Bedienungsanleitung - Dynaudio Professional

Bedienungsanleitung - Dynaudio Professional
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Das Blitzsymbol in einem gleichschenkligen Dreieck
weist den Anwender auf eine nicht isolierte und potenziell
gef-hrliche Spannungsquelle im Geh-use des Ger-tes
hin, die stark genug sein kann, um bei Anwendern einen
Stromschlag auszulRsen.
Ein Ausrufezeichen in einem gleichschenkligen Dreieck
weist den Anwender auf wichtige Anweisungen zum
Betrieb und Instandhaltung des Produkts in den
begleitenden Unterlagen hin.
Achtung!
• Setzen Sie dieses Ger-t keinem Spritzwasser aus und achten Sie darauf, dass keine mit Fl:ssigkeiten gef:llten Objekte wie zum Beispiel Vasen
darauf abgestellt werden.
• Bffnen Sie das Ger-t nicht – es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages!
• Das Ger-t muss geerdet sein.
• Verwenden Sie grunds-tzlich nur ein dreiadriges Kabel wie jenes, das mit dem Ger-t geliefert wurde.
• Beachten Sie, dass f:r verschiedene Netzspannungen entsprechende Netzkabel und Anschlussstecker erforderlich sind. Setzen Sie sich im
Kweifelsfall mit Dynaudio Acoustics in Verbindung.
• Mberpr:fen Sie die Netzspannung am Einsatzort des Ger-tes und verwenden Sie ein geeignetes Kabel – siehe hierzu die folgende Tabelle:
Spannung
Netzstecker nach Standard
110 bis 125 V
UL817 und CSA C22.2 Nr. 42.
220 bis 230 V
CEE 7 Seite VII, SR Abschnitt 107-2-D1/IEC 83 Seite C4.
240 V
BS 1363 von 1984: oSpecification for 13A fused plugs and switched and unswitched socket outlets.p
• Montieren Sie das Ger-t nicht in einem vollst-ndig geschlossenen Beh-lter.
• Montieren Sie das Ger-t so, dass der Netzstecker zug-nglich und eine Trennung vom Stromnetz leicht mRglich ist.
• Montieren Sie das Ger-t nicht unmittelbar neben Hitzequellen wie HeizkRrpern, W-rmespeichern, Bfen oder anderen Ger-ten (beispielsweise
Leistungsverst-rkern), die Hitze abstrahlen.
• Reinigen Sie das Ger-t nur mit einem feuchten Tuch.
• Modifizieren Sie nicht den Netzstecker dieses Ger-tes. Ein polarisierter Stecker hat zwei Kontakte, von denen einer l-nger ist als der andere. Ein
geerdeter Stecker hat zwei Kontakte sowie einen dritten Erdungsanschluss. Der l-ngere Kontakt beziehungsweise der Erdungsanschluss dienen
Ihrer Sicherheit. Wenn der Stecker an dem mit diesem Ger-t gelieferten Kabel nicht zur Steckdose am Einsatzort passt, lassen Sie die
entsprechende Steckdose durch einen Elektriker ersetzen.
• Sichern Sie das Netzkabel gegen Einquetschen oder Abknicken, besonders am Netzstecker des Ger-tes selbst.
• Dieses Ger-t ist mit einem einpoligen Netzschalter ausgestattet und ist daher nicht vollst-ndig vom Stromnetz getrennt, wenn der Netzschalter
sich in Aus-Position befindet. Um das Ger-t vollst-ndig vom Stromnetz zu trennen, m:ssen Sie den Hauptnetzstecker ziehen.
• Verwenden Sie nur das vom Hersteller benannte KubehRr f:r dieses Ger-t.
• Trennen Sie das Ger-t vom Stromnetz, wenn ein Gewitter aufkommt oder Sie es f:r l-ngere Keit nicht benutzen wollen.
Wartung
Es befinden sich keine vom Anwender zu wartenden Teile im Ger-t. Alle Wartungsarbeiten m:ssen von qualifiziertem Servicemitarbeitern
durchgef:hrt werden. Eine Wartung ist erforderlich, wenn
• das Ger-t selbst oder dessen Netzkabel besch-digt wurde.
• Fl:ssigkeit oder Gegenst-nde in das Ger-t gelangt sind oder das Ger-t Regen oder starker Feuchtigkeit ausgesetzt wurde.
• Gegenst-nde in das Ger-t gelangt sind.
• das Ger-t nicht ordnungsgem-^ arbeitet.
• das Ger-t heruntergefallen ist.
Dieses Ger-t wurde gepr:ft und entspricht den Einschr-nkungen f:r ein digitales Ger-t der Klasse B entsprechend Abschnitt 15 der FCCBestimmungen. Diese Einschr-nkungen sollen angemessenen Schutz gegen sch-dliche Interferenzen bieten, wenn das Ger-t in einer
Wohngegend betrieben wird. Dieses Ger-t erzeugt und verwendet Radiofrequenzenergie und kann selbst Radiofrequenzenergie ausstrahlen. Wenn
es nicht entsprechend der Anleitung installiert und verwendet wird, erzeugt es mRglicherweise beeintr-chtigende StRrungen im Funkverkehr. Es
kann nicht garantiert werden, dass es bei einer bestimmten Aufstellung nicht zu Interferenzen kommt. Wenn dieses Ger-t StRrungen bei Radio- und
Fernsehempfangsger-ten auslRst – was durch Aus- und Anschalten des Ger-tes :berpr:ft werden kann – , sollten Sie die folgenden Ma^nahmen
ergreifen:
•
•
•
•
Richten Sie die verwendete Empfangsantenne neu aus oder stellen Sie sie an einer anderen Stelle auf.
VergrR^ern Sie den Abstand zwischen dem Ger-t und dem Empf-nger.
Schlie^en Sie das Ger-t an einen anderen Stromkreis als den Empf-nger an.
Bitten Sie Ihren H-ndler oder einen erfahrenen Radio/Fernsehtechniker um Hilfe.
Achtung:
cnderungen an diesem Ger-t, die im Rahmen dieser Anleitung nicht ausdr:cklich zugelassen wurden, kRnnen das ErlRschen der Betriebserlaubnis
f:r dieses Ger-t zur Folge haben.
Für Kunden in Kanada
Dieses digitale Ger-t der Klasse B entspricht den kanadischen Bestimmungen f:r Interferenzverursachende Ger-te ICES-003.
Cet appareil numfrique de la classe B respecte toutes les exigences du Rfglement sur le matfriel brouilleur du Canada.
Dieses digitale Ger-t der Klasse B entspricht der kanadischen Norm ICES-003.
Cet appareil numfrique de la classe B est conforme h la norme NMB-003 du Canada.
a
KURZANLEITUNG KONFIGURATION
Diese Seite dient als Kurzanleitung zum Anschluss der verschiedenen Konfigurationen. Die Anschlüsse müssen
exakt in der hier gezeigten Weise vorgenommen werden. Ausführliche Beschreibungen der einzelnen
Konfigurationen finden Sie ab Seite 8-15.
Achtung – wichtig!
•
•
•
b
Ein einzelner Monitor muss als System-Controller festgelegt werden (siehe
Abbildung)
Hierzu muss sich die TC LINK-Taste auf der R:ckseite dieses Monitors in der
OUT-Position befinden.
Die TC LINK-Taste aller anderen Master-Monitore muss sich in der IN-Position
befinden.
INHALTSVERZEICHNIS
Grundlagen
AIR REMOTE – Die Fernsteuerung
Wichtige Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . .a-b
Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
Kbersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40
Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41
AIR SOFT
Einleitung
Diese Bedienungsanleitung . . . . . . . . . . . . . . .5
Das Produktkonzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
Systembeschreibung
Das Master/Slave-Konzept . . . . . . . . . . . . . . . .5
Master-Monitore . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6
Slave- und Sub-Monitore . . . . . . . . . . . . . . . . .6
Initialisieren des Netzwerks . . . . . . . . . . . . . . .6
Fernsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6
Gemeinsame Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . .6
Beschreibung Monitor-RIckseite . . . . . . . . . . . .7
Betrieb
Parameter-Kbersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
Das AIR-Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
Inbetriebnahme P Allgemeines Qorgehen . . . . .9
Konfigurationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
Nach dem AnschlieUen der Monitore . . . . . . .14
Die Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15
Installation der AIR SOFT Software . . . . . . . . .42
Qerwenden der AIR SOFT Software . . . . . . . .42
Anhang
Verschiedenes
Qerschiedene Ausstattungsmerkmale . . . . . . .47
Reset-Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .47
Kabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
Technische Daten
AIR 6 & AIR 15 Master und Slave . . . . . . . . . .49
AIR Base 1 & 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
AIR Remote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
QerzZgerung im System . . . . . . . . . . . . . . . . .51
Fehler- und Statusmeldungen . . . . . . . . . . . . .51
Konformit[tsbescheinigung . . . . . . . . . . . . . . .52
Presetliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .53
Optimieren der Konfiguration
Aufstellen der Monitore . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
Aufstellung der Monitore prIfen . . . . . . . . . . .20
Kalibrieren der Hauptmonitore . . . . . . . . . . . .21
Platzieren des Subwoofers . . . . . . . . . . . . . . .22
Aufstellung des Subwoofers prIfen . . . . . . . . .23
Kalibrieren des Subwoofers
mit dem Hauptsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24
Bassmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24
X-Kurven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25
Hintergrundinformationen
Akustik . . . . . . .
Sabines Formel
Absorber . . . . .
Diffusoren . . . . .
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.28
Stehende Wellen
Stehende Wellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
Raum-Modi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30
Kammfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .33
AuslZschungen an RIckw[nden . . . . . . . . . . .35
Der Subwoofer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36
Bassmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36
Der LFE-Kanal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .37
QerzZgerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38
Line-up & Kalibrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . .39
Messung des Schalldruckpegels . . . . . . . . . . .39
TC Electronic, Sindalsvej 34, DK-8240 Risskov
tcdk@tcelectronic.com
AIR
Deutsche Qersion
Rev 1.04 P SW 1.01
Prod. No. 606104921
3
EINLEITUNG
Diese Bedienungsanleitung
Die aktuelle Version dieser Bedienungsanleitung steht
im Internet unter www.dynaudioacoustics.com zum
Download bereit. Die Versionsnummer der
Bedienungsanleitung befindet sich am unteren Rand
von Seite 3. Sie sollten die Bedienungsanleitung aus
dem Internet herunterladen, wenn sie eine höhere
Versionsnummer hat. Die Version 1.00 der Anleitung
hat vorläufigen Charakter.
Inbetriebnahme
Um einen optimalen Klang zu erzielen, m:ssen die AIR-Monitore
oeingearbeitetp werden. Betreiben Sie die Monitore w[hrend der
ersten 24 Betriebsstunden keinesfalls mit voller, sondern nur mit
reduzierter Leistung. Das beste Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie
die Monitore zun-chst eine Woche lang nur mit m-^igem Pegel
betreiben.
Das Produktkonzept
Die AIR-Monitorsysteme stellen einen gewaltigen Schritt in der
Entwicklung von Nahfeldmonitoren dar. Dynaudio & TC Electronic
sind stolz, Ihnen diese Systeme pr-sentieren zu kRnnen. Die
Monitore der AIR-Serie sind mit Schaltverst-rkern und
Schaltnetzteilen ausgestattet. CPU und DSP erlauben eine leichte,
bequeme und pr-zise Steuerung sowohl des Audiosignals als auch
der Konfiguration von einer zentralen Stelle. Die
Netzwerkf-higkeiten der Monitore ermRglichen eine optimale
Integration in heutige Studios und erRffnen faszinierende
Perspektiven f:r zuk:nftige Anwendungen.
Eine kurze Mbersicht der Vorteile, die sich aus diesem Konzept
ergeben:
•
•
•
•
•
Vollständige Systemintegration und Vernetzung (Total
Recall, zentrale Steuerung)
Flexibilität und umfassende Konfigurationsmöglichkeiten
(Anpassung an Raumverhältnisse, persönliche
Präferenzen usw.)
Extreme Präzision (exakte Einstellung jedes einzelnen
Monitors im Werk)
Verbessertes Klangbild (durch intelligente Algorithmen
und Präzisionsfilter)
Direct Digital Reference (Digitaleingang)
AIR 6 und AIR 15 sind professionelle Nahbereichsmonitore mit
r:ckseitigen Anschl:ssen, die sich sowohl f:r Stereo- als auch
Surround-Setups im Tonstudio (Aufnahme und Mischung), f:r Post
Production, Film, den Rundfunkbereich, Videobearbeitung und
andere professionelle Anwendungen eignen.
Extreme Präzision
Frequenzgang und Ansprechverhalten der Tieftonlautsprecher und
HochtRner eines AIR-Systems werden mit einer Pr-zision
gesteuert, die nur durch den Einsatz von DSPs mRglich ist.
Au^erdem wird jedes Antriebssystem nach der Produktion
gemessen, Abweichungen werden durch die DSP-Software erkannt
und mit einer Genauigkeit von 0,1 dB kompensiert.
Optimal eingestellte Monitore bieten au^erdem den Vorteil der
Austauschbarkeit. Im unwahrscheinlichen Fall, dass ein Monitor
ausf-llt, kann dieser im laufenden Betrieb durch ein bereits perfekt
angepasstes Exemplar ersetzt werden.
Da aktuelle Produktionen immer Rfter in digitalen Formaten
realisiert werden, erlauben die Monitore der AIR-Serie Ihnen auch
ein Monitoring der oreinenp Digitalsignale. Schlie^en Sie dazu
einfach Ihre AES/EBU-Signalquelle an den Digitaleingang an.
Nichtsdestotrotz wird in vielen Studios heute noch analog abgehRrt
- daher stehen als Option auch analoge Eing-nge zur Verf:gung.
Im folgenden Abschnitt wird das Konzept des AIRSystems vorgestellt. Eine ausführliche Beschreibung
aller Parameter, eine Anleitung zur Aufstellung und
Informationen zum Kalibrieren finden Sie im weiteren
Verlauf dieser Anleitung.
Das Master/Slave-Konzept
Von jedem AIR-Modell existieren zwei physikalisch verschiedene
Ausf:hrungen. Eine Master-Einheit
• empf-ngt digitale Audiosignale :ber einen AES-Anschluss
• empf-ngt analoge Audiosignale (wenn eine Anlogerweiterung
installiert ist)
• sendet und empf-ngt digitale Audiosignale und Steuerdaten
:ber die propriet-re TC LINK-Verbindung.
Rückseite Master-Monitor
•
Um einen Master-Monitor
als System-Steuereinheit
festzulegen, muss sich der
TC LINK-Schalter auf der
R:ckseite in der Position
Out befinden.
• Genau ein Master-Monitor muss als System-Steuereinheit
definiert werden. Hierzu muss sich der TC LINK-Schalter auf der
R:ckseite des Monitors in der Position Out befinden. Von
diesem als Steuereinheit definierten Monitor aus richten Sie das
System ein und kalibrieren die angeschlossenen Monitore.
• Alle anderen Monitore im System (oSlavesp) kRnnen :ber die
TC LINK-Verbindung Audio- und Steuerdaten empfangen und
weitergeben.
Rückseite Slave-Monitor
Die Audiosignale werden in Ihrem Studio ausschlie^lich an die
Master-Monitore geleitet und von dort :ber ein herstellereigenes
Netzwerkprotokoll an die Slave-Monitore weitergeleitet (siehe
hierzu die Seiten 8 bis 15). Ein Master-Monitor kann jedoch auch
als Slave-Monitor eingesetzt werden, da die Leistungsdaten beider
Typen identisch sind.
Durch ihre Netzwerkf-higkeit kRnnen alle Monitore in einem AIRSystem – ob Stereo oder Surround, digital oder analog – jederzeit
angesprochen werden. Hierdurch kann ein solches System
besonders effizient gesteuert werden.
5
EINLEITUNG
Master-Monitore
Fernsteuerung
Master-Monitore leiten Audio- und Steuerdaten an die
angeschlossenen Slave-Monitore weiter.
AIR-Monitorsysteme kRnnen mit Hilfe der als KubehRr erh-ltlichen
Fernsteuerung oder von einem Computer (PC oder Macintosh)
aus ferngesteuert werden.
System-Steuereinheit, Master oder Slave
Mit dem LINK-Schalter auf der R:ckseite jedes Monitors legen Sie
fest, ob dieser als System-Steuereinheit oder als normaler Masterbeziehungsweise Slave-Monitor arbeitet.
• LINK-Schalter in Stellung Out: Dieser Monitor arbeitet als
System-Steuereinheit.
• LINK-Schalter in Stellung In: Dieser Monitor arbeitet als
normaler Slave- oder Master-Monitor.
I/O
Master-Monitore haben AES/EBU-Anschl:sse sowie drei LinkAnschl:sse, :ber die Audio- und Steuerdaten an die
angeschlossenen Slave-Monitore :bertragen werden.
Anschl:sse
• 1 AES/EBU-Anschluss (XLR)
• 2 Link-Anschl:sse (RJ45)
• 1 Link-Eingang (RJ45)
• 1 Word Clock BNC Sync-Anschluss
Erweiterungssteckplatz
F:r den Erweiterungssteckplatz sind Karten mit zus-tzlichen
Eing-ngen verf:gbar.
• Mber eine analoge Erweiterungskarte kann ein Master-Monitor
mit zwei analogen Eingangssignalen versorgt werden.
Slave- und Sub-Monitore
Slave- und Sub-Monitore haben einen RJ45-Eingang und einen RJ
45-Linkanschluss. Mber den RJ45-Eingang wird der Slave-Monitor
von einem Master-Monitor mit Audio- und Steuerdaten gespeist.
Mber den RJ45-Linkanschluss kRnnen weitere Monitore
angeschlossen werden.
AIR SOFT – Software-Fernsteuerung
Alle Parameter der System-Steuereinheit einschlie^lich der Konfigurationsparameter kRnnen mit der oAIR SOFTp-Software
ferngesteuert werden. Au^erdem kRnnen auf diesem Weg
Software-Upgrades ausgef:hrt werden.
Hardware-Fernsteuerung
Dies ist eine einfache Fernsteuerung f:r die Pegel der gesamten
Konfiguration. Die Steuerdaten werden an den Master-Monitor
geleitet und von dort aus verteilt, um zu gew-hrleisten, dass alle
angeschlossenen Monitore gleich eingestellt sind.
Gemeinsame Funktionen von
Master- und Slave-Monitoren
Zustandsüberwachung
Sowohl Master- als auch Slave-Monitore bieten mehrere
Schutzmechanismen, die sowohl kurzfristigen Schutz vor
Pegelspitzen als auch langfristigen Schutz vor Mberhitzung bieten,
durch die die Antriebssysteme besch-digt werden kRnnten.
Langfristiger Schutz vor Mberhitzung
Im Verst-rkermodul jedes Monitors wird die Temperatur am
K:hlkRrper permanent :berpr:ft, so dass es nicht zur Mberhitzung
der Elektronik kommen kann. Weiterhin wird die Temperatur der
Schwingspule des HochtRners mit einem Verhaltensmodell
berechnet, das auf den thermischen Eigenschaften des
HochtRners beruht.
Vorsichtsmaßnahmen
Abschalten des Systems
•
Initialisierung des Netzwerks
Wenn die aktuelle Konfiguration das erste Mal in Betrieb
genommen wird, pr:ft der Master-Monitor das Netz, um die Kahl
der angeschlossenen Monitore zu ermitteln. Dabei wird jeder
Monitor anhand einer einzigartigen Seriennummer erkannt, kann
aber entsprechend seiner Verwendung auch umbenannt werden.
Nach der ersten Mberpr:fung pr:ft der Master-Monitor das
Netzwerk alle 5 Sekunden erneut, um mRgliche cnderungen zu
ermitteln.
Zusätzliche AIR-Steuereinheiten
An freie oLinkp-Anschl:sse in einem AIR-System kRnnen
zus-tzliche Steuereinheiten wie die AIR Soft Remote oder die AIR
Remote angeschlossen werden (siehe unten).
Steuerdaten werden :ber die System-Steuereinheit geleitet und an
alle anderen Monitore im Netzwerk verteilt.
6
•
•
Grunds-tzlich sollten Sie zum Abschalten des Systems die
oSleepp-Funktion verwenden. Dr:cken und halten Sie dazu
die Exit-Taste an der System-Steuereinheit.
Nach zwei Stunden schaltet das System automatisch in den
oSleepp-Modus.
Wenn Sie das System doch :ber die Hauptschalter auf den
R:ckseiten der Monitore abschalten, drehen Sie zun-chst die
Lautst-rke herunter und schalten Sie die Slave-Monitore vor
den Master-Monitoren ab.
RÜCKSEITE
Master-Monitor
Betrieb als System-Steuereinheit/Standard-Einheit
• Position OUT: Der Monitor arbeitet als SystemSteuereinheit.
In jedem System darf es nur genau eine SystemSteuereinheit geben.
• Position IN: Der Monitor arbeitet als normaler Master- oder
Slave-Monitor.
