"Tag des Schlafes® im Krankenhaus Großhansdorf - Schlaf

"Tag des Schlafes® im Krankenhaus Großhansdorf - Schlaf
Selbsthilfegruppe Schlafapnoe
Großhansdorf / Reinbek
Mitglied im Sozialverband VdK - Fachverband Schlafapnoe - Chronische Schlafstörungen
Steffen Schumacher, HusumerStr. 44, 21465 Reinbek,Tel+Fax:040/722 2553
E-Mail: [email protected]
Detlef Schiel, Hegelstraße 6, 29439 Lüchow, Tel.: 05841 / 96 17 21
E-Mail: [email protected]
Uwe Scholz, Vogt-Schmidt-Straße 14, 25462 Rellingen, Tel.: 04101 / 267 57
E-Mail: [email protected]
Bitte beachten Sie auch die Informationen der SSG im Internet, unter "www.schlaf-portal.de" Stichwort – "Selbsthilfe"
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Pneumologie: Schlaflabor
Herr Prof.Dr.med. H. Magnussen
Frau Dr. med. M. Oldigs
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Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Großhansdorf / Reinbek:
Steffen Schumacher, Husumer Straße 44, 21465 Reinbek
Detlef Schiel, Hegelstraße 6, 29439 Lüchow
Uwe Scholz, Vogt-Schmidt-Straße 14, 25462 Rellingen
Reinbek, Montag, 31. Juli 2009
Sehr geehrte(r) Patient(in) der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Großhansdorf / Reinbek und
sehr geehrte Angehörige der Betroffenen,
sehr geehrte Mitwirkende, Unterstützer sowie Förderer der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe
Großhansdorf / Reinbek, und alle Interessierten an den Selbsthilfegruppentreffen,
von unserem Patienten-Treffen zum Tag des Schlafes im Jahr 2009 erhalten Sie nun das
Protokoll.
Protokoll von der Sonderveranstaltung der SSG am 24.06.2009 zum " Tag des Schlafes® im
Krankenhaus Großhansdorf " Vortragssaal, zusammen mit Herrn Prof. Dr.med. H. Magnussen
und Frau Dr.med. M. Oldigs / Krkh.-Grßhdf., Wöhrendamm 80, 22927 Großhansdorf
TOP 1. ) Herr Schumacher begrüßte die Teilnehmer des besonderen Selbsthilfegruppentreffens in 2009 unter dem Motto " Liebling du schnarchst ".
Begrüßt werden konnten die Ärzte und Mitarbeiter der Schlafmedizin, Oberärztin Frau Dr.med.
M. Oldigs, die MTA´s Frau G. Kuziek und Frau E. Schröder; Frau A. Schomann und Frau A.
Seyfahrt aus dem Schlaflabor / -Sekretariat und Herr Hartmut Kretschmer von der Firma H.
KRETSCHMER SCHLAFBERATUNG, 22143 Hamburg, sowie die anwesenden Mitarbeiter der
verschiedenen Firmen der Medizintechnik, der medizinischen Hilfsmittelhersteller und Hilfsmittellieferanten bzw. – Versorger, die zu diesem Treffen gekommen waren. Im einzelnen
stellte Herr Schumacher vor : Frau K. Himmler, Frau C. Abdalla und Herrn U. Schmid von der
Fa. anamed GmbH, Frau Chr. Mette von der Fa. Fisher&Paykel Healthcare GmbH & Co.KG,
Frau A. Grotzeck und Herrn J. Wilke von der Fa. LindeGas Therapeutics GmbH & Co.KG,
Herrn M. Brandt, Herrn Th. Rethschulte und Herrn M. Weide von der Fa. RES-MED GmbH &
Co.KG, Frau A. Krägenbrinck und Herrn S. Mumme von der Fa. VitalAire GmbH, sowie Herrn
M. Wokel von der Fa. Weinmann-Geräte für Medizin GmbH & Co.KG.
Herr Schumacher bedankte sich bei allen Anwesenden für Ihre Teilnahme an diesem Patiententreffen. Er hob noch einmal hervor welch eine großartige Gelegenheit zum Ausprobieren in
aller Ruhe, zur Beratung bzw. Schulung in der Anwendung von unterschiedlichen CPAP-Geräten und Schlafmasken, jetzt schon das fünfte Jahr hintereinander wieder durch die gleiches folgt Seite – 2 –
Bankverbindung Steffen Schumacher: Hamburger Sparkasse, Konto-Nr.: 1391/455 456, BLZ: 20050550,
Verwendung: Steffen Schumacher SHG Großhansdorf / Reinbek
Seite 2 zum SSG Protokoll von
Montag, 31. Juli 2009
zeitige Anwesenheit von sechs verschiedenen Hilfsmittellieferanten, im Krankenhaus Großhansdorf geboten wird.
Dem Krankenhaus dankte Herr Schumacher dafür, dass die SSG den Vortragssaal wieder den
ganzen Tag für diese Veranstaltung nutzen kann.
Danach gab Herr Schumacher das Wort weiter an Herrn Michael Brandt von der Fa. RES-MED
GmbH & Co.KG Hamburg.
TOP 2. ) Vortrag von Herrn Michael Brandt, Technischer Berater Schlaflabore
der Firma RESMED GmbH & Co.KG Hamburg,
Thema : "Die Wirkungsweise der RESMED Schlafdiagnosesysteme zur ambulanten
und stationären Früherkennung bei Verdacht auf Schlafapnoe"
anschließend Diskussion.
