Parts List For The

Parts List For The
DE - DEUTSCH
Gebrauchsanleitung
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für das Vertrauen, welches Sie uns beim Kauf Ihrer neuen JET-Maschine entgegengebracht haben. Diese Anleitung
ist für den Inhaber und die Bediener zum Zweck einer sicheren Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung der Jet DoppelZylinderschleifmaschine DDS-225/ 237 erstellt worden. Beachten Sie bitte die Informationen dieser Gebrauchsanleitung und der
beiliegenden Dokumente. Lesen Sie diese Anleitung vollständig, insbesondere die Sicherheitshinweise, bevor Sie die Maschine
zusammenbauen, in Betrieb nehmen oder warten. Um eine maximale Lebensdauer und Leistungsfähigkeit
Ihrer
Schleifmaschine zu erreichen befolgen Sie bitte sorgfältig die Anweisungen.
Inhaltsverzeichnis
1. Konformitätserklärung
2. Garantieleistungen
3. Sicherheit
Bestimmungsgemäße Verwendung
Allgemeine Sicherheitshinweise
Restrisiken
4. Maschinenspezifikation
Technische Daten
Werkstückabmessungen
Schallemission
Lieferumfang
5. Transport und Inbetriebnahme
Transport und Aufstellung
Montage
Elektrischer Anschluss
Absaug Anschluss
Inbetriebnahme
6. Betrieb der Maschine
7. Rüst- und Einstellarbeiten
Schleifbandmontage
Schleifbandauswahl
Hintere Zylindereinstellung
Schleifband Reinigung
Vorschubrollen Einstellung
Vorschubtisch Einstellung
Vorschubband Einstellung
Antriebsriemen Nachspannen
8. Wartung und Inspektion
9. Störungsabhilfe
10. Umweltschutz
11. Lieferbares Zubehör
1. Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger
Verantwortlichkeit, dass dieses
Produkt mit den auf Seite 2
angegebenen Richtlinien*
übereinstimmt.
Bei der Konstruktion wurden folgende
Normen** berücksichtigt.
2. Garantieleistungen
Der Verkäufer garantiert, dass das
gelieferte Produkt frei von Materialund Fertigungsfehlern ist. Diese
Garantie trifft nicht auf jene Defekte
zu, welche auf direkten oder
indirekten, nicht fachgerechten
Gebrauch, Unachtsamkeit,
Unfallschaden, Reparatur,
mangelhafte Wartung bzw. Reinigung
sowie normalen Verschleiß
zurückzuführen sind.
Garantie- bzw. Gewährleistungsansprüche müssen innerhalb von 12
Monaten ab dem Verkaufsdatum
(Rechnungsdatum) geltend gemacht
werden. Weitergehende Ansprüche
sind ausgeschlossen.
Die vorliegende Garantie umfasst
sämtliche Garantieverpflichtungen
seitens des Verkäufers und ersetzt
alle früheren Erklärungen und
Vereinbarungen betreffend Garantien.
Die Garantiefrist gilt für eine tägliche
Betriebszeit von 8 Stunden. Wird
diese überschritten, so verkürzt sich
die Garantiefrist proportional zur
Überschreitung, jedoch höchstens auf
3 Monate.
Die Rücksendung beanstandeter
Ware bedarf der ausdrücklichen
vorherigen Zustimmung vom
Verkäufer und geht auf Kosten und
Gefahr des Käufers.
Die ausführlichen Garantieleistungen
sind den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen (AGB) zu
entnehmen. Die AGB sind unter
www.jettools.com einzusehen oder
werden auf Anfrage per Post
zugestellt.
Der Verkäufer behält sich das Recht
vor, jederzeit Änderungen am Produkt
und Zubehör vorzunehmen.
3. Sicherheit
3.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung
Der Trommelschleifer ist geeignet zum
Schleifen von Holz und
Holzersatzstoffen.
Die Bearbeitung anderer Werkstoffe
ist nicht zulässig bzw. darf in
Sonderfällen nur nach Rücksprache
mit dem Maschinenhersteller erfolgen.
Es dürfen nur Werkstücke bearbeitet
werden welche sicher aufgelegt und
geführt werden können.
Die Maschine ist nicht für Nass-Schliff
geeignet.
Die bestimmungsgemäße
Verwendung beinhaltet auch die
Einhaltung der vom Hersteller
angegebenen Betriebs- und
Wartungsanweisungen.
