Bedienungsanleitung HOFA CD-Burn & DDP - HOFA

Bedienungsanleitung HOFA CD-Burn & DDP - HOFA
Bedienungsanleitung
HOFA CD-Burn & DDP (Plugin & Standalone)
V1.6.7
Inhaltsverzeichnis
Einleitung............................................................................................................................................. 3
Installation............................................................................................................................................ 3
Aktivierung...........................................................................................................................................4
Einschränkungen der Demoversion......................................................................................................4
Schnelleinstieg......................................................................................................................................5
Plugin-Version................................................................................................................................. 5
Standalone-Version.......................................................................................................................... 5
Red Book Audio-CD............................................................................................................................ 6
Plugin-Version...................................................................................................................................... 7
Die Track-Liste................................................................................................................................ 9
Zeit des ausgewählten Markers in Zwischenablage kopieren....................................................... 12
Das Bedienfeld...............................................................................................................................12
Brenne CD.................................................................................................................................13
Schreibe DDP............................................................................................................................13
Die Toolbar.................................................................................................................................... 14
Undo/Redo................................................................................................................................ 14
Datei..........................................................................................................................................14
Settings......................................................................................................................................14
Pausenerkennung...................................................................................................................... 16
?.................................................................................................................................................16
Standalone-Version.............................................................................................................................17
Projekt-Ordner............................................................................................................................... 18
Der Audio-Editor........................................................................................................................... 18
Die Track-Liste.............................................................................................................................. 21
Das Bedienfeld...............................................................................................................................23
Brenne CD.................................................................................................................................26
Schreibe DDP............................................................................................................................26
Datei-Menü.................................................................................................................................... 27
Die Toolbar.................................................................................................................................... 27
Undo/Redo................................................................................................................................ 27
Settings......................................................................................................................................27
Pausenerkennung...................................................................................................................... 30
?.................................................................................................................................................31
Tastaturkürzel.................................................................................................................................32
Wissenswertes.....................................................................................................................................34
DDP............................................................................................................................................... 34
ISRC...............................................................................................................................................35
UPC/EAN...................................................................................................................................... 35
CD-Text......................................................................................................................................... 36
Sonderzeichen im CD-Text.......................................................................................................37
Hidden Track..................................................................................................................................38
LAME MP3................................................................................................................................... 39
Dither............................................................................................................................................. 39
Intersamplepeaks........................................................................................................................... 40
EBU R 128.....................................................................................................................................41
Kontakt............................................................................................................................................... 43
Einleitung
HOFA CD-Burn & DDP dient der unkomplizierten und schnellen Erstellung eines
Audio-CD-Premasters als gebrannte CD oder als DDP-Image. Es existieren zwei
Varianten: Die Standalone-Version, die das grafische Editieren deines
Audiomaterials ermöglicht, sowie die Plugin-Version, mit der du den CDPremaster auch direkt in deiner bevorzugten DAW erstellen kannst.
Hinweis zum MacAppStore: Wurde das Programm im MacAppStore
erworben, so handelt es sich immer um die Standalone-Version von CD-Burn &
DDP. Der Kauf eines Plugins ist im MacAppStore aus technischen Gründen nicht
möglich. Da Installation durch den MacAppStore erfolgt, kannst du die
folgenden Kapitel zur Installation und Aktivierung überspringen.
Installation
Zur Installation von HOFA CD-Burn & DDP benötigst du den HOFA-Plugins
Manager, den du hier herunterladen kannst:
http://hofa-plugins.de/pages/start_de/downloads.php
Der HOFA-Plugins Manager dient darüber hinaus der Installation aller weiteren
Produkte von HOFA-Plugins, die du bei Interesse ebenfalls installieren und 14
Tage testen kannst.
Wähle „Installieren“ im Feld „HOFA CD-Burn & DDP Plugin“ bzw. „HOFA CDBurn & DDP Standalone“ aus.
Bei Installation der Plugin-Version müssen außerdem in der obersten Zeile die
gewünschten Plugin-Formate ausgewählt werden. Das Plugin steht in den
Formaten VST, VST3, AU (nur Mac), RTAS und AAX zur Verfügung.
Durch Klicken auf „Ausführen“ wird die Software in der aktuellsten Version
heruntergeladen und installiert.
Solltest du das Produkt noch nicht gekauft haben, besteht die Möglichkeit, es
14 Tage zu testen. Ein Klick auf „Demo starten“ startet diesen Zeitraum.
Bitte nutze die 14 Tage Demo auch um vor dem Kauf sicherzustellen, ob CDBurn & DDP mit deinem CD-Brenner kompatibel ist.
Anmerkung zur Installation unter Windows XP und Vista:
Zum Schreiben von CDs mit HOFA CD-Burn & DDP unter Windows XP oder
Vista ist ein Update von Microsoft erforderlich, welches nicht automatisch von
Windows installiert wird. Das Update kann hier heruntergeladen werden:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=63ab51ea-99c945c0-980a-c556746fcf05&displaylang=en&displaylang=en
Aktivierung
Die Aktivierung des Plugins oder der Standalone erfolgt über den HOFA-Plugins
Manager, mit dem auch die Installation durchgeführt wird.
Eine ausführliche Beschreibung der Aktivierung und Deaktivierung ist hier
erhältlich.
Einschränkungen der Demoversion
Die Testphase ist beschränkt auf 14 Tage. Während dieser Zeit können die
Standalone- und die Plugin-Version ausgiebig getestet werden. Als einzige
Einschränkung ist der Export von DDP Images nicht möglich.
Schnelleinstieg
Für die ganz Eiligen erstmal ein ganz kurzer Überblick, wie du mit HOFA CDBurn & DDP einen CD-Premaster erstellst.
Plugin-Version
–
HOFA CD-Burn & DDP als letztes Plugin im Master-Kanal einfügen
–
Neues CD-Projekt anlegen
–
Mixdown des Audiomaterials ab DAW-Zeitposition 00:00 (44,1 kHz, 16
bit, stereo) exportieren (bouncen)
–
Dem Plugin die exportierte Datei mitteilen
–
Zusehen, wie das Plugin automatisch alle Trackmarker erstellt
–
Prüfen, ob alle Marker wie gewünscht sitzen, und evtl. korrigieren
–
UPC/EAN und ISRC-Codes eintragen (optional)
–
CD-Text-Informationen eintragen (optional)
–
CD brennen oder DDP exportieren
Standalone-Version
–
HOFA CD-Burn & DDP starten
–
Neues CD-Projekt anlegen
–
Audio-Dateien per Drag & Drop ins Editor-Fenster ziehen
–
Clips bei Bedarf verschieben, kürzen, schneiden, normalisieren, ein- und
ausblenden etc.
–
Prüfen, ob alle erzeugten Marker wie gewünscht sitzen, und evtl.
korrigieren
–
UPC/EAN und ISRC-Codes eintragen (optional)
–
CD-Text-Informationen eintragen (optional)
–
CD brennen oder DDP exportieren
Red Book Audio-CD
Zunächst ein paar Worte zum Format der Audio-CD (CD-A). Die Spezifikation
für die Audio-CD ist im sogenannten Red Book Standard festgelegt. HOFA CDBurn & DDP erstellt ausschließlich CDs und DDPs, die diesem Standard
entsprechen.
Eine Audio-CD kann maximal 79 Minuten und 48 Sekunden 1 Audiomaterial
enthalten, das in bis zu 99 Tracks unterteilt ist. Die Länge eines Tracks muss
mindestens 4 Sekunden betragen. In den meisten Fällen befinden sich
zwischen den Tracks Pausen mit Stille. Es sind aber auch Trackwechsel ohne
Pause möglich. Die Pause zwischen den Tracks wird auch als Vorlauf oder
Pregap bezeichnet. Sie kann völlige Stille enthalten, kann aber auch mit AudioMaterial gefüllt sein. Ein CD-Player zeigt den Vorlauf in der Regel als negative
Zeit an, die bis 0 heruntergezählt wird.
Des weiteren gibt es Index-Marker (auch Subindex genannt), mit denen eine
Position im Track markiert werden kann. Diese Marker werden nicht von allen
CD-Playern unterstützt und dienen in den meisten Fällen nur der Anzeige. Ein
direktes Springen zu einem Subindex ist nur selten vorgesehen.
Die Audiodaten sind grundsätzlich unkomprimiert bei einer Samplerate von
44,1 kHz mit 16 bit gespeichert. Auf der CD werden sie in Blöcken von 588
Samples, sogenannte Frames, abgelegt. Ein Frame entspricht also einer Zeit
von 1/75 Sekunde.
Die Marker für Trackstart, Trackende und Subindex werden immer einem
Frame zugewiesen. Daher ist der minimale Abstand zwischen zwei Markern
auch 1 Frame = 1/75 Sekunde.
HOFA CD-Burn & DDP berücksichtigt schon beim Editieren alle vom Red Book
Standard geforderten Mindestabstände für die Marker.
Als Ausnahme zum Red Book Standard erlaubt CD-Burn & DDP auch
Spielzeiten bis 99 Minuten. Zum Brennen solcher CDs sind spezielle Rohlinge
erforderlich und der Brenner muß diese Funktion unterstützen. Bitte frage
gegebenenfalls bei deinem Presswerk nach, welche Maximallänge dort möglich
ist. Grundsätzlich kann bei Überlängen nicht garantiert werden, daß sich diese
CDs auf allen Geräten korrekt abspielen lassen!
1
Genau genommen ist im Red Book keine Zeit definiert, sondern der Spurabstand mit Toleranzen. Die ersten CDs
hatten eine maximale Länge von 74 Minuten. Inzwischen sind aber die Herstellungstoleranzen geringer geworden,
so dass auch längere Zeiten möglich sind. Die meisten Presswerke akzeptieren heute Längen bis 79:48. Überlängen
von 90 oder gar 99 Minuten entsprechen dagegen nicht dem Red Book Standard.
Plugin-Version
HOFA CD-Burn & DDP sollte immer als letztes Plugin in den Master-Kanal der
DAW eingefügt werden.
Nach dem Einfügen wird zunächst gefragt, ob ein neues Projekt erstellt oder
ein bestehendes Projekt geöffnet werden soll.
