Gesamtdownload - Bayerische Mittelschule

Gesamtdownload - Bayerische Mittelschule
Die Aufgaben des
berufsorientierenden Zweiges
Soziales
Die Schüler befassen sich mit der
Versorgung und Betreuung von
Menschen.
Im Zentrum stehen die Gegenstandsbereiche Haushalten/ Ernähren und soziales Handeln.
Die praktische Herausforderung
in vielen Lernsituationen weckt
und fördert die hauswirtschaftlichen und sozialen Fähigkeiten
der Schüler.
In Verbindung mit Betriebserkundungen und Betriebspraktika vergleichen die Schüler
ihre hauswirtschaftlichen und sozialen Interessen und Wünsche
sowie ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit den Anforderungen in den entsprechenden Berufsfeldern und gewinnen
so einen exemplarisch Einblick in
die Berufswelt.
Der Berufsorientierende Zweig
Soziales leistet einen wichtigen
Beitrag im Berufsorientierungsprozess der Schüler. Er zeigt
ihm Perspektiven in hauswirtschaftlichen und sozialen Berufen, die ihn in seiner Berufswahl unterstützen.
© HS Ampfing
__________
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 1 a: (alternativ zu 1b)
Sinnvoller Einsatz von technischen Haushaltsgeräten
(z. B. Küchenmaschine, Schnellkochtopf, Mikrowelle)
1. Zeitlicher Umfang
10 – 12 Unterrichtsstunden
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 die Geräte unter Beachtung der Sicherheitshinweise sachgerecht bedienen
 die Funktion und Wirkungsweise der Geräte - auch unter Beachtung gesundheitlicher Gesichtspunkte - erklären
 das für die anfallende Arbeit geeignete Gerät (im Hinblick auf Kraft-, Zeit- und Energieersparnis) auswählen
 die Gerätevielfalt auf dem Markt sichten und eine Anschaffung begründen (Beachtung von
wirtschaftlichen, umweltbewussten, situationsbedingten Aspekten)
 die Geräte werterhaltend reinigen
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 einer Bedienungsanleitung Informationen entnehmen und diese in sachgerechte Handlungen
umsetzen
 mit Hilfe verschiedener Medien (Internet, Prospekte, Fachbroschüren …) Informationen zu
Geräten einholen
Selbst- und Sozialkompetenz
Der Schüler kann:
 unter Berücksichtigung der Sicherheitshinweise mit dem Gerät selbstständig arbeiten
 als „Experte“ unsicheren Mitschülern behilflich sein
3. Lerninhalte






Kaufentscheidung für ein technisches Gerät (unter Beachtung der Anschaffungs- und Betriebskosten in Zusammenhang mit den vorhandenen finanziellen Mitteln) treffen
Geräteaufbau, Funktion und Wirkungsweise von anspruchsvolleren Geräten der Nahrungsmittelverarbeitung und der Speisenzubereitung (z. B. Schnellkochtopf, Mikrowelle)
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten von Geräten kennen lernen und aufgabengerecht auswählen
Sachgerechter und sicherer Umgang mit technischen Haushaltsgeräten
Sicherheitszeichen an elektrischen Geräten kennen und Sicherheitsbestimmungen beachten
Gerät sachgerecht reinigen und pflegen
Stand: April 2010
Andrea Englert
1 von 3
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
4. Lehrplanbezug

HsB 8.1, ggf. 8.2.1, 8.3.1, 8.3.2, ggf. 8.4.1, 8.6.1, 8.8.2, 8.8.3
5. Rückmeldung


Praktischer Leistungstest: Auswahl geeigneter Geräte für verschiedene Speisen und Zubereitungsverfahren
Schriftliche Probearbeit, z. B. zu Fachbegriffen von Geräteteilen oder –zusätzen, zu physikalischen Vorgängen beim Garverfahren (Schnellkochtopf, Mikrowelle)
Anlagen
00
01
02
03
Dampfdrucktopf
Infos zur Methode: „Messetechnik“
Messetechnik_Modell
Messetechnik_Ablauf
Stand: April 2010
Andrea Englert
2 von 3
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 12-stündigen Baustein
„Einsatz technischer Haushaltsgeräte“
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/ Die Schülerin

wählt das für die anfallende Arbeit geeignete
Gerät (im Hinblick auf Kraft-, Zeit- und Energieersparnis) aus

bedient und reinigt gängige Geräte (wie Mikrowelle, Küchenmaschine, Schnellkochtopf)
unter Beachtung der Sicherheitshinweise
sachgerecht

entnimmt einer Bedienungsanleitung Informationen und kann diese in Handlung umsetzen

übernimmt Verantwortung für anvertraute Maschinen und Geräte und geht Wert erhaltend
mit ihnen um
Musterhausen, …..
Stand: April 2010
Andrea Englert
selbstständig
begleitet
geführt
Unterschrift
3 von 3
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 1 b: (alternativ zu 1a)
Sinnvoller Einsatz von technischen Haushaltsgeräten
(z. B. Küchenmaschine, Schnellkochtopf, Mikrowelle) mit der
STEX-Methode
1. Zeitlicher Umfang
20 - 24 Unterrichtsstunden
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 die Geräte unter Beachtung der Sicherheitshinweise sachgerecht einsetzen, bedienen und
Wert erhaltend reinigen und pflegen
 das für die anfallende Arbeit geeignete Gerät (im Hinblick auf Kraft-, Zeit- und Energieersparnis) auswählen
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 einer Bedienungsanleitung Informationen entnehmen und diese in sachgerechte Handlungen
umsetzen
 selbstständig Informationen zu einem Gerät einholen und einer Schülergruppe präsentieren
 die Bedienung eines Gerätes mit Hilfe einer Anleitung erproben
 Informationen strukturiert, auf Wesentliches beschränkt, einer Schülergruppe als Experte weitergeben
Selbst- und Sozialkompetenz
Der Schüler kann:
 seine Fähigkeiten und Leistungen als Experte einschätzen und beurteilen
 als Experte Mitschülern behilflich sein
 Kritik einer Schülergruppe annehmen
3. Lerninhalte







Geräteaufbau, Funktion und Wirkungsweise von anspruchsvolleren Geräten der Nahrungsmittelverarbeitung und der Speisenzubereitung (z. B. Schnellkochtopf, Mikrowelle)
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten von Geräten kennen lernen und aufgabengerecht auswählen
Sachgerechter und sicherer Umgang mit technischen Haushaltsgeräten
Sicherheitszeichen an elektrischen Geräten kennen und Sicherheitsbestimmungen beachten
Geräte sachgerecht reinigen und pflegen
Planung einer einfachen Aktion im Team
Einfache Lösungsansätze suchen und anwenden
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
4. Lehrplanbezug

HsB 8.1, ggf. 8.2.1, ggf. 8.2.2, 8.3.1, 8.3.2, 8.4.1, 8.4.2, 8.6.1, 8.8.2, 8.8.3
5. Rückmeldung



Praktischer Leistungstest: Auswahl geeigneter Geräte für verschiedene Speisen und Zubereitungsverfahren
Schriftliche Probearbeit, z. B. zu Fachbegriffen von Geräteteilen oder -zusätzen, zu physikalischen Vorgängen beim Garverfahren (Schnellkochtopf, Mikrowelle)
Ausfüllen von Einschätzungs- und Bewertungsbögen als Experte und als Mitarbeiter
Anlagen
00
01
02
03
04
05
06
Informationen zur STEX-Methode
Methodenkarte: So erklärst du ein Werkzeug/Gerät richtig
Die Küchenmaschine zum Rühren und Kneten
Die Küchenmaschine mit dem Durchlaufschnitzler
Die Mikrowelle
Der Dampfdrucktopf
Bewertungsbögen (Fremd- und Selbsteinschätzung)
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 20 bis 24-stündigen Baustein
„Einsatz technischer Haushaltsgeräte“
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/ Die Schülerin

setzt das jeweilige Gerät unter Beachtung von
Sicherheitshinweisen zweckentsprechend sowie sachgerecht ein und pflegt es Wert erhaltend

erklärt und zeigt die Bedienung, die Funktion
und die Reinigung eines Gerätes vor Mitschülern

übernimmt Verantwortung für anvertraute Maschinen und Geräte

bewertet sich und andere mit Hilfe eines Beurteilungsbogens
Musterhausen, …..
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
selbstständig
begleitet
geführt
Unterschrift
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Die STEX-Methode
Ziele dieser Methode:




Die SchülerInnen eignen sich mit Hilfe von Informationsmaterial selbstständig Wissen an.
Sie tauschen ihr Vorwissen im Team aus und machen sich durch gemeinsames Lernen zu
Experten.
Sie geben ihr Expertenwissen an die MitschülerInnen weiter und lernen einen Stoff intensiver, indem sie ihn lehren.
Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen für die Gruppe werden
nachhaltig gefördert.
Methodisches Vorgehen:
1. Bildung von STAMM-Gruppen (siehe Abb. 1):
Diese können gelost, bzw. frei gewählt werden.
2. Bildung von EXPERTEN-Gruppen (siehe Abb. 2):
Aus jeder Stammgruppe begibt sich je ein Mitglied in eine (neue) Expertengruppe, z. B.:
Expertengruppe 01: Die Küchenmaschine zum Rühren und Kneten
Expertengruppe 02: Die Küchenmaschine mit dem Durchlaufschnitzler
Expertengruppe 03: Die Mikrowelle
Expertengruppe 04: Der Dampfdrucktopf
3. Die SchülerInnen bearbeiten innerhalb der Expertengruppe „ihr“ Thema mit verschiedenen
Informationsunterlagen und –medien. Jede SchülerIn versetzt sich in die Lage, als „Experte“ fungieren zu können und übt ihre/seine Präsentation innerhalb der Expertengruppe.
4. Jeder Experte kehrt in seine Stammgruppe zurück. In dieser gibt er sein Wissen an die MitschülerInnen weiter (siehe Abb. 3).
5. Im abschließenden Plenum (z. B. am Ende der Unterrichtsstunde) werden noch offen gebliebene Fragen geklärt.
Beurteilung der Methode (Meta-Ebene) – Anmerkungen:




Es empfiehlt sich ein „Warmstart“:
z. B. Wiederholung des Handrührgerätes unter dem Aspekt „So erklärst du ein Werkzeug/Gerät richtig!“
Für die Erklärung der Methode ausreichend Zeit einplanen!
Vorteil der Methode: Keine SchülerIn kann „sich drücken“; jede(r) muss ihren/seinen Beitrag zum Vorteil aller leisten!
Die abschließenden Beurteilungsbögen tragen zur Kompetenzförderung im personellen
und sozialen Bereich bei.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Abb. 1: Bildung von Stammgruppen
A
A
A
A
 Stammgruppe
B
B
B
B
 Stammgruppe
C
C
C
C
 Stammgruppe
D
D
D
D
 Stammgruppe
Abb. 2: Bildung von Expertengruppen
C
C
C
C
D
D
D
D
z. B. der Dampfdrucktopf
B
Expertengruppe 04
B
z. B: die Mikrowelle
B
Expertengruppe 03
B
z. B. die Küchenmaschine mit dem
Durchlaufschnitzler
A
Expertengruppe 02
A
z. B. die Küchenmaschine zum Rühren und Kneten
A
Expertengruppe 01
A
Abb. 3: Die SchülerInnen gehen als Experte in ihre Stammgruppe zurück
 Stammgruppe
B
B
B
B
 Stammgruppe
C
C
C
C
 Stammgruppe
D
D
D
D
 Stammgruppe
Experten
04
A
Experten
03
A
Experten
02
A
Experten
01
A
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Methodenkarte
So erklärst du ein Werkzeug/Gerät richtig!
1.
Namen und Geräteteile
Werkzeug/ Gerät zeigen, benennen und Aussehen beschreiben!
„Dies ist ein Universalhobel! Mit ihm kann man verschiedene Formen schneiden!“
…
2.
Handhabung des Werkzeuges/ Gerätes vorführen, erklären und begründen,
z.B.:
„Zum Hobeln dünner Scheiben benötigst du …“
„Durch drehen am Einstellrad veränderst du die dicke der Scheiben! “ ...
3.
Sicherheitshinweise geben, z.B.:
„Verwende immer den Restehalter! “…
4.
Reinigung und Pflege
Erkläre und zeige wie das Gerät gereinigt wird, z.B.:
„Der Universalhobel wird im Spülwasser gereinigt …“
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Expertenausbildung
Die Küchenmaschine zum Rühren/Kneten
Aufgaben:
1. Gerät kennen lernen
-
Sichtet in der Gruppe das gesamte Material.
Verteilt die Aufgaben innerhalb eures Teams.
Zwei Schüler sind zuständig für:
Name und Geräteteile
Erstellt eine Tafelanschrift auf dem beigelegten Papier.
Zwei Schüler sind zuständig für:
Sicherheit
Besprecht wie ihr die Sicherheitsregeln allen Schülern erklärt.
Was kommt an die Tafel?
Schreibt Stichpunkte auf!
2. Gerät erproben
-
Erprobt das Gerät bei der Zubereitung von Limonadenkuchen.
Folgende Unterlagen sind hilfreich:
Handhabung/Funktion
Reinigung/Pflege
Schreibt stichpunktartig auf Vortragskarten, was ihr während der Vorführung sagt, zeigt
und erklärt.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Name und Geräteteile
Grundgerät
mit Rühr- und Knetwerk
Bild
1. Rührschüssel mit Deckel
2. Schlagbesen
3. Rührbesen
4. Knethacken
Symbole auf der Küchenmaschine mit Leistungsstufen:
Bild
1. Durchlaufschnitzler (zum Raspeln, Reiben, Hobeln)
Sicherheit
 Setze alle Rühr- und sonstigen Zusatzteile nur bei abgeschalteter
Küchenmaschine ein.
 Greife nie in die Rührschüssel oder ins Zusatzgerät solange die Küchenmaschine
läuft.
Achtung! Auch nach dem Ausschalten läuft die Küchenmaschine noch kurze Zeit
nach.
 Verwende beim Durchlaufschnitzler den Stopfer zum Nachdrücken.
 Lasse das Gerät niemals unbeaufsichtigt laufen.
 Ziehe nach jedem Gebrauch den Netzstecker.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Handhabung/Funktion
Drehschalter/Parkstellung
Der Drehschalter hat vier Schaltstufen:
1
2+3
4
Langsame Drehzahl
Mittlere Drehzahl
Schnelle Drehzahl
Bild
Mit Hilfe der Parkstellung (P) ist der Antrieb vor und nach jedem Arbeitsgang mit Rührschüssel und Werkzeug in die Schwenkposition zu bringen. Der Drehschalter ist dabei so
lange in der Parkstellung zu halten, bis die Küchenmaschine sich selbstständig ausschaltet. Nur in dieser Stellung ist der Antrieb nach dem Entriegeln schwenkbar und die Werkzeuge sowie die Rührschüssel können angebracht oder abgenommen werden.
Einsetzten der Besen, des Knethakens und der Rührschüssel
Bild
1.
2.
3.
4.
5.
Entriegelungstaste drücken und Antrieb hochschwenken.
Rührschüssel in die Bodenplatte einsetzen.
Besen bzw. Knethaken bis zum Einrasten einstecken.
Entriegelungstaste drücken und Antrieb in Arbeitsposition bringen.
Staubdeckel aufsetzen: dieser verhindert das Austreten von Mehlstaub bei Beginn
des Rühr- und Knetvorganges.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Reinigung/Pflege
 Ziehe vor jeder Reinigung den Netzstecker.
 Wische das Grundgerät mit einem feuchten Tuch ab und reibe es anschließend
trocken.
 Tauche das Gerät niemals in Wasser oder reinige es nicht unter fließendem Wasser.
 Verwende keine scheuernden Reinigungsmittel.
 Spüle die Zubehörteile im Spülwasser.
Limonadenkuchen
Menge
Zutaten
Zubereitung
4
175 g
1 Päckchen
125 ml
Eier
Zucker
Vanillinzucker
Öl
Die Eier mit dem Handrührgerät schaumig
rühren, nach und nach Zucker und Vanillinzucker zugeben. Zum Schluss das Öl unterrühren.
125 ml
Orangenlimonade
400 g
1 Päckchen
Mehl
Backpulver
Mehl und Backpulver mischen und unter den
Teig rühren.
Merke: Mehl schnell einrühren, sonst wird der
Teig zäh!
Backblech
Backpapier
Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen.
abgetropfte Kirschen
oder Mandarinen
Orangenlimonade zugeben.
Abgetropfte Kirschen oder Mandarinen auf
dem Teig verteilen.
Backtemperatur: 170 ° C Umluft
Backzeit: ca. 20 Minuten
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Hefteintrag
Die Küchenmaschine
1. Grundgerät mit Rühr- und Knetwerk
Bild
1.
2.
3.
4.
Rührschüssel mit Deckel
Schlagbesen
Rührbesen
Knethaken
Symbole auf der Küchenmaschine mit Leistungsstufen:
Bild
6. Durchlaufschnitzler (zum Raspeln, Reiben, Hobeln)
2. Durchlaufschnitzler
Bild
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Stopfer
Gehäuseoberteil
Gehäuseunterteil
Antriebswelle
Mitnehmer
Wendeschneidscheibe
Seite Nr. 1 für grobe
Scheiben
8. Seite Nr. 3 für feine Scheiben
9. Wenderaspelscheibe
10. Seite Nr. 2 für grobe Raspel
In der Gebrauchsanweisung findest du genaue Anleitungen zum Aufbau und Einsatz der
Küchenmaschine.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
3. Reinigung
 Ziehe vor jeder Reinigung den Netzstecker.
 Wische das Grundgerät mit einem feuchten Tuch ab und reibe es anschließend
trocken.
 Tauche das Gerät niemals in Wasser oder reinige es nicht unter fließendem Wasser.
 Verwende keine scheuernden Reinigungsmittel.
 Spüle die Zubehörteile im Spülwasser.
 Entferne roten Belag vom Karottenraspeln, indem du ein paar Tropfen Speiseöl auf
einen Lappen gibst und den Durchlaufschnitzler damit innen abreibst.
4. Sicherheitshinweise
 Setze alle Rühr- und sonstigen Zusatzteile nur bei abgeschalteter
Küchenmaschine ein.
 Greife nie in die Rührschüssel oder ins Zusatzgerät solange die Küchenmaschine
läuft.
Achtung! Auch nach dem Ausschalten läuft die Küchenmaschine noch kurze Zeit
nach.
 Verwende beim Durchlaufschnitzler den Stopfer zum Nachdrücken.
 Lasse das Gerät niemals unbeaufsichtigt laufen.
 Ziehe nach jedem Gebrauch den Netzstecker.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Expertenausbildung
Die Küchenmaschine mit Durchlaufschnitzler
Aufgaben:
1. Gerät kennen lernen
-
Sichtet in der Gruppe das gesamte Material.
Verteilt die Aufgaben innerhalb eures Teams.
Zwei Schüler sind zuständig für:
Name und Geräteteile
Erstellt eine Tafelanschrift auf dem beigelegten Papier.
Zwei Schüler sind zuständig für:
Sicherheit
Besprecht wie ihr die Sicherheitsregeln allen Schülern erklärt.
Was kommt an die Tafel?
Schreibt Stichpunkte auf!
2. Gerät erproben
-
Erprobt das Gerät bei der Zubereitung von Karottensalat (reiben oder raspeln)
und Gurkensalat (hobeln).
Folgende Unterlagen sind hilfreich:
Handhabung/Funktion
Reinigung/Pflege
Schreibt stichpunktartig auf Vortragskarten, was ihr während der Vorführung sagt, zeigt
und erklärt!
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Name und Geräteteile
Küchenmaschine mit
Durchlaufschnitzler
Einzelteile des Schnitzlers:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Stopfer
Gehäuseoberteil
Gehäuseunterteil
Antriebswelle
Mitnehmer
Wendeschneidscheibe
Seite Nr. 1 für grobe Scheiben
Seite Nr. 3 für feine Scheiben
7. Wenderaspelscheibe
Seite Nr. 2 für grobe Raspel
Seite Nr. 4 für feine Raspel
8. Reibescheibe
Bild
Reinigung/Pflege
 Ziehe vor jeder Reinigung den Netzstecker.
 Wische das Grundgerät mit einem feuchten Tuch ab und reibe es anschließend
trocken.
 Tauche das Gerät niemals in Wasser oder reinige es nicht unter fließendem Wasser.
 Verwende keine scheuernden Reinigungsmittel.
 Spüle die Zubehörteile im Spülwasser.
 Entferne roten Belag vom Karottenraspeln, indem du ein paar Tropfen Speiseöl auf
einen Lappen gibst und den Durchlaufschnitzler damit innen abreibst.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Sicherheit
 Setze alle Rühr- und sonstigen Zusatzteile nur bei abgeschalteter
Küchenmaschine ein.
 Greife nie in die Rührschüssel oder ins Zusatzgerät solange die Küchenmaschine läuft.
Achtung! Auch nach dem Ausschalten läuft die Küchenmaschine noch kurze
Zeit nach.
 Verwende beim Durchlaufschnitzler den Stopfer zum Nachdrücken.
 Lasse das Gerät niemals unbeaufsichtigt laufen.
 Ziehe nach jedem Gebrauch den Netzstecker.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Handhabung/Funktion
a) Zusammenbau des Durchlaufschnitzlers
1. Gehäuseunterteil
2. Antriebswelle
3. Gewünschte Scheibe
4. Gehäuseoberteil
5. Stopfer
Bild
b) Aufsetzen des Schnitzlers auf das Gerät

Das Gehäuseunterteil auf den Antrieb im Gerät aufsetzen und im Uhrzeigersinn bis
zum Anschlag festdrehen.

Die Antriebswelle und darauf die gewünschte Scheibe einsetzen.

Das Gehäuseoberteil ebenfalls im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag festdrehen.
Der „Gerätearm“ kann je nach Größe der Schüssel variiert werden.
Bild
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Expertenausbildung
Die Mikrowelle
Aufgaben:
1. Gerät kennen lernen
-
Sichtet in der Gruppe das gesamte Material
Verteilt die Aufgaben innerhalb eures Teams
Zwei Schüler sind zuständig für:
Name und Geräteteile
Erstellt eine Tafelanschrift auf dem beigelegten Papier.
Zwei Schüler sind zuständig für:
Sicherheit
Besprecht wie ihr die Sicherheitsregeln allen Schülern erklärt.
Was kommt an die Tafel?
Schreibt Stichpunkte auf!
2. Gerät erproben
-
Erprobt das Gerät bei der Zubereitung von Schoko-Nuss-Pudding.
Folgende Unterlagen sind hilfreich:
Handhabung/Funktion
Reinigung/Pflege
Schreibt stichpunktartig auf Vortragskarten, was ihr während der Vorführung sagt, zeigt
und erklärt!
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Name und Geräteteile
Die Mikrowelle
Elektronische Zeitanzeige
Bild der Mikrowelle
Bedienfeld
Türöffner
Glas-Drehteller
Garraumtür mit Sichtfenster
Das Bedienfeld
Elektronische Zeitanzeige
Bild
Drehwähler für die Zeiteinstellung
Start-Taste
Stopp-Taste
Leistungswähler für Mikrowelle
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Sicherheit
 Schalte das Gerät nur ein, wenn sich Speisen im Garraum befinden.
 Verwende nur mikrowellengeeignetes Kochgeschirr.
 Erhitze keine Speisen in fest verschlossenen Gefäßen. Explosionsgefahr!
 Gare oder erwärme keine Eier in der Schale.
Reinigung/Pflege
Gerät außen:
 Wische die Mikrowelle mit einem feuchten Tuch ab und reibe sie trocken.
 Verwende keine scheuernden Reinigungsmittel.
Garraum:
 Lasse das Gerät vor der Reinigung abkühlen.
 Wische den Garraum mit einem feuchten Tuch aus.
 Verwende kein Backofenspray.
Drehteller:
 Wische den Drehteller und Rollenring feucht ab.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Handhabung/Funktion
Elektronische Zeitanzeige
Drehwähler für die Zeiteinstellung
Start-Taste
Bild
Stopp-Taste
Leistungswähler für Mikrowelle
1. Stelle den Leistungswähler auf die gewünschte Leistungsstufe.
2. Wähle mit dem Drehwähler die gewünschte Zeit.
3. Drücke die Start-Taste.
Nach Ablauf der Garzeit ertönt ein akustisches Signal und das Gerät ist automatisch abgeschaltet. Die elektronische Zeitanzeige zeigt "0", bis die Tür geöffnet oder die StoppTaste gedrückt ist.
Durch Drücken der Stopp-Taste oder Öffnen der Garraumtür wird der Betrieb unterbrochen. Er wird fortgesetzt, sobald die Tür wieder geschlossen und erneut die Start-Taste
gedrückt wird.
Betrieb vorzeitig beenden: Stopp-Taste zweimal drücken.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Auswahl des Kochgeschirrs:

Mikrowellen durchdringen Glas, Porzellan, Steingut, Keramik, Pappe, Papier und
Kunststoff. Gefäße aus diesen Materialien sind deshalb als Mikrowellengeschirr geeignet.

Treffen Mikrowellen auf Metall, so werden sie reflektiert. Lebensmittel, die sich in Metallgefäßen befinden, werden demnach nicht von Mikrowellen erreicht. Deshalb sind
Metallgefäße oder Metallfolien (z.B. Alufolie) als Materialien für die Mikrowelle ungeeignet.
Abbildungen
Weitere Tipps:
 Stelle alle Speisen abgedeckt in das Gerät.
 Wähle die Einschaltdauer abhängig von der Menge:
doppelte Menge - fast doppelte Gardauer
halbe Menge
- fast halbe Gardauer.
 Rühre bei größeren Mengen die Speisen zwischendurch um.
Drehteller:
 Wische Drehteller und Rollenring feucht ab.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Schoko-Nuss-Pudding
Menge
2
7 EL
40 g
100 g
20 g
1 TL
2 EL
Zutaten
Zubereitung
mit
Eigelb
Sahne
Zucker
geriebene Haselnüsse
Semmelbrösel
Backpulver
verrühren.
Kakao
2
Eiweiß
steif schlagen, unter die Eigelbmasse heben.
Diese Masse in eine gefettete Glasbackform
füllen.
Garen:
In der Mikrowelle bei 600 Watt
5 – 6 Minuten.
Pudding 5 -10 Minuten stehen lassen, stürzen.
Nach Belieben mit Schlagsahne, Puderzucker
oder Apfelschaumsoße servieren.
Apfelschaumsoße
Menge
½ P.
30 g
2
⅜l
1 EL
Zutaten
Soßenpulver (Vanille)
Zucker
Eier
Apfelsaft
Zitronensaft
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
Zubereitung
Alle Zutaten verrühren und unter mehrmaligem Umrühren in der Mikrowelle garen:
600 Watt 3 – 4 Minuten
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Hefteintrag
Die Mikrowelle – unentbehrlich im modernen Haushalt?
Aufbau und Funktion des Mikrowellengerätes
Bild einer Mikrowelle an der die Funktion gezeigt
wird.
Mikrowellen sind elektromagnetische Wellen hoher Frequenz – ähnlich den Radio- oder Fernsehwellen. Sie werden
mit Hilfe elektrischer Energie im
Magnetron erzeugt und von dort
in den Garraum des Gerätes
geleitet.
Wirkung von Mikrowellen

Treffen Mikrowellen auf Lebensmittel, dringen sie bis ins Innere des Gargutes ein. Dort
versetzen sie die kleinsten Bestandteile (=Moleküle) in Schwingungen. Bevorzugt erwärmen sich Wassermoleküle, aber auch andere Lebensmittelbestandteile wie z.B.
Fett.
Die Moleküle bewegen sich durch die Mikrowellen schnell hin und her, dadurch entsteht eine starke Reibung, die die Lebensmittel erwärmt.
Auswahl des Kochgeschirrs

Mikrowellen durchdringen Glas, Porzellan, Steingut, Keramik, Pappe, Papier und
Kunststoff. Gefäße aus diesen Materialien sind deshalb als Mikrowellengeschirr geeignet.

