Erklärung: Marken: Version: Symbole: Weitere Informationen:

Erklärung: Marken: Version: Symbole: Weitere Informationen:
Erklärung:
Dieses Handbuch ist geistiges Eigentum von Foxconn, Inc. Obwohl sich
die Angaben in diesem Handbuch jederzeit ändern können, ist Foxconn
nicht verpflichtet, den Anwender auf solche Änderungen hinzuweisen.
Marken:
Sämtliche Marken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
Version:
Bedienungsanleitung V1.0 in Deutsch für 945G7MA-Motherboards.
Artikelnummer: 91-181-945-M1-0E
Symbole:
Hinweis: Weist auf wichtige Informationen hin, wie Ihnen beim Umgang
mit Ihrem Motherboard helfen können.
Achtung: Weist auf die Gefahr der Beschädigung von Hardware oder
möglichen Datenverlust hin, gibt Hinweise zur Vermeidung solcher Probleme.
Warnung: Weist auf eine potentielle Gefahr hin, die
Sachbeschädigungen oder Verletzungen verursachen kann.
Weitere Informationen:
Wenn Sie weitere Informationen über unsere Produkte wünschen,
besuchen Sie bitte die Foxconn-Internetseite:
http://www.foxconnchannel.com
Konformitätserklärung
HON HAI PRECISION INDUSTRY COMPANY LTD
66 , CHUNG SHAN RD., TU-CHENG INDUSTRIAL DISTRICT,
TAIPEI HSIEN, TAIWAN, R.O.C.
erklärt, dass das Produkt
Motherboard
945G7MA
die Anforderungen der Richtlinien
(reference to the specification under which conformity is declared in
accordance with 89/336 EEC-EMC Directive) erfüllt.
EN 55022/A1: 2000
Grenzwerte und Verfahren zur Messung von
Funkstörungscharakteristiken an
informationstechnologischen Geräten
EN 61000-3-2/A14:2000 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Teil 3:
Grenzwerte
Abschnitt 2: Grenzwerte für Oberschwingungsströme
(Geräte-Eingangsstrom <= 16 A je Leiter)
EN 61000-3-3/A1:2001
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Teil 3:
Grenzwerte
Abschnitt 2: Begrenzung von Spannungsänderungen,
Spannungsschwankungen und Flicker in
Niederspannungs-Versorgungsnetzen für Geräte mit
einem Bemessungsstrom <= 16 A
EN 55024/A1:2001
Einrichtungen der Informationstechnik Störfestigkeitseigenschaften - Grenzwerte und
Prüfverfahren
Unterschrift:
Name in Druckschrift:
Ort/Datum:
James Liang
TAIPEH/2005
Position/Titel: Assistent der Geschäftsführung
Konformitätserklärung
Markenname:
Modellname:
Verantwortliche Partei:
Anschrift:
Telefon:
Fax:
Geräteeinstufung:
Produkttyp:
Hersteller:
Anschrift:
Foxconn
945G7MA
PCE Industry Inc.
458 E. Lambert Rd. Fullerton, CA 92835
714-738-8868
714-738-8838
FCC Class B Subassembly
Motherboard
HON HAI PRECISION INDUSTRY
COMPANY LTD
66 , CHUNG SHAN RD., TU-CHENG
INDUSTRIAL
DISTRICT,
TAIPEI
HSIEN, TAIWAN, R.O.C.
Ergänzende Angaben:
Dieses Gerät erfüllt Teil 15 der FCC-Regularien. Der Betrieb unterliegt den
folgenden zwei Bedingungen: (1) Dieses Gerät darf keine Funkstörungen
verursachen und (2) dieses Gerät muss jede empfangene Funkstörung
hinnehmen, einschließlich Störungen, die zu unbeabsichtigtem Betrieb
führen können.
Auf Einhaltung der FCC-Standards geprüft.
Unterschrift:
Datum: 2005
Inhaltsverzeichnis
Kapitel
Produktvorstellung
Hauptfunktionen........................................................................................ 2
Motherboard-Layout ........................................................................................5
Kapitel
Installationsanweisungen
CPU ........................................................................................7
Speicher ........................................................................................11
Stromversorgung ........................................................................................13
Rückwärtige Anschlüsse ........................................................................................16
Weitere Anschlüsse ........................................................................................19
Erweiterungssteckplätze ........................................................................................22
Steckbrücken (Jumper) ........................................................................................24
Hinweis: Die folgenden Seiten beziehen sich auf die englischsprachige
Anleitung.
Kapitel
BIOS-Beschreibung
BIOS-Setup aufrufen..................................................................................
Hauptmenü.......................................................................................
Standard-CMOS-Funktionen..................................................................
BIOS-Funktionen........................................................................................
Erweiterte BIOS-Funktionen..........................................................................
Erweiterte Chipsatz-Funktionen.................................................................
Integrierte Peripherie.................................................................
Energieverwaltung-Setup.................................................................
PnP/PCI-Konfigurationen.................................................................
PC Health-Status....................................................................................
Sichere Standardwerte laden.................................................................
Optimierte Standardwerte laden.................................................................
Supervisor-/Benutzerkennwort festlegen....................................................
Speichern und Setup verlassen.................................................................
Setup ohne Speichern verlassen.................................................................
.
Inhaltsverzeichnis
Kapitel
Treiber-CD – Einführung
Inhalt der Dienstprogramme-CD ..............................................................
Treiberinstallation beginnen ..............................................................