Die Maschine darf ausschließlich von
Personen bedient werden, die mit
Betrieb und Wartung vertraut und über
die Gefahren unterrichtet sind.
Das gesetzliche Mindestalter ist
einzuhalten.
Neben den in der Gebrauchsanleitung
enthaltenen Sicherheitshinweisen und
den besonderen Vorschriften Ihres
Landes sind die für den Betrieb von
Holzbearbeitungsmaschinen allgemein
anerkannten fachtechnischen Regeln
zu beachten.
Jeder darüber hinaus gehende
Gebrauch gilt als nicht
bestimmungsgemäß und für daraus
resultierende Schäden haftet der
Hersteller nicht. Das Risiko trägt allein
der Benutzer.
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Holzbearbeitungsmaschinen können
bei unsachgemäßem Gebrauch
gefährlich sein. Deshalb ist zum
sicheren Betreiben die Beachtung der
zutreffenden Unfallverhütungs-
Vorschriften und der nachfolgenden
Hinweise erforderlich.
Niemals in die laufende Maschine
greifen.
Lesen und verstehen Sie die
komplette Gebrauchsanleitung bevor
Sie mit Montage oder Betrieb der
Maschine beginnen.
Seien Sie aufmerksam und
konzentriert. Gehen Sie mit Vernunft
an die Arbeit.
Bewahren Sie die
Bedienungsanleitung, geschützt vor
Schmutz und Feuchtigkeit, bei der
Maschine auf, und geben Sie sie an
einen neuen Eigentümer weiter.
An der Maschine dürfen keine
Veränderungen, An- und Umbauten
vorgenommen werden.
Überprüfen Sie täglich vor dem
Einschalten der Maschine die
einwandfreie Funktion und das
Vorhandensein der erforderlichen
Schutzeinrichtungen.
Festgestellte Mängel an der Maschine
oder den Sicherheitseinrichtungen
sind zu melden und von den
beauftragten Personen zu beheben.
Nehmen Sie die Maschine in solchen
Fällen nicht in Betrieb, sichern Sie die
Maschine gegen Einschalten durch
Ziehen des Netzsteckers.
Zum Schutz von langem Kopfhaar
Mütze oder Haarnetz aufsetzen.
Enganliegende Kleidung tragen,
Schmuck, Ringe und Armbanduhren
ablegen.
eingehalten werden
Niemals mehr als zwei Werkstücke
gleichzeitig bearbeiten.
Nicht auf der Maschine stehen.
Achten Sie auf ergonomische
Körperhaltung.
Sorgen Sie für sicheren Stand und
halten Sie jederzeit das Gleichgewicht.
Arbeiten an der elektrischen
Ausrüstung der Maschine dürfen nur
durch eine Elektrofachkraft
vorgenommen werden.
Arbeiten Sie niemals unter dem
Einfluss von Rauschmitteln wie
Alkohol und Drogen an der Maschine.
Beachten Sie, dass auch
Medikamente Einfluss auf Ihr
Verhalten nehmen können.
Tauschen Sie ein beschädigtes
Netzkabel sofort aus.
Halten Sie Unbeteiligte, insbesondere
Kinder vom Gefahrenbereich fern.
Die laufende Maschine nie
unbeaufsichtigt lassen.
Vor dem Verlassen des Arbeitsplatzes
die Maschine ausschalten.
Benützen Sie die Maschine nicht in
der Nähe von brennbaren
Flüssigkeiten oder Gasen.
Beachten Sie die Brandmelde- und
Brandbekämpfungsmöglichkeiten z.B.
Standort und Bedienung von
Feuerlöschern.
Benützen Sie die Maschine nicht in
feuchter Umgebung und setzen Sie
sie nicht dem Regen aus.
Schadhaftes Schleifpapier sofort
ersetzen.
Umrüst-, Einstell- und
Reinigungsarbeiten nur im
Maschinenstillstand und bei
gezogenem Netzstecker vornehmen
3.3 Restrisiken
Auch bei vorschriftsmäßiger
Benutzung der Maschine bestehen die
nachfolgend aufgeführten Restrisiken.
Verletzungsgefahr durch die sich
drehend Schleiftrommel.
Einzugsgefahr durch automatischen
Vorschub.
Quetschgefahr durch automatischen
Werkstück Ausschub.
Gefährdung durch wegfliegende
Werkstückteile.
Beim Arbeiten an der Maschine keine
Handschuhe tragen.
