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ISM-3
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Denmark
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Inhalt
1. Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
2. Sicherheitsvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7
Empfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
3. Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
4. Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Benutzung der Tasten - Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Messen starten und stoppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Messen starten und stoppen - extern/manuell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Alarmgrenzen einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sensorflow anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Flowalarm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Untermenüs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren von Zusatzausrüstung, Relais und externer Mess-steuerung . .
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12
12
12
13
13
13
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5. Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
6. Kalibrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19
Kailibrierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Offset-Justierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
7. Sonderzubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21
Strom-/Spannungsausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
8. Fehleranzeige/Fehlerbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
9. Ersatzteile und Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27
Standardzubehör (mitgeliefert) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Sonderzubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
10. Spezifikationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
Sensor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Flowsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betrieb und Anschluss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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1. Einleitung
Der ISM-3 ist ein mikroprozessorgesteuerter Sauerstoffanalysator, der automatisch die
Sauerstoffkonzentration (O2) an einem bestimmten Messpunkt misst. Die gemessene O2 -Konzentration
wird auf einem gut ablesbaren, großen Display angezeigt.
Der ISM-3 kann über eine einfache Menüstruktur so programmiert werden, dass bei einer zu hohen oder
zu niedrigen Sauerstoffkonzentration ein Alarm ausgelöst wird. Ein Alarm wird darüber hinaus auch bei
einem unzureichenden Messgasflow sowie bei anderen Fehlern im Gerät ausgelöst.
Der ISM-3 hat ein Alarmrelais für zu hohe/niedrige Sauerstoffkonzentration, unzureichenden
Messgasflow oder andere gravierende Fehler.
Der ISM-3 wurde speziell für den Einbau in Sauerstoffgeneratoren etc. entwickelt, wo die Steuerung der
O2 -Konzentration einen wesentlichen Teil des Prozesses darstellt.
Fig. 1. ISM-3 Analysator zum Einbauen
Fig. 2. ISM-3 Analysator für den nachträglichen Einbau
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Folgende Merkmale zeichnen den ISM-3 Sauerstoffanalysator aus:
•
•
•
•
•
•
Präzises und schnelles Messen
Deckt alle Messbereiche von 100% bis 0ppm mit automatischem Bereichswechsel
Wahlfreie externe Messsteuerung
Stabiler Langzeit-Sensor - lange Intervalle ohne Kalibrierung
Automatische Steuerung des Messgasflows
Programmierbarer Strom-/Spannungsausgang (Sonderzubehör) 0/4-20mA/0/2-10 Volt mit
galvanischer Trennung
• 2 programmierbare Alarmgrenzen für den Sauerstoffgehalt
• Kalibrierung mit bis zu 4 Kalibriergasen plus atmosphärischer Luft (20.946 % O2)
• Lieferbar als allein stehendes Gerät oder als Einbaumodell
Der ISM-3 ist speziell für das Messen an trockenen, sauberen Gasen und Gasgemischen konstruiert, wo
es auf hohe Messgenauigkeit, Zuverlässigkeit, Langzeitstabilität sowie Alarmsteuerung von Flow und
Sauerstoffgehalt ankommt.
Eingesetzt werden kann das Gerät u.a. in folgenden Bereichen:
•
•
•
•
•
Gassteuerung
Atmosphärische Kontrolle unter Industrie- oder Laborbedingungen
Steuerung von Gasmischungen
Umweltmessungen
Messen von Sauerstoff in der chemischen, metallurgischen und medizinischen Industrie und
Forschung
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2. Sicherheitsvorschriften
Im Interesse der eigenen Sicherheit und der Qualität der Arbeit, die mit diesem Gerät ausgeführt wird,
sollten diese Anweisungen unbedingt beachtet werden.
Im Folgenden werden die untenstehenden Bezeichnungen verwendet:
"GEFAHR"
"WARNUNG"
"BEACHTEN"
als Bezeichnung für einen Zustand, der mit Lebensgefahr oder ernster
Verletzungsgefahr verbunden sein KANN.
als Bezeichnung für einen Zustand, der mit ernster Verletzungsgefahr oder
Beschädigung der betreffenden Ausrüstung verbunden sein KANN.
als Bezeichnung für einen Zustand, der mit einer Fehlbedienung des Gerätes
verbunden sein KANN, so dass es zu fehlerhaften Messergebnissen kommt.
Die folgenden Anweisungen bitte genau beachten:
GEFAHR:
WARNUNG:
BEACHTEN:
Es kann mit Lebensgefahr oder ernster Verletzungsgefahr verbunden sein,
den ISM-3 zu öffnen. Dabei können stromführende Kabel mit Hochspannung
freigelegt werden. Wird das Gerät geöffnet, muss der Strom immer
ausgeschaltet werden (Stecker ziehen). Beim Anschluss an das Netz muss
Masse immer angeschlossen werden.
Wenn der ISM-3 transportiert werden soll, darauf achten, dass er nicht Stoss
oder Schlag ausgesetzt wird.
Zum Reinigen der Vorderseite des Gerätes nur Wasser oder eine milde
Seifenlösung benutzen.
