Bedienungsanleitung312.4 kB

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Bedienungsanleitung
Differenzdruckmessumformer
IDM 831
IDM 831
Wichtige Hinweise:
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor Montage und
Inbetriebnahme des Druckmessgerätes genau durch.
Diese Bedienungsanleitung ist zur weiteren Verwendung an einem
zugänglichen Ort aufzubewahren.
Das Gerät darf nur von Personen installiert, benutzt und gewartet
werden, die mit dieser Bedienungsanleitung sowie den geltenden
Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung vertraut sind.
ICS Schneider Messtechnik GmbH
Briesestraße 59
D-16562 Hohen Neuendorf / OT Bergfelde
Tel.: 03303 / 504066
Fax: 03303 / 504068
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Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines
1.1 Informationen zur bestimmungsgemäßen Verwendung
1.2 Zielgruppe
1.3 Verwendete Symbole
1.4 Sicherheitshinweise
1.5 Verpackungsinhalt
2. Produktidentifikation
3. Montage
3.1 Allgemeine Hinweise
3.2 Montageschritte allgemein
3.3 Montageschritte für Anschlüsse nach DIN 3852
3.4.Montageschritte für Anschlüsse nach EN 837
3.5 Montageschritte für NPT-Anschlüsse
3.6 Elektrische Installation
4. Inbetriebnahme
5. Bedienung
5.1 Bedien- und Anzeigeelemente
5.2 Konfiguration
5.3 Passwortsystem
5.4 Einheit
5.5 Konfigurationsbeispiel des Analogausganges (optional)
5.6 Aufbau des Menüsystems
5.7 Menüliste
5.8 Spezialmenüs
6. Außerbetriebnahme
7. Fehlerbehebung
8. Nachkalibrierung
9. Reparatur
10. Entsorgung
11. Garantiebedingungen
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1. Allgemeines
1.1 Informationen zur bestimmungsgemäßen Verwendung
•
Die Differenzdruckmessumformer IDM 831 sind für Industrieanwendungen vorgesehen. Die kompakte Bauform der Differenzdruckmessumformer erlaubt die einfache
Integration auch in Anlagen und Maschinen mit eingeschränkten Platzverhältnissen.
•
Basiselemente des IDM 831 sind zwei piezoresistive Edelstahlsensoren.
•
Bei beidseitiger Druckbeaufschlagung wird die Differenz der Drücke zwischen positiver und negativer Seite gebildet und in ein proportionales elektrisches Signal umgewandelt.
•
Der IDM 831 kommt u. a. im Maschinen- und Anlagenbau zur Filterüberwachung
und Durchflussmessung sowie in Hydraulikanwendungen zum Einsatz.
Als Messmedien eignen sich Flüssigkeiten und Gase, die mit dem Dichtungswerkstoff
sowie Edelstahl 1.4404 und 1.4435 verträglich sind.
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•
Verwenden Sie Ihren Differenzdruckmessumformer entsprechend dem oben genannten Einsatzbereich! Außerdem ist eine Verträglichkeit mit dem Medium sicherzustellen!
•
Bei unsachgemäßer Anwendung, Veränderung oder Beschädigung des Gerätes wird
keine Haftung übernommen und Garantieansprüche werden ausgeschlossen.
1.2 Zielgruppe
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an qualifiziertes Fachpersonal.
1.3 Verwendete Symbole
: : Achtung!
: Hinweis
1.4 Sicherheitshinweise
Um Gefahren für den Bediener und sein Umfeld auszuschließen, sind folgende Hinweise
zu beachten:
Das Gerät darf nur von Personen installiert, benutzt und gewartet werden, die mit
dieser Bedienungsanleitung vertraut sind!
Geltende Vorschriften bezüglich Arbeitssicherheit, Unfallverhütung und landesspezifische Installationsstandards sind einzuhalten!
Der Differenzdruckmessumformer darf nur innerhalb der Spezifikation betrieben
werden! (Vergleichen Sie hierzu die technischen Daten im aktuellen Datenblatt.)
Montieren Sie das Gerät immer im druck- und stromlosen Zustand!
1.5 Verpackungsinhalt
Stellen Sie sicher, dass alle aufgelisteten Teile im Lieferumfang enthalten sind und entsprechend Ihrer Bestellung geliefert wurden:
• Differenzdruckmessumformer IDM 831
• Bedienungsanleitung " IDM 831"
2. Produktidentifikation
Zur Identifikation des Gerätes dient das Typenschild. Die wichtigsten Daten können diesem
entnommen werden. Der Bestell-Code dient zur eindeutigen Identifikation Ihres Produkts.
Typenbezeichnung
Bestellcode
Seriennummer
Nenndruck
Differenzdruckbereich
Signal
Versorgung
Anschlussbelegung
Abb. 1 Typenschild
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3. Montage
3.1 Allgemeine Hinweise
•
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Behandeln Sie dieses hochempfindliche elektronische Messgerät sowohl im verpackten als auch im unverpackten Zustand vorsichtig!
Das Gerät darf nicht geworfen werden!
Entfernen Sie Verpackung und ggf. Schutzkappe des Gerätes erst kurz vor der Montage, um eine Beschädigung der Membrane auszuschließen!
Eine mitgelieferte Schutzkappe ist aufzubewahren!
