und Bedienungsanleitung

und Bedienungsanleitung
Montage- und Bedienungsanleitung
Sandfilteranlage Top/Pro/Pro Prime Ø 300 und Ø 400 mm
Beispielfoto. Pumpe kann variieren!
© 2015 - POOLSANA GmbH & Co. KG - Nachdruck und Vervielfältigung untersagt
Allgemeine Hinweise
Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie mit der Montage beginnen, sorgfältig durch.
Im
Rahmen
der
technischen
Weiterentwicklung
behalten
wir
uns
Änderungen,
die
der
Produktverbesserung dienen, vor.
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Zum Betrieb der Filteranlage wird ein Skimmer (Oberflächenabsauger) benötigt, wahlweise als
Einbau- oder als Einhängevariante.
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Je nach Ausführung wird die Filteranlage mit unterschiedlichen Pumpen ausgeliefert.
Bitte beachten Sie auch die Anleitung des jeweiligen Pumpen-Herstellers.
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Der Elektroanschluss muss grundsätzlich von einem konzessionierten Elektrounternehmen
hergestellt werden.
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Die Zuleitung muss mit einem Fehlerstromschutzschalter (FI Schalter) 30 mA
abgesichert werden!
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Darüber hinaus achten Sie bitte auf vorschriftsmäßigen Anschluss nach den Bestimmungen
der VDE. Für die Folgen unsachgemäßer Installation, Inbetriebnahme und nicht
vorschriftsmäßiger Elektroinstallation übernehmen wir keine Haftung.
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Das steckerfertige Anschlusskabel darf nicht eingegraben werden.
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Achten Sie darauf, dass das Anschlusskabel nicht beschädigt wird (Rasenmäher, Motorsense,
etc.). Beschädigte Anschlusskabel sind sofort auszutauschen.
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Kinder dürfen sich nicht unbeaufsichtigt im Bereich der Filteranlage aufhalten! Eltern haften für
Ihre Kinder.
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Wird das Schwimmbecken benutzt, darf die Filteranlage nicht in Betrieb sein.
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Achten Sie immer darauf, dass der Bereich der Filteranlage trocken ist, bevor Sie die
elektrischen Teile der Pumpe berühren. Ein Nichtbefolgen dieser Warnung kann zu
gefährlichen Elektrounfällen führen!
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Pumpe bitte niemals trocken laufen lassen. Dies führt zu irreparablen Schäden, die
nicht der Gewährleistung unterliegen!
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Das 6-Wege-Ventil bitte nur bei ausgeschalteter Pumpe betätigen!
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Unterbrechen Sie immer die Stromzuführung (Netzstecker ziehen) zur Pumpe, bevor Sie
Arbeiten an der Pumpe bzw. am Filterkessel vornehmen.
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Standortbestimmung
Bevor Sie die Filteranlage montieren, legen Sie deren Standort fest. Ist der Filter erst einmal mit Sand
gefüllt, lässt er sich nur noch schwer bewegen. Die Aufstellfläche muss absolut eben sein.
Der Standort ist so festzulegen, dass die Saug-/Skimmerleitung möglichst kurz ist. Bei einem
Langformbecken beispielsweise, bei welchem auf einer Schmalseite der Skimmer und auf der
gegenüberliegenden Schmalseite die Düsen sich befinden, ist die Filteranlage auf der Skimmerseite
zu platzieren.
Weiterhin ist darauf zu achten, dass die Umwälzpumpe möglichst tiefer steht als der Wasserspiegel,
so dass diese stets mit Wasser versorgt wird.
Steht die Pumpe höher als der Wasserspiegel, so ist der Einbau eines Rückschlagventils in der
Saugleitung, in einem Abstand von 1 - 1,5 m (Leitungslänge) zur Pumpe hin, in manchen Fällen zu
empfehlen. Nichtsdestotrotz sollte in dem Fall in regelmäßigen Zeitabständen überprüft werden, ob
auch Wasser sich im Vorfilterkorb der Pumpe befindet und ggf. die Pumpe entlüftet werden. Ein
längeres Trockenlaufen (ohne Wasser) der Pumpe kann irreparable Schäden hervorrufen, die nicht
der Gewährleistung unterliegen.
