Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung Seilzuggeber
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1. Gewährleistungshinweise
Lesen Sie vor der Montage und der Inbetriebnahme dieses Dokument sorgfältig durch. Beachten
Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Betriebssicherheit alle Warnungen und Hinweise.
Ihr Produkt hat unser Werk in geprüftem und betriebsbereitem Zustand verlassen. Für den Betrieb
gelten die angegeben Spezifikationen und die Angaben auf dem Typenschild als Bedingung.
Garantieansprüche gelten nur für Produkte der Firma ipf electronic GmbH. Bei dem Einsatz in
Verbindung mit Fremdprodukten besteht für das Gesamtsystem kein Garantieanspruch.
Reparaturen dürfen nur im Werk vorgenommen werden. Für weitere Fragen steht Ihnen die Firma
ipf electronic gmbh gerne zur Verfügung.
2. Identifikation
Das Typenschild zeigt den Gerätetyp mit Artikelnummer:
VS98A487: Seillänge 0,5m
VS98C119: Seillänge 1,0m
3. Mechanische Montage
Die Montage darf nur gemäß der angegebenen IP-Schutzart vorgenommen werden. Das System
muss ggfs. zusätzlich gegen schädliche Umwelteinflüsse, wie z.B. Spritzwasser, Staub, Schläge,
Temperatur geschützt werden.
Der Seilzuggeber ist ein hochwertiges Messsystem für den Anbau auf eine ebene Montagefläche
(Abb. 1). Zwei M4-Gewinde an der Unterseite
(max. Einschraubtiefe 8mm) dienen zur Befestigung des Gebers.
Prüfen Sie nach der Befestigung des Seilzuggebers, die maximale Auszugslänge (Abb. 2). Das
Seilabschluss-Stück bzw. das Seil muss bis an
die vorgesehene Befestigungsstelle ausgezogen
werden. Das Seil darf dabei nicht verdreht werden.
Die Einstellmutter dient zur Feinjustage. Danach
wird durch festziehen der Kontermutter die Position fixiert.
Achtung! Das Seil darf nicht über die angegebene max. Auszugslänge ausgezogen werden.
Die Seilaufnahme darf nicht verdreht werden.
ipf electronic gmbh
Kalver Str. 27
D-58515 Lüdenscheid
fon +49 (0) 2351/9365-0
fax +49 (0) 2351/9365-19
www.ipf-electronic.de
e-mail: info@ipf-electronic.de
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Handhabung des Seils
Das Seil muss lotrecht zum Seilausgang geführt
werden (Abb. 2).
Das Seil darf nicht lose zurückschnellen. Es muss
in jeder Situation und Bewegung, durch die Federkraft der Seiltrommel, gespannt sein.
Für eine korrekte Funktion darf das Seil nicht gequetscht oder geknickt werden.
Kein Garantieanspruch bei falscher Seilmontage/Verlegung.
Seilverlängerung (Zubehör)
Falls erforderlich kann eine Seilverlängerung eingesetzt werden.
Achtung! Durch eine Seilverlängerung kann der eigentliche Messbereich jedoch nicht vergrößert
werden. Die maximale Auszugslänge darf nicht überschritten werden.
Die Montage der Seilverlängerung erfolgt durch Aufstecken von Anschlussstück (3) auf die
Schraubverbindung (1). Mittels eingepresster Spannhülse (2) werden beide Teile formschlüssig
miteinander verbunden.
Umlenkrolle (Zubehör)
Wenn das Seil nicht lotrecht zum Seilausgang herausgeführt werden kann, ermöglicht der Einsatz
von Umlenkrollen den Auszug in jede beliebige Richtung (Abb. 3).
• Die Umlenkrolle muss parallel zum Seil montiert werden.
• Starke Schmutzbildung ist im Bereich der Umlenkrolle zu vermeiden. Die Funktion muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.
Achtung! Bei Verwendung von Seilverlängerungen ist darauf zu achten, dass das Verbindungsstück nicht über die Umlenkrolle geführt werden kann.
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4. Elektrischer Anschluss
• Anschlussverbindungen dürfen nicht unter Spannung geschlossen oder gelöst werden!!
• Verdrahtungsarbeiten dürfen nur spannungslos erfolgen.
• Vor dem Einschalten sind alle Leitungsanschlüsse und Steckverbindungen zu überprüfen.
Hinweise zur Störsicherheit
Der Einsatzort ist so zu wählen, dass induktive oder kapazitive Störungen nicht auf den Geber oder
deren Anschlussleitungen einwirken können! Durch geeignete Kabelführung und Verdrahtung können Störeinflüsse (z.B. von Schaltnetzteilen, Motoren, getakteten Reglern oder Schützen) vermindert werden.
Erforderliche Maßnahmen:
• Nur geschirmtes Kabel verwenden. Den Kabelschirm Steuerungsseitig auflegen. Litzenquerschnitt der Leitungen min. 0,14mm², max. 0,25mm².
• Die Verdrahtung von Abschirmung und Masse (0V) muss sternförmig und großflächig erfolgen. Der Anschluss der Abschirmung an den Potentialausgleich muss großflächig (niederimpedant) erfolgen.
• Das System muss in möglichst großem Abstand von Leitungen eingebaut werden, die mit
Störungen belastet sind; ggfs. sind zusätzliche Maßnahmen wie Schirmbleche oder metallisierte Gehäuse vorzusehen. Leitungsführungen parallel zu Energieleitungen vermeiden.
• Litzenquerschnitt für Verbindungen von Abschirmung zur Maschine und zum Schaltschrank
(Erdung) min. 4mm².
4.1 Potentiometer mit R/I-Wandler
Der Messwandler liefert einen Schleifenstrom von 4...20mA.
Farbe
braun
weiß
Belegung
I+
I-
Anschluss Messwandler (MWI) Bürde gegen Masse:
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5. Einstellung und Abgleich
Das Gerät mit einem Widerstands-Stromwandler ausgestattet. Der Potentiometer-Widerstand wird
in einen Strom von 4...20mA umgewandelt. Es handelt sich um eine Zweileitertechnik. Der Messstrom dient gleichzeitig zur Versorgung des Wandlers.
Der Messwandler ist bei Auslieferung auf Standardwerte, 4mA für die Anfangsstellung (Po), entspricht Auszugslänge 0mm (vollständig eingezogen), und 20mA für die Endstellung (Pe), entspricht
Auszugslänge max. mm (vollständig ausgezogen), des Potentiometers abgeglichen. Durch zwei
Trimmpotentiometer Po und Pe (siehe Abb. 5) können diese Werte an die tatsächlichen Anfangs- und Endstellungen der Anwendung angepasst werden.
5.1 Einstellen des Messwandlers
Nach Lösen der Befestigungsschrauben (1) und Öffnen des Gehäusedeckels (2), sind die Trimmpotis zugänglich.
• Mit Trimmpotentiometer Po kann ein Strom von 4 mA bei Potentiometerwerten von 0 bis 15%
des Gesamtwertes eingestellt werden.
• Mit Trimmpotentiometer Pe kann ein Strom von 20 mA bei Potentiometerwerten von 90 bis 100%
des Gesamtwertes eingestellt werden.
Der kleinste nutzbare Bereich des Potentiometers, in dem 4...20mA abgegeben werden, beträgt
demnach 15% bis 90% des Potentiometer-Widerstandsbereichs.
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5.2 Abgleich
1. Masch. auf Anfangsstellung fahren
2. Potentiometer (Po) drehen, bis Anfangswert (4mA) gemessen wird.
3. Masch. auf Endstellung fahren
4. Potentiometer (Pe) drehen, bis Endwert (20mA) gemessen wird.
Die Schritte 1 bis 4 sind solange zu wiederholen, bis die Werte austariert sind (iterativer Abgleich).
5.3 Was tun wenn... (Messwandler)
... sich die Anfangs- und Endwerte des Stromwandlers nicht auf 4 bzw. 20 mA bringen lassen?
• Dann ist vermutlich der Verstellbereich des Potentiometers zu klein (Schleifer bewegt sich innerhalb des minimalen Bereichs von 15...90% und überstreicht einen zu kleinen Widerstandsbereich).
... ein undefinierter Wert angezeigt wird?
• Es muss ein Neuabgleich oder Feinabgleich vorgenommen werden. Mögliche Ursache kann
auch eine Leitungsunterbrechung sein.
6. Inbetriebnahme
Bitte beachten Sie die Hinweise auf ordnungsgemäßen mechanischen und elektrischen Anschluss
in Kapiteln 4 und 5. Nur dann sind die Voraussetzungen für eine problemlose Inbetriebnahme und
einwandfreien Betrieb gegeben.
Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme nochmals auf:
•
korrekte Polung der Betriebsspannung
•
korrekten Anschluss der Kabel
•
einwandfreie Montage des Geräts
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