BEDIENUNGSANLEITUNG

BEDIENUNGSANLEITUNG
BEDIENUNGSANLEITUNG
MOBA-matic, CAN ab Version 4.28-005
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung und die darin
enthaltenen Sicherheitshinweise vor dem ersten Gebrauch
komplett durch und beachten Sie alle darin enthaltenen
Hinweise. Zum künftigen Nachschlagen aufbewahren!
DEUTSCH
Originalbedienungsanleitung
Artikel-Nr.: 10-02-00854
Stand: 04.2012
Bitte behandeln Sie diese Bedienungsanleitung vertraulich. Sie ist ausschließlich für die mit
dem Produkt beschäftigten Personen bestimmt.
Text- und Grafikteil dieser Bedienungsanleitung wurden mit besonderer Sorgfalt bearbeitet.
Für möglicherweise trotzdem vorhandene Fehler und deren Auswirkungen kann jedoch keine
Haftung übernommen werden.
Hinweise bezüglich der Gestaltung und eventuell vorhandener Fehler teilen Sie bitte Ihrem
Fachhändler mit. Wir werden sinnvolle Anregungen und Verbesserungsvorschläge gerne
aufgreifen und umsetzen.
Einige Firmen- und Markennamen sowie Produktbezeichnungen unterliegen marken-, patentoder warenzeichen-rechtlichem Schutz.
Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Firma MOBA darf kein
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unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln dies geschieht.
Copyright by
MOBA Mobile Automation AG
Kapellenstr. 15
D-65555 Limburg
Internet: www.moba.de
3
INHALTSVERZEICHNIS
1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN .................................................. 5
1.1 Einleitung ............................................................................... 5
1.2 Verpackung und Lagerung ....................................................... 6
1.3 Vorsichtsmaßnahmen .............................................................. 7
2. PRODUKTBESCHREIBUNG ....................................................... 10
3. SYSTEMÜBERSICHT ................................................................. 11
4. DER DIGITALE REGLER ............................................................ 14
4.1 Beschreibung des digitalen Reglers ........................................... 14
4.1.1 Das LC-Display (Flüssigkristallanzeige) .............................. 14
4.1.2 Die LED-Anzeige ................................................................ 15
4.1.3 Die Funktionslampen .......................................................... 16
4.1.4 Die Tastatureinheit ............................................................. 16
4.1.5 Tastenkombinationen ......................................................... 17
4.2 Die Einschaltmeldung ............................................................... 18
4.3 Die Sensorkennung .................................................................. 18
4.4 Das Benutzermenü ................................................................... 19
4.4.1 Anzeige der Querneigung ................................................... 21
4.4.2 Sensorauswahl ................................................................... 22
4.4.3 3D Setvorgabe ................................................................... 23
4.4.4 Empfindlichkeitseinstellung ................................................. 24
4.4.5 Regelfenster-Einstellung .................................................... 27
4.4.6 Längeneinheit-Einstellung .................................................. 28
4.4.7 Abtastfaktor ....................................................................... 29
4.4.8 Hydrauliksatz-Einstellung ................................................... 32
4.4.9 Grafische Darstellung des Benutzermenüs .......................... 33
4.5 Unterschiede der Bedienungsvarianten ..................................... 34
5. DER DIGI-SLOPE SENSOR ........................................................ 36
5.1 Beschreibung ........................................................................... 36
5.2 Hinweise zur Montage ............................................................... 36
5.3 Arbeiten mit dem Digi-Slope Sensor .......................................... 37
5.3.1 Istwertabgleich ................................................................... 38
5.3.2 Regeln mit dem Digi-Slope Sensor ..................................... 39
6.DER SONIC-SKI SENSOR ........................................................... 40
6.1 Beschreibung ........................................................................... 40
6.2 Hinweise zur Montage und dem Arbeitsbereich .......................... 40
6.3 Arbeiten mit dem Sonic-Ski Sensor ........................................... 42
6.3.1 Seilabtastung ..................................................................... 43
6.3.2 Bodenabtastung ................................................................. 44
7. DER ROTARY SENSOR ............................................................. 46
7.1 Beschreibung ........................................................................... 46
7.2 Hinweise zur Montage und den Einsatzmöglichkeiten ................ 46
4
7.3 Arbeiten mit dem Rotary Sensor ................................................ 49
7.3.1 Seilabtastung ..................................................................... 50
7.3.2 Bodenabtastung ................................................................. 51
8. DER SEILZUGSENSOR (YOYO) ................................................. 53
8.1 Beschreibung ............................................................................ 53
8.2 Hinweise zur Montage ............................................................... 53
8.3 Arbeiten mit dem Seilzugsensor ................................................ 55
8.3.1 Regeln mit dem Seilzugsensor ............................................ 56
9. DER LASEREMPFÄNGER LS 3000 ............................................. 58
9.1 Beschreibung ............................................................................ 58
9.2 Hinweise zur Montage ............................................................... 58
9.3 Die LED-Anzeige des Laserempfängers LS 3000 ....................... 60
9.4 Arbeiten mit dem Laserempfänger LS 3000 ............................... 62
9.4.1 Regeln mit dem Laserempfänger LS 3000 ........................... 63
9.5 Störungsanzeigen ..................................................................... 65
10. DER BIG-SKI ............................................................................ 66
10.1 Beschreibung .......................................................................... 66
10.2 Funktionsweise ....................................................................... 67
10.3 Hinweise zur Montage und Installation ..................................... 68
10.3.1 Mechanik ......................................................................... 68
10.3.2 Elektrik ............................................................................. 69
10.4 Einrichten ............................................................................... 71
10.5 Arbeiten mit dem Big-Ski ......................................................... 72
10.5.1 Regeln mit dem Big-Ski .................................................... 75
11. WARTUNG UND INSTANDHALTUNG ........................................ 77
11.1 Allgemeine Hinweise ............................................................... 77
11.2 Hinweise zur Gerätereinigung .................................................. 77
12. HILFE BEI STÖRUNGEN .......................................................... 78
12.1 Allgemeine Hinweise ............................................................... 78
12.2 Fehlermeldungen und Abhilfe .................................................. 79
13. TECHNISCHE DATEN .............................................................. 80
14. KONFORMITÄTSERKLÄRUNGEN ............................................. 90
5
1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
1.1 Einleitung
Die vorliegende Bedienungsanleitung beinhaltet wichtige Informationen und Hinweise zur Montage, der Inbetriebnahme und der Bedienung der MOBA-matic, sowie
Tipps zur Wartung und Instandhaltung und eine kleine Hilfe bei der Fehlersuche.
Es werden alle Bedienelemente und deren Funktionen erklärt.
Für den Anschluss und zur Fehlersuche finden Sie auch eine Beschreibung aller
Schnittstellen und deren Belegungen.
Die MOBA-matic ist mit den unterschiedlichsten Sensorkombinationen erhältlich.
Gehen Sie beim Arbeiten mit Ihrem MOBA-matic System stets nach dieser Anleitung
vor.
Sollte Ihr MOBA-matic System nicht mit allen Sensoren ausgerüstet sein, ist die
Beschreibung dieser Sensoren für Sie ohne Bedeutung.
Piktogramme und Symbole:
Folgende Piktogramme und Symbole werden in dieser Anleitung verwendet:
Mit dem Warndreieck mit Ausrufezeichen sind alle Gefahrenquellen gekennzeichnet die, bei falschem Vorgehen, eine Gefahr für die Gesundheit
des Bedienpersonals darstellen oder zur Beschädigung des Gerätes führen können.
Hinweise, die Sie beachten müssen, sind mit einer Hand gekennzeichnet.
Besonders wichtige Hinweise sind zusätzlich fett markiert.
•
Aufzählungen sind mit einem schwarzen Punkt gekennzeichnet.
¾ Handlungsschritte, die vom Bedienpersonal auszuführen sind, werden mit einer
Pfeilspitze gekennzeichnet.
6
Änderungen vorbehalten:
Wir bemühen uns um Richtigkeit und Aktualität dieser Bedienungsanleitung. Um
unseren technologischen Vorsprung zu erhalten kann es jedoch erforderlich sein
ohne Vorankündigung Änderungen des Produktes und seiner Bedienung vorzunehmen, die unter Umständen nicht mit dieser Bedienungsanleitung übereinstimmen. In diesem Fall hält Ihr MOBA-Lieferant eine aktuelle Bedienungsanleitung
für Sie bereit. Für Störungen, Ausfälle und dadurch entstandene Schäden übernehmen wir keine Haftung.
1.2 Verpackung und Lagerung
Um ausreichenden Schutz während des Versandes zu gewährleisten, wurden die
Produkte sorgfältig verpackt.
Bei Erhalt der Ware sollten die Verpackung und die Ware auf Beschädigung überprüft werden.
Im Falle einer Beschädigung dürfen die Geräte nicht in Betrieb genommen werden!
Auch beschädigte Kabel oder Steckverbinder sind ein Sicherheitsrisiko und dürfen ebenfalls nicht verwendet werden!
Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren MOBA-Lieferanten.
Werden die Geräte nach dem Auspacken nicht unmittelbar in Betrieb
genommen, müssen sie vor Feuchtigkeit und Schmutz geschützt werden.
7
1.3 Vorsichtsmaßnahmen
Lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung vor Montage, Bedienung und
Betrieb der Geräte sorgfältig und vollständig durch. Sollten Fragen
auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren MOBA-Lieferanten.
Sicherheitsvorkehrungen:
Die hier empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen entsprechen grundsätzlichen Richtlinien bei der Installation und Inbetriebnahme von elektrischen Anlagen. Sie können
auf alle Applikationen in Verbindung mit MOBA Geräten angewandt werden.
Montage:
Bei der Montage der Geräte dürfen nur die originalen MOBA-Kabel verwendet
werden. Die Stecker dürfen nicht von den Kabeln entfernt werden, da sie gegen
Feuchtigkeit geschützt sind und ein Öffnen diesen Schutz zerstören würde. Achten
Sie auf festen Sitz der Sicherungsschrauben an den Steckverbindungen. Weitere
Montagehinweise für die Geräte und die Sensoren entnehmen Sie bitte den
beigefügten Datenblättern, bzw. den Bedienungsanleitungen.
Verdrahtung und Verkabelung:
Die Verdrahtung und Verkabelung muss korrekt, entsprechend den Angaben in dieser Anleitung, erfolgen. Alle Zuleitungen und Anschlussklemmen müssen für die
entsprechende Stromstärke dimensioniert sein. Weiterhin sind alle Anschlüsse nach
den gültigen VDE-Vorschriften bzw. den jeweiligen Landesvorschriften vorzunehmen.
Störsicherheit:
Dieses Gerät ist für den industriellen Einsatz konzipiert und entsprechend getestet.
Trotzdem stellt die Mikroprozessortechnologie einige Anforderungen an die Installation. Deshalb möchten wir auf folgende Installationsmerkmale hinweisen, die bei
Nichtbeachtung zu späteren Betriebsstörungen führen können:
8
•
Auf korrekte Polarität der Anschlüsse achten;
•
Vorgegebenen Versorgungsspannungsbereich nicht über- oder unterschreiten;
•
Schützen Sie die Geräte mit einer entsprechenden Vorsicherung;
•
Kabeldurchmesser entsprechend Spannungs- bzw. Stromstärke verwenden;
•
Möglichst kurze Leitungswege (Vermeidung von Schleifen);
•
Möglichst Last-, Steuer-, und Messleitungen getrennt verlegen;
•
Entstörung von Schütz- und Relaisspulen;
•
Voraussetzung für einen störsicheren Betrieb ist eine gute, elektrische Verbindung zwischen dem Maschinen- und den Gehäusechassis der einzelnen Komponenten;
•
Abgeschirmte Leitungen nur einseitig an Masse legen (geräteseitig);
•
Von den Anschlussklemmen der Versorgungsspannung keine anderen Geräte
direkt versorgen;
•
Freie Klemmen nicht als Verbindung für andere Anschlüsse oder Geräte verwenden;
Maximalspannungen:
Überschreiten Sie nicht die erlaubten Maximalspannungen. Die Maximalspannung
zwischen zwei beliebigen isolierten Stromkreisen oder zwischen einem beliebigen
Stromkreis und der Erdung ist, sofern nicht anders vermerkt, auf den Höchstwert der
jeweiligen
Eingangsspannung
bzw.
der
Versorgungsspannung
begrenzt.
Die
Anschlussklemmen oder Stecker müssen mit einer entsprechenden Vorsicherung
ausgestattet sein.
Sicherung:
Die Geräte sind mit elektronischen Sicherungen ausgestattet, die die Geräte gegen
Verpolung, Spannungsspitzen und kurzzeitige Überspannung schützen. Die in den
technischen Daten vorgegebenen Versorgungsspannungen dürfen nicht überschritten werden.
9
Konfiguration:
Die Geräte bieten die Möglichkeit einer Konfiguration durch den Benutzer. Der Benutzer ist bei einer Umkonfiguration verpflichtet, diese nur nach den Gegebenheiten
der Anlage vorzunehmen.
Überwachungsgerät:
In komplexen Anlagen, in denen eine Fehlfunktion des Systems zur Gefährdung des
Bedienpersonals oder zur Zerstörung der Anlage führt, ist es sinnvoll, ein unabhängiges Überwachungsgerät zur Prozessüberwachung einzusetzen. Ein unabhängiges Überwachungsgerät bietet Schutz durch Alarmmeldung und Abschalten
der Anlage im Alarmfall. Die Verwendung eines im Regler eingebauten Alarms ist
wegen seiner Abhängigkeit vom System in vielen Fällen kein ausreichender Schutz.
Explosionsgefährdete Bereiche:
Die Geräte sind nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen
vorgesehen.
Störungsbeseitigung:
Bevor Sie mit einer Störungsbeseitigung beginnen, stellen Sie sicher, dass jegliche
Spannungsversorgung zum Gerät unterbrochen ist. Defekte Geräte sollten in einem
für Testzwecke ordnungsgemäß ausgerüsteten Bereich untersucht werden. Jeder
Versuch, Störungen an einem Gerät zu beseitigen, das noch installiert ist, könnte für
das Personal und die Anlage gefährlich werden. Bevor Sie am Gerät befindliche
Sensoren entfernen oder ersetzen, stellen Sie sicher, dass die Spannungsversorgung unterbrochen ist.
Fragen Sie nach Hilfe
Bei Fragen zur Bedienung oder Montage wenden Sie sich bitte an Ihren MOBALieferanten.
Werden die oben aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen nicht befolgt, so kann
dies zum Ausfall des Gerätes bzw. der Anlage führen. Schäden, die auf Nichtbeachtung der oben aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen zurückzuführen sind,
sind von der Garantie des Herstellers ausgeschlossen.
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2. PRODUKTBESCHREIBUNG
Die MOBA-matic ist ein universelles Steuer- und Regelsystem für Baumaschinen
aller Art.