RJ45-Linkanschlüsse zum Anschluss
nachgeschalteter Slave-Monitore
Erweiterungssteckplatz mit installierter Analoger
I/O-Karte (Sonderzubehör)
Digitaler AES/EBU-Eingang
Word Clock BNC Sync-Eingang
Netzeingang (100 bis 240 V)
Netzschalter
Slave-Monitor
RJ45-Linkanschlüsse zum Anschluss
nachgeschalteter Slave-Monitore
Netzschalter
Netzeingang (100 bis 240 V)
Digitale I/O-Erweiterung (Sonderzubehör)
Digitale I/O-Erweiterung (Sonderzubehör)
Wenn diese Erweiterungskarte im Erweiterungssteckplatz eines
Master-Monitors installiert wird, kRnnen Sie eine digitale 5.1/6
Master-Konfiguration realisieren. Es kRnnen dann drei AES/EBULeitungen (entspricht 6 Kan-len) an einen Master-Monitor geleitet
und von dort an die nachgeschalteten Monitore verteilt werden.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt oSetupsp.
7
DIE PARAMETER IN DER ÜBERSICHT
Die folgenden Parameter können über den als System-Steuereinheit definierten AIR-Monitor festgelegt werden.
Empty
Custom
Stereo analog
Stereo digital
5.1 analog
5.1 digital
6.1 analog
6.1 digital
5.3 analog
5.3 digital
5.1 digital/6 Master
Main Display
7854010 L Front
Volume -50.0 dB
ENTER
Bass Management
X-over Off
ENTER
*Select Mode
Off
X-over 50Hz
X-over 80Hz
X-over Ext 50Hz
X-over Ext 80Hz
X-over THX 80Hz
X-over SC 120Hz
*Select Task
No task
L Front
R Front
Center
(C) SUB
L Sur
R Sur
C Sur
L SUB
R SUB
L Chain
R Chain
L Inner
R Inner
Custom 1-4
ENTER
ENTER
Setup Menu
ENTER
Setup
“xxxx”
Set monitor
tasks
External clock
BNC Sync “xxx”
Input Sensitivity
A-Input Gain +27dB
Calibrate monitor
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
*Select AIR
Master “xxxx”
AIR BASE
Pink Noise
Calib
Rel. Lev
LFE LP
LFE Gain
Polarity
Phase
*Select clock
BNC Input On
BNC Input Off
Sensitivity A-Input
+9dBu, +15dBu,
+21dBu, +27dBu
*Select AIR
Master “xxxx”
AIR
ENTER
EXIT
Clear setup for
entire network
ENTER
Pink Noise
Calib
Rel. Lev
Position:
(press
ENTER)
Accept to clear
network setup
Bass
Treble
Recall Preset
Store Preset
8
ENTER
*Select preset
1
User
Preset locations:
User
#1 to #15
Factory #16 to 32
ENTER
*Select preset
1
User
Storing locations are:
User
#1 to #15
Off/On
0.0dB
-5.0dB
On/Off
0 to +14dB
0/180deg
0-180deg
Off/On
0.0dB
-5.0dB
Neutral
Wall
Corner
Console
C. Wall
C. Corn
0.0dB
0.0dB
AIR-DISPLAY UND EINRICHTUNG
Overload Indication
EXIT-Taste
Pfeil nach oben-Taste
ENTER-Taste
Pfeil nach unten-Taste
ENTER-Taste
Vertikale Pfeiltasten
Die ENTER-Taste hat zwei Hauptfunktionen:
• Bffnen des gerade angezeigte Men:s
• In der Edit-Betriebsart: Festlegen des gerade angezeigten
Parameters
Wenn ein Parameter mit den beiden Pfeiltasten eingestellt werden
kann, erscheint vor diesem Parameter in der Anzeige ein
Sternchen (o*p).
Mit diesen Tasten kRnnen Sie durch Men:s navigieren und
Parameterwerte einstellen.
EXIT-Taste
Mit der EXIT-Taste schlie^en Sie die aktuelle Anzeige und
wechseln zur n-chsthRheren Men:ebene.
Auf der vorherigen Seite sehen Sie, wie die Men:s und Parameter
angeordnet sind.
Overload Indication LED
When this LED flashes the monitors built-in amp is driven beyond
max performance. A continuos overload will activate the amp
protection circuit and the monitor will be shut down. The monitor
can be reactivated after a short period of cooling down.
This situation will NOT damage the monitor in any way.
Konfiguration – Einleitung
Um einen problemlosen Betrieb zu gew-hrleisten, muss das gesamte System unbedingt korrekt verkabelt werden. Entscheiden Sie sich
f:r eine der beschriebenen Konfigurationen und nehmen Sie die Anschl:sse dann exakt in der dargestellten Weise vor. Es folgt eine
Kurzanleitung zur Inbetriebnahme des Systems. Die Platzierung und Kalibrierung der Monitore wird auf den Seiten 17 bis 39 beschrieben.
Konfigurationen mit Subwoofer:
Um den Subwoofer in Betrieb zu nehmen, legen Sie eine geeignete Trennfrequenz (oX-over frequencyp) im Bassmanagement-Men: fest.
Das Bassmanagement und die Platzierung von Subwoofern wird ab Seite 24 beschrieben.
Inbetriebnahme – Allgemeines Vorgehen
•
•
•
•
Entscheiden Sie sich f:r eine Anordnung.
Schlie^en Sie alle Monitore genau so an, wie es auf den folgenden Seiten dargestellt wird.
Schalten Sie alle Monitore an.
Legen Sie einen der Master-Monitore entsprechend der Abbildung als System-Steuereinheit fest. Hierzu muss sich der
TC LINK-Schalter auf der R:ckseite des Monitors in Stellung OUT befinden.
• ACHTUNG: In jeder Konfiguration kann nur genau ein Monitor als System-Steuereinheit fungieren.
Nach der Inbetriebnahme wird das System alle f:nf Sekunden auf cnderungen :berpr:ft.
Legen Sie die Funktionen aller verwendeten Monitore an der System-Steuereinheiten in der folgenden
Weise fest:
•
•
•
•
•
Bffnen Sie das Setup-Men: (ENTER, Pfeil nach unten, ENTER).
W-hlen Sie die Konfiguration aus, mit der Sie arbeiten werden.
Dr:cken Sie noch einmal die ENTER-Taste. Das System erzeugt jetzt in einem der Monitore rosa Rauschen.
Legen Sie die Funktion des Monitors, an dem das rosa Rauschen zu hRren ist, mit den Pfeiltasten fest und dr:cken Sie
zur Best-tigung ENTER.
Ordnen Sie in dieser Weise allen Monitoren ihre Funktionen zu.
Damit ist Ihr Monitorsystem vorbereitet für Kalibrierung und Feinabstimmung. Diese
Funktionen werden auf den Seiten 21 bis 24 beschrieben.
Die Funktionsweise der vorgestellten Konfigurationen ist nur dann gewährleistet,
wenn Sie alle Anschlüsse entsprechend der Illustration vornehmen.
9
KONFIGURATIONEN
Stereo-Konfiguration
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
Die Illustration zeigt, wie Sie die Anschlüsse für ein
konventionelles Stereo-Setup vornehmen.
• Richten Sie den linken Monitor als System-Steuereinheit ein,
indem Sie den TC LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Schlie^en Sie Ihre Signalquelle an den linken und rechten
Eingang des linken Monitors an.
• Der rechte Monitor erh-lt sein Audiosignal :ber die TC LINKVerbindung (RJ-45-Kabel) vom linken Monitor.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Stereo-Konfigurationen mit einem
oder mehreren Mono-Subwoofern
Die Illustration zeigt, wie Sie die Anschlüsse für ein
Stereo-Setup mit einem Subwoofer vornehmen.
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
• Richten Sie den linken Monitor als System-Steuereinheit ein,
indem Sie den TC LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Schlie^en Sie Ihre Signalquelle an den linken und rechten
Eingang des linken Monitors an.
• Rechter Monitor und Subwoofer erhalten ihr Audiosignal :ber
die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom linken Monitor.
• Wenn das Bassmanagement abgeschaltet ist, erh-lt der
Subwoofer kein Signal.
• Bei aktiviertem Bassmanagement werden die tieffrequenten
Signalanteile unterhalb der eingestellten Trennfrequenz aus dem
linken und rechten Kanal extrahiert und an den Subwoofer
geleitet.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Stereo-Konfigurationen mit StereoSubwoofern
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
10
Die Illustration zeigt, wie Sie die Anschlüsse für ein
Stereo-Setup mit Subwoofern vornehmen.
• Richten Sie den linken Monitor als System-Steuereinheit ein,
indem Sie den TC LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Schlie^en Sie Ihre Signalquelle an den linken und rechten
Eingang des linken Monitors an.
• Der rechte Monitor und die Subwoofer erhalten ihr Audiosignal
:ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom linken Monitor.
• Wenn das Bassmanagement abgeschaltet ist, erhalten die
Subwoofer kein Signal.
• Bei aktiviertem Bassmanagement werden die tieffrequenten
Signalanteile unterhalb der eingestellten Trennfrequenz aus dem
linken und rechten Kanal extrahiert. Der linke Subwoofer wird
mit den Bassfrequenzen des linken Kanals gespeist und der
rechte Subwoofer mit denen des rechten Kanals.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
KONFIGURATIONEN
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
Digitales 5.1-Setup
Die Illustration zeigt, wie Sie die Anschlüsse für ein
digitales 5.1-Setup vornehmen.
• Richten Sie den linken Monitor als System-Steuereinheit ein,
indem Sie den TC LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Die Audiosignale f:r den linken und rechten Kanal werden an
den linken Monitor geleitet. Der rechte Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
linken Monitor.
• Die Audiosignale f:r den linken und rechten Surroundkanal
werden an den LS-Monitor geleitet. Der RS-Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
LS-Monitor.
• Die Audiosignale f:r Center- und LFE-Kan-le werden an den
Center-Monitor geleitet. Der LFE-Monitor erh-lt sein Audiosignal
:ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom CenterMonitor.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Analoges 5.1-Setup
Die Illustration zeigt, wie Sie die Anschlüsse für ein
analoges 5.1-Setup vornehmen.
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
• Richten Sie den linken Monitor als System-Steuereinheit ein,
indem Sie den TC LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Die Audiosignale f:r den linken und rechten Kanal werden an
den linken Monitor geleitet. Der rechte Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
linken Monitor.
• Die Audiosignale f:r den linken und rechten Surroundkanal
werden an den LS-Monitor geleitet. Der RS-Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
LS-Monitor.
• Die Audiosignale f:r Center- und LFE-Kan-le werden an den
Center-Monitor geleitet. Der LFE-Monitor erh-lt sein Audiosignal
:ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom CenterMonitor.
• Wenn das Bassmanagement abgeschaltet ist, gibt der
Subwoofer nur das LFE-Signal wieder.
• Bei aktiviertem Bassmanagement werden aus den f:nf
Hauptkan-len unterhalb der eingestellten Trennfrequenz die
tieffrequenten Signalanteile extrahiert und an den Subwoofer
geleitet, wo sie mit dem LFE-Signal zusammengefasst werden.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Die Funktionsweise der vorgestellten Konfigurationen ist nur dann gewährleistet,
wenn Sie alle Anschlüsse entsprechend der Illustration vornehmen.
11
KONFIGURATIONEN
Digitales 5.3-Setup
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
Die Illustration zeigt, wie Sie die Anschlüsse für ein
digitales 5.3-Setup vornehmen.
• Richten Sie den Center-Monitor als System-Steuereinheit ein,
indem Sie den TC LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Die Audiosignale f:r den linken und den LS-Kanal werden an
den linken Monitor geleitet. Der LS-Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
linken Monitor.
• Die Audiosignale f:r Center- und LFE-Kan-le werden an den
Center-Monitor geleitet. Der LFE-Monitor erh-lt sein Audiosignal
:ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom CenterMonitor.
• Die Audiosignale f:r den rechten und den RS-Kanal werden an
den rechten Monitor geleitet. Der RS-Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
rechten Monitor.
• Wenn das Bassmanagement abgeschaltet ist, erhalten linker
und rechter Subwoofer kein Signal.
• Bei aktiviertem Bassmanagement werden die Bassanteile wie
folgt extrahiert und verteilt: von den Kan-len Links und LS auf
den linken Subwoofer und von Rechts und RS auf den rechten
Subwoofer. Die Bassanteile des Center-Kanals werden
extrahiert, mit dem LFE-Signal gemischt und an den CenterSubwoofer geleitet.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Analoges 5.3-Setup
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
Die Illustration zeigt, wie Sie die Anschlüsse für ein
analoges 5.3-Setup vornehmen.
In Hinblick auf das Bassmanagement orientieren Sie sich bitte an
der vorangegangenen Beschreibung f:r das digitale 5.3-Setup.
Ansonsten werden die analogen Signale wie folgt angeschlossen:
• Linker Kanal an den linken Eingang des linken Monitors.
• Linker Surroundkanal an den rechten Eingang des linken
Monitors.
• Center-Kanal an den linken Eingang des Center-Monitors.
• LFE-Kanal an den rechten Eingang des Center-Monitors.
• Rechter Kanal an den linken Eingang des rechten Monitors.
• Rechter Surroundkanal an den rechten Eingang des rechten
Monitors.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Die Funktionsweise der vorgestellten Konfigurationen ist nur dann gewährleistet,
wenn Sie alle Anschlüsse entsprechend der Illustration vornehmen.
12
KONFIGURATIONEN
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
Analoges 6.1-Setup
Die Illustration zeigt, wie Sie die
Anschlüsse für ein analoges 6.1-Setup
vornehmen.
• Richten Sie den linken Monitor als SystemSteuereinheit ein, indem Sie den TC
LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Die Audiosignale f:r den linken und rechten Kanal
werden an den linken Monitor geleitet. Der rechte
Monitor erh-lt sein Audiosignal :ber die TC LINKVerbindung (RJ-45-Kabel) vom linken Monitor.
Bei der SystemSteuereinheit muss
der TC LinkSchalter sich in der
Position OUT
befinden.
5.1 Dig/6 – Master
Dies ist ein digitales 5.1-Setup mit
Bassmanagement als Option. Für diese
Konfiguration benötigen Sie einen MasterMonitor mit der Digital
AES/EBU-Eingangskarte (Sonderzubehör),
vier Slave-Monitore (oder vier als Slaves
betriebene Master) und einen Subwoofer.
• Die Audiosignale f:r Center- und LFE-Kan-le werden an den
Center-Monitor geleitet. Der LFE-Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
Center-Monitor.
• Die Audiosignale f:r den linken und rechten Surroundkanal
werden an den LS-Monitor geleitet. Der RS-Monitor erh-lt sein
Audiosignal :ber die TC LINK-Verbindung (RJ-45-Kabel) vom
LS-Monitor.
• Der Center Surround-Monitor gibt nur das Center SurroundSignal wieder.
• Wenn das Bassmanagement abgeschaltet ist, gibt der
Subwoofer nur das LFE-Signal wieder.
• Bei aktiviertem Bassmanagement werden aus den f:nf
Hauptkan-len unterhalb der eingestellten Trennfrequenz die
tieffrequenten Signalanteile extrahiert und an den Subwoofer
geleitet, wo sie mit dem LFE-Signal zusammengefasst werden.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Die Kan-le m:ssen im einzelnen wie folgt angeschlossen
werden:
• Linker Kanal an den linken Eingang des linken Monitors.
• Rechter Kanal an den rechten Eingang des linken Monitors.
• Center-Kanal an den linken Eingang des Center-Monitors.
• LFE-Kanal an den rechten Eingang des Center-Monitors.
• Linker Surroundkanal an den linken Eingang des linken
Surround-Monitors.
• Rechter Surroundkanal an den rechten Eingang des linken
Surround-Monitors.
• Richten Sie den Center-Monitor als System-Steuereinheit ein,
indem Sie den TC LINK-Schalter auf OUT stellen.
• Der Center-Monitor empf-ngt alle 6 Audiokan-le an den drei
AES/EBU-Anschl:ssen.
• Center und LFE-Kanal werden an der Digital IN-Buchse des
Monitors empfangen.
• Linker und rechter Kanal werden am Digital IN Nr. 2 der I/OErweiterung empfangen.
• Linker und rechter Surroundkanal werden am Digital IN Nr. 3
der I/O-Erweiterung empfangen.
• Die Monitore Rechts, Links, Subwoofer, Links Surround und
Rechts Surround erhalten ihre Signale :ber TC LINK RJ-45Verbindungen vom Center-Master-Monitor.
• Das Clocksignal muss auf dem AES-Anschluss gesendet
werden, der Center und LFE-Kanal betreibt (oder an die BNCBuchse).
• Wenn das Bassmanagement abgeschaltet ist, gibt der
Subwoofer nur das LFE-Signal wieder.
• Bei aktiviertem Bassmanagement werden aus den f:nf
Hauptkan-len unterhalb der eingestellten Trennfrequenz die
tieffrequenten Signalanteile extrahiert und an den Subwoofer
geleitet, wo sie mit dem LFE-Signal zusammengefasst werden.
• Die Fernbedienung und/oder ein Computer mit der AIR SoftSoftwarefernsteuerung kRnnen an jede freie TC LINK
OUT-Buchse angeschlossen werden.
Bei AIR Soft (PC Version 1.02 und Mac Version 1.04) und
AIR IP (Version 1.01) hei^t diese Konfiguration o5.1
Reservedp.
13
NACH DEM ANSCHLIESSEN DER MONITORE
Es folgt eine einfach, schrittweise Anleitung.
1 Schließen Sie die Monitore an.
2 Legen Sie einen Master-Monitor als SystemSteuereinheit fest.
3 Drehen Sie die Lautstärke herunter.
4 Schalten Sie das Bassmanagement ab.
5 Rufen Sie an dem Monitor, den Sie als SystemSteuereinheit definiert haben, das Setup-Menü auf.
6 Löschen Sie die Netzwerk-Einstellungen.
7 Wählen Sie ein Setup (z.B. »5.1 Digital«)
8 Legen Sie die Funktionen der Monitore fest (»L
Front«, »Center« usw.)
9 Legen Sie die Quelle für das Clock-Signal fest.
Schließen Sie die Monitore an:
1
Schlie^en Sie die Monitore an das Stromnetz an und
nehmen Sie die Audio- und Netzwerk-Verbindungen vor.
An dieser Stelle m:ssen Sie sich f:r eine bestimmte
Konfiguration entscheiden und die Anschl:sse so
vornehmen, wie es auf den Seiten 10 bis 13 gezeigt wird.
Definieren Sie einen Monitor als SystemSteuereinheit.
2
Genau ein Master-Monitor muss als System-Steuereinheit
definiert werden, indem Sie den TC LINK-Schalter auf der
R:ckseite dieses Monitors auf OUT stellen. An allen
anderen Master-Monitoren bleibt dieser Schalter in der INPosition. Alle Anschl:sse m:ssen exakt so vorgenommen
werden, wie es in der Darstellung des von Ihnen
gew-hlten Setups gezeigt wird.
Drehen Sie die Lautstärke herunter.
Bevor Sie fortfahren, w-hlen Sie zuerst den ersten
Eintrag im Hauptmen::
Rufen Sie das Setup-Menü auf.
W-hlen Sie:
Setup Menu
Und dr:cken Sie
ENTER
Setzen Sie das System zurück.
W-hlen Sie zwischen den folgenden Optionen:
5
6
Alle Einstellungen zur:cksetzen:
Halten Sie beim Herstellen der Stromversorgung die
ENTER-Taste herunter und w-hlen Sie oReset all
Settingsp. Bei diesem Vorgang werden alle globalen und
lokalen Einstellungen sowie die Presets und Netzwerkeinstellungen zur:ckgesetzt.
LRschen der Netzwerkeinstellungen:
W-hlen Sie im Setup-Men: oClear Entire Networkp und
dr:cken Sie dann die ENTER-Taste.
Wählen Sie ein Setup.
Jetzt m:ssen Sie angeben, welches Setup Sie
betreiben. W-hlen Sie zwischen
7
Empty
Custom
Stereo analog
Stereo digital
5.1 Analog
5.1 Digital
5.3 Analog
5.3 Digital
6.1 Analog
3
Legen Sie die Funktionen der Monitore fest.
8
W-hlen Sie den ersten Monitor aus und dr:cken Sie
ENTER. Am ersten Monitor wird rosa Rauschen
ausgegeben.
Legen Sie jetzt die Funktion des Monitors fest, an dem das
rosa Rauschen zu hRren ist, zum Beispiel oMaster L
Frontp.
Volume
und setzen ihn auf –50 dBFS (der Ausgangswert bei
neuen Monitoren) – dies nur, um unangenehme
Mberraschungen zu vermeiden.
Dr:cken Sie die Exit-Taste.
Schalten Sie das Bassmanagement ab.
Stellen Sie Bassmanagement – den zweiten Eintrag
im Hauptmen: – auf Off.
4
Anmerkung: Bei Stereo-Konfigurationen mit
Submonitoren geben die Submonitore nur dann ein Signal
wieder, wenn das Bassmanagement angeschaltet ist.
