MU502 / MU1002X

MU502 / MU1002X

Kompaktmixer

BEDIENUNGSANLEITUNG

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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WICHTIGE

SICHERHEITSANWEISUNGEN!

1. Lesen Sie diese Sicherheitsanweisungen, bevor

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

Sie das Gerät benutzen.

Verwahren Sie diese Anweisungen an einem sicheren Ort, um später immer wieder darauf zurückgreifen zu können.

Folgen Sie allen Warnhinweisen, um einen gesicherten Umgang mit dem Gerät zu gewährleisten.

Folgen Sie allen Anweisungen, die in dieser

Bedienungsanleitung gemacht werden.

Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von

Wasser oder in Umgebungen mit starker

Kondenswasserbildung, z.B. im Badezimmer, in der Nähe von Waschbecken, Waschmaschinen, feuchten Kellern, Swimming Pools usw.

Halten Sie das Gerät mit einem weichen, trockenen Lappen sauber. Wischen Sie es gelegentlich mit einem feuchten Tuch ab.

Benutzen Sie keine anderen Reinigungs- oder

Lösungsmittel, die die Lackierung oder die

Plastikteile angreifen könnten. Regelmäßige

Pflege und Überprüfung beschert Ihnen eine lange Lebensdauer und höchste Zuverlässigkeit.

Entkabeln sie das Gerät vor der Reinigung.

Verdecken Sie nicht die Lüftungsschlitze. Bauen

Sie das Gerät so ein, wie der Hersteller es vorschreibt. Das Gerät sollte so aufgestellt werden, dass immer eine ausreichende

Luftzufuhr gewährleistet ist. Zum Beispiel sollte das Gerät nicht im Bett, auf einem Kissen oder anderen Oberflächen betrieben werden, die die

Lüftungsschlitze verdecken könnten, oder in einer festen Installation derart eingebaut werden, dass die warme Luft nicht mehr ungehindert abfließen kann.

Das Gerät sollte nicht in der Nähe von

Wärmequellen

Heizkörper, betrieben

Wärmespeicher, werden

Öfen,

(z.B. starke

Lichtquellen, Leistungsverstärker etc.).

Achten Sie darauf, dass das Gerät immer 9. geerdet und das Netzkabel nicht beschädigt ist.

Entfernen Sie nicht mit Gewalt den Erdleiter des

Netzsteckers. Bei einem Euro Stecker geschieht die Erdung über die beiden Metallzungen an beiden Seiten des Steckers. Die Erdung (der

Schutzleiter) ist, wie der Name schon sagt, zu

Ihrem Schutz da. Falls der mitgelieferte Stecker nicht in die örtliche Netzdose passt, lassen Sie den Stecker von einem Elektriker (und nur von einem Elektriker!) gegen einen passenden austauschen.

10. Netzkabel sollten so verlegt werden, dass man nicht über sie stolpert, darauf herumtrampelt, oder dass sie womöglich von anderen spitzen oder schweren Gegenständen eingedrückt werden. Netzkabel dürfen nicht geknickt werden

– achten Sie besonders auf einwandfreie

Verlegung an der Stelle, wo das Kabel das

Gerät verlässt sowie nahe MU Stecker.

11. Verwenden Sie nur

Originalzubehör und/oder solches, das vom

Hersteller empfohlen wird.

12. Wird das verpackte Gerät mit einer Sackkarre transportiert,

Sie Verletzungen

Überkippen. vermeiden durch versehentliches

13. Ziehen Sie den Netzstecker bei Gewitter oder wenn es längere Zeit nicht gebraucht wird.

14. Das Gerät sollte unbedingt von nur geschultem

Personal repariert werden, wenn:

Das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt wurde, Gegenstände oder Flüssigkeiten in das

Innere gelangt sind, das Gerät Regen ausgesetzt war, das Gerät offensichtlich nicht richtig funktioniert oder plötzlich anders als gewohnt reagiert, das Gerät hingefallen oder das

Gehäuse beschädigt ist.

Wartung:

Der Anwender darf keine weiteren

Wartungsarbeiten an dem Gerät vornehmen als in der Bedienungsanleitung angegeben.

Sonstige Wartungsarbeiten dürfen nur von geschultem Personal durchgeführt werden.

VORSICHT: UM DIE GEFAHR VON STROMSCHLÄGEN

ZU VERMEIDEN, ENTFERNEN SIE KEINE ÄUSSEREN

TEILE. DIESES GERÄT ENTHÄLT KEINE TEILE, ZU

DENEN DER ANWENDER ZUGANG HABEN MÜSSTE.

LASSEN SIE ALLE SERVICE LEISTUNGEN VON

AUSGEBILDETEM FACHPERSONAL BEI EINEM

AUTORISIERTEN PHONIC HÄNDLER DURCHFÜHREN.

Dieses Dreieck mit dem Blitzsymbol auf

Ihrem Gerät macht Sie auf nicht isolierte

„gefährliche Spannungen“ im Inneren des

Gerätes aufmerksam, stark genug um einen lebensbedrohlichen Stromschlag abzugeben.

Dieses Dreieck mit dem Ausrufezeichen auf

Ihrem Gerät weist Sie auf wichtige

Bedienungs- und Pflegeanweisungen in den

Begleitpapieren hin.

WARNUNG: UM DIE GEFAHR VON FEUER ODER

ELEKTRISCHEM SCHOCK ZU VERMEIDEN, SETZEN

SIE DIESES GERÄT KEINER FEUCHTIGKEIT ODER

REGEN AUS.

VORSICHT: EINE VON DER BEDIENUNGSANLEITUNG

ABWEICHENDE HANDHABUNG DES GERÄTS KANN

GEFÄHRLICHE STRAHLUNGEN FREISETZEN!

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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MU502

MU1002X

Kompaktmixer

BEDIENUNGSANLEITUNG

INHALT

EINFÜHRUNG

MERKMALE

VOR DER INBETRIEBNAHME

BESCHREIBUNG DES ANSCHLUSSFELDS

OBERSEITE

STIRNSEITE

SCHALTER UND REGLER

STIRNSEITE

EINGANGSKANÄLE

DSP = DIGITALER EFFEKTPROZESSOR

SUMMEN SEKTION

ANWENDUNGS- UND VERKABELUNGSBEISPIEL

DIGITALE EFFEKTPROGRAMME

ERSTE SCHRITTE

RICHTIG EINPEGELN

TIPPS AUS DER PRAXIS

TECHNISCHE DATEN

ABMESSUNGEN

BLOCKSCHALTBILDER

MU1202

MU1002X

SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH

TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN

GLOSSAR

KONFORMITÄTSERKLÄRUNGEN

GARANTIE UND SERVICE

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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EINFÜHRUNG

Vielen Dank, dass Sie sich für einen hochwertigen Phonic Mixer aus der neuen MU

Serie entschieden haben.

Die neue MU Serie zeichnet sich durch noch bessere Audiodaten aus, der Signal-

Rauschabstand konnte durch Optimierung der

Signalwege nochmals verbessert werden. Alle

Geräte mit dem Suffix „X“ sind mit dem neuen

32/40-bit Signalprozessor ausgestattet, der

über 16 Grundprogramme verfügt, bei denen jeweils der wichtigste Parameter veränderbar ist – auf diese Weise stehen buchstäblich

Hunderte von individuellen Effektprogrammen zur Verfügung! Damit wurde den vielen

Anregungen und Wünschen der Anwender aus aller Welt Rechnung getragen, die auch im analogen Kompaktmixerbereich nicht hochwertige Qualität verzichten wollen. auf

Die Mischpulte MU502 und MU1002X wurden für all diejenigen Anwender entworfen, die einen kleinen, übersichtlichen Mixer mit zwei

Mikrofonvorverstärkern und vielen Stereo Line

Eingängen für kleine Beschallungen,

Recording Anwendungen, Festinstallationen und Video Vertonung oder als Submixer benötigen. Trotz der geringen Größe werden

Sie überrascht sein, wie vielfältig die

Anwendungsmöglichkeiten für diese Mixer sind

– ohne dabei die Übersicht zu verlieren! Meist benötigt man für solche Aufgaben nicht mehr als einen Effektprozessor – der MU1002X macht mit seinem eingebauten 32/40-bit

Prozessor ein externes Effektgerät überflüssig.

Das spart Platz und Zeit und vermindert die

Fehlerquellen, da keine weitere Verkabelung vorgenommen werden muss.

Nur weil die Pulte kompakt sind, müssen Sie als Anwender nicht auf Audioqualität verzichten. Sie

Mikrofonvorverstärker erhalten mit hochwertige geringster

Verzerrung, genügend weitem Dynamikbereich,

Verstärkungsreserven – und natürlich mit einem hervorragenden Klang.

In allen Phonic Pulten, vom kleinsten bis zum größten, werden nur die besten Bauteile verbaut. Die Fertigung findet in Phonic eigenen

Werken unter ISO9001 Management statt, was für eine gleichbleibend hohe Qualität bürgt.

Phonic Mixer finden sich in professionellen

Tonstudios, beim Rundfunk, Fernsehen und anderen Produktionsorten sowie in semiprofessionellen Umgebungen.

Wir wissen, dass Sie nichts lieber wollen als den Mixer auspacken, anschließen und

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

loslegen – damit Sie die Möglichkeiten des

Mixers jedoch möglichst erschöpfend nutzen können, studieren Sie bitte vorher sorgfältig diese Bedienungsanleitung, insbesondere die

Sicherheitsanweisungen. Bewahren Sie die

Anleitung gut auf, wenn Sie später noch mal etwas nachschlagen wollen. Machen Sie sich in Ruhe mit den verschiedenen Funktionen und neuen Möglichkeiten dieses Mixers vertraut, auch wenn Sie der Ansicht sind, dass

Sie ein erfahrener Tontechniker sind und das

Lesen von Bedienungsanleitungen nicht zu

Ihren Aufgaben gehört. In diesem Fall werfen

Sie bitte zumindest einen Blick auf die

Passagen „VOR DER INBETRIEBNAHME“ sowie „ERSTE SCHRITTE“.

MERKMALE

MU502

äußerst rauscharme Vorverstärker

2 Mikrofon Eingänge

5 Line Eingänge

1 Mic/Line Kanal und 2 Stereo Kanäle

Trittschallfilter, Insert, 2-Band EQ und

Spitzenpegel Anzeige im Monokanal

Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten

über Cinch & Mini Stereo Klinken mit

Trimpotis

globale Schaltung

Phantomspeisung der +48V

zwei 4-stellige Summen Pegel Anzeigen

Kopfhörerausgang mit Lautstärkeregler

symmetrische Summenausgänge

MU1002X

kompakter Analogmixer für Live und

Recording Anwendungen

10 Eingänge mit extrem nebengeräuscharmer Schaltung

32/40-bit Effektprozessor mit 48 kHz

Sampling Rate;

Grundprogrammen mit

16 je

Effekteinem veränderbaren Parameter und Memory

Funktion

2 symmetrische Mono Kanalzüge für

Mikrofone und Linienpegelgeräte mit

Signalspitzenanzeige

2 extrem

Mikrofonvorverstärker

4 Stereo Line hochwertige

Kanalzüge mit

Pegelumschaltung –10/+4 dB

musikalische, gut zupackende 3-Band

Klangregelung in den beiden Monokanälen

75 Hz Trittschallfilter in den Monokanälen

Effekt Ausspielweg in allen Kanälen

Stereo EFX SEND Cue zum Abhören und

Einpegeln einzelner Kanäle

4

Mini Stereo Klinken Ein- und Ausgänge sowie Cinch

Pegelregler

Buchsen für mit analoge

Aufnahmen

+48 V Phantomspeisung eigenem

Zweispur in den

Mikrofoneingängen

leistungsstarker Kopfhörerverstärker

symmetrischer professionellem,

Summenausgang

60 mm mit

Flachbahn

Schiebesteller für die Endlautstärke

Mono Schalter für die Stereosumme bietet die Wahl zwischen Stereo und zweifach

Mono Ausgängen

VOR DER INBETRIEBNAHME

1. Überprüfen Sie die Netzspannung, bevor

Sie den Netzstecker anschließen. Stellen

Sie sicher, dass das Mixernetzteil für die

örtlich vorherrschende ausgelegt ist. Wählen

Netzspannung

Sie die

Stromversorgung für die Audioanlage mit

Sorgfalt, vermeiden Sie vor allem die gemeinsame Nutzung von Steckdosen mit der Lichtanlage.

2. Verlegen Sie die Audiokabel getrennt von

Licht- und Stromkabeln, benutzen Sie, wann immer möglich, symmetrische

Verbindungen. Falls notwendig, kreuzen

Sie Ton- und Lichtkabel in einem Winkel von 90° zueinander, um Interferenzen möglichst gering zu halten.

Unsymmetrische Kabel sollten so kurz wie möglich sein.

3. Überprüfen Sie Ihre Kabel regelmäßig und beschriften Sie beide Enden, um sie leicht auseinander halten zu können.

4. Machen Sie zuerst sämtliche

Kabelverbindungen, bevor Sie die Geräte der Audioanlage anschalten.

5. Vor dem Anschalten des Geräts

(Verbindung mit dem Netz) müssen alle

Ausgangsregler vollkommen herunter gedreht sein, um die Zerstörung von angeschlossenen

übermäßige

Geräten

Nebengeräusche oder zu vermeiden, hervorgerufen durch schlechte

Pegelanpassung, falsche Verkabelung, defekte Kabel

Steckverbindungen. oder schadhafte

6. Beim Einschalten Ihrer Audioanlage schalten Sie den Verstärker bzw. die

Aktivboxen

Ausschalten als ist letztes die ein; beim

Reihenfolge umgekehrt: Zuerst den Verstärker (die

Aktivbox), dann das Mischpult ausschalten

(bzw. vom Netz trennen).

