Thermische Durchflussmesser TSI Serie 4000/4100 Anleitung

Thermische Durchflussmesser TSI Serie 4000/4100 Anleitung
THERMISCHE
DURCHFLUSSMESSER
TSI® SERIE 4000 / 4100
ANLEITUNG
RS232 SERIELLE SCHNITTSTELLE
BETRIEBS- UND WARTUNGSHANDBUCH
P/N 1980444, REVISION J
2013
THERMISCHE
DURCHFLUSSMESSER
TSI® SERIE 4000 / 4100
ANLEITUNG
RS232 SERIELLE SCHNITTSTELLE
BETRIEBS- UND WARTUNGSHANDBUCH
P/N 1980444, REVISION J
2013
U.S. & INTERNATIONAL
VERKAUF UND KUNDENDIENST:
(800) 874-2811 / +1(651) 490-2811
FAX:
+1(651) 490-3824
TSI INSTRUMENTS LTD. (UK)
VERKAUF UND KUNDENDIENST:
+44 (0) 1494 459200
FAX:
+44 (0) 1494 459700
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Copyright
TSI Incorporated / 2002-2013 / All rights reserved.
Anschrift
TSI Incorporated, 500 Cardigan Road, Shoreview, MN 55126 USA
WARNUNG
TSI Flowmeter arbeiten mit einem erhitzten Platin-Sensor.
Sie sollten nicht mit brennbaren oder explosiven Gasen oder
Gemischen verwendet werden.
VORSICHT
TSI Flowmeter sind keine medizinischen Geräte nach FDA
510k und dürfen keinesfalls für Beatmungsgeräte am
Menschen benutzt werden.
BESCHRÄNKUNG DER GEWÄHRLEISTUNG UND HAFTUNG (gültig ab Juni 2011)
(Für länderspezifische Bestimmungen und Bedingungen außerhalb der USA, besuchen Sie bitte
www.tsi.com.)
Der Verkäufer garantiert für einen Zeitraum von (12) Monaten oder weniger, für den in der
Bedienungsanleitung spezifizierten Zeitraum ab dem Zeitpunkt der Lieferung an den Kunden,
dass die hier aufgeführten Güter bei normalem Gebrauch und Instandhaltung, wie in der
Bedienungsanleitung beschrieben, ohne Verarbeitungs- und Materialfehler sind. Dieser
Gewährleistungszeitraum schließt die gesetzliche Gewährleistung ein. Bei dieser beschränkten
Gewährleistung gelten folgendeAusnahme- und Sonderregelungen:
a. Hitzdraht- oder Heißfilmsensoren, die bei Forschungsanemometern zum Einsatz kommen,
sowie bestimmte andere Komponenten, soweit in den Spezifikationen aufgeführt, unterliegen
einer Gewährleistung von 90 Tagen ab Versanddatum;
b. Bei Pumpen erfolgt die Gewährleistung gemäß der Produkt- und Bedienungsanleitung in
Betriebsstunden;
c. Für Teile, die repariert oder im Rahmen einer Reparatur ausgetauschtwurden, wird für einen
Zeitraum von 90 Tagen ab Versanddatum eineGewährleistung dafür übernommen, dass
diese bei normalem Gebrauchfrei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind;
d. Der Verkäufer übernimmt keine Gewährleistung auf von Drittenfertiggestellte Waren oder auf
Sicherungen, Batterien oder andereVerbrauchsgüter. Es gilt ausschließlich die
Gewährleistung des Originalherstellers;
e. Wenn nicht anders lautend vom Verkäufer schriftlich statuiert, übernimmt der Verkäufer keine
Gewährleistung und ist nicht haftbar zu machen für Produkte, die in andere Produkte oder
Systeme integriert sind oder die von anderen Personen außer dem Verkäufer modifiziert
wurden.
Die vorstehenden Regelungen gelten ANSTELLE VON allen anderen
Gewährleistungsregelungen und unterliegen den hier festgelegten BESCHRÄNKUNGEN. IM
FALL EINES VERSTOSSES DES VERKÄUFERS GEGEN BESAGTE GEWÄHRLEISTUNG
GEGEN VERTRAGSBRUCH BESCHRÄNKT SICH DIE GEWÄHRLEISTUNG AUF
FORDERUNGEN GEGEN DIREKTE VERSTÖSSE UND SCHLIESST SÄMTLICHE
FORDERUNGEN GEGEN MITWIRKUNG AN ODER ANSTIFTUNG ZUM VERSTOSS AUS.
DER ANSPRUCH DES NUTZERS BESCHRÄNKT SICH AUF DIE RÜCKERSTATTUNG DES
KAUFPREISES ABZÜGLICH WERTVERZEHR DURCH ABNUTZUNG, ODER, JE NACH
VERKÄUFERANSICHT, AUF DEN UMTAUSCH DER WARE GEGEN FEHLERFREIE WARE.
IM UMFANG DES GESETZES IST DER ANSPRUCH DES NUTZERS ODER KÄUFERS
SOWIE DIE BESCHRÄNKUNG DER HAFTUNG DES VERKÄUFERS FÜR JEGLICHE
VERLUSTE, VERLETZUNGEN ODER SCHÄDEN IM ZUSAMMENHANG MIT DEN
PRODUKTEN (EINSCHLIESSLICH FORDERUNGEN AUS VERTRÄGEN, FAHRLÄSSIGKEIT,
UNERLAUBTEN HANDLUNGEN, VERSCHULDENSUNABHÄNGIGER HAFTUNG ODER
ANDERWEITIG) BESCHRÄNKT AUF DIE RÜCKGABE DES PRODUKTES AN DEN
VERKÄUFER UND DIE RÜCKERSTATTUNG DES VERKAUFSPREISES ODER JE NACH
VERKÄUFERANSICHT AUF DIE REPARATUR ODER DEN UMTAUSCH DER PRODUKTE.
DEFEKTE SOFTWARE WIRD VOM VERKÄUFER REPARIERT ODER ERSETZT, ODER
FALLS DIES NICHT MÖGLICH IST, WIRD DER KAUFPREIS DER SOFTWARE VOM
VERKÄUFER ERSTATTET. IN KEINEM FALL IST DER VERKÄUFER HAFTBAR ZU
MACHEN FÜR GEWINNVERLUSTE ODER SPEZIELLE, FOLGE- ODER ZUFÄLLIG
ENTSTANDENE SCHÄDEN JEGLICHER ART. DER VERKÄUFER ÜBERNIMMT KEINE
KOSTEN ODER GEBÜHREN FÜR INSTALLATION, DEMONTAGE ODER WIEDERAUFBAU.