In beiden Fällen öffnet sich ein Dialog, mit dem eine Projektdatei mit der
Endung .hofacd ausgewählt werden kann.
Nach dem Anlegen eines neuen Projekts erscheint folgender Dialog:
Dies ist nun der Zeitpunkt, zu dem spätestens das Audiomaterial für die CD in
der DAW zusammengestellt und mit allen gewünschten Pausen, Hüllkurven
Effekten etc. versehen werden sollte. Dies kann natürlich auch alles bereits
geschehen sein, bevor das Plugin geladen wird. Alle Klangeinstellungen und
Pausen werden später 1:1 für die CD übernommen.
Das Audiomaterial muss nun von der DAW exportiert werden, damit es vom
Plugin verwendet werden kann. Je nach DAW ist die dazu verwendete Funktion
als „Mixdown“, „Bounce“ o. Ä. bezeichnet. Für das genaue Vorgehen verweisen
wir an dieser Stelle an die Beschreibung der DAW.
GANZ WICHTIG:
Der Export muss auf jeden Fall immer bei Zeit 00:00 beginnen, da sonst die
im Plugin verwendete Zeit nicht mehr synchron zur DAW ist!
Der Export muss außerdem immer im 44,1 kHz, 16 bit, Stereo (oder Mono)
*.WAV oder *.AIFF Format erfolgen, da dieses Format für eine Audio-CD
erforderlich ist. Bei Verwendung einer Mono-Datei wird dasselbe Signal für
beide Kanäle (links und rechts) der CD verwendet.
Falls das DAW-Projekt eine andere Samplerate (44,1 / 48 / 88,2 / 96 / 176,4 /
192 / 352,8 / 384 kHz) oder eine andere Bitrate verwendet, müssen alle
erforderlichen Konvertierungen in der DAW erfolgen. Sie sind nicht Aufgabe
dieses Plugins. Das Plugin lässt die Audiodaten völlig unangetastet.
Systembedingt kann das CD-Burn & DDP Plugin nicht wissen, wohin die
exportierte Datei gerade geschrieben wurde. Daher musst du ihm das nun
mitteilen. Klicke dazu auf „Datei auswählen“.
Anschließend wird die Pausenerkennung gestartet und eine CD-Track-Liste
erstellt.
Dabei wird nach Stille gesucht. Wird eine Pause mit Stille gefunden, wird ein
Trackende- gefolgt von einem Trackstart-Marker in die Track-Liste eingefügt.
Stille ist hierbei ein Bereich, in dem das Signal für eine gewisse Zeit unterhalb
des
eingestellten
Threshold-Levels
liegt.
Falls
die
automatische
Pausenerkennung nicht deinen Vorstellungen entspricht, kannst du unter
Settings->Pausenerkennung den Threshold für die Pausenerkennung anpassen.
Ebenfalls im Settings-Menü finden sich unter Marker Abstände die
Einstellungen, mit welchen Abständen vom Pausenanfang und -ende die
Trackmarker gesetzt werden sollen.
Nach Abschluss der Pausenerkennung wird die erzeugte Track-Liste im
Hauptfenster des Plugin sichtbar.
GANZ WICHTIG:
Ab diesem Zeitpunkt lässt das Plugin keine Audiodaten der DAW mehr
passieren, sondern spielt statt dessen den exportierten Mixdown ab!
Weitere Änderungen im DAW-Projekt sind damit nicht hörbar und kommen
auch nicht auf die CD.
Hinweis für Verwender von Logic:
Unter Umständen muss in Logic das Input-Monitoring aktiviert werden, damit
die Zeitanzeige im Plugin korrekt funktioniert.
Die Track-Liste
In diesem Beispiel wurden 8 Tracks erzeugt. Die Liste enthält daher insgesamt
16 Marker. Zusätzlich sind in der untersten Zeile die Track-Anzahl und die
Gesamtspieldauer der CD zu sehen.
Sowohl in der Liste als auch unten im Bedienfeld gibt es zwei unterschiedliche
Zeitanzeigen: CD-Zeit und Host-Zeit. Diese unterschiedlichen Zeiten ergeben
sich dadurch, dass die Analyse auch am Anfang nach Stille sucht, und die CD
erst dort beginnen lässt, wo auch etwas zu hören ist. Die Stille am Anfang wird
also auf der CD bis auf die unter Settings->Marker Abstände->vor erstem
Track eingestellte Zeit abgeschnitten.
Das Format der Zeitanzeige ist im Settings-Menü einstellbar. Hier kannst du
zwischen der Anzeige mit CD-Frames (gekennzeichnet durch ein „f“ am Ende)
oder Millisekunden wählen.
Die Liste enthält folgende Spalten:
–
Aktuelle Position: Der orangefarbene Pfeil am linken Rand zeigt dir in der
Liste die aktuelle Abspielposition der DAW an.
–
Löschen: Die
Tasten dienen zum Löschen eines Markers. In einigen
Fällen werden auch benachbarte Marker mit gelöscht, z. B. der
dazugehörige Vorlauf beim Löschen eines Trackstart-Markers.
Anfang und Ende der CD können sinnvollerweise nicht entfernt werden.
–
Speichere Track als Audio-Datei: Mit den
Tasten können einzelne
Tracks als Audio-Datei gespeichert werden. In der untersten Zeile dient
die Taste zum Speichern aller Tracks. Weitere Einzelheiten findest du
unter Settings.
–
Verschieben: Mit den Pfeiltasten
und
kannst du einen
Marker an die aktuelle Abspielposition der DAW verschieben. Falls der
Red Book Standard diese Position nicht zulässt, ist die Taste deaktiviert.
Ein beim Überfahren der Taste erscheinender Tooltip informiert in diesem
Fall über den Grund.
–
Track: Die Tracknummer.
–
Index: Der Typ des Markers (Start, Vorlauf oder Index 2, 3...). Die
Nummerierung des Subindex beginnt erst bei 2, da der normale
Trackstart im CD-Player als Subindex 1 angezeigt wird.
–
CD-Zeit: Die Zeitposition des Markers auf der CD.
Die Position kannst du hier direkt in der Liste auch editieren. Dies erfolgt
durch das Mausrad, Anklicken und die Maus vertikal bewegen oder durch
direkte Zahleneingabe nach Doppelklick. Dabei wird nur die Position
dieses einen Markers verändert. Alle anderen Marker bleiben
unverändert. Beachte, dass ein Marker nur zwischen seinen
benachbarten Markern bewegt werden kann. Dadurch wird sichergestellt,
dass die Liste immer Red Book-konform bleibt.
–
Host: Die Zeitposition des Markers bezogen auf die DAW.
Auch dieser Wert ist in den oben genannten Grenzen editierbar. Statt
„Host“ wird hier in der Regel der Name deiner DAW angezeigt.
–
Dauer: Die Dauer des Tracks bzw. des Vorlaufs.
Diese Spalte dient nur der Information und ist nicht editierbar.
Die Einträge aller weiteren Spalten sind nur in den Zeilen eines Track-Start (für
den jeweiligen Track) und in der letzten Zeile (für die gesamte CD) vorhanden.
–
UPC/EAN: Der UPC oder EAN kann in einer beliebigen Zeile eingetragen
werden. Er gilt immer für die gesamte CD.
–
ISRC: Der ISRC für den Track. Mit der Taste
erfolgt eine automatische
Nummerierung beginnend mit dem ISRC von Track 1.
–
Track/Album Titel: Der CD-Text-Eintrag „Titel“ für den Track bzw. für die
CD.
–
Track/Album Künstler: Der CD-Text-Eintrag „Künstler“ („Performer“) für
den Track bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD
bzw. von Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Songwriter: Der CD-Text-Eintrag „Songwriter“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Komponist: Der CD-Text-Eintrag „Komponist“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Arrangeur: Der CD-Text-Eintrag „Arrangeur“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Mitteilung: Der CD-Text-Eintrag „Mitteilung“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Genre: Der CD-Text-Eintrag „Genre“ kann in einer beliebigen Zeile
eingetragen werden. Er gilt immer für die gesamte CD.
–
Text verschieben: Die Taste
hat eine Doppelfunktion und dient
zum Verschieben der CD-Text und ISRC Informationen innerhalb der
Liste, ohne die Marker zu bewegen. Dies ist sehr hilfreich, wenn
beispielsweise die Titel beim Eintragen falsch zugeordnet wurden oder
wenn sich nach erneuter Pausenerkennung die Anzahl der Titel verändert
hat.
Mit dem Pfeil nach unten werden die CD-Text und ISRC Informationen
dieses und aller folgenden Tracks nach unten verschoben. Informationen
die am Ende aus der Liste herausfallen, werden beim Einfügen von
weiteren Tracks am Ende oder beim Verschieben nach oben automatisch
wieder eingesetzt.
Mit dem Pfeil nach oben werden die CD-Text und ISRC Informationen
aller folgenden Tracks nach oben verschoben. Die Informationen in der
aktuellen Zeile werden dabei gelöscht!
Zunächst sind alle Spalten sichtbar. Sie lassen sich durch Rechtsklick auf die
Titelzeile der Tabelle ein- und ausblenden. Die Reihenfolge der Spalten lässt
sich durch Verschieben mit der Maus in der Titelzeile anpassen. Informationen
in ausgeblendeten Spalten werden nicht mit auf die CD bzw. in das DDP Image
geschrieben!
Zeit des ausgewählten Markers in Zwischenablage kopieren
Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird die Host-Zeit des ausgewählten Markers
automatisch in die Zwischenablage kopiert. Dies kann verwendet werden, um
bequem die Zeitposition im Host auf diese Position zu setzen. Diese Funktion
ist bei Verwendung von Pro Tools (RTAS/AAX) und Logic (AU) nicht verfügbar,
da bei diesen DAWs ein Einfügen der Zeit über die Zwischenablage nicht
möglich ist.
Das Bedienfeld
Mit dem Tasten im Bedienfeld kannst du die Track-Liste editieren und den
Brennvorgang und DDP Export starten.
Sowohl in der Liste als auch im Bedienfeld gibt es zwei unterschiedliche
Zeitanzeigen: CD-Zeit und Host-Zeit. Diese unterschiedlichen Zeiten ergeben
sich dadurch, dass die Analyse auch am Anfang nach Stille sucht, und die CD
erst dort beginnen lässt, wo auch etwas zu hören ist. Die Stille am Anfang wird
also auf der CD bis auf die unter Settings->Marker Abstände->vor erstem
Track eingestellte Zeit abgeschnitten.