Die umfangreiche Palette an Sensoren zur Abstands- und Neigungserfassung, der
große Bedienkomfort und die hohe Betriebssicherheit machen die MOBA-matic zum
flexiblen und effizienten Regelsystem für Straßenfertiger, Betonfertiger, Gussasphaltfertiger, Fräsen, Raupen, Kilver und Anbaugrader.
Das System basiert auf modernster Mikroprozessortechnik und arbeitet mit einem
sog. „CAN-Bus“ (Controlled Area Network).
Dieser CAN-Bus stellt den neuesten Standard in der Kraftfahrzeugelektrik dar und
garantiert höchste Systemsicherheit. Zudem ermöglicht er in einfachster Form die
zentrale Bedienung des Systems und, aufgrund seiner Modularität, dessen sukzessive Erweiterung. So können z.B. neue Sensoren, je nach Applikationsanforderung,
jederzeit problemlos nachgerüstet werden.
Der digitale Regler, das Herzstück des Systems, erkennt angeschlossene Sensoren
automatisch beim Einschalten.
Zukunftsorientiert bietet die MOBA-matic die Anbindungsmöglichkeit an GPS oder
eine Total-Station.
11
3. SYSTEMÜBERSICHT
Komponente
Bezeichnung
Artikel-Nr.
Anmerkung
Component
Designation
Item-no.
Annotation
04-25-10453
CAN Regler
04-25-53300
CAN Bedienpanel
04-21-21010
CAN Sensor
04-21-40110
CAN Sensor
DLS II – V4.28, "Global
version"
Digitaler Regler
mit integrierter
LED-Anzeige, 12 pol Stecker zur
Maschine
Digital controller
with integrated
LED indicator, 12pole connector to
machine
DLS II – Panel
Bedienpanel
als Komfort-
/Zusatzbedienung für beide Seiten;
Operating panel
for additional
convenience handling of both sides
Slope Sensor, CAN
Neigungssensor
mit
Montageplatte
Slope sensor
with mounting plate
Rotary Sensor, CAN
Drehgeber
für mech.
Höhenabtastung
Rotary sensor
for mech. grade
sensing
Rotary Sensor, CAN - Set
Drehgeber für mech. Höhenabtastung
mit Tastarm; Tastski und Tastrohr
05-21-40110
Rotary sensor for mech. grade
CAN Sensor
mit Zubehör
sensing with sensing-arm, sensingtube and sensing-ski
Sonic-Ski Sensor, CAN
Mehrfach-Ultraschall Höhensensor
04-21-10020
CAN Sensor
Multiple-ultrasonic - Grade
sensor
Seilzugsensor, CAN
Wire rope sensor, CAN
04-21-30020
CAN Sensor
0-500mm
12
Komponente
Bezeichnung
Artikel-Nr.
Anmerkung
Component
Designation
Item-no.
Annotation
04-60-11310
PWM/CAN Sensor
LS 3000
Prop. Laserempfänger
Prop. Laser Receiver
LINKS
POWER/CAN - Box
Verteilerbox zur Festinstallation von
04-03-00422
CAN-Slope Sensor und 3D
LEFT
10pol/12pol Baj.
2 x 7pol Baj. (CAN)
1 x R 120
Junction box for fixed wiring of CAN-
RECHTS
Slope and 3D
04-03-00423
RIGHT
10pol/12pol Baj.
2 x 7pol Baj. (CAN)
1 x R 120
Big- Ski
Verteilerbox für Anschluss von bis zu
3 Sonic-Ski, Can
04-03-00415
Junction box to connect up to 3
Sonic-Ski, Can
Halterung
Bracket
für DLS II Regler
04-05-00610
for DLS II controller
Koffer – MOBA-matic
für max. 2 Regler, 3 Sonic-Ski, 2
Digi-Rotary, 1 Slope und Zubehör
Case - MOBA-matic
max. for 2 controllers, 3 Sonic-Ski, 2
Digi-Rotary, 1 Slope and equipment
04-06-00140
Can Verteilerbox
13
Komponente
Bezeichnung
Artikel-Nr.
Anmerkung
Component
Designation
Item-no.
Annotation
12pol Baj./- - -, 3
ohne Maschinenstecker
04-02-02564
without machine connector
alle Pins verdrahtet
Wendelkabel, Maschine
all pins wired
CAN-Regler-->
(Power-CAN-Box)-->Maschine
12polBaj./10pol,3m
04-02-02560
all pins wired
Coil cable, machine
12pol Baj./10pol, 3 m
CAN-controller-->
(Power-CAN-Box)-->machine
alle Pins verdrahtet
04-02-02561
nur +, -, AUF, AB
verdrahtet
only +, -, UP, DOWN wired
04-02-02563
Wendelkabel
04-02-002620
zur Verbindung von CAN-Sensoren
12pol Baj./7pol, 3 m
Blaw-Knox
7pol Baj./7 pin Baj.
6 m
an Verteilerbox
Coil cable
7pol Baj./7 pin Baj.
04-02-002621
12 m
to connect CAN-sensors to the
junction box
Wendelkabel, Sensor
CAN-Regler--> Sensor/Verteilerbox
7pol Baj./7pin Baj.
04-02-02624
Coil cable, CAN connection
6 m
gelb yellow
2 x R 120
CAN-controller-->sensor/junction box
Wendelkabel, Verlängerung
Regler/CAN Sensor
Coil cable, extension
controller/CAN sensor
04-02-02623
7pol Baj./7pin Baj.
6 m
14
4. DER DIGITALE REGLER
In diesem Punkt der Anleitung wird die Bedienung des Reglers
und damit der zentralen Komponente des Systems beschrieben. In den Abschnitten zur Bedienung der einzelnen Sensoren wird das Verständnis der Grundbedienung des Reglers
vorausgesetzt.
4.1 Beschreibung des digitalen Reglers
Der digitale Regler kann an allen gängigen Maschinentypen
eingesetzt werden und verfügt über eine digitale Anzeige, eine
LED-Anzeige, vier Funktionslampen sowie vier Tasten zu seiner Bedienung.
4.1.1 Das LC-Display (Flüssigkristallanzeige)
Die 3½-stellige Flüssigkeitskristallanzeige ist durch die integrierte Beleuchtung
selbst bei schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar.
Die Symbole des Displays haben folgende Bedeutung:
Der Pfeil HEBEN zeigt an, dass der Reglerausgang HEBEN
gerade aktiv angesteuert wird.
Der Pfeil SENKEN zeigt an, dass der Reglerausgang SENKEN
gerade aktiv angesteuert wird.
Positiver Anzeigewert (kein Vorzeichen).
Negativer Anzeigewert (Vorzeichen „-“).
Neigung nach rechts (nach rechts abfallender Balken).
Neigung nach links (nach links abfallender Balken).
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4.1.2 Die LED-Anzeige
Die LEDs werden lediglich dazu genutzt, den Status des jeweils angesteuerten
Ventilausganges für den Bediener besser sichtbar zu machen. Ihre Darstellung ist
nur eine vergrößerte und detailliertere Wiedergabe der Funktion der Pfeilsymbole
auf dem LC-Display. Insbesondere bei größerer Distanz des Bedieners zum Regler
oder bei stärkerer Sonneneinstrahlung wird die LED-Anzeige hilfreich sein.
LC-Display
LED-Anzeige
Moba
Pfeil stetig an
Geringe
Regelabweichung
Reglerausgang HEBEN
taktet mit kleiner Puls
breite
Keine
Regelabweichung
Reglerausgänge nicht
aktiviert
Geringe
Regelabweichung
Reglerausgang
SENKEN taktet mit
kleiner Pulsbreite
Mittlere
Regelabweichung
Reglerausgang
SENKEN taktet mit
großer Pulsbreite
Große
Regelabweichung
Reglerausgang
SENKEN konstant an
Pfeil blinkt
Moba
Pfeil stetig an
Reglerausgang HEBEN
taktet mit großer Pulsbreite
Balken an / Pfeil blinkt
Moba
Pfeil blinkt
Mittlere
Regelabweichung
Balken an
Moba
Pfeil blinkt
Reglerausgang HEBEN
konstant an
Balken an / Pfeil blinkt
Moba
Kein Pfeil aktiviert
Große
Regelabweichung
Pfeil blinkt
Moba
Pfeil blinkt
Ausgänge
Pfeil stetig an
Moba
Pfeil blinkt
Abweichung
Pfeil stetig an
Wenn alle LEDs blinken, liegt ein Alarmzustand vor.
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4.1.3 Die Funktionslampen
Die 4 Funktionslampen des Reglers haben folgende
Bedeutungen:
Automatiklampe
Lampe an:
Lampe blinkt
Lampe aus:
Automatikbetrieb:
(1)
: Halbautomatikbetrieb (nur wenn dieser optionale
Modus vom Händler voreingestellt wurde);
Handbetrieb;
Richtungslampen
(Sonderfunktion beim Arbeiten mit Sonic-Ski)
Blinken beide Lampen gleichzeitig, liegt ein Alarmzustand vor.
Seillampe
mit Sonic-Ski
mit Big-Ski
Lampe an:
Seil-Modus aktiv
Mittelwertbildung aus
allen 3 Sensoren
Lampe aus:
Boden-Modus aktiv
(Mittelwertbildung)
Nur der mittlere Sensor
wird ausgewertet
4.1.4 Die Tastatureinheit
Für die Bedienung der MOBA-matic stehen vier Tasten zur
Verfügung.
Diese
Tasten
ermöglichen
eine
einfache
Bedienung und sind nur bei einigen wenigen Einstellungen
mit einer zusätzlichen Funktion versehen.
Auf/Ab-Tasten
Mit diesen Tasten wird im Automatikbetrieb (auch Halbautomatikbetrieb)
der Sollwert verändert. Im Handbetrieb werden die entsprechenden
Ventilausgänge für die Dauer des jeweiligen Tastendrucks angesteuert.
(1)
Dieser Signalzustand tritt auch dann auf, wenn die Automatik der MOBA-matic mit Hilfe der
Funktion „Extern Hand“ verriegelt wurde. Die Ventilausgänge sind dann abgeschaltet und die
Bedienung des digitalen Reglers ist unterbunden.
Dazu kann am Pin A bzw. J (je nach Ausführung des digitalen Reglers) ein definiertes Signal angelegt werden, um, z.B. im Stand, die Regelung zu unterbrechen. Siehe hierzu auch Abschnitt 13
„Technische Daten“ dieser Anleitung.
17
Automatik/Manuell-Taste
Diese Taste dient zum Umschalten zwischen den Betriebsarten Manuell
(Handbetrieb), Halbautomatik (wenn voreingestellt) und Automatik.
Eingabe-Taste
Mit dieser Taste wird der Sollwert dem Istwert gleichgesetzt und/oder ein
Nullabgleich durchgeführt.
4.1.5 Tastenkombinationen
Automatik/Manuell-Taste + Eingabe-Taste
Durch gleichzeitiges Drücken dieser beider Tasten erfolgt der
Aufruf des Benutzermenüs. Dort verbergen sich wichtige Parameter wie „Sensorauswahl", „Empfindlichkeitseinstellung",
„Regelfenster", „Längeneinheit", „Abtastfaktor“ und „Hydrauliksatz".
AUF- oder AB-Taste + Eingabe-Taste
Sowohl im Manuell- als auch im Automatikmodus kann durch
Betätigen der AUF- bzw. der AB-Taste zusammen mit der
Eingabe-Taste der Anzeigewert ohne Einfluss auf die Regelung verändert werden.
AUF- + AB-Taste
In der Betriebsart Manuell (Handbetrieb) wird, bei der Arbeit
mit dem Sonic-Ski Sensor, durch gleichzeitiges Drücken der
AUF/AB-Tasten zwischen den Abtastarten Boden und Seil
umgeschaltet.
18
4.2 Die Einschaltmeldung
Nach dem Einschalten des digitalen Reglers wird ein Anzeigentest durchgeführt. Dabei werden alle Segmente des LCDisplays, alle Leuchtdioden der LED-Anzeige und alle 4
Funktionslampen
für
ca.
2
Sekunde
angesteuert.
Sollten
LOBAT
Zeichen auf dem Display fehlen oder Leuchtdioden nicht
aufleuchten, benachrichtigen Sie bitte den Kundendienst.
4.3 Die Sensorkennung
Nach der Einschaltmeldung zeigt der digitale Regler zweimal - in einer alternierenden (abwechselnden) Displaydarstellung - das Kürzel des Sensors an, mit dem
zuletzt gearbeitet wurde. Die Kürzel der einzelnen Sensoren sind in den Abschnitten
dieser Anleitung beschrieben, die sich mit deren Bedienung beschäftigen.
Bei dieser Darstellung blinken zusätzlich die beiden Richtungslampen. Der Regler
wechselt anschließend automatisch in den Arbeitsmodus.
Beispiel der Sensorkennung für den Sonic-Ski:
Achtung: Sollte der Sensor gewechselt oder abgezogen worden sein, zeigt der
Regler dies mit unten dargestellter „no“-Meldung deutlich an. Der Benutzer soll beim
Einschalten darauf hingewiesen werden, dass der Sensor gewechselt oder entfernt
wurde und dass die Einstellungen für den neuen Sensor vorgenommen bzw.
überprüft werden müssen. Meldung durch Drücken einer beliebigen Taste quittieren.
19
4.4 Das Benutzermenü
Im Benutzermenü des Reglers sind wichtige Parameter und Einstellmöglichkeiten für
das Verhalten der Regelung im Allgemeinen und für die Bedienung der einzelnen
Sensortypen im Speziellen zusammengefasst.
So unterschiedlich wie Sie Ihr System zusammenstellen können (je
nach Applikation und damit verbundener Auswahl an Sensoren), so
unterschiedlich präsentiert sich auch das Benutzermenü.
Menüpunkte, die bei der aktuell verwandten Sensorkombination
irrelevant sind, werden beim Aufruf des Benutzermenüs auch nicht
angezeigt, um den Bediener nicht unnötig zu verwirren. So kann es
sein,
dass
das
Benutzermenü
bei
einem
Aufruf
nur
aus
2
Menüpunkten, bei einem anderen jedoch aus 7 oder 8 Menüpunkten
besteht.
Für diese Anleitung ergibt sich daraus der Nachteil, dass keine allgemeingültige
Angabe gemacht werden kann, an welcher Position sich ein Parameter befindet.
Durch die eindeutige Kennzeichnung der einzelnen Menüpunkte mit individuellen
Kürzeln ist ihre Identifikation jedoch sehr leicht möglich.
Nachfolgend werden alle Menüpunkte in der Reihenfolge beschrieben, in der sie
sich bei einem voll ausgestatteten und entsprechend konfigurierten System einstellen.
Im Einzelnen sind das:
•
Die Anzeige der Querneigung;
•
Die Sensorauswahl;
•
Die 3D Setvorgabe;
•
Die Regelempfindlichkeit;
•
Das Regelfenster;
•
Die Längeneinheit der Abstandssensoren;
•
Der Abtastfaktor;
•
Der Hydrauliksatz;
20
Das Benutzermenü kann nur aus dem Arbeitsmenü heraus aufgerufen werden.
