C.A 6107 Bedienungsanleitung
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Bild 1
Texte, Abbildungen und technische Angaben wurden sorgfältig erarbeitet. Trotzdem sind
Fehler nicht völlig auszuschließen. Der Autor bzw. der Hersteller des Prüfgerätes können für
fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder juristische Verantwortung noch irgendeine
Haftung übernehmen!
Diese Bedienungsanleitung ist vor dem Gebrauch des Prüfgerätes sorgfältig und vollständig
durchzulesen!
Warnhinweise und Warnzeichen sollen besonders vor Risiko oder Gefahr warnen!
Warnhinweise und Warnzeichen in der Bedienungsanleitung, auf dem Prüfgerät sowie auf
dem Zubehör, sind besonders zu beachten und bedeuten z. B.:
Allgemeine Warnung vor einer Gefahrenstelle!
Bedienungsanleitung beachten!
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung!
Warnung vor Gefahr beim Wechseln von Sicherungen!
Warnung vor Brandgefahr, z. B. durch Einsetzen von nicht originalen
Sicherungen!
CHAUVIN ARNOUX
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Inhaltsverzeichnis
Kapitel
Thema
Seite
1
2
3
Allgemeine Sicherheits- und Warnhinweise ........................................................4
Anwendung ............................................................................................................5
Lieferumfang und Zubehör ...................................................................................5
3.1 Lieferumfang (Standard): ............................................................................................5
3.2 Zubehör (Optional): .....................................................................................................5
3.3 Software (Optional): ....................................................................................................6
4
Anschlüsse und Bedien-, Anzeigenelemente ......................................................7
4.1 Anschlüsse (Bild 2) .....................................................................................................8
4.2 Netzanschluss „Input“, Typ Schuko.............................................................................8
4.3 Messbuchse „GND“ (Bild 2/9) .....................................................................................8
4.4 Messbuchse „Probe“ (Bild 2/8)....................................................................................8
4.5 Schnittstelle PC-COM (Bild 2/11) ................................................................................8
4.6 Schnittstelle USB (Bild 2/12) .......................................................................................8
4.7 Prüfdose (Bild 2/4) ......................................................................................................8
4.8 Bedien- und Anzeigenelemente ..................................................................................9
4.9 Display (Bild 2/5).........................................................................................................9
4.10 Tastatur (Bild2/6) ........................................................................................................9
5
Funktionsbeschreibung ......................................................................................10
5.1 Stromversorgung ......................................................................................................10
5.2 Interner Speicher ......................................................................................................10
5.3 Schnittstelle RS232/USB ..........................................................................................10
5.4 Display und Tastatur .................................................................................................11
6
Prüfung des Elektroanschlusses ........................................................................11
7
Anschluss Display ...............................................................................................11
7.1 Einphasiger Anschluss..............................................................................................11
8
Display und Menüstruktur ...................................................................................12
9
Inbetriebnahme des Prüfgerätes ........................................................................12
9.1 Sichtprüfung durchführen ..........................................................................................12
9.2 Prüfgerät mit Netzspannung versorgen .....................................................................12
9.3 Prüfung starten .........................................................................................................12
10
Prüfung an elektrischen Geräten ........................................................................12
10.1 Fachverantwortung ...................................................................................................13
10.2 Elektroanschluss.......................................................................................................13
10.3 Sichtprüfung .............................................................................................................14
10.4 Messungen ...............................................................................................................14
10.5 Funktionsprüfung ......................................................................................................14
10.6 Prüfung der Aufschriften ...........................................................................................14
10.7 Dokumentation der Prüfung ......................................................................................14
11
Anschlussmöglichkeiten, Abbildungen, Beispiele ............................................15
11.1 Schutzleitermessung von Wechselstromprüflingen ...................................................15
11.2 Schutzleitermessung von festangeschlossenen Prüflingen .......................................15
11.3 Schutzleitermessung von Drehstromprüflingen mit einer Messleitung .......................15
11.4 Schutzleitermessung von Drehstromprüflingen mit dem
Verlängerungsleitungsadapter ..........................................................................................16
11.5 Berührbare Teile .......................................................................................................16
11.6 Isolationswiderstand LN-PE ......................................................................................16
11.7 Isolationswiderstand LN-PE von Drehstromprüflingen mit dem
Verlängerungsleitungsadapter ..........................................................................................17
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11.8 Differenzstrommessung an Prüflingen mit Schukostecker.........................................17
11.9 Differenzstrommessung an Drehstromprüflingen mit Drehstromadapter ...................17
11.10 Verlängerungsleitungsprüfung ................................................................................18
12
Firmware aktualisieren ........................................................................................18
13
Fehlermeldung, Fehlerbeseitigung .....................................................................19
13.1 Das Display ist aus ...................................................................................................19
13.2 Berührungsstrommessung zeigt 0,000 mA an...........................................................19
13.3 Berührstrommessung über 0,5 mA ...........................................................................19
13.4 Differenzstrommessung wird „F“ angezeigt ...............................................................20
14
Ersatzteile .............................................................................................................20
15
Technische Daten ................................................................................................20
16
Entsorgung...........................................................................................................21
17
Gewährleistung und Garantie .............................................................................21
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1 Allgemeine Sicherheits- und Warnhinweise
Das Prüfgerät C.A 6107 wurde nach folgenden Sicherheitsbestimmungen
gebaut und geprüft:
DIN EN 61010-1 (VDE 0411 Teil 1),
„Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte,
Allgemeine Anforderungen“
DIN VDE 0404 Teil 1 und Teil 2,
„Geräte zum Prüfen, Messen oder Überwachen von Schutzmaßnahmen“
Störfestigkeit nach DIN EN 61326,
„Elektrische Betriebsmittel für Leittechnik und Laboreinsatz - EMV-Anforderungen“
Um diese Sicherheit zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb zu gewährleisten, muss der
Anwender die nachfolgenden Warnhinweise beachten:
Alle Prüfungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von einer
elektrotechnisch unterwiesenen Person unter seiner Leitung und
Aufsicht durchgeführt werden. Der Anwender (Prüfer) muss durch eine
Elektrofachkraft in der Durchführung und Beurteilung der Prüfung
unterwiesen sein!
Das Prüfgerät darf nur bestimmungsgemäß eingesetzt werden, um die
Sicherheit des Prüfers, Prüfgerätes und Prüflings zu gewährleisten.
Es sind die Warnhinweise auf dem Prüfgerät sowie den NetzAdapterkabeln zu beachten!
Das Gerät darf nur an einem 230V AC Netz betrieben werden, dass mit
max. 16 A abgesichert ist!
Es dürfen keine Messungen an ungesicherten Messkreisen
durchgeführt werden!
Instandsetzungsarbeiten sowie Änderungen am Prüfgerät dürfen nur
vom Hersteller selber, oder nur durch die vom Hersteller autorisierten
Fachkräfte durchgeführt werden! Instandsetzungsarbeiten an NetzAdapterkabel dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden.
Es dürfen nur die vom Hersteller angegebenen Originalersatzteile
eingesetzt und verwendet werden!
Die Sicherungen dürfen nur durch die originalen Sicherungen des
Herstellers ersetzt werden!
Ist ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich, z. B. durch:
-
Sichtbare Beschädigungen,
unsachgemäße Lagerung,
unsachgemäßen Transport,
Ausfall einer Phasenkontrolllampe,
Ausfall von Messfunktionen, usw.,
darf das Prüfgerät nicht weiter betrieben werden! Das Prüfgerät ist
unverzüglich außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigte
Inbetriebnahme zu sichern! Nur vom Hersteller oder durch die vom
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Hersteller autorisierten Fachkräfte darf das Prüfgerät instand gesetzt
werden!
Schutzleiterwiderstands- und Berührungsstrommessungen in
elektrischen Anlagen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen
und unter Anwendung der entsprechenden Gefahrenhinweise
zulässig!
Es ist zu beachten, dass an Prüfobjekten hohe Spannungen
auftreten können, z. B. durch geladene kapazitive Schaltungen!
Prüfling erst an die Netzdose anschließen,
wenn:
-
der Netzanschluss sicherheitstechnisch in Ordnung ist!
ACHTUNG! Beim Anschluss des Prüflings an eine Netzdose können
an einem defekten Prüfling oder an berührbaren leitfähigen Teilen die
nicht am Schutzleiter angeschlossen sind, berührungsgefährliche
Spannungen anliegen!
ACHTUNG! Nach der Prüfung ist der Prüfling abzuschalten um ein
unbeabsichtigtes Anlaufen beim Netzanschluss zu vermeiden!
2 Anwendung
Das Prüfgerät C.A 6107 ist ein Messgerät für die elektrische Sicherheitsprüfung!
3 Lieferumfang und Zubehör
3.1
Lieferumfang (Standard):
· 1 Sondenmessleitung für RPE + IB (2 m)
· 1 Netzkabel 16A
· 1 USB-Kabel
· 1 Bedienungsanleitung (Deutsch) auf CD
· 1 Protokoll-Software C.A Appliance „Standard“ DEMO
3.2
Firmwareoption:
Option MED Prüfung nach EN62353 Teil 1 (medizinische Elektrogeräte) P01102060
3.3
Zubehör (Optional):
Differenzstromzange / Stromzange
zur Messung von fest angeschlossenen Verbrauchern
Adapter CEE 16 5p zur Differenzstrommessung
Adapter CEE 32 5p zur Differenzstrommessung
Adapter CEE 16 5p zur Prüfung von Verlängerungsleitungen
Adapter CEE 32 5p zur Prüfung von Verlängerungsleitungen
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P01102062
P01102063
P01102064
P01102065
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Adapter CEE 63 5p zur Prüfung von Verlängerungsleitungen
Barcodescanner
Transponderleser
Bürstensonde
Transporttasche für Zubehör
Transporttasche für Gerät und Zubehör
Krokodilklemmen (rot + schwarz)
Netzanschlusskabel
RS232-Kabel C.A 6107/PC
Transponder Scheibe Æ 30mm gelocht (100 Stück)
Transponder Glas 3,15 x 13,3 mm (100 Stück)
Transponder Æ 9mm - Kabelbefestigung (100 Stück)
auf Anfrage
P01102066B
P01102069
P01102070
P01298043Z
P011298031
P01295457Z
NZK-6107
RSK-6107
TRANSP30
TRANSP3
TRANSP9
3.4
Software (Optional):
Dokumentationssoftware C.A-Appliance „Standard“
Protokollfunktion und Excel Listen-Funktion
P01.1020.71
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4 Anschlüsse und Bedien-, Anzeigenelemente
3
4
2
5
1
7
8
9
10
6
12
11
Bild 2
1. GUT LED grün bei bestandener Prüfung
2. FEHLER LED
3. Glimmlampe signalisiert Netzspannung an Steckdose
4. Prüfdose
5. LCD
6. Alphanumerische Tastatur
7. Navigationstasten + ON/OFF-Taste
8. Anschlussbuchsen für Prüfsonde (rot + schwarz)
9. Zangenanschluss und GND Anschluss für Spannungsmessung mit Sonde bei
Netspannung auf PE Potential, mit PE der Prüfdose verbunden
10. Zangenanschluss für Differenzstrom-/Stromzange
11. RS232 Schnittstelle über Verlängerungsleitung vom PC. Für Barcodeleser,
Transponderleser und Streifendrucken
12. USB PC Anschluss
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4.1
Anschlüsse (Bild 2)
Bevor das Prüfgerät mit Netzspannung versorgt wird, müssen die entsprechenden
Warnhinweise im Kapitel 2 „ Allgemeine Sicherheits- und Warnhinweise“, die Warnhinweise
auf den Netz-Adapterkabeln und falls vorhanden auch die auf dem Zubehör beachtet
werden! Nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung ist die Sicherheit von Anwender, Gerät
und Prüfling gewährleistet!
4.2
Netzanschluss „Input“, Typ Schuko
Netzanschluss des Prüfgerätes Das Prüfgerät darf nur an einem 230 V AC 40 – 60 Hz Netz
betrieben werden, das mit max. 16 A abgesichert ist!
4.3
Messbuchse „GND“ (Bild 2/9)
Anschluss für die Messleitung und Prüfklemme für den – Pol bei Temperatur- / Spannungsund Zangenstrommessungen.