7. Schalten Sie das Gerät immer zuerst aus, bevor Sie die Verbindung mit dem Netzteil herstellen oder unterbrechen.

BESCHREIBUNG DES

ANSCHLUSSFELDS

OBERSEITE

1. XLR MIC EINGÄNGE

Die symmetrischen Mikrofoneingänge sind als weibliche XLR Buchsen ausgelegt. Hier können Mikrofone oder DI Boxen mit niederohmigem Mikrofonpegel angeschlossen werden. Es gibt allerdings auch Geräte, die im

Ausgang XLR Buchsen verwenden, deren

Ausgangspegel jedoch +4 dBu beträgt. Die sollten hier nicht angeschlossen werden, der

Eingangspegel wäre viel zu hoch und würde die Eingangsschaltung verzerren, noch bevor

Sie mit dem GAIN Regler irgendetwas dagegen tun könnten. Verwenden Sie für solche Signale die Line Eingänge.

Wir empfehlen die Verwendung von professionellen Mikrofonen mit symmetrischen

Ausgängen, egal ob dynamisch, Kondensator- oder Bändchenmikrofon. Benutzen Sie bitte nur hochwertige, niederohmige, abgeschirmte

Kabel und achten Sie auf die richtige

Steckerbelegung. Die Belegung der XLR

Buchsen entspricht dem internationalen

Standard: 1 = Masse, 2 = positiv, 3 = negativ.

Lesen Sie unbedingt das Kapitel

„SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH“!

Wenn Sie ein Kondensatormikrofon oder eine aktive DI Box benutzen, benötigen Sie +48V

Phantomspeisung. Diese können Sie beim

MU502 und MU1002X hinzuschalten. Wenn

Sie die Phantomspeisung einschalten, sollten alle Lautstärke Regler (Eingangskanäle,

Master) runter gedreht sein. Um übermäßige

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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Störgeräusche in den angeschlossenen

Lautsprechern zu vermeiden, sollten Sie

Kondensatormikrofone nicht einstecken, solange die Phantomspeisung eingeschaltet ist.

Also: Erst Mikrofon oder DI Box einstecken, dann Phantomspeisung einschalten.... (siehe auch #31).

Anmerkung: Wenn Sie unsymmetrische Mikrofone oder

Line Signale an den XLR Eingang angeschlossen haben, dürfen Sie die Phantomspeisung nicht verwenden!

2. LINE

An diese

Klinkenbuchse dreipolige werden

6,3 mm

Geräte

TRS mit niederohmigem Linienpegel angeschlossen, also Geräte wie Keyboards, elektronische

Drums, CD Spieler usw. Elektrische Gitarren und Bässe schließen Sie jedoch besser nicht an diese Eingänge an, auch wenn der

Klinkenstecker dies vermuten lässt. Deren

Ausgangssignale sind in der Regel hochohmig, es käme zu einer Fehlanpassung und somit zu einem sehr schlechten Klang. Vielmehr müssen Sie für den Zweck eine DI-Box verwenden, die dann wiederum an den

Mikrofoneingang angeschlossen wird.

Es können symmetrische oder unsymmetrische Signale verarbeitet werden.

Wenn Sie einen unsymmetrischen (also zweipoligen) 6,3 mm Klinkenstecker verwenden, wandelt der Line Eingang das

Signal, das am Ring anliegt, automatisch in

Masse um.

Mikrofon (= XLR) und Line (= Klinke)

Eingänge sollten nicht gleichzeitig belegt werden, sonst

Beeinträchtigungen kommt der es

Signale zu und

Rückkopplungen – also entweder nur das

Mikrofon anschließen oder ein Line Pegel

Gerät.

3. INS (INSERT) (nur MU502)

Für den Monokanal gibt es einen unsymmetrischen Einschleifpunkt, der den

Signalweg im Kanaleingang unterbricht. Dort wird das Signal aus dem Mixer herausgeführt, nach Belieben in einem externen Gerät bearbeitet, und wieder dem Mixer an gleicher

Stelle zugeführt. Diese Art der Verbindung nennt man „seriell“. Der Einschleifpunkt ist eine normalisierte, dreipolige 6,3 mm

Klinkenbuchse, d.h. das Signal bleibt unberührt, solange diese Buchse nicht belegt ist.

Der Insert Punkt befindet sich schaltungstechnisch hinter dem GAIN Regler

(#13) und dem LOW CUT (#15), aber vor der

Klangregelung (#14 ~ #17) und demnach natürlich auch vor dem Lautstärkeregler des

Kanals (#22).

Meist werden hier dynamikbearbeitende

Prozessoren wie Kompressor, Limiter und

Gate oder Equalizer, weitere Vorverstärker, etc. angeschlossen.

Für den Anschluss brauchen Sie ein sog. Y-

Kabel.

Tipp: Wenn Sie ein externes Gerät über den

Insert verkabeln, und Sie haben dann kein

Signal mehr im Kanal, sind schlicht Eingang und Ausgang vertauscht. Das hat nichts mit

„falsch“ oder „verkehrt“ zu tun, sondern einfach mit der Tatsache, dass bei manchen

Herstellern der Send auf der Spitze des dreipoligen Steckers liegt, bei anderen auf dem

Ring. Einfach die beiden Monoklinken tauschen (Eingang und Ausgang), und das

Signal ist wieder da (beschriften Sie Ihre Kabel eindeutig).

Zur Belegung von Insert Kabeln siehe auch

„TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN“.

WANN SOLLTE EIN EXTERNES GERÄT

SERIELL EINGESCHLEIFT WERDEN?

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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Einige Effekte, wie z. B. Kompressor, Limiter,

Noise Gaite oder Equalizer, sollten vom

Tonsignal komplett durchlaufen und nicht, wie bei der Verkabelung über einen AUX Weg, parallel hinzugemischt werden. Es macht nur in besonderen Ausnahmefällen Sinn, dass z.

B. ein komprimiertes Signal dem unkomprimierten hinzugemischt wird – normalerweise soll ja das gesamte Signal komprimiert werden.

Der Nachteil einer seriellen Verkabelung besteht darin, dass für jede Anwendung, d.h. in diesem Fall für jeden Kanal, ein eigenes Gerät verwendet werden muss. Im Falle einer parallelen Verkabelung über einen AUX Weg können beliebig viele Kanäle von dem externen Gerät profitieren.

4. STEREO LINE EINGÄNGE

Diese beiden dreipoligen 6,3 mm

Klinkenbuchsen sind die Hauptausgänge des

Mixers. Hier liegt die endgültige Mischung aus der Summenschiene des Mischpults an. Sie senden ein symmetrisches oder unsymmetrisches Signal (abhängig davon, was für ein Kabel Sie verwenden) mit Line Pegel an externe Geräte (z. B. Equalizer,

Signalprozessoren, Endstufen,

Aufnahmegeräte, etc.).

WICHTIG: Wenn der Eingang des Nachfolgegeräts unsymmetrisch ist, wird die komplette Verkabelung sofort unsymmetrisch, auch wenn Sie ein dreiadriges Kabel verwenden!

Ein häufig gemachter Fehler ist, dass an die

Summenausgänge die Studio-Abhörmonitore angeschlossen werden. Abhörmonitore sind aber zur Kontrolle da und nicht das eigentliche

Zielgerät. Daher schließen Sie Ihre Abhöre immer an die dafür vorgesehenen „Control

Room“ Ausgänge „CTRL RM L/R“ (#10) an.

Während das beim MU1002X kein Problem darstellt, da diese Ausgänge dort vorhanden sind, müssen Sie sich beim MU502 einen Y-

Adapter zulegen und vom PHONES Ausgang

(#7) in Ihre Abhörmonitore gehen.

6. EFX SEND (nur MU1002X)

MU502 und MU1002X verfügen über mehrere

Stereo Kanäle, die jeweils mit zwei symmetrischen,

Klinkenbuchsen dreipoligen ausgestattet

6,3 sind mm

(beim

MU502 hat der erste Stereokanal auch noch einen Mono-Mikrofoneingang). Sie können hier aber auch unsymmetrische Signale anschließen. Diese Stereo Eingangskanäle sind für stereophone Leitungspegel ausgelegt, also die linken und rechten Ausgänge beispielweise eines Keyboards, eines Drum

Computers, Synthesizers, Samplers, eines

Effektgeräts, oder eines HiFi Geräts wie CD,

DVD, MD oder DAT Players.

Ist das Eingangssignal mono, sollte nur der obere Eingang „L (MONO)“ benutzt werden.

Das Signal wird automatisch auch auf den rechten Kanal gelegt, der Eingangskanal verhält sich dann wie ein reiner Monokanal.

Umgekehrt funktioniert dies aber nicht, d.h. wenn Sie nur den unteren Klinkeneingang „R“ verwenden, erscheint das Signal auch nur in der rechten Summe.

5. MAIN L & R

Dieser Ausgang in Form einer unsymmetrischen 6,3 mm Klinkenbuchse kann mit dem Eingang eines externen Geräts verbunden werden.

Das EFX SEND Signal beim MU1002X ist ein sogenanntes „Post-Fader“ Signal (es wird nach dem Lautstärkeregler des Kanals abgegriffen, ist also auch von dessen Stellung abhängig), daher wird hier meist ein Effektgerät angeschlossen.

Natürlich müssen Sie sich nicht daran halten.

Sie können durchaus mit dem post-fader EFX

SEND ein Monitorsystem ansteuern können – es kommt letztendlich auf Ihre Anforderungen an (diese Thematik wird weiter unten bei dem

Punkt #18 noch vertieft).

7. PHONES

An diese Stereo Klinkenbuchse wird ein

Kopfhörer angeschlossen. Die Lautstärke wird mit dem Regler CTRL RM / PHONES (#32) eingestellt – ist der nicht aufgedreht, hören Sie auch nichts im Kopfhörer!

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Es handelt sich übrigens um das gleiche

Signal, das auch an den Ausgängen „CTRL

RM L/R“ (#10, nur beim MU1002X) anliegt, jedoch mit einem Pegel, der für Kopfhörer ausgelegt ist.

8. REC OUT

Diese Zweispurausgänge in Form von unsymmetrischen Cinch Buchsen und einer

Stereominiklinke sind für den Anschluss von semiprofessionellen Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen Sie hier die Eingänge

Ihres Aufnahmemediums

Kassettenrekorder, DAT, an,

MD, also

MP3,

Soundkarte etc.

TRIM

Der Lautstärkeregler TRIM (nur beim MU502) erlaubt eine exakte Einstellung der

Ausgangsempfindlichkeit der Cinch Buchsen und der Mini Klinke, so dass die angeschlossenen Geräte exakt auf den

Betriebspegel des Mischpults abgestimmt sind, was eine optimale Audioqualität garantiert.

Die Signale des REC OUT werden in der

Summenschiene abgegriffen, und zwar hinter dem Summenregler (MAIN #33). Sie enthalten also exakt das gleiche Signal, das auch an den

Hauptausgängen MAIN L/R (#5) anliegt.

Die REC OUT Ausgänge sind speziell auf die

Eingangsempfindlichkeit von Aufnahmegeräten abgestimmt. Wenn Sie diese Ausgänge für etwas anderes als zu Aufnahmezwecken verwenden wollen, so ist dies zwar grundsätzlich möglich, Sie sollten aber die

Abschlussimpedanz und die

Ausgangsempfindlichkeit bedenken, sowie die

Tatsache, dass unsymmetrisches es

Signal sich handelt um

– ein die verwendeten Kabel sollten daher so kurz wie möglich sein, wenn Sie sich nicht etwa

Brummeinstreuungen einfangen wollen.

9. 2T RTN

Diese Zweispureingänge in Form von unsymmetrischen Cinch Buchsen und einer

Stereominiklinke sind für den Anschluss von semiprofessionellen Signalpegeln (-10 dBV) ausgelegt. Schließen Sie hier die Ausgänge

Ihres Aufnahmemediums oder Zuspielers an, also Tape Deck, DAT, MD, CD Spieler,

Soundkarte oder Laptop. Die Signale werden mit den entsprechenden Schaltern (#29) entweder direkt auf die Summe L/R oder in die

Control Room / Phones Schiene geleitet.

TRIM (nur MU502)

Beim MU502 kann der Pegel des

Zweispursignals mit dem TRIM Regler exakt auf Ihre Bedürfnisse eingestellt werden.

10. CTRL RM (nur MU1002X)

CTRL RM ist eine Abkürzung für Control

Room, damit ist der Regieraum gemeint. Es gibt zwei unsymmetrische Klinkenbuchsen

(linker und rechter Kanal) für den Anschluss von aktiven Kontrollmonitoren oder anderen

Lautsprechersystemen, und eine unsymmetrische TRS-Klinkenbuchse zum

Anschluss eines Kopfhörers (#7 = PHONES).

Beide Ausgänge enthalten prinzipiell das gleiche Signal, allerdings sind sie elektronisch unterschiedlich ausgelegt, d.h. jeweils auf die entsprechenden Anschlussgeräte angepasst.

Hier kann das Signal abgehört werden, das in der CONTROL ROOM Sektion (#32) anliegt.

Die Lautstärke wird dort mit dem Regler CTRL

RM / PHONES eingestellt.

Übrigens können Sie das, was Sie hören, auch auf der Pegelanzeige (#33) optisch überprüfen.

