Vorwort - Dietrich Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg

Vorwort - Dietrich Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg
Vorwort
PatientenInfo
Vorwort
Liebe Patientin, lieber Patient,
im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüße ich Sie herzlich in unserem Klinikum.
Es gibt freudige Ereignisse, die Menschen in ein Krankenhaus führen, etwa die Geburt eines Kindes.
Die meisten unserer Patientinnen und Patienten suchen aber bei uns Hilfe, weil sie ein gesundheitliches Problem haben.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden alles dafür tun, damit es Ihnen bald wieder besser
geht.
Zufriedene Menschen, die sich wohl und geborgen fühlen, werden rascher gesund. Gesundheit ist unser Auftrag, Ihr Wohlbefinden unser Anliegen. Neben der bestmöglichen medizinischen Behandlung
durch unsere Ärztinnen und Ärzte, die sich an den aktuellen Erkenntnissen der modernen Medizin orientieren, ist es ebenso unser Wunsch, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben und versorgt fühlen.
Ihr Aufenthalt im Klinikum bedeutet einen Einschnitt in Ihren gewohnten Alltag. Sie müssen sich in
den ersten Tagen Ihres vorübergehenden Aufenthaltes erst in die neue Umgebung und Situation einfinden. Mit diesem Patientenratgeber möchten wir Ihnen helfen, sich schnell mit den Gegebenheiten
unseres Klinikums vertraut zu machen.
Unter den alphabetisch sortierten Stichpunkten finden Sie hoffentlich auf viele Ihrer Fragen eine Antwort. Natürlich ersetzt der Ratgeber nicht das Gespräch. Scheuen Sie sich also nicht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses anzusprechen, wenn Ihnen etwas unklar ist oder Sie spezielle
Wünsche haben.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums und ich, als Geschäftsführerin dieser Einrichtung, wünschen Ihnen eine gute und schnelle Genesung.
Ihre
Gudrun Kappich
Geschäftsführerin
01.06.2015
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PatientenInfo
Leitbild und Name
Leitbild und Name
Leitbild - so möchten wir arbeiten
"Alles was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.", Matthäus 7.12
▪ Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist eine diakonische Einrichtung, die allen Patienten zur Heilung
oder Linderung ihrer Beschwerden offen steht.
▪ Als leistungsstarkes medizinisches Behandlungszentrum orientieren wir uns im Interesse einer
bestmöglichen Versorgung unserer Patienten am medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt.
▪ Großen Wert legen wir auf ganzheitliche Behandlung und nehmen unsere Patienten in ihrem sozialen Umfeld wahr.
▪ Durch menschliche Zuwendung und fachlich kompetente Behandlung vermitteln wir unseren Patienten und deren Angehörigen Sicherheit und Vertrauen.
▪ Wir achten die Würde unserer Patienten und respektieren ihre Wünsche und Entscheidungen.
▪ Motiviert durch christliche Nächstenliebe und humanistische Werte nehmen wir jeden Patienten in
seiner Einzigartigkeit unabhängig von Religion und Weltanschauung an.
▪ Wir verstehen uns als Gemeinschaft, die einen partnerschaftlichen, kooperativen Umgang untereinander pflegt und begegnen einander mit Freundlichkeit und Toleranz.
▪ Selbst stets lernend, wollen wir unseren Erfahrungsschatz einander weitergeben und uns auf diese Art gemeinsam weiter entwickeln.
▪ Jeder von uns wird in seiner Verantwortung ernst genommen, erfährt Anerkennung und Förderung in fachlicher und persönlicher Hinsicht.
▪ Durch wirtschaftliches Handeln und zukunftsorientierte Organisationsstrukturen sichern wir die
Versorgung unserer Patienten.
Dietrich Bonhoeffer
Dietrich Bonhoeffer (geb. 04.02.1906 in Breslau kurz vor seiner Zwillingsschwester Sabine; gest.
09.04.1945 im KZ Flossenbürg) war ein deutscher evangelischer Theologe, profilierter Vertreter der
bekennenden Kirche und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Mit 24 Jahren bereits habilitiert wurde Bonhoeffer nach Auslandsaufenthalten in Spanien und New
York Privatdozent für Evangelische Theologie in Berlin. Daneben war er Jugendreferent und Mitglied
des Ökumenischen Rates. Schon kurz nach Adolf Hitlers Machtergreifung nahm er deutlich Stellung
gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung und engagierte sich früh im Kirchenkampf gegen
die Deutschen Christen und den Arierparagraphen. Ab 1935 war er Leiter des Predigerseminars der
bekennenden Kirche in Finkenwalde, das bis 1940 auch illegal weitergeführt wurde. Etwa ab 1938
schloss er sich dem Widerstand um Wilhelm Franz Canaris an. 1940 erhielt er Redeverbot und 1941
Schreibverbot. Am 5. März 1943 wurde er verhaftet und nach zwei Jahren als einer der Letzten mit
dem 20. Juli 1944 in Verbindung gebrachten Gegner Hitlers hingerichtet.
Bonhoeffer war ein sehr eigenständiger Theologe, der die Bedeutung der Bergpredigt und Nachfolge
Christi besonders betonte und persönlich vorlebte. In seinen Gefängnisbriefen entwickelte er Visionen
für eine künftige Ökumene an der Seite der Armen und Gedanken zu einer nichtreligiösen Interpretation von Bibel und Gottesdienst.
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Heute und Gestern
PatientenInfo
Heute und Gestern
Heute
Im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum werden jedes Jahr durch etwa 2.300 Mitarbeiter mehr als 70.000
Patienten behandelt und versorgt.
Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten in 29 Fachkliniken und Instituten bieten wir nicht nur den Bürgern der Region als leistungsfähiges Gesundheitszentrum Hochleistungsmedizin an.
Zur modernsten medizintechnischen Ausstattung gehören
▪ 2 Kernspintomographen (MRT)
▪ 4 Computertomographen (CT)
▪ 2 Linksherzkathetermessplätze
▪ 2 Linearbeschleuniger in der Strahlenklinik
▪ 1 digitale Subtraktions-Angiographieanlage (DSA)
▪ 1 Mammotome u.v.a.
