POWERPOD K16 PLUS
POWERPOD K16 PLUS
DELUXE MISCHVERSTÄRKER
DEUTSCH
BEDIENUNGSANLEITUNG
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
1
WICHTIGE
SICHERHEITSANWEISUNGEN!
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
Lesen Sie diese Sicherheitsanweisungen, bevor
Sie das Gerät benutzen.
Verwahren Sie diese Anweisungen an einem
sicheren Ort, um später immer wieder darauf
zurückgreifen zu können.
Folgen Sie allen Warnhinweisen, um einen
gesicherten Umgang mit dem Gerät zu
gewährleisten.
Folgen Sie allen Anweisungen, die in dieser
Bedienungsanleitung gemacht werden.
Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von
Wasser oder in Umgebungen mit starker
Kondenswasserbildung, z.B. im Badezimmer, in
der Nähe von Waschbecken, Waschmaschinen,
feuchten Kellern, Swimming Pools usw.
Halten Sie das Gerät mit einem weichen,
trockenen Lappen sauber. Wischen Sie es
gelegentlich mit einem feuchten Tuch ab.
Benutzen Sie keine anderen Reinigungs- oder
Lösungsmittel, die die Lackierung oder die
Plastikteile angreifen könnten. Regelmäßige
Pflege und Überprüfung beschert Ihnen eine
lange Lebensdauer und höchste Zuverlässigkeit.
Entkabeln sie das Gerät vor der Reinigung.
Verdecken Sie nicht die Lüftungsschlitze. Bauen
Sie das Gerät so ein, wie der Hersteller es
vorschreibt. Das Gerät sollte so aufgestellt
werden, dass immer eine ausreichende
Luftzufuhr gewährleistet ist. Zum Beispiel sollte
das Gerät nicht im Bett, auf einem Kissen oder
anderen Oberflächen betrieben werden, die die
Lüftungsschlitze verdecken könnten, oder in
einer festen Installation derart eingebaut
werden, dass die warme Luft nicht mehr
ungehindert abfließen kann.
Das Gerät sollte nicht in der Nähe von
Wärmequellen
betrieben
werden
(z.B.
Heizkörper, Wärmespeicher, Öfen, starke
Lichtquellen, Leistungsverstärker etc.).
Achten Sie darauf, dass das Gerät immer
geerdet und das Netzkabel nicht beschädigt ist.
Entfernen Sie nicht mit Gewalt den Erdleiter des
Netzsteckers. Bei einem Euro Stecker geschieht
die Erdung über die beiden Metallzungen an
beiden Seiten des Steckers. Die Erdung (der
Schutzleiter) ist, wie der Name schon sagt, zu
Ihrem Schutz da. Falls der mitgelieferte Stecker
nicht in die örtliche Netzdose passt, lassen Sie
den Stecker von einem Elektriker (und nur von
einem Elektriker!) gegen einen passenden
austauschen.
Netzkabel sollten so verlegt werden, dass man
nicht über sie stolpert, darauf herumtrampelt,
oder dass sie womöglich von anderen spitzen
oder schweren Gegenständen eingedrückt
werden. Netzkabel dürfen nicht geknickt werden
– achten Sie besonders auf einwandfreie
Verlegung an der Stelle, wo das Kabel das
Gerät verlässt sowie nahe am Stecker.
Verwenden Sie nur Originalzubehör und/oder
solches,
das
vom
Hersteller empfohlen wird.
Wird das verpackte Gerät
mit
einer
Sackkarre
transportiert,
vermeiden
Sie Verletzungen durch
versehentliches
Überkippen.
Ziehen Sie den Netzstecker bei Gewitter oder
wenn es längere Zeit nicht gebraucht wird.
Das Gerät sollte unbedingt von nur geschultem
Personal repariert werden, wenn:
Das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt
wurde, Gegenstände oder Flüssigkeiten in das
Innere gelangt sind, das Gerät Regen
ausgesetzt war, das Gerät offensichtlich nicht
richtig funktioniert oder plötzlich anders als
gewohnt reagiert, das Gerät hingefallen oder das
Gehäuse beschädigt ist.
Wartung:
Der
Anwender
darf
keine
weiteren
Wartungsarbeiten an dem Gerät vornehmen als
in
der
Bedienungsanleitung
angegeben.
Sonstige Wartungsarbeiten dürfen nur von
geschultem Personal durchgeführt werden.
VORSICHT: UM DIE GEFAHR VON STROMSCHLÄGEN
ZU VERMEIDEN, ENTFERNEN SIE KEINE ÄUSSEREN
TEILE. DIESES GERÄT ENTHÄLT KEINE TEILE, ZU
DENEN DER ANWENDER ZUGANG HABEN MÜSSTE.
LASSEN SIE ALLE SERVICE LEISTUNGEN VON
AUSGEBILDETEM
FACHPERSONAL
BEI
EINEM
AUTORISIERTEN PHONIC HÄNDLER DURCHFÜHREN.
Dieses Dreieck mit dem Blitzsymbol auf
Ihrem Gerät macht Sie auf nicht isolierte
„gefährliche Spannungen“ im Inneren des
Gerätes aufmerksam, stark genug um einen
lebensbedrohlichen
Stromschlag
abzugeben.
Dieses Dreieck mit dem Ausrufezeichen auf
Ihrem Gerät weist Sie auf wichtige
Bedienungs- und Pflegeanweisungen in den
Begleitpapieren hin.
WARNUNG: UM DIE GEFAHR VON FEUER ODER
ELEKTRISCHEM SCHOCK ZU VERMEIDEN, SETZEN
SIE DIESES GERÄT KEINER FEUCHTIGKEIT ODER
REGEN AUS.
VORSICHT: EINE VON DER BEDIENUNGSANLEITUNG
ABWEICHENDE HANDHABUNG DES GERÄTS KANN
GEFÄHRLICHE STRAHLUNGEN FREISETZEN!
WEEE
Entsorgung
von
gebrauchten
elektrischen und elektronischen Geräten
(anzuwenden in den Ländern der
Europäischen Union und anderen
europäischen
Ländern
mit
einem
separaten Sammelsystem für diese
Geräte)
Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung
weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht als normaler
Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern an einer
Annahmestelle für das Recycling von elektrischen und
elektronischen Geräten abgegeben werden muss. Durch
Ihren Beitrag zum korrekten Entsorgen dieses Produkts
schützen Sie die Umwelt und die Gesundheit Ihrer
Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden durch
falsches Entsorgen gefährdet. Materialrecycling hilft den
Verbrauch von Rohstoffen zu verringern. Weitere
Informationen über das Recycling dieses Produkts
erhalten Sie von Ihrer Gemeinde, den kommunalen
Entsorgungsbetrieben oder dem Geschäft, in dem Sie das
Produkt gekauft haben.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
2
Deluxe Mischverstärker
POWERPOD K16 PLUS
BEDIENUNGSANLEITUNG
INHALT
EINFÜHRUNG
MERKMALE
VOR DER INBETRIEBNAHME
ABNEHMBARER TRANSPORTDECKEL
ANSCHLÜSSE
REGLER, SCHALTER & ANZEIGEN
KANALZÜGE
DIGITALE EFFEKT SEKTION (DSP)
SUMMEN SEKTION
UMGANG MIT GRAFISCHEN EQUALIZERN
ANWENDUNGS- und VERKABELUNGSBEISPIELE
LIVE ANWENDUNG
ANSCHLUSS VON EXTERNEN GERÄTEN
RICHTIG EINPEGELN
TIPPS AUS DER PRAXIS
DIGITALE EFFEKTPROGRAMME
TECHNISCHE DATEN
BLOCKSCHALTBILD
ABMESSUNGEN
TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH
GLOSSAR
FEHLERBEHEBUNG
SERVICE UND GARANTIE
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
3
EINFÜHRUNG
Die Phonic Crew dankt und gratuliert Ihnen,
dass Sie sich für einen Mischverstärker aus
der Powerpod Plus Serie entschieden haben.
Powerpod Plus Powermixer bieten weit mehr
als der Durchschnitt. Mit der Einführung der
Powerpod Plus Serie ist die Gattung der
Mischverstärker neu definiert. Vorbei ist die
Zeit, da Powermixer mit billig und niedrigem
Audioniveau assoziiert wurden. Die Plus
Powermixer bieten fantastische Audiowerte:
Niedrigstes Eigenrauschen, extrem hohe
Übersteuerungsfestigkeit,
clevere
Signalführungen
mit
ungeahnten
Routingmöglichkeiten, besonders gleichmäßig
laufende Drehregler, Schieberegler und
Schalter. Der Powermixer POWERPOD K16
PLUS bietet einen Grad an Verlässlichkeit, wie
er
in
der
letzten
Zeit
bei
vielen
Mitbewerberprodukten
leider
schmerzlich
vermisst wurde.
Der POWERPOD K16 PLUS ist eine
Überarbeitung des beliebten und weit
verbreiteten POWERPOD K12 Deluxe. Es
wurden Veränderungen vorgenommen, die
besonders
auf
die
Bedürfnisse
des
Anwenderkreises abgestimmt sind. Der
grafische Equalizer ist nun mit dem
automatischen Feedback Detection System
ausgestattet, die Stereozüge verfügen über
zusätzliche Cinch Eingänge für den direkten
Anschluss von Zuspielgeräten, und vor allem
der Klang und die Bedienung der integrierten
Effektprozessoren wurde verbessert – beide
Effekte lassen sich beispielsweise per
Fußschalter an- und abschalten.
Wir wissen, dass Sie nichts lieber wollen als
anzufangen. Den Powermixer auspacken, alle
Komponenten
Ihrer
Beschallungsanlage
anschließen und loslegen ist wahrscheinlich
alles, was Sie jetzt wollen. Damit Sie die
Möglichkeiten Ihres neuen Powermixers
jedoch möglichst erschöpfend nutzen können,
studieren Sie bitte vorher sorgfältig diese
Bedienungsanleitung,
insbesondere
die
Sicherheitsanweisungen. Bewahren Sie die
Anleitung gut auf, wenn Sie später noch mal
etwas nachschlagen wollen. Machen Sie sich
in Ruhe mit den verschiedenen Funktionen
und neuen Möglichkeiten dieses Mixers
vertraut, auch wenn Sie der Ansicht sind, dass
Sie ein erfahrener Tontechniker sind und das
Lesen von Bedienungsanleitungen nicht zu
Ihren Aufgaben gehört.... In diesem Fall werfen
Sie bitte zumindest einen Blick auf die
Passage „VOR DER INBETRIEBNAHME“.
MERKMALE
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
2 x 500 Watt @ 4 Ohm, 1 x 1000 Watt
@ 8 Ohm mono gebrückt
wirkungsstarkes
Schaltnetzteil
für
hohe Ausgangsleistung und niedriges
Gewicht
zwei
unserer
neuen,
digitalen
Multieffektprozessoren mit 32/40-bit
Signalverarbeitung
bei
48
kHz
Abtastrate
100
praxisnah
voreingestellte
Effektprogramme,
mehrere
Tap
Tempo Delay Funktionen, sowie
diverse Testsignale zum Überprüfen
und
korrekten
Einstellen
der
Beschallungsanlage
Fußschalteranschluss für Effekt An /
Aus für beide Effektprozessoren
Fußschalteranschluss für Tap Delay
12 Mic/Line Eingangskanäle, 3-Band
Klangregelung mit parametrischen
Mitten, Kanal Inserts
2
Stereo
Eingangskanäle
mit
zusätzlichen Cinch Eingängen
2 weitere Stereo Aux Return Eingänge
mit Ausspielmöglichkeit auf AUX 1 & 2
(„effect-to-monitor“)
4 AUX Wege, zwei pre-Fader für
Monitor, zwei post-Fader für Effekte
global
schaltbare
48
V
Phantomspeisung
Recording Ein- und Ausgänge im
Cinch Format
Vocal Eliminator Schalter bei den Tape
Eingängen für Karaoke Anwendungen
Recording Ausgänge sind unabhängig
von
der
Saallautstärke
für
gleichbleibenden
Pegel
im
Aufnahmegerät
Stereo 7-Band Grafik Equalizer
automatisches
Feedback
Erkennungssystem
Solid
Phonic
System
Klangverbesserungssystem
für
Lautsprecher
Stand-By Funktion für Spielpausen
schaltet alle Eingangskanäle bis auf
Tape Returns stumm
Zone 2 Ausgang
zusätzlicher Mono Ausgang zum
Ansteuern
einer
weiteren
Beschallungszone
oder
eines
Subwoofer Systems
regelbarerer Kopfhörerausgang
professionelle Speakon® und je zwei
Klinkenbuchsen
als
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
4
•
•
•
•
•
Lautsprecherausgänge
für
jeden
Endstufenblock
12
V
XLR
Anschluss
für
Pultbeleuchtung
im Gehäuse eingelassener Griff
praktischer,
abnehmbarer
Kunststoffdeckel
für
sicheren
Transport – erspart die Anschaffung
eines zusätzlichen Flightcases
global einsetzbar durch Umschaltung
der Betriebsspannung 230 / 115 Volt
Gewicht sparendes Schaltnetzteil
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
5
VOR DER INBETRIEBNAHME
Befolgen Sie bitte unbedingt alle Anweisungen,
die in dieser Anleitung gemacht werden. Der
Powerpod Plus Mischverstärker wird als Teil
normaler PA Systeme (Beschallungssysteme)
verwendet, und daher sollte der Aufbau und
die Verkabelung mit der nötigen Sorgfalt
durchgeführt werden.
o
Verwenden Sie nur das Netzkabel, das im
Lieferumfang Ihres Powermixers enthalten
ist – es ist speziell auf die Erfordernisse
des jeweiligen Landes abgestimmt.
Stecken Sie das Netzkabel in die dafür
vorgesehene
Netzbuchse
auf
der
Rückseite des Geräts.
Anmerkung: Achten Sie unbedingt darauf, dass das
Netzkabel nicht schadhaft ist. Blanke Kabel sind
lebensgefährlich. Geknickte oder schwer zerkratzte Kabel
werden bei mehrmaligem Auf- und Abbau eines Tages
lebensgefährlich sein. Tauschen Sie diese rechtzeitig
gegen neue aus.
o
o
o
o
o
o
o
Entfernen Sie niemals den Schutzkontakt
des Netzkabels.
Wählen Sie die Stromversorgung für die
Audioanlage mit Sorgfalt, vermeiden Sie
vor allem die gemeinsame Nutzung von
Steckdosen mit der Lichtanlage.
Vergewissern Sie sich, dass die örtliche
Netzspannung mit der am Gerät
eingestellten
Betriebsspannung
übereinstimmt, bevor Sie den Netzstecker
in eine Steckdose stecken.
Verlegen Sie die Audiokabel getrennt von
Licht- und Stromkabeln, benutzen Sie,
wenn immer möglich, symmetrische
Verbindungen. Falls notwendig, kreuzen
Sie Ton- und Lichtkabel in einem Winkel
von 90° zueinander, um Interferenzen
möglichst
gering
zu
halten.
Unsymmetrische Kabel sollten so kurz wie
möglich sein.
Überprüfen Sie Ihre Kabel regelmäßig und
beschriften Sie beide Enden, um sie leicht
auseinander halten zu können.
Achten Sie darauf, dass die Rückseite des
Powermixers nicht näher als 30 cm von
einer Wand entfernt betrieben wird.
Andererseits könnte das Gerät überhitzen,
da die Lüfteröffnungen vielleicht verdeckt
werden.
Machen
Sie
zuerst
sämtliche
Kabelverbindungen, bevor Sie die Geräte
der Audioanlage anschalten.
o
o
o
o
o
Schließen
Sie
alle
gewünschten
Signalquellen an die entsprechenden
Eingänge des Geräts an. Das können sein:
Mikrofone, Keyboards, Gitarre und Bass
sowie Line Pegel Geräte wie z.B. CD
Spieler etc.
An die Endstufenausgänge auf der
Rückseite,
sprich
die
Lautsprecherausgänge,
sollten
auch
wirklich nur Lautsprecher angeschlossen
werden. Verwenden sie nur extra
ausgewiesene
Lautsprecherkabel
mit
genügendem
Querschnitt.
Instrumentenkabel sind hierfür die falsche
Wahl.
Auch der Anschluss von ungeeigneten
Geräten an die Eingänge des Powermixers
führt möglicherweise zu irreversiblen
Schäden.
Vor dem Anschalten des Geräts sollten
alle Ausgangsregler vollkommen herunter
gedreht sein, um die Zerstörung von
angeschlossenen
Geräten
oder
übermäßige
Nebengeräusche
zu
vermeiden, hervorgerufen durch schlechte
Pegelanpassung, falsche Verkabelung,
defekte
Kabel,
schadhafte
Steckverbindungen, oder weil schon
unbeabsichtigt Pegel anliegen.
Schalten Sie das Gerät mit dem
Netzschalter ein und bringen Sie alle Einund
Ausgänge
auf
die
benötigte
Lautstärke. Lesen Sie hierzu jedoch
unbedingt
das
Kapitel
„RICHTIG
EINPEGELN“.
GUT ZU WISSEN…
SCHALTERSTELLUNGEN
Sie haben bestimmt schon bemerkt, dass die
Schalter beim POWERPOD K16 PLUS
zweifarbig sind (grau und weiß). Das ist so,
damit Sie leichter erkennen können, ob ein
Schalter niedergedrückt ist.
So funktioniert es: Wenn der Mischverstärker
auf einem Tisch steht, schauen Sie in einem
schrägen Winkel auf die Bedienelemente. Ist
ein Schalter nicht gedrückt, sieht man zwei
Farben. Ist er gedrückt, sieht man nur noch
eine Farbe – einfach, aber wirkungsvoll.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
6
ABNEHMBARER TRANSPORTDECKEL
ÖFFNEN des Deckels
Greifen Sie mit zwei Fingern unter die vorderen Aussparungen und heben Sie den Deckel an.
ENTFERNEN des Deckels
Lösen Sie den Deckel aus der Verankerung, indem Sie ihn etwas nach hinten schieben, bis die Stifte
des Deckels nicht mehr von den Haken des Mixers gehalten werden. Nun können Sie den Deckel
nach hinten wegnehmen.
ANBRINGEN des Deckels
Setzen Sie den Deckel von hinten an den Mixer an, bringen Sie die zwei Haltestifte des Deckels unter
die beiden Haken des Mixers. Nun können Sie den Deckel nach vorne klappen und durch leichten
Druck auf der Vorderseite in den beiden vorderen Aussparungen einrasten lassen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
7
Der Ring muss mit Masse verbunden sein,
wenn das Signal unsymmetrisch ist.
ANSCHLÜSSE
EINGANGSKANÄLE
Der Powerpod K16 PLUS bietet Ihnen 14
Eingangskanäle, von denen zwei für
Stereoquellen ausgelegt sind. Die beiden
Stereozüge haben andere Eingangsbuchsen
als
die
Monokanäle:
Es
gibt
zwei
Klinkenbuchsen sowie zwei Cinch Eingänge,
dafür ist der Gain Regler nach unten auf die
Bedienoberfläche gerutscht.
1. XLR
/
LINE
EINGÄNGE
COMBO
Hier können sämtliche Eingangsquellen
angeschlossen werden, egal welchen Pegel
deren Ausgangssignal hat, und unabhängig
davon, ob es sich um ein hoch- oder
niederohmiges Signal handelt. Bei Geräten mit
XLR Ausgängen sind dies meist Mikrofone und
DI Boxen mit Mikrofonpegel, es gibt jedoch
auch Geräte, deren Ausgangspegel +4 dBu
beträgt, was dem professionellen StudioLinienpegel entspricht.
An den Klinkeneingang werden Geräte mit
niederohmigem Linienpegel angeschlossen,
also mit Ausnahme von Mikrofonen, Geräte
wie Keyboards, elektronische Drums, CD
Spieler, andere Mixer, usw.
Im
direkten
Zusammenhang
mit
der
Eingangsbuchse steht der PAD Schalter, der
die grundsätzliche Eingangsempfindlichkeit der
Eingangsstufe einstellt – bitte beachten Sie
unbedingt die Ausführungen bei Punkt #19.
Wir
empfehlen
die
Verwendung
von
professionellen Mikrofonen mit symmetrischen
Ausgängen, egal ob dynamisch, Kondensatoroder Bändchenmikrofon. Benutzen Sie bitte
nur hochwertige, niederohmige Kabel und
achten Sie auf die richtige Steckerbelegung.
Die Belegung der XLR Buchsen entspricht
dem internationalen Standard: 1 = Masse, 2 =
positiv, 3 = negativ.
Dies ist die Eingangsbuchse für den Kanal. Es
können symmetrische oder unsymmetrische
Signalquellen angeschlossen werden. Die
Combo Buchse nimmt sowohl dreipolige XLR
Stecker als auch zwei- oder dreipolige 6,3 mm
Klinkenstecker
auf.
Wenn
Sie
einen
unsymmetrischen
(also
zweipoligen)
Klinkenstecker verwenden, wandelt die
Eingangsstufe des K12 Plus das Signal, das
am Ring anliegt, automatisch in Masse um.
Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen
brauchen
zum
Betrieb
eine
Spannungsversorgung. Diese wird in der
Regel direkt über die Audioleitung, also das
Mikrofonkabel,
mit
der
sogenannten
Phantomspeisung hergestellt. Wenn Sie die
Phantomspeisung einschalten, sollten alle
Lautstärke Regler (Eingangskanäle, Master)
runter gedreht sein. Um übermäßige
Störgeräusche in den angeschlossenen
Lautsprechern zu vermeiden, sollten Sie
Kondensatormikrofone
nicht
einstecken,
solange die Phantomspeisung eingeschaltet
ist.
Also: Erst Mikrofon oder DI Box einstecken,
dann Phantomspeisung einschalten.... (siehe
auch #43).
Anmerkung:
Verwenden
Sie
niemals
ein
unsymmetrisches Mikrofon, wenn die Phantomspeisung
eingeschaltet ist – es könnte extremen Schaden nehmen.
Lassen
Sie
die
Phantomspeisung
auch
dann
ausgeschaltet, wenn Sie nur dynamische Mikrofone
verwenden. Professionelle dynamische Mikrofone sind
zwar symmetrisch, und der Begriff „Phantomspeisung“
deutet eigentlich darauf hin, dass diese Speisespannung
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
8
für das Mikrofon „unsichtbar“ ist, dennoch tun Sie gut
daran, die Phantomspeisung wirklich nur dann
einzuschalten, wenn sie auch benötigt wird.
Lesen Sie bitte unbedingt die Hintergrundinformationen,
die Ihnen das Kapitel „Symmetrisch und Unsymmetrisch“
liefert.
2. INS = INSERT
Für jeden der Monokanäle gibt es je einen
unsymmetrischen Einschleifpunkt, der den
Signalweg im Kanaleingang unterbricht. Dort
wird das vorverstärkte Eingangssignal aus
dem Mixer herausgeführt, nach Belieben in
einem externen Gerät bearbeitet, und wieder
dem Mixer an gleicher Stelle zugeführt. Der
Einschleifpunkt
ist
eine
normalisierte,
dreipolige 6,3 mm Klinkenbuchse, d.h. das
Signal bleibt unberührt, solange diese Buchse
nicht belegt ist. Wird hier eine Klinke
eingesteckt, wird das Signal zwischen dem
Hochpassfilter
und
der
Klangregelung
unterbrochen. Das Signal, das aus dem Mixer
herausgeführt wird, liegt an der Spitze des
Steckers an, das zurückgeführte Signal liegt
am Ring des Steckers an.