Es kann kein klagbarer Anspruch nach mehr als 12 Monaten nach Entstehen des Klagegrundes
gegen den Verkäufer vorgebracht werden. Das Verlustrisiko für Waren, die im Rahmen der
Gewährleistung an das Werk des Verkäufers gesandt werden, trägt der Käufer. Sofern eine
Rücksendung an den Käufer erfolgt, trägt der Verkäufer das Verlustrisiko.
Es wird davon ausgegangen, dass der Käufer und alle Benutzer mit dieserBESCHRÄNKUNG
DER GEWÄHRLEISTUNG UND HAFTUNGeinverstanden sind, welche die vollständige und
ausschließlicheGewährleistung des Verkäufers darstellt. Diese BESCHRÄNKUNG
DERGEWÄHRLEISTUNG UND HAFTUNG darf weder erweitert oder verändertwerden noch
darf auf ihre Bedingungen verzichtet werden, es sei denn, diesgeschieht schriftlich und wird von
einem Mitglied der Geschäftsleitung desVerkäufers unterzeichnet.
Service und Wartung
Da wir wissen, dass funktionsunfähige oder defekte Instrumente unseren Kunden genauso
schaden wie TSI, haben wir eine Wartungsvereinbarung entwickelt, um uns sofort um etwaig
auftretende Probleme zu kümmern. Bei Störungen wenden Sie sich bitte an den Händler in
Ihrer Nähe oder rufen Sie den TSI-Kundendienst unter Tel. (800) 874-2811 (USA) oder (1)
651-490-2811 (international) an.
INHALT
Kapitel
1 GERÄTEBESCHREIBUNG ..................................................... 1
2 VERBINDUNG PC ZU MEßGERÄT ........................................ 3
Schnittstelle am Gerät ........................................................... 3
RS232 Konfiguration und Verwendung ................................. 4
Funktion ................................................................................. 4
Konfigurations - Software ...................................................... 4
3 SERIELLES SCHNITTSTELLENPROTOKOLL ..................... 7
Daten - Format ...................................................................... 7
Puffer ..................................................................................... 7
Befehlsformat ........................................................................ 7
4 EINSTELLUNG DER FUNKTIONEN ...................................... 9
Zusammenfassung ................................................................ 9
DmFTPnnnn ........................................................................ 10
Vmnnnn ............................................................................... 13
SSRnnnn ............................................................................. 14
SGn ..................................................................................... 15
SGMmm (nur Serie 4000) ................................................... 15
SUn ...................................................................................... 16
SBTxnnn.nn (Serie 4000) .................................................. 17
SBTxnn.nnn (Serie 4100) .................................................. 17
SETxnnn.nn (Serie 4000) .................................................. 17
SETxnn.nnn (Serie 4100) .................................................. 17
CBT ..................................................................................... 18
CET ..................................................................................... 18
SASnnn ............................................................................... 18
SAZnnn ................................................................................ 19
SN ........................................................................................ 19
MN ....................................................................................... 19
REV ..................................................................................... 20
DATE ................................................................................... 20
SURnnnn ............................................................................. 20
SDMm (nur Serie 4100) ..................................................... 21
SDMFTPn (nur Serie 4100)................................................ 21
SDUn (nur Serie 4100) ........................................................ 22
Rxx ...................................................................................... 23
? ........................................................................................... 23
DEFAULT ............................................................................ 23
SAVE ................................................................................... 24
5 PROBLEMBEHANDLUNG ................................................... 25
A FEHLER-CODES .................................................................. 27
B WERKSSEITIGE PARAMETER ........................................... 29
i
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ii
Kapitel 1
Gerätebeschreibung
Abb. 1-1 Serie 4000 und 4100 Durchflussmesser
1. Ein/ Aus-Schalter
2. Display
3. Einbaustutzen (2)
4. Stromaufnahme
5. Einlasskanal Durchfluss
6. Interface – Stecker und
optionale Stromzufuhr
1
(Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen)
2
Kapitel 1
Kapitel 2
Verbindung PC zu Meßgerät
Schnittstelle am Gerät
TSI bietet ein optionales mini-DIN (PS/2) zu 9-pin D-sub Kabel (TSI
PN 1303583) für problemlose Kommunikation zwischen einem
Standard - Computer mit einer RS232 seriellen Schnittstelle für die
Durchflussmessgeräte der Serien 4000 und 4100 an. Ein analoges
Kabel (TSI PN 1303584) mit verzinnten Zuleitungen ist ebenfalls
erhältlich. Das Analogkabel kann für den Analogausgang des
Messgerätes verwendet werden sowie zur Stromversorgung oder
Verbindung zur RS232 – Schnittstelle. Beim Verbinden des Kabels
sollte der Pfeil auf dem Stecker zur Unterseite des Gerätes zeigen.
Die Belegung der Schnittstelle am Durchflussmesser sind in der
Darstellung unten gezeigt.
Tabelle 1. Auflistung der Verbindungen (Pin – Outs) und
Kabel - Farbcodebelegung
Kabel -Farbcode für
Pin Funktion
TSI Kabel 1303584
Stromaufnahme
(+)
Schwarz
1
Masse (-)
Grün
2
Analog - Ausgang (+)
Rot
3
Analog Masse (-)
Braun
4
(keine Verbindung)
Blau
5
RS232 Eingang
Weiß
6
RS232 Ausgang
Gelb
7
Digitalmasse
Grau
8
3
RS232 Konfiguration und Verwendung
Einige Messgeräte – Parameter lassen sich einfach über die RS232 Schnittstelle konfigurieren. Die Durchflussrate sowie Temperatur,
Druck und das Volumen lassen sich durch die serielle Schnittstelle
auslesen.
RS232 Einstellungen: Baud Rate
Daten - Bits
Paritäts Bit
Stop Bits
Flow Control
38.4 k
8
Ohne
1
Keine
Tabelle 2. Veränderbare Messparameter
Funktion
Auswahl Gas Kalibrierung (Luft, O2, N2, or N2O)
Auswahl Standard- oder volumetrische
Durchflussmessung
LCD Display-Aktualisierungsrate (kontrolliert die
Durchschnittsberechnung)
Auswahl “Scroll” Modus Display
Auswahl Anzeige Messung auf Display
Auswahl Maßeinheiten auf Display
Auswahl Daten Update – Rate für Analogausgang
Durchflusswert für 10 V-Analogausgang
Durchflusswert für 0 V-Analogausgang
Befehl
SGn
SUn
SURnnnn
SDMFTPn
SDMm
SDUn
SSRnnnn
SASnnn
SAZnnn
Konfigurations - Software
TSI bietet verschiedene Programme zur Kommunikation mit dem
Durchflussmessgerät und Verwertung der Messdaten. Aktuellste
Versionen dieser Software stehen auf unserer Internetseite kostenfrei
zum Download bereit.
http://flowmeters.tsi.com
1. Wenn Sie nur einen oder mehrere Messparameter (Tabelle 2)
verändern möchten, so verwenden Sie am besten das Programm
“TSI setup”. Diese Software hilft mit einfach zu handhabenden
Menüs, diese Parameter zu verändern. Nachdem Sie die
Änderungen eingegeben haben klicken Sie bitte auf „Send“, um
die neuen Werte im Gerät zu speichern.
