SSP -KONSTANTER 32 N - Gossen - GMC

SSP -KONSTANTER 32 N - Gossen - GMC
Bedienungsanleitung
SSP-KONSTANTER 32 N
Serien SSP 120 / SSP 240 / SSP 320
Programmierbare Stromversorgung
3-349-267-01
10/5.15
2
GMC-I Messtechnik GmbH
Inhalt
Inhalt
I Erstinspektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
II Warnungen und Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
4.14
Tasten INCR <↓> und DECR <↑> . . . . . . . . . . . . . . . . . .47
4.15
Zurücksetzen des Gerätes – RESET . . . . . . . . . . . . . . . . . .47
4.16
Fern-/Eigensteuerungsumschaltung – REMOTE/LOCAL. . . . . . . . . 47
Analoge Schnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
1
Technische Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
1.1
Ausstattung und Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
5
1.2
Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
5.1
Anschlussbelegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
1.3
Optionen und Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6
5.2
Fühlerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49
1.4
Arbeitsweise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6
5.3
Statussignal-Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49
1.5
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
1.5.1 Allgemeine Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
1.5.2 Mechanische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
1.5.3 Elektrische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
5.4
Steuerung der Ausgangsspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
5.5
Steuerung des Ausgangsstromes . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
5.6
Spannungsmonitor-Ausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51
5.7
Strommonitor-Ausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51
5.8
Trigger-Eingang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52
2
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
2.1
Betriebsvorbereitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
2.1.1 Einbauen der IEEE488-Interface-Baugruppe . . . . . . . . . .12
2.1.2 Einbau in 19''-Geräteschränke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
2.1.3 Kombination zu einem Mehrfach-Tischgerät. . . . . . . . . . .13
2.1.4 Anschluss ans Netz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13
2.1.5 Anschluss von Lasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13
2.1.6 Anschluss an Rechnerschnittstellen. . . . . . . . . . . . . . . . .13
2.2
Einschalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14
3
Bedien-, Anzeige- und Anschlusselemente . . . . . . . . . .16
5.9
Parallelschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52
5.9.1 Direkte Parallelschaltung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52
5.9.2 Master-Slave-Parallelschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54
5.10 Serienschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .55
5.10.1 Direkte Serienschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .55
5.10.2 Master-Slave-Serienschaltung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .56
5.11
Variieren des Ausgangs-Innenwiderstandes . . . . . . . . . . . .57
6
Bedienbefehle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .58
6.1
Syntax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .58
4
Handbedienung und Gerätefunktionen. . . . . . . . . . . . . .20
6.2
IEEE 488-Funktionen
4.1
Menüstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20
6.3
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60
4.2
Einstellen von Ausgangsspannung und -strom . . . . . . . . . .20
4.2.1 Unmittelbare Einstellung (Drehknöpfe und Pfeiltasten) . . .20
4.2.2 Einstellung mit Vorwahl (ENTER, Pfeiltasten) . . . . . . . . . .21
6.4
Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .61
6.5
Die Zustands- und Ereignisverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . .77
4.3
7
Justieren des SSP-KONSTANTERs
CAL – Funktionsgruppe „Kalibrieren“ . . . . . . . . . . . . . .79
Ein- und Ausschalten des Leistungsausgangs, OUTPUT . . . . . . . .21
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60
4.4
Begrenzen des zulässigen Arbeitsbereichs Ulim, Ilim . . . . . . . . . . .22
4.5
Beschreibung der Schutzmaßnahmen OVP, OCP . . . . . . . .22
7.1
Allgemeines und Begriffserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79
Anzeige aktueller Ausgangswerte Uout, Iout, Pout. . . . . . . .23
7.2
Justiervorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .80
4.7
Bedienmenü über die Taste FUNCTION . . . . . . . . . . . . . . .23
4.7.1 SET – Funktionsgruppe ”Setup” . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25
4.7.2 AnIF – Funktionsgruppe "Analoges Interface". . . . . . . . . .28
4.7.3 SEq – Funktionsgruppe „Sequence“ . . . . . . . . . . . . . . . .30
4.7.4 buS – Funktionsgruppe „Interface“ . . . . . . . . . . . . . . . . .38
7.3
Selbsttest auslösen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82
8
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .83
8.1
Einstellbare Funktionen und Parameter . . . . . . . . . . . . . .83
8.2
Abfragbare Funktionen und Parameter
4.8
Einstellungen mit der Taste <SELECT> . . . . . . . . . . . . . . . . .40
4.8.1 In der Grundfunktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40
4.8.2 Während eines SEQUENCE-Ablaufs und bei der Schrittsteuerung 40
4.8.3 Anzeigen von gespeicherten Daten bei Ausführung von <RCL>. .40
4.8.4 Einstellen der Auflösung mit der Taste <SELECT> . . . . . .41
8.3
Abfragebefehle der Zustands- und Ereignisverwaltung
8.4
Übersicht zum Menü Funktionen
8.5
Speicherorganisation
8.6
Anzeigen der Betriebszustände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89
4.9
Abspeichern mit der Taste <SAVE> . . . . . . . . . . . . . . . . .41
4.9.1 Speichern von Gerätegrundeinstellungen . . . . . . . . . . . . .41
4.9.2 Speichern von Daten auf einem Speicherplatz . . . . . . . . .41
4.9.3 Löschen der Inhalte in einem definierbaren Speicherbereich . . .42
4.9.4 Einfügen eines Speicherplatzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43
4.9.5 Löschen eines Speicherplatzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44
4.9.6 Löschen des Inhaltes eines Speicherplatzes . . . . . . . . . .45
8.7
Systemmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90
8.8
Indexverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .91
9
Bestellangaben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92
10
Reparatur- und Ersatzteil-Service
Kalibrierzentrum* und Mietgeräteservice. . . . . . . . . . . .92
11
Produktsupport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92
4.6
4.10 Speicherrückruf mit der Taste <RCL> . . . . . . . . . . . . . . . .45
4.10.1 Rückruf aus dem SETUP-Speicher . . . . . . . . . . . . . . . . . .45
4.10.2 Rückruf aus dem SEQUENCE-Speicher . . . . . . . . . . . . . .46
4.11
Sperren der Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
4.12
Taste <ENTER> . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
4.13
Taste <CE/LOCAL> . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
GMC-I Messtechnik GmbH
. . . . . . . . . . . . .85
. .86
. . . . . . . . . . . . . . . . .87
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88
3
I
Erstinspektion
Sofort nach Erhalt packen Sie bitte den KONSTANTER und das
mitgelieferte Zubehör aus und überprüfen es hinsichtlich Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Auspacken
Das Auspacken des elektronischen Gerätes verlangt ein hohes
Maß an Sorgfalt.
☞ Ziehen Sie den KONSTANTER aus der Verpackung
☞ Fassen Sie dazu nicht an Drehknöpfe, Klemmen oder Buchsen, um mechanische Beschädigungen zu vermeiden.
Wichtige Warnungen
WARNUNG I – Schutzerdung
Der KONSTANTER darf nur mit angeschlossenem Schutzleiter
betrieben werden. Jegliche Unterbrechung des Schutzleiters
innerhalb oder außerhalb des KONSTANTERs oder Lösen des
Schutzleiteranschlusses kann dazu führen, dass das Gerät
gefahrbringend wird. Absichtliche Unterbrechung ist untersagt.
Der Netzanschluss erfolgt über ein 3-adriges Kabel mit Netzstekker. Dieser darf nur in eine entsprechende Steckdose mit Schutzkontakt eingeführt werden. Die Schutzwirkung darf nicht durch
eine Verlängerungsleitung ohne Schutzleiter aufgehoben werden.
WARNUNG II – Beeinträchtigter Sicherheitsschutz
☞ KONSTANTER nicht aus der Verpackung fallen lassen;
Ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist,
muss der KONSTANTER außer Betrieb gesetzt und gegen unabsichtlichen Betrieb gesichert werden. Es ist anzunehmen, dass ein
gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist,
☞ wenn der KONSTANTER sichtbare Beschädigungen aufweist,
☞ wenn der KONSTANTER nicht mehr arbeitet,
☞ nach längerer Lagerung außerhalb der spezifizierten
Lagerbedingungen,
☞ nach schweren Transportbeanspruchungen.
Bedienelemente, Anzeigen, Anschlüsse oder interne Bauelemente könnten dabei beschädigt werden
☞ Berühren Sie auf keinen Fall die elektrischen Anschlüsse des
KONSTANTERs, bevor Sie nicht über sein Gehäuse einen
Potentialausgleich hergestellt haben. Die empfindlichen elektronischen Schaltkreise könnten sonst durch die Entladung
von elektrostatischen Spannungen beschädigt werden.
☞ Der KONSTANTER wird in recyclebarer Verpackung geliefert,
die gemäß Prüfung einen ausreichenden Transportschutz
gewährleistet. Bei einer Wiederverpackung ist diese oder
eine äquivalente Verpackung zu wählen.
Sichtprüfung
☞ Vergleichen Sie die auf Verpackung und / oder Typenschild
angebrachte Bestellnummer / Typbezeichnung mit den
Angaben auf den Lieferpapieren.
☞ Stellen Sie fest, ob alle Zubehörteile geliefert worden sind
(siehe Kap. 1.3).
☞ Untersuchen Sie die Verpackung sowie die Mechanik von
Gerät und Zubehör nach eventuellen Transportschäden.
Reklamationen
Stellen Sie Beschädigungen fest, reklamieren Sie dies sofort beim
Transporteur (Verpackung aufbewahren!). Bei sonstigen Mängeln
oder im Servicefall, benachrichtigen Sie bitte unsere für Sie
zuständige Vertretung oder wenden Sie sich direkt an die auf der
letzten Seite angegebene Adresse.
II Warnungen und Sicherheitshinweise
WARNUNG III – Öffnen von Gehäuseabdeckungen
Beim Öffnen von Gehäuseabdeckungen können spannungsführende Teile freigelegt werden, solange der KONSTANTER angeschlossen ist.
Das Berühren dieser freigelegten spannungsführenden Teile ist in
höchstem Maße lebensgefährlich.
Gehäuseabdeckungen dürfen daher nur von einer Fachkraft
geöffnet oder entfernt werden, die mit den damit verbundenen
Gefahren vertraut ist.
WARNUNG IV – Reparatur durch eine Fachkraft
Beim Öffnen von Gehäuseabdeckungen können spannungsführende Teile freigelegt werden, solange der KONSTANTER angeschlossen ist.
Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie geräteinterne Abgleiche
dürfen nur von einer Fachkraft durchgeführt werden, die mit den
damit verbundenen Gefahren vertraut ist.
Sofern möglich, muss vor diesen Arbeiten der KONSTANTER von
allen externen Spannungsquellen getrennt werden. Anschließend
5 Minuten warten, damit die internen Kondensatoren sich auf
ungefährliche Spannungswerte entladen können.
WARNUNG V – Ersatz von Sicherungen
Der KONSTANTER ist gemäß den in den Technischen Daten
aufgeführten elektrischen Sicherheitsvorschriften als Gerät der
Schutzklasse I aufgebaut und geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen
Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender die Hinweise und Warnvermerke
beachten, die in dieser Bedienungsanleitung enthalten sind. Sie
sind durch folgende Überschriften gekennzeichnet:
Verwenden Sie beim Austausch defekter Sicherungen nur solche
des angegebenen Typs und der angegebenen Nennstromstärke
(siehe Technische Daten bzw. Typenschildangabe).
Jegliche Manipulation an den Sicherungen und am Sicherungshalter ("Flicken" von Sicherungen, Kurzschließen des Sicherungshalters etc.) ist unzulässig.
ACHTUNG!
Bedeutung der Symbole
Ein Bedienungshinweis, eine praktische Anwendung usw., die
unbedingt eingehalten werden muss, um eine Beschädigung des
KONSTANTERs zu vermeiden und den korrekten Betrieb zu
gewährleisten.
WARNUNG!
Ein Bedienungsvorgang, eine praktische Anwendung usw., die
unbedingt eingehalten werden muss, um den Sicherheitsschutz
des KONSTANTERs zu erhalten und eine Verletzung von Personen zu verhindern.
Die wichtigsten Warnungen sind nachfolgend zusammengefaßt
aufgeführt. Innerhalb der Bedienungsanleitung wird an den
zutreffenden Stellen auf diese Warnungen verwiesen.
4
EG-Konformitätskennzeichnung
!
EGB-Richtlinien beachten
Warnung vor einer Gefahrenstelle
(Achtung, Dokumentation beachten!)
GMC-I Messtechnik GmbH
1 Technische Beschreibung
1.1 Ausstattung und Anwendung
1.2 Funktionen
Elektrische und elektronische Geräte können, abhängig von ihrem
Einsatzort und Umfeld, bei fehlender Stabilisierung oder Pufferung
erheblichen Schwankungen des Versorgungsnetzes unterliegen.
Ein typisches Beispiel ist der Verlauf der Bordspannung während
des Anlassvorgangs eines Motors.
Entwicklungs-, Produktions- und Prüfabteilungen müssen daher
gewährleisten, dass Betriebsmittel in solchem Umfeld die geforderten Funktionen zu jedem Zeitpunkt sicher erfüllen.
Einstellbare Funktionen
Die SSP-KONSTANTER Serien SSP 120 / SSP 240 / SSP 320
von GMC-I Gossen-Metrawatt GmbH unterstützen Sie bei der Lösung
dieser Aufgabe.
Insbesondere in automatischen Testsystemen für Stückprüfungen
erzielen die SSP-KONSTANTER eine hohe Durchsatzrate. Die kurze
Einstellzeit gewährleistet eine möglichst getreue Nachbildung sich
sehr schnell ändernder Spannungs- oder Stromverläufe.
Das Verhalten von Verbrauchern in Abhängigkeit von dynamischer
Versorgungsspannung lässt sich dadurch sehr leicht prüfen und
simulieren.
Besonders wichtig für den Einsatz in ISO 9000-zertifizierten Produktions- und Prüffeldeinrichtungen sind eine integrierte Kalibrierprozedur
und das mitgelieferte Kalibrierzertifikat.
Die SSP-KONSTANTER (Single-Output System Power Supplies)
sind programmierbare, spannungs- und stromgeregelte Gleichstromversorgungen mit 120 W, 240 W bzw. 320 W Ausgangsleistung.
Sie besitzen eine μP-gesteuerte Bedienung und sind serienmäßig
mit einer adressierbaren, seriellen RS-232C-Schnittstelle ausgestattet. Bis zu 30 KONSTANTER können Sie dabei von einem
Rechnerport aus steuern.
Optional ist eine IEEE488-Schnittstelle integrierbar. Über beide
Rechnerschnittstellen ist eine vollständige Bedienung aller Gerätefunktionen, sowie die Abfrage von Messwerten, Einstellparametern und Gerätezuständen möglich.
Die manuelle Einstellung von Spannung und Strom erfolgt über
zwei Drehimpulsgeber mit wählbarer Empfindlichkeit.
Zwei 4-stellige Multifunktionsanzeigen dienen sowohl zur präzisen
Anzeige von Messwerten (V, A, W), als auch zur menügeführten
Einstellung der zahlreichen Zusatzfunktionen wie z.B. Begrenzung
der Einstellbereiche, Überspannungsschutz, verzögerbare Überstromabschaltung oder programmierbare digitale Signaleingänge/
-Ausgänge.
Bis zu 243 Einstellungen können Sie abspeichern und einzeln
oder sequentiell rückrufen, z. B. zur Erzeugung bestimmter Spannungs- oder Stromverläufe. Eine neuartige Schaltungstechnik
realisiert dabei nahezu lastunabhängige Einstellzeiten unter 1 ms.
Dies ermöglicht Ihnen die Überlagerung der Ausgangsparameter
mit AC-Signalen bis in den kHz-Bereich über die serienmäßige
Analogschnittstelle.
❑
❑
❑
❑
❑
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❑
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❑
Spannungs- und Stromsollwert
Spannungs- und Stromgrenzwert (Softlimits)
Ein / Ausschalten des Ausgangs
Überspannungsschutz-Ansprechwert
Überstromreaktion (Begrenzung mit / ohne Abschaltung)
Verzögerungszeit für Überstromabschaltung
Einschaltverhalten (Power-on-Zustand)
Rücksetzen der Geräteeinstellung
Speichern / Rückrufen von Geräteeinstellungen
Speichern / Rückrufen von Einstellsequenzen
Sequenzdefintion
Funktionswahl für Triggereingang
Funktionswahl für digitale Steuerausgänge
Betriebsparameter zur Messfunktion (Extremwertspeicherung, Grenzwertmeldung, Anzeigenauflösung)
❑ Kalibrierprozeduraufruf
❑ Selbsttestauslösung
❑ Betriebsparameter für Rechnerschnittstellen (Geräteadresse,
SRQ-Masken, Datenrate, etc.)
Anzeigefunktionen
❑
❑
❑
❑
❑
aktuelle Spannungs- / Strom- / Leistungsmesswerte
minimale / maximale Spannungs- / Strommesswerte
aktuelle Geräteeinstellung (einzeln oder komplett)
aktueller Betriebszustand (Regelart, Übertemperatur, busy)
aufgetretene Ereignisse (Netzausfall, Übertemperatur, Überspannung, Überlast, Programmierfehler)
❑ Speicherinhalte
❑ Geräteidentifikation
❑ Kalibrierdatum
Schutz- und Zusatzfunktionen
❑ Verpolungsgeschützte Fühleranschlüsse mit automatischer
Aktivierung (Auto-Sensing)
❑ Frontplattenverriegelung
❑ Ausgangsüberspannungsschutz
❑ Ausgangsverpolungsschutz
❑ Übertemperaturschutz
❑ Batteriegepufferter Speicher für Geräteeinstellungen
❑ Master-Slave-Verkopplung
❑ Einschaltstrombegrenzung
❑ Temperaturgeregelter Lüfter (bei 240 / 320 W-Typen)
Die Messfunktion verfügt über Extremwertspeicher, Grenzwertmeldesignale und Hold-Funktion.
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5
1.3 Optionen und Zubehör
1.4 Arbeitsweise
Optionen
Versorgung
Für jeden Stromkreis werden im Netzteil aus der über Entstörfilter,
Schmelzsicherung, Netzschalter und Einschaltstrombegrenzung
zugeführten Netzspannung die jeweils benötigten Versorgungsgleichspannungen erzeugt.
(Bestellangaben siehe letzte Seite)
Zur Einbindung der SSP-KONSTANTER in IEC-Bus-gesteuerte
Systeme können die Geräte mit einer IEEE488-Interface-Karte
ausgestattet werden.
Die Schnittstelle entspricht den Anforderungen der Norm
IEEE488.2 (IEC 625-2) und wird auch häufig als GPIB (General
Purpose Interface Bus) oder HP-IB (Hewlett-Packard Interface
Bus) bezeichnet.
Das Interface erlaubt die Programmierung aller Gerätefunktionen
sowie die Abfrage gemessener und eingestellter Parameter.
Außerdem werden zusätzlich einige spezifische Schnittstellenfunktionen angeboten.
Die Schnittstellen-Option wird als separate Steck-Baugruppe
geliefert und kann auch nachträglich in den KONSTANTER einsetzt werden.
Mitgeliefertes Zubehör:
Dem SSP-KONSTANTER liegen als Zubehör bei:
❑ diese Bedienungsanleitung
❑ 1 Netzanschlussleitung (ca. 1,5 m) mit Schutzkontaktstecker
Zusätzlich lieferbares Zubehör:
(Bestellangaben siehe letzte Seite)
❑ 19“-Adapter 1 x 32 N
Erforderlich zur Montage in ein 19“-Rack für einen KONSTANTER der Serien SSP 32 N / SLP 32 N
❑ 19“-Adapter 2 x 32 N
Erforderlich zur Montage in ein 19“-Rack für zwei KONSTANTER der Serien SSP 32 N / SLP 32 N
❑ Jumper-Netzkabel, 0,4 m
Das Kabel besitzt je einen 10 A-Kaltgerätestecker und eine
10 A-Kaltgerätekupplung. Es wird zum ”Durchschleifen” der
Netzversorgung eingesetzt, wenn mehrere KONSTANTER
mechanisch zu einer Mehrkanal-Einheit verbunden werden.
Diese Einheit benötigt dann nur ein Netzanschlusskabel.
❑ Bus-Kabel RS-232, 2 m
Zum Anschließen eines KONSTANTERs an eine RS-232Schnittstelle. (Verlängerungsleitung 9-pol. Buchse / 9-pol.
Stiftleiste)
❑ Bus-Kabel IEEE / IEEE, 2 m
Zum Anschließen eines KONSTANTERs an das IEEE488Bus-System
6
Zentrales Steuerwerk (CPU)
Die Gesamtsteuerung des SSP-KONSTANTERs erfolgt vom zentralen Steuerwerk auf der Leiterplatte A aus. Dieses arbeitet mit
dem 8-Bit-Mikrocontroller 80C32 mit 64-kByte Programmspeicher und 32-kByte batteriegepuffertem CMOS-RAM-Arbeitsspeicher.
Ein 11-MHz-Taktgenerator erzeugt die Taktfrequenz für den Prozessor und bildet die Zeitbasis der seriellen Schnittstelle.
Eine Watchdog-Schaltung überwacht die Prozessortätigkeit und
verriegelt bei Ausfall der Versorgungsspannung den Zugriff zum
batteriegepufferten RAM.
Bedienung
Der SSP-KONSTANTER lässt sich generell in allen Gerätefunktionen über die frontseitigen Einstellelemente, die RS-232C-Schnittstelle oder das optional einsteckbare IEEE 488-Interface
bedienen.
Anzeige- und Bedienteil
Die beiden 4-stelligen 7-Segmentanzeigen und die Einzel-LEDs
werden statisch über Register vom Prozessor angesteuert. Die
Tasten auf der Frontplatte werden über einen Summeninterrupt
und nachfolgender Direktabfrage bearbeitet. Die Drehimpulsgeber
bedienen drehrichtungsabhängig Increment-/Decrement-Zähler.
Jede Betätigung eines Einstellelementes löst letztendlich einen
Interrupt der CPU aus, die dann eine entsprechende Reaktion
veranlasst.
Option Interface
Der SSP-KONSTANTER mit bestückter Interface-Karte ermöglicht
neben seriellem Betrieb auch die Bedienung via IEEE 488-Bus.
Remote-Betrieb
Die vom Interface entgegengenommenen Gerätenachrichten werden an das zentrale Steuerwerk (CPU) weitergeleitet, wo sie
zunächst im Arbeitsspeicher abgelegt werden. Nach Empfang
eines Endezeichens werden die Daten hinsichtlich Syntax, Plausibilität und Grenzwerten überprüft. Korrekte Anweisungen gelangen anschließend zur Ausführung.
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Einstellvorgang
Einstelldaten werden entsprechend aufbereitet und über die
E / A-Steuerung der betreffenden Funktionseinheit zugeleitet. Einstellwerte von Ausgangsspannung, Ausgangsstrom oder Überspannungsschutz-Ansprechwert werden hierbei durch je einen
12-Bit-DAC in proportionale Steuerspannungen umgewandelt
und dem jeweiligen Regler bzw. Komparator als Sollwert oder
Vergleichsgröße zugeführt.
Die Istgröße der Ausgangsspannung wird von einem Spannungsmonitor ermittelt, dessen Eingänge von der automatischen
Fühlerumschaltung entweder mit den Ausgangsklemmen oder
den Fühleranschlüssen verbunden werden.
Die Istgröße des Ausgangsstromes wird als Spannungsabfall an
einem in der Minus-Ausgangsleitung liegenden Strommesswiderstand erfasst und vom Strommonitor auf ein normiertes Signal
verstärkt.
Um auch bei niedriger Ausgangsbelastung eine schnelle Abwärtsprogrammierung der Ausgangspannung zu erzielen, besitzt das
Gerät eine eingeschränkte Senkenfunktion (begrenzt auf ca. 15 W
Dauerleistung). Diese Senkenfunktion ist mit der BET-Technologie
(bidirektionaler Energietransfer) realisiert. Diese Technologie
ermöglicht es den Lade- und Entladevorgang des Ausgangskondensators, auch im Leerlauf, in der gleich kurzen Zeit zu realisieren. Der Senkenvorgang aktiviert sich, sobald und solange die
Spannung am Ausgang höher ist als der momentane Sollwert
(also auch bei Rückspeisung einer parallel geschalteten Spannungsquelle).
Eine Output-ON / OFF-Steuerung gibt bei 'ON' die Quellen- und
Senkenfunktion frei bzw. sperrt bei 'OFF' die Quelle und deaktiviert die Senkenfunktion nach ca. 300 ms (hochohmiger Ausgang).
Messvorgang
Die den Istgrößen von Ausgangsspannung bzw. -strom proportionalen Ausgangssignale der Monitorverstärker werden einem Analog-Multiplexer (MUX) zugeführt, der je nach gewünschter
Messgröße eines der beiden Signale auf den Eingang des Analog /
Digital-Umsetzers (ADC) schaltet. Dieser arbeitet nach dem DualSlope-Prinzip unter direkter Kontrolle der CPU und führt die Messwerterfassung auf eine Zeitmessung (Zählerstand) zurück. Hieraus
wird der eigentliche dezimale Messwert berechnet, der im Arbeitsspeicher abgelegt wird. Je nach Anlass wird die Messwertanzeige
des Displays aktualisiert, für die MINMAX-Funktion ein Extremwertvergleich durchgeführt oder der Messwert in den Datenausgabepuffer der Rechnerschnittstellen gelegt.
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Überwachungseinrichtungen
– Regelarterkennung und Overload
Aus den Ausgangssignalen von Spannungs- und Stromregler
wird ein galvanisch getrenntes Digitalsignal abgeleitet, welches,
sofern kein Overload-Betrieb vorliegt, über die momentan herrschende Regelart (Konstantspannungs- bzw. Konstantstrombetrieb) informiert. "Overload" signalisiert, dass aufgrund der
eingestellten Parameter und der vorliegenden Belastung die
Leistungsbegrenzung einsetzt. Diese Betriebszustände werden
vom zentralen Steuerwerk ausgewertet (z.B. für OCP-Funktion),
mit LEDs angezeigt und in Status- und Ereignisregistern für den
Rechnerbetrieb aufbereitet.
– Überspannungsüberwachung
Unter Umgehung des Spannungsmonitors wird die Ausgangsspannung des Gerätes zusätzlich von einem Komparator mit
einem einstellbaren Grenzwert (Bereich 3 V … 120% Unenn)
verglichen und bei Überschreitung eine Abschaltung des Ausgangs und eine OVP-Meldung (LED "CV" blinkt, Status- und
Ereignisregister) veranlasst.
– Überstromüberwachung
Die Überstromüberwachung kann aktiviert und deaktiviert werden. Die Reaktionszeit wird mit dem Parameter Delay definiert.
Wenn sich das Gerät bei aktivierter OCP-Funktion mindestens
für die Delay-Zeit in Stromregelung befindet (LED "CC" leuchtet), wird der Leistungsausgang abgeschaltet und eine OCPMeldung (LED "CC" blinkt, Status- und Ereignisregister) veranlasst.
– Temperaturüberwachung
An repräsentativen Stellen (Kühler der Leistungsschalter) wird
mittels PTC-Widerständen die Temperatur erfasst und in ein
proportionales elektrisches Signal gewandelt. Ab einer ersten
Schwelltemperatur von ca. 70 °C wird die Lüfterspannung mit
steigender Temperatur linear erhöht. Mit dieser Belüftung kann
das Gerät bei beliebiger Belastung des Ausgangs bis zur Obergrenze des spezifizierten Arbeitstemperaturbereiches betrieben
werden. Bei behinderter Belüftung oder höherer Umgebungstemperatur kann jedoch die Fühlertemperatur auch den oberen
Schwellwert von ca. 90 °C erreichen. In diesem Fall wird eine
Übertemperaturmeldung in Status- und Ereignisregister eingetragen. Nach 5 Sekunden wird der Ausgang vom zentralen
Steuerwerk abgeschaltet und die blinkende LED "Pmax" signalisiert das Auslösen des OTP. Nach ausreichender Abkühlung
wird die Statusmeldung zurückgenommen und eine Bereitschaftsmeldung im Ereignisregister gesetzt. Bei Einstellung der
POWER-ON-Funktion auf 'Recall' erfolgt ein automatisches
Wiedereinschalten des Ausgangs, bei Einstellung auf 'Standby'
bzw. 'Reset' bleibt der Ausgang deaktiviert und kann per OUTPUT-Taste oder per Befehl von Steuerrechner wieder eingeschaltet werden. Das Rückschalten der Lüfterdrehzahl erfolgt
nach Unterschreiten des unteren Temperaturschwellwertes
automatisch.
7
1.5 Technische Daten
Analoge Schnittstelle
1.5.1 Allgemeine Daten
Anschluss
Bezugspotential
Versorgung
Anschluss
Eingang:
Ausgang:
10-A-IEC-Kaltgerätestecker
10-A-IEC-Kaltgerätedose,
ungeschaltet,
nicht abgesichert
230 V ~; + 10 /– 15 %; 47 ... 63 Hz;
siehe unter Punkt 1.4.3
max. 50 AS
1 x T 4 A / 250 V (6,3 x 32 mm, UL)
intern: 1 x T 5 A 250 V (5 x 20 mm)
11-poliger Schraubklemmenblock, steckbar
Ausgangs-Minuspol;
TRG-Eingang potentialfrei
Anschlussbelegung:
PIN Bezeichnung
Funktion
1
SIG1 OUT
2
SIG2 OUT
3
TRG IN –
4
TRG IN +
5
+15 V
6
AGND
Ausgang
7
Uset –
Anschluss
Ausgang
analoger, invert. Spannungs-Steuereingang
(0 ... –5 V entspr. 0 ... Unenn; Ri = 10 kΩ)
8
Uset+
analoger Spannungs-Steuereingang
(0 ... +5 V entspr. 0 ... Unenn; Ri = 10 kΩ)
9
Iset+
analoger Stromsteuereingang
(0 ... +5 V entspr. 0 ... Inenn; Ri = 10 kΩ)
Netzspannung
Leistungsaufnahme
Einschaltstrom
Netzsicherung
frontseitig, 2 x 4mm Sicherheitsbuchsen
rückseitig, 6-poliger Schraubklemmenblock, steckbar
Fühler
rückseitig, im 6-poligen Schraubklemmenblock, steckbar
Analoge Schnittst. rückseitig, 11-poliger Schraubklemmenblock, steckbar
Reglerprinzip
Primärschaltregler mit BET-Technologie
Betriebsarten
einstellbare Konstantspannungs- / Konstantstromquelle mit automatischem
scharfem Übergang
Ausgangs-Isolation
Ausgang erdfrei mit “sicherer elektrischer
Trennung” gegen Netzeingang und Rechnerschnittstellen;
max. zul. Potential Ausgang – Erde: 120 V;
Kapazität Ausgang – Erde (Gehäuse): 60
nF
Ausgangs-Arbeitsbereich
U/V
UNenn
Kurzzeitarbeitsbereich
Hilfsspannung +15 V / max. 50 mA
Bezugspunkt, verbunden mit – Ausgang
10 U-MON
Messausgang der Ausgangsspannung
(0 ... 10 V entspr. 0 ... Unenn; Ri = 9,8 kΩ)
11 I-MON
Messausgang des Ausgangsstromes
(0 ... 10 V entspr. 0 ... Inenn; Ri = 9,4 kΩ)
Adressierbare V.24/RS-232C-Schnittstelle
Eingang
Ausgang
Betriebsart
Datenrate
Geräteadresse
max. Einstellrate
max. Messrate
Anschluss
Schnittstellenfunktionen
Einstellbereich
Spannung
0,5
UNenn
Einstellbereich
Strom
0,5 INenn
INenn I/A
Kurzzeitarbeitsbereich:
Bei längerem Betrieb im Kurzzeitarbeitsbereich kann der Übertemperaturschutz
ansprechen und den Ausgang abschalten
(vgl. Kurzzeitleistung unter Kap. 1.5.3
14
88
221.5
380.5
17
Maßangaben in Millimeter
Bild 1.5 Maßzeichnung (Tischgerät)
8
digitaler, programmierbarer Steuereingang
(Low: < 1,0 V; High: 4 ... 26 V); potentialfrei
9-polige Sub D-Buchse
9-poliger Sub D-Stecker
Halb-Duplex, asynchron, XON / XOFF
einstellbar von 50 bis 19200 Bit/s
einstellbar von 0 bis 30 oder UNL (unlisten)
ca. 15 Einstellungen/s
ca. 7 Messungen/s
IEC 625/IEEE488-Schnittstelle (Option)
PNenn
0
digitale, programmierbare Open-Collector-Ausgänge
(max. 30 V − / 20 mA)
Codes / Formate
Geräteadresse
Max. Einstellrate
24-pol. Anschlussbuchse
gemäß IEC 625.1, IEEE488.1
SH1 SOURCE HANDSHAKE
Handshake-Quellenfunktion
AH1 ACCEPTOR HANDSHAKE
Handshake-Senkenfunktion
T6 TALKER
Sprecherfunktion mit Serienabfrage
und automatischer Entadressierung,
ohne Sekundäradresse und ohne
Nur-Sprechen-Betrieb
L4 LISTENER
Hörer-Funktion mit automatischer
Entadressierung, ohne Sekundäradresse und ohne Nur-Hören-Betrieb
SR1 SERVICE REQUEST
Bedienungsruf-Funktion
RL1 REMOTE / LOCAL
Fern- / Handbedienungs-Umschaltfunktion mit Verriegelung
DC1 DEVICE CLEAR
Rücksetz-Funktion inkl. Selected
Device Clear
PP1 PARALLEL POLL
Parallelabfrage-Funktion mit Ferneinstellung
DT1 DEVICE TRIGGER
Auslöse-Funktion
C0 keine Controller-Funktion
E1/2 Open-Collector-Treiber
gemäß IEEE488.2
einstellbar von 0 bis 30 oder UNL (unlisten)
ca. 40 Einstellungen / s
GMC-I Messtechnik GmbH
Max. Messrate
ca. 15 Messungen / s
Elektrische Sicherheit
Schutzklasse
Überspannungskategorie
Verschmutzungsgrad
Erdableitstrom
I
II für Netzeingang
I für Ausgang und Schnittstellen
2
typ. 2,5 mA
IEC 61010-1:1990 + A1:1992 / DIN EN 61010-1: 1993 /
VDE 0411-1:1994
DIN VDE 0160:1988 + A1:1989 Klasse W1
EN 60950:1992 / VDE 0805:1990
Schutzart
IP 20 für Gehäuse nach
IEC 529:1989,
EN 60529:1991,
VDE 0470-1:1992
Potentialtrennung Prüfspannung
Netz/Ausgang – PE 1,35 kV~
Netz – Ausgang
2,7 kV~ (Typprüfung 3,7 kV ~)
Elektromagnetische Verträglichkeit EMV
Produktnorm
Störaussendung
Störfestigkeit
EN 61326-1:1997 + A1: 1998
EN 55022:1998 Klasse A
EN 61000-4-2:1995 Leistungsmerkmal A
EN 61000-4-3:1996 + A1:1998
Leistungsmerkmal B
EN 61000-4-4:1995 Leistungsmerkmal B
EN 61000-4-5:1995 Leistungsmerkmal B
EN 61000-4-6:1996 Leistungsmerkmal B
EN 61000-4-11:1994 Leistungsmerkmal B
Umgebungsbedingungen
IEC 68-2-6 (’90)
IEC 68-2-27 (’89)
Temperaturbereich
Luftfeuchtigkeit
Kühlung
Schüttelfestigkeit
10 ... 55 Hz; 0,3 mm; 1 oct / min;
3 x 30 min
Stoßfestigkeit
(15 g; 11 ms; Halbsinus, 3 x 6 Schocks)
Betrieb:
0 ... 50 °C
bei > 40 °C Strom-Derating
(vgl. Kap. 1.5.3)
Lagerung: –25 ... +75 °C
Betrieb:
≤ 75 % rel. Feuchte; keine
Betauung
durch eingebauten Lüfter
Lufteintritt: Seitenwände
Luftaustritt: Rückwand
1.5.2 Mechanische Daten
Bauform
Abmessungen
(B x H x T)
Gewicht
Tischgerät, geeignet für Rack-Montage
siehe auch Maßzeichnung Bild 1.5
Tischgerät:
221,5 x 102 x 397,5 mm
Für 19”-Rack: ½19” x 2 HE x 400 mm
ca. 2,8 kg
IEEE488-Interface (Option): ca. 0,1 kg
GMC-I Messtechnik GmbH
9
1.5.3 Elektrische Daten
Elektrische Daten Serie 120 W
•
•
Sofern nicht anders vermerkt, sind alle Angaben maximale
Betragswerte und gelten im Arbeitstemperaturbereich
von 0 ... 50 °C, Nennleistungsbereich und Netzspannungsbereich 230 V ±10 % nach einer Anwärmzeit von 30 Minuten.
%-Angaben beziehen sich auf den jeweiligen Einstellwert oder
Messwert
Beschreibung (Kurzname)
SSP 120-20
SSP 120-40
SSP 120-80
32 N 20 RU 10 P
32 N 40 RU 6 P
32 N 80 RU 3 P
Einstellbereich Spannung
0 ... 20 V
0 ... 40 V
0 ... 80 V
Einstellbereich Strom
0 ... 10 A
0 ... 6 A
0 ... 3 A
max. 120 W
max. 120 W
max. 120 W
Typ
Ausgangs-Nenndaten
Dauerleistung bei Tu ≤ 40 °C
Kurzzeitleistung für t < 90 s / Tu ≤ 25 °C
max. 200 W
max. 240 W
max. 240 W
Strom-Derating bei Tu > 40 °C
– 0,25 A / K
– 0,15 A / K
– 0,07 A / K
Ausgangs-Betriebseigenschaften
Einstellauflösung
[Anzeige (< 10.00 / ≥ 10.00); remote]
Spannung
Strom
5 mV / 10 mV; 5 mV
2,5 mA
10 mV
2 mA
20 mV
1 mA
Gesamt-Einstellgenauigkeit bei 23 ± 5 °C
einschl. Regelabweichung Last / Netz
Spannung
Strom
0,15 % + 30 mV
0,4 % + 35 mA
0,15 % + 40 mV
0,5 % + 20 mA
0,15 % + 80 mV
0,5 % + 10 mA
Statische Regelabweichung 1)
bei 100 % Laständerung 1)
Spannung
Strom
15 mV
20 mA
10 mV
10 mA
10 mV
10 mA
Statische Regelabweichung 1)
bei 10 % Netzspannungsänderung 1)
Spannung
Strom
5 mV
8 mA
5 mV
5 mA
5 mV
5 mA
10 mVeff
25 mAeff
10 mVeff
20 mAeff
10 mVeff
10 mAeff
Restwelligkeit 1)
Ua > 5% Unenn
Spannung (10 Hz ... 10 MHz)
Strom (10 Hz ... 1 MHz)
Gleichtaktrauschen (10 Hz ... 1 MHz)
0,5 mAeff
0,5 mAeff
0,5 mAeff
Ausregelzeit (Spannung)
bei Lastsprung 10 ... 90 % Inenn
Toleranz
(Typische Werte) Δ I = 80 %
40 mV
200 μs
80 mV
200 μs
160 mV
200 μs
Unter- / Überschwingen bei Lastsprung mit 50 A / ms
(Typische Werte) Δ I = 80 %
400 mV
400 mV
800 mV
40 mV
1 ms / 1 ms
1 ms / 1 ms
80 mV
1 ms / 1 ms
1 ms / 1 ms
160 mV
4 ms / 4ms
4 ms / 4ms
100 mA
< 5 ms / < 5 ms
< 5 ms / < 5 ms
60 mA
< 5 ms / < 5 ms
< 5 ms / < 5 ms
30 mA
< 10 ms / < 10 ms
< 10 ms / < 10 ms
Einstellzeit (Spannung)
bei Sollwertsprung 0 → 100 %
bei Sollwertsprung 100 % → 0
Toleranz
Leerlauf / Nennlast
Leerlauf / Nennlast
Einstellzeit (Strom)
bei Sollwertsprung 0 → 100 %
bei Sollwertsprung 100 % → 0
Toleranz
Kurzschluss / Nennlast
Kurzschluss / Nennlast
Messwertanzeigen (4-stellig)
Messauflösung
[Anzeige (< 10.00 / ≥ 10.00); Abfrage]
Spannung
Strom
Leistung
2 mV / 10 mV; 2 mV
1 mA; 1 mA
0,1 W; 0,1 W
10 mV; 4 mV
1 mA; 0,6 mA
0,1 W; 0,1 W
10 mV; 8 mV
1 mA; 0,5 mA
0,1 W; 0,1 W
Messgenauigkeit bei 23 ± 5 °C
für Werte > 0,1 % vom Nennwert
Spannung
Strom
Leistung
0,15 % + 30 mV
0,4 % + 25 mA
0,55 % + 0,5 W
0,15 % + 40 mV
0,5 % + 15 mA
0,65 % + 0,6 W
0,15 % + 80 mV
0,5 % + 10 mA
0,65 % + 0,8 W
0 ... 25 V
0,1 V
2 % + 0,2 V
0 ... 50 V
0,2 V
2 % + 0,4 V
0 ... 100 V
0,4 V
2 % + 0,8 V
Schutzfunktionen
Ausgangs-Überspannungsschutz, Ansprechwert
Einstellbereich
Einstellauflösung
Einstellgenauigkeit
Verpolungsschutz – Belastbarkeit
dauernd
10 A
6A
3A
Rückspeisefestigkeit
dauernd
40 V
80 V
100 V
230 V~ +10 / −15 %
47 ... 63 Hz
230 V~ +10 / −15 %
47 ... 63 Hz
230 V~ +10 / −15 %
47 ... 63 Hz
280 VA; 180 W
45 VA; 15 W
450 VA
280 VA; 170 W
45 VA; 15 W
500 VA
280 VA; 170 W
45 VA; 15 W
500 VA
Allgemeines
Versorgung 1)
Leistungsaufnahme
Wirkungsgrad
Schaltfrequenz
Artikel-Nummer
Netzspannung
bei Nennlast
im Standby-Betrieb
bei maximaler Kurzzeitleistung
bei Nennlast
> 70 %
> 80 %
> 80 %
typisch
200 kHz
200 kHz
200 kHz
K320A
K321A
K322A
1) im Funktionsbereich der Netzeingangsspannung von –10 % bis –15 % vergrößern sich die Regeldaten um ca. Faktor 1,2
10
GMC-I Messtechnik GmbH
Elektrische Daten Serie 240 / 320 W
•
•
Sofern nicht anders vermerkt, sind alle Angaben maximale
Betragswerte und gelten im Arbeitstemperaturbereich
von 0 ... 50 °C, Nennleistungsbereich und Netzspannungsbereich 230 V ±10 % nach einer Anwärmzeit von 30 Minuten.
%-Angaben beziehen sich auf den jeweiligen Einstellwert oder
Messwert
SSP 240-20
SSP 240-40
SSP 240-80
SSP 320-32
32 N 20 RU 20 P
32 N 40 RU 12 P
32 N 80 RU 6 P
32 N 32 RU 18 P
0 ... 32 V
0 ... 20 V
0 ... 40 V
0 ... 80 V
0 ... 20 A
0 ... 12 A
0 ... 6 A
0 ... 18A
max. 240 W
max. 240 W
max. 240 W
max. 320 W
max. 320 W
max. 360 W
max. 360 W
max. 430 W
– 0,5 A / K
– 0,3 A / K
– 0,15 A / K
– 0,5 A / K
5 mV / 10 mV; 5 mV
5 mA / 10 mA; 5 mA
10 mV
3,33 mA / 10 mA; 3,33 mA
20 mV
2 mA
10 mV
5 mA / 10 mA; 5 mA
0,15 % + 40 mV
0,5 % + 70 mA
0,15 % + 45 mV
0,5 % + 45 mA
0,15 % + 80 mV
0,5 % + 25 mA
0,15 % + 50 mV
0,5 % + 70 mA
25 mV
30 mA
18 mV
30 mA
18 mV
15 mA
30 mV
40 mA
5 mV
8 mA
5 mV
8mA
5 mV
5 mA
10 mV
20 mA
15 mVeff
50 mAeff
15 mVeff
25 mAeff
15 mVeff
20 mAeff
30 mVeff
50 mAeff (Ua > 10% Unenn)
0,5 mAeff
0,5 mAeff
0,5 mAeff
0,5 mAeff
40 mV
600 μs
80 mV
300 μs
160 mV
200 μs
64 mV
500 μs
450 mV
450 mV
800 mV
450 mV
40 mV
1 ms / 1 ms
1 ms / 1 ms
80 mV
1 ms / 1 ms
1 ms / 1 ms
160 mV
4 ms / 4ms
4 ms / 4ms
64 mV
1 ms / 1 ms
1 ms / 1 ms
200 mA
< 5 ms / < 5 ms
< 5 ms / < 5 ms
120 mA
< 5 ms / < 5 ms
< 5 ms / < 5 ms
60 mA
< 10 ms / < 10 ms
< 10 ms / < 10 ms
180 mA
< 5 ms / < 5 ms
< 5 ms / < 5 ms
2 mV / 10 mV; 2 mV
2 mA; 10 mA; 2 mA
10 mV; 4 mV
2 mA / 10 mA; 1,2 mA
10 mV; 8 mV
1 mA; 0,6 mA
10 mV; 4 mV
2 mA; 10 mA; 2 mA
0,1 W; 0,1 W
0,15 % + 40 mV
0,5 % + 70 mA
0,65 % + 1,4 W
0,15 % + 40 mV
0,5 % + 25 mA
0,65 % + 1 W
0,15 % + 80 mV
0,5 % + 15 mA
0,65 % + 1,2 W
0,15 % + 40 mV
0,5 % + 70 mA
0,65 % + 1,4 W
0 ... 25 V
0,1 V
2 % + 0,2 V
0 ... 50 V
0,2 V
2 % + 0,4 V
0 ... 100 V
0,4 V
2 % + 0,8 V
0 ... 40 V
0,2 V
2 % + 0,4 V
20 A
12 A
6A
18 A
40 V
80 V
100 V
64 V
230 V~ +10 / −15 %
47 ... 63 Hz
230 V~ +10 / −15 %
47 ... 63 Hz
230 V~ +10 / −15 %
47 ... 63 Hz
230 V~ +10 / −15 %
47 ... 63 Hz
510 VA; 350 W
45 VA; 15 W
620 VA
500 VA; 340 W
45 VA; 15 W
690 VA
500 VA; 340 W
45 VA; 15 W
690 VA
650 VA; 460 W
50 VA; 15 W
770 VA
> 68 %
> 70 %
> 70 %
> 69 %
200 kHz
200 kHz
200 kHz
200 kHz
K330A
K331A
K332A
K334A
1) im Funktionsbereich der Netzeingangsspannung von –10 % bis –15 % vergrößern sich die Regeldaten um ca. Faktor 1,2
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11
2 Inbetriebnahme
2.1.2 Einbau in 19''-Geräteschränke
2.1 Betriebsvorbereitungen
2.1.1 Einbauen der IEEE488-Interface-Baugruppe
Warnung!
Vor Einbau der Interface-Baugruppe muss der KONSTANTER vom Netz getrennt werden. Schalten Sie den
KONSTANTER zuerst aus und ziehen dann das Netzkabel aus der Steckdose.
Warten Sie mind. 5 Minuten bevor Sie den KONSTANTER öffnen, damit sich die Kondensatoren auf eine ungefährliche Spannung entladen.
Noch geladene Kondensatoren können eine lebensgefährlich hohe Spannung tragen und bei Berühren zu
schweren Verletzungen führen.
!
Achtung!
Die Interface-Baugruppe kann durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Beachten Sie die EGB-Handhabungsrichtlinien. Die Anschlusskontakte oder Bauteile
sollten nicht berührt werden.
➀ Trennen Sie den KONSTANTER vom Netz, ziehen Sie den
Netzstecker aus der Netzsteckdose. Warten Sie anschließend ca. 5 Minuten, damit sich die Kondensatoren entladen.
➁ Lösen Sie die 4 Schrauben des Gehäusedeckels und ziehen
Sie den Deckel ab.
➂ Schrauben Sie die Abdeckplatte an der linken Seite der
Gehäuserückwand ab. Heben Sie die Schrauben auf.
➀
➁
➂
IN
RS 232
ANALOG INTERFACE
OUT
OUTPUT
230V
5
FUSE T4
Bild 2.1.1 a Öffnen des KONSTANTER-Gehäuses
➃ Interface-Baugruppe:
Schieben Sie die Interface-Baugruppe mit dem Flachbandkabel voran durch die Gehäuserückwand ins Geräteinnere.
Schrauben Sie das Abdeckblech der Interface-Baugruppe
an der Gehäuserückwand von außen fest. Verwenden Sie
dafür die beiden Schrauben aus Punkt ➂.
➄ Anschlussstecker der Baugruppe in die Steckerleiste der
Basisplatine stecken. Flachbandkabel nicht verdrehen.
Das Gehäuse des SSP-KONSTANTERs ist so konzipiert, dass
sowohl die Verwendung als Tischgerät als auch der Einbau in
19''-Racks möglich ist. Sie können entweder zwei KONSTANTER
nebeneinander oder ein einzelnes Gerät mit zusätzlicher Abdeckplatte ins Rack einbauen.
Mit wenigen Handgriffen bauen Sie das Tischgerät in ein Einschubgerät um.
Umbau für ein einzelnes Gerät im Rack
Verwenden Sie das Zubehör ”19”-Adapter 1 x 32 N“.
Es beinhaltet einen 19”-Anschlag und eine 19”-Blindplatte.
➀ Lösen Sie die 4 Schrauben auf der KONSTANTERFrontseite.
➁ Ziehen Sie die beiden Füllstreifen im Seitenteil vorne, links
und rechts heraus.
➁
➀
InterfaceBaugruppe
Bild 2.1.1 b Einbau der Interface-Baugruppe
➅ Setzen Sie den Gehäusedeckel wieder auf und befestigen
ihn mit den 4 Schrauben. Der KONSTANTER kann jetzt wie
gewohnt angeschlossen werden.
12
➃
➀
19“-Anschlag
19“-Blindplatte
Bild 2.1.2 a Rack-Umbau eines einzelnen KONSTANTERs
➂ Setzen Sie dafür den 19”-Anschlag auf der einen und die
19”-Blindplatte auf der anderen Seite ein und befestigen
diese wieder mit den 4 Schrauben.