Zur Belegung von Insert Kabeln siehe auch
„TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN“.
Der
Insert
Punkt
befindet
sich
schaltungstechnisch hinter dem GAIN Regler
(#20) und dem Hochpassfilter (#21), aber vor
der Klangregelung (#22 ~ #24).
3. STEREO EINGÄNGE (13/14 &
15/16)
Der Einschleifpunkt dient dem Anschluss von
Kompressoren, Noise Gates, Limitern (z.B.
PHONIC PCL3200, A6500), Effektgeräten
(z.B. PHONIC DFX256, I7300) und anderen
Klangprozessoren, um die Tonqualität des
Signals zu bearbeiten (z.B. grafische Equalizer
wie PHONIC A6600 etc.).
Tipp: Wenn Sie ein externes Gerät über den
Insert verkabeln, und Sie haben dann kein
Signal mehr im Kanal, sind schlicht Eingang
und Ausgang vertauscht. Das hat nichts mit
„falsch“ oder „verkehrt“ zu tun, sondern einfach
mit der Tatsache, dass bei manchen
Herstellern der Send auf der Spitze des
dreipoligen Steckers liegt, bei anderen auf dem
Ring. Einfach Eingang und Ausgang tauschen,
und das Signal ist wieder da (beschriften Sie
Ihre Kabel am besten eindeutig, dann passiert
Ihnen das nicht so oft).
A - LINE
Der POWERPOD K16 PLUS verfügt über 2
Stereo Kanäle. Diese haben nicht nur jeweils
einen
Line
Klinkeneingang
wie
die
Monokanäle,
sondern
zwei
6,3
mm
Klinkenbuchsen,
mit
LINE
L
/
R
gekennzeichnet. Diese Stereo Eingangskanäle
sind für stereophone Leitungspegel ausgelegt,
also die linken und rechten Ausgänge
beispielweise eines Keyboards, eines Drum
Computers, Synthesizers, Samplers, eines
Effektgeräts, oder eines HiFi Geräts wie CD,
DVD, MD oder DAT Players.
Ist das Eingangssignal mono, sollte nur der
linke Eingang „L(MONO)“ benutzt werden. Das
Signal wird automatisch auch auf den rechten
Kanal gelegt, der Kanal verhält sich dann wie
ein reiner Monokanal (dies ist das Geheimnis
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
9
einer
„normalisierten“
Klinkenbuchse).
Umgekehrt funktioniert dies nicht, d.h. wenn
Sie nur den rechten Eingang verwenden,
erscheint das Signal auch nur in der rechten
Summe.
B - CINCH
Neben den Klinkeneingängen bieten die
beiden Stereokanäle 9/10 und 11/12 noch
Cinch Eingänge für den direkten Anschluss
von Zuspielgeräten wie CD Spieler, MP3,
Tape, usw. Diese Cinch Buchsen sind auf den
Ausgangspegel und die Ausgangsimpedanz
von solchen Geräten optimal angepasst.
Welcher der Eingänge, Klinke oder Cinch, für
den Stereokanal aktiv ist, entscheidet der
Wahlschalter A/B (#33). Das bedeutet, dass
Sie beide Eingangsarten belegt haben können.
Durch diese Möglichkeit der Doppelbelegung
erhöht sich die Vielseitigkeit des Powermixers
enorm.
SUMMEN SEKTION
Sie
hier
die
Ausgänge
Ihres
Aufnahmemediums oder Zuspielers an, also
Tape Deck, DAT, MD, CD Spieler, Soundkarte
oder Laptop. Die Signale dieser Eingänge
werden zuerst in die TAPE IN Sammelschiene
(#46) geleitet, bevor sie in der Summe L / R
(MAIN) erscheinen.
Selbstverständlich können Sie auch irgendein
anderes Line Pegel Gerät hier anschließen, es
handelt sich, rein technisch gesehen, genauso
um Eingänge wie die anderen Line Eingänge
im
Mischer.
Wenn
Ihnen
also
die
Eingangskanäle knapp werden, können Sie zur
Not die TAPE IN Eingänge auch für diesen
Zweck „missbrauchen“. Bedenken Sie jedoch,
dass die Eingänge auf die Ausgangsimpedanz
von Geräten mit Cinch Ausgängen ausgelegt
sind.
5. VOCAL ELIMINATOR
Wenn Sie diesen Schalter nach oben
schieben,
können
Sie
wirkungsvoll
Gesangsstimmen bei Playbacks ausfiltern. Bei
Einspielungen über die TAPE IN Buchse (#4)
wird durch diesen Schalter eine spezielle
Stimmunterdrückungsschaltung aktiviert –
durch gezielte Phasenauslöschungen in
bestimmten
Frequenzbereichen
werden
Gesangsstimmen
im
Original
Playback
unterdrückt, sofern sie in der Mischung genau
in die Mitte des Stereobilds platziert wurden
(was aber in der Regel der Fall ist). So steht
einer spontanen Karaoke Veranstaltung nichts
mehr im Wege.
6. REC OUT
Diese unsymmetrischen Zweispurausgänge in
Form von Cinch Buchsen sind für den
Anschluss
von
semiprofessionellen
Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen
Sie hier die Eingänge Ihres Aufnahmemediums
an, also Kassettenrekorder, DAT, MD,
Soundkarte oder Laptop.
4. TAPE IN
Diese unsymmetrischen Zweispureingänge in
Form von Cinch Buchsen sind für den
Anschluss
von
semiprofessionellen
Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen
Das Signal des REC OUT wird in der
Summenschiene abgegriffen, jedoch vor dem
MAIN Fader (#54) und auch den grafischen
Equalizern (#44). Es enthält also alle Signale,
die in die Summenschiene gelangen, ist jedoch
in der Lautstärke und Klang unabhängig von
der Stellung des Summen Lautstärkereglers
und des grafischen EQs. Dies ist vor allem
interessant, wenn bei der Beschallung
gleichzeitig
ein
Mitschnitt
auf
einer
Zweispurmaschine gemacht wird. Änderungen
der Lautstärke und des Klangs (durch die
grafischen Equalizer) im Saal haben demnach
keinen Einfluss auf den Pegel und den Klang,
der in das Aufnahmemedium gelangt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
10
Will man das Signal optisch und akustisch
überprüfen, das an die Recording Ausgänge
gelangt, verwenden Sie folgenden Trick:
Drehen Sie den ZONE 2 Regler (#48) auf die
Unity Gain Position (12-Uhr Stellung) und
betätigen Sie dort den AFL Schalter – voilà,
dieses Signal ist identisch mit dem Signal an
den Recording Ausgängen!
Selbstverständlich ist der Einsatzzweck dieser
Ausgänge nicht auf die bloße Funktion
„Aufnahme“ beschränkt. Sie können diese
Ausgänge genauso gut dafür verwenden, eine
zweite Beschallungszone zu versorgen, d.h.
schließen Sie hier einfach eine weitere,
externe Endstufe oder eine Aktivbox an (diese
weitere
Beschallungszone
könnte
im
Spezialfall auch die Bühne sein, wenn Sie
einen Monitor brauchen, der Ihnen das gleiche
Mischungsverhältnis wieder geben soll, wie es
auch im Saal herrscht).
Sie sehen an diesem Beispiel, dass die
Möglichkeiten eines Mixers mit verschiedenen
Ein- und Ausgängen nur durch Ihre Phantasie
limitiert sind...
direkt auf die Summe gehen. Hier werden in
der Regel die Rückführungen, also das linke
und rechte Ausgangssignal, eines externen
Effektprozessors angeschlossen. Sie haben in
der Sektion auch die Möglichkeit, Effektanteile
in die Monitorwege AUX SEND 1 und 2 zu
schicken.
Die Returns können jedoch selbstverständlich
einfach als zusätzliche Eingänge verstanden
und verwendet werden, z.B. zum Anschluss
eines Submixers.
Ist das Eingangssignal mono, belegen Sie nur
den linken Eingang, das Signal wird dann
intern automatisch auf beide Summenschienen
L / R geleitet (es handelt sich um eine
sogenannte „normalisierte“ Klinkenbuchse).
Dies funktioniert nur bei der mit L (MONO)
bezeichneten Buchse – wird hingegen nur die
rechte, mit R gekennzeichnete Buchse belegt,
gelangt das Signal auch nur in die rechte
Summenschiene.
8. PWR AMP IN
7. ST RTN 1 & 2
Dies sind die Line Pegel Eingangsbuchsen der
eingebauten Endstufen A und B. Wenn die
Buchsen (durch externe Geräte) belegt sind,
ist der interne, direkte Signalweg von
Mischerteil zu Endstufe, unterbrochen.
Es gibt mehrere Anwendungen für diese
Buchsen: Vornehmlich in Verbindung mit den
Ausgangsbuchsen MAIN OUT L / R (#9), aber
auch AUX 1 & 2 (#10), können Sie den
Signalweg zwischen Mischerteil und Endstufen
unterbrechen, um externe Geräte zur
Klangverbesserung bzw. Problembeseitigung
einzuschleifen, z.B. Kompressor, Feedback
Silencer, Equalizer, etc.
9. MAIN - L / R
Diese
paarweise
angeordneten,
unsymmetrischen Klinkenbuchsen sind weitere
Eingänge,
die
über
einen
eigenen
Lautstärkeregler LEVEL (siehe Sektion #46)
Diese
beiden
unsymmetrischen
Klinkenbuchsen sind die Hauptausgänge des
Mischerteils mit Line Pegel (nicht zu
verwechseln
mit
den
Lautsprecherausgängen!).
Schaltungstechnisch liegen diese Ausgänge
tatsächlich ganz am Ende der Signalkette des
Mischerteils, eben hinter dem MAIN FADER
(#54). Sie können diese Ausgänge dazu
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
11
benutzen,
parallel
zum
Betrieb
des
Powermixers, externe Geräte mit der gleichen
Mischung zu versorgen, wie sie im Powermixer
existiert. Mögliche Zielgeräte sind weitere
Endstufen oder Aktivmonitore. Das macht vor
allem dann Sinn, wenn Sie bei größeren
Beschallungsaufgaben
noch
mehr
Lautsprecher anschließen müssen oder
weitere Beschallungszonen zu versorgen sind.
In Verbindung mit den Eingängen der
Endstufe, POWER AMP INPUT A / B (#8),
können Sie diese Ausgänge dazu verwenden,
in die Signalkette zwischen Mischerteil und
Endstufe ein externes Gerät einzuschleifen,
um
den
Klang
zu
verfeinern
oder
Rückkopplungsprobleme zu beheben. Das
wird in den meisten Fällen ein Kompressor,
Equalizer oder Feedback Silencer sein
(schauen Sie sich in diesem Zusammenhang
die Phonic Geräte PEQ 3600 PLUS, PCL3200
und I7100 näher an).
Verbinden Sie zu diesem Zweck die Ausgänge
MAIN L/R mit den Eingängen des externen
Geräts. Dort wird das Mischpultsignal
bearbeitet und steht an den Ausgängen des
externen Geräts zur Verfügung. Diese
verbinden Sie mit den Eingängen POWER
AMP INPUT.
10. AUX 1 / AUX 2
An diesen unsymmetrischen Klinkenbuchsen
liegen die Line Pegel Signale der AUX
Sammelschienen an, also der einzelnen AUX
SEND Signale aus den Eingangskanälen
(#25). Sie können hier externe Geräte wie
Verstärker, Aktivboxen, Effektgeräte oder
Aufnahmemedien
anschließen.
Die
Ausgangslautstärken werden mit den Fadern
AUX 1 und AUX 2 (#51) kontrolliert.
AUX 1 & 2 sind pre Fader Signale, werden
also vor den jeweiligen Kanal Fadern
abgegriffen. Daher eignen sich diese Wege in
der Regel hervorragend für den Anschluss von
Bühnenmonitorsystemen (Aktivboxen oder
Endstufen/Lautsprecherkombinationen).
Wenn Sie die internen Endstufe(n) für die
Verstärkung der AUX Schiene(n) verwenden
(siehe Schalter #41), können Sie diese
Ausgänge,
ähnlich
wie
bei
den
Summenausgängen MAIN L/R beschrieben
(siehe #9), im Zusammenhang mit den
Eingängen POWER AMP INPUT (#8) dazu
verwenden, in die Monitorwege externe Geräte
wie z.B. Equalizer „einzuschleifen“, um den
Klang zu beeinflussen.
11. EFX 1 / EFX 2
An diesen unsymmetrischen Klinkenbuchsen
liegen die Line Pegel Signale der EFX
Sammelschienen an, also der einzelnen EFX
SEND Signale aus den Eingangskanälen
(#26). Sie werden in der Regel zum Anschluss
von externen Effektgeräten verwendet – es
können aber ebenso gut Aufnahmemedien,
Monitorsysteme
oder
andere
Beschallungssysteme sein, das hängt ganz
von Ihren Anforderungen ab.
Es gibt keine ausgewiesenen SammelLautstärkeregler für diese Wege, d.h. die
Endlautstärke wird lediglich durch die
Lautstärke
der
einzelnen
Kanalsignale
bestimmt. Dienen die Ausgänge dem
Ansteuern eines Effektgeräts, werden die
Rückführungen aus dem Effektgerät in den
Mixer entweder über die Stereo Returns (#7)
oder
irgendwelche
Eingangskanalzüge
(vorzugsweise die Stereokanäle) realisiert.
Hinweis: Die Regler EFX SEND der einzelnen
Kanäle bestimmen auch die Pegel, die in die
internen Effektprozessoren gelangen
EFFEKTGERÄTE:
SERIELL
ODER
PARALLEL?
Diese beiden Begriffe fallen häufiger, hier wird
erklärt, was damit gemeint ist.
„Seriell“ bedeutet, dass das gesamte Signal
das Mischpult verlässt (INSERT SEND), zu
einem externen (Effekt-) Gerät geroutet und
zum Mischpult zurückgeführt wird (INSERT
RETURN). Beispiele: Kompressor, Limiter,
grafischer Equalizer, Noise Gate.
„Parallel“ bedeutet, dass lediglich ein Anteil
des „trockenen“ Original Signals zu einem
Effektgerät geroutet wird (AUX SEND), dort
bearbeitet und wieder zurückgeführt wird, wo
es dann mit dem „trockenen“ Originalsignal
gemischt wird - vorausgesetzt, im externen
Gerät ist das Mischungsverhältnis von Direktund Effektsignal auf „100 % Effekt“ eingestellt
(manchmal auch mit „wet“ bezeichnet, im
Gegensatz zum unbearbeiteten Originalsignal,
das mit „dry“ bezeichnet wird).
Die Ausgänge des Effektgerätes werden in der
Regel an einen STEREO AUX RETURN oder
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
12
einen der Stereoeingänge des Mischpults
angeschlossen. Die Signalstärke des Halls
kann
nun
mit
dem
entsprechenden
Lautstärkeregler eingestellt werden, d.h. es
wird Hall hinzugemischt. Das erklärt auch,
warum das Mischungsverhältnis im Effektgerät
unbedingt auf „100 % wet“ stehen muss – die
Mischung von Original- und Effektsignal
geschieht nämlich erst im Mixer.
Auf
diese
Art
können
verschiedene
Eingangskanäle ein einziges Effektgerät
ansteuern. Beispiele: Hall, Delay, Chorus, etc.
12. CONTROL ROOM / ZONE 2
innen gerichtet werden (oder sogar in der Mitte
vor der Bühne liegen bzw. geflogen werden),
um genau dieses Defizit auszugleichen. Das
gleiche Szenario gilt natürlich auch für solche
Situationen, wo der zu beschallende Bereich
relativ breit ist. Dann sollten mit dem ZONE 2
Signal Bereiche außerhalb der Reichweite der
Haupt PA Systeme beschallt werden.
Das CONTROL ROOM Signal hingegen kann
z.B. für den Anschluss eines aktiven Monitors
in der DJ Booth o.ä. verwendet werden.
Dies sind natürlich nur Vorschläge – was Sie
wirklich mit diesen Ausgängen anstellen,
obliegt ganz Ihren Bedürfnissen und Ihrer
Fantasie.
13. MONO
An diesen beiden Klinkenbuchsen liegt
entweder das Signal aus der CONTROL
ROOM Sektion oder der ZONE 2 Sektion an –
abhängig
von
der
Stellung
des
Schiebeschalters
zwischen den beiden
Ausgängen.
Steht der Schalter in der unteren Position, hat
man hier das Signal, das vom Lautstärkeregler
CONTROL ROOM / PHONES (#49) kontrolliert
wird, um z.B. ein Paar Aktivmonitore
anzusteuern.
Steht der Schalter in der oberen Position, hat
man hier das Signal, das vom Lautstärkeregler
ZONE 2 (#48) kontrolliert wird. Dabei handelt
es sich um das Summensignal ohne Equalizer,
womit man eine weitere Beschallungszone
oder einen sog. „Near-Fill“ oder „In-Fill“
ansteuert.
Nahfeld Boxen sind (in der Regel kleinere)
Lautsprechersysteme, die den vorderen,
inneren Bereich beschallen, der von den
großen PA Boxen nicht gut genug versorgt
wird. Oft ist es ja so, dass die rechten und
linken PA Boxen, um in die Tiefe der zu
beschallenden Fläche zu gelangen, relativ
gerade ausgerichtet werden. Die ersten
Publikumsreihen werden von diesen PA Boxen
nur schlecht versorgt, so dass gerade der
Gesang direkt vor der Bühne viel zu leise ist.
Hier helfen die Nahfeld Boxen, die stark nach
An dieser unsymmetrischen Klinkenbuchse
liegt das MONO Signal an, das in der
Lautstärke vom entsprechenden Fader (#52)
kontrolliert wird. Das MONO Signal ist eine
Addition
des
linken
und
rechten
Summensignals, das hinter den grafischen
Summen Equalizern (#44), aber vor dem MAIN
Fader (#54) abgegriffen wird. Wenn Sie also
für die Beschallung des Publikums „nur“ ein
Monosystem verwenden, ist dies der richtige
Ausgang. Ebenso eignet sich der MONO
Ausgang zum Anschluss eines aktiven
Subwoofer
Systems,
um
der
Beschallungsanlage mehr Druck und Punch zu
verleihen.
14. PHONES
An diese Stereo Klinkenbuchse wird ein
Kopfhörer angeschlossen. Hier kann das
Summensignal (abhängig von der Stellung des
MAIN FADERS #54) oder ein SOLO Signal
(PFL oder AFL) abgehört werden. Die
Lautstärke wird mit dem Regler CONTROL
ROOM / PHONES (#49) eingestellt.
Das PHONES Signal ist übrigens vom Gehalt
her identisch mit den Signalen an den
CONTROL ROOM Ausgängen (#12) – sofern
dort der Schiebeschalter auf CTRL ROOM
steht - jedoch mit einem anderen Pegelniveau.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
13
RÜCKSEITE
15. SPEAKERS
sofern die Speakon Buchse an der Endstufe
(des Powermixers) entsprechend verschaltet
ist. Beim POWERPOD K16 PLUS ist genau
dies der Fall. Die Speakon Buchse von Block A
führt an den Polen 2+ und 2- das Signal von
Endstufenblock B! Dies ist auch besonders
wichtig im MONO BRIDGE Betrieb (siehe
weiter unten).
EIN WORT ZU IMPEDANZEN VON
VERSTÄRKERN UND BOXEN
Eine Fehlanpassung von Endstufen und
Lautsprechern führt zu Leistungseinbußen,
schlimmstenfalls zu massiven Schäden am
Gerät. Bei Transistorendstufen darf die
Mindestimpedanz (die sog. Last oder auch
Widerstand) nicht unterschritten werden, bei
Röhrenendstufen darf sie nicht überschritten
werden.
Dies sind die Lautsprecherausgänge der
Endstufenblöcke, demnach werden hier
passive Lautsprecher angeschlossen (und
keine anderen Line Pegel Geräte, z.B ein
Mischpult oder ein Aufnahmegerät, und auch
keine Aktivboxen!!!). Jeder Endstufenblock hat
mehrere Lautsprecheranschlüsse, die parallel
verschaltet sind, also dasselbe Signal tragen:*
Zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen sowie einen
professionellen,
vierpoligen
Speakon
Anschluss. Sie sind jeweils mit A und B
gekennzeichnet. Pro Block stehen immerhin
400 Watt bei einer jeweiligen Mindestlast von 4
Ohm zur Verfügung.
*Ausnahme bildet die Speakon Buchse von
Block A – dies wird im folgenden Abschnitt
erläutert.
Parallele Verdrahtung
Werden mehrere Boxen an eine Endstufe bzw.
Powermixer angeschlossen, handelt es sich in
aller Regel um eine parallele Verkabelung
(egal, ob mehrere Lautsprecheranschlüsse an
der Endstufe benutzt werden, oder ob von
einer Box zur nächsten durchgeschleift wird ja, das nennt man parallel, nicht seriell!). Die
Gesamtimpedanz verringert sich dann, die
Formel dafür lautet folgendermaßen:
SPEAKON® BUCHSEN
Speakon® Anschlüsse sind mittlerweile
internationaler Standard und werden aus
verschiedenen Gründen bevorzugt. Sie sind
leicht zu verkabeln, haben eine größere
Kontaktfläche und damit weniger Widerstand
als Klinkenstecker, was zu weniger Verlusten
führt, und bieten einen hervorragenden Schutz
gegen Stromschlag, versehentliches Entkabeln
und Korrosion. Verwenden Sie beim Anschluss
äußerste Sorgfalt, da falsche Verkabelung zum
Kurzschluss am Ausgang führen kann.
Gleichzeitig erhöht sich die Ausgangsleistung
der Endstufe um etwa die Hälfte – eine
Endstufe, die an 8 Ohm 300 Watt
Ausgangsleistung hat, leistet an 4 Ohm ca.
450 Watt und an 2 Ohm etwa 700 Watt. Dabei
muss unbedingt auf die Mindestimpedanz der
Endstufe geachtet werden – bitte hierzu
sorgfältig die Datenblätter von Endstufen /
Powermixern lesen. Dort steht auch meist
ausdrücklich, ob die entsprechende Endstufe
2-Ohm tauglich ist oder nicht.
Belegung der Speakon® Anschlüsse
Die normale Belegung ist:
Pin 1+ für das positive Signal, Pin 1- für das
negative Signal.
Es gibt viele Speakon Verbindungen mit 4
Polen auf dem Markt. Damit können zwei
verschiedene Signale gleichzeitig über ein
Kabel übertragen werden, z.B. eins für ein
Subwoofer System, eins für die Topteile,
1/Z1 + 1/Z2 + 1/Zn = 1/Zges. Z ist das Zeichen
für Impedanz.
Beispiel: Zwei 8 Ohm Boxen ergeben eine
Gesamtimpedanz von 4 Ohm, drei 8 Ohm
Boxen ergeben 2,66 Ohm, usw.
