Wegweiser für Patienten - Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik

Wegweiser für Patienten - Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik
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Wegweiser für Patienten
Wissenswertes zum Klinikaufenthalt
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©Daniel Schmidt
Wegweiser für Patienten
Wir stellen uns vor
Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
ist eine von neun Unfallkliniken der Berufsgenossenschaften
in Deutschland. Die Akutbehandlung von Arbeits- und Wegeunfällen sowie die Behandlung von deren Folgezuständen mit
allen geeigneten Mitteln – von der Unfallstelle bis hin zur Rehabilitation und Wiedereingliederung – ist unser zentraler
Auftrag. Durch eine fortwährende und hohe Spezialisierung
hat sich die 1962 gegründete Klinik zu einem führenden
Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie in
Deutschland entwickelt. Unser Leistungsspektrum steht Patienten aller Kostenträger zur Verfügung.
Zudem ist die BGU traumatologisches Schwerpunktzentrum
im Rhein-Main-Gebiet. Die neun bettenführenden Fachabteilungen versorgen mit 351 aufgestellten Betten sowie zahlreichen Spezialambulanzen über 10.000 stationäre und ca.
55.000 ambulante Patienten pro Jahr. Wir verfügen über ein
breites medizinisches Leistungsangebot sowie über Behandlungsmöglichkeiten und Ärztekapazitäten, die eine medizinische Versorgung unfallverletzter Patienten in 24-Stunden-Bereitschaft auf höchstem Niveau gewährleisten.
Mit über 5.000 Notarzteinsätzen im Jahr ist der Notarztstandort der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am
Main einer der größten in ganz Hessen. Neben dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF 1) beherbergt die BGU auch den Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph 2“ und verfügt über
zwei Hubschrauberlandeplätze. Mit über 44.000 Einsätzen
seit 1972 weist das Team des RTH Christoph 2 eine enorme
Erfahrung und Kompetenz auf. Zudem ist das Team aus Frankfurt nach wie vor sehr aktiv an der Weiterentwicklung des Rettungswesens in Deutschland beteiligt (z. B. Ultraschalluntersuchungen schon an der Notfallstelle).
Wir sind seit Jahrzehnten auf die Behandlung mehrfach- und
schwerstverletzter (polytraumatisierter) Patienten spezialisiert.
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Wegweiser für Patienten
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen wir Sie
herzlich in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am
Main. Damit Sie schnell wieder gesund werden, sorgen wir dafür, dass
Sie nicht nur medizinisch auf höchstem Niveau
behandelt, sondern auch individuell betreut
werden.
Dr. jur. Uwe Kage
Hinweis in eigener
Sache
Wie Sie sicher bemerkt haben, wird an
der Klinik gebaut. Es
lässt sich leider nicht
vermeiden, dass es
während der Bauarbeiten in unserem
Hause lauter und
unruhiger zugeht als
sonst. Aber seien Sie
versichert, wir tun
alles, damit Sie sich
auch in dieser Zeit bei
uns gut aufgehoben
fühlen.
Als Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik ist
es unser Ziel, Ihre Gesundheit mit allen geeigneten Mitteln wieder herzustellen. Wichtig für
Ihre Genesung sind Ihr Wille und Ihre Mitarbeit.
Vertrauen Sie unseren Fähigkeiten. HervorraProfessor Dr. med.
gend ausgebildete Ärztinnen und Ärzte, TheraReinhard Hoffmann
peutinnen und Therapeuten, qualifiziertes
Pflegepersonal sowie die Mitarbeiter der Verwaltung, welche die
Schnittstelle zwischen Kostenträger und Patient bilden, sorgen dafür.
Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie Sorgen, Zweifel oder Ängste haben. Wir werden versuchen, Ihnen nach allen Kräften zu helfen. Falls
Ihnen etwas nicht gefällt, teilen Sie es uns bitte mit. Unser vorrangiges
Ziel ist es, Sie so rasch wie möglich gesund und zufrieden wieder nach
Hause zu entlassen.
Diese Broschüre soll Ihnen als Wegweiser zu Ihrem Klinikaufenthalt
dienen. Auf der Suche nach Wissenswertem und Nützlichem erleichtert
Ihnen das Inhaltsverzeichnis die Suche. So können Sie stets nachlesen,
was für Sie wichtig ist. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und wünschen
Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.
Ihre Geschäftsführung der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik
Frankfurt am Main
Dr. jur. Uwe Kage
Kaufmännischer Geschäftsführer
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Professor Dr. med. Reinhard Hoffmann
Ärztlicher Geschäftsführer und
Ärztlicher Direktor
Wegweiser für Patienten
Inhaltsverzeichnis
BGU Frankfurt am Main 4
Fachabteilungen
7
Qualität, Qualitätsmanagement und Leitbild
Beste Betreuung in Medizin, Pflege und Rehabilitation
Hygiene
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Pflegedienst, Sozialdienst und Berufshilfe
24
Kosten und Leistungen
26
Auf der Station
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Unser Hygieneteam, unsere Hygienekommission
In den besten Händen
Regelleistungen und Wahlleistungen
Ärztliche Behandlung, Pflege und stationärer Aufenthalt
Akutschmerzmanagement
28
Unsere Schmerztherapie – keine Angst vor großen Schmerzen
Patientensicherheit
29
Ethikbeirat
30
Entlassung
32
Wissenswertes von A bis Z
34
Café, Restaurant und Kiosk
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Für uns steht die Sicherheit der Patienten im Mittelpunkt
Beratung von Patientinnen, Patienten und Angehörigen
Absprachen, Anschluss-Heilbehandlung oder Weiterbehandlung
Informationen zu Ihrem Klinikaufenthalt
Der Treffpunkt sorgt für Abwechslung und Ihr leibliches Wohl
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Wegweiser für Patienten
Qualität und Qualitätsmanagement
Unsere Qualität ist ausgezeichnet
Unser Ziel ist die optimale Versorgung unserer Patienten durch stetige
Weiterentwicklung von Qualität und Effizienz der medizinischen und
pflegerischen Maßnahmen. Das bedeutet selbstverständlich auch, dass
sich unser Haus regelmäßig internen und externen Prozessen der Überprüfung stellt.
Die BGU Frankfurt am Main schnitt 2009 und 2010 gleich bei drei
Zertifizierungen mit Bravour ab. Anfang August 2011 bestätigte eine
weitere Zertifizierung die hohe Qualität unserer angebotenen
Akutschmerztherapie. Im April 2012 konnte die Zentralsterilversorgungsabteilung (ZSVA) erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2008 und
DIN EN ISO 13485 zertifiziert werden.
Zwei Monate später haben wir auch die „Kompetenz zur Steigerung von
Qualität und Sicherheit in der Alterstraumatologie“ in Kooperation mit
der Geriatrie des AGAPLESION DIAKONISSEN KRANKENHAUSES Frankfurt/Main unter Beweis gestellt. Qualität kennt bei uns keinen Stillstand.
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Wegweiser für Patienten
Barbara Besserer
Dipl.-Pflegewirtin (FH),
Leitung Qualitätsmanagement,
TQM-Auditorin,
Klinische Risikomanagerin (DKI)
Verbesserung zum Wohl der Patienten
Telefon:
+49 (0) 69 475-2187
Telefax:
+49 (0) 69 475-2493
Unser Qualitätsmanagement dient den Patienten, ihren Angehörigen
und Besuchern sowie den Mitarbeitern und Dienstleistungspartnern.
Die Qualität unserer Klinik wird bestimmt durch den Erfolg in Diagnose
und Therapie, durch Serviceleistungen und die Zufriedenheit der Patienten. Unser Qualitätsmanagement umfasst daher alle Bereiche und
Mitarbeiter der Klinik. Kontinuierlich verbessern wir unsere Standards
und überprüfen unsere Abläufe.
In diesem Zusammenhang werden auch regelmäßig Befragungen der
Patienten und Mitarbeiter durchgeführt. Zusätzlich haben wir ein Management zur Patientenzufriedenheit eingerichtet. So können Patienten
ihre Wünsche, Lob und Kritik sowie Anregungen äußern und können
sicher sein, dass dies an die zuständigen Stellen weitergeleitet und
bearbeitet wird (siehe Seite 38, Patientenzufriedenheit).
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Wegweiser für Patienten
Unser Leitbild
Rund um die Uhr in besten Händen
Wir leben die berufsgenossenschaftliche Philosophie
„Helfen und Heilen mit allen
geeigneten Mitteln“
• Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik ist eines der führenden
überregionalen Traumazentren im Rhein-Main-Gebiet,
• Die hohe Spezialisierung unserer Fachabteilungen garantiert
die bestmögliche medizinische und pflegerische Betreuung,
bis hin zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung,
• Als wichtiger Notarztstandort retten wir 24 Stunden lang an
365 Tagen im Jahr.
Unsere Kompetenz
Wir bieten unseren Patienten die bestmögliche medizinische
und pflegerische Betreuung auf dem Weg zur beruflichen und
sozialen Wiedereingliederung.
Unser Einsatz
Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter /-innen sind die Garanten
unseres Erfolges.
Unsere
Verantwortung
Wir nutzen bewährte und neueste medizinische Erkenntnisse
und beste Technologien.
Unsere Stärke
Respekt und Wertschätzung prägen unser Miteinander.
Unsere
Kommunikation
Transparente, nachvollziehbare Informationen und Entscheidungswege geben Vertrauen und Sicherheit.
Unsere Qualität
Unser Maßstab für Qualität ist die hohe Zufriedenheit unserer
Patienten.
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie
Als überregionales Traumazentrum im Verbund des TraumaNetzwerkes
haben wir uns der bestmöglichen Behandlung aller Patienten mit
frischen Verletzungen jeglichen Schweregrades und deren Folgezuständen sowie der Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Stützund Bewegungsapparates verschrieben. Im Fokus steht für uns die
Akutversorgung von Schwerverletzten mit komplexen Verletzungsmustern an den Knochen, Gelenken und Weichgeweben der Gliedmaßen
und des Beckens – in enger Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen unserer Klinik. Zu unserem Repertoire zählen ebenso aufwendige wiederherstellende und korrigierende Eingriffe bei ausbleibender Knochenheilung (Pseudoarthrosen) und Unfallfolgezuständen
wie Gelenk-, Achs- oder Rotationsfehlstellungen mittels Knochentransplantationen bzw. -ersatz und Weichgewebsabdeckungen. Modernste
Diagnosetechniken erlauben uns eine exakte Frakturanalyse und Operationsplanung, was die Präzision unserer Eingriffe um ein Vielfaches
erhöht, z. B. durch Verwendung
spezieller winkelstabiler, anatomisch vorgeformter Implantate
zur Sicherstellung des Behandlungserfolgs. Wenn möglich kommen dabei minimalinvasive,
endoskopisch gestützte und
mikrochirurgische Techniken zur
Anwendung. Ein weiterer SchwerExakte Frakturanalyse und Operations- punkt unserer Tätigkeit liegt in
planung
der Behandlung verletzungs- oder
verschleißbedingter Gelenkersatzoperationen (Endoprothetik) an
Schulter-, Ellenbogen-, Hüft- und Kniegelenken, einschließlich technisch aufwendiger endoprothetischer Wechseloperationen (z. B. nach
Implantatlockerungen). Wir arbeiten dabei auf höchstem Niveau, wobei
weichteilschonende Techniken mit kleinen Operationsschnitten (MIS)
verbreitet Anwendung finden. Wir stehen ohne Einschränkung allen
Patienten auch bei besonderen Fragestellungen, wie z. B. Beratung bei
operationsbedürftigen Verletzungen oder Komplikationen während
eines Behandlungsverlaufs, während zahlreicher Spezial-Sprechstunden zur Verfügung.