Der Vortrag von Herrn Michael Brandt wird hier sinngemäß wiedergegeben :
Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) :
z.B. Das Schlafapnoesyndrom, ist eine Verengung (Obstruktion) der Atemwege im Schlaf,
es erschwert die Atmung bis hin zum vollständigen Verschluss der Atemwege im Rachen, der
Apnoe. Auftreten im Schlaf durch Erschlaffen der Rachenmuskulatur. Als Folge der Apnoe
sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut und es kommt zu einer Weckreaktion des Körpers. Durch die
Weckreaktion wird der Schlaf unterbrochen. Treten diese Weckreaktionen häufig auf, ist es
dem Betroffenen nicht oder nur gering möglich die wichtigen Tiefschlafphasen zu erreichen.
Verschiedene Arten der Schlafapnoe.
– Obstruktive Apnoe: Mechanischer Verschluss der oberen Atemwege
– Zentrale Apnoe:
Aussetzen der Atemmuskulatur. Die Atemanstrengung von Thorax
(Brust) und Abdomen (Bauch) durch das Atemzentrum fällt aus
(Störung des Nervensystems durch verschiedene Erkrankungen)
– Gemischte Apnoe:
Kombination aus obstruktiver und zentraler Apnoe
Ein gesunder Schlafzyklus besteht aus verschiedenen Schlafphasen.
Mehrere solcher Zyklen treten wiederholt hintereinander in der Nacht auf.
Fragmentierter Schlaf :
Die Weckreaktionen lassen keinen vollständigen Schlafzyklus zu und verhindern das Erreichen
von Tiefschlafphasen.
Das obstruktive Schlafapnoesyndrom verursacht zahlreiche Beschwerden in der Nacht und am
Tage.
Anzeichen und Symptome
Nachts
Am Tage
Bluthochdruck
Bluthochdruck am Tage
Luftnot, Herzrhythmusstörungen
Morgendlicher Kopfschmerz
Schwitzen, motorische Unruhe
Konzentrationsprobleme
Berichte über Atempausen
Müdigkeit, Schläfrigkeit
Unregelmäßiges Schnarchen
Morgendliche Mundtrockenheit
Folgeerkrankungen :
Wird eine SBAS über Jahre nicht entdeckt und therapiert, kann es zu folgeschweren Erkrankungen kommen:
Folgeschäden des Herz- Kreislaufsystems wie :
– Bluthochdruck,
– Herzinfarkt,
– Herzinsuffizienz
– Herzrhythmusstörungen
– Schlaganfall
– Depressionen
– Impotenz
– usw.
es folgt Seite – 3 –
Seite 3 zum SSG Protokoll von
Montag, 31. Juli 2009
Warum sind die Diagnosesysteme für Schlafbezogene Atmungsstörung notwendig?
● Problem:
– Im Wachzustand treten keine Ereignisse auf
– Der Patient bemerkt die SBAS nicht direkt (nur Folgesymptome)
– Der Arzt kann die Diagnose nicht stellen, wenn der Patient im Wachzustand die
Sprechstunde besucht
● Lösung: Überwachung in der Nacht durch Diagnosegeräte
● Voraussetzung: Messung der relevanten Parameter zur Erkennung einer SBAS mit aufgezeichneter Dokumentation
ApneaLink Embletta Somnoscreen RC
Diagnostiksysteme – Produkte der Firma ResMed
● Screening (ApneaLink)
● Polygraphie (Somnoscreen RC, Embletta)
● Polysomnographie (Somnoscreen, Embla PSG)
Diagnostischer Stellenwert :
Die Abstufung der Diagnostiksysteme unterscheidet sich qualitativ in der Anzahl der Aufzeichnungskanäle.
ApneaLink
4 Kanäle
Screening
Polygraphie
Somnoscreen RC, Embletta min. 8 Kanäle
Polysomnographie Somnoscreen, Embla PSG
komplette Überwachung sämtlicher
Signale mit EEG, EOG, EKG usw.
+ Videoaufzeichnung
Diagnostischer Ablauf
Stufendiagnostik nach BUB-Richtlinie
Arztbesuch (Stufe 1) Anamnese mit Fragebogen, ggf. weitere Testverfahren, ambulant
(z.B. ApneaLink)
Klinische Untersuchung (Stufe 2) (z.B. Ausschließen von Stoffwechsel- oder Herzkreislauferkrankungen)
Verdacht auf schlafbezogene Atmungsstörung (SBAS) – dann :
Polygraphie (Stufe 3), ambulant, (z.B. Somnoscreen und Embletta)
Polysomnographie als Diagnostik (Stufe 4), stationär
Polysomnographie zur Ersteinstellung (Titration) auf Therapiegerät in 1-2 aufeinanderfolgenden Nächten (stationär)
Screening-System ApneaLink
ApneaLink Daten-Rekorder mit Befestigungsgurt, wird auf der Brust
befestigt.