Wird die Filteranlage in einem Filterschacht untergebracht, so muss gewährleistet sein, dass der
Schacht nicht überflutet werden kann. Zu diesem Zweck wäre es ratsam, wenn Sie im Bereich des
Filterschachts eine Rollierung (Schotter) einbringen bzw. einen direkten Anschluss in den Kanal oder
eine Tauchpumpe mit Schwimmschalter vorsehen. Es ist darauf zu achten, dass der Filterschacht
keinesfalls luftdicht abgeschlossen werden darf da dies zu Schäden an der Pumpe aufgrund von
Kondenswasserbildung führen kann. Die Größe des Filterschachts sollte so gewählt werden, dass
Arbeiten an der Filteranlage durchgeführt werden können.
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Zusammenbau der Filteranlage
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Montieren Sie die Entleerungseinheit an den unteren Fuß des Filterbehälters (Bild 2-5).
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Anschließend setzen Sie den Filterbehälter auf die Filterpalette (Bild 6).
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Füllen Sie den Filterbehälter zu 1/3 mit Wasser.
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Das Standrohr mit dem unteren Filtertopf wird von oben mittig in den Filterbehälter gesetzt
(Bild 7). Nun kann die Einfüllhilfe verwendet werden, um die Position des Rohres zu fixieren.
Zusätzlich verhindert diese, dass das Filtermaterial während der Befüllung in das Standrohr
gelangt.
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Anschließend wird der Filterbehälter mit Sand gefüllt (Bild 8). Für den Ø 300 mm Behälter
wird eine Menge von ca. 25 kg (Mindestkörnung 0,4-0,8 mm) benötigt, für den Ø 400 mm ca.
50 kg. Die Höhe des Inhalts sollte 2/3 der Gesamthöhe des Filterbehälters nicht
überschreiten. Dies ist insbesondere dann zu beachten, wenn ein anderes Filtermaterial,
beispielsweise Filterglas, verwendet wird, da dieses leichter als Sand ist und demzufolge
vergleichsweise weniger Material benötigt wird, um die gleiche Höhe zu erreichen.
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Nachdem der Behälter gefüllt wurde, kann die Einfüllhilfe wieder entfernt werden. Heben Sie
diese für künftige Neubefüllungen, wie etwa bei einem Sandwechsel, auf.
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Montieren Sie nun das Mehrwegeventil und die Kesseldichtung so auf den oberen Rand des
Filterbehälters, dass der mit „Pump“ gekennzeichnete Ausgang des Ventils in Richtung der
Pumpe zeigt (Bild 9-10). Achten Sie darauf, dass die Kesseldichtung sauber ist. Auch der
Randbereich des Filterbehälters bzw. der des Mehrwegeventils, an denen die Dichtung
anliegt, muss sauber und frei von etwaigen Sandkörnern sein. Die Verbindung des Ventils mit
dem Filterbehälter erfolgt durch den zusammen zu schraubenden Spannring. Anschließend
werden die mitgelieferten Schlauchtüllen 1 ½“ Außengewinde x 32/38 mm mitsamt der ORing-Dichtung in die 3 Ausgänge des Mehrwegeventils hereingeschraubt. Trotz der Dichtung
sollten Sie jeweils das Außengewinde der Schlauchtülle noch zusätzlich mit 7-8 Wicklungen
Teflonband abdichten.
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Befestigen Sie den Ø 38 mm Schlauch zuerst einseitig am Ventil am Eingang „Pump“, um die
ideale Position der Pumpe auf der Palette zu ermitteln. Der Schlauch sollte möglichst gerade
und ohne große Spannung nach unten zur Pumpe führen. Verwenden Sie eine
Schlauchschelle, um den Schlauch an der Tülle zu fixieren.
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Nun kann die Pumpe mittels der beiliegenden selbstschneidenden Schrauben und
Unterlegscheiben auf die Filterpalette verschraubt werden.
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Der druckseitige Anschluss der Pumpe hat entweder Ø 50 mm oder 1 ½“ Innengewinde. In
jedem Fall ist ein passendes Adapterstück auf Ø 38 mm enthalten. Sofern es sich bei dem
Pumpenanschluss um ein Innengewinde handelt, sollte das Außengewinde vom Adapterstück
mit Teflonband abgedichtet werden, bevor es eingeschraubt wird.