Prof. Dr. med. Reinhard
Hoffmann
Chefarzt Unfallchirurgie
und Orthopädische
Chirurgie
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Notfallambulanz
Wir stehen allen Patienten bei akuten Verletzungen über unsere Notfallambulanz 24 Stunden am Tag zur Verfügung, unabhängig davon, ob
es sich um einen über die Berufsgenossenschaften bzw. Unfallkassen
versicherten gesetzlichen Arbeitsunfall oder einen über eine gesetzliche bzw. private Krankenkasse versicherten Schadensfall handelt.
Dr. med. Leopold
Freiherr von Bodman
Oberarzt
Der Rettungshubschrauber Christoph 2
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Wegweiser für Patienten
Abteilung für Berufsgenossenschaftliche
Heilverfahrenssteuerung und Rehabilitation
Die Abteilung für Berufsgenossenschaftliche Heilverfahrenssteuerung
und Rehabilitation besteht aus den Teilbereichen BG-Sprechstunde
und Heilverfahrenssteuerung, der stationären und ambulanten Berufsgenossenschaftlichen Rehabilitation, der Schmerztherapie und technischen Hilfsmittelversorgung sowie der Steuerung der Berufsgenossenschaftlichen Begutachtung und fachärztlichen Berichten. Die
Berufsgenossenschaftliche Schmerztherapie wird in Kooperation mit
anderen Fachabteilungen der BGU Frankfurt geleitet und gesteuert.
Bereits auf den Akutstationen wird im Rahmen der gemeinsamen
Visiten und des Besuchsdienstes das weitere Vorgehen abgestimmt.
Im stationären Bereich bietet die Abteilung zukünftig alle Formen des
Berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens an. Dies sind im Einzelnen
die Komplexe Stationäre Weiterbehandlung (KSR), die Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW), die Stationäre Kurzzeit-Aufnahme (SKA) und die Berufsgenossenschaftliche Schmerztherapie. Durch eine sorgfältige Indikationsstellung und eine enge
Abstimmung mit den Berufsgenossenschaften sowie durch eine preisliche Differenzierung des Angebotes soll die individuelle und wirtschaftliche Behandlung der BG-Patienten unter Beachtung der Vorgabe
des SGB VII optimiert werden. Im ambulanten Bereich (siehe auch
MAIN • BGMED Rehazentrum auf Seite 21) wird das volle Spektrum der
Physio-, physikalischen Therapie, Ergo- und Sporttherapie inklusive
der EAP (Erweiterte Ambulante Physiotherapie) sowie der ABMR
(Arbeitsplatzbezogene Muskutoskelettale Rehabilitation) angeboten.
Dies umfasst seit dem 1. Oktober 2009 in besonderen Fällen auch die
Evaluation Funktionaler Leistungsfähigkeit (EFL), die auch im stationären Bereich angeboten wird. Bei besonderen Problemen der Heilverfahrenssteuerung steht den BG-Versicherten in der BG-Sprechstunde
die gesamte Kompetenz des Hauses zur Verfügung. Mit Spezial-Sprechstunden, der Schmerzambulanz oder einer spezialisierten orthopädisch-technischen Versorgung kann die gesamte Breite der nicht operativen Therapie aus einer Hand angeboten werden. Zudem besteht
eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit dem Psychotraumatologischen Zentrum für Diagnostik und Therapieplanung. Bei Bedarf werden die BG-Patienten unter Einbeziehung der Ärzte der entsprechenden
Spezialabteilungen vor Ort begutachtet.
Priv.-Doz. Dr. med.
habil. Pawel Bak
Leiter der Abteilung
für Berufsgenossenschaftliche Heilverfahrenssteuerung und
Rehabilitation sowie
Chefarzt der Abteilung
Rehabilitation
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie
und Neurotraumatologie
Im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie werden
Patienten mit Erkrankungen oder Verletzungen der gesamten Wirbelsäule und des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) operativ behandelt. Dazu zählen:
Prof. Dr. med.
Frank Kandziora
Chefarzt des Zentrums
für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie
• alle Erkrankungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks,
• alle Arten von Schädel-HirnVerletzungen,
• chronische Schmerzsyndrome.
Einmalig im Frankfurter Raum ist
die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Orthopäden, Neurochirurgen, Unfallchirurgen und Chirurgen
in einer Abteilung bei der Behandlung der Patienten.
Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie und
seine Mitarbeiter sowie die BG Unfallklinik Frankfurt wurden vielfach
Operateur mit Mikroskop
ausgezeichnet:
• von der Europäischen Wirbelsäulengesellschaft (Eurospine)
für exzellente Qualität als bisher einziges Wirbelsäulenzentrum
Deutschlands (Reference-Center),
• von der Internationalen Wirbelsäulengesellschaft AOSpine für
exzellente Qualität als eines von zwei Wirbelsäulenzentren in
Deutschland (Reference-Center),
• in der Focus-Ärzteliste (seit 2006), die Prof. Kandziora als einen
der besten Wirbelsäulenchirurgen Deutschlands aufführt.
Die stationäre Versorgung ist, wie in allen anderen Fachabteilungen,
für Patienten aller Krankenkassen möglich.
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Wegweiser für Patienten
Sportorthopädie, Knie- und Schulterchirurgie
Dr. med. Frederic Welsch
Chefarzt der Abteilung
für Sportorthopädie,
Knie- und Schulterchirurgie
Präzise Planung im Vorfeld der Operation
Schwerpunkte der Abteilung sind die minimalinvasive Chirurgie, die
Revisionschirurgie von Knie- und Schulterverletzungen/-gelenken sowie
die Schulter- und Knieendoprothetik. Komplexe Kniebandrekonstruktionen, auch bei Kindern im Wachstumsalter, werden hier durchgeführt.
Transplantationen des Meniskus sowie der Meniskusnaht und achskorrigierende Eingriffe am Kniegelenk prägen den Alltag dieser Abteilung. Die Knorpelchirurgie ist ein weiteres Gebiet in unserem Behandlungsangebot.
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Orthopädische und traumatologische
Fußchirurgie
Dr. med. Hans-Peter Abt
Chefarzt der Abteilung
für Orthopädische
und traumatologische
Fußchirurgie
In der Abteilung für Orthopädische und traumatologische Fußchirurgie
werden sämtliche modernen OP-Verfahren an Fuß- und Sprunggelenken
durchgeführt. Durch die hohe Spezialisierung sind die Operateure
auch in der Behandlung seltener orthopädischer Krankheitsbilder,
komplizierter Verletzungen und komplexer Unfallfolgezustände erfahren. Die Behandlungskonzepte basieren auf internationalen Standards.
Durch das umfassende Spektrum können die Eingriffe auf die individuellen Erfordernisse des Patienten abgestimmt werden.
Behandlung durch erfahrene Spezialisten
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Wegweiser für Patienten
Hand- und wiederherstellende Plastische Chirurgie
Die Mitarbeiter der Fachabteilung für Handchirurgie und wiederherstellende Plastische Chirurgie versorgen „rund um die Uhr“ Verletzungen
aller Schweregrade der Hände, der Gliedmaßen und der Körperoberfläche, wenn handchirurgische, mikrochirurgische und plastisch-chirurgische Techniken notwendig sind. Die chirurgische Tätigkeit wird
durch die Kleinheit und durch die Verschiedenartigkeit der Gewebe auf
kleinstem Raum geprägt. Das nicht chirurgische Behandlungsangebot
Dr. med. Reiner Winkel
Chefarzt der Abteilung
für Handchirurgie und
wiederherstellende
Plastische Chirurgie
Operative Eingriffe an der Hand erfordern höchste Präzision.
gilt der speziellen handtherapeutischen Weiterbehandlung zur Wiedereingliederung. Das Ziel unserer Hilfe ist die möglichst rasche Heilung mit möglichst geringen Dauerschäden. 2011 wurde die BGU als
einzige Klinik im Rhein-Main-Gebiet als Hand-Trauma-Center von der
FESSH (Federation of European Societies for Surgery of the hand), der
europäischen Dachorganisation der nationalen handchirurgischen
Gesellschaft, ausgezeichnet.
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Septische Chirurgie
Dr. med. Gerhard
Walter
Chefarzt der Abteilung
für Septische Chirurgie
Die Septische Chirurgie behandelt und betreut akute sowie chronische
Infektkomplikationen des Stütz- und Bewegungsapparates. Unser
Behandlungsschwerpunkt liegt auf einer hervorragenden ärztlichen,
pflegerischen und physio-/ergotherapeutischen Betreuung. Eine sorgfältig abgestimmte Kooperation der einzelnen Fachabteilungen bestimmt hier den Erfolg. Die Abteilung ist in ihrer Art im Rhein-MainGebiet einzigartig, in Deutschland gibt es nur wenige vergleichbare
spezialisierte Abteilungen. Der steigende Anteil von Zuweisungen auswärtiger Kliniken bestätigt unsere Kompetenz.
Chefarzt Dr. med. Walter prüft den Verlauf der Behandlung
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Wegweiser für Patienten
Rückenmarkverletzte
Als Traumazentrum versorgen und betreuen wir interdisziplinär Wirbelsäulenverletzte 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr und das lebenslang.
Das Behandlungskonzept querschnittgelähmter und teilweise querschnittgelähmter Patienten ist geprägt von der Verbindung der akuten
Behandlung mit dem Ziel, den Allgemeinzustand zu stabilisieren, und
teilweise auch vital bedrohliche Komplikationen abzuwenden und dies
bei gleichzeitiger Ergo- und Physiotherapie. Wir streben eine möglichst
vollumfängliche soziale Reintegration in das bisherige private und möglichst auch in das berufliche Umfeld an, einschließlich der Einleitung
der erforderlichen Maßnahmen zur Wohnraumanpassung, Fahrzeuganpassung und gegebenenfalls beruflichen oder schulischen Neuorientierung. Dazu bedarf es unter anderem der gemeinsamen Leistung
in der Pflege von Querschnittgelähmten erfahrener Pflegekräfte, eines
Neurourologen zur Behandlung der Blasen- und Sexualfunktionsstörung, Psychologen, Physio-, Sport- und Ergotherapeuten, Logopäden, des
Sozialdienstes und eines Krankenhausseelsorgers.