● Nasale Atemflussmessung und Schnarchsignal per Nasenkanüle über
einen integrierten Drucksensor (Staudruckmessung) zur Erkennung von
Amungsstörungen
● Messung von Sauerstoffsättigung und Pulsfrequenz mittels IR-Fingersensor zur Erkennung von Herz- Kreislaufreaktionen
● Insgesamt 4 Aufzeichnungskanäle, Atemfluss (Flow), Schnarchen, Puls,
Sauerstoffsättigung
Auswertung und Bericht
● Messung vorbereiten (in der Arztpraxis)
● Messung erfolgt beim Patienten zu Hause
● Am nächsten Morgen Daten auslesen am PC (in der Arztpraxis)
● Analyse und Berichterstellung automatisch durch Software
es folgt Seite – 4 –
Seite 4 zum SSG Protokoll von
Montag, 200931. Juli
● Gespräch und Aufklärung der Ergebnisse mit dem Arzt
● Ggf. weitere Schritte zur Diagnose
● Vorteile des ApneaLink
– Einfache Handhabung für den Arzt
– Einfache Bedienung und geringe Störung für den Patienten (Messung erfolgt zu Hause)
– Sehr hohe Effektivität bei der Erkennung von Atmungsstörungen
● Nachteile des ApneaLink
– Lediglich als Vorstufe der Diagnose zu nutzen, da einige Ableitungsparameter fehlen
– Keine differenzierte Aussage zur Atmungsstörung möglich
– Dadurch für den Arzt nicht als Kassenleistung abrechenbar (nach BUB),
Abrechnung nur privat möglich.
Polygraphie - Qualitätssicherung nach der BUB-Richtlinie
BUB-Richtlinie (Fassung vom 19. September 2006)
§ 7 Empfehlungen zur Qualitätssicherung
● (1) Zur Sicherung der Qualität der kardiorespiratorischen Polygraphie müssen folgende
Parameter simultan und über eine mindestens 6-stündige Schlafphase abgeleitet werden:
– Registrierung der Atmung (Atemfluss, Schnarchgeräusche)
gleiche Messungen wie ApneaLink
– Oximetrie (Sättigung des oxigenierbaren Hämoglobins)
– Aufzeichnung der Herzfrequenz (z.B. mittels EKG oder pulsoximetrischer Pulsmessung)
– Aufzeichnung der Körperlage
– Messung der abdominalen (Bauch) und thorakalen (Brust) Atembewegungen
– Maskendruckmessung (bei Einsatz eines CPAP-Gerätes)
Polygraphie - Erweiterte Sensorik
● Die Polygraphie-Systeme sind von der Basisausstattung ausgehend erweiterbar.
● Beide Systeme, Somnoscreen RC und Embletta können mit EKG, PLM und EEG Modul
aufgerüstet werden.
● Das Somnoscreen RC bietet in Erweiterung mit der EKG-Sensorik zudem die einzigartige
Möglichkeit einer kontinuierlichen Blutdruckmessung während der ganzen Nacht, ohne das
störende Aufpumpen einer Armmanschette.
Was bieten die PG Polygraphie-Systeme gegenüber dem ApneaLink
● Apnoen lassen sich in die verschiedenen Arten einteilen, dies ist entscheidend für das
Krankheitsbild der Schlafstörung.
● Über den Lagesensor kann erkannt werden, wie und wann der Patient liegt.
● Über die Lage verändert sich meist auch die Atemstörung des Patienten.
● Therapiekontrolle mit Druckmessung.
Warum reicht die Polygraphie nicht aus?
● Mit der einfachen Polygraphie kann nicht ermittelt werden, ob der Patient schläft und welche
Schlafphasen er durchläuft.
● Weitere Reaktionen des Körpers wie:
– Muskelzuckungen
– unruhige Beine
– Sprechen im Schlaf
– Körperliche Aktivitäten
bleiben dem Arzt verborgen und können nur mit Hilfe der Polysomnographie aufgedeckt
werden.
Polysomnographie - Qualitätssicherung nach der BUB-Richtlinie
● Zur Sicherung der Qualität der kardiorespiratorischen Polysomnographie müssen folgende Parameter simultan und über eine mindestens 6-stündige Schlafphase abgeleitet werden:
– Registrierung der Atmung
– Oximetrie (Sättigung des oxigenierbaren Hämoglobins)
gleiche Messungen wie Polygraphie
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gleiche Messungen wie Polygraphie
EKG (Aufzeichnung der Herzfrequenz)
Aufzeichnung der Körperlage
Messung der abdominalen und thorakalen Atembewegungen
Atemfluss oder Maskendruckmessung (Einsatz eines CPAP-Gerätes)
EEG: mindestens 2 Ableitungen
EOG: 2 Ableitungen
EMG: 3 Ableitungen
Optische und akustische Aufzeichnung des Schlafverhaltens
Ableitungen der Biosignale
Video-Überwachung und Raummikrofon
Schlaf
Atmung
EEG Elektro- Enzephalo- Gramm - Gehirn
Atemfluss Mund/Nase, Schnarchgeräusch
EOG Elektro- Okulo- Gramm - Augen
Atembewegungen Brustkorb / Bauchraum
EMG Elektro- Myo- Gramm – Kinn
Oesophagusdruck
Kreislauf
Bewegung
EKG Elektro- Kardio- Gramm
Körperlage
Herzfrequenz, Blutdruck,
EMG Elektro-Myo-Gramm Beinbewegungen
Körpertemperatur, Sauerstoffsättigung
Zusammenfassung = Diagnostischer Ablauf
Diagnostik ● Untersuchungen und Einfache Testverfahren
– Epworth sleepiness scale (ESS)
– ApneaLink als Screening
▬►Stufendiagnostik ● Polygraphie (PG) ● Polysomnographie (PSG)
Einstellung auf die CPAP-Therapie (Titration)
● 1-2 Nächte ● Durchführung mit Polysomnographie (PSG) ● Stationär im Schlaflabor
Kontrolle CPAP-Therapie
● 1x nach ca. 6 Monaten ● Durchführung mit Polygraphie (PG)
● Ambulant beim Facharzt (Pneumologe, Schlafmediziner, Lungenfacharzt, Internist, etc.)