Der Aufruf des ersten Parameters erfolgt durch
gleichzeitiges
Betätigen
der
A/M-Taste
und
der
Eingabe-Taste.
Mit der gleichen Tastenkombination wird auch von
einem Parameter zum Nächsten weitergeschaltet.
Durch Drücken der AUF- oder der AB-Taste werden
Parameterwerte
eingestellt
oder
Funktionsmodi
umgeschaltet.
Das Benutzermenü kann zu jedem Zeitpunkt durch
Drücken der A/M-Taste wieder verlassen werden.
21
4.4.1 Anzeige der Querneigung
Ist ein Neigungssensor am CAN-Bus angeschlossen aber ein Abstandssensor als
aktiver Sensor für diesen Regler ausgewählt (siehe dazu auch Punkt 4.4.2 „Sensorauswahl“), wird als erster Punkt des Benutzermenüs die aktuell gemessene
Querneigung des Werkzeugs angezeigt.
Vorgehensweise: Anzeige der Querneigung
Die A/M-Taste und die Ein- Die Anzeige zeigt für einen kleinen
Durch Betätigen der A/M-Taste
gabe-Taste gleichzeitig be- Moment (ca. 1 Sekunde) das Kürzel
wird in den Arbeitsbetrieb
tätigen.
für die Anzeige der Querneigung
zurück geschaltet. Erfolgt kein
„Slo“ und anschließend blinkend für
Tastendruck schaltet der
ca. 4 Sekunden den aktuellen Mess-
Regler nach 5 Sek. selbsttätig
wert des Querneigungssensors.
zurück.
22
4.4.2 Sensorauswahl
Sind mehrere Sensoren zur gleichen Zeit an einer Maschinenseite und damit am
CAN-Bus eines Reglers angeschlossen, kann im Benutzermenü unter dem
Menüpunkt „Sensor-Auswahl“ der für den jeweiligen Arbeitseinsatz gewünschte
Sensor ausgewählt werden. Die Regelung wird dann mit dem gewählten Sensor
betrieben.
Vorgehensweise: Sensor-Auswahl
Die A/M-Taste und die
... bis die Anzeige
Durch Betätigen der
Durch Betätigen der
Eingabe-Taste mehr-
zwischen dem Kürzel
AUF- oder AB-Taste
A/M-Taste wird in den
fach gleichzeitig be-
für die Sensorauswahl
wird ein anderer
Arbeitsbetrieb zurück
tätigen ...
„S-S“ und der Kennung
Sensor aufgerufen
geschaltet. Erfolgt kein
des aktiven Sensors
(hier: der Big Ski).
Tastendruck schaltet
(hier: „rtY“ für den
der Regler nach 5 Sek.
Rotary-Sensor) hin und
selbsttätig dorthin zu-
her wechselt.
rück.
23
4.4.3 3D Setvorgabe
Empfängt der Regler externe 3D Sollwertvorgaben (z.B. weil er in eine 3D-Steuerung mit GPS oder Total-Station eingebunden ist), kann hier ausgewählt werden, ob
diese für die Regelung benutzt werden sollen oder ob die Regelung trotzdem auf
herkömmliche Art – durch manuelle Eingaben des Bedieners über die Tastatur – erfolgen soll.
A
=
Automatik
=
3D Regelung;
Hd
=
Handbetrieb
=
die Regelung erfolgt mittels Tastatureingaben;
Vorgehensweise: 3D Setvorgabe
Die A/M-Taste und die
... bis die Anzeige
Durch Betätigen der
Durch Betätigen der
Eingabe-Taste mehr-
zwischen dem Kürzel
AUF- oder AB-Taste
A/M-Taste wird in den
fach gleichzeitig be-
für die 3D Setvorgabe
wird die jeweils andere
Arbeitsbetrieb zurück
tätigen ...
„SP“ und der aktuellen
Regelungsvariante
geschaltet. Erfolgt kein
Regelungsart (hier: „A“
eingestellt (hier: „Hd“
Tastendruck schaltet
für 3D Regelung) hin
für manuelle Tastatur-
der Regler nach 5 Sek.
und her wechselt.
eingaben).
selbsttätig dorthin zurück.
24
4.4.4 Empfindlichkeitseinstellung
Beim Betrieb der MOBA-matic mit unterschiedlichen Sensortypen (Abstands- und
Neigungssensoren) sollte die Empfindlichkeit des Reglers jeweils individuell
angepasst werden.
Der Einstellbereich dieses Menüpunktes geht dabei immer von 1 (niedrige
Empfindlichkeit) bis 10 (hohe Empfindlichkeit). Hinter diesen Zahlenwerten verbirgt
sich
eine
in
langen
Testreihen
ermittelte,
sinnvolle
Kombination
aus
den
Regelungsparametern „Totband“ und „Taktbereich“.
Eine Gegenüberstellung der Werte und was sich jeweils dahinter verbirgt finden Sie
auf einer der nächsten Seiten.
Der Empfindlichkeitswert muss für Abstands- und Neigungssensoren separat eingestellt werden und wird dann später, wenn ein Sensor gewechselt wird, automatisch
mitgeladen.
Sollte die MOBA-matic im Automatikbetrieb zu unruhig arbeiten, ist die Empfindlichkeit am entsprechenden digitalen Regler zurückzunehmen. Arbeitet die MOBA-matic
im Automatikbetrieb zu träge, muss die Empfindlichkeit am entsprechenden digitalen
Regler erhöht werden.
Vorgehensweise: Empfindlichkeitseinstellung
Die A/M-Taste und die
Eingabe-Taste mehrfach gleichzeitig betätigen ...
Durch Betätigen der
... bis die Anzeige zwischen dem Kürzel für
die Empfindlichkeitseinstellung „SE“ und
dem zuletzt eingestellten Wert (voreingestellt „6“) hin und
her wechselt.
Durch Betätigung der
AUF- oder AB-Taste
wird der Wert erhöht
bzw. reduziert (hier:
Einstellung auf den
Wert „7“).
A/M-Taste wird in den
Arbeitsbetrieb zurück
geschaltet. Erfolgt kein
Tastendruck schaltet
der Regler nach 5 Sek.
selbsttätig dorthin
zurück.
25
Ihr MOBA-Händler hat die Möglichkeit die Grundeinstellung des Reglers so zu ändern, dass an dieser Stelle des Benutzermenüs statt des
Parameters „Empfindlichkeitseinstellung“ die dahinter verborgenen
Regelungsparameter „Totband“ und „Taktbereich“ eingeblendet werden.
Diese
können
dann
von
geschultem
Personal
individuell
angepasst werden.
Empfindlichkeitstabellen für Proportional- und Servoventile:
Empfindlichkeit
Totband
Propband
Empfindlichkeit
Totband
Propband
SE
db (mm)
Pb (mm)
SE
db (%)
Pb (%)
1.0
2.2
46.0
1.0
0.18
2.10
2.0
2.0
41.0
2.0
0.16
1.90
3.0
1.8
36.0
3.0
0.14
1.70
4.0
1.6
31.0
4.0
0.12
1.50
5.0
1.4
26.0
5.0
0.10
1.30
6.0
1.2
21.0
6.0
0.08
1.10
7.0
1.0
16.0
7.0
0.06
0.90
8.0
0.8
11.0
8.0
0.04
0.70
9.0
0.6
6.0
9.0
0.02
0.50
10.0
0.4
1.0
10.0
0.00
0.30
für alle Abstandssensoren
für Digi-Slope Sensor
26
Empfindlichkeitstabellen für den Schaltventilbetrieb:
Empfindlichkeit
Totband
Propband
Empfindlichkeit
Totband
Propband
SE
db (mm)
Pb (mm)
SE
db (mm)
Pb (mm)
1
5.0
18.0
1
4.0
18.0
2
4.0
16.0
2
3.4
16.0
3
3.6
14.0
3
3.0
14.0
4
3.4
12.0
4
2.4
12.0
5
3.0
10.0
5
2.0
10.0
6
2.4
8.0
6
1.4
8.0
7
2.0
6.0
7
1.0
6.0
8
1.6
5.0
8
0.8
5.0
9
1.2
4.0
9
0.6
4.0
10
1.0
3.0
10
0.4
3.0
für Sonic-Ski Sensor, Big-Ski und LS 3000
für Seilzugsensor und Rotary Sensor
Empfindlichkeit
Totband
Propband
SE
db (%)
Pb (%)
1
0.40
1.60
2
0.30
1.40
3
0.20
1.20
4
0.14
1.00
5
0.10
0.80
6
0.06
0.60
7
0.04
0.50
8
0.02
0.40
9
0.02
0.30
10
0.00
0.20
für Digi-Slope Sensor
27
4.4.5 Regelfenster-Einstellung
Dieser Menüpunkt wird nur dann eingeblendet, wenn im Menüpunkt „SensorAuswahl“ ein Abstandssensor als aktiver Sensor gewählt wurde, da er auch nur auf
diesen Sensortyp Auswirkung hat.
Ist eine auftretende Regelabweichung größer als der hier eingestellte Bereich, wird
diese Abweichung als Fehler erkannt.
In der Anzeige erscheint das Symbol für Regelfenster, beide Richtungspfeile und
der komplette Pfeil der LED-Anzeige blinken und die Ansteuerung der Hydraulikzylinder wird abgeschaltet.
Die Eingabe erfolgt, je nachdem welche physikalische Einheit für die Abstandsmessungen eingestellt wurde, in 0.1 cm, 0.1 inch oder 0.01 feet Schritten (siehe
hierzu auch den nächsten Abschnitt „Längeneinheit-Einstellung“ dieser Anleitung).
Vorgehensweise: Regelfenster-Einstellung
Die A/M-Taste und die
Eingabe-Taste mehrfach gleichzeitig betätigen ...
... bis die Anzeige zwi-
Durch Betätigung der
Durch Betätigen der
schen dem Symbol für
AUF- oder AB-Taste
A/M-Taste wird in den
die Regelfensterein-
wird die Größe des
Arbeitsbetrieb zurück
Regelfensters erhöht
geschaltet. Erfolgt kein
zuletzt eingestellten
bzw. reduziert (hier:
Tastendruck schaltet
Wert (voreingestellt
Einstellung auf den
der Regler nach 5 Sek.
„OFF“ – also deakti-
Wert „8.0“ [± 4.0cm]).
selbsttätig dorthin zu-
stellung „
“ und dem
viert) hin und her
wechselt.
rück.
28
4.4.6 Längeneinheit-Einstellung
Dieser Menüpunkt wird nur dann eingeblendet, wenn im Menüpunkt „SensorAuswahl“ ein Abstandssensor als aktiver Sensor gewählt wurde, da er auch nur auf
diesen Sensortyp Auswirkung hat.
Der Benutzer kann hier die von ihm gewünschte Maßeinheit für die im Display angezeigten Abstandswerte voreinstellen. Es besteht die Möglichkeit zwischen den
physikalischen Einheiten „Zentimeter“, „Inch“ und „Feet“ zu wählen.
Vorgehensweise: Längeneinheit-Einstellung
Die A/M-Taste und die
Eingabe-Taste mehrfach gleichzeitig betätigen ...
... bis die Anzeige
Durch Betätigung der
Durch Betätigen der
zwischen dem Kürzel
AUF- oder AB-Taste
A/M-Taste wird in den
für die Längeneinheit-
wird zwischen den
Arbeitsbetrieb zurück
einstellung „CAL“ und
physikalischen Maß-
geschaltet. Erfolgt kein
der zuletzt eingestell-
einheiten umgeschaltet
Tastendruck schaltet
ten Maßeinheit (vor-
(hier: Einstellung der
der Regler nach 5 Sek.
eingestellt „Cen“ =
Maßeinheit „Inch“).
selbsttätig dorthin zu-
Zentimeter) hin und
her wechselt.
rück.
29
4.4.7 Abtastfaktor
Dieser Menüpunkt wird nur dann eingeblendet, wenn im Menüpunkt „SensorAuswahl“ ein Abstandssensor als aktiver Sensor gewählt wurde, da er auch nur auf
diesen Sensortyp Auswirkung hat, und wenn er zusätzlich von Ihrem MOBA-Händler
bei der Reglergrundeinstellung aktiviert wurde.
Höhenänderung des Sensors x Abtastfaktor = Höhenänderung des Werkzeugs
Ermittlung des Abtastfaktors:
Bevor ein Abtastfaktor eingegeben werden kann, muss dieser natürlich erst einmal
ermittelt werden. Dazu hier die nötigen physikalischen Grundlagen:
In den meisten Anwendungen, für
die
die
MOBA-matic
konzipiert
wurde, erfolgt die Höhenverstellung
des zu regelnden Werkzeugs um
einen festen Drehpunkt.
Die Positionen 1, 2 und 3 auf der
nebenstehenden Zeichnung stellen
Befestigungspunkte für Höhensensoren dar; wobei die Position 1
auch
dem
Werkzeugmittelpunkt
entspricht.
Die Position des Verstellers (hier
ein Hydraulikzylinder) kann an jeder
beliebigen Stelle sein und spielt für
den Abtastfaktor keine Rolle.
Wird der Höhensensor an Position 1 – also direkt über dem Werkzeugmittelpunkt –
befestigt,
dann
entspricht
eine
Höhenänderung
des
Werkzeugs
exakt
der
Höhenänderung des Sensors. Der Abtastfaktor ist für diesen speziellen Fall genau
1,00.
30
Anders verhält es sich für die Befestigungspunkte 2 und 3.
Betrachten wir zunächst die Befestigungsposition 2:
Die gleiche Höhenänderung am Werkzeug wie zuvor bewirkt hier nur eine minimale
Höhenänderung des Sensors, da dieser deutlich näher am Drehpunkt montiert ist.
Daraus folgt, dass der Abtastfaktor – bei einer Sensoranbringung zwischen Drehpunkt und Werkzeugmittelpunkt – immer größer als 1,00 sein muss, um diesen
Umstand auszugleichen.
An Sensorposition 3 hingegen ist die Höhenänderung des Sensors deutlich größer
als die des Werkzeugs. Also muss in diesem Fall, da der Sensor weiter vom Drehpunkt entfernt montiert ist als das Werkzeug selbst, der Abtastfaktor kleiner als 1,00
sein.
Der Abtastfaktor lässt sich mit folgender Formel berechnen:
Strecke fester Drehpunkt <--> Werkzeug
Strecke fester Drehpunkt <--> Sensor
= Abtastfaktor
31
Vorgehensweise: Eingabe des Abtastfaktors
Durch Betätigen der
Die A/M-Taste und die
... bis die Anzeige zwi-
Durch Betätigen der
Eingabe-Taste mehr-
schen dem Kürzel für
AUF- oder AB-Taste
fach gleichzeitig be-
den Abtastfaktor „PoS“
wird der Wert für den
tätigen ...
und dem voreingestell-
Abtastfaktor verstellt.
ten Wert „1.00“ hin und
her wechselt.
A/M-Taste wird in den
Arbeitsbetrieb zurück
geschaltet. Erfolgt kein
Tastendruck schaltet
der Regler nach 5 Sek.
selbsttätig dorthin zurück.
