AM120-220

AM120-220
AM120II
AM220
Kompaktmixer
BEDIENUNGSANLEITUNG
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
1
WICHTIGE
SICHERHEITSANWEISUNGEN!
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
Lesen Sie diese Sicherheitsanweisungen, bevor
Sie das Gerät benutzen.
Verwahren Sie diese Anweisungen an einem
sicheren Ort, um später immer wieder darauf
zurückgreifen zu können.
Folgen Sie allen Warnhinweisen, um einen
gesicherten Umgang mit dem Gerät zu
gewährleisten.
Folgen Sie allen Anweisungen, die in dieser
Bedienungsanleitung gemacht werden.
Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von
Wasser oder in Umgebungen mit starker
Kondenswasserbildung, z.B. im Badezimmer, in
der Nähe von Waschbecken, Waschmaschinen,
feuchten Kellern, Swimming Pools usw.
Halten Sie das Gerät mit einem weichen,
trockenen Lappen sauber. Wischen Sie es
gelegentlich mit einem feuchten Tuch ab.
Benutzen Sie keine anderen Reinigungs- oder
Lösungsmittel, die die Lackierung oder die
Plastikteile angreifen könnten. Regelmäßige
Pflege und Überprüfung beschert Ihnen eine
lange Lebensdauer und höchste Zuverlässigkeit.
Entkabeln sie das Gerät vor der Reinigung.
Verdecken Sie nicht die Lüftungsschlitze. Bauen
Sie das Gerät so ein, wie der Hersteller es
vorschreibt. Das Gerät sollte so aufgestellt
werden, dass immer eine ausreichende
Luftzufuhr gewährleistet ist. Zum Beispiel sollte
das Gerät nicht im Bett, auf einem Kissen oder
anderen Oberflächen betrieben werden, die die
Lüftungsschlitze verdecken könnten, oder in
einer festen Installation derart eingebaut
werden, dass die warme Luft nicht mehr
ungehindert abfließen kann.
Das Gerät sollte nicht in der Nähe von
Wärmequellen
betrieben
werden
(z.B.
Heizkörper, Wärmespeicher, Öfen, starke
Lichtquellen, Leistungsverstärker etc.).
Achten Sie darauf, dass das Gerät immer
geerdet und das Netzkabel nicht beschädigt ist.
Entfernen Sie nicht mit Gewalt den Erdleiter des
Netzsteckers. Bei einem Euro Stecker geschieht
die Erdung über die beiden Metallzungen an
beiden Seiten des Steckers. Die Erdung (der
Schutzleiter) ist, wie der Name schon sagt, zu
Ihrem Schutz da. Falls der mitgelieferte Stecker
nicht in die örtliche Netzdose passt, lassen Sie
den Stecker von einem Elektriker (und nur von
einem Elektriker!) gegen einen passenden
austauschen.
Netzkabel sollten so verlegt werden, dass man
nicht über sie stolpert, darauf herumtrampelt,
oder dass sie womöglich von anderen spitzen
oder schweren Gegenständen eingedrückt
werden. Netzkabel dürfen nicht geknickt werden
– achten Sie besonders auf einwandfreie
Verlegung an der Stelle, wo das Kabel das
Gerät verlässt sowie nahe am Stecker.
Verwenden
Sie
nur
Originalzubehör und/oder
solches,
das
vom
Hersteller empfohlen wird.
Wird das verpackte Gerät
mit
einer
Sackkarre
transportiert,
vermeiden
Sie
Verletzungen
durch
versehentliches
Überkippen.
Ziehen Sie den Netzstecker bei Gewitter oder
wenn es längere Zeit nicht gebraucht wird.
Das Gerät sollte unbedingt von nur geschultem
Personal repariert werden, wenn:
Das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt
wurde, Gegenstände oder Flüssigkeiten in das
Innere gelangt sind, das Gerät Regen
ausgesetzt war, das Gerät offensichtlich nicht
richtig funktioniert oder plötzlich anders als
gewohnt reagiert, das Gerät hingefallen oder das
Gehäuse beschädigt ist.
Wartung:
Der
Anwender
darf
keine
weiteren
Wartungsarbeiten an dem Gerät vornehmen als
in
der
Bedienungsanleitung
angegeben.
Sonstige Wartungsarbeiten dürfen nur von
geschultem Personal durchgeführt werden.
VORSICHT: UM DIE GEFAHR VON STROMSCHLÄGEN
ZU VERMEIDEN, ENTFERNEN SIE KEINE ÄUSSEREN
TEILE. DIESES GERÄT ENTHÄLT KEINE TEILE, ZU
DENEN DER ANWENDER ZUGANG HABEN MÜSSTE.
LASSEN SIE ALLE SERVICE LEISTUNGEN VON
AUSGEBILDETEM
FACHPERSONAL
BEI
EINEM
AUTORISIERTEN PHONIC HÄNDLER DURCHFÜHREN.
Dieses Dreieck mit dem Blitzsymbol auf
Ihrem Gerät macht Sie auf nicht isolierte
„gefährliche Spannungen“ im Inneren des
Gerätes aufmerksam, stark genug um einen
lebensbedrohlichen
Stromschlag
abzugeben.
Dieses Dreieck mit dem Ausrufezeichen auf
Ihrem Gerät weist Sie auf wichtige
Bedienungs- und Pflegeanweisungen in den
Begleitpapieren hin.
WARNUNG: UM DIE GEFAHR VON FEUER ODER
ELEKTRISCHEM SCHOCK ZU VERMEIDEN, SETZEN
SIE DIESES GERÄT KEINER FEUCHTIGKEIT ODER
REGEN AUS.
VORSICHT: EINE VON DER BEDIENUNGSANLEITUNG
ABWEICHENDE HANDHABUNG DES GERÄTS KANN
GEFÄHRLICHE STRAHLUNGEN FREISETZEN!
WEEE
Entsorgung
von
gebrauchten
elektrischen und elektronischen Geräten
(anzuwenden in den Ländern der
Europäischen Union und anderen
europäischen
Ländern
mit
einem
separaten Sammelsystem für diese
Geräte)
Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung
weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht als normaler
Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern an einer
Annahmestelle für das Recycling von elektrischen und
elektronischen Geräten abgegeben werden muss. Durch
Ihren Beitrag zum korrekten Entsorgen dieses Produkts
schützen Sie die Umwelt und die Gesundheit Ihrer
Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden durch
falsches Entsorgen gefährdet. Materialrecycling hilft den
Verbrauch von Rohstoffen zu verringern. Weitere
Informationen über das Recycling dieses Produkts
erhalten Sie von Ihrer Gemeinde, den kommunalen
Entsorgungsbetrieben oder dem Geschäft, in dem Sie das
Produkt gekauft haben.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
2
AM120
AM220
Kompaktmixer
BEDIENUNGSANLEITUNG
INHALT
EINFÜHRUNG
MERKMALE
VOR DER INBETRIEBNAHME
BESCHREIBUNG DES ANSCHLUSSFELDS
OBERSEITE
STIRNSEITE
BESCHREIBUNG DER BEDIENFLÄCHE
EINGANGSKANÄLE
SUMMEN SEKTION
ANWENDUNGS- UND VERKABELUNGSBEISPIELE
AUFNAHME SITUATION
LIVE BESCHALLUNG
ERSTE SCHRITTE
RICHTIG EINPEGELN
TIPPS AUS DER PRAXIS
TECHNISCHE DATEN
ABMESSUNGEN
BLOCKSCHALTBILDER
AM120
AM220
SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH
TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
GLOSSAR
GARANTIE UND SERVICE
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
3
EINFÜHRUNG
Vielen Dank, dass Sie sich für einen
hochwertigen Phonic Mixer aus der neuen AM
Serie entschieden haben.
Die AM Serie ist eine Weiterentwicklung der
beliebten
MU
Serie.
Es
wurden
Verbesserungen in klanglicher Hinsicht sowie
Veränderungen
in
einigen
Ausstattungsmerkmalen
vorgenommen;
besonders viel Augenmerk wurde darauf
verwandt, Dinge zu vereinfachen, statt sie
komplizierter zu machen. Mischpulte wie die
AM Serie sollen in ihrer Konzeption sofort für
jeden
ohne
großartige
Vorkenntnisse
zugänglich sein, so dass unmittelbar mit der
Anwendung begonnen werden kann. Damit
wurde den vielen Anregungen und Wünschen
der Anwender aus aller Welt Rechnung
getragen.
Die Mischpulte AM120 und 220 wurden für all
diejenigen Anwender entworfen, die einen
kleinen, übersichtlichen Mixer mit ein oder zwei
Mikrofonvorverstärkern und diversen Line
Eingänge für kleine Beschallungen, Recording
Anwendungen, Festinstallationen und Video
Vertonung oder als Submixer benötigen. Trotz
der geringen Größe werden Sie überrascht
sein,
wie
vielfältig
die
Anwendungsmöglichkeiten für diese Mixer
sind!
Nur weil die Pulte klein sind, müssen Sie als
Anwender nicht auf Audioqualität verzichten.
Sie
erhalten
hochwertige
Mikrofonvorverstärker
mit
geringster
Verzerrung,
weitem
Dynamikbereich,
genügend Verstärkungsreserven – und
natürlich mit einem hervorragenden Klang. Der
AM120 ist für alle Anwender die erste Wahl,
die
neben
diesem
hochwertigen
Mikrofonvorverstärker mindestens zwei weitere
Stereo Line Eingänge auf engem Raum
brauchen, aber die Übersicht nicht verlieren
wollen. Der AM220 bietet vor allem eine
detailliertere Klangregelung, auch in den
Stereokanälen.
In allen Phonic Pulten, vom kleinsten bis zum
größten, werden nur die besten Bauteile
verbaut. Die Fertigung findet in Phonic eigenen
Werken unter ISO9001 Management statt, was
für eine gleichbleibend hohe Qualität bürgt.