➃ Schrauben Sie die Gerätefüße ab. Ziehen Sie dazu zunächst
den Gummieinsatz aus den Gerätefüßen. Die Schrauben liegen darunter.
➄ Bauen Sie jetzt den KONSTANTER ins Rack ein. Bewahren
Sie alle abmontierten Teile für eine eventuelle Wiederverwendung gut auf.
Der KONSTANTER muss im Rack einseitig auf Gleitschienen gelagert werden. Diese Gleitschienen sowie die zur Fixierung des
KONSTANTERs benötigten Frontplatten-Befestigungsschrauben
sind Rack-spezifisch und deshalb vom Lieferanten Ihres Geräteschrankes zu beziehen.
Umbau für zwei KONSTANTER im Rack
Verwenden Sie das Zubehör ”19”-Adapter 2 x 32 N“.
Es beinhaltet zwei 19“-Anschläge und eine 19“-Verbindung.
➀ Lösen Sie die 8 Schrauben der KONSTANTER-Frontseiten.
➁ Ziehen Sie jeweils die beiden Füllstreifen im Seitenteil vorne,
links und rechts heraus.
➃
Flachbandkabel
➁
19“-Verbindung
19“-Anschlag
➃
Bild 2.1.2 b Rack-Umbau für zwei KONSTANTER
➂ Setzen Sie dafür links und rechts die beiden 19“-Anschläge
und in der Mitte die 19“-Verbindung ein und befestigen diese
wieder mit den 8 Schrauben.
Verschrauben Sie beide Gehäuse an der Bohrung und dem
Gewinde im rückseitigen Aufstellschutz.
GMC-I Messtechnik GmbH
➃ Schrauben Sie die Gerätefüße ab. Ziehen Sie dazu zunächst
den Gummieinsatz aus den Gerätefüßen. Die Schrauben liegen darunter.
➄ Wollen Sie beide KONSTANTER elektrisch miteinander verbinden, verwenden Sie bitte das Zubehör ”Jumper-Netzkabel“ bzw. ”Bus-Kabel RS-232“.
➅ Bauen Sie die Geräte ins Rack ein. Bewahren Sie alle abmontierten Teile zur eventuellen Wiederverwendung gut auf.
Warnung!
Beim Durchschleifen der Netzspannung darauf achten,
dass die Gesamtstromaufnahme am Netzeinspeisepunkt
10 A nicht überschreitet!
Passende ”Jumper-Netzkabel” sind als Zubehör erhältlich (siehe Bestellangaben letzte Seite).
2.1.5 Anschluss von Lasten
Die KONSTANTER müssen im Rack beidseitig auf Gleitschienen
gelagert werden. Diese Gleitschienen sowie die zur Fixierung der
KONSTANTER benötigten Frontplatten-Befestigungsschrauben
sind Rack-spezifisch und deshalb vom Lieferanten Ihres Geräteschrankes zu beziehen.
2.1.3 Kombination zu einem Mehrfach-Tischgerät
Sie können bis zu 3 KONSTANTER übereinander zu einem Mehrfach-Tischgerät kombinieren (vgl. auch Kap. 5 für die elektrischen
Kopplungsmöglichkeiten über die analoge Schnittstelle).
➀ Schrauben Sie die Gerätefüße ab. Ziehen Sie dazu zunächst
den Gummieinsatz aus den Gerätefüßen. Die Bundschrauben liegen darunter.
Auf der Unterseite werden jetzt vier vergrößerte Langlöcher
sichtbar.
➁ Schrauben Sie diese 4 Bundschrauben der Gerätefüße in die
4 Gewinde auf der Oberseite des anderen Gerätegehäuses.
Die 4 Sicherungsscheiben und Gerätefüße bewahren Sie
bitte auf.
➂ Setzen Sie den KONSTANTER ohne Füße auf das Oberteil
des anderen KONSTANTERs. Die Schrauben des unteren
KONSTANTERs müssen dabei durch die vergrößerten Öffnungen im Bodenblech des oberen KONSTANTERs ragen.
Schieben Sie den oberen KONSTANTER jetzt leicht zurück
bis die Schrauben einrasten.
➃ Verschrauben Sie beide KONSTANTER noch durch die Bohrungen und Gewinde am rückseitigen Aufstellschutz.
Dadurch wird der jeweils obere KONSTANTER gegen verrutschen gesichert.
➄ Wollen Sie beide KONSTANTER elektrisch miteinander verbinden verwenden Sie bitte das Zubehör
”Jumper-Netzkabel“.
2.1.4 Anschluss ans Netz
WARNUNG I beachten!
!
Achtung!
Vor dem Einschalten des KONSTANTERs ist sicherzustellen, dass die am rückseitigen Netzanschluss angegebene Betriebsspannung mit der Netzspannung
übereinstimmt.
Die KONSTANTER benötigen 230 V ~ Versorgungsspannung. Schließen Sie den rückseitigen Netzanschlussstecker mit dem mitgelieferten Netzkabel an einer Netzsteckdose mit Schutzkontakt an.
Die Angaben zur Leistungsaufnahme des KONSTANTERs finden
Sie auf dem Typenschild auf der Geräteunterseite.
Über dem Netzeingangsstecker ist eine Netzausgangsdose für
das ”Durchschleifen” der Netzspannung an weitere KONSTANTER eingebaut.
Diese Netzausgangsdose ist nicht geschaltet und nicht gesichert.
GMC-I Messtechnik GmbH
Die Lastleitungen werden entweder frontseitig mit 4 mm Sicherheitslaborsteckern an den Sicherheitsbuchsen ”+” und ”−”oder
rückseitig an den 6-poligen Schraubklemmenblock, Ausgänge
”+” und ”−”, angeschlossen.
Bei gleichzeitigem Lastanschluss front- und rückseitig (bei Parallelschaltung wegen Überlastungsgefahr nicht erlaubt!) bezieht
sich die Konstantspannungsregelung auf die rückseitigen
Anschlussklemmen. Der rückseitige Lastanschluss besitzt je zwei
Klemmen für ”+” und ”−”.
Bei Lastströmen >10 A müssen diese wegen der Kontaktbelastbarkeit parallel geschaltet werden.
Achten Sie auf ausreichenden Leitungsquerschnitt und auf die Polarität. Es ist ratsam, die Lastleitungen zu verdrillen und an beiden
Enden mit ihrer Polarität zu kennzeichnen.
Die gelb-grüne Sicherheitsbuchse auf der Frontseite ist mit PE
verbunden und dient dem eventuellen Anschluss von Erdungsleitungen, Kabelschirmen oder als Erdungspunkt für einen der Ausgangspole.
2.1.6 Anschluss an Rechnerschnittstellen
Falls der KONSTANTER in rechnergesteuerten Systemen eingesetzt wird, muss am entsprechenden Interface eine der beiden
nachfolgend beschriebenen Verbindungen hergestellt werden.
Bemerkungen
• Die Fernbedienung des KONSTANTERs kann nicht gleichzeitig
über beide Schnittstellen erfolgen. Diejenige Schnittstelle, an
welcher nach dem Netz-Einschalten zuerst eine Aktion
beginnt, wird aktiviert, die andere bleibt inaktiv.
• Um eventuell laufende Busaktivitäten nicht zu stören, sollten
beim Herstellen der Busverbindungen alle betroffenen KONSTANTER ausgeschaltet sein.
• Beide Schnittstellen besitzen einen gemeinsamen, geerdeten
"Ground" (GND) und sind gemäß den spezifizierten elektrischen Sicherheitsvorschriften gegenüber dem Ausgang isoliert.
• Die Einstellung der Schnittstellenkonfiguration wird in Kap.
4.7.4 beschrieben.
RS-232C-Schnittstelle
Die meisten Controller besitzen zwei serielle Ports, die häufig mit
"COM1" und "COM2" bezeichnet und als 25-poliger oder 9-poliger
Sub-D-Stecker ausgeführt sind.
Zur Verbindung von KONSTANTER und Controller ist ein entsprechendes Kabel mit ca. 2 m Länge als Zubehör erhältlich. Andere
Längen werden im Fachhandel angeboten. Dort erhalten Sie auch
den erforderlichen Adapter, falls Ihr Controller einen 25-poligen
Anschlussstecker besitzt.
Falls Sie die Verbindungsleitung selbst konfektinieren möchten,
benötigen Sie eine 3-adrige abgeschirmte Leitung um die in Bild
2.1.6 a gezeigten Verbindungen herzustellen.
13
Datenabfrage
COM1/COM2
RS 232 IN
SSP
PC/Controller
9-pol. Sub-D-Buchse
9-pol. Sub-D-Stecker
TxD_IN
2
2 RxD
RxD_IN
3
3 TxD
GND_IN
5
5 GND
RS 232 IN
RS 232 OUT
SSP
SSP
9-pol. Sub-D-Stecker
9-pol. Sub-D-Buchse
RxD_OUT
2
2 TxD_IN
TxD_OUT 3
3 RxD_IN
GND_OUT
5 GND_IN
5
Bild 2.1.6 a Pin-Belegung für 9-polige Sub-D-Stecker/Buchse
Die serielle Schnittstelle dieser KONSTANTER-Serie ist addressierbar ausgeführt. Bis zu 30 KONSTANTER können über diese Schnittstelle angesprochen werden.
z.B. Zubehör ”Buskabel RS-232, 2 m”
IN OUT
Zubehör
”Buskabel RS-232, 0,4 m”
IN OUT
Wird ein Gerät (Slave) aufgefordert Daten an den Controller
zurückzusenden, darf das Gerät zwischenzeitlich nicht entadressiert werden. Mit anderen Worten muss gewartet werden, bis alle
angeforderten Daten vollständig eingetroffen sind. Während dieser Zeit dürfen keine Daten an ein anderes Gerät gesendet werden.
Bei ”seriellem Mehrgerätebetrieb“ beachten Sie unbedingt ein
”sauberes“ Timing. Damit vermeiden Sie Datenkollisionen, die zum
Abbruch der Datenausgabe und Löschen des Ausgabepuffers
führen können.
Antwortet das Gerät innerhalb einer bestimmten Zeit nicht (TIMEOUT), kann der Controller mit einem Universalbefehl versuchen
das Gerät wieder zu synchronisieren oder rückzusetzen und die
Daten erneut anfordern.
IEEE488-Schnittstelle
• Bis zu 15 IEC-Bus-steuerbare Geräte incl. Controller können
zu einem System zusammengeschlossen werden.
• Die Busanschlüsse verbinden Sie mit entsprechenden handelsüblichen Verbindungskabeln mit 24-poligem Anschlussstecker.
Verwenden Sie in Ihrem System die früher üblichen 25-poligen
Sub-D-Steckverbinder, benötigen Sie ein entsprechendes
Adapterkabel.
Um eine zuverlässige Datenübertragung zu gewährleisten,
sollte die Kabellänge zwischen 2 Geräten nicht größer als 2 m
und insgesamt nicht länger als 15 m sein.
Beim Betrieb der KONSTANTER in der Nähe von starken Störquellen oder deren Zuleitungen, ist die Verwendung doppelt
geschirmter Verbindungskabel empfehlenswert.
IN OUT
2.2 Einschalten
IN OUT
Bild 2.1.6 b Zusammenschaltung über serielle Schnittstelle
Soll eine RS-232-Verbindung auf mehrere KONSTANTER erweitert werden, müssen zusätzliche Vereinbarungen für die Datenprotokolle getroffen werden.
Adressierung
An jedem angeschlossenen KONSTANTER wird eine individuelle
Adresse eingestellt. Empfängt der KONSTANTER seine eigene
Adresse, nimmt es den Zustand ”addressed“ ein und akzeptiert
alle nachfolgenden Befehle und Daten, bis es durch Empfang
einer Fremdadresse wieder entadressiert wird.
In Anlehnung an die IEEE488 wird der Adressbereich 0 bis 31 verwendet, wobei die Adresse 31 ebenfalls als genereller Entadressierbefehl (=UNL) reseviert ist. Die Geräteadresse der seriellen
Schnittstelle ist damit identisch mit der Adresse einer möglichen
IEEE488-Interface-Option.
Universalbefehle
Neben dem Befehl
Addr xxGeräteadresse
sind weitere allgemeine Befehle sinnvoll, die ohne vorherige
Adressierung akzeptiert werden.
*TRG Triggerbefehl, Synchronisation
DCL
Device Clear
IFC
Interface Clear
Erklärungen und Syntax zu diesen Befehlen finden Sie in Kap. 6.
14
Nach Durchführung der beschriebenen Betriebsvorbereitungen
kann das Gerät eingeschaltet werden.
• Um das Gerät einzuschalten, drücken Sie den Netzschalter [1]
auf der Gerätefrontseite bis er einrastet.
Einschaltselbsttest
Anschließend führt das μP-Steuerwerk des Gerätes eine Einschaltroutine mit Selbsttest durch. In dieser Routine (Dauer ca. 8
Sekunden) laufen folgende Aktionen ab:
– Rücksetzen aller Funktionseinheiten (ausgenommen batteriegepufferter Einstellungsspeicher)
– ROM-Test
– RAM-Test
– ggf. Initialisieren der Rechnerschnittstellen
– Ermitteln des Gerätetyps
– Prüfen des A/D-Wandler-Timers
– ggf. Rückrufen der letzten Einstellung
Während dieser Routine blinkt die LED "LOCKED/SEQ" [12] und
die übrigen Leuchtdioden sowie alle Segmente der beiden Digitalanzeigen leuchten auf (Display-Test). Falls das Gerät mit der
Option "IEEE488-Rechnerschnittstelle" bestückt ist, wird
anschließend noch kurzzeitig die eingestellte IEC-Bus-Geräteadresse im Display angezeigt (Beispiel: "Addr 12").
Nach erfolgreichem Selbsttest geht die Bereitschaftsanzeige in
Dauerlicht über und das Display schaltet auf Messwertanzeige
von Spannung (Uout) und Strom (Iout).
Wird trotz korrekt eingestellter Geräteadresse (0 – 30) dieser
Zustand auch nach wiederholtem Aus- und Einschalten oder
nach Einschalten mit verkürztem Selbsttest nicht erreicht, liegt
vermutlich ein Gerätedefekt vor. Setzen Sie sich dann bitte mit
unserer für Sie zuständigen Vertretung in Verbindung.
GMC-I Messtechnik GmbH
Verkürzter Einschaltselbsttest
Um die Einschaltphase abzukürzen oder falls beim normalen Einschaltselbsttest Probleme auftreten, kann ein verkürzter Einschaltselbsttest durchgeführt werden:
• Bei ausgeschaltetem Gerät <ENTER>-Taste betätigen und gedrückt halten.
• Netzschalter einschalten.
• Nach ca. 1 Sekunde <ENTER>-Taste loslassen.
Bei dieser Prozedur läuft die Einschaltroutine nur mit den erforderlichen Initialisierungselementen ab.
Nach dem erstmaligen Einschalten besitzt das Gerät folgende
Grundeinstellung:
• Schnittstellenfunktionen
normgemäßer "pon"-Zustand
• Gerätefunktionen
– Zustand des Ausgangs
inaktiv
– Spannungssollwert
0V
– Stromsollwert
0A
– Spannungseinstellgrenze
Nennausgangsspannung
– Stromeinstellgrenze
Nennausgangsstrom
– OVP-Ansprechwert
25 V (bei 20-V-Typen)
50 V (bei 40-V-Typen)
100 V (bei 80-V-Typen)
– Strombegrenzungsverhalten Begrenzung ohne Abschaltung
– Abschaltverzögerung
0 ms
– TRIGGER-Eingang
unwirksam
– Extrem-Messwertspeicherung
aus
– Netzeinschaltverhalten
Einstellung rücksetzen
– Handbedienung
freigegeben
– Speicherinhalte
gelöscht
Ausgehend von diesem Grundzustand kann die gewünschte Einstellung/Programmierung vorgenommen werden.
Nach etwa 30 Minuten Anwärmzeit erreicht das Gerät seine volle
Genauigkeit.
Bei späterem Wiedereinschalten des Gerätes ist der Zustand der
Geräteeinstellung nach dem Netz-Einschalten abhängig von der
letzten Einstellung der POWER_ON-Funktion (—> Seite 69):
– Grundeinstellung oder
– letzte Geräteeinstellung oder
– letzte Geräteeinstellung & Ausgang inaktiv
Einschalten mit RESET
Um sicher auszuschließen, dass beim Einschalten keine frühere
Geräteeinstellung den angeschlossenen Verbraucher gefährdet,
kann durch Gedrückthalten der Taste <CE/LOCAL> während der
Einschaltroutine das Gerät mit "POWER_ON RST" initialisiert werden.
Zum Ausschalten des Gerätes betätigen Sie wieder den Netzschalter. Dadurch wird das Gerät vom Netz getrennt und der Ausgang
deaktiviert. Die letzte Geräteeinstellung sowie evtl. abgespeicherte
Einstellungen bleiben im batteriegepufferten Einstellungsspeicher
erhalten.
ACHTUNG!
Unterlassen Sie oftmaliges, schnelles Ein / Aus-Schalten, da hierdurch
die Wirkung der Einschaltstrombegrenzung vorübergehend vermindert
wird und als Folge die Netzsicherung durchbrennen kann.
GMC-I Messtechnik GmbH
15
3 Bedien-, Anzeige- und Anschlusselemente
Hinweis: Die Zahlen in eckigen Klammern beziehen sich auf die untenstehenden Abbildungen.
1
2
3
5
4
[1]
6
8
7
Netzschalter <POWER>
Zum Ein- / Ausschalten des KONSTANTERs.
Nach dem Einschalten führt der KONSTANTER zunächst einen
Selbsttest durch (Dauer ca. 8 s). Nach erfolgreichem Selbsttest
zeigt der KONSTANTER kurz hintereinander seine Schnittstellenadresse und die Versionsnummer der integrierten Firmware.
Anschließend stellt es den durch die "POWER-ON"-Funktion vorgegebenen Einschaltzustand her und ist bereit zur Bedienung.
Beim Ausschalten wird der KONSTANTER vom Netz getrennt
und der Ausgang sofort deaktiviert. Die letzte Geräteeinstellung
sowie evtl. abgespeicherte Einstellungen bleiben im batteriegepufferten Einstellungsspeicher erhalten.
[2]
Ein- / Ausschalttaste für den Ausgang <OUTPUT>
11
[3]
12
10
13 14
15
16 17
18
Regelartanzeigen / Schutzfunktions- / Statusanzeigen
keine LED leuchtet: Ausgang wurde nicht aktiviert
LED leuchtet:
signalisiert bei aktivem Ausgang dessen momentanen
Betriebszustand (Regelart):
”CV“ - grüne LED
Konstantspannungsbetrieb (Uout = Uset)
”CC“ - grüne LED
Konstantstrombetrieb (Iout = Iset)
LED blinkt:
signalisiert den Grund für das automatische Deaktivieren des
Ausgangs
Durch Drücken der <OUTPUT>-Taste wird der Leistungsausgang aktiviert bzw. deaktiviert. Die zugehörige rote LED über
der Taste <OUTPUT> leuchtet bei aktivem Ausgang.
Beim Ein- / Ausschalten des Ausgangs entsteht kein nennenswertes Überschwingen der Ausgangsspannung.
”CV“ - grüne LED
Einschaltvorgang:
Ist der Leistungsausgang aktiviert, werden, für den Übergang
aus dem ”hochohmigen” Zustand, Strom und Spannung
zunächst für 2 ms auf den Wert ”0” gesetzt. Erst danach
erfolgt die Einstellung auf die vorgegebenen Sollwerte.
Mögliche Ursachen:
Abschaltvorgang:
Für ca. 350 ms werden die Strom- und Spannungssollwerte
auf 0 A und 0 V gesetzt. Die dadurch aktivierte Senke entlädt
die Ausgangskondensatoren soweit möglich. Danach wird die
Senke wieder abgeschaltet und der Ausgang hochohmig. Die
Ausgangsanschlüsse sind aber nicht galvanisch getrennt.
16
9
OVP (Overvoltage Protection)
Der Überspannungsschutz hat angesprochen,
da die Ausgangsspannung den eingestellten Ansprechwert OVP / OVSET überschritten
hat
☞ Zu hohe Einstellung des Spannungssollwertes USET durch
manuelle Bedienung, Speicherrückruf, Programmierbefehl
oder Uset-Steuersignal an der analogen Schnittstelle.
☞ Spannungstransiente beim Schalten induktiver Verbraucher
(evtl. zu geringer Abstand zwischen den Einstellwerten von
USET und OVSET).
☞ Gleichpolige Rückspeisung vom angeschlossenen Verbraucher (z. B. bei Gleichstrommotoren).
GMC-I Messtechnik GmbH
☞ Bei Fühlerbetrieb: Die Fühlerleitungen wurden verpolt ange-
[5]
Linkes Display mit [7]
schlossen oder eine Lastleitung ist / war unterbrochen oder
bei der Einstellung von OVSET wurde nicht berücksichtigt,
dass die für die OVP-Funktion relevante Spannung an den
Ausgangsklemmen um den Betrag des zu kompensierenden Spannungsabfalls beider Lastleitungen höher wird, als die
von den Fühlern geregelte, lastseitige Spannung USET (zu
geringer Abstand zwischen den Einstellwerten von USET
und OVSET).
[6]
Anzeigeparameter-Indikatoren (LEDs)
☞ parallelgeschaltete Spannungsquellen
Im linken Display erscheint als Standardanzeige der Messwert der
Ausgangsspannung Uout in Volt.
Auf den aktuellen Spannungssollwert Uset wird durch kurzes Drehen am Spannungseinsteller [5] oder Drücken der <ENTER>-Taste
umgeschaltet.
Die dem Display zugeordneten Leuchtdioden signalisieren den
angezeigten Parameter
(grüne LED = Messwert, gelbe LED = Einstellwert).
”CC“ - grüne LED
• Uout / V (gn) = Messwert der Ausgangsspannung in Volt
OCP (Overcurrent Protection)
Überstromabschaltung ist aktiv;
bei eingestellter Funktion OCP ON hat der
Ausgang für eine Zeit t > DELAY in Strombegrenzung (Stromregelung) gearbeitet; der
Ausgang wurde abgeschaltet.
• Uset / V (ge) = Sollwert der Ausgangsspannung in Volt
(Blinken signalisiert, dass der angezeigte
Wert noch nicht eingestellt ist)
Erfolgt während der Anzeige des Einstellwertes 10 Sekunden
lang keine weitere Bedienung, schaltet das Display automatisch auf Uout-Anzeige zurück.
Über die Tasten <SELECT>, <FUNCTION>, <RCL> und <SAVE> können
weitere KONSTANTERfunktionen angewählt werden. In diesem Fall
zeigt das linke Display den Funktionscode bzw. Parameter-Namen an.
Mögliche Ursachen:
☞ Zu niedrige Einstellung des Stromsollwertes ISET durch
manuelle Bedienung, Speicherrückruf, Programmierbefehl
oder Iset-Steuersignal an der analogen Schnittstelle.
☞ Stromtransiente beim Schalten kapazitiver Verbraucher
[7]
Über diesen Drehknopf wird wie gewohnt die Ausgangsspannung eingestellt. Der Einsteller ist allerdings nicht als Potentiometer, sondern als Drehimpulsgeber mit 24 Pulsen / Umdrehung ausgeführt. Dessen Einstellauflösung (Schrittweite je
Puls) ist mit der <SELECT>-Funktion in drei Alternativen (grob /
mittel / fein) wählbar. So wird einerseits eine bequeme und präzise Einstellung ermöglicht, andererseits sichergestellt, dass
beim Umschalten zwischen Fernsteuerbetrieb und manueller
Bedienung keine Änderung des eingestellten Wertes auftritt.
(evtl. zu niedrig eingestellte DELAY-Zeit)
”Pmax“ - gelbe LED OTP (Overtemperature Protection)
Die elektronische Leistungsbegrenzung hat
angesprochen (Überlast! Pout > Pnenn)
Mögliche Ursachen:
☞ Behinderte Kühlung z. B. durch Abdecken der Lufteintrittsoder Luftaustrittsschlitze.
☞ Der Lüfter ist ausgefallen.
☞ Ein Gerätefehler oder -defekt ist aufgetreten.
Durch Drehen am Spannungseinsteller schaltet zunächst das
linke Display auf Uset-Darstellung und zeigt den aktuellen
Spannungssollwert. Zirka 0,4 Sekunden später beginnt eine
der Dezimalstellen in der Anzeige zu blinken und signalisiert die
gewählte Einstellempfindlichkeit. Ab jetzt führt jede weitere
Drehbewegung zu einer Änderung des Anzeige- und Einstellwertes an der gewählten Dezimalstelle.
Drehen im Uhrzeigersinn bewirkt ein Erhöhen (Inkrementieren), drehen
gegen den Uhrzeigersinn ein Verringern (Dekrementieren) des Wertes.
Erfolgt 10 Sekunden lang keine weitere Bedienung, so schaltet
das Display selbsttätig auf die Spannungsmesswertanzeige
Uout zurück. Drücken der Taste <CE/LOCAL> bewirkt sofortiges
Umschalten auf die Uout-Anzeige.
Nach Beseitigen der Ansprechursache kann der Ausgang wieder aktiviert werden.
☞ Nähere Erklärungen unter dem Kap. 4.6
☞ Zu hohe Umgebungstemperatur. Der KONSTANTER ist in der
Lage, seine Nennleistung im Dauerbetrieb bis zu einer
maximalen Umgebungstemperatur von 50 °C (gemessen
am Lufteintritt) abzugeben. Kurzzeitig kann ca.
120 ... 130 % Nennleistung (Einsetzpunkt der elektronischen Leistungsbegrenzung) entnommen werden. Die
dauernde Entnahme dieser Leistung kann zum Ansprechen des Übertemperaturschutzes führen.
[4]
Drehknopf zur Spannungseinstellung <Uset>
Ausgang
Die eingestellte Konstantspannung bzw. der Konstantstrom
kann an den frontseitigen Sicherheitsbuchsen abgenommen
werden.
− blau
negativer Ausgangspol
+ rot
positiver Ausgangspol
gelb-grün
Erdungsmöglichkeit für den Ausgang oder
für Schirmanschlüsse bei Verwendung
geschirmter Lastleitungen. Der Erdungsanschluss ist mit dem Gehäuse und dem
Schutzkontakt des Netzanschlusses verbunden
Sie können die Last auch an die OUTPUT Schnittstelle [22] auf
der Rückseite anschließen.
GMC-I Messtechnik GmbH
[8]
Rechtes Display mit [10]
[9]
Anzeigeparameter-Indikatoren (LEDs)
Im rechten Display erscheint als Standardanzeige der Messwert
des Ausgangsstromes Iout in Ampere.
Auf den aktuellen Stromsollwert Iset wird durch kurzes Drehen am
Stromeinsteller [8] oder 2-maliges Drücken der <ENTER>-Taste
umgeschaltet.
Die dem Display zugeordneten Leuchtdioden signalisieren den
angezeigten Parameter
(grüne LED = Messwert, gelbe LED = Einstellwert).
• Iout/A (gn) =
Messwert des Stromes in Ampere
• Iset/A (ge) =
Sollwert des Stromes in Ampere (Blinken
signalisiert, dass der angezeigte Wert noch
nicht eingestellt ist)
Erfolgt während der Anzeige des Einstellwertes 10 Sekunden
lang keine weitere Bedienung, schaltet das Display automatisch auf Iout-Anzeige zurück.
17
Über die Tasten <SELECT>, <FUNCTION>, <RCL> und <SAVE>
können weitere KONSTANTERfunktionen angewählt werden.
In diesem Fall zeigt das rechte Display den zugehörigen Messwert oder Einstellparameter.
[10] Drehknopf zur Stromeinstellung <Iset/A>
Für diesen Drehknopf gilt, bezogen auf die Stromeinstellung,
das gleiche Prinzip wie für den Spannungseinsteller [5].
[15] <ENTER>-Taste
Die <ENTER>-Taste erfüllt mehrere Funktionen
• Ausführen von angewählten Funktionen
• Übernahme von ausgewählten Textparametern
• Sprung in die nächstniedere Ebene des Funktionsmenüs
• Umschalten der Display-Anzeige von Uout / Iout auf Uset / Iset
mit aktivem Cursor;
[11] Parameterwahltasten <↑> und <↓>
Die Tasten <↑> (Inkrement) und <↓> (Dekrement) dienen der
Auswahl bzw. Einstellung aller KONSTANTERfunktionen und
deren Parameter.
☞ Nähere Erklärungen unter den Kapiteln 4.6, 4.7 und 4.14
[12] Schnittstellenanzeigen REMOTE, ADDR, SRQ, LOCKED
Die jeweils leuchtende LED signalisiert den gerade aktuellen
Betriebszustand der Rechnerschnittstellen:
REMOTE ein:
KONSTANTER wird ferngesteuert; die
Bedienelemente sind außer Funktion.
ADDR/DATA ein:
Der KONSTANTER ist "adressiert" und
empfängt oder sendet Daten (gilt nur für
IEC-Bus-Betrieb).
SRQ/STS ein:
KONSTANTER sendet Bedienungsruf "Service Request".
LOCKED/SEQ ein:
Anzeige für verriegelte Bedieneinheit:
Bedienfeld auf der Frontplatte verriegelt und
somit vor unerlaubter/unbeabsichtigter
Bedienung geschützt.
Diese Anzeige gilt nur für die durch manuelle Einstellung oder Steuersignal am
TRIGGER-Eingang (bei T_MODE LLO) erzielte
Frontplattenverriegelung. Sie signalisiert
nicht die durch das IEC-Bus-Kommando
"LOCAL LOCKOUT" ausgelöste Sperrung der
manuellen Umschaltung auf Eigensteuerung.
blinkend: Anzeige für Sequenzbetrieb
im verriegelten und unverriegelten Zustand:
– langsam blinkend: Sequenz im Hold-Status
– schnell blinkend: Sequenz im Run-Status.
Anzeige Sequenzbetrieb und Verriegelung:
bei Betätigen einer beliebigen Taste oder
Drehknopfes wird LLO (local locked out)
angezeigt.
[13] Funktionswahltaste <SELECT>
• Auswahl der darstellbaren Messwerte
• Auflösung der Anzeige- und Einstellwerte
☞ Nähere Erklärungen unter den Kapiteln 4.6, 4.7 und 4.8
[14] Speicherrückruftaste <RCL>
Rückruf der abgespeicherten KONSTANTEReinstellungen,
Wertepaare (Uset und Iset) sowie einer zugehörigen EinstellVerweilzeit zur möglichen Änderung.
☞ Nähere Erklärungen unter dem Kap. 4.10
in diesem Modus wird die Sollwertänderung mit <ENTER>
quittiert.
• bei Uset / Iset-Anzeige Cursorwechsel zwischen Uset / Iset;
• Aktivierung des rückgerufenen Speichers;
☞ Nähere Erklärungen unter den Kapiteln 4.6, 4.7 und 4.12
[16] <CE/LOCAL>-Taste
Diese Taste erfüllt mehrere Zwecke:
• Abbrechen eines Bedienvorgangs
• Umschalten von Fern- auf Eigensteuerungsbetrieb
• Verriegeln der Bedienelemente
• In Verbindung mit Spezialfunktionen
☞ Nähere Erklärungen unter dem Kap. 4.13
[17] Speichertaste <SAVE>
• Speichern von Geräteeinstellungen, Wertepaaren (Uset und
Iset) sowie einer zugehörigen Verweilzeit. Die Taste übernimmt im manuellen Betrieb auch die Funktion des Rechnerbefehls ”STORE“.
• Verriegelung der Einstellungen gegen unbeabsichtigtes oder
unerlaubtes Ändern auf der Frontplatte, nur zusammen mit
der <CE/LOCAL>-Taste möglich.
☞ Nähere Erklärungen unter dem Kap. 4.9
[18] Funktionswahltaste <FUNCTION>
Gerätefunktionen, die normalerweise nur selten eingestellt oder
benützt werden, besitzen keine speziell zugewiesene Bedientaste. Die Bedienung dieser Funktionen erfolgt menüartig.
☞ Die Beschreibung des Menüs und der Vorgehensweise
zur Einstellung aller Funktionen und Parameter finden Sie
unter Kap. 4.7
[19] RS-232-Anschluss
☞
☞ Schnittstellenspezifische Befehle unter Kap. 6.4
[20] IEEE488-Bus-Anschluss
Anschluss zur Fernsteuerung der KONSTANTERfunktionen
☞ Nähere Erklärungen unter dem Kap. 2.1.1
☞ Schnittstellenspezifische Befehle unter Kap. 6.4
!
18
Nähere Erklärungen zur Fernsteuerung der KONSTANTERfunktionen über die serielle Schnittstelle RS-232 unter Kap. 2.1.3.
Achtung!
Die Kontakte aller Schnittstellen sind mit elektronischen
Bauteilen verbunden, die durch elektrostatische Entladung beschädigt werden können. Bevor Sie die Kontakte berühren, gleichen Sie den Potentialunterschied
zwischen Ihnen und dem Gerät durch Anfassen des Gehäuses aus!
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[21] Analoge Schnittstelle
Die OUTPUT-Schnittstelle bietet 2 Möglichkeiten
• Abgriff von Konstantspannung bzw. Konstantstrom auf der
Rückseite des KONSTANTERs über Klemmleiste
Die analoge Schnittstelle bietet Möglichkeiten
• zur Ferneinstellung von Ausgangspannung und -strom
durch analoge Steuerspannungen 0 ... 5 V oder −5 ... 0 V
• Anschluss von Fühlerleitungen (Sense) zur Kompensation
von Spannungsabfällen auf den Lastzuleitungen
☞ Kap. 5.8 / Kap. 5.4
☞ Kap. 5.3
• zur externen Messung oder Aufzeichnung von Ausgangsspannung
und -strom anhand von Monitorsignalen 0 ... 10 V
[23] Luftauslass / Luftaustritt
☞ Kap. 5.4 / Kap. 5.5
Der Luftauslass dient der Temperaturregulierung im Gerät.
Durch ihn wird die im Betrieb des Gerätes entstehende Warmluft mit Hilfe eines temperaturgesteuerten Lüfters abgeführt.
• zur Versorgung externer Steuergeräte mit einer Hilfsspannung von +15 V
• zur Verkopplung mehrerer Geräte im Master-Slave-Betrieb
☞
!
Kap. 5.9 / Kap. 5.10
• zum Variieren des Ausgangs-Innenwiderstandes
☞ Kap. 5.8
• zur Steuerung einer wählbaren Gerätefunktion über den
potentialfreien TRIGGER-Eingang
[24] Netzeingang
☞ Kap. 5.7
!
!
Achtung!
Der Luftauslass darf nicht verschlossen bzw. der Austritt
der Warmluft durch Verbauen der Austrittsöffnungen behindert werden, da sonst ein Wärmestau im Gerät entstehen kann der zu Fehlfunktionen, Ausfall oder Schäden
des KONSTANTERs führen kann.
Achtung!
Die Kontakte dieses Anschlusses sind mit elektronischen
Bauteilen verbunden, die durch elektrostatische Entladung beschädigt werden können. Vor dem Berühren der
Kontakte zum Potentialausgleich das Gehäuse anfassen!
Netzeingang mit durchgeschleifter Netzbuchse für Kaltgerätestecker. Mit den durchgeschleiften Netzbuchsen ist ein direktes Verbinden von bis zu 3 Geräten über zwei kurze Netzkabel
mit Kaltgerätesteckern möglich. Damit ist zum Betrieb dieser
Geräte nur noch ein Netzkabel (Gerät – Netz) notwendig.
[25] Netzsicherung
Absicherung des 230 V - Netzspannungseingangs
Alle Geräte:
Achtung!
Alle an der analogen Schnittstelle angeschlossenen
Steuerleitungen sollten mit einem Schirm versehen werden. Erden Sie den Schirm über einen möglichst kurzen
Anschluss direkt am Gerät. Für den Anschluss können
Sie das Gewinde eines rückseitigen Aufstellschutzes verwenden. Zur Befestigung benutzen Sie eine entsprechende Schraube mit untergelegter Zahnscheibe, um
den Kontakt sicher herzustellen.
T 4,0 A / 250 V (6,3 x 32 mm)
Warnung!
Beim Austausch defekter Sicherungen dürfen als Ersatz
nur Sicherungen des hier angegebenen Typs und der angegebenen Nenn-Stromstärke verwendet werden. Jegliche Manipulation an den Sicherungen und am
Sicherungshalter ("Flicken" von Sicherungen, Kurzschließen des Sicherungshalters etc.) ist strengstens untersagt.
[22] OUTPUT-Schnittstelle
19
20
23
24
25
GOSSEN-METRAWATT
IEC 625/IEEE 488 INTERFACE F. SSP-KONSTANTER BEST.NR. K380A
+
+ SENSE
SENSE
-
-
I-MON
OUT
U-MON
Iset+
Uset+
Uset -
+ 15V
RS 232
AGND
TRG IN+
TRG IN -
SIG2 OUT
SIG1 OUT
IN
230V
ANALOG INTERFACE
OUTPUT
21
GMC-I Messtechnik GmbH
50-60Hz
FUSE T4/250V
22
19
4 Handbedienung und Gerätefunktionen
• Vorgang aktivieren
☞ Drehen Sie kurz (1) am Drehknopf Uset [7]!
! Die Anzeige [5] wechselt von Uout (Spannungsmesswert)
auf Uset (Spannungssollwert); die Dezimalstelle der gewählten Einstellauflösung blinkt.
! Die grüne LED Uout/V [6] erlischt, die gelbe LED Uset/V [6]
leuchtet; kontinuierliches Leuchten der LED Uset/V zeigt an,
dass während der Einstellung die Werte sofort übernommen werden.
4.1 Menüstruktur
Nach Ablauf der Einschaltsequenz schaltet sich das Gerät in den
Basis-Modus, indem die Grundfunktionen des Gerätes bedient
werden können, wie:
• Einstellen der gewünschten Ausgangsspannung Uset
• Einstellen des gewünschten Ausgangsstromes Iset
• Einstellen des zulässigen Arbeitsbereiches mit den Softlimits
Ulim und Ilim
• Einstellungen zu dem Überspannungsschutz und Überstromabschaltung
Mit der Taste Function können die weiteren Bedien-Menü-Pakete
aufgeblättert werden. Diese sind:
• SEt (Setup) weitere
Einstellfunktionen
• AnIF (analoges Interface) Einstellungen zum analogen Interface
• SEq (Sequenz-Funktion) Einstellungen zur Sequenzfunktion
• bUS (Rechner Interface) Einstellungen zur Interface Konfiguration
• CAL (Calibriermenü)
Abgleich des KONSTANTERs
• Auflösung wählen:
!
!
3 Schrittweiten sind möglich: 0,01 V / 0,1 V / 1 V
Die blinkende Dezimalstelle [5] gibt die Schrittweite für die
Einstellung an.
☞ Drücken Sie sooft die Taste <SELECT> [13] bis die
gewünschte Dezimalstelle der Anzeige [5] blinkt!
• Vorgang ausführen:
Während der Einstellung werden die Werte sofort übernommen.
☞ Einstellen (2) mit dem Drehknopf Uset [7]:
Drehen im Uhrzeigersinn
→ Erhöhen des Wertes
Drehen gegen den Uhrzeigersinn → Verringern des Wertes
Alle Zwischenwerte werden quasilinear durchlaufen und an
den Ausgang (sofern dieser aktiviert ist) weitergegeben.
Nach Anwahl des Menüpaketes über die Taste Function gelangen
Sie mit Enter in diese Menüebene.
Mit der Taste Function und den Pfeiltasten kann man in dieser
Ebene blättern und die gewünschten Einstellungen entsprechend
vornehmen.
Mit <CE/LOCAL> können Sie um eine Ebene zurückschalten, bis
die Basis-Bedienebene wieder erreicht ist.
4.2.1 Unmittelbare Einstellung (Drehknöpfe und Pfeiltasten)
Das Bedienkozept ist so angelegt, dass Ausgangsspannung und/
oder Ausgangsstrom mittels der Drehgeber unmittelbar eingestellt
werden können und sofort am Ausgang aktiv werden.
In der Basiseinstellung stehen in der Anzeige die aktuellen Ausgangswerte, links für Spannung und rechts für Strom. Gekennzeichnet wird dies durch die beiden Leuchtdioden über dem Display. Bei aktivem Ausgang, gekennzeichnet durch Leuchten der
roten LED über der Taste <OUTPUT>, zeigen die LEDs im Diagramm den Regelzustand an. Je nach gewählten Ausgangsgrößen und Lastsituation, wird die Ausgangsspannung oder der Ausgangsstrom geregelt. CV (Control Voltage) steht für Spannungsregelung und CC (Control Current) für Stromregelung.
Liegt der Arbeitspunkt außerhalb des möglichen Regelbereiches,
so wird dies durch Aufleuchten der Leistungs-LED signalisiert.
Bei einer kleinen Betätigung eines Drehgebers, schaltet die
Anzeige um auf Darstellung des entsprechenden Sollwertes
(...set). Die zugeordnete LED über dem Display signalisiert die
Umschaltung. Die blinkende Stelle kennzeichnet die Auflösung mit
der die Einstellung erfolgen wird. Mit der Taste <SELECT> kann
die Auflösung angepasst werden.
Anschließend lässt sich mit dem Drehgeber die Einstellung auf die
gewünschten Werte verändern.
Sobald die Einstellung der Sollwerte aktiviert ist, kann die Einstelllung auch mit den Pfeiltasten erfolgen, wobei auch hier die Auflösung vorbestimmt werden kann.
20
Uout
(1)
(3)
t
Bild 4.2.1 a Kontinuierliche Einstellung von Uset
4.2 Einstellen von Ausgangsspannung und -strom
Für die Einstellung von Ausgangsspannung und Ausgangsstrom
gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
• unmittelbare Einstellung
bei dieser Bedienart werden die Veränderungen der Einstellungen
sofort wirksam, sofern der Ausgang aktiv geschaltet ist.
• Einstellungen mit Vorwahl
hierbei werden Ausgangsspannung oder -strom mit den
Pfeiltasten auf den gewünschten Wert voreingestellt. Mit Betätigen der Taste <ENTER> wird der Wert auf den Ausgang
gegeben.
Uset / V
(2)
☞ Einstellen (3) mit einer der Tasten [11] <↑> / <↓>
<↑> (Increment)
→ Erhöhen des Wertes
<↓> (Decrement) → Verringern des Wertes
! Jeder einzelne Tastendruck ändert die Ausgangsspannung um den mit der Auflösung eingestellten Wert.
! Dauerdrücken erzeugt einen automatischen Durchlauf,
abhängig von der Schrittweite.
Achtung! Uset kann nicht größer als Ulim eingestellt werden!
Uset – Ausgangsspannung
•
•
•
•
Die Einstellung am Uset-Drehknopf [7] spricht erst 0,4 s nach
dem Umschalten der Digitalanzeige [5] an. Mit dieser “Totzeit”
wird unbeabsichtigtes Verstellen von Uset beim Anwählen der
Uset- Anzeige verhindert. Erst wenn Sie den Drehknopf über
diese Zeit hinaus betätigen, ändert sich die Uset-Einstellung.
Bei aktivem Ausgang und nach der “Totzeit” ändert sich die
Ausgangsspannung direkt mit der Einstellung am Drehknopf.
Das Display [5] zeigt immer den gerade aktuellen Wert an.
Erfolgt für 10 Sekunden keine weitere Bedienung, schaltet das
Display selbsttätig auf die Spannungsmesswert-Anzeige Uout
zurück. Drücken der Taste <CE/LOCAL> [16] bewirkt sofortiges
Umschalten auf die Uout-Anzeige.
Es gibt zwei Möglichkeiten Uset manuell einzustellen:
– Einstellen mit sofortiger Wertübernahme:
die Änderung des Sollwertes wirkt sich sofort auf die
Lastausgangsgrößen aus
– Sollwertvoreinstellung:
die Änderung des Sollwertes wirkt sich erst nach Freigabe
auf die Lastausgangsgrößen aus
GMC-I Messtechnik GmbH
!
Dauerdrücken erzeugt einen automatischen Durchlauf,
abhängig von der Schrittweite.
☞ Mit <ENTER> [15] quittieren Sie diesen Wert! Er wird jetzt
an den Ausgang [4] weitergegeben; die gelbe LED Uset/V
[6] leuchtet konstant.
Iset – Ausgangsstrom
Die Vorgehensweise bei der Einstellung des Ausgangsstromes Iset ist
identisch der zur Einstellung der Ausgangsspannung Uset (4.1.2).
☞ Weiteres Drücken von <ENTER> [15] ermöglicht den Wechsel zwischen Uset und Iset!
Lediglich folgende Einstell- und Anzeigeelemente ändern sich:
•
•
•
•
Drehknopf Iset (Kap. 3 [10]
Anzeige rechtes Display (Kap. 3 [8])
gelbe LED Iset/A (Kap. 3 [9])
Einstellauflösung:
4 Schrittweiten sind möglich: 0,001 A / 0,01 A / 0,1 A / 1 A
Achtung: Iset kann nicht größer als Ilim eingestellt werden!
Uout Iout
Uout Iout
Uset / V
CE/LOCAL
ENTER
ENTER
ENTER
Einstellen Uset
Iset / A
(2)
Weitergeben
Uset
Iout
(1)
Einstellen Iset
Iout unverändert!
Uout unverändert!
Bild 4.2.2 a Einstellung von Uset über Festwertvorgabe
(3)
t
4.2.2 Einstellung mit Vorwahl (ENTER, Pfeiltasten)
Wenn es die Applikation erfordert, dass die Umschaltung auf
einen neuen Sollwert erst auf Tastendruck erfolgen soll und nicht
quasi stetig, so kann dies wie folgt vorgenommen werden.
Mit der Taste <CE/LOCAL> gehen Sie hoch, bis in das Basis-Einstellmenü, d. h. Anzeige der aktuellen Ausgangswerte. Mit Betätigen der Taste <ENTER> kommen Sie in den Einstellmodus mit
Vorwahl. Zu erkennen ist dies daran, dass beide Anzeigen auf
Darstellung der Sollwerte umschalten (LEDs über dem Display
markieren dies).
Standardmäßig wird die Spannungseinstellung aktiviert, zu erkennen an einer blinkenden Stelle im Display. Durch weiteres Betätigen der Taste <ENTER> kann auf Stromeinstellung oder wieder
zurück auf Spannungseinstellung umgeschaltet werden.
Ist die richtige Wahl und Auflösung getroffen, so kann mit den
Pfeiltasten (und zwar nur mit den Pfeiltasten) der neue Sollwert
eingestellt werden. Als Zeichen der Veränderung ohne Aktivierung
blinkt die LED SET. Mit nochmaligem Betätigen der Taste
<ENTER> wird dieser Sollwert auf den Ausgang geschaltet und
aktiv.
•
Die Ausgangsspannung ändert sich in nur einem Sprung vom
alten auf den neuen Wert; keine Zwischenwerte.
Achtung: Uset kann nicht größer als Ulim eingestellt werden!
4.3 Ein- und Ausschalten des Leistungsausgangs, OUTPUT
Die Funktion der Taste <OUTPUT> (Kap. 3 [2]) ist abhängig vom
aktuellen Betriebszustand des KONSTANTERs.
Näheres zu den Regelart-, Schutzfunktions- und Statusanzeigen,
die über den Betriebszustand des Ausgangs Auskunft geben, finden Sie im Kap. 3 [3].
Regelbetrieb
Drücken der Taste <OUTPUT> [2] aktiviert bzw. deaktiviert den
Leistungsausgang.
OUTPUT OFF ↔ OUTPUT ON
REMOTE-Status (Fernsteuerung)
(Kap. 3 [12]; Kap. 4.13)
Die Taste <OUTPUT> [2] ist gesperrt und hat keine Funktion.
LOCAL LOCKED-Status (Frontbedienelemente verriegelt)
Sollwertvoreinstellung
☞ Drücken Sie die Taste <ENTER> [15]!
!
!
Die Anzeige [5] wechselt von Uout (Spannungsmesswert) auf
Uset (Spannungssollwert). Die Dezimalstelle der gewählten Einstellauflösung blinkt.
Die grüne LED Uout/V erlischt, die gelbe LED Uset/V [6] leuchtet;
(solange die LED Uset/V kontinuierlich leuchtet können Sie mit
dem Drehknopf [7] wieder eine Einstellung mit direkter Übernahme der Werte durchführen).
• Einstellauflösung:
!
3 Schrittweiten sind möglich: 0,01 V / 0,1 V / 1 V
☞ Drücken Sie sooft die Taste <SELECT> [13] bis die
gewünschte Dezimalstelle der Anzeige (Schrittweite) blinkt!
• Ausgangsspannung:
☞ Drücken Sie eine der Tasten [11] <↑> / <↓>!
<↑> (Increment)
→ Erhöhen des Wertes
<↓> (Decrement) → Verringern des Wertes
! Die gelbe LED Uset/V [5] beginnt zu blinken.
! Blinken der LED Uset/V zeigt an, dass während der Einstellung der neue Wert nur angezeigt, aber nicht übernommen
wird. Der alte Wert von Uset bleibt aktuell.
☞ Drücken Sie die jeweilige Taste [11] <↑> / <↓> solange,
bis der gewünschte Wert auf dem Display [5] erscheint!
! Jeder einzelne Tastendruck ändert die Ausgangsspannung um den mit der Auflösung eingestellten Wert.
GMC-I Messtechnik GmbH
(Kap. 3 [12]; Kap. 4.13)
Die Taste <OUTPUT> [2] ist gesperrt und hat keine Funktion.
trG out (T_MODE OUT) & ext. Trigger aktiv
Mit dem Triggersignal (trG-Parameter OUT angewählt) kann
der Ausgang ein-/ausgeschaltet werden.
Ist der Leistungsausgang durch ein externes Triggersignal an
der analogen Schnittstelle blockiert, kann er weder durch
Befehl noch Tastendruck eingeschaltet werden. Der entsprechende Befehl wird nicht ausgeführt und Bit 4 im Ereignisregister B (Output-On Error) gesetzt. Bei manueller Bedienung
wird zusätzlich der Warnhinweis "Err 25" kurzzeitig auf dem
Display angezeigt.
Der Zustand des Leistungsausgangs (Kap. 3 [4/22]) wird
durch die rote LED über der Taste <OUTPUT> [2] signalisiert:
LED ein
= Ausgang eingeschaltet
LED aus
= Ausgang abgeschaltet.
Bei OUTPUT OFF sind auch die Regelartanzeigen (Kap. 3 [3])
abgeschaltet.
