Wolf R21 Montage- und Bedienungsanleitung

Wolf R21 Montage- und Bedienungsanleitung
Montage- und
Bedienungsanleitung
Regelung R21
Wolf GmbH · Postfach 1380 · 84048 Mainburg · Tel. 08751/74-0 · Fax 08751/741600 · Internet: www.wolf-heiztechnik.de
WOLF Klima- und Heiztechnik GmbH · Eduard-Haas-Str. 44 · 4034 Linz · Tel. 0732/385041-0 · Internet: www.wolf-heiztechnik.at
Art.-Nr.: 3062298_0910
Änderungen vorbehalten
D
AT
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise.....................................................................3
Normen / Vorschriften..................................................................4
Montage / Elektrische Arbeiten................................................ 5-6
Inbetriebnahme...........................................................................7
Regelung / Funktion / Bedienung.......................................... 8-10
Regelungsparameter anzeigen / ändern...................................11
Fachmannebene Parameter................................................ 12-28
Einstellung eBus-Adresse an den Wolf-Heizgeräten.................29
Betriebsart / Status HG.............................................................30
Soll- / Istwertemperatur Anzeige...............................................31
Umstellung STB........................................................................32
Schaltplan Kesselregelung R21 ...............................................33
Einstellprotokoll Parameter.......................................................34
Fühlerwiderstände.....................................................................35
Technische Daten......................................................................36
Störmeldungen..........................................................................37
Stichwortverzeichnis............................................................ 38-40
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Sicherheitshinweise
In dieser Beschreibung werden die folgenden Symbole und Hinweiszeichen verwendet. Diese wichtigen Anweisungen betreffen
den Personenschutz und die technische Betriebssicherheit.
„Sicherheitshinweis“ kennzeichnet Anweisungen, die genau einzuhalten sind, um Gefährdung oder Verletzung von Personen zu
vermeiden und Beschädigungen am Gerät zu verhindern.
Gefahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!
Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung Betriebsschalter ausschalten.
Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem Betriebsschalter an
elektrische Bauteile und Kontakte! Es besteht die Gefahr eines
Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder Todesfolge.
An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.
Achtung „Hinweis“ kennzeichnet technische Anweisungen, die zu beachten sind, um Schäden und Funktionsstörungen am Gerät zu
verhindern.
Brennerzuleitung 1.Stufe
Brennerzuleitung 2.Stufe
Kesselfühler
Sicherheitstemperaturbegrenzer
Schutzleiteranschluss
Thermometer
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Normen / Vorschriften
Installation / Inbetriebnahme Die Kesselregelung entspricht folgenden Bestimmungen:
EG-Richtlinien
- 2006/95/EG
- 2004/108/EG
Niederspannungsrichtlinie
EMV-Richtlinie
DIN / EN - Normen
EN 60335-1, EN 60730-2-9, EN 14597,
DIN 3440, EN 50165, EN 55014-1
Für die Installation sind nachfolgende Vorschriften, Regeln und
Richtlinien zu beachten
- Die Installation und Inbetriebnahme der Heizung
- Die örtlichen EVU-Bestimmungen
- DIN VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen
bis 1000V
- DIN VDE 105 Betrieb von elektrischen Anlagen
- EN50156 Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen
- EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
Bestimungsgemäße Verwendung
Die Wolf Regelung R21 wird ausschließlich in Verbindung mit Wolf Heizgeräten eingesetzt. Die Regelung R21 ist mit einem Temperaturregler/ -wächter
und einem Sicherheitstemperaturbegrenzer ausgestattet. Die Regelung
steuert zweistufige oder modulierende Brenner. Die Kesselsolltemperatur
ist einstellbar von 38-90°C.
Die Regelung R21 kann mit einem Bedienmodul BM zur witterungsgeführten
Temperaturreglelung mit Zeitprogramm erweitert werden.
Mitgeltende Unterlagen
Montage- und Bedienungsanleitung des Heizgerätes
Anleitungen aller verwendeten Zubehöre.
Warnhinweise
- Das Entfernen, Überbrücken oder Außerkraftsetzen von Sicherheits- und
Überwachungseinrichtungen ist verboten!
- Die Anlage darf nur in technisch einwandfreiem Zustand betrieben werden.
Störungen und Schäden, die die Sicherheit beeinträchtigen, müssen
umgehend beseitigt werden.
- Bei Einstellung der Brauchwassertemperatur über 60°C bzw. bei Aktivierung der Legionellenschutzfunktion (65°C) ist für eine entsprechende
Kaltwasserbeimischung zu sorgen (Verbrühungsgefahr).
Wartung / Reparatur
- Die einwandfreie Funktion der elektrischen Ausrüstung ist in regelmäßigen
Abständen zu kontrollieren.
- Störungen und Schäden dürfen nur von Fachkräften beseitigt werden.
- Schadhafte Bauteile dürfen nur durch original Wolf-Ersatzteile ersetzt
werden.
- Vorgeschriebene elektrische Absicherungswerte sind einzuhalten (siehe
Technische Daten).
Achtung
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Werden an Wolf-Regelungen technische Änderungen vorgenommen, übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen, keine Gewähr.
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Montage / Elektrische Arbeiten
Montage
Bei der Montage der Regelung ist zu beachten, dass die Fühlerkapillaren nicht geknickt oder verdreht werden!
Bauseitige Leitungen für Fühler und Fernbedienung nicht zusammen mit Netzleitungen verlegen.
Elektrische Verdrahtung gemäß Schaltplan.
Hinteren Regelungsdeckel nach Lösen der beiden Schrauben
öffnen.
Sicherheitstemperaturbegrenzer
Schutzleiteranschluss
Thermometer
Elektrische Arbeiten
Sicherheitstemperaturbegrenzer
Fühlerkapillare in beliebige Öffnung der Tauchhülse des Kessels
stecken
Schutzleiteranschluss
an die Regelungskonsole stecken
Thermometer für Kesseltemperaturanzeige
in beliebige Öffnung der Tauchhülse des Kessels stecken
LP = Ladepumpe
Netz 230V
Kesselfühler
Kesselfühler
in beliebige Öffnung der Tauchhülse des Kessels stecken
KKP = Kesselkreispumpe
A1 = Parametrierbarer Ausgang
Brennerzuleitung
2.Stufe
Brennerzuleitung
durch die Öffnung in der Regelungskonsole (links/rechts) führen,
je nach Schwenkrichtung der Kesseltüre.
AF = Außenfühler
SF = Speicherfühler
E1 = Parametrierbarer Eingang
eBUS
Brennerzuleitung
1.Stufe
Hinweis
Alle eventuell nicht benötigte Stecker in die Steckerleiste stecken.
Farbcodierung beachten.Gelben Stecker mit Brücke in Steckplatz
E1 stecken.
Netzanschluss
Netzanschlusskabel mit dem mitgelieferten Stecker verbinden.
Stecker in den beschrifteten Platz der Steckerleiste stecken und
Kabel mit Zugentlastung sichern. Kabel durch die Aussparung in
der Kesselrückwand führen.
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Montage / Elektrische Arbeiten
Pumpenanschluss
Die Wolf-Kesselkreis- und die Wolf-Speicherladepumpe sind
werkseitig mit Stecker ausgeführt. Kabel durch die Aussparung in
der Kesselrückwand führen. Stecker in die beschrifteten Plätze der
Steckerleiste stecken und Kabel mit Zugentlastung sichern.
A1 parametrierbarer
Ausgang
Anschlusskabel für Ausgang A1 mit dem mitgelieferten Stecker
verbinden. Stecker in den beschrifteten Platz der Steckerleiste
stecken und Kabel mit Zugentlastung sichern. Kabel durch die
Aussparung in der Kesselrückwand führen.
Außenfühler
(Zubehör)
Bauseitige Zuleitung des Außentemperaturfühlers mit dem mitgelieferten Stecker verbinden. Stecker in den beschrifteten Platz
der Steckerleiste stecken und Kabel mit Zugentlastung sichern.
Kabel durch die Aussparung in der Kesselrückwand führen. Außentemperaturfühler an der Nord- oder Nordostwand 2 bis 2,5m
über dem Boden montieren.
Speicherfühler
(Zubehör)
Speicherfühler (Zubehör) in die Tauchhülse des Speichers stecken. Kabel durch die Aussparung in der Kesselrückwand führen.
Stecker in den beschrifteten Platz der Steckerleiste stecken und
Kabel mit Zugentlastung sichern.
E1 parametrierbarer
Eingang
Anschlusskabel für Eingang E1 mit dem mitgelieferten Stecker
verbinden. Stecker in den beschrifteten Platz der Steckerleiste
stecken und Kabel mit Zugentlastung sichern. Kabel durch die
Aussparung in der Kesselrückwand führen.
Ist an E1 kein Zubehör angeschlossen, muss der Gegenstecker
mit Drahtbrücke aufgesteckt sein.
eBus-Zubehör
Fernbedienung, Funkuhrmodul, Funkuhrmodul mit Außenfühler,
Empfänger für Funkaußenfühler und analoge Funkfernbedienung.
Bauseitige Zuleitung des Zubehörs mit dem mitgelieferten grünen
Stecker (Aufschrift eBus) verbinden. Stecker in den beschrifteten
Platz der Steckerleiste stecken und Kabel mit Zugentlastung
sichern. Kabel durch die Aussparung in der Kesselrückwand
führen.
Hinweis:
Sollen mehrere eBus-Zubehörbauteile gleichzeitig angeschlossen
werden, müssen diese parallel zum eBus-Anschluss angeklemmt
werden.
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Inbetriebnahme
Betriebsschalter EIN/AUS der Regelung einschalten.
Betriebsschalter EIN/AUS
Wird die Regelung am Betriebsschalter eingeschaltet, so wird
mit der Werkseinstellung der Betrieb der Heizungsanlage aufgenommen.
Hinweis:
Die Werkseinstellung der Regelung entspricht Erfahrungswerten.
Je nach Anlage bzw. Belegung können Regelungsparameter
abweichend von der Werkseinstellung eingestellt werden! Änderungen können über das Wolf-Regelungszubehör bzw. über PC/
Laptop mit der Wolf-Regelungssoftware vorgenommen werden.