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Die noch offene Seite des Verbindungsschlauchs zwischen Ventil und Pumpe kann nun
aufgesteckt und mittels einer Schlauchschelle gesichert werden.
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Nun ist Ihre Filteranlage einsatzbereit. Hinweise zur Inbetriebnahme finden Sie auf der
nächsten Seite dieser Anleitung.
Anschluss der Filteranlage an das Schwimmbecken
Die Pumpe wird an den Skimmer angeschlossen. Je nach Verrohrungsart
und -größe könnten noch zusätzliche Adapterstücke benötigt werden, die
nicht im Lieferumfang enthalten sind.
Am
Ausgang
„Return“
des
Mehrwegeventils
ist
die
Düsenleitung
herzustellen. Am Ausgang „Waste“ wird die Rückspülleitung hergestellt,
welche das schmutzige Wasser beim Spülen
und Nachspülen sowie in der Ventilstellung
„Entleeren“ das angesaugte Wasser direkt
abgeleitet.
Die Funktionen des Mehrwegeventils
Wichtig: Bevor Sie den Hebel des Ventils betätigen, ist die Pumpe unbedingt auszuschalten!
Filtern: Das dem Becken entnommene Wasser durchläuft von oben nach unten den Filtersand und
wird dadurch gereinigt. Auch das Bodensaugen erfolgt in dieser Position.
Rückspülen: Das Wasser fließt in umgekehrter Richtung den Filtersand, wodurch der Schmutz aus
dem Sand herausgespült und über den Entleerungsanschluss (welcher am entsprechenden Ausgang
mit „Waste“ gekennzeichnet ist) abgeleitet wird. Dieser Vorgang dauert in der Regel 2-3 Minuten bzw.
ist so lange durchzuführen, bis das austretende Wasser wieder sauber ist (am Schauglas zu
erkennen).
Nachspülen: Durch diesen Vorgang werden eine Restreinigung und ein Verdichten des Filtersandes
erreicht. Das Wasser fließt dazu wieder von oben nach unten durch den Filtersand, wird dann
allerdings
nicht
zum
Becken
zurückgeführt,
sondern
wie
beim
„Spülen“
durch
den
Entleerungsanschluss abgeleitet. Dieser Vorgang ist nach jedem Spülen ca. 30 Sekunden lang
durchzuführen.
Zirkulieren: Das dem Becken entnommene Wasser wird – ohne den Filterbehälter zu durchlaufen –
direkt wieder zurück ins Becken geleitet. Bei einer Stoßchlorung kann diese Stellung verwendet
werden, um das Wasser schneller umzuwälzen.
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Entleeren: In dieser Stellung wird das Wasser direkt über den Entleerungsanschluss abgeleitet. Bitte
beachten Sie, dass diese Stellung nicht geeignet ist, um das Becken vollständig zu entleeren, sondern
beispielsweise dafür verwendet wird, um nach einem Algenbefall den Boden abzusaugen.
Geschlossen: Die Wasserzufuhr vom Ventil zur Pumpe wird in dieser Stellung geschlossen. So muss
für die Vorfilterkorbreinigung der Pumpe nur noch die Saug- bzw. Skimmerleitung geschlossen
werden.
Winter: Das Ventil ist geöffnet, damit die Dichtungen entlastet sind. Bei Einwinterung im Herbst.
Inbetriebnahme der Filteranlage
Vor der Inbetriebnahme ist auf einen ausreichenden
Wasserstand im Becken zu achten (bei Einbauskimmer
bis
Skimmermitte),
sodass
Wasser
durch
den
Skimmerausgang nach unten zu der Filteranlage fließen
kann und den Vorfilterkorb der Pumpe komplett füllt. Ist
der automatische Zufluss – beispielsweise bei einem
Einhängeskimmer – nicht gegeben, so muss vor der
Inbetriebnahme der Vorfilterdeckel der Pumpe geöffnet
und der Korb manuell mit Wasser gefüllt
werden.
Nun wird die Filteranlage entlüftet. Öffnen Sie leicht den Vorfilterdeckel der Filterpumpe, bis Wasser
aus dem Vorfiltertopf fließt. Stellen Sie den Handgriff am Mehrwegeventil auf die Position „Spülen“.