Die Lüftungslöcher an der Rückseite des ISM-3 dürfen nicht blockiert werden
- mindestens 5 cm Abstand - sodass die Luft frei zirkulieren kann.
Wenn diese Anweisungen nicht beachtet werden, übernehmen wir keinerlei
Haftung für etwaige Schäden.
Immer einen Schlauch an den "Gas aus"-Anschluss anschließen und dafür
sorgen, dass das Messgas vom ISM-3 weggeleitet wird, weil die
Umgebungsluft als Referenz benutzt wird. Entsprechend der CE-Norm zur
elektromagnetischen Verträglichkeit gem. EU-Richtlinie 89/336/ EEC müssen
die Anschlüsse des Gerätes (mit Ausnahme des Netzanschlusses) geschützt
sein. Der Schirm muss in einer PG-Buchse an der Rückseite des ISM-3
enden.
Empfehlungen
• Um die Lebensdauer des Gerätes zu verlängern, empfiehlt es sich, den ISM-3 ständig an das Netz
angeschlossen zu lassen.
• Alle 6 Monate sollte die Kalibrierung des Gerätes überprüft werden. Dazu muss an Gasen mit einem
bekannten Sauerstoffgehalt gemessen werden.
• Empfohlene Kontrolle- und Kalibrierungsintervall beträgt 12 Monate.
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3. Anschluss
• Steuersignal für die externe Steuerung des Messvorgangs (10-32 VDC)
• Relais-Ausgang
• Strom-/Spannungsausgang (wahlweise)
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11 12 13
GAS IN
5
GAS OUT
6
1
1 2 3 4














1 2
1 2
2
3
14
4
8
9
10
ST1: Gasalarm- und Systemalarm-Ausgang. Relaisanschluss. Max. 48V, 1A
Stift 1: Gemeinsames Terminal (COMMON)
Stift 2: Kontaktset mit Einschaltfunktion (normalerw. Angeschlossen) (N.C.)
Stift 3: Kontaktset mit Einschaltfunktionen (normalerw. offen) (N.O.)
Stift 4: Nicht angeschlossen
ST2: Anschluss an Strom-/Spannungsausgang
Stift 1: +0/4 to 20mA (0/2-10Volt)
Stift 2: -/GND
ST3: Anschluss für Mess-Steuersignal
Stift 1: +10 bis 32VDC
Stift 2: -/GND
Sicherung 0,63 AT (1,6 AT bei 115V AC). Sitzt innen.
Gebläse
Gas aus
Gas ein (Für ISM-3 ohne eingebaute Pumpe, 2 - 10 bar Kennzeichnung auf Wunsch)
Netzkabelanschluss
Displaykabel-Anschluss (nur Einbaumodell)
Signalkabel-Anschluss. Das Kabel ist innen an ST1, ST2 und ST3 angeschlossen.
Strom-/Spannungsausgang. Gelb + (plus) und Grün - (minus)
Alarmrelais-Ausgang Grau und Lila. Schalter ist bei einem Alarm offen.
Messsteuerung-Eingangssignal (10 bis 32 VDC). Braun + (plus) und Weiss - (minus)
RS232C serieller Kommunikationsanschluss
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4. Betrieb
Der ISM-3 hat 4 Tasten und ein großes Leuchtdisplay, auf dem die O2 -Konzentration angezeigt wird.
PBI Dansensor
%
Module ISM-3
Gas analyser
Fig. 3. ISM-3 Bedienungstafel
Inbetriebnahme
Der ISM-3 beginnt mit einem etwa 10 Sekunden dauernden Selbsttest. Danach beginnt das Gerät mit
dem Vorheizen (Dauer 10 Minuten). Wenn der ISM-3 nur kurz ausgeschaltet war, ist die Vorheizzeit
entsprechend kürzer. Mindest-Vorheizzeit 2 Minuten.
Die verbleibende Vorheizzeit in Minuten wird auf dem Display angezeigt als H 10 (H für Heizen). Wenn die
Zeit auf Null heruntergezählt ist, ist der ISM-3 betriebsbereit. Nach 10 Minuten zeigt der ISM-3 eine
Abweichung von max. 3 % vom angezeigten Messwert. Erst nach einer Vorheizzeit von insgesamt 20
Minuten liegt die Fehlanzeige unter 1 % des angezeigten Messwertes.
Wenn Messen bei Ausschalten des Gerätes aktiviert war, wird bei Einschalten des Gerätes automatisch
mit dem Messen begonnen. Bei einer externen Messsteuerung beginnt das Messen bei einem kräftigen
Messsteuerungs-Signal.
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Benutzung der Tasten - Allgemeines
Die den einzelnen Tasten zugeordneten Funktionen werden erst nach Loslassen der Taste aktiviert. Wenn
ein Parameter gewählt ist, erscheint zuerst etwa 1 Sekunde lang die Bezeichnung - z.B. FLO für Flow,
AL.HI für hohen Sauerstoffalarm etc. Danach wird der aktuelle Wert angezeigt.
Mit der Taste kann leicht zwischen FLO, AL.HI. und AL.LD gewechselt sowie zur Anzeige des aktuellen
O2 (20.9)-Wertes zurückgegangen werden.