Alle Werkseinstellungen sind unverlierbar gespeichert.
Die Regelgung erkennt bei der Inbetriebnahme automatisch einen
angeschlossenen Speicher- und/oder Außenfühler.
Der Außenfühler wird durch Abklemmen und Aus-/Einschalten der
Versorgungsspannung abgemeldet
Achtung
Der Speicherfühler kann durch Abklemmen und Reset (Regelung)
abgemeldet werden.
Der Kesselfühler kann nicht abgemeldet werden.
In Verbindung mit einem Kaskadenmodul muss das erste Heizgerät auf Busadresse1 eingestellt werden.
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Regelung / Funktion / Bedienung
Feinsicherung M 6,3 A
eBus-Anschluss
für PC/Laptop
Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB)
Bedienung nur für
den Fachmann
Regelungsoberteil
Betriebsschalter EIN/AUS
Thermometer
Leuchtring
Heizwasser Temperaturwahl
Resettaste
Warmwasser Temperaturwahl
Betriebsschalter EIN/AUS
Bei Stellung 0 ist die Heizkesselregelung ausgeschaltet. Es
erfolgt kein Frostschutz.
Leuchtring zur Statusanzeige
8
Anzeige
Bedeutung
Grün blinkend
Stand by (Netz ist eingeschaltet, keine
Wärmeanforderung)
Grünes
Dauerlicht
Wärmeanforderung: Pumpe läuft,
Brenner aus
Gelb blinkend
Schornsteinfegerbetrieb
Gelbes
Dauerlicht
Brenner ein, Flamme ein
Rot blinkend
Störung
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Regelung / Funktion / Bedienung
Resettaste
1. zum Zurücksetzen aller Parameter auf Werkseinstellung.
- Betriebschalter muss in Stellung O (AUS) stehen.
- Resettaste drücken und gedrückt halten, während der
Betriebsschalter in Stellung I (EIN) gebracht wird.
- R e s e t t a s t e n a c h d e m E i n s c h a l t e n d e r A n l a g e
noch mind. 2 Sek. gedrückt halten.
2. zum Entriegeln vom Öl-Feuerungsautomat.
(nur in Kombination mit den entsprechenden Wolf-Komponenten)
- Bei einer Brennerstörung wird durch Drücken der Resettaste über
ein Entriegelungsrelais der Öl-Feuerungsautomat entriegelt.
Hinweis: Gaskessel müssen bei Brennerstörungen direkt
am Gas-Feuerungsautomat über eine Öffnung in
der Schalldämmhaube entriegelt werden.
Warmwasser Temperaturwahl (Drehknopf)
Bei Heizkesseln in Kombination mit einem Speicherwassererwärmer entspricht die Einstellung 1-9 einer Speichertemperatur
von 15-60°C.
In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw.
witterungsgeführten Regler wird die Einstellung an der Temperaturwahl Warmwasser wirkungslos. Die Temperaturwahl erfolgt
am Zubehörregler.
Heizwasser Temperaturwahl (Drehknopf)
Einstellbereich von 2 - 8 entspricht einer Heizwassertemperatur
von 50-75°C (Werkseinstellung).
In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw. witterungsgeführten Regler wird die Einstellung am Heizwassertemperaturregler wirkungslos (Ausnahme: Schornsteinfegerbetrieb).
Die Heizwassertemperatur wird über die Einstellung des Reglers
errechnet.
Winterbetrieb (Stellung 2 bis 8)
Der Heizkessel heizt im Winterbetrieb die Heizwassertemperatur
auf die am Heizwassertemperaturregler eingestellte Temperatur
auf. Die Umwälzpumpe läuft gemäß Einstellung der Pumpenbetriebsart ständig (Werkseinstellung) bzw. nur bei Brenneransteuerung mit Nachlauf.
Sommerbetrieb
Durch Drehen des Drehknopfes Heizwasser Temperaturwahl in
Stellung
wird der Winterbetrieb deaktiviert und der Sommerbetrieb aktiviert. Sommerbetrieb (Heizung aus) bedeutet nur
Brauchwassererwärmung, jedoch ist der Frostschutz für die Heizung gewährleistet und der Pumpenstandschutz aktiv.
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Regelung / Funktion / Bedienung
Schornsteinfegerbetrieb
Durch Drehen des Drehknopfes Heizwasser Temperaturwahl in
Stellung
wird der Schornsteinfegerbetrieb aktiviert. Eine
vorangegangene Brennertaktsperre wird aufgehoben. Der Leuchtring blinkt gelb. Nach Aktivierung des Schornsteinfegerbetriebs
arbeitet die Heizungsanlage mit max. Heizleistung und versucht
eine mittlere Kesselwassertemperatur von 60°C konstant zu halten. Ist die Kesselwassertemperatur kleiner als 60°C, so läuft nur
der Brenner, die Pumpe ist ausgeschaltet. Bei Überschreiten der
Kesselwassertemperatur von 60°C, wird die Kesselkreispumpe
eingeschaltet. Die Speicherladepumpe läuft nur so lange, bis der
Speicher seine eingestellte Soll-Temperatur erreicht hat. Kann
die zugeführte Wärmeenergie nicht abgegeben werden, wird
bei Erreichen der max. Kesselwassertemperatur der Brenner
abgeschaltet.
Der Schornsteinfegerbetrieb wird entweder nach 15 Minuten, oder
wenn die max. Vorlauftemperatur überschritten wird automatisch
beendet. Für eine erneute Aktivierung muss der Drehknopf Heizwasser Temperaturwahl einmal nach links und dann wieder auf
Stellung
gedreht werden.
Thermometer
zur Anzeige der aktuellen Heizwassertemperatur
Feinsicherung
M 6,3 A zum Schutz der Regelungsplatine
eBus-Anschluss
zur Datenübertragung zwischen Regelung und PC/Laptop mit
dem „Software-Set für Kesselregelungen“ (Zubehör)
Sicherheitstemperaturbegrenzer STB
werkseitig auf 120°C eingestellt; wenn erforderlich auf 100°C
bzw.110°C umstellbar.
Pumpenstandschutz
10
Der Pumpenstandschutz wird generell Mittags 12:00 Uhr aktiviert.
Die Heizkreispumpe läuft für ca. 10 Sekunden an. Danach laufen
die Speicherladepumpen und die Zirkulationspumpe (falls vorhanden) für 20 Sekunden an. Damit wird ein Festsetzen der Bauteile
verhindert. Sollte der Brenner während des Pumpenstandschutzes
gerade in Betrieb sein, wird dieser für die Dauer von ca. einer
Minute abgeschaltet.
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Regelungsparameter anzeigen / ändern
Eine Änderung bzw. das Anzeigen der Regelungsparameter ist nur über das
eBus-fähige Wolf-Regelungszubehör möglich. Die Vorgehensweise ist der Bedienungsanleitung des jeweiligen Zubehörteils zu entnehmen.
Parameter- Überblick
(Einstellung und Funktion auf den folgenden Seiten)
Parameter
A09
A10
A14
HG01
HG06
HG07
HG08
HG09
HG13
HG14
HG15
HG19
HG20
HG21
HG22
HG24
HG25
HG26
HG27
HG 28
Frostschutzgrenze
HG29
HG30
HG31
HG32
HG33
HG34
HG35
HG36
HG50
HG70
Modulationssperre
Einstellbereich
-20 bis +10°C
Warmwasser-Parallelbetrieb
Warmwassermaximaltemperatur
Schaltdifferenz Brenner (dynamisch)
Pumpenbetriebsart
Werkseinst.
+2°C
0/1
0
60 bis 80°C
65°C
5 bis 30K
15K
0/1/2
0
Nachlaufzeit Kesselkreispumpe
0 bis 30min
3min
Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-max
40 bis 90°C
75°C
Brennertaktsperre
1 bis 30min
4min
Parametrierbarer Eingang E1
1 bis 11
1
Parametrierbarer Ausgang A1
0 bis 14
0
Speicherhysterese
Nachlaufzeit Speicherladepumpe
max Speicherladezeit
1 bis 30K
5K
0 bis 10min
3min
0 bis 5h
2h
Kesselminimaltemperatur TK-min *
38 bis 90°C
50°C
Kesselmaximaltemperatur TK-max
50 bis 90°C
80°C
Warmwasser-Fühlerbetriebsart
Kesselübertemp. bei Speicherladung
Kesselanfahrentlastung
Brennerstufen für Speicherladung
Brennerbetriebsart
Modulationsdynamik
Sperrzeit 2.Brennerstufe
1/2/3
1
0 bis 40K
10K
0/1
1
1/2
1 bis 4
1 = 1-stufig
2 = 2-stufig
3 = modulierend
4 = keine Funktion
0 bis 20min
2
2
10min
5 bis 50K
20K
0 bis 40min
1min
Rücklauftemperaturanhebung **
0 bis 70°C
30°C
Hysteresezeit
1 bis 30min
10min
0/1/2
2
eBus-Einspeisung
0 - 5V-Eingang für Fernleitsystem
Laufzeit Modulation
Testfunktionen
Anzeige
Multifunktions
eingang E1
0/1
0
10 bis 600sec
60sec
1 bis 8
-
-50 Fühlerkurzschluss,bzw. Kontakt geschlossen
-60 Fühlerunterbrechung,bzw. Kontakt offen
Isttemperatur Sammlerfühler HG13 = 7
Isttemperatur Rücklauffühler HG 13 = 11
* bei Betrieb mit Ölgebläsebrenner darf 38°C eingestellt werden.
** bei Betrieb mit Gasgebläsebrenner muss 40°C eingestellt werden
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Fachmannebene Parameter
Frostschutzgrenze
Parameter A09
A09
Unterschreitet die Außentemperatur den eingestellten Wert, läuft
die Kesselkreispumpe ständig. Sinkt die Kesselwassertemperatur
unter +5°C schaltet der Brenner ein und heizt den Kessel
mindestens auf die minimale Kesseltemperatur TK-min auf.