Phonic Mixer finden sich in professionellen
Tonstudios, beim Rundfunk, Fernsehen und
anderen
Produktionsorten
sowie
in
semiprofessionellen Umgebungen.
Wir wissen, dass Sie nichts lieber wollen als
den Mixer auspacken, anschließen und
loslegen – damit Sie die Möglichkeiten des
Mixers jedoch möglichst erschöpfend nutzen
können, studieren Sie bitte vorher sorgfältig
diese Bedienungsanleitung, insbesondere die
Sicherheitsanweisungen. Bewahren Sie die
Anleitung gut auf, wenn Sie später noch mal
etwas nachschlagen wollen. Machen Sie sich
in Ruhe mit den verschiedenen Funktionen
und neuen Möglichkeiten dieses Mixers
vertraut, auch wenn Sie der Ansicht sind, dass
Sie ein erfahrener Tontechniker sind und das
Lesen von Bedienungsanleitungen nicht zu
Ihren Aufgaben gehört.... In diesem Fall werfen
Sie bitte zumindest einen Blick auf die
Passage „VOR DER INBETRIEBNAHME“.
MERKMALE
AM120
kompakter, analoger Kleinmixer für Live
und Recording Anwendungen, besonders
für Desktop Anwendungen geeignet
5
Eingänge
mit
extrem
nebengeräuscharmer Schaltung
1 symmetrischer Mikrofon- und Linekanal
2 Stereo Line Kanäle mit symmetrischen
Klinkanschlüssen
musikalische 2-Band Klangregelung mit
weitem Einsatzbereich im Monokanal
Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten
für CD, MD oder Kassettenrekorder
Zwei 4-stellige Summen Pegel Anzeigen
leistungsstarker Kopfhörerverstärker mit
Lautstärkeregler
symmetrischer
Summenausgang
Drehregler für die Endlautstärke
Spitzenpegelanzeige im Mono Kanal
global
schaltbare
48
Volt
Phantomspeisung für den Anschluss von
Kondensatormikrofonen an den XLR
Eingängen (nur AM120II)
externes
Netzteil
minimiert
Brummeinstreuungen
AM220
kompakter Analogmixer für Live und
Recording Anwendungen, besonders für
Desktop Anwendungen geeignet
8
Eingänge
mit
extrem
nebengeräuscharmer Schaltung
2 symmetrische Mikrofon- und Linekanäle
mit Spitzenpegelanzeige
2 Stereo Line Kanäle mit symmetrischen
Klinkanschlüssen
musikalische, gut zupackende 3-Band
Klangregelung in allen Kanälen
Effekt Ausspielweg in allen Kanälen
Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten
für CD, MD oder Kassettenrekorder
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
4
Zwei 4-stellige Summen Pegel Anzeigen
leistungsstarker Kopfhörerverstärker mit
Lautstärkeregler
getrennte
Zuweisungsschalter
für
Zweispureingänge
global
schaltbare
48
Volt
Phantomspeisung für den Anschluss von
Kondensatormikrofonen an den XLR
Eingängen
Control Room Ausgänge für den
Anschluss von Abhörmonitoren
symmetrischer
Summenausgang
mit
professionellem, 60 mm Flachbahn
Schiebesteller für die Endlautstärke
externes
Netzteil
minimiert
Brummeinstreuungen
VOR DER INBETRIEBNAHME
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Überprüfen Sie die Netzspannung, bevor
Sie den Netzstecker anschließen.
Stellen Sie sicher, dass das Mixernetzteil
für
die
örtlich
vorherrschende
Netzspannung ausgelegt ist. Wählen Sie
die Stromversorgung für die Audioanlage
mit Sorgfalt, vermeiden Sie vor allem die
gemeinsame Nutzung von Steckdosen
mit der Lichtanlage.
Verlegen Sie die Audiokabel getrennt
von Licht- und Stromkabeln, benutzen
Sie, wenn immer möglich, symmetrische
Verbindungen. Falls notwendig, kreuzen
Sie Ton- und Lichtkabel in einem Winkel
von 90° zueinander, um Interferenzen
möglichst
gering
zu
halten.
Unsymmetrische Kabel sollten so kurz
wie möglich sein.
Überprüfen Sie Ihre Kabel regelmäßig
und beschriften Sie beide Enden, um sie
leicht auseinander halten zu können.
Machen
Sie
zuerst
sämtliche
Kabelverbindungen, bevor Sie die
Geräte der Audioanlage anschalten.
Vor dem Anschalten des Geräts
(Verbindung mit dem Netz) müssen alle
Ausgangsregler vollkommen herunter
gedreht sein, um die Zerstörung von
angeschlossenen
Geräten
oder
übermäßige
Nebengeräusche
zu
vermeiden,
hervorgerufen
durch
schlechte
Pegelanpassung,
falsche
Verkabelung, defekte Kabel oder
schadhafte Steckverbindungen.
Beim Einschalten Ihrer Audioanlage
schalten Sie den Verstärker bzw. die
Aktivboxen als letztes ein; beim
Ausschalten umgekehrt: Zuerst den
Verstärker (die Aktivbox), dann das
Mischpult ausschalten (bzw. vom Netz
trennen).
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
5
BESCHREIBUNG DES
ANSCHLUSSFELDS
Anmerkung: Wenn Sie unsymmetrische Mikrofone oder
Line Signale an den XLR Eingang angeschlossen haben,
dürfen Sie die Phantomspeisung nicht verwenden!
OBERSEITE
2. LINE
An
diese
dreipolige
6,3
mm
TRS
Klinkenbuchse werden Geräte mit Linienpegel
angeschlossen, also mit Ausnahme von
Mikrofonen,
Geräte
wie
Keyboards,
elektronische Drums, CD Spieler usw.
Es
können
symmetrische
oder
unsymmetrische Signale verarbeitet werden.
Wenn Sie einen unsymmetrischen (also meist
zweipoligen)
6,3
mm
Klinkenstecker
verwenden, wandelt der Line Eingang das
Signal, das am Ring anliegt, automatisch in
Masse um. Der Ring muss mit Masse
verbunden
sein,
wenn
das
Signal
unsymmetrisch ist.
Lesen Sie bitte unbedingt die Hintergrundinformationen,
die Ihnen das Kapitel „Symmetrisch und Unsymmetrisch“
liefert.
Mikrofon- und Line Eingänge sollten nicht
gleichzeitig belegt werden, sonst kommt es zu
Beeinträchtigungen
der
Signale
und
Rückkopplungen – also entweder nur das
Mikrofon anschließen oder ein Line Pegel
Gerät.
3. STEREO LINE EINGÄNGE
1. XLR MIC EINGÄNGE
Die symmetrischen Mikrofoneingänge sind als
weibliche XLR Buchsen ausgelegt. Hier
können Mikrofone oder DI Boxen mit
Mikrofonpegel angeschlossen werden. Wir
empfehlen
die
Verwendung
von
professionellen Mikrofonen mit symmetrischen
Ausgängen, egal ob dynamisch, Kondensatoroder Bändchenmikrofon. Benutzen Sie bitte
nur hochwertige, niederohmige Kabel und
achten Sie auf die richtige Steckerbelegung.
Wenn Sie ein Kondensatormikrofon oder eine
aktive DI Box benutzen, benötigen Sie +48V
Phantomspeisung.
Wenn
Sie
die
Phantomspeisung einschalten, sollten alle
Lautstärke Regler (Eingangskanäle, Master)
runter gedreht sein. Um übermäßige
Störgeräusche in den angeschlossenen
Lautsprechern zu vermeiden, sollten Sie
Kondensatormikrofone
nicht
einstecken,
solange die Phantomspeisung eingeschaltet
ist.
Also: Erst Mikrofon oder DI Box einstecken,
dann Phantomspeisung einschalten.... (siehe
auch #23).
AM120 und 220 verfügen über zwei Stereo
Kanäle, die jeweils mit zwei symmetrischen,
dreipoligen
6,3
mm
Klinkenbuchsen
ausgestattet sind (Sie können aber auch
unsymmetrische Signale anschließen). Diese
Stereo Eingangskanäle sind für stereophone
Leitungspegel ausgelegt, also die linken und
rechten
Ausgänge
beispielweise
eines
Keyboards,
eines
Drum
Computers,
Synthesizers, Samplers, eines Effektgeräts,
oder eines HiFi Geräts wie CD, DVD, MD oder
DAT Players.
Ist das Eingangssignal mono, sollte nur der
linke Eingang „L (MONO)“ benutzt werden.
Das Signal wird automatisch auch auf den
rechten Kanal gelegt, der Kanal verhält sich
dann wie ein reiner Monokanal. Umgekehrt
funktioniert dies nicht, d.h. wenn Sie nur den
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
6
rechten Eingang verwenden, erscheint das
Signal auch nur in der rechten Summe.
Mikrofon- und Line Eingänge sollten nicht
gleichzeitig belegt werden, sonst kommt es zu
Beeinträchtigungen
der
Signale
und
Rückkopplungen – also entweder nur das
Mikrofon anschließen oder ein Line Pegel
Gerät.
4. MAIN L & R
AUX ist die Abkürzung für auxiliary und kann
mit „Hilfseingang“ oder „zusätzlicher Eingang“
übersetzt werden.
Ist das Eingangssignal mono, sollte nur der
linke Eingang „L (MONO)“ benutzt werden.
Das Signal wird dann automatisch auch auf
den rechten Kanal gelegt. Umgekehrt
funktioniert dies nicht, d.h. wenn Sie nur den
rechten Eingang verwenden, erscheint das
Signal auch nur in der rechten Summe.
6. EFX SEND (nur AM220)
Diese
beiden
dreipoligen
6,3
mm
Klinkenbuchsen sind die Hauptausgänge des
Mixers. Hier liegt die endgültige Mischung aus
der Summenschiene des Mischpults an. Sie
senden
ein
symmetrisches
oder
unsymmetrisches Signal (je nachdem, was für
ein Kabel Sie verwenden) mit Line Pegel an
externe
Geräte
(z.B.