Legen Sie die Wordclock-Quelle fest.
BNC Input On:
Der Monitor versucht, sich zu einem Signal am Word
Clock BNC-Anschluss zu synchronisieren.
BNC Input Off:
Der Monitor versucht, sich zum AES-Eingang zu
synchronisieren.
14
9
DIE PARAMETER
Basisfunktionen in allen Menüs
Diese Funktionen kRnnen vergeben werden:
•
No Task
L Front
R Front
Center
(C) SUB
L Sur
R Sur
•
•
•
Mit den Pfeiltasten w-hlen Sie einen Wert oder ein Untermen:
aus.
Mit der ENTER-Taste kRnnen Sie Men:s Rffnen, eine Auswahl
best-tigen oder etwas aktivieren.
Mit der EXIT-Taste kRnnen Sie auf eine hRhere Men:ebene
wechseln oder eine Funktion abbrechen.
Die mit einem Stern (*) markierten Werte kRnnen mit den
Pfeiltasten ge-ndert werden.
Hauptanzeige
Die Hauptanzeige zeigt (nach dem Konfigurieren) die Position des
Monitors und den eingestellten Pegel.
Ein o+p zeigt an, dass dieser Master-Monitor als SystemSteuereinheit eingerichtet wurde.
Bassmanagement
Bassmanagement ist bei den folgenden Konfigurationen verf:gbar:
• Standard Stereo mit einem Sub-Monitor
• Standard Stereo mit zwei Sub-Monitoren
• 5.1 Analog
• 5.3 Analog
• 5.3 Digital
• 6.1 Analog
• 5.1 Digital/6 Master
Satellitenmonitore verwenden Hochpassfilter zweiter Ordnung, um
Frequenzen unterhalb der Trennfrequenz abzusenken. SubMonitore verwenden Lowpass-Filter vierter Ordnung, um
Frequenzen oberhalb der Trennfrequenz abzuschw-chen.
• Dr:cken Sie die ENTER-Taste, um das Select Mode-Men:
aufzurufen.
Einstellung Off: Das Bassmanagement ist nicht aktiviert. Nur der
LFE-Kanal wird an den Submonitor geleitet.
Trennfrequenzen 50 Hz, 80 Hz, 95 Hz, 110 Hz, 115 Hz, 120 Hz
Der Lowpass-Filter leitet alle Frequenzen unterhalb der
eingestellten Trennfrequenz an den Sub-Kanal. Die Frequenzen
unter der eingestellten Trennfrequenz werden summiert, bevor sie
an den Sub-Kanal geleitet werden.
C Sur
L SUB
R SUB
LS Chain
RS Chain
L Inner
R Inner
Custom 1-4
Reserviert f:r
zuk:nftige
Anwendungen
Parameter »Setup«
• Dr:cken Sie ENTER. Das Sternchen (o*p) zeigt an, dass Sie die
Pfeiltasten zur Auswahl verwenden kRnnen.
• Best-tigen Sie Ihre Auswahl durch Dr:cken der ENTER-Taste.
Empty: Keine Auswahl.
Custom: F:r zuk:nftige Anwendungen reserviert.
Stereo analog: Stereo-Setup mit zwei Monitoren, analoge
Eing-nge*.
Stereo Digital: Stereo-Setup mit zwei Monitoren, digitale
Eing-nge*.
5.1 Analog: 5.1-Setup mit analogen Eing-ngen.
5.1 Digital: 5.1-Setup mit digitalen Eing-ngen.
5.3 Analog: Analoges Setup mit 5 Monitoren und 3 Sub-Monitoren.
5.3 Digital: Digitales Setup mit 5 Monitoren und 3 Sub-Monitoren.
6.1 Analog: 5.1-Setup mit Center-Surround auf separatem Kanal
ergibt ein 6.1-Setup.
*
Analoge Eing-nge stehen nur zur Verf:gung, wenn die als
KubehRr erh-ltliche Analogerweiterung installiert wurde.
5.1 Digital/6 Master: 5.1-Setup, basierend auf einem Master mit
Digital I/O-Erweiterung (SonderzubehRr), 4 Slave-Monitoren (oder
als Slaves konfigurierten Mastern) und einem Subwoofer.
Parameter »External Clock«
• Dr:cken Sie die ENTER-Taste, um Untermen:s zu Rffnen.
Setup-Menü
• Dr:cken Sie ENTER, um auf die Untermen:s zuzugreifen.
Funktion »Set Monitor Task«
Damit der als System-Steuereinheit definierte Monitor die anderen
Monitore im Setup identifizieren und ansteuern kann, muss jedem
Monitor eine Funktion/Position zugeordnet werden.
• Dr:cken Sie die ENTER-Taste, um den Task-Bereich zu Rffnen
• W-hlen Sie mit den Pfeiltasten eine Funktion f:r den Monitor
aus.
• Best-tigen Sie die gew-hlte Funktion mit ENTER.
BNC Sync On: Der Monitor versucht, sich zu einem Signal am
Word Clock BNC-Anschluss zu synchronisieren.
BNC Sync Off: Der Monitor versucht, sich zum AES-Eingang zu
synchronisieren.
Funktion »Calibrate Monitor«
• Dr:cken Sie die ENTER-Taste.
• W-hlen Sie mit den Pfeiltasten den zu kalibrierenden Monitor.
• Dr:cken Sie die ENTER-Taste.
Parameter für die Monitore AIR 6 und AIR 15
Parameter oPink Noisep:
Werte: On/Off
15
DIE PARAMETER
Parameter oCalibratep:
Wertebereich: -6 dB bis +6 dB
Kur Pegelkalibrierung des gew-hlten Monitors.
Parameter oRel. Lev:p
Wertebereich: -40 dB bis 0 dB
Der relative Pegel f:r den gew-hlten Monitor.
Parameter oRoom Positionp:
Werte: oNeutralp, oWallp, oCornerp, oConsolep, oC. Wallp
(Console/Wall), oC. Cornp (Console Corner).
Parameter oBassp:
Wertebereich: -6 dB bis +6 dB
Kur Anpassung des Pegels f:r den Bassbereich beim gew-hlten
Monitor.
Parameter oTreblep:
Wertebereich: -6 dB bis +6 dB
Kur Anpassung des Pegels f:r die HRhen beim gew-hlten Monitor.
Parameter der AIR Base-Subwoofer
Parameter oPink Noisep:
Werte: On/Off
Parameter oCalibratep:
Wertebereich: -18 dB bis +6 dB
Kur Pegelkalibrierung des gew-hlten Monitors.
Parameter oRel. Lev:p
Wertebereich: -40 dB bis 0 dB
Der Pegel f:r den gew-hlten Monitor – relativ zum kalibrierten und
global geltenden Pegel.
LFE Low Pass
Werte: On/Off
Ein Brickwall-Limiter f:r den LFE-Kanal, der Frequenzen unterhalb
von 120 Hz d-mpft.
Parameter oLFE Gainp
Wertebereich: 0 dB bis 14 dB
Mit diesem Parameter kRnnen Sie den Pegel des LFE-Kanals
anheben.
Parameter oPolarityp
Werte: 0y oder 180z
Wenn der Subwoofer korrekt aufgestellt wurde, sollte eine
Einstellung des Phase Reverse-Parameters auf 180y zu einer
vollst-ndigen PhasenauslRschung an der eingestellten
Trennfrequenz f:hren. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie den
Delay-Parameter anpassen.
Parameter oPhasep
Wertebereich: 0y bis 180y
Kur Laufzeitkompensation, wenn der Subwoofer nicht
entsprechend den ITU 775-Empfehlungen aufgestellt wurde. F:r
jede vorgegebene Bassmanagement-Trennfrequenz gibt es
entsprechende Phase-Vorgaben. Sobald diese Einstellung
vorgenommen wurde, gilt sie global.
Funktion »Clear Setup for entire network«
• Dr:cken Sie ENTER und best-tigen Sie durch erneutes
Dr:cken von ENTER, um das Setup zu lRschen.
16
Anmerkung zum LFE-Kanal
Der LFE-Kanal sollte grunds-tzlich mit +10 dB Headroom
gemischt werden. Wenn Sie den Pegel f:r den LFE-Monitor nicht
an Ihrem Mischpult anheben kRnnen, kRnnen Sie die Anhebung
um +10 dB am Eingang des AIR-Base vornehmen. Die meisten
Format-Encoder/-Decoder ber:cksichtigen die Anhebung des LFEKanals. Wenn Sie also Material wiedergeben, das mit DTS oder
Dolby kodiert wurde, kRnnen Sie die LFE-Anhebung auf 0 dB
lassen. Bei allen Werks-Presets ist die LFE-Anhebung auf 0 dB
eingestellt. Wenn Sie also eine Anhebung durchf:hren wollen,
stellen Sie den Gain-Parameter an den AIR Base-Monitoren bitte
entsprechend ein und speichern Sie die neuen Einstellungen als
Anwender-Preset ab.
Presets
Allgemeine Informationen zu Presets
Ein Preset umfasst die folgenden Einstellungen:
• Preset-Lautst-rke
• Mute-Status
• Bassmanagement
• X-Kurve
• LFE Low Pass
• LFE Gain
• Parametrischer EQ (kann nur mit dem als KubehRr erh-ltlichen
PC Installers-Paket eingestellt werden)
Alle anderen Einstellungen gelten oglobalp und werden nicht als
Bestandteil von Presets gespeichert.
Mit der als SonderzubehRr erh-ltlichen AIR PC-IP
Installers-Software kRnnen Sie jedoch Anwender-Presets
erstellen, die auch globale Parameter umfassen.
Recall – Presets aufrufen
• Dr:cken Sie ENTER und verwenden Sie die Pfeiltasten, um ein
Preset auszuw-hlen.
• Dr:cken Sie ENTER, um das gew-hlte Preset zu laden.
Wenn sich auf den Speicherpl-tzen 1 bis 4 keine AnwenderPresets befinden, werden stattdessen die Presets 16 bis 19
geladen.
Eine vollständige Presetliste finden Sie im Anhang.
Store – Presets speichern
• Dr:cken Sie ENTER und verwenden Sie die Pfeiltasten, um
Presets auszuw-hlen.
• Dr:cken Sie ENTER, um das gew-hlte Preset zu speichern.
Presets können auf den Speicherplätzen 1 bis 15
abgelegt werden.
Die oInstallersp-Software erlaubt das Verriegeln von
Parametern. Wenn ein Anwender versucht, diese
verriegelten Parameter zu -ndern, erscheint die Anzeige
oLockedp im Display.
AUFSTELLEN DER MONITORE
Dieser Teil der Bedienungsanleitung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beschreibt, wie Sie Ihre
Abhörumgebung optimieren, um mit Ihrem AIR-Monitorsystem die optimale Leistung zu erzielen. Der zweite Teil
enthält Erläuterungen und ausführliche Hintergrundinformationen zu verschiedenen akustischen Phänomenen, die
im ersten Teil erwähnt werden. Um Ihr Setup zu optimieren, müssen Sie in jedem Fall alle Monitore Ihres AIRSystems korrekt angeschlossen haben. Orientieren Sie sich dabei an den Illustrationen auf den Seiten 9 bis 13.
Übersicht
Winkel
Abstand zum Hörer
Links vorne
-30
Minimum 1 m
Rechts vorne
+30
Minimum 1 m
Center
0
Selber Abstand wie L. oder R. vorne 1)
Links Surround
-110 +/-10
Selber Abstand wie L. oder R. vorne 2)
Rechts Surround
-110 +/-10
Selber Abstand wie L. oder R. vorne 2)
Grundsätzliches: Symmetrie
Grunds-tzlich sollten Lautsprecher so angeordnet werden, dass der linker und der rechte Teil des Klangbilds ausgewogen
wiedergegeben werden. Die Grundlage daf:r ist Symmetrie. D.h., der Abstand des HRrers zum linken und rechten Monitor sollte
gleich sein, und – wenn es sich nicht um Nearfield-Monitoring handelt – auch die Abst-nde der Monitore zu den Seitenw-nden
sollten gleich sein. Die Seitenw-nde wiederum sollten dieselbe Beschaffenheit (Oberfl-che) haben. Das AIR-System bietet
Werkzeuge zum Ausgleich von Asymmetrie, aber wo immer es mRglich ist, sollten Sie zuerst versuchen, Symmetrie zu erzielen.
Nicht empfehlenswerte Aufstellung
Empfehlenswerte Aufstellung
Vordere Monitore – links und rechts
F:r einwandfreies Stereo-Monitoring sollten die Monitore in einem Winkel von |30z vor der AbhRrposition positioniert werden. Dies gilt
sowohl f:r ein einfaches Stereo-Setup als auch f:r die vorderen L- & R-Monitore in einem Setup mit vier oder f:nf Kan-len.
Mittlerer vorderer Monitor (Center)
ITU 775
Der mittlere vordere Lautsprecher kann entweder
A) genau zwischen linkem und rechtem Monitor und im
selben Abstand vom KuhRrer wie diese oder
B) auf dem Mittelpunkt der Geraden zwischen linkem und
rechtem Monitor platziert werden.
Linker und rechter Surround-Monitor
Die Surround-Monitore sollten in einem Winkel von |110y
(|10y) und im selben Abstand wie die beiden vorderen
Monitore aufgestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden
Seiten.
1) Wenn Ihr Setup dem ITU 775-Standard entsprechen soll, positionieren Sie den Center-Monitor entweder nach Schema A) oder nach
Schema B) in Verbindung mit einem Delay auf dem Center-Kanal, damit das Signal von allen Monitoren gleichzeitig beim KuhRrer
eintrifft. Die VerzRgerung f:r jeden Monitor kann mit der als KubehRr erh-ltlichen AIR PC-IP Installers-Software eingestellt werden.
17
AUFSTELLEN DER MONITORE
Aufstellung und Raumakustik haben einen erheblichen Einfluss auf den Klang der Monitore. Die Monitore der AIR-Serie bieten m-chtige
Funktionen zur Anpassung an verschiedenste Anordnungen. Nachfolgend finden Sie eine Mbersicht der gebr-uchlichsten Anordnungen
und der entsprechenden Einstellungen. Verwenden Sie das Material auf der Kalibrierungs-CD und die Kompensations-Funktionen der
AIR-Monitore, um Ihr AbhRrsystem optimal an die Gegebenheiten in Ihrem Studio anzupassen. Grunds-tzlich empfehlen wir, das
Einmessen sowie die exakte Einstellung und Ausrichtung der Monitore einem Akustikexperten anzuvertrauen. Mit der als KubehRr
erh-ltlichen oAIR PC-IPp-Software kRnnen unter anderem f:r jeden Monitor umfassende Equalizer- und Delay-Einstellungen
vorgenommen werden. Wenn eine Wandmontage vorgesehen ist, sollten Sie in jedem Fall einen Experten konsultieren.
Kompensationsfunktionen des AIR-Systems in
Verbindung mit den Positionierungsfunktionen im
Calibration-Menü.
Freie Aufstellung
»Neutral« – Freie Aufstellung
Der Monitor wird mit einem gewissen Abstand zu den W-nden
oder anderen Oberfl-chen auf einem Stativ montiert oder von der
Decke geh-ngt. Bei dieser Aufstellung w-hlen Sie im oCalibrate
Monitorp-Men: die Einstellung oNeutralp. Versuchen Sie bei der
Aufstellung in jedem Fall, Reflexionen und stehende Wellen zu
minimieren. Verwenden Sie diese Aufstellung (ein frei stehender
AIR-Monitor mit der Kalibrierungseinstellung oNeutralp)
gegebenenfalls als Referenz f:r Monitore an anderen Positionen
(Wand, Ecken, Mischpult), um festzustellen, ob und in welchem
Umfang ein Ausgleich erforderlich ist.
Wand
»Wall« – Wand oder Wandnähe
Ecken
Wenn der Monitor an einer Wand aufgestellt wird, ist eine
Kompensation im Bassbereich erforderlich. Die Einstellung oWallp
im oCalibrate Monitorp-Men: ber:cksichtigt diese und andere
Anforderungen. Vergleichen Sie diese Einstellung mit oNeutralp,
um herauszufinden, welche davon in Ihrem Studio zu besseren
Ergebnissen f:hrt.
Wenn die gegen:berliegende Wand parallel zu der Wand ist, an
der sich die Monitore befinden, kann es zu PhasenauslRschungen
im Bassbereich kommen. Au^erdem kann es im Bassbereich zu
stehenden Wellen kommen.
»Corners« – Ecken
Hier gelten dieselben Mberlegungen wie bei der Aufstellung an
W-nden oder in Wandn-he. Bei der Aufstellung in Ecken muss
das Ansprechverhalten im Bassbereich jedoch noch st-rker
reduziert werden, da tiefe Frequenzen in Ecken akustisch verst-rkt
werden.
Vergleichen Sie die oCornerp-Einstellung im oCalibrate MonitorpMen: mit einem auf oNeutralp eingestellten, frei stehenden
Monitor. Mit den Bass- und Treble-Filtern kRnnen Sie
gegebenenfalls eine Feinanpassung vornehmen.
»Console« – Auf dem Mischpult
Mischpult
Wenn Sie einen Monitor :ber den VU-Metern eines Mischpults
aufstellen, kommt es zu einer einzelnen, ausgepr-gten Reflexion
an der Mischpultoberfl-che, die den Klang verf-rbt (ein so
genannter Kammfiltereffekt, der wie eine Modulation klingt).
Grunds-tzlich sollten Sie den Abstand zwischen dem Monitor und
der reflektierenden Oberfl-che minimieren. Kammfiltereffekte
kRnnen durch den Einsatz eines Equalizers nicht vollst-ndig
ausgeglichen werden. Sie sollten es jedoch in jedem Fall mit der
oConsolep-Einstellung im oCalibrate Monitorp-Men: versuchen.
Andere Situationen
Im oCalibrate Monitorp-Men: finden Sie weitere Einstellungen, die
sich f:r Kombinationen der hier genannten Anwendungen eignen –
so zum Beispiel oConsole Wallp f:r Monitore, die sich in
Wandn-he direkt :ber dem Mischpult befinden.
18
KONTROLLE –
DIE AUFSTELLUNG DER MONITORE
Übersicht
Tieffrequenz-Sweeps
1) W-hlen Sie im Setup-Men: die Einstellung, die Ihrer
Anwendung entspricht (zum Beispiel 5.1 oder Stereo).
2) Mberpr:fen Sie anhand der CD die Phase des Signals.
3) Mberpr:fen Sie anhand der CD die Positionen der Monitore.
4) Nehmen Sie mit den Bass- und Treble-Parametern die Equalizereinstellungen f:r die Monitore vor.
5) Kalibrieren Sie die Monitore.
Korrektur vornehmen
W-hlen Sie in der Hauptanzeige Recall Preset. Jetzt kRnnen Sie
aus einer Reihe von Vorgaben diejenige w-hlen, die der Position
des Monitors im Raum entspricht.
Sie legen die Raumposition fest im Men::
Setup – Calibrate – Position
• Neutral
• Wall
• Corner
•
•
•
•
• Console
• Console Wall
• Console Corner
W-hlen Sie die passende Einstellung.
W-hlen Sie Volume im Haupt-Men:
Stellen Sie den Parameter Volume auf -10 dB ein.
Spielen Sie die Signale von der CD ein, die Sie mit Ihren AIRMonitoren erhalten haben. Dort finden Sie zahlreiche
Testsignale zum Einrichten der Monitore.
Überprüfen der Phase
Als erstes sollten Sie die Phase :berpr:fen.
Hierzu finden Sie eine Reihe von Testsignalen sowohl f:r
zweikanalige Stereo-Setups als auch f:r die Mehrkanalwiedergabe
auf der CD.
Kweikanal Stereo:
Verwenden Sie die Tracks 45 bis 49. Die L/R-Signale werden
nacheinander phasenrichtig und phasenverkehrt wiedergegeben.
Multichannel:
Verwenden Sie die Tracks 45 bis 64 , die paarweise DTS-codierte
Signale entsprechend den Anordnungen Links/Rechts,
Links/Center, Links/Links Surround und Rechts/Rechts Surround
enthalten. Wenn Sie :ber keinen DTS-Decoder verf:gen, kRnnen
Sie die stereophonen L/R-Signale auch an Ihrem Mischpult auf die
anderen Kan-le routen.
Prüfung der Signale nach Gehör:
Signal phasenrichtig:
Sie hRren das Signal mit einem hRheren Bassanteil und von einer
definierten Position zwischen den Monitoren.
Signal nicht phasenrichtig:
Der Bassanteil im Klangbild nimmt ab, der Klang wirkt diffus, und
die Richtungsinformation geht verloren.
Wenn Sie bereits ein Messger-t oder -verfahren
zur Mberpr:fung der Phase haben, kRnnen Sie
nat:rlich auch dieses verwenden.
Überprüfen der Platzierung
Wenn Sie die Platzierung Ihrer Monitore :berpr:fen, sollten Sie
sich zun-chst auf dem Bassbereich konzentrieren. Verwenden Sie
dazu die Tieffrequenz-Sweeps auf den Tracks 31 bis 39 der CD.
