Alpha Serie Bedienungsanleitung

Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Alpha 3
CM Alpha
FREE Alpha
KEYS Alpha
Copyright LinPlug Virtual Instruments GmbH, 2001-2007 All rights reserved
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Willkommen
Die Software Synthesizer der Alpha Serie wurden dazu entwickelt, um Musik auf
Ihrem PC zu machen. Alpha arbeitet dabei mit der klassischen subtraktiven
Klangsynthese, wobei besonderer Wert darauf gelegt wurde, den typischen warmen
Klang der Analogsynthesizer der frühen 80er-Jahre wiederzugeben. Alpha´s
Hauptmerkmale sind eine leicht zu bedienende Benutzeroberfläche, eine Vielzahl an
Oszillator-Wellenformen, gut klingende, kraftvolle Filter, sowie viele Modulations- und
Klangerzeugungs-Möglichkeiten.
Dieses Handbuch beschreibt alle Möglichkeiten des Alpha 3 Synthesizer, damit Sie
so einfach und angenehm wie möglich damit arbeiten können. Wir sind sehr stolz auf
den Alpha Synthesizer; er ist das Ergebnis langjähriger Programmier- und
Forschungsarbeit und es steckt ein reicher Synthesizer-Erfahrungsschatz darin. Wir
hoffen, dass Sie viel Spaß mit Alpha haben werden und dass er ein fester
Bestandteil Ihrer musikalischen Arbeit wird.
Das LinPlug Team,
Berlin, Januar 2007
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Impressum
Instrument:
Peter Linsener und Pavol Markovič
Handbuch:
Chris Share und Peter Linsener
Deutsche Übersetzung:
Tobias Birkenbeil
Alpha Presets von (in alphabetischer Reihenfolge):
Dubhad
– dh Presets
Frank Von Haeven – fvh Presets
Frank Neumann
– Xnx Presets
Guilherme Kalfelz aka WilliamK
Ken Fennell
Klaus-Dieter Pollak aka Summa – sum Presets
Laurent Gaudin
– ksn Presets
Nico Herz
– BT Presets
Peter Schelfhout – PS Presets
Sean Steele
– LS Presets
T.O.T.C
– (T) Presets
Alpha Design:
Branislav Pakic branispak@beocity.net
Alle in diesem Handbuch beschriebenen technischen Spezifikationen des Produkts können sich ohne Ankündigung ändern.
Dieses Dokument darf nicht verändert werden. Dies gilt im besonderen für alle Hinweise zum Urheberrecht. Diese Hinweise
dürfen keinesfalls verändert oder entfernt werden. LinPlug und alle LinPlug-Produktnamen sind eingetragene Markenzeichen
von LinPlug Virtual Instruments GmbH. VST ist ein eingetragenes Markenzeichen von Steinberg Media Technologies GmbH.
Alle anderen Markenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.
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Inhalt
Willkommen.............................................................................................................................. 2
Impressum................................................................................................................................ 3
Überblick................................................................................................................................... 5
Bedienelemente........................................................................................................................ 6
Oszillatoren............................................................................................................................... 7
Mixer......................................................................................................................................... 8
Filter.......................................................................................................................................... 9
Verstärker (Amplifier).............................................................................................................. 11
Modulation Matrix.................................................................................................................... 13
LFO......................................................................................................................................... 14
Glide........................................................................................................................................ 15
Chorus.....................................................................................................................................16
Preset / Main........................................................................................................................... 17
Rückseite................................................................................................................................ 19
Erwerb der Vollversion............................................................................................................ 20
Glossar....................................................................................................................................21
Anhang A: MIDI Implementation Chart................................................................................... 22
Anhang B: Oszillator Wellenformen & Tonumfang................................................................. 23
Anhang C: LFO Sync Einstellungen....................................................................................... 23
Anhang D: Modulationsziele und –quellen..............................................................................24
Anhang E: Verwendung von TUN Dateien ............................................................................ 26
Anhang F: Technische Spezifikationen.................................................................................. 28
Anhang G: Voreingestelle ECS-Zuweisungen........................................................................ 29
Anhang H: Signalfluss-Diagramm...........................................................................................30
Anhang I: MIDI CC-Zuweisung auf einem Behringer BCR 2000............................................ 31
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Überblick
Es gibt mehrere Varianten des Alpha Synthesizers: die Vollversion, einige
Sonderversionen mit leicht abweichendem Funktionsumfang, sowie den AlphaFREE,
der kostenlos verfügbar ist, aber den geringsten Funktionsumfang aufweist. Im
Anhang E finden Sie eine Auflistung der Unterschiede zwischen Alpha und
AlphaFREE. Dieses Handbuch beschreibt die Vollversion von Alpha 3, so dass
einige Abschnitte nicht auf die Sonderversionen und AlphaFREE zutreffen.
Der Alpha Synthesizer ist ein einklangiger, 32-fach polyphoner AU und VST virtuellanaloger Synthesizer mit einigen herausragenden Funktionen. Der Synthesizer
basiert auf der klassischen, subtraktiven Synthese und verfügt über drei OszillatorModule, ein Filter-Modul, Hüllkurven- und LFO-Module, einem Chorus-Effektmodul
und einer leicht bedienbaren Modulations-Matrix.
Die Struktur von Alpha kann in 6 Sektionen unterteilt werden: Oszillator, Filter,
Amplifier (Verstärker), Modulation (Matrix, LFOs & Glide) Chorus und Master.
Die Audio Signale werden von einem Oszillator generiert, der die TonhöheInformation vom MIDI-Eingang des Synthesizers bezieht. Dieser MIDI-Eingang wird
automatisch mit dem MIDI-Ausgang der Host Software verbunden. Alpha empfängt
auf allen MIDI-Kanäle gleichzeitig.
Alpha verfügt über drei Oszillatoren, deren Tonhöhe, Lautstärke und Symmetrie in
der Modulation- Matrix frei moduliert werden kann (wobei Noise nur in der Lautstärke
modulierbar ist).
Der Ausgang der Oszillatoren wird gemischt und an die Filter Sektion weitergeleitet.
Das Filter verändert das Frequenzspektrum der Oszillator-Signale und besitzt eine
eigene Hüllkurve (Envelope), um die Cutoff-Frequenz des Filters zu modulieren.
Das Ausgangssignal des Filters gelangt anschließend in die Chorus-Sektion.
Die Audioausgänge von Alpha werden automatisch mit den Eingängen des Mischers
der Host- Software verbunden. Dort kann die Panorama-Position von Alpha
verändert werden.
An vielen Stellen des Signalswegs kann das Signal moduliert werden, beispielsweise
von Hüllkurven, LFOs oder MIDI-Controllern. Alpha verfügt über zwei unabhängige
Hüllkurven und drei LFOs, die auf verschiedene Modulationsziele angewandt werden
können.
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Bedienelemente
Je nachdem, welche Dial-Einstellung auf der Rückseite von Alpha vorgenommen
wurde, arbeiten die Drehregler entweder zirkular oder linear (schauen Sie bitte in das
“Main” Kapitel dieses Handbuchs, um mehr Informationen über die Funktionen auf
der Rückseite von Alpha zu erhalten).