4.4
Messbuchse „Probe“ (Bild 2/8)
Anschluss für Messleitung und Prüfspitze für die Schutzleiterwiderstandsund Berührungsstrommessung
4.5
Schnittstelle PC-COM (Bild 2/11)
Anschluss für einen 9poligen D-Sub-Stecker für die serielle Schnittstelle
RS 232 (19200, N, 8, 1) für :
Übertragung der Messungen zu einem PC
Kalibrierung
Updates der Firmware (Grenzwerte, Prüfabläufen, Messfunktionen, Sprachen...)
Barcodeleser
Transponderleser
Streifendrucker, hier ist ein zusätzliches Netzteil erforderlich
Hinweis: Die Schnittstelle kann auch über das RS 232/USB-Kabel, an einem PC mit USBSchnittstelle angeschlossen werden.
4.6
Schnittstelle USB (Bild 2/12)
Anschluss für einen USB Stecker zur Steuerung über eine virtuelle COM
Schnittstelle vom PC. Die Treiber der Firma FTDI müssen installiert sein. Diese
sind auf der mitgelieferten CD verfügbar.
4.7
Prüfdose (Bild 2/4)
Schuko Steckdose bis 16 A.
Der Schutzleiter wird erst vor dem Zuschalten des Netzes verbunden.
ACHTUNG!!!
Beim Anschluss des Prüflings an eine Prüfdose kann an einem defekten Prüfling oder an
einem berührbaren leitfähigen Teil, das nicht am Schutzleiter angeschlossen ist,
berührungsgefährliche Spannung anliegen!
CHAUVIN ARNOUX
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4.8
Bedien- und Anzeigenelemente
Über die Bedienelemente können alle Messungen einfach und komfortabel bedient
sowie über die Anzeigeelemente komfortabel abgelesen werden.
4.9
Display (Bild 2/5)
Das Display hat eine Auflösung von 128 x 64 Punkten und ist hintergrundbeleuchtet. Alle
Informationen (Bedienerführung u. Hilfetexte) und Messergebnisse (Messfunktionen,
Grenzwerte, Messwerte und Einheiten) werden im Klartext dargestellt.
4.10
Tastatur (Bild 2/6)
Taste „Esc“
ESC
Funktionen:
Hinweis:
-
ins vorherige Menü
Taste länger gedrückt halten, erscheint
das 1. Menü “Anschluss”
Taste „Down“
Funktionen:
Sonderfunktion:
-
Funktionen:
-
-
innerhalb einer Menüzeile hoch/runter
innerhalb einer Menüzeile
Wörter/Zahlen ändern
Taste „Up“
-
Sonderfunktion:
-
innerhalb einer Menüzeile hoch/runter
innerhalb einer Menüzeile
Wörter/Zahlen ändern
Wird während einer Messung die
Taste „up“ gedrückt, wird das
Messergebnis neu bewertet
Taste „Left“
Funktion:
-
innerhalb einer Menüzeile nach links
-
innerhalb einer Menüzeile nach rechts
Funktion:
-
weiterschalten oder Start der
Messungen
Funktion:
-
Buchstaben und Zeichen einfügen
Taste „Right“
Funktion:
Taste „Enter“
CHAUVIN ARNOUX
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Taste „Func“
Funktion:
-
Umschalten zwischen
Standardzeichen und Sonderzeichen
-
Umschalten zwischen Groß und
Kleinschreibung
-
Leerzeichen
Taste „Shift“
Funktion:
Taste „Space“
Funktion:
Alphanumerische Tasten.
Bei der Identnummerneingabe ist die numerische Funktion standardmäßig eingeschaltet.
Bei allen anderen Eingaben ist die alphabetische Funktion aktiviert
Kleinschreibung mit der Taste Shift
5 Funktionsbeschreibung
5.1
Stromversorgung
Das Gerät wird über die Netzspannung (230V ±10%) versorgt.
5.2
Interner Speicher
Die Messungen werden menügeführt im Datenspeicher des Prüfgerätes gespeichert.
Die Stammdaten und Messwerte können an den PC übertragen werden, Stammdaten und
Prüfvorschrift können auch vom PC in den Speicher übertragen werden.
5.3
Schnittstelle RS232/USB
RS232: Der PC wird über ein SUB-D 9 Schnittstellenkabel oder einen USBAdapterkabel an die Schnittstelle (PC-COM) oder den USB Anschluss des Prüfgerätes
angeschlossen.
ACHTUNG!!!
Alle Kontakte des Kabels müssen 1:1 verdrahtet sein!
USB: Der PC wird über ein Standard USB Typ B Kabel angeschlossen. Als erstes den FTDI
Treiber laden und installieren. Hinweis: Das Installationsprogramm führt die Installation 2 Mal
hintereinander durch. Dies ist nötig. Nach dem Installieren im Windows Gerätemanager unter
COM Schnittstelle prüfen, ob der Treiber richtig installiert wurde und welche COM
Schnittstelle zugewiesen wurde.
Die Übertragungsrate beträgt 19200 Baud
Die Schnittstelle ist potentialgetrennt.
Über die USB-/COM-Schnittstelle des Gerätetesters C.A 6107 kann mittels PCs, die
Firmware des C.A 6107 schnell und komfortabel aktualisiert werden. Durch ein Update der
Firmware können Menüs, Messfunktionen, Grenzwerte und Landessprachen aktualisiert
bzw. erweitert werden. An die RS232 Schnittstelle kann der optionale
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Barcodescanner/Transponderscanner zum Einlesen der Identnummern angeschlossen
werden. Dieser wird werksseitig mit einer Baudrate von 19200 Baud ausgeliefert.
5.4
Display und Tastatur
Das Display und die Tastatur werden über eine eigene Elektronik versorgt.
6 Prüfung des Elektroanschlusses
Für die Sicherheit einer Elektroanlage (inkl. bauseitiger Elektroanschluss und
Potentialausgleich) ist nach den gesetzlichen Grundlagen (Unfallverhütungsvorschriften,
gültige Norm) der Betreiber verantwortlich.
Die Prüfung des Elektroanschlusses ist nicht Bestandteil der Prüfvorgaben für die Änderung
und Prüfung an elektrischen Geräten sowie der Wiederholungsprüfungen an elektrischen
Geräten. Trotzdem ist es wichtig, vor dem Prüfen von elektrischen Geräten, zu wissen ob die
„Netzbedingungen“ in Ordnung sind.
Das Prüfgerät prüft nicht den Elektroanschluss nach den Vorgaben der DIN VDE 0100.
Dennoch werden wichtige und aussagekräftige Messungen bezüglich des
Elektroanschlusses durchgeführt, wie z.B.:
Netzschutzleiterpotential PE-gegen N < 30 V
Prüfung des N-Leiters auf Unterbrechung (Display bleibt aus)
Anzeige der Phasenkontrolllampen L, wenn das Schütz eingeschaltet ist (gelbe
Glimmlampe)
Spannungsmessungen Phase gegen N (Anzeige 1 bis 260 V AC)
Hinweis:
· Ist der Schutzleiteranschluss nicht in Ordnung, erscheint auf dem Display die
Meldung „Schutzleiter prüfen“. Messungen mit dem Prüfgerät dürfen und können erst
wieder durchgeführt werden, wenn der Schutzleiter erfolgreich instand gesetzt wurde.
· Sind N/PE vertauscht, schaltet der bauseitige Fehlerstromschutzschalter ab.
· Erscheint keine Anzeige, kann auch Spannung an PE liegen. Gerät nicht berühren.
Gerät ausstecken und an einer andren Steckdose prüfen. Wenn das Gerät jetzt
funktioniert, dann die Steckdose von einer Fachkraft prüfen lassen
7 Anschluss Display
Im ersten Menü „Anschluss“ wird die vorhandene Netzspannung sowie die Qualität des Nund PE-Leiteranschlusses angezeigt.
7.1
Einphasiger Anschluss
ACHTUNG!!!
CHAUVIN ARNOUX
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Sollte die Spannung L1 < 207 V sein, bzw. L1 > 253 V sein, sind keine
zuverlässigen und aussagekräftige Messungen mehr möglich!
Erscheint die Meldung „Schutzleiter prüfen“, so liegt sehr wahrscheinlich eine
Schutzleiterunterbrechung vor oder es kann u. U. auch eine Fremdspannung am Schutzleiter
anliegen! Zur Prüfung des Schutzleiters siehe „Prüfung des Schutzleiteranschlusses“
·
8 Display und Menüstruktur
Über das Display wird komfortabel die Benutzerführung, die Darstellung von Messfunktionen,
Grenzwerten sowie Messwerten angezeigt. Die Menüstruktur befindet sich in einem
separaten Dokument „C.A 6107-Menüstruktur“. Sie wird zusammen mit Softwareupdates
aktualisiert.
9 Inbetriebnahme des Prüfgerätes
9.1
Sichtprüfung durchführen
· Die Sicherheitshinweise im Kapitel 2 beachten!
· Sichtprüfung an Netzanschluss, Prüfgerät und Messzubehör durchführen!
Warnhinweise auf Prüfgerät, Netzadapterkabel und Messzubehör beachten!
9.2
Prüfgerät mit Netzspannung versorgen
Das Prüfgerät wird über den Netzanschluss versorgt.
9.3
Prüfung starten
Die Prüfung wird menügesteuert durchgeführt. Den Anweisungen des Prüfgerätes folgen.
10 Prüfung an elektrischen Geräten
Die von den Normen geforderten Prüfungen sind durch die internen Prüfabläufe realisiert.
Vor Ablauf der Prüfung ist eine Klassifizierung des Prüflings im Profil-Menü notwendig
Elektrische Geräte müssen auch nach einer Instandsetzung, Änderung und
Wiederholungsprüfung für ihren Benutzer einen Schutz gegen die Gefahren der Elektrizität
bieten, der mit dem neuer Geräte vergleichbar ist. Ob die notwendige Sicherheit vorhanden
ist, kann durch Prüfungen, nach den entsprechenden Normen, bestimmt werden. Die
nachstehend aufgeführten Prüfungen sind in der angegebenen Reihenfolge durchzuführen.
Jede der Prüfungen muss bestanden sein, bevor mit der nächsten Prüfung begonnen wird:
·
·
·
·
·
Sichtprüfung
Schutzleiterprüfung
An Geräten der Schutzklasse I eine Messung des Isolationswiderstandes, des
Schutzleiterstromes oder des Ersatzableitstromes
An Geräten der Schutzklasse II sowie für alle berührbare leitfähige Teile von Geräten
der Schutzklasse I, die nicht an den Schutzleiter angeschlossen sind, eine Messung
des Isolationswiderstandes, des Berührungsstromes oder des Ersatzableitstromes
SELV/PELV Messungen: Bei Geräten mit Schutzkleinspannung sollten die
berührbaren leitfähigen Teile (SELV/PELV) mit Schutzkleinspannung wie
Schutzklasse II Teile geprüft werden. Normalerweise (bei Steckernetzteilen) ist die
Kleinspannung berührgeschützt und braucht deshalb nicht gemessen zu werden. Sie
kann jedoch in der Einzelspannungsmessung Uso überprüft werden. Hierzu wird der
zweite Pol für die Messung mit einer optional erhältlichen Messleitung in die GND
Buchse (Bild2/9) eingesteckt. Bei dieser Messung wird der Echteffektivwert,
unabhängig von der Spannungsart (AC oder DC) angezeigt. Falls das Gerät einen
PE Leiter oder isolierte leitfähige Teile hat, kann die Isolation des SELV Teiles gegen
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·
PE oder andere aktive Teile mit der Einzelmessung für die
Isolationswiderstandsmessung mit der Messung „Riso Sonde gegen PE“
durchgeführt werden. Die GND Buchse ist hierzu als zweite Elektrode zu verwenden
Funktionsprüfung
Hinweise:
Bevor an Geräten der Schutzklasse I eine Schutzleiterstrommessung durchgeführt wird,
muss vorher die Schutzleiterwiderstandsmessung erfolgreich durchgeführt worden sein!
Bevor an Geräten der Schutzklasse II oder III eine Berührungsstrommessung durchgeführt
wird, muss vorher die Isolationswiderstandsmessung mit 500 V DC, erfolgreich durchgeführt
worden sein! Äußere Anschlussstellen von im Gerät erzeugten Schutzkleinspannungen sind
auf Einhaltung der Grenzwerte für die Schutzmaßnahme Schutzkleinspannung zu
überprüfen!
