproduzierbarkeit sämtlicher Ergebnisse und hervorragende Schweißeigenschaften.
Gerätekonzept
Typisch für die neuen Geräte sind besondere Flexibilität sowie äußerst einfache Anpassung an unterschiedliche Aufgabenstellungen. Gründe für diese erfreulichen Eigenschaften sind zum einen das modulare Produktdesign, zum anderen die vorhandenen Möglichkeiten der problemlosen Systemerweiterung.
Sie können Ihre Maschine praktisch an jede spezifische Gegebenheit anpassen. So gibt
es z.B. für die Stromquellen TP 4000 CEL / TP 5000 CEL den Polwender, der ein rasches Umschalten der Polarität an den Schweißstrom-Buchsen ermöglicht.
Insbesondere bei Verwendung von CEL-Elektroden, kann hierdurch eine besonders gute
Wurzelfassung beim Schweißen von Wurzellagen erreicht werden.
Eine große Auswahl an Fernbedienungen und WIG-Schweißbrennern, sowie das raumsparende Fahrwagen-Konzept, ermöglichen in praktisch jeder Situation die Erzielung
perfekter Schweißergebnisse, bei bestmöglicher Ergonomie und geringstmöglichem
Zeitaufwand.
Die Fernbedienungen werden mit unterschiedlichen anwenderspezifischen Bedienkonzepten angeboten. Für das Stabelektroden-Schweißen steht darüber hinaus die kompakte Drahtlos-Fernbedienung TP 08 zur Verfügung. Diese Fernbedienung ermöglicht eine
kabellose Korrektur des eingestellten Schweißstromes während der Schweißpausen.
Einsatzgebiete
In Gewerbe und Industrie gibt es zahlreiche Anwendungsbereiche für die TP 4000 CEL /
TP 5000 CEL. Bezüglich der Materialien eignen sie sich selbstverständlich für den
klassischen Stahl, ebenso wie für Chrom/Nickel.
Die TP 4000 CEL / 5000 CEL mit 380 oder 480 A erfüllen selbst die höchsten Ansprüche
der Industrie. Konzipiert sind sie für den Einsatz im Apparatebau, im ChemieanlagenBau, im Maschinen - und Schienenfahrzeug-Bau sowie in Werften.
3
Beschreibung des Bedienpanels
Allgemeines
Das Bedienpanel ist von den Funktionen her logisch aufgebaut. Die einzelnen für die
Schweißung notwendigen Parameter lassen sich einfach mittels Taste anwählen und
- mit dem Einstellrad verändern
- während der Schweißung am Display anzeigen
HINWEIS! Auf Grund von Softwareupdates können Funktionen an Ihrem Gerät
verfügbar sein, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind oder
umgekehrt. Zudem können sich einzelne Abbildungen geringfügig von den
Bedienelementen an ihrem Gerät unterscheiden. Die Funktionsweise dieser
Bedienelemente ist jedoch identisch.
Beschreibung
des Bedienpanels
WARNUNG! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende
Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden:
diese Bedienungsanleitung
sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten, insbesondere
Sicherheitsvorschriften
(2)
(9)
(6) (4)
(11)(10) (12)
(3)
(7)
Abb.2 Bedienpanel
4
(1)
(5)
(3)
(8)
Beschreibung
des Bedienpanels
(Fortsetzung)
(1) Einstellrad ... zum Ändern von Parametern. Leuchtet die Anzeige am Einstellrad,
kann der angewählte Parameter abgeändert werden.
(2) Taste Parameteranwahl ... zur Anwahl folgender Parameter
- Schweißstrom
- Dynamik
Leuchtet die Anzeige an der Taste Parameteranwahl und am Einstellrad, kann der
angezeigte / angewählte Parameter mit dem Einstellrad abgeändert werden.
Die Parameter können für sämtliche Verfahren, welche mittels Taste Verfahren (3)
anwählbar sind, gesondert eingestellt werden. Die Parameter-Einstellungen bleiben so
lange gespeichert, bis der jeweilige Einstellwert abgeändert wird.
(3) Taste(n) Verfahren ... zur Anwahl des Schweißverfahrens
- Stabelektroden-Schweißen
- Stabelektroden-Schweißen mit CEL-Elektrode
- Spezial-Verfahren
- WIG-Schweißen mit Berührungszünden
(4) Parameter Schweißstrom ... zur Anwahl des Schweißstromes. Vor Schweißbeginn
wird automatisch ein Richtwert angezeigt, der sich aus den programmierten Parametern ergibt. Während des Schweißvorganges wird der aktuelle Ist-Wert angezeigt.
(5) Parameter Schweißspannung ... Vor Schweißbeginn wird die Leerlauf-Spannung
angezeigt. Während des Schweißvorganges wird der aktuelle Ist-Wert angezeigt.
HINWEIS! Die Stromquelle verfügt über eine pulsierende Leerlauf -Spannung.
Vor Schweißbeginn (Leerlauf) zeigt die Anzeige einen Mittelwert der Schweißspannung von ca. 60 V.
Für Schweißstart und Schweißprozess steht jedoch eine Schweißspannung
von maximal 95 V zur Verfügung. Optimale Zündeigenschaften sind gewährleistet.
(6) Parameter Dynamik
zur Beeinflussung der Kurzschluss-Stromstärke im Moment des Tropfenüberganges
0
weicher und spritzerarmer Lichtbogen
100
härterer und stabilerer Lichtbogen
HINWEIS! Bei ausgewähltem Verfahren WIG-Schweißen kann der Parameter
Dynamik nicht angewählt werden.
(7) Taste Setup / Store ... zum Einstieg in das Setup-Menü
HINWEIS! Durch gleichzeitiges Drücken der Taste Setup / -Store (7) und der
Taste Parameteranwahl (2), wird an den Anzeigen die Software-Version angezeigt. Der Ausstieg erfolgt durch Drücken der Taste Setup / Store (7).
(8) Netzschalter ... zum Ein- und Ausschalten der Stromquelle
(9) Anschluss LocalNet ... standardisierter Anschluss für Systemerweiterungen (z.B.
Fernbedienung,etc.)
(10) Anzeige HOLD ... bei jedem Schweißende werden die aktuellen Ist-Werte von
Schweißstrom und -spannung gespeichert - die Hold-Anzeige leuchtet.
(11) Anzeige Übertemperatur ... leuchtet auf, wenn sich die Stromquelle zu stark
erwärmt (z.B. durch überschrittene Einschaltdauer). Weiterführende Informationen
im Kapitel „Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung“
5
Beschreibung
des Bedienpanels
(Fortsetzung)
(12) Anzeige TP 08 ... leuchtet auf, wenn an der Stromquelle eine Fernbedienung TP
08 angeschlossen ist.
Auch wenn die Fernbedienung TP 08 bereits wieder abgeklemmt wurde, leuchtet die
Anzeige TP 08 weiterhin.
Solange die Anzeige TP 08 leuchtet, können Strom und Dynamik nur an der
Fernbedienung TP 08 eingestellt werden.
Wiederherstellen der Einstellmöglichkeit von Strom und Dynamik an der Stromquelle
und an anderen Systemerweiterungen:
1.
2.
3.
TP 08 abklemmen
Stromquelle ausschalten und wieder einschalten
Anzeige TP 08 bleibt dunkel
6
Anschlüsse
Stromquelle TP
4000 CEL / TP
5000 CEL
(A) (-)-Strombuchse mit Bajonettverschluss ... dient zum
- Anschluss für Stabelektrodenoder Massekabel bei der Stabelektroden-Schweißung (je nach
Elektrodentype)
- Stromanschluss des WIGSchweißbrenners
(E) (F)
(A)
(B)
(C)
(D) (G)
Abb.3 Vorder- u. Rückansicht Stromquelle TP
4000 CEL / TP 5000 CEL
(B) (+)-Strombuchse mit Bajonettverschluss ... dient zum
- Anschluss für Stabelektroden- und
Massekabel bei der Stabelektroden-Schweißung (je nach Elektrodentype)
- Anschluss für das Massekabel
beim WIG-Schweißen
HINWEIS! Bei Verwendung der Fernbedienung TR 3000, das StabelektrodenKabel grundsätzlich an der (+)-Strombuchse anschließen.
(C) Blindabdeckung
(D) Blindabdeckung
(E) Blindabdeckung (vorgesehen für Anschluss LocalNet)
(F) Blindabdeckung (vorgesehen für Anschluss LocalNet)
(G) Netzkabel mit Zugentlastung
Fernbedienung
TR 2000
(24) Einstellregler Schweißstrom ... zur
Anwahl des Schweißstromes
(24)
(25) Einstellregler Dynamik
Stabelektroden-Schweißung ... zur
Beeinflussung der KurzschlussStromstärke im Moment des Tropfenüberganges
(25)
0
100
weicher und spritzerarmer
Lichtbogen
härterer und stabilerer Licht
bogen
HINWEIS! Parameter, die an der
Fernbedienung einstellbar sind,
können nicht an der Stromquelle
geändert werden. Parameteränderungen können nur an der
Fernbedienung erfolgen.
Abb.4 Fernbedienung TR 2000
7
Fernbedienung
TR 3000
(26) Anzeige Schweißstrom ... zur
Anzeige des Schweißstromes. Vor
Schweißbeginn wird automatisch ein
Richtwert angezeigt, der sich aus den
programmierten Parametern ergibt.
Während des Schweißvorganges wird
der aktuelle Ist-Wert angezeigt.
(27)(26) (28)
(27) Anzeige HOLD ... bei jedem Schweißende wird der aktuelle Ist-Wert des
Schweißstromes gespeichert - die
Hold-Anzeige leuchtet.
(28) Einstellregler Schweißstrom ... zur
Anwahl des Schweißstromes.
Abb.5 Fernbedienung TR 3000 - Ansicht von oben
(29) Auswahlschalter Verfahren ... zur
Anwahl des Schweißverfahrens
- Stabelektroden-Schweißen
- Stabelektroden-Schweißen mit
CEL-Elektrode
- Spezial-Verfahren
- WIG-Schweißen mit Berührungszünden
(29)
(30)
Abb.6 Fernbedienung TR 3000 - Ansicht von links
(30) Auswahlschalter Schweißstrom-Bereich ... zur Auswahl des mittels Einstellregler
Schweißstrom (28) einstellbaren Schweißstrom-Bereiches
- min - 150 A:
0
geringstmöglicher Schweißstrom
10
Schweißstrom beträgt 150 A
- 100 A - max:
0
Schweißstrom beträgt 100 A
10
größtmöglicher Schweißstrom
(31) Einstellregler Dynamik
Stabelektroden-Schweißen ... zur
Beeinflussung der KurzschlussStromstärke im Moment des Tropfenüberganges
0
100
(32)
(31)
Abb.7 Fernbedienung TR 3000 - Ansicht von
rechts
(32) Umschalter für Polwender ... zur
Ansteuerung des Polwenders (Option)
+
-
8
weicher und spritzerarmer
Lichtbogen
härterer und stabilerer Licht
bogen
Positives Schweißpotential an
der (+)-Strombuchse
Negatives Schweißpotential
an der (+)-Strombuchse
Fernbedienung
TR 3000
(Fortsetzung)
HINWEIS! Parameter, die an der Fernbedienung einstellbar sind, können nicht
an der Stromquelle geändert werden. Parameteränderungen können nur an der
Fernbedienung erfolgen.
Fernbedienung
TR 4000
(33) Taste Parameterumschaltung ... zur
Anwahl und Anzeige der Parameter
Schweißspannung und Schweißstrom, an der Digitalanzeige
(33)
(34)
(35)
(36)
HINWEIS! Beim Ändern eines
Parameters wird der Parameterwert zur Kontrolle kurz an der
Digitalanzeige der Fernbedienung
angezeigt.
(34) Einstellregler Schweißstrom ... zur
Anwahl des Schweißstromes
Abb.8 Fernbedienung TR 4000
(35) Einstellregler Hotstart
Stabelektroden-Schweißen ... beeinflusst den Schweißstrom während der Zündphase
0
keine Beeinflussung
10
100%ige Erhöhung des Schweißstromes während der Zündphase
(36) Einstellregler Dynamik
Stabelektroden-Schweißen ... zur Beeinflussung der Kurzschluss-Stromstärke im
Momentdes Tropfenüberganges
0
weicher und spritzerarmer Lichtbogen
100
härterer und stabilerer Lichtbogen
HINWEIS! Parameter, die an der Fernbedienung einstellbar sind, können nicht
an Stromquelle geändert werden. Parameteränderungen können nur an der
Fernbedienung erfolgen.
Fernbedienung
TR 1000 / TR 1100
Abb.10 Fernbedienung TR 1100
Abb.9 Fernbedienung TR 1000
9
Fernbedienung
TR 1000 / TR 1100
(Fortsetzung)
(38) (37) (38)(37)
(37) Taste(n) Parameteranzeige ... zur
Anwahl des anzuzeigenden Parameters (Schweißstrom, ...)
(38) Taste(n) Parametereinstellung ...
zum Ändern des gewählten Parameters
(39)
(39) Parameter Schweißstrom
Abb.11 Bedienkonzept TR 1000 / TR 1100
Fernbedienung
TP 08
Systemvoraussetzung:
- Software-Version 2.81.1
(ZM) (ZO)
(ZP)(ZQ)
(ZN)(ZR)
1.
2.
3.
(ZL)
Mit Taste Verfahren (3) das Verfahren
Stabelektroden-Schweißen anwählen
Masseklemme am Werkstück befestigen und Elektrodenhalterung an der
Fernbedienung TP 08 festklemmen
TP 08 auf das Werkstück aufsetzen,
so dass eine satte Verbindung
zwischen Werkstück und den beiden
Kontakten (ZL)entsteht
(ZL)
Abb.12 Fernbedienung TP 08
HINWEIS! Die Schweißspannung wird mit einer Verzögerung von 3 s auf die
Schweißbuchsen geschaltet. Anschließend wird die Fernbedienung TP 08 mit
der Schweißspannung versorgt, und die Anzeige (ZM) leuchtet auf.
Wurde die Fernbedienung TP 08 seit dem letzten Einschalten der Stromquelle angeschlossen, können Strom und Dynamik nur an der Fernbedienung TP 08 eingestellt
werden.
Wiederherstellen der Einstellmöglichkeit von Strom und Dynamik an der Stromquelle
und an anderen Systemerweiterungen:
1.
2.
TP 08 abklemmen
Stromquelle ausschalten und wieder einschalten
(ZN) Taste Parameteranwahl ... zur Anwahl der Parameter
Schweißstrom (ZO)
Dynamik (ZP)
(ZQ) Taste „+“ ... erhöht den angewählten Parameter
(ZR) Taste „-“ ... verringert den angewählten Parameter
HINWEIS! Unabhängig von den im Kapitel „Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung“ angeführten Service-Codes, können an der Fernbedienung TP 08 folgende Service-Codes angezeigt werden:
10
Fernbedienung
TP 08
(Fortsetzung)
Service-Code: -oFFUrsache:
Schlechter Kontakt mit dem Werkstück
Behebung: Satte Verbindung zum Werkstück herstellen
Service-Code: -E62Ursache:
Übertemperatur der Fernbedienung TP 08
Behebung: TP 08 abkühlen lassen
So lange die Stromquelle oder eine andere Systemerweiterung einen Service-Code
anzeigt, ist die Fernbedienung TP 08 außer Funktion.
11
Optionen
Verteiler „LocalNet passiv“
Mit dem Verteiler „LocalNet passiv“ können am Anschluss LocalNet der Stromquelle mehrere Systemerweiterungen
gleichzeitig angeschlossen und betrieben
werden - z.B. TR 3000 und TR 1100
gemeinsam.
Abb.13 Verteiler „LocalNet passiv“
HINWEIS! Verteiler „LocalNet passiv“ funktioniert nur ordnungsgemäß, wenn
beide Verteilenden benutzt / angeschlossen sind.
Verteiler „LocalNet aktiv“
Bei dem Verteiler „LocalNet aktiv“ stehen
an der Rückseite der Stromquelle
insgesamt drei Anschlüsse LocalNet zur
Verfügung. Der gleichzeitige Betrieb einer
Vielzahl von Systemerweiterungen ist
möglich.
(57)
(57)
(56)
HINWEIS! Bleiben einzelne
Anschlüsse unbelegt, den Anschluss LocalNet aus Metall (56)
bevorzugt verwenden.
(56)
Abb.14 Rückansicht TP 4000 / 5000 CEL mit
Verteiler „LocalNet aktiv“
(57)
Anschluss LocalNet aus
Metall
Anschluss LocalNet aus
Kunststoff
Ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Verteiler „LocalNet passiv“ ergibt sich bei
Verwendung vorübergehend angeschlossener Teilnehmer, wie beispielsweise die Fernebedienung RCU 4000. Gegenüber dem Verteiler „LocalNet passiv“ können einzelne
Anschlüsse nunbelegt bleiben, wenn die zusätzlichen Teilnehmer nicht mehr benötigt
werden.
12
Polwender
Systemvoraussetzung:
- Software-Version 2.81.1
- Fernbedienung TR 3000
TR
3000
(32)
(32)
Abb.15 Ansteuerung des Polwenders in Verbindung
mit TR 3000
13
(32) Umschalter für Polwender ... zur
Ansteuerung des Polwenders
(Option)
+
Positives Schweißpotential an
der (+) - Strombuchse
Negatives Schweißpotential
an der (+) - Strombuchse
Vor der Inbetriebnahme
Allgemeines
Bestimmungsgemässe Verwendung
WARNUNG! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende
Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden:
diese Bedienungsanleitung
sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten, insbesondere
Sicherheitsvorschriften
Die Stromquelle ist ausschließlich zum Stabelektroden- und WIG-Schweißen, sowie zum
Fugenhobeln, bestimmt.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Für hieraus entstehende Schäden haftet der Hersteller nicht.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
- das Beachten aller Hinweise aus der Bedienungsanleitung
- die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten
Aufstellbestimmungen
Die Stromquelle ist nach Schutzart IP23 geprüft, das bedeutet:
Schutz gegen Eindringen fester Fremdkörper größer Ø 12mm
Schutz gegen Sprühwasser bis zu einem Winkel von 60° zur Senkrechten
Die Stromquelle kann, gemäß Schutzart IP23, im Freien aufgestellt und betrieben
werden. Die eingebauten elektrischen Teile sind jedoch vor unmittelbarer Nässeeinwirkung zu schützen.
WARNUNG! Umstürzende oder herabfallende Geräte können Lebensgefahr
bedeuten. Geräte auf ebenem und festem Untergrund standsicher aufstellen.
Der Lüftungskanal stellt eine wesentliche Sicherheitseinrichtung dar. Bei der Wahl des
Aufstellorts ist zu beachten, dass die Kühlluft ungehindert durch die Luftschlitze an
Vorder- und Rückseite ein- und austreten kann. Anfallender elektrisch leitender Staub
(z.B. bei Schmirgelarbeiten) darf nicht direkt in die Anlage gesaugt werden.
Netzanschluss
Geräte sind für die am Leistungsschild angegebene Netzspannung ausgelegt. Sind
Netzkabel oder Netzstecker bei Ihrer Geräteausführung nicht angebracht, müssen diese
den nationalen Normen entsprechend montiert werden. Die Absicherung der Netzzuleitung ist den Technischen Daten zu entnehmen.
HINWEIS! Nicht ausreichend dimensionierte Elektroinstallation kann zu schwerwiegenden Sachschäden führen. Die Netzzuleitung sowie deren Absicherung
sind entsprechend der vorhandenen Stromversorgung auszulegen. Es gelten
die Technischen Daten auf dem Leistungsschild.
14
Fahrwagen „Everywhere“ montieren
Allgemeines
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Ist das Gerät während
der Installation am Netz angesteckt, besteht die Gefahr schwerwiegender
Personen und Sachschäden. Sämtliche Arbeiten am Gerät nur durchführen,
wenn
der Netzschalter in Stellung - O - geschaltet ist,
das Gerät vom Netz getrennt ist.
Stromquelle auf
Fahrwagen
montieren
(1)
1.
(1)
2.
Arretierungen (1) in die Bohrungen
am Fahrwagen-Boden einsetzen
Arretierungen (1) bis zum Anschlag
schräg stellen
Abb.16 Arretierungen einsetzen
HINWEIS! Beim senkrechten
Aufstellen der Stromquelle darauf
achten, dass das Netzkabel
weder geknickt, eingeklemmt,
noch auf Zug belastet wird.
3.
4.
5.
Abb.17 Stromquelle und Fahrwagen
6.
X
(2) (3) (2) (3)
(2)(3)
Abb.18 Beilagscheiben und Flügelmuttern ansetzen
15
Stromquelle vorsichtig an der Rückseite senkrecht aufstellen
Fahrwagen vorsichtig an der Rückseite senkrecht aufstellen
Fahrwagen gegen Stromquelle
schieben, sodass Fahrwagen und
Stromquelle einander zentrisch
gegenüberstehen
An den sechs Gewindebolzen Beilagscheiben (2) aufsetzen und Flügelmuttern (3) leicht andrehen
Stromquelle auf
Fahrwagen
montieren
(Fortsetzung)
(4)
7.
(4)
8.
9.
(3)
(3)
Arretierungen durch Verschieben der
äußeren Gewindebolzen (4) bis zum
Anschlag geradestellen
Sechs Flügelmuttern (3) festziehen
Fahrwagen mit Stromquelle vorsichtig
auf die Räder stellen
(3)
Abb.19 Arretierungen geradestellen und fixieren
Griffteil an der
Stromquelle
montieren
(1)
(2)
(2)(1) (2)
(2)
(3)
Abb.20 Griffbleche einrasten lassen
(1)
(1)
Abb.21 Griffbleche und Griffrohr
HINWEIS! Beim Aneinanderfügen der beiden Griffbleche (1) darauf achten,
dass die Arretierungen (2), an der Unterseite der Griffbleche (1), vollständig
einrasten (Abb.20 und Abb.21).
(3) (4) (1) (5)
(6) (7)
(8)
1.
2.
(9)
(9)
(10)
(10)
Abb.22 Griffbleche und Griffrohr mittels Schrauben
„Extrude-Tite“ fixieren
3.
Am Griff der Stromquelle (4), Griffbleche (1) mittels Arretierungen (2)
aneinander einrasten lassen (Abb.20
und Abb.21)
Splint (8) des Griffrohres (3) in die
Führungen (6) beider Griffbleche
einsetzen
HINWEIS! Zur Fixierung der
Griffbleche (1) an der Oberseite
jeweils zwei Schrauben ExtrudeTite an einer Seite (5) und zwei
Schrauben Extrude-Tite an der
anderen Seite (7) ansetzen,
sodass sich die Schraubenköpfe
jeweils an der Seite mit der
größeren Bohrung befinden.
Griffbleche (1) mittels vier Schrauben Extrude-Tite (5) und (7) an der Oberseite
aneinander fixieren
HINWEIS! Zur Fixierung der beiden Griffbleche (1) in der Mitte, jeweils zwei
Schrauben Extrude-Tite an einer Seite (9) und zwei Schrauben Extrude-Tite an
der anderen Seite (10) ansetzen, sodass sich die Schraubenköpfe jeweils an
der Seite mit der größeren Bohrung befinden.
4.
Griffbleche (1) mittels vier Schrauben Extrude-Tite (9) und (10) in der Mitte
aneinander fixieren
16
Bedienung des
Griffteiles
HINWEIS! Bei eingefahrenem Griffteil (1) den Griffteil (1) unbedingt, durch
Drehen nach links verriegeln.
1.
Zum Einfahren des Griffteiles (1):
- Griffteil (1) nach links drehen (entriegeln)
- Griffteil (1) bis zum Anschlag einschieben
- Griffteil (1) erneut nach links drehen (verriegeln)
HINWEIS! Bei ausgefahrenem
Griffteil (1) den Griffteil (1) unbedingt durch Drehen nach rechts
verriegeln.
(1)
2.
Abb.23 Griffteil ausfahren
17
Zum Ausfahren des Griffteiles (1):
- Griffteil (1) nach rechts drehen
(entriegeln)
- Griffteil (1) bis zum Anschlag
herausziehen
- Griffteil (1) erneut nach rechts
drehen (verriegeln)
Stabelektroden-Schweißen
Allgemeines
WARNUNG! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende
Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden:
diese Bedienungsanleitung
sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten, insbesondere
Sicherheitsvorschriften
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Ist das Gerät während
der Installation am Netz angesteckt, besteht die Gefahr schwerwiegender
Personen und Sachschäden. Sämtliche Arbeiten am Gerät nur durchführen,
wenn
der Netzschalter in Stellung - O - geschaltet ist,
das Gerät vom Netz getrennt ist.
Vorbereitung
1.
2.
3.
4.
5.
6.
StabelektrodenSchweißen
Netzschalter in Stellung - O - schalten
Netzstecker ausstecken
Massekabel je nach Elektrodentype in Strombuchse (A) oder (B) einstecken und
verriegeln
Mit dem anderen Ende des Massekabels Verbindung zum Werkstück herstellen
Schweißkabel je nach Elektrodentype in Strombuchse (A) oder (B) einstecken und
durch Drehen nach rechts verriegeln
Netzstecker einstecken
VORSICHT! Gefahr von Personen- und Sachschäden durch elektrischen
Schlag. Sobald der Netzschalter in Stellung - I - geschaltet ist, ist die Stabelektrode im Elektrodenhalter spannungsführend. Darauf achten, dass die Stabelektrode keine Personen oder elektrisch leitenden oder geerdeten Teile
berührt (z.B. Gehäuse, etc.)
1.
2.
Netzschalter (8) in Stellung - I - schalten (sämtliche Anzeigen am Bedienpanel
leuchten kurz auf)
Mit Taste Verfahren (3) eines der folgenden Verfahren anwählen:
- Stabelektroden-Schweißen
- Stabelektroden-Schweißen mit CEL-Elektrode
- Spezial-Verfahren
Die Schweißspannung wird mit einer Verzögerung von 3 s auf die Schweißbuchsen
geschaltet.
HINWEIS! Parameter, die an der Fernbedienung TR 2000 / 3000 / 4000 einstellbar sind, können nicht an der Stromquelle geändert werden. Parameteränderungen können nur an der Fernbedienung TR 2000 / 3000 / 4000 erfolgen.
3.
4.
5.
6.
7.
Taste Parameteranwahl (2) drücken (Anzeige an der Taste muss leuchten)
Mit Einstellrad (1) gewünschte Stromstärke einstellen (Wert kann an der linken
Anzeige abgelesen werden)
Taste Parameteranwahl (2) drücken (Anzeige an der Taste muß leuchten)
Mit Einstellrad (1) gewünschte Dynamik einstellen (Wert kann an der linken Anzeige
abgelesen werden)
Schweißvorgang einleiten
18
StabelektrodenSchweißen
(Fortsetzung)
Grundsätzlich bleiben sämtliche mittels Einstellrad (1) eingestellten Parameter-Sollwerte
bis zur nächsten Änderung gespeichert. Dies gilt auch, wenn die Stromquelle
zwischenzeitlich aus- und wieder eingeschaltet wurde.
Funktion HotStart
Um ein optimales Schweißergebnis zu erzielen, ist in manchen Fällen die Funktion HotStart einzustellen.
Vorteile:
-
Verbesserung der Zündeigenschaften, auch bei Elektroden mit schlechten Zündeigenschaften
Besseres Aufschmelzen des Grund-Werkstoffes in der Startphase, dadurch weniger
Kaltstellen
Weitgehende Vermeidung von Schlacken-Einschlüssen
-
HINWEIS! Die Einstellung der verfügbaren Parameter dem Kapitel „SetupMenü: Ebene 1“ entnehmen.
I (A)
Legende:
Hti
300A
IH
Hauptstrom = eingestellter Schweiß
strom
HCU Hot-start current = Hotstart-Strom ...
0 - 100 %, Werkseinstellung: 50
%
Hti
Hot-current time = Hotstrom-Zeit ...
0 -2,0 s, Werkseinstellung: 0,5 s
HCU
200A
IH
0,5 s
1s
1,5 s
t
Abb.25 Beispiel für die Funktion "Hot-Start"
Funktionsweise
Während der eingestellten Hotstrom-Zeit (Hti) wird der Schweißstrom auf einen bestimmten Wert erhöht. Dieser Wert ist um 0-100 % (HCU) höher als der eingestellte
Schweißstrom (IH).
Beispiel: Es wurde ein Schweißstrom (IH) von 200 A eingestellt. Für den Hotstrom-Zeit
(HCU) wurden 50 % gewählt. Während der Hotstrom-Zeit (Hti, z.B. 0,5 s) beträgt der
tatsächliche Schweißstrom 200 A + (50 % von 200 A) = 300 A.
Funktion Eln
(KennlinienAuswahl)
Die Funktion Eln kann für die Verfahren „Stabelektroden-Schweißen“, „StabelektrodenSchweißen mit CEL-Elektrode“ und „Spezial-Verfahren“ gesondert parametriert werden.
HINWEIS! Die Einstellung der verfügbaren Parameter dem Kapitel „SetupMenü: Ebene 1“ entnehmen.
Parameter „con“ (konstanter Schweißstrom)
Ist der Parameter „con“ eingestellt, wird der Schweißstrom, unabhängig von der
Schweißspannung, konstant gehalten. Es ergibt sich eine senkrechte Kennlinie (4)
(Abb.26).
Der Parameter „con“ eignet sich besonders gut für Rutil-Elektroden und basische Elektroden, sowie für das Fugenhobeln. Der Parameter „con“ ist daher auch Werkseinstellung bei angewähltem Verfahren „Stabelektroden-Schweißen“.
19
Funktion Eln
(KennlinienAuswahl)
(Fortsetzung)
Für das Fugenhobeln die Dynamik auf „100“ einstellen.
Parameter „0,1 - 20“ (fallende Kennlinie mit einstellbarer Neigung)
Mittels Parameter „0,1-20“ kann eine fallende Kennlinie (5) (Abb.26) eingestellt werden.