Wurde der Ausgang durch den Übertemperaturschutz abgeschaltet, blinkt die gelbe LED ”240 W“ [3] in der Regelartanzeige. Der Ausgang lässt sich erst dann wieder aktivieren,
wenn der KONSTANTER seine normale Betriebstemperatur
erreicht hat.
In der Funktion Pon RCL wird der Ausgang nach Rückkehr zur
normalen Betriebstemperatur automatisch reaktiviert.
21
Funktionen, die ggf. den Schaltzustand des Ausgangs beeinflussen, sind:
Funktionen
Bedeutung
OVP (OVSEt)
Überspannungsschutz
Überstromschutz
OCP
Pon
(POWER_ON)
SEq
trG (T_MODE)
Sequence
•
Ilim kann nicht unterhalb des Stromsollwertes Iset eingestellt
werden. Iset muss erst soweit reduziert werden, dass sich Ilim
auf den neuen Wert einstellen lässt.
Handbedienung
Seite 25
Remotebedienung
Seite 69
Einstellung
Seite 26
Seite 26
Seite 68
Seite 69
4.5 Beschreibung der Schutzmaßnahmen OVP, OCP
Kap. 4.7.4
Seite 28
Seite 70
Seite 74
Beschreibung siehe Seite 25.
Schutz der angeschlossenen Verbraucher und des KONSTANTERs durch folgende Funktionen:
OVP – Überspannungsschutz
Funktion
4.4 Begrenzen des zulässigen Arbeitsbereichs Ulim, Ilim
Für eine optimale Anpassung an die Arbeitsbereiche der angeschlossenen Last können die zulässigen Einstellgrenzen für Spannung und Strom limitiert werden. Dazu gibt es die Befehle bzw.
Einstellfunktion für Ulim und Ilim. Die Einstellmöglichkeit kann mit
der jeweiligen Taste <SELECT> angewählt werden. Die Einstellauflösung wird mit der Taste <RESOL> angewählt. Die Einstellung selbst erfolgt mit den Pfeiltasten. Die geänderten Einstellungen werden unmittelbar übernommen.
Achtung!
Bei diesen Grenzen handelt es sich um sogenannte Softlimits.
D.h. es können über die Handbedienung und über das Rechnerinterface nur Werte eingestellt werden, die innerhalb dieser Grenzwerte liegen, andernfalls kommt eine entsprechende Fehlermeldung.
•
•
•
•
•
Achtung!
Die tatsächliche Ausgangsgröße wird bestimmt aus der Summe
des digital eingestellten Sollwertes und des am analogen Interface
vorgegebenen Sollwertes. Damit ist es möglich, Werte einzustellen, die über den eingestellten Softlimits liegen.
Schutz für den angeschlossenen Verbraucher.
Überschreitet die Spannung an den Ausgangsklemmen den
eingestellten Wert OVP, schaltet der Leistungsausgang ab.
Das Ansprechen des Überspannungsschutzes bewirkt das
sofortige (< 200 μs) Deaktivieren des Ausgangs (OUTPUT OFF).
Der HF-Leistungsübertrager wird gesperrt und die elektronische Senke zum Entladen des Ausgangskondensators für ca.
350 ms aktiviert. Außerdem wird Bit 4 (OVPA) im Ereignisregister A gesetzt. Für die Dauer der Überschreitung des
Ansprechwertes ist auch Bit 4 des Statusregisters A gesetzt.
LED ”CV“ blinkt sobald OVP anspricht (vgl. Kap. 3 [3]); rote LED
”OUTPUT“ erlischt.
Besteht die Abschaltbedingung nicht mehr, kann der Leistungsausgang durch Drücken der Taste <OUTPUT>, ein Triggersignal an der analogen Schnittstelle oder Rechnersteuerung
wieder aktiviert werden (”OUTPUT ON“ ➭ rote LED ”OUTPUT“
leuchtet).
Einstellung
Beschreibung siehe Seite 25.
OCP – Überstromabschaltung
Ulim – Einstellen der oberen Spannungseinstellgrenze
Funktion
•
•
•
•
•
•
Obere Einstellgrenze (Softlimit) für Uset.
Verhindert versehentliches Überschreiten eines maximalen
Spannungswertes beim Einstellen von Uset.
Schutz für den angeschlossenen Verbraucher.
Ulim hat höhere Priorität als Uset.
Manuelle und rechnergestützte Einstellungen von Uset können
den Wert von Ulim nicht überschreiten.
Ulim kann nicht unterhalb eines bereits vorgegebenen Wertes
von Uset eingestellt werden. Uset muss erst soweit reduziert
werden, dass sich Ulim auf den neuen Wert einstellen lässt.
Einstellung
Funktion
•
•
•
•
Beschreibung siehe Seite 25.
•
Ilim – Einstellen der oberen Stromeinstellgrenze
Funktion
•
•
•
•
•
22
Obere Einstellgrenze (Softlimit) für Iset.
Verhindert versehentliches Überschreiten eines maximalen
Stromwertes beim Einstellen von Iset.
Schutz für den angeschlossenen Verbraucher.
Ilim hat höhere Priorität als Iset.
Manuelle und rechnergestützte Einstellungen von Iset können
den Wert von Ilim nicht überschreiten.
Schutz der Verbraucher vor dauerhaftem Überstrom.
Schaltet den Leistungsausgang ab, wenn der Laststrom Iset
erreicht ist und der Ausgang in Stromregelbetrieb geht.
Kurzfristig hoher Strom für definierte Zeit ist durch Vorgabe
der Delay-Zeit (siehe unten) trotzdem möglich, z. B.:
! Als Anlaufstrom für Elektromotoren.
! Als Einschaltstrom für kapazitive Verbraucher.
! Zur Prüfung des Abschaltverhaltens von Sicherungsautomaten, Motorschutzschaltern, Sicherungen, etc.
! Zur Ermittlung der Kurzzeitbelastbarkeit von Kontakten,
Leitungen, elektrischen und elektronischen Bauelementen.
! Für kurze Einstellzeiten beim Aufwärtsprogrammieren der
Ausgangsspannung.
LED ”CC“ blinkt sobald OCP anspricht (vgl. Kap. 3 [3]); rote LED
”OUTPUT“ erlischt.
Der Leistungsausgang kann jederzeit durch Drücken der Taste
<OUTPUT>, ein Triggersignal an der analogen Schnittstelle oder
Rechnersteuerung wieder aktiviert werden (”OUTPUT ON“ ➭ rote
LED ”OUTPUT“ leuchtet).
Einstellung
Beschreibung siehe Seite 26.
GMC-I Messtechnik GmbH
dLY – Abschaltverzögerung (DELAY) für OCP
4.7 Bedienmenü über die Taste FUNCTION
Funktion
Das Menü FUNCTION stellt folgende Funktionen zur Parametrierung
des KONSTANTERs zur Verfügung:
•
Funktionsgruppe Funktion
•
•
Verzögerungszeit bis zum Abschalten des Leistungsausgangs
nach Einsetzen der Stromregelung (Iout = Iset).
Nur bei aktivierter OCP-Funktion (OCP ON) wirksam.
Sinkt der Ausgangsstrom Iout vor Ablauf von DELAY wieder
unter den Wert Iset, wird die Abschaltroutine unterbrochen.
Bei erneutem Wechsel zur Stromregelung wird auch die Routine wieder neu (bei 00.00) gestartet.
Die Grundeinstellung nach RESET (*RST) ist 00.00
Parameter (numerischer / Text-)
❑ Setup
Ulim
Ilim
OVP
OCP
dLY
Pon
NP: xx.xx
NP: xx.xx
NP: xxx.x
TP: oFF / on
NP: xx.xx
TP: rSt / SbY / rcL
Einstellung
UI−−
TP: oFF / on / rSt
Beschreibung siehe Seite 26.
rnd
TP: 0 / -1 / -2
•
•
4.6 Anzeige aktueller Ausgangswerte Uout, Iout, Pout
SEt
❑ analoge Schnittstelle
AnIF
trG
TP: oFF / out / rcL / SEq / LLO / UI−−
SiG1
TP: oFF / on / out / Mode / SEq /
SSEt / U-Lo / U-Hi / I-Lo / I-Hi
TP: oFF / on / out / Mode / SEq /
SSEt / U-Lo / U-Hi / I-Lo / I-Hi
Uout – aktueller Spannungsmesswert
•
•
•
•
Wird auf dem linken Display [5] dargestellt.
Die grüne LED Uout/V [6] leuchtet und signalisiert die Darstellung
des aktuellen Spannungsmesswerts.
Der Spannungsmesswert wird ca. 10 s nach der letzten vorgenommenen Einstellung automatisch wieder angezeigt.
Der aktuelle Spannungsmesswert wird sofort angezeigt, wenn
Sie den Einstellmodus für die Gerätefunktionen durch Drücken
der Taste <CE/LOCAL> [16] verlassen.
SiG2
❑ Sequence-Funktion
SEq*
Iout – aktueller Strommesswert
•
•
•
•
Wird auf dem rechten Display [8] dargestellt.
Die grüne LED Iout/A [9] leuchtet und signalisiert die Darstellung des aktuellen Strommesswerts.
Der Strommesswert wird ca. 10 s nach der letzten vorgenommenen Einstellung automatisch wieder angezeigt.
Der aktuelle Strommesswert wird sofort angezeigt, wenn Sie
den Einstellmodus für die Gerätefunktionen durch Drücken
der Taste <CE/LOCAL> [16] verlassen.
❑ Interface-Konfiguration
buS
CAL
UI_ – Anzeigen der Messwerte im U/I-Extrem-Messwertspeicher
Funktion
•
Einstellung
Beschreibung siehe Kap. 4.8.1.
NP: 0 / 1 / ... / 13 /... / 30 / (UNL)
NP: 50 / 75 / 150 / 200 / ... / 4800 /
9600 / 19200
NP: 7 / 8
TP: nonE / ZEro / EVEn / odd / onE
NP: 1 / 2
❑ Justierung (Kalibrierung Kap. 7)
Beschreibung siehe Kap. 4.8.1.
Anzeige der gespeicherten Werte von Umin, Umax, Imin und
Imax im Display oder über Rechnerschnittstelle.
Für das Auslesen der gespeicherten Extremwerte ist der
eingestellte Zustand der MINMAX-Funktion ohne Bedeutung.
Addr
bAUd
dbit
Pbit
Sbit
Einstellung
•
NP: xx.xx
NP: oFF / on
NP: xx.xx
NP: xxx (11 ... 252)
NP: xxx (12... 253)
NP: xxx (cont. oder 1 ... 255)
TP: Go, Strt, StoP, hold, StEP, cont
* Menüfunktion Sequence: wird im linken Display eingeblendet, im rechten Display keine Anzeige
** Parameterwahl zur Sequencesteuerung: wird im linken Display eingeblendet, im rechten Display
erscheint angewählter Parameter
Pout – Anzeigen der aktuellen Ausgangsleistung
Wird intern aus den aktuellen Messwerten Uout und Iout errechnet.
tSEt
SSEt
tdEF
Strt
StoP
rEP
SEq**
dAtE
CAL
MEAS
UoFF
MEAS
UFS
MEAS
IoFF
MEAS
IFS
CAL
TP: mm.yyletztes/neues Justierdatum
TP: Strt
UoFF
NP: x.xxxEingabe ext. Messwert U
UFS
NP: xx.xxEingabe ext. Messwert U
IoFF
NP: x.xxxEingabe ext. Messwert I
IFS
NP: xx.xxEingabe ext. Messwert I
End
NP: numerischer Parameter
•
•
•
•
Kann als vorgegebener Wert oder als Wert innerhalb eines
Intervalls mit der entsprechenden Auflösung gewählt werden.
Einstellen der Auflösung (Dezimalstelle) durch Drücken der
Taste <SELECT>.
Einstellung mit der Taste <↑> bzw. <↓>
Angezeigter Wert = eingestellter Wert.
TP: Textparameter
•
•
GMC-I Messtechnik GmbH
Auswählen des Parameters mit der Taste <↑> bzw. <↓>
Eingestellten Wert durch Drücken von <ENTER> quittieren.
23
Einstellung
•
☞ Drücken Sie die Taste <FUNCTION> [14] auf der Frontseite des
KONSTANTERs!
Wurde nach Einschalten des Gerätes noch keine Einstellung
im Menü FUNCTION durchgeführt, erfolgt der Sprung nach Drücken der Taste <FUNCTION> immer auf die Funktionsgruppe
”SEt“.
FUNCTION
Wurden bereits Einstellungen im Menü FUNCTION durchgeführt erfolgt der Sprung automatisch auf die zuletzt bearbeitete Funktionsgruppe oder Funktion.
•
Vorwärtsanwahl der Funktionsgruppen in diesem Menü durch:
☞ Wiederholtes Drücken der Taste <FUNCTION> oder
☞ permanentes Drücken der Taste <FUNCTION> und gleichzeitig wiederholtes Drücken der Taste <↓>.
•
Rückwärtsanwahl der Funktionsgruppen dieses Menüs durch:
☞ Permanentes Drücken der Taste <FUNCTION> und gleichzeitig wiederholtes Drücken der Taste <↑>.
•
Einsprung in die Funktionen der gewählten Funktionsgruppe:
☞ Durch Drücken der <ENTER>-Taste.
FUNCTION
Einsprung in zuletzt bearbeitete Funktion:
☞ Wollen Sie eine Funktion unter der aktuellen Funktionsgruppe einstellen, wählen Sie diese durch Drücken der
Taste <FUNCTION> an. Nähere Informationen erhalten Sie
unter dem jeweiligen Abschnitt in diesem Kapitel!
☞ Wollen Sie eine Funktion unter einer anderen Funktionsgruppe einstellen, müssen Sie erst durch Drücken der
Taste <CE/LOCAL> ins Menü der Funktionsgruppen zurückspringen!
FUNCTION
Sprung auf
zuletzt bearbeitete
Funktionsgruppe
z.B.
Sprung auf
zuletzt bearbeitete
Funktion
Bild 4.7 b
FUNCTION
+
FUNCTION
+
FUNCTION
+
FUNCTION
+
Wechsel zwischen den einzelnen Funktionsgruppen
ANMERKUNG
Die Reihenfolge, in der die Befehle in den folgenden Abschnitten erklärt
werden, entspricht deren Anordnung bei der manuellen Bedienung des
SSP-KONSTANTERs. Damit soll Ihnen ohne viel Blättern die möglichst
flüssige Einstellung der Gerätefunktionen und Parameter erleichtert werden!
z.B.
CE/LOCAL
FUNCTION
+
ENTER
z.B.
*
Bild 4.7 a
Weg ins Untermenü der Funktionen
☞ Befinden Sie sich im Menü der Funktionsgruppen, können
Sie folgende Funktionsgruppen abrufen:
FUNCTION
☞ Wird im linken Display nicht sofort die gewünschte Funktionsgruppe angezeigt, drücken Sie sooft wiederholt auf
die Taste <FUNCTION>, bis im linken Display der Name der
gewünschten Funktionsgruppe erscheint (im Beispiel SEt)!
24
GMC-I Messtechnik GmbH
4.7.1 SET – Funktionsgruppe ”Setup”
Ulim – Obere Spannungseinstellgrenze
FUNCTION
Funktion
1mal Drücken;
Funktionsbeschreibung siehe Seite 22.
ENTER
Einstellung
Sprung auf zuletzt
bearbeitete Setup-Funktion
FUNCTION
+
evtl. mehrmals Drücken
Cursorposition
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion
erscheint die Anzeige für Ulim
*
und ein zugehöriger numerischer Parameter [V].
Auflösung des
numerischen Parameters
SELECT
Ilim – Obere Stromeinstellgrenze
Funktion
Einstellung des Wertes für
die obere Spannungsgrenze
(numerischer Parameter)
Funktionsbeschreibung siehe Seite 22.
Einstellung
FUNCTION
CE/LOCAL
+
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion erscheint die Anzeige
*
für Ilim und ein zugehöriger
numerischer Parameter [A].
OVP – Überspannungsschutz-Ansprechwert
Funktion
Funktionsbeschreibung siehe Seite 22.
Einstellung
CE/LOCAL
FUNCTION
+
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion erscheint die Anzeige
*
für OVP und ein zugehöriger
numerischer Parameter [V].
☞ Um unerwünschtes Ansprechen der OVP durch Überschwingen bei sprunghafter Entlastung des Ausgangs zu vermeiden,
sollten Sie den OVP-Ansprechwert ca. 1 V (Mindestwerte unter
Kap. 1.5.3 Elektrische Daten) höher einstellen als die
gewünschte Ausgangsspannung USET!
☞ Der OVP-Ansprechwert bezieht sich auf die zwischen den Lastanschlussklemmen des SSPsherrschende Spannung. Diese steigt bei
Fühlerbetrieb (Remote-Sensing) um den Betrag des Spannungsabfalls auf den Lastleitungen über USET an. Deshalb muss der vorbeschriebene Sicherheitsabstand zwischen OVP und USET bei
Fühlerbetrieb entsprechend vergrößert werden!
☞ Der eingestellte Parameter ist sofort wirksam!
Hinweis
•
Die Ansprechzeit des Überspannungsschutzes liegt unter
200 μs. Bis zum Ablauf dieser Zeit kann die vom Gerät
erzeugte Ausgangsspannung über OVSET ansteigen. Die
maximale Überschwinghöhe kann näherungsweise berechnet
werden mit.
Uout = ISET [A] x 200 [μs] / Cout [μF]
ISET = eingestellter Stromsollwert
Cout = Kapazität des Ausgangskondensators
Die anschließende Entladezeit des Ausgangskondensators ist
lastabhängig und entspricht den unter Kap. 1.5.3 spezifizierten Werten der Einstellzeit Unenn → 1 Volt.
•
Mögliche Ursachen für das Ansprechen des Überspannungsschutzes finden Sie unter Kap. 3 [3] Regelartanzeigen.
CE/LOCAL
CE/LOCAL
Uout
Iout
Bild 4.7.1 a Weg zur Einstellung von Ulim
GMC-I Messtechnik GmbH
25
OCP – Überstromabschaltung
Pon – Netzeinschaltzustand festlegen
Funktion
Funktion
Funktionsbeschreibung siehe Seite 22.
•
Festlegung der automatischen KONSTANTER-Einstellung
nach dem Einschalten.
Einstellparameter
☞ OFF: OCP-Funktion inaktiv
Kontinuierliche Strombegrenzung (Stromregelung)!
Einstellparameter:
☞ ON: OCP-Funktion aktiviert
Ausgang schaltet ab, sobald die Dauer der Strombegrenzung
den mit DELAY vorgegebenen Zeitwert erreicht!
Einstellung
☞ SbY: (STANDBY) Geräteeinstellung wie vor Netzabschaltung,
Leistungsausgang bleibt inaktiv (OUTPUT OFF).
Verriegelte Bedienelemente sind nach Netz Ein wieder freigegeben.
ab Firmware 4.003:
Verriegelte Bedienelemente bleiben auch nach Netz Ein
gesperrt.
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion
erscheint die Anzeige für OCP und
*
ein zugehöriger Textparameter.
Einstellung
☞ Der eingestellte Textparameter wird nur durch Drücken von
<ENTER> übernommen!
☞ rSt: (RESET) Gerät geht in die werksdefinierte Grundeinstellung.
☞ rcl (RECALL) Geräteeinstellung wie vor Netzabschaltung.
Verriegelte Bedienelemente bleiben auch nach Netz Ein
gesperrt.
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion erscheint die Anzeige für Pon
und ein zugehöriger Textparameter.
aus der Funktionsgruppe SEt kommend
*
aus der Funktionsgruppe SEt kommend
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
*
ENTER
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
CE/LOCAL
FUNCTION
Bild 4.7.1 b Weg zur Einstellung des Textparameters für OCP
CE/LOCAL
Hinweis
Der Ladestrom des Ausgangskondensators wird vom Stromregler
miterfasst und auf den Wert (Iset − Ilast) begrenzt. Bei aktivierter
OCP-Funktion und niedrig eingestellten Werten für ISET und DELAY
kann deshalb das Aufwärtsprogrammieren der Ausgangsspannung zum Abschalten des Ausgangs führen. DELAY muss deshalb
zunächst etwas höher als die sich ergebende Einstellzeit der Ausgangsspannung eingestellt werden.
dLY – Abschaltverzögerung (DELAY) für OCP
Funktion
FUNCTION
Bild 4.7.1 c Weg zur Einstellung des Textparameters für Pon
Hinweis
•
•
Der Zustand der Pon-Funktion wird mit <SAVE> nicht als Geräteeinstellung im SETUP abgespeichert.
Je nach Einsatzfall des KONSTANTERs empfehlen sich beispielsweise folgende Einstellungen:
! Pon rSt:
Einsatz in rechnergesteuerten Systemen.
! Pon SbY:
Gewöhnlicher Laboreinsatz.
! Pon rcL:
Anwendungen, die nach Netzausfällen
unverändert fortgesetzt werden sollen.
Funktionsbeschreibung siehe Seite 23.
Einstellung
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion
erscheint die Anzeige für DELAY
und ein zugehöriger numeri*
scher Parameter [t].
26
GMC-I Messtechnik GmbH
UI_ – U/I-Extrem-Messwertspeicher (MINMAX)
rnd – Runden des Anzeigemesswerts
Funktion
Funktion
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Speichern des Minimal- bzw. Maximalwertes der Spannungsund Strommessung.
Anzeige der gespeicherten Werte von Umin, Umax, Imin und
Imax im Display oder über Rechnerschnittstelle.
Sie können die MINMAX-Funktion zeitweilig in den Zustand
"OFF" schalten, z.B. beim Wechseln angeschlossener
Prüflinge vor Ausschalten des Ausgangs. Die gespeicherten
Extremwerte werden dann nicht mehr aktualisiert, aber auch
nicht automatisch rückgesetzt.
Für das Auslesen der gespeicherten Extremwerte ist der
eingestellte Zustand der MINMAX-Funktion ohne Bedeutung.
Rücksetzen der gespeicherten Extremwerte ist mit UI_ RST
jederzeit möglich.
Der Befehl *RST bzw. die Tastenkombination <CE/LOCAL> &
<ENTER> (= RESET) bewirken u.a. ebenfalls das Rücksetzen
der gespeicherten Extremwerte.
Der Zustand der MINMAX-Funktion wird mit ”SAVE“ auch in den
SETUP-Speicher gespeichert.
Die Pon-Funktion stellt im Zustand "SbY" und "rcl" die
MINMAX-Funktion wieder ein, jedoch gehen die bis zum
Abschalten des KONSTANTERs ermittelten Extremwerte verloren.
Die MINMAX-Funktion kann auch über den Triggereingang der
analogen Schnittstelle gesteuert werden.
Wirksam nur für Messfunktion Uout und Iout.
Anzahl der im Display angezeigten Dezimalstellen.
Stabilisierung der Anzeige, wenn schwankende Messwerte in
der letzten Stelle zu erwarten sind.
Einstellparameter
☞ 0: keine Rundung
☞ -1: Rundung um eine Dezimalstelle
☞ -2: Rundung um zwei Dezimalstellen
Einstellung
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion
erscheint die Anzeige für rnd und ein
zugehöriger Textparameter.
*
aus der Funktionsgruppe SEt kommend
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
Einstellparameter
ENTER
☞ OFF Extremwertspeicherung abgeschaltet
☞ ON Extremwertspeicherung eingeschaltet
☞ RST Inhalte der Extremwertspeicher werden rückgesetzt bzw.
durch den aktuellen Messwert ersetzt:
Umin = Uout
Umax
= Uout
Imin = Iout
Imax
= Iout
Einstellung
CE/LOCAL
Die Vorgehensweise ist prinzipiell im Kap. 4.7 und im beschrieben.
! Im Display der Setup-Funktion
erscheint die Anzeige für UI_ und ein
zugehöriger Textparameter.
☞ Grundeinstellung nach RESET (*RST):
OFF!
FUNCTION
Bild 4.7.1 e Weg zur Einstellung des Textparameters für rnd
☞ Grundeinstellung nach RESET (*RST): unverändert
aus der Funktionsgruppe SEt kommend
*
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
CE/LOCAL
FUNCTION
Bild 4.7.1 d Weg zur Einstellung des Textparameters für Pon
GMC-I Messtechnik GmbH
27
4.7.2 AnIF – Funktionsgruppe "Analoges Interface"
Die analoge Schnittstelle ermöglicht die Fernbedienung des KONSTANTERs.
Neben den analogen Einstellmöglichkeiten stehen der isolierte
digitale Steuereingang ( TRG IN+ / TRG IN-) und die digitalen Signalausgänge (SIG1 / SIG2) zur Verfügung.
Sie können damit weitere Geräte (wie Zähler, Alarm, SSP-KONSTANTER u.v.a.) ansteuern. In Verbindung mit einem zweiten SSPKONSTANTER (oder auch mehreren) können Sie eine MasterSlave-Schaltung aufbauen (vgl. Kap. 5).
Beachten Sie bitte, dass für die Signalausgänge nur bestimmte
maximale Strom- / Spannungswerte zulässig sind.
☞ SEQ: Steuerung der Ausführung der SEQUENCE-Funktion
SEQUENCE: sequentieller Ablauf vorgegebener Werte für Iset,
Uset und Verweilzeit (vgl. Kap. 4.7.3).
Für diese Funktion muss die Funktionsgruppe SEQUENCE auf
”SEQUENCE ON” eingestellt werden.
TRIGGER-Signal Wirkung auf SEQUENCE-Zustand
LOW _↑ HIGH
SEQUENCE-Funktion wird gestartet beginnend bei Startadresse; ”SEQUENCE GO”
HIGH ↓ _ LOW
Beendet mit Sprung auf die StoppAdresse die Ausführung der Sequenz.
☞ LLO: (LOCAL LOCKED) Steuerung über Frontplatten-Bedienelemente ist verriegelt.
trG – Funktionswahl für Triggereingang
TRIGGER-Signal Wirkung auf Front-Bedienelemente
Funktion
LOW
Alle Front-Bedienelemente sind funktionsfähig
HIGH
Alle Front-Bedienelemente sind verriegelt,
ausgenommen der Netzschalter;
keine Aktivierung durch ”LOCAL“-Taste
•
•
•
Potentialfreier Optokopplereingang ”TRG IN” des Analog Interface.
Der Triggereingang wird mit einem digitalen Signal
(low: 0 V; high: 4 ... 26 V) gesteuert.
Die Reaktionszeit beträgt ca. 1 ... 15 ms.
Einstellparameter
☞ OFF: Funktion Triggereingang abgeschaltet; ein Signal am
Triggereingang hat keine Wirkung.
☞ UI_
MIN-MAX-Funktion: Die Speicherung der Extremmesswerte für
U und I wird durch den Trigger gesteuert;
ON)
MIN-MAX-Funktion aktiv, (UI _
☞ OUT: Triggereingang wirkt auf OUTPUT: Ausgang ein / aus
TRIGGER-Signal Wirkung auf OUTPUT-Zustand
LOW
Die MIN-MAX-Funktion ist aktiv
LOW
Zustand ist von manueller Einstellung
oder Programmierbefehl abhängig
LOW _↑ HIGH
LOW _↑ HIGH
OUTPUT bleibt OFF
OUTPUT wird OFF
Die MIN-MAX-Funktion wird inaktiv.
Die in den MIN-MAX-Speichern stehenden Pegel bleiben erhalten.
HIGH
Die MIN-MAX-Funktion ist inaktiv.
HIGH ↓ _ LOW
Die Werte in den MIN-MAX-Speichern
wurden zurückgesetzt und durch die
aktuellen Ausgangswerte ersetzt.
Die MIN-MAX-Funktion wird aktiv.
oder
HIGH
OUTPUT ist im OFF-Zustand;
lässt sich weder manuell noch durch
Programmierbefehl aktivieren
HIGH ↓ _ LOW
OUTPUT wird aktiviert;
Ausnahme bei OTP oder OVP
☞ RCL: Speicherrückruf innerhalb der definierten Start-/StopAdressen (SEQUENCE Einzelschrittsteuerung)
TRIGGER-Signal Wirkung auf Einzelschrittsteuerung
Flanke
Low → High
Beginn des Triggersignals
HIGH
• Das Triggersignal ist ein High-Impuls
mit einer Dauer von 11 bis 800 ms.
• Ein Impuls der Dauer thigh > 1,0 s
setzt den Adresszähler zu jedem Zeitpunkt zurück auf die Startadresse, die
Ausführung erfolgt mit dem nächsten
kurzen Triggersignal.
Flanke
High → Low
28
TRIGGER-Signal Wirkung auf MIN-MAX-Zustand
Die High → Low Flanke des (kurzen) Triggersignals bewirkt eine Einzelschrittsteuerung der aktuell eingestellten Sequenz,
ungeachtet der vorgegebenen Zeit und
Wiederholrate.
Der Rückruf der Speicherinhalte beginnt
mit der START-Adresse. Die Adresse wird
mit jedem Triggersignal um 1 erhöht bis
zur STOPP-Adresse. Beim nächsten
Impuls kommt wieder der Inhalt der
START-Adresse zur Ausführung.
☞ Der Zustand der trG - Funktion wird mit SAVE nicht als Geräteeinstellung abgespeichert!
Einstellung
☞ Vorgehensweise zur Einstellung von trG
➭ Vgl. Kap. 4.7
!
Im Display der AnIF-Funktion erscheint
die Anzeige für trG und ein zugehöriger
Textparameter.
☞ Grundeinstellung nach RESET (*RST):
unverändert
*
aus der Funktionsgruppe AniF kommend
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
CE/LOCAL
FUNCTION
Bild 4.7.2 a Weg zur Einstellung des Textparameters für trG
GMC-I Messtechnik GmbH
Einstellung
SiG1 – Signalausgang 1
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von Sig1:
Vgl. Kap. 4.7 - Einstellung.
Funktion
•
•
•
•
•
•
Digitaler Open-Collector-Ausgang bezogen auf AGND,
max. Schaltspannung min. 30 V DC
max. Schaltstrom min. 20 mA (z. B. ext. Lastrelais)
Signalisiert den Zustand des Leistungsausgangs.
Tritt ein zum gewählten Parameter gehöriges Ereignis auf, wird
ein entsprechendes Signal am Ausgang erzeugt.
Bei Parallel-/Serienschaltung (Master-Slave) mehrerer SSPKONSTANTER zur Verkopplung der OUTPUT-Funktion über
den TRIGGER-EINGANG.
Steuerung eines externen Ausgangsrelais möglich.
Als Meldesignal an Überwachungseinrichtungen.
Als freibenutzbarer Schaltausgang.
Einstellparameter
1)
!
Im Display der AnIF-Funktion
erscheint die Anzeige für Sig1 und
ein zugehöriger Textparameter
(Zustand).
Zustand SIG1
OUT
☞ OFF
stets passiv high
☞ ON
stets aktiv low
☞ OUT
Leistungsausgang:
OUTPUT ON
OUTPUT OFF
passiv high
aktiv low
☞ ModE
Regelartsignal:
Konstantstromregelung
Overload (Pmax)
Konstantspannung, Output OFF
aktiv low
aktiv low
passiv high
☞ SEq
Status bei laufender SEQUENCE
aktiv low
☞ SSEt
wenn in SEQUENCE für speziellen
Speicherplatz SSEt auf ON 1)
sonst
aktiv low
passiv high
☞ U_LO
Umess < Uset (Vergleichswertspeicher
Umess ≥ Uset254)
aktiv low
passiv high
☞ U_HI
Umess > Uset (Vergleichswertspeicher
Umess ≤ Uset255)
aktiv low
passiv high
☞ I_LO
Imess < Iset (Vergleichswertspeicher
Imess ≥ Iset254)
aktiv low
passiv high
☞ I_HI
Imess > Iset (Vergleichswertspeicher
Imess ≤ Iset255)
aktiv low
passiv high
*
aus der Funktionsgruppe AniF kommend
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
CE/LOCAL
FUNCTION
Bild 4.7.2 b Weg zur Einstellung des Textparameters für SiG1
SiG2 – Signalausgang 2
Funktion und Parameter
☞ Identisch mit SiG1, Seite 29
Einstellung
☞ Identisch mit SiG1, Seite 29
In der SEQUENCE-Funktionsgruppe muss für einen bestimmten Speicherplatz der SSEt-Parameter
auf ON eingestellt sein.
☞ Beim Ablauf der SEQUENCE, wird bei Erreichen dieses
bestimmten Speicherplatzes ein Signal zusätzlich zur Ausgabe von Uset und Iset erzeugt.
☞ Das Signal steht für die dort eingestellte Verweildauer tSEt
oder tdEF an den Ausgängen der analogen Schnittstelle
(SiG1 / SiG2 / SiG1 + SiG2) zur Verfügung.
GMC-I Messtechnik GmbH
29
4.7.3 SEq – Funktionsgruppe „Sequence“
Reaktionen bei Start und Stopp der Sequenz
•
Beschreibung
Mit der Funktionsgruppe SEQUENCE erstellen Sie Prüfabläufe (auch
nach DIN). Hierzu werden Sollwerte für Spannung (Uset) und
Strom (Iset) sowie für die zugehörigen Zeitintervalle (tset) vorgegeben. Zusätzlich kann zu jedem Prüfschritt ein Signal (Sset) zur
externen Weiterverarbeitung vorgegeben werden.
.
Tset1
Tset2
15
U/V
•
•
Tset3
2000
20
•
12
•
6
4,5
•
t/ms
Bild 4.7.3 a
Die Prüfabläufe können gespeichert und bei Bedarf wieder geändert werden.
Der Prüfablauf (SEQUENCE) durchläuft nach dem Start automatisch
alle angegebenen Werte, ausgehend von einer definierten Startadresse bis zu einer definierten Stopp-Adresse. Die Anzahl der
Durchläufe kann eingestellt werden. Der Ablauf kann jederzeit
angehalten und wieder fortgesetzt werden.
Der Prüfablauf kann auch schrittweise (manuell gesteuert) unabhängig von den programmierten Zeitintervallen durchlaufen werden.
Wiederholrate und deren Restzähler
•
•
•
Funktion
•
•
Prüfsignal zur Bordnetz-Simulation beim Anlassvorgang
Ermöglicht den automatischen und reproduzierbaren Ablauf
einer Reihe von mit <SAVE> im Speicher abgelegter Werte für
USEt, ISEt, tSEt und SSEt.
•
Speicherbelegung
•
•
•
•
•
Einem Prüfpunkt mit den spezifischen Sollwerten USEt, ISEt,
tSEt und SSEt wird ein definierter Speicherplatz
(Adresse 11 ... 255) zugewiesen.
Eine SEQUENCE besteht aus mindestens einem Prüfpunkt.
Der gesamte SEQUENCE-Speicherplatzbereich darf von einer
einzigen SEQUENCE belegt sein.
Über den gesamten Speicherplatzbereich dürfen auch mehrere kleinere SEQUENCEN erzeugt werden.
Sie können auch, durch entsprechend neue Festlegung der
Start-/Stopp-Adressierung, neue Sequenzen aus
Teilabschnitten der belegten Speicherbereiche erzeugen.
1
Speicherplatzbereich
11
Mit dem Starten der SEQUENCE-Funktion (automatischer
Ablauf und Schrittsteuerung) wird automatisch die StartAdresse ausgeführt und der Leistungsausgang aktiviert (OUTPUT ON).
Der Leistungsausgang der Stromversorgung kann während
des Ablaufs oder während einer Pause der SEQUENCE jederzeit mit der OUTPUT-Funktion gesteuert werden.
Das Abschalten der SEQUENCE hat keinen Einfluss auf die
Inhalte der SEQUENCE-Speicherplätze.
Der Inhalt des mit StoP eingestellten Speicherplatzes wird als
letzte Funktion ausgeführt. Danach kann die SEQUENCE
beendet sein oder von neuem bei der Strt-Adresse beginnen,
abhängig von der Wiederholrate und des Inhalts der Stoppadresse.
Ist der angesprochene Speicherplatz der Stopp-Adresse mit
Sollwerten belegt (nicht leer), bleibt nach Ablauf der
SEQUENCE der Ausgang mit diesen Sollwerten eingeschaltet
(OUTPUT ON).
Ist die angesprochene Stopp-Adresse leer, schaltet der Ausgang an dieser Stelle automatisch ab (OUTPUT OFF).
Der aktive Lauf einer SEQUENCE lässt sich über das Bit 7
SEQB (= SEQuence Busy) im Zustandsregister A (CRA)
abfragen. Das Ende der SEQUENCE wird mit 7 SEQI im
Ereignisregister A (ERA) signalisiert.
Eine SEQUENCE kann 1 ... 255-mal oder unbegrenzt bis zum
manuellen Abbruch durchlaufen werden (vgl. Seite 33).
Sind automatische Wiederholungen der SEQUENCE
(rEP = 1 ... 255 oder 0 = cont) vorgesehen, so springt der
Zeiger nach Ausführung des Inhalts des mit StoP markierten
Speicherplatzes direkt auf den mit Strt gekennzeichneten
Speicherplatz und fährt von dort aus fort.
Wird während eines automatischen Sequenzablaufs der
Sprung von der Stopp- zur Startadresse gemacht, wird der
Restzähler der Wiederholrate um 1 erniedrigt (rrep = rrep - 1)
Wird während der Schrittsteuerung der Sprung von der
Stopp- zur Start-Adresse gemacht, wird der Restzähler der
Wiederholrate nicht erniedrigt (rrep = rrep).
Reaktion auf leere Speicherplätze
•
•
•
Am Beginn eines Sequenzbereichs liegende leere Speicherplätze werden übersprungen. Es wird der erste Speicherplatz
mit gültigen Sollwerten ausgeführt.
Es dürfen auch leere Speicherplätze zwischen Start- und
Stopp-Adresse liegen, diese werden übersprungen.
Leere Stopp-Adresse:
– rrep > 1: bei verbleibender Restanzahl der Wiederholschleifen wird die leere Stopp-Adresse übersprungen. Die
nächste ausgeführte Adresse ist die Startadresse.
– rrep = 1: beim letzten Durchlauf der Wiederholschleife
bewirkt die leere Stopp-Adresse ein OUTPUT OFF.
253 255
belegte Speicherplätze
SEQUENCE
SEQ
SEQUENCE
SEQUENCE
SEQUENCE
SEQUENCE
1
Speicherplatzbereich
11
belegte Speicherplätze
bel. Sppl.
SEQ
SEQUENCE
253 255
bel. Speichpl.
bel. Speicherpl.
SEQUENCE
SEQ
SEQUENCE
Bild 4.7.3 b Speicherplatzbereich und Sequence
30
GMC-I Messtechnik GmbH
tSEt – speicherplatzspezifische Verweilzeit
SSEt – Setzen einer digitalen Schaltfunktion
Funktion
Funktion
Spezielle Verweilzeit (vgl. Bild 4.7.3 a):
• Für das Spannungs- / Stromwertepaar auf einem bestimmten
Speicherplatz einer SEQUENCE.
• Für alle auf diesen Speicherplätzen generierten Meldesignale.
•
•
•
Einstellbereich
00,00 s
der Wert von tdEF wird eingesetzt
00,01 s ... 99,99 s maximale Auflösung 0,01 s
99.99 s
erteilen der Zeitvorgabe auf mehrere
aufeinanderfolgende SEQUENCE-Speicher bei gleichen Strom- / Spannungswerten.
Die Werte beinhalten Anstiegs- und Abfallzeiten (vgl. Bild 4.7.3 a).
Diese Flankenzeiten sind nur in einem eingeschränkten Lastwiderstandbereich gewährleistet (vgl. Techn. Daten).
Einstellung (vgl. Einstellung und Ablauf einer SEQUENCE, Seite 35)
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von tSEt, vgl. Kap. 4.7.
!
Im Display der SEq-Funktion erscheint die Anzeige für tSEt und
ein zugehöriger numerischer Parameter [s].
•
Einstellparameter
☞ OFF: Keine Ausgabe eines Meldsignals.
☞ ON: Signalausgänge zur Ausgabe eines Meldesignals vorbereitet.
Einstellung (vgl. Einstellung und Ablauf einer SEQUENCE, Seite 35)
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von SSEt, vgl. Kap. 4.7 - Einstellung.
!
Cursorposition
Im Display der SEq-Funktion erscheint die Anzeige für SSet und
ein zugehöriger Textparameter.
*
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
*
Vorbereitung des SSP-KONSTANTERs zur Ausgabe eines
Meldesignals von einen bestimmten Speicherplatz aus.
Die Dauer des Signals richtet sich nach der für den Speicherplatz eingestellten Verweilzeit tSEt oder tdEF.
Das Signal wird an den Ausgängen SiG1 und / oder SiG2 der
analogen Schnittstelle ausgegeben.
Voraussetzung ist jedoch, dass im Funktionsmenü AniF entsprechend der gewünschte Ausgang (SiG1 / SiG2 / SiG1 + SiG2)
mit dem Parameter SSEt vorbereitet ist (vgl. Seite 29).
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
Auflösung des
numerischen Parameters
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
SELECT
ENTER
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
CE/LOCAL
CE/LOCAL
FUNCTION
Bild 4.7.3 c Weg zur Einstellung von tSEt
FUNCTION
Bild 4.7.3 d Weg zur Einstellung des Textparameters für SSEt
☞ Stellen Sie die Auflösung bzw. die Kommastelle (Cursorposition) des numerischen Parameters durch wiederholtes Drücken der Taste <SELECT> ein!
☞ Wählen Sie aus den möglichen Parametern den gewünschten
mittels der Taste <↓> bzw. <↑> aus!
☞ Geben Sie mit der Taste <↓> bzw. <↑> den Wert für die Verweilzeit anhand der vorher gewählten Auflösung ein!
!
☞ Ist der Wert eingestellt, springen Sie durch Drücken der Taste
<FUNCTION> oder <FUNCTION> + <↓> bzw. <↑> zur nächsten
Sequence-Funktion vor oder zurück!
☞ Der zuletzt eingestellte und angezeigte Wert des Parameters
für die Verweilzeit wird automatisch übernommen!
GMC-I Messtechnik GmbH
☞ Bestätigen Sie diesen mit <ENTER>!
Die Parameteranwahl mit den Tasten <↓> bzw. <↑> ist
geschleift.
☞ Gehen Sie im Menü der SEq-Funktionen weiter durch Drücken
der <FUNCTION>-Taste oder der Tasten <FUNCTION>+<↓> bzw.
<↑> , oder springen Sie mit der Taste <CE/LOCAL> zurück ins
Menü der Funktionsgruppe FUNCTION!
31
tdEF – speicherplatzunabhängige Verweilzeit
Strt – Start-Adresse für die SEQUENCE
Funktion
Funktion
•
•
•
Standard-Verweilzeit.
– Für alle Spannungs-/Stromwertepaare in einer Sequenz, auf
deren Speicherplatz keine spezielle Verweilzeit (tSEt = 00.00) definiert wurde.
– Für alle auf diesen Speicherplätzen generierten Meldesignale.
tdEF wird hauptsächlich zur schnelleren Programmierung
eingesetzt, wenn sich der Wert für eine bestimmte Verweilzeit
innerhalb einer SEQUENCE mehrfach wiederholt.
•
•
•
•
•
Einstellbereich
0,01 s ... 99,99 s
maximale Auflösung 0,01 s
•
Beginn eines Bereichs, in dem Speicherplätze oder der Inhalt
gelöscht oder eingefügt werden sollen.
Die SEQUENCE ist immer durch die Start- und Stopp-Adresse
definiert.
Speicherplatzadresse von der aus eine SEQUENCE starten soll.
Start-Adresse kann jeder Speicherplatz zwischen 11 und 255 sein.
Die Start-Adresse wird direkt vor dem ersten Start einer neuen
SEQUENCE festgelegt.
Für eine SEQUENCE ist immer die zuletzt eingestellte StartAdresse gültig, egal zu welchem Zeitpunkt Sie die SEQUENCE
starten.
Die Start-Adresse ist für eine SEQUENCE-Änderung unabhängig
von der Stopp-Adresse neu wählbar.
Der Inhalt des mit Strt eingestellten Speicherplatzes wird als
erste Funktion ausgeführt.
Einstellung (vgl. Einstellung und Ablauf einer SEQUENCE, Seite 35)
!
☞ Geben Sie tdEF erst ein, nachdem Sie alle Werte für Uset, Iset
und tset allen notwendigen Speicherplätzen zugeordnet
haben!
Einstellparameter
11
255
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von tdEF, vgl. Kap. 4.7 - Einstellung.
!
niedrigste für Strt einstellbare Speicherplatzadresse
höchste für Strt einstellbare Speicherplatzadresse
Im Display der SEq-Funktion erscheint die Anzeige für tdEF und
ein zugehöriger numerischer Parameter [s].
Als Start-Adresse wählbare
Speicherplatzadressen
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
Cursorposition
*
Auflösung des
numerischen Parameters
≤
SELECT
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
Einstellung (vgl. Einstellung und Ablauf einer SEQUENCE, Seite 35)
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von Strt, vgl. Kap. 4.7 - Einstellung.
!
Im Display der SEq-Funktion erscheint die Anzeige für Strt und
ein zugehöriger numerischer Parameter.
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
CE/LOCAL
FUNCTION
Einstellen der
Start-Adresse
Bild 4.7.3 e Weg zur Einstellung von tdEF
☞ Stellen Sie die Auflösung bzw. die Kommastelle (Cursorposition) des numerischen Parameters durch wiederholtes Drücken der Taste <SELECT> ein!
FUNCTION
Bild 4.7.3 f
+
Weg zur Einstellung der Start-Adresse
☞ Geben Sie mit der Taste <↓> bzw. <↑> den Wert für die Verweilzeit anhand der vorher gewählten Auflösung ein!
☞ Stellen Sie mit der Taste <↓> bzw. <↑> den Speicherplatz ein.
☞ Ist der Wert eingestellt, springen Sie durch Drücken der Taste
<FUNCTION> oder <FUNCTION> + <↓> bzw. <↑> zur nächsten
SEQUENCE-Funktion vor oder zurück!
☞ Ist der Wert eingestellt, springen Sie durch Drücken der Taste
<FUNCTION> oder <FUNCTION> + <↓> bzw. <↑> zur nächsten
SEQUENCE-Funktion vor oder zurück.
!
!
32
Der zuletzt eingestellte und angezeigte Wert des numerischen
Parameters für die Verweilzeit wird dabei automatisch übernommen.
Der zuletzt eingestellte und angezeigte Wert des numerischen
Parameters für die Strt-Adresse wird dabei automatisch übernommen.
GMC-I Messtechnik GmbH
StoP – Stopp-Adresse für die SEQUENCE
rEP – Repetition, SEQUENCE-Wiederholungen
Funktion
Funktion
•
•
•
•
•
•
•
•
!
Ende eines Bereichs, in dem Speicherplätze oder der Inhalt
gelöscht oder eingefügt werden sollen.
Die SEQUENCE ist immer durch die Start- und Stopp-Adresse definiert.
Speicherplatz an dem eine SEQUENCE beendet werden soll.
Stopp-Adresse kann jeder Speicherplatz zwischen 11 und 255 sein.
Die Stopp-Adresse wird direkt vor dem ersten Start einer neuen
SEQUENCE festgelegt.
Für eine SEQUENCE ist immer die zuletzt eingestellte StoppAdresse gültig, egal zu welchem Zeitpunkt Sie die SEQUENCE
starten.
Die Stopp-Adresse ist für eine SEQUENCE-Änderung unabhängig
von der Start-Adresse neu wählbar.
Der Inhalt des mit Stop eingestellten Speicherplatzes wird als
letzte Funktion ausgeführt (reP ≠ ∞).
•
Einstellparameter
cont
Kontinuierliche Wiederholungen bis die SEQUENCE
von Hand (Seite 36 ff,) oder per Rechnersteuerung
(Seite 70) gestoppt wird
1 ... 255 Anzahl der einstellbaren Wiederholungen
Einstellung (vgl. Einstellung und Ablauf einer SEQUENCE, Seite 35)
Einstellparameter
11
255
•
Definiert die Anzahl der SEQUENCE-Wiederholungen zwischen
der eingestellten START- und STOPP-Adresse.
Die SEQUENCE wird von der markierten Start- bis zur StoppAdresse abgearbeitet. Bei eingestellten Wiederholungen
springt der Zeiger automatisch von der Stopp-Adresse auf die
Start-Adresse zurück und läuft von dort aus weiter.
Der Wert für rEP wird mit SAVE als Geräteeinstellung in den
SETUP-Speicher übernommen.
niedrigste für Stop einstellbare Speicherplatzadresse
höchste für Stop einstellbare Speicherplatzadresse
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von rEP, vgl. Kap. 4.7.
!
Im Display der SEq-Funktion erscheint die Anzeige für rEP und
ein zugehöriger numerischer Parameter [s].
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
Als Stopp-Adresse wählbare
Speicherplatzadressen
Einstellen des Wertes für
die Anzahl der Wiederholungen
≥
FUNCTION
+
Einstellung (vgl. Einstellung und Ablauf einer SEQUENCE, Seite 35)
Bild 4.7.3 h Weg zur Einstellung der Wiederholungen rEP
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von StoP, vgl. Kap. 4.7.
!
Im Display der SEq-Funktion erscheint die Anzeige für StoP
und ein zugehöriger numerischer Parameter.
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
Einstellen der
Stopp-Adresse
FUNCTION
☞ Stellen Sie mit der Taste <↓> bzw. <↑> die Anzahl der Wiederholungen ein!
☞ Ist der Wert eingestellt, springen Sie durch Drücken der Taste
<FUNCTION> oder <FUNCTION> + <↓> bzw. <↑> zur nächsten
SEQUENCE-Funktion vor oder zurück!
!
Der zuletzt eingestellte und angezeigte Wert des numerischen
Parameters (Anzahl der Wiederholungen) wird automatisch
übernommen.
+
Bild 4.7.3 g Weg zur Einstellung der Stopp-Adresse
☞ Geben Sie mit der Taste <↓> bzw. <↑> den Speicherplatz ein!
☞ Ist der Wert eingestellt, springen Sie durch Drücken der Taste
<FUNCTION> oder <FUNCTION> + <↓> bzw. <↑> zur nächsten
Sequence-Funktion vor oder zurück!
!
Der zuletzt eingestellte und angezeigte Wert des numerischen
Parameters für die Startadresse wird dadurch automatisch
übernommen.
GMC-I Messtechnik GmbH
33
!
SEq – Sequence, automatischer Speicherabruf
Funktion
•
Nun wird der erste gültige Speicherplatz ausgeführt und die
dort gespeicherten Werte (Uset, Iset, SSEt) am Leistungs- und
Signalausgang ausgegeben.