Dr. med. Oswald Marcus
Chefarzt der Abteilung für
Rückenmarkverletzte
Sporttherapie eines Querschnittgelähmten
Des Weiteren ist die Anbindung an eine Intensivstation, eine ständige
einsatzfähige Wirbelsäulen-, Neuro- und Unfallchirurgie, die Kooperation mit Internisten, HNO-Ärzten und bei Bedarf weiterer Kollegen
anderer Fachabteilungen wie zum Beispiel Allgemein- und Gefäßchirurgen, notwendig.
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Psychotraumatologisches Zentrum für Diagnostik
und Therapieplanung (PZDT)
Dr. med. DiplomPsychologe
Holger Freytag
Ärztlicher Leiter Psychotraumatologisches
Zentrum für Diagnostik
und Therapieplanung
Ärztliche Vertretung:
Dr. med. Barbara Wolff
Wir, ein Team bestehend aus Ärzten, Psychologen und Psychotherapeuten, haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die
nach einem Arbeitsunfall oder einem anderen traumatischen Erlebnis
eine psychische Störung entwickelt haben. Neben der Betreuung psychisch erkrankter Menschen stehen wir auch zur Verfügung, wenn Menschen mit körperlichen Erkrankungen durch stabilisierende Gespräche
in ihrer Krankheitsverarbeitung Unterstützung benötigen. Darüber
hinaus sind wir in die stationäre und ambulante Schmerztherapie eingebunden und arbeiten dort mit modernen psychotherapeutischen
Verfahren. Auch stehen wir Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma
und dadurch bedingten neurologischen Störungen mit einer umfangreichen diagnostischen Testbatterie zur Verfügung. Zudem gehört bei
Bedarf eine umfassende Angehörigenbetreuung zu unserem Behandlungsangebot. Falls Sie Fragen zu unserem Arbeitsfeld haben, stehen
wir Ihnen unter 069 475-4226 jederzeit gerne zur Verfügung.
V. l. n. r.: Dr. med. Holger Freytag, Christina Krahl, Gordon Krahl
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Wegweiser für Patienten
Anästhesie – volles Vertrauen
Intensivmedizin – Spitzenmedizin – menschlich
Schmerztherapie – schmerzfrei leben
Dr. med. Rolf Teßmann
Chefarzt der Abteilung
Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Monitorgestützte Überwachung der Vital- und Organfunktionen
In der Anästhesie möchten wir Sie persönlich betreuen und für Ihr Wohlbefinden rund um den operativen Eingriff sorgen. Mit hoch qualifiziertem Personal, intensiver Patientenzuwendung sowie stets auf dem
modernsten technischen Stand gehaltener Ausstattung ermöglichen
wir die komfortable und sichere Betreuung der uns anvertrauten Patienten. Regionalanästhesie-Verfahren und die postoperative Schmerztherapie bilden einen Schwerpunkt unseres Leistungsspektrums.
Schwerstkranke und schwerverletzte Patienten zeichnen das Bild der
Intensivmedizin. Nicht allein moderne Geräte und Therapiekonzepte,
sondern auch und gerade die intensive Zuwendung unserer Mitarbeiter
zu den Patienten tragen zur Genesung in dieser schwierigen Lebensphase bei. Neben der postoperativen/posttraumatischen Schmerztherapie bieten wir eine spezielle Schmerztherapie für chronisch
schmerzkranke Patienten an. Die Abteilung verfügt neben dem Angebot
im Bereich der ambulanten Schmerztherapie über acht Betten für die
stationäre, multimodale Schmerztherapie. In der stationären Therapie
bieten wir eine für jeden einzelnen Patienten individuell angepasste
Therapie gemeinsam mit Psychologen, Neurologen, Chirurgen, Ergound Physiotherapeuten an.
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Prof. Dr. med. Norbert
Rilinger MBA
Chefarzt der Abteilung
für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie
In der Abteilung stehen alle modernen digitalen Untersuchungsverfahren einschließlich Mehrzeilen-Computertomographie (MSCT) und
Magnetresonanztomographie (MRT) zur Verfügung. Mit dieser hochmodernen Technik können alle Körperregionen einschließlich Blutgefäßen exzellent dargestellt werden. Eine exakte Diagnostik, wie z. B.
mithilfe der Computertomographie, ermöglicht darüber hinaus eine
punktgenaue und schonende Behandlung z. B. im Zuge der Injektionstherapie bei chronischen Rückenschmerzen (siehe Abbildung). Wir bieten Ihnen unsere kompetente radiologische Diagnostik und Therapie
nicht nur im Falle einer notwendigen stationären Versorgung, sondern
auch über unser klinikeigenes Medizinisches Versorgungszentrum –
die MAIN • BGMED GmbH – ambulant an.
Punktgenaue Schmerzbehandlung in der Computertomographie
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Wegweiser für Patienten
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Im Rahmen des überregionalen Traumazentrums ist die Mund-KieferGesichtschirurgie fester Bestandteil der primären interdisziplinären
Diagnostik und Therapie mehrfach- und schwerstverletzter Patienten.
Die Behandlungsschwerpunkte liegen in der operativen Therapie von
Mittelgesichtsfrakturen, Unterkieferfrakturen, Gelenkfortsatzfrakturen
des Unterkiefers und komplexen Frakturen des gesamten Gesichtsschädels. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der sekundären Rehabilitation nach Gesichtsschädelverletzungen. Intraoperativ stehen
Computertomographie und 3-D-Bildgebung zur Verfügung. In einer Spezialsprechstunde für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ist das Fachgebiet
in das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren integriert.
Dr. med. Bärbel
Franziska Welsch
Oberärztin, Fachärztin
für Mund-KieferGesichtschirurgie/
Bereichsleitung Plastische Operationen,
Zahnärztin
CT-Schockraumdiagnostik mit 3-D-Rekonstruktion.
Im angegliederten medizinischen Versorgungszentrum (MAIN • BGMED)
erfolgt die ambulante Behandlung von Patienten aller Kostenträger.
Ein Behandlungsschwerpunkt liegt hier in der Therapie von Tumoren
der Gesichtshaut und in der fachspezifischen Schmerztherapie.
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Zudem finden Sie in den Räumen der BG Unfallklinik unser Medizinisches Versorgungszentrum MAIN • BGMED, welches die Fachrich-
tungen Radiologie, Neurochirurgie, Schmerztherapie sowie Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
umfasst.
Lageplan
P
Gebäudeteil K2,
bitte der Beschilderung
zu MAIN.BGMED MKG
Chirurgie folgen.
Haupteingang
i
P
C
Gebäudeteil K10,
bitte der Beschilderung
zu MAIN.BGMED Neurochirurgie folgen.
L
C
K
J
J
C
E
F
Gebäudeteil K2,
bitte der Beschilderung
zu MAIN.BGMED
Schmerztherapie folgen.
Rehabilitation
B
G
Stationen B3 – B6
EG BG-Sprechstunde
SG Rehabilitation
A
Stationen A3 – A6
EG Wiener Café
Haupteingang
Gebäudeteil C,
bitte der Beschilderung
zu MAIN.BGMED Zentrum für bildgebende
Diagnostik folgen.
20
Patientenpark
Aufzug
Treppenhaus
Wegweiser für Patienten
Ambulante Rehabilitation
MAIN • BGMED Rehazentrum an der BGU
Unser Ziel ist eine hohe Lebensqualität sowie
das körperliche und seelische Wohlbefinden
unserer Patienten. Nach einem Unfall oder im
Krankheitsfall begleiten wir Sie auf dem Weg
zur Wiederherstellung und Optimierung Ihrer
individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit.
Darüber hinaus bieten wir Menschen, die beruflich bedingt unter Bewegungsmangel
leiden, präventives und medizinisches Fitnesstraining unter Anleitung von Diplom-Sportlehrern. Das Angebot unseres MAIN • BGMED Rehazentrums ist vorrangig auf die medizinischen
Fachbereiche Orthopädie, Chirurgie und Traumatologie zugeschnitten. Ein Schwerpunkt besteht in der Spezialisierung auf arbeitsplatzspezifische Testungen und Therapieformen.
Das therapeutische Behandlungskonzept
umfasst insbesondere:
• Krankengymnastik,
• Physikalische Therapie,
• Ergotherapie,
• Erweiterte Ambulante Physiotherapie,
• Arbeitsplatzbezogene Therapie in der
Rehabilitation,
• Präventives und medizinisches Fitnesstraining,
• Rückentraining.
Unsere Öffnungszeiten sind
Montag bis Freitag: 7.00 bis 19.00 Uhr
und Samstag: 9.00 bis 17.00 Uhr.
Telefon:069 475-2625
Telefax: 069 475-2626
E-Mail: [email protected]
www.main-bgmed.de
Sie finden das MAIN • BGMED Rehazentrum
im Gebäudeteil G1.
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Wegweiser für Patienten
Fachabteilungen
Ambulante Operationen
Der medizinische Fortschritt mit verfeinerten
Operationstechniken und modernen Narkoseverfahren ermöglicht es heute, viele Eingriffe
ambulant durchzuführen. Selbstverständlich
müssen der medizinische Zustand des Patienten und dessen Umfeld dies zulassen. Während des gesamten Aufenthaltes werden Sie
von erfahrenem Fachpersonal betreut.
Konsiliarärzte werden vom behandelnden Arzt
zur Beratung über die Diagnose/Behandlung
eines Krankheitsfalles hinzugezogen. Die im
Folgenden aufgeführten Fachgebiete werden
im Rahmen einer Konsiliartätigkeit abgedeckt:
Augenheilkunde
Dr. med. Gerd Gemmer und Dr. med. Sabine
Schröder-Ricci in Zusammenarbeit mit dem
St. Marienkrankenhaus Frankfurt am Main
Dermatologie
Dr. med. Sylvie Pätzold und Dr. med. Diamant
Tahci
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Dr. med. Eberhard Losch und Dr. med.