Achten Sie stets darauf, dass keine zu
große Staubkonzentration entsteht –
verwenden Sie stets eine geeignete
Absauganlage
Holzstaub ist explosiv und kann
gesundheitsschädigend sein.
Insbesondere tropische Hölzer und
harte Hölzer wie Buche und Eiche sind
als krebserregend eingestuft.
Entfernen Sie eingeklemmte
Werkstücke nur bei
Maschinenstillstand.
Vor der Bearbeitung Nägel und andere
Fremdkörper aus dem Werkstück
entfernen.
Gefährdung durch Strom, bei nicht
ordnungsgemäßer Verkabelung.
Die Maschine so aufstellen, dass
genügend Platz zum Bedienen und
zum Führen der Werkstücke gegeben
ist.
Die Maschine nie bei entfernten
Schutzeinrichtungen in Betrieb
nehmen – große Verletzungsgefahr!
4. Maschinenspezifikation
Tragen Sie Schutzschuhe, keinesfalls
Freizeitschuhe oder Sandalen.
Verwenden Sie die durch Vorschriften
geforderte persönliche
Schutzausrüstung.
Sorgen Sie für gute Beleuchtung.
Achten Sie darauf, dass die Maschine
standsicher auf festem und ebenem
Grund steht.
Beachten Sie dass die elektrische
Zuleitung nicht den Arbeitsablauf
behindert und nicht zur Stolperstelle
wird.
Den Arbeitsplatz frei von
behindernden Werkstücken, etc.
halten.
Fassen Sie beim Führen und
Abnehmen eines Werkstücks niemals
mit den Händen in die laufende
Maschine.
Verwenden Sie eine Zuführhilfe
(Schiebeholz), wenn Sie kleinere
Werkstücke in die Maschine schieben
wollen. Die Werkstücke müssen
jedoch mindestens 230mm lang sein.
Bearbeiten Sie nur ein Werkstück, das
sicher auf dem Tisch aufliegt.
Angaben über die min. und max.
Werkstückabmessungen müssen
Gefährdung durch Lärm und Staub.
Unbedingt persönliche
Schutzausrüstungen wie Augen-,
Gehör- und Staubschutz tragen.
Eine geeignete Absauganlage
einsetzen!
Gefährdung durch schadhaftes
Schleifband.
4.1 Technische Daten
DDS-225:
2 Schleifzylinder (DxL)
152x635mm
Drehzahl
1400 U/min
Schleifgeschwindigkeit
11,1 m/sec
Schleifband Breite
75 oder 100mm
Vorschubgeschwindigkeit
2 oder 3 m/min
Vorschubmotor
0,18kW(0,25PS) S1
Absauganschluss Durchm. 2x100mm
Absaugvolumenstrom
bei 20 m/sec
2 x 560m3/h
Maschinenabmessungen
(LxBxH)
1090x1120x1090mm
Maschinengewicht
332 kg
Netzanschluss
Abgabeleistung
Aufnahmeleistung
400V ~3/PE 50Hz
3,7 kW (5 PS) S1
5,5 kW S6-40%
Betriebsstrom
7A
Anschlussleitung (H07RN-F)4x1,5mm²
Bauseitige Absicherung
16A
DDS-237:
2 Schleifzylinder (DxL)
152x940mm
Drehzahl
1400 U/min
Schleifgeschwindigkeit
11,1 m/sec
Schleifband Breite
75 oder 100mm
Vorschubgeschwindigkeit
2 oder 3 m/min
Vorschubmotor
0,18kW(0,25PS) S1
Absauganschluss Durchm. 2x100mm
Absaugvolumenstrom
bei 20 m/sec
2 x 560m3/h
Maschinenabmessungen
(LxBxH)
1090x1420x1090mm
Maschinengewicht
440 kg
Netzanschluss
400V ~3/PE 50Hz
Abgabeleistung
5,5 kW (7,5 PS) S1
Aufnahmeleistung
8,5 kW S6-40%
Betriebsstrom
10A
Anschlussleitung (H07RN-F)4x1,5mm²
Bauseitige Absicherung
16A
5.1.Transport und Aufstellung
Entfernen Sie die
Befestigungsschrauben und heben Sie
die Maschine mit einem Hebegurt oder
Hubstapler von der Palette.
Heben Sie die Maschine nicht an den
Schleifzylindern oder Vorschubrollen,
diese könnten Schaden nehmen.