10.1
Fachverantwortung
An die fachliche Qualifikation einer Elektrofachkraft werden besonders hohe Anforderungen
gestellt. So ist in der BGV A3 und in den VDE-Bestimmungen, die auch als elektrotechnische
Regeln festgeschrieben sind, rechtsverbindlich und damit zwingend der Einsatz der
verantwortlichen Elektrofachkraft vorgeschrieben. Fachverantwortung umfasst die
Verpflichtung zum richtigen Tun. Somit sind die entsprechenden Regeln der Technik
(elektrotechnische Regeln, VDE-Bestimmungen, usw.) zu beachten. Die Elektrofachkraft darf
auch nichts unterlassen, was zur Schadensvermeidung hätte getan werden müssen.
Besonders deutlich wird die Fachverantwortung, wenn aus welchen Gründen auch immer,
keine vollständige Prüfung durchgeführt werden kann. Ist einer in der entsprechenden Norm
vorgegebenen Prüfgänge aus technischen Gründen oder durch die örtlich Gegebenheiten
oder durch den damit erforderlichen Aufwand nicht durchführbar, so ist von der
Elektrofachkraft zu entscheiden ob trotz dieses Verzichts die Sicherheit bestätigt werden
kann oder nicht. Diese Entscheidung ist zu begründen und zu dokumentieren und als
Fachkraft zu verantworten!
10.2
Elektroanschluss
Für die Sicherheit des bauseitigen Elektroanschlusses, sowie falls vorhanden, auch der
Anschluss eines Potentialausgleiches am Gerät, ist nicht der Hersteller der
anzuschließenden Geräte verantwortlich, sondern nach den gesetzlichen Grundlagen, den
Unfallverhütungsvorschriften und den gültigen Normen, der Auftraggeber. Prüfungen an
Geräten mit Festanschluss sind oft aus technischen Gründen oder durch die örtlichen
Gegebenheiten oder durch den damit erforderlichen Aufwand nicht immer durchführbar. Ist
der Anschluss des Gerätes nur schwer erreichbar, müssen dessen Verbindungen (L1, L2,
L3, N, PE) zum Versorgungsnetz u. U. auch an anderer Stelle, z. B. Netzanschlussklemme
des Gerätes, Anschlussdose, Verteiler, usw. aufwendig gelöst werden. Deshalb sollte der
Festanschluss des Gerätes von einem Elektrofachbetrieb durch eine Steckvorrichtung nach
IEC 60309-1umgerüstet werden oder der Kundendienst montiert eine Leitungskupplung nach
IEC 60309-1 in die vorhandene flexible Geräteanschlussleitung. Die dadurch entstehenden
Kosten werden sich schon bei der nächsten Sicherheitsprüfung amortisieren!
ACHTUNG!!!
Elektrische Geräte mit einem Bemessungsstrom über 16 A müssen direkt an eine allpolige
Netztrenneinrichtung (Last-, Trenn- oder Leistungsschalter) nach IEC 60947 angeschlossen
sein. Damit die Netztrenneinrichtung leicht bedient werden kann, sollte diese in unmittelbarer
Nähe und in ca. 1,7 m Höhe über der Zugangsebene gut erreichbar installiert werden.
Stecker und Steckdosen oder Gerätesteckvorrichtungen mit einem Bemessungsstrom über
16 A dürfen nicht unter Last gesteckt oder getrennt werden (immer vorher unbedingt
Freischalten!).
Stecker und Steckdosen oder Gerätesteckvorrichtungen für Geräte mit einem
Bemessungsstrom von nicht mehr als 16 A benötigen keine Netztrenneinrichtung.
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10.3
Sichtprüfung
Die Geräte werden besichtigt auf äußerlich erkennbare Mängel und, soweit möglich, auch
auf Eignung für den Einsatzort, z. B.:
Schäden am Gehäuse,
äußere Mängel der Anschlussleitungen,
Mängel an Biegeschutz und Zugentlastung der Anschlussleitungen,
Anzeichen von Überlastung und unsachgemäßem Gebrauch,
unzulässige Eingriffe und Änderungen,
ordnungsgemäßer Zustand der Schutzabdeckungen,
sicherheitsbeeinträchtigende Verschmutzung und Korrosion,
Vorhandensein erforderlicher Luftfilter,
freie Kühlöffnungen,
Dichtheit,
einwandfreie Lesbarkeit von Aufschriften, die der Sicherheit dienen, z. B.
Warnsymbole, Schutzklasse, Kenndaten der Sicherung, Schalterstellungen an
Trennschaltern, usw.
Hinweis:
Äußerlich erkennbare Mängel, die zu einer mechanischen Gefährdung oder Brandgefahr
führen, sollten die sofortige Instandsetzung nach sich ziehen.
10.4
Messungen
10.5
Funktionsprüfung
Nach Beendigung der elektrischen Prüfung ist eine Funktionsprüfung des Gerätes
durchzuführen. Eine Teilprüfung kann ausreichend sein.
10.6
Prüfung der Aufschriften
Das Vorhandensein der Aufschriften, die der Sicherheit dienen, z. B. Angaben zur
Drehrichtung, ist zu kontrollieren, gegebenenfalls in geeigneter Form zu erneuern oder zu
ergänzen.
10.7
Dokumentation der Prüfung
Die bestandene Prüfung ist zu protokollieren. Sollte sich ein Gerät als nicht sicher erweisen,
ist dies am Gerät deutlich zu kennzeichnen, und der Betreiber ist darüber schriftlich in
Kenntnis (Prüfprotokoll/Mängelliste) zu setzen. Die Messwerte und ggf. Änderungen sind zu
protokollieren. Die Anbringung eines Prüfsiegel „Geprüft nach VDE 0701-0702 und BGV A3“
am Gerät nach bestandener Sicherheitsprüfung wird empfohlen.
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11 Anschlussmöglichkeiten, Abbildungen, Beispiele
11.1
Schutzleitermessung von Wechselstromprüflingen
Schutzleitermessung: Mit Sonde Gehäuseteile abtasten und Anschlusskabel bewegen.
11.2
Schutzleitermessung von festangeschlossenen Prüflingen
Bei festangeschlossenen Geräten, das Prüfgerät einstecken. Ablauf „Festanschluss“
einstellen. Dann Gehäuseteile abtasten. In diesem Fall wird der PE über den PrüfgeräteNetzanschluss, die Installation in der Anlage und den Prüflingsnetzanschluss gemessen.
Der Grenzwert ist deshalb höher als bei der direkten Messung.
11.3
Schutzleitermessung von Drehstromprüflingen mit einer Messleitung
CHAUVIN ARNOUX
CA6107_BA_D_Ed9_08_12
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C.A 6107 Bedienungsanleitung
Prüfablauf: „SKI mit Zange“. Eine Messleitung (nicht im Lieferumfang) in die schwarze
Buchse des Prüfgerätes stecken und an den Schutzleiteranschluss des Prüflings klemmen.
Mit der Sonde die geerdeten Metallteile des Prüflings abtasten.
11.4
Schutzleitermessung von Drehstromprüflingen mit dem
Verlängerungsleitungsadapter
Prüfablauf: „SKI mit Zange“. Den Verlängerungsleitungsadapter in das Prüfgerät einstecken.
Den Prüfling am Verlängerungsadapter anschließen. PE Gehäuseteile abtasten
11.5
Berührbare Teile
Messung an berührbaren Teilen, die nicht mit PE verbunden sind: Mit der Sonde diese Teile
abtasten. Bei sich bewegenden Teilen, wie dem Bohrer, das Futter im Betriebszustand
drehend abtasten, am besten mit der optionalen Bürstensonde. Sichtschutz beachten.
11.6
Isolationswiderstand LN-PE
Isolationswiderstandsmessung LN-PE, Ersatzableitstrommessung: Gerät in Prüfdose
einstecken. Die Messung wird im Spannungslosen Zustand durchgeführt.
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11.7
Isolationswiderstand LN-PE von Drehstromprüflingen mit dem
Verlängerungsleitungsadapter
Prüfablauf: „SKI mit Zange“. Den Verlängerungsleitungsadapter in das Prüfgerät einstecken.
Den Prüfling am Verlängerungsadapter anschließen. Den Prüfling einschalten.
11.8
Differenzstrommessung an Prüflingen mit Schukostecker
Differenzstrommessung, Funktionstest: Prüfling in Prüfdose einstecken. Der Prüfling wird
über das Prüfgerät mit Strom versorgt.
11.9
Differenzstrommessung an Drehstromprüflingen mit Drehstromadapter
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Den Drehstromadapter in den Drehstromnetzanschluss der Installation stecken. Den Prüfling
am Adapter anschließen. Mit der Differenzstromzange die Leiter L1, L2, L3 und N umfassen.
Die Zange an der schwarzen und roten Zangenbuchse am Prüfgerät anschließen.
Messung im Menü „Festanschluss“ oder „SKI mit Zange“.
11.10
Verlängerungsleitungsprüfung
Als optionales Zubehör gibt es verschiedene Verlängerungsleitungsadapter für Schuko und
unterschiedliche Drehstromsysteme.
Den Schukostecker in das Prüfgerät einstecken. Die Verlängerungsleitung in die beiden
Stecker stecken. Die Sonde in die Buchse an der Steckerseite der Verlängerungsleitung.
Verlängerungsleitungstest prüfen. Es wird der Schutzleiterdurchgang, die Isolation L1, L2,L3
und N gegen PE sowie die Durchgängigkeit und Phasenfolge der Verlängerungsleitung
geprüft.
12 Firmware aktualisieren
Prüfgerät an der seriellen oder USB-Schnittstelle des PCs anschießen
Taste „ESC“ am Prüfgerät gedrückt halten und gleichzeitig das Prüfgerät mit einem
Netzadapterkabel mit Netzspannung versorgen. Es erscheint keine Anzeige auf dem Display
PC-Programm ChBootloader.exe starten
Im Menü Com die COM Schnittstelle einstellen
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Im Menü File, „Open Program File“ bestätigen
die Datei „CA6107_Vxx_für Index 0A-0I.hex“ aus dem Updateverzeichnis auswählen
Anmerkung: xx ist die Versionsnummer der Datei
anschließend die Schaltfläche „Write to Flash“ betätigen
Die Firmwareversion wird festgestellt. Bei Geräten mit Index-Nr. 0A bis 0X erscheint
folgende Meldung:
Bei dieser Meldung muss das Gerät vom Netz getrennt werden und beim Einstecken muss
die ESC Taste gedrückt werden. Schaltfläche „OK“ betätigen und ESC Taste erst loslassen
wenn der blaue Fortschrittsbalken erscheint.
Die neue Firmware wird programmiert, sichtbar durch den blauen Fortschrittsbalken.
Anmerkung:
Nach erfolgreichem Update geht das Display im Prüfgerät an und es erscheint das 1. Menü
„Anschluss“.
13 Fehlermeldung, Fehlerbeseitigung
13.1
Das Display ist aus
Hinweis: Vermutlich ist der L oder N-Leiteranschluss nicht in Ordnung. Ist das Netz in
Ordnung, so sollte das Gerät zur Überprüfung bzw. Reparatur zurückgeschickt werden.
13.2
Berührungsstrommessung zeigt 0,000 mA an
Dies ist kein Fehler sondern der Normalzustand.
13.3
Berührungsstrommessung über 0,5 mA
Achtung! Spannung auf den berührbaren leitfähigen Teilen!!!
Prüfling sofort von der Netzdose trennen!!!
Eine Isolationswiderstandswiderstandsmessung zwischen den berührbaren leitfähigen Teilen
und dem Netzanschluss des Prüflings (L1/L2/L3/N) durchführen! Während der
Isolationsmessung müssen alle Schaltelemente geschlossen sein, damit alle Isolierungen
erreicht werden!
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Der Messwert muss über 2 MW betragen. Nach erfolgreicher Isolationsmessung eine
Ersatzableitstrommessung LN-Sonde gegen berührbare Teile durchführen, dann den
Berührungsstrom messen. Der Messwert muss kleiner 0,5 mA sein.
13.4
Differenzstrommessung wird „F“ angezeigt
Das Gerät ermittelt den Grenzwert des Differenzstroms abhängig von der
Gesamtheizleistung. Es gilt ein Grenzwert von 1mA / kW Gesamtheizleistung.
Die Gesamtheizleistung des Prüflings prüfen (Typenschild).
Sind die Leistungsangaben vom Prüfgerät und Typenschild des Prüflings identisch, ist das
Isolierverhalten des Prüflings nicht in Ordnung!