Wird beim Anklicken der oberen Hälfte eines Reglers die „Alt“ Taste gedrückt
gehalten, so ändert sich der Reglerwert um einen minimalen Schritt nach oben. Wird
die untere Hälfte angeklickt, ändert sich der Wert um einen minimalen Schritt nach
unten.
Wird während des Klicks auf ein Bedienelement die „CTRL“ (STRG) Taste gedrückt
gehalten (beim Apple die Command-Taste), so ändert sich der Wert auf seinen
Standardwert.
Wird während der Reglerbewegung die SHIFT Taste gedrückt, verändern sich die
Werte in einem kleineren Bereich.
Per Doppelklick auf einen Modulationsweg (Slot) der Modulation Matrix wird der Wert
des Modulationswegs auf 0.00 gesetzt. Durch einen weiteren Doppelklick wird der
zuvor eingestellte Wert wiederhergestellt.
Jeder Regler kann auch über externe MIDI-Nachrichten gesteuert werden. Hierzu
wird die ECS-Funktion (Easy Controller Setup) von Alpha benutzt, die später in
diesem Handbuch behandelt wird.
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Oszillatoren
Die Oszillator-Module von Alpha sind extrem vielseitig, da sie über eine Vielzahl von
Wellenformen verfügen und ein hochentwickelter Klangerzeugungs-Algorithmus
verwendet wird, was den Klang so klar und kraftvoll macht wie nie zuvor.
Die beiden Haupt-Oszillatoren befinden sich auf der linken Seite der
Benutzeroberfläche. Jedes der beiden Oszillator-Module erzeugt eine Wellenform,
die eine Kombination von zwei Basis-Wellenformen ist. Dadurch ist die Anzahl der
möglichen Wellenformen fast unendlich.
Jeder Typ Wellenform wird durch einen Klick auf den Wellenform-Namen in Alpha´s
OSC 1/OSC 2- Sektionen bestimmt. Dadurch öffnet sich ein Menü, aus dem Sie eine
der verfügbaren Wellenformen auswählen können. Im Anhang B finden Sie eine
Liste aller vorhandenen Wellenformen. Die Tonhöhe des Oszillators wird auf die
gleiche Weise festgelegt.
Der „F“-Knopf auf der linken Seite aktiviert/deaktiviert den „Free run“-Modus. Ist
diese Funktion deaktiviert, beginnt die Wellenform bei jedem neuen Tastenanschlag
an ihrem Startpunkt. Ist die Funktion aktiviert, beginnt die Wellenform an einem
zufälligen Startpunkt.
Unter den genannten Bedienelementen befindet sich der „A bal B“-Drehknopf, der
das Lautstärkeverhältnis der beiden zugrunde liegenden Basis-Wellenformen
steuert. Ganz links erklingt die reine Wellenform A, ganz rechts die reine Wellenform
B. Bei Zwischenstellungen erklingt eine Mischform beider Wellenformen. Ein kurzer
Versuch erklärt sicherlich mehr als nur Worte. Setzen Sie beispielsweise Wellenform
A auf Sine (Sinus) und Wellenform B auf eine beliebige andere Wellenform, z.B.
Sawtooth (Sägezahn). Wenn Sie nun den Regler zwischen der linken und rechten
Positionen hin und her bewegen, sehen Sie, wie sich die Wellenform stufenlos von
einer Welle in die andere Welle verändert.
Der Detune-Regler in der OSC 1-Sektion bestimmt die Verstimmung zwischen
beiden Oszillator-Modulen. Eine kleine Verstimmung erzeugt den typischen,
lebhaften Klang vieler analoger Synthesizer-Klänge.
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Der „Ringmod“-Parameter in der OSC 2-Sektion erlaubt eine stufenlose Mischung
des Ausgangssignals von Oszillator 2 und des integrierten Ring Modulators (eine
genaue Beschreibung des Ring Modulators finden Sie im Glossar).
Steht der Regler ganz links erklingt das reine Ausgangssignal von Oszillator 2. Ganz
rechts ertönt nur die Ring Modulation von Oszillator 1 und 2. In der mittleren Position
hören Sie eine Mischung des reinen Ausgangssignals von Oszillator 2 und der Ring
Modulation von Oszillator 1 und 2 (bei Synthesizern oft als AM, Amplituden
Modulation, bezeichnet).
Der „Voices“-Regler bestimmt die Anzahl der verfügbaren Stimmen (Polyphonie). Die
maximale Stimmenanzahl ist 32. Manchmal kann es sinnvoll sein, die Polyphonie zu
beschränken, beispielsweise um die CPU zu entlasten.
Mixer
Der obere Drehregler in der Mix-Sektion bestimmt die relative Lautstärke der
Oszillator-Module. Steht der Regler auf 1 ertönt nur das Ausgangssignal von
Oszillator 1. Steht der Regler auf 2 ertönt nur das Ausgangssignal von Oszillator 2.
Steht der Regler genau in der Mitte, ertönen die Ausgangssignale von Oszillator 1
und 2 gleich laut.
Der darunter befindliche „Noise“-Drehregler erlaubt die stufenlose Beimischung von
„White Noise“. Steht der Regler ganz links, wird kein Noise hinzugefügt. Steht der
Regler ganz rechts, werden die Signale von Oszillator 1 und 2 unterdrückt und es ist
nur Noise zu hören.
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Filter
Das Filter-Modul befindet sich rechts neben den Oszillatoren.
Der „drive“-Regler auf der linken Seite erlaubt es, das Alpha-Filter zu übersteuern. Je
nach Einstellung und der verwendeten Wellenformen wird dabei ein warmer, fetter,
oder ein dünnerer Klang erzeugt.
Unterhalb des Drive-Reglers befindet sich der Filter „fm“-Drehknopf. Dieser
bestimmt, wie stark die Filterfrequenz moduliert wird. Ganz links erfolgt keine, ganz
rechts die maximale Modulation. Unter dem Drehknopf befindet sich die Auswahl der
Modulationsquelle: entweder Oszillator 1, Oszillator 2 oder Noise. Hierbei spielt der
Mix-Parameter übrigens keine Rolle. Wird beispielsweise Oszillator 2 gewählt, wird
der reine Klang dieses Oszillators verwendet, unabhängig von einer verwendeten
Ring Modulation. Der Ring Modulator steht als Modulationsquelle für Filter FM nicht
zur Verfügung.
Da die drei Modulationsquellen im hörbaren Bereich schwingen, wird eine echte
Frequenzmodulation (FM) erzeugt.
