BPW Montage- und Bedienungsanleitung Unterfahrschutz UFK 100 III

BPW Montage- und Bedienungsanleitung Unterfahrschutz UFK 100 III
UFK 100 III
Montageanleitung
BPW BERGISCHE ACHSEN
Unterfahrschutz
Underrun guard
Dispositif anti-encastrement
- Baureihe: UFK 100 III
- Series: UFK 100 III
- Série : UFK 100 III
MONTAGE- UND BEDIENUNGSANLEITUNG
INSTALLATION AND OPERATING INSTRUCTIONS
INSTRUCTIONS DE MONTAGE ET DE SERVICE
Montage und Bedienungsanleitung UFK 100 III
Verwendung:
Seite 4
Seite 4
Seite 5 und 6
Bedienung
Seite 7
380
135
740 1400
Halter
Gasdruck
feder
Verriegelung
Quertraverse
max. 350
Fahrzeug
rahmen
735
Deutsch
Einbau:
1) Anbringung der seitlichen Halter
2) Anbringung der Quertraverse
FAHRTRICHTUNG
Fahrzeugaufbau
180
Seite 3
30°
Verwendung
max. BH 500
Inhaltsverzeichnis:
2100 bis 2550
Der klappbare BPW Unterfahrschutz, Typ UFK 100 III , wurde für den Einsatz weit
untergekuppelter Zugeinrichtungen am Motorwagen, sowie Trailer entwickelt.
Die EGTypgenehmigung des Unterfahrschutzes e4*70/221*2006/20*0360*01 ist für
die Fahrzeugklassen N3, N2, O3 und O4 ohne Einschränkung des zulässigen
Gesamtgewichtes (zGG) des Fahrzeuges freigegeben.
Die Rahmenbreite kann zwischen 740 mm und 1400 mm, je nach Fahrzeugtyp, variiert
werden. Das zulässige Unterbaumaß beträgt ab Fahrzeughinterkante bis Vorderkante
des abgeklappten Unterfahrschutzes maximal 350 mm.
Die Ausführung Parallelogramm wird ohne Quertraverse ausgeliefert und ist beim Anbau
an das Fahrzeug durch eine nach der Richtlinie 70/221/EWG geprüften und zum Anbau
geeigneten (siehe Punkt 2c) Quertraverse zu ergänzen. Bei dieser Ausführung müssen
zusätzlich die Auflagen und Einsatzbedingungen der verwendeten Quertraverse (so z.B.
das zGG des Fahrzeuges, die zulässige Rahmenbreite, das zulässige Unterbaumaß)
beachtet werden. Das zulässige Unterbaumaß des kompletten Unterfahrschutzes ergibt
aus dem zulässigen Unterbaumaß der Quertraverse minus 50 mm (bedingt durch die
Verformung der Konsolen unter der Prüflast).
Bei unbeladenem Fahrzeug darf die untere Kante des abgeklappten Unterfahrschutzes
an keiner Stelle höher als 550 mm über der Fahrbahn liegen.
Die Breite des hinteren Unterfahrschutzes darf die Breite der Hinterachse, gemessen
über den äußersten Punkt der Räder, an keiner Stelle überschreiten und an keiner Stelle
mehr als 100 mm unterschreiten. Sind mehrere Hinterachsen vorhanden, so ist die
breiteste Achse maßgebend.
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3
Montage und Bedienungsanleitung UFK 100 III
Einbau:
2. Anbringung der Quertraverse:
Der BPW Unterfahrschutz besteht aus einem 3teiligen Lieferumfang (Halter links/rechts
und Quertraverse). Bei der Ausführung Parallelogramm ist die Quertraverse nicht im
Lieferumfang enthalten.
Als ersten Arbeitsschritt sind die seitlichen Halter am Fahrzeugrahmen anzubringen.
Anschließend ist die Quertraverse mit den seitlichen Konsolen der Halter zu verschweißen
bzw. zu verschrauben.
Gasdruckfeder des linken Halters an der Konsole lösen und aushängen.
Verriegelung der rechten Konsole öffnen.
Deutsch
Befestigungsschrauben
Halter
2.a Ausführung geschweißt:
In vollständig abgesenkten Zustand der Konsolen, Quer
traverse mittig ausrichten und mit je einer umlaufenden Kehl
naht (a=3,5 mm) verschweißen. Wir empfehlen bei Schutzgas
schweißungen Schweißzusätze nach DIN EN 440 bei einer
Mindestanforderung des Schweißgutes von G 42 0 und bei
Lichtbogenschweißungen Stabelektroden DIN EN 499 bei
einer Mindestanforderung des Schweißgutes von E 42 0.