Den Prüfling von der Netzdose trennen.
Mit einem Isolationsmessgerät den Fehler suchen.
13.5
Die Netzspannungen werden nicht korrekt angezeigt
Netzspannung mit einem Messgerät kontrollieren. Wenn der Fehler am Prüfgerät liegt, muss
das Prüfgerät an den Service geschickt, bzw. ausgetauscht werden!
14 Ersatzteile
ACHTUNG!!!
Die Sicherheits- und Warnhinweise im Kapitel 2 beachten!
Es dürfen nur Originalersatzteile des Herstellers verwendet werden, siehe Kapitel 2!
Das Prüfgerät und Zubehör dürfen nur vom Hersteller oder durch den vom Hersteller
autorisierten Service geprüft und ggf. instand gesetzt werden!
15 Technische Daten
Netzanschluss: Wechselstrom 230V +/- 10%.
Prüflings-Anschluss: 16A Schuko
Betriebs- Umgebungstemperatur: 0– 40°C.
Messungen (Gebrauchsfehler 1% vom Bereich + 5% vom Messwert):
Schutzleiterwiderstand: 0,000 Ohm ...4,000 Ohm. Leerlaufspannung 6V, Strom 200 mA DC.
Isolationswiderstand: 0,00 MOhm...20,00 MOhm
Leerlaufspannungen 500V, 1000V, Kurzschlussstrom 1,5 mA.
Ersatzableitstrom (Ersatzgeräteableitstrom): 0,00 mA ...20,00 mA, Leerlaufspannung ca.
230V.
Differenzstrom: 0,00 mA...20,00 mA. Filtercharakteristik nach DIN VDE 0404 zur korrekten
Bewertung der Oberschwingungen.
Berührungsstrom: 0,000 mA ... 4,000 mA
Spannung: 0,0 V...260,0 V
Strom: 0,00 A ... 20,00 A
Leistung gesamt: 0 W ... 4000 W. Erfassung bis zur 15. Oberschwingung.
Schutzleiterüberwachung: Spannung N-PE> 30V.
Integrierte Fehlerstromabschaltung: Differenzstrom > ca. 20 mA.
Zangenmessung:
Übersetzungsverhältnis 2000:1
Differenzstrom 0,00 … 40,00 mA
Strommessung: 0…40,00 A
Prüfabläufe:
Vorschrift DIN VDE 0701-0702/EN 62353 (Option Med)/ÖVE8701
SKI aktiv / passiv (mit oder ohne Netz)
SKII
Festanschluss
Verlängerungsleitung
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Einzelmessung
Schnittstelle:
RS232 für PC, Barcodeleser, Drucker
USB für PC
Speicher, Uhr:
ca. 8000 Messprotokolle mit Datum und Zeitstempel mit maximal 32 Kunden. Eine
regelmäßige Datenspeicherung auf einem PC wird empfohlen
16 Entsorgung
Der Endanwender hat für die korrekte Entsorgung gemäß den gültigen Richtlinien zu sorgen.
17 Gewährleistung und Garantie
Das Prüfgerät C.A 6107 unterliegt einer strengen Qualitätskontrolle.
Jedem Prüfgerät liegt ein entsprechendes Prüfprotokoll mit allen Kalibrierdaten bei.
Dieses Prüfprotokoll muss immer bei dem Prüfgerät griffbereit beiliegen (wie ein Passport!),
sei es auf Kundenwunsch oder im Falle eines Services, z. B. Garantiefall!
Sollte dennoch ein Grund zur Reklamation bestehen oder ein Funktionsfehler auftreten, so
wird innerhalb von 12 Monaten (gültig ab Rechnungsdatum) Garantie gewährleistet.
Fabrikations- oder Materialfehler werden kostenlos beseitigt, sofern bei dem Prüfgerät ohne
Fremdeinwirkung Funktionsfehler aufgetreten sind. Die Transportkosten für den Transport
zum Hersteller gehen zu Lasten des Versenders, normale Transportkosten innerhalb
Deutschland vom Hersteller zum Kunden zu Lasten des Herstellers, spezielle
Transportkosten, z. B. Eilversand zu Lasten des Kunden. Transportkosten außerhalb von
Deutschland gehen zu Lasten des Kunden. Transportkosten und Nutzungsgebühren für vom
Hersteller bereitgestellte Ersatzgeräte gehen zu Lasten des Kunden.
Beschädigungen durch Sturz oder falsche Handhabung sind vom Garantieanspruch
ausgeschlossen, ebenso Verschleißteile wie Sicherungen, Steckdosen, Anschlusskabel,
Messleitungen. Treten nach Ablauf der Garantiezeit Funktionsfehler auf, wird der zuständige
Service das Prüfgerät unverzüglich wieder instand setzen.
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C.A 6107 Menüstruktur
CA 6107 Menüstruktur ab Firmware Version 63/108
Inhaltsverzeichnis
1 Softwareversion ............................................................... 3
2 Anschluss ......................................................................... 3
3 Anmeldung ....................................................................... 3
4 Setup ................................................................................. 4
5 Identnummerneingabe .................................................... 5
6 Sichtprüfung .................................................................... 9
7 Profil .................................................................................. 9
8 Passive Messungen DIN VDE 0701-0702 bzw. ÖNORM
ÖVE E8701 ........................................................................... 10
8.1
8.2
8.3
8.4
8.5
8.6
8.7
Parameter ............................................................................................... 11
Schutzleitermessung .............................................................................. 11
Isolationswiderstandsmessung LN-PE ................................................... 12
Isolationswiderstandsmessung LN-Leitfähige Teile ................................ 12
Ersatzableitstrommessung LN-PE .......................................................... 13
Ersatzableitstrommessung Leitfähige Teile gegen LN ............................ 13
Prüfergebnis ........................................................................................... 14
9 Passive Messungen EN62353....................................... 14
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
Profil ....................................................................................................... 14
Schutzleitermessung .............................................................................. 14
Isolationswiderstandsmessung LN-PE ................................................... 15
Ersatzgeräteableitstrommessung LN-PE ................................................ 15
Ersatzanwendungsteilableitstrommessung Typ BF oder CF .................. 17
10 Aktive Messungen DIN VDE 0701-0702 bzw. ÖNORM
ÖVE E8701 ........................................................................... 17
10.1
10.2
10.3
10.4
10.5
10.6
10.7
11
11.1
11.2
11.3
11.4
11.5
11.6
12
12.1
Parameter ............................................................................................... 17
Schutzleitermessung .............................................................................. 18
Isolationswiderstandsmessung LN-PE ................................................... 19
Isolationswiderstandsmessung LN-Leitfähige Teile ................................ 19
Differenzstrommessung .......................................................................... 19
Berührstrommessung leitfähige Teile ..................................................... 20
Funktionstest .......................................................................................... 21
Aktive Messungen EN 62353 ..................................... 22
Profil ....................................................................................................... 22
Schutzleitermessung .............................................................................. 23
Isolationswiderstandsmessung LN-PE ................................................... 23
Differenzstrommessung .......................................................................... 24
Ersatzanwendungsteilableitstrommessung NAT Typ BF/ CF ................ 25
Funktionstest .......................................................................................... 26
Verlängerungsleitung ................................................. 26
Verlängerungsleitung Parameter ............................................................ 27
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
12.2
12.3
12.4
12.5
12.6
12.7
13
Verlängerungsleitung Anschluss ............................................................ 27
Verlängerungsleitung Schutzleitermessung............................................ 28
Entscheidung weitere PE Punkte ........................................................... 28
Isolationswiderstandsmessung LN-PE ................................................... 29
Verdrahtung ............................................................................................ 29
Prüfergebnis ........................................................................................... 30
Einzelmessungen ........................................................ 30
13.1 Auswahl .................................................................................................. 30
13.2 Messungen ............................................................................................. 30
13.2.1 Rpe .................................................................................................. 30
13.2.2 RISO................................................................................................ 31
13.2.3 IEA................................................................................................... 33
13.2.4 ID ..................................................................................................... 33
13.2.5 IB ..................................................................................................... 34
13.2.6 US ................................................................................................... 34
13.2.7 °C .................................................................................................... 35
13.2.8 Ftest ................................................................................................ 35
14
15
16
17
17.1
17.2
18
Abbruch während des Prüfablaufs ........................... 36
Speicher ....................................................................... 36
Drucken ........................................................................ 38
Schnittstelle ................................................................. 38
Schnittstellenparameter .......................................................................... 39
Barcodeeingabe ..................................................................................... 39
VDE-Grenzwerte bzw. ÖNORM ÖVE Grenzwerte ..... 39
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
1 Softwareversion
Softwareversion
00063
00108 Ab Index 0J1
Datum:
03.05.2012
Kalibrierdatum: 22.01.2011
8
2 Anschluss
Anschluss
227 V
PE < 30V
8
3 Anmeldung
Anmeldung
Prüfer
Mustermann
Passwort ****
Max 15 Stellen
8
Das Anmeldemenü kommt nach dem Einschalten. Der letzte Prüfer wird angezeigt.
Es kann auch kein Passwort eingegeben werden. Wenn das Passwort nicht
stimmt, müssen Name und Passwort neu eingegeben werden. Wenn ein neuer
Prüfer eingegeben wird, wird das Passwort gelöscht.
Der Prüfer wird mit den Prüfdaten abgespeichert.
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C.A 6107 Menüstruktur
Menü
Prüfung
VDE0701-2 ÖVE 8701, EN62353
Setup
Speicher
8
Mit der Auswahl „Prüfung“ wird ein Prüfablauf gemäß der eingestellten Norm
durchgeführt. Wenn alle Einzelprüfungen des Prüfablaufs bestanden sind, dann
wird das Gesamtergebnis mit der grünen „OK“-LED als „bestanden“ signalisiert.
Wenn die Sichtprüfung oder der Funktionstest als fehlerhaft eingegeben wurde
oder wenn eine Messung im Ablauf fehlerhaft ist oder wenn während einer
Messung oder während der Funktionstesteingabe abgebrochen wird, wird die rote
„Fail“-LED angesteuert und das Ergebnis als fehlerhaft gespeichert. Das Ergebnis
für den Funktionstest wird immer als fehlerhaft gespeichert, wenn die Prüfung
vorher abgebrochen wurde.
Der „Funktionstest“ zeigt im Überblick die Phasenspannungen und Ströme, die
Leistungsaufnahme des Prüflings sowie Differenz und Berührungsstrom des
Prüflings an. Messwerte werden in diesem Schritt nur angezeigt, da diese in den
vorigen Prüfschritten bereits überprüft wurden.
Im „Setup“ werden die Einstellungen des Gerätes und die Voreinstellungen für die
Prüfung durchgeführt.
Das „Speicher“-Menü zeigt die Stammdaten der geprüften und der über den PC
heruntergeladenen Geräte an. Wenn aus dem Speichermenü heraus ein Prüfling
ausgewählt und die Prüfung gestartet wird, dann wird die Prüfung dem
ausgewählten Prüfling zugeordnet.
4 Setup
Setup 1
Messung
Anwender
Ablauf
ID-Nr Eingang
Aktiv
Profi
Auto
Barcode
Passiv
Standard
Schrittweise
Transponder
8
„Messung aktiv“ heißt, dass die VDE Messungen mit zugeschaltetem Netz
durchgeführt werden. Das Netz wird über ein im Prüfgerät befindliches Schütz auf
den Prüfling geschaltet. Aktive Messungen sind die Berührstrommessung, die
Differenzstrommessung und die Leistungsanalyse.
Bei „Messung passiv“ wird anstatt der Differenzstrommessung die
Ersatzableitstrommessung durchgeführt.
Hinweis: Für Drehstromgeräte sind passive Messungen nicht sinnvoll, da die
Ersatzableitstrommessung größere Messwerte für den Schutzleiterstrom anzeigen
kann als in der Praxis vorkommen. Daher sollte diese Einstellung für
Drehstromgeräte nach Möglichkeit gemieden werden.
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C.A 6107 Menüstruktur
„Anwender Profi“ heißt, dass keine Bedienhinweise zur Messung erscheinen.
Eine Elektrofachkraft kann im Fehlerfall auf eigene Gefahr bzw. Verantwortung die
Prüfung fortsetzen. Dabei können die Ergebnisse gespeichert werden.
Bei „Anwender Standard“ wird vor jeder Anschlussänderung oder notwendigen
Bedienung ein entsprechender knapper Hinweis gegeben.