LOCKED/SEQ .
Die LED LOCKED/SEQ blinkt langsam
Zur Steuerung des automatischen Sequenzablaufs und zur
Einzelschrittsteuerung.
Einstellparameter
☞ Strt: Schrittsteuerung auswählen, an Startadresse springen,
(Status: RDY → HOLD) Befehl mit <ENTER> ausführen.
ENTER
☞ GO: SEQUENCE-Ablauf auswählen, an Startadresse springen
und starten, (Status: RDY → RUN) Befehl mit <ENTER> ausführen.
FUNCTION
Zusätzliche Einstellparameter
bei laufender und angehaltener Sequenz und im Schrittmodus
☞ StEP: nächste Speicheradresse ausführen
und starten, (Status: HOLD → HOLD)
Befehl mit <ENTER> ausführen.
☞ StoP: SEQUENCE-Ablauf beenden, an Stoppadresse springen
(Status: RUN → RDY oder HOLD → RDY)
Befehl mit <ENTER> ausführen.
Einstellung (vgl. Einstellung und Ablauf einer SEQUENCE, Seite 35)
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von SEq, vgl. Kap. 4.7.
!
Im Display der SEq-Funktion erscheint die Anzeige für SEq.
☞ Drücken Sie die <ENTER>-Taste und springen damit ins
SEQUENCE-Menü!
☞ Drücken Sie die <FUNCTION>-Taste sooft (max. 6-mal) bis Sie
am Menüpunkt ”SEq Go” angekommen sind!
*
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
LOCKED/SEQ
SEQUENCE läuft
Weiter in der Funktionsgruppe SEq
☞ hold: SEQUENCE-Ablauf an aktueller Adresse anhalten
(Status: RUN → HOLD) Befehl mit <ENTER> ausführen.
☞ cont: SEQUENCE-Ablauf mit nächster Adresse fortsetzen
(Status: HOLD → RUN) Befehl mit <ENTER> ausführen.
+
Bild 4.7.3 k Vorbereiten eines SEQUENCE-Starts
!
Nun werden nacheinander alle Speicherplätze von der Startbis einschließlich der Stoppadresse durchlaufen und die dort
jeweils gespeicherten Werte (Uset, Iset, tdef/tset, SSEt) am Leistungs- und Signalausgang ausgegeben.
LOCKED/SEQ .
Die LED LOCKED/SEQ blinkt schnell
Hinweis
! Automatischer Ablauf und Einzelschrittsteuerung (ext. Trigger
oder Einstellbefehle) sind nicht gegeneinander verriegelt.
! Nach dem Starten der SEQUENCE kann es zu verschiedenen
Fehlermeldungen kommen, die im Display für ca. 1 s angezeigt
werden (vgl. Seite 36 und Anhang).
! Bei Auftreten eines Fehlers während der Ausführung der
SEQUENCE wird Bit 5 SEQE (SEQuence Error) im Ereignisregister B (ERB) gesetzt.
☞ Für SSP-KONSTANTER mit Software-Version < REL. 003 gilt als
Vorbereitung zum Einstellen und Start der SEQUENCE die Vorgehensweise aus Bild 4.7.3 l!
In diesem Fall können Sie eine SEQUENCE nur einstellen bzw.
starten, wenn der Textparameter ”SEQ ON” beim Sprung ins
SEq-Menü eingestellt wird.
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
*
aus der Funktionsgruppe SEq kommend
ENTER
Einstellung des
Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
CE/LOCAL
Bild 4.7.3 i
FUNCTION
ENTER
Vorbereiten einer SEQUENCE
☞ Bestätigen Sie diesen mit <ENTER>
CE/LOCAL
FUNCTION
ENTER
FUNCTION
+
Sprung an Startadresse oder
erste Adresse mit gültigem Inhalt
Schrittsteuerung
Bild 4.7.3 l
SEQUENCE vorbereiten bei Software < REL. 003
LOCKED/SEQ
Weiter in der Funktionsgruppe SEq
Bild 4.7.3 j
34
Vorbereiten einer Schrittsteuerung
GMC-I Messtechnik GmbH
Einstellen aller notwendigen Werte für eine SEQUENCE
FUNCTION
Lesen Sie bitte vorher die ausführlichen Erklärungen in Kap. 4.6/4.7.3
1 Drücken Sie die Taste <FUNCTION>.
2 Sie sind jetzt im Menü der Funktionsgruppen oder Funktionen.
1
Menü der
Menü der
2 Funktionen
Funktionsgruppen
3 Sind Sie nicht im Funktionen-Menü, drücken Sie die Taste
<CE/LOCAL> - Rücksprung ins Menü der Funktionsgruppen.
4 Befinden Sie sich nun im Menü der Funktionsgruppen, drükken Sie die Taste <FUNCTION> sooft, bis auf dem linken Display SEq erscheint, das rechte Display leer bleibt.
3
CE/LOCAL
FUNCTION
Die Taste FUNCTION sooft drücken
bis im linken Display SEq erscheint
5 Drücken Sie <ENTER> und springen ins Funktionsmenü der
SEQUENCE. Im linken Display erscheint die Anzeige tSEt.
4
ENTER
5
6 Uset und Iset mit dem Drehknopf und / oder der Taste <↓>
bzw. <↑> einstellen, falls erforderlich.
[Die Werte für Uset und Iset können jederzeit eingestellt und mit
<SAVE> - <ENTER> einem Speicherplatz zugewiesen werden.]
Sofortiger Rücksprung auf die vorher bearbeitete Funktion (hier tSEt) erfolgt
durch Drücken von <FUNCTION>.
7 Den Wert für tSEt mit der Taste <↓> bzw. <↑> einstellen, falls
erforderlich, und mit <FUNCTION> weiterspringen.
13a
Uset
oder
6
Iset
oder
8 SSEt mit der Taste <↓> bzw. <↑> auf on oder oFF einstellen.
9 Taste <SAVE> drücken; der Speicherplatz (Sto) wird angezeigt.
FUNCTION
FUNCTION
10 Mit der Taste <↓> bzw. <↑> den gewünschten Speicherplatz
zwischen 11 ... 255 einstellen.
+
7
11 <ENTER> drücken; die Einstellung wird auf diesem Speicherplatz
abgelegt und die Speicheradresse automatisch um 1 erhöht.
12 Nehmen Sie die nächsten Einstellungen für Uset, Iset, tset und
SSEt vor, bis alle Werte für die SEQUENCE eingegeben sind.
Für Uset / Iset einstellen nur am Knopf drehen, einstellen.
Für tset <FUNCTION> und zusätzlich <↑> drücken, einstellen.
Für SSEt nur <FUNCTION> drücken, einstellen.
FUNCTION
13 Haben Sie den letzten Schritt der SEQUENCE-Schleife 13a mit
<SAVE> - <ENTER> gespeichert, springen Sie mit <FUNCTION>
zur Einstellung von tdEF weiter.
ENTER
8
14 Falls erforderlich den Wert für tdEF eingeben, mit <FUNCTION>
bestätigen und / oder weiterspringen.
15 Strt - die Startadresse für die SEQUENCE wird abgefragt.
SAVE
9
12
10
13
16 Gegebenenfalls mit den Tasten <↓> bzw. <↑> die Startadresse einstellen, mit <FUNCTION> quittieren und / oder weiter
zur nächsten Funktion springen.
Einstellung nur für die erste Adresse notwendig;
ENTER erhöht danach die
Adresse automatisch um 1
ENTER
11
17 StoP - die Stoppadresse für die SEQUENCE wird abgefragt.
18 Gegebenenfalls mit den Tasten <↓> bzw. <↑> die Stoppadresse einstellen, mit <FUNCTION> quittieren und weiter zur
nächsten Funktion springen.
FUNCTION
19 rEP - Anzahl der SEQUENCE-Wiederholungen wird abgefragt.
20 Gegebenenfalls mit den Tasten <↓> bzw. <↑> die Wiederholrate einstellen, mit <FUNCTION> quittieren und weiter zur
nächsten Funktion springen.
14
FUNCTION
Aus der Uset / Iset-Einstellung springen Sie mit <FUNCTION> immer auf
die zuletzt bearbeitete Funktion zurück aber aus der Funktion auf die
nächst folgende Funktion.
Mit <FUNCTION> und <↑> springen Sie jeweils eine Funktion zurück.
Der aktive Lauf einer SEQUENCE wird durch das Blinken der LED LOKKED/
SEQ begleitend gekennzeichnet.
Das hier gezeigte Beispiel ist nur ein sicherer Weg eine SEQUENCE zu
programmieren. Sie können jederzeit eine andere, in der Anwendung für
Sie einfachere oder schnellere Vorgehensweise einsetzen.
FUNCTION
+
FUNCTION
+
FUNCTION
+
15
21 Im Display blinkt SEq Go und zeigt damit an, dass Sie die
SEQUENCE nun starten können.
22 ENTER> drücken; die Sequence läuft jetzt mit den eingestellten Werten ab.
+
FUNCTION
16
FUNCTION
17
18
FUNCTION
19
FUNCTION
20
FUNCTION
FUNCTION
21
+
Anzeige blinkt
22
ENTER
Bild 4.7.3 m Festlegen aller notwendigen Werte für eine SEQUENCE
GMC-I Messtechnik GmbH
35
SEQUENCE-Ablauf kontrollieren
Nächste Adresse ausführen (Status: HOLD → HOLD)
Funktion
Funktion
! Während des aktiven oder unterbrochenen SEQUENCE-Ablaufs
können Sie im Anzeigemenü folgende Parameter kontrollieren:
> Pout = max. Ausgangsleistung
> U_
= min. Ausgangsspannung
= max. Ausgangsspannung
>U
> I_
= min. Ausgangsstrom
>I
= max. Ausgangsstrom
> rcl
= Adresse des aktuellen Speicherplatzes
> rrEP = Anzahl der noch auszuführenden Schleifen
> USEt = aktuelle Ausgangsspannung
> ISEt = aktueller Ausgangsstrom
> tSEt = Ausführungszeit der aktuellen Adresse
(tSEt oder tdEF), keine Restzeitdarstellung
> SSEt = Ausgangspegel der Schaltfunktion SSEt
Kontrollieren der SEQUENCE per Handbedienung
☞ Drücken Sie die <SELECT>-Taste und blättern im Anzeigemenü!
!
•
•
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie bei angehaltener SEQUENCE!
– die Taste <ENTER> (nächste Adresse) oder
– die Taste <↑> (nächste Adresse)
die Taste <↓> (vorhergehende Adresse) oder
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq step erscheint
und führen Sie den Befehl (nächste Adresse) mit <ENTER> aus
☞ Weitere Informationen erhalten Sie in Kap. 4.8!
!
Kontrollieren der SEQUENCE per Remotebefehl
!
Der Status des Sequence-Ablaufs kann per Remotebefehl abgefragt werden, siehe Seite 70.
Mögliche Antworten für Text: „ RUN“, „HOLD“, „ RDY“
RUN: aktiver Sequenceablauf
HOLD: Sequence angehalten
RDY: Gerät im Grundzustand
Zahlenwert für Anzahl der noch auszuführenden Schleifen (rrep)
Zahlenwert für aktuelle Speicherplatzadresse (rcl)
!
•
•
•
•
Beeinflussung der Einzelschrittsteuerung
Die Einzelschrittsteuerung dient vor dem Start eines automatischen Ablaufs zum zeitunabhängigen Testen der Sollwerteinstellungen Uset, Iset, Sset. Die Einzelschrittsteuerung wird durch
Ausführen des Befehls SEQUENCE START oder durch erstmaliges
Ausführen des Befehls SEQUENCE STEP erreicht.
Start-Adresse ausführen und Start der Einzelschrittsteuerung
(Status: HOLD → HOLD oder RUN → HOLD)
!
•
Aus einer angehaltenen oder laufenden SEQUENCE heraus kann jederzeit die Startadresse angewählt werden. Es werden die Sollwerte der
Startadresse ausgeführt. Die eingestellte Verweilzeit des verlassenen
und des neuen Speicherplatzes wird nicht berücksichtigt.
Mit dem erstmaligen Ausführen dieses Schrittes wechselt das
Gerät vom Sequenz- in die Einzelschrittsteuerung.
Der Ausgang geht in den Schaltzustand output on.
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie bei angehaltener oder laufender SEQUENCE!
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq start erscheint
und führen Sie den Befehl mit <ENTER> aus
!
!
!
36
Die SEQUENCE führt die Start-Adresse aus.
Im Sequence-Status Hold ist die eingestellte Verweilzeit ohne
Bedeutung.
Im Hold-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ langsam.
Die SEQUENCE führt die nächste (vorhergehende)
Adresse aus.
Im Sequence-Status Hold ist die eingestellte Verweilzeit ohne
Bedeutung.
Im Hold-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ langsam.
Sprung in den automatischen SEQUENCE-Ablauf vom aktuellen Speicherplatz aus. Siehe Fortführung der SEQUENCE
aus dem Halte-Status heraus, folgendes Kapitel.
Start des automatischen SEQUENCE-Ablauf, siehe Neustart
der Sequence, folgendes Kapitel.
Sprung zur Stopp-Adresse, siehe Beenden der SEQUENCE auf der
Stopp-Adresse, folgendes Kapitel.
Schrittsteuerung auf aktueller Adresse beenden, siehe Beenden der
SEQUENCE auf der aktuellen Adresse, folgendes Kapitel.
Beeinflussung des automatischen SEQUENCE-Ablaufs
SEQUENCE-Ablauf von Hand abbrechen – mit der Stopp-Adresse beenden
(Status: RUN → RDY)
Funktion
! Eine SEQUENCE kann während des Laufs (Status run) oder in
Funktion
!
Aus einer angehaltenen SEQUENCE heraus – innerhalb der Einzelschrittsteuerung – kann jederzeit der nächste oder vorhergehende Speicherplatz angewählt werden. Es werden die
Sollwerte des nächsten oder vorhergehenden Speicherplatzes
ausgeführt. Die eingestellte Verweilzeit des verlassenen und
des neuen Speicherplatzes wird nicht berücksichtigt.
Der Ausgang behält den Schaltzustand bei (output on/off).
Beim Schritt von Stopp- nach Startadresse oder zurück wird
der Restzähler der Wiederholrate (rrep) nicht verändert.
!
•
!
angehaltenem Zustand (Status hold) zu jeder Zeit abgebrochen werden (Status ready).
Der Abbruch-Sprung erfolgt direkt zur Stopp-Adresse.
Uset, Iset und Sset behalten die Werte der letzten ausgeführten Adresse dann bei, wenn der Speicherplatz der StoppAdresse leer ist. Die Sollwerte werden gleich dem Inhalt der
Stopp-Adresse, wenn diese nicht leer ist. Die eingestellte Verweilzeit Tset des letzten ausgeführten Speicherplatzes wird
nicht berücksichtigt.
Der Ausgang behält den Schaltzustand bei (output on/off),
wenn der Inhalt der Stopp-Adresse nicht leer ist. Ist die
Stopp-Adresse leer, geht der Ausgang in den Zustand output
off.
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie die Taste <FUNCTION>.
!
SEq StoP blinkt.
☞ Drücken Sie die Taste <ENTER>.
!
Der Inhalt der Stopp-Adresse wird ausgeführt.
Der Sequence-Ablauf ist beendet.
GMC-I Messtechnik GmbH
SEQUENCE-Ablauf auf aktueller Adresse anhalten (Status: RUN → HOLD)
Beenden der SEQUENCE auf der Stopp-Adresse (Status: HOLD → RDY)
Funktion
Funktion
!
!
•
•
•
Eine laufende SEQUENCE kann für unbestimmte Zeit angehalten
werden.
Uset, Iset und Sset behalten die Werte bei, die durch den
aktuellen Speicherplatzinhalt gegeben sind. Die eingestellte
Verweilzeit Tset des aktuellen Speicherplatzes wird nicht
berücksichtigt.
Der Ausgang behält den Schaltzustand bei (output on/off).
Aus diesem Zustand kann die SEQUENCE am nächsten
Speicherplatz fortgesetzt (cont), auf der aktuellen Adresse <CE/
LOKAL> oder auf der Stopp-Adresse (stop) beendet
oder neu gestartet (go) werden.
Außerdem kann die Schrittsteuerung mit der nächsten Adresse
(Step) oder auf der Start-Adresse (Start) begonnen werden.
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie bei laufender SEQUENCE!
– die Taste <ENTER>
oder
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq hold erscheint
und führen Sie den Befehl mit <ENTER> aus.
!
!
!
Die Reaktion erfolgt bei Loslassen der Taste.
Der SEQUENCE-Ablauf hält an der aktuellen Adresse an.
Im Hold-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ langsam.
•
•
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie bei angehaltener SEQUENCE!
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq stop erscheint
und führen Sie den Befehl mit <ENTER> aus
!
!
Funktion
•
Funktion
!
•
!
!
Eine angehaltene SEQUENCE kann jederzeit fortgesetzt werden.
Der Ausgang behält den Schaltzustand bei (output on/off).
Die eingestellte Verweilzeit des verlassenen Speicherplatzes
wird nicht berücksichtigt.
Nun wird der Sequenzablauf mit der nächsten Adresse fortgesetzt und die dort jeweils gespeicherten Werte (Uset, Iset, tdef/
tset, SSEt) am Leistungs- und Signalausgang ausgegeben.
Bei sehr langen Verweilzeiten können Sie so durch doppelte
Betätigung der <ENTER>-Taste eine vorzeitige Weiterschaltung
auf den nächsten Speicherplatz erreichen
(Status: RUN → HOLD → RUN).
Die SEQUENCE wird beendet, der Zustand des Ausgangs richtet sich nach dem Inhalt der Stopp-Adresse.
Im RDY-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ nicht.
Beenden der SEQUENCE auf der aktuellen Adresse (Status: HOLD → RDY)
!
Fortführung der SEQUENCE aus dem Halte-Status heraus
(Status: HOLD → RUN)
Eine angehaltene SEQUENCE kann jederzeit mit Ausführung der
Stopp-Adresse beendet werden.
Uset, Iset und Sset behalten die Werte der Halte-Adresse
dann bei, wenn der Speicherplatz der Stopp-Adresse leer ist.
Die Sollwerte werden gleich dem Inhalt der Stopp-Adresse,
wenn diese nicht leer ist. Die eingestellte Verweilzeit Tset des
aktuellen Speicherplatzes wird nicht berücksichtigt.
Der Zustand des Ausgangs richtet sich nach dem Inhalt der
Stopp-Adresse. Der Ausgang behält den Schaltzustand bei
(output on/off), wenn der Inhalt der Stopp-Adresse nicht leer
ist. Ist die Stopp-Adresse leer, geht der Ausgang in den
Zustand output off.
•
Eine angehaltene SEQUENCE kann jederzeit mit der aktuellen
Adresse beendet werden.
Uset, Iset und Sset behalten die Werte bei, die durch den
aktuellen Speicherplatzinhalt gegeben sind. Die eingestellte
Verweilzeit Tset des aktuellen Speicherplatzes wird nicht
berücksichtigt.
Der Ausgang behält den Schaltzustand bei (output on/off).
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie bei angehaltener SEQUENCE!
– die Taste <CE/LOCAL>
!
!
Die SEQUENCE wird beendet, der Zustand des Ausgangs richtet sich nach dem Inhalt der aktuellen Adresse.
Im RDY-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ nicht.
Neustart der SEQUENCE (Status: HOLD → RUN oder RUN → RUN)
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie bei angehaltener SEQUENCE!
– die Taste <ENTER>
oder
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq cont erscheint
und führen Sie den Befehl mit <ENTER> aus
!
!
!
Die Reaktion erfolgt bei Loslassen der Taste.
Die SEQUENCE wird mit dem nächsten Speicherplatz fortgesetzt.
Im Run-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ schnell.
Funktion
!
•
!
Vorgehensweise
☞ Drücken Sie bei angehaltener oder laufender SEQUENCE!
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq go erscheint
und führen Sie den Befehl mit <ENTER> aus.
!
GMC-I Messtechnik GmbH
Eine angehaltene oder laufende SEQUENCE kann jederzeit neu
gestartet werden.
Der Ausgang geht in den Schaltzustand output on.
Nun werden nacheinander alle Speicherplätze von der Startbis einschließlich der Stoppadresse durchlaufen und die dort
jeweils gespeicherten Werte (Uset, Iset, tdef/tset, SSEt) am Leistungs- und Signalausgang ausgegeben.
Die SEQUENCE wird neu gestartet.
37
Start-Adresse ausführen und Start der Einzelschrittsteuerung
(Status: HOLD → HOLD oder RUN → HOLD)
SEQUENCE
im run-Status
LOCKED/SEQ
Funktion
!
ENTER
SEQUENCE
im Hold-Status
LOCKED/SEQ
CE/LOCAL
ENTER
FUNCTION
Beenden am
!
aktuellen Speicherpl.
FUNCTION
•
•
Einstellen für:
SEQUENCE wird fortgesetzt
SEQUENCE fortsetzen
Vorgehensweise
SEQUENCE neu starten
☞ Drücken Sie bei angehaltener oder laufender SEQUENCE!
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq start erscheint
und führen Sie den Befehl mit <ENTER> aus
SEQUENCE beenden
LOCKED/SEQ
Aus einer angehaltenen oder laufenden SEQUENCE heraus
kann jederzeit die Startadresse angewählt werden. Es werden
die Sollwerte der Startadresse ausgeführt. Die eingestellte
Verweilzeit des verlassenen und des neuen Speicherplatzes
wird nicht berücksichtigt.
Mit dem erstmaligen Ausführen dieses Schrittes wechselt das
Gerät vom Sequenz- in die Einzelschrittsteuerung, siehe
Seite 36.
Der Ausgang geht in den Schaltzustand output on.
Der Restzähler der Wiederholrate wird auf den Anfangswert
zurückgesetzt (rrep = rep).
Schrittsteuerung Startadresse
Schrittsteuerung nächste Adresse
!
!
ENTER
!
Die SEQUENCE führt die Start-Adresse aus.
Die eingestellte Verweilzeit des neuen und des verlassenen
Speicherplatzes wird nicht berücksichtigt.
Im Hold-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ langsam.
Die Einstellung
wird ausgeführt
Bild 4.7.3 n Anhalten und Fortsetzen einer SEQUENCE
Neue Einstellungen in bestehende SEQUENCE einfügen
Nächste Adresse ausführen und Start der Einzelschrittsteuerung
(Status: HOLD → HOLD)
Siehe Kap. 4.9.4, Seite 43.
Funktion
Löschen eines einzelnen SEQUENCE-Speichers
!
Siehe Kap. 4.9.5, Seite 44.
!
•
•
Aus einer angehaltenen SEQUENCE heraus kann jederzeit der
nächste Speicherplatz angewählt werden. Es werden die Sollwerte des nächsten Speicherplatzes ausgeführt. Die eingestellte Verweilzeit des verlassenen und des neuen Speicherplatzes wird nicht berücksichtigt.
Mit dem erstmaligen Ausführen dieses Schrittes wechselt das
Gerät vom Sequenz- in die Einzelschrittsteuerung, siehe
Seite 36.
Der Ausgang behält den Schaltzustand bei (output on/off).
Beim Schritt von Stopp- nach Startadresse wird der Restzähler der Wiederholrate (rrep) nicht verändert.
4.7.4 buS – Funktionsgruppe „Interface“
In der Funktionsgruppe Interface-Konfiguration können Sie den
KONSTANTER für die Datenübertragung an einen Rechner
anpassen. Alle Einstellungen die Sie früher über DIP-Schalter
durchgeführt haben stellen Sie hier über Menübedienung ein.
Die Kommunikation geschieht über die serielle (RS-232) oder
über die (optionale) parallele Schnittstelle (IEEE488).
Vorgehensweise
Addr – Einstellen der Geräte-Adresse
☞ Drücken Sie bei angehaltener SEQUENCE!
– die Taste <FUNCTION> und wählen Sie anschließend mit
den Tasten <↑> oder <↓> oder <FUNCTION>
bis die Anzeige SEq step erscheint
und führen Sie den Befehl mit <ENTER> aus
•
!
!
•
!
Die SEQUENCE führt die nächste Adresse aus.
Die eingestellte Verweilzeit des neuen und des verlassenen
Speicherplatzes wird nicht berücksichtigt.
Im Hold-Status blinkt die LED LOCKED/SEQ langsam.
•
Damit der SSP-KONSTANTER am IEC-Bus im Verbund mit
weiteren Geräten an einem Rechner korrekt arbeitet, müssen
Sie ihm eine Adresse zuweisen.
Empfängt der KONSTANTER vom Rechner seine eigene Adresse,
interpretiert er die nachfolgenden Daten und führt die Befehle aus.
Decodiert er eine Fremdadresse, werden alle folgenden Daten
ignoriert, bis er erneut die eigene Adresse empfängt.
Einstellung
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von Addr und zur Einstellung der
Parameter siehe Kap. 4.7.
☞ Drücken Sie <FUNCTION> zum Sprung ins FUNCTION-Menü!
!
Der Sprung erfolgt automatisch in die Funktion oder Funktionsgruppe, die Sie zuletzt bearbeitet haben.
☞ Falls erforderlich, stellen Sie die Interface-Konfiguration buS
durch Drücken der Taste <FUNCTION> oder <FUNCTION>+<↓>
bzw. <↑> ein!
!
Auf dem linken Display erscheint buS.
☞ Drücken Sie die Taste <ENTER> zur Bestätigung!
!
38
Sie befinden sich jetzt im Menü der Funktionen von buS.
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☞ Stellen Sie die Funktion Addr durch Drücken der Taste <FUNCTION> oder <FUNCTION>+<↓> bzw. <↑> ein!
!
Auf dem linken Display erscheint Addr, auf dem rechten der
zuletzt eingestellte Parameter.
☞ Stellen Sie jetzt mit den Tasten <↓> bzw. <↑> den Parameter
für die Adresse des SSP-KONSTANTERs ein!
!
!
Die Adresse ist als Parameter zwischen 0 ... 31 frei wählbar.
Der eingestellte Adress-Parameter muss mit der am Rechner
für den SSP-KONSTANTER eingestellten Adresse übereinstimmen.
! Die Adresse 0 wird meist für den Controller benutzt.
! Die Adresse 31 bedeutet unL (unlisten).
☞ Bestätigen Sie die Einstellung mit der <ENTER>-Taste!
!
Nach Bestätigung mit der <ENTER>-Taste ist die Anzeige wieder im Menü der Funktionen.
Einstellung
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von bAud und zur Einstellung der
Parameter siehe Kap. 4.7.
!
dbit – Einstellen der Anzahl der Datenbits
•
•
Der Wert der Datenbits kann 7 oder 8 sein.
Die Einstellung von SSP-KONSTANTER und Controller muss
übereinstimmen.
Einstellung
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von dbIt und zur Einstellung der
Parameter siehe Kap. 4.7.
!
aus der Funktionsgruppe buS kommend
FUNCTION
Im Display der buS-Funktion erscheint die Anzeige für bAud
und ein zugehöriger Parameter (Übertragungsrate).
Im Display der buS-Funktion erscheint die Anzeige für dbIt und
ein zugehöriger Parameter (Datenbit).
evtl. mehrmals Drücken
aus der Funktionsgruppe buS kommend
*
Einstellen der
Geräteadresse
ENTER
ENTER
CE/LOCAL
Bild 4.7.4 c
CE/LOCAL
FUNCTION
Weg zur Einstellung des Textparameters für dbIt
FUNCTION
Pbit – Einstellen des Paritybits
CE/LOCAL
•
•
Bild 4.7.4 a Weg zur Einstellen der Geräte-Adresse
•
bAud – Einstellen der Übertragungsrate
•
•
•
•
•
Gibt die Übertragungsgeschwindigkeit in bit / sec an.
Die Baud-Rate ist ein Betriebsparameter der seriellen Schnittstelle.
Bei größerer Distanz zwischen den kommunizierenden Geräten oder in EMV-kritischer Umgebung sollte eine niedrige Baudrate gewählt werden.
Die Einstellung von SSP-KONSTANTER und Controller muss
übereinstimmen.
Die für die Baud-Rate einstellbaren Parameter sind:
50 / 75 / 150 / 200 / 300 / 600 / 1200 / 1800 / 2400 / 3600 /
4800 / 7200 / 9600 / 19.200 Bit/s
!
!
aus der Funktionsgruppe buS kommend
In EMV-kritischer Umgebung sollte in jedem Fall ein Paritybit
zuschaltet werden.
Die Einstellung von SSP-KONSTANTER und Controller muss
übereinstimmen.
Einstellung
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von Pbit, vgl. Kap. 4.7.
!
*
Paritäts- oder Prüfbits dienen dem Erkennen von Übertragungsfehlern.
Sie werden den Zeichen zugesetzt, so dass die Summe der H
oder L gerade oder ungerade wird, je nach Definition.
Folgende Zustände des Paritäts-Bits sind möglich:
none
kein Paritybit
ZEro
stets 0
EVEn
geradzahlig
odd
ungeradzahlig
nonE
stets 1
Im Display der buS-Funktion erscheint die Anzeige für Pbit und
ein zugehöriger Parameter (Paritybit).
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
aus der Funktionsgruppe buS kommend
*
Einstellung des Textparameters
im Schleifendurchlauf
ENTER
ENTER
CE/LOCAL
FUNCTION
Bild 4.7.4 b Weg zur Einstellung des Textparameters für bAud
CE/LOCAL
FUNCTION
Bild 4.7.4 d Weg zur Einstellung des Textparameters für PbIt
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39
SbIt – Anzahl der Stoppbits einstellen
•
!
Es sind 1 oder 2 Stoppbits wählbar.
Die Einstellung von SSP-KONSTANTER und Controller muss
übereinstimmen.
Einstellung
☞ Vorgehensweise zur Anwahl von Sbit und zur Einstellung der
Parameter siehe Kap. 4.7.
!
Im Display der buS-Funktion erscheint die Anzeige für Sbit und
ein zugehöriger Parameter (Stoppbit).
Umschaltung der 7-Segment-Anzeige von Uout und Iout auf folgende Messwerte:
Pout xxx.x
max. Ausgangsleistung
U_
xx.xx
min. Ausgangsspannung
xx.xx
max. Ausgangsspannung
U
I_
x.xxx
min. Ausgangsstrom
x.xxx
max. Ausgangsstrom
I
•
•
•
aus der Funktionsgruppe buS kommend
*
Der erste Tastendruck <SELECT> zeigt auf dem linken Display
den zuletzt ausgewählten Parameternamen und auf dem
rechten Display den zugehörigen Parameterwert.
Der nächste Tastendruck <SELECT> zeigt den darauffolgenden
Parameternamen mit dem zugehörigen Wert, u.s.w.
Die Anzeige mit <SELECT> wird abgebrochen:
☞ durch kurzes Drehen des Drehimpulsgebers [5] oder [8]!
☞ mit der Taste <CE/LOCAL>, <SAVE>, <RCL> oder <FUNCTION>!
ENTER
4.8.2
CE/LOCAL
Bild 4.7.4 e
FUNCTION
Weg zur Einstellung des Textparameters für SbIt
4.8 Einstellungen mit der Taste <SELECT>
Die Taste <SELECT> befindet sich auf dem Frontpanel links neben
der Taste <FUNCTION>. Sie stellt je nach Einstellung im FUNCTIONMenü 3 unterschiedliche Funktionen zur Verfügung:
4.8.1 In der Grundfunktion
Uout
Iout
Während eines SEQUENCE-Ablaufs und bei der Schrittsteuerung
Bei aktiver SEQUENCE-Funktion blinkt die LED LOCKED/SEQ. Das
SELECT-Menü ist erweitert. Es ist unerheblich ob sich die
SEQUENCE im RUN- oder HOLD-Status befindet.
Pout xxx.x
max. Ausgangsleistung
U_
xx.xx
min. Ausgangsspannung
U
xx.xx
max. Ausgangsspannung
I_
x.xxx
min. Ausgangsstrom
I
x.xxx
max. Ausgangsstrom
rcL
xxx
aktuelle Adresse, Speicherplatznummer
rrEP
xxx
noch auszuführende SEQUENCE-Zyklen
USEt xx.xx
programmierter Spannungswert
ISEt
x.xxx
programmierter Stromwert
tSEt
xx.xx
progr. Verweilzeit (tSEt oder tdEF) der
aktuellen Adresse; keine Restzeit
Ausgangspegel der Schaltfunktion SSEt
SSEt txt
Im Übrigen sind dieselben Funktionen wie unter Kap. 4.8.1 durchführbar.
SELECT
4.8.3
Abbruch
Anzeigen der im Setup-Speicher (1 ... 10) gespeicherten Daten bei
Ausführung von <RCL>
SELECT
Nach Ausführen von <RCL>, Speicherplatzanwahl (Tasten <↓>
bzw. <↑>) und <ENTER> befindet sich das Gerät im Auslesemodus. Die im Setup-Speicher abgelegten Werte werden blinkend
angezeigt. In diesem Zustand können durch Betätigen der Taste
<SELECT> die im angewählten Speicher abgelegten Grundeinstellungen durch Blättern betrachtet werden:
Abbruch
SELECT
Abbruch
SELECT
Abbruch
SELECT
Abbruch
CE/LOCAL
Uset/Iset Uout/Iout
Bild 4.8.1
40
Anzeigen von gespeicherten Daten bei Ausführung von <RCL>
FUNCTION
SAVE
FUNCTION
MENÜ
SAVE
MENÜ
RCL
Uset
tSEt
SSEt
outP
Ulim
Ilim
OVP
OCP
dLY
UI_
tdEF
Strt
StoP
rEP
Iset
Spannungs-/Stromsollwert
programmierte Verweilzeit
Signalausgangszustand
Ausgangsschaltzustand bei Netz ein
Spannungseinstellgrenze
Stromeinstellgrenze
Überspannungssollwert
Überstromabschaltung
Überstromverzögerung
Extremwerterfassung
speicherplatzunabhängige Verweilzeit
Startadresse
Stoppadresse
Wiederholrate
RCL
MENÜ
Einstellen der Grundfunktionen mit der SELECT-Taste
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Anzeigen der im SEQUENCE-Speicher (11 ... 255) gespeicherten
Daten bei Ausführung von <RCL>
Einstellung
Nach Ausführen von <RCL>, Speicherplatzanwahl (Tasten <↓>
bzw. <↑>) und <ENTER> befindet sich das Gerät im Auslesemodus. Die im SEQUENCE-Speicher abgelegten Werte werden blinkend angezeigt. In diesem Zustand können durch Betätigen der
Taste <SELECT> die im angewählten Speicher abgelegten Einstellungen durch Blättern betrachtet werden:
Uset Iset Spannungs-/Stromsollwert
tSEt
programmierte Verweilzeit
SSEt
Signalausgangszustand
☞ Drücken Sie die Taste <SAVE>!
4.8.4 Einstellen der Auflösung mit der Taste <SELECT>
Sie können die numerischen Parameter mit unterschiedlicher
Genauigkeit einstellen. Dazu verschieben Sie jeweils die Cursorposition in der Anzeige. Die aktuelle Cursorposition wird durch
Blinken der entsprechenden Stelle angezeigt.
Bei folgenden Parametern können Sie die Auflösung einstellen:
Uset, Iset, Ulim, Ilim, OVset, Delay, tset, tdef
☞ Stellen Sie die Werte der gewünschten Parameter ein!
!
Im linken Display wird Sto, im rechten die zuletzt angewählte
Speichernummer dargestellt.
☞ Stellen Sie mit den Tasten <↓> bzw. <↑> den gewünschten
Speicherplatz zwischen 1 ... 10 ein!
☞ Drücken Sie die Taste <ENTER> zur Bestätigung!
☞ Mit Drücken der Taste <CE/LOCAL> verlassen Sie die SAVEFunktion!
☞ Mit Drücken einer der Tasten <FUNCTION> oder <SELECT> oder
<RCL> oder durch kurzzeitiges Drehen am Strom- / Spannungseinsteller wechseln Sie in die jeweilige Funktion!
Grundeinstellungen
SAVE
Einstellung
☞ Wählen Sie den Parameter an!
!
Die Anzeige des Parameterwertes blinkt an der zuletzt eingestellten Stelle.
☞ Drücken Sie die Taste <SELECT>, der Cursor (blinkende Stelle)
verschiebt sich eine Position nach links!
ENTER
☞ Drücken Sie die <SELECT>-Taste sooft, bis sich der Cursor an
der gewünschten Stelle (Auflösung) befindet!
☞ Stellen Sie jetzt mit den Tasten <↓> bzw. <↑> den Parameterwert in der gewählten Auflösung ein!
Cursorposition
CE/LOCAL
Auflösung des
numerischen Parameters
Uout/Iout
SELECT
FUNCTION
Uset/Iset
Bild 4.9.1
Bild 4.8.4
Die <SAVE>-Taste befindet sich auf dem Frontpanel links, in zweiter Reihe des Tastenfeldes, unterhalb der <FUNCTION>-Taste.
Sie stellt folgende Funktionen zur Verfügung:
• Speichern von Gerätegrundeinstellungen
• Speichern von Daten auf einem Speicherplatz
• Löschen aller Daten im definierbaren Bereich des Speicherbereichs 11 ... 255
• Einfügen von zusätzlichen Daten in eine SEQUENCE
• Löschen eines einzelnen SEQUENCE-Speichers
4.9.1 Speichern von Gerätegrundeinstellungen
•
RCL
MENÜ
Speichern der Geräteeinstellung
Einstellen der Einstell-Auflösung mit der SELECT-Taste
4.9 Abspeichern mit der Taste <SAVE>
•
FUNCTION
MENÜ
RCL
Auf den Speicherplätzen 1 ... 10 können Gerätegrundeinstellungen zum ständigen Abruf gespeichert werden.
Sie werden im batteriegepufferten Speicher abgelegt.
Alle Einstellungen der folgenden Parameter lassen sich hier
abspeichern:
USET/ISET
OVSET
TSET
OCP
TDEF
SSET
DELAY
START
OUTPUT
MINMAX
STOP
ULIM
REPETITION
ILIM
GMC-I Messtechnik GmbH
4.9.2 Speichern von Daten auf einem Speicherplatz
Funktion
•
•
•
Auf den Speicherplätzen 11 ... 255 können Daten für eine
SEQUENCE gespeichert werden.
Sie werden im batteriegepufferten Speicher abgelegt.
Die Parameter Uset, Iset, Tset und Sset werden hier
gespeichert.
Einstellung (vgl. Seite 35)
☞ Stellen Sie die Werte der gewünschten Parameter ein!
☞ Drücken Sie die Taste <SAVE>!
!
Im linken Display wird Sto, im rechten die zuletzt angewählte
Speichernummer angezeigt.
☞ Stellen Sie mit den Tasten <↓> bzw. <↑> den gewünschten
Speicherplatz zwischen 11 ... 255 ein!
☞ Drücken Sie die Taste <ENTER> zur Bestätigung!
41
4.9.3
Löschen der Inhalte in einem definierbaren Speicherbereich
Funktion
☞ Drücken Sie die Taste <ENTER>!
•
!
Im Display wechseln die blinkenden Anzeigen clr dAtA und start
stop zur Kennzeichnung des zu löschenden Speicherbereichs.
☞ Drücken Sie die Taste <ENTER> zur Bestätigung!
Der Datenspeicher zwischen aktueller Start-/Stoppadresse
wird komplett gelöscht.
Einstellung
!
☞ Drücken Sie die <SAVE>-Taste!
☞ Stellen Sie mit den Tasten <↓> bzw. <↑> den Speicherplatz 0 (
clr ) ein!
!
Der Speicherbereich zwischen Start- und Stopp-Adresse ist
nun komplett gelöscht.
Sie können das Löschen des Speichers jederzeit mit der Taste
<CE/LOCAL> abbrechen.
SAVE
ENTER
Abbruch
CE/LOCAL
FUNCTION
Uout/Iout
ENTER
Uset/Iset
RCL
FUNCTION
MENÜ
RCL
MENÜ
Bereich zwischen Start-/Stop-Adresse gelöscht
Löschen aller Inhalte zwischen Start-/Stopp-Adresse
Start aktuell
Start °1
Vorgang
"Inhalt eines
Speicherbereichs
löschen"
42
S|t|o|
c |l |r |
S|t|r| t
Sequenz °1
Stop °1
Start °2
leer
Sequenz °2
belegt
Stop °2
Stop aktuell
01
10
011
Beispiel für Löschen aller Inhalte zwischen Start-/Stopp-Adresse:
leer
belegt
belegt
255
Bild 4.9.3
c | l |r |
d |A|t |A
S| t |o |P
Der Inhalt der Speicher zwischen Startund Stopp-Adresse ist leer!
GMC-I Messtechnik GmbH
4.9.4 Einfügen eines Speicherplatzes
Einstellung
Die Start- und Stopp-Adresse definieren einen Arbeitsbereich für
den untenstehenden Befehl. Speicherbereiche, die unterhalb der
Start- bzw. oberhalb der Stopp-Adresse liegen sind gegen Zugriff
durch diesen Befehl geschützt. Für jeden eingefügten Speicherplatz geht der Inhalt der vorherigen Stopp-Adresse verloren.
☞ Stellen Sie die Start- und Stopp-Adresse mit Hilfe des
SEQUENCE-Untermenüs ein.
Funktion
☞ Drücken Sie jetzt zugleich die <SAVE>- und <↑>-Taste!
☞ Drücken Sie die Taste <SAVE>!
!
In der Anzeige erscheint Sto und die zuletzt gewählte Adresse.
☞ Stellen Sie mit den Tasten <↓> bzw. <↑> die Zieldresse ein!
•
Die gespeicherten Daten werden ab Zieladresse zu höheren
Adressen hin verschoben.
• Speicherplatzinhalte, die vor dem Einfügevorgang auf dem
Speicherplatz N standen, stehen nach dem Einfügevorgang
auf dem Speicherplatz N+1.
• Daten die vorher auf der Stopp-Adresse gespeichert waren,
gehen verloren.
• Der Inhalt der Zieladresse ist nach dem ersten Einfügevorgang
leer.
Achtung: Die aktuell eingestellten oder in SETUP-Speichern
gespeicherten START- und STOP-Adressen werden nicht automatisch korrigiert.
!
Im rechtem Display erscheint neben der gewählten Speichernummer ein i für insert.
☞ Führen Sie den Einfügevorgang durch Drücken von <ENTER>
aus!
!
!
Am aktuellen Speicherplatz wird ein leerer Speicher eingefügt.
Alle Speicheradressen oberhalb der ausgewählten Position
werden in ihrer Adresse um 1 erhöht.
Start-/Stopp-Adresse
SAVE
Abbruch
&
SAVE
CE/LOCAL
FUNCTION
RCL
ENTER
Uout/Iout
Uset/Iset
FUNCTION
MENÜ
RCL
MENÜ
alle Speicherinhalte ≥ Adresse 103 werden um einen Speicherplatz nach oben verschoben
Inhalt der Speicheradresse 103 wird leer, Inhalt der Stopp-Adresse ist verloren
Einfügen eines leeren Speicherplatzes in einen
Speicherbereich
Einfügevorgang
Sequenz °1
YYY
Start aktuell
Start °1
S|t|o|
Stop °1
Start °2
Sequenz °2
belegt
Stop °2
Stop-1
Stop aktuell
01
10
011
Beispiel für Einfügen eines leeren Speicherplatzes in einen Speicherbereich:
leer
leer
belegt
belegt
255
Bild 4.9.4
Y|Y|Y|i
GMC-I Messtechnik GmbH
Stop
YYY+1
Der alte Inhalt der Stopp-Adresse ist verloren!
43
4.9.5 Löschen eines Speicherplatzes
Achtung: Die aktuell eingestellten oder in SETUP-Speichern
gespeicherten START- und STOP-Adressen werden nicht automatisch korrigiert.
Die Start- und Stopp-Adresse definieren einen Arbeitsbereich für
den untenstehenden Befehl. Speicherbereiche, die unterhalb der
Start- bzw. oberhalb der Stopp-Adresse liegen sind gegen Zugriff
durch diesen Befehl geschützt. Für jeden gelöschten Speicherplatz wird auf der Stopp-Adresse ein leerer Speicherplatz eingefügt.
Einstellung
☞ Stellen Sie die Start- und Stopp-Adresse mit Hilfe des
SEQUENCE-Untermenüs ein.
☞ Drücken Sie die Taste <SAVE>!
Funktion
•
•
•
•
!
In der Anzeige erscheint Sto und die zuletzt gewählte Adresse.
☞ Stellen Sie mit den Tasten <↓> bzw. <↑> die Zieldresse ein!
Die gespeicherten Daten werden ab Zieladresse zu niedrigeren Adressen hin verschoben.
Speicherplatzinhalte, die vor dem Löschvorgang auf dem
Speicherplatz N standen, stehen nach dem Löschvorgang auf
dem Speicherplatz N–1.
Daten die vorher auf der Ziel-Adresse gespeichert waren,
gehen verloren.
Der Inhalt der Stopp-Adresse ist nach dem ersten Löschvorgang leer.
☞ Drücken Sie jetzt zugleich die <SAVE>- und <↓>-Taste!
!
Im rechtem Display erscheint neben der gewählten Speichernummer ein d für delete.
☞ Führen Sie das Löschen durch Drücken von <ENTER> aus!
!
Alle Speicheradressen oberhalb der ausgewählten Position
werden im Adressbereich zwischen Ziel- und Stopp-Adresse
in ihrer Adresse um 1 verringert.
Start-/Stopp-Adresse
SAVE
Abbruch
&
SAVE
CE/LOCAL
FUNCTION
RCL
ENTER
Uout/Iout
Uset/Iset
FUNCTION
MENÜ
RCL
MENÜ
Speicherinhalt von 103 (n) wird durch den von 104 (n+1) überschrieben
Inhalt der Stopp-Adresse wird leer
Löschen eines einzelnen SEQUENCE-Speicherplatzes
Löschvorgang
Sequenz °1
YYY
YYY+1
Start aktuell
Start °1
S|t|o|
Stop °1
Start °2
leer
Sequenz °2
belegt
Stop °2
Stop-1
Stop aktuell
01
10
011
Beispiel für Löschen eines einzelnen SEQUENCE-Speicherplatzes:
leer
belegt
belegt
255
Bild 4.9.5
Y|Y|Y|d
44
Stop-1
Stop aktuell
YYY
Start aktuell
Der neue Inhalt der Stopp-Adresse ist leer!
GMC-I Messtechnik GmbH
!
4.9.6 Löschen des Inhaltes eines Speicherplatzes
In der Anzeige erscheint Sto und die zuletzt gewählte Adresse.
☞ Stellen Sie mit den Tasten <↓> bzw. <↑> die gewünschte
Adresse ein!
Funktion
•
•
☞ Drücken Sie jetzt gleichzeitig die Tasten
<SAVE>- und <CE/LOKAL> !
Sie können den Inhalt eines beliebigen einzelnen Speicherplatzes im Adressbereich von 11 bis 255 löschen.
Dies hat keinen Einfluss auf andere Adresspositionen.
!
Im rechtem Display erscheint neben der gewählten Speichernummer ein c für clear.
☞ Führen Sie das Löschen durch Drücken von <ENTER> aus!
Einstellung
☞ Drücken Sie die Taste <SAVE>!
SAVE
Abbruch
SAVE
&
CE/LOCAL
ENTER
Uout/Iout
FUNCTION
Speicherinhalt von 103 wird gelöscht
FUNCTION
MENÜ
RCL
MENÜ
Löschen des Inhaltes eines einzelnen Speicherplatzes
10
011
01
Beispiel für Löschen des Inhaltes eines einzelnen Speicherplatzes:
leer
belegt
belegt
Sequenz °1
Stop °1
Start °2
Sequenz °2
Vorgang
"Inhalt eines
Speichers
löschen"
Stop-1
Stop aktuell
Start aktuell
YYY
Start °1
belegt
leer
S|t|o|
255
Bild 4.9.6
Uset/Iset
RCL
Stop °2
Unabhängig von aktueller
Start- und Stopp-Adresse
Y|Y|Y|c
Der Inhalt des gewählten Speichers ist leer!
4.10 Speicherrückruf mit der Taste <RCL>
Einstellung
•
☞ Drücken Sie die <RCL>-Taste!
•
•
Mit der <RCL>-Taste (RECALL) können Sie alle mit <SAVE> oder
”STORE“ gespeicherten Geräteeinstellungen zurückrufen, z. B.
für eine Geräteneueinstellung. Dieser Speicher ist batteriegepuffert.
Leere Speicherplätze werden durch ”----” ”----” gekennzeichnet; sie lassen sich nicht laden. Im Display wird kurzzeitig
”ERR 24“ angezeigt und Bit 5 im Ereignisregister B gesetzt.
RCL ist auch über die analoge Schnittstelle steuerbar, siehe
hierzu Seite 28 und Kap. 5.8.
4.10.1 Rückruf aus dem SETUP-Speicher
Adresse 1 ... 10: jeweils komplette Geräte-Grundeinstellung
USET
OVset
OCP
START
ISET
Ulim
DELAY
STOP
Tset
Ilim
MINMAX REPETITION
Sset
OUTPUT
Tdef
!
Im linken Display erscheint rcl, im rechten die zuletzt angewählte Speichernummer.
☞ Wählen Sie die gewünschte Adresse [1 ... 10] durch Drükken
der Tasten <↓> bzw. <↑>!
☞ Drücken Sie jetzt die <ENTER>-Taste!
!
Die unter dieser Adresse gespeicherten Einstellungen für Iset
und Uset werden blinkend angezeigt.
☞ Blättern Sie in diesem Speicherplatz mit der Taste <SELECT>,
um sich die dort abgelegten Parameter anzusehen, siehe Kap.
4.8.
☞ Sie laden alle Daten dieses Speicherplatzes als Grundeinstellung, wenn Sie jetzt die <ENTER>-Taste nochmals drücken!
☞ Mit <CE/LOCAL> brechen Sie die RECALL-Funktion ab!
☞ Mit <RCL> gehen Sie erneut zur Speicherplatzauswahl zurück!
☞ Sie können RECALL mit jeder anderen Funktionstaste oder
dem Drehimpulsgeber verlassen!
GMC-I Messtechnik GmbH
45
4.10.2 Rückruf aus dem SEQUENCE-Speicher
Adresse 11 ... 255:
Uset-, Iset-, tSEt- und SSEt- Werte für die
SEQUENCE-Funktion
!
Daten aus dem Speicherbereich 11 bis 255 können während
der Programmierung jederzeit zurückgerufen werden.