Der Cutoff Regler bestimmt die Frequenz (in Hz), ab der das Signal vom Filter
beeinflusst wird. Bei der Verwendung eines Lowpass-Filter führen hohe
Einstellungen zu einem breiteren Klang, während niedrige Einstellungen ein dunkles
Klangbild erzeugen. Bei der Verwendung eines Highpass-Filter führen hohe
Einstellungen zu dünnen und nasalen Klängen, während tiefe Einstellungen ein
breiteres und volleres Klangbild erzeugen. Im Bandpass Modus lässt das Filter nur
ein begrenztes Frequenzband durch. Der Mittelbereich dieses Frequenzbands wird
über die Cutoff Frequenz bestimmt.
Der „res“-Regler (Resonanz) legt die Emphase im Bereich der Filter-Eckfrequenz
fest. Höhere Einstellungen erzeugen einen sehr ausgeprägten und scharfen Pegel
im Filtersignal, während niedrigere Einstellungen zu einem schwächerem
Ansprechverhalten führen.
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Unterhalb von Cutoff und Resonanz befindet sich die Auswahl des Filter-Typs. Dabei
gibt es vier unterschiedliche Ausführungen: 12 (Tiefpassfilter mit 12dB pro Oktave),
24 (Tiefpassfilter mit 24dB pro Oktave), HP (Hochpassfilter mit 12 db pro Oktave)
und BP (Bandpassfilter mit 12 dB pro Oktave).
Unter der Filter Typ-Auswahl befinden sich die Envelope (Hüllkurven) Parameter:
Attack (Einschwingphase), Decay (Abschwingphase), Sustain (Haltephase), Release
(Ausschwingphase), sowie der zusätzliche „Fade“-Parameter. Beachten Sie bitte,
dass diese Parameter nur dann eine Auswirkung auf das Filter haben, wenn Filter
Envelope Depth (wird weiter unten beschrieben) einen anderen Wert als 0 hat. Die
folgenden Beschreibungen gehen davon aus, dass Filter Envelope Depth ein
positiver Wert zugewiesen wurde.
„att“ (Attack) bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Filter-Hüllkurve auf den
Maximalwert ansteigt. Wird der Attack-Regler geöffnet, braucht die Hüllkurve länger,
um den Maximalwert zu erreichen. Bleibt der Regler geschlossen, beginnt die
Hüllkurve direkt beim Maximalwert. Steht der Drehregler ganz rechts, benötigt die
Hüllkurve etwa 10 Sekunden um auf den Maximalwert anzusteigen.
„dec“ (Decay) ist die Geschwindigkeit, mit der der Hüllkurven-Pegel bis hinab auf den
Sustain-Pegel absinkt. Steht der Regler ganz links, springt die Hüllkurve nach der
Attack-Phase sofort bis auf den Sustain-Pegel. Steht der Regler ganz rechts, dauert
es etwa 10 Sekunden, bis nach der Attack-Phase der Sustain-Pegel erreicht ist.
„sust“ (Sustain) ist der Pegel, der nach der Attack-/Decay-Phase gehalten wird,
solange eine Taste gedrückt gehalten bleibt.
„rel“: Nachdem eine Taste (Note) losgelassen wird, beginnt die Release-Phase. Die
Hüllkurve sinkt dann innerhalb der hier festgelegten Release-Zeit auf 0% ab. Steht
der Regler ganz links, wird die Filterfrequenz sofort auf die festgelegte CutoffFrequenz absinken. Steht der Regler ganz rechts, benötigt die Hüllkurve etwa 10
Sekunden, um die Cutoff-Frequenz auf den festgelegten Cutoff-Parameterwert
abzusenken.
„fade“ bestimmt die Zeitdauer, um beim Gedrückthalten einer Taste vom
Sustainpegel auf den Cutoff-Parameterwert abzusinken (wenn der Regler ganz links
steht), oder um wieder den Maximalwert der Hüllkurve zu erreichen (wenn der Regler
ganz rechts steht). Steht der Drehregler genau in der Mitte (auf 12 Uhr), bleibt die
Cutoff-Frequenz auf dem Sustainpegel stehen, bis die Taste wieder losgelassen
wird.
Der „depth“-Regler bestimmt die Modulationstiefe der Hüllkurve auf das Filter. Bei –
100% (ganz links) moduliert die Hüllkurve das Filter negativ, in der Mittelposition
erfolgt keine Modulation, ganz rechts (+100%) erfolgt die maximale positive
Modulation.
Eine negative Modulation kann beispielsweise verwendet werden, damit sich das
Filter öffnet, wenn man eine Taste loslässt, was mit positiven Modulationen
unmöglich ist.
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Verstärker (Amplifier)
Die Verstärker-Sektion befindet sich rechts von der Filter-Sektion. Hier ist u.a. der
„vol“- (Volumen; Lautstärke) Regler, um die Gesamtlautstärke zu verändern. Der
„vel“- (Velocity; Anschlagstärke) Regler bestimmt den Einfluss der Anschlagstärke
auf die Gesamtlautstärke. Steht der Regler ganz links, beeinflusst die
Anschlagstärke die Gesamtlautstärke nicht. Steht der Regler ganz links, wird die
Lautstärke über die gesamte Bandbreite der Anschlagstärke moduliert.
„att“ (Attack) bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Lautstärke-Hüllkurve auf den
Maximalwert ansteigt. Wird der Attack-Regler geöffnet, braucht die Hüllkurve länger,
um den Maximalwert zu erreichen. Bleibt der Regler geschlossen, beginnt die
Hüllkurve direkt beim Maximalwert. Steht der Drehregler ganz rechts, benötigt die
Hüllkurve etwa 10 Sekunden um auf den Maximalwert anzusteigen.
„dec“ (Decay) ist die Geschwindigkeit, mit der der Hüllkurven-Pegel bis hinab auf den
Sustain-Pegel absinkt. Steht der Regler ganz links, springt die Hüllkurve nach der
Attack-Phase sofort bis auf den Sustain-Pegel. Steht der Regler ganz rechts, dauert
es etwa 10 Sekunden, bis nach der Attack-Phase der Sustain-Pegel erreicht ist.
„sust“ (Sustain) ist der Pegel, der nach der Attack-/Decay-Phase gehalten wird,
solange eine Taste gedrückt gehalten bleibt.
„rel“: Nachdem eine Taste (Note) losgelassen wird, beginnt die Release-Phase. Die
Hüllkurve sinkt dann innerhalb der hier festgelegten Release-Zeit auf 0% ab. Steht
der Regler ganz links, wird die Lautstärke sofort auf Null springen. Steht der Regler
ganz rechts, benötigt die Hüllkurve etwa 10 Sekunden, um die Lautstärke auf 0
abzusenken.
„fade“ bestimmt die Zeitdauer, um beim Gedrückthalten einer Taste vom
Sustainpegel auf Nullwert abzusinken (wenn der Regler ganz links steht), oder um
wieder den Maximalwert der Hüllkurve zu erreichen (wenn der Regler ganz rechts
steht). Steht der Drehregler genau in der Mitte (auf 12 Uhr), bleibt die Lautstärke auf
dem Sustainpegel stehen, bis die Taste wieder losgelassen wird.
