Bedienungsanleitung Telic STD 32

Bedienungsanleitung Telic STD 32
Bedienungsanleitung
Seite 1-35
Telic STD 32
Telic GmbH – Internet: www.telic.de; E-Mail: [email protected]
Version 02/09
1
Einleitung................................................................................................................................................3
Achtung, bitte lesen...........................................................................................................................4
2
Erklärung technischer Grundlagen...........................................................................................................5
2.1
GSM-Netz im Allgemeinen.................................................................................................................5
2.2
GPRS ...............................................................................................................................................5
2.3
Quadband Frequenzen......................................................................................................................5
2.4
Internet im Allgemeinen.....................................................................................................................5
2.5
E-Mail via SMTP................................................................................................................................5
2.6
Web Server.......................................................................................................................................6
2.7
Fixed IP ............................................................................................................................................6
3
Betriebsbedingungen ..............................................................................................................................6
4
Bestimmungsgemäße Verwendung .........................................................................................................7
5
Einführung ..............................................................................................................................................8
6
Schnellstart-Anleitung..............................................................................................................................9
6.1
Allgemeine Vorbereitungen................................................................................................................9
6.2
Vorbereitungen an der Hardware .......................................................................................................9
6.3
Konfiguration per Anruf......................................................................................................................9
6.4
Schnelltest der Konfiguration ...........................................................................................................10
7
Übersicht der SMS Kommandos............................................................................................................10
7.1
SMS Kommando schicken...............................................................................................................11
7.2
Erklärung der Kommandos ..............................................................................................................11
7.3
Beispiele SMS Kommandos.............................................................................................................12
8
E-Mail Funktionen via GPRS .................................................................................................................13
8.1
Einrichten der E-Mail Funktion .........................................................................................................13
8.2
Weiterführende E-Mail-Konfigurationsmöglichkeiten.........................................................................14
9
Internet-Zugriff auf das STD32...............................................................................................................16
9.1
Vorraussetzungen ...........................................................................................................................16
9.2
Anmeldung am Web-Server des STD32...........................................................................................16
9.3
„Status“-Lasche...............................................................................................................................17
9.4
„Photo“-Lasche................................................................................................................................18
9.5
„Basic Configuration“-Lasche...........................................................................................................19
9.6
„Advanced Configuration“-Lasche ....................................................................................................21
9.7
„Clip List“-Lasche ............................................................................................................................25
9.8
„Logout“-Lasche ..............................................................................................................................25
9.9
Ausführliches Beispiel......................................................................................................................25
9.10 Konfiguration via SMS .....................................................................................................................26
9.11 Konfiguration via Web-Interface .......................................................................................................26
10
Anbindung der Kamera.......................................................................................................................28
11
Fehlerbehandlung ..............................................................................................................................29
12
Anschlussbeispiele.............................................................................................................................29
13
Zubehör .............................................................................................................................................31
14
Technische Daten und Hotline............................................................................................................32
15
Dokumentenhistorie ...........................................................................................................................32
16
Anhang ..............................................................................................................................................34
1.1
2
1 Einleitung
Vielen Dank, dass Sie sich für den Kauf eines STD32 Telemetriemoduls aus dem Hause Telic entschieden
haben!
Das STD32 bietet nahezu jedem Nutzer die Möglichkeit, aus der Ferne Verbraucher ein- und auszuschalten und
Alarme übermittelt zu bekommen. Dabei kann die Übertragung von Schalt- und Alarmmeldungen per SMS über
jedes SMS-fähige Handy oder über einen Sprachanruf erfolgen.
Mit der neuen Generation des STD32 ist es Ihnen ab sofort zusätzlich möglich, E-Mails als Alarmmeldung zu
versenden.
Mit der als Zubehör verfügbaren Digitalkamera können im Alarmfall sogar Fotos aufgenommen und ebenfalls
per E-Mail verschickt werden.
Der auf dem STD32 implementierte Webserver erlaubt darüber hinaus den direkten Internet-Zugriff per
Standard-Webbrowser (wie z.B. Internet Explorer oder Firefox) vom PC oder von Ihrem internetfähigen Handy
aus. Somit lassen sich sehr einfach Verbraucher über das Internet von überall aus schalten und Konfigurationen
des STD32 verändern.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und viel Freude bei der Nutzung Ihres neuen STD32!
Zu dieser Anleitung:
Diese Anleitung ist eine Erweiterung der Anleitung des STD32 in Papierform. Hier werden
Funktionserweiterungen und neue Anwendungen beschrieben, die Ihnen weitere Einsatzmöglichkeiten
mit dem STD32 ermöglichen.
Die vorliegende Dokumentation soll Ihnen helfen, die vielfältigen Funktionen des Geräts optimal zu nutzen.
Daher lesen Sie sich diese Anleitung bitte sorgfältig durch.
Wenn Sie in Eile sind und sich mit den Details des Produkts später vertraut machen möchten, dann lesen Sie
bitte zuerst Kapitel 6 „Schnellstart Anleitung“.
Dort finden Sie alle wichtigen Informationen, um das Gerät schnell in Betrieb nehmen zu können.
Alle Angaben in dieser Dokumentation sind nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt worden, gelten jedoch
nicht als Zusicherung von Produkteigenschaften.
Die Weitergabe und Vervielfältigung der zu diesem Produkt gehörenden Dokumentation und Software und die
Verwendung ihres Inhalts sind nur mit schriftlicher Erlaubnis der Telic GmbH gestattet.
Telic behält sich vor, die genannten Daten ohne Ankündigung zu ändern und übernimmt keine Gewähr für
technische Ungenauigkeiten und/oder Auslassungen.
Sollten Sie trotz sorgfältiger Bearbeitung dieser Anleitung dennoch einen Fehler finden oder einfach nur Kritik
oder Anregung zu dieser Dokumentation äußern wollen, dann senden Sie bitte eine E-Mail direkt an
E-Mail: [email protected]
Oberhaching, den 27. Februar 2009
© 2009 Telic GmbH, Oberhaching
3
1.1
Achtung, bitte lesen
Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung des STD32, bitte
lesen Sie diese aufmerksam, bevor Sie das STD32 in Betrieb nehmen!
Bei Schäden, die durch die Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch!
Für Folgeschäden, die daraus resultieren, übernimmt die Firma Telic keine Haftung.
Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachtung der
Sicherheitshinweise verursacht werden, übernimmt die Firma Telic keine Haftung. In solchen Fällen erlischt
jeder Garantieanspruch.
Derjenige, der eine Baugruppe durch Erweiterung bzw. Gehäuseeinbau betriebsbereit macht, gilt nach DIN VDE
0869 als Hersteller und ist verpflichtet, bei Weitergabe des Gerätes alle Begleitpapiere mitzuliefern und auch
seinen Namen und Anschrift anzugeben. Geräte, die aus Baugruppen selbst zusammengestellt werden sind
sicherheitstechnisch wie ein industrielles Produkt zu betrachten.
Das STD32 ist mit hoch integrierten Bausteinen bestückt. Diese elektronischen Bauteile sind technologisch
bedingt sehr empfindlich gegen Entladungen statischer Elektrizität.
Bitte berühren Sie das STD32 daher nur an den Seitenrändern und vermeiden Sie die Berührung
der Pins von Bauelementen auf der Platine.
Während des Betriebs des STD32 können automatisch GSM-Kurznachrichten (SMS) verschickt bzw. GPRS
Verbindungen aufgebaut werden, wodurch Ihnen Kosten von Ihrem Mobilfunknetzbetreiber in Rechnung gestellt
werden, ähnlich der Nutzung Ihres Handys.
Sicherheitshinweise
Beim Umgang mit Produkten, die mit elektrischer Spannung in Berührung kommen, müssen die
gültigen VDE-Vorschriften beachtet werden, insbesondere VDE 0100, VDE 0550/0551, VDE 0700,
VDE 0711 und VDE 0860.
Alle Verdrahtungsarbeiten dürfen nur im spannungslosen Zustand ausgeführt werden.
Spannungsführende Kabel oder Leitungen, mit denen das Gerät, das Bauteil oder die Baugruppe verbunden
ist, müssen stets auf Isolationsfehler oder Bruchstellen untersucht werden. Bei Feststellen eines Fehlers in
der Zuleitung muss das Gerät unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden, bis die defekte Leitung
ausgewechselt worden ist.
Es ist vor der Inbetriebnahme eines Gerätes generell zu prüfen, ob dieses Gerät oder Baugruppe
grundsätzlich für den Anwendungsfall, für den es verwendet werden soll, geeignet ist! Im Zweifelsfall sind
unbedingt Rückfragen bei Fachleuten, Sachverständigen oder den Herstellern der verwendeten Baugruppen
notwendig!
Bitte beachten Sie, dass Bedien- und Anschlussfehler außerhalb unseres Einflussbereiches liegen.
Verständlicherweise können wir für Schäden, die daraus entstehen keinerlei Haftung übernehmen.
Vor dem Öffnen eines Gerätes stets den Netzstecker ziehen oder sicherstellen, dass das Gerät stromlos ist.
Bauteile, Baugruppen oder Geräte dürfen nur in Betrieb genommen werden, wenn sie vorher
berührungssicher in ein Gehäuse eingebaut wurden. Während des Einbaus müssen sie stromlos sein.
Werkzeuge dürfen an Geräten, Bauteilen oder Baugruppen nur benutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass
die Geräte von der Versorgungsspannung getrennt sind und elektrische Ladungen, die in den im Gerät
befindlichen Bauteilen gespeichert sind, vorher entladen wurden.
Bei Einsatz von Bauelementen oder Baugruppen muss stets auf die strikte Einhaltung, der in der zugehörigen
Beschreibung genannten Kenndaten für elektrische Größen hingewiesen werden.
Wenn aus einer vorliegenden Beschreibung für den nichtgewerblichen Endverbraucher nicht eindeutig
hervorgeht, welche elektrischen Kennwerte für ein Bauteil oder eine Baugruppe gelten, wie eine externe
Beschaltung durchzuführen ist oder welche externen Bauteile oder Zusatzgeräte angeschlossen werden
dürfen und welche Anschlusswerte diese externen Komponenten haben dürfen, so muss stets ein Fachmann
um Auskunft ersucht werden.
Geräte, die an einer Spannung > 35 Volt betrieben werden, dürfen nur vom Fachmann angeschlossen
werden.