STIRNSEITE

11. POWER = NETZSCHALTER

Mit dem Netzschalter wird das Gerät eingeschaltet. Wenn die Seite mit dem Strich in Richtung Gerät (also nach oben) gedrückt wird, ist das Gerät eingeschaltet. Zur Kontrolle leuchtet dann die blaue LED (#36) oberhalb der Pegelanzeige auf der Vorderseite auf. Vor dem Einschalten müssen die Ausgangsregler

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MAIN (#33) und CTRL RM (#32) ganz herunter gedreht sein.

12. NETZANSCHLUSS

Hier wird das mitgelieferte, externe Netzteil angeschlossen. Achten Sie beim Anschluss darauf, den Stecker korrekt in die Buchse einzustecken – es gibt eigentlich nur eine

Stellung, wie er in die Buchse passt.

Bevor Sie das Netzteil in eine Steckdose stecken, stellen Sie sicher, dass die örtliche

Netzspannung mit der Betriebsspannung des

Geräts übereinstimmt. Die Aufschrift auf dem

Gerät gibt an, welche technischen Daten und

Ersatzteilnummer das Netzteil hat:

230VAC / 14,8 x 2 VDC

Bitte verwenden

Originalnetzteil.

Sie nur das Phonic

Externe Netzteile haben den Vorteil, dass

Brummeinstreuungen innerhalb des Geräts vermieden werden, und tragen so zur allgemeinen Klangverbesserung bei. Achten

Sie jedoch darauf, dass das Netzteil nicht zu nah an anderen Geräten ist, vor allem unsymmetrische Kabelführungen sollten relativ weit davon entfernt verlegt werden, da sie sonst Brummeinstreuungen einfangen.

Ein weiterer Vorteil von externen Netzteilen ergibt sich im Falle eines Defekts (der hoffentlich nie auftritt) – dann muss lediglich das Netzteil ausgetauscht werden.

SCHALTER UND REGLER

EINGANGSKANÄLE

13. LINE / MIC GAIN

Die verschiedenen Geräte, die Sie an das

Mischpult anschließen können, haben unterschiedliche Ausgangspegel und

Ausgangsimpedanzen (aus einem CD Player

„kommt viel mehr raus“ als beispielsweise aus einem dynamischen Mikrofon). Die Aufgabe des Mixers besteht unter anderem darin, diese verschiedenen Pegel auf einen einheitlichen

Betriebspegel innerhalb des Mixers zu bringen.

Dafür ist der GAIN Regler da.

Der GAIN Regler kontrolliert die

Eingangsempfindlichkeit für das Signal im

Kanalzug. Ist sie zu hoch, wird das Signal verzerrt und der Kanal überfahren. Ist sie zu niedrig, treten die Nebengeräusche über

Gebühr hervor und u. U. ist die Signalstärke für die Ausgangssektion des Mixers nicht ausreichend. Wird der Pegel korrekt eingestellt, arbeitet der Mixer mit optimalem

Betriebspegel. Einzelne, sehr kurzzeitige

Signalspitzen dürfen durchaus auch mal die

PEAK LED (#21) zum Leuchten bringen. Dann haben Sie den Kanal richtig justiert. (Lesen Sie mehr dazu

EINPEGELN“). im Kapitel „RICHTIG

Der Regelumfang der Eingangsempfindlichkeit erstreckt sich über zwei verschiedene

Bereiche, abhängig davon, ob es sich um

Mikrofon- oder Linepegel handelt. Für

Mikrofonpegel reicht der Regelbereich des

Gain Reglers von +10 bis +60 dB, für Line

Signale reicht er von -10 bis +40 dB.

An der XLR Buchse (#1) angeschlossene

Signale werden bei Linksanschlag des Reglers um 10 dB verstärkt. Ist der Regler ganz aufgedreht, beträgt die Verstärkung 60 dB.

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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Bei den Klinkeneingängen haben wir es bei zugedrehtem Regler mit einer Absenkung von

10 dB, bei aufgedrehtem Regler mit einer

Anhebung von 40 dB zu tun. „Unity Gain“, also keine Beeinflussung des Eingangspegels, befindet sich in der 9-Uhr Position.

Diese 10 dB Absenkung erweisen sich als hilfreich, wenn ein Signal mit hohem Pegel anliegt bzw. eine starke Anhebung durch den

Einsatz der Klangregelung erfährt – oder beides zusammen. Ohne diese Absenkung könnte der Kanal schnell zum Übersteuern gebracht werden.

Sie werden

Monokanäle feststellen, mit einem dass

GAIN nur die

Regler ausgestattet sind. Die Stereokanäle sind auf zwei feste Pegel voreingestellt, nämlich einen

Linienpegel von –10 dBV, der sehr gut auf die meisten semiprofessionellen Line Pegel

Geräte aus abgestimmt der ist,

Unterhaltungselektronik sowie +4 dBu für professionelle Audiogeräte.

14. HIGH 12 K (= HÖHEN)

Sie heben die hohen Frequenzen an, indem

Sie diesen Regler nach rechts drehen, um

Becken, Stimmen und elektronische

Instrumente “silbriger” erscheinen zu lassen.

Nach links gedreht, unterdrücken Sie diesen

Frequenzbereich, mit dem Ergebnis, dass

Zischlaute unterdrückt werden. Der

Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 12 kHz mit

Kuhschwanz Charakteristik (Shelving), was bedeutet, dass alle Frequenzen jenseits der gesetzten Eckfrequenz angehoben bzw. abgesenkt werden.

Stellen Sie den Regler in die

Ausgangsposition, d.h. in die Mitte auf “0”

(12 Uhr), wenn Sie den Klang in den Höhen unbeeinflusst lassen wollen.

15. HOCHPASS FILTER

Wenn Sie den Schalter drücken, bringen Sie ein Hochpassfilter bei 75 Hz mit 18 dB /

Oktave in den Signalweg. Es sitzt schaltungstechnisch hinter dem

Eingangsverstärker, wirkt also auf beide

Eingänge, XLR und Line. Dieses Filter ist sehr nützlich bei Gesangsstimmen, weil es

Trittschall von Mikrofonstativen auf der Bühne oder Poppgeräusche bei Nahbesprechung wirkungsvoll reduziert. Ebenso kann 50 Hz

Brummen wirkungsvoll unterdrückt werden.

Machen Sie ruhig Gebrauch von diesem

Schalter, wenn es sich bei dem Mikrofonsignal um eine Sprech- oder Gesangsstimme handelt

(oder auch andere Instrumente, die nicht explizit im Bassbereich beheimatet sind). Viele

Musikinstrumente und der menschliche

Stimmumfang enthalten in der Regel nicht so tiefe Frequenzen, wie sie von diesem Filter unterdrückt werden. Zumindest sind sie nicht von so musikalischen Gehalt, dass Sie das

„Gerumpel“ dafür in Kauf nehmen müssten.

Sie gewinnen

Aussteuerungsreserven dadurch und Klarheit an des

Signals, ohne den Gesamtklang negativ zu beeinflussen. Tiefe Frequenzen verbrauchen nämlich sehr viel Energie. Trittschall oder

Griffgeräusche belasten demnach nur die angeschlossene Endstufe (oder verringern die

Aussteuerungsreserven), tragen jedoch nicht zur Qualität des Musiksignals bei.

Es besteht ein klanglicher Unterschied, ob Sie die tiefen (Stör-) Frequenzen mit dem LOW

CUT Schalter unterdrücken, oder ob Sie versuchen, dies einfach mit dem Bassregler der Klangregelung zu bewerkstelligen. Da die

Klangregelung einen wesentlich breiteren

Frequenzbereich bearbeitet, würden Sie mit dem Bassregler viel zu viele

Nachbarfrequenzen im Tiefmittenbereich bearbeiten, und der Klang würde wesentlich ausgedünnt. Das passiert mit dem LOW CUT

Schalter nicht, da der eine viel höhere

Flankensteilheit aufweist.

16. MID 2,5K (= MITTEN) (nur

MU1002X)

Dieser Regler bietet eine Anhebung oder

Absenkung von 15 dB bei 2,5 kHz mit

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Glockencharakteristik, d.h. die Bearbeitung ist im Bereich der Einsatzfrequenz am stärksten, und nimmt zu beiden Seiten, also oberhalb und unterhalb der Eckfrequenz mit zunehmender

Entfernung von dieser immer mehr ab.

Gerade der Mittenbereich ist derjenige, wo sich die musikalische Hauptinformation abspielt.

Dieser Bereich ist optimal abgestimmt auf die meisten Gesangs- und Sprechstimmen.

Achten Sie bei der Benutzung dieses Reglers sorgfältig darauf, wie bestimmte Eigenschaften von Stimmen oder anderer Instrumente hervorgehoben oder unterdrückt werden können, so dass sie sich in der Mischung besser durchsetzen bzw. in den Hintergrund gedrängt werden.

Stellen Sie den Regler in die

Ausgangsposition, d.h. in die Mitte auf “0”

(12 Uhr), wenn er nicht benötigt wird.

17. LOW 80 (= BÄSSE)

Der Regelbereich umfasst +/-15 dB bei 80 Hz mit Kuhschwanz Charakteristik, d.h. alle

Frequenzen unterhalb der Eckfrequenz werden beeinflusst, und zwar um so stärker, je weiter sie von der Eckfrequenz entfernt sind.

Sie heben die tiefen Frequenzen an, indem Sie den Regler nach rechts drehen, um Stimmen mehr Wärme zu geben oder Gitarren, Drums und Synthesizern mehr Druck zu verleihen.

Nach links gedreht

Rumpelgeräusche von reduzieren der Bühne

Sie oder

Brummeinstreuungen, oder Sie dünnen einen mulmigen Klang aus.

Stellen Sie den Regler in die

Ausgangsposition, d.h. in die Mitte auf “0”

(12 Uhr), wenn er nicht benötigt wird.

Hinweis: Beachten Sie in diesem

Zusammenhang unbedingt die Möglichkeiten, die Ihnen der LOW CUT Schalter (#15) bietet!

ZUM UMGANG MIT DER

KLANGREGELUNG

Die Klangregelung in den Kanälen ist so ausgelegt, dass Sie verschiedene

Raumakustiken, Rückkopplungen sowie den

Allgemeinklang der PA positiv beeinflussen können. Bei Aufnahmen hilft Ihnen die

Klangregelung, einzelne Instrumente in der

Mischung besser hörbar zu machen. Eine

Klangreglung im Kanal ist jedoch nicht in der

Lage, aus einer schlechten

Lautsprecheranlage eine gute zu machen.

Beginnen Sie grundsätzlich immer mit allen

Reglern in 12-Uhr-Stellung, d.h. auf der “0”

Position. Vermeiden Sie nach Möglichkeit extreme Anhebungen oder Absenkungen einzelner Frequenzbereiche, weil dadurch der

Dynamikumfang einer Lautsprecheranlage extrem eingeschränkt wird und leicht die

Grenzen des Systems erreicht sind. Darüber hinaus gehen mit Extremeinstellungen der

Klangregler Phasenverschiebungen des

Signals einher, die den Gewinn eben dieser

Klangverformung machen. vollkommen zunichte

Eine Anhebung von Frequenzbereichen, also das Bewegen der Drehregler rechts von der

Mittelposition, ist – rein technisch gesprochen

– eine Pegelanhebung. Gerade extreme

Anhebungen im Bassbereich bringen ein

Audiosystem schnell an seine Grenzen, ohne dass Sie einen nennenswerten

Lautheitsgewinn (empfundene Lautstärke) erzielt hätten. Für Aufnahmen gilt ähnliches – hier kommt es schnell zur Vollaussteuerung des Aufnahmesystems bzw. der

Aufnahmespur.

Außerdem kann es bei starken Anhebungen einzelner Frequenzbereiche zu unerwünschten

Rückkopplungen kommen.

Überprüfen Sie daher immer wieder den Pegel im Kanal, wenn Sie die Klangregelung verwenden (konsultieren Sie das Kapitel

„RICHTIG EINPEGELN“).

Tipp: Beim sogenannten „Soundcheck“, also dem Einstellen der Anlage vor der eigentlichen

Aufführung, aber auch beim Abhören einzelner

Kanäle in der Studiosituation, ist man geneigt,

Bässe und Höhen anzuheben und die Mitten abzusenken. Das liegt darin begründet, dass unser Ohr auf Mittenfrequenzen am stärksten reagiert (dies hat rein biologische Gründe – unser Ohr ist optimal auf die menschliche

Stimme ausgelegt, und die spielt sich nun einmal vornehmlich im Mittenbereich ab).

Schnell urteilt man Informationen im

Mittenbereich als „unangenehm“ oder „quäkig“.

Tappen Sie nicht in diese Falle. Es sind genau diese Mittenfrequenzen, die Ihre

Darbietung besonders „hörbar“ machen.

Der Regelumfang der Klangfilter im MU502 bzw. MU1002X ist sehr großzügig bemessen, weil man das hin und wieder braucht. Aber bei

Maximalstellungen der Filter in jedem

Kanalzug ist sehr schnell ein matschiger

Sound die Folge (das hat wieder was mit den

Phasenverschiebungen zu tun, die weiter oben schon angesprochen wurden).

Setzen Sie die Klangregelung in Maßen ein, und benutzen Sie sowohl Anhebungen als

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

11

auch Absenkungen. Wenn Sie bemerken, dass

Sie häufig drastische Einstellungen benutzen,

überprüfen Sie doch mal die Qualität der

Klangquellen sowie der verwendeten

Lautsprecheranlage, stellen Sie die Mikrofone anders auf, oder verwenden Sie für bestimmte

Zwecke mal ein anderes. Wenn das nicht hilft, tauschen Sie die Musiker aus...