Die Aufstellung der Maschine sollte in
geschlossenen Räumen erfolgen,
tischlerübliche Bedingungen in der
Werkstatt sind dabei ausreichend.
Die Aufstellfläche muss ausreichend
eben und belastungsfähig sein. Die
Maschine kann bei Bedarf auf der
Aufstellfläche befestigt werden.
Fig 2
Getriebe Schaltgriff Montage
Schrauben Sie den Griff (C) in die
Schaltnabe des Vorschubgetriebes
(D).
5.2 Montage
Wenn Sie beim Auspacken einen
Transportschaden feststellen,
benachrichtigen Sie umgehend Ihren
Händler, nehmen Sie das Gerät nicht
in Betrieb.
Entsorgen Sie die Verpackung bitte
umweltgerecht.
Entfernen Sie das Rostschutzfett mit
einem milden Lösungsmittel.
Handrad Montage
Siehe Fig 1
Fig 3
4.2 Werkstückabmessungen
Dicke
0,8 – 133 mm
Min. Länge
230 mm
Montage der Schleifbänder
Siehe Kapitel 7.1
4.3 Schallemission
Schalldruckpegel
( nach EN ISO 11202):
Leerlauf
LpA 72,4 dB(A)
Bearbeitung
LpA 88,4 dB(A)
Die angegebenen Werte sind
Emissionspegel und sind nicht
notwendigerweise Pegel für sicheres
Arbeiten.
Sie sollen dem Anwender eine
Abschätzung der Gefährdung und des
Risikos ermöglichen.
5.3 Elektrischer Anschluss
Der kundenseitige Netzanschluss
sowie die verwendeten
Verlängerungsleitungen müssen den
Vorschriften entsprechen. Die
Netzspannung und Frequenz müssen
mit den Leistungsschilddaten an der
Maschine übereinstimmen.
Fig 1
Die bauliche Absicherung muss dabei
16A betragen.
Verwenden Sie nur
Anschlussleitungen mit
Kennzeichnung H07RN-F
4.4 Lieferumfang
1 Schleifband mit 80 Körnung
1 Schleifband mit 100 Körnung
1 Handrad
1 Getriebe Schaltgriff
2 Absaugstutzen 100mm
Montagezubehör
Gebrauchsanleitung
Ersatzteilliste
5. Transport und Inbetriebnahme
Absaugstutzen Montage
Montieren Sie die Absaugstutzen (A)
an der Maschinenhaube.
Anschlüsse und Reparaturen der
elektrischen Ausrüstung dürfen nur
von einer Elektrofachkraft
durchgeführt werden.
Die Maschine ist mit Netzkabel und
16A CCE Stecker ausgestattet.
Achtung :
-Bevor Sie die Maschine starten,
prüfen Sie den freien Lauf der
Schleifzylinder und das
Vorhandensein aller
Sicherheitseinrichtungen.
- Bei falscher Drehrichtung ist der
Phasenwender des CCE-Steckers
gedrückt um 180° zu drehen.
(Siehe Drehrichtungspfeil an der
Maschine für richtigen Lauf).
5.4 Absaug Anschluss
Die Maschine muss vor der
Inbetriebnahme an eine Absaugung
angeschlossen werden und zwar
derart, dass sich beim Einschalten der
Bandsägemaschine die Absaugung
selbsttätig mit einschaltet.
Die Mindestluftgeschwindigkeit an den
Absaugstutzen muss 20 m/s betragen.
Absaugschläuche müssen der Qualität
„schwer entflammbar“ entsprechen
und in die Erdung der Maschine mit
einbezogen werden.
Bearbeiten Sie keine stark verdrehten
oder verbogenen Werkstücke oder
solche deren Dicke stark variiert.
Werkstücke die kürzer als 230 mm
sind dürfen nicht bearbeitet werden.
Max. 2 Werkstücke gleichzeitig
schleifen. An den beiden
Trommelenden zuführen.
Mehrere Werkstücke nur bei gleicher
Dicke gleichzeitig bearbeitet werden.
Bei Dickenabweichungen werden die
dünneren Werkstücke von den
Druckrollen nicht niedergehalten und
rutschen somit am Vorschubband
durch.
Bereits ein geringer Anstellwinkel führt
zu einer effizienteren
Materialabnahme.
Lange Werkstücke durch Rollenböcke
abstützen.
Die optimale Schrägstellung beträgt
ca. 60°.