Werden
Boxen
mit
unterschiedlichen
Impedanzwerten zusammengeschaltet, erhält
die Box mit der geringsten Impedanz die
meiste Verstärkerleistung. Hat man zwei
prinzipiell
gleiche
Boxen,
jedoch
mit
unterschiedlicher Impedanz, z.B. eine mit 8
Ohm, eine mit 4 Ohm, und schließt sie parallel,
wird man von der 8-Ohm Box nicht mehr viel
hören. Sinn machen solche unterschiedlichen
Impedanzen jedoch, wenn es um eine
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
14
Subwoofer-/Topteil Kombination handelt. Oft
findet man in der Praxis Subwoofer mit 4 Ohm,
die mit einer 8 Ohm Satellitenbox parallel
betrieben werden, um mehr Fülle im
Bassbereich zu erhalten.
Serielle Verdrahtung
Werden Lautsprecher seriell (man sagt auch
„in Reihe“) verdrahtet, addieren sich einfach
die Einzelimpedanzen zur Gesamtimpedanz.
Zwei 8 Ohm Lautsprecher ergeben dann 16
Ohm. Diese Form der Verdrahtung findet sich
jedoch meist nur innerhalb einer Box, wo der
negative Pol eines Lautsprechers mit dem
positiven Pol des nächsten verbunden wird,
usw.).
Darüber hinaus kann man auch eine
Kombination von serieller und paralleler
Verdrahtung innerhalb einer Lautsprecherbox
vornehmen – sehr oft findet man diese Art der
Verkabelung bei Gitarrenboxen mit 4
Lautsprechern.
Ein Lautsprecher pro Endstufenseite:
Mindestlast von 4 Ohm bedeutet, dass die
Gesamtimpedanz der Boxen, die an eine
Endstufenseite angeschlossen sind, 4 Ohm
nicht unterschreitet. Wenn Sie nur eine Box
verwenden, kann diese 4 Ohm Nennlast
haben.
Es
ist
unerheblich,
welchen
Lautsprecherausgang Sie verwenden.
Zwei Lautsprecher pro Endstufenseite:
Schließen Sie 2 Boxen an, darf jede Box nicht
weniger als 8 Ohm haben. Zwei parallel
betriebene 8 Ohm Boxen ergeben eine
Gesamtimpedanz von 4 Ohm, zwei Boxen mit
jeweils 16 Ohm ergeben im Parallelbetrieb 8
Ohm Gesamtimpedanz. Dabei ist es
unerheblich, ob Sie den SPEAKON und den
Klinkenanschluss verwenden, oder von einer
Box in die nächste durchschleifen (sofern die
Boxen
über
entsprechende
Anschlussmöglichkeiten verfügen).
versorgt werden. Achten Sie also beim
Anschluss von Lautsprechern darauf, in
welcher Stellung sich jener Schalter befindet.
MONO BRIDGE BETRIEB
Ein besonderer Fall liegt vor, wenn der
Schalter POWER AMP (#41) auf MONO
BRIDGE steht (unterste Stellung). Hier werden
die beiden Endstufenblöcke zu einer „Super“
Endstufe
zusammengefasst,
die
Ausgangsleistung beider Endstufen addieren
sich. Aus den 2 x 500 Watt werden doppelt so
viel, also 1000 Watt. Allerdings ändert sich
auch die Mindestimpedanz. Die beträgt nicht
mehr 4 Ohm, wie bei den einzelnen
Endstufenblöcken, sondern nun 8 Ohm!
Im MONO BRIDGE Betrieb muss das
verwendete Lautsprecherkabel verändert
werden! Es darf nur der Speakon
Anschluss A verwendet werden, die
Belegung
des
Steckers
an
der
Endstufenseite muss folgendermaßen sein:
Pin 1+ = positives Signal (heiß, plus)
Pin 2+ = negatives Signal (kalt, minus)
Diese Belegung ist auch auf dem Gerät noch
einmal abgedruckt.
Achten Sie unbedingt darauf, dass die
Mindestimpedanz von 8 Ohm auf keinen
Fall unterschritten wird!
WARNUNG: Im Mono Bridge Betrieb dürfen
weder die Klinken Lautsprecherausgänge noch
der Speakon Ausgang B verwendet werden!
ACHTUNG: Da die SPEAKER Ausgänge
hochverstärkte Signal der Endstufen tragen, dürfen
wirklich nur Lautsprecher angeschlossen werden,
keinen Fall irgendwelche anderen Audiogeräte –
würden bestimmt Schaden nehmen.
das
hier
auf
die
16. FOOT SW
Drei Lautsprecher pro Endstufenseite:
Schließen Sie 3 Boxen an, darf jede Box nicht
weniger als 12 Ohm haben, da ihre
Gesamtimpedanz im Parallelbetrieb 4 Ohm
ergeben. Wiederum ist unerheblich, ob Sie von
einer Box zur nächsten durchschleifen,
und/oder SPEAKON und Klinkenanschlüsse
gleichzeitig belegen.
SCHALTER POWER AMP (#41)
Abhängig von der Stellung des Schalters
POWER AMP (#41) auf der Frontseite sind
verschiedene Lautsprecher Konfigurationen
möglich. Der Schalter bestimmt, mit welchem
Signal des Mischerteils die Endstufenblöcke
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
15
Diese beiden Klinkenbuchsen sind für den
Anschluss von optionalen Fußschaltern
vorgesehen, mit deren Hilfe bestimmte
Eigenschaften der eingebauten digitalen
Effektgeräte gesteuert werden können.
TAP EFX 1
Dieser Anschluss, eine zweipolige 6,3 mm
Klinkenbuchse
(„mono“),
wird
zur
Fernbedienung der TAP DELAY Funktion im
EFX 1 benutzt (nur aktiv, wenn eins der Tap
Delay Programme aufgerufen ist). Er hat also
die gleiche Funktion wie das Drücken des
PROGRAM Drehgebers beim EFX 1.
Zweimaliges Tippen auf den Fußschalter
bestimmt
die
Wiederholungszeit
des
eingestellten TAP DELAY Programms.
TIP – EFX 1 / RING – EFX 2
An diese dreipolige 6,3 mm Klinkenbuchse
(„stereo“) kann ein Zweifach-Fußschalter zum
Stummschalten der beiden Effektsignale
angeschlossen werden. Die Fußschalter haben
also die gleiche Funktion wie die An / Aus
Schalter (#38) auf der Frontplatte.
An die Kaltgerätebuchse wird das mitgelieferte
Netzkabel angeschlossen. Bitte verwenden sie
nur dieses Netzkabel oder ein gleichwertiges,
also einwandfreies, ordnungsgemäß geerdetes
Netzkabel
mit
Schukostecker.
Zuvor
vergewissern
Sie
sich,
ob
der
Spannungswahlschalter
(#18)
korrekt
eingestellt ist.
Sollten Sie das Netzkabel verlegt oder
vergessen haben, ersetzen Sie es durch ein
gleichwertiges.
Jedes
gut
sortierte
Musikgeschäft,
aber
auch
Läden
für
Computerzubehör, führen solche Kabel.
Mit dem Netzschalter (POWER) wird das Gerät
eingeschaltet. Wenn der Schalter gedrückt
wird, ist das Gerät eingeschaltet. Zur Kontrolle
leuchtet die blaue, mit PWR (#56)
gekennzeichnete LED auf der Vorderseite des
Geräts auf. Nochmaliges Drücken auf den
Schalter schaltet das Gerät wieder aus.
Achtung:
Vor
dem
Einschalten
sollten
alle
Ausgangsregler ganz herunter gedreht/geschoben sein.
18. VOLTAGE
SELECTOR
(SPANNUNGSWAHLSCHALT
ER) & 12 V ANSCHLUSS FÜR
PULTBELEUCHTUNG
Beachten Sie, dass es sich bei den
Fußschaltern um sogenannte Impulsschalter
(„momentary switch“) handeln muss, die
lediglich einen Schaltimpuls abgeben (im
Gegensatz zu Permanentschaltern, die eine
Funktion so lange schalten, wie der Schaltkreis
geschlossen ist).
17. AC IN (NETZANSCHLUSS) &
POWER
ON
/
OFF
(NETZSCHALTER)
Dieser Schalter passt Ihren POWERPOD K16
PLUS
Mischverstärker
der
örtlich
vorgegebenen Netzspannung an. Bevor Sie
den Netzstecker einstecken, vergewissern Sie
sich, dass die Betriebsspannung mit der
örtlichen Netzspannung übereinstimmt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
16
Sie haben die Wahl zwischen 115 Volt für alle
Länder mit einer Spannung zwischen 100 und
120 Volt (Schalter in der oberen Position), und
230 Volt für alle Länder mit einer
Netzspannung zwischen 220 und 240 Volt
(Schalter in der unteren Position).
19. PAD
Zum Ändern der Betriebsspannung müssen
Sie zuvor die Plastikabdeckung entfernen.
Lösen
Sie
hierzu
die
beiden
Kreuzschlitzschrauben. Danach bringen Sie
die Plastikabdeckung am besten wieder an, so
dass der Schalter nicht unbeabsichtigt
verändert wird.
HINWEIS: Der Betrieb des Powermixers mit
falsch eingestellter Betriebsspannung kann
irreversible Schäden am Gerät verursachen.
Der korrekten Betriebsspannung sollte alle
Aufmerksamkeit zukommen. Wenn Sie sich
nicht ganz sicher über die vorherrschende
Netzspannung sind, konsultieren Sie eine
Fachkraft, bevor Sie den Powermixer
anschließen.
Phonic
übernimmt
keine
Verantwortung
für
falsch
eingestellte
Betriebsspannungen.
12 V ANSCHLUSS
Diese dreipolige, weibliche XLR Buchse liefert
eine Spannung von 12 V und ist für den
Anschluss
einer
Schwanenhals
Pultbeleuchtung gedacht, z.B. der Phonic
GL15X. Die Leuchte gehört nicht zum
Lieferumfang.
Die 12 V Gleichspannung liegt an den Polen 1
und 2 an; Pol 1 und 3 sind gebrückt.
LÜFTUNGSSCHLITZE
Der
interne
Lüfter
dient
dazu,
die
Betriebstemperatur des Geräts niedrig zu
halten.
Die
Lüftergeschwindigkeit
ist
Temperatur abhängig. Bitte achten Sie
unbedingt
darauf,
dass
die
Luftaustrittsöffnungen nicht verdeckt sind, da
sonst nicht genügend Wärmeabfuhr stattfinden
kann.
REGLER,
ANZEIGEN
KANALZÜGE
SCHALTER
&
Der PAD (Dämpfungs-) Schalter existiert in
allen Monokanälen (1 ~ 8). Ist er gedrückt, wird
das Eingangssignal um 26 dB bedämpft, noch
bevor es in den Vorverstärker gelangt (und mit
dem GAIN Regler (#20) verändert werden
kann). Gerade bei Signalen mit relativ hohem
Pegel macht dies Sinn, wird dadurch doch der
Dynamikumfang erheblich erweitert, und die
Gefahr des Clippings im Eingang gebannt.
Beispiele für solche Signale sind: Bass Drum,
Snare, E-Bass, Kondensatormikrofone für
Gesang,
aber
auch
Geräte,
deren
Ausgangssignal +4 dBu Studiopegel haben.
Der PAD Schalter wirkt auf beide Eingänge der
Combo-Buchse, also XLR und Klinke.
Wenn Sie also Verzerrungen hören, obwohl
der GAIN Regler ganz heruntergedreht ist, und
auch
auf
der
Pegelanzeige
keine
Übersteuerung zu sehen ist, liegt das genau
daran, dass die Eingangsstufe verzerrt wird. In
solchen Fällen wirkt der PAD Schalter Wunder.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
17
20. LINE / MIC GAIN
Dieser Drehregler sitzt an oberster Stelle im
Kanalzug, weil seine Funktion in enger
Verbindung mit den MIC/LINE ComboBuchsen
steht.
Er
kontrolliert
die
Eingangsempfindlichkeit für das Signal im
Kanalzug, wodurch der Pegel des externen
Geräts dem Mixer-internen Verarbeitungspegel
angepasst wird.
beides zusammen. Ohne diese Absenkung
könnte der Kanal schnell zum Übersteuern
gebracht werden.
21.
HOCHPASS FILTER
Wird die Eingangsverstärkung zu hoch
eingestellt, verzerrt das Signal und der Kanal
wird übersteuert. Ist sie zu niedrig, treten die
Nebengeräusche über Gebühr hervor und u.U.
ist die Signalstärke für die Ausgangssektion
des Mixers sowie die verschiedenen
Ausspielwege nicht ausreichend.
Um das Eingangssignal richtig einzupegeln
müssen Sie es in der Pegelanzeige sichtbar
machen. Das gelingt Ihnen, indem Sie den
PFL Schalter (#31) drücken.
In direktem Zusammenhang mit dem Gain
Regler steht auch der PAD Schalter (#19), der
noch vor dem GAIN Regler ein zu hohes
Eingangssignal abschwächen kann.
Wird der Pegel korrekt eingestellt, arbeitet der
Mixer mit optimalem Betriebspegel. Dies ist der
Fall, wenn sich der Durchschnittspegel um die
0 dB Marke auf der Pegelanzeige (#58) herum
bewegt. Einzelne, sehr schnelle Signalspitzen
dürfen durchaus auch mal die PEAK LED im
Kanal (#30) zum Leuchten bringen. Dann
haben Sie den Kanal richtig eingepegelt (lesen
Sie bitte unbedingt das Kapitel „RICHTIG
EINPEGELN“!).
Der Regelumfang der Eingangsempfindlichkeit
erstreckt sich über zwei verschiedene
Bereiche, je nachdem, ob der PAD Schalter
gedrückt ist oder nicht. Für Mikrofonpegel
(PAD Schalter nicht gedrückt) reicht der
Regelbereich des Gain Reglers von +15 bis
+60 dB, d.h. angeschlossene Signale werden
bei Linksanschlag des Reglers um 15 dB
verstärkt. Ist der Regler ganz aufgedreht,
beträgt die Verstärkung 60 dB.
Ist der PAD Schalter gedrückt, reicht der
Regelumfang von -10 bis +35 dB, d.h. bei
zugedrehtem Regler haben wir es mit einer
Absenkung von 10 dB, bei aufgedrehtem
Regler mit einer Anhebung von 35 dB zu tun –
„Unity Gain“, also keine Beeinflussung, oder 0
dB, befindet sich in der 9-Uhr Position.
Diese 10 dB Absenkung erweist sich als
hilfreich, wenn ein Signal mit hohem Pegel
anliegt bzw. eine starke Anhebung durch den
Einsatz der Klangregelung erfährt – oder
Diesen Schalter finden Sie in den
Monokanälen 1 ~ 12, nicht aber in den
Stereokanälen 13/14 und 15/16. Wenn Sie den
Schalter
drücken,
bringen
Sie
ein
Hochpassfilter bei 75 Hz mit 18 dB / Oktave in
den Signalweg (auch Rumpelfilter genannt).
Oder umgekehrt betrachtet: Dieser Schalter
bewirkt, dass Frequenzen unterhalb der
bezeichneten Eckfrequenz von 75 Hz stark
bedämpft oder abgeschnitten werden.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
18
Dieses
Filter
ist
sehr
nützlich
bei
Gesangsstimmen, weil es Trittschall von
Mikrofonstativen
auf
der
Bühne,
Poppgeräusche bei Nahbesprechung sowie
Handgeräusche
von
Vokalmikrofonen
wirkungsvoll unterdrückt. Ebenso kann 50 Hz
Netzbrummen
wirkungsvoll
unterdrückt
werden.
Das Hochpassfilter sitzt schaltungstechnisch
zwischen dem GAIN Regler (#20) und dem
INSERT (#2).
Machen Sie ruhig Gebrauch von diesem
Schalter, wenn es sich bei dem Mikrofonsignal
um eine Sprech- oder Gesangsstimme handelt
(oder auch andere Instrumente, die nicht
explizit im Bassbereich beheimatet sind). Der
menschliche Stimmumfang enthält in der
Regel nicht so tiefe Frequenzen, wie sie von
diesem Filter unterdrückt werden. Zumindest
sind sie nicht von so musikalischen Gehalt,
dass Sie das „Gerumpel“ dafür in Kauf nehmen
müssten.
Sie
gewinnen
dadurch
an
Aussteuerungsreserven und Klarheit des
Signals, ohne den Gesamtklang negativ zu
beeinflussen. Tiefe Frequenzen verbrauchen
nämlich sehr viel Energie. Trittschall,
Griffgeräusche oder Poppgeräusche belasten
demnach nur die angeschlossene Endstufe
(und die Lautsprecher), tragen jedoch nicht zur
Qualität des Musiksignals bei.
Es besteht ein klanglicher Unterschied, ob Sie
die tiefen (Stör-) Frequenzen mit dem
Hochpassfilter unterdrücken, oder ob Sie
versuchen, dies einfach mit dem Bassregler
der Klangregelung (#24) zu bewerkstelligen.
Da die Klangregelung einen wesentlich
breiteren Frequenzbereich bearbeitet, würden
Sie mit dem Bassregler viel zu viele
Nachbarfrequenzen
im
Tiefmittenbereich
bearbeiten, der Klang würde wesentlich
ausgedünnt, was mit dem Hochpassfilter nicht
passiert,
da
der
eine
viel
höhere
Flankensteilheit aufweist.
KLANGREGELUNG (#22 ~ #24)
Alle Monokanäle im POWERPOD K16 PLUS
haben eine 3-Band Klangregelung mit einer
parametrischen Mitte, die Stereokanäle sind
mit einer 3-Band Klangregelung versehen, bei
der die Mittenfrequenz festgelegt ist.
22. HF 12K (=HÖHEN)
Mit dem Höhenregler heben Sie die hohen
Frequenzen an, indem Sie diesen Regler nach
rechts drehen, um Stimmen, Becken und
elektronische
Instrumente
“silbriger”
erscheinen zu lassen. Nach links gedreht,
unterdrücken Sie diesen Frequenzbereich, mit
dem
Ergebnis,
dass
Zischlaute
oder
unerwünschte Rückkopplungen unterdrückt
werden. Der Regelbereich umfasst +/-15 dB
bei 12 kHz mit Kuhschwanz Charakteristik
(„Shelving“), d.h. alle Frequenzen oberhalb der
Eckfrequenz werden beeinflusst, und zwar um
so stärker, je weiter sie von der Eckfrequenz
entfernt sind.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn
er nicht benötigt wird.
23. MF = MITTEN
MONO KANÄLE 1 ~ 8
Bei der Mittenklangregelung handelt es sich
um eine sog. Semiparametrik. Sie besteht aus
zwei Reglern: Der obere Regler MF bietet eine
Anhebung oder Absenkung um +/-15 dB mit
Glockencharakteristik, der untere Regler
FREQ ist der veränderbare Parameter, er
bestimmt die Eckfrequenz, an der die
Klangregelung ansetzt – es kann eine
Frequenz zwischen 100 Hz und 8 kHz
eingestellt werden.
Der Begriff „Glockencharakteristik“ (Peaking)
entstand
so:
Betrachtet
man
die
Wirkungsweise eines Klangregler auf dem
Oszilloskop, bildet die Kurve eine Glockenform
um die Center Frequenz, einen Hügel bei
Anhebung, ein Tal bei Absenkung. Das
bedeutet, dass die Eckfrequenz am meisten
beeinflusst wird, die benachbarten ober- und
unterhalb mit abnehmender Intensität, je weiter
sie von der Eckfrequenz entfernt sind.
Die Mittenregelung ein enorm wichtiges
Werkzeug, da sich die Hauptinformation der
Musik und Sprache im Mittenbereich abspielt.
Die
meisten
klangprägenden
Obertöne
befinden sich im Frequenzbereich von 100 Hz
bis 8 kHz. Hören Sie auf die teilweise
drastischen Unterschiede, die sich im
Klangbild eines Gesangs oder einer Gitarre
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
19
ergeben, wenn Sie
gleichzeitig arbeiten.
mit
beiden
Reglern
Der obere Regler sollte in “0” Position sein,
wenn die Mitten-Klangregelung nicht gebraucht
wird.
Viele
Toningenieure
benutzen
den
Mittenregler,
um
Mittenfrequenzen
abzusenken, statt sie anzuheben. Ein guter
Trick auf der Suche nach der gewünschten
Frequenz besteht darin, dass Sie zuerst den
MID Regler voll aufdrehen und dann den
FREQ Regler benutzen, um die Frequenz zu
finden, die so richtig „schrecklich“ klingt. Dann
drehen Sie den MID Regler in den
Negativbereich
und
senken
so
die
unerwünschte Frequenz ab. Klingt simpel, aber
es funktioniert – manchmal.
STEREO KANÄLE 13/14 & 15/16
Die
Stereokanäle
haben
eine
feste
Mittenfrequenz. Der Regler bietet eine
Anhebung oder Absenkung von 15 dB bei 2,5
kHz mit Glockencharakteristik. In diesem
Mittenbereich spielt sich die musikalische
Hauptinformation und Durchsetzungsfähigkeit
einzelner Instrumente und Stimmen ab. Mit
Hilfe dieses Reglers können Sie durch
Anhebung dem Instrument (bzw. der Stimme)
Transparenz und Klarheit hinzufügen, so dass
es sich in der Mischung besser durchsetzt. Bei
Absenkung nehmen Sie dem Klang eine
gewisse Schärfe.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn
er nicht benötigt wird.
24. LF 80 (= BÄSSE)
Der Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 80 Hz
mit Kuhschwanz Charakteristik („Shelving“),
d.h.
alle
Frequenzen
unterhalb
der
Eckfrequenz werden beeinflusst, und zwar um
so stärker, je weiter sie von der Eckfrequenz
entfernt sind. Auch dieses Bild hat seinen
Ursprung
in
der
Betrachtung
der
Wirkungsweise des Klangreglers auf dem
Oszilloskop. Dreht man den Regler, hebt man
also an oder senkt ab, so schwingt die Kurve
jenseits der Eckfrequenz wie ein Kuhschwanz
hin und her.
Sie heben die tiefen Frequenzen an, indem Sie
den Regler nach rechts drehen, um Stimmen
mehr Wärme zu geben oder Gitarren, Drums
und Synthesizern mehr Druck zu verleihen.
Nach
links
gedreht
reduzieren
Sie
Rumpelgeräusche von der Bühne oder
Brummeinstreuungen, oder Sie dünnen einen
mulmigen Klang aus.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn
er nicht benötigt wird.
ZUM
UMGANG
KLANGREGELUNG
MIT
DER
Die Klangregelung in den Kanälen ist so
ausgelegt,
dass
Sie
verschiedene
Raumakustiken, Rückkopplungen sowie den
Allgemeinklang der PA positiv beeinflussen
können. Bei Aufnahmen hilft Ihnen die
Klangregelung, einzelne Instrumente in der
Mischung besser hörbar zu machen.
Eine Klangreglung im Kanal ist jedoch nicht in
der
Lage,
aus
einer
schlechten
Lautsprecheranlage eine gute zu machen,
oder ein schlecht klingendes Instrument bzw.
Stimme in ein wohlklingendes zu verwandeln.
