Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
TEKA – CARTMASTER
Typ: PF-W 1, PF-W 2
TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH
Industriestraße 13 D-46342 Velen
Postfach 1137 D-46334 Velen
Tel.: +49 (0) 2863 9282-0
Fax: +49 (0) 2863 9282-72
E-Mail: sales@teka.eu
www.teka.eu
Inhaltsverzeichnis
1 .....Zeichnung/Beschreibung der Elemente ........................................................................................... 3
2 .....Vorwort ............................................................................................................................................. 4
3 .....Wirkungsweise TEKA - CARTMASTER........................................................................................... 5
4 .....Sicherheitshinweise ......................................................................................................................... 5
5 .....Transport .......................................................................................................................................... 7
6 .....Aufstellen .......................................................................................................................................... 7
7 .....Inbetriebnahme ................................................................................................................................ 8
7.1 .... Aufbau der Erfassungs- und Abluftelemente............................................................................ 8
7.2 .... Anschluss der Druckluftversorgung .......................................................................................... 8
7.3 .... Anschluss des Gerätes ............................................................................................................. 9
7.4 .... Precoatieren der Filterpatronen ................................................................................................ 9
7.5 .... Bedienung der Anlage .............................................................................................................. 9
8 .....Probelauf ........................................................................................................................................ 10
9 .....Erfassungselemente einstellen ...................................................................................................... 10
10 ...Andere Erfassungselemente .......................................................................................................... 10
11 ...Betrieb ............................................................................................................................................ 11
12 ...Wartung .......................................................................................................................................... 11
12.1 .. Patronenfilterabreinigung ....................................................................................................... 12
12.2 .. Druckluftversorgung ............................................................................................................... 12
12.3 .. Staubsammelladeentleerung .................................................................................................. 13
12.4 .. Ablassen des Kondenswassers ............................................................................................. 14
12.5 . Filterpatronenwechsel ............................................................................................................ 14
12.6 .. Reinigen des Kupfer-Prallblechs ............................................................................................ 15
13 ...Fehlfunktion und Notfall der Filteranlage ....................................................................................... 16
14 ...Demontage / Entsorgung ............................................................................................................... 17
15 ...Ersatzteilliste .................................................................................................................................. 17
16 ...Technische Daten .......................................................................................................................... 18
17 ...Konformitätserklärung für TEKA-CARTMASTER .......................................................................... 19
18 ...Einweisungsprotokoll für TEKA CARTMASTER PF-W .................................................................. 20
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-2-
22.01.2014
1
Zeichnung/Beschreibung der Elemente
Pos.5
Pos.6
Pos.7
Pos.8
Pos.9
Pos.10
Pos.11
Pos.12
Pos.13
Pos.14
Pos.15
Pos.16
Pos.17
Volumenstrom-Kontrollleuchte
Ausblasstutzen
Gehäusedeckel
Externe Filtersteuerung
Ventilator
Pneumatikgehäuse
Pneumatiktür
Patronengehäuse
Patronentür
Schütte
Behälter
Zwischenblech mit Patronenführung
Drucklufttank
Pos.18
Pos.19
Pos.20
Pos.21
Pos.22
Pos.23
Pos.24
Pos.25
Pos.26
Pos.27
Pos.28
Pos.29
Filterpatrone
Patronenhalter
Feststellschraube für die Filterpatrone
Endstücktülle
Kugelhahn
Wandhalter
Ansaugstutzen mit innenliegendem
Kupfer-Prallblech *
Kniehebelverschluss
Zuleitung
Differenzdruck-Schläuche
Ventilsteuerkabel
Ventilatorkabel
* PFW-1: Anschluss eines Arms (links oder rechts)
* PFW-2: Anschluss von 2 Armen (links und rechts)
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-3-
22.01.2014
2
Vorwort
Umwelt- und Arbeitsschutz haben besonders in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Beim Schweißen / Schleifen / Schneiden entstehen Rauche und Stäube, die sowohl für
die Umwelt als auch für den Menschen höchst schädlich sind. Eine Absaugung dieser Stoffe ist
daher äußerst wichtig und wird auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Hieran ist zu erkennen, dass sich das Umweltbewusstsein jedes Einzelnen sehr stark zugunsten
unserer Umwelt verändert hat. Denn dass beim Schweißen Schadstoffe entstehen, ist seit langer
Zeit unbestritten. Die Arten der Schadstoffe sind jedoch abhängig vom angewandten Schweißverfahren. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Gasen und Rauchen. Die Rauche könnte man
eigentlich auch als Stäube bezeichnen. Betrachtet man diese Stäube unter dem Mikroskop, so
stellt man fest, dass diese aus sehr kleinen lungengängigen Partikeln bestehen, deren Größe oftmals nur 0,001 mm und darunter betragen.
Der klassische Versuch, die Arbeitsbedingungen an schadstoffbelasteten Arbeitsplätzen zu verbessern, ist die allgemeine Belüftung. Hierbei findet i.d.R. ein vielfacher Luftwechsel in der
Schweißhalle statt, d.h. die gesamte Hallenluft wird ausgetauscht. Diese Methode verringert die
Schadstoffkonzentration im Atembereich des Schweißers jedoch nur geringfügig.