Die Zeitanzeigen im Bedienfeld zeigen die aktuelle Abspielposition der DAW an.
Per Mausklick lassen sich die Anzeigen der CD-Zeit zwischen Zeit und Restzeit
umschalten. Eventuelle Abweichungen der hier als Host-Zeit angezeigten Zeit
(in Millisekunden) zu der im Host angezeigten Zeit entstehen durch Rundung
auf CD-Frames.
Das Format der Zeitanzeige ist im Settings-Menü einstellbar. Hier kannst du
zwischen der Anzeige mit CD-Frames (gekennzeichnet durch ein „f“ am Ende)
oder Millisekunden wählen.
Mit den Tasten links kannst du Trackstart-, Trackende- oder Index-Marker an
der aktuellen Abspielposition der DAW einfügen. Auch diese Tasten werden
deaktiviert, sobald das Red Book etwas dagegen hat, hier einen Marker zu
setzen. Ein Tooltip beim Überfahren der Tasten liefert dazu wieder die
Begründung.
Zur Beurteilung der Pegel und der Stereobreite besitzt die Standalone-Version
von HOFA CD-Burn & DDP ein Peakmeter, ein Lautheitsmeter mit EBU-Mode,
ein Goniometer und eine Korrelationsanzeige. Diese sind im Plugin nicht
integriert, da sie auch als kostenlose eigenständige Plugins („HOFA 4U Meter,
Fader & MS-Pan" und „HOFA 4U Goniometer & Korrelator") erhältlich sind.
Brenne CD
Zum Brennen der CD erscheint folgender Dialog:
Unter „CD-Brenner“ kannst du den gewünschten Brenner auswählen (falls
mehrere vorhanden sind). Die Schreibgeschwindigkeit erscheint erst, wenn
eine beschreibbare CD eingelegt wurde. Ein Klick auf „Start“ startet den
Schreibvorgang.
Schreibe DDP
Ein DDP-Image ist keine Datei, sondern ein Ordner (siehe auch Kapitel DDP
unter Wissenswertes). Als Zielordner wird zunächst der Pfad des Projekts
erweitert um „_DDP_IMAGE“ vorgeschlagen. Du kannst aber jeden beliebigen
anderen Ordner auswählen. Dieser sollte idealerweise leer sein. Befindet sich
bereits ein DDP-Image in diesem Ordner, wird es auf Wunsch überschrieben.
Wird das Häkchen „Erzeuge zusätzliche Zip-Datei“ gesetzt, wird das fertige
DDP-Image anschließend zusätzlich als gepackte Zip-Datei unter demselben
Namen gespeichert.
Die Toolbar
Die Toolbar am oberen Rand enthält weitere wichtige Bedienelemente, die im
folgenden erklärt werden.
Undo/Redo
Mit den Tasten
und
kannst du wie gewohnt jeden Bearbeitungsschritt
rückgängig machen bzw. wiederherstellen.
Datei
Hier kannst du ein Projekt erstellen, öffnen und speichern sowie DDPs und .cue
Dateien importieren. Außerdem kann die aktuelle Trackliste als Textdatei
gespeichert, sowie ein Backup des gesamten Projekts inclusive aller
Audiodateien erstellt werden.
Settings
Im Settings-Menü findest du alle Grundeinstellungen für das Plugin.
–
Marker Abstände: Hier stellst du die Abstände ein, die die erzeugten
Marker bei der Pausenerkennung zum Anfang bzw. zum Ende der Stille
haben sollen.
–
Pausenerkennung: Der Threshold ist der Level, unterhalb dessen ein
Signal als Stille gewertet wird. Einstellbar von -96 dB (kein Signal) bis
-40 dB.
Mit „Pausenerkennung starten“ kannst du eine neue Track-Liste erstellen
lassen. Siehe dazu Kapitel Pausenerkennung.
–
Maximale CD Spielzeit: Die maximale Spieldauer beträgt Standardmäßig
79:48. Als Ausnahme zum Red Book Standard erlaubt CD-Burn & DDP
auch Spielzeiten bis 99 Minuten. Zum Brennen solcher CDs sind spezielle
Rohlinge erforderlich und der Brenner muß diese Funktion unterstützen.
Bitte frage gegebenenfalls bei deinem Presswerk nach, welche
Maximallänge dort möglich ist. Grundsätzlich kann bei Überlängen nicht
garantiert werden, daß sich diese CDs auf allen Geräten korrekt
abspielen lassen!
–
Erlaube "Hidden Track": In diesem Modus wird der Vorlauf vor Track 1
sichtbar gemacht. Der Start von Track 1 kann nun frei verschoben
werden, um einen "Hidden Track" zu erzeugen. Siehe dazu auch Kapitel
Hidden Track.
–
Zeitanzeige: Hier kannst du wählen zwischen der Anzeige mit CD-Frames
(gekennzeichnet durch ein „f“ am Ende) oder Millisekunden.
Da Marker-Positionen auf der CD immer nur Framegenau (1/75 Sekunde)
gesetzt werden können, sind bei der Anzeige in Millisekunden
Rundungsfehler möglich.
–
Track-Export Einstellungen: Dieser Menüpunkt öffnet einen Dialog mit
folgenden Einstellmöglichkeiten für das Speichern von Tracks:
–
Audio-Datei Format: Als Formate stehen zur Verfügung: Wave, Aiff,
FLAC, Ogg-Vorbis und LAME MP3. Zur Erstellung von MP3-Dateien
beachte bitte das Kapitel LAME MP3.
–
Qualität: Bei den Komprimierten Formaten FLAC, Ogg-Vorbis und
LAME MP3 können unterschiedliche Qualitätsstufen ausgewählt
werden. Höhere Qualität ist immer mit dem Nachteil verbunden, dass
die Dateien größer werden.
–
Schreibe CD-Text Informationen in ID3-Tags: Bei MP3-Dateien können
die vorhandenen CD-Text Informationen als ID3-Tags in die MP3-Datei
integriert werden. Die CD-Text Felder Songwriter, Arrangeur und
Mitteilung werden nicht übernommen, da es in ID3-Tags keine
entsprechenden Felder gibt.
–
Verwende xxx für Dateinamen: Sind CD-Text Informationen
vorhanden, können diese im Dateinamen verwendet werden.
–
Erstelle Ordner aus Projektname: Es wird ein Ordner mit dem Namen
des aktuellen Projekts angelegt, in den die Dateien abgelegt werden.
–
Audio-Datei enthält Vorlauf des Tracks: Ist dieses Häkchen gesetzt,
wird der Vorlauf des Tracks (falls vorhanden) mit in die Datei
übernommen.
–
Audio-Datei enthält Vorlauf des folgenden Tracks: Ist dieses Häkchen
gesetzt, wird der Vorlauf des folgenden Tracks (falls vorhanden) mit in
die Datei übernommen. Dies kann z. B. bei Live-Aufnahmen der
Applaus sein, wenn er auf der CD als Vorlauf zum nächsten Track
erscheint.
–
Schreibe ISRC in Wave Datei: Eine Erweiterung im Broadcast-Wave
Format ermöglicht das Speichern des ISRC-Codes direkt in einer .wav
Datei.
–
Diesen Dialog jedes mal anzeigen, wenn ein Track gespeichert wird:
Ist dieses Häkchen gesetzt, wird dieser Einstellungs-Dialog vor jedem
Speichern von Tracks angezeigt.
–
Name der MD5 Datei: Beim erzeugen des DDP Image wird ein MD5Checksummen Datei erstellt. Hier kann der dafür zu verwendende Name
ausgewählt werden.
–
Zeige Tooltips: Falls das Erscheinen der Tooltips dich stört, kannst du sie
hier abschalten.
–
Sprache: Deutsch oder Englisch.
–
CD-Text Sprache: Für CD-Text Einträge können unterschiedliche
Zeichencodierungen verwendet werden: ISO8859-1 für Text in
lateinischen Sprachen oder Shift-JIS für Japanisch. Siehe dazu auch das
Kapitel Sonderzeichen in CD-Text.
–
Alle Einstellungen zurücksetzen:
Werkseinstellungen zurück.
Setzt
alle
Einstellungen
auf
die
Pausenerkennung
Dies startet erneut die automatische Pausenerkennung, die schon beim
Erstellen des Projekt aktiv war.
Mit dieser Funktion werden zunächst sämtliche Trackmarker gelöscht.
Anschließend wird das Audiomaterial analysiert und eine neue CD-Track-Liste
erstellt. Dabei wird nach Stille gesucht. Wird eine Pause mit Stille gefunden,
wird ein Trackende- gefolgt von einem Trackstart-Marker in die Track-Liste
eingefügt.
Stille ist hierbei ein Bereich, in dem das Signal für eine gewisse Zeit unterhalb
des eingestellten Threshold-Levels liegt.
Zunächst öffnet sich ein Dialog, in dem der Threshold-Level eingestellt werden
kann (Dieselbe Einstellung findest du auch im Settings-Menü unter
Pausenerkennung). Ist das Häkchen bei "CD-Text Informationen, ISRC und
UPC/EAN Codes beibehalten" gesetzt, so werden die vorhandenen
Informationen in die neue Liste übernommen. Da sich die Anzahl der Tracks bei
der Pausenerkennung eventuell ändern könnte, solltest du anschließend
Prüfen, ob die Zuordnung der Titel noch korrekt ist und sie ggf. mit den
Tasten in der Track-Liste korrigieren.
Falls die automatische Pausenerkennung nicht deinen Vorstellungen entspricht,
solltest du sie mit einem anderen Threshold-Level wiederholen. Ein höherer
Threshold führt in der Regel zu mehr Tracks, da auch lautere Stellen als Pause
gewertet werden.
Im Settings-Menü findest du unter Marker Abstände die Einstellungen, mit
welchen Abständen vom Pausenanfang und -ende die Trackmarker gesetzt
werden sollen.
?
Die Taste
öffnet dieses Handbuch.