Bei Fehler wird der Messablauf vom Gerät unterbrochen und die Messergebnisse
werden nicht automatisch gespeichert.
„Ablauf Auto“ heißt, dass Messungen, bei denen keine Bedienung notwendig ist,
automatisch beendet werden. Danach wird die folgende Messung automatisch
gestartet.
Bei „Ablauf Schrittweise“ muss jeder Messschritt mit der „8 ““-Taste bestätigt
werden.
Hinweis: Die Differenzstrommessung läuft nicht automatisch weiter, da der
Prüfling in verschiedenen Betriebszuständen geprüft werden soll.
ID-Nr Eingang Barcode: Neben der Tastatureingabe können mit dem optionalen
Barcodescanner Barcodes im Format CODE 39, CODE 128, EAN 8 und EAN 13
gelesen werden. Scan Höhe ab 6mm, Scan Breite bis 100 mm.
ID-Nr Eingang Transponder: Neben der Tastatureingabe können mit dem
optionalen Transponder Scanner 125 kHz Read only Transponder-Tags gelesen
werden. Folgende Transpondertypen werden unterstützt:
· EM4102, UNIQUE
· HITAG-1, HITAG-2, HITAG-S, HITAG S256
· EM4150, TITAN
· EM 4105, ZOODIAC
· Q5, T5557
Setup 2
Datum
Uhrzeit
Sprache
Setup 1
13.10.2012
12:44
de
8
Datum und Uhrzeit können eingestellt werden.
5 Identnummerneingabe
Identnummer
Kunde
ID-Nr
Gerät
Herst
Meyer Werft
4711
Handy
Lorch
8
Die Länge der Eingabefelder ist auf 15 Zeichen begrenzt.
Nach Eingabe der Identnummer wird der Speicher nach derselben Nummer für
den Kunden durchsucht. Bei positivem Ergebnis werden die entsprechenden
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C.A 6107 Menüstruktur
Stammdaten eingeblendet. Die Identnummer kann auch über einen Barcode oder
Transponder eingegeben werden. Die Eingabe wird mit 8 beendet. Die
Stammdaten können auch am PC definiert und dann an das Prüfgerät überspielt
werden. Zusammen mit den Stammdaten wird das Profil des Prüflings
(Prüfvorschrift, Schutzklasse, Schutzleiterlänge, Heizleistung) herunter geladen.
Wenn das Profil vom PC her oder bei einer vorigen Prüfung bereits definiert war,
dann werden automatisch die korrekten Einstellungen für die Prüfung
vorgenommen.
Barcodeeingabe der Identnummer:
Barcodeleser an die RS232 Schnittstelle anschließen. Es ertönt ein Piepston.
Im Setup Menü muss vorher die Barcodeeingabe gewählt worden sein. (Siehe
Punkt 4).
Nach Eingabe des korrekt geschriebene Kundennamens, Cursor in die Zeile ID-Nr
bewegen (mit den Up- und Down–Tasten). Dann den Cursor mit der Rechts-Taste
in das ID-Nr Feld bewegen.
Den Barcode nun abscannen. Eventuell den Taster am Barcodeleser betätigen.
Nach der Barcodeeingabe springt der Cursor automatisch auf den Anfang der IDNr-Zeile. Wenn das Gerät bereits im Prüfgeräte-Speicher vorhanden ist (entweder
vom PC übertragen oder bereits von einer vorherigen Prüfung angelegt), dann
erscheint der Inhalt der Zeilen Gerät und Herst. korrekt, wie gespeichert.
Transpondereingabe der Identnummer:
Transponderleser an die RS232 Schnittstelle anschließen.
Im Setup Menü muss vorher die Transpondereingabe gewählt worden sein. (Siehe
Punkt 4).
Nach Eingabe des korrekt geschriebene Kundennamens, Cursor in die Zeile ID-Nr
bewegen (mit den Up- und Down–Tasten). Dann den Cursor mit der Rechts-Taste
in das ID-Nr Feld bewegen.
Den Transponder nun abscannen
Nach der Transpondereingabe springt der Cursor automatisch auf den Anfang der
nächsten Zeile „Gerät“. Wenn das Gerät bereits im Prüfgeräte-Speicher vorhanden
ist (entweder vom PC übertragen oder bereits von einer vorherigen Prüfung
angelegt), dann erscheint der Inhalt der Zeilen Gerät und Herst. korrekt, wie
gespeichert.
Menüführung Umgang mit Barcode
Einschalten des Gerätes – folgende Anzeige erscheint
Softwareversion
00063
Datum: 03.05.2012
Kalibrierdatum: 22.03.2010
8
Ohne Tastendruck wechselt die Anzeige auf folgende Anzeige
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Anschluss
227 V
PE < 30V
8
„8 “ drücken – folgende Anzeige erscheint
Anmeldung
Prüfer
Mustermann
Passwort ****
8
„8 “ drücken – folgende Anzeige erscheint
Menü
Prüfung
VDE0701-2
Setup
Speicher
8
mit Cursor-Tasten „Setup“ auswählen und „8 “ drücken – folgende Anzeige
erscheint
Setup 1
Messung
Anwender
Ablauf
ID-Nr Eingang
Aktiv
Profi
Auto
Barcode
8
mit Cursor-Tasten „ID-Nr Eingang“ auswählen, mit Taste „Cursor rechts“ ins rechte
Eingabefeld springen und mit Cursor-Tasten auf „Barcode“ stellen und „8 “ drücken.
Zum Ausstieg „Esc“ drücken – jetzt erscheint wieder folgende Anzeige
Menü
Prüfung
VDE0701-2
Setup
Speicher
8
Chauvin Arnoux
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mit Cursor-Tasten „Speicher“ auswählen und „8 “ drücken – folgende Anzeige
erscheint
Speicher
anzeigen
löschen
8
mit Cursor-Tasten „anzeigen“ auswählen und „8 “ drücken – folgende Anzeige
erscheint
Speicher-Kunde
Müller
Huber
8
mit Cursor-Tasten den gewünschten Kundennamen, dessen Geräte man als
Nächstes prüfen wird, auswählen und „8 “ drücken – folgende Anzeige erscheint
Speicher-Auswahl
Geprüfte Geräte
Ungeprüfte Geräte
Alle Geräte
8
Zum Ausstieg „Esc“ drücken – jetzt erscheint wieder Anzeige
Menü
Prüfung
VDE0701-2
Setup
Speicher
8
Ohne Beachtung der Norm „8 “ drücken – folgende Anzeige erscheint
Identnummer
Kunde
ID-Nr
Gerät
Herst
Meyer Werft
4711
Handy
Lorch
8
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Neben „Kunde“ steht jetzt der vorhin ausgewählte Kundenname – nun mit CursorTasten „ID-Nr“ auswählen und mit Taste „Cursor rechts“ ins rechte Eingabefeld
springen.
Wenn Barcode-Leser noch nicht angeschlossen ist, dann jetzt anschließen (Bei
erfolgreichem Anschluss ertönt ein Piepston.).
Barcode vom Prüfling scannen (Bei erfolgreichem Scannen ertönt ein Piepston.).
Nun steht die gescannte Identnummer des Prüflings rechts neben dem Feld „IDNr“. Mit Druck auf „8 “ kann man die Prüfung mit der im Speicherplatz hinterlegten
Prüfprozedur durchführen (Allerdings hat man die Möglichkeit die Prozedur nach
der Sichtprüfung noch zu verändern.).
Nach erfolgreicher Messung den PC mit C.A 6107 verbinden und zur
Protokollerstellungs-Software zur weiteren Verarbeitung übertragen.
6 Sichtprüfung
Sichtprüfung 1
Schutzleiter (bei SKI)
Gehäuse
Isolierteile
Anschluss, Stecker
OK
OK
OK
OK
8
F (Gilt nicht für SKII)
F
F
F
Sichtprüfung 2
Aufschriften
Sonstiges
OK
OK
F
F
8
7 Profil
Profil 1
SK I (Mit PE)
Verlängerungsl. (Adapter)
SK II (Ohne PE)
Profil 2
8
Durch das Profil wird die Art der Prüfung bestimmt.
„SKI“ heißt ein Gerät der Schutzklasse I, d. h. mit Schutzleiteranschluss
Verlängerungsleitung:
Kaltgeräteverlängerung: Stecker in Prüfdose und Kaltgerätebuchse in
Kaltgerätestecker an der Seite des Gerätes stecken.
Schukoverlängerung: Stecker in Prüfdose stecken. Kurze niederohmige SchukoKaltgeräteverlängerung mit der Katgerätebuchse in den Kaltgerätestecker an der
Chauvin Arnoux
CA6107_Menü_D_Ed18_08_12
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C.A 6107 Menüstruktur
Seite des Gehäuses stecken. Schukostecker der Kaltgeräteverlängerung in Dose
der Schukoverlängerung stecken.
Drehstromverlängerung: Adapterteil mit Schukostecker in die Prüfdose stecken.
Verlängerung zwischen den Adapterteilen anschließen. Sonde in 4mm
Bananenbuchse des zweiten Adapterteiles anschließen.
Die Drehstrom-Verlängerungsleitungsadapter sind als Option erhältlich.
„SKII“ steht für ein Gerät mit verstärkter oder doppelter Isolierung.
Profil 2
Festanschluss
SKI mit Zange
Profil 1
8
Das Profil „Festanschluss“ heißt, dass der Prüfling fest am Netz angeschlossen
ist und nicht in das Prüfgerät gesteckt werden kann. Die Schutzleitermessung wird
durchgeführt, indem die Verbindung des Schutzleiterschlusses des Prüfgerätes
über die Verteilung, das Anschlusskabel des Prüflings bis zum Gehäuse des
Prüflings gemessen wird. Die Messung wird immer als aktiv durchgeführt
unabhängig von Einstellung in Menü Setup - Messung
SKI mit Zange. Hier werden die Differenzstrommessung und die Strommessung
über eine optional erhältliche Zange durchgeführt. Dieses Profil wird zur Prüfung
von Drehstromprüflingen anhand der optional erhältlichen Adapter verwendet. Für
die Prüfung der Schutzleiter und Isolationswiderstandsmessung wird der
Verlängerungsleitungsprüfadapter für Drehstrom 16A CEE oder 32A CEE
benötigt, für die Messung des Differenzstromes und der Phasenströme wird der
Differenzstrommessadapter 16A CEE und 32A CEE benötigt.
8 Passive Messungen DIN VDE 0701-0702 bzw.
ÖNORM ÖVE E8701
Passive Messungen haben den Vorteil, dass sie schneller als aktive Messungen
durchzuführen sind, da der Prüfling nicht an das Netz gelegt wird. Neben der
Durchgängigkeit des Schutzleiters wird die Isolation gegen das Netz gemessen.
Die Gefahr besteht jedoch darin, dass nicht alle Teile des Prüflings geprüft werden.
Dies geschieht in folgenden Fällen:
- Der Prüfling enthält Schütze, die Teile interne Teile allpolig (L und N)
abschalten
- Der Prüfling enthält interne Spannungsquellen, die einseitig mit PE
verbunden sind oder verbunden werden können (z. B. Netzteile).
Dieses Menü gilt nicht für Festanschluss.
Hinweis: Die Prüflingsspannung wird bei der passiven Prüfung nicht zugeschaltet.
Für das Prüfprotokoll wird angenommen, dass diese Prüfung unabhängig vom
Gerät durchgeführt und bestanden wurde.
Chauvin Arnoux
CA6107_Menü_D_Ed18_08_12
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C.A 6107 Menüstruktur
8.1
Parameter
SK I (mit PE)
Berührbare Teile
Mit Rpe-Messung
Anschluss-Ltg
Ja
Ja
5m
Nein
Nein
Bis 50 m
Heizleistung
Keine
8
SK II (ohne PE)
Berührbare Teile
Ja
Nein
8
Die Einstellung „Berührbare Teile“ bedeutet, dass laut Norm zu prüfen ist, ob
leitfähige isolierte Teile eine gefährliche Spannung führen.
Die Einstellung „Mit Rpe Messung Nein“ ist für nur für isolierte SKI Geräte
anzuwenden, bei denen das Potential des Schutzleiteranschlusses nicht
zugänglich ist.