Ähnliches gilt für die sogenannten Überkopfabsaugungen, d.h. Installationen von großen Absaughauben über den Schweißplätzen. Bei dieser denkbar schlechten Luftführung gelangen die Schadstoffe durch den Atembereich des Schweißers nach oben und werden erst dort erfasst und abgeführt. Dieses ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Weitaus effektiver als die Raum- bzw.
Überkopfabsaugung ist eine Schadstoffbeseitigung direkt an der Entstehungsstelle mittels der
Punktabsaugung. Sowohl die Investitionen als auch die Betriebskosten liegen bei der direkten
Punktabsaugung um ein Vielfaches niedriger.
Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz der Schweißtechnologie sind neben der technologischen Optimierung des Bearbeitungsverfahrens insbesondere die Umwelt- und Arbeitsschutzmaßnahmen. Vor dem Hintergrund wachsender Sensibilisierung und verschärfter gesetzlicher Regelungen besteht daher die Aufgabe, das Gefährdungspotential für die Umwelt und den Arbeitsplatz frühzeitig zu beurteilen und gegebenenfalls zu minimieren.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-4-
22.01.2014
3
Wirkungsweise TEKA - CARTMASTER
Das Filtergerät TEKA-CARTMASTER wird vorwiegend zum punktförmigen Absaugen von
Schweißrauch eingesetzt. Hierfür muss das Gerät für den jeweiligen Anwendungsfall mit entsprechenden Erfassungseinrichtungen ausgerüstet werden.
Das Filtergerät ist u.a. geeignet zum Abscheiden der Rauche von Stählen mit einem Legierungsanteil von z.B. Nickel und Chrom von über 30%, und entspricht daher der Schweißrauchklasse „W3“.
Einsatzbeschränkung: für ölnebelhaltige Schweißrauche, Aluminiumstaub, Schleifstaub, Absaugen
metallischer Stäube, Gase, Wasser nicht verwenden, ebenso nicht für Ex-Zone usw. (Bitte setzen
Sie sich bei Unklarheiten mit dem Hersteller in Verbindung!)
Die schadstoffhaltige Luft wird von der Erfassungseinrichtung erfasst und gelangt durch den Ansaugstutzen (Pos.24) ins Filtergerät. Dort stößt die Luft zunächst auf das Kupfer-Prallblech, an
dem eventuell auftretende Funken beim Aufprallen erlischen. Danach gelangt die Luft zu den eingebauten Filterpatronen, wo die partikelförmigen Schadstoffe auf der Oberfläche abgeschieden
werden. Die gereinigte Luft wird von dem Ventilator angesaugt und durch den Ausblasstutzen
(Pos.6) in eine entsprechende Abluftrohrleitung bzw. einen Abluftschlauch oder zurück in die
Raumluft abgeführt.
Achtung:
Sobald der Widerstand der Filterpatrone durch die abgeschiedenen Staubpartikel einen maximalen
Wert erreicht hat, leuchtet an der externen Filtersteuerung die gelb-orange Volumenstromkontrollleuchte (Pos.5) auf und ein Signal-Ton ertönt.
Über die eingebaute pneumatische Abreinigung wird die Druckluft gleichmäßig auf der Filterfläche
verteilt; dadurch wird der Staubkuchen abgesprengt. (siehe Kapitel 12.1: “Patronenabreinigung”)
Der abgesprengte Staub wird in dem Behälter (Pos.15) gesammelt und kann dort entnommen werden. (siehe Kapitel 12.3: “Entleerung des Staubsammelbehälters”)
4
Sicherheitshinweise
Beim Gebrauch von Elektrogeräten sind zum Schutz gegen elektrischen Schlag, Verletzung- und
Brandgefahr folgende grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu beachten:
•
Nur sachkundiges Fachpersonal darf mit dem Filtergerät und die zum Einsatz kommenden
Materialien handhaben.
•
Lesen und beachten Sie diese Hinweise, bevor Sie das Gerät benutzen!
•
Bewahren Sie diese Betriebs- und Wartungsanleitung gut auf!
•
Setzen Sie das Gerät nicht zum Absaugen von leicht entzündlichen bzw. explosiven Gasen und/oder Staubgemischen ein!
•
Setzen Sie das Gerät nicht in explosiven Zonen ein, wie z.B. Zone 0, Zone 1, Zone 2, Zone
20, Zone 21, Zone 22!
•
Setzen Sie das Gerät nicht zum Absaugen von brennenden oder glühenden Stoffen ein,
wie z.B. Zigaretten, Zündhölzer, metallische Stäube bzw. Späne, Papier, Reinigungstücher, usw.!
•
Setzen Sie das Gerät nicht zum Absaugen von brennenden bzw. entzündbaren Stoffen
ein, wie z.B. Öle bzw. Ölnebel, Fette, Trennmittel (z.B. Silikonspray), Reinigungsmittel
usw.!
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-5-
22.01.2014
•
Setzen Sie das Gerät nicht zum Absaugen von aggressiven Medien ein!
•
Setzen Sie das Gerät nicht zum Absaugen von Flüssigkeiten jeglicher Art ein!
•
Setzen Sie das Gerät nicht zum Absaugen von organischen Stoffen ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers ein!