☞ Drücken Sie die <RCL>-Taste!
!
Im linken Display erscheint rcl, im rechten die zuletzt angewählte Speichernummer.
☞ Wählen Sie die gewünschte Adresse (11 ... 255) durch Drücken der Tasten <↓> bzw. <↑>!
☞ Drücken Sie bei der gewünschten Adresse die <ENTER>-Taste!
!
Funktionen der Taste <ENTER>
Sollwertvoreinstellung (Festwerteinstellung)
1) <ENTER>: Wechsel der Anzeige von Uout/Iout nach Uset*/Iset.
2) <↓> bzw. <↑>: Voreinstellung von Uset, LED Uset blinkt.
3) <ENTER>: Übernahme von Uset.
4) <ENTER>: Wechsel zu Iset*.
5) <↓> bzw. <↑>: Voreinstellung von Iset, LED Iset blinkt.
6) <ENTER>: Übernahme von Iset.
* es blinkt jeweils die mit <SELECT> verstellbare Dezimalstelle
Siehe auch Seite 21 Einstellen mit Vorwahl.
Die unter dieser Adresse gespeicherten Einstellungen für Iset
und Uset werden blinkend angezeigt.
☞ Blättern Sie in diesem Speicherplatz mit der Taste <SELECT>
um sich die dort abgelegten Parameter anzusehen, siehe Kap.
4.8.
Übernahme von Parametern
☞ Sie laden alle Daten dieses Speicherplatzes, wenn Sie jetzt die
<ENTER>-Taste nochmals drücken!
<SAVE>: Abspeichern von Daten unter der eingestellten Adresse.
<RCL>: Rücklesen der unter der eingestellten Adresse abgespeicherten Daten. Nach dem ersten <ENTER> werden die Daten im
Display blinkend dargestellt, mit dem zweiten <ENTER> ausgeführt.
Sequence-Steuerung: Ausführen von Befehlen SEq xxxx.
Funktionsgruppenauswahl: Sprung in die Parameterauswahl der
gewählten Funktionsgruppe
!
Überschreitet einer der zurückgerufenen Parameter (Uset oder
Iset) die aktuell gültigen Softlimits (Ulim oder Ilim) wird die
Befehlsausführung abgebrochen, ”Err 21“ kurzzeitig angezeigt
und Bit 5 im Ereignisregister B gesetzt.
! Es werden nur Uset, Iset und SSEt ausgeführt, tset wird als
aktueller Einstellwert geladen und nicht ausgeführt.
☞ Mit den Tasten <↓> bzw. <↑> können Sie sofort zu einem
anderen Speicherplatz gelangen, während die bisherige Funktion weiter ausgeführt wird!
Text- oder numerische Parameter werden während der Geräteeinstellung mit <ENTER> übernommen.
Ausführen von Befehlen
Sequence- und Schrittsteuerung
☞ Sie können RECALL mit jeder anderen Funktionstaste oder
dem Drehimpulsgeber zu einer neuen Funktion verlassen!
Mit <ENTER> kann die laufende Sequence angehalten werden.
Status RUN → HOLD
Mit <ENTER> kann eine angehaltene Sequence fortgeführt werden.
Status HOLD → RUN
Mit <ENTER> kann in Schrittsteuerung der nächste Speicherplatz
ausgeführt werden.
4.11 Sperren der Bedienelemente
4.13 Taste <CE/LOCAL>
Die Bedienelemente der Frontplatte können gegen unbeabsichtigtes Verändern der eingestellten Werte und Parameter gesichert
bzw. verriegelt werden.
Das Verhalten bei Netz Ein wird durch den gewählten Einschaltzustand Pon Parameter (Seite 26) mitbestimmt.
Die Taste <CE/LOCAL> führt im Zusammenhang mit der jeweils eingestellten Betriebsart eine bestimmte Funktion aus.
☞ Mit <CE/LOCAL> brechen Sie die RECALL-Funktion ab!
☞ Mit <RCL> gehen Sie erneut zur Speicherplatzauswahl
zurück!.
Verriegelung
RESET der Geräteeinstellungen
☞ Taste <CE/LOCAL> & <ENTER>:
KONSTANTER geht in Grundeinstellung.
☞ Drücken Sie gleichzeitig die Tasten <CE/LOCAL> und <SAVE>!
Frontplatte verriegeln und entriegeln
!
!
Siehe Kap. 4.11.
Die Bedienelemente der Frontplatte sind jetzt verriegelt.
Die gelbe LED ”LOCKED/SEQ” leuchtet.
Umschalten REMOTE – LOCAL
Entriegelung
Siehe Kap. 4.16.
☞ Drücken Sie die Taste <CE/LOCAL>
mindestens 4 Sekunden,
bzw. bis die LED ”LOCKED/SEQ” erlischt.
Hinweis: Bei Tastendruck und laufender Sequenz wird im Display
die Meldung „LLO“ angezeigt.
Abbrechen eines Bedienvorgangs
Ver- und Entriegelung über die analoge Schnittstelle
☞ Durch ein Signal am Triggereingang der analogen Schnittstelle
und die entsprechende Einstellung der T_MODE-Funktion kann
auch die Taste <CE/LOCAL> außer Funktion gesetzt und somit
ein manuelles Reaktivieren der Bedienelemente verhindert
werden!
Uset-/Iset-Eingabe
☞ Taste <CE/LOCAL>
Umschalten auf die Messwertanzeige Uout und Iout.
<SELECT>- Display
☞ Taste <CE/LOCAL>
Umschalten auf die Messwertanzeige Uout und Iout.
<SAVE>-/<RCL>-Funktion
4.12 Taste <ENTER>
☞ Taste <CE/LOCAL>
Abbruch der <SAVE>- und <RCL>-Funktion; umschalten auf
die Messwertanzeige Uout und Iout.
Die Taste <ENTER> führt im Zusammenhang mit der jeweils eingestellten Betriebsart unterschiedliche Funktionen aus.
Funktionsgruppenauswahl
46
☞ <CE/LOCAL>
Rückkehr von der Auswahl der Funktionsgruppen zur Anzeige
der Messwerte Uout und Iout.
GMC-I Messtechnik GmbH
Funktionsauswahl
☞ Taste <CE/LOCAL>: Abbruch der Funktionsauswahl; Rückkehr
zur übergeordneten Funktionsgruppenauswahl.
Textparameter
☞ Taste <CE/LOCAL>
Abbruch der Auswahl; umschalten auf Anzeige des eingestellten Textparameters.
Sequenzsteuerung
☞ Taste <CE/LOCAL>
Abbruch eines angehaltenen Sequenzablaufs oder einer
Schrittsteuerung auf dem aktuellen Speicherplatz.
in Schrittsteuerung
Nach Ausführung von SEQ Strt oder SEQ StEP bei laufender
oder angehaltener Sequenz kann mit <↑>/<↓> der nächste/
vorherige Speicherplatz ausgeführt werden.
4.15 Zurücksetzen des Gerätes – RESET
Mit dem RESET-Befehl können Sie die meisten Gerätefunktionen
in einen definierten Grundzustand zurückführen, siehe Kap. 6.4,
Seite 63.
☞ Drücken Sie erst die Taste <CE/LOCAL> und anschließend
zusätzlich <ENTER>!
4.16 Fern-/Eigensteuerungsumschaltung – REMOTE/LOCAL
4.14 Tasten INCR <↓> und DECR <↑>
Die INCREMENT-/DECREMENT-Tasten führen je nach Einstellung
unterschiedliche Funktionen aus.
• Parameteranwahl
Nach dem Netz-Einschalten befindet sich das Gerät immer im
Eigensteuerungszustand (Local State): Alle frontseitigen Bedienelemente sind in Betrieb; das Gerät kann manuell bedient werden.
LOCAL —> REMOTE
– Umschaltung von Eigensteuerung auf Fernsteuerung
Textparameter
<↑>/<↓> nächsten/vorhergehenden Parameter anzeigen.
Übernahme des jeweiligen Textparameters durch die
<ENTER>-Taste.
Abbruch mit Drehgeber <CE/LOCAL>, <RCL>, <SAVE>,
<FUNCTION>
Numerischer Parameter
<↑>/<↓>Erhöhen/Verringern des Parameterwertes an der
Cursorposition.
<RESOL> stellt die Cursorposition ein.
Die Übernahme des jeweiligen numerischen Parameters
erfolgt automatisch.
Ausnahme:
Die mit <ENTER> eingeleitete Einstellung (Sollwertvoreinstellung) von Uset und Iset über <↑>/<↓> muss auch mit <ENTER>
quittiert werden.
• Speicherplatzauswahl
Nach Betätigen von <RCL> oder <SAVE>
<↑>/<↓> nächste/vorhergehende Speicherplatzadresse auswählen.
Adressweise Vorschau der gespeicherten Sollwerte:
Nach Betätigen von <RCL> → <↑>/<↓> 11 ... 255 →
<ENTER>:
Blinkende Anzeige der gespeicherten Sollwerte USET, ISET,
TSET und SSET selektierbar durch <SELECT>, mit selektiertem Sollwert kann im Hintergrund die Adresse mit <↑>/<↓>
geblättert werden, der jeweilege gespeicherte Sollwert wird
angezeigt.
• Blättern in Untermenüs
Function-Menü
<FUNCTION> & <↑>/<↓>
Umschalten auf nächste bzw. vorherige Funktion/Funktionsgruppe.
Select-Menü
<SELECT> & <↑>/<↓>
Anwahl der nächsten bzw. vorherigen Displayfunktion.
• Ausführung des nächsten oder vorherigen Speicherplatzes
GMC-I Messtechnik GmbH
Das Umschalten auf Fernsteuerungsbetrieb REMOTE erfolgt:
am IEC-Bus, wenn die REN-Leitung vom Controller aktiviert
ist und das Gerät als Hörer adressiert wird; an der seriellen
Schnittstelle, sobald Daten an das Gerät gesendet werden.
a) REMOTE → LOCAL
– Umschaltung von Fernsteuerung auf Eigensteuerung
Das Rücksetzen auf manuelle Bedienung kann erfolgen:
manuell
– durch Betätigen der Taste <CE/LOCAL>, sofern dies bei
IEC-Bus-Steuerung nicht vom Controller verriegelt wurde
( → c);
– über den IEC-Bus
– indem an das Gerät das adressierte Schnittstellen-Kommando GTL (GO TO LOCAL) gesendet wird (selektive
Umschaltung auf Eigensteuerung),
Programmier-Beispiel (HP-Basic): LOCAL 712 oder
– indem der Controller die REN-Leitung deaktiviert (Umschaltung aller Geräte auf Eigensteuerung).
Programmier-Beispiel (HP-Basic): LOCAL 7
LOCAL LOCKOUT
– Sperren der manuellen Umschaltung auf Eigensteuerung
(nur relevant für IEC-Bus-Steuerung)
Durch den Schnittstellen-Universalbefehl LLO (LOCAL LOCKOUT) kann der IEC-Bus-Controller die LOCAL-Taste des Gerätes außer Funktion setzen und dadurch ein manuelles
Umschalten auf Eigensteuerung sperren (Fernsteuerungszustand mit Verriegelung).
Programmier-Beispiel (HP-Basic): LOCAL LOCKOUT 7
Bemerkungen
Die LED "REMOTE" signalisiert den jeweiligen Steuerungszustand:
LED ein = Fernsteuerung
LED aus = Eigensteuerung.
Das Umschalten zwischen den beiden Steuerungsarten bewirkt
keine Änderung der momentanen Geräteeinstellung oder gespeicherter Parameter.
Ausnahme bei REMOTE → LOCAL: Das eventuell abgeschaltete
Display wird wieder aktiviert (DISPLAY OFF —> DISPLAY ON).
Bei IEC-Bus-Steuerung: Im Eigensteuerungszustand kann das
Gerät zwar Programmierdaten empfangen, diese werden jedoch
nicht ausgeführt.
47
• Der auf AGND bezogene Ausgang hat einen Innenwiderstand
von 9,8 kΩ und ist kurzschlussfest.
☞ Ausführliche Beschreibung siehe Kap. 5.6
5 Analoge Schnittstelle
5.1 Anschlussbelegung
I-MON (Ausgang)
SIG1 OUT, SIG2 OUT (Ausgang)
• Digitale Statussignal-Ausgänge bezogen auf AGND.
• SIG1 OUT signalisiert den durch SIG1 txt definierten Zustand.
•
•
•
•
SIG2 OUT signalisiert den durch SIG2 txt definierten Zustand.
Signalart
Open Collector
max. Schaltspannung 30 V DC
max. Schaltstrom
20 mA
☞ Ausführliche Beschreibung siehe Kap. 5.3
• Analoger Spannungsausgang proportional zum fließenden
Ausgangsstrom Iout (0 ... 10 V 0 ... Ioutnenn).
• Der auf AGND bezogene Ausgang hat einen Innenwiderstand
von 9,4 kΩ und ist kurzschlussfest.
☞ Ausführliche Beschreibung siehe Kap. 5.7.
SIG1 OUT
TRG IN+, TRG IN- (Eingang)
• Potentialfreier, digitaler Steuereingang zur Steuerung einer
durch trG txt definierten Gerätefunktion.
• Low-Signal:
– 26 V ≤ Us ≤ + 1 V
• High-Signal:
+ 4 V ≤ Us ≤+ 26 V;
Is = (Us – 2 V) / 1,5 kΩ
☞ Ausführliche Beschreibung siehe Kap. 5.8
μP
controlled
SIG2 OUT
1,5 k
TRG IN TRG IN +
+ 15 V (Ausgang)
• Der Ausgang ist elektronisch strombegrenzt auf ca. 60 mA und
kurzschlussfest gegen AGND.
AGND (Analog Ground = Bezugspunkt)
20
+ 15 V
ANALOG INTERFACE
• Dieser Hilfsspannungsausgang (15 ... 17 V DC bezogen auf
AGND) kann zur Ansteuerung des TRIGGER-Eingangs oder
zur Versorgung externer Komponenten verwendet werden
(z.B. Referenzelement zur Erzeugung von Steuerspannungen).
AGND
+T
110 mA
10 k
10 k
• Dieser Anschluss ist intern über eine automatisch rückschaltende (reversible) Sicherung (110 mA Ansprechwert) mit dem
Minuspol des Leistungsausgangs verbunden.
Iset +
Uset-, Uset+ (Eingang)
U MON
• Analoger (Differenz-) Spannungseingang bezogen auf AGND zur
Steuerung der Ausgangsspannung. Bei aktivem Ausgang gilt:
I MON
+
−
U-Reg.
9k4
I-Reg.
Rb
81
Ra
− OUT
Uset –:15 kΩ
Iset+ (Eingang)
• Analoger Spannungseingang, bezogen auf AGND, zur Steuerung
des Ausgangsstromes. Bei aktiviertem Ausgang gilt:
• Iout = ISET + Usi ⋅ ki
Iout
= Ausgangsstrom bei Konstantstrombetrieb
ISET
= per Handbedienung eingestellter Stromsollwert
Usi
= externe Steuerspannung (0 ... 5 V
ki
= Führungsbeiwert = Ioutnenn / 5 V
− OUT
OUTPUT
☞ Ausführliche Beschreibung siehe Kap. 5.4
+ OUT
+ OUT
81
120k
+ SENSE
Ra = Rb = 60 k für 20 V - Typen
30 k für 40 V - Typen
15 k für 80 V - Typen
37,5 k für 32 V - Typ
0 ... Ioutnenn)
--
Rsi
= Eingangswiderstand: 10 kΩ
☞ Ausführliche Beschreibung siehe Kap. 5.5
U-MON (Ausgang)
+
=EingangswiderstandUset +:10 kΩ
−
+
Rsu
120k
− SENSE
0 ... Uoutnenn)
−
USET =per Handbedienung eingestellter Spannungssollwert
=Führungsbeiwert = Uoutnenn / 5 V
I-Reg.
9k8
=Ausgangsspannung bei Konstantspannungsbetrieb
ku
U-Reg.
10 k
• Uout = USET + Usu ⋅ ku
=externe Steuerspannung (0 ... 5 V
+
−
5k
Uset Uset +
Usu
+18 V
IN
ADJ
• Bezugspunkt der analogen Steuereingänge und -ausgänge.
Uout
OUT
Bild 5.1
+
Interne Beschaltung der analogen Schnittstelle
und des Ausgangs (vereinfachte Darstellung)
• Analoger Spannungsausgang, proportional zu der von den
Fühlerleitungen erfaßten Ausgangsspannung Uout.
(0 ... 10 V
48
0 ... Uoutnenn).
GMC-I Messtechnik GmbH
5.2 Fühlerbetrieb
Um die hohe Spannungskonstanz des Ausgangs auch bei längeren Lastleitungen am Verbraucher zu nutzen, können Sie durch
zusätzliche Fühlerleitungen den Spannungsabfall der Lastleitungen kompensieren.
Funktion
• Fühleranschlüsse +SENSE / –SENSE
• Erfassen der für die Spannungsmess- und -regelkreise maßgebliche Ausgangsspannung direkt an der Last (statt an den
Ausgangsklemmen).
• Dieser Fühlerbetrieb (Fernfühlen) bringt folgende Vorteile:
– Bei Konstantspannungsbetrieb bleibt die Spannung am Verbraucher weitgehend unbeeinflusst von den stromabhängigen Spannungsabfällen auf den Lastleitungen.
– Diese werden kompensiert, indem sich die Spannung an den
Ausgangsbuchsen automatisch entsprechend erhöht.
– Bei Konstantstrombetrieb bleibt die Spannungsbegrenzung an
der Last ebenfalls unabhängig vom Ausgangsstrom.
– Der von der Messfunktion gelieferte Spannungswert bezieht
sich auf die von den Fühlerleitungen erfaßte Spannung.
Lastparameter wie Leistungsaufnahme oder Lastwiderstand lassen sich daraus exakter ermitteln.
• Für den Betrieb mit Fühlerleitungen gelten die im Bild 5.2 und
unter Elektrische Daten aufgeführten Parameter und Grenzwerte.
– Verpolung der Fühler oder Unterbrechung einer Lastleitung
Wird die Ausgangsspannung am KONSTANTER nicht durch
Einsetzen der Stromregelung begrenzt, steigt sie weit über
den eingestellten Wert.
Dadurch spricht sofort der Überspannungsschutz an und
deaktiviert den Ausgang.
– Unterbrechung einer SENSE-Leitung
Automatisches Rückschalten auf Lokalfühlen für den entsprechenden Ausgangspol.
• Bei fehlerhaftem Anschluss der Fühler erfaßt die Messfunktion
das Ansteigen der Spannung zwischen den Ausgangsklemmen nicht.
Einschalten
• Das Umschalten auf Fühlerbetrieb erfolgt automatisch nach Verbinden des SENSE-Anschlusses mit der an seinem Ausgangspol angeschlossenen Last.
• Ausschalten erfolgt durch Öffnen dieser Verbindung.
5.3 Statussignal-Ausgänge
Funktion
• Der KONSTANTER besitzt zwei auf AGND bezogene digitale
Open-Collector-Ausgänge zur Statussignalisierung: SIG1OUT,
SIG2OUT.
• Der zu signalisierende Gerätezustand bzw. das zu signalisierende Ereignis ist für beide Signalausgänge unabhängig.
Die Auswahl erfolgt über die Einstellung der Funktionen SIG1
bzw. SIG2.
Die detaillierte Beschreibung hierzu finden Sie in den Kapiteln
auf Seite 29 (für manuelle Bedienung) bzw. Seite 71 (für Programmierung).
• Als Meldesignal an Überwachungseinrichtungen.
• Zur Steuerung externer Ausgangsrelais.
Anwendung
Bild 5.2
Lastanschluss mit Fühlerbetrieb
• Durch Verkoppeln mit dem Triggereingang TRG IN weiterer
KONSTANTER lässt sich das Auslösen bestimmter Gerätefunktionen zeitlich synchronisieren (vgl. hierzu Kap. 5.9.2).
Cs+, Cs- 10 μF ... 220 μF
Anschluss
Us+,Us- ≤ 1 V
• Anschlusswerte
max. Schaltspannung 30 V DC
max. Schaltstrom
20 mA
Is+
≈ − Us+ / 81 Ω
Is-
≈ Us- / 81 Ω
Anschluss
• Die beiden Fühlerleitungen +SENSE und –SENSE am rückseitigen Ausgangs-Steckverbinder sollten Sie möglichst nahe der
Last anschließen.
• Ordnen Sie die jeweilige SENSE-Leitung dem zugehörigen Ausgangspol zu (+SENSE / +; –SENSE / –).
• Wollen Sie die Signalausgänge für Meldesignale an externe
Überwachungseinrichtungen verwenden, müssen Sie Pull-Up Widerstände zur Erzeugung der Pegel einsetzen.
Zur Erzeugung eines ”aktiv high“-Signals von + 15 V können
die Statussignal-Ausgänge mittels Pull-Up-Widerständen
(minimal 1 kΩ) mit dem + 15 V-Anschluss verbunden werden.
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = Usoll
ISET = Isoll
OUTPUT ON
• Störeinkopplungen können Sie niedrig halten:
– verdrillen Sie die Fühlerleitungen
und / oder
–-schirmen Sie die Fühlerleitungen
(Schirm an Erde / Gehäuse oder Ausgangs-Minuspol)
• Die Impedanz langer Last- und Fühlerleitungen kann zu Regelschwingungen des Ausgangs führen.
Lastseitige Kapazitäten unterstützen dies zusätzlich.
• Durch je einen Kondensator (Cs+, Cs-) zwischen SENSE- und
Ausgangsklemme (siehe Bild 5.2) können Sie den Regelschwingungen entgegenwirken.
Verdrillen der Lastleitungen reduziert außerdem deren Impedanz.
• Fehlerhafter Anschluss der Fühler bewirkt keinen Schaden am KONSTANTER, führt jedoch zu folgenden reversiblen Ereignissen:
GMC-I Messtechnik GmbH
Uout
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN –
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
+5 V
RPU Usig
Iout
Last
Bild 5.3
Beschaltungsbeispiele
der Statussignal-Ausgänge
49
5.4 Steuerung der Ausgangsspannung
5.5 Steuerung des Ausgangsstromes
Funktion
Funktion
• Über die Steuereingänge Uset+ (nicht invertierend) und Uset−
(invertierend) können Sie die Ausgangsspannung Uout durch
eine externe Steuerspannung Usu einstellen.
• Über den Steuereingang Iset+ können Sie den Ausgangstrom
Iout durch eine externe Steuerspannung Usi einstellen.
• Bei Konstantspannungsbetrieb gilt:
Uout = USET + Usu ⋅ ksu
USET = eingestellter Spannungssollwert
ksu
= Spannungssteuerkoeffizient = Uoutnenn / 5 V
max. Einstellfehler: ± 0,05 % v. Unenn ± 2 % v. Einstellwert
• Der Spannungssteuereingang ist als Differenzspannungseingang ausgeführt:
Uset+ = nicht invertierender Eingang:
Usu = 0 ... + 5 V für Uout = 0 V ... Uoutnenn;
Eingangswiderstand 10 kΩ
Uset− = invertierender Eingang:
Usu = 0 ... − 5 V für Uout = 0 V ... Uoutnenn;
Eingangswiderstand 15 kΩ
• Bei Konstantstrombetrieb gilt:
Iout = ISET + Usi ⋅ ksi
ISET = eingestellter Stromsollwert
ksi
= Stromsteuerkoeffizient = Iout nenn / 5 V
max. Einstellfehler: ± 0,1 % v. Inenn ± 2 % v. Einstellwert
• Stromsteuereingang
Iset + = nicht invertierender Eingang:
Usi
= 0 ... + 5 V für Iout = 0 A ... Ioutnenn;
• Der Eingangswiderstand beträgt 10 kΩ.
Hinweise
• Der Steuereingang ist nicht potentialfrei; der Bezugspunkt AGND
ist mit dem Minuspol des Leistungsausgangs verbunden.
Hinweise
• Das Anschließen von geerdeten Stromkreisen an den Steuereingang kann zu Fehleinstellungen durch Ableitströme oder Erdschleifen führen.
• Die Steuereingänge sind nicht potentialfrei; ihr Bezugspunkt AGND
ist mit dem Minuspol des Leistungsausgangs verbunden.
• Die Steuerspannung Usi darf lastseitig nicht mit dem AusgangsMinuspol verbunden sein. (Bild 5.5)
• Das Anschließen von geerdeten Stromkreisen an den Steuereingang kann zu Fehleinstellungen durch Ableitströme oder Erdschleifen führen.
• Soll die Ferneinstellung des Ausgangsstromes mittels Potentiometer erfolgen, kann die Beschaltung nach Bild 5.5 erfolgen.
• Liegt die Steuerspannung Usu mit ihrem Bezugspunkt lastseitig
auf Ausgangs-Minuspol, muss der invertierende Eingang mit diesem Punkt verbunden werden (Verbindung b in Bild 5.4).
Eine Beeinflussung durch den Spannungsabfall auf der Lastleitung wird dadurch vermieden.
• Ist die Steuerspannung gegenüber dem Ausgang isoliert, verbinden Sie Uset− mit AGND (Verbindung a in Bild 5.4).
• Usi kann als Wechselspannung angelegt werden, um z. B. den
eingestellten Gleichstrom ISET mit Störsignalen zu überlagern.
Die Grenzfrequenz des modulierten Ausgangsstromes ist von
der sich auf Grund der Belastung ergebenden Spannungsamplitude abhängig.
!
• Soll die Ferneinstellung der Ausgangsspannung mittels Potentiometer erfolgen, kann eine Beschaltung gemäß Bild 5.4 angewendet werden.
• Usu kann als Wechselspannung angelegt werden, z.B. um die
eingestellte Gleichspannung USET mit Störsignalen zu überlagern.
Die Grenzfrequenz der modulierten Ausgangsspannung ist
abhängig von der Spannungsamplitude.
Die Grenzfrequenz bleibt jedoch durch ein spezielles Schaltungsprinzip weitgehend unabhängig von der Höhe der Belastung und der eingestellten Strombegrenzung.
USET +
ISET +
USET –
AGND
AGND
Anschluss
Anschluss
Uout
SSP-KONSTANTER
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = 0
ISET = Isoll
OUTPUT on/off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Einstellung
USET = 0
ISET = Isoll
OUTPUT on/off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
a)
b)
Usu
Isu
Iout
Uout
Last
IN
REF 02
2k
OUT
+5V
Iout
Last
Achtung!
Die Steuereingänge Uset +, Uset – und Iset + sollten nur
mit einem abgeschirmten Kabel beschaltet werden.
Verbinden Sie die Abschirmung mit dem Bezugspunkt
AGND.
Uout
SSP-KONSTANTER
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = Usoll
ISET = 0
OUTPUT on/off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Einstellung
USET = Usoll
ISET = 0
OUTPUT on/off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Bild 5.5
Bild 5.4
50
Verdrahtung für Steuerung der Ausgangsspannung
durch externe Spannung / externes Potentiometer
Isi
Usi
Iout
Uout
Last
IN
REF 02
2k
OUT
+5V
Iout
Last
Verdrahtung für Steuerung des Ausgangsstromes durch
externe Spannung / durch externes Potentiometer
GMC-I Messtechnik GmbH
5.6 Spannungsmonitor-Ausgang
5.7 Strommonitor-Ausgang
Funktion
Funktion
• Der Anschluss U-MON liefert, bezogen auf AGND, eine zur Ausgangsspannung Uout proportionale Spannung UMU.
• Der Anschluss I-MON liefert bezogen auf AGND, eine zum Ausgangsstrom Iout proportionale Spannung UMI.
• U-MON dient als Steuerspannung für die Master-Slave-Serienschaltung (siehe Kap. 5.10.2).
• I-MON dient als Steuerspannung für die Master-Slave-Parallelschaltung (siehe Kap. 5.9.2).
• U-MON kann auch für externe Mess-, Überwachungs- oder Registrierzwecke herangezogen werden.
• I-MON kann auch für externe Mess-, Überwachungs- oder Registrierzwecke herangezogen werden.
• Es gilt
UMU = Uout ⋅ kMU ⋅ kBel = 0 ... 10 V
• Es gilt
kMU = 10 V / Uoutnenn; U-Monitor-Koeffizient
Ri (U-MONITOR) = 9,8 kΩ; U-Monitor-Innenwiderstand
kBel =
RBel
; Belastungskoeffizient
RBel + 9,8 kΩ
UMI = Iout ⋅ kMI ⋅ kBel = 0 ... 10 V
kMI = 10 V / Ioutnenn; I-Monitor-Koeffizient
Ri (I-MONITOR) = 9,4 kΩ; I-Monitor-Innenwiderstand
kBel =
Ri
Ri + 9,4 kΩ
RBel = Belastungswiderstand
RBel = Belastungswiderstand
max. Fehler von UMU: ± 5 mV ± 1 % v. Istwert (bei RBel > 10
MΩ)
Hinweise
• U-MON ist nicht potentialfrei; sein Bezugspunkt AGND ist mit dem
Ausgangs-Minuspol verbunden.
• Das Anschließen von geerdeten Messkreisen an den Monitorausgang kann zu Fehlmessungen durch Ableitströme oder Erdschleifen führen.
• Der Spannungsmonitorausgang bezieht sich auf die von den
Fühlerleitungen erfaßte Ausgangsspannung (siehe Kap. 5.2).
• Der Monitorausgang ist kurzschlussfest.
Der Innenwiderstand beträgt 9,8 kΩ.
max. Fehler von UMI: ± 5 mV ± 1 % v. Istwert (bei RBel > 10MΩ)
Hinweise
• I-MON ist nicht potentialfrei; sein Bezugspunkt AGND ist mit dem
Ausgangs-Minuspol verbunden.
• Das Anschließen von geerdeten Messkreisen an den Monitorausgang kann zu Fehlmessungen durch Ableitströme oder Erdschleifen führen.
• Der Monitorausgang ist kurzschlussfest.
Der Innenwiderstand beträgt 9,4 kΩ.
Anschluss
SSP-KONSTANTER
Anschluss
Einstellung
USET = Usoll
ISET = Isoll
OUTPUT on / off
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = Usoll
ISET = Isoll
OUTPUT on / off
Uout
Bild 5.6
; Belastungskoeffizient
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
OUTPUT
-SENSE
-OUT
-OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
RBel
UMU
V
+
Uout
Iout
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
OUTPUT
-SENSE
-OUT
-OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
RBel
UMI
V
+
Iout
Last
Last
Bild 5.7
Verdrahtung Strommonitor
Verdrahtung Spannungsmonitor
GMC-I Messtechnik GmbH
51
5.8 Trigger-Eingang
5.9 Parallelschaltung
Funktion
Reicht der Ausgangsstrom eines einzelnen KONSTANTERs für
eine Anwendung nicht aus, können Sie die Ausgänge beliebig vieler KONSTANTER parallel schalten.
• Der potentialfreie Optokopplereingang TRG IN ermöglicht die Fernbedienung einer Gerätefunktion durch ein binäres Signal.
• Die Auswahl der zu steuernden Funktion erfolgt über die Einstellung von T-MODE (im Display trG).
☞ Die detaillierte Beschreibung hierzu finden Sie auf Seite 28
bzw. Seite 74.
!
Achtung!
Bei Parallelschaltung von Ausgängen mit unterschiedlicher Nennspannung, müssen alle Ausgänge auf den
niedrigsten beteiligten Nennspannungswert begrenzt
werden. Diese Einstellung nehmen Sie mit ULIM vor.
Anschluss
• Schließen Sie das Steuersignal zwischen TRG IN + und TRG IN an. Die zugehörigen Signalpegel entnehmen Sie bitte der
Tabelle.
Output
Signal
Us
Is
OFF
High
4 ... 26 V DC
(Us − 2 V) / 1,5 kΩ
ON
Low
0 ... 1 V DC
0 mA
• Die Ansteuerung des TRIGGER-Eingangs kann mit dem + 15 V Ausgang der analogen Schnittstelle über einen beliebigen
Schalter erfolgen (Bild 5.8).
Warnung!
Der Trigger-Eingang TRG IN ist potentialfrei und gegen
den Ausgangsstromkreis funktionsisoliert.
Diese Funktionsisolation stellt keine ”sichere elektrische
Trennung” im Sinne der elektrischen Sicherheitsvorschriften dar.
Hinweis
• Der Triggereingang wird vom digitalen Steuerwerk in etwa alle
10 ms abgetastet. Nach erkannter Signaländerung erfolgt eine
mehrmalige Abfrage in kürzeren Zeitabständen (Ausblenden
von Schalterprellen und Störimpulsen). Daraus folgt:
- Triggersignalimpulse müssen eine Mindestdauer von 14 ms
aufweisen um sicher erkannt zu werden.
- Zwischen Anlegen des Steuersignals und dem Auslösen der
gesteuerten Funktion kann eine Verzögerung von 1 ... 15 ms
auftreten.
5.9.1 Direkte Parallelschaltung
Funktion
• Einfachste Möglichkeit einen höheren Strom für die Last bereitzustellen, als ihn ein einzelner KONSTANTER liefern kann.
• Sie können KONSTANTER mit unterschiedlicher Ausgangsnennspannung einsetzen. Alle Spannungssollwerte müssen aber auf
den gleichen Wert eingestellt bzw. begrenzt werden.
• Weniger geeignet für Konstantspannungsbetrieb.
Anschluss
SSP-KONSTANTER
SSP-KONSTANTER
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = Usoll
ISET1+2+3 = Isoll
OUTPUT on / off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Einstellung
USET = Usoll
ISET1+2+3 = Isoll
OUTPUT on / off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Einstellung
USET = Usoll
ISET1+2+3 = Isoll
OUTPUT on / off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Last
= nur bei Fühlerbetrieb erforderlich
Bild 5.9.1 a Verdrahtung für direkte Parallelschaltung
Einstellung
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = Usoll
ISET = Isoll
T_MODE ≠ OFF
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
Uout
+OUT
+OUT
+SENSE
Bild 5.8
• Deaktivieren Sie jeden Ausgang.
SSP-KONSTANTER
Is ca. 10 mA
Iout
Uout
Last
Einstellung
USET = Usoll
ISET = Isoll
T_MODE ≠ OFF
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
• Stellen Sie die Spannungssollwerte USET aller in der Parallelschaltung beteiligten KONSTANTER auf ungefähr den gleichen Wert
ein:
Usoll
Us
= USET1 = USET2 = USET3 = USETn
• Stellen Sie die Stromsollwerte ISET so ein, dass der gewünschte
Summenstromsollwert Isoll erreicht wird:
Is
Isoll
= ISET1 + ISET2 + ISET3 + ... + ISETn
• Aktivieren Sie die Ausgänge.
Iout
Wirkungsweise
Last
• Nach dem Einschalten liefert zunächst der KONSTANTER mit der
höchst eingestellten Spannung den Laststrom.
Ansteuerung des Triggereingangs durch ein Schaltelement / externes Signal
• Verkleinern Sie den Lastwiderstand kontinuierlich, wird der Laststrom stetig zunehmen.
• Erreicht der Laststrom den für den aktuell belasteten Ausgang
eingestellten Wert ISET, aktiviert sich die Stromregelung für diesen
Ausgang.
• Verringern Sie den Lastwiderstand nun weiter, senkt die Stromregelung die Ausgangsspannung so weit ab, bis der Spannungswert des nächst niedriger eingestellten Ausgangs erreicht
ist.
• Ab diesem Zeitpunkt liefert auch dieser KONSTANTER einen
Teil des Laststromes.
52
GMC-I Messtechnik GmbH
• Dieser Vorgang setzt sich fort, bis der Laststrom bei Erreichen
des Summenstromsollwertes den Ausgang mit der niedrigsten
Spannungseinstellung in Stromregelung zwingt.
• Dieser Ausgang hält den Laststrom bis zum Kurzschluss des
Lastwiderstandes konstant.
UA/V
Uout1
Uout2
idealer Arbeitsbereich
für Spannungsregelung
an der Last
Uout3
RL
idealer Arbeitsbereich für
Stromregelung
an der Last
RL
IA/A
Iout1
Iout2
Iout3
Bild 5.9.1 b U/I-Diagramm bei direkte Parallelschaltung
Hinweise
• Durch Einstelltoleranzen ergeben sich für die einzelnen Ausgänge etwas unterschiedliche Spannungen.
Bei größerer Spannungsdifferenz wird bei den Ausgängen mit
niedrigerer Spannungseinstellung eine elektronische Senke aktiv.
Die Senke versucht - evtl. pulsierend - den niedrigeren Spannungswert zu erreichen.
KONSTANTER oder Last werden dadurch nicht beschädigt.
Treten aber dabei Probleme mit der Laststrommessung auf, sollten Sie die KONSTANTER in Master-Slave-Parallelschaltung verkoppeln (vgl. Kap. 5.9.2).
• Durch Verkoppeln der SIG1-Ausgänge mit den TRG-Eingängen
können Sie die Ausgänge gemeinsam ein- und ausschalten (vgl.
Kap. 5.9.2).
GMC-I Messtechnik GmbH
53
• Drücken Sie auf OUTPUT ON am Master. Dadurch werden
gleichzeitig alle Slave-Ausgänge miteingeschaltet und eingestellt.
5.9.2 Master-Slave-Parallelschaltung
Funktion
Die Master-Slave-Parallelschaltung bietet gegenüber der direkten
Parallelschaltung wesentliche Vorteile:
• Gleichermaßen geeignet für Spannungs- und Stromregelung
• Die Ausgangsparameter (Ausgangsspannung, Summenstrombegrenzung, Ausgang ein / aus) werden vollständig über das Führungsgerät (Master) eingestellt.
• Alle beteiligten KONSTANTER werden gleichmäßig belastet.
Anschluss
• Definieren Sie eines der Geräte als Master-Gerät.
• Verkoppeln Sie Master- und Slave-Gerät(e) wie in Bild 5.9.2 dargestellt.
• Überprüfen Sie den fließenden Ausgangsstrom auf den Displays der Slave-Geräte.
• Sie können den Ausgangsstrom jedes Slave-Gerätes durch justieren von Rsym genau auf den Ausgangsstrom des Masters
abgleichen. Die Änderung sehen Sie sofort am jeweiligen Display.
• Lastkurzschluss aufheben.
• Von nun an erfolgen Einstellung und Regelung der (Summen-)
Ausgangsparameter vollständig durch das Master-Gerät.
Wiederholtes Einschalten:
• Die Reihenfolge beim Netz-Ausschalten und späteren Wiedereinschalten ist beliebig.
• Schließen Sie die Lastleitungen an (beachten Sie Kap. 2.1.5).
Wirkungsweise
• Symmetrieren Sie die einzelnen Ausgangsströme. Halten Sie dazu
die Verbindungsleitungen möglichst kurz und legen Sie diese
möglichst stark aus. Gleichen Sie noch mit Rsym ab.
• Das Führungsgerät (Master) steuert mit dem Strommonitorsignal
den Ausgangsstrom des nachgeschalteten Gerätes (Slave1)
über dessen Stromsteuereingang.
Slave 1
Slave 2
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET > Uset master
ISET = 0 A
OUTPUT on
trG out
SIG1 out
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
1 kΩ
Uset +
Iset +
U-MON
Rsym
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET > Uset master
ISET = 0 A
OUTPUT on
trG out
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
1 kΩ
Uset +
Iset +
U-MON
Rsym
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
• Slave1 wirkt in gleicher Weise als Master-Gerät gegenüber dem
nachfolgenden Slave2, usw.
Master
SSP-KONSTANTER
Der Summenausgangsstrom ist deshalb stets proportional
dem Master-Ausgangsstrom.
Einstellung
USET = Usoll
ISET = Isoll / n
OUTPUT on / off
SIG1 out
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Über die Verkopplung des Master-SIG1-Ausganges (Einstellung
SIG1 out) mit dem Slave-TRG-Eingang (Einstellung trG out) steuert
das Führungsgerät den OUTPUT-on / off-Zustand der SlaveGeräte.
Hinweise
KONSTANTER unterschiedlicher Nenndaten
• Der KONSTANTER mit der kleinsten Nennspannung muss als
Master-Gerät eingesetzt werden.
Last
= nur bei Fühlerbetrieb erforderlich
Bild 5.9.2 Verdrahtung für Master-Slave-Parallelschaltung
Einstellung
Erstmaliges Einschalten:
• Last kurzschließen
• Der Spannungseinstellbereich der anderen KONSTANTER muss
mit ULIM auf diesen niedrigsten Nennwert begrenzt werden.
• IoutSlave entspricht nur prozentual IoutMaster bezogen auf Inenn.
Beispiel:
Master:
SSP 120-20
Unenn : 20 V
Inenn : 10 A
Einstellung:
Slave 1: SSP 120-20
USET : 12 V
Unenn : 20 V
ISET : 3 A (30 %)
Inenn : 10 A
ergibt
Slave 2: SSP 120-40
Uout : 12 V
Unenn : 40 V
Iout :
Inenn :
Uout :
Iout : 1,8 A (30 %)
• Master-Gerät einschalten (Netz) und einstellen:
ergibt
12 V
3 A (30 %)
6A
SIG1 out
Allgemein
Pon rcl
• Anstelle Rsym können Sie eine Drahtverbindung einsetzen, wenn
Sie für den Summenausgangsstrom keinen exakten Sollwert
benötigen. Dadurch liefert jedes Slave-Gerät aber grundsätzlich
etwas mehr Strom als das Führungsgerät.
OUTPUT off
USET = Usoll
gewünschte Ausgangsspannung
ISET
Isoll: gewünschter Summenausgangsstrom;
= Isoll / n
n: Anzahl der Geräte
Nur gültig wenn die Nenndaten aller n Geräte
gleich sind; s. a. Hinweise
• Slave 1 einschalten (Netz) und einstellen:
trG out
SIG1 out
• Sind die Verbindungen der analogen Schnittstelle und der Fühlerleitungen länger als 1 m, verwenden Sie bitte geschirmte
Kabel.
Den Schirm verbinden Sie mit Erde / Gehäuse oder − OUT.
• Die Messfunktion des Master-Gerätes erfaßt zwar die gemeinsam erzeugte Ausgangsspannung aller beteiligten KONSTANTER,
jedoch nur den eigenen Ausgangsstrom.
Zur Ermittlung des Summenausgangsstromes müssen Sie die
Strommesswerte aller beteiligten KONSTANTER addieren.
Pon rcl
USET > USETmaster Der Spannungssollwert der Slave-Geräte
muss mindestens 1% höher eingestellt werden als die des Mastergerätes, z.B. auf
Maximum.
ISET
=0A
evtl. ISET-Drehknopf deaktivieren durch Einstellung von ILIM = 0 A.
• Verfahren Sie mit weiteren Slave-Geräten in gleicher Weise.
54
GMC-I Messtechnik GmbH
5.10 Serienschaltung
Wirkungsweise
Reicht die Ausgangsspannung eines einzelnen KONSTANTERs nicht
aus oder wollen Sie eine ± Spannung erzeugen, können Sie die
Ausgänge mehrerer KONSTANTER in Serie schalten.
Warnung!
Die maximal zulässige Summenausgangsspannung der
Serienschaltung beträgt 120 V (bzw. 240 V bei geerdetem Mittelpunkt).
• Wird der angeschlossene Lastwiderstand stetig reduziert, liefern zunächst alle Ausgänge den gleichen Laststrom.
• Erreicht der Laststrom den niedrigst eingestellten Stromsollwert,
geht der entsprechende Ausgang in Stromregelung über.
• Bei weiterer Reduzierung des Lastwiderstandes hält dieser
Ausgang den Laststrom solange konstant, bis seine Ausgangsspannung auf 0 V abgesunken ist.
• Weiteres Reduzieren des Lastwiderstandes zwingt diesem Ausgang eine negative Spannung durch die anderen Ausgänge auf.
5.10.1 Direkte Serienschaltung
!
• Für den Verbraucher steht die Summe der einzelnen Ausgangsspannungen zur Verfügung.
• Ab ca. − 0,5 V wird seine interne Verpolungsschutzdiode leitend.
Achtung!
Bei Serienschaltung von Ausgängen mit unterschiedlichen Nenndaten fließt im Kurzschlussfall der höchst eingestellte Strom durch alle Ausgänge. Die interne
Verpolungsschutzdiode ist aber jeweils nur für den eigenen Nennstrom dimensioniert (siehe Verpolungsfestigkeit
unter Techn. Daten).
Deshalb müssen alle Stromsollwerte auf den niedrigsten
beteiligten Nennstromwert begrenzt werden.
Diese Einstellung nehmen Sie mit ILIM vor.
Sie können auch bei den Ausgängen mit niedrigerem
Nennwert eine Diode (De, Bild 5.10.1 a) in Sperrichtung
zwischen den Ausgangsklemmen anschließen. Diese
muss in der Lage sein, den Nennstrom des stromstärksten Ausgangs zu führen.
• Der Laststrom kann jetzt wieder ansteigen bis der Ausgang mit
dem nächsthöheren Stromsollwert in Stromregelung schaltet.
• Dieser Vorgang setzt sich fort, bis der Laststrom schließlich
den Ausgang mit der höchsten Stromsollwerteinstellung in Stromregelung zwingt.
• Von diesem letzten Ausgang wird der Strom bis zum Kurzschluss
konstant gehalten.
idealer Arbeitsbereich
für Spannungsregelung
an der Last
idealer Arbeitsbereich
für Stromregelung
an der Last
Funktion
• Die einfachste Möglichkeit eine höhere Spannung für die Last
bereitzustellen, als sie ein KONSTANTER liefern kann.
Uout1
• Geringer Verdrahtungsaufwand.
RL
• Weniger geeignet für Konstantstrombetrieb.
Anschluss
RL
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET1+2+3 = Usoll
ISET = Isoll
OUTPUT on / off
De3
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
SSP-KONSTANTER
SSP-KONSTANTER
Einstellung
Einstellung
USET1+2+3
= Usoll
USET1+2+3
= Usoll
ISET
ISET==Isoll
Isoll
OUTPUT
on
/
off
OUTPUT on/off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
De2
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Einstellung
Einstellung
USET1+2+3
= Usoll
USET1+2+3
= Usoll
ISET
ISET==Isoll
Isoll
OUTPUT
on
/
off
OUTPUT on/off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
De1
−OUT
−OUT
Last
+OUT
+OUT
+SENSE
= nur bei Fühlerbetrieb erforderlich
Uout2
Uout3
Iout1
Iout2
Iout3
Bild 5.10.1 b U/I-Diagramm bei direkter Serienschaltung
Hinweis
• Durch Verkoppeln der SIG1-Ausgänge mit den TRG-Eingängen
können Sie die Ausgänge gemeinsam ein- und ausschalten (vgl.
Kap. 5.10.2).
Bild 5.10.1 a Verdrahtung für direkte Serienschaltung
Einstellung
• Deaktivieren Sie jeden Ausgang.
• Stellen Sie die Stromsollwerte ISET aller in der Serienschaltung
beteiligten KONSTANTER auf ungefähr den gleichen Wert ein:
Isoll
= ISET1 = ISET2 = ISET3 = ISETn
• Stellen Sie die Spannungssollwerte USET so ein, dass der
gewünschte Summenspannungssollwert Usoll erreicht wird:
Usoll
= USET1 + USET2 + USET3 + ... + USETn
• Aktivieren Sie die Ausgänge.
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55
• Slave 1 einschalten und einstellen:
5.10.2 Master-Slave-Serienschaltung
trG out
Funktion
Die Master-Slave-Serienschaltung bietet gegenüber der direkten
Serienschaltung wesentliche Vorteile:
• Für Spannungs- und Stromregelung gleichermaßen geeignet.
• Die Ausgangsparameter (Summenausgangsspannung, Strombegrenzung, Ausgang ein / aus) werden vollständig über das
Führungsgerät (Master) eingestellt.
• Die beteiligten KONSTANTER werden gleichmäßig belastet.
Anschluss
• Definieren Sie eines der Geräte als Master-Gerät.
• Verkoppeln Sie Master- und Slave-Gerät(e) wie in Bild 5.10.2 dargestellt.
• Schließen Sie die Lastleitungen an den Außenpunkten der Serienschaltung an.
• Symmetrieren Sie die einzelnen Ausgangsspannungen mit Rsym ab.
• Sie vereinfachen und optimieren das Symmetrieren durch die
Kombination von Festwiderstand (Metallschicht,
Tk ≤ 50 ppm / K) und Trimmerwiderstand für Rsym .
SlaveNennspannung
Rsym
Nennwert
Rsym
Kombination
20 V
40 kΩ / 0,2 W
36 kΩ + 10 kΩ - Poti
40 V
80 kΩ / 0,2 W
75 kΩ + 10 kΩ - Poti
80 V
160 kΩ / 0,2 W
150 kΩ + 20 kΩ - Poti
Slave 2
Slave 1
Master
SSP-KONSTANTER
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = 0 V
ISET > Iset master
OUTPUT on
trG out
SIG1 out
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = 0 V
ISET > Iset master
OUTPUT on
trG out
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Rsym
evtl. USET-Drehknopf deaktivieren durch Einstellung von ULIM = 0 V
ISET > ISETmaster Die Strombegrenzung der Slave-Geräte muss
mindestens 1 % höher eingestellt werden als
die des Master-Gerätes, z.B. auf Maximum.
• Verfahren Sie mit weiteren Slave-Geräten in gleicher Weise.
• Drücken Sie auf OUTPUT ON am Master. Dadurch werden
gleichzeitig alle Slave-Ausgänge miteingeschaltet und eingestellt.
• Überprüfen Sie die Ausgangsspannungen auf den Displays der
KONSTANTER.
• Sie können die Ausgangsspannung jedes Slave-Gerätes durch justieren
von Rsym genau auf die Ausgangsspannung des Masters abgleichen.
Die Änderung sehen Sie sofort am jeweiligen Display.
• Last anschließen.
• Von nun an erfolgen Einstellung und Regelung der (Summen-)
Ausgangsparameter vollständig durch das Master-Gerät.
Wiederholtes Einschalten
• Die Reihenfolge beim Netz-Ausschalten und späteren Wiedereinschalten ist beliebig.
Wirkungsweise
• Das Führungsgerät (Master) steuert mit dem Spannungsmonitorsignal die Ausgangsspannung des nachgeschalteten KONSTANTERs (Slave1) über dessen Spannungssteuereingang.
Über die Verkopplung des Master-SIG1-Ausganges (Einstellung SIG1 out)
mit dem Slave-TRG-Eingang (Einstellung trg out) steuert das Führungsgerät den OUTPUT-on / off-Zustand der Slave-Geräte.
