weiterlesen - Dachverband der Oberösterreichischen
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OBERÖSTERREICHISCHE DIABETIKERVEREINIGUNG
27 Jahre SELBSTHILFEGRUPPE Steyr
Obm. Brunmair Johann
Tel.: 0664/2554476
A—4451 Garsten, Höllstraße 66 zvr: 275904768
Homepage: www.diabetikerooe.at /Steyr
E-Mail: [email protected]
Rückblick auf den Diabetikerabend mit MMag. Sabine Riegler und
Martina Voglsam, Diätologin, LKH-Steyr, zum Thema:
„INSULINPUMPENTHERAPIE, Theorie und Praxis“
Montag, 14.01.2013, 19:30 Uhr, Schwechaterhof-Steyr
OA. Dr, Bayer ließ sich entschuldigen und so entfiel die theoretische Betrachtung
der Pumpentherapie aus ärztlicher Sicht.
Zu diesem interessanten Thema, wichtig für insulinpflichtige DiabetikerInnen mit
schwierigen Randbedingungen, kamen 22 Personen.
Obm. Johann Brunmair begrüßte die beiden Referentinnen und Pumpenträgerinnen,
Martina Voglsam und Sabine Riegler, sowie die anwesenden Mitglieder und Gäste
zum 1. Clubabend 2013.
MMag.Sabine Riegler, Obmann Stellv. unserer
Selbsthilfegruppe, erzählte uns sehr anschaulich ihren Weg
als „Typ 1“ vom „Spritzen“ zur „Pumpe“.
Sabine ist nun seit geraumer Zeit begeisterte
Pumpenträgerin. Sie hat sich nach nicht zufriedenstellenden
Ergebnissen mit ihrer Insulintherapie für eine Pumpentherapie
entschieden und bewilligt bekommen. Sabine hat ihren HbA1c
von über 8% auf 7,4% senken können. Sie trägt mit großer
Zufriedenheit eine Pumpe von „Roche“, „Accu-Chek Spirit
Combo“. Sehr zufrieden ist sie mit dem freundlichen und
verlässlichen Kundenservice von „Roche“.
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“Accu-Chek Spirit Combo” kann am Bauch, Oberschenkel, Oberarm, Gesäß,….,
getragen werden. Diesbezüglich gibt es ein gutes Zubehörangebot. Die Pumpe wird
mit einem dünnen Schlauch (verschiedene Längen) am Katheter, der auch an
verschiedenen Stellen gesetzt werden kann, verbunden. Die Blutzuckermessungen
erfolgen wie bisher bei der funktionellen Insulintheraphie (FIT, NIS, oder
Basis/Bolus) mit einem eigenen Messgerät via Teststreifen 6 bis 7 mal am Tag. Die
erforderlichen Korrekturen, bzw. Prandialwerte (Insulin zum Essen) werden
eingegeben und drahtlos an das Pumpengerät übertragen. Bei dieser Pumpe ist es
möglich, auch direkt an der Pumpe über Knopfdruck die Einstellung der
Insulinmenge vorzunehmen. Das Basalinsulin wird mit dem gleichen, rasch
wirksamen Insulin z.B. HUMALOG in kurzen Zeitabständen und in geringen Mengen
nach programmierten Vorgaben automatisch abgegeben. Die Körperzellen werden
somit durchgehend 24 Stunden mit Insulin versorgt. Hier liegt der Hauptvorteil der
Pumpe, dass die Insulinversorgung einer gesunden Bauchspeicheldrüse sehr nahe
kommt. Gleichfalls ist es als Vorteil zu sehen, dass das Spritzen mit dem Pen,
Langzeit- und Rapidinsulin und alle dazugehörigen Manipulationen entfallen.
Protokollführen auf Papier oder PC bleibt ein „Muss“!
Fehler und wichtige Informationen werden von der Pumpe akustisch signalisiert.
So ist es Sabine in der Anfangsphase passiert, dass bei einem Vorstellungsgespräch
die Pumpe mangels an Insulinvorrat „Alarm“ schlug. So etwas zu vermeiden, lernt
man aber wie das Abschalten eines Handys vor einem Konzertbesuch!
Sabine zeigte Details zur
Handhabung der Pumpe. Bei den
üblichen Aktivitäten , inkl. Sport und
Duschen bleibt die Pumpe am Körper.
Bei längerem Freischwimmen sollte
man sich nicht auf eine sichere
Dichtheit verlassen und die Pumpe
abnehmen.
Bis zu 3 Stunden kann die Pumpe
abgenommen werden.
Selbstverständlich ist eine umfangreiche
Einschulung und genaues und wiederholtes
Durcharbeiten der Bedienungsanleitung im eigenen
Interesse unverzichtbar!
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Martina Voglsam, Diätologin im LKH-Steyr, seit
vielen Jahren durch Vorträge, Beratungen u. Teilnahme
an Veranstaltungen in unserer Gruppe bekannt und
beliebt.
Martina entschied sich vor geraumer Zeit zu einer
Insulinpumpe um einen verbesserten und komfortableren
Diabetikertagesablauf zu erreichen. Stressiger Beruf im
LKH-Steyr, aktiver Freizeitsport, immer flott unterwegs
und mit beiden Beinen auf dem Boden.
Martina trägt eine „Patch Pumpe“ (schlauchlose Pumpe)
Ypsomed,“mylife OmniPod. Sie hat sich bei der Wahl
ihrer Pumpe sehr mit der Thematik auseinandergesetzt.
Sie hat sich auf das ständige Tragen der Pumpe
eingestellt und sieht keine Beeinträchtigung bei ihren
Tätigkeiten. Auch bei der Nachtruhe gehört die
Pumpe ganz zu ihr. Sie identifiziert sich so mit ihrer
Pumpe, dass sie ihr einen Namen gab. ( Ich weiß ihn leider nicht mehr).
Martina erzählte uns über Tipps und Tricks zum „Tragen“ und zur Handhabung.
Die Bezeichnung der Pumpe ist in diesem Fall „Pod“ und wird z.B. am Bauch oder
Oberarm „angeklebt“. Die Steuerelektronik befindet sich im Handgerät und steuert
über Funk den Pod. Dieses Handgerät wird ebenfalls mit der Streifenmesstechnik
zum Blutzuckermessen verwendet. Am Pod befinden sich keine Bedienelemente.
Wenn der Pod „sitzt“ wird am Handgerät „Start“ gedrückt und eine
teflonbeschichtete Nadel wird in das Unterhautfettgewebe praktisch schmerzfrei
eingestochen. Das Handgerät lässt sich vielseitig programmieren. Z.B. die
Basalkurve mit erhöhter Insulinabgabe in der Aufwachphfase. Der Pod ist für 72
Stunden ausgelegt und wird dann vollständig erneuert. Die nicht mehr
verwendbaren Pods werden gesammelt und wieder an den Hersteller zum Recycling
zurückgesandt.
Der Pod ist so gut wie sicher wasserdicht und muß auch beim Freischwimmen
nicht abgenommen werden.
Die Insulinmenge kann vollständig durch den schlauchlose Betrieb ausgenützt
werden.
Martina und Sabine standen noch gerne
für Fragen zur Verfügung:
Wie bekommt man eine INSULINPUMPE?
Wer eine Insulinpumpe möchte,braucht gute
Argumente, damit die Krankenkasse die
Kosten dafür übernimmt. > Ansuchen über
Facharzt, Interne Medizin, erforderlich!
• DiabetikerInnen, die trotz intensiver
Insulintherapie keine ausreichende
Blutzuckereinstellung erreichen können.
(>HbA1c )
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DiabetikerInnen mit Neigung zu schweren Hypoglykämien, insbesondere in
der Nacht.
Deutlich erhöhter Insulinbedarf in den Morgenstunden.
Ausgeprägtes Dawn Phänomen.
DiabetikerInnen mit sehr unregelmäßigem Lebensrythmus. Z.B. „Schicht“
Diabetikerinnen mit aktuellem Kinderwunsch oder bestehender
Schwangerschaft.
Siehe dazu Anlage: „Aktuell Insulin“ > Pumpengenehmigung macht Probleme.
Anlage > Pumpenvergleich, wurde mir von Ing. Manfred Furtlehner zur Verfügung
gestellt.
Obm. Johann Brumair bedankte sich bei Sabine und Martina für den ausführlichen
und informativen Vortrag und überreichte, der Faschingszeit angepasst, je ein
Geschenk zur Gemütsaufhellung.
Die aufmerksamen Zuhörer dankten mit anerkennendem Applaus!
ges.: J. Brunmair, Obmann
Ing. Reinhold Täuber, Schriftführer, Mo.,28.01.2013
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Noch einige Bilder von diesem Abend
Hans kann aus seiner Erfahrung auch einiges
zur Insulinpumpe sagen.
Erni freut sich im Sinne der Gruppe
über die pünktlichen Einzahlungen
von Mitgliedsbeiträgen.
Erika und Fred Furtlehner
Helga und Martina
Peter, Anika u. Hans D.
Erika
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Thank you for your participation!

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