•
Schützen Sie den Anschlussstecker vor Hitze, Feuchtigkeit, Öl und scharfen Kanten!
•
Achten Sie auf die zulässige Anschlussspannung!
•
Verwenden Sie nur TEKA Ersatzteile!
•
Betreiben Sie das Gerät nicht ohne Filtereinsatz!
•
Vor Öffnen das Filtergerät vom Stromnetz trennen!
•
Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Druckluftbehälter vorher zu entleeren.
•
Die Ausblasöffnung darf nicht verdeckt oder zugestellt werden!
•
Achten Sie stets darauf, dass das Gerät sicher aufgestellt wird!
•
Beim Reinigen und Warten des Gerätes, beim Auswechseln von Teilen oder bei der Umstellung auf eine andere Funktion ist das Filtergerät vom Stromnetz zu trennen!
•
Die Filtereinsätze sind nicht regenerierbar!
•
Entsorgen Sie den Filter nach den gesetzlichen Vorschriften!
•
Die Netzleitung des Gerätes ist regelmäßig auf Anzeichen einer Beschädigung zu untersuchen!
•
Das Gerät darf nicht benutzt werden, wenn der Zustand der Netzleitung nicht einwandfrei
ist.
•
Verwenden Sie nur trockene und ölfreie Druckluft einem Betriebsdruck von min. 1 bar und
max. 4 bar.
•
Verwenden Sie das Filtergerät nicht, wenn ein Teil oder mehrere Teile des Gerätes fehlerhaft, nicht vorhanden oder beschädigt sind. In jedem dieser Fälle rufen Sie bitte die TEKA
Serviceabteilung unter der Telefon- Nr. 0 28 63 / 92 82 - 0 an.
•
Das Filtergerät ist regelmäßig instandzuhalten. Dies setzt eine
-
tägliche Inspektion,
monatliche Wartung,
jährliche Hauptuntersuchung
und bei Bedarf die Instandsetzung voraus (VDI 2262-3). Über die Instandhaltungsarbeiten
sind schriftliche Aufzeichnungen zu führen und der Überwachungsbehörde auf Verlangen
vorzulegen.
•
Es ist darauf zu achten, dass die Schweißstromrückleitung zwischen Werkstück und
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-6-
22.01.2014
Schweißmaschine einen geringen Widerstand aufweist und Verbindungen zwischen Werkstück und dem Filtergerät vermieden werden, damit ggf. der Schweißstrom nicht über den
Schutzschalter des Filtergeräts zur Schweißmaschine zurückfließen kann.
5
6
•
Beim Absaugen von krebserzeugenden Schweißrauchen, wie z.B. Nickel- oder chromhaltige Werkstoffe, müssen die lüftungstechnischen Anforderungen der TRGS 560 “Luftrückführung beim Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen” eingehalten werden!
•
Weitere Informationen zu der TRGS 560 können Sie bei der BGIABerufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit in 53757 Sankt Augustin erhalten.
Transport
•
Die Maschine auf einer dafür vorgesehene Palette transportieren, gegen Umstürzen und
Verrutschen sichern.
•
Die Maschine mit einem Handhubwagen oder Gabelstapler anheben und transportieren.
•
Hubwagen bzw. Gabelstapler müssen eine Mindesttragkraft von 2000 kg haben.
•
Beim Heben und Absetzen nicht unter und/oder neben der Last stehen.
•
Alle umstehenden Personen aus dem Gefahrenbereich verweisen.
•
Herstellerangaben beachten bzw. kontaktieren Sie den Hersteller.
Aufstellen
•
Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen tragen!
•
Alle Personen, die nicht zum Aufstellen benötigt werden aus dem Gefahrenbereich verweisen.
•
Beim Anbringen der Filteranlage ist auf den Schwerpunk zu achten, der sich im oberen
drittel der Anlage befindet.
•
Das Hebewerkzeug muss eine Mindesttragkraft von 2000 kg haben.
•
Die Wand, an der die Filteranlage montiert wird, muss vibrationsfrei sein.
•
Die Filteranlage muss mittels der mitgelieferten Wandhalter ausreichend fest an der vorgesehenen Wand montiert werden. Angaben für Untergrund und Tragfähigkeit festlegen.
•
Die Maschine muss von vorne und beiden Seiten leicht zugängig sein.
•
Herstellerangaben beachten bzw. kontaktieren Sie den Hersteller.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-7-
22.01.2014
7
Inbetriebnahme
•
Nur sachkundiges Fachpersonal darf das Filtergerät und die zum Einsatz kommenden Materialien handhaben. Hierzu ist jeder Mitarbeiter, der das Filtergerät bedienen soll, vorab
anhand des Einweisungsprotokolls (siehe Vordruck im Anhang) einzuweisen. Die Protokolle sind per Unterschrift zu dokumentieren und abzulegen.
•
Ausschließlich nur von zugelassenem Elektrofachpersonal darf die Maschine angeschlossen werden.
•
Alle Personen, die nicht für den Anschluss der Spannungsversorgung benötigt werden,
sind aus dem Gefahrenbereich zu verweisen.
•
Das Erfassungselement und ggf. sonstiges Zubehör müssen vor Inbetriebnahme an dem
Gerät montiert bzw. installiert werden.