2.0
Hinweis:
Die Werkseinstellung darf nur verändert werden, wenn
sichergestellt ist, dass bei niedrigeren Außentemperaturen ein
Einfrieren der Heizungsanlage und deren Komponenten nicht
erfolgen kann.
Werkseinstellung: 2°C
Einstellbereich: -20 bis +10°C
Individuelle Einstellung:______
Warmwasser-Parallelbetrieb Bei Warmwasser-Vorrangschaltung (0) wird während der
Speicherladung die Heizkreispumpe ausgeschaltet. Die Energie
Parameter A10
des Kessels wird ausschließlich der Warmwasserbereitung zur
A10
Verfügung gestellt. Die Speicherladepumpe läuft erst an, wenn
die Kesselwassertemperatur um 5°C wärmer ist, als die aktuelle
Speicherwassertemperatur. Sobald der Speicher die eingestellte
Temperatur erreicht hat, schaltet der Brenner ab und die
Heizkreispumpe ein. Die Speicherladepumpe läuft max. solange
nach, wie dies im Parameter HG19 (Nachlaufzeit Speicherladepumpe) eingestellt ist.
Im Warmwasser-Parallelbetrieb (1) bleibt die Heizkreispumpe
Werkseinstellung: 0
weiter in Betrieb. Ist die Kesselwassertemperatur um 5°C wärmer
Einstellbereich: 0 / 1
als die Speichertemperatur, läuft die Speicherladepumpe an.
Individuelle Einstellung:______
Sobald der Speicher die eingestellte Wassertemperatur erreicht
hat, ist die Speicherladung beendet. Die Speicherladepumpe läuft
max. solange nach, wie dies im Parameter HG19 (Nachlaufzeit
Speicherladepumpe) eingestellt ist.
0
Achtung Im Warmwasserparallelbetrieb (1) kann der Heizkreis zeitweise
mit einer höheren Temperatur beaufschlagt werden.
Warmwassermaximaltemperatur
Parameter A14
A14
65.0
°C
Die Werkseinstellung der Warmwassertemperatur ist 65°C. Sollte
für gewerbliche Zwecke eine höhere Warmwassertemperatur benötigt werden, so kann diese bis auf 80°C freigegeben werden.
Bei aktivierter Legionellenschutzfunktion (BM) wird der Warmwasserspeicher bei der ersten Speicherladung des Tages auf
den eingestellten Wert der Warmwassermaximaltemperatur
aufgeheizt.
Werkseinstellung: 65°C
Einstellbereich: 60 bis 80°C
Es sind geeignete Maßnahmen für einen Verbrühungsschutz zu
treffen. Der Parameter HG22 Kesselmaximaltemperatur sollte
minderstens 5K höher eingestellt werden als die gewählte WarmAchtung wassermaximaltemperatur.
Individuelle Einstellung:______
12
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Fachmannebene Parameter
Schaltdifferenz Brenner
(dynamisch)
Parameter HG01
HG01
15
Die Brennerschaltdifferenz regelt die Kesseltemperatur innerhalb
des eingestellten Bereichs durch Ein- und Ausschalten des
Brenners. Je höher die Ein- Ausschalttemperaturdifferenz
eingestellt wird, desto größer ist die Kesseltemperaturschwankung
um den Sollwert bei gleichzeitig längerer Brennerlaufzeit und
umgekehrt. Längere Brennerlaufzeiten schonen die Umwelt und
verlängern die Lebensdauer von Verschleißteilen.
Werkseinstellung: 15 K
Einstellbereich: 5 bis 30 K
Individuelle Einstellung:______
Schaltdifferenz (K)
eingestellte Schaltdifferenz 15K
Hysteresezeit 10 Minuten
Brennerlaufzeit (Min.)
Abb.:
Zeitlicher Verlauf der dynamischen Brennerschaltdifferenz für
eine benutzerdefinierte Brennerschaltdifferenz von 15K und eine
gewählte Hysteresezeit (Parameter HG33) von 10 Minuten.
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13
Fachmannebene Parameter
Pumpenbetriebsart
Parameter HG06
HG06
0
Pumpenbetriebsart 0:
Heizkreispumpe bei Heizungsanlagen ohne Kaskadenschaltung und ohne hydraulische Weiche
Bei Wärmeanforderung Heizung läuft die Heizkreispumpe ständig.
Bei Speichervorrang wird die Heizkreispumpe während der
Speicherladung abgeschaltet.
Werkseinstellung: 0
Einstellbereich: 0 / 1 / 2
Individuelle Einstellung:______
Pumpenbetriebsart 1:
Zubringerpumpe bei Heizungsanlagen mit Kaskadenschaltung und/oder hydraulischer Weiche
Heizkreispumpe wird zur Zubringerpumpe.
Der Sammlerfühler wirkt sowohl auf den Heizbetrieb als auch
auf die Speicherladung. Die Zubringerpumpe läuft nur bei
Brenneranforderung. Pumpennachlauf gemäß Parameter
HG07.
Anfahrentlastung: Bei TK Ist < TK min (50°C) Zubringerpumpe
„Aus“.
MKP und Speicherladepumpe laufen bei Anfahrentlastung
weiter.
Hinweis:Pumpennachlauf sollte von 3 min auf 15 min erhöht werden.
Parameter HG13 muss auf 7 parametriert werden.
Hydraulikschema:
MK1
MKP
SAF
ZUP
SPL
PLP
SF
SAF
MK1
MKP
14
=
=
=
=
=
=
=
Zubringerpumpe
Speicherladepumpe
Pufferladepumpe
Speicherfühler
Sammlerfühler
Mischerkreis
Mischerkreispumpe
Heizkessel
ZUP
Hydraulische
Weiche
oder
Puffer
SF
Speicher
SPL
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Fachmannebene Parameter
Pumpenbetriebsart 2:
Pufferladepumpe für BSP-Speicher
Heizkreispumpe wird Pufferladepumpe.Der Sammlerfühler (Puffer)
wirkt nur auf den Heizbetrieb. Bei Speicherladung wird auf den
internen Kesselfühler geregelt. Die Pufferladepumpe läuft nur
bei einer Brenneranforderung im Heizbetrieb. Pumpennachlauf
gemäß Parameter HG07.
Anfahrentlastung: Bei TKIst < TKmin (50°C) Pufferladepumpe
und Speicherladepumpe „Aus“.MKP läuft bei Anfahrentlastung
weiter.
Hinweis:Pumpennachlauf sollte von 3 min auf 15 min erhöht werden.
Parameter HG13 muss auf 7 parametriert werden.
Hydraulikschema:
MK1
MKP
ZUP =
SPLP =
PLP =
SF =
SAF =
MK1 =
MKP =
Zubringerpumpe
Speicherladepumpe
Pufferladepumpe
Speicherfühler
Sammlerfühler
Mischerkreis
Mischerkreispumpe
Holzkessel
Pufferspeicher
SF SPLP
PLP
Heizkessel
SAF
Einbindung
Solaranlage
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15
Fachmannebene Parameter
Nachlaufzeit Kesselkreispumpe
Parameter HG07
HG07
Besteht keine Wärmeanforderung mehr seitens des Heizkreises,
läuft die Kesselkreispumpe um die eingestellte Zeit nach, um einer
Sicherheitsabschaltung des Kessels bei hohen Temperaturen
vorzubeugen.
3
Werkseinstellung: 3 min
Einstellbereich: 0 bis 30 min
Individuelle Einstellung:______
Maximalbegrenzung
Kesselkreis TV-max.
Parameter HG08
HG08
75
Diese Funktion begrenzt die Kesseltemperatur im Heizbetrieb nach
oben hin und der Brenner schaltet ab. Bei der Speicherladung ist
dieser Parameter nicht wirksam und die Kesseltemperatur kann
während dieser Zeit auch höher sein. „Nachheizeffekte“ können
ein geringfügiges Überschreiten der Temperatur verursachen.
Werkseinstellung: 75°C
Einstellbereich: 30 bis 90°C
Individuelle Einstellung:______
Brennertaktsperre
Parameter HG09
HG09
4
Nach jeder Brennerabschaltung im Heizbetrieb ist der Brenner für
die Zeit der Brennertaktsperre gesperrt.
Die Brennertaktsperre wird durch Aus- und Einschalten am
Betriebsschalter oder durch kurzes Drücken der Resettaste
zurückgesetzt.
Ausnahme: Schornsteinfegerbetrieb, Kaskadenbetrieb und
Speicherladung
Werkseinstellung: 4 min
Einstellbereich: 1 bis 30 min
Individuelle Einstellung:______
16
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Fachmannebene Parameter
Parametrierbarer
Eingang E1
Parameter HG13
HG13
Die Funktionen des Eingangs E1 können nur mit eBus-fähigem
Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt werden.
Der Eingang E1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
1
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1 bis 11
Nr.
Bedeutung
1
Raumthermostat
Bei geöffnetem Eingang E1 wird der Heizbetrieb auch
unabhängig von einem digitalen Wolf - Regelungszubehör gesperrt ( Sommerbetrieb).
Ausnahme: Fernbediente Heizkreise
2
Maximalthermostat
Der Eingang E1 muss für eine Brennerfreigabe
geschlossen werden. Bei geöffnetem Kontakt bleibt
der Brenner auch im Schornsteinfeger- Kaskaden-,
und Frostschutzbetrieb für Warmwasser und Heizung
gesperrt.
Individuelle Einstellung:______
3
nicht belegt
4
nicht belegt
5
Abgasklappe / Zuluftklappe
Funktionsüberwachung der Abgasklappe/Zuluftklappe mit potentialfreien Kontakt. Geschlossener
Kontakt Voraussetzung für Brennerfreigabe im
Heiz-,Warmwasser-,Kaskaden- und Schornsteinfegerbetrieb.
Wichtig: A1 (HG 14 = 7) muss auf Funktion Abgasklappe / Zuluftklappe parametriert sein.
6
Zirkulationstaster (bauseits)
Nach Betätigen des Tasters wird die Zirkulationspumpe
unabhängig vom Zeitprogramm oder der Stellung des
Programmwahlschalters (BM) für 5 Minuten eingeschaltet.