Equalizer,
Signalprozessoren,
Endstufen,
Aufnahmegeräte, etc.).
Anmerkung: Wenn das Nachfolgegerät unsymmetrisch
ist, wird die komplette Verkabelung sofort unsymmetrisch,
auch wenn Sie ein dreiadriges Kabel verwenden.
5. STEREO AUX RTN (nur AM220)
An diesen Ausgang in Form einer
unsymmetrischen 6,3 mm Klinkenbuchse kann
der
Eingang
eines
externen
Geräts
angeschlossen werden.
Das EFX Signal ist ein sog. post-Fader Signal
(es wird nach dem Lautstärkeregler des Kanals
abgegriffen, ist also auch von dessen Stellung
abhängig), daher wird hier meist ein
Effektgerät angeschlossen, es kann aber
genauso gut eine Endstufe oder ein
Aktivlautsprecher sein (je nach Anwendung –
siehe auch #17). Ist es ein Effektgerät, werden
meist die Rückführungen, also die Ausgänge
des Effekts, an die Buchsen STEREO AUX
RTN (#5) angeschlossen. Sie können für die
Rückführung des Effektsignals jedoch genauso
gut einen anderen Stereoeingang verwenden.
Diese Buchse finden Sie nur beim AM220,
beim AM120 suchen Sie diesen EFX Weg
vergeblich.
Diese beiden Klinkenbuchsen sind weitere
Eingänge,
die
über
einen
eigenen
Lautstärkeregler verfügen, und dann direkt auf
die Summe gehen. Hier werden in der Regel
die Rückführung, also das linke und rechte
Ausgangssignal
eines
externen
Effektprozessors angeschlossen. Sie können
jedoch
selbstverständlich
einfach
als
zusätzlicher
Stereoeingangskanal
mit
Lautstärkeregler verwendet werden.
7. PHONES
An diese Stereo Klinkenbuchse wird ein
Kopfhörer angeschlossen. Hier kann das
Summensignal, also die Endabmischung des
Mixers, abgehört werden, und zwar in
Abhängigkeit des Lautstärkereglers für die
Summe (MAIN #25). Ist der Schalter 2T RTN
TO CTRL RM (#22) gedrückt, hört man im
Kopfhörer das Signal, das am Cinch Eingang
2T RTN (#9) anliegt. Die Lautstärke wird mit
dem Regler PHONES (#24) eingestellt – ist der
nicht aufgedreht, hören Sie auch nichts im
Kopfhörer!
Es handelt sich also um das gleiche Signal,
das auch an den Ausgängen CTRL RM L/R
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
7
(#10) anliegt, jedoch mit einem Pegel, der für
Kopfhörer ausgelegt ist (nur beim AM220).
8. REC OUT
Sie
hier
die
Ausgänge
Ihres
Aufnahmemediums oder Zuspielers an, also
Tape Deck, DAT, MD, CD Spieler, Soundkarte
oder Laptop. Die Signale werden entweder
direkt auf die Summe L/R (MAIN #25) oder in
die Control Room / Phones Schiene (#24)
geleitet.
10. CTRL RM (nur AM220)
Diese Zweispurausgänge in Form von
unsymmetrischen Cinch Buchsen sind für den
Anschluss
von
semiprofessionellen
Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen
Sie hier die Eingänge Ihres Aufnahmemediums
an, also Kassettenrekorder, DAT, MD,
Soundkarte oder Laptop.
Die Signale des REC OUT werden in der
Summenschiene abgegriffen, und zwar hinter
dem Summenregler (MAIN #25). Sie enthalten
also alle Signale, die in die Summenschiene
gelangen, und sind in der Lautstärke ebenfalls
abhängig von der Stellung des MAIN Faders
bzw. Reglers.
Im Grunde genommen liegt das REC OUT
Signal parallel zu den Hauptausgängen MAIN
OUT (#4), allerdings speziell auf die
Eingangsempfindlichkeit von Aufnahmegeräten
abgestimmt. Wenn Sie diese Ausgänge für
etwas anderes als zu Aufnahmezwecken
verwenden wollen, so ist dies zwar
grundsätzlich möglich, Sie sollten aber den
speziellen
Pegel
und
die
Ausgangsempfindlichkeit bedenken, sowie die
Tatsache,
dass
es
sich
um
ein
unsymmetrisches Signal handelt – die
verwendeten Kabel sollten daher so kurz wie
möglich sein, wenn Sie sich nicht etwa
Brummeinstreuungen einfangen wollen.
9. 2T RTN
Diese Zweispureingänge in Form von
unsymmetrischen Cinch Buchsen sind für den
Anschluss
von
semiprofessionellen
Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen
CTRL RM ist eine Abkürzung für Control
Room, damit ist der Regieraum gemeint. Es
gibt zwei unsymmetrische Klinkenbuchsen
(linker und rechter Kanal) für den Anschluss
von (aktiven) Kontrollmonitoren oder anderen
Lautsprechersystemen,
und
eine
unsymmetrische TRS-Klinkenbuchse zum
Anschluss eines Kopfhörers (#7 = PHONES).
Beide Ausgänge enthalten prinzipiell das
gleiche Signal (diese Ausgänge gibt es jedoch
nur beim AM220), allerdings sind sie
elektronisch unterschiedlich ausgelegt, d.h.
jeweils
auf
die
entsprechenden
Anschlussgeräte angepasst.
Hier kann das Summensignal oder das 2T
RETURN Signal abgehört werden. Die
Lautstärke wird mit dem Regler PHONES
(#24) eingestellt.
STIRNSEITE
12. NETZANSCHLUSS
Hier wird das mitgelieferte, externe Netzteil
angeschlossen. Externe Netzteile haben den
Vorteil, dass Brummeinstreuungen vermieden
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
8
werden, und tragen so zur allgemeinen
Klangverbesserung bei. Achten Sie jedoch
darauf, dass das Netzteil nicht zu nah an
anderen
Geräten
ist,
vor
allem
unsymmetrische Kabelführungen sollten relativ
weit davon entfernt verlegt werden, da sie
sonst Brummeinstreuungen einfangen.
CD Player „kommt viel mehr raus“ als
beispielsweise aus einem dynamischen
Mikrofon). Die Aufgabe des Mixers besteht
unter anderem darin, diese verschiedenen
Pegel auf einen einheitlichen Betriebspegel
innerhalb des Mixers zu bringen. Dafür ist der
GAIN Regler da.
Bevor Sie das Netzteil verkabeln, stellen Sie
sicher, dass die örtliche Netzspannung mit der
Betriebsspannung des Geräts übereinstimmt.
Die Aufschrift auf dem Gerät gibt an, welche
Ersatzteilnummer das Netzteil hat:
Dieser
Drehregler
kontrolliert
die
Eingangsempfindlichkeit für das Signal im
Kanalzug. Ist sie zu hoch, wird das Signal
verzerrt und der Kanal überfahren. Ist sie zu
niedrig, treten die Nebengeräusche über
Gebühr hervor und u.U. ist die Signalstärke für
die Ausgangssektion des Mixers nicht
ausreichend.
Wird
der
Pegel
korrekt
eingestellt, arbeitet der Mixer mit optimalem
Betriebspegel. Einzelne, sehr kurzzeitige
Signalspitzen dürfen durchaus auch mal die
PEAK LED (#19) zum Leuchten bringen. Dann
haben Sie den Kanal richtig eingepegelt.
(Lesen Sie mehr dazu im Kapitel „Richtiges
Einpegeln“).
Bitte verwenden Sie nur das Original Phonic
Netzteil.
Wenn das Netzteil am Mixer angeschlossen
ist, und die verwendete Steckdose führt Strom,
zeigt Ihnen die blaue Status LED (#27) auf der
Geräteoberseite (oberhalb der Pegelanzeigen)
an, dass der Mixer betriebsbereit ist.
BESCHREIBUNG DER
BEDIENFLÄCHE
EINGANGSKANÄLE
13. LINE / MIC GAIN
Der Regelumfang der Eingangsempfindlichkeit
erstreckt sich über zwei verschiedene
Bereiche, je nachdem, ob es sich um Mikrofonoder Linepegel handelt. Für Mikrofonpegel
reicht der Regelbereich des Gain Reglers von
+10 bis +60 dB, für Line Signale reicht er von 10 bis +40 dB.
Sie werden feststellen, dass nur die
Monokanäle mit
einem
GAIN Regler
ausgestattet sind. Die Stereokanäle sind auf
einen festen Pegel voreingestellt, nämlich
einen Linienpegel von –10 dBV, der sehr gut
auf die meisten Line Pegel Geräte abgestimmt
ist.
Die verschiedenen Geräte, die Sie an das
Mischpult
anschließen
können,
haben
unterschiedliche Ausgangspegel (aus einem
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
9
KLANGREGELUNG
14. HIGH 12 K (= HÖHEN)
Sie heben die hohen Frequenzen an, indem
Sie diesen Regler nach rechts drehen, um
Becken,
Stimmen
und
elektronische
Instrumente “silbriger” erscheinen zu lassen.
Nach links gedreht, unterdrücken Sie diesen
Frequenzbereich, mit dem Ergebnis, dass
Zischlaute unterdrückt werden.
Der Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 12 kHz
mit Kuhschwanz Charakteristik, d.h. alle
Frequenzen oberhalb der Eckfrequenz werden
beeinflusst, und zwar um so stärker, je weiter
sie von der Eckfrequenz entfernt sind. Stellen
Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn er nicht
benötigt wird.
15. MID 2,5K (= MITTEN)
Dieser Regler bietet eine Anhebung oder
Absenkung von 15 dB bei 2,5 kHz mit
Glockencharakteristik, d.h. die Bearbeitung ist
im Bereich der Einsatzfrequenz am stärksten,
und nimmt zu beiden Seiten, also oberhalb und
unterhalb der Eckfrequenz mit zunehmender
Entfernung von dieser immer mehr ab.