Neben allen technischen Tricks, die ein

Tontechniker anwenden kann, darf nämlich nicht vergessen werden, dass der Ton vor dem

Mikrofon gemacht wird, mit anderen Worten, eine schlechte musikalische Darbietung kann auch der beste Tontechniker mit den teuersten

Geräten nicht verwandeln. in einen Kunstgenuss

Bitte befolgen Sie in diesem Zusammenhang unbedingt die Ratschläge, die im Kapitel “Erste

Schritte” zu der richtigen Vorgehensweise beim Justieren des Pegels gemacht werden.

Sie haben enormen Einfluss auf das klangliche

Ergebnis, auch auf die Gefahr bzw. die

Unterdrückung von Rückkopplungen!

18. EFX (nur MU1002X)

Die Aufgabe eines Mischpults besteht darin, mehrere Eingangssignale zusammenzumischen und auf verschiedene

Ausgänge zu schicken. Neben den

Summenausgängen L / R gibt es noch sogenannte Hilfsausgänge, auch AUX oder

EFX Wege (Effektwege) genannt.

Beim MU1002X heißt der Regler EFX und schickt ebenfalls ein anteiliges Signal aus dem

Kanal auf den Ausgang EFX SEND (#6). Das

Signal ist hier „post-Fader“, wird also abgegriffen, nachdem es den kompletten

Kanalzug durchlaufen hat. Demnach ist es abhängig von der Stellung des

Lautstärkereglers des Kanals (#22). Wenn also der Lautstärkeregler des Kanals ganz runter gedreht ist, kommt auch aus dem EFX

Ausgang kein Signal mehr heraus. Je weiter

Sie den Lautstärkeregler des Kanals aufdrehen, um so mehr Signalpegel gelangt auch in den EFX Ausgang.

In der Regel wird mit diesem EFX Regler der

Anteil des Kanalsignals gesteuert, der in ein

(externes) Effektgerät, z. B. ein Hallgerät, gelangen soll. Die vielfach gebrauchte

Wendung, dass mit diesem Regler „der Kanal mit Hall versorgt wird“, ist natürlich falsch.

Vielmehr gelangt ein „trockenes“, also unbearbeitetes Kanalsignal in das Effektgerät, wo es bearbeitet wird. Dort wird das

Originalsignal verwendet, um z. B. ein

Hallsignal zu erzeugen. Das reine Hallsignal steht an den Ausgängen des Effektgerätes zur

Verfügung – vorausgesetzt, im Gerät ist das

Mischungsverhältnis von Direkt- und

Effektsignal auf „100 % Effekt“ eingestellt

(manchmal auch mit „wet“ bezeichnet, im

Gegensatz zum unbearbeiteten Originalsignal, das mit „dry“ bezeichnet wird).

Die Ausgänge des Effektgerätes werden in der

Regel an einen STEREO AUX RETURN

(sofern vorhanden) oder einen der

Stereoeingänge angeschlossen

(#4)

(wie des beim

Mischpults

MU502 bzw.

MU1002X). Die Signalstärke des Halls kann nun mit dem entsprechenden Lautstärkeregler eingestellt werden, d.h. es wird Hall hinzugemischt. Das erklärt auch, warum das

Mischungsverhältnis im Effektgerät unbedingt auf „100 % wet“ stehen muss – die Mischung von Original- und Effektsignal geschieht nämlich erst in der Summensektion des

Mixers.

Ist der EFX Regler ganz nach links gedreht, ist das Signal stumm geschaltet. Je mehr Sie den

Regler im Uhrzeigersinn aufdrehen, umso lauter wird es. In der Mittelstellung erreichen

Sie „Unity Gain“. Weiter nach rechts gedreht können Sie das Signal zusätzlich bis zu 15 dB anheben.

Sie können die EFX Schiene jedoch auch für andere Zwecke verwenden, z. B. zum Speisen einer weiteren Beschallungszone, zum

Anschluss eines (Bühnen-)Monitorsystems, sofern Sie auf der Bühne exakt die gleiche

Mischung hören wollen wie im Saal, usw.

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

12

19. +4 / -10 dB Schalter

Mit diesem Schalter, der nur in den Stereo

LINE Kanälen zu finden ist, kann die

Eingangsempfindlichkeit des jeweiligen Kanals eingestellt werden, so dass externe Geräte mit unterschiedlichen Ausgangspegeln und –

Ausgangsempfindlichkeiten optimal an den internen Betriebspegel des MU502 bzw.

MU1002X eingestellt sind.

Handelt es sich bei der Eingangsquelle um ein

Gerät aus dem Konsumgüterbereich mit einem

Ausgangspegel von –10 dBV, sollte der

Schalter gedrückt werden, um genügend Pegel im Kanal zu erhalten und einen optimalen

Signal/Rauschabstand zu gewährleisten.

Die Stellung +4 dBu ist für den Anschluss von professionellen Geräten mit Studiopegel vorgesehen, der wesentlich höher ist als bei

Geräten der Unterhaltungsindustrie.

Wenn Sie jedoch nicht ganz sicher sind, welchen Pegel das angeschlossene Gerät abgibt, lassen Sie den Schalter erst einmal unbetätigt, bis Sie das Signal überprüft haben.

Sie können einfach mal experimentieren, mit welcher Schalterstellung Sie besser zurecht kommen.

20. PAN / BALANCE

PAN, Kurzform für PANORAMA, ist ein Regler, der ein Signal in einem bestimmten Verhältnis auf zwei Summenschienen aufteilt. In den

Monokanälen wird also mit diesem Regler bestimmt, wie viel Pegel auf die linke und rechte Summenschiene gesendet wird, so dass das Signal sehr gleichmäßig über das gesamte Stereospektrum verteilt werden kann.

Wird der Regler ganz nach links gedreht, gelangt das Signal nur in die linke Summe, steht der Regler ganz rechts, gelangt das

Signal nur in die rechte Summe. Alle

Zwischenpositionen sind möglich.

Die PAN Regler des MU502 / MU1002X arbeiten nach dem Prinzip der sogenannten

„konstanten Lautheit“. Wenn Sie den PAN

Regler von links nach rechts drehen (dabei wandert der Sound von links über die Mitte nach rechts), bleibt der Lautheitseindruck konstant.

Wenn Sie einen Kanal extrem auf eine Seite

„gepant“ haben, und die LED Ketten der

Pegelanzeige (#35) bis zur Marke „0“ aufleuchten, dann fällt der Pegel um ca. 4 dB auf dieser Seite ab, wenn der Regler wieder in die Mittelposition gebracht wird. Wäre dem nicht so – wie es leider bei einigen „günstigen“

Mischpulten der Fall ist – dann wäre ein in der

Mitte liegendes Signal lauter.

Die Stereokanäle haben einen Balance Regler

BAL für die Stereoquelle; dieser funktioniert im

Grunde nach dem gleichen Prinzip, bestimmt also, welches der beiden Stereosignale (links oder rechts) in der Summenmischung mehr

Gewichtung erlangt.

21. PEAK (SPITZENPEGEL)

ANZEIGE (nur Monokanäle)

Diese rote LED leuchtet auf, wenn ein zu hoher Signalpegel am Kanal anliegt. Das

Signal wird an zwei Stellen im Kanal

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

13

abgegriffen, zum einen hinter dem „GAIN“

Regler inklusive Hochpassfilter (LOW CUT

#15), zum anderen nach der Klangregelung

(#14 ~ #17). Die PEAK LED leuchtet ungefähr

6 dB vor dem tatsächlichen Clipping des

Kanals, was zu unerwünschten Verzerrungen führen würde. Sie ist jedoch nicht von der

Stellung des „LEVEL“ Reglers (#22) abhängig!

In der Regel sollte der Eingangspegel so eingestellt werden, dass diese LED nur bei den allerlautesten Stellen gelegentlich, und zwar nur sehr kurz, aufleuchtet. Wenn sie fast durchgehend leuchtet, muss der

Eingangspegel mit dem GAIN Regler (#13) entsprechend niedriger eingestellt werden.

Damit erhält man den besten Signal-

Rauschabstand

Dynamikumfang. und den größtmöglichen

Bedenken Sie, dass eine Veränderung in der

Klangregelung auch den internen Pegel ändert

– wenn Sie z. B. sehr viele Bässe anheben, kann es passieren, dass die Peak Anzeige aufleuchtet, obwohl der Gain Regler relativ niedrig eingestellt ist.

Außerdem muss man wissen, dass die PEAK

Anzeige sehr schnell reagiert. Gerade bei

Signalen, die sehr perkussiv sind (Snare Drum,

Hi Hat, etc.), leuchtet die PEAK Anzeige u. U. schon sehr frühzeitig auf, obwohl der

Durchschnittspegel noch relativ niedrig ist, und ohne dass irgendwelche Verzerrungen zu hören wären. Das liegt in der Natur dieser

Signale – sie haben ein kurzzeitiges Maximum

(die sog. „Transiente“), während der darauf folgende Ausklang nur durchschnittlichen

Pegel hat. Bei diesen Signalen ist es nicht so problematisch, wenn die PEAK Anzeige des

öfteren mal aufleuchtet.

Anders ist das jedoch bei flächigen Klängen wie z. B. Keyboard-Akkorden, oder auch

Gesang. Wenn bei solchem Klangmaterial die

PEAK Anzeige aufleuchtet, hört man in der

Regel auch schon Verzerrung.

22. LEVEL

REGLER)

(LAUTSTÄRKE

Dieser Drehregler bestimmt die Lautstärke des

Kanals innerhalb der Mischung, m. a. W. wie viel Pegel des jeweiligen Kanals in die

Summenschiene L/R gelangt.

Ganz nach links gedreht ist das Kanalsignal stumm geschaltet, je weiter Sie den Regler im

Uhrzeigersinn aufdrehen, umso lauter wird es.

In der Mittelstellung (mit 0 gekennzeichnet) rastet der Regler ein – dies ist die sog. „Unity

Gain“ Stellung, hier wird das Kanalsignal ohne

Beeinflussung (weder Absenkung noch

Anhebung) in die Summenschiene geleitet.

Rechts davon geschieht eine Pegelanhebung bis maximal +10 dB.

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14

DSP = DIGITALER

SIGNALPROZESSOR (Effektgerät - nur MU1002X )

23. ON & LED

Mit diesem Schalter wird die gesamte

Effekteinheit an- und ausgeschaltet. Ist der

Schalter gedrückt, ist das Effektgerät eingeschaltet. Zur Kontrolle leuchtet die darüber befindliche LED auf. Nochmaliges

Drücken schaltet das Effektgerät wieder aus, die LED erlischt.

24. PEAK

Diese rote Spitzenpegelanzeige leuchtet auf, wenn der Eingang des DSP übersteuert. Er ist also von der Stellung der einzelnen EFX SEND

Regler (#18) abhängig. in den Eingangskanälen

Um den optimalen Dynamikumfang und damit den besten Signal/Rauschabstand des

Effektprozessors zu gewährleisten, sollten Sie die einzelnen EFX SEND Regler der Kanäle möglichst weit, aber gerade eben so weit aufdrehen, dass diese PEAK Anzeige niemals aufleuchtet. Wenn Sie aufleuchtet, kann es zu digitalen Verzerrungen kommen, die äußerst unangenehm klingen.

25. PROGRAM

Mit diesem Drehgeber können Sie den gewünschten Effekt anwählen. Der Regler lässt sich in beide Richtungen endlos drehen.

Wenn Sie einen neuen Effekt angewählt haben, wird der neue Effektklang nach einer kurzen Pause von knapp 1 Sekunde eingeblendet. Da jedes Effektprogramm mit dem PARAMETER Regler (#27) veränderbar ist, wird die zuletzt abgespeicherte Einstellung aufgerufen (siehe dort).

26. TAP DELAY mit Status LED

Wird das Programm “TAP DELAY” aufgerufen, kann dieser Schalter dazu verwendet werden, die Verzögerungszeit des DELAY Effektes einzustellen. Wenn Sie den Taster mehrmals hintereinander betätigen, berechnet der

Prozessor den Abstand zwischen den letzten beiden Betätigungen und interpretiert ihn als die Verzögerungszeit des Delay Effektes. Dies bleibt so lange bestehen, bis Sie den Taster erneut berühren, selbst, wenn der Mixer zwischenzeitlich ausgeschaltet wurde! Sobald das Programm „TAP DELAY“ angewählt wird, blinkt die Status LED in der Geschwindigkeit der jeweils eingestellten Verzögerungszeit.

Wenn die Wiederholungen eines Echo Effektes

(Delay) im Rhythmus der gespielten Musik erklingen, fügt sich der Effekt besser in die

Mischung ein, und es gibt kein rhythmisches

Durcheinander. Die Wiederholungen des

Effektes sind in der Regel aufgrund des sog.

Verdeckungseffektes nicht im Vordergrund, solange das Instrument (oder die Stimme) spielt/singt, nur in den Spielpausen kommt der

Effekt besser zum Vorschein. Sie können daher einen Effekt, der rhythmisch abgestimmt ist, sogar etwas lauter mischen, ohne dass er unangenehm „aufdringlich“ oder sogar störend wirkt.

Natürlich müssen Sie bei der Rhythmisierung nicht unbedingt die Viertel eines Taktes wählen, Sie können durchaus andere

Rhythmen wählen. Experimentieren Sie mit der

Anzahl der Wiederholungen und der

Lautstärke des Effekts, Sie werden erstaunt sein, welche musikalischen Qualitäten ein TAP

DELAY hat!