Der Einstellbereich erstreckt sich von 0,1 A / V (sehr steil) bis 20 A / V (sehr flach).
Die Einstellung einer flachen Kennlinie (5) ist nur für Cellulose-Elektroden empfehlenswert.
HINWEIS! Bei Einstellung einer flachen Kennlinie (5), die Dynamik auf einen
höheren Wert einstellen.
Parameter „P“ (konstante Schweißleistung)
Ist der Parameter „P“ eingestellt, wird die Schweißleistung, unabhängig von Schweißspannung und -strom, konstant gehalten. Es ergibt sich eine hyperbolische Kennlinie (6)
(Abb.26).
Der Parameter „P“ eignet sich besonders gut für Cellulose-Elektroden. Der Parameter
„P“ ist daher auch Werkseinstellung bei angewähltem Verfahren „StabelektrodenSchweißen mit CEL-Elektrode“.
HINWEIS! Bei Problemen mit zum Festkleben neigender Stabelektrode, die
Dynamik auf einen höheren Wert einstellen.
U (V)
60
con - 20
A/V
50
(4)
(6)
(2)
(1)
(3)
(5)
40
30
20
(7)
(8)
10
0
0
50 100 150 200 250 300 350 400 450 I (A)
Abb.26 Mittels Funktion Eln auswählbare Kennlinien
Legende:
(1) Arbeitsgerade für Stabelektrode
(2) Arbeitsgerade für Stabelektrode bei erhöhter Lichtbogen-Länge
(3) Arbeitsgerade für Stabelektrode bei reduzierter Lichtbogen-Länge
(4) Kennlinie bei angewähltem Parameter „con“ (konstanter Schweißstrom)
(5) Kennlinie bei angewähltem Parameter „0,1 - 20“ (fallende Kennlinie mit einstellbarer
Neigung)
(6) Kennlinie bei angewähltem Parameter „P“ (konstante Schweißleistung)
(7) Beispiel für eingestellte Dynamik bei angewählter Kennlinie (4)
(8) Beispiel für eingestellte Dynamik bei angewählter Kennlinie (5) bzw. (6)
Weiterführende Erklärungen (Abb.27)
Die abgebildeten Kennlinien (4), (5) und (6) gelten bei Verwendung einer Stabelektrode,
deren Charakteristik bei einer bestimmten Lichtbogen-Länge der Arbeitsgeraden (1)
entspricht.
Je nach eingestelltem Schweißstrom (I), wird der Schnittpunkt (Arbeitspunkt) der Kennlinien (4), (5) und (6) entlang der Arbeitsgeraden (1) verschoben. Der Arbeitspunkt gibt
Auskunft über die aktuelle Schweißspannung und den aktuellen Schweißstrom.
Bei einem fix eingestellten Schweißstrom (IH) kann der Arbeitspunkt entlang der Kennlinien (4), (5) und (6), je nach momentaner Schweißspannung, wandern. Die Schweißspannung U ist abhängig von der Lichtbogen-Länge
20
Funktion Eln
(KennlinienAuswahl)
(Fortsetzung)
Ändert sich die Lichtbogen-Länge, z.B. entsprechend der Arbeitsgeraden (2), ergibt sich
der Arbeitspunkt als Schnittpunkt der entsprechenden Kennlinie (4), (5) oder (6) mit der
Arbeitsgeraden (2).
Gilt für die Kennlinien (5) und (6): In Abhängigkeit von der Schweißspannung (Lichtbogen-Länge) wird der Schweißstrom (I) ebenfalls kleiner oder größer, bei gleichbleibendem Einstellwert für IH.
(9)
Arbeitspunkt bei
hoher
Lichtbogenlänge
Arbeitspunkt bei
eingestelltem
Schweißstrom (IH)
Arbeitspunkt bei
geringer
Lichtbogenlänge
U (V)
60
(6)
(2)
50
(1)
40
(3)
(5)
30
20
(4)
(8)
10
0
0
50 100 150 200 250 300 350 400 450 I (A)
IH - 50 % IH +
Dynamik
Abb.27 Einstellbeispiel: IH = 250 A, Dynamik = 50
Legende:
(1) Arbeitsgerade für Stabelektrode
(2) Arbeitsgerade für Stabelektrode bei erhöhter Lichtbogen-Länge
(3) Arbeitsgerade für Stabelektrode bei reduzierter Lichtbogen-Länge
(4) Kennlinie bei angewähltem Parameter „con“ (konstanter Schweißstrom)
(5) Kennlinie bei angewähltem Parameter „0,1 - 20“ (fallende Kennlinie mit einstellbarer
Neigung)
(6) Kennlinie bei angewähltem Parameter „P“ (konstante Schweißleistung)
(8) Beispiel für eingestellte Dynamik bei angewählter Kennlinie (5) oder (6)
(9) Mögliche Stromänderung, bei angewählter Kennlinie (5) oder (6), in Abhängigkeit
von der Schweißspannung (Lichtbogenlänge)
Der Schweißstrom (I) im Bereich (9) kann höchstens um 50 % geringer werden als der
eingestellte Schweißstrom (IH). Nach oben wird der Schweißstrom (I) durch die eingestellte Dynamik begrenzt.
Funktion AntiStick
HINWEIS! Die Funktion Anti-Stick kann im „Setup-Menü: Ebene 2“ aktiviert und
deaktiviert werden (Kapitel „Setup-Menü: Ebene 2“).
Bei kürzer werdendem Lichtbogen kann die Schweißspannung soweit absinken, dass
die Stabelektrode zum Festkleben neigt. Außerdem kann es zu einem Ausglühen der
Stabelektrode kommen.
Ein Ausglühen wird bei aktivierter Funktion Anti-Stick verhindert. Beginnt die Stabelektrode festzukleben, schaltet die Stromquelle den Schweißstrom sofort ab. Nach dem
Abtrennen der Stabelektrode vom Werkstück, kann der Schweißvorgang problemlos
fortgesetzt werden.
21
WIG-Schweißen
Allgemeines
WARNUNG! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende
Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden:
diese Bedienungsanleitung
sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten, insbesondere
Sicherheitsvorschriften
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Ist das Gerät während
der Installation am Netz angesteckt, besteht die Gefahr schwerwiegender
Personen und Sachschäden. Sämtliche Arbeiten am Gerät nur durchführen,
wenn
der Netzschalter in Stellung - O - geschaltet ist,
das Gerät vom Netz getrennt ist.
Vorbereitung
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
WIG-Schweißen
Netzschalter in Stellung - O - schalten
Netzstecker ausstecken
Massekabel in Strombuchse (B) einstecken und verriegeln
Mit dem anderem Ende des Massekabel Verbindung zum Werkstück herstellen
Schweißkabel des WIG Gasschieber-Schweißbrenners in Strombuchse (A) einstekken und durch Drehen nach rechts verriegeln
Druckminderer auf der Gasflasche (Argon) aufschrauben und festziehen
Gasschlauch mit Druckminderer verbinden
Netzstecker einstecken
VORSICHT! Gefahr von Personen- und Sachschäden durch elektrischen
Schlag. Sobald der Netzschalter in Stellung - I - geschaltet ist, ist die Wolframelektrode des Schweißbrenners spannungsführend. Darauf achten, dass die
Wolframelektrode keine Personen oder elektrisch leitenden oder geerdeten
Teile berührt (z.B. Gehäuse, etc.)
1.
Netzschalter (8) in Stellung - I - schalten (sämtliche Anzeigen am Bedienpanel
leuchten kurz auf)
2.
Mit Taste Verfahren (3) das Verfahren WIG-Schweißen anwählen - Schweißspannung wird mit einer Verzögerung von 3 s auf die Schweißbuchse geschaltet.
HINWEIS! Parameter, die an der Fernbedienung TR 2000 / 3000 / 4000 einstellbar sind, können nicht an der Stromquelle geändert werden. Parameteränderungen können nur an der Fernbedienung TR 2000 / 3000 / 4000 erfolgen.
3.
4.
5.
Taste Parameteranwahl (2) drücken (Anzeige an der Taste muss leuchten)
Mit Einstellrad (1) gewünschte Stromstärke einstellen (Wert kann an der linken
Anzeige abgelesen werden)
Gas-Sperrventil am WIG Gasschieber-Brenner öffnen und am Druckminderer
gewünschte Schutzgas-Menge einstellen
HINWEIS! Die Zündung des Lichtbogens erfolgt durch Werkstück-Berührung
der Wolframelektrode.
22
WIG-Schweißen
(Fortsetzung)
6.
7.
8.
Gasdüse an der Zündstelle aufsetzen, sodass zwischen Wolframelektrode und
Werkstück 2-3 mm Abstand bestehen (Abb.28a)
Schweißbrenner langsam aufrichten bis die Wolframelektrode das Werkstück
berührt (Abb.28b)
Schweißbrenner anheben und in Normallage schwenken - Lichtbogen zündet
(Abb.28c)
a) Gasdüse aufsetzen
b) Zünden durch
Werkstückberührung
c) Lichtbogen gezündet
Abb.28 Lichtbogen zünden
9.
Schweißung durchführen
HINWEIS! Die zum Schutz von Wolframelektrode und Schweißung erforderliche Gas-Nachstömzeit nach Schweißende hängt vom Schweißstrom ab.
Schweißstrom
Gas-Nachströmzeit
50 A
6s
100 A
7s
150 A
8s
200 A
9s
250 A
12 s
300 A
13 s
350 A
14 s
400 A
16 s
10. Zum Beenden des Schweißvorganges WIG Gasschieber-Brenner vom Werkstück
abheben, bis Lichtbogen erlischt.
11. Nach Schweißende Gas-Nachströmzeit entsprechend der Richtwerte in der Tabelle
abwarten
12. Gas-Sperrventil am WIG Gasschieber-Schweißbrenner schließen
Grundsätzlich bleiben sämtliche mittels Einstellrad (1) eingestellten Parameter-Sollwerte
bis zur nächsten Änderung gespeichert. Dies gilt auch, wenn die Stromquelle
zwischenzeitlich aus- und wieder eingeschaltet wurde.
23
Option TIGComfort-Stop
Wichtig! Die Aktivierung und Einstellung der Option TIG-Comfort-Stop erfolgt mittels
Parameter CSS. Der Parmeter CSS ist im „Setup-Menü - Ebene 2“ untergebracht.
1.
2.
3.
4.
Abb.29 TIG-Comfort-Stop
1.
2.
3.
4.
5.
Schweißen
Schweißbrenner heben: Lichtbogen wird deutlich verlängert
Schweißbrenner absenken:
- Lichtbogen wird deutlich verkürzt
- Funktion TIG-Comfort-Stop hat ausgelöst
Höhe des Schweißbrenners beibehalten
- Schweißstrom wird rampenförmig abgesenkt (Downslope)
- Lichtbogen erlischt
Gas-Nachströmzeit abwarten und Schweißbrenner vom Werkstück abheben
I
eingestellter Schweißstrom
t
Downslope
Gas-Vorströmung
Abb.30 Ablauf WIG-Schweißen bei aktivierter Option TIG-Comfort-Stop
24
Gas-Nachströmung
Das Setup-Menü: Ebene 1
Allgemeines
Es steckt bereits eine Menge an Expertenwissen in den digitalen Stromquellen. Jederzeit
kann auf optimierte, im Gerät abgespeicherte Parameter zurückgegriffen werden.
Das Setup-Menü bietet einfachen Zugriff auf dieses Expertenwissen sowie einige
zusätzliche Funktionen. Es ermöglicht eine einfache Anpassung der Parameter an die
unterschiedlichen Aufgabenstellungen.
In das SetupMenü für Parameter Verfahren
einsteigen
HINWEIS! Die Funktionsweise wird anhand des Verfahrens „StabelektrodenSchweißen“ erklärt. Die Vorgangsweise beim Ändern anderer Parameter
Verfahren ist ident.
Die verfügbaren Parameter können für sämtliche Verfahren, welche mittels Taste Verfahren (3) anwählbar sind, gesondert eingestellt werden. Die Parameter-Einstellungen
bleiben so lange gespeichert, bis der jeweilige Einstellwert abgeändert wird.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Netzstecker einstecken
Netzschalter (8) in Stellung - I - schalten
Mit Taste Verfahren (3) das Verfahren „Stabelektroden-Schweißen“ anwählen
Taste Setup / Store (7) drücken und halten
Taste Verfahren (3) drücken
Taste Setup / Store (7) loslassen
Die Stromquelle befindet sich nun im Setup-Menü des Verfahrens „StabelektrodenSchweißen“ - der erste Parameter HCU (Hotstartstrom) wird angezeigt.
Parameter ändern
1.
2.
Mit der Taste Verfahren (3) den gewünschten Parameter anwählen
Mit dem Einstellrad (1) den Wert des Parameters ändern
Das Setup-Menü
verlassen
1.
Taste Setup / Store (7) drücken
HINWEIS! Änderungen werden
durch Verlassen des SetupMenüs gespeichert.
Das Setup-Menü für die Verfahren „Stabelektroden-Schweißen mit CEL-Elektrode“
und „Spezial-Verfahren“ ist identisch mit
dem Menü für das Verfahren „Stabelektroden-Schweißen“.
HINWEIS! Eine vollständige
Auflistung der Parameter für das
Verfahren „StabelektrodenSchweißen“ befindet sich im
Kapitel „Parameter Verfahren“.
Abb.31 Beispiel für das Verfahren „StabelektrodenSchweißen“
25
Parameter
StabelektrodenSchweißen
Die Funktion HCU (Hotstart-Strom) und der verfügbare Einstellbereich wird im Kapitel
„Stabelektroden-Schweißen“ beschrieben.
HCU
Hot-start current - Hotstart-Strom
Einheit
Einstellbereich
Werkseinstellung
m/min
0 - 100 %
50 %
Hti
Hot-current time - Hotstrom-Zeit
Einheit
Einstellbereich
Werkseinstellung
m/min
0 - 2,0 s
0,5 s
FAC
Factory - Stromquelle zurücksetzen
Taste Setup / Store (7) 2 s gedrückt halten, um Auslieferungszustand wieder
herzustellen - wird am Display „PrG“ angezeigt, ist die Stromquelle zurück
gesetzt
HINWEIS! Wird die Stromquelle zurückgesetzt, gehen alle persönlichen Einstellungen im Setup-Menü: Ebene 1 verloren.
Auch die Funktionen der zweiten Ebene des Setup-Menüs (2nd) werden nicht gelöscht.
2nd
zweite Ebene des Setup-Menüs (siehe Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 2“)
WIG-Schweißen
2nd
zweite Ebene des Setup-Menüs (siehe Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene
26
2“)
Das Setup-Menü: Ebene 2
Allgemeines
Die Funktionen Eln (Kennlinien-Auswahl), r (Schweißkreis-Widerstand), L (Anzeige
Schweißkreis-Induktivität) und ASt (Anti-Stick) wurden in einer zweiten Menüebene
untergebracht.
In zweite Menüebene (2nd) wechseln
1.
2.
3.
4.
Wie im Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 1“ beschrieben, den Parameter „2nd“
anwählen
Taste Setup / Store (7) drücken und halten
Taste Verfahren (3) drücken
Taste Setup / Store (7) loslassen
Die Stromquelle befindet sich nun in der zweiten Menüebene (2nd) des Setup-Menüs.
Die Funktion „Eln“ (Kennlinien-Auswahl) wird angezeigt.
Parameter ändern
1.
2.
Mit der Taste Verfahren (3) den gewünschten Parameter anwählen
Mit dem Einstellrad (1) den Wert des Parameters ändern
1.
Das Setup-Menü
verlassen
Taste Setup / Store (7) drücken
HINWEIS! Änderungen werden
durch Verlassen der zweiten
Menüebene (2nd) gespeichert.
HINWEIS! Eine vollständige
Auflistung der Parameter für das
Setup-Menü, Ebene 2, befindet
sich im Kapitel „Parameter 2nd“.
Abb.32Setup-Menü, Ebene 2
27
Parameter 2nd
Allgemeines
Parameter 2nd
HINWEIS! Für das Verfahren WIG-Schweißen stehen nur die Parameter r
(Schweißkreis-Widerstand) und L (Schweißkreis-Induktivität) zur Verfügung.
Die Funktion Eln (Kennlinien-Auswahl) kann für die Verfahren „Stabelektroden-Schweißen“, „Stabelektroden-Schweißen mit CEL-Elektrode“ und „Spezial-Verfahren“ gesondert
eingestellt werden. Die Einstellung bleibt so lange gespeichert, bis der jeweilige Einstellwert abgeändert wird.
Die Funktion Eln (Kennlinien-Auswahl) und die verfügbaren Einstellungen werden im
Kapitel „Stabelektroden-Schweißen“ beschrieben.
Eln
Electrode-line - Kennlinien-Auswahl - con / 0,1 - 20 / P
Werkseinstellung: für Verfahren Stabelektroden-Schweißen: con
für Verfahren Stabelektroden-Schweißen mit CEL-Elektrode: P
für Spezial-Verfahren: con
Die Funktion r (Schweißkreis-Widerstand) wird im Kapitel „Schweißkreis-Widerstand
ermitteln“ beschrieben.
CSS
Comfort Stop Sensitivity - Empfindlichkeit des Ansprechverhaltens von TIG-ComfortStop: 0,5 - 5,0 /
Werkeinstellung: OFF
Wichtig! Als Richtwert für den Parameter CSS ist ein Einstellwert von 2,0 empfehlenswert. Kommt es jedoch häufig zu einem ungewollten Beenden des Schweißvorganges,
den Parameter CSS auf einen höheren Wert einstellen.
Je nach Wert des Parameters CSS ist zum Auslösen der Funktion Tig-Comfort-Stop
eine bestimmte Verlängerung des Lichtbogens erforderlich:
bei CSS = 0,5 - 2,0 geringe Verlängerung des Lichtbogens
bei CSS = 2,0 - 3,5 mittlere Verlängerung des Lichtbogens
bei CSS = 3,5 - 5,0 große Verlängerung des Lichtbogens
r
r (resistance) - Schweißkreis-Widerstand- x Milliohm(z.B. 11,4 Milliohm)
Die Funktion L (Schweißkreis-Induktivität) wird im Kapitel „Schweißkreis-Induktivität L
anzeigen“ beschrieben.
L
L (inductivity) - Schweißkreis-Induktivität - x Mikrohenry (z.B. 5 Mikrohenry)
Die Funktion Ast (Anti-Stick) wird im Kapitel Stabelektroden-Schweißen beschrieben.
ASt
Anti-Stick - On / OFF
Werkseinstellung: ON
28
Schweißkreis-Widerstand r ermitteln
Allgemeines
Durch die Ermittlung des Schweißkreis-Widerstand r ist es möglich, auch bei unterschiedlichen Schweißkabel-Längen immer ein gleichbleibendes Schweißergebnis zu
erzielen; die Schweißspannung am Lichtbogen ist unabhängig von Schweißkabel-Länge
und -Querschnitt immer exakt geregelt.
Der Schweißkreis-Widerstand wird nach der Ermittlung am rechten Display angezeigt.
r ... Schweißkreis-Widerstand... x Milliohm (z.B. 11,4 Milliohm)
Die Schweißspannung entspricht bei korrekt durchgeführter Ermittlung des Schweißkreis-Widerstandes r exakt der Schweißspannung am Lichtbogen. Wird die Spannung
an den Ausgangsbuchsen der Stromquelle manuell gemessen, so ist diese um den
Spannungsabfall des „Kabels Schweißpotential“ höher als die Schweißspannung am
Lichtbogen.
HINWEIS! Der Schweißkreis-Widerstand r ist abhängig von den verwendeten
Schweißkabeln. Die Ermittlung des Schweißkreis-Widerstandes r ist daher
SchweißkreisWiderstand r
ermitteln
-
bei einer Änderung von Schweißkabel-Länge oder -Querschnitt zu wiederholen
für jedes Schweißverfahren (mit den zugehörigen Schweißkabeln) separat durchzuführen
1.
Masseverbindung mit Werkstück herstellen
HINWEIS! Stellen Sie sicher, dass der Kontakt „Masseklemme - Werkstück“ auf
gereinigter Werkstück-Oberfläche erfolgt.
2.
3.
4.
Netzstecker einstecken
Netzschalter (8) in Stellung - I - schalten
Funktion „r“ in der zweiten Menüebene (2nd) anwählen
5.
Elektrodenhalter oder Spannkörper
für Wolframelektrode fest an das
Werkstück klemmen oder fest gegen
das Werkstück drücken
HINWEIS! Stellen Sie sicher, dass der Kontakt „Stabelektrode oder Wolframelektrode“ auf gereinigter Werkstück-Oberfläche erfolgt.
29
6.
Taste Setup / Store (7) kurz drücken
Schweißkreis-Widerstand wird errechnet; während der Messung wird am
rechten Display „run“ angezeigt
7.
Messung ist abgeschlossen, wenn am
rechten Display der SchweißkreisWiderstand angezeigt wird (z.B. 11,4
Milliohm)
Schweißkreis-Induktivität L anzeigen
SchweißkreisInduktivität L
anzeigen
Die Verlegung der Schweißkabel hat
wesentliche Auswirkungen auf die
Schweißeigenschaften. Abhängig von
Länge und Verlegung der Schweißkabel,
kann eine hohe Schweißkreis-Induktivität
entstehen - der Stromanstieg während des
Tropfenüberganges wird begrenzt.
Die Schweißkreis-Induktivität L wird
während des Schweißvorganges errechnet und am rechten Display angezeigt.
Abb.33Korrekte Verlegung eines Schweißkabels
L ... Schweißkreis-Induktivität ... x Mikrohenry (z.B. 5 Mikrohenry)
HINWEIS! Eine Kompensation der Schweißkreis-Induktivität kann nicht erfolgen. Es muss versucht werden, das Schweißergebnis durch korrekte Verlegung
der Schweißkabel zu ändern.
30
Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung
Allgemeines
Die digitalen Stromquellen sind mit einem intelligenten Sicherheitssystem ausgestattet;
auf die Verwendung von Schmelzsicherungen konnte daher zur Gänze verzichtet werden. Nach der Beseitigung einer möglichen Störung kann die Stromquelle - ohne den
Wechsel von Schmelzsicherungen - wieder ordnungsgemäß betrieben werden.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Vor Öffnen des Gerätes
Netzschalter in Stellung - O - schalten
Gerät vom Netz trennen
ein verständliches Warnschild gegen Wiedereinschalten anbringen
mit Hilfe eines geeigneten Messgerätes sicherstellen, dass elektrisch
geladene Bauteile (z.B. Kondensatoren) entladen sind
VORSICHT! Unzureichende Schutzleiter-Verbindung kann schwerwiegende
Personen- und Sachschäden verursachen. Die Gehäuse-Schrauben stellen
eine geeignete Schutzleiter-Verbindung für die Erdung des Gehäuses dar und
dürfen keinesfalls durch andere Schrauben ohne zuverlässige Schutzleiterverbindung ersetzt werden.
Angezeigte
Service-Codes
HINWEIS! Erscheint eine hier nicht angeführte Fehlermeldung an den Anzeigen
ist der Fehler nur durch den Servicedienst zu beheben. Notieren Sie die angezeigte Fehlermeldung sowie Seriennummer und Konfiguration der Stromquelle
und verständigen Sie den Servicedienst mit einer detaillierten Fehlerbeschreibung.
tP1 | xxx, tP2 | xxx, tP3 | xxx
tP4 | xxx, tP5 | xxx, tP6 | xxx
(xxx steht für eine Temperaturanzeige)
Ursache:
Übertemperatur im Primärkreis der Stromquelle
Behebung: Stromquelle abkühlen lassen
tS1 | xxx, tS2 | xxx, tS3 | xxx
(xxx steht für eine Temperaturanzeige)
Ursache:
Übertemperatur im Sekundärkreis der Stromquelle
Behebung: Stromquelle abkühlen lassen
tSt | xxx
(xxx steht für eine Temperaturanzeige)
Ursache:
Übertemperatur im Steuerkreis
Behebung: Stromquelle abkühlen lassen
Err | 049
Ursache:
Phasenausfall
Behebung: Netzabsicherung, Netzzuleitung und Netzstecker kontrollieren
Err | 051
Ursache:
Netz-Unterspannung: Netzspannung hat den Toleranzbereich (+/- 15%)
unterschritten
Behebung: Netzspannung kontrollieren
31
Angezeigte
Service-Codes
(Fortsetzung)
Err | 052
Ursache:
Netz-Überspannung: Netzspannung hat den Toleranzbereich (+/- 15%)
überschritten
Behebung: Netzspannung kontrollieren
Err | PE
Ursache:
Die Erdstrom-Überwachung hat die Sicherheitsabschaltung der Stromquelle
ausgelöst.
Behebung: Stromquelle ausschalten, 10 Sekunden warten und anschließend wieder
einschalten; Fehler tritt trotz mehrmaliger Versuche erneut auf - Servicedienst verständigen
Err | bPS, Err | IP, dSP | Axx
dSP | Cxx, dSP | Exx, dSP | Sy
dSP | nSy
Ursache:
Die Erdstrom-Überwachung hat die Sicherheitsabschaltung der Stromquelle
ausgelöst.
Behebung: Stromquelle ausschalten, 10 Sekunden warten und anschließend wieder
einschalten; Fehler tritt trotz mehrmaliger Versuche erneut auf - Servicedienst verständigen
r
| E30
Ursache:
r-Abgleich: kein Kontakt zum Werkstück vorhanden
Behebung: Stromquelle ausschalten, 10 Sekunden warten und anschließend wieder
Massekabel anschließen; Satte Verbindung zwischen Elektrodenhalter
und Werkstück herstellen
r
| E31
Ursache:
r-Abgleich: Vorgang wurde durch wiederholtes Drücken der Taste Setup /
Store (7) unterbrochen
Behebung: Satte Verbindung zwischen Elektrodenhalter oder Spannkörper für Wolframelektrode und Werkstück herstellen - Taste Setup / Store (7) einmal
drücken
r
| E33, r
| E34
Ursache:
r-Abgleich: Schlechter Kontakt zwischen Elektrodenhalter oder Spannkörper für Wolframelektrode und Werkstück
Behebung: Kontaktstelle säubern, Elektrodenhalter oder Spannkörper für Wolframelektrode fest anklemmen oder gegen das Werkstück drücken, Masseverbindung überprüfen
Stromquelle TP
4000 CEL / TP
5000 CEL
Kein Schweißstrom
Netzschalter eingeschaltet, Anzeige Übertemperatur leuchtet
Ursache:
Lüfter in der Stromquelle defekt
Behebung: Lüfter wechseln
Kein Schweißstrom
Netzschalter eingeschaltet, Anzeigen leuchten
Ursache:
Masseanschluss falsch
Behebung: Masseanschluss und Klemme auf Polarität überprüfen
Ursache:
Stromkabel im WIG Gasschieber-Brenner unterbrochen
Behebung: WIG Gasschieber-Brenner tauschen
32
Stromquelle TP
4000 CEL / TP
5000 CEL
(Fortsetzung)
Kein Schutzgas
alle anderen Funktionen vorhanden
Ursache:
Gasflasche leer
Behebung: Gasflasche wechseln
Ursache:
Gas-Druckminderer defekt
Behebung: Gas-Druckminderer tauschen
Ursache:
Gasschlauch nicht montiert od. schadhaft
Behebung: Gasschlauch montieren od. tauschen
Ursache:
WIG Gasschieber-Brenner defekt
Behebung: WIG Gasschieber-Brenner tauschen
Schlechte Schweißeigenschaften
Ursache:
falsche Schweißparameter
Behebung: Einstellungen überprüfen
Ursache:
Masseverbindung schlecht
Behebung: guten Kontakt zum Werkstück herstellen
Ursache:
kein oder zuwenig Schutzgas
Behebung: Druckminderer, Gasschlauch, Brenner-Gasanschluss, etc. überprüfen
Ursache:
Schweißbrenner undicht
Behebung: Schweißbrenner wechseln
Schlechte Schweißeigenschaften
zusätzlich starke Spritzerbildung
Ursache:
falsche Polung der Elektrode
Behebung: Elektrode umpolen (siehe Angaben Hersteller)
Schweißbrenner wird sehr heiß
Ursache:
Schweißbrenner zu schwach dimensioniert
Behebung: Einschaltdauer und Belastungsgrenzen beachten
Stromquelle hat keine Funktion
Netzschalter eingeschaltet, Anzeigen leuchten nicht
Ursache:
Netzzuleitung unterbrochen, Netzstecker nicht eingesteckt
Behebung: Netzzuleitung überprüfen, ev. Netzstecker einstecken
Ursache:
Netzabsicherung defekt
Behebung: Netzabsicherung wechseln
Ursache:
Netzsteckdose oder -stecker defekt
Behebung: defekte Teile austauschen
Kein Schweißstrom
Netzschalter eingeschaltet, Anzeige Übertemperatur leuchtet
Ursache:
Überlastung, Einschaltdauer überschritten
Behebung: Einschaltdauer berücksichtigen
Ursache:
Thermo-Sicherheitsautomatik hat abgeschaltet
Behebung: Abkühlphase abwarten; Stromquelle schaltet nach kurzer Zeit selbstständig wieder ein
33
Pflege, Wartung und Entsorgung
Allgemeines
Die Stromquelle benötigt unter normalen Betriebsbedingungen nur ein Minimum an
Pflege und Wartung. Das Beachten einiger Punkte ist jedoch unerlässlich, um die
Stromquelle über Jahre hinweg einsatzbereit zu halten.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Vor Öffnen des Gerätes
Netzschalter in Stellung - O - schalten
Gerät vom Netz trennen
ein verständliches Warnschild gegen Wiedereinschalten anbringen
mit Hilfe eines geeigneten Messgerätes sicherstellen, dass elektrisch
geladene Bauteile (z.B. Kondensatoren) entladen sind
Bei jeder Inbetriebnahme
-
Netzstecker und Netzkabel sowie Elektrodenkabel, Schweißbrenner und Masseverbindung auf Beschädigung prüfen
Prüfen, ob der Rundumabstand des Gerätes 0,5 m (1 ft. 8 in.) beträgt, damit die
Kühlluft ungehindert zuströmen und entweichen kann
HINWEIS! Zusätzlich dürfen die Lufteintritts- und Austrittsöffnungen keinesfalls
verdeckt sein, auch nicht teilweise.