Wichtig: Ausgang A1 muss in jedem Fall auf
Einstellung 13 programmiert werden!
Achtung Der Eingang E1 darf nicht für den Anschluss von Sicherheitseinrichtungen (z.B. 2. STB, Wassermangelsicherung,
Sicherheitsdruckbegrenzer) verwendet werden. Siehe hierzu
Montagenanleitung Heizgerät.
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Fachmannebene Parameter
Der Eingang E1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
Nr.
Bedeutung
7
Sammlerfühler (Hydraulische Weiche oder Puffer)
Das Ausregeln der Kesseltemperatur im Heizbetrieb
und während der Speicherladung ist von der Konfiguration des Parameters HG06 abhängig.
Der Kesselfühler überprüft weiterhin die Kesselminimal- und Kesselmaximaltemperatur des Wärmeerzeugers.
8
Brennersperrung
Geschlossener Kontakt, Brenner gesperrt.
Die Heizkreis- und die Speicherladepumpe laufen
im normalen Betrieb, jedoch ohne Anfahrentlastung.
Bei Schornsteinfegerbetrieb und Frostschutz ist der
Brenner freigegeben (Ansteuerung Ausgang 1 wenn
HG14 = 12, Umschaltventil, parametriert ist).
9
nicht belegt
10
Externe Brenneranforderung, Eingang E1 geschlossen (z.B. Luftheizer, Schwimmbadanforderung,
2. Speicherladung mittels Thermostat)
Kesselsolltemperatur wird auf Kesselmaximaltemperatur minus 5K gesetzt.
Begrenzung durch maximale Vorlauftemperatur.
Heizkreis- und Speicherladepumpe wie im normalen
Betrieb.
Wichtig: Ausgang A1 muss in jedem Fall auf
Einstellung 14 programmiert werden!
11
Rücklauffühler
Nur in Verbindung mit Parameter HG32
(Rücklauftemperaturanhebung).
Wichtig: Ausgang A1 muss in jedem Fall auf
Einstellung 12 programmiert werden!
18
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Fachmannebene Parameter
Parametrierbarer
Ausgang A1
Parameter HG14
HG14
0
Der Ausgang A1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
Nr.
0
1
2
Werkseinstellung: 0
Einstellbereich: 0 bis 14
Individuelle Einstellung:______
3
4
5
6
7
8
9
10
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Bedeutung
ohne Funktion
Ausgang A1 wird nicht angesteuert.
Zirkulationspumpe 100%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) angesteuert. Ohne Zubehörregler wird der Ausgang A1 ständig angesteuert.
Zirkulationspumpe 50%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch
Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert
5 Minuten ein und 5 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig im 5-Minutentakt.
Zirkulationspumpe 20%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch
Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert.
2 Minuten ein und 8 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig.
Alarmausgang
Ausgang A1 wird nach einer Störung und Ablauf von
4 Minuten angesteuert.
Flammenmelder
Ausgang A1wird nach Erkennen einer Flamme
(Spannung am Eingang B4) angesteuert.
nicht belegt
Abgasklappe / Zuluftklappe
Vor einem Brennerstart wird Ausgang A1 geschlossen.Die Rückmeldung wird über Eingang E1, (HG 13
= 5) kontrolliert.Schließt Eingang E1 nicht, so geht
der Brenner nicht in Betrieb und nach Ablauf von
zwei Minuten wird FC 8 generiert.
Wichtig: Eingang E1 muss als Abgasklappe/Zuluftklappe parametriert sein.
Fremdentlüftung
Ausgang A1 wird entgegengesetzt zum Brenner
angesteuert.
Die Abschaltung einer Fremdentlüftung (z.B. Dunstabzug) während des Brennerbetriebs ist nur bei
raumluftabhängigem Betrieb des Wärmeerzeugers
notwendig.
Versorgungsventil
Ausgang A1 wird mit der Brenneranforderung angesteuert.
nicht belegt
19
Fachmannebene Parameter
Der Ausgang A1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
Nr.
11
12
13
14
Speicherhysterese
Parameter HG15
HG15
5
Bedeutung
Zubringerpumpe
Ausgang A1 wird bei jeder Wärmeanforderung (Heizkreis bzw. Speicherladung) angesteuert.
Bypasspumpe für Rücklauftemperaturanhebung oder
Umschaltventil.
Ausgang A1 wird angesteuert wenn die Rücklauftemperatur kleiner als die eingestellte Rücklauftemperaturanhebung (Parameter HG32) ist.
Wichtig: Eingang E1 muss in jedem Fall auf
Einstellung 11 programmiert werden oder
wenn eine externe Brennersperrung Eingang E1
(HG 13 = 8) parametriert ist!
Zirkulationspumpe
Ausgang A1 wird nach Betätigen eines Tasters (Impuls Eingang E1) für 5 Minuten angesteuert.
Wichtig: Eingang E1 muss in jedem Fall auf
Einstellung 6 programmiert werden!
Ausgang A1 Ein
Ausgang A1 wird angesteuert wenn Eingang E1
geschlossen ist (externe Brenneranforderung).
Wichtig: Eingang E1 muss in jedem Fall auf
Einstellung 10 programmiert werden!
Mit der Speicherhysterese wird der Ein- und Ausschaltpunkt der
Speicherladung geregelt. Je höher die Ein- und Ausschalttemperaturdifferenz eingestellt wird, desto größer ist die Speichertemperaturschwankung um den Speichersollwert.
Beispiel: Speichersolltemperatur 60°C
Speicherhysterese 5K
Bei 55°C beginnt die Speicherladung und bei 60°C
wird sie beendet.
Werkseinstellung: 5K
Einstellbereich: 1 bis 30 K
Individuelle Einstellung:______
20
3062298_0910
Fachmannebene Parameter
Nachlaufzeit Speicherladepumpe
Parameter HG19
HG19
3
Nach Beendigung der Speicherladung (Speicher hat die eingestellte Temperatur erreicht) läuft die Speicherladepumpe max.
um die eingestellte Zeit nach. Sollte während der Nachlaufzeit
die Kesselwassertemperatur bis auf 5K Differenz zwischen Kessel- und Speicherwassertemperatur gesunken sein, so schaltet
die Speicherladpumpe vorzeitig ab um den Kessel nicht unnötig
stark auszukühlen.
Werkseinstellung: 3 min
Einstellbereich: 0 bis 10 min
Individuelle Einstellung:______
Max. Speicherladezeit
Parameter HG20
HG20
2
Werkseinstellung: 2 Std.
Einstellbereich: 0 bis 5 Std.
Individuelle Einstellung:______
Kesselminimaltemperatur
TK - min.
Parameter HG21
HG21
50
Fordert der Speichertemperaturfühler Wärme, beginnt die Speicherladung. Bei zu klein ausgelegtem Heizkessel, verkalktem
Speicher oder permanentem Warmwasserverbrauch und Vorrangbetrieb, würden die Heizungsumwälzpumpen ständig außer
Betrieb sein. Die Wohnung kühlt stark aus. Um dies zu begrenzen,
besteht die Möglichkeit eine max. Speicherladezeit vorzugeben.
Ist die eingestellte Speicherladezeit abgelaufen, schaltet die
Regelung auf Heizbetrieb zurück und taktet im eingestellten
Wechselrhythmus zwischen Heiz- und Speicherladebetrieb,
unabhängig davon ob der Speicher seine Solltemperatur erreicht
hat oder nicht. Die Funktion bleibt auch im Parallelbetrieb aktiv
(Parameter A10 auf 1). Sie ist nur dann außer Betrieb, wenn dieser
auf 0 gestellt wird.
Bei Heizungsanlagen mit hohem Warmwasserverbrauch, z.B.
Hotel, Sportverein usw. sollte dieser Parameter auf 0 gestellt
werden.
Die Regelung ist mit einem elektronischen Kesseltemperaturregler
ausgestattet, dessen min. Einschalttemperatur einstellbar ist. Wird
diese bei Wärmeanforderung unterschritten, so wird der Brenner
unter Berücksichtigung der Taktsperre eingeschaltet. Liegt keine
Wärmeanforderung vor, so kann die Kesselminimaltemperatur
TK‑min auch unterschritten werden.
Hinweis: Bei Betrieb mit Ölgebläsebrenner darf dieser Parameter
auf 38°C eingestellt werden.
Werkseinstellung: 50°C
Einstellbereich: 38 bis 90°C
Individuelle Einstellung:______
3062298_0910
21
Fachmannebene Parameter
Kesselmaximaltemperatur
TK - max.
Parameter HG22
HG22
80
Die Regelung ist mit einem elektronischen Kesseltemperaturregler ausgestattet, dessen max. Abschalttemperatur einstellbar ist
(Kesselmaximaltemperatur). Wird diese überschritten, so wird der
Brenner ausgeschaltet. Eine Wiedereinschaltung des Brenners
erfolgt, wenn die Kesseltemperatur um die Brennerschaltdifferenz
gesunken ist. Überschreitet der Kessel eine Kesseltemperatur von
95°C (evtl. Nachheizeffekt), wird die Kesselkreispumpe für eine
begrenzte Zeit auch im „Sommerbetrieb“ zugeschaltet. Dadurch
wird ein Überhitzen des Kessels verhindert.
Werkseinstellung: 80°C
Einstellbereich: 50 bis 90°C
Individuelle Einstellung:______
Warmwasser-Fühler
Betriebsart
Parameter HG24
HG24
1
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1 bis 3
Individuelle Einstellung:______
Hinweis:
Nach Änderung der
Fühlerbetriebsart muss
die Anlage aus- und
wieder eingeschaltet
werden.
22
Mit Hilfe der Warmwasser-Fühler-Betriebsart kann der Warmwasserfühlereingang auf drei verschiedene Arten betrieben werden.
Betriebsart 1 ist die Werkseinstellung für Speicherladebetrieb mit
elektronischen Speichertemperaturfühler (Zubehör).