Chipsatz-Software installieren ..............................................................
VGA-Treiber installieren ..............................................................
IMSM-Treiber installieren ..............................................................
ITE RAID installieren ..............................................................
DirectX 9.0 installieren ..............................................................
Audiotreiber installieren (optional) ..............................................................
1000 M LAN-Treiber installieren (optional) ....................................................
100 M LAN-Treiber installieren (optional) ...................................................
USB 2.0-Treiber installieren ..............................................................
SuperUtility installieren ..............................................................
Adobe Reader installieren ..............................................................
Norton Internet Security installieren..............................................................
Word Perfect Office 12.................................................................................
Kapitel
Anleitungen für mitgelieferte Software
SuperStep.........................................................................................................
SuperLogo......................................................................................................
SuperUpdate.....................................................................................................
Kapitel
Spezielle BIOS-Funktionen
SuperBoot.......................................................................................................
SuperBIOS-Protect...........................................................................................
SuperRecovery.............................................................................................
SuperSpeed......................................................................................................
Anhang
8-Kanal-Audio verwenden (optional) ...............................................................
Warnung:
1. Geben Sie Wärmeleitpaste zwischen CPU und Kühlkörper, um eine
bestmögliche Wärmeableitung zu gewährleisten.
2. Wir empfehlen, hochqualitative, geprüfte Lüfter zu verwenden, um
Schäden durch hohe Temperaturen an Motherboard und CPU zu
vermeiden.
3. Schalten Sie das Gerät niemals ein, wenn der CPU-Lüfter nicht richtig
installiert ist.
4. Sorgen Sie dafür, dass die Stromversorgung komplett abgeschaltet ist
(Netzstecker ziehen), bevor Sie Erweiterungskarten oder andere
Peripheriegeräte anschließen oder trennen. Dies gilt insbesondere
beim Einstecken oder Herausziehen eines Speichermoduls. Das
Nichtabschalten der Stromversorgung kann zu ernsthaften Schäden an
System und Speichermodulen führen.
Warnung:
Bei einem übertakteten System können wir keinen zuverlässigen
Betrieb garantieren. Der zuverlässige Betrieb hängt von den
Übertaktungsfähigkeiten Ihrer Geräte ab.
Achtung:
Da BIOS-Programme von Zeit zu Zeit aktualisiert werden, dienen die
Beschreibungen der BIOS-Funktionen in diesem Handbuch lediglich
Referenzzwecken. Wir können nicht garantieren, dass die Inhalte
dieser Anleitung auch auf zukünftige BIOS-Versionen zutreffen.
Achtung:
Abbildungen in dieser Anleitung dienen lediglich dem besseren
Verständnis. Bitte halten Sie sich an das reale Motherboard.
Dieses Handbuch wurde für Motherboards der Serie
945G7MA geschrieben. Jedes Motherboard wurde sorgfältig
für PC-Anwender entwickelt, die Wert auf bestimmte
Funktionen legen.
-L
mit integriertem 10M/100M-LAN
-K
-6
mit integriertem Giga-LAN
mit 6-Kanal-Audio
-8
mit 8-Kanal-Audio
-E
mit 1394-Funktionalität
-S
mit SATA-Funktionalität
-R
mit RAID-Funktionalität
An Ihrem Motherboard befindet sich ein PPID-Aufkleber.
Dieser weist auf Funktionen hin, über die Ihr Motherboard
verfügt.
Als Beispiel:
Am blauen Symbol auf dem PPID-Aufkleber lässt sich
erkennen, dass das Motherboard über 6-Kanal-Audio (-6),
1394-Anschluss (-E), integriertes 10 M/100M-LAN (-L) und
über SATA (-S) verfügt.
Kapitel
1
Vielen Dank für den Kauf eines Foxconn-Motherboards der Serie
945G7MA. Diese Motherboard-Serie zählt zu unseren
neuen Produkten und bietet überragende Leistung,
Zuverlässigkeit und Qualität zu einem vernünftigen Preis.
Dieses Motherboard verwendet den fortschrittlichen Intel®
945G+ ICH7/ICH7R-Chipsatz, der die Grundlage einer
Computerplattform mit einem besonders attraktiven
Preis-/Leistungsverhältnis bei hoher Integrationsfähigkeit
und Kompatibilität bildet.