4
Kapitel 2
2. Wenn sie unter Verwendung der Basis- RS232 Befehle (siehe
“Serial Command Set Manual“) mit dem Flowmeter
kommunizieren möchten, können Sie ein Terminalprogramm
verwenden. HyperTerminal ist ein gebräuchliches, in den
meisten Microsoft Betriebssystemen enthaltenes Programm. Sie
können ein Dokument (“Using HyperTerminal to communicate
with TSI Flowmeters”) von unserer Webseite herunterladen, das
Ihnen dabei hilft, HyperTerminal zur Verwendung mit unseren
Geräten zu konfigurieren.
3. Sollten Sie planen, ein Programm mit weiteren Möglichkeiten
anzuschaffen, können Sie ein Demonstrationsprogramm für
Datenkollektion und Gerätekontrolle unter Verwendung von
LabVIEW downloaden. Das Programm heißt wie folgt: “Realtime Demo Program” und der Quellcode “Source Code for
Real-time Demo Program”. Dieses Programm ist gedacht als
Basis- Demonstrationsprogramm und nicht als praxisnahes
Laborprogramm. Es hat allerdings eine nützliche Anwendung zur
Volumenmessung, die ausreichend ist für Basistests.
Verbindung PC zu Meßgerät
5
(Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen)
6
Kapitel 2
Kapitel 3
Serielles Schnittstellenprotokoll
Daten - Format
Die RS232 Schnittstelleneinstellungen sind bei der Serie 4000/4100
wie folgt festgesetzt:
Baud Rate ........ 38.400
Daten Bits ........ 8
Parität ............... Keine
Stop Bits ........... 1
Flow Control ..... Keine
Puffer
Die Flowmeter verfügen über einen internen Software – Puffer für die
Datenflüsse in beide Richtungen. Beide haben eine Kapazität von 50
Bytes.
Befehlsformat
Die seriellen Schnittstellenbefehle in dieser Anleitung sind
gekennzeichnet durch die fette Schrift (z. B. DmFTPnnnn). Bitte
beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Es werden stets
Großbuchstaben benutzt, außer wenn anders angezeigt.
Die Flowmeter der Serie 4000/4100 verwenden ASCII – Zeichen zur
Befehlseingabe. Jeder Befehl, der zu dem Gerät gesendet wurde,
muss beendet werden durch eine Rücksendung (CR = 0x0d).
Zeilenvorschübe (LF = 0x0a ) werden ignoriert.
Auswahlbefehle erlauben Ihnen, entweder ASCII oder binäres Format
für das rückfließende Datenmaterial auszuwählen. Daten in binärem
Format ermöglichen schnelleren Transfer für beschleunigte
Messoperationen.
Die Flowmeter der Serie 4000/4100 gestatten, einige
Verwendungsparameter in einem Permanentspeicher als neue
Einschalt – Vorgabewerte zu speichern (z. B. Abtastrate,
Luftartenkalibrierung etc.). Nach der Eingabe der neuen
Messparameter verwenden Sie den “SAVE“ Befehl, um den neuen
Wert permanent zu speichern. Sollten Sie “SAVE“ vergessen haben,
wird die Änderung beim Ausschalten des Gerätes verloren gehen.
Die Werkseinstellungen können mit dem Befehl “DEFAULT“ immer
wiederhergestellt werden. Siehe Anhang B für eine Liste der
Werksvoreinstellungen.
7
Die Geräte der Serie 4000/4100 senden eine Bestätigungsfolge zu
Bestätigung des Befehls. Für ASCII Befehle ist diese
Bestätigungssequenz “OK” CR LF. Für binäre Befehle wird ein
einzelnes Byte 0x00 zurückgesandt.
8
Kapitel 3
Kapitel 4
Einstellung der Funktionen
Zusammenfassung
Befehle für Durchflussrate, Temperatur, Druck und Volumen
DmFTPnnnn
Vmnnnn
Bringt Durchflussrate, Temperatur und Druck –
Datenmaterial in ein Intervall, angeglichen an die
Abtastrate.
Gibt Volumenmessung integrierend über der Zeit aus.
Messeinrichtungsbefehle
SBTxnnn.nn
SETxnnn.nn
CBT
CET
SSRnnnn
SGn
SGMmm
SUn
Setzt das Anfangs-Trigger–Level zum Start der
Datenaquisition.
Setzt das End-Trigger-Level zum Beenden der
Datenaquisition.
Löscht das Anfangs-Trigger-Level.
Löscht das End Trigger-Level.
Setzt die Rate, mit der Daten ausgegeben werden.
Setzt die zu verwendende Gas–Kalibrierung.
Wählt die Luft/ Sauerstoff Konzentration.
Wählt entweder Standard- oder volumetrische
Einheiten des Durchflusses.
Befehle für Analog Output
SASnnn
SAZnnn
SSRnnnn
Setzt Durchflusswert für 10 V-Analogausgang.
Setzt Durchflusswert für 0 V-Analogausgang.
Setzt die Datenrate fest, mit der die Analogausgabe
gemittelt und aktualisiert wird.
9
Sonstige Befehle
Rxx
SAVE
DEFAULT
SN
MN
REV
DATE
?
Liest den augenblicklichen Wert der veränderbaren
Messparameter aus.
Speichert die augenblicklichen Werte der
veränderbaren Messparameter in einem
Permanentspeicher.
Stellt die veränderbaren Messparameter auf die
Werkseinstellungen zurück.
Zeigt die Seriennummer des Flowmeters an.
Zeigt die Modellnummer des Gerätes an.
Gibt die Versions-Nr. der Firmware aus.
Zeigt das Datum der letzten Kalibrierung.
Zeigt “OK” wenn Datenfluss einwandfrei ist.
Display Befehle
SURnnnn
Stellt Aktualisierungsrate für das LCD Display ein.