Alle 2 Monate
-
Falls vorhanden: Luftfilter reinigen
Alle 6 Monate
-
Geräte-Seitenteile demontieren und das Geräteinnere mit trockener, reduzierter
Druckluft sauberblasen
HINWEIS! Gefahr der Beschädigung elektronischer Bauteile. Elektronische
Bauteile nicht aus kurzer Entfernung anblasen.
-
Entsorgung
Bei starkem Staubanfall auch die Kühlluftkanäle reinigen
Die Entsorgung nur gemäß den geltenden nationalen und regionalen Bestimmungen
durchführen.
34
Technische Daten
Allgemeines
TP 4000 CEL
HINWEIS! Ist die Stromquelle für eine Sonderspannung ausgelegt, gelten die
Technischen Daten am Leistungsschild. Netzstecker, Netzzuleitung sowie deren
Absicherung sind entsprechend auszulegen.
Netzspannung
3x400 V
Netzspannungs-Toleranz
+/- 15
Netzabsicherung
Primär-Dauerleistung
35 A träge
(100 % ED)
12,9 kVA
Cos Phi
0,99
Wirkungsgrad
90 %
Schweißstrom-Bereich
Stabelektrode
WIG
10-380 A
10-380 A
40 % ED
60 % ED
100 % ED
380 A
360 A
320 A
genormte Arbeitsspannung
Stabelektrode
WIG
20,4 - 35,2 V
14,5 - 33 V
maximale Arbeitsspannung
Stabelektrode
53 V (380 A)
80 V (10 A)
Leerlauf-Spannung gepulst
Scheitelwert
Mittelwert
Schweißstrom bei
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
95 V
60 V
Schutzart
IP 23
Prüfzeichen
S, CE
Kühlart
AF
Isolationsklasse
F
Maße l / b / h mm
625/290/475
Gewicht
36,1 kg
35
TP 4000 CEL MV
Netzspannung
3x200-240 V
3x380-460 V
Netzspannungs-Toleranz
+/- 10%
Netzabsicherung
Primär-Dauerleistung
200-240 V: 63 A
380-460 V: 35 A
(100 % ED)
12,9 kVA
Cos Phi
0,99
Wirkungsgrad
90 %
Schweißstrom-Bereich
Stabelektrode
WIG
10-380 A
10-380 A
40 % ED
60 % ED
100 % ED
380 A
360 A
320 A
genormte Arbeitsspannung
Stabelektrode
WIG
20,4 - 35,2 V
14,5 - 33 V
maximale Arbeitsspannung
Stabelektrode
53 V (380 A)
80 V (10 A)
Leerlauf-Spannung gepulst
Scheitelwert
Mittelwert
Schweißstrom bei
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
Schutzart
IP 23
Prüfzeichen
S, CE
Kühlart
AF
Isolationsklasse
F
Maße l / b / h mm
625/290/475
Gewicht
TP 5000 CEL
95 V
60 V
40 kg
Netzspannung
3x400 V
Netzspannungs-Toleranz
+/- 15
Netzabsicherung
Primär-Dauerleistung
35 A träge
(100 % ED)
16,3 kVA
Cos Phi
0,99
Wirkungsgrad
90 %
Schweißstrom-Bereich
Stabelektrode
WIG
10-480 A
10-480 A
40 % ED
60 % ED
100 % ED
480 A
415 A
360 A
genormte Arbeitsspannung
Stabelektrode
WIG
20,4 - 39,2 V
14,5 - 38 V
maximale Arbeitsspannung
Stabelektrode
48 V (480 A)
80 V (10 A)
Leerlauf-Spannung gepulst
Scheitelwert
Mittelwert
Schweißstrom bei
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
95 V
60 V
Schutzart
IP 23
Prüfzeichen
S, CE
Kühlart
AF
Isolationsklasse
F
Maße l / b / h mm
625/290/475
Gewicht
37 kg
36
TP 5000 CEL MV
Netzspannung
3x200-240 V
3x380-460 V
Netzspannungs-Toleranz
+/- 10%
Netzabsicherung
Primär-Dauerleistung
200-240 V: 63 A
380-460 V: 35 A
(100 % ED)
16,3 kVA
Cos Phi
0,99
Wirkungsgrad
90 %
Schweißstrom-Bereich
Stabelektrode
WIG
10-480 A
10-480 A
40 % ED
60 % ED
100 % ED
480 A
415 A
360 A
genormte Arbeitsspannung
Stabelektrode
WIG
20,4 - 39,2 V
14,5 - 38 V
maximale Arbeitsspannung
Stabelektrode
48 V (480 A)
80 V (10 A)
Leerlauf-Spannung gepulst
Scheitelwert
Mittelwert
Schweißstrom bei
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
95 V
60 V
Schutzart
IP 23
Prüfzeichen
S, CE
Kühlart
AF
Isolationsklasse
F
Maße l / b / h mm
625/290/475
Gewicht
40,5 kg
37
38
Dear Reader
Introduction
Thank you for choosing Fronius - and congratulations on your new, technically highgrade Fronius product! This instruction manual will help you get to know your new
machine. Read the manual carefully and you will soon be familiar with all the many
great features of your new Fronius product. This really is the best way to get the most
out of all the advantages that your machine has to offer.
Please also take special note of the safety rules - and observe them! In this way, you
will help to ensure more safety at your product location. And of course, if you treat your
product carefully, this definitely helps to prolong its enduring quality and reliability - things
which are both essential prerequisites for getting outstanding results.
ud_fr_st_et_00493
012004
Safety rules
DANGER!
WARNING!
CAUTION!
“DANGER!” indicates an imminently hazardous situation which, if not
avoided, will result in death or serious injury. This signal word is to be
limited to the most extreme situations. This signal word is not used for
property damage hazards unless personal injury risk appropriate to this
level is also involved.
“WARNING!” indicates a potentially hazardous situation which, if not
avoided, could result in death or serious injury. This signal word is not used
for property damage hazards unless personal injury risk appropriate to this
level is also involved.
“CAUTION!” indicates a potentially hazardous situation which, if not avoided, may result in minor or moderate injury. It may also be used to alert
against unsafe practices that may cause property damage.
NOTE!
“NOTE!” indicates a situation which implies a risk of impaired welding result
and damage to the equipment.
Important!
“Important!” indicates practical hints and other useful special-information. It
is no signal word for a harmful or dangerous situation.
Whenever you see any of the symbols shown above, you must pay even
closer attention to the contents of the manual!
General remarks
This equipment has been made in accordance with the state of the art and
all recognised safety rules. Nevertheless, incorrect operation or misuse may
still lead to danger for
- the life and well-being of the operator or of third parties,
- the equipment and other tangible assets belonging to the owner/operator,
- efficient working with the equipment.
All persons involved in any way with starting up, operating, servicing and
maintaining the equipment must
- be suitably qualified
- know about welding and
- read and follow exactly the instructions given in this manual.
The instruction manual must be kept at the machine location at all times. In
addition to the instruction manual, copies of both the generally applicable
and the local accident prevention and environmental protection rules must be
kept on hand, and of course observed in practice.
All the safety instructions and danger warnings on the machine itself:
- must be kept in a legible condition
- must not be damaged
I
ud_fr_st_sv_00467
012007
General remarks
(continued)
-
must not be removed
must not be covered, pasted or painted over
For information about where the safety instructions and danger warnings are
located on the machine, please see the section of your machine’s instruction
manual headed “General remarks”.
Any malfunctions which might impair machine safety must be eliminated
immediately - meaning before the equipment is next switched on.
It’s your safety that’s at stake!
Utilisation for
intended purpose
only
The machine may only be used for jobs as defined by the “Intended
purpose”.
The machine may ONLY be used for the welding processes stated on the
rating plate.
Utilisation for any other purpose, or in any other manner, shall be deemed to
be "not in accordance with the intended purpose". The manufacturer shall not
be liable for any damage resulting from such improper use.
Utilisation in accordance with the “intended purpose” also comprises
- complete reading and following of all the instructions given in this manual
- complete reading and following of all the safety instructions and danger
warnings
- performing all stipulated inspection and servicing work.
The appliance must never be used for the following:
- Thawing pipes
- Charging batteries/accumulators
- Starting engines
The machine is designed to be used in industrial and workshop
environments. The manufacturer shall not be liable for any damage resulting
from use of the machine in residential premises.
Likewise the manufacturer will accept no liability for defective or faulty work
results.
Ambient
conditions
Operation or storage of the power source outside the stipulated range is
deemed to be “not in accordance with the intended use”. The manufacturer
shall not be liable for any damage resulting herefrom.
Temperature range of ambient air:
- when operating: - 10 °C to + 40 °C (14 °F to 104 °F)
- when being transported or stored: - 25 °C to + 55 °C (-13 °F to 131 °F)
Relative atmospheric humidity:
- up to 50 % at 40 °C (104 °F)
- up to 90 % at 20 °C (68 °F)
Ambient air: Free of dust, acids, corrosive gases or substances etc.
Elevation above sea level: Up to 2000 m (6500 ft)
ud_fr_st_sv_00467
012007
II
Obligations of
owner/operator
The owner/operator undertakes to ensure that the only persons allowed to
work with the machine are persons who
- are familiar with the basic regulations on workplace safety and accident
prevention and who have been instructed in how to operate the machine
- have read and understood the sections on “safety rules” and the “warnings“ contained in this manual, and have confirmed as much with their
signatures
- be trained in such a way that meets with the requirements of the work
results
Regular checks must be performed to ensure that personnel are still working
in a safety-conscious manner.
Obligations of
personnel
Before starting work, all persons to be entrusted with carrying out work with
(or on) the machine shall undertake
- to observe the basic regulations on workplace safety and accident
prevention
- to read the sections on “safety rules” and the “warnings” contained in this
manual, and to sign to confirm that they have understood these and will
comply with them.
Before leaving the workplace, personnel must ensure that there is no risk of
injury or damage being caused during their absence.
Protection for
yourself and
other persons
When welding, you are exposed to many different hazards such as:
- flying sparks and hot metal particles
- arc radiation which could damage your eyes and skin
-
harmful electromagnetic fields which may put the lives of cardiac pacemaker users at risk
-
electrical hazards from mains and welding current
-
increased exposure to noise
-
noxious welding fumes and gases.
Anybody working on the workpiece during welding must wear suitable protective clothing with the following characteristics:
- flame-retardant
- isolating and dry
- must cover whole body, be undamaged and in good condition
- protective helmet
- trousers with no turn-ups
III
ud_fr_st_sv_00467
012007
Protection for
yourself and
other persons
(continued)
“Protective clothing” also includes:
- protecting your eyes and face from UV rays, heat and flying sparks with
an appropriate safety shield containing appropriate regulation filter glass
- wearing a pair of appropriate regulation goggles (with sideguards) behind
the safety shield
- wearing stout footwear that will also insulate even in wet conditions
- protecting your hands by wearing appropriate gloves (electrically insulating, heat-proof)
To lessen your exposure to noise and to protect your hearing against injury,
wear ear-protectors!
Keep other people - especially children - well away from the equipment and
the welding operation while this is in progress. If there are still any other
persons nearby during welding, you must
- draw their attention to all the dangers (risk of being dazzled by the arc or
injured by flying sparks, harmful welding fumes, high noise immission
levels, possible hazards from mains or welding current ...)
- provide them with suitable protective equipment and/or
- erect suitable protective partitions or curtains.
Hazards from
noxious gases
and vapours
The fumes given off during welding contain gases and vapors that are
harmful to health.
Welding fumes contain substances which may cause birth defects and
cancers.
Keep your head away from discharges of welding fumes and gases.
Do not inhale any fumes or noxious gases that are given off.
Extract all fumes and gases away from the workplace, using suitable means.
Ensure a sufficient supply of fresh air.
Where insufficient ventilation is available, use a respirator mask with an
independent air supply.
If you are not sure whether your fume-extraction system is sufficiently powerful, compare the measured pollutant emission values with the permitted
threshold limit values.
The harmfulness of the welding fumes will depend on e.g. the following
components:
- the metals used in and for the workpiece
- the electrodes
- coatings
- cleaning and degreasing agents and the like
For this reason, pay attention to the relevant Materials Safety Data Sheets
and the information given by the manufacturer regarding the components
listed above.
Keep all flammable vapors (e.g. from solvents) well away from the arc
radiation.
ud_fr_st_sv_00467
012007
IV
Hazards from
flying sparks
Flying sparks can cause fires and explosions!
Never perform welding anywhere near combustible materials.
Combustible materials must be at least 11 meters (35 feet) away from the
arc, or else must be covered over with approved coverings.
Have a suitable, approved fire extinguisher at the ready.
Sparks and hot metal particles may also get into surrounding areas through
small cracks and openings. Take suitable measures here to ensure that there
is no risk of injury or fire.
Do not perform welding in locations that are at risk from fire and/or explosion,
or in enclosed tanks, barrels or pipes, unless these latter have been
prepared for welding in accordance with the relevant national and
international standards.
Welding must NEVER be performed on containers that have had gases,
fuels, mineral oils etc. stored in them. Even small traces of these substances
left in the containers are a major explosion hazard.
Hazards from
mains and welding current
An electric shock is potentially life-threatening, and can be fatal.
Do not touch any live parts, either inside or outside the machine.
In MIG/MAG and TIG welding, the welding wire, the wire spool, the drive
rollers and all metal parts having contact with the welding wire are also live.
Always place the wirefeeder on an adequately insulated floor or base, or else
use a suitable insulating wirefeeder holder.
Ensure sufficient protection for yourself and for other people by means of a
dry base or cover that provides adequate insulation against the ground/frame
potential. The base or cover must completely cover the entire area between
your body and the ground/frame potential.
All cables and other leads must be firmly attached, undamaged, properly
insulated and adequately dimensioned. Immediately replace any loose
connections, scorched, damaged or underdimensioned cables or other
leads.
Do not loop any cables or other leads around your body or any part of your
body.
Never immerse the welding electrode (rod electrode, tungsten electrode,
welding wire, ...) in liquid in order to cool it, and never touch it when the
power source is ON.
Twice the open-circuit voltage of one single welding machine may occur
between the welding electrodes of two welding machines. Touching the
potentials of both electrodes simultaneously may be fatal.
Have the mains and the machine supply leads checked regularly by a
qualified electrician to ensure that the PE (protective earth) conductor is
functioning correctly.
Only run the machine on a mains network with a PE conductor, and plugged
into a power outlet socket with a protective-conductor contact.
V
ud_fr_st_sv_00467
012007
Hazards from
mains and welding current
(continued)
If the machine is run on a mains network without a PE conductor and
plugged into a power outlet socket without a protective-conductor contact,
this counts as gross negligence and the manufacturer shall not be liable for
any resulting damage.
Wherever necessary, use suitable measures to ensure that the workpiece is
sufficiently grounded (earthed).
Switch off any appliances that are not in use.
Wear a safety harness if working at height.
Before doing any work on the machine, switch it off and unplug it from the
mains.
Put up a clearly legible and easy-to-understand warning sign to stop anybody
inadvertently plugging the machine back into the mains and switching it back
on again.
After opening up the machine:
- discharge any components that may be storing an electrical charge
- ensure that all machine components are electrically dead.
If work needs to be performed on any live parts, there must be a second
person on hand to immediately switch off the machine at the main switch in
an emergency.
Stray welding
currents
If the following instructions are ignored, stray welding currents may occur.
These can cause:
- fires
- overheating of components that are connected to the workpiece
- destruction of PE conductors
- damage to the machine and other electrical equipment
Ensure that the workpiece clamp is tightly connected to the workpiece.
Attach the workpiece clamp as close as possible to the area to be welded.
On electrically conductive floors, the machine must be set up in such a way
that it is sufficiently insulated from the floor.
When using current supply distributors, twin head wire feeder fixtures etc.,
please note the following: The electrode on the unused welding torch/welding
tongs is also current carrying. Please ensure that there is sufficient insulating storage for the unused welding torch/tongs.
In the case of automated MIG/MAG applications, ensure that only insulated
filler wire is routed from the welding wire drum, large wirefeeder spool or
wirespool to the wirefeeder.
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012007
VI
EMC and EMI
Precautions
It is the responsibility of the owner/operator to ensure that no electromagnetic
interference is caused to electrical and electronic equipment.
If electromagnetic interference is found to be occurring, the owner/operator is
obliged to take all necessary measures to prevent this interference.
Examine and evaluate any possible electromagnetic problems that may
occur on equipment in the vicinity, and the degree of immunity of this
equipment, in accordance with national and international regulations:
- safety features
- mains, signal and data-transmission leads
- IT and telecoms equipment
- measurement and calibration devices
Ancillary measures for preventing EMC problems:
a) Mains supply
- If electromagnetic interference still occurs, despite the fact that the mains
connection is in accordance with the regulations, take additional
measures (e.g. use a suitable mains filter).
b) Welding cables
- Keep these as short as possible
- Arrange them so that they run close together (to prevent EMI problems
as well)
- Lay them well away from other leads.
c) Equipotential bonding
d) Workpiece grounding (earthing)
- where necessary, run the connection to ground (earth) via suitable
capacitors.
e) Shielding, where necessary
- Shield other equipment in the vicinity
- Shield the entire welding installation.
Electromagnetic fields may cause as yet unknown damage to health.
- Effects on the health of persons in the vicinity, e.g. users of heart pacemakers and hearing aids
- Users of heart pacemakers must take medical advice before going
anywhere near welding equipment or welding workplaces
- Keep as much space as possible between welding cables and head/body
of welder for safety reasons
- Do not carrywelding cables and hose pack over shoulder and do not loop
around body or or any part of body
Particular danger
spots
Keep your hands, hair, clothing and tools well away from all moving parts,
e.g.:
- fans
- toothed wheels, rollers, shafts
- wire-spools and welding wires
Do not put your fingers anywhere near the rotating toothed wheels of the
wirefeed drive.0
Covers and sideguards may only be opened or removed for as long as is
absolutely necessary to carry out maintenance and repair work.
VII
ud_fr_st_sv_00467
012007
Particular danger
spots
(continued)
While the machine is in use:
- ensure that all the covers are closed and that all the sideguards are
properly mounted ...
- ... and that all covers and sideguards are kept closed.
When the welding wire emerges from the torch, there is a high risk of injury
(the wire may pierce the welder’s hand, injure his face and eyes ...). For this
reason, when feeder-inching etc., always hold the torch so that it is pointing
away from your body (machines with wirefeeder).
Do not touch the workpiece during and after welding - risk of injury from
burning!
Slag may suddenly “jump” off workpieces as they cool. For this reason,
continue to wear the regulation protective gear, and to ensure that other
persons are suitably protected, when doing post-weld finishing on
workpieces.
Allow welding torches - and other items of equipment that are used at high
operating temperatures - to cool down before doing any work on them.
Special regulations apply to rooms at risk from fire and/or explosion. Observe
all relevant national and international regulations.
Risk of scalding from accidental discharge of hot coolant. Before unplugging
the connectors for coolant forward flow and return flow, switch off the cooling
unit.
Power sources for use in spaces with increased electrical danger (e.g.
boilers) must be identified by the (for “safety”) mark.
However, the power source should not be in such rooms.
When hoisting the machines by crane, only use suitable manufacturersupplied lifting devices.
- Attach the chains and/or ropes to all the hoisting points provided on the
suitable lifting device.
- The chains and/or ropes must be at an angle which is as close to the
vertical as possible.
- Remove the gas cylinder and the wirefeed unit (from MIG/MAG and TIG
units).
When hoisting the wirefeed unit by crane during welding, always use a
suitable, insulating suspension arrangement (MIG/MAG and TIG units).
If a machine is fitted with a carrying strap or carrying handle, remember that
this strap is ONLY to be used for lifting and carrying the machine by hand.
The carrying strap is NOT suitable for transporting the machine by crane,
fork-lift truck or by any other mechanical hoisting device.
Danger of colourless and odourless inert gas escaping unnoticed, when
using an adapter for the inert gas protection. Seal the adapter thread for the
inert gas connection using Teflon tape before assembly.
ud_fr_st_sv_00467
012007
VIII
Danger from
shielding-gas
cylinders
Shielding-gas cylinders contain pressurized gas and may explode if they are
damaged. As shielding-gas cylinders are an integral part of the overall
welding outfit, they also have to be treated with great care.
Protect shielding-gas cylinders containing compressed gas from excessive
heat, mechanical impact, slag, naked flames, sparks and arcs.
Mount the shielding-gas cylinders in the vertical and fasten them in such a
way that they cannot fall over (i.e. as shown in the instruction manual).
Keep shielding-gas cylinders well away from welding circuits (and, indeed,
from any other electrical circuits).
Never hang a welding torch on a shielding-gas cylinder.
Never touch a shielding-gas cylinder with a welding electrode.
Explosion hazard - never perform welding on a pressurized shielding-gas
cylinder.
Use only shielding-gas cylinders that are suitable for the application in
question, together with matching, suitable accessories (pressure regulators,
hoses and fittings, ...). Only use shielding-gas cylinders and accessories that
are in good condition.
When opening the valve of a shielding-gas cylinder, always turn your face
away from the outlet nozzle.
Close the shielding-gas cylinder valve when no welding is being carried out.
When the shielding-gas cylinder is not connected up, leave the cap in place
on the shielding-gas cylinder valve.
Observe the manufacturer’s instructions and all relevant national and
international rules applying to shielding-gas cylinders and accessories.
Safety precautions at the installation site and
when being
transported
A machine that topples over can easily kill someone! For this reason, always
place the machine on an even, firm floor in such a way that it stands firmly.
- An angle of inclination of up to 10° is permissible.
Special regulations apply to rooms at risk from fire and/or explosion. Observe
all relevant national and international regulations.
By means of internal instructions and checks, ensure that the workplace and
the area around it are always kept clean and tidy.
The appliance must only be installed and operated in accordance with the
protection type stated on the specifications plate.
When installing the appliance, please ensure a clearance radius of 0.5 m
(1.6ft.) , so that cool air can circulate freely.
When transporting the appliance, please ensure that the valid national and
regional guidelines and accident protection regulations are followed. This
applies in particular to guidelines in respect of dangers during transportation
and carriage.
IX
ud_fr_st_sv_00467
012007
Safety precautions at the installation site and
when being
transported
(continued)
Before transportation, completely drain any coolant and dismantle the following components:
- Wire feed
- Wire wound coil
- Gas bottle
Before commissioning and after transportation, a visual check for damage
must be carried out. Any damage must be repaired by trained service personnel before commissioning.
Safety precautions in normal
operation
Only operate the machine if all of its protective features are fully functional. If
any of the protective features are not fully functional, this endangers:
- the life and well-being of the operator or other persons
- the equipment and other tangible assets belonging to the owner/operator
- efficient working with the equipment.
Any safety features that are not fully functional must be put right before you
switch on the machine.
Never evade safety features and never put safety features out of order.
Before switching on the machine, ensure that nobody can be endangered by
your doing so.
-
Preventive and
corrective maintenance
At least once a week, check the machine for any damage that may be
visible from the outside, and check that the safety features all function
correctly.
Always fasten the shielding-gas cylinder firmly, and remove it altogether
before hoisting the machine by crane.
Owing to its special properties (in terms of electrical conductivity, frostproofing, materials-compatibility, combustibility etc.), only original coolant
of the manufacturer is suitable for use in our machines.
Only use suitable original coolant of the manufacturer.
Do not mix original coolant of the manufacturer with other coolants.
If any damage occurs in cases where other coolants have been used, the
manufacturer shall not be liable for any such damage, and all warranty
claims shall be null and void.
Under certain conditions, the coolant is flammable. Only transport the
coolant in closed original containers, and keep it away from sources of
ignition.
Used coolant must be disposed of properly in accordance with the
relevant national and international regulations. A safety data sheet is
available from your service centre and on the manufacturer’s homepage.
Before starting welding - while the machine is still cool - check the
coolant level.
With parts sourced from other suppliers, there is no certainty that these parts
will have been designed and manufactured to cope with the stressing and
safety requirements that will be made of them. Use only original spares and
wearing parts (this also applies to standard parts).
Do not make any alterations, installations or modifications to the machine
without getting permission from the manufacturer first.
Replace immediately any components that are not in perfect condition.
ud_fr_st_sv_00467
012007
X
Preventive and
corrective maintenance
(continued)
When ordering spare parts, please state the exact designation and the
relevant part number, as given in the spare parts list. Please also quote the
serial number of your machine.
Safety inspection
The owner/operator is obliged to have a safety inspection performed on the
machine at least once every 12 months.
The manufacturer also recommend the same (12-month) interval for regular
calibration of power sources.
A safety inspection, by a trained and certified electrician, is prescribed:
- after any alterations
- after any modifications or installations of additional components
- following repairs, care and maintenance
- at least every twelve months.
Observe the relevant national and international standards and directives in
connection with the safety inspection.
More detailed information on safety inspections and calibration is available
from your regional or national service centre, who will be pleased to provide
you with copies of the necessary documents upon request.
Disposal
Do not dispose of this device with normal domestic waste!
To comply with the European Directive 2002/96/EC on Waste Electrical and
Electronic Equipment and its implementation as national law, electrical
equipment that has reached the end of its life must be collected separately
and returned to an approved recycling facility Any device that you no longer
require must be returned to our agent, or find out about the approved collection and recycling facilities in your area.
Ignoring this European Directive may have potentially adverse affects on the
environment and your health!
Safety markings
Equipment with CE-markings fulfils the basic requirements of the LowVoltage and Electromagnetic Compatibility Guideline (e.g. relevant product
standards according to EN 60 974). .
Equipment marked with the CSA-Test Mark fulfils the requirements made in
the relevant standards for Canada and the USA.
Data security
The user is responsible for the data security of changes made to factory
settings. The manufacturer is not liable, if personal settings are deleted.
XI
ud_fr_st_sv_00467
012007
Copyright
Copyright to this instruction manual remains the property of the
manufacturer.
The text and illustrations are all technically correct at the time of going to
print. The right to effect modifications is reserved. The contents of the instruction manual shall not provide the basis for any claims whatever on the
part of the purchaser. If you have any suggestions for improvement, or can
point out to us any mistakes which you may have found in the manual, we
should be most grateful for your comments.
ud_fr_st_sv_00467
012007
XII
Contents
General remarks ...........................................................................................................................................
Principle of the digital family of machines ................................................................................................
Machine concept ......................................................................................................................................
Areas of use .............................................................................................................................................
3
3
3
3
Description of control panel ........................................................................................................................... 4
General remarks ...................................................................................................................................... 4
Description of the control panel ................................................................................................................ 4
Connections .................................................................................................................................................. 7
TP 4000 CEL / TP 5000 CEL power source ............................................................................................. 7
TR 2000 remote control unit ..................................................................................................................... 7
TR 3000 remote-control unit .................................................................................................................... 8
TR 3000 remote-control unit .................................................................................................................... 9
TR 4000 remote-control unit .................................................................................................................... 9
TR 1000 / TR 1100 remote-control unit .................................................................................................... 9
TP 08 remote-control unit ....................................................................................................................... 10
Options ........................................................................................................................................................
“LocalNet passive“ distributor .................................................................................................................
“LocalNet active” splitter .........................................................................................................................
Polarity reverser .....................................................................................................................................
12
12
12
13
Starting to use the power source .................................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
Utilisation for intended purpose only ......................................................................................................
Machine set-up regulations ....................................................................................................................
Mains connection ...................................................................................................................................
14
14
14
14
14
Mounting the “Everywhere” trolley ...............................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
Mount the power source on the trolley ...................................................................................................
Mount the handle piece to the power source .........................................................................................
How to use the handle piece ................................................................................................................
15
15
15
16
17
Rod electrode welding .................................................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
Rod electrode welding ............................................................................................................................
Hot-Start function ...................................................................................................................................
ELN function (electrode-line selection) ..................................................................................................
Anti-Stick function ..................................................................................................................................
18
18
18
19
19
21
TIG welding .................................................................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
TIG welding ...........................................................................................................................................
Option TIG-Comfort-Stop .......................................................................................................................
22
22
22
24
The Set-up Menu: Level 1 ...........................................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
Accessing the set-up menu for “Process” parameters ...........................................................................
Changing the parameter ........................................................................................................................
Exit the set-up menu ..............................................................................................................................
25
25
25
25
25
“Process” parameters ................................................................................................................................. 26
Rod electrode welding ............................................................................................................................ 26
TIG welding ............................................................................................................................................ 26
The Set-up Menu: Level 2 ...........................................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
Changing the parameter ........................................................................................................................
Exit the set-up menu ..............................................................................................................................
1
27
27
27
27
Parameters 2nd ........................................................................................................................................... 28
General remarks .................................................................................................................................... 28
Parameter 2nd ....................................................................................................................................... 28
Measuring the welding circuit resistance r .................................................................................................. 29
General remarks .................................................................................................................................... 29
To measure the welding circuit resistance “r” ......................................................................................... 29
Indicating the welding circuit inductivity L .................................................................................................... 30
Indicating the welding circuit inductivity L ............................................................................................... 30
Troubleshooting ...........................................................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
Displayed service codes ........................................................................................................................
TP 4000 CEL / TP 5000 CEL power source ...........................................................................................
31
31
31
32
Care and maintenance ................................................................................................................................ 34
General remarks .................................................................................................................................... 34
Technical Data .............................................................................................................................................
General remarks ....................................................................................................................................
TP 4000 CEL ..........................................................................................................................................
TP 4000 CEL MV ...................................................................................................................................
TP 5000 CEL ..........................................................................................................................................
TP 5000 CEL MV ...................................................................................................................................