Als Tumorzentrum bietet das Klinikum den krebskranken Patienten komplexe qualifizierte Betreuung
in stationären, tagesklinischen und palliativen Bereichen.
Geschichte
Das erste Spital in Neubrandenburg wurde lt. Recherchen im Stadtarchiv im Jahr 1308 erwähnt.
1851 wurde in der Pfaffenstraße ein Wohnhaus mit Pferdestall zu einem Krankenhaus mit 45 Betten
umgebaut.
1974 wurde der Grundstein für den heutigen Hauptstandort des Klinikums Neubrandenburg gelegt.
Der Krankenhausneubau sollte als Bezirkskrankenhaus die moderne medizinische Versorgung der Bevölkerung des Bezirkes Neubrandenburg sicherstellen.
Mit der Inbetriebnahme des Neubaus im Oktober 1979 und den vorhandenen Standorten in der Pfaffenstraße bzw. Külzstraße verfügte Neubrandenburg über ein modernes Krankenhaus mit insgesamt
1.150 Betten.
Am 1. Januar 1992 wurde das Klinikum von der Stadt Neubrandenburg in die Trägerschaft der Evangelischen Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH übergeben.
Die Evangelische Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH ist als gemeinnützig anerkannt und Mitglied
des Diakonischen Werkes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburg.
Seit dem 9. April 2002 trägt das Krankenhaus den Namen „Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum“. Mit dieser
Namensgebung wird an den bedeutenden Theologen und Pastor Dietrich Bonhoeffer, der aus christlicher Überzeugung politischen Widerstand in der Diktatur des Naziregimes leistete, erinnert.
Im Januar 2003 fusionierten das Krankenhaus Altentreptow und im Jahre 2007 das Krankenhaus Malchin mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg.
Der Standort in der Pfaffenstraße wurde 2004 aufgegeben und seine klinischen Leistungsbereiche auf
die Standorte Altentreptow und Allendestraße verteilt.
Seit 2014 befinden sich alle Neubrandenburger Kliniken am Standort Salvador-Allende-Straße. Der
Standort Wilhelm-Külz-Straße wurde aufgegeben.
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PatientenInfo
Inhalt
Inhalt
Vor dem Aufenthalt
Anfahrt ............................................................................................................................................... 6
Anmeldung und Aufnahme ..................................................................................................................... 6
Informationen .................................................................................................................................... 11
Lageplan ........................................................................................................................................... 12
Vorbereitung - Stationärer Aufenthalt.................................................................................................... 14
Übernachten ...................................................................................................................................... 14
Während des Aufenthalts
Anregungen und Kritiken ....................................................................................................................... 6
Aufklärung........................................................................................................................................... 7
Aufzüge .............................................................................................................................................. 7
Auskunft ............................................................................................................................................. 7
Azur ................................................................................................................................................... 7
Besucher ............................................................................................................................................. 7
Beurlaubung ........................................................................................................................................ 8
Briefpost ............................................................................................................................................. 8
Cafeteria und Minishop .......................................................................................................................... 8
Datenschutz und Schweigepflicht ............................................................................................................ 8
Dolmetscher ........................................................................................................................................ 8
Essen und Trinken ................................................................................................................................ 9
Friseur ................................................................................................................................................ 9
Fundsachen ......................................................................................................................................... 9
Gottesdienste .................................................................................................................................... 10
Grüne Damen und Herren .................................................................................................................... 10
Hausordnung ..................................................................................................................................... 10
Intensiv- und Wachstationen................................................................................................................ 11
Kosmetikstudio .................................................................................................................................. 11
Kunst und Musik................................................................................................................................. 11
Mitbringsel ........................................................................................................................................ 12
Parken .............................................................................................................................................. 12
Patientenbibliothek ............................................................................................................................. 12
Pflegedienst ....................................................................................................................................... 12
Qualitätsmanagement ......................................................................................................................... 12
Radio und Fernsehen .......................................................................................................................... 13
Rauchen............................................................................................................................................ 13
Ruhezeiten ........................................................................................................................................ 13
Seelsorge .......................................................................................................................................... 13
Sozialdienst ....................................................................................................................................... 13
Studenten und Auszubildende .............................................................................................................. 13
Telefon ............................................................................................................................................. 14
Verlegung.......................................................................................................................................... 14
Visite ................................................................................................................................................ 14
Wahlleistungen .................................................................................................................................. 15
Wartezeiten ....................................................................................................................................... 15
Wertsachen ....................................................................................................................................... 15
Nach dem Aufenthalt
Archiv ................................................................................................................................................. 7
Entlassung .......................................................................................................................................... 8
Kasse ............................................................................................................................................... 11
Kostenregelung .................................................................................................................................. 11
Physiotherapie ................................................................................................................................... 12
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Inhalt
PatientenInfo
Taxi .................................................................................................................................................. 14
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PatientenInfo
Informationen von A-Z
Informationen von A-Z
Anmeldung und Aufnahme
Wir bitten um Verständnis, dass sich bei Ihrer Aufnahme in das Klinikum gewisse Formalitäten leider
nicht vermeiden lassen. Voraussetzung für eine stationäre oder ambulante Behandlung ist der Einweisungs- bzw. Überweisungsschein Ihres behandelnden Arztes. Eine Ausnahme ist die Behandlung
im Notfall.
Zur Klärung des Versicherungsverhältnisses und zum Abschluss des Behandlungsvertrages benötigen
wir einige Ihrer persönlichen Daten. Wir versichern Ihnen, mit Ihren Daten gewissenhaft umzugehen
und die geltenden Gesetze einzuhalten.
Denken Sie bitte an Ihren Personalausweis und Ihre Krankenversichertenkarte, auf der die notwendigen Daten bereits gespeichert sind.