Gerade der Mittenbereich ist derjenige, wo sich
die musikalische Hauptinformation abspielt.
Dieser Bereich ist optimal abgestimmt auf die
meisten Gesangs- und Sprechstimmen.
Achten Sie bei der Benutzung dieses Reglers
sorgfältig darauf, wie bestimmte Eigenschaften
von Stimmen oder anderer Instrumente
hervorgehoben oder unterdrückt werden
können, so dass sie sich in der Mischung
besser durchsetzen bzw. in den Hintergrund
gedrängt werden. Stellen Sie den Regler auf
“0” (12 Uhr), wenn er nicht benötigt wird.
Die Klangregelung ist so ausgelegt, dass Sie
verschiedene
Raumakustiken,
Rückkopplungen sowie den Allgemeinklang
der angeschlossenen Beschallungsanlage
positiv beeinflussen können. Bei Aufnahmen
hilft Ihnen die Klangregelung, einzelne
Instrumente in der Mischung besser hörbar zu
machen. Eine Klangreglung im Kanal ist
jedoch nicht in der Lage, aus einer schlechten
Lautsprecheranlage eine gute zu machen.
Beginnen Sie grundsätzlich immer mit allen
Reglern in 12-Uhr-Stellung, d.h. auf der “0”
Position. Vermeiden Sie extreme Anhebungen
oder
Absenkungen
einzelner
Frequenzbereiche,
da
dadurch
der
Dynamikumfang einer Lautsprecheranlage
extrem eingeschränkt wird und leicht die
Grenzen des Systems erreicht sind. Außerdem
kann es zu unerwünschten Rückkopplungen
kommen.
16. LOW 80 (= BÄSSE)
Der Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 80 Hz
mit Kuhschwanz Charakteristik, d.h. alle
Frequenzen unterhalb der Eckfrequenz werden
beeinflusst, und zwar um so stärker, je weiter
sie von der Eckfrequenz entfernt sind. Sie
heben die tiefen Frequenzen an, indem Sie
den Regler nach rechts drehen, um Stimmen
mehr Wärme zu geben oder Gitarren, Drums
und Synthies mehr Druck zu verleihen. Nach
links gedreht reduzieren Sie Rumpelgeräusche
von der Bühne oder Brummeinstreuungen,
oder Sie dünnen einen mulmigen Klang aus.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn
er nicht benötigt wird.
17. EFX (nur AM220)
Die Aufgabe eines Mischpults besteht darin,
mehrere
Eingangssignale
zusammenzumischen und auf verschiedene
Ausgänge
zu
schicken.
Neben
den
Summenausgängen Links / Rechts gibt es
noch sog. Hilfsausgänge, auch AUX Wege
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
10
genannt. Die EFX (Effekt) Schiene ist so ein
Ausspielweg.
Dieser Drehgeber schickt ein anteiliges Signal
aus dem Kanal auf den Ausgang EFX SEND
(#6). Das Signal ist post-Fader, wird also
abgegriffen, nachdem es den kompletten
Kanalzug durchlaufen hat. Demnach ist es
abhängig
von
der
Stellung
des
Lautstärkereglers des Kanals (#20). Wenn also
der Lautstärkeregler des Kanals ganz runter
gedreht ist, kommt auch aus dem EFX
Ausgang kein Pegel mehr heraus. Je weiter
Sie den Lautstärkeregler des Kanals
aufdrehen, um so mehr Signalpegel gelangt
auch in den EFX Ausgang.
In der Regel wird mit diesem EFX Regler der
Anteil des Kanalsignals gesteuert, der in ein
externes Effektgerät, z.B. ein Hallgerät,
gelangen soll. Die vielfach gebrauchte
Wendung, dass mit diesem Regler „der Kanal
mit Hall versorgt wird“, ist natürlich falsch.
Vielmehr gelangt ein „trockenes“, also
unbearbeitetes Kanalsignal in das Effektgerät,
wo es bearbeitet wird. Dort wird das
Originalsignal verwendet, um z.B. ein
Hallsignal zu erzeugen. Das reine Hallsignal
steht an den Ausgängen des Effektgerätes zur
Verfügung – vorausgesetzt, im Gerät ist das
Mischungsverhältnis
von
Direktund
Effektsignal auf „100 % Effekt“ eingestellt
(manchmal auch mit „wet“ bezeichnet, im
Gegensatz zum unbearbeiteten Originalsignal,
das mit „dry“ bezeichnet wird). Die Ausgänge
des Effektgerätes werden in der Regel an den
STEREO AUX RETURN (#5 – nur beim
AM220) oder einen anderen Stereoeingang
des
Mischpults
angeschlossen.
Die
Signalstärke des Halls kann nun mit dem
entsprechenden Lautstärkeregler eingestellt
werden, d.h. es wird Hall hinzugemischt. Das
erklärt auch, warum das Mischungsverhältnis
im Effektgerät unbedingt auf „100 % wet“
stehen muss – die Mischung von Original- und
Effektsignal geschieht nämlich erst im Mixer.
Sie können die EFX Schiene jedoch auch für
andere Zwecke verwenden, z.B. zum Speisen
einer
weiteren
Beschallungszone,
zum
Anschluss eines Bühnen Monitorsystems,
sofern Sie auf der Bühne exakt die gleiche
Mischung hören wollen wie im Saal, usw.
18. PAN / BALANCE
PAN, Kurzform für PANORAMA, ist ein Regler,
der ein Signal in einem bestimmten Verhältnis
auf zwei Summenschienen aufteilt. In den
Monokanälen wird also mit diesem Regler
bestimmt, wie viel Pegel auf die linke und
rechte Summenschiene gesendet wird, so
dass das Signal sehr gleichmäßig über das
gesamte Stereospektrum verteilt werden kann.
Wird der Regler ganz nach links gedreht,
gelangt das Signal nur in die linke Summe,
steht der Regler ganz rechts, gelangt das
Signal nur in die rechte Summe. Alle
Zwischenpositionen sind möglich.
Die Stereokanäle haben einen Balance Regler
BAL für die Stereoquelle; dieser funktioniert im
Grunde nach dem gleichen Prinzip, bestimmt
also, welches der beiden Stereosignale (Links
oder Rechts) in der Summenmischung mehr
Gewichtung erlangt.
19. PEAK (SPITZENPEGEL) ANZEIGE
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
11
Diese rote LED leuchtet auf, wenn ein zu
hoher Signalpegel am Kanal anliegt. Das
Signal wird an zwei Stellen im Kanal
abgegriffen,
zum
einen
hinter
dem
Eingangsverstärker, zum anderen nach der
Klangregelung. Die Peak LED leuchtet
ungefähr 6 dB vor dem tatsächlichen Clipping
des
Kanals,
was
zu
unerwünschten
Verzerrungen führen würde. Sie ist jedoch
nicht
von
der
Stellung
des
Kanal
Lautstärkereglers (#20) abhängig!
In der Regel sollte der Eingangspegel so
eingestellt werden, dass diese LED nur bei den
allerlautesten Stellen gelegentlich, und zwar
nur sehr kurz, aufleuchtet. Wenn sie fast
durchgehend
leuchtet,
muss
der
Eingangspegel mit dem GAIN Regler (#13) ein
wenig niedriger eingestellt werden. Damit
erhält man den besten Signal-Rauschabstand
und den größtmöglichen Dynamikumfang.
Bedenken Sie, dass eine Veränderung in der
Klangregelung auch den internen Pegel ändert
– wenn Sie z.B. sehr viele Bässe anheben,
kann es passieren, dass die Peak Anzeige
aufleuchtet, obwohl der Gain Regler relativ
niedrig eingestellt ist.
Anhebung) in die Summenschiene geleitet.
Rechts davon geschieht eine Pegelanhebung
bis maximal +10 dB.
SUMMEN SEKTION
21. AUX RTN (nur AM220)
Dieser Regler kontrolliert die Lautstärke des
Signals, das an dem linken und rechten
Eingang des STEREO AUX RETURN (#5)
anliegt. Es handelt sich um ein Stereo
Potentiometer. Ganz nach links gedreht, ist der
Eingang stumm geschaltet, je mehr Sie den
Regler im Uhrzeigersinn aufdrehen, um so
lauter wird das AUX RETURN Signal in der
Summenmischung.
Oft wird an den STEREO AUX RETURN die
Rückführung eines externen Effektgerätes
angeschlossen. Zur Sicherheit sollten Sie den
Regler zuerst ganz nach links drehen, so dass
kein
Signal
hindurch
kann.
(Weitere
Ausführungen, z.B. die Einbindung von
externen Effektgeräten, finden Sie im Kapitel
„DIE KUNST DES MIXENS“).
22. 2T RETURN ROUTINGSCHALTER
Außerdem muss man wissen, dass die PEAK
Anzeige sehr, sehr schnell reagiert. Gerade bei
Signalen, die sehr perkussiv sind (Snare Drum,
Hi Hat, etc.), leuchtet die PEAK Anzeige u. U.
schon sehr frühzeitig auf, obwohl der
Durchschnittspegel noch relativ niedrig ist, und
ohne dass irgendwelche Verzerrungen zu
hören wären. Das liegt in der Natur dieser
Signale – sie haben ein kurzzeitiges Maximum
(die sog. „Transiente“), während der darauf
folgende Ausklang nur durchschnittlichen
Pegel hat. Bei diesen Signalen ist es nicht so
problematisch, wenn die PEAK Anzeige des
öfteren mal aufleuchtet.
Anders ist das jedoch bei flächigen Klängen
wie z.B. Keyboard Akkorden, oder auch
Gesang. Wenn bei solchem Klangmaterial die
PEAK Anzeige aufleuchtet, hört man in der
Regel auch schon die Verzerrung.
20. LEVEL (LAUTSTÄRKE REGLER)
Dieser Drehregler bestimmt die Lautstärke des
Kanals innerhalb der Mischung, m. a. W. wie
viel Pegel des jeweiligen Kanals in die
Summenschiene L/R gelangt.