4
Die Inbetriebnahme darf grundsätzlich nur erfolgen, wenn die Schaltung absolut berührungssicher in ein
Gehäuse eingebaut ist.
Sind Messungen am geöffneten Gehäuse unumgänglich, so muss aus Sicherheitsgründen ein Trenntrafo
zwischengeschaltet werden, oder, wie bereits erwähnt, die Spannung über ein geeignetes Netzteil, (das den
Sicherheitsbestimmungen entspricht) zugeführt werden.
2 Erklärung technischer Grundlagen
2.1 GSM-Netz im Allgemeinen
Das GSM Netz (Global System for Mobile Communications) ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze.
GSM wurde mit dem Ziel geschaffen, ein mobiles Telefonsystem anzubieten, das Teilnehmern eine europaweite
Mobilität erlaubt und mit ISDN oder herkömmlichen analogen Telefonnetzen kompatible Sprachdienste anbietet.
GSM wurde ursprünglich für Telefongespräche, für die Versendung von SMS (Kurznachrichten) und für die
Datenübertragung mit konstanter Datenrate konzipiert. Mit dem Erfolg des Internets begann jedoch ein
Umdenken, die so genannte „Evolution von GSM“, bei der das GSM Netz komplett abwärtskompatibel mit
Möglichkeiten zur paketorientierten Datenübertragung (z.B via GPRS) erweitert wurde.
2.2
GPRS
Bei GPRS (General Packet Radio Service) handelt es sich um einen paketorientierten Übertragungsdienst, der
im Bereich des Mobilfunks eingesetzt und von so gut wie allen Mobilfunknetzen unterstützt wird.
Hierbei besteht nur virtuell eine dauerhafte Verbindung zur Gegenstelle. Erst wenn wirklich Daten übertragen
werden, wird der Funkraum besetzt, ansonsten ist er für andere Benutzer frei. Somit wird kein Funkkanal
dauerhaft (wie bei GSM Sprachverbindungen) für einen Benutzer reserviert. Deshalb sind die GPRSAbrechnungen hauptsächlich von den übertragenen Datenmengen abhängig und weniger von der
Verbindungsdauer.
Ist das Gerät im GPRS-Netz eingebucht bekommt es automatisch eine IP-Adresse zugewiesen und kann damit
einen Datenaustausch mit jedem im Internet erreichbaren Server durchführen.
Zur Verwendung der GPRS - Schnittstelle muss die eingelegte SIM - Karte für GPRS freigeschaltet sein. Diese
Funktion können Sie beim Provider Ihres Mobilfunknetzes bestellen.
2.3
Quadband Frequenzen
Wenn ein Gerät „Quadband fähig“ ist, bedeutet dies, dass es die vier Haupt-GSM –Frequenzen nutzt und somit
kompatibel zu den meisten Netzen weltweit ist.
Diese vier Frequenzbereiche betragen 850 MHz und 1900 MHz (auf dem amerikanischen Kontinent genutzt)
und 900 MHz und 1800 MHz, die in den meisten restlichen Ländern der Welt verwendet werden (Europa und
Asien).
Im Gegensatz zu einem Triband-Telefon, das lediglich die Netze 900/1800 und 1900 beziehungsweise 850/1800
und 1900 unterstützt, kann ein Quadband Gerät praktisch in jedem GSM-Netz der Welt verwendet werden.
2.4
Internet im Allgemeinen
Das Internet ist heute ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das weltweit
Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung der Internetdienste wie WWW, E-Mail, FTP oder VoIP
(Telefonie).
Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden. Der
Datenaustausch zwischen den einzelnen Internet-Rechnern erfolgt über das technisch normierte
Internetprotokoll (IP).
2.5
E-Mail via SMTP
Das SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) ist ein Verfahren zum Senden von E-Mails im Internet. Die
Abwicklung wird für den Anwender unsichtbar durch ein Mailprogramm vorgenommen, das in diesem Fall auf
dem STD32 abläuft und SMTP unterstützt. Dieses Programm verbindet sich mit einem SMTP-Server, der die
Mail über ggf. weitere SMTP-Server, zur angegebenen E-Mail Adresse transportiert.
Um diesen Dienst nutzen zu können, muss ein E-Mail Konto bei einem Mail-Provider (wie z.B. AOL oder Yahoo)
vorhanden sein, und es müssen folgende Einstellungen gemacht werden, die vom Mail-Provider (wie z.B. AOL
oder Yahoo) abhängig sind:
5
Name des SMTP Servers (z.B. smtp.mailprovider.com oder 192.168.234.12)
Benutzername zum Anmelden am SMTP Server
Passwort zum Anmelden am SMTP Server
Die von Telic getesteten E-Mail Provider finden Sie auf unserer Webseite www.telic.de.
Welche Einstellungen am STD32 vorgenommen werden müssen, um diesen Dienst zu nutzen erfahren Sie
unter Kapitel 8.
2.6
Web Server
Ein Webserver ist ein Programm, das auf einem Gerät läuft, dem so genannten Server, um Daten und
Dokumente an Clients (z.B. Standard-Webbrowser wie der Internet Explorer oder Firefox) zu übertragen.
Webserver werden überwiegend als WWW-Dienst im Internet eingesetzt. Die Daten und Dokumente können
von jedem Computer der mit dem Internet verbunden ist weltweit abgerufen und angezeigt werden.
Ein solcher Webserver ist auch auf dem STD32 implementiert. Zur Nutzung dieser Funktion müssen Sie einige
Besonderheiten beachten. Näheres hierzu finden Sie unter Kapitel „9. Internet-Zugriff auf das STD32“.
2.7
Fixed IP
IP-Adressen werden in Computernetzen, die auf dem Internetprotokoll (IP) basieren, verwendet, um Daten von
ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger transportieren zu können. Ein Beispiel derartiger
Computernetze ist das Internet.
Um einen Webserver ansprechen zu können muss dessen IP-Adresse bekannt sein, damit z.B. der Webbrowser
Daten von diesem laden und anzeigen kann. Deshalb werden für Server meist nur feste IP-Adressen verwendet
(Fixed IP).
Die bekannteste Notation der heute geläufigen IP-Adressen besteht aus vier Zahlen, die jeweils zwischen 0 und
255 liegen und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 127.0.0.1.
Um den Webserver auf dem STD32 nutzen zu können muss der Provider Ihres Mobilfunknetzes dem Gerät eine
feste IP-Adresse zuweisen und einen Verbindungsaufbau aus dem Internet zulassen. Diese Funktion ist meist
nur auf Anfrage oder bei speziellen GSM-Netzwerkanbietern erhältlich.
3 Betriebsbedingungen
Betreiben Sie das STD32 nur mit einer Betriebsspannung zwischen 5-32V DC (Gleichstrom) und beachten
Sie die Polarität! (siehe Abb.1). Es ist ein stabilisiertes Netzteil mit mindestens 1A Ausgangsstrom zu
verwenden (wir raten Ihnen dringend das Telic Original-Netzteil zu verwenden). Verwenden Sie ein Netzgerät
als Spannungsquelle, so muss dies unbedingt den VDE-Vorschriften entsprechen!
Bei Geräten mit einer Betriebsspannung >35V, die an einem der Relais angeschlossen sind, darf die
Endmontage nur vom Fachmann unter Einhaltung der VDE-Bestimmungen vorgenommen werden!
An der Baugruppe angeschlossene Verbraucher dürfen eine Anschlussleistung von max. 1000W pro Relais
nicht überschreiten.
Die maximale Schaltspannung beträgt 250V AC (Wechselstrom)
Der durch die Leiterbahnbreite bedingte maximale Schaltstrom (pro Relais) beträgt 6A.
Bei der Installation des Gerätes ist auf ausreichenden Kabelquerschnitt der Anschlussleitungen zu achten.
Die zulässige Umgebungstemperatur darf während des Betriebs -20°C nicht unter- und 55°C nicht
überschreiten.
Das Gerät ist zum Betrieb in trockenen und sauberen Räumen bestimmt.
Schützen Sie das Gerät vor Feuchtigkeit, Spritzwasser und Hitzeeinwirkung.
Bei Bildung von Kondenswasser muss eine Akklimatisierungszeit von bis zu 2 Stunden abgewartet werden.
Betreiben Sie das Gerät nicht in einer Umgebung in welcher brennbare Gase, Dämpfe oder Staub vorhanden
sind oder vorhanden sein könnten.
Setzen Sie das Gerät keinen starken Vibrationen aus.
Eine Reparatur des Geräts darf nur vom Fachmann vorgenommen werden.
6
Falls das Gerät repariert werden muss, dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile verwendet werden. Die
Verwendung abweichender Ersatzteile kann zu ernsthaften Sach- und Personenschäden führen.
Das Gerät ist von Blumenvasen, Badewannen, Waschtischen, Flüssigkeiten usw. fernzuhalten.
Die Betriebslage des Gerätes ist beliebig.
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der bestimmungsgemäße Einsatz des STD32 ist das ferngesteuerte Ein- und Ausschalten von Geräten über
das GSM Netz bzw. das Internet, sowie die Fernabfrage der Zustände der Eingänge und die Generierung von
SMS Nachrichten bzw. E-Mails nach einer Änderung der Zustände der Eingänge. Ein anderer Einsatz als der
vorgegebene ist nicht zulässig.
7
5 Einführung
Das STD32 ist ein einfach zu installierendes und zu bedienendes Telemetriemodul.
Mit dem STD32 können über ein oder mehrere herkömmliche Mobiltelefone zwei Relais geschaltet und der
Zustand zweier digitaler Eingänge überwacht werden.
Außer dem STD32 benötigen Sie nur noch eine aktivierte SIM-Karte eines beliebigen Netzbetreibers (z.B.: D1,
Vodafone D2, E-Plus, O2 (Germany)).
Bei Verwendung von Prepaid-SIM-Karten muss sichergestellt sein, dass das Guthaben immer ausreicht, um
auch im Alarmfall eine Nachricht zu versenden.
Typische Anwendungen sind:
Schalten von (Garagen-) Türöffnern
Beleuchtungen und Alarmanlagen sowie die Erzeugung von Alarmmeldungen (Alarm-SMS bzw. Alarm E-Mail)
Abfrage von Türsensoren, Bewegungsmeldern, Füllstandssensoren
etc
Sie können beispielsweise per Anruf Ihr Garagentor öffnen oder sich eine Meldung (per SMS oder E-Mail)
senden lassen, wenn Ihre Haus-Alarmanlage auslöst. In Verbindung mit der Telic Kamera können Sie sich auch
per E-Mail ein Foto zuschicken lassen, wenn ein angeschlossener Bewegungsmelder auslöst.