Andreas Maier
Mikrobiologie und Labormedizin
MVZ Synlab Leverkusen
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Neurologie, Psychiatrie, Psychologische
Betreuung im Psychotraumatologischen
Zentrum für Diagnostik und Therapie (PZDT)
Dr. med. Holger Freytag – Neurologie,
Psychiatrie – Ärztliche Leitung PZDT,
Vertretung:
Dr. med. Barbara Wolff
Dipl.-Psych. Christina Krahl – Psychologische
Leitung PZDT, Psychologische Psychotherapeutin, Biofeedback-Therapeutin
Dipl.-Psych. Gordon Krahl – Psychologischer
Psychotherapeut, Biofeedback-Therapeut
Die im Folgenden aufgeführten Fachgebiete
werden im Rahmen einer Kooperation abgedeckt:
Visceral- und Gefäßchirurgie
Dr. med. Ulrike Wauer, Dr. med. Fabian Schön
in Zusammenarbeit mit der Klinikum Offenbach GmbH
Innere Medizin
Dr. med. Andreas Hauber und Dr. med.
Bin Tran-My in Zusammenarbeit mit der
Klinikum Offenbach GmbH
Pathologie
Dr. med. Susanne Braun in Zusammenarbeit
mit der Klinikum Offenbach GmbH
Thoraxchirurgie
Klinikum Offenbach GmbH
Urologie
Dr. med. Christos Pelekanos, Klinik für Urologie und Kinderurologie, in Zusammenarbeit
mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt am Main
Wegweiser für Patienten
Hygiene
Krankenhaushygiene
Die Hygiene ist, ähnlich wie die Mikrobiologie, eine junge Wissenschaft.
Ihre Anfänge liegen, verbunden mit Namen wie Pettenkofer, Pasteur
und Koch, Ende der 1990er-Jahre. Im Gegensatz zur kurativen Medizin,
die sich mit der Behandlung und Heilung von Krankheiten beschäftigt,
ist das Ziel der Hygiene, die Entstehung von Krankheiten oder Infektionen bereits im Vorfeld zu verhindern und den Patienten zu schützen.
Insbesondere die Krankenhaushygiene ist heute ein unverzichtbarer
Bestandteil des Gesundheitswesens. Durch intensive Kommunikation
und Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen unserer Klinik
sowie fortlaufende Schulungen und Fortbildungen schaffen wir dafür
die optimalen Voraussetzungen.
Dr. med. Rolf Teßmann
Vorsitzender der
Hygienekommission
Unser Hygieneteam
Unser Hygieneteam besteht aus einer Hygienefachkraft, hygienebeauftragten Ärzten, z. T. mit der Zusatzqualifikation „Krankenhaushygiene“,
hygienequalifizierten Pflegekräften sowie einem externen Arzt für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie. Sie beraten bei allen krankenhaushygienischen Fragestellungen, überwachen die Einhaltung der Bestimmungen und sind für die Fortschreibung, Umsetzung und Kontrolle nach
hessischer Krankenhaushygiene-Verordnung sowie der Vorgaben des
Robert-Koch-Instituts u. a. auch für die Hygienepläne der BGU Frankfurt
am Main verantwortlich. Insbesondere die hygienebeauftragten Pflegekräfte und Mitarbeiter der Funktionsdienste stehen als Ansprechpartner
zur Verfügung, kümmern sich vor Ort um die Umsetzung der festgelegten
Hygienemaßnahmen und sorgen für einen stetigen, aktiven Austausch
mit allen Beteiligten.
Unsere Hygienekommission
Unsere interdisziplinäre Hygienekommission ist mit Mitarbeitern aus den
wichtigsten Bereichen der Klinik besetzt und tagt als beschlussfähiges
Gremium für alle krankenhaushygienischen Maßnahmen mehrmals im
Jahr. Bei den Sitzungen werden aktuelle Themen aus dem Bereich der
Hygiene bearbeitet, aktuelle Gesetzes- und Vorschriftenänderungen
besprochen, neue hausinterne Regelungen verabschiedet und Bewertungen infektiologischer Daten vorgenommen.
Wie Sie sehen, wird Hygiene bei uns großgeschrieben und wir sind
erfolgreich darin, Krankenhausinfektionen zu vermeiden.
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Wegweiser für Patienten
Der Pflegedienst
Beatrix Falkenstein
Pflegedienstleiterin
Den hohen Ansprüchen an die
heutige Patientenversorgung
trägt auch der Pflegedienst der
BGU Frankfurt am Main durch
eine Vielzahl von innovativen
Entwicklungen Rechnung. So
wurden viele neue Berufsbilder
etabliert, wie auf Schmerztherapie spezialisierte Pflegekräfte
– genannt „Pain nurses“ – oder
Wundexperten und Fachkrankenpfleger für querschnittgelähmte
Menschen.
Durch den Einsatz von fast ausschließlich examiniertem Personal entwickelte sich der Pflegedienst zur wichtigen Schnittstelle des Krankenhausbetriebes und gewährleistet jederzeit effiziente Arbeitsabläufe im
Sinne einer ganzheitlichen Patientenversorgung auf höchstem Niveau.
Die Stationen im Einzelnen mit ihren pflegerischen Stationsleitungen:
Monika Lauckhardt
Stellvertreterin
STATION STATIONSLEITUNG PFLEGE
A3Intensivstation
A4Handchirurgie, Fußchirurgie A5Unfallchirurgie B3Wirbelsäulenchirurgie/Neurotraumatologie
B4Fußchirurgie, Sportorthopädie
B5Unfallchirurgie, Schmerztherapie, Komplexe Stat. Reha (KSR) B6Unfallchirurgie
K3Rückenmarkverletzte
K4Rückenmarkverletzte, Berufsg. Stat. Weiterbehandlung (BGSW)
K5 Septische Chirurgie
K6Septische Chirurgie
Agnes Averkamp
Ulrike Hermann
Cynthia Wolf
Jens Bassin
Susanne Stengel
Margit Erbeldinger
Astrid Jungmann
Sabine Schwermann
Sabine Schwermann
Stellv. Stationsleitung: Ilka Giesel
Stellv. Stationsleitung: Sari Skottke
24
Wegweiser für Patienten
Sozialdienst und Berufshilfe
Ein Krankenhausaufenthalt kann den gesamten Alltag durcheinanderbringen: Die neue Lebenssituation wirft viele Fragen auf. Unsere
Mitarbeiter/-innen des Sozialdienstes und der Berufshilfe informieren,
beraten und unterstützen Sie bei daraus resultierenden sozialen, persönlichen, beruflichen und finanziellen Problemen. Die vielfältigen
Hilfestellungen werden individuell auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt.
Der Sozialdienst bzw. die Berufshilfe berät Patienten und Angehörige
gerne in einem persönlichen Gespräch zu:
• Psychosozialer Betreuung
• Sozialer und wirtschaftlicher Intervention
• Hilfe bei der Nachsorge, ambulant und stationär
• Medizinischer und beruflicher Rehabilitation
Martin Schaller
Leiter der Abteilung
Sozialdienst
Alle Mitarbeiter/-innen unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht. Da die Patienten häufig direkt in ihrem Zimmer aufgesucht werden,
sind unsere Mitarbeiter/-innen während der Dienstzeiten nicht immer
in ihren Büros anzutreffen. Eine telefonische Terminvereinbarung ist
daher sinnvoll.
Wir sind erreichbar: Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr
und Freitag 8.00 bis 13.30 Uhr nach telefonischer Vereinbarung.
Sozialdienst:
Zimmer A 613: Martin Schaller, Telefon: 069 475-2471,
Fax: 069 475-2472, E-Mail: [email protected]
Zimmer A 606: Heidi Sagermann, Telefon: 069 475-2202,
E-Mail: [email protected]
Zimmer B 237: Anette Hirsch-Uhlmann, Telefon: 069 475-2965
(Montag und Mittwoch: Arbeitsbelastungserprobung – BG-Patienten),
E-Mail: [email protected]
Markus Enders
Berufshelfer
Berufshilfe:
Zimmer B 237: Markus Enders, Telefon: 069 475-2965 (Dienstag
und Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr) oder mobil: 0171 8904588
25
Wegweiser für Patienten
Kosten und Leistungen
Für Patienten der gesetzlichen Kranken- oder
Unfallversicherung rechnen wir die Behandlungskosten direkt mit dem zuständigen Kostenträger ab. Wir informieren Ihre Krankenbzw. Unfallversicherung über Ihre Aufnahme
sowie über Ihre Entlassung.
Bei gesetzlich krankenversicherten Patienten
benötigen wir – außer bei einer Notfallbehandlung – den Einweisungsschein des Arztes, auf
dessen Rat Sie zu uns gekommen sind. Mithilfe des ärztlichen Einweisungsscheins stellen
wir einen Kostenübernahmeantrag an Ihre
Krankenkasse, die sich dann im Rahmen einer
Kostenübernahmeerklärung zur Übernahme
der Krankenhauskosten bereit erklärt.
Mit der Kostenübernahme Ihrer gesetzlichen
Kranken- oder Unfallversicherung sind die so
genannten Regelleistungen des Krankenhauses abgedeckt. Diese umfassen die Verpflegung, die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer und die Pflege sowie alle notwendigen
Untersuchungen und Behandlungsformen einschließlich der ärztlichen Leistungen.
In Ausnahmefällen kann es erforderlich sein,
dass diese Kostenübernahmeerklärung bereits im Vorfeld beantragt werden muss, wenn
Leistungen durchgeführt werden sollen, die
über die Regelleistung des Kostenträgers hinausgehen (z. B. Durchführung eines ambulanten Eingriffs unter medizinisch nicht erforderlichen stationären Bedingungen auf Wunsch
des Patienten). Darauf werden Sie durch Ihren
behandelnden Arzt oder ggf. durch die Mitarbeiter der Patientenaufnahme aufmerksam
gemacht.
26
Fragen Sie uns nach den so genannten Wahlleistungen. Wir beraten Sie gerne.
Wahlleistungen sind über die Regelleistungen
hinausgehende Sonderleistungen (z. B. Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung). Sie können unabhängig vom
Krankenversicherungsverhältnis von jedem
Patienten gesondert abgeschlossen werden.
Die Kostenübernahme für wahlärztliche Leistungen/Wahlleistungen im Zusammenhang
mit einer Berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung/Rehabilitation ist von Ihrem individuell abgeschlossenen Versicherungsvertrag
abhängig. Prüfen Sie bitte, ob Ihre private
Krankenversicherung/Beihilfe oder Ihre gesetzliche Krankenversicherung diese Kosten
abdeckt.
Patienten, die das Bestehen eines Krankenversicherungsverhältnisses nicht nachweisen
oder keine ausreichende Kostenübernahmeerklärung vorlegen können, haben die gesamten Kosten des Klinikaufenthaltes selbst zu
tragen; weiterhin ist eine Vorauszahlung zu
leisten.