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Der „spread“-Regler erlaubt Ihnen gleichzeitig 3 Stimmen zu spielen. Steht der
Regler ganz links, ist die Spread-Funktion deaktiviert. Bei jedem anderen Wert
werden die sechs Oszillatoren der drei Stimmen zunehmend gegeneinander
verstimmt. Hohe Einstellungen erzeugen starke Verstimmungen und somit einen
fetteren Klang. Ein kleiner Indikator zeigt an, ob Spread eingeschaltet ist.
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Modulation Matrix
Die Modulation Matrix erlaubt es Ihnen, sieben freie Modulationswege zu erstellen.
Im Anhang D finden Sie eine Liste aller Modulationsquellen- und ziele. Die
Modulation Matrix befindet sich oben rechts auf der Benutzeroberfläche.
Die Modulationsquellen befinden sich in der linken Spalte der Anzeige, die
Modulationsziele in der rechten Spalte. Der Wert der Modulationstiefe wird zwischen
den beiden Spalten als Zahlenwert angezeigt und dort auch verändert. Um einen
Modulationsweg zu editieren, wählen Sie per Mausklick eine der Quellen oder Ziele
aus, die Sie verändern möchten. Hierdurch öffnet sich ein Auswahlfenster. Um eine
Quelle oder ein Ziel zu entfernen, wählen Sie den Eintrag „----------“.
Um die Modulationstiefe zu verändern, klicken Sie mit der Maus auf den
gewünschten Wert, halten die Maustaste gedrückt und „ziehen“ den Wert nach oben
bzw. unten. Eine negative Modulationstiefe invertiert die Wellenform der
Modulationsquelle.
Per Doppelklick wird der Wert auf 0.00 gesetzt. Ein weiterer Doppelklick stellt den
vorhergehenden Wert wieder her.
Die Modulation der Tonhöhe (Pitch) verfügt über eine spezielle Anzeige für die
Modulationstiefe. „2:40“ bedeutet beispielsweise, dass die Tonhöhe in einem Bereich
von 2 Halbtönen und 40 Cents moduliert wird.
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LFO
Ein LFO (Low Frequency Oscillator; Tief-Frequenz-Oszillator) ist ein Oszillator, der
sehr tiefe Schwingungen für Modulationszwecke erzeugt. Alpha verfügt über drei
LFOs, die sich unterhalb der Modulation Matrix auf der rechten Seite der
Benutzeroberfläche befinden.
Der LFO kann im „M“ Mono oder P „Poly“ Modus betrieben werden. Die
entsprechenden Schalter befinden sich unterhalb der LFO-Nummer. Im MonoModus teilen sich alle Stimmen einen LFO. Im Poly-Modus verfügt jede Stimme über
einen eigenen LFO, der von MIDI-Note-On-Meldungen gestartet wird.
Mit der Wellenform-Auswahl selektieren Sie eine der möglichen LFO-Wellenformen.
Um eine Wellenform auszuwählen, klicken Sie mit der Maus in die Box rechts neben
der LFO-Nummer. Dadurch öffnet sich ein Auswahlmenü, das sechs Wellenformen
enthält: Sine (Sinus), Triangle (Dreieck), Sawtooth (Sägezahn), Square (Rechteck),
Noise (Rauschen) und SamHo (Sample and Hold; eine Art Zufallswelle).
Über das Sync-Menü unter der Wellenform können Sie den LFO zum Songtempo
der Host-Software synchronisieren (im Anhang C finden Sie eine Auflistung aller
möglichen Sync-Einstellungen). Bei einer Einstellung von ¼ wird ein LFO-Durchlauf
eine Viertelnote dauern. Der Wert „off“ bedeutet, dass der LFO nicht zum
Songtempo synchronisiert wird. Statt dessen bestimmen Sie die Geschwindigkeit
über den „freq“- (Frequenz) Drehregler.
Der „freq“- (Frequenz) Drehregler bestimmt die Frequenz des LFOs. Steht der Regler
ganz links, schwingt der LFO mit 0.01 Hz (1 Wellendurchlauf in 100 Sekunden).
Steht der Drehregler ganz rechts, schwingt der LFO mit 32 Herz (32
Wellendurchläufe pro Sekunde). Dieser Parameter ist für LFO 3 nicht verfügbar und
steht ebenfalls nicht zur Verfügung, wenn ein Sync-Wert über das Sync-Menü
zugewiesen wurden.
Der „att“ (Attack)-Regler bestimmt die Zeitdauer, bis der LFO die volle
Modulationstiefe erreicht. Steht der Regler ganz links, wird sofort mit voller Intensität
moduliert. Steht der Regler ganz rechts, dauert es etwa 10 Sekunden, bis die volle
Modulationstiefe erreicht wird. Dieser Parameter steht für LFO 3 nicht zur Verfügung.
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Glide
Die Glide- (oder Portamento-) Sektion enthält alle Parameter, um Portamento zu
erzeugen. „Glide“ (Gleiten) verändert die Tonhöhe von einer Note zur nächsten Note
stufenlos, so dass diese weich ineinander übergleiten. Die Glide-Sektion befindet
sich auf der rechten Seite der Benutzeroberfläche, unterhalb der LFO-Sektion.
Der Glide-Button hat 4 Werte: Off, On, Held
und Bend. On und Off schaltet Glide ein und
aus. Ist Glide aktiviert, kann über den
Time/Rate-Drehregler die Zeitdauer bestimmt
werden, mit der eine Note auf die Tonhöhe
der nächsten Note gleitet. Wird „Held“
gewählt, gleiten Noten nur dann ineinander
über, wenn die Noten gebunden gespielt
werden. Auf diese Weise kann Glide gezielt
auf bestimmte Noten angewendet werden.
„Bend“
fügt
jeder
Note
eine
feste
Tonhöhenbeugung hinzu.
Der Tonumfang von „Bend“ wird über den Bend-Regler bestimmt. Der Wertebereich
geht dabei von –48 bis +48 Halbtöne. Der Parameter hat nur dann eine Bedeutung,
wenn der Glide Mode-Knopf auf „Bend“ gestellt wird.
Der Time/Rate-Regler wird dazu verwendet, um die Zeitdauer festzulegen, innerhalb
der die Tonhöhe von einer Note zur nächsten gleiten soll. Steht der Regler ganz
links, ist der Effekt kaum wahrnehmbar. Steht der Regler ganz rechts, dauert es
sehr lang, um von einer zur nächsten Note zu gleiten.
Der Time/Rate-Knopf hat zwei mögliche Einstellungen: Time und Rate. Diese
bestimmen, auf welche Weise Noten ineinander gleiten. Bei „Time“ bestimmen Sie
einen festen Zeitwert, innerhalb dem das Gleiten abgeschlossen sein soll, egal, ob
die Noten nah beieinander liegen. Bei „Rate“ wird der Abstand der Noten
berücksichtigt: je weiter die Noten auseinander liegen, umso länger dauert es, bis die
Tonhöhe der Folgenote erreicht wird.