Treffen Mikrowellen auf Metall, so werden sie reflektiert. Lebensmittel, die sich in Metallgefäßen befinden, werden demnach nicht von Mikrowellen erreicht. Deshalb sind
Metallgefäße oder Metallfolien (z.B. Alufolie) als Materialien für die Mikrowelle ungeeignet.
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Weitere Tipps:
 Alle Speisen abgedeckt in das Gerät stellen.
So wird ein Austrocknen der Lebensmittel und eine Verschmutzung des Garraumes verhindert.
 Die Einschaltdauer abhängig von der Menge wählen:
doppelte Menge - fast doppelte Gardauer
halbe Menge
- fast halbe Gardauer.
So wird ein Überhitzen der Speisen verhindert.
 Bei größeren Mengen die Speisen zwischendurch umrühren oder wenden.
So wird die Wärme gleichmäßig verteilt.
 Lebensmittel mit fester Schale oder Haut wie Äpfel, Würstchen usw. (keine
Eier) vorher mit der Gabel einstechen.
So kann die Schale während des Garens nicht platzen und der Garraum bleibt
sauber.
 Gerät nur einschalten, wenn sich Speisen im Garraum befinden.
So wird das Gerät geschützt und seine Nutzungsdauer erhöht.
Reinigung und Pflege
Gerät außen:
 Wische die Mikrowelle mit einem feuchten Tuch ab und reibe sie trocken.
 Verwende keine scheuernden Reinigungsmittel.
Garraum:
 Lasse das Gerät vor der Reinigung abkühlen.
 Wische den Garraum mit einem feuchten Tuch aus.
 Verwende kein Backofenspray.
Drehteller:
 Wische den Drehteller und Rollenring feucht ab.
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Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Expertenausbildung
Der Dampfdrucktopf
Aufgaben:
1. Gerät kennen lernen
-
Sichtet in der Gruppe das gesamte Material
Verteilt die Aufgaben innerhalb eures Teams
Zwei Schüler sind zuständig für:
Name und Geräteteile
Erstellt eine Tafelanschrift auf dem beigelegten Papier.
Zwei Schüler sind zuständig für:
Sicherheit
Besprecht wie ihr die Sicherheitsregeln allen Schülern erklärt.
Was kommt an die Tafel?
Schreibt Stichpunkte auf!
2. Gerät erproben
-
Erprobt das Gerät bei der Zubereitung von Wurzelbrühe.
Folgende Unterlagen sind hilfreich:
Handhabung/Funktion
Reinigung/Pflege
Schreibt stichpunktartig auf Vortragskarten, was ihr während der Vorführung sagt, zeigt
und erklärt!
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Name und Geräteteile
Es gibt zwei Bezeichnungen für den Topf:
Dampfdrucktopf (DDT)
Bild
oder
Schnellkochtopf (SKT)
Geräteteile:
Abbildungen der Geräteteile
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Sicherheit

Achte immer auf ausreichende Flüssigkeitsmenge (mindestens 250 ml).

Fülle den Topf nur zwei Drittel voll; bei quellenden oder schäumenden Speisen nur
halbvoll.

Öffne den Topf nie mit Gewalt.

Verändere auf keinen Fall etwas an Topf, Deckel und schon gar nicht an den Griffen
oder Sicherheitseinrichtungen.
Reinigung/Pflege

Reinige den Topf sofort nach Gebrauch.

Spüle den Deckel unter fließendem heißem Wasser (evtl. mit etwas Spülmittel) ab.

Nimm den Gummiring herausnehmen und spüle ihn ebenfalls.

Gib den Deckel nie in die Spülmaschine.
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Handhabung/Funktion
1.
 Zum Gargut mind. 250 ml Flüssigkeit zur Dampfentwicklung zugeben.
2.
 Topfrand gut abwischen, weil Fettspritzer der Gummidichtung schaden.
 Deckel mit Gummiring kontrollieren.
3.
Abbildungen
 Deckel schließen: Topfgriffe müssen, wie auf Topf und
Deckel markiert, genau übereinander stehen. Deckel auf
den Topf drücken und Deckelgriff nach links drehen.
 Kochregler auf die gewünschte Stufe schieben.
4.
 Mit größter Hitze ankochen.
5.
 Druckanzeiger/Druckanzeigestift beobachten, bis
der gelbe Ring erscheint.
Herdplatte zurückschalten
Wichtig: Ab jetzt beginnt die angegebene Garzeit!
Topf öffnen:
1. Gewaltsames Öffnen bedeutet große Gefahr, deshalb:
Topf abkühlen lassen oder unter fließendes Wasser halten.
Merke: Öffne den Topf erst, wenn der Druckanzeiger
ganz zurückgegangen ist.
2. Kochregler nach unten schieben, Deckel nach rechts
drehen und abheben.
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Wurzelbrühe
Menge
Zutaten
1
1
¼
1
1
Karotte
Petersilienwurzel
Sellerie
Lauch
Zwiebel mit Schale
10 g
Fett
1½l
Wasser
Salz
Salz, Pfeffer, Brühpulver
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Zubereitung
Ersatzweise einen Bund Wurzelwerk.
Das Gemüse waschen, putzen, grob
zerkleinern.
Die Zwiebel mit Schale vierteln.
Das Fett im Dampfdrucktopf erhitzen, das
Gemüse darin anbraten.
Wasser aufgießen, Suppe salzen.
Garzeit im DDT: 25 Minuten
Die Suppe abseihen, Suppenbrühe mit
Salz, Pfeffer, Brühpulver würzen.
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Hefteintrag
Der Dampfdrucktopf/Schnellkochtopf
Geräteteile
Deckel mit Gummiring
Bild
Druckanzeiger/Druckanzeigestift
Abdampfregler/Kochregler
Bild
Griffe
Handhabung
1.
 Zum Gargut mind. 250 ml Flüssigkeit zur Dampfentwicklung zugeben.
2.
 Topfrand gut abwischen, weil Fettspritzer der Gummidichtung schaden.
 Deckel mit Gummiring kontrollieren.
3.
Abbildungen
 Deckel schließen: Topfgriffe müssen, wie auf Topf und
Deckel markiert, genau übereinander stehen. Deckel auf
den Topf drücken und Deckelgriff nach links drehen.
 Kochregler auf die gewünschte Stufe schieben.
4.
 Mit größter Hitze ankochen.
5.
 Druckanzeiger/Druckanzeigestift beobachten, bis
der gelbe Ring erscheint.
Herdplatte zurückschalten
Wichtig: Ab jetzt beginnt die angegebene Garzeit!
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Topf öffnen:
1. Gewaltsames Öffnen bedeutet große Gefahr, deshalb:
Topf abkühlen lassen oder unter fließendes Wasser halten.
Merke: Öffne den Topf erst, wenn der Druckanzeiger
ganz zurückgegangen ist.
2. Kochregler nach unten schieben, Deckel nach rechts
drehen und abheben.
Sicherheit

Achte immer auf ausreichende Flüssigkeitsmenge (mindestens 250 ml).

Fülle den Topf nur zwei Drittel voll; bei quellenden oder schäumenden Speisen nur
halbvoll.

Öffne den Topf nie mit Gewalt.

Verändere auf keinen Fall etwas an Topf, Deckel und schon gar nicht an den Griffen
oder Sicherheitseinrichtungen.
Reinigung/Pflege

Reinige den Topf sofort nach Gebrauch.

Spüle den Deckel unter fließendem heißem Wasser (evtl. mit etwas Spülmittel) ab.

Nimm den Gummiring herausnehmen und spüle ihn ebenfalls.

Gib den Deckel nie in die Spülmaschine.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Fremdeinschätzung: „Experte“
Name:…………………………………………………
Datum: ……………………..
Ich beurteile den Experten:
Name des Experten: ………………..…………………………
1.
Der Experte war freundlich.
2.
Der Experte beherrscht die Namen der Geräteteile und konnte
diese Fachsprache anwenden.
3.
Er war konzentriert und blieb bei der Sache.
4.
Der Experte beherrscht das Gerät, er überzeugte durch Sicherheit!
5.
Er konnte Fragen beantworten.
Vorführung
Die Vorführung zum Geräteaufbau war klar strukturiert. (Ich
1.
kann das Gerät ohne weitere Hilfe aufbauen.)
Das Gerät kann ich nach der Vorführung ohne Hilfe sicher
2.
bedienen.
+2
+1
-1
-2
+2
+1
-1
-2
So habe ich mich gefühlt:
…………………………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………………………
Was ich dir noch sagen wollte:
…………………………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………………………
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Selbsteinschätzung: „Experte“
Name:………………………………………………
Datum: …………………..
1.
Ich war freundlich, höflich.
2.
Ich beherrsche die Namen der Geräteteile und konnte diese
Fachsprache anwenden.
3.
Ich war konzentriert und blieb bei der Sache.
4.
Ich beherrsche die Handhabung des Geräts und überzeugte
durch Sicherheit!
5.
Ich konnte Fragen beantworten.
Vorführung
1.
Die Vorführung zum Geräteaufbau war klar strukturiert.
2.
Die anderen können jetzt das Gerät ohne weitere Hilfe aufbauen.
+2
+1
-1
-2
+2
+1
-1
-2
So habe ich mich gefühlt:
…………………………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………………………
Was ich meinem Team noch sagen wollte:
…………………………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………………………
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Judith Müller-Weh
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 2a: (alternativ zu 2b)
Gesund sein – gesund bleiben!
Gesundheitliche Gefährdung durch Lebensmittel
1. Zielgruppe und Eingangsvoraussetzungen
 Schüler der Jahrgangsstufe 8
2. Zeitlicher Umfang
16 – 20 Unterrichtsstunden
3. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 verschiedene Schadstoffbelastungen in Lebensmitteln nennen und unterschiedlichen Bereichen zuordnen (natürliche Schadstoffe, Schadstoffe durch Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, Schadstoffe durch Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln)
 durch sachgerechte Verarbeitung von Lebensmitteln natürliche Schadstoffe (wie Solanin,
Oxalsäure, Phasin) vermeiden
 durch überlegte Lebensmittelauswahl und gezielten Einkauf (Beachtung der Kennzeichnung der Inhaltsstoffe) Belastungen durch Zusatzstoffe (wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Emulgatoren) verringern
 durch sachgemäße Lagerung, Be- und Verarbeitung von Lebensmitteln gesundheitliche
Gefährdungen vermeiden
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 Informationsmaterial aus verschiedenen Quellen entnehmen und auf Wesentliches reduzieren
 Ergebnisse seiner Recherche in Form eines Schaubildes und/ oder eines Hefteintrages
übersichtlich und ansprechend darstellen
Sozial- und Selbstkompetenz
Der Schüler kann:
 durch Verantwortungsbewusstsein beim Einkauf, bei der Lagerung sowie bei der Verarbeitung von Lebensmitteln gesundheitliche Gefährdungen für sich und andere vermeiden
bzw. verringern
AK Berufsorientierung Stand: April 2010
Julia Meck
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
4. Lerninhalte





Ursachen von Schadstoffbelastungen in Lebensmitteln und mögliche gesundheitliche
Gefährdungen
Ursachen des Lebensmittelverderbs und Maßnahmen zur Vermeidung gesundheitlicher
Gefährdung
Sachgerechte Lagerung von unverarbeiteten und verarbeiteten Lebensmitteln
Industriell hergestellte und selbst hergestellte Speisen im Vergleich
Beachten von Hygienemaßnahmen
5. Lehrplanbezug