Standalone-Version
Nach dem Programmstart wird zunächst gefragt, ob ein neues Projekt erstellt
oder ein bestehendes Projekt geöffnet werden soll. In beiden Fällen öffnet sich
ein Dialog, in dem eine Projektdatei mit der Dateiendung .hofacd ausgewählt
werden kann. Des weiteren kann auch direkt ein DDP Image importiert
werden. Dabei wird automatisch eine .hofacd Projektdatei mit dem Namen des
DDP-Ordners erzeugt.
Projektdateien oder DDP-Ordner können auch jederzeit einfach per Drag &
Drop geöffnet werden.
Nach dem Anlegen eines neuen Projekts wird das leere Projektfenster sichtbar.
Das Projektfenster besteht aus 3 Teilen. Oben befindet sich die Track-Liste, in
der sämtliche Marker der CD aufgelistet sind und in der die
Zusatzinformationen wie CD-Text eingegeben werden können. Darunter
befindet sich das Bedienfeld. Ganz unten liegt der Editor für die AudioMontage. Die Aufteilung lässt sich durch vertikales Verschieben des
Bedienfeldes veränden.
Zum Füllen des CD-Projekts kannst du nun beliebige Audio-Dateien einfach per
Drag & Drop in den Audio-Editor ziehen. Alternativ kannst du dazu auch den
Punkt „Audio-Datei importieren“ im Kontextmenü verwenden.
Generell werden die Dateiformate .wav, .aiff, .flac, .mp3, .ogg und .wma
unterstützt. Wir empfehlen aber aus Qualitätsgründen, für einen Audio-CDPremaster ausschließlich die unkomprimierten Formate .wav, .aiff oder .flac zu
verwenden.
Wie bereits erwähnt, müssen die Audio-Daten für eine Audio-CD immer im
44,1 kHz, 16 bit Stereo Format vorliegen. Falls die importierte Datei eine
andere Samplerate hat, wird sie zunächst in 44,1 kHz konvertiert. Falls sie eine
andere Bitrate hat, kann sie vorerst so bleiben, da eine Umrechnung auf 16 bit
erst zum Schluss nach dem Mischen erfolgt (siehe auch Kapitel Dither).
Beim Import einer Mono-Datei kannst du wählen, ob sie auf den linken, den
rechten oder beide Kanäle gelegt werden soll. Bei zusammengehörenden
Mono-Dateien wird außerdem gefragt, ob sie als Stereo-Paar verwendet
werden sollen. Dazu müssen sie im selben Ordner liegen, dasselbe Format und
dieselbe Länge haben. Die Dateinamen müssen identisch sein bis auf ein „L“
am Ende für den linken Kanal und ein „R“ für den rechten Kanal. Also
beispielsweise „TrackL.wav“ und „TrackR.wav“. Als Stereo-Paar erscheinen sie
dann im Audio-Editor wie eine einzelne Stereo-Datei.
Projekt-Ordner
Ist die Einstellung „Verwende Projekt-Ordner“ in den Settings aktiviert, werden
alle Audio-Dateien beim Importieren automatisch in den Projekt-Ordner
kopiert. Der Name des Projekt-Ordners ist der Projektname mit angehängtem
"_hofacd_files". Durch Verwendung dieses Ordners ist es einfacher, ein
vollständiges Projekt auf einen anderen Datenträger zu verschieben. Bitte
beachte, daß bei Verwendung des Project-Ordners das Projekt ausschließlich
die Kopien im Projekt-Ordner verwendet. Spätere Änderungen an den
importierten Original-Dateien werden nicht berücksichtigt.
Hinweis zum MacAppStore: Wurde das Programm im MacAppStore
erworben, so wird der Projekt-Ordner grundsätzlich verwendet. Die Einstellung
taucht daher in den Settings nicht auf.
Der Audio-Editor
Für die weiteren Arbeitsschritte wenden wir uns zunächst dem Audio-Editor zu.
Für jede importierte Datei wird ein Clip als Wellenform angezeigt. Wird die
Audio-Datei beim Hineinziehen hinter dem Ende des CD-Projekts abgelegt,
wird der Clip mit dem unter Settings->Standardpause eingestellten Abstand
angehängt. Vor jedem Clip wird dabei ein Trackstart- und hinter jedem Clip ein
Trackende-Marker erzeugt. Die Abstände dieser Marker von den Clips sind
ebenfalls im Settings-Menü unter Marker Abstände einstellbar.
Wird die Datei an einer Stelle vor dem CD-Ende abgelegt, erscheint der Clip an
genau dieser Mausposition. Marker werden dann nur erzeugt, wenn sich an
dieser Stelle noch kein anderer Clip befindet.
Mit der Maus können durch Anklicken oder Umrahmen ein oder mehrere Clips
ausgewählt werden. Wird beim Anklicken die Alt-Taste gehalten, werden alle
folgenden Clips mit ausgewählt.
Die Clips kannst du mit der Maus auf der Zeitachse verschieben, bis sie links
oder rechts an einen benachbarten Clip anstoßen. Dabei bleibt die
Standardpause als Mindestabstand erhalten. Durch Drücken der Strg-Taste
(PC) bzw. Cmd-Taste (Mac) kann diese Blockierung aufgehoben werden.
Werden Clips verschoben, werden auch alle Marker in der Umgebung mit
verschoben. Wird während des Schiebens die Shift-Taste gehalten wird, bleiben
alle Marker an ihrer Position.
Mit der Entfernen-Taste werden alle markierte Clips und die damit verbundenen
Marker gelöscht. Auch hierbei bleiben die Marker unverändert, wenn
gleichzeitig die Shift-Taste gehalten wird.
Wenn du die Clips übereinander schiebst, wird automatisch ein Crossfade
zwischen Clips auf derselben Spur erzeugt. Wenn Clips auf unterschiedlichen
Spuren übereinanderliegen, werden sie ohne Crossfade gemischt. Eventuell
vorher vorhandene Marker zwischen den Clips werden entfernt, da es nun
keine eindeutige Position für einen Track-Wechsel mehr gibt. Diese kannst du
natürlich manuell wieder neu einfügen.
Beim Überfahren eines Clips mit der Maus verändert sich je nach Position der
Mauszeiger. Damit sind folgende Funktionen verbunden:
1
3
3
2
2
5
4
6
5
1. In der Zeitleiste kann die orange markierte Abspielposition gesetzt
werden. Durch Mausbewegung nach oben/unten bei gedrückter
Maustaste oder mit dem Mausrad kannst du hier auch den Zoom
verändern. Ein Doppelklick in die Zeitleiste startet die Wiedergabe.
2. An den Rändern des Clips kannst du Anfang und Ende des gewünschten
Ausschnitts einstellen. Marker innerhalb der unter Marker Abstände
eingestellten Entfernung werden dabei mit verschoben.
3. Hier verschiebst du die Position der Marker unabhängig vom Clip. Das
Schieben ist immer nur bis zu den benachbarten Markern möglich bzw.
so weit, wie es das Red Book zulässt.
4. Die horizontale Linie ist ein Lautstärkeregler für den Clip. Ein Doppelklick
setzt die Lautstärke wieder auf den Originalwert der Audio-Datei zurück.
5. Hier kannst du durch Verschieben des Quadrats die Fade-In und FadeOut-Zeiten einstellen. Ein Rechtsklick ändert den Verlauf der FadeKurven. Bei Crossfades ist ein Verschieben nicht möglich.
6. Die Lautstärke des Clips wird hier in dB angezeigt. Mit einem Klick auf
dieses Feld kann der Clip stummgeschaltet werden. Nach einem
Doppelklick kannst du die Lautstärke in dB direkt als Zahl eingeben.
Ein Rechtsklick auf einen Clip öffnet ein Menü, das dir folgende Funktionen
anbietet:
–
Schneiden: Zerteilt den Clip an der aktuellen Abspielposition (natürlich
nur, wenn sich diese innerhalb des Clips befindet).
–
Kopieren: Kopiert den Clip in die Zwischenablage.
–
Clip und angrenzende Löschen: Entfernt den Clip und die damit
verbundenen Marker.
–
Clip Löschen: Entfernt den Clip. Alle Marker bleiben unverändert.
–
Auf andere Spur verschieben: Verschiebt den Clip auf die untere bzw.
obere Spur.
–
Clip normalisieren: Setzt die Lautstärke so, dass die lauteste Stelle des
Clips die volle Aussteuerung erreicht.
–
Lautstärke zurücksetzen: Setzt
Originalwert der Audio-Datei.
–
Ersetze Audio-Datei: Verwende eine andere Audio-Datei für den Clip.
–
Mute/Unmute: Clip stumm/hörbar schalten.
die
Lautstärke
wieder
auf
den
Ein Rechtsklick außerhalb eines Clips öffnet ein Menü, das dir folgende
Funktionen anbietet:
–
Kopie einsetzen: Fügt den Clip in der Zwischenablage ein. Befindet sich
der Mauszeiger vor dem aktuellen CD-Ende wird der Clip an der
Mausposition eingefügt. Befindet er sich dahinter, wird er am Ende der
CD angehängt.
–
Audio-Datei importieren: Setzt einen neuen Clip in das Projekt ein.
Befindet sich der Mauszeiger vor dem aktuellen CD-Ende wird der Clip an
der Mausposition eingefügt. Befindet er sich dahinter, wird er am Ende
der CD angehängt.
–
Pausenerkennung starten: Siehe Kapitel Pausenerkennung.
Die Track-Liste
In der Track-Liste sind sämtliche Marker tabellarisch aufgeführt. Zusätzlich sind
in der untersten Zeile die Track-Anzahl und die Gesamtspieldauer der CD zu
sehen.
Die Liste enthält folgende Spalten:
–
Abspielposition: Der orangefarbene Pfeil am linken Rand zeigt dir in der
Liste die aktuelle Position zum Abspielen und zum Einfügen von Markern
an.
–
Löschen: Die
Tasten dienen zum Löschen eines Markers. In einigen
Fällen werden auch benachbarte Marker mit gelöscht, z. B. der
dazugehörige Vorlauf beim Löschen eines Trackstart-Markers.
Anfang und Ende der CD können sinnvollerweise nicht entfernt werden.
–
Speichere Track als Audio-Datei: Mit den
Tasten können einzelne
Tracks als Audio-Datei gespeichert werden. In der untersten Zeile dient
diese Taste zum Speichern aller Tracks. Weitere Einzelheiten findest du
unter Settings.