2
35
35
35
36
36
37
General remarks
Principle of the
digital family of
machines
The TP 4000 CEL / 5000 CEL is a further
member of the new generation of all-digital
power sources. What is more, the TP
4000 CEL / 5000 CEL is the first-ever fully
digital power source to be designed
specifically for the rod electrode and TIG
(with touchdown ignition) welding processes.
Fig.1
The TP 4000 CEL / TP 5000 CEL power
sources
The new power sources are completely digitalised, microprocessor controlled inverter
power sources. An interactive power-source manager is coupled with a digital signal
processor, and together they control and regulate the entire welding process. The actual
data are measured continuously, and the machine responds immediately to any changes. The control algorithms developed by Fronius ensure that the specified target status
that is desired is maintained.
This leads to a hitherto unique and incomparable precision in the weld process, exact
replicability of all results, and superlative welding properties.
Machine concept
Typical features of the new machines are their tremendous flexibility and extremely easy
adaptability to many varied tasks. The reasons for these welcome characteristics may be
found not only in the modular product design, but also in the scope that the system gives
for troublefree system extensions.
You can adapt your machine to practically any specific situation. For example, the TP
4000 CEL / TP 5000 CEL power sources come with a polarity reverser with which you
can quickly and easily change over the polarity at the welding-current sockets. In particular if CEL electrodes are used, this makes for very controlled, gentle root fusion when
welding root passes.
Thanks to the wide selection of remote-control units and TIG welding torches, and the
space-saving design of the trolley, perfect welding results can be achieved in practically
every situation, with optimum ergonomical convenience for the user, and in the shortest
possible time.
The remote-control units are available in a number of different user-specific operating
formats. In addition, the compact wireless remote-control unit TP 08 is available for rod
electrode welding. This remote control unit facilitates wireless correction of the set
welding current during welding breaks.
Areas of use
In the workshop and industrial fields, there are innumerable areas of application for the
TP 4000 CEL / TP 5000 CEL. In terms of materials, they are of course also suitable for
classical steel as well as chromium/nickel.
With their 380 and 480 amps of power respectively, the TP 4000 CEL / 5000 CEL easily
meet even the most stringent demands of industrial users. They are designed for use in
the fields of apparatus construction and chemical plant engineering, in the construction
of machinery and rolling stock, and in shipyards.
3
Description of control panel
General remarks
The functions on the control panel are all arranged in a very logical way. The various
parameters needed for welding are easy to select, by pressing the appropriate button,
and can easily be
- altered with the adjusting dial
- shown on the display during welding
NOTE! Owing to software updates, you may find that your machine has certain
functions that are not described in these Operating Instructions, or vice-versa.
Also, certain illustrations may be very slightly different from the actual controls
on your machine. However, these controls function in exactly the same way.
Description of
the control panel
WARNING! Operating the equipment incorrectly can cause serious injury and
damage. Do not use the functions described here until you have read and
completely understood all of the following documents:
these Operating Instructions
all operating instructions for the system components, especially the “Safety
rules”
(2)
(9)
Fig.2
(6) (4)
(11)(10) (12)
(3)
(7)
Control panel
4
(1)
(5)
(3)
(8)
Description of
the control panel
(continued)
(1) Adjusting dial ... for altering parameters. If the indicator next to the adjusting dial is
lit up, then the selected parameter is one that can be altered.
(2) Parameter selection button ... for selecting the following parameters:
- welding current
- arc-forcek
If the indicator is lit up on the parameter selection button and on the adjusting dial, then
the indicated / selected parameter can be altered with the adjusting dial.
The parameters can be set separately for each of the processes that can be selected
with the “Process” button (3). The parameter settings remain stored in the memory until
the next time any change is made to the setting in question.
(3) Process button(s) ... for selecting the welding process
- Rod electrode welding
- Rod electrode welding with CEL-electrode
- Special processes
- TIG welding with touch-down ignition
(4) Welding current parameter ... for selecting the welding amperage. Before the start
of welding, the machine automatically displays a guideline value based on the
programmed parameters. During welding, the actual value is displayed.
(5) Welding voltage parameter ... for selecting the welding voltage. Before the start of
welding, the machine automatically displays a guideline value based on the programmed parameters. During welding, the actual value is displayed.
NOTE! The power source has a pulsating open-circuit voltage. Before the
welding process is initiated (open circuit), the display indicates a welding voltage mean value of approx. 60V.
However, a welding voltage of max. 95V is available for welding start and the
welding process. Optimised ignition properties are guaranteed.
(6) Param eter: Arc-force
Rod electrode welding ... for influencing the short-circuiting amperage at the instant
of droplet transfer
0
soft and low-spatter arc
100 harder and more stable arc
NOTE! When the “TIG welding” process has been selected, it is not possible to
select the “Arc force” parameter.
(7) Setup / Store button ... for accessing the Setup Menu
NOTE! If you press the Setup / Store button (7) and the Parameter Selection
Button (2) at the same time, the display gives you a read-out of the software
version. To exit, press the Setup / Store button (7).
(8) Mains switch ... for switching the power source on and off
(9) LocalNet connection socket ... standardised connection socket for system extensions (e.g. remote control, robot interface, et al.)
(10) HOLD indicator ... every time you finish a welding operation, the actual values for
welding current and voltage are stored, and the “Hold” indicator lights up.
(11) Overtemperature indicator ... lights up when the power source heats up too much
(e.g. because the duty cycle has been exceeded). For more information on this, see
the section headed “troubleshooting“.
5
Description of
the control panel
(continued)
(12) TP 08 indicator ... lights up when a TP 08 remote-control unit is connected to the
power source.
The TP 08 indicator continues to glow even after the TP 08 remote-control unit has
been disconnected.
As long as the TP 08 indicator is lit up, it is only possible to set the amperage and
the arc-force dynamic from the TP 08 remote-control unit.
To make it possible to set the amperage and the arc-force dynamic from the power
source once again, as well as from other system add-ons:
- Disconnect the TP 08
- Switch off the power source, then switch it back on again
- The TP 08 indicator remains dark
6
Connections
TP 4000 CEL / TP
5000 CEL power
source
(A) (-)-Current socket with bayonet
latch ... for
- connecting rod electrode or the
earth cable in manual electrode
welding (depending on electrode
type being used)
- current connection for TIG welding
torch
(E) (F)
(A)
(B)
(C)
(D) (G)
F ig.3 Front and rear view of TP 4000 CEL / TP
5000 CEL power source
(B) (+)-Current socket with bayonet
latch ... for
connecting for rod electrode or earth
cable in manual electrode welding
(depending on electrode type being
used)
connecting the earth cable in TIG
welding
NOTE! If the remote-control TR 3000 is used, always connect the rod electrode
cable to the (+) current socket.
(C) Blanking cover
(D) Blanking cover
(E) Blanking cover (intended for LocalNet connection socket)
(F) Blanking cover (intended for LocalNet connection socket)
(G) Mains cable with strain-relief device
TR 2000 remote
control unit
(24) Welding current setting dial ... for
selecting the welding current
(24)
(25) Arc-force setting dial
Manual electrode welding..for influencing the short-circuiting amperage at
the instant of droplet transfer
0
soft. low-spatter arc
100
harder, more stable arc
(25)
NOTE! Parameters that can be
set on the remote-control unit
cannot be changed on the power
source. Parameter changes can
only be made on the remotecontrol unit.
Fig.4
TR 2000 remote control unit
7
TR 3000 remotecontrol unit
(26) Welding current indicator ... for
selecting the welding amperage.
Before the start of welding, the machine automatically displays a guideline
value based on the programmed
parameters. During welding, the
actual value is displayed.
(27)(26) (28)
(27) HOLD indicator ... every time you
finish a welding operation, the actual
values for welding current and voltage
are stored, and the “Hold” indicator
lights up.
(28) Welding-current setting dial ... for
selecting the welding current .
Fig.5
TR 3000 remote-control unit - front view
(29) Process selector switch ... for
selecting the welding process
- Rod electrode welding
- Rod electrode welding with CELelectrode
- Special processes
- TIG welding with touch-down
ignition
(29)
Fig.6
(30)
TR 3000 remote-control unit - view from the
left side
(30) Welding-current range selector switch for selecting the welding-current range
within which the welding current can be set using the welding-current setting dial(28)
min - 150 A:
0
ls owest possible welding current
10
welding current is 150 A
100 A - max:
0
welding current is 100 A
10
highest possible welding current
(31) Arc-force setting dial
Manal-electrode welding ... for influencing the short-circuiting amperage at
the instant of droplet transfer
0 soft, low-spatter arc
100 harder, more stable arc
(32)
Fig.7
(31)
TR 3000 remote-control unit - view from the
right side
8
(32) Change-over switch for polarity
reverser ... for actuating the polarity
reverser (optional)
+ Positive welding potential at the (+)
current socket
- Negative welding potential at the
(-)current socket
TR 3000 remotecontrol unit
(continued )
NOTE! Parameters that can be set on the remote-control unit cannot be changed on the power source. Parameter changes can only be made on the remotecontrol unit.
TR 4000 remotecontrol unit
(33)
(34)
(35)
(36)
(33) Parameter switchover button ... for
selecting and displaying the parameters “Welding voltage” and “Welding
current” on the digital display
NOTE! When you change a
parameter, the value for this
parameter is brie-fly indicated for control purposes - on the
digital display of the r.c. unit.
(34) Welding-current setting dial ... for
selecting the welding current
Fig.8
TR 4000 remote-control unit
(35) Hot start setting dial
Manual electrode welding ... influences the welding current during the ignition phase
0 no influence
10 100% increase in welding current during the ignition phase
(36) Arc-force setting dial
Manual electrode welding ... for influencing the short-circuiting amperage at the
instant of droplet transfer
0
soft, low-spatter arc
100
harder, more stable arc
NOTE! Parameters that can be set on the remote- control unit cannot be
changed on the power source. Parameter changes can only be made on the
remote-control unit.
TR 1000 / TR 1100
REMOTE-CONTROL UNIT
Fig.9
Fig.10 TR 1100 remote-control unit
TR 1000 remote-control unit
9
TR 1000 / TR 1100
remote-control
unit
(continued)
(38) (37) (38)(37)
(37) Parameter-display button(s) ... for
selecting the parameter to be displayed (welding current, ...)
(38) Parameter-setting button(s) ... for
altering the selected parameter
(39)
(39) Welding current parameter
Fig.11 TR 1000 / TR 1100 control panel
TP 08 remotecontrol unit
System requirements:
- Software version 2.81.1
(ZM) (ZO)
(ZP)(ZQ)
(ZN)(ZR)
1.
2.
3.
(ZL)
With the “Process” button (3), select
the rod-electrode (MMA) welding
process
Attach the earth clamp to the workpiece and clamp the electrode holder to
the TP 08 remote-control unit
Place the TP 08 down on the workpiece in such a way that there is a solid,
firm connection between the workpiece and the two contacts (ZL)
(ZL)
Fig.12 TP 08 remote-control unit
NOTE! The welding voltage is switched to the welding sockets after a 3 sec
time-lag. The TP 08 remote-control unit is then supplied with welding voltage,
and indicator (ZM) lights up.
If the TP 08 remote-control unit has been connected up since the power source was last
switched on, it is only possible to set the amperage and arc-force dynamic on the TP 08
remote-control unit.
To make it possible to set the amperage and the arc-force dynamic from the power
source once again, as well as from other system add-ons:
Disconnect the TP 08
Switch off the power source, then switch it back on again
10
TP 08 remotecontrol unit
(continued)
(ZN) Parameter selection button ... For selecting the parameters
Welding current (ZO)
Arc-force dynamic (ZP)
(ZQ) (+) button ... Increases the value for the selected parameter
(ZR) (-) button ... Decreases the value for the selected parameter
NOTE! Irrespective of the service codes given in the “Troubleshooting” section,
the following service codes may be displayed on the TP 08 remote-control unit:
Service-Code: -OFFCause:
Remedy:
Poor contact with the workpiece
Create a solid, firm connec-tion to the workpiece
Service-Code: -E62Cause:
Remedy:
Overtemperature on the TP 08 r.-c. unit
Allow the TP 08 to cool down
As long as a service code is displayed on the power source or any other system add-on,
the TP 08 remote-control unit is out of action.
11
Options
“LocalNet passive“ distributor
The “LocalNet passive” distributor makes
it possible to connect up and run several
system add-ons on the LocalNet connection jack of the power source or of the
wirefeeder at the same time - e.g. TR
3000 and TR 1100 simultaneously.
Fig.13 LocalNet distributor - passive
NOTE! The “LocalNet passive” distributor only functions properly if both ends
of the distributor are in use / connected.
“LocalNet active”
splitter
The LocalNet active splitter provides a
total of three LocalNet jacks at the rear of
the power source. This permits simultaneous operation of numerous system addons.
(57)
(57)
(56)
NOTE! If individual connection
jacks are left unassigned, it is
preferable to use the metal
LocalNet jack (56).
(56) Metal LocalNet jack
(57) Plastic LocalNet jacks
Fig.14 Rear view of TP 4000 / 5000 CEL with
LocalNet active splitter
A particular advantage of LocalNet active over the “LocalNet passive” splitter is found
when working with temporarily connected LocalNet users such as the RCU 4000 remote
control panel. Unlike with the “LocalNet passive” splitter, it is possible here to leave
individual connection jacks unassigned when the extra users are no longer needed
12
Polarity reverser
System requirements:
Software version 2.81.1
TR 3000 remote-control unit
TR
3000
(32)
(32)
Fig.15 Addressing the polarity reverser in conjunction with the TR 3000
13
(32) Changeover switch for polarity
reverser ... For addressing the pol
arity reverser (optional)
+ Positive welding potential at the
current socket
- Negative welding potential at the
current socket
Starting to use the power source
General remarks
Utilisation for
intended purpose
only
WARNING! Operating the equipment incorrectly can cause serious injury and
damage. Do not use the functions described here until you have read and
completely understood all of the following documents:
these Operating Instructions
all operating instructions for the system components, especially the “Safety
rules”
The power source is intended to be used SOLELY for rod electrode welding, TIG welding
as well as gouging.
Any other use, or any use going beyond the above, is deemed to be “not for the intended
purpose” and the manufacturer shall not be liable for any damage resulting therefrom.
“Utilisation for the intended purpose” shall also be deemed to encompass:
the observance of all instructions in the operating manual
the carrying out of all prescribed inspection and maintenance work
Machine set-up
regulations
The power source is tested to “Degree of protection IP23”, meaning:
Protection against penetration by solid foreign bodies with diameters larger than
12.5 mm (.49 in.)
Protection against spraywater up to an angle of 60° to the upright
The power source can be set up and operated outdoors in accordance with IP23. However, the built-in electrical components must be protected against direct wetting.
WARNING! A machine that topples over or falls from its stand can easily kill
someone. Place equipment on an even, firm floor in such a way that it stands
firmly.
Mains connection
The venting duct is a very important safety feature. When choosing the machine location, make sure that it is possible for the cooling air to enter and exit unhindered through
the louvers on the front and back of the machine. Any electroconductive metallic dust
from e.g. grinding-work must not be allowed to get sucked into the machine.
The power source is designed to run on the mains voltage given on the rating plate. The
mains cable and plug are ready-mounted. For details of fuse protection of the mains
supply lead, please see the Technical Data.
NOTE! Inadequately dimensioned electrical installations can lead to serious
damage. The mains lead, and its fuse protection, must be dimensioned in
accordance with the local power supply. The technical data shown on the rating
plate shall apply.
14
Mounting the “Everywhere” trolley
General remarks
WARNING! An electric shock can be fatal. If the machine is plugged into the
mains electricity supply during installation, there is a high risk of very serious
injury and damage. Only carry out work on the machine when
-the mains switch is in the - O - position,
-the machine is unplugged from the mains.
Mount the power
source on the
trolley
1.
(1)
(1)
2.
Insert the catches (1) into the boreholes on the base of the trolley
Angle the catches (1) obliquely as far
as they will go
Fig.16 Insert the catches
NOTE! When placing the power
source up on end, make sure that
you do not kink or pinch the
mains cable, or subject it to
tensile strain.
3.
4.
5.
Carefully place the power source up
on end
Carefully place the trolley up on end
Push the trolley up against the power
source so that the trolley and the
power source are exactly facing one
another
Fig.17 Power source and trolley
6.
X
(2) (3) (2) (3)
Fig.18 Put on washers and wing nuts
15
(2)(3)
Push washers (2) onto the six threaded bolts and slightly tighten the wing
nuts (3)
Mount the power
source on the
trolley
(continued)
(4)
7.
(4)
8.
9.
(3)
(3)
Straighten the catches by moving
each of the outermost threaded bolts
(4) as far as it will go
Tighten the six wing nuts (3)
Carefully place the trolley, complete
with the power source, down onto its
wheels
(3)
Fig.19 Straighten and fix the catches
Mount the handle
piece to the
power source
(1)
(2)
(2)(1) (2)
(2)
(3)
Fig.20 Slot the handle plates into place
(1)
(1)
Fig.21 Handle plates and handle tube
NOTE! When fitting the two handle plates together (1), make sure that the
catches (2) on the underside of the handle plates (1) slot completely into place
(Fig.16 and Fig.17)
(3) (4) (1) (5)
(6) (7)
(8)
1.
2.
(9)
(9)
(10)
(10)
Fig.22 Fix the handle plates and handle tube with
“Extrude-Tite” screws
3.
On the handle (4) of the power source, use the catches (2) to slot the
handle plates (1) into one another
(Fig.20 and Fig.21)
Insert the cotter pin (8) of the handle
tube (3) into the guides (6) of both
handle plates
NOTE! When fixing the two
handle plates (1) at the top, insert
two Extrude-Tite screws (5) from
one side and two Extrude-Tite
screws (7) from the other side, so
that in each case the heads of the
screws are on the side with the
larger borehole.
Fix the handle plates (1) to one another at the top using four Extrude-Tite screws (5)
and (7)
NOTE! When fixing the two handle plates (1) in the middle, insert two ExtrudeTite screws (9) from one side and two Extrude-Tite screws (10) from the other
side, so that in each case the heads of the screws are on the side with the
larger borehole.
4.
Fix the handle plates (1) to one another in the middle using four Extrude-Tite screws
(9) and (10)
16
How to use the
handle piece
NOTE! When the handle piece (1) is pushed all the way in, you must lock it by
turning it anti-clockwise.
1.
To push the handle piece (1) all the way in:
- Twist the handle piece (1) anti-clockwise (to unlock it)
- Push in the handle piece (1) as far as it will go
- Twist the handle piece (1) anti-clockwise again (this time, to lock it)
NOTE! When the handle piece
(1) is pulled all the way out, you
must lock it by turning it clockwise
(1)
2.
.
Fig.23 Pull out the handle tube
17
To pull the handle piece (1) all the way
out:
- Twist the handle piece (1) clockwise (to unlock it)
- Pull out the handle piece (1) as far
as it will come
- Twist the handle piece (1) clockwise again (this time, to lock it)
Rod electrode welding
General remarks
WARNING! Operating the equipment incorrectly can cause serious injury and
damage. Do not use the functions described here until you have read and
completely understood all of the following documents:
- these Operating Instructions
- all operating instructions for the system components, especially the “Safety
rules”
WARNING! An electric shock can be fatal. If the machine is plugged into the
mains electricity supply during installation, there is a high risk of very serious
injury and damage. Only carry out work on the machine when
- the mains switch is in the - O - position,
- the machine is unplugged from the mains.
1.
2.
3.
4.
Rod electrode
welding
Shift the mains switch (8) into the - O - position
Unplug the machine from the mains
Plug the welding potential cable and the earth cable into current sockets (A) and (B)
(which way round will depend on the type of e le
Plug the machine back into the mains
CAUTION! Risk of injury and damage from electric shock. As soon as the
mains switch is in the - I - position, the tungsten electrode of the welding torch
is LIVE. Make sure that the tungsten electrode does not touch any persons or
electrically conducting or earthed parts (e.g. housing etc.)
1.
2.
Shift the mains switch (8) into the - I - position (all the indicators on the control panel
briefly light up)
Using the Process button (3), select one of the following processes
- Rod electrode welding
- Rod electrode welding with CEL-electrode
- Special processes
The welding voltage to the welding socket is switched on after a 3 s time-lag.
NOTE! Parameters that can be set on the remote-control unit TR 2000 / 3000 /
4000 cannot be changed on the power source. Parameter changes can only be
made on the remote-control unit TR 2000 / 3000 / 4000.
3.
4.
5.
6.
7.
Press the Parameter Selection button (2) (indicator on the button must light up)
Set the desired amperage, using the adjusting dial (1) (value can be read off from
the left-hand indicator)
Press the Parameter Selection button (2) (indicator on the button must light up)
Using the adjusting dial (1), set the desired arc force (value can be read off from the
left-hand indicator)
Start welding
All parameter command values that have been set by means of the adjusting dial (1) will
remain stored until the next time they are changed. This is true even if the power source
is switched off and on again in the meantime.
18
Hot-Start function
In order to achieve an optimum welding result, it is necessary in some cases to set the
Hot-Start function. The information required to set the Hot-Start function is found in the
”Hot-Start Function” chapter below.
Benefits:
Improved ignition properties, even for electrodes with inherently bad ignition properties
Better smelting of the base material during the starting phase, therefore fewer cold
points.
Largely avoids slag inclusions.
NOTE! Please refer to the chapter ”Set-up menu: Level 1” for an explanation of
the settings of the available parameters.
I (A)
Legend:
Hti
300A
HCU
IH
Primary current = set welding
current
HCU
Hot-start current ... 0 - 100 %,
factory setting: 50 %
Hti
Hot-current time ... 0 - 2,0 s,
factory setting: 0,5 s
200A
IH
0,5 s
Fig. 25
1s
1,5 s
t
Example for the ”Hot-Start” function
Function
During the selected hot-current time (Hti), the welding current is increased to a certain
value. This value exceeds the selected welding current (IH) by 0 to 100% (HCU).
Example: The welding current setting (IH) is 200A. The hot-start current setting is 50%.
During the hot-start time (Hti, e.g. 0.5s), the actual welding current is 200A + (50% of
200A) = 300A.
ELN function
(electrode-line
selection)
The Eln function can be parametrised separately for each of the proces-ses “Rod electrode welding”, “Rod electrode welding with CEL electrode” and “Special processes”.
NOTE! For information on how to set the available parameters, please see the
section headed “Set-up menu: Level 1”.
“con” parameter (constant welding current)
If the “con” parameter has been set, the welding current is kept constant, regardless of
the welding voltage. The result is a vertical characteristic (4) (Fig.25).
The “con” parameter is especially suitable for rutile and basic electrodes, as well as
gouging. This is why the “con” parameter is also the factory setting if the process “Rod
electrode welding” is selected.
For gouging, set dynamics to ”100”.
Parameter “0.1 - 20” (falling characteristic with adjustable slope)
Parameter “0.1-20 ” is used for setting a falling characteristic (5) (Fig.25). The setting
range extends from 0.1 A / V (very steep) to 20 A / V (very shallow).
Setting a shallow characteristic (5) is only advisable for cellulose electrodes.
19
ELN function
(electrode-line
selection)
(continued)
NOTE! When setting a shallow characteristic (5), set the arc force to a higher
value.
Parameter “P” (constant welding power)
If the parameter “P” has been set, the welding power is kept constant, regardless of the
welding voltage and welding current. The result is a hyperbolic characteristic (6)
(Fig.25).
The parameter “P” is particularly suitable for cellulose electrodes. This is why the “con”
parameter “P” is also the factory setting if the process “Rod electrode welding with CEL
electrode” is selected.
NOTE! If you have problems with a rod electrode tending to “stick”, set the
arc force to a higher value.
U (V)
60
con - 20
A/V
50
(4)
(6)
(2)
(1)
(3)
(5)
40
30
20
(7)
(8)
10
0
0
50 100 150 200 250 300 350 400 450 I (A)
Fig.26 Characteristics that can be selected using
the “Eln” function
Legend:
(1) load line for rod electrode
(2) load line for rod electrode where arc length is increased
(3) load line for rod electrode where arc length is reduced
(4) characteristic where “con” parameter is selected (constant welding current)
(5) characteristic where “0.1 - 20” parameter is selected (falling characteristic with
adjustable slope)
(6) characteristic where “P” parameter is selected (constant welding power)
(7) example of pre-set arc force where characteristic (4) is selected
(8) example of arc force (when set to a sufficient value) where characteristic (5) or (6) is
selected
Additional explanations (fig.26)
The characteristics (4), (5) and (6) shown here apply when a rod electrode is being used
whose characteristic corresponds to the load line (1) at a given arc length.
Depending on what welding current (I) has been set, the point of inter-section (operating
point) of characteristics (4), (5) and (6) is displaced along the load line (1). The operating
point provides information on the actual welding voltage and the actual welding current.
If a fixed welding current (IH) is set, the point of intersection (operating point) may migrate along the characteristics (4), (5) and (6) depending on the current welding voltage.
The welding voltage U depends on the arc length.
If the arc length changes, e.g. in accordance with the load line (2), the resulting operating point will be the point where the corresponding characteristic (4), (5) or (6) intersects
with the load line (2).
Applies to characteristics (5) and (6): depending on the welding voltage (arc length), the
welding current (I) will also decrease or increase while the IH setting remains the same.
20
ELN function
(electrode-line
selection)
(continued)
(9)
operating point if
arc length is
increased
operating point
if welding current
(IH)is fixed
operating point
if arc length
is reduced
U (V)
60
(6)
(2)
50
(1)
40
(3)
(5)
30
20
(4)
(8)
10
0
0
50 100 150 200 250 300 350 400 450 I (A)
IH - 50 % IH +
Dynamik
Fig. 27 Settings example: IH = 250A, dynamics = 50
Legend:
(1) Load line for rod electrode
(2) Load line for rod electrode where arc length is increased
(3) Load line for rod electrode where arc length is reduced
(4) Characteristic where ”con” parameter is selected (constant welding current)
(5) Characteristic where ”0.1 - 20” parameter is selected (falling characteristic with
adjustable slope)
(6) Characteristic where ”P” parameter is selected (constant welding power)
(8) Example for dynamics setting if characteristic (5) or (6) is selected
(9) Possible current change if characteristic (5) or (6) is selected, depending on the
welding voltage (arclength)
The welding current (I) in zone (9) can be max 50% lower than the selected welding
current (IH). The upper limit of the welding current (I) is given by the dynamics setting.
Anti-Stick function
NOTE! The anti-stick function can be activated and deactivated in “Set-up
menu: Level 2” (see the section headed: “Set-up menu: Level 2”).
Where the arc becomes shorter, the welding voltage may drop so far that the rod electrode tends to “stick”. This may also cause “burn-out” of the rod electrode.
Electrode burn-out i s prevented if the anti-stick function has been activated. If the rod
electrode begins to stick, the power source immediately switches the welding current off.
After the rod electrode has been detached from the workpiece, the welding operation
can be con-tinued without difficulty.
21
TIG welding
General remarks
WARNING! Operating the equipment incorrectly can cause serious injury and
damage. Do not use the functions described here until you have read and
completely understood all of the following documents:
these Operating Instructions
all operating instructions for the system components, especially the “Safety
rules”
WARNING! If the power source is plugged into the mains electricity during
installation, there is a high risk of very serious injury an damage. Before putting
the machine into service, read the section headed „Safety rules“. Only carry ut
these preparations if
the mains switch is in the - O - positionn and
the mains cable is unplugged from the mains.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Shift the mains switch (8) into the - O - position
Unplug the machine from the mains
Dismount the welding potential cable
Plug the earth cable into the current socket (B) and latch it in firmly
Connect the other end of the earth cable to the workpiece
Plug the welding cable of the TIG gas-valve welding torch into the current socket (-)
(A) and latch it by turning it clockwise
7. Screw the pressure regulator onto the argon shielding-gas cylinder and tighten it
8. Attach the gas hose to the pressure regulator
9. Plug the machine back into the mains
TIG welding
CAUTION! As soon as the process “TIG welding” is selected, the tungsten
electrode of the TIG welding torch is live. Make sure that the tungsten electrode is not touching any electrically conductive or earthed parts such as e.g. the
workpiece or housing.
1.
Shift the mains switch (8) into the - I - position (all the indicators on the control
panel briefly light up)
2.
Use the Process button (3) to select the process “TIG welding” - the welding voltage
to the welding socket is switched on after a 3 s time-lag.
NOTE! Parameters that can be set on the remote-control unit TR 2000 / 3000 /
4000 cannot be changed on the power source. Parameter changes can only be
made on the remote-control unit TR 2000 / 3000 / 4000.
3.
4.
5.
Press the Parameter Selection button (2)(indicator on the button must light up)
Set the desired amperage, using the adjusting dial (1) (value can be read off from
the left-hand indicator)
Open the gas cut-off valve on the TIG gas-valve torch and set the desired shieldinggas flow rate on the pressure regulator
NOTE! Ignition of the welding arc is effected by touching down the tungsten
electrode onto the workpiece.
22
TIG welding
(continued)
6.
7.
8.
Place the the gas nozzle on the ignition location so that there is a gap of 2 -3 mm
between the tungsten tip and the workpiece (Fig.28a)
Gradually tilt up the welding toch until the tungsten tip touches the workpiece
(Fig.28b)
Raise the torch and pivot it into the normal position - the arc ignites (Abb.28c)
a) Place gas nozzle on
workpiece
b) Touch down tungsten tip to
ignite arc
c) Arc is ignited
Fig.28 Arc ignition
9.
Start welding
NOTE! When the weld is finished, the gas post-flow time required to protect the
tungsten electrode and the weld depends on the welding current
Welding current
gas post-flow time
50 A
6s
100 A
7s
150 A
8s
200 A
9s
250 A
12 s
300 A
13 s
350 A
14 s
400 A
16 s
10. To finish the welding operation, take off the TIG gas-valve torch from the component, untill arc extinguishes.
11. At the end of the welding operation, wait the gas post-flow time
12. Close the gas shut-off valve on the TIG gas-valve torch
All parameter command values that have been set by means of the adjusting dial (1) will
remain stored until the next time they are changed. This is true even if the power source
is switched off and on again in the meantime.