HsB 8.2.2, 8.2.1, 8.3.1, 8.3.2, 8.8.2, 8.8.3
6. Rückmeldung



Gemeinsame Ergebnisbewertung (z. B. des Einkaufs, der Erstellung eines Schaubildes/Hefteintrages etc.) mit den Schülern
Schülerbeobachtung bei der Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln
Lernzielkontrolle (Probearbeit)
Anlagen
01
01
02
02
03
Salmonellen_AA
Methodenkarte_Plakat
Schimmelpilze_AA
Methodenkarte_Tafelanschrift
Solanin_AA
AK Berufsorientierung Stand: April 2010
Julia Meck
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 20-stündigen Baustein
Gesund sein – gesund bleiben!
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/ Die Schülerin

kann verschiedene Schadstoffbelastungen durch
landwirtschaftliche Produktion nennen und durch
überlegten Einkauf verringern bzw. vermeiden

entnimmt zielgerichtet Informationen über Zusatzstoffe in Lebensmitteln aus dem Internet

vermeidet, bzw. verringert durch verantwortlichen
Einkauf Belastungen durch Zusatzstoffe in der
Ernährung
vermeidet, bzw. verringert durch Sorgfalt beim
Umgang mit Lebensmitteln gesundheitliche Gefährdungen für sich und andere


selbstständig
begleitet
geführt
lagert Lebensmittel sachrichtig und wartet Vorräte
regelmäßig
Musterhausen, …..
AK Berufsorientierung Stand: April 2010
Julia Meck
Unterschrift
3 von 3
Methodenkarte
Regeln zum Erstellen eines Plakates
1.
Gib das Thema deutlich sichtbar an!
2.
Formuliere knapp und stichpunktartig – beschränke
dich auf Wesentliches!
3.
Achte auf eine klare Einteilung!
4.
Schreibe groß genug und sorgfältig!
5.
Verwende verschiedene Farben!
6.
Pfeile, Aufzählungszeichen usw. tragen zur
Übersichtlichkeit bei!
7.
Bilder, Skizzen,
Zeichnungen, Tabellen usw.
beleben das Plakat und
tragen zum Verständnis bei!
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Julia Meck
Salmonellen - so schützt man sich davor!
Salmonellen sind Bakterien, die über Tierfutter, bei der Verarbeitung in Firmen, beim
Verkauf oder bei der Zubereitung im Haushalt in das Lebensmittel gelangen können.
Ein von Salmonellen befallenes Lebensmittel verändert sich äußerlich nicht, weder in
Aussehen, Geruch oder Geschmack.
Wärme, genügend Feuchtigkeit und vor allem eiweißreiche Nahrungsmittel bilden ideale
Lebensbedingungen für Salmonellen, bei denen sie sich sprunghaft vermehren.
Besonders anfällig sind:







Rohes
Fleisch,
Innereien,
Wurstwaren,
insbesondere
Hackfleischerzeugnisse,
Schlachtgeflügel, vor allem tiefgefrorene Waren,
Fisch, Seetiere (Muscheln),
Rohe Eier,
Milch,
Eis, vollem Softeis,
Kartoffel- und Geflügelsalat mit Majonäse aus rohen Eiern.
Mettwurst
und
Salmonellenerkrankung:
Eine Erkrankung durch Salmonellen (= Salmonellose) zeigt sich beim Menschen 6 bis 48
Stunden nach dem Verzehr der befallenen Lebensmittel.
Typische Symptome sind:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, heftige Durchfälle, Fieber.
Beim Auftreten dieser Beschwerden sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Dies gilt vor allem für Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, ältere und geschwächte
Menschen.
AK: Berufsorientierung s – Stand: 26.07.2010
Julia Meck
Wie kann man das Risiko einer Salmonelleninfektion vermindern?
1. Gründliches Garen
Salmonellen werden bei Temperatureinwirkung von 70° C über mindestens 10 Minuten
abgetötet. Deshalb solltest du folgendes beachten:
 Gefährdete Lebensmittel immer gut durchbraten, durchkochen, durcherhitzen!
 Reste einer Mahlzeit bei Wiederverwendung nicht nur auf Esstemperatur erwärmen,
sondern kurz durcherhitzen!
 Bei der Zubereitung mit der Mikrowelle auf eine gleichmäßige Erhitzung des ganzen
Lebensmittels auf mindestens 70° C achten!
2. Richtiges Aufbewahren
Im Temperaturbereich zwischen +10 und +40° C vermehren sich die Salmonellen am
schnellsten. Im Kühl- oder Gefrierschrank ist ihre Lebensaktivität eingeschränkt, jedoch
nicht beseitigt. Deshalb solltest du folgendes beachten:
 Gefährdete Lebensmittel oder daraus hergestellte Speisen immer im Kühlschrank
aufbewahren!
 Hackfleisch auch bei Kühlschranklagerung immer am Tag der Herstellung verbrauchen
bzw. zumindest garen!
 Reste einer Mahlzeit nicht lange warm halten, sondern möglichst schnell abkühlen, im
Kühlschrank lagern und bald verbrauchen.
3. Gründliche Sauberkeit
Eine einwandfreie Küchenhygiene gibt evtl. vorhandenen Salmonellen keine Gelegenheit,
sich zu vermehren und vermindert so das gesundheitliche Risiko einer
Salmonelleninfektion. Deshalb solltest du folgendes beachten:
 Verpackungsfolien von tiefgefrorenen Lebensmitteln vor dem Auftauen entfernen und
vernichten; die Auftauflüssigkeit möglichst schnell weggießen bzw. das Produkt im
Abtropfsieb auftauen lassen!
 Gegenstände, die mit dem Auftauwasser in Berührung gekommen sind, sofort
gründlich reinigen und Hände waschen!
 Gefährdete Lebensmittel (Fleisch und Geflügel) getrennt von anderen Lebensmitteln
(z. B. Gemüse, Salat) zubereiten!
Arbeitsaufträge:
 Erstellt in eurem Team ein Schaubild zum Thema „Salmonellen“!
Die Methodenkarte „Schaubild erstellen“ kann euch dabei helfen!
 Sucht im Internet geeignete Bilder oder Fotos und gestaltet damit euer Plakat
anschaulich!
 Überlegt euch, wie ihr euer Schaubild den Mitschülern präsentieren und erklären
wollt!
AK: Berufsorientierung s – Stand: 26.07.2010
Julia Meck
Methodenkarte
Regeln zum Erstellen einer Tafelanschrift
1. Gib in einer Überschrift das Thema an.
2. Formuliere knapp und stichpunktartig.
3. Achte auf eine klare Einteilung.
4. Schreibe groß genug, damit deine Informationen auch in
den hinteren Gruppen gelesen werden können.
5. Verwende helle Tafelkreiden (weiß, gelb, orange).
6. Schreibe so ordentlich wie du kannst.
Beachte die Tafelmarkierungen (+) zum
Geradeschreiben.
7. Pfeile, Aufzählungszeichen usw. tragen zur
Übersichtlichkeit bei.
8. Bilder, Skizzen, Zeichnungen, Tabellen usw. beleben
die Tafelanschrift und tragen zum Verständnis bei.
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Julia Meck
Lebensmittelverderb durch Schimmelpilze
Schimmelpilze vermehren sich durch Sporen, die über die Luft auf das Lebensmittel
gelangen.
Der Schimmelpilz vermehrt sich vorzugsweise bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit.
Äußerlich sichtbar wird dies an dem sich bildenden Schimmelrasen. Gefährlich ist der
Giftstoff Aflatoxin, den einige Schimmelpilze produzieren. Mit bloßem Auge nicht
wahrnehmbar, breitet sich dieses Gift im gesamten Lebensmittel aus. Aflatoxine zählen zu
den stärksten Krebsgiften, die man bislang in der Natur entdeckt hat.
Durch Schimmel aufgenommene Giftstoffe werden vom Körper nicht
ausgeschieden, sondern reichern sich in der Leber an.
Besonders gefährdet sind Lebensmittel, die auch bei schwül-warmen Temperaturen
offen gelagert werden, z. B. Nüsse, Brot, Gemüse, Obst, Kokosraspeln, Mohn,
Marmelade usw.
Schimmelbildung lässt sich nie hundertprozentig ausschließen – jedoch kann dagegen
vorgebeugt werden: Es ist empfehlenswert, besonders gefährdete Lebensmittel nur in
kleinen Mengen einzukaufen. Sie sollten kühl und trocken gelagert werden.
Beachte:
Verschimmelte Lebensmittel gehören grundsätzlich in den Abfalleimer. Es ist keinesfalls
ausreichend, nur den sichtbaren Schimmelbefall zu entfernen, da die Schimmelfäden das
gesamte Lebensmittel durchziehen. Die Gefahr dieser Schimmelfäden besteht darin, dass
sie weder durch Sehen, Riechen oder Schmecken erkannt werden können. Auch durch
das Erhitzen befallener Lebensmittel verliert der Giftstoff nicht an Wirksamkeit.
Bei einigen Lebensmitteln ist der Schimmel gewollt. Extra gezüchtete Schimmelkulturen
werden gezielt bei der Herstellung von Käse und Rohwurstwaren eingesetzt, um das
Produkt geschmacklich zu verbessern. Von derartigen Schimmelkulturen geht keinerlei
gesundheitliche Gefährdung aus, weil sie den Giftstoff Aflatoxin nicht produzieren.
Arbeitsaufträge:
 Erstellt in eurem Team eine Tafelanschrift zum Thema „Schimmelpilze“!
Die Methodenkarte „Tafelanschrift erstellen“ kann euch dabei helfen!
 Sucht im Internet geeignete Bilder oder Fotos und gestaltet damit eure
Tafelanschrift anschaulich!
 Überlegt euch eine interessante Form der Präsentation und Erläuterung!
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Julia Meck
Solanin - ein natürlicher Giftstoff
Die Kartoffel, wie wir sie heute kennen, stammt ursprünglich von einer Wildpflanze ab. Ihre
natürlichen Feinde, wie Insekten und Wildtiere, konnten ihr nicht schaden, da ihr ein Pflanzengift - das Solanin - Schutz bot. Auch beim Menschen zeigte der Giftstoff seine tödliche
Wirkung. Durch Züchtung geeigneter Kartoffelsorten wurde der Giftstoffgehalt verringert.
In grünen Stellen und Keimansätzen ist Solanin nach wie vor konzentriert vorhanden. Da Solanin hitzestabil ist, wird es auch durch Kochen nicht zerstört. Ein Zuviel an
Solanin kann zu Vergiftungserscheinungen wie z.B. Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen und Krämpfen führen. Wie die Kartoffeln zählen auch Tomaten zu den
Nachtschattengewächsen. Tomaten enthalten ebenfalls Solanin, wenngleich in abgeschwächter Form.
Solanin ist nicht gleichmäßig in der Kartoffel verteilt, sondern reichert sich in grünen
Stellen und Keimansätzen der Kartoffel an. Diese müssen vor der Zubereitung entfernt werden.
Werden Kartoffeln in optimalem Reifezustand geerntet, so ist der Solaningehalt von vornherein gering. Mit zunehmender Lagerdauer wird jedoch erneut Solanin gebildet. Die
Schale - einst Abwehrorgan der Pflanze - sammelt den Giftstoff. Durch Licht und Zimmertemperatur bilden sich erneut grüne Stellen und Keimansätze, worin vermehrt
Solanin enthalten ist. Daher ist es ratsam, Kartoffeln kühl und dunkel zu lagern. Der
Kühlschrank eignet sich nur bedingt als Lagerort, denn bereits bei Temperaturen unter 3°
C verändert sich die Kartoffelstärke. Sie wird in Zucker umgewandelt - die Kartoffel
schmeckt unangenehm süßlich. Weisen Kartoffeln beim Einkauf grüne Stellen auf, so ist
dies ein Zeichen falscher Lagerung. Kartoffeln dieser Qualität sollten im Regal gelassen
werden.
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Julia Meck
Arbeitsaufträge:
 Bereitet in eurem Team ein Kurzreferat (5 – 10 Minuten) über Solanin vor.
Die Fragen zur Bearbeitung des Textes können euch dabei helfen.
In welchen pflanzlichen Nahrungsmitteln ist Solanin enthalten?
Warum spricht man bei Solanin von einem natürlichen Giftstoff?
Woran ist eine Solaninvergiftung erkennbar?
Welche Teile der Kartoffel sind besonders solaninhaltig?
Welche Einflüsse erhöhen den Solaningehalt?
Wie sollten Kartoffeln richtig gelagert werden, um eine unnötige Erhöhung des Solaningehaltes zu vermeiden?
 Sucht geeignete Bilder im Internet. Druckt diese vergrößert aus und laminiert sie.
 Erprobt den Vortrag miteinander. Er soll kurz – knapp – knackig sein.
 Entscheidet euch gemeinsam, wer den Vortrag hält – ihr könnt auch zu zweit referieren
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Julia Meck
_____________
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 3:
Hauswirtschaftlich-soziale Berufe
1. Zeitlicher Umfang
8 – 12 Unterrichtsstunden
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 Voraussetzungen für die einzelnen Berufsfelder beschreiben (Schulabschluss, Alter, allgemeine Anforderungen …)
 Ausbildungsinhalte, Ausbildungsdauer, Verdienst, Abschlüsse, Weiterbildungsmöglichkeiten,
Aufstiegsmöglichkeiten etc. aufzählen
 Tätigkeiten des privaten Haushalts mit solchen in einschlägigen hauswirtschaftlichen und sozialen Berufen vergleichen und Unterschiede benennen
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 Informationen über adäquate Ausbildungsberufe aus verschiedenen Informationsquellen (BIZ,
BERUFNet, IHK, BIBB; ZDH, Experten, Bücher, Broschüren usw.) entnehmen und in einer
gewählten Präsentationsform darstellen
 Informations- und Beratungsangebote für sich persönlich auswählen und nutzen
 ein Telefongespräch führen (Vorbereitung, Gesprächsführung, Telefonnotiz, Höflichkeitsformen)*
 einen privaten Brief unter Beachtung der DIN-Normen schreiben *
 eine Nachricht per Postversand, Telefax und E-Mail versenden *
 sich in einem Betrieb bewerben (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben) *
Sozialkompetenz
Der Schüler kann:
 als Teil eines Teams Ergebnisse einer Recherche präsentieren und interessierte MitschülerInnen informieren
Selbstkompetenz
Der Schüler kann:
 seine individuellen Fähigkeiten (Stärken, Schwächen) sowie seine Neigungen und Interessen
beschreiben und entsprechenden Berufen zuordnen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Heidi Merkel und Heidrun Forstmaier-Schropp, Julia Meck (*-Anmerkungen)
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
3. Lerninhalte