SDMm
Stellt den Display Mode (nur Serie 4100) auf
permanente Darstellung.
SDMFTPn
Stellt den Display Mode (nur Serie 4100) auf
„Scrollen“ von Durchfluss, Temperatur und Druck.
SDUn
Stellt die Durchflusseinheiten (L/min oder cm3/min) für
das LCD Display ein (nur Serie 4100).
DmFTPnnnn
Gibt Durchfluss, Temperatur und Druckdaten im gleichen Intervall wie
die Abtastrate aus. Die Daten kommen in der Reihenfolge von
Durchfluss, Temperatur und Druck. Diese drei Datensätze können
abgefragt werden oder eine Kombination dieser drei wie unten
angegeben.
D
m
F
T
P
10
Beschreibt Daten Transfer
Beschreibt Daten Format: A = ASCII, B = binary,
C = ASCII followed by CR and LF
Fragt eine Durchflussmessung ab (ersetzen mit einem kleinen
“x” wenn Durchflussmessung nicht erwünscht)
Fragt eine Temperaturmessung ab (ersetzen mit einem kleinen
“x” wenn Durchflussmessung nicht erwünscht)
Fragt eine Druckmessung ab (ersetzen mit einem kleinen “x”
wenn Durchflussmessung nicht erwünscht)
Kapitel 4
nnnn
Setzt maximale Anzahl der Werte fest, Spanne ist von 1 bis
1000. (‘0500’ bezeichnet 500 Werte, Nullen zu Beginn müssen
angeführt werden)
Beispiel 1) DAFxP0250
Fragt 250 Messungen von Durchfluss und Druck in ASCII Format ab.
Beispiel 2) DBxTx1000
Fragt 1000 Messungen von Temperatur in binärem Format.
Durchflussdaten werden angezeigt in Einheiten von Std L/min oder L/min
(siehe SUn Befehl).
Temperaturdaten werden in °C – Einheiten angezeigt.
Druckdaten werden in kPa – Einheiten angezeigt.
Bevor Sie jedoch diese Option anwenden, sollten Abtastintervall, Gas –
Kalibrierung sowie Durchflusseinheiten bereits eingestellt sein.
Die Abtastrate wird mit dem SSRnnnn Befehl eingestellt.
Die Gas – Kalibrierung verwendet den SGn Befehl.
Die Einstellung in Standard- oder volumetrische Messung ist mit dem
SUn Befehl möglich.
Die Daten können entweder in ASCII oder in binärer Form ausgegeben
werden.
Wenn der ASCII Modus ausgewählt wurde, ist die Bestätigungssequenz
“OK” CR LF. Wenn der Befehl einen Fehler erzeugt hat, erscheint ein
Fehlercode “ERRn” CR LF. Das kleine “n” steht für einen Code
zwischen 0 und 9, siehe Anhang A für mögliche Fehlercodes.
Ist der binäre Modus ausgewählt, wird nur ein einzelnes Byte 0x00 als
Bestätigung gesandt. Sollte ein Fehler geschehen sein, wird ein anderes
Byte gesandt (Siehe Anhang A für mögliche Fehler). Jede Messung
sendet zwei Bytes, das wesentlichste wird zuerst gesandt.
Durchflussratendaten werden Ganze Zahl (0–65535), die mit 100
multipliziert wurde (Serie 4000) oder mit 1000 (Serie 4100), ausgegeben.
Temperaturdaten werden als Ganze Zahlen (-32768 to 32767)
multipliziert mit 100 ausgegeben. Druckdaten werden als Ganze Zahlen
multipliziert mit 100 ausgegeben. Um die Daten in die originale Form
rückzukonvertieren, werden die Zahlen durch 100 geteilt. Binäre
Transfers werden beendet durch Ausgabe von zwei Bytes in der Form
0xff 0xff. Prüfen Sie die erste Messung in jedem Datenblock (Durchfluss,
Temperatur und Druck) auf die abschließende Sequenz. Sollte ein
Einstellung der Funktionen
11
Fehler aufgetreten sein, wird diese Abschluss-Sequenz nicht
ausgegeben. Besonderer Hinweis: Eine Temperaturmessung von –
0.01 C würde übertragen als 0xff 0xff und könnte einen frühzeitigen
Abschluss signalisieren, wenn Durchflussmessungen gesperrt waren.
Sollte kein Anfangstrigger gesetzt sein, beginnt die Datenakquisition
sofort nach der Befehlseingabe. Ist ein Anfangstrigger (wird eingestellt
mit SBTxnnn.nn) gesetzt, beginnt die Datensammlung erst bei
Erreichen der vorgegebenen Konditionen. Wenn kein End- Trigger
gesetzt wurde, werden die nnnnn Datensätze verwandt. Wenn ein EndTrigger gesetzt ist (mit SETxnnn.nn), stoppt die Datenkollektion bei
Erreichen dieses Punktes oder, je nach dem was früher eintritt, wenn die
nnnn Muster in den Datensätzen erreicht sind.
Beispiel 3) SSR0010
Abtastrate gesetzt auf eine durchschnittliche Ausgabe alle 10ms
Durchflussmesser sendet OK <CR> <LF>
SG1 Verwende die Sauerstoff – Gas - Kalibrierung
Durchflussmesser sendet OK <CR> <LF>
SBTF+001.00
Beginn Messung mit Trigger bei zunehmendem Druck von 1.0 Std L/min
Durchflussmesser sendet OK <CR> <LF>
DAFxx0005 Fragt 5 Messungen des Durchflusses in ASCII Format.
Durchflussmesser sendet OK <CR> <LF>
Durchflussmesser sendet Durchflussdaten wie folgt:
1.10,1.20,1.25,1.23,1.20<CR> <LF>
Beispiel 4) DBFxx0005
Abfrage von 5 Messungen des Durchflusses in binärem Format.
Ein Beispiel des Datenmaterials, das ausgegeben werden könnte ist das
folgende:
0x00 0x33 0x09 0x33 0x1f 0x33 0x25 0x33 0x2d 0x33 0x2e 0xff 0xff
Nach der Konvertierung würden die Daten so aussehen:
130.65 130.87 130.93 131.01 131.02
Beispiel 5) DCFTx0005
Abfrage von 5 Messungen von Druck und Temperatur in ASCII Format,
zusätzlich mit CR und LF jedem Datensatz folgend.
Daten werden wie folgt ausgegeben:
1.10,23.45<CR> <LF>
1.20,23.53<CR> <LF>
1.25,23.48<CR> <LF>
1.23,23.39<CR> <LF>
1.20,23.50<CR> <LF>
12
Kapitel 4
Vmnnnn
Gibt eine Volumenmessung durch Integrierung der Durchflussrate über
der Zeit.
