DMM M-4660 M - CONRAD Produktinfo.

DMM M-4660 M - CONRAD Produktinfo.
&
ZUSATZINFORMATION
ZUR
BEDIENUNGSANLEITUNG
UPGRADE
Stand: 01 / 05
DMM M-4660 M
Best.-Nr. 124800
Sehr geehrter Kunde,
Bitte beachten Sie folgenden Hinweis
Auf Seite 100 / 101 der Bedienungsanleitung unter Punkt 5.
wird die Zeitanzeige erst aktiv, sobald ein Verbraucher angeschlossen und
eingeschaltet ist, also Leistung verbraucht, und der Timer auf eine Meßzeit
( siehe nächster Punkt 6.) eingestellt ist.
CONRAD IM INTERNET http://www.conrad.de
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100 % recycling paper.
Bleached
without
chlorine.
GB
Imprint
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the express written consent of the publisher.
The operating instructions reflect the current technical specifications at time of
print. We reserve the right to change the technical or physical specifications.
© Copyright 1998 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany.
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Note de l´éditeur
Cette notice est une publication de la société Conrad Electronic GmbH, KlausConrad-Str. 1, 92240 Hirschau/Allemagne.
Tous droits réservés, y compris traduction. Toute reproduction, quel que soit le
type, par exemple photocopies, microfilms ou saisie dans des traitements de texte
electronique est soumise à une autorisation préalable écrite de l`éditeur.
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Données techniques et conditionnement soumis à modifications sans aucun préalable.
© Copyright 1998 par Conrad Electronic GmbH. Imprimé en Allemagne.
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Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.
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Deze gebruiksaanwijzing is een publikatie van Conrad Electronic Ned BV.
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Wijzigingen in techniek en uitrusting voorbehouden.
© Copyright 1998 by Conrad Electronic Ned BV. Printed in Germany.
*02-987/M
O P E R ATING
INS T RUC TI ONS
Digital-Multimeter
M-4660M
Item-No.: 12 48 00
F
N OT I CE
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D´ EMPL OI
Multimètre numérique
M-4660M
No de commande: 12 48 00
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B E D IENUNGS ANLEI T UNG
Digitalmultimeter
M-4660M
Best.-Nr.: 12 48 00
NL
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Digitale Multimeter
M-4660M
Best.-Nr.: 12 48 00
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7.3 Grandeurs d’entrées maximales et protection
contre les surcharges
D
Digitalmultimeter M-4660M,
Best.-Nr. 12 48 00
Mesure de tensions . . . . . . . . . . .: 1000 VDC ou 750 VAC
Mesure de courants . . . . . . . . . . .: 20 A AC/DC dans le calibre des A,
pendant max. 30 secondes et un
temps de refroidissement de min.
15 Min. max. 250 VDC/VAC eff
Protection contre les surcharges :
fusible à action rapide de 15 A, 250 V
(dimensions : 6 x 30 mm)
200 mA AC/DC dans le calibre mA,
max. 250 VDC/VACeff
Protection contre les surcharges :
fusible à action rapide de 0,8 A,
250 V (dimensions : 5 x 20 mm)
Achtung! Unbedingt lesen!
Mesure de résistances . . . . . . . . .: 20 MΩ, protection de surcharge :
250 VDC/VAC
• Messung von Kapazitäten bis max. 200 µF in 2 (Schalt-) Stufen: Hi und Lo
Mesure de fréquences . . . . . . . . .: 20 MHz avec max. 250 VDC/VACeff
de tension d’entrée
• Messung von Frequenzen bis max. 20 MHz
Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch. Bei Schäden, die durch
Nichtbeachtung der Anleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch.
Für Folgeschäden, die daraus resultieren übernehmen wir keine
Haftung.
Der bestimmungsgemäße Einsatz des Meßgerätes umfaßt:
• Messung von Gleichspannungen bis maximal 1000 VDC in 5 Stufen
• Messung von Wechselspannungen bis maximal 750 VAC in 5 Stufen
• Messung von Gleich- und Wechselströmen bis max. 20 A, max. 30 s lang
(ungesichert), in je 3 Stufen
• Messung von Widerständen bis max. 20 MΩ, in 6 Stufen
• Messung von Induktivitäten (Spulen) bis max. 200 mH
Mesure logique . . . . . . . . . . . . . .: Protection de surcharge 250 VDC/AC
• Messung von Leistungen bis max. 3680 W über den optional erhältlichen Power-Adapter
Mesure de puissance . . . . . . . . . .: 3680 W
• Durchgangsprüfung, Dioden- und Transistortest, Logiktest.
Attention !
• Eine Messung unter widrigen Umgebungsbedingungen ist nicht zulässig. Widrige Umgebungsbedingungen sind:
- Nässe oder zu hohe Luftfeuchtigkeit,
- Staub und brennbare Gase, Dämpfe oder Lösungsmittel,
- Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw.
Les fonctions de test de transistors et de diodes ainsi que les fonctions
de mesure de capacité et d’inductance ne sont protégées ni contre les
surcharges ni contre les surtensions.
Si vous dépassez les valeurs d’entrées maximales, vous risquez non
seulement d’endommager l’appareil de mesure mais également la vie de
l’utilisateur
70
Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, führt zur Beschädigung
des Meßgerätes, außerdem ist dies mit Gefahren, wie z. B. Kurzschluß,
Brand, elektrischer Schlag etc. verbunden. Das gesamte Produkt darf
nicht geändert, bzw. umgebaut werden! Die Sicherheitshinweise sind
unbedingt zu beachten!
71
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
2. Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
3. Beschreibung der Bedienungselemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
4. Gebrauch des Multimeters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
5. Durchführung von Messungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90
6. Wartung und Kalibrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
7. Technische Daten und Meßtoleranzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
1. Einführung, Vorstellung
Dieses 41/2-stellige Multimeter mit Multidisplay ist mit mehreren Besonderheiten ausgerüstet, welche manche Messung sinnvoll ergänzen:
Mit der Taste FUNC sind verschiedene Sonderfunktionen abrufbar, welche
von den Tasten SET/R, UP und DOWN unterstützt werden. Diese Sonderfunktionen sind in der Kopfzeile des Display's dargestellt. Bei der Funktion D-H (= Data Hold) beispielsweise, werden variable (sich ändernde)
Meßwerte festgehalten, "eingefroren", um sie anschließend zur weiteren
Auswertung z. B. in Meßprotokolle einzutragen. Der eingefrorene Meßwert ist im mittleren Subdisplay sichtbar.
Bei der nächsten Sonderfunktion A-H (= Auto-Hold) werden automatisch
der kleinste auftretende Meßwert (= MIN), der größte auftretende Meßwert (= MAX) und der Durchschnitt (= AVG) abgespeichert. Bei der nächsten Sonderfunktion REL (= Relativ = Bezugswert) wird zuerst von Hand
der Bezugswert eingegeben und anschließend mit der augenblicklichen
Messung "verglichen". Mit den drei Subdisplays wird von links nach
rechts die Abweichung in "%", die Differenz zum Bezugswert und eingestellte Bezugswert angezeigt. Bei der Sonderfunktion MEM (= Memory =
Speicher) lassen sich bis zu 10 Meßwerte abspeichern und bei der folgenden Sonderfunktion RCL (= Recall = Wiedergabe) aus dem Speicher
auslesen. Mit der Sonderfunktion CMP (= Comparison = Vergleich) lassen
sich zwei Vorgabewerte (LOW und HIGH) einstellen, die dann mit der
laufenden Messung verglichen werden.
72
Mit der Funktion LOGIC am Drehschalter lassen sich verschiedene
Logikpegel messen, wobei außer der Anzeige Lo, - - - - (=Pass) und Hi in
den Subdisplays die Frequenz des pegels und die Spannungshöhe angezeigt werden. Bei der Funktion „hfe“ lassen sich KleinleistungsTransistoren durchchecken. Bei der Funktion CAP Hi und CAP Lo werden
Kondensatoren auf ihre Kapazität hin überprüft. Mit der Funktion
„FREQ“ können Sie Frequenzen von Meßsignalen (nicht Netzspannung)
bis 20 MHz messen. Mit der Funktion „mH“ = milli Henry sind an der
CAP-Meßbuchse spannungslose Spulen (Induktivitäten) bis max. 200 mH
meßbar. Über einen optional erhältlichen Power Adapter „verwandelt“
sich das DMM in einen Wirkleistungsmesser mit der gleichzeitigen Anzeige von Wirkleistungsaufnahme des Verbrauchers, Stromaufnahme
des Verbrauchers, Wechselspannung und Leistungsfaktor (Cos Phi).
Außerdem läßt sich das DMM mit einer entsprechenden Leitung (optional erhältlich) über die eingebaute seitliche (rechts) Schnittstelle mit
einem PC verbinden. Nach Installation der entsprechenden Software im
PC ist eine Kommunikation zwischen dem Digitalmultimeter und dem PC
möglich.
Die 4-1/2-stellige Flüssigkeitskristallanzeige (LCD) ermöglicht Auflösungen bis 4 Stellen nach dem Komma. Eine Auto-Power-Cut-Off-Funktion
verhindert unnötigen Batterieverbrauch, d.h. das Multimeter schaltet
nach ca. 15 Min. "Nichtgebrauch" (bzw. "stabiler" Anzeige) in den Bereitschaftsmodus.