Ganz nach links gedreht ist das Kanalsignal
stumm geschaltet, je weiter Sie den Regler im
Uhrzeigersinn aufdrehen, umso lauter wird es.
In der Mittelstellung (mit 0 gekennzeichnet)
rastet der Regler ein – dies ist die sog. „Unity
Gain“ Stellung, hier wird das Kanalsignal ohne
Beeinflussung (weder Absenkung noch
Diese Sektion verfügt über zwei Schalter. Mit
ihnen wird bestimmt, wohin das Audiosignal
der 2T RETURN Cinch Eingänge gelangen
soll.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
12
Wenn Sie den oberen Schalter 2T RTN TO
MAIN drücken, gelangt das Zweispursignal
direkt in die Summenschiene. Dies ist z.B.
interessant,
wenn
Sie
Pausenoder
Hintergrundmusik einspielen wollen – drücken
Sie einfach den Schalter, und in der
Beschallungsanlage ist das Programm des
angeschlossenen Zuspielgeräts zu hören.
Wenn Sie ein Aufnahme/Abspielgerät an den
Recording Ein- und Ausgängen angeschlossen
haben, sollten Sie während der Aufnahme
darauf achten, den Schalter TO MAIN nicht zu
drücken, da es ansonsten zu einer
Rückkopplungsschleife kommt (das, was
abgespielt wird, wird gerade nochmal
aufgenommen...).
Wenn Sie den unteren Schalter 2T RTN TO
CTRL RM / PHONES drücken, können Sie das
Signal der Zweispureingänge optisch und
akustisch überprüfen, da es nun in der
Pegelanzeige (#26) sichtbar wird und an den
Ausgängen CTRL RM (#10 – nur bei AM220)
und PHONES (Kopfhörer #7) anliegt. Diese
Funktion ist wichtig, wenn Sie Ihre
Zweispuraufnahme
kontrollieren,
sprich
abhören wollen.
Der Schalter 2T TO CTRL RM hat also
Vorrang vor dem Summensignal – dies ist
besonders bei einer Fehlersuche zu beachten.
Wenn Sie z.B. im Kopfhörer nichts hören, auch
wenn Sie die Summe und den Kopfhörerregler
aufgedreht haben, überprüfen Sie, ob nicht
zufällig dieser Schalter gedrückt ist.
Bedenken Sie, dass die abgehörte Lautstärke
von dem Regler CTRL RM / PHONES (#24)
abhängig ist, nicht aber die Stärke des
Pegelausschlags in der Pegelanzeige (#26).
Das
Signal
zur
Ansteuerung
der
Pegelanzeigen wird vor dem Lautstärkeregler
PHONES abgegriffen.
Schalter für die Phantomspeisung, die an allen
Mikrofoneingängen
die
benötigte
Speisespannung von +48V zur Verfügung
stellt.
Beim AM120 fehlt dieser Schalter – beim
Nachfolger, dem AM120II finden Sie diesen
Schalter unterhalb des Klinkeneingangs von
Kanal 1 (#2). Beim AM220 befindet sich der
Schalter in der Summensektion neben den
Pegelanzeigen.
In der linken Stellung des Schiebeschalters
(OFF) ist die Phantomspeisung nicht aktiv,
wird er nach rechts geschoben (+48 V), ist die
Phantomspeisung eingeschaltet.
Solange die Phantomspeisung eingeschaltet
ist, sollten Sie keine Kondensatormikrofone
einstecken. D.h. erst Mikrofon einstecken,
dann Phantomspeisung einschalten...
Bevor Sie die Phantomspeisung einschalten,
müssen alle Ausgangsregler runter gedreht
sein, um übermäßige Störgeräusche und
Schäden
in
den
angeschlossenen
Lautsprechern zu vermeiden.
Noch mal als Checkliste:
•
Regeln Sie Gain, Kanal und Master
Regler ganz nach unten.
•
Schließen Sie das Kondensatormikrofon
an.
•
Schalten Sie die Phantomspeisung ein.
•
Stellen Sie Gain, Kanal und Master
Regler je nach Anforderung ein.
WARNUNG: Verwenden Sie niemals unsymmetrierte
Mikrofone, wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist –
sie könnten extremen Schaden nehmen. Auch ein
externes
Mischpult,
dessen
Ausgänge
an
die
Mikrofoneingänge angeschlossen wird, könnte Schaden
nehmen, wenn die Phantomspeisung aktiviert ist. Da
Mischpulte und andere Geräte in der Regel Line Pegel
abgeben, sollten deren Ausgänge immer an die Line
Eingänge im MU Mixer angeschlossen werden.
Sie können die beiden Schalter natürlich
gleichzeitig drücken, wenn es erforderlich ist.
23. PHANTOM POWER =
PHANTOMSPEISUNG
Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen
brauchen eine Spannungsversorgung. Diese
wird in der Regel über die Phantomspeisung
hergestellt. Daher gibt es einen globalen
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
13
ist der ganz runter gedreht (geschoben), hört
man
natürlich
auch
nichts
in
den
Abhörmonitoren. Das Summensignal wird
sofort ersetzt durch das Signal vom 2T
RETURN (#9), also den Zweispureingängen,
wenn der Schalter 2T RTN TO CTRL RM (#22)
gedrückt wird. Nun können Sie z.B. die soeben
erstellte Aufnahme abhören, oder was auch
immer
Sie
an
diesen
Eingängen
angeschlossen haben. Der Schalter 2T TO
CTRL RM hat also Vorrang – dies ist
besonders bei einer Fehlersuche zu beachten.
Wenn Sie z.B. im Kopfhörer nichts hören, auch
wenn Sie die Summe und den Kopfhörerregler
aufgedreht haben, überprüfen Sie, ob nicht
zufällig dieser Schalter gedrückt ist.
25. MAIN L-R
24. PHONES (CTRL RM / PHONES)
CTRL RM ist eine Abkürzung für Control
Room, damit ist der Regieraum gemeint.
Dieser Regler ist der Lautstärkeregler der
Control Room / Phones Sektion. Beim AM120
ist er für die Lautstärke im Kopfhörerausgang
PHONES (#7) zuständig. Beim AM220 regelt
er darüber hinaus auch die Lautstärke der
CTRL RM Ausgänge (#10), an die Studio
Abhörmonitore
oder
andere
Lautsprechersysteme angeschlossen werden
können.
Ganz nach links gedreht ist das Signal stumm
(man hört nichts im Kopfhörer bzw. den
Abhörmonitoren), je weiter Sie den Regler im
Uhrzeigersinn drehen, um so lauter wird es. In
der Mittelstellung erreichen Sie „Unity Gain“,
also die Stellung, in der das Signal weder
abgesenkt noch zusätzlich angehoben wird.
Rechts davon kann der Pegel zusätzlich
angehoben werden.
Dieser Regler kontrolliert die endgültige
Ausgangslautstärke des Mixers, also des
Summensignals L/R, das an den Ausgängen
MAIN L/R (#4) anliegt. Beim AM120 ist es ein
Drehregler, beim AM220 ein Flachbahn
Schiebesteller (FADER). Bei beiden Pulten gibt
es eine Stellung, die mit 0 dB gekennzeichnet
ist. Das Ausgangssignal kann darüber hinaus
um bis zu 10 dB angehoben werden.
In der Abhörsektion ist in der Regel das
Summensignal zu hören, und zwar abhängig
von der Stellung des Summenreglers (#25) –
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
14
unterbrechen Sie für einen Moment die
Verkabelung zwischen den MAIN Ausgängen
(#) und dem nachfolgenden Gerät.
Legen Sie ein Audiosignal an einen Kanal an,
achten Sie jedoch dabei darauf, dass nur
dieser Kanal ein Signal erhält, die Audiosignale
der anderen Kanäle also momentan nicht
spielen.
Bringen Sie sowohl den LEVEL Regler des
Kanals (#20) als auch den MAIN Regler in die
0 dB Position (12-Uhr Stellung). Dieses sind ja
die „Unity Gain“ Stellungen, bei der das
jeweilige Signal weder abgesenkt noch
angehoben wird. Nun können Sie mit dem
GAIN Regler des Kanals (#13) den Pegel des
anliegenden Signals exakt einstellen:
Sie sollten darauf achten, dass die oberste,
rote LED der Pegelanzeige (mit PEAK
gekennzeichnet) nur in den wenigsten
Ausnahmefällen aufleuchtet. Sie erhalten ein
sauberes, verzerrungsfreies Eingangs- bzw.
Ausgangssignal, wenn sich im Durchschnitt
der Pegel um die 0 dB-Marke bewegt.
Gelegentliches Aufleuchten der +6 dB-Marke
ist jedoch nicht bedenklich, sofern das
nachfolgende Gerät diesen zusätzlichen Pegel
verträgt.
Übrigens: Professionelle Audiogeräte arbeiten mit einem
Ein- und Ausgangspegel von +4 dBu. Dieser Wert hat sich
als Standard durchgesetzt. Auch AM120 und AM220
richten sich danach. Daher werden ein Eingangs- oder
Ausgangspegel von +4 dBu in der Pegelanzeige des
Mixers mit „0“ angezeigt, da dieser Pegel dem internen
Betriebspegel entspricht. Leuchtet also die 0 dB LED auf,
ist alles in Ordnung...
26. PEGELANZEIGEN
Diese LED Ketten sind die Pegelanzeigen für
den linken und rechten Kanal des Mixers. Der
Anzeigebereich erstreckt sich von –20 dB bis
+6 dB sowie einer Spitzenpegel LED pro
Kanal.
27. POWER
Diese blaue Kontroll LED leuchtet, wenn das
mitgelieferte Netzteil angeschlossen ist und mit
Spannung versorgt wird.
Die LED Ketten sitzen schaltungstechnisch in
der Control Room / Phones Sektion, und zwar
vor dem Lautstärkeregler CTRL RM /
PHONES, sind also nicht abhängig von dessen
Stellung. In der Regel wird der Pegel des
Summenausgangs in Abhängigkeit von der
Stellung des MAIN Reglers (#25) angezeigt.