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Chorus
Mit dem Chorus-Effekt kann ein Klang „fetter“ gemacht werden. Es wird der Eindruck
erzeugt, als würde eine Note von mehreren Stimmen erzeugt werden. Der Chorus
arbeitet dabei mit zum Originalsignal verzögerten Signalen. Folgende Parameter
stehen zur Verfügung: Wet, Time und Rate. Sie befinden sich rechts unten auf der
Benutzeroberfläche.
Der „wet“-Drehregler bestimmt das Lautstärkeverhältnis des Effektsignals zum
unbearbeiteten Originalsignal. Ein kleiner Indikator zeigt an, ob der Chorus-Effekt
aktiviert ist.
Der „time“-Regler bestimmt die Verzögerungszeit des Chorus in Millisekunden.
Lange Zeiten erzeugen einen ausgeprägteren Chorus-Effekt, während kleinere
Einstellungen zu einem „Flanging“-Effekt führen.
Der „rate“-Regler steuert die Modulationsgeschwindigkeit.
Um mit einem Chorus-Klang zu beginnen, empfehlen wir Ihnen, alle Parameter auf
mittlere Positionen zu setzen und von dort aus nach passenden Einstellungen zu
suchen.
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Preset / Main
Die Preset-Sektion von Alpha befindet sich in der unteren Mitte der
Benutzeroberfläche. Es enthält verschiedene Bedienelemente, um die Presets
aufzurufen und zu verwalten.
Auf der linken Seite befindet sich in der Mitte ein kleines Ordner-Symbol. Mit diesem
Button öffnet sich ein Menü, mit dessen Hilfe Sie Presets laden können. Darüber und
darunter befinden sich zwei Pfeil-Symbole, mit denen Sie sich auf einfache Weise
durch die Presets eines Verzeichnisses durchschalten können.
Mit dem „save“-Knopf auf der rechten Seite können Sie ein Preset auf die Festplatte
Ihres Computers speichern. Der RAM-Speicher begrenzt somit die Anzahl der
möglichen Presets nicht.
Über einen Mausklick auf den Bank- oder Preset-Namen können Sie direkt zu einer
anderen Bank oder einem Preset wechseln.
ECS (Easy Controller Setup) vereinfacht die Steuerung des Alpha 3 über externe
MIDI Controller (sowohl per Hardware als auch per Software).
Um die ECS-Funktionen zu nutzen, klicken Sie bitte auf den ECS-Button, wodurch
sich ein Kontextmenü öffnet. Hier wählen Sie bitte den Eintrag „Learn“ (Lernen),
wählen dann einen Alpha 3 Regler/Parameter und senden anschließend einige MIDI
Befehle von einem MIDI Controller. Das war´s schon! Ab jetzt können Sie den
ausgewählten Parameter mit dem MIDI-Controller steuern, von dem aus Sie eben
Daten an den Alpha 3 gesandt haben. Es ist übrigens möglich, mehreren Controllern
den gleichen Parameter zuzuweisen. Bis zu 128 Controller-ParameterKombinationen sind programmierbar. Dies ist unabhängig vom Controller-Typ und
den MIDI Control Change-Befehlen, die dieser sendet. Bitte vergessen Sie nicht, die
ECS-Funktion anschließend über den Eintrag „off“ im ECS-Kontextmenü wieder zu
deaktivieren.
Die ECS Einstellungen können über "Load" und "Save" Funktionen gespeichert und
geladen werden. Diese Einstellungen befinden sich ebenfalls im Kontextmenü des
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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ECS-Buttons. Eine einzelne Controller Zuordnung kann über den Menü-Eintrag
"Clear" gelöscht werden. Hierzu wählen Sie einfach "Clear" aus dem ECS Menü
verändern Sie den oder die Parameter, die von der aktuellen Controller-Zuweisung
gelöst werden soll. Vergessen Sie bitte nicht, die Clear Funktion anschließend
wieder zu deaktivieren!
Über "Clear All" können alle Controller-Zuweisungen auf einmal gelöscht werden.
„Rest.Fact“ setzt alle Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurück, wie sie im
Anhang G beschrieben sind.
Der „GEN“-Button erzeugt bei jedem Klick auf diesen Button zufällige
Klangeinstellungen. Wie weitreichend diese Zufallsfunktion arbeitet, legen Sie auf
der Rückseite von Alpha fest.
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Seite 18
Rückseite
Die Rückseite des Alpha 3 erreichen Sie, indem Sie das Linplug-Logo auf der
Vorderseite anklicken. Hier befinden sich einige Regler, um die Vorderseite
übersichtlich zu halten und um zu verhindern, dass diese Parameter versehentlich
verändert werden. Dabei handelt es sich um Dial Mode, MasterTune, Gen Rang,
Bend Range, Precision und Microtuning.
Dial Mode verändert die Arbeitsweise der Alpha 3 Drehregler. Es stehen zwei Modi
zur Verfügung: "Cir" (Circular) und "Lin" (Linear). Im „Cir“ Modus folgen die
Drehregler einer kreisförmigen Cursorbewegung um den Drehregler. Im „Lin“ Modus
bewegen sich die Drehregler bei vertikalen Cursorbewegungen.
Über MasterTune wird die Grundstimmung in einem Bereich von 415 – 466 Hz
eingestellt.
Gen Range beeinflusst die Wirkungsbreite der Zufalls-Parameter-Funktion. Der
Wertebereich umfasst 90% bis 100%. Niedrigere Werte verändern ein Patch weniger
stark als hohe Werte.
„P. Bend Up“ steuert den Umfang der Tonhöhenbeugung, wenn das Pitch Rad nach
oben bewegt wird. Die möglichen Werte reichen von 0 bis 24 Halbtöne.
„P. Bend Down“ steuert den Umfang der Tonhöhenbeugung, wenn das Pitch Rad
nach unten bewegt wird. Die möglichen Werte reichen von 0 bis 24 Halbtöne.
Aktivieren Sie die „Link“-Funktion, ist der Tonumfang der Tonhöhenbeugung für
beide Richtungen gleich groß.
Der „Precision“-Regler beeinflusst die Genauigkeit der Alpha 3-Signalerzeugung. Der
Wertebereich geht von 90% bis 100%. Bei Werten unterhalb von 100% werden dem
Klangbild zunehmend Abweichungen hinzugefügt. Hierdurch kann der lebhafte und
warme Klang älterer Analogsynthesizer imitiert werden.
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Über „Scale“ können Sie TUN-Dateien laden, um die Skalierung von Alpha 3 zu
verändern. Im Anhang E finden Sie hierzu weitere Informationen.
Ebenfalls auf der Rückseite befindet sich das Feld mit der Seriennummer.
Durch einen Klick auf das LinPlug-Logo kehren Sie wieder zur Vorderseite zurück.
Erwerb der Vollversion
Der Erwerb der Alpha 3-Vollversion ist sehr einfach. Besuchen Sie einfach unseren
Online Shop unter www.linplug.com und erwerben Sie eine Lizenz. Sobald die
Transaktion autorisiert wurde, wird Ihnen eine persönliche Seriennummer
zugesendet. In den meisten Fällen dauert dies nur wenige Minuten.