Das M-4660M ist sowohl im Hobby-Bereich als auch im industriellen
(bedingt) oder schulischen Bereich usw. universell einsetzbar.
2. Sicherheitshinweise
• CE-Kennzeichnung: Das Digitalmultimeter M-4660M ist EMV-geprüft
und erfüllt die Richtlinie 89/336/EWG; außerdem ist es GS-geprüft und
erfüllt die Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG.
• Dieses Gerät ist gemäß DIN 57 411 Teil 1/VDE 0411 Teil 1, Schutzmaßnahmen für elektronische Meßgeräte, bzw. IEC 1010-1, gebaut und geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand
verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muß der Anwender die Sicherheitshinweise und
73
Warnvermerke beachten (Achtung!), die in dieser Gebrauchsanweisung enthalten sind.
• Dieses Meßgerät darf nur in Stromkreisen eingesetzt werden, die
selbst mit 16 A abgesichert sind bzw. in welchen keine Spannungen
größer als 250 VDC/VACrms bzw. Leistungen größer 4000 VA auftreten
können. Das Meßgerät darf nicht in Installationen der Überspannungskategorie III nach IEC 664 verwendet werden. Das Meßgerät und die
Meßleitungen sind nicht gegen Lichtbogenexplosionen geschützt (IEC
1010-2-031, Abschnitt 13.101).
• Meßgeräte gehören nicht in Kinderhände !
• In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften
des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
• In Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist der Umgang mit Meßgeräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
• Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer
wenn dies von Hand möglich ist, können spannungsführende Teile freigelegt werden. Es können auch Anschlußstellen spannungsführend
sein. Vor einem Abgleich, einer Wartung, einer Instandsetzung oder
einem Austausch von Teilen oder Baugruppen, muß das Gerät von
allen Spannungsquellen und Meßkreisen getrennt sein, wenn ein Öffnen des Gerätes erforderlich ist. Wenn danach ein Abgleich, eine Wartung oder eine Reparatur am geöffneten Gerät unter Spannung unvermeidlich ist, darf das nur durch eine Fachkraft geschehen, die mit den
damit verbundenen Gefahren bzw. den einschlägigen Vorschriften dafür (VDE-0100, VDE-0701, VDE-0683) vertraut ist.
• Kondensatoren im Gerät können noch geladen sein, selbst wenn das
Gerät von allen Spannungsquellen und Meßkreisen getrennt wurde.
• Es ist sicherzustellen, daß nur Sicherungen vom angegebenen Typ und
der angegebenen Nennstromstärke als Ersatz verwendet werden. Die
Verwendung geflickter Sicherungen oder ein Überbrücken des Sicherungshalters ist unzulässig. Zum Wechsel der Sicherungen trennen Sie
das Meßgerät vom Meßkreis und schalten es aus. Entfernen Sie alle an-
74
geschlossenen Leitungen und Prüfspitzen. Nehmen Sie einen passenden
Kreuzschlitzschraubendreher zur Hand und öffnen Sie das Gehäuse
vorsichtig. Entnehmen Sie die defekte(n) Sicherung(en) und ersetzen
Sie diese mit solchen gleichen Typs und Nennstromstärke 0,8 A flink,
250 V; übliche Bezeichnung: F 0,8 A / 250 V oder F800mA/250V bzw. für
den A-Bereich 15 A flink, 250 V; übliche Bezeichnung F 15 A/ 250 V bzw.
BUSS ABC 15.
Schließen und verschrauben Sie nach erfolgtem Sicherungswechsel das
Gehäuse in umgekehrter Reihenfolge sorgfältig.
Nehmen Sie das Meßgerät erst wieder in Betrieb, wenn das Gehäuse
sicher geschlossen und verschraubt ist.
• Seien Sie besonders vorsichtig beim Umgang mit Spannungen größer
25 V Wechsel- (AC) bzw. größer 35 V Gleichspannung (DC). Bereits bei
diesen Spannungen können Sie bei Berührung elektrischer Leiter einen
lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
Schalten Sie somit zunächst die Spannungsquelle stromlos, verbinden
Sie das Meßgerät mit den Anschlüssen der zu messenden Spannungsquelle, stellen Sie am Meßgerät den erforderlichen Spannungsmeßbereich ein und schalten Sie danach die Spannungsquelle ein.
Nach Beendigung der Messung schalten Sie die Spannungsquelle
stromlos und entfernen die Meßleitungen von den Anschlüssen der
Spannungsquelle.
• Stellen Sie vor jeder Spannungsmessung sicher, daß sich das Meßgerät
nicht im Strommeßbereich befindet.
• Vor jedem Wechsel des Meßbereiches sind die Meßspitzen vom
Meßobjekt zu entfernen.
• Überprüfen Sie vor jeder Messung Ihr Meßgerät bzw. Ihre Meßleitungen auf Beschädigung(en).
• Verwenden Sie zum Messen nur die Meßleitungen, welche dem Meßgerät beiliegen. Nur diese sind zulässig.
• Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, achten Sie darauf, daß Sie
die Meßspitzen und die zu messenden Anschlüsse (Meßpunkte) während der Messung nicht, auch nicht indirekt, berühren.
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• Die Spannung zwischen der V/Ohm-Buchse des Meßgerätes und Erde
darf 500 VDC/VACrms nicht überschreiten.
• Arbeiten Sie mit dem Meßgerät nicht in Räumen oder bei widrigen
Umgebungsbedingungen, in/bei welchen brennbare Gase Dämpfe
oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein können. Vermeiden
Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit unbedingt ein Feucht- oder Naßwerden
des Meßgerätes bzw. der Meßleitungen. Vermeiden Sie den Betrieb in
unmittelbarer Nähe von
a) starken magnetischen Feldern (Lautsprecher, Magnete)
b) elektromagnetischen Feldern (Transformatoren, Motore, Spulen,
Relais, Schütze, Elektromagneten usw.)
c) elektrostatischen Feldern (Auf-/Entladungen)
d) Sendeantennen oder HF-Generatoren
• Verwenden Sie das Multimeter nicht kurz vor, während oder kurz nach
einem Gewitter (Blitzschlag!/energiereiche Überspannungen!). Achten
Sie darauf, daß Ihre Hände, Schuhe Kleidung, der Boden, das Meßgerät
bzw. die Meßleitungen, Schaltungen und Schaltungsteile usw. unbedingt trocken sind.
• Wenn anzunehmen ist, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich
ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb
nicht mehr möglich ist, wenn
- das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist,
3. Beschreibung der Bedienungselemente
Abb.1 (Seite 140)
1. Gerät Ein / Aus (siehe auch 4.3.2)
Mit diesem Drucktaster wird das Meßgerät ein- und ausgeschaltet.
Kurz nach dem Einschalten ist das DMM betriebsbereit.
2. Drucktaster "FUNC" für die Sonderfunktionen (siehe 4.3.2 und 4.3.4)
3. Drucktaster "SET/R" zum Setzen/Rücksetzen der Sonderfunktionen
(siehe 4.3.2 und 4.3.4)
4. Drucktaster "UP" als Hilfstaster für die Einstellung der Sonderfunktionen (siehe 4.3.2 und 4.3.4)
5. Drucktaster "DOWN" als Hilfstaster für die Einstellung der Sonderfunktionen (siehe 4.3.2 und 4.3.4)
6. Sockel zur Messung von Kapazitäten (Kondensatoren) und für die
Messung von Induktivitäten (Spulen = L)
7. Transistor-Sockel
Diese Fassung dient der Prüfung des hfe-Parameters von KleinleistungsTransistoren
8. Drehschalter (=Meßfunktionsschalter) zur Einstellung der verschiedenen Betriebsarten (Spannungsmessung, Strommessung usw.) und
Messbereiche
- das Gerät nicht mehr arbeitet und
- nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen oder
- nach schweren Transportbeanspruchungen.
• Schalten Sie das Meßgerät niemals gleich dann ein, wenn es von einem
kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das dabei entstandene
Kondenswasser kann unter Umständen Ihr Gerät zerstören. Lassen Sie
das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertemperatur kommen.
9. 20-A-Eingang
Dieser Meßeingang ist 20 A abgesichert und für Gleich- und Wechselströme bis max. 20 A (max. 30 s lang mit 15 Min. Pause zwischen den
Messungen) zugelassen
10. mA-Eingang
An diesem Eingang können Gleich- und Wechselströme bis max.
200 mA gemessen werden (abgesichert mit einer flinken 800 mASicherung
11. COM (-)-Eingangsbuchse (COM- bzw. Minusanschluß)
76
77
12. V/Ω-(+)-Eingangsbuchse (= Plusanschluß)
13. Multifunktions-LC-Display
(4-1/2-stellig, größter Anzeigewert: 19999) mit drei 41/2-stelligen sog.
Subdisplays ("Unteranzeigen")
27. FREQ = Frequenzy
Dieses Symbol erscheint im Display, wenn Sie eine Frequenzmessung
durchführen
14. Analog Bargraph
28. CAP = Kapazität
CAP steht für Capacitance = Kapazität ==> Messung von Kondensatoren
15. Bargraph-Strichunterteilung
29. hFE
16. Overload "OL"- Anzeige
Wenn "OL" in der Anzeige erscheint und ein akustisches Signal ertönt bedeutet dies Überlauf = Bereichsüberschreitung (kein akustisches Signal bei Widerstandsmessungen oder Diodentest)
30. 1., 2. und 3. Sub-Display (Unterdisplay)
Diese drei kleinen Anzeigen im 41/2-stelligen Format werden individuell bei den verschiedenen Meß-Funktionen und Unterfunktionen
aktiviert.