Beginnen Sie grundsätzlich immer mit allen
Reglern in 12-Uhr-Stellung, d.h. auf der “0”
Position. Vermeiden Sie extreme Anhebungen
oder
Absenkungen
einzelner
Frequenzbereiche,
weil
dadurch
der
Dynamikumfang einer Lautsprecheranlage
extrem eingeschränkt wird und leicht die
Grenzen des Systems erreicht sind. Darüber
hinaus gehen mit Extremeinstellungen der
Klangregler
Phasenverschiebungen
des
Signals einher, die den Gewinn eben dieser
Klangverformung
vollkommen
zunichte
machen.
Eine Anhebung von Frequenzbereichen, also
das Bewegen der Drehregler rechts von der
Mittelposition, ist – rein technisch gesprochen
– eine Pegelanhebung. Gerade extreme
Anhebungen im Bassbereich bringen ein
Audiosystem schnell an seine Grenzen, ohne
dass Sie einen nennenswerten Gewinn an
Lautheit (empfundene Lautstärke) erzielt
hätten. Für Aufnahmen gilt ähnliches – hier
kommt es schnell zur Vollaussteuerung des
Aufnahmesystems bzw. der Aufnahmespur.
Außerdem kann es bei starken Anhebungen
einzelner Frequenzbereiche zu unerwünschten
Rückkopplungen kommen.
Überprüfen Sie daher immer wieder den Pegel
im Kanal, wenn Sie die Klangregelung
verwenden (mit Hilfe der PFL Funktion #31).
Tipp: Beim sogenannten „Soundcheck“, also
dem Einstellen der Anlage vor der eigentlichen
Aufführung, ist man geneigt, Bässe und Höhen
anzuheben und die Mitten abzusenken (dies
gilt übrigens auch beim Abhören einzelner
Kanäle in einer Studiosituation). Das liegt darin
begründet,
dass
unser
Ohr
auf
Mittenfrequenzen am stärksten reagiert (dies
hat rein biologische Gründe – unser Ohr ist
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
20
optimal auf die menschliche Stimme ausgelegt,
und die spielt sich nun einmal vornehmlich im
Mittenbereich ab). Schnell urteilt man
Informationen
im
Mittenbereich
als
„unangenehm“ oder „quäkig“, vor allem, wenn
sehr laut abgehört wird.
Tappen Sie nicht in diese Falle. Es sind
genau diese Mittenfrequenzen, die Ihre
Darbietung besonders „hörbar“ machen.
Um den Klang beeindruckender zu machen, ist
die Bearbeitung mit Dynamikprozessoren
angesagt. Kanal Inserts können verwendet
werden, um Kompressoren, Limiter, Noise
Gate o.ä. einzuschleifen. Schauen Sie sich zu
diesem Zweck die Phonic Geräte PCL3200,
A6500 und T8200 einmal näher an.
25. AUX 1 / AUX 2
Pre Fader heißt, das Signal wird vor dem
Fader abgegriffen: Das Signal ist also
unabhängig von der Stellung des Kanal
Faders. Dies ist vor allem sinnvoll für die
Speisung von Bühnenmonitoren. Dort wollen
Sie in der Regel unabhängig sein von der
Saalmischung und Saallautstärke. Änderungen
des
Kanal
Faders
(und
somit
des
Mischungsverhältnisses
in
der
Beschallungsanlage) haben keinen Einfluss
auf die Lautstärke der Bühnenmonitore.
Post Fader heißt, das Signal wird hinter dem
Fader abgegriffen: Das Signal ist also
abhängig von der Stellung des Kanal Faders
Dies ist vor allem sinnvoll beim Ansteuern von
Effektgeräten, da sich auch der Anteil des
Effektsignals ändert, wenn sich die Stellung
des Faders ändert. Wenn also der
Lautstärkeregler des Kanals ganz runter
gedreht ist, kommt auch aus dem AUX
Ausgang kein Pegel mehr heraus. Je weiter
Sie den Lautstärkeregler des Kanals aufdrehen
(oder
besser
gesagt,
den
Fader
hochschieben), um so mehr Signalpegel
gelangt auch in den AUX Ausgang.
Beim POWERPOD K16 PLUS sind AUX 1 und
AUX 2 fest auf pre Fader eingestellt.
Mit diesen Reglern wird das Kanalsignal
anteilig auf die jeweilige AUX Sammelschiene
und somit zum entsprechenden Ausgang AUX
1 bzw. AUX 2 (#10) gesendet.
Bedenken Sie, dass die Signale von AUX 1 &
2, bevor Sie tatsächlich in den entsprechenden
Ausgängen zu hören sind, erst noch die
jeweiligen Summen Lautstärkeregler AUX
SEND MASTER (#51) durchlaufen.
26. EFX 1 / EFX 2 (DSP)
Die Aufgabe eines Mischpults besteht ja darin,
mehrere
Eingangssignale
zusammenzumischen und auf verschiedene
Ausgänge
zu
schicken.
Neben
den
Summenausgängen Links / Rechts gibt es
noch sog. Hilfsausgänge, auch AUX oder EFX
Wege genannt. Sie dienen dazu, separate
Mischungen zu erstellen. Damit werden
weitere Endstufen und Lautsprechersysteme in
anderen Beschallungszonen, die Spuren eines
Mehrspursystems, externe Effektgeräte, etc.
angesteuert.
Die AUX Regler im POWERPOD K16 PLUS
zapfen das Kanalsignal immer nach dem
Hochpassfilter und der Klangregelung ab.
Entscheidend für Ihren Einsatz ist jedoch vor
allem, ob es sich um einen pre Fader oder
einen post Fader AUX Regler handelt.
Die Ausspielwege EFX 1 und 2 sind immer
post Fader geschaltet und werden somit als
Effektwege genutzt. In der Regel werden mit
diesen Reglern die Anteile des Kanalsignals
gesteuert, die in die beiden internen
Effektprozessoren gelangen (#34 – 40).
Gleichzeitig liegen die EFX 1 und EFX 2
Signale an den gleichnamigen Ausgängen
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
21
(#11) an. So können externe Effektgeräte, z.B.
Hall, Delay, etc. angeschlossen werden.
Die vielfach gebrauchte Wendung, dass mit
diesem Regler „der Kanal mit Hall versorgt
wird“, ist natürlich falsch, da sie die
Angelegenheit vom falschen Blickwinkel aus
betrachtet. Vielmehr gelangt ein „trockenes“,
also unbearbeitetes Kanalsignal in das
Effektgerät, wo es bearbeitet wird. Dort wird
das Originalsignal verwendet, um z.B. ein
Hallsignal zu erzeugen. Das reine Hallsignal
steht an den Ausgängen des Effektgerätes zur
Verfügung – vorausgesetzt, im Gerät ist das
Mischungsverhältnis
von
Direktund
Effektsignal auf „100 % Effekt“ eingestellt
(manchmal auch mit „wet“ bezeichnet, im
Gegensatz zum unbearbeiteten Originalsignal,
das mit „dry“ bezeichnet wird).
Die Ausgänge des Effektgerätes werden in der
Regel an einen STEREO AUX RETURN (#7)
oder einen der Stereoeingänge (#3) des
Mischpults/Powermischers angeschlossen. Die
Signalstärke des Halls kann nun mit dem
entsprechenden Lautstärkeregler eingestellt
werden, d.h. es wird Hall hinzugemischt. Das
erklärt auch, warum das Mischungsverhältnis
im Effektgerät unbedingt auf „100 % wet“
stehen muss – die Mischung von Original- und
Effektsignal geschieht nämlich erst im Mixer.
Wir empfehlen, dass Sie ein Hallgerät mono
ansteuern und in Stereo zurückführen. Unserer
Erfahrung nach verbraucht der zweite Eingang
am Hallgerät einen zusätzlichen AUX (EFX)
SEND, bewirkt aber keine klangliche
Verbesserung. Es gibt natürlich Ausnahmen,
und am besten probieren Sie beide Varianten
aus.
bestimmten Verhältnis aufteilt. In den
Monokanälen wird also mit diesem Regler
bestimmt, wie viel Pegel auf die linke und
rechte Summenschiene gesendet wird, so
dass das Signal sehr gleichmäßig über das
gesamte Stereospektrum verteilt werden kann.
Wird der Regler ganz nach links gedreht,
gelangt das Signal nur in die linke Summe,
steht der Regler ganz rechts, gelangt das
Signal nur in die rechte Summe. Alle
Zwischenpositionen sind möglich.
Die Stereokanäle haben einen Balance Regler
BAL für die Stereoquelle; dieser funktioniert im
Grunde nach dem gleichen Prinzip, bestimmt
also, welches der beiden Stereosignale (Links
oder Rechts) in der Summenmischung mehr
Gewichtung erlangt.
Die PAN Regler des POWERPOD K16 PLUS
arbeiten nach dem Prinzip der sogenannten
„konstanten Lautheit“. Wenn Sie den PAN
Regler von links nach rechts drehen (dabei
wandert der Sound von links über die Mitte
nach rechts), bleibt der Lautheitseindruck
konstant.
Wenn Sie einen Kanal ganz nach links (oder
rechts) „gepannt“ haben, und die LED Ketten
der Pegelanzeige (#58) 0 dB anzeigen, dann
fällt der Pegel um 4 dB auf der linken (oder
rechten) Seite ab, wenn der Regler wieder in
die Mittelposition gebracht wird. Wäre dem
nicht so – wie es leider bei einigen „günstigen“
Powermixern der Fall ist – dann wäre ein in der
Mitte liegendes Signal lauter.
28. ON & STATUS LED
Sie können die EFX Schiene natürlich auch für
andere Zwecke verwenden, z.B. zum Speisen
einer weiteren Beschallungszone, zum
Anschluss eines Bühnen Monitorsystems,
sofern Sie auf der Bühne exakt die gleiche
Mischung hören wollen wie im Saal, usw. –
hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.
27. PAN / BALANCE
PAN, Kurzform für PANORAMA, ist ein Regler,
der ein Signal auf zwei Kanäle in einem
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
22
Die Klangqualität profitiert, wenn Sie alle
Kanäle, die nicht benutzt werden, tatsächlich
ausschalten.
29. SIG
Diese grüne LED leuchtet auf, wenn der
interne Kanalpegel einen Wert von –20 dB
erreicht. So haben Sie ganz schnell einen
Überblick, an welchen Kanälen Pegel anliegt
und wo nicht, ohne erst die PFL Taste (#31)
drücken zu müssen.
30. PEAK
Diese rote LED leuchtet auf, wenn ein zu
hoher Signalpegel im Kanal vorherrscht. Das
Signal wird an zwei Stellen im Kanal
abgegriffen,
zum
einen
hinter
dem
Hochpassfilter, zum anderen nach der
Klangregelung. Die Peak LED leuchtet
ungefähr 6 dB vor dem tatsächlichen Clipping
des
Kanals,
was
zu
unerwünschten
Verzerrungen führen würde. Sie ist jedoch
nicht von der Stellung des Kanal Faders (#32),
also der endgültigen Lautstärke in der
Mischung, abhängig!
Die PEAK LED ist mit einer Doppelfunktion
ausgestattet – sie fungiert gleichzeitig als
Kontrolle, wenn der PFL Schalter (#31)
gedrückt ist (näheres siehe dort).
Dieser Schalter schaltet den Kanal ein. Erst
wenn der Schalter gedrückt wird, ist der Kanal
frei geschaltet. Nur dann gelangt das Signal an
die verschiedenen Ausgänge.
Zur Kontrolle leuchtet die dazugehörige grüne
Status LED auf, wenn der Kanal angeschaltet
ist.
Solange dieser Schalter nicht gedrückt ist,
gelangt kein Kanalsignal an irgendeinen
Ausgang, weder Ausspielwege noch Summe L
/ R, egal wie weit Sie die AUX / EFX SEND
Regler aufgedreht und/oder den Kanalfader
hochgeschoben haben.
Das bedeutet aber nicht, dass der Kanal „tot“
ist, also gar nichts geht. Das Signal kann sehr
wohl mit der PFL Funktion (#31) in der
CONTROL ROOM / PHONES Sektion (#49)
vorgehört werden.
Das macht Sinn. Bevor Sie das Kanalsignal
„auf die Reise“ zu irgendwelchen Summen und
Ausgängen schicken, sollten Sie es gründlich
„einpegeln“, damit keine unvorhergesehenen
Signalspitzen
Lautsprecher
und
Ohren
zerstören
(siehe
Kapitel
„RICHTIG
EINPEGELN“).
In der Regel sollte der Eingangspegel mit dem
GAIN Regler (#20) so eingestellt werden, dass
diese LED nur bei den lautesten Stellen
gelegentlich, d.h. sehr kurzzeitig, aufleuchtet.
Wenn sie fast durchgehend leuchtet, muss der
Eingangspegel mit dem GAIN Regler ein wenig
niedriger eingestellt werden. Damit erhält man
den besten Signal-Rauschabstand und den
größtmöglichen Dynamikumfang.
Bedenken Sie, dass eine Veränderung in der
Klangregelung auch den internen Pegel ändert
– wenn Sie z.B. sehr viele Bässe anheben,
kann es passieren, dass die Peak Anzeige
aufleuchtet, obwohl der Gain Regler relativ
niedrig eingestellt ist.
Außerdem muss man wissen, dass die PEAK
Anzeige sehr schnell reagiert. Gerade bei
Signalen, die sehr perkussiv sind (Snare Drum,
Hi Hat, etc.), leuchtet die PEAK Anzeige u. U.
schon sehr frühzeitig auf, obwohl der
Durchschnittspegel noch relativ niedrig ist, und
ohne dass irgendwelche Verzerrungen zu
hören wären. Das liegt in der Natur dieser
Signale – sie haben ein kurzzeitiges Maximum
(die sog. „Transiente“), während der darauf
folgende Ausklang nur durchschnittlichen
Pegel hat. Bei diesen Signalen ist es nicht so
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
23
problematisch, wenn die PEAK Anzeige öfter
mal aufleuchtet.
Anders ist das jedoch bei flächigen Klängen
wie z.B. Keyboard Akkorden, oder auch
Gesang. Wenn bei solchem Klangmaterial die
PEAK Anzeige aufleuchtet, hört man in der
Regel auch schon die Verzerrung.
stellen Sie sicher, dass auch nur der eine
SOLO Schalter gedrückt ist.
32. FADER
REGLER)
(LAUTSTÄRKE
31. PFL & LED
Dies ist einer der wichtigsten Schalter im
Mischpult / Powermischer! PFL steht für Pre
Fader Listening, also Abhören vor dem Fader.
Mit Betätigen des PFL Schalters wird das
entsprechende
Kanalsignal
(hinter
der
Klangregelung, aber eben noch vor dem
Fader) in die CONTROL ROOM / PHONES
Sektion (#49) geleitet, um es dort in den
Kontrollmonitoren
oder
dem
Kopfhörer
überprüfen zu können. Gleichzeitig erscheint
das Signal in der Pegelanzeige (#58) für eine
optische Überprüfung.
Zur Kontrolle leuchtet die PEAK LED oberhalb
des Schalters konstant auf.
Die PFL Funktion sollte in regelmäßigen
Abständen verwendet werden. Sie können den
Kanalpegel exakt einstellen, ohne das Signal
auf irgendwelche Ausgänge zu schicken, da
die PFL Funktion unabhängig vom Schalter
ON (#28) ist. Auf diese Weise ist ein
„stummes“
Einpegeln
möglich,
was
unvorhergesehene Signalspitzen oder ähnliche
„Katastrophen“ im Vorfeld unterbindet. Sie
können nun den Kanalpegel mit dem GAIN
Regler (#20) exakt einstellen und die Wirkung
der Klangregelung überwachen.
Achtung: Weil eben der Pegel im Kanal
dargestellt wird (unabhängig von der
endgültigen Lautstärke des Kanals, welche ja
erst durch den Fader #32 bestimmt wird),
routet die PFL Funktion das Kanalsignal mit
„Unity Gain Pegel“ zur Abhörsektion. Dadurch
kann der Pegel an den Ausgängen PHONES
(#14) und CONTROL ROOM (#12) sehr hoch
sein, je nach Stellung des Regler CONTROL
ROOM / PHONES (#49). Es ist daher eine
gute Idee, diesen Regler immer wieder
herunter zu drehen, bevor Sie eine PFL
Funktion aktivieren.
Hinweis: Sie können mehrere PFL Schalter
verschiedener Kanäle gleichzeitig drücken –
das hat ja in bestimmten Situationen durchaus
Vorteile. Es hat aber auch einen Nachteil: Die
Signale addieren sich in der CONTROL ROOM
Sektion und auch in der Pegelanzeige. Wenn
Sie also nur einen Kanal überprüfen wollen,
Dieser 60 mm Flachbahn Schiebesteller mit
linearer
Kennlinie
bestimmt
die
Ausgangslautstärke des Kanals, also den
Anteil des Kanalsignals innerhalb der
Mischung. Vorausgesetzt, alle Kanäle sind
richtig und relativ einheitlich eingepegelt, gibt
Ihnen der Fader schon einen ersten optischen
Eindruck über die Lautstärkeverhältnisse in der
Mischung.
Der Fader hat einen Regelbereich von -∞, also
aus (Regler ganz nach unten), über die „Unity
Gain“ Position bei der Markierung „0 dB“, bei
der keine Pegelbeeinflussung stattfindet, d.h.
weder eine Absenkung noch eine Anhebung
des Signalpegels stattfindet, bis zu einer
Anhebung von maximal +10 dB (Schieberegler
ganz nach oben bis zum Anschlag).
33. A/B
(Stereokanäle)
SCHALTER
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
24
DIGITALE EFFEKT SEKTION
(DSP)
POWERPOD K16 PLUS ist mit zwei digitalen
Effektprozessoren ausgestattet, die identisch
aufgebaut sind. Die folgenden Ausführungen
beschreiben einen der beiden Prozessoren.
34. ALPHANUMERISCHE
ANZEIGE
Dieser Schalter in den Stereokanälen 9/10 und
11/12 bestimmt, welche Eingangsquelle für
den jeweiligen Stereoeingangskanal aktiv ist.
Ist er nicht gedrückt, gelangt das Signal der
Eingänge „A“ in den Kanal, also der 6,3 mm
Line Klinkenbuchsen (#3). Wenn er gedrückt
wird, gelangen die Signale an den Cinch
Buchsen, also der Eingänge „B“, in den
jeweiligen Stereokanal.
Auf dieser zweistelligen alphanumerischen
Anzeige wird die Programmnummer des
gerade aktiven Effektprogramms angezeigt.
Durch Drehen an dem Endlos Drehrad
PROGRAM
(#36)
können
Sie
die
verschiedenen Effektprogramme anwählen.
Sie können im und gegen den Uhrzeigersinn
drehen. Wenn Sie jedoch innerhalb von
einigen Sekunden kein neues Programm
bestätigen, springt die Anzeige auf das
ursprüngliche Effektprogramm zurück. Ein neu
angewähltes Programm, das noch nicht
bestätigt wurde, erkennen Sie daran, dass
rechts unten neben der Anzeige für die Einer
eine kleine rote LED blinkt.
Wenn
beide
LED
blinken,
ist
der
Effektprozessor nicht aktiv (siehe #38).
Eine genaue Auflistung aller verfügbaren
Effekte finden Sie in der Tabelle „DIGITALE
EFFEKTPROGRAMME“.
35. SIG & CLIP ANZEIGEN
Die SIG LED leuchtet auf, sobald ein Signal
mit einem bestimmten Pegel an dem Eingang
des internen Effektprozessors anliegt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
25
Die CLIP LED ist die Spitzenpegelanzeige für
den internen Effektprozessor und leuchtet auf,
kurz bevor das Signal im DSP übersteuert
(„clippt“).
SIG und CLIP sind also von der Stellung der
einzelnen EFX SEND 2 Regler (#26) in den
Eingangskanälen abhängig.
Um den optimalen Dynamikumfang und damit
den
besten
Signal/Rauschabstand
des
Effektprozessors zu gewährleisten, sollten Sie
die einzelnen EFX SEND Regler der Kanäle
möglichst weit aufdrehen, jedoch insgesamt
nur so weit, dass diese CLIP Anzeige niemals
aufleuchtet. Wenn Sie aufleuchtet, kann es zu
digitalen Verzerrungen kommen, die äußerst
unangenehm klingen.
Den
Ausgangspegel
des
internen
Effektprozessors, also die Lautstärke des
Effekts innerhalb der Mischung, bestimmen Sie
dann mit dem FADER (#40). Je besser Sie den
Eingangspegel eingestellt haben, umso
weniger
müssen
Sie
jenen
Fader
hochschieben.
36. PROGRAM
Mit diesem Endlos-Drehgeber können Sie den
gewünschten Effekt anwählen. Drehen Sie im
Uhrzeigersinn, um eine höhere Effektnummer
zu erreichen, und drehen Sie gegen den
Uhrzeigersinn, wenn Sie eine niedrigere
Nummer anwählen wollen. Sobald Sie die
richtige Nummer gefunden haben, bestätigen
Sie diese, indem Sie auf den Drehknopf
drücken. Der neue Effektklang wird nach einer
kurzen Pause eingeblendet. Wenn Sie das
neue Effektprogramm nicht durch Drücken des
Drehgebers bestätigen, bleibt weiterhin das
ursprüngliche Effektprogramm aktiv. Ein neu
angewähltes Programm, das noch nicht
bestätigt wurde, erkennen Sie daran, dass
rechts unten neben der Anzeige für die Einer
eine kleine rote LED blinkt.
Wird ein “TAP DELAY” Programm aufgerufen
(A0 ~ A8), kann dieser Drehgeber dazu
verwendet werden, die Verzögerungszeit des
DELAY Effektes einzustellen. Wenn Sie den
Knopf mehrmals hintereinander betätigen,
berechnet der Prozessor den Abstand
zwischen den letzten beiden Betätigungen und
interpretiert ihn als die Verzögerungszeit des
Delay Effektes. Eine kleine LED in der
Effektanzeige blinkt daraufhin im Rhythmus
der eingestellten Verzögerungszeit.
Dies bleibt solange bestehen, bis Sie den
Taster erneut berühren, selbst, wenn der Mixer
zwischenzeitlich ausgeschaltet wurde!
Wenn die Wiederholungen eines Echo Effektes
(Delay) im Rhythmus der gespielten Musik
erklingen, fügt sich der Effekt besser in die
Mischung ein, und es gibt kein rhythmisches
Durcheinander. Die Wiederholungen des
Effektes sind in der Regel aufgrund des sog.
Verdeckungseffektes nicht im Vordergrund,
solange das Instrument (oder die Stimme)
spielt/singt, und nur in den Spielpausen kommt
der Effekt besser zum Vorschein. Sie können
daher einen Effekt, der rhythmisch abgestimmt
ist, sogar etwas lauter mischen, ohne dass er
unangenehm „aufdringlich“ oder sogar störend
wirkt.
Natürlich müssen Sie bei der Rhythmisierung
nicht unbedingt die Viertel eines Taktes
wählen, Sie können durchaus synkopische
Wiederholungszeiten wählen. Experimentieren
Sie mit der Anzahl der Wiederholungen und
der Lautstärke des Effekts, Sie werden
erstaunt sein, welche musikalischen Qualitäten
ein TAP DELAY hat!