32
4.4.8 Hydrauliksatz-Einstellung
Soll das MOBA-matic System an verschiedenen Maschinen genutzt werden, können
von geschultem Fachpersonal Hydraulik-Parametereinstellungen für bis zu X
unterschiedliche Maschinentypen hinterlegt werden (die maximal möglich Anzahl der
Hydrauliksätze kann bei der Grundeinstellung des Reglers durch Ihren MOBAHändler begrenzt werden).
Über den Menüpunkt „Hydrauliksatz“ sind dann die gespeicherten Einstellungen für
die jeweilige Maschine zu laden.
Vorgehensweise: Hydrauliktyp-Einstellung
Die A/M-Taste und die
... bis die Anzeige zwi-
Durch Betätigung der
Durch Betätigen der
Eingabe-Taste mehr-
schen dem Kürzel für
AUF- oder AB-Taste
A/M-Taste wird in den
fach gleichzeitig be-
die Hydrauliksatzein-
wird zwischen den ge-
Arbeitsbetrieb zurück
tätigen ...
stellung „tYP“ und dem
speicherten Hydraulik-
geschaltet. Erfolgt kein
zuletzt eingestellten
sätzen umgeschaltet
Tastendruck schaltet
Hydrauliksatz (vorein-
(hier: Einstellung des
der Regler nach 5 Sek.
gestellt „1“) hin und
Hydrauliksatzes „2“).
selbsttätig dorthin zu-
her wechselt.
rück.
33
4.4.9 Grafische Darstellung des Benutzermenüs
Arbeitsmenü
5 Sek.
Benutzermenü
G r a de
s e lek t ier t & Sl o pe
Anzeige der Querneigung
"SLo / z.B. 1.20"
JA
an g es c h l os s en ?
Me hr er e
S ens or en
Sensorauswahl
"S-S / z.B. rop"
JA
an g es c h l os s en ?
(SLo / LAS / rop / rtY / Son /
/ 123 / 1-3 / 3d)
Ex t .
3D Setvorgabe
"SP / A "
JA
3D So l l wer tv or g a be ?
(Hd / A)
Em pf in d l ic hk e its -
Totband
"db / 0.2 bzw. 0.04"
JA
m odus S E = O F F ?
(0.0cm - 4.0cm bei Grade bzw.
0.00% - 4.00% bei Slope)
Regelempfindlichkeit
"SE / 6"
Taktbereich
"Pb / 1.0 bzw. 1.0"
(1 - 10 bzw.
1.0 - 10.0 bei Prop und Servo)
G r a de Se ns or
JA
s e lek t ier t?
Regelfenster
"
/ OFF"
(0.0cm - 40.0cm bei Grade bzw.
0.0% - 40.0% bei Slope)
(2.0cm - 20.0cm / OFF
bzw. 0.8inch - 8.0inch / OFF
bzw. 0.06Ft - 0.66Ft / OFF)
Längeneinheit
"CAL / CEn"
(CEn / inch / Ft)
P os i t io ns f ak tor Po . S = on
& k e i n 3D ?
JA
Abtastfaktor
"PoS / 1.00"
(0.60 - 1.50)
Hydrauliksatz
"tYP / X"
(1 - eingestelltes Limit)
34
4.5 Unterschiede der Bedienungsvarianten
Ihr MOBA-Händler kann Ihnen die Bedienung des Reglers, aus drei Varianten
auswählend, einstellen. Die Bedienungen unterscheiden sich dann wie folgt:
STANDARD
Sollwertverstellung
Anzeigewert
Mit den AUF/ABTasten wird der
Sollwert verändert. Die
Sollwertänderung erfolgt im
Automatikmodus fortlaufend in 1mm
Schritten. VORSICHT! Das Werkzeug
wird dabei verfahren. Im Display wird
der veränderte Sollwert angezeigt.
Durch Betätigung der
Eingabe-Taste zusammen mit der
AUF- bzw. AB-Taste kann, ohne
Einfluss auf die Werkzeugposition,
der angezeigte Sollwert verändert
werden.
HALBAUTOMATIK (Sollwertverstellung ohne aktivierte Reglerausgänge)
Sollwertverstellung
Mit den AUF/ABTasten wird der
Sollwert verändert. Die
Sollwertänderung erfolgt im
Halbautomatik- oder Automatikmodus fortlaufend in 1mm Schritten.
VORSICHT! Im Automatikmodus wird
das Werkzeug dabei verfahren. Im
Display wird der veränderte
Sollwert angezeigt.
AUTO NULL
Sollwertverstellung
Mit den AUF/ABTasten wird der
Sollwert verändert. Die
Sollwertänderung erfolgt im
Automatikmodus nach jeweils
erneutem Drücken in 2mm-Schritten.
VORSICHT! Im Automatikmodus wird
das Werkzeug dabei verfahren. Nach
5 Sek. wird dieser Wert in der Anzeige als Nullpunkt übernommen.
Anzeigewert
Die Umschaltung zwischen
Manuell, Halbautomatik und
Automatik erfolgt umlaufend
mit der A/M-Taste.
Durch Betätigung der
Eingabe-Taste zusammen mit der
AUF- bzw. AB-Taste kann, ohne
Einfluss auf die Werkzeugposition,
der angezeigte Sollwert verändert
werden.
Manuell
LED aus
Regelausgänge inaktiv
Keine Sollwertverstellung
Halbautomatik
LED blinkt
Regelausgänge inaktiv
Sollwertverstellung möglich
Automatik
LED an
Regelausgänge aktiv
Sollwertverstellung möglich
35
Die im Anschluss folgende Beschreibung der Bedienung der unterschiedlichen
Sensoren geschieht anhand der Standard-Bedienungseinstellung des Reglers (siehe
hierzu auch Vorseite).
Spezifische Unterschiede der Benutzermodi (wie z.B. der Halbautomatikbetrieb oder
die unterschiedliche Schrittweite bei der Sollwertverstellung) haben keinen Einfluss
auf die prinzipielle Vorgehensweise bei der Bedienung.
36
5. DER DIGI-SLOPE SENSOR
5.1 Beschreibung
Der Digi-Slope Sensor arbeitet mit einem hochgenauen, elektromechanischen Messwerk und dient der Erfassung der Neigung des Werkzeugs.
Sensorkennung:
Beim Einschalten des Systems oder bei einem Sensorwechsel alterniert (wechselt)
die Darstellung im Display des Reglers zwischen dem Kürzel für den Digi-Slope
Sensor und der Seitenkennung (rechts = engl.: right oder links = engl.: left).
=
5.2 Hinweise zur Montage
Der Digi-Slope Sensor muss an einem Maschinenteil montiert werden, das alle
Neigungsänderungen des Werkzeugs im gleichen Maß ausführt.
Bei einer Straßenfräse ist dies bevorzugt im unteren Bereich der Maschine (z.B. auf
dem Walzenkasten); beim Schwarzdeckenfertiger bietet sich die Quertraverse zwischen den Zugarmen an.
Für die Montage sind an der Befestigungsplatte des Sensors vier Befestigungslöcher vorgesehen (Gehäusezeichnung siehe Abschnitt 13 „Techn. Daten“).
Die Steckeranschlüsse müssen frei zugänglich sein, damit der Anschluss des Verbindungskabels leicht möglich ist. Bitte beachten Sie auch die Einbaurichtung
(FWD/Pfeil in Fahrtrichtung).
37
5.3 Arbeiten mit dem Digi-Slope Sensor
Der Digi-Slope-Sensor und der digitale Regler sind montiert, die Kabel sind angeschlossen und der digitale Regler ist mit Spannung versorgt. Nach der Einschaltmeldung zeigt der digitale Regler die Sensorkennung an. Erlischt die Meldung des
angeschlossenen
Sensors
nach
kurzer
Zeit
automatisch,
ist
das
System
betriebsbereit. Ist der Sensor erstmalig in Betrieb oder zuvor gewechselt worden,
muss die Sensorkennung durch Betätigen einer beliebigen Taste quittiert werden.
Gegebenenfalls Sensor-Auswahl, wie im letzten Abschnitt beschrieben, durchführen.
Vorgehensweise: Quittierung der Sensorkennung
1b
2
Wurde der Sensor zum
Der digitale Regler
Der digitale Regler
ersten Mal angeschlos-
zeigt die Sensorken-
zeigt die Sensorken-
sen oder gewechselt,
nung (hier: rechts) an.
nung (hier: links) an.
muss die Sensorkennung mit einer beliebigen Taste quittiert
werden.
38
5.3.1 Istwertabgleich
Der Istwertabgleich ist erstmalig bei der Inbetriebnahme des Neigungssensors vorzunehmen. Dabei wird der angezeigte Wert beider digitalen
Regler an die tatsächliche Querneigung des zu regelnden Werkzeugs angeglichen.
Im nachfolgenden Beispiel wird beschrieben, wie der Zahlenwert einer eingestellten
Neigungs-Sollvorgabe während der Arbeit im Automatikbetrieb auf den tatsächlichen
Wert (Istwert) des Ergebnisses abgeglichen wird.
Vorgehensweise: Istwertabgleich während des Automatikbetriebes
1
2
3
4
2,30
Mit einer hochgenauen
digitalen Wasserwaage
Das System befindet
wird das Ergebnis der
Die Eingabe-Taste
sich im Automatikbe-
Arbeit nachgemessen.
drücken und gedrückt
Die Eingabe-Taste
trieb (Funktionslampe
Nach der obigen
halten. Auf dem
bleibt gedrückt und der
„AUTO“ ist an). Hier in
Darstellung beträgt
Display erscheint
angezeigte Wert wird
unserem Beispiel
dieser ermittelte
zunächst "SEt", dann
mit den AUF/AB-
arbeitet die Regelung
Istwert tatsächlich nur
wechselt die Anzeige
Tasten auf den unter 2
mit einer Sollwertvor-
2,30%.
wieder auf den
ermittelten Istwert
Zahlenwert zurück.
(2,30%) korrigiert.
gabe von 2,45%.
Schritte 2 bis 4 ggf. wiederholen, bis der eingestellte Sollwert und die eingebaute Neigung mit einander identisch sind.
Für optimale Arbeitsergebnisse muss die Istwertanzeige in regelmäßigen Abständen überprüft und ggf. korrigiert werden.
Ein neuerlicher Istwertabgleich ist generell durchzuführen, wenn der
Digi-Slope Sensor ausgetauscht oder seine Einbaulage geändert werden musste oder wenn mechanische Veränderungen am Werkzeug
oder dessen Aufnahme vorgenommen wurden (z.B. mechanische Verstellung des Bohlenanstellwinkels am Fertiger).
39
5.3.2 Regeln mit dem Digi-Slope Sensor
Der Digi-Slope Sensor ist montiert, die Kabel angeschlossen und der Istwertabgleich durchgeführt worden.
Vorgehensweise: Regeln mit dem Digi-Slope Sensor
1
2
3
Achtung:
Dieser Arbeitsschritt
muss unbedingt
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
4
Dann erscheint auf
der Anzeige wieder
der Istwert.
ausgeführt werden.
Das Werkzeug wird mit
den AUF/AB-Tasten am
Regler oder mit dem
Bedienteil an der
Maschine in die
gewünschte Arbeitslage
gebracht.
Bei Nichtbeachtung
Jetzt muss die EingabeTaste gedrückt werden
um die Neigung des
Werkzeugs als Sollwert
zu übernehmen. Die
(hier: 5,35%,
Meldung "SEt" erscheint
Rechtsneigung) im Display.
6
5
Die A/M-Taste betätigen um in den Automatikbetrieb umzuschalten. Die Funktionslampe "AUTO" ist
an.
Der Regler zeigt jetzt
5,35% als Sollwert an.
Auf diesen Wert wird
jetzt ausgeregelt. Eine
Regelabweichung wird
mit den entsprechenden HEBEN/SENKENPfeilen angezeigt.
wird das Werkzeug
beim Umschalten in
den Automatikbetrieb in eine undefinierte Position
gefahren.
7
Mit den AUF/AB-Tasten
wird der Sollwert
schrittweise verändert.
Der Regler regelt dann
auf diesen neuen Wert
aus.
(hier: 6,00%
Rechtsneigung)
8
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit auf den Istwert
zurückgeschaltet werden,
um die Neigung des
Werkzeugs zu
überprüften. Die
automatische Ansteuerung der Ventile ist dann
jedoch abgeschaltet.
Empfindlichkeitseinstellung
Arbeitet die Regelung im Automatikbetrieb zu träge oder zu unruhig, sollte die Empfindlichkeitseinstellung entsprechend verändert werden. Die Vorgehensweise ist unter dem Punkt 4.4.4
dieser Bedienungsanleitung beschrieben.
40
6. DER SONIC-SKI SENSOR
6.1 Beschreibung
Der Sonic-Ski Sensor ist ein Sensor zur Abstandsmessung und arbeitet berührungslos mit fünf Ultraschallsensoren. Ein sechster Sensor dient der Temperaturkompensation.
Sensorkennung:
Beim Einschalten des Systems oder bei einem Sensorwechsel alterniert (wechselt)
die Darstellung im Display des Reglers zwischen dem Zeichen für den Sonic-Ski und
dem Kürzel für Sensor.
=
6.2 Hinweise zur Montage und dem Arbeitsbereich
Der Sonic-Ski kann leicht und schnell mit einfachen Werkzeugen montiert werden.
Zu diesem Zweck sollte an geeigneter Stelle (beim Fertiger z.B. am Zugarm oder bei
der Fräse am Chassis) ein Befestigungsrohr angebracht sein.
Vorgehensweise:
1. Klemmschrauben am Befestigungsrohr lösen.
Befestigungsrohr
2. Den runden Aufnahmezapfen an der Oberseite des Sensorgehäuses senkrecht in das
Klemmschrauben
Befestigungsrohr führen.
3. Das Sensorgehäuse der Bewegungsrichtung
Aufnahmezapfen
entsprechend verdrehen.
4. Den Aufnahmezapfen des Sensors mit den
Klemmschrauben feststellen.
41
Die Bewegungsrichtung:
Die Bewegungsrichtung des Sonic-Ski ist
folgendermaßen festgelegt:
Bei der Bodenabtastung sollte der SonicSki in Längsrichtung arbeiten (Mittelwertbildung durch Sonic-Ski).
herkömmliche
Einfachabtastung
Mittelwertbildung
durch den Sonic-Ski
Fahrtrichtung
Bodenabtastung
resultierende Straßendecke
Seilabtastung
resultierende Straßendecke
Bei der Seilabtastung muss der Sonic-Ski
in Querrichtung arbeiten, damit seine volle
Arbeitsbreite von 25 cm zur Verfügung
steht.
Der Arbeitsbereich:
Der Arbeitsbereich für die Boden- und
Seilabtastung
liegt
beim
Sonic-Ski
zwischen 30 cm und 40 cm.
In diesem Bereich ist der angezeigt
Istwert auf dem LC-Display des Reglers
stetig an, außerhalb dieses Bereiches
ca. 35cm
blinkt die Anzeige (Positionierhilfe).