Die Tracks 31 bis 39 enthalten die folgenden Sweeps:
Track
Track
Track
Track
Track
Track
Track
Track
31:
32:
33:
34:
35:
36:
37:
38:
200 Hz bis 20 Hz
160 Hz bis 20 Hz
125 Hz bis 20 Hz
100 Hz bis 20 Hz
80 Hz bis 20 Hz
63 Hz bis 20 Hz
50 Hz bis 20 Hz
40 Hz bis 20 Hz
Im Verlauf dieser Sweeps hRren Sie kurze Unterbrecher, wenn das
Signal eine der ISO-Eckfrequenzen :berschreitet (siehe hierzu die
Tabellen im Anhang).
Jedes Mal, wenn eine Eckfrequenz eine volle Oktave
:berschreitet, sind zwei oUnterbrecherp zu hRren, bei den
dazwischen liegenden Dritteloktaven ist es nur ein Unterbrecher.
Geben Sie all Tracks mit jeweils nur einem Monitor wieder.
Bewertung
An der AbhRrposition sollten alle Sweeps :ber den gesamten
Frequenzbereich in ausgewogener Lautst-rke zu hRren sein
(Wobei nat:rlich zu beachten ist, dass der Frequenzgang des
menschlichen Ohres nicht flach ist).
Wenn Sie einen Schallpegelmesser verwenden, sollte dieser ohne
Frequenzgewichtung auf oLINp eingestellt werden. Wenn der
Pegelmesser keine LIN-Einstellung hat, kRnnen Sie auch die
Frequenzgewichtung C erwenden, obwohl der Frequenzgang dann
bei 31,5 kHz um etwa 3 dB und bei 20 Hz um etwa 6 dB
abgeschw-cht wird.
Im Abschnitt mit Hintergrundinformationen (Seite 41) wird auch
erl-utert, wie Sie ein Studiomikrofon zum Bewerten der Monitore
verwenden kRnnen, wenn Ihnen kein Schallpegelmesser zur
Verf:gung steht.
Wenn das Ergebnis zufriedenstellen ist, kRnnen Sie mit dem n-chsten
Abschnitt (Kalibrieren der Monitore) fortfahren. Wenn nicht, m:ssen
Sie die Positionen der Monitore anpassen.
Kun-chst m:ssen Sie die Frequenz ermitteln, an der die
Wiedergabe unbefriedigend wird. Mber dieser kritischen Frequenz
sollten Sie die Mbergangsfrequenz zwischen den Hauptmonitoren
und dem Subwoofer festlegen. Wenn Sie dennoch keine
befriedigende Anordnung von Hauptmonitoren und Subwoofern
finden, sollten Sie wahrscheinlich cnderungen an der Akustik des
AbhRrraums vornehmen.
Mit Equalizern kRnnen Sie den Frequenzgang von Signalen im
eingeschwungenen Kustand (wie etwa die Frequenz-Sweeps)
recht einfach gl-tten. Aber beachten Sie, dass ein Equalizer
niemals eine minderwertige Akustik oreparierenp kann.
Equalizer
Im System-Men: der AIR-Monitore finden Sie einen ShelvingEqualizer mit zwei B-ndern. Sie kRnnen mit diesem Equalizer an
jedem einzelnen Monitor eine Feineinstellung des Frequenzgangs
vornehmen.
Einstellbereich:
Schrittweite:
Band I:
Band II:
Filtertyp:
|6 dB
0,5 dB
100 Hz bis 1 kHz
1 kHz bis 5 kHz
Shelving
19
KONTROLLE –
DIE AUFSTELLUNG DER MONITORE
Wenn Sie die Anpassung mit den Filtern nach GehRr vornehmen,
sollten Sie sehr vorsichtig vorgehen: In einem Raum mit guter
Akustik sollte grunds-tzlich keine Anpassung per Equalizer
erforderlich sein.
Als Testsignal kRnnen Sie das rosa Rauschen mit voller
Bandbreite (Tracks 2 oder 13) auf der Test-CD verwenden.
Wenn Ihr AbhRrraum zu stark ged-mmt ist, kRnnen Sie mit dem
Equalizer die HRhen etwas anheben, um das Klangbild
auszugleichen. In einem Raum mit stark reflektierenden
Oberfl-chen hingegen sollten Sie die hohen Frequenzen etwas
abschw-chen.
Wenn Sie Ihre Monitore optimal platziert haben, sollte es nicht
mehr notwendig sein, das untere Frequenzband des Equalizers zu
justieren.
Anmerkung:
Wenn Sie Einstellungen am Equalizer vorgenommen haben,
sollten Sie den Raum verlassen und etwa 15 Minuten sp-ter mit
einer Aufnahme wiederkommen, die Sie gut kennen. Spielen Sie
diese Aufnahme ab. Ihr erster Eindruck in diesem Moment ist von
erheblicher Bedeutung f:r die Beurteilung der klanglichen
Ausgewogenheit des Monitorsystems. L-ngeres AbhRren f:hrt zu
Verschiebungen in der Wahrnehmung – vergleichbar mit dem
oWei^abgleichp, den das Auge vornimmt, wenn es eine
bekannterma^en wei^e Fl-che auch in farbigem Licht als wei^
wahrnimmt. Nach relativ kurzer Keit haben sich auch Ihre Ohren
auf diese Weise an ein bestimmtes, gef-rbtes Klangbild gewRhnt.
Was ausgesprochen ok:hlp oder owarmp klingt, ist im Kweifelsfall
nicht die geeignete Grundlage zum AbhRren. Versuchen Sie also,
gelegentlich omit frischen Ohrenp zu hRren.
Weitere Klangbearbeitungsfunktionen stehen Ihnen im
Rahmen der als SonderzubehRr erh-ltlichen PC-IP
Installers Software zur Verf:gung.
PC-IP – Advanced Installers PC – Interface Packages
Die oInstallersp-Software umfasst einen parametrischen 4-BandEqualizer, mit dem die EQ-Einstellungen f:r jeden Monitor noch
genauer vorgenommen werden kRnnen.
Der nächste Schritt
Fahren Sie fort mit oKalibrieren – Haupt-Monitorep.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel oHintergrundinformationenp.
20
KALIBRIEREN – HAUPT-MONITORE
Übersicht
1) W-hlen Sie aus dem Haupt-Men: das Setup-Men: und dort
die Funktion Calibrate Monitor.
2) W-hlen Sie jeden einzelnen Monitor aus und legen Sie mit
Hilfe der CD den Kalibrierungspegel fest.
Durchführen der Kalibrierung
Das Kalibrieren ist erforderlich, um zu gew-hrleisten, dass alle
Monitore, wenn sie mit demselben Signal gespeist werden, an der
AbhRrposition den selben Schalldruck erzeugen.
Der Pegel des Eingangssignals kann mit einem spezifischen
Schalldruck an den Monitoren verkoppelt werden.
Kanalübergreifendes Kalibrieren
• W-hlen Sie aus dem Haupt-Men: das Setup-Men:.
• W-hlen Sie dann Calibrate Monitor.
• W-hlen Sie den Monitor oMaster L Frontp aus
Jetzt kRnnen Sie die Einstellungen f:r diesen Monitor ablesen.
X-KURVEN
F:r kleine R-ume (d.h., kleiner als 5.300 Kubikfu^ oder 150
Kubikmeter) schreibt die ANSI/SMPTE-Norm 222M eine
Anpassung der X-Kurve vor: Die Wiedergabe bis 2 kHz ist linear;
dar:ber erfolgt eine Absenkung von 1,5 dB pro Oktave. Diese
Kurve sollten Sie verwenden, wenn Sie eine Produktion in einem
kleinen Raum mischen, die in einem gro^en Raum wiedergegeben
werden soll.
Bei einer anderen Variante dieser Kurve beginnt die Absenkung
bei 4 kHz und betr-gt 3 dB (statt 1,5 dB) pro Oktave.
X-Kurve 1
• Stellen Sie Calib auf 0,0 dB ein.
• Starten Sie die Test-CD und geben Sie die Tracks 11/23
(Kweikanal-Stereo) oder Track 11 (Mehrkanal-DTS) wieder.
Auf diesen Tracks befindet sich gefiltertes Rosa Rauschen im
Frequenzbereich von 500 Hz bis 2 kHz.
Jetzt omessenp beziehungsweise registrieren Sie den
Schalldruckpegel mit dem Ohr.
Fahren Sie mit dem n-chsten Kanal fort. Stellen Sie ihn mit dem
Calib-Parameter auf denselben Pegel wie den ersten Monitor ein.
Wenn Sie mit einem Mehrkanal-System arbeiten, fahren Sie mit
den anderen Monitoren fort.
Akustische Pegel-Kalibrierung
In manchen Bereichen der Audioindustrie muss das
Monitorsystem nach absoluten akustischen Pegeln
eingestellt werden.
Auf der Test-CD sind die oben genannten Tracks mit -20 dBFS
aufgezeichnet worden. Dieser Pegel entspricht verschiedenen
branchenspezifischen Pegeln:
Film
83 dB(C)
Video
78 dB(C)
X-Kurve 2
Musik
78-93 dB(C)
• W-hlen Sie den ersten Monitor aus (L).
• Spielen Sie den zu diesem Monitor gehRrenden Track von der
CD.
• Stellen Sie Calib auf 0,0 dB ein.
• Justieren Sie den globalen Pegel, bis ein Schallpegelmessger-t
an der AbhRrposition den gew:nschten C-gewichteten Pegel
anzeigt.
• Fahren Sie mit dem n-chsten Monitor fort.
• Stellen Sie den Calib-Parameter ein, bis Sie auch mit diesem
Monitor den gew:nschten C-gewichteten Pegel erzielen.
• Fahren Sie fort, bis alle Monitore kalibriert sind.
• Beenden Sie den Kalibrierungsmodus.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten 38 bis 39.
21
PLATZIEREN DES SUBWOOFERS
Übersicht
Platzierung zu ebener Erde
Vorteile
Nachteile
In der Ecke
Verbesserte Ansprache
im Bassbereich
Anregung der meisten stehenden Wellen im Raum,
daher sehr unausgegl. Klangverteilung.
Direkt an einer Wand
Freistehend
Verbesserte Ansprache
im Bassbereich
Stehende Wellen kRnnen minimiert
werden.
Anregung der meisten stehenden Wellen im Raum,
daher sehr unausgegl. Klangverteilung.
Platzverbrauch am Boden.
Platzierung auf dem Boden
Normalerweise wird der Subwoofer direkt auf dem Boden platziert. Dies wird bereits bei der Entwicklung und den Grundeinstellungen des
AIR-Systems ber:cksichtigt.
Platzierung in einer Ecke
Bei dieser Platzierung entsteht eine so genannte π/2-Abstrahlung. Hierdurch ergibt
sich eine Verst-rkung von 18 dB in dem Frequenzbereich, in dem die Wiedergabe des
Monitors als omnidirektional betrachtet wird.
Die meisten stehenden Wellen haben ihre Maxima in den Ecken eines Raumes. Dies
gilt besonders f:r w:rfelfRrmige oder rechteckige R-ume. In diesem Fall f:hrt die
Platzierung des Subwoofers in einer Ecke zu einer ungleichm-^igen Verteilung der
Bassfrequenzen im Raum.
Die Eckposition wird daher normalerweise nur bei solchen R-umen gew-hlt, bei denen
die gegen:berliegenden Fl-chen nicht parallel sind.
An einer Wand
Bei dieser Platzierung entsteht eine so genannte π-Abstrahlung. Hierdurch ergibt sich
eine Verst-rkung von 12 dB in dem Frequenzbereich, in dem die Wiedergabe des
Monitors als omnidirektional betrachtet wird.
Die Positionierung an einer Wand wird h-ufig verwendet und ist grunds-tzlich
akzeptabel. Wenn zwei W-nde parallel sind, darf sich der Subwoofer jedoch nicht
genau zwischen den beiden W-nden oder im Abstand von einem Viertel der
Wandl-nge zu einer Ecke befinden.
(Weitere Informationen :ber die optimale Positionierung zur Vermeidung stehender
Wellen finden Sie auf den Seiten 29 bis 32.)
Freistehend
Bei dieser Platzierung entsteht eine so genannte 2 π-Abstrahlung. Hierdurch ergibt
sich eine Verst-rkung von 6 dB in dem Frequenzbereich, in dem die Wiedergabe des
Monitors als omnidirektional betrachtet wird.
Diese freistehende Position empfiehlt sich f:r w:rfelfRrmige oder rechteckige R-ume.
In jedem Fall gilt: Vermeiden Sie es, den Subwoofer auf halber oder viertel L-nge
zwischen zwei W-nden aufzustellen.
22
KONTROLLE –
DIE AUFSTELLUNG DES SUBWOOFERS
Stellen Sie den Subwoofer nicht entlang dieser Linien
oder an den Stellen auf, wo diese Linien die Wände
berühren.
Übersicht
1) Stellen Sie im Hauptmen: den Pegel auf -20 dB ein.
2) W-hlen Sie im Hauptmen: bei Bassmanagement die
Einstellung 120 Hz.
3) Stellen Sie das Bassmanagement auf oOnp.
4) Mberpr:fen Sie anhand der Tracks 30 bis 44 auf der Test-CD
die Monitor-Position.
5) N-chster Schritt: Kalibrieren Sie den Subwoofer zusammen
mit dem Hauptsystem.
Testsignale auf der CD
Kum Lieferumfang der Monitore gehRrt eine CD mit zahlreichen
n:tzlichen Testsignalen, mit denen Sie die Aufstellung der
Monitore optimieren kRnnen.
Wenn Ihnen kein Schallpegelmesser zur Verf:gung steht, kRnnen
Sie im Hintergrund-Kapitel (Seite 39) nachlesen, wie Sie
stattdessen ein Studiomikrofon verwenden kRnnen.
Wenn das Ergebnis zufriedenstellend ist, kRnnen Sie mit dem
n-chsten Kapitel (oKalibrieren des Subwoofers mit dem
Hauptsystemp) fortfahren.
Wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, m:ssen Sie die
Aufstellung der Subwoofer -ndern.
Nächster Schritt
Fahren Sie fort mit dem Abschnitt oKalibrieren des Subwoofers mit
dem Hauptsystemp.
Tieffrequenz-Sweeps
Die Tracks 30 bis 37 enthalten die folgenden Sweeps:
Track
Track
Track
Track
Track
Track
Track
Track
Track
31:
32:
33:
34:
35:
36:
37:
38:
39:
200
160
125
100
80
63
50
40
32
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
20
20
20
20
20
20
20
20
20
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
Hz
W-hrend dieser Sweeps hRren Sie kurze oUnterbrecherp an den
Stellen, an denen das Signal eine der ISO-Mittenfrequenzen
:berschreitet. Nach jeder Oktave sind zwei dieser Unterbrecher zu
hRren sowie jeweils einer bei den dazwischen liegenden
Dritteloktav-Schritten.
Geben Sie alle aufgef:hrten Tracks ausschlie^lich :ber die
Subwoofer. Schalten Sie dabei alle anderen Monitore stumm.
Bewertung
An der AbhRrposition sollte das Signal :ber den gesamten
Frequenzbereich gleichm-^ig zu hRren sein (Wobei nat:rlich zu
beachten ist, dass der Frequenzgang des Ohres selbst nicht flach
ist).
Wenn Sie einen Schallpegelmesser verwenden, sollten Sie diesen
auf oLINp (ohne Frequenzbewertung) einstellen.
Wenn der Schallpegelmesser keine LIN-Einstellung hat, kRnnen
Sie auch mit C-Gewichtung arbeiten, obwohl der Frequenzgang in
diesem Fall bei 31,5 Hz um etwa 3 dB und bei 20 Hz um 6 dB
abgeschw-cht wird.
23
KALIBRIEREN DES SUBWOOFERS –
Bassmanagement
Bassmanagement ist ein wichtiges und hilfreiches Werkzeug – und
beim Einrichten eines F:nfkanal-Systems in einem kleinen Raum
ist es sogar zwingend notwendig!
Das Bassmanagement reduziert die Bassanteile der Hauptkan-le
und gibt die dort entfernten Signalanteile dann :ber einen
Subwoofer wieder. Die AIR-Serie stellt dem Anwender hierf:r eine
Auswahl von Trennfrequenzen zur Verf:gung.
Signalauslöschung durch Summieren
In einem einfachen 2- oder 5 Kanal-Setup (wie in ITU-775
definiert) ist ein Subwoofer weder spezifiziert noch erforderlich. Bei
einer Produktion, die :ber Consumer-Ger-te wiedergegeben
werden soll, m:ssen Sie jedoch gew-hrleisten, dass die
Wiedergabe auch auf solchen Systemen einwandfrei ist. Viele
Systeme im Heimbereich umfassen inzwischen auch einen
Subwoofer. Daher m:ssen Sie darauf achten, wie die
Bassfrequenzen addiert werden. Wenn die Signale
phasenverschoben sind, kommt es zu SignalauslRschungen im
Bassbereich, wenn die Signale elektrisch addiert werden. Wenn
die Bassfrequenzen jedoch :ber die Hauptmonitore
wiedergegeben und damit akustisch addiert werden, tritt dieser
Effekt nicht auf. Der Unterschied kann dramatisch sein!
Stehende Wellen
Es kann schon schwierig sein, zwei Monitore so aufzustellen, dass
es nicht zu stehende Wellen kommt. Aber bei f:nf Monitoren ist
diese Aufgabe noch viel schwieriger. Im Idealfall sollte jeder
Monitor in derselben Weise aufgestellt werden, aber in der Praxis
ist dies nur selten mRglich.
Die drei vorderen Monitore kRnnen normalerweise so aufgestellt
werden, dass stehende Wellen vermieden werden. In kleineren
R-umen jedoch m:ssen die hinteren Monitore oft in Ecken oder
an einer Wand aufgestellt werden. Wenn ein solcher Monitor den
vollen Frequenzbereich wiedergibt, kann es zu einer
ungleichm-^igen Verteilung insbesondere der tiefen Frequenzen
kommen – ein weiterer Grund f:r den Einsatz von
Bassmanagement-Systemen. Das zugrundeliegende Prinzip ist:
Wenn der problematische Frequenzbereich auf einen Subwoofer
oausgelagertp wird, muss nur dieser optimal platziert werden. Die
Mbergangsfrequenz wird dabei auf einen Wert direkt :ber dem
problematischen Frequenzbereich festgelegt.
Ausführen der Kalibrierung
Mit dem Hauptsystem
Überprüfen der Übergangsfrequenz
Verwenden Sie zum Mberpr:fen der gew-hlten
Mbergangsfrequenz die beiliegende CD. Um zu gew-hrleisten,
dass Sie nur einen Monitor-Kanal hRren, w-hlen Sie unter Setup
Menu/Calibrate Monitor einen Kanal aus. Wir verwenden zun-chst
den Kanal Master Left.
Geben Sie die Bassbereich-Sweeps (Tracks 31 bis 42) von der
beiliegenden CD wieder. Beurteilen Sie das Ergebnis nach dem
GehRr oder mit einem Schallpegelmesser.
Wenn Ihnen ein Spectrum Analyzer zur Verf:gung steht, kRnnen
Sie stattdessen auch die CD-Tracks mit dem Rosa Rauschen in
voller Bandbreite wiedergeben.
Ein unausgewogener Frequenzgang im Bereich der
Mbergangsfrequenz sollte in jedem Fall vermieden werden.
Gegebenenfalls m:ssen Sie im Bassmanagement-Men: eine
andere Mbergangsfrequenz einstellen.
Nachdem Sie die Einstellung f:r einen Kanal vorgenommen
haben, sollten Sie nacheinander alle anderen Kan-le einzeln und
schlie^lich zusammen abhRren.
Damit ist die Kalibrierung Ihres Systems abgeschlossen.
Weitere Informationen finden Sie auf Seite 25 im Abschnitt
oEinstellung der Phasep sowie ab Seite 37.
Die folgenden drei Parameter sollten Sie in Bezug auf
den Subwoofer ebenfalls beachten:
LFE Low Pass Filter
Diese Funktion aktiviert einen sehr steilen (siebte Ordnung)
Lowpass-Filter bei 120 Hz. Wenn dieser Filter aktiv ist, filtert er alle
Signalanteile :ber 120 Hz aus. Verwenden Sie ihn, wenn Sie
keinen Media-Encoder verwenden. Schalten Sie ihn jedoch ab,
wenn das bearbeitete Signal bereits einen MediaEncoder/Decoder durchlaufen hat, da die meisten Encoder (wie
DTS, Dolby usw.) bereits einen Antialiasing-Lowpass-Filter
umfassen. Daher ist es wichtig, dass Sie diesen Filter in der
Produktionsphase zum AbhRren des LFE-Kanals verwenden, um
beurteilen zu kRnnen, wie das Signal nach dem
Encodieren/Decodieren (zum Beispiel auf einem Home
Entertainment-System oder im Kino) klingen wird.