Vorsicht: Die Testsignale t0 ~ t2 und Pn (Pink Noise)
geben selbsttätig ein Signal ab – bevor Sie eins dieser
Programme aufrufen, stellen Sie unbedingt sicher, dass
Sie die Lautstärke des Effektprozessors mit den
entsprechenden Reglern bzw. Fader (#37 und #40)
minimiert haben, um unliebsame Überraschungen zu
vermeiden!
Eine genauere Auflistung aller verfügbaren
Effekte finden Sie in der Tabelle „DIGITALE
EFFEKTPROGRAMME“.
37. TO AUX 1 / TO AUX 2
Mit diesen beiden Reglern wird das Signal aus
dem internen Effektprozessor anteilig auf die
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
26
jeweilige AUX Sammelschiene (#51) und somit
zum entsprechenden Ausgang AUX SEND
(#10) gesendet. Diese Regler sind pre Fader
geschaltet, d.h. ihre Lautstärke ist unabhängig
von der Stellung des Lautstärkefaders DSP
EFX (#40). Da in der Regel die AUX Wege 1
und 2 zur Ansteuerung von (Bühnen-)
Monitorsystemen verwendet wird, kann somit
der Effektklang auch im Monitor anteilig
dazugemischt werden – das erhöht die
Spielfreude und bringt mehr Kontrolle über den
Klang.
38. ON
PFL ist einer der wichtigsten Schalter im
Mischpult / Powermischer! PFL steht für Pre
Fader Listening, also Abhören vor dem Fader.
Mit Betätigen des PFL Schalters wird das
Signal des Effektprozessors in die CONTROL
ROOM / PHONES Sektion (#49) geleitet, um
es dort in den Kontrollmonitoren oder dem
Kopfhörer überprüfen zu können. Gleichzeitig
erscheint das Signal in der Pegelanzeige (#58)
für eine optische Überprüfung.
Zur Kontrolle leuchtet die grüne LED oberhalb
des Schalters auf, solange die PFL Funktion
aktiviert ist.
Die PFL Funktion sollte in regelmäßigen
Abständen verwendet werden. Sie können den
Klang bzw. den Pegel des Effektprogramms
exakt einstellen, ohne das Signal auf
irgendwelche Ausgänge zu schicken. Auf diese
Weise ist ein „stummes“ Einpegeln möglich,
was unvorhergesehene Signalspitzen oder
ähnliche
„Katastrophen“
im
Vorfeld
unterbindet.
Beachten Sie bitte, dass die Lautstärke des
PFL Signals im Kopfhörer bzw. in Ihren
Abhörmonitoren
auch
von
dem
Lautstärkeregler PHONES / CONTROL ROOM
(#48) abhängt – ist dieser nicht aufgedreht,
hören Sie auch kein PFL Signal!
Achtung: Weil eben der Pegel im Effektkanal
dargestellt wird, routet die PFL Funktion das
Kanalsignal mit „Unity Gain“ Pegel zur
Abhörsektion. Dadurch kann der Pegel an den
Ausgängen PHONES (#14) und CONTROL
ROOM (#12) sehr hoch sein, je nach Stellung
des Reglers CONTROL ROOM / PHONES
(#49). Es ist daher eine gute Idee, jenen
Regler immer wieder herunter zu drehen,
bevor Sie eine PFL Funktion aktivieren.
40. DSP EFX FADER
Dieser Schalter schaltet den Effektprozessor
ein oder aus. Ist er gedrückt, ist der
Effektprozessor eingeschaltet. Ob der Effekt
ein- oder ausgeschaltet ist, erkennen Sie auch
unmittelbar in der alphanumerischen Anzeige
(#34). Solange der Effekt nicht eingeschaltet
ist, blinkt eine kleine rote LED.
Nach Ausschalten des Effektprozessors wird
das zuletzt verwendete Programm gespeichert
und wieder aufgerufen, wenn das Gerät wieder
eingeschaltet wird.
39. PFL & Status LED
Mit diesem Stereo Regler wird die Lautstärke
des Effektanteils in der Gesamtmischung, also
der Summenschiene L / R, eingestellt. Der
interne
Effektprozessor
erhält
sein
Eingangssignal von den verschiedenen EFX
Reglern (#26) in den Eingangskanälen. Deren
Signal wird zusammengemischt und in den
Effektprozessor geschickt. Dort wird das
„trockene“ Direktsignal bearbeitet, d.h. meist in
irgendeiner Art verzögert (Hall, Delay, etc.).
Das bearbeitete Signal, ein reines Effektsignal,
wird dann als Stereosignal über diesen
Flachbahn
Schiebesteller
in
die
Gesamtmischung (MAIN #54 und MONO #52)
gegeben, also mit den Direktsignalen der
einzelnen
Eingangskanäle
zusammengemischt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
27
Die leider immer noch vorzufindende
Sprachregelung „mach mal Hall in den Kanal“
ist natürlich irreführend. Nicht der Kanal wird
mit Hall versehen, sondern das Kanalsignal
gelangt in den Effektprozessor, wird dort
bearbeitet, und wie gesagt werden Direkt- und
Effektsignal
in
der
Summe
zusammengemischt.
Die internen Effektprozessoren verfügen zwar
über hervorragende technische Daten, aber es
ist nun mal Fakt, dass jede Komponente
innerhalb einer elektronischen Schaltung ein
Eigenrauschen erzeugt, das unabhängig von
der Höhe des Nutzsignals ist, das durch sie
fließt. Den besten Signal-Rauschabstand
erhalten Sie daher, wenn Sie den Eingang des
Effektprozessors so hoch wie möglich
anfahren, ohne jedoch in den Clipping Bereich
zu gelangen. Drehen Sie daher die EFX SEND
Regler der einzelnen Kanäle ordentlich auf.
Dann brauchen Sie nämlich den Ausgang mit
dem EFX FADER nur gerade so hoch
schieben, wie nötig, womit Sie auch
Nebengeräusche in Schach halten.
Dies beschreibt übrigens ein universelles
Prinzip in der Audiotechnik - die besten
Audioergebnisse werden dann erzielt, wenn
jeweils die Quellsignale optimiert sind. Wird
dieses Prinzip bei allen Komponenten einer
Audiokette angewendet, erhält man am Ende
der
Audiokette
den
besten
SignalRauschabstand und dadurch einen wesentlich
besseren Klang.
Vorsicht: Die Testsignale t0 ~ t2 und Pn (Pink Noise)
geben selbsttätig ein Signal ab – bevor Sie eins dieser
Programme aufrufen, stellen Sie unbedingt sicher, dass
Sie die Lautstärke des Effektprozessors mit den
entsprechenden Reglern bzw. Fader (#37 und #40)
minimiert haben, um unliebsame Überraschungen zu
vermeiden!
SUMMEN SEKTION
41. POWER AMP
MODE
Dieser 4-fach Schiebeschalter bestimmt,
welche Signale die eingebauten Endstufen
übertragen sollen, die dann an den
Lautsprecher Ausgängen zu hören sind.
Achten Sie bitte darauf, die Stellung des
Schalters
mit
den
angeschlossenen
Lautsprechern in Einklang zu bringen.
In der obersten Position des Schalters erhalten
die Endstufenblöcke die Signale aus der
Stereo Summe L / R, in der Lautstärke
abhängig vom Stereo Summen Fader MAIN LR (#54). Dies sollte Ihre Ausgangsstellung
sein, da sie die wohl häufigste Anwendung des
Powermixers darstellt. Nun liegt das linke
Summensignal am Endstufenblock A an (und
somit
an
den
entsprechenden
Lautsprecherausgängen, und das rechte
Summensignal am Endstufenblock B (dito).
In der zweitobersten Position verarbeitet die
Endstufe A das AUX 1 Signal (abhängig vom
Fader AUX 1 #51), die Endstufe B das MONO
Signal (abhängig vom Fader MONO #52).
In der dritten Stellung von oben bekommt die
Endstufe A das AUX 1 Signal, die Endstufe B
das AUX 2 Signal (wieder abhängig von den
jeweiligen Fadern AUX 1 und AUX 2 #51).
Die unterste Stellung macht aus den beiden
Endstufenblöcken eine „Super Endstufe“,
welche die doppelte Ausgangsleistung der
einzelnen Endstufen hat. Das Eingangssignal
besteht dann nur aus dem MONO Signal und
dem entsprechenden Fader (#52).
ACHTUNG: In diesem Fall, wenn die
Endstufen mono gebrückt betrieben werden,
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
28
muss das verwendete Lautsprecherkabel
verändert werden! Es darf nur der Speakon
Anschluss A verwendet werden, die Belegung
an der Endstufenseite muss verändert werden
– bitte lesen Sie unbedingt die Anweisungen
im Abschnitt SPEAKERS (#15)!
Achten Sie dann auch darauf, dass die
Mindestimpedanz von 8 Ohm auf keinen Fall
unterschritten wird!
OUTPUT
Mit dem rechten Schiebeschalter OUTPUT
kann die Ausgangsleistung der beiden
Endstufen verändert werden. Sie haben die
Wahl zwischen 500, 300 und 100 Watt. Ihre
Wahl sollte vorrangig von der Belastbarkeit der
angeschlossenen Lautsprecher abhängen.
Sicher spielt auch eine Rolle, wie groß der zu
beschallende Raum ist. Es kann ja durchaus
sein, dass Sie nur einen kleinen Raum zu
beschallen haben, und Sie merken, dass der
MAIN Fader (#54) bei der vollen Leistung von
500 Watt nur geringfügig hochgeschoben
werden muss. Um einen größeren Regelweg
ausnutzen zu können, probieren Sie in diesem
Fall einmal die Stellung 300 oder sogar 100
Watt aus.
42. SPS
SYSTEM
SOLID
relativ engbandigen Anhebung in einem
Frequenzbereich, der allgemein für den
„Druck“ zuständig ist, unterhalb dieser
Eckfrequenz wird das Signal jedoch relativ
steilflankig abgesenkt. Dadurch kommt es zu
einer gefühlten Anhebung des Bassbereichs
mit einem sehr trockenen, durchsichtigen
Klangbild, ohne jedoch den Gesamtpegel zu
erhöhen, da die ganz tiefen Frequenzen
wiederum abgesenkt wurden – Frequenzen,
welche von vielen Lautsprechern sowieso nicht
mehr gut wiedergegeben werden, es sei denn,
es handelt sich um Subwoofer.
Im oberen Frequenzbereich kommt es
gleichzeitig zu einer leichten Anhebung, so
dass das Audiosignal wesentlich luftiger und
silbriger erscheint.
Sie müssen jedoch mit diesem Schalter
experimentieren: Wir wollen nicht behaupten,
dass der Klang mit SPS grundsätzlich besser
ist als ohne – das hängt ganz vom Raum, von
den
verwendeten
Lautsprechern,
der
Lautstärke und dem übertragenen Programm
ab.
43. PHANTOM
(PHANTOMSPEISUNG)
+48V
PHONIC
Gerade bei geringerer Lautstärke ist das
menschliche Gehör unempfindlicher für
besonders tiefe und hohe Frequenzen,
während sie für die Mittenfrequenzen sogar
noch zunimmt. Sollten Sie also nicht extrem
hohe Lautstärken „fahren“, probieren Sie doch
einmal diesen Schalter aus – er beeinflusst
das Signal in den beiden Endstufen. Wenn er
in der oberen Stellung (ON) steht, werden die
Bässe und Höhen Ihrer Ausgangssignale
beeinflusst. Im Bassbereich kommt es zu einer
Dies ist der globale Schalter für die 48 Volt
Phantomspeisung. In der unteren Position ist
die Phantomspeisung ausgeschaltet. In der
oberen Stellung liegt an allen symmetrischen
Monokanälen,
also
1
~
12,
eine
Versorgungsspannung von 48 V DC an.
Die
elektrischen
Schaltungen
in
Kondensatormikrofonen und aktiven DI Boxen
benötigen eine Spannungsversorgung. Diese
wird entweder durch eine interne Batterie oder
über die Phantomspeisung hergestellt, die vom
Mischpult
über
die
Leitungen
des
Mikrofonkabels transportiert wird.
Solange die Phantomspeisung eingeschaltet
ist, sollten Sie keine Kondensatormikrofone
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
29
einstecken. D.h. erst Mikrofon einstecken,
dann Phantomspeisung einschalten...
Bevor Sie die Phantomspeisung einschalten,
müssen alle Ausgangsregler runter gedreht
sein, um übermäßige Störgeräusche und
Schäden
in
den
angeschlossenen
Lautsprechern zu vermeiden.
44. GRAFISCHER EQUALIZER &
FEEDBACK
DETECTION
SYSTEM
„Phantom“ heißt diese Stromversorgung
deshalb, weil sie von anderen, dynamischen
Mikrofonen, die keine Stromversorgung
benötigen, ganz einfach ignoriert wird – sofern
es sich um ein Mikrofon mit symmetrischem
Ausgang handelt!
Technisch gesprochen bezieht sich die
Phantomspeisung auf ein System, bei dem das
Audiosignal der symmetrischen Leitung in
einem Differential- Modus zugeführt wird,
während der Gleichstrom in einem CommonModus zugeführt wird. Die Audiosignale
„wandern“ über die Pole 2 und 3 der
Mikrofonleitung, der Strom hingegen simultan
über die gleichen Pole. Pol 1 stellt die Erdung
für Audio und Strom.
Mikrofone,
die
keine
Stromversorgung
benötigen, ignorieren einfach die Zwischen Pol
2 und Pol 3 anliegende Spannung. wenn man
mit einem Voltmeter die Spannung zwischen
Pol 2 und Pol 3 misst, zeigt die Anzeige 0 Volt
DC an, und nichts anderes erkennt auch das
dynamische Mikrofon. Misst man zwischen Pol
2 und Pol 1, oder Pol 3 und Pol 1, wird die
Phantomspeisungsspannung – in der Regel 48
Volt – angezeigt, ohne dass ein Mikrofon
angeschlossen ist. Ein dynamisches Mikrofon
ignoriert die Spannung ebenso wie der
Mischpulteingang.
Um mit der Phantomspeisung kompatibel zu
sein, muss ein Gerät (Mikrofon, Vorverstärker
mit mikrofonartigem Ausgang oder eine DI
Box) mit einem symmetrischen, niederohmigen
Ausgang ausgestattet sein. Das schließt die
meisten auf dem Markt befindlichen Aufnahme
und Live Mikrofone ein.
WARNUNG: Verwenden Sie niemals unsymmetrierte
Mikrofone, wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist –
sie könnten sehr wohl extremen Schaden nehmen.
Versuchen Sie also niemals, an ein unsymmetrisches
Mikrofon einfach einen XLR Stecker anzubringen. Auch
ein externes Mischpult, dessen Ausgänge an die
Mikrofoneingänge angeschlossen wird, könnte Schaden
nehmen, wenn die Phantomspeisung aktiviert ist. Da
Mischpulte und andere Geräte in der Regel Line Pegel
abgeben, sollten deren Ausgänge immer an die Line
Eingänge im AM Mixer angeschlossen werden.
Mit dem grafischen Equalizer haben Sie die
Möglichkeit, den Gesamtklang Ihrer Mischung
zu beeinflussen, die Beschallungsanlage den
Räumlichkeiten anzupassen und die Gefahr
von
drohenden
Rückkopplungen
zu
vermindern. Das gesamte Audiospektrum wird
in mehrere, hier in 7, Frequenzbänder
aufgeteilt, mit den Schiebereglern können Sie
die Energie der einzelnen Frequenzbänder
gezielt
beeinflussen.
Sie
können
die
Frequenzbänder bis zu 12 dB anheben
(Schieberegler nach oben) oder absenken
(Schieberegler
nach
unten).
In
der
Mittelposition rasten die Schieberegler ein –
dort findet keine Beeinflussung des Klangs
statt. Dies sollte immer der Ausgangspunkt
sein!
EQ ROUTE
MAIN L/R – AUX 1
Mit diesem Schalter können Sie bestimmen, in
welchem Signalpfad der grafische Equalizer
arbeiten soll. Ist der Schalter in der oberen
Position, ist der EQ in die Summenschiene
geschaltet.
Bei dem Equalizer handelt es sich um einen
Stereo Equalizer. Bewegungen an einzelnen
Schiebereglern gelten also für beide
Stereoschienen
Links
und
Rechts
gleichermaßen. Sie verändern also mit dem
Equalizer den Klang der Stereomischung,
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
30
bevor diese über den MAIN Fader (#54) in der
Lautstärke geregelt und dann an die Endstufen
weitergeleitet wird.
Darüber hinaus ist der Equalizer in dieser
Schalterstellung auch für den MONO Ausgang
(#52, #13) zuständig (da das MONO Signal
eine Summierung des Stereo Summensignals
ist).
Ist der Schalter gedrückt, arbeitet der Equalizer
in der Sammelschiene AUX 1, die in der Regel
zum
Ansteuern
von
Bühnenmonitoren
verwendet wird (#10, #51).
ON
Das Feedback Detection System zeigt
Rückkopplungen in der Summe L/R an, wenn
dieser Schalter nicht gedrückt ist. Andernfalls
werden
bei
gedrücktem
Schalter
Rückkopplungen in der Sammelschiene AUX
SEND 1 angezeigt. Es empfiehlt sich, die
beiden Routing Schalter für den grafischen
Equalizer und das Feedback Detection System
in Übereinstimmung zu bringen, d.h. wenn das
FB Detection System Rückkopplungen in der
Summe L/R anzeigt, macht es auch Sinn, den
grafischen Equalizer dort wirken zu lassen.
UMGANG
MIT
EQUALIZERN
Mit diesem Schalter wird der Equalizer
eingeschaltet. Zur Kontrolle leuchtet die grüne
LED auf.
FEEDBACK DETECTION SYSTEM
POWERPOD K16 PLUS verfügt über ein
System, das automatisch Rückkopplungen
erkennt und anzeigt. Die Knöpfe der EQ
Schieberegler sind mit einer LED ausgestattet.
Entsteht eine Rückkopplung in einem
bestimmten Frequenzband, leuchtet die
entsprechende LED auf. Sie können nun
diesen Schieberegler so weit nach unten
schieben, bis die Rückkopplung verschwindet
und die LED wieder erlischt. Bedenken Sie
jedoch, dass ein 7-Band Equalizer schon sehr
breitbandig arbeitet, so dass neben der
Rückkopplungsfrequenz sehr viele andere
Frequenzen mit bearbeitet werden, die gar
keine Rückkopplung verursachen. Weniger ist
hier mehr!
Wenn Sie also Rückkopplungen noch genauer
und möglichst ohne Klangeinbußen bekämpfen
wollen, sollten Sie mindestens einen externen
31-Band EQ (z.B. Phonic A6600, PEEQ3600)
oder, noch präziser, den Feedback Silencer
I7100 verwenden.
FB DETECT
MAIN L/ R – AUX 1
GRAFISCHEN
Ein Equalizer ist ein mächtiges Instrument, das
den Klang einer Mischung bzw. einer
Lautsprecheranlage extrem verändern kann.
Wenn Sie versuchen, den Klang und die
Beschallungsanlage zu optimieren, folgen Sie
immer der Maxime „Weniger ist Mehr“. Bevor
Sie zu elektronischen Mitteln greifen, den
Klang der Audiokette zu verbessern, sehen Sie
zuerst zu, alle anderen Möglichkeiten
auszuschöpfen. Dazu gehört der richtige
Umgang mit Mikrofonen, die Wahl des
geeigneten Mikrofons, die richtige Aufstellung
der Mikrofone in Bezug auf die Lautsprecher,
bessere Lautsprecher, richtiges Einpegeln,
usw.
Erst wenn das alles keine Verbesserung bringt,
kommt der Equalizer ins Spiel.
Tipps zur Sound Verbesserung
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang
unbedingt die Ratschläge, die im Kapitel
“Richtig
Einpegeln”
zu
der
richtigen
Vorgehensweise beim Justieren des Pegels
gemacht werden. Sie haben enormen Einfluss
auf das klangliche Ergebnis, auch auf die
Gefahr
bzw.
die
Unterdrückung
von
Rückkopplungen! Neben allen technischen
Tricks, die ein Tontechniker anwenden kann,
darf jedoch nicht vergessen werden, dass der
Ton vor dem Mikrofon gemacht wird, mit
anderen Worten, eine schlechte musikalische
Darbietung kann auch der beste Tontechniker
mit den teuersten Geräten nicht in einen
Kunstgenuss verwandeln.
Die 7 Bänder des grafischen EQs beim
POWERPOD K16 PLUS sind zwar mit
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
31
Frequenzangaben versehen, es handelt sich
jedoch dabei um die Angabe der Eckfrequenz,
also
des
Frequenzansatzpunktes
des
jeweiligen Bandes. Das heißt aber nicht, dass
nun nur exakt dieser Bereich bearbeitet wird.
Im Gegenteil werden viele Frequenzen oberund unterhalb dieser angegebenen Frequenz
mit bearbeitet, allerdings nicht mehr ganz so
stark. Dieses Filterverhalten nennt man
„Glockencharakteristik“. Da es sich um einen
7-Band EQ handelt, sind die einzelnen Bänder
relativ breit, d.h. eine Beeinflussung eines
Frequenzbereiches mit einem Schieberegler
greift jede Menge Frequenzen und ändert
daher den Gesamtklang recht dramatisch.
Vermeiden Sie daher extreme Anhebungen
oder Absenkungen der Frequenzbereiche, weil
dadurch
der
Dynamikumfang
Ihrer
Lautsprecheranlage bedeutend eingeschränkt
wird und leicht die Grenzen des Systems
erreicht
sind.
Eine
Anhebung
von
Frequenzbereichen, also das Bewegen der
Schieberegler oberhalb der Mittelposition, ist –
rein
technisch
gesprochen
–
eine
Pegelanhebung. Gerade extreme Anhebungen
im Bassbereich bringen ein Verstärkersystem
schnell an seine Grenzen, ohne dass Sie einen
nennenswerten Gewinn an Lautheit (der
empfundenen Lautstärke) erzielt hätten.
2.)
3.)
4.)
Außerdem kann es bei starken Anhebungen
einzelner Frequenzbereiche zu unerwünschten
Rückkopplungen kommen (ja, es gibt auch
Rückkopplungen im Bassbereich!).
Tipp: Beim sogenannten „Soundcheck“, also
dem Einstellen der Anlage vor der eigentlichen
Aufführung, ist man geneigt, Bässe und Höhen
anzuheben und die Mitten abzusenken. Das
liegt darin begründet, dass unser Ohr auf
Mittenfrequenzen am stärksten reagiert (dies
hat rein biologische Gründe – unser Ohr ist
optimal auf die menschliche Stimme ausgelegt,
und die spielt sich nun einmal vornehmlich im
Mittenbereich ab). Schnell urteilt man jedoch
Informationen
im
Mittenbereich
als
„unangenehm“ oder „quäkig“.
Tappen Sie nicht in diese Falle. Es sind
genau diese Mittenfrequenzen, die Ihre
Darbietung besonders „hörbar“ machen und
dafür sorgen, dass einzelne Instrumente in
einer Mischung erkennbar bleiben.
1.) Der Bereich um 63 Hz ist sehr tief. Viele
Lautsprecherboxen
können
diesen
Frequenzbereich nur noch abgeschwächt
übertragen, wenn sie nicht speziell dafür
ausgelegt sind. Eine Anhebung in diesem
Bereich ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn
Sie einen Subwoofer angeschlossen
5.)