Beachten Sie, dass im Programm „TAP

DELAY“ der Regler PARAMETER (#27) für die

Anzahl der Wiederholungen zuständig ist.

Somit sind in diesem Effektprogramm sogar zwei verschiedene Parameter veränderbar!

27. PARAMETER

Jeder der 16 Effekte im MU1002X kann in seinem wichtigsten Parameter verändert werden. Dies geschieht mit Hilfe dieses

PARAMETER Drehgebers. Für Einzelheiten, um welchen Parameter es sich jeweils handelt, schauen Sie bitte in der Tabelle „DIGITALE

EFFEKTPROGRAMME“ nach.

Der Effektchip ist mit einer Memory Funktion versehen, die immer, wenn ein bestimmter

Effekt von Ihnen angewählt wird, diejenige

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

15

Parameterstellung aufruft, die Sie zuletzt eingestellt hatten. Wenn Sie also beispielsweise einen ganz bestimmten Hall für sich gefunden haben und benutzen das

Effektgerät zwischenzeitlich für einen anderen

Effekt (z. B. Delay), wird exakt die

Parameterstellung des Halls aufgerufen, die

Sie zuvor als allerletztes eingestellt hatten, wenn Sie zu „Ihrem“ Hallprogramm zurückkehren. Auf diese Weise müssen Sie bei einem Programmwechsel nicht erst wieder alles neu einstellen.

ACHTUNG: Die physische Position des PARAMETER

Reglers spiegelt also direkt nach dem Aufrufen eines neuen Effektprogramms nicht den eingestellten

Parameterwert wieder! Erst wenn der PARAMETER

Regler bewegt wird, entspricht der reale Parameterwert der Position des Reglers.

28. EFX TO MAIN

Mit diesem Stereo Regler wird die Lautstärke des Effektanteils in der Gesamtmischung, also der Summenschiene MAIN L/R, eingestellt.

Dort wird der Effektklang mit den „trockenen“

Originalsignalen aus den Eingangskanälen zusammengemischt.

SUMMEN SEKTION

29. 2T RTN SEKTION

TO MAIN L-R

Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das

Zweispursignal in die Summenschiene (#33).

TO CTRL RM / PHONES

Wenn Sie diesen Schalter drücken, gelangt das Signal an den Eingängen „2T RTN“ in die

CONTROL ROOM bzw. PHONES Sektion

(#32), wo es optisch und akustisch überprüft werden kann (vorausgesetzt, der Schalter EFX

CUE #31 ist nicht gedrückt).

Die beiden Schalter TO MAIN und TO CTRL

RM können gleichzeitig verwendet werden.

30. EFX CUE (nur MU1002X)

Die Signale der EFX SEND Regler in den

Eingangskanälen (#18) werden auf eine

Stereo-Sammelschiene geleitet. Dieses

Sammelsignal kann mit dem Schalter EFX

CUE in die CONTROL ROOM / PHONES

Sektion (#32) geschickt werden, um es optisch und akustisch zu überprüfen.

Gleichzeitig werden alle anderen Signale, die bislang in die CONTROL ROOM Sektion gelangten, unterbrochen.

Diese Funktion ist einzigartig und macht das

MU1002X zu einem vielseitigen Arbeitsgerät.

Wenn Sie die EFX Schiene zum Ansteuern einer weiteren Beschallungszone oder eines

Bühnenmonitorsystems verwenden, können

Sie mit dieser Funktion das Signal optisch und akustisch überprüfen. Und da es sich um eine

Stereoschiene handelt, haben Sie auch die

Verteilung innerhalb des Stereobildes im Griff.

Eine andere Variante ist die folgende: Wenn

Sie eine weitere Beschallungszone ansteuern wollen, verwenden Sie doch einfach die

CONTROL ROOM Ausgänge (#7). Drücken

Sie den Schalter EFX CUE, drehen in den einzelnen Kanälen die EFX SEND Regler

(#18) auf, die Sie in der Beschallungszone hörbar machen wollen, und kontrollieren Sie die Endlautstärke der Beschallungszone mit dem Regler CTRL RM / PHONES (#32).

Mit Hilfe dieses Schalters kann aber auch das

Eingangssignal korrekt eingepegelt werden, obwohl das Pult über keine SOLO Funktion verfügt! Lesen Sie dazu die Ausführungen unter Punkt #35 „PEGELANZEIGEN“.

31. PHANTOM PWR (+48 V) =

PHANTOMSPEISUNG

Diese zwei Schalter bestimmen, wohin das an den Zweispureingängen (#9) anliegende

Signal gesendet wird.

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

16

Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen brauchen eine Spannungsversorgung. Diese wird in der Regel über die Phantomspeisung hergestellt. Daher gibt es einen globalen

Schalter für die Phantomspeisung, die an allen

Mikrofoneingängen, sprich XLR-Buchsen (und damit nicht an den Line Eingängen), die benötigte Speisespannung von +48V zur

Verfügung stellt. In der Stellung „ON“ ist die

Phantomspeisung aktiv.

Solange die Phantomspeisung eingeschaltet ist, sollten Sie keine Kondensatormikrofone einstecken. Also: Erst Mikrofon einstecken, dann Phantomspeisung einschalten...

Bevor Sie die Phantomspeisung einschalten, müssen alle Ausgangsregler runter gedreht sein, um übermäßige Störgeräusche und

Schäden in den angeschlossenen

Lautsprechern zu vermeiden.

„Phantom“ heißt diese Stromversorgung deshalb, weil sie von anderen, dynamischen

Mikrofonen, die keine Stromversorgung benötigen, ganz einfach ignoriert wird – sofern es sich um ein Mikrofon mit symmetrischem

Ausgang handelt!

WARNUNG: Verwenden Sie niemals unsymmetrierte

Mikrofone, wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist – sie könnten extremen Schaden nehmen. Auch ein externes Mischpult, dessen Ausgänge an die

Mikrofoneingänge angeschlossen wird, könnte Schaden nehmen, wenn die Phantomspeisung aktiviert ist. Da

Mischpulte und andere Geräte in der Regel Line Pegel abgeben, sollten deren Ausgänge immer an die Line

Eingänge im MU Mixer angeschlossen werden.

32. CTRL RM / PHONES

CTRL RM ist eine Abkürzung für Control

Room, damit ist der Regieraum gemeint.

Dieser Stereo Regler ist der Lautstärkeregler der Control Room / Phones Sektion. Beim

MU502 regelt er die Lautstärke des

Kopfhörerausgangs (#7), beim MU1002X auch noch die Lautstärke an den Ausgängen „CTRL

RM“ (#10), an die Studiomonitore angeschlossen werden können.

Ganz nach links gedreht ist das Signal stumm, je weiter Sie den Regler im Uhrzeigersinn drehen, um so lauter wird es. In der

Mittelstellung erreichen Sie „Unity Gain“, also die Stellung, in der das Signal weder abgesenkt noch zusätzlich angehoben wird.

Rechts davon kann der Pegel zusätzlich angehoben werden.

In der Abhörsektion ist in der Regel das

Summensignal zu hören, und zwar abhängig von der Stellung des Summenreglers (#33) – ist der ganz runter geschoben, hört man natürlich auch nichts in den Abhörmonitoren.

Das Summensignal wird sofort ersetzt durch das Signal vom 2T RETURN (#9), also den

Zweispureingängen, wenn der Schalter „2T

RTN TO CTRL RM“ (#29) gedrückt wird. Nun können Sie z. B. die soeben erstellte

Aufnahme abhören, oder was auch immer Sie an diesen Eingängen angeschlossen haben.

Ist jedoch der Schalter EFX CUE (#30) gedrückt, hat dieser wiederum Vorrang vor allen anderen. Dann hören Sie das

Summensignal aller EFX Regler in der Control

Room Sektion.

Denken Sie bei einer eventuellen Fehlersuche an diese Vorrangstellungen. Wenn Sie z. B. im

Kopfhörer nichts oder etwas „Seltsames“ hören, auch wenn Sie die Summe und den

Kopfhörerregler aufgedreht haben, überprüfen

Sie, ob nicht zufällig einer dieser Schalter gedrückt ist.

33. MAIN L-R

Dieser Regler kontrolliert die endgültige

Ausgangslautstärke des Mixers, also des

Summensignals L/R, das an den Ausgängen

MAIN L/R (#5) anliegt. Der MU502 hat einen

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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Drehregler, der MU1002X einen 60 mm

Flachbahn Schiebesteller.

Der Bereich um 0 dB ist besonders gekennzeichnet – in dieser sog. „Unity Gain“

Stellung findet keine Beeinflussung des

Summensignals statt, d.h. es wird weder abgesenkt noch angehoben. Es stehen aber noch Reserven bis +10 dB zur Verfügung.

34. MONO (nur MU1002X)

Wenn Sie diesen Schalter drücken, werden die

Signale der linken und rechten

Summenschiene vor dem Summen Fader

(#33) zu einer Monosumme zusammengemischt. Das bedeutet, dass an beiden Summenausgängen Links / Rechts (#5) sowie den Recording dasselbe Signal anliegt.

Ausgängen (#8)

Auf diese Weise können Sie überprüfen, ob

Ihre Einzelsignale monokompatibel bzw. sind. die

In

Mischung anderen

Anwendungen brauchen Sie vielleicht einfach zwei Ausgänge, die jeweils das komplette

Mischpultsignal beinhalten, wobei Sie auf einen Stereoeffekt verzichten können.

35. PEGELANZEIGEN

Diese 5-stelligen LED Ketten sind die

Pegelanzeigen für den linken und rechten

Kanal des Mixers. Der Anzeigebereich erstreckt sich von –20 dB bis +6 dB plus PEAK

Anzeigen.

Die LED Ketten sitzen schaltungstechnisch in der CONTROL ROOM Sektion, und zwar vor dem Lautstärkeregler CTRL RM / PHONES

(#32), sind also nicht abhängig von dessen

Stellung.

Normalerweise wird hier der Pegel angezeigt, der in der Summe L / R vorherrscht, und zwar in Abhängigkeit vom Summen Fader (#33).

Das gilt so lange, bis entweder der Schalter

„TO CTRL RM“ in der Sektion 2T RTN (#29) oder der Schalter EFX CUE (#30) gedrückt ist.

Dabei hat der Schalter EFX CUE höchste

Priorität.

Priorität

Hoch

Signal

EFX CUE

Mittel

Niedrig

2T RTN TO CTRL RM

Summenschiene L/R

Die Funktion „Stereo EFX CUE“ ist ein einzigartiges Feature, das die Möglichkeit bietet, exakt den Eingangspegel jedes einzelnen Kanals einzustellen. Voraussetzung hierfür ist folgende Vorgehensweise:

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

Regeln Sie zunächst den Summenregler MAIN

L/R (#33) runter, damit Ihnen bei dem nun folgenden Prozedere nicht die Ohren wegfliegen. Legen Sie ein Audiosignal an einen Kanal an, achten Sie jedoch dabei darauf, dass nur dieser Kanal ein Signal erhält, die Audiosignale der anderen Kanäle also momentan nicht spielen, ansonsten erhalten

Sie falsche Werte. Drehen Sie den

Lautstärkeregler des Kanals auf die 12 Uhr

Position (der Regler rastet dort ein wenig ein).

Dies ist die sog. „Unity Gain“ Stellung, bei der das Ausgangssignal genauso hoch ist wie das

Eingangssignal. Bringen Sie nun auch den

EFX SEND Regler (#18) des Kanals auf die 12

Uhr Position. Drücken Sie den Schalter EFX

CUE (#30). Nun gelangt das Signal der EFX

Schiene auf die Pegelanzeigen. Sie können nun, da der EFX Regler auf „Unity Gain“ steht, exakt den Eingangspegel des jeweiligen

Kanals ablesen und gegebenenfalls mit dem

GAIN Regler (#13) angleichen bzw. den

Schalter für die Eingangsempfindlichkeit in den

Stereo Kanälen (#19) betätigen.

Sie sollten darauf achten, dass die PEAK

Anzeigen nur in den wenigsten

Ausnahmefällen aufleuchten, egal ob Sie gerade einen einzigen Kanal einstellen oder den Summenpegel betrachten. Sie erhalten ein sauberes, verzerrungsfreies Eingangs- bzw.

Ausgangssignal, wenn sich im Durchschnitt der Pegel um die 0 dB-Marke bewegt.

Gelegentliches Aufleuchten der +6 dB-Marke ist jedoch nicht bedenklich, sofern das nachfolgende Gerät diesen zusätzlichen Pegel verträgt.

Übrigens: Professionelle Audiogeräte arbeiten meist mit einem Ein- und Ausgangspegel von +4 dBu (0,775 Volt).

Dieser Wert hat sich als Standard durchgesetzt. Auch

MU502 und MU1002X richten sich danach. Daher werden

Eingangs- oder Ausgangspegel von +4 dBu in der

Pegelanzeige des Mixers mit „0“ angezeigt, da dieser

Pegel dem internen Betriebspegel entspricht. Leuchtet also die mit „0“ gekennzeichnete LED auf, ist alles in

Ordnung.

36. POWER

Diese blaue Kontroll LED leuchtet, wenn das das Mischpult mit dem Netzschalter (#11) eingeschaltet ist – vorausgesetzt, das Netzteil ist mit dem Pult (#12) und einer Steckdose verbunden.

18

ANWENDUNGS- und VERKABELUNGSBEISPIEL

Unten sind einige typische Anwendungsgebiete für die Mischer MU502 und MU1002X aufgezeigt.

Natürlich erhebt diese Darstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Beispiele sollen Ihnen eine Vorstellung darüber geben, wofür die ganzen Ein- und Ausgänge verwendet werden können.