LFE Gain
Wertebereich: 0 dB bis +14 dB
Mit diesem Parameter kann der Pegel des LFE-Kanals um
maximal 18 dB angehoben werden.
1.) Stellen Sie im Hauptmen: den Parameter Volume auf -30 dB.
2.) Stellen Sie im Hauptmen: den Parameter Bassmanagement
auf 80 Hz ein.
3.) W-hlen Sie im Hauptmen: Setup Menu: Calibrate Level.
4.) Legen Sie die Funktion des Monitors fest.
5.) Geben Sie die Bassbereich-Sweeps (Tracks 40 bis 42) von
der beiliegenden CD wieder.
6.) Passen Sie gegebenenfalls Pegel und Mbergangsfrequenzen
an.
7.) Speichern Sie die vorgenommenen Einstellungen – fertig!
Polarity
Bassmanagement aktiv
Die Integration eines AIR Base-Subwoofers in ein AIRMonitorsystem erfordert eine Einstellung vor Ort. Neben der
Pegelkalibrierung und der Einstellung einer Mbergangsfrequenz f:r
das Bassmanagement (X-over) ist auch die Phasenlage zu
beachten. Kur Anpassung der Phase verf:gt der AIR Base :ber
einen Phasenregler, der in 5y-Schritten zwischen 0y und 180y Grad
eingestellt werden kann, sowie eine Phase Reverse-Funktion. Die
optimale Einstellung f:r diese Parameter h-ngt von verschiedenen
Faktoren ab:
Stellen Sie mit dem ersten Eintrag im Hauptmen: die Lautst-rke
auf einen geeigneten Wert ein; zum Beispiel -30 dB.
Aktivieren Sie das Bassmanagement. Wenn Sie keine andere
Einstellung vorgenommen haben, sind 80 Hz als
Mbergangsfrequenz eingestellt.
Wenn Sie durch Messungen oder beim AbhRren eine
ungleichm-^ige Pegelverteilung oder einen ungleichm-^igen
Frequenzgang oberhalb von 80 Hz feststellen, sollten Sie eine
hRhere Mbergangsfrequenz einstellen.
24
Werte: 0z oder 180z
Wenn Sie den Subwoofer korrekt aufgestellt haben, sollte das
Umstellen des Polarity-Parameters auf 180z zu einer vollst-ndigen
PhasenauslRschung an der eingestellten Mbergangsfrequenz
f:hren. Falls dies nicht der Fall ist, m:ssen Sie den PhaseParameter in der nachfolgend beschriebenen Weise justieren.
Phase
Wertebereich: 0z bis 180z
KALIBRIEREN DES SUBWOOFERS –
1.
2.
3.
4.
Mit dem Hauptsystem
Raumakustik
Platzierung der Monitore und AbhRrposition
Wahl der Mbergangsfrequenz
Verwendeter AIR-Monitortyp (6 oder 15)
Die Phasen-Einstellungen werden automatisch
gespeichert und mit der derzeit gew-hlten
Mbergangsfrequenz verkn:pft. Die Phasen-bezogenen
Parameter sind globale Einstellungen und werden daher
nicht als Bestandteil einzelner Presets gespeichert.
Ausgangswerte
Beim Kalibrieren der DSP-Software des AIR Base haben wir
Ausgangswerte ermittelt, die in unserem AbhRrraum optimal
klangen. Wenn Sie den AIR Base im selben Abstand von der
AbhRrposition aufstellen wie die AIR-Monitore, kRnnen Sie sich
beim Einstellen der Phasen an diesen Ausgangswerten
orientieren. Wenn die Abst-nde erheblich abweichen, werden
diese Werte jedoch wahrscheinlich nicht zu optimalen Ergebnissen
f:hren.
Einstellung
Geben Sie nun mehrmals einen Frequenz-Sweep wieder, der die
von Ihnen gew-hlte Mbergangsfrequenz umfasst. Sie kRnnen
hierzu die Tracks 31 bis 42 auf der oAIR Test CDp verwenden.
cndern Sie nach jedem Durchlauf den Phase Reverse-Parameter
und achten Sie auf den Unterschied. Im Idealfall – d.h., bei
korrekter Pegel-Kalibrierung und Phaseneinstellung – sollte das
Signal an beziehungsweise nahe der Mbergangsfrequenz durch
PhasenauslRschung nahezu verschwinden, wenn der Phase
Reverse-Parameter auf oOnp gesetzt wurde. Stellen Sie den
Phase Adjust-Parameter so ein, dass der Unterschied zwischen
den beiden Phase Reverse-Einstellungen maximal ist.
Abschlie^end stellen Sie den Phase Reverse-Parameter auf die
Einstellung, in der keine PhasenauslRschung stattfindet.
Schrittweises Optimieren der Einstellungen
Beim Einstellen der Phasen-Parameter werden Sie sich
schrittweise an die optimalen Werte herantasten und
mRglicherweise auch die Pegelkalibrierung nachregeln m:ssen. Es
kann sogar erforderlich sein, die urspr:nglich gew-hlte
Mbergangsfrequenz und/oder die Aufstellung der Monitore zu
-ndern und die gesamte Kalibrierung noch einmal von vorne zu
beginnen. Die hier investierte Keit zahlt sich sp-ter in jedem Fall
aus.
25
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Akustik
Wenn es darum geht, einen Raum ogutp klingen zu lassen,
handelt es sich in der Regel um Fragen der Raumakustik. Als
wissenschaftliche Disziplin blickt die Akustik auf eine etwa
hundertj-hrige Geschichte zur:ck. Bis dahin war gute Akustik
zumeist eine Folge von Experimentieren, Erfahrung oder ganz
einfach Gl:ckssache. Heute jedoch wissen wir vieles :ber die
Parameter, die den spezifischen Klang eines Raumes pr-gen.
F:r den Regieraum gilt grunds-tzlich, dass er in klanglicher
Hinsicht so neutral wie mRglich sein sollte. Aber auch von dieser
Regel gibt es Ausnahmen. Betrachten wir einige Aspekte, die bei
der klanglichen Beurteilung eines Raumes von Bedeutung sind.
•
•
Eine Schallquelle, ein Empf[nger/guhZrer und kein Raum
Es wird nur das Direktsignal aufgenommen.
Befassen wir uns nun etwas intensiver mit den Parametern, die f:r
eine originalgetreue Klangwiedergabe von Bedeutung sind.
•
Hallzeit
•
Eine Schallquelle, ein Empf[nger/guhZrer und eine
reflektierende Oberfl[che.
Das Signal wird vom Empf[nger nun zwei Mal aufgenommen
(im Regieraum wird dies als Kammfiltereffekt hZrbari mehr
dazu sp[ter).
Gute Akustik
Es folgt eine Reihe von Kriterien, die bei der Herstellung einer
optimalen Raumakustik eine Rolle spielen.
•
•
•
•
•
Eine geeignete Hallzeit
Eine gute Schallverteilung
Ein angemessener Schalldruckpegel
Niedriges Hintergrundrauschen
Kein (Flutter-)Echo
Als Hallzeit wird die Keit bezeichnet, in der der Schallpegel nach
dem Verklingen des Signals um 60 dB absinkt.
In nat:rlichen Umgebungen treten Hallzeiten zwischen circa 0
Sekunden (im Freien oder in schalltoten R-umen) und circa 10 bis
12 Sekunden. In speziellen Hallr-umen sind Hallzeiten von bis zu
20 Sekunden mRglich.
Regier-ume sollten normalerweise Hallzeiten zwischen 0,2 und
0,3 Sekunden aufweisen.
Wie kommt es :berhaupt zum Ph-nomen oHallp?
Schall pflanzt sich – zumindest im Vergleich zu Licht – mit circa
340 m/s vergleichsweise langsam fort.
Wenn sich keine reflektierenden Oberfl-chen zwischen der
Schallquelle und unseren Ohren befinden, hRren wir nur den
Direktschall; es entsteht kein Hall.
Wenn eine einzelne reflektierende Oberfl-che vorhanden ist, hRren
wir auf die eine oder andere Weise den reflektierten Schall, aber
es entsteht kein Hall.
Wenn das Signal in einem Raum erzeugt wird, entstehen hingegen
zahlreiche Reflexionen. All diese Reflexionen legen auf dem Weg
zum HRrer verschiedene Strecken zur:ck. Au^erdem verlieren die
Schallwellen bei der Reflexion an Oberfl-chen einen Teil ihrer
Energie.
26
•
•
Eine Schallquelle und ein Empf[nger/guhZrer in einem Raum.
Der Schallimpuls wird gleichzeitig von vielen Oberfl[chen
reflektiert.
Das Gemisch aller Reflexionen wird vom guhZrer als Hall
wahrgenommen.
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Sabines Formel
Wallace Clement Sabine (1868 bis 1919) ist der Vater der
modernen Akustik. Er entdeckte, dass die Hallzeit als Verh-ltnis
von RaumgrR^e und Absorptionsgrad eines Raumes beschrieben
werden kann. GrR^ere R-ume f:hren demnach zu l-ngeren
Hallzeiten und eine st-rkere Absorption zu k:rzeren Hallzeiten. Die
Formel lautet:
T = 0,161 x V/A
wobei
T:
Hallzeit in Sekunden
V:
Volumen in Kubikmetern
A:
Absorption in Quadratmetern (Sabin)
0,161: Eine Konstante
Ein Quadratmeter Sabin entspricht einem offenen Fenster
mit einer Fl-che von einem Quadratmeter: Die aus dem
Fenster austretenden Schallwellen werden nicht
reflektiert. Insofern entspricht ein offenes Fenster mit
einer Fl-che von einem Quadratmeter einer ebenso
gro^en Fl-che mit einer Absorption von 100€.
Diese Formel ist grunds-tzlich sehr einfach, aber es ist zu
beachten, dass die Materialien in einem real existierenden Raum
verschiedene Frequenzen verschieden stark absorbieren. Diese
Absorption kann von onicht vorhandenp (d.h., vollst-ndige
Reflexion) bis zur vollst-ndigen Absorption reichen.
Im Idealfall w-re die Hallzeit im Verh-ltnis zur Frequenz konstant,
was in der Praxis aber aufgrund der Beschaffenheit der
Raumoberfl-chen meist nicht der Fall ist. Insbesondere die tiefen
Frequenzen sind schwer zu kontrollieren.
Daher verh-lt sich die Hallzeit im Verh-ltnis zur Frequenz in der
Praxis meist so:
X-s tu d io , re v e rb e ra tio n tim e in c o n tro l ro o m
0 ,8 0
0 ,7 0
0 ,6 0
Reverb tim e [s]
0 ,5 0
0 ,4 0
0 ,3 0
0 ,2 0
0 ,1 0
0 ,0 0
63
125
250
500
1000
2000
4000
8000
Fre que nc y [Hz]
Die in einem Regieraum gemessene Hallzeit. Ab 250 Hz verl[uft die Kurve im Bereich von 0,3 Sekunden.
Darunter jedoch steigt sie auf 0,75 Sekunden, was eindeutig zuviel ist.
27
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Absorber
Diffusoren
Nat:rlich haben alle Materialien in einem Raum akustische
Eigenschaften, nicht nur solche, die als akustische Materialien
bezeichnet werden. Grunds-tzlich werden drei Arten von
Absorbern unterschieden.
Diffusoren erzeugen diffuse (d.h., nicht gerichtete) Reflexionen des
darauf geworfenen Schalls. Sie empfehlen sich in Situationen, wo
Reflexionen das Klangbild stRren und zus-tzliche Absorptionsma^nahmen nicht mehr sinnvoll w-ren. Insbesondere um Flatterechos,
Kammfiltereffekte usw. zu verhindern, werden daher spezielle
Elemente auf den stRrenden Oberfl-chen montiert. Die
Abmessung dieser Elemente muss den Wellenl-ngen der zu
overstreuendenp Frequenzen entsprechen.
Membranabsorber
Ku dieser Gruppe gehRren Oberfl-chen aus Holz, Fenster, T:ren
und so weiter. Sie absorbieren vor allem tiefe Frequenzen. Sie
sind normalerweise nicht besonders effizient, werden aber in der
Regel bei der Planung als gro^e Fl-chen mit einbezogen. Eigens
entworfene Membranabsorber kRnnen jedoch sehr effizient sein.
Absorbtion oder Diffusion?
Resonanzabsorber
Ku den Resonanzabsorbern gehRren Paneele mit Schlitzen,
perforierte Platten, Helmholtz-Resonanzabsorber usw. Diese
Absorber werden normalerweise f:r den mittleren Frequenzbereich
verwendet und sorgen dort f:r mittlere bis hohe Absorption.
Poröse Absorber
Ku dieser Gruppe gehRren Mineralwolle, Gardinen und
vergleichbare Materialien. Sie kRnnen bei entsprechender Dicke
sehr effektiv sein. D:nne Lagen absorbieren nur hohe Frequenzen
(zum Beispiel werden in Prober-umen mit Betonw-nden und
lediglich einem d:nnen Teppich auf dem Boden tiefe Frequenzen
kaum ged-mpft)
Derartige Absorber kRnnen nur Frequenzen absorbieren, deren
Wellenl-nge so gro^ wie oder kleiner als die vierfache Dicke des
Absorbers ist – beziehungsweise deren Wellenl-nge so gro^ wie
oder kleiner als der vierfache Abstand des Absorbers zur Wand ist.
Manfred Schroeder hat ein Verfahren entwickelt, das sehr
ausgeglichene und gut steuerbare Diffusionen ermRglicht.
Die nach ihm benannten oSchroeder-Diffusorenp kRnnen
als vorgefertigte Module gekauft werden.
20,0
4
1
10,0
25
28
19
22
13
16
10
7
0,0
Querschnitt durch einen Schroeder-Diffusor
28
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Stehende Wellen
Stehende Wellen kRnnen in allen Arten von R-umen auftreten.
Unter anderem bestimmen die Form, die Abmessungen und die
Seitenverh-ltnisse des Raumes, ob und bei welchen Frequenzen
und wo genau diese stehenden Wellen auftreten. Aber wie kommt
es :berhaupt zu diesem Ph-nomen?
Stellen wir uns eine Schallquelle vor, von der aus sich Schallwellen
in alle Richtungen – nat:rlich in Schallgeschwindigkeit –
ausbreiten. Wenn sich diese Schallquelle jedoch in einem
geschlossenen Raum befindet, werden die Schallwellen von
dessen W-nden reflektiert, sofern diese entsprechend glatte
Oberfl-chen haben. Wenn dies in einem Winkel von 90z geschieht,
kommt es zu Mberlagerungen, d.h., die Schallwelle und ihre
Reflexion treffen aufeinander. Wenn der Abstand zwischen zwei
parallelen W-nden eine halbe Wellenl-nge oder ein Vielfaches
hiervon betr-gt, stimmen die Phase der Schallwelle und ihrer
Reflexion :berein, und es kommt zu einer Verst-rkung
beziehungsweise AuslRschung eben dieser Frequenz.
Dieses Ph-nomen wird als ostehende Wellenp bezeichnet.
Nat:rlich ostehenp die Schallwellen nicht wirklich. Aber es entsteht
dieser Eindruck, da sich die Mimima und Maxima des Schalldrucks
an festgelegten Positionen im Raum befinden.
Das Schallfeld breitet
sich zun[chst
kugelfZrmig aus, doch
nach wenigen
Reflexionen ist eine
plane stehende Welle
entstanden.
29
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Raum-Modi
Stehende Wellen zwischen parallelen W-nden werden als axiale Modi bezeichnet. Dar:ber hinaus gibt es weitere dieser so genannten
Raum-Modi. So sind auch noch der tangentiale und der radiale Modus zu nennen (siehe hierzu die Illustration). Normalerweise sind
jedoch die axialen Modi am st-rksten ausgepr-gt.
Axiale Modi
Tangentiale Modi
Radiale Modi
30
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Charakteristisch f:r stehende Wellen ist, dass der Schalldruck an den W-nden am hRchsten ist. Je nach Frequenz kRnnen au^erdem eine
oder mehrere Pegelspitzen im Raum auftreten.
In einem rechteckigen Raum kRnnen die entsprechenden Frequenzen wie folgt berechnet werden:
f+
c
n
n
n
$ l !& $ - !& $ h !
)
l
w
h
wobei
f
c
l
w
h
n
=
=
=
=
=
=
Frequenz in Hz
Schallgeschwindigkeit (circa 340 m/s)
Rauml-nge
Raumbreite
RaumhRhe
Ganzzahl (0 oder hRher)
Welchen Einfluss haben stehende Wellen auf das
Schallfeld?
In dieser Abbildung sind die Maxima der stehenden Wellen zu
sehen. Die Kurven zeigen an, wo die Wellen hRrbar werden. Bei
den Minima ist der Pegel der betreffenden Frequenz viel niedriger
(bis zu -40 dB im Vergleich zum Maximum).
Wenn L-nge, Breite und HRhe des Raums gleich sind, ist es sehr
schwierig, eine gleichm-^ige Schallverteilung zu erreichen.
Wie Sie stehende Wellen vermeiden
Kun-chst sollten parallele W-nde in Regier-umen vermieden
werden – damit werden die stRrendsten Modi schon einmal
unterdr:ckt.
Bei der Aufstellung der Monitore sollten Sie darauf achten, dass so
wenige Modi wie mRglich erregt werden Daher sollten die Monitore
nicht auf HRhe der Maxima stehender Wellen platziert werden.
Wenn Monitore in eine Wand eingelassen werden, sollte aus dem
gleichen Grund die gegen:berlegende Wand nicht parallel sein.
31
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Kumindest bei niedrigen Frequenzen kann ein
Lautsprecher so betrachtet werden, als ob er
Schallenergie in alle Richtungen abgibt.
Dieses Verhalten wird als 4 π-Abstrahlung bezeichnet.
Wenn der Monitor an einer Grenzfl-che –
beispielsweise an einer Wand – aufgestellt wird,
strahlt die Schallenergie, die von dieser Wand
reflektiert wird, in Richtung des freien Raums ab. Auf
diese Weise verdoppelt sich die Schallenergie in
diesem halbkugelfRrmigen Bereich, was einer
ErhRhung des Pegels um 6 dB entspricht.
Dieses Verhalten wird als 2 π-Abstrahlung bezeichnet.
Wenn die Abstrahlung des Monitors an zwei Seiten
begrenzt wird – beispielsweise durch zwei W-nde –,
kann die Schallenergie nur noch im Bereich einer
Viertelkugel abgegeben werden. Auf diese Weise wird
die Schallenergie zwei Mal verdoppelt, was einer
ErhRhung des Pegels um 12 dB entspricht.
Dieses Verhalten wird als π-Abstrahlung bezeichnet.
Wenn die Abstrahlung des Monitors an drei Seiten
begrenzt wird – beispielsweise durch zwei W-nde und
den Boden –, kann die Schallenergie nur noch im
Bereich einer Achtelkugel abgegeben werden. In
diesem Fall erhRht sich der Pegel im Vergleich zur
Abstrahlung im freien Raum um 18 dB.
Dieses Verhalten wird als π/2-Abstrahlung bezeichnet.
In der Praxis beeinflusst die Aufstellung eines Monitors an Grenzflächen
den Frequenzbereich unterhalb von 125 bis 150 Hz.
32
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Kammfilter
Wenn ein Signal zeitlich versetzt zu sich selbst addiert wird, kommt es zu einem so genannten Kammfilter-Effekt. Die resultierenden
Einbr:che im Frequenzgang gleichen einem Kamm, daher der Name.
gwei zueinander addierte 500 Hz-SinustZne. Der zweite Ton ist um 1 ms (d.h., einen halben
Schwingungsdurchgang) verzZgert, so dass die beiden Schwingungen sich auslZschen.
gwei zueinander addierte 1 kHz-SinustZne. Der zweite Ton ist um 1 ms (d.h., einen ganzen Schwingungsdurchgang) verzZgert, so dass die beiden Schwingungen sich addieren und der Schallpegel sich um 6 dB
erhZht.
Mit Ausnahme des Phaser-Effekts ist der Kammfilter in der Regel nicht erw:nscht, tritt aber bei der
Musikproduktion immer wieder sowohl auf akustischer als auch auf elektrischer Ebene auf.
Im akustischen Bereich tritt der Kammfilter-Effekt normalerweise dann auf, wenn eine Schallwelle den
Empf-nger/HRrer zun-chst direkt und dann noch einmal nach der Reflexion an einer einzelnen glatten
Oberfl-che erreicht. Diese Reflexion muss um mindestens 10 dB, besser jedoch um 15 dB abgesenkt
werden, damit sie an der Position des Empf-ngers keine hRrbare Auswirkung hat. Auf elektrischer Ebene
tritt ein vergleichbares Problem auf, wenn zwei Mikrofone, die sich in einem bestimmten Abstand
zueinander befinden, dasselbe Signal aufnehmen und sich der Pegel dieses Signals bei beiden
Mikrofonen in derselben GrR^enordung befindet.
33
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
oder +
gwei typische Situationen, in denen es auf akustischer oder elektrischer Ebene zu Kammfilter-Effekten kommen kann.