In unseren "Allgemeinen Vertragsbedingungen" werden die rechtlichen Beziehungen zwischen Ihnen
und uns und im "Pflegekostentarif" die Kosten für Ihren Aufenthalt geregelt. Sie sind in der Patientenaufnahme zur Einsichtnahme hinterlegt und werden bei Bedarf ausgehändigt. In der Patientenaufnahme werden Sie über das Leistungsspektrum gemäß dem "Pflegekostentarif" informiert.
Sollten Sie nicht in der Lage sein, in unsere Patientenaufnahme zu kommen, wenden Sie sich bitte
an das Pflegepersonal. Diese werden die Mitarbeiter der Patientenaufnahme informieren, die dann zu
Ihnen ans Bett kommen.
Anfahrt
Neubrandenburg, Allendestraße
(Allendestraße 30, 17036 Neubrandenburg)
Von der A20 kommend, Abfahrt Neubrandenburg Ost über die B197/104 (Woldegker Straße) bis zur
Kreuzung Hagebaumarkt/Araltankstelle links auf die Fritscheshofer Straße einbiegen und der Ausschilderung folgen.
Vom Bahnhof fahren Sie mit der Buslinie 80 in Richtung Pflegeheim/Waldfriedhof/Gartenanlage Carlshöhe (Mai - September) und steigen an der Haltestelle Klinikum aus.
Altentreptow, Klosterberg
(Klosterberg 1a, 17087 Altentreptow)
Aus Richtung Stralsund kommend, fahren Sie auf der L35 (ehemals B96), passieren den Ort "Klatzow"
und biegen an der nächsten Ampelkreuzung rechts nach Altentreptow in die Stralsunder Str. ein, nach
ca. 800 m ist das Krankenhaus ausgeschildert.
Aus Richtung Neubrandenburg kommend, fahren Sie auf der L35 (ehemals B96), passieren das Ortseingangsschild "Altentreptow" und nach der 2. Ampelkreuzung biegen Sie links in den Ort ein. Nach
ca. 800 m ist das Krankenhaus ausgeschildert.
Malchin, Basedower Straße
(Basedower Straße 33, 17139 Malchin)
Von der A19 kommend, Abfahrt Linstow, weiter nach Malchin, im Ort ist das Krankenhaus ausgeschildert.
Anregungen und Kritiken
Fanden Sie etwas besonders gut oder haben Sie sich über etwas geärgert? Dann teilen Sie uns dies
mit, wir sind für jede Rückmeldung dankbar. Jederzeit können Sie sich mit Lob, Kritik oder Anregungen direkt an unsere Mitarbeiter wenden oder nutzen Sie unseren Fragebogen im Anhang. Füllen Sie
ihn bitte aus und stecken Sie ihn in die gekennzeichneten Briefkästen.
Alle Meldungen werden ausgewertet und ggf. Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet. Seien Sie versichert, dass Ihre Kritik willkommen ist, da sie uns hilft, den Service ständig zu verbessern.
Unsere Beauftragte für Beschwerdemanagement erreichen Sie unter Tel.: 0395 775-2144.
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Informationen von A-Z
PatientenInfo
Archiv
Patientenakten sind medizinische Dokumente und müssen entsprechend gesetzlicher Regelungen aufbewahrt werden. Dies geschieht bei uns im Archiv.
Ihr einweisender Arzt erhält von der behandelnden Klinik die für eine qualifizierte und reibungslose
Weiterbehandlung notwendigen Dokumente aus der Akte.
Mit Ihrem Einverständnis können andere weiterbehandelnde Ärzte Ihre Akte aus unserem Archiv anfordern.
Aufklärung
Die Möglichkeiten der modernen medizinischen Diagnostik und Behandlung sind so vielfältig, dass sie
für Laien oft schwer durchschaubar sind. Zudem ist die medizinische Fachsprache für Nichtmediziner
oft unverständlich. Sie haben das Recht über alles, was mit Ihnen geschehen soll, genau informiert
zu werden. Unser medizinisches Personal klärt Sie über Ihre Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten auf. Wenn Ihnen trotzdem etwas nicht ganz klar ist, zögern Sie nicht nachzufragen.
Aufzüge
Wenn man krank ist, ist es oft mühsam, sich zu bewegen. Das Klinikum ist mit zahlreichen Aufzügen
ausgestattet, die Ihnen den Weg zu Ihren Terminen erleichtern sollen. Die Aufzüge werden aber auch
für Krankentransporte und Versorgungsfahrten genutzt. Dadurch entstehen gelegentlich Wartezeiten.
Wir bitten Sie dafür um Verständnis.
Auskunft
Telefonische Auskünfte zu Patientendaten werden aus rechtlichen Gründen nicht erteilt.
Für Auskünfte im pflegerischen und ärztlichen Bereich steht Ihnen unser medizinisches Personal gern
zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin.
Azur
Die Azur ist eine Hauszeitung für Mitarbeiter und Patienten. Neben aktuellen Nachrichten und Berichten aus dem Konzern, seiner Unternehmen, insbesondere dem Klinikum, aus Lehre, Forschung und
Gesundheitspolitik informieren wir Sie auch über Personalia, Konzern- und Klinikgeschichte.
Besucher
Wer schon einmal im Krankenhaus lag, kann sicher gut nachfühlen, wie sehr man sich als Patient
über Besuch freut. Häufig ist die Besuchszeit für Patienten der Höhepunkt des Tages. Angehörige und
Freunde nehmen Anteil an Ihrem Genesungsprozess. Und das ist genauso wichtig wie wirksame Medikamente.
Im Interesse aller Patienten sollte die Besucherzahl auf zwei Personen je Patient und Tag begrenzt
sein, denn zu viele Besucher und zu häufige Besuche können Sie und Ihre Mitpatienten belasten.
Für Krankenbesuche in Infektionszimmern und auf Intensivstationen gelten besondere Regelungen.
Krankenbesuche durch Kinder unter 12 Jahren sind nur in Begleitung eines Erwachsenen gestattet.
Alkoholisierten Besuchern kann der Zutritt zu den Stationen durch das medizinische Personal verwehrt werden.
Bitten Sie also Ihre Besucher um Verständnis für die Weisungen des Personals. Beabsichtigen Sie mit
oder ohne Besucher die Station zu verlassen, so informieren Sie bitte das Pflegepersonal.