–
Verschieben: Mit den Pfeiltasten
und
kannst du einen
Marker an die aktuelle Abspielposition verschieben. Falls der Red Book
Standard diese Position nicht zulässt, ist die Taste deaktiviert. Ein beim
Überfahren der Taste erscheinender Tooltip informiert in diesem Fall über
den Grund.
–
Track: Die Tracknummer.
–
Index: Der Typ des Markers (Start, Vorlauf oder Index 2, 3...). Die
Nummerierung des Subindex beginnt erst bei 2, da der normale
Trackstart im CD-Player als Subindex 1 angezeigt wird.
–
CD-Zeit: Die Zeitposition des Markers auf der CD.
Die Position kannst du hier direkt in der Liste auch editieren. Dies erfolgt
durch das Mausrad, Anklicken und die Maus vertikal bewegen oder durch
direkte Zahleneingabe nach Doppelklick. Dabei wird nur die Position
dieses einen Markers verändert. Alle anderen Marker und Clips bleiben
unverändert. Beachte, dass ein Marker nur zwischen seinen
benachbarten Markern bewegt werden kann. Dadurch wird sichergestellt,
dass die Liste immer Red Book-konform bleibt.
–
Dauer: Die Dauer des Tracks bzw. des Vorlaufs.
In allen Zeilen mit einem Vorlauf-Marker kann die Zeit auch editiert
werden. Dabei werden alle folgenden Marker und Clips mitbewegt, so
dass sich wirklich die Länge der Vorlauf-Pause und damit auch die Länge
der CD ändert! Mit der Taste
können alle Vorlauf-Dauern auf denselben
Wert gesetzt werden. Auch hierbei werden wieder alle Marker und Clips
entsprechend mitbewegt.
Die Einträge aller weiteren Spalten sind nur in den Zeilen eines Track-Start (für
den jeweiligen Track) und in der letzten Zeile (für die gesamte CD) vorhanden.
–
UPC/EAN: Der UPC oder EAN kann in einer beliebigen Zeile eingetragen
werden. Er gilt immer für die gesamte CD.
–
ISRC: Der ISRC für den Track. Mit der Taste
erfolgt eine automatische
Durchnummerierung beginnend mit dem ISRC von Track 1.
–
Track/Album Titel: Der CD-Text-Eintrag „Titel“ für den Track bzw. für die
CD.
–
Track/Album Künstler: Der CD-Text-Eintrag „Künstler“ („Performer“) für
den Track bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD
bzw. von Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Songwriter: Der CD-Text-Eintrag „Songwriter“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Komponist: Der CD-Text-Eintrag „Komponist“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Arrangeur: Der CD-Text-Eintrag „Arrangeur“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Track/Album Mitteilung: Der CD-Text-Eintrag „Mitteilung“ für den Track
bzw. für die CD. Mit der Taste
wird der Eintrag für die CD bzw. von
Track 1 für alle Tracks übernommen.
–
Genre: Der CD-Text-Eintrag „Genre“ kann in einer beliebigen Zeile
eingetragen werden. Er gilt immer für die gesamte CD.
–
Text verschieben: Die Taste
hat eine Doppelfunktion und dient
zum Verschieben der CD-Text und ISRC Informationen innerhalb der
Liste, ohne die Marker zu bewegen. Dies ist sehr hilfreich, wenn
beispielsweise die Titel beim Eintragen falsch zugeordnet wurden oder
wenn sich nach erneuter Pausenerkennung die Anzahl der Titel verändert
hat.
Mit dem Pfeil nach unten werden die CD-Text und ISRC Informationen
dieses und aller folgenden Tracks nach unten verschoben. Informationen
die am Ende aus der Liste herausfallen, werden beim Einfügen von
weiteren Tracks am Ende oder beim Verschieben nach oben automatisch
wieder eingesetzt.
Mit dem Pfeil nach oben werden die CD-Text und ISRC Informationen
aller folgenden Tracks nach oben verschoben. Die Informationen in der
aktuellen Zeile werden dabei gelöscht!
Zunächst sind alle Spalten sichtbar. Sie lassen sich durch Rechtsklick auf die
Titelzeile der Tabelle ein- und ausschalten. Die Reihenfolge der Spalten lässt
sich durch Verschieben mit der Maus in der Titelzeile anpassen.
Durch Anklicken einer Marker-Zeile wird die Abspielposition auf diesen Marker
gesetzt.
Zeilen mit einem Track-Start Marker können zu anderen Track-Start Positionen
bewegt werden. Dabei wird der komplette Track inklusive Vorlauf, allen IndexMarkern, Clips und CD-Text Informationen innerhalb des Projekts an eine
andere Stelle verschoben. In Sonderfällen, bei denen Clips geschnitten werden
müssten, ist das Verschieben des Tracks nicht möglich.
Das Bedienfeld
Im Bedienfeld kannst du die Wiedergabe steuern, die Track-Liste editieren und
den Brennvorgang und DDP Export starten. Außerdem werden dort der Pegel
und die Korrelation des abgespielten Signal angezeigt.
Mit den Wiedergabetasten wird alles so abgespielt, wie es nachher auf der CD
zu hören ist, inklusive Fades und Crossfades. Mit den Vor- und Zurück-Tasten
wird zum nächsten bzw. vorherigen Marker in der Liste gesprungen, also nicht
nur zu Trackstart-Markern, wie ein CD-Player es machen würde, sondern auch
zu Trackende- und Index-Markern.
Der Lautstärkeregler gilt nur für die Wiedergabe. Die Lautstärke auf der CD
wird damit nicht verändert.
Die Zeitanzeige zeigt die Abspielposition an; oben als Zeit im aktuellen Track
und unten als Gesamtzeit der CD. Per Mausklick lassen sich die Anzeigen
zwischen Zeit und Restzeit umschalten. Das Anzeigeformat ist im SettingsMenü einstellbar. Hier kannst du wählen zwischen der Anzeige mit CD-Frames
(gekennzeichnet durch ein „f“ am Ende) oder Millisekunden.
Mit den Tasten über den Wiedergabetasten kannst du Trackstart-, Trackendeoder Index-Marker an der aktuellen Abspielposition einfügen. Das gleiche geht
auch über die Tastatur mit den Tasten S, E bzw. I für Start, Ende und Index.
Auch diese Tasten werden deaktiviert, sobald das Red Book etwas dagegen
hat, hier einen Marker zu setzen. Ein Tooltip beim Überfahren der Tasten liefert
dazu wieder die Begründung.
Zur Beurteilung der Pegel und der Stereobreite besitzt die Standalone-Version
von HOFA CD-Burn & DDP einen Peakmeter, ein Lautheitsmeter mit EBU-Mode,
ein Goniometer und eine Korrelationsanzeige.
Das Peakmeter zeigt fix einen Bereich von -60 dBFS und 0 dBFS an. Zusätzlich
wird darüber der maximale Wert angezeigt. Das Peakmeter kann auch
Intersamplepeaks anzeigen (siehe Kapitel Intersamplepeaks).
Die Anzeige der Lautheit nach EBU-Norm erfolgt über eine Pegelanzeige
zwischen den Peak-Anzeigen für links und rechts. Die Lautheit wird nicht für
links und rechts separat angegeben.
Außerdem besitzt das Meter eine Loudnessrange-Anzeige, die als eckige
Klammern innerhalb der Lautheitsanzeige dargestellt wird.
Mehr zum EBU-Mode und Loudnessrange im Abschnitt EBU R 128.
Rechts vom Meter befindet sich die Goniometer/Korrelationsanzeige, deren
Funktion im Settings-Menü umschaltbar ist.
Das Goniometer besitzt drei Kurven: Peak (orange Fläche), Peak
Hold (weiße Linie) und Energy (weiße Linie mit Verlauf). Peak
zeigt hierbei die momentane Verteilung an, Peak Hold das
jeweilige Maximum und Energy die gemittelte Verteilung.
Die Darstellung erfolgt logarithmisch über einen Bereich von 40
dB. Um auch leise Signale darstellen zu können, wird die Skala an die
Lautstärke angepasst.
Die Korrelationsanzeige zeigt die Korrelation zwischen linkem und rechten
Kanal an. Diese gibt an, wie ähnlich die beiden Kanäle sind, wobei
Pegelunterschiede nicht berücksichtigt werden. So wird z. B. eine etwas nach
rechts gepannte Monospur immer noch als mono (+1/0°) erkannt.
Korrelation 0/90°;
links & rechts ist unabhängig
Korrelation 0/90°;
links & rechts ist unabhängig
Korrelation -1/180°;
links & rechts ist gleich, aber gegenphasig
Brenne CD
Zum Brennen der CD erscheint folgender Dialog:
Unter „CD-Brenner“ kannst du den gewünschten Brenner auswählen (falls
mehrere vorhanden sind). Die Schreibgeschwindigkeit erscheint erst, wenn
eine beschreibbare CD eingelegt wurde. Ein Klick auf „Start“ startet den
Schreibvorgang. Wurde das Häkchen bei „Starte Wiedergabe, wenn fertig“
gesetzt, startet nach erfolgreichem Brennvorgang die Wiedergabe des Projekts
von der Festplatte. Dies dient nicht zur Kontrolle der gebrannten CD sondern
ist nur ein akustischer Hinweis, daß der Brennvorgang beendet ist. Es wird
nicht die CD abgespielt, da sie in diesem Moment ausgeworfen wird!
Schreibe DDP
Ein DDP-Image ist keine Datei, sondern ein Ordner (siehe auch Kapitel DDP
unter Wissenswertes). Als Zielordner wird zunächst der Pfad des Projekts
erweitert um „_DDP_IMAGE“ vorgeschlagen. Du kannst aber jeden beliebigen
anderen Ordner auswählen. Dieser sollte idealerweise leer sein. Befindet sich
bereits ein DDP-Image in diesem Ordner, wird es auf Wunsch überschrieben.
Wurde das Häkchen „Erzeuge zusätzliche Zip-Datei“ gesetzt, wird das fertige
DDP-Image anschließend zusätzlich als gepackte Zip-Datei unter demselben
Namen gespeichert.