Grunds-tzlich benRtigt jede Form digitaler Signalbearbeitung eine gewisse Keit. Daher kRnnen Kammfilter-Effekte zum Beispiel auch
auftreten, wenn ein Signal durch einen Kompressor geleitet und wiederum mit dem unbearbeiteten Signal gemischt wird.
Ein Beispiel fIr einen Kammfilter-Effekt, der entsteht, wenn zwei Signale mit gleicher Amplitude mit einer QerzZgerung von 1 ms addiert
werden. Die AuslZschungen bei 500 Hz, 1,5 kHz, 2,5 kHz usw. sind deutlich zu sehen.
AuUerdem ist zu erkennen, dass die Amplituden sich im unteren Frequenzbereich sowie bei 1 kHz, 2 kHz, 3 kHz usw. verdoppeln
(Pegelanstieg um 6 dB).
Durch Kammfilter ausgelöschte Frequenzen
Kammfilter f:hren bei allen Frequenzen zu AuslRschungen, bei denen die Signale gegenphasig sind. Dies ist der Fall, wenn die
VerzRgerung einer halbe Periode oder 1,5, 2,5, 3,5 usw. Perioden entspricht.
Bei einer Frequenz von 1 kHz betr-gt die Periode zum Beispiel 1 ms. Eine halbe Periode dauert dementsprechend 0,5 ms. Wenn das
Signal also um genau 0,5 ms verzRgert wird, kommt es zu AuslRschungen nicht nur bei 1 kHz, sondern auch bei 2 kHz, 3 kHz, 4 kHz
usw.
34
AKUSTIK –
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Auslöschungen durch Reflexionen an Rückwänden
Wenn ein Monitor in einem bestimmten Abstand zu einer Wand platziert wird, kRnnen die Reflexionen von dieser Wand sich mit den nach
vorne abgestrahlten Schallwellen :berlagern und den Frequenzgang beeinflussen. So k-me es zu erheblichen Kammfiltereffekten, wenn
alle Frequenzen in alle Richtungen abgestrahlt w:rden. Tats-chlich tritt dieses oomnidirektionalep Abstrahlungsverhalten aber nur bei
tiefen Frequenzen auf. Als Folge treten vor dem Monitor in der Regel nur einzelne Einbr:che im Frequenzgang auf.
This frequency is
cancelled because of the
oppositely phased
reflection
PhasenauslZschungen kZnnen bei Frequenzen auftreten, deren Wellenl[nge dem Qierfachen des Abstands zwischen Monitor und
RIckwand entspricht.
Die FrequenzauslRschung h-ngt vom Abstand zwischen Monitor
und Wand ab. Bei einem Abstand von 1 Meter findet die erste
AuslRschung also bei der Frequenz mit der Wellenl-nge 4 m statt.
l = c/f
wobei
l = Wellenl-nge [m]
c = Schallgeschwindigkeit [m/sec]
f = Frequenz [Hz]
Daher
4 = 344/f
f = 86 Hz
Befindet sich der Monitor n-her an der Wand, liegt die
ausgelRschte Frequenz dementsprechend hRher. Dieser Effekt tritt
nicht mehr auf ab der Frequenz, ab der der Monitor den Schall
gerichtet abstrahlt, so dass kein Schall mehr auf der R:ckseite
reflektiert wird.
Befindet sich der Monitor n-her an der Wand, liegt die
ausgelRschte Frequenz dementsprechend tiefer. Dieser Effekt tritt
nicht mehr auf, wenn der Abstand so gro^ wird, dass die
reflektierte Welle aufgrund der zur:ckgelegten Distanz
abgeschw-cht wird.
35
DER SUBWOOFER
– HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Der Subwoofer
Ein Subwoofer ist ein Monitor, der ausschlie^lich tiefe Frequenzen wiedergibt. Er schlie^t an den Frequenzbereich an, den die
Hauptmonitore abdecken; in der Regel unterhalb von 120 Hz. Bei professionellen Monitorsystemen werden normalerweise Subwoofer f:r
den Frequenzbereich unter 80 Hz bevorzugt. Aber nat:rlich h-ngt die Auswahl unmittelbar mit den verwendeten Hauptmonitoren
zusammen.
Die tieffrequenten Signalanteile von einem oder allen Hauptkan-len kRnnen auf den Subwoofer umgeleitet werden.
Aus der Psychoakustik ist bekannt, dass das Ohr die Richtung von Signalen unterhalb von 120 Hz nicht zuverl-ssig orten kann. Daher
kann der Subwoofer einfach dort aufgestellt werden, wo sich eine optimale Schallverteilung ergibt.
Es ist jedoch sehr wichtig, dass Verzerrungen beim Subwoofer auf ein Minimum reduziert werden, da Verzerrungen zu Harmonischen
Vielfachen der wiedergegebenen Frequenz f:hren, wobei besonders die dritte harmonische Vielfache dominiert. So kann bei der
Wiedergabe einer Schwingung mit 100 Hz eine deutlich hRrbare Harmonische mit 300 Hz entstehen.
Bassmanagement
Bassmanagement ist ein wichtiges und hilfreiches Werkzeug, und beim Einrichten eines F:nfkanal-Systems in einem kleinen Raum ist es
sogar zwingend notwendig! Hierf:r gibt es mehrere Gr:nde.
Das Bass Management reduziert die Bassanteile der Hauptkan-le und gibt die dort entfernten Signalanteile dann :ber einen Subwoofer
wieder. Die AIR-Serie stellt dem Anwender hierf:r eine Auswahl von Trennfrequenzen zur Verf:gung.
L
C
R
Ls
Rs
Σ
Sub
Grunds[tzliche Arbeitsweise des Bassmanagements. Es kZnnen dabei maximal 5 Kan[le ausgewertet werden.
36
SUBWOOFER & LFE-KANAL – HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Signalauslöschung durch Summieren
Stehende Wellen
In einem einfachen 2- oder 5 Kanal-Setup (wie in ITU-775
definiert) ist ein Subwoofer weder spezifiziert noch erforderlich. Bei
einer Produktion, die :ber Consumer-Ger-te wiedergegeben
werden soll, m:ssen Sie jedoch gew-hrleisten, dass die
Wiedergabe auch auf solchen Systemen einwandfrei ist. Viele
Systeme im Heimbereich umfassen inzwischen auch einen
Subwoofer. Daher m:ssen Sie darauf achten, wie die
Bassfrequenzen addiert werden. Wenn die Signale
phasenverschoben sind, kommt es zu SignalauslRschungen im
Bassbereich, wenn die Signale elektrisch addiert werden. Wenn
die Bassfrequenzen jedoch :ber die Hauptmonitore
wiedergegeben und damit akustisch addiert werden, tritt dieser
Effekt nicht auf. Der Unterschied kann dramatisch sein!
Es kann schon schwierig sein, zwei Monitore so aufzustellen, dass
es nicht zu stehende Wellen kommt. Aber bei f:nf Monitoren ist
diese Aufgabe noch viel schwieriger. Im Idealfall sollte jeder
Monitor in derselben Weise aufgestellt werden, aber in der Praxis
ist dies nur selten mRglich.
Die drei vorderen Monitore kRnnen normalerweise so aufgestellt
werden, dass stehende Wellen vermieden werden. In kleineren
R-umen jedoch m:ssen die hinteren Monitore oft in Ecken oder
an einer Wand aufgestellt werden. Wenn ein solcher Monitor den
vollen Frequenzbereich wiedergibt, kann es zu einer
ungleichm-^igen Verteilung insbesondere der tiefen Frequenzen
kommen – ein weiterer Grund f:r den Einsatz von
Bassmanagement-Systemen.
Das zugrundeliegende Prinzip ist: Wenn der problematische
Frequenzbereich auf einen Subwoofer oausgelagertp wird, muss
nur dieser optimal platziert werden. Die Mbergangsfrequenz wird
dabei auf einen Wert direkt :ber dem problematischen
Frequenzbereich festgelegt.
Der LFE-Kanal
LFE steht f:r oLow Frequency Enhancementp oder oLow Frequency Effectsp – ersteres ist die urspr:ngliche Bezeichnung, aber der
zweite Name beschreibt die typische Anwendung f:r diesen Kanal besser.
Dieser Kanal wird auch als .1-Kanal bezeichnet – ein Hinweis darauf, dass er nur einen Bruchteil des Frequenzgangs der oechtenp
Kan-le eines Mehrkanalsystems umfasst. Konkret liegt dieser Frequenzbereich zwischen 20 Hz und 120 Hz.
Bei der Wiedergabe wird der LFE-Kanal gegen:ber den Hauptkan-len um 10 dB angehoben. So kRnnen lautere Stellen im Bassbereich
besser wiedergegeben werden, ohne den Pegel der Hauptkan-le zu beeinflussen.
Sie sollten genau :berlegen, welche Signale Sie dem LFE-Kanal zuordnen, da dieser nicht in allen Mbertragungs- und
Wiedergabesystemen vorhanden ist. Beim Abmischen von Musik kRnnen Sie in der Regel darauf verzichten – es sei denn, Sie wollen den
Schlachtenl-rm von Tschaikowskys Ouvert:re o1812p mit aller Wucht wiedergeben ...
Übergangsfrequenz
L
C
R
Ls
Rs
Σ
Lowpass
120 Hz
Sub
LFE Gain
+10 dB
37
VERZÖGERUNG
ITU 775
Bei der Aufstellung der Monitore eines 5.x-Systems auf einer
gedachten Kreislinie (entsprechend ITU 775) haben alle Monitore
denselben Abstand zum HRrer.
Wenn f:r diese Anordnung nicht genug Platz vorhanden ist,
kRnnen die drei vorderen Monitore auch auf einer Achse
angeordnet werden. Da der Center-Monitor in diesem Fall n-her
am AbhRrplatz steht, sollte sein Signal entsprechend verzRgert
werden. Um ein gleichzeitiges Eintreffen der Signale der vorderen
Monitore zu gew-hrleisten, wird normalerweise eine VerzRgerung
in der GrR^enordnung von 0 ms bis 3 ms verwendet.
Die Schallgeschwindigkeit betr-gt etwa 340 m/s. Um den CenterMonitor akustisch onach hinten zu versetzenp, verwendet man
daher eine VerzRgerung von etwa 1 ms f:r jeweils 30 cm
erforderlichen Abstand.
Regieräume für Kinomischungen
In Regier-umen f:r Kinomischungen werden die vorderen
Monitore immer auf einer Achse angeordnet. Im Kino befinden sich
die (meisten) HRrer n-her an den Surround- als an den vorderen
Monitoren. Um die Richtungsinformationen der Signale in Bezug
zur Leinwand zu erhalten, werden die Surround-Kan-le verzRgert.
Dabei wird der so genannte Haas-Effekt (oGesetz der ersten
Wellenfrontp) ber:cksichtigt. An der AbhRrposition kommt das
Signal von den Surround-Monitoren 15 bis 20 ms nach dem Signal
von den vorderen Monitoren an. Die bei Kinomischungen
angewendeten VerzRgerungen h-ngen unter anderem von der
GrR^e des Regieraums ab.
LINE-UP & KALIBRIERUNG
Akustische Addition von
Audiosignalen
Der aus dem akustischen Addieren von zwei Signalen
(beispielsweise zwei Monitoren) resultierende Schallpegel h-ngt
sowohl von den Signalen als auch von der Akustik ab. Die
Schallquellen kRnnen dabei korreliert oder unkorreliert sein.
Die AbhRr- oder Messposition kann sich entweder im direkten oder
im diffusen Schallfeld befinden. Im direkten Schallfeld – das es oin
Reinformp nur im Freien oder in einem schalltoten Raum gibt –
kommt der Schall nur aus einer Richtung; n-mlich direkt von der
Quelle. Von einem diffusen Schallfeld spricht man, wenn an der
AbhRrposition in einem gegebenen Raum der Direktschall einen
niedrigeren Anteil hat als die Summe aller Reflexionen. Der
Abstand von den Monitoren, an dem direktes und diffuses
Schallfeld gleich gro^ sind, wird als okritische Distanzp
bezeichnet. In einem Regieraum liegt er normalerweise bei 1 bis 3
Metern. Der Bereich unmittelbar vor den Monitoren (oNear Fieldp)
gehRrt zum direkten Schallfeld.
Wenn die Signale von allen Monitoren gleichphasig sind, ist der
Schalldruck 3 dB hRher – es sei denn, die Signale sind korreliert
(d.h., identisch) und die Summe wird im direkten Schallfeld
gemessen. In diesem Fall ist der Schalldruck um 6 dB hRher als
der Pegel der einzelnen Monitore.
Kur Ermittlung der erforderlichen VerzRgerung wird der Abstand
zwischen den vorderen Monitoren und dem n-chsten SurroundMonitor zugrundegelegt. Kum sich ergebenden Laufzeitunterschied
werden 15 ms bis 20 ms addiert.
Ein Beispiel: Die angenommene AbhRrposition ist 20 Meter von
den vorderen Monitoren und 5 Meter von den Surround-Monitoren
entfernt. Die Differenz betr-gt also (20 - 15 =) 15 Meter.
Dies entspricht einer Laufzeit von (15/340 Sekunden = 0,044
Sekunden =) 44 ms. Hierzu werden 15 ms addiert. Das
Surroundsignal muss also um 59 ms (oder den n-chstmRglichen
Wert) verzRgert werden.
Akustisches Kalibrieren eines Mehrkanalsystems
Mit der zunehmenden Bedeutung von Mehrkanalformaten hat das
Kalibrieren der Schallpegel auch au^erhalb der Filmbranche in
den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Dabei ist zu unterscheiden zwischen Produktionen f:r das Kino
und Produktionen zur Wiedergabe auf 5.1 Kanal-Systemen auf der
Grundlage von ITU 775.
38
LINE-UP & KALIBRIERUNG
– HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Kalibrieren eines 5.1-Systems in ITU-775-Anordnung
In einem 5.1-System in ITU-Anordnung arbeiten alle Hauptkan-le grunds-tzlich unter den selben Bedingungen: Es gibt einen Monitor pro
Kanal, und jeder Monitor ist vom KuhRrer gleich weit entfernt. Andererseits gibt es keine international g:ltigen Vereinbarungen :ber Pegel
und Bandbreite des Rauschens, mit dem die Monitore kalibriert werden. Rosa Rauschen eignet sich zwar grunds-tzlich, da es den
gesamten Frequenzbereich abdeckt, aufgrund seines ounruhigenp Charakters, der Messungen bei tiefen Frequenzen erschwert, ist es
jedoch schlecht zu handhaben
Das Surround Sound Forum
Das Surround Sound Forum (SSF) ist eine Gruppe, die sich in Deutschland aus dem Verband Deutscher Tonmeister, dem IRT und der
SRT gebildet hat. Das SSF hat Richtlinien erarbeitet, die allgemein in Europa akzeptiert werden. In diesem Rahmen wurden drei
Testsignale definiert, die bei -18 dBFS (RMS) aufgenommen wurden.
Messsignale
Signal
(nur auf einem Kanal)
Abhörpegel
PPM level
t <0,1 ms
PPM level
t < 10 ms
RMS-Pegel
Sinus 1 kHz
[dB]
-18
[dB]
-18
[dB]
-18
Rosa Rauschen 20 Hz bis 20 kHz
Rosa Rauschen 200 Hz bis 20 kHz
-9
-11
-13
-15
-18
-20
SMPTE
Der entsprechende Standard der SMPTE (RP155) verwendet -20
dBFS als Referenzpegel. Hier endet der C-gewichtete
Schalldruckpegel eines Rauschens zwischen 500 Hz und 2 kHz
bei 83 dB.
Kalibrieren von Kinosystemen
In einem Kino ist die Mehrzahl der Kuschauer relativ weit von den
Monitoren entfernt. Au^erdem ist davon auszugehen, dass sich die
meisten Kuschauer im diffusen Schallfeld befinden. In jedem Fall
sollte dies f:r die Surroundmonitore gelten. Aus diesen Gr:nden
m:ssen bei der Messung des Schalldrucks in Kinos-len oder
Regier-umen f:r Kinomischungen mRglichst viele Messpunkte
herangezogen werden. Die meisten Standards basieren auf
Messungen an mindestens vier Punkten. Wenn der
Kuschauerraum verschiedene Bereiche hat, beispielsweise Parkett
und Loge, sollte in jedem dieser Bereiche an mindestens vier
Punkten gemessen werden. Vor der Durchf:hrung der Messungen
muss au^erdem der Frequenzgang bekannt sein.
Die Messung des
Schalldruckpegels
Mit einem Schallpegelmesser oder Mikrofon
Wenn Sie des Rfteren akustische Messungen durchf:hren,
arbeiten Sie wahrscheinlich schon mit einem Schallpegelmesser,
der auch f:r die Pegelkalibrierung der Monitore verwendet werden
kann.
Schalldruckpegel
SLOW
[dB]
Schalldruckpegel
SLOW
[dB(A)]
82
80
78
78
Montieren Sie das Mikrofon auf einem Stativ an der HRrerposition.
Richten Sie es nach oben, damit es nicht zu einem Druckstau vor
dem Mikrofon kommt und die Voraussetzungen bei allen Monitoren
unabh-ngig von der Richtung identisch sind.
Schlie^en Sie das Mikrofon an ein Mischpult oder einen Recorder
mit integrierter Pegelanzeige an.
Geben Sie von der mit den Monitoren gelieferten CD einen Track
mit rosa Rauschen wieder, oder verwenden Sie einen der anderen
Tracks, die im Abschnitt :ber Aufstellung und Kalibrierung erw-hnt
wurden.
Heben Sie die Verst-rkung f:r den Mikrofonkanal an, bis die
Pegelanzeige bei 10 dB unter Vollausschlag liegt. Dies ist nun Ihr
Referenzwert f:r die Messungen. Die Anzeige sollte im Bereich
dieses Referenzwertes mindestens in 1- oder 2 dB-Schritten
aufgelRst sein. Wenn dies nicht der Fall ist, kRnnen Sie auch einen
anderen Referenzwert w-hlen, den Sie genauer ablesen kRnnen.
Wenn Sie die hier beschriebene Anordnung von Mikrofonen
verwenden, kRnnen Sie auf diese Weise die Pegel der einzelnen
Monitore vergleichen.
Sie kRnnen den absoluten Schalldruckpegel messen, wenn
a) Sie einen kalibrierten Mikrofonkanal verwenden
b) Ihnen die Empfindlichkeit des Mikrofons bekannt ist.
Wenn Sie nicht :ber einen Schallpegelmesser verf:gen, besteht
auch noch eine andere MRglichkeit: Verwenden Sie ein Mikrofon
mit kugelfRrmiger Richtcharakteristik (dieser Typus wird auch als
Druckempf-nger bezeichnet). Normalerweise sollte hierf:r ein
mRglichst kleines Studio-Kondensatormikrofon verwendet werden.
Stattdessen kann auch ein einfaches Ansteckmikrofon verwendet
werden, da es das Schallfeld nicht beeinflusst. Das Mikrofon sollte
in jedem Fall einen mRglichst flachen Frequenzgang haben.
39
AIR REMOTE –
DIE FERNSTEUERUNG
Einleitung
Wenn Sie Ihre Dynaudio AIR-Monitore perfekt eingerichtet und kalibriert haben, erreichen Sie eine optimale Leistung, wenn Sie die Pegel
nicht am Mischpult, sondern an den Monitoren selbst justieren. Daher stellt eine Fernbedienung die ideale Erg-nzung des AIRMonitorsystems dar.
Ausstattungsmerkmale der Fernsteuerung
•
•
•
•
Direkter Kugriff auf drei Anwender-definierte Referenzpegel-Einstellungen
Direktzugriff auf bis zu 4 Presets. Auf diese Weise kRnnen Sie von Ihrer AbhRrposition aus
bequem zwischen verschiedenen Konfigurationen wechseln.
Aktivieren und Deaktivieren der Stummschaltung (Mute) und Solo-Funktion f:r jeden Monitor
des Systems.
Leichtes Einstellen der Gesamtlautst-rke :ber einen gro^en Drehregler.
Referenzpegelauswahl
Presetauswahl
Hauptlautstärke
Mute/Unmute/Solo
für jeden Kanal
40
Umschalttaste zum
Wechsel zwischen
den Presets 1/3 und
2/4
AIR REMOTE –
DIE FERNSTEUERUNG
Tasten REF LEVEL 1 bis REF LEVEL 3
Aufrufen der gespeicherten Referenzpegel 1 bis 3
Dr:cken Sie kurz die entsprechende Taste. Die LED der Taste mit
dem aktivierten Referenzpegel leuchtet.
Einstellen und Speichern der Referenzpegel 1 bis 3
Stellen Sie den Pegel mit dem gro^en VOLUME-Drehregler im
Kentrum der Fernbedienung ein. Dr:cken und halten Sie die Taste,
unter der Sie den eingestellten Pegel speichern wollen, f:r circa
zwei Sekunden. Die LED dieser Taste blinkt drei Mal. Damit ist der
neue Referenzpegel eingestellt.