Relais Relais
1
2
IN2
ANT
PWR
IN1
P
W
R
STD32
Relais1/2 IN2
IN1
User
name
L1 L2 L3 L4
GSM
Modul
K
A
Kamera GSM M
LED LED E
R
A
Status LEDs
Web-Server LED
System LEDs
Abb. 1
Wie in Abb. 1 dargestellt, verfügt das STD32 über fünf Schraubklemmenpaare. Zwei Paare (In1, In2) sind die
Eingänge zu zwei Optokopplern. Zwei Paare (Relais1, Relais2) sind die Ausgänge (Schalter) der 2 Relais auf
dem STD32.
An der Anschlussbuchse PWR bzw. am fünften Schraubklemmenpaar wird die Spannungsversorgung des
STD32 angeschlossen.
Am Anschluss ANT wird die GSM Antenne eingeschraubt (Typ FME-Female).
LED Anzeigen:
Wenn das Modul im GSM Netz eingebucht ist, blinkt die GSM LED etwa alle 2 Sekunden einmal kurz auf.
Die Status LEDs signalisieren den Zustand der Ein- und Ausgänge.
L1 und L2 leuchten falls das entsprechende Relais aktiviert ist. L3 und L4 signalisieren den Zustand der
Optokoppler-Eingänge IN1 und IN2.
Die Kamera LED leuchtet, solange die Kamera aktiviert ist.
Die Web-Server LED blinkt, wenn der Web-Server aktiviert ist.
Die System LEDs dienen der Visualisierung von Systemzuständen und werden weiter unten beschrieben.
Bitte beachten Sie den maximalen Schaltstrom der Relais und den maximalen Eingangsstrom und -spannung
der Optokoppler! Im Kapitel „3. Betriebsbedingungen“ finden Sie weitere Information hierzu!
8
6 Schnellstart-Anleitung
Im folgenden Abschnitt wird Schritt für Schritt darauf eingegangen, wie Sie, ohne lange Vorbereitungszeit, das
STD32 administrieren können.
6.1
Allgemeine Vorbereitungen
Zur Inbetriebnahme des STD32 benötigen Sie eine freigeschaltete SIM Karte eines GSM Netzbetreibers, bei der
die PIN auf „0000“ (vier mal die Null) gesetzt worden ist. Alternativ hierzu kann auch die PIN „2468“ verwendet
werden. Zum Einstellen dieses PIN-Codes benutzen Sie bitte ein gewöhnliches Mobiltelefon. Das Vorgehen
zum Ändern der PIN können Sie aus der Bedienungsanleitung Ihres Mobiltelefons entnehmen.
Falls Sie eine SIM Karte mit einer anderen PIN als „0000“ oder „2468“ eingelegt haben, wird das STD32
nach dem zweiten Einschalten eine „falsche“ PIN verwenden, was dazu führt, dass Ihre SIM Karte
danach gesperrt ist.
In einem solchen Fall müssen Sie Ihre SIM Karte mit der Super-PIN (PUK) wieder freischalten und eine
neue PIN zuweisen. Bitte sehen sie für die Einstellung der PIN, bzw. für das Rücksetzen einer gesperrten
PIN mit der PUK in der Bedienungsanleitung Ihres Mobiltelefons nach.
Selbstverständlich ist es auch möglich eine SIM-Karte ohne PIN einzusetzen; die Software des STD32 erkennt
dies und verhält sich entsprechend.
Als „Administrator-Telefon“ wird im Folgenden das Handy bezeichnet, welches Sie zum Steuern und
Konfigurieren des STD32 über Anrufe verwenden möchten.
Um das STD32 administrieren zu können, muss an Ihrem Administrator Mobiltelefon die „Inkognito“ Funktion
deaktiviert sein, d.h. die Mobiltelefonnummer muss übertragen werden. Die Einstellung können Sie aus der
Bedienungsanleitung Ihres Mobiltelefons entnehmen.
(Zum Test können Sie ein anderes Mobiltelefon anrufen, dort muss Ihre Telefonnummer oder Ihr Name
angezeigt werden)
6.2
Vorbereitungen an der Hardware
Vor dem Anlegen der Versorgungsspannung legen Sie bitte die SIM-Karte in den SIM-Karten-Halter auf der
Rückseite des STD32 ein. Verschieben Sie hierfür den Deckel des SIM-Karten-Halters ein wenig und klappen
Sie ihn vorsichtig auf. Schieben Sie die SIM-Karte in den Deckel, klappen Sie ihn zu und arretieren Sie ihn durch
Verschieben.
Bitte beachten Sie die Orientierung der SIM-Karte, insbesondere die Lage der abgeschrägten Ecke.
Anschließend schrauben Sie bitte die mitgelieferte GSM- Antenne in die auf dem STD32 dafür vorgesehene
Buchse.
Danach stellen Sie die Verbindung zur Versorgungsspannung (entweder über den Klinkenstecker oder
Schraubklemme, jedoch niemals beide zusammen) her.
Bitte beachten Sie dringend die Polung (s. Abb.1) und ob Ihnen ein geeignetes Netzteil (s.
3.Betriebsbedingungen) zur Verfügung steht.
6.3
Konfiguration per Anruf
Nachdem Sie die Versorgungsspannung angelegt haben fängt die grüne System LED für ca. 5 Sekunden an zu
leuchten (System Start), kurz danach leuchtet die GSM LED dauerhaft. Das STD32 wird nun automatisch
versuchen, sich in das GSM Netz einzubuchen. Sobald es in das GSM Netz eingebucht ist, blinkt die GSM-LED
etwa einmal alle 2 Sekunden.
Sobald die rote und die grüne System-LED abwechselnd blinken (das ist das Zeichen, dass das STD32 auf eine
Konfiguration wartet) ist das STD32 betriebsbereit und kann konfiguriert werden.
Rufen Sie dann mit dem Administrator Mobiltelefon die Rufnummer der SIM Karte im STD32 an. Der Anruf wird
automatisch vom STD32 angenommen und wenige Sekunden danach wieder beendet. Zur Kontrolle werden
vier unterschiedliche Signaltöne gesendet! Diese können Sie bei diesem Anruf auf Ihrem Mobiltelefon hören.
Durch diesen Anruf wird das STD32 auf das entsprechende Mobiltelefon eingestellt, es „merkt“ sich Ihre
Rufnummer, die beim Anruf übertragen wird.
9
Bitte beachten Sie:
Wenn das STD32 wie im Auslieferungszustand ist, so zeigt es dies durch abwechselndes Blinken der roten und
grünen System LED an. Ab diesem Zeitpunkt haben Sie 3 Minuten Zeit, das STD32 zu administrieren. Nach
Ablauf der 3 Minuten (ohne dazwischen liegenden Konfigurationsanruf) schaltet sich das STD32 selbst ab.
Ein erneutes Anlegen der Versorgungsspannung schaltet das STD32 wieder ein, und es erwartet wieder die
Konfiguration
Wird nach einer erfolgreichen Konfiguration das STD32 z.B. durch einen Stromausfall von der
Betriebsspannung getrennt, sendet das STD32 bei Wiederkehr der Versorgungsspannung automatisch eine
SMS mit dem Inhalt „START-UP ALARM“ an die eingestellte Telefonnummer.
6.4
Schnelltest der Konfiguration
Um überprüfen zu können ob die Konfiguration vollständig funktioniert hat, können sie nun anschließend einen
Schnelltest durchführen.
Hierzu rufen Sie bitte nochmals mit dem Administrator-Telefon die Rufnummer der SIM-Karte im STD32 an. Nun
sollte schließlich der Anruf abgewiesen werden und das Relais 1 für eine Sekunde (zu erkennen an der LED L1)
schalten.
Nun ist die „Grund-Konfiguration“ abgeschlossen, d.h. alle zukünftigen Ereignisse werden an das AdministratorMobiltelefon gemeldet und das Relais 1 kann per Anruf von diesem geschaltet werden.
Um die weiteren Funktionen des STD32 nutzen zu können, lesen Sie bitte Kapitel 7 „Übersicht SMS
Kommandos“.
7 Übersicht der SMS Kommandos
Auf Fabrikeinstellungen zurücksetzen
Status anfordern
Start SMS ein/aus
Web-Server aktivieren
Relais 1 ein
Relais 1 aus
Relais 2 ein
Relais 2 aus
Schaltdauer Relais 1
Schaltdauer Relais 2
Pause vor Rückmeldung (Relais 1)
Pause vor Rückmeldung (Relais 2)
Aktivierungsdauer Eingang 1
Aktivierungsdauer Eingang 2
Invertierung Eingang 1
Invertierung Eingang 2
2. Alarmnummer
3. Alarmnummer
4. Alarmnummer
5. Alarmnummer
Neues Passwort
Event Text 1
Event Text 2
Start Up Text
Neue Clip in die Erweiterte Clip Liste aufnehmen
Clip aus der erweiterten Liste entfernen
R:
ST?
S:1. / S:0.
WEB:1.
O1ON.
O1OFF.
O2ON.
O2OFF.
O1:xxxxx. (Sekunden)
O2:xxxxx. (Sekunden)
A1:xxx. (Sekunden)
A2:xxx. (Sekunden)
I1:xxx. (Sekunden)
I2:xxx. (Sekunden)
V1:x. (x= 1/0 )
V2:x. (x= 1/0 )
C2:<nummer>.
C3:<nummer>.
C4:<nummer>.
C5:<nummer>.
PN:<4-stelliges Kennwort>.
E1:<text>.
E2:<text>.
PT:<text>.
CL:<nummer>.
CD:<nummer>.
10
7.1
SMS Kommando schicken
Das STD32 kann über eine SMS, die Sie an das STD32 schicken, sowohl Schaltvorgänge auslösen als auch
individuell konfiguriert werden.
Das Format einer solchen SMS ist wie folgt:
Um das STD32 vor unberechtigtem Zugriff zu schützen, müssen Konfigurationsbefehle an das Gerät mit einem
4-stelligen Kennwort beginnen (Steuerbefehle, wie das Schalten eines Ausgangs oder das Abfragen des Status
benötigen kein Kennwort!). Die Werkseinstellungen sehen als Kennwort die letzten 4 Stellen der IMEI Nummer
Ihres STD32 vor! Ihre IMEI finden Sie auf dem GSM-Modul:
Die letzten 4 Ziffern der IMEI sind also das (Standard-) Kennwort für Ihr Gerät und sollten von Ihnen geheim
gehalten werden. In diesem Beispiel lautet das Kennwort „4244“.