V
m
nnnn
Bestimmt Volumenmessung
Bestimmt das Datenformat: A = ASCII, B = Binär
Bestimmt maximale Anzahl von zu integrierenden
Durchflusseinzelmessungen, Spanne ist von 1 zu 9999
(‘0500’ bestimmt 500 Einzelmessungen, anführende Nullen
müssen geschrieben werden)
Beispiel 1) VA2000
Fragt eine Volumenmessung unter Integration eines Maximums von
2000 Abtastungen des Durchflusses.
Volumendaten werden ausgegeben in Einheiten von Standard - Litern
oder Volumen - Litern (siehe SUn Befehl).
Bevor Sie jedoch diese Option anwenden, sollten Abtastintervall, Gas –
Kalibrierung sowie Volumeneinheiten bereits eingestellt sein.
Die Abtastrate wird mit dem SSRnnnn Befehl eingestellt.
Die Gas – Kalibrierung verwendet den SGn Befehl.Die Einheiten in
Standard oder volumetrisch einzustellen ist mit dem SUn Befehl
möglich.
Die Daten können entweder in ASCII oder in binärer Form ausgegeben
werden.
Wenn der ASCII Modus ausgewählt wurde, ist die Bestätigungssequenz
“OK” CR LF. Wenn der Befehl einen Fehler erzeugt hat, erscheint ein
Fehlercode “ERRn” CR LF. Das kleine “n” steht für einen Code
zwischen 0 und 9, siehe Anhang A für mögliche Fehlercodes.
Ist der binäre Modus ausgewählt, wird nur ein einzelnes Byte 0x00 als
Bestätigung gesandt. Sollte ein Fehler geschehen sein, wird ein anderes
Byte gesandt (Siehe Anhang A für mögliche Fehler). Jede Messung
sendet zwei Bytes, das wesentlichste wird zuerst gesandt.
Durchflussratendaten wird als unsignierte Ganze Zahl (0–65535), die mit
100 multipliziert wurde (Serie 4000) oder mit 1000 (Serie 4100)
ausgegeben. Temperaturdaten werden als signierte Ganze Zahlen
(-32768 to 32767) multipliziert mit 100 ausgegeben. Druckdaten werden
als unsignierte Ganze Zahlen multipliziert mit 100 ausgegeben. Um die
Einstellung der Funktionen
13
Daten rückzukonvertieren in die originale Form werden die Zahlen durch
100 geteilt. Binäre Transfers werden beendet durch Ausgabe von zwei
Bytes in der Form 0xff 0xff. Prüfen Sie die erste Messung in jedem
Datenblock (Durchfluss, Temperatur und Druck) auf die abschließende
Sequenz. Sollte ein Fehler aufgetreten sein, wird diese AbschlussSequenz nicht ausgegeben. Besonderer Hinweis: Eine
Temperaturmessung von –0.01 C würde übertragen als 0xff 0xff und
könnte einen frühzeitigen Abschluss signalisieren wenn
Durchflussmessungen gesperrt waren.
Sollte kein Anfangstrigger gesetzt sein, beginnt die Datenakquisition
sofort nach der Befehlseingabe. Ist ein Anfangstrigger (wird eingestellt
mit SBTxnnn.nn) gesetzt, beginnt die Datensammlung erst bei
Erreichen der vorgegebenen Konditionen. Wenn kein End- Trigger
gesetzt wurde, werden die nnnnn Datensätze verwandt. Wenn ein EndTrigger gesetzt ist (mit SETxnnn.nn), stoppt die Datenkollektion bei
Erreichen dieses Punktes oder, je nach dem was früher eintritt, wenn die
nnnn Muster in den Datensätzen erreicht sind.
Beispiel 2) VA1000
Fragt eine Volumenmessung mit 1000 Abtastungen ab, Daten werden in
ASCII ausgegeben.
Daten werden wie folgt dargestellt: OK <CR> <LF> 130.651 <CR> <LF>
Beispiel 3) VB1000
Fragt eine Volumenmessung mit 1000 Abtastungen ab, Daten werden in
Binärformat ausgegeben.
Daten werden wie folgt dargestellt: 0x00 0x33 0x09 0xff 0xff
Nach Konvertierung würde es so aussehen: 130.65
SSRnnnn
Setzt die Abtastrate für die Daten, die durch die serielle Schnittstelle
gehen, fest. Außerdem wird die Aktualisierungsrate des linearen
Analogausgangs kontrolliert.
SSR
nnnn
Bestimmt die Abtastrate
Bestimmt die Zeit pro Abtastung in Millisekunden, Spanne 1 bis
1000. (‘0005’ bezeichnet 5 Millisekunden pro Einzelmessung,
anführende Nullen müssen ausgeschrieben werden)
Längere Abtastraten ergeben größere Durchschnittsdaten über den
Durchfluss, während kürzere Tastraten größere Resonanz über die
Frequenz zulassen.
14
Kapitel 4
Das Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher Fehlercodes.
Verwenden Sie SAVE um die Einstellung als Einschaltparameter zu
speichern.
SGn
SGMmm (nur Serie 4000)
Legt die benötigte Gas – Kalibrierung fest oder die
Luft/Sauerstoffmischung.
Nur die Modelle 4040/4043/4045
SG
n
Bestimmt Gas – Kalibrierung
Bestimmt die gewünschte Kalibrierung; Spanne von 0 bis 6
0=Air, 1= 100% O2, 6= 100% N2, 2-5 sind ungültig bi diesen
Modellen.
WICHTIG: N2 Kalibrierung ist nur in den drei Modellen mit
Seriennummern von 404xXXXXXXXX oder höher
durchzuführen!
SGM
Bestimmt die Einstellung der Luft/
Sauerstoffmischungskonzentration
Bestimmt die Menge Sauerstoff in der Luft, Spanne ist von 21%
bis 99%.
mm
Das Display zeigt die aktuelle Gas – Kalibrierung, entweder Luft
oder O2. Für Mischungen aus beiden zeigt das Display beide an.
BEACHTEN: Der SGMmm – Befehl ist verfügbar in allen
Modellen 4043 und 4045. Es ist aber nur in allen Modellen 4040
verwendbar mit Seriennummern ab 40409921001 oder höher.
Nur Modelle 4140/4143
SG
n
Bestimmt Gas - Kalibrierung
Bestimmt die gewünschte Kalibrierung; Auswahl ist 0, 1, 2, 6
0 = Air, 1 = 100% O2, 2 = 100% N20, 6 = 100% N2
Auf dem Display wird die aktuelle Kalibrierung dargestellt, entweder
Luft, O2, N2, oder N2O.