Der Sonic-Ski sollte auf ca. 35 cm Abstand zur Referenz ausgerichtet werden.
Das Seil wird erst ab einem Durchmesser
von
3
erkannt.
mm
eindeutig
als
Referenz
Boden
Seil
42
6.3 Arbeiten mit dem Sonic-Ski Sensor
Der Sonic-Ski und der digitale Regler sind montiert, die Kabel sind angeschlossen
und der digitale Regler ist mit Spannung versorgt. Nach der Einschaltmeldung zeigt
der
digitale
Regler
angeschlossenen
die
Sensors
Sensorkennung
nach
kurzer
an.
Zeit
Erlischt
die
automatisch,
ist
Meldung
das
des
System
betriebsbereit. Ist der Sensor erstmalig in Betrieb oder zuvor gewechselt worden,
muss die Sensorkennung durch Betätigen einer beliebigen Taste quittiert werden.
Gegebenenfalls Sensor-Auswahl, wie im Abschnitt 4 beschrieben, durchführen.
Vorgehensweise: Quittierung der Sensorkennung
Wurde der Sensor zum
ersten Mal angeschlossen
Der digitale Regler zeigt
oder gewechselt, muss die
die Sensorkennung für
Sensorkennung mit einer
den Sonic-Ski an.
beliebigen Taste quittiert
werden.
An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich auf die festgelegten
Arbeitsrichtungen für Seil- und Bodenabtastung und den optimalen
Arbeitsbereich des Sonic-Ski hingewiesen. Beide Vorgaben sind strikt
einzuhalten um bestmögliche Arbeitsergebnisse zu erzielen.
Bodenabtastung
Seilabtastung
43
6.3.1 Seilabtastung
Vorgehensweise: Seilabtastung
1
2
3
4
ca. 35cm
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
Durch gleichzeitiges
Betätigen der AUF/ABTasten wird der Seilmodus aktiviert. Die
Seillampe ist an.
ACHTUNG! Funktion nicht verfügbar,
wenn ein Big-Ski angeschlossen ist.
5
Der Sonic-Ski muss
mittig über dem Seil
ausgerichtet werden
(beide Richtungspfeile
aus).
Lampen aus = Seil
mittig / Lampe an =
Seil halb aussen /
Lampe blinkt = Seil
aussen.
Ist das Seil im äusseren Sensorbereich
muss der Sonic-Ski
wieder mittig einjustiert werden.
6a
Das Werkzeug für den
Nullabgleich mit den
AUF/AB-Tasten am
Regler oder der Bedieneinrichtung an der
Maschine auf Arbeitsposition bringen.
6b
Seil
Sonic-Ski in einem
Abstand von 35 cm
über dem Seil anbringen (Istwertanzeige
muss stetig an sein).
7
> 1,5 Sek.
Jetzt wird die EingabeTaste gedrückt. Bei
kurzzeitigem Drücken
erscheint "SEt" auf der
Anzeige. Dabei wird der
aktuelle Istwert als
Sollwert übernommen.
8
9
Mit den AUF/AB-Tasten kann jetzt im Automatikbetrieb der Sollwert verändert werden,
um so Korrekturen
vornehmen zu können.
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit in den Handbetrieb zurückgeschaltet werden. Die automatische Ansteuerung
der Ventile wird damit
abgeschaltet.
Wird die Eingabe-Taste
länger als 1,5 Sek.
gedrückt, wechselt die
Anzeige von "SEt" nach
"0.0". Der Istwert und
der Sollwert sind jetzt
auf Null gesetzt.
Mit der A/M-Taste wird
auf Automatikbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist an.
Der Regler hält das
Werkzeug auf dem
eingestellten Wert.
Verstellung und Anzeige des Sollwertes
erfolgen, je nach eingestellter Bedienungsvariante,
unterschiedlich
(siehe
auch
Abschnitt 4.5 „Unterschiede der Bedienungsvarianten“ dieser Anleitung).
44
6.3.2 Bodenabtastung
Vorgehensweise: Bodenabtastung
1
2
3
4
ca. 35cm
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
5
Durch gleichzeitiges
Betätigen der AUF/ABTasten wird der Bodenmodus aktiviert. Die
Seillampe ist aus.
6a
Das Werkzeug für den
Nullabgleich mit den
AUF/AB-Tasten am
Regler oder der Bedieneinrichtung an der
Maschine auf Arbeitsposition bringen.
6b
Sonic-Ski in einem
Abstand von 35 cm
über dem Boden
anbringen (Istwertanzeige muss stetig
an sein).
7
> 1,5 Sek.
Die beiden Richtungspfeile sind bei der
Bodenabtastung ohne
Bedeutung.
Jetzt wird die EingabeTaste gedrückt. Bei
kurzzeitigem Drücken
erscheint "SEt" auf der
Anzeige. Dabei wird der
aktuelle Istwert als
Sollwert übernommen.
8
9
Mit den AUF/AB-Tasten kann jetzt im Automatikbetrieb der Sollwert verändert werden,
um so Korrekturen
vornehmen zu können.
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit in den Handbetrieb zurückgeschaltet werden. Die automatische Ansteuerung
der Ventile wird damit
abgeschaltet.
Wird die Eingabe-Taste
länger als 1,5 Sek.
gedrückt, wechselt die
Anzeige von "SEt" nach
"0.0". Der Istwert und
der Sollwert sind jetzt
auf Null gesetzt.
Mit der A/M-Taste wird
auf Automatikbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist an.
Der Regler hält das
Werkzeug auf dem
eingestellten Wert.
Verstellung und Anzeige des Sollwertes
sind, je nach eingestellter Bedienungsvariante, unterschiedlich (siehe auch Abschnitt
4.5 „Unterschiede der Bedienungsvarianten“ dieser Anleitung).
45
Empfindlichkeit
Arbeitet die Regelung im Automatikbetrieb zu träge oder zu unruhig, sollte die Empfindlichkeitseinstellung entsprechend verändert werden. (Siehe Punkt 4.4.4 dieser
Anleitung).
Regelfenster
In beiden Betriebsarten des Sonic-Ski (Seil- und Bodenabtastung) ist das Regelfenster aktiv. Die Einstellung des Regelfensters können Sie unter dem Punkt 4.4.5
dieser Bedienungsanleitung nachlesen.
46
7. DER ROTARY SENSOR
7.1 Beschreibung
Der Rotary Sensor ist ein Sensor zur Abstandsmessung und tastet seine Messwerte
mittels mechanischer Hilfsmittel von einer vorhandenen Referenz ab. Das kann sowohl ein gespanntes und eingemessenes Seil, als auch eine Fläche (z.B. eine Fahrbahndecke) sein.
Sensorkennung:
Beim Einschalten des Systems oder bei einem Sensorwechsel alterniert (wechselt)
die Darstellung im Display des Reglers zwischen dem Kürzel für Rotary und dem
Kürzel für Sensor.
=
7.2 Hinweise zur Montage und den Einsatzmöglichkeiten
Zum Abtasten der unterschiedlichen Referenzen stehen zwei Hilfsmittel zur Verfügung. Das Tastrohr wird bei der Abtastung vom Seil; der Tastski bei der Abtastung
von einer Fläche verwendet.
Der Anbau des Tastrohres an den Tastarm
1. Die Mutter am Gewinde des Tastrohres lösen.
2. Tastrohr in den Befestigungsring des Tastarms schieben.
3. Tastrohr mit der Mutter sichern.
47
Der Anbau der Tastski an den Tastarm
1. Sicherungssplint vom Bolzen des Tastski lösen; Bolzen entfernen.
2. Skibefestigung über den Befestigungsring des Tastarms führen.
3. Bolzen durch Skibefestigung und Befestigungsring schieben.
4. Bolzen mit dem Splint sichern.
Der Anbau des Tastarms an den Rotary Sensor
1. Abgeflachten Teil der Achse zur steckerabgewandten
Seite des Sensors drehen.
2. Klemmschraube am Tastarm lösen.
3. Tastarm auf die Achse stecken.
4. Klemmschraube am abgeflachten Teil der Achse festschrauben.
Der Rotary Sensor kann leicht und schnell mit einfachen Werkzeugen montiert werden. Zu diesem Zweck sollte an geeigneter Stelle (beim Fertiger z.B. am Zugarm,
auf Höhe der Materialförderschnecke oder bei der Fräse am Chassis über der Fräswalze) ein Befestigungsrohr angebracht sein.
Vorgehensweise:
1. Klemmschrauben am Befestigungsrohr lösen.
2. Den runden Aufnahmezapfen an der Ober-
Befestigungsrohr
seite des Sensorgehäuses senkrecht in das
Befestigungsrohr führen.
Klemmschrauben
3. Das Sensorgehäuse der Bewegungsrichtung
entsprechend verdrehen (Anschlussstecker in
Aufnahmezapfen
Fahrtrichtung).
4. Den Aufnahmezapfen des Sensors mit den
Klemmschrauben feststellen.
48
Die Seilabtastung (mit Tastrohr):
Das Gegengewicht durch Hinein- oder Herausdrehen so einstellen, dass das
Tastrohr von oben einen leichten Druck auf das Seil ausübt.
Sollte das als Referenz genutzte Seil eine zu geringe Spannung aufweisen, besteht
die Möglichkeit, das Tastrohr unterhalb des Seils zu führen. Hierzu muss das Gegengewicht so eingestellt sein, dass das Tastrohr von unten leicht gegen das Seil
drückt.
Die Bodenabtastung (mit Tastski):
Das Gegengewicht durch Hinein- oder Herausdrehen so einstellen, dass der Tastski
einen leichten Druck auf die Referenz ausübt.
Seil
Referenzfläche
49
7.3 Arbeiten mit dem Rotary Sensor
Der Rotary Sensor und der digitale Regler sind montiert, die Kabel sind
angeschlossen und der digitale Regler ist mit Spannung versorgt. Nach der
Einschaltmeldung zeigt der digitale Regler die Sensorkennung an. Erlischt die
Meldung des angeschlossenen Sensors nach kurzer Zeit automatisch, ist das
System betriebsbereit. Ist der Sensor erstmalig in Betrieb oder zuvor gewechselt
worden, muss die Sensorkennung durch Betätigen einer beliebigen Taste quittiert
werden.
Gegebenenfalls
Sensor-Auswahl,
wie
im
Abschnitt
4
beschrieben,
durchführen.
Vorgehensweise: Quittierung der Sensorkennung
Wurde der Sensor zum
ersten Mal angeschlossen
Der digitale Regler zeigt
ACHTUNG!
oder gewechselt, muss die
die Sensorkennung an.
Sensorkennung mit einer
Auflagekraft des
Tastrohrs auf dem Seil
bzw. des Tastskis auf
dem Boden beachten.
beliebigen Taste quittiert
werden.
50
7.3.1 Seilabtastung
Vorgehensweise: Seilabtastung
1
2
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
4b
Das Werkzeug für den
Nullabgleich mit den
AUF/AB-Tasten am
Regler oder der Bedieneinrichtung an der
Maschine auf Arbeitsposition bringen.
5
3
4a
Das Tastrohr muss
einen leichten Druck
auf das Seil ausüben.
Dieser kann mit dem
Gegengewicht eingestellt werden.
Jetzt wird die EingabeTaste gedrückt. Bei
kurzzeitigem Drücken
erscheint "SEt" auf der
Anzeige. Dabei wird
der aktuelle Istwert als
Sollwert übernommen.
6
7
> 1,5 Sek.
Wird die EingabeTaste länger als 1,5
Sek. gedrückt,
wechselt die Anzeige
von "SEt" nach "0.0".
Der Istwert und der
Sollwert sind jetzt auf
Null gesetzt.
Mit der A/M-Taste wird
auf Automatikbetrieb
umgeschaltet. Die
Mit den AUF/AB-TasFunktionslampe "AUTO" ten kann jetzt im Autoist an.
matikbetrieb der Sollwert verändert werden, um so Korrekturen vornehmen zu
können.
Der Regler hält das
ACHTUNG! Die AufWerkzeug auf dem
lagekraft des Tasteingestellten Wert.
rohrs ändert sich mit
der Verstellung.
Verstellung und Anzeige des Sollwertes
sind, je nach eingestellter Bedienungsvariante,
unterschiedlich
(siehe
auch
Abschnitt 4.5 „Unterschiede der Bedienungsvarianten“ dieser Anleitung).
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit in den Handbetrieb zurückgeschaltet werden. Die automatische Ansteuerung
der Ventile wird damit
abgeschaltet.
51
7.3.2 Bodenabtastung
Vorgehensweise: Bodenabtastung
1
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
4b
2
3
4a
Das Werkzeug für den
Nullabgleich mit den
AUF/AB-Tasten am
Regler oder der Bedieneinrichtung an der
Maschine auf Arbeitsposition bringen.
Der Tastski muss
einen leichten Druck
auf den Boden ausüben. Dieser kann mit
dem Gegengewicht
eingestellt werden.
Jetzt wird die EingabeTaste gedrückt. Bei
kurzzeitigem Drücken
erscheint "SEt" auf der
Anzeige. Dabei wird
der aktuelle Istwert als
Sollwert übernommen.
6
7
5
> 1,5 Sek.
Wird die EingabeTaste länger als 1,5
Sek. gedrückt,
wechselt die Anzeige
von "SEt" nach "0.0".
Der Istwert und der
Sollwert sind jetzt auf
Null gesetzt.
Mit der A/M-Taste wird
auf Automatikbetrieb
umgeschaltet. Die
Mit den AUF/AB-TasFunktionslampe "AUTO" ten kann jetzt im Autoist an.
matikbetrieb der Sollwert verändert werden, um so Korrekturen vornehmen zu
können.
Der Regler hält das
ACHTUNG! Die AufWerkzeug auf dem
lagekraft des Tastski
eingestellten Wert.
ändert sich mit der
Verstellung.
Verstellung und Anzeige des Sollwertes
sind, je nach eingestellter Bedienungsvariante,
unterschiedlich
(siehe
auch
Abschnitt 4.5 „Unterschiede der Bedienungsvarianten“ dieser Anleitung).
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit in den Handbetrieb zurückgeschaltet werden. Die automatische Ansteuerung
der Ventile wird damit
abgeschaltet.
52
Empfindlichkeit
Arbeitet die Regelung im Automatikbetrieb zu träge oder zu unruhig, sollte die Empfindlichkeitseinstellung entsprechend verändert werden. (Siehe Punkt 4.4.4 dieser
Anleitung).
Regelfenster
Beim Betrieb des digitalen Reglers mit dem Rotary Sensor ist das Regelfenster
aktiv. Die Einstellung des Regelfensters können Sie unter dem Punkt 4.4.5 dieser
Bedienungsanleitung nachlesen.
53
8. DER SEILZUGSENSOR (YOYO)
8.1 Beschreibung
Der Seilzugsensor kommt hauptsächlich in Verbindung mit der Fräse zur Anwendung. Er dient der Abstandsmessung und verfügt über einen Messbereich von
50cm.