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
Hinweise
KONSTANTER unterschiedlicher Nenndaten
• Der KONSTANTER mit dem kleinsten Nennstrom muss als Master-Gerät eingesetzt werden.
• Der Stromeinstellbereich der anderen KONSTANTER muss mit
ILIM auf diesen niedrigsten Nennwert begrenzt werden.
Last
Bild 5.10.2 Verdrahtung für Master-Slave-Serienschaltung
Einstellung
Erstmaliges Einschalten:
• Ausgänge nicht belasten (Leerlauf)
• Master-Gerät einschalten (Netz) und einstellen:
SIG1 out
Pon rcl
OUTPUT off
USET = Usoll / n Usoll: Summenausgangsspannung
n: Anzahl der Geräte
56
USET = 0 V
Die Summenausgangsspannung ist deshalb stets proportional
der Master-Ausgangsspannung.
= nur bei Fühlerbetrieb erforderlich
ISET = Isoll
Pon rcl
• Slave 1 wirkt in gleicher Weise als Master-Gerät gegenüber dem
nachfolgenden Slave 2, usw.
Einstellung
USET = Usoll / n
ISET = Isoll
OUTPUT on / off
SIG1 out
Rsym
SIG1 out
• UoutSlave entspricht nur prozentual UoutMaster bezogen auf Unenn
Beispiel:
Master: SSP 120-40 Unenn : 40 V
Inenn : 6 A
Einstellung:
Slave 1: SSP 120-20
USET : 12 V (30 %)
Unenn : 20 V
ISET : 3 A
Inenn : 10 A
ergibt
Slave 2: SSP 120-40
Uout :
6 V (30 %)
Unenn : 40 V
Iout :
Inenn :
3A
6A
Uout :
Iout :
3A
ergibt
6 V (30 %)
Allgemein
• Sind die Verbindungen der analogen Schnittstelle und der Fühlerleitungen länger als 1 m, verwenden Sie bitte geschirmte
Kabel.
Den Schirm verbinden Sie mit Erde / Gehäuse oder − OUT.
• Durch alle KONSTANTER fließt der gleiche Strom.
Nur gültig wenn die Nenndaten aller n Geräte
gleich sind; s. a. Hinweise.
Zur Messung des Laststroms genügt deshalb der Strommesswert des Master-Gerätes.
Stromgrenzwert
Zur Ermittlung des Summenausgangsspannung müssen Sie die
Spannungsmesswerte aller beteiligten KONSTANTER addieren.
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5.11 Variieren des Ausgangs-Innenwiderstandes
Anschluss
Funktion
• Beschalten Sie die analoge Schnittstelle gemäß Bild 5.11 b.
• In Spannungsregelung beträgt der Innenwiderstand des Ausgangs nahezu 0 Ω.
• Für manche Applikationen, z. B. zur Simulation von langen Lastleitungen oder schwachen Kfz-Batterien, können Sie den Innenwiderstand des Ausgangs erhöhen.
Die eingestellte (Leerlauf-) Ausgangsspannung sinkt damit proportional der zunehmenden Belastung ab (Bild 5.11 a).
• Mit dieser Beschaltung gilt für den Innenwiderstand Ri folgende Beziehung zum externen Steuerwiderstand Rext:
Rext =
30 kΩ ⋅ Unenn
− 24,4 kΩ
Ri ⋅ Inenn
Beispiel: Unenn = 40 V, Inenn = 6 A, Ri sei 0,5 Ω
U/V
===> Rext = 376 kΩ
Unenn
Rimin ≅ Rext =
USET
SSP-KONSTANTER
Einstellung
USET = Usoll
ISET = Isoll
Output on / off
Analog Interface
SIG1 OUT
SIG2 OUT
TRG IN −
TRG IN +
+ 15 V
AGND
Uset −
Uset +
Iset +
U-MON
I-MON
Output
−SENSE
−OUT
−OUT
+OUT
+OUT
+SENSE
∞
Rext↑
R
L
Ri
ma
x≅
R
ex
t=
RL↑
0
0
ISET
Bild 5.11 a
Inenn I/A
Abhängigkeit der Ausgangsspannung
von der Belastung
• Tabelle der Rimax-Werte für jeden KONSTANTER-Typ
• Die normierte Kurve Bild 5.11 c ist für alle KONSTANTERTypen gültig.
Gerätetyp
• Aus der Kurve können Sie sehr schnell und einfach entnehmen, welcher Ausgangs-Innenwiderstand Ri sich bei welchem
Steuerwiderstand Rext einstellt.
Ri = Rimax ⋅ Ablesewert
24,4 kΩ
Rext + 24,4 kΩ
RLast
Bild 5.11 b Verdrahtung zum Variieren des Innenwiderstandes
Normierung
Ri
=
Rimax
Rext
120-20
120-40
120-80
Rimax / Ω
2,46
8,2
32,8
Gerätetyp
240-20
240-40
240-80
Rimax / Ω
1,23
4,1
16,4
U
; Rimax = 1,23 ⋅ nenn
Inenn
1
10-1
Ri
Rimax
10-2
10-3
10-4
10
102
103
104
105
106
107
108
Rext/W
Bild 5.11 c Normierte Kurve zur Bestimmung des Ausgangs-Innenwiderstandes bei vorgegebenem Steuerwiderstand
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57
6 Bedienbefehle
• Nahezu alle Gerätefunktionen des SSP-KONSTANTERs können
über die IEEE488-Schnittstelle (= IEC 625) oder die RS-232CSchnittstelle fernbedient werden.
Abfragebefehle
• Geräteeinstellungen und Geräterückmeldungen werden durch
Zeichenfolgen ausgelöst, die im ASCII-Code übertragen werden.
• Sie sind am Ende mit einem "?" gekennzeichnet.
Ausnahme davon sind einige IEC-Bus-spezifische Funktionen.
• Die Übertragung der Gerätenachrichten erfolgt
– beim IEC-Bus byte-seriell mit Hilfe eines speziellen 3-DrahtHandshakes,
– bei der RS-232C-Schnittstelle bit-seriell unter Berücksichtigung der eingestellten Betriebsparameter.
• Nähere Informationen zur jeweiligen Wirkungsweise der Datenübertragung entnehmen Sie bitte den entsprechenden Normblättern oder der Schnittstellenbeschreibung Ihres Controllers.
• Der Aufbau der Gerätenachrichten entspricht generell den "Vereinbarungen über Codierungen, Formate, Protokolle und gemeinsame
Befehle" gemäß IEEE488.2 bzw. IEC 625-2.
• Die unter einigen Herstellern rechnersteuerbarer Geräte standardisierten Funktionsbefehle ("SCPI" = Standard Commands
for Programmable Instruments) kommen bei diesem KONSTANTER nicht zur Anwendung.
• Bewirken die Abfrage einer Geräteeinstellung oder von Messwerten.
• Das Gerät gibt an den steuernden Rechner eine Rückmeldung.
• Bei Betrieb über die IEEE488-Schnittstelle kann durch Abfrage
des Statusbytes oder durch Serial Poll festgestellt werden, ob
eine Nachricht des Gerätes bereitsteht
• In diesem Fall ist das Bit 4 (MAV, Message Available) im Statusbyte-Register gesetzt.
Beispiel:
USET?
prüft welcher Spannungssollwert eingestellt ist.
Textparameter
• Textparameter beginnen generell mit einem Buchstaben.
• Zu jedem Befehl, der Textparameter enthält, gibt es eine
bestimmte Auswahl von Texten, die für den Parameter eingesetzt
werden können.
Beispiel:
6.1 Syntax
• Die Befehlsnamen orientieren sich an den englischen Bezeichnungen für die entsprechende Funktion.
• Beispielsweise wird mit dem Befehl
USET 12
der Ausgang auf den Spannungswert 12 V eingestellt.
Befehl:
DISPLAY txt
Bereich:
OFF
ON
• Im gewählten Beispiel ist "DISPLAY" der Befehlskopf, "ON" und
"OFF" sind die zulässigen Textparameter.
Numerische Parameter
• Ein Befehl besteht aus dem Befehlskopf (Header) und gegebenenfalls einem oder mehreren Parametern.
• Numerische Parameter können als Ganzzahl, Festpunktzahl oder
Gleitpunktzahl mit oder ohne Exponent eingegeben werden.
• Die Parameter werden in numerische und Textparameter unterschieden.
• Der Exponent kann bis zu zwei Stellen annehmen.
• Befehlskopf und Textparameter können in Groß- und Kleinbuchstaben gemischt eingegeben werden.
• Zwischen Befehlskopf und Parameter muss mindestens ein Leerzeichen stehen.
• Mehrere Parameter werden durch Komma (",") getrennt, wobei
vor und hinter jedem Parameter Leerzeichen stehen können.
Beispiele:
OUTPUT ON
Output on
START_STOP 20,110
Abkürzen von Befehlen
• Der gesamte Parameter darf bis zu 30 Stellen lang sein.
• Das Exponentensymbol "E" kann groß oder klein geschrieben
werden.
• Vor und hinter dem Exponentensymbol kann ein Leerzeichen
stehen.
• Positive Vorzeichen können entfallen.
• Mehrere Parameter werden durch ein Komma getrennt.
• Vor und hinter den Parametern Leerzeichen können stehen.
Beispiel: Parameter 12.5 (Zwölf + Dezimalbruchteil)
12.5
1.25E1
1.25e1
0012.5
+1.25 E+01
1250.0e-2
• Befehle können abgekürzt werden.
Befehle nach IEEE 488.2 mit Asterisk-Zeichen
• Die maximal mögliche Abkürzung eines Befehls ist im gesamten
Kap. 6 besonders hervorgehoben.
• Der normal dargestellte Teil des Befehlskopfes kann entfallen.
• Für Geräte- und Schnittstellenfunktionen des SSP-KONSTANTERs,
die den Funktionen der Norm IEEE488.2 (bzw. IEC 625-2) entsprechen, werden die vorschriftsgemäßen Befehle verwendet.
• Achten Sie bei Abfragebefehlen darauf, das "?" auch bei
Abkürzungen mit zu übertragen.
• Diese Befehle sind durch das Zeichen "*" (2Ahex) am Anfang des
Befehlskopfes gekennzeichnet.
Beispiel 1:
Für den Einstellbefehl "OUTPUT" sind folgende Abkürzungen
zulässig:
OUTPUT / OUTPU / OUTP / OUT / OU
• Das Zeichen ist ein Teil des Befehlskopfes und muss ebenfalls
übertragen werden.
• Zur detaillierten Information über diese Befehle empfehlen wir Ihnen
die entsprechenden Abschnitte der angegebenen Norm zu lesen.
Beispiel 2:
Für den Abfragebefehl "DELAY?" sind folgende Abkürzungen
erlaubt:
DELAY? / DELA?/ DEL?/ DE?
58
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Aneinanderreihen von Befehlen
• Sie können mehrere Befehle aneinander zu reihen und in einem
String zu übertragen.
• Die Befehle werden durch ein Semikolon ";" getrennt.
• Vor und hinter dem Semikolon dürfen Leerzeichen stehen.
Beispiel:
USET 10; OUTPUT ON; IOUT?
Bemerkungen
• Die Ausführung der einzelnen Befehle erfolgt in der empfangenen
Reihenfolge.
• Es dürfen Einstell- und Abfragebefehle gemischt aneinandergereiht werden.
• Enthält ein Datenstring mehrere Abfragebefehle, so wird im
bereitgestellten Antwortstring zwischen den angeforderten Parametern ebenfalls ein Semikolon ";" eingefügt.
• Enthält ein Datenstring einen fehlerhaften Befehl, so wird dieser
Befehlsteil ignoriert und das entsprechende Fehler-Bit im EventStandard-Register ESR gesetzt, die übrigen enthaltenen
Befehle werden aber dennoch ausgeführt.
Terminierung der Gerätenachrichten
a) IEEE488-Steuerung
• Beim Datenempfang werden als Endezeichen akzeptiert:
NL
NL & EOI
DAB & EOI
New Line = Line Feed = (0Ahex)
EOI = End Or Identify
DAB = letztes Datenbyte
• Die manchmal noch übliche Endezeichen-Kombination CR LF
(0Dhex gefolgt von 0Ahex) soll gemäß Norm nicht mehr verwendet werden.
• Für den Datenempfang wird CR LF vom Gerät dennoch akzeptiert, sollte aber in Verbindung mit EOI verwendet werden.
• Beim Senden erhält der Antwortstring als Endezeichen:
NL & EOI
b) RS-232-Steuerung
• Beim Datenempfang werden als Endezeichen akzeptiert:
NL
CR
CR LF
ETB
ETX
(0Ahex) = New Line = Line Feed
(0Dhex) = Carriage Return
Carriage Return und Line Feed
(17hex)
(03hex)
• Beim Senden erhält der Antwortstring als Endezeichen:
NL
(0Ahex) = New Line = Line Feed
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59
6.2 IEEE 488-Funktionen
Abkürzung Begriff
Bedeutung
SH1
SOURCE HANDSHAKE
Handshake-Quellenfunktion
AH1
ACCEPTOR HANDSHAKE Handshake-Senkenfunktion
T6
TALKER
Sprecherfunktion mit Serienabfrage und automatischer Endadressierung, ohne Sekundäradresse und ohne Nur-Sprechen-Betrieb
L4
LISTENER
Hörer-Funktion mit automatischer Entadressierung, ohne Sekundäradresse und ohne NurHören-Betrieb
TE0
Keine extended Talker-Funktion
LE0
Keine extended Listener-Funktion
SR1
SERVICE REQUEST
Bedienungsruf-Funktion
RL1
REMOTE / LOCAL
Fern-/Handbedienungs-Umschaltfunktion mit
Verriegelung
DC1
DEVICE CLEAR
Rücksetz-Funktion inkl. Selected Device Clear
PP1
PARALLEL POLL
Parallelabfrage-Funktion mit Ferneinstellung
DT1
DEVICE TRIGGER
Auslöse-Funktion
C0
keine Controller-Funktion
E1 / 2
Open-Collector-Treiber
6.3 Übersicht
Die nachstehende Tabelle zeigt einen Überblick über die allgemeinen und gerätespezifischen Einstell- und Abfragebefehle.
Die genaue Beschreibung der jeweiligen Gerätefunktion erfolgt im folgenden Kapitel und zwar in alphabetischer Reihenfolge.
Befehlsübersicht nach Anwendungen
IDENTIFIKATION / CONFIGURATION
• *IDN
BASISFUNKTIONEN
erweiterte BASISFUNKTIONEN
ÜBERWACHUNGS- und SCHUTZFUNKTIONEN
Sollwerte
• USET
• ISET
• OUTPUT
• POWER_ON
•
•
•
•
*RST
*SAV
*RCL
*LRN
• ULIM
• ILIM
• OVSET
•
•
•
•
T_MODE
SIG1_SIG2
DISPLAY
WAIT
Messwertabfrage
• UOUT
• IOUT
• POUT
•
•
•
•
•
MINMAX
UMIN
UMAX
IMIN
IMAX
• OCP
• DELAY
• MODE
• SIG1_SIG2
• CRA
• ERA
• ERB
SEQUENCE- und
SCHRITTSTEUERUNGS-FUNKTIONEN
zeitabhängige FUNKTIONEN,
externe STEUERUNG
spezielle BEFEHLE
STATUS- und EREIGNIS-VERWALTUNG
Ablaufsteuerung
• SEQUENCE
• START_STOP
• REPETITION
• SSET
• TDEF
• TSET
• T_MODE
• *TST
• *CLS
• OCP
• DELAY
• CAL
• *STB, *SRE
• *ESR, *ESE
• *IST, *PRE
Speicherverwaltung
• STORE
• *SAV
• *RCL
• WAIT
60
• ADDRESS
• *DDT
• *TRG
•
•
•
•
IFC
SDC
DCL
*WAI
• *OPC
• *PSC
Bedingungs- und Ereignisregister
(Condition- und Eventregister)
• CRA
• ERA, ERAE
• ERB, ERBE
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6.4 Beschreibung
Im Folgenden werden sämtliche Einstell-, Abfrage und Registerverwaltungs- und Interfacebefehle alphabetisch aufgelistet
(*A..., *B..., *C..., ..., A..., B..., C..., ...). Neben der anwendungsbezogenen Übersicht im Vorkapitel finden Sie im Anhang die Einstell-, Abfrage- und Zustandsbefehle nach Funktionen sortiert.
B gesetzt.
• Bei Überschreiten der maximalen Stringlänge werden die überzähligen Zeichen ignoriert und ein Execution-Error gemeldet.
• Bei ”EXE“ kann zwar das DDT-Register mit DDT? ausgelesen
werden, sein Inhalt ist jedoch nicht ausführbar (erneute Meldung ”EXE“).
Abfrage
Auslesen des Inhalts des DDT-Registers.
*CLS – Clear Status
Programmierung
Einstellung
Funktion
• Löscht alle Ereignisregister ESR, ERA, ERB.
• Löscht das Statusbyte-Register (außer MAV-Bit).
• Möglicher Bedienungsruf SRQ wird zurückgenommen.
• Keine manuelle Bedienung möglich.
Abfragebefehl:
*DDT?
Antwortstring:
Länge:
Parameter:
*DDT Befehl [;Befehl][;Befehl] ...
max. 80 Zeichen
Befehl
Beispiel (HP-Basic):
Programmierung
Einstellbefehl:
*CLS
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "*DDT?"
ENTER 713; A$
DISP A$
USET 10; ISET 5.6; TSET 05.00; OUT ON
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713; ”CLS“
Wirkung
Adressierungszustand
unverändert
Ein- und Ausgabepuffer
unverändert
Bedienungsruf SRQ
gelöscht
Statusbyte-Register STB
gelöscht, außer MAV-Bit
Ereignisregister ESR,ERA, ERB
gelöscht
Freigaberegister ESE, ERAE,ERBE, SRE, PRE
unverändert
eingestellte oder gespeicherte Parameter
unverändert
*DDT, *DDT? – Define Device Trigger
Funktion
• Mit der DDT-Anweisung können Sie eine Befehlsliste von maximal 80 Zeichen in ein Register ablegen.
• Die Befehlsliste wird nach Empfang des Kommandos *TRG
ausgeführt.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
*DDT Befehl [/Befehl][ /Befehl] ...
Befehl
alle spezifizierten Gerätebefehle und -abfragen mit Ausnahme des *TRG-Befehls
Einstellbereich:
max. 80 Zeichen
Grundeinstellung: DDT-Speicher gelöscht (nach RESET
(*RST))
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"*DDT USET 10 / ISET 5.6 /
TSET 05.00 / OUT ON“
OUTPUT 713;”USET 2“
:
OUTPUT 713;”*TRG“
Bemerkungen
• Der Schrägstrich im Befehl definiert diesen nur, ohne ihn sofort
auszuführen.
• Ein leeres DDT-Register liefert ein Leerzeichen als Antwort.
• Die Befehlsliste wird erst bei eingehendem Triggerbefehl hinsichtlich Syntax und Grenzwerten überprüft.
• *TRG innerhalb der *DDT-Anweisung ist nicht zulässig. Es würden
Bit 4 (EXE, Execution Error) im Standard-Event-Register und
Bit 3 im (DDTE, Define Device Trigger Error) im Ereignisregister
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*IDN? – Abfrage der Geräteidentifikation
Funktion
• KONSTANTER identifiziert sich.
• Hersteller, Typbezeichnung, Seriennummer, Hardware-Bauzustand und Stand der implementierten Software (Firmware).
Programmierung
Abfragebefehl:
*IDN?
Antwortstring:
Hersteller,Typ,Serien-Nr.,HW-Bauzustand.SW-Status
konstant 46 Zeichen
Länge:
Beispiel für KONSTANTER 120 W / 40 V:
GOSSEN-METRAWATT,SSP32N040RU006P,
XXXXXXXXX,04.001
*IST? – Individual Status Query
Funktion
• Befehl zur direkten Abfrage der Parallel Poll-Information
(vgl. Kap. 6.5 auf Seite 77 und Tabelle „Abfrage der Zustandsund Ereignisregister“ auf Seite 86).
• Aktueller Zustand der IEEE488.1-Meldung IST des Gerätes.
• Der Inhalt wird durch die Abfrage nicht verändert.
• Als Antwort erhalten Sie ein ASCII-kodiertes Byte.
Bei Verwendung des RS232-Interfaces ohne IEEE488-Schnittstelle wird generell mit dem Wert 1 geantwortet.
Programmierung
Abfragebefehl:
*IST?
Antwortstring:
0 : ”Lokale Meldung ist falsch“
Länge:
1 : ”Lokale Meldung ist wahr“
konstant 1 Zeichen
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; ”*IST?“
ENTER 713;A$
DISP A$
0
61
*LRN? – Komplett-Einstellungsabfrage (LEARN)
Funktion
• Komplette Auflistung aller einstellbaren Funktionen.
• Komplette Auflistung aller aktuellen zugehörigen Parameter.
gesendet.
• Meldung kann über serielle und parallele Schnittstelle erfolgen.
Programmierung
Abfragebefehl:
*OPC?
Beispiel (HP-Basic):
Programmierung
OUTPUT 713; ”USET 5; ISET 3; *OPC?“
Abfragebefehl:
*LRN?
Antwortstring:
LRN Liste
Länge:
Parameter:
konstant 202 Zeichen
Liste aller einstellbaren Funktionen incl.
der aktuellen Parameter
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713; "LRN?"
ENTER 713; A$
DISP A$
→ Anzeige:
ULIM +035.000;ILIM +10.0000;OVSET +
050.0;OCP OFF;DELAY 12.00;USET +02
1.300;ISET +09.5000;OUTPUT ON;
POWER_ON RST;MINMAX ON;
TSET 00.10;TDEF 10.00;
REPETITION 000;START_STOP 020,115;
T_MODE OUT;DISPLAY OFF
Hinweis
• Der steuernde Controller ermittelt den Zustand einer aktuellen
Geräteeinstellung.
• Diese Information kann dann zur Auswertung oder rechnergesteuerten Einstellung verwendet werden.
• Der Prüflauf eines Testsystems ist zunächst mit manueller
Bedienung aller beteiligten KONSTANTER durchführbar.
• Die für die einzelnen Prüfschritte vorhandenen Geräteeinstellungen werden durch den Controller jeweils mit *LRN? abgefragt.
• Der Antwortstring kann unverändert in das Prüfprogramm
übernommen werden. Er ist dann der an den jeweiligen KONSTANTER zu sendende Datenstring.
*PSC/POC, *PSC/POC? – Power-On-Status-Clear-Flag
Einstellung
Funktion
• Verhalten gegenüber den Inhalten nichtflüchtiger Freigaberegister beim Ausschalten des Gerätes (vgl. Kap. 6.5 auf Seite 77
und Tabelle „Abfrage der Zustands- und Ereignisregister“ auf
Seite 86).
Programmierung
Einstellbefehl:
*PSC n
Parameter:
n (Wert)
Einstellbereich:
"0": Freigaberegister werden nicht
gelöscht
"1": Freigaberegister werden gelöscht
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;”*PSC 1“
Abfrage
Funktion
• Statusanzeige des PSC-Flag
• Angabe über Verhalten gegenüber den Inhalten nichtflüchtiger
Freigaberegister beim Ausschalten des Gerätes.
PSC-Flag bleibt nach Ausschalten des Gerätes unverändert.
PSC-Flag bleibt nach *CLR-Befehl unverändert.
Programmierung
Abfragebefehl:
Antwortstring:
*OPC, *OPC? – Operation-Complete-Flag
*PSC?
"0" Freigaberegister werden nicht
gelöscht
"1" Freigaberegister werden gelöscht
Einstellung
Funktion
• Möglichkeit der Synchronisation zwischen Controller und Gerät
(vgl. Kap. 6.5 auf Seite 77 und Tabelle „Abfrage der Zustandsund Ereignisregister“ auf Seite 86).
• OPC folgt auf den Befehl, der eine Meldung erzeugen soll.
• Nach Abschluss des Befehls wird Bit ”0“ OPC im Standard
Event Register ESR gesetzt.
• Je nach Maskierung im ESE können Sie so einen SRQ erzeugen.
• Meldung erfolgt nur über parallele Schnittstelle.
*RCL – Rückrufen gespeicherter Einstellungen
Funktion und manuelle Einstellung
Erklärungen unter Kap. 4.10.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
*RCL n
n (Speicherplatznummer)
Integer (aus 1 ... 255)
Einstellbereich
1 ... 10
Programmierung
Einstellbefehl:
11 ... 253 Parametersatz aus SEQUENCESpeicher
*OPC
Beispiel (HP-Basic):
254 ... 255 Vergleichswerte-Speicher
OUTPUT 713;”USET 5; ISET 3; *OPC“
Abfrage
Funktion
• Sind Controller und Gerät synchronisiert?
• *OPC? folgt auf den Befehl, der eine Meldung erzeugen soll.
• Nach Abschluss des Befehls wird ein Signal an den Controller
62
Parametersatz aus SETUPSpeicher
Format:
n, nn, nnn
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"*RCL 11"
{Anzeige aller auf dem Speicherplatz 11
abgelegten Parameter}
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Hinweis
• Mit der Interface-Programmierung können die Speicherplätze 11
bis 253 auch ohne geöffnete SEQUENCE zurückgerufen werden.
• Erfolgt der Zugriff auf einen ungültigen (leeren) Speicherplatz des
SEQUENCE-Speichers wird die Ausführung des Befehls abgebrochen.
Im Display erscheint ”Err 21“ und Bit 5 im Event-Register B
(SEQE, SEQuence Error) wird gesetzt.
• Überschreitet beim Rückruf einer der Parameter von USET oder
ISET die Grenzwerte von ULIM oder ILIM erscheint im Display
”Err 21“ und Bit 5 im Event-Register B (SEQE, SEQuence Error)
wird gesetzt.
Die Adressen 254 und 255 können, wie alle übrigen Speicherplätze >10, mit *SAV abgespeichert und mit *RCL zur Geräteeinstellung benutzt werden.
*SAV – Abspeichern von Geräteeinstellungen
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Kap. 4.9.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
*SAV n
n (Speicherplatznummer)
Integer
Einstellbereich:
0
*SAV 0 (Anzeige bei manueller
Bedienung: "Sto clr ") löscht
den Inhalt der SEQUENCESpeicher zwischen Start- und
Stopp-Adresse.
1 bis 10
Die derzeitge Geräteeinstellung
wird in den angegebenen
SETUP-Speicher abgespeichert.
*RST – Rücksetzen der Geräteeinstellung
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 47.
11 bis 253 Die derzeitige Einstellung der
SEq-Parameter wird in den
angegebenen SEQUENCESpeicher abgespeichert.
Programmierung
Einstellbefehl:
Beispiel (HP-Basic):
*RST
OUTPUT 713;"*RST"
Grundeinstellung:
254
Vergleichswert U_Lo, I_Lo
255
Vergleichswert U_Hi, I_Hi
Grundeinstellung: nach RESET (*RST)
Speicherplatznummer: entfällt
Speicherplatzinhalte: unverändert
OUTPUT OFF
Ausgang inaktiv
USET 0
Spannungssollwert = 0
ISET 0
Stromsollwert = 0
OVSET max
max. Ansprechwert Überspannungsschutz
ULIM unenn
USET-Grenzwert = Nennspannung
ILIM inenn
ISET-Grenzwert = Nennstrom
OCP OFF
Strombegrenzung durch Stromregelung
DELAY 0
bei CC sofortige Ausgangsabschaltung
*STB? –Statusbyte-Register-Abfrage
TSET 0 (=tdef)
SEQUENCE-Verweilzeit = Default-Zeit
Funktion
SEQUENCE OFF
SEQUENCE-Funktion geschlossen
DISPLAY ON
Display eingeschaltet
MINMAX OFF
keine Extremwertregistrierung
TDEF
0.01
REPETITION
0 (= cont)
START_STOP
011, 011
POWER ON
unverändert
T_MODE
unverändert
• Auslesen des Registerinhalts (vgl. Kap. 6.5 auf Seite 77 und
Tabelle „Abfragebefehle der Zustands- und Ereignisverwaltung“ auf Seite 86):
– Zustände der Sammelmeldungen aus den drei Ereignisregistern
ESR, ERA, ERB (Bits 2, 3, 5).
– Zustand des Datenausgabepuffers (nicht leer ➭ Bit 4 MAV = 1,
leer ➭ Bit 4 MAV = 0).
– Zustand der durch das Freigaberegister SRE maskierten
Sammelmeldung MSS aus den eigenen Bits 2 bis 5.
– Bits 0, 1 und 7 sind nicht verwendet und stets "0" gesetzt.
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"*SAV 3"
{aktuelle Geräteeinstellung wird auf Speicherplatz 3 abgespeichert}
Bei Verwendung des RS232-Interfaces ohne IEEE488-Schnittstelle wird generell mit dem Wert 1 geantwortet.
Gespeicherte Parameter:
SETUP-Speicher 1 ... 10
unverändert
SEQUENCE-Speicher
unverändert
DDT-Register
gelöscht
MINMAX-Speicher
rückgesetzt
Programmierung
Abfragebefehl:
*STB?
Antwortstring:
Wert:
Länge:
n (Dezimaläquivalent)
16 ≤ n ≤ 124
konstant 3 Zeichen
eingestellte Parameter
rückgesetzt auf Default
Adressierungszustand
unverändert
Ein- und Ausgabepuffer
unverändert
Bedienungsruf SRQ
unverändert
Statusbyte-Register STB
unverändert
Hinweis
Ereignisregister ESR, ERA, ERB
unverändert
• Durch die Abfrage ist in jedem Fall eine Nachricht verfügbar.
Freigaberegister ESE, ERAE, ERBE, SRE, PRE
unverändert
• Dieser Antwortstring steht dann im Datenausgabepuffer.
Beispiel (HP-Basic):
GMC-I Messtechnik GmbH
→ Anzeige:
OUTPUT 713;”STB?“
ENTER 713; A$; DISP A$
034 {0342 = 0001 100010}
63
• Das MAV-Bit ist deshalb gesetzt.
• Der Wert von n ist hier stets ≥16.
• Der Befehl *CLS löscht das Status Byte Register.
• Ausgenommen davon ist das MAV-Bit.
• SRQ wird ebenfalls zurückgesetzt.
*WAI – Wait to continue
Funktion
Das Kommando *WAI hat für die Programmierung des
KONSTANTERs keine Bedeutung.
Es dient dem synchronen Ablauf des Schnittstellenprotokolls
nach der Norm IEC 488.2.
*TRG – Device-Trigger-Funktion
Funktion
Auslösen der durch *DDT vorgegebenen Funktionen vgl. Seite 61.
Programmierung
Einstellbefehl:
*TRG
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"*TRG"
Hinweis
Ist der DDT-Speicher leer, gilt die Triggerfunktion als nicht definiert. Bei Empfang der *TRG-Anweisung wird dann sofort das Bit
4 (EXE, Execution Error) im Standard Ereignisregister gesetzt.
Der Befehl *TRG darf nicht Bestandteil der *DDT-Anweisung sein.
Die Ausführung des *TRG-Befehls verändert das DDT-Register
nicht.
*TST? – Auslösen eines Selbsttests
Funktion
• Anweisung für einen Geräte-Selbsttest
• Das Testergebnis wird als Antwort in den Datenausgabepuffer
geschrieben.
• Der Selbsttest bewirkt keine Änderung der momentanen Geräteeinstellung oder gespeicherter Parameter.
• Der Selbsttests beginnt sofort nach Empfang des entsprechenden Abfragebefehls und dauert ca. 6 Sekunden.
Programmierung
Abfragebefehl:
*TST?
Antwortstring:
0 = Test bestanden
1 = Fehler festgestellt
konstant 1 Zeichen
Länge:
Hinweise
• Solange der Test läuft sollen keine Daten an das Gerät gesendet und
keine manuellen Bedienvorgänge durchgeführt werden.
• *TST? nicht zusammen mit anderen Einstell- oder Abfragebefehlen in
einem Datenstring senden.
• Zwischen Senden des Selbsttest-Abfragebefehls und dem Auslesen
des Antwortstrings einen Wartezyklus von ca. 6 Sekunden einfügen.
• IEC-Bus-Steuerung: Die Beendigung des Selbsttests kann durch
zyklisches Abfragen und Auswerten des Statusbytes (Serial
Poll) erkannt werden (Test beendet —> MAV-Bit = 1).
• Durch die Serial-Poll-Abfrage wird der Selbsttest nicht beeinflusst.
• Ein nicht bestandener Selbsttest setzt das Bit "TSTE" im ERB
(Ereignisregister B).
• Bei entsprechender Maskierung durch die Freigaberegister ERDE
und SRE wird dann eine SRQ-Meldung ausgelöst.
64
ADDRESS – Schnittstellen-Adressierung
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Kap. 4.7.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
ADDRESS n
n (Adressnummer)
Integer (ganzzahlig)
0 ≤ n ≤ 30, 31 (= UNL → unlisten)
Beispiel:
”ADDRESS 13"
Bemerkungen
• Betreiben Sie ausschließlich den SSP-KONSTANTER an der
seriellen Schnittstelle, kann die Subadressierung entfallen.
• Betreiben Sie den SSP-KONSTANTER an der optionalen
IEEE488-Schnittstelle wird die Subadressierung ignoriert.
CRA? – Zustandsregisterabfrage
Abfrage
Funktion
• Condition Register A (vgl. Kap. 6.5 auf Seite 77 und Tabelle
„Abfrage der Zustands- und Ereignisregister“ auf Seite 86).
• 8-Bit-Zustandsregister.
• Aktueller Zustand bestimmter Gerätefunktionen zum Zeitpunkt
der Abfrage.
• Direktes Beschreiben oder Löschen nicht möglich.
• Beispiel
– Ausgang arbeitet in Stromregelung (CCR):
Zustandsbit 1”CCR“ im CRA wird ”= 1“ gesetzt.
– Zustandsbit bleibt für die Dauer der Stromregelung gesetzt.
– CRA kann beliebig oft abgefragt werden.
– Durch die Abfrage wird der Inhalt des CRA nicht geändert.
– Ausgang verläßt Stromregelung:
Zustandsbit 1”CCR“ im CRA wird ”= 0“ zurückgesetzt.
Programmierung
Abfragebefehl:
CRA?
Antwortstring:
Wert:
Länge:
n (Dezimaläquivalent)
0 ≤ n ≤ 255
konstant 3 Zeichen
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; ”CRA?“
ENTER 713; A$; DISP A$
002 {00210 = 0000 00102}
(CCR; Constant Current Regulation)
GMC-I Messtechnik GmbH
Beispiel (HP-Basic):
DCL, SDC – Device-Clear-Funktion
Funktion
• Löscht Eingabe- und Ausgabepuffer der Rechnerschnittstellen.
• z. B. angeforderte aber nicht abgeholte Daten.
• Hebt schnittstelleninterne Wartezeiten oder Sperren auf.
• Der KONSTANTER ist zum Empfang von Daten bereit.
• Keine manuelle Bedienung möglich.
Programmierung
Einstellbefehl:
Einsatz:
Einstellbefehl:
Einsatz:
CLEAR 713 ( ^ SDC )
nur für IEC-Schnittstelle, Kommando für
spezifizierten Busteilnehmer, schnell
Einstellbefehl:
Einsatz:
CLEAR 7 ( ^ DCL )
nur für IEC-Schnittstelle, Universalkommando für alle Busteilnehmer, schnell
Wirkung
unverändert
Ein- und Ausgabepuffer
gelöscht
Bedienungsruf SRQ
unverändert
Statusbyte-Register STB
DISPLAY, DISPLAY? – Ein-/Ausschalten der Digitalanzeigen
Einstellung
Funktion
• Ein- / Ausschalten der 7-Segment-Anzeigen während des
Fernsteuerbetriebes.
DCL (= Device Clear)
SDC (= Selected Device Clear)
beide Schnittstellen
Adressierungszustand
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "DELAY?"
ENTER 713; A$
DISP A$
DELAY 10.70
MAV-Bit = 0, sonst unverändert
Ereignisregister ESR,ERA, ERB
unverändert
Freigaberegister ESE, ERAE,ERBE, SRE, PRE
unverändert
eingestellte und gespeicherte Parameter
unverändert
Beispiel (HP-Basic):
a) OUTPUT 713;"DCL"
b) CLEAR 713
c) CLEAR 7
• Bei abgeschaltetem Display muss die Anzeige nicht permanent
aktualisiert werden.
• Dadurch ergeben sich bei Schnittstellenbetrieb etwas kürzere
Mess- und Einstellzeiten.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
DISPLAY txt
txt (Zustand)
Text (Character)
OFF 7-Segment-Anzeige abgeschaltet
ON
7-Segment-Anzeige eingeschaltet
Grundeinstellung: ON (nach RESET (*RST))
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713; "DISPLAY OFF"
{7-Segment-Anzeige abschalten}
Bemerkung
Wird der Fernsteuerzustand "REMOTE" verlassen, schaltet
sich die 7-Segment-Anzeige automatisch wieder ein.
Abfrage
Aktivierungszustand der 7-Segment-Anzeigen
Programmierung
DELAY, DELAY?– Abschaltverzögerung für OCP
Abfragebefehl:
DISPLAY?
Einstellung
Antwortstring:
Länge
Parameter
DISPLAY txt
konstant 11 Zeichen
txt (Zustand)
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 26.
Beispiel (HP-Basic):
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
Auflösung:
Grundeinstellung:
DELAY w
w (Wert)
Realzahl
00.00 [s] ... 99.99 [s]
10 ms
00.00 [s] (nach RESET (*RST))
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"DELAY 10.7"
{Abschaltverzögerung 10,7 Sekunden}
Abfrage
Zeigt die eingestellte Verzögerungszeit vom Einsetzen der
Stromregelung bis zur Abschaltung des Leistungsausgangs.
Programmierung
Abfragebefehl:
DELAY?
Antwortstring:
Länge:
Parameter:
Format w:
DELAY w
konstant 11 Zeichen
w (Wert)
nn.nn
GMC-I Messtechnik GmbH
→ Anzeige:
OUTPUT 713;"DISPLAY?"
ENTER 713;A$
DISP A$
DISPLAY OFF
ERA?, ERB?, *ESR? – Ereignisregisterabfrage
Funktion
• Event Register (vgl. Kap. 6.5 auf Seite 77 und Tabelle „Abfrage
der Zustands- und Ereignisregister“ auf Seite 86).
• Das Gerät besitzt 3 Ereignisregister.
• Jedem Ereignisregister ist ein Freigaberegister zugeordnet.
• Die Register können separat abgefragt werden.
• Erfassen und speichern von Zustandsänderungen spezifischer
Gerätefunktionen.
• Information über Ereignisse im Gerät seit letzter Abfrage.
• Die Eingänge reagieren flankengesteuert.
• Ein Bit wird gesetzt wenn die zugehörige Funktion
– vom Zustand FALSCH nach WAHR wechselt (Eingang
),
– vom Zustand WAHR nach FALSCH wechselt (Eingang
).
65
• Die Register werden durch Abfrage zurückgesetzt.
• Der Einstellbefehl *CLS löscht alle Ereignisregister.
• Beispiel
– Falscher Programmierbefehl tritt auf.
– Command Error Bit 5 ”CME“ im ESR wird ”= 1“gesetzt.
– Bit 5 bleibt gesetzt, auch bei anschließend korrekten Befehlen.
– Nach Abfrage von ESR wird Bit CME zurückgesetzt.
Antwortstring:
Wert:
Länge:
OUTPUT 713; ”ERAE144“
Bits 4 und 7 des ERAE werden zur Weiterleitung vorbereitet; {1001 00002 = 14410}
Abfrage
Event-Standard-Register
Funktion
• Die Abfrage ergibt den eingestellten Registerwert.
• Die Register können separat abgefragt werden.
• Der Registerinhalt wird durch Abfragen nicht verändert.
ERA?
Event-Register A
Programmierung
ERB?
Event-Register B
Programmierung
Abfragebefehl:
Beispiel (HP-Basic):
*ESR?
Abfragebefehl:
n (Dezimaläquivalent)
0 ≤ n ≤ 255
konstant 3 Zeichen
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; ”*ESR?“
ENTER 713; A$; DISP A$
032 {03210 = 0010 00002}
(CME, Command Error)
Hinweis
Für das Umrechnen des Dezimaläquivalents zur Darstellung der
gesetzten Bits beachten Sie bitte Kap. 6.5.
Antwortstring:
Wert:
Länge:
Einstellung
Funktion
• Enable Register (vgl. Kap. 6.5 auf Seite 77 und Tabelle „Abfrage
der Zustands- und Ereignisregister“ auf Seite 86).
• Das Gerät besitzt 5 Freigaberegister.
• Maske für die Weitergabe der Meldungen der Ereignisregister
bzw. des Status Byte Registers.
• Für die entsprechende Maskierung müssen die benötigten Bits
im jeweiligen Freigaberegister erst gesetzt werden.
• Nur gesetzte Register leiten die Ereignisinformation weiter.
• Selektive Freigabe oder Sperrung von SRQ oder IST für Ereignismeldung.
• Die Register können separat beschrieben werden.
• Registerinhalt ist nichtflüchtig.
• Registerinhalt wird durch Abfragen, *CLS-Befehl oder Gerätefunktionen nicht gelöscht.
• Löschen beim Ausschalten nur, wenn gleichzeitig das nichtflüchtige PSC-Flag ”= 1“ gesetzt ist.
• Löschen durch Einschreiben des Werts ”0“.
Event-Standard-Enable-Regis-
ERAE?
Event-Enable-Register A
ERBE?
Event-Enable-Register B
*SRE?
Service-Request-Enable Reg.
*PRE?
Parallel-Poll-Enable-Register
n (Dezimaläquivalent)
0 ≤ n ≤ 255
konstant 3 Zeichen
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
ERAE, ERAE?, ERBE, ERBE?, *ESE, *ESE?, *SRE, *SRE?, *PRE, *PRE? –
Freigaberegister
*ESE?
ter
OUTPUT 713; ”ERAE?“
ENTER 713; A$; DISP A$
144 {14410 = 1001 00002 }
IFC – IEC-Bus-Interface rücksetzen (Interface Clear)
Funktion
Durch das IEC-Bus-Schnittstellen-Kommando IFC (INTERFACE
CLEAR) wird das IEC-Bus-Interface des Gerätes neu initialisiert
und in den normgemäßen Grundzustand gesetzt.
Adressierungszustand
Ein- und Ausgabepuffer
Bedienungsruf SRQ
Statusbyte-Register STB
Ereignisregister ESR,ERA, ERB
Freigaberegister ESE, ERAE, ERBE, SRE, PRE
eingestellte und gespeicherte Parameter
nicht adressiert
unverändert
unverändert
unverändert
unverändert
unverändert
unverändert
Programmierung
Programmier-Beispiel (HP-Basic): ABORT 7
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
66
*ESE n
Event-Standard-Enable-Register
ERAE n
Event-Enable-Register A
ERBE n
Event-Enable-Register B
*SRE n
Service-Request-Enable Reg.
*PRE n Parallel-Poll-Enable-Register
n (Wert) Dezimaläquivalent Registerinh.
Integer
0 ≤ n ≤ 255
GMC-I Messtechnik GmbH
ILIM, ILIM? – Grenzwert für Stromeinstellung
Einstellung
→ Anzeige:
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 25.
IMIN? – minimaler aufgetretener Strommesswert
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parameter-Typ:
Einstellbereich:
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Kap. 4.8.1.
ILIM w
w (Wert)
Realzahl
0 ≤ w ≤ ILIMmax
Gerätetyp
Nennstrom [A]
ILIMmax [A]
OUTPUT 713; "IMAX?"
ENTER 713; A$
DISP A$
IMAX +02.8550
Programmierung
2
2,0
3
3,0
6
6,0
10
12
20
10,0 12,0 20,0
Schrittweite [mA] 1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Entspricht der programmierte Wert nicht einem ganzzahligen Vielfachen der Schrittweite, wird er entsprechend gerundet.
Für die 4-stellige Digitalanzeige wird der Zahlenwert ggf. nochmals gerundet.
Abfragebefehl:
IMAX?
Antwortstring:
IMAX w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nn.nnnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "IMIN?"
ENTER 713; A$
DISP A$
IMIN +02.7300
Grundeinstellung: Nennstrom (nach RESET (*RST))
IOUT? – Abfrage des aktuellen Strommesswertes
Beispiel (HP-BASIC):
OUTPUT 713; "ILIM 20"
{Strom-Einstellbereichsgrenze 20 A}
Bemerkung
• ILIM kann nicht niedriger als ISET eingestellt werden!
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 23.
Programmierung
• Der entsprechende Einstellbefehl würde nicht ausgeführt.
Abfragebefehl:
IOUT?
• Bit 1 im Ereignisregister B (Limit Error) und Bit 4 im StandardEreignisregister (Execution Error) würden gesetzt.
Antwortstring:
IOUT w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nn.nnnn
• Die ILIM-Funktion ist nicht wirksam für die Einstellung von ISET
per Steuersignal über die analoge Schnittstelle.
Abfrage
Zeigt die eingestellte oberste Grenze für den Stromsollwert ISET an.
Beispiel (HP-Basic):
Programmierung
Abfragebefehl:
ILIM?
Antwortstring:
Länge
Parameter
Format w:
ILIM w
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nn.nnnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713;"ILIM?"
ENTER 713;A$
DISP A$
ILIM +20.0000
IMAX? – maximaler aufgetretener Strommesswert
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Kap. 4.8.1.
Programmierung
Abfragebefehl:
IMAX?
Antwortstring:
IMAX w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nn.nnnn
Beispiel (HP-Basic):
GMC-I Messtechnik GmbH
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "IOUT?"
ENTER 713; A$
DISP A$
IOUT +02.7350
ISET, ISET? – Stromsollwert
Einstellung
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 21.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich
Gerätetyp
Nennstrom [A]
ISETmax [A]
ISET w
w (Wert)
Realzahl
0 ≤ w ≤ ILIM
2
2,0
3
3,0
6
6,0
10
12
20
10,0 12,0 20,0
Schrittweite [mA] 0,5
1,0
2,0
2,5
3,33
5,0
Entspricht der programmierte Wert nicht
einem ganzzahligen Vielfachen der
Schrittweite, wird er entsprechend auf die
Einstellauflösung gerundet.
Für die 4stellige Digitalanzeige wird der
67
Zahlenwert ggf. nochmals gerundet.
Grundeinstellung: 0.00 [A] (nach RESET (*RST))
Beispiel (HP-BASIC):
OUTPUT 713;"ISET 11.3"
{Stromsollwert 11,3 Ampère}
Bemerkung
• ISET kann nicht höher als ILIM eingestellt werden.
• Der entsprechende Einstellbefehl würde nicht ausgeführt.
• Bit 1 im Ereignisregister B (Limit Error) und Bit 4 im StandardEreignisregister (Execution Error) würden gesetzt.
Abfrage
Zeigt den eingestellten Sollwert ISET des Ausgangsstromes an.
Programmierung
Abfragebefehl:
ISET?
Antwortstring:
ISET w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nn.nnnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "ISET?"
ENTER 713; A$
DISP A$
ISET +03.0000
MINMAX, MINMAX? – Extremwertspeicher für U- und I-Messwerte
Funktion und manuelle Einstellung
Erklärungen unter Seite 27.
Einstellung
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich
MINMAX txt
txt (Zustand)
Text (Character)
OFF Extremwertspeicherung aus
ON
Extremwertspeicherung ein
RST Inhalte der Extremwertspeicher
werden rückgesetzt, d.h. durch den
aktuellen Messwert des entsprechenden Parameters ersetzt.
Grundeinstellung: OFF (nach RESET (*RST))
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"MINMAX RST"
Abfrage
Zeigt den Freigabezustand des Extrem-Messwertspeichers.
Programmierung
Abfragebefehl:
MINMAX?
Antwortstring:
MINMAX txt
Länge:
Parameter:
konstant. 10 Zeichen
txt (Zustand)
→ Anzeige:
68
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713; "MINMAX?"
ENTER 713; A$
DISP A$
MINMAX OFF
MODE? – Abfrage der aktuellen Regelart
Funktion und manuelle Einstellung
• Zeigt die aktuelle Regel-Betriebsart des Ausgangs.
• Auswertung des Zustandsregisters CRA.
• Direkte Abfrage der aktuellen Regelart.
• Erklärungen unter Kap. 3 [3].
Programmierung
Abfragebefehl:
MODE?
Antwortstring:
MODE txt
Länge:
Parameter:
Abfragebereich:
konstant. 8 Zeichen
txt (Betriebsart)
OFF Ausgang deaktiviert
CV
Konstantspannungsbetrieb
CC
Konstantstrombetrieb
OL
Überlast (Leistungsbegrenzung)
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "MODE?"
ENTER 713; A$
DISP A$
MODE CV
OCP, OCP? – Überstromabschaltung
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 26.
Einstellung
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich
OCP txt
txt (Zustand)
Text (Character)
OFF Funktion inaktiv; kontinuierliche
Strombegrenzung (Stromregelung).
ON
Funktion aktiviert; der Ausgang
wird abgeschaltet sobald die Dauer
der Strombegrenzung den mit
DELAY vorgegebenen Wert erreicht.
Grundeinstellung: OFF (nach RESET (*RST))
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"OCP ON"
{OCP-Funktion aktivieren}
Abfrage
Zeigt den eingestellten Zustand der Strombegrenzungsfunktion.
Programmierung
Abfragebefehl:
OCP?
Antwortstring:
OCP txt
Länge:
Parameter:
konstant 7 Zeichen
txt (Zustand)
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "OCP?"
ENTER 713; A$
DISP A$
OCP ON
GMC-I Messtechnik GmbH
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT, OUTPUT? – Ein-/Ausschalten des Ausgangs
Funktion und manuelle Einstellung
Erklärungen unter Kap. 3 [3].
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "OVSET?"
ENTER 713; A$
DISP A$
OVSET +035.0
Einstellung
POUT? – Abfrage des aktuellen Leistungswertes
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich
OUTPUT txt
txt (Zustand)
Text (Character)
OFF Abschalten des Ausgangs
ON
Einschalten des Ausgangs
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"OUTPUT ON"
{Ausgang einschalten}
Abfrage
Zeigt den eingestellten Zustand des Leistungsausgangs.
Programmierung
Abfragebefehl:
OUTPUT?
Antwortstring:
OUTPUT txt
Länge:
Parameter:
konstant 10 Zeichen
txt (Zustand)
Funktion und manuelle Bedienung
• Die POUT-Funktion ermittelt die aktuellen Werte von Ausgangsspannung und Ausgangsstrom.