▬►nur bei schwerwiegenden Therapieproblemen: Polysomnographie (PSG)
TOP 3. + 6. ) Thema : CPAP-Geräte- und Schlafmasken-Präsentationen, Beratungen
und Schlafmaskenschulung durch folgende Firmen :
Fa. anamed GmbH, Fa. Fisher & Paykel GmbH, Fa. Linde Gas Therapeutics GmbH & Co.KG,
Fa. RESMED GmbH & Co.KG und Fa. Vital Aire GmbH sowie Fa. Weinmann-Geräte für
Medizin GmbH & Co.KG.
TOP 4. )
Vortrag von Herrn Steffen Schumacher, Sprecher der Selbsthilfegruppe, zu den Themen: a.) Aus- und Fortbildung in der Gesundheitsund Altenpflege – Schlafapnoe (k) ein Thema in der Pflege ! (Aktion vom Sozialverband VdK - Fachverband Schlafapnoe / Chronische Schlafstörungen) b.) Folgen von
Schlafstörungen, schlafbezogenen Atmungsstörungen u. Schlafapnoe. c.) Über den
Umgang mit Psychosomatischen Erkrankungen
TOP 5. ) Vortrag von Frau Dr.med. Maike Oldigs, Oberärztin im Schlaflabor Krkh.
Grhdf. mit anschließender Diskussion, zu dem Thema :
" Erholsam Schlafen und dabei Abnehmen oder Zunehmen? "
Der Vortrag von Frau Dr.med. M. Oldigs wird hier sinngemäß wiedergegeben :
Der Versuch einer Antwort auf die Fragestellung Abnehmen oder Zunehmen wird von Frau Dr.
Oldigs in drei Punkte unterteilt : 1.) wie kann das Gewicht gehalten werden ohne zuzunehmen,
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2.) wie kann man das Gewicht reduzieren, also abnehmen, 3.) wie wirkt sich das Schlafapnoesyndrom auf Gewichtszunahme oder -abnahme aus.
Die Menschen werden immer übergewichtiger. Die Deutschen stehen in Europa an erster Stelle der Übergewichtigen. 75 % aller Männer und mehr als 50 % aller Frauen in der Bundesrepublik Deutschland bringen zu viel Pfunde auf die Waage, d.h. sie haben einen Body-Mass-Index
über 25 kg/m². Jeder zweite Mensch ist adipös (die Adipositas bzw. Fettleibigkeit, Fettsucht,
Obesitas, im engl. "Obesity" ist eine Bezeichnung für starkes Übergewicht durch eine über das
normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen).
Überflüssige Kilos sind vor allem dann gefährlich, wenn sich das Fett um den Bauch herum ansetzt. Denn Bauchfett ist ein äußerlich sichtbares Zeichen dafür, dass sich um die inneren
Bauchorgane vermehrt Fett angesammelt hat. Die Zellen dieses inneren Bauchfettes setzen
schädliche Substanzen frei, die nicht nur die Blutfettwerte ungünstig verändern, sondern auch
die Diabetes-Entstehung fördern, die Gerinnungsneigung des Blutes erhöhen und Entzündungsreaktionen in Gang setzen, welche Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen. Darum
sollten Sie, um sich über Ihr Herz-Kreislauf-Risiko klarzuwerden, nicht nur Ihren BMI berechnen sondern zusätzlich auch Ihren Bauchumfang messen. Wenn er unter 102 cm (ideal= < 94
cm) bei Männern, bzw. unter 88 cm (ideal= < 80 cm) bei Frauen liegt, sind Sie noch im "grünen
Bereich". Falls nicht, heißt es abspecken. Wenn nun aber das Bauchfett durch Gewichtsabnahme und vermehrte Bewegung vermindert wird, dann reduzieren sich alle damit zusammenhängenden Risikofaktoren – und Ihr Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt.
Über 80% aller Schlafapnoiker sind übergewichtig!, oder leiden am metabolischen Syndrom!,
(vom metabolischen Syndrom spricht man wenn jemand drei oder mehr der folgenden Kriterien erfüllt: 1.= Bauchumfang >102 cm bei Männern bzw. >88 cm bei Frauen, 2.= Nüchternblutzucker ≥110 mg/dl [6,0 mmol/l], 3.= Triglyzeride ≥150 mg/dl [1,7 mmol/l], 4.= HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin das vor Arteriosklerose schützt) < 40 mg/dl [1,0 mmol/l] bei Männern bzw. < 50 mg/dl [1,3 mmol/l] bei Frauen, 5.= Blutdruck ≥130/ ≥85 mmHg).
Normalgewicht NG – Risiko für Sterblichkeit (Mortalität) gering. Selbst wenn Sie kein Übergewicht, aber einen zu hohen Bauchumfang haben, sind Sie was Ihr Herz-Kreislauf- und Diabetes- Risiko angeht – leider nicht "aus dem Schneider". Normalgewichtige mit viel Bauchumfang haben innerhalb eines Zeitraumes von knapp zehn Jahren eine ebenso hohe Sterberate
wie Übergewichtige; das hat eine große europäische Studie namens EPIC ergeben. Zurückzuführen ist dies auf die bereits erwähnte Tatsache, dass das Bauchfett Botenstoffe ausschüttet, die einem langen gesunden Leben abträglich sind. Also messen Sie Ihren Bauchumfang und versuchen Sie diesen etwas zu reduzieren.