6.)
7.)
haben, und auch nur dann, wenn es trotz
Subwoofer „ganz unten“ immer noch ein
wenig fehlt. Bedenken Sie, dass diese
tiefen
Frequenzen
sehr
viel
Endstufenenergie
„fressen“.
Eine
Absenkung kann hilfreich sein, wenn Sie
es mit einem hörbaren Netzbrummen zu
tun haben, das Sie durch adäquate Mittel
nicht eliminieren können, oder der Raum
sehr ungünstig ist, so dass es zu
stehenden Wellen kommt.
Zu viel Energie im 63 Hz Bereich klingt
meist ein wenig mulmig, manchmal auch
dröhnend, zu wenig hingegen lässt bei der
Bass Drum den nötigen “Wumms”
vermissen, ein Bass klingt dann zu dünn
ohne Grundlage. Wenn Sie den 63 Hz
Bereich anheben, müssen Sie meistens
den 160 Hz Bereich zum Ausgleich etwas
absenken: Dadurch erhalten Sie Fülle im
Ton ohne dass es mulmt und dröhnt.
Zu viel bei 400 Hz klingt “topfig”, es klingt
ein wenig “nach Badezimmer”, es scheint
sogar Hall oder Rückkopplung in dem
Bereich zu sein, zu wenig von diesen
Frequenzen klingt sehr ausgehöhlt und
ohne Substanz, da sich in diesem Bereich
die meisten Grundtöne der gespielten
Musik bzw. der menschlichen Sprache
befinden!
Ein Zuviel bei 1 kHz klingt nasal und trötig
wie im Telefon, zu wenig lässt die
Definition der gespielten Noten vermissen,
der ganze Mix geht dann “nach hinten”.
Zuviel um 2,5 kHz macht den Ton
scheppernd, blechern und hart, zu wenig
davon erzeugt einen undeutlichen Ton
ohne klare Konturen, die einzelne
Instrumente lassen sich nur schlecht
unterscheiden, da in diesem Bereich
wichtige Obertöne liegen.
Zu viel um 6,3 kHz erzeugt zu scharfe SLaute,
es
zischt
ständig,
die
Rückkopplungsgefahr wird höher, zu
wenig davon macht den Ton dumpf,
mulmig, schiebt dem Klang einen
“Vorhang vor”.
Eine leichte Anhebung bei 12 kHz macht
den Ton luftiger, offener und lebendiger.
Sollten Sie mit Rückkopplungen zu kämpfen
haben, folgen Sie bitte dieser Vorgehensweise:
1.) Bringen Sie alle Regler des grafischen
Equalizers in die “0” Position.
2.) Befolgen Sie die Ratschläge für eine
richtige
Pegeljustierung
im
Kapitel
“RICHTIG EINPEGELN”.
3.) Erhöhen
Sie
langsam
(!)
den
Ausgangspegel der Summe und/oder der
Monitorschiene,
bis
eine
erste
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
32
Rückkopplungen zu hören ist. Seien Sie
bitte vorsichtig, Rückkopplungen treten
oftmals sehr plötzlich und unerwartet auf.
Plötzliches lautes Pfeifen kann sogar Ihr
Gehör dauerhaft schädigen und Ihre
Lautsprecher zerstören!
4.) Bei
auftretendem
Feedback
(Rückkopplung)
finden
Sie
den
Frequenzbereich der Rückkopplung beim
POWERPOD K16 PLUS leicht heraus,
sofern das Feedback Detection System
richtig eingestellt ist.
5.) Senken Sie diesen Bereich am Equalizer
ein wenig ab, und erhöhen nun die
Gesamtlautstärke wieder. Machen Sie
vorerst keine starken Pegelabsenkungen
in einem Bereich, da Sie dadurch
gleichermaßen Gesamtpegel und „Druck“
verlieren. Dieser Prozess des „Einpfeifens“
ist leider mühsam, für Ungeübte langwierig
und allemal mit lästigen (und durchaus
gefährlichen) Rückkopplungen verbunden.
Wenn es pfeift, unbedingt sofort die
Lautstärke reduzieren! Längeres Feedback
kann Ihre Lautsprecher zerstören (und Ihre
Ohren)!
Dieser Schalter ist ein globaler MUTE Schalter
für alle Monokanalzüge, d.h. die Kanäle 1 ~
12. Ist der Schalter in der oberen Position
(ON), werden diese Eingangskanäle stumm
geschaltet, d.h. deren Ausgänge gelangen in
keine Sammelschiene. Zur Kontrolle blinkt die
LED auf. Lediglich die TAPE IN Eingänge (#4)
und die STEREO RETURNS 1 & 2 (#7) sind
noch aktiv.
Einschleifen eines externen Equalizers
Ein 7-Band Grafik EQ hat seine Grenzen, vor
allem,
wenn
es
um
exakte
Rückkopplungsbekämpfung geht (die Bänder
sind nun mal sehr breit und beeinflussen daher
den Gesamtklang erheblich).
Wenn Sie Rückkopplungen noch genauer und
möglichst ohne Klangeinbußen bekämpfen
wollen, sollten Sie mindestens einen externen
31-Band EQ (z.B. Phonic A6600, PEQ3600
Plus) oder, noch präziser, den Feedback
Silencer I7100 verwenden.
Diese Funktion ist sehr hilfreich während der
Spielpausen bei Live Darbietungen. Sie
können Pausenmusik einspielen, indem Sie
beispielsweise einen CD Spieler am TAPE IN
oder einem AUX Return anschließen, ohne
dass
durch
„offene“
Mikrofone
Rückkopplungen
entstehen.
Geht
die
Vorstellung weiter, reicht ein Schalter, um alle
Eingänge wieder „scharf“ zu schalten. Sie
müssen also nicht alle Regler herunter drehen,
um
nachher
mühsam
Ihre
richtigen
Einstellungen wieder zu finden.
Nehmen wir an, Sie wollen den Klang der
Summe L/R verbessern. Verbinden Sie zu
diesem Zweck die Ausgänge MAIN L/R (#9)
mit den linken und rechten Eingängen eines
externen
Stereo
Equalizers
(grafisch,
parametrisch,
oder
mit
automatischer
Rückkopplungsunterdrückung). Die Ausgänge
des Equalizers werden mit den Eingängen
POWER AMP INPUT (#8) verbunden. Dadurch
wird die direkte interne Verbindung zwischen
Mischerteil
und
Endstufenblöcken
unterbrochen, und Sie können mit dem
externen
Gerät
exakt
Rückkopplungen
eliminieren.
46. ST RTN 1 & 2
Sie gehen ähnlich vor, wenn Sie auch in den
Monitorwegen AUX 1 und AUX 2 einen
externen EQ einschleifen wollen.
45. STAND-BY
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
33
Ganz nach links gedreht ist kein Signal zu
hören, je weiter Sie im Uhrzeigersinn drehen,
umso lauter wird das anliegende Signal.
Die Regler AUX 1 & 2 und LEVEL arbeiten
unabhängig voneinander, sie können also
durchaus ein ST RTN Signal lediglich in den
Monitor schicken, ohne dass es in der
Frontanlage zu hören ist (z.B. ein Click Track
oder eine andere Einspielung, die für die
Künstler von Bedeutung ist, nicht jedoch für
das Publikum).
PFL
Mit Betätigen der PFL Taste kann das ST RTN
Signal in der CONTROL ROOM Sektion (#49)
akustisch und in der Pegelanzeige (#58)
optisch überprüft werden. Der Name Pre Fader
suggeriert schon, dass dieses PFL Signal
unabhängig ist vom LEVEL Regler – es wird
also direkt der Pegel überprüft, der an den
Eingangsbuchsen ST RTN (#7) anliegt.
Wenn die PFL Taste gedrückt ist, leuchtet zur
Kontrolle die daneben befindliche Status LED
auf.
Die Sektion für die beiden Eingänge STEREO
RETURN ST RTN 1 und ST RTN 2 (#7)
besteht jeweils aus 3 Reglern und einem
Schalter.
AUX 1 & AUX 2
Diese beiden Drehregler ermöglichen, das am
ST RTN anliegende Signal auf die
Ausspielwege AUX SEND 1 und 2 zu
schicken. Es wird vor dem Lautstärkeregler
LEVEL abgegriffen, ist also unabhängig von
dessen Stellung.
In
vielen
Anwendungen
dienen
die
Ausspielwege AUX SEND 1 & 2 zum
Ansteuern von Bühnenmonitoren. Wenn Sie an
den STEREO RETURN die Ausgänge eines
externen
Effektprozessors
anschließen,
können Sie mit Hilfe der Regler AUX 1 und
AUX 2 diesen Effektanteil auch in den
Bühnenmonitoren hörbar machen (man nennt
diese Funktion „Effect to monitor“).
ACHTUNG: Diese Regler sollten mit Vorsicht behandelt
werden, Effekt im Monitor – vor allem Hall - senkt die
Rückkopplungsschwelle enorm!
LEVEL
Dieser Regler bestimmt die Lautstärke des
Stereo
Return
Signals
in
der
Summenmischung.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
34
47. TAPE IN
Allerdings wird durch diese Cinch Buchsen
eine ganz bestimmte, eben auf Abspielgeräte
optimierte,
Eingangsempfindlichkeit
und
Eingangsimpedanz definiert.
48. ZONE 2
LEVEL
Das ZONE 2 Signal besteht aus dem
Summensignal Links / Rechts, das jedoch vor
den grafischen Equalizern (#44) und vor dem
MAIN Fader (#54) abgegriffen ist. Der Regler
bestimmt die Lautstärke des linken und
rechten Signals, das an den Ausgängen ZONE
2 (#12) anliegt. Voraussetzung hierfür ist, dass
der Schalter CONTROL RM / ZONE 2 (#50) in
der richtigen Stellung steht.
ZONE 2 dient, wie der Name schon suggeriert,
für
die
Beschallung
einer
weiteren
Beschallungszone, oder zum Ansteuern von
Nahfeld Boxen. Es macht Sinn, dass das
Signal
vor dem grafischen Equalizer
abgegriffen wird, da die Nahfeldboxen in der
Regel anders entzerrt werden müssen als die
Hauptlautsprecher.
LEVEL
Mit dem Regler wird die Lautstärke des TAPE
IN Signals (#4) in der Summenmischung
kontrolliert. Ganz nach links gedreht ist das
Signal stumm geschaltet. Je mehr Sie den
Regler im Uhrzeigersinn aufdrehen, um so
lauter wird das Signal.
PFL
Mit Betätigen der PFL Taste kann das TAPE
IN Signal in der CONTROL ROOM Sektion
(#49) akustisch und in der Pegelanzeige (#58)
optisch überprüft werden. Der Name Pre Fader
suggeriert schon, dass dieses PFL Signal
unabhängig ist vom Lautstärkeregler – es wird
also direkt der Pegel überprüft, der an den
TAPE IN Buchsen anliegt. Zur Kontrolle
leuchtet auch hier die entsprechende Status
LED, wenn die PFL Funktion eingeschaltet ist.
Wenn Sie sich vergegenwärtigen, dass die
Beschreibungen für die TAPE IN und die ST
RTN Eingänge quasi identisch sind, wird Ihnen
auch bewusst, dass es sich hier einfach – rein
technisch
gesehen
um
weitere
Eingangskanäle handelt, auch wenn die
Bezeichnung TAPE IN den möglichen
Anwendungszweck auf den ersten Blick
einschränkt. Wenn Ihnen also die Anzahl der
regulären Stereo Eingangskanalzüge zu knapp
wird, können Sie ST RTN 1 & 2 und sogar
TAPE IN durchaus hierfür „zweckentfremden“.
Nirgendwo steht, dass man einen TAPE
Eingang auch nur für ein Aufnahme/AbspielGerät verwenden muss, bloß weil die Cinch
Buchsen diesen Einsatzzweck suggerieren.
AFL
Mit Betätigen der AFL Taste kann das ZONE 2
Signal in der CONTROL ROOM Sektion (#49)
akustisch und in der Pegelanzeige (#58)
optisch überprüft werden. Der Name After
Fader suggeriert schon, dass dieses AFL
Signal abhängig ist vom Lautstärkeregler – es
wird also der tatsächliche Pegel angezeigt, der
an den ZONE 2 Buchsen (#12) anliegt. Zur
Kontrolle leuchtet die entsprechende Status
LED, wenn die AFL Funktion eingeschaltet ist.
49. CONTROL ROOM / PHONES
Der Regler CONTROL ROOM / PHONES
bestimmt die Lautstärke am Kopfhörerausgang
PHONES (#14) sowie an den Ausgängen
CONTROL ROOM (#12) – letzteres allerdings
nur, sofern der Schalter CONTROL RM /
ZONE 2 (#50) in der richtigen Stellung steht.
Sobald irgendwo ein PFL Schalter gedrückt
wird, hat dieses PFL Signal Priorität vor
anderen Signalen. Natürlich können Sie auch
mehrere PFL Taster gleichzeitig betätigen, die
Signale werden addiert.
Ist kein PFL Schalter gedrückt, stattdessen
jedoch einer der AFL Schalter, hört man das
AFL Signal. Auch für die AFL Signale gilt, dass
mehrere gleichzeitig betätigt werden können.
Ist auch kein AFL Schalter gedrückt, hört man
in
der
Control
Room
Sektion
das
Summensignal Links / Rechts, und zwar hinter
dem grafischen Equalizer, sofern der
eingeschaltet ist.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
35
Die Rangfolge ist demnach:
Priorität
Signal
Hoch
PFL
Mittel
AFL
Tief
Summe L / R
Will man das Signal überprüfen, das an die
Recording Ausgänge (#6) gelangt - nämlich
das Summensignal ohne Equalizer verwenden Sie folgenden Trick: Drehen Sie
den ZONE 2 Regler (#48) auf Unity Gain, also
die neutrale 12-Uhr Position, und betätigen Sie
dort den AFL Schalter – voilà, dieses Signal ist
identisch mit dem Signal an den Recording
Ausgängen!
Beachten Sie im Zusammenhang mit der
CONTROL
ROOM
Sektion
auch
die
Ausführungen über die Pegelanzeige (#58)
und die Status LED PFL / AFL (#55), da sie im
direkten Zusammenhang miteinander stehen.
50. ZONE 2 / CTRL ROOM
FADER
Dieser Schalter bezieht sich auf die
Klinkenausgänge ZONE 2 / CTRL TOOM (#12)
und bestimmt das Quellsignal für jene
Ausgänge.
Steht der Schalter in der unteren Position, hat
man hier das Signal, das vom Lautstärkeregler
CONTROL ROOM / PHONES (#49) kontrolliert
wird, um z.B. ein Paar Aktivmonitore
anzusteuern.
Steht der Schalter in der oberen Position, hat
man hier das Signal, das vom Lautstärkeregler
ZONE 2 (#48) kontrolliert wird. Dabei handelt
es sich um das Summensignal ohne Equalizer,
womit man eine weitere Beschallungszone
oder einen sog. „Near-Fill“ oder „In-Fill“
ansteuert.
Diese 60 mm Flachbahn Schiebesteller sind
die endgültigen Lautstärkeregler für die AUX
SEND Sammelschienen AUX 1 bzw. 2. Damit
regeln Sie die Lautstärke der Signale, die an
den Ausgängen AUX (#10) anliegen. Ganz
nach unten geschoben ist der jeweilige
Ausgang stumm geschaltet. In der Stellung 0
dB findet weder eine Absenkung noch eine
Anhebung statt – dies nennt man „Unity Gain“.
Darüber hinaus kann der Pegel aktiv um bis zu
10 dB angehoben werden.
Steht der POWER AMP Wahlschalter (#41) in
der zweiten oder dritten Position, also auf AUX
1 / MONO oder AUX 1 / AUX 2, wird mit den
Fadern auch der Pegel in den (beiden)
Endstufenblöcken
und
damit
der
angeschlossenen Lautsprecher kontrolliert.
AFL
Mit Betätigen der AFL Taste kann das
entsprechende AUX Signal, abhängig von der
Fader Stellung, in der CONTROL ROOM
Sektion (#49) akustisch und in der
Pegelanzeige (#58) optisch überprüft werden.
Zur Kontrolle leuchtet bei geschalteter AFL
Taste die Status LED auf.
51. AUX 1 / AUX 2 FADER
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
36
52. MONO
Das MONO Signal kann wahlweise mit einem
Tiefpassfilter (LPF) versehen werden. Wird der
Schiebeschalter nach rechts in die ON Position
geschoben, durchläuft das MONO Signal ein
Tiefpassfilter, das mit einer Filtersteilheit von
18 dB / Oktave für sauberen Bass Pegel sorgt.
Mit dem Regler kann die Eckfrequenz des
Filters stufenlos zwischen 60 Hz bis 160 Hz
eingestellt werden. Nun können Sie mit dem
frequenzkorrigierten MONO Signal einen
aktiven Subwoofer oder eine Endstufe mit
passivem Subwoofer ansteuern. Das Signal
enthält dann nur tiefe Frequenzen, und
belastet so die Endstufe nicht durch hohe
Frequenzen, die ohne solch ein Filter zwar
verstärkt werden, aber normalerweise von
einem Subwoofer gar nicht übertragen werden
können.
Mono macht in diesem Falle Sinn, da das
menschliche Gehör nicht in der Lage ist, ganz
tiefe Frequenzen zu orten. Ganz im Gegenteil,
um
eventuellen
Phasenauslöschungen
vorzubeugen, ist es sogar sehr sinnvoll, das
Subwoofer Signal mono zu verwenden.
FADER
Das MONO Signal ist eine Addition des
rechten und linken Summensignals, das nach
dem grafischen Summen Equalizer (#44,
sofern eingeschaltet), aber vor dem MAIN
Fader (#54) abgegriffen wird.
Da das MONO Signal ja vor dem MAIN Fader
(#54) abgegriffen wird, kann der Anteil des
Subwoofer Signals an der Gesamtmischung
unabhängig geregelt werden.
Mit dem 60 mm Fader wird die Lautstärke des
MONO Signals kontrolliert. Es liegt am MONO
Ausgang (#13) an, und, sofern der Schalter
POWER AMP (#41) in der zweitobersten
Position steht, auch im Endstufenblock B.
Steht jener Schalter in der untersten Position
auf MONO BRIDGE, gelangt das MONO
Signal an beide Endstufenblöcke, die mono
gebrückt operieren (siehe auch #15).
AFL
Mit Betätigen der AFL Taste kann das MONO
Signal, abhängig von der Fader Stellung, in der
CONTROL ROOM / PHONES Sektion (#49)
akustisch und in der Pegelanzeige (#58)
optisch überprüft werden.
53. LOW PASS FILTER
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
37
54. MAIN L-R
Dieser 60 mm Stereo Flachbahn Schieberegler
mit linearer Kennlinie bestimmt die endgültige
Ausgangslautstärke des Mixers, also des
Summensignals L / R, das an den Ausgängen
MAIN L / R (#9) anliegt. Die Summenschienen
L / R erhalten ihr Signal aus den
verschiedenen Mono und Stereo Kanälen, den
ST RTN Rückführungen sowie dem TAPE IN
Signal. Wenn Sie die Fader ganz bis zum
Anschlag nach oben schieben, bekommen Sie
eine Verstärkung des Signals um 10 dB. Ganz
nach unten geschoben ist das Signal
ausgeblendet.
Sofern der POWER AMP MODE Schalter
(#41) in der obersten Stellung ST A-B steht,
gelangt das so kontrollierte Summensignal
auch in die beiden Endstufenblöcke A und B.
Auch der angezeigte Pegel in der
Pegelanzeige (#58) ist abhängig von diesem
Fader, sofern dort wirklich das Summensignal
L / R angezeigt wird (Näheres dazu siehe #49
und #58).
55. PFL / AFL
Diese LED ist zweifarbig, und leuchtet immer
dann auf, wenn irgendwo im Mischer eine PFL
oder eine AFL Taste gedrückt ist. Dabei
leuchtet sie grün, wenn es sich um eine PFL
Taste handelt, und rot, wenn es eine AFL
Taste ist. Da PFL Priorität über AFL hat,
leuchtet sie auch dann grün, wenn sowohl eine
PFL als auch eine AFL Taste gedrückt ist –
demnach wird auch nur das PFL Signal in die
CONTROL ROOM Sektion geleitet (siehe auch
#49).
Diese LED ist also auch entscheidend dafür,
wie hoch der Pegel in der Anzeige zu sehen
ist. Bei einem PFL Signal hat der
Lautstärkeregler des entsprechenden Kanals
keinen Einfluss auf den Pegel, es wird also der
Pegel am jeweiligen Eingang angezeigt. Bei
einem AFL Signal ist die Stärke des Signals
sehr wohl vom jeweiligen Lautstärkeregler
abhängig, demnach auch der angezeigte
Pegel in der LED Kette!
Außerdem ist die Stärke des angezeigten
Pegels davon abhängig, ob nur ein Signal oder
mehrere überprüft werden. Vergewissern Sie
sich also sorgfältig, ob Sie wirklich nur ein
Signal abhören / optisch überprüfen – schnell
hat man hier Fehler gemacht, weil eine
PFL/AFL Taste vergessen wurde heraus zu
nehmen.
56. PWR
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
38
Sie haben es vielleicht schon herausgefunden:
Diese blaue Kontroll LED leuchtet, wenn der
Mixer mit dem Netzschalter (#17) eingeschaltet
wird. Wenn der Schalter gedrückt ist und die
LED nicht leuchtet, hat irgendwer das
Netzkabel herausgezogen, oder die Sicherung
ist durchgebrannt.
57. LIM
POWER AMP MODE Schalter #41 ab).
Bedenken Sie in diesem Zusammenhang,
dass auch eine Anhebung im grafischen
Equalizer (#44), vor allem der tiefen
Frequenzen, enormen Einfluss auf den
Gesamtpegel hat. Das kann u.U. dazu führen,
dass die LIMITER LED schon aufleuchtet,
obwohl Sie das Gefühl haben, dass aus der
Anlage „noch gar nicht genug rauskommt“
(Lesen Sie hierzu bitte unbedingt die
Ausführungen „UMGANG MIT GRAFISCHEN
EQUALIZERN“ bei #44).
Wenn Sie die Endstufen an der Mindestlast
von 4 Ohm betreiben, sollten die LIMITER LED
nicht aufleuchten, um Überlastungen zu
verhindern.
58. PEGELANZEIGEN
Diese beiden 12-stelligen LED Ketten sind die
Pegelanzeigen für den linken und rechten
Kanal des Mixers. Der Anzeigebereich
erstreckt sich von –30 dB bis +10 dB sowie
einer Spitzenpegelanzeige (PEAK LED) pro
Kanal.
Die beiden Endstufenblöcke A und B sind
jeweils mit einer Begrenzungsschaltung
ausgerüstet.
Sie
dient
dazu,
die
angeschlossenen
Lautsprecher
gegen
Zerstörung durch zu laute Signale zu schützen.
Überschreitet das Eingangssignal der Endstufe
einen bestimmten erlaubten Pegel, spricht die
Begrenzung (der LIMITER) an, und zur
Kontrolle leuchtet die jeweilige LED auf. Das
Signal wird durch den Limiter sanft, aber
bestimmt, im Pegel reduziert, mit anderen
Worten „im Zaum gehalten“. Ohne diese
Begrenzungsschaltung käme es zu hörbaren,
unangenehmen Verzerrungen, die sowohl die
elektronischen Bauteile der Endstufe als auch
die Komponenten der angeschlossenen
Lautsprecherboxen zerstören könnten.