23
Option TIGComfort-Stop
Important! The activation and the setting of the optional TIG-Comfort-Stop function is
carried out by means of the CSS parameter. The CSS parameter is included in the
“Setup-Menu - Level 2“.
1.
2.
3.
4.
Fig.29 TIG-Comfort-Stop
1.
2.
3.
4.
5.
Welding
During welding, uplift welding torch: the arc is increased significantly
Lower torch:
- Arc is reduced significantly
- TIG-Comfort-Stop function triggered
Keep torch level
- Welding current is decreased continuously (downslope)
- the arc extinguishes
Wait the gas post-flow time and remove torch from the component
I
set welding current
t
downslope
gas pre-flow
Fig.30 TIG-welding process with activated TIG-Comfort-Stop option
24
gas
post-flow
The Set-up Menu: Level 1
General remarks
The digital power sources come with a wealth of expert knowledge already built in! You
can retrieve and use any of the optimised parameters stored in the machine whenever
you wish.
The set-up menu makes it easy for you to get your hands on this expert knowledge and
on some additional functions, and to adapt the parameters to your particular welding
tasks.
Accessing the
set-up menu for
“Process” parameters
NOTE! The mode of functioning is explained here with the reference to the
“Rod electrode welding” process. The procedure for changing other “Process”
parameters is identical.
The available parameters can be set separately for each of the proces-ses that can be
selected with the “Process” button (3). The parameter settings remain stored in the
memory until the next time any change is made to the setting in question.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Plug in the mains plug
Shift the mains switch (8) into the - I - position
Use the Process button (3) to select the “Rod electrode welding” process
Press and hold the Setup / Store button (7)
Press the Process button (3)
Release the Setup / Store button (7)
The power source is now in the set-up menu for the “Rod electrode welding” process,
and the first parameter HCU (Hot-start current) is displayed.
Changing the
parameter
1.
2.
Use the Process button (3) to select the desired parameter
Use the adjusting dial (1) to alter the value of the parameter
Exit the set-up
menu
1.
Press the Setup / Store button (7)
NOTE! Any alterations you have
made will be stored in the memory when you exit the set-up menu.
The set-up menu for the process “Rod
electrode welding with CEL electrode” and
“Special processes” is identical with the
set-up menu for the process “Rod electrode welding”
NOTE! The comple te list of
parameters for the process “Rod
electrode welding” is explained in
the section headed “Process
parameters”
Fig.31
Example for the process “Rod electrode
welding“
25
“Process” parameters
Rod electrode
welding
The function HCU (Hot-start current) and the available setting range are explained in the
section “Rod electrode welding”.
HCU
Hot-start current - 0 - 100 %
Factory setting: 50 %
The function HCU (Hot-start current) and the available setting range are explained in the
section ”Rod electrode welding”.
Hti
Hot-current time - 0 - 2.0 s
Factory setting: 0.5 s
FAC
Factory - Resets the power source to factory settings
Press and hold the Setup / Store button (7) for 2 s to reset the machine to its original (i.e.
factory) settings. If the display reads “PrG”, then the power source has been reset.
NOTE! When you reset the power source, all personal settings are lost in Level
1 of the Setup Menu.
The reset functions in the Second Level of the Setup Menu (2nd) are not deleted either.
2nd
Second level of the set-up menu (see the section headed “The set-up menu: Level 2”)
TIG welding
2nd
Second level of the set-up menu (see the section headed “The set-up menu: Level 2”)
26
The Set-up Menu: Level 2
General remarks
The functions Eln (electrode-line selection), r (welding circuit resistance), L (indication of
welding circuit inductivity) and ASt (anti-stick) are located in a second menu level.
Changing to the second menu level (2nd)
-
Choose the parameter “2nd”, as described in the section headed “The Set-up menu:
Level 1”
Press and hold the Setup / Store button (7)
Press process button (3)
Release the Setup / Store button (7)
The power source is now in the second menu level (2nd) of the setup-menu. The function “Eln” (electrode-line selection) is now displayed.
Changing the
parameter
-
Use the Process button (3) to select the desired parameter
Use the adjusting dial (1) to alter the value of the parameter
1.
Exit the set-up
menu
Press the Setup / Store button (7)
NOTE! Any alterations you have
made will be stored in the memory when you exit the Level 2 of
the Set-up Menu (2nd).
NOTE! The complete list of
parameters for Level 2 of the Setup Menu (2nd) is explained in the
section headed “Parameters
2nd”.
Fig.32 Level 2 of the Set-up Menu (2nd)
27
Parameters 2nd
General remarks
Parameter 2nd
NOTE! For the “TIG welding” process, only the parameters r (welding circuit
resistance) and L (welding circuit inductivity) are available.
The function Eln (electrode-line selection) can be set separately for the processes “Rod
electrode welding”, “Rod electrode welding with CEL electrode” and “Special processes”.
The settings remain stored in the memory until the next time any change is made to the
setting in question.
The function Eln (electrode-line selection) and the available settings are described in the
section headed “Rod electrode welding”.
Eln
Electrode-line - electrode-line selection - con / 0.1 - 20 / P
Factory setting
for “Rod electrode welding” process: con
for “Rod electrode welding with CEL electrode” process: P
for “Special processes”: con
The function r (welding circuit resistance) is described in the section headed “Measuring
the welding circuit resistance”.
CSS
Comfort Stop Sensitivity - response sensitivity of the TIG-Comfort-Stop function: 0.5 5.0 / OFF
factory setting
OFF
NOTE! We recommend a set value of 2.0. However, if the welding process is
frequently stopped unintentionally, increase the value for the CSS parameter.
Depending on the set value for the CSS parameter the following is required for triggering
the TIG-Comfort-Stop option:
0,5 - 2,0
2,0 - 3,5
3,5 - 5,0
low increase of the arc
mean increase of the arc
high increase of the arc
r
r (resistance) - Welding circuit resistance - x milliohms (e.g. 11.4 milliohms)
The function L (welding circuit inductivity) is described in the section headed “Indicating
welding circuit inductivity L”.
L
L (inductivity) - Welding circuit inductivity - x mikrohenrys (e.g. 5 mikrohenrys)
The function Ast (anti-stick) is described in the section headed “Rod electrode welding”.
ASt
Anti-Stick - ON / OFF
factory setting
ON
28
Measuring the welding circuit resistance r
General remarks
Measuring the welding circuit resistance “r” makes it possible to have a constant welding result at all times, even with hosepacks of different lengths. The welding voltage at
the arc is then always precisely regulated, regardless of the length and cross-sectional
area of the hosepack.
After it has been measured, the welding circuit resistance is indicated on the right-hand
display.
r ... Welding circuit resistance ... x milliohms (e.g. 11.4 milliohms)
If the welding circuit resistance “r” has been measured correctly, the welding voltage will
correspond exactly to the welding voltage at the arc.
If you manually measure the voltage at the output jacks of the power source, this voltage
will be higher than the welding voltage at the arc - that is, higher by the same amount as
the voltage-drop taking place in the “welding-potential cable”.
-
To measure the
welding circuit
resistance “r”
1.
NOTE!The welding circuit resistance “r” will depend on the hosepack being
used. This means that the measurement to find out the welding circuit resistance “r” must be:
repeated if there is any change in the length or cross-sectional area of the hosepack;
carried out separately for each separate welding process (with the respective
welding lines)
Make an earth connection to the workpiece
NOTE! Make sure that the contact between the earthing clamp and the workpiece is on a cleaned section of the workpiece.
2.
3.
4.
Plug in the machine to the mains
Shift the mains switch (8) to the - I - position
Select function "r" in the second menu level (2nd)
5.
Clamp the electrode holder or chuck
for the tungsten electrode firmly to the
workpiece, resp. press firmly against
the workpiece.
NOTE! Make sure that the contact between the rod electrode (i.e. the tungsten
electrode) and the workpiece is on a cleaned section of the workpiece.
29
6.
Briefly press the Setup / Store button
(7) The welding circuit resistance is
now calculated; during the measurement, the right-hand display reads
“run”
7.
The measurement is finished when
the welding circuit resistance is shown
on the right-hand display (e.g. 11.4
milliohms)
Indicating the welding circuit inductivity L
Indicating the
welding circuit
inductivity L
The way that the welding cable is arranged has a very significant effect on the
welding properties. There may be a high
welding circuit inductivity depending on the
length of the welding cable and on the way
it is arranged. The result is that the current
rise during the droplet transfer is limited.
The welding circuit inductivity L is calculated during welding and indicated on the
right-hand display.
Fig.33 Correct arrangement of the welding cable
L ... Welding circuit inductivity ... x microhenrys (e.g. 5 microhenrys)
NOTE! It is not possible to compensate for the welding circuit inductivity.
Try to change the welding result by rerouting the welding cables.
30
Troubleshooting
General remarks
The digital power sources are equipped with an intelligent safety system. This means
that there was no need for any melting-type fuses at all. After a possible malfunction or
error has been remedied, the power source can be put back into normal operation again
without any fuses having to be changed.
WARNING! An electric shock can be fatal. Before opening up the machine
Switch the mains switch to the - O - position
Unplug machine from the mains
Put up an easy-to-understand warning sign to stop anybody inadvertently
switching it back on again
Using a suitable measuring instrument, check to make sure that electrically
charged components (e.g. capacitors) have been discharged
CAUTION! Inadequate PE conductor connections can cause serious injury and
damage. The housing screws provide a suitable PE conductor connection for
grounding (earthing) the housing and must NOT be replaced by any other
screws that do not provide a reliable PE conductor connection.
Displayed service
codes
NOTE! If any other error message appears on the displays, which is not described here, then the fault is one that can only be put right by a service technician.
Make a note of the error message shown in the display, and of the serial
number and configuration of the power source, and get in touch with our aftersales service with a detailed desrciption of the error.
tP1 | xxx, tP2 | xxx, tP3 | xxx
tP4 | xxx, tP5 | xxx, tP6 | xxx
(xxx stands for a temperature indication)
Cause:
Remedy:
Over-temperature in primary circuit of power source
Allow the power source to cool down
tS1 | xxx, tS2 | xxx, tS3 | xxx
(xxx stands for a temperature indication)
Cause:
Remedy:
Over-temperature in secondary circuit of power source
Allow the power source to cool down
tSt | xxx
(xxx stands for a temperature indication)
Cause:
Remedy:
Over-temperature in the control circuit
Allow the power source to cool down
Err | 049
Cause:
Remedy:
Phase failure
Check mains fuse protection, mains supply lead and mains plug
Err | 051
Cause:
Remedy:
Mains undervoltage: Mains voltage has dropped below the tolerance range
(+/- 15%)
Check mains voltage
31
Displayed service
codes
(continued)
Err | 052
Cause:
Remedy:
Mains overvoltage: Mains voltage has risen above the tolerance range (+/15%)
Check mains voltage
Err | PE
Cause:
Remedy:
The earth-fault current watchdog has triggered the power source’s safety
cut-out.
Switch off the power source, wait for 10 seconds and then switch on
again. If you have tried doing this several times and the error continues to
occur - contact After Sales Service.
Err | bPS, Err | IP, dSP | Axx
dSP | Cxx, dSP | Exx, dSP | Sy
dSP | nSy
Cause:
Remedy:
r
| E30
Cause:
Remedy:
r
Remedy:
| E33, r
Cause:
Remedy:
TP 4000 CEL / TP
5000 CEL power
source
r-Adjustment: There is no contact with the workpiece
Connect up the earth cable; ensure a tight connection between the electrode holder and the workpiece
| E31
Cause:
r
The earth-fault current watchdog has triggered the power source’s safety
cut-out.
Switch off the power source, wait for 10 sec. and then switch on again. If
you have tried doing this several times and the error con-tinues to occur contact After Sales Service.
r-Adjustment: Procedure has been interrupted by repeated pressing of the
Setup / Store (7) button
Ensure a tight connection between the electrode holder or chuck for the
tungsten electrode and the workpiece – press the Setup / Store (7)
| E34
r-adjustment: Poor contact between electrode holder or chuck for tungsten
electrode and workpiece r-Abgleich: Schlechter Kontakt zwischen Elektrodenhalter bzw. Spannkörper für Wolframelektrode und Werkstück
Clean the point of contact, clamp electrode holder or chuck for tungsten
electrode firmly, resp. press down on the workpiece, check earth connection
Power source does not function
Mains switch is ON, but indicators are not lit up
Cause:
Remedy:
Break in mains lead, mains plug not plugged in
Check mains supply lead, make sure mains plug is plugged in
Cause:
Remedy:
Mains fuse is faulty
Change mains fuse
Cause:
Remedy:
Mains outlet socket or plug is faulty
Change faulty components
32
TP 4000 CEL / TP
5000 CEL power
source
(continued)
No welding current
Mains switch is ON, overtemperature indicator is lit up
Cause:
Remedy:
Power source is overloaded, duty c. has been exceeded
Do not exceed duty cycle
Cause:
Remedy:
Thermostatic cut-out system has been tripped
Wait until power source automatically comes back on after end of cooling
phase
No welding current
Mains switch is ON and indicators are lit up
Cause:
Remedy:
Earth connection is wrong
Check the earth connection and clamp for correct polarity
No shielding gas
All other functions are OK
Cause:
Remedy:
Gas cylinder is empty
Change the gas cylinder
Cause:
Remedy:
Gas pressure regulator is faulty
Change the gas pressure regulator
Cause:
Remedy:
Gas hose is not mounted or is damaged
Mount / change the gas hose
Cause:
Remedy:
TIG gas-valve welding torch is defective
Change the TIG gas-valve welding torch
Poor welding properties
Cause:
Remedy:
Wrong welding parameters
Check settings
Cause:
Remedy:
Poor earth connection
Ensure good contact to workpiece
Cause:
Remedy:
Not enough shielding gas, or none at all
Check pressure regulator, gas hose, gas solenoid valve, torch gas connection etc.
Cause:
Remedy:
Welding torch is leaking
Change the torch
Poor welding properties
additional severe spattering
Cause:
Remedy:
Wrong polarity of the electrode
Change the polarity of the electrode (see manufacturer’s instructions)
Welding torch becomes very hot
Cause:
Remedy:
Design dimensions of torch are not sufficient for this task
Respect the duty cycle and loading limits
33
Care and maintenance
General remarks
In order to keep your power source operational for years to come, you should observe
the following points:
WARNING! An electric shock can be fatal. Before opening up the machine
Switch the mains switch to the - O - position
Unplug machine from the mains
Put up an easy-to-understand warning sign to stop anybody inadvertently
switching it back on again
Using a suitable measuring instrument, check to make sure that electrically charged components (e.g. capacitors) have been discharged
-
-
Carry out safety inspections at the stipulated intervals (see the section headed
“Safety rules”)
Depending on the machine location, but no less often than twice a year, remove the
side panels from the machine and blow the inside of the power source clean with
dry, reduced-blow compressed air. Do not aim air-jets at electronic components
from too close a range.
If a lot of dust has accumulated, clean the cooling-air ducts.
34
Technical Data
General remarks
TP 4000 CEL
NOTE! If the machine is designed to run on a special voltage, the Technical
Data shown on the rating plate apply. The mains plug and mains supply lead,
and their fuse protection, must be dimensioned accordingly.
Mains voltage
3x400 V
Mains voltage tolerance
+/- 15 %
Mains fuse protection (slow-blow)
35 A
Primary continuous power (100% duty cycle)
12.9 kVA
Cos Phi
0,99
Efficiency
90 %
Welding current range
Welding current at
Rod electrode
TIG
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
40 % duty cycle
60 % duty cycle
100 % duty cycle
10 - 380 A
10 - 380 A
380 A
360 A
320 A
Standard working voltage
Rod electrode
TIG
20.4 - 35.2 V
14.5 - 33 V
Max. working voltage
Rod electrode
53 V (380 A)
80 V (10 A)
Open-circuit voltage pulsed
peak value
mean value
Degree of protection
95 V
60 V
IP 23
Type of cooling
AF
Insulation class
F
Dimensions L x W x H mm
625/290/475
Weight
36.1 kg
35
TP 4000 CEL MV
Mains voltage
3x200-240 V
3x380-460 V
Mains voltage tolerance
+/- 10 %
Mains fuse protection (slow-blow)
200-240 V: 63 A
380-460 V: 35 A
Primary continuous power (100% duty cycle)
Cos Phi
0,99
Efficiency
12,9 kVA
Welding current range
Welding current at
90 %
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
40 % duty cycle
60 % duty cycle
100 % duty cycle
Standard working voltage
Rod electrode
TIG
20.4 - 35.2 V
14.5 - 33 V
Max. working voltage
Rod electrode
53 V (380 A)
80 V (10 A)
Open-circuit voltage pulsed
peak value
mean value
Degree of protection
95 V
60 V
IP 23
Type of cooling
AF
Insulation class
F
Dimensions L x W x H mm
625/290/475
Weight
TP 5000 CEL
380 A
360 A
320 A
40 kg
Mains voltage
3x400 V
Mains voltage tolerance
+/- 15 %
Mains fuse protection (slow-blow)
35 A
Primary continuous power (100% duty cycle)
16.3 kVA
Cos Phi
0,99
Efficiency
90 %
Welding current range
Welding current at
Rod electrode
TIG
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
40 % duty cycle
60 % duty cycle
100 % duty cycle
10 - 480 A
10 - 480 A
380 A
360 A
320 A
Standard working voltage
Rod electrode
TIG
20.4 - 39.2 V
14.5 - 38 V
Max. working voltage
Rod electrode
48 V (480 A)
80 V (10 A)
Open-circuit voltage pulsed
peak value
mean value
Degree of protection
95 V
60 V
IP 23
Type of cooling
AF
Insulation class
F
Dimensions L x W x H mm
625/290/475
Weight
37 kg
36
TP 5000 CEL MV
Mains voltage
3x200-240 V
3x380-460 V
Mains voltage tolerance
+/- 10 %
Mains fuse protection (slow-blow)
200-240 V: 63 A
380-460 V: 35 A
Primary continuous power (100% duty cycle)
16.3 kVA
Cos Phi
0,99
Efficiency
90 %
Welding current range
Welding current at
Rod electrode
TIG
10 min / 40°C
10 min / 40°C
10 min / 40°C
40 % duty cycle
60 % duty cycle
100 % duty cycle
10 - 480 A
10 - 480 A
480 A
415 A
360 A
Standard working voltage
Rod electrode
TIG
20.4 - 39.2 V
14.5 - 38 V
Max. working voltage
Rod electrode
48 V (480 A)
80 V (10 A)
Open-circuit voltage pulsed
peak value
mean value
Degree of protection
95 V
60 V
IP 23
Type of cooling
AF
Insulation class
F
Dimensions L x W x H mm
625/290/475
Weight
40.5 kg
37
38
Cher lecteur
Introduction
Nous vous remercions de votre confiance et vous félicitons d’avoir acheté un produit de
qualité supérieure de Fronius. Les instructions suivantes vous aideront à vous familiariser avec le produit. En lisant attentivement les instructions de service suivantes, vous
découvrirez les multiples possibilités de votre produit Fronius. C’est la seule manière
d’exploiter ses avantages de manière optimale.
Prière d’observer également les consignes de sécurité pour garantir une sécurité accrue
lors de l’utilisation du produit. Une utilisation soigneuse du produit contribue à sa longévité et sa fiabilité. Ce sont des conditions essentielles pour obtenir d’excellents résultats.
ud_fr_st_et_00500
012006
Consignes de sécurité
DANGER!
AVERTISSEMENT!
ATTENTION!
«DANGER!» caractérise un péril immédiat. S’y exposer entraîne la mort ou
des blessures graves.
«AVERTISSEMENT» caractérise une situation pouvant s’avérer dangereuse. S’y exposer peut entraîner la mort et des blessures graves.
«ATTENTION!» caractérise une situation pouvant s’avérer néfaste. S’y
exposer peut entraîner des blessures légères ou minimes ainsi que des
dégâts matériels.
REMARQUE!
«REMARQUE» caractérise un danger entraîné par une gêne des conditions
de travail et des dégâts possibles sur l’équipement.
Important!
«Important» caractérise des conseils d’utilisation et d’autres informations
particulièrement utiles. Ne signale pas de situation néfaste ou dangereuse.
Dans le cas où vous rencontreriez l’un des symboles représentés à la lecture
du chapitre «Consignes de sécurité», vous devriez y porter une attention accrue.
Généralités
L’appareil répond aux derniers développements techniques et satisfait à la
réglementation généralement reconnue en matière de sécurité. En cas de
fausse manoeuvre ou de mauvaise utilisation, elle présente toutefois certains
risques
- pour la santé et la vie de l‘utilisateur ou d‘un tiers,
- pour la source de courant et pour d‘autres biens matériels de l‘exploitant,
- liés à la qualité du travail effectué avec la source de courant.
Toutes les personnes intervenant dans la mise en service, la manipulation et
l‘entretien de la source de courant doivent
- avoir la qualification requise,
- avoir des connaissances suffisantes en soudure et
- observer scrupuleusement les instructions de service.
Les instructions de service doivent être conservées en permanence sur le
lieu d‘utilisation de l’appareil. En complément aux instructions de service, la
réglementation généralement valable et la réglementation locale concernant
la prévention d‘accidents et la protection de l‘environnement doivent à tout
moment être disponibles et respectés.
Toutes les consignes de sécurité et les avertissements de danger apposés
sur l’appareil
- doivent rester lisibles
- ne doivent pas être endommagés
- ne doivent pas être retirés
- ne doivent pas être recouverts, masqués par des autocollants ou peints.
Vous trouverez les emplacements où figurent les consignes de sécurité et les
avertissements de danger sur l’appareil en consultant le chapitre «généralités» du manuel d’instructions de ce dernier.
I
ud_fr_st_sv_00468
012007
Généralités
(suite)
Tout dérangement pouvant nuire à la sécurité doit être éliminé avant de
mettre en marche l’appareil.
Votre sécurité est en jeu !
Uilisation conforme
L’appareil a été conçue exclusivement pour une utilisation de le cadre des
travaux prévus.
L’appareil est exclusivement conçu pour les procédés de soudage indiqués
sur la plaque signalétique.
Toute autre utilisation est considérée comme non conforme. Le fabricant ne
saurait par conséquent être tenu responsable des dégâts consécutifs.
Font également partie de l’utilisation conforme:
- la lecture exhaustive et l’observation de toutes les indications du manuel
d’instructions de service
- la lecture exhaustive et le respect des consignes de sécurité et des
avertissements de danger du manuel d’instructions de service
- le respect des travaux d’inspection et d’entretien
Ne jamais utiliser l’appareil pour les applications suivantes:
- Dégel de tuyaux
- Chargement de batteries/accumulateurs
- Démarrage de moteurs
L’appareil est conçu pour le fonctionnement dans l’industrie et l’artisanat. Le
fabricant ne saurait être tenu responsable des dommages consécutifs à
l’utilisation de l’appareil dans une habitation.
Le fabricant n’endosse aucune responsabilité pour des résultats de travail
laissant à désirer ou défectueux.
Conditions
environnementales
La marche ou le stockage de l’appareil en dehors de la zone indiquée est
considéré comme impropre. Le fabricant ne saurait être tenu responsable de
dommages en résultant.
Plage de température de l’air environnant:
- pour le service: - 10 °C à + 40 °C (14 °F à 104 °F)
- pour le transport et le stockage: - 25 °C à + 55 °C (-13 °F à 131 °F)
Humidité de l’air relative:
- jusqu’à 50 % à 40 °C (104 °F)
- jusqu’à 90 % à 20 °C (68 °F)
L’air environnant doit être dénué de poussières, d’acide, de gaz ou de substances corrosives, etc.
Altitude au-dessus du niveau de la mer: jusqu’à 2000m (6500 ft)
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012007
II
Obligations de
l‘exploitant
L‘exploitant s‘engage à n‘autoriser l‘utilisation de l’appareil qu‘à des personnes
- connaissant les prescriptions fondamentales concernant la sécurité du
travail et la prévention d‘accidents et familiarisées avec la manipulation
de l’appareil
- ayant lu et compris les avertissements figurant dans ces instructions de
service, et l‘ayant confirmé en apposant leur signature.
- ayant reçu une formation conforme aux exigences adressées par les
résultats demandés
Il convient de vérifier à intervalles réguliers que le personnel est conscient
des consignes de sécurité pendant le travail.
Obligations du
personnel
Toutes les personnes chargées de travailler avec l’appareil s‘engagent à
- respecter les prescriptions fondamentales en matière de sécurité du
travail et de prévention des accidents,
- lire le chapitre concernant la sécurité ainsi que les avertissements
figurant dans les présentes instructions de service et à attester par leur
signature qu‘ils les ont compris, ceci avant d‘entamer le travail.
Avant de s’éloigner du poste de travail, s’assurer de l’impossibilité de la
survenue de dégâts matériels ou corporels pendant cette absence.
Auto-protection
et protection des
personnes
Vous vous exposez à de nombreux dangers pendant le soudage, comme par
ex.
- projection d’étincelles et de pièces métalliques incandescentes
- rayonnement de l’arc lumineux nocif pour la peau et les yeux
-
champs éléctromagnétiques synonymes de danger de mort pour les
porteurs de stimulateur cardiaque (pacemaker)
-
danger d’électrocution en raison du courant secteur et de soudage
-
nuisance du bruit
-
fumée et gaz de soudage nocifs
Les personnes travaillant sur la pièce à usiner pendant le soudage doivent
porter des vêtements de protection présentant les caractéristiques suivantes:
- difficilement inflammables
- isolants et secs
- couvrant l’ensemble du corps, non endommagés et en bon état
- casque de protection
- pantalon sans ourlet
III
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012007
Auto-protection
et protection des
personnes
(suite)
Font entre autre partie des vêtements de protection:
-
Protégez les yeux et la face des rayons ultraviolets , de la chaleur et de
la projection d’étincelles en utilisant un écran de soudeur doté de verres
filtrants réglementaires.
Porter des lunettes de protection conformes à la règlementation derrière
l’écran de soudeur
Portez des chaussures solides, isolantes. Ces chaussures doivent rester
isolantes même dans un environnement humide
Protégez les mains par des gants appropriés (isolants électriques,
protection thermique
Porter un casque antibruit pour réduire les nuisances liées au bruit et pour
éviter de vous endommager les tympans.
Auto-protection
et protection des
personnes (suite)
Tenir éloignées toutes personnes étrangères et surtout les enfants pendant
la marche des appareils et le processus de soudage. S’il y avait toutefois des
personnes à proximité:
- les informer de l’ensemble des dangers (danger d’éblouissement par
l’arc lumineux, danger de blessures par la projection d’étincelles, gaz de
fumée toxiques, danger lié au courant secteur ou de soudage,...)
- mettre à leur disposition les moyens de protection adéquats ou
- mettre en place des cloisons ou des rideaux de séparation.
Risque provenant
du dégagement
de vapeurs et gaz
nocifs
La fumée dégagée pendant le soudage contient des gaz et des vapeurs
toxiques.
La fumée dégagée pendant le soudage contient des substances éventuellement tératogènes ou cancérogènes.
Maintenir la tête à l’écart de la fumée et des gaz de soudage.
-
ne pas respirer la fumée dégagée et les gaz toxiques
les évacuer du lieu de travail par des moyens appropriés.
Veiller à un apport d’air frais suffisant.
En cas d’aération insuffisante, porter un masque respiratoire alimenté en air.
Quand on ignore si la puissance d’aération est suffisante, comparer les
valeurs d’émission des substances toxiques aux valeurs seuil admissibles.
Les composantes suivantes sont entre autres responsables du degré de
toxicité de la fumée de soudage:
- métaux employés pour la pièce à usiner
- électrodes
- revêtements
- Détergents, solvants à dégraisser et autres
Pour cette raison, tenir compte des fiches techniques sur la sécurité et des
indications du fabricant des composants énumérés.
Tenir les vapeurs inflammables (par ex. vapeurs de solvants) à l’écart de la
zone de rayonnement de l’arc lumineux.
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012007
IV
Risques provenant de la
projection
d‘étincelles
La projection d’étincelles peut causer des incendies et des explosions.
Ne jamais souder à proximité de matériaux inflammables.
Les matériaux inflammables doivent être éloignés d’au moins 11 mètres (35
pieds) de l’arc lumineux ou recouverts d’une feuille homologuée.
Garder des extincteurs appropriés à portée de main.
Les étincelles et les pièces métalliques incandescentes peuvent parvenir
dans la zone environnante à travers les fentes et ouvertures. Prendre des
mesures appropriés pour pallier à tout danger de blessure et d’incendie.
Ne pas souder dans des zones menacées d’incendie ou d’explosion ou sur
des réservoirs, barrils ou tuyaux fermés, à moins d’avoir fait des préparatifs
conformes aux normes nationales et internationales.
Il est interdit de souder sur des réservoirs contenant ou ayant contenu des
gaz, des carburants, des huiles minérales et substances analogues. Même
des résidus de ces substances présentent un risque d‘explosion.
Risques provenant du courant secteur et du
courant de
soudage
Une décharge électrique est fondamentalement dangereuse et peut être
mortelle.
Ne pas toucher les éléments conducteurs de tension à l’intérieur et à
l’extérieur de l’appareil.
Pour le soudage MIG/MAG et TIG, le fil-électrode, la bobine, les rouleaux
d’entraînement et les pièces métalliques liés au fil-électrode sont conducteurs de tension.
Toujours poser l’unité d’entraînement du fil-électrode sur un fond suffisamment isolé ou utiliser un logement isolant approprié pour l’avance de fil.
Veiller à une auto-protection et à la protection des personnes appropriées en
mettant un support ou une feuille plastique secs, suffisament isolants face au
potentiel de terre ou de masse. Le support ou la feuille plastique doit recouvrir l’ensemble de la zone située entre le corps et le potentiel de terre ou de
masse.
Tous les câbles et lignes doivent être solides, intacts, isolés et présenter les
dimensions suffisantes. Remplacer immédiatement les liaisons desserrées,
les câbles et lignes grillés, endommagés ou sous-dimensionnés.
Ne pas enrouler de câbles ou lignes autour du corps ou de membres.
-
ne jamais plonger dans l’eau l’électrode de soudage (électrode à baguette, électrode en tungstène, fil-électrode,...) pour la refroidir
ne jamais toucher l’électrode quand la source de courant est allumée
La double tension de marche à vide peut par exemple survenir entre les
électrodes de soudage d’un appareil. Toucher simultanément les potentiels
des deux électrodes peut être mortel.
V
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012007
Risques provenant du courant secteur et du
courant de
soudage
(suite)
Faire vérifier régulièrement par un électricien professionnel le conducteur de
terre de la ligne d‘alimentation secteur et la ligne d‘alimentation de l‘appareil.
N’exploiter l’appareil que sur un réseau muni de conducteur de protection et
une prise de courant avec contact de conducteur de protection.
Est considéré comme négligence grave le fait d’exploiter l’appareil sur un
réseau sans conducteur de protection ou une prise de courant sans contact
de conducteur de protection. Le fabricant n’est pas responsable des dommages consécutifs.
Au besoin, veiller à une mise à terre suffisante de la pièce à usiner par des
moyens appropriés.
Mettre hors d’état de marche les appareils non employés.
Pour les travaux en hauteur, utiliser un harnais de sécurité afin d’éviter les
chutes.
Mettre hors d’état de marche l’appareil et tirer la fiche secteur avant les
travaux sur l’appareil.
Prévenir un branchement de la fiche secteur et une nouvelle mise en marche
au moyen d’un panneau d’avertissement clair et bien lisible.
Après avoir ouvert l’appareil:
- décharger tous les composants stockant des charges électriques
- s’assurer que toutes les composantes de l’appareil sont hors tension.
Au cas où des interventions sur des éléments sous tension seraient nécessaires, il est indispensable de faire appel à une seconde personne qui
puisse, le cas échéant, couper l‘alimentation électrique.
Courants de
soudage vagabonds
En cas de non-respect des indications ci-après, l’apparition de courants de
soudage vagabonds est possible. Cette dernière peut entraîner:
- le danger d’incendies
- la surchauffe de composants liés à la pièce à usiner
- la destruction des conducteurs de protection
- l’endommagement de l’appareil et d’autres installations électriques
Veiller à une liaison solide de la pince à pièces usinées avec la pièce usinée
Fixer la pince à pièces usinées le plus près possible de l’emplacement à
souder.
Lorsque le fond est conducteur électriquement, mise en place, si possible,
de l’appareil de sorte à l’isoler suffisamment.
En cas d’utilisation de distributeurs de courant, de logements à deux têtes,
etc. observer ce qui suit: l’électrode de la torche/du porte-électrode non
utilisé est conductrice de potentiel également. Veillez à un stockage suffisamment isolant de la torche/du porte-électrode non utilisé.
Pour les applications automatisées MIG/MAG, le cheminement du fil-électrode doit impérativement être isolé entre le fût de fil de soudage, la grande
bobine ou la bobine de fil et le dévidoir.
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012007
VI
Mesures EMV et
EMF
Veiller à ce que des pannes électromagnétiques ne surviennent pas sur les
installations électriques et électroniques fait partie de la responsabilité de
l’exploitant.
Quand on constate des pannes électromagnétiques, l’exploitant est tenu de
prendre des mesures pour les éliminer.
Examiner et évaluer tout problème éventuel et la résistance aux pannes des
installations à proximité en fonction des prescriptions nationales et internationales
- Installations de sécurité
- Lignes de réseau, de signalisation et de transmission des données
- Installations informations et de télécommunications
- Dispositifs pour mesurer et calibrer
Mesures auxiliaires pour éviter les problèmes EMV
a) Alimentation du réseau
- Prendre des mesures supplémentaires (utiliser par ex. des filtres de
réseau appropriés) quand des pannes électromagnétiques surviennent
malgré le raccord au réseau conforme aux prescriptions.
b) Lignes de soudage
- doivent être aussi courtes que possible
- doivent être posées à proximité les unes des autres (aussi pour éviter
des problèmes EMF)
- doivent être posées loin d’autres lignes
c) Egalisation de potentiel
d) Mise à la terre de la pièce à usiner
- le cas échéant, réaliser une liaison à la terre moyennant des condensateurs appropriés
e) Protection, au besoin
- protéger les autres installations environnantes
- protéger l’ensemble de l’installation de soudage
Les champs électromagnétiques peuvent se répercuter négativement sur la
santé et avoir des conséquences encore inconnues à ce jour.
- Conséquences sur la santé des personnes avoisinantes, par ex. les
porteurs de pacemakers
- Les porteurs de pacemakers doivent consulter leur médecin avant de
séjourner à proximité immédiate du poste de travail de soudage
- Tenir les distances entre les câbles de soudure et la tête/le tronc du
soudeur aussi grandes que possibles pour des raisons de sécurité
- Ne pas porter les câbles de soudure et les paquets de câbles sur l’épaule
et/ou ne pas les enrouler autour le corps et de parties du corps
Zones particulièrement dangereuses
Tenir les mains, les cheveux, les vêtements et les outils à l’écart des pièces
mobiles, comme par exemple:
- ventilateurs
- roues dentées, rouleaux, arbres
- bobines de fil et fils-électrodes
Ne jamais approcher les doigts des roues dentées du système d‘entraînement du fil lorsqu‘il est en fonctionnement.
Les feuilles plastiques et les parties latérales ne doivent être retirées/ouvertes que pendant la durée des travaux d’entretien et de réparation.
VII
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012007
Zones particulièrement dangereuses
(suite)
Pendant la marche:
- S’assurer que tous les recouvrements soient fermés et l’ensemble des
parties latérales correctement montées.
- Maintenir fermés tous les recouvrements et parties latérales.
La sortie du fil-électrode du brûleur représente un danger élevé de blessures
(perforation de la main, blessures du visage et des yeux,...). Pour cette
raison, tenir toujours le brûleur éloigné du corps en enfilant le fil-électrode
(appareils avec dévidoir).
Ne pas toucher la pièce à usiner pendant et après le soudage - danger de
brûlures!
Des scories peuvent être projetées par les outils en cours de refroidissement. Pour cette raison, porter l’équipement de sécurité conforme aux
prescriptions même pendant les travaux ultérieurs et veiller à ce que les
personnes séjournant à proximité soit protégées.
Laisser refroidir les chalumeaux et les autres éléments de l’équipement à
haute température de service avant de travailler dessus.
Dans les locaux exposés au risque d‘incendie ou d‘explosion, une réglementation particulière est applicable. Respecter la réglementation nationale et
internationale qui s‘y rapporte.
Les sources de courant destinées aux travaux dans des locaux à risques électriques accrus (p. ex. chaudières) doivent être pourvus du label (Safety). La
source de courant ne doit toutefois pas être placée dans de telles pièces.
Risque d’ébouillantement par la sortie d’agent réfrigérant. Mettre hors service
l’unité de refroidissement avant de débrancher les raccords pour l’aller ou le
retour d’eau.
N’utiliser que des dispositifs de suspension de charge appropriées du fabricant pour le transport par grue d’appareil.
- Accrocher les chaînes ou élingues aux points prévus à cet effet du
matériel de suspension des charges.
- Les chaînes ou élingues doivent former l’angle le plus petit possible
d’avec la verticale.
- Retirer la bouteille de gaz et l‘unité d‘entraînement du fil (appareils MIG/
MAG et TIG).
En cas d’accrochage à une grue de l’unité d’entraînement du fil-électrode
pendant le soudage, utiliser toujours un accrochage isolant pour l’unité
d’entraînement du fil-électrode (appareils MIG/MAG et TIG).
Si l’appareil est équipé d’une courroie de transport ou d’une poignée, elle
sert exclusivement au transport à la main. La courroie ne se prête pas au
transport par grue, par chariot élévateur ou d’autre outils de levage mécanique.
Danger que du gaz protecteur incolore et inodore ne s’échappe en cas
d’utilisation d’un adaptateur sur le raccord à gaz protecteur. Etancher le
filetage de l’adaptateur destiné au raccord du gaz protecteur au moyen d’une
bande en Téflon avant le montage.
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012007
VIII
Danger par les
bonbonnes de
gaz de protection
Les bonbonnes de gaz de protection contiennent du gaz sous pression et
peuvent exploser en cas d’endommagement. Comme les bonbonnes de gaz
de protection font partie de l’équipement requis pour le soudage, il convient
de les manipuler avec le plus grand soin.
Protéger les bonbonnes de gaz de protection contenant du gaz densifié d’un
excès de chaleur, des coups, des scories, des flammes vives, des étincelles
et des arcs lumineux.
Monter les bonbonnes de gaz de protection à la verticale et les fixer conformément aux instructions pour éviter tout renversement.
Tenir les bonbonnes de protection éloignées des circuits de soudage ou
d’autres circuits de courant électrique.
Ne jamais accrocher un chalumeau à une bonbonne de gaz de protection.
Ne jamais toucher une bonbonne de gaz de protection avec une électrode de
soudage.
Danger d’explosion - ne jamais souder sur une bonbonne de gaz de protection sous pression.
Employer toujours les bonbonnes de gaz de protection convenant à
l’application respective et les accessoires appropriés (régulateurs, flexibles
et raccords,...). N’utiliser que des bonbonnes de gaz de protection et des
accessoires en bon état.
Ecarter le visage de l’échappement à chaque fois qu’on ouvre une bouteille
de gaz de protection.
Fermer la bouteille une fois qu’on a fini de souder.
Laisser le capuchon sur la bonbonne de gaz de protection quand elle n’est
pas raccordée.
Se conformer aux indications du fabricant et aux prescriptions nationales et
internationales en matière de bonbonnes de gaz de protection et
d’accessoires.
Mesures de
sécurité sur le
lieu d‘installation
de l’appareil et
pendant le transport
Le renversement de l’appareil présente un grave danger ! L’appareil doit être
installée sur un sol ferme et plat offrant suffisamment de stabilité.
- Un angle d’inclinaison de 10° au maximum est autorisé
Dans les locaux exposés au risque d‘incendie ou d‘explosion, une réglementation particulière est applicable. Respecter la réglementation nationale et
internationale qui s‘y rapporte.
Assurer par des directives et des contrôles internes que l‘environnement du
lieu de travail soit toujours propre et ordonné.
N’installer et n’exploiter l’appareil que conformément au type de protection
indiqué sur la plaque signalétique.
A l’installation de l’appareil, laisser un espace de 0,5 m (1,6 ft) tout autour,
afin que l’air de refroidissement puisse circuler.
Pendant le transport de l’appareil, veiller à ce que les directives nationales et
régionales de prévention des accidents soient respectées, en particulier
celles sur les risques pendant le transport.
IX
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012007
Mesures de
sécurité sur le
lieu d‘installation
de l’appareil et
pendant le transport
(suite)
Avant de transporter l’appareil, vidanger entièrement le fluide réfrigérant et
démonter les composants suivants:
- Dévidoir
- Bobine de fil
- Bouteille de gaz protecteur
Mesures de
sécurité en
fonctionnement
normal
N‘utiliser l’appareil que si tous les dispositifs de sécurité fonctionnent. En cas
les dispositifs de sécurité ne fonctionnent pas, elle présente toutefois certains risques
- pour la santé et la vie de l‘utilisateur ou d‘un tiers,
- pour l’appareil et pour d‘autres biens matériels de l‘exploitant,
- liés à la qualité du travail effectué avec l’appareil.
Avant la mise la mise en service suivant le transport, effectuer impérativement un contrôle visuel de l’appareil, pour voir s’il est endommagé. Faire
réparer les dommages éventuels par des membres du personnel formés.
Remettre en état de marche les dispositifs de sécurité défaillants avant la
mise en marche de l’appareil.
Ne jamais contourner ou mettre hors d’état de marche les dispositifs de
sécurité.
S’assurer que personne n’est menacé avant de mettre l’appareil en marche.
-
-
Entretien et
réparation
Au moins une fois par semaine, vérifier si l’appareil ne présente aucune
détérioration détectable de l‘extérieur et contrôler le fonctionnement des
dispositifs de sécurité.
Toujours bien fixer la bonbonne de gaz de protection et la retirer auparavant en cas de transport par grue
Seul le produit réfrigérant original du fabricant est approprié pour
l’utilisation dans nos appareils en raison de ses propriétés (conduction
électrique, protection antigel, compatiblité avec la pièce à usiner, inflammabilité, ...)
N’utiliser que le produit réfrigérant original approprié du fabricant
Ne pas mélanger les produits réfrigérants originaux du fabricant avec
d’autres produits réfrigérants.
Si des dommages surviennent à l’utilisation d’autres produits réfrigérants,
le fabricant ne saurait en être tenu responsable et l’ensemble des droits
à garantie expirent.
Dans certaines conditions, le produit réfrigérant est inflammable. Ne
transporter le produit réfrigérant que dans des récipients d’origine fermés
et les tenir éloignés de sources d’étincelles.
Mettre en décharge les produits réfrigérants usagés conformément aux
prescriptions nationales. Votre point de service vous remettra une fiche
de sécurité et/ou par la « Homepage » du fabricant.
Une fois l’installation refroidie, vérifier le niveau de produit réfrigérant
avant de reprendre le soudage.
Les pièces d‘autres fabricants n‘offrent pas les garanties de sécurité et de
fonctionnement suffisantes. N‘utiliser que des pièces de rechange ou des
pièces d‘usure d‘origine (s’appliquer également aux pièces standardisées).
Aucune modification, transformation ou montage ne peuvent être effectués
sur l’appareil sans l‘autorisation du constructeur.
Remplacer immédiatement tout composant présentant un défaut quelconque.
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012007
X
Entretien et
réparation
(suite)
Pour toute commande, prière d‘indiquer la dénomination et le numéro de
référence exacts, comme indiqués sur la liste des pièces de rechange, ainsi
que le numéro de série de l’appareil.
Contrôle de
sécurité
Au moins une fois tous les douze mois, l‘exploitant est tenu de faire effectuer
un contrôle de état par un électricien professionnel.
Le fabricant recommande d‘effectuer cet étalonnage de sources de courant
tous les 12 mois.
Un contrôle de sécurité par un électricien agréé est obligatoire
- suite à toute modification
- après les travaux de transformation ou de montage
- après les réparations, l’entretien et la maintenance
- au moins une fois par an.
Se conformer aux normes et directives nationales et internationales pour le
contrôle de sécurité.
Votre centre de service vous fournira de plus amples informations sur le
contrôle technique de sécurité et le calibrage. Il vous fournira les documents
nécessaires sur demande.
Élimination
Ne pas jeter cet appareil avec les déchets ménagers ordinaires !
Conformément à la directive européenne 2002/96/CE relative aux déchets
d’équipements électriques et électroniques (DEEE), et à sa transposition
dans la législation nationale, les appareils électriques doivent être collectés
séparément et être soumis à un recyclage respectueux de l’environnement.
Assurez-vous de bien remettre votre appareil usagé à votre revendeur ou
informez-vous sur les systèmes de collecte ou d’élimination locaux approuvés.
Un non-respect de cette directive UE peut avoir des effets néfastes pour
l’environnement et la santé !
Marquage de
sécurité
Les appareils avec le label CE satisfont aux exigences fondamentales de la
directive en matière de basse tension et de compatibilité électromagnétique
(Par ex. normes significatives en matière de produits de la série de normes
EN 60 974)..
Les appareils avec le label CE satisfont aux exigences des normes correspondantes au Canada et aux Etats-Unis.
Sécurité des
données
L’utilisateur est responsable de la sécurité des données des modifications
apportées aux réglages usine. Le fabricant ne répond pas des réglages
individuels supprimés.
XI
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012007
Droits d‘auteur
Le fabricant est propriétaire des droits d‘auteurs sur ces instructions de
service.
Le texte et les figures correspondent à l‘état de la technique lors de la mise
sous presse. Sous réserve de modification. Le contenu des présentes
instructions de service ne fondent aucun recours de la part de l‘acheteur.
Nous sommes reconnaissants pour toute proposition d‘amélioration ou
indication d‘erreurs figurant dans les instructions de service.
ud_fr_st_sv_00468
012007
XII
Sommaire
Généralités ....................................................................................................................................................
Principe de fonctionnement de la famille d‘appareils numériques ...........................................................
Conception des appareils .........................................................................................................................
Champs d‘utilisation .................................................................................................................................
3
3
3
3
Description du panneau de commande ......................................................................................................... 4
Généralités ............................................................................................................................................... 4
Description du panneau de commande ................................................................................................... 4
Raccords ....................................................................................................................................................... 7
Source de courant TP 4000 CEL / TP 5000 CEL ..................................................................................... 7
Télécommande TR 2000 ......................................................................................................................... 7
Télécommande TR 3000 ......................................................................................................................... 8
Télécommande TR 4000 ......................................................................................................................... 9
Télécommande TR 1000 / TR 1100 ......................................................................................................... 9
Télécommande TP 08 ............................................................................................................................ 10
Options ........................................................................................................................................................
Distributeur “LocalNet passiv“ ................................................................................................................
Distributeur „LocalNet actif“ ...................................................................................................................
Inverseur ................................................................................................................................................
12
12
12
13
Mise en service de l’appareil de soudage ...................................................................................................
Généralités .............................................................................................................................................
Utilisation conforme ...............................................................................................................................
Environnement et mise en place ............................................................................................................
Raccordement au secteur ......................................................................................................................
14
14
14
14
14
Montage du chariot "Everywhere" ...............................................................................................................
Généralités .............................................................................................................................................
Monter la source de courant sur le chariot .............................................................................................
Monter la poignée sur la source de courant ...........................................................................................
Utilisation de la poignée .........................................................................................................................
15
15
15
16
17
Soudage à la baguette ................................................................................................................................
Généralités .............................................................................................................................................
Soudage à la baguette ...........................................................................................................................
Fonction aide à l’amorçage ....................................................................................................................
Focntion Eln (Sélection de la courbe caractéristique) ............................................................................
Fonction Anti-Stick .................................................................................................................................
18
18
18
19
19
21
Soudage TIG ...............................................................................................................................................
Généralités .............................................................................................................................................
Soudage TIG ..........................................................................................................................................
Option TIG-Comfort-Stop .......................................................................................................................
22
22
22
24
Le Menu Setup: Niveau 1 ............................................................................................................................
Généralités .............................................................................................................................................
Entrer dans le menu Setup (pour modifier paramètres "Procédé") ........................................................
Modification des paramètres ..................................................................................................................
Sortir du menu Setup .............................................................................................................................
25
25
25
25
25
Paramètres "Procédé" ................................................................................................................................. 26
Soudage à la baguette ........................................................................................................................... 26
Soudure TIG ........................................................................................................................................... 26
Le menu setup: niveau 2 .............................................................................................................................
Généralités .............................................................................................................................................
Modification des paramètres ..................................................................................................................
Sortir du menu Setup .............................................................................................................................
1
27
27
27
27
Paramètres 2nd ........................................................................................................................................... 28
Généralités ............................................................................................................................................. 28
Parameter 2nd ....................................................................................................................................... 28
Déterminer la résistance r du circuit de soudage ........................................................................................ 29
Généralités ............................................................................................................................................. 29
Déterminer la résistance r de soudage .................................................................................................. 29
Indiquer l'inductance l du circuit de soudage ............................................................................................... 30
Indiquer l'inductance l du circuit de soudage .......................................................................................... 30
Pannes: Diagnostics et remèdes ................................................................................................................ 31
Codes de service affichés ...................................................................................................................... 31
Généralités ............................................................................................................................................. 31
Source de courant TP 4000 CEL / TP 5000 CEL ................................................................................... 33
Entretien et maintenance ............................................................................................................................ 35
Généralités ............................................................................................................................................. 35
Caractéristiques techniques ........................................................................................................................
Généralités .............................................................................................................................................
TP 4000 CEL ..........................................................................................................................................
TP 4000 CEL MV ...................................................................................................................................
TP 5000 CEL ..........................................................................................................................................
TP 5000 CEL MV ...................................................................................................................................
2
36
36
36
37
37
38
Généralités
Principe de
fonctionnement
de la famille
d‘appareils
numériques
La TP 4000 CEL / 5000 CEL est le nouveau né de la dernière génération de
sources de courant entièrement numérisées. Avec la TP 4000 CEL / 5000 CEL,
vous disposez pour la première fois d'une
source de courant entièrement numérisée
conçue pour le soudage à la baguette et le
soudage TIG (avec amorçage par contact).
Fig.1
Installation de soudage TP 4000 CEL / TP
5000 CEL
Les nouvelles installations de soudage sont des sources de courant à inverseur, entièrement numérisées et commandées par microprocesseur. Un gestionnaire de la source de
courant interactif est couplé à un processeur de signaux numérique et ensemble, ils
règlent et commandent toutes les opérations de soudage. Les valeurs sont mesurées en
permanence et tout écart est immédiatement corrigé. Les algorithmes de réglage mis au
point par Fronius assurent le maintien de l‘état théorique souhaité.
Cette technique donne des soudures d‘une incomparable précision, une excellente
reproductibilité et de remarquables caractéristiques de soudage.
Conception des
appareils
Les deux grands atouts des nouveaux appareils sont leur flexibilité et leur adaptation
aux différents problèmes et situations de soudure qu‘ils doivent, d‘une part, à la conception modulaire, d‘autre part, aux possibilités d‘extension du système.
Vous pouvez adapter votre soudeuse à pratiquement n‘importe quelle situation spécifique. Vous avez, par exemple, sur les sources de courant TP 4000 CEL / TP 5000 CEL
l'inverseur de pôles qui permet de changer rapidement la polarité des connecteurs de
courant de soudage. On peut obtenir ainsi une adhérence du fond particulièrement
bonne lors du soudage de passes de fond, en particulier lorsque l’on utilise des électrodes CEL.
Un grand choix de télécommandes et de torches TIG, de même que le concept de
chariot peu encombrant permettent d'obtenir des soudures parfaites dans presque
toutes les situations avec une ergonomie optimale et en économisant au maximum votre
temps.
Les télécommandes sont proposées avec des concepts de commande différents en
fonction de l'utilisateur.Nous proposons d’autre part la télécommande compacte sans fil
TP 08 pour le soudage à la baguette. Cette télécommande permet de corriger sans fil le
courant de soudage réglé pendant les pauses de soudage.
Champs
d‘utilisation
La TP 4000 CEL / TP 5000 CEL connaît de nombreux champs d’utilisation dans les
domaines de l’industrie et de l’artisanat. Pour ce qui est des matériaux, elles conviennent bien sûr aussi bien pour l’acier classique que pour le chrome/nickel.
La TP 4000 CEL / 5000 CEL de respectivement 380 et 480A répondent aux plus hautes
exigences de l‘industrie. Elles ont été conçues pour être utilisées dans la construction
d’appareils, la construction d’installations chimiques, la construction de machines et de
véhicules sur rail et la construction navale.
3
Description du panneau de commande
Généralités
Les commandes de fonction sont disposées de façon logique sur le panneau de commande. Les différents paramètres nécessaires pour le soudage peuvent facilement être
sélectionnés à partir de touches;
ils se laissent modifier avec le bouton de réglage
et sont affichés sur l‘indicateur durant le soudage
REMARQUE! En raison de mises à jour de logiciel, il est possible que certaines
fonctions non décrites dans le présent manuel soient disponibles sur votre
appareil ou inversement. En outre, certaines illustrations peuvent différer
légèrement des éléments de commande disponibles sur votre appareil. Toutefois, le fonctionnement de ces éléments de commande est identique.
Description du
panneau de
commande
AVERTISSEMENT! Les erreurs de manipulation peuvent entraîner des dommages corporels et matériels graves. N’utiliser les fonctions décrites qu’après
avoir lu et compris l’intégralité des documents suivants :
- le présent mode d’emploi
- tous les modes d’emploi des composants du système, en particulier les
consignes de sécurité
(2)
(6) (4)
(9)
Fig.2
(11)(10) (12)
(3)
(7)
Panneau de commande
4
(1)
(5)
(3)
(8)
Description du
panneau de
commande
(suite)
(1) Bouton de réglage ... sert à modifier les paramètres. Lorsque le témoin du bouton
est allumé, le paramètre sélectionné peut être modifié.
(2) Touche de sélection des paramètres ... sert à la sélection des paramètres :
- courant de soudage
- dynamique
Lorsque le témoin de la touche de sélection des paramètres et celui du bouton de
réglage sont allumés, le paramètre affiché/sélectionné peut être modifié à l’aide du
bouton de réglage.
Les paramètres peuvent être réglés séparément pour tous les pro-cédés que l'on peut
sélectionner avec la touche procédé (3). Les réglages des paramètres restent enregistrés tant que la valeur de réglage correspondante n'est pas modifiée.
(3) Touche(s) procédé ... sert à la sélection du procédé de soudage
- Soudage à la baguette
- Soudage à la baguette avec électrode CEL
- procédé spécial
- soudage TIG avec amorçage par contact
(4) Paramètre courant de soudage ... sert à sélectionner le courant de soudage.
Avant le début du soudage, une valeur indicative, obtenue à partir des paramètres
programmés, est automatiquement affichée. Durant le soudage, c‘est la valeur
réelle momentanée qui est affichée.
(5) Paramètre tension de soudage ... Avant le début du soudage, une tension à vide
est affichée. Durant le soudage, c‘est la valeur réelle momentanée qui est affichée.
REMARQUE! La source de courant dispose d’une tension à vide pulsée. Avant
de commencer à souder (marche à vide), l’indicateur affiche une valeur moyenne de tension de soudage d’environ 60 V.
Pour démarrer le soudage et pour le soudage même, la tension de soudage
disponible s’élève cependant à jusqu’à 95 V, ce qui garantit des propriétés
d’amorçage parfaites.
(6) Paramètre dynamique
Soudage à la baguette ... sert à influencer l’intensité du courant de court-circuit au
moment du transfert de goutte
0
arc électrique plus souple avec peu de projections
100
arc électrique plus dur et plus stable
REMARQUE! Lorsque le procédé de soudage TIG est sélectionné, il est
impossible de sélectionner le paramètre dynamique.
(7) Touche Setup / Store ... pour accéder au menu Setup
REMARQUE! Appuyez simultanément sur les touches Setup / Store (7) et
Sélection des paramètres (2) pour voir s’afficher la version du logiciel sur les
indicateurs. Pour sortir de cette fonction, appuyer sur la touche Setup / Store
(7).
(8) Interrupteur principal ... pour la mise sous tension/hors tension de la source de
courant
(9) Connecteur LocalNet ... connecteur standard pour extensions du système (p. ex.
commande à distance, roboter interface, etc...)
(10) Affichage HOLD ... à la fin de chaque opération de soudage, les valeurs réelles
actuelles du courant et de la tension de soudage sont mis en mémoire - l‘affichage
Hold est allumé.
5
Description du
panneau de
commande
(suite)
(11) Témoin de surchauffe ... s‘allume lorsque la source de courant est trop chaude (p.
ex. dépassement de la durée de mise en circuit recommandée). Pour de plus
amples informations, voir chapitre "Pannes : diagnostics et remèdes".
(12) Affichage TP 08 ... s’allume lorsque vous raccordez une télécommande TP 08 à la
source de courant.
L’affichage TP 08 reste allumé même une fois que la télécommande a été débranchée.
Tant que l’affichage TP 08 est allumé, vous ne pouvez régler le courant et la dynamique
que sur la télécommande TP 08.
Pour revenir au réglage du courant et de la dynamique à réaliser sur la source de
courant et d’autres extensions du système :
1. déconnecter la TP 08
2. éteindre puis rallumer la source de courant
3. l’affichage TP 08 reste éteint
6
Raccords
Source de courant TP 4000 CEL
/ TP 5000 CEL
(A) (-)-Prise de courant à joint à baïonnette ... sert au
- branchement du câble porteélectrode ou du câble de masse
pour le soudage à la baguette
(suivant le type d’électrode utilisé)
- raccordement électrique de la
torche TIG
(E) (F)
(A)
Fig.3
(B)
(C)
(D) (G)
Vue de face / derrière de la source de
courant TP 4000 CEL / TP 5000 CEL
(B) (+)-Prise de courant à joint à baïonnette ... sert au
branchement du câble porte-électrode
ou du câble de masse pour le soudage manuel à l’électrode (suivant le
type d’électrode utilisé)
branchement du câble de masse pour
le soudage TIG
REMARQUE! Si vous utilisez la télécommande TR 3000, raccordez toujours le
câble porte-électrode au connecteur (+).
(C) Fausse prise
(D) Fausse prise
(E) Fausse prise (prévue pour le connecteur LocalNett)
(F) Fausse prise (prévue pour le connecteur LocalNett)
(G) Câble de réseau avec système anti-traction
Télécommande
TR 2000
(24) Régulateur pour le courant de
soudage ... sert à régler le courant
de soudage
(24)
(25) Régulateur pour la dynamique
Soudage manuel à l’électrode enrobée ... sert à influencer l’intensité du
courant de court-circuit au moment du
transfert de goutte 0 arc électrique
souple avec peu de projections 100
arc électrique plus dur et plus stable
(25)
Fig.4
REMARQUE! Les paramètres
réglables à partir de la télécommande ne peuvent pas être
modifiés sur la source de courant. Ces paramètres peuvent
uniquement être modifiés sur la
télécommande.
Télécommande TR 2000
7
Télécommande
TR 3000
(26) Affichage du courant de soudage ...
sert à l’affichage du courant de
soudage. Avant le début du soudage,
une valeur indicative, obtenue à partir
des paramètres programmés, est
automatiquement affichée. Durant le
soudage, c‘est la valeur réelle momentanée qui est affichée.
(27)(26) (28)
(27) Affichage HOLD ... à la fin de chaque
opération de soudage, la valeur réelle
actuelle du courant de soudage est
mise en mémoire - l‘affichage Hold
est allumé.
(28) Régulateur pour le courant de
soudage ... sert à régler le courant de
soudage
Fig.5
Vue de face de la télécommande TR 3000
(29) Sélecteur de procédé ... pour sélectionner le procédé de soudage
- soudage à la baguette
- soudage à la baguette avec
électrode CEL
- procédé spécial
- soudage TIG avec amorçage par
contact
(29)
Fig.6
(30)
Vue à gauche de la télécommande TR 3000
(30) Sélecteur gamme de courant de soudage ... pour sélectionner la plage de courant de soudage réglable avec le régulateur du courant de soudage (28)
mini - 150 A :
0
courant de soudage le plus faible possible
10
courant de soudage de150 A
100 A - maxi :
0
courant de soudage de 100 A
10
courant de soudage le plus fort possible
(31) Régulateur pour la dynamique
Soudage manuel à l’électrode enrobée ... sert à influencer l’intensité du
courant de court-circuit au moment du
transfert de goutte 0 arc électrique
souple avec peu de projections 100
arc électrique plus dur et plus stable
(32)
(31)
Fig. 7 Télécommande TR 3000 - vue de droite
8
(32) Commutateur de l'inverseur de
pôles ... pour commander l'inverseur
de pôles (option)
+ potentiel de soudage positif sur le
connecteur (+)
- potentiel de soudage negatif sur le
connecteur (-)
Télécommande
TR 3000
(suite)
REMARQUE! Les paramètres réglables à partir de la télécommande ne peuvent pas être modifiés sur la source de courant ou l’entraînement du fil. Ces
paramètres peuvent uniquement être modifiés sur la télécommande.
Télécommande
TR 4000
(33)
(34)
(35)
(36)
Fig.8
(33) Touche de commutation de paramètres ... sert à la sélection et à
l'affichage sur l’indicateur numérique
des paramètres : tension de soudage,
courant de soudage
REMARQUE! Lors de la modification d’un paramètre, sa valeur
est brièvement affichée sur
l’indicateur numérique de la
télécommande à titre de contrôle.
(34) Régulateur pour le courant de
soudage ... sert à régler la courant de
soudage
Télécommande TR 4000
(35) Régulateur pour l’aide à l’amorçage
Soudage manuel à l’électrode enrobée ... influence le courant de soudage durant la
phase d’amorçage
0 pas d’incidence
10 augmentation de 100 % du courant de soudage durant la phase
d’amorçage
(36) Régulateur pour la dynamique
Soudage manuel à l’électrode enrobée ... sert à influencer l’intensité du courant de
court-circuit au moment du transfert de goutte
0 arc électrique souple avec peu de projections
100 arc électrique plus dur et plus stable
REMARQUE! Les paramètres réglables sur la télécommande ne peuvent pas
être modifiés sur la source de courant ou l’entraînement du fil. Ces paramètres
peuvent uniquement être modifiés sur la télécommande.
Télécommande
TR 1000 / TR 1100
Fig.9
Fig.10 Télécommande TR 1100
Télécommande TR 1000
9
Télécommande
TR 1000 / TR 1100
(suite)
(38) (37) (38)(37)
(37) Touche(s) d’affichage des paramètres ... sert à sélectionner le
paramètre à visualiser (courant de
soudage, ...)
(38) Touche(s) de réglage de paramètres ... sert à modifier le paramètre sélectionné
(39)
(39) Paramètre courant de soudage
Fig.11 Panneau de commande TR 1000 / TR 1100
Télécommande
TP 08
Conditions de système :
- version de logiciel 2.81.1
(ZM) (ZO)
(ZP)(ZQ)
(ZN)(ZR)
1.
2.
3.
(ZL)
Sélectionner le procédé Soudage à
l’électrode enrobée avec la touche de
procédé (3)
Fixer la pince de mise à la masse sur
la pièce à souder et fixer le porteélectrode sur la télécommande TP 08
Poser la TP 08 sur la pièce à souder
de manière à ce que les deux contacts (ZL) touchent bien la pièce à
souder
(ZL)
Fig. 12 Télécommande TP 08
REMARQUE! La tension de soudage est activée sur les connecteurs de soudage avec un retard de 3 s. La télécommande TP 08 est ensuite alimentée par la
tension de soudage et l’affichage (ZM) s’allume.
Si la télécommande TP 08 a été raccordée depuis la dernière mise en marche de la
source de courant, courant et dynamique ne peuvent être réglés que sur la télécommande TP 08.
Pour revenir au réglage du courant et de la dynamique à réaliser sur la source de
courant et d’autres extensions du système :
1. déconnecter la TP 08
2. éteindre puis rallumer la source de courant
(ZN) Touche Sélection des paramètres... pour sélectionner les paramètres
courant de soudage (ZO)
dynamique (ZP)
(ZQ) Touche (+)... pour augmenter le paramètre sélectionné
(ZR) Touche (-) ... pour réduire le paramètre sélectionné
REMARQUE! Indépendamment des codes de service indiqués au chapitre
„Diagnostics de panne et remèdes“, les codes de service ci-après peuvent
s’afficher sur la télécommande TP 08 :
10
Télécommande
TP 08
(suite)
Code service: -OFFOrigine:
Remède:
Mauvais contact avec la pièce à souder
Bien poser sur la pièce à usiner pour avoir un contact parfait
Code service: -E62Origine:
Remède:
Surtempérature de la télécommande TP 08
Laisser refroidir la TP 08
Tant que la source de courant ou une autre extension du système affiche un code de
service, la télécommande TP 08 est hors service.
11
Options
Distributeur
“LocalNet passiv“
Le distributeur "LocalNet passif" permet
de raccorder plusieurs extensions de
système simultanément à la douille de
connexion LocalNet de la source de
courant - p.ex. TR 3000 et TR 1100
ensemble.
Fig.13 Distributeur LocalNet passif
REMARQUE ! Le distributeur "LocalNet passif" fonctionne bien seulement
quand on utilise/raccorde les deux bouts du distributeur.
Distributeur
„LocalNet actif“
Un total de trois connecteurs LocalNet
sont disponibles au dos de la source de
courant sur le distributeur LocalNet actif.
Vous pouvez faire fonctionner parallèlement un grand nombre d’extensions de
système.
(57)
(57)
(56)
REMARQUE! Si certains connecteurs doivent rester inaffectés, utilisez de préférence le
connecteur LocalNet en métal
(56).
(56)Connecteur LocalNet en métal
Fig. 14 Vue de dos de la TP 4000 / 5000 CEL avec
distributeur LocalNet actif
(57) Connecteurs LocalNet en plastique
Un de ses avantages essentiels comparé au distributeur „LocalNet passif“ concerne
l’utilisation d’appareils raccordés temporairement, comme par exemple le panneau de
télécommande RCU 4000. Contrairement au distributeur LocalNet passif, les connecteurs peuvent rester inaffectés lorsque vous n’avez plus besoin d’appareils supplémentaires.
12
Inverseur
Conditions de système :
- version de logiciel 2.81.1
- télécommande TR 3000
TR
3000
(32)
(32)
Fig. 15 Commande de l’inverseur en lien avec la TR
3000
13
(32) Commutateur de l’inverseur... pour
commander l’inverseur (option)
+ potentiel de soudage positif sur le
connecteur (+)
- potentiel de soudage négatif sur le
connecteur (+)
Mise en service de l’appareil de soudage
Généralités
Utilisation conforme
AVERTISSEMENT! Les erreurs de manipulation peuvent entraîner des dommages corporels et matériels graves. N’utiliser les fonctions décrites qu’après
avoir lu et compris l’intégralité des documents suivants :
le présent mode d’emploi
tous les modes d’emploi des composants du système, en particulier les
consignes de sécurité
La soudeuse est conçue exclusivement pour le soudage à la baguette et le soudage
TIG, ainsi que pour le gougeage.
Toute autre utilisation ou toute utilisation à d‘autres fins est considérée comme non
conforme à l‘utilisation prévue. Dans ce cas, le fabricant décline toute responsabilité
pour les dommages pouvant en résulter.
L‘utilisation implique également
l‘observation de toutes les consignes figurant dans les présentes instructions de
service
l‘observation des travaux d‘inspection et d‘entretien recommandés
Environnement et
mise en place
L‘installation de soudage a été agréée avec le degré de protection IP23, ce qui signifie :
protection contre l‘intrusion de particules solides de plus de 12,5 mm (.49 in.) de
diamètre
protection contre les projections d‘eau jusqu‘à un angle d‘incidence de 60°
Le degré de protection IP23 autorise l‘installation et l‘utilisation de la soudeuse à
l‘extérieur. Les composants électriques ne peuvent toutefois pas entrer en contact direct
avec l‘eau.
AVERTISSEMENT! Le renversement ou le basculement de l’appareil peut
entraîner des dangers mortels. Installer la soudeuse de manière bien stable
sur un sol ferme et plan.
Le canal d‘aération est un dispositif de sécurité essentiel. Lors de l‘installation de
l‘appareil, veiller à ce que l‘air de refroidissement puisse pénétrer et ressortir librement
des fentes d‘aération situées à l‘avant et à l‘arrière de l‘appareil. Faire également attention à ce que les poussières électroconductrices (produites par exemple lors de travaux
d’abrasion) ne soient pas directement aspirées à l’intérieur de l’appareil.
Raccordement au
secteur
L‘installation de soudage est conçue pour la tension secteur figurant sur la plaque
signalétique. Le câble et la fiche secteur sont déjà installés sur l‘appareil. L‘ampérage
des fusibles secteur est indiqué dans les caractéristiques techniques.
ATTENTION! Si l‘appareil est prévu pour fonctionner sur une tension spéciale,
voir les caractéristiques techniques figurant sur la plaque signalétique. Le
câble, la prise secteur ainsi que l‘ampérage des fusibles secteurs doivent être
choisis en fonction de cette tension spéciale.
14
Montage du chariot "Everywhere"
Généralités
AVERTISSEMENT! Un choc électrique peut être mortel. Si l’appareil est
branché sur le réseau pendant l’installation, cela présente des risques de
dommages corporels et matériels graves. Ne faites l’ensemble des travaux
préparatoires que lorsque
- l’interrupteur principal est sur - 0 - le câble d’alimentation est débranché du réseau
Monter la source
de courant sur le
chariot
(1)
1.
(1)
2.
Insérer les dispositifs de blocage (1)
dans les trous qui se trouvent sur le
fond du chariot
Tourner les dispositifs de blocage (1)
à l'oblique jusqu'à ce qu'ils butent
Fig. 16 Placer les dispositifs de blocage
REMARQUE! Losque vous
mettez la source de courant à la
verticale, veillez à ce que le câble
réseau ne soit ni plié, ni coincé, ni
sous traction.
3.
4.
5.
Fig. 17 Source de courant et chariot
6.
X
(2) (3) (2) (3) (2) (3)
Fig. 18 Placer les rondelles et les écrous à ailettes
15
Mettre la source de courant à la
verticale sur l'arrière en faisant très
attention
Mettre le chariot à la verticale sur
l'arrière en faisant très attention
Pousser le chariot contre la source de
courant de telle sorte que chariot et
source de courant se fassent face et
soient bien centrés l'un par rapport à
l'autre
Placer des rondelles (2) sur les six
boulons et visser légèrement les
écrous à ailettes (3)
Monter la source
de courant sur le
chariot
(suite)
(4)
7.
(4)
8.
9.
(3)
(3)
Mettre les dispositifs de blocage droits
en déplaçant les boulons extérieurs
(4) jusqu’à ce qu’ils butent
Visser à fond les six écrous à ailettes
(3)
Mettre le chariot portant la source de
courant sur ses roues en faisant très
attention
(3)
Fig. 19 Tourner les dispositifs de blocage à
l'horizontale et les fixer
Monter la poignée sur la source
de courant
(1)
(2)
(2)(1) (2)
(2)
(3)
Fig. 20 Enclencher les tôles de la poignée l'une
dans l'autre
(1)
(1)
Fig. 21 Tôles et tube de la poignée
REMARQUE! Lorsque vous ajustez ensemble les deux tôles de la poignée (1)
veuillez à ce que les crans (2) s'enclenchent complètement dans la face inférieure des tôles de poignée (1).
(3) (4) (1) (5)
(6) (7)
(8)
1.
2.
(9)
(9)
(10)
(10)
Fig. 18 Fixer les tôles et le tube de la poignée avec
des vis "Extrude-Tite"
3.
Bien enclencher les tôles de poignée
(1) l'une dans l'autre sur la poignée
de la source de courant (4) avec les
crans (2) (Fig. 20 et Fig. 21)
Placer la goupille (8) du tube de la
poignée (3) dans les coulisses (6)
des deux tôles de poignée
REMARQUE! Pour fixer les deux
tôles de poignées (1) sur le
dessus, utilisez deux vis ExtrudeTite (5) d'un côté et deux vis
Extrude-Tite (7) de l'autre côté de
manière à ce que les têtes de vis
se trouvent toujours sur le côté
avec le plus gros trou.
Fixer les tôles de poignée (1) l'une à l'autre sur le dessus avec quatre vis ExtrudeTite (5) et (7)
REMARQUE! Pour fixer les deux tôles de poignée (1) au centre, utiliser deux
vis Extrude-Tite (9) d'un côté et deux vis Extrude-Tite (10) de l'autre côté de
manière à ce que les têtes de vis se trouvent toujours sur le côté avec le plus
gros trou.
4.
Fixer les tôles de poignée (1) l'une à l'autre au centre avec quatre vis Extrude-Tite
(9) et (10)
16
Utilisation de la
poignée
RENARQUE! Lorsque la poignée est rentrée (1), verrouiller impérativement
cette dernière (1) en la tournant vers la gauche.
1.
Pour rentrer la poignée (11)
- Tourner la poignée (11) vers la gauche (déverrouiller)
- Rentrer la poignée (11) jusqu'à ce qu'elle bute
- Tourner à nouveau la poignée (11) vers la gauche (verrouiller)
REMARQUE! Lorsque la poignée est
sortie (1), verrouiller impérativement cette
dernière (1) en la tournant vers la droite.
(11)
2.
Fig. 19 Sortir la poignée
17
Pour sortir la poignée (1)
- Tourner la poignée (1) vers la
droite (déverrouiller)
- Sortir la poignée (1) jusqu'à ce
qu'elle bute
- Tourner à nouveau la poignée (1)
vers la droite (verrouiller)
Soudage à la baguette
Généralités
AVERTISSEMENT! Les erreurs de manipulation peuvent entraîner des dommages corporels et matériels graves. N’utiliser les fonctions décrites qu’après
avoir lu et compris l’intégralité des documents suivants :
le présent mode d’emploi
tous les modes d’emploi des composants du système, en particulier les
consignes de sécurité
AVERTISSEMENT!Un choc électrique peut être mortel. Si l’appareil est branché sur le réseau pendant l’installation, cela présente des risques de dommages corporels et matériels graves. Ne faites l’ensemble des travaux préparatoires que lorsque
- l’interrupteur principal est sur - O - le câble d’alimentation est débranché du réseau
1.
2.
3.
4.
Soudage à la
baguette
Mettre l’interrupteur principal (8) en position - O Débrancher la fiche secteur
Connecter le potentiel de soudage et le câble de masse aux connecteurs de courant
(A) et (B) en fonction du type d'électrode
- et verrouiller en tournant à droite
Brancher la fiche secteur
ATTENTION! Dès que l’interrupteur principal (8) se trouve en position - I -,
l’électrode (baguette) est sous tension. Veiller à ce que l’électrode (baguette)
ne touche pas de pièces conductrices ou mises à la terre telles que pièce à
travailler, boîtier, etc.
1.
2.
Mettre l’interrupteur principal (8) en position - I - (tous les témoins du panneau de
commande s’allument brièvement)
Sélectionner un des procédés suivants avec la touche procédé (3) :
- soudage à la baguette
- soudage à la baguette avec électrode CEL
- procédé spécial
La tension de soudage parvient à la prise de soudage avec un retard de 3 s.
REMARQUE ! Les paramètres pouvant être réglés sur la télécommande TR
2000 / 3000 / 4000 ne peuvent pas être modifiés sur la source de courant. C’est
seulement sur la téléco mmande TR 2000 / 3000 / 4000 que l’on peut modifier
ces paramètres.
3.
4.
5.
6.
7.
Presser la touche sélection des paramètres (2) (le témoin de la touche doit
s’allumer)
Régler la puissance de courant en tournant le bouton de réglage (1) (la valeur est
visualisée sur l’indicateur à gauche du bouton)
Presser la touche sélection des paramètres (2) (le témoin de la touche doit
s’allumer)
Régler la puissance de courant en tournant le bouton de réglage (1) (la valeur est
visualisée sur l’indicateur à gauche du bouton)
Commencer le soudage
En règle générale, toutes les valeurs paramètre réglées à l'aide du bouton de réglage (1)
sont sauvegardées jusqu'à une nouvelle modification, et ceci même si la source de
courant est éteinte et rallumée entre-temps.
18
Fonction aide à
l’amorçage
Pour obtenir des soudures optimales, il est bon dans certains cas d’activer la fonction
aide à l’amorçage. Pour configurer la fonction aide à l’amorçage, reportez-vous au
chapitre qui suit „Fonction aide à l’amorçage“.
Avantages :
-
Meilleures propriétés d’amorçage, même avec des électrodes présentant de
mauvaises propriétés d’amorçage
Le matériau de base fond mieux dans la phase de démarrage, il y a donc moins de
points froids
Les inclusions de laitier sont en grande partie évitées
-
REMARQUE! Pour configurer les paramètres disponibles, reportez-vous au
chapitre „Menu Setup : niveau 1“.
I (A)
Légende :
Hti
300A
IH
Courant principal = courant de
soudage réglé
HCU Hot-start current = courant d’aide à
l’amorçage... 0 - 100 %, réglage
usine : 50 %
Hti
Hot-current time = durée du courant
d’amorçage... 0 - 2,0 s, réglage
usine : 0,5 s
HCU
200A
IH
0,5 s
1s
1,5 s
t
Fig. 25 Exemple de fonction „Aide à l’amorçage“
Fontionnement
Pendant la durée réglée pour le courant d’amorçage (Hti), le courant de soudage augmente à une valeur déterminée. Cette valeur est de 0-100 % (HCU) supérieure au
courant de soudage réglé (IH).
Exemple : Le courant de soudage réglé (IH) est de 200 A. Le courant d’aide à
l’amorçage (HCU) a été réglé à 50 %. Pendant la durée du courant d’amorçage (Hti, par
exemple 0,5 s), le courant de soudage réel s’élève à 200 A + (50 % de 200 A) = 300 A.
Focntion Eln
(Sélection de la
courbe caractéristique)
La fonction Eln peut être paramétrée séparément pour les procédés "soudage à la
baguette", "soudage à la baguette avec électrode CEL" et "procédé spécial".
REMARQUE! Pour configurer les paramètres disponibles, reportez-vous au
chapitre „Menu Setup : niveau 1“.
Paramètre "con" (courant de soudage constant)
Lorsque le paramètre de soudage "con" est réglé, le courant de soudage est maintenu
constant indépendamment de la tension de soudage. Cela donne une courbe caractéristique verticale (4) (fig. 25).
Le paramètre „con“ est idéal en particulier pour les électrodes à enrobage rutile et à
enrobage basique et pour le gougeage. Le paramètre "con" est donc également le
réglage usine utilisé lorsque vous sélectionnez le procédé "soudage à la baguette".
Pour le gougage, régler la dynamique sur „100“.
Paramètre "0,1 - 20" (courbe caractéristique descendante à inclinaison réglable)
Vous pouvez régler une courbe descendante (5) avec les paramètres "0,1-20" (fig. 25).
La plage de réglage s'étend de 0,1 A / V (très raide) à 20 A / V (très plate).
Il est recommandé de ne régler de courbe très plate (5) que pour les électrodes à
enrobage cellulosique.
19
Focntion Eln
(Sélection de la
courbe caractéristique)
(suite)
REMARQUE ! Lorsque vous réglez une courbe plate (5), réglez la dynamique à
une valeur élevée.
Paramètre "P" (puissance de soudage constante)
Lorsque le paramètre "P" est réglé, la puissance de soudage reste constante indépendamment de la tension et du courant de soudage. Cela donne une courbe hyperbolique
(6) (fig. 25).
Le paramètre "P" est idéal pour les électrodes à enrobage cellulosique. Le paramètre
"P" est donc également le réglage usine utilisé lorsque vous sélectionnez le procédé
"soudage à la baguette avec électrode CEL".
REMARQUE ! Si les baguettes posent des problèmes et tendent à coller, régler
la dynamique à une valeur plus élevée.
U (V)
60
con - 20
A/V
50
(4)
(6)
(2)
(1)
(3)
(5)
40
30
20
(7)
(8)
10
0
0
50 100 150 200 250 300 350 400 450 I (A)
Fig. 26 Courbes caractéristiques sélectionnables
avec la fonction Eln
Légende :
(1) ligne de charge pour baguette
(2) ligne de charge pour baguette avec une longueur d'arc électrique supérieure
(3) ligne de charge pour baguette avec une longueur d'arc électrique réduite
(4) Courbe lorsque le paramètre "con" est sélectionné (courant de soudage constant)
(5) Courbe lorsque le paramètre "0,1 - 20" est sélectionné (courbe descendante à
inclinaison réglable)
(6) Courbe lorsque le paramètre "P" est sélectionné (puissance de soudage constante)
(7) Exemple de dynamique réglée lorsque la courbe (4)sélectionnée
(8) Exemple de dynamique réglée lorsque la courbe (5) ou (6) est sélectionnée
Explications détaillées (fig. 26)
Les courbes (4), (5) et (6) représentées ici s'appliquent à l'utilisation d'une baguette dont
la caractéristique correspond à la ligne de charge (1), avec une certaine longueur d'arc
électrique.
Le point d'intersection (point de fonctionnement) des courbes (4), (5) et (6) se déplace le
long de la ligne de charge (1) en fonction du courant de soudage reglé (I). Le point de
fonctionnement indique la tension de soudage et le courant de soudage actuels.
Lorsque le courant de soudage réglé est fixe (IH), le point de fonctionnement peut se
déplacer le long des courbes (4), (5) et (6) en fonction de la tension de soudage du
moment. La tension de soudage U dépend de la longueur de l’arc électrique.
Si la longueur de l'arc électrique change, par exemple en fonction de la ligne de charge
(2), le point de fonctionnement est le point d'intersection de la courbe correspondante
(4), (5) ou (6) avec la ligne de charge (2).
Dans le cas des courbes (5) et (6) : le courant de soudage (I) diminue ou augmente
également en fonction de la tension de soudage (longueur de l’arc électrique alors que
la valeur réglée pour IH est constante.
20
Focntion Eln
(Sélection de la
courbe caractéristique)
(suite)
(9)
Point de fonctionnement
avec un arc électrique
d’une
longueur importante
U (V)
60
Point de fonctionnement
Point de
avec un arc électrique
fonctionnement
d’une longueur réduite
avec courant de
soudage (IH) réglé
(6)
(2)
50
(1)
40
(3)
(5)
30
20
(4)
(8)
10
0
0
50 100 150 200 250 300 350 400 450 I (A)
IH - 50 % IH +
Dynamik
Fig. 27 Exemple de réglage : IH = 250 A, dynamique = 50
Légende :
(1) Droite de travail pour baguette
(2) Droite de travail pour baguette avec arc électrique d’une longueur importante
(3) Droite de travail pour baguette avec arc électrique d’une longueur réduite
(4) Courbe avec paramètre „con“ sélectionné (courant de soudage constant)
(5) Courbe avec paramètre „0,1 - 20“ sélectionné (courbe descendante à inclinaison
réglable)
(6) Courbe avec paramètre „P“ sélectionné (puissance de soudage constante)
(8) Exemple de dynamique réglée lorsque la courbe (5) ou (6) est sélectionnée
(9) Modification possible du courant, lorsque la courbe (5) ou (6) est sélectionnée, en
fonction de la tension de soudage (longueur de l’arc électrique)
Le courant de soudage (I) dans la zone (9) peut baisser au plus de 50 % en dessous du
courant de soudage réglé (IH). Le courant de soudage (I) est limité vers le haut par la
dynamique réglée.
Fonction AntiStick
REMARQUE ! La fonction anti-stick peut être activée ou désactivée dans le
"Menu Setup : niveau 2" (chapitre "Menu Setup : niveau 2").
Lorsque l'arc électrique raccourcit, la tension de soudage peut baisser à tel point que la
baguette tend à coller. Cela peut également entraîner la surchauffe de la baguette.
En activant la fonction anti-stick, on peut empêcher cette surchauffe. Lorsque la baguette commence à coller, la source de courant éteint immédiatement l'arrivée de courant.
Une fois la baguette séparée de la pièce à souder, le soudage peut reprendre sans
problème.
21
Soudage TIG
Généralités
AVERTISSEMENT! Les erreurs de manipulation peuvent entraîner des dommages corporels et matériels graves. N’utiliser les fonctions décrites qu’après
avoir lu et compris l’intégralité des documents suivants :
- le présent mode d’emploi
- tous les modes d’emploi des composants du système, en particulier les
consignes de sécurité
AVERTISSEMENT!Un choc électrique peut être mortel. Si l’appareil est
branché sur
le réseau pendant l’installation, cela présente des risques de dommages
corporels et matériels graves. Ne faites l’ensemble des travaux préparatoires
que lorsque
- l’interrupteur principal est sur - O - le câble d’alimentation est débranché du réseau
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Soudage TIG
Mettre l’interrupteur principal (8) en position - O Débrancher la fiche secteur
Démonter le câble du potentiel de soudage
Ficher le câble de masse dans la prise de courant (B) et le verrouiller
Avec l’autre extrémité du câble, établir la connexion de masse avec la pièce à
travailler
Mettre le câble de soudage de la torche de soudage à gaz TIG dans la prise de
courant (-) (A) et le verrouiller en tournant à droite
Visser le détendeur de gaz sur la bouteille à gaz argon et le serrer
Relier le tuyau flexible à gaz avec le détendeur de gaz
Brancher la fiche secteur
ATTENTION! Risque de dommages corporels et matériels par choc électrique.
Dès que l’interrupteur principal est en position - I -, l’électrode en tungstène du
chalumeau est conductrice de courant. Assurez-vous que l’électrode en tungstène n’entre en contact ni avec des personnes ni avec des pièces conductrices
ni avec des éléments mis à la terre (boîtier, par ex.)
1.
Mettre l’interrupteur principal (8) en position - I - (tous les témoins du panneau de
commande s’allument brièvement)
2.
Sélectionner le soudage TIG à l’aide de la touche procédé (3) - la tension de soudage parvient à la prise de soudage avec un retard de 3 s.
REMARQUE! Les paramètres pouvant être réglés sur la télécommande TR
2000 / 3000 / 4000 ne peuvent pas être modifiés sur la source de courant. C’est
seulement sur la télécommande TR 2000 / 3000 / 4000 que l’on peut modifier
ces paramètres.
3.
4.
5.
Presser la touche sélection des paramètres (2) (le témoin de la touche doit
s’allumer)
Régler la puissance de courant en tournant le bouton de réglage (1) (la valeur est
visualisée sur l’indicateur à gauche du bouton)
Ouvrir la valve d’arrêt de gaz sur la torche de soudage à gâchette à gaz TIG et
régler la quantité de gaz de protection désirée sur le détendeur de gaz
22
Soudage TIG
(suite)
REMARQUE! L’amorçage de l’arc se fait par contact de l’électrode en tungstène avec la pièce à usiner.
6.
7.
8.
Positionner la buse de gaz sur le point d’amorçage de sorte qu’entre la pointe de
l’électrode en tungstène et la pièce à souder, la distance soit de 2-3 mm (fig. 28a)
Redresser lentement la torche jusqu’à ce que la pointe de l’électrode touche la
pièce à travailler (fig. 28b)
Soulever la torche et la placer en position normale - l’arc s’amorce (fig. 28c)
a) positionnement de la
buse de gaz
b) amorçage par contact avec
la pièce à travail
c) arc amorçé
Fig.28 Positionnement de la torche
9.
Effectuer le travail de soudure
REMARQUE! Le temps post-gaz nécessaire pour la protection de l’électrode de
tungstène et du soudage après la fin du soudage dépend du courant de soudage.
Courant de soudage
Temps post-gaz
50 A
6s
100 A
7s
150 A
8s
200 A
9s
250 A
12 s
300 A
13 s
350 A
14 s
400 A
16 s
10. Pour terminer le processus de soudage il faut lever la torche de soudage à gâchette
à gaz TIG de la pièce à usiner jusqu’à ce que l’arc s’éteigne.
11. Une fois le soudage terminé attendre le postflux de gaz
12. Fermer le robinet d'arrêt du gaz sur la torche à gâchette à gaz TIG.
En règle générale, toutes les valeurs paramètre réglées à l'aide du bouton de réglage (1)
sont sauvegardées jusqu'à une nouvelle modification, et ceci même si la source de
courant est éteinte et rallumée entre-temps.
23
Option TIGComfort-Stop
Important ! L'activation et le réglage de l'option Arrêt confort TIG s'effectuent au moyen
du paramètre CSS. Le paramètre CSS se trouve au «Menu Setup - niveau 2».
1.
2.
3.
4.
Fig.29 Arrêt confort TIG
1.
2.
3.
4.
5.
Souder
Lever la torche pendant le soudage: l'arc est nettement agrandi
Baisser la torche:
- l'arc est sensiblement diminué
- la fonction Arrêt confort TIG s'est déclenchée
Maintenir la torche à une hauteur constante
- le courant de soudage est baissé linéairement (Downslope)
- l'arc s'éteint
Attendre le postflux de gaz et lever la torche de la pièce à usiner
I
Courant de soudage réglé
t
Downslope
Préflux de gaz
Fig.30 Déroulement du soudage TIG avec l'option TIG-Comfort-Stop activée
24
Postflux de
gaz
Le Menu Setup: Niveau 1
Généralités
Les sources de courant numériques renferment une foule de connaissances techniques.