Vergleich von Tätigkeiten des Privathaushalts mit denen einschlägiger Berufe
Einblick in Berufe des hauswirtschaftlichen und sozialen Umfeldes
Persönliche Fähigkeiten, Neigungen und Interessen im Zusammenhang mit adäquaten beruflichen Anforderungen
Kontaktaufnahme zu Institutionen der beruflichen Beratung (Telefongespräch, Brief, Telefax,
E-Mail) *
Lebenslauf, Bewerbungsschreiben *
Aktion mit einer ausgewählten Zielgruppe (z. B. mit Kindern in vorschulischen Einrichtungen,
mit Kindern im Hort, mit Jugendlichen mit Förderbedarf, mit Senioren)
Anmerkung: Diese Lerninhalte und die damit verbundenen Kompetenzen könnten auch bei
einem Betriebspraktikum in entsprechenden Einrichtungen vermittelt werden
4. Lehrplanbezug



HsB 8.4.1, 8.4.2, 8.5.1, 8.6.1, 8.6.2, 8.8.2
AWT 8.3
KtB, GtB, KR 8.2.2, EvR 8.5.2, D 8.1.2, 8.2.2, 9.5, 9.5.1, 9.5.2, 9.5.3
5. Rückmeldung



Selbsteinschätzungsbogen
Reflexionsbogen
Bescheinigung/ Zertifikat
Anlagen
01
02
03
04
Fragen zum Beruf/zur Berufsschule
Bewerbungs-Check durch Profi
Adressen
Informationen zu Berufen
* Anmerkung:
Die mit * gekennzeichneten Inhalte/ Kompetenzen müssen im Interesse der Berufsorientierung und
Ausbildungsreife im Fach Berufsorientierung Soziales erworben werden, falls diese durch die Abwahl des Faches Berufsorientierung Wirtschaft fehlen.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Heidi Merkel und Heidrun Forstmaier-Schropp, Julia Meck (*-Anmerkungen)
2 von 2
Verschaffe Dir einen Einblick!
1)

Fragen zum Ausbildungsberuf des/der _________________________________
Welche körperlichen Anforderungen stellt der Beruf?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Welche geistigen Anforderungen stellt der Beruf?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Welche sozialen Anforderungen stellt der Beruf (z.B. Umgangsformen, Teamarbeit)?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Welchen schulischen Abschluss muss ich mitbringen? (erforderlicher
Notendurchschnitt ?)
_________________________________________________________________________________________________

Wie sind die Bedingungen am Arbeitsplatz (z.B. Lärm, Temperatur)?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Wie lange sind Arbeitszeit, Pausen und Urlaub?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
_________________________________________________________________________________________________
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Heidi Merkel

Wie lange dauert die Ausbildung?
_________________________________________________________________________________________________

Wie wichtig sind Fremdsprachenkenntnisse?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
2)
Fragen zur Berufsschule

Welche Fächer an der Berufsschule sind besonders wichtig?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Welcher Stoff wird in Mathematik und Deutsch durchgearbeitet?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Welche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede gibt es, was den berufsorientierenden Zweig
Soziales betrifft?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Deine Fragen:
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Heidi Merkel
Lass deine Bewerbung von einem Profi „checken“!
Der Profi ist:__________________
Firma/Wirtschaftsbereich:__________________
Wende dich an eine/n Personalchef/in bzw. Meister/in (Frage nicht Azubis!)!
Bitte darum, deine Bewerbungsunterlagen anzusehen und nach folgendem Muster zu
bewerten:
Nach Schulnoten
sehr gut

genügt nicht
1
 Bewerbungsanschreiben ist persönlich 
2

3

4

5

6

 Begründung für Beruf überzeugt






 Bewerbungsfoto ist ansprechend






 Äußere Form ist ansprechend




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
 Lebenslauf ist informativ






 Zeugnisbemerkung ist vorteilhaft






 Praktikumsnachweise und
Zertifikate überzeugen






 Gesamteindruck






Haben Sie weitere Tipps für mich, wie ich meine Bewerbung verbessern kann?
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_________________________________________________________________________________________________

Würden Sie mich mit dieser Bewerbung zum Vorstellungsgespräch einladen? Warum?
Warum nicht?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Wie wichtig sind Ihnen Zeugnisnoten? Auf welche Fächer achten Sie besonders?
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________
Bitte beschreiben Sie kurz den „idealen“ Auszubildenden!
_________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________

Deine Fragen:
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AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
Heidi Merkel
Adressen – Berufsorientierung
Studienkreis Schule - Wirtschaft Bayern
Herzog-Heinrich-Str.13
80336 München
 089/51469-403
Fax: 089/51469-420
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V.
www.bbw.de
 Lernzirkel Berufsorientierung - kostet 15,- €
 „Zielsicher zum Beruf“
Kostenlose CD-ROM für Lehrkräfte kostenlos
Ideen und Tipps zur Berufsorientierung an Schulen in Bayern
www.machs-richtig.de
Seminare für Azubi und Berufsanfänger
Künneth Seminare
Heiterwanger Str. 54
 81373 München
Fax: 089/3077-9520
Fax: 089/3077-9519
www.premiumseminare.de
[email protected]
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Heidi Merkel
Die Bundesagentur für Arbeit bietet die Möglichkeit, sich mit Hilfe des Internets
umfassend über verschiedene Berufe zu informieren.
AK: Berufsorientierung – Stand26.07.2010
Heidi Merkel
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 4:
Ein Vorhaben planen und durchführen
z. B. Stehempfang/ Snacks für einen Berufsorientierungsabend
1. Zeitlicher Umfang
8 - 12 Unterrichtsstunden
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 Lebensmittel planvoll, unter Berücksichtigung vorhandener Reste, einkaufen
 Arbeitsvorhaben in Arbeitsschritte gliedern und durchführen, dazu entsprechende Arbeitsmittel auswählen
 rationelles und ergonomisches Arbeiten für die Herstellung der Snacks begründen und
entsprechend handeln
 mechanische und elektrische Geräte funktionsgerecht, unter ökologischen Gesichtspunkten auswählen, sachgerecht handhaben und überlegt einsetzen
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 zur Aufgabenstellung passendes Informationsmaterial sichten, Informationen entnehmen
und in Bezug zum Thema nutzen auch unter Einbezug des Computers
 den Arbeitsplan für den Stehempfang überprüfen, bei auftretenden Schwierigkeiten verändern und Erfahrungen auf künftige Arbeitspläne übertragen
Sozialkompetenz
Der Schüler kann:
 Aufgaben sowohl selbstständig als auch im Team bewältigen
 Verantwortung für das Gelingen bei der Zusammenarbeit übernehmen
Selbstkompetenz
Der Schüler kann:
 die Planung des Stehempfangs und die Produktion der Snacks nach Kriterien der Produktivität und Effizienz bewerten
 konstruktiv Kritik geben und konstruktiv mit Kritik umgehen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
H. Forstmaier
1 von 3
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
3. Lerninhalte
Fachliche Inhalte:
 Gliedern eines Arbeitsprozesses
 Erstellen und Überprüfen von Arbeitsplänen
 Funktionsgerechte und ökologische Auswahl, Handhabung mechanischer und elektrischer Geräten, sowie deren überlegter und sicherheitsbewusster Einsatz
 Planvolles Einkaufen und sinnvolle Resteverwertung
 Auskommen mit den vorhandenen Mitteln
 Erweiterung der Verfahren zur Be- und Verarbeitung von Rohstoffen/Lebensmitteln (Arbeitstechniken, Geräte, Maschinen, Hilfsmittel)
 Präsentieren von Speisen/Snacks
Methodische Inhalte:
 Umgang mit fachspezifischen Medien, wie Fachbüchern, Gebrauchsanweisungen, Verbraucherberatung, …
 Planen von Arbeitsschritten
 Selbstständiges Arbeiten mit Bedienungsanleitungen
Soziale Inhalte:
 Arbeitsteilung
 Arbeitsergebnisse mit anderen absprechen
 Lerngruppendiskussion
4. Lehrplanbezug


HsB 8.1.1, 8.1.2, 8.3.2
AWT 8.1 Der Betrieb als Ort des Arbeitens und Wirtschaftens
5. Rückmeldung


Erstellen eines Arbeitsplans für den Stehempfang
Feedback durch Reflexion des Arbeitsprozesses/Reflexionsbogen
Anlagen
01 Information zum Vorhaben
02 Strukturelle Planung des Vorhabens
03 Arbeitsaufträge
04 Bewertungsbogen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
H. Forstmaier
2 von 3
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 8 (12)-stündigen Baustein
„Ein Vorhaben planen und durchführen“
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/Die Schülerin

plant im Team ein überschaubares Arbeitsvorhaben unter Berücksichtigung der ausgewählten Zielgruppe

übernimmt für das Vorhaben Aufgaben und
führt diese kontinuierlich und verantwortungsbewusst weiter

stellt die für das Vorhaben ausgewählten Speisen fachgerecht und rationell her

präsentiert Arbeitsergebnisse fachlich korrekt
und ästhetisch ansprechend

bewertet die Planung und Produktion nach Kriterien der Produktivität, Effizienz und der Arbeitsprozesse in der Gruppe
Musterhausen, …..
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
H. Forstmaier
selbstständig
begleitet
geführt
Unterschrift
3 von 3
__________
Berufsorientierung Soziales 8
Informationen zum Vorhaben
Die Schüler der 8. Jahrgangsstufe erhalten am Berufsorientierungsabend die Möglichkeit,
sich über verschiedene Berufe zu informieren.
An diesem Abend kommen Vertreter verschiedener Betriebe in die Schule und stellen ca.
30 Ausbildungsberufe vor.
Als „Dankeschön“ bieten die Schüler im Rahmen eines Stehempfangs selbst hergestellte
Snacks den Betriebsvertretern an.
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
H. Forstmaier
1
__________
Berufsorientierung Soziales 8
Planung des Vorhabens
Stehempfang für den Berufsorientierungsabend
Wir organisieren unser Vorhaben
1. Wichtige Überlegungen
- Gästezahl, Geldmittel, Zeit
- Vorschläge für Snacks
Auswahl:
 bunte Kräckerplatte
2. Vorbereitung der Snacks
- Käsemürbteig - Böden
- Aufgabenverteilung – Belag:
* Spritzmassen
* Dekoration
* Präsentation
3. Planung des Stehempfangs
- Festlegen der Aufgaben
4. Durchführung
- Herstellen der Tischdekoration
- Backen der Kräckerböden
5. Europatag
- Fertigstellung der Käsekräcker
- Präsentation
6. Bewerten des Vorhabens
AK: Berufsorientierung – Stand: 26.07.2010
H. Forstmaier
1
__________
Berufsorientierung Soziales 8
Gruppe: Spritzmassen
Ihr könnt unsere Grundmasse für das Spritzen abwandeln!
Arbeitsauftrag:
1. Überlegt euch, wie wir die Spritzmasse geschmacklich, evtl. auch farblich abwandeln
können!
 Dazu findet ihr Informationen in Kochbüchern bzw. Rezepten
(auch eigene Ideen sind erwünscht)
2. Entscheidet euch für 3 Möglichkeiten und gebt die ausgewählten Geschmackszutaten in
die Grundmasse!
 Beachtet dabei:
Abwechslung in Farbe
Abwechslung im Geschmack
3. Notiert auf dem Plakat eure Auswahl!
4. Füllt jede Spritzmasse in einen Spritzbeutel!
5. Versucht die Kräcker auf dem Brett mit einem Tupfen zu bespritzen!
AK: Berufsorientierung Soziales – Stand: 16.11.2008
H. Forstmaier
1
__________
Berufsorientierung Soziales 8
Gruppe: Garnierung
Ihr dürft für die Kräcker Garnierungen auswählen!
Arbeitsauftrag:
1. Schaut euch in den Kochbüchern verschiedene Möglichkeiten der
Garnierung an!
(auch eigene Ideen sind erwünscht)
2. Probiert verschiedene Möglichkeiten aus und garniert damit die Kräcker!
 Beachtet dabei:
Farbliche Gestaltung
Aufwand/Arbeit
3. Beurteilt gemeinsam die Ergebnisse und trefft eine Auswahl für 3
Garnierungsmöglichkeiten!
4. Notiert eure Auswahl auf dem Plakat!
AK: Berufsorientierung Soziales – Stand: 16.11.2008
H. Forstmaier
2
__________
Berufsorientierung Soziales 8
Gruppe: Präsentation
Ihr dürft für die Präsentation der Kräcker verschiedene
Präsentationsmittel auswählen!
Arbeitsauftrag:
1. Vergleicht die verschiedenen Tischdecken, Servietten und Dekorationsmöglichkeiten!
2. Entscheidet euch für eine Möglichkeit!
 Beachtet dabei:
Farbliche Gestaltung
Arbeit/Aufwand (6 Tische – 100 Personen)
Preis – für die Präsentation stehen uns
40 € zur Verfügung
3. Wählt eine Serviettenfaltung aus und faltet diese nach Anleitung!
(auch eigene Ideen sind erwünscht)
4. Bereitet einen Tisch für so vor, wie ihr es euch für den 9. April vorstellt – denkt dabei an
Zeitaufwand und Preis
5. Notiert eure Auswahl auf dem Plakat!
AK: Berufsorientierung Soziales – Stand: 16.11.2008
H. Forstmaier
3
__________
Berufsorientierung Soziales 8
Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung
Wie sehe ich mich!