Die IMEI ist nicht änderbar! Sie können jedoch das Kennwort in sicherheitsrelevanten Fällen auch ändern,
bedenken Sie aber, dass jedes Kommando – auch das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen – die Kenntnis
dieses Kennworts voraussetzt.
Alle Kommandos (außer R: und ST?) müssen mit einem Punkt abgeschlossen werden!
Sie können auch mehrere Kommandos, die jeweils durch einen Punkt getrennt sind, auf einmal senden. (siehe
Beispiele).
Die Sekundenangaben z.B. bei Kommando „O1:xxxxx.“ können 1-5 Stellen haben. Gültige Werte sind z.B.: 1
(für eine Sekunde) 90 (für 90 Sekunden) oder 99999 (für 99999 Sekunden), d.h. es werden keine führenden
Nullen vor die Ziffern gestellt (z.B. „O1:110.“ entspricht einer Zeit von 110 Sekunden).
Bitte beachten Sie den Unterschied zwischen der Ziffer 0 und dem Buchstaben O! („O1ON.“ enthält
zweimal den Buchstaben O, „V1:0.“ enthält einmal die Ziffer 0)
Ein Konfigurationskommando sieht zum Beispiel folgendermaßen aus:
Output1
55 Sekunden
4244 O1:55.
4-stelliges Leerzeichen Punkt
Kennwort
7.2
Erklärung der Kommandos
Schalten per SMS
Nachdem das STD32 eine SMS mit dem Inhalt „O1ON.“ (=Output 1 ON) vom eingestellten Mobiltelefon
erhalten hat, schaltet das Relais 1 für eine Sekunde. Bei der SMS „O2ON.“ schaltet das Relais 2 für eine
Sekunde.
Mit der SMS „ST?“ fordert man eine Antwort-SMS vom STD32 mit dem aktuellen Status der Ein- und
Ausgänge an.
Konfigurations-SMS (Achtung, 4-stelliges Kennwort!)
Die SMS „R:“ setzt das Gerät in den Auslieferungszustand zurück. Bitte beachten Sie, dass diese SMS von
jedem beliebigen Mobiltelefon verschickt werden kann, solange das 4-stellige Passwort bekannt ist. Damit
können Sie das STD32 auch weiterhin verwenden, falls das ursprüngliche Administratortelefon nicht mehr
verfügbar ist.
Mit der SMS „S:x.“ (x = 1 oder 0) kann die Start-SMS (START-UP ALARM) ein- oder ausgeschaltet werden.
11
Um den Web-Server zu aktivieren, senden Sie eine SMS mit dem Kommando „WEB:1.“, zu deaktivieren
„WEB:0.“
Mit einer SMS mit dem Inhalt „O1:xxxxx.“ oder „O2:xxxxx.“ (xxxxx = Sekunden) kann man die Schaltzeiten der
Relais konfigurieren. Das STD32 behält diese Einstellungen auch nach dem Trennen von der
Versorgungsspannung.
Falls über eine Konfigurations-SMS die Schaltzeit für ein Relais auf den Wert 0 gesetzt wurde, schaltet das
STD32 bei jedem Anruf das entsprechende Relais dauerhaft um. War das Relais vorher aktiv, ist es danach
inaktiv und umgekehrt.
In diesem Fall schaltet auch eine SMS mit dem Inhalt „O1ON.“ vom eingestellten Mobiltelefon das Relais 1
dauerhaft ein. Eine SMS mit Inhalt „O1OFF.“ schaltet dann das Relais 1 wieder dauerhaft aus. Entsprechend
verhält sich das Relais 2 auf SMS Nachrichten mit den Inhalten „O2ON.“ und „O2OFF.“.
Mit der SMS „A1:xxx.“ bzw. „A2:xxx.“ (x = Sekunden) kann man die Verzögerung einstellen, nach der nach
einem Schaltvorgang der Status in der Antwort-SMS verschickt wird. Dies ist z.B. hilfreich, wenn Sie einen
Schaltvorgang auslösen, und das Ergebnis des Schaltvorganges an einem Eingang des STD32 messen.
Somit wird dann der veränderte Status nach dem Schaltvorgang gemeldet.
Durch eine SMS mit dem Inhalt „I1:xxx.“ oder „I2:xxx.“ (xxx = Sekunden) können für beide Eingänge die
Zeiten konfiguriert werden, die die Eingänge aktiviert sein müssen, bevor das STD32 eine Alarm-SMS
aussendet („Entprellen“).
Durch eine SMS mit dem Inhalt „V1:x.“ oder „V2:x.“ (x=1 oder 0), können Sie die Reaktion der Eingänge des
STD32 invertieren. Bei x=1 meldet das STD32 einen Event-Alarm, sobald der Eingang länger als die
konfigurierte Zeit nicht aktiviert ist. Die Defaulteinstellung ist x=0, d.h. das STD32 sendet einen Event-Alarm
sobald der Eingang länger als die konfigurierte Zeit aktiviert ist.
Bitte beachten Sie, dass in den folgenden Kommandos die Klammern „<“ und „>“ nicht Bestandteil des
Kommandos sind, sondern ausschließlich zur besseren Übersicht dienen!
Sie können bis zu vier weitere Alarmnummern (=Mobiltelefone) (z.B für Alarmnummer 2: „C2:<nummer>.“)
definieren, an die auch Start- und Event-SMS versendet werden. Diese Rufnummern dürfen ebenfalls das
Relais 1 per Anruf schalten, können aber keine Konfiguration oder sonstige Aktionen per SMS ausführen
(C2:–C5:).
Wenn die Alarmnummern in internationalem Format eingegeben werden, müssen sie mit einem ‚+’ beginnen.
(z.B. +491721234567)
Das Kommando „PN:<4stelliges Kennwort>.“ verändert das Kennwort. Das Kennwort darf aus 4 beliebigen
Zahlen oder Buchstabenkombinationen bestehen, Sonderzeichen sind nicht erlaubt. Buchstaben innerhalb
des Kennworts sind immer groß zu schreiben. Im Auslieferungszustand ist das Kennwort die letzten 4 Ziffern
der IMEI, siehe Kapitel „7.1 SMS Kommando“
Die Texte von Start- und Event-SMS können mit den Kommandos E1:<text1>., E2:<text2>. und PT:<startuptext>. geändert werden. Innerhalb der Texte darf kein Konfigurations-SMS-Kommando verwendet werden, der
abschließende Punkt beendet den Text. Pro Textmeldung sind maximal 64 Zeichen erlaubt. Jeder einzelne
Texteintrag muss in einer separaten SMS erfolgen.
Sie können bis zu fünfhundert weitere Rufnummern dazu autorisieren, das Relais 1 per Anruf zu schalten.
Dazu müssen Sie mit dem Kommando „CL:<nummer>.“ die „erweiterte Clip“ Liste anlegen bzw. Rufnummern
in diese CLIP-Liste eintragen. Sie können mit „CD:<nummer>.“ auch wieder Rufnummern aus dieser Liste
löschen. Sie können sich jedoch besagte Clip-Liste nicht anzeigen bzw. via SMS schicken lassen, da sie den
Rahmen einer normalen SMS um ein Vielfaches „sprengen“ würde.
Bitte beachten Sie, dass alle Kommandos, die unter Punkt „Konfigurations-SMS“ aufgeführt sind zwingend mit
dem 4-stelligen Kennwort beginnen müssen.
7.3
Beispiele SMS Kommandos
Bitte beachten Sie, dass für diese Beispiele das 4-stellige Kennwort 4244 gewählt wurde. Anstatt diesem
Kennwort müssen Sie das 4-stellige Kennwort Ihres STD32 verwenden!
Startmeldung aus, Relais 1 an, Relais 2 aus, Aktivierungsdauer Eingang 1: 5 Sek.:4244 S:0.O1ON.O2OFF.I1:5.
4244 O1:90.
Schaltdauer von Relais 1 auf 90 Sekunden:
4244 R:
Zurücksetzen in den Fabrikzustand:
12
4244 C2:+491721234567.
Konfiguration einer zweiten Alarmnummer:
4244 C2:.
Löschen einer Alarmnummer
Konfiguration eines neuen Kennworts:
4244 PN:AB12.
Neue Nummer in erweiterter Clip Liste:
4244 CL:+491721234567.
Nummer aus erweiterter Clip Liste entfernen:
4244 CD:+491721234567.
8 E-Mail Funktionen via GPRS
Das STD32 bietet Ihnen die Möglichkeit, neben einer Benachrichtigung per SMS auch eine Benachrichtigung
per E-Mail zu erhalten.
8.1
Einrichten der E-Mail Funktion
Wird in einem Parameter ein "." benötigt, wie z.B. in einer E-Mail Adresse, muss dieser Parameter
insgesamt in Anführungszeichen ("...") gesetzt werden (z.B "[email protected]"), da der "." ansonsten
als Ende des Kommandos angesehen werden würde.
Desweiteren beachten Sie bitte, dass Sie für Konfigurations- SMS unbedingt das 4-stellige Kennwort am
Anfang der SMS mit senden müssen.
Um die E-Mail Funktionalität nutzen zu können müssen folgende Parameter eingestellt werden.
GPRS-Einstellungen
(um eine Internetverbindung herzustellen)
Name des APN (Access Point Name)
APN:<text>.
Benutzername für APN
APNUSR:<text>.
Passwort für APN
APNPWD:<text>.
Mit den Kommandos „APN:<text>.“, „APNUSR:<text>.“ und „APNPWD:<text>.“ bewerkstelligen Sie die
Grundeinstellungen zum Aufbau einer GPRS (Internet) Verbindung. Diese Angaben erhalten Sie von Ihrem
GSM-Netzprovider.
Beispiel:
Der GSM-Netzbetreiber Vodafone hat Ihnen folgende Angaben gemacht:
APN: web.vodafone.de
User: vodafone
Passwort: vodafone
Somit würden Sie folgende SMS senden:
4-stelliges
Kennwort
BenutzerName
4244 APN:"web.vodafone.de".APNUSR:vodafone.APNPWD:vodafone.
APN
Passwort
13
SMTP-Einstellungen
(um E-Mails versenden zu können)
IP- Adresse des SMTP Servers
SMTPIP:<text>.