Grundsätzliche Arbeitsfolge:
1. Spanabnahme einstellen
2. Schleiftrommel starten
5.5 Inbetriebnahme
Schalten Sie zuerst den Hauptschalter
(Drehschalter) ein.
Mit dem grünen Ein-Taster kann die
Maschine nun gestartet werden: Mit
dem roten Aus-Taster kann die
Maschine stillgesetzt werden.
Vorschubmotor und Hauptmotor
starten und stoppen zugleich.
Bei Überlastung des Motors schaltet
dieser selbsttätig ab.
Nach einer Abkühlzeit von ca. 10
Minuten lässt sich die Maschine
wieder einschalten.
Der Vorschub wird mit dem Getriebe
Schalthebel (C, Fig 3)geschaltet.
Langsam (Pos1…2m/min)
Schnell (Pos2…3m/min)
Vorschub Aus (Pos0).
6. Betrieb der Maschine
Richtige Arbeitsstellung:
Um das Werkstück in die Maschine
einzuführen stellen Sie sich seitlich
versetzt neben die Zuführöffnung.
Werkstückhandhabung:
3. Vorschub einschalten (Stufe 1
oder 2).
4. Absauganlage starten
5. Werkstück zuführen
Maschine ausschalten, wenn nicht
unmittelbar weitergearbeitet wird.
Allgemeiner Warnhinweis:
Halten Sie immer ausreichend
Abstand zu den Schleiftrommeln.
Fassen Sie mit den Fingern niemals
in die Nähe des Werkstück-Einzugs
am Gehäuse und am
Vorschubband.
Arbeitshinweise:
Beginnen Sie Ihre Arbeit mit einem
groben Schleifpapier und wechseln
Sie schrittweise zu feineren
Körnungen (siehe Kapitel 7.2).
Zu feine Körnungen neigen dazu die
geschliffene Oberfläche zu verbrennen
(Eiche z.B. ist auf Grund der offenen
Poren besonders empfindlich).
Fig 4
Die beste Oberflächengüte lässt sich
jedoch erzielen wenn in den beiden
letzten Durchgängen in Faserrichtung
geschliffen wird.
Die Materialabnahme ist besser wenn
in mehreren Durchgängen bei geringer
Zustellung und höherer
Vorschubgeschwindigkeit gearbeitet
wird.
Reinigen Sie das Schleifband
regelmäßig (siehe Kapitel 7.4).
Auch durch Wenden des
Schleifbandes kann dessen
Lebensdauer gesteigert werden.
Schadhafte bzw. verschlissene
Schleifbänder sofort ersetzen.
Die optimale Zustellung bedarf einiger
Erfahrung, und hängt von
Schleifbandkörnung,
Vorschubgeschwindigkeit und Holzart
wesentlich ab.
Falls ein Werkstück stecken bleibt,
senken Sie den Vorschubtisch ab.
Bei Überbelastung reagiert der Motor
Überlastschutz. Nach ca. 10 Minuten
kann die Maschine wieder gestartet
werden.
An der Gehäuse Einzugstelle ist ein
Begrenzungsbalken (U, Fig 5) mit
Endschalter montiert.
Das Werkstück sollte nach Möglichkeit
schräggestellt werden.
Wenn schräg zur Faser geschliffen
wird sind höhere VorschubGeschwindigkeiten möglich und die
Schleifpapierbelastung ist geringer.
Die Werkstückzuführung erfolgt mit
dem automatischen Vorschub
entgegen der Zylinderrotation.
Werkstück mit dem dickeren Ende
voraus einführen, hohle Seite unten.
Fig 5
Falls der Vorschubtisch zu hoch
eingestellt ist und das Werkstück den
Begrenzungsbalken berührt schaltet
der Endschalter die Maschine ab
Digital Höhenanzeige:
Die digitale Höhenanzeige (Fig 6) ist
eine nützliche Hilfe zum präzisen
Einstellen der Spanabnahme.
Drücken Sie die SET-Taste kurz
(maximal 1 Sekunde)die Zahl steigt
mit jedem Tastendruck um Eins.
Nach Abschluss, drücken Sie nun die
SET-Taste so lange bis „SET“
blinkend angezeigt wird.
Drücken Sie die SET-Taste noch
einmal kurz (maximal 1 Sekunde).
Die Anzeige „SET“ verschwindet
und der soeben eingegbene
Zahlenwert wird in die LCD-Anzeige
übernommen.