Nach der Demontage ist diese Schutzkappe wieder über der Membrane anzubringen.
Behandeln Sie eine ungeschützte Membrane äußerst vorsichtig; diese kann leicht beschädigt werden.
Wenden Sie zum Einbau des Gerätes keine Gewalt an!
Beachten Sie, dass es bei sehr kleinen Druckbereichen durch starkes Festziehen der
Druckanschlüsse zu einer Verschiebung der Kennlinie kommen kann.
Beim Anschluss der Druckleitungen ist eine Abdichtung durch den Anwender sicherzustellen.
Bei Rohrmontage ist auf eine möglichst spannungsfreie Montage zu achten.
Beachten Sie bei der Montage des IDM 831 , dass keinesfalls die Druckanschlüsse
gegenüber dem Gehäuse mechanisch verdreht werden dürfen!
3.2 Montageschritte allgemein
•
Entnehmen Sie das Gerät vorsichtig der Verpackung.
•
Schließen Sie die Referenzdrücke gemäß den nachfolgenden Montageschritten entsprechend Ihrer mechanischen Anschlüsse an. Dabei ist zu beachten:
- der höhere Druck muss an dem Eingang "+" angeschlossen werden
- der niedrigere Druck muss an dem Eingang "-" angeschlossen werden
3.3 Montageschritte für Anschlüsse nach DIN 3852
VERWENDEN SIE KEIN ZUSÄTZLICHES DICHTMATERIAL WIE WERG, HANF ODER
TEFLONBAND!
• Kontrollieren Sie bei beiden Druckanschlüssen, ob der O-Ring richtig in der Nut sitzt.
(O-Ringe gehören zum Lieferumfang.)
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•
Achten Sie darauf, dass die Dichtfläche des einzuschraubenden Bauteils eine einwandfreie Oberfläche besitzt. (RZ 3,2)
•
Achten Sie auf eine einwandfreie Oberfläche an den Dichtflächen des einzuschraubenden Bauteils.
•
Schrauben Sie Ihre Fittings handfest auf das Gewinde.
•
Halten Sie den IDM 831 mit einer Hand an der Schlüsselfläche SW 27 des jeweiligen
Druckanschlusses fest und ziehen Sie Ihre Fittings nacheinander fest (mit Schlüsselweite aus Stahl: G1/4": ca. 5 Nm; G1/2": ca. 10 Nm).
•
Die angegebenen Anzugsmomente dürfen nicht überschritten werden!
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3.4 Montageschritte für Anschlüsse nach EN 837
•
Verwenden Sie zur Abdichtung eine geeignete Dichtung, entsprechend dem Messstoff und dem zu messenden Druck (z. B. eine Kupferdichtung).
•
Achten Sie darauf, dass die Dichtfläche des einzuschraubenden Bauteils eine einwandfreie Oberfläche besitzt. (RZ 6,3)
•
Schrauben Sie Ihre Fittings handfest auf das Gewinde.
•
Ziehen Sie ihn anschließend mit dem Maulschlüssel fest (für G1/4": ca. 20 Nm; für
G1/2": ca. 50 Nm).
•
Die angegebenen Anzugsmomente dürfen nicht überschritten werden!
3.5 Montageschritte für NPT-Anschlüsse
•
Zur Abdichtung kann ein zusätzliches Dichtmittel z. B. PTFE-Band verwendet werden.
•
Schrauben Sie Ihre Fittings handfest auf das Gewinde.
•
Ziehen Sie es anschließend mit dem Maulschlüssel fest (für 1/4" NPT: ca. 30 Nm).
•
Die angegebenen Anzugsmomente dürfen nicht überschritten werden!
3.6 Elektrische Installation
Schließen Sie das Gerät entsprechend Ihres elektrischen Anschlusses anhand der nachfolgenden Anschlussbelegungstabelle und dem Anschlussschaltbild elektrisch an.
Bei Geräten mit Kabelverschraubung sowie Kabeldosen ist darauf zu achten, dass der
Außendurchmesser der verwendeten Leitung innerhalb des zulässigen Klemmbereiches
liegen muss. Außerdem ist sicherzustellen, dass diese fest und spaltfrei in der Kabelverschraubung sitzt!
Anschlussbelegungstabelle:
Elektrische
Anschlüsse
M12x1
5-polig
(IP 67)
Kabelausgang
(IP 67)


Versorgung +
Versorgung –
Signal +
Schaltausgang 1
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wh (weiß)
bn (braun)
gn (grün)
gy (grau)
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Schaltausgang 2
Schirm
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über Druckanschluss
pk (rosa)
ye/gn (gelb / grün)
Anschlussschaltbild
Versorgung +
p
UB
Versorgung –
A
Signal +
I
Schaltausgang 1
RL
RL
Schaltausgang 2
Abb. 2 Anschlussschaltbild
Für den elektrischen Anschluss ist generell geschirmtes Kabel zu verwenden.
4. Inbetriebnahme
Bei der Inbetriebnahme Ihres Differenzdruckmessumformers ist darauf zu achten, dass das
Gerät an beiden Druckanschlüssen gleichzeitig mit Druck beaufschlagt wird. Andernfalls
kann der Sensor beschädigt werden. Bei einseitiger Druckbeaufschlagung ist der maximal
zulässige statische Druck (einseitig) zu beachten. Bitte entnehmen Sie diesen dem Datenblatt.