Übergewicht ÜG – bei Menschen mit Adipositas verdoppelt sich das Risiko für Herz- Kreislauf-Komplikationen und die Sterblichkeit (Mortalität) ist sogar um das Vier- bis Sechsfache
erhöht. Nach Übergewicht im mittleren Alter birgt die späte Gewichtsabnahme besonders hohe
Krankheits- und Todesrisiken. Das Abnehmen im hohen Alter sei besonders gefährlich, da die
Wahrscheinlichkeit, Muskelmasse statt Fettgewebe abzubauen größer sei, und daraus Gebrechlichkeit und Anfälligkeit resultierten.
Untergewicht UG – aber die Sterblichkeit (Mortalität) steigt auch an.
Liegt bei einem Untergewichtigen ein größerer Bauchumfang vor, weist diese Person bezogen
auf ihre Körpermasse wahrscheinlich eine verhältnismäßig große Menge an Bauchfett auf.
Folglich ist ihr Sterberisiko erheblich erhöht.
Was ist erholsamer Schlaf ? Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit am Tag. Nicht erholsamer Schlaf führt zu körperlichen, geistigen, psychischen
und sozialen Beeinträchtigungen.
Schlaf ist lebensnotwendig, weil wir uns dabei aktiv erholen. Voraussetzung für Gesundheit,
Leistungsvermögen, Wohlbefinden. Das Hormon Melatonin schaltet unsere Körpersysteme in
den Nachtmodus. Haut-, Knochen- und Haarzellen erneuern sich, das Immunsystem regenees folgt Seite – 7 –
Seite 7 zum SSG Protokoll von
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riert sich. Wir verdauen, speichern Gelerntes ab, erwachen im Schnitt 28 mal. Für die Erholung
sind die ersten drei bis vier Stunden entscheidend, die Tiefschlafphase. Die zweite Schlafhälfte
ist für die Träume.
Kinder und Erwachsene, die spät ins Bett kommen und früh aufstehen müssen, neigen viel
eher zu Übergewicht als Gleichaltrige, die früh zu Bett gehen und morgens länger liegen
bleiben dürfen. "Mit der Schlafdauer sank die Häufigkeit von Übergewicht". Zwei Stunden mehr
Schlaf bedeuten zwei Drittel weniger dicke Kinder und Erwachsene. Am dicksten sind die mit
zwei Risikofaktoren: spät ins Bett und kurzer Schlaf. Wie soll das funktionieren? Ganz einfach:
Die Schlafdauer beeinflusst die körpereigene Cortisolproduktion. Das Cortisol Hormon bewirkt
eine Steigerung der Blutzuckerproduktion und des Eiweißabbaus. Cortisol Hormone, oder
Glukokortikoid Hormone [das sog. Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH)] helfen, dass der
Körper in Belastungssituationen (aber auch in Hungerphasen zwischen Mahlzeiten) ausreichend Nährstoffe und Aufbaustoffe (Blutzucker, Aminosäuren) zur Verfügung hat. Dazu fördern sie die Blutzuckerproduktion in der Leber und den Eiweißabbau (vor allem im Muskel).
Der Cortisolspiegel unterliegt bekanntlich einer Tag-Nacht-Rhythmik. Insofern erscheint es
durchaus plausibel, dass der Zeitpunkt des Zubettgehens eine Rolle spielt. Wie ein Experiment
mit jungen, gesunden Männern zeigte, genügen bereits wenige Tage mit verkürzten
Schlafzeiten, damit das Cortisol seine Tagesrhythmik verliert und Störungen des Blutzuckerund des Insulinspiegels auftreten. Über diesen Mechanismus ließe sich auch erklären, warum
Schichtarbeiter und Menschen, denen anhaltende Probleme den Schlaf rauben, häufiger unter
gesundheitlichen Problemen leiden.
Insulin macht Hunger. Schlafentzug führt zur Verminderung der Glukosetoleranz. Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) sind häufig mit einer gestörten Glukosetoleranz oder einem
Diabetes mellitus assoziiert (eine unbewusste Verknüpfung). SBAS induzieren Insulinresistenz, eine Form des Auslösens der Stoffwechselerkrankung. Normalerweise gibt das Hormon
Insulin Anweisungen an die Körperzellen – z. B. die Anweisung, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und zu verarbeiten. Bei Insulinresistenz ist die Weiterleitung dieser "Befehle" jedoch
gestört: Die Körperzellen ignorieren das Insulin-Signal, so dass Insulin nicht mehr richtig
wirken kann. Insulinresistenz wird daher häufig auch als Zell-Ignoranz bezeichnet. Das für den
Kohlenhydratstoffwechsel wichtige Hormon Insulin steht mit rund der Hälfte aller ernährungsmitbedingten Erkrankungen in Verbindung und dennoch findet es nicht die nötige Aufmerksamkeit in der Behandlung dieser Erkrankungen. Von einer gestörten Glukosetoleranz spricht
man, wenn unter besonderen Belastungsbedingungen (z.B. nach einer Mahlzeit) die Blutzuckerwerte eines Patienten gegenüber einer gesunden Vergleichsperson erhöht sind. Wird
bei einem oralen Glukosetoleranztest (oGTT) zwei Stunden nach Gabe einer Lösung mit 75
Gramm Traubenzucker ein erhöhter Blutzucker von über 140, aber unter 200 mg/dl gemessen,
dann spricht man von einer gestörten Glukosetoleranz. Daraus kann sich ein richtiger Diabetes
mellitus entwickeln (etwa bei 40 Prozent innerhalb von zehn Jahren). Auch wenn eine gestörte
Glukosetoleranz nicht immer zum Diabetes mellítus führt, erhöht diese Stoffwechselstörung
das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen.