Wegweiser für Patienten
Auf der Station
Auf Ihrer Station werden Sie von qualifiziertem
Fachpersonal betreut. In einem Aufnahmegespräch erfasst die Pflegekraft noch einige persönliche Daten (Gesundheitsausweis und zurzeit verordnete Medikamente sind hier zu
nennen), die für Ihre Behandlung und Pflege
bedeutsam sind. Sollten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigen oder eine
Bescheinigung über Ihren stationären Aufenthalt, teilen Sie dies bitte mit. Sie werden vom
Pflegepersonal über die Örtlichkeiten, die Organisation, die festgelegten zeitlichen Abläufe sowie über die am Bett befindliche Rufanlage informiert. Zu diesem Zweck werden
regelmäßige Pflegevisiten durchgeführt. Da
Notfälle nicht planbar sind, kann es sein, dass
während Ihres stationären Aufenthaltes eine
Verlegung erfolgen muss. Unter Berücksichtigung Ihrer Erkrankung ist es wichtig, Ihre
Selbstständigkeit so früh als möglich zu fördern. Unser Ziel ist es, zu Ihrer Genesung beizutragen. Dies geht nur mit Ihrer Hilfe.
zieller pflegerischer Maßnahmen zur Förderung des Heilungsprozesses sowie die Vorbereitung und Überwachung vor und nach Ihrer
Operation. Das Pflegepersonal ist Tag und
Nacht an 7 Tagen der Woche für Sie da.
Ärztliche Behandlung
Ihre Behandlung liegt vor allem in den Händen
des jeweiligen Stationsarztes, der unter der
Leitung von Chef- und Oberärzten für die Diagnose und Therapie verantwortlich ist.
Vertrauen Sie Ihrem Arzt und sprechen Sie mit
ihm über alles, was Sie bedrückt. Je offener Sie
darüber sprechen, was Ihnen unklar ist, umso
detaillierter kann Ihnen der Arzt Auskunft geben. Unsere Ärzte sind bemüht, alle aufkommenden Fragen gewissenhaft zu beantworten
und Sie zu informieren.
Ärztliche Empfehlungen sollten Sie nicht nur
im eigenen Interesse befolgen, sondern auch,
weil der Arzt die Verantwortung sonst nicht
übernehmen kann.
Operationen, Narkosen und sonstige ärztliche
Eingriffe werden nur mit Ihrer Einwilligung
durchgeführt. Sie werden über Art und Umfang
des geplanten Eingriffs sowie über die damit
verbundenen Risiken und möglichen Komplikationen aufgeklärt.
Das Pflegepersonal ist für die Patienten im Einsatz
Das Aufgabengebiet des Pflegepersonals ist
vielfältig, es umfasst die Unterstützung bei der
täglichen Körperpflege, die Durchführung spe-
Da wir ein Akutkrankenhaus sind und auch
notfallmäßig operieren müssen, kann es unter
Umständen zu Wartezeiten sowie zu Verschiebungen des Operationstermins kommen. Wir
bitten Sie dafür um Ihr Verständnis.
27
Wegweiser für Patienten
Akutschmerzmanagement
Liebe Patientin, lieber Patient,
die erfolgreiche Behandlung von Schmerzen
vor und nach einer Operation ist uns sehr
wichtig. Viele Menschen gehen in eine Klinik
und haben Angst vor Schmerzen nach der Operation – das muss nicht sein. Das Motto „Zähne
zusammenbeißen“ ist nicht mehr zeitgemäß.
Unser Ziel bei der Schmerztherapie
Wir möchten, dass auf Ihrem Weg zur Genesung Schmerzen nicht zu einem Problem oder
Hindernis werden. Daher setzen wir neben
einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten
Schmerztherapie mit verschiedenen Medikamenten in vielen Fällen auch Schmerzkatheter,
physikalische und andere nicht-medikamentöse Verfahren ein.
Wir fragen, wie es Ihnen geht –
Schmerzerfassung
Ihre Schmerzen sind unser Thema: Während
Ihres stationären Aufenthaltes werden wir regelmäßig auf Sie zukommen und Sie gezielt
nach Ihren Schmerzen sowie der Wirkung und
Verträglichkeit der eingesetzten Medikamente
befragen. So können wir die Schmerztherapie
optimal an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.
Zur Schmerzerfassung verwenden wir eine
Skala von 0 bis 10, wobei 0 kein Schmerz bedeutet und 10 der für Sie maximal vorstellbare
Schmerz. Sie erhalten zusätzlich eine Skala
zur Selbsterfassung während therapeutischer
Maßnahmen, damit wir sehen können, wie
sich der Schmerz während der Therapie entwickelt.
28
Durch eine optimal angepasste Schmerztherapie möchten wir erreichen, dass …
• Ihre Schmerzen gelindert werden und
Sie sich wohl fühlen,
• Schmerzen Sie nicht in Ihrer Mobilität
beeinträchtigen,
• Ihre Wunden gut heilen,
• Komplikationen vermieden werden.
Schmerzkatheter
Bei einer Vielzahl von Eingriffen kann durch
einen direkt vor der Operation angelegten
Schmerzkatheter eine sehr effiziente und nebenwirkungsarme Schmerztherapie für Sie
erreicht werden. Hierbei setzen wir kleine, problemlos tragbare Pumpen ein, über die Sie
sich bei Bedarf auch selbst per Knopfdruck
das schmerzstillende Lokalbetäubungsmittel
verabreichen können.
Visite bei einer zufriedenen Patientin mit
Schmerzkatheter
Wenn Sie einen Schmerzkatheter haben,
finden täglich Schmerzvisiten durch speziell
qualifizierte Pflegekräfte statt. So stellen wir
sicher, dass die Therapie über den Schmerzkatheter stets optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Haben Sie Fragen? Sprechen Sie
uns an – wir sind für Sie da!
Wegweiser für Patienten
Patientensicherheit
Im Mittelpunkt jeder qualitätsorientierten Gesundheitsversorgung steht die Sicherheit des
Patienten. Unerwünschte Ereignisse, die das
ungewollte Ergebnis einer Behandlung sind,
gefährden die Patientensicherheit. Deshalb
setzt sich das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) für Strategien zur Vermeidung
unerwünschter Ereignisse ein. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) veröffentlicht die Ergebnisse seiner Projekte und
stellt sie allen Einrichtungen und Interessierten im deutschen Gesundheitswesen kostenlos zur Verfügung. Ein wichtiges Praxisinstrument sind die Handlungsempfehlungen. Bisher
stehen u. a. Empfehlungen zur Vermeidung
von Eingriffsverwechslungen zur Verfügung.
Alle Mitarbeiter in unserem Hause leisten ihren Beitrag, um Sie umfangreich aufzuklären
und Ihnen die bestmögliche Versorgung angedeihen zu lassen. Neben dem aufklärenden
Arzt werden Sie im Verlauf Ihres Krankenhausaufenthaltes eine Reihe weiterer Menschen
kennen lernen, die an Ihrer Behandlung beteiligt sind: das Pflegepersonal, das Team behandelnder Ärzte, die Anästhesisten, die Mitarbeiter des Transportdienstes u. a. m. Viele
Menschen also tragen dazu bei, dass Ihre Behandlung erfolgreich verläuft. Unbedingte
Voraussetzung dafür ist, dass alle Aufgaben
gut organisiert und klar definiert sind. Zum
Beispiel muss sichergestellt sein, dass zu jedem Zeitpunkt Ihre Identität bekannt ist und
alle Verantwortlichen wissen, welcher Eingriff
bei Ihnen an welcher Stelle des Körpers vorgenommen wird. Um dies zu gewährleisten, setzen wir zur Sicherheit der Patienten in unserem
Hause Qualitätsmaßnahmen um, mit denen
Im Gespräch mit Ihrem Arzt werden Sie über den
Eingriff aufgeklärt
wir Sie vertraut machen möchten:
• Vor dem Eingriff werden Sie mehrfach
nach Ihrem Namen, Ihrem Geburtsdatum
und Ihrem Eingriff befragt. Sie werden
gebeten, auf das Körperteil zu deuten,
welches operiert werden soll.
• Unmittelbar vor der Anästhesie (Narkose)
werden Sie ein weiteres Mal nach Ihrem
Namen befragt.
• Im Operationssaal wird sich das gesamte
Operationsteam vor Beginn des Eingriffs
nochmals vergewissern, dass Ihre Identität
sichergestellt ist, dass der richtige Eingriff
vorgenommen wird und dass alle Unterlagen – z. B. Röntgenbilder – vor Ort vorhanden sind. Erst wenn alle diese Punkte mit
einem „Ja“ beantwortet sind, wird man mit
dem Eingriff beginnen.
Wenn Sie also mehrfach nach Ihren persönlichen Daten und dem geplanten Eingriff gefragt
werden, besteht kein Anlass, verunsichert zu
sein. Unsere Mitarbeiter kennen Sie und Ihren
persönlichen Behandlungsplan. Indem Sie
unsere Fragen beantworten, tragen Sie aktiv
dazu bei, die Sicherheit und Qualität unserer
Arbeitsabläufe zu gewährleisten.
29
Wegweiser für Patienten
Ethikbeirat
Ethikbeirat der Berufsgenossenschaftlichen
Unfallklinik
Seit der Ethikbeirat 2009 offiziell gegründet wurde, verfügt die BG Unfallklinik über einen beratenden Ausschuss, der sich neben den fachlichen Gesichtspunkten insbesondere mit den Wünschen, Interessen
und Bedürfnissen der Patienten und Angehörigen auseinandersetzt.
Besonders wichtig sind hier die menschlichen und ethischen Aspekte
der Patientenselbstbestimmung und Patientenbetreuung.
Dr. med. Rolf Teßmann
Vorsitzender
Ethikbeirat
Der Ethikbeirat, der sich aus Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen zusammensetzt, unterliegt den gleichen strengen Grundsätzen der
Vertraulichkeit und Verschwiegenheit wie alle Mitarbeiter der Klinik.
Alle Mitglieder des Ethikbeirates sind ehrenamtlich beratend tätig.
Im vertraulichen Gespräch gehen wir auf die Bedürfnisse von Patienten und
Angehörigen ein
30
Wegweiser für Patienten
Unsere Aufgabe ist somit einerseits die Beratung von Patientinnen und
Patienten sowie deren Angehörigen in ethischen Fragen. Wir möchten
dazu beitragen, insbesondere Verantwortung, Selbstbestimmungsrecht, Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, Rücksicht und Mitgefühl als
gelebte moralische Werte in der BG Unfallklinik zu fördern und zu prägen.
Andererseits geben wir auch Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unserer Klinik Empfehlungen im Umgang mit ethischen Fragestellungen. Die
Haltungen, Interessen, Positionen von Menschen, die von einer Situation fachlich, menschlich und ethisch betroffen sind, gilt es zu verstehen,
zu diskutieren und transparent zu machen.