Zwischenspeicher (HOLD):
Die HOLD-Taste wird dazu verwendet
eine wichtige LCD-Massanzeige
abzuspeichern um sie später als
Referenzwert zur Verfügung zu haben.
Anwendung z.B. wenn eine
Schleifoperation halbfertig
unterbrochen wird.
Fig 6
Drücken Sie die HOLD-Taste erneut
um zur normalen Anzeige
zurückzuschalten.
Zum Batteriewechsel den Deckel
aufschieben.
Der +Pol liegt aussen.
Hubbegrenzung (TOL):
Diese Funktion findet auf der
Schleifmaschine keine Verwendung.
Zum Ausschalten drücken Sie die
ON/OFF Taste für 3 Sekunden.
Incremente Messwertanzeige (INC):
Wird verwendet um die Spanabnahme
anzuzeigen.
7. Rüst- und Einstellarbeiten
Allgemeine Hinweise
Vor Rüst- und Einstellarbeiten muss
die Maschine gegen Inbetriebnahme
gesichert werden.
Hauptschalter ausschalten und
absperren!
Nullen der Anzeige (Zero):
Drücken Sie die ON/OFF-Taste um die
Anzeige zu Nullen.
7.1 Schleifbandmontage
Absolute Messwertanzeige (ABS):
Diese Funktion findet auf der
Bürstmaschine wenig Verwendung.
Entfernen Sie das Handrad, drehen
Sie die 2 Haubenverschlüsse nach
links und öffnen Sie die
Maschinenhaube.
Absolutwert Kalibrierung:
Schleifen Sie ein Werkstück und
messen Sie die Dicke.
Das gröbere Schleifband immer am
vorderen Schleifzylinder montieren.
Drücken Sie nun die SET-Taste so
lange bis die gewünschte
Kommastelle blinkt.
Das Schleifband auf die Trommel
aufwickeln, vermeiden Sie dabei
Überlappungen des Schleifbandes.
Fig 8
Drücken sie die ABS-Taste bis "INC"
angezeigt wird.
Ohne die Tischhöhe zu verstellen:
Drücken Sie die SET-Taste  es wird
“SET” blinkend angezeigt.
Fig 7
Drücken Sie die HOLD-Tastedas
aktuelle Mass auf der LCD Anzeige
bleibt (erstarrt).
Als Batterie dient eine 1,5V Knopfzelle
(SR44 oder G-13A).
Ein-und Ausschalten (ON/OFF):
Zum Einschalten drücken Sie die
ON/OFF Taste.
Zylinderende.
Klemmen Sie das schräg
zugeschnittene Schleifbandende mit
dem Spannkeil kräftig fest (Fig 7).
Die Stromzufuhr trennen
(Hauptschalter ausschalten und
absperren).
Entfernen Sie die
Innensechskantschrauben und
Spannkeile (P, Fig 6) an beiden
Zylinderenden.
HINWEIS:
Steckende Klemmkeile mit Hilfe eines
Schraubendrehers aushebeln.
Beginnen Sie mit der
Schleifbandmontage am rechten
Die Schleifbandhalterung am linken
Zylinderende ist eine eigene
angefederte Zylinderscheibe (Q, Fig
9). Die Anfederung ist erforderlich um
Dehnungen des Schleifbandes im Lauf
zu kompensieren.
Drehen sie die Zylinderscheibe gegen
die Federkraft zurück.
Klemmen Sie das schräg
zugeschnittene Schleifbandende mit
dem Spannkeil kräftig fest.
Fig 9
Wiederholen Sie diesen Vorgang am
zweiten Schleifzylinder.
7.2 Schleifpapierauswahl
Die Wahl der richtigen
Schleifbandkörnung ist äußerst wichtig
zur Optimierung der Schleifleistung.
über die empfohlene
Zylindereinstellung.
Die Stromzufuhr trennen
(Hauptschalter ausschalten und
absperren).
Schleifen Sie zuerst mit einer groben
Körnung und wechseln Sie
schrittweise zu feineren Körnungen.
Überspringen Sie höchstens eine
Körnungsstufe.
Zu feine Körnungen und verschlissene
Schleifbänder können Brandflecken
am Werkstück hinterlassen.
Korn 36: Materialabnahme und
Kleberentfernung.
Korn 60: Kalibrierung und
Oberflächenschliff.
Korn 80:
Leichte Kalibrierung und
Oberflächenschliff, häufigste Körnung.
Korn 100 und 120:
Oberflächenschliff und Feinschliff.