Port des SMTP Servers
SMTPPORT:xxxxx.
Benutzername für SMTP Server
SMTPUSR:<text>.
Benutzerpasswort für SMTP Server
SMTPPWD:<text>.
Die Kommandos „SMTPIP:<text>.“, „SMTPPORT:xxxxx.“, „SMTPUSR:<text>.“ und „SMTPPWD:<text>.“
bewerkstelligen die Einstellungen am SMPT Server. Die nötigen Inhalte erhalten Sie von ihrem SMTP-Server
Anbieter.
Beispiel:
Der SMTP-Server Anbieter AOL hat Ihnen folgende Angaben gemacht:
Servername: smtp.de.aol.com
Serverport: 25
Username: Hans.Muster
Passwort: Muster
Somit würden Sie folgende SMS senden:
4-stelliges
Benutzername
Passwort
IPPort
Kennwort
Adresse
4244 SMTPIP:"smtp.de.aol.com".SMTPPORT:25.SMTPUSR: "Hans.Muster". SMTPPWD:Muster.
Spezifische Einstellungen:
Empfänger für E-Mail-Versand
Empfänger E-Mail Adresse
TO:<text>.
Mit dem Kommando „TO:<text>.“ geben Sie die Empfänger E-Mail Adresse an. Sie können jeweils 5 E-Mail
Adressen eingeben, die jeweils durch ein <;> getrennt werden müssen. Die max. Länge pro Mailadresse ist
75 Textzeichen. Werksseitig ist hier keine E-Mail Adresse eingetragen. Wird hier mindestens eine E-Mail
Adresse eingetragen, wird bei Auftreten eines der folgenden Events eine E-Mail versandt: Start Up, Input1,
Input2.
Beispiel:
Sie wollen als Benachrichtigung bei einem Event eine E-Mail an die Adresse [email protected] senden.
Somit würden Sie folgende SMS senden:
4-stelliges
Kennwort
EmpfängerE-Mail Adresse
4244 TO:"[email protected]".
Falls Sie keine Event E-Mails mehr versenden möchten, dann löschen Sie mit einem „leeren“ TO Kommando
alle E-Mail Empfänger.
z.B. 4244 TO: "". um die E-Mail Adressen zu löschen.
8.2
Weiterführende E-Mail-Konfigurationsmöglichkeiten
Sie können für die E-Mail-Funktion weitere Konfigurationen vornehmen. Mit den folgenden Kommandos können
Sie E-Mail-Empfänger angeben, die nur bei Auftreten eines bestimmten Events eine E-Mail erhalten sollen.
Event 1 (Eingang1)
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
TO1:<text>.
SUB1:<text>.
BODY1:<text>.
14
Event 2 (Eingang2)
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
Start Up Event
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
Eingehender Anruf Event
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
Photo SMS Event
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
TO2:<text>.
SUB2:<text>.
BODY2:<text>.
TO3:<text>.
SUB3:<text>.
BODY3:<text>.
TO4:<text>.
SUB4:<text>.
BODY4:<text>.
TO5:<text>.
SUB5:<text>.
BODY5:<text>.
Mit dem Kommando „TOx:<text>.“ (x = 1 bis 5 s. oben) geben Sie die Empfänger E-Mail-Adresse an. Sie
können jeweils 5 E-Mail-Adressen eingeben, die jeweils durch ein <;> getrennt werden müssen. Die max.
Länge pro E-Mail-Adresse ist 75 Textzeichen. Werksseitig ist hier keine E-Mail-Adresse eingetragen.
Mit „SUBx:<text>.“ (x = 1 bis 5 s. oben) wird der Betreff der jeweiligen E-Mail eingestellt. Die max. Länge
beträgt jeweils 128 Zeichen. Der voreingestellte Wert ist "STD32 Event x".
Den Inhalt der E-Mail stellen Sie mit dem Kommando „BODYx:<text>.” (x = 1 bis 5 s. oben) ein. Die max.
Länge beträgt jeweils 160 Textzeichen. Werksseitig ist hier kein E-Mail-Text eingetragen.
Weitere Einstellmöglichkeiten
Absender E-mail Adresse
Eingestellte Priorität der E-mail
E-mail als HTML oder Text
E-mail Code
Absender in Betreffzeile
Anhang senden
E-mail Adresse auf CC setzen
E-mail Adresse auf BC setzen
Photo per SMS abfragen
Kamerafunktion ein-/ausschalten
FROM:<text>.
PRIO:<x>.
HTML:<x>.
CHARSET:text>.
FROMSUB:text>.
ATT:<x>.
CC:<text>.
BC:<text>.
PHOTO.
CAM:<x>.
Mit dem Kommando „FROM:<text>.“ stellen Sie die Absender-Adresse ein. Die max. Länge beträgt 75
Textzeichen. Die voreingestellte Adresse ist [email protected]
„PRIO:<x>.” stellt die Priorität ein, mit der die E-Mail angezeigt wird. Die Werte liegen zwischen 1 und 5. Der
voreingestellte Wert ist 3 (normale Priorität)
Mit dem Kommando „HTML:<x>.“ stellen Sie ein, ob die E-Mail als HTML-Nachricht oder als Textnachricht
versendet werden soll (1 = HTML und 0 = Text). Der voreingestellte Wert ist 0.
Mit dem Kommando „CHARSET:text>.“ geben Sie an, in welcher Codierung die E-Mail versendet wird. Der
voreingestellte Wert ist "UTF-8". Diesen Wert müssen Sie normalerweise nicht ändern.
Wenn Sie den Absender in die Betreffzeile mit eingeben wollen, senden Sie das Kommando
„FROMSUB:<text>.“. Die max. Länge beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist keine Absender E-Mail-Adresse
eingetragen.
Mit dem Kommando „ATT:<x>.“ stellen Sie ein, ob ein Anhang mit versendet werden soll oder nicht (1 =
Anhang senden, 0 = keinen Anhang senden. Der voreingestellte Wert ist 1 (Anhang senden).
Wenn Sie einen Empfänger auf CC (Carbon Copy) setzen möchten, können Sie das mit dem Kommando
„CC:<text>.“ Die max. Länge beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist keine CC E-Mail Adresse eingetragen.
Um einen Empfänger auf BCC (Blind Carbon Copy) zu setzen verwenden Sie das Kommando „BC:<text>.“
Die max. Länge beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist keine BCC E-Mail-Adresse eingetragen.
Um eine E-Mail mit einem Photo per SMS auszulösen senden Sie das Kommando „PHOTO.“.
15
Die Kamerafunktionalität kann bei angesteckter Kamera mit dem Kommando „CAM:0.“ ausgeschalten und mit
„CAM:x.“ eingeschalten werden. Die Kamera bietet verschiedene Auflösungen, die mit „x“ ausgewählt werden
können:
1 = 80 x 60
3 = 160 x 120
5 = 320 x 240
7 = 640 x 480
Der voreingestellte Wert ist 7.
9 Internet-Zugriff auf das STD32
Neben der vorab beschriebenen „SMS-Konfiguration“ lässt sich Ihr STD32 auch via „Web-Interface“
konfigurieren. Darüber hinaus lassen sich über das Web-Interface die von der Telic Kamera aufgenommenen
Bilder ansehen.
9.1
Vorraussetzungen
Um diese Funktionalität nutzen zu können, benötigen Sie einen besonderen Typ einer SIM-Karte: Sie
benötigt eine fixe IP-Adresse und der Netzbetreiber muss ein Ansprechen des Gerätes aus dem Internet
zulassen.
Desweiteren müssen die GPRS Einstellungen aus dem Kapitel 8.1 der Bedienungsanleitung getätigt
werden, sodass sich das STD32 in das Internet einwählen kann.
Fragen Sie diesbezüglich bitte bei Ihrem GSM-Netzprovider nach.
Danach müssen Sie den auf dem STD32 befindlichen Web-Server über ein Freischaltkommando per
SMS aktivieren. Daher senden Sie bitte folgende SMS an das STD32: „WEB:1.“(s. Kapitel 7)
Anschließend überprüfen Sie bitte auf dem STD32, ob nun die orange System-LED blinkt (vgl. Abb. 1 in Kapitel
5). Diese LED signalisiert, dass der Web-Server aktiviert ist.
9.2
Anmeldung am Web-Server des STD32
Falls Ihre SIM-Karte alle obigen Voraussetzungen erfüllt und Sie die GPRS-Einstellungen erfolgreich getätigt
haben, können Sie mit Hilfe eines Standard Web-Browser (z.B. Internet Explorer oder Firefox) die IP-Adresse
Ihrer SIM-Karte aufrufen und sich am Web-Server des STD32 anmelden.
Ihre IP-Adresse sieht zum Beispiel folgendermaßen aus:
87.139.101.192
(Beispiel)
Geben Sie nun Ihre IP-Adresse in die Adresszeile des Web-Browsers in folgendem Format ein:
http: //87.139.101.192
(Beispiel)
Nach dem Eingeben Ihrer IP-Adresse in Ihrem Web-Browser, wird zunächst nach Ihrem Benutzernamen und
dem Kennwort gefragt.
16
Als Benutzernamen geben Sie „STD32“ und als Kennwort die letzten vier Stellen der IMEI-Nummer ein (siehe
Kapitel 7). Sollten Sie das Kennwort geändert haben, geben Sie Ihr eigenes Kennwort ein.
Nun wird Ihnen die „Status“-Lasche des STD32 Web-Servers angezeigt. Der dargestellte Text ist grundsätzlich
in englischer Sprache. In der weiterführenden Anleitung werden Ihnen alle zur Verfügung stehenden Funktionen
ausführlich beschrieben. Hierbei behandelt jedes Kapitel die auf der Web-Oberfläche dargestellten Laschen:
Status
Photo
Basic Configuration
Advanced Configuration
Clip List
Logout
9.3
„Status“-Lasche
Unter „Device I/O status“ können Sie nun den Status der Ein- und Ausgänge (Inputs/Outputs) Ihres STD32
kontrollieren.
Unter „Relay control“ können Sie Ihre Ausgänge schalten. Hierzu müssen Sie nur auf das Ausklapp-Menü des
jeweiligen Ausgangs klicken, den Zustand den Sie wünschen (ON = Ausgang für die eingestellte Zeit aktiviert;
OFF = Ausgang wird ausgeschaltet) auswählen. Anschließend können Sie mit „Accept“ Ihre Einstellungen
ausführen.