Andrea Ecimovic
Stv. Vorsitzende
Ethikbeirat
Die Beratung durch den Ethikbeirat ist eine Form der Unterstützung bei
der Suche nach einer Problemlösung in der Patientenbetreuung. Mit
Kompetenzen in der Fall- und Problemanalyse, in der Gesprächsführung
und in den verschiedenen Fachdisziplinen versuchen wir, Lösungen
bei Konflikten zu finden.
Die Ethikberatung bedeutet nicht, dass eine ärztliche Entscheidung an
den Ethikbeirat „delegiert“ wird. Angestrebt wird vielmehr, dass die
jeweilige Entscheidung ausgewogen getroffen werden kann und die
relevanten ethischen Kriterien und Werte aller Beteiligten (Patient, Angehöriger und Behandelnde) berücksichtigt werden.
Organisation:
Der Ethikbeirat tritt turnusmäßig zusammen, um aktuelle Themen zu
erörtern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Ausschuss einzuberufen oder einzelne Mitglieder anzufragen, um Anliegen von Patienten,
deren Angehörigen sowie dem Behandlungsteam zu klären.
Dr. med.
Andreas Cornel
Stv. Vorsitzender
Ethikbeirat
Anfragen an den Ethikbeirat können Sie per E-Mail richten an:
[email protected]
Weitere Informationen zum Thema Patientenverfügungen und Vollmachten
finden Sie auf unserer Homepage unter: www.bgu-frankfurt.de → Patienten &
Besucher → Rund um den Aufenthalt → Ethikbeirat
31
Wegweiser für Patienten
Entlassung
Vor der Entlassung
Nicht nur die stationäre Aufnahme ist mit Formalitäten und organisatorischen Fragen verbunden, sondern auch Ihre Entlassung nach
der Behandlung. Den voraussichtlichen Entlassungstermin spricht der behandelnde Arzt
mit Ihnen ab. Bitte klären Sie rechtzeitig, wie
Sie nach Hause kommen. Sollten Sie voraussichtlich spezielle Hilfsmittel für zu Hause,
häusliche Pflege oder personelle Hilfe benötigen, sprechen Sie Ihren Stationsarzt/Ihre Pflegekraft bitte frühzeitig darauf an. Sie können
in Kooperation mit dem Sozialdienst und in
Zusammenarbeit mit Ihrer Krankenkasse die
Einzelheiten abklären lassen und – soweit
möglich – entsprechende Maßnahmen veranlassen. Besonders wichtig ist die frühzeitige
Terminierung von ambulanter Physiotherapie
und Lymphdrainage zur Festigung des Therapieerfolgs nach der stationären Behandlung.
Falls eine stationäre Rehabilitation (z. B. als
berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung „BGSW“) oder eine Anschlussheilbehandlung („AHB“) erforderlich sein sollte, muss dies frühzeitig organisiert werden. Ihr
Stationsarzt, Ihre Stationsschwester und unser Sozialdienst helfen Ihnen weiter und beraten Sie. Klären Sie bitte, durch wen die ambulante Weiterbehandlung erfolgen wird. In der
Regel wird die Behandlung von Ihrem einweisenden Arzt oder Hausarzt weitergeführt. Falls
es sich um einen Arbeits- oder Wegeunfall
handelte, muss die Weiterbehandlung durch
einen so genannten Durchgangsarzt (D-Arzt)
erfolgen. Ihr Stationsarzt kann Sie hierzu beraten. Vor Ihrer Entlassung führen Sie mit dem
Stationsarzt ein Entlassungsgespräch, in dem
Ihre Fragen umfänglich geklärt werden sollten.
32
•
Ambulante Weiterbehandlung
in der BGU
• bei Arbeitsunfällen grundsätzlich möglich,
je nach Schweregrad der Verletzung und
auf Veranlassung Ihrer Ärzten,
• bei ambulanten privat versicherten Patienten grundsätzlich möglich, Terminvereinbarung über die zuständigen Sekretariate,
• bei gesetzlich versicherten Patienten unter
bestimmten Voraussetzungen, z. B. im Rahmen einer gesetzlich definierten so genannten nachstationären Behandlung oder auf
besondere Veranlassung, je nach Schweregrad der Verletzung und auf Veranlassung
Ihrer Ärzte.
Mit dem Medizinischen Versorgungszentrum der BGU sowie einigen niedergelassenen Ärzten besteht eine besonders enge
fachliche Kooperation („Expert-Partner“).
Fragen Sie danach.
Hierzu ist es sinnvoll, wenn Sie sich darauf vorbereiten und Ihre Fragen schriftlich notieren,
um nichts zu vergessen. Auch zum späteren Erinnern von Einzelheiten des Gesprächs können
Notizen hilfreich sein. Zudem wird eine Pflegekraft mit Ihnen in einem Gespräch eine Checkliste durchgehen, auf der Sie ankreuzen können, was Sie für Ihre Entlassung benötigen, wie
z. B. Hilfsmittel, Bescheinigungen, Transport
etc. Wir gehen gerne auf Ihre Wünsche ein. Sollten Sie gegen ärztlichen Rat die Klinikbehandlung vorzeitig beenden wollen, respektieren wir
Ihre Entscheidung. Wir müssen jedoch darauf
bestehen, dass Sie dies mit Ihrer Unterschrift
bestätigen.
Wegweiser für Patienten
Am Entlassungstag
Bitte überprüfen Sie, ob Sie nichts vergessen
haben. Kleidungsstücke oder persönliche Gegenstände können nur bei zweifelsfreier Zuordnung nachgeschickt werden. Eine Haftung
kann hier nicht übernommen werden. Sie erhalten persönlich sämtliche Behandlungsunterlagen vom Arzt oder der Pflegekraft ausgehändigt. Wir bitten Sie, natürlich in Abhängigkeit von Ihrem Gesundheitszustand und
Ihrer Belastbarkeit, uns Ihr Zimmer am Entlassungstag möglichst frühzeitig wieder zu überlassen und den Aufenthaltsraum oder die Sitzgelegenheiten auf der Station während einer
ggf. noch erforderlichen Wartezeit zu nutzen.
Melden Sie bitte am Kassenautomaten Ihre
Multimediakarte gemäß der Anweisung ab.
Das Chipkartenpfand und nicht verbrauchte
Gebühren erhalten Sie zurück. Wenn Sie Hilfe
beim Transport zum Ausgang benötigen, informieren Sie unser Pflegepersonal rechtzeitig.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Bitte füllen Sie
den Patientenfragebogen aus und bewerten
Sie Ihren Aufenthalt bei uns. Den Fragebogen
erhalten Sie jederzeit auf der Station. Zudem
haben Sie die Möglichkeit, uns über das Multimediaterminal an Ihrem Bett zu bewerten.
Dazu benötigen Sie die TAN-Nummer, die wir
Ihnen bei Ihrer Aufnahme überreicht haben.
Wir freuen uns auch über persönlich geäußertes Lob oder Kritik. Nur so können wir gut bleiben und kontinuierlich besser werden – für Sie
und Ihre Gesundheit.
Das Ärzteteam der BGU Frankfurt am Main wünscht Ihnen eine schnelle Genesung und alles Gute!
33
Wegweiser für Patienten
Wissenswertes von A bis Z
Allgemeines
Außenbereich/Klinikgarten
Haus- und Besuchsordnung
Wir bitten Sie, unsere Haus- und Besuchsordnung zu beachten. Sie gibt Hinweise für das
Verhalten der Patienten, deren Begleitpersonen und Besucher, die sich im Klinikbereich
aufhalten. Sie soll das einvernehmliche Zusammenleben während Ihres Klinikaufenthaltes erleichtern und ist für alle verbindlich, die
im Hause ein- und ausgehen. Wir bitten alle
Patienten, Begleitpersonen und Besucher, die
Anordnungen der Ärzte, des Pflegepersonals
und der Verwaltung zu beachten.
Alkohol
... ist im Klinikbereich verboten. Bitten Sie Ihre
Besucher, keinen Alkohol mitzubringen oder
zu sich zu nehmen.
Aufenthaltsräume
Jeder freut sich, wenn die Genesung so weit
fortgeschritten ist, dass er nicht mehr ans Bett
gebunden ist. Wann der richtige Zeitpunkt für
das Aufstehen gekommen ist, sollten Sie mit
den behandelnden Ärzten besprechen. Auf
jeder Station gibt es Aufenthaltsräume in
denen Zeitschriften und Zeitungen für Sie
bereitliegen.
34
Wenn Ihr Gesundheitszustand es zulässt, Sie
nicht mehr ans Bett gebunden sind sowie nach
vorheriger Rücksprache mit einem der behandelnden Ärzte, können Sie sich in unserem
idyllischen Klinikgarten auf eine der Patientenliegen oder Parkbänke begeben, die Natur genießen oder ein Gespräch mit Freunden und
Angehörigen führen– fernab vom Klinikalltag.
Wir wünschen dabei viel Vergnügen!
Besuch
Jeder freut sich über Besuch, deshalb haben
wir die Besuchszeiten großzügig geregelt.
Montags bis sonntags in der Zeit von 10.00 bis
20.00 Uhr. Besuche können aber auch anstrengend sein, für Sie und Ihre Mitpatienten,
die vielleicht mehr Ruhe brauchen als Sie. In
der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr bitten wir des-
Wegweiser für Patienten
halb um besondere Rücksichtnahme, da viele
Patienten Mittagsruhe halten. Der Aufenthalt
auf der Klinikterrasse ist im Sommer bis 22.00
Uhr und im Winter bis 21.00 Uhr gestattet. Im
Interesse der Patienten kann der Besuch ganz
untersagt oder nur einem bestimmten Besucherkreis gestattet werden. Die Zahl der anwesenden Besucher im Krankenzimmer kann
beschränkt werden. Auch während der Besuchszeit sind ärztliche oder pflegerische
Maßnahmen erforderlich, bitte haben Sie Verständnis dafür und folgen Sie den Anweisungen des Personals. Besucher, die an übertragbaren Krankheiten leiden, sollten von einem
Krankenbesuch absehen. Kinder unter 14 Jahren sollten nur in Begleitung und unter hinreichender Beaufsichtigung Erwachsener mitgebracht werden. Aus hygienischen Gründen ist
es nicht gestattet, Tiere und Topfpflanzen mitzubringen.
Besondere Bestimmungen gelten für die
Intensivbereiche:
Besuche sind nur nach vorheriger Anmeldung
und nur mit ärztlicher Erlaubnis möglich.
Fernsehen
... können Sie während des Klinikaufenthaltes
auf unserem Multimediaterminal, das Sie an
jedem Bett finden. Hier können Sie sich Ihr eigenes Programm zusammenstellen. Bitte benutzen Sie dazu die Kopfhörer. Eine Absprache
mit Ihren Zimmernachbarn ist nicht mehr nötig.
Friseur
Friseur, medizinische und Diabetikerfußpflege, Spangentechnik, Kosmetik, Nagelstudio
Das Team steht Ihnen Donnerstag und Samstag ab 9.00 Uhr nach Terminvereinbarung in
der Ebene B1 in Raum 102 – bei den Räumen
der Rehabilitation – zur Verfügung. Telefonisch
erreichen Sie unsere Friseurin unter der Nummer 069 475-2651 (hausintern) oder unter:
06007 949104.
Fundstücke
… können Sie wie bisher an der Außenpforte
oder im Schwesternzimmer auf Ihrer Station
abgegeben. Sie können die Fundsachen aber
auch in Raum E 202 in der Abteilung Transport
und Logistik abgeben. Dort werden die Sachen
6 Monate aufbewahrt. Sollten Sie also etwas
vermissen, fragen Sie bitte in Raum E 202 nach
oder rufen Sie uns unter der hausinternen
Nummer 2784 an.
Gehschule
In unserem Haus steht Ihnen eine Gehschule
zur Verfügung. Zu Ihrer eigenen Sicherheit bitten
wir, grundsätzlich festes Schuhwerk zu tragen.
35
Wegweiser für Patienten
Wissenswertes von A bis Z
Internet
Um im Netz zu surfen oder E-Mails zu schreiben
und abzurufen, können Sie das Multimediaterminal direkt an Ihrem Bett nutzen. Sie müssen hier lediglich eine Flatrate von 2,50 Euro
am Tag bezahlen. Bitte beachten Sie dazu
auch die Bedienungsanleitung. Ausführliche
Informationen über die Klinik finden Sie unter
www.bgu-frankfurt.de.
Kasse
Die Kasse befindet sich im K-Gebäude und ist
im Zuge der Baumaßnahmen in den Container
vor dem Haupteingang umgezogen. Bitte beachten Sie die Beschilderung dazu. Die Kassenöffnungszeiten sind Montag, Dienstag,
Mittwoch und Freitag von 9.00 bis 11.15 Uhr.
Wertgegenstände und wichtige Dokumente
können Sie an der Kasse gegen Quittung hinterlegen. Für den Verlust von nicht bei der
Verwaltung gegen Quittung hinterlegten Wertsachen und Geldbeträgen kann das Krankenhaus keine Haftung übernehmen.
Kleidung
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit in die
Klinik, mit der Sie sich auch außerhalb des
Zimmers aufhalten können. Geeignet ist etwa
ein Jogginganzug. Denken Sie auch an festes,
geschlossenes Schuhwerk und gegebenenfalls an Badebekleidung.
36
Klinikseelsorge/Gottesdienst
Die Zeit eines Krankenhausaufenthaltes ist mit
großen Herausforderungen verbunden. Sie
werden aus Ihrem Alltag herausgerissen, vielleicht haben Sie gerade einen Unfall erlitten
oder stehen vor einer Operation. Wenn Sie
über das, was Sie bewegt, ein Gespräch suchen, stehen wir Ihnen als Klinikseelsorge gerne zur Verfügung. Wir, Schwester Ruth Arnold
CJ, katholische Krankenhausseelsorgerin,
Telefon: -2289, und Lothar Jung-Hankel, evangelischer Krankenhauspfarrer, Telefon: -2288,
arbeiten ökumenisch an der BGU zusammen.
Wir freuen uns, Zeit für Sie zu haben. Sonntags
um 10.30 Uhr sind Sie herzlich zum Gottesdienst eingeladen, jederzeit steht Ihnen der
Andachtsraum als Raum der Stille zum persönlichen Gebet und zur Besinnung offen. Er befindet sich im Gang links hinter dem „Café/
Restaurant“. Zudem bieten wir auch musli-
Wegweiser für Patienten
haben Sie die Möglichkeit, mit EC-Karte/Kreditkarte (VISA, AMEX, EUROCARD) oder bar
zu bezahlen. Kassenöffnungszeiten siehe
Seite 36.
Multimediaterminal
mischen Patienten eine Seelsorge an. Der gemeinnützige Verein „Der grüne Halbmond“
übernimmt die islamische Krankenhausseelsorge. Hier die Kontaktdaten:
Mobil: 0151 61004090, Telefon: 069 175373736,
E-Mail: [email protected]
Krankenhauszuzahlung
Die Mitarbeiter der Patientenaufnahme werden
Sie auf Ihre Zuzahlungspflicht gemäß § 39,
Abs. 4 SGB V hinweisen, welcher besagt, dass
alle Patienten, die das 18. Lebensjahr vollendet
haben, 10 Euro pro Krankenhaustag für maximal 28 Tage im Jahr zu entrichten haben. Wir
bitten Sie, den von Ihnen zu zahlenden Betrag
spätestens am Entlassungstag an der Klinikkasse zu entrichten, damit dieser an die Krankenkasse weitergeleitet werden kann. Hier
Wir freuen uns, dass wir allen unseren Patienten ein hochmodernes Multimediaterminal zur
Verfügung stellen können. Mit dieser Technologie sind wir Vorreiter in ganz Deutschland.
Ähnlich wie bei Langstreckenflügen von renommierten Fluglinien kann der Patient mit
dem Multimediaterminal telefonieren, fernsehen, Radio hören, im Internet surfen, spielen
– sogar mit eigener Spielekonsole – oder
DVDs sehen. Das Multimediaterminal lässt
sich durch Berührung der Monitoroberfläche
(Touchscreen) aktivieren und steuern. Mithilfe
einer Chipkarte, die mit mindestens 5 Euro
geladen sein muss, kann es dann losgehen.
Bitte beachten Sie hierzu auch die Bedienungsanleitung.
Parkplätze
Parkplätze sind für Angehörige und Besucher
ausgewiesen und kostenpflichtig. Die Parkgebühr beträgt für jede angefangene Stunde
1,50 Euro. Der Tageshöchstsatz beträgt
15 Euro. Bei Verlust oder fahrlässiger Beschädigung des Parkscheins wird eine Gebühr von
20 Euro erhoben. Die Parkordnung hängt an
der Einfahrt zum Parkdeck aus. Für Patienten,
die während ihres Klinikaufenthaltes ihr Fahrzeug auf dem Klinikgelände abstellen, sind
37
Wegweiser für Patienten
Wissenswertes von A bis Z
die Parkplätze ebenfalls kostenpflichtig. Fahrräder sind auf den dafür gekennzeichneten
Stellflächen zu parken. Kraftfahrzeuge aller Art
sind auf eigene Gefahr abzustellen. Im gesamten Klinikbereich gilt die Straßenverkehrsordnung.
Patientensicherheit
Patientenfürsprecher
©shotshop
Lothar Jung-Hankel nimmt gerne Ihre Anregungen und auch Ihre Beschwerden entgegen.
Sie finden Herrn Jung-Hankel im Gebäude N,
1. Stock, Zimmer 110.
Wir bitten Sie, zu Ihrer eigenen Sicherheit feste,
geschlossene Schuhe für Ihre Rehabilitationsmaßnahmen in der Klinik mitzubringen. Damit
können Stürze verhindert werden. Bitte denken
Sie auch daran, vorhandene Hilfsmittel, wie
z. B. Gehhilfen, mit in die Klinik zu bringen.
Patientenzufriedenheit
Lothar Jung-Hankel, Patientenfürsprecher
Telefon: 069 475-2948
E-Mail: [email protected]
bgu-frankfurt.de
38
Ihr Lob, Ihre Kritik oder auch Ihre Anregungen
sind ein wichtiger Baustein, um unsere Qualität zu verbessern. Wir möchten wissen, was Sie
von uns erwarten. Um Ihren Ansprüchen gerecht werden zu können, ist Ihre Mithilfe
gefragt. Durch die Umsetzung Ihrer Idee kann
Wegweiser für Patienten
ein Verbesserungspotenzial geschaffen werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass
nicht alle Anregungen immer gleich und sofort
umgesetzt werden können.
Ihre Meinung ist uns wichtig
• Sie haben eine Situation erlebt, in der
Sie unzufrieden waren?
• Sie haben konkrete Vorschläge und
Hinweise für Verbesserungen?
• Sie wollen uns helfen, besser zu werden?
• Sie wollen uns loben?
Wir wollen Ihre Zufriedenheit ermitteln, helfen
Sie uns! Wir bieten Ihnen mehrere Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten.
Telefonisch:
Information 069 475-0, von hier werden
Sie weitergeleitet.
Persönlich:
Petra Heun-Humbert
(nach vorheriger Anmeldung)
Schriftlich:
BG-Unfallklinik Frankfurt am Main
Beschwerdemanagement
Petra Heun-Humbert
Friedberger Landstraße 430
60389 Frankfurt am Main
Zudem haben Sie die Möglichkeit, über das
Multimediaterminal an Ihrem Bett an einer
Patientenumfrage teilzunehmen. Dazu benötigen Sie die TAN, die Ihnen bei Ihrer Aufnahme ausgehändigt wurde.
Pflege
Friseur, med. und Diabetikerfußpflege,
Spangentechnik, Kosmetik, Nagelstudio
Siehe unter „Friseur“, Seite 35.
Post
Ihre eingehende Post wird Ihnen von Servicekräften ausgehändigt. Sollten Sie nicht selbst
die Möglichkeit haben, Ihre Post einzuwerfen,
wenden Sie sich bitte an das Personal. Unsere
Mitarbeiter werden Ihnen gerne bei der Weiterleitung Ihrer Post behilflich sein.
Rauchen und Brandschutz
Wir bitten Sie, folgende Regeln zu beachten:
Rauchen, der Umgang mit offenem Feuer sowie
das Anzünden von Kerzen ist im gesamten Klinikum nicht gestattet. Wir sind ein rauchfreies
Krankenhaus, geraucht werden darf nur in ausgewiesenen Raucherzonen.
Per E-Mail:
[email protected]
Telefax:
069 475-2566
39
Wegweiser für Patienten
Wissenswertes von A bis Z
Schwimmbad
Im Rahmen Ihrer Therapie steht Ihnen ein
Schwimmbad in der Ebene B1 zur Verfügung.
Wir bitten Sie aus hygienischen Gründen, von
Kosmetika aller Art abzusehen. Schwimmen
ist nur in Badebekleidung gestattet.
©shotshop
Sozialdienst/Berufshilfe
Bitte werfen Sie keine glühende Asche oder
dergleichen in Papierkörbe, Mülltonnen oder
andere Behältnisse.
Bei Nichtbeachtung dieser Hinweise kann es
durch die vorhandenen Brandmelder, die im
gesamten Klinikum installiert sind, zur Auslösung eines Alarms und zum Einsatz der Feuerwehr kommen. Sollten Sie ein Feuer oder
andere nach Ihrer Meinung wichtige Störungen
entdecken, benachrichtigen Sie bitte sofort
das Klinikpersonal.
Bitte bewahren Sie Ruhe!
Benutzen Sie keine Aufzüge!!!
Feuerlöscher befinden sich auf allen Stationen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr verhalten Sie sich bitte gemäß den Anweisungen des
Klinikpersonals. Beim Verlassen eines Raumes
schließen Sie bitte Fenster und Türen, damit
grenzen Sie den Brandherd ein und verhindern, dass dieser sich durch eine weitere Luftzufuhr ausbreitet.
40
Aufgabe des Sozialdienstes und der Berufshilfe ist es, Ihnen durch Beratung, Vermittlung
und Einleitung von Hilfen zur Seite zu stehen,
wenn Sie oder Ihre Angehörigen Rat oder Hilfe
in sozialen Angelegenheiten suchen oder medizinische und berufliche Rehabilitation erforderlich ist. Sind aufgrund Ihrer Erkrankung unvorhersehbare Schwierigkeiten oder Probleme
aufgetreten, befinden Sie sich in sozialer oder
wirtschaftlicher Bedrängnis oder befürchten
Sie diese, sind die Mitarbeiter des Sozialdienstes für Sie und Ihre Angehörigen da. Sollten Sie nicht gehfähig sein, bitten Sie die Mitarbeiter des Sozialdienstes, Sie zu besuchen.
Sie erreichen den Sozialdienst unter -2471
(intern).
Telefon
Siehe unter „Multimediaterminal“ (Seite 37)
Wegweiser für Patienten
Umweltschutz
Die Sauberkeit in unserem Haus ist uns besonders wichtig. Wir bitten Sie, Zimmer, Flure, Toiletten und Außenanlagen nicht durch Abfälle
zu verunreinigen. Benutzen Sie bitte die dafür
vorgesehenen Behälter. Wir sammeln unseren
Abfall getrennt. Machen auch Sie mit! Sammelstellen befinden sich auf allen Stationen.
Der grüne Punkt weist Ihnen den Weg.
Verpflegung/Diätberatung
Unsere Küche bietet Ihnen eine reichhaltige
Auswahl verschiedener Speisen für jede Mahlzeit. Der Speiseplan wird wöchentlich verteilt.
Haben Sie eine ärztliche Kostform verordnet
bekommen, möchten wir Sie bitten, bei mitgebrachten Nahrungsmitteln mit dem zuständigen Stationsarzt Rücksprache zu halten. Aus
hygienischen Gründen, die im Krankenhaus
eine herausragende Rolle spielen, dürfen wir
Sie bitten, keine Speisereste in Ihrem Zimmer
aufzubewahren. Sie haben außerdem die
Möglichkeit, Ihre Kostform mit unserer Diätassistentin zu besprechen, Telefon: -2999
(intern).
Wertgegenstände
Am besten lassen Sie größere Geldbeträge bzw.
Wertgegenstände zu Hause. Sollte das nicht
möglich sein, können Sie Ihre Wertgegenstände und wichtige Dokumente an der Kasse gegen
Quittung hinterlegen. Dies möglichst gleich bei
der Patientenaufnahme, bevor Sie auf Ihr Zimmer kommen. Für den Verlust von nicht bei der
Verwaltung gegen Quittung hinterlegten Wertsachen und Geldbeträgen kann das Krankenhaus keine Haftung übernehmen.
WLAN
Wir haben für Sie in der Klinik so genannte
WLAN-Zonen eingerichtet. Bitte fragen Sie danach.
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Wegweiser für Patienten
Café, Restaurant und Kiosk
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag,
Samstag, Sonntag
und an Feiertagen
10.00 bis 18.00 Uhr
Der Kiosk öffnet bereits
um 8.00 Uhr für Sie.
Unser Café/Restaurant mit integriertem Kiosk befindet sich im
Gebäudeteil A2. Für den Hunger zwischendurch halten wir für Sie warme
und kalte Snacks und belegte Brötchen sowie ein umfangreiches Getränkeangebot bereit, auch zur Mitnahme. Kommen Sie uns doch besuchen und lassen Sie sich mit einem Stück Kuchen und einer unserer
frisch aufgebrühten Kaffeespezialitäten verwöhnen. Zum Mittagessen
servieren wir Ihnen täglich, frisch zubereitet und wechselnd, drei Menüs
zur Auswahl. Weiterhin können Sie aus unserer Zusatz- und Gästekarte
Ihre Lieblingsgerichte wählen. In den Sommermonaten steht Ihnen im
Außengelände unsere schön gestaltete Gartenterrasse mit Blick ins
Grüne zur Verfügung, auf der wir gerne Ihre Bestellung entgegennehmen. Unser Kiosk hält für Sie Zeitschriften, Kaltgetränke, Süßwaren
und Non-Food-Artikel sowie Hygieneprodukte für den täglichen Bedarf
bereit.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr BGU Service- und Küchenteam
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Wegweiser für Patienten
Notizen
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Wegweiser für Patienten
Wichtige Namen
Damit Sie wissen, wer Sie ärztlich versorgt und therapeutisch sowie
pflegerisch betreut, können Sie sich hier die Namen Ihrer behandelnden Ärzte und des Pflegepersonals notieren. Auch Ihren Kontakt zum
Sozialdienst bzw. zur Berufshilfe können Sie hier vermerken.
Ärztlicher Direktor
Chefarzt
Leitender Arzt
Oberarzt
Stationsarzt
Stationsleitung
Vertretung
Schwester
Pfleger
Therapeutin
Therapeut
Sozialdienst
Berufshilfe
Vermerke
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©S.Strauch
©Marc Dickler
Wegweiser für Patienten
Herausgeber
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
Friedberger Landstraße 430, 60389 Frankfurt am Main
Konzeption und Layout
Gerhards Design GmbH, Kölner Straße 50, 50259 Pulheim
Fotografie
Umschlagseiten: Kai Abresch photography oder s. Beschriftung
Innenseiten: Kai Abresch photography, Stephan Strauch (S. 14 großes Bild,
25 unten, 30 großes Bild, 31, 33, 34, 40), Mychalzik & Kornaker Fotodesign (S. 35),
Uniklinik Marburg (S. 24 oben), Christian Gröhl (S. 21), Privat (S. 19 oben),
shotshop.com
Druck
Walter Thiele GmbH & Co. KG, Carl-Friedrich-Gauß-Straße 6,
63263 Neu-Isenburg
Wegweiser für Patienten
So erreichen Sie uns
A661
Oberursel
Bad Homburger
Kreuz
Bad Vilbel
Kronberg
B3
A5
Frankfurt
am Main
Nordwestkreuz
Frankfurt
B8
A648
A66
B40
B521
A661
Bergen-Enkheim
B3
A66
Friedberger
Landstraße
A661
B44
Westkreuz
Frankfurt
Mühlheim
B43
Kaiserlei
Höchst
A5
B40a
Kelsterbach
A3
Frankfurter
Kreuz
Sachsenhausen
B44
Frankfurt
Süd
B43
A661
B3
am Main
B448
A3
A3
Neu-Isenburg
Kreuz
Heusenstamm
A661
Kraftfahrer aus nördlicher
Richtung (Dortmund, Gießen,
Kassel)
Am Bad Homburger Kreuz die A 5 (Kassel–Frankfurt) verlassen und über die A 661 in Richtung Frankfurt-Ost/Offenbach fahren. Abfahrt Friedberger Landstraße und dem Hinweisschild Bergen-Enkheim/
Seckbach/Unfallklinik folgen. Nach der Ausfahrt an der ampelgesteuerten Anbindung links in Richtung
Bad Vilbel/Friedberg (B 3). Nach ca. 200 m verlassen Sie die B 3 nach rechts und erreichen links die
Unfallklinik.
Kraftfahrer aus östlicher
Richtung (Fulda, Hanau)
A 66 aus Richtung Fulda zum Frankfurter Vorort Enkheim. Am Autobahnende rechts in die Borsigallee
und an der zweiten Ampel links in Richtung Bergen/Bad Vilbel. Weiter über die B 521 bis zur B 3. Dort
links in Richtung Frankfurt und nach etwa 2 km an der ampelgesteuerten Kreuzung in Höhe der Unfallklinik links. Hinter der Kreuzung links zur Klinik.
Kraftfahrer aus südlicher
Richtung (Mainz, Darmstadt,
Karlsruhe, Stuttgart)
Die A 5 in nördlicher Richtung bis zum Bad Homburger Kreuz weiterfahren, auf die A 661 fahren und der
wie oben beschriebenen Strecke folgen.
Kraftfahrer aus westlicher
Richtung (Köln, Wiesbaden,
Mainz)
Verlassen Sie die A 66 am Nordwestkreuz in Richtung Dortmund/Kassel und fahren Sie auf die A 5 bis
zum Bad Homburger Kreuz. Dort Richtung Frankfurt-Ost/Offenbach in die A 661 einbiegen und weiter
wie oben beschrieben.
Benutzer öffentlicher
Verkehrsmittel
Wir empfehlen Ihnen, mit der U- oder S-Bahn bis zur Haltestelle Konstablerwache zu fahren und dort in
den Bus Linie 30 in Richtung Unfallklinik/Bad Vilbel umzusteigen oder ab Konstablerwache in die Tram
18 in Richtung „Gravensteiner Platz“ bis zur Haltestelle Bodenweg zu fahren (ca. 10 Minuten Fußweg zur
Klinik).
www.bgu-frankfurt.de
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik
Frankfurt am Main
www.bgu-frankfurt.de
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik
Frankfurt am Main
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
Friedberger Landstraße 430
60389 Frankfurt am Main
Telefon:+49(0) 69 475-0
Telefax: +49(0) 69 475-2331
E-Mail: [email protected]
Internet: www.bgu-frankfurt.de
Stand: Oktober 2012
Förderverein der Luftrettungsstation
Christoph. 2 in Frankfurt am Main e.V.
anzeige christoph 2
c/o Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
Friedberger Landstraße 430 60389 Frankfurt am Main
•
Telefon: +49 (0) 69 475-2047 Telefax: +49 (0) 69 475-2045
•
[email protected]
Vereinsregister Frankfurt am Main VR 12789
Gemeinnützigkeit durch FA Frankfurt am Main III
Steuernummer: 45 250 5173 3 – K18
Kontonummer 195 12 35
BLZ 500 905 00
Sparda Bank Hessen
Bitte fotografieren Sie den QR-Code mit der
Kamera Ihres internetfähigen Mobiltelefons oder
Ihres PDA oder scannen Sie den Code mithilfe
einer App. Die entsprechende Webseite der BGU
mit weiteren Informationen öffnet sich dann auf
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