•
Die Filterpatronen müssen vor der Inbetriebnahme precoatiert werden, wenn diese nicht
schon werksseitig precoatiert sind. (Bitte setzen Sie sich bei Unklarheiten mit dem Hersteller in Verbindung!)
•
Die Maschine muss von vorne und beiden Seiten leicht zugänglich sein.
•
Herstellerangaben beachten, bzw. kontaktieren Sie den Hersteller.
7.1 Aufbau der Erfassungs- und Abluftelemente
•
Das Erfassungselement ist mit Hilfe einer Ansaugrohrleitung bzw. Ansaugschlauch an dem
Ansaugstutzen (Pos.24) zu befestigen.
•
Die Abluftrohrleitung bzw. der Abluftschlauch ist an dem Ausblasstutzen (Pos.6) zu befestigen.
•
Nur TEKA- Erfassungselemente und TEKA- Abluftelemente verwenden.
7.2 Anschluss der Druckluftversorgung
•
Die Druckluft muss trocken und ölfrei sein.
•
Externe Versorgung nur mit einem zugelassenen Druckluftschlauch!
•
Den Druckluftschlauch mittels einer Schlauchkupplung an der Endstücktülle (Pos.21) anschließen.
•
Der zugeführte Betriebsdruck muss minimal 1 bar und maximal 4 bar haben und muss
prozessabhängig eingestellt werden.
•
Die externe Druckluftversorgung muss so sein, dass der Druckluftbehälter innerhalb der
Ventilpausenzeit (siehe Bedienungsanleitung der externen Steuerung) wieder den Betriebsdruck erreicht.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-8-
22.01.2014
Achtung:
Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Druckluftbehälter vorher zu entleeren und das
Filtergerät ist Stromnetz zu trennen und gegen Wiedereinschalten zu sichern!
Bei Undichtigkeit der pneumatischen Anlage darf das Filtergerät nicht mehr in Betrieb genommen
werden.
Ohne Druckluftversorgung verschmutzt die Filterpatrone sehr schnell und das Gerät schaltet auf
Störung (Filter voll)!
7.3 Anschluss des Gerätes
•
Den Ventilator (Pos.9) über die externe Filtersteuerung (Pos.8) mit dem Stromnetz verbinden. Bei falscher Laufrichtung des Motors (verminderte Saugleistung) ist der Ventilator
vom Stromnetz zu trennen und zwei Phasen an der Zuleitung zur externen Filtersteuerung
zu tauschen. Die korrekte Laufrichtung ist auf der Stirnseite des Ventilatorgehäuses durch
Pfeilrichtung gekennzeichnet.
•
Die Differenzdruck-Schläuche (Pos.27) mit der externe Filtersteuerung (Pos.8) verbinden,
hierbei ist darauf zu achten, dass „+“ und „-“ nicht vertauscht werden!
•
Die Ventilsteuerkabel (Pos.28) mit der externen Filtersteuerung (Pos.8) verbinden.
•
Die externe Filtersteuerung (Pos.8) mit dem Stromnetz verbinden.
Achtung:
Arbeiten im elektrischen Bereich dürfen nur von autorisierten Fachkräften ausgeführt werden!
7.4 Precoatieren der Filterpatronen
Die Filterpatronen müssen nur precoatiert werden, wenn diese nicht schon werksseitig precoatiert
worden sind. (Bitte setzen Sie sich bei Unklarheiten mit dem Hersteller in Verbindung!)
•
Die Precoatierung darf ausschließlich nur von sachkundigem Fachpersonal durchgeführt
werden.
•
Alle Personen, die nicht für das Precoatieren der Filterpatronen benötigt werden, aus dem
Gefahrenbereich zu verweisen.
Achtung: Es darf keine Druckluft im Druckbehälter sein.
•
Die Anlage ohne den Arbeitsprozess starten.
•
Das Precoat (ca. 10g pro Quadratmeter Filterfläche) über die Erfassungsstelle, die in der
Saugleitung am nächsten zur Filteranlage ist, einbringen.
•
Herstellerangaben beachten bzw. kontaktieren Sie den Hersteller.
7.5 Bedienung der Anlage
Die Bedienung des CARTMASTER erfolgt an dessen Folienbedienfeld mit Klartextanzeige. Hieran
werden alle Funktionen eingestellt.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
-9-
22.01.2014
Achtung:
Programmeinstellmöglichkeiten, Menüführung etc. der Anlage entnehmen Sie der gesondert beiliegenden Bedienungsanleitung „ControlUnit 2“.
8
9
Probelauf
•
Vor dem Probelauf alle Schutzeinrichtungen anbringen.
•
Der Probelauf der Maschine darf ausschließlich nur von sachkundigem Fachpersonal
durchgeführt werden.
•
Alle Personen, die nicht zum Probelauf benötigt werden, sind aus dem Gefahrenbereich zu
verweisen.
•
Die Maschine muss von vorne und beiden Seiten leicht zugänglich sein.
•
Herstellerangaben beachten bzw. kontaktieren Sie den Hersteller.
Erfassungselemente einstellen
•
Die Erfassungselemente müssen direkt bzw. so dicht wie möglich und unter Ausnutzung
der Thermik an der Entstehungsstelle (punktuelle Erfassung) positioniert sein.