Erst jetzt wird die Filterpumpe in Betrieb genommen. Rückspülvorgang ca. 2-3 Minuten durchführen.
Anschließend die Filterpumpe wieder ausschalten und den Handgriff am Ventilkopf in die Position
„Nachspülen“ bringen. Nachspülvorgang ca. 30 Sekunden. Das Spül- und Nachspülwasser leiten Sie
am Besten in den Kanal oder lassen Sie dieses auf den Rasen versickern. Danach wird die
Filterpumpe wieder ausgeschaltet und der Handgriff auf die Position „Filtern“ eingestellt. Schalten
Sie die Filterpumpe wieder ein. Die Filteranlage ist jetzt im normalen Filterbetrieb. Wir empfehlen
Ihnen eine Filterlaufzeit von 2 x 4-5 Stunden pro Tag. In der Position „Filtern“ wird auch
bodengesaugt.
Nach jedem Bodensaugen bzw. wenn der Druck am Manometer um 2-3 Teilstriche ansteigt ist eine
Spülung notwendig. Nach erfolgter Spülung ist immer eine Nachspülung mit einer Dauer von ca. 30
Sekunden erforderlich. Dies bewirkt die Setzung des Sandes im Filterkessel. Sind die beiden
Vorgänge abgeschlossen, so muss stets Beim Bodensaugen kann auch die Position „Entleeren“
verwendet werden, um Verunreinigungen aus dem Schwimmbecken (z.B.: Algen), welche ansonsten
wieder durch den Filtersand gehen, zu entfernen. Dabei wird das Wasser, welches vom Boden
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abgesaugt wird, direkt ins Freie gepumpt. Nach diesem Vorgang ist der Wasserstand des
Schwimmbeckens entsprechend zu ergänzen.
Bodensaugen
Das Bodensaugen erfolgt in der Position
„Filtern“ (am Ventil). Der Bodensauger ist mit dem
Bodensaugerschlauch am Skimmer anzuschließen.
Wichtig: Der Bodensaugerschlauch ist ganz mit Wasser zu befüllen, damit die Filterpumpe keine Luft
ansaugt. Schneller geht die Schlauchentlüftung, wenn der Schlauch – bei laufender Filteranlage - vor
die Einströmdüse gehalten wird. Wenn keine Luftblasen mehr aus dem Reiniger aufsteigen, wird die
Filteranlage ausgeschaltet und die Saugplatte im Skimmer montiert. Nach Aufstecken des Schlauches
auf die Saugplatte wird die Anlage wieder eingeschaltet. Alternativ kann der Schlauch auch ohne
Saugplatte direkt am Skimmerabgang (Skimmerkorb bitte entfernen) angeschlossen werden. Sollte
dennoch Luft in die Filteranlage kommen, so ist die Filterpumpe auszuschalten und der Schlauch
erneut zu entlüften. Im Regelfall entlüftet sich die Filteranlage aber selbstständig nach wenigen
Minuten. Fahren Sie nun langsam und gleichmäßig (zu schnelles Fahren kann den Schmutz
aufwirbeln) den Beckenboden mit Ihrer Bodensaugerbürste ab. Die Saugplatte darf nur zum
Bodensaugen angebracht werden.
Einwinterung
Am Ende der Schwimmbadsaison werden die Filteranlage sowie die Schläuche bestenfalls komplett
demontiert und in einem frostfreien Raum gelagert.
Wird die Filteranlage im Freien überwintert, so müssen Filterbehälter, Filterpumpe und Leitungen
komplett
entleert
werden.
Dabei
ist
es
beim
Filterbehälter
nicht
ausreichend,
nur
die
Entleerungsschraube zu öffnen! Das Filtermaterial muss ebenfalls aus dem Behälter – mittels eines
Nasssaugers beispielsweise – entfernt werden. Das Manometer am Mehrwegeventil ist zu
demontieren und frostfrei zu lagern.
Schäden, die durch Frost entstehen, sind nicht durch Gewährleistung gedeckt!
Sigmundstraße 188
90431 Nürnberg
Tel. 0911/3030930
Fax 0911/3030975
www.poolsana.de
info@poolsana.de
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