 
stimmt
vollkommen


stimmt
überhaupt vollnicht
kommen
überhaupt
nicht
Wie sehen mich andere?
Ich
...fühle mich in der Gruppe wohl
...wurde beachtet und ernst genommen
...hielt mich an Regeln
...konnte immer meine Meinung sagen
...fühlte sich in der Gruppe wohl
...wurde beachtet und ernst genommen
...hielt sich an die vereinbarten Regeln
...konnte immer seine Meinung sagen
...hatte gute Ideen
...konnte zügig arbeiten
...kannte mich gut aus
...hatte gute Ideen
...hat zügig gearbeitet
...war sehr interessiert an unserer Aufgabe
...hörte anderen zu
...war hilfsbereit und geduldig
...hörte anderen zu
...war hilfsbereit und geduldig
in Anlehnung an Andrea Ruder
AK: Berufsorientierung Soziales – Stand: 16.11.2008
H. Forstmaier-Schropp
1
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 5a: (alternativ zu 5b)
Naturbelassene und industriell hergestellte Nahrungsmittel im
Vergleich
1. Zeitlicher Umfang
Unterrichtsstunden
16 – 24
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 naturbelassene, regionale, saisonale Lebensmittel nennen und in die Speisenplanung einbeziehen
 vorgefertigte Produkte mit selbst hergestellten Speisen im Hinblick auf zeitlichorganisatorische, finanzielle und gesundheitliche Aspekte vergleichen und der Situation angemessene Entscheidungen treffen
 vorgefertigte Lebensmittel ernährungsphysiologisch aufwerten
 mechanische und elektrische Geräte funktionsgerecht, ökologisch, ökonomisch einsetzen und
dabei Unfallgefahren vermeiden
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 den gesundheitlichen Wert von Speisen anhand der Zutatenliste bewerten
 der Zubereitungsanleitung einer Verkaufspackung Informationen entnehmen und die Anweisungen in konkrete Handlung umsetzen
 Arbeitsergebnisse präsentieren und erläutern
Sozialkompetenz
Der Schüler kann:
 im Wettstreit mit anderen, Speisen zubereiten und dabei fair handeln
Selbstkompetenz
Der Schüler kann:
 konstruktive Kritik abgeben und begründen
 sein eigenes Essverhalten überdenken und situationsabhängig eine verantwortungsvolle Entscheidung bezüglich gesunder Ernährung treffen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Andrea Ranzenberger, Renate Bachinger, Brigitte Scholz
1 von 4
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
3. Lerninhalte
 Lebensmitteleinkäufe nach Qualität, gesundheitlichen Aspekten, Verarbeitungsgrad der Produkte und Preis bewerten
 Speisen nach gesundheitlichem Wert, Geschmack, Zeitaufwand und Preis bewerten
 Die zunehmende Technisierung im Haushalt und in der Lebensmittelindustrie als Belastungsfaktor wahrnehmen
 Regionale, saisonale und weitgehend naturbelassene Erzeugnisse in der Speisenplanung
und -zubereitung bevorzugen
 Schnellgerichte der konventionellen Herstellung mit Fertigprodukten vergleichen und nach
unterschiedlichen Gesichtspunkten bewerten
 Sinnvolle Alternativen zu Convenience Produkten
 Möglichkeiten der Vorratshaltung hinsichtlich des Nutzens, sowie des zeitlichen und finanziellen Aufwandes
 Ökonomischer Umgang mit Arbeitszeit, Arbeitsaufwand und Arbeitskraft
4. Lehrplanbezug
 8.1.1, 8.1.2, 8.2.1, 8.3.1, 8.3.2, 8.6.1,
5. Rückmeldung
 Arbeitspläne, Speisenpläne etc. für konkrete Situationen erstellen
 Kochduell
Anlage
Sequenzplanung
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Andrea Ranzenberger, Renate Bachinger, Brigitte Scholz
2 von 4
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 16-stündigen Baustein
Naturbelassene und industriell hergestellte Nahrungsmittel, Speisen und Getränke
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/ Die Schülerin




selbstständig
begleitet
geführt
bezieht bevorzugt naturbelassene, regionale
und saisonale Lebensmittel in die Speisenplanung ein
vergleicht vorgefertigte Produkte mit selbst hergestellten Speisen im Hinblick auf verschiedene
Gesichtspunkte wie Zeitaufwand, Gesundheitswert, Kosten …
kann den gesundheitlichen Wert einer Speise
anhand der Zutatenliste vorgefertigter Produkte
bewerten
kann Convenience-Produkte ernährungsphysiologisch aufwerten
Musterhausen, …..
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Andrea Ranzenberger, Renate Bachinger, Brigitte Scholz
Unterschrift
3 von 4
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Sequenzplanung
1. UE
Begriffsklärung : Convenience Food
Konventionell hergestellte Speisen
Fertigprodukt
Betriebserkundung kombiniert mit Einkauf (3 Gruppen)
Einkauf auswerten (Einkaufskorb)
Nahrungszubereitung: Pfannkuchen und Apfelmus
Bewerten nach Geschmack, Preis, (Zeitaufwand), gesundheitlicher Wert
Packungsaufschrift lesen
2. UE
Schüler planen ein Vorhaben
Team 1
Team 2
Team 3
Pizza selbst hergestellt
Salat selbst hergestellt
Fertiger Pizzateig
Fertige Tomatensoße
Fertige Salatsoße
Fertige Pizza
Fertig vorbereiteter Salat
Fertige Salatsoße
Bewerten nach Geschmack, Preis, Zeitaufwand, gesundheitlicher Wert
Packungsaufschrift lesen, Abfall
3. UE
Planung einer Speisenfolge mit unterschiedlichen ConvenienceProdukten
Gleiche Situation
Beachten der erarbeiteten Punkte der 2. UE
Zusammenstellen eines Katalogs für Schnellgerichte
Möglichkeiten der Aufwertung von fertigen Speisen
Zubereiten einer Speisenfolge unter dem Aspekt der Ergänzung und Aufwertung
Einkaufszettel
4. UE
Kochduell
Zubereiten einer Speisenfolge unter Verwendung von Convenience-Produkten
Bewerten nach Geschmack, Preis, Zeitaufwand, gesundheitlicher Wert
Packungsaufschrift lesen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Andrea Ranzenberger, Renate Bachinger, Brigitte Scholz
4 von 4
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 5b: (alternativ zu 5a)
(Gesunde) Ernährung – Teil des Lebensstils
LEITTEXT-Methode
1. Zeitlicher Umfang
22 – 32 Unterrichtsstunden
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 die Vor- und Nachteile der Fast-Food-Ernährung nennen und der Situation angemessene
Entscheidungen treffen
 die Grundsätze der mediterranen Ernährung aufzählen und im Alltag anwenden
 verschiedene Arten von Convenience-Produkten anführen und kann diese unter gesundheitlichen Aspekten auswählen bzw. ergänzen
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 sich mit verschiedenen Medien auseinandersetzen, wichtige Informationen herausfiltern und
diese strukturiert darstellen
 für ein Vorhaben Lebensmittel und/oder Materialien auswählen, einen Einkaufszettel sowie
eine Abrechnung erstellen
 Ergebnisse seiner Arbeit auf vielfältige Art präsentieren
Selbst- und Sozialkompetenz
Der Schüler kann:
 im Team Arbeitspläne erstellen
 verantwortlich Aufgaben innerhalb seiner Arbeitsgruppe übernehmen
 seine eigene Arbeit sowie die Leistungen des Teams reflektieren und ggf. Kritik annehmen
 seinen Beitrag (Engagement, Kooperationsfähigkeit, Hilfsbereitschaft) innerhalb der Gruppe
selbstkritisch beurteilen
3. Lerninhalte
 Lebensmitteleinkäufe nach Qualität, gesundheitlichen Aspekten, Verarbeitungsgrad der Produkte und Preis bewerten
 Speisen nach gesundheitlichem Wert, Geschmack, Zeitaufwand und Preis bewerten
 Die zunehmende Technisierung im Haushalt und in der Lebensmittelindustrie als Belastungsfaktor wahrnehmen
 Regionale, saisonale und weitgehend naturbelassene Erzeugnisse in der Speisenplanung
und -zubereitung bevorzugen
 Schnellgerichte der konventionellen Herstellung mit Fertigprodukten vergleichen und nach
unterschiedlichen Gesichtspunkten bewerten
 Sinnvolle Alternativen zu Convenience Produkten
 Möglichkeiten der Vorratshaltung hinsichtlich des Nutzens, sowie des zeitlichen und finanziellen Aufwandes
 Ökonomischer Umgang mit Arbeitszeit, Arbeitsaufwand und Arbeitskraft
4. Lehrplanbezug
 8.1.1, 8.1.2, 8.2.1, 8.8.2, 8.3.1, 8.3.2,8.5.1, 8.6.1, 8.7.1, 8.7.2, 8.8.1, 8.8.2, 8.8.3
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
1
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
5. Rückmeldung





Team- bzw. Projektmappe
Infostand
Arbeitspläne, Speisenpläne etc. für konkrete Situationen erstellen
Selbst gewählte Speisen herstellen und präsentieren
Sein eigenes Essverhalten überdenken und situationsabhängig eine verantwortungsvolle Entscheidung bezüglich gesunder Ernährung treffen
Anlagen
00
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
Die Leittextmethode
Advance Organizer
Leittext: Fast Food
Methodenkarte: Regeln zum Erstellen einer Tafelanschrift
Methodenkarte: Regeln zum Erstellen eines Hefteintrages
Leittext: Mediterraner Abend
Vorlage: Die mediterrane Küche
Methodenkarte: So erstellst Du eine Aufgabenverteilung
Methodenkarte: So erstellst Du eine Arbeitsplanung mit Zeitplan
Methodenkarte: So schreibst Du ein Rezept
Methodenkarte: So erstellst Du einen Einkaufszettel und eine Abrechnung
Bewertungsbogen: Projektmappe
Leittext: Convenience Food
Vorlage: Convenience Food
Folie: Beispiele für Infostände
Methodenkarte: Regeln zum Erstellen eines Plakates
Methodenkarte: Erstellen eines Minireferates
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
2
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 22 bis 32-stündigen Baustein
„(Gesunde) Ernährung –
Teil des Lebensstils “
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/ Die Schülerin

kennt verschiedene zeitgemäße Ernährungsformen und
kann diese unter gesundheitlichen, ökonomischen und
ökologischen Aspekten beurteilen

wählt im Team unter Beachtung des Gesundheitswertes
Speisen für verschiedene Gegebenheiten aus und bereitet diese zu

informiert sich selbstständig mit Hilfe verschiedener Materialien, strukturiert Informationen und präsentiert diese
ansprechend