Dieses Signal wird sofort ersetzt, wenn der
Schalter 2T TO CTRL RM (#22) gedrückt ist –
dann sieht man den Pegel des Signals, das an
den Zweispureingängen 2T RTN (#9) anliegt.
Mit Hilfe der Pegelanzeigen kann exakt der
Eingangspegel
jedes
einzelnen
Kanals
eingestellt werden. Voraussetzung ist jedoch
folgender „Trick“:
Stellen
Sie
sicher,
dass
Sie
Ihre
Lautsprecheranlage stumm schalten bzw.
herunter
regeln
können,
ansonsten
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
15
ANWENDUNGS- und VERKABELUNGSBEISPIELE
Auf den folgenden Seiten sind einige typische Anwendungsgebiete für die Mischer AM120 und AM220
aufgezeigt. Natürlich erhebt diese Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Beispiele sollen
Ihnen eine Vorstellung darüber geben, wofür die ganzen Ein- und Ausgänge verwendet werden
können. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. So kommen Sie womöglich auch auf ungewöhnliche
Lösungen bei Aufgaben in der Beschallungs- und Aufnahmetechnik. Erlaubt ist, was gefällt!
AUFNAHME SITUATION
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
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LIVE BESCHALLUNG
ANSCHLUSS EINES EXTERNEN EFFEKTPROZESSORS
ACHTUNG: Drehen Sie den Regler EFX im Kanal 5/6 ganz zu, damit es nicht zu einer
Rückkopplungsschleife kommt!
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
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ERSTE SCHRITTE
Die
im
folgenden
beschriebene
Vorgehensweise ist äußerst wichtig. Auch
wenn
Sie
sonst
nicht
gerne
Bedienungsanleitungen lesen, sollten Sie den
folgenden Abschnitt unbedingt lesen.
Schalten Sie das Gerät erst ein, nachdem Sie
alle nötigen Kabelverbindungen hergestellt
haben. Sie können nun mit der Einstellung der
einzelnen
Kanäle
beginnen.
Das
allerwichtigste ist die richtige Einstellung der
Pegel in den einzelnen Kanälen. Jedes
einzelne Detail hat Einfluss auf das
Endergebnis, in Live Beschallungssituationen
z.B. auf das Rückkopplungsverhalten.
Die Hauptfaktoren sind im Grunde genommen
die einzelnen Eingangsverstärkungsregler
(GAIN = #13), die Lautstärkeregler der Kanäle
(LEVEL = #20), und der Summenregler (MAIN
L/R = #25). Die Eingangsverstärkung für ein
angeschlossenes Mikrofon sollte nur gerade so
hoch eingestellt werden wie nötig, um eine
Ausgewogenheit der einzelnen Signale zu
erhalten. Wenn die Eingangsverstärkung zu
niedrig ist, werden Sie am Kanalfader und an
den
AUX
Wegen
nicht
genügend
Lautstärkereserven haben, um nachfolgende
Geräte richtig ansteuern zu können. Ist die
Vorverstärkung zu hoch, muss zum Ausgleich
der Kanalfader entsprechend heruntergezogen
werden, jedoch bleibt immer noch die erhöhte
Tendenz zur Rückkopplung, da schon kleine
Fader
Bewegungen
relativ
große
Auswirkungen auf den Ausgangspegel haben.
Hinzu kommt, dass der geringere Fader Weg
nachteilige Auswirkungen bei der Mischung
hat.
Bitte folgen Sie den Einstellungsvorschlägen
wie nachfolgend beschrieben. Bitte drehen Sie
nicht erst mal alle Regler auf, bis die Kanäle
clippen und rückkoppeln, um dann alles wieder
zurückzudrehen.
RICHTIG EINPEGELN
BITTE FÜHREN SIE NACHFOLGENDE
SCHRITTE BEI JEDEM KANAL DURCH
Drehen Sie zuerst alle Lautstärkeregler
(#20 und #25) und Gain Regler (#13)
ganz
runter,
also
gegen
den
Uhrzeigersinn bis auf die Markierung -∞.
Legen Sie für diesen Prozess des
Einpegelns ein realistisches Audiosignal
immer nur an den Kanal an, den Sie
justieren wollen, ansonsten erhalten Sie
falsche Werte.
Phantomgespeiste Mikrofone und aktive
DI-Boxen müssen erst verkabelt sein,
bevor
die
Phantomspeisung
eingeschaltet wird.
Drehen Sie den CTRL RM /
Kopfhörerpegel (#24) vorsichtig bis max.
12 Uhr, also die 0 dB Marke, auf.
Wenn Sie das, was sie später tun,
vorhören wollen, stecken Sie einen
Kopfhörer in die dafür vorgesehene
Buchse (#7) oder verkabeln Sie Ihre
Monitoranlage mit den Control Room
Ausgängen (#10).
Stellen Sie alle Klangregler (#14 ~ 16)
auf linear, d.h. 12 Uhr Position.
Bringen Sie den PAN bzw. BALANCE
Regler (#18) in die Mittelposition.
Drehen Sie nun den Lautstärkeregler
(#20) des Kanals auf die 0 dB Position
(12 Uhr).
Schieben Sie den Summen Regler (#25)
auf die 0 dB Position.
Legen Sie einen realistischen Live-Pegel
am Kanal an und überwachen Sie den
Pegel auf der LED Anzeige in der
Summensektion (#26).
Drehen Sie den Gain Regler so weit auf,
bis
sich
der
durchschnittliche
Pegelausschlag vornehmlich um den 0
dB Bereich abspielt.
Auf diese Weise haben Sie genügend
Spielraum (Headroom) für kurzzeitige
Spitzenpegel und arbeiten immer im
optimalen Bereich für durchschnittliche
Pegel.
Bei Mikrofonen hängt die Vorverstärkung
vom
Typ
des
Mikrofons
ab.
Kondensatormikrofone haben in der
Regel
einen
wesentlich
höheren
Ausgangspegel
als
dynamische
Mikrofone.
Bitten
Sie
den
Künstler/Sprecher,
einen
möglichst
realistischen Pegel zu produzieren, d.h.
so laut zu singen/sprechen/spielen, wie
es bei der Vorstellung der Fall sein wird.
Wenn bei diesem sog. Sound Check
nicht mit normalem Pegel gearbeitet
wird, laufen sie Gefahr, bei der
Vorstellung in den Clipping Bereich des
Mixers
zu
kommen
und/oder
Rückkopplungen zu produzieren, weil
Sie die Vorverstärkung beim Sound
Check zu hoch einstellen mussten.
Stoppen Sie nun das Audiosignal in
diesem Kanal.
Verfahren Sie bei allen Kanälen nach
dem gerade beschriebenen Prinzip.
Kommen mehr und mehr Kanäle ins
Spiel, wird sich bei der Mischung der
Gesamtpegel
erhöhen
und
die
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
18
Pegelanzeige womöglich in den roten
Bereich
gelangen.
Den
Gesamtlautstärkepegel
können
Sie
notfalls mit dem Summen Fader
kontrollieren.
Falsche
Aufstellung
von
PA
Lautsprechern, vor allem aber der
Monitor Boxen, führt zu erhöhter
Rückkopplungsgefahr.
Achten
Sie
darauf, dass die Mikrofone nicht in
Richtung der Lautsprecher zeigen.
Sollten Rückkopplungen entstehen (der
Ton „schaukelt sich auf“), auf keinen Fall
das Mikrofon mit der Hand zu halten,
das erhöht nur die Rückkopplung! Eine
wirkungsvolle
Linearisierung
des
Frequenzgangs
und
damit
eine
Verringerung der Rückkopplungsgefahr
kann mithilfe eines Equalizers oder eines
automatischen Feedback Unterdrückers
(z.B. PHONIC I7100) erreicht werden.
Grundsätzlich gilt, dass Sie Ihren Ohren trauen
sollten, um digitale Verzerrungen ausfindig zu
machen,
da
die
Aussagekraft
der
Eingangspegelanzeigen an verschiedenen
Geräten abhängig ist von der Art, wie sie
kalibriert sind.
Wenn Sie Verzerrungen im Effektsignal hören,
liegt das Problem aller Wahrscheinlichkeit
nach im Send Signal oder im Effektgerät
selber. Verringern Sie den Eingangspegel am
externen
Gerät
mit
Hilfe
des
Eingangspegelreglers dort, und erhöhen Sie
bei Bedarf den Pegel des Effekt Returns.
TIPPS AUS DER PRAXIS
Die meisten Verzerrungsprobleme in der Aux
Send – Aux Return Schleife können auf die
Eingangsverstärkung im externen Effektgerät
zurückgeführt werden (nämlich zu niedrig!).
Das gleiche gilt für hohe Nebengeräusche:
Wenn der Eingang des Effektgerätes nicht
hoch genug ausgesteuert ist führt dies zu
ungünstigen Signal-Rauschabständen.
Denken Sie bei einer Klangkorrektur nicht nur
an das Anheben von Frequenzen: Es kommt
oft mehr oder weniger auf das gleiche heraus,
ob Sie die Bässe und Höhen anheben und
dabei die Verstärkung (den GAIN) verringern,
oder ob Sie die Mitten absenken und den Gain
erhöhen. Prinzipiell sollten Sie zuerst
versuchen,
„störende“
Frequenzen
abzusenken, als „fehlende“ anzuheben.
Grundsätzlich gilt, dass alle Eingangspegel so
hoch wie möglich sein sollten, ohne
Verzerrungen zu erzeugen. Bedenken Sie,
dass die Nebengeräusche aus einem
Effektgerät mehr oder weniger gleichbleibend
sind – je mehr Pegel vom Nutzsignal Sie in das
Gerät hineingeben, um so besser wird der
Signal-Rauschabstand.