Sensorkennung:
Beim Einschalten des Systems oder bei einem Sensorwechsel alterniert (wechselt)
die Darstellung im Display des Reglers zwischen dem Zeichen für den Seilzug
(engl.: wire rope) und dem Kürzel für Sensor.
=
8.2 Hinweise zur Montage
Für den Seilzug-Sensor sind an der Außenseite der Maschine, oberhalb der Frästrommel, Befestigungslöcher vorgesehen (Gehäusezeichnung des Sensors siehe
Abschnitt 13 „Techn. Daten“). Dort wird der Sensor mit der Seilaustrittsöffnung nach
unten (damit keine Feuchtigkeit z.B. durch Regen eindringen kann) montiert. Das
Seil kann ca. 50 cm weit ausgezogen werden und wird an der dafür vorgesehenen
Stelle am Seitenschild der Fräse eingehängt bzw. fixiert.
Bei der Fräsenanwendung sollte das Seil des Seilzugsensors, bei im
Anschlag hängendem Seitenschild, bis auf 3 cm ausgezogen sein, um den
maximalen Messbereich des Sensors zur Verfügung zu haben.
54
Bei anderen Anwendungen sollte das Seil individuell so befestigt werden, dass für
die geplante Anwendung ein möglichst großer Arbeitsbereich zur Verfügung steht.
Der Seileintritt bzw. Seilaustritt muss immer senkrecht zum Sensor erfolgen.
Richtig:
Falsch:
55
8.3 Arbeiten mit dem Seilzugsensor
Der
Seilzugsensor
und
der
digitale
Regler
sind
montiert,
die
Kabel
sind
angeschlossen und der digitale Regler ist mit Spannung versorgt. Nach der
Einschaltmeldung zeigt der digitale Regler die Sensorkennung an. Erlischt die
Meldung des angeschlossenen Sensors nach kurzer Zeit automatisch, ist das
System betriebsbereit. Ist der Sensor erstmalig in Betrieb oder zuvor gewechselt
worden, muss die Sensorkennung durch Betätigen einer beliebigen Taste quittiert
werden.
Gegebenenfalls
Sensor-Auswahl,
wie
im
durchführen.
Vorgehensweise: Quittierung der Sensorkennung
Wurde der Sensor zum
ersten Mal angeschlossen
Der digitale Regler zeigt
die Sensorkennung an.
oder gewechselt, muss die
Sensorkennung mit einer
beliebigen Taste quittiert
werden.
Abschnitt
4
beschrieben,
56
8.3.1 Regeln mit dem Seilzugsensor
Vorgehensweise: Regeln mit dem Seilzugsensor
1
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
4b
2
3
Das Werkzeug für den
Nullabgleich mit den
AUF/AB-Tasten am
Regler oder der Bedieneinrichtung an der
Maschine auf Arbeitsposition bringen.
Anbringung des Seils
überprüfen: Steht für
die geplante Anwendung ein ausreichend
großer Arbeitsbereich
zur Verfügung?
5
6
4a
Jetzt wird die EingabeTaste gedrückt. Bei
kurzzeitigem Drücken
erscheint "SEt" auf der
Anzeige. Dabei wird
der aktuelle Istwert als
Sollwert übernommen.
7
> 1,5 Sek.
Wird die EingabeTaste länger als 1,5
Sek. gedrückt,
wechselt die Anzeige
von "SEt" nach "0.0".
Der Istwert und der
Sollwert sind jetzt auf
Null gesetzt.
Mit der A/M-Taste wird
auf Automatikbetrieb
umgeschaltet. Die
Mit den AUF/AB-TasFunktionslampe "AUTO" ten kann jetzt im Autoist an.
matikbetrieb der Sollwert verändert werden, um so Korrekturen vornehmen zu
können.
Der Regler hält das
Werkzeug auf dem
eingestellten Wert.
Verstellung und Anzeige des Sollwertes
sind, je nach eingestellter Bedienungsvariante,
unterschiedlich
(siehe
auch
Abschnitt 4.5 „Unterschiede der Bedienungsvarianten“ dieser Anleitung).
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit in den Handbetrieb zurückgeschaltet werden. Die automatische Ansteuerung
der Ventile wird damit
abgeschaltet.
57
Empfindlichkeit
Arbeitet die Regelung im Automatikbetrieb zu träge oder zu unruhig, sollte die Empfindlichkeitseinstellung entsprechend verändert werden. (Siehe Punkt 4.4.4 dieser
Anleitung).
Regelfenster
Beim Betrieb des digitalen Reglers mit dem Seilzugsensor ist das Regelfenster
aktiv. Die Einstellung des Regelfensters können Sie unter dem Punkt 4.4.5 dieser
Bedienungsanleitung nachlesen.
58
9. DER LASEREMPFÄNGER LS 3000
9.1 Beschreibung
Der prop. Laserempfänger ist ein Sensor zur Abstandsmessung, der mit allen gängigen Rotationslasern, wie zum Beispiel Rotlichtsendern (Helium, Neon) und Infrarotsendern, arbeitet. Er wird u.a. zum Platzbau eingesetzt und verfügt über einen
Empfangsbereich von ca. 29 cm.
Sensorkennung:
Beim Einschalten des Systems oder bei einem Sensorwechsel alterniert (wechselt)
die Darstellung im Display des Reglers zwischen dem Zeichen für den Laserempfänger LS 3000 und dem Kürzel für Sensor.
=
9.2 Hinweise zur Montage
Um den Laserempfänger zu montieren sollte ein Teleskopmast an der Maschine
vorhanden sein.
Die günstigste Anbaustelle an der Fräse ist an der entsprechenden Außenseite der
Maschine, oberhalb der Frästrommelachse; am Schwarzdeckenfertiger an der
äußeren Bohlenkante, auf Höhe der Materialförderschnecke.
Das Befestigungsrohr für den Laserempfänger kann im Durchmesser von 30mm bis
46mm variieren.
59
Es ist zu beachten, dass der Laserempfänger so hoch montiert wird, dass keine
Hindernisse zwischen Lasersender und Laserempfänger auftreten können.
Auch Spiegelungen des Laserstrahls, durch glatte Oberflächen in der Umgebung
des Empfängers, sind zu vermeiden.
Der LS 3000 ist ein proportionaler Laserempfänger. Sein Arbeitspunkt kann durch
einfachen Tastendruck übernommen und verändert werden. Die Arbeitsposition
sollte dennoch möglichst in die Mitte des Empfängers gelegt werden, um die Möglichkeit zu waren, den Sollwert über einen großen Bereich zu verändern.
Die Montage des LS 3000 ist denkbar einfach:
(Abbildung ähnlich)
1. Befestigungsschelle öffnen.
2. LS 3000 über das Mastrohr schieben.
3. Befestigungsschelle schließen.
1
2
3
60
9.3 Die LED-Anzeige des Laserempfängers LS 3000
Der prop. Laserempfänger LS 3000 ist auf seinem Mast
frei verschiebbar.
Um Ihnen das Einrichten des LS 3000 zu erleichtern ist er
mit einer integrierten Positionierhilfe (1) ausgestattet.
Dabei handelt es sich um eine LED-Anzeige die anzeigt
wie der Laserempfänger bzw. den Mast verschoben
werden
muss
damit
der
Laserstrahl
mittig
im
Empfangsbereich auftrifft (siehe hierzu auch nächste
Seite).
Nur wenn der Laserstrahl den Empfänger mittig trifft steht der volle Arbeitsbereich
von ca. ± 14 cm zur Verfügung.
Einer der großen Vorteile des Systems ist, dass der Arbeitspunkt beim Auftreffen
des Laserstrahls an jeder beliebigen Stelle des Laserempfängers übernommen
werden kann.
Je nach geplanter Anwendung kann das sogar sinnvoll sein.
Durch einen asymmetrischen liegenden Arbeitspunkt wird der zur Verfügung
stehende Verstellbereich einer Richtung (heben bzw. senken) vergrößert, der
andere jedoch im selben Maß reduziert.
61
Die Positionierhilfe ist nur wirksam, wenn sich der Regler, an dem der
Empfänger angeschlossen ist, in der Betriebsart „Manuell“ befindet.
Es trifft kein Laserstrahl auf
den Empfänger;
Der Laserstrahl trifft oberhalb
Laserempfänger bzw. Mast nach
der Mitte auf den Empfänger;
oben verschieben;
Der Laserstrahl trifft oberhalb,
max. 2 cm von der Mitte, auf
den Empfänger;
Laserempfänger bzw. Mast ein
wenig nach oben verschieben;
Der Laserstrahl trifft mittig auf
den Empfänger;
Der Laserstrahl trifft
unterhalb, max. 2 cm von der
Mitte, auf den Empfänger;
Legende:
Laserempfänger bzw. Mast ein
wenig nach unten verschieben;
Der Laserstrahl trifft unterhalb
Laserempfänger bzw. Mast nach
der Mitte auf den Empfänger;
unten verschieben;
= LED aus;
= LED blinkt;
= LED an;
62
9.4 Arbeiten mit dem Laserempfänger LS 3000
Der Laserempfänger und der digitale Regler sind montiert, die Kabel sind
angeschlossen, der Regler ist mit Spannung versorgt und ein Lasersender in Betrieb
genommen. Nach der Einschaltmeldung zeigt der digitale Regler die Sensorkennung
an.
Erlischt
die
Meldung
des
angeschlossenen
Sensors
nach
kurzer
Zeit
automatisch, ist das System betriebsbereit. Ist der Sensor erstmalig in Betrieb oder
zuvor gewechselt worden,
muss
die
Sensorkennung durch Betätigen einer
beliebigen Taste quittiert werden. Gegebenenfalls Sensor-Auswahl, wie im Abschnitt
4 beschrieben, durchführen.
Vorgehensweise: Quittierung der Sensorkennung
Wurde der Sensor zum
ersten Mal angeschlossen
oder gewechselt, muss die
Der digitale Regler zeigt
Sensorkennung mit einer
die Sensorkennung an.
beliebigen Taste quittiert
werden.
63
9.4.1 Regeln mit dem Laserempfänger LS 3000
Vorgehensweise: Regeln mit dem Laserempfänger LS 3000
1
3a
2
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
Das Werkzeug für den
Nullabgleich mit den
AUF/AB-Tasten am
Regler oder der Bedieneinrichtung an der
Maschine auf Arbeitsposition bringen.
Trifft der Laserstrahl
nicht im Empfangsfenster
Der Laserempfänger
auf, muss der Empfänger
sollte jetzt so in der
zunächst in der Höhe
Höhe eingerichtet
verschoben werden, bis
werden, dass der
Laserstrahl mittig auf- eine der LEDs am LS
trifft (Messbereich des 3000 leuchtet.
Sensors beachten).
(Abbildung ähnlich)
4a
3c
3b
4b
Der Laserempfänger ...
> 1,5 Sek.
... muss nach unten
eingerichtet werden.
... ist richtig
eingerichtet.
... muss nach oben
eingerichtet werden.
Jetzt wird die EingabeTaste gedrückt. Bei
kurzzeitigem Drücken
erscheint "SEt" auf der
Anzeige. Dabei wird
der aktuelle Istwert als
Sollwert übernommen.
Wird die EingabeTaste länger als 1,5
Sek. gedrückt wechselt
die Anzeige von "SEt"
nach "0.0". Der Istwert
und der Sollwert sind
jetzt auf Null gesetzt.
64
5
6
Mit der A/M-Taste wird
auf Automatikbetrieb
umgeschaltet. Die
Mit den AUF/AB-TasFunktionslampe
ten kann jetzt im Auto"AUTO" ist an.
matikbetrieb der Sollwert verändert werden,
um so Korrekturen
vornehmen zu können.
Der Regler hält das
Werkzeug auf dem
eingestellten Wert.
7
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit in den Handbetrieb zurückgeschaltet werden. Die automatische Ansteuerung
der Ventile wird damit
abgeschaltet.
Verstellung und Anzeige des Sollwertes
sind, je nach eingestellter Bedienungsvariante,
unterschiedlich
(siehe
auch Abschnitt 4.5
Unterschiede der Bedienungsvarianten
dieser Anleitung).
Empfindlichkeit
Arbeitet die Regelung im Automatikbetrieb zu träge oder zu unruhig, sollte die Empfindlichkeitseinstellung entsprechend verändert werden. (Siehe Punkt 4.4.4 dieser
Anleitung).
Regelfenster
Beim Betrieb des digitalen Reglers mit dem Laserempfänger LS 3000 ist das
Regelfenster aktiv. Die Einstellung des Regelfensters können Sie unter Punkt 4.4.5
dieser Bedienungsanleitung nachlesen.
65
9.5 Störungsanzeigen
Um eventuelle Reflektionsfehler z.B. durch spiegelnde Flächen oder
Blinklichter
auf
der
Baustelle
möglichst
auszuschließen
wertet
der
Laserempfänger nur Sendersignale zwischen 10 Hz und 20 Hz (U/sec)
aus.
Der Laserempfänger LS 3000 erkennt diese Fehlersituationen und zeigt sie mit Hilfe
seiner LED-Anzeige wie folgt an:
Es trifft kein Laserstrahl auf den Empfänger;
Der Laserempfänger wird unzyklischen von Laserstrahlen oder
von mehreren Laserimpulsen gleichzeitig getroffen;
Ursache hierfür könnten z.B. Reflektionen sein;
Die spezifizierte Mindestumdrehungsgeschwindigkeit des
Lasersenders ist unterschritten;
Die spezifizierte Höchstumdrehungsgeschwindigkeit des
Lasersenders ist überschritten;
Legende:
= LED aus;
= LED blinkt;
= LED an;
Zu den Fehler- und Störanzeigen die auf dem Display des digitalen Reglers ausgegeben werden siehe Abschnitt „HILFE BEI
STÖRUNGEN“ dieser Anleitung.
66
10. DER BIG-SKI
10.1 Beschreibung
Beim Big-Ski wird das Prinzip der Mittelwertbildung, das bereits vom Sonic-Ski Sensor bekannt ist, wieder aufgenommen. Hierzu werden typischerweise drei Sensoren
(z.B. 3x Sonic-Ski oder 2x Sonic-Ski [vorne und hinten] + 1x Seilzugsensor [Mitte])
über die Maschinenlänge - oder unter Zuhilfenahme einer entsprechenden Mechanik
sogar darüber hinaus - verteilt.
In Ausnahmefällen kann die Mittelwertbildung auch mit nur zwei Sensoren (SonicSki vorne und hinten) vorgenommen werden.
Auf diesem Wege ist es möglich auch langgezogene Unebenheiten oder „Wellen“ in
der Längsrichtung des Untergrundes zu korrigieren.
Sensorkennung:
Beim Einschalten des Systems oder bei einem Sensorwechsel alterniert (wechselt)
die Darstellung im Display des Reglers zwischen einer numerischen Darstellung die Zahlen 1 bis 3 stehen für die belegten Stecker der Big-Ski Anschlussbox bzw.
die belegten „Big-Ski Stecker“ der werkseitig mit einem CAN-Bus verdrahteten
Maschine - und dem Kürzel für Sensor.