Nachdem Sie die Vollversion von Alpha installiert haben gehen Sie auf die Rückseite
des Instruments. Die S/N Box sollte "Enter here" anzeigen. Geben Sie dort Ihre
persönliche Seriennummer ein. Wurde keine oder eine falsche Seriennummer
eingegeben, wird Alpha 3 keine Noten wiedergeben.
Nach der Eingabe der Seriennummer kehren Sie auf die Vorderseite zurück. Senden
Sie nun einige Note-On Befehle und Alpha 3 ist registriert.
Sollten Sie Fragen zur Registrierung haben, wenden Sie Sich bitte an
support@linplug.com.
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Glossar
AM: Bei der Amplituden Modulation (AM) wird die Amplitude eines Generators
(„Carrier“) von der Amplitude eines anderen Generators moduliert. Wenn die
Frequenz des Modulators unterhalb des hörbaren Bereichs (> als 20 Hz) periodisch
schwingt, entsteht ein Tremolo Effekt. Wird die Frequenz in den hörbaren Bereich
angehoben, wird daraus eine Ring Modulation.
Amplifier: Ein Signalprozessor, der die Amplitude und somit die Lautstärke eines
Signals verändert.
Envelope: Ein Envelope (oder eine „Hüllkurve“) steuert den zeitlichen Verlauf
eines Signals. Die gängigste Anwendung ist die Steuerung der Amplitude/Lautstärke.
Die Form des Envelopes wird in der Regel mittels folgender Parameter festgelegt:
Attack Time (Einschwingzeit), Decay Time (Abschwingzeit), Sustain Level
(gehaltener Pegel) und Release Time (Ausschwingzeit).
Filter: Ein Filter ist ein Signalprozessor, der bestimmte Frequenzanteile eines
Signals auslöscht oder absenkt. Für die Bearbeitung von Audiosignalen stehen
verschiedene Filter Typen zur Verfügung, z.B. Lowpass (Tiefpass), Highpass
(Hochpass) und Bandpass (Bandpass).
LFO: Ein LFO (Tieffrequenz Oszillator) erzeugt zyklische Signale, die sich
(normalerweise) unterhalb der Hörgrenze (< als 20 Hz) befinden. Er dient der
Modulation anderer Signale. Mit ihm können beispielsweise Vibrato und Tremolo
Effekte erzeugt werde.
Modulation Matrix: Eine Modulation Matrix funktioniert wie eine virtuelle Patchbay.
In ihr können Modulationsquellen frei miteinander verknüpft werden, z.B. ein LFO mit
der Lautstärke eines Oszillators, ein Envelope mit der LFO-Geschwindigkeit etc.
Oscillator: Ein Oszillator erzeugt ein Audiosignal (Wellenform) mit der angegeben
Frequenz.
Ring Modulation: In einer Ring Modulation werden zwei Audiosignale miteinander
multipliziert. Dabei entsteht ein völlig neues Frequenzspektrum. Die ursprünglichen
Frequenzen des Trägers und Modulators sind im Ausgangssignal des Ring
Modulators nicht enthalten.
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Anhang A: MIDI Implementation Chart
Product:
2006
LinPlug Alpha Synthesizer
Version 3.0x
Function
Transmitted
Recognized
Remarks
Basic Channel
Default
Changed
no
no
no
no
no
no
Omni
no
True Voice
no
no
yes
no
Note On
Note Off
no
no
yes
no
Aftertouch
Poly (Key)
Mono (Channel)
no
no
yes
yes
Pitch Bend
no
yes
Control Change
no
yes
Program Change
no
yes
System Exclusive
no
no
System Common
Song Position
Song Select
Tune Request
no
no
no
no
no
no
System Realtime
Clock
Commands
no
no
no
no
Aux Messages
Local On/Off
All Notes Off
Active Sensing
System Reset
no
no
no
no
no
yes
no
yes
Date: 15.September
Mode
Default
Changed
Note Number
Velocity
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Anhang B: Oszillator Wellenformen & Tonumfang
Wellenformen: Sine, Triangle, Sawtooth, Square1, Square2, Square3, Organ1,
Organ2, Organ3, Spectra1, Spectra2, Spectra3, Spectra4, RichSaw1, RichSaw2,
RichSaw3, RichSaw4, SawSpec1, SawSpec2, VintSaw1, VintSaw2, VintSaw3,
SawBass1, SawBass2, SawBass3, SawBass4, SawBass5, SawBass6, SawBass7,
SawBass8.
Tonumfang:
32“, 16“, 8“, 4“, 2“ (entspricht -2 bis +2 Oktaven)
Anhang C: LFO Sync Einstellungen
Off, 16/*1, 16/1, 16/1T, 8/*1, 8/1, 8/1T, 4/*1, 4/1, 4/1T, 2/*1, 2/1, 2/1T, 1/*1, 1/1,
1/1T, 1/2, 1/2T, 1/4*, 1/4, 1/4T, 1/8*, 1/8, 1/8T, 1/16*,1/16, 1/16T, 1/32*, 1/32, 1/32T,
1/64, 5/16, 7/16, 9/16, 5/8, 11/16, 13/16, 7/8, 15/16.
Hinweis: „T“ steht für „Triole“ und „*“ für einen punktierten Notenwert. Der punktierte
Notenwert beträgt das 1.5fache des angegebenen Notenwerts.
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Anhang D: Modulationsziele und –quellen
Modulationsquellen:
--- (Off), Note played (log=logarithmic), Note played (lin=linear), Velocity, Aftertouch
(poly und mono), Pitch Wheel, Modulation Wheel, Breath Controller, Foot Controller,
ExperssionContr, CC16 Controller, CC18 Controller, CC19 Controller, Amp
Envelope, Filter Envelope, LFO1, LFO2, LFO3 und Constant.
Modulationsziele:
--- (Off), Osc 1 Amplitude, Osc 1 Pitch, Osc 1 Symmetry, Osc 2 Amplitude, Osc 2
Pitch, Osc 2 Symmetry, Osc 2 Ringmod, Noise Amplitude, Filter Cutoff, Filter
Resonance, Main Amplitude, Main Pitch, Matrix Depth 1, Matrix Depth 2, Matrix
Depth 3, LFO 1 Speed, LFO 2 Speed
Modulationsquellen:
Note played log
Gespielte
Note
mit
exponentieller
Verarbeitung. Die Modulation folgt der
Tonhöhe der gespielten Note (bipolar).
Note played Lin
Gespielte Note mit linearer Verarbeitung.
Die
Modulation
folgt
der
MIDI
Notennummer (bipolar)
Velocity
Die mit einer
(unipolar)
Aftertouch
Monophoner oder polyphoner Aftertouch (unipolar).
Pitch Wheel
Bipolarer MIDI Controller. Normalerweise für die Beugung der
Tonhöhe verwendet. Möchten Sie das Pitch Wheel für einen
anderen Parameter verwenden, sollten Sie den Wert für die
Tonhöhenbeugung auf „0“ setzen.