•
Zum Schutz der Gesundheit schreibt das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) vor, die für die
Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen zu ermitteln, zu beurteilen und
entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen zu treffen.
•
Wenn nicht anders möglich, zusätzlich zugelassene Schutzausrüstung für den Anwender
verwenden wie z.B. Atemschutzmaske, Sichtschutz, Lärmschutz. Wir empfehlen Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
•
Alle Personen, die nicht für die direkte auszuführende Arbeit benötigt werden, aus dem
Gefahrenbereich zu verweisen, oder gegebenenfalls zusätzlich mit Schutzausrüstung auszustatten.
•
Maschine muss von vorne und beiden Seiten leicht zugängig sein.
•
Herstellerangaben beachten, bzw. kontaktieren Sie den Hersteller.
10 Andere Erfassungselemente
•
Angaben des Herstellers beachten bzw. Freigabe des Herstellers einholen.
•
Anwendungstechniker zu Rate ziehen.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 10 -
22.01.2014
11 Betrieb
•
Richtige Positionierung des Erfassungselementes beachten. Zur optimalen Schweißraucherfassung ist das Erfassungselement unter Ausnutzung der thermisch bedingten
Schweißrauchbewegung nachzuführen.
•
Herstellerangaben befolgen.
•
Alle Personen, die nicht für die direkte auszuführende Arbeit benötigt werden, sind aus
dem Gefahrenbereich zu verweisen, oder gegebenenfalls zusätzlich mit Schutzausrüstung
auszustatten.
•
Wenn nicht anders möglich, zusätzlich zugelassene Schutzausrüstung für den Anwender
verwenden, wie z.B. Atemschutzmaske, Sichtschutz, Lärmschutz. Wir empfehlen Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
•
Achtung: Nur TEKA Produkte verwenden!
12 Wartung
Durch die Filtrierung der Staubpartikel nimmt der Sättigungsgrad der Filterpatrone zu und die Absaugleistung lässt nach.
Die Filterpatronen werden über eine Differenzdruck oder Zeit-Steuerung abgereinigt. (siehe Kapitel
12.1: “ Abreinigung der Filterpatronen”)
Die Staubpartikel werden reingasseitig von innen nach außen abgeblasen, der sich so lösende
Staubkuchen fällt in den dafür vorgesehenen Behälter (Pos.15). (siehe Kapitel 12.3: “Entleerung
des Staubsammelbehälters”)
Die Standzeit der Filterpatrone hängt stark von den jeweiligen Einsatzbedingungen ab. Sie lässt
sich daher nicht vorherbestimmen.
Sollte nach der Abreinigung der Filterpatrone der Betriebsdruck der Filteranlage nicht mehr erreicht
werden, so muss die Filterpatrone gewechselt werden (siehe Kapitel 12.5: “Filterpatronewechsel”).
Achtung:
Der Betrieb der Filteranlage muss während des Wechsels der Filterpatrone unterbrochen werden.
Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Druckluftbehälter vorher zu entleeren.
Das Wechseln der Filterpatrone und die Entsorgung darf nur in gut belüfteten Räumen und mit entsprechender Atemschutzmaske erfolgen!
Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
Das Wechseln der Filterpatrone muss ausschließlich von einem entsprechend geschulten Mitarbeiter erfolgen. Nach jeder Wartung sind angefallene Verunreinigungen zu beseitigen.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 11 -
22.01.2014
12.1 Patronenfilterabreinigung
Die Filteranlage bleibt während der automatischen Abreinigung in Betrieb.
∆p – Steuerung: Um die zulässige Saugleistung des Gerätes zu erhalten, wird der Sättigungsgrad
der Filterpatronen (Pos.18) elektronisch überwacht. Bei Überschreitung des eingestellten Differenzdruckes werden die Filterpatronen automatisch abgereinigt, bis der eingestellte Schwellwert erreicht
ist.
Zeit-Steuerung: Bei einer zeitgesteuerten Abreinigung werden die Filterpatronen in einem eingestellten Zeitabstand, unabhängig vom Druck, abgereinigt.
Achtung:
Ohne Druckluftversorgung verschmutzt die Filterpatrone sehr schnell; die Absaugleistung lässt nach
12.2 Druckluftversorgung
Zur störungsfreien Funktion des Gerätes muss eine einwandfreie Druckluftversorgung vorhanden
sein.
•
Die Druckluft muss trocken und ölfrei sein.
•
Das anfallende Kondenswasser im Drucklufttank (Pos.17) ist in regelmäßigen Abständen zu
entleeren. (Siehe Kapitel 12.4: “Ablassen des Kondenswassers”)
•
Sollte ein vorgeschalteter Wasserabscheider benutzt werden (als Option erhältlich), ist dieser ebenfalls in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu entleeren.
•
Die pneumatischen Anlagenteile sind regelmäßig auf Dichtheit zu überprüfen.
•
Externe Versorgung mit einem zugelassenen Druckluftschlauch und einem Betriebsdruck
von minimal 1 bar und maximal 4 bar.
•
Als Puffer-Reserve ist in dem Pneumatikgehäuse ein Druckluftbehälter von 14 Liter eingebaut.
•
Der Inhalt reicht für einen Abreinigungsvorgang.