Die Anschlusslänge des Netzkabels des Prüflings bestimmt die Grenzwerte für
die Messung. Die Länge der Anschlussleitung bestimmt den Grenzwert für die
Schutzleitermessung (0,3 Ohm für Leitungen < 5m plus 0,1 Ohm/ 7,5m für längere
Anschlussleitungen bis zu einem Maximalwert von 1 Ohm. Dies gilt für
Anschlussleitungen für Geräte mit einem Bemessungsstrom bis 16A, für andere
Leitungen gilt der errechnete Widerstandswert.)
Die Heizleistung bestimmt den Grenzwert für den Differenzstrom für Geräte mit
Heizelementen, ebenfalls gilt für diese Geräte ein geringerer Grenzwert für die
Isolationswiderstandsmessung LN gegen PE.
Hinweis: Gegenüber der aktiven Messung darf bei der passiven Messung die
Isolationswiderstandsmessung nach Norm nicht abgewählt werden.
8.2
Schutzleitermessung
Rpe Hinweis
Prüfling einschalten.
Sonde an Prüfling Gehäuse.
Netzkabel bewegen.
Dann Metallteile abtasten.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Die Schutzleitermessung geschieht bei ausgeschaltetem Zustand.
Bei der Schutzleitermessung ist das Netzanschlusskabel vor allem an den
mechanisch beanspruchten Stellen (Knickschutz) zu bewegen.
Hier wird nach dem ersten Einschwingen der maximale Wert gemessen.
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Schutzleiter
OK
Grenzwert max 0,300 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Während der Messung wird unten im Display der Maximalwert gespeichert.
Alle unabhängigen PE-Teile müssen nacheinander geprüft werden.
8.3
Isolationswiderstandsmessung LN-PE
Vor der Messung erfolgt eine Einschaltkontrolle des Prüflings.
Bei nicht eingeschaltetem Prüfling erscheint der Hinweis:
Achtung
Prüfling nicht
eingeschaltet
Bitte einschalten!
8
Isolation
OK
Grenzwert min 0,30 MOhm
0,76 MOhm
Min 0,75 MOhm
↑Reset
8
Automatisch bei Auto
Entfällt bei SKII (Ohne PE)
Diese Messung geschieht im spannungslosen Zustand.
Hinweis: Der Prüfling ist für die Messung einzuschalten.
Bei dieser Messung wird L und N im Prüfgerät verbunden mit 500V gegen PE
beaufschlagt und der Isolationswiderstand gemessen.
8.4
Isolationswiderstandsmessung LN-Leitfähige
Teile
Bei Profil „Berührbare Teile: Ja“:
Leitf. Teile Hinweis
Alle berührbaren leitfähigen
Teile ohne PE prüfen.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Die leitfähigen isolierten Teile müssen nacheinander abgetastet werden.
Chauvin Arnoux
CA6107_Menü_D_Ed18_08_12
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C.A 6107 Menüstruktur
Isolation
OK
Grenzwert min 2,00 MOhm
5,76 MOhm
Min 5,75 MOhm
↑Reset
8
Die Messung wird im spannungslosen Zustand des Prüflings durchgeführt. Die
Isolation wird zwischen LN des Prüflings und den berührbaren leitfähigen isolierten
Teilen gemessen.
8.5
Ersatzableitstrommessung LN-PE
Ers.-Abl.-Str.
OK
Grenzwert max 3,500 mA
0,430 mA
Max 0,580 mA
↑Reset
8
Automatisch bei Auto
Entfällt bei SKII (Ohne PE)
Die Ersatzableitstrommessung geschieht im spannungslosen Zustand des
Prüflings. Die Anschlüsse L und N des Prüflings sind im Prüfgerät verbunden.
Zwischen L-N und PE wird eine Wechselspannung angelegt und der Strom
gemessen.
8.6
Ersatzableitstrommessung Leitfähige Teile gegen
LN
Leitf. Teile Hinweis
Alle berührbaren leitfähigen
Teile ohne PE prüfen.
8
Entfällt bei Anwender Profi
EA-Strom Sonde OK
Grenzwert max 0,500 mA
0,430 mA
Max 0,480 mA
↑Reset
8
Die Messung wird im spannungslosen Zustand des Prüflings durchgeführt. Der
Ersatzableitstrom wird zwischen LN des Prüflings und den berührbaren leitfähigen
isolierten Teilen gemessen.
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
8.7
Prüfergebnis
Prüfung
OK
Bemerkung:
Dies ist ein individueller Text
zur Prüfung. Maximal 32
Zeichen in 2 Zeilen lang.
↓Del ↑Ins
8
Die Bemerkung zur Prüfung kommt auch nach der positiven Bestätigung des
Abspeicherns nach Abbruch einer fehlerhaften Prüfung. Die Bemerkung wird mit
abgespeichert
9 Passive Messungen EN62353
9.1
Profil
SK I (mit PE)
Anw. Teile
Mit Rpe-Messung
Anschluss-Ltg
Mit Iso-Messung
Keine
Ja
5m
Ja
B, BF, CF
Nein
Bis 50 m
Nein
8
SK II (ohne PE)
Anw. Teile
Keine
B, BF, CF
8
9.2
Schutzleitermessung
Rpe Hinweis
Prüfling einschalten.
Sonde an Prüfling Gehäuse.
Netzkabel bewegen.
Dann Metallteile abtasten.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Die Schutzleitermessung geschieht bei ausgeschaltetem Zustand.
Bei der Schutzleitermessung ist das Netzanschlusskabel vor allem an den
mechanisch beanspruchten Stellen (Knickschutz) zu bewegen.
Hier wird nach dem ersten Einschwingen der maximale Wert gemessen.
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Schutzleiter
OK
Grenzwert max 0,300 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Während der Messung wird unten im Display der Maximalwert gespeichert.
Die Länge der Anschlussleitung bestimmt den Grenzwert für die
Schutzleitermessung (0,3 Ohm für Leitungen < 5m plus 0,1 Ohm/ 7,5m für längere
Anschlussleitungen bis zu einem Maximalwert von 1 Ohm. Dies gilt für
Anschlussleitungen für Geräte mit einem Bemessungsstrom bis 16A, für andere
Leitungen gilt der errechnete Widerstandswert.)
Alle unabhängigen PE-Teile müssen nacheinander geprüft werden.
9.3
Isolationswiderstandsmessung LN-PE
Diese Messung geschieht nur, wenn im Menü ausgewählt.
Vor der Messung erfolgt eine Einschaltkontrolle des Prüflings.
Bei nicht eingeschaltetem Prüfling erscheint der Hinweis:
Achtung
Prüfling nicht
eingeschaltet
Bitte einschalten!
8
Isolation
OK
Grenzwert min 1,00 MOhm
3,76 MOhm
Min 3,75 MOhm
↑Reset
8
Automatisch bei Auto
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Iso Messung Nein“
Diese Messung geschieht im spannungslosen Zustand.
Hinweis: Der Prüfling ist für die Messung einzuschalten.
Bei dieser Messung wird L und N im Prüfgerät verbunden mit 500V gegen PE
beaufschlagt und der Isolationswiderstand gemessen.
9.4
Ersatzgeräteableitstrommessung LN-PE
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
EGA Hinweis
Anwendungsteile verbinden.
Mit Sonde Anwendungsteile
und Gehäuseteile ohne PE
abtasten!
8
Ers. Ger-Abl.-Str. OK
Grenzwert max 1,000 mA
0,430 mA
Max 0,580 mA
↑Reset
8
Der Grenzwert ist bei passiver Messung 1mA.
Die Ersatzgeräteableitstrommessung geschieht im spannungslosen Zustand des
Prüflings. Die Anschlüsse L und N des Prüflings sind im Prüfgerät verbunden.
Zwischen L-N und PE gemeinsam mit Sonde wird eine Wechselspannung
angelegt und der Strom gemessen.
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
9.5
Ersatzanwendungsteilableitstrommessung Typ BF
oder CF
EAWT Hinweis
Anwendungsteile verbinden.
Mit Sonde prüfen!
8
Entfällt bei Menü „Anw. Teile keine“
EAWT-Abl.-Str. OK
Grenzwert max 0,050 mA
0,430 mA
Max 0,480 mA
↑Reset
8
Entfällt bei Menü „Anw. Teile keine“
Der Grenzwert richtet sich nach der Klassifizierung: Typ BF 5 mA, Typ CF 0,05mA
Die Ersatzanwendungsteilableitstrommessung geschieht im spannungslosen
Zustand des Prüflings. Zwischen Sonde und LN/ PE wird eine Wechselspannung
angelegt und der Strom gemessen. Das Umschalten zwischen LN und PE wird
durch ein Relais durchgeführt und ist als klicken zu hören.
10 Aktive Messungen DIN VDE 0701-0702 bzw.
ÖNORM ÖVE E8701
10.1
Parameter
SKI (Mit PE)
Berührbare Teile
Mit Rpe-Messung
Anschluss-Ltg.
Mit Iso-Messung
Heizleistung
Chauvin Arnoux
Ja
Ja
<5m
Ja
< 3,5 kW
Nein
Nein
Bis 50 m
Nein
Bis 25 kW
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C.A 6107 Menüstruktur
SKII (ohne PE)
Berührbare Teile
Mit Iso-Messung
Ja
Ja
Nein
Nein
Festanschluss
Berührbare Teile
Mit Rpe-Messung
Idif / I mit Zange
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Heizleistung
< 3,5 kW
Bis 25 kW
Bei Rpe Messung wird der Grenzwert auf 1 Ohm gesetzt, da über die
Hausinstallation gemessen wird.
10.2
Schutzleitermessung
Rpe Hinweis
Mit Sonde
Gehäuseteile an PE abtasten.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Die Schutzleitermessung geschieht bei ausgeschaltetem Zustand.
Bei der Schutzleitermessung ist das Netzanschlusskabel vor allem an den
mechanisch beanspruchten Stellen (Knickschutz) zu bewegen.
Hier wird nach dem ersten Einschwingen der maximale Wert gemessen.
Schutzleiter
OK
Grenzwert max 0,300 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Während der Messung wird unten im Display der Maximalwert gespeichert. Alle
unabhängigen PE-Teile müssen nacheinander geprüft werden.
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
10.3
Isolationswiderstandsmessung LN-PE
Isolation
OK
Grenzwert min 0,30 MOhm
0,76 MOhm
Min 0,75 MOhm
↑Reset
8
Automatisch bei Auto
Entfällt bei SK II (Ohne PE)
Entfällt bei Festanschluss
Entfällt bei Menü „Mit Iso Messung Nein“
10.4
Isolationswiderstandsmessung LN-Leitfähige
Teile
Leitf. Teile Hinweis
Alle berührbaren leitfähigen
Teile ohne PE prüfen.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Entfällt bei Menü „Berührbare Teile nein“
Entfällt bei Menü „Mit Iso-Messung nein“
Isolation
OK
Grenzwert min 2,00 MOhm
5,76 MOhm
Min 5,75 MOhm
↑Reset
8
Entfällt bei Menü „Berührbare Teile nein“
Entfällt bei Menü „Mit Iso-Messung nein“
10.5
Differenzstrommessung
!!!Netzspannung!!!
Prüfling ausschalten. Dann
weiter. Nach Netzzuschaltung Prüfling einschalten.
Alle Netzkreise prüfen.
8
Entfällt bei SKII (Ohne PE)
Entfällt bei Festanschluss, wenn Menü „Idif/I mit Zange nein“
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Nach 8 wird mit der Ersatzableitstrommessung L gegen N geprüft, ob der Prüfling
ausgeschaltet ist. Wenn der Einschaltstrom zu groß ist, erscheint folgende
Meldung:
Netzein Hinweis
Prüfling nicht ausgeschaltet.
Bitte ausschalten
oder ausstecken!
8
Diff-Strom
OK
Grenzwert max 3,50 mA
0,43 mA
Max 0,58 mA
↑Reset
8
Entfällt bei SKII (Ohne PE)
Entfällt bei Festanschluss ohne Zange
Bei Messung über die Zange erscheint ein „C“ vor der Messung.
Für die Differenzstrommessung wird das Netz eingeschaltet (nicht Festanschluss).
Der Summenstrom zwischen L1 und N wird gemessen. Dieser Strom sollte Null
sein. Wenn er nicht Null ist, fließt ein Strom gegen PE ab.
Nach 8 wird die Stromaufnahme des Prüflings geprüft. Wenn kein Strom auf
Phase L1 fließt erscheint folgende Warnmeldung
Achtung
Prüfling nicht
eingeschaltet
Bitte einschalten!