Einstellung der Funktionen
15
BEACHTEN: Die Messbarkeit von Stickstoff ist eingebaut in
Modell 4043, aber nur in Modell 4140 mit Seriennummern von
41400027006 und höher.
Das Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher Fehlercodes.
Verwenden Sie SAVE, um die gewählte Gas – Kalibrierung oder
Luft / Sauerstoffmischung als Einschaltparameter zu speichern.
SUn
Sie können auswählen zwischen Standard oder volumetrischen
Durchflusseinheiten zur Darstellung auf dem Display und für Daten
die über die serielle Schnittstelle empfangen werden.
SU
n
Bestimmt, in welchen Einheiten gemessen wird
Bestimmt die Einheiten:
S = Standard Standardflussrate, V = volumetrische Flussrate
Das LCD Display zeigt Std L/min wenn die Standarddarstellung
eingestellt ist. Das Display stellt L/min dar wenn die Einstellung auf
volumetrisch lautet. Die Geräte der Serie 4100 können entweder
L/min oder cm3/min anzeigen (siehe SDUn Befehl). Diese
Durchflussmesser können daher auf die Anzeige von “std cm3/min”
oder “cm3/min” mit dem SUn Befehl eingestellt werden.
Die Geräte der Serie 4000 und 4100 sind vorgesehen, Durchfluss in
Standardeinheiten (L/min oder cm3/min (nur Serie 4100)) zu messen.
Wird eine volumetrische Durchflussrate gewählt, vollziehen sie eine
Durchflusskorrektur wie nachstehend gezeigt. Diese Korrektur wird
mit Hilfe von Messungen der Gastemperatur und des Drucks
ausgeführt. Ergebnisse in volumetrischen L/min sind weniger genau
aufgrund von zusätzlichen Unsicherheiten bei der Messung von
Gastemperatur und Druck. Die folgende Gleichung basiert auf
Anwendungen des „Idealen Gas – Gesetzes“:
 273.15  Tm  101.3
VolumetricFlow  (StandardFlow )

 273.15  21.11 Pm
Das Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher Fehlercodes.
16
Kapitel 4
Verwenden Sie SAVE, um die Einstellung als Einschaltparameter zu
speichern.
SBTxnnn.nn (Serie 4000)
SBTxnn.nnn (Serie 4100)
Setzt das Beginn- Triggerlevel zum Anfang der Datenerfassung.
SBT
x

Gibt Einstellung des Beginn- Triggers an
Bestimmt Trigger- Quelle: F = Durchfluss, P = Druck
Bestimmt positives triggern oder negatives: + = positiv,
– = negativ
nnn.nn Setzt das Trigger – Level fest (‘001.00’ würde bedeuten 1.00 Std
L/min, Nullen zu Beginn müssen angeführt werden)
Das festgesetzte Triggerlevel bleibt solange in Kraft, bis der CBT Befehl
gegeben wird. Das Triggerlevel wird ebenfalls gelöscht, wenn der
Durchflussmesser ausgeschaltet wird oder der DEFAULT Befehl
gegeben wird.
Das Gerät sendet eine Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher Fehlercodes.
Beispiel 1) SBTF+002.00
Bestimmt ein Anfangstriggerlevel von 2.00 Std L/min mit positiver
Neigung.
Beispiel 2) SBTP-110.00
Bestimmt ein Anfangstriggerlevel von 110.0 kPa mit negativer Neigung.
SETxnnn.nn (Serie 4000)
SETxnn.nnn (Serie 4100)
Setzt das End- Triggerlevel zum Beenden der Datenerfassung.
SET
x

nnn.nn
Gibt Einstellung des End- Triggers an
Bestimmt Trigger- Quelle: F = Durchfluss, P = Druck
Bestimmt positives triggern oder negatives: + = positiv,
- = negativ
Setzt das Trigger – Level fest (‘001.00’ würde bedeuten
1.00 Std L/min, Nullen zu Beginn müssen angeführt
werden)
Einstellung der Funktionen
17
Das festgesetzte Triggerlevel bleibt solange in Kraft, bis der CET
Befehl gegeben wird. Das Triggerlevel wird ebenfalls gelöscht, wenn
der Flowmeter ausgeschaltet oder der DEFAULT Befehl gegeben
wird.
Das Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher
Fehlercodes.
Beispiel 1) SETF-002.00
Bestimmt ein Endtriggerlevel von 2.00 Std L/min mit negativer
Neigung.
Beispiel 2) SETP+110.00
Bestimmt ein Endtriggerlevel von 110.0 kPa mit positiver Neigung.
CBT
Löscht den Anfangstriggerwert. Die Anfangstriggerfunktion ist
gesperrt. Das Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der
Befehl angenommen wurde.
CET
Löscht den Endtriggerwert. Endtriggerfunktion ist gesperrt. Das
Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
angenommen wurde.
SASnnn
Legt den Durchflusswert für den 10 V-Analogausgang fest.
SAS
nnn
Gibt Einstellung des Skalierungsfaktors an
Legt die Endausschlags – Durchflussrate fest. Die Spanne ist
von eins bis zum Endausschlag des Durchflussmessers (siehe
Anhang B für Werkseinstellungen). (‘010’ bezeichnet 10 Std
L/min, anführende Nullen müssen eingefügt werden.)
Die Analogausgabe kann für variable Endausschlagswerte konfiguriert
werden. Dieser Wert kann verändert werden um die Auflösung des
Analogsignals mithilfe einer Beschränkung der Durchflussspanne zu
verbessern.
18
Kapitel 4
Das Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher Fehlercodes.
Verwenden Sie SAVE um die Einstellung als Einschaltparameter zu
speichern.
SAZnnn
Legt den Nullabschnitt für den linearen analogen Ausgang fest.
SAZ
nnn
Gibt Einstellung analogen Nullabschnitt an
Gibt Wert in mV für den Nullabschnitt an. Der Bereich ist von –
100 to 100 mV. (voranstehende Nullen müssen aufgeführt
werden)
Der Nullabschnitt nnn ist in mV – Einheiten. Der werkseitig eingestellte
Wert ist 0 mV. Wenn nnn = 010 bei null Durchfluss, beträgt die
Ausgangsleistung 10 mV. Dieser Befehl erlaubt auch die Einstellung von
negativen Werten mit SAZ-nnn. Die Nulljustierungsspanne reicht von –
100mV to 100mV. Beachten Sie, dass dieser Befehl nur den
Nullabschnitt festlegt und keinen definitiven Nullpunkt. Der analoge
Output kann nicht ins Negative gehen.