5. Bedienung
5.1 Bedien- und Anzeigeelemente
LED
Schaltausgang 1
LED
Schaltausgang 2
4-stellige SiebenSegment-Anzeige
"▼" - Taste
"▲" - Taste
Abb. 3 Bedienfolie
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Das Display besitzt zur Anzeige des aktiven Schaltausgangs für Schaltpunkt 1 eine grüne LED
und für Schaltpunkt 2 (optional) eine gelbe LED. Leuchtet eine dieser LED‘s, ist der jeweilige
Schaltpunkt erreicht und der Schaltausgang aktiv.
Die Anzeige des Messwertes sowie das Konfigurieren der einzelnen Parameter erfolgt menügesteuert über eine 4-stellige Sieben-Segment-Anzeige. Die einzelnen Funktionen lassen sich
anhand von zwei frontseitig angeordneten Miniaturdrucktasten einstellen:
• "▲"–Taste: mit dieser Taste bewegen Sie sich im Menüsystem vorwärts bzw. erhöhen Sie
den Anzeigewert
• "▼"–Taste: mit dieser Taste bewegen Sie sich im Menüsystem rückwärts bzw. verringern
Sie den Anzeigewert
• beide Tasten gleichzeitig: drücken Sie beide Tasten gleichzeitig, so können Sie zwischen
Anzeigemodus und Konfigurationsmodus wechseln und einen Menüpunkt oder einen eingestellten Wert bestätigen
Beim Einstellen der Werte können Sie die Zählgeschwindigkeit erhöhen, indem Sie die
jeweilige Taste ("▲" oder "▼") länger als 5 Sekunden gedrückt halten.
5.2 Konfiguration
Das Menüsystem ist in sich geschlossen, so dass man sowohl vorwärts als auch rückwärts
durch die einzelnen Einstellungsmenüs blättern kann, um zu dem gewünschten Einstellungspunkt zu gelangen. Alle Einstellungen werden dauerhaft in einem EEPROM gespeichert und
stehen somit auch nach Trennung der Versorgungsspannung wieder zur Verfügung. Das Menüsystem und die Menüpunkte wurden so einfach wie möglich gestaltet. Nachfolgend wird jeder
einzelne Menüpunkt ausführlich beschrieben, wodurch eine einfache und schnelle Konfiguration
Ihres Gerätes möglich ist. Der Aufbau der Menüsysteme unterscheidet sich dadurch, dass die
grau hinterlegten Menüs nur mit zwei Schaltpunkten bzw. Analogausgang verfügbar sind.
Bitte halten Sie sich genau an die Beschreibungen und beachten Sie, dass Änderungen
an den einstellbaren Parametern (Ein-, Ausschaltpunkt etc.) erst nach Betätigung beider
Tasten und nach Verlassen des Menüpunktes wirksam werden.
5.3 Passwortsystem
Das Klemmengehäuse ist mit einem Zugriffsschutz versehen, damit das Menüsystem nur von
der berechtigten Person bedient werden kann.
•
Aktivieren Sie das Passwort, so ist das komplette Menüsystem gesperrt.
•
Wird der Zugriffsschutz durch das Passwort aufgehoben, so wird das komplette Menü freigegeben.
Das Passwort können Sie über Menü "PAon" bzw. "PAof" aktivieren und deaktivieren.
Verändern können Sie das Passwort über das Spezialmenü 4.
Für den Fall, dass das Passwort verloren gegangen ist, gibt es eine Möglichkeit,
dieses zurückzusetzen. Dies ist möglich, indem Sie anhand des Spezialmenüs 3 die
Werkseinstellungen wiederherstellen.
5.4 Einheit
Die Einheit des dargestellten Messwertes wird bereits zum Zeitpunkt der Bestellung durch den
gewünschten Messbereich festgelegt.
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5.5 Konfigurationsbeispiel des Analogausganges (optional)
Anhand der Menüs ZP und EP kann der Analogausgang konfiguriert werden (falls vorhanden).
Nachfolgend soll die Funktion dieser Menüs an einem Beispiel verdeutlicht werden:
Angenommen man hat einen Druckmessumformer mit einem Nenndruckbereich 0 ... 6 bar, der
an P1 angeschlossen ist. Das Analogsignal beträgt 4 ... 20 mA / 3-Leiter und wurde im Menü 26
"SiAn" auf "P1" konfiguriert.
Ab Werk ist folgendes Signalverhalten eingestellt:
0 bar = 4,00 mA
3 bar = 12,00 mA
6 bar = 20 mA
Verändert man den Wert im Menü ZP von 0 auf 1 und den Wert im Menü EP von 6 auf 5, so
wird sich folgendes Signalverhalten einstellen:
1 bar = 4,00 mA
3 bar = 12,00 mA
5 bar = 20 mA
Die Werte der Menüs ZP und EP sind bis zum Verhältnis 1:10 des Nenndruckbereiches
einstellbar.