8
Hiernach wird zurück in die Differenzstrommessung gesprungen. Bei nochmaligem
Beenden der Differenzstrommessung wird die Abfrage nicht erneut durchgeführt.
10.6
Berührstrommessung leitfähige Teile
Leitf. Teile Hinweis
Alle berührbaren leitfähigen
Teile ohne PE prüfen.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Entfällt bei Menü „Berührbare Teile nein“
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Berührstrom
OK
Grenzwert max 0,500 mA
0,436 mA
Max 0,485 mA
↑Reset
8
Entfällt, wenn keine berührbaren Teile vorhanden
Entfällt bei Menü „Berührbare Teile nein“
Bei Gerät mit Wechselspannung, Wiederholen der Differenzstrom- und
Berührungsstrommessung bei umgekehrter Polarität
Bei der Berührungsstrommessung wird der Strom zwischen dem isolierten Teil und
Netz gemessen.
Umpolung
Prüfling ausschalten. Dann
weiter. Nach Netzzuschaltung Prüfling einschalten.
Alle Netzkreise prüfen.
8
Entfällt bei Festanschluss
Nach der Umpolung werden Differenzstrommessung und
Berührungsstrommessung in umgekehrter Polarität wiederholt.
10.7
Funktionstest
Funktionstest
230 V
3,0 A
611W
IB 0,035 mA ID 0,00 mA
↑Reset
8
Entfällt bei Festanschluss ohne Zange
Funktionstest mit Zange (SKI mit Zange)
Funktionstest
230 V
CL1 3,0 A
CL2 1,0A
CL3 2,5A
IB 0,035 mA CDI 0,00 mA
$CDI ↑Reset
8
Bei Messung mit der Zange wird über die CDI Funktion umgeschaltet, welche
Größe mit der Zange gemessen werden soll:
CDI – Differenzstrom
CL1 – Phasenstrom L1
CL2 – Phasenstrom L2
CL3 – Phasenstrom L3
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Funktionstest
Funktionstest in Ordnung?
Ja Nein
↑Auswahl
8
Hinweis: Wenn während der Funktionstestabfrage mit Taste „Esc“ abgebrochen
wird, wird der Funktionstest als „OK“ gepseichert, das Gesamtergebnis jedoch als
„F“.
Prüfung
OK
Bemerkung:
Dies ist ein individueller Text
Das Netzschütz wird erst ausgeschaltet, wenn der
zur Prüfung. Maximal 32
Prüfling ausgeschaltet ist, d. h. der Strom je
Zeichen in 2 Zeilen lang.
↓Del ↑Ins
8 Phase unter 8A.
11 Aktive Messungen EN 62353
11.1
Profil
SK I (mit PE)
Anw. Teile
Mit Rpe Messung
Anschluss-Ltg.
Mit Iso Messung
Keine
Ja
<5m
Ja
B, BF, CF
Nein
Bis 50 m
Nein
8
Chauvin Arnoux
CA6107_Menü_D_Ed18_08_12
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C.A 6107 Menüstruktur
SK II (ohne PE)
Anw. Teile
Keine
B, BF, CF
8
Festanschluss
Anw. Teile
Mit Rpe Messung
Idif / I mit Zange
Keine
Ja
Ja
B, BF, CF
Nein
Nein
8
11.2
Schutzleitermessung
Rpe Anschl. Hinweis
Prüfling einschalten.
Sonde an Prüfling Gehäuse.
Netzkabel bewegen.
Dann Metallteile abtasten.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Die Schutzleitermessung geschieht bei ausgeschaltetem Zustand.
Bei der Schutzleitermessung ist das Netzanschlusskabel vor allem an den
mechanisch beanspruchten Stellen (Knickschutz) zu bewegen.
Hier wird nach dem ersten Einschwingen der maximale Wert gemessen.
Schutzleiter
OK
Grenzwert max 0,300 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Entfällt bei SKII (Ohne PE), entfällt bei Menü „Mit Rpe Messung Nein“
Während der Messung wird unten im Display der Maximalwert gespeichert.
11.3
Isolationswiderstandsmessung LN-PE
Diese Messung geschieht nur, wenn im Menü ausgewählt.
Vor der Messung erfolgt eine Einschaltkontrolle des Prüflings.
Bei nicht eingeschaltetem Prüfling erscheint der Hinweis:
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Achtung
Prüfling nicht
eingeschaltet
Bitte einschalten!
8
Isolation
OK
Grenzwert min 1 MOhm
0,76 MOhm
Min 0,75 MOhm
↑Reset
8
Automatisch bei Auto
Entfällt bei SKII (Ohne PE)
Entfällt bei Festanschluss
Diese Messung geschieht im spannungslosen Zustand.
Hinweis: Der Prüfling ist für die Messung einzuschalten.
Bei dieser Messung wird L und N im Prüfgerät verbunden mit 500V gegen PE
beaufschlagt und der Isolationswiderstand gemessen.
11.4
Differenzstrommessung
!!!Netzspannung!!!
Prüfling ausschalten. Nach 8
Netz ein Prüfling einschalten.
Berührb. Teile und verb.
Anw-T. Typ B abtasten.
8
Wenn Keine Anwendungsteile oder Anwendungsteile Typ BF oder CF“
!!!Netzspannung!!!
Prüfling ausschalten. Nach 8
Netz ein Prüfling einschalten.
Berührbare Teile ohne PE
abtasten!
8
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Diff-Strom
OK
Grenzwert max 0,50 mA
0,43 mA
Max 0,48 mA
↑Reset
8
Entfällt bei SKII, wenn Anwendungsteile - keine
Entfällt bei Festanschluss ohne Zange
Für die Differenzstrommessung wird das Netz eingeschaltet. Der Summenstrom
zwischen L1 und N wird gemessen. Dieser Strom sollte Null sein. Wenn er nicht
Null ist, fließt ein Strom gegen PE ab.
Mit der Sonde müssen alle Anwendungsteile abgetastet werden.
Nach 8 wird die Stromaufnahme des Prüflings geprüft. Wenn kein Strom auf
Phase L1 fließt erscheint folgende Warnmeldung
Achtung
Prüfling nicht
eingeschaltet
Bitte einschalten!
8
Hiernach wird zurück in die Differenzstrommessung gesprungen. Bei nochmaligem
Beenden der Differenzstrommessung wird die Abfrage nicht erneut durchgeführt.
11.5
Ersatzanwendungsteilableitstrommessung NAT
Typ BF/ CF
EAWNAT-Abl-Str OK
Grenzwert max 1,00 mA
0,03 mA
Max 0,08 mA
↑Reset
8
Entfällt, wenn keine Teile Typ BF oder CF vorhanden.
Grenzwert Typ BF 5mA
Grenzwert Typ CF 0,05mA
Bei dieser Messung wird der Prüfling mit Netz versorgt und zusätzlich
eingeschaltetem Prüfling eine Ersatzableitstrommessung Sonde gegen PE
durchgeführt
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Umpolung
Prüfling ausschalten. Nach
Netz ein Prüfling einschalten
Berührbare Teile ohne PE
abtasten!
8
Entfällt bei Festanschluss
Nach der Umpolung werden alle Messungen ab der Differenzstrommessung in
umgekehrter Polarität wiederholt.
11.6
Funktionstest
Funktionstest
230 V
3A
811 W
IB 0,035 mA ID 0,00 mA
↑Reset
8
Entfällt bei Festanschluss ohne Zange
Bei Festanschluss mit Zange werden 3 Ströme angezeigt.
Funktionstest
Funktionstest in Ordnung?
Ja Nein
↑Auswahl
8
Entfällt bei Festanschluss ohne Zange
Hinweis: Wenn während der Funktionstestabfrage mit Taste „Esc“ abgebrochen
wird, wird der Funktionstest als „OK“ gepseichert, das Gesamtergebnis jedoch als
„F“.
Prüfung
OK
Bemerkung:
Dies ist ein individueller Text
Das Netzschütz wird erst ausgeschaltet, wenn der
zur Prüfung. Maximal 32
Prüfling ausgeschaltet ist, d. h. der Strom unter
Zeichen in 2 Zeilen lang.
↓Del ↑Ins
8 8A gesunken ist.
12 Verlängerungsleitung
Verlängerungsleitungen können komfortabel und schnell geprüft werden.
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
Anschluss:
1. Wechselstrom Verlängerungsleitung.
a. Den Stecker der Verlängerungsleitung in die Prüfdose stecken.
b. Bei Kaltgeräteverlängerung: Diese in den Stecker „Extension
Lead/Verlängerungsleitung“ rechts unten in das Gehäuse stecken.
Bei Schukosteckdosen: Ein als Zubehör erhältliches (niederohmiges
– 1,5 qmm) Kaltgerätekabel in den Stecker „Extension
Lead/Verlängerungsleitung“ rechts unten in das Gehäuse stecken,
den Schukostecker in die Dose der Verlängerungsleitung stecken.
2. Drehstrom Verlängerungsleitung
a. Den Schukostecker des einen Adapterteiles in die Prüfdose stecken.
b. Die Verlängerungsleitung zwischen beide Adapter stecken.
c. Die Sonde in den Adapter stecken.
Geprüft wird:
- Die Durchgängigkeit des Schutzleiters
- Die Isolation L-N gegen PE
- Durchgängigkeit, Phasenfolge und Isolation der Anschlusskabel (bis ca. 0,1
MOhm)
12.1
Verlängerungsleitung Parameter
Verlängerungsleitung
Mit Verdrahtung
Mit Rpe-Messung
Länge
Querschnitt
Ja
Ja
20 m
1,5 qmm
Nein
Nein
5 ... 50 m
2,5 qmm, 4 qmm, 6 qmm, 10 qmm, 16 qmm
Die Parameter Länge und Querschnitt bestimmen die Grenzwerte für die Messung.
Bei Schukoverlängerungen den Querschnitt 1,5 qmm angeben.
„Mit Verdrahtung Nein“ nur für Steckdosenleisten mit Glimmlampe anwenden.
„Mit Rpe Messung Nein“ nur für SKII Verlängerungen anwenden.
12.2
Verlängerungsleitung Anschluss
Verl-Ltg. Anschluss
Verlängerungsleitung in
Stecker und Adapter stecken!
8
Entfällt bei Anwender Profi
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
12.3
Verlängerungsleitung Schutzleitermessung
Schutzleiter
OK
Grenzwert max 0,300 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Entfällt bei Menü „Mit Rpe-Messung nein“
Hinweis: Bei der Schutzleitermessung können Kontaktübergangswiderstände die
Messung beeinträchtigen. Es sollte auf Sauberkeit der PE-Konaktflächen an der
Geräteanschlussdose und am Geräte-Kaltgerätestecker sowie am Prüfligsstecker
und der Prüflingsbuchse geachtet werden. Dies gilt besonders bei kleinen
Grenzwerten.
12.4
Entscheidung weitere PE Punkte
Weitere PE-Punkte
Sind weitere
PE-Verbindungen
vorhanden?
Ja
Nein
(z. B. Leitungsroller)
↑Auswahl
8
Entfällt bei Menü „Mit Rpe-Messung nein“
Bei Metallleitungsrollern (Kabeltrommeln) muss auch der Schutzleiteranschluss
der Leitungsroller geprüft werden.
Rpe Hinweis
Weitere PE-Anschlüsse
mit Sonde abtasten.
8
Entfällt bei Anwender Profi
Entfällt bei Menü „Mit Rpe-Messung nein“
Schutzleiter
OK
Grenzwert max 0,300 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Entfällt bei Menü „Mit Rpe-Messung nein“
Diese Messung ist die gleiche wie die normale Schutzleiterwiderstandsmessung
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
12.5
Isolationswiderstandsmessung LN-PE
Isolation LN-PE OK
Grenzwert min 2,00 MOhm
8,76 MOhm
Min 7,78 MOhm
↑Reset
Automatisch bei Auto
12.6
8
Verdrahtung
In dieser Messung wird geprüft, ob die Verdrahtung der Verlängerungsleitung
(außer PE) korrekt ist. (PE wurde im ersten Prüfschritt 12.3 bereits geprüft). Die
Messart Verdrahtung ist auf die interne Schaltung zur
Verlängerungsleitungsprüfung abgestimmt. Diese Messung kann auch
ausgeschaltet werden (im Menü Mit Verdrahtung: Nein): Sie sollte bei Steckdosen
mit Glimmlampen ausgeschaltet werden.