17
9.4
„Photo“-Lasche
Um ein aktuelles Foto der angeschlossenen Telic Kamera (als Zubehör erhältlich; siehe Kapitel 13) zu
bekommen müssen Sie die „Photo“-Lasche anklicken und den„Load“-Button betätigen. Zur Anbindung der
Kamera lesen Sie bitte Kapitel 10.
Bitte beachten Sie, dass die Übertragung des Fotos je nach Qualität des GPRS-Netzes einige Zeit in
Anspruch nehmen kann.
Sollte die Helligkeit nicht ausreichend sein, so wird die Infrarotbeleuchtung der Kamera automatisch dazu
geschaltet.
18
9.5
„Basic Configuration“-Lasche
Um die Grundeinstellungen (wie in Kapitel 7.1 beschrieben) durchzuführen müssen Sie die „Basic
Configuration“-Lasche anklicken.
Unter „I/Os configuration “ können Sie nun die Ein- und Ausgänge (Input/Output) Ihres STD32
konfigurieren.
Output 1 time“ bzw. „Output 2 time“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „O1:xxxxx.“ bzw „O2:xxxxx.“
Hier stellen Sie die Schaltzeiten (in Sekunden) der Relais ein.
Falls die Schaltzeit für ein Relais auf den Wert 0 gesetzt wurde, schaltet das STD32 bei jedem Anruf das
entsprechende Relais dauerhaft um. War das Relais vorher aktiv, ist es danach inaktiv und umgekehrt.
In diesem Fall schaltet auch eine SMS mit dem Inhalt „O1ON.“ vom eingestellten Mobiltelefon bzw. das
Kommando vom Web-Interface das Relais 1 dauerhaft ein. Eine SMS mit Inhalt „O1OFF.“ bzw. das
Kommando vom Web-Interface schaltet dann das Relais 1 wieder dauerhaft aus. Entsprechend verhält sich
das Relais 2
„Input delay 1“ bzw. „Input delay 2“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „A1:xxx.“ bzw „A2:xxx.“
Hier kann man die Verzögerung (in Sekunden) einstellen, nach der nach einem Schaltvorgang der Status in
der Antwort-SMS verschickt wird. Dies ist z.B. hilfreich, wenn Sie einen Schaltvorgang auslösen und das
Ergebnis des Schaltvorganges an einem Eingang des STD32 messen. Somit wird dann der veränderte Status
nach dem Schaltvorgang gemeldet.
„Input debounce 1“ bzw. „Input debounce 2“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „I1:xxx.“ bzw „I2:xxx.“
Hier werden für beide Eingänge die Zeiten (in Sekunden) konfiguriert, die die Eingänge aktiviert sein
müssen, bevor das STD32 eine Alarm-Meldung aussendet („Entprellen“).
„Invert Input 1“ bzw. „Invert Input 2“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „V1:x.“ bzw. „V2:x.“
Hier können Sie die Reaktion der Eingänge des STD32 invertieren. Bei „inverted“ meldet das STD32 einen
Event-Alarm, sobald der Eingang länger als die konfigurierte Zeit nicht aktiviert ist. Die Werkseinstellung ist
„not inverted“, d.h. das STD32 sendet einen Event-Alarm sobald der Eingang länger als die konfigurierte Zeit
aktiviert ist.
19
Unter „Message configuration “ können Sie nun die Event-Meldungen Ihres STD32 konfigurieren
„Send start-up SMS”:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „S1:x.“
Hier schalten Sie die Start-SMS (START-UP ALARM) ein oder aus. Hierzu müssen Sie nur auf das AusklappMenü klicken und den gewünschten Wert (ON = wird gesendet; OFF wird nicht gesendet)
„Password”:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „PN:<4stelliges Kennwort>.“
Das Kommando verändert das Kennwort. Das Kennwort darf aus 4 beliebigen Zahlen oder
Buchstabenkombinationen bestehen, Sonderzeichen sind nicht erlaubt. Buchstaben innerhalb des Kennworts
sind immer groß zu schreiben. Im Auslieferungszustand ist das Kennwort die letzten 4 Ziffern der IMEI.
„Message 1 text” bzw. „Message 2 text“ bzw. „Power-up message text“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit den SMS-Kommandos „E1:<text1>.“, „E2:<text2>.“ und „PT:<startuptext>.“
Die Texte von Start- und Event-SMS können hier geändert werden. Innerhalb der Texte darf kein
Konfigurations-SMS-Kommando verwendet werden. Pro Textmeldung sind maximal 64 Zeichen erlaubt.
Unter „CLIP configuration“ können Sie nun die wichtigen Telefonnummern Ihres STD32 konfigurieren.
„Master mobile“:
Hier geben Sie die Administrator-Handynummer ein.
„Clip 2 mobile“,„Clip 3 mobile“,„Clip 4 mobile“,„Clip 5 mobile“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit den SMS-Kommandos „C2:<nummer>.“, „C3:<nummer>.“
,„C4:<nummer>.“,„C5:<nummer>.“
Hier können Sie bis zu vier weitere Alarmnummern (=Mobiltelefone) definieren, an die auch Start- und EventSMS versendet werden. Diese Rufnummern dürfen ebenfalls das Relais 1 per Anruf schalten, können aber
keine Konfiguration per SMS ausführen (C2:–C5:).
Wenn die Alarmnummern in internationalem Format eingegeben werden, müssen sie mit einem ‚+’ beginnen.
(z.B. +491721234567)
Unter „Web authorization“ können Sie die Zugangsdaten für die Web Oberfläche konfigurieren
„Web access user name“
Hier ändern Sie den Benutzernamen
„Web access password“
Hier ändern Sie das Passwort
Anschließend müssen Sie Ihre Einstellungen mit dem „Accept“-Button bestätigen.
20
9.6
„Advanced Configuration“-Lasche
Um die weiterführenden Konfigurationsmöglichkeiten (wie unter Kapitel 8.2 beschrieben) durchzuführen,
müssen Sie die „Advanced Configuration“-Lasche anklicken.
Im oberen Teil der „Advanced Configuration“-Lasche können Sie die GPRS- und E-Mail-Einstellungen ändern.
Unter „Network configuration“ können Sie nun GPRS-Einstellungen Ihres STD32 tätigen.
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit den SMS-Kommandos „APN:<text>.“, „APNUSR:<text>.“ ,
„APNPWD:<text>.“
Hier bewerkstelligen Sie die Grundeinstellungen zum Aufbau einer GPRS (Internet) Verbindung. Unter „APN“
geben Sie den Namen Ihres APN ein, unter „User name“ den Benutzernamen und unter „Password“ das
Passwort.
Diese Angaben erhalten Sie von Ihrem GSM-Netzprovider
.
Unter „SMTP configuration“ können Sie nun SMTP (E-Mail) Einstellungen Ihres STD32 tätigen.
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit den SMS-Kommandos „SMTPIP:<text>.“, „SMTPPORT:xxxxx.“,
„SMTPUSR:<text>.“ und „SMTPPWD:<text>.“ .
Hier bewerkstelligen Sie die Einstellungen am SMPT Server.
Unter „IP address or domain“ geben Sie die IP Adresse Ihrer SIM-Karte ein, unter “IP Port“ den Port, unter „User
name“ Ihren Benutzernamen und unter „Password“ Ihr Passwort.
Die nötigen Inhalte erhalten Sie von Ihrem SMTP-Service-Anbieter.
Unter „E-mail configuration“ können Sie nun die E-Mail-Einstellungen Ihres STD32 tätigen.
„Recipients“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando TO:<text>.“
Hier geben Sie die Empfänger E-Mail-Adresse an. Sie können jeweils 5 E-Mail-Adressen eingeben, die
jeweils durch ein <;> getrennt werden müssen. Die max. Länge pro Mailadresse beträgt 75 Textzeichen.
Werksseitig ist hier keine E-Mail-Adresse eingetragen. Wird hier mindestens eine E-Mail-Adresse
21
eingetragen, wird bei Auftreten eines der folgenden Events eine E-Mail versandt: Start Up, Input1, Input2,
eingehender Anruf oder beim Auslösen eines Kamerabildes per SMS bzw. Anruf.
„Priority“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „PRIO:<x>.”
Hier stellt man die Priorität ein, mit der die E-Mail angezeigt wird ein. Die Werte liegen zwischen 1 und 5. Der
voreingestellte Wert ist 3 (normale Priorität)
„HTML style“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „HTML:<x>.“
Hier stellen Sie ein, ob die E-Mail als HTML- oder als Textnachricht versendet werden soll (1 = HTML und 0 =
Text). Der voreingestellte Wert ist 0
„Characters set“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „CHARSET:text>.“
Hier geben Sie an, in welcher Codierung die E-Mail versendet wird. Der voreingestellte Wert ist "UTF-8".
Diesen Wert müssen Sie normalerweise nicht ändern.
„FROM field“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „FROM:<text>.“
Hier stellen Sie die Absender-Adresse ein. Die max. Länge beträgt 75 Textzeichen. Die voreingestellte
Adresse ist [email protected]
„FROM field subject“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „FROMSUB:<text>.“
Wenn Sie den Absender in die Betreffzeile mit eingeben wollen, senden Sie das Kommando. Die max. Länge
beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist keine E-Mail-Adresse eingetragen.
„Attachment file name“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „ATT:<x>.“
Hier können Sie den Namen des Anhangs einstellen.
„Carbon Copy“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „CC:<text>.“
Wenn Sie einen Empfänger auf CC (Carbon Copy) setzen möchten, können Sie dies mit diesem Kommando
tun. Die max. Länge beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist keine CC E-Mail-Adresse eingetragen.
„Blind Carbon Copy“:
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „BC:<text>.“
Um einen Empfänger auf BCC (Blind Carbon Copy) zu setzen verwenden Sie dieses Kommando. Die max.
Länge beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist keine BCC E-Mail-Adresse eingetragen.
22
Falls Sie einigen E-Mail-Empfängern nur einzelne Event-Meldungen senden bzw. diese Meldungen
verändern möchten, können Sie dies im unteren Teil der „Advanced configuration“- Lasche speziell für
die einzelnen Events tun.
„Event 1 (input 1 event) e-mail“:
„Recipients for this event only (TO1)“
Hier stellen Sie die E-Mail-Adressen ein, die NUR die „Input 1 Event“ E-Mail erhalten sollen. Sie können bis zu
5 E-Mail-Adressen eingeben, die jeweils durch ein <;> getrennt werden müssen. Die max. Länge pro
Mailadresse beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist hier keine E-Mail-Adresse eingetragen.