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5.6 Aufbau des Menüsystems
Anzeigemodus
(Messwert wird
angezeigt)
PA on Passwort aktiv
Zugriffsschutz /
Zugang zu
Spezialmenüs
Menü 1:
PAon / PAof
Spezialmenü 1:
Spannenabgleich
FS S
Code-Nr.: 0238
PA of Passwort inaktiv
Spezialmenü 4:
Passwort
SEtP
Code-Nr.: 0835
Anzeige Messbereichsanfang
Menü 2: ZPdU
Einschaltpunkt S2
Menü 12: S2on
Messwertaktualisierung
Menü 22: dLdS
Anzeige Messbereichsende
Menü 3: EPdU
Ausschaltpunkt S2
Menü 13: S2of
Simulation S1
Menü 23: tES1
Nullpunkt
Menü 4: ZP
Hysterese- und
Vergleichsmodus
Menü 14: HY1/CP1
Simulation S2
Menü 24: tES2
Endpunkt
Menü 5: EP
Hysterese- und
Vergleichsmodus
Menü 15: HY2/CP2
Simulation
Analogausgang
Menü 25: tESA
Dämpfung
Menü 6: FILt
Einschaltverzögerung S1
Menü 16: d1on
Signalauswahl
Analogausgang
Menü 26: SiAn
Überschreitungsmeldung
Menü 7: HILo
Ausschaltverzögerung S1
Menü 17: d1off
FehlersinalFehlerstromfestlegung
Menü
Menü27:
27: ErCU
ErSI
Signalauswahl
Schaltpunkt S1
Menü 8: SiS1
Einschaltverzögerung S2
Menü 18: d2on
Offsetabgleich
Menü 28: POSI
Einschaltpunkt S1
Menü 9: S1on
Ausschaltverzögerung S2
Menü 19: d2off
Werkseinstellung
Menü 29: FAct
Ausschaltpunkt S1
Menü 10: S1of
Maximaldruckanzeige
Menü 20: HIPr
Displaymodus
Menü 30: dSPt
Signalauswahl
Schaltpunkt S2
Menü 11: SiS2
Minimaldruckanzeige
Menü 21: LoPr
Konfiguration
laden
Menü 31: LoAd
Die grau hinterlegten Menüs sind nur mit zwei Schaltausgängen
bzw. Analogausgang verfügbar.
Konfiguration
speichern
Menü 32: Stor
Abb. 4 Menüsystem IDM 831
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5.7 Menüliste
Menü 1 – Zugriffsschutz
Ist das Passwort aktiv, erscheint als Menü "PAon". Um Einstellungen
im Menüsystem vornehmen zu können, müssen Sie erst das Passwort
eingeben. Gehen Sie zum Deaktivieren folgendermaßen vor: Drücken
Sie gleichzeitig beide Tasten zum Bestätigen des Menüpunktes "PAon".
Stellen Sie anschließend mit Hilfe der "▲"- bzw. "▼"- Taste das
Passwort ein und bestätigen Sie dieses durch Drücken beider Tasten.
Das Menüsystem ist nun freigegeben und im Display erscheint "PAof".
Sie können nun beliebig fortfahren.
Ist das Passwort inaktiv, erscheint als Menü "PAof". Um den
Zugriffsschutz zu aktivieren, drücken Sie beide Tasten. Stellen Sie
anschließend mit Hilfe der "▲" bzw. "▼"-Taste Ihr Passwort ein.
Bestätigen Sie dieses durch das Drücken beider Tasten. Das
Menüsystem ist nun komplett gesperrt und im Display erscheint "PAon".
Werksseitig ist das Passwort auf "0005" eingestellt.
Die Änderung des Passwortes ist im Spezialmenü 4 beschrieben.
Menü 2 – Anzeige des Messbereichsanfangs
Nach Bestätigung des Menüpunktes "ZPdU" durch das Drücken
beider Tasten wird der Messbereichsanfang angezeigt, der bei der Bestellung festgelegt wurde. Es besteht keine Eingabemöglichkeit.
Menü 3 – Anzeige des Messbereichsendes
Nach Bestätigung des Menüpunktes "EPdU" durch das Drücken
beider Tasten wird das Messbereichsende angezeigt, das bei der Bestellung festgelegt wurde. Es besteht keine Eingabemöglichkeit.
Menü 4 – Einstellung Nullpunkt Analogausgang
Nach Bestätigung des Menüpunktes "ZP" durch das Drücken beider
Tasten können Sie den Nullpunkt des Analogausgangs einstellen. (Der
Wert kann nicht kleiner als der Messbereichsanfang eingestellt
werden.)
Der Anzeigenwert bleibt dabei unverändert.
Ein Beispiel für die Konfiguration des Analogausgangs finden Sie
unter "5.5 Konfigurationsbeispiel des Analogausgangs".
Menü 5 – Einstellung Endpunkt Analogausgang
Nach Bestätigung des Menüpunktes "EP" durch das Drücken beider
Tasten können Sie den Endpunkt des Analogausgangs einstellen. (Der
Wert kann nicht größer als das Messbereichsende eingestellt werden.)
Der Anzeigenwert bleibt dabei unverändert.
Ein Beispiel für die Konfiguration des Analogausgangs finden Sie
unter "5.5 Konfigurationsbeispiel des Analogausgangs".