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. So kommen Sie womöglich auch auf ungewöhnliche

Lösungen bei Aufgaben in der Beschallungs- und Aufnahmetechnik. Erlaubt ist, was gefällt!

AUFNAHME

MIC: MIKROFON

BASS GUITAR: BASS

ACTIVE MONITORS: AKTIVE MONITORE

HEADPHONES: KOPFHÖRER

COMPRESSOR/LIMITER: KOMPRESSOR/LIMITER

KEYBOARD OR SYNTHESIZER: KEYBOARD ODER SYNTHESIZER

CD PLAYER: CD SPIELER

LAPTOP: NOTEBOOK

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BESCHALLUNG

MIC: MIKROFON

GUITAR: GITARRE

HEADPHONES: KOPFHÖRER

FOH SPEAKERS: PA LAUTSPRECHER

AMP: ENDSTUFE

STUDIO MONITORS: STUDIO MONITORE

KEYBOARD: KEYBOARD

DRUM MACHINE: DRUM MACHINE

COMPRESSOR/LIMITER: KOMPRESSOR/LIMITER

MP3 PLAYER: MP3 PLAYER

DAT RECORDER: DAT REKORDER

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EINBINDUNG EINES EXTERNEN SIGNALPROZESSORS BEIM MU1002X

EFFECT PROCESSOR: EFFEKTGERÄT

WARNING! Mute the EFX knob on channel 9-10 to avoid feedback: ACHTUNG! Zur Vermeidung einer

Rückkopplungsschleife müssen Sie den EFX Regler an Kanal 9-10 ganz runterdrehen

MITSCHNITT EINES LIVE KONZERTS

VOCAL MICS: GESANGSMIKROFONE i7300 DIGITAL EFFECTS PROCESSOR: DIGITALES EFFEKTGERÄT i7300

HEADPHONES: KOPFHÖRER

P8A ACTIVE STUDIO MONITORS: AKTIVE STUDIO MONITORE P8A

GUITAR: GITARRE

GUITAR EFFECTS: GITARRENEFFEKT

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21

KEYBOARD: KEYBOARD

DRUM MACHINE: DRUM MACHINE

LAPTOP: NOTEBOOK

SUBMIXER

VOCAL MICS: GESANGSMIKROFONE

HEADPHONES: KOPFHÖRER

ANOTHER MIXER: WEITERES MISCHPULT

CD PLAYER: CD SPIELER

CASSETTE RECORDER: KASSETTENREKORDER

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22

DIGITALE EFFEKTPROGRAMME

Programm Bezeichnung

Nummer

1 Hall = Halle

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

Room = Raum

Plate = Hallplatte

Cathedral = Kirche

Arena = Stadion

Spring = Hallspirale

Opera = Opernhaus

Rev Vocal = Gesangshall

Slap Delay = einfache Wiederholung

Echo = Echo

Multi-Pong = Vielfach Ping-Pong

Karaoke = Karaoke Gesangseffekt

Veränderbarer

Parameter

Hallzeit

Hallzeit

Hallzeit

Hallzeit

Hallzeit

Hallzeit

Hallzeit

Hallzeit

Verzögerungszeit

Verzögerungszeit

Verzögerungszeit

Verzögerungszeit &

Feedback

Chorus + Rev = Chorus + Hall

Flange + Rev = Flanger + Hall

Phaser + Rev = Phaser + Hall

Tap Delay = rhythmisches Echo

Intensität

Modulationsfrequenz

Modulationsfrequenz

Anzahl der

Wiederholungen

*Parameter und Werte jederzeit ohne Vorankündigung änderbar

Parameterwert

0,3 - 10 Sek

0,3 - 3,2 Sek

0,3 - 10 Sek

0,3 - 10 Sek

0,3 - 10 Sek

0,3 - 10 Sek

0,3 - 10 Sek

0,3 - 10 Sek

0 - 800 ms

0 - 800 ms

0 - 800 ms

Verzögerungszeit:

160 - 260 ms;

Feedback: 45 - 65

0 - 100 %

0,05 - 4 Hz

0,05 - 4 Hz

0 - 99 %

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

23

ERSTE SCHRITTE

Wie schon an mehreren Stellen in dieser

Anleitung angesprochen, besteht das

Grundprinzip in der Audiotechnik darin, innerhalb des Signalwegs immer wieder den optimalen Betriebspegel auszuschöpfen. Dabei gilt, dass „vorne“ so viel Pegel wie möglich erzeugt wird (so stark wie möglich verstärkt wird), damit „hinten heraus“ nicht über Gebühr

Regler hochgezogen werden müssen. Jedes

Gerät erzeugt nun einmal Nebengeräusche – wird der optimale Betriebspegel am Anfang einer Signalkette nicht ausgenutzt, werden mit jeder Erhöhung der Verstärkung in den nachfolgenden Stufen auch die

Nebengeräusche mit angehoben. Dieses

Prinzip gilt für die Signalkette innerhalb eines

Geräts genauso wie zwischen mehreren

Geräten.

Die im Folgenden beschriebene

Vorgehensweise ist äußerst wichtig. Auch wenn Sie sonst nicht gerne

Bedienungsanleitungen lesen, sollten Sie den folgenden Abschnitt unbedingt lesen.

Schalten Sie das Gerät erst ein, nachdem Sie alle nötigen Kabelverbindungen hergestellt haben. Sie können nun mit der Einstellung der einzelnen Kanäle beginnen. Das allerwichtigste ist die richtige Einstellung der

Pegel in den einzelnen Kanälen. Jedes einzelne Detail hat Einfluss auf das

Endergebnis, in Live Beschallungssituationen z. B. auf das Rückkopplungsverhalten.

Die Hauptfaktoren sind im Grunde genommen die einzelnen Eingangsverstärkungsregler

(GAIN = #13), die Lautstärkeregler der Kanäle

(LEVEL = #22), und der Summenregler (MAIN

L/R = #33). Die Eingangsverstärkung für ein angeschlossenes Mikrofon sollte nur gerade so hoch eingestellt werden wie nötig, um eine

Ausgewogenheit der einzelnen Signale zu erhalten. Wenn die Eingangsverstärkung zu niedrig ist, werden Sie am LEVEL Regler des

Kanals und an den AUX/EFX Wegen nicht genügend Lautstärkereserven haben, um nachfolgende Geräte richtig ansteuern zu können. Ist die Vorverstärkung zu hoch, muss zum Ausgleich der LEVEL Regler des Kanals entsprechend herunter gedreht werden, jedoch bleibt immer noch die erhöhte Tendenz zur

Rückkopplung, da schon kleine Regler-

Bewegungen relativ große Auswirkungen auf den Ausgangspegel haben. Hinzu kommt, dass der geringere Regelweg unpraktisch beim

Mischen ist.

Es gibt mehrere Methoden, die Kanäle richtig einzupegeln. Eine davon ist die Verwendung der EFX CUE Funktion, so wie bei Punkt 35 beschrieben. Nachfolgend noch eine weitere

Methode:

RICHTIG EINPEGELN

BITTE FÜHREN SIE NACHFOLGENDE

SCHRITTE BEI JEDEM KANAL DURCH

Drehen Sie unbedingt die Endstufe herunter oder entkabeln Sie die

Lautsprecher, damit Ihnen beim folgenden

Prozess nicht die Ohren wegfliegen!

Drehen Sie zuerst alle Lautstärkeregler und GAIN Regler (#13) ganz runter, also gegen den Uhrzeigersinn bis auf die

Markierung -

.

Da bei diesen kleinen Mischpulten MU502 und MU1002X keine SOLO Funktion gegeben ist, dürfen Sie für diesen Prozess des Einpegelns immer nur an jeweils einen

Kanal ein Audiosignal anlegen, ansonsten erhalten Sie falsche Werte.

Phantomgespeiste Mikrofone und aktive

DI-Boxen müssen erst verkabelt sein, bevor die Phantomspeisung eingeschaltet wird.

(#31)

Stecken Sie einen Kopfhörer in den

Kopfhörerausgang (#7) und drehen Sie den CTRL RM / PHONES Regler (#32) zunächst bis maximal 10 Uhr auf.

Stellen Sie alle Klangregler (#14 ~ 17) auf linear, d.h. 12 Uhr Position und betätigen

Sie den Low Cut (#15) erst einmal nicht.

Bringen Sie den PAN bzw. BALANCE

Regler (#20) in die Mittelposition.

Drehen Sie nun den Lautstärkeregler (#22) des Kanals auf die 0 dB Position (12 Uhr =

Unity Gain).

Schieben bzw. drehen Sie den Summen

Regler MAIN (#33) auf die 0 dB Position.

Legen Sie einen realistischen Live-Pegel am Kanal an und überwachen Sie den

Pegel auf der LED Anzeige in der

Summensektion (#35).

Drehen Sie den GAIN Regler so weit auf, bis sich der durchschnittliche

Pegelausschlag vornehmlich um den 0 dB

Bereich abspielt. Bleiben Sie sicherheitshalber ganz leicht darunter.Auf diese Weise haben Sie genügend

Spielraum (Headroom) für kurzzeitige

Spitzenpegel und arbeiten immer im optimalen Bereich für durchschnittliche

Pegel.

Bei Mikrofonen hängt die Vorverstärkung vom Typ des Mikrofons ab.

Kondensatormikrofone haben in der Regel einen wesentlich höheren Ausgangspegel

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

24

als dynamische Mikrofone. Bitten Sie den

Künstler/Sprecher, einen möglichst realistischen Pegel zu produzieren, d.h. so laut zu singen/sprechen/spielen, wie es bei der Vorstellung der Fall sein wird. Wenn bei diesem sog. Sound Check nicht mit normalem Pegel gearbeitet wird, laufen sie

Gefahr, bei der Vorstellung in den Clipping

Bereich des Mixers zu kommen und/oder

Rückkopplungen zu produzieren, weil Sie die Vorverstärkung beim Sound Check zu hoch einstellen mussten.

Wie kurz vorher schon erwähnt, sollten Sie beim Sound Check besser ganz leicht unter der 0 dB Marke bleiben, da bei der tatsächlichen Darbietung (ob live oder

Aufnahme macht da keinen Unterschied) der Faktor „Adrenalin“ eine große Rolle spielt. Erfahrungsgemäß erhöht sich der tatsächliche Pegel während der richtigen

Vorstellung um ca. 3 dB, weil es für die

Künstler „um die Wurst geht“, der

Adrenalinstoß führt dazu, dass alle etwas kräftiger „draufhauen“ als beim Sound

Check.

Bedenken Sie, dass sich der Pegel ändert, wenn Sie die Klangregelung betätigen.

Klangregler sind gewissermaßen auch

Lautstärkeregler, allerdings auf einen bestimmten Frequenzbereich eingeschränkt. Vor allem Anhebungen im

Bassbereich ändern den Betriebspegel am stärksten.

Stoppen Sie nun das Audiosignal in diesem Kanal.

Verfahren Sie bei allen Kanälen nach dem gerade beschriebenen Prinzip. Kommen mehr und mehr Kanäle ins Spiel, wird sich bei der Mischung der Gesamtpegel erhöhen und die Pegelanzeige womöglich in den roten Bereich gelangen. Den

Gesamtlautstärkepegel können Sie mit dem Regler MAIN L/R kontrollieren.

Falsche Aufstellung von PA

Lautsprechern, vor allem aber der Monitor

Boxen, führt zu erhöhter

Rückkopplungsgefahr. Achten Sie darauf, dass die Mikrofone nicht in Richtung der

Lautsprecher zeigen. Sollten

Rückkopplungen entstehen (der Ton

„schaukelt sich auf“), auf keinen Fall das

Mikrofon mit der Hand zu halten, das erhöht nur die Rückkopplung! Eine wirkungsvolle Linearisierung des

Frequenzgangs und damit eine

Verringerung der Rückkopplungsgefahr kann mit Hilfe eines Equalizers oder eines automatischen Feedback Unterdrückers

(z. B. PHONIC I7100) erreicht werden.

TIPPS AUS DER PRAXIS

Im Laufe Ihrer Abmischung kommen Sie an den Punkt, an dem Sie über den EFX Weg einen externen Effekt einbinden (wenn Sie nicht den internen Effektprozessor verwenden, wie im MU1002X). Es ist unbedingt angebracht, das „Send“ Signal (also das

Signal, welches das Mischpult über den

Hilfsausgang „EFX“ verlässt) korrekt einzustellen.

Externe Effektgeräte müssen eingangsseitig so hoch wie möglich ausgesteuert werden. Es ist ja wohl offensichtlich unsinnig, Geräte mit einem Dynamikumfang von weit mehr als 100 dB zu besitzen (und viel Geld dafür auszugeben), und diese nicht richtig anzusteuern, so dass deren Signalanzeigen kaum aufleuchten. Auf der anderer Seite muss natürlich peinlichst darauf geachtet werden, keine digitalen Übersteuerungen zu erzeugen, da diese Form der Übersteuerung – jeder der den Klang dieser Art Verzerrung kennt, wird dem zustimmen – äußerst unangenehm klingt.

Grundsätzlich gilt, dass Sie Ihren Ohren trauen sollten, um digitale Verzerrungen ausfindig zu machen, da die

Eingangspegelanzeigen

Aussagekraft an der verschiedenen

Geräten abhängig ist von der Art, wie sie kalibriert sind.

Wenn Sie Verzerrungen im Effektsignal hören, liegt das Problem aller Wahrscheinlichkeit nach im Send Signal oder im Effektgerät selber. Verringern Sie den Eingangspegel am externen Gerät mit Hilfe des

Eingangspegelreglers dort, und erhöhen Sie bei Bedarf den Pegel des Effekt Returns (also des Eingangs, an dem die Ausgänge des

Effektgerätes angeschlossen sind).