MIDI
Note
übertragene
Anschlagsstärke.
Modulation Wheel Modulationsrad (unipolar). (MIDI CC 1)
Breath Controller
MIDI CC 2 (unipolar).
Foot Controller
MIDI CC 4 (unipolar).
Expression Contr. MIDI CC 11 (unipolar).
CC16 Controller
MIDI CC 16 (bipolar).
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
3.0.1
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CC17 Controller
MIDI CC 17 (bipolar).
CC18 Controller
MIDI CC 18 (bipolar).
CC19 Controller
MIDI CC 19 (bipolar).
LFO 1
LFO 1 (bipolar).
LFO 2
LFO 2 (bipolar).
LFO 3
LFO 3 (bipolar).
Amp Envelope
Envelope des Amplifiers / der Gesamtlautstärke. Diese
Hüllkurve kann neben der Modulation des Amp´s auch anderen
Parametern zugewiesen werden. (unipolar)
Filter Envelope
Envelope der Filter Cutoff-Frequenz. Diese Hüllkurve kann
neben der Modulation des Filters auch anderen Parametern
zugewiesen werden. (unipolar)
Constant
Ein fester Wert von 1, manchmal sinnvoll, um statische
Parameteränderungen zu erzeugen (beispielsweise der
Oscillator Symmetry). Unipolar.
Modulationsziele
Osc 1, 2 Amplitude Amplitude (Lautstärke) von Oszillator 1 und 2, genutzt für
Tremolo Effekte.
Um den klassischen Tremolo Effekt zu erzeugen, empfiehlt sich eher die Modulation
des Gesamtlautstärke, da dies den Gesamtklang beeinflusst.
Osc 1, 2 Pitch
Tonhöhe von Oszillator 1 und 2, genutzt für Vibrato Effekte.
Um den klassischen Vibrato Effekt zu erzeugen, empfiehlt sich
eher die Modulation der Gesamttonhöhe, da dies den
Gesamtklang beeinflusst.
Osc 1, 2 Symmetry Symmetrie der jeweiligen Oszillator-Wellenform, verwendet um
den Klang des Oszillators fetter oder lebendiger zu machen.
Das Ergebnis hängt von der Modulationsgeschwindigkeit und –
tiefe ab. Typischerweise von einem LFO moduliert.
Osc 2 Ringmod
Steuert den Ringmod Parameter von Oszillator 2. Erlaubt die
dynamische Veränderung des Oszillator 2 Mix und beeinflusst
somit die Ring Modulation.
Noise Amplitude
Die Lautstärke des Noise Generators.
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Filter Cutoff
Cutoff Frequenz des Filters. Klassische Modulationsquellen
sind z.B. ein LFO, zur Erzeugung von Filter Sweeps, oder die
Velocity, um das dynamische Ansprechverhalten eines
akustischen Instruments zu simulieren.
Filter Cutoff FM
Die Intensität der Frequenzmodulation der Filter CutoffFrequenz.
Filter Resonance
Resonance des Filters. Klassische Modulationsquellen sind
z.B. ein LFO, oder KeyScaling (Note Lin / Note Log), wodurch
die Resonanz des Filters an die Tonhöhe gekoppelt wird.
Main Amplitude
Die Gesamtlautstärke aller Oszillatoren, wird oft für Tremolo
Effekte verwendet.
Main Pitch
Die Gesamttonhöhe aller Oszillatoren, wird oft für Vibrato
Effekte verwendet.
Matrix Depth 1,2,3 Modulationstiefe der ersten drei Einträge der Modulation Matrix,
häufig dazu verwendet um beispielsweise mit dem Modwheel
einen bestimmten Parameter zu modulieren (z.B. um Vibrato zu
erzeugen)
LFO Speed 1, 2
Geschwindigkeit von LFO 1 und 2. Beispielsweise kann mit
einer Hüllkurve die LFO Geschwindigkeit einem Zeitverlauf
folgen (also schneller bzw. langsamer werden). Mit Key Lin
kann die Geschwindigkeit des LFOs an die gespielte Tonhöhe
gekoppelt werden.
Anhang E: Verwendung von TUN Dateien
(von Jacky Ligon)
Mit Hilfe von Microtuning lassen sich Skalen anderer Kulturbereiche und Epochen
programmieren, deren Tonhöhen und Intervallverhältnisse von unserem
„klassischen“ westlichen, wohltemperierten
12-Ton-Schema abweichen. Diese
abweichenden Skalen sind der Grund, warum beispielsweise Musik aus Bali, Indien,
Afrika, Thailand oder der Türkei beim ersten Hören für unsere Ohren ungewohnt und
fremd erscheint. Doch auch in der zeitgenössischen Musik arbeiten Komponisten mit
abweichenden Skalen, um ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.
Die fast unendlichen Möglichkeiten, die sich durch das Microtuning von Instrumenten
ergeben, sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Skalensysteme
beschäftigen schon seit frühester Geschichte die Musikwissenschaftler & –
theoretiker, Mathematiker, Physiker - und natürlich die Musiker! Durch die
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Veränderung des Microtunings eines Instrumentes können besonders reizvolle
Intervalle erzeugt werden, neue und ungewohnte Melodien komponiert, oder sogar
mehr als die 12 uns bekannten Töne in einer Tonleiter zusammengefasst werden.
Microtuning ist ein wahres Experimentierfeld für den ambitionierter Klangforscher,
auf dem sich noch unzählige Möglichkeiten und Überraschungen entdecken lassen.
Programmierung von TUN Microtuning Dateien mit SCALA
„Scala“ ist ein Freeware Programm (Programmierer: Manuel Op de Coul, Holland)
mit dem sich neue Microtunings programmieren, sowie historische, ethnische &
zeitgenössische Microtunings analysieren lassen. Das besondere daran ist, dass
sich mit diesem Programm die erforderlichen Microtuning Dateien für eine Vielzahl
von Hardware und Software Synthesizer / Sampler generieren lassen (auch die zum
Alpha 3 kompatiblen TUN Dateien).
Besuchen Sie bitte die Scala Homepage auf http://www.xs4all.nl/~huygensf/scala/
Festlegen der Microtuning Referenz Frequenz
Eine einzigartige Möglichkeit des TUN Formats und von „Scala“ ist die Festlegung
einer frei wählbaren Frequenz und MIDI Note als Referenz- bzw. Grundton einer
Microtune-Skala. Diese Funktion vereinfacht es sehr, die Stimmung von mehreren
Instrumenten (ob nun Hard- oder Software) aufeinander abzustimmen. Die
Bestimmung eines Grund- bzw. „Kammertons“ (z.B. A440 Hz = Midi-Note 69 oder
C261.6256 = MIDI-Note 60) ist für einen Musiker seit jeher eine Notwendigkeit. Das
TUN Format und „Scala“ sind dabei so flexibel, dass jede beliebige MIDI Note mit
einer völlig freien und willkürlichen Frequenz als Grundton einer neuen Skala
festgelegt werden kann. In „Scala“ heißt dieser Grundton „Map Frequency“. Auf
diese Weise wird die Handhabung von „umgestimmten“ Instrumenten und
abweichenden Skalen wesentlich flexibler; speziell, wenn eine Skala mehr oder
weniger als die 12 zur Verfügung stehenden Tasten einer Tonleiter benötigt, oder
wenn zusätzliche Zwischentöne auf bestimmte Tasten gelegt werden sollen.