Unsere Besuchszeiten sind täglich
▪ 14:30 - 20:00 Uhr
▪ 08:00 - 20:00 Uhr (in Kinderkliniken)
Ausnahmen sind nach Absprache mit der Stationsleitung möglich.
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PatientenInfo
Informationen von A-Z
Beurlaubung
Während Ihrer stationären Krankenhausbehandlung können aus therapeutischen Gründen Beurlaubungen nur ausgesprochen werden, wenn sie unumgänglich sind oder den Behandlungserfolg fördern.
Dies gilt insbesondere bei Langzeiterkrankungen. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem zuständigen
Arzt.
Briefpost
Die Anschrift des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums lautet:
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum
Allendestraße 30
17036 Neubrandenburg
Zusätzlich sollten folgende Angaben enthalten sein:
▪ Ihre Klinik (z.B. Klinik für Mustermedizin 1)
▪ Ihre Station, Zimmernummer (z.B. Station C12, Zimmer C1-21)
Beispiel:
Martin Mustermann
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum
Klinik für Mustermedizin 1
Station C12, Zimmer C1-21
Allendestraße 30
17036 Neubrandenburg
Cafeteria und Minishop
Erfrischungen, Kaffee und Kuchen, einen kleinen Imbiss - im Sommer auch im Freien - Zeitungen,
Zeitschriften und vieles mehr, finden Sie jeweils in unseren Cafeterias.
▪ Neubrandenburg, Allendestraße
◦ Mo - Fr: 08:00 - 19:00 Uhr
◦ Sa: 10:00 - 18:00 Uhr (Shop bis 16:00 Uhr)
◦ So: 10:00 - 18:00 Uhr (Shop geschlossen)
▪ Altentreptow, Klosterberg
◦ Mo - Fr: 08:00 - 17:30 Uhr
◦ Sa - So: 14:00 - 17:30 Uhr
▪ Malchin, Basedower Straße
◦ Mo - Fr: 08:00 - 17:00 Uhr
◦ Sa - So: 14:00 - 17:00 Uhr
Datenschutz und Schweigepflicht
Sämtliche von Ihnen erhobene persönliche Daten unterliegen dem gesetzlichen Datenschutz und werden gemäß den geltenden Vorschriften behandelt. Dies gilt sowohl für die Zeit während als auch nach
Ihrem Aufenthalt.
Alle Mitarbeiter des Klinikums unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.
Wenn Sie es wünschen, können Sie Ihren Arzt von seiner Schweigepflicht entbinden, damit er den
von Ihnen benannten Personen Auskunft erteilen kann.
Dolmetscher
Wenn Sie Schwierigkeiten mit der Verständigung haben, weil Deutsch nicht Ihre Muttersprache ist,
kann das Pflegeteam Ihrer Station einen Dolmetscher für Sie bestellen, der für Sie medizinische Aufklärungs- und wichtige Informationsgespräche übersetzen kann.
Entlassung
Welcher Patient ist nicht glücklich, wenn sich sein Krankenhausaufenthalt dem Ende neigt, und er
wieder nach Hause darf?
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Informationen von A-Z
PatientenInfo
Wenn Ihre Behandlung im Klinikum abgeschlossen ist, werden Sie nach Hause oder in eine weiterversorgende Einrichtung entlassen. Über den Zeitpunkt Ihrer Entlassung entscheidet der behandelnde
Arzt auf der Station, der die geplante Entlassung mit Ihnen bespricht.
Ist eine weiterführende Behandlungsmaßnahme erforderlich, werden die entsprechenden Vorbereitungen vom Klinikum übernommen. Dafür arbeiten wir im Klinikum je nach Bedarf mit verschiedenen
Einrichtungen zusammen.
Wir hoffen sehr, dass Sie mit der Behandlung und der Betreuung im Klinikum zufrieden sind und uns
gesund verlassen können.
Bitte denken Sie noch daran, ausgeliehene Bücher oder andere Gegenstände wieder zurückzugeben.
Sicher fällt Ihnen der Abschied nicht schwer. Und was uns betrifft, so soll man ja im Krankenhaus
nicht "Auf Wiedersehen" sagen. Wir hoffen und wünschen, dass es Ihnen gut geht. Sollten Sie aber
dennoch irgendwann einmal wieder unsere Hilfe brauchen, dann sind wir selbstverständlich zu jeder
Zeit für Sie da.
Essen und Trinken
Die Speisenversorgung unserer Patienten und Mitarbeiter erfolgt durch die Abteilung Catering der
Klinik-Service Neubrandenburg GmbH.
Auf den Stationen werden Sie mit Frühstück, Mittag, Kaffee und Abendbrot versorgt.
Am Aufnahmetag erhalten Sie ein "Standardessen". Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Ihre Essenbestellung nimmt unser Pflegepersonal an fast allen Standorten mit Hilfe eines IT-gestützten Bestellsystems entgegen.
Die Ausgabe des Essens erfolgt über ein Tablett- oder Kellensystem (Malchin).
Der wöchentlich wechselnde Speiseplan (siehe Anhang) bietet Ihnen leckere, abwechslungsreiche Gerichte zur Wahl.
Müssen Sie eine bestimmte Diät einhalten, haben Lebensmittelunverträglichkeiten oder möchten aus
persönlichen oder weltanschaulichen Gründen bestimmte Nahrungsmittel nicht einnehmen, wenden
Sie sich bitte an das Pflegeteam, damit Ihre Wünsche berücksichtigt werden können.
Auf den Getränkewagen der Stationen stehen ständig verschiedene Teesorten für Sie bereit und zusätzlich eine Flasche Mineralwasser pro Tag und Patient. Sind Sie bettlägerig, versorgt Sie das Pflegeteam mit den Getränken.
Weitere Getränke und kleine Snacks bieten Ihnen unsere Cafeterias in den einzelnen Krankenhausstandorten.
Alkohol kann unter Umständen den Heilungsprozess empfindlich stören, er beeinflusst insbesondere
die Wirkung von Medikamenten und macht eine gezielte Therapie unmöglich. Im Krankenhaus ist aus
diesem Grund der Alkoholgenuss untersagt. In besonderen Fällen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren Arzt.
Friseur
Auch während Ihres Aufenthaltes im Klinikum müssen Sie auf einen Friseur nicht verzichten. Am
Standort Neubrandenburg, Allendestraße im Foyer (Haus E, Ebene 0) befindet sich der Friseursalon
Paul, der auch auf Zweithaar spezialisiert ist.
Der Salon ist von Montag bis Freitag zwischen 07:00 und 18:00 Uhr für Sie geöffnet.
Fundsachen
Sollten Sie im Klinikum etwas finden, das vielleicht verlegt oder bei der Entlassung versehentlich zurückgelassen wurde, so bitten wir Sie, diese Fundstücke bei Ihrem Pflegepersonal oder der nächsten
„Information“ abzugeben.
Diese Fundsachen und auch Nachlassgegenstände werden von uns 12 Wochen zentral aufbewahrt,
bei Nichtabholung gehen sie anschließend in das Eigentum des Klinikums über.
Wenn Sie etwas vermissen, wenden Sie sich bitte an unsere Patientenverwaltung/Archiv (Tel. 0395
775-2122).
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PatientenInfo
Informationen von A-Z
Gottesdienste
Neubrandenburg Kapelle
Gottesdienst (in besonderer, kurzer Form)
Sonntag
10:00 Uhr
Abendbesinnung - Texte und Musik zur Nacht
Donnerstag
19.00 Uhr
Altentreptow
Im anliegenden Gebäude des Altenpflegeheimes, direkt vom Krankenhaus begehbar: Gottesdienste
zu kirchlichen Feiertagen (Ostern, Pfingsten, Erntedankfest, Totensonntag, Weihnachten)
Gottesdienst (14-tägig)
Mittwoch
09:30 Uhr
Morgenandacht (wöchentlich)
Montag
10:00 Uhr
Bibelstunde (monatlich)
Dienstag
16:30 Uhr
Die genauen Termine erfragen Sie bitte bei der Stationsleitung.
Malchin
Im Andachtsraum werden zu den kirchlichen Feiertagen Gottesdienste angeboten, Termine erfragen
Sie bitte bei der Stationsleitung.
Grüne Damen und Herren
▪ erkennen sie an ihrer grünen Kleidung,
▪ sind ehrenamtliche Helfer, die unseren Patienten den Aufenthalt im Klinikum erleichtern,
▪ kennen sich im Klinikum bestens aus und begleiten Sie auf Wunsch zu Ihren Untersuchungen und
Behandlungen (z.B. Ultraschall, Röntgen, EKG, Labor) oder auch zu einem kleinen Spaziergang
im Park,
▪ erledigen für Sie kleine Besorgungen und nehmen sich Zeit für Gespräche mit Ihnen,
▪ bieten ihre Unterstützung an jedem Vormittag während der Woche an.
Wenden Sie sich bitte an Ihr Pflegepersonal, wenn Sie Kontakt aufnehmen möchten.
Hausordnung
Die Hausordnung des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums gilt für alle stationären und ambulanten Bereiche
sowie für die dazugehörenden funktionsdiagnostischen Einrichtungen an den Standorten Neubrandenburg Allendestraße, Neubrandenburg Külzstraße, Altentreptow Klosterberg und Malchin Basedower
Straße.
Sie ist verbindlich für alle Patienten, Begleitpersonen und Besucher.
Das Krankenhauspersonal ist bemüht, alles zum Wohle des Patienten zu tun und den Aufenthalt - bedingt durch das Zusammenleben vieler Menschen auf zum Teil engem Raum unter den Bedingungen
eines medizinischen Hochleistungsbetriebes - für alle Beteiligten erträglich zu gestalten.
Vieles, was in unserer Hausordnung steht, mag Ihnen als völlig banal, ja vielleicht sogar überflüssig,
erscheinen. Gewisse Alltagserfahrungen mahnen uns jedoch, von Zeit zu Zeit auf einige Grundregeln
hinzuweisen. So sind unsere Einrichtungsgegenstände und Geräte pfleglich zu behandeln, geraucht
werden darf nur in den speziell gekennzeichneten Pavillons, und sie müssen sich als Patient vor dem
Verlassen der Klinik beim Pflegepersonal abmelden. Ebenso besteht absolutes Alkoholverbot!
Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass bei Verstößen gegen die Hausordnung nach den gültigen
Rechtsvorschriften Maßnahmen bis zur Entlassung aus disziplinarischen Gründen vorgenommen werden.
Die komplette Hausordnung finden Sie im Anhang. Wir bitten um Kenntnisnahme und Einhaltung.
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Informationen von A-Z
PatientenInfo
Informationen
An jedem Krankenhausstandort befindet sich im Eingangsbereich eine zentrale "Information". Wir stehen Ihnen dort gern mit Auskünften zur Seite.
Intensiv- und Wachstationen
Im Klinikum gibt es mehrere Intensiv- und Wachstationen. Der Gesundheitszustand der Patienten
wird hier ständig beobachet, weshalb die technische Ausstattung und personelle Betreuung besonders
hoch sind.
Hier gelten besondere Besuchs- und Zutrittsregeln.
Kasse
Neubrandenburg, Allendestraße
Kasse: Mo - Fr: 08:00 - 12:00 und 12:30 - 14:00 Uhr, außerhalb dieser Zeit nehmen Mitarbeiter
der Notaufnahme Ihre Zuzahlung entgegen
Altentreptow, Klosterberg
Patientenaufnahme: tgl. 06:00 - 21:00 Uhr
Malchin, Basedower Straße
Patientenaufnahme: tgl. 07:00 - 15:30 Uhr, außerhalb dieser Zeit nehmen Mitarbeiter der Information Ihre Zuzahlung entgegen
Kosmetikstudio
Ein professionelles Kosmetikstudio befindet sich am Standort Neubrandenburg, Allendestraße und bietet Ihnen u.a. klassische Kosmetik, Fußpflege und Maniküre an.
Kostenregelung
Vergütung von Krankenhausleistungen
Das Gesetz über die Entgelte für voll- und teilstationäre Krankenhausleistungen (KHEntgG) vom
23.04.2002 regelt die Vergütung der Krankenhausleistungen. Für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten, insbesondere für ärztliche Behandlung, Krankenpflege, Versorgung mit
Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln während des Aufenthaltes, sowie Unterkunft und Verpflegung von den
entsprechenden Kostenträgern (Krankenkassen) übernommen.
Sind Sie privat krankenversichert, rechnen wir auf Wunsch direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. In allen
anderen Fällen erhalten Sie entsprechende Rechnungen, die Sie bei dem für Sie zuständigen Kostenträger einreichen können.
Zuzahlung
Der Patient beteiligt sich an den Gesamtkosten seines stationären Aufenthaltes gemäß SGBV §39
Abs.4 mit einer Zuzahlung (Eigenanteil) von 10,- €/Tag, maximal für 28 Tage im Jahr, inkl. Aufnahme- und Entlassungstag.
Ausnahme ist der stationäre Aufenthalt zur Geburt. Vom Entbindungstag bis zum 6. Tag nach Entbindung zahlt die Patientin keinen Eigenanteil.
Dieser Eigenanteil ist im Krankenhaus am Entlassungstag zu entrichten und wird an Ihren Kostenträger weitergeleitet. Patienten unter 18 Jahren sind von der Zuzahlung befreit.
Bitte nutzen Sie die Kassen bzw. die Patientenaufnahmen in den Eingangsbereichen der Häuser bzw.
außerhalb der Dienstzeit die Informationen.
Kunst und Musik
Freude und Lachen sind gesund und fördern den Genesungsprozess. Aktuelle Veranstaltungstermine
(Bildergalerien, Konzerte,...) entnehmen Sie bitte den Aushängen in den Kliniken oder im Foyer.
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PatientenInfo
Informationen von A-Z
Lageplan
Einen Lageplan des Klinikums finden Sie im Anhang.
Mitbringsel
Bitte fragen Sie das Pflegepersonal, was Sie sich von Ihren Angehörigen an Nahrungsmitteln und Getränken mitbringen lassen können, besonders wenn Diät verordnet ist. Topfblumen dürfen aus hygienischen Gründen nicht mitgebracht werden. Auf den Intensivstationen sind auch Schnittblumen nicht
erlaubt. Tiere gehören grundsätzlich nicht ins Krankenhaus.
Patientenbibliothek
Wenn Sie gern lesen, nutzen Sie das kostenlose Angebot der Patientenbibliothek mit über 12.000 Büchern, davon 9.000 Belletristik und 3.000 aus der Sach- und Kinderliteratur.
Die Patientenbibliothek befindet sich am Standort Neubrandenburg, Allendestraße Haus I, Ebene 1
und ist von Montag - Donnerstag 14:30 - 15:30 Uhr geöffnet. Von hier aus organisieren wir alle 14
Tage eine Buchaushleihe für den Standort Altentreptow.
In Malchin befindet sich ein Handbestand in den Aufenthaltsräumen der Stationen.
Bettlägerige Patienten werden von uns auf Station besucht.
Parken
Neubrandenburg, Allendestraße
Rund um das Klinikum finden Sie gebührenpflichtige Parkplätze. Die entsprechende Kennzeichnung auf den Lageplänen und die aktuellen Parktarife finden Sie im Anhang.
Pflegedienst
Wenn Sie zu uns ins Krankenhaus kommen, haben Sie möglicherweise Schmerzen, Sie fühlen sich
verunsichert und sind besorgt um Ihre Gesundheit. Um Ihre individuelle Pflege planen zu können,
sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Informieren Sie uns über Ihre Bedürfnisse und Ihre Gewohnheiten, damit wir Sie bestmöglich betreuen können.
Der Tagesablauf in unserem Klinikum wird häufig bestimmt von Diagnostik und Therapie. Bisweilen
ändert sich dadurch für Sie der gewohnte Tagesablauf. Wir bitten Sie hierfür um Ihr Verständnis.
Unsere qualifizierten Pflegekräfte kümmern sich rund um die Uhr um Ihr Wohlbefinden. In jeder
Schicht sind kompetente Ansprechpartner für Sie zuständig, an die Sie sich vertrauensvoll wenden
können.
Physiotherapie
Wenn Sie nach Ihrem stationären Aufenthalt eine weitere physiotherapeutische Betreuung benötigen
oder eine solche wünschen, können Sie diese ambulant in unserer Physiotherapie fortsetzen (Tel.
0395 775-Durchwahl).
▪ Neubrandenburg, Allendestraße Durchwahl: 2510
▪ Altentreptow, Klosterberg Durchwahl: 3170
▪ Malchin, Basedower Straße Durchwahl: 3815
Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement in einem Krankenhaus bedeutet, die Abläufe und Strukturen im Klinikum so zu
gestalten, dass die Bedürfnisse der Patienten voll erfüllt werden und sich auch unsere Beschäftigten
wohlfühlen.
Das Qualitätsmanagementsystem hat die Aufgabe, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in
Gang zu setzen, damit wir unsere Leistungen für Sie ständig optimieren können.
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Informationen von A-Z
PatientenInfo
Radio und Fernsehen
Die Patientenzimmer sind, soweit keine therapeutischen Gründe dem entgegen stehen, mit Fernsehern ausgestattet.
Zum Empfang des individuellen Fernsehtones können gegen ein geringes Entgelt im Minishop bzw. an
der Information Kopfhörer erworben werden.
Das Mitbringen und damit die Nutzung von privaten Radio- und Fernsehgeräten und sonstigen elektrischen Geäten mit Netzanschluss ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Eine Ausnahme bilden
Geräte zur persönlichen Körperpflege.
Bitte nehmen Sie bei der Nutzung von Fernseh- und Radiogeräten Rücksicht auf Ihre Mitpatienten.
Weitere Informationen wie Bedienungsanleitung und Kostenübersicht finden Sie im Anhang.
Rauchen
Rauchen und Gesundheit passen nicht zusammen.
Ihre Gesundheit, die Krankenhaushygiene, die strengen Brandschutzbestimmungen und nicht zuletzt
der Gesetzgeber verbieten das Rauchen im Krankenhaus.
Deshalb ist im gesamten Klinikum, also auch in Ihrem Zimmer, das Rauchen untersagt.
Wenn Sie dennoch nicht auf eine Zigarette verzichten können, bitten wir Sie, nur in den ausgewiesenen Raucherpavillons außerhalb der Gebäude zu rauchen.
Ruhezeiten
Für alle Patienten ist auf den Stationen im Anschluss an die Mittagsmahlzeit eine Ruhezeit von 2 Stunden einzuhalten. Um den für die Genesung wichtigen Schlaf zu sichern, ist in der Zeit von 22:00 bis
06:00 Uhr Nachtruhe. Zu Ihrer Sicherheit führt unser Personal regelmäßig Kontrollgänge durch.
Seelsorge
Die Seelsorger im Klinikum sind für Sie da, unabhängig von Ihrer Weltanschauung oder Religion. Sie
bringen Zeit und Zuwendung mit und teilen eigene Glaubenserfahrungen mit Ihnen. Bei Ihren Besuchen lassen Sie sich auf das ein, was Ihnen jetzt wichtig ist und was Sie bewegt, Ihre Sorgen und
Freuden, Ihre Ängste und Hoffnungen. Die Seelsorger glauben, dass Gott allen nahe sein will.
Natürlich können Sie die Seelsorger auch jederzeit von unserem Pflegepersonal rufen lassen. Die
Seelsorger werden Sie auf Ihrer Station aufsuchen.
Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie im Anhang.
Sozialdienst
Durch Ihren Krankenhausaufenthalt ergeben sich für Sie möglicherweise Fragen und Probleme, bei
deren Lösung Ihnen unsere Mitarbeiter des Sozialdienstes gerne behilflich sein möchten. Im Anhang
finden Sie eine Übersicht der für Sie zuständigen Ansprechpartner.
Studenten und Auszubildende
Eine zentrale Aufgabe des Klinikums ist neben der Versorgung der Patienten auch die Ausbildung von
Medizinern und Pflegekräften.
Dies tun wir als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und als
Ausbildungsbetrieb (Berufliche Schule am Klinikum) für Pflegeberufe.
Somit wird unsererseits gewährleistet, dass Sie auch in Zukunft von kompetenten Kräften versorgt
und behandelt werden.
In der Praxis lernen die zukünftigen Mediziner und Pflegekräfte Krankheiten zu erkennen, Patienten
zu behandeln und zu pflegen. Deshalb findet ein Teil der Ausbildung auch am Krankenbett statt. Vielleicht ist der Kontakt zu den Lernenden auch eine interessante Unterbrechung Ihres Krankenhaustages.
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PatientenInfo
Informationen von A-Z
Taxi
Damit Sie bequem und problemlos wieder nach Hause gelangen können, stehen am Haupteingang
der Krankenhausstandorte Taxis bereit.
Sollten Sie einmal keines antreffen, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen „Informationen“, die Ihnen
dann ein Taxi organisieren.
Telefon
Handy
Der Gebrauch von Handys ist nur zulässig, wenn die eigene und die Genesung der Mitpatienten nicht
gestört werden. Die Nutzung kann durch das Personal untersagt werden.
Patiententelefon
Wir bieten Ihnen als Wahlleistung "Telefonieren am Patientenbett" an. Die dazu erforderliche Medienkarte erhalten Sie in der Patientenaufnahme bzw. an der Information.
Öffentliche Münzfernsprecher finden Sie in den jeweiligen Eingangsbereichen und in Malchin in Ebene
1.
Übernachten
Wenn Sie als Patient des Klinikums am Tag vor Ihrer Aufnahme anreisen möchten und Sie oder Ihre
Angehörigen eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, stehen Ihnen Gästezimmer zur Verfügung.
Bei Belegung mit
▪ 1 Person: 30,- €
▪ 2 Personen: 50,- €
inklusive Bettwäsche und Handtücher, ohne Verpflegung.
Telefonische Reservierung unter Tel. 0395 775-2211 oder über die Information unter Tel. 0395 775-0.
Verlegung
Während Ihres Aufenthaltes kann auch eine Verlegung auf eine andere Station oder Fachabteilung
notwendig sein. Ihr behandelnder Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und gemeinsam mit dem Pflegeteam umsetzen.
Ihre Rufnummer vom Patiententelefon kann dabei beibehalten werden. Lesen Sie bitte auch dazu die
Bedienungsanleitung im Anhang.
Visite
Um Sie ohne lange Wartezeiten betreuen zu können, ist es ratsam, sich während der Visiten im Zimmer aufzuhalten. Die genauen Visitezeiten Ihrer Klinik/Station erfahren Sie vom Pflegeteam.
Scheuen Sie sich nicht, bei der Visite Fragen zu stellen.
Da wir auch medizinisches Personal ausbilden, stehen meist mehrere Personen an Ihrem Bett. Bitte
haben Sie dafür Verständnis.
Vorbereitung - Stationärer Aufenthalt
Was sollten Sie für Ihren Aufenthalt mitbringen?
▪ Einweisung/Überweisung Ihres Hausarztes/Facharztes,
▪ Versichertenkarte,
▪ angeforderte Untersuchungsergebnisse zur Operations- und Narkosevorbereitung,
▪ wichtige Berichte, Befunde und Röntgenbilder Ihres Hausarztes/Facharztes oder von früheren
Krankenhausaufenthalten
▪ Auflistung der regelmäßig eingenommenen Medikamente (Medikamentenliste)
▪ Falls vorhanden: Marcumar-, Allergie-, Zucker-, Schrittmacherpass etc.
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Informationen von A-Z
PatientenInfo
Was gehört in Ihren Koffer?
▪ Wasch- und Pflegeutensilien, evtl. Haartrockner
▪ Etuis für Brillen und Zahnersatz
▪ Wäsche/Nachtwäsche
▪ Morgenmantel und Hausschuhe
▪ Bequeme Kleidung, z. B. Trainingsanzug
▪ zum Zeitvertreib je nach Belieben Bücher, Zeitschriften, MP3-Player, Spiele, Briefpapier, Stift.
Aus Platzgründen sollte Ihr Koffer nicht zu groß und möglichst zusammenfaltbar sein.
Wertsachen
Da das Klinikum für den Verlust von Wertsachen oder Bargeldbeträgen keine Haftung übernehmen
kann, ist es am besten, wenn Sie diese zu Hause lassen.
Falls Sie es aber wünschen, bieten wir Ihnen die Aufbewahrung Ihrer Wertsachen selbstverständlich
gegen Quittung an.
Annahmeberechtigte sind die Mitarbeiter der Kasse und der Informationen.
Wahlleistungen
Sie können über die allgemeinen Krankenhausleistungen hinaus Wahlleistungen in Anspruch nehmen.
Diese Wahlleistungen müssen schriftlich vereinbart werden. Ein entsprechendes Antragsformular erhalten Sie bei Ihrer Aufnahme in unserem Krankenhaus.
Wahlärztliche Leistungen (Chefarztwahlleistung) können nur auf der Grundlage eines gesonderten Behandlungsvertrages des Patienten mit liquidationsberechtigten Ärzten des Klinikums gewährt werden.
Zu beachten ist hierbei, dass bei der Wahl einer besonderen ärztlichen Leistung alle zur Mitbehandlung hinzugezogenen Ärzte wie z.B. Anästhesisten, Radiologen oder Laborärzte berechtigt sind, ihre
ärztlichen Leistungen in Rechnung zu stellen. Es empfiehlt sich daher, mit dem behandelnden Arzt
vorab über die voraussichtlich entstehenden Kosten ein informatives Gespräch zu führen.
Weiterhin bieten wir Ihnen in begrenztem Umfang und gegen besonderes Entgelt:
▪ die Unterbringung in einem 1- oder 2-Bettzimmer mit eigenem Sanitärbereich. Der Preis gestaltet
sich je nach baulichem Zustand der Häuser und Ausstattungskomfort der entsprechenden Klinik
◦ für 1-Bettzimmer (62,78 €)
◦ für 2-Bettzimmer (23,54 €).
▪ Die Aufnahme einer Begleitperson richtet sich nach den Gegebenheiten auf der jeweiligen Station
und wird im Rahmen des Arztgespräches unter Hinzuziehung des "Pflegekostentarifs" vereinbart.
Ist die Unterbringung einer Begleitperson medizinisch notwendig, werden die Kosten von der Krankenkasse des Versicherten übernommen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Patientenmanagement.
Wartezeiten
Notfälle haben bei uns absoluten Vorrang. Daher kann es manchmal etwas länger dauern als geplant.
Wir bitten Sie um Verständnis. Wir bemühen uns, die Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich zu
halten. Ein mitgebrachtes Buch oder eine Zeitschrift kann Ihnen helfen, eine längere Wartezeit zu
überbrücken.
Willensäußerungen für den Notfall
Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist die Willensäußerung eines entscheidungsfähigen Patienten zur künftigen
Behandlung für den Fall, dass er sich zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Behandlung nicht mehr
äußern kann. Aus der Patientenverfügung sollte hervorgehen, ob und in welchem Umfang in kritischen Krankheitssituationen medizinische, lebenserhaltende Maßnahmen eingesetzt werden sollen.
Die Aussagen sollten möglichst konkret sein, und mit der Familie und dem Hausarzt besprochen sein.
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PatientenInfo
Informationen von A-Z
Vorsorgevollmacht
Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie eine oder mehrere Personen bevollmächtigen, verbindliche
Entscheidungen in Gesundheitsangelegenheiten zu treffen. Diese Personen vertreten Sie gegenüber
den Sie behandelnden Ärzten für den Fall, dass Sie nicht in der Lage sind, Ihren Willen zu äußern (§
1904 Abs. 2 BGB).
Betreuungsverfügung
Eine Betreuungsverfügung ist eine für das Vormundschaftsgericht bestimmte Willensäußerung, für
den Fall, dass eine Betreuung angeordnet wird. Mit dieser können Vorschläge zur Betreuungsperson
und Wünsche zur Wahrnehmung Ihrer Aufgaben festgehalten werden.
Bei Fragen hilft Ihnen unser Pflegepersonal gerne weiter.
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Medizinische Bereiche
PatientenInfo
Medizinische Bereiche
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum
▪ Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
▪ Klinik für Allgemeine Chirurgie
▪ Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
▪ Klinik für Augenheilkunde
▪ Klinik für Frauenheilkunde und Geburtenhilfe
▪ Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operation
▪ Klinik für Innere Medizin 1 - Onkologische Tagesklinik
▪ Klinik für Innere Medizin 2 - Rheumatologische Tagesklinik
▪ Klinik für Innere Medizin 3
▪ Klinik für Innere Medizin 4
▪ Klinik für Internistische Intensivmedizin
▪ Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
▪ Klinik für Kinderchirurgie und -urologie
▪ Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Plastische Operationen
▪ Klinik für Neurochirurgie
▪ Klinik für Neurologie
▪ Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
▪ Klinik für Orthopädie 2
▪ Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychiatrische Tagesklinik
▪ Klinik für Radiologie und Neuradiologie
▪ Klinik für Strahlentherapie
▪ Klinik für Urologie
▪ Zentrale Notaufnahme
▪ Institut für Laboratoriumsdiagnostik, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin
▪ Institut für Pathologie
Bethesda Klinik
▪ Klinik für geriatrische Rehabilitation
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PatientenInfo
Anhang
Ihre Klinik
Hausordnung
Krankenhausseelsorge
Sozialdienst
Nutzung Fernsehen / Radio, Telefon und Internet
Speisepläne
Anregungen und Kritiken
Lageplan
Parktarife
18
Anhang
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