Menü 6 – Einstellung der Dämpfung (Filter)
Nach Bestätigung des Menüpunktes "FILt" durch das Drücken
beider Tasten können Sie die Zeitkonstante eines nachgebildeten analogen Tiefpasses einstellen. Diese Funktion erlaubt es, bei stark
schwankenden Messwerten eine konstante Anzeige zu erhalten. Der
einstellbare Bereich liegt zwischen 0,3 und 30 Sekunden. Um die Konfiguration abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
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Menü 7 – Aktivierung der Bereichsüberschreitungsmeldung
Nach Bestätigung des Menüpunktes "HILo" durch das Drücken
beider Tasten können Sie die Meldung zur Über- bzw. Unterschreitung
des Anzeigenbereichs aktivieren. Zusätzlich wird mit dieser Funktion die
Ausgabe des Fehlersignals freigegeben (vgl. Menü 27 "Si"). Es kann
zwischen dem Zustand "on" und "off" gewählt werden. Um die Konfiguration abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 8 – Signalauswahl für Schaltausgang 1
Nach Bestätigung des Menüpunktes "SiS1" durch das Drücken beider
Tasten können Sie dem Schaltausgang 1 das gewünschte Eingangssignal zuordnen. Dieses kann wahlweise auf "P1", "P2" (der Schaltausgang reagiert auf den statischen Druck am entsprechenden Eingang)
oder "DIFF" (Differenzdruck zwischen P1 und P2) eingestellt werden.
Um die Konfiguration abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 9 – Einstellung des Einschaltpunktes Schaltausgang 1
Nach Bestätigung des Menüpunktes "S1on" durch das Drücken beider
Tasten können Sie den Wert festlegen, ab dem der Schaltausgang 1
aktiviert wird. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide
Tasten gleichzeitig.
Weitere Informationen können Sie den Abbildungen im Menü 14
entnehmen.
Menü 10 – Einstellung des Ausschaltpunktes Schaltausgang 1
Nach Bestätigung des Menüpunktes "S1oF" durch das Drücken beider
Tasten können Sie den Wert festlegen, ab dem der Schaltausgang 1
deaktiviert wird. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide
Tasten gleichzeitig.
Weitere Informationen können Sie den Abbildungen im Menü 14
entnehmen.
Menü 11 – Signalauswahl für Schaltausgang 2
Nach Bestätigung des Menüpunktes "SiS2" durch das Drücken beider
Tasten können Sie dem Schaltausgang 2 das gewünschte Eingangssignal zuordnen. Dieses kann wahlweise auf "P1", "P2" (der Schaltausgang reagiert auf den statischen Druck am entsprechenden Eingang)
oder "DIFF" (Differenzdruck zwischen P1 und P2) eingestellt werden.
Um die Konfiguration abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 12 – Einstellung des Einschaltpunktes Schaltausgang 2
Nach Bestätigung des Menüpunktes "S2on" durch das Drücken beider
Tasten können Sie den Wert festlegen, ab dem der Schaltausgang 2
aktiviert wird. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide
Tasten gleichzeitig.
Weitere Informationen können Sie den Abbildungen im Menü 14
entnehmen.
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Menü 13 – Einstellung des Ausschaltpunktes Schaltausgang 2
Nach Bestätigung des Menüpunktes "S2oF" durch das Drücken beider
Tasten können Sie den Wert festlegen, ab dem der Schaltausgang 2
deaktiviert wird. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide
Tasten gleichzeitig.
Weitere Informationen können Sie den Abbildungen im Menü 14
entnehmen.
Menü 14 – Hysterese- und Vergleichsmodus Schaltpunkt 1
Nach Bestätigung des Menüpunktes "HY 1" bzw. "CP 1" durch das Drücken beider Tasten können Sie zwischen dem Hysterese-modus und
dem Vergleichsmodus des Schaltausgangs 1 umschalten. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
In folgender Abbildung wird der Unterschied zwischen Hystereseund Vergleichsmodus sowie deren Invertierung dargestellt. Um den
jeweiligen Modus zu invertieren, müssen Sie die Werte für Ein- und
Ausschaltpunkte vertauschen.
Abb. 5 Vergleichsmodus
Abb. 6 Vergleichsmodus invertiert
Abb. 7 Hysteresemodus
Abb. 8 Hysteresemodus invertiert
Menü 15 – Hysterese- und Vergleichsmodus Schaltpunkt 2
Nach Bestätigung des Menüpunktes "HY 2" bzw. "CP 2" durch das Drücken beider Tasten können Sie zwischen dem Hysterese-modus und
dem Vergleichsmodus des Schaltausgangs 2 umschalten. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Weitere Informationen finden Sie unter Menü 15.
