Aluschaft Bedienungsanleitung

Aluschaft Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
Kapitel 1
Allgemeine Hinweise
Kapitel 2
Seite 3
Der Aluschaft RS3 Revolution
2.1
Schaftkappe
Seite 4
2.2
Schaftbacke
Seite 7
2.3
Griff
Seite 9
2.4
Abzugsbügel
Seite 10
2.5
Vorderschafterhöhung
Seite 11
2.6
Profilschiene
Seite 12
2.7
Zusatzgewicht
Seite 13
2.8
Technische Daten
Seite 13
2.9
Wartung Aluschaft
Seite 14
Kapitel 3
3.1
Anschütz KK- Systeme
einbauen
Seite 16
3.2
Feinwerbau KK- System
einbauen
Seite 18
Standardgewehr FT300 System
einbauen
Seite 21
Freigewehrsystem einbauen
Seite 26
Kapitel 4
Kapitel 5
1
Kapitel 6
Bedienungsanleitung 300m System
6.1
Einsetzen des Zylinders
Seite 27
Zerlegen des Zylinders
Seite 28
6.3
Basiskorntunnelträger
Seite 30
6.4
Abzug einstellen
Seite 31
6.5
Diopter / Korntunnel
Seite 33
6.6
Pflege / Reinigung
Seite 34
6.7
Waffenservice
Seite 35
6.2
Kapitel 7
Empfehlenswertes Zubehör
Seite 36
2
1. Allgemeine Hinweise
Lieber Waffenbesitzer
Wir gratulieren Ihnen zum Kauf dieser Waffe oder dem Aluschaft RS3 Revolution.
Der Entscheid ist Ihnen sicher nicht schwer gefallen, sind unsere Matchwaffen
weltweit erfolgreich im Einsatz. Eine ausgereifte Konstruktion und hervorragende
Schussleistung sind die besonderen Merkmale unserer Produkte.
Beachten Sie bitte folgende Punkte, bevor Sie Ihre Waffe verwenden:
1. Betrachten Sie ein Gewehr immer als geladen, bevor Sie sich selber vom Gegenteil überzeugt haben. Tragen Sie das Gewehr nur mit geöffnetem Verschluss und
entferntem Magazin, damit jedermann sehen kann, dass es nicht schussbereit ist.
2. Richten Sie die Mündung Ihres Gewehres nie auf etwas was Sie nicht treffen
wollen (ob ungeladen oder geladen)!
3. Kontrollieren Sie vor dem Schiessen immer, ob Sie dem Kaliber der Waffe
entsprechende Munition zur Verfügung haben.
4. Kontrollieren Sie vor dem Schiessen immer, dass der Lauf nicht durch
Schmutz, Reinigungsmaterial oder andere Fremdkörper verstopft ist.
5. Der Sicherungshebel muss stets korrekt, entweder in der Position gesichert oder
feuerbereit (roter Punkt sichtbar) eingerastet sein, niemals dazwischen !
Sichern Sie Ihre Waffe bis zur unmittelbaren Schussabgabe. Versichern Sie sich,
dass die Schussrichtung frei ist, bevor Sie die Sicherung betätigen. Wenn Sie
nicht schiessen wollen oder die Sicherung betätigen, immer Finger weg vom
Abzug! (Finger gestreckt!)
6. Abgesehen von der normalen Waffenpflege sollte das Zerlegen der Waffe nur
durch einen autorisierten Fachmann erfolgen.
7. Die Lebensdauer Ihrer Waffe, insbesondere jene des Laufes, hängt von einer
sehr sorgfältigen Pflege ab. Beachten Sie die entsprechenden Instruktionen
der Bedienungsanleitung.
8. Eine Waffe darf nur durch eine sachkundige Person oder unter deren Aufsicht
benutzt werden.
3
2.1 Schaftkappe
Die Schaftkappe kann über die Zahnstange mit dem Verstellrad 2.1 in der
Längsachse 1 max. 40mm bewegt werden. Inbusschraube SW4.0 2.2 zuerst lösen,
damit das Verstellrad gedreht werden kann. Die Auslegerlänge der Schaftkappe
kann mit den Distanzstücken 4 (6mm), die auf dem Support 3 montiert werden,
beliebig verlängert werden. Die Zahnstange für die Schaftkappe ist in zwei
verschiedenen Längen erhältlich (kurze Version 5 oder lange Version 6). Die lange
Version ist standardmässig bei der Lieferung montiert.
3
2.2
+13°
2.1
7
4
1
8
-13°
kurze Version
lange Version
5
6
Wenn der Winkel des Supports 3 verstellt wird, muss die Sicherungs-Schraube
Nummer 8 (neutrale Stellung) entfernt werden. Die beiden Schrauben 7 sind für das
Lösen, resp. Klemmen des eingestellten Winkels (+/- 13°) des Supports bestimmt.
Büchse und Schraube entfernen
Absteckpositionen
Büchsen abgesteckt
Büchsen nicht
abgesteckt (180° gedreht)
Auf den Absteckpositionen kann der Winkel des Supports zweimal um je 5° abgesteckt werden. Wir empfehlen Ihnen beim 300m Schiessen diese Einstellung.
Der Support ist somit gesichert und kann sich nicht verdrehen.
Wenn Sie jedoch einen variablen Winkel bevorzugen, können die Büchsen um 180°
gedreht werden. Nicht vergessen die Schraube 8 (neutrale Stellung) und die Büchse
entfernen. Der Winkel des Supports ist jetzt frei +/- 13° einstellbar.
4
3
180°
9
Der Support 3 kann in der Längsachse um 180° verdreht werden. Dieser ist
asymmetrisch konstruiert. Somit kann die Schränkung des Hinterschaftes nach links
oder nach rechts verlegt werden. Die Schaftkappe kann im weiteren auf dem Support
seitlich verschoben werden 9 .
4
10
10
Mit der vertikalen Supportverlängerung 10, die oben auf dem Support aufgesetzt
wird, kann der Liegendschütze die Schaftkappe noch extremer nach oben auslagern.