arbeitet im Team je nach Situation kooperativ bzw.
selbstständig und übernimmt verantwortlich Aufgaben
Musterhausen, …..
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
selbstständig
begleitet
geführt
Unterschrift
3
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Die Leittextmethode
Die Leittextmethode leitet den Schüler an, eine vollständige Handlung mit den Teilschritten
Orientieren, Informieren, Planen, Durchführen und Bewerten selbstständig zu vollziehen.
Mit Hilfe eines Leittextes wird der Lernende inhaltlich und methodisch geführt.
Ein Leittext besteht im Allgemeinen aus drei Teilen:
1. Leitlinie/ „Szenario“/Situationsbeschreibung
Die Situation sollte aus dem Erfahrungsbereich des Schülers stammen und in einfachen, kurzen Sätzen beschrieben sein.
2. Leitaufgaben
Sie lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche und leiten den Lernenden zum
selbstständigen Vollziehen der einzelnen Handlungsschritte an. Sie führen zu einem konkreten Ergebnis bzw. Produkt. Die SchülerInnen erfahren, was sie in der
Gruppe und/oder als Einzelperson leisten sollen.
3. Dokumentation/Projektmappe
Das Team, bzw. der Einzelschüler belegt den Prozess der Handlung durch verschiedene Dokumente und macht dadurch den Verlauf nachvollziehbar.
Dies können sein:
- Arbeitsberichte
- Aufgabenverteilungen
- Arbeits- und Zeitpläne
- Informationspapiere
- Rezepte
- Fotos
- Begleittexte zu Präsentationen
- Reflexion der eigenen Arbeit bzw. der Arbeit des Teams
- …
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
4
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Mediterrane Küche
Convenience Food
Fast Food
Bild
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
5
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Fast Food
Gerade junge Menschen bevorzugen in ihrer Ernährung Fast Food, obwohl
bekannt ist, dass diese Ernährungsform gesundheitlich nicht unbedenklich ist.
Du lädst Freunde zum Essen ein und möchtest ihnen eine gesunde,
schmackhafte Alternative aufzeigen.
Das müsst ihr tun:
1. Setzt euch im Team mit dem Thema auseinander.
Recherchiert im Internet: Bei … (Internetadresse angeben) findet ihr
wertvolle Hinweise. Auch das Schulbuch kann helfen.
2. Entscheidet euch in Absprache für eine gesunde, schmackhafte Alternative zu Fast Food und bereitet diese zu. Deckt einen ansprechenden Mittagstisch.
3. Jedes Teammitglied ist für eine Speise zuständig.
4. Jedes Gruppenmitglied liefert das Rezept seiner Speise ab.
5. Für die Beschaffung der Zutaten ist jeder selbst verantwortlich. Jedes
Gruppenmitglied liefert einen Einkaufszettel und eine Abrechnung ab
(Kassenzettel aufkleben).
Jedes Team liefert folgende Unterlagen in einer Mappe ab:
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis
Informationen zu Fast Food:
Entwurf einer Tafelanschrift und eines Hefteintrages
Aufgabenverteilung (Wer übernimmt welche Arbeiten?)
Rezepte der zubereiteten Speisen
Einkaufszettel und Abrechnung mit Kassenzettel
Anmerkung:
Alle Dokumente sind in der Fußzeile beschriftet mit:
Team Nr. – Name - Datum
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
6
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Methodenkarte
Regeln zum Erstellen einer Tafelanschrift
1. Gib in einer Überschrift das Thema an.
2. Formuliere knapp und stichpunktartig.
3. Achte auf eine klare Einteilung.
4. Schreibe groß genug, damit deine Informationen auch in
den hinteren Gruppen gelesen werden können.
5. Verwende helle Tafelkreiden (weiß, gelb, orange).
6. Schreibe so ordentlich wie du kannst.
Beachte die Tafelmarkierungen (+) zum Geradeschreiben.
7. Pfeile, Aufzählungszeichen usw. tragen zur Übersichtlichkeit bei.
8. Bilder, Skizzen, Zeichnungen, Tabellen usw. beleben die
Tafelanschrift und tragen zum Verständnis bei.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
7
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Methodenkarte
Regeln zum Erstellen eines Hefteintrages
1. Gib in einer Überschrift das Thema an.
2. Nummeriere die verschiedenen Bereiche des Themas.
3. Hebe Unterüberschriften hervor – gestalte alle Unterüberschriften gleich.
4. Beschränke dich auf wichtige Aussagen.
5. Formuliere klar und gut verständlich (keine „Bandwurmsätze“).
6. Pfeile, Aufzählungszeichen usw. tragen zur Übersichtlichkeit und zum besseren Lernen bei.
7. Fotos, Bilder, Zeichnungen, Tabellen usw. beleben den
Hefteintrag und tragen zum Verständnis bei.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
8
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Mediterraner Abend
Zum Geburtstag einer Freundin habt ihr euch etwas ganz Besonderes ausgedacht. Da ihr alle den Süden liebt, plant ihr ein mediterranes Essen mit allem, was dazu gehört. Ihr seid insgesamt 4 Personen.
Das müsst ihr tun:
1. Entscheidet euch in der Gruppe für ein mediterranes mehrgängiges Essen, das in 90 Minuten verzehrfertig ist. Jedes Teammitglied ist für
(mindestens) 1 Speise zuständig.
2. Deckt einen zum Thema passenden Tisch.
3. Für die Beschaffung der Zutaten ist jeder selbst verantwortlich. Jedes
Gruppenmitglied liefert einen Einkaufszettel und eine Abrechnung ab
(Kassenzettel aufkleben).
4. Jedes Gruppenmitglied liefert (mindestens) ein Rezept seiner Speise(n)
ab.
Jedes Teammitglied erstellt eine Projektmappe mit folgendem Inhalt:
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis
Informationen zur mediterranen Küche
(Vorgegebene Textvorlage formatieren)
Arbeitsbericht mit
 Aufgabenverteilung (siehe Vorlage)
 Persönliche Arbeitsplanung mit Zeitplanung (siehe Vorlage)
Rezepte der zubereiteten Speise(n) (siehe Vorlage Rezeptraster)
Einkaufszettel und Abrechnung mit Kassenzettel (siehe Vorlage)
Anmerkung:
Alle Dokumente sind in der Fußzeile beschriftet mit:
Team Nr. – Name - Datum
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
9
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Die mediterrane Küche
Was ist Mediterrane Küche?
Die Mediterrane Küche besteht hauptsächlich aus Gemüse, Salat, Obst, Brot, Teigwaren und Hülsenfrüchten.
Schweine- und Rindfleisch sowie Eier gehören eher selten auf den Speiseplan, dafür aber Fisch
und Geflügel. Als Hauptfettquelle dienen Olivenöl und Rapsöl.
Warum ist Mediterrane Küche gesund?
Bei der Mediterranen Küche treffen viele Vorteile zusammen. Der geringe Verzehr von Schweineund Rindfleisch sowie die Verwendung von Oliven- oder Rapsöl senken den Cholesterinspiegel.
Der große Anteil an Gemüse und Obst sorgt für ausreichend Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
Und ganz nebenbei reduziert sich auch die aufgenommene Kalorienmenge, was sich günstig auf
die tägliche Energiebilanz des Körpers auswirkt und zu einem gesunden Abbau der Fettpölsterchen beitragen kann.
Tipps für die Mediterrane Küche








Bringen Sie reichlich frisches Gemüse, Salat und Obst aus der Region auf den Teller.
Als Beilage eignen sich besonders gut Vollkornbrot, Nudeln aus Hartweizengrieß
(ohne Ei), Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchte.
Streuen Sie ab und an Nüsse und Samen (z.B. Sonnenblumenkerne) über Salate oder Müsli,
sie enthalten wertvolle Fettsäuren.
Verwenden Sie viele frische Kräuter und Knoblauch.
Bevorzugen Sie fettarme Milchprodukte, Fisch und Geflügel.
Essen Sie eher selten Schweine- und Rindfleisch sowie Eier.
Verwenden Sie möglichst Oliven- oder Rapsöl.
Gönnen Sie sich ab und zu ein Gläschen Rotwein (nach Absprache mit Ihrem Arzt).
Tipps für den Einkauf

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



Anstelle gekörnter Fleischbrühe lieber Gemüsebrühe wählen.
Achten Sie bei Olivenöl auf den Zusatz „Natives Olivenöl extra“ bzw. „Natives Olivenöl“.
Diese Ölsorten können Sie gut bis 180 Grad erhitzen und zum Kochen und Braten verwenden.
Wenn Sie kein frisches Gemüse bekommen, greifen Sie zum Tiefkühlgemüse - aber ohne Zusätze wie Butter oder Sahne! Das Tiefkühlgemüse wird heute so frisch verarbeitet, dass die
Nährstoffe gut erhalten bleiben.
Achten Sie bei Nudeln auf die Zutatenliste. Empfehlenswert sind Nudeln aus Hartweizengrieß
ohne Ei. Statt Vollmilch lieber fettarme Milch einkaufen.
Auch bei Joghurt, Quark und Käse sollten Sie lieber zu den fettreduzierten Produkten greifen.
Wenn sie Ihnen nicht so gut schmecken - bleiben Sie bei den Vollfettprodukten, aber reduzieren Sie die Menge!
Testen Sie, ob Ihnen statt Sahne oder Mayonnaise für Salate und Dressings nicht auch Joghurt oder Olivenöl gut schmecken.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
10
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
So erstellst Du eine Aufgabenverteilung:



Aus der Aufgabenverteilung sollte eindeutig hervorgehen, wer im Team welche Aufgaben
übernimmt.
Die Aufgabenverteilung kann in Form einer Tabelle oder als „MindMap“ dargestellt werden!
Du kannst die Aufgabenverteilung am PC erstellen oder handschriftlich ausführen.
Wichtig: Sorge für Übersichtlichkeit durch eine klare Struktur!
Beispiel 1: Aufgabenverteilung anhand einer Tabelle
Mediterranes Menü - Aufgabenverteilung
Teammitglieder
N.N.
Übernommene Aufgaben




Bruschetta
Dessert
Tisch: Tischdecke, Servietten
eigene Projektmappe
N.N.
N.N.
N.N.
Beispiel 2: Aufgabenverteilung mit dem MindManager
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
11
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
So erstellst Du eine Arbeitsplanung mit Zeitplan:
 Zuerst gibst Du alle Arbeiten an, die Du am Praxistag durchführst.
 Anschließend erfolgt Deine Planung in logischer organisatorischer und
zeitlicher Reihenfolge.
 Nummeriere die Arbeitsschritte von 1 an fortlaufend durch!
 In der Zeitspalte gibst Du die Zeit an, die Du für die verschiedenen Arbeiten vermutlich benötigst!
 Arbeitslücken solltest du sinnvoll ausfüllen (z. B. Arbeitsplatz aufräumen, Spülen).
Beispiel:
Arbeitsplanung über:
Rührei mit Schinken, Kopfsalat, Tisch decken
Anfallende Arbeiten
Zeit
1.
Zutaten für Rühreier herrichten
2.
Schinken würfeln
3.
Eier und Salz verquirlen
4.
Zutaten für Kopfsalat herrichten
5.
Salatmarinade herstellen
6.
Zwiebel schälen und würfeln
5 Min.
7.
Salat waschen und zerkleinern
10 Min.
8.
Arbeitsplatz säubern, spülen
10 Min.
9.
Tisch decken
5 Min.
10.
Fett erhitzen
11.
Rühreier herstellen
12.
Salat marinieren und anrichten
13.
Rühreier anrichten
5 Min.
5 Min.
5 – 10 Min.
5 Min.
Team Nr.:
Name:
Datum:
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
12
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Methodenkarte
Bild der Speise einfügen!
Rezeptname
(Arial, 20, fett)
Menge
Zutaten
Zubereitung
(Arial, 14, fett,
zentriert)
(Arial, 12 – 14, fett, (Arial, 12 – 14, fett, zentriert) (Arial, 12 – 14, linksbündig)
zentriert)
Beispiel:
Bruschetta
mit Mozzarellabelag
Menge
Zutaten
½
Baguette
4 – 6 EL
etwas
1
½
Tomatenmark
Sahne
Knoblauchzehe
Mozzarella
Zubereitung
Das Baguette in Scheiben schneiden.
Tomatenmark mit etwas Sahne zu einer cremigen
Masse rühren, klein gedrückte Knoblauchzehe und
sehr fein gewürfelten Mozzarella unterrühren.
Die Tomatenmarkmasse auf die Baguettescheiben
streichen und im vorgeheizten Backofen überbacken.
Backtemperatur: 180 – 200 ° C (Heißluft)
Backzeit:
5 – 10 Minuten
Die Brotscheiben sollen „kross“ aber nicht trocken sein!
Team Nr.:
N.N.
Datum:
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Methodenkarte
Einkaufszettel
Das bereite ich zu:
........................................................................................................
.......................................................................................................................................................
Menge
Zutat
Abrechnung
Einkaufsdatum: …
Geschäft
Betrag
Lebensmittelgeschäft
Metzgerei …
Gesamt:
Team Nr.:
Name:
Datum:
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
14
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Bewertungsbogen Projektmappe
Name:
Projektthema:
………………………………………………………………….
Erreichte Punktzahl:
…………….
Punkte/15 Punkten
Note:
Bewertung
Punkte
1. Vollständigkeit
 Deckblatt/Inhaltsverzeichnis
 Formatierter Text
 Aufgabenverteilung
 Arbeitsplanung
 Rezept(e)
 Einkaufszettel/Abrechnung
Gesamtpunkte
2. Mappenführung
 Mappenordnung/Ablage
 Sorgfalt (Zustand der Arbeitsblätter)
Gesamtpunkte
3. Gestaltung/Ausstattung der Arbeitsblätter
 Deckblatt
 Inhaltsverzeichnis
 Formatierter Text
 Aufgabenverteilung
 Arbeitsplanung
 Rezept(e), Plakatentwürfe etc.
 Einkaufszettel/Abrechnung
Gesamtpunkte
 Besondere Originalität/eigene Ideen
Gesamtpunkte
Erreichte
Punkte
Gesamtpunkte
0,5
0,5
0,5
0,5
0,5
0,5
3
2
2
4
1
1
1
1
1
1
1
7
1
1
Gesamtpunktzahl:
15
Punkteschlüssel
Punkte
Note
15 - 14
13,5 – 11,5
11 – 8,5
8-6
5,5 - 4
3,5 - 0
1
2
3
4
5
6
Bemerkungen:
…………………………………………………………………………………………
……………………………………………………………………………………………………………………..
Datum:
Bewerter:
Anmerkung:
Dieser Bewertungsbogen ist in Anlehnung an Vorlagen zur Projektprüfung durch das ISB
entstanden
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
15
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Convenience Food
Die Verwendung von Convenience Produkten gehört zu den bedeutendsten
Ernährungstrends der heutigen Zeit. Am kommenden Elternabend sollt ihr die
Besucher über Convenience Food informieren.
Das müsst ihr tun:
1. Entscheidet euch in der Gruppe für eine geeignete Präsentationsform,
z. B. kleiner Infostand, Plakat(e), Flyer …
2. Bereitet unter gesundheitsbewussten Aspekten eine Speisenfolge, die
rasch zubereitet ist und ebenfalls zur Information der Eltern dient.
3. Für die Beschaffung der notwendigen Materialen und/oder Zutaten ist jeder selbst
verantwortlich. Jedes Gruppenmitglied liefert einen Einkaufszettel und eine Abrechnung ab (Kassenzettel).
Hinweis: Zur Vorbereitung der Präsentation und Zubereitung der Speisen stehen euch
am Praxistag 70 Minuten zur Verfügung.
Jedes Teammitglied erstellt eine Projektmappe mit folgendem Inhalt:
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis
Informationen zu Convenience Food
(Vorgegebene Textvorlage illustrieren)
Arbeitsbericht mit
 Aufgabenverteilung (siehe Vorlage)
 Persönliche Arbeitsplanung mit Zeitplanung (siehe Vorlage)
Rezept(e) der zubereiteten Speise(n) (siehe Vorlage Rezeptraster)
und/oder
Entwurf der Präsentation (siehe Vorlage: So erstellst du ein Plakat)
Einkaufszettel und Abrechnung mit Kassenzettel (siehe Vorlage)
Begleittext zur Präsentation
(siehe Vorlage Minireferat – nur eigenen Beitrag)
Anmerkung:
Alle Dokumente sind in der Fußzeile beschriftet mit:
Team Nr. – Name - Datum
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Convenience Food
(sprich: Kon-vi-ni-enz)
Convenience Food ist der aus dem Englischen entlehnte Begriff für bequemes Essen
(Convenience = Bequemlichkeit, Food = Essen). Wortwörtlich bedeutet es somit „Bequemkost“.
Damit werden alle ganz oder teilweise vorgefertigten Komponenten oder auch komplette Fertigmahlzeiten bezeichnet, deren Hauptanliegen es ist, die Zubereitung des Essens zu erleichtern und
zu verkürzen:

Schnittkäse ist in der Verwendung bequemer als Käse am Stück,

Fertiggerichte sind bequemer als die Zubereitung von Speisen aus frischen Zutaten,

Fischfilet ist bequemer zuzubereiten als ganzer Fisch,

Wurstscheiben sind bequemer als Wurst am Stück,

Mikrowellenreis ist bequemer als Kochbeutelreis,

Kochbeutelreis ist bequemer als loser Reis

usw.
Der Trend zu Convenience gehört zu den bedeutendsten Markttrends innerhalb der Lebensmittelindustrie.
Einteilungen
Convenience Food kann unter anderem wie folgt unterschieden werden:
Nach der Zubereitungsstufe:

küchenfertig (z. B. fertig geputztes Gemüse)

gar- oder aufbereitfertig (Produkte, die nur noch erhitzt werden müssen, z. B. Fischstäbchen,
Pizza)

verzehrfertig („ready to eat“, z. B. Speiseeis, Sandwich)
Nach der Konservierungsart:

Erhitzen: Die in Konservendosen angebotenen Produkte werden durch Sterilisierung haltbar
gemacht. In diesem Sortiment befinden sich z. B. Eintopf, Suppen und Gemüse.

Dehydrieren: Durch die Reduzierung des Wassergehaltes wird der Verderb der Produkte stark
verlangsamt. Neben Kräutern werden auch Suppen („Tütensuppe“) und Backmischungen als
Trockenprodukte angeboten; seit 1867 gibt es die Erbswurst.

Kühlen: Der Verderb der Produkte wird durch die Lagerung bei Kühlschranktemperatur (ca.
+6 °C) und Vakuumverpackung verlangsamt. Typische Beispiele dafür sind Pasta-Gerichte,
Milchprodukte und Obstsalate.

Tiefkühlen: Durch die schnelle Abkühlung auf mindestens -18 °C wird der Verderb von Tiefkühlkost durch Bakterien fast vollständig angehalten. Bekannte Produkte aus diesem Segment
sind Pizza, Fischstäbchen, Schlemmerfilet, Torten und Spinat.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Vor- und Nachteile
Vorteile

vergleichsweise geringer Arbeitseinsatz

Zeitersparnis

gleich bleibendes Qualitätsniveau

Saisonunabhängigkeit (z. B. bei Tiefkühlobst und -gemüse)

Konservierung durch Tiefkühlung ohne weiteren Konservierungsmittelzusatz erhält über Monate den Vitamin- und Nährstoffgehalt

Kostensenkung in der Gastronomie durch den Wegfall des Vor- und/oder Zubereitungsaufwandes, der Arbeitskosten verursacht

Portionierbarkeit (Fertigprodukte sind vor allem für Ein-Personen-Haushalte interessant, weil
viele Rohwaren nicht in kleinen Mengen erhältlich sind), dadurch bessere Planbarkeit und Einsparung der Kosten
Nachteile

durch manche Konservierungsverfahren verringert sich der Vitamin- und Nährstoffgehalt

Fertigprodukten können Geschmacksverstärker, Aromen und Konservierungsmittel zugesetzt
werden

Manche Fertigprodukte enthalten sehr viel Salz und/oder Fett

der natürliche Geschmackssinn geht verloren

eventuell größere Umweltbelastung durch mehr Verpackungsmaterial

höhere Kosten
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Folie
Beispiele für Infostände
Bild 1 eines Info-Standes
Bild 2 eines Info-Standes
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Methodenkarte
Regeln zum Erstellen eines Plakates
1. Gib das Thema deutlich sichtbar an.
2. Formuliere knapp und stichpunktartig – beschränke dich
auf Wesentliches.
3. Achte auf eine klare Einteilung und eine übersichtliche
Darstellung.
4. Schreibe groß genug und sorgfältig.
5. Verwende verschiedene Farben.
6. Pfeile, Aufzählungszeichen
usw. tragen zur Übersichtlichkeit bei.
7. Bilder, Skizzen, Zeichnungen,
Tabellen usw. beleben das
Plakat und tragen zum Verständnis bei.
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
20
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Methodenkarte
Erstellen eines Minireferats
1. Informationen zum Thema beschaffen
(z. B. Internet, Bücherei, Buchhandlung)
2. Informationen verarbeiten:
- Leitfragen erstellen
(Wonach suche ich? Was interessiert mich besonders? Worüber
muss informiert werden?)
- Auswertung
(Kerninformationen herausfinden, unbekannte Begriffe klären)
- Gliederung erstellen
(Einleitung, Hauptteil und Schluss gestalten)
3. Präsentation vorbereiten:
- ggf. Vortragskarten erstellen
(große Schrift, farblich markieren)
- Vortrag üben (Eltern, vor dem Spiegel)
- wenn nötig Anschauungsmaterial auswählen
bzw. Medien erstellen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
21
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Tipps zum Vortragen eines Minireferats
1. Achte auf freies Sprechen.
2. Spreche laut und deutlich.
3. Suche Blickkontakt zu deinen Zuhörern.
Foto eines Vortragenden
4. Formuliere klar und gut verständlich.
(z. B. „Schachtelsätze“ vermeiden)
5. Erkläre unbekannte Begriffe.
6. Setze Medien zur besseren Verständlichkeit ein.
Bewertungskriterien
Bewertungskriterien
+
-
freies Sprechen
laute und deutliche Sprache
Blickkontakt
inhaltlich verständlicher Vortrag
inhaltlich richtiger Vortrag
Anmerkung:
Idee und Konzeption dieser Methodenkarte stammen von Susanne Länger, FBin EG (Schwaben)
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Julia Meck
22
_____________
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Baustein 6:
Soziales Handeln mit einer anderen Personengruppe (Senioren)
1. Zeitlicher Umfang
20 Unterrichtsstunden
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 einen oder mehrere geeignete Teige und passende Getränke für das Vorhaben auswählen
 Geräte für die Teigherstellung auswählen und einsetzen
 einen Kaffeetisch fachgerecht decken, ggf. unter Beachtung des Jahresfestkreises
 Einladungskarten am PC gestalten
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 eine(n) Experten/in bezüglich der geplanten Begegnung befragen
 einfache Planungsaufgaben (Arbeitsverteilung im Team/ in der Unterrichtsgruppe) selbstständig durchführen
 Informationsmaterial zu Brauchtum (z. B. Ostern, Advent, Weihnachten) aus verschiedenen
Quellen sichten und beurteilen sowie bei der Gestaltung eines festlichen Tisches einbeziehen
Sozialkompetenz
Der Schüler kann:
 mit älteren Personen höflich und freundlich umgehen
 im Umgang mit Senioren situationsangemessene Umgangsformen anwenden (Tür aufhalten,
Platz anbieten, …)
Selbstkompetenz
Der Schüler kann:
 die gemachten Erfahrungen und Erlebnisse reflektieren und im Hinblick auf eigene Berufswünsche bedenken
3.
Lerninhalte
 Einblick in Pflegeberufe
 Kontaktaufnahme zu sozialen Einrichtungen, z. B. Seniorenheim
 Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Senioren
 Fachliches Wissen aus den Bereichen Ernähren, Versorgen und Betreuen
 Brauchtumspflege bei der Auswahl und Präsentation von Speisen und Getränken
4.
Lehrplanbezug
 HsB 8.1.1, 8.3, 8.4.1, 8.4.2, 8.6.2, 8.7.1, 8.7.2, 8.8.2, 8.8.3, 8.9
 Religion, Deutsch, Wirtschaft
AK BerufsorientierungStand: 26.07.2010
Elfriede Scharl, Heidi Merkel, Dorothee Selmikatt-Klatt
1 von 3
_____________
Berufsorientierung Soziales 8
5. Rückmeldung
 Selbsteinschätzungsbogen
 Reflexionsbogen
 Praktischer Leistungstest: Decken eines festlichen Kaffee-/Teetisches
AK BerufsorientierungStand: 26.07.2010
Elfriede Scharl, Heidi Merkel, Dorothee Selmikatt-Klatt
2 von 3
_____________
Berufsorientierung Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 20-stündigen Baustein
Einladung von Senioren zu einem Nachmittagskaffee
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/ Die Schülerin

wählt geeignetes Gebäck und passende Getränke für das Vorhaben mit älteren Menschen
aus

deckt unter Beachtung des Jahresfestkreises
einen Kaffeetisch fachgerecht

führt einfache Planungsaufgaben selbstständig
oder im Team aus

befragt einen Experten/in bezüglich der Zielgruppe

geht mit Senioren höflich und freundlich um und
wendet der Situation angemessene Umgangsformen an
Musterhausen, …..
AK BerufsorientierungStand: 26.07.2010
Elfriede Scharl, Heidi Merkel, Dorothee Selmikatt-Klatt
selbstständig
begleitet
geführt
Unterschrift
3 von 3
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Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Wichtige Anmerkung:
Die Inhalte und Kompetenzen dieses Bausteines können nur unter Einbezug
von Experten (z. B. Altenpflegerin) durchgeführt werden. Dabei kann der Experte/die Expertin in den Unterricht eingeladen werden. Ebenso denkbar wäre
der Besuch einer sozialen Einrichtung oder eines Institutes.
Baustein 7:
Betreuung und Pflege von Senioren
1. Zeitlicher Umfang
16 bis max. 20 Unterrichtsstunden
2. Kompetenzen
Fachkompetenz
Der Schüler kann:
 Personen mit Behinderungen im Rollstuhl begleiten,
 typische Handicaps von pflegebedürftigen Senioren erkennen und angemessen reagieren und
handeln,
 Senioren abwechslungsreich unterhalten, sinnvoll beschäftigen und bedarfsgerecht unterstützen,
 bei der anfallenden Tagespflege von Pflegebedürftigen unterstützend tätig sein.
Methodenkompetenz
Der Schüler kann:
 einen Experten bezüglich der geplanten Begegnung und der anfallenden Tätigkeit befragen,
 einfache Planungsaufgaben (Arbeitsverteilung im Team/in der Unterrichtsgruppe) selbstständig durchführen
Selbst- und Sozialkompetenz
Der Schüler:
 ist bei seiner Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen höflich und freundlich,
 leistet älteren Menschen der Situation angemessene Hilfestellung,
 reflektiert die gemachten Erfahrungen und Erlebnisse im Hinblick auf eigene Berufswünsche.
3. Lerninhalte
 Übersicht und Einblick in Pflegeberufe
 Kontaktaufnahme zu sozialen Einrichtungen, z. B. Seniorenheim
 Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Senioren
 Fachliches Wissen aus den Bereichen Ernähren, Versorgen und Betreuen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Anne Englmeier
1 von 3
_____________
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
4. Lehrplanbezug
 HsB 8.4, 8.6
 Religion, Deutsch, Wirtschaft
5. Rückmeldung
 Selbsteinschätzungsbogen
 Reflexionsbogen
 Rückmeldung durch Pflegepersonal
 Einstellungsbögen
Anlagen
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Anne Englmeier
2 von 3
_____________
Berufsorientierender Zweig Soziales 8
Volksschule Musterhausen
Hauptschule
Schuljahr:
Jahrgangsstufe: 8
Bescheinigung
Der Schüler/ die Schülerin
…………………………………………..
hat den 20-stündigen Baustein
„Betreuung und Pflege von Senioren“
der Berufsorientierung besucht und
folgende Kompetenzen weiterentwickelt:
Der Schüler/ Die Schülerin

kann eine Person im Rollstuhl fahren

erkennt typische Handicaps von pflegebedürftigen
Senioren und kann angemessen reagieren und handeln

unterhält Senioren abwechslungsreich, beschäftigt
sie sinnvoll und unterstützt sie bedarfsgerecht

befragt einen Experten/in bezüglich der Zielgruppe

ist bei seiner Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen
höflich und freundlich
Musterhausen, …..
AK Berufsorientierung Stand: 26.07.2010
Anne Englmeier
selbstständig
begleitet
geführt
Unterschrift
3 von 3
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