Wichtiger Hinweis
Sobald Sie eine Microtune Datei im Alpha 3 einsetzen, wird der Regler „Master
Tuning“ ignoriert. Der Grund ist, dass das Master Tuning im Bereich um +/- 440 Hz
arbeitet, während die TUN Datei einen eigenen Kammerton & Grundton enthält.
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
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Anhang F: Technische Spezifikationen
ALPHA 3
ALPHA FREE
Polyphony
32 voices
8 voices
Preset Memory
Unlimited (direct disk based)
Unlimited (direct disk based)
Oscillators
2 + Noise (Osc Pitch, Amplitude and 2 (Pitch, Amplitude and Symmetry
Symmetry modulateable), freerun
modulateable)
switchable, Ring Modulator
30 x 30 Waveforms
30 x 30 Waveforms
Waveforms
Filter
LP12, LP24, BP12, HP12
Voice Limit
LP12, LP24, BP12, HP12 with
Saturation and Filter FM
ADSFR for Amplitude and Cutoff
(may be inverted)
3 LFO's 6 Waveforms, Syncable to
Tempo, Attack adjustable,
Mono/Poly Mode
Mono & polyphonic
Normal, Held and Auto-Bend (+- 48
semitones) Mode
with adjustable Time or Rate
1 to 12 voices or All (32 voices)
Polyphonic Unison
Yes, spread adjustable
No
Precision
No
MIDI Learn
Yes, 90 (analog warmth) to 100%
(digital cold)
Yes (ECS)
Chorus
Yes, adjustable Depth and Speed
Yes, adjustable Depth and Speed
Master Tune
Yes, 415.3 to 466.2 Hz
No
Modulation Matrix
7 slot, 19 sources, 18 destinations
7 slot, 17 sources, 14 destinations
Pitch Bend Range
Separately adjustable up/down
1 to 24 semitones
Fixed 2 semitones
Patch Creator
Yes, adjustable
No
Microtuning
TUN File support
No
True Mono-Mode
Yes
No
Envelopes
LFO
Portamento/Glide
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ADSFR for Amplitude and Cutoff
(may be inverted)
1 LFO, 6 Waveforms, Syncable to
Tempo, Attack adjustable
Mono & polyphonic
Normal, Held and Auto-Bend (+- 48
semitones) Mode
with adjustable Time
No
Yes (ECS)
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Anhang G: Voreingestelle ECS-Zuweisungen
Die folgende MIDI-CC-Parameter-Zuweisungen werden automatisch beim Start von
Alpha 3 zugewiesen. Natürlich können Sie diese Einstellungen mittels der ECSFunktion beliebig verändern.
CC 12 Main Level
CC 14 Spread
CC 15 Exactness
CC 84 Glide Time
CC 85 Glide Mode
CC 86 Glide Bend
CC 20 Osc 1 Waveform 1
CC 21 Osc 1 Range 1
CC 22 Osc 1 Waveform 2
CC 23 Osc 1 Range 2
CC 24 Osc 1 Waveform Mix
CC 88 Amplitude Evelope Attack
CC 89 Amplitude Evelope Decay
CC 90 Amplitude Evelope Sustain
CC 102 Amplitude Evelope Fade
CC 103 Amplitude Evelope Release
CC 26 Osc 2 Waveform 1
CC 27 Osc 2 Range 1
CC 28 Osc 2 Waveform 2
CC 29 Osc 2 Range 2
CC 30 Osc 2 Waveform Mix
CC 104 Amplitude Velocity Responce
CC 105 LFO 1 Attack
CC 106 LFO 1 Waveform
CC 107 LFO 1 Frequency
CC 108 LFO 1 Sync
CC 31 Filter FM Source
CC 69 Osc Detune
CC 70 Osc Ringmodulation
CC 71 Osc Balance
CC 72 Noise Level
CC 110 LFO 2 Attack
CC 111 LFO 2 Waveform
CC 112 LFO 2 Frequency
CC 113 LFO 2 Sync
CC 73 Filter FM Depth
CC 74 Filter Envelope Depth
CC 115 LFO 3 Waveform
CC 116 LFO 3 Sync
CC 75 Filter Envelope Attack
CC 76 Filter Envelope Decay
CC 77 Filter Envelope Sustain
CC 78 Filter Envelope Fade
CC 79 Filter Envelope Release
CC 117 Chorus Wet
CC 118 Chorus Time
CC 119 Chorus Rate
CC 80 Filter Cutoff Frequency
CC 81 Filter Resonance
CC 82 Filter Drive
CC 83 Filter Type
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
CC 25 Matrix Modulation Amount 1
CC 87 Matrix Modulation Amount 2
CC 109 Matrix Modulation Amount 3
NRPN 1024/1025 Preset previous/next
NRPN 1026/1027 Bank previous/next
3.0.1
Seite 29
Anhang H: Signalfluss-Diagramm
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
3.0.1
Seite 30
Anhang I: MIDI CC-Zuweisung auf einem Behringer BCR 2000
Auf der Internetseite von LinPlug finden Sie eine MIDI-CC-Zuweisung für Besitzer des
Behringer BCR 2000 Controllers, um den Controller optimal mit dem Alpha 3 zu verwenden.
Nur die erste Schalter-Reihe unter den obersten Drehreglern wird für diese „Alpha3
BCR2000.syx“ verwendet. Die Fade F und Fade A Knöpfe stellen eine Möglichkeit dar, die
Fade Parameter der Filter und Envelope Hüllkurve auf „neutral“ zurückzusetzen (kein Fade;
was einer Standard-ADSR-Hüllkurve entspricht). Die MW-Zuweisungen ist das
Modulationsrad (für den Fall, dass Sie kein Modulationsrad an Ihrem Keyboard haben).
Alle anderen Zuweisungen sollten anhand des unten dargestellten Bildes klar ersichtlich
sein. Am besten drucken Sie die Darstellung aus und legen sie neben Ihre BCR 2000, bis
Sie die Zuweisungen auswendig kennen.
Um die Zuweisung in Ihre BCR 2000 zu laden muss die System Exclusive-Datei „Alpha3
BCR2000.syx“ an den Controller übertragen werden. Dies ist möglicherweise über Ihre HostSoftware möglich, oder durch ein MIDI-Tool wie „SysEx Librarian“ (Apple) bzw. „MIDI-OX“
(PC).
Bitte beachten Sie, dass die Zuweisung nur dann richtig funktioniert, wenn die ECSEinstellungen den Standardeinstellungen analog Anhang G entsprechen.
LinPlug Alpha Serie Bedienungsanleitung
3.0.1
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