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Menü 16 – Einstellung der Einschaltverzögerung für Schaltpunkt 1
Nach Bestätigung des Menüpunktes "d1on" durch das Drücken beider
Tasten können Sie die Einschaltverzögerung nach Erreichen des Einschaltpunktes 1 einstellen. Der einstellbare Bereich liegt dabei zwischen 0 und 100 Sekunden. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 17 – Einstellung der Ausschaltverzögerung für Schaltpunkt 1
Nach Bestätigung des Menüpunktes "d1oF" durch das Drücken beider
Tasten können Sie die Ausschaltverzögerung nach Erreichen des Ausschaltpunktes 1 einstellen. Der einstellbare Bereich liegt dabei zwischen 0 und 100 Sekunden. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 18 – Einstellung der Einschaltverzögerung für Schaltpunkt 2
Nach Bestätigung des Menüpunktes "d2on" durch das Drücken beider
Tasten können Sie die Einschaltverzögerung nach Erreichen des Einschaltpunktes 2 einstellen. Der einstellbare Bereich liegt dabei zwischen 0 und 100 Sekunden. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 19 – Einstellung der Ausschaltverzögerung für Schaltpunkt 2
Nach Bestätigung des Menüpunktes "d2oF" durch das Drücken
beider Tasten können Sie die Ausschaltverzögerung nach Erreichen
des Ausschaltpunktes 2 einstellen. Der einstellbare Bereich liegt dabei
zwischen 0 und 100 Sekunden. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 20 – Maximaldruckanzeige
Nach Bestätigung des Menüpunktes "HIPr" durch das Drücken beider
Tasten wird der Maximalwert, der während der Messung im Display
dargestellt wurde noch einmal angezeigt. Der angezeigte Maximalwert
richtet sich nach dem eingestellten Displaymodus (Menü 30). Um den
gespeicherten Wert zu löschen, ist es erforderlich, innerhalb einer Sekunde nochmals beide Tasten zu drücken. Bitte beachten Sie, dass der
Wert bei einer Unterbrechung der Spannungsversorgung (Stromschleife) nicht gespeichert bleibt.
Menü 21 – Minimaldruckanzeige
Nach Bestätigung des Menüpunktes "LoPr" durch das Drücken beider
Tasten wird der Minimalwert, der während der Messung im Display
dargestellt wurde noch einmal angezeigt. Der angezeigte Minimalwert
richtet sich nach dem eingestellten Displaymodus (Menü 30). Um den
gespeicherten Wert zu löschen, ist es erforderlich, innerhalb einer Sekunde nochmals beide Tasten zu drücken. Bitte beachten Sie, dass der
Wert bei einer Unterbrechung der Spannungsversorgung (Stromschleife) nicht gespeichert bleibt.
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Menü 22 – Messwertaktualisierung (Display)
Zur Einstellung der Messwertaktualisierung im Display wählen Sie den
Menüpunkt "dLdS". Bestätigen Sie diesen durch das Drücken beider
Tasten. Nun können Sie den Zyklus einstellen, in dem die Messwertaktualisierung am Display stattfinden soll. Der einstellbare Bereich liegt
zwischen 0,0 und 10 Sekunden. Um die Konfiguration abzuschließen,
drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 23 – Simulation Schaltpunkt 1
Nach Bestätigung des Menüpunktes "tES1" durch das Drücken beider
Tasten kann der Zustand des Schaltausgangs 1 simuliert werden. Mit
den Tasten "▲" und "▼" kann der Schaltausgang 1 aktiviert oder deaktiviert werden. Um die Simulation zu beenden, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 24 – Simulation Schaltpunkt 2
Nach Bestätigung des Menüpunktes "tES2" durch das Drücken beider
Tasten kann der Zustand des Schaltausgangs 2 simuliert werden. Mit
den Tasten "▲" und "▼" kann der Schaltausgang 2 aktiviert oder deaktiviert werden. Um die Simulation zu beenden, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 25 – Simulation Analogausgang
Nach Bestätigung des Menüpunktes "tESA" durch das Drücken beider
Tasten kann der Signalwert des Analogausgangs simuliert werden. Sie
können zwischen "oi 4" (4 mA bzw. 2 V), "oi12" (12 mA bzw. 6 V) und
"oi20" (20 mA bzw. 10 V) wählen. Um die Simulation zu beenden, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 26 – Signalauswahl Analogausgang
Nach Bestätigung des Menüpunktes "SiAn" durch das Drücken
beider Tasten können Sie dem Analogausgang das gewünschte Eingangssignal zuordnen. Wird "P1" oder "P2" eingestellt, folgt der Analogausgang dem statischen Druck am entsprechenden Eingang. Bei
der Einstellung "DIFA“, "DIFB" und „DIFC“ folgt der Analogausgang
dem berechneten Differenzdruck aus P1 und P2. Bei "DIFB" erfolgt zusätzlich eine Verschiebung des Analogsignals um 50% FSO nach oben,
bei „DIFC“ erfolgt eine Differenzbildung mit Radizierung. Um die Konfiguration abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 27 – Fehlersignalfestlegung
Nach Bestätigung des Menüpunktes "Si" durch das Drücken beider
Tasten können Sie das Fehlersignal festlegen, das bei einem Gerätedefekt ausgegeben wird. Sie können zwischen "0FF" (keine Fehlersignalerkennung), "C 0" (0 mA bzw. 0 V), "C L0" (3,5 mA bzw. 1,75 V)
und "C HI" (23 mA bzw. 11,5 V), wählen. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Bitte beachten Sie, dass eine Ausgabe des Fehlersignals nur erfolgt, wenn das Menü 6 "HILo" auf "on" eingestellt wurde.