Eine Folgeerkrankung der Adipositas ist auch die Schlafapnoe, die durch Schnarchen, Unterbrechungen und vollständigem Aussetzen der Atmung gekennzeichnet ist. Schlafapnoe ist ein
Risiko früher zu versterben. " Schlafapnoe, das Phantom der Nacht ".
Ursachen für Schlafmangel – z.B. Schlafapnoe, Schlaffragmentierung.
Schlafmangel als Risikofaktor ? – Schlafgewohnheiten und Gewichtsverhalten.
" Manchmal kommt das Gute im Schlaf ". (Honoré de Balzac, 1799–1850).
Beim Menschen hat die durchschnittliche Schlafdauer in den letzten Jahrzehnten abgenommen. In den USA soll die Schlafdauer sogar um zwei Stunden abgenommen haben. Genauso
wie seit Jahren der Anstieg der Adipositas beobachtet werden kann, kann auch ein Sinken der
Schlafdauer der Bevölkerung festgestellt werden. Während wir durchschnittlich in den 1960er
es folgt Seite – 8 –
Seite 8 zum SSG Protokoll von
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Jahren noch 8–9 Stunden geschlafen haben, sind es jetzt weniger als sieben Stunden täglich.
In beiden Fällen machen sich Fernseher, Computer und, in amerikanischen Studien, der "rund
um die Uhr offene Supermarkt", verdächtig. Gleichzeitig wird in unserer "Schneller-Weiter-Besser-Gesellschaft" der Schlaf als zu unproduktiv empfunden und deshalb dem Lernen, Arbeiten
oder Spielen hintenangestellt. Aber auch andere Erklärungsmodelle klingen für das Phänomen
der dicken "Wenig-Schläfer" plausibel. Eine Möglichkeit ist, dass adipöse Menschen als Folge
ihres Übergewichtes dazu tendieren, schlecht zu schlafen und dadurch insgesamt zu weniger
Schlafzeit kommen.
In der Hauptstadt Berlin wird die "Gute Nacht" immer öfter zur Floskel: 16 Prozent der Berliner
schlafen schlecht, während bundesweit nur vier Prozent nachts kaum Ruhe finden. "Der Lifestyle ist schuld daran, dass die Berliner kaum Schlaf finden", sagt Ingo Fietze, Schlafmediziner
in der Charité. In der Dienstleistungsstadt werde immer öfter in Schichten gearbeitet oder von
hier aus in die ganze Welt gejettet - die Anforderungen an den "Schlaf-Wach-Rhythmus"
würden immer größer (Schichtarbeit einerseits : die Cortisolproduktion unterliegt aber dem Biorhythmus). Hinzu kommen der Lärm und die Lichter der Großstadt. Und ein psychisches Phänomen unserer Zeit: Schlafstörungen sind oft ein erstes Anzeichen für eine Depression.
Kurzfristiger Schlafentzug mit gravierenden Folgen. = Neben den Auswirkungen auf das Immunsystem haben Forscher noch eine ganze Reihe anderer gesundheitlicher Folgen nach
kurzfristigem Schlafentzug beobachtet. So sind die Werte des Stresshormons Cortisol erhöht.
Der Blutdruck steigt. Außerdem verändert sich das Zusammenspiel von Blutzucker und Insulin.
Nach mehreren Nächten mit nur vier Stunden Schlaf glichen die Werte denen eines Diabetikers. Allerdings fielen die Werte auch wieder rasch auf Normalmaß, wenn die Testpersonen den Schlaf nachgeholt hatten. Im wirklichen Leben allerdings schläft kaum jemand
dauerhaft nur vier Stunden, das würde fast niemand lange durchhalten. Die Ergebnisse lassen
sich also nicht auf unseren alltäglichen, meistens eher geringfügigen Schlafmangel übertragen.
Schlafmangel macht hungrig. = In anderen Studien mit kurzzeitigem Schlafentzug fanden
Schlafforscher außerdem Veränderungen des Hormonhaushalts. So stieg zum Beispiel die
Konzentration des Hormons Ghrelin. Es steuert unser Hungergefühl. Je mehr Ghrelin, umso
größer der Hunger. Gleichzeitig wurde das Hormon Leptin weniger produziert. Dieses bestimmt unser Sättigungsgefühl. Zusammengenommen führt kurzfristiger Schlafmangel also zu
mehr Hunger und wir fühlen uns weniger satt. Da liegt es nahe, anzunehmen, dass müde
Menschen auch mehr essen und damit häufiger übergewichtig sind. Tatsächlich konnte eine
Studie in den USA über einen Zeitraum von 15 Jahren eine Gewichtzunahme von extremen
Kurzschläferinnen (weniger als fünf Stunden täglich, 68.183 Krankenschwestern von 1986 bis
2002) aufzeigen – allerdings gerade mal von durchschnittlich eineinhalb Kilogramm. Wohlgemerkt: Die Kurzschläferinnen nahmen 1,5 Kilogramm zu über einen Zeitraum von 15 Jahren,
das entspricht 100 Gramm Gewichtszunahme im Jahr. Wer also ein Problem mit Übergewicht
hat, kann sich nicht damit herausreden, er würde einfach nur zu wenig Schlaf bekommen.