=
=
67
10.2 Funktionsweise
Nachdem kleine Unebenheiten und Fremdkörper bereits durch die Mittelwertbildung
jedes einzelnen Sonic-Ski Sensors neutralisiert werden, vermittelt und reduziert der
Aufbau als Big-Ski nun zusätzlich auch Wellen und kleine, langgezogene Höhenunterschiede im Längsprofil des Untergrundes. Große Abweichungen bleiben, bei
entsprechender Einstellung des Regelfensters, von der Mittelwertbildung ausgeschlossen.
Ein Sonic-Ski
resultierende Straßendecke
Big-Ski
resultierende Straßendecke
68
10.3 Hinweise zur Montage und Installation
10.3.1 Mechanik
Bei der Realisation des Big-Ski Systems kommt der Ausführung der Mechanik große
Bedeutung zu.
Da diese jedoch von Händler oder Kunde individuell gestaltet wird, kann hier nur
eine prinzipielle Montage beschrieben werden.
Der Träger für die Sensoren sollte, aufgrund der teilweise erheblichen Länge, sehr
stabil ausgeführt sein und fest mit dem Werkzeugträger verschraubt werden.
Es ist vorteilhaft die Konstruktion aus mehreren Teilstücken zu fertigen, um den
Transport und die Montage zu erleichtern.
Weiterhin hat es sich als praktisch erwiesen, wenn die Einzelstücke an den Verbindungsstellen leicht abzuwinkeln sind (siehe Skizze). Dadurch kann die Ausrichtung der einzelnen Sensoren über der Referenz vereinfacht werden (nicht selten
werden in der Praxis Sonic-Skis sogar vor und hinter der Maschine positioniert, um
auch in Kurvenfahrten das sichere Abtasten der Referenz zu gewährleisten).
Ansicht von oben
X1
X2
Die Abstände zwischen den Sensoren sind idealerweise gleich (X1 = X2).
Der mittlere Sensor wird dort angebracht, wo er auch bei der Arbeit mit nur einem
Sensor befestigt würde.
69
10.3.2 Elektrik
Bei Maschinen mit werkseitig verdrahtetem CAN-Bus stellt der Anschluss von 3
Sensoren zur Bildung eines Big-Ski kein Problem dar, da normalerweise vorne, in
der Mitte und hinten an der Seitenwand dieser Maschinen entsprechend codierte
Anschlussstecker vorgesehen sind.
Die Durchnummerierung, auf die sich auch die Darstellung im Display des Reglers
bei der Sensorkennung bezieht, erfolgt stets von vorne nach hinten (in Fahrtrichtung).
An den Positionen 1 und 3 - d.h. vorne und hinten - dürfen nur
Ultraschall-Sensoren eingesetzt werden.
1
2
3
z.B.:
Etwas aufwendiger gestaltet sich der Anschluss des Big-Ski an einen Regler der
universell einsetzbaren Global-Version.
In diesem Fall werden die 3 Sensoren über eine spezielle „Big-Ski Verteilerbox“ mit
entsprechend codierten Anschlusssteckern mit dem Regler verbunden.
70
Die Verteilerbox sollte so montiert werden, dass eine einfache Verdrahtung zum
Regler und den Sensoren möglich ist. Die Anschlüsse für die Sensoren sollten
immer nach unten zeigen, damit kein Wasser in die Verteilerbox eindringen kann.
Eingänge, die nicht benötigt werden, sind mit Staubschutzkappen zu verschließen.
Verbinden Sie zunächst den digitalen Regler mit dem Eingang der Verteilerbox.
Schließen Sie anschließend die gewünschte Sensorkombination, wie unten schematisch dargestellt, an den Ausgängen der Verteilerbox an. Dabei wird der in Fahrtrichtung vorderste Sensor an Ausgang 1, der mittlere Sensor an Ausgang 2 und der
Hintere an Ausgang 3 angeschlossen.
Auf diese Reihenfolge bezieht sich auch die numerische Darstellung im Display des
Reglers bei der Sensorkennung.
An den Positionen 1 und 3 - d.h. vorne und hinten - dürfen nur
Ultraschall-Sensoren eingesetzt werden.
1
2
3
2
z.B.:
1
3
71
10.4 Einrichten
Mit dem Big-Ski ist generell nur die Bodenabtastung möglich.
Daher müssen alle Sonic-Ski, um ein optimales Ergebnis zu
erzielen, bei der Arbeit längs zur Fahrtrichtung ausgerichtet
werden.
Auch bei der Arbeit mit dem Big-Ski muss der optimale Arbeitsbereich des Sonic-Ski unbedingt berücksichtigt werden.
Jeder der eingesetzten Sonic-Ski Sensoren muss in einem
Abstand von 30 cm bis 40 cm zur Referenz ausgerichtet wer-
ca. 35cm
den.
Boden
72
10.5 Arbeiten mit dem Big-Ski
Der Big-Ski und der digitale Regler sind montiert, die Kabel sind angeschlossen und
der digitale Regler ist mit Spannung versorgt. Nach der Einschaltmeldung zeigt der
digitale Regler die Sensorkennung an. Erlischt die Meldung der angeschlossenen
Sensoren nach kurzer Zeit automatisch, ist das System betriebsbereit. Ist der BigSki erstmalig in Betrieb oder seine Sensorkombination zuvor gewechselt worden,
muss die Sensorkennung durch Betätigen einer beliebigen Taste quittiert werden.
Gegebenenfalls Sensor-Auswahl, wie im Abschnitt 4 beschrieben, durchführen.
Ist der Big-Ski als aktiver Sensor ausgewählt, leuchtet die Funktionslampe „Seil“ des
digitalen Reglers.
Vorgehensweise: Quittierung der Sensorkennung
1b
2
Der digitale Regler
Der digitale Regler
Wurde der Big-Ski zum
zeigt die Sensorken-
zeigt die Sensorken-
ersten Mal angeschlos-
nung an (hier: Mittel-
nung an (hier: Mittel-
sen oder seine
wertbildung aus Sonic-
wertbildung aus 3
Sensorkombination
Ski vorne und hinten).
Sensoren).
geändert, muss die
1a
Sensorkennung mit einer
beliebigen Taste quittiert
werden.
73
Ist der Big-Ski als aktiver Sensor ausgewählt, hat der Bediener die Möglichkeit mit
einem einzigen Handgriff zwischen der Skibildung (Mittelwertbildung) aus allen 3
Sensoren und einer Einzelsensorauswertung umzuschalten.
Betätigen Sie dazu im Manuellbetrieb gleichzeitig die AUF/AB-Tasten des digitalen Reglers.
Die abgebildete Funktionslampe erlischt.
Nach dem Tastendruck wird nur noch das Messsignal des an der mittleren Position
des Big-Skis angeschlossen Sensors ausgewertet. Die Bedienung und Anzeige
dieses Sensors entspricht dann der Beschreibung in dieser Anleitung. *
Achtung!
Beim Umschalten von Einzelsensorauswertung auf Skibildung wird
der Wert des simulierten Skis dem Wert des Einzelsensors angepasst;
d.h. es erfolgt keine Änderung des Istwertes.
Beim umgekehrten Umschalten von Skibildung auf Einzelsensorauswertung hingegen wird der Wert des Einzelsensors nicht angepasst;
d.h. es kann zu einer Änderung des Istwertes kommen.
Diese Funktion erleichtert zum Beispiel zu Beginn eines neuen Arbeitseinsatzes das
Einrichten des Big-Skis über einer Referenz, falls noch nicht für alle Sensoren eine
geeignete Abtastfläche zur Verfügung steht.
*
Einschränkung: Ist ein Sonic-Ski Sensor an der mittleren Position des Big-Skis angeschlossen
und wurde auf Einzelsensorauswertung umgeschaltet, kann dieser Sonic-Ski Sensor nicht in den
Seilmodus umgeschaltet werden.
74
Um wieder zur Skibildung (Mittelwertbildung) aus
allen 3 Sensoren zurückzuschalten, drücken Sie
im Manuellbetrieb gleichzeitig die AUF/AB-Tasten
des digitalen Reglers.
Die abgebildete Funktionslampe leuchtet.
Nach dem erneuten Tastendruck wird wieder der Mittelwert aus den Messsignalen
aller 3 am Big-Ski angeschlossen Sensoren gebildet.
75
10.5.1 Regeln mit dem Big-Ski
Vorgehensweise: Regeln mit dem Big-Ski
1
2
4a
3
ca. 35cm
Mit der A/M-Taste wird
auf Manuellbetrieb
umgeschaltet. Die
Funktionslampe
"AUTO" ist aus.
4b
Das Werkzeug für den
Nullabgleich mit den
AUF/AB-Tasten am
Regler oder der Bedieneinrichtung an der
Maschine auf Arbeitsposition bringen.
5
Alle Sonic-Ski in einem
Abstand von 35 cm
über dem Boden
anbringen.
6
Jetzt wird die Eingabe-Taste gedrückt.
Bei kurzzeitigem Drücken erscheint "SEt"
auf der Anzeige. Dabei wird der aktuelle
Istwert als Sollwert
übernommen.
7
> 1,5 Sek.
Wird die EingabeTaste länger als 1,5
Sek. gedrückt,
wechselt die Anzeige
von "SEt" nach "0.0".
Der Istwert und der
Sollwert sind jetzt auf
Null gesetzt.
Mit der A/M-Taste wird
auf Automatikbetrieb
umgeschaltet. Die
Mit den AUF/AB-TasFunktionslampe "AUTO" ten kann jetzt im Autoist an.
matikbetrieb der Sollwert verändert werden, um so Korrekturen vornehmen zu
können.
Der Regler hält das
Werkzeug auf dem
eingestellten Wert.
Verstellung und Anzeige des Sollwertes
sind, je nach eingestellter Bedienungsvariante,
unterschiedlich
(siehe
auch
Abschnitt 4.5 „Unterschiede der Bedienungsvarianten“ dieser Anleitung).
Mit der A/M-Taste kann
jederzeit in den Handbetrieb zurückgeschaltet werden. Die automatische Ansteuerung
der Ventile wird damit
abgeschaltet.
76
Empfindlichkeit
Arbeitet die Regelung im Automatikbetrieb zu träge oder zu unruhig, sollte die Empfindlichkeitseinstellung entsprechend verändert werden. (Siehe Punkt 4.4.4 dieser
Anleitung).
Regelfenster
Beim Betrieb des digitalen Reglers mit dem Big-Ski ist das Regelfenster aktiv. Die
Einstellung
des
Regelfensters
Bedienungsanleitung nachlesen.
können
Sie
unter
dem
Punkt
4.4.5
dieser
77
11. WARTUNG UND INSTANDHALTUNG
11.1 Allgemeine Hinweise
Die MOBA-matic wurde für eine hohe Betriebssicherheit entwickelt.
Zur Instandhaltung des Systems ist nur ein Minimum an Zeitaufwand notwendig.
Die elektronischen Bauteile sind alle in robusten Gehäusen untergebracht, um eine
eventuelle mechanische Beschädigung zu vermeiden.
Trotzdem sollten die Anschluss- und Verbindungskabel in regelmäßigen
Abständen auf eventuelle Schäden und Verunreinigungen untersucht
werden.
Die Gewinde der Steckverbindungen und der Kabelverschlüsse sind, um
schlechte Kontakte zu vermeiden, von Schmutz, Fett, Asphalt oder anderen Fremdmaterialien freizuhalten.
11.2 Hinweise zur Gerätereinigung
Den digitalen Regler ausschalten und vom Netz trennen.
•
handelsüblichen Kunststoffreiniger auf ein weiches, fusselfreies Tuch geben
•
Oberflächen der Geräte und Display ohne Druck reinigen
•
Reinigungsmittel mit sauberem Tuch wieder vollständig von den Geräten entfernen
Display auf keinen Fall mit Mitteln reinigen, die schleifende Substanzen enthalten. Die Oberfläche wird dadurch verkratzt und matt.
78
12. HILFE BEI STÖRUNGEN
12.1 Allgemeine Hinweise
In diesem Abschnitt erhalten Sie einige Informationen darüber, welche Maßnahmen
Sie ergreifen können oder müssen, wenn am Gerät eine Fehlermeldung auftritt.
Fehlerursachen können in den meisten Fällen durch eine sorgfältig und rechtzeitig
durchgeführte Wartung ausgeschlossen werden. Das erspart Ärger und Kosten
durch unnötige Ausfallzeiten.
Sicherheitshinweise:
•
Die Geräte und zugehörigen Komponenten dürfen nur im Rahmen
einer Umkonfiguration, und wenn Sie in der Bedienungsanleitung
ausdrücklich dazu aufgefordert werden, geöffnet werden!
•
Fehler dürfen nur von einer autorisierten Fachkraft beseitigt
werden!
•
Bei der Fehlerbeseitigung nicht überhastet vorgehen!
•
Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitsregeln einhalten!
79
12.2 Fehlermeldungen und Abhilfe
Fehlermeldung
no / SEn
Fehlerdiagnose
Regler erkennt keinen
Sensor.
SLo / out
Messwert des aktiven
rtY / out
Sensors außerhalb des
LAS / out
zulässigen
-23 / out
Messbereichs.
Messwert des aktiven
Sensors außerhalb des
/ --3
eingestellten
Regelausgänge
Ausgänge im Automatikbetrieb verriegelt.
Regler erkennt
Slo / dEF
fehlerhaften Sensor.
E. 2
•
Sensor anschließen.
•
Anschlusskabel prüfen
und ggf. austauschen.
•
Sensor austauschen.
Ausgänge im
•
Sensorausrichtung
Automatikbetrieb
bzw. Position prüfen.
verriegelt.
•
Sensor austauschen.
Ausgänge im
•
Sensorausrichtung
Automatikbetrieb
bzw. Position prüfen.
verriegelt.
•
Sensor neu einrichten.
Ausgänge im
•
Anschlusskabel prüfen
Automatikbetrieb
und ggf. austauschen.
verriegelt.
•
Sensor austauschen.
•
Fehlermeldung mit
Regelfensters.
rop / dEF
Gegenmaßnahme
Datenverlust des
Ausgänge im
batteriegepufferten
Automatikbetrieb
Speichers.
verriegelt.
beliebiger Taste quittieren.
•
Arbeitsposition (Null-
punkt und Sollwert) neu
übernehmen.
•
Fehlermeldung mit
beliebiger Taste quittie-
E. 3
E. 4
E. 5
Datenverlust der
batterieunabhängig
gespeicherten
Parameter.
ren. Dabei werden die
Ausgänge im
Maschinenparameter auf
Automatikbetrieb
Grundwerte eingestellt.
verriegelt.
Ggf. neu einstellen.
•
Arbeitsposition (Null-
punkt und Sollwert) neu
eingeben.
80
13. TECHNISCHE DATEN
Auf den folgenden Seiten finden Sie die Datenblätter zu den wichtigsten Komponenten des Systems.
Diese enthalten, neben einer bemaßten Zeichnung des Gerätes, eine Beschreibung
seiner Schnittstellen und einige grundlegende, technische Angaben.
Der digitale Regler ist in 2 verschiedenen Ausführungen erhältlich.
In der Global-Version (2 Gerätestecker im Gehäuse) kann er an so gut wie jede Maschine mit elektrischer Werkzeugsteuerung adaptiert werden. Die „reine“ CAN-Version (mit Anschlusskabel und nur einem Anschlussstecker) wurde speziell für Maschinen konzipiert, die schon werkseitig mit einer CAN-Busverdrahtung ausgerüstet
sind.
Die Bedienung beider Regler ist absolut identisch.
Wie schon eingangs dieser Anleitung erwähnt können Sie Ihr System, je nach Applikationsanforderung, individuell zusammenstellen. Das bedeutet, dass Sie die eine
oder andere der auf den nächsten Seiten beschriebenen Komponenten vielleicht gar
nicht erworben haben.
81
Abmessungen (Dimensions):
80
Pinbelegung (Pin connection):
Power-Schnittstelle (power
interface)
66
10
12pol. Gerätestecker, Bajonettverbindung
(12-pin plug, bayonet type connection)
170
Art.Nr.: (Artikelnummer)
Typ:
(Bezeichnung)
Ser. Nr.: (Seriennummer/Datum)
A = Eingang „Extern Hand“ (input „valve
interruption“)
B = CANC = CAN+
D = Eingang „Seitenerkennung“ (input
„machine side recognition“)
E = Eingang „Grade/Slope-Umschaltung“
(input „Grade/Slope change-over“)
F = Ausgang „Alarm“ (output „alarm“)
G = n.c.
H = n.c.
J = Ausgang „Senken“ (output „down“)
K = Ausgang „Heben“ (output „up“)
L = + Betriebsspannung (supply voltage)
M = - Betriebsspannung (supply voltage)
Technische Daten
(Technical data):
Betriebsspannung (voltage range):
11V ... 30V (DC)
Stromaufnahme (current consumption):
ca. 300mA ohne Ventile (without valves)
Sensor-Schnittstelle (sensor
interface)
Zulässige Restwelligkeit (allowable residual
ripple):
+/- 10%
7pol. Gerätedose; Bajonettverbindung
(7-hole receptacle; bayonet type connection)
Leistungsausgänge (power outputs):
ON/OFF, PNP/NPN, max. 3A
PROP, PNP, max. 2,5A
CAN-Schnittstelle (CAN-interface):
ISO 11898 - 24 V
125 kBit/sec
A
B
C
D
E
=
=
=
=
=
+ Betriebsspannung (supply voltage)
CAN+
- Betriebsspannung (supply voltage)
CANEin- und Ausgang „Adresse1“
(digital I/O „Address1”)
F = n.c.
G = Schirm (shield)
Arbeitstemperaturbereich (ambient temperature
range):
-10°C ... +70°C
AF
G
B
C
E
D
Lagertemperaturbereich (storage temperature
range):
-25°C ... +85°C
Schutzart (enclosure protection):
IP 67
Bemerkung (Remark):
Gewicht (weight):
ca. 2,2kg
Global-Version
82
Abmessungen (Dimensions):
Pinbelegung (Pin connection):
170
CAN-Schnittstelle (CAN-interface)
10pol. Kabeldose, Schraubverbindung
(10pin cable connector, screwed connection)
A = - Betriebsspannung (supply voltage)
B = + Betriebsspannung (supply voltage)
C = Ausgang „Heben“ (output „up“)
D = Ausgang „Senken“ (output „down“)
E = Eingang „Grade/Slope-Umschaltung“
(input „Grade/Slope change-over“)
F = n.c.
G = Eingang „Seitenerkennung“ (input
„machine side recognition“)
H = CAN+
I = CANJ = Eingang „Extern Hand“ (input „valve
interruption“)
Technische Daten
(Technical data):
Betriebsspannung (voltage range):
11 V ... 30 V (DC)
Lagertemperaturbereich (storage temperature range):
Stromaufnahme (current consumption):
ca. 300 mA ohne Ventile (without valves)
Schutzart (enclosure protection) :
IP 67
-25°C … +85°C
Zulässige Restwelligkeit (allowable residual
ripple):
+/- 10%
Leistungsausgänge (power output):
ON/OFF, PNP/NPN, max. 3A
PROP, PNP, max. 2,5A
SERVO, max. 250mA
CAN-Schnittstelle (CAN-interface):
ISO 11898 – 24 V
125 kBit/sec
Arbeitstemperaturbereich (ambient temperature
range):
-10°C … +70°C
Bemerkung (Remark):
Version für CAN-verdrahtete Maschinen
83
Schaltlogik der 3 digitalen Eingänge der MOBA-matic:
Eingang „Grade/Slope-Umschaltung“:
Pin auf Masse
=
Querneigungssensor (Slope)
Pin auf +Bat.
=
Abstandssensor (Grade)
Pin offen (n.c.)
=
Abstandssensor (Grade)
Eingang „Extern Hand“: *
Pin auf Masse
=
Stopp der Automatik
Pin auf +Bat.
=
Stopp der Automatik
Pin offen (n.c.)
=
Automatik frei
Eingang „Seitenerkennung“:
Pin auf Masse
=
rechts
Pin auf +Bat.
=
links
Pin offen (n.c.)
=
links
* Die Logik des Eingangs „Extern Hand“ kann mittels CAN-Konfigurationsnachricht
oder im erweiterten Parametermenü des Reglers geändert werden.
84
Abmessungen (Dimensions):
100
126
250
225
Pinbelegung (Pin connection):
CAN-Schnittstelle (CAN-interface)
ISO 11898 - 24V - 125kBit/sec
7pol. Gerätestecker; Bajonettverbindung
(7pin connectors; bayonet type connection)
Technische Daten
(Technical data):
Betriebsspannung (voltage range):
11V ... 30V (DC)
Stromaufnahme (current consumption):
max. 50 mA
Messbereich (measuring range):
+/- 10°
Interne Auflösung (internal resolution):
0,01%
A
B
C
D
E
F
G
=
=
=
=
=
=
=
+ Betriebsspannung (supply voltage)
CAN+
- Betriebsspannung (supply voltage)
CANAdr.1
Adr.2
Schirm (shield)
Links (left):
E = n.c.
F = n.c.
Rechts (right):
E = - Betriebsspannung (supply voltage)
F = n.c.
Nullpunktstabilität (zero point stability):
0,1%
Arbeitstemperaturbereich (ambient temperature
range):
-10°C ... +70°C
Lagertemperaturbereich (storage temperature range):
-25°C ... +80°C
Schutzart (enclosure protection):
IP 67
Gewicht (weight):
ca. 1,75 kg
Bemerkung (Remark):
= neg. Neigung (neg. slope)
= pos. Neigung (pos. slope)
85
Abmessungen (Dimensions):
152
140
120
63,5
280
306
Technische Daten
(Technical data):
80
Pinbelegung (Pin connection):
CAN-Schnittstelle (CAN-interface)
Betriebsspannung (voltage range):
11 V ... 30 V (DC)
Stromaufnahme (current consumption):
Max. 300 mA
Zulässige Restwelligkeit (allowable residual
ripple):
+/- 10%
Erfassungsbereich (measuring range)
20cm - 100cm
ISO 11898 - 24V - 125kBit/sec
7pol. Gerätestecker; Bajonettverbindung
(7pin connector; bayonet type connection)
A
B
C
D
E
F
G
=
=
=
=
=
=
=
+ Betriebsspannung (supply voltage)
CAN+
- Betriebsspannung (supply voltage)
CANAdr.1
Adr.2
Schirm (shield)
Reproduzierbakeit (reproduceability):
+/- 1mm
Arbeitstemperaturbereich (ambient temperature
range):
-10°C ... +70°C
Lagertemperaturbereich (storage temperature
range):
-25°C ... +80°C
Schutzart (enclosure protection):
IP 67
Gewicht (weight):
ca. 2,3 kg
Bemerkung (Remark):
86
Abmessungen (Dimensions):
106,5
92
63,5
78
4
91
9
150
112
63,5
Technische Daten
(Technical data):
Betriebsspannung (voltage range):
11V ... 30V (DC)
Stromaufnahme (current consumption):
Max. 50mA
Zulässige Restwelligkeit (allowable residual
ripple):
+/- 10%
Erfassungsbereich (measuring range):
+/- 30°
Pinbelegung (Pin connection):
CAN-Schnittstelle (CAN interface)
ISO 11898 - 24V; 125 kBits/sec
7pol. Verbinder; Bajonettverbindung
(7pin connector; bayonet type connection)
A
B
C
D
E
F
G
=
=
=
=
=
=
=
+ Betriebsspannung (supply voltage)
CAN+
- Betriebsspannung (supply voltage)
CANAdr.1
Adr.2
Schirm (shield)
Interne Auflösung (internal resolution):
0,1°
Reproduzierbakeit (reproduceability):
+/- 0,1°
Arbeitstemperaturbereich (ambient
temperature range):
-10°C ... +70°C
Lagertemperaturbereich (storage temperature
range):
-25°C ... +80°C
Schutzart (enclosure protection):
IP 67
Gewicht (weight):
Ca. 1,1kg
Bemerkung (Remark):
87
Abmessungen (Dimensions):
150 mm
100 mm
62 mm
125 mm
5 mm
d = 8,5 mm
100 mm
125 mm
152 mm
Technische Daten
(Technical data):
Betriebsspannung (voltage range):
10 V ... 30 V (DC)
Stromaufnahme (current consumption):
< 200 mA
Messbereich (measuring range):
50 cm
CAN-Schnittstelle (CAN-interface):
ISO 11898 - 24 V;
125 kBit/sec.;
Pinbelegung (Pin connection):
7pol. Gerätestecker; Bajonettverbindung
(7pin plug; bayonet type connection)
A
B
C
D
E
F
G
=
=
=
=
=
=
=
+ Betriebsspannung (supply voltage)
CAN +
- Betriebsspannung (supply voltage)
CAN Adresse1 (address1)
Adresse2 (address2)
Schirm (shield)
Arbeitstemperaturbereich (ambient temperature
range):
-10°C ... +60°C
Lagertemperaturbereich (storage temperature
range):
-25°C ... +75°C
Schutzart (enclosure protection):
IP 54
Gewicht (weight):
ca. 1,75 kg
Bemerkung (Remark):
88
Abmessungen (Dimensions):
mi
n.
30
Technische Daten (Technical data):
Betriebsspannung (voltage range):
10 ... 30 V DC
Stromaufnahme (current consumption):
ca. 260 mA @ 12 V
ca. 135 mA @ 24 V
Arbeitsdurchmesser (working diameter):
600 m senderabhängig (depending on transmitter)
Empfangswinkel (receiving angle):
360°
Empfangsbereich (receiving range):
290 mm
Messbereich (measuring range):
284 mm
Auflösung (resolution):
0,1 mm
Wellenlänge (wavelength):
Sensitivität (sensitivity) >30% @ 600 < λ < 1030 nm
Max. Sensitivität (sensitivity) @ λ = 850 nm
Sender Rotationsfrequenz (transmitter rotation
frequency):
10 Hz … 20 Hz (+/- 10%)
ma
x.
46
350
103
Schnittstellen (interfaces):
1x PWM-Schnittstelle (PWM-interface)
1x CAN-Schnittstelle (CAN-interface)
ISO 11898 - 24 V
50/125/250/500/1000 kBit/sec
Arbeitstemperaturbereich (operating temperature
range):
-40 ... +70 °C
Lagertemperaturbereich (storage temperature range):
-40 ... +70 °C
Schutzart (ingress protection):
IP 67
Gewicht (weight):
ca. 1,8 kg (approx. 1.8 kg)
Mastdurchmesser (mast diameter):
bis 46 mm (up to 1.8 inches)
Bemerkungen (Remarks):
Integrierte Positionierhilfe
(integrated positioning aid);
Dynamische Anpassung der Empfindlichkeit bei
wechselnden Lichtverhältnissen;
(dynamical adjustment of sensitivity with varying
light conditions)
89
Pinbelegung (Pin connection):
PWM-Schnittstelle (PWM-interface)
7pol. Gerätestecker; Schraubverbindung
(7pin male connector; screwed connection)
A
B
C
D
E
F
G
=
=
=
=
=
=
=
+ Betriebsspannung (+ supply voltage)
Sendesignal (send signal)
- Betriebsspannung (- supply voltage)
Empfangssignal 1 (receive signal 1)
Sensorselektierung (sensor select)
Empfangssignal 2 (receive signal 2)
Schirm (shield)
CAN-Schnittstelle (CAN-interface)
7pol. Gerätestecker; Bajonettverbindung
(7pin male connector; bayonet type connection)
A
B
C
D
E
F
G
=
=
=
=
=
=
=
+ Betriebsspannung (+ supply voltage)
CAN+
- Betriebsspannung (- supply voltage)
CANAdr.1
Adr.2
Schirm (shield)
90
14. KONFORMITÄTSERKLÄRUNGEN
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Entsprechend ISO/EC Guide 22 und EN 45014
Name des Herstellers:
MOBA Mobile Automation
Anschrift des Herstellers:
MOBA Mobile Automation
Vor den Eichen 4
D-65604 Elz
Der Hersteller erklärt, dass die Produkte:
Produktname:
MOBA-matic
System
Modell-Nr. der im System getesteten Geräte:
Digitaler Regler
Digi Slope Sensor
Sonic-Ski
Rotary Sensor
Seilzugsensor
Laserempfänger LS-250
04-25-10443 und 453
04-21-21010
04-21-10020
04-21-40110
04-21-30020
04-60-11010
den folgenden Produktspezifikationen entspricht:
Sicherheit:
DIN VDE 411, Teil 1, 0001/10.73
EMV (EMC):
EN 55011 - DIN VDE 0875 T11 (1992), Grenzwertklasse B
ENV 50140 - DIN VDE 847 T3 (1993) Kriterium A
ENV 50140 - DIN VDE 847 (1993), IEC 65A/77B (Sec) 145/110 Kriterium A
EN61000-4-2 (1995), IEC 1000-4-2 (1995), VDE0847 Teil 4-2 Kriterium B
ENV50141 (1993), E IEC 1000-4-6, E DIN VDE 0843 T6:12/93
EN61000-4-4:1995, IEC 1000-4-4:1995, VDE 0847 Teil 4-4 Kriterium B
Kriterien nach EN 50082 T/2
Zusätzliche Informationen:
Das Produkt entspricht den Anforderungen der EMV-Verordnung 89/336/EWG. Es wurde in
einer typischen Konfiguration getestet. Die Inbetriebnahme der Komponenten ist solange
untersagt, bis festgestellt wurde, dass die Maschine, in die dieses Produkt eingebaut werden
soll, den Bestimmungen der EG-Richtlinie entspricht.
Elz, den 04 Juli 2002
Dipl.-Ing. Markus Wendel
Qualitäts-Management-Beauftragter
91
Notizen:
Notizen:
04/2012 Technische Änderungen vorbehalten.
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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