Wenn eine LIMITER LED zu oft aufleuchtet,
sollten Sie den Pegel des entsprechenden
Eingangssignals reduzieren (dies hängt vom
Die LED Ketten sitzen schaltungstechnisch in
der Control Room Sektion, und zwar vor dem
Lautstärkeregler CONTROL ROOM / PHONES
(#49), sind also nicht abhängig von dessen
Stellung. Welcher Signalpegel angezeigt wird,
hängt davon ab, ob irgendwo im Pult eine PFL
oder AFL Taste gedrückt ist oder nicht. Sie
erkennen dies sehr schnell, da sich oberhalb
der LED Ketten eine LED befindet, die mit PFL
/ AFL gekennzeichnet ist (#55). Leuchtet sie
grün, ist irgendwo im Pult eine PFL Taste
gedrückt, leuchtet sie rot, ist irgendwo eine
AFL Taste gedrückt. Leuchtet sie nicht, sehen
Sie in der Pegelanzeige das Summensignal,
und zwar in Abhängigkeit der Fader Stellung
(#54) - also auch ein AFL Signal, wenn man es
genau nimmt.
Sie erhalten ein sauberes, verzerrungsfreies
Eingangssignal, wenn sich im Durchschnitt der
Pegel um die Marke „0“ bewegt. Dies
entspricht dem optimalen Arbeitspegel im
Mischpult.
Dieser optimale Pegelbereich wird durch den
Übergang von grünen zu gelben LED
dargestellt. Gelegentliches Aufleuchten der +4
oder +7 dB-Marke ist nicht bedenklich, sofern
das nachfolgende Gerät diesen zusätzlichen
Pegel verträgt. Auch bei der Signalführung
innerhalb des Mixers sollten Sie immer wieder
diesen
Optimalzustand
des
0
dB
Betriebspegels erreichen. Auf diese Weise
erhalten
Sie
den
besten
Signal/Rauschabstand. Das bedeutet für alle
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
39
AFL Signale, dass möglichst die 0 dB Marke
nicht überschritten werden sollte, da sonst das
nachfolgende Gerät übersteuern könnte.
Sie sollten darauf achten, dass die oberste,
rote LED der Pegelanzeige (mit PEAK
gekennzeichnet) möglichst nicht aufleuchtet.
Wenn sie aufleuchtet, ist der Pegel etwa 1,5
dB unterhalb der Clipping Grenze, ab derer
Verzerrungen deutlich wahrnehmbar sind. Mit
anderen Worten: Wenn es leuchtet, zerrt es
auch! Dennoch hat Ihr POWERPOD K16
PLUS sehr hohe Aussteuerungsreserven
(lesen Sie hierzu die TECHNISCHEN DATEN).
ACHTUNG: Bedenken Sie, dass zwar die
abgehörte Lautstärke vom Regler CONTROL
ROOM / PHONES (#49) abhängig ist, nicht
jedoch der angezeigte Pegel in der LED Kette!
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
40
ANWENDUNGS- und VERKABELUNGSBEISPIELE
Die nachfolgend gezeigten Beispiele sollen Ihnen eine Vorstellung davon geben, wofür die ganzen
Ein- und Ausgänge Ihres neuen Powermixers verwendet werden können. Natürlich erhebt diese
Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. So kommen Sie
womöglich auch auf ungewöhnliche Lösungen bei Aufgaben in der Beschallungstechnik. Erlaubt ist,
was gefällt!
LIVE ANWENDUNG
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
41
ANSCHLUSS VON EXTERNEN GERÄTEN
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
42
RICHTIG EINPEGELN
Die
im
Folgenden
beschriebene
Vorgehensweise ist äußerst wichtig. Auch
wenn
Sie
sonst
nicht
gerne
Bedienungsanleitungen lesen, sollten Sie den
folgenden Abschnitt unbedingt lesen.
Schalten Sie das Gerät erst ein, nachdem Sie
alle nötigen Kabelverbindungen hergestellt
haben. Sie können nun mit der Einstellung der
einzelnen
Kanäle
beginnen.
Das
allerwichtigste ist die richtige Einstellung der
Pegel in den einzelnen Kanälen. Jedes
einzelne Detail hat Einfluss auf das
Endergebnis, in Live Beschallungssituationen
z.B. auf das Rückkopplungsverhalten.
Die Hauptfaktoren sind im Grunde genommen
die einzelnen Eingangsverstärkungsregler
(GAIN
#20),
die
Kanalfader
bzw.
Lautstärkeregler (#32) und die diversen
Summenregler. Die Eingangsverstärkung für
ein angeschlossenes Mikrofon sollte nur
gerade so hoch eingestellt werden wie nötig,
um eine Ausgewogenheit der einzelnen
Signale
zu
erhalten.
Wenn
die
Eingangsverstärkung zu niedrig ist, werden Sie
am Kanalfader und an den Aux Wegen nicht
genügend Lautstärkereserven haben, um
nachfolgende Geräte richtig ansteuern zu
können. Ist die Vorverstärkung zu hoch, muss
zum Ausgleich der Kanalfader entsprechend
heruntergezogen werden, jedoch bleibt beim
Live Betrieb immer noch die erhöhte Tendenz
zur Rückkopplung, da schon kleine Fader
Bewegungen relativ große Auswirkungen auf
den
Ausgangspegel
haben.
Außerdem
arbeiten Sie so zu nahe an der
Übersteuerungsgrenze. Hinzu kommt, dass
der geringere Fader Weg nachteilige
Auswirkungen bei der Mischung hat.
Bitte folgen Sie den Einstellungsvorschlägen
wie nachfolgend beschrieben. Bitte drehen Sie
nicht erst mal alle Regler auf, bis die Kanäle
clippen und rückkoppeln, um dann alles wieder
zurückzudrehen.
BITTE FÜHREN SIE NACHFOLGENDE
SCHRITTE BEI JEDEM KANAL DURCH
Drehen Sie alle Kanalfader (#32), Gain
Regler (#20) und Ausgangsregler (#49,
#51, #52, #54) ganz runter.
Phantomgespeiste Mikrofone und aktive
DI-Boxen müssen erst verkabelt sein,
bevor die Phantomspeisung (#43)
eingeschaltet wird.
Wenn Sie das, was sie später tun,
vorhören wollen, stecken Sie einen
Kopfhörer in die dafür vorgesehene
Buchse (#14) oder verkabeln Sie Ihre
Monitoranlage mit den Control Room
Ausgängen (#12).
Betätigen Sie den PFL Schalter (#31) –
die entsprechende Kontroll LED (#30)
leuchtet auf.
Stellen Sie alle Klangregler (#22 ~ #24)
auf linear, d.h. 12 Uhr Position.
Bringen Sie alle PAN und BALANCE
Regler (#27) in die Mittelposition.
Legen Sie einen realistischen Live-Pegel
am Kanal an und überwachen Sie den
Pegel auf der LED-Anzeige (#58).
Drehen Sie den Gain Regler (#20) so
weit auf, bis sich der durchschnittliche
Pegelausschlag vornehmlich im gelben
Bereich abspielt. Gelegentlich darf die
erste rote LED bei Spitzenpegeln
aufleuchten.
Drehen Sie den CTRL RM /
Kopfhörerpegel (#49) vorsichtig auf, um
das Signal akustisch zu überprüfen.
Auf diese Weise haben Sie genügend
Spielraum (Headroom) für kurzzeitige
Spitzenpegel und arbeiten immer im
optimalen Bereich für durchschnittliche
Pegel. Sie hören über den Kopfhörer ab.
Bei Mikrofonen hängt die Vorverstärkung
vom
Typ
des
Mikrofons
ab.
Kondensatormikrofone haben in der
Regel
einen
wesentlich
höheren
Ausgangspegel
als
dynamische
Mikrofone.
Bitten
Sie
den
Künstler/Sprecher,
einen
möglichst
realistischen Pegel zu produzieren, d.h.
so laut zu singen/sprechen/spielen, wie
es bei der Vorstellung der Fall sein wird.
Wenn bei diesem sog. Sound Check
nicht mit normalem Pegel gearbeitet
wird, laufen sie Gefahr, bei der
Vorstellung in den Clipping Bereich des
Mixers
zu
kommen
und/oder
Rückkopplungen zu produzieren, weil
Sie die Vorverstärkung beim Sound
Check zu hoch einstellen mussten.
Betätigen Sie den ON Schalter des
Kanals (#28) und schieben Sie den
Kanal Fader (#32) bis zur gewünschten
Lautstärke hoch.
Es ist eine gute Idee, wenn Sie beim
Sound Check ganz leicht unter der 0 dB
Marke bleiben, da bei der tatsächlichen
Darbietung (ob live oder Aufnahme
macht da keinen Unterschied) der Faktor
„Adrenalin“ eine große Rolle spielt.
Erfahrungsgemäß erhöht sich der
tatsächliche Pegel während der richtigen
Vorstellung um ca. 3 dB, weil es für die
Künstler „um die Wurst geht“, der
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
43
Adrenalinstoß führt dazu, dass alle
etwas kräftiger „draufhauen“ als beim
Sound Check. Außerdem gibt es die
leidige Angewohnheit einiger Musiker,
ihren Ausgangspegel einfach dadurch zu
erhöhen, dass Sie ihren Lautstärkeregler
„unbemerkt“ etwas verstellen – nicht nur
eine typische Gitarristenkrankheit!
Bedenken Sie, dass sich der Pegel
ändert, wenn Sie die Klangregelung
betätigen.
Klangregler
sind
gewissermaßen auch Lautstärkeregler,
allerdings
auf
einen
bestimmten
Frequenzbereich eingeschränkt. Vor
allem Anhebungen im Bassbereich
ändern den Betriebspegel am stärksten.
Daher gilt: Bei jeder Veränderung der
Klangregler muss der Pegel mit dem
GAIN Regler (#20) erneut justiert
werden!
Stoppen Sie nun das Audiosignal in
diesem Kanal.
Verfahren Sie bei allen Kanälen nach
dem beschriebenen Prinzip. Kommen
mehr und mehr Kanäle ins Spiel, wird
sich der Gesamtpegel erhöhen und die
Pegelanzeige womöglich in den roten
Bereich
gelangen.
Den
Gesamtlautstärkepegel
können
Sie
notfalls mit dem Summenfader (#54)
kontrollieren.
TIPPS AUS DER PRAXIS
Falsche Aufstellung von PA Lautsprechern, vor
allem aber der Monitor Boxen, führt zu
erhöhter Rückkopplungsgefahr. Achten Sie
darauf, dass die Mikrofone nicht in Richtung
der
Lautsprecher
zeigen.
Sollten
Rückkopplungen
entstehen
(der
Ton
„schaukelt sich auf“), auf keinen Fall die
Mikrofonkapsel mit der Hand zu halten, das
erhöht
nur
die
Rückkopplung!
Eine
wirkungsvolle
Linearisierung
des
Frequenzgangs und damit eine Verringerung
der Rückkopplungsgefahr kann mithilfe eines
Equalizers
oder
eines
automatischen
Feedback Unterdrückers (z.B. PHONIC I7100)
erreicht werden.
Es gilt die Regel: Was man sieht, hört man
auch. Daher sollten die Lautsprecherboxen,
die in den Saal strahlen, nicht durch Stoff,
Menschen oder irgendetwas anderes verdeckt
werden. Bringen Sie die Boxen deshalb so
hoch an, dass Sie über die ersten
Zuhörerreihen hinweg strahlen. Auf diese
Weise werden auch die hinteren Reihen mit
Schall versorgt, und die vorderen Reihen
werden nicht durch übermäßige Lautstärke
gestört.
Ähnliches gilt auch für die Öffnungen der
Hochtöner in Bühnenmonitorboxen – gerne hat
der Lead Sänger schon mal sein Handtuch
oder das Programm genau dort deponiert, wo
eigentlich der meiste „Druck“ rauskommt – und
beklagt sich darüber, dass er sich nicht richtig
hört! Oder der Keyboarder, der die Monitorbox
so aufstellt, dass das Horn nicht ungehindert
auf dessen Ohr strahlt, sondern gegen die
Unterseite des Keyboards („es klingt so
muffig!“).
Achten
Sie
beim
Verlegen
der
Lautsprecherkabel darauf, dass sich keine
Stolperfallen bilden. Wenn Sie Stative
verwenden, wickeln Sie die Kabel einige Male
um die Stative – das sieht besser aus und
reduziert die Stolpergefahr.
Denken Sie bei einer Klangkorrektur nicht nur
an das Anheben von Frequenzen: Es kommt
oft mehr oder weniger auf das gleiche heraus,
ob Sie die Bässe und Höhen anheben und
dabei die Verstärkung (den GAIN) verringern,
oder ob Sie die Mitten absenken und den Gain
erhöhen. Prinzipiell sollten Sie zuerst
versuchen,
„störende“
Frequenzen
abzusenken, als „fehlende“ anzuheben.
Beim sogenannten „Soundcheck“, also dem
Einstellen der Anlage vor der eigentlichen
Aufführung, aber auch beim Abhören einzelner
Kanäle in der Studiosituation, ist man geneigt,
Bässe und Höhen anzuheben und die Mitten
abzusenken. Das liegt darin begründet, dass
unser Ohr auf Mittenfrequenzen am stärksten
reagiert (dies hat rein biologische Gründe –
unser Ohr ist optimal auf die menschliche
Stimme ausgelegt, und die spielt sich nun
einmal vornehmlich im Mittenbereich ab).
Schnell
urteilt
man
Informationen
im
Mittenbereich als „unangenehm“ oder „quäkig“.
Tappen Sie nicht in diese Falle. Es sind
genau diese Mittenfrequenzen, die Ihre
Darbietung besonders „hörbar“ machen.
Um den Klang beeindruckender zu machen, ist
die Bearbeitung mit Dynamikprozessoren
angesagt. Kanal Inserts können verwendet
werden, um Kompressoren, Limiter, Noise
Gates o.ä. einzuschleifen. Schauen Sie sich zu
diesem Zweck die Phonic Geräte PCL3200,
A6500 und T8200 einmal näher an.
Im Laufe Ihrer Abmischung kommen Sie an
den Punkt, an dem Sie über die EFX Wege
Effekte einbinden (interne oder externe). Es ist
unbedingt angebracht, das „Send“ Signal
korrekt
einzustellen,
bevor
es
zur
Endabmischung kommt.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
44
Externe Effektgeräte müssen eingangsseitig so
hoch wie möglich ausgesteuert werden. Es ist
ja wohl offensichtlich unsinnig, Geräte mit
einem Dynamikumfang von weit mehr als 90
dB zu besitzen (und viel Geld dafür
auszugeben), und diese nicht richtig
anzusteuern, so dass deren Signalanzeigen
kaum aufleuchten. Auf der anderer Seite muss
natürlich peinlichst darauf geachtet werden,
keine digitalen Übersteuerungen zu erzeugen,
da diese Form der Übersteuerung – jeder der
den Klang dieser Art Verzerrung kennt, wird
dem zustimmen – äußerst unangenehm klingt.
Grundsätzlich gilt, dass Sie Ihren Ohren trauen
sollten, um digitale Verzerrungen ausfindig zu
machen,
da
die
Aussagekraft
der
Eingangspegelanzeigen an verschiedenen
Geräten abhängig ist von der Art, wie sie
kalibriert sind.
Wenn Sie Verzerrungen im Effektsignal hören,
liegt das Problem aller Wahrscheinlichkeit
nach im Send Signal oder im Effektgerät
selber. Verringern Sie den Eingangspegel am
externen
Gerät
mit
Hilfe
des
Eingangspegelreglers dort, und erhöhen Sie
bei Bedarf den Pegel des Effekt Returns (also
des Eingangs, an dem die Ausgänge des
Effektgerätes angeschlossen sind).
Die meisten Verzerrungsprobleme in der Aux
Send – Aux Return Schleife können auf die
Eingangsverstärkung im externen Effektgerät
zurückgeführt werden (nämlich zu niedrig!).
Das gleiche gilt für hohe Nebengeräusche:
Wenn der Eingang des Effektgerätes nicht
hoch genug ausgesteuert ist führt dies zu
ungünstigen Signal-Rauschabständen.
Grundsätzlich gilt, dass alle Eingangspegel so
hoch wie möglich sein sollten, ohne
Verzerrungen zu erzeugen. Bedenken Sie,
dass die Nebengeräusche aus einem
Effektgerät mehr oder weniger gleichbleibend
sind – je mehr Pegel vom Nutzsignal Sie in das
Gerät hineingeben, um so besser wird der
Signal-Rauschabstand.
All das bisher Gesagte kann genauso auf die
internen Effektprozessoren im POWERPOD
K16 PLUS angewandt werden. Die integrierten
SIGNAL und CLIP LEDs helfen beim optimalen
Einstellen der Pegelverhältnisse.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
45
DIGITALE
EFFEKTPROGRAMME
Nr.
PROGRAMM
Nr.
PARAMETER EINSTELLUNG
RAUM
NACHHALLZEIT (sec)
FRÜHE REFLEXIONEN
0
KLEINE KAMMER 1
0,05
100
1
KLEINE KAMMER 2
0,4
0
2
KLEINER RAUM 1
0,45
100
3
KLEINER RAUM 2
0,6
90
4
MITTLERER RAUM 1
0,9
100
5
MITTLERER RAUM 2
1
50
6
GROSSER RAUM 1
1,2
100
7
TUNNEL
3,85
100
HALLE
NACHHALLZEIT (sec)
FRÜHE REFLEXIONEN
JAZZ CLUB
0,9
90
8
PROGRAMM
PARAMETER EINSTELLUNG
PANORAMA SCHWENK
GESCHWINDIGKEIT
ART
56
LANGSAMER PAN 1
0,1
R --> L
57
LANGSAMER PAN 2
0,1
R <--> L
58
LANGSAMER PAN 3
0,4
R --> L
59
MITTENVERLAGERUNG 1
0,8
R <--> L
60
MITTENVERLAGERUNG 2
1,2
L --> R
61
MITTENVERLAGERUNG 3
1,8
L --> R
62
MITTENVERLAGERUNG 4
1,8
R --> L
63
SCHNELLER WECHSEL
3,4
R <--> L
TREMOLO
GESCHWINDIGKEIT
MODULATIONSART
64
GEMÄCHLICHES TREMOLO
0,8
TRIGGER
65
KLASSISCHES TREMOLO
1,5
TRIGGER
66
WARMES TREMOLO 1
2,8
TRIGGER
67
WARMES TREMOLO 2
4,6
TRIGGER
68
STARKES TREMOLO 1
6,8
TRIGGER
69
STARKES TREMOLO 2
9,6
TRIGGER
70
VERRÜCKTES TREMOLO 1
15
TRIGGER
71
VERRÜCKTES TREMOLO 2
20
TRIGGER
ECHO + HALL
HALL
ECHO
72
ECHO + HALL 1
1
1
73
ECHO + HALL 2
2
2
74
ECHO + HALL 3
3
3
75
ECHO + HALL 4
4
4
76
ECHO + HALL 5
5
5
77
ECHO + HALL 6
6
6
78
ECHO + HALL 7
7
7
79
ECHO + HALL 8
8
8
CHORUS + HALL
HALL
CHORUS
80
CHORUS + HALL 1
1
1
81
CHORUS + HALL 2
2
2
82
CHORUS + HALL 3
3
3
9
KLEINE HALLE 1
1,5
72
10
KLEINE HALLE 2
1,75
85
11
FEDERHALL
1,9
98
12
MITTLERE HALLE 1
2,3
100
13
MITTLERE HALLE 1
2,45
80
14
KONZERT SAAL
2,7
96
15
GROSSE HALLE 2
3,3
88
HALLPLATTE
NACHHALLZEIT (sec)
HOCHPASSFILTER
16
KLEINE PLATTE
0,9
0
17
NACHKLINGENDE PLATTE
1,2
20
18
MITTLERE PLATTE 1
1,3
0
19
MITTLERE PLATTE 1
2,2
0
20
GEDREHTE PLATTE
2,25
42
21
LANGE PLATTE 1
2,6
80
22
LANGE PLATTE 2
3
62,5
23
LANGE PLATTE 3
0
ECHO 1 (stereo)
4,2
VERZÖGERUNGSZEIT
(sec)
FEEDBACK PEGEL
83
CHORUS + HALL 4
4
4
24
SHATTER ECHO 1
0,07
60
84
CHORUS + HALL 5
5
5
25
MITTLERES ECHO 2
0,14
0
85
CHORUS + HALL 6
6
6
26
SCHNELLES ECHO 1
0,11
55
86
CHORUS + HALL 7
7
7
27
STEREO ECHO 1
0,2
55
87
CHORUS + HALL 8
8
8
28
PING PONG ECHO
0,03
60
FLANGER + HALL
HALL
FLANGER
29
SHATTER ECHO (mono)
0,06
100
88
FLANGER + HALL 1
1
1
30
LANGES ECHO 1 (mono)
0,3
100
89
FLANGER + HALL 2
2
2
31
LANGES ECHO 1 (mono)
0,6
100
90
FLANGER + HALL 3
3
3
CHORUS
LFO
INTENSITÄT
91
FLANGER + HALL 4
4
4
32
LEICHTER CHORUS 1
0,2
56
92
FLANGER + HALL 5
5
5
33
LEICHTER CHORUS 2
0,5
70
93
FLANGER + HALL 6
6
6
34
LEICHTER CHORUS 3
0,8
75
94
FLANGER + HALL 7
7
7
35
WARMER CHORUS 1
1,8
85
95
FLANGER + HALL 8
8
8
36
WARMER CHORUS 2
3,2
80
GATED REVERB
ABKLINGZEIT
37
WARMER CHORUS 3
5,2
45
96
GATED REVERB 1
0,02
38
WARMER CHORUS 4
7,8
52
GATED REVERB 2
0,2
HALL
NACHKLINGENDE
PLATTE
NACHKLINGENDE
PLATTE
STARKER CHORUS
9,6
48
97
FLANGER
LFO
INTENSITÄT
98
GATED REVERB 3
0,02
PLATTE, REVERS
40
KLASSISCHER FLANGER 1
0,1
44
99
GATED REVERB 4
0,5
PLATTE, REVERS
41
KLASSISCHER FLANGER 2
0,3
63
TAP DELAY
FEEDBACK PEGEL
GESCHWINDIGKEIT
42
MODERATER FLANGER
0,6
45
A0
TAP DELAY 1
0
100 ms - 2,7 Sek.
43
WARMER FLANGER
1,6
60
A1
TAP DELAY 2
10
100 ms - 2,7 Sek.
44
MODERNER FLANGER 1
2
85
A2
TAP DELAY 3
20
100 ms - 2,7 Sek.
45
MODERNER FLANGER 2
2,8
80
A3
TAP DELAY 4
30
100 ms - 2,7 Sek.
46
STARKER FLANGER 1
4,6
75
A4
TAP DELAY 5
40
100 ms - 2,7 Sek.
47
STARKER FLANGER 2
10
60
A5
TAP DELAY 6
50
100 ms - 2,7 Sek.