Aber auch mit vollem Magen schläft es sich schlechter. Eine andere Möglichkeit ist, dass
Menschen, die länger wach sind, auch mehr Zeit haben, zum Kühlschrank zu gehen, um dort
das Zuviel an Kalorien zu tanken. Aber es kann auch umgekehrt sein: Müde, die zu wenig
Schlaf bekommen, sind wohl kaum zu einem aktiven Besuch im Fitnessstudio oder zum
Zubereiten von gesunden Mahlzeiten zu motivieren. Es geht nicht darum, die einzig richtige
Erklärung für das Phänomen zu finden, sondern anzuerkennen, dass alle Erklärungen eine
Rolle spielen können und der Schlafmangel zu den Ursachen der Adipositas zählen kann.
Neben den lebensbedingten Ursachen gibt es aber auch eine biochemische Erklärung: Wer
wenig schläft, hat einen niedrigen Leptinspiegel, und der Ghrelinspiegel steigt. Leptin ist als
Appetithormon bekannt geworden und wird seit einigen Jahren in der Forschung genau
beobachtet. Leptin wird hauptsächlich von Fettzellen abgegeben. Mit einem geringen Leptinspiegel ist man eher hungrig und die Lust auf kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kuchen und
es folgt Seite – 9 –
Seite 9 zum SSG Protokoll von
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Kekse steigt. Leptinanstieg und Ghrelinmangel stehen in direkter Korrelation (Beziehung, Zusammenhang) mit dem BMI und dem Bauchumfang. Je mehr Leptin und je weniger Ghrelin,
umso höher steigen der BMI und der Bauchumfang an. Im Ringen um die Ursachen des starken Anstiegs der Adipositas in den letzten Jahren ist der Schlafmangel eine spannende neue
Perspektive, die aber noch weiterer Untersuchungen bedarf. Die jetzt vorliegenden Daten
geben einen starken Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen wenig Schlaf und vielen
Kilos. Wenig Schlaf = die Gewichtszunahme ist am Größten.
Es muss auch noch geklärt werden, ob der ausreichende Schlaf nur in der Prävention
(Vorbeugung) wirksam ist oder ob es tatsächlich bald eine neue Strömung "Abnehmen im
Schlaf" geben wird. Schlussfolgerung der Forscher: jede Stunde Schlaf senkt das Übergewichts-Risiko um 40 Prozent.
Schlafmangel fördert Adipositas :
Tagesprofile für Glukose, Insulin sowie Leptin / Ghrelin bei gesunden Probanden zeigen folgendes Ergebnis : Bei gleicher Kalorienaufnahme sind Kurzschläfer (höchstens fünf Stunden
Schlaf) dicker als Langschläfer (sieben Stunden Schlaf pro Nacht). Achten sie auf ausreichend
Schlaf ist daher ein lohnender Rat für Patienten mit Gewichtssorgen.
Kurzschläfer :
Langschläfer :
Leptin ↓ nimmt ab
Leptin ↑ steigt an
Ghrelin ↑ steigt an
Ghrelin ↓ nimmt ab
Cortisol ↑ steigt an
Cortisol ↓ nimmt ab
Glukose ↑ steigt an
Glukose ↓ nimmt ab
Insulin ↑ steigt an
Insulin ↓ nimmt ab
Leptin: Sättigungshormon, hemmt Nahrungsaufnahme /
Ghrelin : Appetithormon, stimuliert Nahrungsaufnahme.
Weniger Sättigung – viel Appetit – ergibt Heißhunger auf Süßigkeiten.
Es bleibt aber immer noch der alte Ratschlag : weniger essen – mehr bewegen !
Und wenn wir die Schlafapnoe nicht behandeln, wissen wir, dass wir noch kranker wären.
Nach anschließender Diskussion, der Beantwortung von Fragen aus dem Teilnehmerkreis
durch Frau Dr.med. Maike Oldigs und einem Erfahrungsaustausch unter den anwesenden
Teilnehmern bedankte sich Herr Schumacher bei Frau Dr. Oldigs für ihre Ausführungen zu
dem Thema " Erholsam Schlafen und dabei Abnehmen oder Zunehmen? "
Herr Schumacher bedankte sich ebenso bei allen Mitarbeitern der Firmen: anamed GmbH,
Fisher & Paykel GmbH, Linde Gas Therapeutics GmbH & Co.KG, RESMED GmbH & Co.KG
und Vital Aire GmbH sowie Weinmann-Geräte für Medizin GmbH & Co.KG, für die super gute
Präsentation der Hilfsmittel-Produkte.
Nach einem Erfahrungsaustausch unter den anwesenden Teilnehmern, wurde das Patiententreffen mit einem herzlichen Dank an alle Teilnehmer, sowie den besten Wünschen für eine
schöne Sommerzeit und eine gute Gesundheit, von Herrn Schumacher beendet.
Beginn des Treffens 10:00 Uhr, Ende ca. 16:00 Uhr, Teilnehmerzahl: 59 Personen, die zum
Teil mit ihren Familienangehörigen gekommen waren; davon 31 Patienten mit 7 Angehörigen
der SSG, 18 Teilnehmer vom Krankenhaus und medizinischen Firmen; von den Teilnehmern
die zum ersten Mal Gast eines Patiententreffens waren, trugen sich 3 Patienten in die Anwesenheitsliste ein, um auch in Zukunft weiter Informationen zu bekommen.