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Menü 28 – Lagekorrektur / Offsetabgleich
Bei Einbaulagen, die von der Werkskalibrierung abweichen, kann es
zu geringfügigen Signalverschiebungen kommen, die falsche Anzeigewerte verursachen. Um dies zu verhindern, kann mit diesem Menü
eine Lagekorrektur durchgeführt werden. Zudem dient das Menü
dem Offsetabgleich, der erforderlich wird, wenn sich der angezeigte
Messwert vom anliegenden Druckwert unterscheidet. Eine Lagekorrektur oder ein Offsetabgleich kann nur bei Verfügbarkeit entsprechender Referenzquellen durchgeführt werden, insofern die Messwertabweichung innerhalb bestimmter Grenzen liegt.
Zur Lagekorrektur oder zum Offsetabgleich bestätigen Sie den Menüpunkt "P0SI" durch das Drücken beider Tasten. Weicht der Offset vom
Umgebungsdruck ab, ist es erforderlich, die Druckreferenz, die dem
Messbereichsanfangswert entspricht an P1, anzuschließen. P2 muss
offen bleiben! Drücken Sie anschließend nochmals beide Tasten, so
wird das aktuell vom Druckmessumformer ausgegebene Signal als Offset gespeichert. In der Anzeige erscheint nun der eingestellte Messbereichsanfang (Zero Point), obwohl das Sensorsignal im Offset verschoben ist.
Beachten Sie, dass bei vorhandenem Analogausgang dieser von
der durchgeführten Änderung unberührt bleibt. Weiterhin wird
gleichzeitig mit der Verschiebung des Offsets auch eine Verschiebung des Spannenwertes (Full Scale) durchgeführt.
Menü 29 – Laden der Werksgrundeinstellungen
Zum Laden der Werkseinstellungen bestätigen Sie den Menüpunkt
"FAct" durch das Drücken beider Tasten. Drücken Sie zum Laden
nochmals beide Tasten gleichzeitig.
Mit diesem Menü können vorher durchgeführte Änderungen rückgängig gemacht werden. Bitte beachten Sie, dass ebenfalls das
Passwort zurückgesetzt wird.
Menü 30 – Displaymodus
Nach Bestätigung des Menüpunktes "DSPt" durch das Drücken beider
Tasten können Sie dem Anzeigenwert das gewünschte Eingangssignal
zuordnen. Dieses kann wahlweise auf "P1", "P2" (der Anzeigewert entspricht dem statischen Druck des entsprechenden Eingangs) oder
"DIFF" (der Anzeigewert entspricht dem anliegenden Differenzdruck
zwischen P1 und P2) eingestellt werden. Um die Konfiguration abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
Menü 31 – Konfiguration laden
Nach Bestätigung des Menüpunktes "LoAd" durch das Drücken
beider Tasten können Sie vorher gespeicherte Gerätekonfigurationen
laden. Je nachdem wie viele Konfigurationen gespeichert wurden, können Sie zwischen den Nummern 1 bis 5 wählen. Um die Einstellung
abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
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Menü 32 – Konfiguration speichern
Nach Bestätigung des Menüpunktes "Stor" durch das Drücken
beider Tasten können Sie die derzeitige Gerätekonfiguration speichern.
Es stehen Ihnen die Nummern 1 bis 5 zur Verfügung. Um die Einstellung abzuschließen, drücken Sie beide Tasten gleichzeitig.
5.8 Spezialmenüs
Um zu den Spezialmenüs zu gelangen, wählen Sie mit Hilfe der Taste "▲" oder "▼" den
Menüpunkt "PAof" und bestätigen diesen durch Drücken beider Tasten. Es erscheint "1" im
Display. Um zu dem gewünschten Spezialmenü zu gelangen, gehen Sie wie nachfolgend
beschrieben vor.
Spezialmenü 1 – Spannenabgleich
Das Menü dient zur Korrektur der Anzeige bei abweichender Spanne.
Erforderlich wird dieser Abgleich, wenn sich der angezeigte Messwert
von dem anliegenden Druckwert unterscheidet. Ein Spannenabgleich
kann nur bei Verfügbarkeit entsprechender Referenzquellen durchgeführt werden, sofern die Messwertabweichung innerhalb bestimmter
Grenzen liegt.
Zur Korrektur der Anzeige bei abweichender Spanne stellen Sie mit den
Tasten "▲" und "▼" die Zahl "0238" ein. Bestätigen Sie diese durch
gleichzeitiges Drücken beider Tasten. Es erscheint "FS S" im Display.
Nun ist es erforderlich, die Druckreferenz, die dem Messbereichsendwert entspricht an P1, anzuschließen. P2 muss offen bleiben! Drücken
Sie anschließend nochmals beide Tasten, so wird das aktuell vom
Druckmessumformer ausgegebene Signal als Spannensignal gespeichert. In der Anzeige erscheint ab diesem Zeitpunkt der eingestellte
Messbereichsendwert (End Point), obwohl das Sensorsignal im Spannensignal verschoben ist.
Bitte beachten Sie, dass das analoge Ausgangssignal (bei vorhandenem Analogausgang) von dieser Änderung unberührt bleibt.
Spezialmenü 4 – Einstellung des Passwortes
Um das Passwort zu ändern, stellen Sie mit den Tasten "▲" und "▼"
die Zahl "0835" ein. Bestätigen Sie diese durch gleichzeitiges Drücken
der beiden Tasten Es erscheint "SEtP" im Display. Stellen Sie jetzt mit
der "▲" bzw. "▼"-Taste Ihr Passwort ein. Dieses können Sie frei wählen (0 ... 9999). Es darf jedoch nicht mit den Code-Nummern der Spezialfunktionen identisch sein (d. h. ausgenommen sind die Nummern
0238 und 0835). Zuletzt bestätigen Sie Ihr Passwort durch gleichzeitiges Drücken beider Tasten. Damit ist das neue Passwort eingestellt.
Zur Aktivierung des Passwortschutzes gehen Sie wie im Menü PAon
beschrieben vor.
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6. Außerbetriebnahme
Das Gerät muss immer im druck- und stromlosen Zustand demontiert werden.
7. Fehlerbehebung
Störung
kein Ausgangsignal
mögliche Ursache
- falsch angeschlossen
- Leitungsbruch
- defektes Messgerät
(Signaleingang)
analoges Ausgangssignal zu klein
- zu hoher Bürdenwiderstand
- Versorgungsspannung zu
niedrig
- defekte Energieversorgung
Verschiebung des
Ausgangssignals
- Membrane der Messzelle
ist verschmutzt oder beschädigt
- beschädigter elektrischer Anschluss
- falsche Polarität der an- liegenden Drücke
falsches oder kein
Ausgangssignal
Fehlererkennung / Abhilfe
- überprüfen Sie die Anschlüsse
- überprüfen Sie alle Leitungsverbindungen, die zur Versorgung
des Gerätes notwendig sind (einschließlich der Anschlussstecker)
- überprüfen Sie das Amperemeter
(Feinsicherung) bzw. den Analogeingang Ihrer Signalverarbeitungseinheit
- überprüfen Sie den Wert des
Bürdenwiderstands
- überprüfen Sie die Ausgangsspannung des Netzteiles
- Überprüfung Sie das Netzteil und
die anliegende Versorgungsspannung am Gerät
- das Gerät sollte zur Reparatur an
ICS SCHNEIDER gesendet werden
- überprüfen Sie den Anschluss
- überprüfen Sie, ob der höhere
Druck an "+" angeschlossen ist
Stellen Sie einen Fehler fest, so sollten Sie versuchen, diesen anhand obiger Tabelle zu beheben, bzw. das Gerät zur Reparatur an unsere Serviceadresse einsenden.
Reparaturen am Gerät dürfen nur vom Hersteller vorgenommen werden!
8. Nachkalibrierung
Während der Lebensdauer des Gerätes kann es vorkommen, dass sich der Offset verschiebt. Dies kann dazu führen, dass ein abweichender Signalwert bezogen auf den eingestellten Messbereichsanfang ausgegeben wird.
Es ist ebenfalls möglich, dass sich der Spannenwert (Full-Scale) verschiebt. Dies würde dazu führen, dass ein vom eingestellten Messbereichende abweichender Signalwert ausgegeben wird.
Sollte nach längerem Gebrauch eines dieser beiden Phänomene auftreten, so ist eine Nachkalibrierung zu empfehlen, um eine weiterhin hohe Genauigkeit gewährleisten zu können.
Zur Nachkalibrierung senden Sie das Gerät bitte an ICS SCHNEIDER MESSTECHNIK
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9. Reparatur
Bei nicht zu behebenden Fehlfunktionen sollten Sie Ihr Gerät zur Reparatur an uns einsenden. Vorher ist das Gerät sorgfältig zu reinigen und bruchsicher zu verpacken. Dem defekten Gerät ist eine Rücksendeerklärung mit detaillierter Fehlerbeschreibung beizufügen. Falls
Ihr Gerät mit Schadstoffen in Berührung gekommen ist, wird außerdem eine Dekontaminierungserklärung benötigt. Entsprechende Vorlagen finden Sie auf unserer Homepage unter
www.ics-schneider.de. Sollten Sie Ihre Gerät ohne Dekontaminierungserklärung einsenden
und es treten in unserer Serviceabteilung Zweifel bezüglich des verwendeten Mediums auf,
wird erst mit der Reparatur begonnen, sobald eine entsprechende Erklärung vorliegt.
Ist das Gerät mit Schadstoffen in Berührung gekommen, sind bei der Reinigung
entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen!
Unsere Serviceadresse:
ICS SCHNEIDER MESSTECHNIK GmbH
Briesestr. 59
D-16562 Hohen Neuendorf / OT Bergfelde
E-MAIL : info@ics-schneider.de
10. Entsorgung
Das Gerät ist gemäß der Europäischen Richtlinien 2002/96/EG und
2003/108/EG (Elektro- und Elektronik-Altgeräte) zu entsorgen. Altgeräte
dürfen nicht in den Hausmüll gelangen!
Ist das Gerät mit Schadstoffen in Berührung gekommen, muss
dies bei der Entsorgung besonders berücksichtigt werden!
11. Garantiebedingungen
Die Garantiebedingungen unterliegen der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von 24 Monaten, gültig ab Auslieferdatum.
Bei unsachgemäßer Verwendung, Veränderung oder Beschädigung des Gerätes schließen
wir jegliche Garantieansprüche aus.
Beschädigte Membranen werden nicht als Garantiefall anerkannt. Ebenso besteht kein
Anspruch auf Garantieleistungen, wenn die Mängel aufgrund des normalen Verschleißes
entstanden sind.
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