Die meisten Verzerrungsprobleme in der

Schleife „AUX/EFX SEND – AUX RETURN

(Stereoeingang)“ können jedoch auf die

Eingangsverstärkung im externen Effektgerät zurückgeführt werden - nämlich zu niedrig! Das gleiche gilt für hohe Nebengeräusche: Wenn der Eingang des Effektgerätes nicht hoch genug ausgesteuert ist, führt dies zu einem ungünstigen Signal-Rauschabstand.

All das bisher Gesagte kann genauso auf den internen Effektprozessor im MU1002X angewandt werden. Die integrierte PEAK

Anzeige hilft beim optimalen Einstellen der

Pegelverhältnisse.

Denken Sie bei einer Klangkorrektur nicht nur an das Anheben von Frequenzen: Es kommt oft mehr oder weniger auf das gleiche heraus,

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

25

ob Sie die Bässe und Höhen anheben und dabei die Verstärkung (den GAIN) verringern, oder ob Sie die Mitten absenken und den Gain erhöhen. versuchen,

Prinzipiell sollten

„störende“

Sie zuerst

Frequenzen abzusenken, als „fehlende“ anzuheben.

Bei Aufnahmen auf analogen Bandmaschinen nehmen Sie mit möglichst viel Höhen auf – ein

Zuviel können Sie in der Abmischung immer noch zurückregeln. Viel schlimmer ist es wenn

Sie bei der Abmischung merken, dass Sie einem ‘muffigen’ Signal fehlende Höhen hinzufügen müssen, wobei Sie automatisch die

Nebengeräusche mit anheben. Normalerweise tritt dieses Problem bei digitalen

Aufnahmemedien nicht auf, da deren

Dynamikumfang ausreichend ist, aber denken

Sie daran, keine Verzerrungen zu erzeugen.

Die Pegel aller Kanäle sollten sowohl bei der

Aufnahme als auch der Abmischung immer um die 0 dB Marke liegen. Wenn sie leicht um diesen Wert schwanken, kann mit Hilfe der

Kanal Fader (LEVEL Regler) nachjustiert werden.

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TECHNISCHE DATEN

Modell

Eingänge

Anzahl der Kanäle

Symmetrische Mono Mic / Line Kanäle

Symmetrische Mic / Stereo Line Kanäle

Anzahl der Mikrofoneingänge

Symmetrische Stereo Line Kanäle

AUX Return

Zweispureingänge

MU502

3

1

1

2

1 nein

Mini Stereoklinke und

Stereo Cinch

MU1002X

6

2 nein

2

4 nein

Mini Stereoklinke und

Stereo Cinch

Ausgänge

Main L/R Stereo

Mono (L/R Summe)

Alt 3-4 (echte Gruppe)

Recording Ausgänge

CTRL RM L/R

Kopfhörerausgänge

Kanalzüge

EFX (Aux) Send

Pan/Balance Regler

Lautstärkeregler

Inserts

Kopfhörer Lautstärkeregler

Main L/R Lautstärkeregler

Pegelanzeige

Phantomspeisung

Frequenzumfang (Mic Eingang auf beliebigen Ausgang)

20 Hz ~ 60 kHz

20 Hz ~ 100 kHz

Übersprechen (1kHz @ 0 dBu, 20 Hz - 20 kHz, Kanaleingang auf Summenausgänge

L/R)

2 x 6,3 mm TRS

Klinke, symmetrisch nein nein

Mini Stereoklinke und

Stereo Cinch ja nein

Mini Stereoklinke und

Stereo Cinch nein

2 x 6,3 mm TRS

Klinke, symmetrisch

1

3 nein ja

Drehregler

1 ja

Drehregler

2 x 4-stellig

+48 Volt DC

2 x 6,3 mm TS Klinke, unsymmetrisch

1

6

1 ja

Drehregler nein ja

1 x 60 mm Fader

2 x 5-stellig

+48 Volt DC

+0 / -1 dB

+0 / -3 dB

+0 / -1 dB

+0 / -3 dB

Kanalfader unten, alle anderen Kanäle auf

0dB

Rauschen (20 Hz - 20 kHz, gemessen am

Summenausgang, Kanäle 1 - 4 bei Unity

Gain (0 dB) Durchgang; EQ linear; alle

Kanäle auf Summe geschaltet; Kanäle 1 /

3 ganz nach links, Kanäle 2 / 4ganz nach rechts. Referenz = +6 dBu)

<-90 dB <-90 dB

Summe @ 0 dB, Kanalfader unten

Summe @ 0 dB, Kanalfader @ 0 dB

Geräuschspannungsabstand, bezogen auf

+4 dBu

-86,5 dBu

-84 dBu

>90 dB

-86,5 dBu

-84 dBu

>90 dB

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Äquivalentes Eingangsrauschen

Mikrofonvorverstärker E.I.N. (150 Ohm, maximale Verstärkung)

Verzerrung (THD) (Beliebiger Ausgang,

1kHz @ +14 dBu, 20 Hz ~ 20 kHz,

Kanaleingänge)

Gleichtaktunterdrückung CMRR (1kHz

@ -60dBu, Gain auf Maximum)

Maximalpegel

Mikrofonvorverstärker

Alle anderen Eingänge

Symmetrische Ausgänge

Unsymmetrische Ausgänge

Impedanzen

Mikrofoneingang

Alle anderen Eingänge (außer Inserts)

2-Spur Cinch Ausgänge

Klangregelung

Bässe

Mitten

Tiefmitten

Hochmitten

Höhen

Hochpassfilter / Trittschallfilter

Digitaler Effekt Prozessor

<-129,5 dBm

<0,005%

80 dB

+10 dBu

+22 dBu

+28 dBu

+22 dBu

2 k Ohm

10 k Ohm

1,1 k Ohm

2-Band, +/-15 dB

80 Hz nein nein nein

12 kHz

75 Hz (-18 dB /

Oktave) nein

<-129,5 dBm

<0,005%

80 dB

+10 dBu

+22 dBu

+28 dBu

+22 dBu

2 k Ohm

10 k Ohm

1,1 k Ohm

3-Band, +/-15 dB

80 Hz

2,5 KHz nein nein

12 kHz

75 Hz (-18 dB /

Oktave)

16 Grundprogramme mit einem variablen

Parameter

Netzversorgung (externes Netzteil), abhängig von der Region

100 VAC, 120 VAC,

220 ~ 240 VAC, 50 /

60 Hz

100 VAC, 120 VAC,

220 ~ 240 VAC, 50 /

60 Hz

Gewicht

Abmessungen (B x H x T)

1,1 kg (2.4 lbs)

156 x 51 x 244 mm

(6.12" x 1.99" x 8.82")

2.2 kg (4.85 lbs)

240 x 56 x 276 mm

(9.4" x 2.2" x 10.9")

Phonic behält sich das Recht vor, technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.

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28

ABMESSUNGEN

Die Maße sind in mm/inch angegeben.

MU502

MU1002X

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29

MU502

BLOCKSCHALTBILDER

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

30

MU1002X

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SYMMETRISCH UND

UNSYMMETRISCH

Die meisten Störungen bei Audioinstallationen werden durch falsche und beschädigte

Steckverbindungen und Kabel hervorgerufen.

Um eine ordnungsgemäße Verkabelung Ihrer

Anlage zu gewährleisten, sollten Sie die folgenden Abschnitte aufmerksam durchlesen, es sei denn, Sie sind schon mit den Begriffen symmetrisch und unsymmetrisch vertraut.

WAS BEDEUTET

KABELFÜHRUNG?

UNSYMMETRISCHE

aufaddiert – und somit löschen sich diese beiden Signale gegenseitig aus. Fazit: Das

Nutzsignal wird übertragen, Störeinstreuungen ausgelöscht.

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN BEIDEN

VERFAHRENSWEISEN

Da eine symmetrische Kabelführung gegen

äußere Störeinstreuungen unempfindlich ist, muss der Masseleiter keinen elektrischen

Strom führen, was bedeutet, dass die beiden

Diese Art der Verkabelung findet sich in der

Regel bei den meisten Geräten der

Unterhaltungselektronik und Videosystemen.

Es gibt einen Leiter, der das Signal trägt, der andere ist für die Erdung/Masse bestimmt. Im

Normalfall, bei Signalen mit geringerem Pegel, schirmt der Masseleiter das signalführende

Kabel ab.

WAS BEDEUTET

KABELFÜHRUNG?

SYMMETRISCHE

Bei einem symmetrierten Aufbau wird das

Signal am Ausgang des Quellgeräts über 2

Leiter und einen zusätzlichen masseführenden

Schutzleiter gesendet. Die beiden signalführenden Leiter übertragen prinzipiell ein identisches Signal, jedoch ist das eine gegenüber dem anderen um 180° gedreht. Der

Symmetrier Aufholverstärker in der

Eingangssektion des Zielgerätes dreht die

Phase des einen Signals und addiert dieses zu dem anderen hinzu. Störeinstreuungen, die entlang des Kabels in das System eingedrungen sind, “reiten” sozusagen auf beiden Signalwegen und sind deshalb gleichphasig. In der Eingangssektion wird also die Phase des einen Störsignals wiederum um

180° gegenüber dem anderen gedreht und miteinander verbundenen Geräte das gleiche

Massepotential haben, was wiederum

Grundbedingung für ein störungsfreies System ist.

Schauen wir uns noch mal das unsymmetrische System an. Dort fließt der

Strom des Signals vom Signalleiter zum

Masseleiter, also von plus nach minus. Das

Massepotential der beiden verbundenen

Geräte ist aber nicht identisch. Das bedeutet, dass dieses System viel eher von äußeren

Störeinstreuungen beeinflusst wird.

Symmetrische Systeme können im Gegensatz zu unsymmetrischen durchaus über lange

Kabelstrecken verlust- und störungsfrei arbeiten. Das Ergebnis ist ein niedriger

Nebengeräuschpegel bei dem symmetrischen

System.

Weil ein symmetrisches System 2 Leiter für das Signal und einen Leiter für die

Masse/Abschirmung braucht, werden mindestens drei Leiter benötigt. Also ist hierbei die abschirmende Masse vollkommen vom

Signal getrennt.

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

32

Lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt sorgfältig, wenn Sie Anlagen verkabeln, egal ob symmetrisch und unsymmetrisch.

DIE KORREKTE KABELFÜHRUNG BEI

SYMMETRISCHEN VERBINDUNGEN

Verwenden Sie für die Verbindung des

Audiosignals Stecker mit drei Anschlussstiften.

Stellen Sie sicher, dass das System ordnungsgemäß geerdet ist. Verwenden Sie niemals einen masseisolierenden Stecker, ohne das System zusätzlich separat zu erden.

Dies ist eine Grundbedingung für eine einwandfrei Audioverbindung.

Die Masseverbindung (Pin 1 bei einem XLR

Stecker) muss beim Quellgerät immer gegeben sein. Sollten sie die

Masseverbindung trennen wollen, weil eine sogenannte „Brummschleife“ auftritt, tun Sie dies beim Zielgerät,

Masseverbindung am indem dortigen

Sie

Pin die

1 unterbrechen. Diese Art der Verbindung vermeidet eine Erdschleife zwischen der

Signal- und der Gehäusemasse. Erden Sie das

System immer nur über den Netzstecker, da diese Form der Erdung einen geringeren

Widerstand hat und dadurch generell die bessere, umfassendere Erdung bietet.

Außerdem wäre eine Erdung erst dann erfolgreich aufgebaut, wenn auch

Audioleitung „steht“ – das könnte fatal sein! die

Eine mögliche Ursache für auftretendes

Brummen kann eine schlechte

Masseverbindung innerhalb des Systems sein.

Falls Sie den Fehler nicht lokalisieren können, verbinden Sie versuchshalber den Massepin des Eingangssteckers mit der Erde. Wird das

Brummen leiser oder verschwindet es, prüfen

Sie die netzseitige Masseverbindung Ihrer

Audioanlage. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn die Anlagekomponenten und

Racks mit einer gewissen Entfernung zueinander aufgestellt sind, und/oder wenn Sie eine größere Anzahl von Leistungsendstufen verwenden.

Lassen Sie die Erdung zwischen den Racks und dem Stromverteiler von einem Elektriker

überprüfen. Stellen Sie sicher, dass eine, und zwar nur eine, Netzerdung für das komplette

Audio- bzw. Videosystem existiert (sog. sternförmige Stromversorgung).

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TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN

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GLOSSAR

Active Speaker

Aktiv Lautsprecher (auch Powered Speaker genannt), Lautsprecherbox mit eingebauter Endstufe.

AFL - After-Fader-Listening Acronym für After Fader Listening, auch post fader genannt, also Abhören nach dem Fader.

AUX SEND - Auxiliary Send Hilfsausgang. Ein Summensignal, das unabhängig von der eigentlichen

Stereosumme erzeugt wird, indem Abgriffe bei einzelnen Kanälen und/oder

Gruppen vorgenommen werden, üblicherweise über Drehgeber.

Balanced

Symmetrisch. Eine Audioverbindung ist symmetrisch, wenn das Signal auf zwei Leitern identisch, jedoch um 180° gedreht, gef ührt wird, während der

Schutzleiter nicht signalführend ist. Störeinstreuungen werden zu gleichen

Teilen von beiden Leitern aufgenommen. Durch den Symmetrierverstärker am nächsten Eingang, bei dem die beiden signalführenden Leiter zusammengeführt und dabei nochmals um 180° gedreht werden, löschen sich die Störeinstreuungen gegenseitig aus.