Das nächste, das 4. Patiententreffen in 2009, findet am Mittwoch 09.September 2009, 19:00 bis
21:00 Uhr in Reinbek statt, zusammen mit Herrn Dr.med. H. Hein. In der Aula der Krankenpflegeschule (hinter dem Hauptgebäude). Vortrag : " Mangelnde Therapie-Akzeptanz – häufige
es folgt Seite – 10 –
Seite 10 zum SSG Protokoll von
Montag, 31. Juli 2009
Feststellung bei der Schlafapnoetherapie ", wie erreichen wir eine bessere Akzeptanz, auch
"Compliance / Unterwerfung" genannt ? Referent: Herr Dr. med. Holger Hein, anschließend
Diskussion.
Während dieser Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit an einer kostenlosen wissenschaftlichen Prüfung der Druckstabilität Ihres CPAP-Gerätes teilzunehmen.
Herr Dr.-Ing. Thomas Netzel, Tel: (+49) 0170 5624921, E-mail: [email protected],
von der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, Professur: Verfahrenstechnik, insbesondere Stofftrennung, Holstenhofweg 85, D-22043 Hamburg, möchte
mit dem von Ihnen zur Zeit benutzten, funktionsfähigen CPAP-Gerät einen Test durchführen. Thema = Welche Druckstabilität besitzen marktübliche CPAP-Geräte? Messung
und Bewertung der Druckstabilität von Druckatmungsgeneratoren mit dem ALOSI = Aktiver
Lungen- und ObstruktionsSImulator. Bitte bringen Sie zu diesem Treffen Ihr aktuelles, funktionsfähiges CPAP-Gerät mit, sowie die dazugehörige Bedienungsanleitung (keine BiLevel- und keine APAP-Geräte) und lassen Sie parallel zu dem Vortrag Ihr CPAP-Gerät
von Herrn Dr.-Ing. Netzel testen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an dem Test bis zum
02. September 09 unter der Angabe von = Name-Gerätehersteller, Gerätebezeichnung,
Serien-/Gerätenummer, Therapiedruck in mbar, Herstellungsjahr und Betriebsstunden,
telefonisch, schriftlich oder per E-Mail bei Steffen Schumacher an (Adresse siehe oben).
Es wird noch eine Einladung in das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift versendet.
Für das 5. Patiententreffen in 2009, am Mittwoch 14. Oktober 2009, 19:00 bis 21:00 Uhr, wird
eine Einladung in das Krankenhaus Großhansdorf, Vortragssaal, Wöhrendamm 80, 22927
Großhansdorf versendet werden. Schlafen Sie schlecht ? Fühlen Sie sich manchmal auch
völlig ausgebrannt ? Wächst Ihnen manchmal alles über den Kopf ? Alles zum Thema :
"Schlafstörungen aus psychosomatischer Sicht" Referent : Univ.-Doz. Dr.med. Gernot
Langs, Chefarzt der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt Vortrag:
"Schlafstörungen aus psychosomatischer Sicht" Referent: Univ.- Doz. Dr. med. Gernot Langs,
Chefarzt Medizinisch-Psychosomatische Klinik Bad Bramstedt, ein Krankenhaus der Klinikgruppe die Schön Kliniken. Herr Dr. med. Gernot Langs hat sich in der Klinik Bad Bramstedt,
unter anderem auf die Behandlung von Angststörungen, Essstörungen, Schlafstörungen, Burnout-Syndrom, depressive Erkrankungen sowie Schmerztherapie spezialisiert, anschließend
Beantwortung von Fragen der Teilnehmer und Diskussion.
» Achtung! « dieser Termin wurde vom 07.10. auf Mittwoch den 14.Oktober 2009 verlegt!
Zur Information für die anwesenden Patienten und Teilnehmer lagen aus: "Schlafapnoe Aktuell" Fachzeitschrift Nr.29 / April 2009 -VdK-Fachverband Schlafapnoe. Infomaterial von
den Firmen: RESMED GmbH&Co.KG Broschur "Endlich wieder ruhig schlafen", Firmen Magazin LiFE Nr. 4/2008 von HOFFRICHTER GmbH, Informations-Broschüre "Fragen und Antworten zu Schlaf-Störungen"; Autor: Frau Dr.med. H. Beneš, Schwerin, Herausgeber: SanofiAventis Deutschland GmbH, Aktionsbündnis »meine Wahl!« Flyer "Gemeinsam für Mitsprache
bei der Hilfsmittelversorgung", SSG Protokolle und Info-Flyer "Wieder frisch und munter", eine
Information der Selbsthilfegruppen Schlafapnoe Norddeutschland.
Soweit mein Bericht vom "Tag des Schlafes im Krankenhaus Großhansdorf" 2009, im Vortragssaal, zusammen mit Herrn Prof.Dr.med. H. Magnussen und Oberärztin Frau Dr.med. M. Oldigs
Schlaflabor Krkh.Grßhdf., Wöhrendamm 80, 22927 Großhansdorf.
Wir bedanken uns bei der Firma Weinmann, Geräte für Medizin GmbH & Co.KG ·Hamburg,
für die freundliche Unterstützung bei der Ausrichtung dieses Selbsthilfegruppentreffens, sowie
bei der Fa. LindeGasTherapeutics und beim Krankenhaus Großhansdorf für die freundliche
Unterstützung bei der Vervielfältigung und dem Versand des Protokolls und der Einladungen.
Steffen Schumacher, Leiter Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Großhansdorf / Reinbek
Husumer Straße 44, 21465 Reinbek, Tel.+Fax: 040/ 722 25 53, Mobil: 0176/ 4869 0287
E-Mail:[email protected], www.schlaf-portal.de – Stichwort "Selbsthilfe"
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