• Beide Messgrößen werden für den Leistungswert Pout multipliziert.
• Der Zeitbedarf für die Messwerterfassung und -verarbeitung
liegt bei etwa 90 ms.
• Erklärungen unter Kap. 4.8.1.
Programmierung
Abfragebefehl:
POUT?
Antwortstring:
POUT w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 12 Zeichen
w (Wert)
+nnnn.n
Beispiel (HP-Basic):
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "OUTPUT?"
ENTER 713; A$
DISP A$
OUTPUT ON
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "POUT?"
ENTER 713; A$
DISP A$
POUT +0074.2
POWER_ON, POWER_ON? – Ausgangsschaltzustand, Reaktion bei Netz ein
OVSET, OVSET? – Überspannungsschutz-Ansprechwert
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 25 - OVP.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich
Einstellung
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich
OVSET w
w (Wert)
Realzahl
0 ≤ w ≤ OVSETmax
Gerätetyp
Nennspannung [V]
OVSETmax [V]
20
25
40
50
80
100
360
450
Schrittweite [mV]
100
200
400
2000
Format:
Funktion und manuelle Einstellung
Erklärungen unter Seite 26.
POWER_ON txt
txt (Zustand)
Text (Character)
RST RESET: Gerätegrundeinstellung
RCL RECALL: letzte Geräteeinstellung
SBY STANDBY: letzte Geräteeinstellung, jedoch bleibt der Leistungsausgang inaktiv (OUTPUT OFF).
Beispiel (HP-Basic):
+nnn.n
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"OVSET 35.0"
{Ansprechwert 35 V}
OUTPUT 713;"POWER_ON RST"
{KONSTANTER geht nach Netz-Einschalten in den Grundzustand}
Abfrage
Zeigt die Geräteeinstellung, die den Zustand nach dem Einschalten bestimmt.
Programmierung
Abfragebefehl:
POWER_ON?
Abfrage
Antwortstring:
POWER_ON txt
Programmierung
Länge:
Parameter:
konstant 12 Zeichen
txt (Zustand)
Abfragebefehl:
OVSET?
Antwortstring:
OVSET w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 12 Zeichen
w (Wert)
+nnn.n
GMC-I Messtechnik GmbH
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "POWER_ON?"
ENTER 713; A$
DISP A$
POWER_ON RST
69
REPETITION, REPETITON? – Wiederholfaktor für die SEQUENCEFunktion
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 33.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
REPETITION n
n (Anzahl)
Integer
Einstellbereich
0
ständige Wiederholung
1 bis 255 Anzahl der Sequenzwiederholungen
Format:
nnn
Grundeinstellung: unverändert (nach RESET (*RST))
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"REPETITION 100"
{100 Wiederholungen}
Abfrage
Zeigt den Wiederholfaktor für SEQUENCE-Funktion.
Achtung: Automatischer Ablauf und Einzelschrittsteuerung (ext.
Trigger / Einstellbefehle) sind nicht gegeneinander verriegelt.
Abfrage
bis Software Release 10:
Nur für die Kompatibilität mit bestehenden Programmen für ältere
Geräteversionen; die Antwort ist immer ”SEQUENCE ON”.
Programmierung (ab Software Release 04.001)
Programmierung
Abfragebefehl:
REPETITION?
Antwortstring:
REPETITION n
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 14 Zeichen
n (Anzahl))
nnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
Hinweise
1) Ab Software Release 003 ist diese Funktion modifiziert.
ON
SEQUENCE öffnen,
ab Rel. 0031) SEQUENCE immer offen
OFF SEQUENCE schließen / beenden,
ab Rel. 0031) Fkt. wie SEQUENCE
STOP
Grundeinstellung: ON (nach RESET (*RST))
2) HOLD und CONT sind erst ab Software Release 003 realisiert.
Welchen Softwarerelease Ihr KONSTANTER besitzt, erkennen Sie nach dem Einschalten durch die Anzeige rel 00x.
3) Einzelschrittsteuerung, ähnl. ext. Triggerfunktion/T_MODE RCL
Sind unter der Stopp-Adresse keine ausführbaren Daten
gespeichert, so bleibt die letzte Einstellung erhalten; OUTPUT wird inaktiv.
OUTPUT 713; "REPETITION?"
ENTER 713; A$
DISP A$
REPETITION 100
SEQUENCE, SEQUENCE? – Automatischer sequentieller Rückruf
abgespeicherter Einstellwerte
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 34.
Abfragebefehl:
SEQUENCE?
Antwortstring:
SEQUENCE txt,n1,n2
Länge:
Parameter:
konstant 21 Zeichen
txt (Zustand)
n1,n2
(Restwiederholrate, aktuelle Adresse)
Mögliche Antworten für Text: „ RUN“, „HOLD“, „ RDY“
RUN: aktiver Sequenceablauf
HOLD: Sequence angehalten
RDY: Gerät im Grundzustand
Mögliche Antworten für Restwiederholrate:
000: Gerät im Grundzustand,
keine laufende Sequenz
001 ... 255: aktuelle Restwiederholrate
999: Repetition auf kontinuierlich,
keine Restwiederholrate
Beispiel (HP-Basic):
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
SEQUENCE txt
txt (Zustand)
Text (Character)
GO
SEQUENCE-Ablauf starten bei Strt
HOLD2) Pause, Anhalten des Sequenceablaufs auf aktuellem Speicherplatz
CONT2) Autom. Ablauf fortsetzen mit
nächstem gültigen Speicherplatz
STRT3) Ausführen des ersten gültigen
Speicherplatzes, Output wird aktiv,
Einzelschrittsteuerung
STEP3 Ausführen des nächsten gültigen
Speicherplatzes
STOP3)Ausführen der Stoppadresse und
beenden des Sequence-Ablaufs
oder der Einzelschrittsteuerung
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "SEQUENCE?"
ENTER 713; A$
DISP A$
SEQUENCE RUN,237,111
RUN: aktiver Sequenceablauf
237: aktuelle Restwiederholrate
111: aktuelle Adresse (Speicherplatz)
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"SEQUENCE GO"
70
GMC-I Messtechnik GmbH
SIG1_SIG2, SIG1_SIG2? – Signalausgänge der analogen Schnittstelle
SRQ – Bedienungsruf (SERVICE REQUEST)
Funktion und manuelle Bedienung
• Der rechnererzeugte Befehl SIG1_SIG2 spricht beide Signalausgänge gleichzeitig an – im Gegensatz zur manuellen Bedienung.
Funktion
• Signalausgang 1: abhängig vom Leistungsausgangs-Zustand.
• Signalausgang 2: abhängig von aktueller Ausgangsbetriebsart.
• Der Zustand der SIG1_SIG2-Funktion wird mit SAVE nicht als
Geräteeinstellung abgespeichert.
• Der Bedienungsruf SRQ ist nur über die parallele IEEE-Schnittstelle bereitgestellt.
• SRQ kann von jedem am IEC-Bus angeschlossenen Gerät aktiviert werden.
• SRQ ist für ein Gerät die einzige Möglichkeit beim Controller eine
vorgegebene Aktion auszulösen.
• Erklärungen unter Seite 29 ff.
• Die SRQ-Leitung wird vom KONSTANTER aktiviert, wenn er eine
Bedienung vom Controller anfordert.
Programmierung
• SRQ ermöglicht die gleichzeitige Ausführung mehrerer Aufgaben
durch den Controller und steigert so dessen Effizienz.
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
SIG1_SIG2 txt1,txt2
txt1,txt2 (Auswahl)
Text (Character)
OFF
SIG n
ON
• Bis das Gerät einen SRQ an den Controller sendet, kann dieser
andere Aufgaben abarbeiten.
passiv high
aktiv low
• Als Reaktion auf die SRQ-Meldung am IEC-Bus kann der Steuerrechner eine serielle Abfrage des Gerätestatus (Serial Poll)
durchführen.
OUT
OUTPUT ON
OUTPUT OFF
passiv high
aktiv low
• Damit wird das SRQ-meldende Gerät und der Grund für die Meldung ermittelt.
MODE
OFF oder CV
CC oder OL
passiv high
aktiv low
SEQ
GO
aktiv low
• Befindet sich nur ein Gerät am IEC-Bus, kann der Controller nach
einem SRQ das Statusbyte direkt auslesen und die gewünschte
Funktion veranlassen.
SSET
OFF
ON
passiv high
aktiv low
U_LO
Umess ≥ Umin
passiv high
aktiv low
Umess ≤ Umin
U_HI
Umess ≤ Umax
Umess ≥ Umax
I_LO
Imess ≥ Imin
Imess ≤ Imin
I_HI
Imess ≤ Imax
Imess ≥ Imax
passiv high
aktiv low
passiv high
aktiv low
passiv high
aktiv low
Grundeinstellung: nach RESET (*RST) → unverändert
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713; "SIG1_SIG2 OUT, MODE"
Abfrage
Zeigt die eingestellte Funktion für die Signalausgänge der analogen Schnittstelle.
Programmierung
Abfragebefehl:
SIG1_SIG2?
Antwortstring:
SIG1_SIG2 txt1,txt2
Länge:
Parameter:
konstant 19 Zeichen
txt1, txt2 (Auswahl)
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "SIG1_SIG2?"
ENTER 713; A$
DISP A$
SIG1_SIG2 OUT,MODE
• Im Wesentlichen soll der Controller Informationen über
Zustände oder Ereignisse im Gerät auszulesen.
• Der Bedienungsruf erfolgt über die gemeinsame Interrupt-Leitung
(SRQ) am IEC-Bus.
• Die Auslösebedingungen von SRQ sind aus allen in den Ereignisregistern auftretenden Meldungen (incl. MAV) wählbar.
• Durch entsprechendes Setzen der Freigaberegister bestimmen
Sie, welche (eine oder mehrere) Ereignismeldung zur SRQMeldung führt (SRQ-Maskierung).
• Verfügen alle beteiligten SRQ-fähigen Geräte auch über die Parallel-Poll-Funktion, kann das SRQ-meldende Gerät evtl. auf
schnellere Weise durch die parallele Statusabfrage ermittelt werden, sofern vorher die nötige Konfiguration durchgeführt
wurde.
Beispiel: SRQ-Generierung bei Empfang eines falschen Befehls:
• Annahme: Alle Ereignisregister haben zunächst den Wert 0.
• Ein falscher Befehl wird empfangen.
• Das ESR ”Event-Standard-Register“ setzt Bit 4 (EXE ”Execution
Error“) oder Bit 5 (CME ”Command Error“).
• Haben Sie im Freigaberegister ESE vorher die Bits 4 und 5
gesetzt? (Befehl *ESE 48).
• Wenn ja, wird die Sammelmeldung ESR im STB ”Statusbyte
Register“ erzeugt.
• Dessen ”Freigaberegister“ SRE müssen Sie an Bit 5 setzen
(Befehl *SRE 32).
• Das ESR-Bit kann jetzt die Sammelmeldung MSS (Master Summary Status) erzeugen.
• Die Sammelmeldung MSS wird an Bit 6 im Statusbyte STB
selbst wieder eingetragen.
• Damit wird signalisiert, dass mindestens ein Grund zur Abgabe
einer SRQ-Meldung vorliegt.
• Die SRQ-Meldung wird von der nachgeschalteten ServiceRequest-Funktion ausgelöst.
• Die entsprechenden Befehle zum Setzen der angenommenen
SRQ-Bedingungen lauten somit: *ESE 48; *SRE 32.
• Bedienungsrufe aus den Ereignisregistern ERA und ERB oder
aus der MAV-Meldung werden in gleicher Weise erzeugt.
GMC-I Messtechnik GmbH
71
Bemerkungen
• Wir empfehlen die nachfolgenden Ereignisse an den entsprechenden Registern für eine SRQ-Meldung freizugeben:
Execution Error
START_STOP, START_STOP? – Start- und Stopp-Speicherplatzadresse für die SEQUENCE-Funktion
CME
Command Error
EXE
QYE
Query Error
OTPA OTP Activated
TSTE
Selftest Error
LIME Limit Error
Funktion und manuelle Bedienung
• Start- und Stop-Speicherplatzadresse werden hier im Gegensatz zur manuellen Bedienung in einem Befehl eingegeben.
OVPA
OVP Activated
OCPA OCPActivated
• Erklärungen unter Seite 32 ff.
OUTE
OUTput Error
SEQE Seqence Error
DDTE
Define Device Trigger Error
• Die entsprechenden Einstellbefehle hierfür lauten:
*ESE 52; ERAE 56; ERBE 190; *SRE 52.
• Schon beim Auftreten eines dieser Ereignisse, ist der KONSTANTER nicht in der Lage, die gewünschte Einstellung auszuführen.
Serielle RS 232C-Schnittstelle
• Die Nutzung der Service-Request-Funktion SRQ ist über die
serielle RS 232 nicht möglich!
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
START_STOP n1, n 2
n1, n2 (Startadresse, Stopadresse)
Integer
Startadr. 11 bis 255
Stopadr. 11 bis 255
Bedingung:
Startadr. < Stopadr.
Grundeinstellung: nach RESET (*RST →: unverändert
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"STA 20, 115"
{Sequenzanfang = Adresse 20}
{Sequenzende = Adresse 115}
• Sie können aber trotzdem ein ähnliches Ergebnis erzielen.
• Setzen Sie das PRE - (Parallel Poll Enable-) Register mit dem
selben Wert wie das SRE (Status-Byte-Enable-Register).
• Fragen Sie jetzt die Individual Status Nachricht IST ab und werten diese aus.
Abfrage
Zeigt die eingestellte Start- und Stop-Adresse für die
SEQUENCE-Funktion.
• Abfrage und Auswertung können zyklisch und / oder nach
jeder Datenübertragung am KONSTANTER erfolgen.
Programmierung
Abfragebefehl:
SSET, SSET? – Signalpegel der Schaltfunktion
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 31.
Antwortstring:
START_STOP n1, n2
Länge:
Parameter:
konstant 18 Zeichen
n1, n2 (Startadresse, Stopadresse)
Beispiel (HP-Basic):
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
SSET txt
txt (Zustand)
Text (Character)
OFF Signalausgang n passiv high
ON
Signalausgang n aktiv low
START_STOP?
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "STA?"
ENTER 713; A$
DISP A$
START_STOP 020,115
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"SSET OFF"
Signalausgang SIG_OUT1/SIG_OUT2 der
analogen Schnittstelle erzeugt ein passiv
high - Signal.
Abfrage
Fragt den Funktionszustand der Sequenz ab.
Programmierung
Abfragebefehl:
SSET?
Antwortstring:
SSET txt
Länge:
Parameter:
konstant 8 Zeichen
txt (Zustand)
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
72
OUTPUT 713; "SSET?"
ENTER 713; A$
DISP A$
SSET OFF
GMC-I Messtechnik GmbH
Programmierung
STORE, STORE? – Direkte Übernahme der Parameter in den Speicher
Funktion
• Der Befehl STORE und seine Parameter können nur durch Programmierung über eine Schnittstelle aufgerufen werden.
• Er überschreibt alte Werte eines Speicherplatzes sofort mit den
neuen Parameterdaten.
• Der Inhalt der Speicherplätze wird nicht verschoben.
Befehl
Wertebereich Bedeutung
a Store?
Abfrage des Inhalts eines Speicherbereichs zwischen Start-und Stopp-Adresse (AAA und EEE)
b Store? n
n = 11 ... 255 Abfrage des Inhalts des Speicherplatzes n
c
n1, n2
= 11 ... 255
n2 ≥ n1
Abfrage des Inhalts eines Speicherbereichs zwischen den Adressen n1 und n2
d Store? n1,n2,tab n1, n2
= 11 ... 255
n2 ≥ n1
Abfrage des Inhalts eines Speicherbereichs zwischen den Adressen
n1 und n2,
Trennzeichen zwischen den Ausgabeparametern:
Tabulatorzeichen =09h,
Dezimalpunkt = Dezimalkomma,
Zeilenumbruch = 0Ah
Store? n1,n2
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
STORE n, w1, w2, w3, txt
n, w1, w2, w3, txt (Speicherplatzadresse,
USET, ISET TSET, SSET)
Integer, Real, Real, Real, Character
n
11 ... 255
w1 0 ≤ w1 ≤ USETmax
w2 0 ≤ w2 ≤ ISETmax
w3 00.01 [s] ≤ w3 ≤ 99.99 [s]
txt OFF, ON, CLR (löscht unabhängig
von den anderen Daten den gesamten Speicherplatz)
Abfragebefehl:
a) STORE?
b) STORE? n
c) STORE? n1,n2
Antwortstring:
a)/c) STORE AAA/n1, w1, w2, w3, txt; ... ;
STORE EEE/n2, w1, w2, w3, txt
b) STORE n, w1, w2, w3, txt
Länge:
Fall b): konstant 37 Zeichen
Fall a)/c): ((n2-n1+1)x38)-1 Zeichen
n, w1, w2, w3, txt
(nnn,+000.000,+00.0000,00.00,CLR)
(Speicherplatzadresse, USET, ISET TSET,
SSET)
Wird für SSET CLR zurückgeliefert, ist der
abgefragte Speicherplatz leer.
Parameter:
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"STORE 14,15.5,3,9.7,ON"
{Überschreibe Speicherplatz 14 mit
folgenden Daten:
Uset = 15,5 V; Iset = 3 A; Tset = 9,7 sec;
”aktiv low” Signal bei Ausführung}
Bemerkungen
• Im Vergleich zu *SAV bietet der Befehl STORE eine wesentlich
schnellere und direktere Möglichkeit zur Programmierung der
notwendigen Speicherplätze für eine Sequenz.
• Der txt-Parameter ist zukünftig optional. Mit entfallendem txtParameter entfällt auch das Komma zwischen dem letzten
Zahlenparameter und dem txt-Parameter. Der txt-Parameter
NC wird wie der nicht gesendete txt-Parameter behandelt.
• Reaktion auf txt-Parameter
gesendeter
txtParameter
Reaktion am Gerät SSP32N
Speicherplatz vorher
Speicherplatz nachher
kein
oder
NC
gültige Sollwerte
neue Sollwerte werden übernommen,
Schaltzustand bleibt unverändert
leer
neue Sollwerte werden übernommen,
Schaltzustand wird OFF gesetzt
ON
beliebig
neue Sollwerte werden übernommen,
Schaltzustand wird ON gesetzt
beliebig
neue Sollwerte werden übernommen,
Schaltzustand wird OFF gesetzt
beliebig
Speicherinhalt wird gelöscht
OFF
CLR
Abfrage
Rücklesen der Daten der Adresse n aus dem SEQUENCESpeicher- / Grenzwerte-Speicher:
GMC-I Messtechnik GmbH
Beispiel b) (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "STORE? 14"
ENTER 713; A$
DISP A$
STORE 014,+015.000,+03.0000,09.70, ON
Beispiel a)/c)
(HP-Basic (für den Fall a) gilt hier Start-Adresse 11, Stopp-Adresse 13)):
a) OUTPUT 713; "STORE?"
c) OUTPUT 713; "STORE? 11,13"
ENTER 713; A$
DISP A$
STORE 011,+015.000,+03.0000,09.70, ON;
→ Anzeige:
STORE 012,+010.000,+04.0000,01.50,OFF;
STORE 013,+020.000,+07.0000,02.30, ON
Beispiel d) (HP-Basic):
OUTPUT 713; "STORE? 11,13,tab"
ENTER 713; A$
DISP A$
STORE→011→+015,000→+03,0000→09,70→ ON↵
→ Anzeige:
STORE→012→+010,000→+04,0000→01,50→OFF↵
STORE→013→+020,000→+07,0000→02,30→ ON↵
Bedeutung der Trennzeichen
→= Tabulator ASCII 09h
↵ = Line feed ASCII 0Ah
73
TDEF, TDEF? – Default-Zeit für die SEQUENCE-Funktion
Funktion
Erklärungen unter Seite 32.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
Auflösung:
Grundeinstellung:
TDEF w
w (Wert)
Real
00.01 [s] – 99.99 [s]
10 ms
nach RESET (*RST): unverändert
Abfrage
Zeigt eingestellte Funktion für den Triggereingang.
Programmierung
Abfragebefehl:
T_MODE?
Antwortstring:
T_MODE txt
Länge:
Parameter:
konstant 10 Zeichen
txt (Wirkung)
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713; "T_MODE?"
ENTER 713; A$
DISP A$
T_MODE LLO
OUTPUT 713;"TDEF 12.34"
Abfrage
Rücklesen des Defaultwertes für Standardverweilzeit.
TSET, TSET? – speicherplatzspezifische Verweilzeit für die
SEQUENCE-Funktion
Programmierung
Funktion und manuelle Bedienung
• Erklärungen unter Seite 31.
Abfragebefehl:
TDEF?
Antwortstring:
TDEF w
Länge:
Parameter:
konstant 10 Zeichen
w (Wert)
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "TDEF?"
ENTER 713; A$
DISP A$
TDEF 12.34
T_MODE, T_MODE? – Funktionswahl für den Triggereingang
• Der Einstellwert TSET wird mit SAVE auch im SETUP-Speicher als
Geräteeinstellung abgespeichert.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parametertyp:
Einstellbereich:
Auflösung:
Format:
Grundeinstellung:
TSET Wert
Real
00.01 [s] ... 99.99 [s]
10 ms
nn.nn
nach RESET (*RST): 00.00 = TdEF
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"TSET 00.02"
Funktion
• Der Zustand der T_MODE-Funktion wird mit SAVE nicht als Geräteeinstellung mit abgespeichert.
Abfrage
Rücklesen der speicherplatzspezifischen Verweilzeit.
• Erklärungen unter Seite 28 - trG.
Programmierung
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parametertyp:
Einstellbereich:
T_MODE txt
txt
Wirkung (Character)
OFF Triggereingang abgeschaltet
OUT Triggereingang wirkt auf OUTPUT:
Ausgang ein / aus
RCL RECALL: Speicherrückruf (Einzelschritt)
SEQ SEQUENCE: Speicherrückruf
sequentiell (SEQUENCE GO)
LLO LOCAL LOCKED: Frontplattenverriegelung; Anzeige durch LED ”LOCKED
/ SEQ” auf der Frontplatte
MIN MINMAX: Extremwertspeicher Steuerung für Messwerte
Grundeinstellung: unverändert (nach RESET (*RST))
Abfragebefehl:
TSET?
Antwortstring:
TSET w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 10 Zeichen
w (Wert)
nn.nn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "TDEF?"
ENTER 713; A$
DISP A$
TDEF 00.02
Beispiel (HP-Basic):
OUTPUT 713;"T_MODE LLO"
{Triggereingang wirkt auf Frontplattenverriegelung}
74
GMC-I Messtechnik GmbH
ULIM, ULIM? – Grenzwert für Spannungseinstellung
UMAX? – maximaler aufgetretener Spannungsmesswert
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 25.
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Kap. 4.8.1.
Programmierung
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parameter-Typ:
Einstellbereich:
ULIM w
w (Wert)
Realzahl
0 ≤ w ≤ ULIMmax l
Gerätetyp
Nennspannung [V]
ULIMmax [V]
20
20
40
40
80
80
360
360
Schrittweite [mV]
1,0
1,0
1,0
1,0
Grundeinstellung: nach RESET (*RST) → Nennspannung
Abfragebefehl:
UMAX?
Antwortstring:
UMAX w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nnn.nnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "UMAX?"
ENTER 713; A$
DISP A$
UMAX +028.125
Beispiel (HP-BASIC):
OUTPUT 713; "ULIM 20"
{Spannungs-Einstellbereichsgrenze 20 V}
Bemerkung
• ULIM kann nicht niedriger als USET eingestellt werden.
• Der entsprechende Einstellbefehl würde nicht ausgeführt.
• Bit 1 im Ereignisregister B (Limit Error) und Bit 4 im StandardEreignisregister (Execution Error) würden gesetzt.
• Entspricht der programmierte Wert nicht einem ganzzahligen
Vielfachen der Schrittweite, wird er entsprechend gerundet.
• Für die 4-stellige Digitalanzeige wird der Zahlenwert ggf. nochmals gerundet.
• Die ULIM-Funktion ist nicht wirksam für die Einstellung von USET
per Steuersignal über die analoge Schnittstelle.
Abfrage
Zeigt die eingestellte oberste Grenze für den Spannungssollwert
USET an.
Programmierung
Abfragebefehl:
ULIM?
Antwortstring:
Länge
Parameter
Format w:
ULIM w
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nnn.nnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713;"ULIM?"
ENTER 713;A$
DISP A$
ULIM +020.000
UMIN? – minimaler aufgetretener Spannungsmesswert
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Kap. 4.8.1.
Programmierung
Abfragebefehl:
UMAX?
Antwortstring:
UMAX w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nnn.nnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
OUTPUT 713; "UMIN?"
ENTER 713; A$
DISP A$
UMIN +027.350
UOUT? – Abfrage des aktuellen Spannungsmesswertes
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 23.
Programmierung
Abfragebefehl:
UOUT?
Antwortstring:
UOUT w
Länge:
Parameter:
Format:
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nnn.nnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
GMC-I Messtechnik GmbH
OUTPUT 713; "UOUT?"
ENTER 713; A$
DISP A$
UOUT +027.350
75
USET, USET? – Spannungssollwert
WAIT – zusätzliche Wartezeit
Funktion und manuelle Bedienung
Erklärungen unter Seite 20.
Funktion
Zusätzliche Wartezeit zwischen der Ausführung von zwei Befehlen.
Diese Funktion wirkt als zusätzliche Wartezeit bei Befehlsabarbeitung/Ausführung innerhalb eines Datenstrings (gekettete Befehle).
Diese erlaubt z. B. die definierte Programmierung eines Einschaltverhaltens/einer Einschaltflanke innerhalb eines Befehlsstrings bei
Ausführungszeiten im ms-Bereich.
Programmierung
Einstellbefehl:
Parameter:
Parameter-Typ:
Einstellbereich:
USET w
w (Wert)
Realzahl
0 ≤ w ≤ ULIM
Programmierung
Gerätetyp
Nennspannung [V]
ULIMmax [V]
20
20
40
40
80
80
360
360
Schrittweite [mV]
5
10
20
100
Grundeinstellung: nach RESET (*RST) → 0.00 V
Beispiel (HP-BASIC):
OUTPUT 713;"USET 12.5"
{Spannungssollwert 12,5 V}
Bemerkungen
• USET ist nicht höher als ULIM einstellbar.
• Der Einstellbefehl wird nicht ausgeführt.
• Bit 1 im Ereignisregister B (Limit Error) sowie Bit 4 im StandardEreignisregister (Execution Error) gesetzt.
• Entspricht der programmierte Wert nicht einem ganzzahligen
Vielfachen der Schrittweite, wird er entsprechend gerundet.
• Für die 4-stellige Digitalanzeige wird der Zahlenwert ggf. nochmals gerundet.
Einstellbefehl:
Paramete:r
Parameter-Typ:
Einstellbereich:
WAIT w
w (Wert)
Realzahl
0.001 <s> ≤ w ≤ 9.999 <s>
Auflösung: 1 ms
Bemerkungen
Die Länge des Datenstrings darf dabei allerdings 255 Zeichen (=
Pufferlänge) nicht überschreiten, da ansonsten eine unspezifizierte
Pause durch die neue Datenübertragung entsteht.
Achtung:
Während der Ausführung der Wartezeit findet keine Bearbeitung
von Daten statt, der Eingangspuffer ist blockiert, d.h. auch die
Anzeigen werden während dieser Zeit nicht aktualisiert.
Beispiel
"USET 0; ISET 5; OUTPUT ON; WAIT 0.001; USET 3; WAIT
0.003; USET 7; WAIT 0.003; USET 10"
(bzw. "US 0; IS 5; OU ON; W .001; US 3; W .003; US 7; W .003;
US 10" mit abgek. Befehlsnamen)
Abfrage
Zeigt den mit USET definierten Sollwert der Ausgangsspannung
an.
Programmierung
Abfragebefehl:
USET?
Antwortstring:
Länge
Parameter
Format w:
USET w
konstant 13 Zeichen
w (Wert)
+nnn.nnn
Beispiel (HP-Basic):
→ Anzeige:
76
OUTPUT 713;"USET?"
ENTER 713;A$
DISP A$
USET +012.500
GMC-I Messtechnik GmbH
6.5 Die Zustands- und Ereignisverwaltung
Das Gerät besitzt besondere Register um
• Programmierfehler (z. B. Empfang eines falschen Befehls).
• Gerätezustände (z. B. Ausgang arbeitet in Spannungsregelung).
• Ereignisse (z. B. Ausgang durch OCP-Funktion abgeschaltet)
zu erkennen, die vom steuernden Controller abgefragt werden
können.
Condition
Register
Event
Register
Die Einstellungen und Abfragen der Zustands- und Ereignisregister
können Sie nur über die
serielle oder
parallele Schnittstelle durchführen!
Enable
Register
Status Byte
Register
Enable
Register
*PSC?
Clear
ESE, SRE, PRE
1
0
*PSCn (n=0;1)
Power On
PON
0
CME
EXE
0
QYE
0
OPC
Command Error
Execution Error
Query Error
Operation
Complete
*OPC?
&
*OPC
*ESR?
*ESE?
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
7
6
5
4
3
2
1
0
≥1
(0 ≤ n ≤ 255)
*ESEn
Message Available
Sequence Busy
Triggersignal at analog Interface
Overtemperature
Overvoltage
SIG1_OUT / SIG2_OUT aktiv
Overload
Constant Current Regulation
Constant Voltage Regulation
Σ≠0
CRA?
ERA?
ERAE?
SEQB
TRGA
OTPA
OVPA
S12A
OL
CCR
CVR
SEQI
OTPI
OTPA
OVPA
OCPA
OL
CCR
CVR
7
6
5
4
3
2
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
≥1
Σ≠0
ERAEn (0 ≤ n ≤ 255)
Output disable by OCP
ERB?
Selftest- / Calibration Error
TCE
TRGA
SEQE
OUTE
DDTE
LIME
S2A
S1A
Sequence Execution Error
Output-On Error
DDT Error
Limit Error
SIG2_OUT, aktives Signal aufgetreten
SIG1_OUT, aktives Signal aufgetreten
*STB?
ERBE?
7
6
5
4
3
2
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
Serial Poll
oder
0
RQS
MSS
≥1
Σ≠0
ERBEn (0 ≤ n ≤ 255)
ESR
MAV
ERA
ERB
0
0
*SRE?
7
6
5
4
3
2
1
0
LED
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
≥1
Service
Service
Request
Request
MSS Erzeugung rsv Funktion
Zustand/Ereignis
TRUE = 1
FALSE = 0
7
6
5
4
3
2
1
0
128
64
32
16
8
4
2
1
RQS
SRQ
*SREn (0 ≤ n ≤ 255)
*PRE?
Abfragebefehl
SRQ/STS
0
7
6
5
4
3
2
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
Parallel Poll
*IST?
DI08
DI07
≥1
Σ≠0 ist
*PREn (0 ≤ n ≤ 255)
Parallel
Poll
Funktion
DI06
DI05
DI04
DI03
DI02
DI01
PPC
Kommando
Einstellbefehl
Bit-Nr.
GMC-I Messtechnik GmbH
Wertigkeit
77
Überblick – Bedeutung der Registerinhalte
TCE
Selftest-Error bzw. Fehler während Justierung
• Während des Selbsttest wurde ein Fehler erkannt.
• Fehler bei der Gerätekalibrierung aufgetreten.
• Kalibrierung nicht erfolgreich abgeschlossen.
• mindestens ein Kalibrierwert konnte nicht übernommen
werden, da er außerhalb des Abgleichbereiches lag.
OVPA Overvoltage Protection Active
Überspannungsschutz hat angesprochen
• Ausgang wurde deaktiviert.
• Wiedereinschalten mit OUTPUT ON.
PON Power On
• Gerät wurde zwischenzeitlich ausgeschaltet.
CCR Constant Current Regulation
Ausgang arbeitet(e) in Stromregelung.
QYE Output Queue without message
Fehlermeldung nach Adressierung als "Talker".
• (Noch) keine Nachricht im Ausgabepuffer bereit.
CVR Constant Voltage Regulation
Ausgang arbeitet(e) in Spannungsregelung.
SEQB Sequence Busy
Zustandsmeldung SEQUENCE-Funktion läuft.
CME Command Error
Anweisungsfehler.
• Unbekannter Befehl.
• Syntaxfehler.
• Parameter nicht innerhalb des Einstellbereichs.
SEQI Sequence Inactive
Fertigmeldung.
• Ablauf der SEQUENCE-Fkt. beendet oder abgebrochen.
SEQE Sequence Error
Fehlermeldung nach SEQUENCE GO.
• Aus dem SEQUENCE-Speicher rückgerufener Spannungs- oder Stromsollwert ist höher als der eingestellte
Grenzwert (USET > ULIM oder ISET > ILIM); Display: "Err
21".
• Speicherbereich zwischen Start- und Stoppadresse
enthält keine ausführbaren Werte; Display: "Err 22".
• Mit Auftreten der Fehlermeldung wird der Ablauf der
SEQUENCE-Funktion abgebrochen.
DDTE Define Device Trigger Error
Fehlermeldung der Geräte-Trigger-Voreinstellung.
• *DDT-Befehlsstring > 80 Zeichen.
• *TRG-Befehl innerhalb des *DDT-Befehlsstrings.
EXE Execution Error
• Überschreitung befehlsspezifischer Parametergrenzen.
• Unverträglichkeit eines Befehls oder Parameters mit
einem aktuellen Betriebszustand.
LIME Limit Error
Grenzwertfehler nach Einstellbefehl USET, ISET, ULIM, ILIM
• Spannungs- oder Stromsollwert wurde höher eingestellt, als der eingestellte Grenzwert zulässt.
• Ein Grenzwert wurde unterhalb des aktuellen Spannungs- bzw. Stromsollwertes gewählt.
MAV Message Available
Fertigmeldung nach Abfragebefehl.
• Angeforderte Information(en) im Datenausgabepuffer.
• MAV-Bit-Abfrage ist nur bei IEC-Bus-Steuerung mittels
"Serial Poll" sinnvoll.
OCPA Overcurrent Protection Active
Überstromschutz ist aktiv.
• Ausgang wurde durch OCP-Funktion deaktiviert.
• Wiedereinschalten durch OUTPUT ON.
OL
Overload
Überlastmeldung.
• Leistungsbegrenzung hat eingesetzt.
OPC Operation Complete
Fertigmeldung.
• Die dem *OPC-Befehl vorausgegangenen Befehle wurden abgearbeitet (zeitliche Synchronisation).
S1A SIG1_OUT, aktives Signal aufgetreten
S2A SIG2_OUT, aktives Signal aufgetreten
S12A SIG1_OUT oder SIG2_OUT aktiv
TRGA Trigger at Analog Interface
An analoger Schnittstelle wurde Triggersignal erkannt.
Dezimaläquivalent des Registerinhalts
•
•
•
•
•
Beispiel:
Auf die Abfrage CRA? erhalten Sie als Antwort: 52
Umrechnung:
OTPA Overtemperature Protection Active
Übertemperaturschutz ist aktiv
• Gerät ist überhitzt, z. B. wegen mangelhafter Belüftung
• Der Einstellbefehl OUTPUT ON wird ignoriert solange dieser Zustand andauert und führt zum erneuten Setzen
des OTPA-Bits im Ereignisregister.
OTPI Overtemperature Protection Inactive
Bereitschaftsmeldung nach Übertemperaturmeldung
OTPA.
• Das Gerät ist wieder abgekühlt.
• Bei Einstellung der POWER-ON-Funktion auf SBY bzw.
RST bleibt der Ausgang deaktiviert.
• Bei Einstellung auf RCL erfolgt automatisches Wiedereinschalten.
OUTE Output Error
Fehlermeldung nach Einstellbefehl OUTPUT ON.
• Aktivieren des Ausgangs ist durch OUTPUT OFF-Signal
am Trigger-Eingang der Analog-Schnittstelle blockiert.
• Display: "Err 25"
78
Die Abfrage von Datenregistern ergibt immer eine Dezimalzahl.
Die Dezimalzahl zeigt den Inhalt des Registers an.
Bei einem 8-Bit-Register liegt diese Zahl zwischen 0 und 255.
Diese Zahl zeigt Ihnen die gesetzten Register-Bits.
Die Zahl muss dazu in einen binären Wert umgerechnet werden.
52 :
26 :
13 :
6:
3:
1:
0:
0:
2=
2=
2=
2=
2=
2=
2=
2=
26
13
6
3
1
0
0
0
Rest 0
Rest 0
Rest 1
Rest 0
Rest 1
Rest 1
Rest 0
Rest 0
Bit 0
Bit 1
Bit 2
Bit 3
Bit 4
Bit 5
Bit 6
Bit 7
Die binäre Darstellung von 5210 ist also: 0011 01002
•
•
Aus der binären Darstellung ersehen Sie, welche Bits im
Zustandsregister A (CRA) gesetzt sind.
3 (OL = Overload)
5 (OVPA = Overvoltage)
6 (OTPA = Overtemperature)
Diese Bits haben einen möglichen SRQ (Service Request)
ausgelöst.
GMC-I Messtechnik GmbH
7
• Die zugehörigen externen Messwerte (Istwerte) werden dem
System per Eingabe zugeführt und vom System mit den Sollwerten verglichen.
Justieren des SSP-KONSTANTERs
CAL – Funktionsgruppe „Kalibrieren“
• Durch die Istwerte wird ebenfalls eine Gerade gelegt und die
lineare Änderung zur Sollwertgeraden (Steigung und Ordinatenabschnitt) gespeichert.
7.1 Allgemeines und Begriffserklärung
Justieren
• Wird auch als Abgleichen bezeichnet.
• Ein Messgerät so einstellen (abgleichen), dass Messabweichungen möglichst klein werden.
• Diese Werte werden im E2PROM abgelegt und für alle Einstellungen herangezogen.
• Justieren ist ein Vorgang, der das Messgerät bleibend verändert.
• Jeder auf der Sollwertgerade neu eingestellte Spannungspunkt
wird über die Istwertgerade und die Abweichung rückgerechnet und so der exakte Spannungswert eingestellt.
Kalibrieren
• Das Gleiche gilt entsprechend für den Stromwertabgleich.
• Wird auch als Einmessen bezeichnet.
• Die Justierung können Sie manuell per Hand oder automatisch
mittels PC über die Schnittstellen durchführen.
• Feststellen von Abweichungen am fertigen Gerät.
• Anzeigende Messgeräte:
Maßabweichung zwischen Anzeige und dem als richtig geltenden Wert.
• Übertragende Messgeräte:
Maßabweichung zwischen dem Wert des Anfangssignals und
dem Wert, den dieses Signal bei idealem Übertragungsverhalten und definiertem Eingangswert hätte.
RS-232
IEEE488
(Uoff, xxx.xxx)
Uoff
Rückführen
• Beschreibt einen Vorgang, durch den der von einem Messgerät dargestellte Messwert, über einen oder mehrere Schritte,
mit dem nationalen Normal für die betreffende Messgröße verglichen werden kann.
(Uoff, xxx.xxx)
(Uoff x.xxx)
Allgemeines
Mit der im KONSTANTER integrierten Justierroutine ”CAL” können Sie innerhalb selbst festgelegter Intervalle mögliche, durch
Bauteilealterung bedingte Abweichungen zwischen Ist- und Sollwert weitgehend eliminieren.
Bild 7.1 b
Justieren des KONSTANTERs per Hand oder PC
Uout
Uout
äc h
ta ts
ur v
eK
lich
e
wü
ge
n
ht e
sc
rv
Ku
e
Ueinst
0
Uoff
Bild 7.1 a
UFS
UNenn
Kontinuierliche Einstellung von Uset
0:
UNenn
Nullpunkt
Nennspannung
Ueinst
Eingestellte Spannung
Uout
Ausgangsspannung
Uoff
Offsetspannung = 0,5 % UNenn
UFS
Full Scale Spannung = 95 % UNenn
• Zur Justierung des Systems werden intern 2 fixe Spannungspunkte (Uoff und UFS) gewählt (Sollwerte) und durch sie eine
Gerade (gewünschte Kurve) gelegt.
GMC-I Messtechnik GmbH
79
7.2 Justiervorgang
1
Manueller Abgleich
FUNCTION
1mal Drücken;
Sprung auf zuletzt bearbeitete Funktionsgruppe
Vorbereitung
Zum Justieren des KONSTANTERs benötigen Sie ein hochgenaues Messgerät, dessen Auflösung ca. eine Klasse besser ist
als die des KONSTANTERs (vgl. technische Daten).
CE/LOCAL
FUNCTION
+
2
evtl. mehrmals Drücken
SELECT
Anschluss des Messgerätes zum Justieren der Ausgangsspannung
3
Der Leistungsausgang des KONSTANTERs muss ausgeschaltet
sein (OUTPUT OFF).
Schließen Sie das Messgerät direkt (parallel) an den Leistungsausgang des KONSTANTERs an. Sie können die Genauigkeit
der Justierung noch erhöhen, wenn Sie zusätzlich die SenseLeitungen anschließen.
ENTER
Sprung auf Datum, das bei letzter
Justierung eingestellt wurde
Selbsttest
CE/LOCAL
20
4
5
Datum der Neujustierung
einstellen
19
CE/LOCAL
Calibrator
SENSE
6
ENTER
7
ENTER
19
CE/LOCAL
Zum Starten der Kalibrierroutine
die ENTER-Taste mind. 5 s gedrückt halten
8
Bild 7.2 a
SSP-Konstanter ist zur Anzeige der
Offset-Spannung bereit
Anschlussschema für Justieren der Ausgangsspannung
Mit Increment-/ Decrement-Tasten
den auf dem externen Messgerät
abgelesenen Wert einstellen
19
CV OUTPUT
CE/LOCAL
Stellen Sie die Spannungsjustierfunktionen ein und aktivieren
Sie anschließend den Leistungsausgang des KONSTANTERs
(OUTPUT ON).
Eingestellten, externen
Messwert übernehmen
SSP-Konstanter ist zur Anzeige der
Full-Scale-Spannung bereit
CV OUTPUT
Der Leistungsausgang des KONSTANTERs muss ausgeschaltet
sein (OUTPUT OFF).
Ist der maximale Wert des Ausgangsstroms des KONSTANTERs
kleiner als der maximale Strommessbereich des Messgerätes,
darf das Messgerät direkt in Reihe zum Leistungsausgang angeschlossen werden.
ENTER
10
Anschluss des Messgerätes zum Justieren des Ausgangsstromes
Achten Sie auf den maximalen Strommessbereich ihres Messgerätes.
ENTER
9
Schalten Sie das Messgerät ein und wählen Sie den für die
Messung notwendigen Spannungsmessbereich. Der Messbereichs-endwert muss mindestens ebenso groß sein wie die
Nennspannung des KONSTANTERs.
ENTER
11
Mit Increment-/ Decrement-Tasten
den auf dem externen Messgerät
abgelesenen Wert einstellen
19
CE/LOCAL
CV OUTPUT
ENTER
Eingestellten, externen
Messwert übernehmen
12
SSP-Konstanter ist zur Anzeige des
Offset-Stroms bereit
CE/LOCAL
Ist der maximale Wert des Ausgangsstroms größer als der maximale Strommessbereich des Messgerätes, schließen Sie das
Messgerät über einen entsprechend dimensionierten Messwiderstand (Shunt) an den Leistungsausgang des KONSTANTERs an. Sie können die Genauigkeit der Justierung noch
erhöhen, wenn Sie zusätzlich die Sense-Leitungen anschließen.
CV OUTPUT
ENTER
19
Belastung erhöhen oder
Ausgang kurzschließen
13
Mit Increment-/ Decrement-Tasten
den auf dem externen Messgerät
abgelesenen Wert einstellen
CC OUTPUT
ENTER
14
Eingestellten, externen
Messwert übernehmen
SSP-Konstanter ist zur Anzeige des
Full-Scale-Stroms bereit
CC OUTPUT
Calibrator
ENTER
15
Mit Increment-/ Decrement-Tasten
den auf dem externen Messgerät
abgelesenen Wert einstellen
CE/LOCAL
Rs
19
CC OUTPUT
ENTER
16
Eingestellten, externen
Messwert übernehmen 21
SENSE
Bild 7.2 b
17
Anschlussschema für Justieren des Ausgangstroms
CC OUTPUT
Schalten Sie das Messgerät ein und wählen Sie den für die
Messung notwendigen Strommessbereich. Der Messbereichsendwert muss mindestens ebenso groß sein wie der
Nennstrom des KONSTANTERs.
Stellen Sie die Stromjustierfunktionen ein und aktivieren Sie
anschließend den Leistungsausgang des KONSTANTERs
(OUTPUT ON).
80
ENTER
Justierung beenden und Rücksprung ins
Menü der Funktionsgruppen
18
Bild 7.2 c
Manuelles Justieren des Gerätes
GMC-I Messtechnik GmbH
Anwählen der Justier- (Kalibrier-) Funktion
Der KONSTANTER arbeitet im Standard-Funktionsmodus.
23 Drücken Sie einmal die Taste <FUNCTION> um ins Menü der
Funktionsgruppen zu gelangen.
24 Drücken Sie jetzt die Taste <FUNCTION> sooft, bis im Display
die Funktionsgruppe CAL angezeigt wird.
25 Erscheint der Schriftzug CAL auf dem linken Display, drücken
Sie die Taste <ENTER>. Sie springen so ins Menü der Justier(bzw. Kalibrier-) funktion.
Einstellen des neuen Justierdatums
26 Als erstes erscheint im linken Display date und im rechten
das Datum der letzten Justierung.
27 Stellen Sie mit der Taste <↓> oder<↑> das Datum ein, an
dem Sie jetzt die Justierung vornehmen.
28 Ist das Datum eingestellt, drücken Sie die Taste <ENTER>.
Das Datum wird gespeichert und auf der Anzeige erscheint:
CAL Strt. Strt blinkt.
Starten der Justier- (Kalibrier-) Funktion
29 Drücken Sie die Taste <ENTER> mindestens 5 Sekunden um die
Justier-(Kalibrier-) routine zu starten.
Stroms). Der KONSTANTER ist zur Anzeige des OffsetStroms bereit.
Drücken Sie die Taste <ENTER>.
Im linken Display erscheint IoFF, im rechten der vom KONSTANTER gemessene Stromwert (0,5 % INenn).
Die blinkende Ziffer zeigt die kleinste einstellbare Stelle an.
Vergleichen Sie diesen Wert mit dem auf dem externen
Messgerät angezeigten.
Ergibt sich eine Differenz zwischen beiden Werten, stellen
Sie den vom externen Messgerät gemessenen Wert mit der
Taste <↓> oder<↑> am KONSTANTER ein.
36 Speichern Sie den korrigierten Wert für IoFF im KONSTANTER durch Drücken der Taste <ENTER>.
Nach Drücken der Taste <ENTER> steht MEAS IFS (Messen
des Fullscale-Stroms) blinkend im Display.
37 Drücken Sie die Taste <ENTER>.
Im linken Display erscheint IFS, im rechten der vom KONSTANTER gemessene Stromwert (95 % INenn).
Die blinkende Ziffer zeigt die kleinste einstellbare Stelle an.
Vergleichen Sie diesen Wert mit dem auf dem externen
Messgerät angezeigten.
Drücken Sie hier die <ENTER>-Taste kürzer als 5 Sekunden,
kehrt das Gerät automatisch in die Standardeinstellung
zurück.
Ergibt sich eine Differenz zwischen beiden Werten, stellen
Sie den vom externen Messgerät gemessenen Wert mit der
Taste <↓> oder<↑> am KONSTANTER ein.
Für diesen Fall drücken Sie nochmals die <FUNCTION>-Taste
um zu CAL Strt zurück zu kehren.
38 Speichern Sie den korrigierten Wert für IFS im KONSTANTER
durch Drücken der Taste <ENTER>.
Justieren der Offset- und Fullscale-Spannung
30 In der Anzeige erscheint blinkend MEAS UoFF (Messen der
Offset-Spannung). Der KONSTANTER ist zur Anzeige der
Offset-Spannung bereit.
31 Drücken Sie die Taste <ENTER>.
Im linken Display erscheint UoFF, im rechten der vom KONSTANTER gemessene Spannungswert (0,5 % UNenn).
Die blinkende Ziffer zeigt die kleinste einstellbare Stelle an.
Die LEDs CV und OUTPUT leuchten, der Ausgang ist jetzt aktiv.
Vergleichen Sie den Wert von UoFF mit dem auf dem externen Messgerät angezeigten Wert.
Ergibt sich eine Differenz zwischen beiden Werten, stellen
Sie den vom externen Messgerät gemessenen Wert mit der
Taste <↓> oder<↑> am KONSTANTER ein.
32 Speichern Sie den korrigierten Wert für UoFF im KONSTANTER durch Drücken der Taste <ENTER>.
Nach Drücken der Taste <ENTER> erscheint MEAS UFS (Messen der Fullscale-Spannung) blinkend in der Anzeige.
33 Drücken Sie die Taste <ENTER>
Im linken Display erscheint UFS, im rechten der vom KONSTANTER gemessene Spannungswert (95 % UNenn).
Die blinkende Ziffer zeigt die kleinste einstellbare Stelle an.
Vergleichen Sie diesen Wert mit dem auf dem externen
Messgerät angezeigten.
Ergibt sich eine Differenz zwischen beiden Werten, stellen
Sie den vom externen Messgerät gemessenen Wert mit der
Taste <↓> oder<↑> am KONSTANTER ein.
34 Speichern Sie den korrigierten Wert für UFS im KONSTANTER durch Drücken der Taste <ENTER>.
In der Anzeige wird MEAS IoFF angezeigt.
Justieren des Offset- und Fullscale- Stroms
35 Für das Justieren von Offset- und Fullscale- Strom muss der
KONSTANTER in Stromregelung arbeiten!
Erhöhen Sie dazu die Belastung oder schließen Sie den Ausgang kurz, die LED CV erlischt, LED CC und OUTPUT leuchten.
In der Anzeige steht blinkend MEAS IoFF (Messen des OffsetGMC-I Messtechnik GmbH
Beenden der Justierung des KONSTANTERs
39 Nach Übernahme des zuletzt eingestellten Stromwertes
erscheint in der Anzeige CAL End.
Beenden Sie jetzt die Justierfunktion durch Drücken der
Taste <ENTER>.
40 Erst jetzt wird die gesamte Justierung in den Speicher übernommen!
Im linken Display erscheint SEt. Sie befinden sich wieder im
Menü der Funktionsgruppen.