Nach dem Einschalten wird der Pegel durch den
Drehregler vorgegeben.
Drehregler-LED
Wenn der Gesamtpegel durch den Drehregler definiert wird,
leuchtet die LED. Wenn der Pegel nicht durch die Fernsteuerung
vorgegeben wird, erlischt die LED.
Nach dem Einschalten leuchtet die LED, d.h., der Pegel wird durch
den Drehregler vorgegeben.
Nach dem Einschalten sind diese Tasten nicht aktiv, d.h., der
Pegel wird durch den Drehregler vorgegeben.
Tasten PRESET 1/3 und PRESET 2/4
Mit diesen Tasten rufen Sie die Presets 1 und 2 beziehungsweise
– bei gleichzeitig gedr:ckter SHIFT-Taste – 3 und 4 auf.
Nach dem Einschalten sind diese Tasten nicht aktiv, d.h., es ist
kein Preset aktiv.
Taste SHIFT
Verwenden Sie diese Taste in Verbindung mit den Tasten PRESET
1/3 und PRESET 2/4, um die Presets 3 und 4 aufzurufen.
Nach dem Einschalten ist diese Taste nicht aktiv, d.h., die Tasten
PRESET 1/3 und PRESET 2/4 rufen die Presets 1 und 2 auf.
Mute an/aus- und Solo-Tasten für die Kanäle L, C, R,
Ls, SUB und Rs
Die LEDs dieser Tasten zeigen die folgenden Kust-nde an:
LED anMonitor in Betrieb
LED aus
Monitor stummgeschaltet
LED blinkt
Solo-Funktion f:r diesen Monitor aktiv
Mute/Unmute-Funktion f:r alle Kan-le
Durch einfaches Dr:cken einer Taste schalten Sie den
entsprechenden Kanal stumm, durch erneutes Dr:cken aktivieren
Sie ihn wieder.
Solo-Funktion
Dr:cken und halten Sie eine Taste, um den entsprechenden Kanal
in die Solo-Betriebsart zu schalten.
Es kRnnen auch mehrere Monitore in die Solo-Betriebsart
geschaltet werden. Wenn Sie eine Taste kurz dr:cken (also nicht
dr:cken und halten), wird der vorherige Status des Kanals (aktiv
oder stummgeschaltet) wiederhergestellt.
Nach dem Einschalten sind diese Tasten aktiv, d.h., alle Kan-le
sind aktiv.
VOLUME-Drehregler
Wenn keine der REFERENCE LEVEL-Tasten aktiv ist, steuern Sie
mit diesem Regler die Lautst-rke aller Kan-le des Systems.
Wenn eine der REF LEVEL-Tasten aktiv ist, gilt der f:r diese Taste
definierte Referenzpegel.
Wenn keine der REF LEVEL-Tasten aktiv ist, gilt wieder der aktuell
mit dem VOLUME-Drehregler eingestellte Pegel.
41
AIR SOFT
AIR SOFT ist eine Editor-Software f:r die Funktionen der Monitore des AIR-Systems. Alle Funktionen, die :ber das Steuermodul am
Monitor selbst eingestellt werden kRnnen sowie die :ber die Fernbedienung AIR Remote einstellbaren Referenzpegel kRnnen auch :ber
AIR Soft eingestellt werden. Da Sie die AIR-Monitore normalerweise von Ihrem Regieplatz aus nicht erreichen werden, kRnnen Sie das
Gesamtsystem auf diese Weise besonders bequem von Ihrem Computer aus steuern. Ausf:hrliche Beschreibungen aller steuerbaren
Parameter finden Sie auf den Seiten 15 bis 16.
Minimale Systemanforderungen
Installationsanweisungen für Windows PC
• PC mit Pentium 2-Prozessor unter Windows 95/98 oder
Windows 2000 oder Apple Macintosh unter MacOS 9.2 oder
hRher (nicht jedoch unter OS X!)
• 64 MB RAM
• Monitor mit 800x600 AuflRsung und 24 Bit Farbtiefe
• 1 freie serielle oder USB-Schnittstelle
Verbinden Sie eine serielle oder USB-Schnittstelle Ihres PCs :ber
eines der auf Seite 48 beschriebenen Kabel mit einer
freien TC LINK-Buchse an einem AIR-Monitor.
Ein Seriell-auf-CAT5-Kabel gehRrt zum
Lieferumfang. Falls Sie jedoch USB verwenden,
m:ssen Sie ein USB-auf-Seriell-COM-9-Kabel
erwerben.
• Legen Sie die Installations-CD in Ihr CD ROM-Laufwerk und
lassen Sie den Inhalt der CD anzeigen.
• Starten Sie das Setup-Programm.
• Folgen Sie den Anweisungen des Setup-Programms.
Installationsanweisungen für Apple Macintosh
• Legen Sie die Installations-CD in Ihr CD ROM-Laufwerk und
lassen Sie den Inhalt der CD anzeigen.
• Starten Sie das Installationsprogramm.
• Folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms.
Die AIR SOFT-Benutzeroberfläche
Calibrate – Kalibrieren der Hauptmonitore
Network – Netzwerkfunktionen
Hauptseite
Hier die Presetliste aufrufen
Calibrate – Kalibrieren der AIR Base
42
System Setup – Konfiguration
AIR SOFT
Hauptseite
Wenn dieses Symbol auf der Hauptseite erscheint,
bedeutet es, dass in der aktuellen Konfiguration an
dieser Stelle ein Monitor erwartet, aber nicht gefunden
wurde.Mberpr:fen Sie in diesem Fall die Verbindungen
und versuchen Sie es noch einmal.
Bass Mgt (Bass Management)
Hier wird die f:r das Bassmanagement eingestellte
Mbergangsfrequenz angezeigt.
Werkzeuge
Wenn Sie den Mauszeiger :ber eines der Monitor-Symbole
bewegen, erscheint ein Men: mit mehreren Werkzeugen.
Dies ist die Hauptseite, von der aus Sie alle anderen
Seiten der AIR SOFT-Software erreichen.
Mit diesem Symbol rufen Sie die
Kalibrierungs-Seite auf.
Mit diesem Symbol schalten Sie den
Monitor in die Solo-Betriebsart.
Mit diesem Symbol schalten Sie den
Monitor stumm.
Netzwerk-Symbol (((•))) (obere linke Ecke)
Das Symbol blinkt:
Der Computer mit der AIR SOFT-Software ist korrekt an die
AIR-Monitore angeschlossen.
Das Symbol wird stetig angezeigt:
Der Computer mit der AIR SOFT-Software ist nicht korrekt
an die AIR-Monitore angeschlossen. Mberpr:fen Sie noch
einmal die Verbindungen und die Kabel. Orientieren Sie
sich gegebenenfalls an den Konfigurationen, die auf den
Seiten 9 bis 13 dieser Bedienungsanleitung dargestellt
sind.
Durch Klicken auf das (((•)))-Symbol kRnnen Sie au^erdem
die Netzwerk-Seite aufrufen.
Volume-Drehregler
Stellen Sie mit dem VOLUME-Drehregler in der Mitte des Schirms
die Lautst-rke ein.
REF LEV.-Schaltflächen
Durch Anklicken der drei Schaltfl-chen unter dem Drehregler
kRnnen Sie zwischen den drei Anwender-definierten
Referenzpegeln umschalten.
So speichern Sie Referenzwerte:
• Stellen Sie mit dem Drehregler den gew:nschten Pegel ein.
• Bewegen Sie den Mauszeiger :ber die Schaltfl-che des
gew:nschten Speicherplatzes und w-hlen Sie aus dem
daraufhin erscheinenden Popup-Men: das Symbol zum
Speichern (STORE).
Symbole für Monitore und Subwoofer
Wenn die aktuelle Konfiguration Satelliten-Monitore und
Subwoofer umfasst, werden diese durch entsprechende Symbole
angezeigt. Klicken Sie auf ein Monitorsymbol, um die Parameter
dieses Monitors zu bearbeiten.
43
AIR SOFT
Presetliste
Network – Netzwerkfunktionen
Kum Aufrufen der Presetliste
klicken Sie auf den linken Rand
der Anzeige.
Aufrufen der Netzwerkfunktionen-Seite
Um die Netzwerkfunktionen-Seite aufzurufen, klicken Sie
auf das (((•)))-Symbol auf der Hauptseite. Hier werden
verschiedene, :bergreifende Netzwerkfunktionen gesteuert.
Markierungsfeld »Autodetect«
Presets umfassen
•
•
•
•
Preset-Lautst-rke
• Mute-Status
Bass Management
• X-Curve
LFE Low Pass
• LFE Gain
Parametrischer EQ (kann nur mit dem als KubehRr erh-ltlichen
PC Installers Package eingerichtet werden)
Alle anderen Einstellungen gelten als oglobalp und werden nicht
als Bestandteil von Presets gespeichert.
Presets aufrufen
W-hlen Sie mit der Maus ein Preset aus und klicken Sie dann auf
Recall.
Presets speichern
W-hlen Sie mit der Maus einen der Anwender-Speicherpl-tze 1
bis 15 aus und klicken Sie dann auf Store.
Presetnamen ändern
Die Namen aller Anwender-Presets kRnnen ge-ndert werden.
Setzen Sie mit der Maus den Cursor auf das Namensfeld und
geben Sie per Tastatur einen neuen Namen ein.
Schloss-Symbol in der Presetliste
Aktivieren Sie dieses Markierungsfeld, damit AIR SOFT die COMPorts Ihres Systems automatisch :berpr:ft. Wenn ein AIR-System
angeschlossen ist, wird es erkannt.
Diese Autodetect-Funktion wird erst ausgef:hrt, wenn Sie auf OK
klicken.
Menü »Port«
Hier kRnnen Sie die serielle COM-Schnittstelle f:r das AIR-System
gegebenenfalls manuell ausw-hlen.
Anzeigebereich »Status«
Keigt beim Bffnen der Netzwerkfunktionen-Seite den Status des
Netzwerks an.
Schalter »Clear Network« –
Alle Monitore zurücksetzen
W-hlen Sie diese Reset-Funktion aus, um alle Monitor-Funktionen
und die Setups auf Ausgangswerte zur:ckzusetzen.
Schalter »Clear Settings« –
Alle Monitoreinstellungen zurücksetzen
Alle globalen Parameter und die lokalen Parameter der
angeschlossenen Monitore werden zur:ckgesetzt. Presets und
Netzwerkeinstellungen werden davon nicht beeinflusst.
Schalter »Reset to Factory Settings« –
Alle Einstellungen zurücksetzen
Diese Funktion lRscht die Einstellungen alle globalen und lokalen
Parameter sowie Presets und Netzwerkeinstellungen. Somit
werden die Monitore auf den Auslieferungszustand zur:ckgesetzt.
Das Schloss-Symbol vor einem Preset zeigt an, dass es mit der
PC-IP Installers-Software gesperrt wurde. Diese Sperrung kann
nicht mit der AIR SOFT-Software, sondern wiederum nur mit der
PC-IP-Software aufgehoben werden.
OK
Klicken Sie auf OK, um diese Seite zu schlie^en.
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Schalter »Upload Software to Monitors« –
Software aktualisieren
Software-Updates f:r das AIR-System werden als .syx-Dateien
ausgeliefert. F:r Monitore und Subwoofer stehen jeweils separate
Dateien zur Verf:gung.
AIR SOFT
• Sichern Sie die .syx-Datei vor dem Ausf:hren des Updates auf
Ihrer Festplatte.
• Klicken Sie auf Upload Software to Monitors.
• Folgen Sie den daraufhin erscheinenden Anweisungen.
Während der Software-Aktualisierung können
verschiedene Nachrichten angezeigt werden.
Zuordnung von Monitoren
Funktion des Monitors festlegen
• Klicken Sie auf das Symbol eines Monitors, um die Wiedergabe
von Rosa Rauschen als Testsignal zu aktivieren.
• Legen Sie dann die Aufgabe des Monitors fest. Dabei werden
dessen Seriennummer und Typ angezeigt.
Ein Monitorsymbol, neben dem ein Ausrufezeichen
erscheint, zeigt an, dass ein bislang ounbekannterp
Monitor gefunden wurde.
Beispiel:
Sie aktualisieren in einem 5.1 AIR-System die Software aller
Monitore. Da f:r Monitore und Subwoofer verschiedene Dateien
verwendet werden, erscheint nach dem Aktualisieren der
Hauptmonitore die Meldung o5 AIR Monitors updated
successfullyp, da bis hierhin eben nur die Hauptmonitore, nicht
aber der Subwoofer aktualisiert wurde.
Wenn w-hrend der Mbertragung die Verbindung zu einem Monitor
verloren geht, wird dieser nicht als aktualisiert gez-hlt, aber die
Mbertragung wird fortgesetzt.
Wenn die Meldung oFailed to update AIR monitorsp erscheint,
haben ein oder mehrere Monitore w-hrend der Aktualisierung
einen Fehler gemeldet, was auf einen Kommunikationsfehler
hinweist. Versuchen Sie es in diesem Fall bitte noch einmal.
Lupen-Symbol – System prüfen
Klicken Sie auf das Lupen-Symbol, um das gesamte
System auf angeschlossene Monitore zu pr:fen.
Schalter »Save Settings« – Einstellungen
speichern
Alle Einstellungen mit Ausnahme der in Presets gespeicherten
Einstellungen werden in einer Sicherungsdatei gespeichert.
Schalter »Load Settings« – Einstellungen laden
Klicken Sie auf diese Schaltfl-che und w-hlen Sie eine vorher
gespeicherte Einstellungsdatei aus. Folgen Sie den auf dem
Bildschirm erscheinenden Anweisungen.
OK
Klicken Sie auf OK, um diese Seite zu schlie^en und – sofern
markiert – die Autodetect-Funktion auszuf:hren.
Calibrate – Hauptmonitore kalibrieren
System Setup – Konfiguration
Mute
Menü »Configuration«
Legen Sie hier die aktuelle Konfiguration fest.
Menü »A(nalog) Sensitivity«
Solo
Mber diese Calibrate-Seite werden die Einstellungen der
Hauptmonitore festgelegt.
Kum Aufrufen dieser Seite zeigen Sie auf der Hauptseite
mit dem Mauszeiger auf das Symbol des betreffenden
Monitors und w-hlen aus dem Men: das Hammer-Symbol.
Werte: 9 dBu, 15 dBu, 21 dBu oder 27 dBu
Passen Sie hier die Verst-rkung f:r den analogen Eingang an,
wenn Sie die (als SonderzubehRr erh-ltliche) Analog InputErweiterungskarte verwenden.
Menü »Room Position«
Markierungsfeld »BNC Input«
Menü »X Curve«
Wenn dieses Markierungsfeld aktiv ist, versucht der Monitor, sich
zu einem Word Clock-Signal am BNC-Eingang zu synchronisieren.
Rosa Rauschen
Werte: Neutral, Wall, Corner, Console, C. Wall oder C. Corn
W-hlen Sie aus diesem Men: den Eintrag aus, der der Position
des betreffenden Monitors entspricht.
Werte: Off, X-Curve 1 oder X-Curve-2
Es stehen zwei Varianten der X-222-Kurve zur Verf:gung – siehe
hierzu auch Seite 21.
45
AIR SOFT
Regler »Calibrated Level«
Hier nehmen Sie die Pegelkalibrierung f:r den ausgew-hlten
Monitor vor.
Nach der Speicherung werden diese Werte als Bestandteil der
Globalen Parameter abgelegt.
Hier stellen Sie den Pegel f:r den ausgew-hlten Monitor relativ
zum kalibrierten und global geltenden Pegel ein.
Markierungsfeld »Polarity«
Werte: 0y oder 180y
Markieren Sie dieses Feld, um die Polarit-t des Signals
umzukehren.
Markierungsfeld »Use Parametric EQ«
Regler »Calibrated Level«
Regler »Relative Level«
Dieses Markierungsfeld ist aktiv, wenn mit Hilfe der PC-IPSoftware der Parametrische Equalizer aktiviert wurde. In diesem
Fall sind die Regler f:r Bass und Treble abgeschaltet.
Hier nehmen Sie die Pegelkalibrierung f:r den ausgew-hlten
Subwoofer vor.
Regler »Bass« und »Treble«
Hier stellen Sie den Pegel f:r den ausgew-hlten Subwoofer relativ
zum kalibrierten und global geltenden Pegel ein.
Wertebereich: -6 dB bis +6 dB
Bass- und HRhenanhebung beziehungsweise Absenkung f:r den
ausgew-hlten Monitor. Diese Regler sind abgeschaltet, wenn mit
Hilfe der PC-IP-Software der Parametrische Equalizer aktiviert
wurde.
Markierungsfeld Stummschalten
Aktivieren Sie dieses Feld, um den betreffenden
Monitor stummzuschalten.
Markierungsfeld »(S)olo«
Aktivieren Sie dieses Feld, um den betreffenden
Monitor auf Solo zu schalten.
Calibrate – AIR BASE kalibrieren
Regler »Relative Level«
Regler »LFE Gain«
Wertebereich: 0 dB bis 14 dB
Mit diesem Parameter kRnnen Sie den Pegel des LFE-Kanals
anheben.
Markierungsfeld »LFE Low Pass Filter«
Markieren Sie dieses Feld, um den Lowpassfilter f:r den
Subwoofer zu aktivieren.
Markierungsfeld Stummschalten
Aktivieren Sie dieses Feld, um den betreffenden
Monitor stummzuschalten.
Markierungsfeld »(S)olo«
Aktivieren Sie dieses Feld, um den betreffenden
Subwoofer auf Solo zu schalten.
Markierungsfeld Rosa Rauschen
Klicken Sie auf dieses Feld, um am ausgew-hlten
Subwoofer Rosa Rauschen zu erzeugen.
Verkettete Monitore
Wenn mehrere Monitore verkettet wurden, d.h., dieselbe Funktion
haben, erscheint auf dieser Seite ein Dropdown-Men: mit den
einzelnen Monitoren (zum Beispiel mit den Eintr-gen
oLSurp/oLSChainp). Um einen der verketteten Monitore zu
kalibrieren, w-hlen Sie ihn einfach aus der Liste.
Mute
Solo
Rosa Rauschen
Mber diese Calibrate-Seite werden die Einstellungen der
Subwoofer festgelegt.
Kum Aufrufen dieser Seite zeigen Sie auf der Hauptseite
mit dem Mauszeiger auf das Symbol des betreffenden
Subwoofers und w-hlen aus dem Men: das HammerSymbol.
Regler »Phase«
Wertebereich: 0y bis 180y
Verwenden Sie diesen Regler zur Laufzeitkompensation, wenn der
Subwoofer nicht entsprechend den ITU 775-Empfehlungen
aufgestellt werden kann. F:r die einzelnen BassmanagementMbergangsfrequenzen gelten separate Phasen-Einstellungen.
46
Verkettete Monitore werden auch auf der Hauptseite
angezeigt.
Dieses Symbol zeigt an, dass an dieser Position zwei
Monitore mit derselben Funktion verkettet sind.
VERSCHIEDENES
Die Monitore der AIR-Serie sind technische
Spitzenprodukte. An dieser Stelle möchten wir auf
verschiedene Ausstattungsmerkmale hinweisen, die
charakteristisch für die außergewöhnliche Qualität
dieser Monitore sind.
Kompaktes, hocheffizientes Schaltnetzteil
Die Monitore der AIR-Serie sind mit hocheffizienten
Schaltnetzteilen ausgestattet, um unnRtige Leistungsaufnahme zu
vermeiden und eine optimale Performance unabh-ngig von der
Netzspannung zu gew-hrleisten. Durch die Verwendung von
Schaltverst-rkern und Schaltnetzteilen konnte die GrR^e der
K:hlkRrper auf ein Drittel dessen verringert werden, was bei
konventioneller Stromversorgung und Class AB-Verst-rkern
erforderlich w-re.
Stromsparende Abschaltungstechnik
Globale Parameter
Diese Parameters gelten f:r das gesamte System.
In Presets gespeicherte globale Parameter
• Bassmanagement
• Mute-Status
Nicht in Presets gespeicherte globale Parameter
•
•
•
•
Referenzpegel
Empfindlichkeit analoger Eingang
Gew-hlte Konfiguration
BNC Sync
Lokale Parameter
Diese Parameter gelten f:r einzelne Monitore.
Der Verst-rker kann feststellen, ob ein Signal am analogen oder
digitalen Eingang anliegt. Wenn alle Monitore :ber eine halbe
Stunde kein Signal erhalten, werden sie :ber das Netzwerk in
einen Ruhe-Modus geschaltet, aus dem sie automatisch wieder
oaufwachenp, sobald ein Signal empfangen wird. Die erforderliche
Aktivierungszeit liegt im Bereich weniger hundert Millisekunden.
In Presets gespeicherte lokale Parameter
Wenn :ber einen Keitraum von 2„ Stunden kein Signal anliegt,
wird das System in die Standby-Betriebsart geschaltet, der durch
das Verwenden eines Bedienelements – zum Beispiel durch
Drehen des Volumen-Drehreglers auf der AIR-Fernsteuerung –
beendet werden kann.