Achtung!
31.
Beachten Sie die max. Eingangsgrößen.
-
Dieses Symbol steht für Tansistortest
+
= Batteriesymbol
Wenn dieses Symbol in der Anzeige erscheint, wird es Zeit, die Batterie zu wechseln
32. Verschiedene Maßeinheiten
17. Data Hold D-H
Data Hold bedeutet ein "Einfrieren" des gemessenen Wertes
18. A-H = "Auto-hold" = Min-, Max- und AVG-Speicherung mit gleichzeitiger Anzeige
33.
= Induktivitätsmessung (Spulen)
34.
= cos Phi-Zeichen (für den Leistungsfaktor)
19. REL = Relativ = Bezugswertmessung
20. MEM = Memory = Meßwertspeicher
4. Gebrauch des Multimeters
21. RCL = Recall = Abrufen des gespeicherten Meßwertes
4.1 Einbau der Batterie - Batteriewechsel
22. CMP = Comparison = Vergleichsmessung
Damit Ihr Meßgerät einwandfrei funktioniert, muß es mit einer 9-VBlockbatterie bestückt werden. Wenn das Batteriewechselsymbol im
Display erscheint, müssen Sie einen Batteriewechsel durchführen. Hierzu
gehen Sie wie folgt vor:
23. Referenznummer (0 bis 9)
24.
/
= Diodentest und akustische Durchgangsprüfung
• Trennen Sie Ihr Meßgerät vom Meßkreis,
25. AC = Symbol für Wechselspannung oder -Strom
• entfernen Sie die Meßleitungen vom Meßgerät,
26. "-" = Minuszeichen bzw. Symbol für negative Polarität
• schalten Sie es aus und
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79
• drehen Sie mit einem geeigneten Schraubendreher (Kreuzschlitz) die
Befestigungsschraube des Batteriefachdeckels heraus.
Achtung!
• Hebeln Sie den Deckel nun vorsichtig ab.
Überschreiten Sie niemals die max. Eingangsgrößen, da sonst durch
Beschädigung des Meßgerätes für Sie Lebensgefahr besteht.
• Trennen Sie die verbrauchte Batterie vom Anschlußclip und
• ersetzen Sie die Batterie durch eine unverbrauchte gleichen Typs.
4.3 Inbetriebnahme
4.3.1 Grundeinstellungen
• Nach erfolgtem Batteriewechsel legen Sie die angeschlossene Batterie
in das Batteriefach und
• verschließen Sie dieses wieder sorgfältig.
• Achten Sie beim Verschließen des Batteriefaches darauf, daß die Leitung des Anschlußclips (rot/schwarz) nicht gequetscht wird.
Achtung!
Betreiben Sie das Meßgerät auf keinen Fall im geöffneten Zustand.
Lebensgefahr!
Lassen Sie keine verbrauchten Batterien im Meßgerät, da selbst auslaufgeschützte Batterien korrodieren können und dadurch Chemikalien freigesetzt werden können, welche Ihrer Gesundheit schaden bzw. das
Batteriefach zerstören.
Verbrauchte Batterien sind Sondermüll und müssen umweltgerecht entsorgt werden (Sammelstellen).
Hinweis
Im Folgenden stehen im Text Zahlen in Klammern. Diese Zahlen beziehen sich auf die Beschreibung der Bedienungselemente unter Position 3.
Drücken Sie die EIN-Taste (1). Um eine Meßart auszuwählen, drehen Sie
den Betriebsartenschalter auf die gewünschte Position. Nun können Sie
"normale" Messungen ohne Zusatzfunktionen durchführen, wobei auch
ohne Zusatzfunktionen bereits, abhängig von der Meßart, mehr oder
weniger "kleine" Anzeigen die Messungen unterstützen.
Um eine solche Zusatzfunktion auszuwählen, drücken Sie die Taste FUNC (2).
Durch wiederholtes Drücken dieser Taste werden Ihnen die verschiedenen Unterfunktionen im Display angezeigt. Wollen Sie Das Menü verlassen, so drücken Sie die Set/Rest-Taste zweimal: einmal bedeutet setzen
der Unterfunktion, zweimal bedeutet rücksetzen (abhängig von der eingestellten Unterfunktion).
4.3.2 Tastenbelegungen
Verwenden Sie für Ihre Messungen stets nur die beiliegenden Messleitungen bzw. die Adapter-/Leitungen, welche optional für das DMM
erhältlich und somit darauf abgestimmt sind. Achten Sie vor jedem Anschluß auf den Zustand der Anschlußstecker bzw. Meßspitzen sowie auf
die unbeschädigte Isolation.
a) Die ON/OFF-Taste (1) schaltet das Meßgerät sowohl ein, als auch aus:
Drücken Sie die Taste einmal, so wird das Gerät eingeschaltet, drücken Sie sie ein zweites Mal, so wird das DMM ausgeschaltet.
Die Auto-Power-Cut-Off-Funktion verhindert ein zu schnelles "entladen" der Batterie: Wird der Betriebsartenschalter mehr als 12 Minuten lang nicht betätigt, so schaltet sich das DMM selbständig ab. Diese
Auto-Power-Off-Funktion ist unwirksam, wenn das Multimeter an
einem PC angeschlossen ist und mit diesem "kommuniziert", d.h.
Daten austauscht.
Die beiliegenden Meßleitungen sind zugelassen für Spannungen bis
max. 1000 V. Ihr Meßgerät, das M-4660M ist für Spannungen bis max.
1000 VDC bzw. 750 VACrms ausgelegt. Seien Sie besonders vorsichtig mit
Spannungen größer 25 V Wechsel- bzw. 35 V Gleichspannung.
b) FUNC (=Function)
Drücken Sie diese Taste, so kommen Sie zu den Unterfunktionen.
Folgende Symbole erscheinen daraufhin in der Anzeige (Display): D-H
-> A-H -> REL -> MEM -> RCL-> CMP
4.2 Anschluß der Meßleitungen
80
81
c) SET/R (= Set / Reset)
Um eine ausgewählte Unterfunktion zu aktivieren, d.h. einzuschalten, drücken Sie diese Taste einmal.
- Drücken Sie bei der Unterfunktion D-H die Taste noch einmal ("draufbleiben" bis zum akustischen Signal), so stellen Sie erneut die Grundeinstellung ein.
- Bei der Unterfunktion A-H (MIN-MAX und AVG) erscheint das A-HSymbol. Wird die SET/R-Taste einmal betätigt, so blinkt das A-HSymbol nicht mehr, es ist eingestellt. Wird die Taste SET/R ein zweites
Mal betätigt, so kehren Sie zur Grundeinstellung zurück.
- Bei der Unterfunktionen REL, MEM, RCL und CMP sind mehrere Betätigungen der Taste SET/R erforderlich, um zur Grundeinstellung zurückzukehren. Eine andere Möglichkeit, die Unterfunktionen zu verlassen, besteht darin, entweder die Taste FUNC oder den ON/OFFSchalter einmal zu betätigen oder (unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen!) den Drehschalter um eine Schalterposition weiterzudrehen.
d) UP / DOWN
Drücken Sie eine der beiden Tasten, um in den Unterfunktionen REL
oder CMP den Referenzwert zu setzen, bzw. in den Unterfunktionen
MEM oder RCL (Recall Memory) den gespeicherten Wert zu adressieren (Referenznummern).
4.3.3 Sockel- bzw. Buchsenbelegung
a) Transistorsockel hfe
Der achtpolige Transistorsockel ist symmetrisch beschriftet. Stecken
Sie die spannungslosen Transistoranschlüsse (B)Basis, (E) Emitter und
C(K)ollektor, wie gezeichnet, in die Sockelbuchsen. Die Pin-Belegung
der verschiedenen Transistoren entnehmen Sie einem Transistorvergleichsbuch.
Zur Induktivitätsmessung stecken Sie die spannungslose Spule in die
gekennzeichneten Buchsen.
Achtung!
Die oberen Kontakte sind mit „+“, die unteren Kontakte mit „-“ gekennzeichnet. Achtern Sie, besonders bei der Messung von unipolaren
Kondensatoren („Elkos“), auf die Polarität. Beachten Sie hierzu die folgende Abbildung:
+
Induktivitäts- +
messung
-
-
c) Betriebsartenschalter = Meßfunktionsschalter (8)
Achtung!
Der Betriebsartenschalter darf während der Messung auf keinen Fall
verstellt werden, da dadurch das Meßgerät zerstört werden kann bzw.
für Sie als Folge davon bei Spannungen größer als 25 VACrms bzw.
35 VDC Lebensgefahr bestehen kann.
Im Vollkreis angeordnet, sind hier die verschiedenen Meßbereiche,
durch Drehung des Schalters, auswählbar:
DCV
ACV
ACA
DCA
hFE
LOGIC
CAP
FREQ
b) Sockel für Kapazitäts- (gepolt „+“ und „-“) und Induktivitätsmessungen „mH“
Stecken Sie den entladenen! Kondensator polungsrichtig in die Buchsen. Achten Sie darauf, daß die Anschlüsse lang genug sind, da es sonst
zu Fehlmessungen kommen kann.
82
Kapazitätsmessung
=
=
=
=
=
=
=
DC-Voltage = Gleichspannung (blau, 5 Bereiche)
AC-Voltage = Wechselspannung (blau, 5 Bereiche)
AC-Ampere = Wechselstrommessung (rot, 3 Bereiche)
DC-Ampere = Gleichstrommessung (rot, 3 Bereiche)
Transistortest (gelb, 1 Bereich)
Logikmessung (gelb, 1 Bereich)
Kapazitätsmessung (gelb, 2 Bereiche Hi und Lo, bzw. je 2
Interne mit automatischer Umschaltung
= Frequenzmessung (gelb, 1 Bereich bzw. 4 Interne mit
automatischer Umschaltung)
mH
= Induktivitätsmessung (gelb, „1“ Bereich)
POWER
= Wirkleistungsmessung (rot, 1 Bereich bzw. 2 Interne mit
Automatischer Umschaltung)
83
/
OHM
= Diodentest/akustische Durchgangsprüfung (grau, 1
Bereich)
= Widerstandsmessung (grau, 6 Bereiche)
d) 20-A-Buchse
Für Gleich- oder Wechselstrommessungen bis max.! 20 A muß hier die
rote Meßleitung eingesteckt werden.
Achtung!
Der Messfunktionsschalter darf bei der Strommessung auf keinen Fall
auf Spannungsmessung (mV oder V) stehen.
e) mA-Buchse
Für Gleich- oder Wechselstrommessungen bis max. 200 mA muß hier
die rote Meßleitung eingesteckt werden, wenn der Messfunktionsschalter (8) auf Stellung 2 m oder 200 m bei Gleichstrom (DCA) steht
bzw. auf 2 m oder 200 m bei Wechselstrom (ACA).
f) COM = Common-Buchse
Hier muß für sämtliche Messungen, außer bei Kapazitäts- oder Induktivitätsmessungen die schwarze Meßleitung eingesteckt werden
(Common-Buchse bedeutet Minus- oder "-" oder Masse-Buchse).
g) V/Ω - Buchse
In diese Buchse muß die rote Meßleitung gesteckt werden, wenn Sie
Spannungs- oder Frequenzmessungen, Durchgangsprüfungen oder
Diodentests, Widerstands- oder Logikmessungen durchführen wollen.
h) Für die Leistungsmessung muß in alle Buchsen der Meßadapter (optional erhältlich) gesteckt werden.
4.3.4 Display-(Anzeige)-Erläuterung und Symbole
a) Digital Anzeige
Sowohl das Haupt-Display als auch die Sub-Displays (=kleine Anzeigen) können bis "19999" darstellen, wobei beim Hauptdisplay die
Polarität (-) automatisch angezeigt wird (bei negativen Spannungen
bzw. umgekehrter Polarität). Es gibt weiterhin vier Dezimalpunktpositionen.
84
b) Analog Bargraph
Der Analogbargraph besteht aus 43 Segmenten. Er hat eine höhere
Meßgeschwindigkeit als die Digitalanzeige. Somit lassen sich Meßwerttendenzen leichter erkennen, wie bei einem Analog-Multimeter,
aber ohne dessen mechanische Nachteile (Dämpfung des Meßwerks).
Wird der Meßbereich überschritten, so wird "OL", für Overload =
Überlast, angezeigt . Die Anzeige blinkt und ein akustisches Signal
ertönt zur Warnung (kein akustisches Signal bei Widerstandsmessung,
Diodentest).
c) Data-Hold "D-H"
Mit D-H wird bei Betätigung der Taste SET/R ein Meßwert im zweiten
bzw. mittleren ("kleinen") Displays festgehalten. Wenn Sie diese Unterfunktion verlassen wollen, so betätigen Sie ein weiteres Mal etwas
länger die Taste SET/R oder die Taste FUNC oder den Drehschalter
(unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen!); anschließend kehren Sie zur Grundeinstellung zurück.
d) Auto Hold A-H
In dieser Funktion speichert das Meßgerät die niedrigsten = MIN und
die höchsten auftretenden = MAX Meßwerte ab. Diese werden nach
einer Meßwertänderung automatisch aktualisiert = refreshed = erneuert. Der MIN-Wert ist auf dem linken Sub-Display, der MAX-Wert
ist auf dem rechten Sub-Display zu sehen. Am mittleren Subdisplay ist
der sog. Average-Wert = Durchschnittswert = AVG ablesbar. Auch dieser Wert wird ständig "aufgefrischt".
Wenn Sie diese Unterfunktion verlassen wollen, so betätigen Sie ein
weiteres Mal die Taste SET/R oder die Taste FUNC oder den Drehschalter (unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen!); anschließend
kehren Sie zur Grundeinstellung zurück.
e) REL (=Relativ)
Diese Einstellung erlaubt Ihnen den Vergleich eines Referenzwertes
mit einem nachfolgendem Meßwert. Gehen Sie wie folgt vor:
- Stellen Sie zuerst den Funktionstaster auf REL und drücken Sie anschließend einmal die Taste SET/R.
- Dann drücken Sie die UP und DOWN-Tasten, um die Polarität zu
bestimmen, anschließend drücken Sie die SET/R-Taste.
85
- Dann drücken Sie die UP und DOWN-Tasten erneut, um den Bezugswert von links nach rechts einzustellen. Betätigen Sie nach jeder
Zifferneinstellung einmal die Taste SET/R, um zur nächsten Digitalstelle zu gelangen.
- Sobald der Bezugswert eingestellt ist, betätigen Sie erneut einmal die
SET/R-Taste.
- Das Meßgerät wird nun die Differenz zwischen dem gespeicherten
Wert und dem nachfolgendem Meßwert auf den kleinen Displays darstellen, während der aktuelle (wahre) Meßwert auf dem großen
Display ablesbar ist. Im linken kleinen Display wird die Differenz in %
angezeigt. Im mittleren kleine Display wird der Offset-Wert angezeigt. Im rechten kleinen Display wird der eingestellte Referenzwert
angezeigt.
Wenn Sie diese Unterfunktion verlassen wollen, so betätigen Sie ein
weiteres Mal die Taste SET/R oder die Taste FUNC oder den Drehschalter (unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen!); anschließend kehren Sie zur Grundeinstellung zurück.
f) MEM (=Memory = "Aufnahme")
Bei dieser Funktion können Sie bis zu 10 Meßwerte (Referenznummer 0
bis 9) abspeichern. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
1. Drücken Sie den Funktionstaster solange, bis MEM blinkend im Display erscheint, anschließend einmal die Taste SET/R. MEM blinkt nicht
mehr, dafür blinkt die Referenznummer. Führen Sie die Messung
durch und betätigen Sie die Taste SET/R einmal wenn Sie den Meßwert unter dem ersten Speicherplatz = Referenznummer 0 ablegen
wollen.
2. Drücken Sie die UP/DOWN-Taster, um den nächsten freien Speicherplatz anzuwählen (Referenznummer zwischen 0 und 9).
Führen Sie erneut eine Messung durch und betätigen Sie anschließend
die Taste SET/R einmal. Nun ist auch dieser angewählte Speicherplatz
belegt. Sollte ein Speicherplatz angewählt werden, in welchem sich
bereits ein Meßwert befindet, so wird dieser vom neuen Meßwert
überschrieben. Um diese Funktion zu verlassen, betätigen Sie nur
kurz den Betriebsartenschalter (Sicherheitsbestimmungen beachten!)
oder die Taste "FUNC" oder die Taste SET/R.
86
Hinweis
Wird beim Abspeichern eines Meßwertes die Taste SET/R einmal zuviel
betätigt, so wird die Unterfunktion verlassen; der gespeicherte Wert
bleibt jedoch erhalten und kann mit der folgenden Unterfunktion
"abgerufen" werden.
g) RCL (= Recall = "Wiedergabe")
Diese Funktion liest die abgelegten Referenzwerte aus dem Speicher
aus. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Betätigen Sie die Taste FUNC solange, bis RCL blinkt. Betätigen Sie
einmal die Taste SET/R. Das Symbol RCL blinkt nicht mehr, dafür die
Referenznummer. Sie können nun mit der UP- oder der DOWN-Taste
die Referenznummer einstellen hinter welcher sich der Speicherplatz
mit dem gewünschten Meßwert verbirgt. Drücken Sie anschließend
die SET/R-Taste, um den gespeicherten Wert auszulesen. Der ausgelesene Wert ist auf dem kleinen linken Display abzulesen. Die nachfolgenden Speicherplätze werden in den anderen kleineren Displays
dargestellt. Wenn Sie diese Unterfunktion verlassen wollen, so betätigen Sie die Taste SET/R oder die Taste FUNC oder den Drehschalter
(unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen!); anschließend kehren Sie zur Grundeinstellung zurück.
h) CMP (= Comparison = Vergleich)
In dieser Unterfunktion können Sie einen Hoch-/Tief-Vergleich
machen, indem Sie den höchsten und den niedrigsten gespeicherten
Referenzwert mit dem augenblicklichen Meßwert vergleichen. Auf
der mittleren kleinen Anzeige ist dann "Lo" zu lesen, wenn der augenblickliche Meßwert kleiner ist, als der niedrigste gespeicherte Referenzwert. "Hi" ist zu lesen, wenn der augenblickliche Wert größer
ist, als der höchste gespeicherte Referenzwert. "Pass" ist zu lesen,
wenn der augenblickliche Meßwert zwischen dem oberen und dem
unteren eingestellten Grenzwert liegt. Gleichzeitig ist ein Intervallton
zu hören! Der untere Grenzwert wird im linken kleinen Display angezeigt, der obere Grenzwert im rechten kleinen Display.
Um diese Funktion zu aktivieren, betätigen Sie den Taster "FUNC" bis
das Symbol "CMP" am oberen Rand der Digitalanzeige blinkt.
Drücken Sie die SET/R-Taste einmal. Daraufhin blinkt unten links über
der linken kleinen Anzeige das Symbol "LOW". Betätigen Sie nun die
87
Tasten "UP" und "DOWN" zur Einstellung des Minimalwertes (Unterer Grenzwert) mit Polarität und Wertigkeit. Nach jeder Veränderung
ist einmal die SET/R-Taste zu drücken, um die Eingabe zu bestätigen
und zur nächsten "Digitalstelle" weiterzuschalten. Sobald der untere
Grenzwert (MIN) eingestellt ist, blinkt über dem rechten kleinen
Display das Symbol "HIGH". Führen Sie die Einstellung des oberen
Grenzwertes genauso durch, wie die Einstellung des unteren Grenzwertes (mit Polarität und dem fünfstelligen Meßwert) Nach erfolgter
Einstellung der Vergleichs-/Grenzwerte, betätigen Sie nochmals die
Taste "SET/R". Nach erfolgter Einstellung des Meßbereiches (sofern
manuell möglich) ist die Vergleichsmessung = Comparison = CMP
aktiv.
Um diese Funktion zu verlassen, betätigen Sie nur kurz den Betriebsartenschalter (Sicherheitsbestimmungen beachten!) oder die Taste
"FUNC". Eine Rücksetzung mit der Taste SET/R ist ebenfalls möglich,
auch während der Messung.
e) mH Induktivitätsmessung
Der Induktivitätsmeßbereich erlaubt Messungen von spannungslosen
Spulen (Wicklungen, Filterspulen usw.) von ca. 0,05 bis 200 mH
f) hFE Transistortest
Beim Transistortest wird der hfe-Parameter gemessen.
g) rDY = ready = Logiktest
Mit dieser Funktion können Sie sämtliche gebräuchliche Logik-Pegel
messen und darstellen (anzeigen).
h) Batteriewechselanzeige
Eine Alkaline 9-V-Blockbatterie hat in diesem Meßgerät eine durchschnittliche Haltbarkeit von ca. 100 bis 150 Stunden. Ca. 8 Stunden vor
dem "Batterieende" erscheint das Batteriewechselsymbol im Display.
Zwischen den einzelnen Meßzyklen wird jedesmal ein Batteriecheck
durchgeführt.
i) alle übrigen Symbole, welche für die verschiedenen Maßeinheiten
stehen:
4.3.5 Display-Angaben bzw. Symbole über die Betriebsarten
a) Diodentest und Durchgangsprüfung
Der Wert, der beim Diodentest angezeigt wird, ist die Durchlaßspannung bei ca. 1 mA Teststrom. Der Meßbereich beträgt hier 0 bis
ca. 2,0 V. Bei der Durchgangsprüfung können Sie Durchgänge von
spannungslosen Leitungen, Steckverbindungen oder Sicherungen
akustisch und optisch (Anzeige des Meßwertes, allerdings in mV)
überprüfen. Ein akustisches Signal ertönt bei Widerständen kleiner
als 30 Ω.
b) Negative Polarität
Bei vertauschten Meßleitungen bzw. bei negativer Polarität erscheint
ein "-"-Zeichen vor dem Meßwert.
c) FREQ Frequenzmessung
Mit dieser Funktion sind Frequenzmessungen bis 20 MHz möglich.
AC
DC
mV
V
mA
A
Hz
kHz
MHz
µF
nF
pF
kΩ
MΩ
mH
dB
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
Wechselgröße
Gleichgröße
Millivolt (exp.-3)
Volt
Milliampere (exp.-3)
Ampere
Hertz
kilohertz (exp.3)
Megahertz (exp.6)
Microfarad (exp.-6)
Nanofarad (exp.-9)
Pikofarad (exp.-12)
kiloohm (exp.3)
Megaohm (exp.6)
Milli-Henry (exp.-3)
Dezibel
d) CAP Kapazitätsmessung
Der Kapazitätsmeßbereich erlaubt Messungen von entladenen Kondensatoren von ca. 10 pF bis 20 µF.
88
89
5. Durchführung von Messungen
5.1 Spannungsmessung
Spannungsquelle
~
V
Meßobjekt
Achtung!
Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen.
Max. 1000 VDC bzw. max. 750 VAC rms.
Berühren Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn Sie höhere
Spannungen als 25 VACrms oder 35 VDC darin messen.
Bei der Spannungsmessung dürfen die Strommeßbuchsen und Meßsockel nicht angeschlossen werden/sein.
Zur Messung von Gleich- oder Wechselspannungen gehen Sie wie folgt
vor:
1. Verbinden Sie die rote Meßleitung mit der V/Ω-Buchse (12) und die
schwarze Meßleitung mit der COM-Buchse (11).
2. Stellen Sie den Drehschalter auf den gewünschten Spannungsmeßbereich. Bei Gleich- (= DCV) oder Wechselspannungsmessung (= ACV)
stehen Ihnen jeweils 5 Meßbereiche zur Verfügung. Bei der Wechselspannungsmessung wird im mittleren Subdisplay außerdem die Frequenz und im rechten Subdisplay der Dezibel-Wert der gemessenen
Wechselspannung angezeigt.
3. Verbinden Sie die Meßspitzen mit dem Meßobjekt (Last Schaltung
usw.).
4. Die jeweilige Polarität des Meßwertes wird zusammen mit dem
augenblicklichen Meßwert im großen Display abgebildet.
Jeder der fünf Gleichspannungsbereiche DCV, bzw. Wechselspannungsbereiche ACV weist einen Eingangswiderstand von 10 MΩ auf. Im Wechselspannungsbereich parallel zu < 20 pF (AC-gekoppelt).
Sobald bei der Gleichspannungsmessung ein "-" vor dem Meßwert erscheint, ist die gemessene Spannung negativ (oder die Meßleitungen
sind vertauscht).
90
Hinweise
Dadurch, daß der Meßeingang sehr empfindlich ist kann es sein, daß bei
freiliegenden Meßleitungen (nicht mit einem Meßobjekt verbunden)
irgendwelche Meßwerte angezeigt werden. Diese "Erscheinung" ist
normal und verschwindet, sobald Sie Ihre Messung durchführen. Allerdings ist während dieser "Phantom"-Meßwerte die Auto-Power-OffFunktion nicht aktiv (bei Wechselspannungen "mV" und "V").
Während der Gleichspannungsmessung sind auch die kleinen drei Anzeigen unter dem Hauptdisplay aktiv. Im linken kleinen Display erscheint
der augenblickliche Meßwert um 1 Sekunde verzögert, im mittleren Display erscheint der Meßwert um 2 Sekunden verzögert und im rechten
kleinen Display erscheint der Meßwert um 3 Sekunden verzögert.
Abb.2 Wechselspannung/Gleichspannung (Seite 141)
5.2 Strommessung
Zur Messung von Gleich- oder Wechselströmen gehen Sie wie folgt vor:
1. Verbinden Sie die schwarze Meßleitung mit der COM-Buchse (11) und
die rote Meßleitung mit der mA-Buchse (10), wenn Sie Ströme bis
max. 200 mA messen wollen bzw. mit der 20-A-Buchse (9), wenn Sie
Ströme von größer als 200 mA bis max. 20 A messen wollen.
2. Stellen Sie den Drehschalter auf Strommessung (2m oder 200 m oder
20 DCA bzw. 2m oder 200 m oder 20 ACA).
3. Verbinden Sie die Meßleitungen in Serie mit dem Meßobjekt (siehe
nachfolgende Abbildung).
91
3. Beträgt der Durchgangswiderstand weniger als 30 Ω, so ertönt ein
akustisches Signal.
Meßgerät
A
Stromquelle ~
Meßobjekt
Achtung!
Messen Sie keine geladenen Kondensatoren, da sonst durch eine mögliche Entladung Ihr Meßgerät zerstört werden kann.
Achtung!
Messen Sie keine Ströme in Stromkreisen, in welchen Spannungen
größer 250 VDC bzw. VACrms auftreten können, da sonst für Sie
Lebensgefahr besteht. Messen Sie auf keinen Fall Ströme über 20 A.
Messen Sie nur in Stromkreisen, die selbst mit 16 A abgesichert sind
bzw. in welchen keine Leistungen größer 4000 VA auftreten können.
Messungen von Strömen gleich 20 A dürfen max. 30 s lang und nur in
Intervallen von 15 Minuten durchgeführt werden (Abkühlphase für den
Shunt).
Während der Wechselstrommessung erscheint im mittleren kleinen Display die Frequenz des Wechselstromes (im Bereich von 40 Hz bis 400 Hz)
und in der großen Anzeige der augenblickliche Meßwert.
Während der Gleichstrommessung sind auch die kleinen drei Anzeigen
unter dem Hauptdisplay aktiv. Im linken kleinen Display erscheint der
augenblickliche Meßwert um 1 Sekunde verzögert, im mittleren Display
erscheint der Meßwert um 2 Sekunden verzögert und im rechten kleinen Display erscheint der Meßwert um 3 Sekunden verzögert.
5.4 Widerstandsmessung
Achtung!
Vergewissern Sie sich, daß alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Meßobjekte unbedingt spannungslos sind. Bei der Widerstandsmessung dürfen die Meßsockel und die
Strommeßbuchsen nicht angeschlossen werden/sein.
Zur Widerstandmessung gehen Sie wie folgt vor:
1. Verbinden Sie die schwarze Meßleitung mit der COM-Buchse (11) und
die rote Meßleitung mit der V/Ω-Buchse (12).
2. Stellen Sie den Meßfunktionsschalter auf Widerstandsmessung (OHM).
Überprüfen Sie die Meßleitungen auf Durchgang, indem Sie beide
Meßspitzen miteinander verbinden.
3. Nun verbinden Sie die Meßspitzen mit dem Meßobjekt.
5.3 Durchgangsprüfung
Mit dieser Funktion können spannungslose Leitungen, Sicherungen, Schaltungen usw. auf Durchgang akustisch überprüft werden. Zu dieser
Messung gehen Sie wie folgt vor:
1. Verbinden Sie die schwarze Meßleitung mit der COM-Buchse (11) und
die rote Meßleitung mit der V/Ω-Buchse (12).
2. Stellen Sie den Drehschalter auf
/
(= Diodentest bzw. Durchgangsprüfung). Anschließend verbinden Sie die Meßspitzen mit dem
unbedingt spannungslosen Meßobjekt.
92
Hinweis
Wenn Sie eine Widerstandsmessung durchführen, achten Sie darauf, daß
die Meßpunkte, welche Sie mit den Meßspitzen zum Messen berühren,
frei von Schmutz, Öl, Lötlack oder ähnlichem sind. Solche Umstände können den Meßwert verfälschen.
Bei Widerständen größer ca. 1 MΩ kann es sein, daß die Anzeige etwas
Zeit benötigt, um sich zu stabilisieren ("einzustellen"). Sobald "OL" im
Display erscheint und der Bargraph alle Segmente anzeigt, haben Sie
den Meßbereich überschritten, bzw. die Meßstrecke ist unterbrochen.
93
Während der Widerstandsmessung sind auch die kleinen drei Anzeigen
unter dem Hauptdisplay aktiv. Im linken kleinen Display erscheint der
augenblickliche Meßwert um 1 Sekunde verzögert, im mittleren Display
erscheint der Meßwert um 2 Sekunden verzögert und im rechten kleinen
Display erscheint der Meßwert um 3 Sekunden verzögert.
5.6 Diodentest
Zur Messung von Dioden oder Halbleiterstrecken gehen Sie wie folgt
vor:
1. Verbinden Sie die schwarze Meßleitung mit der COM-Buchse (11) und
die rote Meßleitung mit der V/Ω-Buchse (12).
Abb. 4 Widerstandsmessung (Seite 142)
5.5 Kapazitätsmessung
Zur Messung von Kapazitäten gehen Sie wie folgt vor:
Stellen Sie den Drehschalter auf CAP (LO) oder CAP (HI) und stecken Sie
den zu prüfenden entladenen Kondensator polungsrichtig ("+" und "-"
beachten, nicht vertauschen!) in den Meßsockel. Bei relativ geringen
Kapazitäten wie 100 pF oder kleiner ist es sinnvoll die Sonderfunktion
"REL" (beschrieben unter 4.3.4 e) zu verwenden, um die Anzeige auf
"0000" zu stellen. In den anderen Bereichen (200 n bzw. 20 µ) geben Sie
dem Off-Set Zeit (wenige Sekunden), die Anzeige auf "0000" zu setzen.
Achtung!
Beim Kurzschließen (Entladen) von Kondensatoren können energiereiche Entladungen stattfinden. Vorsicht Lebensgefahr! Berühren Sie nicht
die Anschlüsse bei Kondensatoren mit Spannungen größer 35 VDC bzw.
25 VAC. Vorsicht in Räumen, in welchen sich Stäube, brennbare Gase,
Dämpfe oder Flüssigkeiten befinden oder befinden könnten. ==>
Explosionsgefahr!
Während der Kapazitätsmessung sind auch die kleinen drei Anzeigen
unter dem Hauptdisplay aktiv. Im linken kleinen Display erscheint der
augenblickliche Meßwert um 1 Sekunde verzögert, im mittleren Display
erscheint der Meßwert um 2 Sekunden verzögert und im rechten kleinen Display erscheint der Meßwert um 3 Sekunden verzögert.
+
-
2. Stellen Sie den Drehschalter auf
/
und verbinden Sie die
Prüfspitzen mit dem Meßobjekt, einer spannungslosen Halbleiterstrecke, die rote Prüfspitze an die Anode, die schwarze Prüfspitze an
die Kathode (diese ist in der Regel gekennzeichnet durch einen
Farbring,-Punkt oder Ähnliches).
Wenn Sie eine Diodenstrecke in Durchlaßrichtung prüfen, werden Sie
eine Spannung ab ca. 0,25 V (Germanium) oder 0,7 V (Silicium) bis zu
2,5 V (bzw. 250 mV, 700 mV bis zu 2500 mV) messen, sofern die
Diodenstrecke nicht defekt ist. Außerdem erscheint im mittleren Subdisplay "good" für "gut".
Wenn Sie nun die Prüfspitzen vertauschen, also rot an die Kathode
und schwarz an die Anode, so überprüfen Sie die sog. Sperrichtung
der Diodenstrecke.
Wird Ihnen "OL" und im mittleren Subdisplay "0PEn" angezeigt, so
ist die Diode in Ordnung. Wird Ihnen dagegen ein Spannungswert
angezeigt, so haben Sie entweder das Meßobjekt falsch angeschlossen oder es ist defekt.
Achtung!
Achten Sie beim Diodentest darauf, daß die Diode bzw. die Schaltung,
in der sie eventuell eingebaut ist, unbedingt spannungslos sein muß.
Alle vorhandenen Kapazitäten müssen entladen sein.
Abb.3 Diodenmessung (Seite 141)
5.7 Frequenzmessung
Zur Messung einer Frequenz gehen Sie wie folgt vor:
1. Verbinden Sie die schwarze Meßleitung mit der COM-Buchse (11) und
die rote Meßleitung mit der V/Ω-Buchse (12).
94
95
2. Stellen Sie den Meßfunktionsschalter (7) auf "FREQ" und verbinden
Sie die Prüfspitzen mit dem Meßobjekt (Generator o.ä.).
Achtung!
Beachten Sie unbedingt die max. Eingangsgrößen! Schließen Sie keine
Spannungen größer als max. 250 VDC bzw. VACrms (rms= eff) an. Bei
Spannungen größer 25 VAC bzw. 35 VDC besteht bei Berührung Lebensgefahr!
Schalten Sie während der Messung nicht auf eine andere Meßfunktion
bzw. auf einen anderen Bereich um. Die empfindliche Elektronik im
Inneren des Meßgerätes kann dadurch zerstört werden, wodurch wiederum Sie gefährdet werden können.
Bei Spannungen kleiner ca. 50 mVrms (gemessen bei 1 KHz) ist keine
Frequenzmessung möglich.
Bei der Frequenzmessung dürfen die Meßsockel und die Strommeßbuchsen nicht angeschlossen werden/sein.
Bei der Frequenzmessung wird im mittleren kleinen Display die Höhe
der Wechselspannung in V angezeigt. Im rechten kleinen Display wird
der Dezibelwert der Wechselspannung angezeigt.
Abb.5 Frequenzmessung (Seite 142)
5.8 Transistortest
Achtung!
• Einige Transistortypen beinhalten Basis-Emitterwiderstände, wodurch
die Messung verfälscht werden kann.
• Der hfe-Meßwert ist nicht absolut genau. Er sagt lediglich aus, ob der
Transistor arbeitet oder nicht. Die tatsächliche Verstärkung eines Transistors hängt von seinem Arbeitsstrom ab. Dieses Multimeter kann
einen Basisstrom bis zu 10 uA, bei einer Uce von 2,8 V liefern. Der bei
der Messung fließende Kollektorstrom wird erfaßt und daraus der hFEWert errechnet.
• Es können keine Transistoren gemessen werden, welche in eine Schaltung eingebaut sind.
• Sie können mit diesem Multimeter keinen hfe-Wert von FET's oder
anderen unipolaren Transistoren messen.
• Wenn die Anschluß-"Beinchen" der Meßobjekte nicht in den Sockel
passen (zu "dick"), versuchen Sie es nicht mit Gewalt, denn dadurch
kann der Sockel beschädigt werden.
• Die hfe-Messung reagiert auf Temperaturschwankungen. Sobald Sie
den Transistor anfassen und in den Sockel stecken und ihn mit Ihren
Fingern wärmen, kann sich der Meßwert ändern. Sollte sich ein instabile Anzeige ergeben, so entnehmen Sie den Transistor und lassen ihn
auf Zimmertemperatur abkühlen.
Während der Transistorparametermessung hfe sind auch die kleinen drei
Anzeigen unter dem Hauptdisplay aktiv. Im linken kleinen Display erscheint
der augenblickliche Meßwert um 1 Sekunde verzögert, im mittleren Display erscheint der Meßwert um 2 Sekunden verzögert und im rechten
kleinen Display erscheint der Meßwert um 3 Sekunden verzögert.
Der Transistorsockel ist nicht gegen Überlast geschützt.
Zur Messung der Verstärkung eines Transistors gehen Sie wie folgt vor:
1. Stellen Sie den Meßfunktionsschalter auf hFE.
5.9 Logikmessung
2. Stecken Sie den zu prüfenden Transistor in den Meßsockel. Achten Sie
dabei auf folgende Punkte:
Diese Meßfunktion dient der Ermittlung von Logikpegeln in Digitalschaltungen (5-V- oder 12-V- oder 18-V-Logik o.ä.). Bei der Logikfunktion können Sie folgende "Zustände" feststellen:
Hinweise
• Beachten Sie die Anschlußfolge (z. B. C-B-E) des Meßobjekts (stehen in
der Transistor-Vergleichstabelle/-Liste).
96
• der Testpunkt weist einen High-Pegel von größer als 70 % von Vcc
(oder V++ oder Vc oder V+ o.ä.) auf (bis max. 18 VDC, darüber
erscheint "OL" für Overload), dann erscheint "Hi" in der Anzeige.
97
• der Testpunkt weist einen Low-Pegel von kleiner als 30 % von Vcc auf,
dann erscheint "Lo" in der Anzeige.
5.10 Induktivitätsmessung
• am Testpunkt liegt ein Pegel zwischen 30% und 70% der Vcc an, dann
erscheint "----" in der Anzeige.
Stellen Sie den Meßfunktionsschalter auf „mH“ und stecken Sie die Anschlußdrähte der zu prüfenden spannungslosen Spule in den Meßsockel.
Bei sehr kleinen Induktivitäten wie 100 uH oder kleiner ist es sinnvoll, die
Sonderfunktion „REL“ (beschrieben unter 4.3.4 e) zu verwenden, um die
Anzeige auf „0000“ zu stellen.
Zur Feststellung des Logikpegels bzw. zur Einstellung der Pegelbereiche
gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie Ihr Meßgerät ein.
2. Stellen Sie den Meßfunktionsschalter auf "LOGIC". Im Display erscheint und "rdY", was soviel bedeutet wie ready = bereit (zur
Messung).
3. Verbinden Sie die Meßleitungen mit der COM-Buchse (schwarze Ltg.)
und der V-Buchse (rote Leitung).
4. Verbinden Sie nun das andere Ende der schwarzen Meßleitung (Meßspitze) mit der "Masse" der digitalen Schaltung = "-" (normalerweise).
5. Während nun die schwarze Meßleitung mit der Masse verbunden
bleibt, berühren mit der roten Meßspitze den Versorgungspunkt Vcc
(oder V++ oder V+ oder Vc o.ä.). Beträgt diese Versorgungsspannung
weniger als 20 VDC und Sie betätigen einmal die Taste "SET/R", so
ertönt ein akustisches Signal und "Hi" erscheint im Display.
Achtung!
Beträgt diese Versorgungsspannung jedoch mehr als 20 VDC, so ertönt
ebenfalls ein akustisches Signal und es erscheint "OL" für Overload (Überlauf, Bereichsüberschreitung) in der Anzeige.
6. Das Multimeter ist nun "bereit = ready" die in Frage kommenden Meßpunkte der digitalen Schaltung auf die entsprechenden Logikpegel
zu überprüfen. Entfernen Sie die rote Meßspitze vom Versorgungspunkt und berühren Sie damit die in Frage kommenden Testpunkte.
Hinweis
Während der Logikpegelmessung wird im mittleren Subdisplay die Pegelfrequenz und im rechten Subdisplay der Spannungswert angezeigt.
98
Zur Messung von spannungslosen Spulen gehen Sie wie folgt vor:
Achtung!
Schließen Sie keine Spannungen an. Das Gerät kann dadurch zerstört
werden.
Während der Induktivitätsmessung sind auch die kleinen drei Anzeigen
unter dem Hauptdisplay aktiv. Im linken kleinen Display erscheint der
augenblickliche Meßwert um 1 Sekunde verzögert, im mittleren Display
erscheint der Meßwert um 2 Sekunden verzögert und im rechten kleinen Display erscheint der Meßwert um 3 Sekunden verzögert.
5.11 Gebrauch des Analog-Bargraphen
Der Bargraph ist leicht bedienbar und verständlich. Er ist vergleichbar
mit dem Zeiger eines Analogmeßinstrumentes, ohne dessen mechanische Nachteile. Er eignet sich besonders für sich schnell verändernde
Meßsignale, für welche die Digitalanzeige zu "langsam" ist. So lassen
sich auch Tendenzen einer Meßwertänderung schnell erkennen und auswerten. Die Meßrate beträgt hier ca. 3-4 Messungen/s.
5.12 Leistungsmessung
Zur Messung der Leistungsaufnahme von einem Verbraucher, z. B. Fernsehgerät oder Stereoanlage im „Stand-By-Betrieb oder Bügeleisen oder
Glühlampe usw. benötigen Sie den Leistungsmeßadapter. Dieser besteht
aus einer Stecker-/Steckdoseneinheit auf der einen Seite und dem Multistecker zum Anschluß an das Multimeter auf der anderen Seite. Verbinden Sie stets zuerst den Multistecker mit dem Multimeter.
Anschließend verbinden Sie die ausgeschaltete Last/ den ausgeschalteten
Verbraucher mit der Schutzkontaktsteckdose des Adapters und zum
Schluß den Schutzkontaktstecker des Adapters mit einer Schutzkontaktnetzsteckdose. Achten Sie dabei stets auf einen sicheren Sitz aller
Steckverbindungen und die richtige Polarität des Multisteckers am
99
Multimeter. Auf dem Multistecker steht links der Strompfad „20 A“, halb
rechts der „Masseanschluß COM“ und ganz rechts der Spannungspfad
„V/Ω“. So wie der Multistecker beschriftet ist, muß er mit dem Multimeter verbunden werden.
„20A“ in die 20A-Buchse, „COM“ in die COM-Buchse und „V/Ω“ in die
V/Ω-Buchse.
Achtung!
Bei einer falschen bzw. fehlerhaften Verbindung mit dem Multimeter
kann das Multimeter, der Adapter bzw. der Verbraucher zerstört werden. Achtung Lebensgefahr!
Zur Messung der Wirkleistung, des Cos Phi, der Einstellung des KWhPreises und der Messung der KWh gehen Sie wie folgt vor:
1. Verbinden Sie den Meßadapter, wie zuvor beschrieben, mit dem Meßgerät.
2. Stellen Sie den Drehschalter auf die Schalterposition „POWER“ und
schalten Sie anschließend das Meßgerät und den Verbraucher ein.
3. In dieser Grundstellung sind folgende Anzeigen aktiv: Unten links
wird die Referenznummer „0“ angezeigt. Darunter in der linken kleinen Anzeige wird der Strom in „A“ gemessen, rechts daneben wird
die Wechselspannung (Netzspannung) gemessen und in der ganz
rechten kleinen Anzeige der cos Phi (Leistungsfaktor). Der Cos Phi ist
der Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung und ist bei rein
ohm’schen Verbrauchern immer „1“. Bei induktiven Verbrauchern
liegt der cos Phi zwischen 0,3 und 0,98.
Im „großen“ Display können Sie die Wirkleistungsaufnahme Ihres
Verbrauchers ablesen.
4. Im zweiten Meßprogramm, betätigen Sie einmal die Taste „UP“, mit
der Referenznummer „1“, werden im linken kleinen Display die
Kosten für eine Stunde angezeigt (die Einstellung erfolgt im nächsten
Programm =Ref.-Nr. 2), im mittleren kleinen Display wird die Anzahl
der KWh erfaßt/angezeigt und im rechten kleinen Display werden die
Gesamtkosten angezeigt.
5. Im dritten Meßprogramm (betätigen Sie ein weiteres Mal die Taste
"UP") mit der Referenznummer "2" befindet sich der Zeitzähler mit
100
Stunden, Minuten und Sekunden. Im linken Subdisplay werden die
Stunden der Leistungsmessung gezählt. Im mittleren Subdisplay die
Minuten und Sekunden. Die Zeitanzeige wird aktiv, sobald ein
Verbraucher angeschlossen und eingeschaltet ist, also Leistung verbraucht.
6. Im vierten Meßprogramm (betätigen Sie ein weiteres Mal die Taste
"UP") mit der Referenznummer "3" läßt sich ein sogenannter Timer,
eine Art Zeitbegrenzung für die Meßzeit, einstellen. Die Referenznummer blinkt. Mit den Tasten "SET/R", "UP" und "DOWN" können
Sie die Meßzeit in Stunden (max. 99), Minuten (max. 59) und Sekunden (max. 59) einstellen. Mit dieser Funktion könnte man z. B. den
Stand-By-Verbrauch eines Fernsehgerätes oder die Leistungsaufnahme eines Kühlschrankes oder einer Gefriertruhe bezogen auf 24
Stunden feststellen.
7. Im fünften Meßprogramm (betätigen Sie ein weiteres Mal die Taste
"UP") mit der Referenznummer "4", blinkt die Referenznummer.
Hier können Sie mit den Tasten „SET/R“, „UP“ oder „DOWN“ den
KWh-Preis eingeben, z. B. 23,0 Pf. Für einen KWh-Preis von 23 Pf
bleibt die erste Digitalstelle „0“, also betätigen Sie einmal die Taste
„SET/R“. Daraufhin blinkt die zweite Digitalstelle. Geben Sie die Zahl
2 ein (=2 x UP) und bestätigen Sie mit SET/R. Daraufhin blinkt die dritte Digitalstelle. Geben Sie die Zahl 3 ein (=3 x UP oder 7 x DOWN) und
bestätigen Sie erneut mit der Taste SET/R. Da die letzte Digitalstelle
ebenfalls „0“ ist, betätigen Sie nocheinmal die Taste SET/R. Der Preis
pro 1 KWH (im mittleren Display) ist nun eingestellt.
8. Die aufsummierten Gesamtkosten sowie die Gesamtleistung kann
zurückgesetzt werden (auf „0“), indem Sie das Meßgerät aus- und
wieder einschalten.
5.13 Gebrauch des Multimeters in Verbindung mit
einem Computer
Eine umfangreiche Windows-Software (Diskette und Schnittstellenleitung)
für die Verbindung/Kommunikation mit einem Computer ist optional
erhältlich.
a) Anschluß
Verbinden Sie eine RS-232-Schnittstellenleitung (optional mit Software erhältlich) mit dem Multimeter und mit einer seriellen Schnittstelle des ausgeschalteten Computers.
101
Abb.6 Verbindung mit einem Computer (Seite 142)
Schalten Sie nun das Meßgerät und den Computer ein.
b) Ein Datenformat ist 14 Byte lang. Die Zusammensetzung lautet wie
folgt:
BYTE 1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E
V CR
Bsp.1 DC - 3 . 9 9 9
3 . 9 9 9 Mo h m CR
Bsp.2
Besondere Merkmale für die Datenübertragung (Kommunikationsparameter):
Übertragungsrate . : 9600 baud
Charakter code . . . : 7-bit ASCII
Parität . . . . . . . . . . : keine
Stop-Bits . . . . . . . . : 2
6. Wartung und Kalibrierung
Um die Genauigkeit des Multimeters über einen längeren Zeitraum zu
gewährleisten, sollte es jährlich einmal kalibriert werden. Die Kalibrierung kann von unserer Kalibrierstelle im „Service 2000“ kostengünstig
durchgeführt werden.
Der Sicherungswechsel ist unter 2. (Sicherheitsbestimmungen) beschrieben. Den Batteriewechsel finden Sie unter 4.1.
Zur Reinigung des Gerätes bzw. des Display-Fensters nehmen Sie ein sauberes fusselfreies antistatisches trockenes Reinigungstuch.
Arbeitstemperatur . . . . . . . . : 0°C bis + 40°C
Lagertemperatur . . . . . . . . . : -10°C bis +50°C
0 bis 70 % (35°C bis 50°C)
Temperatur für garantierte Genauigkeit . . . . . . . . :
Batterietyp . . . . . . . . . . . . . . :
Masse . . . . . . . . . . . . . . . . . . :
Abmessungen (L x B x H) . . :
7.2 Meßtoleranzen
• Angabe der Genauigkeit in ±(% der Ablesung + Anzahl der Stellen =
digits = dgt(s) ).
• Genauigkeit 1 Jahr lang bei einer Temperatur von +23°C ±5°C, bei einer
rel. Luftfeuchtigkeit von kleiner als 75 %.
• Die Warm-up-Zeit beträgt 1 Minute.
Betriebsart
Meßbereich
Genauigkeit
Auflösung
Gleichspannung
200 mV
2 V
20 V
200 V
+/-(0,05%+3dgts)
———”———
———”———
———”———
10 µV
100 µV
1 mV
10 mV
1000 V
+/-(0,1%+5dgts)
100 mV
200 mV
2 V
20 V
200 V
750 V
+/-(0,8%+10dgts)
———”———
———”———
———”———
+/-(1%+10dgts)
10 µV
100 µV
1 mV
10 mV
100 mV
Wechselspannung
Achtung!
Verwenden Sie zur Reinigung keine carbonhaltigen Reinigungsmittel
oder Benzine, Alkohole oderÄhnliches. Dadurch wird die Oberfläche des
Meßgerätes angegriffen. Außerdem sind die Dämpfe gesundheitsschädlich und explosiv.
gültig für den Frequenzbereich von 40 bis 1 kHz
True RMS-Messung
Gleichstrom
7. Technische Daten und Meßtoleranzen
7.1 Technische Daten
Display (Anzeige) . . . . . . . . : 4 1/2-stelliges LCD-Display bis 19999, mit
automatischer Polaritätsanzeige
Max. Meßrate . . . . . . . . . . . : 2,5 Messungen pro Sekunde
Max. Eingangsstrom AC/DC . : 20 A
102
+23°C ±5 K
NEDA 1604 9 V oder 6F22 9 V (Alkaline)
350 g (ohne Batterie)
187 x 87 x 34 mm
Wechselstrom
2 mA
200 mA
20 A
2 mA
200 mA
20 A
+/-(0,8%+10dgts)
+/-(1,0%+10dgts)
+/-(1,2%+15dgts)
100 nA
10 µA
1 mA
+/-(2,0%+5dgts)
100 nA
+/-(2,5%+5dgts)
10 uA
+/-(2,5%+15dgts)
1 mA
Frequenzbereich siehe Wechselspannung
True RMS-Messung
103
Betriebsart
Meßbereich
Widerstand
200 Ω
2 KΩ
20 KΩ
200 KΩ
2 MΩ
20 MΩ
Auflösung
Genauigkeit
±(0,2%+10dgts)
±(0,15%+3dgts)
-"-"-"±(0,5%+5dgts)
0,01 Ω
0,1 Ω
1 Ω
10 Ω
100 Ω
1 KΩ
Meßspannung am offenen Meßkreis: < 1,2 V
Dauer der Anzeigenstabilisierung: 2 MΩ ca. 5s
20 MΩ ca. 15s
Kapazität
Diodentest
20 nF
200 nF
20 µF
200 µF
±(2%+5dgts)
-"±(3%+8dgts)
-"-
1
10
1
10
pF
pF
nF
nF
1,0 mA max.
2,8 VDC max.
Teststrom:
Meßspannung:
2 MHz
20 MHz
Strommessung . . . . . : 20 A AC/DC im A-Bereich, max. 30 s lang mit
einer anschließenden Abkühlphase von mind.
15 Min. max. 250 VDC/VACrms,
Überlastschutz: Flinke 15-A-250-V-Sicherung
(Abm: 6 x 30 mm)
200mA AC/DC im mA-Bereich, max. 250 VDC/
VACrms,
Überlastschutz: Flinke 0,8-A-250-V-Sicherung
(Abm: 5 x 20 mm)
Widerstandsmessung . : 20 MΩ, Überlastschutz: 250 VDC/AC
Logikmessung . . . . . . : Überlastschutz 250 VDC/AC
Transistortest-Bereich: hFE 0 - 1000
ca. 10 µA
Basisstrom:
VCE (UCE):
max. 2,8 V
20 KHz
200 KHz
Spannungsmessung . . : 1000 VDC bzw. 750 VAC
Frequenzmessung . . . : 20 MHz, dabei max. 250 VDC/VACrms Eingangsspannung
Durchgangsprüfer: akustisches Signal bei Widerständen
kleiner als 30 Ω, Meßspannung 2,8 VDC max.
Frequenz
7.3 Maximale Eingangsgrößen, Überlastschutz
Leistungsmessung . . . : 3680 W
±(0,1%+3dgts)
-"-
1 Hz
10 Hz
-"-"-
100 Hz
1 kHz
Eingangsempfindlichkeit: >50 mVrms (rms = effektiv)
max. Eingangsspannung: 250 VDC/VACrms
Logiktest
DC 20 V
Frequenz
±(0,05%+3dgts)
±(0,1 %+2dgts)
1 mV
bereichsabhäng.
Induktivität
200 mH
±(3,0%+10dgts)
0,01mH(=10uH)
Leistungsmessung
2000 W
3680 W
±(3,0%+10dgts)
±(3,0%+ 5 dgts)
0,1 W
1 W
Achtung!
Die Meßfunktionen Transistortest, Diodentest und Kapazitäts- und
Induktivitätsmessung sind nicht gegen Überlast oder zu hohe Eingangsspannung(en) geschützt.
Eine Überschreitung der max. zulässigen Eingangsgrößen führt unter
ungünstige Umständen zur Beschädigung des Meßgerätes bzw. zu einer
Gefährdung des Lebens des Benutzers.
Wechselstrom (max. 16 A): ± (2% + 5dgts)
Wechselspannung (190V-250V): ±(3%+3 dgts)
Leistungsfaktor(cos Phi): 0.000 - 1.000
104
105
33
31
24
27
25
26
28
29
23
13
17
20
- +
18
21
19
22
32
14
30
15
34
3
4
2
5
1
7
Abb. 2
6
8
9
10
11
Forward Direction
Reverse Direction
sens direct
Durchlaßrichtung
Doorlaatrichting
sens inverse
Sperrrichtung
Blokkeerrichting
12
16
26
Abb. 3
14
±
15
Abb. 1
140
141
~
~
~
Abb.4
Abb.5
W
O
1O
20
30
4O
Abb.6
142
143
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