Die vertikale Supportverlängerung 10 kann auch unten aufgesetzt werden. Dies
findet Anwendung beim Stehend-Schiessen. Wenn die Supportverlängerung benutzt
wird, benötigen Sie immer min. 1 Distanzstück. Auf der vertikalen Supportverlängerung 10 können auch Distanzstücke 4 zur horizontalen Verlängerung aufgebaut
werden.
Die Nuten 11 auf der Supportverlängerung sind
symmetrisch angeordnet.
11
12
Die Verstellräder der Schaftkappe 2.1
und Schaftbacke 12 können ohne Werkzeug
einfach demontiert werden. Es werden dadurch
weitere 30 Gramm Gewicht eingespart. Das
Standardgewehr-Reglement schreibt zudem
vor, dass während dem Wettkampf keine neuen
Einstellungen vorgenommen werden dürfen.
Um diese Bedingung zu erfüllen, können Sie
einfach die Verstellräder abziehen.
2.1
13
13
Röntgenblick durch
das Verstellrad
14
15
15
16
17
5
Die Anpresskraft des Verstellrades kann einfach über die Inbusschrauben 13
verändert werden. Ab Werk sind die Inbusschrauben bündig 15 zur Aussenkontur
eingestellt. Der Mitnehmerbolzen 14 garantiert die Kraftübertragung. Das Verstellrad
kann auf dem Lochkreis 16 alle 18° auf dem Mitnehmerbolzen 14 neu abgesteckt
werden. Der O-Ring 17 gewährleistet eine spielfreie Verbindung.
18
Das Verstellradmodul der Schaftkappe
20 und der Schaftbacke 21, kann durch
lösen der dazugehörigen Inbusschrauben 24 und 25 komplett aus der
Bohrung herausgezogen werden. Die
montierte Schaftkappe 18 oder die
Schaftbacke 19 mit der Zahnstange
kann danach ebenfalls herausgezogen
werden.
19
21
kurz
22
23
lang
Achtung:
Die Verstellmechanismen 20 und 21
nicht vertauschen! Der Schaftkappenmechanismus hat eine lange 22, der
Schaftbackenmechanismus eine kurze
Steckhülse 23.
20
25
24
MEC 140
MEC 170
3
Anschütz 4759
Anschütz 4758
Anschütz 2213-8700
Fast alle auf dem Markt erhältlichen Schaftkappenmodelle sind auf unseren Support
3 montierbar (Eine kleine Auswahl finden Sie oben).
6
2.2 Schaftbacke
Die Schaftbacke kann über die Zahnstange, mit dem Verstellrad 3.1, in der Höhe
max. 27mm bewegt werden. Bevor das Verstellrad gedreht werden kann, muss die
Inbusschraube 3.2 gelöst werden. Der Winkel der Schaftbacke kann durch das
Lösen der Inbusschrauben 1 und 2 sehr einfach verstellt werden. Für das Lösen der
beiden Inbusschrauben den mitgelieferten Spezialschlüssel SW4.0 5 verwenden!
5
10°
27mm
verschiebbar
1
2
3.2
3.1
18°
Mit dem mitgelieferten Klemmhebel 6, mit Inbusschlüssel-Einsatz SW 4.0mm,
werden die Inbusschrauben 2.2 + 3.2 der Verstellräder gelöst. Dieses Werkzeug
kann bei allen andern Inbusschrauben ebenfalls eingesetzt werden. Sämtliche Inbusschrauben haben die Schlüsselweite SW4.0mm.
5
3.2
6
2.2
7
Die Schaftbacke kann in der Längsachse durch das Lösen der beiden Inbusschrauben 7 max. 20mm bewegt werden.
möglicher Verstellweg 20mm
7
12mm
7
Die Zahnstange kann durch das Lösen der beiden Inbusschrauben 7 um 180°
gedreht werden. Die Zahnstange ist auf beiden Seiten beschriftet. Wenn der
Verschlusszylinder nicht mit der Schaftbacke kollidiert, kann die Schaftbacke um
max. 12mm weiter nach vorne geschoben werden.
Die Schaftbacke kann in der Querachse seitlich 9 durch das Lösen der beiden Inbusschrauben 11 max. 18mm bewegt werden. Wie abgebildet, kann auch der Winkel 10
eingestellt werden. Der Zahlenraster ist durch das Sichtfenster 13 oder auf der
Gegenseite 12 ablesbar.
12
10
9
10
11
13
Muss die Schaftbacke extrem nach oben verstellt werden, empfiehlt es sich eine
Schaftbackenerhöhung 14 einzubauen. Diese ist 8mm hoch und ist, wie die Basisausführung, mit Zahlen beschriftet. Es können max. 3 Stück aufgebaut werden.
Die Verwendung der Schaftbackenerhöhung(en) gewährleistet eine optimale
Führung der Zahnstange. Für starke Seitenverstellung verwenden Sie ein Distanzstück 15, welches 6mm breit ist. Die Schaftbackenerhöhung(en) und das Distanzstück können mit den Nocken 16 + 17 auf dem Gegenstück abgesteckt werden.
Im Ersatzteilkatalog sind die Bestellnummern der beiden Teile ersichtlich.
8
Abbildung mit Schaftbackenerhöhung 14 8mm
und Distanzstück 15 für
Seitenkorrektur 6mm
Abbildung ohne Schaftbackenerhöhung 14 8mm
und Distanzstück 15 für
Seitenkorrektur 6mm
(Standard)
14
14
8mm
16
6mm
15
15
17
2.3 Griff
Der Griff kann in der Längsachse 1 durch das Lösen der Inbusschraube 2 max.
12mm bewegt werden. Der Winkel 1 kann beidseitig um 12° 3 und der Winkel 2 um
je 15° 4 verstellt werden.
Winkel 1
Winkel 2
12°
12°
3
2
15°
1
4
15°
3
L+M = Griffgrössen
L = Large
ohne Markierung = M = Mittel
9
6
Die Verzahnung des Adapters 6 zum
Griffstück muss hinten liegen
(siehe Abbildung).
2.4 Abzugsbügel
Der Abzugsbügel 6 kann in der Längsachse 1 durch das Lösen der Inbusschraube 2
frei bewegt werden. Mit einer 5mm 4 dicken Distanzplatte 3, passend zum Abzugsbügel 6, kann mehr Freiraum für den Abzugsfinger 5 geschaffen werden.
6
1
3
2
ohne Distanzplatte
mit Distanzplatte
5mm
4
5
10
2.5 Vorderschafterhöhung
Die Vorderschafterhöhung kann in der Längsachse 1 frei bewegt werden. Auf der
linken Abbildung ist die Vorderschafterhöhung ohne Distanzscheiben montiert. Das
ISSF Reglement erlaubt von der Laufseelenachse bis Unterteil der Vorderschafterhöhung eine maximale Tiefe 2 von 90mm. Dies erlaubt den Einbau von max. 4
Distanzscheiben 7 à je 5mm. Mit 4 Scheiben beträgt die Höhe 89mm und gewährt
dadurch einen Sicherheitsabstand von einem Millimeter.
max.
90mm
2
1
Die Vorderschafterhöhung ist in der V-Form 3 oder in der A-Form 4 erhältlich. Die
V-Form eignet sich besonders für kleinere Hände.
A-Form
V-Form
23mm
3
4
Die Positionsbolzen 5 greifen in die Profilschiene ein. Mit dem T-Nutenstein 6 wird
die Vorderschafterhöhung fixiert. Werden zusätzlich Distanzscheiben 7 verwendet,
werden die Nocken 9 in die Nuten 8 gelegt.
6
7
9
9
8
5
11
Die Vorderschafterhöhung kann mit der Distanzscheibe mit Raster 12 , auch beidseitig 10 verdreht werden. Die Distanzscheibe mit Bolzen 11 wird zum Abstecken
gebraucht.
10
11
12
Praktisch alle auf dem Markt erhältlichen Handstützen sind auf unserer Profilschiene
verwendbar (siehe Abbildungen). Nur für „Freie Waffen“ !
Anschütz
Anschütz
Anschütz
Anschütz
Centra
2.6 Profilschiene
Durch das Drehen der Aussenschiene 1 um 180°, kann die Profilschiene 2 7mm aus
der Mitte versetzt werden.
1
180°
2
7mm
12
1. Schritt: Die 3 Kreuzschlitzschrauben
der Innenschiene lösen.
Die Innenschiene kann um
180° gedreht werden.
Die Aussenschiene kann
um 180° gedreht werden.
2. Schritt: Die 4 Kreuzschlitzschrauben
der Aussenschiene lösen.
Die T-Nute der Profilschiene hat handelsübliche Abmessungen. Es können dadurch
sämtliche Anschütz Zubehöre verwendet werden.
2.7 Zusatzgewichte
Die Zusatzgewichte 1 (8 Gramm pro Stück) können auf den vorbereiteten
Gewindebohrungen einzeln oder mehrere aufeinander 2 geschraubt werden.
2
1
2.8 Technische Daten
Der Aluschaft RS
Revolution ist mit den modernsten Softwareprogrammen
entwickelt und berechnet worden. Er ist momentan der einzige Aluschaft der Welt,
welcher gleichzeitig als Standard-, Kleinkaliber- oder Freigewehrschaft eingesetzt
werden kann.
Material:
Bearbeitung:
Korrosion:
Absorber:
Eigene für Grünig + Elmiger entwickelte Aluminiumlegierung
Der Aluschaft wird aus einem vollen Rohling gefräst.
Alle verwendeten Teile sind aus nichtrostenden Materialien
gefertigt.
Mehrere am Schaft eingebaute mechanische Absorber wirken
schwingungs- und vibrationsdämpfend.
13
2.9 Wartung und Reinigung des Aluschaftes
Mit regelmässigen Wartungen, Kontrollen oder Reinigungen können Sie den
Bedienungskomfort des Aluschaftes sehr gezielt hoch halten. Verwenden Sie nie
starke oder ätzende Lösungsmittel (z.B. Aceton, Sprit, Orol). Verwenden Sie nur
saubere Lappen und Seifenwasser, die Holz- oder Kunststoffteile könnten sonst
beschädigt werden.
Den O-Ring 3, die Aussenfläche 4 auf den Steckhülsen 1 + 15, sowie das Zahnrad 5,
regelmässig mit Vaseline einfetten.
1
3
4
5
15
Auch die Verzahnung auf der Zahnstange für die Schaftbackenverstellung 6 und die
Schaftkappenverstellung 7 mit Vaseline einfetten. Sie bleiben dadurch leichtgängig.
6
7
Kontrollieren sie regelmässig den Halt der Systemschrauben (5-6Nm). Beim
eingebauten KK-System betrifft dies die vier Schrauben mit der Nummer 8. (Siehe
Seite 16, KK-System einsetzen)
8
14
Beim eingebauten 300m-System (FT300 Future-Target oder Freigewehr handelt es
sich um zwei Schrauben mit der Nummer 9 + 10, (siehe Seite 21, FT300 FutureTarget, System einbauen)
10
11
9
Ansicht von unten
11
Die beiden mechanischen Absorber 11 sind mit den beiden Schrauben 12
angezogen. Kontrollieren Sie den Halt dieser Schrauben regelmässig.
12
Ansicht von oben
12
Wir empfehlen Ihnen, auch die Schrauben der Profilschiene des Aussen- 14 und
Innenteils 13 sporadisch zu kontrollieren.
13
14
15
3.1 Anschütz KK-System einsetzen
Vor dem Einsetzen des Systems müssen folgende Vorarbeiten gemacht werden:
Inbusschraube 1 herausdrehen und Füllstück 2 entfernen.
Füllstück entfernt
2
1
Abzugsbügel 3 nach vorne schieben bis die 4 Senkbohrungen 4 für die Systemschrauben sichtbar werden.
3
4
Auf der Auflagefläche für das Schloss (innerhalb des markierten Rechteckes 5 )
dürfen keine Fremdkörper liegen. Notfalls Oberfläche vorsichtig abwischen. Die
Anschlagplatte für die Lagerung 7 des KK-Verschlusskastens und die Oberfläche des
Aluschaftes (6 Auflagebereich) dürfen keine Beschädigungen aufweisen.
Wichtig: Wir verwenden bei unserem Aluschaft keine Zwischenmatte.
5
6
7
16
Kasten mit gespanntem Schloss einsetzen. Ein gespanntes Schloss wird durch
einen nach hinten herausragenden, rotberingten Signalstift angezeigt.
System passend in die Ausfräsung des Schaftes legen.
Hinweis:
Die im Schaft quer eingesetzte Anschlagplatte 8 muss in die dafür vorgesehene
Ausfräsung 9 am Verschlusshülsenboden gesetzt werden.
Achtung:
Die Anschlagplatte 8 darf nicht am Boden des Verschlusskastens aufliegen. SystemBefestigungsschrauben mit Innen-6kant Schlüssel wellenförmig (Orginal Anschütz)
10 eindrehen. Zuerst alle Schrauben M5x10 leicht anziehen. Die Auflagefläche 11
vom Schloss muss auf der Auflagefläche der Anschlagplatte 12 liegen.
Hinweis:
System aufstellen, so werden die beiden Flächen durch das Eigengewicht des
Systems zusammengeführt.
Zuerst die vorderen 13 und dann die hinteren 14 Schrauben mit 5Nm anziehen. Zur
korrekten Einstellung empfehlen wir die Verwendung eines Drehmomentschlüssels.
(Artikel 4405, siehe Zubehör)
10
13
11
12
9
14
8
Mit Hilfe des Spezialadapters 15 kann auch das runde Anschütz-Schloss in den
Aluschaft eingebaut werden.
15
17
3.2 Feinwerkbau KK-System einsetzen
Vor dem Einsetzen des Systems müssen folgende Vorarbeiten gemacht werden:
Inbusschraube 1 herausdrehen und Füllstück 2 entfernen.
Füllstück entfernt
2
1
Abzugsbügel 3 nach vorne schieben bis die 4 Senkbohrungen 4 für die Systemschrauben sichtbar werden.
3
4
Auf der Auflagefläche für das Schloss (innerhalb des markierten Rechteckes 5 )
dürfen keine Fremdkörper liegen. Notfalls Oberfläche vorsichtig abwischen. Die
Anschlagplatte für die Lagerung 7 des KK-Spezialadapters und die Oberfläche des
Aluschaftes (6 Auflagebereich) dürfen keine Beschädigungen aufweisen.
5
6
7
18
Mit Hilfe des Spezialadapters 8
kann das runde Feinwerkbau-Schloss
in den Aluschaft eingebaut werden.
Beachten Sie, dass die Einlagematte 9
richtig eingelegt wird.
8
Montage Tip:
Bei der ersten Montage ist die Einlagematte 9 noch flach. Formen Sie die
Einlagematte 9 von Hand ein bisschen vor.
Legen Sie diese 9 in den Spezialadapter. Die beiliegenden Zylinderschrauben
M5 x 12 und die Fächerscheibe am Spezialadapter einlegen.
10
10
9
Den Spezialadapter 8 vorerst
nur leicht festziehen
Wichtig:
Adapter jetzt gleichmässig 10
am Abzuggehäuse ausrichten.
(gleicher Abstand)
11
11
10
Schrauben 11 jetzt mit 5Nm anziehen.
Montage der Abzugzungen-Erhöhung:
1.)
Die Abzugzunge am bestehenden System entfernen.
2.)
Abzugzüngel-Erhöhung montieren:
a) Schrauben 12 (2x) lösen.
b) Erhöhung auf die beiden Führungen der bestehenden Abzugwippen
aufstecken.
c) Schrauben 12 (2x) sorgfälltig und gleichmässig anziehen.
3.)
Original-Abzugzunge auf die Führung der montierten Erhöhung aufschieben
und festziehen !
12
19
Kasten mit gespanntem Schloss einsetzen. Ein gespanntes Schloss wird durch
einen nach hinten herausragenden, rotberingten Signalstift angezeigt. System
passend in die Ausfräsung des Schaftes legen.
Achtung:
Systembefestigungsschrauben mit Innen-6kant Schlüssel eindrehen. Zuerst alle
Schrauben M5x10 leicht anziehen. Die Auflagefläche 11 vom Schloss muss auf der
Auflagefläche der Anschlagplatte 12 liegen.
12
7
11
14
13
Hinweis:
System aufstellen, so werden die beiden Flächen durch das Eigengewicht des
Systems zusammengeführt.
Zuerst die vorderen 13 und dann die hinteren 14 Schrauben mit 5Nm anziehen. Zur
korrekten Einstellung empfehlen wir die Verwendung eines Drehmomentschlüssels.
(Artikel 4405, siehe Zubehör)
20
4. Standardgewehr FT300 System einbauen
Damit das FT300 System im Aluminiumschaft eingebaut werden kann, muss der
Magazinkasten entfernt werden. Anschliessend werden die Magazinüberbrückung
und der neue Puffer montiert.
Vordere Systemschraube 1 und hintere Systemschraube 2 lösen. Das System
langsam aus dem Schaft entnehmen.
1
2
Das Magazin entfernen. Die Befestigungsschrauben des Magazinkastens
2x / M4x12 4 und 1x / M4x10 5 lösen, Magazinkasten entfernen.
Achtung:
Die Abzugsgehäuseschraube 3 muss angezogen bleiben, nicht lösen!
Hinweis:
Die Befestigungsschraube 1x / M4x10 5 muss bei der Montage der
Magazinüberbrückung am selben Ort montiert werden. Schraube mit Filzstift
markieren, damit sie nicht mit Nummer 4 verwechselt wird (unterschiedliche Länge
der Schrauben).
4
4
5
3
4
5
21
Der Magazinkasten ist entfernt.
Die Magazinüberbrückung 6 montieren. Die Befestigungsschrauben des
Magazinkastens 2x / M4x12 4 und 1x / M4x10 5 am richtigen Ort montieren.
4
6
5
4
Die Pufferschraube 7 mit dem Spezial-Inbusschlüssel SW 5.0 20 lösen. Mit kleinen
Wippbewegungen den Puffer von den beiden Zylinderstiften 8 abziehen.
Keine Gewalt anwenden !
20
8
7
8
22
Die Pufferschraube 7 mit dem Spezial-Inbusschlüssel SW 5.0 20 montieren und satt
anziehen.
20
7
Griffstück demontieren (siehe Griff Seite 8). Bei Systemwechsel von 50m auf ein
300m System das Füllstück wieder einsetzen (Siehe Seite 15).
18
Die spezielle Lagerschale 11 auf die eingepressten Zylinderstifte 12 aufstecken.
23
Achtung:
Keinen Hammer verwenden. Sie beschädigen sonst die Lagerschale 11.
12
11
Auf der Auflagefläche der Lagerschale 11 und dem Puffer 13 dürfen keine
Fremdkörper sein. Wenn nötig Oberfläche vorsichtig abwischen.
13
Das umgebaute FT300 System vorsichtig in den Alu-Schaft einsetzen.
24
Die Platte für die hintere Systemschraube 14, sowie die vordere Systemschraube 15
montieren. Die Waffe jetzt um 180° drehen.
15
14
18
17
16
20
19
16
Attention! Halten Sie das FT300 System in der Hand 17 bis die Schrauben
vormontiert sind.
Die hintere 14 und die vordere 15 Systemschraube abwechselnd und
gleichmässig anziehen, wobei die Hand das System immer noch festhält. Stets mit
der vorderen Systemschraube 15 beginnen. Mit dem langen Inbusschlüssel
(Grösse 4) beide Schrauben mit 5-6Nm anziehen. Wie macht man das? Wenn die
Schrauben leicht angezogen sind, Inbusschlüssel mit der Hand im hinteren
Bereich fassen, das Eigengewicht des senkrecht stehenden Systems wirkt nun auf
den Inbusschlüssel. Durch den Hebel und das Eigengewicht entwickelt sich eine
Kraft von 5-6Nm. Im Fachhandel können auch Drehmomentschlüssel 4405
(mit 4 mm Sechskanteinsatz 4407) gekauft werden (siehe Zubehör ).
Die vordere Systemschraube ist mit einer Sicherungsscheibe 18 versehen, um
das unerwünschte Lösen der Schrauben zu verhindern.
Wichtig:
Die Schraubenabdeckung 19 als Hilfsmittel montieren, so dass beim lösen der
Griffschraube 20 nicht versehentlich die Systemschraube 16 gelöst wird.
Systemschraube 15 und Sicherung 18 als kompakte Einheit wieder befestigen. Sie
sehen, so einfach ist die Montage des kompletten Systems. Mit ein wenig Übung
werden Sie sicher noch eigene Techniken entwickeln, wie Sie das System schnell
und sicher zusammenbauen.
Griffstück wieder montieren ! (Siehe Seiten 8/9)
25
5. Freigewehr ST200 System einbauen
Das Freigewehrsystem wird analog dem Standardgewehrsystem eingebaut,
ab Seite 17 beschrieben. Was entfällt, ist die Demontage des Magazinkastens
und der Einbau der Magazinüberbrückung, wie beschrieben auf den Seiten 15+16.
26
6.1 Einsetzen des Zylinders
Zur Sicherheit wird der Verschluss im entspannten Zustand verschickt. Vor dem
Einsetzen in den Verschlusskasten muss der Schlagbolzen zuerst gespannt werden.
Verriegelungskurve
1
2
Abzugstollen in
gespannter Position
Abzugstollen in
entspannter Position
Fassen Sie den Verschluss am Kammergriff und setzen Sie den speziell mitgelieferten Schlüssel FT 300 3 mit der vorgesehenen Aussparung über den
Abzugstollen. Den Abzugstollen mit dem Schlüssel über die Spannkurve des
Verschlusszylinders drehen. Dadurch wird der Verschluss in den gespannten 1
Zustand gebracht. Der rote Signalstift bewegt sich ca. 5mm aus dem Zylinderdeckel.
3
Abzugstollen in
gespannter Position
Signalstift steht ca.
5mm vor.
Verschluss in den Kasten einführen, indem der Abzugstollen in die Vertikale nach
unten gebracht wird. Der Kammergriff zeigt in dieser Position 60° nach rechts oben.
Die 3 Verriegelungswarzen können jetzt in die entsprechenden Verriegelungsnuten
gesetzt werden.
Beim Einführen rastet der Verschlusshalter 4 automatisch ein. Beim Entfernen des
Verschlusses muss der Verschlusshalter (beim FT300 auf der linken und beim
ST200 auf der rechten Seite des Kastens) betätigt werden.
4
27
6.2 Zerlegen des Zylinders
Wichtig:
Der Verschluss muss zuerst entspannt 2 (Seite 23) werden. Fassen Sie den
Verschluss am Kammergriff 5 und setzen Sie den speziell mitgelieferten
Spannschlüssel FT 300 3 mit der vorgesehenen Aussparung über den Abzugstollen.
Den Abzugstollen mit dem Schlüssel über die Spannkurve des Verschlusszylinders
nach unten begleiten. Dadurch wird der Verschluss in den entspannten 2 Zustand
gebracht.
3
2
5
Abzugstollen in
gespannter Position
Signalstift steht ca.
5mm vor.
Den Verschlusskopf auf eine feste Unterlage stellen. Den Kammergriff 5 des Verschlusses mit einer Hand festhalten, den Zylinderdeckel mit der anderen Hand in
Richtung Auflage drücken und den Bajonettverschluss gleichzeitig mit einer Drehung
im Uhrzeigersinn lösen und den Zylinderdeckel abheben.
5
1. Schritt:
ca. 5mm nach unten
drücken.
3. Schritt:
nach oben zurückbegleiten.
2. Schritt:
90° Grad drehen
28
Druckhülse mit Signalstift und Feder, sowie den kompletten Schlagbolzen aus dem
Zylinder entfernen.
Zylinderdeckel
Zündeinheit aus
dem Zylinder
entfernen.
Röntgenblick durch den Verschlusszylinder
Den Spannschlüssel FT300 3 im Schraubstock oder andernorts einklemmen. Darauf
achten, dass die vorhandene, versenkte Montage- und Demontagebohrung im
Spannschlüssel FT300 freiliegt. Danach den kompletten Schlagbolzen mit der Zündstiftspitze voran in die versenkte Bohrung des Schlüssels legen. Durch Druck mit der
Hand 7 auf den Abzugstollen die Schlagfeder komprimieren, bis der Bajonettverschluss am Schlagbolzen durch Drehen gelöst werden kann.
Schlagfeder, Abzugstollen und U-Scheibe vom Schlagbolzen entfernen.
2. Schritt: Abzugstollen
um 90° drehen
Eingespannter FT300
Spezialschlüssel
1. Schritt: Abzugstollen
ca. 5mm nach
vorne drücken.
7
3
3. Schritt: Abzugstollen
zurück begleiten.
Loch für die
Aufnahme der
Zündspitze
Spannschlüssel
FT300
29
Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge. Die Verriegelung des Bajonettverschlusses am Zylinderdeckel erfolgt jetzt durch komprimieren der Schlagfeder mit
dem Kammergriff und gleichzeitigem Drehen im Uhrzeigersinn, bis die Einrastung
spürbar ist.
Der Schlagbolzen muss am Abzugstollen, vor dem Einsetzen in die Waffe,
mit dem Spannschlüssel FT300 3 wieder gespannt werden!
6.3 Basiskorntunnelträger
Bei der Auslieferung der Waffe ist der Basiskorntunnel fertig montiert und ausgerichtet. Sie müssen den Basiskorntunnel für den Transport nicht demontieren.
Sollten Sie ihn trotzdem demontieren, beachten Sie folgendes:
Markieren Sie mit einem Bleistift die aktuelle Position mit einem deckungsgleichen
Strich auf dem Lauf und dem Basiskorntunnel. Beim Aufsetzen können Sie sich
sehr einfach an den Strichen orientieren.
markieren mit
Bleistift
Achtung: Es genügt, die Schrauben mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel SW2.5
normal zu fixieren und nicht mit voller Kraft !
Abgesehen vom möglichen Ausreissen der Gewinde, können Sie an der
Laufmündung eine Kaliberverengung herbeiführen. Diese kann sich sehr
negativ auf die Präzision auswirken.
Die gelb eloxierte Zwischenhülse 1 kann einfach durch das Kugel-Schnäpper-System
positioniert werden. Einfach Zwischenhülse 1 einsetzen und solange drehen bis die
beiden Kugeln einrasten.
Entfernen Sie die Thermosperre nur bei einem Defekt. Beachten Sie bitte, dass
die beiden Druckfedern der oben erwähnten Kugeln mit Hilfe der Thermosperre
fixiert sind. Sie können Ihnen bei unsachgemässer Demontage verloren gehen,
indem sie wegspicken.
1
Zwischenhülse
Flimmerband-Öse wird
mit der Blindschraube
des Kornfusses befestigt.
Beim Ausrichten des Korntunnels den
Spannschlüssel in den Schlitz von
Korntunnel und Hülse einführen.
Die gelbe Zwischenhülse wird so beim
Drehen mitgenommen.
30
6.4 Abzug einstellen
Regulieren des Abzuges
Die ISSF-Standard-Waffen werden ab Werk mit einem 1,5 kg Druckpunktabzug
ausgeliefert. Das Vorzugsgewicht ist auf ca. 1000g Widerstand eingestellt. Es
besteht die Möglichkeit, das Abzugsgesamtgewicht, das Vorzugsgewicht und den
Vorzugsweg zu regulieren.
Verstellen der Abzugszunge ISSF-Standard
Die Abzugszunge kann in der Längsrichtung im Bereich der Abzughebellänge
stufenlos verstellt werden.
Verstellen des Vorzugsweges
Durch Drehen der Vorzugswegschraube 3 im Uhrzeigersinn verringert sich der
Vorzugsweg, im Gegenuhrzeigersinn vergrössert er sich.
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Verstellen der Klinkenüberschneidung
Durch Drehen der Einstellschraube für den Druckpunkt 2 im Uhrzeigersinn vergrössert sich die Überschneidung. Bei Drehung im Gegenuhrzeigersinn verringert sie
sich.
Sollte der Abzug schleppen, so ist die Schraube 2 mit kleinen Teildrehungen im
Gegenuhrzeigersinn zu bewegen, bis das Schleppen nicht mehr spürbar ist.
Gleichzeitig nimmt bei dieser Operation das Druckpunktgewicht ab. Wenn nötig
muss mit der Schraube 4 nachjustiert werden.
Sollte der Druckpunkt nicht mehr spürbar sein, beziehungsweise „durchfallen“, so ist
die Schraube 2 mit kleinen Teildrehungen im Uhrzeigersinn zu bewegen.
Gleichzeitig nimmt bei dieser Operation das Druckpunktgewicht zu. Wenn nötig muss
mit der Schraube 4 nachjustiert werden.
Verstellen des Druckpunktgewichtes ohne Veränderung des Vorzuggewichtes
Das vorgeschriebene Abzugsgewicht von 1,5 kg darf nicht unterschritten werden.
Eine Verstellung erfolgt grundsätzlich mit der Schraube 4 . Durch Drehung im
Uhrzeigersinn erhöht sich das Druckpunktgewicht, im Gegenuhrzeigersinn verringert
es sich. Bei jeder Verstellung muss gleichzeitig die Schraube 2 in die gleiche
Richtung nachjustiert werden. Dadurch wird die Überschneidung wieder optimiert.
Siehe: Verstellen der Klinkenüberschneidung
Verstellen des Vorzuggewichtes
Jede Neueinstellung des Vorzuggewichtes verändert automatisch auch das
gesamte Abzugsgewicht von 1,5 kg. (siehe Diagramme)
Durch drehen der Schraube 1 im Uhrzeigersinn erhöht sich das Vorzuggewicht.
Durch drehen im Gegenuhrzeigersinn verringert es sich.
Sollte dadurch das Gesamtabzuggewicht von 1,5 kg unterschritten werden, muss die
Regulierung mit der Schraube 4 erfolgen.
Neutraler Abzug
aGesamtabzugsgewichta
2000g
Erhöhen des Vorzuggewichtes
2000g
Verkleinern des Vorzuggewichtes
2000g
Abzug bricht
1500g
Abzug bricht
1000g
Druckpunkt
1500g
1000g
1500g
Druckpunkt
1000g
500g
500g
500g
0g
0g
0g
1mm
2mm
Vorzugweg
3mm
1mm
2mm
Vorzugweg
3mm
Abzug bricht
Druckpunkt
1mm
2mm
3mm
Vorzugweg
Siehe: Verstellen des Druckpunktgewichtes ohne Veränderung des Vorzuggewichtes.