Nicht in Presets gespeicherte lokale Parameter
Software-Updates
Die Software jedes Monitors in einem AIR-System kann :ber das
Netzwerk aktualisiert werden. Hierzu wird die AIR SOFT-Software
(f:r Macintosh oder PC) verwendet. Die Durchf:hrung des
Software-Updates wird auf unserer Website
www.dynaudioacoustics.com ausf:hrlich beschrieben.
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
X-Curve
Einstellung des param. Equalizers (eingestellt via PC-IP)
LFE Gain (f:r Subwoofer)
LFE Lowpass (f:r Subwoofer)
Rel. Pegel
Bass und Treble
Delay
Parametersperrung (via PC-IP Software)
Raumposition
Kalibrierungspegel
Monitorfunktion
Phase (f:r Subwoofer)
Polarit-t (f:r Subwoofer)
Reset-Funktionen
Es gibt drei verschiedene Reset-Prozeduren. Es sind in jedem Fall
alle angeschlossenen Monitore betroffen.
Um die folgenden Reset-Funktionen auszuführen,
drücken und halten Sie beim Einschalten des als
System-Steuereinheit definierten Monitors dessen
ENTER-Taste.
Clear Monitor Settings
Alle globalen und lokalen Parameter aller angeschlossenen
Monitore werden zur:ckgesetzt. Preset- und NetzwerkEinstellungen sind hiervon nicht betroffen.
Reset all Settings
Diese Funktion setzt alle globalen und lokalen Einstellungen sowie
die Presets und Netzwerkeinstellungen zur:ck.
Die folgende Reset-Funktion finden Sie im SetupMenü:
Clear Setup for entire network
Diese Funktion dient zum Kur:cksetzen aller NetzwerkEinstellungen.
47
KABEL
TC LINK Standardkabel Cat-5
• Maximale Kabell-nge: 15 Meter
• Kabeltyp: Abgeschirmtes Ethernetkabel Kategorie 5
• Steckertyp: RJ45
Diese Kabel :bertragen ein digitales Audiosignal mit einer
AuflRsung von 24 Bit und Netzwerksteuerdaten.
Seriell auf Cat-5-Kabel
P1
P1
1
2
3
4
5
6
7
8
P2
1
2
3
4
5
6
7
8
Gehört zum Lieferumfang der AIR SOFTund PC-IP-Software.
Dies ist ein spezielles Kabel mit
integrierter Elektronik, das nur zur
Verwendung in AIR-Systemen gedacht
ist.
Farbe
Braun
Wei^/Braun
Gr:n
Wei^/Blau
Blau
Wei^/Gr:n
Orange
Wei^/Orange
P2
AES/EBU Standardkabel
• Maximale Kabell-nge: 100 Meter
• Kabeltyp: 110 Ohm
• Steckertyp: XLR
XLR – XLR
Pin 1 P Pin 1 (Masse)
Pin 2 P Pin 2 (Signal)
Pin 3 P Pin 3 (leer)
48
USB auf COM (9 Pin)Kabel
Dieses Kabel gehört nicht zum
Lieferumfang der AIR SOFT- und PC-IPSoftware.
Verwenden Sie einen solchen Adapter
nur dann in Verbindung mit dem oben
beschriebenen Seriell auf Cat-5-Kabel,
wenn Ihr Computer über keine serielle
Schnittstelle mehr verfügt, sondern nur
über USB-Schnittstellen.
AIR 6 & AIR 15 –
TECHNISCHE DATEN
AIR Monitore (Master und Slave)
System:
Frequenzgang AIR6/AIR15:
Max. SPL 1 m, Paar (IEC Short Term) AIR6/AIR15:
Max. SPL 2 m, 5.1 (IEC Short Term) AIR6/AIR15:
Genauigkeit der Monitorabstimmung:
Abstimmungsfrequenz AIR6/AIR15:
Internes Geh-usevolumen AIR6/AIR15:
Ausf:hrung Bass-System:
Mbergangsfrequenz AIR6/AIR15:
Frequenzweiche:
HochtRner:
Basslautsprecher AIR6:
Basslautsprecher AIR15:
Spannungsversorgung:
Leistungsaufnahme:
Ausführung
Verst-rker:
Geh-use:
Abmessungen AIR6/AIR15 (H x B x T):
Aktiver 2 Weg-Nahfeldmonitor
40 Hz bis 22 kHz/33 Hz bis 22 kHz: | 3dB
128 dB Peak/128 dB Peak
126 dB Peak/126 dB Peak (ohne LFE)
| 0,2 dB
45 Hz/40 Hz
12,1 Liter/ 27 Liter
Bassreflex
1.750 Hz/1.750 Hz (DSP-generiert)
24 dB/Okt. (Linkwitz Riley, DSP-generiert)
Esotec 28 mm (1,1") Softdome, Magnetic fluid, Front 4 mm
Aluminium-Druckguss, reine Aluminium-Schwingspule
175 mm (6,5") Polypropylen-Membran, 75 mm (3") reine
Aluminium-Schwingspule
240 mm (9") Polypropylen-Membran, 100 mm (4") reine
Aluminium-Schwingspule
100 bis 240 Volt Wechselspannung,
50 bis 60 Hz (automatische Umschaltung)
Ruhezustand 50 W/Maximal: 375 W
Gewicht AIR6/AIR15:
Schwarz eloxierte Aluminiumr:ckplatte
Dunkelgraue MDF-Abdeckung, Silberfolie
338 x 216 x 345 mm / 425 x 275 x 395 mm
Tiefe inkl. Verst-rker und Antriebssystem: 382 mm/432 mm
9,8 kg/15,5 kg
Verstärker
F:r HochtRner:
F:r Basslautsprecher:
Eigener 200 Watt PWM-Verst-rker
Eigener 200 Watt PWM-Verst-rker
System-Samplerates
Interne Samplerate:
Externe Samplerate:
AIR Master-Monitore
Anschl:sse Ein-und Ausg-nge:
Formate:
Word Clock-Eingang
Display:
Bedienung:
Analogeingang (Zubehör)
Anschl:sse Eingang:
Impedanz:
Einstellbarer Eingangspegel (Full Scale):
Dynamik:
Klirrfaktor (THD+N):
Mbersprechen:
A/D-Wandlung:
AIR Slave-Monitore
Anschl:sse Ein-und Ausg-nge:
EMV
Entspricht:
Sicherheit
Best-tigt nach:
96 kHz (Ausnahme: Synchronisation zu Digitaleingang oder
Wordclock)
96 kHz, 88,2 kHz, 64 kHz, 48 kHz, 44,1 kHz oder 32 kHz
XLR (2 Kan-le AES/EBU-Eingang)
3 x propriet-re TC LINK-Schnittstelle (RJ45)
AES/EBU (24 Bit)
BNC, 75 Ohm, 0,6 bis 10 Vpp
2 x 16 Keichen Punktmatrix
Men:-gesteuertes System mit vier Tasten
XLR symmetrisch (Pin 2+, Pin 3-)
10/3 kOhm (symmetrisch/unsymmetrisch):
+9, +15, +21, +27 dBu
> 113 dB typ. (ungewichtet), Bandbreite: 20 kHz bis 20 kHz
< -105 dB typ. bei 1 kHz, -3 dBFS
< -120 dB, 20 Hz bis 20 kHz
24 Bit (Dual Bit Delta Sigma Sampling
bei 4,1/5,6/6,1/6,1 MHz)
2 x propriet-re TC LINK-Schnittstelle (RJ45)
EN 55103-1 und EN 55103-2,
FCC Teil 15 Class B, CISPR 22 Class B
IEC 60065, EN 60065, UL 6500 und CSA E60065
CSA FILE #LR108093
Umgebung
Betriebstemperatur:
Lagertemperatur:
Feuchtigkeit:
0y C bis 50y C (32y F bis 122y F)
-30y C bis 70y C (-22y F bis 167y F)
Max. 90€ nicht-kondensierend
Garantie
auf Teile und Arbeit:
1 Jahr
49
AIR BASE 1/2 & AIR REMOTE –
AIR Base
System:
Frequenzgang
AIR BASE 1/AIR BASE 2:
Max. SPL 1 m, Paar (IEC Short Term)
AIR BASE 1/AIR BASE 2:
Max. SPL 2 m, 5.1 (IEC Short Term)
Genauigkeit der Monitorabstimmung:
Abstimmungsfrequenz AIR BASE 1/AIR BASE 2:
Internes Geh-usevolumen
AIR BASE 1/AIR BASE 2:
Bass-System:
Basslautsprecher AIR BASE 1/AIR BASE 2:
Spannungsversorgung:
Leistungsaufnahme:
Ausführung
Verst-rker:
Geh-use:
Abmessungen AIR BASE 1/AIR BASE 2
(H x B x T):
TECHNISCHE DATEN
Aktiver Subwoofer
25 Hz bis Bassmanag.: 120 Hz, LFE: 2,5 kHz/
23 Hz bis Bassmanag.: 120 Hz, LFE: 2,5 kHz: | 3 dB
119 dB Peak/121 dB Peak
113 dB Peak/ 115 dB Peak (ohne Front, Rear & Center)
| 0,2 dB
30 Hz /27 Hz
37 Liter/78 Liter
Bassreflex
1/2 240 mm (9") Polypropylen-Membran, 100 mm (4") reine
Aluminium-Schwingspule
100 bis 240 Volt Wechselspannung,
50 bis 60 Hz (automatische Umschaltung)
Ruhezustand 50 W/Maximal: 375 W
Schwarz eloxierte Aluminiumr:ckplatte
Dunkelgraue MDF-Abdeckung, Silberfolie
Gewicht AIR BASE 1/AIR BASE 2:
310 mm x 480 mm x 420 mm / 900 mm x 310 mm x 420 mm
Tiefe inkl. Verst-rker und Antriebssystem: 447 mm/447 mm
18 kg/29 kg
Verstärker
200 Watt PWM-Verst-rker
System-Samplerates
Interne Samplerate:
Externe Samplerate:
Anschl:sse Ein-und Ausg-nge:
EMV
Entspricht:
Sicherheit
Beglaubigt nach:
96 kHz (Ausnahme: Synchronisation zu Digitaleingang oder
Wordclock)
96 kHz, 88,2 kHz, 64 kHz, 48 kHz, 44,1 kHz oder 32 kHz
2 x propriet-re TC LINK-Schnittstelle (RJ45)
EN 55103-1 und EN 55103-2,
FCC Teil 15 Class B, CISPR 22 Class B
IEC 60065, EN 60065, UL 6500 und CSA E60065
CSA FILE #LR108093
Umgebung
Betriebstemperatur:
Lagertemperatur:
Luftfeuchtigkeit:
0y C bis 50y C (32y F bis 122y F)
-30y C bis 70y C (-22y F bis 167y F)
Max. 90€ nicht kondensierend
Garantie
Auf Teile & Arbeit:
1 Jahr
AIR Remote
Ausf:hrung
Schwarz eloxiertes Aluminium und Kunststoff
Abmessungen (H x B x T):
Gewicht
120 mm x 70 mm x 35 mm
250 g
Anschl:sse Ein-und Ausg-nge:
1 x propriet-re TC LINK-Schnittstelle (RJ45)
EMV
Entspricht:
Sicherheit
Best-tigt nach:
50
EN 55103-1 und EN 55103-2,
FCC Teil 15 Class B, CISPR 22 Class B
IEC 60065, EN 60065, UL 6500 und CSA E60065
CSA FILE #LR108093
Umgebung
Betriebstemperatur:
Lagertemperatur:
Feuchtigkeit:
0y C bis 50y C (32y F bis 122y F)
-30y C bis 70y C (-22y F bis 167y F)
Max. 90€ nicht-kondensierend
Garantie
Auf Teile und Arbeit:
1 Jahr
VERZÖGERUNG, FEHLERMELDUNGEN USW.
Samplerate
(AES oder WC In)
kHz
32,00
44,10
48,00
64,00
88,20
96,00
Digitaler Eingang
Konverter
kHz
64,00
88,20
96,00
64,00
88,20
96,00
Samples bei
dieser S.Rate
93,00
68,00
40,00
34,00
34,00
34,00
ms
2,91
1,54
0,83
0,53
0,39
0,35
Analoger Eingang*)
Zentimeter Samples bei
dieser S.Rate
100
53
29
18
13
12
73,00
73,00
73,00
73,00
73,00
73,00
ms
1,14
0,83
0,76
1,14
0,83
0,76
Zentimeter
39
28
26
39
28
26
* Wenn der Wordclock-Eingang nicht verwendet wird, l-uft das System in der Analog Input-Betriebsart mit den systemeigenen 96
kHz-Clock.
Fehler- und Statusmeldungen
Ausrufezeichen – z.B. »96 kHz Center!«
Ein Ausrufezeichen zeigt an, dass dieser Monitor nicht an das
Netzwerk angeschlossen ist. Die Lautst-rke wird dann automatisch
auf -50 dB gesetzt.
Plus – z.B. »96 kHz L Front+«
Das Pluszeichen zeigt an, dass der betreffende Monitor die
Steuereinheit des Gesamtsystems ist.
>> A-Input Lo <<
Diese Anzeige erscheint nur bei analogen Konfigurationen und
weist darauf hin, dass der Eingangspegel f:r mehr als drei
Minuten zwischen -60 dB und -20 dB lag. Sie sollten in diesem
Fall die Verst-rkung am analogen Eingang anheben. Sie kRnnen
den Parameter Analog Input Gain auf +9 dBu, +15 dBu, +21dBu
oder 27 dBu einstellen.
Anzeige »Standby«
Diese Anzeige erscheint, wenn :ber einen Keitraum von 30
Minuten an den Eing-ngen kein Signalpegel :ber -65 dB erkannt
wurde. Der Verst-rker wird dann abgeschaltet. Die StandbyBetriebsart wird beendet, sobald wieder ein Signal mit einem
Pegel :ber -65 dB erkannt wird.
Anzeige »Power Save«
Diese Anzeige erscheint, wenn :ber einen Keitraum von 2„
Stunden kein Signal erkannt wurde. Das gesamte System wird
dann abgeschaltet. Um das System wieder zu aktivieren, dr:cken
Sie eine beliebige Taste an der System-Steuereinheit oder stellen
die Lautst-rke an der AIR REMOTE Fernsteuerung ein.
>> A-Input Hi <<
Diese Anzeige erscheint nur bei analogen Konfigurationen und
weist darauf hin, dass der Eingangspegel sich 0 dB n-hert (d.h.,
es wurden in zwei Sekunden mehrere Pegelspitzen bis -1 dB
festgestellt). Sie sollten in diesem Fall die Verst-rkung am
analogen Eingang etwas zur:ckfahren. Sie kRnnen den Parameter
Analog Input Gain auf +9 dBu, +15 dBu, +21dBu oder 27 dBu
einstellen.
>> PSU error <<
Diese Anzeige erscheint, wenn die Stromversorgung ausf-llt. Die
Stromversorgung wird abgeschaltet, und er Monitor kann nicht
mehr verwendet werden. Setzen Sie sich in diesem Fall mit dem
Reparaturservice in Verbindung.
<Locked>
Diese Anzeige erscheint, wenn ein Parameter mit Hilfe der
Installer-Software gesperrt wurde und am Monitor nicht ge-ndert
werden kann. Eine solche Sperrung eines Parameters kann nur
mit Hilfe der AIR IP-Software aufgehoben werden.
51
KONFORMITÄTSBESCHEINIGUNG
Konformitätsbescheinigung
TC Electronic A/S, Sindalsvej 34, 8240 Risskov, D-nemark,
erkl-rt hiermit auf eigene Verantwortung, dass die folgenden
Produkte:
AIR 6
AIR 15
AIR BASE 1
AIR BASE 2
AIR REMOTE
die von dieser Bescheinigung eingeschlossen und mit einer
CE-Kennzeichnung versehen sind, den folgenden Normen
entsprechen:
EN 60065
(IEC 60065)
EN55103-1
EN55103-2
Sicherheitsbestimmung f:r
netzbetriebene elektronische Ger-te und
deren KubehRr f:r den Hausgebrauch und
-hnliche allgemeine Anwendung.
Produktfamiliennorm f:r Audio-, Video- und
audiovisuelle Einrichtungen sowie f:r StudioLichtsteuereinrichtungen f:r den professionellen Einsatz. Teil 1: Grenzwerte und
Messverfahren f:r StRraussendungen.
Produktfamiliennorm f:r Audio-, Video- und
audiovisuelle Einrichtungen sowie f:r StudioLichtsteuereinrichtungen f:r den professionellen Einsatz. Teil 2: Anforderungen an die
StRrfestigkeit.
Unter Hinweis auf die Vorschriften in den folgenden Direktiven:
73/23/EEC, 89/336/EEC
Ausgestellt in Risskov, Oktober 2001
Anders Fauerskov
Gesch-ftsf:hrer
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Name
0
0
0
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0
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0
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0
0
0
0
0
0
0
0
Alle Parameter auf neutraler Position – ein guter Ausgangspunkt.
Musik, Video und Postproduction f:r Heimanwendungen (Stereo, 5.1, 5.3 und 6.1) – nicht f:r Kino
Musik, Video und Postproduction f:r Heimanwendungen (Stereo, 5.1, 5.3 und 6.1) – nicht f:r Kino
Musik, Video und Postproduction f:r Heimanwendungen (Stereo, 5.1, 5.3 und 6.1) – nicht f:r Kino
Musik, Video und Postproduction f:r Heimanwendungen (Stereo, 5.1, 5.3 und 6.1) – nicht f:r Kino
Musik, Video und Postproduction f:r Heimanwendungen (Stereo, 5.1, 5.3 und 6.1) – nicht f:r Kino
Musik, Video und Postproduction f:r Heimanwendungen (Stereo, 5.1, 5.3 und 6.1) – nicht f:r Kino
Kinomischungen ohne Kompensation f:r X-Kurve. 5.1
Kinomischungen mit Kompensation f:r X-Kurve f:r kleine R-ume. 5.1
Kinomischungen mit Kompensation f:r modifizierte X-Kurve f:r kleine R-ume. 5.1
Kinomischungen mit Kompensation der X-Kurve f:r kleine R-ume und Bassmanagement
Kinomischungen mit Kompensation der X-Kurve f:r kleine R-ume
Kinomischungen mit Kompensation der X-Kurve f:r kleine R-ume und Bassmanagement
Kinomischungen mit Bassmanagement, aber ohne Kompensation der X-Kurve
Kinomischungen mit Bassmanagement, aber ohne Kompensation der X-Kurve
F:r M-Wagen und sehr kleine R-ume, in denen die R:ckkan-le nahe am Sweet Spot sind
Alle Parameter auf neutraler Position – ein guter Ausgangspunkt.
ANSI/SMPTE222M (1,5 dB Rolloff/Okt. ab 2 kHz) – siehe Seite 25
ANSI/SMPTE222M Mod. (3 dB Rolloff/Okt. ab 4 kHz) – siehe Seite 25
Der LFE-Kanal sollte grunds-tzlich mit +10 dB Headroom gemischt werden. Wenn Sie
Neutral
BassMgr ??Hz
BassMgr 80Hz
BassMgr 95Hz
BassMgr 110Hz
BassMgr 115Hz
BassMgr 120Hz
Cinema Flat
Cine X-curve
Cine X-curve2
Cinema X+50Hz
Cinema X+80Hz
CinemX+120Hz
Cinema 80Hz
Cinema 120Hz
OB Van 120Hz
Neutral
X-Kurve #1
X-Kurve #2
LFE Gain
16
17
18
19
20
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29
30
31
32
Anhebung an der AIR-Base auf 0 dB belassen.
Material wiedergeben, das mit DTS oder Dolby kodiert wurde, kRnnen Sie die LFE-
Encoder/-Decoder ber:cksichtigen die Anhebung des LFE-Kanals. Wenn Sie also
die Anhebung um +10 dB am Eingang des AIR-Base vornehmen. Die meisten Format-
den Pegel f:r den LFE-Monitor nicht an Ihrem Mischpult anheben kRnnen, kRnnen Sie
L
Typische Anwendungen
Werks-Presets
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
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C
0
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0
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0
-2
-3
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-3
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-3
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0
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0
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0
R Ls Rs SUB
Preset-Pegel (dB)
Die Presets 1 bis 15 werden als oleerp angezeigt, bis Sie dort etwas speichern, dann -ndert sich die
o## User Presetp Anzeige auf oUser Presetp.
1-15 o## Emptyp/
#
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
0 dB Gain
LFE
Aus
120Hz
120Hz
80Hz
120Hz
80Hz
80Hz
Aus
Aus
Aus
120Hz
115Hz
110Hz
95Hz
80Hz
50Hz
Aus
X-over
Bass M.
Aus
Aus
Aus
Aus
Ja
Ja
Ja
Aus
Ja
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Ja
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
Aus
X-Curve 1 X-Curve 2
PRESETLISTE
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* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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