Bus

Clipping

Condenser

Crossfader

DAT Rekorder

DAW dB (Dezibel)

DI Box

Drum Machine

Dry

Dynamisches Mikrofon

EFX Processor

EQ = Equalizer

Sammelschiene. Eine elektrische Schaltung, welche eine Anzahl von mehreren Signalquellen auf ein einziges Ziel zusammenfasst.

Verzerrung. Heftiges Einsetzen von Verzerrung im Signalfluss, meistens eine Beschränkung der Spitzenpegelspannung aufgrund nur endlicher

Reserven des Netzteils. Auf einem Oszilloskop stoßen die ursprünglich sinusförmigen Auslenkungen der in Wellenform dargestellten Audiosignale an die obere und untere Grenze und gehen in eine Rechteckwelle über. Sie sehen nun so aus als wären sie oben und unten abgeschnitten (engl. to

clip).

Kondensator Mikrofon. Hochwertiges, aufwändig zu bauendes Mikrofon, das zum Betrieb eine Speisespannung (-> Phantomspeisung) benötigt.

Ein Überblendregler, der das Lautstärkeverhältnis zweier Audiosignale zueinander kontrolliert.

Digital Audio Tape Rekorder, digitales Aufnahmegerät, das mit speziellen

Bandkassetten als Medium arbeitet.

Digital Audio Workstation. Recording Plattform. DAWs gibt es als Stand-

Alone Geräte oder auf Software Basis.

Eine Angabe von relativ gleichbleibenden Mengenänderungen mittels einer logarithmischen Skala.

Direct Injection Box, Gerät zum Umwandeln eines hochohmigen, unsymmetrischen Signals (z. B. von einem elektrischen Bass) in ein niederohmiges, symmetrisches Signal, so dass lange Kabelwege ohne

Störgeräusche verwendet werden können. So gewonnene Signale können in die Mikrofoneingänge von Mischpulten eingesteckt werden.

Rhythmusmaschine, elektronische Simulation eines Schlagzeugs.

Bezeichnet das Audiooriginalsignal, das frei ist von zusätzlichen Effekten.

Im Gegensatz dazu -> „wet“.

Tauchspulenmikrofon, das Schall auf Induktionsbasis überträgt; braucht keine Phantomspeisung. Günstiger und robuster als Kondensatormikrofone, aber nicht so gut in der Detailabbildung.

Effektgerät; eine Schaltung bzw. ein Gerät, womit das Originalsignal bearbeitet wird und ihm so ein „Effekt“ zugeführt wird. Hall, Chorus, Flange und Echo sind häufig verwendete Effekte.

Klangregelung. Eine Schaltung, die das Anheben oder Absenken bestimmter Frequenzbereiche im Signalweg erlaubt.

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Fader

Feedback

Floor Monitor

FOH

Foot Switch

Frequency response

Front Fill

Gain/input sensitivity

Highpass filter

Insert

Keyboards

Mono

PA System

Pan

Peaking

Pegel

PFL – pre fader listening

Phantom Power

Phase

Polarity

Post fader

Pre fader

Return

Roll off

Routing, routen

Lautstärkeregler in Form eines Flachbahn Schiebestellers.

Rückkopplung. Pfeifen, Dröhnen oder “Hupen”, hervorgerufen durch die zu nahe bzw. ungünstige Platzierung von Mikrofon und Lautsprecher. Das

Mikrofon nimmt das verstärkte Signal aus dem Lautsprecher auf und gibt es wiederum and den Verstärker/Lautsprecher weiter, so dass eine

Rückkopplungsschleife entsteht, die letztendlich zu einer stehenden Welle führt, sobald ein bestimmter Lautstärke Schwellenwert überschritten ist.

Bühnenmonitorbox, die auf den Boden gelegt wird und daher meist eine abgeschrägte Schallwand aufweist, die schräg nach oben gerichtet ist.

Front of House, Haupt-Beschallungsanlage, aber auch der Mixerplatz, der oft mitten im Publikum aufgebaut ist, um eine möglichst publikumsgerechte

Mischung herstellen zu können.

Fußschalter

Frequenzgang. Die Wiedergabe einzelner Frequenzbereiche in einem

Gerät.

Ein Lautsprecher, der unterstützend zur Hauptbeschallungsanlage den

Bereich direkt vor der Bühne beschallt.

Eingangsempfindlichkeit. Die Veränderung des Signalpegels.

Hochpass Filter. Ein Filter, das nur die hohen Frequenzen durchlässt, die tiefen Frequenzen am Passieren hindert. Synonym für „Low Cut“.

Einschleifpunkt. Eine Unterbrechung des Signalweges, um ein externes

Gerät “einzuschleifen”, z. B. Kompressor, Gate, etc.

Tasteninstrument, oft ein Synthesizer

Monaural. Ein Audiosignal, das nur aus einem Kanal besteht. Gegenteil von

->”Stereo”.

Public Address, die Lautsprecher, die auf das Publikum gerichtet sind.

Panoramaregler. Verteilt ein Signal auf die linke und rechte Summe.

Bandpass. Glockencharakteristik. Ein Klangregler bearbeitet nur einen bestimmten Frequenzbereich, der nach oben und unten begrenzt ist.

Die Energie eines Audiosignals gemessen in Volt. Gebräuchliche

Pegelabstufungen sind, von niedrig bis hoch, „Mikrofonpegel“,

„Instrumentenpegel“ und „Linienpegel“.

Abhören vor dem Fader.

Phantomspeisung (Standard 48 Volt). Spannungsversorgung für

Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen direkt über das Mikrofonkabel.

Das Verhältnis zweier Signale zueinander. Signale, die sich aufaddieren, sind gleichphasig; Signale, die sich gegenseitig auslöschen, sind gegenphasig.

Die positiven und negativen Pole einer Audioverbindung. Üblicherweise werden positive mit positiven und negative mit negativen Polen verbunden.

Der Punkt im Signalweg nach dem Fader, also abhängig von der Stellung desselben.

Der Punkt im Signalweg vor dem Fader, also unabhängig von der Stellung desselben.

Zusätzlicher Eingang. Ein Line Eingang für ein Audiosignal, das einem Mixer wieder zugeführt wird, nachdem es über einen ->“Send“ herausgeführt wurde.

Ein Abfallen der Lautstärke jenseits einer bestimmten Frequenz.

Zuordnung, zuordnen. Signale werden bestimmten Sammelschienen zugeordnet, „auf sie geroutet“.

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Sample Rate

Send

Shelving

Side Fill

Stereo

Stereo return

Transient

Unbalanced

Unity Gain

Vocal Microphone

Wet

Abtastrate. Digitales Audio ist in winzig kleine Zeiteinheiten aufgeteilt. Die

Abtastrate gibt Auskunft darüber, wie oft ein analoges Audiosignal innerhalb einer Sekunde abgetastet und umgerechnet wird. 44,1 kHz (44100) ist der

Standard bei Audio CDs. 48 kHz (48000) wird meistens bei Film und Video verwendet.

Ein Line Ausgang, der Audiosignale aus einem Mischpult (oder einem anderen Gerät) herausführt mit dem Zweck, in externen Geräten weiter bearbeitet zu werden. Das Audiosignal wird parallel zum internen

Signalfluss herausgeführt, der Signalfluss wird also dadurch nicht unterbrochen.

Kuhschwanzcharakteristik. Eine Klangregler bearbeitet den kompletten

Frequenzbereich jenseits einer bestimmten Eckfrequenz.

Ein Bühnenmonitor, der von der Seite her die Bühne beschallt

Ein Audiosignal, das aus zwei Kanälen besteht.

Stereo Rückführung. Ein Eingang zur Aufnahme von externen

Signalquellen.

Transiente. Ein (meist extrem) kurzzeitiger Anstieg des Signalpegels.

Unsymmetrisch. Eine Audioverbindung ist unsymmetrisch, wenn das Signal nur auf einem Leiter transportiert wird und die Abschirmung als Rückführung dient. Meist sehr störanfällig gegenüber Brummeinstreuungen und Verlusten im Höhenbereich auf langen Strecken.

Einstellung innerhalb eines Audiokanals, bei dem der Ausgangspegel unbeeinflusst ist und somit dem Eingangspegel entspricht.

Gesangs- oder Ansagemikrofon

Gegenteil von ->“dry“. Ein Audiosignal, das durch die Bearbeitung mit einem

Effektprozessor verändert wurde und kein Originalsignal trägt.

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KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

EG-Richtline 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS)

Hiermit bestätigen wir rechtsverbindlich, dass nachgenanntes Produkt den

Anforderungen der EG-Richtlinie 2002/95/EG entspricht.

Das Produkt enthält keine der folgenden Stoffe in Konzentrationen oder Anwendungen, deren

Inverkehrbringen in Produkten entsprechend den geltenden Anforderungen der Richtlinie 2002/95/EG

("RoHS") verboten ist:

Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte

Diphenylether (PBDE).

Alle Angaben in dieser Konformitätserklärung entsprechen unserem Kenntnisstand zum

Abgabezeitpunkt der Erklärung.

KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

EG-Verordnung Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und

Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)

Hiermit bestätigen wir rechtsverbindlich, dass nachgenanntes Produkt den Anforderungen der EU-

Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) entspricht und keinen oder nicht mehr als 0,1% der Chemikalien enthält, die in der entsprechenden

Verordnung aufgelistet sind.

Alle Angaben in dieser Konformitätserklärung entsprechen unserem Kenntnisstand zum

Abgabezeitpunkt der Erklärung.

EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

EMV- und Niederspannungsrichtlinie

Wir erklären, dass nachgenanntes Produkt unter Beachtung der Betriebsbedingungen und

Einsatzumgebung laut Bedienungsanleitung mit den Normen oder normativen Dokumenten der folgenden Richtlinien übereinstimmt:

2004/108/EG (Elektromagnetische Verträglichkeit von Elektro- und Elektronikprodukten und

2006/95/EG (Niederspannungsrichtlinie).

Produktname: MU502 / MU1002X

WEEE

Entsorgung von gebrauchten elektrischen und elektronischen Geräten

Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung weist darauf hin, dass dieses

Produkt nicht als normaler Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern an einer

Annahmestelle für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden muss. Durch Ihren Beitrag zum korrekten Entsorgen dieses Produkts schützen Sie die Umwelt und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden durch falsches Entsorgen gefährdet. Materialrecycling hilft den Verbrauch von Rohstoffen zu verringern. Weitere Informationen über das Recycling dieses Produkts erhalten Sie von Ihrer

Gemeinde, den kommunalen Entsorgungsbetrieben oder dem Geschäft, in dem Sie das Produkt gekauft haben.

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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SERVICE UND GARANTIE

ERWERB VON WEITEREN PHONIC ARTIKELN UND ERSATZTEILEN

Wenn Sie an weiteren Phonic Artikeln oder Ersatzteilen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Phonic Händler. Eine Liste der aktuellen Phonic Clever Händler finden Sie unter www.phonic.info, dort unter „Händlersuche“.

SERVICE UND REPARATUR

Im Fall eines Problems oder einer Reparatur wenden Sie sich bitte an Ihren Phonic Fachhändler, bei dem Sie das Gerät erworben haben. Phonic gibt keine Service Unterlagen an Endkunden heraus, und warnt den Anwender nachdrücklich davor, selbst Reparaturen vorzunehmen, weil dadurch jegliche

Garantieansprüche erlischen.

GARANTIE BESTIMMUNGEN

Phonic verbürgt sich für die einwandfreie Qualität der ausgelieferten Produkte. Sollten Sie dennoch etwas zu beanstanden haben, wird Ihnen die Firma Phonic mit einem unbürokratischen Garantie-

Netzwerk zur Seite stehen. Für Schäden MU Gerät, die auf Materialfehler oder schlechte Verarbeitung zurückzuführen sind, gewährt Ihnen Phonic im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zwei Jahre

Garantie ab Verkaufsdatum. Bitte bewahren Sie den Kaufbeleg auf.

Bei Fremdeingriffen in den Originalzustand des Gerätes oder bei Reparaturversuchen durch einen nicht autorisierten Kundendienst oder den Anwender kann in der Regel nicht geklärt werden, ob der

Mangel erst durch diese verursacht oder erweitert wurde. In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass der Mangel bei Kauf nicht vorhanden war. Die Gewährleistung ist daher in diesen Fällen abzulehnen.

Für Schäden, die durch falschen Gebrauch oder Anschluss des Gerätes in Abweichung von dieser

Bedienungsanleitung entstanden sind, steht Phonic nicht ein. Die Pflicht zur Mängelbeseitigung erstreckt sich auch nicht auf die Auswirkungen natürlicher Abnutzung und normalen Verschleiß. Die

Notwendigkeit der Mängelbeseitigung bezieht sich nur auf das betreffende Produkt selbst und nicht auf Folgeschäden.

Die Gewährleistung deckt keine Schäden ab, die auf einen Unfall, Missbrauch oder Fahrlässigkeit zurückzuführen sind.

Der Gewährleistungsanspruch gilt nur, wenn das Gerät bei einem Phonic Händler als Neugerät erstanden wurde.

KUNDENDIENST UND SERVICE HOTLINE

Bitte machen Sie Gebrauch von dem Angebot, das Ihnen auf der Phonic Website gemacht wird: http://www.phonic.com/help/. Dort finden Sie, in englischer Sprache, Antworten auf häufig gestellte

Fragen (FAQ), technische Tipps, Downloads für Treiber Software und andere nützliche Hinweise.

PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung MU502 / MU1002X

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