•
Nach dem Abreinigungsvorgang strömt sofort Druckluft für das nächsten Abreinigungsintervall nach.
Achtung:
Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Druckluftbehälter vorher zu entleeren.
Bei Undichtigkeit der pneumatischen Anlage darf das Filtergerät nicht mehr in Betrieb genommen
werden.
Ohne Druckluftversorgung verschmutzt die Filterpatrone sehr schnell und das Gerät schaltet auf Störung (Filter voll)!
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 12 -
22.01.2014
12.3 Staubsammelladeentleerung
Der Staubsammelbehälter (Pos.15) soll nach einer bestimmten Betriebsstundenanzahl entleert
werden.
Diese ergibt sich aus der anfallenden Staubmeng; mindestens aber einmal wöchentlich muss die
Staubsammellade geleert werden. Die Staubsammellade darf maximal zu 25% gefüllt sein! (Bitte
setzen Sie sich bei Unklarheiten mit dem Hersteller in Verbindung!)
•
Nur sachkundiges Fachpersonal darf die Staubsammellade leeren.
•
Alle Personen, die nicht für die direkte auszuführende Arbeit benötigt werden, sind aus
dem Gefahrenbereich verweisen, oder gegebenenfalls zusätzlich mit Schutzausrüstung
auszustatten.
•
Bei der Wartung ist geeigneter Atemschutz und Sichtschutz zu tragen.
Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
•
Den Ventilator vom Stromnetz trennen.
•
Die Steuerung für die Abreinigung vom Stromnetz trennen. (Bei der ∆p – Steuerungen sind
die eingestellten Abreinigungsintervalle abzuwarten.)
•
Die Kniehebelverschlüsse (Pos.25) ca. 5 Minuten nach dem letzten Abreinigen öffnen und
aushängen (Achtung: den Behälter dabei festhalten!).
•
Den ausgehängten Behälter (Pos.15) vorsichtig auf den Boden setzen, so dass kein Staub
aufgewirbelt wird, den darin befindlichen PE-Beutel vorsichtig verschließen (z.B. mit Kabelbinder) und entnehmen.
•
Den PE-Beutel mit dem angesammelten Staub in einem geeigneten Behälter ordnungsgemäß und nach den Vorschriften lagern bzw. entsorgen.
•
In den Staubsammelbehälter (Pos.15) einen neues PE-Beutel einlegen, unter die Schütte
(Pos.14) heben und mit den Kniehebelverschlüssen einhängen, so dass der Behälter und
damit auch der PE-Beutel unter der Schütte dicht abschließt und fest anliegt (hierbei die
Dichtung unter dem Patronengehäuse (Pos.9) auf Beschädigungen überprüfen).
•
Den Ventilator mit dem Stromnetz verbinden.
Achtung:
Die Entleerung der Staubsammellade darf nur in gut belüfteten Räumen und mit entsprechender
Atemschutzmaske erfolgen!
Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Druckluftbehälter vorher zu entleeren.
Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
Die oben genannten Arbeitsschritte dürfen ausschließlich von einem entsprechend geschulten Mitarbeiter ausgeführt werden! Entsorgen Sie den Staub nach den gesetzlichen Vorschriften!
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 13 -
22.01.2014
12.4 Ablassen des Kondenswassers
Das anfallende Kondenswasser im Drucklufttank (Pos.17) ist in regelmäßigen Abständen wie folgt
zu entleeren:
•
Den Ventilator vom Stromnetz trennen.
•
Die Steuerung für die Abreinigung vom Stromnetz trennen.
•
Das Filtergerät von der externen Druckluftversorgung trennen.
•
Den Kugelhahn (Pos.22) öffnen und das Kondenswasser in einen dafür geeigneten Behälter füllen. (Durch Öffnen des Kugelhahns entweicht die im Drucklufttank (Pos.17) gespeicherte Druckluft.)
•
Das abgelassene Kondenswasser in einem geeigneten Behälter ordnungsgemäß und
nach den Vorschriften lagern bzw. entsorgen.
•
Den Kugelhahn (Pos.22) schließen.
•
Das Filtergerät an die externe Druckluftversorgung anschließen.
•
Die Steuerung für die Abreinigung mit dem Stromnetz verbinden.
•
Den Ventilator mit dem Stromnetz verbinden.
Achtung:
Die oben genannten Arbeitsschritte dürfen ausschließlich von einem entsprechend geschulten Mitarbeiter ausgeführt werden! Entsorgen Sie das Kondenswasser nach den gesetzlichen Vorschriften!
12.5 Filterpatronenwechsel
•
Nur sachkundiges Fachpersonal darf die Filterpatronen wechseln.
•
Das Wechseln der Filterpatronen muss von zwei Personen durchgeführt werden.
•
Alle Personen, die nicht für die direkte auszuführende Arbeit benötigt werden, sind aus
dem Gefahrenbereich zu verweisen, oder gegebenenfalls zusätzlich mit Schutzausrüstung
auszustatten.
•
Beim Öffnen der Maschine ist geeigneter Atemschutz und Sichtschutz zu tragen.
Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
•
Den Ventilator vom Stromnetz trennen.
•
Die Steuerung für die Abreinigung vom Stromnetz trennen.
•
Das Filtergerät von der externen Druckluftversorgung trennen.