Korn 150, 180 und 220:
Nur für Feinschliff.
7.3 Hintere Zylindereinstellung
Bei geänderter Körnungskombination
muss die Höhe der Schleifzylinder
angepasst werden.
Zu diesem Zweck ist der hintere
Schleifzylinder (feinere Körnung) mit
einer Feineinstellung ausgeführt.
erforderlich sein die Federkraft der
Druckrollen zu erhöhen.
Lösen Sie die Sechskantmutter (T,
Fig. 13)
Fig 11
Beide Klemmhebel (O) wieder
festziehen.
Durch Absenken der Stellschraube (S)
erhöht sich der Rollendruck.
7.4 Schleifbandreinigung
Reinigen Sie das Schleifband
regelmäßig mit dem gelieferten
Reinigungsstift.
Durch Entfernung der SchleifstaubAblagerungen wird die Lebensdauer
des Schleifpapiers wesentlich
verlängert.
Achtung:
Tragen Sie stets eng anliegende
Kleidung und Augenschutz. Seien
Sie aufmerksam und konzentriert.
Starten Sie die Schleiftrommel bei
geöffneter Maschinenhaube.
Führen Sie den Reinigungsstift (D, Fig
12)an der rotierenden Schleiftrommel
entlang.
Es ist empfehlenswert im Stillstand
den entstandenen Gummiabrieb mit
einer Bürste zu entfernen.
Lösen Sie die beidseitig die
Klemmhebel (O, Fig 10).
Fig 13
Sechskantmutter wieder festziehen.
Einstellung an allen Rollenenden
vornehmen.
ACHTUNG:
Die Rollen dürfen nicht zu stark
abgesenkt werden da dies den
Vorschub der Werkstücke behindert.
7.6 Vorschubtisch-Einstellung
Der Vorschubtisch ist ab Werk parallel
zu den Schleifzylindern eingestellt.
Sollte Einstellung des Vorschubtisches
erforderlich werden.
Die Stromzufuhr trennen
(Hauptschalter ausschalten und
absperren).
Drehen Sie den Stellgriff (M)
entsprechend der Skala (N).
Lösen Sie den Kettenspanner (W, Fig
14).
Fig 12
Auch durch Wenden des
Schleifbandes kann dessen
Lebensdauer gesteigert werden.
Dadurch kommen neue Kornspitzen
zum Einsatz.
Fig 14
Fig 10
HINWEIS: Achten Sie auf gleiche
Skaleneinstellung an beiden
Zylinderenden.
Die Tabelle unterhalb des
Klemmhebels (Fig 11) gibt Auskunft
7.5 Druckrollen Einstellung
Die Druckrollen (R) sind ab Werk
eingestellt.
Bei Vorschubproblemen oder bei
unebenen Werkstücken kann es
Entfernen Sie die Kette von allen
Kettenrädern.
eine Viertelumdrehung und
beobachten Sie die Reaktion.
regelmäßig auf Fehler. Tauschen Sie
ein schadhaftes Schleifband sofort aus
Achtung:
Das Vorschubband nicht zu fest
spannen!
Kontrollieren Sie in regelmäßigen
Abständen die korrekte Einstellung
des Vorschubbandes.
Schmieren Sie monatlich alle
bewegten Teile, wie Gewindespindeln,
Scheiben, Kette und Lagerbüchsen.
Fig 15
Drehen der Spindel im Uhrzeigersinn
hebt den Vorschubtisch (Fig 15).
Nach erfolgter Einstellung die Kette
auflegen und spannen.
7.7 Vorschubband-Einstellung:
Bandspannung:
7.8 Antriebsriemen Nachspannung:
Die Stromzufuhr trennen
(Hauptschalter ausschalten und
absperren).
Prüfen Sie die Riemenspannung durch
Zusammendrücken der
Riemenflanken mit mittlerer
Fingerkraft (Fig 17). Die
Riemenspannung ist korrekt bei einer
Verformung von ca. 7mm.
Die Bandspannung sollte gerade
ausreichen um die Werkstücke zu
transportieren ohne an der
Antriebsrolle durchzurutschen.
Fig 16
Sämtliche Schutzeinrichtungen sofort
wieder anbringen.
Anschlüsse und Reparaturen der
elektrischen Ausrüstung dürfen nur
von einer Elektrofachkraft
durchgeführt werden.
Fig 17
Bei Bedarf die Sechskantmuttern (Y,
Fig 18) lösen und nachspannen.