Hier können Sie mit <FUNCTION> eine neue Funktionsgruppe
anwählen oder dieses Menü mit <CE/LOCAL> ganz verlassen
und in die Standardeinstellung zurückkehren.
Vorzeitiger manueller Abbruch der Justierung
Stellen Sie bereits während eines Justierschrittes fest, dass
die Abweichung der Messwerte zwischen KONSTANTER und
externem Messgerät zu groß wird und eine Justierung nicht
mehr durchführbar ist, können Sie die Neujustierung vorzeitig
abbrechen und die vorhergehende Justierung beibehalten.
41 Drücken Sie die Taste <CE/LOCAL> sooft, bis links die
Anzeige CAL erscheint.
Sie befinden sich jetzt wieder am Anfang der Justierroutine.
42 Drücken Sie erneut <CE/LOCAL>, verlassen so die Justierfunktion und springen zurück ins Funktionsgruppenmenü.
Automatischer Abbruch der Justierung durch den KONSTANTER
43 Ist die Justierung für den KONSTANTER nicht durchführbar,
weil die Messwerte zu stark differieren, wird die Justierung
im letzten Funktionsschritt nicht übernommen.
Der KONSTANTER setzt sich selbst in den UNCAL-Zustand,
setzt Defaultwerte (nicht alte Werte) ein und verläßt die Justierfunktion. Bei jedem Einschalten des KONSTANTERs wird
außerdem das Cal Error Flag gesetzt.
Rechnergestützter Abgleich
Vorbereitung
Schließen Sie das Buskabel an die Schnittstellen von PC und
KONSTANTER an.
Zur weiteren Vorbereitung auf die rechnergestützte Justierung
81
des KONSTANTERs gehen Sie wie beim manuellen Justieren
vor.
Rechnergestütztes Justieren (manuell)
Sie arbeiten im Prinzip interaktiv mit PC, KONSTANTER und
Messgerät. Der Befehl zur Steuerung des KONSTANTERs über
den PC lautet:
CAL
txt, w
Parameter
txt, w
Alternativen für die Parameter txt und w
Der KONSTANTER stellt den Wert für Ioff ein.
Lesen Sie den Messwert am externen Messgerät ab.
OUTPUT 713;”CAL Ioff, 0.048” ↵
0.048 ist der vom externen Messgerät abgelesene Wert. Er wird
als numerischer Parameter eingegeben.
OUTPUT 713; ”CAL Ifs” ↵
Der KONSTANTER stellt den Wert für Ifs ein.
Lesen Sie den Messwert am externen Messgerät ab.
OUTPUT 713; ”CAL Ifs, 5.863” ↵
5.863 ist der vom externen Messgerät abgelesene Wert. Er wird
als numerischer Parameter eingegeben.
OUTPUT 713; ”CAL date, 06.95” ↵
Im Gegensatz zur Justierung direkt am Rechner, wird das Justierdatum am Ende der Justierung eingegeben. Eine Abfrage des
letzten Datums ist hier aber nicht möglich.
Mit Eingabe des Justierdatums ist die Justierung abgeschlossen.
txt, w
Beschreibung
Uoff
Start Justierung,
Einstellung U-Offset-Just.
Uoff, xxx.xxx
U-Offset:
externer Spannungsmesswert
Ufs
Einstellung
U-Endwert-Just.
Ufs, xxx.xxx
U-Endwert:
externer Spannungsmesswert
Ioff
Einstellung I-Offset-Just.
Ioff, xxx.xxx
I-Offset:
externer Strommesswert
Ifs
Einstellung I-Endwert-Just.
Ifs, xxx.xxx
I-Endwert:
externer Strommesswert
7.3 Selbsttest auslösen
DATE, mm.yy
Justierdatum, Ende Justierung
• Das Gerät testet sich selbst auf mögliche Fehler.
Um diesen Befehl zu realisieren, müssen Sie ihn in eine für die
Schnittstelle notwendige Sprache einbinden. Wir verwenden
für IEC-Bussysteme HP-Basic. Damit ergibt sich folgende Syntax:
Output 713; ”CAL Uoff”
Rechnergestütztes Justieren (automatisch)
Schließen Sie ein weiteres Buskabel an, um den PC und das
externe Messgerät miteinander zu verbinden.
Für vollautomatische Justierung muss ein auf die Schnittstelle
speziell abgestimmtes Programm geschrieben werden, das
einen Datenaustausch zwischen PC, Systemmultimeter und
KONSTANTER gewährleistet, sowie eine Dateninterpretation
und Übersetzung erlaubt.
Dabei entsprechen die für das Senden der Daten zu verwendenden Befehle den oben genannten per Tatstatureingabe.
• Wählen Sie im Funktionsgruppenmenü die Funktionsgruppe
CAL an.
• Drücken Sie die Taste < SELECT>.
• Auf dem Display erscheint ”tESt” ”Strt”.
• Lösen Sie jetzt den Selbsttest mit <ENTER> aus.
• Während des Testlaufs blinkt die LED ”LOCKED/SEQ”.
Befehlsteil
Beschreibung
Output
Befehl an den PC Daten über die Schnittstelle
an externes Gerät zu senden
713
Adresse des KONSTANTERs (externes Gerät)
”CAL Uoff”
Befehl für den KONSTANTER; durch ” ” werden
Anfang und Ende gekennzeichnet
• Ein erkannter Fehler wird mit der Fehlernummer ”Err” ”11” kurz
angezeigt (siehe Fehlerliste).
FUNCTION
1mal Drücken;
Sprung auf zuletzt bearbeitete Funktionsgruppe
FUNCTION
Beispiel für eine Justierung mit dem PC
+
evtl. mehrmals Drücken
SELECT
Die Justierung muss auf diese Art und in dieser Reihenfolge
durchgeführt werden.
OUTPUT 713;”CAL Uoff” ↵
Der Startbefehl zur Justierung wird an den KONSTANTER gesendet. Der KONSTANTER stellt den Wert für Uoff ein.
Lesen Sie den Messwert am externen Messgerät ab.
ENTER
OUTPUT 713;”CAL Uoff, 0.478” ↵
0.478 ist der vom externen Messgerät abgelesene Wert. Er wird
als numerischer Parameter eingegeben.
OUTPUT 713; ”CAL Ufs” ↵
Der KONSTANTER stellt den Wert für Ufs ein.
Lesen Sie den Messwert am externen Messgerät ab.
LOCKED/SEQ
blinkt
USET / ISET
Bild 7.3
Manuelles Auslösen des Selbsttests
OUTPUT 713; ”CAL Ufs, 71.00” ↵
71.00 ist der vom externen Messgerät abgelesene Wert. Er wird
als numerischer Parameter eingegeben.
OUTPUT 713;”CAL Ioff” ↵
82
GMC-I Messtechnik GmbH
8 Anhang
8.1 Einstellbare Funktionen und Parameter
Einstellbefehl
Bedeutung / Wirkung
Addr n
ADDRESS n
bAUd txt
Einstellen der Geräte-Adresse für RS-232 bzw. IEEE488 (Interface-Konfiguration)
n: 0;1; ... ; 31 (Geräteadressen)
Einstellen der Übertragungsrate (Interface-Konfiguration)
txt: 50; 75; 150; ... ; 4800; 9600; 19.2t (Übertragungsgeschwindigkeit in bit / sec)
Aufruf der „CAL“-Prozedur nach Bedienungsanleitung Abschnitt 7
CAL
CAL txt, w
dbit txt
dly w
DELAY w
DISPLAY txt
ILIM w
ISET w
OCP txt
Output (Taste)
OUTPUT txt
OVP w
OVSET w
Pbit txt
pon txt
POWER_ON txt
rEP n
REPETITION n
rnd txt
Sbit txt
SEq txt
SEQUENCE txt
SiG1 txt
SiG2 txt
Sig1_Sig2 txt1, txt2
manuell
IEEE 488
RS 232C
n=1...10
n=11...255
Speichern der Einstellung durch *SAV n
Einstellen manuell oder über Schnittstelle
X
X
X
X
Erklärung im
Grundeinstellung nach Kapitel
auf Seite
RESET *RST
S. 38
unverändert
S. 64
unverändert
S. 39
unverändert
unverändert
S. 80
S. 81
S. 39
0.00 s
ON
S. 26
S. 65
S. 65
X X
Einstellen der Anzahl der Datenbits (Interface-Konfiguration)
txt: 7; 8
Abschaltverzögerung für OCP (Setup)
w: 0; 0.1; ... 99.9 (Verzögerungszeit in Sekunden)
Ein- / Ausschalten der Digitalanzeigen
txt: off; on
Stromeinstellgrenzwert (Setup)
0 ≤ w ≤ I Nenn
w: 12.00
(Beispiel: 12,00 A)
Stromsollwert
0 ≤ w ≤ ILIM
w: 10.75
(Beispiel: 10,75 A)
Reaktionswahl für Strombegrenzung (Overcurrent Protection), (Setup)
txt: oFF; on
(Stromregelung / Ausgangsabschaltung nach Verzögerungszeit dLY)
Ein- / Ausschalten des Ausgangs
txt: OFF; ON
Überspannungsschutz-Ansprechwert (Setup)
0 ≤ w ≤ 1,25 x U Nenn
w: 32.5
(Beispiel: 32,5 V)
Einstellen des Paritybits (Interface-Konfiguration)
txt: nonE
kein Paritybit
ZEro
stets 0
EVEn
geradzahlig
odd
ungeradzahlig
onE
stets 1
Wahl der Geräteeinstellung nach Netzeinschalten (Setup)
txt: rSt
(Grundeinstellung)
SbY
(letzte Einstellung und Ausgang inaktiv)
rcL
(letzte Einstellung)
Repetition, Anzahl der Sequence-Wiederholungen (Sequence)
n: 1; ... ; 255
0 ∞
Runden des Anzeigemesswerts (Setup)
txt: 0; –1; –2 (keine Rundung; um eine bzw. zwei Dezimalstellen)
Einstellen des Stopbits (Interface-Konfiguration)
txt: 1; 2
Sequence, automatischer Speicherabruf
txt: Go (Start); (off, on (schließen / beenden, öffnen))
hold (Pause/anhalten); cont (fortsetzen); strt, step, stop (Einzelschrittsteuerung)
Signalausgang 1 (Analoge Schnittstelle)
Signalausgang 2 (Analoge Schnittstelle)
txt: oFF
SIG inaktiv (passiv high)
on
SIG aktiv (aktiv low)
out
Signalpegel abhängig vom Aktivierungszustand des Ausgangs
OUTPUT on: passiv high
OUTPUT OFF: aktiv low
ModE
Signalpegel abhängig von der aktuellen Regelart
OFF oder CV: passiv high
CC oder OL: aktiv low
SEq
Signalpegel abhängig vom aktivierten Ablauf der SEQUENCE-Funktion
Funktion in Ausführung: aktiv low
SSEt
Signalpegel abhängig von der Schaltfunktion SSET (→ SEQUENCE)
OFF: passiv high
ON: aktiv low
Vergleich Spannungsmesswert mit USET aus SEQUENCE-Speicherplatz 254
U_Lo
Spannungsmesswert ≥ Vergleichswert: passiv high
Spannungsmesswert < Vergleichswert: aktiv low
Vergleich Spannungsmesswert mit USET aus SEQUENCE-Speicherplatz 255
U_Hi
Spannungsmesswert ≤ Vergleichswert: passiv high
Spannungsmesswert > Vergleichswert: aktiv low
Vergleich Strommesswert mit ISET aus SEQUENCE-Speicherplatz 254
I_Lo
Strommesswert ≥ Vergleichswert: passiv high
Strommesswert < Vergleichswert: aktiv low
Vergleich Strommesswert mit ISET aus SEQUENCE-Speicherplatz 255
I_Hi
Stommesswert ≤ Vergleichswert: passiv high
Strommesswert > Vergleichswert: aktiv low
GMC-I Messtechnik GmbH
X
X
X
X X X
X X
X X X X
I Nenn
unverändert
S. 25
S. 67
S. 21
S. 67
S. 22
S. 68
S. 21
S. 69
S. 22
S. 69
S. 39
X X
unverändert
S. 26
S. 69
X
X X X
„cont“ bzw. 0 = ∞
S. 33
S. 70
X
unverändert
S. 27
X
unverändert
S. 40
X
on 1)
lfd. SEQ „stop“
S. 34
S. 70
unverändert
S. 29
S. 29
S. 71
X X X X X 0.000
X X X X
oFF
X
oFF
X X X
X
X
X X X
X
1,25 x U Nenn
X
X
X X
X
X
X X
83
Einstellbefehl
manuell
IEEE 488
RS 232C
n=1...10
n=11...255
Speichern der Einstellung durch *SAV n
Einstellen manuell oder über Schnittstelle
Bedeutung / Wirkung
Allgemeine Befehle und Einstellungen
Funktionsspezifische Befehle und Geräteeinstellungen
SSEt txt
Setzen eines Meldesignals (Sequence / Analoge Schnittstelle)
txt: oFF; on
(Meldesignal aus / ein)
Stopadresse für die Sequence
StoP n
n: 11; ... ; 255
Startadresse für die Sequence
Strt n
n: 11; ... ; 255
StART_STOP n1, n2 n: 11; ... ; 255
Direkte Übernahme der Parameterdaten in den Speicher
STORE n, w1, w2, w3, txt
n: 11; 12; ... ; 253; 254; 255 Speicherplatzadresse
w1: Spannungssollwert
w2: Stromsollwert
w3: speicherplatzspezifische Verweilzeit
txt: ON bzw. OFF Signalpegel der Schaltfunktion; CLR vollständiges löschen der Speicherplatzdaten
Speicherplatzunabhängige Verweilzeit (Sequence)
tdEF w
w: 00.01; ... ; 99.99 (in Sekunden)
Funktionswahl für Triggereingang (Analoge Schnittstelle)
trG txt
txt: oFF
(Triggereingang abgeschaltet)
T_MODE txt
out
(Triggereingang wirkt auf OUTPUT)
rcL
(Speicherrückruf, Einzelschritt)
SEq
(Steuerung der Sequence-Ausführung)
LLO
(Verriegelungssteuerung der Frontplattenbedienelemente)
(Steuerung der Extremmesswert-Speicherung)
remote: „MIN“
UI
Speicherplatzspezifische Verweilzeit (Sequence)
tSEt w
w: 00.00; 00.01; ... ; 99.99 (in Sekunden); bei 00.00 automatisch Wert von tdEF
UI txt
Extremwertspeicher für U- und I-Messwerte (Setup)
txt: oFF; on; rSt (Extremwertspeicherung aus / ein / rücksetzen)
MINMAX txt
Spannungseinstellgrenzwert (Setup)
0 ≤ w ≤ U Nenn
ULIM w
w: 15.0
(Beispiel: 15,0 V)
Spannungssollwert
0 ≤ w ≤ ULIM
USET w
w: 12.5
(Beispiel: 12,5 V)
zusätzliche Wartezeit
WAIT w
w: 0.001;0.002 ... 9.999 (Wartezeit in Sekunden)
*CLS
Clear Status Command
DCL, SDC
Löschen der Ein- und Ausgabepuffer; alle Einstellungen und Registerinhalte unverändert
Define Device Trigger
*DDT txt
txt: max. 80 Zeichen; Beispiel: *DDT USET 10/ISET 3/OUT ON 2)
Device Dependent Event Register A Enable Command
ERAE n
Device Dependent Event Register B Enable Command
ERBE n
Standard Event Enable Command
*ESE n
IFC
INTERFACE CLEAR: Rücksetzen und initialisieren der IEC-Bus-Schnittstelle
(alle Einstellungen und Registerinhalte bleiben unverändert)
*OPC
Operation Complete Command
Parallel Poll Enable Register Command
*PRE n
Power-on Status Clear Command
*PSC n
Rückrufen und Einstellen
*RCL n
n: 1 ... 10
einer gespeicherten Geräteeinstellung
11 ... 255 der gespeicherten Parameter USET, ISET, TSET, SSET
*RST
Rücksetzen der Geräteeinstellung in die Grundeinstellung
n: 0
*SAV 0 löscht unter Verwendung der durch START_STOP n1, n2 definierten
*SAV n
Adressparameter der Sequencefunktion die Inhalte der Speicherplätze n1 bis n2.
1 ... 10 Abspeichern der momentanen Geräteeinstellung
11 ... 253 Abspeichern der momentanen Einstellungen USET, ISET, TSET, SSET
254, 255 Vergleichswerte USET, ISET
Service Request Enable Command
*SRE n
SRQ
Bedienungsruf (Service Request)
*TRG
Trigger: Auslösen der durch *DDT vorgegebenen Funktion
*WAI
Wait-to-continue Command
Erklärung im
Grundeinstellung nach Kapitel
auf Seite
RESET *RST
X X X X X oFF
S. 31
S. 72
X
X
11
S. 33
X
X
11
S. 32
11; 11
keine Auswirkung
S. 72
S. 73
X X X X
0.01 s
X
unverändert
S. 32
S. 74
S. 28
S. 74
X X X
X X
X X
X X X X X tdef
X
X
X X X
X X X X
oFF
U Nenn
X X X X X 0.000
X X
X X
X X
X X
X X
X X
X X
keine Auswirkung
keine Auswirkung
DDT-Speicher
gelöscht
keine Auswirkung
keine Auswirkung
keine Auswirkung
X X
X
X
X
X X
X
X
X
X
X X
X
X X
X X
S. 61
S. 65
S. 61
S. 66
S. 66
S. 66
S. 66
keine Auswirkung
keine Auswirkung
keine Auswirkung
keine Auswirkung
S. 62
S. 66
S. 62
S. 62
keine Auswirkung
S. 63
S. 63
keine Auswirkung
keine Auswirkung
keine Auswirkung
keine Auswirkung
S. 66
S. 71
S. 64
S. 64
X X X
X X X
S. 31
S. 74
S. 27
S. 68
S. 25
S. 75
S. 20
S. 76
S. 76
Befehle abkürzen: Abkürzbare Befehle sind durch einen Fettdruck gekennzeichnet.
Der nicht fettgedruckte Teil des Befehlskopfes kann entfallen;
Beispiel: „OUTPUT ON“ = „OU ON“
Für Alpha-Zeichen ist generell Klein- und / oder Großschreibung möglich.
Befehle aneinanderreihen: Mehrere Befehle in einem Datenstring müssen durch ein Semikolon ”;“ getrennt werden;
Beispiel: „USET 12; ISET 8.5; OUTPUT ON“
Darstellungsformate für numerische Parameter:
n :
w :
Ganzzahl (Integer);
Ganzzahl, Festpunktzahl oder Gleitpunktzahl mit oder ohne Exponent;
Beispiele: „12.5“, „0012.5“, „1.25E1“, „+1.25 e+01“
84
GMC-I Messtechnik GmbH
8.2 Abfragbare Funktionen und Parameter
Allgemeine Abfragen
Funktionsspezifische Geräte-Abfragen
Messwert-Abfragen
Frontpanel 3)
RS 232C
IEEE 488
Auslesen über Schnittstelle
IMAX?
IMIN?
IOUT?
MODE?
POUT?
UMAX?
UMIN?
UOUT?
DELAY?
DISPLAY?
ILIM?
ISET?
MINMAX?
OCP?
OUTPUT?
OVSET?
POWER_ON?
REPETITION?
SEQUENCE?
SIG1_SIG2?
SSET?
START_STOP?
STORE?
STORE? n
STORE? n1,n2
STORE? n1,n2,txt
maximaler Strommesswert aus Extremwertspeicher [A]
minimaler Strommesswert aus Extremwertspeicher [A]
aktueller Strommesswert [A]
aktuelle Ausgangsbetriebsart, Regelart
CV = Konstantspannung; CC = Konstantstrom
OL = Überlast; OFF = Ausgang deaktiviert
aktueller Leistungsmesswert [W]
maximaler Spannungsmesswert aus Extremwertspeicher [V]
minimaler Spannungsmesswert aus Extremwertspeicher [V]
aktueller Spannungsmesswert [V]
eingestellte Verzögerungszeit der OCP-Funktion
Aktivierungszustand der 7-Segment-Anzeigen
eingestellte Stromeinstell-Bereichsgrenze [A]
eingestellter Stromsollwert [A]
Freigabezustand des Extrem-Messwertspeichers
eingestellte Strombegrenzungsfunktion
Aktivierungszustand des Ausgangs
eingestellter Überspannungsschutz-Ansprechwert [V]
eingestelltes Abschaltverhalten
eingestellte Wiederholrate für SEQUENCE-Funktion
Zustand der SEQUENCE-Funktion
eingestellte Funktion für Signalausgänge der analolgen Schnittstelle
eingestelltes Schaltsignal für die SEQUENCE-Funktion
eingestellte Start- und Stop-Adresse für SEQUENCE-Funktion
Antwortstring bei Remote-Betrieb (Beispiel)
10 Zeichen
X X X IMAX
X X X IMIN
X X X IOUT
X4) X X MODE
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X6)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
7)
X X
X4)
X
X
X
8)
X5)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
10 Zeichen
10 Zeichen
Länge
Antwortstring
+15.4
-00.0
+11.5
CV
400
100
100
13
13
13
8
S. 67
S. 67
S. 67
S. 68
POUT +0662
UMAX +021.
UMIN +021.
UOUT +021.
DELAY 12.0
DISPLAY ON
ILIM +20.0
ISET +18.0
MINMAX ON
OCP OFF
OUTPUT ON
OVSET +050
POWER_ON R
REPETITION
SEQUENCE H
SIG1_SIG2
SSET OFF
START_STOP
.7
310
280
300
0
12
13
13
13
11
11
13
13
10
7
10
12
12
14
21
19
8
18
S. 69
S. 75
S. 75
S. 75
S. 65
S. 65
S. 67
S. 67
S. 68
S. 68
S. 69
S. 69
S. 69
S. 70
S. 70
S. 71
S. 72
S. 72
S. 73
STORE 014,
.70, ON
+015.500,+
000
000
.0
ST
000
OLD,255,11
OUT,MODE
1
020,115
Rücklesen der Daten zwischen der Start- und Stopp-Adresse aus dem SEQUENCE-/Grenzwerte-Speicher
Rücklesen der Daten der Adresse n aus dem SEQUENCE-/Grenzwerte-Speicher
Rücklesen der Daten zwischen der Adresse n1 und n2 aus dem SEQUENCE-/Grenzwerte-Speicher
Rücklesen der Daten zwischen der Adresse n1 und n2 aus dem SEQUENCE-/Grenzwerte-Speicher mit Tab
TDEF?
T_MODE?
TSET?
ULIM?
USET?
*DDT?
*IDN?
n, n1, n2: 11, 12, ... , 255 (Speicherplatzadresse), n2 ≥ n1, optional
txt: tab (optional)
eingestellte Default-Zeit für SEQUENCE-Funktion
eingestellte Funktion für Triggereingang
eingestellte Verweilzeit für SEQUENCE-Funktion
eingestellte Spannungseinstell-Bereichgrenze [V]
eingestellter Spannungssollwert [V]
Speicherinhalt der DDT-Funktion
Geräte-Identifikation
*LRN?
Gesamteinstellung
X
*TST?
Auslösen der Ergebnisabfrage des Selbsttests
0 = fehlerfrei; 1 = fehlerhaft
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Erklärungen
im
Kapitel
auf Seite
TDEF 10.00
T_MODE OUT
TSET 00.10
ULIM +035.
USET +021.
USET +010.
GOSSEN-MET
6P,XXXXXXX
X ULIM +020.
SET +025.0
;USET +019
UTPUT ON;
ON;TSET 0
TITION 000
T_MODE OUT
X 0
000
300
000;ISET +
RAWATT,SSP
XX,04.001
000;ILIM +
;OCP OFF;D
.300;ISET
POWER_ON R
0.10;TDEF
;START_STO
;DISPLAY O
03.0000,09
379)
18.0000
32N040RU00
10
10
10
13
13
1...80
49
S. 74
S. 74
S. 74
S. 75
S. 76
S. 61
S. 61
202
S. 62
1
S. 64
20.0000;OV
ELAY 12.00
+18.0000;O
ST;MINMAX
10.00;REPE
P 020,115;
FF
1) „off“ im Sinne von „Stop“; SEQ.- Funktion immer geöffnet
2) „/“ anstelle von „;“ innerhalb von txt
3) bzw. Anzeige auf Frontpanel wählbar / möglich
4) LED
5) Si 91 txt oder Si 92 txt
6) Strt n oder Stop n
7) manuell: RCL n und „Durchblättern“ der Parameter mit [SELECT]-Taste (indirekt)
8) Zustand über Blinken der LED „LOCKED/SEQ“, rrep und rcl über <SELECT>-Taste
9) allgemein: Länge = ((n2-n1+1)x38)-1 Zeichen, mit n1, n2 auch als Start-/Stopp-Adresse
GMC-I Messtechnik GmbH
85
8.3 Abfragebefehle der Zustands- und Ereignisverwaltung
Auslesen über Schnittstelle
X X 002
X X 032
3
S. 65
X X 032
X X 128
3
3
S. 66
S. 65
X X 128
X X 032
X X 144
3
3
3
S. 66
S. 66
S. 65
X1) X 0
1
1
3
1
3
3
S. 61
S. 62
S. 66
S. 62
S. 66
S. 63
RS 232C
IEEE 488
CRA?
Abfrage der Zustands- und Ereignisregister
ERA?
ERAE?
ERB?
ERBE?
*ESE?
*ESR?
*IST?
*OPC?
*PRE?
*PSC?
*SRE?
*STB?
Condition Register A Query
D7: SEQB
Zustandsmeldung: SEQUENCE-Funktion aktiv (run, hold)
D6: TRGA
Signal am Triggereingang der analogen Schnittstelle
D5: OTPA
Übertemperatur
D4: OVPA
Überspannungsschutz angesprochen
D3: S12A
SIG1_OUT/SIG2OUT aktiv
D2: OL
Überlast
D1: CCR
Ausgang in Stromregelung
D0: CVR
Ausgang in Spannungsregelung
Device Dependent Event Register A Query
D7: SEQI
Ablauf der SEQUENCE-Funktion beendet (inaktiv) (ready)
D6: OTPI
Bereitschaftsmeldung nach OTPA
D5: OTPA
Übertemperaturmeldung
D4: OVPA
Überspannungsschutz angesprochen
D3: OCPA
OCP-Funktion angesprochen
D2: OL
Überlast aufgetreten
D1: CCR
Stromregelung aufgetreten
D0: CVR
Spannungsregelung aufgetreten
Device Dependent Event Register A Enable Query
Device Dependent Event Register B Query
D7: TCE
Selftest Error bzw. Fehler während Justierung
D6: TRGA
Signal am Triggereingang der analogen Schnittstelle
D5: SEQE
Fehlermeldung der SEQUENCE-Funktion
D4: OUTE
Fehlermeldung nach OUTPUT ON; Verriegelung
durch Triggereingang der analogen Schnittstelle
D3: DDTE
Fehlermeldung der Define-Device-Trigger-Funktion
D2: LIME
Limit Error; ULIM < USET oder ILIM < ISET
D1: S2A
SIG2_OUT, aktives Signal aufgetreten
D0: S1A
SIG1_OUT, aktives Signal aufgetreten
Device Dependent Event Register B Enable Query
Standard Event Status Enable Query
Standard Event Status Register Query
D7: PON
Power On
D6: 0
(URQ User Request)
D5: CME
Command Error
D4: EXE
Execution Error
D3: 0
(DDE Device Depend Error)
D2: QYE
Query Error
D1: 0
(RQC Request Control)
D0: OPC
Operation Complete
Individual Status Query
Operation Complete Query
Parallel Poll Enable Register Enable Query
Power-on Status Clear Query
Status Request Enable Query
Read Status Byte Query
D7: 0
D6: RQS MSS
D5: ESR
Standard Event Register
D4: MAV
Message Available
D3: ERA
Event Register A
D2: ERB
Event Register B
D1: 0
D0: 0
Erklärungen im
Kapitel
auf Seite
S. 64
Länge
Antwortstring
3
X
X
X
X
X2)
X
X
X
X
X
Antwortstring bei Remote-Betrieb (Beispiel)
1
012
0
012
034
1) Bei Verwendung des RS232-Interfaces ohne IEEE488-Schnittstelle wird generell mit dem Wert 1 geantwortet.
2) Bei Verwendung des RS232-Interfaces ohne IEEE488-Schnittstelle wird generell mit dem ungültigen Wert 127 geantwortet.
86
GMC-I Messtechnik GmbH
8.4 Übersicht zum Menü Funktionen
FUNCTION
FUNCTION
FUNCTION
&
ENTER
ENTER
ENTER
CE/LOCAL
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
CE/LOCAL
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
CE/LOCAL
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
CE/LOCAL
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
SELECT
ENTER
ENTER
CE/LOCAL
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
GMC-I Messtechnik GmbH
87
8.5 Speicherorganisation
Power off - Speicher
Netz aus
*RST
Netz ein & Pon rSt
REPETITION
STOP
START
TDEF
MINMAX
DELAY
OCP
OVSET (OVP)
ILIM
ULIM
OUTPUT
SSET
TSET
ISET
USET
aktive
Geräteeinstellung
z.B. USET?
T_MODE
SIG1
SIG2
Addr
*SAV n
*RCL n
*SAV n
*RCL n
*SAV n
n = 1 ... 10
SETUPSpeicher
*RCL n oder SEq Go
#1
•••
#10
Sollwertvorgabe
Istwertabfrage
SEQUENCE-Speicher
•••
n = 11 ... 253 (254, 255)
STORE? n
#253(5)
Diese Speicherplätze können mit „Store“
überschrieben oder mit „*SAV 0“ innerhalb des Start-/Stopp-Bereichs komplett
gelöscht werden.
Mit „insert“ oder „delete“ kann innerhalb
dieses Bereichs gearbeitet werden
Mit „Clear“ kann unabhängig von
Speicherberichsdefinitionen der Inhalt
einzelner Speicher gelöscht werden.
#11
STORE n
nichtflüchtiger Speicherbereich
STORE? n
#254
#255
n = 254, 255
Vergleichsspeicher
für
Grenzwertmeldung
STORE n
LoHiGrenzwerte
UMIN
IOUT < IMIN
IOUT > IMAX
UOUT < UMIN
UOUT > UMAX
ExtremMesswertspeicher
z. B. UMAX?
UMAX
IMIN
IMAX
IOUT
UOUT
aktuelle
Messwerte
z. B. UOUT?
POUT
GMC-I Messtechnik GmbH
88
z.B., USET w
•••
Netz ein & Pon rcl / SbY
Default-Geräteeinstellung
8.6 Anzeigen der Betriebszustände
Betriebsart / Betriebszustand
zusätzliche Verknüpfung
LED / Anzeige
Farbe
Anzeigefunktion
Bemerkung
dauernd blinkend
Spannungsregelung
OUTPUT ON
CV
grün
∗
−
Stromregelung
OUTPUT ON
CC
grün
∗
−
ON
OUTPUT
rot
∗
−
OFF
OUTPUT
rot
−
−
bei OTP
OUTPUT
rot
−
∗
OUTPUT ON
P-Kennlinie
gelb
∗
−
OUTPUT → OFF
P-Kennlinie
gelb
−
∗
bleibt bei manuellem Reset
OUTPUT
rot
−
∗
solange OTP aktiv
SRQ / STS
gelb
∗
−
bleibt bei manuellem Reset
P-Kennlinie
gelb
−
∗
bleibt bei manuellem Reset
OUTPUT
rot
−
−
bleibt speichernd OFF
OUTPUT
OFF
Überlast primär, I-Limit
OTP / Pon rcl
OTP / Pon
OUTPUT → OFF
stby, rst
Überspannung OVP
Überstromabschaltung OCP
im Menü gesetzt
im Menu FUNCTION ist
OCP ON
OCP aktiv
siehe OTP-Funktion
SRQ / STS
gelb
∗
−
bleibt bei manuellem Reset
CV
grün
−
∗
Output ist speichernd im OFF-Zustand
OUTPUT
rot
−
−
SRQ / STS
gelb
∗
−
Signalisierung bei Reset
kurzes Blinken
Iset
gelb
−
∗
CC
grün
−
∗
Iset
gelb
−
∗
kurzes Blinken
SRQ / STS
gelb
∗
−
Signalisierung bei Reset
OUTPUT
rot
−
−
bleibt speichernd auf OFF
Uout
grün
∗
−
Im Display steht aktivierte Ua
Uset
gelb
∗
−
Im Display steht Usoll
Iout
grün
∗
−
Im Display steht aktivierter Ia
Iset
gelb
∗
−
Im Display steht Isoll
Anzeigen von
Ausgangsspannung
Sollwert für Ua
bei SET-Funktion
Ausgangsstrom
Sollwert für Ia
bei SET-Funktion
Busfunktionen
Fernbedienung
REMOTE
gelb
∗
−
Adressierungsmodus
ADR / DATA
gelb
∗
−
im Remote-Betrieb
SRQ / STS
gelb
−
∗
bei aktivierter Funktion
LOCKED / SEQ
gelb
∗
−
LOCKED / SEQ
gelb
−
∗ 1/1
bei laufender Sequenz
LOCKED / SEQ
gelb
−
∗ 1/3
bei Sequenz in Pause
Service Request
Frontbedienung verriegelt
Sequenzfunktion
Messwerte, Menü
GMC-I Messtechnik GmbH
Hinweis auf aktivierte Schutzfunktion
2 vierstellige numerische LED-Displays
89
8.7 Systemmeldungen
Unmittelbar nach dem Einschalten des Gerätes oder nach dem
manuellen oder ferngesteuerten Auslösen bestimmter Funktionen
können Fehlermeldungen in der Digitalanzeige erscheinen.
Code
Bedeutung/Ursache
Abhilfe
Err 1
ROM-Prüfsummenfehler.
Der ROM-Speichertest verlief fehlerhaft
Das Gerät muss von einer Servicestelle überprüft und ggf. repariert werden.
Err 2
RAM-Write/Read-Error.
Der RAM-Speichertest verlief fehlerhaft
Das Gerät muss von einer Servicestelle überprüft und ggf. repariert werden.
Err 4
Das Gerät muss von einer ServiceWrite/Read-Error.
Die Initialisierung der IEC-Bus-Schnitt- stelle überprüft und ggf. repariert werden.
stelle verlief fehlerhaft:
– galvanische Trennung (Optokoppler)
– Hilfsversorgung
– Controllerbaustein
Err 11
Nach Ausführung Selbsttest (manuel- Das Gerät muss von einer Serviceler Aufruf).
stelle überprüft und ggf. repariert werBei aktivem Ausgang wurde im aktu- den.
ellen Arbeitspunkt der Messwert des
geregelten Parameters mit dem numerischen Sollwert verglichen und
eine Abweichung > n * Auflösung ermittelt (n ist geräteintern definiert (U:
15 LSD; I: 30 LSD)). ➭ CAL
Err 3
Eine nicht näher spezifizierte Selbsttest-Teilfunktion verlief fehlerhaft.
Err 7
Serielle Schnittstelle gesperrt; Konfigurationseinstellung unzulässig:
z. B. 8DB, PE, 2SB, oder 7DB, PN,
1SB
Die Fehlermeldung wird bei der Einschalt-Routine bzw. unter Menüpunkt
”BUS” nach jeder Eingabe angezeigt.
Err 20
Versuchtes Löschen und Einfügen außerhalb des definierten Speicherbereichs (Bereich zwischen Start- und
Stoppadresse).
Err 21
Fehlermeldung während Ablauf der
SEQUENCE-Funktion oder nach RECALL:
Der (nächste) aus dem SEQUENCESpeicher rückzurufende Spannungsoder Stromsollwert ist höher als der
hierfür eingestellte Grenzwert (USET >
ULIM oder ISET > ILIM). Der Speicherrückruf kann deshalb nicht ausgeführt
werden; der SEQUENCE-Ablauf wird
abgebrochen.
Prüfen Sie den Inhalt des auszuführenden SEQUENCE-Speichers und
stimmen Sie Sollwerte und Grenzwerte aufeinander ab.
Err 22
Fehlermeldung nach SEQUENCE GO:
Innerhalb des durch START und STOP
definierten Speicherbereiches für den
SEQUENCE-Ablauf sind keine ausführbaren Werte enthalten; ein SEQUENCE-Ablauf kann nicht gestartet
werden.
Prüfen Sie die eingestellten Parameter
für START- und STOP-Adresse, sowie
den Inhalt (USET, ISET, TSET) der damit definierten Speicherplätze.
Err 24
Versuchter Rückruf eines ungültigen
Wertes, (remote: *RCL xxx, wobei 011
≤ xxx ≤ 255 ist).
Err 25
Fehlermeldung nach OUTPUT ON:
Das Aktivieren des Ausgangs ist durch
ein OUTPUT OFF-Signal am Triggereingang der Analog-Schnittstelle blockiert.
Err 31
CMD Error (remote)
Das Gerät muss von einer Servicestelle überprüft und ggf. repariert werden.
Bedeutung/Ursache
Err 36
CALIBRATION Error
Nicht korrigierter Fehler aufgetreten,
es konnten keine CAL-Daten gespeichert werden.
Zusätzliche Meldung(en):
40
U_offset Sollwert
41
U_offset Messwert
42
U_full_scale Sollwert
43
U_full_scale Messwert
44
I_offset Sollwert
45
I_offset Messwert
46
I_full_scale Sollwert
47
I_full_scale Messwert
Err 99
POWERFAIL
Spannungseinbruch an der Hilfsstromversorgung aufgetreten
➭ RE-START
+OL
oder –
OL
Anzeige für Messbereichsüberschreitung der Messfunktion:
Überschreitet oder unterschreitet ein
Messwert von Ausgangsspannung
UOUT oder -strom IOUT den spezifizierten Messbereich (—> Kap. 1.5.3),
so zeigt die entsprechende Anzeige
"+OL" bzw. "–OL".
Das Erscheinen dieser Meldung weist
stets auch auf einen Betrieb des Ausgangs außerhalb seiner spezifizierten
Grenzparameter von Spannung oder
Strom hin.
Beispiele:
UOUT zeigt +OL: z. B. bei Übersteuerung der Ausgangsspannung durch
analoges Steuersignal an der AnalogSchnittstelle.
UOUT zeigt –OL: bei fehlerhaftem
Anschluss der Fühlerleitungen.
IOUT zeigt +OL: z. B. bei Übersteuerung des Ausgangsstromes durch
analoges Steuersignal an der AnalogSchnittstelle oder bei verpolter Parallelschaltung von Ausgängen.
POUT zeigt +OL: da POUT durch
Multiplikation von UOUT * IOUT ermittelt wird, kann als Ursache für diese
Meldung einer der vorgenannten
Gründe angenommen werden.
Abhilfe
Um den Ausgang zu aktivieren muss
entweder das Trigger-Steuersignal auf
"Low" gesetzt, oder die Wirkung des
Triggereingangs auf eine andere
Funktion eingestellt und der OUTPUT
ON-Befehl erneut gegeben werden.
Err 32
SEQUENCE Error (remote)
Err 33
Uoff, Ufs ➭ Gerät muss sich in Span- z. B. Kurzschluss aufheben oder Last
nungsregelung befinden
reduzieren.
Err 34
Iff, Ifs ➭ Gerät muss sich in Stromregelung befinden
z. B. Belastung vergrößern bzw. Kurzschluss an den Ausgangsklemmen
herstellen.
Err 35
Abgleichbereich nicht ausreichend.
– eingegebene Daten kontrollieren.
– HW-Fehler?
90
Code
Calibrier-Reihenfolge einhalten
GMC-I Messtechnik GmbH
8.8 Indexverzeichnis
A
Ausgangsleistung
Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
PC-Abfrage . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausgangsschaltzustand
Reaktion bei Netz ein
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
schalten/abfragen
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausgangsspannung
Einstellgrenze
Funktionsbeschreibung . . . .
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fühlerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . .
Messwert
analoge Schnittstelle . . . . . .
Display . . . . . . . . . . . . . . . . .
PC-Abfrage . . . . . . . . . . . . .
Sollwert
per analoge Schnittstelle . . .
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausgangsstrom
Einstellgrenze
Funktionsbeschreibung . . . .
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Messwert
analoge Schnittstelle . . . . . .
Display . . . . . . . . . . . . . . . . .
PC-Abfrage . . . . . . . . . . . . .
Sollwert
per analoge Schnittstelle . . .
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
23
69
26
69
21
69
22
25
75
49
51
23
75
50
20
76
22
25
67
51
23
67
50
21
67
B
Bedienbefehle
Abfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
abkürzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Auflistung Abfragebefehle . . . . . . 85
Auflistung Einstellbefehle . . . . . . . 83
Auflistung Zustands- und Ereignisabfragen . . . . . . . . . . . . . . 86
Kettung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
nach IEEE 488.2 . . . . . . . . . . . . . 58
numerische Parameter . . . . . . . . . 58
Syntax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Terminierung . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Textparameter . . . . . . . . . . . . . . . 58
Übersicht nach Anwendungen . . . 60
Bedienelemente
ver-/entriegeln . . . . . . . . . . . . . . . 46
D
Digitalanzeigen
Ein-/Ausschalten per PC . . . . . . . 65
LLO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
G
Geräteeinstellungen
aktuelle Einstellungen
abfragen per PC . . . . . . . . . . 62
abspeichern
per Hand . . . . . . . . . . . . 41
GMC-I Messtechnik GmbH
Innenwiderstand
für Ausgang erhöhen . . . . . . . . . . 57
Interface
Datenbits einstellen . . . . . . . . . . . 39
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Geräte-Adresse einstellen . . . . . . 38
IEEE 488-Funktionen . . . . . . . . . . 60
Paritybits einstellen . . . . . . . . . . . 39
Stoppbits einstellen . . . . . . . . . . . 40
Subadressierung mit RS232- . . . 64
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 8
Übertragungsrate einstellen . . . . . 39
Signalausgang
Schaltfunktion setzen
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Signalausgänge
Definition
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sollwert
Einstellung mit Vorwahl . . . . . . . .
unmittelbare Einstellungen . . . . .
Speicherbearbeitung
Daten speichern . . . . . . . . . . . . .
löschen eines Speicherbereichs .
Speicherplatz einfügen . . . . . . . .
Speicherplatz löschen . . . . . . . . .
Speicherplatzinhalt löschen . . . . .
Speicherorganisation
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Start-Adresse
per Hand . . . . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stopp-Adresse
per Hand . . . . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Systemmeldungen, Fehlermeldungen .
M
T
Menü
Funktionen
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . .
MINMAX-Speicher
anzeigen
per Hand . . . . . . . . . . . . 23,
per PC . . . . . . . . . . . . . . 67,
bearbeiten
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trigger digital
Define Device Trigger . . . . . . . . .
auslösen . . . . . . . . . . . . . . .
Triggereingang . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triggerreaktion
bearbeiten
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . .
aus Setup-/Sequence-Speicher
übernehmen
per Hand . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . .
übertragen in/abfragen aus Sequence-Speicher
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
zurücksetzen
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Geräteidentifikation abfragen . . . . . . .
63
45
62
73
47
63
61
I
87
40
75
27
68
P
Parallelschaltung von Geräten . . . . . . 52
R
Regelartabfrage
LED-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . 16
PC-Abfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Runden des Anzeigemesswerts . . . . . 27
S
Selbsttest per PC . . . . . . . . . . . . . . . .
Sequence
Ablauf steuern
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kurzanleitung Handprogr. . . . . . .
Schaltfunktion für Signalausgänge
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verweilzeit
speicherplatzspezifisch
per Hand . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . .
speicherplatzunabhängig
per Hand . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . .
Wiederholungen
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Serienschaltung von Geräten . . . . . . .
64
34
70
35
31
72
29
71
21
20
41
42
43
44
45
88
32
72
33
72
89
61
64
52
28
74
U
Überspannungsschutz
Funktionsbeschreibung . . . . . . . .
per Hand . . . . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überstromschutz
Abschaltverzögerung
Funktionsbeschreibung . . . .
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ein-/Ausschalten
per Hand . . . . . . . . . . . . . . .
per PC . . . . . . . . . . . . . . . . .
Funktionsbeschreibung . . . . . . . .
22
25
69
23
26
65
26
68
22
W
Wartezeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Z
31
72
31
74
32
74
33
70
55
Zustands- und Ereignisverwaltung
Device-Clear-Funktion . . . . . . . .
Ereignisregister löschen . . . . . . .
Ereignisregisterabfrage . . . . . . . .
Freigaberegister . . . . . . . . . . . . .
Individual Status Query-Abfrage .
Operation-Complete-Abfrage . . .
Power-On-Status-Clear-Abfrage .
Service Request . . . . . . . . . . . . .
Statusbyte-Register-Abfrage . . . .
Wait to continue . . . . . . . . . . . . .
Zustandsregisterabfrage . . . . . . .
65
61
65
66
61
62
62
71
63
64
64
91
9 Bestellangaben
10 Reparatur- und Ersatzteil-Service
Kalibrierzentrum* und Mietgeräteservice
Beschreibung (Kurzname)
Typ
Artikel-Nr.
SSP-KONSTANTER 120-20
32 N 20 RU 10 P
K320A*
SSP-KONSTANTER 120-40
32 N 40 RU 6 P
K321A*
SSP-KONSTANTER 120-80
32 N 80 RU 3 P
K322A*
SSP-KONSTANTER 240-20
32 N 20 RU 20 P
K330A*
SSP-KONSTANTER 240-40
32 N 40 RU 12 P
K331A*
SSP-KONSTANTER 240-80
32 N 80 RU 6 P
K332A*
SSP-KONSTANTER 320-32
32 N 32 RU 18 P
K334A*
IEEE488-Interface
für SSP-KONSTANTER Typen 32 N ...,
Gewicht: 172 g,
Masse: 150 x 100 x 60 (L x B x H)
K380A
Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an:
GMC-I Service GmbH
Service-Center
Thomas-Mann-Straße 20
90471 Nürnberg • Germany
Telefon +49 911 817718-0
Telefax +49 911 817718-253
E-Mail service@gossenmetrawatt.com
www.gmci-service.com
Diese Anschrift gilt nur für Deutschland.
Im Ausland stehen unsere jeweiligen Vertretungen oder Niederlassungen zur Verfügung.
* 115 V-Variante jeweils mit dem Anhang -S001 verfügbar
Montage
Beschreibung
Hinweis
19“-Adapter 1 x 32 N
Erforderlich zur Montage eines Gerätes der K990A
Typen 32 N ... in ein 19“-Rack,
Gewicht: 214 g (verpackt im Polybeutel)
19“-Adapter 2 x 32 N
Artikel-Nr.
Erforderlich zur Montage von zwei Geräten der K990B
Typen 32 N ... in ein 19“-Rack,
Gewicht: 50 g (verpackt im Polybeutel)
Jumper-Netzkabel, 0,4 m
Das Kabel besitzt je einen 10 A-Kaltgeräte- K991A
stecker und eine 10 A-Kaltgerätekupplung.
Es wird zum ”Durchschleifen” der Netzversorgung eingesetzt, wenn mehrere Geräte
mechanisch zu einer Mehrkanal-Einheit
verbunden werden. Diese Einheit benötigt
dann nur ein Netzanschlusskabel,
Gewicht: 102 g (verpackt im Polybeutel)
Bus-Kabel RS-232, 2 m
GTZ3241000
Zum Anschließen eines Gerätes an eine
RS-232-Schnittstelle. (Verlängerungslei- R0001
tung mit 9-pol. Buchse / 9-pol. Stiftleiste),
Gewicht: 232 g (verpackt im Polybeutel)
Bus-Kabel IEEE/IEEE, 2 m
Zum Anschließen eines Gerätes an das
IEEE488-Bus-System,
Gewicht: 358 g (verpackt im Polybeutel)
K931A
* DAkkS-Kalibrierlaboratorium für elektrische Messgrößen D-K-15080-01-01
akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005
Akkreditierte Messgrößen: Gleichspannung, Gleichstromstärke, Gleichstromwiderstand, Wechselspannung, Wechselstromstärke, Wechselstrom-Wirkleistung,
Wechselstrom-Scheinleistung, Gleichstromleistung, Kapazität, Frequenz und Temperatur
Kompetenter Partner
Die GMC-I Messtechnik GmbH ist zertifiziert nach
DIN EN ISO 9001:2008.
Unser DAkkS-Kalibrierlabor ist nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005
bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH unter der Nummer
D-K-15080-01-01 akkreditiert.
Vom Prüfprotokoll über den Werkskalibrierschein bis hin zum DAkkSKalibrierschein reicht unsere messtechnische Kompetenz.
Ein kostenloses Prüfmittelmanagement rundet unsere Angebotspalette ab.
Ein Vor-Ort-DAkkS-Kalibrierplatz ist Bestandteil unserer ServiceAbteilung. Sollten bei der Kalibrierung Fehler erkannt werden, kann
unser Fachpersonal Reparaturen mit Original-Ersatzteilen durchführen.
Als Kalibrierlabor kalibrieren wir natürlich herstellerunabhängig.
Servicedienste
Software
Typ
Bezeichnung
Artikel-Nr.
K930D
LabView, Gerätetreiber für SSP-KONSTANTER
Serien 120 / 240 / 320, sowie
Serien 500 / 1000 / 2000 / 3000
K930D
K930E
LabWindows / CVI, Gerätetreiber für SSP-KONSTAN- K930E
TER Serien 120 / 240 / 320, sowie
Serien 500 / 1000 / 2000 / 3000
K930F
HPVEE / VXI PnP, Gerätetreiber für SSP-KONSTANTER K930F
Serien 120 / 240 / 320, sowie
Serien 500 / 1000 / 2000 / 3000
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Hol- und Bringdienst
Express-Dienste (sofort, 24h, weekend)
Inbetriebnahme und Abrufdienst
Geräte- bzw. Software-Updates auf aktuelle Normen
Ersatzteile und Instandsetzung
Helpdesk
DAkkS-Kalibrierlabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
Serviceverträge und Prüfmittelmanagement
Mietgeräteservice
Altgeräte-Rücknahme
11 Produktsupport
Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an:
GMC-I Messtechnik GmbH
Hotline Produktsupport
Telefon D 0900 1 8602-00
A/CH +49 911 8602-0
Telefax
+49 911 8602-709
E-Mail
support@gossenmetrawatt.com
Erstellt in Deutschland • Änderungen vorbehalten • Eine PDF-Version finden Sie im Internet
GMC-I Messtechnik GmbH
Südwestpark 15
90449 Nürnberg • Germany
Telefon+49 911 8602-111
Telefax +49 911 8602-777
E-Mail info@gossenmetrawatt.com
www.gossenmetrawatt.com
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