Wurde das Häkchen bei „Starte Wiedergabe, wenn fertig“ gesetzt, startet nach
erfolgreichem Schreibvorgang die Wiedergabe des Projekts.
Datei-Menü
Hier kannst du ein Projekt erstellen, öffnen und speichern sowie DDPs und .cue
Dateien importieren. Außerdem kann die aktuelle Trackliste als Textdatei
gespeichert, sowie ein Backup des gesamten Projekts inclusive aller
Audiodateien erstellt werden.
Hinweis zum MacAppStore: Wurde das Programm im MacAppStore
erworben, ist zu beachten, daß aufgrund der vom MacAppStore verwendeten
Sicherheitseinstellungen alle zu importierenden .cue Dateien und die
dazugehörigen Audio-Dateien innerhalb des OS X „Musik“ Ordners liegen
müssen.
Die Toolbar
Die Toolbar am oberen Rand enthält weitere wichtige Bedienelemente, die im
folgenden erklärt werden.
Undo/Redo
Mit den Tasten
und
kannst du wie gewohnt
Bearbeitungsschritt rückgängig machen bzw. wiederherstellen.
jeden
Settings
Im Settings-Menü findest du alle Grundeinstellungen für das Programm.
–
Verwende Projekt-Ordner: Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden
alle in einem Projekt verwendeten Audio-Dateien automatisch in den
Projekt-Ordner kopiert. Näheres dazu im Kapitel Projekt-Ordner.
–
Standardpause: Dies ist der Mindestabstand zwischen zwei Clips beim
Importieren oder Verschieben.
–
Marker Abstände: Hier stellst du die Abstände ein, die die beim
Importieren erzeugten Marker zum Anfang bzw. Ende der Clips haben
sollen. Für die Funktion „Track-Liste“ für die CD erstellen“ sind dies die
Abstände, die die Marker zum Anfang bzw. Ende der Stille haben.
–
Pausenerkennung: Der Threshold ist der Level, unterhalb dessen ein
Signal als Stille gewertet wird. Einstellbar von -96 dB (kein Signal) bis
-40 dB.
Mit „Pausenerkennung starten“ kannst du hier direkt eine neue TrackListe mit dem eingestellten Threshold erstellen lassen. Siehe dazu Kapitel
Pausenerkennung.
–
Maximale CD Spielzeit: Die maximale Spieldauer beträgt Standardmäßig
79:48. Als Ausnahme zum Red Book Standard erlaubt CD-Burn & DDP
auch Spielzeiten bis 99 Minuten. Zum Brennen solcher CDs sind spezielle
Rohlinge erforderlich und der Brenner muß diese Funktion unterstützen.
Bitte frage gegebenenfalls bei deinem Presswerk nach, welche
Maximallänge dort möglich ist. Grundsätzlich kann bei Überlängen nicht
garantiert werden, daß sich diese CDs auf allen Geräten korrekt
abspielen lassen!
–
Erlaube "Hidden Track": In diesem Modus wird der Vorlauf vor Track 1
sichtbar gemacht. Der Start von Track 1 kann nun frei verschoben
werden, um einen "Hidden Track" zu erzeugen. Siehe dazu auch Kapitel
Hidden Track.
–
Meter: Das Einstellungsmenü des Peak/Lautheitsmeters mit folgenden
Unterpunkten:
–
Peak: Peakmeter ein-/ausschalten.
–
Hold: Peak-, Hold-Darstellung ein/aus; diese ist nur in Verbindung mit
dem Peakmeter sichtbar.
–
EBU: Lautheitsanzeige ein-/ausschalten.
–
LRA: Loudnessrange ein-/ausschalten; diese ist nur in Verbindung mit
der Lautheitsanzeige sichtbar.
–
EBU Mode: Einstellung des EBU-Modes; für eine
Beschreibung der Modi, siehe auch Abschnitt EBU R 128.
–
EBU Scale: Einstellung der Lautheitsskala; diese ist umschaltbar
zwischen relativem (LU) und absolutem Pegel (LUFS) sowie dem
Bereich.
–
Run Int. EBU & LRA: Schaltet die Berechnung des integralen
Lautheitswertes sowie der Loudnessrange ein und aus.
–
Reset EBU & LRA:
Loudnessrange.
–
Clear Hold: Peak/Hold löschen; alternativ kann auch auf den PeakHold-Wert geklickt werden.
Zurücksetzen
der
Lautheitswerte
genauere
und
der
–
–
–
Detect Intersample Peaks: Schaltet die Messung mit Intersample
Peaks ein und aus. Siehe auch Kapitel Intersamplepeaks.
Korrelator/Goniometer: Das Einstellungsmenü des Korrelator/Goniometer
mit folgenden Unterpunkten:
–
Gonio Peak: Peak-Anzeige des Goniometer ein/ausschalten und Farbe
ändern.
–
Gonio Peak Hold: Peak Hold Anzeige des Goniometers ein/ausschalten
und Farbe ändern.
–
Gonio Energy: Energy Anzeige des Goniometers ein/ausschalten und
Farbe ändern.
–
Show
Goniometer/Show
Correlation:
Goniometer- und Korrelator-Anzeige.
Umschalten
zwischen
Zeitanzeige: Hier kannst du wählen zwischen der Anzeige mit CD-Frames
(gekennzeichnet durch ein „f“ am Ende) oder Millisekunden.
Da Marker-Positionen auf der CD immer nur Framegenau (1/75 Sekunde)
gesetzt werden können, sind bei der Anzeige in Millisekunden
Rundungsfehler möglich.
–
Audio Wiedergabegerät:
Wiedergabe zu hören ist.
Die
Auswahl
des
Geräts,
über
das
die
–
Track-Export Einstellungen: Dieser Menüpunkt öffnet einen Dialog mit
folgenden Einstellmöglichkeiten für das Speichern von Tracks:
–
Audio-Datei Format: Als Formate stehen zur Verfügung: Wave, Aiff,
FLAC, Ogg-Vorbis und LAME MP3. Zur Erstellung von MP3-Dateien
beachte bitte das Kapitel LAME MP3.
–
Qualität: Bei den Komprimierten Formaten FLAC, Ogg-Vorbis und
LAME MP3 können unterschiedliche Qualitätsstufen ausgewählt
werden. Höhere Qualität ist immer mit dem Nachteil verbunden, dass
die Dateien größer werden.
–
Schreibe CD-Text Informationen in ID3-Tags: Bei MP3-Dateien können
die vorhandenen CD-Text Informationen als ID3-Tags in die MP3-Datei
integriert werden. Die CD-Text Felder Songwriter, Arrangeur und
Mitteilung werden nicht übernommen, da es in ID3-Tags keine
entsprechenden Felder gibt.
–
Verwende xxx für Dateinamen: Sind CD-Text Informationen
vorhanden, können diese im Dateinamen verwendet werden.
–
Erstelle Ordner aus Projektname: Es wird ein Ordner mit dem Namen
des aktuellen Projekts angelegt, in den die Dateien abgelegt werden.
–
Audio-Datei enthält Vorlauf des Tracks: Ist dieses Häkchen gesetzt,
wird der Vorlauf des Tracks (falls vorhanden) mit in die Datei
übernommen.
–
Audio-Datei enthält Vorlauf des folgenden Tracks: Ist dieses Häkchen
gesetzt, wird der Vorlauf des folgenden Tracks (falls vorhanden) mit in
die Datei übernommen. Dies kann z. B. bei Live-Aufnahmen der
Applaus sein, wenn er auf der CD als Vorlauf zum nächsten Track
erscheint.
–
Schreibe ISRC in Wave Datei: Eine Erweiterung im Broadcast-Wave
Format ermöglicht das Speichern des ISRC-Codes direkt in einer .wav
Datei.
–
Diesen Dialog jedes mal anzeigen, wenn ein Track gespeichert wird:
Ist dieses Häkchen gesetzt, wird dieser Einstellungs-Dialog vor jedem
Speichern von Tracks angezeigt.
–
Name der MD5 Datei: Beim erzeugen des DDP Image wird ein MD5Checksummen Datei erstellt. Hier kann der dafür zu verwendende Name
ausgewählt werden.
–
Dither: Die Unterpunkte werden weiter unten im Kapitel Dither erklärt.
–
Zeige Tooltips: Falls das Erscheinen der Tooltips dich stört, kannst du sie
hier abschalten.
–
Sprache: Deutsch oder Englisch.
–
CD-Text Sprache: Für CD-Text Einträge können unterschiedliche
Zeichencodierungen verwendet werden: ISO8859-1 für Text in
lateinischen Sprachen oder Shift-JIS für Japanisch. Siehe dazu auch das
Kapitel Sonderzeichen in CD-Text.
–
Alle Einstellungen zurücksetzen:
Werkseinstellungen zurück.
Setzt
alle
Einstellungen
auf
die
Pausenerkennung
Mit dieser Funktion werden zunächst sämtliche Trackmarker gelöscht.
Anschließend wird das Audiomaterial analysiert und eine neue CD-Track-Liste
erstellt. Dabei wird nach Stille gesucht. Die Clip-Begrenzungen spielen hierbei
also keine Rolle mehr. Wird eine Pause mit Stille gefunden, wird ein Trackendegefolgt von einem Trackstart-Marker in die Track-Liste eingefügt.
Stille ist hierbei ein Bereich, in dem das Signal für eine gewisse Zeit unterhalb
des eingestellten Threshold-Levels liegt.
Zunächst öffnet sich ein Dialog, in dem der Threshold-Level eingestellt werden
kann (Dieselbe Einstellung findest du auch im Settings-Menü unter
Pausenerkennung). Ist das Häkchen bei "CD-Text Informationen, ISRC und
UPC/EAN Codes beibehalten" gesetzt, so werden die
Informationen in die neue Liste übernommen. Da sich die Anzahl
der Pausenerkennung eventuell ändern könnte, solltest du
Prüfen, ob die Zuordnung der Titel noch korrekt ist und sie
Tasten in der Track-Liste korrigieren.
vorhandenen
der Tracks bei
anschließend
ggf. mit den
Falls die automatische Pausenerkennung nicht deinen Vorstellungen entspricht,
solltest du sie mit einem anderen Threshold-Level wiederholen. Ein höherer
Threshold führt in der Regel zu mehr Tracks, da auch lautere Stellen als Pause
gewertet werden.
Im Settings-Menü findest du unter Marker Abstände die Einstellungen, mit
welchen Abständen vom Pausenanfang und -ende die Trackmarker gesetzt
werden sollen.
?
Die Taste
öffnet dieses Handbuch.
Tastaturkürzel
Einige Funktionen kannst du bequem auch mit der Tastatur steuern:
Taste
Funktion
Enter
Wiedergabe Start
0 im Zahlenblock
Wiedergabe Stopp
Leertaste
Wiedergabe Start/Stopp
Shift + Leertaste
Wiedergabe ab der Stelle, an der zum letzten Mal die
Wiedergabe gestartet wurde
Strg/Cmd* + z
Undo
S
Trackstart einfügen
E
Trackende einfügen / verschieben
I
Indexmarker einfügen
1..9
Springe zum Start von Track 1..9
Strg/Cmd* + y
Redo
Strg/Cmd* + Shift + z
Redo
Strg/Cmd* + s
Projekt speichern
Strg/Cmd* + Shift + s
Projekt speichern unter
Strg/Cmd + a
Alle Clips auswählen
Pfeil links/rechts
Clips markiert: Clips und die angrenzenden Marker
verschieben
Keine Clips markiert: zum nächsten/vorherigen
Marker springen
*
Shift + Pfeil links/rechts Clips markiert: Clips ohne Marker verschieben
Pfeil auf/ab
Clips markiert: Clips auf obere/untere Spur
verschieben
Keine Clips markiert: zum nächsten/vorherigen
Marker springen
Entfernen
Markierte Clips und die angrenzenden Marker löschen
Shift + Entfernen
Nur Clips löschen. Die Marker bleiben unverändert
Strg/Cmd + Entf.
Lösche markierte Clips und angrenzende Marker und
schließe die entstehenden Lücken
g
Zoom +
*
* Strg auf Windows PC / Cmd auf Mac OS X
Taste
Funktion
h
Zoom -
+/-
Ändere Lautstärke der ausgewählten Clips in
Schritten von +/- 0.5 dB
m
Mute / Unmute der ausgewählten Clips
Wissenswertes
DDP
DDP2 (Disc Description Protocol) ist ein Format zur Beschreibung von Inhalten
einer CD (DDP ist ein eingetragenes Warenzeichen der DCA Inc.). Es wird
häufig verwendet, um die Inhalte von Audio-CDs sicher zu übertragen,
beispielsweise für den Weg vom Mastering-Studio zum Presswerk. Das DDPImage hat dabei den großen Vorteil, dass der CD-Rohling und der Brenner als
mögliche Fehlerquelle entfallen und der Versand per Internet erfolgen kann.
Das DDP-Image ist keine Datei, sondern immer ein Ordner. Alle Dateien in
diesem Ordner gehören zum DDP-Image und müssen immer in genau dieser
Zusammenstellung verwendet werden. Es ist nicht zu empfehlen, weitere
Dateien in diesen Ordner abzulegen.
Zu einem DDP-Image gehört immer eine Auflistung der Track-Marker sowie
eine Datei mit den Audio-Daten. Zusätzlich können UPC/EAN-Codes, ISRCCodes und CD-Text-Informationen enthalten sein.
Darüber hinaus erzeugt HOFA CD-Burn & DDP zwei weitere Dateien:
2
–
MD5_CHECKSUM.MD5: Eine Datei mit MD5-Checksummen, mit der
überprüft werden kann, ob Dateien im DDP Image verändert wurden.
–
CD Tracklist.txt: Eine Textdatei mit der Trackliste der CD.
DDP ist ein eingetragenes Warenzeichen der DCA Inc.
ISRC
Der ISRC (International Standard Recording Code) ist eine Kennzeichnung zur
eindeutigen Identifizierung eines CD-Titels. Beim öffentlichen Spielen des
Titels, beispielsweise im Radio, kann dieser Code zur Abrechnung von
Lizenzgebühren verwendet werden und ist in der Regel auf allen kommerziell
vertriebenen CDs vorhanden.
Der ISRC besteht aus einem zweistelligen Buchstaben-Code gefolgt von einer
zehn-stelligen Zahl.
Die einzelnen Bestandteile sind:
–
Ländercode (2 Buchstaben), z. B. DE für Deutschland
–
Erstvergabeschlüssel der Registrierungsstelle (3 Ziffern)
–
Jahr der Code-Vergabe (2 Ziffern)
–
Fortlaufende Nummer (5 Ziffern)
Der ISRC wird grundsätzlich von einer Registrierungsstelle wie z. B. einem
Label vergeben. Er gehört immer zu einer bestimmten Aufnahme eines Titels.
Wird derselbe Titel z. B. auf einem Best-Of Album erneut veröffentlicht, behält
er seinen ISRC. Bei einem Remix ist hingegen ein neuer Code erforderlich.
Weitere Informationen (in Englisch) findest du unter
http://www.ifpi.org/content/section_resources/isrc.html
UPC/EAN
Der UPC (Universal Product Code) bzw. der in Europa verwendete EAN
(European Article Number) sind die Nummern unter den heute auf allen
Produkten zu findenden Strichcodes. Diese Nummer kann und sollte zur
automatischen Identifizierung auch in den Daten der CD enthalten sein. Der
Code wird ebenfalls von einer Registrierungsstelle zugewiesen und ist eine 12stellige (UPC) bzw. 13-stellige (EAN) Zahl.
CD-Text
CD-Text ist eine Erweiterung des Red Book Standards, die von einigen CDPlayern und Autoradios unterstützt wird. Beim Abspielen einer CD im Computer
ist zu beachten, dass nicht jede Software die CD-Text-Information von der CD
liest und anzeigt. Häufig werden Titelinformationen aus dem Internet geladen,
die von den auf der CD vorhandenen Texten abweichen können. Sowohl der
Windows Media Player3 als auch Apple iTunes4 zeigen normalerweise
keine CD-Text Informationen an! Es gibt aber freie Erweiterungen bzw.
andere Player die das Auslesen ermöglichen, wie z. B. die folgenden:
Für Windows:
–
VLC Media Player
http://www.videolan.org/vlc/
–
Winamp
http://www.winamp.com/
–
Erweiterung für Windows Media Player
http://bmproductions.fixnum.org/moreprogs/wmpcdtext.htm
Für Mac OS X:
–
Erweiterung für iTunes
http://dougscripts.com/itunes/scripts/ss.php?sp=cdtexttocdinfo
–
drutil
Wer es kryptisch mag, kann im Terminal Fenster den Befehl drutil cdtext
eingeben. Damit werden alle vorhandenen CD-Text Informationen der CD
im plist Format aufgelistet.
Mit CD-Text können folgende Informationen für das gesamte Album sowie für
jeden Track geschrieben werden:
–
Titel
–
Künstler (Performer)
–
Songwriter
–
Komponist
–
Arrangeur
–
Beliebige Mitteilung
Für das gesamte Album kann zusätzlich ein Genre angegeben werden.
3
4
Windows Media Player ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA und anderen
Ländern.
iTunes ist ein eingetragenes Warenzeichen von Apple Inc. in den USA und anderen Ländern.
Sonderzeichen im CD-Text
Der von Sony definierte CD-Text Standard verwendet für Umlaute die
Zeichencodierung nach ISO 8859-1. Diese Zeichencodierung enthält die am
häufigsten in westeuropäischen Sprachen vorkommende Sonderzeichen. Leider
sind aber nicht alle Sprachen vollständig abgedeckt. Es fehlen einige Zeichen
insbesondere von osteuropäischen Sprachen (z.B. Polnisch oder Türkisch). In
CD-Burn & DDP können nur Zeichen eingegeben werden, die für CD-Text auch
verwendbar sind.
Generell sollte man beim CD-Text beachten, dass die Titel häufig auf StereoAnlagen oder Autoradios mit eingeschränkten Displays angezeigt werden. Viele
Geräte unterstützen dabei überhaupt keine Sonderzeichen. Es ist also durchaus
eine Überlegung wert, ganz auf Sonderzeichen zu verzichten und z.B eine "ä"
ersatzweise als "ae" zu schreiben.
Alternativ erlaubt der CD-Text Standard auch die Verwendung von Japanisch.
Die hierbei verwendete Codierung (Shift-JIS) enthält wiederum keine
westlichen Sonderzeichen. Eine Mischung ist daher nicht möglich. Zur
Verwendung von Japanisch muss unter Settings->CD-Text Sprache auf
Japanisch umgeschaltet werden.
Auch hier gilt das vorher Gesagte: Nicht alle CD-Player, die CD-Text
unterstützen können auch Japanisch anzeigen.
Hidden Track
Nach Red Book Standard muss sich vor Track 1 immer ein Vorlauf von
mindestens 2 Sekunden befinden. Dieser enthält normalerweise Stille. Er kann
aber auch länger sein und Audio-Material enthalten. Ein CD-Player beginnt die
Wiedergabe immer am Startpunkt von Track 1. Der Vorlauf ist nur hörbar,
wenn vor diesen Startpunkt zurückgespult wird. In diesem Bereich kann also
ein sogenannter "Hidden Track" versteckt werden.
Mit der Einstellung Erlaube "Hidden Track" in den Settings wird der Vorlauf vor
Track 1 sichtbar gemacht. Der Start von Track 1 kann nun frei verschoben
werden, um einen solchen "Hidden Track" zu erzeugen.
Bitte frage gegebenenfalls bei deinem Presswerk nach, ob sie einen solchen
"Hidden Track" unterstützen und ob sie die CD oder das DDP-Image korrekt
verarbeiten können. Bitte beachte auch, dass dieser "Hidden Track" auf
manchen CD-Playern nicht abgespielt werden kann. Probleme, die häufiger
auftreten sind:
–
Es kann nicht zurückgespult werden
–
Es kann zwar zurückgespult
stummgeschaltet
–
Die allerersten 2 Sekunden können nicht durch zurückspulen erreicht
werden
–
Wird bis ganz an den Anfang zurückgespult bleibt die Widergabe stehen
werden,
aber
der
Ausgang
wird
Es ist daher zu empfehlen, am Anfang ca. 10 Sekunden Stille zu belassen,
damit man auch bequem bis zum hörbaren Anfang zurückspulen kann.
LAME MP3
Zur Erstellung von MP3-Dateien muss das im Internet frei erhältliche LAME
installiert werden. Aufgrund von Patenten und Lizenzbestimmungen kann HOFA
CD-Burn & DPP von sich aus keine MP3-Dateien erstellen. Es ist jedoch möglich
LAME zum encodieren ins MP3 Format zu verwenden. Bitte vergewissere dich,
ob die Verwendung von LAME in deinem Land legal ist.
Um LAME zu verwenden muß lediglich folgende LAME Datei im richtigen Ordner
vorhanden sein:
System
LAME-Datei
Ordner
Windows 32 bit
lame_enc.dll (32 bit Version)
WINDOWS\System32\
Windows 64 bit
lame_enc.dll (64 bit Version)
WINDOWS\System32\
32 bit Version von lame_enc.dll (32 bit Version)
CD-Burn & DDP auf
Windows
64
bit
System
Mac OS X 32 bit
WINDOWS\SysWOW64\
libmp3lame.dylib
/usr/local/lib/
(32 bit Version oder
oder
kombinierte 32+64 bit Version) /usr/lib/
Mac OS X 64 bit
libmp3lame.dylib
/usr/local/lib/
(64 bit Version oder
oder
kombinierte 32+64 bit Version) /usr/lib/
Das Speichern von Tracks als MP3-Dateien erfolgt dann wie bei allen anderen
Audio-Formaten.
Auf OS X Systemen ist der Ordner "/usr/local/lib" bzw. "/usr/lib"
normalerweise versteckt. Er kann über Gehe zu->Gehe zum Ordner im FinderMenü angezeigt werden. Die LAME-Datei sollte zunächst "/usr/local/lib" kopiert
werden. Nur wenn der MP3-Export dann nicht funktioniert, sollte sie
stattdessen versuchsweise in "/usr/lib" kopiert werden. (Ab OS X 10.11 "El
Capitan" ist der Ordner "/usr/lib" grundsätzlich schreibgeschützt!)
Bei Problemen wende dich bitte an unseren Support unter plugins@hofa.de.
Dither
Bei der digitalen Verarbeitung von Audio-Material entsteht prinzipiell immer
eine Abweichung vom ursprünglich analogen Signal, da jedes Sample auf eine
endliche Genauigkeit gerundet wird. Im Fall der 16 bit der Audio-CD beträgt
diese Genauigkeit 65536 Stufen.
Bei der Aufnahme und Bearbeitung werden häufig höhere Werte von 24 oder
32 bit verwendet, um den bei jedem Bearbeitungsschritt entstehenden
Rundungsfehler möglichst gering zu halten. Das Endergebnis für den CDPremaster muss aber auf jeden Fall wieder auf 16 bit heruntergerechnet
werden. Die dabei auftretenden Rundungen können das Signal insbesondere an
leisen Stellen unter Umständen hörbar verzerren. Dithering dient dazu, dieses
Problem abzumildern. Vor dem Runden auf 16 bit wird dem Signal ein
minimales Rauschen zugemischt, welches dafür sorgt, dass die Rundungsfehler
mehr zufällig verteilt sind, und daher auch eher als Rauschen wahrgenommen
werden. Dieses Rauschen ist zwar ebenfalls ein Störsignal, aber es wird als
weniger unangenehme Störung empfunden.
Eine weitere Maßnahme, um auch das Stören dieses Rauschens zu verringern,
ist das Noiseshaping. Dabei wird das Rauschsignal gefiltert, um es in möglichst
wenig hörbare Frequenzbereiche zu legen.
Wichtig beim Dithering ist grundsätzlich, dass man es nur ein einziges Mal
ganz am Ende der Signalkette anwendet. Ein Bearbeitungsschritt nach dem
Dithering macht den Nutzen wieder zunichte, und ein weiteres Dithering erhöht
erneut den Rauschpegel.
Die Standalone-Version von HOFA CD-Burn & DDP nimmt ein Dithering erst
beim Brennen der CD bzw. beim DDP-Export vor. Dazu gibt es im SettingsMenü folgende Einstellmöglichkeiten:
–
Dither Aktiv: Schaltet das Dithering ein und aus.
–
Noiseshaping aktiv: Schaltet das zusätzliche Noiseshaping ein und aus.
–
Kein Dither bei Stille: Wenn aktiviert, wird dort, wo das Signal absolute
Stille enthält, kein Dithering vorgenommen.
–
Ditherlevel: Die Stärke des Dither-Rauschens ist in 3 Stufen einstellbar.
Wenn das Audiomaterial bereits im 16 bit Format vorliegt, wird kein Dithering
angewendet.
Bei der Plugin-Version wird das Dithering nicht verwendet, da das exportierte
Signal der DAW verwendet wird, und ein Dithering daher auch Aufgabe der
DAW ist.
Intersamplepeaks
Anders als in der analogen Welt wird im Digitalen ein Signal durch eine
bestimmte Anzahl an Punkten (Samples) dargestellt. Diese liegen – abhängig
von der Abtastrate (Samplingfrequenz) – zeitlich auseinander.
Dies kann dazu führen, dass alle Samples einer Wellenform innerhalb des
digital darstellbaren Bereichs liegen, das ins analoge gewandelte Signal aber
diesen Bereich überschreitet. Siehe hierzu das folgende Bild:
Während die grünen Samples alle im Bereich einschließlich ±1 liegen,
übersteigt das blaue analoge Signal diesen Bereich. Dies wäre im Grunde nicht
weiter schlimm, wenn im Analogen genügend Aussteuerungsreserve
(Headroom) vorhanden wäre. Da die meisten D/A-Wandler mit niedrigen
Versorgungsspannungen arbeiten, ist dies aber nicht unbedingt gegeben.
Daher kann es passieren, dass ein Signal – obwohl ein normales Peakmeter
keine Übersteuerung anzeigt – nach der Wandlung dennoch clippt.
Ein Intersamplepeakmeter misst auch zwischen den Samples, um dies zu
erkennen und anzuzeigen.
Im Settings-Menü kannst du diese Funktion
Intersample Peaks“ ein- und ausschalten.
unter
„Meter“->„Detect
EBU R 128
EBU R 128 ist eine Norm der EBU (European Broadcasting Union) mit
Richtwerten zur Lautheit im Sendebetrieb. Der Ursprung hierfür liegt vor allem
in der Zunahme der Lautheit im Rundfunkbetrieb, was zu einer starken und
häufig störenden Dynamikschwankung führt (z. B. Werbung deutlich lauter).
Um dem entgegenzuwirken, wurde eine Lautheits-Normalisierung (gegenüber
einer Peak-Normalisierung) eingeführt und ein Richtpegel veranschlagt. Vor
allem öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland und Österreich senden
bereits nach EBU R 128.
Mit EBU R 128 wurde ein frei verfügbarer Standard zur Lautheitsmessung
geschaffen und die Einheit Loudness Unit (LU) eingeführt. Diese ist
grundsätzlich identisch mit der Einheit dB, weist aber auf eine vorgegebene
Lautheitsmessung hin. Neben der Einheit LU gibt es noch die Einheit LUFS. Der
Unterschied zwischen beiden Einheiten ist, dass LU relativ und LUFS absolut
(Full Scale, also zur Aussteuerungsgrenze) ist. Es gilt die Beziehung 0 LU = -23
LUFS.
Zur Beurteilung der Lautheit sind drei verschiedene Modi vorgesehen.
Momentary zeigt die momentane Lautheit an und kann zum Beispiel zur
Überwachung einer Aufnahmelautheit verwendet werden. Short Term mittelt
über einen größeren Zeitbereich (3 s) und eignet sich daher beispielsweise zur
Überwachung des Lautstärkeverlaufs eines Stückes.
Integral summiert die Lautheit, misst also die Lautheit über einen größeren
Bereich. Die Messung ist dabei gegated, so dass kurze Pausen oder sehr leise
Teile nicht in die Messung mit aufgenommen werden. Dieser Modus ist auch die
Basis für die Lautheits-Normalisierung die in der EBU R 128 empfohlen wird.
Zusätzlich zur Lautheit wird in der EBU R 128 eine weitere Messgröße
eingeführt. Die Loudnessrange beschreibt die Makrodynamik. Dies ist das
Verhältnis der lauteren zu den leiseren Teilen eines Stückes. Sehr kurze
Dynamikschwankungen (Mikrodynamik), die z. B. durch Kompressoren oder
Limiter bearbeitet werden, werden nicht direkt erkannt. Kurzzeitige sehr hohe
oder sehr niedrige Pegel werden ignoriert. Dies hat wiederum den Ursprung im
Rundfunkbereich. Wenige kurze Schüsse oder Explosionen in einem Actionfilm
sollen die Loudnessrange nicht beeinflussen.
EBU R 128 empfiehlt eine Lautheits-Normalisierung von -23 LUFS (= 0 LU).
Gängige Musik – und es ist nicht unwahrscheinlich, dass CD-Burn & DDP für
Musikproduktion verwendet werden soll – hat eine Lautheit um -10 LUFS, in
Extremfällen über -5 LUFS. Man kann sich daher fragen, warum man für Musik
ein EBU-Mode-Lautheitsmeter benötigt.
Die Antwort ist einfach: Obwohl die Referenzlautheit für Musik nicht unbedingt
sinnvoll ist, bleibt einem ein Werkzeug, mit dem man die Lautheit objektiv
beurteilen kann. Da der Standard frei verfügbar ist, ist es für einen Vergleich
auch nicht notwendig, dass die gleichen Werkzeuge verwendet werden.
Die Loudnessrange kann bei langen Musikstücken oder über mehrere Lieder
(Premastering) helfen, Lautheitsschwankungen besser zu beurteilen.
Besonders bei bereits gemasterten Liedern ist diese Art der Anzeige aber nicht
sehr aussagekräftig.
Kontakt
HOFA GmbH
Lusshardtstraße 1-3
D-76689 Karlsdorf
E-Mail: plugins@hofa.de
Telefon : 0049 7251 3472 444
www.hofa-plugins.de
DDP ist ein eingetragenes Warenzeichen der DCA Inc.
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iTunes ist ein eingetragenes Warenzeichen von Apple Inc. in den USA und anderen Ländern.
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USA und anderen Ländern.
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