•
Den Drucklufttank (Pos. 17) durch Öffnen des Kugelhahns entleeren (Pos.22).
(Durch Öffnen des Kugelhahns können geringe Mengen Kondenswasser austreten.)
•
Die Hutmuttern lösen und die Patronentür (Pos.13) öffnen.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 14 -
22.01.2014
•
Die Feststellschraube (Pos.20) des Patronenhalters (Pos.19) lösen.
•
Die Filterpatrone (Pos.18) herausziehen.
•
Neue Filterpatrone in die Patronenführung, die unter dem Zwischenblech (Pos.16) befestigt ist, schieben.
Achtung: Nur TEKA-Ersatzfilter verwenden!
•
Die Feststellschraube (Pos.20) des Patronenhalters (Pos.19) festschrauben.
•
Die Patronentür (Pos.13) schließen und die Hutmuttern festschrauben.
•
Das Filtergerät an die externe Druckluftversorgung anschließen.
•
Die Steuerung für die Abreinigung mit dem Stromnetz verbinden.
•
Den Ventilator mit dem Stromnetz verbinden.
Achtung:
Filterwechsel und Entsorgung dürfen nur in gut belüfteten Räumen und mit entsprechender Atemschutzmaske erfolgen! Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Druckluftbehälter vorher
zu entleeren.
Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
Die oben genannten Arbeitsschritte dürfen ausschließlich von einem entsprechend geschulten Mitarbeiter durchgeführt werden. Entsorgen Sie den Filter nach den gesetzlichen Vorschriften!
12.6 Reinigen des Kupfer-Prallblechs
Das Kupfer-Prallblech muss nach einer bestimmten Betriebsstundenanzahl gereinigt werden. Diese ergibt sich nach der anfallenden Staubmenge, mindestens aber einmal monatlich muss die Reinigung erfolgen. (Bitte setzen Sie sich bei Fragen mit dem Hersteller in Verbindung!)
•
Nur sachkundiges Fachpersonal darf das Kupfer-Prallblech reinigen.
•
Alle Personen, die nicht für die direkte auszuführende Arbeit benötigt werden, sind aus
dem Gefahrenbereich zu verweisen oder gegebenenfalls zusätzlich mit Schutzausrüstung
auszustatten.
•
Die Maschine stromlos schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
•
Das Filtergerät von der externen Druckluftversorgung trennen.
•
Den Drucklufttank (Pos. 17) durch Öffnen des Kugelhahns entleeren (Pos.22). (Durch Öffnen des Kugelhahns kann Kondenswasser austreten.)
•
Bei der Wartung ist geeigneter Atemschutz und Sichtschutz zu tragen.
Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
•
Die Patronentür (Pos.13) öffnen.
•
Im Patronengehäuse die Befestigungsplatte von dem Einschubrahmen lösen und das Kupfer-Prallblech (Pos.24) herausziehen.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 15 -
22.01.2014
•
Das Kupfer-Prallblech in einem Behältnis, das den gesetzlichen Vorschriften entspricht,
reinigen.
Achtung:
Das Kupfer-Prallblech nach dem Reinigen auf Beschädigungen prüfen und gegebenenfalls erneuern. Nur TEKA-Ersatzteile verwenden!
•
Das Kupfer-Prallblech wieder in den Einschubrahmen schieben.
•
Die Befestigungsplatte wieder festschrauben.
•
Die Patronentür (Pos.13) schließen.
•
Das Filtergerät an die externe Druckluftversorgung anschließen.
•
Das Filtergerät mit dem Stromnetz verbinden.
Achtung:
Filterwechsel und Entsorgung dürfen nur in gut belüfteten Räumen und mit entsprechender Atemschutzmaske erfolgen! Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Druckluftbehälter vorher
zu entleeren. Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3. Die oben
genannten Arbeitsschritte dürfen ausschließlich von einem entsprechend geschulten Mitarbeiter
ausgeführt werden. Entsorgen Sie den Filter nach den gesetzlichen Vorschriften!
13 Fehlfunktion und Notfall der Filteranlage
•
Alle nicht autorisierten Personen aus dem Gefahrenbereich verweisen.
•
Die Personen, die sich in dem Gefahrenbereich befinden, müssen eine Schutzausrüstung
tragen.
•
Bei Feuer ist ein zugelassener Löscher für die Brandklassen A, B und C zu verwenden.
•
Der Hersteller muss kontaktiert werden.
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 16 -
22.01.2014
14 Demontage / Entsorgung
•
Nur sachkundiges Elektrofachpersonal darf die Maschine bzw. Elektroanlage, Elektrozuleitung demontieren.
•
Vor der Demontage der Maschine ist diese vom Stromnetz und von der externen Druckluftversorgung zu trennen; der Drucklufttank muss entleert werden.
•
Vor der Demontage muss die Filteranlage gereinigt werden (siehe Punkt 12). Die Reinigung der Anlage darf nur in gut belüfteten Räumen und mit entsprechender Atemschutzmaske erfolgen: Ggf. ist der Einsatz eines mobilen Filtergerätes zu empfehlen.
•
Bei allen Arbeiten ist geeigneter Atemschutz bzw. Schutzkleidung zu tragen.