PHASER
LFO
VERZÖGERUNG
A6
TAP DELAY 7
60
100 ms - 2,7 Sek.
48
KLASSISCHER PHASER 1
0,1
3,6
A7
TAP DELAY 8
70
100 ms - 2,7 Sek.
49
KLASSISCHER PHASER 2
0,4
2,6
A8
TAP DELAY 9
80
100 ms - 2,7 Sek.
50
KALTER PHASER
1,4
0,7
TESTSIGNAL
FREQUENZ
WELLENFORM
51
WARMER PHASER
3,2
0,3
T0
BASS
100 Hz
SINUS
52
STARKER PHASER 1
5
1,2
T1
MITTEN
1 kHz
SINUS
53
STARKER PHASER 2
6
2,8
T2
HÖHEN
10 kHz
SINUS
54
WILDER PHASER 1
7,4
0,8
PN
ROSA RAUSCHEN
20 Hz ~ 20 kHz
DIFFUS
55
WILDER PHASER 2
9,6
4,8
39
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
46
TECHNISCHE DATEN
POWERPOD K16 PLUS
Endstufen, Ausgangsleistung in Watt
Anzahl der Endstufenblöcke
Begrenzer (Limiter)
Klirrfaktor (THD) <0,5% @ 1 kHz
8 Ohm pro Kanal
4 Ohm pro Kanal
8 Ohm, mono gebrückt
Ausgangsleistung schaltbar
Eingänge
Kanäle gesamt
Symmetrische Mono Mic / Line Kanäle
Stereo Line Kanäle
Stereo AUX Returns
Zweispur Eingang
Ausgänge
Summe (MAIN) L / R
Mono Summe
Ausspielwege: AUX und EFX Sends
Stereo Kopfhörer
Control Room oder Zone 2
Zweispur Ausgang
Lautsprecher Ausgänge
Kanalzüge
Ausspielwege
Pan / Balance Regler
Kanal An / Mute
Kanal PFL mit Pegelanzeige
Anzeigen
Lautstärkeregler
Insert
Summensektion
AUX Summenregler
EFX Returns
Effekt Return auf Monitor
Control Room / Phones und Zone 2 Lautstärkeregler
Control Room Modus
Fader, 60 mm
Pegelanzeigen
Anzahl LED Ketten
Segmente
Phantomspeisung
Schaltung
Effektprozessoren (32/40-bit interne
Signalverarbeitung / 48 kHz Abtastrate)
2
2
330
500
1000
500 / 500, 300 / 300, 100 / 100
14
12 XLR + 6,3 mm Klinke
2 (je 2 x 6,3 mm Klinke + 2 x Cinch)
2, unsymmetrisch
2 x Cinch
2 x 6,3 mm Klinke, unsymmetrisch
1 x 6,3 mm Klinke, unsymmetrisch
4 x 6,3 mm Klinke, unsymmetrisch
1
2 x 6,3 mm Klinke, unsymmetrisch
2 x Cinch
1 x Speakon und 2 x 6,3 mm Klinke pro Endstufenblock
14
4
ja
ja
ja
An, Peak, Signal, PFL
60 mm Fader
12 (Monokanäle)
2
2
2
ja
Stereo / PFL / AFL
DSP EFX, AUX 1, AUX 2, MONO, MAIN L-R
2
12 plus Limiter
+48V DC
global
2 EFX, je 100 werkseitig vorgegebene Programme, 8 TAP
TEMPO Delays, Testtöne (Sinus und Rosa Rauschen);
Fußschalter
DSP EFX An/Aus für EFX 1 und EFX 2 (dreipolige Klinke,
Impulsschalter); Tap Tempo Delay für EFX 1 (zweipolige
Klinke, Impulsschalter)
Grafischer Equalizer
Stereo 7-Band, schaltbar MAIN L/R (MONO) oder AUX 1,
mit Feedback Detection System, schaltbar MAIN L/R oder
AUX 1
Eckfrequenzen
Regelumfang
Rauschen (20 Hz - 20 kHz, IHF-A gewichtet, Line
Eingänge auf Summenausgänge L/R, alle Kanäle
aktiviert, auf L/R geroutet)
Summe @ 0 dB, Kanalfader unten
Endstufenausgang, alle Fader unten
Verzerrung (THD)
Endstufenausgang, 1 kHz, 20 Hz bis 20 kHz
63 / 160 / 400 / 1k / 2,5k/ 6,3k / 12k
±12 dB
.
<-78 dBu
<-63 dBu
max. 500 Watt, 4 Ohm: <0.5%
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
47
Beliebiger Ausgang, 1 kHz @ +14 dBu, 20 Hz bis 20
kHz, Kanaleingägnge
Gleichtaktunterdrückung CMRR (1 kHz @ -60 dBu,
Gain auf Maximum)
<0.3%
80 dB
Übersprechen (1 kHz @ 0 dBu, 20 Hz - 20 kHz,
Kanaleingang auf Summenausgänge L / R)
.
Kanalfader unten, alle anderen Kanäle auf 0 dB
Kanal gemutet, alle anderen Kanäle auf 0 dB
Frequenzumfang (Mic Eingang auf Ausgang)
<-63 dB
<-64 dB
20 Hz ~ 20 kHz, Line Level Ausgang @ +4 dBu an 600
Ohm
20 Hz ~ 20 kHz, Endstufenausgang 1 Watt an 8 Ohm
Maximalpegel
Mikrofonvorverstärker
Alle anderen Eingänge
Unsymmetrische Ausgänge
Impedanzen
Mikrofoneingang
+0 / -2 dB
Line Eingang
Alle anderen Eingänge (außer Inserts)
2-Spur RCA (Cinch) Ausgänge
Alle anderen Ausgänge
Klangregelung
Bässe
Mitten (Monokanäle)
Mitten (Stereokanäle)
Höhen
Trittschallfilter (Monokanäle)
Äquivalentes Eingangsrauschen
Mikrofonvorverstärker E.I.N. (150 Ohm, maximale
Verstärkung)
Durchschnittliche maximale Stromaufnahme
Netzspannung
Abmessungen (B x H x T)
Gewicht
+0 / -2 dB
+10dBu
+22dBu
+22dBu
5 kOhm
50 kOhm
10 kOhm
600 Ohm
150 Ohm
3-Band, +/-15dB
80 Hz
100 Hz ~ 8 kHz
2,5 kHz
12 kHz
75 Hz @ 18 dB / Oktave
<122 dBm
500 Watt
schaltbar zwischen 115 VAC / 60 Hz und 230 VAC / 50 Hz,
oder optionaler Batteriebetrieb
58,3 x 14,3 x 46,6 cm
19,5 kg
Phonic behält sich das Recht vor, technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
48
BLOCKSCHALTBILD
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
49
ABMESSUNGEN
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
50
TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
Die folgende Abbildung mit typischen Kabelverbindungen ist in sieben Abschnitte unterteilt:
SYMMETRISCH, UNSYMMETRISCH, INSERT KABEL, SYMMETRISCHES Y-KABEL, KOPFHÖRER
VERTEILER, UNSYMMETRISCHES Y-KABEL, SPEAKON LAUTSPRECHERKABEL. In jedem
Abschnitt finden sich verschiedene Verdrahtungsvorschläge für unterschiedliche Anwendungen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
51
SYMMETRISCH UND
UNSYMMETRISCH
Die meisten Störungen bei Audioinstallationen
werden durch falsche und beschädigte
Steckverbindungen hervorgerufen. Um eine
ordnungsgemäße Verkabelung Ihrer Anlage zu
gewährleisten sollten Sie die folgenden
Abschnitte aufmerksam durchlesen, es sei
denn Sie sind schon mit den Begriffen
symmetrisch und unsymmetrisch vertraut.
Was
bedeutet
unsymmetrische
Kabelführung?
Diese Art der Verkabelung findet sich in der
Regel bei den meisten Heim Stereo Anlagen
und Videosystemen. Es gibt einen Leiter der
das Signal trägt, der andere ist für die
Erdung/Masse bestimmt. Im Normalfall, bei
Signalen mit geringerem Pegel, schirmt der
Masseleiter das signalführende Kabel ab
(siehe Abbildung 4).
Was bedeutet symmetrische Kabelführung?
Bei einem symmetrierten Aufbau wird das
Signal über 2 Leiter und einen zusätzlichen
masseführenden Schutzleiter gesendet. Die
beiden signalführenden Leiter übertragen
prinzipiell ein identisches Signal, jedoch ist das
eine gegenüber dem anderen um 180°
gedreht. Der Symmetrier Aufholverstärker in
der Eingangssektion dreht die Phase des
einen Signals und addiert dieses zu dem
anderen hinzu. Störeinstreuungen, die auf dem
Kabelweg in das System eingedrungen sind,
“reiten” sozusagen auf beiden Signalwegen
und sind deshalb gleichphasig. In der
Eingangssektion wird also die Phase des einen
Störsignals wiederum um 180° gegenüber dem
anderen gedreht und auf addiert – und somit
löschen sich diese beiden Signale gegenseitig
aus. Fazit: Das Nutzsignal wird übertragen,
Störeinstreuungen
ausgelöscht
(siehe
Abbildung 5).
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN BEIDEN
VERFAHRENSWEISEN
Da eine symmetrische Kabelführung gegen
äußere Störeinstreuungen unempfindlich ist,
muss der Masseleiter keinen elektrischen
Strom führen, was bedeutet, dass die beiden
miteinander verbundenen Geräte das gleiche
Massepotential
haben,
was
wiederum
Grundbedingung für ein störungsfreies System
ist.
Schauen
wir
uns
noch
mal
das
unsymmetrische System an. Dort fließt der
Strom des Signals vom Signalleiter zum
Masseleiter, also von plus nach minus. Das
Massepotential der beiden verbundenen
Geräte ist aber nicht identisch. Das bedeutet
dass dieses System viel eher von äußeren
Störeinstreuungen beeinflusst wird.
Symmetrische Systeme können im Gegensatz
zu unsymmetrischen durchaus über lange
Kabelstrecken verlust- und störungsfrei
arbeiten. Das Ergebnis ist ein niedriger
Nebengeräuschpegel bei dem symmetrischen
System.
Weil ein symmetrisches System 2 Leiter für
das Signal und einen Leiter für die
Masse/Abschirmung
braucht,
werden
mindestens drei Leiter benötigt. Also ist hierbei
die abschirmende Masse vollkommen vom
Signal getrennt.
Lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt
sorgfältig, wenn Sie Anlagen verkabeln, egal
ob symmetrisch und unsymmetrisch.
DIE KORREKTE KABELFÜHRUNG BEI
SYMMETRISCHEN VERBINDUNGEN
Verwenden Sie für die Verbindung des
Audiosignals Stecker mit drei AnschlussStiften. Stellen Sie sicher, dass das System
ordnungsgemäß geerdet ist. Verwenden Sie
niemals einen Masse isolierenden Stecker,
ohne das System zusätzlich separat zu erden.
Dies ist eine Grundbedingung für eine
einwandfrei Audioverbindung.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
52
Die Masse Verbindung (Pin 1 bei einem XLR
Stecker) muss beim Quellgerät immer
gegeben sein. Sollten sie die Masse
Verbindung trennen wollen, tun Sie dies beim
Zielgerät, indem Sie die Masse Verbindung am
dortigen Pin 1 unterbrechen. Diese Art der
Verbindung
vermeidet
eine
Erdschleife
zwischen der Signal- und der Gehäusemasse.
Erden Sie das System immer nur über den
Netzstecker, da diese Form der Erdung einen
geringeren Widerstand hat und dadurch
generell die bessere Erdung bietet.
Lassen Sie die Erdung zwischen den Racks
und dem Stromverteiler von einem Elektriker
überprüfen. Stellen Sie sicher, dass eine, und
zwar nur eine, Netzerdung für das komplette
Audio- bzw. Videosystem existiert (sog.
sternförmige
Stromversorgung).
(Siehe
Abbildung 6).
Eine mögliche Ursache für auftretendes
Brummen kann eine schlechte Masse
Verbindung innerhalb des Systems sein. Falls
Sie den Fehler nicht lokalisieren können,
verbinden Sie versuchshalber den Masse Pin
des Eingangssteckers mit der Erde. Wird das
Brummen leiser oder verschwindet es, prüfen
Sie die netzseitige Masse Verbindung Ihrer
Audioanlage. Besondere Aufmerksamkeit ist
geboten, wenn die Anlagekomponenten und
Racks mit einer gewissen Entfernung
zueinander aufgestellt sind, und/oder wenn Sie
eine größere Anzahl von Leistungsendstufen
verwenden.
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaaaaaaaa
aaaaaaaa
aaaaaaaa
aaaaaaaa
aaaaaaaa
aaaaaaaa
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
53
GLOSSAR
AFL - After-Fader-Listening
Acronym für After Fader Listening, auch post fader genannt, also Abhören nach dem Fader.
AUX SEND - Auxiliary Send
Hilfsausgang. Ein Summensignal, das unabhängig von der eigentlichen Stereosumme erzeugt wird,
indem Abgriffe bei einzelnen Kanälen und/oder Gruppen vorgenommen werden, typischerweise über
Drehgeber.
Balanced
Symmetrisch. Eine Audioverbindung ist symmetrisch, wenn das Signal auf zwei Leitern identisch,
jedoch um 180° gedreht, geführt wird, während der S chutzleiter nicht signalführend ist.
Störeinstreuungen werden zu gleichen Teilen von beiden Leitern aufgenommen. Durch den
Symmetrierverstärker am nächsten Eingang, bei dem die beiden signalführenden Leiter
zusammengeführt und dabei nochmals um 180° gedreht werden, löschen sich die Störeinstreuungen
gegenseitig aus.
Clipping
Verzerrung. Heftiges Einsetzen von Verzerrung im Signalfluss, meistens eine Beschränkung der
Spitzenpegel Spannung aufgrund nur endlicher Reserven des Netzteils.
dB (Dezibel)
Eine Angabe von relativ gleichbleibenden Mengenänderungen mittels einer logarithmischen Skala.
Equalizer
Klangregelung. Eine Schaltung, die das Anheben oder Absenken bestimmter Frequenzbereiche im
Signalweg erlaubt.
Fader
Lautstärkeregler in Form eines Flachbahn Schiebestellers.
Feedback
Rückkopplung. Pfeifen, Dröhnen oder “Hupen”, hervorgerufen durch die zu nahe bzw. ungünstige
Platzierung von Mikrofon und Lautsprecher. Das Mikrofon nimmt das verstärkte Signal aus dem
Lautsprecher auf und gibt es wiederum and den Verstärker/Lautsprecher weiter, so dass eine
Rückkopplungsschleife entsteht, die letztendlich zu einer stehenden Welle führt, sobald ein
bestimmter Lautstärke Schwellenwert überschritten ist.
Frequency response
Frequenzgang. Die Wiedergabe einzelner Frequenzbereiche in einem Gerät.
Gain/input sensitivity
Eingangsempfindlichkeit. Die Veränderung des Signalpegels.
Highpass filter
Hochpass Filter. Ein Filter, das nur die hohen Frequenzen durchlässt, die tiefen Frequenzen am
Passieren hindert. Synonym für „Low Cut“.
Insert
Einschleifpunkt. Eine Unterbrechung des Signalweges, um ein externes Gerät “einzuschleifen”, z.B.
Kompressor, Gate, etc.
Pan
Panoramaregler. Verteilt ein Signal auf die linke und rechte Summe.
Peaking
Bandpass. Glockencharakteristik. Ein Klangregler bearbeitet nur einen bestimmten Frequenzbereich,
der nach oben und unten begrenzt ist.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
54
PFL – pre fader listening
Abhören vor dem Fader.
Phase
Das Verhältnis zweier Signale zueinander. Signale, die sich aufaddieren, sind gleichphasig; Signale,
die sich gegenseitig auslöschen, sind gegenphasig.
Polarity
Die positiven und negativen Pole einer Audioverbindung. Üblicherweise werden positive mit positiven
und negative mit negativen Polen verbunden.
Post fader
Der Punkt im Signalweg nach dem Fader, also abhängig von der Stellung desselben.
Pre fader
Der Punkt im Signalweg vor dem Fader, also unabhängig von der Stellung desselben.
Roll off
Ein Abfallen der Lautstärke jenseits einer bestimmten Frequenz.
Routing, routen
Zuordnung, zuordnen. Signale werden bestimmten Sammelschienen zugeordnet, „auf sie geroutet“.
Shelving
Kuhschwanzcharakteristik. Eine Klangregler bearbeitet den kompletten Frequenzbereich jenseits einer
bestimmten Eckfrequenz.
Stereo return
Stereo Rückführung. Ein Eingang zur Aufnahme von externen Signalquellen.
Transient
Transiente. Ein (meist extrem) kurzzeitiger Anstieg des Signalpegels.
Unbalanced
Unsymmetrisch. Eine Audioverbindung ist unsymmetrisch, wenn das Signal nur auf einem Leiter
transportiert wird und die Abschirmung als Rückführung dient. Meist sehr störanfällig gegenüber
Brummeinstreuungen und Verlusten im Höhenbereich auf langen Strecken.
+48V
48V Gleichspannung, auch Phantomspeisung genannt, an Mikrofoneingängen. Dient zur Speisung
von Kondensatormikrofonen und aktiven DI Boxen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
55
FEHLERBEHEBUNG
Für alle Beteiligten ist es hilfreich, wenn Sie im
Falle eines Defektes erst einmal die
Grundlagen der Fehlerbehebung durchführen,
bevor Sie sich an Ihren Händler oder sogar an
den Vertrieb wenden, oder womöglich das
Gerät direkt einschicken. Zum einen erspart
Ihnen das die Ausfallzeit, zum anderen aber
auch
die
möglicherweise
peinliche
Feststellung, dass u.U. lediglich das Netzkabel
nicht ganz eingesteckt war....
KANAL SIGNAL GELANGT NICHT IN DIE
SUMME
• Ist der Kanal eingeschaltet? (#28)
• Ist ein externes Gerät im Insert
angeschlossen? Unterbrechen Sie die
Verbindung, d.h. ziehen Sie den Insert
Stecker raus. Überprüfen Sie diese
Verkabelung, tauschen Sie Ein- und
Ausgang (Send und Return). (#2)
• Funktioniert die Eingangsquelle an einem
anderen Kanal, der identisch eingestellt
ist?
• Ist der Gain Regler überhaupt aufgedreht?
(#20)
• Ist der Fader hochgeschoben? (#32)
SCHLECHTE AUDIOQUALITÄT
• Ist der Pegel eines oder mehrerer Kanäle
zu hoch? Pegel mit PFL (#31) und
Pegelanzeige (#58) überprüfen. Eventuell
den PAD Schalter (#19) betätigen.
• Wenn ein Nebengeräusch, also Brummen,
Rascheln, Knistern o.ä. zu hören ist:
Schalten Sie einen Kanal nach dem
anderen ab (mit dem ON Schalter #28),
•
Wenn das Störgeräusch aufhört, liegt das
Problem höchstwahrscheinlich in dem
zuletzt ausgeschalteten Kanal. Entweder
die Signalquelle ist die Ursache, oder aber
das Problem liegt im Kanal selbst. Trennen
Sie die Verbindung zur Signalquelle. Wenn
das Problem verschwindet, liegt es nicht
am
Mischpult,
sondern
bei
der
Signalquelle.
Ihre Audioanlage erzeugt ein Brummen,
sobald Sie den Powermischer mit einer
zusätzlichen Endstufe verbinden. Wenn
Sie den Powermischer von der Endstufe
trennen, verschwindet das Brummen. In
diesem Fall handelt es sich um eine sog.
„Brummschleife“. Bitte lesen Sie das
Kapitel
„SYMMETRISCH
UND
UNSYMMETRISCH“, um das Problem zu
beheben.
AUSGANGSFEHLER
• Ist der betreffende Pegelsteller (wenn
vorhanden) aufgedreht?
AUS DEN LAUTSPRECHERN KOMMT KEIN
TON
• Sind die Speakon® Stecker richtig
verriegelt?
• Ist der Poweramp Wahlschalter (#41)
richtig eingestellt?
STROMVERSORGUNG
• Unsere Lieblingsfrage: Ist das Netzkabel
eingesteckt – auch in der Steckdose – und
ist der POWER Schalter an (#17)?
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
56
SERVICE UND GARANTIE
ERWERB VON WEITEREN PHONIC ARTIKELN UND ERSATZTEILEN
Wenn Sie an weiteren Phonic Artikeln oder Ersatzteilen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an
einen autorisierten Phonic Händler. Eine Liste der aktuellen Phonic Clever Händler finden Sie unter
www.phonic.info, dort unter „Händlersuche“.
SERVICE UND REPARATUR
Im Fall eines Problems oder einer Reparatur wenden Sie sich bitte an Ihren Phonic Fachhändler, bei
dem Sie das Gerät erworben haben. Phonic gibt keine Service Unterlagen an Endkunden heraus, und
warnt den Anwender nachdrücklich davor, selbst Reparaturen vorzunehmen, weil dadurch jegliche
Garantieansprüche erlischen.
GARANTIE BESTIMMUNGEN
Phonic verbürgt sich für die einwandfreie Qualität der ausgelieferten Produkte. Sollten Sie dennoch
etwas zu beanstanden haben, wird Ihnen die Firma Phonic mit einem unbürokratischen GarantieNetzwerk zur Seite stehen. Für Schäden am Gerät, die auf Materialfehler oder schlechte Verarbeitung
zurückzuführen sind, gewährt Ihnen Phonic im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zwei Jahre
Garantie ab Verkaufsdatum. Bitte bewahren Sie den Kaufbeleg auf.
Bei Fremdeingriffen in den Originalzustand des Gerätes oder bei Reparaturversuchen durch einen
nicht autorisierten Kundendienst oder den Anwender kann in der Regel nicht geklärt werden, ob der
Mangel erst durch diese verursacht oder erweitert wurde. In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass
der Mangel bei Kauf nicht vorhanden war. Die Gewährleistung ist daher in diesen Fällen abzulehnen.
Für Schäden, die durch falschen Gebrauch oder Anschluss des Gerätes in Abweichung von dieser
Bedienungsanleitung entstanden sind, steht Phonic nicht ein. Die Pflicht zur Mängelbeseitigung
erstreckt sich auch nicht auf die Auswirkungen natürlicher Abnutzung und normalen Verschleiß. Die
Notwendigkeit der Mängelbeseitigung bezieht sich nur auf das betreffende Produkt selbst und nicht
auf Folgeschäden.
Die Gewährleistung deckt keine Schäden ab, die auf einen Unfall, Missbrauch oder Fahrlässigkeit
zurückzuführen sind.
Der Gewährleistungsanspruch gilt nur, wenn das Gerät bei einem Phonic Händler als Neugerät
erstanden wurde.
KUNDENDIENST UND SERVICE HOTLINE
Bitte machen Sie Gebrauch von dem Angebot, das Ihnen auf der Phonic homepage gemacht wird:
http://www.phonic.com/help/. Dort finden Sie, in englischer Sprache, Antworten auf häufig gestellte
Fragen (FAQ), technische Tipps, Downloads für Treiber Software und andere nützliche Hinweise.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung Powerpod K16 PLUS
57
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement