YSI ProDSS USer Manual
BEDIENUNGSANLEITUNG
DOKUMENT Nr. 626973-01REF
ProDSS
BEDIE NUN G S A NLEIT U N G
Leerseite
i
Contents
Einleitung
3
Sicherheitsinformationen
3
Warnsymbole 3
Produktbestandteile 3
Akkueinsatz und -lebensdauer
4
Akku aufladen 5
Akkuaustausch 6
Anschluss des Handinstruments an die Kabelbaugruppe 8
Installation/Ausbau des ProDSS-Sensors
9
Betrieb
13
Tastatur und Navigation 13
Inbetriebnahme 14
Navigation
14
Beschreibung der Hauptanzeige 15
System-Menü
16
Sensor-Menü
22
Kalibrierungsmenü: 28
Dateimenü
29
So nehmen Sie Messungen vor
32
Kalibrierung
33
Vor der Kalibrierung 33
Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung)
33
Leitfähigkeit
35
Barometer 36
Gelöster Sauerstoff
37
pH/ORP
39
Tiefe 41
Trübung
42
ISE: Ammonium, Nitrat, Chlorid
44
Wartung und Aufbewahrung
51
I
ProDSS-Handinstrument
52
Kabel, Schottverschraubung und Anschlüsse 53
Sensorschutz
53
Wartung und Aufbewahrung des Tiefensensors
54
Trübungssensor 55
Leitfähigkeits-/Temperatursensor
56
Sensor für gelösten Sauerstoff
57
pH - pH/Redox-Sensoren 61
ISE-Sensoren
63
Installation der KorDSS-Software 67
Installieren der KorDSS-Software
68
Installation des ProDSS-Treibers 69
KorDSS-Startassistent 72
Zubehör
73
Bestellung 73
ProDSS-Handinstrumente 74
ProDSS-Kabelbaugruppen (Keine sensoren enthalten)
74
ODO/OBOD Sensor und Kabelkonfektionen - DO/Temp nur 75
ProDSS-Smart-Sensoren 75
Ersatz- Sensormodule und ODO Sensorkappen
75
ProDSS-Zubehör
76
Kalibrierungslösungen/-standards 80
77
Sicherheit und Kundendienst
79
Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku, Sicherheitshinweise und Vorsichtsmaßnahmen 79
Hinweise zum kundendienst
81
Technischer Kundendienst 81
Konformitätserklärung
82
Gewährleistung 84
Anhang A - DO % Kalibrierwerte 85
Anhang B - Tabelle für Sauerstofflösbarkeit
87
II
Einleitung
Wir danken Ihnen, dass Sie sich für das YSI professionelle digitale Probenentnahmesystem (ProDSS) entschieden haben.
Das ProDSS verfügt u.a. über:
•
•
•
•
•
•
•
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•
Digitale Smart-Sonden mit automatischer Verbindungserkennung durch das Instrument
Wasserdichtes (IP-67) Gehäuse
Wiederaufladbarer Lithium-Ionen Akku mit langer Lebensdauer
Farbanzeige und Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
Benutzerseitig auswählbare Kabeloptionen
B-Anschluss
Globales Positionsbestimmungssystem (GPS) (optional)
Tiefensensor (optional)
Große Speicherkapazität mit umfangreichen Möglichkeiten für Standortlisten
Widerstandsfähige Abdeckung mit gummiüberzogenem Gehäuse und Anschlüsse, die Militärvorschriften (MS) genügen
Sicherheitsinformationen
Bitte lesen Sie die gesamte Anleitung vor dem Auspacken, dem Aufbau oder der Inbetriebnahme des Gerätes durch. Beachten
Sie alle Hinweise auf Vorsichtsmaßnahmen. Eine Missachtung kann zu ernsthaften Verletzungen des Betreibers oder Schäden
an der Ausrüstung führen. Vergewissern Sie sich über die uneingeschränkt funktionstüchtigen Schutzeinrichtungen des Gerätes.
Verwenden oder installieren Sie dieses Gerät nur für den in diesem Handbuch dargelegten Einsatzzweck.
HINWEIS: Der Hersteller ist nicht für Schäden verantwortlich, die durch falsche Anwendung oder falschen Gebrauch
dieses Produkts entstehen; dies umfasst, ohne Einschränkung, direkte, zufällige oder Folgeschäden; er weist
diese Schäden im vollen, unter dem anwendbaren Recht gesetzlich zulässigen Umfang von sich. Der Benutzer
ist allein für die Identifizierung kritischer Anwendungsrisiken und der Installation angemessener Mechanismen
zum Prozessschutz während einer möglichen Gerätefehlfunktion verantwortlich.
Warnsymbole
HINWEIS: Information erfordert besondere Aufmerksamkeit
HINWEIS: Weist auf eine Situation hin, die zur Schädigung des Instruments führen kann, wenn sie nicht abgewendet wird
A
VORSICHT: Weist auf eine potentiell gefährliche Situation hin, die zu einer leichten oder mittelschweren Verletzung führen
A
WARNUNG: Weist auf eine potentiell oder unmittelbar gefährliche Situation hin, die zur Todesfolge oder einer schweren
kann
Verletzung führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.
Produktbestandteile
Packen Sie das Instrument und das Zubehör sorgfältig aus und überprüfen Sie es auf Beschädigungen. Sollten Teile oder
Materialien beschädigt sein, setzen Sie sich bitte unter der Rufnummer +1 937 767-7241 (800-897-4151 innerhalb der USA) mit
dem YSI-Kundendienst oder dem YSI-Vertragshändler, bei dem Sie das Instrument erworben haben, in Verbindung.
3
Einleitung
Akkueinsatz und -lebensdauer
Der ProDSS verwendet einen wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion) als Stromquelle. Der ProDSS wird werksseitig mit
einem Akku ausgestattet. Ein Austausch muss erst erfolgen, wenn der Benutzer die Akku-Kapazität als unzureichend einstuft. Der
Akku verfügt beim Versand über ~50 % Leistungsfähigkeit; er muss vor dem Erstgebrauch nicht aufgeladen werden.
Die Lebensdauer des Akkus hängt vom Gebrauch, den aktivierten Parametern, der LCD-Helligkeit und der Verwendung des GPS ab.
Wie bei allen Lithium-Ionen-Akkus nimmt die Lebensdauer mit der Einsatzdauer ab. Das ist erwartungsgemäß und normal.
Die erwartete Lebensdauer eines neuen ProDSS-Akkus (25 °C, 77 °F) automatische Probenentnahme, GPS ein,
Hintergrundbeleuchtung der Tastatur aus), ist wie folgt:
• ProDSS-Instrument allein - 48 Stunden
• ProDSS mit voll aufgeladener Kabelbaugruppe und 25 % (Standard) LCD-Helligkeit - 20 Stunden
• ProDSS mit voll aufgeladener Kabelbaugruppe und 100 % LCD-Helligkeit - 14 Stunden
Aktivieren Sie den manuellen Probenentnahmemodus (Probenentnahme auf Seite 20). um die Akku-Laufzeit zu verlängern. Im
manuellen Probenentnahmemodus wird der Sensor / die Sensoren zur Messung erst ein- und dann ausgeschaltet, um Akku-Energie
zu sparen. Die Lebensdauer des Akkus kann auch von der Häufigkeit der Aufladung abhängen. Der Akku sollte konstant zwischen
40 % und 80 % aufgeladen sein, um eine maximale Akku-Lebensdauer zu gewährleisten. Der Akku sollte erst nach einer prozentual
höheren Entladung (z.B. 50 %) und nicht bei einer geringen Entladung (z.B. 90 %) aufgeladen werden.
4
Einleitung
Akku aufladen
Der ProDSS wird mit einem USB-Kabel geliefert, um den Akku aufzuladen und das Instrument an den PC anzuschließen. Der
Instrumenten-Akku kann über den AC-Netzadapter, über einen USB-Anschluss direkt am Computer oder über einen externen,
tragbaren USB-Akku aufgeladen werden (separat erhältlich, siehe auf Seite 75).
Verbinden Sie den USB-Anschluss mit dem AC-Netzadapter, dem USB-Anschluss am Computer oder dem externen USB-Akku.
Verbinden Sie dann den Mikro-USB-Anschluss mit dem ProDSS-Instrument (Abbildung 1).
HINWEIS: D
ie interne Aufladesteuerung des ProDSS lässt eine Akkuaufladung nur innerhalb eines Temperaturbereiches von
0 bis 45 °C (32 bis 113 °F) zu.
A
WARNUNG: Laden Sie den Akku in einem offenen Bereich, außerhalb der Reichweite von entzündlichen Materialien,
Flüssigkeiten und Oberflächen, auf. Lesen Sie hierzu: Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku,
Sicherheitshinweise und Vorsichtsmaßnahmen auf Seite 79.
Der ProDSS kann schneller über eine Steckdose als über den USB-Anschluss am Computer aufgeladen werden. Starten Sie den
Ladevorgang bei eingeschaltetem Gerät, damit das ProDSS die Verbindung mit der Steckdose erkennt. Das Gerät kann für den
weiteren Ladevorgang ausgeschaltet werden, sobald es die Aufladequelle erkannt hat.
Der Aufladevorgang des ProDSS-Akkus über den AC-Adapter dauert bei ausgeschaltetem Instrument ca. 14 Stunden. Der
vollständige Aufladevorgang des ProDSS bei der Erstverwendung während des Ladevorgangs dauert ca. 9 Stunden.
Abbildung 1 ProDSS mit der Stromversorgung verbinden
5
Einleitung
Akkuaustausch
HINWEIS: Der Akku ist werksseitig im ProDSS eingebaut.
A
WARNUNG: Akkus, die sich heiß anfühlen, sollten weder aufgeladen noch angefasst werden. Die Missachtung der
Sicherheitshinweise und Vorsichtmaßnahmen kann zu Personenschäden und/oder Geräteschäden
führen, für die kein Garantieanspruch besteht. Lesen Sie hierzu: Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku,
Sicherheitshinweise und Vorsichtsmaßnahmen auf Seite 79.
1. Entfernen Sie die Akkuabdeckung, indem Sie die vier Schrauben gegen den Uhrzeigersinn mit einem Schlitz- oder Kreuzschraubendreher herausdrehen (Abbildung 2 auf Seite 7).
HINWEIS: Die Befestigungsschrauben können nicht entfernt werden und verbleiben im Akku.
2. Für den Austausch eines Akkus müssen Sie den vorhandenen Li-Ion-Akku und die Abdichtplatte bzw. Ladestation des Akkus
entfernen. Fassen Sie den Akku-Anschluss mit zwei Fingern an, ziehen Sie den Anschluss gerade nach oben, lösen Sie ihn
und entfernen Sie den Akku.
HINWEIS: Entsorgen Sie den alten Akku vorschriftsgemäß (Akkuentsorgung auf Seite 80).
HINWEIS: J eder neue Akku wird mit einer neuen Abdichtplatte bzw. Ladestation geliefert, um das Eindringen von Wasser in
das Instrumentengehäuse zu verhindern. Verwenden Sie beim Einbau des Ersatzakkus die neue Abdichtplatte bzw.
Ladestation.
3. Überprüfen Sie den Ersatzakku und die Abdichtplatte bzw. Ladestation auf Beschädigungen. Wenden Sie sich an den YSI
Kundendienst, falls der neue Akku oder die neue Abdichtplatte bzw. Ladestation beschädigt ist.
4. Legen Sie die Abdichtplatte bzw. Ladestation des Akkus und den Akku gerade in das Instrument.
5. Koordinieren Sie die Kabelanschlüsse des Akkus mit den drei Kontaktstiften des Instruments. Verbinden Sie dann den Akku
mit dem Instrument.
HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass drei Kabelanschlüsse und die drei Kontaktstifte des Instruments richtig ausgerichtet
sind, bevor Sie den Akkuanschluss verbinden. Eine falsche Installation kann die Akkuanschlüsse oder die
Kontaktstifte des Instruments beschädigen.
6. Montieren Sie die Akkuabdeckung und ziehen Sie die Schrauben der Abdeckung fest. Vergewissern Sie sich, dass die
abdichtende Oberfläche der Abdeckung richtig ausgerichtet ist und keine Verunreinigungen oder Schäden aufweist.
HINWEIS: Übermäßiges Anziehen der Abdeckungsschrauben kann die Akkuabdeckung beschädigen.
6
Einleitung
1
2
3
5
4
6
Abbildung 2 Akku-Austausch
1 Akkuabdeckung
4 Rundstecker des Instruments
2 Akku
bdichtplatte bzw. Ladestation des
5 A
Akkus*
3 Akkuanschluss
6 A
bdichtplatte bzw. Ladestation des
Akkus, Einbauzustand
*Farbliche Darstellung für Referenzzwecke
7
Einleitung
Anschluss des Handinstruments an die Kabelbaugruppe
Die ProDSS-Kabelanschlüsse sind codiert, um korrekt und problemlos verbunden zu werden und Schäden an den Steckverbindern
zu vermeiden (Abbildung 3). Das ProDSS-Instrument behält seine IP-67 Schutzklasse bei, wenn das Kabel nicht angeschlossen ist.
Eine Verbindung im feuchten Zustand ist jedoch nicht möglich; die Anschlüsse sollten vor der Verbindung sauber und trocken sein.
Stecken Sie die Stecker am Anschluss der Kabelbaugruppe in die passenden Steckanschlüsse des Instrumentenanschlusses.
Drücken Sie sie fest zusammen, drehen Sie dann den Außenring im Uhrzeigersinn, bis er einrastet.
3
2
1
Abbildung 3 Codierte Steckverbindungen
1 Anschlussbuchse des
Handinstruments
2 Stiftstecker am Kabel
8
3
odierter Bereich der
C
Steckverbindungen
Einleitung
Installation/Ausbau des ProDSS-Sensors
HINWEIS: Die ProDSS-Anschlüsse für die Schottverschraubung und den Sensor können nicht im feuchten Zustand
verbunden werden. Vergewissern Sie sich, dass der Sensor und die Schottverschraubung vor der
Sensorinstallation sauber und trocken sind.
3
2
4
5
1
Abbildung 4 Sensorinstallation
1 Sensor
4
2 Anschlussstopfen
5 Installations-/Ausbauwerkzeug für den Sensor
Sicherungsmutter des Sensors
3 Schottverschraubung
Sensorinstallation
Die ProDSS-Schottverschraubung verfügt über Universalanschlüsse; unterschiedliche Sensoren können an unterschiedlichen
Anschlüssen angeschlossen werden. Installieren Sie grundsätzlich einen Leitfähigkeits-/Temperatursensor zum Temperaturausgleich
sämtlicher Messdaten und Leitfähigkeitsausgleich aller Daten für gelösten Sauerstoff, um eine größtmögliche Genauigkeit zu erzielen.
1. Entfernen und entsorgen Sie alle mit dem Instrument gelieferten Staubstopfen (Abbildung 5 auf Seite 10).
2. Überprüfen Sie den Anschluss der Schottverschraubung auf Verunreinigungen. Reinigen Sie einen nassen Anschluss mit
Druckluft.
3. Tragen Sie eine dünne Schicht Krytox Schmiermittel für O-Ringe auf die O-Ringe des Sensors auf. Wischen Sie
überschüssiges Schmiermittel mit einem faserfreien Tuch ab.
4. Richten Sie die Sensor- und Schottverschraubungsanschlüsse vorsichtig aus, indem Sie den Sensor in den Anschluss stecken
und dann langsam drehen, bis die Anschlüsse koordiniert sind. Schieben Sie dann den Sensor auf die Schottverschraubung,
bis der Sensor fest im Anschluss sitzt.
5. Befestigen Sie die Sicherungsmutter vorsichtig im Uhrzeigersinn mit der Hand.
HINWEIS: Lösen Sie die Mutter vollständig, sobald sie sich schwer drehen lässt, um sie nicht zu verkanten. Eine
falsche Installation kann zu Schäden am Sensor oder der Schottverschraubung führen, für die kein
Gewährleistungsanspruch besteht.
6. Verwenden Sie das Installations-/Ausbauwerkzeug für den Sensor, um die Sicherungsmutter im Uhrzeigersinn passgenau
anzuziehen; ca. 1/4 bis 1/2 zusätzliche Drehung.
HINWEIS: Ziehen Sie die Sicherungsmutter nicht zu fest an. Überdrehen kann zu Schäden am Sensor oder der
Schottverschraubung führen, für die kein Gewährleistungsanspruch besteht.
9
Einleitung
Sensor-Ausbau
Für den Sensorausbau stecken Sie das Installations-/Ausbauwerkzeug des Sensors in die Sicherungsmutter und lösen diese durch
Drehen gegen den Uhrzeigersinn. Lösen Sie die Sicherungsmutter vollständig von der Schottverschraubung, ziehen Sie den Sensor
gerade aus dem Anschluss und legen Sie ihn auf eine saubere Oberfläche.
HINWEIS: Verwenden Sie einen Anschlussstopfen, falls Sie an den freiliegenden Anschluss keinen Sensor anschließen. Der
Kontakt mit Wasser kann zu Schäden oder Korrosion an den Anschlüssen der Schottverschraubung führen, für
die kein Gewährleistungsanspruch besteht.
Anschlussstopfen
2
1
Abbildung 5 Anschlussstopfen
1 Versand-Staubabdeckung
2
Anschlussstopfen
*Farbliche Darstellung für Referenzzwecke
Schützen Sie die Anschlüsse der Schottverschraubung vor Beschädigungen, indem Sie einen Anschlussstopfen verwenden, wenn kein
Sensor installiert ist. Anschlussstopfen und eine Tube O-Ring-Schmiermittel gehören zum Lieferumfang jedes ProDSS-Kabel-Wartungssets.
Im Abschnitt „Zubehör“ finden Sie Informationen hinsichtlich der Bestellung weiterer Wartungssets (Bestellung auf Seite 73).
HINWEIS: Die Schottverschraubung wird bei der Auslieferung mit Versand-Staubabdeckungen versehen (nicht kompatibel
mit dem Werkzeug für die Installation-/Ausbau des Sensors), die nicht mit einem O-Ring ausgestattet sind und
vor dem Feldeinsatz durch einen Anschlussstopfen ersetzt werden müssen.
HINWEIS: Tauchen Sie die Schottverschraubung nicht unter, falls nicht alle verfügbaren Anschlüsse mit einem Sensor oder
Anschlusstopfen versehen sind.
Installation
1. Tragen Sie eine dünne Schicht Krytox Schmiermittel für O-Ringe auf die O-Ringe des Anschlussstopfens auf.
2. Entfernen Sie jegliches überschüssiges Schmiermittel mit einem flusenfreien Reinigungstuch vom O-Ring und
Anschlussstopfen.
3. Stecken Sie den Stopfen dann in den leeren Anschluss und drücken Sie ihn fest hinein.
4. Drehen Sie den Anschlussstopfen dann mit den Fingern im Uhrzeigersinn ein. Verwenden Sie gegebenenfalls das
Installationswerkzeug für den Sensor, um den festen Sitz des Stopfens zu gewährleisten.
HINWEIS: Bei einem richtig eingebauten Anschlussstopfen sind die O-Ringe nicht sichtbar.
HINWEIS: Ziehen Sie den Anschlussstopfen nicht zu fest an. Überdrehen kann zu Schäden am Anschlussstopfen oder der
Schottverschraubung führen, für die kein Gewährleistungsanspruch besteht.
10
Einleitung
Installation des Sensorschutzes und des Gewichtes
1. Schieben Sie den Sensorschutz vorsichtig über die Schottverschraubung und befestigten Sensoren bzw. Anschlussstop-
fen. Schieben Sie den Sensorschutz zur Schottverschraubung, bis das Gewinde des Sensorschutzes mit dem Gewinde der
Schottverschraubung ausgerichtet ist.
2. Befestigen Sie den Sensorschutz vorsichtig im Uhrzeigersinn mit der Hand.
HINWEIS: Lösen Sie den Sensorschutz vollständig, sobald er sich schwer drehen lässt, um ihn nicht zu verkanten. Eine
falsche Installation kann zu Schäden am Sensorschutz oder der Schottverschraubung führen, für die kein
Gewährleistungsanspruch besteht.
HINWEIS: Tauchen Sie die Schottverschraubung nicht unter, falls nicht alle verfügbaren Anschlüsse mit einem Sensor oder
Anschlusstopfen versehen sind.
4
2
3
1
5
Abbildung 6 Installation des Sensorschutzes und des Gewichtes
1 Sensorschutz
4 Tiefensensor (falls damit ausgerüstet)
2 Schottverschraubung
5 Gewicht
3 Schottverschraubungsgewinde
11
Einleitung
Sensorschutzgewichte
Zur Unterstützung der Sensorstabilisierung bei der Profilmessung in größeren Tiefen, wird bei einer Kabellänge ab 10 m ein
Sensorschutzgewicht mitgeliefert. Schrauben Sie das Gewicht vorsichtig per Hand am unteren Ende des Sensorschutzes an
(Abbildung 6 auf Seite 11).
HINWEIS: Lösen Sie das Sensorschutzgewicht vollständig, sobald es sich schwer drehen lässt, um es nicht zu verkanten.
Eine falsche Installation kann zu Schäden am Sensorschutz führen.
In das Gewinde am unteren Ende des Gewichts können weitere Gewichte eingedreht werden. Siehe auf Seite 75.
HINWEIS: Verwenden Sie bei der Kalibrierung mit dem Kalibrierungsbecher keine Gewichte am Sensorschutz.
12
Betrieb
Tastatur und Navigation
12
11
System
System Sonde
ProbeKalibrierung
Calibration Datei
File
1
10
Kal.
Cal
5
2
9
Esc
EINGABETASTE
ENTER
3
4
8
7
?
5
6
Abbildung 7 Beschreibung der Tastatur
1 System: Öffnet das System-Menü. Anpassung der
7
EIN/AUS: Schalten Sie das Instrument ein oder aus
2
8
echte Pfeiltaste: Gehen Sie in einer alphanumerischen
R
Eingabemaske nach rechts. Drücken, um auf dem
Ausführungsbildschirm graphische Darstellungen
der angezeigten Messungen aufzurufen. Die
rechte oder linke Pfeiltaste drücken, um zum
Ausführungsbildschirn zurückzukehren. Drücken, um auf
dem Datenansichtbildschirm zusätzliche Parameter des
Datensatzes aufzurufen
3 Linke Pfeiltaste: Gehen Sie in einer alphanumerischen
9
intergrundbeleuchtung: Schaltet die
H
Hintergrundbeleuchtung der Tastatur bei schwacher
Beleuchtung ein oder aus
4
10 D
atei: Öffnet das Datei-Menü. Aufruf der Messdaten und
GLP-Dateien, Datensicherung auf einen USB-Stick und
Daten löschen
Systemeinstellungen
Exit/Escape-Taste: Rückkehr zum Ausführungsbildschirm.
In der alphanumerischen Eingabemaske gelangen Sie
zum vorhergehenden Menü
Eingabemaske nach links. Drücken, um aus allen Masken,
mit Ausnahme der alphanumerischen Eingabemaske, zum
vorhergehenden Menü zurückzukehren. Drücken, um auf
dem Ausführungsbildschirm graphische Darstellungen
der angezeigten Messungen aufzurufen. Die rechte oder
linke Pfeiltaste drücken, um zum Ausführungsbildschirn
zurückzukehren
Hilfe: Anzeige kontextabhängiger Hilfe
5 Aufwärts- und Abwärtspfeiltasten: Blättern Sie durch die 11 Kalibrieren: Öffnet das Kalibrierungs-Menü. Kalibrierung
Menüs oder geben Sie Ziffern und Buchstaben ein
6 Eingabetaste: Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch
Drücken. Auf dem Ausführungsbildschirm können
Sie durch Drücken entweder einen einzelnen
Datenpunkt protokollieren oder eine kontinuierliche
Datenprotokollierung initiieren.
aller Parameter mit Ausnahme der Temperatur
12 S
onde Öffnet das Sensor-Menü. Zur Sensoreinrichtung,
Änderung der auf dem Ausführungsbildschirm
angezeigten Messangaben und An-/Ausschalten von Auto
Stable und GPS verwenden
13
Betrieb
Inbetriebnahme
Taste
drücken, um das Handinstrument einzuschalten. Falls sich das Handinstrument nicht einschalten lässt, überprüfen Sie, ob
der Akku richtig installiert und aufgeladen ist. Zum Ausschalten des Handinstruments
Taste drücken und 1,5 Sekunden halten.
Navigation
Das ProDSS verfügt über Menüs zur Änderung von benutzerdefinierten Optionen, Funktionen und Parametern. Markieren Sie mit
den Pfeiltasten ( und ) unterschiedliche Optionen in den Menüs und Unter-Menüs; drücken Sie dann auf
auszuwählen. Die Taste mit dem
drücken, um zum vorherigen Menü zurückzukehren.
HINWEIS: In der alphanumerischen Eingabemaske ist die Taste mit dem
Navigation. Die
Die
Esc
Esc
ENTER
, um die Option
nur für die alphanumerische
-Taste drücken, um zum vorherigen Menü zurückzukehren.
-Taste drücken, um zum Ausführungsbildschirn zurückzukehren. Um eine Option zu aktivieren oder zu deaktivieren, müssen
ENTER
Sie die Option markieren und dann
drücken. Aktivierte Funktionen werden als Kreis mit einem Punkt
oder als Feld mit
einem Häkchen
eingeblendet. Deaktivierte Funktionen werden nur als Kreis
oder leeres Feld
eingeblendet.
Alphanumerische Eingabe
Falls erforderlich, erscheint ein alphanumerischer Eingabebildschirm. Markieren Sie ENTER, nachdem Sie die Eingabe von
Informationen abgeschlossen haben; drücken Sie dann die Taste
ENTER
, um die Eingabe zu speichern (Abbildung 8).
nur für die alphanumerische
HINWEIS: In der alphanumerischen Eingabemaske ist die Taste mit dem
Navigation. Die Esc -Taste drücken, um zum vorherigen Menü zurückzukehren.
1
1
2
3
2
4
4
5
3
Abbildung 8 Alphanumerische und numerische
Eingabebildschirme
4 Auswahl eingeben
1 Benutzerdefiniertes Feld
2 Gesamten Eintrag löschen
3 Rücktaste
14
5
Groß-/Kleinschreibung
Betrieb
Beschreibung der Hauptanzeige
Auf der Hauptanzeige (Ausführungsbildschirm) werden die aktuellen Messungen so angezeigt wie im Menü der Sensor-Anzeige
(Sensor-Anzeige auf Seite 25). Falls mehr Messungen ausgewählt wurden, als auf dem Ausführungsbildschirm angezeigt werden
und
auf (Abbildung 9).
können, wird eine Bildlaufleiste angezeigt. Rufen Sie die zusätzlichen Messungen mit den Pfeiltasten
Im Sofortnachrichtenbereich werden Statusmeldungen, Fehlermeldungen und Informationen über ausgewählte Funktionen
angezeigt.
4
3
5
6
7
2
1
8
10
9
Abbildung 9 Beispiel Hauptanzeige
1
Eingabeaufforderung für Protokoll oder Probenentnahme
(Messungen aktualisieren) auf dem Ausführungsbildschirm
(einzeln oder kontinuierlich)
6
Akkuaufladung in %
2
Aktueller Bildschirm/Menü
7
Anzeige für USB/PC-Verbindung
3
Datum/Uhrzeit
8
Bildlaufleiste
4
Anzeige für GPS-Signal
9 Sofortnachrichtenbereich
5
Anzeige für Akkuladevorgang
10 Dargestellte Messungen
15
Betrieb
System-Menü
Drücken Sie auf die System-Taste
drücken Sie dann die Taste
ENTER
, um Instrumenteneinstellungen aufzurufen oder anzupassen. Markieren Sie ein Untermenü und
, um die Optionen des Untermenüs aufzurufen (Abbildung 10).
Vordefinierte oder benutzerseitig ausgewählte Optionen stehen in Klammern ([]). Siehe Alphanumerische Eingabe auf Seite 14.
Im System-Menü können Sie:
Abbildung 10 System-Menü
16
• Datum und Uhrzeit einstellen(Datum/Uhrzeit auf Seite 17)
• Die benutzerdefinierten Optionen für Good Laboratory Practices (GLP) (Gute
Laborpraktiken) ändern (GLP-Menü auf Seite 17)
• Die Instrumentensprache festlegen (Sprache auf Seite 19)
• Den Radixpunkt ändern (Radixpunkt auf Seite 19)
• Protokollierungsoptionen ändern (Protokollierung auf Seite 19)
• Probenentnahmeoptionen ändern (Probenentnahme auf Seite 20)
• Automatische Abschaltzeit des Handinstruments einstellen (Automatische
Abschaltung auf Seite 20)
• Hintergrundbeleuchtung einstellen (Hintergrundbeleuchtung auf Seite 21)
• Software-Version aufrufen (Alphanumerische Eingabe auf Seite 14)
• Seriennummer des Handinstruments aufrufen (Seriennummer auf Seite
21)
• Geräte-ID aufrufen und anpassen (Geräte-ID auf Seite 21)
• Spezifische Sensorinformationen aufrufen (Sensor-Info auf Seite 22)
• Helligkeit der Anzeige einstellen (Helligkeit auf Seite 22)
Betrieb
Datum/Uhrzeit
→ Datum/Uhrzeit
Stellen Sie die Datums- und Zeitoptionen richtig ein, um genaue Protokoll- und
GLP-Daten zu erhalten (Abbildung 11). Wählen Sie zur Einstellung von Datum/
Uhrzeit im ProDSS eine der folgenden Optionen aus;
Abbildung 11 Datum/Uhrzeit
Optionen für Datum/Uhrzeit:
• Datumsformat als YY/MM/DD (JJ/MM/TT), MM/DD/YY (MM/TT/JJ), DD/MM/
YY (TT/MM/JJ) oder YY/DD/MM (JJ/TT/MM) einstellen.
• Richtiges Datum einstellen
• Uhrzeit im Format 12 oder 24 Stunden auswählen
• Richtige Uhrzeit einstellen
GLP-Menü
Detaillierte Sensor-Kalibrierungsinformationen sind zur späteren Einsichtnahme in der Datei Good Laboratory Practice (GLP)
gespeichert.
Die kompletten Kalibrierungsdatensätze werden in einer GLP-Datei gespeichert. Der interne Instrumentenspeicher kann bis zu
400 individuelle Kalibrierungsdatensätze speichern. Sobald 400 Datensätze abgespeichert sind, überschreibt das Instrument
vorhandene Datensätze, um neue zu speichern. Dabei werden die ältesten zuerst überschrieben.
Laden Sie die GLP-Datei regelmäßig mittels der KorDSS-Software auf Ihren Computer, um dem dauerhaften Verlust von GLPDatensätzen vorzubeugen.
HINWEIS: Auf Ihrem PC gespeicherte GLP-Dateien werden beim Hochladen einer neuen GLP-Datei mit identischem
Dateinamen überschrieben. Sie sollten daher auf Ihrem PC vorhandene GLP-Dateien verschieben oder
umbenennen, bevor Sie eine GLP-Datei herunterladen, um den Verlust von Daten zu verhindern.
GLP gespeicherte Informationen
Siehe Abbildung 12.
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Sensor kalibriert
Datums-/Uhrzeit-Stempel
Sensor-ID
Sensor-Softwareversion
Kalibrierungsmethode (Leitfähigkeit und ODO-Kalibrierungen)
Kalibrierungswert
Temperatur
Benutzer-ID (optional)
Sonden-ID (optional)
Benutzerfelder Nr. 1 und Nr. 2 (optional)
Kalibrierungsstatus
Abbildung 12 Beispiel GLP-Datensatz
(Einzelpunkt %
DO-Kalibrierung)
17
Betrieb
GLP-Optionen
→ GLP → Optionen
Die Benutzer-ID, Sonden-ID oder das Benutzerfeld Nr. 1 oder Nr. 2 können zur
positiven GLP-Dateiidentifikation hinsichtlich folgender Punkte benutzerdefiniert
werden:
• Die Person, die das Instrument kalibriert.
• Die Seriennummer des während der Kalibrierung verwendeten Sensors/
Kabels (oder eine andere, benutzerdefinierte Sonden-ID)
• Andere benutzerspezifische Identifikation (Benutzerfeld Nr. 1 und Nr. 2)
(Abbildung 13).
Abbildung 13 GLP-Optionen
HINWEIS: Das Benutzerfeld kann verwendet werden, um den
Sondenzustand zu beschreiben. Beispielsweise: neuer Sensor
oder neue ODO-Kappe.
Nachkal.-Aufforderungen (Re-Cal Prompts)
→ GLP → Optionen → Nachkal.-Aufforderungen
Nachkal.-Aufforderungen sind eine Erinnerung an die durchzuführende
Neukalibrierung einer Sonde in der benutzerseitig angegebenen Anzahl von
Tagen (Abbildung 14).
Die Neukal.-Aufforderung wird nach Ablauf des eingestellten Zeitraums im Bereich
Sofortnachrichten der Hauptanzeige dargestellt (Abbildung 9 auf Seite 15).
Wählen Sie die gewünschte Sensor-Neukal.-Aufforderung aus und geben
Sie dann die gewünschte Anzahl von Tagen ein, nach denen die Neukal.Aufforderung erscheinen.
Abbildung 14 Nachkal.-Aufforderungen
Stellen Sie den Sensorwert auf Null (0) Tage (Standard), um die Neukal.Aufforderungen zu deaktivieren.
HINWEIS: Insofern die Neukal.-Aufforderung aktiviert wurde und
der voreingestellte Zeitraum nach der letzten Kalibrierung
abgelaufen ist, wird die Neukal.-Aufforderung beim Anschalten
des Instruments aufgerufen.
GLP-Sicherheit
→ GLP → Sicherheit
Abbildung 15 GLP-Sicherheit
Das Kalibrierungsmenü kann mit einem Passwort geschützt werden, um
eine unabsichtliche oder nicht autorisierte Sensorkalibrierung zu verhindern
(Abbildung 15).
1. Wählen Sie im GLP-Menü Security (Sicherheit) aus und geben Sie
das Standardpasswort „ysi123” ein.
2. Wählen Sie Set Password [] (Passwort festlegen) aus und ändern Sie das
Standardpasswort.
3. Markieren Sie das Kästchen Protect Cal (Kal. schützen), um das
Kalibrierungsmenü mit einem Passwort zu schützen.
HINWEIS: Notieren Sie sich das Passwort und bewahren Sie es an einem
sicheren Ort auf. Wenden Sie sich bei einem Passwortverlust
an den technischen Kundendienst von YSI (Technischer
Kundendienst auf Seite 81)
18
Betrieb
Sprache
→ Sprache
Auf dem ProDSS ist als Sprache Englisch voreingestellt. Falls eine andere Sprache
gewünscht und ausgewählt wird, benötigt das ProDSS ca. 10 bis 20 Sekunden zur
Aktivierung der neuen Sprache (nur während der Erstinstallation).
Abbildung 16 Sprache
Optionale Sprachen:
• Französisch
• Deutsch
• Italienisch
• Japanisch
• Norwegisch
• Portugiesisch
• Vereinfachtes Chinesisch
• Spanisch
• Traditionelles Chinesisch
Radixpunkt
→ Radixpunkt
Abbildung 17 Radixpunkt
Der Radixpunkt kann geändert werden, um in numerischen Anzeigen ein Komma
oder eine Dezimalstelle anzuzeigen (z.B. wird 1.00 zu 1,00, wenn „Komma“
ausgewählt wird) (Abbildung 17).
Protokollierung
→ Protokollierung
Im Protokollierungs-Menü können zu den protokollierten Daten
benutzerdefinierte Standort- und Daten-ID-Listen hinzugefügt werden. Fügen
Sie einen Standort oder eine Daten-ID hinzu, setzen Sie dann ein Häkchen im
entsprechenden Kästchen, um Daten für den Standort und/oder Daten-ID zu
protokollieren (Abbildung 18).
Abbildung 18 Protokollierung
Kontinuierlicher Modus (Intervallprotokollierung): Setzen Sie ein Häkchen
im Kästchen „Kontinuierlicher Modus“ und geben Sie den benutzerdefinierten
Protokollierungsintervall ein (als SS:MM:SS - Stunden:Minuten:Sekunden), um
Proben kontinuierlich zum spezifizierten Zeitintervall zu protokollieren. Auf dem
Ausführungsbildschirm wird im „Kontinuierlicher Modus“ Start Logging...
(Protokollierung starten...) angezeigt.
Protokollierung einer Probe: Entfernen Sie das Häkchen aus dem Kästchen
für „Kontinuierlicher Modus“. Auf dem Ausführungsbildschirm wird Log
One Sample (Eine Probe protokollieren) angezeigt. Sobald Sie auf dem
Ausführungsbildschirm die Taste
ENTER
drücken, wird eine Probe protokolliert.
19
Betrieb
Probenentnahme
→ Probenentnahme
Abbildung 19 Probenentnahme
Der Modus für die automatische Probenentnahme aktualisiert kontinuierlich die
Messungen auf der Anzeige (Abbildung 19).
Der manuelle Modus ist schonender für den Akku. Der benutzerdefinierte
„Probenentnahmezeitraum“ legt die Zeitdauer der Messung fest.
Im manuellen Modus entnimmt das Instrument Messungen für die Dauer des
Probenentnahmezeitraums; lassen Sie diese dauerhaft auf der Anzeige anzeigen
(der Standard-Probenentnahmezeitraum ist 50 Sekunden, benutzerdefiniert
zwischen 15 und 60 Sekunden).
Sobald die Messungen dauerhaft dargestellt werden drücken Sie
festgehaltenen Daten zu protokollieren oder
Messung vorzunehmen.
Esc
und dann
ENTER
ENTER
, um die
, um eine neue
Geben Sie den gewünschten Zeitraum für die Probenentnahme ein.
HINWEIS: Falls sowohl der „Kontinuierliche Protokollierungsmodus“ als
auch der „Manuelle Probenentnahmemodus“ aktiviert sind,
schaltet das ProDSS die Sensoren an und entnimmt vor der
Protokollierung eines Datensets für 15 Sekunden Messungen.
Automatische Abschaltung
→ Automatische Abschaltung
Die automatische Abschaltung schaltet das Instrument nach einem vom Benutzer
festgelegten Zeitraum ab (in Minuten), um den Akku zu schonen (Abbildung 20).
Auf 0 (Null) einstellen, um die automatische Abschaltung zu deaktivieren.
Abbildung 20 Automatische Abschaltung
20
Betrieb
Hintergrundbeleuchtung
→ Hintergrundbeleuchtung
Abbildung 21 Hintergrundbeleuchtung
Im automatischen Modus dunkelt sich die Instrumentenanzeige 60
Sekunden, nachdem die letzte Taste gedrückt wurde, ab. Durch das Drücken
einer beliebigen Taste erscheint die Instrumentenanzeige wieder in der
benutzerdefinierten Helligkeit und die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur wird
aktiviert. Sobald das Instrument weitere 60 Sekunden inaktiv ist, verdunkelt sich
die Anzeige und die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur schaltet sich aus.
Im manuellen Modus behält die Instrumentenanzeige konstant ihre
benutzerdefinierte Helligkeit, bis diese manuell geändert wird; die
Hintergrundbeleuchtung der Tastatur wird über die Taste für die
Hintergrundbeleuchtung an- und ausgeschaltet (Abbildung 21).
HINWEIS: Verwenden Sie bei hellen Lichtbedingungen für die
Hintergrundbeleuchtung den manuellen Modus.
Software (Sw)-Version
→ Sw-Version
Sw-Version (System-Menü auf Seite 16)
Die Sw-Version blendet die Nummer der ProDSS-Software ein. Sie
erhalten die neueste Version der Instrumentensoftware unter ysi.com. Die
Instrumentensoftware kann über das KorDSS-PC-Softwareprogramm aktualisiert
werden, wenn eine Verbindung mit dem Internet besteht oder die FirmwareDatei auf den PC übertragen wurde. Weitere Informationen sind dem Abschnitt
KorDSS zu entnehmen.
Seriennummer
→ Seriennummer # (System-Menü auf Seite 16)
Die Seriennummer stellt die Seriennummer des ProDSS-Handinstruments dar.
Notieren Sie sich die Seriennummer, wenn Sie den YSI-Support kontaktieren.
Geräte-ID
→ Geräte-ID (System-Menü auf Seite 16)
Mit der Geräte-ID wird das Instrument im KorDSS-PC-Softwareprogramm erkannt,
dass dem Instrument beiliegt.
Wählen Sie Unit ID (Geräte-ID) und ändern Sie die Standard-ID.
21
Betrieb
Sensor-Info
→ Sensor-Info (System-Menü auf Seite 16)
In der Sensor-Info werden Messdaten und Informationen zur Hardware/
Software für jede Systemkomponente dargestellt: Instrument, Sensor und
und
, um durch die
Schottverschraubung. Verwenden Sie die Pfeiltasten
Komponenten zu blättern.
Helligkeit
→ Helligkeit
Die Helligkeit der Anzeige kann eingestellt und damit den individuellen
Lichtbedingungen angepasst werden. Außerdem verbraucht der Akku weniger
Energie (Abbildung 22).
Wählen Sie Brightness (Helligkeit) aus und verwenden Sie die Pfeiltasten
und , um die Helligkeit der Anzeige anzupassen.
HINWEIS: Verwenden Sie bei hellen Lichtbedingungen für die Anzeige
eine Helligkeit von 75 % oder mehr.
Abbildung 22 Helligkeit der Anzeige
Sensor-Menü
Verwenden Sie die Sondentaste
, um auf das Sensor-Menü zuzugreifen und ändern Sie die Sensoreinstellungen (falls
erforderlich), aktivieren Sie die auf dem Ausführungsbildschirm dargestellten Messeinheiten, legen Sie die Auto-Stabil-Parameter
fest und schalten Sie das GPS ein/aus (falls im Lieferumfang vorhanden).
Drücken Sie die Taste
, um auf das Sensor-Menü zuzugreifen (Abbildung
23). Markieren Sie ein Untermenü und drücken Sie dann die Taste
Optionen des Untermenüs aufzurufen.
ENTER
um die
Vordefinierte oder benutzerseitig ausgewählte Sensoreinstellungen stehen in
Klammern ([]).
Abbildung 23 Sonden-(Sensor)-Menü
22
Betrieb
Sensor-Einrichtung
→ Einrichtung
Abbildung 24 Sensor-Einrichtung
Das Sensor-Einrichtungsmenü zeigt alle Sensoren an, die an der
Schottverschraubung installiert sind (Abbildung 24). Falls ein Sensor an
der Schottverschraubung installiert, aber nicht im Sensor-Einrichtungsmenü
aufgeführt ist (Anzeige <None> (Keine)), müssen Sie die Sensor- und
Kabelanschlüsse überprüfen (Installation des Sensorschutzes und des Gewichtes
auf Seite 11).
Einrichtung - ODO
→ Einrichtung → ODO
Abbildung 25 ODO einrichten
Local DO (lokaler gel. Sauerstoff): Messung von lokalisiertem DO% aktivieren
oder deaktivieren. Im aktivierten Zustand wird der Kalibrierungswert, unabhängig
von der Höhe oder dem Luftdruck, auf 100 % eingestellt. Im deaktivierten
Zustand erscheint neben DO% ein L auf dem Ausführungsbildschirm. DO mg/lMessungen werden von aktiviertem lokalem DO nicht beeinträchtigt (Abbildung
25).
LDS: Last Digit Supression (LDS ( Unterdrückung der letzten Stelle) rundet den
DO-Wert auf den nächsten Zehntelwert auf, d. h. 8,27 mg/l wird zu 8,3 mg/l.
Sensorkappenkoeffiziente: Die Sensorkappenkoeffizienten müssen nach
dem Austausch der Sensorkappe aktualisiert werden. Aktualisieren Sie die
Sensorkappenkoeffizienten mit der KorDSS-Software und dem KoeffizientenAnweisungsbogen, der jeder neuen Sensorkappe beiliegt.
Trübung einrichten
→ Einrichten → Trübung
TSS-Koeffizienten: Die Koeffizienten der Total Suspended Solids (TSS)
(Gesamtmenge der schwebenden Feststoffe) werden in KorDSS durch die
Eingabe der Trübungs- und TSS-Korrelationsdaten kalkuliert.
Abbildung 26 TSS Koeffizienten
Messen Sie die Trübung und nehmen Sie eine Stichprobe zur Laboranalyse von
TSS, um ein Korrelations-Wertpaar für die Korrelation zu erhalten. Sie können
mindestens zwei und bis zu sechs Korrelations-Wertpaare in KorDSS eingeben.
Die Eingabe der TSS-Koeffizienten kann manuell erfolgen oder durch die
KorDSS-Software aktualisiert werden (Abbildung 26).
Nehmen Sie mindestens 6 Korrelations-Wertpaare und kalkulieren Sie für
jeden spezifischen Probenentnahmestandort neue Koeffizienten, um eine
größtmögliche Genauigkeit zu erzielen.
23
Betrieb
pH einrichten
→ Einrichtung → pH
Abbildung 27 pH einrichten
Wählen Sie USA-Auto-Puffer-Erkennung (4,01, 7,00 und 10,00) oder NIST-AutoPuffer-Erkennung (4,01, 6,86 und 9,18) (Abbildung 27).
Leitfähigkeit einrichten
→ Einrichtung → Leitfähigkeit
Abbildung 28 Leitfähigkeit einrichten
Temp Ref (Temperaturreferenz): Ist die Referenztemperatur, die für die
Berechnung des angeglichenen spezifischen elektrischen Leitwertes verwendet
wird. Sämtliche spezifischen elektrischen Leitwerte sind der Temp Ref-Temperatur
angeglichen. Der Standardwert ist 25 °C (77 °C) (Abbildung 28). Geben Sie einen
neuen Wert ein, der zwischen 15 °C (59 °F) und 25 °C (77 °F) liegt.
%/°C ((Percent per Degree Celsius) (Prozent per Grad Celsius): Ist der
Temperaturkoeffizient, der für die Berechnung der ausgeglichenen spezifischen
Leitfähigkeit verwendet wird. Der Standardwert ist 1,91 %, basierend auf den KClStandardwerten. Geben Sie einen neuen Wert zwischen 0 und 4 % ein.
TDS-Konstante: Die TDS Konstante ist ein Multiplikator zur Berechnung der
geschätzten Gesamtmenge der gelösten Feststoffe (Total Dissolved Solids, TDS)
aus der Leitfähigkeit. Der Multiplikator wird zum Konvertieren des spezifischen
elektrischen Leitwerts in mS/cm zu TDS in g/l verwendet. Der Standardwert ist
0,65. Geben Sie einen neuen Wert zwischen 0 und 0,99 ein.
Dieser Multiplikator ist stark vom Wesen der in der Wasserprobe vorhandenen
ionenhaltigen Art abhängig. Um eine angemessene Genauigkeit der
Konvertierung sicherzustellen, muss ein Multiplikator für das Wasser an Ihrem
Probenentnahme-Standort bestimmt werden. Führen Sie das folgende Verfahren
durch, um den Multiplikator für eine bestimmte Probe zu bestimmen:
1. Bestimmen Sie den spezifischen elektrischen Leitwert einer Wasserprobe
Ihres Standorts.
2. Filtern Sie eine Wasserportion von Ihrem Standort.
3. Führen Sie vorsichtig eine Volumenmessung des gefilterten Wassers
durch. Lassen Sie es vollständig verdunsten, um einen trockenen Feststoff
zu bekommen.
4. Wiegen Sie den verbleibenden Feststoff genau.
5. Dividieren Sie das Gewicht des Feststoffs (in Gramm) durch das
verwendete Wasservolumen (in Liter), um den TDS-Wert in g/l für diesen
Standort zu erhalten.
6. Dividieren Sie den TDS-Wert in g/l durch den spezifischen elektrischen
Leitwert des Wassers in mS/cm, um den Konvertierungsmultiplikator zu
erhalten.
HINWEIS: Achten Sie darauf, dass Sie die richtigen Einheiten verwenden.
HINWEIS: Wenn sich die Eigenschaft der Ionenarten am Standort
zwischen den Probenuntersuchungen ändert, sind die TDSWerte fehlerhaft. TDS kann nur dann präzise anhand des
spezifischen elektrischen Leitwerts berechnet werden, wenn die
Zusammensetzung der chemischen Arten im Wasser konstant
bleibt.
24
Betrieb
Tiefe einrichten
→ Einrichtung → Tiefe
Für ProDSS-Schottverschraubungen mit Tiefensensor:
Abbildung 29 Tiefe einrichten
Die Kabelbaugruppen des ProDSS mit Tiefensensor in der Schottverschraubung
können eine virtuell belüftete Tiefe messen (Abbildung 6 auf Seite 11).
Die Messung der virtuell belüfteten Tiefe ermöglicht durch den Einsatz des
Instrumentenbarometers die Kompensation des Luftdrucks in Echtzeit.
Tiefen-Offset: Das Tiefen-Offset kann zur Referenzierung einer Wassererhöhung
gegen ein bekanntes Datum verwendet werden. Bei der Eingabe eines TiefenOffsets (in Metern), verschiebt sich der Ausgabewert um den Offset-Wert
(Abbildung 29).
Höhe/Breitengrad: Geben Sie zum Ausgleich des Luftdrucks auf der Basis von
Erhöhung und Erdanziehung die Höhenlage des Standorts in Metern, relativ zu
Normalnull, und den Breitengrad ein, an dem das ProDSS zur Probenentnahme
eingesetzt wird.
Auswirkung des Breitengrades: Unterschiedliche Breitengrade bewirken vom
Äquator zum Pol eine Änderung der Tiefe um 200 mm.
Höhenauswirkung: Unterschiedliche Höhen bewirken eine Änderung von ca.
90 mm von Normalnull bis zu einer Höhe von 8.000 m. Eine Höhenänderung von
100 m ändert das Messergebnis um 1,08 mm.
Sensor-Anzeige
→ Anzeige (Abbildung 30)
Das Sensor-Anzeige-Menü bestimmt die Messungen, die auf dem
Ausführungsbildschirm angezeigt werden (Abbildung 3 Hauptanzeige, Beispiel
auf Seite 28). Auf dem Ausführungsbildschirm werden nur Messungen für
Sensoren dargestellt, die mit der Kabel-Schottverschraubung verbunden sind.
Falls mehr Messungen ausgewählt wurden, als auf einem Bildschirm angezeigt
werden können, wird eine Bildlaufleiste angezeigt. Verwenden Sie die
und
Pfeiltasten, um durch die Messdaten zu blättern.
Abbildung 30 Sensor-Anzeige
25
Betrieb
Auto-Stabil
→ Auto-Stabil
Auto Stable (Auto-Stabil) zeigt an, ob ein Messwert stabil ist. Bei Sensoren, für
die Auto Stable (Auto-Stabil) aktiviert ist, blinkt auf dem Ausführungsbildschirm
A
neben der Messung S auf.
A
S
leuchtet grün, wenn der Messwert stabil ist.
Wählen Sie einen Sensor aus, um Auto Stable (Auto-Stabil) zu aktivieren oder
zu deaktivieren. Richten Sie die Parameter für die Stabilitätsschwellenwerte ein
(Abbildung 31).
Abbildung 31 Auto-Stabil
Der Auto Stable (Auto-Stabil)- Stabilitätsschwellenwert kann als Prozent der
Messung in den Messeinheiten eingerichtet werden, die im Sensor-Anzeigemenü
ausgewählt wurden.
Geben Sie den Stabilitätswert ein und wählen Sie dann Use Percent (Prozent
verwenden) oder Use Meas (Messung verwenden) aus. Units (Einheiten)
(Abbildung 32).
Dieser Schwellenwert wird dazu verwendet, den letzten Messwert mit dem
vorherigen zu vergleichen. Je geringer die in % oder Einheiten eingegebene
Nummer ist, umso länger benötigt das Instrument, die Auto Stable-Kriterien zu
erreichen.
Abbildung 32 Auto-Stabil
Stabilitätsschwellenwert
A
Beispiel: B
ei einer Temperaturauswahl in °C wird S in Rot angezeigt, bis sich
der Messwert um nicht mehr als 0,2 °C über einen festgelegten
Probenentnahmezeitraum und Probenanzahl ändert, falls der
Schwellenwert für jede Einheit auf 0,2 eingestellt ist und sich die
Temperaturmesswerte um mehr als 0,2 Grad ändern.
Hold All Readings (Alle Messdaten halten): Die Messungen werden
gehalten oder auf der Anzeige dauerhaft dargestellt, sobald alle Sensoren ihre
Stabilitätskriterien erreicht haben. Bei einer Deaktivierung verändern sich die
Sensorwerte auch weiterhin in Echtzeit.
Audio Enabled (Audio aktiviert): Sobald die Stabilität erreicht ist, ertönt ein
akustisches Warnsignal.
Continuous Mode (Dauermodus): Das ProDSS überprüft kontinuierlich die
Sensorwerte im Vergleich mit den Stabilitätskriterien, auch nach Erreichen des
Probenentnahmezeitraums und der Probenanzahl.
Log Samples (Proben protokollieren): Protokolliert die im Speicher über die
Eingabe für den Probenentnahmezeitraum definierte(n) Probe(n).
Sample Period (Probenentnahmezeitraum): Zeitintervall zwischen den
Sensormessungen (Probe), die zur Bestimmung der Stabilität verwendet werden.
Einstellung des Intervalls in Sekunden (1 bis 900).
Sample Count (Probenzählung): Anzahl aufeinanderfolgender Proben, die für
die Stabilität benötigt werden (1 bis 10).
Wählen Sie Start Auto Stable (Auto-Stabil starten) zur Aktivierung dieser
Funktion aus.
26
Betrieb
Salinität
→ Salinität (Abbildung 33)
Die Salinität wird durch Kalkulationen bestimmt, die von der Leitfähigkeit und
den Temperatursensoren abgleitet werden.
Abbildung 33 Salinität
Die Salinität stellt bei der Bestimmung des gelösten Sauerstoffs einen wichtigen
Faktor dar. YSI empfiehlt deshalb, keine Kalibrierung oder Messung für gelösten
Sauerstoff ohne den in der Schottverschraubung eingebauten Leitfähigkeits-/
Temperatursensor vorzunehmen.
GPS (optional)
→ GPS
GPS schaltet das globale Positionsbestimmungssystem des ProDSS Ein oder
Abbildung 34 GPS
Aus. Das
Symbol wird angezeigt, wenn ein GPS-Signal empfangen wird
(Abbildung 34).
Wenn die Funktion aktiviert ist, werden die GPS-Koordinaten mit der GLP-Datei
und den protokollierten Daten gespeichert.
27
Betrieb
Kalibrierungsmenü:
Drücken Sie die Taste
Sie dann die Taste
Cal
ENTER
um auf das Kalibrierungsmenü zuzugreifen (Abbildung 35). Markieren Sie ein Untermenü und drücken
um die Optionen des Untermenüs aufzurufen..
Vordefinierte oder benutzerseitig ausgewählte Parameter stehen in Klammern ([]). Siehe Alphanumerische Eingabe auf Seite 14.
Im Abschnitt „Kalibrierung“ finden Sie Informationen hinsichtlich der sensorspezifischen Kalibrierung (Installation des
Kalibrierungsbechers auf Seite 34).
HINWEIS: Beigefügte Sensoren sind in Übereinstimmung mit den Anschlüssen der Schottverschraubung aufgeführt, an
denen Sie angeschlossen sind.
HINWEIS: Benutzer-ID, Sonden-ID und Benutzerfeld Nr. 1 und Nr. 2 müssen im GLP-Menü aktiviert sein, um im
Kalibrierungsmenü angezeigt zu werden (GLP-Optionen auf Seite 18).
1
2
3
4
5
6
Abbildung 35 Kalibrierungsmenü
1 Sensoren mit Schottverschraubung
4 Standardkalibrierung wiederherstellen
- setzt sämtliche Kalibrierungen auf die
Werkseinstellung zurück
2 Optionale Kalibrierung des Tiefensensors
5
Benutzer-ID
3 Barometer-Kalibrierung
6
Sonden-ID
verbunden
28
Betrieb
Dateimenü
Drücken Sie die Taste
dann die Taste
ENTER
um auf das Dateimenü zuzugreifen (Abbildung 36). Markieren Sie ein Untermenü und drücken Sie
um die Optionen des Untermenüs aufzurufen.
Verwenden Sie das Dateimenü, um protokollierten Daten oder die GLP-Datei einzusehen, zu löschen oder zu sichern. Die Daten
können über ein festgelegtes Datum, einen festgelegten Zeitraum, benutzererzeugten Standort und Daten-ID-Listen gefiltert
werden (Protokollierung auf Seite 19).
Datenspeicher (frei %) zeigt die freie Speicherkapazität an. Sie können Daten
herunterladen oder löschen, um internen Speicherplatz zu schaffen.
Abbildung 36 Dateimenü
Datenfilter anzeigen
→ Daten anzeigen
Geben Sie die gewünschten Filterkriterien ein und wählen Sie dann Show
Data (Daten anzeigen) oder Graph Data (Graphische Daten) aus, um die
tabellarisch oder graphisch dargestellten Daten aufzurufen. Verwenden Sie
und
um durch die Daten zu blättern
gegebenenfalls die Pfeiltasten
(Abbildung 37 und Abbildung 38).
Abbildung 37 Datenfilter anzeigen
Site (Standort): Ermöglicht das Aufrufen von Daten eines bestimmten Standortes
oder aller Standorte.
Data ID (Daten-ID): Ermöglicht das Aufrufen von Daten einer ID oder aller IDs.
Begin/End (Anfang/Ende): Rufen Sie bestimmte Datenbereiche/Zeiträume auf.
Abbildung 38 Gefilterte Protokolldaten
anzeigen
29
Betrieb
GLP anzeigen
→ GLP anzeigen
Wählen Sie View GLP (GLP anzeigen) aus, um die gespeicherten
Sensorkalibrierungen aufzurufen (Abbildung 39).
Verwenden Sie die Pfeiltasten, um durch die GLP-Datei-Daten zu blättern.
Abbildung 39 VGLP anzeigen
Daten löschen
→ Daten löschen
Geben Sie die gewünschten Filterkriterien ein und wählen Sie dann Delete Data
(Daten löschen) taus, um die Daten dauerhaft zu löschen (Abbildung 40).
HINWEIS: Falls keine Filterkriterien ausgewählt wurden, werden alle
protokollierten Daten dauerhaft gelöscht.
Abbildung 40 Datenfilter löschen
30
Verwenden Sie Alle Daten löschen, um alle Datenpunkte dauerhaft löschen.
Betrieb
Sicherungsdaten
→ Sicherungsdaten
Ein USB mit Anschlussbuchse für den Anschluss an einen USB-Mikroadapter
ist im Lieferumfang enthalten, um eine direkte Sicherung der Dateien vom
Handinstrument auf ein Standard-USB-Speichergerät durchzuführen. Die Daten
werden als CSV-Datei exportiert.
Abbildung 41 Daten sichern
Geben Sie die gewünschten Filterkriterien ein und verbinden Sie dann mittels
des mitgelieferten Adapters das Handinstrument mit dem USB-Speichergerät.
Wählen Sie Backup Data (Datensicherung) aus, um die Daten auf ein USBSpeichergerät zu übertragen (Abbildung 41 und Abbildung 42).
HINWEIS: Das USB-Speichergerät muss als FAT32 formatiert sein, und
nicht als NTFS oder ex FAT. Das Handinstrument unterstützt nur
FAT32.
Abbildung 42 USB-Mikro-Anschlussbuchse
GLP löschen
→ GLP löschen
Wählen Sie Yes (Ja), us und drücken Sie dann auf die Taste
ENTER
um die GLP-
Datei dauerhaft von dem Instrument zu entfernen (Abbildung 43).
Abbildung 43 GLP löschen
31
Betrieb
So nehmen Sie Messungen vor
Kalibrieren Sie das Instrument, bevor Sie Messungen vornehmen, um eine größtmögliche Genauigkeit zu erzielen (Kalibrierung auf
Seite 33).
1. Erstellen Sie Standort- und Daten-ID-Listen für protokollierte Daten (falls zutreffend) (Protokollierung auf Seite 19).
2. Protokolliermethode festlegen (einfach oder Intervall) (Protokollierung auf Seite 19).
3. Parameter für Auto Stable festlegen (falls zutreffend) (Auto-Stabil auf Seite 26).
4. Überprüfen Sie die Sensoren und/oder Anschlussstopfen auf korrekte Installation in allen Schottverschraubungsanschlüssen
(auf Seite 8).
5. Sensorschutz installieren (Abbildung 6 auf Seite 11).
6. Führen Sie die Sensoren in die Probe.
HINWEIS: Achten Sie darauf, dass die Sensoren vollständig bedeckt sind. Bei der Verwendung eines Tiefensensors muss
dieser bis zu dem Punkt eingeführt werden, an dem die Kabelbaugruppe an der Schottverschraubung befestigt ist.
7. Bewegen Sie die Schottverschraubung in der Probe, um vorhandene Luftblasen zu lösen und eine neue Probe für die
Sensoren bereitzustellen.
8. Warten Sie, bis sich der/die Sensor(en) in der Probe stabilisiert haben.
9. Wählen Sie Log One Sample (Eine Probe protokollieren) oder Start Logging (Protokollierung starten), wenn Sie den
Vorgang protokollieren möchten (Protokollierung auf Seite 19).
32
Kalibrierung
ProDSS-Sensoren müssen (ausgenommen Temperatur) regelmäßig kalibriert werden, um ein genaues Messverhalten beizubehalten.
Die Kalibrierungsabläufe folgen immer den gleichen Grundschritten, mit Abweichungen für spezifische Parameter.
Vor der Kalibrierung
• G
eben Sie GLP-benutzerdefinierte Daten ein, falls zutreffend an Benutzeranforderungen (Benutzer-ID, Sonden-ID, Benutzerfeld
Nr. 1/2) (GLP-Menü auf Seite 17).
• Richten Sie anwendungsbezogen die Sensoroptionen, -einstellungen und -koeffizienten ein (Sondenmenü auf Seite 37).
HINWEIS: Installieren Sie in allen freiliegenden Anschlüssen einen grauen Anschlussstopfen. Der Kontakt mit Wasser
kann zu Schäden oder Korrosion an den Anschlüssen der Schottverschraubung führen, für die kein
Gewährleistungsanspruch besteht.
Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung)
HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass der Kalibrierungsbecher, der Sensorschutz und alle Sensoren sauber sind.
HINWEIS: Falls Sie einen Kalibrierungsbecher verwenden müssen Sie den Sensorschutz installieren, bevor Sie die Sensoren
in den Kalibrierungsbecher stellen.
HINWEIS: Der Sensorschutz und der Kalibrierungsbecher sollten für die Trübungs- und DO-Kalibrierung verwendet werden.
Sämtliche anderen Kalibrierungen können in anderen Laborglaswaren durchgeführt werden.
HINWEIS: Verwenden Sie während der Kalibrierung unbedingt einen sauberen Sondenschutz, um eine Verschmutzung der
Kalibrierumgebung zu verhindern.
1. Installieren Sie auf der Schottverschraubung einen sauberen, trockenen Sensor und Sensorschutz (falls gebraucht)
(Abbildung 4 auf Seite 9).
HINWEIS: Installieren Sie in jedem freiliegenden Anschluss einen grauen Anschlussstopfen. Alle Sensoren müssen
entweder über einen installierten Sensor oder Anschlussstopfen verfügen.
2. Befüllen Sie den Kalibrierungsbecher mit einer angemessenen Menge Wasser und schrauben Sie den Kalibrierungsbecher
auf die Schottverschraubung. Verwenden Sie das Wasser zum Spülen des Bechers und des zu kalibrierenden Sensoren.
Entsorgen Sie das Wasser nach dem Spülvorgang.
3. Spülen Sie den Kalibrierungsbecher gründlich mit einer geringen Menge der Kalibrierungsstandardlösung, um den Sensor
zu kalibrieren. Entsorgen Sie die Standardlösung nach dem Spülvorgang.
4. Für die pH-, ORP- und Trübungskalibrierung befüllen Sie den Kalibrierungsbecher ca. bis zur ersten Linie mit frischer
Kalibrierungsstandardlösung. Bis zur zweiten Linie befüllen, um die Leitfähigkeit zu kalibrieren (Abbildung 44 auf Seite 34).
HINWEIS: Die Volumen variieren. Vergewissern Sie sich, dass der Temperatursensor und der zu kalibrierende Sensor in der
Kalibrierungslösung eingetaucht sind; ausgenommen bei der Kalibrierung einer DO%-Sättigung.
HINWEIS: Achten Sie darauf, eine Kreuzkontaminierung mit anderen Standardlösungen zu vermeiden.
HINWEIS: Diese Empfehlungen für Spülvorgänge sind lediglich Vorschläge für Richtlinien zur größtmöglichen
Datengenauigkeit. Befolgen Sie unbedingt die Standard Operating Procedures (SOPs)
(Standardarbeitsanweisungen) Ihres Unternehmens hinsichtlich der Kalibrierung und des Betriebs von
Instrumenten.
5. Tauchen Sie den/die Sensor(en) in der Standardlösung unter und befestigen Sie den Kalibrierungsbecher auf der
Schottverschraubung.
6. Kalibrieren Sie den/die Sensor(en).
33
Kalibrierung
pH-, ORP- und Leitfähigkeits-Kalibrierungen können wechselweise auch in einem Messbecher oder anderen Behälter durchgeführt
werden; dabei wird der oben beschriebene Grundablauf befolgt. Vergewissern Sie sich, dass der Temperatursensor und der zu
kalibrierende Sensor vollständig eingetaucht sind. Vergewissern Sie sich beim Eintauchen des Leitfähigkeitssensors, dass die
Kalibrierungslösung das Lüftungsloch auf der Seite des Leitfähigkeitssensors bedeckt. Der Mindestabstand zwischen den Seiten
und dem unteren Bereich des Kalibrierungsbehälters und der Leitfähigkeitssonde muss 25,4 mm (1 Zoll) betragen.
Installation des Kalibrierungsbechers
1. Überprüfen Sie die Dichtung des Kalibrierungsbechers auf korrekten Sitz (Abbildung 44). Schrauben Sie die Sicherungsmutter lose auf den Kalibrierungsbecher.
2. Schieben Sie den Kalibrierungsbecher über die Sensoren und den Sensorschutz.
3. Ziehen Sie die Sicherungsmutter an.
5
4
3
2
1
Abbildung 44 Normvolumen des Kalibrierungsbechers
1 Befüllung bis Linie 1 (verwendet
4
Sicherungsmutter
2 Befüllung bis Linie 2 (verwendet für
5
Installierter Kalibrierungsbecher
für Trübungs-, pH- und ORPKalibrierungslösung)
Leitfähigkeits-Kalibrierungslösung)
3 Dichtung
34
Kalibrierung
Leitfähigkeit
Zur genauen Temperaturkompensation und Messung aller anderen Parameter muss auf der Schottverschraubung ein
Leitfähigkeits-/Temperatursensor installiert sein (Abbildung 4 auf Seite 9). Eine Temperaturkalibrierung ist für genaue
Temperaturmessungen nicht vorhanden oder erforderlich.
Der Leitfähigkeits-/Temperatursensor kann die Leitfähigkeit, den spezifischen elektrischen Leitwert (temperaturkompensierte
Leitfähigkeit), die Salinität, die nichtlineare Funktionsleitfähigkeit (nLF), TDS, die Resistivität und die Dichte messen und kalkulieren.
Die Kalibrierung steht nur für den spezifischen elektrischen Leitwert, die Leitfähigkeit und die Salinität zur Verfügung. Die
Kalibrierung einer dieser Optionen kalibriert automatisch die oben aufgeführten Leitfähigkeits-/Temperatur-Parameter. Zur
einfacheren Handhabung und Genauigkeit empfiehlt YSI die Kalibrierung des spezifischen elektrischen Leitwertes.
Kalibrieren der Leitfähigkeit
1. Falls erforderlich, reinigen Sie die Leitfähigkeitszelle mit der mitgeliefer-
ten weichen Bürste. Siehe Wartung Leitfähigkeits-/Temperatursensor auf
Seite 56.
2. durchführen Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung)
auf Seite 33.
3. Geben Sie die richtige Menge Leitfähigkeits-Standardlösung (225 ml bei
Verwendung des Kalibrierungsbechers) in einen sauberen, trockenen
oder vorgespülten Kalibrierungsbecher.
HINWEIS: Verwenden Sie den für die Leitfähigkeit der
Probenentnahmeumgebung angemessen
Kalibrierungsstandard. Empfohlen werden Standards von mehr
als 1 mS/cm (1000 μs/cm), um die größtmögliche Stabilität zu
erreichen. Frischwasseranwendungen kalibrieren Sie auf 1.000
oder 10.000 uS. Salzwasseranwendungen kalibrieren Sie auf
50.000 uS.
4. Tauchen Sie die Sensoren vorsichtig in die Lösung. Vergewissern
Sie sich, dass die Lösung über den Lüftungslöchern an der Seite des
Leitfähigkeitssensors steht.
5. Drehen und/oder bewegen Sie den Sensor langsam herauf und herunter,
Abbildung 45 Kalibrierung des
spezifischen elektrischen Leitwertes
um eventuell vorhandene Blasen aus der Leitfähigkeitszelle zu entfernen.
Warten Sie für den Temperaturausgleich mindestens eine Minute, bevor
Sie fortfahren.
6. Drücken Sie die Taste
Cal
wählen Sie Conductivity (Leitfähigkeit), aus
und dann Specific Conductance (spezifischer elektrischer Leitwert).
HINWEIS: D
ie Kalibrierung einer beliebigen Leitfähigkeits-KalibrierungsOption kalibriert automatisch die anderen Optionen.
Der spezifische elektrische Leitwert wird zur einfacheren
Handhabung und Genauigkeit empfohlen.
7. Markieren Sie Calibration value (Kalibrierungswert) und geben Sie
den Kalibrierungswert des verwendeten Standards ein. Beachten Sie die
Messeinheiten, die das Instrument aufzeichnet und kalibriert, und geben
Sie unbedingt den richtigen Kalibrierungswert für die verwendeten
Einheiten ein. Beispielsweise 10.000 uS = 10 mS. Vergewissern Sie sich,
dass die Einheiten richtig sind und mit den auf dem Handinstrument
angezeigten Einheiten übereinstimmen.
8. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 45). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Calibration Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
35
Kalibrierung
HINWEIS: Falls die Daten nach 40 Sekunden nicht stabil sind, drehen Sie den Sensor vorsichtig oder entfernen/re-installieren
Sie den Kalibrierungsbecher um sicherzustellen, dass sich keine Luftblasen in der Leitfähigkeitszelle befinden.
HINWEIS: Falls die aktuellen Messdaten ungefähr 1/2 des erwarteten Kalibrierungswertes entsprechen, ist der
Leitfähigkeitssensor nicht vollständig eingetaucht. Füllen Sie mehr Kalibrierungsstandardlösung in den
Kalibrierungsbecher.
HINWEIS: Falls Kalibrierungsfehlernachrichten angezeigt werden überprüfen Sie, ob der Sensor richtig eingetaucht ist, die
Kalibrierungslösung frisch ist, der korrekte Wert in das ProDSS eingegeben wurde und/oder versuchen Sie, den
Sensor zu reinigen.
9. Reinigen Sie die Schottverschraubung und die Sensoren mit sauberem Leitungswasser; danach trocknen.
Barometer
Das Barometer ist werksseitig kalibriert; eine erneute Kalibrierung sollte nur selten notwendig sein. Das Barometer wird für die DOKalibrierung, %Lokal-Messungen und virtuelle Tiefenmessungen verwendet. Überprüfen Sie, ob das Barometer genaue, „wahre“
Messwerte erfasst; kalibrieren Sie es gegebenenfalls neu.
Die Messwerte von Laborbarometern sind normalerweise „wahre“ (nicht korrigierte) Werte des Luftdrucks und können für die
Barometerkalibrierung als Ist-Werte verwendet werden. Die Messwerte von Wetterdiensten sind normalerweise nicht „wahr“,
d. h., sie werden auf Normalnull korrigiert und können erst verwendet werden, nachdem sie wieder „zurück korrigiert“ worden sind.
Verwenden Sie die überschlägige Formel:
Wahrer LD in mmHg = [korrigierter LD in mmHg] – [2,5 * (lokale Höhe in Fuß über Normalnull/100]
Beispiel:
Korrigierter LD = 759 mmHg
Lokale Höhe über Normalnull = 298 m (978 Fuß)
Wahrer LD = 759 mmHg - [2,5* (298 m (978 Fuß)/100)] = 734,55 mmHg
Barometer-Kalibrierung
1. Drücken Sie die Taste
Cal
und wählen Sie dann Barometer aus.
2. Markieren Sie Calibration Value (Kalibrierungswert) und geben Sie
dann den richtigen „wahren“ Luftdruck ein.
HINWEIS: Die Messeinheiten während der Kalibrierung werden durch die
im Sensoreinrichtungsmenü vorgenommenen Aktivierungen
vorgegeben. Achten Sie auf darauf, in den richtigen Einheiten
einzugeben.
•
•
•
•
•
LD in mmHg=25,4 x LD in Hg
LD in mmHg=0,750062 x LD mb
LD in mmHg=51,7149 x LD psi
LD in mmHg=7,50062 x LD kPa
LD in mmHg=760 x LD atm
3. Wählen Sie Accept Calibration (Kalibrierung annehmen) aus
(Abbildung 46). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint „Calibration
Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
Abbildung 46 Barometer kalibrieren
36
Kalibrierung
Gelöster Sauerstoff
Für die ODO-Kalibrierung wird der aktuelle „wahre“ Luftdruck benötigt. Vergewissern Sie sich, dass das Barometer genaue
Messungen vornimmt; kalibrieren Sie das Barometer gegebenenfalls neu.
ODO% und ODO% Lokal - Kalibrierung wassergesättigter Luft
HINWEIS: Bei dieser Methode werden die DO%-Messungen oder DO%
Lokal-Messungen des Instrumentes kalibriert, wenn DO% Lokal
im Sensoreinrichtungsmenü aktiviert ist.
HINWEIS: Das Kalibrieren von DO% oder DO% Lokal kalibriert
automatisch die Messung für mg/l und ppm. Es müssen nicht
beide Parameter kalibriert werden. Für Praktikabilität und
Präzision empfehlen wir die Kalibrierung von DO% oder DO%
Lokal und nicht mg/l.
1. Befüllen Sie den Kalibrierungsbecher mit etwas sauberem Wasser
(0,8 cm, 1/8 Zoll).
2. An der ODO-Sensorkappe oder dem Temperatursensor dürfen sich keine
Wassertröpfchen befinden.
3. Bringen Sie den Sensorschutz an der Schottverschraubung an und legen
Sie den Schutz/Sensor vorsichtig in den Kalibrierungsbecher. Schrauben
Sie den Kalibrierungsbecher teilweise auf die Schottverschraubung.
HINWEIS: Schrauben Sie den Kalibrierungsbecher nicht vollständig auf
die Schottverschraubung, da für eine genaue Kalibrierung eine
atmosphärische Lüftung benötigt wird.
Abbildung 47 ODO % kalibrieren
HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass die ODO- und Temperatursensoren
nicht in Wasser eingetaucht sind.
4. Schalten Sie das Instrument ein und warten Sie ca. 5 bis 15 Minuten, bis
die Luft im Aufbewahrungsbehälter vollständig mit Wasser gesättigt ist.
Cal
und wählen Sie dann ODO aus DO%
auswählen. Dadurch werden die DO%-Messungen oder DO% LokalMessungen des Instrumentes kalibriert, wenn DO% Lokal im
Sensoreinrichtungsmenü aktiviert ist.
5. Drücken Sie die Taste
6. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 47). “Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Calibration Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
HINWEIS: Verifizieren Sie den Barometermesswert und überprüfen Sie die
Sensorkappe, falls eine Kalibrierungs-Fehlermeldung angezeigt
wird. Reinigen und/oder ersetzen Sie gegebenenfalls die
Sensorkappe.
37
Kalibrierung
Kalibrierung ODO mg/l
1. Legen Sie den ODO- und Leitfähigkeits-/Temperatursensor in eine an-
hand der Winkler-Methode titrierte Wasserprobe, um die Konzentration
des gelösten Sauerstoffs in mg/l zu bestimmen.
2. Drücken Sie die Taste
Cal
und wählen Sie ODO dann aus. Wählen Sie
DO mg/L (Gel. Sauerstoff mg/l) aus.
3. Wählen Sie Calibration value (Kalibrierungswert) aus.
4. Geben Sie die Konzentration an gelöstem Sauerstoff in der Probe in mg/l
ein.
5. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 48). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Calibration Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
6. Reinigen Sie die Schottverschraubung und die Sensoren mit sauberem
Leitungswasser; danach trocknen.
Abbildung 48 ODO mg/l kalibrieren
Kalibrierung ODO Nullpunkt
1. Legen Sie den ODO- und Leitfähigkeits-/Temperatursensor in eine Lösung ohne gelösten Sauerstoff.
HINWEIS: Eine Null-Sauerstofflösung kann durch Lösen von ungefähr
8 -10 Gramm Natriumsulfit in 500 ml Leitungswasser hergestellt
werden. Mischen Sie die Lösung sorgfältig. Es kann bis zu 60
Minuten dauern, bis die Lösung frei von Sauerstoff ist.
2. Drücken Sie die Taste
Cal
und wählen Sie dann ODO (gelöster
Sauerstoff) aus. Zero (Null) auswählen.
3. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 49). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Calibration Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
4. Reinigen Sie die Schottverschraubung und die Sensoren gründlich mit
sauberem Wasser; danach trocknen.
5. Führen Sie nach der Nullpunktkalibrierung eine ODO % - Kalibrierung
wassergesättigter Luft durch.
Abbildung 49 ODO Nullpunkt kalibrieren
38
Kalibrierung
pH/ORP
pH 1-Punkt-Kalibrierung
HINWEIS: Um eine größtmögliche Genauigkeit zu erzielen, verwenden
Sie für die Durchführung einer 1-Punkt-Kalibrierung den Puffer
7 (6,86) als Kalibrierungspunkt.
HINWEIS: Beobachten Sie während der Kalibrierung die pH mVMesswerte, um den Zustand und die Reaktion des pH-Sensors
zu verstehen. Im Puffer 7 sollte der pH m Vs zwischen -50 und
+50 sein. Im Puffer 4 sollte der m Vs zwischen +165 bis 185
vom pH 7mV-Wert entfernt sein bzw. 59 mV/Dekade Steilheit
aufweisen. Im Puffer 10 sollte der m Vs zwischen -165 bis -185
vom pH 7mV-Wert entfernt sein bzw. 59 mV/Dekade Steilheit
aufweisen.
1. Durchführen Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung)
auf Seite 33.
2. Füllen Sie den Kalibrierungsbecher bis auf das entsprechende Maß
(170 ml) mit der pH-7-Pufferlösung (oder 6,86 bei der Verwendung von
NIST-Puffern).
3. Tauchen Sie das Sondenende der Sensoren vorsichtig in die Pufferlösung.
4. Drücken Sie die Taste
Abbildung 50 pH 1-Punkt kalibrieren
Cal
und wählen Sie dann pH oder pH/ORP.
HINWEIS: B
ei der Verwendung eines pH/ORP-Sensors wählen Sie erst
pH/ORP, und dann pH aus.
5. Warten Sie für die Temperaturstabilisierung mindestens 1 Minute, wählen
Sie dann „Calibration value“ (Kalibrierungswert) aus.
6. Geben Sie den pH-Puffer-Wert ein, der dem gemessenen
Temperaturmesswert entspricht (Beispiel: der Wert der pH-7-Pufferlösung
@ 20 °C (68 °F) ist 7,02 - dieser Wert ist auf den meisten pH-PufferFlaschen angegeben).
7. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 50). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Ready for cal point 2“ (Fertig für Kalibrierungspunkt 2).
8. Wählen Sie für eine 1-Punkt-Kalibrierung Finish Calibration (Kalibrierung
beenden) aus, oder fahren Sie mit der 2-3-Punkt-Kalibrierung fort
(Installation des Kalibrierungsbechers auf Seite 34).
39
Kalibrierung
pH 2- oder 3-Punkt-Kalibrierung
HINWEIS: Bei der Durchführung einer 2- oder 3-Punkt-Kalibrierung sollte
ein Punkt in Puffer 7 durchgeführt werden. Die Reihenfolge der
Kalibrierungspunkte kann jedoch beliebig sein.
1. Führen Sie die Schritte 1-7 der pH-1-Punkt-Kalibrierung durch
(pH 1-Punkt-Kalibrierung auf Seite 39).
2. Spülen Sie den Sensor 2-3-mal mit einer geringen Menge der pH 4 oder
pH 10 Pufferlösung.
3. Spülen Sie den Kalibrierungsbecher und befüllen Sie ihn dann bis
zur entsprechenden Marke mit der Pufferlösung (ca. 170 ml), die den
gleichen Wert aufweist, wie für die Sensorspülung verwendet wurde
(pH 4 oder pH 10).
4. Tauchen Sie den Sensor vorsichtig in die Lösung.
5. Warten Sie für die Temperaturstabilisierung mindestens 1 Minute, wählen
Sie dann Calibration value (Kalibrierungswert).
6. Geben Sie den pH-Pufferwert ein, der dem Puffer-Temperaturmesswert
entspricht (der Wert steht eventuell auf der pH-Puffer-Flasche.
7. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
Abbildung 51 pH 2- oder 3-Punkt
kalibrieren
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 51). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Ready for cal point 3“ (Fertig für Kalibrierungspunkt 3).
8. Wählen Sie für eine 2-Punkt-Kalibrierung Finish Calibration
(Kalibrierung beenden) aus, oder wiederholen Sie die 2-3-PunktKalibrierung mit der dritten Pufferlösung.
ORP-Kalibrierung
1. OKaufen bzw. präparieren Sie eine Standardlösung mit einem bekannten
Oxidationsreduktionspotential (Oxidation Reduction Potential (ORP)):
HINWEIS: YSI empfiehlt Zobell-Lösung.
2. Befüllen Sie den Kalibrierungsbecher mit der Lösung bis zur Linie 1
(ca. 170 ml).
3. Tauchen Sie den Sensor vorsichtig in die Lösung.
4. Drücken Sie die Taste
Cal
und wählen Sie pH/ORP, und dann ORP aus.
5. Warten Sie auf die Temperaturstabilisierung des Standards, wählen Sie
dann Calibration value (Kalibrierungswert) aus.
6. Geben Sie den ORP-Kalibrierungswert ein, der dem gemessenen
Temperaturmesswert entspricht (Beispiel: der Wert von YSI Zobell @ 20 ˚C
ist 237,5).
7. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 52). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Calibration Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
Abbildung 52 ORP kalibrieren
40
Kalibrierung
Tiefe
HINWEIS: Diese Kalibrierungsoption steht nur dann zur Verfügung, wenn die Schottverschraubung über einen Tiefensensor
verfügt. Der Tiefensensor befindet sich dort, wo das Kabel an der Schottverschraubung angeschlossen ist
(Abbildung 59 auf Seite 54).
Vergewissern Sie sich, dass der Tiefensensor für die Kalibrierung sauber ist und sich in der Luft befindet. Er darf in keine
Lösung getaucht sein. Halten Sie die Schottverschraubung während der Kalibrierung bewegungslos in einer Position, um eine
größtmögliche Genauigkeit zu erzielen.
HINWEIS: Für die Probenentnahme aus Wassertiefen von 10 m und mehr werden Kabel mitgeliefert, die 10 m und länger
sind. Diesen liegt ein Gewicht bei, das am Sensorschutz befestigt wird.
Tiefenkalibrierung
1. Geben Sie den Tiefen-Offset, die Höhe über Normalnull und den Breitengrad ein, falls erforderlich (Abbildung 29 Tiefe einrichten auf Seite 25).
HINWEIS: Der Tiefen-Offset ermöglicht Ihnen die Einstellung der
Tiefenmessung auf einen anderen Wert als Null. Bei der
Verwendung des Tiefen-Offset wird die Tiefenmessung
nach der Kalibrierung durch den Offset angepasst. Geben
Sie die Höhe über Normallnull und den Breitengrad Ihres
Probenentnahmestandorts ein, um die Genauigkeit Ihrer
Tiefenmessung zu verbessern.
2. Drücken Sie die Taste
Cal
und wählen Sie dann Depth (Tiefe) aus.
3. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Abbildung 53).
“Calibration successful!” will be displayed in the message area.
Abbildung 53 Tiefe kalibrieren
41
Kalibrierung
Trübung
Vor der Kalibrierung noch einmal Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung) auf Seite 33 durchsehen.
Für eine genaue Kalibrierung müssen Sie Standards verwenden, die in Übereinstimmung mit den Standard Methods for Treatment
of Water and Wastewater (Section 2130 B) (Standardmethoden für die Behandlung von Wasser und Abwasser (Abschnitt 2130 B))
erstellt wurden.
Zu den zulässigen Standards gehören:
• A
MCO-AEPA-Standards, die speziell für die von YSI hergestellten ProDSS-Trübungssensoren erstellt wurden (YSITrübungsstandards)
• Formazin, speziell gemäß Standardmethoden für Kalibrierungspunkte präpariert, die größer sind als 1010
• Lösungen von 4000 FNU (NTU) Formazin-Konzentrat, zugekauft von Hach
• Hach StablCal™ -Standards in verschiedenen FNU (NTU)-Bezeichnungen
Die Verwendung anderer als der oben genannten Standards führt zu Kalibrierungsfehlern und ungenauen Messwerten vor Ort.
Es ist wichtig, für alle Kalibrierungspunkte den gleichen Standard zu verwenden. (d.h., dass Sie bei einer Mehrpunkt-Kalibrierung
Formazine und AMCO-AEPA-Standard nicht für unterschiedliche Punkte vermischen dürfen).
Kalibrierungsgrenzwerte
Aufgrund der nichtlinearen Reaktion des Trübungssensors können die Kalibrierungsbereiche eingeschränkt sein. Eine 1-, 2-, oder
3-Punkt-Kalibrierung kann mit den folgenden Grenzwerten durchgeführt werden:
1-Punkt
2-Punkt
3-Punkt
0-1 FNU (NTU)
5-200 FNU (NTU)
400-4200 FNU (NTU)
Kalibrierungsstandards
Die folgenden Standards stehen für den ProDSS-Trübungssensor zur Verfügung:
42
608000
0 (alle Trübungssensoren); 3,78 l (1 Gallone)
607200
12,4 FNU (NTU) (ProDSS); 3,78 l (1 Gallone)
607300
124 FNU (NTU) (ProDSS); 3,78 l (1 Gallone)
607400
1010 FNU (NTU) (ProDSS); 3,78 l (1 Gallone)
Kalibrierung
Trübungskalibrierung 1-, 2- oder 3-Punkt
HINWEIS: Für die Kalibrierung des Trübungssensors muss der
Sensorschutz installiert werden.
HINWEIS: B
ei der Durchführung einer Trübungskalibrierung muss
der erste Punkt Null sein. Wählen Sie Calibration Value
(Kalibrierungswert) aus und geben Sie 0,00 ein.
1. Durchführen Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung)
auf Seite 33. Spülen Sie den Sensor 2-3-mal mit einer geringen Menge
des 0FNU (NTU)-Standards.
2. Befüllen Sie den Kalibrierungsbecher bis zur ersten Linie (ca. 170 ml)
mit 0 FNU (NTU)-Standard (geeignet ist klares, entmineralisiertes oder
destilliertes Wasser). Tauchen Sie die Sensoren in das Wasser.
3. Drücken Sie die Taste Cal und wählen Sie dann Turbidity (Trübung) aus.
4. Wählen Sie Calibration Value (Kalibrierungswert) aus und geben Sie
0,00 ein.
5. Beobachten Sie die Messwertanzeigen der Datenpunkte hinsichtlich
Abbildung 54 Trübung kalibrieren
Stabilität mit dem FNU (NTU)-Standard (weiße Linie in der Graphik
zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende Änderung) und wählen
Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung annehmen) aus. Im
Bereich Sofortnachrichten erscheint „Ready for cal point 2“ (Fertig für
Kalibrierungspunkt 2).
6. Wählen Sie Finish Calibration (Kalibrierung beenden) aus, um eine
1-Punkt-Kalibrierung durchzuführen oder fahren Sie mit der 2- oder
3-Punkt-Kalibrierung fort.
7. Spülen Sie die Sensoren, den Kalibrierungsbecher und den Sensorschutz
2-3-mal mit einer geringen Menge des Standards Nr. 2. Entsorgen Sie
den Standard nach jedem Spülvorgang.
8. Befüllen Sie den Kalibrierungsbecher bis zur Linie 1 mit Standard Nr. 2.
Legen Sie die Sensoren in den zweiten Kalibrierungsstandard.
9. Markieren Sie Calibration value (Kalibrierungswert) und geben Sie den
Wert des zweiten Kalibrierungsstandards ein.
10.Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 54). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Ready for cal point 3“ (Fertig für Kalibrierungspunkt 3).
11.Wählen Sie Finish Calibration (Kalibrierung beenden) aus, um eine
2-Punkt-Kalibrierung durchzuführen oder fahren Sie mit der 3-PunktKalibrierung fort.
12.Spülen Sie die Sensoren, den Kalibrierungsbecher und den Sensorschutz
2-3-mal mit einer geringen Menge des Standards Nr. 3. Entsorgen Sie
den Standard nach jedem Spülvorgang.
13.Befüllen Sie den Kalibrierungsbecher bis zur Linie 1 mit Standard Nr. 3.
Legen Sie den Sensor in den dritten Kalibrierungsstandard.
14.Markieren Sie Calibration value (Kalibrierungswert) und geben Sie den
dritten Kalibrierungsstandard ein.
15.Beobachten Sie die Stabilitätsmesswerte der Datenpunkte und wählen
Sie dann Finish Calibration (Kalibrierung beenden) aus. Im Bereich
Sofortnachrichten erscheint „Calibration Successful (Kalibrierung
erfolgreich)!“.
16. Reinigen Sie den Sensor mit sauberem Leitungswasser und trocknen Sie ihn.
43
Kalibrierung
ISE: Ammonium, Nitrat, Chlorid
Vor der Kalibrierung noch einmal Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung) auf Seite 33 durchsehen.
Die ISE-Sensoren können für einen, zwei oder drei Punkte kalibriert werden. Eine Zweipunktkalibrierung ohne Abkühlung einer
dritten Kalibrierungslösung ist äußerst akkurat und das bevorzugte Verfahren. Sollten jedoch während einer Probenentnahme große
Temperaturunterschiede auftreten, wird ein gekühlter dritter Kalibrierungspunkt empfohlen.
Durch den Einsatz von Standards, zwischen denen mindestens eine Reihe Größenunterschied besteht, kann eine bessere
Kalibrierungsgenauigkeit erzielt werden. Beispiel: 1 mg/l und 10 mg/l oder 10 mg/l und 100 mg/l.
mV-Information für die ISE-Kalibrierung
Ammonium mV-Werte
• NH4 1 mg/l = 0 mV +/- 20 mV (nur neuer Sensor)
• NH4 100 mg/l = 90 to 130 mV > 1 mg/l mV Wert
• D
ie mV-Spanne zwischen1 mg/l und 100 mg/l Werten sollte ≈ 90 bis 130 mV betragen. Die Steilheit sollte 45 bis 65 mV/Dekade
sein.
Nitrat mV-Werte
• NO3 1 mg/l = 200 mV +/- 20 mV (nur neuer Sensor)
• NO3 100 mg/l = 90 to 130 mV < 1 mg/l mV Wert
• D
ie mV-Spanne zwischen1 mg/l und 100 mg/l Werten sollte ≈ 90 bis 130 mV betragen. Die Steilheit sollte -45 bis -65 mV/
Dekade sein.
Chlorid mV-Werte
• CI 10 mg/l = 225 mV +/- 20 mV (nur neuer Sensor)
• Cl 1.000 mg/l = 80 bis 130 mV < 10 mg/l mV Wert
• D
ie mV-Spanne zwischen 10 mg/l und 1.000 mg/l Werten sollte ≈ 80 bis 130 mV betragen. Die Steihelt sollte -40 bis -65mV/
Dekade sein.
44
Kalibrierung
ISE 3-Punkt-Kalibrierung
1. Durchführen Kalibrierung einrichten (pH, ORP, ISE, Leitfähigkeit, Trübung)
auf Seite 33.
2. Befüllen Sie den Kalibrierungsbecher bis zur Linie 1 mit Standard Nr. 1
(ca. 170 ml).
3. Drücken Sie die Taste
Cal
und wählen Sie dann den entsprechenden ISE-
Sensor aus.
4. Tauchen Sie die Sensoren vorsichtig in die Standardlösung.
5. Warten Sie auf die Temperaturstabilisierung des Standards, wählen
Sie dann Calibration value (Kalibrierungswert) aus. Geben Sie den
Kalibrierungswert ein, der dem Standard Nr. 1 entspricht.
6. Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 55). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Ready for cal point 2“ (Fertig für Kalibrierungspunkt 2).
7. Spülen Sie den Sensor 2-3-mal mit einer geringen Menge Standard Nr. 2.
8. Spülen, dann den Kalibrierungsbecher bis zur Linie 1 mit Standard Nr. 2
(ca. 170 ml) befüllen.
Abbildung 55 ISE kalibrieren
9. Tauchen Sie die Sensoren vorsichtig in die Lösung.
10.Warten Sie auf die Temperaturstabilisierung der Lösung, wählen Sie
dann Calibration value (Kalibrierungswert) aus. Geben Sie den
Kalibrierungswert ein, der dem Standard Nr. 2 entspricht.
11.Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Accept Calibration (Kalibrierung
annehmen) aus (Abbildung 55). Im Bereich Sofortnachrichten erscheint
„Ready for cal point 3“ (Fertig für Kalibrierungspunkt 3).
12.Spülen, dann den Kalibrierungsbecher bis zur Linie 1 mit Standard Nr. 3
(ca. 170 ml) befüllen.
HINWEIS: Informationen zur Kalibrierung mit einem gekühlten dritten
Standard finden Sie unter Gekühlter dritter Kalibrierungspunkt
auf Seite 46.
13.Tauchen Sie den Sensor vorsichtig in die Lösung. Warten Sie auf die
Temperaturstabilisierung der Lösung, wählen Sie dann Calibration value
(Kalibrierungswert) aus. Geben Sie den Kalibrierungswert ein, der dem
Standard Nr. 3 entspricht.
14.Beobachten Sie die aktuellen Messwertanzeigen hinsichtlich Stabilität
(weiße Linie in der Graphik zeigt für 40 Sekunden keine bedeutende
Änderung) und wählen Sie dann Finish Calibration (Kalibrierung
beenden) aus. Im Bereich Sofortnachrichten erscheint „Calibration
Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
45
Kalibrierung
Gekühlter dritter Kalibrierungspunkt
Die Methode der 3-Punkt-Kalibrierung garantiert eine größtmögliche Genauigkeit für den Fall, dass die Temperatur des zu
überwachenden Mediums nicht vorhergesagt werden kann. Wenn Sie eine gekühlte 3-Punkt-Kalibrierung durchführen müssen,
benötigen Sie für das folgende Verfahren einen Teil hochkonzentrierte und zwei Teile niedrig konzentrierte Kalibrierungslösung.
Die hochkonzentrierte Lösung und eine der niedrig konzentrierten Lösungen haben Umgebungstemperatur. Die andere niedrig
konzentrierte Lösung muss vor der Kalibrierung auf weniger als 10 °C (50 °F) zum vorherigen Kalibrierungspunkt gekühlt werden.
Siehe ISE 3-Punkt-Kalibrierung auf Seite 45.
1. Sobald während der ISE-Kalibrierung im Bereich Sofortnachrichten „Ready for cal point 3” (Fertig für Kalibrierungspunkt 3)
angezeigt wird, geben Sie die richtige Menge einer gekühlten 1 mg/l Standardlösung (10 mg/l für Chlorid) in einen sauberen, trockenen oder vorgespülten Kalibrierungsbecher.
2. Tauchen Sie den Sensor vorsichtig in die Lösung. Warten Sie auf den Temperaturausgleich. Wählen Sie gegebenenfalls
Calibration Value (Kalibrierungswert) aus, um den Standard Nr. 3-Wert manuell einzugeben.
3. Sobald der Anzeigewert stabil ist, Accept Calibration (Kalibrierung akzeptieren) auswählen. Im Bereich Sofortnachrichten
erscheint „Calibration Successful (Kalibrierung erfolgreich)!“.
46
Kalibrierung
Chlorid-Standardlösungen vorbereiten
Die folgenden Anleitungen dienen der Vorbereitung von 10 und 1000 mg/l Chloridreagenzien. Nitrat- und AmmoniumStandardlösungen können von YSI oder anderen Lieferanten von Laborverbrauchsmaterial erworben werden.
A
WARNUNG: Einige der Chemikalien, die für diese Lösungen erforderlich sind, können unter bestimmten Bedingungen
gefährlich sein. Es liegt in der Verantwortung des Benutzers, das Materialsicherheitsdatenblatt für jede
Chemikalie anzufordern und zu lesen und die erforderlichen Anweisungen bezüglich der Handhabung und
Entsorgung dieser Chemikalien einzuhalten.
Sie benötigen:
•
•
•
•
•
•
•
Festes Natriumchlorid oder eine zertifizierte 1000 mg/l Chloridlösung von einem Lieferanten
Magnesium-Sulfat
Hochreines Wasser
Eine analytische Waage von guter Qualität
1000 ml Messkolben
Einen präzisen 10 ml Messbecher
1000 ml Aufbewahrungsbehälter aus Glas oder Kunststoff
1000 mg/l Standardlösung
1. Wiegen Sie 1,655 g wasserfreies Natriumchlorid präzise ab, und übertragen Sie es in einen 1000 ml Messkolben.
2. Geben Sie 0,5 g wasserfreies Magnesiumsulfat in den Messkolben.
3. Geben Sie 500 ml Wasser in den Messkolben, schwenken Sie ihn, damit sich alle Reagenzien auflösen, und füllen Sie den
Messkolben bis zur Messmarkierung mit Wasser auf.
4. Mischen Sie die Lösung durch wiederholtes Umkehren des Messkolbens gut, und übertragen Sie dann die 1000 mg/l
Standardlösung in eine Aufbewahrungsflasche.
5. Spülen Sie den Messkolben vor der Vorbereitung der 10 mg/l Standardlösung gut aus. Alternativ dazu können Sie 0,5 g
Magnesiumsulfat zu einem Liter einer 1000 mg/l Chlorid-Standardlösung von einem zertifizierten Lieferanten hinzufügen.
10 mg/l Standardlösung
1. Messen Sie 10 ml der oben genannten 1000 mg/l Standardlösung präzise in einem 1000 ml Messkolben ab.
2. Geben Sie 0,5 g wasserfreies Magnesiumsulfat in den Messkolben.
3. Geben Sie 500 ml Wasser hinzu, schwenken Sie den Messkolben, damit sich die festen Reagenzien auflösen, und füllen Sie
den Messkolben bis zur Messmarkierung mit Wasser auf.
4. Mischen Sie die Lösung durch wiederholtes Umkehren des Messkolbens gut, und übertragen Sie dann die 10 mg/l
Standardlösung in eine Aufbewahrungsflasche.
47
Kalibrierung
Nitrat-Standardlösungen vorbereiten
Wir empfehlen möglichst den Einsatz von YSI-Kalibrierungslösung Qualifizierte Benutzer können jedoch Kosten sparen, indem Sie
die nachfolgenden Rezepturen für 1 und 100 mg/l Nitrat-Standardlösungen verwenden. Durch die Abänderung der Menge an
Kaliumnitrat können andere Konzentrationen hergestellt werden. Alle anderen Konzentrationen sollten unverändert bleiben.
A
VORSICHT: Einige dieser Chemikalien sind gefährlich. Die Standardlösungen sollten deshalb nur von qualifizierten
Chemikern in Laboratorien angesetzt werden, die über angemessene Sicherheitsvorrichtungen verfügen.
Es liegt in der Verantwortung des Benutzers, das Materialsicherheitsdatenblatt (MSDS) für jede Chemikalie
anzufordern und zu lesen und die erforderlichen Anweisungen bezüglich der Handhabung und Entsorgung
dieser Materialien einzuhalten.
Sie benötigen:
•
•
•
•
•
•
Festes Kaliumnitrat oder eine zertifizierte 1000 mg/l NO3-N von einem Lieferanten
Magnesiumsulfat, hochreines Wasser
Eine analytische Waage von guter Qualität
1000 ml Messkolben
Präzise Messbecher für Lösungsmengen von 100 ml, 10 ml und 1 ml
1000 ml Aufbewahrungsbehälter aus Glas oder Kunststoff
100 mg/l Standardlösung
1. Wiegen Sie 0,7222 g wasserfreies Kaliumnitrat präzise ab, und übertragen Sie es mengenmäßig in einen 1000 ml Messkolben. Geben Sie 1 g wasserfreies Magnesiumsulfat in den Messkolben.
2. Geben Sie ca. 500 ml Wasser in den Messkolben. Schwenken Sie den Messkolben, damit sich alle Reagenzien auflösen, und
füllen Sie den Messkolben bis zur Messmarkierung mit destilliertem oder entmineralisiertem Wasser auf.
3. Mischen Sie die Lösung durch wiederholtes Umkehren des Messkolbens gut, und übertragen Sie dann die 100 mg/l
Standardlösung in eine Aufbewahrungsflasche.
4. Spülen Sie den Messkolben vor der Vorbereitung der 1 mg/l Standardlösung gut mit Wasser aus. Alternativ können Sie
100 ml einer zertifizierten 1000 mg/l NO3-N-Standardlösung anstatt des festen Kaliumnitrats verwenden.
1 mg/l Standardlösung
1. Messen Sie 10 ml der oben genannten 100 mg/l Standardlösung präzise in einem 1000 ml Messkolben ab. Geben Sie 1 g
wasserfreies Magnesiumsulfat in den Messkolben.
2. Geben Sie ca. 500 ml destilliertes oder entmineralisiertes Wasser in den Messkolben. Schwenken Sie den Messkolben, damit
sich die festen Reagenzien auflösen, und füllen Sie den Messkolben bis zur Messmarkierung mit Wasser auf.
3. Mischen Sie die Lösung durch wiederholtes Umkehren des Messkolbens gut, und übertragen Sie dann die 1 mg/l
Standardlösung in eine Aufbewahrungsflasche.
HINWEIS: Rezepturen sind für 1 und 100 mg/l erhältlich. Durch die Abänderung der Menge an Kaliumnitrat können andere
Konzentrationen hergestellt werden. Alle anderen Konzentrationen sollten unverändert bleiben.
48
Kalibrierung
Ammonium-Standardlösungen vorbereiten
Wir empfehlen möglichst den Einsatz von YSI-Kalibrierungslösung. Qualifizierte Benutzer können jedoch Kosten sparen, indem
Sie die nachfolgenden Rezepturen für 1 und 100 mg/l Standardlösungen verwenden. Durch die Abänderung der Menge an
Ammoniumchlorid können andere Konzentrationen hergestellt werden. Die Konzentrationen aller anderen Bestandteile sollten
unverändert bleiben.
A
VORSICHT: Einige dieser Chemikalien sind gefährlich. Die Standardlösungen sollten deshalb nur von qualifizierten
Chemikern in Laboratorien angesetzt werden, die über angemessene Sicherheitsvorrichtungen verfügen.
Es liegt in der Verantwortung des Benutzers, das Materialsicherheitsdatenblatt (MSDS) für jede Chemikalie
anzufordern und zu lesen und die erforderlichen Anweisungen bezüglich der Handhabung und Entsorgung
dieser Materialien einzuhalten.
Sie benötigen:
•
•
•
•
•
•
•
•
A
Festes Ammoniumchlorid oder eine zertifizierte 100 mg/l NH4+-N von einem Lieferanten
Lithium-Acetat-Dihydrat
Konzentrierte Salzsäure
Hochreines Wasser
Eine analytische Waage von guter Qualität
Ein 1000 ml Messkolben
Präzise Messbecher für Lösungsmengen von 100 ml und 10 ml
Ein 1000 ml Aufbewahrungsbehälter aus Glas oder Kunststoff
VORSICHT: Salzsäure ist stark ätzend und giftig und darf nur im Bereich einer gut belüfteten Abzugshaube unter Einsatz
extremer Vorsichtsmaßnahmen verwendet werden. Falls gewünscht, kann der Benutzer auch die entsprechende
Menge einer weniger gefährlichen, stärker verdünnten Säurelösung verwenden.
100 mg/l Standardlösung
1. Wiegen Sie 0,3817 g Ammoniumchlorid präzise ab und übertragen Sie es mengenmäßig in einen 1000 ml Messkolben.
Geben Sie 2,6 g wasserfreies Lithium-Acetat in den Messkolben.
2. Geben Sie ca. 500 ml destilliertes oder entmineralisiertes Wasser in den Messkolben. Schwenken Sie den Messkolben,
damit sich alle Reagenzien auflösen, und füllen Sie den Messkolben bis zur Messmarkierung mit destilliertem oder
entmineralisiertem Wasser auf.
3. Mischen Sie die Lösung durch wiederholtes Umkehren des Messkolbens gut, und übertragen Sie dann die 100 mg/l
Standardlösung in eine Aufbewahrungsflasche.
4. Geben Sie 3 Tropfen konzentrierte Salzsäure in die Flasche, dann versiegeln und schütteln Sie die Flasche, um Homogenität
zu gewährleisten. Alternativ können Sie 100 ml einer zertifizierten 100 mg/l NH4+-N-Standardlösung anstatt des festen
Ammoniumchlorids verwenden.
1 mg/l Standardlösung
1. Messen Sie 10 ml der oben genannten 100 mg/l Standardlösung präzise in einem 1000 ml Messkolben ab. Geben Sie 2,6 g
wasserfreies Lithium-Acetat in den Messkolben.
2. Geben Sie ca. 500 ml destilliertes oder entmineralisiertes Wasser in den Messkolben. Schwenken Sie den Messkolben, damit
sich die festen Reagenzien auflösen, und füllen Sie den Messkolben bis zur Messmarkierung mit Wasser auf.
3. Mischen Sie die Lösung durch wiederholtes Umkehren des Messkolbens gut, und übertragen Sie dann die 1 mg/l
Standardlösung in eine Aufbewahrungsflasche.
4. Geben Sie 3 Tropfen konzentrierte Salzsäure in die Flasche, dann versiegeln und schütteln Sie die Flasche, um Homogenität
zu gewährleisten.
49
Leerseite
50
Wartung und Aufbewahrung
Befolgen Sie alle der in diesem Abschnitt aufgeführten Wartungs- und Aufbewahrungsabläufe.
HINWEIS: Die falsche oder nicht genehmigte Wartung und/oder Aufbewahrung kann zu Schäden am Handinstrument,
dem Sensor oder dem Kabel führen, für die kein Gewährleistungsanspruch besteht.
Falls nicht anders angegeben, gelten die nachfolgend aufgeführten Aufbewahrungsfristen:
Kurzfristige Aufbewahrung (unter 4 Wochen): A
ufbewahrung, wenn der ProDSS regelmäßig benutzt wird (täglich, wöchentlich,
all zwei Wochen usw.)
Langfristige Aufbewahrung: A
ufbewahrung, wenn der ProDSS längere Zeit unbenutzt ist (über den Winter, am Ende der
Überwachungssaison usw.)
HINWEIS: Führen Sie vor der langfristigen Aufbewahrung eine Sensorwartung durch.
HINWEIS: Bewahren Sie Sensoren nicht in korrosiven Lösungen auf, um Schäden zu vermeiden.
51
Wartung und Aufbewahrung
ProDSS-Handinstrument
Wartung des Handinstruments
Wischen Sie Tastatur, Anzeige und Gehäuse mit einem Tuch ab, dass mit
einer milden Reinigungslösung aus sauberem Wasser und Geschirrspülmittel
befeuchtet ist (Abbildung 56).
Aufbewahrungstemperatur für das Handinstrument
Die optimale Aufbewahrungstemperatur für das Handinstrument ist:
• Mit eingebautem Akku: 0 bis 45 °C (32 bis 113 °F)
• Akku nicht eingebaut: 0 bis 60 °C (32 bis 140 °F)
Abbildung 56 Reinigung des
Handinstruments
HINWEIS: Bei Temperaturen über 45 °C (113 °F) erleidet der Akku
einen schnelleren permanenten Kapazitätsverlust.
Kurzfristige Aufbewahrung des
Handinstruments (unter 4 Wochen)
Schalten Sie das Handinstrument aus und bewahren Sie es an einem sicheren Ort
auf (Inbetriebnahme auf Seite 14).
Langfristige Aufbewahrung des Handinstruments
1. Reinigen Sie das Handinstrument.
2. Entfernen Sie den Akku, um ein Auslaufen zu verhindern (auf Seite 3).
Bauen Sie die Akkuabdeckung wieder ein.
3. Installieren Sie die Schutzabdeckungen auf dem USB und den
Kabelanschlüssen.
4. Bewahren Sie das Handinstrument und den ausgebauten Akku an einem
sicheren Ort auf. Lesen Sie hierzu: Wiederaufladbarer Lithium-IonenAkku, Sicherheitshinweise und Vorsichtsmaßnahmen auf Seite 79.
52
Wartung und Aufbewahrung
Kabel, Schottverschraubung und Anschlüsse
Wartung von Kabel, Schottverschraubung und Anschluss
Wischen Sie das Kabel der Schottverschraubung mit einem Tuch ab, das mit
einer milden Reinigungslösung aus sauberem Wasser und Geschirrspülmittel
befeuchtet ist.
HINWEIS: Installieren Sie die Sensoren oder die Anschlussstopfen
richtig, damit die Anschlüsse der Schottverschraubung
beim Reinigen nicht nass werden. Der Kontakt mit
Wasser kann zu Schäden oder Korrosion an den
Anschlüssen der Schottverschraubung führen, für die kein
Gewährleistungsanspruch besteht.
Überprüfen Sie die Anschlüsse der Schottverschraubung und die
Kabelanschlüsse auf Verunreinigungen. Reinigen Sie einen nassen oder
verschmutzten Anschluss mit Druckluft (Abbildung 57).
Abbildung 57 Wartung von Kabel,
Schottverschraubung,
Anschluss
Aufbewahrung von Kabel,
Schottverschraubung und Anschluss
Reinigen Sie die Anschlüsse und das Kabel der Schottverschraubung. Installieren
Sie die Anschlussabdeckung und die Anschlussstopfen der Schottverschraubung,
wenn diese nicht benutzt werden (Anschlussstopfen auf Seite 10).
Sensorschutz
Wartung des Sensorschutzes
Entfernen Sie minimale Verfaulungen mit einem Tuch, dass mit einer milden
Reinigungslösung aus sauberem Wasser und Geschirrspülmittel befeuchtet ist
(Abbildung 58).
Entfernen Sie starke Verfaulungen, indem Sie den Schutz in einer
Reinigungslösung aus sauberem Wasser und Geschirrspülmittel einweichen.
Weichen Sie ihn in Essig ein, um harte Verkrustungen und Ablagerungen zu
entfernen.
Entfernen Sie eventuelle Faulrückstände mit einer Scheuerbürste aus Kunststoff.
Reinigen Sie den Sensorschutz mit sauberem Wasser.
HINWEIS: Der Schutz darf nicht abgeschliffen oder poliert werden.
Abbildung 58 Wartung des Sensorschutzes
Eine fehlende Sensorschutzbeschichtung kann sich auf die
Trübungsmesswerte auswirken.
53
Wartung und Aufbewahrung
Wartung und Aufbewahrung des Tiefensensors
Aufbewahrung des Tiefensensors
Der optionale ProDSS-Tiefensensor tritt durch die in der Schottverschraubung
befindlichen Anschlüsse mit Wasser in Kontakt (Abbildung 59). Obwohl kein
direkter Zugang möglich ist, muss er richtig gewartet und aufbewahrt werden,
um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.
Der Tiefensensor kann trocken, in wassergesättigter Luft oder in Wasser getaucht
aufbewahrt werden.
HINWEIS: Bewahren Sie den Sensor nicht in korrosiven Lösungen auf,
um Schäden am Dehnungsmessstreifen des Sensors zu
vermeiden.
Wartung des Tiefensensors
Reinigen Sie den Tiefenanschluss regelmäßig mit der Spritze aus dem
Wartungsset des ProDSS (626990). Befüllen Sie die Spritze mit klarem Wasser
und spritzen Sie langsam Wasser in einen der Anschlüsse. Spülen Sie so lange,
bis aus dem gegenüberliegenden Tiefenanschluss Wasser austritt.
HINWEIS: Führen Sie keine Gegenstände in die Tiefenanschlüsse ein.
Für Schäden am Tiefenwandler aufgrund unsachgemäßer
Reinigung besteht kein Gewährleistungsanspruch.
Abbildung 59 Spülung des Tiefensensors
54
Wartung und Aufbewahrung
Trübungssensor
Wartung des Trübungssensors
Reinigen Sie das Sensorfenster mit einem nichtscheuernden, flusenfreien Tuch
(Abbildung 60).
HINWEIS: Reinigen Sie das Fenster vorsichtig, um Kratzer zu vermeiden.
Verwenden Sie gegebenenfalls mildes Seifenwasser.
Abbildung 60 Fenster des
Trübungssensors
Kurzfristige Aufbewahrung des
Trübungssensors (unter 4 Wochen)
Bei regelmäßigem Feldgebrauch kann der Trübungssensor in der
Schottverschraubung, in einer Umgebung von wassergetränkter Luft, verbleiben
(Abbildung 61).
HINWEIS: Der Trübungssensor kann trocken, aber getrennt von anderen
Sensoren, aufbewahrt werden.
Abbildung 61 Aufbewahrung des
Trübungssensors
Füllen Sie ca. 1 cm (0,5 Zoll) Wasser (Leitungs- oder anderes Frischwasser) in den
Kalibrierungsbecher.
Installieren Sie den Kalibrierungsbecher an der Schottverschraubung und
befestigen Sie ihn sicher, um Verdunstung zu vermeiden.
Langfristige Aufbewahrung des Trübungssensors
Bewahren Sie den Trübungssensor in trockener Luft auf. Der Trübungssensor
kann an der Schottverschraubung verbleiben oder zur Aufbewahrung entfernt
werden.
Falls er von der Schottverschraubung entfernt wird, müssen Sie auf dem
Sensor die Versandkappe installieren, um Kratzer oder Schäden am optischen
Erfassungsfenster zu vermeiden.
HINWEIS: Stecken Sie einen Anschlussstopfen in den leeren Anschluss
der Schottverschraubung.
55
Wartung und Aufbewahrung
Leitfähigkeits-/Temperatursensor
HINWEIS: Sie müssen den Leitfähigkeits-/Temperatursensor vorsichtig handhaben, um den freiliegenden Thermistor nicht
zu beschädigen.
Wartung Leitfähigkeits-/Temperatursensor
1. Tauchen Sie die Reinigungsbürste des Sensors (im Wartungsset enthalten) in sauberes Wasser.
2. Führen Sie die Bürste oben in die Kanäle ein und bewegen Sie sie 15 bis
20 mal in den Kanälen hin und her (Abbildung 62).
HINWEIS: Ablagerungen auf den Elektroden können Sie mit einer
milden Reinigungslösung aus Wasser und Geschirrspülmittel
aus den Kanälen wegbürsten. Bei stärkeren Ablagerungen
weichen Sie den Sensor in weißem Essig ein. Bürsten
Sie die Ablagerungen nach dem Einweichen mit der
Reinigungsbürste ab.
Abbildung 62 Kanalbürste
3. Spülen Sie die Kanäle nach dem Bürsten oder Einweichen mit sauberem
Wasser.
Kurzfristige Aufbewahrung des Leitfähigkeits-/
Temperatursensors (unter 4 Wochen)
Bei regelmäßigem Feldgebrauch sollte der Leitfähigkeits-/Temperatursensor
in der Schottverschraubung, in einer trockenen oder wassergetränkten
Luftumgebung, verbleiben.
Füllen Sie ca. 1 cm (0,5 Zoll) Wasser (entmineralisiertes, destilliertes oder anderes
Frischwasser) in den Kalibrierungsbecher.
Installieren Sie den Kalibrierungsbecher an der Schottverschraubung und
befestigen Sie ihn sicher, um Verdunstung zu vermeiden (Abbildung 63).
Abbildung 63 Leitfähigkeit/Temperatur
Kurzfristige Aufbewahrung
56
Wartung und Aufbewahrung
Langfristige Aufbewahrung des
Leitfähigkeits-/Temperatursensors
Der Leitfähigkeits-Temperatursensor kann trocken oder nass aufbewahrt werden;
an der Schottverschraubung installiert oder abgebaut (Abbildung 64).
Abbildung 64 Leitfähigkeit/Temperatur
Langfristige Aufbewahrung
Sensor für gelösten Sauerstoff
Für ODO-Sensorkappen gilt eine einjährige Garantie; die typische Betriebsdauer beträgt jedoch 18 bis 24 Monate. Mit
fortgeschrittener Betriebsdauer der ODO-Sensorkappen können große Kratzer in der Farb-/Lackschicht und Veränderungen der
Lackschicht die Messstabilität und Reaktionszeit reduzieren.
Überprüfen Sie die Sensorkappen regelmäßig auf Beschädigungen und große Kratzer in der Farb-/Lackschicht. Ersetzen Sie die
Kappe, sobald Messwerte instabil werden und die Probleme durch die Reinigung der Kappe sowie die DO-Rekalibrierung nicht
beseitigt werden.
Reinigen der Sensorkappe
Die Sensorkappe muss sauber gehalten werden, da einige Verfaulungsarten zu Sauerstoffverbrauch führen, was die Messungen des
gelösten Sauerstoffs beeinträchtigen kann. Zum Reinigen der Sensorkappe wischen Sie vorhandene Verfaulungen vorsichtig mit
einem mit Wasser befeuchteten Linsenreinigungstuch ab.
HINWEIS: Verwenden Sie keine organischen Lösungsmittel zum Reinigen der Sensorkappe. Die Verwendung organischer
Lösungsmittel zum Reinigen der Sensorkappe kann zur dauerhaften Beschädigung der Kappe führen. So löst z.
B. Alkohol die äußere Lackschicht auf, und andere organische Lösungsmittel lösen unter Umständen die Farbe
in der Kappe auf.
Austausch der ODO-Sensorkappe
Die Sensorkappe sollte ungefähr einmal pro Jahr ausgetauscht werden, kann jedoch länger halten. Sie sollte auch ausgetauscht
werden, wenn sie Risse oder Beschädigungen aufweist. Die ODO-Ersatzsensorkappe wird mit einem Anweisungsblatt geliefert, auf
dem die für Ihre Sensorkappe spezifischen Kalibrierungskoeffizienten vermerkt sind.
HINWEIS: Heben Sie das Anweisungsblatt der ODO-Sensorkappe unbedingt für den Fall auf, dass die
Kalibrierungskoeffizienten neu geladen werden müssen.
HINWEIS: Die ODO-Ersatzsensorkappe wird in einem befeuchteten Behälter verschickt. Die Verpackung sollte erst direkt vor
dem Austausch der Sensorkappe geöffnet werden.
Sobald die Sensorkappe auf dem ODO-Sensor installiert wurde, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Sensor in einer zu 100 %
feuchten Umgebung bleibt. Falls der Sensor austrocknet, finden Sie unter der Rubrik „Rehydratation“ weitere Informationen (ODOSensorrehydratation auf Seite 60).
57
Wartung und Aufbewahrung
Austausch der ODO-Sensorkappe (Fortsetzung)
1. Drehen Sie die benutzte Sensorkappe gegen den Uhrzeigersinn und nehmen Sie sie vom Sensor ab.
HINWEIS: Entfernen Sie die Kappe vom Sensor, ohne ein Werkzeug zu
verwenden (falls möglich). Falls erforderlich, drehen Sie die
Kappe mit einer Zange gegen den Uhrzeigersinn, bis sie sich
löst. Verwenden Sie die Zange nicht auf dem Sensorgehäuse.
Achten Sie darauf, das Gewinde der Sensorkappe nicht zu
beschädigen.
2. Entfernen Sie den benutzten O-Ring vom Sensorgehäuse, ohne dabei ein
Werkzeug zu benutzen (drücken Sie den O-Ring heraus und rollen Sie ihn
nach oben aus dem Gewinde). Entsorgen Sie den O-Ring.
3. Reinigen Sie das Sensorgewinde mit einem sauberen, flusenfreien Tuch.
4. Unterziehen Sie den neuen O-Ring einer Sichtprüfung hinsichtlich
Kerben, Risse, Verschmutzungen oder Partikel. Entsorgen Sie beschädigte
O-Ringe.
5. Installieren Sie den neuen O-Ring über das Gewinde in die Kerben für die
O-Ringe, ohne ihn dabei zu verdrehen.
6. Tragen Sie lediglich eine dünne Schicht Krytox auf den O-Ring auf.
Wischen Sie überschüssiges Krytox vom Gewinde und dem Sensormodul
ab.
7. Reinigen Sie das Sensorfenster mit einem sauberen, flusenfreien Tuch.
8. Vergewissern Sie sich, dass die Aussparung der neuen Sensorkappe
vollständig trocken ist. Befestigen Sie die neue Kappe vorsichtig
im Uhrzeigersinn auf dem Sensor. Der O-Ring sollte zwischen der
Sensorkappe und dem Gehäuse komprimiert und nicht eingeklemmt
sein.
HINWEIS: Ziehen Sie die Sensorkappe nicht zu fest an. Verwenden Sie
keine Werkzeuge.
9. Bewahren Sie den ODO-Sensor feucht auf.
Abbildung 65 ODO - Austausch der Kappe
58
HINWEIS: Entfernen und entsorgen Sie den O-Ring, falls er eingeklemmt
ist. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 8.
Wartung und Aufbewahrung
Koeffizienten der ODO-Sensorkappe aktualisieren
Nach der Installation einer neuen Sensorkappe müssen Sie die Kabelbaugruppe der Schottverschraubung an das ProDSSInstrument anschließen und dieses dann anstellen. Auf dem Anweisungsblatt der ODO-Sensorkappe befindet sich ein Aufkleber mit
dem Kalibrierungscode. Bitte notieren Sie sich die sechs Ziffern, die als K1 bis K5 und KC aufgeführt sind. Die sechs Ziffern enthalten
den Kalibrierungscode für diese spezielle Sensorkappe.
Befolgen Sie die nachfolgenden Verfahren zur Eingabe der neuen Kalibrierungskoeffizienten in das Instrument.
1. Drücken Sie die Sonde-Taste
um auf das Sensor-Menü zuzugreifen, wählen Sie Setup, (Einrichten) und dann ODO aus.
2. Wählen Sie Sensor Cap Coefficients (Sensorkappenkoeffizienten) aus.
3. Markieren Sie abwechselnd jeden Koeffizienten (K1 bis KC) und verwenden Sie den numerischen Eingabebildschirm, um
die entsprechenden neuen Koeffizienten von dem Aufkleber mit den Kalibrierungscodes einzugeben. Drücken Sie nach
jeder Eingabe die Taste
ENTER
(Eingabe) und gehen Sie zur nächsten K-Auswahl.
4. Wählen Sie Update Sensor Cap Coefficients (Sensorkappen-Koeffizienten aktualisieren) aus, nachdem Sie alle neuen
Koeffizienten eingegeben haben.
5. Eine Warnmeldung informiert Sie darüber, dass der aktuelle Sensorkappenkoeffizient überschrieben wird. Dies muss von
Ihnen bestätigt werden. Wählen Sie Yes (Ja) taus, um den neuen Koeffizienten zu bestätigen.
Nach der Aktualisierung des Koeffizienten wird die Seriennummer im Sensorkappenmenü automatisch auf der Basis Ihrer Eingaben
aktualisiert. Falls die Sensorkappenkoeffezienten falsch eingegeben wurden, verhindert das Instrument die Aktualisierung, und zeigt
eine Fehlermeldung an.
Geben Sie bitte die Koeffizienten neu ein, falls eine Fehlermeldung angezeigt wird, und achten Sie auf einen exakten Datenübertrag
vom Aufkleber mit den Kalibrierungskoeffizienten, bevor Sie „Update Sensor Cap Coefficients“ (Sensorkappenkoeffizienten
aktualisieren) auswählen. Falls auch nach mehreren Versuchen eine Fehlermeldung erscheint, kontaktieren Sie bitte den technischen
Kundendienst von YSI.
Führen Sie nach Eingabe der neuen Sensorkappen-Koeffizienten eine 1-Punkt DO-Kalibrierung durch (ODO% und ODO% Lokal Kalibrierung wassergesättigter Luft auf Seite 37).
ODO-Sensorwartung
Reinigen Sie das Sensorfenster mit einem nichtscheuernden, flusenfreien Tuch
(Abbildung 66).
HINWEIS: Reinigen Sie das Fenster vorsichtig, um Kratzer zu vermeiden.
Verwenden Sie keine organischen Lösungsmittel zum
Reinigen des ODO-Sensors oder der Sensorkappe.
Abbildung 66 ODO-Sensorfenster
59
Wartung und Aufbewahrung
ODO-Sensorrehydratation
Lagern Sie den ODO-Sensor grundsätzlich in feuchter oder wassergesättigter
Umgebungsluft, um Sensorabweichungen zu vermeiden. Der ODO-Sensor muss
rehydriert werden, falls er aus Versehen für mehr als 8 Stunden trocken gelagert
wurde.
Weichen Sie die ODO-Sensorkappe für ca. 24 Stunden in warmem
Leitungswasser ein (Raumtemperatur), falls eine Rehydratation notwendig ist.
Kalibrieren Sie den Sensor nach dem Einweichzeitraum (Abbildung 67).
Abbildung 67 ODO-Rehydratation
Kurzfristige Aufbewahrung des ODOSensors (unter 4 Wochen)
Bei regelmäßigem Feldeinsatz sollte der ODO-Sensor in der
Schottverschraubung verbleiben. Füllen Sie ca. 1 cm (0,5 Zoll) Wasser (Leitungsoder anderes Frischwasser) in den Kalibrierungsbecher (Abbildung 68).
Installieren Sie den Kalibrierungsbecher an der Schottverschraubung und
befestigen Sie ihn sicher, um Verdunstung zu vermeiden.
Abbildung 68 ODO Kurzfristige
Aufbewahrung
Langfristige Aufbewahrung des ODO-Sensors
Der ODO-Sensor kann an der Schottverschraubung verbleiben oder zur
langfristigen Aufbewahrung entfernt werden (Abbildung 69).
An der Schottverschraubung installiert
Füllen Sie klares Wasser in den Kalibrierungsbecher (verwenden Sie destilliertes
oder entmineralisiertes Wasser, wenn kein pH-Sensor installiert ist). Tauchen
Sie den Sensor in den Kalibrierungsbecher und befestigen Sie ihn sicher, um
Verdunstung zu vermeiden.
Von der Schottverschraubung entfernt
Entfernen Sie den Sensor von der Schottverschraubung (Sensor-Ausbau auf Seite
10).
Abbildung 69 ODO - Langfristige
Aufbewahrung
Methode 1 : Stecken Sie die Aufbewahrungskappe aus Kunststoff auf den
Sensoranschluss. Tauchen Sie das Erfassungsendstück des Sensors
in einen Behälter mit sauberem Wasser (verwenden Sie destilliertes
oder deionisiertes Wasser, wenn kein pH-Sensor installiert ist).
Überprüfen Sie regelmäßig den Wasserstand um sicherzustellen,
dass es nicht verdunstet.
Methode 2: Befeuchten Sie den Schwamm aus der Kappe, die mit dem
ODO-Sensor geliefert wurde, und installieren Sie ihn am
Erfassungsendstück des Sensors. Ersetzen Sie den Schwamm, falls
er verschmutzt ist.
60
Wartung und Aufbewahrung
pH - pH/Redox-Sensoren
HINWEIS: p
H - und pH/Redox-Sensoren müssen regelmäßig gewartet werden, um Verunreinigungen von den
Erfassungselementen zu entfernen. Diese Verunreinigungen können die Sensorreaktionszeit verlangsamen.
Reinigen Sie die Sensoren, wenn auf dem Glas Ablagerungen, faulige Beschmutzungen oder andere
Verunreinigungen zu sehen sind oder wenn sich die Sensorreaktionszeit merklich verlangsamt.
HINWEIS: Schrubben oder scheuern Sie das Glasfässchen nicht sauber. Die Fässchen sind zerbrechlich und brechen unter
zu viel Druck. Wartung des pH - pH/Redox-Sensors
1. Entfernen Sie den Sensor von der Schottverschraubung und weichen Sie
ihn für 10 bis 15 Minuten in einer milden Reinigungslösung aus sauberem
Wasser und Geschirrspülmittel ein (Abbildung 70).
2. Reinigen Sie den Sensor mit sauberem Leitungswasser und überprüfen
Sie ihn.
3. Installieren Sie den Sensor nach dem Entfernen der Verunreinigungen
wieder an der Schottverschraubung und überprüfen Sie die Reaktionszeit
(Installation/Ausbau des ProDSS-Sensors auf Seite 9).
ODER
Gehen Sie weiter zu Punkt 4 - Einweichen in Salzsäure (Hydrochoric Acid
(HCI)) - falls sich die Verunreinigungen nicht entfernen lassen.
4. Weichen Sie den Sensor 30 bis 60 Minuten in einem Molar (1 M)
Salzsäure (HCl) ein.
1 M HCl
HINWEIS: HCI-Reagenzmittel können Sie bei den meisten Händlern für
Chemikalien- oder Laborverbrauchsmaterial erwerben. Sie
können den Sensor auch in weißem Essig einweichen, falls kein
HCI erhältlich ist.
A
Chlorbleiche
Chlorine
bleach
Abbildung 70 Wartung des pH- und pH/
Redox-Sensors
VORSICHT: Befolgen Sie sorgfältig die Anweisungen des HCIHerstellers, um Verletzungen zu vermeiden.
5. Reinigen Sie den Sensor mit sauberem Leitungswasser.
6. Weichen Sie den Sensor 60 Minuten in sauberem Leitungswasser
ein, dabei gelegentlich umrühren. Wiederholen Sie die Spülung mit
sauberem Leitungswasser.
7. Installieren Sie den Sensor an der Schottverschraubung und überprüfen
Sie die Reaktionszeit. Gehen Sie zu Punkt 8 - Einweichen in Chlorbleiche falls sich die Reaktionszeit nicht verbessert oder evtl. eine biologische
Verunreinigung der Referenzverbindung vorliegt.
8. Weichen Sie den Sensor circa 1 Stunde in einer 1:1-Lösung aus
Chlorbleiche und Leitungswasser ein.
9. Reinigen Sie den Sensor mit sauberem Leitungswasser.
10.Weichen Sie den Sensor 60 Minuten oder länger in sauberem
Leitungswasser ein. Wiederholen Sie die Spülung mit sauberem
Leitungswasser.
61
Wartung und Aufbewahrung
Aufbewahrung des pH - pH/Redox-Sensors
Die Spitzen der pH - pH/Redox-Sensoren werden für den Versand in einer Aufbewahrungsflasche geliefert, die KCI enthält.
Bewahren Sie die pH - pH/Redox-Sensoren bei Nichtgebrauch in diesem Versandbehälter auf.
Kurzfristige Aufbewahrung des pH - pH/
Redox-Sensors (unter 4 Wochen)
Bei regelmäßigem Feldeinsatz sollte der pH-pH/ORP-Sensor in der
Schottverschraubung verbleiben. Füllen Sie ca. 1 cm (0,5 Zoll) Wasser (Leitungsoder anderes Frischwasser) in den Kalibrierungsbecher (Abbildung 71).
Installieren Sie den Kalibrierungsbecher an der Schottverschraubung und
befestigen Sie ihn sicher, um Verdunstung zu vermeiden.
Abbildung 71 Kurzfristige Aufbewahrung
des pH - pH/Redox-Sensors
Langfristige Aufbewahrung des pH - pH/Redox-Sensors
Für die Aufbewahrung trennen Sie den Sensor von der Schottverschraubung
und führen das Erfassungsendstück in die Versandflasche ein. Legen Sie den
Flaschen-O-Ring ein und befestigen Sie ihn (Abbildung 72).
Die Versandflasche enthält eine 2-Molar-Lösung mit pH 4-Puffer. Bewahren Sie
den Sensor in Leitungswasser auf, falls diese Lösung nicht verfügbar ist.
HINWEIS: Bewahren Sie die pH - pH/Redox-Sensoren nicht in Zobell-
Lösung oder entmineralisiertem Wasser auf, um Schäden zu
vermeiden.
Abbildung 72 Langfristige Aufbewahrung
des pH - pH/Redox-Sensors
62
Wartung und Aufbewahrung
ISE-Sensoren
Die ISE-Sensorreferenzelektrodenanschlüsse dürfen nicht austrocknen. Reinigen Sie die Sensoren, wenn auf der Membrane
Ablagerungen, faulige Beschmutzungen oder andere Verunreinigungen zu sehen sind.
Wartung des Ammonium- oder Nitrat-Sensors
1. Reinigen Sie den Ammonium- oder Nitrat-Sensor vorsichtig mit einem
leichten Strahl entmineralisierten Wassers oder durch Spülen in Alkohol
und anschließendem Einweichen in einer hochwertigen Standardkalibrierungslösung (Abbildung 73).
2. Tupfen Sie den Sensor vorsichtig mit einem sauberen, flusenfreien Tuch
trocken.
HINWEIS: Die ionenselektiven Membrane sind sehr zerbrechlich.
Abbildung 73 Wartung des Ammonium-
Verwenden Sie zur Reinigung der Membrane kein raues
Material (z.B. Papiertücher). Dies könnte den Sensor
dauerhaft schädigen. Die einzige Ausnahme ist die
Verwendung von feinem Polierleinen auf dem ChloridSensor.
und Chlorid-Sensors
Chlorid-Sensor-Wartung
Reinigen Sie den Chlorid-Sensor vorsichtig durch Spülen mit Alkohol und/oder
durch leichtes Polieren mit feinem Schleifpapier in kreisförmiger Bewegung zur
Entfernung aller Ablagerungen oder Verfärbungen (Abbildung 74).
Vorsichtig mit entmineralisiertem Wasser spülen, um sämtliche Ablagerungen zu
entfernen.
Abbildung 74 Chlorid-Wartung
63
Wartung und Aufbewahrung
Kurzfristige Aufbewahrung des ISESensors (unter 4 Wochen)
Bei regelmäßigem Feldgebrauch sollten die ISE-Sensoren in der
Schottverschraubung, in einer Umgebung von wassergetränkter Luft, verbleiben.
Füllen Sie ca. 1 cm (0,5 Zoll) Wasser (entmineralisiertes, destilliertes oder anderes
Frischwasser) in den Kalibrierungsbecher (Abbildung 75).
Installieren Sie den Kalibrierungsbecher an der Schottverschraubung und
befestigen Sie ihn sicher, um Verdunstung zu vermeiden.
Abbildung 75 ISE Kurzfristige
Aufbewahrung
Langfristige Aufbewahrung des ISE-Sensors
HINWEIS: Die ISE-Anschlüsse dürfen nicht austrocknen. Anschlüsse,
die wegen falscher Aufbewahrung austrocknen, können
durch die Austrocknung unwiderruflich beschädigt sein und
müssen ausgetauscht werden.
1. Füllen Sie eine geringe Menge Hochkalibrierungslösung oder Leitungswasser in die mit dem Sensor gelieferte Aufbewahrungsflasche.
2. Für die Aufbewahrung trennen Sie den Sensor von der
Schottverschraubung und führen das Erfassungsendstück in die
Versandflasche ein.
3. Legen Sie den Flaschen-O-Ring ein und befestigen Sie ihn (Abbildung 76).
Abbildung 76 ISE - Langfristige
HINWEIS: Die Sensoren dürfen nicht in Wasser eingetaucht werden.
Aufbewahrung
HINWEIS: Bewahren Sie die ISE-Sensoren nicht in Standardleitfähigkeit,
pH-Puffer oder Salzwasser auf.
Rehydratation des Referenzanschlusses
Tauchen Sie trockene ISE-Sensoren für mehrere Stunden (am besten über Nacht)
in die Hochkalibrierungslösung des Sensors ein. Bei irreparabel beschädigten
Sensoren muss das Sensormodul ersetzt werden.
64
Wartung und Aufbewahrung
Austausch des ProDSS-Sensormoduls
ProDSS pH-, pH/ORP-, Ammonium-, Chlorid- und Nitratsensoren verfügen über austauschbare Sensormodule. Der Anwender
kann diese Module nach Bedarf austauschen. Die typische Betriebsdauer eines pH- oder pH/ORP-Sensormoduls beträgt 18 bis 24
Monate. Die typische Betriebsdauer eines Ammonium-, Chlorid- und Nitrat-Sensormoduls beträgt 4 bis 8 Monate.
Tauschen Sie das pH-, pH/ORP- und ISE-Sensormodul in einer sauberen, trockenen Laborumgebung aus.
Modulaustausch
1. Entfernen und entsorgen Sie den Aufkleber am Anschluss des Sensorgehäuses und des Moduls (Abbildung 77).
2. Entfernen Sie vorsichtig mit einem Schlitzschraubendreher den kleinen
Gummistopfen aus der Öffnung des Hartkunststoffrings am Fuß des
Sensormoduls.
3. Drücken Sie den Hartkunststoffring des Sensormoduls mit zwei Fingern
so zusammen, dass sich die durch das Entfernen des Gummistopfens
entstandene Öffnung schließt.
4. Ziehen Sie das Sensormodul gleichmäßig gerade vom Sensorgehäuse;
mit einer leichten Hin- und Her-Bewegung, falls notwendig.
HINWEIS: Der O-Ring ist nach der Abnahme vom Sensorgehäuse
unbrauchbar. Das entfernte Sensormodul und der entfernte
O-Ring dürfen nicht wieder verwendet werden. Entsorgen
Sie das Modul gemäß der Richtlinien Ihres Unternehmens
oder schicken Sie es zum Recycling an YSI (Hinweise zum
kundendienst auf Seite 81). 5. Überprüfen Sie den Sensoranschluss auf Verunreinigungen oder
Feuchtigkeit. Entfernen Sie diese gegebenenfalls mit einem flusenfreien
Tuch oder schwach eingestellter Druckluft.
6. Unterziehen Sie die beiden neuen O-Ringe einer Sichtprüfung
hinsichtlich Kerben, Risse, Verschmutzungen oder Partikel. Entsorgen Sie
beschädigte O-Ringe.
7. Installieren Sie die neuen O-Ringe über das Gewinde in die Kerben für
die O-Ringe, ohne sie dabei zu verdrehen.
8. Tragen Sie lediglich auf die O-Ringe eine dünne Schicht Krytox auf. Wischen
Sie überschüssiges Krytox vom Gewinde und dem Sensormodul ab.
HINWEIS: Die O-Ringe müssen jedesmal erneuert werden, wenn ein
Sensormodul ausgebaut wird.
9. Richten Sie die Zacken am Fuß des Sensormodules mit den Schlitzen am
Sensorgehäuse aus. Das Sensormodul ist nur in eine Richtung passgenau.
10.Drücken Sie das Sensormodul fest in seine Position, bis es einrastet.
Wischen Sie überschüssiges Krytox von den zusammengebauten
Bauteilen ab.
11.Umwickeln Sie die Verbindung zwischen Sensormodul und
Sensorgehäuse mit dem neuen Aufkleber, der mit dem Sensormodulset
geliefert wurde. Der Aufkleber hält die Verbindung am Sensormodul
sauber und dient als Befestigung für den Gummistopfen während des
Geräteeinsatzes.
Abbildung 77 Austausch des pH - pH/
Redox-Sensor-Moduls
12.Beschriften Sie den Aufkleber mit dem Austauschdatum.
13.Kalibrieren Sie den Sensor (pH/ORP auf Seite 39 oder ISE 3-PunktKalibrierung auf Seite 45).
65
Leerseite
66
Installation der KorDSS-Software
HINWEIS: YSI
empfiehlt, dass Sie für den PC, auf dem KorDSS installiert wird, über Administratorrechte
verfügen.
Befolgen Sie für die KorDSS-Installation folgende Schritte:
1. Installieren Sie die KorDSS-Software von dem USB-Stick, der mit dem Instrument geliefert wurde.
2. Installieren Sie den ProDSS-Gerätetreiber.
3. Starten Sie KorDSS erstmalig und folgen Sie dem KorDSS-Startassistent.
Systemanforderungen
Unterstützte 32 bit (x86) Microsoft-Betriebssysteme:
• Microsoft Windows XP Home SP3
• Microsoft Windows XP Professional SP3
• Microsoft Windows 7 Home Basic SP1
• Microsoft Windows 7 Home Premium SP1
• Microsoft Windows 7 Professional SP1
• Microsoft Windows 7 Enterprise SP1
• Microsoft Windows 7 Ultimate SP1
• Microsoft Windows 8/8.1
• Microsoft Windows 8/8.1 Professional
• Microsoft Windows 8/8.1 Enterprise
Unterstützte 64 bit (x64) Microsoft-Betriebssysteme:
• Microsoft Windows 7 Home Basic SP1
• Microsoft Windows 7 Home Premium SP1
• Microsoft Windows 7 Professional SP1
• Microsoft Windows 7 Enterprise SP1
• Microsoft Windows 7 Ultimate SP1
• Microsoft Windows 8/8.1
• Microsoft Windows 8/8.1 Professional
• Microsoft Windows 8/8.1 Enterprise
Erforderlicher RAM-Speicherplatz:
• Mindestens 2 GB RAM installiert
Freier Speicherplatz auf der Festplatte:
• Mindestens 500 MB freier Festplatten-Speicherplatz
Erforderlicher Internet-Zugang für:
• Software- und Geräteaktualisierungen, Software-Lizensierung und Speicherabbildungen
67
Installation der KorDSS-Software
Installieren der KorDSS-Software
1. Verbinden Sie den mitgelieferten USB-Stick mit einem USB-Anschluss an Ihrem Computer.
2. Abhängig von dem Betriebssystem und den Systemeinstellungen Ihres Computers, wird der KorDSS-Installationsassistent
aufgerufen. Andernfalls starten Sie den Installationsassistenten mit einem Doppelklick auf Start.exe (Abbildung 78).
HINWEIS: Sie haben die Möglichkeit zur Einsichtnahme in das ProDSS-Bedienerhandbuch oder die EndbenutzerLizenzvereinbarung.
Abbildung 78 KorDSS-Installationsanweisung
3. Klicken Sie in der KorDSS-Installationsanweisung auf Install (Installieren).
4. Setzen Sie im Kästchen der Lizenzvereinbarung ein Häkchen. Klicken Sie auf Install (Installieren) (Abbildung 79).
Abbildung 79 KorDSS-Lizenzvereinbarung
5. Sie werden eventuell gefragt, ob Sie Änderungen durch ein Programm eines unbekannten Herausgebers auf Ihrem
Computer zustimmen. Klicken Sie auf Yes (Ja), falls Sie damit einverstanden sind.
KorDSS ist jetzt installiert. Bevor Sie KorDSS zur Verwaltung Ihrer Daten verwenden, müssen Sie auf Ihrem PC den Treiber für das
ProDSS-Instrument installieren.
68
Installation der KorDSS-Software
Installation des ProDSS-Treibers
HINWEIS: Durch die Installation des ProDSS-Treibers kann die KorDSS-Software das Instrument erkennen. Um mehr als
ein ProDSS-Instrument mit dem KorDSS zu verbinden, müssen Sie die Treiberinstallation für jedes zusätzliche
Instrument durchführen.
Die Treiberinstallation ist für jedes Betriebssystem unterschiedlich. Befolgen Sie sorgfältig den für Sie anwendbaren
Installationsvorgang.
Windows XP ProDSS-Treiber auf Seite 70
Windows 8 und 8.1 ProDSS-Treiber auf Seite 71
Windows 7 ProDSS-Treiber
1. Schalten Sie das Instrument ein und verbinden Sie es über das beiliegende USB-Kabel mit dem PC.
Wenn eine Nachricht mit dem Hinweis auf den erfolgreichen Download des Treibers angezeigt wird, gehen Sie auf den KorDSSInstallationsassistenten (Seite 72).
Wird diese Nachricht nicht angezeigt oder eine Nachricht mit dem Hinweis auf einen nicht erfolgreichen Download des Treibers,
fahren Sie mit der Installation dieses Treibers fort.
2. Öffnen Sie den Gerätemanager. Gerätemanager aufrufen: Klicken Sie auf Start klicken Sie auf Control Panel
(Systemsteuerung), klicken Sie auf System and Security (System und Sicherheit), und dann unter System, auf Device
Manager (Gerätemanager).
3. Klicken Sie unter Other devices (Weitere Geräte), mit der rechten Maustaste auf smxUSBD Serial Emulator und wählen
Sie Update Driver Software (Treibersoftware aktualisieren) aus. (Abbildung 80).
Abbildung 80 Gerätemanager Windows 7
4. Klicken Sie auf Browse my computer for driver software (Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen).
5. Klicken Sie auf Browse (Suchen), und navigieren Sie auf den Dateispeicherort: C:\Program Files (x86)\YSI\KorDSS für
64-BIT-Systeme oder C:\Program Files\YSI\KorDSS für 32-BIT-Systeme. Klicken Sie auf Next (Weiter).
6. Eine Warnung wird eingeblendet die angibt, dass Windows den Herausgeber der Treibersoftware nicht verifizieren kann.
Wählen Sie Install this driver software anyway (Diese Treibersoftware trotzdem installieren) aus.
7. Gehen Sie nach der Treiberinstallation auf den KorDSS-Installationsassistenten (Seite 72).
69
Installation der KorDSS-Software
Windows XP ProDSS-Treiber
1. Schalten Sie das Instrument ein und verbinden Sie es über das beiliegende USB-Kabel mit dem PC.
2. Wählen Sie im Fenster Found New Hardware Wizard (Assistent für das Suchen neuer Hardware) No, not at this time
(Nein, diesmal nicht) aus, wenn Sie gefragt werden, ob Windows eine Windows-Aktualisierung vornehmen soll. Klicken Sie
auf Next (Weiter).
3. Wählen Sie Install from a list or specific location (Von einer bestimmten Quelle installieren) aus und klicken Sie auf
Next (Weiter).
4. Wählen Sie Search for the best driver in these locations (Diese Quellen nach dem zutreffendsten Treiber durchsuchen)
aus und dann Include this location in the search: (Folgende Quelle ebenfalls durchsuchen:). Klicken Sie auf Browse
(Suchen) und navigieren Sie auf den Dateispeicherort: C:\Program Files (x86)\YSI\KorDSS für 64-BIT-Systeme oder
C:\Program Files\YSI\KorDSS für 32-BIT-Systeme (Abbildung 81). Klicken Sie auf Next (Weiter).
Abbildung 81 Dateiquelle für „Assistent für das Suchen neuer Hardware“
gefunden
5. Wählen Sie Continue Anyway (Trotzdem fortfahren) aus wenn der Warnhinweis erscheint, dass die Software den
Windows-Logo-Test nicht bestanden hat.
6. Klicken Sie auf Finish (Beenden), um den Assistenten für das Suchen neuer Hardware zu beenden.
7. Gehen Sie nach der Treiberinstallation auf den KorDSS-Installationsassistenten (Seite 72).
70
Installation der KorDSS-Software
Windows 8 und 8.1 ProDSS-Treiber
1. Speichern Sie alle offenen Dateien ab und schließen Sie alle Programme. Ihr Computer führt während dieses Vorgangs
einen Neustart durch.
2. Öffnen Sie Settings (Einstellungen); gehen Sie dafür mit der Maus in die untere rechte Bildschirmecke. Streichen Sie bei
einem Touchscreen mit dem Finger von rechts, um die Einstellungen aufzurufen. Oder drücken Sie die Windows-Taste + I,
um die Einstellungen aufzurufen.
3. Befolgen Sie die folgenden Navigationsschritte im Einstellungsmenü:
• F
ür Microsoft Windows 8.1: Change PC Settings (PC-Einstellungen ändern) → Update and Recovery (Update/
Wiederherstellung) → Advanced Setup (Erweiterte Einrichtung) → Restart now (Jetzt neu starten)
• Für Microsoft Windows 8: Change PC Settings (PC-Einstellungen ändern) → General (Allgemein) → Advanced Setup
(Erweiterte Einrichtung) → Restart now (Jetzt neu starten)
4. Wenn Choose an option (Option auswählen) erscheint, wählen Sie Troubleshoot (Problembehandlung) und dann
Advanced Options (Erweiterte Optionen) aus.
5. Wählen Sie Startup Settings (Starteinstellungen) und dann Restart (Neustart) aus.
6. Nach dem Neustart des Computers erscheint die Maske Startup Settings (Starteinstellungen). Wählen Sie über die Tasten
F7 oder 7 Disable driver signature enforcement (Erzwingen der Treibersignatur deaktivieren) aus.
7. Verbinden Sie das ProDSS über das beiliegende USB-Kabel mit dem PC. Schalten Sie das Instrument ein, sobald Sie die
Verbindung hergestellt haben.
8. Drücken Sie die Windows-Taste + X, um den Gerätemanager über das Startmenü zu öffnen; wählen Sie dann Device
Manager (Gerätemanager) aus. Oder suchen Sie devmgmt und wählen dann den Device Manager (Gerätemanager) aus.
9. Klicken Sie unter Other devices (Weitere Geräte) mit der rechten Maustaste auf smxUSBD Serial Emulator und wählen
Sie Update Driver Software (Treibersoftware aktualisieren) aus (Abbildung 82).
Abbildung 82 Gerätemanager Windows 8/8.1
10. Klicken Sie auf Browse my computer for driver software (Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen).
11.Klicken Sie auf Browse (Suchen) und navigieren Sie auf den Dateispeicherort: C:\Program Files (x86)\YSI\KorDSS für
64-BIT-Systeme oder C:\Program Files\YSI\KorDSS für 32-BIT-Systeme (Abbildung 83). Klicken Sie auf Next (Weiter).
Abbildung 83 Treiberlokalisierung Windows 8/8.1
12. Eine Warnung wird eingeblendet die angibt, dass Windows den Herausgeber der Treibersoftware nicht verifizieren kann.
Wählen Sie Install this driver software anyway (Diese Treibersoftware trotzdem installieren) aus.
13.Starten Sie den Computer nach der Treiberinstallation neu und gehen Sie auf den KorDSS-Installationsassistenten (Seite 72).
71
Installation der KorDSS-Software
KorDSS-Startassistent
1. Nach der erfolgreichen Aktualisierung der Treibersoftware durch Windows starten Sie KorDSS und wählen die Sprache aus
(Abbildung 84). Klicken Sie auf Next (Weiter).
Abbildung 84 KorDSS Sprachwahl
2. Wählen Sie im Bildschirm für den Software-Lizenzierungsmodus Premium Mode (Premium-Modus) aus, wenn Sie
Probenentnahmestandorte auf einer Landkarte anschauen möchten (Internetverbindung erforderlich) (Abbildung 85). Sie
können ein kostenloses Upgrade zum Premium Mode anfordern. Klicken Sie dafür auf den Link, registrieren Sie Ihr ProDSS
und verwenden Sie den Code, den Sie per E-Mail erhalten haben. Sie können jederzeit ein Upgrade zum Premium Mode
anfordern, indem Sie in KorDSS die Registerkarte File (Datei) aufrufen.
Abbildung 85 Software-Lizenzvereinbarung Modusbildschirm
3. Wählen Sie Ihre ProDSS- und KorDSS-Aktualisierungs-Präferenz, um den Installationsvorgang abzuschließen. Eine
vollständige Beschreibung aller KorDSS-Eigenschaften finden Sie in der HTML-Hilfedatei, unter der Registerdatei File (Datei)
in der KorDSS-Software.
72
Zubehör
Bestellung
Telefon: 800 897 4151 (USA)
+1 937 767 7241 (weltweit) Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr (US-Ostküstenzeit)
Fax: +1 937 767 9353 (Bestellannahme)
E-Mail: [email protected]
Postanschrift: YSI Incorporated 1725 Brannum Lane Yellow Springs, OH 45387, USA
Internet: ysi.com
Halten Sie bei Bestellungen bitte Folgendes bereit:
1. YSI-Kundennummer (sofern vorhanden)
2. Name und Telefonnummer
3. Bestell- oder Kreditkartennummer
4. Modellnummer oder Kurzbeschreibung
5. Rechnungs- und Versandadresse
6. Menge
73
Zubehör
ProDSS-Handinstrumente
YSI Artikelnummer Beschreibung
626870-1
ProDSS-Handinstrument, ohne GPS
626870-2
ProDSS-Handinstrument, mit GPS
ProDSS-Kabelbaugruppen (Keine sensoren enthalten)
74
YSI Artikelnummer
Beschreibung
626909-1
DSS-1 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-4
DSS-4 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-10
DSS-10 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-20
DSS-20 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-30
DSS-30 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-40
DSS-40 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-50
DSS-50 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-60
DSS-60 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-70
DSS-70 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-80
DSS-80 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-90
DSS-90 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626909-100
DSS-100 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, ohne Tiefe
626910-1
DSS-1 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626910-4
DSS-4 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626910-10
DSS-10 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-20
DSS-20 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-30
DSS-30 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-40
DSS-40 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-50
DSS-50 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-60
DSS-60 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-70
DSS-70 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-80
DSS-80 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-90
DSS-90 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
626911-100
DSS-100 Meter 4 Anschluss-Kabelbaugruppe, mit Tiefe
Zubehör
ODO/OBOD Sensor und Kabelkonfektionen - DO/Temp nur
NOTE: ODO/OBOD Kabelsätze haben Temperatursensoren und ODO Sensoren, die nicht ersetzt werden kann.
ODO Sensor Kappen können ersetzt werden. (626320 für ODO Kabel; 626482 für OBOD Kabel). Es gibt
keine Tiefe Option mit ODO/OBOD Kabel.
YSI Artikelnummer
Beschreibung
626250-1
ODO-1 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-4
ODO-4 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-10
ODO-10 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-20
ODO-20 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-30
ODO-30 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-40
ODO-40 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-50
ODO-50 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-60
ODO-60 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626250-100
ODO-100 Meter Kabelbaugruppe mit nicht auswechselbaren ODO/Temperaturfühler, keine Tiefe
626400
ProOBOD BOD Sonde/Kabelkonfektion, Laborsonde; US/Japanische Version mit Netzteil
626401
ProOBOD BOD Sonde/Kabelkonfektion , Laborsonde; Internationale Version mit Netzteil
ProDSS-Smart-Sensoren
YSI Artikelnummer Beschreibung
626900
ProDSS Optischer Sensor für gelösten Sauerstoff
626902
ProDSS Leitfähigkeits- und Temperatursensor
626901
ProDSS Trübungssensor
626903
ProDSS pH-Sensor mit Modul
626904
ProDSS pH/ORP-Sensor mit Modul
626906
ProDSS Ammoniumsensor mit Modul
626905
ProDSS Nitratsensor mit Modul
626907
ProDSS Chloridsensor mit Modul
Ersatz- Sensormodule und ODO Sensorkappen
YSI Artikelnummer Beschreibung
626890
Ersatzteil ProDSS Optische Sensoren für gelösten Sauerstoff Cap (für 626900)
626320
Ersatzteil ODO Optische Sensoren für gelösten Sauerstoff Cap (für 626250)
626482
Ersatzteil OBOD Optische Sensoren für gelösten Sauerstoff Cap (für 626400/626401)
626963 Ersatzteil pH-Elektrode
626964
Ersatzteil pH/ORP-Elektrodenmodul
626966
Ersatzteil Ammonium-Elektrodenmodul
626965
Ersatzteil Nitrat-Elektrodenmodul
626967
Ersatzteil Chlorid-Elektrodenmodul
75
Zubehör
ProDSS-Zubehör
76
YSI Artikelnummer
Beschreibung
626946
Großer Hartschalentragekoffer
603075
Große Soft-Ersatztragetasche
626945
Kleiner Hartschalentragekoffer (passend für 1 oder 4 Meter Kabel)
599080
Durchflusszelle
603056
Durchflusszellen-Montagedorn
063507
Tripod
063517
Ultra-Klemme
603070
Schultergurt
603069
Gürtelclip
626942
USB-Autoladegerät
626943
Kleiner externer wiederaufladbarer Li-Ion-Akku (typische Leistung: lädt einen vollständig
entladenen ProDSS-Akku bis zu 50 % auf).
626944
Großer externer wiederaufladbarer Li-Ion-Akku (typische Leistung: lädt einen vollständig
entladenen ProDSS-Akku vollständig auf; zusätzlich kann noch ein zweiter Akku bis zu 20 %
aufgeladen werden).
626940
Netzladegerät (USA). Inklusive Netzteil und USB-Kabel (mit ProDSS Handheld enthalten)
626941
Ladegerät (international). Inklusive Netzteil, USB-Kabel und Steckdose-Adapter (mit ProDSS
Handheld enthalten)
626846
Ersatz-Li-Ion-Akku
626969
ProDSS USB-Stick (mit ProDSS Handheld enthalten)
626991
Kabel zum Laden und PC-Anschluss (mit 626940 und 626941 enthalten)
626992
Kabel für den Anschluss von USB (mit ProDSS Handheld enthalten)
626990
ProDSS-Wartungsset:
• 3 Anschlussstopfen
• 1 Krytox-Tube
• 1 Bürste
• 1 Spritze
• 1 Installations-/Ausbauwerkzeug für den Sensor
• O-Ringe (6)
626919
Sensorschutz für 4 -Port ProDSS Kabel (mit ProDSS Kabel im enthalten)
599786
Kalibrier-Gefäß für 4 -Port ProDSS Kabelkonfektion (mit ProDSS Kabel im enthalten)
603062
Kabel -Management-Kit (mit ProDSS Leitungen 10, 20, oder 30 Meter lang , ODO Leitungen 4, 10,
20 oder 30 Meter lang)
626918
Gewicht (453 g (1 Pfund)) (mit ProDSS Kabel 10 Meter und mehr enthalten)
605978
Geringes Gewicht (139 g (4,9 Unzen))
Zubehör
Kalibrierungslösungen/-standards 80
YSI
Beschreibung
Artikelnummer
Verwenden
065270
Leitfähigkeitsstandard, 1.000 umhos/cm (Quart)
Frischwasser
065272
Leitfähigkeitsstandard, 1.000 umhos/cm (Quart)
Brackwasser
065274
Leitfähigkeitsstandard, 100.000 umhos/cm (Quart)
Übersättigtes Meerwasser
060907
Leitfähigkeitsstandard, 100.000 umhos/cm (8 ea, Pint)
Frischwasser
060906
Leitfähigkeitsstandard, 1413 umhos/CM, +/- 1 % (,01 MOLAR KCL) (8 ea,
Pint)
060911
Leitfähigkeitsstandard, 10.000 umhos/cm (8 ea, Pint)
Brackwasser
060660
Leitfähigkeitsstandard, 50.000 umhos/cm (8 ea, Pint)
Meerwasser
061320
Zobell-Lösung, ORP-Kalibrator 125 ml
003821
pH 4 Puffer (Packung mit 6 Pints)
003822
pH 7 Puffer (Packung mit 6 Pints)
003823
pH 10 Puffer (Packung mit 6 Pints)
603824
pH-Puffer, sortierter Kasten
Jeweils 2 Pints von 4, 7, 10
005580
5580 Confidence Solution (Packung mit 6 Pints)
Verifiziert die Leitfähigkeit,
pH und das ORP-System
003841
Ammonium Standard, 1 mg/l (500 ml)
003842
Ammonium Standard, 10 mg/l (500 ml)
003843
Ammonium Standard, 100 mg/l (500 ml)
003885
Nitrat Standard, 1 mg/l (500 ml)
003886
Nitrat Standard, 10 mg/l (500 ml)
003887
Nitrat Standard, 100 mg/l (500 ml)
608000
Trübung Standard, 0 FNU (3,78 l (1 Gallone))
607200
Trübung Standard, 12,4 FNU (3,78 l (1 Gallone))
607300
Trübung Standard, 124 FNU (3,78 l (1 Gallone))
607400
Trübung Standard, 1010 FNU (3,78 l (1 Gallone))
Aufbewahrungslösung für pHSonde
77
Leerseite
Sicherheit und Kundendienst
Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku,
Sicherheitshinweise und Vorsichtsmaßnahmen
A
VORSICHT: Die Missachtung der Sicherheitshinweise und Vorsichtmaßnahmen kann zum Ausbruch von Feuer,
A
VORSICHT: Falls Ihre Haut mit der internen Akku-Flüssigkeit in Berührung kommen, waschen Sie den/die betroffenen
A
A
VORSICHT: Akkus grundsätzlich außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Personenschäden und/oder Geräteschäden führen, für die kein Garantieanspruch besteht.
Bereich(e) umgehend mit Wasser und Seife ab. Falls Ihr(e) Auge(n) mit der Flüssigkeit in Berührung kommen,
spülen Sie sie für 15 Minuten mit viel Wasser und begeben Sie sich umgehend in medizinische Behandlung.
WARNUNG: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Lithium-Ionen-Akku in Brand gerät, löschen Sie das Feuer NICHT
mit Wasser. Verwenden Sie einen Feuerlöscher der Klasse A, B oder C.
Korrekte Vorgehensweise:
•
•
•
•
•
•
Lagern Sie den Akku in einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Bereich.
Lagern Sie den Akku in einem nichtleitenden und feuerfesten Behälter.
Lagern Sie den Akku mit ca. 50 % Ladekapazität.
Klemmen Sie den Akku bei Nichtgebrauch oder langfristiger Aufbewahrung ab.
Befolgen Sie beim Transport und Versand der Akkus geltendes Recht und Richtlinien.
Verwenden Sie den Akku auf gar keinen Fall, falls er während des Gebrauchs, Ladevorgangs oder der Aufbewahrung:
• Ungewöhnlichen Geruch absondert
• Heiß ist
• Die Farbe wechselt
• Die Form wechselt
• In irgendeiner Art und Weise unnormal erscheint.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen für den Akku:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
NIEMALS den Akku in eine offene Flamme legen oder erhitzen.
NIEMALS die positive und negative Akku-Anschlussklemme mit einem metallenen Objekt miteinander verbinden (z.B. Draht).
NIEMALS den Akku mit Halsbändern, Haarnadeln oder anderen metallenen Objekten transportieren oder lagern.
NIEMALS den Akku mit gefährlichen oder entflammbaren Materialien transportieren oder lagern.
NIEMALS den Akku mit Nägeln durchstechen, mit einem Hammer bearbeiten, auf den Akku treten oder anders intensiven
Schlägen oder Schockeinwirkungen aussetzen.
NIEMALS direkt auf dem Akku löten.
NIEMALS den Akku mit Wasser oder Salzwasser in Berührung bringen oder Nässe aussetzen.
NIEMALS den Akku auseinanderbauen oder modifizieren. Der Akku enthält eine Sicherheits- und Schutzvorrichtung, die bei
Beschädigung dazu führen kann, dass der Akku Hitze erzeugt, reißt oder sich entzündet.
NIEMALS den Akku auf oder in die Nähe von offenen Flammen, Öfen oder anderen heißen Orten ablegen.
NIEMALS den Akku für einen längeren Zeitraum Sonneneinstrahlung oder extremen Temperaturen aussetzen oder an heißen
Tagen im Auto lagern. Der Akku kann dadurch Hitze erzeugen, reißen oder sich entzünden. Der Umgang mit dem
Akku in dieser Art und Weise kann ebenfalls zu Leistungsverlust und verkürzter Lebensdauer führen.
NIEMALS den Akku in eine Mikrowelle, Hochdruckbehälter oder auf Induktionskochgeschirr legen.
NIEMALS unaufgefordert beschädigte oder potentiell defekte Akkus an YSI oder eines unserer autorisierten
Kundendienstzentren schicken. Bitte beachten Sie vor dem Versand von Lithium-Ionen-Akkus die Bestimmungen
nationaler und internationaler Transportgesetze.
79
Sicherheit und Kundendienst
Akku aufladen/entladen/handhaben
A
WARNUNG: Eine Missachtung der Anweisungen für das Laden/Entladen des Akkus kann dazu führen, dass der Akku heiß
wird, reißt oder sich entzündet. Dies kann zu ernsthaften Verletzungen bzw. einem Geräteschaden führen.
A
WARNUNG: Laden Sie den Akku nur mit den von YSI speziell für das ProDSS entwickelten Aufladegeräten auf. Der Einsatz
von nicht zugelassenen Aufladegeräten kann zu einem Akku-Defekt und potentiell zu ernsthaften Verletzungen des Bedieners
führen.
Falls der Akku beschädigt oder heiß wird oder sich aufbläht oder anschwillt, muss der Auf- oder Entladevorgang sofort
abgebrochen werden. Entfernen Sie rasch und umsichtig das Aufladegerät. Bringen Sie dann den Akku und/oder das Aufladegerät
aus dem Bereich brennbarer Materialien in einen sicheren, offenen Bereich. Beobachten Sie den Akku für eine Stunde und
verwenden Sie ihn nicht mehr. Niemals mit dem Akku hantieren, ihn verwenden oder verschicken.
Beschädigte oder aufgequollene Akkus können instabil und sehr heiß sein. Niemals den Akku anfassen, wenn er noch nicht
vollständig abgekühlt ist. Im Brandfall verwenden Sie einen Feuerlöscher der Klasse A, B oder C. Verwenden Sie KEIN Wasser.
• NIEMALS den Akku an eine Netzsteckdose oder direkt an den Zigarettenanzünder im Auto anschließen.
• NIEMALS d
en Akku auf oder in die Nähe von offenen Flammen ablegen oder über einen längeren Zeitraum direkter
Sonneneinstrahlung aussetzen. Sobald sich der Akku erhitzt, schaltet sich die eingebaute Sicherheitsvorrichtung ein,
die den Ladevorgang des Akkus unterbricht. Die Erhitzung des Akkus kann die Sicherheitsvorrichtung zerstören und
eine weitere Erhitzung, Zerbrechen oder Selbstentzündung verursachen.
• NIEMALS den Akku während des Ladevorgangs unbeaufsichtigt lassen.
HINWEIS: Der Akku kann innerhalb eines Temperaturbereichs von -20 °C bis 60 °C (-4 °F bis 140 °F) entladen werden.
Der Einsatz des Akkus außerhalb dieses Temperaturbereichs kann zu einer Leistungsbeeinträchtigung oder
verringerten Lebensdauer des Akkus führen.
• NIEMALS d
en Akku in einem anderen Gerät als dem ProDSS-Handinstrument entladen. Der Einsatz des Akkus in anderen
Geräten kann zu einer Leistungsbeeinträchtigung oder verringerten Lebensdauer des Akkus führen. Der Einsatz des
Akkus in einem für die Entladung unzulässigen Gerät kann zu einem fehlerhaften Stromfluss und als Konsequenz
dazu führen, dass der Akku überhitzt, bricht oder sich entzündet und ernsthafte Verletzungen verursacht.
• NIEMALS Akku während des Entladevorgangs unbeaufsichtigt lassen.
Akkuentsorgung
Isolieren Sie bei einem verbrauchten Akku die Anschlüsse mit Klebeband oder ähnlichem ab, bevor Sie ihn entsorgen. Die
Entsorgung muss gemäß der für Ihren Wohnort, Landkreis, Bundesland oder Staat geltenden Vorschriften erfolgen. Einzelheiten
hinsichtlich der Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus erhalten Sie von einem staatlichen oder städtischen Entsorgungsunternehmen.
Informationen zum Recycling finden Sie auch auf seriösen Webseiten, beispielsweise unter www.batteryrecycling.com.
Dieses Produkt darf nicht über den Haushaltsmüll entsorgt werden. Der Benutzer ist für die Entsorgung zum Recycling bei einer
zentralen Sammelstelle für Elektroschrott verantwortlich. Die getrennte Entsorgung und das Recycling Ihres Abfalls hilft bei der
Erhaltung natürlicher Ressourcen und garantiert einen für Mensch und Natur schonenden Recyclingprozess.
Weitere Informationen hinsichtlich der Altgeräteentsorgung zum Recycling erfahren Sie von Ihrem örtlichen Bürgerbüro oder Ihrer
örtlichen Abfallentsorgungsanlage. NIEMALS Akkus unaufgefordert an YSI schicken.
Für weitere Fragen steht Ihnen der technische Kundendienst von YSI unter der Rufnummer +1 937 767-7241 zur Verfügung.
80
Sicherheit und Kundendienst
Hinweise zum kundendienst
YSI besitzt in den USA und weltweit autorisierte Kundendienstzentren. Bitte besuchen Sie uns unter ysi.com und klicken Sie auf
„Support“, dort finden Sie das nächstgelegene Kundendienstzentrum oder setzen Sie sich unter der Rufnummer
800-897-4151 (+1 937-767-7241) direkt mit dem technischen Kundendienst von YSI in Verbindung.
Bei der Service-Rücksendung eines Produkts legen Sie bitte das Produktrücksendeformular mit Reparaturantrag bei. Das Formular
muss vollständig ausgefüllt sein, damit das YSI Servicezentrum das Instrument für die Wartung akzeptiert. Die Form steht unter ysi.
com zum Download bereit.
Technischer Kundendienst
Telefon: 800 897 4151 (USA)
+1 937 767 7241 (weltweit) Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr (US-Ostküstenzeit)
Fax: +1 937 767 9353 (Bestellannahme)
E-Mail: [email protected]
Postanschrift: YSI Incorporated 1725 Brannum Lane Yellow Springs, OH 45387, USA
Internet: ysi.com
81
Sicherheit und Kundendienst
Konformitätserklärung
Der Unterzeichner erklärt hiermit im Namen des benannten Herstellers unter unserer alleinigen Verantwortung, dass das
aufgeführte Produkt den Anforderungen für die aufgeführte(n) Richtlinie(n) des Europäischen Rates entspricht und die
entsprechende CE-Kennzeichnung trägt.
Hersteller:
YSI Incorporated
1725 Brannum Lane
Yellow Springs, OH 45387
USA
Produktbezeichnung:
ProDSS
Entspricht den folgenden:
Richtlinien:
EMC 2004/108/EC
RoHS 2011/65/EU
WEEE 2012/19/EU
Harmonisierte
Standards:
EN61326-1:2013 (IEC 61326-1:2012)
IEC 61000-3-2:2005 +A1:2008+A2:2009
IEC 61000-3-3:2008
Zusätzliche
Informationen:
Die gesamte Leistung erfüllt die Betriebskriterien wie folgt:
1. ESD, IEC 61000-4-2:2008
2. Elektromagnetische Einstrahlung, IEC 61000-4-3:2006 +A1:2007+A2:2010
3. Störimpulse (Electrical Fast Transient (EFT)), IEC 61000-4-4:2004 +A1:2010
4. Überspannungsschutz, IEC 61000-4-5:2005
5. Hochfrequenz, beständige Einkopplungen auf Netzleitungen, EC61000-4-6:2008
6. IEC 61000-4-8:2009
7. IEC 61000-4-11:2004
Autorisierter
EU-Vertreter
Xylem Analytics UK Ltd
Unit 2 Focal Point, Lacerta Court, Works Road
Letchworth, Hertfordshire, SG6 1FJ UK
Unterzeichnet: Lisa M. Abel Titel: Director of Quality
82
Datum: 24. September 2014
Sicherheit und Kundendienst
Die unterzeichnende Person erklärt hiermit im Namen des benannten Herstellers unter unserer alleinigen Verantwortung, dass
das aufgeführte Produkt den Anforderungen für Elektrogeräte gemäß US FCC Teil 15 und ICES-003 für „unintentional radiators”
entspricht.
Hersteller:
YSI Incorporated
1725 Brannum Lane
Yellow Springs, OH 45387
USA
Produktbezeichnung:
Professionelles digitales Instrument für Probenentnahmesystem
Modellnummern
Instrument/Zubehör:
ProDSS ohne GPS (626870-1) / ProDSS GPS (626870-2)
Messfühler-/
Kabelbaugruppen:
626909-1, 626909-4, 626909-10, 626909-20, 626909-30, 626909-40, 626909-50, 626909-60, 62690970, 626909-80, 626909-90, 626909-100, 626910-1, 626910-4, 626910-10, 626911-20, 626911-30,
626911-40, 626911-50, 626911-60, 626911-70, 626911-80, 626911-90, 626911-100
Sensoren:
626900, 626902, 626901, 626903, 626904, 626906, 626905, 626907
Entspricht den folgenden:
Standards:
• FCC 47 CFR Teil 15-2008, Unterabsatz B, Klasse B, Hochfrequenzgeräte
• ICES-003:2004, Digitalgerät
Zusätzliche Informationen: Getestet gemäß ANSI C63.4-2003 (ausschließlich Abschnitte 4.1, 5.2, 5.7, 9 und 14)
Unterzeichnet: Lisa M. Abel Titel: Director of Quality
Datum: 24. September 2014
83
Sicherheit und Kundendienst
Gewährleistung
Für das YSI professionelle digitale Probenentnahmesystem (ProDSS) wird für den Zeitraum von drei (3) Jahren ab dem Datum des
Kaufs durch den Endbenutzer eine Garantie bezüglich Material- und Fabrikationsfehlern gewährt. Für ProDSS-Schottverschraubung,
Sensoren und Kabelbaugruppen wird für den Zeitraum von zwei (2) Jahren ab dem Datum des Kaufs durch den Endbenutzer
eine Garantie bezüglich Material- und Fabrikationsfehlern gewährt. Für die ProDSS pH- und pH/Redox-Sensormodule, optischen
ODO-Sensorkappen und Li-Ion-Akkus gilt eine Gewährleistungsfrist von einem (1) Jahr ab Kaufdatum durch den Endverbraucher
bei Material- und Verarbeitungsfehlern (6 Monate für Ammonium-, Nitrat-, und Chlorid-Sensormodule). Für die ProDSS-Systeme
(Instrument, Kabel und Sensoren) gilt eine Gewährleistungsfrist von 1 Jahr (Sensormodule ausgenommen) ab Kaufdatum durch den
Endverbraucher bei Material- und Verarbeitungsfehlern, wenn sie durch Mietagenturen für Mietzwecke erworben wurden. Innerhalb
des Gewährleistungszeitraums repariert oder ersetzt YSI nach eigenem Ermessen alle Produkte, die unter diese Gewährleistungsfrist
fallen.
Wenn Sie diese Gewährleistung in Anspruch nehmen möchten, setzen Sie sich mit dem örtlichen YSI-Vertreter oder dem YSIKundendienst in Yellow Springs, Ohio (USA) unter der Rufnummer +1 937 767-7241 (800-897-4151 innerhalb der USA) in
Verbindung oder rufen Sie unter www.YSI.com (Support-Registerkarte) ein Produktrücksendeformular auf. Senden Sie das Produkt
und den Kaufnachweis mit vorausbezahlter Fracht an das von YSI ausgewählte autorisierte Kundendienstcenter. Das Produkt
wird instand gesetzt oder umgetauscht und kostenfrei zurückgesendet. Für instand gesetzte oder Austauschprodukte gilt die
verbleibende Garantiezeit für das Originalprodukt oder mindestens 90 Tage ab dem Zeitpunkt der Instandsetzung oder des
Austausches.
HAFTUNGSEINSCHRÄNKUNG
Diese Gewährleistung schließt Beschädigungen oder Fehler an YSI-Produkten aus, die folgende Ursachen haben:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Fehlerhafte Installation, Bedienung oder Benutzung des Produkts abweichend von den schriftlichen Anweisungen von YSI;
Missbrauch oder missbräuchlicher Gebrauch des Produkts;
Unzureichende Wartung des Produkts gemäß den schriftlichen Anweisungen von YSI oder den normalen Industrieverfahren;
Fehlerhafte Reparaturen am Produkt;
Verwendung fehlerhafter oder falscher Bauteile oder Teile für die Wartung oder Instandsetzung des Produkts;
Nicht ausdrücklich von YSI genehmigte Änderungen am Produkt.
DIESE GEWÄHRLEISTUNG GILT ANSTELLE ALLER ANDEREN GARANTIEN, AUSDRÜCKLICH ODER STILLSCHWEIGEND,
EINSCHLIESSLICH DER GARANTIE FÜR DIE MARKTGÄNGIGKEIT ODER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. DIE
HAFTUNG VON YSI IM RAHMEN DIESER GEWÄHRLEISTUNG IST AUF DIE REPARATUR ODER DEN UMTAUSCH DES PRODUKTS
BESCHRÄNKT, UND DIES IST UNSERE EINZIGE UND AUSSCHLIESSLICHE ABHILFE IN ZUSAMMENHANG MIT ALLEN
FEHLERHAFTEN PRODUKTEN, DIE UNTER DIESE GEWÄHRLEISTUNG FALLEN. IN KEINEM FALL IST YSI HAFTBAR FÜR BESONDERE,
INDIREKTE, ZUFÄLLIGE ODER FOLGESCHÄDEN AUFGRUND EINES VON DIESER GARANTIE GEDECKTEN DEFEKTEN PRODUKTS.
84
Anhang A - DO % Kalibrierwerte
Kalibrierungswert
Druck
D.O. %
in Hg
mmHg
kPa
mbar
101 %
30,22
767,6
102,34
1023,38
100 %
29,92
760,0
101,33
1013,25
99 %
29,62
752,4
100,31
1003,12
98 %
29,32
744,8
99,30
992,99
97 %
29,02
737,2
98,29
982,85
96 %
28,72
729,6
97,27
972,72
95 %
28,43
722,0
96,26
962,59
94 %
28,13
714,4
95,25
952,46
93 %
27,83
706,8
94,23
942,32
92 %
27,53
699,2
93,22
932,19
91 %
27,23
691,6
92,21
922,06
90 %
26,93
684,0
91,19
911,93
89 %
26,63
676,4
90,18
901,79
88 %
26,33
668,8
89,17
891,66
87 %
26,03
661,2
88,15
881,53
86 %
25,73
653,6
87,14
871,40
85 %
25,43
646,0
86,13
861,26
84 %
25,13
638,4
85,11
851,13
83 %
24,83
630,8
84,10
841,00
82 %
24,54
623,2
83,09
830,87
81 %
24,24
615,6
82,07
820,73
80 %
23,94
608,0
81,06
810,60
79 %
23,64
600,4
80,05
800,47
78 %
23,34
592,8
79,03
790,34
77 %
23,04
585,2
78,02
780,20
76 %
22,74
577,6
77,01
770,07
75 %
22,44
570,0
75,99
759,94
74 %
22,14
562,4
74,98
749,81
73 %
21,84
554,8
73,97
739,67
72 %
21,54
547,2
72,95
729,54
85
Leerseite
86
Anhang B - Tabelle für Sauerstofflösbarkeit
Sauerstofflösbarkeit in Wasser in mg/l, wassergesättigter Luft bei 760 mm Hg-Druck ausgesetzt.
Salinität = Messung der Menge gelösten Salzes im Wasser.
Chlorinität = Messung des Chloridgehalts, in Masse, des Wassers.
S(0/00) = 1,80655 x Chlorinität (0/00)
Temp °C
Chlorinität: 0
Salinität: 0
5,0 ppt
9,0 ppt
10,0 ppt
18,1 ppt
15,0 ppt
27,1 ppt
20,0 ppt
36,1 ppt
25,0 ppt
45,2 ppt
0,0
14,62
13,73
12,89
12,10
11,36
10,66
1,0
14,22
13,36
12,55
11,78
11,07
10,39
2,0
13,83
13,00
12,22
11,48
10,79
10,14
3,0
13,46
12,66
11,91
11,20
10,53
9,90
4,0
13,11
12,34
11,61
10,92
10,27
9,66
5,0
12,77
12,02
11,32
10,66
10,03
9,44
6,0
12,45
11,73
11,05
10,40
9,80
9,23
7,0
12,14
11,44
10,78
10,16
9,58
9,02
8,0
11,84
11,17
10,53
9,93
9,36
8,83
9,0
11,56
10,91
10,29
9,71
9,16
8,64
10,0
11,29
10,66
10,06
9,49
8,96
8,45
11,0
11,03
10,42
9,84
9,29
8,77
8,28
12,0
10,78
10,18
9,62
9,09
8,59
8,11
13,0
10,54
9,96
9,42
8,90
8,41
7,95
14,0
10,31
9,75
9,22
8,72
8,24
7,79
15,0
10,08
9,54
9,03
8,54
8,08
7,64
16,0
9,87
9,34
8,84
8,37
7,92
7,50
17,0
9,67
9,15
8,67
8,21
7,77
7,36
18,0
9,47
8,97
8,50
8,05
7,62
7,22
19,0
9,28
8,79
8,33
7,90
7,48
7,09
20,0
9,09
8,62
8,17
7,75
7,35
6,96
21,0
8,92
8,46
8,02
7,61
7,21
6,84
22,0
8,74
8,30
7,87
7,47
7,09
6,72
23,0
8,58
8,14
7,73
7,34
6,96
6,61
24,0
8,42
7,99
7,59
7,21
6,84
6,50
25,0
8,26
7,85
7,46
7,08
6,72
6,39
26,0
8,11
7,71
7,33
6,96
6,62
6,28
27,0
7,97
7,58
7,20
6,85
6,51
6,18
28,0
7,83
7,44
7,08
6,73
6,40
6,09
29,0
7,69
7,32
6,93
6,62
6,30
5,99
30,0
7,56
7,19
6,85
6,51
6,20
5,90
31,0
7,43
7,07
6,73
6,41
6,10
5,81
32,0
7,31
6,96
6,62
6,31
6,01
5,72
87
Anhang B - Tabelle für Sauerstofflösbarkeit
Temp °C
Chlorinität: 0
Salinität: 0
5,0 ppt
9,0 ppt
10,0 ppt
18,1 ppt
15,0 ppt
27,1 ppt
20,0 ppt
36,1 ppt
25,0 ppt
45,2 ppt
33.0
7.18
6.84
6.52
6.21
5.91
5.63
34.0
7.07
6.73
6.42
6.11
5.82
5.55
35.0
6.95
6.62
6.31
6.02
5.73
5.46
36.0
6.84
6.52
6.22
5.93
5.65
5.38
37.0
6.73
6.42
6.12
5.84
5.56
5.31
38.0
6.62
6.32
6.03
5.75
5.48
5.23
39.0
6.52
6.22
5.98
5.66
5.40
5.15
40.0
6.41
6.12
5.84
5.58
5.32
5.08
41.0
6.31
6.03
5.75
5.49
5.24
5.01
42.0
6.21
5.93
5.67
5.41
5.17
4.93
43.0
6.12
5.84
5.58
5.33
5.09
4.86
44.0
6.02
5.75
5.50
5.25
5.02
4.79
45.0
5.93
5.67
5.41
5.17
4.94
4.72
Artikel-Nr. 626973-06REF
Ausg. B
November 2014
88
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