Im Laufe Ihrer Abmischung kommen Sie an
den Punkt, an dem Sie über den EFX Weg
einen externen Effekt einbinden. Es ist
unbedingt angebracht, das „Send“ Signal
korrekt
einzustellen,
bevor
es
zur
Endabmischung kommt.
Externe Effektgeräte müssen eingangsseitig so
hoch wie möglich ausgesteuert werden. Es ist
ja wohl offensichtlich unsinnig, Geräte mit
einem Dynamikumfang von weit mehr als 90
dB zu besitzen (und viel Geld dafür
auszugeben), und diese nicht richtig
anzusteuern, so dass deren Signalanzeigen
kaum aufleuchten. Auf der anderer Seite muss
natürlich peinlichst darauf geachtet werden,
keine digitalen Übersteuerungen zu erzeugen,
da diese Form der Übersteuerung – jeder der
den Klang dieser Art Verzerrung kennt, wird
dem zustimmen – äußerst unangenehm klingt.
Bei Aufnahmen auf analogen Bandmaschinen
nehmen Sie mit möglichst viel Höhen auf – ein
Zuviel können Sie in der Abmischung immer
noch zurückregeln. Viel schlimmer ist es wenn
Sie bei der Abmischung merken, dass Sie
einem ‘muffigen’ Signal fehlende Höhen
hinzufügen müssen, wobei Sie automatisch die
Nebengeräusche mit anheben. Normalerweise
tritt
dieses
Problem
bei
digitalen
Aufnahmemedien nicht auf, da deren
Dynamikumfang ausreichend ist, aber denken
Sie daran, keine Verzerrungen zu erzeugen.
Die Pegel aller Kanäle sollten sowohl bei der
Aufnahme als auch der Abmischung immer um
die 0 dB Marke liegen. Wenn sie leicht um
diesen Wert schwanken, kann mit Hilfe der
Kanal Fader (LEVEL Regler) nachjustiert
werden.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
19
TECHNISCHE DATEN
Eingänge
Anzahl der Kanäle
symmetrische Mono Mic / Line Kanäle
symmetrische Stereo Line Kanäle
Stereo AUX Return
2T RTN (Zweispur Eingang)
Ausgänge
Stereo Summen L / R
EFX Send
2T REC (Zweispur Ausgang)
Control Room L/R
Stereo Kopfhörer
Kanalzüge
EFX Send
Pan/Balance Regler
LED Anzeigen
Lautstärkeregler
Summensektion
Kopfhörer Pegelregler
Summenregler L/R
EFX Rückführung auf Summe L / R
Zweispureingang auf Regieraum
Zweispureingang auf Summe
Pegelanzeigen
Anzahl Kanäle
Segmente
Phantomspeisung
Schaltung
Frequenzumfang (Mic Eingang auf beliebigen Ausgang)
20 Hz ~ 60 kHz
20 Hz ~ 100 kHz
Übersprechen (1kHz @ 0 dBu, 20 Hz ~ 20 kHz,
Kanaleingang auf Summenausgänge L / R)
Kanalfader unten, alle anderen Kanäle auf 0 dB
Rauschen (20 Hz - 20 kHz, gemessen am
Summenausgang, Kanäle 1 - 4 0 dB Durchgang; EQ
linear; Kanäle 1 / 3 ganz nach links, Kanäle 2 / 4ganz
nach rechts. Referenz = +6 dBu)
Summe @ 0 dB, Kanalfader unten
Summe @ 0 dB, Kanalfader @ 0 dB
Geräuschspannungsabstand, bezogen auf +4 dBu
Äquivalentes Eingangsrauschen
Mikrofonvorverstärker E.I.N. (150 Ohm, maximale
Verstärkung)
Verzerrung (THD) (Beliebiger Ausgang, 1kHz @ +14
dBu, 20 Hz ~ 20 kHz, Kanaleingänge)
Gleichtaktunterdrückung CMR (1kHz @ -60dBu, Gain
auf Maximum)
Maximalpegel
Mikrofonvorverstärker
Alle anderen Eingänge
unsymmetrische Ausgänge
symmetrische Ausgänge
Impedanzen
Mikrofoneingang
alle anderen Eingänge
2-Spur Ausgänge
alle anderen Ausgänge
Klangregelung
Bässe
AM120
AM120
3
1
2
nein
Stereo Cinch
4
2
4
1
Stereo Cinch
2 x 6,3 mm TRS Klinke, symmetrisch
nein
Stereo Cinch, unsymmetrisch
nein
1
3
nein
ja
Peak (nur Mono Kanäle)
Drehregler
2 x 6,3 mm TRS Klinke, symmetrisch
1 x 6,3 mm TS Klinke, unsymmetrisch
Stereo Cinch, unsymmetrisch
2 x 6,3 mm Klinke unsymmetrisch
1
4
1
ja
Peak (nur Mono Kanäle)
Drehregler
ja
Stereo Drehregler
1 Drehregler
1 Schalter
1 Schalter
ja
60 mm Stereo Flachbahn
Schiebesteller
1 Drehregler
1 Schalter
1 Schalter
Stereo
2
4
nein
nein
Stereo
2
4
+48V DC
1 x global
+0/-1 dB
+0/-3 dB
+0/-1 dB
+0/-3 dB
<-90 dB
<-90 dB
-86,5 dBu
-84 dBu
>90 dB
<-129,5 dBm
-86,5 dBu
-84 dBu
>90 dB
<-129,5 dBm
<0,005%
<0,005%
80 dB
80 dB
+10 dBu
+22 dBu
+22 dBu
+28 dBu
+10 dBu
+22 dBu
+22 dBu
+28 dBu
2k Ohm
10k Ohm
1,1k Ohm
150 Ohm
3-Band, +/-15 dB
80 Hz
2k Ohm
10k Ohm
1,1k Ohm
150 Ohm
3-Band, +/-15 dB
80 Hz
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
20
Mitten
Höhen
Hochpassfilter
Stromaufnahme
Netzspanung
Gewicht
Abmessungen (B x H x T)
nein
12 kHz
nein
20 Watt
220 ~ 240 V, 50 / 60 Hz
1,1 kg
155,6 x 50,5 x 244 mm
2,5 kHz
12 kHz
75 Hz (-18 dB / Oktave)
20 Watt
220 ~ 240 V, 50 / 60 Hz
1,5 kg
190 x 56 x 233 mm
Phonic behält sich das Recht vor, technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung AM120 & AM220
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ABMESSUNGEN
Die Maße sind in mm/inch angegeben.
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BLOCKSCHALTBILDER
AM120
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AM220
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UND
aus. Fazit: Das Nutzsignal wird übertragen,
Störeinstreuungen ausgelöscht.
Die meisten Störungen bei Audioinstallationen
werden durch falsche und beschädigte
Steckverbindungen hervorgerufen. Um eine
ordnungsgemäße Verkabelung Ihrer Anlage zu
gewährleisten sollten Sie die folgenden
Abschnitte aufmerksam durchlesen, es sei
denn Sie sind schon mit den Begriffen
symmetrisch und unsymmetrisch vertraut.
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN BEIDEN
VERFAHRENSWEISEN
Da eine symmetrische Kabelführung gegen
äußere Störeinstreuungen unempfindlich ist,
muss der Masseleiter keinen elektrischen
Strom führen, was bedeutet, dass die beiden
miteinander verbundenen Geräte das gleiche
SYMMETRISCH
UNSYMMETRISCH
WAS
BEDEUTET
KABELFÜHRUNG?
UNSYMMETRISCHE
Diese Art der Verkabelung findet sich in der
Regel bei den meisten Geräten der
Unterhaltungselektronik und Videosystemen.
Es gibt einen Leiter der das Signal trägt, der
andere ist für die Erdung/Masse bestimmt. Im
Normalfall, bei Signalen mit geringerem Pegel,
schirmt der Masseleiter das signalführende
Kabel ab.
WAS
BEDEUTET
KABELFÜHRUNG?
SYMMETRISCHE
Bei einem symmetrierten Aufbau wird das
Signal über 2 Leiter und einen zusätzlichen
masseführenden Schutzleiter gesendet. Die
beiden signalführenden Leiter übertragen
prinzipiell ein identisches Signal, jedoch ist das
eine gegenüber dem anderen um 180°
gedreht. Der Symmetrier Aufholverstärker in
der Eingangssektion dreht die Phase des
einen Signals und addiert dieses zu dem
anderen hinzu. Störeinstreuungen, die auf dem
Kabelweg in das System eingedrungen sind,
“reiten” sozusagen auf beiden Signalwegen
und sind deshalb gleichphasig. In der
Eingangssektion wird also die Phase des einen
Störsignals wiederum um 180° gegenüber dem
anderen gedreht und aufaddiert – und somit
löschen sich diese beiden Signale gegenseitig
Massepotential
haben,
was
wiederum
Grundbedingung für ein störungsfreies System
ist.
Schauen
wir
uns
noch
mal
das
unsymmetrische System an. Dort fließt der
Strom des Signals vom Signalleiter zum
Masseleiter, also von plus nach minus. Das
Massepotential der beiden verbundenen
Geräte ist aber nicht identisch. Das bedeutet
dass dieses System viel eher von äußeren
Störeinstreuungen beeinflusst wird.
Symmetrische Systeme können im Gegensatz
zu unsymmetrischen durchaus über lange
Kabelstrecken verlust- und störungsfrei
arbeiten. Das Ergebnis ist ein niedriger
Nebengeräuschpegel bei dem symmetrischen
System.
Weil ein symmetrisches System 2 Leiter für
das Signal und einen Leiter für die
Masse/Abschirmung
braucht,
werden
mindestens drei Leiter benötigt. Also ist hierbei
die abschirmende Masse vollkommen vom
Signal getrennt.
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Lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt
sorgfältig, wenn Sie Anlagen verkabeln, egal
ob symmetrisch und unsymmetrisch.
DIE KORREKTE KABELFÜHRUNG
SYMMETRISCHEN VERBINDUNGEN
BEI
Verwenden Sie für die Verbindung des
Audiosignals Stecker mit drei Anschlussstiften.