In diesem Kapitel finden Sie die folgenden Informationen:
Hauptfunktionen
Motherboard-Layout
Kapitel 1
Produktvorstellung
Hauptfunktionen
Größe
mATX-Formfaktor von 9,6 x 9,6 Zoll (24,4 x 24,4 cm)
Mikroprozessor
Unterstützt Intel® Prescott-, Cedar Mill- und Smith field-Prozessoren im
LGA775-Gehäuse
Unterstützt FSB bei 533 MHz/800 MHz /1066 MHz
Unterstützt Hyper-Threading-Technologie
Unterstützt FSB Dynamic Bus Inversion (DBI)
Chipsatz
®
Intel 945G (North Bridge) + ICH7/7R (South Bridge)
Systemspeicher
Vier 240-polige DIMM-Steckplätze
Unterstützt bis zu 4 GB DDR2-Speicher
Unterstützt Dual-Channel DDR2 533/667
Unterstützt Nicht-ECC-Speicher, nur ungepufferte DIMMs
Unterstützt 256 MB-, 512 MB-, 1 GB-DDR2-Technologie für x8- und x16-Geräte
USB 2.0-Anschlüsse
Hot-Plug-Unterstützung
Acht USB 2.0-Anschlüsse (vier rückwärtige Anschlüsse, zwei
Onboard-USB-Anschlussleisten für vier weitere Anschlüsse)
Unterstützt Wake-up aus S1- und S3-Modus
Unterstützt USB 2.0-Protokoll mit Übertragungsraten von bis zu 480 Mbps
Integriertes Serial ATA II (optional)
300 Mbps Datentransferrate
Unterstützt vier Serial ATA II-Geräte
Unterstützt RAID 0, RAID 1, RAID5, RAID10, Matrix RAID (über ICH7R)
2
Kapitel 1
Produktvorstellung
Onboard-1394 (-E ) (optional)
Hot-Plug-Unterstützung
400 Mbps Datenübertragungsrate
Selbskonfigurierende Adressierung
Gleichzeitige Verbindung mit zwei unabhängigen 1394-Geräten
Onboard-LAN (-L/-K) (optional)
Unterstützt 10/100/1000 (-K, optional) Mbit/s-Ethernet
Board-integrierte LAN-Schnittstelle
Onboard-Audio (-6) (optional)
Erfüllt AC'97 2.3-Spezifikationen
Integrierte Line-, Mikrofon- und Line-out-Anschlüsse
Unterstützt 6-Kanal-Audio (Einstellung über Software)
Onboard-Audio (-8) (optional)
Unterstützt 8-Kanal-Audio
Unterstützt SPDIF-Ausgabe
Unterstützt Intel High Definition Audio
Unterstützt hochqualitativen CD-Differentialeingang
Onboard-Grafikkarte
Unterstützt integrierte VGA-Anzeigefunktionen (Graphics Media Accelerator 950)
PCI Express x16-Unterstützung
Unterstützt 4 GB/s (8 GB/s simultan) Bandbreite
Geringer Stromverbrauch, effektive Energieverwaltungsfunktionen.
„Green“-Funktionen
Unterstützt ACPI (Advanced Configuration and Power Interface – Erweiterte
Konfigurations- und Energieverwaltungsschnittstelle)
Unterstützt S0 (normal), S1 (power on suspend), S3 (suspend to RAM), S4
(Suspend to disk – abhängig vom Betriebssystem) und S5 (Soft-off).
3
Kapitel 1
Produktvorstellung
Erweiterungssteckplätze
Zwei PCI-Steckplätze
Ein PCI Express x16-Grafikkartensteckplatz
Ein PCI Express x1-Grafikkartensteckplatz
Erweiterte Funktionen
Erfüllt PCI 2.3-Spezifikationen
Unterstützt Windows 2000/XP
Unterstützt PC Health-Funktionen (Überwachungsmöglichkeit von
Systemspannungen, CPU-/Systemtemperatur und Lüfterdrehzahlen)
4
Kapitel 1
Produktvorstellung
Layout
28
27
26
1
25
2
24
23
3
23
24
22
21
4
5
6
20
7
19
8
9
18
8
15
17
16 15 14
12
13
1,4-poliger ATX_12V-Stromanschluss
2. PCI Express x16-Steckplatz
3. LGA775-CPU-Sockel
4. North Bridge: 945G-Chipsatz
5. CPU-Lüfteranschluss
6. DIMM-Steckplätze
7. COM2-Anschlussleiste (optional)
8. South Bridge: ICH7/ICH7R-Chipsatz
9. IrDA-Anschluss
10. 24-poliger ATX-Stromanschluss
11. Diskettenlaufwerkanschluss (FDD)
12. ATA 100/66/33 IDE-Anschluss
13. Lüfter1-Anschluss
14. TPM-Anschluss
11
10
15. CMOS löschen-Steckbrücke
16. FWH TBL-Steckbrücke
17. Gehäuse offen-Anschluss
18. Frontbedienfeldanschluss
19. Serial ATA II-Anschlüsse
20. USB-Anschlüsse
21. 1394-Anschluss
22. ATA 133/100/66 IDE-Anschluss
23. PCI Express x1-Steckplatz
24. PCI-Erweiterungssteckplätze
25. Front-Audioanschluss
26. SPDIF-Ausgangsanschluss (optional)
27. AUX_IN-Anschluss (optional)
28. CD_IN-Anschluss
5
Kapitel
2
In
diesem
Kapitel
Hardware-Installation
Speicher,
Netzteil,
finden
Sie
einschließlich
eine
Einführung
Installation
Steckkarten,
von
in
die
CPU,
Rückwand-
und
Steckleistenanschlüssen sowie von Steckbrücken (Jumper). Bei
der Installation dieser Module sollten Sie mit äußerster Vorsicht
Bitte schauen Sie sich vor sämtlichen
Installationsarbeiten das Motherboard-Layout genau an
und lesen Sie die Hinweise in diesem Kapitel
aufmerksam durch.
vorgehen.
In diesem Kapitel finden Sie die folgenden Informationen:
CPU
Speicher
Stromversorgung (Netzteil)
Rückwärtige Anschlüsse
Weitere Anschlüsse
Erweiterungssteckplätze
Steckbrücken (Jumper)
6
Kapitel 2
Installationsanweisungen
CPU
Dieses Motherboard unterstützt einzelne Prozessoren einschließlich
Prescott-, Cedar Mill- und Smith field-Prozessoren im
LGA775-Gehäuse mit Front Side Bus (FSB) von 533/800/1066 MHz.
Hyper-Threading-Technologie wird ebenfalls unterstützt.
CPU-Installation
Nachstehend finden Sie Abbildungen des CPU-Sockels. Folgen Sie diesen Schritten zum
Installieren einer CPU.
Andruckhebel
Andruckplatte
Schutzabdeckung
Andruckverst
ärker
1. Fassen Sie den Andruckhebel mit Daumen und Zeigefinger, lassen Sie den
Hebel vom Sockel ausrasten, indem Sie ihn nach unten und ein Stückchen zur
Seite drücken. Heben Sie den Andruckhebel an.
2. Drücken Sie mit dem Zeigefinger leicht auf die Nase im
rückwärtigen Teil des Sockels; die Andruckplatte hebt sich etwas an.
Heben Sie die Andruckplatte mit dem Daumen an. Achten Sie darauf, die
Kontakte nicht zu berühren.
7
Kapitel 2
Installationsanweisungen
3. Fassen Sie die CPU mit Daumen und Zeigefinger. Achten Sie darauf, die
CPU richtig ausgerichtet zu halten. Halten Sie die CPU so, dass sich die
dreieckige Markierung oberhalb der nachstehend gezeigten Pin 1-Position
befindet. Die Ausrichtungsmarkierungen helfen Ihnen dabei, die CPU richtig
herum einzusetzen. Senken Sie die CPU langsam und vorsichtig in den Sockel
ab, achten Sie darauf, die CPU nicht zu verkanten oder mit ihren Kontakten über
den Sockel zu schleifen.
Ausrichtungs
markierungen
Pin 1-Position
Sockel-Ausschnit
te
4. Nachdem Sie die CPU eingesetzt haben, nehmen Sie die Schutzabdeckung
von
der
Andruckplatte
ab.
Diese
Abdeckung
wird
zum
Schutz
der
Sockelkontakte verwendet. Werfen Sie die Schutzabdeckung nicht weg. Setzen
Sie die Schutzabdeckung wieder auf, wenn Sie die CPU aus dem Sockel
herausnehmen.
8
Kapitel 2
Installationsanweisungen
5. Schließen Sie die Andruckplatte, drücken Sie dabei leicht auf die
Zunge am vorderen Ende.
6. Drücken Sie den Hebel hinab und lassen Sie ihn an der
Andruckplatte einrasten; die CPU ist nun komplett fixiert.
Hinweis:
Zu hohe Temperaturen fügen der CPU und dem System
erheblichen Schaden zu. Daher müssen Sie einen
CPU-Lüfter installieren und dafür sorgen, dass dieser
Lüfter immer ordnungsgemäß arbeitet, damit es nicht zu
Überhitzung und zur Beschädigung der CPU kommt. Bitte
halten Sie sich bei der Installation des CPU-Lüfters an die
mitgelieferten Installationsanweisungen.
9
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Liste qualifizierter CPU-Anbieter
In der folgenden Tabelle finden Sie die CPUs aufgelistet, die auf
einwandfreie Zusammenarbeit mit dem Motherboard getestet
wurden.
SOCKEL
Stepping
Front Side Bus (MHz)
775
2,8 G
CPU
Prescott
Kernel
D0
800
775
3,0 G
Prescott
D0
800
775
3,2 G
Prescott
D0
800
775
3,4 G
Prescott
D0
800
775
3,6 G
Prescott
D0
800
775
3,8 G
Prescott
D0
800
775
P4EE 3,4 G
Prescott
D0
800
775
64 bit 3,6 G
Prescott
E0
800
775
64 bit 3,2 G
Prescott
D0
800
775
P4EE 3,46 G
Northwood
D0
1066
775
2,93 G
Celeron D
E0
533
775
3,06 G
Celeron D
E0
533
775
2,8 G
Celeron D
D0
533
775
64 bit 3,4 G
Prescott
E0
800
775
3,6G (L2/2M)
Prescott
E0
800
Hinweis:
Achten Sie darauf, nur die getesteten und qualifizierten CPUs
zu verwenden, die in der obigen Liste aufgeführt sind. Andere
CPUs eignen sich eventuell nicht für dieses Motherboard.
10
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Speicher
Dieses Motherboard verfügt über vier 240-polige Steckplätze (1,8 V) für
DDR2-Module. Diese Steckplätze unterstützen 256 MB-, 512 MB- und 1
GB-DDR2-Technologie für x8- und x16-Geräte – bei einer maximalen
Speicherbandbreite von 8,5 GB/s bei Nutzung von DDR2 533-Speicher, 7 GB/s
mit
DDR2
667-Speicher
ordnungsgemäßen
Betrieb
im
Dual-Channel-Interleaved-Modus.
müssen
Sie
mindestens
eine
Zum
Speicherbank
bestücken.
Installation von DDR2-Speicher
1. Nahe der Mitte des DIMM-Steckplatzes befindet sich eine Aussparung zur
richtigen Ausrichtung des Moduls; das Speichermodul kann nur richtig herum
eingesteckt werden. Sie geben einen DIMM-Steckplatz frei, indem Sie die
Clips an den Seiten nach außen drücken.
2. Bringen Sie das Speichermodul mit dem DIMM-Steckplatz in Deckung und
setzen Sie das Modul senkrecht in den DIMM-Steckplatz ein.
128 Pins
112 Pins
3. Die Kunststoffclips an den Seiten des DIMM-Steckplatzes rasten automatisch ein.
Warnung:
Ziehen Sie grundsätzlich den Netzstecker, bevor Sie
Erweiterungskarten
oder
andere
Systemperipheriegeräte
installieren oder entfernen (dies gilt insbesondere bei der
Installation von Speichermodulen). Wenn Sie den Netzstecker
nicht ziehen, können Motherboard und Speichermodule zerstört
werden.
11
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Liste qualifizierter Speicheranbieter
In der folgenden Tabelle finden Sie Speichermodule aufgelistet, die
auf einwandfreie Zusammenarbeit mit dem Motherboard getestet
wurden.
12
Anbieter
Größe
Frequenz (MHz)
CORSAIR
512 M
667
CORSAIR
256 M
667
CORSAIR
256 M
533
INFINEON
256 M
533
CORSAIR
512 M
533
INFINEON
512 M
533
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Stromversorgung (Netzteil)
Dieses Motherboard arbeitet mit einem ATX-Netzteil. Damit es nicht zu
Beschädigungen anderer Geräte kommt, achten Sie darauf, dass
diese korrekt installiert wurden, ehe Sie das Netzteil anschließen.
4-poliger ATX_12V-Stromanschluss: PWR2
(Siehe Element 1 des Motherboard-Layouts.)
Das ATX-Netzteil wird an PWR2
angeschlossenen und versorgt die CPU mit
Strom.
24-poliger ATX-Stromanschluss: PWR1
(Siehe Element 10 des Motherboard-Layouts.)
PWR1 ist der Anschlussstecker für das ATX-Netzteil.
4-poliger
ATX_12V-Stromanschluss
24-poliger ATX-Stromanschluss
Achten Sie darauf, dass Kabel- und
Pinbelegungen mit dem Anschluss am
Motherboard übereinstimmen. Verbinden Sie
Netzteilkabel und Steckverbinder miteinander
und achten Sie besonders auf eine feste und
sichere Verbindung.
Hinweis: Wir empfehlen dringend, ein 24-poliges
Netzteil zu verwenden. Falls Sie ein 20-poliges
Netzteil verwenden möchten, müssen Sie den
ATX-Netzteilstecker wie auf dem Bild rechts
ausrichten.
Stecker ausrichten
13
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Rückwärtige Anschlüsse
Das Motherboard bietet folgende Anschlüsse:
Bei -6-Modellen (optional)
Parallelanschluss
(Druckeranschluss)
1394-Anschlu
ss(optional)
LAN-Anschluss
Line-in
PS/2-Maus
anschluss
Line-out
PS/2-Tastatur
anschluss
Mikrofon
Serieller
Anschluss
VGA-Anschluss
USB
2.0-Anschlüsse
(COM1)
Bei -8-Modellen (optional)
Line-out
Line in
Rücklautspr.
LFE/CEN
Seitl. Lautspr.
Mikrofon
1
PS/2-Mausanschluss
Dieser grüne, 6-polige Anschluss ist für eine PS/2-Maus gedacht.
2
PS/2-Tastaturanschluss
Dieser violette, 6-polige Anschluss ist für eine PS/2-Tastatur gedacht.
3
Serieller Anschluss (COM1)
An diesen 9-poligen COM1-Anschluss schließen Sie Zeigegeräte (Maus, Trackball) oder
andere serielle Geräte an.
4
Parallelanschluss (Druckeranschluss)
An diesen 25-poligen Anschluss schließen Sie einen Parallel-Drucker, einen Scanner
oder andere, ähnliche Geräte an.
14
Kapitel 2
5
Installationsanweisungen
VGA-Anschluss
An den VGA-Anschluss werden VGA-kompatible Anzeigegeräte angeschlossen.
6
1394-Anschluss (optional)
Diese Digitalschnittstelle unterstützt elektronische Geräte wie Digitalkameras,
Scanner und Drucker.
7 USB 2.0-Anschlüsse
Diese vier USB-Anschlüsse stehen zum Anschluss von USB 2.0/1.1-Geräten zur
Verfügung.
8
LAN-Anschluss (-L/-K) (optional)
Mit diesem Anschluss können Sie ein lokales Netzwerk (LAN) über einen Netzwerkhub
verbinden.
9
Line in-, Line out-, Mikrofon-Anschlüsse (bei -6-Modellen)
Bei einem 2-Kanal-System werden Lautsprecher oder Kopfhörer an den Line
out-Anschluss angeschlossen; mit dem Line in-Anschluss verbinden Sie einen
externen CD-Player, einen Cassettenrecorder oder ein anderes Audiogerät. Der
Mikrofonanschluss dient natürlich zum Anschluss eines Mikrofons.
Wenn Sie mit 6-Kanal-Ton arbeiten, schließen Sie die
Frontlautsprecher an den grünen Audioanschluss, die rückwärtigen
Surround-Lautsprecher an den blauen Audioanschluss und den
mittleren Lautsprecher/Subwoofer an den roten Audioanschluss an.
10 Line in-, Line out-, Mikrofon-, Surround-, LEF/CEN-, seitliche
Lautsprecher-Anschlüsse (bei -8-Modellen).
Wenn Sie mit 8-Kanal-Ton arbeiten, schließen Sie die Frontlautsprecher an den
grünen Audioanschluss, die rückwärtigen Surround-Lautsprecher an den
schwarzen Audioanschluss, den mittleren Lautsprecher/Subwoofer an den
orangen Audioanschluss und die seitlichen Surround-Lautsprecher an den
grauen Audioanschluss an.
15
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Weitere Anschlüsse
Ihr Motherboard verfügt über Anschlüsse für Diskettenlaufwerke, IDE-Geräte,
Serial-ATA-Geräte, USB-Geräte, Infrarot- und sonstige Geräte.
Diskettenlaufwerkanschluss (FDD): FLOPPY
(Siehe Element 11 des Motherboard-Layouts.)
Das Motherboard verfügt über einen Standard-Diskettenlaufwerkanschluss für
360 KB-, 720 KB-, 1,2 MB-, 1,44 MB- und 2,88 MB-Diskettenlaufwerke.
IDE-Anschluss: IDE
(Siehe Element 2 des Motherboard-Layouts.)
Dieser Anschluss unterstützt Ultra ATA 100/66/33-IDE-Festplatten über das
mitgelieferte Flachbandkabel. Schließen Sie den blauen Stecker des
Kabels an den IDE-Anschluss an, verbinden Sie dann den grauen
Stecker mit dem Ultra ATA 100/66/33 Slave-Gerät (Festplatte), den
schwarzen Stecker mit dem Ultra ATA 100/66/33 Master-Gerät.
Achtung:
Flachbandkabel müssen richtig herum angeschlossen werden.
Achten Sie also darauf, dass Pin 1 der Kabelstecker sowohl am
Motherboard als auch an den IDE-Geräten mit Pin 1 verbunden
wird.
16
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Frontbedienfeldanschluss: FP1
(Siehe Element 18 des Motherboard-Layouts.)
Ihr Motherboard ist mit einem Steckverbinder
zum Anschluss des Frontbedienfeldes und
der LED-Anzeigeleuchten ausgestattet.
nicht belegt
RESET
IDE-LED-Anschluss (HD-LED)
Der Anschluss wird mit der IDE-LED am Gehäuse verbunden; diese
leuchtet auf, wenn auf die Festplatten zugegriffen wird.
Reset-Taster (RESET)
Diesen Anschluss verbinden Sie mit dem Reset-Taster am Frontbedienfeld des
Gehäuses; wenn Sie diesen Taster betätigen, startet das System neu.
Betriebsanzeige-LED-Anschluss (PWRLED)
Verbinden Sie diesen Anschluss mit der Betriebsanzeige-LED an der Vorderseite
des Gehäuses. Die Betriebsanzeige-LED gibt über den Systemstatus Auskunft.
Wenn sich das System im S0-Status befindet, leuchtet dieses LED. Befindet sich
das System im S1-Status, blinkt die LED. Sollte sich das System im Status S3,
S4 oder S5 befinden, leuchtet diese LED nicht.
Ein-/Ausschalter-Anschluss (PWRSW)
Diesen Anschluss verbinden Sie mit dem Ein-/Ausschalter am Gehäuse. Sie
können das System über den Ein-/Ausschalter ein- und ausschalten, statt den
Schalter am Netzteil zu benutzen oder den Netzstecker zu ziehen.
Lüfteranschlüsse: CPU_FAN, FAN1
(Siehe Elemente 5 und 13 des Motherboard-Layouts.)
Die Umdrehungsgeschwindigkeiten der Lüfter CPU_FAN und FAN1 können Sie
im Abschnitt „PC Health-Status“ des CMOS-Setups erkennen und anzeigen
lassen. Diese Lüfter werden automatisch ausgeschaltet, wenn das System in
den S3-, S4- oder S5-Modus wechselt. Verbinden Sie das Kabel des
CPU-Lüfters mit dem 3-poligen CPU FAN-Stromanschluss am Motherboard.
Schließen Sie den Gehäuselüfter an den FAN1-Anschluss an.
MASSE SIGNAL
MASSE
STROM
SIGNAL
STEUERUNG
STROM
STEUERUNG
17
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Audioanschlüsse: CD_IN, AUX_IN (optional)
(Siehe Elemente 28 und 27 des Motherboard-Layouts.)
CD_IN und AUX_IN sind CD-Audioanschlüsse nach Sony-Standard, an die Sie
ein CD-ROM-Laufwerk über ein CD-Audiokabel anschließen können.
1
CD_L
GND
(Masse)
CD_R
CD_IN
1
AUX_R
GND (Masse)
AUX_L
AUX_IN
SPDIF-Ausgang: SPDIF OUT (optional)
(Siehe Element 26 des Motherboard-Layouts.) Über
den S/PDIF-Anschluss werden digitale Audiosignale für
externe Lautsprecher oder komprimierte AC3-Daten für
5V_SYS
nicht belegt
SPDIF_OUT
GND (Masse)
SPDIF_OUT
externe Dolby Digital-Decoder ausgegeben.
Hinweis: Der nicht belegte Pin des SPDIF-Kabels
sollte mit dem nicht belegten Pin des SPDIF
OUT-Anschlusses verbunden werden.
TPM-Anschluss: TPM
(Siehe Element 14 des Motherboard-Layouts.)
Das TPM (Trusted Platform Module) sorgt dafür, dass der PC Anwendungen sicherer
ausführen kann und Transaktionen und Kommunikation abgesichert ablaufen. Um
diese Funktion zu verwenden, sollten Sie zusätzliche Geräte erwerben und die
entsprechenden Treiber installieren.
18
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Serial ATA II-Anschlüsse SATA_1, SATA_2, SATA_3, SATA_4
(Siehe Element 19 des Motherboard-Layouts.)
Über die Serial ATA II-Anschlüsse werden Serial
ATA II-Geräte mit dem Motherboard verbunden.
MASSE
MASSE
Diese Anschlüsse arbeiten mit den dünnen Serial ATA
II-Kabeln für primäre interne Speichergeräte. Derzeit
ermöglicht die Serial ATA II-Schnittstelle
Datentransferraten von bis zu 300 MB/s.
SATA _1/SATA _2/
SATA _3/SATA _4
Audioanschluss: F_AUDIO
für -6-Modelle
(Siehe Element 25 des Motherboard-Layouts.)
Die Audioschnittstelle bietet Ihnen zwei Audio-Ausgangsmöglichkeiten: Frontund Rück-Audio. Priorität: Front-Audio, dann Rück-Audio. Falls ein Kopfhörer
(über Front-Audio) mit dem vorderen Anschlussfeld verbunden ist, werden die
Line-out-Ausgänge (Rück-Audio) an der Rückseite abgeschaltet. Wenn Sie
Front-Audio nicht verwenden möchten, müssen Sie die Pins 5 und 6 sowie 9 und
10 miteinander verbinden; danach wird das Signal über die rückwärtigen
Audioanschlüsse ausgegeben.
MIC_IN
MIC_PWR
1
MIC_MASSE
+5VA
AUD_OUT-R
AUD_RET-R
nicht belegt
nicht belegt
AUD_OUT-L
AUD_RET-L
F_AUDIO (-6-Modelle)
Bei -8-Modellen
(Siehe Element 25 des Motherboard-Layouts.)
Die Audioschnittstelle bietet Ihnen zwei Audio-Ausgangsmöglichkeiten: Frontund Rück-Audio. Bei Front-Audio wird die Re-Tasking-Funktion
unterstützt. Die Priorität ist identisch.
PORT1_L
PORT1_R
PORT2_R
SENSE_SEND
PORT2_L
1
AUD_GND
PRESENCE_J
SENSE1_RETURN
nicht belegt
SENSE2_RETURN
F_AUDIO (-8-Modelle)
19
Kapitel 2
Installationsanweisungen
USB-Anschlüsse: F_USB1, F_USB2
(Siehe Element 20 des Motherboard-Layouts.)
Neben den vier USB-Anschlüssen an der Rückwand stehen Ihnen
zwei 10-polige Anschlussstecker auf dem Motherboard zur Verfügung,
die Ihnen über ein Front-USB-Kabel (optional) vier weitere
USB-Anschlüsse zur Verfügung stellen.
Zusätzliche COM-Anschlussleiste: COM2 (optional)
(Siehe Element 7 des Motherboard-Layouts.)
Ihr Motherboard stellt einen zusätzlichen
COM-Anschluss über eine Anschlussleiste zur
Verfügung.
Schließen Sie ein passendes Verbindungskabel an die
Anschlussleiste an, verbinden Sie danach ein serielles
Gerät mit dem anderen Ende des Kabels.
1394-Anschlussleiste: F_1394
(Siehe Element 21 des Motherboard-Layouts.) Das
1394-Verlängerungskabel können Sie entweder
mit den Front- (vorausgesetzt, dass Ihr
Gehäuse mit den richtigen Schnittstellen
ausgestattet ist) oder rückwärtigen
1394-Anschlüssen verbinden.
IrDA-Anschlussleiste: IR
(Siehe Element 9 des Motherboard-Layouts.) Dieser
Anschluss unterstützt Geräte zur drahtlosen
Datenübertragung über Infrarot. Bevor Sie diese
Funktion nutzen können, müssen Sie den
IR-Modus im Abschnitt „Integrierte
Peripherie“ im CMOS-Setup konfigurieren.
20
Kapitel 2
Gehäuse offen-Anschlussleiste: INTR
(Siehe Element 17 des Motherboard-Layouts.)
Diesen Anschluss verbinden Sie mit einem
Gehäuse-Sicherungsschalter
am
Gehäuse
selbst. Über diesen Anschluss kann das System
erkennen, ob das Gehäuse geöffnet wurde oder
ist. Wenn der Schalter geschlossen wurde,
sendet das System eine Nachricht. Um diese
Funktion nutzen zu können, müssen Sie die
„Gehäuse offen-Warnung“ im Bereich „PC
Health-Status“
des
CMOS-Setups
auf
„aktiviert“ einstellen. Speichern Sie die
Installationsanweisungen
1 INTRUDERJ
2 MASSE
INTR
Einstellungen und starten Sie das
Betriebssystem neu, um diese Funktion in
Kraft treten zu lassen.
21
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Erweiterungssteckplätze
Ihr Motherboard verfügt über zwei Master PCI-Bus-Steckplätze (32
Bit), einen PCI Express x1-Steckplatz und einen PCI Express
x16-Steckplatz.
PCI-Steckplätze
(Siehe Element 24 des Motherboard-Layouts.)
Erweiterungskarten können Sie in den drei PCI-Steckplätzen installieren. Beim
Installieren und Entfernen einer solchen Karte muss in jedem Fall der
Netzstecker gezogen sein. Bitte lesen Sie die mit der jeweiligen Karte
gelieferte Dokumentation aufmerksam durch und nehmen Sie
eventuell erforderliche Hard- und Softwareeinstellungen für die Karte
vor; zum Beispiel Steckbrücken- oder BIOS-Einstellungen.
PCI Express-Steckplätze
(Siehe Elemente 2 und 23 des Motherboard-Layouts.)
PCI Express bietet die folgenden Vorteile gegenüber PCI- und AGP-Schnittstellen:
- Kompatibel mit bestehenden PCI-Treibern, Software und Betriebssystemen.
- Hohe Bandbreite pro Pin. Geringer Overhead. Kurze Latenzzeiten.
- PCI Express unterstützt Roh-Bitraten von 2,5 GB/s an Datenpins. Dies resultiert in einer
realen Bandbreite von 250 MB/s pro Paar.
- Punkt-zu-Punkt-Verbindung ermöglicht eine feste Verbindung jedes Gerätes
ohne Bandbreitenaufteilung.
- Kompatibilität zu abweichenden Datenstrukturen.
- Geringer Stromverbrauch, effektive Energieverwaltungsfunktionen.
PCI Express gibt es in zwei Ausführungen: x16- und x1-PCI Express-Steckplätze.
Während der x16-Steckplatz für Grafik- und Videokarten vorbehalten ist, richten
sich die x1-Steckplätze an weniger bandbreitenhungrige Karten – wie Modemund LAN-Karten.
Die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen x16- und x1-Steckplatz ist deutlich; der
x16-Steckplatz erreicht eine Bandbreite von 4 GB/s (8 GB/s simultan), der
1x-Steckplatz eine Bandbreite von 250 MB/s.
Warnung:
Falls eine leistungsstarke Grafikkarte in einem PCI Express x16-Steckplatz
installiert ist, empfehlen wir dringend, eine 2x12-polige Stromversorgung
einzusetzen, da solche Karten bis zu 75 W Leistung benötigen.
22
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Liste mit qualifizierten Anbietern von PCI Express-Grafikkarten
In der folgenden Tabelle finden Sie die PC Express-Grafikkarten
aufgelistet, die auf einwandfreie Zusammenarbeit mit dem
Motherboard getestet wurden.
Anbieter
Typ
Speichergröße
WINFAST
NVIDIA Gforce6600
128 MB
ATI
Radeon X 300 SE(0X5B60)
128 MB
ATI
Radeon X800 SE
128 MB
NVIDIA
NVIDIA Geforce 6200
128 MB
NVIDIA
Geforce PCX5750
256 MB
ASUS
Geforce PCX5150
128 MB
ASUS
Geforce PCX5900
128 MB
ASUS
Radeon X600 RPO(0X3E50)
128 MB
23
Kapitel 2
Installationsanweisungen
Steckbrücken (Jumper)
Sofern nötig, können Sie die Steckbrücken (Jumper) auf dem Motherboard zum
Anpassen verschiedener Einstellungen verwenden. In diesem Abschnitt erfahren
Sie, wie Sie die verschiedenen Funktionen des Motherboards durch Ändern der
Steckbrückeneinstellungen beeinflussen können. Lesen Sie die folgenden
Informationen gründlich durch, ehe Sie Steckbrückeneinstellungen ändern.
Beschreibung der Steckbrücken
1. Bei den Steckbrücken auf diesem Motherboard können Sie Pin 1 am
nebenstehenden Aufdruck „ Δ “ erkennen. In dieser Anleitung wird Pin 1
einfach als „1“ bezeichnet.
2. In der folgenden Tabelle erhalten Sie einige Informationen zu den
Steckbrückeneinstellungen.
Halten
Sie
sich
beim
Anpassen
von
Steckbrückeneinstellungen bitte an diese Angaben.
Steckbrücke
1
1
Abbildung
Definition
Beschreibung
1
1-2
Pin 1 und Pin 2 überbrücken
1
2-3
Pin 3 und Pin 3 überbrücken
1
Gebrückt
Pins überbrücken
1
offen
Pins nicht überbrücken
CMOS löschen-Steckbrücke: JP3
(Siehe Element 15 des Motherboard-Layouts.) Ihr
Motherboard speichert Einstellungen im CMOS-RAM.
NORMAL
(Standard)
Diesen Speicher können Sie durch Entfernen der
CMOS-Steckbrücke löschen.
So löschen Sie den CMOS-Speicher:
LÖSCHEN
1. Schalten Sie das Netzteil aus und verbinden
Sie die Pins 1 und 2 mit einer Steckbrücke.
2. Setzen Sie die Steckbrücke wieder auf die
ursprünglichen Pins (Pins 2 und 3).
3. Schalten Sie das Netzteil wieder an.
Warnung:
1. Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie Steckbrückeneinstellungen ändern.
2. Löschen Sie das CMOS nicht, während das System eingeschaltet ist.
24
Kapitel 2
Installationsanweisungen
BIOS TBL-Steckbrücke: J38 FWH_TBL
(Siehe Element 16 des Motherboard-Layouts.) Wenn
beim Aktualisieren („Flashen“) des BIOS ein Fehler
auftritt, kann es vorkommen, dass sich das System
nicht mehr starten lässt. Dieses Problem können
Sie einfach beheben, indem Sie die BIOS
TBL-Funktion nutzen. Diese Funktion schützt den
"ersten Bootblock" des BIOS. Mit Hilfe dieser
Funktion können Sie das System auch dann
starten, wenn eine Aktualisierung des BIOS
fehlschlägt. Um diese Funktion zu nutzen,
müssen Sie lediglich die Pins 2 und 3 mit einer
Steckbrücke verbinden.
GEBRÜCKT –
aktiv
123
OFFEN – inaktiv
123
FWH_TBL
25
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