„Subject“
Hier stellen Sie den Betreff ein. Die max. Länge beträgt jeweils 128 Zeichen. Der voreingestellte Wert ist
"STD32 input 1 event"
„Body“
Hier stellen Sie den Inhalt (Text) der E-Mail ein. Die max. Länge beträgt jeweils 160 Textzeichen. Werksseitig
ist hier kein E-Mail-Text eingetragen.
„Event 2 (input 2 event) e-mail“:
„Recipients for this event only (TO2)“
Hier stellen Sie die E-Mail-Adressen ein, die NUR die „Input 2 Event“ E-Mail erhalten sollen. Sie können bis zu
5 E-Mail-Adressen eingeben, die jeweils durch ein <;> getrennt werden müssen. Die max. Länge pro
Mailadresse beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist hier keine E-Mail-Adresse eingetragen.
„Subject“
Hier stellen Sie den Betreff ein. Die max. Länge beträgt jeweils 128 Zeichen. Der voreingestellte Wert ist
"STD32 input 2 event"
„Body“
Hier stellen Sie den Inhalt (Text) der E-Mail ein. Die max. Länge beträgt jeweils 160 Textzeichen. Werksseitig
ist hier kein E-Mail-Text eingetragen.
„Event 3 (startup alarm) e-mail“:
„Recipients for this event only(TO3)“
23
Hier stellen Sie die E-Mail-Adressen ein, die NUR die „Start-up Event“ E-Mail erhalten sollen. Sie können bis
zu 5 E-Mail-Adressen eingeben, die jeweils durch ein <;> getrennt werden müssen. Die max. Länge pro
Mailadresse beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist hier keine E-Mail-Adresse eingetragen.
„Subject“
Hier stellen Sie den Betreff ein. Die max. Länge beträgt jeweils 128 Zeichen. Der voreingestellte Wert ist
"STD32 startup"
„Body“
Hier stellen Sie den Inhalt (Text) der E-Mail ein. Die max. Länge beträgt jeweils 160 Textzeichen. Werksseitig
ist hier kein E-Mail-Text eingetragen.
„Event 4 (incoming call) e-mail“:
„Recipients for this event only“
Hier stellen Sie die E-Mail-Adressen ein, die NUR die „Eingehender Anruf“ E-Mail erhalten sollen. Sie können
bis zu 5 E-Mail-Adressen eingeben, die jeweils durch ein <;> getrennt werden müssen. Die max. Länge pro
Mailadresse beträgt 75 Textzeichen. Werksseitig ist hier keine E-Mail-Adresse eingetragen.
„Subject“
Hier stellen Sie den Betreff ein. Die max. Länge beträgt jeweils 128 Zeichen. Der voreingestellte Wert ist
"STD32 incoming call"
„Body“
Hier stellen Sie den Inhalt (Text) der E-Mail ein.
Die max. Länge beträgt jeweils 160 Textzeichen. Werksseitig ist hier kein E-Mail-Text eingetragen.
Anschließend müssen Sie Ihre Einstellungen mit dem „Accept“ bestätigen.
Um das STD32 auf Werkseinstellungen zurückzusetzen müssen Sie im Fenster „Advanced
Configuration“ ganz unten unter „Misc configuration“ auf „Reset“ klicken.
Bitte beachten Sie, dass Sie hiermit alle zuvor gemachten Einstellungen löschen!
24
9.7
„Clip List“-Lasche
Sie können bis zu fünfhundert weitere Rufnummern dazu autorisieren, das Relais 1 per Anruf zu schalten.
„Add new CLIP“
Diese Einstellung ist die gleiche wie mit dem SMS-Kommando „CL:<nummer>.“
Hierzu geben Sie bitte die Rufnummer in das Textfeld ein und bestätigen mit der „Add“-Taste.
„CLIP list“
Unter „CLIP list“ sind alle Rufnummern, die Sie eingetragen haben aufgeführt.
Falls Sie eine Nummer wieder löschen wollen, müssen Sie die „Delete“-Taste hinter der jeweiligen Nummer
betätigen. Diese Aktion ist die selbe wie mit dem SMS-Kommando „CD:<nummer>.“
9.8
„Logout“-Lasche
Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie bitte auf „Logout“ um sich abzumelden und
die Web-Oberfläche zu verlassen. Nur so können Sie sicherstellen, dass kein Unbefugter Änderungen an den
Einstellungen Ihres STD32 vornimmt.
9.9
Ausführliches Beispiel
Sie wollen ein STD32 konfigurieren. Der Ausgang 1 soll durch Anruf/SMS/Internetkommando für 10 Sekunden
geschalten werden. Desweiteren möchten Sie eine Telefonnummern im internationalen Format
(+491721234567; Beispiel für eine deutsche Telefonnummer) dazu autorisieren, das Relais 1 per SMS zu
schalten und eine weitere Telefonnummer (01529876543) dazu autorisieren das Relais 1 via Anruf zu schalten.
Im Falle eines Alarms (Event 1 bis 4) soll an [email protected] und [email protected] eine E-Mail
versendet werden
Sie möchten auch (und nur) im Alarmfall 1 (Event1) eine E-Mail an [email protected] senden.
Die E-Mail des Event 1 soll folgendermaßen aussehen:
Betreff: Stromausfall
Text: Kein Strom am Kühlschrank
Ihr GSM-Provider teilt Ihnen folgendes mit:
APN: web.vodafone.de
User: vodafone
Passwort: vodafone
Ihr SMTP-Anbieter teilt Ihnen folgendes mit:
Servername: smtp.de.aol.com
Serverport: 25
Username: Hans.Muster
Passwort: Muster
Das Passwort des STD32 (letzten 4 Stellen der IMEI) sei 4244
Die Telefonnummer des Administrator-Telefons: 0164 111 222 3
25
9.10 Konfiguration via SMS
1.SMS („Basis-Einstellungen“)
4244 O1:10.C2:+491721234567.CL:01529876543.
2. SMS (GPRS-Einstellungen)
4244 APN:"web.vodafone.de".APNUSR:vodafone.APNPWD:vodafone.
3. SMS (SMTP-Einstellungen)
4244 SMTPIP:"smtp.de.aol.com".SMTPPORT:25.SMTPUSR: "Hans.Muster". SMTPPWD:Muster.
4. SMS (E-Mail-Einstellungen 1)
4244 TO: “[email protected]“.“[email protected]”.
5. SMS (E-Mail-Einstellungen 2)
4244 TO1: “[email protected]”.
6. SMS (E-Mail-Einstellungen 3)
4244 SUB1:Stromausfall.BODY1:Kein Strom am Kuehlschrank.
9.11 Konfiguration via Web-Interface
Via Standard Web-Browser (z.B. Internet Explorer oder Firefox) die IP-Adresse Ihres STD32 aufrufen und
einloggen (s. hierzu Kapitel 9.2)
Die Lasche „Basic Configuration“ öffnen und folgende Einstellungen machen:
Anschließend mit „Accept“ bestätigen.
26
„Advanced Configuration“-Lasche öffnen und folgende Einestllungen vornehmen:
Anschließend mit „Accept“ bestätigen.
27
„Clip List“ öffnen und folgende Einstellungen vornehmen:
Anschließend auf „Add“ klicken
10 Anbindung der Kamera
Das STD32 bietet die Möglichkeit, mit Hilfe der Telic Kamera einen Gegenstand oder Raum zu überwachen.
Von jedem internetfähigen Computer/Handy kann weltweit ein aktuelles Bild abgerufen werden (z.B. um sich die
Wetterverhältnisse am Ferienhaus anzuschauen).
Darüber hinaus kann im Alarmfall ein Bild als Anhang an die voreingestellte E-Mail Adresse gesendet werden,
um daraufhin ggf. weitere Maßnahmen zu veranlassen (z.B. Alarmierung der Polizei, wenn ein Einbrecher auf
dem Bild zu erkennen ist).
Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie nur die Telic Kamera mit dem dafür vorgesehenen
Steckverbinder auf dem STD32 verbinden (s. Abb. 1).
Nachdem die Software die Kamera identifiziert hat, können die Bilder auf den folgenden Wegen betrachtet oder
per E-Mail versendet werden:
- Einwahl über Internetbrowser und Aufruf der „Photo“-Lasche (siehe Kapitel 9.4)
- Versand per E-Mail als JPEG-Anlage im Alarmfall (siehe Kapitel 8.1)
- Versand per E-Mail als JPEG-Anlage nach eingehendem Anruf (siehe Kapitel 8.2)
- Versand per E-Mail als JPEG-Anlage nach SMS-Anfrage (siehe Kapitel 8.2)
Falls die Helligkeit an dem zu überwachenden Ort nicht ausreichend sein sollte, wird automatisch die
Infratorbeleuchtung der Kamera dazu geschaltet. Hierbei muss allerdings aufgrund des starken Infrarots Lichtes
mit Farbverlusten gerechnet werden.
Die Telic Kamera besitzt zusätzlich eine verstellbare Sonnenblende (Metallplatte oberhalb der Kamera). Bitte
beachten Sie jedoch beim justieren der Blende, dass die Sonneneinstrahlung vormittags aus einem anderen
Winkel als nachmittags auftritt.
TIP:
Um sicherzustellen, dass sich alle gewünschten Objekte auf dem Bild befinden, die Sonnenblende
optimal justiert ist und/oder die Beleuchtung des Raumes zu einem zufriedenstellenden Foto führen,
ist es ratsam, sich nach der Installation „Testfotos“ zu schicken bzw. auf dem Web-Server anzusehen.
Nur so können Sie auf den vollen Leistungsumfang der Telic Kamera vertrauen.
28
11 Fehlerbehandlung
Fehlerbild
GSM-LED bleibt dunkel
GSM-LED blinkt von Anfang an
zyklisch 2 mal
GSM-LED blinkt von Anfang an
zyklisch 3 mal
GSM-LED dauerhaft an
Mögliche Ursache
Keine Versorgungsspannung
Keine SIM Karte / kein Kontakt zur SIM
Karte
PIN nicht „0000“
GSM-LED erlischt nach ca. 3
Min.