Verwenden Sie SAVE um die Einstellung als Einschaltparameter zu
speichern.
Beispiel 1) SAZ030 Legt den Nullabschnitt auf +30 mV
Beispiel 2) SAZ-050 Legt den Nullabschnitt auf –50 mV
SN
Zeigt die Seriennummer des Gerätes in ASCII an. Diese Nummer ist
eine von CR LF begrenzte alphanumerische Zeichenfolge. Die maximale
Anzahl Zeichen ist 16 plus CR LF.
Beispiel: 40409806004
MN
Zeigt die Modellnummer an, bestehend aus einer ASCII alphanumerischen
Zahlenfolge, begrenzt von CR LF. Diese Zahl hat eine maximale Länge
von 12 Zeichen plus CR LF.
Beispiel: 4040
Einstellung der Funktionen
19
REV
Zeigt die interne Firmware in ASCII an. Die alphanumerische
Zeichenfolge wird mit CR LF begrenzt und besteht maximal aus drei
Stellen.
Beispiel: 1.3
DATE
Zeigt das Datum der letzten Kalibrierung in ASCII. Das Format der
Anzeige ist ‘Monat/Tag/Jahr’. Das Datum ist eine von CR LF begrenzte
Alpha – numerische Zeichenfolge. Die Folge enthält maximal acht
Zeichen plus CR LF.
Beispiel: 12/24/98
SURnnnn
Stellt die Aktualisierungsrate für das Display ein.
SUR
nnnn
Gibt Einstellung für die Updaterate an.
Gibt die Anzahl Millisekunden pro Update an. Die Spanne reicht
von 50 bis 5000. (‘0050’ bedeutet 50 Millisekunden pro Update,
die anführenden Nullen müssen eingegeben werden.)
Die auf dem Display angezeigten Daten werden gemittelt basierend auf
der Updaterate. Ist die Rate auf 1000 ms eingestellt, werden die Daten
auf dem Display auf eine Sekunde gemittelt. Dieser Befehl beeinflusst
allerdings nur die Displayanzeige, der Analogausgang und die serielle
Schnittstelle werden durch das SSRnnnn Kommando bestimmt.
Das Gerät sendet ein Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher Fehlercodes.
Verwenden Sie SAVE um die Einstellung als Einschaltparameter zu
speichern.
20
Kapitel 4
SDMm (nur Serie 4100)
Wählt die Messparameter aus, die ständig auf dem Display angezeigt
werden sollen. Dieses Kommando betrifft nur die Anzeige auf dem
Display.
SDM
m
Gibt die Einstellung des Displaymodus an
Gibt die Messparameter an, die auf dem Display angezeigt
werden sollen. F = Durchflussrate, T = Temperatur, and
P = Druck
Beispiel 1) SDMT
Display zeigt kontinuierlich die Temperatur an.
Beispiel 2) SDMP
Display zeigt kontinuierlich den Druck an.
Verwenden Sie SAVE um die Einstellung als Einschaltparameter zu
speichern.
SDMFTPn (nur Serie 4100)
Hiermit ändern Sie die Displayanzeige in einen Scroll – Modus, in dem
die gewünschten Messwerte abwechselnd im Display gezeigt werden.
Dieser Befehl beeinflusst nur die Darstellung auf dem Display.
SDM
F
T
P
n
Gibt die Einstellung des Displaymodus an
Gibt Durchflussrate an (ersetzen mit kleinem ”x” wenn Auslesen
der Durchflussrate nicht erwünscht)
Gibt die Temperatur an (ersetzen mit kleinem ”x” wenn Auslesen
der Temperatur nicht erwünscht)
Gibt den Druck an (ersetzen mit kleinem ”x” wenn Auslesen des
Drucks nicht erwünscht)
Gibt den Display –Updatezyklus mit dem jeder Parameter
angezeigt wird an. Siehe auch SUR Kommando. Wenn die
Updaterate auf (SUR) auf 500 Millisekunden und ”n” auf 2
festgesetzt ist, wird jeder Parameter für zwei Zyklen oder eine
Sekunde dargestellt. Das Display wechselt dann auf den
nächsten Parameter und zeigt ihn ebenfalls eine Sekunde an.
Die F-T-P Elemente dieses Befehls können in jeder Reihenfolge
eingegeben oder wiederholt werden. Allerdings muss die Anzahl der
Elemente immer drei sein. Beispiel für verschieden korrekte Befehle:
SDMFFT2, SDMPTF2, SDMTTP2, SDMxPF2, und SDMPxF2 sind alles
zulässige Befehle.
Einstellung der Funktionen
21
Beispiel 1) SDMFTP2 (und SUR ist auf 1000 ms eingestellt)
Die Anzeige wechselt zwischen Durchfluss, Temperatur und Druck.
Jeder Parameter wird für zwei Sekunden angezeigt (2 x 1000 ms).
Beispiel 2) SDMFxP3 (und SUR ist auf 500 ms eingestellt)
Die Anzeige wechselt zwischen Durchfluss und Druck. Jeder Parameter
wird für 1,5 Sekunden angezeigt (3 x 500 ms).
Beispiel 3) SDMFFT3 (und SUR ist auf 500 ms eingestellt)
Die Anzeige zeigt den Durchfluss für drei Sekunden (2 x 3 x 500 ms) und
dann die Temperatur für 1,5 Sekunden (3 x 500 ms).
Verwenden Sie den SAVE Befehl, um den neuen Displaymodus zu
speichern und als Einschaltvorgaben zu verwenden.
SDUn (nur Serie 4100)
Wählt aus, in welcher Maßeinheit der Durchfluss angezeigt werden soll.
Das Gerät ist fähig, “L/min” oder “cm3/min” darzustellen. Dieser Befehl
betrifft nur die Displaydarstellung. Siehe ebenfalls SUn Befehl.
SDU
n
Zeigt die Auswahl der Display- Einheiten.
Gibt die Maßeinheiten für die Volumenmessung an (0 oder 1 mit
0 = L/min und 1 = cm³/min. Werkseinstelllung ist 0 (L/min)
Beispiel 1) SDU1
Das LCD Display zeigt die Durchflussrate in cm3/min und der “cm3/min”
Indikator wird auf dem Display dargestellt.
Verwenden Sie den SAVE Befehl, um die gewählten Messparameter zu
speichern und so auch als neue Einschalteinstellung zu verwenden.
22
Kapitel 4
Rxx
Liest die augenblicklichen Werte für Abtastrate, Kalibrierung Gas/ Gas –
Gemisch, Standard oder volumetrische Durchflusseinheiten, Display
Aktualisierungsrate und Display Mode sowie die Skalierungsfaktoren und
Triggerwerte aus.
R
xx
Gibt aktuelle Messwerte aus.
xx=SR Gibt Abstastrate aus (0 to 1000).
xx=G Gibt Gaskalibrierung aus (0 bis 6 für Gaskalibrierung,
M21 bis M99 für Luft/O2-Gemischkonz.)
xx=U Gibt Art der Durchflussmessung aus (S or V).
xx=BT Gibt Anfangstriggerwert aus (xxnnn.nn).
xx=ET Gibt Endtriggerwert aus (xxnnn.nn).
xx=AS Gibt Durchfluss-Maximalwert Analogausgang an (1 bis
300).
xx=AZ Gibt den Durchflusswert für den 0V-Analogausgang aus.
(–100 to 100).
xx=UR Gibt die Displayaktualisierungsrate an (von 50 zu 5000).
xx=DM Gibt Displayeinstellungen an (mmmn), nur Serie 4100
xx=DU Gibt Display-Einheiten an (n), nur Serie 4100.
Das Gerät zeigt alle Einstellungen im ASCII Format.
Das Gerät sendet eine Bestätigung (“OK“ CR LF), wenn der Befehl
ausgeführt wurde. Ein Fehler wird durch den Code “ERRn” CR LF
angezeigt. In Anhang A finden Sie eine Liste möglicher Fehlercodes.
?
Dieser Befehl stellt sicher, dass der Durchflussmesser kommuniziert und
somit die für Datenfluss relevanten Anschlüsse korrekt konfiguriert sind.
Wenn dies der Fall ist, wird das Gerät den Befehl mit “OK” CR LF
quittieren.
DEFAULT
Alle Werte für Abtastrate, Kalibrierung Gas/ Gas – Gemisch, Standard
oder volumetrische Durchflusseinheiten, Display Aktualisierungsrate und
Display Mode sowie den analogen Nullpunkt werden auf die im Werk
voreingestellten Standardwerte zurückgestellt. Um diese Werte zu den
neuen Einschalteinstellungen zu machen, muss nach dem Rücksetzen
der Befehl “SAVE“ ausgeführt werden. Dieser Befehl setzt ebenfalls die
Einstellung der Funktionen
23
Beginn- und Endtriggerwerte zurück. Die Werkseinstellungen für Geräte
der Serie 4000/4100 sind in Anhang B aufgelistet.
SAVE
Speichert die augenblicklichen Messparameter für Abtastrate,
Kalibrierung Gas/ Gas – Gemisch, Standard oder volumetrische
Durchflusseinheiten, Display Aktualisierungsrate und Display Mode
sowie den analogen Nullpunkt und die Skalierungsfaktoren im
geräteinternen Permanentspeicher. Diese Parameter werden auch beim
nächsten Einschalten den Messungen zu Grunde gelegt. Die
untenstehende Liste zeigt alle Werte, die mit diesem Befehl gespeichert
werden:








Abtastrate (SSRnnnn)
Gas (SGn)
Flußeinheiten (SUn)
Analog Full-Scale Flowrate (SASnnn)
Aktualisierungsrate Display (SURnnnn)
Vorgabe Messungsparameter (SDMm)
Default Set Display Mode Conditions (SDMFTPn)
Vorgabe Display Parameter (SDUn)
Wenn dieser Befehl ausgeführt wurde, wird eine Bestätigung bestehend
aus “OK” <CR><LF> gesandt. Sollte ein Fehler in diesem Prozess sein,
wird eine entsprechende Fehlermeldung (“ERRn” <CR><LF>) gesendet.
Siehe Anhang A für eine Auflistung möglicher Fehler.
24
Kapitel 4
Kapitel 5
Problembehandlung
Tabelle 3 enthält die Fehlersymptome, mögliche Ursachen und Tips
zu Fehlerbehebung für Probleme, die auftreten könnten. Sollte Ihr
Fehler nicht aufgeführt sein, oder keine der empfohlenen Lösungen
das Problem beseitigen, wenden Sie sich an TSI.
Tabelle 3. Fehlerbehebung
Symptom
Mögliche Ursache
Kommunikation
Möglicherweise
funktioniert nicht falschen PC – Port
gewählt.
Kabel nicht verbunden.
Beseitigung
Wahl des Port
überprüfen.
Siehe Kapitel 2.
Durchflussmesser ohne
Stromversorgung.
Durchflussmesser
einschalten.
Serielle
Kommunikationsparameter nicht korrekt
eingestellt.
Siehe Kapitel 3.
25
(Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen)
26
Chapter 5
Anhang A
Fehler-Codes
1
Unrecognizable command – Das Gerät benutzt die Länge
des Befehls und die ersten Buchstaben (wie viele
Buchstaben hängt vom Befehl ab) um einen gültigen Befehl
zu erkennen.
2
Number out of range – Die für einen Befehl eingegebene
Zahl ist außerhalb des zulässigen Bereiches oder nicht
identifizierbar.
3
Invalid mode – Eine oder mehrere gewünschte Optionen zu
einem Befehl waren ungültig.
4
Command not possible – Die vorgelegten Operanden
beschreiben einen Befehl, der die funktionalen Möglichkeiten
des Gerätes übersteigt.
8
Internal error – An interner Fehler wurde bemerkt.
27
(Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen)
28
Anhang A
Anhang B
Werksseitige Parameter
Werksseitige voreingestellte Messparameter Serie 4000
Durchflussmessgeräte
Abtastrate:
Gas- Kalibrierung:
Durchfluss- Einheiten:
Display Update Rate:
Analogausgabeskalierung:
Analog Nullskalierung:
Triggers nicht aktiviert
10 ms
0=Air
Standard
500 ms
300 Std L/min für Modell 4040/4045
200 Std L/min für Modell 4043
0 mV
Werksseitige voreingestellte Messparameter Serie 4100
Durchflussmessgeräte
Abtastrate:
Gas- Kalibrierung:
Fluß- Einheiten:
Display Update Rate:
Analogausgabeskalierung:
Analog Nullskalierung:
Triggers nicht aktiviert
Display Modus
10 ms
0=Air
Standard
500 ms
20 Std L/min für Model 4140
0 mV
Flow
29
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USA
UK
France
Germany
Tel: +1 800 874 2811
Tel: +44 149 4 459200
Tel: +33 4 91 11 87 64
Tel: +49 241 523030
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