20.9
flo.
Al.Hi
Al.Lo
Egal welcher Parameter gewählt wurde, kehrt das Gerät automatisch zur aktuellen O2 -Anzeige zurück,
wenn ca. 5 Sekunden lang keine Taste betätigt wurde. Der Sensorflow kann konstant angezeigt werden siehe Kapitel "Sensorflow anzeigen" auf Seite 13.
Messen starten und stoppen
Im Einstell-Menü wird festgelegt, wie der Messvorgang gesteuert werden soll: mit der -Taste, über ein
externes Pumpensteuersignal, sowohl mit Taste als auch über externes Steuersignal, oder ob Messen
immer eingeschaltet sein soll. Wenn nur eine externe Steuerung des Messvorgangs gewählt wurde oder
Messen immer aktiviert ist, ist die Taste  deaktiviert. Wurde eine der anderen beiden
Konfigurationsmöglichkeiten gewählt, kann der Messvorgang mit der Taste  ein- und ausgeschaltet
werden
1.  drücken, das Messen beginnt. Sobald der Messvorgang begonnen hat, kann die gemessene O2 Koncentration auf dem Display abgelesen werden.
2. Nochmals  drücken - der Messvorgang stoppt und das Display schaltet aus (nur % leuchtet)
Messen starten und stoppen - extern/manuell
Wurde im Einstellmenü externe und manuelle Steuerung des Messvorgangs gewählt, beginnt der
Messvorgang, wenn das externe Messsteuerungssignal kräftig ist und endet, wenn das Signal schwach
ist. Der Messvorgang startet/stoppt nur dann, wenn das externe Steuersignal seinen Zustand ändert. Bei
jedem Drücken der  -Taste ändert sich der Zustand. Wenn der Messvorgang durch ein externes
Steuersignal gestartet wurde, stoppt der Messvorgang, sobald  betätigt wird. Mit einem externen
Signal kann der Messvorgang nur beginnen, wenn das Steuersignal schwach ist und dann wieder
anschwillt.
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Alarmgrenzen einstellen
Der ISM-3 hat zwei progammierbare Alarmgrenzen, AL.HI (Sauerstoff hoch-Alarm) und AL.Lo (Sauerstoff
niedrig-Alarm). Bei Über- oder Unterschreiten der Alarmgrenzen wird das Relais betätigt.
Die Alarmgrenzen können wie folgt geändert werden:
1.
2 oder 3 Mal drücken, je nachdem ob ein Hoch- oder ein Niedrig-Alarm geändert werden soll.
2. Der Alarm-Wert erscheint. Taste
3. Mit
und
kann zwischen % und ppm gewechselt werden.
Nachdem % oder ppm gewählt ist,
4. Mit
5.
und
3 Sekunden lang drücken, um den Alarm zu ändern.
drücken - die erste Ziffer blinkt jetzt.
den gewünschten Wert einstellen.
drücken, um die nächste Ziffer einzustellen etc.
6. Wenn die letzte Ziffer eingestellt ist, die
Alarmgrenze gilt ab sofort.
-Taste drücken - der Wert wird abgespeichert. Die neue
Sensorflow anzeigen
1.
drücken und FLO. erscheint auf dem Display, gefolgt vom aktuellen Sensorflow in ml/min.
2. Wenn der Flow konstant angezeigt werden soll, drei Sekunden lang drücken (dabei muss der Flow
angezeigt werden). Nach etwa 3 Sekunden blinkt das Display noch kurz weiter.
3. Auf dem Display wird der Gasflow so lange angezeigt, bis wieder
gedrückt wird.
Flowalarm
Wenn der Flow den Höchst- oder Tiefstwert im Einstellmenü über- bzw. unterschreitet, wird ein
Flowalarm ausgelöst. Dabei werden abwechselnd jeweils zwei Sekunden lang FL.ER und O2 -Werte
angezeigt, bis der Fehler behoben ist. Das Relais wird mindestens 4 Sekunden lang aktiviert, unabhängig
von der Dauer des Alarms.
Der Flowalarm hat höheren Stellenwert als die Sauerstoff-Alarme. Treten ein Flowalarm und ein
Sauerstoff-Alarm gleichzeitig auf, erscheint nur der Flow-Alarm auf dem Display.
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Untermenüs
Der ISM-3 hat drei Untermenüs, wie Abb. 4 zeigt.
20.9
Al.Hi
flo.
+
Al.Lo
3 sec.
SET.
DIA.
CAL.
flo.l
emf.
cal1
flo.h
tpt.1
cal2
del.
tpt.2
CAL3
pa.
offs
CAL4
ti.po
CAL5
ti.ca
ti.FL
prg.
Fig. 4. ISM-3 Untermenüs
•
und
gleichzeitig drücken und 3 Sekunden lang halten (der ISM-3 darf nicht im Untermenü
stehen).
• Jetzt besteht Zugriff auf drei Untermenüs:
Einstellmenü
(SET.)
Diagnosemenü
(DIA.)
Kalibriermenü
(CAL.)
Wenn etwa 20 Sekunden lang keine Taste betätigt wurde, geht das Menü automatisch zur aktuellen O2
-Anzeige zurück.
Die Parameter im Diagnosemenü können standig angezeigt werden.
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• Mit
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zum nächsten Untermenü gehen.
Das Einstellmenü SET.
1.
drücken, wenn set auf dem Bildschirm erscheint.
2. Mit
3.
und
den gewünschten Parameter wählen.
3 Sekunden lang drücken, um den Wert zu ändern. (Eintasten von Werten - siehe Kapitel
"Alarmgrenzen einstellen" auf Seite 13.
-------------------------------------------------------------------------------
• FLO.L
• FLO.H
• DEL.
100
150
3
• PA.
1001
Flowalarm-Grenzen. Alarmgrenze für Mindestflow in ml/min.
Flowalarm-Grenzen. Alarmgrenze für Höchstflow in ml/min.
Gasspülzeit in Sekunden vor Auslösen der Alarme.
Gültiger Bereich 0 bis 250.
Konfigurieren zusätzlicher Ausrüstung, Relaisfunktion und externe
Steuerung des Messvorgangs
-------------------------------------------------------------------------------
Wenn für FLO.L ein höherer Wert als für FLO.H eingegeben wird, erscheint Fehler ER.1.
Diagnose menü DIA.
1.
drücken, wenn DIA. auf dem Display erscheint.
2. Den gewünschten Parameter durch Drücken von
und
wählen. Für konstantes Anzeigen
etwa 3 Sekunden lang drücken. Der Wert wird jetzt so lange gezeigt, bis wieder ,
oder
gedrückt wird.
-------------------------------------------------------------------------------
• EMF.
• TPT.1
• TPT.2
165.0
33
0
• OFFS
• TI.PO
-0.12
1234
• TI.CA
678
• TI.FL
983
• PRG.
1.0
Aktuelle Sensor-EMK in mV.
Aktuelle Geräte-Innentemperatur in °C.
Aktueller Temperaturunterschied beim Vorheizen in °C. Differenz
zwischen aktueller Temperatur und Idealtemperatur.
Sensor-Offset. Ergebnis der letzten Offset-Regulierung in mV.
Stundenzähler (10-Std-Intervalle). Anzahl Stunden, in denen der
ISM-3 eingeschaltet war.
Stundenzähler (10-Std-Intervalle). Anzahl Stunden seit der letzten
Kalibrierung des Gerätes.
Stundenzähler (10-Std-Intervalle). Anzahl Stunden, in denen ein Flow
durch den Sensor bestanden hat (Flow >30ml/min).
Installierte Programmversion.
Kalibriermenü CAL.
Siehe Abschnitt über Kalibrierung.
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Konfigurieren von Zusatzausrüstung, Relais und externer Messsteuerung
Im Einstellmenü ist der Parameter PA. wie folgt definiert:
• Die erste Ziffer (von links) legt fest, von wo aus und wie der Messvorgang gestartet und gestoppt
werden kann.
• Die zweite Ziffer muss 0 sein und ist künftigen Anwendungen vorbehalten.
• Die dritte Ziffer legt fest, wie das Relais arbeitet.
• Die letzte Ziffer gibt an, ob Zusatzausrüstung wie Strom-/Spannungsausgang installiert wurde.
Messung
0
Stromausgang
Relais
Stromausgang / Spannungsausgang
0:
1:
Kein Stromausgang / Spannungsausgang
Stromausgang (0-20mA/4-20mA) oder
Spannungsausgang (0-10Volt/2-10volt)
Funktion von ISM-3 Relais
ISM-3 modus
0
1
2
3
Beim Heizen
Systemfehler
Hoher Sauerstoff alarm
Niedriger Sauerstoffalarm
Flowalarm
Messung aus
Off
Off
Off
Off
Off
Off
Off
Off
Off
Off
-
On
On
On
On
On
On
On
On
On
On
-
Nicht ändern
Messung gesteuert von:
0 : Drücken
1 : Drücken/Ext.
2 : Ext.
3 : Keine
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Messung wird über Taste aktiviert
(manuelle Steuerung)
Messung wird über Taste und externes Messsteuersignal aktiviert
Messung wird über externes Mess-steuersignal
aktiviert
Messung ist immer eingeschaltet und kann nicht
abgeschaltet werden
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5. Wartung
ISM-3 erfordert nur einen minimalen Wartungsaufwand, und da der Sauerstoffsensor sehr langzeitstabil
arbeitet, braucht das Gerät unter normalen Betriebsbedingungen außerhalb der obligatorischen
Wartungsintervalle von 12 Monaten nicht kalibriert zu werden.
Siehe "Empfehlungen" auf Seite 7.
Arbeitet das Gerät in einer sehr staubigen Umgebung, muss das Kühlungsluftfilter unter Umständen öfter
als alle 12 Monate gewechselt werden.
Das Bedienfeld darf nur mit Wasser und einer milden Seifenlösung gereinigt werden.
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6. Kalibrierung
Außer mit atmosphärischer Luft kann mit bis zu vier Kalibriergasen kalibriert werden. Wenn nach der
letzten Kalibrierung eine Offset-Justierung vorgenommen wurde, muss bei der nächsten Kalibrierung des
Gerätes von vorn begonnen werden, d.h., es muss zuerst mit 20.946% O2 kalibriert werden. Wenn nach
einer Offset-Justierung versucht wird, mit einem anderen Gas als 20.946 % O2 zu kalibrieren, erscheint
die Fehlermeldung ER.8 (kann nach Offset-Justierung nicht kalibrieren).
Bei einer Kalibrierung mit 20.946 % O2 wird das Ergebnis mit der letzten 20.946 % O2 Kalibrierung
verglichen, und alle anderen Kalibrierungen werden um den Unterschied zwischen dieser und der neuen
Kalibrierung justiert. Wenn eine Offset-Justierung erfolgt ist, wird rückgesetzt. Nach der Kalibrierung mit
20.946% O2 wird mit den gewählten Gasen kalibriert - siehe dazu unten.
Außer mit 20.946% O2 sollte der ISM-3 mit mindestens 2 Gasen in dem Bereich kalibriert werden, in dem
nachfolgend gemessen wird.
Beachten: Der ISM-3 muss mindestens 1 Stunde vorgeheizt werden, bevor er kalibriert werden kann.
Kailibrierung
Der ISM-3 wird folgendermaßen kalibriert:
1. Vor dem Kalibrieren dafür sorgen, dass a) der Messvorgang mit der  Taste gestartet werden kann
und b) der Messvorgang während des Kalibrierens nicht über ein externes Messsteuersignal
gestartet/gestoppt werden kann. Manuelles Starten/Stoppen des Messvorgangs kann gewählt
werden - dazu die erste Ziffer in PA. im Einstellmenü auf
"0 - - - -" stellen. Einstellung vor der Änderung rücksetzen.
2. Wenn der ISM-3 keine eingebaute Pumpe hat: Das Kalibriergas an Gas ein anschließen und den
Eingangsdruck so regulieren, dass ein Flow von 125±5ml/min entsteht.
Bei Geräten mit eingebauter Pumpe: Einen Gas-Überlauf erzeugen und den ISM-3 das Kalibriergas
aus dem Überlauf ansaugen lassen. Etwa 0,5 l/min zuleiten.
3. Messvorgang mit  starten.
4. Den ISM-3 mindestens 4 Minuten lang an dem Gas messen lassen. Beim Kalibrieren mit Gasen von
weniger als 1000 ppm sollte etwa 10 Minuten lang gemessen werden. Vor der Kalibrierung
überprüfen, ob die O2 -Anzeige im Display etwa 1 Minute lang stabil ist.
Wenn die Anzeige stabil ist, überprüfen, ob der angezeigte O2 -Wert ziemlich genau dem Analysewert
des Kalibriergases entspricht. Falls nicht, den Messgasschlauch auf Dichtigkeit überprüfen.
5. Zum Kalibriermenü gehen
- Die Tasten
+
etwa 3 Sekunden lang drücken, bis set erscheint.
- Zwei Mal drücken - jetzt erscheint das Kalibriermenü CAL.
6.
drücken, der Wert für das erste Kalibriergas CAL1 erscheint. Die Kalibriergas-Nr. 1 ist für das
Kalibrieren mit 20.946 % (atmosphärische Luft) vorgesehen und kann nicht geändert werden. Bei
einer Kalibrierung mit 20.946 % wird dieses Feld gewählt. Wenn das zu kalbrierende Gas sich von
20.946% unterscheidet, die Taste
drücken, bis ein leeres Feld erscheint (ein Feld für die Anzeige
von 0ppm) oder ein Feld mit einer alten Kalibrierung. Die Gaskonzentration eintasten, siehe Pkt. 2 bis
6 in Kapitel "Alarmgrenzen einstellen" auf Seite 13.
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7.
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ISM-3
und  gleichzeitig drücken - der Kalibriervorgang beginnt. Auf dem Display blinkt CAL. etwa 10
Sekunden lang, während die Kalibrierung läuft.
Anschließend kann das Ergebnis abgelesen werden.  drücken und der zugehörige EMK-Wert in
mV wird angegeben. Wenn nicht mit dem betreffenden Gas kalibriert wurde, wird “- - - -” angezeigt.
drücken, um zur normalen O2-Anzeige zurückzugehen. Schritte 2 bis 8 für jedes Kalibriergas
wiederholen.
9. PA. auf den ursprünglichen Wert rücksetzen.
8.
Offset-Justierung
Wenn die Messeinstellungen (Flow, Druck etc.) geändert werden, muss möglicherweise auch das Offset
justiert werden. Dies muss im Hauptmenü vorgenommen werden.
Dem Analysator atmosphärische Luft zuführen. Wenn ein stabiler O2 -Wert angezeigt wird, OffsetJustierung durch gleichzeitiges Drücken von +  starten. Auf dem Display blinkt 5 bis 10 Sekunden
lang OFFS, danach ist die Offset-Justierung abgeschlossen.
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7. Sonderzubehör
Strom-/Spannungsausgang
Der ISM-3 kann mit einem Strom-/Spannungsausgang ausgestattet werden, der über das Einstellmenü
auf den Bereich 0-20mA/4-20mA oder 0-10V/2-10V eingestellt werden kann.
Der Stromausgang wird über den Parameter PA. im Einstellmenü aktiviert. Wenn die PA. Ziffer auf 1
gestellt wird, werden automatisch 3 Menüpunkte zum Einstellmenü hinzugefügt.
DEL
cu. 0
CU.0
- - - - O2 -Wert, der 0mA (0 V) entsprechen muss
cu. 4
CU.4
0%
Cu.20
CU.20
10% O2 -Wert, der 20mA/10V entsprechen muss
O2 -Wert, der 4mA (2 V) entsprechen muss
Pa.
Es kann nur einer der Parameter CU.0 und CU.4 eingestellt werden, der andere wird als '- - - -' angezeigt.
Wenn für 0 und 20mA oder 4 und 20 mA identische Werte eingegeben werden, erscheint er. 1 auf dem
Display.
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8. Fehleranzeige/Fehlerbehebung
Im ISM-3 werden alle Fehlermeldungen als ER.XX dargestellt, wobei xx eine spezifische Fehlernummer
ist.
Die Fehlernummern gruppieren sich wie folgt:
Fehler Nummer Beschreibung
Bereich
1-9
Benutzerfehler. Eingabe nicht im gültigen Bereich etc.
30 - 31
Möglicherweise Hardware-Fehler. Ausfall der Stromversorgung, Signalfehler.
32 - 34
Wenn der ISM-3 eingeschaltet wird, werden alle Setup-Werte von einem FLASH
eingeslesen. Daten korrekt eingelesen, enthalten aber Fehler (nicht im gültigen
Bereich etc.). Die betreffenden Daten werden rückgesetzt (gehen verloren) und in
FLASH gespeichert. Die betreffenden Daten anschließend immer im Einstellmenü
überprüfen.
Unbehebbare Hardwarefehler (nicht Fehler 54)
50 - 57
Problem
Mögliche Ursache
Mögliche Lösung
Das Display zeigt keine
O2-Werte, obwohl der
Messvorgang begonnen
hat
Display leuchtet nicht
ISM-3 nicht warm
Warten, bis Vorheizzeit abgelaufen ist. Bei
kaltem Gerät dauert dies etwa 20 Minuten
(kürzer bei kurzfristigen Betriebspausen).
ISM-3 bekommt nicht die
korrekte Spannung
Sicherung im Gerät
defekt.
Rohr zum Gaseinlass
blockiert
Druck am Gaseinlass zu
niedrig/hoch
(ISM-3 ohne Pumpe)
Min/Max-Flowgrenzen
verkehrt eingestellt
Pumpe defekt
Undichtigkeiten im
System Fehlerhafte
Kalibrierung
Ungültige Eingabe im
Einstellmenü
Eingabe nicht im gültigen
Bereich Parameter:
Spülverzögerung (DEL)
Anschlüsse und Schalter überprüfen
Display blinkt: FL.ER
ISM-3 zeigt höheren
Sauerstoffgehalt als
erwartet
Display zeigt: er. 1
Display zeigt: er. 2
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Sicherung auswechseln (siehe Spezifikation)
Rohr auswechseln
Setup im Einstell-Menü überprüfen
Setup im Einstell-Menü überprüfen
Gerät zur Reparatur einschicken
Anschlüsse des Messgasschlauchs überprüfen.
Kalibrierdaten überprüfen
Nachschauen im "Das Einstellmenü SET." auf
Seite 15, in welchem Bereich die Werte liegen
dürfen.
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Problem
Mögliche Ursache
Display zeigt: er.3
Ungültige Einstellung von
pa.
Display zeigt: er.4
Display zeigt: er. 5
Display zeigt: er. 6
Display zeigt: er. 7
Display zeigt: er. 8
Display zeigt: er. 9
Display zeigt: er.30
Display zeigt: er.31
Display zeigt: er.32
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Mögliche Lösung
Siehe Kap. "Konfigurieren von
Zusatzausrüstung, Relais und externer Messsteuerung" auf Seite 16.
Es wurde versucht,
Ein anderes Kalibriergas wählen, wo 0ppm als
Kalibriergas Nr. 1 (20.946 Wert für die Eingabe eines neuen
%O2) zu ändern. Dieses Kalibriergases angegeben ist.
Gas ist atmosphärischer
Luft vorbehalten.
Es wurde versucht, zwei Das Kalibriergas mit dem gleichen Wert wie
Kalibriergase mit dem
das Gas finden, das eingegeben und kalibriert
gleichen Wert einzugeben. werden sollte.
Es wurde versucht, mit
Gas eingeben, das nicht 0 ist.
einem 0ppm-Gas zu
kalibrieren.
Ergebnis der Offsetüberprüfen, ob der ISM-3 während der OffsetJustierung zu hoch (>
Justierung nur atmosphärische Luft erhält
10mV)
Es wurde versucht, nach Nach der Offset-Justierung werden alle
Offset-Justierung mit
Kalibrierungen gesperrt. Siehe Abschnitt
einem anderen Gas als
"Kailibrierung" auf Seite 19.
20.946% O2
(atmosphärische Luft) zu
kalibrieren.
Es wurde versucht, nach Nach der Offset-Justierung werden alle
Offset-Justierung mit
Kalibrierungen gesperrt. Siehe Abschnitt
einem anderen Gas als
"Offset-Justierung" auf Seite 20.
20.946% O2
(atmosphärische Luft) zu
kalibrieren.
Hardwarefehler. Das
ISM-3 ausschalten, 10 Sekunden warten und
Signal für einen Ausfall
wieder einschalten. Tritt der Fehler wieder auf,
der Stromversorgung ist Gerät zur Reparatur einschicken. Um
konstant hoch.
weiterzumachen, drücken. Allerdings ist das
Netzteil defekt und muss ausgewechselt/
repariert werden (möglicherweise eine lose
Verbindung).
Beim letzten Ausschalten ISM-3 ausschalten, 10 Sekunden warten und
des ISM-3 wurde keine wieder einschalten. Tritt der Fehler wieder auf,
Ausfallanzeige von der
Gerät zur Reparatur einschicken. Um
Stromversorgungseinheit
weiterzumachen, drücken. Allerdings ist das
festgestellt. Tritt dieser
Netzteil defekt und muss ausgewechselt/
Fehler bej jedem Einrepariert werden (möglicherweise eine lose
schalten auf, liegt ein
Verbindung).
Hardwarefehler vor.
Fehler in den KalibrierKalibrierdaten und Offset-Justierung wurden
daten für Sauerstoff zum rückgesetzt und im FLASH abgespeichert.
Sensor. Prüfsumme passt Gerät kalibrieren.
nicht.
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Problem
Mögliche Ursache
Display zeigt: er.33
Fehler in einem oder
mehreren Setup-Werten.
Display zeigt: er.34
Display zeigt: er.50
Display zeigt: er.51
Display zeigt: er.52
Display zeigt: er.53
Display zeigt: er.54
Display zeigt: er.55
Display zeigt: er.56
Display zeigt: er.57
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Mögliche Lösung
Alle Setup-Werte wurden in Produktions-Setup
geändert. Bitte die Werte im Einstellmenü
sowie das Setup der Alarmgrenzwerte al.HI und
al.Lo überprüfen.
Fehler in den KalibrierISM-3 ausschalten, 10 Sekunden warten und
daten des Flowsensors. . wieder einschalten. drücken, falls immer
noch eine Fehlermeldung erfolgt. Die Flowanzeige kann fehlerhaft sein. Gerät u.U. zur
Reparatur einschicken.
Hardwarefehler. Prüfsum- Gerät ausschalten, 10 Sekunden warten und
menfehler im EPROM, das wieder einschalten. Tritt der Fehler immer noch
den gesamten Programm- auf, das Gerät zur Reparatur einschicken.
code enthält.
Hardwarefehler. Heizofen Gerät ausschalten, 10 Sekunden warten und
Thermoelement Alarm.
wieder einschalten. Tritt der Fehler immer noch
Thermoelement ausgeauf, das Gerät zur Reparatur einschicken.
schaltet.
Erreicht keine stabile Vor- Gerät ausschalten, 10 Sekunden warten und
heiztemperatur. Schwankt wieder einschalten. Tritt der Fehler immer noch
um mehr als +-30 °
auf, das Gerät zur Reparatur einschicken.
Hardwarefehler Fehler am Gerät ausschalten, 10 Sekunden warten und
Ausgang des A/D-Wanwieder einschalten. Tritt der Fehler immer noch
dlers
auf, das Gerät zur Reparatur einschicken.
Geräte-Innentemperatur Filter des Gebläses wechseln und überprüfen,
zu hoch (>60 °C)
ob der Ventilator verstopft ist. Die Umgebungsluft darf nicht wärmer als 45°C sein. Bei erneuter Fehlermeldung Gerät einschicken zur
Reparatur.
Hardwarefehler Fehler am Gerät ausschalten, 10 Sekunden warten und
Ausgang des A/D-Wanwieder einschalten. Tritt der Fehler immer noch
dlers
auf, das Gerät zur Reparatur einschicken.
Fehler durch Initialisierung Gerät ausschalten, 10 Sekunden warten und
wieder einschalten. Tritt der Fehler immer noch
des I2C Bus
auf, das Gerät zur Reparatur einschicken.
Hardwarefehler Fehler im Gerät ausschalten, 10 Sekunden warten und
Zusammenhang mit
wieder einschalten. Tritt der Fehler immer noch
Ablesen oder Anzeigen via auf, das Gerät zur Reparatur einschicken.
I2C Bus
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9. Ersatzteile und Zubehör
Standardzubehör (mitgeliefert)
•
•
•
•
•
•
CD, Bedienungsanleitungen
1 Meter Edelstahlrohr 1/16x1,0
T-Stutzen 1/8" zum Absaugen des Messgases
Montagebeschläge 4 (nur für Einbaumodell)
1 Meter Schlauch ø5/3 mm
Option, Spannungsausgang, ISM-3
Sonderzubehör
• Kühlluftfilter, 60x60 (10 Stck.) Ser. Kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 210648
• Sicherungen, 5x20mm 0,63 AT (4 Stck.) Ser. kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 210548
• Sicherungen, 5x20mm 1,6 AT (4 Stck.) Ser. kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 210549
Optionen
•
•
•
•
•
•
Option, Anschluss-satz ISM-3 m/Pumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 270165
Stecker, Netzstecker, 3pin, EN, Ser. kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 301167
Stecker, Netzstecker, DE/FR, Ser. kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 301168
Stecker, Netz, DA, Ser. kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 301169
Stecker, Netz, 115V, US, Ser. kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 301170
Stecker, Netz, IT, Ser. kpl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PBI 301171
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ISM-3
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10. Spezifikationen
Sensor
Typ
Festkörper-Ionenleiter mit stabilisiertem Zirkonoxid-Elektrolyt
Temperatur
1000K (727°C)
Vorheizzeit
10 Min., volle Spezifikation nach 20 Min.
Kalibrierintervall
12 Monate
Referenzgas
Atmosphärische Luft (20.946 % Sauerstoff)
Sensor Ansprechzeit
Weniger als 50 msek
System Ansprechzeit
T90 (100-1000ppm): Typisch 8 Sekunden
T90 (1000-100ppm): Typisch 15 Sekunden
Ansprechzeit abhängig von Flow und Messgasschlauch
Kalibrierung
Atmosphärische Luft 20.946 % + bis zu vier Kalibriergase nach Wahl
Flowsystem
Bei ISM-3-Geräten ohne eingebaute Pumpe wird das Messgas mit einem Druck von 2 bis 10 bar
zugeführt. Mit dem Drosselschlauch wird der Flow auf 125 ml/min begrenzt, bevor das Gas durch den
Flow- und den Sauerstoffsensor geleitet wird.
Bei Bestellung eines ISM-3 ohne eingebaute Pumpe muss der aktuelle Eingangsdruck angegeben
werden, sodass das Gerät mit einem zum Eingangsdruck passenden Drosselschlauch geliefert werden
kann.
Drosselschlauch
Gas ein
2 - 10 bar
O2
Sensor
Flow
Sensor
Gas aus
125 ml/min
Fig. 5. Strömungsdiagramm des ISM-3 ohne Pumpe
Hat der ISM-3 eine eingebaute Pumpe, wird das Gas bei Atmosphärendruck vom Messpunkt abgesaugt.
Beim Kalibrieren wird das Gas von einem Gasüberlauf abgesaugt, dem ungefähr 0,5 l/min zugeleitet
werden müssen.
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ISM-3
0,5 l/min
Gas ein
O2
Sensor
Flow
Sensor
Drosselschlauch
Gas aus
125 ml/min
Pumpe
Fig. 6. Strömungsdiagramm des ISM-3 mit Pumpe. Hier mit Gasüberlauf, wie beim Kalibrieren.
Betrieb und Anschluss
DE
Betrieb des ISM-3:
Display
Vierstelliges Display mit roter LED
Steuerung
4 Tasten an der Vorderseite. Die betreffende Funktion wird erst aktiviert,
wenn die Taste losgelassen wird.
Messgenauigkeit
Besser als +/- 1% des Messwertes +/- 1 Stelle im kalibrierten Messbereich
Messbereiche
20.9 % - 1 ppm
Möglicher Anschluss an den ISM-3:
Gas
Gaseinlass an der Rückseite
Relais
Max. 48V, 1A. (COMMON, N.O. und N.C.)
Stromausgang
(Sonderzubehör)
Programmierbar 0-20 oder 4-20 mA, mit benutzerdefinierter Skala
(z.B. 0-1 %, 10-20.9 % oder 0-100 ppm O2).
Spannungsausgang
(Sonderzubehör)
Programmierbar 0-10 Volt oder 2-10 Volt mit benutzerdefinierter Skala
Messeingang
10-32VDC externe Pumpensteuerung. Verbrauch 10mA.
RS232C (Sonderzubehör) Für serielle Kommunikation mit einem PC
Alle elektrischen Ein- und Ausgänge, außer RS232C, wurden mittels Optokopplern und/oder eines Relais
galvanisch von der Geräteelektronik getrennt.
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Technische Daten
Netzstrom
230 VAC (115 VAC) +/- 10 %, 50-60 Hz
Verbrauch
max. 70 VA
Netzsicherung
0,63 AT at 230 V (1,6 AT at 115 V)
Zulässige Umgebungstemp.
während des Betriebes
0 bis 45°C. Weniger als 95% RF bis 35°C.
Lineare RF-Reduktion mit 3%RF/°C
Zulässige Umgebungstemp.
während der Lagerung
-20°C bis +45°C. Weniger als 75%RF zwischen 35°C und 45°C.
Abmessungen (HxWxD)
Einbaumodell :
Modell zum nachträglichen
Einbau :
Gewicht
95x95x20mm (Bedienfeld)
125x185x125mm (Analysator)
125x185x160mm
5,8 kg
W
D
D
2
1
H
H
H
D
W
W
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