STD32 reagiert nicht auf einen
Konfigurations-Anruf (hebt nicht
ab)
STD32 reagiert nicht auf eine
Konfigurations-SMS
Kein GSM Netz verfügbar/ keine Antenne
angesteckt
Nicht konfiguriert
Gerät ist bereits konfiguriert
Falsche IMEI Nummer in der SMS / SMS
wurde (noch) nicht zugestellt
STD32 reagiert nicht auf SMS
oder Anrufe, obwohl es im GSM
Netz eingebucht ist
Das Mobiltelefon überträgt keine
Telefonnummer („Inkognito Modus“)
System LEDs blinken
abwechselnd
Kein Konfigurationsanruf durchgeführt
Lösung
Netzgerät anschließen
Oberfläche der SIM Karten
reinigen
SIM Karten PIN auf „0000“
setzen
Antenne anschließen /
Antennenposition ändern
Konfigurations-Anruf
ausführen
Rücksetzen auf
Auslieferungszustand.
IMEI – Nummer prüfen. /
SMS Zustellung kann etwas
dauern
Das Mobiltelefon so
einstellen, dass
Telefonnummern übertragen
werden.
Konfigurationsanruf
durchführen
12 Anschlussbeispiele
1. Alarmmeldung bei Verbindung mit Stromversorgung durch Sensor oder Schaltkontakt
Power up
SMS
(12V / 1A)
IN2
Relais Relais
1
2
ANT
PWR
IN1
P
W
R
Verbinden Sie das STD32 mit einer 12V Stromversorgung, schon können Sie nach Einbuchung in das GSMNetz eine SMS-Meldung auf ihr Mobiltelefon bzw. eine Start-up Event E-Mail an die vorher eingestellte E-Mail
Adresse erhalten (Schaltung der Stromversorgung z.B. über einen Türkontakt oder anderen Alarmgeber).
29
2. Fernschalten von Verbrauchern per Sprachanruf oder via SMS
Anruf/SMS
=250V / 6A
~
IN2
(12V / 1A)
IN1
Verbraucher
ANT
PWR
P
W
R
STD32
Rufen Sie das betriebsbereite STD32 mit Ihrem Mobiltelefon an oder schicken Sie eine Steuer-SMS, schon
können Sie beliebige Verbraucher bis 250V / 6A schalten (z.B. Heizsystem, Klimaanlage, Alarmanlage,
Garagentor ...)
3. Sensor-/Alarmmeldung per SMS / E-Mail, sobald ein Eingang mit 12V versorgt wird
Event-SMS
Alarmgeber/Sensor
(12V / 1A)
Relais Relais
1
2
IN2
ANT
PWR
P
W
R
STD32
Verbinden Sie einen Eingang des betriebsbereiten STD32 mit einer 12V Spannung, schon erhalten Sie eine
Alarm-SMS auf Ihr Mobiltelefon bzw. eine Alarm-E-Mail an die voreingestellte E-Mail Adresse (z.B. ausgelöst
durch ein bestehendes Alarmsystem, Infrarot-Melder, Temperatursensor, Füllstandsmesser, Türkontakt ...)
4. Fernschalten von Verbrauchern die mit der STD32 Spannungsversorgung betrieben werden per
Sprachanruf oder via SMS
Anruf/SMS
(12V / 1A)
Verbraucher
ANT
PWR
P
W
R
STD32
Rufen Sie das betriebsbereite STD32 mit Ihrem Mobiltelefon an oder schicken Sie eine Steuer-SMS, schon
können Sie einen Verbraucher, der die angelegte Spannungsversorgung benötigt schalten.
30
13 Zubehör
Die Telic GmbH bietet Zubehör für das STD32, das im Zusammenspiel mit dem STD32 eingehend
getestet und freigegeben ist. Daher raten wir von der Nutzung von anderen Zubehörkomponenten als
denen der Telic GmbH ab. Der Gewährleistungsanspruch gilt in jedem Fall nur bei der Nutzung von
Original Telic Zubehör.
Bitte erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrem Lieferanten oder bei Telic GmbH. Zum empfohlenen Zubehör
gehören insbesondere:
Gehäuse STD32
-Artikel-Nr. 14003Gehäuse mit Öffnungen für die
Anschlüsse
Steckernetzgerät für STD32
Stromversorgungskabel für STD32 mit
-Artikel-Nr. 14001Steckernetzgerät für 230V in kompakter offenen Enden
-Artikel-Nr. 14004und leichter Bauweise
Anschlusskabel mit passendem Stecker
und offenen Enden
GSM-Magnetfußantenne
-Artikel-Nr. 12001FME-Anschluss und
2,5m Kabel
GSM-Dachschraubantenne
- Artikel-Nr. 12006FME-Anschluss,
3m Kabel, wasserfest
Telic Kamera
- Artikel-Nr. 14005Farbkamera (640x480 Pixel) mit
Stecker für STD32 und 2,5 m Kabel
(inklusive Infrarot-Beleuchtung für
Aufnahmen im Dunkeln)
31
14 Technische Daten und Hotline
GSM: Quad Band EGSM 850/900/1800/1900 MHz
Kompatibel mit ETSI GSM Phase 2+ Standard
Ausgangsleistung:
Class 4 (2W @ 850/900 MHz)
Class 1 (1W @ 1800/1900 MHz)
Temperaturbereich: -20°C - +55°C
Gewicht: ca. 100g
Abmessungen: 100x53x25 mm (LxBxH)
Betriebsspannung: 5-32V Gleichspannung
Stromaufnahme in Ruhe: 15 mA, kurzzeitig bis 1A
Max. Schaltstrom: 6A
Max. Schaltspannung: 250VAC
Eingangsspannung (digitale Eingänge)
logisch 1 (Schaltschwelle >7V):
max. 12V
logisch 0 (Schaltschwelle <1,5V): min. 0V
Bei technischen Problemen und Fragen rund um das STD32 steht Ihnen unsere Hotline zu folgenden Zeiten zur
Verfügung:
Mo. – Fr.: 9:00-12:00 und 13:00–17:00 Uhr
Techn. Hotline: +49 (0)89 / 4902686-11
Email-Support:
[email protected]
Für sonstige Fragen zum STD32 wählen Sie:
Vertrieb
+49 (0)89 / 4902686-0
15 Dokumentenhistorie
Revision
Rev. 1.0
Rev. 1.1
Datum
26. Februar 2009
23. März 2009
Changes
Komplett neue Version
Kameraauflösung
Impressum
Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Telic GmbH
Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art z.B. Fotokopie, Mikroverfilmung
oder die Erfassung in elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des
Herausgebers.
Nachdruck, auch auszugsweise verboten.
Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung.
Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.
© Copyright 2009 by Telic GmbH
Telic GmbH
Raiffeisenallee 12b
D-82041 Oberhaching
Deutschland
www.telic.de
Telic behält sich das Recht vor, jederzeit und ohne vorherige Ankündigung, Änderungen, Korrekturen und/oder
Verbesserungen des Inhalts vorzunehmen, ohne jedoch dazu verpflichtet zu sein. Alle Angaben sind ohne
Gewähr.
32
33
16 Anhang
Im folgenden alle SMS-Kommandos als Übersicht:
Standard Kommandos (s. Kapitel 7.2)
Auf Fabrikeinstellungen zurücksetzen
Status anfordern
Start SMS ein/aus
Web-Server aktivieren
Relais 1 ein
Relais 1 aus
Relais 2 ein
Relais 2 aus
Schaltdauer Relais 1
Schaltdauer Relais 2
Pause vor Rückmeldung (Relais 1)
Pause vor Rückmeldung (Relais 2)
Aktivierungsdauer Eingang 1
Aktivierungsdauer Eingang 2
Invertierung Eingang 1
Invertierung Eingang 2
2. Alarmnummer
3. Alarmnummer
4. Alarmnummer
5. Alarmnummer
Neues Passwort
Event Text 1
Event Text 2
Start Up Text
Neue Clip in die Erweiterte Clip Liste
aufnehmen
Clip aus der erweiterten Liste entfernen
R:
ST?
S:1. / S:0.
WEB:1.
O1ON.
O1OFF.
O2ON.
O2OFF.
O1:xxxxx. (Sekunden)
O2:xxxxx. (Sekunden)
A1:xxx. (Sekunden)
A2:xxx. (Sekunden)
I1:xxx. (Sekunden)
I2:xxx. (Sekunden)
V1:x. (x= 1/0 )
V2:x. (x= 1/0 )
C2:<nummer>.
C3:<nummer>.
C4:<nummer>.
C5:<nummer>.
PN:<4-stelliges Kennwort>.
E1:<text>.
E2:<text>.
PT:<text>.
CL:<nummer>.
CD:<nummer>.
GPRS (Internet) Konfiguration (s. Kaptiel 8.1)
Name des APN (Access Point Name)
Benutzername für APN
Passwort für APN
APN:<text>.
APNUSR:<text>.
APNPWD:<text>.
SMTP (E-Mail) Konfiguration (s. Kapitel 8.1)
IP- Adresse des SMTP Servers
Port des SMTP Servers
Benutzername für SMTP Server
Benutzerpasswort für SMTP Server
SMTPIP:<text>.
SMTPPORT:xxxxx.
SMTPUSR:<text>.
SMTPPWD:<text>.
Standard E-Mail Einstellung (s. Kapitel 8.1)
Empfänger E-Mail Adresse
TO:<text>.
Weiterführende E-Mail Einstellungen (s. Kapitel 8.2)
Event 1 (Eingang1)
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
Event 2 (Eingang2)
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
Start Up Event
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
TO1:<text>.
SUB1:<text>.
BODY1:<text>.
TO2:<text>.
SUB2:<text>.
BODY2:<text>.
TO3:<text>.
SUB3:<text>.
BODY3:<text>.
34
Eingehender Anruf Event
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
Photo SMS Event
Empfänger E-Mail Adresse
Betreffzeile der E-Mail
Inhalt der E-Mail
Spezielle Einstellungen
Absender E-mail Adresse
Eingestellte Priorität der E-mail
E-mail als HTML oder Text
E-mail Code
Absender in Betreffzeile
Anhang senden
E-mail Adresse auf CC setzen
E-mail Adresse auf BC setzen
Photo per SMS abfragen
Kamerafunktion ein-/ausschalten
TO4:<text>.
SUB4:<text>.
BODY4:<text>.
TO5:<text>.
SUB5:<text>.
BODY5:<text>.
FROM:<text>.
PRIO:<x>.
HTML:<x>.
CHARSET:text>.
FROMSUB:text>.
ATT:<x>.
CC:<text>.
BC:<text>.
PHOTO.
CAM:<x>.
35
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