32
Falls Sie die Einstellung des Abzuges ab Werk selber bedeutend verändern,
empfehlen wir Ihnen dringend das Gesamtabzuggewicht im ausgeschäfteten
Zustand auf seine 1,5 kg durch den Fachmann überprüfen zu lassen. Sie ersparen
sich dadurch erheblichen Ärger bei einer allfälligen Kontrolle im Wettkampf.
6.5 Diopter / Korntunnel
Beim mitgelieferten Diopter Modell 7002 und Korntunnel handelt es sich um ein
Originalprodukt der Firma J.G. Anschütz. Beachten Sie deshalb bitte die beiliegende
Original-Bedienungsanweisung. Folgende Informationen werden hiermit ergänzt:
Die Höhen-, bzw. Seitenkorrektur beträgt auf 300 m pro Raste 1,5 cm bei der
Ausführung mit 10 Klick pro Umgang, beziehungsweise 0,75 cm beim Diopter mit 20
Klick pro Umgang. Die Ausführung mit 20 Klick pro Umgang wird nur auf besonderen
Wunsch geliefert.
Während eines Wettkampfes sollte die Diopterachse nicht verdreht werden, da dies
erhebliche Treffpunktveränderungen zur Folge haben kann. Verstellen Sie den
Diopter in der Achse nur, wenn Ihnen anschliessend Probeschüsse zur Verfügung
stehen.
Es können beim Diopter und Korntunnel sämtliche Originalzubehöre von Grünig +
Elmiger AG, Centra, ahg-Anschütz, J.G. Anschütz und Gehmann verwendet werden.
Anschütz Diopter
Anschütz Korntunnel
33
6.6 Pflege und Reinigung
Den Verschluss ab und zu mit einem sauberen Lappen abreiben. Nach dem
Abreiben mit einem Waffen-Öl leicht einsprayen. (Gunex 2000)
Der Lauf muss nach jedem Schiessen sorgfältig gereinigt werden. Gehen Sie dabei
wie folgt vor:
Lauf nach dem Schiessen, im noch warmen Zustand, mit einem Waffen-Öl leicht
einölen und Pulverrückstände entfernen.
Lauf und Patronenlager von hinten, nie von der Mündung her, mit einem
geeigneten Putzstock, mit aufgesetzter Broncebürste durchstossen. Die Bürste
muss mit Öl oder Fett getränkt sein, bis die Bürste die Mündung verlassen hat.
Bürste abschrauben um die Laufmündung beim Zurückziehen des Putzstockes
nicht zu beschädigen. Bürste wieder montieren und den Vorgang 2-3 mal
wiederholen. Anschliessend mit VFG-Filzpfropfen 640 oder Seidenwerg, etc.,
solange reinigen, bis keine Rückstände mehr sichtbar sind.
Es empfiehlt sich, eine Putzstockführung zu verwenden!
(siehe Zubehör Seite 39)
Lauf und Patronenlager nach Bedarf einölen
Vor dem nächsten Schiessen muss der Lauf ausgestossen und trockengerieben
werden!
Es empfiehlt sich, den Lauf nach 200 bis 300 Schüssen mit einem Intensivreiniger
(Robla Solo Mil) zu pflegen. Beachten Sie die Bedienungshinweise auf dem verwendeten Pflegemittel.
Das Schloss und das Äussere des Laufes sollten Sie ebenfalls von Zeit zu Zeit mit
einem weichen Lappen und etwas Waffenöl abreiben.
Robla Solo MIL
Laufreiniger
Gunex 2000
das Super-Allzwecköl
mit den sechs Sternen
• pflegt und schützt Metalle vor Rost
• verdrängt Wasser von Metalloberflächen
• kriecht in feinste Risse
• reinigt verschmutzte Mechanik
• hält bewegliche Teile gleitaktiv
Auch im harten Militäreinsatz
bewährt und unübertroffen!
• verklebt und verharzt nicht
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.klever-ballistol.de
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6.7 Waffenservice
Das Standardgewehr FT300 Future-Target ist mit den modernsten Techniken und
Materialen entwickelt worden. Dennoch gibt es Teile, die Verschleisseinwirkungen
unterworfen sind. Der stärkste Verschleiss tritt beim Lauf auf. Wir empfehlen Ihnen
deshalb, die Waffe einmal im Jahr (am besten während den Wintermonaten) bei
Ihrem Fachhändler oder bei uns einem Check zu unterziehen.
Bei diesem Check wird folgendes überprüft und vermessen:
- Laufkaliber
- Laufmündung
- Patronenlager
- Züge und Felder (werden mit dem Endoskop überprüft)
- Abzug
- Zündung
- Schaftlagerung
- Funktionsschiessen
Zusätzlich werden alle restlichen Teile einer optischen Kontrolle unterzogen.
Diesen Service bieten wir Ihnen zu einem Fixpreis an.
Bitte melden Sie die Waffe telefonisch für den Service an. Nur so können wir
garantieren, dass sie bald wieder in Ihrem Besitz ist.
Wir empfehlen Ihnen, die Anzahl Schüsse zu notieren. Sie erleichtern unseren
Spezialisten die Beurteilung des Laufzustandes, unter Berücksichtigung der bereits
verschossenen Patronen.
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7. Empfehlenswertes Zubehör
Visierteile
Kornbereich
Artikel-No. 16.3909
16.4009
High End Square
Lochgrössen:
ø3.0 – 6.5mm
in 0.1 mm Schritten
Artikel-No. 16.3910-14
16.4010-14
High End Circle
Lochgrössen:
ø3.0 – 6.5mm
in 0.1 mm Schritten
Ringbreite 1.0 – 1.4mm
Artikel-No. 16.3120
Iris-Glasringkorn GE-120
2.8 – 4.8mm
Artikel-No. 16.3145
Irisringkorn-Vario GE-145
2.8 – 4.8mm
von Fadenkreuz auf
Querbalken verstellbar
Artikel-No. 16.3245
Artikel-No. 16.3170
Artikel-No. 16.3180
Irisringkorn Vario Swing
GE-245
2.5 – 5.0mm
von Fadenkreuz auf
Querbalken verstellbar
Duo-Varioringkorn
2.8 – 4.8mm / 6.4 - 9.0
von Fadenkreuz auf
Querbalken verstellbar
Duo-Varioringkorn
glasklar
2.8 – 4.8mm / 6.4 - 9.0
Artikel-No. 16.3074
5er Satz Blendringe
schmal
(blau / rot / silber / gelb /
grün)
Artikel-No. 16.0430
Anschütz Stahlringkorne
Balkenkorne ebenfalls
erhältlich. 16.0440
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Visierteile
Diopterbereich
Artikel-No. 16.3190
Artikel-No. 16.3191
Artikel-No. 16.3011
Artikel-No. 16.3033
Artikel-No. 16.3044
Artikel-No. 16.3055
Artikel-No. 16.3060
Artikel-No. 16.3075
breite Version
Artikel-No. 16.3480 M18
Artikel-No. 16.3481 M22
Artikel-No. 16.0120
Augenabdeckung gross
weiss / transparent
Augenabdeckung
klein
transparent
GE-11 Irisblende
0.5 –3.0 mm
GE-33 Irisblende mit
5- Farbenfilter
0.5 –3.0 mm
GE-44 Irisblende
Iris-5- Farbenfilter
+Polarisationsfilter
0.5 –3.0 mm
GE-55 Irisblende mit
Polarisationsfilter
0.5 –3.0 mm
GE-77 Competition
Irisblende mit
10- Farbenfilter +
Polfilter
6er Satz Blendringe
(blau / rot / silber / gelb /
grün)
breit
“Centra“ / Wasserwaage
6700 – 20 Gummiblende
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Vorderschaft
Artikel-No. 16.0960
Vorderschaftstütze 4770
(z.B. sehr praktisch zum
Aufstellen der Waffe bei
der Reinigung)
Artikel-No. 16.0962
Bi-Pod
Vorderschaftsstütze
Artikel-No. 16.0860
Handstop 6225 mit
Riemenbügel ø32mm
Artikel-No. 16.0863
Handstop 6226 mit
Riemenbügel ø32 mm
Artikel-No. 16.0850
Handstop 4751
mit Riemenbügel
Artikel-No. 16.0852
Artikel-No. 16.3300
Artikel-No. 16.5227
Handstop 4752
mit Riemenbügel
Handstop (Centra)
mit Riemenbügel
Handstop Integral (ahg)
6229 mit Riemenbügel
Artikel-No. 16.5343
Schiessriemen Truttmann
Swiss Top ohne Draht rechts
Artikel-No. 16.5342
Schiessriemen Truttmann
Swiss Top mit Draht rechts
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Allgemein
Artikel-No. 16.4505
4505 Drehmomentschlüssel
Artikel-No. 28.4580
für 1 Waffe
Gewehrkoffer für eine
oder zwei Waffen,
sowie extra breite
Ausführung
Artikel-No. 28.4610
für 2 Waffe
Artikel-No. 28.4640
extra breite Ausführung
für 2 Waffen
Artikel-No. 16.2188
Tool-X Universalschlüssel mit verschiedenen Einsätzen
erhältlich
Im Sinne des neuen
Waffen-Gesetzes:
Waffenschränke
Sicherheits-Stufe A
Wir beraten Sie gerne.
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Aluschaft RS3 Revolution
Zubehör
Artikel-No. 408-08-004
Artikel-No. 408-08-012
kurze Version
lange Version
Zahnstange zu Schaftkappenverstellung
kurze Version, rechts
Zahnstange zu Schaftkappenverstellung
lange Version, rechts
Artikel-No. 408-11-005
Distanzstück 6mm zu
Schaftkappenverlängerung
Artikel-No. 408-04-011
Griffstück rechts, Grösse
M=Mittel
Artikel-No. 408-04-002
Griffstück rechts, Grösse
L=Large
Artikel-No. 205-01-010
Ø30 Farbe silber
Artikel-No. 205-01-015
Ø30 Farbe gelb
Artikel-No. 205-01-013
Ø25 Farbe silber
Artikel-No. 205-01-014
Ø25 Farbe gelb
Kammergriffkugel ø30
aus Aluminium.
Erhältlich in den Farben
silber oder gelb
Kammergriffkugel ø25
aus Aluminium.
Erhältlich in den Farben
silber oder gelb
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Aluschaft RS3 Revolution
Zubehör
Artikel-No. 408-07-031
Distanzstück für
Seitenkorrektur 6mm
Artikel-No. 408-07-008
Schaftbackenerhöhung
8mm mit Zahlen
Artikel-No. 408-05-005
Distanzplatte zu
Abzugsbügel 5mm
Artikel-No. 408-11-007
Vorderschafterhöhung
23mm V- Form
Artikel-No. 408-11-001
Vorderschafterhöhung
23mm A- Form
Artikel-No. 408-11-002
Distanzscheibe zu
Vorderschafterhöhung
5mm max. 4 = 89mm
Artikel-No. 408-11-010
Artikel-No. 408-11-011
Distanzscheibe für
Winkeleinstellung der
Vorderschafterhöhung
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Aluschaft RS3 Revolution
Zubehör
Artikel-No. 408-01-018
Artikel-No. 408-08-014
Artikel-No. 408-06-001
Artikel-No. 408-12-002
Artikel-No. 408-12-003
Zusatzgewicht 8 Gramm
Supportverlängerung
Magazinüberbrückung
Klemmhebel aus Kunststoff mit Inbus SW 4.0
Spezial-SechskantStiftschlüssel SW 4.0
zu Schaftbacke
Artikel-No. 408-12-004
Spezial-SechskantStiftschlüssel SW 5.0
zu Puffer
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Reinigungszubehör
VFG Filzpfropfen in div. Ausführungen
und Kalibern erhältlich
7.5 mm
Artikel-No. 14.4885
6.0 mm
Artikel-No. 14.4880
Artikel-No. 16.0980
22 Long Rifle
43
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