9. Störungsabhilfe
Motor startet nicht
*Kein StromNetzsicherung prüfen.
*Motor, Schalter oder Kabel defektElektrofachkraft kontaktieren.
*Überlastschutz hat reagiertMotor abkühlen lassen und neu
starten.
Vorschubgeschwindigkeit oder
Spanabnahme reduzieren.
Fig 18
Sollte ein Riemenwechsel erforderlich
sein, die Riemen nur im Set tauschen.
Die Bandlaufeinstellung erfolgt bei auf
höchster Geschwindigkeit laufendem
Vorschubband.
8. Wartung und Inspektion
Spannen Sie das Vorschubband an
jener Seite nach, von welcher das
Vorschubband wegläuft und lösen Sie
in gleichem Ausmaß die gegenüber
liegende Bandspannung.
Drehen Sie die Spannmuttern jeweils
Beschädigte Sicherheitseinrichtungen
sofort ersetzen.
Getriebeöl (API GL-4 SAE W80-90)
Bandlauf:
Beobachten Sie den Bandlauf für
einige Zeit.
Prüfen Sie täglich die ausreichende
Funktion der Absaugung.
Prüfen Sie den Ölstand:
Entfernen Sie die Verschlussschraube
an der Getriebeoberseite und prüfen
Sie den Ölstand. Bei Bedarf
nachfüllen. Verwenden Sie QualitätsGetriebeöl. Erneuern Sie das Öl alle
2500 Betriebsstunden.
Zum Anheben der Bandspannung den
Griff (X, Fig 16) im Uhrzeigersinn
drehen.
ACHTUNG:
Das Vorschubband darf nicht zu stark
gespannt werden. Zu starke
Bandspannung führt zu Banddehnung
und vorzeitigem Verschleiß.
Das Vorschubband ist zu locker
gespannt, wenn bereits mit Handdruck
auf den Vorschubtisch dieses gestoppt
werden kann.
Reinigen Sie die Maschine in
regelmäßigen Zeitabständen.
Allgemeine Hinweise:
Vor Wartungs- Reinigungs- und
Reparaturarbeiten muss die Maschine
gegen Inbetriebnahme gesichert
werden
(Hauptschalter ausschalten und
absperren).
Kontrollieren Sie das Schleifband
Vorschubband stoppt
*Unzureichende BandspannungBand nachspannen.
Werkstück rutscht am Band*Verschmutztes VorschubbandVorschubband reinigen.
Starke Maschinenvibrationen
*Staub im TrommelinnerenBlasen Sie den Staub aus der
Trommel.
*Maschine steht unebenAusgleich schaffen.
Schleifband löst sich*Schleifband nicht fest gespanntSchleifband nachspannen.
Werkstückoberfläche verbrannt
*Zustellung zu groß für feine KörnungGröberes Schleifband verwenden.
*Vorschub zu langsamVorschubgeschwindigkeit erhöhen.
*Schleifband zugesetztZustellung reduzieren,
Werkstück schräg stellen,
Schleifband reinigen.
*Schleifband verschlissenTrommelstelle vermeiden, Schleifband
wenden,
Schleifband wechseln.
*SchleifbandüberlappungSchleifband nachspannen.
Schleifspuren am Werkstück
*Ungleichmäßiger VorschubVorschubband rutscht (siehe oben).
*Falsche SchleifbandkörnungSchleifen Sie zuerst mit einer groben
Körnung und wechseln Sie
schrittweise zu feineren Körnungen.
*Maschinenvibration (siehe oben).
Ungleiche Werkstückdicke
links/rechts
*Untergleiche hintere
ZylindereinstellungBeide Zylinderseiten gleich einstellen.
*Vorschubtisch nicht parallel zu
SchleifzylindernVorschubtisch parallel einstellen.
10. Umweltschutz
Schützen Sie die Umwelt!
Ihr Gerät enthält mehrere
unterschiedliche , wiederverwertbare
Werkstoffe.
Bitte entsorgen Sie es nur an einer
spezialisierten Entsorgungsstelle.
11. Lieferbares Zubehör
Artikel Nummer 60-0505
Reinigungsstift.
Artikel Nummer 708119
Fahreinrichtung bis 500kg
(geeignet nur für DDS-225,
erfordert Schienenpaar 708116)
Artikel Nummer 708116
Schienenpaar 915-1165mm
Für Schleifbänder in unterschiedlichen
Körnungen siehe die Jet-Preisliste.
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