Betriebsart 2 dient zur elektronisch angesteuerten Speicherladung mit Speichertemperaturfühler und zusätzlich einer externen
Thermostatanforderung. Hierbei wird der externe Thermostat (potentialfrei) bauseits parallel zum elektronischen Speichertemperaturfühler verdrahtet. Solange der externe Thermostat keine Wärme
fordert (Kontakt geöffnet), funktioniert die Speicherladung normal.
Fordert der externe Thermostat Wärme (Kontakt geschlossen),
werden die Kesselkreis- und Speicherladepumpe weggeschaltet.
Der Brenner heizt den Kessel mit max. Heizleistung auf TK-max.
auf. Bauseits muss über eine Schützansteuerung gewährleistet
werden, dass eine externe Pumpe die Wärme zum externen
Verbraucher führt (z.B. Luftheizer, Schwimmbad). Die Thermostatanforderung hat auch im Standby Vorrang vor jeder anderen
Wärmeanforderung.
Betriebsart 3 dient zur Ansteuerung der Speicherladepumpe mit
einem externen Thermostaten oder elektronischen Speichertemperaturfühler, jedoch ohne Anfahrentlastung. Die Speicherladepumpe läuft auch, wenn die Kessel-Ist-Temperatur kleiner als die
Warmwassertemperatur ist. Der externe Thermostat wird auf die
Klemme Speicherfühler (SF) potentialfrei geklemmt. Damit kann
der Ausgang der Speicherladepumpe zur Speicheransteuerung
oder zu sonstigen Zwecken verwendet werden. Das Schaltzeitenprogramm der Speicherladung (Bedienmodul) bleibt auch bei
reiner Thermostatansteuerung in Funktion. Der Brenner heizt
den Kessel auf Speichersolltemperatur + Kesselübertemperatur
Speicherladung.
Fühlereingang geschlossen: Pumpe ein
Fühlereingang offen:
Pumpe aus
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Fachmannebene Parameter
Kesselübertemperatur bei
Speicherladung
Parameter HG25
HG25
10
Mit Parameter HG25 wird die Übertemperaturdifferenz zwischen
der Speichertemperatur und der Kesseltemperatur während
der Speicherladung eingestellt. Dabei wird die Kesseltemperatur weiterhin von der Kesselmaximaltemperatur (Parameter
HG22) begrenzt. Damit wird gewährleistet, dass auch in der
Übergangszeit (Frühling/Herbst) die Kesseltemperatur höher
ist als die Speichertemperatur und für kurze Ladezeiten sorgt.
Überschreitet, während der Speicherladung im Sommerbetrieb,
die Kesseltemperatur 95°C, schaltet sich automatisch die Heizkreispumpe für begrenzte Zeit ein, um ein etwaiges Auslösen des
STB zu verhindern.
Werkseinstellung: 10 K
Einstellbereich: 0 bis 40 K
Individuelle Einstellung:______
Kesselanfahrentlastung
Parameter HG26
HG26
1
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 0 / 1
Die aktivierbare Kesselanfahrentlastung dient zum Schutz des
Kessels gegen Korrosion, welche beim Aufheizen im kalten Zustand durch Kondensatabscheidung im Taupunktbereich hervorgerufen werden kann. Sinkt die Kesseltemperatur um 2K unter den
eingestellten Wert TK‑min, wird die Kesselkreispumpe ausgeschaltet. Die Freigabe der Pumpe erfolgt, wenn die Kesseltemperatur
den Minimalbegrenzungswert TK-min überschritten hat.
Wird der Brenner durch externe „Schütz-Schaltungen“ gesperrt (z.B.
Rauchgasthermostat Holzkessel), kann TKmin nicht erreicht werden
und die Heizkreis- und Speicherladepumpen bleiben aus.
Individuelle Einstellung:______
Brennerstufen für
Speicherladung
Parameter HG27
HG27
Mit diesem Parameter kann ausgewählt werden, ob bei zweistufig
betriebenen Heizkesseln, der Kessel während der Speicherladung
nur mit der ersten Brennerstufe arbeiten soll oder mit beiden.
2
Werkseinstellung: 2
Einstellbereich: 1 bis 2
Individuelle Einstellung:______
3062298_0910
23
Fachmannebene Parameter
Brennerbetriebsart
Parameter HG28
HG28
2
Die Betriebsart des Kessels kann frei gewählt werden. Werkseitig
ist die Regelung für zweistufigen Brennerbetrieb eingestellt.
Einstellung „1“:
einstufiger Betrieb
Einstellung „2“:
zweistufiger Brennerbetrieb
Einstellung „3“:
modulierender Brennerbetrieb
Einstellung „4“:
(keine Funktion)
Werkseinstellung: 2
Einstellbereich: 1 bis 4
Individuelle Einstellung:______
Modulationssperre
Parameter HG29
HG29
10
Geht nach einer Stillstandzeit der Brenner in Betrieb, so startet
dieser in der Regel mit einer vom Brennerhersteller vorgegebenen
Mindestleistung. Durch die Vorgabe der Modulations-Sperrzeit
kann ein Zeitraum eingestellt werden, während dessen auch bei
Anforderung keine Modulation erfolgt.
Werkseinstellung: 10 min.
Einstellbereich: 0 bis 20 min.
Individuelle Einstellung:______
Modulationsdynamik
Parameter HG30
HG30
20
Werkseinstellung: 20 K
Einstellbereich: 5 bis 50 K
Individuelle Einstellung:______
24
Der Proportionalbereich bestimmt ein zum jeweiligen Sollwert der
Regelgröße (Vorlauftemperatur) liegendes Temperaturfenster,
innerhalb dessen eine modulierende Brenneransteuerung erfolgt.
Außerhalb dieses Bereichs ist das Stellglied je nach Richtung der
Abweichung ständig offen oder geschlossen. Der Proportionalbereich ist so einzustellen, daß eine stabile Brenneransteuerung
gewährleistet ist. Bei kurz eingestellten Hysteresezeiten (z.B.
2min. muß ein großes Temperaturfenster (z.B. 40K) eingestellt
werden und umgekehrt bei lang eingestellten Hysteresezeiten
(z.B.. >10min.) ein kleines Temperaturfenster (z.B. 10K).
Die Werkseinstellung ist ein Erfahrungswert und sollte ohne Kontrolle der tatsächlichen Brennerlaufzeit nicht verändert werden.
Hinweis: Zu klein eingestellte Bereiche führen zu häufigem Takten
des Brenners, zu groß eingestellte Bereiche führen zu
großen Vorlauftemperaturschwankungen.
3062298_0910
Fachmannebene Parameter
Sperrzeit 2.Brennerstufe
Parameter HG31
HG31
1
Werkseinstellung: 1 min.
Einstellbereich: 0 bis 40 min.
Die zweite Brennerstufe wird bei Freigabe eingeschaltet. Sie wird
bei Erreichen der Temperatur (Solltemperatur + dynamische Hysterese 1) ausgeschaltet. Ist die zweite Stufe einmal freigegeben,
so wird sie bei Erreichen bzw. bei Unterschreiten der Solltemperatur eingeschaltet. Die Rücknahme der Freigabe erfolgt mit der
Abschaltung der Brennerstufe1.
Dynam. Hysterese 2.Brennerstufe =
Dynam. Hysterese 1.Brennerstufe
2
Individuelle Einstellung:______
Kesseltemperatur
Sperrzeit 2.Brennerstufe
Diagramm
Stufe 1 aus
Schalthysterese 2
Stufe 1 aus, Rücknahme Freigabe Stufe 2
Stufe 2 aus
Sollwert
Stufe 1 ein
Stufe 2 ein
Beginn
Sperrzeit
Sperrzeit
2.Brenner
/ 2. Stufe
3062298_0910
Stufe 2 aus
dynamische
Schalthysterese 1
feste Schalthysterese 5 K
Ende Sperrzeit, Freigabe
Stufe 2 ein
Zeit
25
Fachmannebene Parameter
Rücklauftemperatur
Anhebung
Parameter HG32
HG32
30
Werkseinstellung: 30
Einstellbereich: 0 bis 70°C
Individuelle Einstellung:______
Hysteresezeit
Parameter HG33
HG33
10
Werkseinstellung: 10 min.
Einstellbereich: 1 bis 30 min.
Individuelle Einstellung:______
eBus-Speisung
Parameter HG34
HG34
2
Für Heizungsanlagen mit Wasserinhalten größer als 20 Ltr./kW
Heizleistung muss eine Rücklauftemperaturanhebung vorgesehen
werden.
Die minimale Rücklauftemperatur beträgt bei Heizkesseln mit
Ölgebläsebrenner oder bei Gasheizkesseln mit atmosphärischem
Brenner 30°C und bei Heizkesseln mit Gasgebläsebrenner
40°C.
Fällt die Rücklauftemperatur im Wärmeerzeuger unter die eingestellte Rücklauftemperaturanhebung, so erfolgt eine Vorlaufbeimischung durch Einschalten der Bypasspumpe.
Hinweis: Parameter HG13 muss auf 11 und Paramter HG14 muss
auf 12 eingestellt werden.
Zur Optimierung der gewählten Brennerschaltdifferenz bei unterschiedlich starker Belastung des Kessels wurde der Regler mit einer
dynamischen Brennerschaltdifferenz ausgestattet. Durch diese
Funktion wird die eingestellte Brennerschaltdifferenz (Parameter
HG01) durch die lastabhängigen Brennerlaufzeiten korrigiert. Steigt
die Brennerlaufzeit bis zu der eingestellten Hysteresezeit an, wird
die Brennerschaltdifferenz bis auf den minimalen Wert von 5K
reduziert. Dadurch ist bei einer geringen Belastung des Kessels
(schnelles Aufheizen = kurze Brennerlaufzeit) die eingestellte
Brennerschaltdifferenz wirksam. Kurze Laufzeiten und häufiges
Takten des Brenners werden wirksam verhindert. Bei längerer
Brennerlaufzeit (hoher Wärmebedarf) wird die Schaltdifferenz bis
auf 5K reduziert. Dadurch wird das Aufheizen des Kessels auf
unnötig hohe Temperaturen vermieden. Der Energieverbrauch
der Heizanlage wird optimiert.
Kurze Laufzeiten und häufiges Takten des Brenners werden durch
diese Funktion verhindert. Dadurch wird die Umwelt entlastet und
der Verschleiß minimiert.
Mit Parameter HG34 kann die eBus-Einspeisung auf drei verschiedene Arten geschaltet werden.
Die Einstellungen haben folgende Bedeutung:
0 → eBus-Einspeisung ausgeschaltet
1 → eBus-Einspeisung eingeschaltet
2 → automatische eBus-Einspeisung
Werkseinstellung: 2
Einstellbereich: 0 / 1 / 2
Individuelle Einstellung:______
26
3062298_0910
Fachmannebene Parameter
0 - 5V - Eingang
für Fernleitsystem
Parameter HG35
HG35
0
Werkseinstellung: 0
Einstellbereich: 0 / 1
Individuelle Einstellung:______
Mit Parameter HG35 kann der 0 - 5V Eingang für Fernleitsystem
geschaltet werden.
Die Einstellungen haben folgende Bedeutung:
0 → Außenfühleranschluss
Bei der Inbetriebnahme prüft die Regelugn ob und wo ein Außenfühler angeschlossen ist.
1 → 0 - 5V - Eingang (kein Außenfühleranschluss)
Das Spannungssignal am 0 - 5V Eingang wird als Führungsgröße für die Vorgabe der Sammler - Kesselsolltemperatur genutzt
(unabhängig von der Stellung des Programmwahlschalters am BM).
Begrenzung der Vorlaufsolltemperatur durch TVmax. bzw. TKmax. .
Die Kesselkreispumpe wird zur Zubringerpumpe.
Pumpe ein bei Brenneranforderung.
Pumpennachlauf gemäss HG07.
Entsprechend der Übertragungsfunktion (siehe Diagramm) wird abHinweis:
hängig von der Eingangsspannung die Solltemperatur berechnet.
Vor Anschluss des Fernleitsystems muss der Parameter
Kessel - SammlersollHG 35 auf 1 und der Anlagentemperatur in [°C]
parameter A06 (externen Füh90
ler einstellen) auf 0 eingestellt
werden. Netz ausschalten,
Anschluss Fernleitsystem an
Stecker „AF“. Netz wieder
einschalten. Ansonsten könnte
bei einer kleinen Spannung
Kessel 38
Eingang in [V]
bereits ein Außenfühler erSammlersollkannt werden → FC 15.
frostschutz
1
Laufzeit Modulation (nur in
Verbindung mit Kaskadenmodul KM erforderlich)
Parameter HG36
HG36
60
5
Mit diesem Parameter wird das Stellglied (Modulierender Brenner)
entsprechend dem Modgrad angesteuert.
Modgrad = 50% →
Ansteuerung Stellglied 30sec.
Modgrad-Erhöhung von 50% auf 60% →
Ansteuerung Stellglied 6sec.
Anmerkung:
Die Laufzeit des Stellantriebes von der minimalen Leistung auf
Werkseinstellung: 60
Einstellbereich: 10sec. bis 600sec. die maximale Leistung muss ermittelt und entsprechend beim
Parameter HG36 eingestellt werden.
Individuelle Einstellung:______
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27
Fachmannebene Parameter
TEST-Funktionen
HG50
Mit Hilfe der Testfunktionen können folgende Regelungsausgänge
überprüft werden.
Heizkreispumpe Speicherladepumpe
Ausgang A1 Entstörrelais
Brenner T1 / T2
keine Funktion
Brenner 1.Stufe T6 / T7
Brenner 2.Stufe T6 / T8
on
on
on
on
on
on
on
STB -TEST
Durch gedrückt Halten der Resettaste bei eingeschalteter Regelung wird die Kesselmaximaltemperaturbegrenzung TK-max.
außer Funktion gesetzt. Der Heizkessel heizt auf die eingestellte
Temperatur des Sicherheitstemperaturbegrenzers (STB) auf
und verriegelt. Damit kann die einwandfreie Funktion des STB
überprüft werden.
Reset
Um einen Reset durchzuführen, sind folgende Schritte einzuhalten:
- Betriebschalter muss in Stellung O (AUS) stehen.
- Resettaste drücken und gedrückt halten, während der Betriebsschalter in Stellung I (EIN) gebracht wird.
- Resettaste nach dem Einschalten der Anlage noch mind. 2 Sek.
gedrückt halten.
Ausnahme:
Parameter HG08 und
Parameter HG22 werden
nicht zurückgesetzt.
Bei einem Reset werden alle Parameter (individuelle Einstellung)
auf Werkseinstellung zurückgesetzt (nur Regelung ohne BM).
Kaskadenbetrieb
In Verbindung mit dem Kaskadenregler KM können zwischen 1
und 4 Regelungen R21 zusammengeschaltet werden.
Die Kommunikation erfolgt über den 2-Draht-Bus. Jedem Kessel
wird eine eBus-Adresse zugeteilt. Das KM übergibt jedem Kessel
den Modulationsgrad (0...100%) und Freigabe, mit dem jeder
Kessel laufen muss.
Die R21 schaltet ein, sobald vom KM ein Modulationsgrad größer
0 vorgegeben wird. Die Speicherladung läuft weiterhin in der R21
ab. Der Schornsteinfegerbetrieb kann nur über das Heizungspoti
an der R21 aktiviert werden.
Beispiel:
Stufe 1 einschalten Modgrad > 0%
Stufe 2 einschalten Modgrad > 50%
Stufe 1 ausschaltenModgrad = 0%
Stufe 2 ausschaltenModgrad = 50%
Nach dem Abschalten des Brenners erfolgt keine Taktsperre.
Die Kesselkreispumpe wird im Kaskadenbetrieb (Modgrad > 0)
automatisch zur Zubringerpumpe.
Wenn Modgrad > 0 dann Pumpe an.
28
3062298_0910
Einstellung eBus-Adresse an den
Wolf-Heizgeräten
Einstellung der
eBUS-Adresse
an den Wolf-Heizgeräten
Bei einem Betrieb mehrerer Heizgeräte (Anzahl Heizgeräte >1) in
Verbindung mit einem Kaskadenmodul muss die Busadresse eines
jeden Heizgerätes gemäß der Tabelle eingestellt werden.
Heizgerät
Busadresse
Stellung Drehknopf
Warmwasser
Anzeige Leuchtring
ohne
KM
0
6
grün blinkend
(Werkseinstellung)
1
1*
1
rot blinkend
2
2
2
gelb blinkend
3
3
3
gelb/rot blinkend
4
4
4
gelb/grün blinkend
* In Verbindung mit einem Kaskadenmodul muss das erste Heizgerät auf Busadresse 1
eingestellt werden.
Einstellung der Busadresse
Entstörtaste gedrückt halten, nach 5 Sekunden erscheint der
entsprechende Blinkcode (gem. Tabelle). Mit dem Drehknopf
Temperaturwahl Warmwasser kann die entsprechende Adresse
ausgewählt werden. Entstörtaste wieder loslassen.
Die Zuordnung Heizgeräte bzw. Busadresse (1), (2), (3) und (4)
muss bauseits getroffen werden. Keine Busadresse darf mehrfach
vergeben werden.
Entstörtaste
Temperaturwahl
Warmwasser
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Hinweis:Wird nur ein Busteilnehmer (Heizgerät oder KM) vom
Netz getrennt, so müssen alle Teilnehmer über einen
Anlagenschalter aus- und eingeschaltet werden.
29
Betriebsart / Status HG
Die Anzeige der Betriebsart ist nur über das Bedienmodul BM möglich.
Die Vorgehensweise ist der Bedienungsanleitung des Bedienmoduls BM
zu entnehmen.
Betriebsart (Anzeige im Bedienmodul BM)
30
Status HG
Bedeutung
0
1
3
5
6
7
8
15
16
17
20
21
22
23
Standby
Schornsteinfegerbetrieb
Wärmeanforderung (Heizbetrieb)
Wärmeanforderung mit Taktsperre
Taktsperre
Frostschutz-Heizung
Anfahrentlastung
Speicherbetrieb
Frostschutz-Speicher
Pumpennachlauf-Speicher
Speicherparallelbetrieb
max. Speicherladezeit überschritten
Fühlerbetriebsart 2, geschlossener Kontakt
Fühlerbetriebsart 3, geschlossener Kontakt
Hinweise
max.15 min.
siehe HG 09
siehe A 09
siehe HG 26
bei Heizgeräten
<+5K
siehe HG 19
siehe A 10
siehe HG 20 , MI 09
siehe HG 24
siehe HG 24
3062298_0910
Soll-/Istwerttemperatur Anzeige
Anzeigen Infotaste
(Anzeige im Bedienmodul BM)
Beispiel:
WW temp
Anzeige
* WW TEMP
* WW Solar 1
WW SOL 24 H
*
*
*
*
*
*
*
*
Kollektor 1
Kollek 24 H
Ruecklauf
Durchfluss
WW Solar 2
WW SOL 24 H
Kollektor 2
Kollek 24 H
*
*
*
*
*
Betriebstd 1
Betriebstd 2
Sol. Leistg
Ertrag Tag
* ΣErtrag KWH
* ΣErtrag MWH
STATUS SOL 1
*
STATUS SOL 2
AUSSENTEMP
AF-MITTEL
AF MAX MIN
RAUMTEMP
*
RAUMTEMP 1
*
BETR ART HK
Sammlertemp
(Raumtemp 2-7)
T-KESSEL
*
Mischer 1
(Mischer 2-7)
RUECKLAUF
STATUS HG
BRENNERSTD
BRENNERST
Name
Warmwasser-Isttemperatur Heizung (°C)
Warmwasser-Solltemperatur Heizung (°C)
Warmwasser-Isttemperatur Solarspeicher 1 (°C)
Maximaltemperatur Solarspeicherfühler 1 (°C)
Minimaltemperatur Solarspeicherfühler 1 (°C)
Kollektortemperatur Kollektorfeld 1 Solaranlage (°C)
Maximaltemperatur Kollektorfeld 1 Solaranlage (°C)
Minimaltemperatur Kollektorfeld 1 Solaranlage (°C)
Rücklauftemperatur Solaranlage (°C)
Durchfluss Solarkreis (l/min.)
Warmwasser-Isttemperatur Solarspeicher 2 (°C)
Maximaltemperatur Solarspeicherfühler 2 (°C)
Minimaltemperatur Solarspeicherfühler 2 (°C)
Kollektortemperatur Kollektorfeld 2 Solaranlage (°C)
Maximaltemperatur Kollektorfeld 2 Solaranlage (°C)
Minimaltemperatur Kollektorfeld 2 Solaranlage (°C)
Betriebsstunden Solarkreispumpe 1 (Std.) **
Betriebsstunden Solarkreispumpe 2 (Std.) **
aktuelle Leistung Solaranlage (kW)
aktueller Tagesertrag Solaranlage (kWh) **
gesamter Ertrag Solaranlage (kWh) **
gesamter Ertrag Solaranlage (MWh) **
Warmwasserladung Solarspeicher 1
Antilegionellenfunktion Solarspeicher 1
(0=nicht erfolgreich / 1=erfolgreich)
Warmwasserladung Solarspeicher 2
Antilegionellenfunktion Solarspeicher 2
(0=nicht erfolgreich / 1=erfolgreich)
Außentemperatur (°C)
Außentemperatur Mittelwert (°C)
Außentemperatur Maximalwert (°C; 0 bis 24Uhr)
Außentemperatur Minimalwert (°C; 0 bis 24Uhr)
Raumtemperatur Istwert (°C)
Raumtemperatur Sollwert (°C)
Raumtemperatur-Istwert Mischerkreis 1 (2-7) (°C)
Raumtemperatur-Sollwert Mischerkreis 1 (2-7) (°C)
Betriebsart Heizkreis (Sonne, Mond, Standby)
Sammler Isttemperatur (°C)
Sammler Solltemperatur (°C)
Kessel Isttemperatur (°C)
Kessel Solltemperatur (°C)
Mischer Isttemperatur 1 (2-7) (°C)
Mischer Solltemperatur 1 (2-7) (°C)
Betriebsart Mischerkreis (Sonne, Mond, Standby)
Rücklauf-Isttemperatur (°C)
Status Heizgerät
Betriebsstunden Brenner
Brennerstarts des Heizgerätes
* Werte für nicht angeschlossene Module (Mischermodul MM, Kaskadenmodul KM, Solarmodul
SM) werden nicht angezeigt.
**Durch Drücken der Programmiertaste für mindestens 10 Sek. kann die Anzeige auf 0 zurückgesetzt werden.
3062298_0910
31
Umstellung STB
Umstellung des Sicherheitstemperaturbegrenzers
(STB)
Der Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) ist werkseitig auf
120°C eingestellt.
Der STB kann bei Bedarf auf 100°C, bzw. 110°C umgestellt
werden.
Regelung spannungsfrei machen.
Die zwei Schrauben vom Regelungsoberteil lösen und Regelungsoberteil nach vorne klappen.
Klemmschraube vom STB lockern. Stellscheibe auf 100°C, bzw.
110°C gemäß Skala einstellen und Klemmschraube anziehen.
Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge.
Achtung: Wird der Sicherheitstemperaturbegrenzer auf 100°C
umgestellt, darf die Kesselmaximaltemperatur
(TK‑max) nicht auf 90°C eingestellt werden.
32
3062298_0910
3062298_0910
weiß
L1 N PE
L1 N PE
PE
PE
X10
4
LP
blau
N PE L1
N PE L1
3
X11
5
A1
grün
N PE L1
N PE L1
X1
S1
- Betriebsschalter
F1
- M 6,3 Amp.
X1-20 - Klemmleiste
STB - Sicherheitstemperaturbegrenzer
KKP - Kesselkreispumpe
A1
- parametrierbarer Ausgang A1
LP
- Ladepumpe
PE
- Schutzleiter Kesselverkleidung
AF
- Außenfühler
KF
- Kesselfühler
SF
- Speicherfühler
E1
- parametrierbarer Eingang E1
eBus - eBus
Notschalter bauseits
Netz 230V/50Hz
X10
F1
M6,3A
S1
V
0 1
2
X11
KKP
braun
J
7
8
1
2
5
br gr
4 6
Oder blau
Brenner 2. Stufe
T6 T7 T8 B5
sw
X2
3
bl
1
br
2
2
X3
1
5
br ws
X4
4 3
2
gr
rt
1
Brenner 1. Stufe
J
2
2
grau
1
1
8 7
J
2
2
X5
5
blau
1
1
6
**
gelb
1
1
2
2
4 3
*AF *SF *E1
oder
0-5V
Eingang
X20
1 PE N T1 T2 S3 B4
sw ge/ bl
gn
6
Oder violett
2
grün
2
BUS
+ -
1
1
2 1
2 1
X6
Widerstandsstecker R21
47KOhm
4 3
* Zubehör
** Brücke bei Verwendung des parametrierbaren Eingangs E1 (Parameter HG 13) entfernen.
- blau
- braun
- schwarz
- weiß
- rot
- grau
- gelb/grün
STB2
(Option)
J
STB1
bl
br
sw
ws
rt
gr
ge/gn
N PE L1
N PE L1
6
Fernentriegelung
(Option)
1
KF
J
2
X7
1
Schaltplan Heizkesselregelung R21
33
Einstellprotokoll Parameter
Wolf empfiehlt das Einstellprotokoll sorgfältig auszufüllen und aufzubewahren, damit im Servicefall
und bei einem Reset schnell geholfen werden kann.
Einstellbereich
Parameter
A09
A10
a14
HG01
HG06
HG07
HG08
HG09
HG13
HG14
HG15
HG19
HG20
HG21
HG22
HG24
HG25
HG26
HG27
HG28
Frostschutzgrenze
HG29
HG30
HG31
HG32
HG33
HG34
HG35
HG36
HG50
HG70
-20 bis +10°C
Warmwasser-Parallelbetrieb
Warmwassermaximaltemperatur
Schaltdifferenz Brenner (dynamisch)
Pumpenbetriebsart
Werkseinstellung
+2°C
0/1
0
60 bis 80°C
65°C
5 bis 30K
15K
0/1/2
0
Nachlaufzeit Kesselkreispumpe
0 bis 30min
3min
Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-max
40 bis 90°C
75°C
Brennertaktsperre
1 bis 30min
4min
Parametrierbarer Eingang E1
1 bis 11
1
Parametrierbarer Ausgang A1
0 bis 14
0
1 bis 30K
5K
0 bis 10min
3min
Speicherhysterese
Nachlaufzeit Speicherladepumpe
max Speicherladezeit
0 bis 5h
2h
Kesselminimaltemperatur TK-min *
38 bis 90°C
50°C
Kesselmaximaltemperatur TK-max
50 bis 90°C
80°C
Warmwasser-Fühlerbetriebsart
1/2/3
1
0 bis 40K
10K
Kesselanfahrentlastung
0/1
1
Brennerstufen für Speicherladung
1/2
2
Brennerbetriebsart
1 bis 4
1 = 1-stufig
2 = 2-stufig
3 = modulierend
4 = keine Funktion
2
Modulationssperre
0 bis 20min
10min
Kesselübertemperatur bei Speicherladung
Modulationsdynamik
Sperrzeit 2.Brennerstufe
5 bis 50K
20K
0 bis 40min
1min
Rücklauftemperaturanhebung **
0 bis 70°C
30°C
Hysteresezeit
1 bis 30min
10min
0/1/2
2
eBus-Einspeisung
0 - 5V-Einspeisung für Fernleitsystem
Laufzeit Modulation
Testfunktionen
Anzeige
Multifunktionseingang E1
0/1
0
10 bis 600sec
60sec
1 bis 8
-
Individuelle Einstellung
-50 Fühlerkurzschluss,bzw. Kontakt geschlossen
-60 Fühlerunterbrechung,bzw. Kontakt offen
Isttemperatur Sammlerfühler HG13 = 7
Isttemperatur Rücklauffühler HG 13 = 11
* bei Betrieb mit Ölgebläsebrenner darf 38°C eingestellt werden.
** bei Betrieb mit Gasgebläsebrenner muss 40°C eingestellt werden
34
3062298_0910
Fühlerwiderstände
NTC
Fühlerwiderstände
Kesselfühler, Speicherfühler, Außenfühler, Rücklauffühler,
Sammlerfühler
Temp. °C Widerst. Ω Temp. °C Widerst. Ω Temp. °C Widerst. Ω
-21
51393
14
8233
49
1870
-20
48487
15
7857
50
1800
-19
45762
16
7501
51
1733
-18
43207
17
7162
52
1669
-17
40810
18
6841
53
1608
-16
38560
19
6536
54
1549
-15
36447
20
6247
55
1493
-14
34463
21
5972
56
1438
-13
32599
22
5710
57
1387
-12
30846
23
5461
58
1337
-11
29198
24
5225
59
1289
-10
27648
25
5000
60
1244
-9
26189
26
4786
61
1200
-8
24816
27
4582
62
1158
-7
23523
28
4388
63
1117
-6
22305
29
4204
64
1078
-5
21157
30
4028
65
1041
-4
20075
31
3860
66
1005
-3
19054
32
3701
67
971
-2
18091
33
3549
68
938
-1
17183
34
3403
69
906
0
16325
35
3265
70
876
1
15515
36
3133
71
846
2
14750
37
3007
72
818
3
14027
38
2887
73
791
4
13344
39
2772
74
765
5
12697
40
2662
75
740
6
12086
41
2558
76
716
7
11508
42
2458
77
693
8
10961
43
2362
78
670
9
10442
44
2271
79
670
10
9952
45
2183
80
628
11
9487
46
2100
81
608
12
9046
47
2020
82
589
13
8629
48
1944
83
570
3062298_0910
Temp. °C Widerst. Ω
84
552
85
535
86
519
87
503
88
487
89
472
90
458
91
444
92
431
93
418
94
406
95
393
96
382
97
371
98
360
99
349
100
339
101
330
102
320
103
311
104
302
105
294
106
285
107
277
108
270
109
262
110
255
111
248
112
241
113
235
114
228
115
222
116
216
117
211
118
205
35
Technische Daten
Technische Daten
36
Anschlußspannung:
230 V ± 10%
Netzfrequenz:
50-60 Hz
Gerätesicherung:
max. 6,3 A / Mittelträge
Leistungsaufnahme:
5VA (Regelung und Zubehör ohne
Brenner und Pumpen, Stand by)
Schaltleistung Pumpen
und Brennerstufen:
je 230 V/4(2)A gem. EN 60730, Teil1
zul.Umgebungstemp.:
0....50°C
Lagertemperatur:
-20 bis +60°C
Datenerhalt:
EEPROM permanent
3062298_0910
Störmeldungen
Ist eine Störung durch ein rotes Blinken am Leuchtring der Regelung zu erkennen, wird über das
eBus-fähige Wolf‑Regelungszubehör ein Fehlercode angezeigt, dem mit Hilfe folgender Tabelle
Ursache und Auswirkung zugeordnet werden kann.
Nr.
1
Störung
TB Übertemperatur
4
Brennerstörung
6
TW
Übertemperatur
8
Abgasklappe / Zuluftklappe schaltet
nicht
Kesselfühler
defekt
12
14
Speicherfühler
defekt
15
Außentemperaturfühler defekt
40
Fehler
Maximalthermostat
Anlagendruckwächter
max. Speicherladezeit überschritten
Fehler Multifunktionsfühler
(Sammlerfühler)
52
79
79
81
91
98
Fehler Multifunktionsfühler
(Rücklauffühler)
Fehler Eeprom
Fehler
eBuskennung
Fehler Widerstandstecker R21
3062298_0910
Ursache
Der externe Temperaturwächter hat abgeschaltet
Bei Brennerstart keine
Flammenbildung
Die Kesseltemperatur hat
die Grenze für den TW
(z.B. 95°C) überschritten
Abgasklappe / Zuluftklappe
oder deren Rückmeldung
defekt
Der Kessel-Temperaturfühler oder die Zuleitung ist
defekt
Der Sensor für die Warmwassertemperatur oder die
Zuleitung ist defekt
Der Sensor für die Außentemperatur ist defekt
(Kurzschluss oder Bruch)
Der Anlagendruckwächter
hat geschalten oder das
Maximalthermostat hat
ausgelöst
Die Speicherladung dauert
länger als zulässig.
Der Sensor für den
Sammelfühler ist defekt
(Kurzschluss oder Bruch)
Der Sensor für den
Rücklauffühler ist defekt
(Kurzschluss oder Bruch)
interner Gerätefehler
eine Busadresse wurde
mehrfach vergeben
Der Widerstandstecker ist
defekt oder wurde entfernt
Auswirkung / Maßnahme
Brenner aus, HK-Pumpen ein
Service anfordern
Brenner aus, HK-Pumpen ein
Entstörknopf am Feuerungsautom. bzw. Regelung drücken
trotz mehrmaligem Drücken kein
Erfolg Service anfordern
Brenner aus, HK-Pumpen ein
Service anfordern
Brenner aus, Pumpe ein
Brenner aus, HK-Pumpen ein
Service anfordern
für Heizbetrieb: keine Auswirkung, Speicherladepumpe
und Heizkreispumpe takten im
Wechselrhythmus 1 Std. ein, 1
Std. aus Service anfordern
Auswirkung analog Außentemperatur unter Frostschutzgrenze
Service anfordern
Brenner aus, Pumpe aus
Abwechselnd Speicher- und
Heizbetrieb
Regelung auf Kesselsolltemp.
keine Auswirkung auf Kesselbetrieb Service anfordern
keine Auswirkung auf Kesselbetrieb Bypasspumpe läuft weiter
Service anfordern
Service anfordern
Service anfordern
Brenner aus, Pumpen ein
(Masterreset → Regelung R1)
37
Stichwortverzeichnis
0 - 5V - Eingang für Fernleitsystem.............................................................................. 27
2. Speicherladung mittels Thermostat........................................................................... 18
A
A1 parametrierbarer Ausgang......................................................................................... 6
Abgasklappe............................................................................................................ 17, 19
Alarmausgang............................................................................................................... 19
Anzeigen Infotaste......................................................................................................... 31
Ausgang A1................................................................................................................... 19
Außenfühler..................................................................................................................... 6
B
Betriebsart / Status HG................................................................................................. 30
Betriebsschalter EIN/AUS............................................................................................... 8
Brennerbetriebsart......................................................................................................... 24
Brennersperrung........................................................................................................... 18
Brennerstufen für Speicherladung................................................................................. 23
Brennertaktsperre.......................................................................................................... 16
E
E1 parametrierbarer Eingang.......................................................................................... 6
eBus-Anschluss............................................................................................................. 10
eBus-Speisung 0/1/2............................................................................................... 26, 27
eBus-Zubehör.................................................................................................................. 6
Einstellbereiche der Parameter..................................................................................... 34
Einstellprotokoll Parameter........................................................................................... 34
Einstellung der eBUS-Adresse an den Wolf-Heizgeräten............................................. 29
Entriegeln vom Öl-Feuerungsautomat............................................................................ 9
Externe Brenneranforderung......................................................................................... 18
F
Fehlercodes................................................................................................................... 37
Feinsicherung................................................................................................................ 10
Feinsicherung M 6,3 A..................................................................................................... 8
Flammenmelder............................................................................................................ 19
Fremdentlüftung............................................................................................................ 19
Frostschutzgrenze......................................................................................................... 12
Fühlerwiderstände......................................................................................................... 35
H
Heizwasser Temperaturwahl (Drehknopf)....................................................................... 9
Hysteresezeit........................................................................................................... 24, 26
I
Inbetriebnahme............................................................................................................... 7
Individuelles Einstellungsprotokoll................................................................................. 34
38
3062298_0910
Stichwortverzeichnis
K
Kaskadenbetrieb...........................................................................................................
Kesselanfahrentlastung.................................................................................................
Kesselmaximaltemperatur TK - max............................................................................
Kesselminimaltemperatur TK - min...............................................................................
Kesselübertemperatur bei Speicherladung...................................................................
28
23
22
21
23
L
Laufzeit Modulation....................................................................................................... 27
Leuchtring........................................................................................................................ 8
Leuchtring zur Statusanzeige.......................................................................................... 8
Luftheizer....................................................................................................................... 18
M
Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-max..................................................................... 16
Maximalthermostat........................................................................................................ 17
max. Speicherladezeit................................................................................................... 21
Modulationsdynamik...................................................................................................... 24
Modulationssperre......................................................................................................... 24
Montage / Elektrische Arbeiten........................................................................................ 5
N
Nachheizeffekt............................................................................................................... 22
Nachlaufzeit Kesselkreispumpe.................................................................................... 16
Nachlaufzeit Speicherladepumpe.................................................................................. 21
P
Parameter-Überblick...................................................................................................... 11
Parametrierbarer Eingang E1........................................................................................ 17
Pumpenanschluss........................................................................................................... 6
Pumpenbetriebsart 0/1/2......................................................................................... 14, 15
Pumpenstandschutz...................................................................................................... 10
R
Raumthermostat............................................................................................................ 17
Regelungsausgänge überprüfen................................................................................... 28
Regelungsoberteil........................................................................................................... 8
Regelungsparameter anzeigen / ändern........................................................................ 11
Reset......................................................................................................................... 9, 28
Resettaste....................................................................................................................... 9
Rücklauftemperaturanhebung....................................................................................... 18
Rücklauftemperatur Anhebung......................................................................... 23, 25, 26
S
Sammlerfühler............................................................................................................... 18
Schaltdifferenz Brenner................................................................................................. 13
Schaltplan Heizkesselregelung R21.............................................................................. 33
3062298_0910
39
Stichwortverzeichnis
Schornsteinfegerbetrieb................................................................................................ 10
Schwimmbadanforderung............................................................................................. 18
Sicherheitshinweise......................................................................................................... 3
Sicherheitstemperaturbegrenzer STB........................................................................... 10
Sommerbetrieb................................................................................................................ 9
Speicherfühler................................................................................................................. 6
Speicherhysterese......................................................................................................... 20
Sperrzeit 2.Brennerstufe............................................................................................... 25
Sperrzeit 2.Brennerstufe Diagramm.............................................................................. 25
Status HG...................................................................................................................... 30
STB -TEST.................................................................................................................... 28
Steckerleiste.................................................................................................................... 5
Störmeldungen.............................................................................................................. 37
T
Technische Daten.......................................................................................................... 36
TEST-Funktionen / Regelungsausgänge...................................................................... 28
Thermometer................................................................................................................. 10
U
Überblick Parameter anzeigen/ändern........................................................................... 11
Umstellung STB............................................................................................................ 32
V
Versorgungsventil.......................................................................................................... 19
W
Warmwasser-Fühler Betriebsart.................................................................................... 22
Warmwassermaximaltemperatur................................................................................... 12
Warmwasser-Parallelbetrieb......................................................................................... 12
Warmwasser Temperaturwahl (Drehknopf)..................................................................... 9
Warmwasser-Vorrangschaltung.................................................................................... 12
Warnhinweise.................................................................................................................. 4
Wartung / Reparatur........................................................................................................ 4
Werkseinstellung der Parameter................................................................................... 34
Winterbetrieb................................................................................................................... 9
Z
Zirkulationspumpe......................................................................................................... 20
Zirkulationspumpe 20%................................................................................................. 19
Zirkulationspumpe 50%................................................................................................. 19
Zirkulationspumpe 100%............................................................................................... 19
Zirkulationstaster........................................................................................................... 17
Zubringerpumpe............................................................................................................ 20
Zuluftklappe............................................................................................................. 17, 19
Wolf GmbH · Postfach 1380 · 84048 Mainburg · Tel. 08751/74-0 · Fax 08751/741600 · Internet: www.wolf-heiztechnik.de
WOLF Klima- und Heiztechnik GmbH · Eduard-Haas-Str. 44 · 4034 Linz · Tel. 0732/385041-0 · Internet: www.wolf-heiztechnik.at
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