Verdrahtung
OK
0,18 MOhm
↑Reset
8
Automatisch bei Auto
Entfällt bei Menü „Mit Verdrahtung nein“
Werte zwischen 0,15 MOhm und 0,25 MOhm führen zu einer bestandenen
Prüfung.
Bei Werten außerhalb dieses Bereiches sind die Leitungen L1, L2, L3 oder N
offen, hochohmig, vertauscht oder kurzgeschlossen. Diese Messwerte führen zu
einem nicht bestandenen Prüfschritt (Verdrahtung).
Hinweis: Die häufigste Fehlerursache: Wenn das Ergebnis > 20 MOhm ist, dann
ist eine Leitung offen oder bei Drehstromverlängerungen sind zwei Phasen
vertauscht. In jedem Fall ist das Kabel mit einem Multimeter nachzumessen.
Chauvin Arnoux
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C.A 6107 Menüstruktur
12.7
Prüfergebnis
Prüfung
OK
Bemerkung:
Dies ist ein individueller Text
zur Prüfung. Maximal 32
Zeichen in 2 Zeilen lang.
Prüfling aus!
8
13
13.1
Einzelmessungen
Auswahl
Die Einzelmessungen werden durch die Tasten unterhalb des Displays
ausgewählt. Vor jeder Messung erscheint ein Hinweis. Wenn es für die Messart
mehrere Messmöglichkeiten gibt, kann über die Up Taste zur nächsten Messart
umgeschaltet werden.
13.2
Messungen
13.2.1 Rpe
Rpe Hinweis
Prüfling einstecken.
Sonde an PrüflingsGehäuse anschliessen.
↑Fest
8
Mit der Up taste wird zur Messung Rpe Fest geschaltet.
Rpe
Min 0,200 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Rpe fest Hinweis
Prüfling ist fest
angeschlossen.
Sonde an PrüflingsGehäuse anschliessen.
↑Verl
Chauvin Arnoux
Mit der Up Taste wird zur Messung RPE
Verlängerung geschaltet.
8
CA6107_Menü_D_Ed18_08_12
Seite 30 von 40
C.A 6107 Menüstruktur
Rpe fest
Min 0,200 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
Rpe Verl Hinweis
Verlängerungsleitung
beidseitig einstecken
↑Stecker
8
Mit der Up Taste wird zur Messung RPE geschaltet.
Rpe Verl
Min 0,200 Ohm
0,203 Ohm
Max 0,205 Ohm
↑Reset
8
13.2.2 RISO
Riso LN-PE Hinw.
Prüfling einstecken und
einschalten.
↑ LN-So
8
Riso LN-PE
Min 0,20 MOhm
0,20 MOhm
Max 0,20 MOhm
↓500V ↑Reset
8
Mit der Down Taste wird zwischen 500V und 1000V umgeschaltet
Chauvin Arnoux
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Riso LN-So Hinw.
Prüfling einstecken und
einschalten. Mit Sonde
berührbare leitende
Teile abtasten.
↑So-PE
8
Riso LN-So
Min 0,20 MOhm
0,20 MOhm
Max 0,20 MOhm
↓500V ↑Reset
8
Riso So-PE Hinw.
Prüfling einstecken und
einschalten. Von PE isolierte
berührbare leitende
Teile abtasten.
↑Verl
8
Riso So-PE
Min 0,20 MOhm
0,23 MOhm
Max 0,25 MOhm
↓500V ↑Reset
8
Riso Verl Hinw.
Verlängerungsleitung
beidseitig einstecken.
↑Stecker
8
Riso Verl
Min 0,20 MOhm
0,23 MOhm
Max 0,25 MOhm
↓500V ↑Reset
Chauvin Arnoux
8
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13.2.3 IEA
Iea LN-PE Hinweis
Prüfling einstecken und
einschalten.
↑LN-So
8
Iea LN-PE
Min 0,200 mA
0,230 mA
Max 0,250 mA
↑Reset
8
Iea LN-So Hinweis
Prüfling einstecken und
einschalten. Von PE isolierte
berührbare leitende
Teile abtasten.
↑LN-PE
8
Iea LN-So
Min 0,200 mA
0,230 mA
Max 0,250 mA
↑Reset
8
13.2.4 ID
ID Stecker Hinweis
Prüfling ausschalten.
Nach Netz-Ein, wieder
einschalten.
↑Zange
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8
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ID Stecker
Min 0,10 mA
0,50 mA
Max 3,10 mA
↑Reset
8
ID Zange Hinweis
Mit DI- Zange alle Phasen
+ Neutralleiter umfassen
↑Stecker
8
ID Zange
Min 0,01 mA
C 0,60 mA
Max 3,10 mA
↑Reset
8
13.2.5 IB
IB Hinweis
Prüfling ausschalten.
Nach Netz-Ein, wieder
einschalten.
↑Zange
8
IB
Min 0,100 mA
0,500 mA
Max 1,100 mA
↑Reset
8
13.2.6 US
Chauvin Arnoux
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U So Hinweis
Spannung wird zwischen
Sonde und GND
Buchse gemessen
8
U So
Min 220,0 V
230,0 V
Max 240,0 V
↑Reset
8
Hinweis: Die Sondenspannungsmessung kann auch zur Messung der
Schutzkleinspannung verwendet werden. Angezeigt wird der Echteffektivwert,
unabhängig davon, ob mit AC oder mit DC gemessen wird. Diese Messung kann
an SELV/PELV Spannungen durchgeführt werden, wenn diese zugänglich sind.
13.2.7 °C
Temp Hinweis
Temperaturadapter mit
Ausgang 1mV/ °C zwischen
roter und GND
Buchse anschliessen.
8
Temperatur
Min 87,6°C
99,1° C
Max 110 °C
↑Reset
8
13.2.8 Ftest
!!!Netzspannung!!!
Prüfling ausschalten. Dann
weiter. Nach Netzzuschaltung Prüfling einschalten.
Alle Netzkreise prüfen.
↑Zange
8
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Funktionstest
230 V
2,0A
711W
IB 0,035 ID 0,00 mA
↑Reset
8
Zange Hinweis
Stromzange
zwischen
roter und schwarzer
Buchse anschliessen.
↑Stecker
8
Funktionstest
230 V
CL1 3,0 A
CL2 0,0A CL3 0,0A
IB 0,035mA CDI 0,00 mA
↓CDI ↑Reset
8
Mit der Taste „↓“ wird zwischen die Strommessung umgeschaltet zwischen L1, L2,
L3 und der Differenzstrommessung (CDI).
14 Abbruch während des Prüfablaufs
Abbruch
Soll die Prüfung
gespeichert
werden?
Ja
Nein
8
Während der Messung kann mit der Escape Taste abgebrochen werden (langer
Druck). Ehe zurück zum Hauptmenü gesprungen wird, wird gefragt, ob die
aktuelle Prüfung gespeichert werden soll.
15 Speicher
Die Speicher- Funktion dient dazu, festzustellen, welche Geräte bereits geprüft
wurden sowie ein Gerät zur Prüfung herauszusuchen.
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Speicher
anzeigen
löschen
8
Durch die Auswahl „anzeigen“ kann durch den Datenspeicher durchgeblättert
werden.
Durch „löschen“ wird der gesamte Speicher nach einer Sicherheitsabfrage
gelöscht.
Speicher-Kunde
Meier
Müller
Muster GmbH
ZSK
8
Mit den Up-/ Down- Tasten wird automatisch zur nächsten oder zur vorigen Seite
gesprungen. Die Namen sind alphabetisch sortiert
Speicher-Auswahl
Geprüfte Geräte
Ungeprüfte Geräte
Alle Geräte
8
Identnummer
OK
ID-Nr
4711
Gerät
Handy
Herst
Lorch
Prüf-Datum
23. 12. 2004
Zurück 2
↑Prnt
8
Mit den „↑“ und „↓“ Tasten wird automatisch zur nächsten oder zur vorigen
Identnummer gesprungen. Die Identnummernfolge ist alphabetisch sortiert. „OK“
oder „F“ steht oben rechts als Gesamtergebnis, wenn die Prüfung bereits
durchgeführt wurde.
Mit der Taste „8 “ kann in die Identnummerneingabemaske gesprungen werden
und hier mit der ausgewählten Nummer fortgefahren oder eine neue Nummer
eingegeben werden.
Die Print-Funktion druckt das Ergebnis auf einem optionalen Streifendrucker.
Diese Funktion ist nicht in Firmware mit der Med. Option verfügbar.
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16 Drucken
Diese Funktioniert nicht bei einem Gerät mit der Firmware Option EN62353.
Drucken der Ergebnisse auf seriellem Drucker. (9600 n,8,1)
Bei der Speicherauswahl und nach der Prüfung kann gedruckt werden:
Identnummer
ID-Nr
Gerät
Herst
Prüf-Datum
Zurück
OK
4711
Handy
Lorch
23. 12. 2004
↑Prnt
8
Prüfung
OK
Bemerkung:
Individueller Text. Max 32
Zeichen in 2 Zeilen
Beispiel für den Prüfausdruck:
Prüfprotokoll
↑Prnt
8 Sicherheitsprüfung
Prüfdatum:
23.12.2004
Uhrzeit:
13:24
Nächste Pr.:
23.12.2005
Prüfer: Muster
Kunde: Mustermann
Gerät: Waschmaschine
Hersteller: Miele
Identnummer: 00000003
Vorschrift: DIN-VDE0701/2
Prüfung: SKI aktiv
Schutzleiterlänge: 5m
Heizleistung: 0 kW
Ergebnis:
OK
Sichtprüfung:
OK
Messungen:
Prüfung
GW
MW OK/F
Rpe
[Ω] <0,3 0,124 OK
RILN-PE [MΩ]>2,0 >20
OK
RIT
[MΩ]>2,0 >20
OK
IDI
[mA]<3,5 1,23 OK
IT
[mA]<0,5 0,221 OK
L1
[V]
225
I1
[A]
0,3
P
[W]
65
Bemerkung:
Prüfling in Abteilung B
transportiert
17 Schnittstelle
Die Schnittstelle dient 4 Funktionen:
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1.
2.
3.
4.
17.1
Zur Barcode Eingabe im Identnummernfeld
Zur Übertragung der Messwerte und laden der Stammdaten in das Gerät
Zur Fernsteuerung
Zum Updaten der Software
Schnittstellenparameter
Verwendet werden TXD, RXD und GND, keine Handshake-Leitungen.
Pin 6 des SUB D Steckers dient zur Versorgung des als Zubehör erhältlichen
Barcodelesers
Einstellung der Schnittstelle: 19200, n, 8, 1
17.2
Barcodeeingabe
Die Barcodeeingabe funktioniert nur in der Zeile Identnummerneingabe. Sonst ist
die Schnittstelle im Slave Betrieb und fragt die Telegramme ab. In der
Identnummerneingabe werden die Zeichen Im ASCII-Format übertragen. Die
Eingabe wird mit CR abgeschlossen. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist
9600Bd.
18 VDE-Grenzwerte bzw. ÖNORM ÖVE Grenzwerte
Im Folgenden sind die VDE Grenzwerte aufgeführt, die im Prüfgerät verwendet
werden.
DIN VDE 0701-0702 /0113/0544 ÖNORM ÖVE E8701/ EN 62353
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EN 62353
Messung
Schutzleiter RPE
Bedingung
SKI Gerät inkusive Netzleitung
SKI Netzleitung
Grenzwert
< 0,3 Ohm
< 0,1 Ohm
Isolation RLN-PE
Nur Altgeräte, sonst nicht
definiert
> 1 MOhm
Isolation RLN-So
Ers-Ger-Abl-Str.
IEGALN-PE
Nur Altgeräte
> 7 MOhm
SKI bis Heizung 3,5 KW. Nicht für < 1 mA
Mehrphasengeräte
SKII
< 0,5 mA
EAWT Abl.-Str.
IEAATLN-So
Ers-AWT-Abl-Str.
mit Netz am Anw.
Teil und Gerät unter
Spannung IEPASo-
Typ CF
Typ BF
Anwendungsteile Typ CF
Anwendungsteile Typ BF
< 0,05 mA
< 5 mA
< 0,05 mA
< 5 mA
SKI
SKII
< 0,5 mA
< 0,1 mA
(unabhängig von der Anschlusslänge und dem
Querschnitt)
AWTNAT
Differenzstrom
(Geräteableitstrom)
ID
Chauvin Arnoux
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