Achtung: Bei Fahrzeugen mit Antiblockiersystemen oder elektronisch geregelter
Luftfederung sind die Stecker der Steuergeräte abzuziehen!
Wärmeempfindliche Bauteile sind zu schützen oder zu demontieren.
Konsole
links
Verriegelung
2.b Ausführung geklemmt:
Gasdruck
feder
Konsole
rechts
Fahrzeugrahmen
1. Anbringung der seitlichen Halter:
Anschlusslochbild der Halter auf den
Fahrzeugrahmen übertragen.
Fahrzeugrahmenhöhe: min. 230 mm
Achtung: Aufbaurichtlinien des Fahrzeug
herstellers berücksichtigen!
In vollständig abgesenkten Zustand wird das Querrohr durch die Klemmrohre der
Konsolen geschoben und durch Anziehen der Sechskantschrauben symmetrisch
verklemmt.
Halter mit 6 Sechskantschrauben M 14 (mind. Festigkeitsklasse 8.8) und entsprechenden
Sechskantmuttern am Fahrzeugrahmen anbringen.
Anziehdrehmoment:
M 14
M = 100 Nm
Anziehdrehmoment:
M 12
M = 80 Nm
Achtung: Sechskantmuttern auf der Innenseite des Fahrzeugrahmens anbringen!
Sechskantmuttern sichern.
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Montage und Bedienungsanleitung UFK 100 III
Bedienung:
2.c Ausführung Parallelogramm:
•
Bei der Ausführung Parallelogramm muss der Rundpuffer (Gummi
anschlag) des Halters an der Konsole herausgenommen werden.
•
In vollständig abgesenkten Zustand wird das Unterfahr
schutzprofil mit je 2 Stück Sechskantschrauben / Muttern
pro Seite an das Formblech der Schwenkarme geschraubt.
Schraubengröße mind. M 12, max. M 16.
Anzugsmoment M = 80 Nm (bei M 12)
Schrauben mit Muttern und die Bohrungen für
28
Formblech sind nicht im Lieferumfang.
Rundpuffer
•
160
125
Quertraverse vollständig hochklappen, Gasdruckfeder wieder einhängen und mit
Sechskantmuttern sichern.
Bei der Ausführung Parallelogramm Rundpuffer (Gummianschlag) montieren.
Quertraverse in Fahrposition verriegeln.
Sicherungs
muttern
Gasdruck
feder
Deutsch
Fahrzeugaufbau
min. 40
max. 130
Bohrungen
min. Ø 12,5
max. Ø 17
Motorwagen bzw. Trailer mit der Feststellbremse oder Unterlegkeilen gegen Wegrollen
sichern (§55 bzw. §40 VBG 12).
Fahrzeug
rahmen
Verriegelung ziehen
Im abgekuppelten Fahrzustand muss der Unterfahrschutz heruntergeklappt werden.
Zum Entriegeln der Höhenarretierung ist der / die Federriegel zu öffnen. Hiernach kann
der Unterfahrschutz von Hand heruntergeklappt werden.
Während des Verstellvorgangs kann der /die Federriegel wieder zurückgestellt
werden, damit er beim Erreichen der unteren Fahrstellung automatisch verriegelt.
Die in Fahrtrichtung auf der linken Seite angebrachte Gasdruckfeder unterstützt
den Verstellvorgang.
Hochklappen des Unterfahrschutzes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
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Installation and operating instructions UFK 100 III
Table of contents:
Application:
Application
Page 3
Installation:
1) Attachment of the support arms
2) Attachment of the crossmember
Page 4
Page 4
Pages 5 and 6
Operation
Page 7
The EC type approval of the underrun guard e4*70/221*2006/20*0360*01 has been issued
for vehicle classes N3, N2, O3 and O4 without restrictions on the gross vehicle weight (GVW).
The frame width can be varied between 740 mm and 1400 mm, depending on the vehicle
type. The permitted buildunder dimension is max. 350 mm from the rear edge of the
vehicle to the front edge of the foldeddown underrun guard.
The parallelogram version is supplied without a crossmember and, when installed on the
vehicle, must be supplemented by a crossmember that is suitable for fitting (see point 2c)
and has been tested in accordance with Directive 70/221/EEC. With this version, it is also
necessary to comply with the regulations and application conditions for the crossmember
that is used (for example, the GVW, the permitted frame width, the permitted buildunder
dimension). The permitted buildunder dimension of the complete underrun guard is
defined by the permitted buildunder dimension of the crossmember less 50 mm (due to
the deformation of the brackets under the test load).
When the vehicle is unladen, the lower edge of the foldeddown underrun guard must not
be more than 550 mm above the carriageway at any point.
The width of the rear underrun guard must no exceed the width of the rear axle, measured
between the outermost points of both wheels, must not be less than 100 mm at any
point. If there are several rear axles, the widest axle is the determining factor.
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English
The folding BPW underrun guard, type UFK 100 III, has been developed for drawbar
installations with a long recessed dimension on tractive units and trailers.
Installation and operating instructions UFK 100 III
Installation:
2. Attachment of the crossmember:
The BPW underrun guard consists of 3 components (support arms left/right and
crossmember). The parallelogram version is supplied without the crossmember.
The first working step is to attach the support arms onto the vehicle frame. Following this,
the crossmember must be welded or bolted onto the support arms.
Unfasten the gas compression spring of the left support arm at the bracket and unhook it.
Open the locking mechanism on the right support arm.
1. Attachment of the lateral support arms:
2.a Welded version:
With the support arms fully lowered, align the crossmember
centrally and weld with one fillet weld each all the way
around (a = 3.5 mm). We recommend the use of DIN EN 440
filler metals for inert gas welding, with a minimum weld quality
requirement of G 42 0. For electric arc welding, we recommend
DIN EN 499 stick electrodes with a minimum weld quality
requirement of E 42 0.
English
Warning: Disconnect the control unit plugs in vehicles with antilock braking
systems or electronically controlled air suspension!
Components sensitive to heat must be protected or removed.
2.b Bolted version:
Transfer the connection hole pattern of
the holders onto the vehicle frame.
Vehicle frame height: min. 230 mm
Warning: Comply with the vehicle manu
facturer's body guidelines!
Attach the support arms to the frame with
six M14 hexagon bolts (min. strength class
8.8) and suitable hexagon nuts.
Tightening torque:
M 14
M = 100 Nm
In completely lowered condition, the crossmember is pushed through the clamping tubes
of the support arms and symmetrically clamped by tightening the hexagonal bolts.
Tightening torque:
M 12
M = 80 Nm
Warning: Fit the hexagon nuts on the inside of the vehicle frame!
Lock the hexagon nuts.
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Installation and operating instructions UFK 100 III
Operation:
•
In the parallelogram version, the round buffer (rubber stop) of the
holder on the bracket must be removed.
Secure the tractive unit or trailer using the parking brake or chocks to prevent it from
rolling away (§55 or §40 VBG 12).
•
In completely lowered condition, the underrun guard section
is bolted onto the shaped plate of the swivel arms using
2 hexagon bolts / nuts on each side.
Min. bolt size M 12, max. M 16.
Tightening torque M = 80 Nm (for M 12)
Bolts, nuts and the drilled shaped plate are not
supplied.
•
Fold the crossmember completely up, hook the gas compression spring back in and
secure with hexagon nuts.
Mount the round buffer (rubber stop) in the parallelogram version.
Lock the crossmember in the driving position.
English
2.c Parallelogram version:
The underrun guard must be folded down when driving unhitched. Open the spring bolt(s)
in order to unlock the height locking function. After this, the underrun guard
can be folded down by hand.
The spring bolt(s) can be reset during the adjustment procedure so that locking is
performed automatically when the lower driving position is reached.
The gas compression spring attached on the left side assists the adjustment procedure.
Proceed in the reverse order when folding up the underrun guard.
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Instructions de montage et de service UFK 100 III
Sommaire:
Utilisation :
Utilisation
Page 3
Montage:
1) Logement des appuis latéraux
2) Logement de la traverse
Page 4
Page 4
Pages 5 et 6
Maniement
Page 7
Le dispositif antiencastrement escamotable de BPW, type UFK 100 III, a été développé
pour le montage de systèmes d'attelage très bas sur le tracteur, ainsi que sur la remorque.
La réception par type CE du dispositif antiencastrement e4*70/221*2006/20*0360*01 est
homologuée pour les classifications de véhicules N3, N2, O3 et O4 ohne Einschränkung
sans restriction du poids total autorisé en charge (PTAC) du véhicule.
Le modèle parallélogramme est fourni sans traverse et doit, lors du montage sur le
véhicule, être complété par une traverse adéquate (voir Point 2c) au montage et contrôlée
selon la directive 70/221/CEE. Pour ce modèle, il est en outre indispensable de tenir
compte des supports et des conditions d'application de la traverse utilisée (comme par
ex. le PTAC du véhicule, la largeur admissible du châssis, la dimension admissible de
la carcasse). La dimension admissible de la carcasse du dispositif antiencastrement
complet résulte de la dimension admissible de la carcasse de la traverse moins 50 mm
(en raison de la déformation des consoles sous l'effet de la charge).
En cas de véhicule non chargé, le bord inférieur du dispositif antiencastrement escamoté
ne doit, à aucun endroit, surplomber la chaussée de plus de 550 mm.
La largeur du dispositif antiencastrement arrière ne doit, à aucun endroit, ni être
supérieure, ni être inférieure de plus 100 mm à la largeur de l'essieu arrière mesurée
audessus du point extrême des roues. L'essieu le plus large est déterminant en
présence de plusieurs essieux arrière.
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Français
La largeur du châssis peut varier entre 740 mm et 1400 mm, selon le type du véhicule.
La dimension admissible maximale de la carcasse est de 350 mm depuis le bord arrière
du véhicule jusqu'au bord avant du dispositif antiencastrement escamoté.
Instructions de montage et de service UFK 100 III
Montage :
2. Logement de la traverse :
Le dispositif antiencastrement BPW est fourni en trois pièces (appuis gauche/droite et
traverse). Toutefois, la traverse n'est pas fournie pour le modèle parallélogramme.
La première phase du travail consiste à monter les appuis latéraux sur le châssis du
véhicule. Monter ensuite la traverse sur les consoles latérales des appuis en les soudant
ou en les vissant.
Desserrer le ressort à gaz de l'appui gauche sur la console et le décrocher.
Ouvrir le verrouillage de la console droite.
1. Logement des appuis latéraux:
2.a Modèle soudé :
A l'état complètement abaissé des consoles, centrer la
traverse et la souder respectivement sur tout le pourtour
au moyen d'une soudure en angle intérieur (a = 3,5 mm).
En cas de soudages sous gaz de protection inerte (MIG),
nous préconisons des matériaux d'apport selon DIN EN 440
pour une exigence minimale du métal d'apport de G 42 0 et
en cas de soudures à l'arc, des électrodes à âme coulée
DIN EN 499 pour une exigence minimale du métal d'apport
de E 42 0.
Attention :Pour les véhicules équipés de systèmes antiblocage ou de suspension
pneumatique à réglage électronique, débrancher les connecteurs des
unités de commande !
Protéger, voire démonter les composants sensibles à la chaleur.
2.b Modèle serré :
Français
Reporter la configuration des perçages de
raccordement des appuis sur le châssis du
véhicule.
Hauteur du châssis : mini. 230 mm
Attention : Tenir compte des instructions
de montage du constructeur
de véhicule !
Loger les appuis sur le châssis du véhicule au moyen de 6 vis à six pans M 14 (de la
classe de résistance 8.8 mini.) et d'écrous six pans correspondants.
Couple de serrage :
M 14
M = 100 Nm
A l'état complètement abaissé, pousser l'entretoise à travers les tubes de serrage des
consoles et les coincer symétriquement en serrant les vis à six pans.
Couple de serrage :
M 12
M = 80 Nm
Attention : Implanter les écrous six pans sur le côté intérieur du châssis du véhicule !
Bloquer les écrous six pans.
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5
2.c Modèle parallélogramme
Maniement :
•
Pour le modèle parallélogramme, enlever le tampon rond (butoir
en caoutchouc) de l'appui sur la console.
Immobiliser le tracteur ou la remorque au moyen du frein de stationnement ou de cales
(§55 ou §40 VBG 12).
•
A l'état complètement abaissé, visser le profil du dispositif
antiencastrement sur la tôle de raccordement des bras
oscillants au moyen de 2 vis à six pans / écrous pour
chaque côté. Taille des vis mini. M 12, maxi. M 16.
Couple de serrage M = 80 Nm (pour M 12)
Les vis avec écrous et les perçages de la tôle de
raccordement ne sont pas compris dans la fourniture.
•
Rabattre complètement la traverse vers le haut, raccrocher le ressort à gaz et bloquer
au moyen des écrous six pans.
Pour le modèle parallélogramme, monter le tampon rond (butoir en caoutchouc).
Verrouiller la traverse en position de fonctionnement.
Français
Instructions de montage et de service UFK 100 III
A l'état dételé, rabattre le dispositif antiencastrement vers le bas.
Pour déverrouiller le dispositif d'arrêt vertical ouvrir le / les verrous à ressort. Il est
possible, après cela, de rabattre manuellement le dispositif antiencastrement.
Pendant le réglage, il est possible de remettre le / les verrous à ressort à leur position
initiale, afin qu'il verrouille automatiquement à l'atteinte de la position de fonctionnement
inférieure.
Le ressort à gaz installé sur le côté gauche, dans le sens de la marche, seconde le
réglage.
Pour rabattre le dispositif antiencastrement vers le haut, procéder en suivant
l'ordre inverse.
6
7
BPW-EA-UFK100III 1342701def
04.006.00.77.4
BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft, Postfach 12 80, D-51656 Wiehl,
Telefon +49 22 62 78-0, info@bpw.de, www.bpw.de
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