Elles vous permettent de consulter à tout moment des paramètres optimisés, mis en
mémoire dans l‘appareil.
Le menu Setup offre un accès facile à toutes ces informations et à quelques fonctions
additionnelles et permet une adaptation simple des paramètres au différents travaux de
soudage.
Entrer dans le
menu Setup
(pour modifier
paramètres
"Procédé")
REMARQUE! Le mode de fonctionnement est expliqué ici à partir du mode
"soudage à la baguette". La modification des autres paramètres s‘opère de la
même manière.
Les paramètres disponibles peuvent être réglés séparément pour tous les procédés que
l'on peut sélectionner avec la touche procédé (3). Les réglages des paramètres restent
enregistrés tant que la valeur de réglage correspondante n'est pas modifiée.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Brancher la fiche secteur
Mettre l‘interrupteur principal (8) en position - I Sélectionner le mode "soudage à la baguette" à l'aide de la touche mode de procédé (3)
Appuyer sur la touche Setup / Store (7) et maintenir la pression
Presser la touche mode de procédé (3)
Lâcher la touche Setup / Store (7)
La source de courant se trouve alors dans le menu Setup du mode de fonctionnement
"soudage à la baguette" - le premier paramètre HCU (courant d'aide à l'amorçage)
apparaît à l‘affichage.
Modification des
paramètres
-
Sélectionner le paramètre à modifier à l‘aide de la touche mode de procédé (3)
Modifier la valeur du paramètre à l‘aide du bouton de réglage (1)
Sortir du menu
Setup
1.
Presser la touche Setup / Store (7)
REMARQUE! Les modifications
sont mémorisées dès qu‘on quitte
le menu Setup.
Le menu Setup du procédé "soudage à la
baguette avec électrode CEL" et "procédé
spécial" est identique au menu du procédé
"soudage à la baguette".
REMARQUE ! Vous trouverez
une liste complète des paramètres pour le procédé "soudage à la
baguette" au chapitre "Paramètres procédé".
Fig. 31 Exemple de procédé "soudage à la
baguette"
25
Paramètres "Procédé"
Soudage à la
baguette
HCU
Hot-start current - courant d’aide à l’amorçage - 0 - 100 %
Réglage d’usine
50 %
La fonction HCU (courant d'aide à l'amorçage) et la plage de réglage disponible est
décrite au chapitre "Soudage à la baguette".
Hti
Hot-current time - durée du courant d’amorçage - 0 - 2,0 s
Réglage d’usine
0,5 s
FAC
Factory - Remettre l’installation de soudage à l’état initial
Maintenir appuyée la touche Setup / Store (7) pendant 2 secondes afin de rétablir
l’état de livraison - quand l’affichage indique "PrG", l’installation de soudage fut
remise à l’état initial.
REMARQUE! Si vous réinitialisez la soudeuse, vous perdrez tous les réglages
personnels du menu Setup : niveau 1.
Les fonctions du second niveau du menu Setup (2nd) ne sont pas non plus effacées.
2nd
deuxième niveau du menu Setup (voir chapitre "2nd - deuxième niveau du menu Setup)
Soudure TIG
2nd
deuxième niveau du menu Setup (voir chapitre "2nd - deuxième
Setup)
26
niveau du menu
Le menu setup: niveau 2
Généralités
Les fonctions Eln (sélection de la courbe caractéristique), r (résistance du circuit de
soudage), L (affichage de l' inductance du circuit de soudage) et ASt (anti-stick) ont été
placées dans un second niveau de menu.
Changer au deuxième niveau de menu (2nd)
1.
2.
3.
4.
Sélectionner le paramètre "2nd", comme décrit au chapitre "Menu Setup : niveau 1"
Appuyer sur la touche Setup / Store (7) et maintenir la pression
Presser la touche mode de procédé (3)
Lâcher la touche Setup / Store (7)
La source de courant se trouve maintenant au deuxième niveau de menu (2nd) du
menu Setup. La fonction "Eln" (sélection de la courbe caractéristique) est affichée.
Modification des
paramètres
1.
2.
Sélectionner le paramètre à modifier à l‘aide de la touche mode de procédé (3)
Modifier la valeur du param ètre à l‘aide du bouton de réglage (1)
Sortir du menu
Setup
-
Presser la touche Setup / Store (7)
REMARQUE! Les modifications
sont mémorisées dès qu‘on quitte
le deuxième niveau de menu
(2nd).
REMARQUE ! Vous trouverez
une liste complète des paramètres du menu Setup, niveau 2 au
chapitre "Paramètres 2nd".
Fig. 32 Le deuxième niveau de menu (2nd)
27
Paramètres 2nd
Généralités
Parameter 2nd
REMARQUE! Pour le procédé de soudage TIG, vous ne disposez que des
paramètres r (résistance du circuit de soudage) et L (inductance du circuit de
soudage).
La fonction Eln (sélection de la courbe caractéristique) peut être réglée séparément pour
les procédés "soudage à la baguette", "soudage à la baguette avec électrode CEL" et
"procédé spécial". Le réglage reste enregistré tant que la valeur correspondante n'est
pas modifiée.
La fonction Eln (sélection de la courbe caractéristique) et les réglages disponibles sont
décrits au chapitre "Soudage à la baguette".
Eln
Electrode-line ... sélection de la courbe caractéristique ... con / 0,1 - 20 / P
Réglage usine
pour le procédé de soudage à la baguette : con
pour le procédé de soudage à la baguette avec électrode CEL : P
pour le procédé spécial : con
La fonction r (résistance du circuit de soudage) est décrite au chapitre "Déterminer la
résistance du circuit de soudage".
CSS
Comfort Stop Sensitivity - Sensibilité du mode de réponse de l'option Arrêt confort TIG
0,5 - 5,0
Réglage usine
OFF
REMARQUE! Nous recommandons une valeur de réglage de 2,0. Mais si
toutefois le processus de soudage s'interrompait fréquemment accidentellement, régler le paramètre CSS sur une valeur plus élevée.
Nécessaire au déclenchement de l'option Arrêt confort TIG en fonction de la valeur de
réglage pour le paramètre CSS:
0,5 - 2,0
2,0 - 3,5
3,5 - 5,0
faible agrandissement de l'arc
agrandissement moyen de l'arc
important agrandissement de l'arc
r
r (resistance)- Résistance du circuit de soudage - x milliohm (p.ex. 11,4 milli ohm)
La fonction L (inductance du circuit de soudage) est décrite au chapitre"Indiquer
l'inductance du circuit de soudage L".
L
L (inductivity) - Inductance du circuit de soudage - x mikro - henry (p.ex. 5 mikrohenry)
La fonction Ast (anti-stick) est décrite au chapitre "Soudage à la baguette".
ASt
anti-stick - ON / OFF
Réglage usine
ON
28
Déterminer la résistance r du circuit de soudage
Généralités
La détermination de la résistance r du circuit de soudage permet d'obtenir toujours le
même résultat de soudage aussi avec des longueurs différentes de câbles de soudage;
la tension de soudage à l'arc électrique est toujours réglée exactement indépendamment de la longueur ou de la section du faisceau de câbles.
Après avoir été déterminée la résistance du circuit de soudage est affichée sur
l'indicateur droit.
r ... résistance du circuit de soudage ... x milliohm (p.ex. 11,4 milliohm)
Si la résistance r du circuit de soudage a été déterminée correctement, la tension de
soudage correspond exactement à la tension de soudage à l'arc électrique.
Si la tension est mesurée manuellement aux connecteurs de sortie de la source de
courant, celle-ci est supérieure de la chute de la tension du "potentiel de soudage du
câble" à la tension de soudage au niveau de l'arc électrique.
REMARQUE! La résistance r du circuit de soudage dépend de câbles de
soudage utilisés. La détermination de la résistance r du circuit de soudage doit
alors
-
Déterminer la
résistance r de
soudage
1.
être répétée lors d'un changement de la longueur ou de la section du câble de
soudage
être exécutée séparément pour chaque procédé de soudure (avec les câbles de
soudage correspondantes)
Établir la mise à la masse avec la pièce à travailler
REMARQUE! Assurez que le contact "pince de mise à la masse - pièce à
travailler" soit effectué sur une surface nettoyée de la pièce à travailler.
2.
3.
4.
Brancher la fiche secteur
Mettre l'interrupteur principal (8) en position - I Appeler la fonction "r" au deuxième niveau de menu (2nd)
5.
Bien serrer le porte-électrode ou le
dispositif de serrage pour électrode
de tungstène sur la pièce à souder ou
bien les appuyer contre celle-ci.
REMARQUE! Vérifiez que "la baguette ou l'électrode de tungstène" sont bien
en contact avec la surface propre de la pièce à souder.
29
6.
Appuyer brièvement sur la touche
Setup / Store (7)
La résistance du circuit de soudage
est calculée; pendant le mesurage
l'indicateur droit affiche "run".
7.
Le mesurage est terminé, quand
l'indicateur droit affiche la résistance
du circuit de soudage (p.ex. 11,4
milliohm)
Indiquer l'inductance l du circuit de soudage
Indiquer
l'inductance l du
circuit de soudage
La pose du câble de soudage affecte les
caractéristiques de soudage de manière
importantes. L'inductance du circuit de
soudage risque d'être très élevée en
fonction de la longueur de câbles de
soudage - l'aug-mentation de courant
pendant le transfert de gouttes est limitée.
L'inductance L du circuit de soudage est
calculée pendant le soudage et indiquée
sur l'indicateur droit.
Fig.33 Pose correcte du câble de soudage
L ... inductance du circuit de soudage... x
microhenry (p.ex. 5 microhenry)
REMARQUE! Une compensation de l'inductance du circuit de soudage n'est
pas possible. Il faut essayer de modifier le résultat du soudage en posant
correctement le câble de soudage.
30
Pannes: Diagnostics et remèdes
Généralités
Les postes de soudure numériques sont dotés d‘un système de sécurité intelligent
permettant de supprimer complètement les fusibles. Après l‘élimination d‘un éventuel
dérangement, l‘appareil peut être remis en service sans devoir remplacer les fusibles.
REMARQUE! Avant d‘ouvrir le poste de soudure, déconnecter l‘appareil, retirer
la fiche secteur et installer un écriteau signalant le danger en cas de remise
sous tension - décharger éventuellement les condensateurs chimiques de
lissage.
AVERTISSEMENT! Un choc électrique peut être mortel. Avant d’ouvrir
l’appareil
Mettre l’interrupteur principal sur - O couper l’appareil du secteur
apposer un panneau d’avertissement compréhensible afin de prévenir
toute remise en marche
s’assurer, à l’aide d’un appareil de mesure approprié, que les composants
à charge électrique (condensateurs par ex.) sont déchargés
ATTENTION! Une connexion de protection insuffisante peut entraîner de
graves dommages corporels et matériels. Les vis du carter sont un raccord de
protection approprié pour la mise à la terre du corps de l’appareil. Il ne faut en
aucun cas remplacer ces vis par d’autres vis qui n’offriraient pas ce type de
connexion de protection autorisé.
Codes de service
affichés
REMARQUE! Lorsqu‘un code d‘erreur non indiqué ici est affiché, seul le service de dépannage peut éliminer l‘erreur. Notez le code affiché ainsi que le
numéro de série et la configuration de la source de courant et contactez le
service après-vente avec une description au détail.
tP1 | xxx, tP2 | xxx, tP3 | xxx
tP4 | xxx, tP5 | xxx, tP6 | xxx
(xxx signifie affichage de température)
Diagnostic: surchauffe dans le circuit primaire de l’instal-lation de soudage
Remède:
laisser refroidir l‘installation de soudage
tS1 | xxx, tS2 | xxx, tS3 | xxx
(xxx signifie affichage de température)
Diagnostic: surchauffe dans le circuit secondaire de l’installation de soudage
Remède:
laisser refroidir l‘installation de soudage
tSt | xxx
(xxx signifie affichage de température)
Diagnostic: surchauffe dans le circuit de commande
Remède:
laisser refroidir l‘installation de soudage
31
Codes de service
affichés
(suite)
Err | 049
Diagnostic: défaut de phase
Behebung: vérifier la protection du réseau, l'alimentation de réseau et la fiche de
réseau
Err | 051
Diagnostic: tension trop basse du réseau : la tension de réseau est inférieure à la
gamme de tolérance (+/- 15%)
Remède:
vérifier la tension du réseau
Err | 052
Diagnostic: tension trop élevée du réseau : la tension de réseau a dépassé la gamme
de tolérance (+/- 15%)
Remède:
vérifier la tension du réseau
Err | PE
Diagnostic: Le dispositif de surveillance du courant de fuite a enclenché la coupure de
sécurité de la source de courant.
Remède:
Éteindre la source de courant, attendre 10 secondes, puis la réallumer ; si
l'erreur revient au cours de plusieurs essais, contacter le service aprèsvente
r
| E31
Diagnostic: égalisation r : le procédé a été interrompu par l'appui répété sur la touche
Setup / Store (7)
Remède:
établir un bon contact entre le porte-électrode ou le dispositif de serrage
pour électrode de tungstène et la pièce à souder - appuyer une fois sur la
touche Setup / Store (7)
r
| E33, r
| E34
Diagnostic: égalisation r : mauvais contact entre le porte-électrode ou le dispositif de
serrage pour électrode de tungstène et la pièce à souder
Remède:
nettoyer le point de contact, serrer bien le porte-électrode ou le dispositif
de serrage pour électrode de tungstène ou appuyer bien contre la pièce à
souder, vérifier la mise à la masse
Non-fonctionnement de l’appareil
Interrupteur principal en position - I -, les témoins ne s’allument pas
Diagnostic: interruption de l’alimentation secteur, fiche secteur non branchée
Remède:
contrôler l’alimentation secteur, év. brancher la fiche
Diagnostic: fusible secteur défectueux
Remède:
remplacer le fusible
Diagnostic: prise de courant ou fiche secteur défectueux
Remède:
remplacer les pièces défectueuses
32
Codes de service
affichés
(suite)
Non-fonctionnement de l’appareil
Interrupteur principal en position - I -, les témoins ne s’allument pas
Diagnostic: surcharge de l’appareil, durée de mise en circuit recommandée dépassée
Remède:
respecter la durée de mise en circuit autorisée
Non-fonctionnement de l’appareil
Interrupteur principal en position - I -, les témoins ne s’allument pas
Diagnostic: la protection thermique s’est déclenchée
Remède:
laisser refroidir l’appareil, il se remet autom. en marche au bout de quelques instants
Err | bPS, Err | IP, dSP | Axx
dSP | Cxx, dSP | Exx, dSP | Sy
dSP | nSy
Diagnostic: Le dispositif de surveillance du courant de fuite a enclenché la coupure de
sécurité de la source de courant.
Remède:
Éteindre la source de courant, attendre 10 secondes, puis la réallumer ; si
l'erreur revient au cours de plusieurs essais, contacter le service aprèsvente
r
| E30
Diagnostic: égalisation r : pas de contact avec la pièce à travailler
Remède:
raccorder le câble de mise à la masse; établir un contact à plat point entre
le porte-électrode et la pièce à travailler
Source de courant TP 4000 CEL
/ TP 5000 CEL
Pas de courant de soudage
Interrupteur principal en position - I -, le témoin de surchauffe est allumé
Diagnostic: remplacer le ventilateur
Remède:
ventilateur de la source de courant défectueux
Pas de courant de soudage
Interrupteur principal en position - I -, les témoins sont allumés
Diagnostic: câble de la mise à la masse mal branché
Remède:
vérifier la polarité de la mise à la masse et de la broche
Diagnostic: coupure du câble électrique de la torche de soudage à gaz TIG
Remède:
remplacer la torche de soudage à gaz TIG
Pas de gaz de protection
Toutes les autres fonctions actives
Diagnostic: bouteille de gaz vide
Remède:
remplacer la bouteille de gaz
Diagnostic: défaut du détendeur
Remède:
remplacer le détendeur
Diagnostic: mauvais branchement du tuyau de gaz ou tuyau non installé
Remède:
brancher correct. ou remplacer le tuyau de gaz
Diagnostic: torche de soudage à gaz TIG est défectueuse
Remède:
remplacer la torche de soudage à gaz TIG
33
Source de courant TP 4000 CEL
/ TP 5000 CEL
(suite)
Mauvaises caractéristiques de soudage
Diagnostic: paramètres de soudage incorrects
Remède:
vérifier les réglages
Diagnostic: mauvais contact à la masse
Remède:
réaliser un bon contact avec la pièce à travailler
Diagnostic: pas ou trop peu de gaz de protection
Remède:
vérifier détendeur, tuyau de gaz, vanne magnétique de gaz, branchement
de la torche, etc.
Diagnostic: défaut d’étanchéité de la torche
Remède:
remplacer la torche
Mauvaises caractéristiques de soudage
Formation supplémentaire de projections
Diagnostic: mauvaise polarité de l'électrode
Remède:
inverser la polarité de l'électrode (cf. indications du fabricant)
La torche devient très chaude
Diagnostic: torche trop faiblement dimensionnée
Remède:
respecter la durée de mise en service et les limites de charge
34
Entretien et maintenance
Généralités
Si vous voulez garder votre poste de soudure en bon état de fonctionnement durant des
années, vous devez respecter les instructions suivantes:
AVERTISSEMENT ! Sie la source de courant est branchée au résteau pendant
l’installation, cela présente des risques de dommages personnels et matériels
graves. Avant la premiére mise en service, lire le chpitre „Consignes de sécurité“. Ne faites l’ensemble des travaux préparatoires que lorsque
l’interrupteur principal est sur - O le cable d’alimentation est débranché du réseau.
-
-
le contrôle de sécurité doit être réalisé aux intervalles prescrits (voir chapitre "Consignes de sécurité")
suivant l‘endroit où l‘appareil est installé, mais au moins deux fois par an, démonter
les panneaux latéraux de l‘appareil et nettoyer l‘intérieur à l‘air comprimé réduit sec.
Ne pas diriger le jet d‘air comprimé sur les composants électriques à partir d‘une
trop faible distance.
si la production de poussière est importante, nettoyer les conduits d‘air de refroidissement.
35
Caractéristiques techniques
Généralités
TP 4000 CEL
ATTENTION! S‘il s‘agit d‘un appareil destiné à fonctionner sur une tension
spéciale, se référer aux données techniques indiquées sur la plaque signalétique. La prise, le câble secteur ainsi que les fusibles doivent pouvoir supporter
cette tension.
Tension secteur
3x400 V
Tolérance de tension de secteur
+/- 15 %
Fusibles secteur à action retardée
35 A
Puissance continue du courant primaire (100% ED*)
Cos phi
0,99
Rendement
90 %
Plage de courant de soudage
baguette
TIG
Courant de soudage à
40% ED*
60% ED*
100% ED*
10 min/40°C
10 min/40°C
10 min/40°C
Tension à vide mode pulsé
valeur de crête
valeur moyenne
Tension de travail standard
baguette
TIG
Tension de travail max. baguette
Degré de protection
10 - 380 A
10 - 380 A
380 A
360 A
320 A
95 V
60 V
20,4 - 35,2 V
14,5 - 33 V
53 V (380 A)
80 V (10 A)
IP 23
Système de refroidissement
AF
Classe d‘isolation
Dimensions L/l/h mm
12,9 kVA
F
625/290/475
Poids
625/290/475
36,1 kg
Signe d'homologation
S, CE
36
TP 4000 CEL MV
Tension secteur
3x200-240 V
3x380-460 V
Tolérance de tension de secteur
+/- 10 %
Fusibles secteur à action retardée
200-240 V: 63 A
380-460 V: 35 A
Puissance continue du courant primaire (100% ED*)
Cos phi
0,99
Rendement
90 %
Plage de courant de soudage
baguette
TIG
Courant de soudage à
40% ED*
60% ED*
100% ED*
10 min/40°C
10 min/40°C
10 min/40°C
Tension à vide mode pulsé
valeur de crête
valeur moyenne
Tension de travail standard
baguette
TIG
Tension de travail max. baguette
380 A
360 A
320 A
95 V
60 V
20,4 - 35,2 V
14,5 - 33 V
IP 23
Système de refroidissement
AF
Classe d‘isolation
TP 5000 CEL
10 - 380 A
10 - 380 A
53 V (380 A)
80 V (10 A)
Degré de protection
Dimensions L/l/h mm
12,9 kVA
F
625/290/475
625/290/475
Poids
40 kg
Signe d'homologation
S, CE
Tension secteur
3x400 V
Tolérance de tension de secteur
+/- 15 %
Fusibles secteur à action retardée
35 A
Puissance continue du courant primaire (100% ED*)
Cos phi
0,99
Rendement
90 %
Plage de courant de soudage
baguette
TIG
Courant de soudage à
40% ED*
60% ED*
100% ED*
10 min/40°C
10 min/40°C
10 min/40°C
Tension à vide mode pulsé
valeur de crête
valeur moyenne
Tension de travail standard
baguette
TIG
Tension de travail max. baguette
Degré de protection
10 - 480 A
10 - 480 A
480 A
415 A
360 A
95 V
60 V
20,4 - 39,2 V
14,5 - 38 V
48 V (480 A)
80 V (10 A)
IP 23
Système de refroidissement
AF
Classe d‘isolation
Dimensions L/l/h mm
16,3 kVA
F
625/290/475
625/290/475
Poids
37 kg
Signe d'homologation
S, CE
37
TP 5000 CEL MV
Tension secteur
3x200-240 V
3x380-460 V
Tolérance de tension de secteur
+/- 10 %
Fusibles secteur à action retardée
3x200-240 V
3x380-460 V
Puissance continue du courant primaire (100% ED*)
Cos phi
0,99
Rendement
90 %
Plage de courant de soudage
baguette
TIG
Courant de soudage à
40% ED*
60% ED*
100% ED*
10 min/40°C
10 min/40°C
10 min/40°C
Tension à vide mode pulsé
valeur de crête
valeur moyenne
Tension de travail standard
baguette
TIG
Tension de travail max. baguette
Degré de protection
10 - 480 A
10 - 480 A
480 A
415 A
360 A
95 V
60 V
20,4 - 39,2 V
14,5 - 38 V
48 V (480 A)
80 V (10 A)
IP 23
Système de refroidissement
AF
Classe d‘isolation
Dimensions L/l/h mm
16,3 kVA
F
625/290/475
Poids
625/290/475
40,5 kg
Signe d'homologation
S, CE
38
D
Ersatzteilliste
GB Spare Parts List
F
Liste de pièces de rechange
I
Lista parti di ricambio
E
Lista de repuestos
P
Lista de peças sobresselentes
NL Onderdelenlijst
N
Reservdelsliste
CZ Seznam náhradních dílů
RUS Ñïèñîê çàïàñíûõ ÷àñòåé
ud_fr_st_tb_00150
012002
Transpocket 4000 CEL
Transpocket 5000 CEL
Transpocket 4000 MV CEL
Transpocket 5000 MV CEL
4,075,111
4,075,113
4,075,111,630
4,075,113,630
42,0200,8860
32,0405,0164
12,0405,0208
AM2,0200,8819
12,0405,0208
45,0200,0918
43,0004,0987
43,0004,0664 - MV
43,0001,1199 - 40A
43,0001,1213 - MV/US 80A
42,0300,1511
42,0407,0437 - MV
4,070,784,Z - TPCEL40
42,0400,0132
BE2,0201,1934 - MV
42,0300,1523
0
L4
CE
TP
4,070,685,Z - ASU40
42,0409,2814 - TP4000
42,0409,2815 - TP5000
43,0001,3251
AS
U4
41,0005,0288
32,0409,2657
0
41,0003,0203
32,0409,2658
32,0409,2740 - MV
43,0001,1139
33,0005,4112
33,0005,4120 - MV
43,0006,0152
43,0003,0485
4,070,626,Z - NT24A
32,0405,0229
32,0405,0183
42,0406,0093
42,0406,0315
42,0406,0299
NT
43,0002,0358
33,0010,0335
32,0409,2816
S
BP
24
A
US
T2
4,070,860,Z - UST2
43,0006,0168
41,0002,0060
4,070,738,Z - BPS42
4,070,772,Z - BPS53
43,0003,0031
Transpocket 4000/5000
Ersatzteilliste / Spare parts list / Listes de pièces de rechange / Lista de repuestos / Lista de pecas sobresselentes / Lista dei Ricambi
el_fr_st_eh_00364
1/1
012005
* gewünschte Länge angeben
* Specify the length required
* Indiquer la longueur désirée
* Indicar la longitud deseada
* Indicare la lunghezza desiderat
* indicar o comprimento desejado
BE4,0460,0038
42,0406,0262
46,0460,0022
42,0400,0105
42,0406,0242
42,0407,0481
42,0406,0224
42,0405,0301
40,0003,0348 *
4,070,791
43,0003,0690
BE4,0460,0037
44,0001,0739
TR 3000
4,046,083
Ersatzteilliste / Spare parts list / Listes de pièces de rechange / Lista de repuestos / Lista de pecas sobresselentes / Lista dei Ricambi
el_fr_st_fb_00483
1/1
012002
AM2,0200,9303
AM2,0200,9302
43,0008,0145
22,0405,0163
43,0001,1156
42,0200,6422
42,0201,1068
42,0407,0243
4,055,223
42,0407,0146
45,0200,1140
43,0003,0031
22,0405,0163
42,0407,0437
AM2,0200,9302
43,0004,2294
POLARITY REVERSER TP 4000 / TP 5000
4,045,883
Ersatzteilliste / Spare parts list / Listes de pièces de rechange / Lista de repuestos / Lista de pecas sobresselentes / Lista dei Ricambi
el_fr_st_so_00465
1/1
012002
Fronius Worldwide - www.fronius.com/addresses
A
FRONIUS International GmbH
4600 Wels, Buxbaumstraße 2
Tel: +43 (0)7242 241-0
Fax: +43 (0)7242 241-3940
E-Mail: sales@fronius.com
http://www.fronius.com
CZ
709 00 OSTRAVA - Mariánské Hory,
Kollárova 3
Tel: +420 595 693 811
Fax: +420 596 617 223
E-Mail: sales.ostrava@fronius.com
4600 Wels, Buxbaumstraße 2
Tel: +43 (0)7242 241-0
Fax: +43 (0)7242 241-3490
Service: DW 3070, 3400
Ersatzteile: DW 3390
E-Mail: sales.austria@fronius.com
760 01 ZLÍN
ul. Malá (za čerp. st. ARAL)
Tel: +420 577 311 011
Fax: +420 577 311 019
E-Mail: sales.zlin@fronius.com
6020 Innsbruck, Amraserstraße 56
Tel: +43 (0)512 343275-0
Fax: +43 (0)512 343275-725
5020 Salzburg, Lieferinger Hauptstr.128
Tel: +43 (0)662 430763
Fax: +43 (0)662 430763-16
1100 Wien, Daumegasse 7,
Team Süd / Ost
Tel: +43 (0)1/600 41 02-7410
Fax: +43 (0)1/600 41 02-7490
Team Nord / West
Tel: +43 (0)1/600 41 02-7050
Fax: +43 (0)1/600 41 02-7160
Haberkorn Ulmer GmbH
6961 Wolfurt, Hohe Brücke
Tel: +43 (0)5574 695-0
Fax: +43 (0)5574 2139
http://www.haberkorn.com
Wilhelm Zultner & Co.
8042 Graz, Schmiedlstraße 7
Tel: +43 (0)316 6095-0
Fax: +43 (0)316 6095-80
Service: DW 325, Ersatzteile: DW 335
E-Mail: vkm@zultner.at
Wilhelm Zultner & Co.
9020 Klagenfurt, Fallegasse 3
Tel: +43 (0)463 382121-0
Fax: +43 (0)463 382121-40
Service: DW 430, Ersatzteile: DW 431
E-Mail: vkk@zultner.at
BR
FRONIUS do Brasil LTDA
Av. Senador Vergueiro, 3260
Vila Tereza, Sao Bernado do Campo - SP
CEP 09600-000, SĂO PAULO
Tel: +55 (0)11 4368-3355
Fax: +55 (0)11 4177-3660
E-Mail: sales.brazil@fronius.com
Schweiz AG
CH FRONIUS
8153 Rümlang, Oberglatterstraße 11
Tel: +41 (0)1817 9944
Fax: +41 (0)1817 9955
E-Mail: sales.switzerland@fronius.com
CZ
FRONIUS Česká republika s.r.o.
381 01 ČESKÝ KRUMLOV, Tovární 170
Tel: +420 380 705 111
Fax: +420 380 711 284
E-Mail: sales.c.krumlov@fronius.com
100 00 PRAHA 10, V Olšinách 1022/42
Tel.: +420 272 111 011, 272 742 369
Fax: +420 272 738 145
E-Mail: sales.praha@fronius.com
315 00 PLZEŇ-Božkov, Letkovská 38
Tel: +420 377 183 411
Fax: +420 377 183 419
E-Mail: sales.plzen@fronius.com
500 04 HRADEC KRÁLOVÉ,
Pražská 293/12
Tel.: +420 495 070 011
Fax: +420 495 070 019
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586 01 JIHLAVA, Brněnská 65
Tel: +420 567 584 911
Fax: +420 567 305 978
E-Mail: sales.jihlava@fronius.com
D
F
FRONIUS France SARL
N
FRONIUS Norge AS
SK
FRONIUS Deutschland GmbH
36119 Neuhof-Dorfborn bei Fulda,
Am Stockgraben 3
Tel: +49 (0)6655 91694-0
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57052 Siegen, Alcher Straße 51
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Fax: +47 (0)32 232081
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974 03 Banská Bystrica,
Zvolenská cesta 14
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Welserstraße 10 b
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+38 044 94-54170
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