Stellen Sie sicher, dass das System
ordnungsgemäß geerdet ist. Verwenden Sie
niemals einen masseisolierenden Stecker,
ohne das System zusätzlich separat zu erden.
Dies ist eine Grundbedingung für eine
einwandfrei Audioverbindung.
Die Masseverbindung (Pin 1 bei einem XLR
Stecker) muss beim Quellgerät immer
gegeben
sein.
Sollten
sie
die
Masseverbindung trennen wollen, tun Sie dies
beim
Zielgerät,
indem
Sie
die
Masseverbindung am dortigen Pin 1
unterbrechen. Diese Art der Verbindung
vermeidet eine Erdschleife zwischen der
Signal- und der Gehäusemasse. Erden Sie das
System immer nur über den Netzstecker, da
diese Form der Erdung einen geringeren
Widerstand hat und dadurch generell die
bessere, umfassendere Erdung bietet.
Eine mögliche Ursache für auftretendes
Brummen
kann
eine
schlechte
Masseverbindung innerhalb des Systems sein.
Falls Sie den Fehler nicht lokalisieren können,
verbinden Sie versuchshalber den Massepin
des Eingangssteckers mit der Erde. Wird das
Brummen leiser oder verschwindet es, prüfen
Sie die netzseitige Masseverbindung Ihrer
Audioanlage. Besondere Aufmerksamkeit ist
geboten, wenn die Anlagekomponenten und
Racks mit einer gewissen Entfernung
zueinander aufgestellt sind, und/oder wenn Sie
eine größere Anzahl von Leistungsendstufen
verwenden.
Lassen Sie die Erdung zwischen den Racks
und dem Stromverteiler von einem Elektriker
überprüfen. Stellen Sie sicher, dass eine, und
zwar nur eine, Netzerdung für das komplette
Audio- bzw. Videosystem existiert (sog.
sternförmige Stromversorgung).
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TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
Die folgende Abbildung mit typischen Kabelverbindungen ist in sieben Abschnitte unterteilt:
SYMMETRISCH, UNSYMMETRISCH, INSERT KABEL, SYMMETRISCHES Y-KABEL, KOPFHÖRER
VERTEILER, UNSYMMETRISCHES Y-KABEL, SPEAKON LAUTSPRECHERKABEL. In jedem
Abschnitt finden sich verschiedene Verdrahtungsvorschläge für unterschiedliche Anwendungen.
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GLOSSAR
AFL - After-Fader-Listening
Acronym für After Fader Listening, auch post
fader genannt, also Abhören nach dem Fader.
AUX SEND - Auxiliary Send
Hilfsausgang.
Ein
Summensignal,
das
unabhängig
von
der
eigentlichen
Stereosumme erzeugt wird, indem Abgriffe bei
einzelnen
Kanälen
und/oder
Gruppen
vorgenommen werden, typischerweise über
Drehgeber.
Balanced
Symmetrisch. Eine Audioverbindung ist
symmetrisch, wenn das Signal auf zwei Leitern
identisch, jedoch um 180° gedreht, geführt
wird,
während
der
Schutzleiter
nicht
signalführend ist. Störeinstreuungen werden zu
gleichen
Teilen
von
beiden
Leitern
aufgenommen.
Durch
den
Symmetrierverstärker am nächsten Eingang,
bei dem die beiden signalführenden Leiter
zusammengeführt und dabei nochmals um
180° gedreht werden, löschen sich die
Störeinstreuungen gegenseitig aus.
Clipping
Verzerrung.
Heftiges
Einsetzen
von
Verzerrung im Signalfluss, meistens eine
Beschränkung der Spitzenpegel Spannung
aufgrund nur endlicher Reserven des Netzteils.
dB (Dezibel)
Eine Angabe von relativ gleichbleibenden
Mengenänderungen
mittels
einer
logarithmischen Skala.
Equalizer
Klangregelung. Eine Schaltung, die das
Anheben
oder
Absenken
bestimmter
Frequenzbereiche im Signalweg erlaubt.
Fader
Lautstärkeregler in Form eines Flachbahn
Schiebestellers.
Feedback
Rückkopplung. Pfeifen, Dröhnen oder “Hupen”,
hervorgerufen durch die zu nahe bzw.
ungünstige Platzierung von Mikrofon und
Lautsprecher. Das Mikrofon nimmt das
verstärkte Signal aus dem Lautsprecher auf
und
gibt
es
wiederum
and
den
Verstärker/Lautsprecher weiter, so dass eine
Rückkopplungsschleife
entsteht,
die
letztendlich zu einer stehenden Welle führt,
sobald
ein
bestimmter
Schwellenwert überschritten ist.
Frequency response
Frequenzgang. Die Wiedergabe
Frequenzbereiche in einem Gerät.
Lautstärke
einzelner
Gain/input sensitivity
Eingangsempfindlichkeit. Die Veränderung des
Signalpegels.
Highpass filter
Hochpass Filter. Ein Filter, das nur die hohen
Frequenzen durchlässt, die tiefen Frequenzen
am Passieren hindert.
Insert
Einschleifpunkt. Eine Unterbrechung des
Signalweges, um ein externes Gerät
“einzuschleifen”, z.B. Kompressor, Gate, etc.
Pan
Panoramaregler. Verteilt ein Signal auf die
linke und rechte Summe.
Peaking
Bandpass.
Glockencharakteristik.
Ein
Klangregler bearbeitet nur einen bestimmten
Frequenzbereich, der nach oben und unten
begrenzt ist.
PFL – pre fader listening
Abhören vor dem Fader.
Phase
Das Verhältnis zweier Signale zueinander.
Signale,
die
sich
aufaddieren,
sind
gleichphasig; Signale, die sich gegenseitig
auslöschen, sind gegenphasig.
Polarity
Die positiven und negativen Pole einer
Audioverbindung.
Üblicherweise
werden
positive mit positiven und negative mit
negativen Polen verbunden.
Post fader
Der Punkt im Signalweg nach dem Fader, also
abhängig von der Stellung desselben.
Pre fader
Der Punkt im Signalweg vor dem Fader, also
unabhängig von der Stellung desselben.
Roll off
Ein Abfallen der Lautstärke jenseits einer
bestimmten Frequenz.
Shelving
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Kuhschwanzcharakteristik. Eine Klangregler
bearbeitet den kompletten Frequenzbereich
jenseits einer bestimmten Eckfrequenz.
Stereo return
Stereo Rückführung. Ein Eingang
Aufnahme von externen Signalquellen.
zur
Transient
Transiente. Ein (meist extrem) kurzzeitiger
Anstieg des Signalpegels.
Unbalanced
Unsymmetrisch. Eine Audioverbindung ist
unsymmetrisch, wenn das Signal nur auf
einem Leiter transportiert wird und die
Abschirmung als Rückführung dient. Meist
sehr
störanfällig
gegenüber
Brummeinstreuungen und Verlusten im
Höhenbereich auf langen Strecken.
+48V
48V Gleichspannung, auch Phantomspeisung
genannt, an Mikrofoneingängen. Dient zur
Speisung von Kondensatormikrofonen und
aktiven DI Boxen.
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SERVICE UND GARANTIE
ERWERB VON WEITEREN PHONIC ARTIKELN UND ERSATZTEILEN
Wenn Sie an weiteren Phonic Artikeln oder Ersatzteilen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an
einen autorisierten Phonic Händler. Eine Liste der aktuellen Phonic Clever Händler finden Sie unter
www.phonic.info, dort unter „Händlersuche“.
SERVICE UND REPARATUR
Im Fall eines Problems oder einer Reparatur wenden Sie sich bitte an Ihren Phonic Fachhändler, bei
dem Sie das Gerät erworben haben. Phonic gibt keine Service Unterlagen an Endkunden heraus, und
warnt den Anwender nachdrücklich davor, selbst Reparaturen vorzunehmen, weil dadurch jegliche
Garantieansprüche erlischen.
GARANTIE BESTIMMUNGEN
Phonic verbürgt sich für die einwandfreie Qualität der ausgelieferten Produkte. Sollten Sie dennoch
etwas zu beanstanden haben, wird Ihnen die Firma Phonic mit einem unbürokratischen GarantieNetzwerk zur Seite stehen. Für Schäden am Gerät, die auf Materialfehler oder schlechte Verarbeitung
zurückzuführen sind, gewährt Ihnen Phonic im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zwei Jahre
Garantie ab Verkaufsdatum. Bitte bewahren Sie den Kaufbeleg auf.
Bei Fremdeingriffen in den Originalzustand des Gerätes oder bei Reparaturversuchen durch einen
nicht autorisierten Kundendienst oder den Anwender kann in der Regel nicht geklärt werden, ob der
Mangel erst durch diese verursacht oder erweitert wurde. In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass
der Mangel bei Kauf nicht vorhanden war. Die Gewährleistung ist daher in diesen Fällen abzulehnen.
Für Schäden, die durch falschen Gebrauch oder Anschluss des Gerätes in Abweichung von dieser
Bedienungsanleitung entstanden sind, steht Phonic nicht ein. Die Pflicht zur Mängelbeseitigung
erstreckt sich auch nicht auf die Auswirkungen natürlicher Abnutzung und normalen Verschleiß. Die
Notwendigkeit der Mängelbeseitigung bezieht sich nur auf das betreffende Produkt selbst und nicht
auf Folgeschäden.
Die Gewährleistung deckt keine Schäden ab, die auf einen Unfall, Missbrauch oder Fahrlässigkeit
zurückzuführen sind.
Der Gewährleistungsanspruch gilt nur, wenn das Gerät bei einem Phonic Händler als Neugerät
erstanden wurde.
KUNDENDIENST UND SERVICE HOTLINE
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http://www.phonic.com/help/. Dort finden Sie, in englischer Sprache, Antworten auf häufig gestellte
Fragen (FAQ), technische Tipps, Downloads für Treiber Software und andere nützliche Hinweise.
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