Wir empfehlen Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
•
Die Schadstoffe bzw. die Filtermedien müssen fach-/sachgerecht entsorgt werden.
•
Herstellerangaben beachten bzw. kontaktieren Sie den Hersteller.
Um Ihnen einen einwandfreien Betrieb Ihres TEKA-CARTMASTER Absauggerätes sowie
eine sachgerechte Entsorgung der abgeschiedenen Stäube zu ermöglichen, bieten wir
Ihnen die folgenden Leistungen an:
•
Hilfe bei der Suche einer Entsorgungsfirma in Ihrer Nähe.
•
Eine Entsorgerliste aller Entsorger in Deutschland stellen wir Ihnen auf Wunsch kostenlos
zur Verfügung.
•
Einen Wartungs- und Instandhaltungsvertrag
•
telefonische Kundenberatung
Sprechen Sie hierüber mit unserer Serviceabteilung, die 24 Stunden für Sie bereitsteht.
Telefon:
15
0 28 63 / 92 82 - 0
Fax:
0 28 63 / 92 82 72
Ersatzteilliste
Bezeichnung:
Artikel-Nr.:
Motor 1,5 kW 400V 3 Ph 50 Hz
20000002
Motor 2,2 kW 400V 3 Ph 50 Hz
20000011
Filterpatrone 7,8m²
10025078
Filterpatrone 10m²
10025
Sternfilterpatrone, Typ easy clean + 12,5m²
100050125
PE-Beutel (500 x 500 x 350)
10030251
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 17 -
22.01.2014
16 Technische Daten
Filtergerät
PF-W 1
PF-W 2
Anschlussspannung
V
400
Frequenz
Hz
50
Stromart
Ph
3
Motorleistung
kW
1,5
2,2
Luftvolumenstrom
m³/h
1145
1900
Unterdruck max.
Pa
2000
2000
1
2
Anzahl der Erfassungsstellen bei Absaugarme NW150 (Die Anzahl der Erfassungsstellen ändert sich mit Änderung des Erfassungsquerschnittes.)
Schutzart
IP 54
ISO - Klasse
F
Steuerspannung
V
230
Einschaltdauer
%
100
Breite x Tiefe x Höhe
Gewicht
mm
665 x 681 x 1975
665 x 681 x 2075
kg
180
185
Filtereinsatz
Kupfer-Prallblech; Filterpatrone
Filterfläche der Filteranlage (je nach Wahl
der Filterpatrone)
m²
15,6 / 20 / 25
Abscheideleistung
%
>99
Abreinigungsart
Schalldruckpegel
(Gemessen nach DIN EN ISO 3744 in 1m
Abstand von der Maschinenoberfläche in
1,6m über dem Boden bei max. Volumenstrom.)
Druckluft
Pulse-Jet
dB(A)
78
bar
1 – 4 Extern
Druckluftversorgung
trocken / ölfrei
Umgebungstemperatur
°C
+5 bis +35
Max. Luftfeuchtigkeit
%
70
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 18 -
22.01.2014
17 Konformitätserklärung für TEKA-CARTMASTER
TEKA Absaug - und Entsorgungstechnologie GmbH
Industriestraße 13
D - 46342 Velen
Tel.:+49 2863 92820
Fax:+49 2863 928272
e-Mail: sales@teka.eu Internet: www.teka.eu
Hiermit erklären wir, in alleiniger Verantwortung, dass das oben genannte Produkt ab der MaschinenNr.: 7000010011001 mit den folgenden Normen übereinstimmt:
Maschinenrichtlinie:
Elektromagnetische Verträglichkeit:
Druckgeräterichtlinie:
Niederspannungsrichtlinie:
2006/42/EG
2004/108/EG
97/23/EG
2006/95/EG
Angewandte harmonisierte Normen:
-
DIN EN 349
DIN EN 983
DIN EN 12100 Teil 1 und Teil 2
DIN EN 60204 Teil 1
DIN EN ISO 13857
DIN EN ISO 14121
ggf. weitere angewandte nationale Normen und Spezifikationen:
-
DIN 45635 Teil 1
DIN EN ISO 15012-1
Diese Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an der Saug- und Filteranlage eine nicht mit dem Hersteller
in schriftlicher Form abgestimmte Änderung vorgenommen wird.
Bevollmächtigter für die Technische Dokumentation: Abteilung Technik, TEKA GmbH, D-46342 Velen
Velen, den 29. Dezember 2011
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 19 -
22.01.2014
18 Einweisungsprotokoll für TEKA CARTMASTER PF-W
Mit seiner Unterschrift bestätigt der Mitarbeiter, dass er in folgenden Punkten
unterwiesen wurde:
Einweisung
erledigt
Beschreibung der Filteranlage
Wirkungsweise und Anwendungsbereiche der Filteranlage
Erläuterung der Sicherheitshinweise
Erklärung der Bedienelemente der Filteranlage
Wartung, Wechsel und Abreinigung der Filterelemente
Wartung der Druckluftversorgung
Entleerung des Staubsammelbehälters
Sachgerechte Entsorgung
Einweisung erfolgte durch:
.
Name des Mitarbeiters (leserlich)
Unterschrift
Unterschrift
BA_CARTMASTER-PFW1-PFW2_140122_D.doc
- 20 -
.
22.01.2014
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising