Qualitätsbericht 2008

Qualitätsbericht 2008
Qualitätsbericht 2008
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
4
A
Struktur und Leistungsdaten des Klinikums Dritter Orden
6
A-1
A-2
A-3
A-4
A-5
A-6
A-7
A-8
A-9
A-10
A-11
A-12
A-13
A-14
Allgemeine Kontaktdaten
Institutionskennzeichen
Standort(nummer)
Name und Art des Krankenhausträgers
Akademisches Lehrkrankenhaus
Organisationsstruktur
Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie
Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte
Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote
Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses
Forschung und Lehre des Krankenhauses
Anzahl der Betten im Krankenhaus nach §108/109 SGB V
Fallzahlen des Krankenhauses
Personal des Krankenhauses
6
6
6
7
7
8
9
10
12
20
26
30
30
30
B
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
32
B-1
B-2
B-3
B-4
B-5
B-6
B-7
B-8
B-9
B-10
B-11
B-12
B-13
B-14
B-15
B-16
B-17
B-18
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Klinik für Gelenkersatz, orthopädische Chirurgie und Unfall-/Wiederherstellungschirurgie
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Klinik für Innere Medizin I
Klinik für Innere Medizin II
Klinik für Kinderchirurgie
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)
Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg
Belegarztklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Belegärzte für HNO-Heilkunde (Erwachsene)
Belegärzte für HNO-Heilkunde (Kinder)
Belegärzte für Kinderchirurgie
Belegärzte für Kinderorthopädie
Belegarztklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Erwachsene)
Belegarztklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Kinder)
32
44
53
67
78
93
105
118
131
142
148
156
162
168
173
176
180
184
C
Qualitätssicherung
188
C-1
Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach §137 Abs.1 Satz 3 Nr.1 SGB V
(BQS-Verfahren)
188
Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß §112 SGB V
188
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach § 137f SGB V 188
Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung
188
Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V
188
Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung nach § 137
Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V [neue Fassung] („Strukturqualitätsvereinbarung“)
188
C-2
C-3
C-4
C-5
C-6
D
Qualitätsmanagement
189
D-1
D-1.1
D-1.2
Qualitätspolitik
Leitbild
Führungsgrundsätze
189
189
190
D-2
Qualitätsziele
193
D-2.1
D-2.2
Strategieklausurtagung des Klinikums Dritter Orden
Zielmatrix des Klinikums Dritter Orden
193
194
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Qualitätsbericht 2008
D-2.3
Kooperationsprojekt im Krankenhauszweckverband Köln, Bonn Region - Berufsverband e. V.
194
D-3
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
195
D-3.1
D-3.2
D-3.3
D-3.4
D-3.5
Vom Qualitätsmanagement zur Organisationsentwicklung - Ein dynamischer Prozess
Stabsstelle QM und QM-Steuerkreis – Keimzellen des Qualitätsmanagements
Qualitätsbeauftragte – Förderung der Durchdringung
Zertifizierung nach KTQ/proCumCert – Ein langer Weg zur QM-Darlegung
Vom Qualitätsmanagement zur Organisationsentwicklung – Integration Risikomanagements und
Marketing
195
195
195
196
196
D-4
Instrumente des Qualitätsmanagements
199
D-4.1
D-4.2
D-4.3
D-4.4
D-4.5
D-4.6
Beschwerdemanagement
Patientenbefragungen
Mitarbeiterbefragungen
Maßnahmen zur Patienteninformation und -aufklärung
Hygienemanagement - "Aktion Saubere Hände"
Umsetzungsqualität nationaler Expertenstandards
199
201
204
205
206
207
D-5
Qualitätsmanagement-Projekte
209
D-5.1
D-5.2
D-5.3
D-5.4
D-5.5
D-5.6
Notaufnahme Kinderklinik
Einführung CIRS
Patienten-Dokumentation
Internetauftritt
Studium Pflege dual
Umbaumaßnahmen
209
210
211
212
214
215
D-6
Bewertung des Qualitätsmanagements (QM)
216
D-6.1
D-6.2
D-6.3
KTQ/pCC-Zertifizierung
Beste Voraussetzungen für die Etablierung von Organzentren: Brust-/Darmzentrum
Erfolgreicher Projektabschluss mit ÖKO-PROFIT-Auszeichnung
216
218
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Qualitätsbericht 2008
Einleitung
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
vielen Dank für Ihr Interesse am Klinikum Dritter Orden.
Mit dem vorliegenden Qualitätsbericht 2008 geben wir Ihnen einen Überblick
über die Leistungen und Angebote, die Sie als Patientin und Patient unseres
Hauses von uns erwarten können. Das breite medizinische, pflegerische und
therapeutische Leistungsangebot, das Sie diesem Qualitätsbericht entnehmen können, spricht eigentlich für sich.
Seine Stärken sieht das Klinikum Dritter Orden im Besonderen bei den
folgenden, aufeinander aufbauenden Werten:
Sr. Irmgard Stallhofer,
Geschäftsführerin
Exzellente medizinische Kompetenz
Das Klinikum Dritter Orden bietet in neun Hauptabteilungen (574 Betten und 18 Plätzen) und belegärztlichen Abteilungen aus fünf Fachrichtungen sowie im Ambulanten OP-Zentrum (AOZ) eine breite medizinische Versorgung auf höchstem Niveau an. Dieses Spektrum wird ergänzt durch spezielle Leistungen
im Zentrum für Perinatalmedizin, im zertifizierten Brust- und Darmzentrum und im Therapie-Centrum für
Essstörungen (TCE).
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachärzten aus dem Diagnose- und Therapiezentrum (DTZ)
und dem Herzkatheterlabor Nymphenburg im Klinikum Dritter Orden stehen unseren Patienten alle wesentlichen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Christliche Nächstenliebe
Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes legen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
unterschiedlichen Berufsgruppen besonderen Wert auf die menschliche Zuwendung zu den Patienten
und deren Angehörigen.
Unsere Mitarbeiter arbeiten damit in der Tradition des Hl. Franz von Assisi sowie der Hl. Elisabeth von
Thüringen, auf deren Geisteshaltung sich die Schwesternschaft der Krankenfürsorge des Dritten Ordens
beruft.
Gesellschaftliche Verantwortung
Das Klinikum Dritter Orden stellt sich der Verantwortung, eine möglichst optimale medizinische und pflegerische Versorgung der Münchner Bürgerinnen und Bürger und der Region zu bieten. Bei besonderen
Versorgungsangeboten sind Leistungen, z. B. im Bereich der Kinderheilkunde, auch überregional sehr
gefragt.
Gleichzeitig sehen wir unsere Aufgabe in der qualifizierten Ausbildung von Pflegedienstmitarbeitern in
den Schulen für Krankenpflegeberufe für Kinder (60 Ausbildungsplätze) und Erwachsene (160 Ausbildungsplätze) und in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften sowie als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Wenn Sie sich weiter informieren wollen, laden wir Sie gerne zu einem Besuch unserer im Jahr 2009
grundlegend neu gestalteten Internetseite ein: www.dritter-orden.de. Die dort ebenfalls gespeicherte
Version des Qualitätsberichts wird bei wichtigen Änderungen aktualisiert und befindet sich somit immer
auf dem neuesten Stand. Einzelne Teile aus dem Qualitätsbericht 2008 werden wir Ihnen auch bei den
jeweiligen Fachdisziplinen auf unserer Homepage bereitstellen.
www.dritter-orden.de
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Qualitätsbericht 2008
Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben konzentriert sich der Qualitätsbericht insgesamt auch in seiner jetzigen Form sehr auf die im Klinikum Dritter Orden angebotene stationäre und teilstationäre Versorgung.
Bei der Darstellung der erbrachten Prozeduren wie Untersuchungen, Eingriffe und Operationen wurden
nur die bei stationären Patienten erbrachten Leistungen aufgeführt. Außerdem werden im Qualitätsbericht nur die Hauptdiagnosen und Hauptprozeduren aufgezählt, die abrechnungsrelevant für die DRGBerechnung (fallpauschalen-orientiertes System zur Berechnung der Krankenhausvergütung seit 2003)
sind.
Zusätzlich zu den 26.500 stationären Patienten im Jahr 2008 wurden aber im Klinikum Dritter Orden
rund 63.500 Patienten in den Notaufnahmen für Erwachsene und Kinder behandelt, wodurch die tatsächlich erbrachten Leistungen deutlich höher liegen als in diesem Bericht dargestellt. Deshalb wurden
an einigen Stellen auch die tatsächlich erbrachten Leitungen vermerkt, um dem Leser einen besseren
Überblick zu den behandelten Patienten zu ermöglichen.
Wir danken unseren 1.500 Mitarbeitern, die sich täglich und „rund um die Uhr“ mit großem persönlichem
Engagement einbringen, um für unsere Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische und
pflegerische Versorgung sowie Service-Leistungen zu erbringen.
Sr. Irmgard Stallhofer
Geschäftsführerin
„Die Klinikumsleitung, vertreten durch die Geschäftsführerin Sr. Irmgard Stallhofer, ist verantwortlich für
die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht.“
Hinweis: Im Text wurde wegen der besseren Lesbarkeit in der Regel die männliche Sprachform verwendet. Selbstverständlich sollen auch Frauen gleichermaßen angesprochen werden.
___________________________________________________________________________________
Ansprechpartner für den Qualitätsbericht 2008:
Dr. med. Rüdiger Schaar
Leiter Organisationsentwicklung
Klinikum Dritter Orden
Menzinger Str. 44, 80638 München
Tel.: 089 1795-1710, Fax: 089 1795-1773
E-Mail: [email protected]
Fotos: Klinikum Dritter Orden, Luftbildverlag-Bertram
Dateiname: 260910192-00-2008-pdf
Druckdatum: 23.08.2009
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Qualitätsbericht 2008
A
Struktur und Leistungsdaten des Klinikums Dritter Orden
A-1
Allgemeine Kontaktdaten
Bezeichnung:
Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Abb.: Das Direktorium des Klinikums Dritter Orden (v.l.n.r.): Georg Köhler, Dr. med. Peter Weidinger, Veronika
Fleischmann, Sr. Irmgard Stallhofer, Prof. Dr. med. Stephan Kellnar, Liane Schwab, Markus Morell
A-2
Institutionskennzeichen
Institutionskennzeichen:
A-3
260910192
Standort(nummer)
Standort:
www.dritter-orden.de
00
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Qualitätsbericht 2008
Abb.: Anfahrtsskizze zum Klinikum Dritten Orden
Sie erreichen das Klinikum Dritter Orden bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Trambahn Linie 17 Richtung Amalienburgstraße; Haltestelle Maria-Ward-Straße
Linienbus 51 Richtung Aidenbachstraße/OEZ; Haltestelle Maria-Ward-Straße
Linienbus 151 Richtung Westfriedhof/Forstenrieder Allee; Haltestelle Maria-Ward-Straße
Linienbus 143 Richtung Neuaubing West/OEZ; Haltestelle Maria-Ward-Straße oder Botanischer Garten
Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Parkdeck der Erwachsenenklinik sowie in der Tiefgarage der Kinderklinik in der Franz-Schrank-Strasse.
A-4
Name und Art des Krankenhausträgers
Name:
Art:
Schwesternschaft der Krankenfürsorge des Dritten Ordens, K.d.ö.R.
freigemeinnützig
Das Generalat der Schwesternschaft der Krankenfürsorge befindet sich ebenfalls auf dem Gelände des
Klinikums Dritter Orden.
Die Schwesternschaft wird vertreten durch die Generaloberin, Sr. Elisabeth Seidl.
Die Kontaktdaten lauten:
Schwesternschaft der Krankenfürsorge des Dritten Ordens, K.d.ö.R.
Franz-Schrank-Str. 4
80638 München
Tel.: 089 17911-0
Fax: 089 17911-115
Weitere Informationen im Internet: www.schwesternschaft-dritter-orden.de
A-5
Akademisches Lehrkrankenhaus
Lehrkrankenhaus:
Universität:
www.dritter-orden.de
Ja
Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München
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Qualitätsbericht 2008
A-6
Organisationsstruktur
Abb. Organigramm des Klinikums Dritter Orden
Rechtsträgerin des Klinikums Dritter Orden ist die Schwesternschaft der Krankenfürsorge des Dritten
Ordens, K.d.ö.R, München. Diese wird vertreten durch die Generaloberin Sr. Elisabeth Seidl, das Klinikum wird vertreten durch die Geschäftsführerin Sr. Irmgard Stallhofer.
Gemeinsam mit der Geschäftsführerin bilden der Ärztliche Direktor, der stellv. Ärztliche Direktor, die
Pflegedirektorin, die stellv. Pflegedirektorin, der Technische Direktor und der Kaufmännische Direktor
das Direktorium.
Der Geschäftsführerin sind neben der ärztlichen, Verwaltungs- und Pflegedirektion die Abteilungen und
Stabsstellen Seelsorge, Organisationsentwicklung, Interprofessionelle Fortbildung, das Ambulante OPZentrum und die Ausbildungsinstitute für Kranken- und Kinderkrankenpflege zugeordnet.
Dem Ärztlichen Direktor Dr. Peter Weidinger und seinem Stellvertreter Prof. Dr. Stephan Kellnar sind
neben den neun medizinischen Hauptabteilungen die Organzentren sowie Neurologie, Apotheke, Hygiene, Psychoonkologie, Diabetesberatung und die Betriebsärztin unterstellt.
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Qualitätsbericht 2008
Die Pflegedirektorin Liane Schwab und ihre Stellvertreterin Veronika Fleischmann sind für alle Stationen,
die Zentralsterilisation, das Wundmanagement, die Still- und Laktationsberatung, die Funktionsdienste
und den Patiententransport verantwortlich.
In den Zuständigkeitsbereich des Technischen Direktors Georg Köhler fallen die Haus- und Medizintechnik, das Bau- und Vertragswesen sowie die Kooperationen.
Der Kaufmännische Direktor Markus Morell ist für die Bereiche Personal, Controlling, EDV, Finanz- und
Patientenverwaltung, Wirtschaft, Sozialdienst, Psychosoziale Beratung - Kinderklinik und die Patientenbibliothek verantwortlich.
A-7
Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie
Es handelt sich nicht um ein psychiatrisches Krankenhaus.
Abb.: Eingang zum Diagnose- und Therapiezentrum Nymphenburg im Klinikum Dritter Orden
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A-8
Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte
Perinatalzentrum (VS02)
Fachabteilungen, die an
dem Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin; Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe; Klinik für Kinderchirurgie; Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin;
Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg; Diagnose- und
Therapiezentrum (DTZ) Nymphenburg
Kommentar/Erläuterung
Im Perinatalzentrum Level I betreuen in einem interdisziplinären Zusammenschluss verschiedene Fachkräfte, wie Gynäkologen, Hebammen, Neonatologen, Neuropädiatern, Kinderchirurgen, Anästhesisten und Kinderkrankenschwestern, (Risiko)-Schwangerschaften, Risikogeburten und Frühbzw. Neugeborene in einem überregionalen Einzugsgebiet.
Der Entbindungsbereich befindet sich praktisch "Tür an Tür" mit dem Operationssaal und der Intensivstation, die 12 Beatmungs- und 6 Überwachungsplätze sowie einen Eingriffsraum für die Notversorgung rund um die Uhr bereithält. Besondere Kompetenz besteht in der Versorgung von Kindern mit
angeborenen Erkrankungen oder Fehlbildungen.
Sowohl durch Ausbildung und Qualifikation ärztlicher und pflegerischer Mitarbeiter, beim Angebot spezifischer Dienstleistungen als auch bei der apparativen Ausstattung wird dem höchsten Anspruch an Sicherheit und umfassender Betreuung Rechnung getragen.
Allgemeine Informationen: 089 1795-2611
Internet: www.dritter-orden.de
Ambulantes OP-Zentrum (VS12)
Fachabteilungen, die an
dem Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe; Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie; Klinik für Gelenkersatz, orthopädische Chirurgie
und Unfall-/Wiederherstellungschirurgie; Klinik für Kinderchirurgie; Belegärzte für HNO-Heilkunde (Erwachsene und Kinder); Belegärzte für Kinderchirurgie; Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Kommentar/Erläuterung
Im Ambulanten OP-Zentrum werden Operationen in einer separaten, speziell für ambulante Eingriffe konzipierten Einrichtung durchgeführt. Sämtliche Operateure und Narkoseärzte sind erfahrene, hoch qualifizierte Fachärzte.
Mit den stationären Bereichen, den Intensivstationen und der modernen
Funktionsdiagnostik bietet das Klinikum Dritter Orden eine Ausstattung, die
den Patienten während des ambulanten Eingriffs höchste Sicherheit gewährt. Während des gesamten Aufenthaltes werden die Patienten von erfahrenem Fachpersonal betreut und versorgt.
Nach dem Eingriff können sie sich in komfortabel und modern eingerichteten Aufwachräumen erholen, bevor sie nach wenigen Stunden wieder nach
Hause gehen können. Selbstverständlich können Patienten im Haus auch
über Nacht betreut werden. Eine Terminvereinbarung ist über das Sekretariat der jeweiligen Klinik möglich.
Allgemeine Informationen: 089 1795-1170
Internet: www.dritter-orden.de
www.dritter-orden.de
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Qualitätsbericht 2008
Brustzentrum (VS01)
Fachabteilungen, die an
dem Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe; Belegarztklinik für Plastische und
Ästhetische Chirurgie; Klinik für Innere Medizin I und II; Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg; Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin; Diagnose- und Therapiezentrum (DTZ) Nymphenburg
Kommentar/Erläuterung
Das Brustzentrum des Klinikums Dritter Orden bietet eine umfassende Versorgung für Patientinnen mit gut- und bösartigen Erkrankungen der Brust an
und ist seit 2008 durch OnkoZert im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.
In enger Zusammenarbeit mit einweisenden Ärzten, den 22 Kooperationspartnern im Haus, im Diagnose- und Therapiezentrum (DTZ) und anderen
Einrichtungen werden Patientinnen auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis behandelt. Oberste Priorität hat dabei die leitliniengerechte, qualitätsgesicherte Diagnostik und Therapie.
Der sozialen, psychoonkologischen und seelsorgerischen Betreuung mit
Einbindung einer Breast-Care-Nurse sowie den Selbsthilfeorganisationen
wie "mamazone", wird ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt, um eine individuelle und empathische Betreuung sicher zu stellen, die den Wünschen
und Bedürfnissen der erkrankten Patientinnen Rechnung trägt.
Allgemeine Informationen: 089 1795-2540
Internet: www.dritter-orden.de
Darmzentrum (VS00)
Fachabteilungen, die an
dem Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie; Klinik für Innere
Medizin I; Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg; Klinik
für Anästhesie und Intensivmedizin; Diagnose- und Therapiezentrum (DTZ)
Nymphenburg
Kommentar/Erläuterung
Das Darmzentrum des Klinikums Dritter Orden bietet für Patientinnen und
Patienten mit gut- und bösartigen Erkrankungen des Darmes und insbesondere dem Dickdarmkrebs eine optimale Versorgung.
In enger Kooperation mit 18 Behandlungspartnern im Haus, im Diagnoseund Therapiezentrum (DTZ) und anderen Einrichtungen sowie den zuweisenden Ärzten werden die Patienten auf dem neuesten wissenschaftlichen
Stand behandelt. Die leitliniengerechte, qualitätsgesicherte Diagnostik und
Therapie in Kombination mit einer umfassenden sozialen, psychoonkologischen und seelsorgerischen Betreuung steht im Dienst der größtmöglichen
Patientenzufriedenheit. Das Spezialistenteam wird komplettiert durch speziell qualifizierte Mitarbeiter im Stoma- und Wundmanagement und der Ernährungsberatung.
Das Darmzentrum Klinikum Dritter Orden ist seit 2008 nach den Richtlinien
der Deutschen Krebsgesellschaft von OnkoZert zertifiziert.
Allgemeine Informationen: 089 1795-2001
Internet: www.dritter-orden.de
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Qualitätsbericht 2008
A-9
Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote
Allgemeine hausübergreifende Angebote

Schmerztherapie/-management (MP37)
Die Schmerztherapie orientiert sich an der hauseigenen "Schmerzfibel", die Empfehlungen zur
Schmerztherapie bei Kindern und Erwachsenen beinhaltet.
In einem multimodalen Konzept zur Therapie von akuten und chronischen Schmerzen arbeiten alle
konservativen und operativen Abteilungen des Klinikums mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin zusammen. Im Vorwort der "Schmerzfibel" ist die Zielsetzung wie folgt formuliert:
"Eine adäquate Schmerztherapie führt nicht nur zu einer größeren Zufriedenheit unserer Patienten,
sondern erhält auch eine zunehmende ökonomische und rechtliche Relevanz. So führt sie zu einer
niedrigeren postoperativen Komplikationsrate sowie zu einer signifikant kürzeren Krankenhausverweildauer. Zudem haben unsere Patienten einen ethischen sowie einen rechtlichen Anspruch darauf,
dass ihre Schmerzen nach allen Regeln der Kunst behandelt werden."
Kontakt: Tel. 089 1795-2701 oder -2710

Diät- und Ernährungsberatung (MP14)
Das Team der Diätassistentinnen berät die Patienten zum Thema gesunde Ernährung, gibt Auskunft
bei besonderen Ernährungsfragen (z. B. Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, gastroenterologische Probleme) und betreut Patienten individuell bei speziellen Diät-Kostformen (Zöliakie/Sprue,
Lactose- oder Fructoseintoleranz, Lebensmittelallergien).
Kontakt: Tel. 089 1795-1808

Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen (MP13)
Als anerkannte Behandlungseinrichtung Stufe 1 der Deutschen Diabetesgesellschaft bieten qualifizierte Therapeuten strukturierte Gruppenschulungen des "Typ-2 Diabetes" an. Zusätzlich erhalten
Patienten mit "Typ-1 Diabetes" oder "Typ-2 " jeweils individuelle Beratungen. Patientinnen mit
Schwangerschaftsdiabetes wird eine spezielle Beratung vor der Entbindung angeboten.
Kontakt: Tel. 089 1795-1808

Sozialdienst (MP63)
Der Sozialdienst übernimmt in Zusammenarbeit mit dem Wundmanagement die frühzeitige, berufsübergreifende abgestimmte Planung und Organisation der Entlassung. Diese beginnt bereits unmittelbar nach der Aufnahme im Klinikum und ist ein wichtiger Bestandteil des Behandlungsprozesses.
Kontakt: Tel. 089 1795-1810 (Erwachsenenklinik) und -1805 (Kinderklinik)

Beratung/Betreuung durch Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen (MP07)
Der Sozialdienst versteht sich als Bindeglied zwischen den Kliniken und der häuslichen sozialen
Umgebung des Patienten und sichert in Absprache mit den Patienten, den Angehörigen, den Pflegedienstmitarbeitern und den Ärzten die Nachbetreuung und Versorgung nach der Entlassung.
Folgende Fragen werden geklärt:
- Wer stellt den Antrag auf Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitation?
- Wie erfolgt die berufliche Wiedereingliederung?
- Wer unterstützt zuhause bei der Pflege?
- Wer nimmt mit der Krankenkasse Kontakt auf?
- Woher kann man finanzielle Hilfen erhalten?
- Wer versorgt die Kinder während des Aufenthaltes?
- Besteht Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis?
- Wer vermittelt an eine Beratungsstelle?
Die soziale Beratung geht über die Antragstellung bei Krankenkassen und Behörden hinaus. Im persönlichen Gespräch können Probleme angesprochen und Lösungen gemeinsam erarbeitet werden.
Kontakt: Tel. 089 1795-1810
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Qualitätsbericht 2008

Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst (MP34)
Seit 2007 bietet der Psychoonkologische Dienst den Patienten und Angehörigen der Erwachsenenklinik Beratungsgespräche und eine psychotherapeutische Betreuung während des stationären Aufenthaltes an. Die Psychologinnen sind auf die Behandlung von Krebspatienten spezialisiert und unterstützen die Patienten bei folgenden Fragestellungen:
- Probleme mit der Verarbeitung der Krebsdiagnose
- Seelische Störungen, die durch die Erkrankung hervorgerufen wurden
(z. B. Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen)
- Zukunftssorgen, Existenzängste
- Kommunikationsprobleme in Kontakt mit Ärzten, Kollegen und Familie
- Belastungsreaktionen in der palliativen Krankheitsphase
- Vermittlung bei Entlassung in weiterführende psychologische Betreuung
Das Angebot zur psychoonkologischen Betreuung ist ein fester Bestandteil in der Behandlung von
Patientinnen und Patienten von Brust- und Darmzentrum.
Kontakt: Tel. 089 1795-1255
(Zum Angebot der Kinderklinik siehe B-[7], B-[8] und B-[9])

Spezielle Entspannungstherapie (MP40)
Die Behandlungsangebote der Psychoonkologie beinhalten Krisenintervention, Einzelgespräche zur
Unterstützung der Krankheitsverarbeitung und zur Stabilisierung der Lebensqualität sowie Angehörigengespräche. Autogenes Training und progressive Muskelentspannung können individuell zum Einsatz kommen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1255

Reanimationsteam (MP00)
Das Ziel bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist es, innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort zu sein.
Der Reanimationsnotruf wird durch den Hausnotruf 1111 per Telefon für das Klinikum ausgelöst. Für
die Organisation des Notfalldienstes ist die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin verantwortlich.
Das Reanimationsteam besteht aus dem diensthabenden Anästhesisten, einem Internisten oder Pädiater und einer Anästhesie-Pflegekraft. Das eingeteilte Personal trägt spezielle Piepser, die beim
Reanimationsnotruf die Durchsage des Reanimationsbereiches ermöglichen.
Die Notfallausrüstung beinhaltet Notfallkoffer mit standardisierten Inhalt und Defibrillatoren.
Mitarbeiter der Pflege müssen alle zwei Jahre an Schulungen zum Notfallmanagement teilnehmen.
Ärztlichen Mitarbeitern werden zwei- bis viermal jährlich Reanimationsschulungen angeboten.

Ethikberatung/Ethische Fallbesprechung (MP58)
Seit 2003 existiert im Klinikum die "Arbeitsgruppe Ethik", dessen Mitglieder (Mitarbeiter aus dem
Ärztlichen Dienst, dem Pflegedienst, dem Sozialdienst und der Verwaltung sowie der Seelsorge) sich
in regelmäßigen Abständen mit ethischen Fragestellungen befassen. Zur Vertiefung der Themen
werden den Mitarbeitern des Klinikums mehrmals im Jahr Vorträge und Fortbildungen angeboten.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit für jeden Mitarbeiter, eine "Ethische Fallbesprechung" zu beantragen. Ziel der "Ethischen Fallbesprechung" ist es, zusammen mit dem Behandlungsteam unter Einbindung eines Moderators die Situation eines Patienten zu reflektieren sowie Empfehlungen für die
weitere Betreuung und den Umfang der therapeutischen Maßnahmen zu erarbeiten.
Kontakt: Tel. 089 1795-1840

Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden (MP09)
Bei der stationären Aufnahme wird nach dem Vorliegen einer Patientenverfügung gefragt. Ist eine
Patientenverfügung vorhanden, so wird diese für den jeweiligen Klinikumsaufenthalt in Kopie zu den
Akten genommen und in der Patientenkurve vermerkt.
Einem sterbenden Patienten wird nach Möglichkeit ein Einzelzimmer zur Verfügung gestellt, um den
Angehörigen die Begleitung des Patienten zu ermöglichen. Das Stationsteam legt größten Wert auf
eine qualifizierte und individuelle Begleitung. Es verständigt nach Bedarf unterstützende Dienste wie
Seelsorge, Psychoonkologie und den Sozialdienst.
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Spezielle Leistungen der Pflege

Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare (MP03)
Seit 2008 haben pflegende Angehörige die Möglichkeit, praktische Hilfen und Unterstützung von
Pflegemitarbeiterinnen des Klinikums Dritter Orden zu erhalten.
In Vorträgen wurden Themen "Urin- und Stuhlinkontinenz - Leben mit einem künstlichen Darmausgang", „Bewegen und Lagern unter kinästhetischen Aspekten“ sowie "Haut - Schutz und Pflege" als
Veranstaltungen der Pflegeberatung angeboten.
Dieses Angebot wird nun um eine Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige erweitert, um auch
auf die Sorgen und seelischen Belastungen der Angehörigen eingehen zu können.
Innerhalb der Gruppe bietet sich den Teilnehmern die Möglichkeit, das eigene Handeln zu reflektieren, Probleme anzusprechen, Alternativen zu entdecken und andere Sichtweisen zu erfahren.
Kontakt: Tel. 089 1795-1206 oder -1841

Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen (MP39)
"... allein ist es manchmal nicht zu schaffen …"
Mit diesen und ähnlichen Gedanken und der häufig notwendigen weiteren pflegerischen Versorgung
nach einem Klinikaufenthalt können sich nicht nur Patienten und auch deren Angehörige allein gelassen oder überfordert fühlen. Als Anlaufstelle für alle Ratsuchenden bietet die Pflegedirektion in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen zu ausgesuchten pflegerelevanten Themen an
wie:
- Ernährung
- Prophylaxe in der Pflege
- Wundversorgung in der Pflege
Die Veranstaltungen finden mindestens vier Mal im Jahr statt. Zusätzlich gibt es eine Beratung und
Anleitung direkt am Krankenbett durch erfahrene Experten. Nähere Auskünfte sowie die Anmeldung
zu diesen Fortbildungen unter Tel. 089 1795-1206.

Stomatherapie/-beratung (MP45)
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eine Grundvoraussetzung im Bereich der Wund- und Stomaversorgung für eine erfolgreiche Behandlung. Ein wichtiges Bindeglied ist dabei die qualifizierte
Überleitung der Patienten vom stationären in den häuslichen Bereich, um eine konsequente Weiterbehandlung nach dem Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen. Zielsetzung ist in allen Fällen die Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Lebensqualität für den Patienten. Der Aufgabenbereich des
Teams Wund- und Stomatherapie im Klinikum beinhaltet daher neben der gezielten Versorgung vor
allem die kompetente fachliche Beratung, Betreuung und Überleitung von Patienten. Dabei werden
Therapieverfahren und Produkte eingesetzt, die auf dem aktuellen medizinischen Stand basieren.
Kontakt: Tel. 089 1795-1206

Wundmanagement (MP51)
Die Behandlung und Versorgung von chronischen Wunden wie Geschwüre am Unterschenkel ("Ulcus Cruris"), diabetische Fußgeschwüre und andere Druckgeschwüre ("Dekubitus") sind eine langwierige und anspruchsvolle Aufgabe, die nicht nur den Patienten und seine Angehörigen, sondern
auch das ärztliche und pflegerische Fachpersonal fordert. Eine qualifizierte Wundversorgung ist daher ein Qualitätsmerkmal einer guten Patientenversorgung und hat im Klinikum einen hohen Stellenwert. Um eine bestmögliche, individuelle Versorgung zu gewährleisten, wurde ein interdisziplinäres
Team für die "Wund- und Stomaversorgung" etabliert, das auf Anforderung die Betreuung des Patienten übernimmt und koordiniert.
In einer interdiziplinär erarbeiteten "Wundfibel" sind seit 2007 die verschiedenen Wundarten, die
Wundbeurteilung, die verschiedenen Therapiemöglichkeiten mit einer entsprechenden Produktbeschreibung erklärt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1206
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Qualitätsbericht 2008

Kontinenztraining/Inkontinenzberatung (MP22)
Die Pflegefachkräfte des Wundmanagements stehen Patienten und Angehörigen bei allen Fragen
zur Inkontinenzversorgung beratend und anleitend zur Seite.
Kontakt: Tel. 089 1795-1206

Kinästhetik (MP21)
Das Konzept der Kinästhetik hilft die selbstständige Beweglichkeit der Pflegebedürftigen zu erhöhen
und die körperliche Belastung für Pflegende zu reduzieren. Zur Anwendung kommt es vor allem auf
der Intensivstation und den internistischen Stationen.
Im Rahmen der Angehörigenschulung wird mindestens einmal im Jahr das Thema „Bewegen und
Lagern unter kinästhetischen Aspekten“ mit Angehörigen behandelt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1904

Basale Stimulation (MP06)
Unter basaler Stimulation sind Techniken zur ganzheitlichen Anregung zur Förderung der Wahrnehmung zu verstehen. Basale Stimulation erfolgt überwiegend durch entsprechende Pflegefachkräfte
auf den Stationen sowie auf den Intensivstationen der Erwachsenen- und Kinderklinik.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege (MP15)
Zielsetzung des Klinikums Dritter Orden ist es, den Erfolg der klinischen Behandlung durch eine qualifizierte Überleitung in den häuslichen bzw. ambulanten Bereich zu gewährleisten. Diese gewinnt vor
dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, der mehrfach erkrankten Patienten (Multimorbidität) und der familiären Veränderungen (Kleinfamilien) besondere Bedeutung. Falls erforderlich wird
zusätzlich zum Entlassungsmanagement die Überleitungspflege durchgeführt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1810 oder -1206

Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege (MP17)
Casemanagement erfolgt im Rahmen des Entlassmanagements /Überleitungspflege.
Kontakt: Tel. 089 1795-1206

Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege (MP68)
Die Organisation der Patientenversorgung nach dem stationären Aufenthalt ist dem Klinikum Dritter
Orden ein wichtiges Anliegen.
Im Rahmen des Entlassungs- und Überleitungsmanagements koordinieren die Mitarbeiter des Pflegedienstes, des Sozialdienstes in Abstimmung mit den Patienten und Angehörigen in der Erwachsenenklinik die weitere zeitlich begrenzte oder dauerhafte Versorgung in Pflegeeinrichtungen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1810 und -1811
Die Sozialpädagoginnen, Nachsorgeschwestern der sozialen Beratung der Kinderklinik und die
Nachsorge "Bunter Kreis Kinderklinik Dritter Orden" arbeiten im Rahmen des Entlassungsmanagements mit verschiedenen Pflegeeinrichtungen eng zusammen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1805 und -1818
Angebote der Physiotherapie

Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie (MP32)
Die Physiotherapie/Krankengymnastik wird wegen ihrer prophylaktischen, therapeutischen und rehabilitativen Wirkungen in vielen Bereichen der Medizin angewandt. Die genaue Beobachtung des Patienten, die physiotherapeutische Befunderhebung sind die Voraussetzung für eine effektive ganzheitliche Behandlung, die die Physiotherapeuten auf Basis der ärztlichen Diagnose und selbstständig
erbringen.
Die Physiotherapie besteht aus einem Team von 14 Mitarbeitern, davon sind 11 Physiotherapeuten/Krankengymnasten und 3 Masseure/med. Bademeister. Besonderen Wert legen die Mitarbeiter
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Qualitätsbericht 2008
darauf, die Physiotherapie altersgerecht - sowohl für Kinder als auch für Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter - zu gestalten.
Die "Erweiterte Ambulante Physiotherapie" (EAP) und die "Krankengymnastik am Gerät" werden zurzeit etabliert.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Atemgymnastik/-therapie (MP04)
Die Atemgymnastik ist ein Teil der Atemtherapie, dient der besseren Belüftung und Sekretlösung der
Lunge und wird vor allem bei bettlägerigen Patienten im Umfeld einer Operation eingesetzt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Asthmaschulung (MP54)
Die Asthmaschulung wird von den Mitarbeitern der Physiotherapie durchgeführt und ermöglicht einen
besseren Umgang mit der Erkrankung Asthma.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder) (MP12)
Das Behandlungsspektrum der Physiotherapeuten umfasst mit der neurophysiologischen Therapie
nach Bobath ein ganzheitliches Behandlungskonzept bei Erkrankungen des Nervensystems. Ziel ist
die bessere Bewältigung des Alltags z. B. bei angeborenen und erworbenen Hirnschädigungen des
Patienten. Therapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Eigenregulation von Haltung und Bewegung ermöglichen, dass das Kind/der Erwachsene seine Fähigkeiten entdeckt, nutzen und weiterentwickeln kann.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Vojtatherapie für Erwachsene und/oder Kinder (MP67)
Zum Spektrum der Krankengymnasten gehört die neurophysiologische Therapie nach Vojta für Kinder und Erwachsene z. B. bei angeborenen und erworbenen Hirnschädigungen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) (MP60)
Die Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist im Behandlungskonzept der Physiotherapie
fest integriert und wird ärztlich verordnet. Sie wird primär eingesetzt, um den Muskelaufbau zu unterstützen und die Gelenkmobilisation zu fördern.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Bewegungstherapie (MP11)
Bei Bedarf bietet die Physiotherapie "Bewegungstherapie für Senioren" an.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik (MP35)
Die "Funktionelle Bewegungslehre" (FBL) kommt in der Rückenschule im Rahmen der Physiotherapie zur Anwendung.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Massage (MP25)
Die klassische Massage wird nach ärztlicher Verordnung als Therapiemethode bei Spannungs- und
Schmerzzuständen eingesetzt und dient somit der Vermeidung von Muskel- und Sehnenverkürzungen, zur Förderung der örtlichen Durchblutung und zur Lösung von Narben- und Gewebsverklebungen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Manuelle Lymphdrainage (MP24)
Die Lymphdrainage fördert durch schonende manuelle Grifftechniken den Abtransport von Gewebeflüssigkeiten bei vielen Erkrankungen und wird durch die Mitarbeiter der Physiotherapie nach ärztlicher Verordnung angeboten.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480
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Qualitätsbericht 2008

Osteopathie/Chiropraktik/Manuelle Therapie (MP29)
Nach ärztlicher Anordnung kann bei Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus die Cranio-Sakral-Therapie
(Teil der Osteopathie) durch die Physiotherapie zum Einsatz kommen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Fußreflexzonenmassage (MP18)
Die Fußreflexzonenmassage ist eine spezifische Massagetechnik, mit deren Hilfe nach ärztlicher Anordnung funktionelle Störungen der inneren Organe behoben und mögliche Beschwerden gelindert
werden können.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Wärme- und Kälteanwendungen (MP48)
Wärme- (Fango, Heiße Rolle, Heißluft) und Kälteanwendungen (Eis, Cool-Pack, Quarkpackungen)
ergänzen die physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480
Angebote von internen Dienstleistern

Spezielles Leistungsangebot für neurologisch erkrankte Personen (MP66)
Der "Neurologische Konsiliardienst" steht mit einem Facharzt für Neurologie allen Patienten der Erwachsenenklinik für die Diagnostik und Therapie von neurologischen Erkrankungen zur Verfügung.
In den internistischen Kliniken betrifft dies vor allem Patienten mit Schlaganfall, epileptischen Anfällen, Schwindel, Kopfschmerzen, Parkinson-Erkrankung und anderen Bewegungsstörungen,
"Restless-legs-Syndrom" (ruhelose Beine) sowie Polyneuropathie und anderen neuromuskulären Erkrankungen, aber auch selteneren neurologischen Krankheitsbildern.
In den chirurgischen Kliniken liegt der Schwerpunkt der neurologischen Tätigkeit in der Diagnostik
und konserativen Behandlung von leichteren Schädel-Hirn-Traumen und Schädigungen der peripheren Nerven z. B. nach Verletzungen oder Bandscheibenerkrankungen. Auch psychiatrische Erkrankungen wie Demenzen und Depressionen gehören zum Aufgabenbereich.
Kontakt: Tel. 089 1795-1470

Apotheke (MP00)
Die Krankenhausapotheke des Klinikums Dritter Orden versorgt die Patienten mit allen erforderlichen
Medikamenten. Die optimale therapeutische Wirksamkeit unter Berücksichtigung der Kosten steht
bei allen Arzneimitteln, Desinfektionsmitteln sowie Trink- und Sondennahrung im Vordergrund.
Zum Aufgabenspektrum der Apotheke gehört
- die "Zentrale Zytostatikazubereitung"
- die Eigenherstellung von Salben und Lösungen,
- Herstellung von Medikamentenkapseln für die Kinderklinik,
- die Information und Beratung zu Arzneimitteln für Ärzte und Pflegedienste
- sowie die Auswahl von Arzneimitteln in Zusammenarbeit mit allen Kliniken in der
Arzneimittelkommission.
Neben dem Klinikum Dritter Orden versorgt die hauseigene Apotheke drei weitere Krankenhäuser.
Kontakt: Tel. 089 1795-1411

Zentrallabor (MP00)
Das Klinikum Dritter Orden verfügt über ein eigenes Zentrallabor mit den Bereichen Klinische Chemie, Bakteriologie und einer Blutbank. Die Leitung der Bereiche wird durch eine interdisziplinäre Laborkommission wahrgenommen.
Damit auch für die Notfallversorgung die erforderlichen Untersuchungsparameter bestimmt werden
können, ist das Labor an sieben Tagen rund um die Uhr mit Medizinisch-Technischen Assistentinnen
besetzt. Seltene Spezialuntersuchungen werden in Kooperation mit dem Zentrallabor der Städtischen Kliniken München (Medizet) durchgeführt.
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Qualitätsbericht 2008
Mitarbeiterinnen des Zentrallabors

Notarztwagenstandort am Klinikum (MP00)
Seit 25 Jahren ist das Klinikum Dritter Orden als Rettungswache Nord-West einer der zehn Notarztwagenstandorte in München. Die Notfallpatienten werden per Rendezvous-System (Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und Krankenrettungswagen) innerhalb kürzester Zeit erreicht.
Insgesamt sind rund 40 Notärzte aus den Kliniken Anästhesie, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie
und den beiden internistischen Kliniken, dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und niedergelassenen Kollegen im Rettungsdienst eingesetzt.
Bis zu einem Alter von 12 Jahren alarmiert die Rettungsleitstelle zusätzlich den "Kindernotarzt", den
erfahrene Pädiater unserer Kinderklinik alle vier Wochen im Wechsel mit anderen Kliniken stellen.
Zwei Notärzte des Hauses sind auch als "Leitender Notarzt (LNA)" im Einsatz. Zusätzlich werden
Rettungsassistenten und –sanitäter ausgebildet.
2008 fielen 2.448 Einsätze an:
73% internistische Notfälle (inkl. ca. 20% kardiale Notfälle)
11% Unfälle
3% Vergiftungen
5% Kindernotfälle.

Eigene Blutbank (eigenes Blutdepot für Bluttransfusionen) (MP00)
In der Blutbank werden alle im Klinikum benötigten Blutkonserven vorbereitet und getestet. Die Gabe
von Fremdblut erfolgt erst nach Abwägung von Nutzen und Risiko für den Patienten. Bei geplanten
Eingriffen können fremdblutsparende Maßnahmen zum Einsatz kommen wie die Rückgabe von vor
der Operation oder intraoperativ gesammelten Eigenblut nach spezieller Aufbereitung.
Kontakt: Tel. 089 1795-2701
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Qualitätsbericht 2008
Angebote von externen Dienstleistern

Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik (MP47)
Die Ermittlung des Hilfsmittelbedarfes für die nachstationäre Versorgung erfolgt durch Ärzte, Pflegekräfte und Physiotherapeuten, ebenso die Koordination und Bestellung des Bedarfs in Sanitätshäusern. Die Hilfsmittel werden meistens bereits während des stationären Aufenthalts bereitgestellt oder
von den Patienten bzw. deren Angehörigen abgeholt.

Medizinische Fußpflege (MP26)
Bei Bedarf, wie beim diabetischen Fuß, wird auf Wunsch eine qualifizierte Fachkraft über den Pflegedienst der jeweiligen Station vermittelt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1206
Angebote für Mitarbeiter

Gesundheitsfördernde Maßnahmen für Mitarbeiter (MP00)
Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden unterschiedliche Kurse angeboten:
- Hautseminar in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege
- Gewichtsreduktionsprogramm
- Raucherentwöhnungsseminar
- Tagesworkshop zur Stressbewältigung (Grund- und Aufbaukurse)
- Prävention von Erkrankungen des Bewegungsapparats: Rückenschule,
Wirbelsäulengymnastik, Yoga, Qi Gong, Nordic Walking
- Unterstützung der Teilnahme an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"
Kontakt: Tel. 089 1795-1807
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Qualitätsbericht 2008
A-10
Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses
Persönliche Betreuung

Seelsorge (SA42)
"Ich war krank und ihr habt mich besucht" (Mt 25, 36) gilt als biblischer Auftrag der Klinikseelsorge.
Die Seelsorger nehmen diesen Dienst wahr, besuchen und begleiten kranke Menschen während des
Klinikaufenthaltes: In der Hoffnung für und mit den Menschen auf ein gelingendes Leben.
Die Seelsorge im Klinikum arbeitet ökumenisch. Ergänzt wird der Dienst von ehrenamtlichen Seelsorgern, die für ihre Aufgabe ausgebildet wurden. Bei der Suche nach Seelsorgern anderer Religionen werden die Patienten unterstützt.
Die Seelsorger nehmen sich Zeit, hören zu und begleiten, solange sie gebraucht werden. Sie stehen
unter Schweigepflicht und achten Willen und Überzeugung der Patienten. Sie bleiben da, auch wenn
„man nichts mehr machen“ kann: in Leiden, Sterben und Trauer. Sie beten mit Patienten, feiern mit
ihnen Gottesdienst, Abendmahl, Kommunion am Krankenbett, Krankensalbung, Gedenkgottesdienst,
Kindersegnung, Taufe.
Kontakt: Tel. 089 1795-1840

Diät-/Ernährungsangebot (SA44)
Die Verpflegung in unserem Haus ist ausgewogen, abwechslungsreich und den individuellen Bedürfnissen und Wünschen unserer Patienten angepasst. Die Speisenzusammenstellung basiert auf einem Ernährungskonzept. Bei Allergien oder angeordneten Sonderdiäten berät eine Diätassistentin,
die mit dem Patienten zusammen einen individuellen Speiseplan entwirft.
Die Diätassistentinnen und Diätköche sind in der Lage, jede gewünschte Kostform und Sonderdiät
wie z. B. "glutenfrei" anzubieten. Die Kalorien- und BE-Verteilung z. B. bei der Erkrankung "Diabetes
mellitus" oder vorhandenen Lebensmittelallergien werden natürlich berücksichtigt.

Dolmetscherdienste (SA41)
Das Klinikum Dritter Orden verfügt über einen Dolmetscherpool mit Mitarbeitern, die unterschiedliche
Fremdsprachen beherrschen. Patienten, die sich nur in ihrer Muttersprache verständigen können,
kann auf Wunsch ein "Dolmetscher" für über 30 verschiedene Sprachen vermittelt werden.

Wahlleistungen (SA00)
In unserem Klinikum besteht die Möglichkeit Wahlleistungen wie Chefarztbehandlung, Unterbringung
in Ein- und Zwei-Bett-Zimmern oder die Mitaufnahme einer Begleitperson in Anspruch zu nehmen.
Wenn sich ein Patient für eine Wahlleistung entscheidet, wird diese gesondert vereinbart. Dazu wenden sich die Patienten bei der Aufnahme direkt an die Mitarbeiter des Patientenmanagements oder
die Mitarbeiter des Pflegedienstes auf der Station.
Für die Gewährung der Wahlleistung gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB), die jederzeit im Patientenmanagement eingesehen werden können.
Räumliche Ausstattung

Ein-Bett-Zimmer (SA02)
Das Klinikum verfügt über insgesamt 574 Betten und 18 teilstationäre Plätze. Es sind Einzelzimmer
vorhanden, die von Wahlleistungspatienten und bei besonderen medizinischen Voraussetzungen belegt werden können.
Die Wahlleistungsstation als "Station mit mehr Komfort" ist komplett mit Ein-Bett-Zimmern ausgestattet.

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (SA03)
Alle Ein-Bett-Zimmer sind mit einem eigenen Bad mit Waschbecken, Dusche und Toilette ausgestattet.
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
Zwei-Bett-Zimmer (SA10)
Das Klinikum verfügt über insgesamt 574 Betten und 18 teilstationäre Plätze. Es sind Zwei-BettZimmer vorhanden, die von Wahlleistungspatienten belegt werden können.

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (SA11)
Alle Zwei-Bett-Zimmer verfügen über ein eigenes Bad mit Waschbecken, Dusche und Toilette.

Elektrisch verstellbare Betten (SA13)
Die Patientenzimmer sind bereits teilweise mit elektrisch verstellbaren Betten ausgestattet.

Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer (SA19)
In jedem Patientenzimmer befinden sich abschließbare Wertfächer, in denen persönliche Gegenstände während des Aufenthaltes aufbewahrt werden können.

Kostenlose Getränkebereitstellung (SA21)
Kostenlose Wasserspender befinden sich auf den Stationen mit gekühltem Sprudel- bzw. stillem
Wasser.

Nachmittagstee/-kaffee (SA47)
Die Patienten erhalten am Nachmittag auf den Stationen Kuchen und Kaffee bzw. Tee.

Teeküche für Patienten und Patientinnen (SA08)
Auf den einzelnen Stationen stehen den Patienten Teewägen zur Verfügung. Darauf finden sich unterschiedliche Sorten Tee, Zucker und Süßstoff sowie heißes Wasser.

Fernsehgerät am Bett/im Zimmer (SA14)
Alle Patientenzimmer verfügen über ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Fernsehgerät mit einer
umfangreichen Programmauswahl von öffentlichen und frei verfügbaren Sendern. Eine ausführliche
Bedienungsanleitung befindet sich im Nachttisch.
In den Patientenzimmern der Entbindungsabteilung (Kinderklinik) und den neu eingerichteten Stationsbereichen der Erwachsenenklinik ist ein Fernseher direkt am Patientenbett installiert, so dass jeder Patient sein eigenes Fernsehgerät bedienen kann.

Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl) (SA20)
Die Patienten können ihr Essen täglich aus dem Wochenspeiseplan zusammenstellen und aus drei
unterschiedlichen Gerichten wählen.
Beim Einkauf wird darauf geachtet, die Lebensmittel möglichst bei Anbietern aus der Region zu kaufen. Seit Mai 2009 ist die Küche ein "Bio-zertifizierter Betrieb", der Speisen und Menüs mit BioProdukten aus ökologischem Landbau anbietet.

Rundfunkempfang am Bett (SA17)
Alle Patientenplätze sind mit einem kostenfreien integrierten Radio ausgestattet. Voraussetzung für
den Radioempfang ist eine HiMed-Chipkarte (Telefonkarte).

Internetanschluss am Bett/im Zimmer (SA15)
In den Patientenzimmern auf der "Station mit mehr Komfort" befindet sich in jedem Zimmer ein eigener Internetzugang für die Patienten.

Faxempfang für Patienten und Patientinnen (SA24)
Der Faxempfang für Patienten ist generell auf allen Stationen möglich. Die Faxnummern können über die Stationsmitarbeiter erfragt werden.

Unterbringung Begleitperson (SA09)
Bei Patienten der Kinderklinik besteht die Möglichkeit der Mitaufnahme eines Elternteils.
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Qualitätsbericht 2008
Bereichsübergreifende Ausstattung

Kirchlich-religiöse Einrichtungen (SA29)
Für Gottesdienste und Andachten stehen den Patienten und Besuchern die katholische Kirche "St.
Franziskus" und die evangelische Kapelle " Emmaus" auf der Ebene 1 zur Verfügung. Beide Kirchen
sind tagsüber für jedermann zugänglich zum persönlichen Gebet, zum Nachdenken und für Zeiten
der Stille.
Katholische Gottesdienste:
so., 09:00 Uhr feierlicher Gottesdienst*
di., 18:30 Uhr Rosenkranz, Andacht*
mi., 19:00 Uhr hl. Messe*
do., 18:30 Uhr Rosenkranz, Vesper
fr., 19:00 Uhr hl. Messe
sa., 19:00 Uhr Vorabendmesse*
Evangelische Gottesdienste:
donnerstags nach Aushang*, 18:00 Uhr (mit der Feier des Hl. Abendmahls in "Emmaus")
Die mit * gekennzeichneten Gottesdienste werden direkt aus der Kirche in die Patientenzimmer übertragen (Fernsehkanal 40). Patienten, die zum Gottesdienst in die Kirche gebracht werden möchten,
wenden sich bitte an die Pflegemitarbeiter.

Aufenthaltsräume (SA01)
In der Erwachsenenklinik befinden sich offene Sitzgruppen und Aufenthaltsräume für Nichtraucher
und Raucher. In der Kinderklinik sind Spielbereiche für Kinder und Jugendliche vorhanden.

Getränkeautomat (SA46)
Die Wartebereiche beider Kliniken sind mit ausreichenden Sitzmöglichkeiten und Getränkeautomaten
für Kalt- und Warmgetränke ausgestattet.

Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten (SA28)
In unmittelbarer Nähe zu den beiden Eingängen der Kliniken (Erwachsenen- und Kinderklinik) befindet sich je ein Kiosk in der Cafeteria. Hier haben Patienten und Besucher die Möglichkeit, Zeitungen
und Illustrierte sowie kosmetische Artikel käuflich zu erwerben. Das Angebot wird vervollständigt
durch Obst, gekühlte Getränke und Säfte sowie Süßwaren.
Die Öffnungszeiten im Kiosk Erwachsenenklinik sind jeweils montags bis sonntags sowie feiertags
von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr, der Kiosk in der Kinderklinik hat werktags von 09:00 Uhr - 19:00 Uhr,
an Wochenende von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr geöffnet.

Cafeteria (SA23)
In der Erwachsenen- und der Kinderklinik bietet die Cafeteria ein umfangreiches gastronomisches
Angebot für Patienten, Angehörige und Besucher sowie für die Mitarbeiter. Die beiden Cafeterien
haben montags bis sonntags sowie feiertags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Hier erhalten die
Gäste neben frischem Kuchen auch kleine Mahlzeiten und Getränke. Selbstverständlich sind beide
Cafes rauchfrei. Neben den Sitzplätzen im Innenbereich können in der wärmeren Jahreszeit auch Tische und Stühle im Außenbereich genutzt werden. Die Cafeteria wird durch die Firma Gerhofer - Facility Service GmbH betrieben.

Blumenladen (SA00)
In der Nähe der Information der Erwachsenenklinik befindet sich der Blumenladen "Die Ringelblume". Patienten, Angehörige und Besucher erhalten dort Schnitt- und Topfpflanzen als auch Glückwunschkarten und kleine Geschenke.
Öffnungszeiten:
di. - fr., 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
sa., 11:00 Uhr - 15:30 Uhr
so., 12:00 - 15:00 Uhr
mo. geschlossen
Kontakt: Tel. 089 1784212
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Qualitätsbericht 2008
Aus hygienischen Gründen dürfen in den Patientenzimmern keine Topfpflanzen aufgestellt werden.
Blumenvasen sind auf allen Stationen in ausreichender Größe und Form vorhanden.

Geldautomat (SA48)
Im Eingangsbereich der Erwachsenenklinik und der Kinderklinik befindet sich jeweils ein Geldautomat eines privaten Geldinstitutes. Bei der Abhebung werden Gebühren der Hausbank fällig.

Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
(SA30)
Parkplätze (die ersten 30 Minuten sind gebührenfrei) sind direkt auf unserem Parkdeck an der Menzinger Straße oder im Parkhaus der Kinderklinik (Einfahrt über die Franz-Schrank-Str.). Die Entwertungsautomaten befinden sich in der Kinderklinik in unmittelbarer Nähe zur Information; in der Erwachsenenklinik am Treppenaufgang zum Parkdeck. Weitere (kostenlose) Parkmöglichkeiten finden
sich entlang der "Franz-Schrank-Strasse" und "In den Kirschen".
Hausübergreifende Angebote

Besuchsdienst/„Grüne Damen“ (SA39)
Die "Grünen Damen und Herren" sind ehrenamtliche Mitarbeiter des Klinikums Dritter Orden und
empfangen werktags am Vormittag neu aufgenommene Patienten im Eingangsbereich. Die "Grünen
Damen und Herren" sind bei den Aufnahmeformalitäten behilflich und begleiten Sie bei Bedarf auf Ihre Station oder erledigen kleinere Botengänge. In der Erwachsenenklinik betreuen die "Grünen Damen und Herren" auch die Patientenbibliothek.
Kontakt: Tel. 089 1795-1809

Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen (SA40)
Die "Grünen Damen und Herren" empfangen die neu aufgenommenen Patienten vormittags im Eingangsbereich der Erwachsenenklinik.
Kontakt: Tel. 089 1795-1809

Bibliothek (SA22)
Die Patientenbibliothek in der Erwachsenenklinik befindet sich im Eingangsbereich und ist montags
und freitags von 15:00 Uhr - 17:00 Uhr geöffnet.
Kontakt: Bibliothek Erwachsene, Tel. 089 1795-1809
Die Kinderbibliothek befindet sich in der Kinderklinik auf der Ebene 1. Jeden Montag, Mittwoch und
Freitag Vormittag sind die Mitarbeiter der Kinderbibliothek mit dem mobilen Bücherwagen auf den
Stationen unterwegs und verleihen Bücher und Spiele für den stationären Aufenthalt.
Kontakt: Bibliothek Kinder, Tel. 089 1795-1854

Tageszeitungsangebot (SA54)
In den Wartebereichen der Stationen sind aktuelle Tageszeitungen verfügbar. Bei den Wahlleistungspatienten wird eine Tageszeitung ins Patientenzimmer gebracht.
Eine große Auswahl an Tageszeitungen ist auch in den Kiosken von Erwachsenen- und Kinderklinik
erhältlich.

Orientierungshilfen (SA51)
Alle Stationen und Funktionsbereiche im Klinikum Dritter Orden sind durch eine einheitliche Beschilderung markiert. Für die Patienten und Besucher ist an der Information von Erwachsenenklinik und
Kinderklinik ein Wegeplan erhältlich.

Patientenaufnahme (SA00)
Die Patientenaufnahme findet in der Erwachsenenklinik im neu gestalteten Aufnahmebereich statt.
Ein elektronisches Aufrufsystem schafft Transparenz hinsichtlich der Wartezeiten. Die Öffnungszeiten sind mo. bis do. von 07:00 Uhr - 16:30 Uhr, fr. bis 15:00 Uhr.
In der Kinderklinik befindet sich die Aufnahme direkt im Eingangsbereich und ist rund um die Uhr besetzt.
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Qualitätsbericht 2008

Auskunft und Information (SA00)
Die Auskunft und Information in der Erwachsenenklinik ist täglich von 06:00 Uhr bis 21:45 Uhr besetzt. Die Auskunft und Information der Kinderklinik ist rund um die Uhr besetzt.
Kontakt:
Erwachsenenklinik Tel. 089 1795-0
Kinderklinik Tel. 089 1795-1185

Transportdienst (SA00)
Das Klinikum Dritter Orden verfügt über einen hauseigenen Transportdienst, der nicht gehfähige Patienten zwischen den Stationen und den Diagnostik- und Therapieeinheiten begleitet.

Parkanlage (SA33)
Das Klinikum Dritter Orden achtet bewusst auf die Schaffung und Erhaltung einer angenehmen Atmosphäre für die Patienten, Besucher und Mitarbeiter. Besonderen Wert legt der Träger dabei auf
die Erhaltung und Weiterentwicklung des Gesamtensembles in seiner ursprünglichen Schönheit, was
sich in der Ästhetik und Weitläufigkeit der Parkanlagen widerspiegelt.

Patientengarten (SA00)
Der Zugang zum Patientengarten befindet sich in der Erwachsenenklinik auf der Ebene 0 gegenüber
der Physikalischen Therapie zwischen den Stationen 2 und 3. Für die kleinen Patienten und Besucher steht in der Kinderklinik ein abgezäunter Spielplatz zur Verfügung.

Telefon (SA18)
Alle Patientenbetten sind mit einem eigenen Telefonanschluß ausgestattet. Für die Benutzung wird
eine spezielle HiMed-Chipkarte benötigt, die bei der Aufnahme bzw. an der Information erhältlich ist.
Für die Nutzung muss ein Guthaben eingezahlt werden. Die persönliche Telefonnummer ist auf der
Chipkarte aufgedruckt. Nach dem stationären Aufenthalt wird das Telefon über den Automaten bei
der Information abgemeldet. Hier erfolgt auch die Auszahlung des Telefonguthabens.
Darüber hinaus gibt es ein Münz- bzw. Kartentelefon im Eingangsbereich der Kinderklinik sowie im
Eingangsbereich und in der Notaufnahme der Erwachsenenklinik.

Handy (SA00)
Im Klinikum Dritter Orden können Patienten, Angehörige und Besucher auch eigene Mobiltelefone
nutzen.
Allerdings schließen die Hersteller von Medizinprodukten nicht sicher aus, dass Mobiltelefone einzelne Medizingeräte nicht in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigen können.
Daher sollten eigene Mobiltelefone erst nach Rücksprache mit dem betreuenden Pflegepersonal genutzt werden.
Auf den Intensiv-Stationen der Erwachsenen- und Kinderklinik sowie der Früh- und NeugeborenenStation werden Angehörige und Besucher von Patienten gebeten, die Mobiltelefone vor Betreten der
Station auszuschalten.

Briefkasten (SA00)
Ein öffentlicher Briefkasten der Deutschen Post befindet sich direkt vor dem Haupteingang des Klinikums Dritter Orden. Die Briefkastenleerung ist täglich um 16:00 Uhr, am Wochenende um 14:30 Uhr.

Beschwerdemanagement (SA55)
Im Klinikum Dritter Orden steht allen Patienten und deren Angehörigen ein Beschwerdemanagement
zur Verfügung. Auch die Mitarbeiter können für Lob als auch Anregungen und Kritik direkt angesprochen werden. Diese Rückmeldungen werden genutzt, sinnvolle Verbesserungen einzuleiten und so
den Bedürfnissen der Patienten und deren Angehörigen auch in Zukunft gerecht zu werden.
Für anonyme Rückmeldungen gibt es an fünf unterschiedlichen Standorten in der Erwachsenen- und
der Kinderklinik Briefkästen, die mit Rückmeldekarten und Kugelschreibern ausgestattet sind.
Kontakt: Tel. 089 1795-1711 oder -1713
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Qualitätsbericht 2008

Rauchfreies Krankenhaus (SA34)
In den Patientenzimmern und öffentlichen Bereichen ist das Rauchen generell nicht gestattet. Einzelne Stationen verfügen über Raucherbereiche.

Kulturelle Angebote (SA31)
Lokale Institutionen und Vereine wie der Allacher Singkreis oder der Polizeichor München sind regelmäßig mit Veranstaltungen im Klinikum Dritter Orden vertreten.

Abschiedsraum (SA43)
Im Klinikum Dritter Orden wird Wert darauf gelegt, dass jeder Verstorbene so lange auf der Station
verbleiben kann, bis sich alle Angehörigen von ihm verabschieden konnten.
Zusätzlich existiert sowohl in der Kinderklinik als auch in der Erwachsenenklinik ein speziell konzipierter Abschiedsraum, in dem auch Trauerfeiern bzw. Aufbahrungen möglich sind.
Außerdem lädt das Klinikum die Angehörigen von verstorbenen Patienten regelmäßig zu Gedenkgottesdiensten in die Kirche St. Franziskus im Haus ein. Gesprächsmöglichkeiten für Angehörige durch
die Seelsorge sind auch später möglich.
Kontakt: Tel. 089 1795-1840
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A-11
Forschung und Lehre des Krankenhauses
A-11.1 Forschungsschwerpunkte
Das Klinikum Dritter Orden versteht sich als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, das sich ganz
seinem Auftrag der regionalen und überregionalen Versorgung von Patientinnen und Patienten in jedem
Lebensalter widmet.
Im Rahmen von klinischen Studien und Erhebungen beteiligt sich das Klinikum Dritter Orden an überregionalen Forschungsvorhaben.
A-11.2 Akademische Lehre

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten (FL01)
Als Lehrbeauftragte bieten alle Chefärzte für die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und
die Technische Universität München (TU) regelmäßig im Rahmen von Seminaren und Kursen Interdisziplinäre Fallbesprechungen und Klinische Lehrvisiten an. Zusätzlich werden folgende Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis angeboten:
PD Dr. Andreas Eigler: Methodenseminar, Tutorial, Arzneimitteltherapie in der Inneren Medizin, Differentialdiagnose in der Inneren Medizin
Prof. Dr. Hermann Helmberger: Wahlpflichtveranstaltung Radiologie (MRT des Abdomen) (TU), Doktorandenseminar (TU)
Dr. Nikolaus Rank: Interdisziplinäres Seminar für PJ-Studenten
Die Chefärzte sind auch als Prüfer im Staatsexamen tätig. Ebenso werden Promotionen betreut.
Dr. Rüdiger Schaar: Universität Bayreuth, Lehrstuhl Gesundheitsökonomie, Lehrauftrag QM

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Fachhochschulen (FL02)
Mit der Katholischen Stiftungsfachhochschule München besteht eine Kooperation bei dem Studiengang "Pflege dual".

Studentenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr) (FL03)
Alle Abteilungen des Klinikums Dritter Orden bieten Stellen für Studenten im Praktischen Jahr (PJ)
und Famulaturen an, wobei darauf geachtet wird, dass pro Assistenzarzt nicht mehr als ein PJ-Student bzw. ein Famulant eingestellt wird. Dadurch soll die bestmögliche Anleitung garantiert werden.
PJ-Ausbildungsplätze stehen in der Chirurgie (7), Inneren Medizin (6), Pädiatrie (4), Anästhesiologie
(1), Gynäkologie (1) und Radiologie (1) zur Verfügung. Die von Mo. - Fr. organisierte PJ-Fortbildung
(14:00 - 14:45 Uhr) findet fachübergreifend statt und kann auch von Famulanten besucht werden.
Die Kliniken für Innere Medizin bieten im Auftrag der LMU als Studentenunterricht wöchentlich Klinische Visiten an. In der Kinderklinik finden Blockpraktika für Studenten der LMU sowie der TU statt.
Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin veranstaltet für die PJ-Studenten theoretische Fortbildungen und praktische Übungen zur Reanimation und klinische Visiten auf der Intensivstation.

Weiterbildungsermächtigung für Facharztbezeichnungen und Zusatzweiterbildungen (FL00)
Eine volle Weiterbildungsberechtigung besteht für die Fachgebiete:
- Allgemeine Chirurgie
- Anästhesiologie
- Gynäkologie und Geburtshilfe
- Internist (Basis)
- Innere Medizin und Kardiologie (in Kooperation mit dem Herzkatheterlabor Nymphenburg)
- Kinder- und Jugendmedizin
- Kinderchirurgie
- Orthopädie und Unfallchirurgie (Traumatologie) sowie Unfallchirurgie
- Radiologie/Diagnostische Radiologie
- Zusatzbezeichnung Schwerpunkt Neonatologie und Schwerpunkt Neuropädiatrie
- Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
- Zusatzbezeichnung Schwerpunkt Unfallchirurgie
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Qualitätsbericht 2008
Eine Weiterbildungsberechtigung ist derzeit beantragt für:
- Gastroenterologie (nach alter und neuer Weiterbildungsordnung)
- Gefäßchirurgie
- Innere Medizin (nach alter und neuer Weiterbildungsordnung)
- Kinderradiologie
- Nuklearmedizin
- Transfusionsmedizin
- Visceralchirurgie

Fachprüfer bei der Bayerischen Landesärztekammer (FL00)
Folgende Ärzte sind als Fachprüfer im Rahmen der Facharztweiterbildung und Zusatzweiterbildung
tätig:
Neuropädiatrie: Dr. Martina Baethmann
Innere Medizin, Gastroenterologie: PD Dr. Andreas Eigler
Radiologie/Diagnostische Radiologie/Fachkunde Röntgendiagnostik: Prof. Dr. Hermann Helmberger
Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie: Prof. Dr. Jochen Peters
Qualitätsmanagement: Dr. Rüdiger Schaar

Mitgliedschaft in medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften (FL00)
Einzelne Mitarbeiter des Klinikums Dritter Orden sind als Mitglied in wissenschaftlichen Fachgesellschaften und in Gremien tätig.
Prof. Dr. Hermann Helmberger: Bayerische Röntgengesellschaft (Vorstand)

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien (FL06)
Die von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Zentren für Brust- und Darmkrebs nehmen an
klinischen Studien teil. Außerdem beteiligt sich das Klinikum Dritter Orden an der CML-Studie, HD14Hodgkin-Studie.
Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule
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A-11.3 Ausbildung in anderen Heilberufen

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin (HB01)
Ausbildungsziel (160 Ausbildungsplätze)
Die Ausbildung vermittelt entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher,
medizinischer und anderer wissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und
Verhütung von Krankheiten und die Förderung gesunder Verhaltensweisen (§ 3 Krankenpflegegesetz)
Ausbildungsdauer: Vollzeit 3 Jahre ab 1.10. mit theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten
und praktische Einsätze wechselweise in Blockphasen
Abschluss: staatliches Examen "Gesundheits- und KrankenpflegerIn"
Zugangsvoraussetzungen:
- Vollendung des 17. Lebensjahres
- Mittlerer Bildungsabschluss oder gleichwertige Schulausbildung oder Hochschule
- Hauptschulabschluss mit zweijähriger Berufsausbildung oder PflegefachhelferIn
- Dem Alter entsprechende soziale und persönliche Kompetenz

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
(HB02)
Ausbildungsziel, Ausbildungsverlauf und Zugangsvoraussetzungen wie HB01
(60 Ausbildungsplätze)
Schulphilosophie: Die Ausbildungen an den Berufsfachschulen im Dritten Orden finden bewusst auf
der Grundlage eines christlichen Menschenbildes und einer christlicher Wertetradition statt. Der gegenseitige Umgang spiegelt diese Grundhaltung wider. Allen Schülern wird mit Wertschätzung, Achtsamkeit und Respekt begegnet. Ein partnerschaftliches Klima ist die Grundlage für gegenseitiges
Vertrauen und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Professionelle pflegerische Kompetenz umfasst nicht nur Fachwissen und praktisches Können, sondern auch ein berufliches Ethos. Wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist die Stärkung und Entwicklung sozialer und personaler Kompetenzen. Bausteine dafür sind:
- Selbständige Planung und Durchführung von Projekten
- Gestaltung von Seminaren
- Problemorientiertes Lernen in Tutorien
- Reflexion der persönlichen und beruflichen Entwicklung und gemeinsame Feiern

Doppelqualifizierung (HB00)
Für besonders motivierte und leistungsbegabte Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss besteht die Möglichkeit einer Doppelqualifizierung; diese führt in dem dreijährigen Bildungsgang sowohl zum Berufsabschluss als auch zur Fachhochschulreife. Parallel zur Berufsausbildung
wird an Samstagen der hierfür benötigte Zusatzunterricht an der Berufsfachschule für Krankenpflege
am Klinikum Großhadern der LMU München angeboten.

Studiengang "Pflege dual" (HB00)
In Kooperation mit der Katholischen Stiftungsfachhochschule München bietet das Klinikum einen Bachelorstudiengang mit integrierter Berufsausbildung für die Gesundheits- und Krankenpflege an. Dadurch erwirbt man in 4,5 Jahren zwei Abschlüsse:
Beruflicher Abschluss: Staatliches Examen nach 3 Jahren, das nach erfolgreichem Abschluss zur
Führung der Berufsbezeichnung "Gesundheits- und KrankenpflegerIn" berechtigt.
Akademischer Abschluss: Bachelor of Science in Nursing (BA ScN) nach 4,5 Jahren
Zugangsvoraussetzungen: Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife
Kontakt:
Katholische Stiftungsfachhochschule
Studienberatung im Fachbereich Pflege
Prof. Dr. Johannes Kemser
Tel. 089 480921281, Internet: www.ksfh.de
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Qualitätsbericht 2008
oder
Berufsfachschule für Krankenpflege
Sr. Elfriede Retzer
Tel. 089 1795-1839, www.dritter-orden.de

Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin (HB00)
Der Träger und die Krankenhausleitung des Klinikums Dritter Orden bieten pro Jahr 16 bis 18 Weiterbildungsplätze für die Anästhesie- und Intensivpflege an.

Kooperationen für Zusatzqualifikationen und Fachweiterbildungen Pflege (HB00)
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU): Palliativmedizin
Klinikum Rechts der Isar (TU): Operationsfachschwester/-pfleger
Städtische Kliniken - Klinikum Schwabing: Onkologische Fachschwester/-pfleger, Pädiatrische/r Intensivschwester/-pfleger
IB - Medizinische Akademie Asklepios Fachkliniken, Gauting: Operations-technische/r Assistent/in
(OTA)
Bildungszentrum für Pflegeberufe (BIZ): Stationsleitung
perspektive Personalentwicklung München: Praxisanleiter/in
Ausbildungszentrum für Laktation und Stillen: Still- und Laktationsberater/in, IBLCB

Praktikumsmöglichkeit (HB00)
Es werden pro Jahr 31 Praktikumsplätze angeboten, die sich wie folgt verteilen:
• Sozialpraktika für SchülerInnen (8 bis 14 Tage, 10 Plätze)
• Physiotherapie
• Anerkennung für ausländische KrankenpflegerInnen
• MedizinstudentInnen
• Überbrückungspraktika für angehende Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen
• Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe (1 Platz)
Ein Praktikumsplatz für das Orientierungspraktikum zum Hochschulstudium für das Lehramt an Beruflichen Schulen im Fachbereich Gesundheits- und Pflegewissenschaft wird ebenfalls angeboten.
Ein Praktikum dauert mindestens 4 Wochen und kann auf 9 Monate verlängert werden.

Fachfrau/mann im Gesundheitswesen (HB00)
Der Träger und die Krankenhausleitung stellen einen Ausbildungsplatz zur Fachfrau/-mann im Gesundheitswesen (IHK) zur Verfügung.

Praktikum in der Abteilung Organisationsentwicklung (HB00)
Die Abteilung Organisationsentwicklung im Klinikum Dritter Orden bietet Praktikumsplätze für Studenten an Fachhochschulen und Hochschulen, im Rahmen von Ausbildungen im Qualitäts- und Prozessmanagement oder der Medizinischen Dokumentation an. Die Praktikanten werden dabei individuell durch einen Mentor betreut und arbeiten unter Anleitung selbstständig an Aufgabenstellungen
und in kleinen Projekten aus den Themen Qualitäts-, Risiko-, Prozessmanagement sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Um den Praktikanten eine möglichst umfassende Einarbeitung und praktische Erfahrungen zu ermöglichen, sollte das Praktikum mindestens 4-6 Wochen dauern.
Themen für Diplom- oder Masterarbeiten bei engmaschiger Betreuung werden vorzugsweise an ehemalige Praktikanten vergeben.
Kontaktaufnahme: Tel. 089 1795-1710, E-Mail: [email protected]
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A-12
Anzahl der Betten im Krankenhaus nach §108/109 SGB V
Betten:
A-13
574
Fallzahlen des Krankenhauses
Vollstationäre Fallzahl: 27505
Ambulante Fallzahl:
61026 (Fallzählweise)
Unter Fallzählweise versteht das Klinikum Dritter Orden jeden ambulanten Kontakt eines Patienten mit
einer Fachabteilung des Hauses. Die Fallzahl ist möglicherweise noch höher, da nicht in allen Fachbereichen die Patientenbesuche einzeln gezählt werden.
A-14
Personal des Krankenhauses
A-14.1 Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Kommentar
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte
und Belegärztinnen)
210,0
Das Klinikum Dritter Orden sieht sich als klinische Ausbildungseinrichtung für Assistenzärzte, die von erfahrenen Fachärzten
angeleitet werden.
- davon Fachärzte und
Fachärztinnen
81,0
Da das Klinikum Dritter Orden die komplette Weiterbildungsermächtigung in verschiedenen Fachdisziplinen besitzt, verfügt ein
hoher Anteil von Assistenzärzten außerdem über die "Facharztreife".
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB
V)
20,0
Aus den Fachbereichen Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (Erwachsene und Kinder), Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (Erwachsene
und Kinder), Plastische Chirurgie, Kinderchirurgie und Kinderorthopädie
Ärzte und Ärztinnen, die
keiner Fachabteilung zugeordnet sind
5,0
5 Ärzte (Gesamtcontrolling; EDV)
1 Ärztin (Hygiene)
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A-14.2 Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
224,9
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen als auch die Mitarbeiter der Funktionsbereiche in der Erwachsenenklinik.
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
211,6
3 Jahre
Diese Übersicht enthält die Mitarbeiter auf den Stationen als auch die Mitarbeiter der Funktionsbereiche in der Kinderklinik einschließlich Geburtshilfe.
Krankenpflegehelfer/
Krankenpflegehelferinnen
24,1
1 Jahr
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen als auch die Mitarbeiter der Funktionsbereiche der Erwachsenenklinik.
Entbindungspfleger und
Hebammen
13,1
3 Jahre
Die Hebammen sind auf freiberuflicher Basis tätig.
Operationstechn. Assistenten/Assistentinnen
9,0
3 Jahre
Die Operationstechnischen Assistenten (OTA) sind
in den operativ tätigen Klinikbereichen eingesetzt.
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B
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
B-1.1
Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Dr. med. Eberhard Pütterich
Ansprechpartner:
Sabine Staudinger, Manuela Möckesch, Johanna Pütterich (Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2001
089 1795-2003
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
B-1.2
Versorgungsschwerpunkte

Endokrine Chirurgie (VC21)
Erkrankungen der Schilddrüse, Nebenschilddrüse (beides auch minimalinvasiv), Erkrankungen der
Nebennieren, sowohl bei bösartigen, als auch bei gutartigen Erkrankungen

Magen-Darm-Chirurgie (VC22)
Bei gutartigen Erkrankungen an den Organen des Bauchraumes (Speiseröhre, Magen, Dünn-/Dickdarm, Blinddarm, Enddarm und After (Proktologie: Hämorrhoiden, Fisteln, Abszesse, Fissuren u. a.)
Gallenblase, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Leber, Milz, Bauchfell
Alle Hernienoperationen (Leisten-, Narben-, Nabelbrüche)

Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie (VC23)
Leberteilentfernungen
Alle Operationen an der Gallenblase, Ableitungen, Rekonstruktionen
Tumoroperationen an den Gallenwegen
Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VC55)
Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie)
Entfernung des Blinddarms (Appendektomie)
Hernienoperationen
Diagnostische Bauchspiegelungen, Lösen von Verwachsungen im Bauchraum
Dickdarmoperationen (Sigmaresektionen)

Tumorchirurgie (VC24)
Bei allen bösartigen Erkrankungen der Organe des Bauchraumes (Magen, Dünn- und Dickdarm,
Blinddarm, Enddarm und Analregion, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Leber, Milz,
Bauchfell)

Offen chirurgische und endovaskuläre Behandlung von Gefäßerkrankungen (VC17)
Alle chirurgischen Rekonstruktionen bei Gefäßerkrankungen
(in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg)

Lungenchirurgie (VC11)
Bei allen gut- und bösartigen Lungenerkrankungen
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
Thorakoskopische Eingriffe (VC15)
Bei gut- und bösartigen Lungenerkrankungen

Operationen wegen Thoraxtrauma (VC13)
Bei Blutungen, Lungenverletzung

Aortenaneurysmachirurgie (VC16)

Offene und endovaskuläre Verfahren

Dialyseshuntchirurgie (VC61)
Anlage und Korrektur aller Shuntverfahren

Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen (VC18)

Arteriographie (VR15)
Intraoperativ (in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg)

Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen und Folgeerkrankungen (VC19)
Alle Eingriffe bei Krampfadern (Varizen), Behandlung von Beinvenenthrombosen

Schrittmachereingriffe (VC05)
(In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II)

Portimplantation (VC62)
Zur Chemotherapie oder parenteralen Ernährung, ambulant oder stationär

Defibrillatoreingriffe (VC06)
(In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II)

Mediastinoskopie (VC59)
Zur Gewinnung von Gewebe aus dem Mediastinum
Lymphknotenentnahme zur feingeweblichen Untersuchung bei Raumforderungen

Behandlung von Dekubitalgeschwüren (VC29)
Chirurgische Wundtoilette, Verbandstechnik (Vacuseal), Deckung von Gewebsdefekten

Amputationschirurgie (VC63)
Alle notwendigen Amputationen

Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich (VH18)
Bei allen Tumoren im Halsbereich (Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsentumore, Lymphknoten,
Halsfisteln, Glomus caroticum)

Interdisziplinäre Tumornachsorge (VH20)
(In Zusammenarbeit mit den beiden Kliniken für Innere Medizin)

Minimalinvasive endoskopische Operationen (VC56)
Rektoskopische Eingriffe: Eingriffe über eine Enddarmspiegelung

Nierenchirurgie (VC20)
Tumoroperationen an der Niere, Eingriffe bei Abszessen der Niere

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe (VC57)
Bei Dekubitalgeschwüren

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)
(In Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin)

Speiseröhrenchirurgie (VC14)
Bei Meckelschem Divertikel

Diagnostik und Therapie von Hauttumoren (VD03)
Vor allem ambulant Entfernung von Hauttumoren zur feingeweblichen Untersuchung
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Qualitätsbericht 2008

Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut (VD04)
Konservative und operative Behandlung von flächigen Entzündungen und Abszessen

Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse (VG01)
Bei Männern

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane (VU06)
Erkrankungen der männlichen Brustdrüse
Wasserbrüche (Hydrozelen), Phimosen und Paraphimosen

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Urogenitalsystems (VU07)
Anlage von suprapubischen Blasenfisteln (Harnableitung über einen Katheter durch die Bauchdecke)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes (VO08)
Bei gutartigen und bösartigen Weichgewebstumoren (Lipome, Sarkome)

Diagnostik und Therapie von Urolithiasis (VU03)
Bei unkomplizierten Harnleitersteinen, Ureterkoliken

Native Sonographie (VR02)
In der Notaufnahme zur Erstdiagnostik

Schmerztherapie/Multimodale Schmerztherapie (VO18)
(In Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin) nach der hauseigenen
Schmerzfibel

Spezialsprechstunde (VC58)
Für alle Patienten zur Besprechung ihrer Erkrankung, einer evtl. notwendigen Operation, zur Wiedervorstellung nach einer Operation
Abb.: Konzentration im OP
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B-1.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)
Im AOZ (Ambulantes OP-Zentrum) ist jeden Montag der OP-Tag der Allgemeinchirurgie. Hier werden
folgende Operationen ambulant durchgeführt:
Leistenhernien, Nabelhernien, epigastrische Hernien, Varizen, Implantationen und Entfernungen von
venösen Portsystemen zur Chemotherapie, Wechsel von Herzschrittmacheraggregaten bei Batterieerschöpfung, Entfernung von Weichgewebstumoren z.B. Lipome, Abszessspaltungen, Eingriffe bei
Sinus pilonidalis (Steißbeinfistel).
Sollte ein ambulanter Eingriff dringlich sein, und nicht für einen Montag geplant werden können, kann
auch auf andere Wochentage ausgewichen werden.
Anmeldung über das Sekretariat: Tel. 089 1795-2001

Informationsmaterial für Patienten (MP00)
Broschüre für Patienten zur Schilddrüsenoperation, Informationsblätter für Patienten zum Verhalten
nach ambulanten Operationen, Informationsblätter für Patienten und Hausärzte über Stimmbandlähmung und über Nebenschilddrüsenunterfunktion

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
2-wöchentliche Abteilungsfortbildung zu aktuellen chirurgischen Themen

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Im Rahmen des Darmzentrums

Qualitätszirkel (MP00)
Wöchentlich regelmäßig Konferenzen mit Internisten, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen,
Psychoonkologen, Sozialdienst im Rahmen des Darmzentrums.
Mehrmals jährlich Qualitätszirkel im Rahmen des Darmzentrums

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-1.4
Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2001

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-1.5
Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 3099
B-1.6
B-1.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
E04
1070
Schilddrüsenvergrößerung ohne Überfunktion der Schilddrüse (Struma)
2
K80
288
Gallensteinleiden (Cholezystolithiasis)
3
K35
146
Akute Blinddarmentzündung (Appendizitis)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
4
K40
140
Leistenbruch (Hernie)
5
C73
133
Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom)
6
K57
110
entzündliche Erkrankung des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen der Schleimhaut (Divertikulitis)
7
E05
104
Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
8
I70
97
Verkalkung der Schlagadern (Arteriosklerose)
9
K43
72
Bauchwandbruch (Hernie)
10
E11
64
Folgezustände einer Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden muss (Diabetes Typ-2)
11
K56
63
Darmverschluss ohne Eingeweidebruch (Ileus)
12
C18
62
Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolon)
13
I83
40
Krampfadern der Beine (Varikosis)
14
C20
32
Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms (Rektumkarzinom)
15
R10
28
Bauch- bzw. Beckenschmerzen
16
T81
26
Wiederholungseingriffe nach ärztlichen Eingriffen
17
K42
21
Nabelbruch (Hernie)
18
K59
21
Störung der Darmfunktion, z.B. Verstopfung oder Durchfall (Obstipation
oder Diarrhoe)
19
K36
20
Chronische Blinddarmentzündung (chronische Appendizitis)
20
L02
19
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd in der Haut bzw. an einem oder
mehreren Haaransätzen (Abszess)
21
A09
16
Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe, wahrscheinlich ausgelöst
durch Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger
22
I65
15
Verschluss bzw. Verengung einer zum Gehirn führenden Schlagader
ohne Entwicklung eines Schlaganfalls (Carotisstenose)
23
E21
14
Überfunktion bzw. sonstige Krankheit der Nebenschilddrüsen
24
K61
14
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd im Bereich des Mastdarms bzw.
Afters (Abszess)
25
L05
14
Eitrige Entzündung in der Gesäßfalte durch eingewachsene Haare (Pilonidalsinus)
26
C16
13
Magenkrebs (Magenkarzinom)
27
K91
13
Krankheit des Verdauungstraktes nach medizinischen Maßnahmen
28
I74
12
Verschluss einer Schlagader durch ein Blutgerinnsel (Embolie)
29
C77
11
Absiedlung einer Krebskrankheit in einem oder mehreren Lymphknoten
(Metastase)
30
C78
11
Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in Atmungs- bzw. Verdauungsorganen
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
B-1.6.2
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute
Fallzahl
C25
9
Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
I71
9
Aussackung bzw. Aufspaltung der Wandschichten der Hauptschlagader (Aneurysma)
C34
8
Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs
K81
8
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis)
J93
6
Luftansammlung zwischen Lunge und Rippen (Pneumothorax)
K55
6
Krankheit der Blutgefäße des Darms
C19
≤5
Dickdarmkrebs am Übergang von Grimmdarm (Kolon-Ca) zu Mastdarm (Rektum-Ca)
E06
≤5
Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis)
C17
≤5
Dünndarmkrebs
N62
≤5
Übermäßige Vergrößerung der Brustdrüse (Gynäkomastie)
B-1.7
B-1.7.1
Umgangssprachliche Bezeichnung
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-069
1376
Operation an Schilddrüse bzw. Nebenschilddrüsen
2
1-610
1219
Untersuchung des Kehlkopfs durch eine Spiegelung
3
5-062
914
Teilweise Entfernung der Schilddrüse
4
5-063
409
Operative Entfernung der Schilddrüse
5
5-893
378
Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer
Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an Haut oder Unterhaut
(Nekrosenabtragung)
6
5-916
362
Vorübergehende Abdeckung von Weichteilverletzungen durch Haut
bzw. Hautersatz
7
5-511
319
Operative Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie)
8
5-572
182
Anlegen einer Drainage der Harnblase durch die Bauchhaut zur
künstlichen Harnableitung (suprapubischer Blasenkatheter)
9
5-470
168
Operative Entfernung des Blinddarms (Appendektomie)
10
5-455
164
Operative Entfernung von Teilen des Dickdarms (Teil-Kolektomie)
11
5-530
152
Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie)
12
5-399
135
Operation an Blutgefäßen
13
5-894
102
Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut bzw. Unterhaut
14
5-541
88
Operative Eröffnung der Bauchhöhle bzw. des dahinter liegenden
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 37 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
Gewebes
15
5-385
71
Operatives Verfahren zur Entfernung von Krampfadern aus dem
Bein
16
5-381
70
Operative Entfernung eines Blutgerinnsels einschließlich der angrenzenden Innenwand einer Schlagader
17
5-380
68
Operative Eröffnung von Blutgefäßen bzw. Entfernung eines Blutgerinnsels
18
5-393
68
Anlegen einer sonstigen Verbindung zwischen Blutgefäßen (Shunt)
bzw. eines Umgehungsgefäßes (Bypass)
19
5-454
61
Operative Dünndarmentfernung
20
5-536
59
Operativer Verschluss eines Narbenbruchs (Hernie)
21
5-895
58
Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut
bzw. Unterhaut
22
5-061
56
Operative Entfernung einer Schilddrüsenhälfte
23
5-403
56
Komplette, operative Entfernung der Halslymphknoten (Neck dissection)
24
5-388
45
Operative Naht an Blutgefäßen
25
5-401
43
Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw. Lymphgefäße
26
5-850
43
Operativer Einschnitt an Muskeln, Sehnen bzw. deren Bindegewebshüllen
27
5-534
41
Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernie)
28
5-865
39
Operative Abtrennung (Amputation) von Teilen des Fußes oder des
gesamten Fußes
29
5-930
39
Anlegen eines anderen Shunts oder Bypasses an Blutgefäßen mit
körperfremdem (alloplastischem) Material
30
5-892
36
Operative Einschnitte an Haut bzw. Unterhaut
B-1.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
8-144
22
Einbringen eines Schlauchs in den Raum zwischen Lunge und Rippe zur Ableitung von Flüssigkeit (Thoraxdrainage)
5-465
18
Rückverlagerung eines künstlichen (doppelläufigen) Darmausganges in den
Bauchraum und Wiederherstellung der Durchgängigkeit des Darmes
5-067
17
Operative Entfernung einer oder mehrerer Nebenschilddrüsen (Parathyreoidektomie)
5-484
15
Operative Mastdarmentfernung (Rektumresektion) mit Beibehaltung des
Schließmuskels
5-512
8
Operative Herstellung einer Verbindung zwischen Gallenblase bzw. Gallengängen und Darm bei Verengung der ableitenden Gallenwege (biliodigestive
Anastomose)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
OPS-301
Absolute
Fallzahl
5-531
7
Operativer Verschluss eines Schenkelbruchs (Schenkelhernie)
5-324
7
Operative Entfernung von ein oder zwei Lungenlappen (Lobektomie)
5-384
6
Operative Entfernung von Teilen der Hauptschlagader mit Zwischenschalten
eines Gefäßersatzes (aortale Gefäßprothese)
1-691
6
Untersuchung des Brustkorbes bzw. des Mittelfells (Mediastinum) durch eine
Spiegelung (Mediastinoskopie)
5-413
6
Operative Entfernung der Milz (Splenektomie)
B-1.8
Umgangssprachliche Bezeichnung
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Notaufnahme Erwachsene
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Kommentar
Akute Behandlung von allen allgemein-, visceral-, gefäß- und thoraxchirurgischen Notfällen und Prüfung der Notwendigkeit einer stationären Aufnahme
Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr unter 089 1795-1450
Der Eingang erfolgt über die Franz-Schrank-Str. 8.
Angebotene Leistung
Erkrankungen im Bereich Allgemeinchirurgie (VC00)
Allgemeinchirurgische Sprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Diagnostik, Beratung und ggf. Therapieplanung bei Schilddrüsenerkrankungen, sowie bei allen allgemeinchirurgischen Erkrankungen
Terminvergabe für stationäre und ambulante Operationen
Postoperative Nachbehandlung und Betreuung
mo., di. und do. von 13:00 Uhr - 17:00 Uhr
Telefonische Anmeldung über 089 1795-2001
Angebotene Leistung
Erkrankungen im Bereich Allgemeinchirurgie (VC00)
Gefäßchirurgische Sprechstunde
Ambulanzart
Ermächtigungsambulanz nach § 116 SGB V (AM04)
Kommentar
Diagnostik und Therapieplanung bei allen arteriellen und venösen Gefäßerkrankungen
mo. und do. von 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Telefonische Anmeldung über 089 1795-2001
Angebotene Leistung
Aortenaneurysmachirurgie (VC16)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen und Folgeerkrankungen
(VC19)
Angebotene Leistung
Dialyseshuntchirurgie (VC61)
Angebotene Leistung
Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen (VC18)
Angebotene Leistung
Offen chirurgische und endovaskuläre Behandlung von Gefäßerkrankungen
(VC17)
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Qualitätsbericht 2008
Angebotene Leistung
Portimplantation (VC62)
Vor- und Nachstationäre Betreuung
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
mo., di. und do. von 13:00 Uhr - 17:00 Uhr
Telefonische Anmeldung über 089 1795-2001
Angebotene Leistung
Erkrankungen im Bereich Allgemeinchirurgie (VC00)
Privatsprechstunde Chefarzt Dr. Pütterich
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Abklärung, Beratung, Diagnostik bei allen Allgemeinchirurgischen Erkrankungen.
mo., di., do. 15:15 Uhr - 16:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung,
Anmeldung über das Sekretariat Tel. 089 1795-2001
Indikationsstellung und Terminvergabe von stationären und ambulanten Operationen
Angebotene Leistung
Erkrankungen im Bereich Allgemeinchirurgie (VC00)
B-1.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
5-399
46
Anlage und Entfernung von venösen Portsystemen, Varizenoperationen
2
5-530
43
Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie)
3
5-897
18
Operative Sanierung einer Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis)
4
5-534
13
Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Nabelhernie)
5
5-378
9
Entfernung, Wechsel bzw. Korrektur eines Herzschrittmachers oder
Defibrillators (Aggregatwechsel)
6
5-401
≤5
Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw. Lymphgefäße
(Lymphadenektomie)
7
5-870
≤5
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne
Entfernung von Achsellymphknoten
8
5-531
≤5
Operativer Verschluss eines Schenkelbruchs (Schenkelhernie)
9
5-535
≤5
Operativer Verschluss einer epigastrischen Hernie (Bauchwandbruch)
10
5-859
≤5
Operation an Muskeln, Sehnen, deren Bindegewebshüllen bzw.
Schleimbeuteln (Bursektomie)
B-1.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
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Nein
Seite 40 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-1.11 Apparative Ausstattung

MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) (AA55)
Minimal in den Körper eindringende, also gewebeschonende Chirurgie
Für laparoskopische Gallenentfernung, Blinddarmentfernung, Leisten - und Schenkelhernienoperationen, Dickdarmteilentfernung bei Divertikulitis, Verwachsungslösung sowie zur Diagnosesicherung
bzw. -findung

Laparoskop (AA53)
Bauchhöhlenspiegelungsgerät
Optik zur Spiegelung von Bauchhöhlen

Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (AA11)
Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel
Neuromonitoring bei Schilddrüsenoperationen zum Schutz der Stimmbandnerven

Instrumente zur Kehlkopfspiegelung (AA00)
Zur Kontrolle der Stimmbandfunktion nach Schilddrüsenoperation

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik
Zur Gewebeverschorfung und -durchtrennung

Hitzekoagulationsgerät (Enseal) (AA00)
Zur Gewebeverschorfung und -durchtrennung

Ultraschallgestütztes Koagualationsgerät (Ultracision) (AA00)
Zur Gewebeverschorfung und -durchtrennung

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall
Für den chirurgischen Ultraschall in der Notaufnahme

Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Zur intraoperativen Durchleuchtung bei Anlage von Herzschrittmachern, venösen Portsystemen, bei
intraoperativer Darstellung der Gallenwege und des Galleabflusses sowie zur intraoperativen Darstellung des Gefäßsystems bei Gefäßoperationen.

Cell Saver (AA07)
Eigenblutaufbereitungsgerät
Verwendung bei Operationen mit möglichem großen Blutverlust z.B. Bauchaortenaneurysma, um
möglichst viel eigenes Blut zu sammeln und wieder in die Blutbahn des Patienten zurückzuführen.

Ligasure, Gerät zum Verschluss von Gefäßen (AA00)
Zum Versiegeln von Gefäßen oder Gewebe vor Durchtrennung
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Qualitätsbericht 2008
B-1.12 Personelle Ausstattung
B-1.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Kommentar
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
18,0
1 Chefarzt, 3 Oberärzte, 14 Assistenzärzte
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt Allgemeinchirurgie.
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
7,0
Darunter sind 2 Fachärzte für Visceralchirurgie, 2 Fachärzte für Gefäßchirurgie, 1 Facharzt für Thoraxchirurgie, 2
Fachärzte für Unfallchirurgie.
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Fachexpertise der Abteilung

Allgemeine Chirurgie (AQ06)

Visceralchirurgie (AQ13)

Thoraxchirurgie (AQ12)

Unfallchirurgie (AQ62)

Gefäßchirurgie (AQ07)

Notfallmedizin (ZF28)

Manuelle Medizin/Chirotherapie (ZF24)
B-1.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
45,4
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen als auch die die Mitarbeiter der
Funktionsbereiche Notaufnahme Erwachsene,
Zentralsterilisation, OP-Personal und Ambulantes
Operationszentrum.
Krankenpflegehelfer und
Krankenpflegehelferinnen
2,6
1 Jahr
Diese Übersicht enthält die Mitarbeiter auf den Stationen.
Operationstechnische
Assistenten und Assistentinnen
2,0
3 Jahre
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Bachelor (PQ01)

Diplom (PQ02)

Operationsdienst (PQ08)
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Seite 42 von 219
Qualitätsbericht 2008

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)

Endoskopie/Funktionsdiagnostik (ZP04)

Notaufnahme (ZP11)

Onkologische Pflege (PQ07)

Palliativ-Care (ZP00)

Schmerzmanagement (ZP14)

Ernährungsmanagement (ZP06)

Diabetes (ZP03)

Stomapflege (ZP15)

Wundmanagement (ZP16)

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Kinästhetik (ZP08)

Nachsorge-Casemanagement (ZP00)

Praxisanleitung (ZP12)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Hygienefachkraft (PQ03)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-1.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Diätassistent und Diätassistentin (SP04)

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und
Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)

Stomatherapeut und Stomatherapeutin (SP27)

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und
Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Psychologe und Psychologin (SP23)

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)
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Qualitätsbericht 2008
B-2
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
B-2.1
Allgemeine Angaben - Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Fachabteilung:
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Dr. med. Nikolaus Rank
Ansprechpartner:
Maria Steiner (Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
089 1795-2701
Fax:
089 1795-2703
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
B-2.2
Versorgungsschwerpunkte - Klinik für Anästhesie und
Intensivmedizin
Dr. med. Nikolaus Rank

Allgemein- und Regionalanästhesie (VX00)
Im Jahr 2008 wurden von der Abteilung 12391 Operationen betreut. Der Regionalanästhesieanteil
betrug ca. 30% (3125 rückenmarksnahe und 930 periphere Regionalanästhesien). Die Gesamtzahl
der anästhesiologischen Leistungen (Narkoseverfahren, Schmerzkatheter, ZVK u. a.) 2008 lag bei
18.041.

Intensivmedizin (VX00)
Die Behandlung erfolgt interdisziplinär und organisatorisch unter anästhesiologischer Leitung. Es
stehen 12 Intensivbetten + 4 Intermediate-Care-Betten zur Verfügung.
Insgesamt wurden 2045 Patienten im Jahr 2008 betreut (davon ca. 800 operative Patienten). Die bei
diesen Patienten erbrachten Leistungen sind nur zu einem geringen Anteil in den Übersichten zu ICD
(B.2.6) und OPS (B.2.7) enthalten, da hier nur Patienten gezählt werden, die direkt von der Intensivstation in andere Krankenhäuser verlegt wurden oder verstorben sind. Die meisten Patienten verlassen das Klinikum über die Normalstation und werden dort erfasst. Die durchschnittliche Verweildauer
betrug 2,48 Tage bei ca. 700 Beatmungstagen.
Die Ausstattung der Intensivstation wird ergänzt durch Hämofiltration, PICCO, Bronchoskopie, Ultraschall mit TEE-Möglichkeit. Insgesamt stehen 7 Beatmungsplätze (Evita, Servo I) zur Verfügung.

Schmerztherapie (VX00)
Akutschmerzdienst: Die Klinik versorgte im Jahr 2008 insgesamt 1.481 stationäre Patienten (1.108
Periduralkatheter, 248 periphere Schmerzkatheter und 125 intravenöse Schmerzpumpen).
Chronische Schmerztherapie: 52 Patienten mit chronischen Schmerzen wurden 2008 betreut. Zur
Anwendung kamen neben konservativer Schmerztherapie Caudalanästhesien, Nervenblockaden,
Ganglienblockaden, Sympathikusblockaden und -lysen.

Blutbank + Eigenblutspende (VX00)
Blutgruppenbestimmungen: 1.700 (in 2008)
Kreuzproben: 5.800, davon 3.100 transfundierte Erykonzentrate (in 2008)
Antikörper-Differenzierungen: 50 (in 2008)
Eigenblutherstellung: 155 (in 2008)
zusätzlich:
Thrombokonzentrate: 130 (in 2008)
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Qualitätsbericht 2008
Gefrorenes Frischplasma: 600 (in 2008)

Reanimationsdienst (VX00)
Zentraler Reanimationsdienst für die gesamte Klinik (Alarmierung über 1111), zusätzlich "NotsectioAlarm"
Regelmäßige Reanimationsübungen für alle Mitarbeiter, außerdem regelmäßige Kinderreanimationsübungen

Notarztdienst (VX00)
"NEF-Standort München Nord-West" (als einer der zehn Standorte in München)
Organisatorisch ist der Notarztdienst am Klinikum der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin unterstellt. 2008 fanden insgesamt 2.448 Einsätze (d. h. im Schnitt ca. 6,7 Einsätze pro Tag) statt. Zwei
Leitende Notärzte für die Stadt München werden gestellt.

Prämedikationsambulanz (VX00)
Seit 2008 werden die Narkosegespräche bei gehfähigen Patienten für die anstehenden Operationen
in einer eigenen Ambulanz durchgeführt. Der Prämedikationsdienst ist werktäglich von 10:30 bis
19:00 Uhr besetzt.
Kontakt: Tel. 089 1795-2721 oder -2701

Konsiliardienste (VX00)
Die Klinik ist verantwortlich für die Anlage von zentralvenösen Kathetern (ZVK) sämtlicher Abteilungen.
B-2.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote - Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Tagesklinik (MP00)
Das Ambulante Operationszentrum (AOZ) wird von der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin geleitet. Hier werden Patienten aus den Kliniken für Allgemein- und Visceralchirurgie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, HNO, Kinderchirurgie, plastische Chirurgie und
Zahnheilkunde operiert. 2008 wurden im AOZ 1.266 Eingriffe durchführt.

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Regelmäßige Fortbildungen für Notärzte, Kindernotärzte, Kinderanästhesie

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Jeden 2. Montag im Monat Abteilungsfortbildung des gesamten OP-Bereichs

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
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Seite 45 von 219
Qualitätsbericht 2008
Intensivstation der Erwachsenenklinik
B-2.4
Nicht-medizinische Serviceangebote - Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2701

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten auf der Intensivstation sind täglich von 9:30 Uhr - 20:00 Uhr (in Ausnahmefällen
nach Vereinbarung).

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-2.5
Fallzahlen - Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Vollstationäre Fallzahl: 257
B-2.6
B-2.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
I21
21
Akuter Herzinfarkt
2
F10
16
Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Alkohol
3
I25
14
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des Herzens
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 46 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
4
I50
9
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
5
A41
7
Blutvergiftung (Sepsis)
6
J18
7
Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet (Pneumonie)
7
J96
6
Störung der Atmung mit ungenügender Aufnahme von Sauerstoff ins
Blut (respiratorische Insuffizienz)
8
K56
6
Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch
9
I60
≤5
Schlaganfall durch Blutung in die Gehirn- und Nervenwasserräume
(Hirnblutung)
10
S06
≤5
Verletzung des Schädelinneren
11
I20
≤5
Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust (Angina pectoris)
12
I63
≤5
Schlaganfall durch Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn (Hirninfarkt)
13
B99
≤5
Nicht näher bezeichnete Infektionskrankheit
14
I26
≤5
Verschluss eines Blutgefäßes in der Lunge durch ein Blutgerinnsel
(Lungenembolie)
15
I61
≤5
Schlaganfall durch Blutung innerhalb des Gehirns
16
I62
≤5
Blutung innerhalb des Schädels, nicht durch eine Verletzung bedingt
17
J15
≤5
Lungenentzündung durch Bakterien (bakterielle Pneumonie)
18
K55
≤5
Krankheit der Blutgefäße des Darms
19
N23
≤5
Vom Arzt nicht näher bezeichnete krampfartige Schmerzen im Bereich der Nieren, die in Bauch und Unterleib ausstrahlen können
(Nierenkolik)
20
S72
≤5
Knochenbruch des Oberschenkels (Schenkelhalsfraktur)
21
T42
≤5
Vergiftung durch Medikamente gegen Krampfanfälle, durch Schlafund Beruhigungsmittel bzw. durch Mittel gegen die ParkinsonKrankheit
22
T50
≤5
Vergiftung durch harntreibende Medikamente oder sonstige oder
vom Arzt nicht näher bezeichnete Medikamente, Drogen bzw. biologisch aktive Substanzen
23
A39
≤5
Infektionskrankheit, ausgelöst durch Meningokokken-Bakterien
24
A40
≤5
Blutvergiftung (Sepsis), ausgelöst durch Streptokokken-Bakterien
25
B34
≤5
Viruskrankheit, Körperregion nicht näher bezeichnet
26
C24
≤5
Krebs nicht näher bezeichneter Teile der Gallenwege
27
E11
≤5
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden
muss (Diabetes Typ-2)
28
G41
≤5
Anhaltende Serie von aufeinander folgenden Krampfanfällen
29
G45
≤5
Kurzzeitige Durchblutungsstörung des Gehirns (TIA) bzw. verwandte
Störungen
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 47 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
30
I47
≤5
Anfallsweise auftretendes Herzrasen
B-2.6.2
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den TOP-30-ICD enthalten.
B-2.7
B-2.7.1
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
8-910
646
Regionale Schmerzbehandlung durch Einbringen eines Betäubungsmittels in einen Spaltraum im Wirbelkanal (Epiduralraum)
2
8-980
620
Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur)
3
8-930
563
Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf
ohne Messung des Drucks in der Lungenschlagader und im rechten
Vorhof des Herzens
4
8-901
315
Narkose mit Gabe des Narkosemittels über die Atemwege
5
8-900
289
Narkose mit Gabe des Narkosemittels über die Vene
6
8-931
228
Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf
mit Messung des Drucks in der oberen Hohlvene (zentraler Venendruck)
7
8-831
214
Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen
Venen platziert ist
8
8-800
187
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
9
8-701
160
Einführung eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung (Intubation)
10
8-706
138
Anlegen einer Gesichts-, Nasen- oder Kehlkopfmaske zur künstlichen Beatmung
11
8-810
125
Übertragung (Transfusion) von Blutflüssigkeit bzw. von Anteilen der
Blutflüssigkeit oder von gentechnisch hergestellten Bluteiweißen
12
1-843
69
Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) mit Flüssigkeits- oder
Gewebeentnahme mit einer Nadel/Bürste (Bronchoskopie)
13
8-771
54
Herz bzw. Herz-Lungen-Wiederbelebung
14
8-914
43
Schmerzbehandlung mit Einspritzen eines Betäubungsmittels an eine Nervenwurzel bzw. an einen wirbelsäulennahen Nerven
15
8-390
31
Behandlung durch spezielle Formen der Lagerung eines Patienten
im Bett, z.B. Lagerung im Schlingentisch oder im Spezialbett
16
5-572
18
Operatives Anlegen einer Verbindung zwischen Harnblase und
Bauchhaut zur künstlichen Harnableitung (Suprapubischer Blasenkatheter)
17
8-855
18
Blutreinigung außerhalb des Körpers durch ein Kombinationsverfah-
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 48 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
ren von Blutentgiftung und Blutwäsche (Dialyse)
18
8-152
14
Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in den Brustkorb mit anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen, z. B.
Flüssigkeit (Thoraxdrainage)
19
8-191
13
Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden Hautkrankheiten
20
8-716
13
Einrichtung und Anpassung einer häuslichen künstlichen Beatmung
21
8-902
13
Narkose mit Gabe des Narkosemittels zuerst über die Vene, dann
über die Atemwege
22
1-610
10
Untersuchung des Kehlkopfs durch eine Spiegelung
23
8-987
10
Fachübergreifende Behandlung bei Besiedelung oder Infektion mit
multiresistenten Krankheitserregern
24
8-915
9
Schmerzbehandlung mit Einspritzen eines Betäubungsmittels an einen sonstigen Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark
25
1-204
8
Untersuchung der Hirnwasserräume
26
8-190
7
Spezielle Verbandstechnik
27
6-001
≤5
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 1 des Prozedurenkatalogs
28
8-779
≤5
Wiederbelebungsmaßnahmen
29
8-803
≤5
Wiedereinbringen von Blut, das zuvor vom Empfänger gewonnen
wurde: Transfusion von Eigenblut
30
8-919
≤5
Umfassende Schmerzbehandlung bei akuten Schmerzen
B-2.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1-620.1
30
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Diagnostische Tracheobronchoskopie mit starrem Instrument zur Fremdkörperentfernung bei Kindern
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Qualitätsbericht 2008
B-2.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Schmerzambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Spezielle Schmerztherapie
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2701
Angebotene Leistung
Schmerztherapie (VX00)
Privatambulanz Chefarzt Dr. Rank
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Prämedikationsgespräch vor Narkose
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2701
Angebotene Leistung
Allgemein- und Regionalanästhesie (VX00)
B-2.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin erbringt die Anästhesieleistungen für alle ambulanten Eingriffe am Klinikum Dritter Orden (1.266 Eingriffe im Jahr 2008).
B-2.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
B-2.11 Apparative Ausstattung

Eigenblutspende (AA00)

Geräte für Nierenersatzverfahren (AA14) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Hämodiafiltration

24h-Blutdruck-Messung (AA58)

24h-EKG-Messung (AA59)

3-D/4-D-Ultraschallgerät (AA62)
Ultraschall mit TEE-Möglichkeit

72h-Blutzucker-Messung (AA63)

Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (AA38)
1 Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck für nicht-invasive Beatmung, 7
Beatmungsgeräte (Evita, Servo I) für invasive und nicht-invasive Beatmung

Bronchoskop (AA39) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung

Verfahren zur Bestimmung des Herz-Zeit-Volumens (PICCO) (AA00)

Defibrillator (AA40)
Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen

Elektroenzephalographiegerät (EEG) (AA10) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Hirnstrommessung
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Qualitätsbericht 2008

Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie
(AA52) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden
und Infektionen

Cell Saver (AA07)
Eigenblutaufbereitungsgerät
Aufbereitungsgerät zur Transfusion von patienteneigenem, intraoperativ gesammeltem Blut
B-2.12 Personelle Ausstattung
B-2.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
32,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
16,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
1 Chefarzt, 6 Oberärzte, Fachärzte und Assistenzärzte
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt für Anästhesiologie und die Zusatzbezeichnung
Intensivmedizin.
Fachexpertise der Abteilung

Anästhesiologie (AQ01)

Intensivmedizin (ZF15)

Transfusionsmedizin (AQ59)

Akupunktur (ZF02)

Notfallmedizin (ZF28)

Höhenmedizin (ZF00)
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Qualitätsbericht 2008
B-2.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
22,9
3 Jahre
Diese Übersicht enthält nur die Mitarbeiter des Anästhesiefunktionsdienstes. Die Mitarbeiter der
anderen Funktionsbereiche sind anteilsmäßig den
Fachabteilungen zugeordnet.
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)
Fachweiterbildung bei 14 Mitarbeitern

Schmerzmanagement (ZP14)

Bachelor (PQ01)

Diplom (PQ02)

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Kinästhetik (ZP08)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Praxisanleitung (ZP12)

Hygienefachkraft (PQ03)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)
B-2.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11)

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin (SP24)

Stomatherapeut und Stomatherapeutin (SP27)

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und
Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)

Stationsassistentin (SP00)
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Qualitätsbericht 2008
B-3
Klinik für Gelenkersatz, orthopädische Chirurgie und
Unfall-/Wiederherstellungschirurgie
B-3.1
Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Klinik für Gelenkersatz, orthopädische Chirurgie und
Unfall-/Wiederherstellungschirurgie
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Dr. med. Manfred Vonderschmitt
Ansprechpartner:
Christine Böttcher, Simone Goldenbogen,
Steffi Tengel (Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44 80638
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2201
089 1795-2203
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
B-3.2
Dr. med. Manfred Vonderschmitt
Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des Oberarmes (VC36)
Sub- und intracapitale Humerusfrakturen: PHILOS/T2-Nagel/Schulterendoprothese und Totalendoprothese
Schultereckgelenksprengungen: Balzer-Platte
Schlüsselbeinbrüche: Prevotnagel/Rekonstruktionsplatte
Oberarmbrüche: T2 Nagel/LCDC-Platten/Winkelstabile Platten
Schulterpfannen- und -halsbrüche: Schrauben, Platten
Schulterluxationen mit Gelenkslippenabriss bzw. -einriss: ASK/arthroskopische Labrumrefixation/Rotatorenmanschettenrefixation/-naht

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes (VC37)
Supra-, dia- und transcondyläre Humerusfrakturen: winkelstabile Platten
Epicondylusfrakturen: Schrauben/Platten/Zuggurtung
Olecranonfrakturen: Zuggurtung/Platte
Processus-coronoideus-Frakturen: Schrauben
Radiusköpfchenfrakturen: Minifragmentschrauben-Platten/Prothese
Unterarmschaftfrakturen: winkelstabile Platten
Monteggia-Frakturen: Platte
Ellenbogenluxation: Oberarmgips/Naht

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der Hand (VC38)
Distale Unterarmfrakturen: winkelstabile Platten/Schrauben/KDs
Galeazzifrakturen: Platte/Schrauben/KDs
Skaphoidfrakturen: Herbertschraube
SL-Dissoziation: KDs/Bandnaht

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels (VC39)
Schenkelhalsfrakturen: HTEP/kanülierte Schrauben/Intrasys
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Qualitätsbericht 2008
Pertrochantäre Femurfrakturen: Intrasys/DHS
Subtrochantäre Frakturen: (Langer) Intrasys
Periprothetische Frakturen: Platten
Femurschaftfrakturen: Nagel/Platten
Supracondyläre Femurfrakturen: winkelstabile Platten/Retrograder Nagel

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des Unterschenkels (VC40)
Kniescheibenbrüche, Schienbeinkopfbrüche und Schienbeinschaftbrüche, Wadenbeinbrüche, komplexe Kniebinnenverletzungen wie Seitenbandverletzung, vordere und hintere Kreuzbandverletzungen

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes (VC41)
Außen- und Innenknöchelbrüche, "Pilon-tibiale-Frakturen", Brüche aller Fuß- und Fußwurzelknochen
wie z. B. Fersen- und Sprungbein, Mittelfuß- und Zehenbrüche

Chirurgie der degenerativen und traumatischen Schäden der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (VC45)
Sowohl bei traumatischen als auch bei osteoporotischen Brüchen der Brust- und Lendenwirbelsäule
Spinalkanalstenosen, Bandscheibenvorfälle, Morbus Baastrup

Chirurgische und intensivmedizinische Akutversorgung von Schädel-Hirn-Verletzungen
(VC53)
Schädelhirntraumen I-III°

Chirurgie der peripheren Nerven (VC50)
Nervenengpasssyndrome wie Carpaltunnelsyndrom, Ulnarisrinnensyndrom (SUS), mikrochirurgische
Versorgung aller Nerven der oberen und unteren Extremität

Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen (VC31)
Bei Osteomyelitis

Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen (VC42)
Wie Kompartmentsyndrome z. B. am Unter- und Oberschenkel

Bandrekonstruktionen/Plastiken (VC27)
Kniegelenk, oberen Sprunggelenk, Riss der langen Daumenstreckersehne

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule
und des Beckens (VC35)
Brüche der Lendenwirbel, Beckenbrüche (auch kompliziert mit Beteiligung des hinteren und oder
vorderen Pfeilers sowie des Pfannendaches), auch mit Zerreißung der Symphyse

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses (VC33)
Bei HWS-Distorsionen

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes (VC32)
Schädelhirntrauma I-III°

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax (VC34)
Thoraxkontusionen, Rippenbrüche, Pneumothorax, Serothorax

Gelenkersatzverfahren/Endoprothetik (VC28)
Hemi- und Totalendoprothesen folgender Gelenke: Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen

Metall-/Fremdkörperentfernungen (VC26)
An allen Knochen der oberen und unteren Extremität, sowie Becken und Wirbelsäule

Minimalinvasive endoskopische Operationen (VC56)
Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) folgender Gelenke: Knie, OSG, Ellenbogen, Hand

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe (VC57)
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Qualitätsbericht 2008
Schwenk-, Verschiebelappen, Muskellappenplastiken (wie Peroneus-brevis-Lappen, GastrocnemiusLappen), V-Y-Lappen etc.

Septische Knochenchirurgie (VC30)
Wie bei Osteomyelitis

Diagnostik und Therapie von Arthropathien (VO01)
Aller großen und kleinen Gelenke, auch an der Wirbelsäule

Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut (VD04)
Wie bei Phlegmone, Erisypel

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen (VO07)
Wie bei Entzündungen der Synovia: Knie, Schulter, Hand- und oberes Sprunggelenk

Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien (VO09)
Im Bereich des Knie-, Schulter-, oberen Sprunggelenk und Handgelenk

Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen Krankheiten des peripheren
Nervensystems (VN15)
Wie bei Diabetes mellitus

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens (VO05)
BWS- und LWS-Syndrom, Kreuzschmerz, Hexenschuss, Facettengelenksschmerzen, Kissing spine
(Morbus Baastrup)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes (VO08)
Wie Ganglion

Diagnostik und Therapie von Spondylopathien (VO04)
Bei HWS-, BWS- und LWS-Syndrom

Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane (VO11)
Vor allem bei Metastasen im Bereich der oberen und unteren Extremität mit Frakturgefährdung oder
schon eingetretener Fraktur
Metastasen aller Art im Bereich der Wirbelsäule

Amputationschirurgie (VC63)
Bei inkurabler Infektion und Tumor

Behandlung von Dekubitalgeschwüren (VC29)
Z. B. mit Schwenk- oder Verschiebelappenplastik, Muskellappenplastik

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)
Interdisziplinär (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und den Kliniken für Innere Medizin)

Fußchirurgie (VO15)
Erworbene Deformitäten wie z. B. Hallux valgus, Hammerzehen, Spreizfuß, Kleinzehenballen und
sonstige Fußfehlformen

Handchirurgie (VO16)
Alle Arten von Knochenbrüchen des gesamten Handskelettes
Bandplastiken
Pseudarthrose des Skaphoids etc. inklusive arthroskopische Operationen
CTS und Morbus Dupuytren, schnellender Finger, Skidaumen, Ganglion

Schulterchirurgie (VO19)
Sub- und intracapitale Humerusfrakturen: PHILOS/T2-Nagel/Schulterendoprothese und Totalendoprothese
Schultereckgelenkssprengungen: Balzer-Platte
Schlüsselbeinbrüche: Prevotnagel/Rekonstruktionsplatte
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Oberarmbrüche: T2 Nagel/LCDC-Platten/Winkelstabile Platten
Schulterprothesen
Schulterpfannen- und -halsbrüche: Schrauben, Platten
Schulterluxationen mit Gelenkslippenabriss bzw. einriss: ASK/arthroskopische Labrumrefixation/Rotatorenmanschettenrefixation/-naht
Arthroskopische subacromiale Dekompression, Schultereckgelenkssprengungen, Schlüsselbeinbrüche

Sportmedizin/Sporttraumatologie (VO20)
Alle Arten von sporttraumatologischen Verletzungen der oberen und unteren Extremität incl. Becken
und Wirbelsäule

Tumorchirurgie (VC24)
Bei Knochenbefall

Wirbelsäulenchirurgie (VC65)
Sowohl bei traumatischen als auch bei osteoporotischen Brüchen der Brust- und Lendenwirbelsäule
Spinalkanalstenosen, Bandscheibenvorfälle, chronisches Schmerzsyndrom

Chirurgie chronischer Schmerzerkrankungen (VC51)
Minimalinvasive lokale, bildwandlerkontrollierte Infiltrationen

Spezialsprechstunde (VO13)
BG-Sprechstunde: di. und do. 17:00 Uhr - 18:00 Uhr
Privatsprechstunde: mo. bis fr. 13:00 Uhr - 14:00 Uhr
mo. bis do. 17:30 Uhr - 19:00 Uhr
Hüftgelenk, Kniegelenk, Schultergelenk, Wirbelsäule: täglich 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Abb.: In der Eingangshalle
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Qualitätsbericht 2008
B-3.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit (MP64)
Die Unfallchirurgie präsentiert zu bestimmten Themen Patienteninformationsveranstaltungen wie z.
B. über Knie- und Hüftendoprothetik, chronische Wirbelsäulenerkrankungen.
Internet: www.dritter-orden.de
Kontakt: Tel. 089 1795-2201 (Sekretariat)

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
1-mal monatlich

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
1-mal jährlich

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-3.4
Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2201 und -2202

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-3.5
Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 3060
B-3.6
B-3.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
S52
273
Knochenbruch des Unterarmes incl. der proximalen und distalen Gelenkabschnitte wie z.B. Radiusköpfchen, Olecranon, distaler Radius
u./o. Ulna, Galeazzi- und Monteggia-Fraktur, Essex-Lopresti
2
S42
233
Knochenbruch im Bereich der Schulter bzw. des Oberarms wie z. B.
Oberarmkopf, Schlüsselbein, Schulterblatt, Oberarmschaft, supra-,
dia-, transcondyläre Humerus-Fraktur
3
S72
209
Knochenbruch des Oberschenkels wie z. B. Schenkelhals, per- und
subtrochantär, Schaft, supra-, dia-, transcondylär
4
S82
195
Knochenbruch des Unterschenkels einschließlich des oberen
Sprunggelenkes z. B. Kniescheibe, Schienbeinkopf, Schienbeinschaft, Außen- und Innenknöchel
5
M16
178
Gelenkverschleiß (Arthrose) des Hüftgelenkes
6
M23
175
Schädigung von Bändern bzw. Knorpeln des Kniegelenkes z. B.
VKB-/HKB-Risse, Innen-, Außenband, Meniskus
7
M17
140
Gelenkverschleiß (Arthrose) des Kniegelenkes
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
8
S32
123
Knochenbruch der Lendenwirbelsäule bzw. des Beckens z. B. HüftGelenkpfanne, Beckenschaufel, Sitz- u./o. Schambein, Kreuz/Steißbein
9
S00
97
Oberflächliche Verletzung des Kopfes
10
S06
96
Verletzung des Schädelinneren z.B. SHT I-III°, traumatische wie z.
B. epi- und subarachnoidale Blutung
11
S22
89
Knochenbruch der Rippe(n), des Brustbeins bzw. der Brustwirbelsäule
12
S83
87
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung des Kniegelenkes bzw.
seiner Bänder z. B. Verrenkung Kniescheibe, Knie, Meniskusriss,
VKB- /HKB-Riss, Knorpelverletzungen
13
S92
51
Knochenbruch des Fußes außer im Bereich des oberen Sprunggelenkes z. B. Fersen-/Sprungbein, Mittelfuß, Zehen
14
M54
50
Rückenschmerzen z. B. Kreuzschmerzen, (Lumbo-) Ischialgie,
HWS-/BWS-/LWS-Syndrom
15
M51
48
Bandscheibenschaden z. B. Bandscheibenvorfälle der LWS
mit/ohne Radikulopathie/Myelopathie
16
M70
45
Krankheit des Weichteilgewebes aufgrund Beanspruchung, Überbeanspruchung bzw. Druck z. B. chronische Tenosynovitis der Hand,
Schleimbeutelentzündungen
17
S62
42
Knochenbruch im Bereich des Handgelenkes bzw. der Hand z. B.
Handwurzel (Schiffbein, Mondbein), Mittelhand und Finger
18
M75
41
Schulterverletzung z. B. der Rotatorenmanschette, ImpingementSyndrom, Tendinitis calcarea, Bursitis subacromialis
19
S43
37
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung von Gelenken bzw. Bändern des Schultergürtels
20
M22
35
Krankheit der Kniescheibe z. B. habituelle Kniescheibenverrenkung,
Chondromalazie der Kniescheibe
21
S70
35
Oberflächliche Verletzung der Hüfte bzw. des Oberschenkels z. B.
Prellung
22
M80
33
Knochenbruch bei normaler Belastung aufgrund einer Verminderung
der Knochendichte (Osteoporose)
23
M20
30
Nicht angeborene Verformungen von Fingern bzw. Zehen z. B. Hallux valgus/rigidus, Hammerzehe
24
M67
28
Gelenkhaut- bzw. Sehnenkrankheit z. B. Ganglion, hypertrophe Synovialitis (wuchernde Gelenkhautentzündung)
25
S46
27
Verletzung von Muskeln oder Sehnen im Bereich der Schulter bzw.
des Oberarms, der Rotatorenmanschette, proximaler Bizepssehnenausriss
26
S51
27
Offene Wunde des Unterarmes bzw. Ellenbogen
27
S80
26
Oberflächliche Verletzung des Unterschenkels z. B. Prellung
28
S86
25
Verletzung von Muskeln bzw. Sehnen in Höhe des Unterschenkels
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 58 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
z. B. Achillessehne, Muskelfaserriss soleus/gastrocnemius
29
S81
23
Offene Wunde des Unterschenkels
30
S73
22
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung des Hüftgelenkes bzw. seiner Bänder z. B. Verrenkung der Hüfte
B-3.6.2
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute
Fallzahl
G56
21
Funktionsstörung eines Nervs am Arm bzw. an der Hand, Kompressionssyndrom des Nervus medianus (CTS), Ulnarisrinnensyndrom (SUS)
M84
19
Knochenbruch bzw. fehlerhafte Heilung eines Bruches
L03
15
Eitrige, sich ohne klare Grenzen ausbreitende Entzündung in tiefer liegendem
Gewebe (Phlegmone)
S93
10
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung von Gelenken bzw. Bändern in Höhe
des oberen Sprunggelenkes oder des Fußes
S02
10
Knochenbruch des Schädels bzw. der Gesichtsschädelknochen
M21
10
Nicht angeborene Verformungen von Armen bzw. Beinen
A46
10
Wundrose (Erysipel)
M86
7
Knochenmarksentzündung, meist mit Knochenentzündung (Osteomyelitis)
M47
7
Gelenkverschleiß (Arthrose) der Wirbelsäule
S13
6
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung von Gelenken bzw. Bändern des
Halses (HWS-Syndrom)
B-3.7
B-3.7.1
Umgangssprachliche Bezeichnung
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS301
Absolute
Fallzahl
1
5-811
638
Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine Spiegelung mit (Teil)Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovia)
2
5-812
533
Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen Zwischenscheiben (Menisken) durch eine Spiegelung: partielle, totale Meniskusresektion, Knorpeltransplantation, Knorpelabrasionschondroplastik
3
5-787
486
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen z.B.
bei Brüchen verwendet wurden: Entfernung eines Fixateur externe
4
5-784
485
Operative Verpflanzung bzw. Umlagerung von Knochengewebe: Spongiosaplastik
5
5-893
474
Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer
Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an Haut oder Unterhaut: Debridement und Nekroseentfernung
6
5-810
432
Erneute Operation eines Gelenks durch eine Spiegelung: z. B. Gelenkspülung mit/ohne Drainage, Gelenkmobilisation, Entfernung von Osteo-
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 59 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
synthesematerial
7
5-783
370
Operative Entnahme von Knochengewebe zu Verpflanzungszwecken
8
5-854
284
Wiederherstellende Operation an Sehnen z. B. Refixierung der kurzen
Hüftaußendreher bei Hüft-TEP-Implantation
9
5-820
282
Operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks
10
5-794
278
Operatives Einrichten (Reposition) eines mehrfachen Bruchs im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens und Befestigung der Knochenteile mit Schrauben oder Platten wie z. B. bei distalen Radius u./o.
Unterarmfraktur, Außenknöchelfraktur
11
5-916
273
Vorübergehende Abdeckung von Weichteilverletzungen durch Hautersatzmaterial z. B. mt Vakuumversiegelung
12
5-829
266
Operation zur Sicherung oder Wiederherstellung der Gelenkfunktion
z. B. Verwendung von hypoallergenem Osteosynthesematerial (Titan),
Pfannendachplastik am Hüftgelenk, Girdlestone-Resektion am Hüftgelenk
13
5-790
247
Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer Ablösung der
Wachstumsfuge und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie
Schrauben oder Platten von außen
14
5-804
245
Operation an der Kniescheibe bzw. ihren Bändern z. B. Retinakulumspaltung lateral, Verlagerung nach medial der Patella (Roux-Blauth)
15
5-780
217
Operativer Einschnitt in Knochengewebe bei einer keimfreien oder durch
Krankheitserreger verunreinigten Knochenkrankheit z. B. Knochenanbohrung, Debridement, Sequestrektomie
16
5-839
197
Operation an der Wirbelsäule z. B. Kyphoplastien, Vertebroplastien, Dekompression durch Fenstererweiterung bei Engstellen im Spinalkanal,
Materialentfernung Wirbelsäule
17
1-697
172
Untersuchung eines Gelenks durch eine Spiegelung (Arthroskopie) z. B.
Arthroskopie Knie, Schulter, Oberes Sprunggelenk, Ellenbogen, Handgelenk
18
5-859
160
Operation an Muskeln, Sehnen, deren Bindegewebshüllen bzw.
Schleimbeuteln z. B. Resektion Schleimbeutel, Ganglion
19
5-900
160
Einfacher operativer Verschluss der Haut bzw. der Unterhaut nach Verletzungen, z. B. mit einer Naht
20
5-822
143
Operatives Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks z. B. Unicodylärer
Schlittenersatz, Bicondylärer Oberflächenersatz, Scharnierprothese,
Sonderprothese wie z. B. Tumorprothese
21
5-809
142
Offene Gelenkoperation z. B. temporäre Fixation eines Gelenkes,
Durchtrennung eines Bandes
22
5-802
137
Operative Wiederbefestigung und Naht an Kapsel bzw. Bändern des
Kniegelenks z. B. VKB-/HKB-Naht, -Refixation
23
5-800
126
Erneute operative Begutachtung und Behandlung nach einer Gelenkoperation z. B. Arthrotomie, offene Synovektomie, Debridement offen,
offene Arthrolyse
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Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS301
Absolute
Fallzahl
24
5-805
116
Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern des Schultergelenks z. B. Refixation des Limbus, vordere Kapselplastik, Akromionplastik, Refixation der Rotatorenmanschette
25
5-892
93
Operative Einschnitte an Haut bzw. Unterhaut z. B. Inzision der Haut
und Redondrainage
26
5-793
90
Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens z. B. mit Platte, Schraube, Fixateur
externe
27
5-931
87
Verwendung von bestimmtem Knochenersatz- und Knochenverbindungsmaterial, die frei von allergieauslösenden Wirkstoffen sind: Einsatz
von Platten, Schrauben, Kirschnerdrähten aus Titan
28
5-813
73
Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern im Kniegelenk
durch eine Spiegelung z. B. Naht VKB, VKB-/HKB-Plastik
29
5-821
70
Erneute Operation, Wechsel bzw. Entfernung eines künstlichen Hüftgelenks z. B. einer Hemi- oder Totalendoprothese des Hüftgelenkes
30
5-795
61
Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs an kleinen
Knochen mit Osteosynthese z. B. Schrauben, Platten, Drähte auch
intramedullär (u. a. Prevot-Nagel) bei Frakturen des Schlüsselbeines,
Mittelhand/-fuß, Finger und Zehen
B-3.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
5-806
61
Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern des oberen Sprunggelenks (Bandplastik)
5-814
59
Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern des Schultergelenks
durch eine Spiegelung
5-791
53
Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs im Schaftbereich
eines langen Röhrenknochens
8-201
47
Nichtoperatives Einrenken (Reposition) einer Gelenkverrenkung ohne operative Befestigung der Knochen mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten
5-788
44
Operation an den Fußknochen
5-823
41
Erneute Operation, Wechsel bzw. Entfernung eines künstlichen Kniegelenks
5-056
28
Operation zur Lösung von Verwachsungen um einen Nerv bzw. zur Druckentlastung des Nervs oder zur Aufhebung der Nervenfunktion (OP bei Carpaltunnelsyndrom)
5-824
15
Operatives Einsetzen eines künstlichen Gelenks am Arm oder an der Schulter
5-797
9
Operatives Einrichten (Reposition) eines Bruchs an Sprungbein bzw. Fersenbein
8-917
6
Schmerzbehandlung mit Einspritzen eines Betäubungsmittels in Gelenke der
Wirbelsäule
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
B-3.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Notaufnahme Erwachsene
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Kommentar
Akute Behandlung von allen unfallchirurgischen und orthopädischen Notfällen
und Prüfung der Notwendigkeit einer stationären Aufnahme
Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr unter 089 1795-1450
Der Eingang erfolgt über die Franz-Schrank-Str. 8.
Angebotene Leistung
Unfallchirurgische und orthopädische Notfälle (VC00)
Vor- und nachstationäre Betreuung
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2201 oder -2202
Angebotene Leistung
Vorbereitung und Nachversorgung unfallchirurgischer und orthopädischer Patienten (VC00)
D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde
Ambulanzart
D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz (AM09)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2201 oder -2202
Angebotene Leistung
Begutachtung unfallchirurgischer Patienten (VC00)
Privatambulanz Chefarzt Dr. Vonderschmitt
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2201 oder -2202
Angebotene Leistung
Amputationschirurgie (VC63)
Bandrekonstruktionen/Plastiken (VC27)
Behandlung von Dekubitalgeschwüren (VC29)
Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen (VC31)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels
(VC39)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes
(VC41)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens (VC35)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des Oberarmes
(VC36)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes (VC37)
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Qualitätsbericht 2008
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses (VC33)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der Hand
(VC38)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des Unterschenkels
(VC40)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes (VC32)
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax (VC34)
Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen (VC42)
Fußchirurgie (VO15)
Gelenkersatzverfahren/Endoprothetik (VC28)
Handchirurgie (VO16)
Metall-/Fremdkörperentfernungen (VC26)
Schulterchirurgie (VO19)
Septische Knochenchirurgie (VC30)
Sportmedizin/Sporttraumatologie (VO20)
Wirbelsäulenchirurgie (VC65)
Ästhetische Chirurgie/Plastische Chirurgie (VC64)
B-3.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-787
83
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen
z.B. bei Brüchen verwendet wurden z. B. Metallentfernungen
(Schrauben, Drähte, Fixateur extern)
2
5-812
71
Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen Zwischenscheiben (Menisken) durch eine Spiegelung
3
5-056
16
Operation zur Lösung von Verwachsungen um einen Nerv bzw. zur
Druckentlastung des Nervs oder zur Aufhebung der Nervenfunktion
z.B. Carpaltunnel-, Sulcus-ulnaris-Syndrom
4
5-790
15
Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer Ablösung
der Wachstumsfuge und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten von außen
5
5-840
15
Operation an den Sehnen der Hand z. B. Sehnenplastik, Sehnenrefixation bei subcutaner Strecksehne
6
5-849
13
Operation an der Hand z. B Entfernung eines Ganglion, vorübergehende Transfixation eines Gelenkes
7
5-788
8
Operation an den Fußknochen z. B. OP nach Magerl bzw. nach
Hohmann
8
5-795
8
Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs an kleinen Knochen mit Osteosynthese z. B. Schrauben, Platten, Drähte
auch intramedullär (u. a. Prevot-Nagel) bei Frakturen des Schlüsselbeines, Mittelhand/-fuß, Finger und Zehen
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
9
5-851
8
Durchtrennung von Muskeln, Sehnen bzw. deren Bindegewebshüllen z. B. Sehnenscheidenspaltung, Muskelhautinzision
10
5-811
7
Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine Spiegelung z. B. Teilentfernung bei wuchernder Gelenkinnenhautentzündung
B-3.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Ja
Stationäre BG-Zulassung:
Ja
B-3.11 Apparative Ausstattung

Arthroskop (AA37)
Gelenksspiegelung
Für Knie-, oberes Sprung-, Hand-, Ellenbogengelenk

Cell Saver (AA07)
Eigenblutaufbereitungsgerät

Defibrillator (AA40)
Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen

Eigenblutspende (AA00)

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik

Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Operationsmikroskop (AA00)

Lupenbrille (AA00)
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Qualitätsbericht 2008
B-3.12 Personelle Ausstattung
B-3.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
18,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
4,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
1 Chefarzt, 3 Oberärzte, Fachärzte und Assistenzärzte
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt für Unfallchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie und die Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie.
Fachexpertise der Abteilung

Unfallchirurgie (AQ62)

Spezielle Unfallchirurgie (ZF43)

Orthopädie und Unfallchirurgie (AQ10)

Allgemeine Chirurgie (AQ06)

Sportmedizin (ZF44)

Notfallmedizin (ZF28)
B-3.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
43,6
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen als auch die Mitarbeiter der Funktionsbereiche Notaufnahme Erwachsene, Zentralsterilisation, OP-Personal und Ambulantes Operationszentrum.
Krankenpflegehelfer und
Krankenpflegehelferinnen
7,1
1 Jahr
Diese Übersicht enthält die Mitarbeiter auf den Stationen.
Operationstechnische
Assistenten und Assistentinnen
3,0
3 Jahre
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Bachelor (PQ01)

Diplom (PQ02)

Operationsdienst (PQ08)

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)

Endoskopie/Funktionsdiagnostik (ZP04)
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Qualitätsbericht 2008

Notaufnahme (ZP11)

Onkologische Pflege (PQ07)

Palliativ-Care (ZP00)

Schmerzmanagement (ZP14)

Ernährungsmanagement (ZP06)

Diabetes (ZP03)

Stomapflege (ZP15)

Wundmanagement (ZP16)

Bobath (ZP02)

Kinästhetik (ZP08)

Nachsorge-Casemanagement (ZP00)

Praxisanleitung (ZP12)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Hygienefachkraft (PQ03)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-3.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin (SP15)

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und
Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)

Diätassistent und Diätassistentin (SP04)

Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin (SP24)

Stomatherapeut und Stomatherapeutin (SP27)

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und
Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)
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Qualitätsbericht 2008
B-4
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
B-4.1
Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Dr. med. Franz Graf von Buquoy
Ansprechpartner:
Uschi Lehner, Monika Huben, Eva-Maria Massopust
(Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2501
089 1795-2503
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Dr. med. Franz Graf von Buquoy
B-4.2
Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft, der Geburt und des
Wochenbettes (VG11)
Betreuung der Patientin vor, während und nach der Geburt bzw. bei Fehlgeburten
Geburtenzahl: 2.177 (im Jahr 2008)
Spontangeburten: 1.407 (im Jahr 2008)
Kaiserschnitte: 688 (im Jahr 2008)
Saugglocke: 81 (im Jahr 2008)
Mehrlingsschwangerschaften: 77 (im Jahr 2008)
(Diese Angaben unterscheiden sich von den in den Tabellen ausgegebenen Fallzahlen, da dort nur
Hauptdiagnosen bzw. -prozeduren erfasst werden.)

Betreuung von Risikoschwangerschaften (VG10)
Mehrlingsschwangerschaften, mütterliche Erkrankungen, Schwangerschaftsbluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes, kindliche Entwicklungs- und Wachstumsstörungen, kindliche Fehlbildungen,
Frühgeburtsbestrebungen
Eine Verlegung auswärts betreuter Schwangerer mit Mehrlingen zur Entbindung in unserem Klinikum
wird angestrebt, damit den Neugeborenen der Transport erspart wird (intrauterine Verlegung).

Geburtshilfliche Operationen (VG12)
Saugglockengeburt, Zangengeburt, äußere Wendung bei Beckenendlage, sanfter Kaiserschnitt, Versorgung von geburtshilflichen Verletzungen, Behandlung von Blutungen unter und nach der Geburt

Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren (VG08)
Alle gut- und bösartigen Tumoren des inneren Genitale

Gynäkologische Abdominalchirurgie (VG06)
Gebärmutterentfernung, Eierstockentfernung, Tumorchirurgie, Lymphknotenentfernung, Kaiserschnitte

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VC55)
Eierstockchirurgie, Gebärmutterentfernung, Eileiterschwangerschaft, Myomentfernung, Sterilitätsdiagnostik, diagnostische Laparoskopien

Endoskopische Operationen (VG05)
Gebärmutterspiegelung, Entfernung von Polypen und Myomen
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Qualitätsbericht 2008

Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse (VG01)
Stanzbiopsie, Ultraschall der Brustdrüse, Mammographie, interdisziplinäre Tumorkonferenz, Brusterhaltende Operationen, Wächterlymphknotenentfernung, Lymphknotenentfernung

Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse (VG02)
Stanzbiopsie, Ultraschall der Brustdrüse, Mammographie, Zystenentfernung, Entfernung gutartiger
Tumoren

Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der Brustdrüse (VG03)
Brustdrüsenentzündungen, Abszesspunktion und -spaltung, Brustentzündungen während des Wochenbettes, Milchstau

Kosmetische/Plastische Mammachirurgie (VG04)
Wiederherstellungschirurgie

Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der weiblichen Beckenorgane (VG13)
Gebärmutterentzündung, Eierstocksentzündung, Abszessspaltungen, Entzündungen der Bartholinischen Drüsen, Gebärmutterentzündung im Wochenbett, Entzündungen der Scheide durch Bakterien
und Pilze

Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten des weiblichen Genitaltraktes
(VG14)
Wochenflussstau, Plazentareste, Wundheilungsstörungen nach Geburtsverletzungen

Urogynäkologie (VG16)
Inkontinenz, Gebärmuttervorfall, Scheidenvorfall, Blasenvorfall

Inkontinenzchirurgie (VG07)
Raffung der Scheide, Gebärmutterentfernung, Einlegen eines Bändchens (TVT)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Harnsystems (VU05)
Urodynamische Untersuchung (Blasendruckmessung), gynäkologische Untersuchungen

Urodynamik/Urologische Funktionsdiagnostik (VU19)
Urodynamische Untersuchung, gynäkologische Untersuchungen

Spezialsprechstunde (VG15)
Risikoschwangerschaften, Übertragung der Schwangerschaft, Beckenboden, Inkontinenz (Urodynamische Spezialsprechstunde), Brustzentrum
B-4.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Akupunktur (MP02)
Geburtsvorbereitende, wehenunterstützende und weheneinleitende Akupunktur sowie Akupunktur im
Wochenbett (Milchstau, Ödeme, Anämie) durch die Mitarbeiter der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Auch die Hebammen bieten "Akupunktur für Schwangere" zur Geburtsvorbeitung an.
Kontakt: Tel. 089 1795-1395

Info-Abende für werdende Eltern (MP00)
Die Klinik führt im vierwöchigen Rhythmus "Info-Abende für werdende Eltern" durch. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.
Ort: Vortragssaal des Ausbildungsinstituts (Eingang Franz-Schrank-Straße 4)
Termine unter Kontaktadresse: www.dritter-orden.de
Kontakt: Tel. 089 1795-1395 oder -1367
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Qualitätsbericht 2008

Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien (MP65)
Kursangebote in der angegliederten "Elternschule Dritter Orden" in Kooperation mit dem "haus der
familie" (Katholische Familienbildungsstätte) wie
- Geburtsvorbereitungskurse
- Rückbildungsgymnastik
- Stillgruppen
Kontakt: Tel. 089 2881310
Internet: www.hausderfamilie.de

Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik (MP19)
Kursangebote in der angegliederten "Elternschule Klinikum Dritter Orden" in Kooperation mit dem
"haus der familie" (Katholische Familienbildungsstätte)
als Geburtsvorbereitungskurse für Frauen und für Paare (auch als Wochenendkurs)
Kontakt: Tel. 089 2881310
Internet: www.hausderfamilie.de

Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie (MP28)
Naturheilverfahren während und nach der Geburt

Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern und/oder Hebammen (MP41)

Stillberatung (MP43)
Bereits vor der Geburt des Kindes können sich werdende Eltern in den Kursen der Elternschule über
die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind informieren. Das erste Anlegen im Kreißsaal und die
Möglichkeit, ihr gesundes Neugeborenes rund um die Uhr ("Rooming-in") zu betreuen, fördert neben
einem guten Stillbeginn im Wochenbett auch die Eltern-Kind-Beziehung. Speziell ausgebildete Stillund Laktationsberaterinnen unterstützen die Mütter bei allen Fragen rund um das Thema Stillen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1816

Säuglingspflegekurse (MP36)
In Kooperation mit dem haus der familie, katholische Familienbildungsstätte werden in der Elternschule Klinikum Dritter Orden Säuglingspflegekurse angeboten.
Kontakt: Tel. 089 2881310
Internet: www.hausderfamilie.de

Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik (MP50)
Die Physiotherapie bietet eine Wochenbett- und Rückbildungsgymnastik nach der Entbindung zum
Wiedererreichen der Funktionsfähigkeit von Bauch- und Beckenbodenmuskulatur und Haltungsschulungen an. In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe findet die Anleitung werktags von 11:00 Uhr
- 11:30 Uhr und in der Kinderklinik von 15:30 Uhr - 16:00 Uhr statt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1480

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe findet eine enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe "mamazone" statt. Informationen hierzu unter: www.mamazone.de

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Regelmäßige Fortbildung für Niedergelassene Ärzte

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Wöchentliche abteilungsinterne Fortbildung und Fallbesprechungen

Qualitätszirkel (MP00)
(Im Rahmen des Brustzentrums)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
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Seite 69 von 219
Qualitätsbericht 2008
Abb.: Mutter und Baby
B-4.4
Nicht-medizinische Serviceangebote

Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer (SA05)

Frühstücks-/Abendbuffet (SA45)
Auf der Wochenbettstation

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, Tel. 089 1795-2501

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-4.5
Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 5431
B-4.6
B-4.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
Z38
1153
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Entbindung eines Neugeborenen
Seite 70 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
2
O70
516
Dammriss während der Geburt
3
O42
209
Vorzeitiger Blasensprung
4
P70
209
Vorübergehende Störung des Zuckerstoffwechsels, die insbesondere beim ungeborenen Kind und beim Neugeborenen typisch ist
5
O34
170
Betreuung der Mutter bei festgestellten oder vermuteten Fehlbildungen oder Veränderungen der Beckenorgane
6
O61
162
Versuch der Geburtseinleitung
7
O36
158
Betreuung der Mutter wegen sonstiger festgestellter oder vermuteter
Komplikationen beim ungeborenen Kind
8
O48
157
Schwangerschaft, die über den erwarteten Geburtstermin hinausgeht
9
O80
152
Normale Geburt eines Kindes
10
O60
129
Vorzeitige Wehen und Entbindung
11
O64
124
Geburtshindernis durch falsche Lage bzw. Haltung des ungeborenen
Kindes kurz vor der Geburt
12
O63
119
Sehr lange dauernde Geburt
13
O71
110
Verletzung während der Geburt; z.B. Scheidenrisse; Schamlippeneinrisse
14
P92
106
Ernährungsprobleme beim Neugeborenen
15
N83
86
Nichtentzündliche Krankheit des Eierstocks, des Eileiters bzw. der
Gebärmutterbänder
16
O32
80
Betreuung der Mutter bei falscher Lage des ungeborenen Kindes
17
D25
78
Gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur z.B. Myome
18
C50
69
Brustkrebs (Diagnose wurde 173-mal im Jahr 2008 gestellt, aber
nicht als Hauptdiagnose im EDV-System erfasst.)
19
O47
60
Wehen, die nicht zur Eröffnung des Muttermundes beitragen - Vorwehen
20
Q65
59
Angeborene Fehlbildung der Hüfte
21
O68
52
Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch Gefahrenzustand
des Kindes
22
P59
49
Gelbsucht des Neugeborenen
23
O21
45
Übermäßiges Erbrechen während der Schwangerschaft
24
O99
44
Krankheit der Mutter, die an anderen Stellen der internationalen
Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) eingeordnet werden kann,
die jedoch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett verkompliziert
25
P72
44
Vorübergehende hormonelle Störung beim Neugeborenen
26
O82
42
Geburt eines Kindes durch Kaiserschnitt (Diagnose wurde 688-mal
im Jahr 2008 gestellt, aber nicht als Hauptdiagnose im EDV-System
erfasst.)
27
P21
42
Atemstillstand (Asphyxie) des Kindes während der Geburt
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 71 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
28
O62
38
Ungewöhnliche Wehentätigkeit
29
O69
36
Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch Komplikationen
mit der Nabelschnur
30
O03
34
Spontane Fehlgeburt
B-4.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute
Fallzahl
O30
29
Mehrlingsschwangerschaft (Diagnose wurde 77-mal im Jahr 2008 gestellt,
aber nicht als Hauptdiagnose im EDV-System erfasst.)
O24
24
Zuckerkrankheit in der Schwangerschaft
C54
23
Gebärmutterkrebs (Diagnose wurde 36-mal im Jahr 2008 gestellt, aber nicht
als Hauptdiagnose im EDV-System erfasst.)
O00
22
Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter
O14
20
Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck mit Eiweißausscheidung im Urin
P07
12
Störung aufgrund kurzer Schwangerschaftsdauer oder niedrigem Geburtsgewicht
P08
9
Störung aufgrund langer Schwangerschaftsdauer oder hohem Geburtsgewicht
N61
7
Entzündung der Brustdrüse
O45
≤5
Vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens (Plazenta)
Z08
≤5
Nachuntersuchung nach Behandlung einer Krebskrankheit
B-4.7
B-4.7.1
Umgangssprachliche Bezeichnung
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
9-262
1997
Versorgung eines Neugeborenen nach der Geburt (Prozedur wurde
2.177-mal im Jahr 2008 gestellt, aber nicht als Hauptprozedur im
EDV-System erfasst.)
2
1-208
1471
Hörscreening bei Neugeborenen (Prozedur wurde zum Teil in der
Kinderklinik erfasst.)
3
5-758
1145
Wiederherstellende Operation an den weiblichen Geschlechtsorganen nach Dammriss während der Geburt
4
5-749
632
Kaiserschnitt (Prozedur wurde 688-mal im Jahr 2008 durchgeführt,
aber nicht als Hauptprozedur im EDV-System erfasst.)
5
9-260
286
Überwachung und Betreuung einer normalen Geburt
6
8-515
177
Entbindung unter Zuhilfenahme bestimmter Handgriffe
7
9-261
151
Überwachung und Betreuung einer Geburt mit erhöhter Gefährdung
für Mutter oder Kind
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
8
5-738
124
Erweiterung des Scheideneingangs durch Dammschnitt während der
Geburt mit anschließender Naht
9
5-683
120
Vollständige operative Entfernung der Gebärmutter
10
5-690
114
Ausschabung
11
1-672
81
Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung
12
5-730
81
Künstliche Fruchtblasensprengung
13
5-756
72
Entfernung von zurückgebliebenen Resten des Mutterkuchens (Plazenta) nach der Geburt
14
5-728
68
Operative Entbindung durch die Scheide mittels Saugglocke (Prozedur wurde 81-mal im Jahr 2008 durchgeführt, aber nicht als Hauptprozedur im EDV-System erfasst.)
15
5-651
66
Operative Entfernung von Gewebe des Eierstocks
16
1-471
63
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Gebärmutterschleimhaut ohne operativen Einschnitt
17
5-653
62
Operative Entfernung des Eierstocks und der Eileiter
18
5-870
49
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne
Entfernung von Achsellymphknoten
19
5-740
48
Klassischer Kaiserschnitt
20
8-020
47
Behandlung durch Einspritzen von Medikamenten in die Gebärmutter
21
5-401
46
Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw. Lymphgefäße
22
5-704
38
Operative Raffung der Scheidenwand bzw. Straffung des Beckenbodens mit Zugang durch die Scheide
23
5-657
35
Operatives Lösen von Verwachsungen an Eierstock und Eileitern
ohne Zuhilfenahme von Geräten zur optischen Vergrößerung
24
8-510
29
Äußere Wendung bei Beckenendlage
25
5-661
19
Operative Entfernung eines Eileiters
26
5-652
18
Operative Entfernung des Eierstocks
27
1-559
15
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus sonstigen Verdauungsorganen, dem Bauchfell (Peritoneum) bzw. dem dahinter liegenden Gewebe (Retroperitoneum) durch operativen Einschnitt
28
5-671
15
Operative Entnahme einer kegelförmigen Gewebeprobe aus dem
Gebärmutterhals (Konisation)
29
5-681
14
Operative Entfernung von erkranktem Gewebe der Gebärmutter
30
5-745
14
Kaiserschnitt kombiniert mit sonstigen frauenärztlichen Operationen
B-4.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind in den Top-OPS bereits enthalten.
B-4.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
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Qualitätsbericht 2008
Notaufnahme Erwachsene
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Kommentar
Akute Behandlung von allen gynäkologisch-geburtshilflichen Notfällen und Prüfung der Notwendigkeit einer stationären Aufnahme
Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr unter 089 1795-1450
Der Eingang erfolgt über die Franz-Schrank-Str. 8.
Angebotene Leistung
Gynäkologisch/Geburtshilfliche Notfälle (VG00)
Vor- und Nachstationäre Betreuung
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2501
Angebotene Leistung
Erkrankungen Gynäkologie/Geburtshilfe (VG00)
Sprechstunde für Risikoschwangerschaften
Ambulanzart
Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116a SGB V (AM05)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2501
Angebotene Leistung
Betreuung von Risikoschwangerschaften (VG10)
Privatsprechstunde
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2501
Angebotene Leistung
Betreuung von Risikoschwangerschaften (VG10)
Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren (VG08)
Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft, der
Geburt und des Wochenbettes (VG11)
Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse (VG01)
Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der weiblichen Beckenorgane (VG13)
Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse (VG02)
Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten des weiblichen
Genitaltraktes (VG14)
Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der Brustdrüse (VG03)
Spezialsprechstunde (VG15)
Urogynäkologie (VG16)
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Qualitätsbericht 2008
B-4.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
1-471
120
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Gebärmutterschleimhaut ohne operativen Einschnitt
2
5-690
115
Ausschabung der Gebärmutter
3
1-672
113
Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung
4
5-671
22
Operative Entnahme einer kegelförmigen Gewebeprobe aus dem
Gebärmutterhals
5
5-681
12
Operative Entfernung von erkranktem Gewebe der Gebärmutter
6
1-694
8
Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe durch eine
Spiegelung
7
5-711
7
Operation an der Scheidenvorhofdrüse (Bartholin-Drüse)
8
5-651
≤5
Operative Entfernung von Gewebe des Eierstocks
9
1-472
≤5
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Gebärmutterhals
ohne operativen Einschnitt
10
5-870
≤5
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne
Entfernung von Achsellymphknoten
B-4.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
B-4.11 Apparative Ausstattung

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Uroflow/Blasendruckmessung (AA33)

Laparoskop (AA53)
Bauchhöhlenspiegelungsgerät

Inkubatoren Neonatologie (AA47) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten)

Laser (AA20)
B-4.12 Personelle Ausstattung
B-4.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
21,0
- davon Fachärzte und Fach-
9,0
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Kommentar
1 Chefarzt, 6 Oberärzte sowie Fachärzte und Assistenzärzte
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
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Qualitätsbericht 2008
ärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
Fachexpertise der Abteilung

Frauenheilkunde und Geburtshilfe (AQ14)

Ärztliches Qualitätsmanagement (ZF01)
B-4.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
17,4
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
der Stationen als auch die die Mitarbeiter der
Funktionsbereiche Zentralsterilisation, Anästhesie,
OP-Personal und Ambulantes Operationszentrum.
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
38,1
3 Jahre
Diese Übersicht enthält die Mitarbeiter auf den Stationen.
Krankenpflegehelfer und
Krankenpflegehelferinnen
1,5
1 Jahr
Diese Übersicht enthält Mitarbeiter auf den Stationen.
Entbindungspfleger und
Hebammen
21,0
3 Jahre
Operationstechnische
Assistenten und Assistentinnen
2,0
3 Jahre
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Bachelor (PQ01)

Diplom (PQ02)

Operationsdienst (PQ08)

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)

Endoskopie/Funktionsdiagnostik (ZP04)

Notaufnahme (ZP11)

IBCLC - Stillberatung (ZP00)

Breast-Care-Nurse (ZP00)

Onkologische Pflege (PQ07)

Palliativ-Care (ZP00)

Schmerzmanagement (ZP14)

Ernährungsmanagement (ZP06)

Diabetes (ZP03)
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Qualitätsbericht 2008

Stomapflege (ZP15)

Wundmanagement (ZP16)

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Kinästhetik (ZP08)

Nachsorge-Casemanagement (ZP00)

Praxisanleitung (ZP12)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Hygienefachkraft (PQ03)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-4.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Hebammen (SP00)

Stillberaterinnen (SP00)

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und
Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und
Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)

Diätassistent und Diätassistentin (SP04)

Psychologe und Psychologin (SP23)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)

Fotograf und Fotografin (SP37)
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Qualitätsbericht 2008
B-5
Klinik für Innere Medizin I
B-5.1
Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Klinik für Innere Medizin I
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
PD Dr. med. Andreas Eigler
Ansprechpartner:
Michaela Plötz, Barbara Giering (Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2301
089 1795-2303
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
B-5.2
Versorgungsschwerpunkte
PD Dr. med. Andreas Eigler

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (VI11)
Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Refluxkrankheit, Gastritis, Colitis (z.B. Morbus Crohn, Colitis
ulcerosa), Ösophagusvarizen, Polypenabtragung, Behandlung von Engstellen (Stenosen) im Bereich
des Magen-Darm-Trakt etc.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas (VI14)
Leberzirrhose, Hepatitis, Gallensteinleiden, Gallengangsteine, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Gelbsucht (Ikterus), Lebertumoren (HCC, CCC) Bauchspeicheldrüsentumore
(Pankreaskarzimom) etc.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs (VI12)
Hämorrhoidalleiden, Analfissuren, Entzündungen, Abklärung von Blutauflagerungen auf dem Stuhl
etc.

Endoskopie (VI35)
Ösophagogastroduodenoskopie, (Ileo-)Koloskopie, Sigmoidoskopie, Proktoskopie
ERC(P) mit Intervention (z. B. Papillotomie, Steinextraktion und Stenteinlage)
Single-Ballon-Enteroskopie, Ösophagusvarizenbehandlung, Schlingenektomie von Polypen, ArgonBeamer-Koagulation z. B. von Angiektasien, Gummiband-Ligatur von Ösophagusvarizen, Ligatur von
Hämorrhoiden
Ballondilatation und Bougierung von Stenosen in oberen und unteren Verdauungstrakt
Stenteinlagen (z. B. Ösophagus- oder Duodenalstents)

Endosonographie (VR06)
Oberer und unterer Gastrointestinaltrakt (mit Longitudinal- und Radialschallkopf), diagnostische endosonographisch gesteuerte Punktionen

Sonographie mit Kontrastmittel (VR05)
Abklärung von Leberrundherden, Darstellung von Pfortaderthrombosen

Native Sonographie (VR02)
Ultraschall des Abdomens, des Retroperitonealraums, der Pleura, der Schilddrüse, der Lymphknoten
und der Weichteile

Ultraschallgestützte Untersuchungen und Verfahren (VI00)
Ultraschallschallgesteuerte Punktionen (z.B. Leber, Pankreas)
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Qualitätsbericht 2008
Pleura- und Aszitespunktionen und Drainageanlagen

Gastroenterologische Funktionsdiagnostik (VI00)
H2-Atemtest (z.B. bei V. a. Lactoseintoleranz)
Oesophageale Manometrie (z.B. bei V. a. Achalasie)
24h-pH-Metrie

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen (VI18)
Brustkrebs (Kooperationspartner im zertifizierten Brustzentrum)
Darmkrebs (Kooperationspartner im zertifizierten Darmzentrum)
Lungenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Magenkrebs, Eierstock- und Gebärmutterkrebs etc.

Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen (VI09)
Multiples Myelom, Leukämien, Myelodysplastisches Syndrom, Anämie etc.

Onkologische Tagesklinik (VI37)
Tagesstationäre zytostatische Chemotherapie bei bösartigen Erkrankungen

Konstruktion und Anpassung von Fixations- und Behandlungshilfen bei Strahlentherapie
(VR35)
(In Kooperation mit niedergelassener Strahlenpraxis im Klinikum Dritter Orden)

Hochvoltstrahlentherapie (VR32)
(In Kooperation mit niedergelassener Strahlenpraxis im Klinikum Dritter Orden)

Oberflächenstrahlentherapie (VR30)
(In Kooperation mit niedergelassener Strahlenpraxis im Klinikum Dritter Orden)

Diagnostik und Therapie von malignen Erkrankungen des Gehirns (VN06)
Hirnmetastasen, Hirntumore (in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für Neurologie und
in Kooperation mit niedergelassener Strahlenpraxis im Klinikum Dritter Orden)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Peritoneums (VI13)
Spontan bakterielle Peritonitis, Aszites, Peritonealcarcinose etc.

Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen (VI33)
Abklärung von Thrombose- oder Blutungsneigung

Palliativmedizin (VI38)
Im Rahmen der Behandlung schwer erkrankter und sterbender Patienten

Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (VI10)
Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen etc.

Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen (VI30)
Autoimmunhepatopathien, Vaskulitis etc.

Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen (VI17)
Rheumatoide Arthritis, Kollagenosen etc.

Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten (VI19)
Abklärung von Durchfallerkrankungen, Abklärung unklarer Infektzeichen etc.
Eigenes mikrobiologisches Labor im Klinikum (unter der Leitung der Klinik für Innere Medizin II)

Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Immundefekterkrankungen (einschließlich HIV und AIDS) (VI23)

Behandlung von Blutvergiftung/Sepsis (VI29)
Cholangiosepsis (Möglichkeit zur Notfall-ERCP), Urosepsis, etc.

Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit) (VI07)
Arterielle Hypertonie
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Qualitätsbericht 2008

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes (VI02)
Lungenarterienembolie, pulmonale Hypertonie (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin
II)

Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten (VI01)
Koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt, ischämische Kardiomyopathie
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II und dem Herzkatheterlabor Nymphenburg im
Klinikum)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit (VI03)
Herzinsuffizienz, Myokarditis, Perikarditis (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II)

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen (VI31)
AV-Reentry-Tachykardie, Vorhofflimmern/-flattern (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II und dem Herzkatheterlabor Nymphenburg im Klinikum)

Elektrophysiologie (VI34)
AV-Reentry-Tachykardie, ventrikuläre Tachykardien (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere
Medizin II und dem Herzkatheterlabor Nymphenburg im Klinikum)

Telemetrie zur Herzrhythmusüberwachung (VI00)
8 Überwachungseinheiten in beiden internistischen Kliniken

Nicht invasive kardiologische Diagnostik (VI00)
EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Langzeitblutdruckmessung, Herzultraschall (transthorakale
und transösophageale Echokardiographie), Stressechokardiographie (in Zusammenarbeit mit der
Klinik für Innere Medizin II)
Myokardszintigraphie, Koronar-CT (in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg)

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten (VI06)
Schlaganfall, Arteriosklerose der hirnversorgenden Gefäße (in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für Neurologie)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren (VI04)
Periphere arterielle Verschlusskrankheit, Arteriosklerose etc.

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße und der Lymphknoten
(VI05)
Chronisch venöse Insuffizienz, Lymphödem, Ulcera cruris etc.

Duplexsonographie (VR04)
Venöse und arterielle Duplexsonographie (z. B. Beinvenen, Armvenen, Beinarterien, hirnversorgende
Arterien, Armarterien)
Duplexsonographie im Rahmen der Abdomensonographie

Eindimensionale Dopplersonographie (VR03)
Messung der Beinarteriendrücke

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge (VI15)
COPD, Asthma, Pneumonie etc. (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura (VI16)
Pleuraerguss, Pleuramesotheliom, Pleuritis (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II)

Respiratorische Untersuchungen (VI00)
Lungenfunktionsprüfung (Bodyplethysmographie, Spirometrie), Spiroergometrie, Polygraphie (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II)
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Qualitätsbericht 2008

Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen (VI08)
Niereninsuffizienz, Nierenbeckenentzündung, Nierentumoren etc. (Dialysemöglichkeit im Klinikum
über das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.)

Diagnostik und Therapie von Anfallsleiden (VN05)
Epilepsie (in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für Neurologie)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Hirnhäute (VN08)
Lymphangiosis carcinomatosa, Meningitis etc. (in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt
für Neurologie)

Diagnostik und Therapie von extrapyramidalen Krankheiten und Bewegungsstörungen (VN11)
Morbus Parkinson, Parkinsonsyndrom etc. (in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für
Neurologie)

Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen Krankheiten des peripheren
Nervensystems (VN15)
Z. B. bei diabetischer Polyneuropathie (in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für Neurologie)

Diagnostik und Therapie von psychischen und Verhaltensstörungen (VI25)
Körperliche Entgiftung bei Alkoholkrankheit, Behandlung von akuten Belastungen und Anpassungsstörungen im Zusammenhang mit onkologischen Erkrankungen (in Zusammenarbeit mit der Psychoonkologie)

Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen (VI24)

Notaufnahme (VI00)
Akute Behandlung von internistischen Notfällen und Prüfung der Notwendigkeit der stationären Aufnahme

Intensivmedizin (VI20)
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II und der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin)

Intermediate Care (VI00)
Zur Überwachung von Patienten nach interventioneller Koronarangiographie
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II)

Schmerztherapie (VI40)
(In Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin)

Transfusionsmedizin (VI42)
(In Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin)

Physikalische Therapie (VI39)
Physiotherapie, Elektrotherapie, Manuelle Lymphdrainage und KPE, Manuelle Therapie, Klassische
Massage, Fango etc.

Spezialsprechstunde (VI27)
Privatsprechstunde (Chefarzt PD Dr. Eigler), onkologische Sprechstunde (Ltd. Oberarzt Dr. Weidenhöfer)
B-5.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)
Onkologische Tagesklinik zur teilstationären Behandlung von bösartigen Erkrankungen

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
Anonyme Alkoholiker (Regelmäßige Gruppe im Klinikum Dritter Orden)
Kontakt: Tel. 089 19295 oder 089 555685 (Landwehrstr. 9)
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Qualitätsbericht 2008

Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit (MP64)
Patienteninformationsangebote (z. B. im Rahmen des Darmzentrums)

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Fortbildungsveranstaltungen für niedergelassene Kollegen mehrmals jährlich
Tumorkonferenz des Brustzentrums (mittwochs um 8:15 Uhr) und Darmzentrums (dienstags um
16:15 Uhr)
Gefäßkolloquium (14-tägig, donnerstags um 15:30 Uhr)
14-tägige Fortbildungsveranstaltung beider internistischen Kliniken (mittwochs 16:00 Uhr - 17:00 Uhr)
Videodemonstrationen und Fallvorstellungen aus der Funktionsdiagnostik: Endoskopie, Sonographie,
Echokardiographie, Herzkatheterlabor (donnerstags 12:15 Uhr - 13:00 Uhr)

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Siehe oben bei Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte, zusätzlich dienstags im Rahmen
der Abteilungsbesprechung Kurzfortbildungen über Leitlinien und aktuelle Studien (Journalclub) sowie Fallvorstellungen

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
Abb.: Vorbereitung auf eine endoskopische Untersuchung in der Funktionsdiagnostik
B-5.4
Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2301

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.
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Qualitätsbericht 2008

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-5.5
Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 3663
Teilstationäre Fallzahl: 400
B-5.6
B-5.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
I25
214
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des Herzens (Koronare Herzerkrankung)
2
I48
186
Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
(Vorhofflimmern/-flattern)
3
E05
171
Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
4
I50
162
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
5
C34
106
Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
6
C18
99
Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolonkarzinom)
7
I10
89
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache (Arterielle Hypertonie)
8
C50
87
Brustkrebs (Mammakarzinom)
9
J18
83
Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet (Pneumonie)
10
K57
73
Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen der
Schleimhaut (Divertikulose/-Divertikulitis)
11
A09
65
Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe, wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger
(Gastroenteritis)
12
I21
60
Akuter Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
13
C56
55
Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
14
C16
53
Magenkrebs (Magenkarzinom)
15
C79
51
Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in sonstigen Körperregionen
16
C83
39
Lymphknotenkrebs, der ungeordnet im ganzen Lymphknoten wächst
(Diffuses Non-Hodgkin-Lymphom)
17
E11
39
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden
muss (Diabetes mellitus Typ-2)
18
J44
38
Anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege (COPD)
19
K52
38
Sonstige Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Darms,
nicht durch Bakterien oder andere Krankheitserreger verursacht
(Gastritis)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 83 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
20
K80
38
Gallensteinleiden (Cholezystolithiasis, Cholezystitis, Choledocholithiasis)
21
I47
36
Anfallsweise auftretendes Herzrasen (Supraventrikuläre Tachykardie, AV-Reentry-Tachykardie)
22
C25
35
Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
23
K29
34
Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Zwölffingerdarms
(Gastritis bzw. Duodenitis)
24
K59
32
Sonstige Störung der Darmfunktion, z.B. Verstopfung oder Durchfall
(Obstipation oder Diarrhoe)
25
I20
31
Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust (Angina pectoris)
26
C85
30
Sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter Typ von Lymphknotenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom)
27
K70
30
Leberkrankheit durch Alkohol (Alkoholtoxische Hepatopathie, Leberzirrhose)
28
K63
29
Sonstige Krankheit des Darms (Polypen, Abszess, Fistel)
29
A41
28
Sonstige Blutvergiftung (Sepsis)
30
I26
28
Verschluss eines Blutgefäßes in der Lunge durch ein Blutgerinnsel
(Lungenembolie)
B-5.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute Fallzahl
K83
27
Krankheit der Gallenwege (Cholangitis, Gallengangsstenose/verschluss)
C20
26
Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms (Rektumkarzinom)
K26
25
Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)
K25
24
Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
C82
23
Knotig wachsender Lymphknotenkrebs, der von den sog. Keimzentren
der Lymphknoten ausgeht (Follikuläres Non-Hodgkin-Lymphom)
K50
20
Anhaltende (chronische) oder wiederkehrende Entzündung des Darms
(Morbus Crohn)
C92
17
Knochenmarkkrebs, ausgehend von bestimmten weißen Blutkörperchen (Akute und chronische Leukämie)
K51
16
Anhaltende (chronische) oder wiederkehrende Entzündung des Dickdarms (Colitis ulcerosa)
K74
14
Vermehrte Bildung von Bindegewebe in der Leber (Leberfibrose) bzw.
Schrumpfleber (Leberzirrhose)
K85
10
Akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 84 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-5.7
B-5.7.1
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
1-632
1607
Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung (Ösophagogastroduodenoskopie=ÖGD)
2
8-522
1365
Strahlenbehandlung mit hochenergetischer Strahlung bei Krebskrankheit - Hochvoltstrahlentherapie (wird durch die Praxis für Strahlentherapie im Klinikum Dritter Orden erbracht)
3
1-650
1255
Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung (Koloskopie)
4
1-440
1163
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt, den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer
Spiegelung (z. B. bei einer Gastroskopie)
5
8-542
1054
Ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit Chemotherapie in die
Vene bzw. unter die Haut (zytostatische Chemotherapie)
6
1-444
566
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt bei einer Spiegelung (z. B. bei einer Koloskopie)
7
1-653
429
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung (Proktoskopie)
8
8-543
415
Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 2-4 Tage) mit zwei oder mehr
Medikamenten zur Chemotherapie, die über die Vene verabreicht
werden (zytostatische Chemotherapie)
9
8-800
394
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
10
6-001
392
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 1 des Prozedurenkatalogs
(Chemotherapie)
11
5-469
377
Sonstige Operation am Darm bei einer Spiegelung (z. B. Bougierung
von Stenosen, Blutstillung durch Injektion oder Clipping)
12
5-513
219
Eingriffe an den Gallengängen bei einer Spiegelung (ERCP), z.B.
Papillotomie, Steinextraktion mit Ballonkatheter oder Körbchen,
Stenteinlage
13
1-620
175
Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch eine Spiegelung (Bronchoskopie)
14
8-191
171
Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden Hautkrankheiten
15
6-002
147
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 2 des Prozedurenkatalogs
16
8-527
139
Herstellen bzw. Anpassen von Hilfsmitteln zur Strahlenbehandlung
(wird durch die Praxis für Strahlentherapie im Klinikum Dritter Orden
erbracht)
17
9-401
137
Behandlungsverfahren zur Erhaltung und Förderung alltagspraktischer und sozialer Fertigkeiten (Psychosoziale Intervention)
18
8-547
133
Therapeutisches Verfahren zur Beeinflussung des Immunsystems
(Antikörpertherapie)
19
5-452
122
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 85 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
Dickdarms (endoskopisch, z. B. Polypektomie)
20
8-153
97
Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in die Bauchhöhle mit anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen,
z.B. Flüssigkeit (Aszitespunktion)
21
8-144
86
Einbringen eines Röhrchens oder Schlauchs in den Raum zwischen
Lunge und Rippe zur Ableitung von Flüssigkeit (Pleuradrainage)
22
8-529
65
Planung der Strahlenbehandlung für die Bestrahlung durch die Haut
bzw. die örtliche Bestrahlung (wird durch die Praxis für Strahlentherapie im Klinikum Dritter Orden erbracht)
23
8-390
60
Behandlung durch spezielle Formen der Lagerung eines Patienten
im Bett, z.B. Lagerung im Schlingentisch oder im Spezialbett (z. B.
Antidekubitusbett)
24
5-429
54
Operation an der Speiseröhre (z. B. Ösophagusvarizenbehandlung
mittels Gummibandligatur)
25
1-640
52
Untersuchung der Gallengänge durch eine Röntgendarstellung mit
Kontrastmittel bei einer Spiegelung des Zwölffingerdarms (ERC)
26
8-528
46
Überprüfen der Einstellungen vor dem Beginn einer Strahlenbehandlung (wird durch die Praxis für Strahlentherapie im Klinikum Dritter
Orden erbracht)
27
1-654
45
Untersuchung des Mastdarms durch eine Spiegelung (Rektoskopie)
28
5-433
41
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des
Magens (endoskopisch, z.B. Polypektomie)
29
1-694
37
Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe durch eine
Spiegelung (Laparoskopie)
30
5-449
37
Operation am Magen bei einer Spiegelung (z. B. endoskopische
Blutstillung durch Injektion, Clipping, Behandlung von Fundusvarizen)
B-5.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1-442
25
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Leber, den Gallengängen
bzw. der Bauchspeicheldrüse durch die Haut mit Steuerung durch bildgebende Verfahren, z. B. Ultraschall (Leberpunktion)
1-642
20
Untersuchung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge durch eine Röntgendarstellung mit Kontrastmittel bei einer Spiegelung des Zwölffingerdarms
(ERCP)
1-424
11
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Knochenmark ohne operativen Einschnitt (Knochenmarkspunktion)
5-431
8
Operatives Anlegen einer Magensonde durch die Bauchwand zur künstlichen
Ernährung (Anlage einer PEG-Sonde)
5-514
7
Operation an den Gallengängen (Papillotomie, Stent, Entfernung von Steinen,
Blutstillung, etc.)
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Qualitätsbericht 2008
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1-636
6
Untersuchung des Dünndarmabschnitts unterhalb des Zwölffingerdarms
durch eine Spiegelung (Single-Ballon-Enteroskopie)
1-494
6
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus sonstigen Organen bzw. Geweben durch die Haut mit Steuerung durch bildgebende Verfahren, z. B. Ultraschall
8-123
≤5
Wechsel oder Entfernung einer durch die Haut in den Magen gelegten Ernährungssonde (PEG-Sonde)
5-482
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des Mastdarms (Rektum) mit Zugang über den After (durch Endoskopie, z. B. ArgonBeamer-Koagulation von Angiektasien)
5-526
≤5
Operation am Bauchspeicheldrüsengang bei einer Spiegelung (z. B. Stenteinlage in den Pankreasgang bei ERCP)
B-5.8
Umgangssprachliche Bezeichnung
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Notaufnahme Erwachsene
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Kommentar
Akute Behandlung von allen internistischen Notfällen und Prüfungen der Notwendigkeit stationären Aufnahme.
Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr unter 089 1795-1450.
Der Eingang erfolgt über die Franz-Schrank-Str. 8.
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Innere Medizin (VI00)
Onkologische Sprechstunde
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden nach Vereinbarung
Anmeldung über Sekretariat: Tel. 089 1795-2301
Für Privatpatienten
(In Ausnahmefällen und besonderen Fragestellungen auch für Kassenpatienten)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen (VI33)
Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen (VI09)
Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen (VI18)
Vor- und Nachstationäre Betreuung
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Behandlung von Patienten mit allen allgemeininternistischen Erkrankungen und
mit gastroenterologischen Erkrankungen (Schwerpunkt Gastroenterologie)
Vorstellung nach vorheriger Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2301
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Innere Medizin (VI00)
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Qualitätsbericht 2008
Erkrankungen des Verdauungstraktes (VI00)
Gastroenterologische Funktionsdiagnostik (VI00)
Privatsprechstunde Chefarzt PD Dr. Eigler
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Behandlung von Patienten mit allen allgemeininternistischen Erkrankungen und
mit gastroenterologischen Erkrankungen (auch endoskopische Untersuchungen
wie Vorsorgeuntersuchung und therapeutische Eingriffe)
Sprechstunde für Privatpatienten nach vorheriger Vereinbarung:
mo. 15:00 Uhr - 17:00 Uhr und do. 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2301
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Innere Medizin (VI00)
Erkrankungen des Verdauungstraktes (VI00)
Gastroenterologische Funktionsdiagnostik (VI00)
B-5.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
1-650
≤5
Umgangssprachliche Bezeichnung
Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung (Koloskopie)
B-5.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
B-5.11 Apparative Ausstattung

Gastroenterologisches Endoskop (AA12) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung

Endoskopisch-retrograder-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP) (AA46)
Spiegelgerät zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mittels Röntgenkontrastmittel
(Notfall-ERCP auch an Wochenenden und Feiertagen möglich)

Single-Ballon-Enteroskopie (Dünndarmspiegelung) (AA00)

Endosonographiegerät (AA45)
Ultraschalldiagnostik im Körperinneren
Radial- und Longitudinalscanner

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation (AA36) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Blutstillung und Gewebeverödung mittels Argon-Plasma

Manometrie (AA00)

24h-pH-Metrie (AA60)
pH-Wertmessung des Magens
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Qualitätsbericht 2008

H2-Atemtest (AA00)

Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie
(AA52) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden
und Infektionen
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II (Mikrobiologie)

Gerät zur Durchflusszytometrie/FACS-Scan (AA41)
Gerät zur Zellzahlmessung und Zellsortenunterscheidung in Flüssigkeiten

Geräte zur Strahlentherapie (AA16)
In Kooperation mit niedergelassener Strahlentherapie-Praxis auf dem Klinikgelände

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik
In Kooperation mit niedergelassener Strahlentherapie-Praxis auf dem Klinikgelände

EKG (AA00)
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

24h-Blutdruck-Messung (AA58)
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

24h-EKG-Messung (AA59)
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

Echocardiographie (AA00)
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

Bodyplethysmograph (AA05)
Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

Belastungs-EKG/Ergometrie (AA03)
Belastungstest mit Herzstrommessung
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung (AA31)
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

Bronchoskop (AA39) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

AICD-Implantation/Kontrolle/ Programmiersystem (AA34)
Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II und dem Herzkatheterlabor Nymphenburg

Geräte für Nierenersatzverfahren (AA14) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Auf der Intensivstation in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (AA38)
Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck
Auf der Intensivstation in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II

Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen (AA44)
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II und dem Herzkatheterlabor Nymphenburg

Geräte der invasive Kardiologie (AA13) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Behandlungen mittels Herzkatheter
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II und dem Herzkatheterlabor Nymphenburg
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Qualitätsbericht 2008

Linksherzkathetermessplatz (AA54) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel
In Zusammenarbeit mit dem Herzkatheterlabor Nymphenburg

Defibrillator (AA40)
Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen

Elektroenzephalographiegerät (EEG) (AA10) (keine 24h-Notfallverfügbarkeit)
Hirnstrommessung
In Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für Neurologie

Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (AA11)
Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel
In Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für Neurologie

Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (AA43)
Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung
eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden
In Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Facharzt für Neurologie

Computertomograph (CT) (AA08) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen
Im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Magnetresonanztomograph (MRT) (AA22) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder
Im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Mammographiegerät (AA23)
Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse
Im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Positronenemissionstomograph (PET)/PET-CT (AA26)
Schnittbildverfahren in der Nuklearmedizin, Kombination mit Computertomographie möglich
Im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Szintigraphiescanner/Gammasonde (AA32)
Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z. B.
Lymphknoten
Im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg
B-5.12 Personelle Ausstattung
B-5.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Kommentar
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
25,0
1 Chefarzt, 4 Oberärztinnen und -ärzte, 3 Fachärzte, 17
Assistenzärzte
Gemeinsame Weiterbildungsermächtigung in Kooperation
mit der Klinik für Innere Medizin II
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
8,0
1 Chefarzt, 4 Oberärztinnen und -ärzte, 3 Assistenzärztinnen und -ärzte
Belegärzte und Belegärztin-
0,0
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Qualitätsbericht 2008
nen (nach § 121 SGB V)
Fachexpertise der Abteilung

Innere Medizin (AQ23)
Chefarzt, 4 Oberärztinnen und -ärzte, 3 Assistenzärztinnen und -ärzte

Innere Medizin und SP Gastroenterologie (AQ26)
Chefarzt, 1 Oberärztin

Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie (AQ27)
2 Oberärzte

Notfallmedizin (ZF28)
2 Oberärzte, 1 Assistenzarzt

Palliativmedizin (ZF30)
(derzeit 2 Ärzte in fortgeschrittener Ausbildung)

Fachkunde Rettungsdienst (ZF00)
3 Oberärzte, 5 Assistenzärzte

Fachkunde Echokardiographie (ZF00)
1 Oberarzt, 1 Assistenzarzt

Fachkunde Sigmoido-Koloskopie (ZF00)
1 Oberärztin
B-5.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
50,9
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen als auch die Mitarbeiter der Funktionsbereiche Notaufnahme Erwachsene und Funktionsdienst.
Krankenpflegehelfer und
Krankenpflegehelferinnen
6,3
1 Jahr
Diese Übersicht enthält die Mitarbeiter der Stationen.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Diplom (PQ02)

Bachelor (PQ01)

Endoskopie/Funktionsdiagnostik (ZP04)

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)

Notaufnahme (ZP11)

Onkologische Pflege (PQ07)

Palliativ-Care (ZP00)

Schmerzmanagement (ZP14)

Ernährungsmanagement (ZP06)

Diabetes (ZP03)
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Qualitätsbericht 2008

Stomapflege (ZP15)

Wundmanagement (ZP16)

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Kinästhetik (ZP08)

Nachsorge-Casemanagement (ZP00)

Praxisanleitung (ZP12)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Hygienefachkraft (PQ03)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-5.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und
Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und
Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)

Stomatherapeut und Stomatherapeutin (SP27)

Diätassistent und Diätassistentin (SP04)

Seelsorge (SP00)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Psychologe und Psychologin (SP23)
Psychoonkologie

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26)

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal (SP43)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)

Stationsassistentin (SP00)
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Qualitätsbericht 2008
B-6
Klinik für Innere Medizin II
B-6.1
Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Klinik für Innere Medizin II
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Dr. med. Albert Maier
Ansprechpartner:
Renate Federholzner, Helga Busse, Marga Neukam
(Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2401
089 1795-2403
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Dr. med. Albert Maier
B-6.2
Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten (VI01)
z. B. koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt
(in Zusammenarbeit mit dem Herzkatheterlabor Nymphenburg)

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes (VI02)
z. B. Lungenembolie, pulmonale Hypertonie

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen (VI31)
Implantation von Herzschrittmachern (Im Jahr 2008 wurden 190 Implantationen und Aggregatwechsel in Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie durchgeführt.)
Implantation von Defibrillatoren CRT/ICD (in Zusammenarbeit mit dem Herzkatheterlabor Nymphenburg), Elektrophysiologie

Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit (VI03)
z. B. Herzinsuffizienz

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren (VI04)
z. B. Durchblutungsstörungen

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße und der Lymphknoten
(VI05)
z. B. Entzündungen, Thrombosen

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten (VI06)
z. B. Durchblutungsstörungen, Schlaganfall

Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit) (VI07)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge (VI15)
z. B. COPD, Asthma, Lungenentzündungen, nicht invasive Beatmung (siehe Klinik für Anästhesie
und Intensivmedizin)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura (VI16)
z. B. Pleuritis, Pleuraerguss
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Qualitätsbericht 2008
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie)

Diagnostik und Therapie von Allergien (VI22)

Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten (VI19)
Bakteriologisches Labor im Haus

Intensivmedizin (VI20)
z. B. Nierenersatztherapie, nicht invasive und invasive Beatmung
(in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse und der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin)

Behandlung von Blutvergiftung/Sepsis (VI29)

Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (VI10)
z. B. Diabetes, Schilddrüsenstoffwechselstörungen

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas (VI14)
(in Zusammenarbeit mit Klinik für Innere Medizin I)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (VI11)
(in Zusammenarbeit mit Klinik für Innere Medizin I)

Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen (VI24)

Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen (VI08)
inkl. Nierenersatztherapie (in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse)

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen (VI18)
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin I)

Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Immundefekterkrankungen (einschließlich HIV und AIDS) (VI23)

Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen (VI30)

Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen (VI17)

Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen/Schlafmedizin (VI32)
z. B. Polygraphie

Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen (VI33)
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin)

Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen (VI09)
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin I)

Endoskopie (VI35)
Bronchoskopie: 130 Untersuchungen (2008)
Ösophago-Gastro-Duodenoskopie, Coloskopie, ERCP
(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin I)

Physikalische Therapie (VI39)

Nicht invasive kardiologische Diagnostik (VI00)
Belastungs-EKG (Ergometrie): 198 Untersuchungen (2008)
Langzeit-EKG (24 h): 1.144 Untersuchungen (2008)
Langzeit-Blutdruckmessungen: 951 Untersuchungen (2008)
Schrittmacherkontrollen: 472 Untersuchungen (2008)

Respiratorische Untersuchungen (VI00)
Spiroergometrie: 52 Untersuchungen (2008)
Lungenfunktion: 740 Untersuchungen (2008)
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Seite 94 von 219
Qualitätsbericht 2008
Lungenfunktion mit Spray: 117 Untersuchungen (2008)
O2-Diffusionsmessung: 114 Untersuchungen (2008)

Ultraschallgestützte Untersuchungen und Verfahren (VI00)
Echokardiographie des Herzens (UKG): 3.100 Untersuchungen (2008)
Duplex- und Dopplersonografie von Gefäßen:
- Hirnversorgende Gefäße: 880 Untersuchungen (2008)
- Extremitätengefäße: 1.230 Untersuchung (2008)
Aszitespunktion (diagnostische und therapeutisch): 214 Punktionen (2008)
Pleurapunktion (diagnostische und therapeutisch): 255 Punktionen (2008)
Pleurabiopsie: 5 Biopsien (2008)
Leberbiopsie und -blindpunktion: 28 Punktionen (2008)
Schilddrüsenbiopsie: 1 Biopsie (2008)
Punktion Harnblase und Wechsel "Pufi": 32 (2008)

Telemetrie zur Herzrhythmusüberwachung (VI00)
(8 Überwachungseinheiten in beiden medizinischen Kliniken)

Intermediate Care (VI00)
Zur Überwachung von Patienten nach interventioneller Koronarangiographie

Spezialsprechstunde (VI27)
z. B. Schrittmacherambulanz
B-6.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
Alkoholentwöhnung (Anonyme Alkoholiker)
Raucherentwöhnung (Zusammenarbeit mit ICT)

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Tägliche Röntgenbesprechung
Wöchentlich Fortbildung/Demo der Funktionsdiagnostik (Herzkatheter, Endoskopie, Ultraschall)
14-tägige Vortragsreihe Innere Medizin (zusammen mit der Klinik für Innere Medizin I)

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Mehrmals jährlich Fortbildungen für niedergelassene Ärzte

Journal-Club (MP00)
Regelmäßig im Rahmen der täglichen Mittagsbesprechung

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
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Seite 95 von 219
Qualitätsbericht 2008
Abb.: Gute Betreuung in jeden Lebensalter
B-6.4
Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2401

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-6.5
Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 3471
B-6.6
B-6.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
I25
362
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des Herzens (Koronare Herzkrankheit)
2
I50
314
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
3
I48
181
Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
(Vorhofflimmern, Vorhofflattern)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 96 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
4
I10
135
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache (essentieller Hypertonus)
5
J18
134
Lungenentzündung, Krankheitserreger nicht näher bezeichnet
(Pneumonie)
6
J44
95
Anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege (COPD)
7
I21
90
Akuter Herzinfarkt (Myocardinfarkt)
8
I20
74
Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust (Angina pectoris)
9
I49
74
Herzrhythmusstörung (Sick-Sinus-Syndrom)
10
I47
71
Anfallsweise auftretendes Herzrasen (Tachyarrythmien)
11
E11
67
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden
muss (Diabetes Typ-2)
12
K52
61
Sonstige Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Darms,
nicht durch Bakterien oder andere Krankheitserreger verursacht
13
A09
59
Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe, wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger
14
E86
51
Flüssigkeitsmangel
15
R55
49
Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
16
I44
45
Herzrhythmusstörung durch eine Störung der Erregungsleitung innerhalb des Herzens (AV-Block bzw. Linksschenkelblock)
17
I70
45
Verkalkung der Schlagadern (Arteriosklerose)
18
Z45
45
Anpassung und Handhabung eines in den Körper eingepflanzten
medizinischen Gerätes (Herzschrittmacher, Defibrillator)
19
R07
43
Hals- bzw. Brustschmerzen
20
I63
38
Schlaganfall durch Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn (Hirninfarkt)
21
K57
36
Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen der
Schleimhaut (Divertikulose)
22
N39
34
Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase
23
K25
31
Magengeschwür
24
K29
31
Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Zwölffingerdarms
25
A46
28
Wundrose (Erysipel)
26
J20
28
Akute Bronchitis
27
I26
27
Verschluss eines Blutgefäßes in der Lunge durch ein Blutgerinnsel
(Lungenembolie)
28
A41
25
Sonstige Blutvergiftung (Sepsis)
29
I95
25
Niedriger Blutdruck
30
M79
25
Sonstige Krankheit des Weichteilgewebes
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 97 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-6.6.2
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute
Fallzahl
H81
24
Störung des Gleichgewichtsorgans
C34
22
Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs
N18
21
Anhaltende (chronische) Verschlechterung bzw. Verlust der Nierenfunktion
I80
19
Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel (Thrombose) bzw. oberflächliche Venenentzündung
G45
17
Kurzzeitige Durchblutungsstörung des Gehirns (TIA) bzw. verwandte Störungen
I45
15
Störung der Erregungsleitung des Herzens
I42
14
Krankheit der Herzmuskulatur (Kardiomyopathie) ohne andere Ursache
I35
12
Krankheit der Aortenklappe, nicht als Folge einer bakteriellen Krankheit durch
Streptokokken verursacht
E05
7
Schilddrüsenüberfunktion
I31
6
Krankheit des Herzbeutels (Perikard)
B-6.7
B-6.7.1
Umgangssprachliche Bezeichnung
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
1-275
1065
Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die Schlagader
ins Herz gelegten Schlauch (Herzkatheter) (in Zusammenarbeit mit
dem Herzkatheterlabor Nymphenburg im Klinikum Dritter Orden)
2
8-837
1044
Behandlung am Herzen bzw. den Herzkranzgefäßen mit Zugang über einen Schlauch (Katheter) (in Zusammenarbeit mit dem Herzkatheterlabor Nymphenburg im Klinikum Dritter Orden)
3
3-052
312
Ultraschall des Herzens (Echokardiographie) von der Speiseröhre
aus (TEE)
4
1-265
232
Messung elektrischer Herzströme mit einem über die Schlagader ins
Herz gelegten Schlauch (Katheter) (EPU)
5
8-640
203
Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Stromstößen (Defibrillation)
6
1-268
188
Elektrische Vermessung des Herzens zur Suche nach Ursachen einer Herzrhythmusstörung (Kardiales Mapping)
7
8-835
169
Zerstörung von Herzgewebe bei Vorliegen von Herzrhythmusstörungen (in Zusammenarbeit mit dem Herzkatheterlabor Nymphenburg
im Klinikum Dritter Orden)
8
5-377
158
Einsetzen eines Herzschrittmachers bzw. eines Impulsgebers (Defibrillator)
9
1-430
149
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den Atemwegen bei einer Spiegelung
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 98 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
10
8-191
136
Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden Hautkrankheiten
11
8-800
99
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
12
5-378
83
Entfernung, Wechsel bzw. Korrektur eines Herzschrittmachers oder
Defibrillators
13
5-452
80
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des
Dickdarms
14
8-900
70
Narkose mit Gabe des Narkosemittels über die Vene
15
1-844
66
Untersuchung des Raumes zwischen Lunge und Rippen durch Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel
16
8-980
65
Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur)
17
1-843
60
Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) durch Flüssigkeitsoder Gewebeentnahme mit einer Nadel
18
8-144
43
Einbringen eines Röhrchens oder Schlauchs in den Raum zwischen
Lunge und Rippe zur Ableitung von Flüssigkeit (Drainage)
19
8-390
42
Behandlung durch spezielle Formen der Lagerung eines Patienten
im Bett, z. B. Lagerung im Schlingentisch oder im Spezialbett
20
1-207
27
Messung der Gehirnströme (EEG)
21
1-712
23
Messung der Zusammensetzung der Atemluft in Ruhe und unter
körperlicher Belastung
22
8-152
23
Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in den Brustkorb mit anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen, z.B.
Flüssigkeit
23
1-266
17
Messung elektrischer Herzströme ohne einen über die Schlagader
ins Herz gelegten Schlauch (Katheter) (in Zusammenarbeit mit dem
Herzkatheterlabor Nymphenburg im Klinikum Dritter Orden)
24
1-853
15
Untersuchung der Bauchhöhle durch Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel
25
8-987
14
Fachübergreifende Behandlung bei Besiedelung oder Infektion mit
multiresistenten Krankheitserregern
26
1-274
13
Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die Schlagader
ins Herz gelegten Schlauch (Katheter) durch die Herzscheidewand
(in Zusammenarbeit mit dem Herzkatheterlabor Nymphenburg im
Klinikum Dritter Orden)
27
1-710
13
Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten Kabine (Ganzkörperplethysmographie)
28
1-205
12
Messung der elektrischen Aktivität der Muskulatur (EMG)
29
9-401
12
Behandlungsverfahren zur Erhaltung und Förderung alltagspraktischer und sozialer Fertigkeiten (Psychosoziale Intervention)
30
1-206
10
Untersuchung der Nervenleitung (ENG)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 99 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-6.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
8-831
9
Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen
platziert ist (ZVK)
8-810
8
Übertragung (Transfusion) von Blutflüssigkeit bzw. von Anteilen der Blutflüssigkeit oder von gentechnisch hergestellten Bluteiweißen
5-572
8
Operatives Anlegen einer Verbindung zwischen Harnblase und Bauchhaut zur
künstlichen Harnableitung (Suprapubischer Blasenkatheter)
9-500
7
Patientenschulung
8-701
7
Einführung eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung (Intubation)
1-431
7
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den Atemwegen mit einer Nadel
durch die Haut
1-493
6
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus sonstigen Organen bzw. Geweben mit einer Nadel
B-6.8
Umgangssprachliche Bezeichnung
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Notaufnahme Erwachsene
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Kommentar
Akute Behandlung von allen internistischen Notfällen und Prüfung der Notwendigkeit der stationären Aufnahme.
Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr unter 089 1795-1450.
Der Eingang erfolgt über die Franz-Schrank-Str. 8.
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Innere Medizin (VI00)
Vor- und Nachstationäre Betreuung
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Versorgung von Patienten mit allgemein-internistischen Erkrankungen
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung:089 1795-2401
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Innere Medizin (VI00)
Herzschrittmacherambulanz Oberärztin Dr. Scheinert
Ambulanzart
Ermächtigungsambulanz nach § 116 SGB V (AM04)
Kommentar
Kontrolle von Herzschrittmachern von Privatpatienten und Kontrollen von kassenversicherten Patienten in den ersten 3 Monaten nach Implantation
Sprechstunde nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2401
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen (VI31)
Elektrophysiologie (VI34)
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Qualitätsbericht 2008
Privatambulanz Chefarzt Dr. Maier
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Versorgung von Patienten mit allgemein-internistischen Erkrankungen
Sprechstunden: mo., di. und do. vormittags (nach Vereinbarung)
Telefonische Anmeldung:089 1795-2401
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit) (VI07)
Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten
des Lungenkreislaufes (VI02)
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge (VI15)
Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen (VI31)
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren
(VI04)
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura (VI16)
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße und der
Lymphknoten (VI05)
Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (VI10)
Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen (VI24)
Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten (VI01)
Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit (VI03)
Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten (VI06)
B-6.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V werden nicht erbracht.
B-6.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
B-6.11 Apparative Ausstattung

Linksherzkathetermessplatz (AA54) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel
Kooperation mit Herzkatheterlabor Nymphenburg am Haus

Geräte der invasiven Kardiologie (AA13) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Behandlungen mittels Herzkatheter
Kooperation mit Herzkatheterlabor Nymphenburg am Haus

AICD-Implantation/Kontrolle/ Programmiersystem (AA34)
Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator
Kooperation mit Herzkatheterlabor Nymphenburg am Haus

Echocardiographie (AA00)

Defibrillator (AA40)
Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen
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Seite 101 von 219
Qualitätsbericht 2008

24h-Blutdruck-Messung (AA58)

24h-EKG-Messung (AA59)

Kipptisch (AA19)
Gerät zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung
Kooperation mit Herzkatheterlabor Nymphenburg am Haus

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Gastroenterologisches Endoskop (AA12) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung

Geräte für Nierenersatzverfahren (AA14) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Kooperation mit dem Kuratorium für Heimdialyse

Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (AA38)
Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck

Bronchoskop (AA39) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung

Bodyplethysmograph (AA05)
Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem

Verfahren zur Bestimmung des Herz-Zeit-Volumens (PICCO) (AA00)

Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung (AA31)

Belastungs-EKG/Ergometrie (AA03)
Belastungstest mit Herzstrommessung

Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen (AA44)
Kooperation mit Herzkatheterlabor Nymphenburg am Haus

Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung (AA15) (24h-Notfallverfügbarkeit)

Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie
(AA52) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden, Gerinnungsleiden
und Infektionen
Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin I (Hämatologie, Klinische Chemie, Gerinnung)

Schlaflabor (AA28)
Polygrafie
B-6.12 Personelle Ausstattung
B-6.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Kommentar
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
22,0
1 Chefarzt, 4 Oberärzte, 17 Assistenzärzte
Eine Weiterbildungsermächtigung besteht für den Facharzt für Innere Medizin (zusammen mit der Klinik für Innere Medizin I).
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
9,0
1 Chefarzt, 4 Oberärzte, 4 Assistenten und
3 weitere Assistenten am Ende der Facharztausbildung
Belegärzte und Belegärztin-
0,0
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Qualitätsbericht 2008
nen (nach § 121 SGB V)
Fachexpertise der Abteilung

Innere Medizin (AQ23)
Chefarzt, 4 Oberärzte, 4 Assistenten

Innere Medizin und SP Kardiologie (AQ28)
Chefarzt, 1 Oberärztin mit abgeschlossener Ausbildung

Innere Medizin und SP Pneumologie (AQ30)
1 Oberarzt

Allergologie (ZF03)
1 Oberarzt

Intensivmedizin (ZF15)
Chefarzt, 1 Oberarzt

Fachkunde Echokardiographie (ZF00)
Chefarzt, 1 Oberärztin

Diabetologie (ZF07)
1 Oberärztin
B-6.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
44,0
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen als auch die Mitarbeiter der Funktionsbereiche Notaufnahme Erwachsene und Funktionsdienst.
Krankenpflegehelfer und
Krankenpflegehelferinnen
6,6
1 Jahr
Diese Übersicht enthält die Mitarbeiter auf den Stationen.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Bachelor (PQ01)

Diplom (PQ02)

Endoskopie/Funktionsdiagnostik (ZP04)

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)

Notaufnahme (ZP11)

Onkologische Pflege (PQ07)

Palliativ-Care (ZP00)

Schmerzmanagement (ZP14)

Ernährungsmanagement (ZP06)

Diabetes (ZP03)

Stomapflege (ZP15)

Wundmanagement (ZP16)
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Seite 103 von 219
Qualitätsbericht 2008

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Kinästhetik (ZP08)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Praxisanleitung (ZP12)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Hygienefachkraft (PQ03)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-6.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Bobath-Therapeut und Bobath-Therapeutin für Erwachsene und/oder Kinder (SP32)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und
Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)

Diätassistent und Diätassistentin (SP04)

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal (SP43)

Psychologe und Psychologin (SP23)

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26)

Stomatherapeut und Stomatherapeutin (SP27)

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und
Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)

Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin/Klinischer Linguist
und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und
Phonetikerin (SP14)
(Kann bei Bedarf von auswärts zugezogen werden)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)
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Qualitätsbericht 2008
B-7
Klinik für Kinderchirurgie
B-7.1
Allgemeine Angaben - Klinik für Kinderchirurgie
Fachabteilung:
Klinik für Kinderchirurgie
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Prof. Dr. med. Stephan Kellnar
Ansprechpartner:
(Sekretariat)
Ursula Bretzel, Anja Lambert, Verena Schulze
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2101
089 1795-2103
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Prof. Dr. med. Stephan Kellnar
B-7.2
Versorgungsschwerpunkte - Klinik für Kinderchirurgie

Kinderchirurgie (VK31)
Die Kinderchirurgie wendet sich einem bestimmten Lebensabschnitt zu: vom Neugeborenen bis zum
Kindes- bzw. Jugendlichenalter. Daher werden Erkrankungen in verschiedenen Bereichen behandelt,
die aber für das Alter typisch und häufig vorkommen. Die sind Operationen am Kopf, im Brustraum,
im Bauchraum, am Knochen und an den Harnwegen. Neugeborene mit kinderchirurgischen Erkrankungen werden in der Regel auf der Neonatologie betreut, weshalb auf dieser Fachabteilung auch
kinderchirurgische Diagnosen aufgeführt werden.
(Die Kinderchirurgie hat sich ca. 1950 von der Erwachsenenchirurgie abgespalten wie die Pädiatrie
von der Inneren Medizin.)

Spezialsprechstunde (VK29)
Kinderchirurgische Sprechstunde

Endoskopie (VI35)
Spiegelung von Speiseröhre/Magen/oberer Darm (Ösophagogastroduodenoskopie): 32 (in 2008)
Spiegelung der Luftröhre und Bronchien (Bronchoskopie): 30 (in 2008 in Zusammenarbeit mit der
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin)
Spiegelung des Enddarms (Rektoskopie): 26 (in 2008)
Blasensspiegelung (Zystoskopie): 96 (in 2008)

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VC55)
Appendektomien, Leistenbruch, Varikozele, Hodenhochstand, Reflux-OP am Magen, Nephrektomie

Minimalinvasive endoskopische Operationen (VC56)
Ventrikuloskopie mit Fensterung, PEG-Anlage, Cystoskopie mit Unterspritzung des Ostium bei vesiko-renalen Reflux

Magen-Darm-Chirurgie (VC22)

Tracheobronchiale Rekonstruktionen bei angeborenen Malformationen (VC12)

Spezialsprechstunde (VC58)
Hydrozephalus, Spina bifida oder Myelo-Meningocele (MMC)
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Qualitätsbericht 2008

Chirurgie der Missbildungen von Gehirn und Rückenmark (VC46)

Chirurgische Korrektur von Missbildungen des Schädels (VC47)

Diagnostik und Therapie spezieller Krankheitsbilder Frühgeborener und reifer Neugeborener
(VK22)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Atemwege und der Lunge
(VK08)
Implantation von Zwerchfellschrittmachern bei Störungen der zentralen Atemregulationen (z. B. bei
hoher Querschnittlähmung oder Undine-Syndrom)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas (VK07)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (VK06)

Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen
oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)

Kindertraumatologie (VK19)

Spezialsprechstunde (VK00)
Kindertraumatologie

Metall-/Fremdkörperentfernungen (VC26)

Septische Knochenchirurgie (VC30)

Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen (VC31)

Kinderorthopädie (VO12)

Handchirurgie (VO16)

Neonatologische/Pädiatrische Intensivmedizin (VK12)

Kinderurologie (VU08)
Eingriffe am Hoden (Orchidolyse und -pexie, Hodenfreilegung, -entfernung und -entdrehung), an der
Harnröhre, an der Blase, an der Niere und Harnleiter

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe an Niere, Harnwegen und Harnblase (VU10)

Minimalinvasive endoskopische Operationen (VU12)

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VU11)

Spezialsprechstunde (VU14)
Kinderurologie

Urodynamik/Urologische Funktionsdiagnostik (VU19)
Messung des Blasendrucks

Diagnostik und Therapie von Urolithiasis (VU03)

Ästhetische Chirurgie/Plastische Chirurgie (VC64)

Diagnostik und Therapie von Hauttumoren (VD03)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Hautanhangsgebilde (VD09)

Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres (VH06)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des äußeren Ohres (VH01)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und Unterhaut (VD10)
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Seite 106 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-7.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote - Klinik für Kinderchirurgie

Tagesklinik (MP00)
Operationen im Ambulanten Operationszentrum (AOZ): Phimosen
Operationen in der Tagesklinik: Ambulante Metallentfernungen, Leistenbruch, Nabelbruch, Entfernung kleiner Hauttumoren, "Kleine Chirurgie" (wie Panaritium, Abszessspaltung)

Spezielles Angebot für Diabetiker im Kindes- und Jugendalter (MP00)
Bei der Manifestation eines Diabetes im Kinder- und Jugendlichenalter kümmert sich ein Behandlungsteam um den Patienten. Ziel der Beratung ist es, die Kompetenz des jungen Patienten zu stärken, um die chronische Erkrankung zu bewältigen und die Familien zu stabilisieren.
Die primäre Diagnostik und Einstellung erfolgt über eine speziell qualifizierte diabetologische Ärztin
(DDG-Diabetologin, Deutsche Diabetesgesellschaft). Die Diabetesberaterin hilft beim Erlernen der
Blutzuckermessung und des Insulinspritzens. Die Psychologin spricht mit den Eltern über die Anpassungsleistung, die durch Manifestation des Diabetes mellitus erforderlich ist.
Die Sozialpädagogin berät in sozialrechtlichen Fragestellungen und sucht individuelle Lösungen für
Alltagsprobleme, die in der Kindertagesstätte, Kindergarten oder Schule auftreten können.
Kontakt: Tel. 089 1795-1808, -2640 und -1805

Stillberatung (MP43)
Bereits vor der Geburt des Kindes können sich werdende Eltern in den Kursen der Elternschule über
die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind informieren. Das erste Anlegen im Kreißsaal und die
Möglichkeit ihr gesundes Neugeborenes rund um die Uhr ("Rooming-in") zu betreuen, fördert neben
einem guten Stillbeginn im Wochenbett auch die Eltern-Kind-Beziehung. Speziell ausgebildete Stillund Laktationsberaterinnen unterstützen die Mütter bei allen Fragen rund um das Thema Stillen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1816

Psychosoziale Beratung für Kinder und Eltern (MP00)
Die psychosoziale Versorgung ist als berufsübergreifender Fachdienst Teil der medizinischen Behandlung und Diagnostik. Sie ist ein Angebot für alle Patienten im Kindes- und Jugendalter sowie deren Eltern und Geschwistern mit Fragen und Problemen im persönlichen, familiären und sozioökonomischen Bereich.
Das Ziel der psychosozialen Versorgung ist, im gemeinsamen Beratungsprozess Problemlösungen
zu finden und in akuten Krisensituationen zur persönlichen Stabilisierung beizutragen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1805

Unterstützung von Familien schwer erkrankter und/oder sozial benachteiligter Kinder (MP00)
Die Arche Noah hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Kinderklinik Dritter Orden mehr Lebensraum
und Unterstützung für chronisch- oder schwerkranke Kinder, für Frühgeborene sowie sozial benachteiligte Kinder und ihre Familien zu schaffen. Arche Noah bietet während des Klinikaufenthaltes - in
enger Absprache mit den Eltern - Entlastung, Unterstützung und individuelle Begleitung des Kindes
und der Familie.
Zwei Heilpädagoginnen und nach Bedarf Kinderkrankenschwestern sind begleitend und unterstützend für Arche Noah tätig.
Kontakt: Tel. 089 1795-1815

Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien (MP65)
Das interdisziplinäre Team der sozialmedizinischen Nachsorge "Bunter Kreis Kinderklinik Dritter Orden" bietet für schwer und chronisch kranke Kinder sowie für Frühgeborene und ihre Familien eine
ganzheitliche Hilfe an.
Das Ziel ist, den Familien beim Übergang von der Kinderklinik nach Hause zu helfen, ihren Alltag mit
dem kranken oder noch besonders pflegebedürftigen Kind zu bewältigen. Zudem soll eine Überforderung verhindert und die Durchführung notwendiger therapeutischer Maßnahmen gesichert werden.
Speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern (Casemanagerinnen) beraten die Familien im Umgang mit dem erkrankten Kind zu Hause.
Kontakt: Tel. 089 1795-1804
www.dritter-orden.de
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Qualitätsbericht 2008

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
KEKS e. V. (Patienten- und Selbsthilfeorganisation für Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre, Internet: www.keks.org)
Selbsthilfeorganisation für Menschen mit anorektalen Fehlbildungen (SOMA e. V., Tel. 089
14904262)
ASBH e. V. (Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus, Internet: www.asbh.de)

Interdisziplinäre Fallkonferenz zu perinatologischen Risikopatienten und angeborenen Fehlbildungen (MP00)
Vierwöchentliche Perinatalkonferenz mit zuweisenden Pränatalmedizinern, Neonatologen, Kinderchirurgen und Radiologen

Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit (MP64)
Führungen für Kindergärten und Schulen zum Thema "Kind im Krankenhaus"

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Jährlicher Sonograpiekurs Kinderchirurgie
(siehe auch unter: Interdisziplinäre Fallkonferenz zu perinatologischen Risikopatienten und angeborenen Fehlbildungen)

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Wöchentliche Fortbildung, immer mittwochs ab 8:30 Uhr

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
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Qualitätsbericht 2008
B-7.4
Nicht-medizinische Serviceangebote - Klinik für Kinderchirurgie

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2101

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer (SA05)
Bei Kindern bis 6 Jahren besteht die Möglichkeit der Unterbringung in einem Mutter-Kind-Zimmer.
Bei schwerkranken und Kindern mit Behinderung ist nach Rücksprache mit dem Stationsteam auch
bei älteren Kindern eine Unterbringung möglich. Familienzimmer sind auf den Entbindungs- und der
Wahlleistungsstation vorhanden.

Schuldienst (SA53)
Eine Lehrerin der "Staatlichen Schule für Kranke" betreut täglich schulpflichtige Kinder, die wegen
einer langdauernden oder chronischen Erkrankung ihre Heimatschule nicht besuchen können. Zeitpunkt, Dauer und Häufigkeit des Unterrichtes werden mit dem Arzt abgesprochen. Gerne können die
Eltern über die Stationsleitung einen Gesprächstermin vereinbaren.
Kontakt: Tel. 089 1795-1855
Weitere Informationen unter: www.schule-fuer-kranke.de

Kinderbetreuung (SA50)
Die Mitarbeiter des "Kinderschutzbundes" arbeiten ehrenamtlich in der Kinderklinik und betreuen
Säuglinge, Kleinkinder und Schulkinder, wenn die Eltern nicht in München leben oder berufstätig
sind. Wenn Eltern oder ein Elternteil keine oder nur wenig Zeit hat, das eigene Kind im Krankenhaus
zu besuchen oder zu betreuen, wird auf Wunsch gerne ein Kontakt zu den Mitarbeitern des "Kinderschutzbundes" hergestellt.
Kontakt: über die Stationsleitungen der Stationen

Spielplatz/Spielecke (SA37)
Im umzäunten Bereich der Kinderklinik mit Zugangsmöglichkeit aus der Haupthalle stehen ein Sandplatz, Kletterhaus, Rutsche, Schaukeln, Wippen zur Verfügung.
In der Eingangshalle können sich die Kinder die Zeit mit einem Kinderkarussell, einer Modelleisenbahn, mit Schaukelpferden und beim Tischfußball (2 Tische) vertreiben.

KlinikClowns (SA00)
Wöchentliche Besuche der KlinikClowns auf den Kinderstationen 31 und 33 (im Wechsel)

Anschlussmöglichkeit für eigenen Fernseher (SA00)
(im Krankenzimmer auf der Station 31 mit Fernsehverleih)

Kühlschrank (SA16)
Die Teeküchen der Kinderklinik sind mit Kühlschränken ausgestattet, die von den Eltern und Angehörigen benutzt werden können.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-7.5
Fallzahlen - Klinik für Kinderchirurgie
Vollstationäre Fallzahl: 3428
Teilstationäre Fallzahl: 195
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Qualitätsbericht 2008
B-7.6
B-7.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
S00
762
Oberflächliche Verletzung des Kopfes
2
K35
206
Akute Blinddarmentzündung
3
S52
199
Knochenbruch des Unterarmes
4
K40
158
Leistenbruch (Hernie)
5
S06
144
Verletzung des Schädelinneren
6
R10
126
Bauch- bzw. Beckenschmerzen
7
Q53
111
Hodenhochstand innerhalb des Bauchraums
8
Q62
89
Angeborene Fehlbildung des Nierenbeckens bzw. angeborene Fehlbildung des Harnleiters mit Verengung oder Aufstauung von Harn
9
S42
72
Knochenbruch im Bereich der Schulter bzw. des Oberarms
10
A09
57
Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe, wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger
11
S39
57
Verletzung des Bauches, der Lenden oder des Beckens
12
I88
54
Lymphknotenschwellung, ohne Hinweis auf eine Krankheit
13
L03
49
Eitrige, sich ohne klare Grenzen ausbreitende Entzündung in tiefer
liegendem Gewebe - Phlegmone
14
K59
47
Störung der Darmfunktion, z.B. Verstopfung oder Durchfall
15
Q54
41
Fehlentwicklung der Harnröhre mit Öffnung der Harnröhre an der
Unterseite des Penis
16
N43
40
Flüssigkeitsansammlung in den Hodenhüllen bzw. mit spermienhaltiger Flüssigkeit gefülltes Nebenhodenbläschen
17
S82
40
Knochenbruch des Unterschenkels, einschließlich des oberen
Sprunggelenkes
18
K36
31
Blinddarmentzündung
19
S01
30
Offene Wunde des Kopfes
20
A08
29
Durchfallkrankheit, ausgelöst durch Viren oder sonstige Krankheitserreger
21
L02
28
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) in der Haut bzw.
an einem oder mehreren Haaransätzen
22
N44
28
Drehung der Hoden mit Unterbrechung der Blutversorgung
23
S62
28
Knochenbruch im Bereich des Handgelenkes bzw. der Hand
24
N47
26
Vergrößerung der Vorhaut, Vorhautverengung bzw. Abschnürung
der Eichel durch die Vorhaut
25
K42
25
Nabelbruch (Hernie)
26
D18
24
Gutartige Veränderung der Blutgefäße (Blutschwamm) bzw. Lymphgefäße (Lymphschwamm)
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Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
27
S72
24
Knochenbruch des Oberschenkels
28
S83
24
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung des Kniegelenkes bzw.
seiner Bänder
29
N13
23
Harnstau aufgrund einer Abflussbehinderung bzw. Harnrückfluss in
Richtung Niere
30
N39
23
Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase
B-7.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute
Fallzahl
G91
22
Erworbene Störung der Hirnwasserzirkulation (Hydrozephalus)
K56
16
Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch
Q33
13
Angeborene Fehlbildung der Lunge (Zystenlunge, Lungensequester)
Q40
10
Angeborene Fehlbildung des oberen Verdauungstraktes inkl. des Magens
(hypertrophische Pylorusstenose)
Q05
10
Spaltbildung der Wirbelsäule (Spina bifida)
K21
8
Krankheit der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft (Reflux)
Q64
7
Angeborene Fehlbildung der Harnwege bzw. der Harnblase (Angeborene Urethralklappen)
Q79
6
Angeborene Zwerchfellhernien, Bauchwandverschlussdefekte mit Vorfall von
Leber und Darm (Omphalozele, Hepato-Omphalozele, Laparoschisis): insgesamt 16 interdisziplinär betreute Patienten in 2008
Q43
6
Angeborene Fehlbildung des Darms (M. Hirschsprung)
Q39
6
Angeborene Fehlbildung der Speiseröhre (Ösophagusatresie)
B-7.7
B-7.7.1
Umgangssprachliche Bezeichnung
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-530
248
Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie)
2
5-470
241
Operative Entfernung des Blinddarms
3
5-790
211
Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer Ablösung
der Wachstumsfuge und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten von außen
4
8-200
148
Nichtoperatives Einrichten (Reposition) eines Bruchs ohne operative
Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder
Platten
5
5-624
120
Operative Befestigung des Hodens im Hodensack
6
1-661
96
Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase durch eine Spiegelung
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
7
5-640
72
Operation an der Vorhaut des Penis
8
5-892
65
Operative Einschnitte an Haut bzw. Unterhaut
9
5-572
63
Operatives Anlegen einer Verbindung zwischen Harnblase und
Bauchhaut zur künstlichen Harnableitung
10
1-334
56
Untersuchung von Harntransport und Harnentleerung
11
5-894
53
Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut bzw. Unterhaut
12
8-133
49
Wechsel bzw. Entfernung eines Harnblasenschlauchs (Katheter) über die Bauchdecke
13
5-900
48
Einfacher operativer Verschluss der Haut bzw. der Unterhaut nach
Verletzungen, z. B. mit einer Naht
14
5-645
45
Operative Korrektur einer unteren Harnröhrenspaltung beim Mann
15
5-913
39
Entfernung oberflächlicher Hautschichten
16
1-694
38
Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe durch eine
Spiegelung
17
5-569
38
Operation am Harnleiter
18
5-534
33
Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernie)
19
5-631
33
Operatives Entfernen von Gewebe im Bereich der Nebenhoden
20
8-137
30
Einlegen, Wechsel bzw. Entfernung einer Harnleiterschiene
21
5-568
29
Wiederherstellende Operation am Harnleiter
22
5-787
28
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen
z. B. bei Brüchen verwendet wurden
23
5-793
27
Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens
24
1-654
26
Untersuchung des Mastdarms durch eine Spiegelung
25
5-541
26
Operative Eröffnung der Bauchhöhle bzw. des dahinter liegenden
Gewebes
26
5-469
24
Operation am Darm
27
5-024
21
Erneuerung oder Entfernung einer künstlichen Ableitung des Hirnwassers
28
5-399
21
Operation an Blutgefäßen
29
1-670
18
Untersuchung der Scheide durch eine Spiegelung
30
8-100
18
Fremdkörperentfernung durch Spiegelung
B-7.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
5-432
14
Operation am Magenausgang (2008: insgesamt 21 Operationen am Magen)
5-537
12
Operativer Verschluss angeborener Bauchwandlücken (2008: insgesamt 16
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 112 von 219
Qualitätsbericht 2008
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
Operationen an der Bauchwand)
5-429
8
Operation an der Speiseröhre bei gastroösophagealem Reflux (2008: insgesamt 10 Operationen an der Speiseröhre)
5-581
8
Operative Erweiterung des Harnröhrenausganges (2008: insgesamt 36 Operationen an der Urogenitaltrakt)
5-538
7
Operativer Verschluss eines Zwerchfellbruchs (Hernie) - (2008: insgesamt 19
Operationen an der Zwerchfell und Lunge)
5-459
6
Operation zur Umgehung (Bypass) der normalen Darmpassage (2008: insgesamt 44 Operationen am Darm)
5-557
6
Wiederherstellende Operation an der Niere
5-023
6
Anlegen einer künstlichen Ableitung für das Hirnwasser - Liquorshunt (2008:
insgesamt 16 Operationen am Liquorsystem)
5-324
≤5
Operative Entfernung von ein oder zwei Lungenlappen (siehe Rang 5)
5-347
≤5
Operation am Zwerchfell (Implantation eines Zwerchfellschrittmachers bei
Undine-Syndrom oder hoher Querschnittslähmung)
B-7.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Notaufnahme Kinder
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Kommentar
Die Notaufnahme betreut alle akuten Erkrankungen vom Säuglings- bis zum Jugendlichenalter.
Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr unter 089 1795-1187.
Der Eingang erfolgt über die Franz-Schrank-Str. 8.
Angebotene Leistung
Kinderchirurgie (VK31)
Kindertraumatologie (VK19)
Kinderurologie (VU08)
Ambulanz für die vor- und nachstationäre Behandlung
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2101
Angebotene Leistung
Kinderchirurgie (VK31)
Kindertraumatologie (VK19)
Kinderurologie (VU08)
Sprechstunde für Kindergarten- und Schulunfälle
Ambulanzart
D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz (AM09)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2101
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Seite 113 von 219
Qualitätsbericht 2008
Angebotene Leistung
Kindertraumatologie (VK19)
Kassenärztliche Sprechstunde (Ermächtigung)
Ambulanzart
Kassenarztsprechstunde (AM00)
Kommentar
Nachbehandlung nach Korrektur angeborener Fehlbildungen
Nachbehandlung von Verletzung und Knochenbrüchen
Sprechstunden mo., di. und do. von 14:30 Uhr - 16:30 Uhr
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)
Privatsprechstunde Chefarzt Prof. Dr. Kellnar
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Kinderchirurgische Sprechstunde
Sprechstunden: mo., di. und do. von 14:30 Uhr - 16:30 Uhr
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2101
Hydrocephalussprechstunde mit Ultraschall
Sprechstunden: Termine nur nach telef. Anmeldung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2101
Kinderurologische Ambulanz und Sonographie
Sprechstunden: Termine nach telef. Anmeldung mi. von 13:00 Uhr - 15:00 Uhr
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2101
Traumatologische Ambulanz
Sprechstunden: mo., di. und do. von 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2101
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)
Kinderchirurgie (VK31)
Kindertraumatologie (VK19)
Kinderurologie (VU08)
B-7.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-787
140
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen
z. B. bei Brüchen verwendet wurden (Metallentfernungen)
2
5-640
105
Operation an der Vorhaut des Penis
3
5-530
18
Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie) (Prozedur wurde 70-mal im Jahr 2008 durchgeführt, aber nicht als Hauptprozedur
im EDV-System erfasst.)
4
5-841
≤5
Operation an den Bändern der Hand
5
5-790
≤5
Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer Ablösung
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 114 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
der Wachstumsfuge und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten von außen
6
8-200
≤5
Nichtoperatives Einrichten (Reposition) eines Bruchs ohne operative
Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder
Platten
7
5-840
≤5
Operation an den Sehnen der Hand
8
5-216
≤5
Operatives Einrichten (Reposition) eines Nasenbruchs
9
5-534
≤5
Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernie)
10
5-535
≤5
Operativer Verschluss eines Magenbruchs (Hernie)
B-7.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Ja
Stationäre BG-Zulassung:
Ja
B-7.11 Apparative Ausstattung

Uroflow/Blasendruckmessung (AA33)

Gastroenterologisches Endoskop (AA12) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung

Gerät zur analen Sphinktermanometrie (AA35)
Afterdruckmessgerät

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik

Laser (AA20)

Kryotherapie (AA00)

Bronchoskop (AA39) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung
B-7.12 Personelle Ausstattung
B-7.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
13,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
3,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
1 Chefarzt, 3 Oberärzte, Fachärzte und Assistenzärzte
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt Kinderchirurgie.
Fachexpertise der Abteilung

Kinderchirurgie (AQ09)
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Seite 115 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-7.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
43,6
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen und der Nachsorge als auch die
Mitarbeiter der Funktionsbereiche Ambulantes Operationszentrum, Sterilisation, Op-Personal, Notaufnahme Kinder und Tagesklinik.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Bachelor (PQ01)

Diplom (PQ02)

Operationsdienst (PQ08)

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)

Pädiatrische Intensivpflege (PQ09)

Endoskopie/Funktionsdiagnostik (ZP04)

Schmerzmanagement (ZP14)

Notaufnahme (ZP11)

IBCLC - Stillberatung (ZP00)

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Diabetes (ZP03)

Ernährungsmanagement (ZP06)

Kinästhetik (ZP08)

Praxisanleitung (ZP12)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Nachsorge-Casemanagement (ZP00)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Stomapflege (ZP15)

Wundmanagement (ZP16)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Hygienefachkraft (PQ03)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-7.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Vojtatherapeut und Vojtatherapeutin für Erwachsene und/oder Kinder (SP48)

Castillo-Morales-Therapeut und Castillo-Morales-Therapeutin (SP33)
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Qualitätsbericht 2008

Diätassistent und Diätassistentin (SP04)

Psychologe und Psychologin (SP23)

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26)

Stomatherapeut und Stomatherapeutin (SP27)

Urotherapeut und Urotherapeutin (SP47)

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und
Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)
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Qualitätsbericht 2008
B-8
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
B-8.1
Allgemeine Angaben - Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Fachabteilung:
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Prof. Dr. med. Jochen Peters
Ansprechpartner:
Ulrike Fresenius, Ute Aydin, Melanie Griesbeck
(Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2601
089 1795-2603
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Für die Behandlung von Neugeborenen und Säuglingen siehe auch
Fachabteilung Neonatologie und Intensivmedizin.
B-8.2
Prof. Dr. med. Jochen Peters
Versorgungsschwerpunkte - Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Neuropädiatrie (VK34)

Neuropädiatrische Funktionsdiagnostik (VK00)
Insgesamt wurden ca. 1.930 EEG-Untersuchungen bei stationären und teilstationären Patienten
durchgeführt (2008). Zusätzlich wurden ca. 50 Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit und 200
Messungen der Evozierten Potentiale durchgeführt.

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurologischen Erkrankungen (VK16)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neuromuskulären Erkrankungen (VK17)
Insbesondere Behandlung des Krankheitsbildes Morbus-Pompe

Diagnostik und Therapie von Anfallsleiden (VN05)

Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen im Säuglings-, Kleinkindes- und Schulalter (VK26)

Diagnostik und Therapie chromosomaler Anomalien (VK21)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurometabolischen/neurodegenerativen Erkrankungen (VK18)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Atemwege und der Lunge
(VK08)
Implantation von Zwerchfellschrittmachern (durch Kinderchirurgie) bei Störungen der zentralen Atemregulation (z. B. hohe Querschnittslähmung oder Undine-Syndrom)

Respiratorische Untersuchungen (VI00)
Spirometrie und Bodyplethysmographie

Diagnostik und Therapie von Allergien (VK13)

Immunologie (VK30)

Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Immundefekterkrankungen (einschließlich HIV und AIDS) (VK14)
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Qualitätsbericht 2008

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (VK06)

Endoskopie (VI35)
Ösophagogastroduodenoskopie (mit Biopsien): 67 Untersuchungen (in 2008)
PEG-Anlage oder Wechsel: 6 Eingriffe (in 2008)
(Ileo-)Koloskopie (mit Biopsien): 15 Untersuchungen (in 2008)
(zusammen mit Neonatologie und Intensivmedizin)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas (VK07)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der endokrinen Drüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere, Diabetes) (VK05)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Stoffwechselerkrankungen (VK15)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Herzerkrankungen (VK01)
(Mitbetreuung durch niedergelassenen Kinder-Kardiologen)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Gefäßerkrankungen (VK03)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) pädiatrischen Nierenerkrankungen (VK04)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) rheumatischen Erkrankungen (VK09)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) hämatologischen Erkrankungen bei Kindern und
Jugendlichen (VK11)

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen
(VK10)

Diagnostik und Therapie spezieller Krankheitsbilder Frühgeborener und reifer Neugeborener
(VK22)

Perinatale Beratung Hochrisikoschwangerer im Perinatalzentrum gemeinsam mit Frauenärzten und Frauenärztinnen (VK24)
Auch Beratungsgespräche durch Kinderarzt nach pränatalen MRT-Untersuchungen im Zentrum für
Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen
oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)

Perioperative Versorgung komplex erkrankter Kinder (z.B. Herzfehler, Behinderungen) im
Rahmen einer Zahnsanierung (VZ00)
Zahnärztliche Versorgung durch niedergelassenen Zahnarzt bei ca. 30 Kindern im Jahr

Pädiatrische Psychologie (VK28)
Auch entwicklungspsychologische Testverfahren

Diagnostik und Therapie von psychosomatischen Störungen des Kindes (VK27)
Kooperation mit dem zur Klinik gehörenden "Therapie-Centrum für Essstörungen" (TCE)

Ultraschallgestützte Untersuchungen und Verfahren (VI00)
Ca. 4.000 pädiatrische und neonatologische Ultraschalluntersuchungen (Gehirn mit Doppleruntersuchung, Herz, Abdomen, Säuglingshüfte, ableitende Harnwege, Weichteile u. a.) durch qualifizierte
Untersucher (DEGUM-Ausbilder) und ca. weitere 1.500 Ultraschalluntersuchungen auf der Intensivstation (2008)

Spezialsprechstunde (VK29)
Monitorsprechstunde
Neuropädiatrische Sprechstunde (teilstationär)
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B-8.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote - Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Tagesklinik (MP00)
Tagesstationäre Diagnostik- und Therapieeinheit mit teilweise interdisziplinärer Nutzung (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinderchirurgie)

Spezielles Angebot für Diabetiker im Kindes- und Jugendalter (MP00)
Bei der Manifestation eines Diabetes im Kinder- und Jugendlichenalter kümmert sich ein Behandlungsteam um den Patienten. Ziel der Beratung ist es, die Kompetenz des jungen Patienten zu stärken, um die chronische Erkrankung zu bewältigen und die Familien zu stabilisieren.
Die primäre Diagnostik und Einstellung erfolgt über eine speziell qualifizierte diabetologische Ärztin
(DDG-Diabetologin, Deutsche Diabetesgesellschaft). Die Diabetesberaterin hilft beim Erlernen der
Blutzuckermessung und des Insulinspritzens. Die Psychologin spricht mit den Eltern über die Anpassungsleistung, die durch Manifestation des Diabetes mellitus erforderlich ist.
Die Sozialpädagogin berät in sozialrechtlichen Fragestellungen und sucht individuelle Lösungen für
Alltagsprobleme, die in der Kindertagesstätte, Kindergarten oder Schule auftreten können.
Kontakt: Tel. 089 1795-1808, -2640 und -1805

Psychosoziale Beratung für Kinder und Eltern (MP00)
Die psychosoziale Versorgung ist als berufsübergreifender Fachdienst Teil der medizinischen Behandlung und Diagnostik. Sie ist ein Angebot für alle Patienten im Kindes- und Jugendalter sowie deren Eltern und Geschwistern mit Fragen und Problemen im persönlichen, familiären und sozioökonomischen Bereich.
Das Ziel der psychosozialen Versorgung ist, im gemeinsamen Beratungsprozess Problemlösungen
zu finden und in akuten Krisensituationen zur persönlichen Stabilisierung beizutragen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1805

Stillberatung (MP43)
Bereits vor der Geburt des Kindes können sich werdende Eltern in den Kursen der Elternschule über
die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind informieren. Das erste Anlegen im Kreißsaal und die
Möglichkeit ihr gesundes Neugeborenes rund um die Uhr ("Rooming-in") zu betreuen, fördert neben
einem guten Stillbeginn im Wochenbett auch die Eltern-Kind-Beziehung. Speziell ausgebildete Stillund Laktationsberaterinnen unterstützen die Mütter bei allen Fragen rund um das Thema Stillen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1816

Sozialmedizinische Nachsorgeangebote (MP00)
Das interdisziplinäre Team der sozialmedizinischen Nachsorge "Bunter Kreis Kinderklinik Dritter Orden" bietet für schwer und chronisch kranke Kinder sowie für Frühgeborene und ihre Familien eine
ganzheitliche Hilfe an.
Das Ziel ist, den Familien beim Übergang von der Kinderklinik nach Hause zu helfen, ihren Alltag mit
dem kranken oder noch besonders pflegebedürftigen Kind zu bewältigen. Zudem soll eine Überforderung verhindert und die Durchführung notwendiger therapeutischer Maßnahmen gesichert werden.
Speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern (Casemanagerinnen) beraten die Familien im Umgang mit dem erkrankten Kind zu Hause.
Kontakt: Tel. 089 1795-1804

Unterstützung von Familien schwer erkrankter und/oder sozial benachteiligter Kinder (MP00)
Die Arche Noah hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Kinderklinik Dritter Orden mehr Lebensraum
und Unterstützung für chronisch- oder schwerkranke Kinder, für Frühgeborene sowie sozial benachteiligte Kinder und ihre Familien zu schaffen. Arche Noah bietet während des Klinikaufenthaltes - in
enger Absprache mit den Eltern - Entlastung, Unterstützung und individuelle Begleitung des Kindes
und der Familie.
Zwei Heilpädagoginnen und nach Bedarf Kinderkrankenschwestern sind begleitend und unterstützend für Arche Noah tätig.
Kontakt: Tel. 089 1795-1815
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Qualitätsbericht 2008

Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse (MP33)
"Stopp den Kopfschmerz": Unter der Anleitung einer Psychologin finden Gruppen mit 4-6 Teilnehmern für Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren mit chronischen Spannungskopfschmerzen oder Migräne statt. Schwerpunkt des Trainings ist die Förderung der Kompetenz der Kinder zur Selbsthilfe. Die Hintergründe der Schmerzen werden erläutert und Verhaltensmöglichkeiten
bei Kopfschmerz trainiert.
Kontakt: 089 1795-1804

Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien (MP65)
Angebote für Anorexiepatienten: Regelmäßig finden psychologisch geleitete Gruppen für essgestörte
Patientinnen statt. Ziel der Betreuung ist, die Patienten in ihrer Krankheitseinsicht zu stärken und zu
motivieren. Zudem gibt es für Eltern der Anorexiepatienten das Angebot, Eltern- und Familiengespräche zu führen. Es werden individuelle Lösungen für die therapeutische Weiterbehandlung über
die Sozialpädagogin angeboten und vermittelt.
Kontakt: Tel. 089 1795-2640 und -1805

Elterncafe (MP00)
14-tägig finden in den Räumen des PATRIZIA KinderHauses Vorträge für Eltern von Früh- und Neugeborenen zu den Themen Ernährung, entwicklungsfördernde Pflege, Sozialrecht sowie Eltern-KindBindung statt. Im kleinen Kreis ist Raum für persönliche Fragen, und der gegenseitige Austausch
wird angeregt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1817

Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit (MP64)
Führungen für Kindergärten und Schulen zum Thema "Kind im Krankenhaus"

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
SHG Glykogenose Deutschland e.V.
Refluxkinder e.V.
und andere Selbsthilfegruppen

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Wöchentliche abteilungsinterne Fortbildung mit internen und externen Referenten

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Regelmäßige Fortbildungsangebote für niedergelassene Ärzte

Qualitätszirkel (MP00)
Aktive Teilnahme am QZ Pädiatrie München-West (PädNetz)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-8.4
Nicht-medizinische Serviceangebote - Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2601

Schuldienst (SA53)
Eine Lehrerin der "Staatlichen Schule für Kranke" betreut täglich schulpflichtige Kinder, die wegen
einer langdauernden oder chronischen Erkrankung ihre Heimatschule nicht besuchen können. Zeitpunkt, Dauer und Häufigkeit des Unterrichtes werden mit dem Arzt abgesprochen. Gerne können die
Eltern über die Stationsleitung einen Gesprächstermin vereinbaren.
Kontakt: Tel. 089 1795-1855
Weitere Informationen unter: www.schule-fuer-kranke.de
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Qualitätsbericht 2008

Kinderbetreuung (SA50)
Die Mitarbeiter des "Kinderschutzbundes" arbeiten ehrenamtlich in der Kinderklinik und betreuen
Säuglinge, Kleinkinder und Schulkinder, wenn die Eltern nicht in München leben oder berufstätig
sind. Wenn Eltern oder ein Elternteil keine oder nur wenig Zeit hat, das eigene Kind im Krankenhaus
zu besuchen oder zu betreuen, wird auf Wunsch gerne ein Kontakt zu den Mitarbeitern des "Kinderschutzbundes" hergestellt.
Kontakt: über die Stationsleitungen der Stationen

Spielplatz/Spielecke (SA37)
Im umzäunten Bereich der Kinderklinik mit Zugangsmöglichkeit aus der Haupthalle stehen ein Sandplatz, Kletterhaus, Rutsche, Schaukeln, Wippen zur Verfügung.
In der Eingangshalle können sich die Kinder die Zeit mit einem Kinderkarussell, einer Modelleisenbahn, mit Schaukelpferden und beim Tischfußball (2 Tische) vertreiben.

KlinikClowns (SA00)
Wöchentliche Besuche der KlinikClowns auf den Kinderstationen 31 und 33 (im Wechsel)

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Anschlussmöglichkeit für eigenen Fernseher (SA00)
(im Krankenzimmer auf der Station 31 mit Fernsehverleih)
Abb.: Kindgerechte Umgebung

Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer (SA05)
Bei Kindern bis 6 Jahren besteht die Möglichkeit der Unterbringung in einem Mutter-Kind-Zimmer.
Bei schwerkranken und Kindern mit Behinderung ist nach Rücksprache mit dem Stationsteam auch
bei älteren Kindern eine Unterbringung möglich.
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Qualitätsbericht 2008

Kühlschrank (SA16)
Die Teeküchen der Kinderklinik sind mit Kühlschränken ausgestattet, die von den Eltern und Angehörigen benutzt werden können.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-8.5
Fallzahlen - Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Vollstationäre Fallzahl: 3980
Teilstationäre Fallzahl: 1241
B-8.6
B-8.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
A08
394
Durchfallerkrankung, die durch Viren oder sonstige Krankheitserreger ausgelöst wird
2
J20
302
Akute Bronchitis (Obstruktive Bronchitiden mit Sauerstoffbedürftigkeit)
3
A09
274
Durchfallerkrankung, die wahrscheinlich durch Bakterien, Viren oder
andere Krankheitserreger ausgelöst wird
4
G40
209
Cerebrales Anfallsleiden (Epilepsie)
5
J18
195
Lungenentzündung mit unbekanntem Krankheitserreger
6
J06
192
Akute Entzündung der oberen Atemwege
7
J02
115
Akute Rachenentzündung
8
N10
99
Akute Nierenbeckenentzündung
9
J03
93
Akute Mandelentzündung
10
R56
74
Anfallsartige Ereignisse unklarer Art: unerklärte Episoden mit Blässe
oder fraglicher Bewusstseinsstörung
11
J21
70
Akute Entzündung der unteren, kleinen Atemwege (Bronchiolitis)
12
R55
48
Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
13
J10
46
Grippe, ausgelöst durch sonstige Influenzaviren
14
K21
45
Krankheit der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft (Gastroösophageale Refluxerkrankung)
15
F10
44
Akute Alkoholvergiftung
16
B34
42
Akute hochfieberhafte Virusinfektion
17
J45
35
Asthma
18
N39
35
Harnwegsinfektion
19
P37
35
Angeborene Krankheit durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten
20
R06
35
Atemstörung
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
21
D69
33
Kleine Hautblutungen z.B. durch Entzündung der kleinen Blutgefäße
(Purpura Schönlein Henoch) oder durch Mangel an Blutplättchen
(immun -früher: idiopathische) thrombozytopenische Purpura, ITP)
22
G43
32
Migräne
23
J38
30
Akute virale Kehlkopfentzündung (z. B. Pseudokrupp, Laryngitis acuta)
24
P59
29
Gelbsucht des Neugeborenen durch sonstige bzw. vom Arzt nicht
näher bezeichnete Ursachen
25
P28
27
Atemstörungen beim Neugeborenen mit Ursprung um die Geburt
herum (Apnoe)
26
K29
26
Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Zwölffingerdarms
27
R63
26
Beschwerden, die die Nahrungs- bzw. Flüssigkeitsaufnahme betreffen
28
R51
24
Kopfschmerz
29
B08
23
Virale Erkrankung an Haut bzw. Schleimhaut (z. B. Windpocken,
Herpes)
30
P92
22
Ernährungsprobleme beim Neugeborenen
B-8.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute
Fallzahl
Q85
20
Krankheit mit Fehlbildungen im Bereich der Haut und des Nervensystems:
Phakomatosen (z. B. Neurofibromatosen, Tuberöse Sklerose, Sturge-WeberSyndrom, Hypomelanosis Ito)
G47.3
19
Zentrales Schlafapnoesyndrom (Undinesyndrom)
E10
17
Primär Insulinpflichtige Zuckerkrankheit (Diabetes Typ-1)
Z45
15
Anpassung und Handhabung eines in den Körper eingepflanzten Zwerchfellschrittmachers (bei Undine-Syndrom und hoher Querschnittslähmung)
R62
12
Ausbleiben der erwarteten normalen körperlichen Entwicklung
R10
11
Bauch- bzw. Beckenschmerzen mit unklarer Ursache
K90
8
Störung der Nährstoffaufnahme im Darm (Zöliakie, Nahrungsmittelunverträglichkeiten)
K50
7
Anhaltende (chronische) oder wiederkehrende Entzündung des Darms (Morbus Crohn)
I63
≤5
Schlaganfall durch Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn (Hirninfarkt)
E74
≤5
Glykogenose Typ II (Morbus Pompe)
B-8.7
B-8.7.1
Umgangssprachliche Bezeichnung
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
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Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
1-207
1450
Messung der Gehirnströme auch bei Neugeborenen und Säuglingen
(EEG) (Zusammen mit den EEGs bei ambulanten Patienten wurden
im Jahr 2008 ca. 1970 Untersuchungen durchgeführt.)
2
1-204
301
Untersuchung des Nervenwassers durch Liquorpunktion
3
1-208
105
Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize ausgelöst
werden: evozierte Potentiale (AABR: otoakustische Emissionen als
Hörscreening)
4
1-632
78
Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung (Ösophago-GastroDuodenoskopie/ÖGD)
5
1-440
67
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt, den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer
Spiegelung
6
6-003
38
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 3 des Prozedurenkatalogs:
Enzymersatztherapie bei lysosomalen Speicherkrankheiten und Surfactant-Gabe bei Neugeborenen
7
1-650
22
Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung (Koloskopie)
8
9-262
12
Versorgung eines Neugeborenen nach der Geburt (Prozedur wurde
häufiger durchgeführt, aber nicht im EDV-System als Hauptleistung
erfasst.)
9
1-444
11
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt bei einer Spiegelung
10
1-316
7
Säuremessung in der Speiseröhre (Prozedur wurde 15-mal im Jahr
2008 durchgeführt, aber nicht im EDV-System als Hauptprozedur erfasst.)
11
1-631
6
Untersuchung der Speiseröhre und des Magens durch eine Spiegelung
12
1-846
6
Untersuchung der Niere bzw. der Harnwege durch Flüssigkeits- oder
Gewebeentnahme mit einer Nadel
13
6-001
≤5
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 1 des Prozedurenkatalogs:
Immunosuppressive Therapie bei Morbus Crohn
14
8-717
≤5
Einrichtung und Anpassung des Beatmungsgeräts zur Behandlung
von Atemstörungen während des Schlafes
15
8-800
≤5
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
16
9-500
≤5
Patientenschulung beispielsweise bei Diabetes mellitus (Prozedur
wurde 28-mal im Jahr 2008 durchgeführt, aber nicht im EDV-System
als Hauptleistung erfasst.)
17
1-317
≤5
Säuremessung im Magen
18
1-424
≤5
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Knochenmark ohne operativen Einschnitt, diagnostische Knochenmarkspunktion
19
1-791
≤5
Untersuchung von Herz- und Lungenvorgängen während des Schlafes
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 125 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
20
8-015
≤5
Künstliche Ernährung über eine Magensonde (PEG-Sonde)
21
8-123
≤5
Wechsel oder Entfernung einer durch die Haut in den Magen gelegten Ernährungssonde
22
8-152
≤5
Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in den Brustkorb mit anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen, z. B.
Flüssigkeit
23
1-653
≤5
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung
24
8-191
≤5
Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden Hautkrankheiten
25
8-390
≤5
Behandlung durch spezielle Formen der Lagerung eines Patienten
im Bett, z. B. Lagerung im Schlingentisch oder im Spezialbett
26
8-811
≤5
Ausgleich eines Flüssigkeitsmangels bei Neugeborenen durch Einbringen von Flüssigkeit über eine Vene
27
1-206
≤5
Untersuchung der Nervenleitung (ENG)
28
1-242
≤5
Messung des Hörvermögens (Audiometrie)
29
1-334
≤5
Untersuchung von Harntransport und Harnentleerung
30
1-442
≤5
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Leber, den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse durch die Haut mit Steuerung
durch bildgebende Verfahren, z. B. Ultraschall
B-8.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
5-431
6
Operatives Anlegen einer Magensonde durch die Bauchwand zur künstlichen
Ernährung (PEG-Anlage)
9-403
≤5
Behandlung neurologischer oder psychischer Krankheiten von Kindern unter
Erfassung des psychosozialen Hintergrundes (z.B. familiäre Situation) bzw.
mit Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen psychischen und körperlichen Beschwerden
1-700
≤5
Untersuchung einer Allergie durch eine gezielte Auslösung einer allergischen
Reaktion (Prozedur wurde im Jahr 2008 häufiger durchgeführt, aber nicht im
EDV-System erfasst.)
1-790
≤5
Untersuchung von Hirn-, Herz-, Muskel- bzw. Atmungsvorgängen während
des Schlafes (Prozedur wurde 62-mal im Jahr 2008 durchgeführt, aber nicht
als Hauptprozedur im EDV-System erfasst.)
8-716
≤5
Einrichtung und Anpassung einer häuslichen künstlichen Beatmung (bei
chronischer respiratorischer Insuffizienz im Rahmen von Thoraxdysplasien,
Lungenhypoplasien)
Die weiteren Kompetenzprozeduren sind bereits in den TOP-30 enthalten.
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Qualitätsbericht 2008
B-8.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Notaufnahme Kinder
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Kommentar
Die Notaufnahme betreut alle akuten Erkrankungen vom Neugeborenen- bis
zum Jugendlichenalter.
Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr unter 089 1795-1187.
Der Eingang erfolgt über die Franz-Schrank-Str. 8.
Angebotene Leistung
Akute Erkrankungen bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen (VK00)
Vor- und Nachstationäre Betreuung
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Sprechstunden: Termine nur nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2601
Angebotene Leistung
Erkrankungen im Fachbereich Pädiatrie (VK00)
Privatsprechstunde Chefarzt Prof. Dr. Peters
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Kinderkardiologische Ambulanz
Sprechstunden: Termine nur nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2601
Sonographie-Ambulanz
Sprechstunden: Termine nur nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2601
Neuropädiatrische Sprechstunde
Sprechstunden: Termine nur nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2602
Kindergastroenterologie
Sprechstunden: Termine nur nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2613
Kinderendokrinologie
Sprechstunden: Termine nur nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2602
Kinderdiabetologie
Sprechstunden: Termine nur nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2602
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Leber, der Galle
und des Pankreas (VK07)
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen des Magen-DarmTraktes (VK06)
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Qualitätsbericht 2008
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Herzerkrankungen (VK01)
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Stoffwechselerkrankungen (VK15)
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurologischen Erkrankungen
(VK16)
Neuropädiatrie (VK34)
Ultraschallgestützte Untersuchungen und Verfahren (VI00)
B-8.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V werden nicht erbracht.
B-8.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
B-8.11 Apparative Ausstattung

24h-Blutdruck-Messung (AA58)

24h-EKG-Messung (AA59)

24h-pH-Metrie (AA60)
pH-Wertmessung des Magens

Belastungs-EKG/Ergometrie (AA03)
Belastungstest mit Herzstrommessung

Elektroenzephalographiegerät (EEG) (AA10) (keine 24h-Notfallverfügbarkeit)
Hirnstrommessung

Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (AA43)
Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung
eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden

Gastroenterologisches Endoskop (AA12) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung

H2-Atemtest (AA00)

Schlaflabor (AA28)

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung (AA31)

Audiometrie-Labor (AA02)
Hörtestlabor

Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (AA38)
Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck

Bodyplethysmograph (AA05)
Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem

Bronchoskop (AA39) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung

Defibrillator (AA40)
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Qualitätsbericht 2008
Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen

Echocardiographie (AA00)

Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen (AA44)

Inkubatoren Neonatologie (AA47) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten)

Instrumente zur Kehlkopfspiegelung (AA00)

Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)
B-8.12 Personelle Ausstattung
B-8.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
31,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
7,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
1 Chefarzt, 6 Oberärzte , Assistenzärzte
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und die Zusatzbezeichnungen Neonatologie und Neuropädiatrie.
Fachexpertise der Abteilung

Kinder- und Jugendmedizin (AQ32)

Kinder- und Jugendmedizin, SP Neonatologie (AQ35)

Kinder- und Jugendmedizin, SP Kinder-Hämatologie und -Onkologie (AQ33)

Kinder- und Jugendmedizin, SP Neuropädiatrie (AQ36)

Pädiatrische Intensivmedizin (AQ00)

Kinder-Gastroenterologie (ZF17)

Hämostaseologie (ZF11)

Kinder- und Jugendpsychiatrie (AQ37)

Kinder-Nephrologie (ZF18)
B-8.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
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Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
44,0
3 Jahre
Diese Übersicht enthält sowohl die Mitarbeiter auf
den Stationen und der Nachsorge als auch die
Mitarbeiter der Funktionsbereiche Notaufnahme
Kinder, Tagesklinik und Funktionsdiagnostik Kinder.
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Qualitätsbericht 2008
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Diplom (PQ02)

Bachelor (PQ01)

Endoskopie/Funktionsdiagnostik (ZP04)

IBCLC - Stillberatung (ZP00)

Diabetes (ZP03)

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Nachsorge-Casemanagement (ZP00)

Notaufnahme (ZP11)

Schmerzmanagement (ZP14)

Praxisanleitung (ZP12)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Hygienefachkraft (PQ03)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-8.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Bobath-Therapeut und Bobath-Therapeutin für Erwachsene und/oder Kinder (SP32)

Vojtatherapeut und Vojtatherapeutin für Erwachsene und/oder Kinder (SP48)

Stillberaterinnen (SP00)

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und
Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Psychologe und Psychologin (SP23)

Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin (SP24)

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26)

Stationsassistentin (SP00)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)
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Qualitätsbericht 2008
B-9
Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
B-9.1
Allgemeine Angaben - Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
Link zur Perinatalerhebung!
Fachabteilung:
Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Prof. Dr. med. Jochen Peters
Ansprechpartner:
Ulrike Fresenius, Ute Aydin, Melanie Griesbeck (Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80683 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2601
089 1795-2803
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
B-9.2
Versorgungsschwerpunkte - Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin

Neonatologische/Pädiatrische Intensivmedizin (VK12)
Die Behandlung erfolgt interdisziplinär, organisatorisch unter pädiatrischer Leitung. Auf der Intensivstation (Station 35) stehen 12 Beatmungsplätze und weitere 6 Intensivbetten mit zentraler Überwachung zur Verfügung, auf der Neugeborenstation (Station 36) 8-12 Betten für Intermediate Care inklusive nicht invasive Atemhilfen sowie weitere 9 Betten zur Überwachung.
Im Jahr 2008 wurden insgesamt 821 Neugeborene und Kinder betreut. Die bei diesen Patienten erbrachten Leistungen sind nur zu einem geringen Anteil in den Übersichten zu ICD (B.9.6) und OPS
(B.9.7) enthalten, da hier Patienten gezählt werden, die direkt von der Intensivstation entlassen werden, in andere Krankenhäuser verlegt wurden oder verstorben sind.

Kinderchirurgische Intensivmedizin (VC00)
Prä- und postoperative intensivmedizinische Betreuung von Neugeborenen und Frühgeborenen mit
angeborenen Fehlbildungen, die durch die Klinik für Kinderchirurgie operativ versorgt werden. Pro
Jahr werden mehr als 80 große thorakale und abdominale chirurgische Eingriffe bei Neugeborenen
im Jahr durchgeführt.

Diagnostik und Therapie spezieller Krankheitsbilder Frühgeborener und reifer Neugeborener
(VK22)
Pro Jahr werden etwa 9.000 Neugeborene in der Region München - auch in externen Geburtskliniken - über die Neonatologie des Klinikums Dritter Orden versorgt:
-2.200 Neugeborene im eigenen Haus
-3.400 Neugeborene in der Frauenklinik des Roten Kreuzes in der Taxisstraße
-2.400 Neugeborene aus der Frauenklinik Dr. Geisenhofer
-1.000 Neugeborene aus den Amperkliniken Dachau

Versorgung von Mehrlingen (VK23)
Eine Verlegung auswärts betreuter Schwangerer mit Mehrlingen zur Entbindung in unserem Klinikum
wird angestrebt, damit den Neugeborenen der Transport erspart wird (intrauterine Verlegung).

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Atemwege und der Lunge
(VK08)
Surfactantmangelsyndrom, Zwerchfellhernien, Zystisch-adenoide Malformationen, Lungensequester,
Mekoniumaspiration, connatale Pneumonien, Lymphangiomatosen mit Hydrops fetalis, Hydrothorax,
Chylothorax und weitere
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Qualitätsbericht 2008

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (VK06)
Ösophagusatresien, Bauchwanddefekte wie Laparoschisis, Hepatoomphalozele, weitere Atresien im
Magen-Darmtrakt, nekrotisierende Enterocolitis

Endoskopie (VI35)
Ösophagogastroduodenoskopie (mit Biopsien): 67 Untersuchungen (in 2008)
PEG-Anlage oder Wechsel: 6 Eingriffe (in 2008)
(Ileo-)Koloskopie (mit Biopsien): 15 Untersuchungen (in 2008)
(zusammen mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas (VK07)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Herzerkrankungen (VK01)
(In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Herzzentrum München)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Gefäßerkrankungen (VK03)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) pädiatrischen Nierenerkrankungen (VK04)
Polyzystische und multizystische Nierenerkrankungen, Fehlbildungen der ableitenden Harnwege, Infektionen

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der endokrinen Drüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere, Diabetes) (VK05)
Typ-I-Diabetes, angeborenene Hypothyreose, Athyreose, Di-George-Syndrom

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Stoffwechselerkrankungen (VK15)

Diagnostik und Therapie chromosomaler Anomalien (VK21)
(In Zusammenarbeit mit der Klinischen Genetik der "Pränatalmedizin München")

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurologischen Erkrankungen (VK16)
Hirnfehlbildungen, epileptische Enzephalopathien

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurometabolischen/neurodegenerativen Erkrankungen (VK18)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neuromuskulären Erkrankungen (VK17)

Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Immundefekterkrankungen (einschließlich HIV und AIDS) (VK14)

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) hämatologischen Erkrankungen bei Kindern und
Jugendlichen (VK11)

Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen
oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)

Kindertraumatologie (VK19)

Kinderradiologie (VR42)

Duplexsonographie (VR04)

Echokardiographie (VK00)

Eindimensionale Dopplersonographie (VR03)

Native Sonographie (VR02)
Jährlich ca. 4.000 pädiatrische und neonatologische Ultraschalluntersuchungen (Gehirn mit Doppleruntersuchung, Herz, Abdomen, Säuglingshüfte, ableitende Harnwege, Weichteile u a.) durch qualifizierte Untersucher (DEGUM-Ausbilder), des Weiteren ca. 1.500 Ultraschalluntersuchungen auf der
Intensivstation (zusammen mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin)
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Qualitätsbericht 2008

Sonographie mit Kontrastmittel (VR05)

Neuropädiatrie (VK34)

Pädiatrische Psychologie (VK28)
Die Familien schwer- und chronisch erkrankte Kinder erfahren eine intensive psychologische und
seelsorgerische Betreuung.

Perinatale Beratung Hochrisikoschwangerer im Perinatalzentrum gemeinsam mit Frauenärzten und Frauenärztinnen (VK24)
Auch Beratungsgespräche mit Kinderärzten nach MRT-Untersuchungen des ungeborenen Kindes im
Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Neugeborenenscreening (VK25)
Mit Durchführung des erweiterten Neugeborenscreenings zur Früherkennung von angeborenen
Stoffwechseldefekten und endokrinen Störungen bei Neugeborenen sowie Hörscreening (mit AABR)

Spezialsprechstunde (VK29)
Monitorsprechstunde bei Kindern, die mit Überwachungsmonitor entlassen werden
B-9.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote - Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin

Stillberatung (MP43)
Bereits vor der Geburt des Kindes können sich werdende Eltern in den Kursen der Elternschule über
die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind informieren. Das erste Anlegen im Kreißsaal und die
Möglichkeit ihr gesundes Neugeborenes rund um die Uhr ("Rooming-in") zu betreuen, fördert neben
einem guten Stillbeginn im Wochenbett auch die Eltern-Kind-Beziehung. Speziell ausgebildete Stillund Laktationsberaterinnen unterstützen die Mütter bei allen Fragen rund um das Thema Stillen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1816

Spezielles Angebot für Diabetiker im Kindes- und Jugendalter (MP00)
Bei der Manifestation eines Diabetes im Kinder- und Jugendlichenalter kümmert sich ein Behandlungsteam um den Patienten. Ziel der Beratung ist es, die Kompetenz des jungen Patienten zu stärken, um die chronische Erkrankung zu bewältigen und die Familien zu stabilisieren.
Die primäre Diagnostik und Einstellung erfolgt über eine speziell qualifizierte diabetologische Ärztin
(DDG-Diabetologin, Deutsche Diabetesgesellschaft). Die Diabetesberaterin hilft beim Erlernen der
Blutzuckermessung und des Insulinspritzens. Die Psychologin spricht mit den Eltern über die Anpassungsleistung, die durch Manifestation des Diabetes mellitus erforderlich ist.
Die Sozialpädagogin berät in sozialrechtlichen Fragestellungen und sucht individuelle Lösungen für
Alltagsprobleme, die in der Kindertagesstätte, Kindergarten oder Schule auftreten können.
Kontakt: Tel. 089 1795-1808, -2640 und -1805

Sozialmedizinische Nachsorgeangebote (MP00)
Das interdisziplinäre Team der sozialmedizinischen Nachsorge "Bunter Kreis Kinderklinik Dritter Orden" bietet für schwer und chronisch kranke Kinder sowie für Frühgeborene und ihre Familien eine
ganzheitliche Hilfe an.
Das Ziel ist, den Familien beim Übergang von der Kinderklinik nach Hause zu helfen, ihren Alltag mit
dem kranken oder noch besonders pflegebedürftigen Kind zu bewältigen. Zudem soll eine Überforderung verhindert und die Durchführung notwendiger therapeutischer Maßnahmen gesichert werden.
Speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern (Casemanagerinnen) beraten die Familien im Umgang mit dem erkrankten Kind zu Hause.
Kontakt: Tel. 089 1795-1804

Psychosoziale Beratung für Kinder und Eltern (MP00)
Die psychosoziale Versorgung ist als berufsübergreifender Fachdienst Teil der medizinischen Behandlung und Diagnostik. Sie ist ein Angebot für alle Patienten im Kindes- und Jugendalter sowie de-
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Qualitätsbericht 2008
ren Eltern und Geschwistern mit Fragen und Problemen im persönlichen, familiären und sozioökonomischen Bereich.
Das Ziel der psychosozialen Versorgung ist, im gemeinsamen Beratungsprozess Problemlösungen
zu finden und in akuten Krisensituationen zur persönlichen Stabilisierung beizutragen.
Kontakt: Tel. 089 1795-1805

Unterstützung von Familien schwer erkrankter und/oder sozial benachteiligter Kinder (MP00)
Die Arche Noah hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Kinderklinik Dritter Orden mehr Lebensraum
und Unterstützung für chronisch- oder schwerkranke Kinder, für Frühgeborene sowie sozial benachteiligte Kinder und ihre Familien zu schaffen. Arche Noah bietet während des Klinikaufenthaltes - in
enger Absprache mit den Eltern - Entlastung, Unterstützung und individuelle Begleitung des Kindes
und der Familie.
Zwei Heilpädagoginnen und nach Bedarf Kinderkrankenschwestern sind begleitend und unterstützend für Arche Noah tätig.
Kontakt: Tel. 089 1795-1815

Elterncafe (MP00)
Zweimal monatlich finden in den Räumen des PATRIZIA KinderHauses Vorträge für Eltern von Frühund Neugeborenen zu den Themen Ernährung, entwicklungsfördernde Pflege, Sozialrecht sowie Eltern-Kind-Bindung statt. Im kleinen Kreis ist Raum für persönliche Fragen, und der gegenseitige Austausch wird angeregt.
Kontakt: Tel. 089 1795-1817

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Wöchentliche abteilungsinterne Fortbildung mit internen und externen Referenten

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Regelmäßige Fortbildungsangebote für niedergelassene Ärzte

Interdisziplinäre Fallkonferenz zu perinatologischen Risikopatienten und angeborenen Fehlbildungen (MP00)
Vierwöchentliche Perinatalkonferenz mit zuweisenden Pränatalmedizinern, Neonatologen, Kinderchirurgen und Radiologen

Qualitätszirkel (MP00)
Aktive Teilnahme am QZ Pädiatrie München-West (PädNetz)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9 und bei der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin)
B-9.4
Nicht-medizinische Serviceangebote - Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2601

Großzügige Besuchszeiten (SA00)

Unterbringungsmöglichkeit für Eltern (SA00)
Für Eltern besteht bei Bedarf die Möglichkeit der Unterbringung in einem separaten Begleitzimmer.

Spielplatz/Spielecke (SA37)
Im umzäunten Bereich der Kinderklinik mit Zugangsmöglichkeit aus der Haupthalle stehen ein Sandplatz, Kletterhaus, Rutsche, Schaukeln, Wippen zur Verfügung.
In der Eingangshalle können sich die Geschwisterkinder die Zeit mit einem Kinderkarussell, einer
Modelleisenbahn, mit Schaukelpferden und beim Tischfußball (2 Tische) vertreiben.

Kühlschrank (SA16)
Die Teeküchen der Kinderklinik sind mit Kühlschränken ausgestattet, die von den Eltern und Angehörigen benutzt werden können.
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Qualitätsbericht 2008

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10 und bei der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin)
B-9.5
Fallzahlen - Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
Vollstationäre Fallzahl: 487
B-9.6
B-9.6.1
Diagnosen nach ICD
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
P07
244
Störung aufgrund kurzer Schwangerschaftsdauer, niedrigem Geburtsgewicht, Frühgeburtlichkeit (Im Jahr 2008 wurden laut Bayerischer Neonatalstatistik 348 Kinder mit Geburt vor der 37. SSW behandelt, darunter 65 mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g.)
2
P37
46
Angeborene Infektion durch Bakterien
3
P22
23
Atemnot beim Neugeborenen (Atemnotsydrom)
4
P28
21
Atemstörung des Früh- und Neugeborenen (kardiorespiratorische
Anpassungsstörung)
5
P70
21
Unterzucker beim Neugeborenen
6
P05
11
Mangelentwicklung bzw. Mangelernährung des ungeborenen Kindes
in der Gebärmutter, intrauterine Wachstumsretardierung
7
P36
11
Blutvergiftung (Sepsis) durch Bakterien beim Neugeborenen
8
Q79
9
Angeborene Zwerchfellhernien, Bauchwandverschlussdefekte mit
Vorfall von Leber und Darm (Omphalozele, Hepato-Omphalozele,
Laparoschisis): insgesamt 16 interdisziplinär betreute Patienten in
2008
9
P21
≤5
Atemstillstand des Kindes während der Geburt (Asphyxie)
10
P39
≤5
Infektionserkrankung, die für die Zeit kurz vor, während und kurz
nach der Geburt kennzeichnend ist (Amnioninfektionssyndrom)
11
P59
≤5
Gelbsucht des Neugeborenen die nicht durch vermehrten Abbau der
roten Blutkörperchen bedingt ist (Frühgeborenenikterus ohne Hämolyse)
12
P23
≤5
Angeborene Lungenentzündung
13
P55
≤5
Krankheit des ungeborenen Kindes bzw. des Neugeborenen mit
vermehrtem Abbau der roten Blutkörperchen (Hämolytische Anämie,
Hydrops fetalis, Hyperbilirubinämie)
14
Q20
≤5
Angeborene Fehlbildung der Herzhöhlen bzw. der Abgänge der großen Blutgefäße aus dem Herzen (Ventrikelseptrumdefekt, offenes
Foramen ovale)
15
Q25
≤5
Angeborene Fehlbildung der großen Schlagadern (persistierender
Ductus arteriosus Botalli)
16
J21
≤5
Akute Entzündung der unteren, kleinen Atemwege (RSVBronchiolitis)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
17
J96
≤5
Störung der Atmung mit ungenügender Aufnahme von Sauerstoff ins
Blut (respiratorische Insuffizienz)
18
P08
≤5
Störung aufgrund langer Schwangerschaftsdauer oder hohem Geburtsgewicht
19
G31
≤5
Krankhafter Abbauprozess des Nervensystems, neurodegenerative
Erkrankungen, mitochondriale Enzephalomyopathien
20
I63
≤5
Schlaganfall durch Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn (Hirninfarkt)
21
J15
≤5
Lungenentzündung durch Bakterien
22
P02
≤5
Schädigung des ungeborenen Kindes bzw. des Neugeborenen (bes.
bei Zwillingen) durch Komplikationen von Mutterkuchen (Plazenta),
Nabelschnur oder Eihäuten (fetofetales und fetomaternales Transfusionssyndrom)
23
P25
≤5
Überblähung der Lunge (Emphysem) bzw. ähnliche Zustände mit
Ursprung in der Zeit kurz vor, während oder kurz nach der Geburt
24
P29
≤5
Krankheit des Herz- und Kreislaufsystems mit Ursprung in der Zeit
kurz vor, während oder kurz nach der Geburt
25
P83
≤5
Krankheit mit Beteiligung der Haut, die für das ungeborene Kind
bzw. das Neugeborene kennzeichnend sind
26
P90
≤5
Krämpfe beim Neugeborenen
27
P96
≤5
Zustand, der seinen Ursprung in der Zeit kurz vor, während oder
kurz nach der Geburt hat
28
Q33
≤5
Angeborene Fehlbildung der Lunge
29
Q90
≤5
Trisomie 21 - Down-Syndrom
30
R06
≤5
Atemstörung
B-9.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
ICD-10
Absolute Fallzahl
G47.3
19
Zentrales Schlafapnoe-Syndrom (Undine-Syndrom)
P77
10
Entzündliche Darmkrankheit mit Absterben von Gewebe beim Frühbzw. Neugeborenen (Nekrotisierende Enterocolitis)
Q05
≤5
Spaltbildung der Wirbelsäule (Spina bifida) in Zusammenarbeit mit der
Kinderchirurgie
P24
≤5
Atemnot oder Lungenentzündung des Neugeborenen durch Einatmen
von Kindspech während der Geburt (Mekoniumaspirationssyndrom)
I40
≤5
Akute Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
E84
≤5
Erbliche Stoffwechselkrankheit mit Störung im Salzgehalt bestimmter
Körperflüssigkeiten wie Schweiß oder Schleim (angeborene Mucoviszidose)
E80
≤5
Stoffwechselstörung des roten Blutfarbstoffs (Porphyrie)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
ICD-10
Absolute Fallzahl
Q41
≤5
Angeborenes Fehlen oder angeborene(r) Verschluss bzw. Verengung
des Dünndarms (Darmatresie)
Q62
≤5
Angeborene Fehlbildung des Nierenbeckens bzw. angeborene Fehlbildung des Harnleiters mit Verengung oder Aufstauung von Harn
B-9.7
B-9.7.1
Umgangssprachliche Bezeichnung
Prozeduren nach OPS
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
8-930
510
Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf
ohne Messung des Drucks in der Lungenschlagader und im rechten
Vorhof des Herzens
2
8-010
486
Gabe von Medikamenten bzw. Salzlösungen über die Gefäße bei
Neugeborenen
3
1-208
300
Otoakustische Emissionen
4
8-903
226
Gabe von Medikamenten zur Beruhigung und zur Schmerzausschaltung
5
8-711
216
Künstliche Beatmung bei Neugeborenen und Säuglingen
6
8-560
205
Anwendung von natürlichem oder künstlichem Licht zu Heilzwecken
(Lichttherapie)
7
8-390
189
Spezielle Lagerungsbehandlung von Früh- und Neugeborenen auf
neurophysiologischer Basis zur Prävention von Fehlhaltungen
8
8-98c
161
Fachübergreifende Behandlung von Kindern auf der Intensivstation
9
9-262
136
Versorgung eines Neugeborenen nach der Geburt
10
8-720
107
Sauerstoffgabe bei Neugeborenen
11
8-144
51
Einbringen eines Röhrchens oder Schlauchs in den Raum zwischen
Lunge und Rippe zur Ableitung von Flüssigkeit (Drainage)
12
8-800
44
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
13
8-121
43
Darmspülung
14
8-811
29
Ausgleich eines Flüssigkeitsmangels bei Neugeborenen durch Einbringen von Flüssigkeit über eine Vene
15
6-003
21
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 3 des Prozedurenkatalogs
16
1-204
20
Untersuchung der Hirnwasserräume
17
1-207
16
Messung der Gehirnströme (EEG)
18
8-561
15
Funktionsorientierte körperliche Übungen und Anwendungen
19
8-714
13
Spezialverfahren zur künstlichen Beatmung bei schwerem Atemversagen
20
8-839
13
Sonstige Behandlungen am Herzen bzw. den Blutgefäßen über einen Schlauch (Katheter)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 137 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
21
1-790
≤5
Untersuchung von Hirn-, Herz-, Muskel- bzw. Atmungsvorgängen
während des Schlafes (Prozedur wurde ca. 50-mal durchgeführt,
aber nicht im EDV-System als Hauptleistung erfasst.)
22
5-460
≤5
Anlegen eines künstlichen (doppelläufigen) Darmausganges, als
selbstständige Operation
23
8-716
≤5
Einrichtung und Anpassung einer häuslichen künstlichen Beatmung
24
1-631
≤5
Untersuchung der Speiseröhre und des Magens durch eine Spiegelung
25
1-844
≤5
Untersuchung des Raumes zwischen Lunge und Rippen durch Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel
26
1-846
≤5
Untersuchung der Niere bzw. der Harnwege durch Flüssigkeits- oder
Gewebeentnahme mit einer Nadel
27
8-015
≤5
Künstliche Ernährung über eine Magensonde als medizinische
Hauptbehandlung
28
8-153
≤5
Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in die Bauchhöhle mit anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen, z.
B. Flüssigkeit
29
8-155
≤5
Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in Niere bzw.
Harnwege mit anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen, z.B. Flüssigkeit
30
8-173
≤5
Behandlung durch Spülung (Lavage) der Lunge
B-9.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den TOP-OPS enthalten.
B-9.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Neuropädiatrische Verlaufskontrolle für Frühgeborene und Risikoneugeborene
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Anmeldung über Tel. 089 1795-2602
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie spezieller Krankheitsbilder Frühgeborener und reifer
Neugeborener (VK22)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurologischen Erkrankungen
(VK16)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurometabolischen/neurodegenerativen Erkrankungen (VK18)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neuromuskulären Erkrankungen
(VK17)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen im Säuglings-, Kleinkindesund Schulalter (VK26)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von psychosomatischen Störungen des Kindes (VK27)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angebore-
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Qualitätsbericht 2008
nen Störungen oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)
Privatsprechstunde Chefarzt Prof. Dr. Peters
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2601
Angebotene Leistung
Erkrankungen im Fachbereich Pädiatrie (VK00)
B-9.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V werden nicht erbracht.
B-9.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
B-9.11 Apparative Ausstattung

24h-Blutdruck-Messung (AA58)

24h-EKG-Messung (AA59)

24h-pH-Metrie (AA60)
pH-Wertmessung des Magens

Audiometrie-Labor (AA02)
Hörtestlabor

Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (AA38)
Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck

Belastungs-EKG/Ergometrie (AA03)
Belastungstest mit Herzstrommessung

Bodyplethysmograph (AA05)
Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem

Bronchoskop (AA39) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung

Defibrillator (AA40)
Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen

Echocardiographie (AA00)

Elektroenzephalographiegerät (EEG) (AA10) (keine 24h-Notfallverfügbarkeit)
Hirnstrommessung

Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (AA43)
Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung
eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden

Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen (AA44)

Gastroenterologisches Endoskop (AA12) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung

H2-Atemtest (AA00)

Inkubatoren Neonatologie (AA47) (24h-Notfallverfügbarkeit)
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Qualitätsbericht 2008
Geräte für Früh- und Neugeborene (Brutkasten)

Instrumente zur Kehlkopfspiegelung (AA00)

Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)

Schlaflabor (AA28)

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung (AA31)
B-9.12 Personelle Ausstattung
B-9.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Kommentar
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
15,0
1 Chefarzt, 6 Oberärzte, Fachärzte und Assistenzärzte
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie die Zusatzbezeichnungen Neonatologie und Neuropädiatrie.
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
8,0
Weitere 10 Fachärzte und Assistenten mit Facharztreife
sind in externen Geburtskliniken (Frauenklinik des Roten
Kreuzes in der Taxisstraße, Frauenklinik Dr. Geisenhofer,
Amperkliniken Dachau) zur Sicherstellung der neonatologischen Versorgung im Einsatz.
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Fachexpertise der Abteilung

Kinder- und Jugendmedizin (AQ32)

Kinder- und Jugendmedizin, SP Neonatologie (AQ35)

Kinder- und Jugendmedizin, SP Neuropädiatrie (AQ36)

Pädiatrische Intensivmedizin (AQ00)

Kinder-Gastroenterologie (ZF17)

Kinder-Nephrologie (ZF18)

Kinder- und Jugendpsychiatrie (AQ37)

Hämostaseologie (ZF11)
B-9.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
0,0
3 Jahre
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
80,8
3 Jahre
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Kommentar
Diese Übersicht enthält die Mitarbeiter auf den Stationen.
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Qualitätsbericht 2008
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)

Pädiatrische Intensivpflege (PQ09)

Bachelor (PQ01)

Diplom (PQ02)

Basale Stimulation (ZP01)

Bobath (ZP02)

Nachsorge-Casemanagement (ZP00)

IBCLC - Stillberatung (ZP00)

Mentor und Mentorin (ZP10)

Praxisanleitung (ZP12)

Schmerzmanagement (ZP14)

Qualitätsmanagement (ZP13)

Sicherheitsbeauftragte (ZP00)

Hygienefachkraft (PQ03)

Fachkundelehrgang zur techn. Sterilisationsassistentin (ZP00)
B-9.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21)

Bobath-Therapeut und Bobath-Therapeutin für Erwachsene und/oder Kinder (SP32)

Vojtatherapeut und Vojtatherapeutin für Erwachsene und/oder Kinder (SP48)

Stillberaterinnen (SP00)

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und
Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)

Apotheker und Apothekerin (SP51)

Psychologe und Psychologin (SP23)

Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin (SP24)

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26)

Seelsorge (SP00)

Stationsassistentin (SP00)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)
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Qualitätsbericht 2008
B-10
Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)
B-10.1 Allgemeine Angaben - Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)
Die Behandlung am Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE) besteht aus einem tagklinischen Therapieprogramm in Kombination mit therapeutischen Wohngruppen (TWG). Es stehen 30 Behandlungsplätze in acht TWGs zur Verfügung. Das Konzept wird in dieser Form seit 1994 praktiziert. 2006 hat das Klinikum Dritter Orden die Trägerschaft übernommen. Seither ist das TCE der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin angegliedert.
Fachabteilung:
Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Leiterin:
Prof. Dr. Jochen Peters
Dr. Karin Lachenmeir
Ansprechpartner:
Irene Karampatses (Sekretariat)
Hausanschrift:
Hanselmannstr. 20
80809 München
Telefon:
Fax:
089 358047-3
089 358047-47
Internet:
E-Mail:
www.t-c-e.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.dritter-orden.de/behandlung/medizinische_zentren/therapiezentrum_ess-stoerungen/01.html
www.t-c-e.de
B-10.2 Versorgungsschwerpunkte - Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)

Diagnostik und Therapie von Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren (VP05)
Behandlungsschwerpunkt: Diagnostik und Therapie von Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia
nervosa, sonstige und nicht näher bezeichnete Essstörungen)

Diagnostik und Therapie von affektiven Störungen (VP03)
Diagnostik und Therapie von depressiven Störungen, sofern sie als Begleiterkrankung einer Essstörung auftreten.

Diagnostik und Therapie von neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen (VP04)
Diagnostik und Therapie von Angst- und Zwangsstörungen, akuten Belastungsstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, somatoformen Störungen sowie Anpassungsstörungen, sofern sie
als Begleiterkrankung einer Essstörung auftreten.

Diagnostik und Therapie von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (VP06)
Diagnostik und Therapie von Persönlichkeitsstörungen leichteren Schweregrades, sofern sie als Begleiterkrankung einer Essstörung auftreten.

Diagnostik, Behandlung, Prävention und Rehabilitation psychischer, psychosomatischer und
entwicklungsbedingter Störungen im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter (VP11)
Behandlung von Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren, Diagnostik, Prävention und Beratung
auch für jüngere Kinder. Enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bei der
Behandlung essgestörter Kinder und Jugendlicher unter 16 Jahren.

Diagnostik und Therapie von psychosomatischen Störungen des Kindes (VK27)
Diagnostik von Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Begleitung der Therapie von Essstörungen in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Behandlung von Essstörungen bei Jugendlichen ab
16 Jahren.
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Qualitätsbericht 2008

Psychosomatische Tagesklinik (VP16)
Die Behandlung am Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE) besteht aus einem tagklinischen Therapieprogramm in Kombination mit therapeutischen Wohngruppen (TWG).
B-10.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote - Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)

Psychologisches und psychotherapeutisches Leistungsangebot (MP00)
Kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppenpsychotherapie, bei Bedarf ergänzt durch psychotherapeutische Einzelgespräche. Die Therapie am TCE lebt von der Eigenverantwortung und der
gegenseitigen Hilfe und Unterstützung der Gruppenmitglieder. Die Behandlung basiert auf dem
Selbstmanagementansatz nach Kanfer und folgt einem zeitlich und inhaltlich strukturierten Programm (4-Phasen-Modell) mit unterschiedlichen Therapiebausteinen.
Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot beinhaltet:
- Verhaltenstherapie
- Ernährungstherapie
- Fertigkeitstraining
- Körpertherapie
- Ressourcenaufbau
- Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse
- Angehörigengruppen
Bei erheblichem Untergewicht oder bei Verdacht auf medizinische Komplikationen der Essstörung
können die Betroffenen stationär in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin aufgenommen werden.
Die Behandlung in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin kann auch unabhängig von einer Therapie am TCE erfolgen.

Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theatertherapie/Bibliotherapie (MP23)
Die wöchentlich stattfindenden Kunsttherapiegruppen zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung
und des emotionalen Ausdrucks werden ergänzt durch freies Arbeiten der Patientinnen im kreativen
Therapietagebuch ("Leben in Bildern"), durch das Angebot eines "Offenen Ateliers" sowie durch
mehrmals im Jahr stattfindende Kunstworkshops am Wochenende.
Einmal im Monat besteht für alle Patientinnen die Möglichkeit, am Wochenende an einem professionell geleiteten Workshop "Improvisationstheater" teilzunehmen.

Körper- und ausdrucksorientierte Psychotherapie (MP00)
Körper- und ausdrucksorientierte Psychotherapie in der Gruppe zur Verbesserung der Körperwahrnehmung, des Körpererlebens und der körperbezogenen Selbstfürsorge, ergänzend auch Einzelgespräche mit körpertherapeutischem Schwerpunkt.

Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse (MP33)
Vorträge und Angebote für Schulklassen, Lehrer und Fachpersonal

Belastungstraining/-therapie/Arbeitserprobung (MP56)
Im Rahmen der Stabilisierungsphase unserer Therapie kehren die Patientinnen in ihren schulischen,
beruflichen oder studentischen Alltag zurück und üben die Umsetzung der in der Intensivtherapie erlernten Strategien in einer alltagsnahen Lebenssituation. Sie wohnen in dieser Phase auch weiterhin
in den Therapeutischen Wohngruppen und nehmen an einem zeitlich reduzierten Therapieprogramm
teil.

Berufsberatung/Rehabilitationsberatung (MP08)
Für manche Patientinnen ist die Stabilisierungsphase eine Phase der beruflichen Neuorientierung.
Diese begleiten wir durch entsprechende Informations- und Beratungsangebote.

Spezielle Entspannungsverfahren (MP00)
Imaginationsübungen, Yoga, Muskelrelaxation nach Jacobson

Akupunktur (MP02)
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Qualitätsbericht 2008

Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie (MP28)

Traditionelle Chinesische Medizin (MP46)
Einschließlich chinesischer Massagetechniken

Pädagogisches Leistungsangebot (MP30)
In den Therapeutischen Wohngruppen lernen die Patientinnen, ihren Alltag eigenverantwortlich zu
organisieren, den Haushalt zu führen, Mahlzeiten selbständig zuzubereiten und ihre Freizeit ausgewogen zu gestalten.

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
Ehemalige Patientinnen haben die Möglichkeit, Selbsthilfegruppen in den Räumlichkeiten des TCE
zu organisieren. Bei Bedarf steht eine Therapeutin als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit (MP64)
Offene Informationsabende für Betroffene, Angehörige und Interessierte (jeweils donnerstags um
17:00 Uhr, nach Voranmeldung).
Beratungsgespräche für Betroffene und deren Angehörige. Themenzentrierte Angehörigengruppen
einmal pro Monat.
Angehörigengespräche für Angehörige von Patientinnen, die am TCE behandelt werden, nach Bedarf und Absprache mit den Patientinnen.

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Sowie externe Supervision

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
Abb.: Gruppentherapie im TCE
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B-10.4 Nicht-medizinische Serviceangebote - Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 358047-3

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Außerhalb der Therapiezeiten sind Besuche jederzeit möglich.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)

Therapeutische Wohngruppen (SA00)
Derzeit stehen 30 Behandlungsplätze in acht TWGs zur Verfügung. Jede TWG hat zwei Doppelzimmer, außerdem mindestens ein Bad, eine Küche und einen Gemeinschaftsraum.

Wohnberatung (SA58)
Am Ende der Therapie ziehen die Patientinnen aus der therapeutischen Wohngruppe aus, viele von
ihnen in eine externe WG, manche auch in vom Jugendamt betreute Wohneinrichtungen. Einige kehren auch wieder in ihr Elternhaus zurück. Den Weg in den selbständig organisierten Alltag begleiten
wir auch im Hinblick auf die geeignete Wahl der Wohnsituation.

Schuldienst (SA53)
Am Übergang von der tagklinischen Intensivphase in die niederschwellig begleitete Stabilisierungsphase werden Schülerinnen zunächst von Lehrern der Schule für Kranke unterrichtet, um sich angemessen auf die Anforderungen des schulischen Alltags vorzubereiten.

Rauchfreie Einrichtung (SA00)
Aus Gründen des Jugendschutzes ist auf dem gesamten Gelände der Tagklinik und der therapeutischen Wohngruppen das Rauchen verboten.
B-10.5 Fallzahlen - Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE)
Vollstationäre Fallzahl: 0
Teilstationäre Fallzahl: 324
B-10.6 Diagnosen nach ICD
B-10.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute Fallzahl
1
F50
53
B-10.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Essstörungen inkl. Magersucht (Anorexie) und Ess-BrechSucht (Bulimie)
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den TOP-ICD enthalten.
B-10.7 Prozeduren nach OPS
B-10.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Prozeduren laut OPS-Katalog werden nicht erfasst.
B-10.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
Prozeduren laut OPS-Katalog werden nicht erfasst.
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Qualitätsbericht 2008
B-10.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Ambulante Behandlungen werden nicht angeboten.
B-10.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V werden nicht erbracht.
B-10.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
B-10.11
Nein
Apparative Ausstattung
Keine besondere medizinische Ausstattung vorhanden.
B-10.12
Personelle Ausstattung
B-10.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
1,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
1,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Naturheilkunde, Traditionelle Chinesische Medizin, ernährungsbeauftragte Ärztin (DGE)
Fachexpertise der Abteilung

Kinder- und Jugendmedizin (AQ32)

Akupunktur (ZF02)

Naturheilverfahren (ZF27)

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) (ZF00)

Ernährungsbeauftragte Ärztin (DGE) (ZF00)
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B-10.12.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
0,7
3 Jahre
TCE
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
1,4
3 Jahre
TCE
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
(Siehe Klinik für Kinder und Jugendliche)
B-10.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin (SP24)
2,0 (mit verhaltenstherapeutischer Weiterbildung)

Psychologe und Psychologin (SP23)
1,0 (2 Psychologinnen in verhaltenstherapeutischer Weiterbildung)

Kunsttherapeut und Kunsttherapeutin/Maltherapeut und Maltherapeutin/Gestaltungstherapeut
und Gestaltungstherapeutin/Bibliotherapeut und Bibliotherapeutin (SP13)
0,8 (Kunsttherapeutin)

Erzieher und Erzieherin (SP06)
1,0 (Erzieherin und Sozialbetriebswirtin)

Diätassistent und Diätassistentin (SP04)
1,8
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B-11
Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg
B-11.1 Allgemeine Angaben - Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg
Fachabteilung:
Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin
Nymphenburg
Art:
Hauptabteilung
Chefarzt:
Prof. Dr. med. Hermann Helmberger
Ansprechpartner:
Waltraut Groß, Martina Schneller (Sekretariat)
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-2901
089 1795-2903
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Prof. Dr. med. Hermann Helmberger
B-11.2 Versorgungsschwerpunkte - Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Magnetresonanztomographie (MRT), nativ (VR22)

Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittel (VR23)

Magnetresonanztomographie (MRT), Spezialverfahren (VR24)
Pränatale Untersuchungen von Schädel, Thorax und Abdomen des ungeborenen Kindes

Computertomographie (CT), nativ (VR10)
Ganzkörper-CT bei Plasmozytompatienten

Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel (VR11)
Cardio-CT, arterielle Gefäßdarstellungen (A. carotis, thorakalis, abdominalis, Körperstamm und Becken-Bein-Angiographie), venöse Gefäßdarstellung (Ausschluss Lungenembolie)

Computertomographie (CT), Spezialverfahren (VR12)

Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung (VR26)
Darstellung von CT-Untersuchungen in verschiedenen, für den Kliniker wichtigen Ebenen

Computergestützte Bilddatenanalyse mit 4D-Auswertung (VR27)
Auswertung von Cardio-CTs: Bestimmung von Stenosegraden

Positronenemissionstomographie (PET) mit Vollring-Scanner (VR20)
(In Kooperation mit dem Krankenhaus Neuwittelsbach)

Konventionelle Röntgenaufnahmen (VR01)
Ganzbeinaufnahmen zur Prothesenplanung

Projektionsradiographie mit Kontrastmittelverfahren (VR09)

Arteriographie (VR15)
Arterielle Gefäßdarstellungen unter Durchleuchtung mit anschließender Intervention, Stentimplantation, Ballondilatation

Phlebographie (VR16)
Phlebographie zur operativen Planung der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
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Qualitätsbericht 2008

Interventionelle Radiologie (VR41)
Gefäßdilatationen, Stenteinlagen, CT- und MRT-gesteuerte Punktionen und Drainagen,
PTCD-Anlage und Stenteinlage bei Galleabflussbehinderungen durch Tumore unter Durchleuchtung

Projektionsradiographie mit Spezialverfahren (Mammographie) (VR07)
Mammographie, Drahtmarkierung, Clipmarkierung

Fluoroskopie/Durchleuchtung als selbständige Leistung (VR08)

Kinderradiologie (VR42)
Durchleuchtungen des Magen-Darm-Traktes und des Urogenitaltraktes
Computertomographie
Kernspintomographie
Sonographie

Neuroradiologie (VR43)

Native Sonographie (VR02)
Deinvagination bei Kindern

Sonographie mit Kontrastmittel (VR05)

Duplexsonographie (VR04)
Präoperative Untersuchungen vor gefäßchirurgischen Eingriffen

Eindimensionale Dopplersonographie (VR03)

Single-Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT) (VR19)
Skelettszinitigraphie

Szintigraphie (VR18)
Skelettszintigraphie, Herzszintigraphie mit und ohne Belastung (medikamentös und/oder ergometrisch), Schilddrüsenszintigraphie

Quantitative Bestimmung von Parametern (VR29)

Sondenmessungen und Inkorporationsmessungen (VR21)

Intraoperative Anwendung der Verfahren (VR28)
"Sentinel-Technik" mit radioaktiven Substanzen zur präoperativen Darstellung und interoperativen
Lokalisation der so genannten Wächterlymphknoten bei bösartigen Erkrankungen

Therapie mit offenen Radionukliden (VR38)

Radiojodtherapie (VR39)
Bei gutartigen Schilddrüsen-Erkrankungen

Knochendichtemessung (alle Verfahren) (VR25)
(In Kooperation mit dem Krankenhaus Neuwittelsbach)
B-11.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote - Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Abteilungsinterne Fortbildung (MP00)
Wöchentliche abteilungsinterne Fortbildung und internen Referenten mit integriertem Journal-Club

Qualitätszirkel (MP00)
Mitarbeit als Kooperationspartner im Qualitätszirkel des Brustzentrums und Darmzentrums im Klinikum Dritter Orden

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte (MP00)
Fortbildungen zum Erhalt bzw. Erneuerung der Fachkunde nach Röntgenverordnung: Strahlenschutzkurse
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Qualitätsbericht 2008

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
Abb.: Mitarbeiter der Radiologie beim Befunden von Aufnahmen
B-11.4 Nicht-medizinische Serviceangebote - Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1795-2901

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-11.5 Fallzahlen - Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg
Vollstationäre Fallzahl: 170
B-11.6 Diagnosen nach ICD
B-11.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
E05
169
Schilddrüsenüberfunktion
2
I50
≤5
Herzschwäche
B-11.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den TOP-ICD enthalten.
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Qualitätsbericht 2008
B-11.7 Prozeduren nach OPS
B-11.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
3-226
1393
Computertomographie (CT) des Beckens mit Kontrastmittel
2
3-225
1391
Computertomographie (CT) des Bauches mit Kontrastmittel
3
3-222
863
Computertomographie (CT) des Brustkorbes mit Kontrastmittel
4
3-200
722
Computertomographie (CT) des Schädels ohne Kontrastmittel
5
3-820
421
Kernspintomographie (MRT) des Schädels mit Kontrastmittel
6
3-802
382
Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und Rückenmark ohne
Kontrastmittel
7
3-721
295
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Herzens mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie (SPECT)
8
8-836
227
Behandlung an einem Gefäß über einen Schlauch (Katheter)
9
3-705
197
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelettsystems
mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
10
3-220
178
Computertomographie (CT) des Schädels mit Kontrastmittel
11
3-607
175
Röntgendarstellung der Schlagadern der Beine mit Kontrastmittel
12
8-83b
171
Implantation von medikamentenfreisetzenden Stents, Verwendung
von Drahtsystemen zur perkutanen Passage organisierter Verschlüsse (Systeme zur Mikro-Dissektion), Gefäßverschlusssystem
(Nahtsystem)
13
8-531
169
Strahlenbehandlung von Schilddrüsenkrankheiten mit radioaktivem
Jod
14
3-828
164
Kernspintomographie (MRT) der Blutgefäße außer der großen,
herznahen Schlagadern und Venen mit Kontrastmittel
15
3-808
160
Kernspintomographie (MRT) der Blutgefäße außer der großen,
herznahen Schlagadern und Venen ohne Kontrastmittel
16
3-706
141
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Nieren mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
17
3-205
127
Computertomographie (CT) des Muskel-Skelettsystems ohne Kontrastmittel
18
3-804
126
Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes ohne Kontrastmittel
19
3-806
117
Kernspintomographie (MRT) der Muskeln, Knochen und Gelenke
ohne Kontrastmittel
20
3-70b
116
Untersuchung der Stoffaufnahme und der Stoffabgabe von Zellen
und Organen mithilfe radioaktiver Stoffe
21
3-800
116
Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel
22
8-840
112
Behandlung an einem Gefäß über einen Schlauch (Katheter)
23
3-207
97
Computertomographie (CT) des Bauches ohne Kontrastmittel
24
3-221
96
Computertomographie (CT) des Halses mit Kontrastmittel
www.dritter-orden.de
Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 151 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
25
3-709
95
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Lymphsystems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
26
3-203
90
Computertomographie (CT) der Wirbelsäule und des Rückenmarks
ohne Kontrastmittel
27
3-206
87
Computertomographie (CT) des Beckens ohne Kontrastmittel
28
3-826
76
Kernspintomographie (MRT) der Muskeln, Knochen und Gelenke mit
Kontrastmittel
29
3-823
75
Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und Rückenmark mit
Kontrastmittel
30
3-605
73
Röntgendarstellung der Schlagadern im Becken mit Kontrastmittel
(2008: 257 in Verbindung mit Interventionen)
B-11.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
3-701
61
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Schilddrüse mittels radioaktiver
Strahlung (Szintigraphie)
3-82a
48
Kernspintomographie (MRT) des Beckens mit Kontrastmittel
3-821
45
Kernspintomographie (MRT) des Halses mit Kontrastmittel
3-224
33
Computertomographie (CT) des Herzens mit Kontrastmittel
3-742
31
Darstellung der Stoffwechselvorgänge des gesamten Körpers mit radioaktiv
markierten Substanzen (PET)
3-827
27
Kernspintomographie (MRT) der Brustdrüse mit Kontrastmittel
3-724
23
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung eines Körperabschnittes mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie (SPECT)
3-228
14
Computertomographie (CT) der Blutgefäße außer der großen, herznahen
Schlagadern und Venen mit Kontrastmittel
3-702
11
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung sonstiger hormonproduzierender Organe mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
3-703
9
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Lunge mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
B-11.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Ermächtigungsambulanz nach § 116 SGB V
Ambulanzart
Ermächtigungsambulanz nach § 116 SGB V (AM04)
Kommentar
Im Rahmen der Mitbehandlung nach Zuweisung an ermächtigte Ärzte
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2901
Angebotene Leistung
Alle Bildgebenden Verfahren (VR00)
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Seite 152 von 219
Qualitätsbericht 2008
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V
Ambulanzart
Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)
Kommentar
Für Radiojod-Patienten
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2901
Angebotene Leistung
Radiojodtherapie (VR39)
Privatambulanz Chefarzt Prof. Dr. Helmberger
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1795-2901
Angebotene Leistung
Arteriographie (VR15)
Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung (VR26)
Computergestützte Bilddatenanalyse mit 4D-Auswertung (VR27)
Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel (VR11)
Computertomographie (CT), Spezialverfahren (VR12)
Computertomographie (CT), nativ (VR10)
Duplexsonographie (VR04)
Eindimensionale Dopplersonographie (VR03)
Elektronenstrahltomographie (EBT) (VR13)
Fluoroskopie/Durchleuchtung als selbständige Leistung (VR08)
Interventionelle Radiologie (VR41)
Intraoperative Anwendung der Verfahren (VR28)
Kinderradiologie (VR42)
Knochendichtemessung (alle Verfahren) (VR25)
Konventionelle Röntgenaufnahmen (VR01)
Lymphographie (VR17)
Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittel (VR23)
Magnetresonanztomographie (MRT), Spezialverfahren (VR24)
Magnetresonanztomographie (MRT), nativ (VR22)
Native Sonographie (VR02)
Neuroradiologie (VR43)
Phlebographie (VR16)
Positronenemissionstomographie (PET) mit Vollring-Scanner (VR20)
Projektionsradiographie mit Kontrastmittelverfahren (VR09)
Projektionsradiographie mit Spezialverfahren (Mammographie) (VR07)
Quantitative Bestimmung von Parametern (VR29)
www.dritter-orden.de
Seite 153 von 219
Qualitätsbericht 2008
Radiojodtherapie (VR39)
Single-Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT) (VR19)
Sondenmessungen und Inkorporationsmessungen (VR21)
Sonographie mit Kontrastmittel (VR05)
Spezialsprechstunde (VR40)
Szintigraphie (VR18)
Teleradiologie (VR44)
Therapie mit offenen Radionukliden (VR38)
B-11.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V werden nicht erbracht.
B-11.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
B-11.11
Nein
Apparative Ausstattung

Magnetresonanztomograph (MRT) (AA22) (keine 24h-Notfallverfügbarkeit)
Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder

Computertomograph (CT) (AA08) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen

Positronenemissionstomograph (PET)/PET-CT (AA26)
Schnittbildverfahren in der Nuklearmedizin, Kombination mit Computertomographie möglich

Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)

Angiographiegerät/DSA (AA01) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Gerät zur Gefäßdarstellung

Mammographiegerät (AA23)
Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse

Single-Photon-Emissions-computertomograph (SPECT) (AA30)
Schnittbildverfahren unter Nutzung eines Strahlenkörperchens

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Szintigraphiescanner/Gammasonde (AA32)
Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z. B.
Lymphknoten

Belastungs-EKG/Ergometrie (AA03)
Belastungstest mit Herzstrommessung
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Seite 154 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-11.12
Personelle Ausstattung
B-11.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
14,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
9,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
1 Chefarzt, 4 Oberärzte, 4 Fachärzte und 5 Assistenzärzte (inkl. Ärzte (2,5 VK) für Kooperationshäuser Neuwittelsbach und Maria-Theresia-Klinik)
Eine volle Weiterbildungsermächtigung besteht für den
Facharzt Radiologie und Diagnostische Radiologie.
Fachexpertise der Abteilung

Radiologie (AQ54)

Radiologie, SP Kinderradiologie (AQ55)

Nuklearmedizin (AQ44)
B-11.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
In der Klinik sind keine Gesundheits- und Krankenpfleger im Einsatz bzw. werden für die Nuklearmedizin an anderer Stelle aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
In der Klinik sind keine Gesundheits- und Krankenpfleger im Einsatz.
B-11.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Radiologisch-Technischer-Assistent und Radiologisch-Technische-Assistentin (SP00)
1 MTRA mit Zusatzqualifikation (Fachassistentin für Röntgendiagnostik, leitende MTRA)
19 MTRA

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)
4 Arzthelferinnen mit Zusatzqualifikation (Röntgenschein)

Medizinische/r Fachangestelle/r (Leitstelle) (SP00)
2 Medizinische Fachangestellte und 5,6 Mitarbeiter im Schreibdienst/Sekretariat
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Seite 155 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-12
Belegarztklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
B-12.1 Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Belegarztklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Art:
Belegabteilung
Chefarzt:
Prof. Dr. Dr. Christian J. Gabka
Ansprechpartner:
Anmeldung: Tel. 089 1591890
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.gabka.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.gabka.de
www.dritter-orden.de
B-12.2 Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse (VG01)

Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse (VG02)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der Brustdrüse (VG03)

Kosmetische/Plastische Mammachirurgie (VG04)

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe (VC57)

Plastische Chirurgie (VA15)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und Unterhaut (VD10)
B-12.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
Als Kooperationspartner des zertifizierten Brustzentrums im Klinikum Dritter Orden besteht eine Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe "mamma zone". Internet: www.mamazone.de

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-12.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über das Sekretariat, 089 1591890

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
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Qualitätsbericht 2008
B-12.5 Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 169
B-12.6 Diagnosen nach ICD
B-12.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
C50
87
Brustkrebs (Mammakarzinom)
2
N62
25
Übermäßige Vergrößerung der Brustdrüse (Mammahypertrophie)
3
C44
8
Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom)
4
D24
8
Gutartiger Brustdrüsentumor (Fibroadenom)
5
T85
8
Komplikationen durch sonstige eingepflanzte Fremdteile (z.B. Brustimplantate) oder Verpflanzung von Gewebe im Körperinneren
6
D05
7
Örtlich begrenzter Tumor der Brustdrüse (Carcinoma in situ)
7
T81
6
Chirurgie bei Komplikationen nach operativen Eingriffen
8
N64
≤5
Krankheit der Brustdrüse (Mastopathie)
9
D17
≤5
Gutartiger Tumor des Fettgewebes (Lipom)
10
L90
≤5
Hautkrankheit mit Gewebsschwund (Faltenbehandlung)
11
N60
≤5
Gutartige Zell- und Gewebeveränderungen der Brustdrüse (Mammadysplasie, Zysten, Fibroadenose)
12
C77
≤5
Nicht näher bezeichnete Absiedlung einer Krebskrankheit in einem
oder mehreren Lymphknoten (Metastase)
13
D09
≤5
Örtlich begrenzter Tumor nicht näher bezeichneter Lokalisationen
(Carcinoma in situ)
14
D36
≤5
Gutartiger Tumor an nicht näher bezeichneten Körperstellen (Lipom)
15
D48
≤5
Tumor an nicht näher bezeichneten Körperregionen (ohne Angabe
der Dignität)
16
E65
≤5
Fettpolster (Lokalisierte Adipositas)
17
E66
≤5
Fettleibigkeit, schweres Übergewicht (Adipositas permagna)
18
K42
≤5
Nabelbruch (Hernie)
19
L91
≤5
Hautkrankheit mit überschießender Narbenbildung (Narbenhypertrophie, -keloid)
20
R23
≤5
Hautveränderung (Naevi, Alterflecken, Fibrome)
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 157 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-12.6.2
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den Top-ICD enthalten.
B-12.7 Prozeduren nach OPS
B-12.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-870
44
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne
Entfernung von Achsellymphknoten
2
5-884
42
Operative Brustverkleinerung
3
5-401
33
Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw. Lymphgefäße
4
5-911
33
Operation zur Straffung der Haut bzw. Unterhaut und Entfernung von
Fettgewebe, außer im Gesicht
5
5-885
25
Wiederherstellende Operation an der Brustdrüse mit Haut- und Muskelverpflanzung (Transplantation)
6
5-907
20
Erneute Operation einer Hautoperation
7
5-889
17
Operation an der Brustdrüse
8
5-872
16
Operative Entfernung der Brustdrüse ohne Entfernung von Achsellymphknoten
9
5-894
16
Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut bzw. Unterhaut
10
5-871
15
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe mit
Entfernung von Achsellymphknoten
11
5-882
15
Operation an der Brustwarze
12
5-883
15
Operative Brustvergrößerung
13
5-903
14
Hautverpflanzung aus dem der Wunde benachbarten Hautareal
14
5-876
9
Operative Entfernung des Brustdrüsenkörpers ohne Haut, Brustwarze und Warzenvorhof
15
5-900
7
Einfacher operativer Verschluss der Haut bzw. der Unterhaut nach
Verletzungen, z. B. mit einer Naht
16
5-399
≤5
Operation an Blutgefäßen
17
5-404
≤5
Komplette, operative Entfernung aller Lymphknoten als selbstständige Operation
18
5-546
≤5
Wiederherstellende Operation an der Bauchwand bzw. des Bauchfells (Bauchdeckenplastik)
19
5-873
≤5
Operative Entfernung der Brustdrüse mit Entfernung von Achsellymphknoten
20
5-892
≤5
Operative Einschnitte an Haut bzw. Unterhaut
21
5-899
≤5
Operative Entfernung von Haut bzw. Unterhaut
22
5-895
≤5
Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut
bzw. Unterhaut
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 158 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
23
5-901
≤5
Hautverpflanzung
24
5-212
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe der
Nase
25
5-535
≤5
Operativer Verschluss eines Magenbruchs (Hernia epigastrica)
26
5-857
≤5
Wiederherstellende Operation durch Verschiebung körpereigener
Haut- oder Fettlappen, die an Muskeln bzw. deren Bindegewebshüllen befestigt sind
27
5-893
≤5
Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer
Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an Haut oder Unterhaut
28
5-902
≤5
Freie Hautverpflanzung
29
5-910
≤5
Straffungsoperation am Gesicht
30
5-984
≤5
Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen, z. B.
Lupenbrille, Operationsmikroskop
B-12.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den Top-OPS enthalten.
B-12.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Kassenarztsprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1591890
Angebotene Leistung
Plastisch-rekonstruktive Eingriffe (VC57)
Privatsprechstunde
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 1591890
Angebotene Leistung Plastisch-rekonstruktive Eingriffe (VC57)
B-12.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-870
6
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne
Entfernung von Achsellymphknoten
2
5-056
≤5
Operation zur Lösung von Verwachsungen um einen Nerv bzw. zur
Druckentlastung des Nervs oder zur Aufhebung der Nervenfunktion
(Carpaltunnelsydrom)
3
5-399
≤5
Operation an Blutgefäßen
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 159 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-12.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
Abb.: Eingangsbereich Klinikum Dritter Orden
B-12.11
Apparative Ausstattung

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (keine 24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik

Laser (AA20)
B-12.12
Personelle Ausstattung
B-12.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
1,0
www.dritter-orden.de
Seite 160 von 219
Qualitätsbericht 2008
Fachexpertise der Abteilung

Allgemeine Chirurgie (AQ06)

Plastische und Ästhetische Chirurgie (AQ11)
B-12.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
Das Pflegepersonal wird bei der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe gezählt und ist daher hier
nicht aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
Die Fachexpertise des Pflegepersonals wird bei der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe dargestellt.
B-12.12.3
Spezielles therapeutisches Personal
Das spezielle therapeutische Personal wird bei der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe dargestellt.
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Seite 161 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-13
Belegärzte für HNO-Heilkunde (Erwachsene)
B-13.1 Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Belegärzte für HNO-Heilkunde (Erwachsene)
Art:
Belegabteilung
Chefärzte:
Dr. Hartwig Stierlen
Dr. Christian Drobik
Dr. H.P. Stillenmunkes
Ansprechpartner:
Anmeldung Drs. Stierlen/Drobik: Tel. 089 1665055
Anmeldung Dr. Stillenmunkes: Tel. 089 936600
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.hno-nymphenburg.de
www.drstillenmunkes.de
B-13.2 Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen (VH15)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen (VH10)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Kehlkopfes (VH16)

Diagnostik und Therapie von Infektionen der oberen Atemwege (VH08)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Mundhöhle (VH14)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des äußeren Ohres (VH01)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Innenohres (VH03)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Mittelohres und des Warzenfortsatzes (VH02)

Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres (VH06)

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie (VH13)

Sonstige Krankheiten der oberen Atemwege (VH09)

Spezialsprechstunde (VH23)
Kinder, Schnarchen/Schlafapnoe
B-13.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
www.dritter-orden.de
Seite 162 von 219
Qualitätsbericht 2008
Abb.: Eingangs- und Wartebereich des Ambulanten Operationszentrums im Klinikum Dritter Orden
B-13.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Drs. Stierlen/Drobik, 089 1665055
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Dr. Stillenmunkes, 089 936600 oder 934942

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-13.5 Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 330
B-13.6 Diagnosen nach ICD
B-13.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
J35
91
Anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw. Rachenmandeln
2
J34
50
Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen
www.dritter-orden.de
Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 163 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
3
J32
26
Anhaltende (chronische) Nasennebenhöhlenentzündung
4
J36
10
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) in Umgebung der
Mandeln
5
T81
≤5
Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen
6
J38
≤5
Krankheit der Stimmlippen bzw. des Kehlkopfes
7
R06
≤5
Atemstörung
8
D17
≤5
Gutartiger Tumor des Fettgewebes
9
J03
≤5
Akute Mandelentzündung
10
J33
≤5
Nasenpolyp
11
J39
≤5
Krankheit der oberen Atemwege
12
Q18
≤5
Angeborene Fehlbildung des Gesichtes bzw. des Halses
13
Q30
≤5
Angeborene Fehlbildung der Nase
14
S02
≤5
Knochenbruch des Schädels bzw. der Gesichtsschädelknochen
15
T88
≤5
Komplikationen bei Operationen bzw. medizinischer Behandlung
B-13.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den Top-ICD enthalten.
B-13.7 Prozeduren nach OPS
B-13.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-281
127
Operative Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie ohne
Adenotomie)
2
5-215
88
Operation an der unteren Nasenmuschel
3
5-214
50
Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der Nasenscheidewand
4
5-224
34
Operation an mehreren Nasennebenhöhlen
5
5-218
22
Operative Korrektur der inneren bzw. äußeren Nase
6
5-275
16
Operative Korrektur des Gaumens (Palatoplastik)
7
5-221
14
Operation an der Kieferhöhle
8
5-222
13
Operation am Siebbein bzw. an der Keilbeinhöhle
9
5-985
11
Operation unter Verwendung von Laserinstrumenten
10
5-285
10
Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer Wucherungen
(ohne Entfernung der Gaumenmandeln)
11
5-282
6
Operative Entfernung von Gaumen- und Rachenmandeln
12
5-984
6
Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen, z. B.
Lupenbrille, Operationsmikroskop
www.dritter-orden.de
Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 164 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
13
5-294
≤5
Wiederherstellende Operation am Rachen
14
5-223
≤5
Operation an der Stirnhöhle
15
5-272
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung des (erkrankten) harten bzw.
weichen Gaumens
16
5-289
≤5
Operation an Gaumen- bzw. Rachenmandeln
17
1-610
≤5
Untersuchung des Kehlkopfs durch eine Spiegelung
18
5-302
≤5
Teilweise Entfernung des Kehlkopfes
19
1-546
≤5
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Mundrachen
durch operativen Einschnitt
20
1-611
≤5
Untersuchung des Rachens durch eine Spiegelung
21
1-612
≤5
Untersuchung der Nase durch eine Spiegelung
22
5-065
≤5
Operative Entfernung einer nach Geburt verbliebenen Verbindung
zwischen Schilddrüse und Zunge
23
5-181
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des
äußeren Ohres
24
5-200
≤5
Operativer Einschnitt in das Trommelfell
25
5-204
≤5
Wiederherstellende Operation am Mittelohr
26
5-212
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe der
Nase
27
5-216
≤5
Operatives Einrichten (Reposition) eines Nasenbruchs
28
5-217
≤5
Operative Korrektur der äußeren Nase
29
5-300
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des
Kehlkopfes
30
5-894
≤5
Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut bzw. Unterhaut
B-13.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den Top-OPS enthalten.
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Seite 165 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-13.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Kassenarztsprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Sprechstunden nach Vereinbarung
Anmeldung Praxis Drs. Stierlen/Drobik, Tel.: 089 1665055
Anmeldung Praxis Dr. Stillenmunkes, Tel.: 089 936600 oder 934942
Angebotene Leistung Erkrankungen aus dem Fachgebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (VH00)
Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden nach Vereinbarung
Anmeldung Praxis Drs. Stierlen/Drobik, Tel.: 089 1665055
Anmeldung Praxis Dr. Stillenmunkes, Tel.: 089936600 oder 934942
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (VH00)
B-13.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-300
10
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des
Kehlkopfes
2
5-216
9
Operatives Einrichten (Reposition) eines Nasenbruchs
3
5-215
6
Operation an der unteren Nasenmuschel
4
1-502
≤5
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Muskeln bzw. Weichteilen durch operativen Einschnitt
5
5-185
≤5
Operative Formung bzw. wiederherstellende Operation am äußeren
Gehörgang
6
5-194
≤5
Operativer Verschluss des Trommelfells (Typ I)
7
5-202
≤5
Operativer Einschnitt in den Warzenfortsatz bzw. das Mittelohr
8
5-211
≤5
Operativer Einschnitt in die Nase
9
5-214
≤5
Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der Nasenscheidewand
10
5-285
≤5
Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer Wucherungen
(ohne Entfernung der Gaumenmandeln)
B-13.10
Umgangssprachliche Bezeichnung
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
www.dritter-orden.de
Nein
Seite 166 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-13.11
Apparative Ausstattung

HNO-Behandlungseinrichtung und OP-Ausstattung (AA00)

Operationsmikroskop (AA00)

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik

Laser (AA20)

Shaver (AA00)

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall
B-13.12
Personelle Ausstattung
B-13.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
3,0
Fachexpertise der Abteilung

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (AQ18)

Allergologie (ZF03)

Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (AQ19)

Schlafmedizin (ZF39)

Naturheilverfahren (ZF27)
B-13.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
Das Pflegepersonal wird bei der Klinik für Allgemein- sowie Unfall- und Wiederherstellungschirurgie gezählt und ist daher hier nicht aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
Die Fachexpertise des Pflegepersonals wird bei der Klinik für Allgemein- sowie Unfall- und Wiederherstellungschirurgie dargestellt.
B-13.12.3
Spezielles therapeutisches Personal
Das spezielle therapeutische Personal wird bei der Klinik für Allgemein- sowie Unfall- und Wiederherstellungschirurgie dargestellt.
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Seite 167 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-14
Belegärzte für HNO-Heilkunde (Kinder)
B-14.1 Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Belegärzte für HNO-Heilkunde (Kinder)
Art:
Belegabteilung
Chefärzte:
Dr. Sigrid Reinhardt
Dr. Stefan Tauber
Dr. Uta Geiger
Ansprechpartner:
Anmeldung Dr. Reinhardt: Tel. 089 592649
Anmeldung Drs. Tauber/Geiger: Tel. 089 1417788
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.hnopraxis-muenchen.de
www.dritter-orden.de
B-14.2 Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des äußeren Ohres (VH01)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Mittelohres und des Warzenfortsatzes (VH02)

Mittelohrchirurgie (VH04)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Innenohres (VH03)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen (VH10)

Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres (VH06)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Kehlkopfes (VH16)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Mundhöhle (VH14)

Sonstige Krankheiten der oberen Atemwege (VH09)
B-14.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-14.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Drs. Tauber/Geiger, 089 1417788
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Dr. Reinhardt, 089 592649

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.
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Qualitätsbericht 2008

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-14.5 Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 132
Abb.: Moderne Bildgebungsverfahren - Sehen, was sonst verborgen bleibt
B-14.6 Diagnosen nach ICD
B-14.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
J35
104
Anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw. Rachenmandeln
2
J34
13
Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen
3
Q17
≤5
Angeborene Fehlbildung des Ohres
4
J36
≤5
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) in Umgebung der
Mandeln
5
Q38
≤5
Angeborene Fehlbildung der Zunge, des Mundes bzw. des Rachens
6
T81
≤5
Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen
7
H61
≤5
Krankheit der Ohrmuschel bzw. des Gehörgangs
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 169 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
8
H65
≤5
Nichteitrige Mittelohrentzündung
9
R04
≤5
Blutung aus den Atemwegen
10
S02
≤5
Knochenbruch des Schädels bzw. der Gesichtsschädelknochen
B-14.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den Top-ICD enthalten.
B-14.7 Prozeduren nach OPS
B-14.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-202
26
Operativer Einschnitt in den Warzenfortsatz bzw. das Mittelohr
2
5-282
26
Operative Entfernung von Gaumen- und Rachenmandeln
3
5-985
26
Operation unter Verwendung von Laserinstrumenten
4
5-215
21
Operation an der unteren Nasenmuschel
5
5-184
8
Operative Korrektur abstehender Ohren
6
1-610
≤5
Untersuchung des Kehlkopfs durch eine Spiegelung
7
5-200
≤5
Operativer Einschnitt in das Trommelfell
8
5-259
≤5
Operation an der Zunge
9
5-285
≤5
Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer Wucherungen
(ohne Entfernung der Gaumenmandeln)
10
8-171
≤5
Behandlung durch Spülung (Lavage) des Ohres
11
5-210
≤5
Operative Behandlung bei Nasenbluten
12
5-211
≤5
Operativer Einschnitt in die Nase
13
5-983
≤5
Erneute Operation
14
1-611
≤5
Untersuchung des Rachens durch eine Spiegelung
15
5-181
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des
äußeren Ohres
16
5-201
≤5
Entfernung eines Paukenröhrchens aus der Ohrtrompete
17
5-212
≤5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe der
Nase
18
5-216
≤5
Operatives Einrichten (Reposition) eines Nasenbruchs
19
5-280
≤5
Operative Eröffnung bzw. Ableitung eines im Rachen gelegenen eitrigen Entzündungsherdes (Abszess) von der Mundhöhle aus
20
5-281
≤5
Operative Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie ohne
Adenotomie)
21
5-289
≤5
Operation an Gaumen- bzw. Rachenmandeln
22
5-893
≤5
Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 170 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an Haut oder Unterhaut
23
5-984
≤5
Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen, z. B.
Lupenbrille, Operationsmikroskop
24
8-500
≤5
Behandlung einer Nasenblutung durch Einbringen von Verbandsstoffen (Tamponade)
B-14.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den Top-OPS enthalten.
B-14.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Kassenarztsprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung:
Dr. Reinhardt, Tel.: 089 592649, Drs. Tauber/Geiger, Tel.: 089 1417788
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (VH00)
Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung:
Dr. Reinhardt, Tel.: 089 592649, Drs. Tauber/Geiger, Tel.: 089 1417788
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (VH00)
B-14.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-285
248
Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer Wucherungen
(ohne Entfernung der Gaumenmandeln)
2
5-202
174
Operativer Einschnitt in den Warzenfortsatz bzw. das Mittelohr
3
5-200
116
Operativer Einschnitt in das Trommelfell
4
5-215
55
Operation an der unteren Nasenmuschel
5
5-985
48
Operation unter Verwendung von Laserinstrumenten
6
5-194
24
Operativer Verschluss des Trommelfells (Typ I)
7
5-640
11
Operation an der Vorhaut des Penis
8
5-281
9
Operative Entfernung der Gaumenmandeln (ohne Entfernung der
Rachenmandel) - Tonsillektomie ohne Adenotomie
9
8-171
9
Behandlung durch Spülung (Lavage) des Ohres
10
5-184
7
Operative Korrektur abstehender Ohren
www.dritter-orden.de
Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 171 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-14.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
B-14.11
Nein
Apparative Ausstattung

HNO-Behandlungseinrichtung und OP-Ausstattung (AA00)

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik

Laser (AA20)

Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall
B-14.12
Personelle Ausstattung
B-14.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
2,0
Fachexpertise der Abteilung

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (AQ18)

Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (AQ19)

Allergologie (ZF03)

Naturheilverfahren (ZF27)

Schlafmedizin (ZF39)
B-14.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
Das Pflegepersonal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie gezählt und ist daher hier nicht aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
Die Fachexpertise des Pflegepersonals wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
B-14.12.3
Spezielles therapeutisches Personal
Das spezielle therapeutische Personal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
www.dritter-orden.de
Seite 172 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-15
Belegärzte für Kinderchirurgie
B-15.1 Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Belegärzte für Kinderchirurgie
Art:
Belegabteilung
Chefärzte:
Dr. Axel Kohler
Dr. Axel Trammer
Ansprechpartner:
Anmeldung Dr. Kohler: Tel. 089 6417841
Anmeldung Dr. Trammer: Tel. 089 85699383
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.kinderchirurgie-muenchen.de,
www.kinderchirurgie-gruenwald.de
www.kinderchirurgie-wuermtal.de
www.dritter-orden.de
B-15.2 Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Harnsystems (VU05)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Urogenitalsystems (VU07)

Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut (VD04)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Hautanhangsgebilde (VD09)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und Unterhaut (VD10)

Spezialsprechstunde (VC58)
B-15.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-15.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Dr. Kohler: 089 6417841
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Dr. Trammer: 089 85699383

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
www.dritter-orden.de
Seite 173 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-15.5 Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 2
B-15.6 Diagnosen nach ICD
B-15.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
K40
≤5
B-15.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Leistenbruch (Hernie)
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den Top-ICD enthalten.
B-15.7 Prozeduren nach OPS
B-15.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-913
≤5
Entfernung oberflächlicher Hautschichten
2
1-661
≤5
Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase durch eine Spiegelung
3
5-895
≤5
Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut
bzw. Unterhaut
B-15.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den Top-OPS enthalten.
B-15.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Kassenarztsprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung:
Dr. Kohler, Tel.: 089 6417841; Dr. Trammer, Tel.: 089 85699383
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachbereich Kinderchirurgie (VC00)
Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung:
Dr. Kohler, Tel.: 089 6417841; Dr. Trammer, Tel.: 089 85699383
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachbereich Kinderchirurgie (VC00)
www.dritter-orden.de
Seite 174 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-15.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-640
9
B-15.10
Umgangssprachliche Bezeichnung
Operation an der Vorhaut des Penis
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
B-15.11
Nein
Apparative Ausstattung

Kinderchirurgische OP-Ausstattung (AA00)

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik
B-15.12
Personelle Ausstattung
B-15.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
2,0
Fachexpertise der Abteilung

Kinderchirurgie (AQ09)

Allgemeine Chirurgie (AQ06)
B-15.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
Das Pflegepersonal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie gezählt und ist daher hier nicht aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
Die Fachexpertise des Pflegepersonals wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
B-15.12.3
Spezielles therapeutisches Personal
Das spezielle therapeutische Personal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
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Seite 175 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-16
Belegärzte für Kinderorthopädie
B-16.1 Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Belegärzte für Kinderorthopädie
Art:
Belegabteilung
Chefärzte:
Dr. Robert Kipping
Dr. Konrad Scheuerer
Prof. Dr. Johannes Hamel
Ansprechpartner:
Anmeldung Drs. Kipping/Scheuerer: Tel. 089 89820200
Anmeldung Prof. Dr. Hamel: Tel. 089 55251110
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.dritter-orden.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.orthopraxis.de
www.orthopaediepraxen.de
www.dritter-orden.de
B-16.2 Versorgungsschwerpunkte

Kinderorthopädie (VO12)
Hüftdysplasien
Klumpfuß

Spezialsprechstunde (VO13)
Kinderorthopädie
B-16.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-16.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Drs. Kipping/Scheuerer, 089 89820200
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis Prof. Dr. Hamel, 089 55251110

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-16.5 Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 42
www.dritter-orden.de
Seite 176 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-16.6 Diagnosen nach ICD
B-16.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
Q66
18
Angeborene Fehlbildung der Füße (Pes equinovarus congenitus,
Pes planus congenitus)
2
M21
11
Nicht angeborene Verformungen von Armen bzw. Beinen (Genu valgus, X-Beine, Plattfuß)
3
Q65
6
Angeborene Fehlbildung der Hüfte (Hüftdysplasie)
4
Q69
≤5
Angeborene Fehlbildung der Hand bzw. des Fußes mit Bildung überzähliger Finger bzw. Zehen (Polydaktylie)
5
M23
≤5
Schädigung von Bändern bzw. Knorpeln des Kniegelenkes (Meniskusganglion)
6
M67
≤5
Gelenkhaut- bzw. Sehnenkrankheit (Achillessehnenverkürzung)
7
S42
≤5
Knochenbruch im Bereich der Schulter bzw. des Oberarms
8
S83
≤5
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung des Kniegelenkes bzw.
seiner Bänder
9
T79
≤5
Bestimmte Frühkomplikationen eines Unfalls wie Schock, Wundheilungsstörungen oder verlängerte Blutungszeiten
B-16.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den Top-ICD enthalten.
B-16.7 Prozeduren nach OPS
B-16.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-854
33
Wiederherstellende Operation an Sehnen
2
8-310
32
Aufwändiger Gipsverband
3
5-786
17
Operative Befestigung von Knochenteilen z. B. bei Brüchen mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten
4
5-781
14
Operative Durchtrennung von Knochengewebe zum Ausgleich von
Fehlstellungen
5
5-800
12
Erneute operative Begutachtung und Behandlung nach einer Gelenkoperation
6
5-809
6
Offene Gelenkoperation
7
5-783
≤5
Operative Entnahme von Knochengewebe zu Verpflanzungszwecken
8
5-787
≤5
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen
z. B. bei Brüchen verwendet wurden
9
5-829
≤5
Operation zur Sicherung oder Wiederherstellung der Gelenkfunktion
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Umgangssprachliche Bezeichnung
Seite 177 von 219
Qualitätsbericht 2008
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
10
5-782
≤5
B-16.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Operative Entfernung von erkranktem Knochengewebe
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den Top-OPS enthalten.
B-16.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Kassenarztsprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Sprechstunden nach Vereinbarung
Anmeldung Praxis Drs. Kipping/Scheuerer: Tel. 089 89820200
Anmeldung Prof. Dr. Hamel: Tel. 089 55251110
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet der Kinderorthopädie (VO00)
D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz
Ambulanzart
D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz (AM09)
Kommentar
Sprechstunden nach Vereinbarung
Anmeldung Praxis Drs. Kipping/Scheuerer: Tel. 089 89820200
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet der Kinderorthopädie (VO00)
Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden nach Vereinbarung
Anmeldung Praxis Drs. Kipping/Scheuerer: Tel. 089 89820200
Anmeldung Prof. Dr. Hamel: Tel. 089 55251110
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachgebiet der Kinderorthopädie (VO00)
B-16.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V werden nicht erbracht.
B-16.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Ja
Stationäre BG-Zulassung:
B-16.11
Ja
Apparative Ausstattung

Chirurgisch-orthopädische OP-Ausstattung (AA00)

Universal-Akkumaschinensystem Colibri (AA00)
Mit verschiedenen Aufsätzen

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik
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Qualitätsbericht 2008
B-16.12
Personelle Ausstattung
B-16.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
3,0
Fachexpertise der Abteilung

Orthopädie (AQ61)

Orthopädie und Unfallchirurgie (AQ10)

Orthopädische Rheumatologie (ZF29)

Spezielle Orthopädische Chirurgie (ZF41)

Sportmedizin (ZF44)

Zertifikat Fußchirurgie (D.A.F) (ZF00)
B-16.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
Das Pflegepersonal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie gezählt und ist daher hier nicht aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
Die Fachexpertise des Pflegepersonals wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
B-16.12.3
Spezielles therapeutisches Personal
Das spezielle therapeutische Personal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
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Seite 179 von 219
Qualitätsbericht 2008
B-17
Belegarztklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Erwachsene)
B-17.1 Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Belegarztklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Erwachsene)
Art:
Belegabteilung
Chefärzte:
Prof. Dr. Dr. Heinz Kniha
Dr. Michael Gahlert
Ansprechpartner:
Anmeldung: Tel. 089 2366800
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.knihagahlert.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.knihagahlert.de
www.dritter-orden.de
B-17.2 Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Zähne (VZ08)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Zahnhalteapparates (VZ09)

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Mundhöhle (VZ05)

Operationen an Kiefer- und Gesichtsschädelknochen (VZ14)

Dentale Implantologie (VZ03)

Endodontie (VZ11)

Dentoalveoläre Chirurgie (VZ04)

Ästhetische Zahnheilkunde (VZ02)

Kraniofaziale Chirurgie (VZ13)

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie (VZ15)
B-17.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
B-17.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis, 089 2366800

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
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Qualitätsbericht 2008
B-17.5 Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 39
B-17.6 Diagnosen nach ICD
B-17.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
K08
39
B-17.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Krankheit der Zähne bzw. des Zahnhalteapparates
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den Top-ICD enthalten.
B-17.7 Prozeduren nach OPS
B-17.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-783
43
Operative Entnahme von Knochengewebe zu Verpflanzungszwecken
2
5-774
22
Wiederherstellende Operation bzw. Vergrößerung des Oberkieferknochens
3
5-784
19
Operative Verpflanzung bzw. Umlagerung von Knochengewebe
4
5-779
16
Operation an Kiefergelenk bzw. Gesichtsschädelknochen
5
5-241
≤5
Operative Korrektur des Zahnfleisches
B-17.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den Top-OPS enthalten.
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Qualitätsbericht 2008
B-17.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Kassenarztsprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 2366800
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachbereich Zahnheilkunde/Mund-KieferGesichtschirurgie (VZ00)
Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 2366800
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachbereich Zahnheilkunde/Mund-KieferGesichtschirurgie (VZ00)
B-17.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
5-241
≤5
Operative Korrektur des Zahnfleisches
2
5-245
≤5
Zahnfreilegung
B-17.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
B-17.11
Nein
Apparative Ausstattung

Zahnarztbehandlungseinrichtung (AA00)

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik
B-17.12
Personelle Ausstattung
B-17.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
1,0
Fachexpertise der Abteilung

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (AQ40)

Oralchirurgie (AQ66)

Zahnmedizin (AQ64)
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Qualitätsbericht 2008
B-17.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
Das Pflegepersonal wird bei der Klinik für Unfallund Wiederherstellungschirurgie gezählt und ist
daher hier nicht aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
Die Fachexpertise des Pflegepersonals wird bei der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
dargestellt.
B-17.12.3
Spezielles therapeutisches Personal

Zahnmedizinischer Fachangestellter und Zahnmedizinische Fachangestellte/Dentalhygieniker
und Dentalhygienikerin/ Zahnmedizinischer Prophylaxeassistent und Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (SP49)

Zahntechniker und Zahntechnikerin (SP50)

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal (SP43)

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02)
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Qualitätsbericht 2008
B-18
Belegarztklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Kinder)
B-18.1 Allgemeine Angaben
Fachabteilung:
Belegarztklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Kinder)
Art:
Belegabteilung
Chefärzte:
Prof. Dr. Dr. Eberhardt Fischer-Brandies
Dr. Dr. Thomas Wiedemann
Ansprechpartner:
Anmeldung: Tel. 089 76975550
Hausanschrift:
Menzinger Str. 44
80638 München
Telefon:
Fax:
089 1795-0
089 1795-1773
Internet:
E-Mail:
www.fischer-brandies.de
[email protected]
Weitere Informationen bekommen Sie hier:
www.fischer-brandies.de
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B-18.2 Versorgungsschwerpunkte

Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen
oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)
z. B. sprechverbessernde Eingriffe bei Gaumenspalten

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes (VC32)
Kieferbruchbehandlung
Narbenkorrekturen

Rekonstruktive Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich (VH21)
Knochenverpflanzungen zum Kieferaufbau für Implantatversorgung

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Zahnhalteapparates (VZ09)
Diagnostik und Therapie von Zahnerkrankungen, auch Implantationen

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Mundhöhle (VZ05)
Behandlungen von Entzündungen und Geschwülsten im Bereich des Kiefers, der Kiefernhöhle, des
Mundes und des Gesichtes

Operationen an Kiefer- und Gesichtsschädelknochen (VZ14)
B-18.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Tagesklinik (MP00)

Fachabteilungsübergreifende Angebote des Klinikums Dritter Orden (MP00)
(Siehe unter Kapitel A-9)
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Qualitätsbericht 2008
Abb.: Stationsübergabe
B-18.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Annahme von Rückmeldungen (Anerkennung, Ideen, Kritik) (SA00)
Telefonische Kontaktaufnahme über die Praxis, 089 76975550

Großzügige Besuchszeiten (SA00)
Die Besuchszeiten sind nicht eingeschränkt. Wir bitten aber um Rücksprache mit dem Pflegepersonal bei außergewöhnlich frühen oder späten Besuchen.

Fachabteilungsübergreifende Serviceangebote des Klinikums Dritter Orden (SA00)
(Siehe unter Kapitel A-10)
B-18.5 Fallzahlen
Vollstationäre Fallzahl: 3
B-18.6 Diagnosen nach ICD
B-18.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD-10
Absolute
Fallzahl
1
Q35
≤5
B-18.6.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Gaumenspalte
Weitere Kompetenzdiagnosen
Die Kompetenzdiagnosen sind bereits bei den Top-ICD enthalten.
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Qualitätsbericht 2008
B-18.7 Prozeduren nach OPS
B-18.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-275
6
Operative Korrektur des harten Gaumens - Palatoplastik
2
5-200
≤5
Operativer Einschnitt in das Trommelfell
B-18.7.2
Umgangssprachliche Bezeichnung
Weitere Kompetenzprozeduren
Die Kompetenzprozeduren sind bereits bei den Top-OPS enthalten.
B-18.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Kassenarztsprechstunde
Ambulanzart
Sonstige Art der Ambulanz (AM00)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 76975550
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachbereich Zahnheilkunde/Mund-KieferGesichtschirurgie (VZ00)
Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung: 089 76975550
Angebotene Leistung
Erkrankungen aus dem Fachbereich Zahnheilkunde/Mund-KieferGesichtschirurgie (VZ00)
B-18.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS-301
Absolute
Fallzahl
1
5-231
67
Operative Zahnentfernung durch Eröffnung des Kieferknochens
2
5-245
≤5
Zahnfreilegung
3
5-241
≤5
Operative Korrektur des Zahnfleisches (Gingivaplastik)
4
5-242
≤5
Operation am Zahnfleisch (Kürretage, Gingivektomie)
5
5-243
≤5
Operative Entfernung von krankhaft verändertem Kieferknochen infolge einer Zahnkrankheit
6
5-235
≤5
Wiedereinsetzen, Verpflanzung, Einpflanzung bzw. Stabilisierung
eines Zahnes (Retransplantation, Transplantation u. a.)
7
5-244
≤5
Operative Korrektur des Kieferkammes bzw. des Mundvorhofes
(Alveolarkamm-, Vestibulumplastik)
8
5-249
≤5
Operation oder andere Maßnahme an Gebiss, Zahnfleisch bzw.
Zahnfächern
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Umgangssprachliche Bezeichnung
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Qualitätsbericht 2008
B-18.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein
Stationäre BG-Zulassung:
B-18.11
Nein
Apparative Ausstattung

Zahnarztbehandlungseinrichtung (AA00)

Hochfrequenzthermotherapiegerät (AA18)
Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik
B-18.12
Personelle Ausstattung
B-18.12.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
1,0
Fachexpertise der Abteilung

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (AQ40)

Zahnmedizin (AQ64)
B-18.12.2
Pflegepersonal
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
Anzahl
Ausb.dauer
Kommentar
0,0
3 Jahre
Das Pflegepersonal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie gezählt und ist daher hier nicht aufgeführt.
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung
Die Fachexpertise des Pflegepersonals wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
B-18.12.3
Spezielles therapeutisches Personal
Das spezielle therapeutische Personal wird bei der Klinik für Kinderchirurgie dargestellt.
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Qualitätsbericht 2008
C
Qualitätssicherung
C-1
Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach §137
Abs.1 Satz 3 Nr.1 SGB V (BQS-Verfahren)
Diese Angaben werden wegen gesetzlicher Vorgaben zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
C-2
Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß §112 SGB V
Über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene keine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart.
C-3
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen
(DMP) nach § 137f SGB V
Das Klinikum Dritter Orden nimmt derzeit nicht an DMP-Programmen teil.
C-4





Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung
Prospektive multizentrische Beobachtungsstudie von Patienten mit Rektum-Karzinom (Primärtumor)
bei Elektivoperation durch das Institut für Qualitätssicherung in der operativen Medizin gGmbH an
der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
Bayerische Neonatalerhebung mit deskriptiver Neonatalstatistik durch die Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung (BAQ)
Infektionssurveillance bei Frühgeborenen mit Geburtsgewicht unter 1500 g (NEOKISS)
Konstanzprüfungen in der Radiologie
Ringversuche bei Laboruntersuchungen
C-5
Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V
Komplexe Eingriffe am Organsystem Pankreas
Mindestmenge
10
Erbrachte Menge
6
Ausnahmetatbestand
Aufbau eines neuen Leistungsbereiches
Knie-TEP
Mindestmenge
50
Erbrachte Menge
119
C-6

Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur
Qualitätssicherung nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V [neue Fassung]
(„Strukturqualitätsvereinbarung“)
Vereinbarung über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Versorgung von Früh- und Neugeborenen – Perinatalzentrum LEVEL 1 (CQ05)
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Qualitätsbericht 2008
D
Qualitätsmanagement
D-1
Qualitätspolitik
D-1.1 Leitbild
Nach der erstmaligen Veröffentlichung des Leitbildes für die Kliniken des Dritten Ordens in 2002 erhielten die Mitarbeiter Anfang Jahr 2008 die Möglichkeit, Passagen zu bewerten und Änderungsvorschläge
einzubringen. Eine Arbeitsgruppe aktualisierte im November 2008 einzelne Formulierungen.
In der Überarbeitung wurde deutlich, dass der formulierte Wertekonsens einen Anspruch für das tägliche
Tun darstellt und auftretende Abweichungen kritisch reflektiert werden müssen.
Leitbild der Kliniken des Dritten Ordens
Werte und Anspruch für unser gemeinsames tägliches Tun
PRÄAMBEL
Die Kliniken des Dritten Ordens in München und Passau leisten auf der Grundlage des christlichen
Glaubens einen wesentlichen Beitrag zur regionalen und überregionalen Gesundheitsversorgung nach
dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei stehen die Patientinnen und Patienten im
Zentrum unseres Handelns - unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung.
Besonderen Wert legen wir dabei auf persönliche und fürsorgliche Zuwendung.
Wir treten ein für die Würde des Menschen in jeder Lebensphase.
PATIENTINNEN UND PATIENTEN
Das Vertrauen, das uns unsere Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige entgegenbringen,
ist Grundlage unserer beruflichen Existenz. Allen Patientinnen und Patienten begegnen wir mit Respekt
und Wertschätzung. Wir informieren, sind offen für Fragen, beraten, ermutigen und leisten individuelle
Unterstützung. Wo Heilung nicht möglich ist, mindern wir das Leiden, trösten wir und begleiten das Sterben. Um die Qualität der Versorgung kontinuierlich zu verbessern, legen wir Wert auf fach- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit und ständige Fort- und Weiterbildung. Wir ergänzen unsere
Kompetenz durch enge Kooperation mit anderen Kliniken und Institutionen. Persönliche Zuwendung halten wir für ebenso selbstverständlich wie die Nutzung modernster Medizintechnik.
MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Unser Umgang ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Loyalität, Offenheit, Anerkennung und
konstruktiver Konfliktkultur. Unsere Führungskräfte verpflichten sich zu kooperativer Führung. Durch umfassende Personalentwicklung gewährleisten wir eine hohe Qualität unserer Arbeit. Dabei berücksichtigen wir die persönlichen Ziele, Fähigkeiten und Interessen des Einzelnen. Gemeinsam schaffen wir die
Voraussetzungen für attraktive und sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze. Wir legen Wert auf wirtschaftliches Handeln und sorgsamen Umgang mit uns anvertrauten Ressourcen. Wir achten die Umwelt
als Teil der Schöpfung, sie zu erhalten ist uns ein verpflichtendes Anliegen. Jeder Einzelne prägt durch
sein Auftreten das Bild unserer Kliniken. Als Mitglied der Dienstgemeinschaft ist jede Mitarbeiterin und
jeder Mitarbeiter für die Umsetzung des Leitbildes verantwortlich.
PARTNER
All unseren Partnern begegnen wir fair und offen. Mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, anderen Kliniken und sonstigen medizinischen und sozialen Einrichtungen arbeiten wir eng zusammen und
pflegen einen guten Kontakt. Wir informieren sie zeitnah und unterstützen sie zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten. Fördervereine und Selbsthilfegruppen sind für uns wichtige und wertvolle Ansprechpartner, die uns dabei unterstützen, den Bedürfnissen bestimmter Patientengruppen noch besser
gerecht zu werden. Mit den von den Kostenträgern zur Verfügung gestellten Mitteln gehen wir verantwortungsvoll um. Wir sind bereit, mit unseren Partnern Kooperationen einzugehen, die den Patientinnen
www.dritter-orden.de
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Qualitätsbericht 2008
und Patienten nutzen und wirtschaftlich sinnvoll sind. Den Industriepartnern begegnen wir zuverlässig
und aufgeschlossen und sind an langfristigen Beziehungen interessiert.
Abb.: Unser Anspruch im Leitbild: Für jeden sichtbar
D-1.2 Führungsgrundsätze
Parallel zum Leitbild bestehen Führungsgrundsätze für das Miteinander. In Fortbildungsveranstaltungen
für Führungskräfte werden diese Grundsätze und sich daraus ergebende Handlungsempfehlungen konkretisiert.
Führungsgrundsätze der Kliniken des Dritten Ordens
PRÄAMBEL
Gemäß dem Leitbild unserer Krankenhäuser verpflichten sich alle Führungskräfte auf einen kooperativen Führungsstil. Um eine möglichst hohe Führungsqualität zu gewährleisten, werden die nachfolgenden Führungsgrundsätze von allen Führungskräften beachtet und umgesetzt.
MENSCHENBILD UND WERTSCHÄTZUNG
In unseren Krankenhäusern ist der Umgang miteinander geprägt von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung. Das gegenseitige Vertrauen in die Motivation und in das Verantwortungsbewusstsein aller
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Basis unserer Dienstgemeinschaft.
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Qualitätsbericht 2008
LOYALITÄT
Die Führungskraft ist aufgrund ihrer Position in besonderem Maße dem Krankenhaus verbunden. Sie
vertritt die Interessen des Krankenhauses nach innen und außen und arbeitet konstruktiv an der Entwicklung und Verwirklichung der Zielsetzung des Hauses mit. Entscheidungen, die von der Krankenhausleitung bzw. mehrheitlich in den entsprechenden Gremien getroffen wurden, werden von der Führungskraft mitgetragen und umgesetzt.
KOMMUNIKATION
Die Führungskräfte pflegen den Meinungsaustausch mit dem Ziel der gegenseitigen Information, der
Vorbereitung von Entscheidungen und der Weiterentwicklung des Team-Geistes. Die regelmäßige unaufgeforderte sachliche und ausreichende Unterrichtung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Pflicht.
Führungskräfte tragen eine hohe Mitverantwortung für eine offene Gesprächsatmosphäre in der Lob und
Kritik auch am eigenen Verhalten möglich ist. Eine wichtige Grundlage für eine gute Kommunikation ist
Selbstkritik.
KONFLIKTKULTUR
Die Auseinandersetzung um unterschiedliche sachliche Positionen ist eine wesentliche Voraussetzung
zur inhaltlichen Weiterentwicklung und zur Vorbereitung von Entscheidungen. Die Achtung vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer abweichenden Meinung ist Grundlage einer hoch entwickelten Konfliktkultur. In diesem Sinne werden Auseinandersetzungen immer direkt und niemals über Dritte ausgetragen. Dies geschieht in sachlicher und konstruktiver Weise, ziel- und lösungsorientiert. In Fällen, in denen die Beteiligten die Regeln der Konfliktkultur verletzen, ist die zuständige Führungskraft verpflichtet,
sich einzuschalten.
ANERKENNUNG UND KRITIK
Gute Arbeitsleistungen, vorbildlicher sowie besonderer Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von der Führungskraft anlassbezogen und zeitnah in anerkennender Weise hervorgehoben. Ebenso
wie es Lob gibt, gibt es einen Anspruch auf Kritik durch die Führungskraft. Kritik wird zeitnah grundsätzlich im vertraulichen Vier-Augen-Gespräch vorgetragen und bezieht sich auf Leistungsmängel, Fehler
oder nicht akzeptables Verhalten. Einziger Zweck des Kritikgespräches ist es, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge einzuleiten. Dabei sind alle Beteiligten für ein sachliches und faires Gesprächsklima
verantwortlich.
ZIELSETZUNG
Die Führungskraft setzt unter Beteiligung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ziele. Die Entwicklung,
Festlegung und Überprüfung ist eine vordringliche Führungsaufgabe. Ziele sind Maßstab und Orientierung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst und bilden die Grundlage für die Beurteilung der Arbeitsleistung.
DELEGATION
Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung werden dauerhaft oder zeitlich begrenzt übertragen und ergebnisorientiert überprüft. Innerhalb des delegierten Verantwortungsbereiches handeln die Verantwortlichen selbständig und eigenverantwortlich, die Führungskraft greift dabei nur in Ausnahmesituationen
lenkend ein.
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Qualitätsbericht 2008
MITARBEITERGESPRÄCH
In maximal jährlichen Abständen findet zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der verantwortlichen Führungskraft ein Mitarbeitergespräch statt. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat ein Recht
darauf und kann es einfordern. Jede Führungskraft bietet es verbindlich an. Diese Aufgabe kann ganz
oder teilweise delegiert werden. Dieses Führungsinstrument dient dazu, die Ziele des Krankenhauses
und der Station oder des Bereiches mit den beruflichen und privaten Zielen der Mitarbeiterin oder des
Mitarbeiters in Übereinstimmung zu bringen. Inhaltlich geht es um die beiderseitige Einschätzung der
bisherigen Tätigkeit und Vereinbarung von Zielen. Wichtige und notwendige Themen sind außerdem: die
Qualität der Zusammenarbeit, die Arbeitszufriedenheit, die Entwicklungsmöglichkeiten und der Fortbildungsbedarf. Näheres regelt der Leitfaden zum Mitarbeitergespräch.
TEAMGESPRÄCHE
Es ist das Ziel aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch der Führungskräfte, regelmäßig zu einem
Teamgespräch zusammenzukommen. Die Häufigkeit und Dauer regelt sich nach der Besonderheit der
Abteilung, Station oder des Bereiches. Hierbei sollten sowohl die positiven als auch negativen Aspekte
und Erfahrungen der letzten Zeit personengebunden angesprochen werden. Nach einer zusammenfassenden Einführung durch die Führungskraft, erhalten in Folge alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die
Möglichkeit, persönliche Erfahrungen, Ansichten und Probleme sowie Verbesserungsvorschläge anzubringen.
FÖRDERUNGS- UND FÜRSORGEPFLICHT DER FÜHRUNGSKRAFT
Die Führungskraft fördert die fachliche Qualifikation und die Selbständigkeit der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, damit diese ihre Aufgaben in eigener Verantwortung wahrnehmen können. Sie stellt dies auf
Basis des genehmigten Budgets für Fort- und Weiterbildung durch entsprechende Fortbildungsangebote
sicher. Die Führungskraft ermutigt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anregungen und Vorschläge zu
machen und schenkt den Ideen Beachtung. Es liegt in der Fürsorgepflicht der Führungskraft, dauerhafte
Über- und Unterforderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vermeiden. Auf außergewöhnliche Belastungssituationen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch umfassende Information vorbereitet
und durch Bereitstellung notwendiger Hilfen unterstützt. In der Sorge um das Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lässt die Führungskraft Raum für persönliche Belange und Probleme. Sie wird
im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten einen Ausgleich zwischen betrieblichen Notwendigkeiten
und persönlichen Bedürfnissen anstreben.
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Qualitätsbericht 2008
D-2
Qualitätsziele
Qualitätsziele spielen im Klinikum Dritter Orden in mehrfacher Hinsicht eine Rolle.
Teilnehmer Strategieklausurtagung 2009
D-2.1 Strategieklausurtagung des Klinikums Dritter Orden
Bei den seit 2005 jährlich stattfindenden Strategieklausurtagungen des Klinikums Dritter Orden jeweils
zu Beginn des Kalenderjahres erfolgt ein ausführlicher Rückblick auf das vergangene Jahr mit der Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung, den Leistungszahlen, einer Mitbewerberanalyse sowie der
Diskussion aktueller Themen. Für die Impulsreferate werden in der Regel ein bis zwei externe Referenten eingeladen. Außerdem erfolgt eine Festlegung der Jahresthemen für die Weiterentwicklung des Klinikums Dritter Orden und seine zukünftige Positionierung im Gesundheitsmarkt.
Strategieklausurtagungen finden sowohl berufsgruppenübergreifend als auch -spezifisch statt:

Direktorium und Chefärzte

Pflegedirektion und Stationsleitungen

Verwaltung mit Abteilungsleitern und Stabsstellen
Die beherrschenden Jahresthemen bei den Strategieklausurtagungen des Klinikums auf Ebene des Direktoriums und der Chefärzte in den vergangenen zwei Jahren waren:
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Qualitätsbericht 2008
2008
2007





Gestaltung des neuen Internetauftritts
Beteiligung an einem Benchmarking-Projekt für Qualitätskennzahlen
Einführung eines Meldesystems für Fehler (CIRS)
Vorbereitung auf die Zertifizierung nach KTQ/pCC
Zertifizierung des Brustzentrums und Darmzentrums
Die Jahresthemen bilden den Rahmen für die Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte des laufenden Kalenderjahres und sind in der Regel bis zur nächsten Klausurtagung abzuarbeiten. Für die Jahre 2007
und 2008 ist dies umfassend gelungen (Siehe dazu Berichte in den Kapiteln D-3 bis D-6).
D-2.2 Zielmatrix des Klinikums Dritter Orden
Seit 2006 führt der Kaufmännische Direktor und der Leiter des Qualitätsmanagements eine Zielmatrix,
auf der alle Ziele und die daraus resultierenden Maßnahmen in einer tabellarischen Jahresübersicht zusammengefasst sind. Ausgehend von unserem Anspruch:
„Sicherung der langfristigen Existenz des Klinikums Dritter Orden
durch Wirtschaftlichkeit und Ergebnisorientierung
auf Basis unseres Leitbildes und Qualitätsmanagements“
sind jeweils mehrere Ziel- und Maßnahmenebenen definiert für die vier klassischen Perspektiven der Balanced Score Card (Innovation und Lernen, Patienten und Partner, Prozesse und Finanzen).
Die Zielerreichung wird jeweils zum Ende des Kalenderjahres bzw. vor der Aktualisierung der Zielmatrix
für das laufende Jahr überprüft und nach einem Ampelsystem markiert. Nicht erreichte Ziele werden bei
Bedarf in die Matrix des kommenden Jahres übernommen.
Die Zielmatrix wird auch bei den Informationsveranstaltungen für Führungskräfte vorgestellt und kommentiert sowie für alle Mitarbeiter im Intranet zugänglich gemacht. Damit besteht im Klinikum Dritter Orden maximale Transparenz für jeden Mitarbeiter, der sich über die operativen und strategischen Ziele
des Klinikums Dritter Orden informieren möchte.
D-2.3 Kooperationsprojekt im Krankenhauszweckverband Köln, Bonn Region - Berufsverband e. V.
Um die Etablierung konkreter Qualitätsziele oder Qualitätskennzahlen zur Prozess- und Ergebnisqualität
in den einzelnen Fachabteilungen im Klinikum Dritter Orden zu forcieren, beteiligt sich das Klinikum Dritter Orden seit 2008 an einem Kooperationsprojekt des Krankenhauszweckverbandes Köln, Bonn Region
- Berufsverband e. V. zum Indikatorenvergleich.
Die in diesem Berufsverband organisierten 159 Krankenhäuser unterschiedlicher Bettenzahl und Trägerschaft vergleichen nicht nur finanzielle Kennzahlen, sondern auch so genannte „QSR-Indikatoren“ zur
medizinischen Behandlungsqualität aus den Routinedaten der Krankenhäuser. Als Routinedaten werden
die Daten bezeichnet, die für Abrechnungs- oder statistische Zwecke erhoben werden müssen.
Erste Analysen zeigen, dass sich das Klinikum Dritter Orden beim Vergleich mit anderen Krankenhäusern gut positioniert, aber trotzdem in Zukunft große Anstrengungen unternommen werden müssen, um
bei enger werdenden finanziellen Rahmenbedingungen eine gute Patientenversorgung sicherzustellen
und dabei Erlöse zu erzielen.
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Qualitätsbericht 2008
D-3
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
D-3.1 Vom Qualitätsmanagement zur Organisationsentwicklung Ein dynamischer Prozess
Basis für die Einführung des Qualitätsmanagements im Klinikum Dritter Orden war die Klausurtagung
der Krankenhausleitung in Schondorf am 20.10.2001. In einem gemeinsamen Beschluss stimmten alle
Teilnehmer der Einführung des Qualitätsmanagements zu und bekräftigten, den Prozess mit persönlichem Engagement zu unterstützen. Den erste Schritt bildete der „Projektauftrag QM I“ mit dem Ziel der
"hausweiten Einführung eines QM-Systems bis zur Zertifizierungsreife auf der Basis von KTQ und proCumCert".
D-3.2 Stabsstelle QM und QM-Steuerkreis –
Keimzellen des Qualitätsmanagements
Die Einrichtung der „Stabsstelle Qualitätsmanagement (QM)“ mit direkter Anbindung an die Geschäftsführung erfolgte im Jahr 2002 parallel zur Etablierung des „QM-Steuerkreises“.
Der „QM-Steuerkreis“ als oberstes Lenkungsgremium des Qualitätsmanagements tagt seit 2002 viermal
im Jahr und beschließt alle Maßnahmen und Projekte zur Umsetzung des Qualitätsmanagements. Mit
der Bildung dieses interdisziplinären Gremiums, das aus dem Krankenhausdirektorium, dem Qualitätsmanagementbeauftragten des Hauses, den Qualitätskoordinatoren sowie einem Mitglied der Mitarbeitervertretung (MAV) besteht, wird gewährleistet, dass sämtliche Leitungsebenen in die Weiterentwicklung
und Umsetzung eingebunden sind.
Die Aufgaben des QM-Steuerkreises auf Grundlage der bestehenden Geschäftsordnung sind:
 Beratung über Freigabe der vom Qualitätskoordinatoren-Team vorgeschlagenen Projekte und Projektpläne (strategische Sichtweise)
 Beauftragung der Projektleiter
 Sichtung von Zwischen- und Endergebnissen der einzelnen Projektgruppen, Koordinierung der Projektgruppen und Sicherstellung des Informationsflusses
 Beratung über Freigabe von Lösungsvorschlägen, Unterstützung der Lösungsentwicklung und
-verwirklichung
 Bewertung der sich daraus ergebenden Effizienz
 Hilfestellung bei Problemen und Konflikten (Informationsvermittlung, Moderationshilfen, Konfliktbewältigung, Entscheidungen)
 Unterstützung bei der Einführung und Verankerung von Lösungsvorschlägen
 Genehmigung des Budgets für Schulungs- und Trainingsmaßnahmen sowie für Sachmittel bzw. Literatur
 Unterstützung von Befragungen jeglicher Art, von Auswertungen der Befragungen und der Unterstützung der Ergebnisse
 Aktive Information der Mitarbeiter des Krankenhauses über Projektergebnisse
D-3.3 Qualitätsbeauftragte – Förderung der Durchdringung
Durch die Einführung von „Qualitätsbeauftragten (QB)“ für die einzelnen Fachabteilungen ab 2003 wurde
die Durchdringung im Klinikum mit den konkreten Inhalten und Aufgaben des Qualitätsmanagements gefördert. Die Qualitätsbeauftragten werden von ihren vorgesetzten Führungskräften vorgeschlagen und
von der Personalabteilung für ihre Tätigkeit benannt. Ihre Aufgaben nehmen die Qualitätsbeauftragten
im Nebenamt wahr:
 Gewährleistung eines kontinuierlichen Informationsflusses zwischen QM und Bereich/Abteilung
 Teilnahme an den Treffen der Qualitätsbeauftragten (mind. vierteljährlich)
 Durchführung der regelmäßigen Revisionen der bereichs-/abteilungsbezogenen Leitfäden, Dienstanweisungen, Verfahrensanweisungen mit Aktualisierung der Dokumentenlenkung
 Überprüfung des Selbstbewertungsberichtes auf Aktualität und Mitteilung von Änderungen an die
QM-Stabsstelle
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Qualitätsbericht 2008
 Teilnahme an den regelmäßigen internen QM-Schulungen/Fortbildungen (Fortbildungskalender)
 Aktualisierung des Qualitätsmanagementordners des Bereiches/der Abteilung
 Initiierung und Mitwirkung bei der Planung, Durchführung und Umsetzung von bereichs/abteilungsbezogenen Projekten
 Regelmäßiger Kontakt mit den Qualitätskoordinatoren und Weitergabe aller qualitätsrelevanten Informationen
Der Kreis der Qualitätsbeauftragten wurde Anfang 2009 um weitere wichtige – nicht in der direkten Patientenversorgung tätige Bereiche erweitert - und die Aufgaben der Qualitätsbeauftragten ergänzt:






Unterstützung bei der Erstellung des Qualitätsberichts
Umsetzung der Dokumentenlenkung
Informationsweitergabe zu QM-Themen in den Kliniken bzw. den Bereichen
Unterstützung bei Erhebungen zur Strategischen Personalentwicklung
Evaluation der Ergebnisse aus den Befragungen und Erhebungen
Aktualisierung der Handzeichenliste in Kombination mit der Telefonliste
Die Qualitätsbeauftragten stellen ein wichtiges Bindeglied dar in der Vermittlung der QM-Philosophie vor
Ort und der Integration in die tägliche Arbeit. Bevor Neuerungen und Veränderungen im QM-System des
Klinikums Dritter Orden entschieden und umgesetzt werden, sollen die Qualitätsmanagementbeauftragten ihre Wünsche und Vorschläge einbringen können sowie die erarbeiteten Konzepte auf Realisierbarkeit prüfen. Unverändert sind die Führungskräfte für die Handhabung des Qualitätsmanagements in ihrem Bereich verantwortlich. Die Qualitätsbeauftragten wirken hier unterstützend mit.
D-3.4 Zertifizierung nach KTQ/proCumCert – Ein langer Weg zur QM-Darlegung
Nach der Auswahl eines geeigneten Beratungsunternehmens wurde die QM-Einführung extern begleitet.
Als Vorbereitung auf die geplante Zertifizierung erfolgt im Juli 2006 eine Probevisitation. Die erkannten
Verbesserungspotenziale veranlassten die Krankenhausleitung, die geplante Zertifizierung ein Jahr zu
verschieben und in einem „Projektauftrag QM II“ die notwendigen Maßnahmen zu priorisieren.
Um alle Führungskräfte des Hauses regelmäßig über die geplanten Änderungen zu informieren und Ergebnisse zu vermitteln, etablierte die Stabsstelle QM im Jahr 2006 vierteljährlich stattfindende „Informationsveranstaltungen für Führungskräfte“, deren Besuch für die Zielgruppe (Führungskräfte und Qualitätsbeauftragte) verpflichtend ist. Seit 2008 ist es jedem interessierten Mitarbeiter möglich, diese Informationsveranstaltungen zu besuchen.
Nach umfangreicher Vorbereitung erfolgte im Dezember 2007 die Zertifizierung nach KTQ und proCumCert als erstes Klinikum in München.
Der bei einem QM-Workshop gefasste „Nymphenburger Beschluss“ vom 20.06.2008 „Projektauftrag QM
III“ diente dazu, die Führungskräfte verstärkt und verpflichtend in das Qualitätsmanagement einzubinden
und die Rezertifizierung nach KTQ und proCumCert für 2010 vorzubereiten.
D-3.5 Vom Qualitätsmanagement zur Organisationsentwicklung
– Integration Risikomanagements und Marketing
Nach der erfolgreichen Zertifizierung nach KTQ und proCumCert wurde erkannt, dass für die zielführende Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements weitere Ressourcen notwendig sind. Die bisherige
Personalunion (Leiter des Gesamtcontrollings und Qualitätsmanagementbeauftragter des Klinikums) war
nicht mehr weiterzuführen. Deshalb beschloss das Direktorium die Verstärkung des QM-Teams. Um das
QM auch im klinischen Bereich gut zu verankern, wurde als Voraussetzung für die Position des Leiters
Qualitätsmanagement ein Arzt mit QM-Erfahrung gesucht und zum 1.1.2009 eingestellt.
Als zusätzliche Herausforderung steht die Etablierung eines systematischen Risikomanagements auf der
Agenda. Erste Aktivitäten im Risikomanagement hatten bereits 2008 mit der Einführung des „Critical Incident Reporting System“ (CIRS: anonymes Meldesystem für Fehler) in Pilotbereichen begonnen.
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Qualitätsbericht 2008
Abb.: Anforderungen an das Klinikum Dritter Orden
Alle Aufgaben im Qualitäts- und Risikomanagement konnten gut unter dem Begriff „Organisationsentwicklung“ zusammengefasst werden. Zum 1.1.2009 wurde daher das Qualitäts- und Risikomanagement
als selbständige Abteilung „Organisationsentwicklung“ der Geschäftsleitung geführt.
Hintergrund war, dass das Konzept der Organisationsentwicklung
 den Veränderungsprozess von Organisationen und der in ihr tätigen Menschen beschreibt,
 der Steigerung der Effektivität und der Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit dient und
 das gemeinsame Lernen der Beteiligten aus allen Hierarchieebenen bei der Lösung von Problemen
beinhaltet.
Dieses gemeinsame Lernen kann vor allem dann gelingen, wenn eine gut abgestimmte interne und externe Öffentlichkeitsarbeit den Veränderungsprozess begleitet. Da bereits in der Vergangenheit enge
Verbindung zwischen der Stabsstelle Marketing und dem Qualitätsmanagement bestand, entschied sich
die Geschäftsleitung zum 1.7.2009, diese beiden Bereiche zusammen zu fassen.
Derzeit besteht die „Abteilung Organisationsentwicklung“ aus vier Mitarbeitern:




- Referent für Risikomanagement, Leiter
- Referent für Prozessmanagement, Stv. Leiter
- Referentin für Qualitätsmanagement
- Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
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Qualitätsbericht 2008
Als Aufgaben der „Abteilung Organisationsentwicklung“ sind definiert:
Aufgabenbereich Qualitätsmanagement











Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems im Klinikum Dritter Orden
Erstellung des Selbstbewertungsberichts nach KTQ und proCumCert
Erstellung des gesetzlichen Qualitätsberichtes nach § 137 SGB V
Durchführung von Begehungen und Audits
Qualifikation von Führungskräften, Qualitätsfachpersonal und Mitarbeitern
Unterricht in der Schule für Krankenpflegeberufe und im Rahmen des Akademischen Lehrkrankenhauses der LMU München
Organisation und Umsetzung von hausübergreifenden Befragungen
Entwicklung eines Kennzahlensystems auf Basis einer Balanced Score Card
Verankerung des Leitbildes und Umsetzung von Leitbildänderungen
Organisation von Bestandsaufnahmen mit Priorisierung des Handlungsbedarfs
Weiterentwicklung des Projektmanagements
Aufgabenbereich Risikomanagement




Betreuung des CIRS-Projekts und des CIRS-Forums
Aufbau des klinischen Risikomanagements
Erarbeitung hausübergreifender Konzepte und Regelungen
Unterstützung beim Dokumentenmanagement
Aufgabenbereich Prozessmanagement
 Optimierung von Prozessabläufen
 Unterstützung bei der Medizinischen Leistungsentwicklung
 Einführung von Behandlungspfaden
Aufgabenbereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing







Betreuung des Internetauftritts
Verfassen von Pressemitteilungen und Artikeln
Ansprechpartner/in für Presse, Rundfunk und Film
Erstellung und Betreuung eigener Publikationen
Betreuung der Mitarbeiterzeitung und der internen Öffentlichkeitsarbeit
Begleitung von Informationsveranstaltungen
Organisation von Klinikumsführungen
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Qualitätsbericht 2008
D-4
Instrumente des Qualitätsmanagements
Das Klinikum Dritter Orden setzt verschiedene Instrumente ein, um die Qualität der Patientenversorgung, der Mitarbeiterführung und der Prozessbeherrschung zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
D-4.1 Beschwerdemanagement
Im Klinikum Dritter Orden gibt es ein hausübergreifendes Verfahren zum Umgang mit Anerkennung, Lob
und Kritik. Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter des Klinikums Rückmeldungen von Patienten, Angehörigen,
niedergelassenen Ärzten und Besuchern entgegennimmt und sich für eine zeitnahe Lösung einsetzt.
Abb.: Meinungskarte Klinikum Dritter Orden
Zusätzlich wurde im Intranet des Klinikums ein Formular eingerichtet, das durch jeden Mitarbeiter ausgefüllt werden kann. Außerdem können im Klinikum Dritter Orden Rückmeldungen an die einzelnen Chefarztsekretariate gerichtet werden. Auch eine zentrale Anlaufstelle für Beschwerden wurde im Klinikum
eingerichtet. Hier finden Patienten, Angehörige und Besucher Unterstützung und Hilfe.
Ende 2007 wurden im Klinikum Dritter Orden Briefkästen eingerichtet, an denen Patienten, Angehörige
und Besucher sowie Mitarbeiter des Klinikums ihre Rückmeldungen anonym abgeben können. Diese
wurden alle mit Meinungskarten und Schreibgerät ausgestattet und befinden sich im:
- Wartebereich Patientenmanagement
- Wartebereich Notaufnahme – Erwachsene
- Wartebereich Notaufnahme – Kinder
- Ambulantes Operationszentrum
- Wartebereich Brustzentrum
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Qualitätsbericht 2008
Abb.: Ausgefüllte Meinungskarte
Das Klinikum Dritter Orden verfolgt mit der Umsetzung des Beschwerdemanagements in den Dimensionen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung sowie Struktur- und Prozessoptimierung folgende
Ziele:
- Steigerung der Patientenzufriedenheit und Wiederherstellung der Zufriedenheit von unzufriedenen
Patienten
- Verbesserung der Qualität der Patientenversorgung
- Sensibilisierung und Unterstützung der Mitarbeiter für einen professionellen Umgang in
Beschwerdesituationen mit Verbesserung der Kommunikation
- Initiierung von Verbesserungsprojekten und Fortbildungen
- Transparenz von Beschwerdewegen mit Abbau von Hemmschwellen und Barrieren
- Reduzierung der Kosten für Haftungsfälle, Versicherungen und gerichtliche Auseinandersetzungen
Im Klinikum Dritter Orden wurden im Jahr 2008 insgesamt 392 Meinungskarten mit Anerkennung, Lob
und Kritik ausgefüllt. Dabei halten sich die Rückmeldungen zu Anerkennung/Lob und zu Kritik in etwa
die Waage.
47%
53%
Anerkennung, Lob
Kritik
Abb.: Verteilung von Anerkennung, Lob und Kritik 2008
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Qualitätsbericht 2008
Die kritischen Bemerkungen verteilen sich wie folgt:
Ärzte
13%
Pflege
31%
Essen
Reinigung
20%
Informationsfluss
Wartezeiten
Telefon
1%
Techn. Bereich
2%
7%
1%
0%
20%
4%
1%
Verwaltung
Parken
Sonstiges
Abb.: Themen bei kritischen Äußerungen (2008)
Als Verbesserungsmaßnahmen wurden z. B. Kommunikationsseminare für die Berufsgruppe Pflege angeboten und der Einführungstag für neue Mitarbeiter um einen Vortrag „Interne Kommunikation – Wie
wollen wir miteinander umgehen?“ erweitert.
D-4.2 Patientenbefragungen
Im Jahr 2007 stellte das Klinikum Dritter Orden seine hausübergreifende Patientenbefragung auf validierte Befragungsinstrumente um und verwendet nun die Fragebögen der Forschungsgruppe Metrik, die
einen Vergleich der eigenen Ergebnisse mit anderen Krankenhäusern ermöglichen.
Ziel der Befragung ist es, die Stärken des Hauses zu identifizieren und Verbesserungspotentiale herauszuarbeiten.
Im Oktober 2007 wurde eine schriftliche Stichtagsbefragung bei den stationären Patienten des Klinikums
durchgeführt (außer Patienten der Intensivstation). Für die Patienten der Kinderklinik wurde ein spezieller Elternfragebogen verwendet.
Die Fragebogenverteilung an die Patienten erfolgte mit einem Rückantwortkuvert. Die Rücksendung
konnte im verschlossenen Umschlag an die Stabsstelle Marketing erfolgen. Alternativ konnte das Antwortkuvert in eine verschlossene Wahlurne im Patientenmanagement eingeworfen werden. Insgesamt
wurden bei der Patientenbefragung 3.070 Fragebögen ausgegeben. Bei 1.152 auswertbaren Antworten
errechnet sich eine Rücklaufquote von 38%.
Die Auswertung erfolgte anonymisiert durch die Forschungsgruppe Metrik. Bei der externen Betrachtung
vergleicht sich das Klinikum Dritter Orden mit 134 Vergleichskrankenhäusern.
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Qualitätsbericht 2008
Abb.: Ausgewählte Ergebnisse der Patientenbefragung 2007 im Klinikum Dritter Orden in der Reihenfolge der Wichtigkeit für die
befragten Patienten (Forschungsgruppe Metrik)
Beim Vergleich des Zufriedenheitsindex zwischen Klinikum Dritter Orden und den Vergleichshäusern
(METRIK-Index) fällt auf, dass das Haus insgesamt besser beurteilt wird.
Besondere Stärken des Klinikums Dritter Orden (und damit über dem Durchschnittswert aller Krankenhäuser im Vergleich) sind die den Skalen „Medizinische Versorgung“, „Sauberkeit“, „Pflegerische Versorgung“, „Schmerzlinderung“ und „Patientenzimmer“ zu identifizieren. Auch bei den Skalen „Aufnahme“
und „Angehörigenintegration“ gaben die Patienten des Klinikums Dritter Orden eine bessere Bewertung
als in den Vergleichshäusern. Bei den Skalen „Entlassung“ und „Wartezeiten“ erreichte das Klinikum in
etwa die gleichen Werte wie die Vergleichshäuser. Nur bei der Skala „Essen“ erhielt das Haus schwächere Bewertungen.
In einer Informationsveranstaltung wurden die Ergebnisse der Befragung den Mitarbeitern des Hauses
durch die Forschungsgruppe Metrik präsentiert. Die einzelnen Kliniken und Stationen erhielten zusätzlich
eine bereichsbezogene Auswertung. Des Weiteren wurden ausgewählte Themenbereiche in der Mitarbeiterzeitung „ImPuls“ veröffentlicht. Der QM-Steuerkreis diskutierte die Ergebnisse ausführlich und startete zu den festgestellten Verbesserungspotentialen Maßnahmen und Projekte.
Um die Wartezeiten - insbesondere in der Kinderklinik - zu reduzieren, erfolgten die Einrichtung einer
Tagesklinik für die Bereiche Kinder- und Jugendmedizin sowie Kinderchirurgie und der Umbau der Notaufnahme.
Um die Qualität des Essens zu verbessern und die Vielfalt der angebotenen Speisen zu erhöhen, führte
die Küche Bioprodukte und so genannte „Themenwochen“ mit landestypischen Gerichten ein und erstellte ein Ernährungskonzept.
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Qualitätsbericht 2008
Auch bei anderen Patientenbefragungen erhält das Klinikum Dritter Orden überdurchschnittlich gute Bewertungen. Seit 2006 führt die Techniker Krankenkasse Patientenumfragungen bei ihren Versicherten
durch, um die Zufriedenheit der stationären Behandlungen durch einen Patientenfragebogen zu erfassen. Im Jahr 2008 wurde für das Klinikum Dritter Orden eine Rücklaufquote von 52,1% erzielt.
Abb.: Auszug aus dem Ergebnisbericht der Techniker Krankenkasse zur Versichertenbefragung im Jahr 2008
Bei der Qualitätsdimension „Allgemeinen Zufriedenheit mit dem Krankenhaus“ lag das Klinikum Dritter
Orden mit 86,7% deutlich über dem Vergleichswert von 79,1%. Auch beim „Behandlungsergebnis“ konnte das Klinikum Dritter Orden punkten mit 82,4% gegenüber 77,8% im bundesdeutschen Vergleich. Bei
der „medizinisch-pflegerischen Versorgung“ bleibt das Haus mit 80,2% ebenfalls vor dem Vergleichswert, der in den anderen Kliniken ermittelt wurde (76,1%).
Erfreulich ist, dass das Klinikum Dritter Orden bei allen Qualitätsdimensionen seine Ergebnisse gegenüber der Befragung im 2007 steigern konnte.
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Qualitätsbericht 2008
D-4.3 Mitarbeiterbefragungen
Im November 2007 führte das Klinikum Dritter Orden eine validierte Mitarbeiterbefragung mit der Forschungsgruppe Metrik durch. Die Zielsetzung bestand in der Identifikation von Stärken des Klinikums
aus Sicht der Mitarbeiter und in der Erkennung von Verbesserungspotentialen. Der eingesetzte Mitarbeiterfragebogen wurde im Vorfeld mit der MAV (Mitarbeitervertretung) und dem Datenschutzbeauftragten
abgestimmt. Zur Vorbreitung wurde über die Durchführung der Mitarbeiterbefragung in Veranstaltungen,
der Mitarbeiterzeitung und über das Intranet informiert. In die Befragung waren auch die Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege sowie die Zivildienstleistenden eingebunden. Die ausgefüllten
Fragebögen wurden bis zu einem Stichtag in einem verschlossenen Behälter gesammelt und dann an
das externe Unternehmen zur anonymisierten Auswertung geschickt.
Die Befragung ermöglichte eine Auswertung der Ergebnisse auf Gesamthausebene und den jeweiligen
Kliniken bzw. den einzelnen Stationen und Funktionsbereichen. Insgesamt wurden 1.448 Fragebögen
mit der Gehaltsabrechnung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums verteilt. An der Befragung nahmen 555 Mitarbeiter teil, was einer Rücklaufquote von 38% entspricht.
Abb.: Ausgewählte Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 2007 im Klinikum Dritter Orden in der Reihenfolge der Wichtigkeit für
die Mitarbeiter (Forschungsgruppe Metrik)
Die Befragung ermöglichte einen Vergleich mit 117 anderen Krankenhäusern (METRIK-Index), in dem
das Klinikum Dritter Orden signifikant bessere Ergebnisse als die Vergleichshäuser erreichte. Insbesondere in den Bereichen „Stimmung“, „Ruf der Einrichtung“ und „Klinikleitung“ gaben die Mitarbeiter des
Klinikums eine deutlich bessere Bewertung als in den Vergleichshäusern. Stärken sehen die Mitarbeiter
des Klinikums vor allem auch in der „Arbeitssituation“, des „Entscheidungsfreiraums“ und dem „Leitbild“.
Auch bei den Skalen „Direkte Vorgesetzte“ und „Kollegen“ schneidet das Klinikum Dritter Orden besser
ab, während Verbesserungspotenziale bei den Skalen „Arbeitszeit“ und „Fort- und Weiterbildung“ gesehen werden können. Bei der „Patientenorientierung“ schneidet das Klinikum gleich gut ab wie die Vergleichshäuser.
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Qualitätsbericht 2008
Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung wurden allen Mitarbeitern in einer Informationsveranstaltung
durch die Forschungsgruppe präsentiert. Hier wurden nicht nur die positiven Themen präsentiert, sondern auch die Bereiche dargestellt, in denen Verbesserungsmöglichkeiten aufgedeckt wurden. Die Auswertungen auf Klinikumsebene wurden auch im Intranet und der Mitarbeiterzeitung veröffentlicht. Zusätzlich erhielt jeder Bereich eine eigene Auswertung, die noch einmal durch die Führungskraft den Mitarbeitern vorgestellt wurde.
Als konkrete Ergebnisse aus der Befragung stellten einige Bereiche ihre Arbeitsabläufe um, setzten Ideen zur Verbesserung des Informationsaustausches und der Kommunikation um oder erarbeiteten z. B.
Regelungen für den krankheitsbedingten Ausfall von Mitarbeitern. Die gemeinsam erarbeiteten und umgesetzten Verbesserungen wurden an die Pflegedirektion bzw. Geschäftsführerin weitergemeldet.
Der QM-Steuerkreis plant, in Zukunft regelmäßig Befragungen bei Patienten, Mitarbeitern und anderen
Interessengruppen durchzuführen und alle Chancen zur Reflexion der eigenen Arbeit zu nützen.
D-4.4 Maßnahmen zur Patienteninformation und -aufklärung
In den vergangenen Jahren haben die Kliniken und Bereiche das gestiegene Informationsbedürfnis zu
gesundheitlichen Themen erkannt und vermehrt Veranstaltungen für Patienten, Angehörige, aber auch
für zuweisende Ärzte und Partner angeboten.
Einzelne Kliniken führen Informationsveranstaltungen zu Behandlungsmöglichkeiten bei bestimmten Erkrankungen im Klinikum durch, bei denen auch Informationen zur Prävention gegeben werden. So wurden durch die Kliniken für Innere Medizin Vorträge zu den Themen „Koronare Herzerkrankung“ oder
„Behandlung von Darmerkrankungen“ angeboten. Mitarbeiter der Klinik für Gelenkersatz, orthopädische
Chirurgie und Unfall-/Wiederherstellungschirurgie referierten auf Veranstaltungen zu den Themen „Hüftund Kniegelenksersatz“ oder „Rückenschmerzen“. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe informierte über das Thema „Brustkrebs“.
In vierteljährlichem Abstand werden Seminare für pflegende Angehörige durchgeführt. Von Pflegekräften
des Hauses werden Tipps und Hilfen für die tägliche Betreuung und Pflege von Familienmitgliedern weitergegeben und Fragen beantwortet.
Damit sich werdende Mütter und Väter ausreichend über die Entbindungsmöglichkeiten im Klinikum Dritter Orden informieren können, findet monatlich ein Elterninformationsabend im Ausbildungsinstitut für
Krankenpflege statt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Entbindungsräume zu besichtigen.
Die Veranstaltungen werden mit Plakaten im Klinikum, Hinweisen auf der Homepage des Hauses und
Anzeigen in der lokalen Presse beworben. Alle Informationen und Termine sind zu finden im Internet unter www.dritter-orden.de oder telefonisch unter 089 1795-1714 zu erfragen.
In Kooperation mit dem „haus der familie“, der katholischen Familienbildungsstätte in München, werden
im Klinikum Dritter Orden Veranstaltungen der Elternschule angeboten. Die Elternschule befindet sich im
Klinikum in der Menzinger Str. 48 im Franziskus-Haus. Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.hausderfamilie.de.
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Qualitätsbericht 2008
D-4.5 Hygienemanagement - "Aktion Saubere Hände"
Experten sind sich darüber einig, dass die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Übertragung von
Infektionserregern die sorgfältige Händedesinfektion ist. In vielen Untersuchungen konnte nachgewiesen
werden, dass durch die Verbesserung der Händedesinfektion das Auftreten von Krankenhausinfektionen
erheblich reduziert werden kann.
Abb.: Logo der Aktion der Saubere Hände und Überprüfung der Händedesinfektion unter UV-Licht
Deshalb hat die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrer aktuellen weltweiten Kampagne "Clean care
is safer care" die Verbreitung von effektiven Maßnahmen zur Verbesserung der Händehygiene als eines
von fünf vorrangigen Zielen zur Erhöhung der Patientensicherheit genannt. In verschiedenen Ländern
wurden bereits umfangreiche Initiativen zur Verbesserung der Händedesinfektion eingeleitet. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit, die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e. V. (GQMG) und das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen haben im Jahr 2008 die Initiative "Aktion Saubere Hände" für deutsche Gesundheitseinrichtungen
ins Leben gerufen, die durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert und von verschiedenen Partnern unterstützt wird. Das Ziel dieser Initiative ist es, bis zum Jahre 2010 die Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung in den Krankenhäusern in Deutschland zu etablieren. Das Klinikum Dritter Orden beteiligt sich seit Beginn an dieser
Kampagne.
Für die freiwillige Teilnahme an der Aktion (Beginn Juni 2008) konnten 14 von 23 Stationen nach mehreren Innerbetrieblichen Fortbildungen zum Thema „Händehygiene/ Handschutz“ gewonnen werden. Plakate machten auf die Aktion aufmerksam, Patientenflyer wurden verteilt und Mitarbeiter zur Handhabung
der Händedesinfektion befragt.
Im Rahmen der Aktion wurden fehlende Händedesinfektionsmittelspender nachgerüstet und alle Verband-, Pflege- und Visitenwägen mit fest montierten Händedesinfektionsmittelspender nachgerüstet, um
die Verfügbarkeit von Händedesinfektionsmittel zu erhöhen und somit die korrekte Durchführung zu erleichtern. Am ersten nationalen "Händehygienetag" am 20.10.2008 am Klinikum Dritter Orden konnten
Mitarbeiter mit einer Schwarzlichtlampe (UV-Licht) überprüfen, ob ihre Durchführung der Händedesinfektion ausreichend ist. Jährlich wird nun der Verbrauch an Händedesinfektionsmittel ermittelt und an das
Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von Krankenhausinfektionen übermittelt.
Ziel ist es, durch kontinuierliche Schulungen und Beobachtungen allen Mitarbeitern jeder Berufsgruppe
die Bedeutung und die Wichtigkeit der korrekt durchgeführten Händehygiene aufzuzeigen. Durch die Erfassung des Desinfektionsmittelverbrauchs, der seit kurzem auch getrennt nach Organisationseinheiten
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Qualitätsbericht 2008
und Stationen möglich ist, erhält jeder Bereich eine Rückmeldung darüber, wie gut die Maßnahmen zur
Verbesserung der Händehygiene bereits verankert sind.
D-4.6 Umsetzungsqualität nationaler Expertenstandards
Dekubitusprophylaxe
Der Nationale Expertenstandard zur Dekubitusprophylaxe wird im Klinikum seit 2006 umgesetzt. Die
Vorgaben des Expertenstandards sind in hauseigenen Pflegestandards zur Dekubitus-Prophylaxe und behandlung eingearbeitet und werden regelmäßig evaluiert. Bei jedem Patienten mit Dekubitus wird ein
ausführlicher Aufnahme- und Entlassungsstatus - falls erforderlich - mit Fotodokumentation erhoben. Die
Hilfsmittel zur Vermeidung, wie Hautpflege, regelmäßige Umlagerung, Verwendung von Lagerungshilfen
und Spezialmatratzen sowie die Therapie mit Spülungen, Verbänden z. B. auf Hydrokolloid-, HydrogelBasis bis hin zur Vakuumversiegelung, sind überall im Haus verfügbar und werden von den Mitarbeitern
der Stationen und dem Wundmanagement systematisch eingesetzt.
Seit 2006 findet eine hausübergreifende Dekubituserfassung jeweils im ersten Quartal eines Jahres im
Rahmen der gesetzlichen externen Qualitätssicherung statt. Die Ergebnisse für das Jahr 2008 zeigen,
dass bei allen erhobenen Qualitätsindikatoren die Ergebnisse des Klinikums Dritter Orden unter den Referenzwerten lagen. Im Auswertungszeitraum wurden von 1093 erfassten Patienten bereits 29 Patienten
mit einem Dekubitus und 1064 Patienten ohne Dekubitus in das Klinikum aufgenommen. Bei 9 Patienten
konnte der Dekubitus während des stationären Aufenthaltes zur Abheilung gebracht werden. Bei 8 Patienten entwickelte sich im Laufe des stationären Aufenthalts ein Dekubitus (Grad 1-3). Ein schwer wiegender Dekubitus Grad 4 trat überhaupt nicht auf. Insgesamt hatten im Jahr 2008 nur 2,65 % der Patienten bei Aufnahme und 2,56 % der Patienten bei Entlassung einen Dekubitus. Dieser Wert liegt deutlich
unter den Werten des Vorjahres (2007: 4,11% bei Aufnahme und 4,29% bei Entlassung) und nur bei
knapp der Hälfte des Zielwertes von 5,2% (Aufnahme) und 5,0% (Entlassung). Diese Entwicklung in den
beiden vergangenen Jahren zeigt, dass die Umsetzung des Expertenstandards und die konsequente
Anwendung des Wundmanagements nochmals zu einer Verbesserung der Pflegequalität im Klinikum
Dritter Orden geführt hat.
Chronische Wunden
Für die Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden wurde im Klinikum Dritter Orden im Jahr
2007 eine "Wundfibel" erarbeitet, die ein standardisiertes und doch individualisiertes Vorgehen bei der
Betreuung der Patienten mit chronischen Wunden ermöglicht. Ein einheitlicher Wunddokumentationsbogen sichert die Erfassung des Wundzustandes mit den potentiellen Risikofaktoren und die zielgerichtete
Dokumentation der eingeleiteten Wundversorgung. Das Behandlungsteam Wundmanagement bietet für
alle Patienten eine Therapie an, die ärztlich abgestimmt ist und sich am aktuellen Wissensstand orientiert.
Entlassungsmanagement
Im Rahmen der Vorbereitung auf die KTQ/pCC-Zertifizierung wurde im Jahr 2007 ein Entlassungsmanagement eingeführt. Innerhalb von 24 h nach Aufnahme erfolgt ein Assessment bei allen stationären Patienten mit Hilfe des modifizierten BRASS-Index. Übersteigt der ermittelte Score einen festgelegten
Grenzwert, werden alle relevanten Fachbereiche wie der Sozialdienst, die Psychoonkologie, das Wundmanagement und die Stomaversorgung in das Entlassmanagement eingebunden, um einen reibungslosen Übergang der Patienten in die nachstationäre Versorgung zu ermöglichen. Die erforderlichen Maßnahmen werden nach ärztlicher Anordnung eingeleitet. Bei Bedarf findet eine spezielle Überleitung statt.
Schmerzmanagement
Die im Jahr 2008 neu erstellte "Schmerzfibel" stellt die Basis für eine konsequente Vorbeugung und Therapie von Schmerzen dar. Auf Modellstationen wurde nach einer Schulungsphase im Jahr 2007 das
Schmerzmanagement etabliert. Als besonderer Fortschritt wird die Dokumentation in einer einheitlichen
Schmerzkurve angesehen.
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Qualitätsbericht 2008
Sturzprophylaxe
Alle Sturzereignisse bei Patienten während des stationären Aufenthaltes werden seit 2005 einheitlich
über ein Erfassungsformular dokumentiert und ausgewertet. Aus den Analysen sollen systematisch
Maßnahmen abgeleitet werden, mit denen die Sturzhäufigkeit reduziert werden kann. Insgesamt gab es
374 Sturzereignisse bei 26.800 stationär behandelten Patienten im Jahr 2008.
Harnkontinenz
Der Expertenstandard zur Verminderung der Harninkontinenz befindet sich in der Einführung. Sichergestellt sind bereits jetzt die angemessene Versorgung des Patienten mit Hilfsmitteln und die Schulung der
Mitarbeiter im Umgang von Patienten mit Harninkontinenz sowie bei der Überleitung im Rahmen des
Entlassungsmanagements.
Orale Ernährung
Der Expertenstandard zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung ist derzeit noch nicht flächendeckend umgesetzt.
Abb.: Einfahrt zum Klinikum Dritter Orden
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D-5
Qualitätsmanagement-Projekte
Eine Vielzahl an Projekten sind im Klinikum Dritter Orden im Berichtszeitraum 2007 und 2008 durchgeführt worden. Im QM-Steuerkreis werden sämtliche Projekte beauftragt und der jeweils aktuelle
Sachstand kann von den Mitarbeitern im Intranet eingesehen werden. Einige ausgewählte Projekte im
Rahmen des Qualitätsmanagements sollen hier kurz präsentiert werden:
D-5.1 Notaufnahme Kinderklinik
D-5.1.1 Hintergrund des Problems
Das Patientenaufkommen in der Kindernotaufnahme stieg seit dem Jahr 2003 von 28.513 Patienten auf
37.629 Patienten im Jahr 2007. Bei den Planungen der im Jahr 2002 neubezogenen Kinderklinik ging
man von einem Patientenaufkommen von ca. 14.000 Patienten in der Notfallambulanz aus. Die räumliche und personelle Struktur der Notaufnahme beruhte auf diesen Planzahlen.
D-5.1.2 Ausmaß des Problems
Das mehr als 60% höhere Patientenaufkommen im Vergleich zur ursprünglichen Planung führte zu erheblichen Wartezeiten der Patienten und zu großen Belastungen des Personals aufgrund der räumlichen Enge. Die Anzahl der Beschwerden bezüglich der Wartezeiten stieg stetig an. Wartezeiten von bis
zu 4 Stunden waren keine Seltenheit.
D-5.1.3 Zielformulierung
Im Rahmen des vom Steuerkreis am 12.10.2007 verabschiedeten Projektauftrages wurde folgende Zielsetzung formuliert: “Erarbeitung eines Konzeptes zur Optimierung der Patientenversorgung in der Notaufnahme Kinderklinik aufgrund des steigenden Patientenaufkommens unter Berücksichtigung einer hohen Patientenzufriedenheit (Wartezeit bis zum ersten Arztkontakt < 2 Std.) und einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit“.
D-5.1.4 Maßnahmen und deren Umsetzung
Das erarbeitete Konzept sah vor, die Patientenströme in elektive stationäre Aufnahmen, tagesklinische
Patienten und Notfallpatienten räumlich zu trennen. Ziel der Maßnahme war es auch, die Behandlungsfrequenz der Notfallpatienten zu erhöhen. Die zeitlich aufwendigen Aufnahmeuntersuchungen sollten
sowohl räumlich als auch personell getrennt von der Notaufnahme durchgeführt werden. Hierzu wurde
angrenzend an die bisherige Notaufnahme ein Bereich mit vier zusätzlichen Räumen geschaffen, in denen alle elektiven Aufnahmen und die teilstationären Patienten versorgt werden und sowohl die medizinische als auch die administrative Aufnahme der Patienten erfolgt.
Der Bereich Notaufnahme/Aufnahmestation/Tagesklinik wird durch ein Leitungsteam, bestehend aus der
Leitung ärztlicher Dienst und Leitung Funktionsdienst, geführt. Personell wurde der gesamte Bereich
durch zusätzliche 5,2 Vollzeitstellen im pflegerischen Bereich und durch 5,33 Vollzeitstellen im ärztlichen
Bereich verstärkt. Für die elektiv aufzunehmenden Kinder wurde ein Diagnostikplan erstellt, der eine
schnelle und koordinierte Diagnostik bereits am Aufnahmetag ermöglichen soll.
Im November 2008 konnte der reorganisierte Bereich seinen Betrieb aufnehmen.
D-5.1.5 Evaluation der Zielerreichung
Ende Dezember 2008 wurde eine erste Bilanz der Reorganisation gezogen, nachdem in den ersten
sechs Wochen ca. 200 Patienten in dem neuen Bereich Aufnahmestation/Tageklinik behandelt wurden.
Die Verlagerung der teilstationären Patienten aus dem Stationsbereich in die Tagesklinik hat auch zu einer spürbaren Entlastung der Pflegekräfte auf Station geführt. Die Aufnahmestation/Tagesklinik wird von
den Patienten sehr gut angenommen.
Die Wartezeiten haben sich spürbar verkürzt. Allerdings kann die Wartezeit an Wochenenden in Spitzenzeiten immer noch über 2 Stunden betragen.
Nach dem 1. Halbjahr 2009 soll nochmals eine Erhebung der Wartezeiten erfolgen, um gegebenenfalls
weitere Maßnahmen einzuleiten.
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D-5.2 Einführung CIRS
D-5.2.1 Hintergrund des Problems
Seit der Veröffentlichung der Studie des Institut of Medicine „The Err is Human“ im Jahr 1999 zu Todesfällen in amerikanischen Kliniken in Folge von medizinischen Fehlern ist auch in Deutschland außer Diskussion, dass Patientensicherheit ein wichtiges Qualitätskriterium beim Aufenthalt in einem Krankenhaus
ist. Im Rahmen des Klinischen Risikomanagements ist das unbedingt erforderlich, sich nicht nur mit den
Schadensfällen zu beschäftigen sondern alle Maßnahmen zu nutzen, Fehler oder Beinahefehler aufzuarbeiten und in Zukunft zu vermeiden. Hierzu bietet sich ein anonymes Meldesystem (Critical Incident
Reporting System = CIRS) an, in dem Mitarbeiter freiwillig beobachtete Fehler und Zwischenfälle eingeben können. In so genannten Meldekreisbesprechungen werden die Fehlerursachen diskutiert und
Maßnahmen eingeleitet, um ein Wiederauftreten des Zwischenfalls zu vermeiden.
5.2.2. Ausmaß des Problems (Ist-Analyse)
Nach einer Erhebung des Robert-Koch-Institutes aus dem Jahr 2003 kommen bei circa 5-10 % aller im
Krankenhaus behandelten Patienten unerwünschte Ereignisse vor. Bei mehr als 27.500 stationär behandelten Patienten im Klinikum Dritter Orden im Jahr 2008 ergibt sich rein rechnerisch eine Anzahl von
1375 Zwischenfällen (bei 5 % Fehlerwahrscheinlichkeit). Da nach fundierten Studien mindestens 30-50
% dieser Zwischenfälle vermeidbar sind, ist die Einführung eines anonymen Meldesystems ein wesentlicher Bestandteil des klinischen Risikomanagements.
D-5.2.3 Zielformulierung
Einführung eines CIRS im Klinikum Dritter Orden in Pilotbereichen bis Ende 2008
D-5.2.4 Maßnahmen und deren Umsetzung
Nach einem Impulsvortrag bei der Strategieklausurtagung 2008 wurde die Entscheidung getroffen, CIRS
zunächst in Pilotbereichen des Klinikums einzuführen, bevor alle Bereiche das Meldesystem nutzen
können. Mit externer Begleitung erarbeitete eine Projektgruppe die Dienstvereinbarung (mit den Inhalten: Freiwilligkeit, Anonymität, Sanktionsfreiheit, Schutz des Mitarbeiters vor juristischen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen, Definition Zwischenfall, Meldewege und -kreisbesprechungen), welche die
Rahmenbedingungen zur Handhabung des CIRS im Klinikum Dritter Orden beinhaltet. Parallel wurden
nach einem Technologiecheck die Beschaffung der Software in die Wege geleitet und das CIRSMeldeportal im Intranet installiert. Mehrere Informationsveranstaltungen für die Führungskräfte und Mitarbeiter sowie eine Aufklärungskampagne in drei Pilotbereichen begleiteten die Vorbereitungen für den
Start des Portals im November 2008. Bei den Informationsveranstaltungen für Führungskräfte wurde die
Einführung ausführlich erläutert und in einem Artikel in der Mitarbeiterzeitung „ImPuls“ erste Erfahrungen
veröffentlicht. Im Februar 2009 erhielten die CIRS- Vertrauenspersonen und -verantwortlichen eine Qualifizierung zur Durchführung von CIRS-Meldekreisbesprechungen, die erstmalig im März 2009 stattfanden.
D-5.2.5 Evaluation der Zielerreichung
Die CIRS-Einführung im Klinikum Dritter Orden verlief nach Zeitplan und Dank des großen Engagements
aller beteiligten Mitarbeiter so erfolgreich, so dass im Mai 2009 drei weitere Meldekreise in der zweiten
Welle auf das Meldeportal aufgeschaltet werden konnten. Bis Mitte August 2008 sind mehr als 70 Meldungen von hoher Relevanz und unterschiedlichen Schweregrades im CIRS-Meldeportal eingegangen.
22 Mitarbeiter sind als CIRS-Vertrauenspersonen bzw. -verantwortliche geschult. Bisher haben sechs
Meldekreisbesprechungen stattgefunden, bei denen elf Meldungen aufgearbeitet werden konnten. Nicht
nur auf Basis der Meldekreisbesprechungen wurden umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. Ein Erfahrungsaustausch der CIRS Vertrauenspersonen hat bereits zweimal stattgefunden. Offensichtlich ist,
dass die interne Öffentlichkeitsarbeit zu Maßnahmen nach CIRS-Meldungen noch deutlich verbessert
werden muss, bevor weitere Bereiche des Klinikums sich beteiligen sollen. Ziel ist die hausweite Etablierung von CIRS in allen klinischen Bereichen.
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D-5.3 Patienten-Dokumentation
D-5.3.1 Hintergrund des Projektes
Die Dokumentation der am Patienten erbrachten Leistung ist eine Pflicht und Teil des Behandlungsvertrages. Obwohl der Dokumentationsmangel an sich im Falle einer juristischen Auseinandersetzung noch
keinen Haftungsgrund darstellt oder dem Patienten eine direkte Anspruchsgrundlage auf Schadensersatz verschafft, knüpft die Rechtsprechung an Dokumentationslücken weit reichende, in der Regel prozessentscheidende Konsequenzen. Aus juristischer Sicht gilt deshalb:


Was dokumentiert ist, gilt als getan!
Was nicht dokumentiert ist, gilt als nicht getan!
Im Falle einer Anklage (Strafrecht) liegt die Beweispflicht beim Beklagten, d. h., der Krankenhausträger
muss belegen, dass am Patienten eine ordnungsgemäße Behandlung (Nachweis durch die korrekte Dokumentation) durchgeführt wurde („Beweislastumkehr“). Die Dokumentation dient zum Nachweis der
vorgenommenen ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen.
Die demographische Entwicklung sowie die zunehmende Fallzahlsteigerung bei gleichzeitiger Senkung
der Verweildauer haben zur Folge, dass in kürzerer Zeit mehr ältere Patienten mit mehr Begleiterkrankungen behandelt werden müssen, was zu einem höheren Dokumentationsaufwand führt.
D-5.3.2 Ausmaß (Ist-Analyse)
Aufgrund der zunehmenden Fehlbelegungsprüfungen (2008 hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen im Klinikum Dritter Orden 1.996 Fälle überprüft.), bekommt die Patienten-Dokumentation vor
dem Hintergrund – auch unter den Aspekten der Erlössicherung – einen immer wichtigeren Stellenwert.
Um für die Zukunft gerüstet zu sein, war es notwendig, die Patienten-Dokumentation auf einem hohen
Qualitätsniveau sicherzustellen. Die Zertifizierung nach KTQ und proCumCert 2007 zeigte Verbesserungspotenziale bei der Patientendokumentation. Die Inhalte der bestehenden Dienstanweisung (DA)
waren nicht für alle Mitarbeiter durchgängig transparent und Evaluierungsinstrumente zur Überprüfung
der Dokumentation nicht vorhanden.
5.3.3
Zielformulierung des Projektauftrages
Überarbeitung der Regelungen zur Patientendokumentation
Etablierung eines Evaluierungsinstrumentes zur Überprüfung der Dokumentation
5.3.4







Maßnahmen
Interprofessionelle Überarbeitung der bereits bestehenden DA
Abstimmung der DA mit den Unterrichtsinhalten der Berufsfachschule
Festlegung der Verantwortlichkeiten
Aktualisierung und Archivierung der interprofessionellen Handzeichenlisten
Angebot von Schulungen für Mitarbeiter
Entwicklung einer interprofessionellen Audit-Checkliste
Etablierung von jährlichen, unangemeldeten Überprüfungen
5.3.5
Evaluation
Zunächst wurde auf vier Stationen die Patienten-Dokumentation anhand der neuen Audit-Checkliste überprüft. Dabei zeigte sich relativ schnell, dass die zeitlich limitierte Projektgruppe der Aufgabe einer
kontinuierlichen und systematischen Überprüfung der Dokumentation und der Auswertung der AuditChecklisten nicht gewachsen war. Aus diesem Grund befürwortete der QM-Steuerkreis die Etablierung
einer interprofessionellen „Arbeitsgruppe Dokumentation“.
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D-5.4 Internetauftritt
D-5.4.1 Hintergrund des Problems
Seit Februar 2003 existierten unterschiedliche Internetadressen mit jeweils eigener Homepage für das
Klinikum Dritter Orden: So konnten sich interessierte Personen über die Erwachsenenklinik unter
www.krankenhaus-dritter-orden.de, über die Kinderklinik unter www.kinderklinik.de und das angegliederte Therapiecentrum für Essstörungen unter www.t-c-e.de informieren. Nachdem diese Seiten fünf Jahre
online aufgerufen werden konnten, wurde es notwendig, die unterschiedlichen Domains zusammen zu
führen und mit moderner Technik neu zu entwickeln.
5.4.2
Ausmaß des Problems
In der Öffentlichkeit wurden die Erwachsenenklinik und die Kinderklinik des Klinikums Dritter Orden häufig als zwei unterschiedliche Einrichtungen wahrgenommen. Das im Stadtteil Milbertshofen lokalisierte
TCE war mit der eigenen Homepage nicht in ein Gesamtkonzept integriert. Zusätzlich wurde die Hauptdomain des Klinikums (www.krankenhaus-dritter-orden.de) lediglich von rund 53.000 Besuchern pro
Jahr aufgerufen.
Bei der Analyse der verschiedenen Internetdarstellungen wurden weitere Probleme erkannt:

Die Homepages orientierten sich zu sehr an der Darstellung der internen Klinikstruktur und erschwerten dem Besucher, schnell und einfach relevante Informationen zu erhalten.

Die Darstellung war sehr textlastig und das Bildmaterial teilweise veraltet.

Die Suchfunktion war für den User nur eingeschränkt nutzbar.

Die hinterlegten Informationen orientierten sich nicht an einem einheitlichen Stil.

Die Aktualisierung der unterschiedlichen Seiten war dezentral organisiert, wodurch zum Teil veraltete Informationen auf der Homepage abrufbar waren.

Es bestand keine Möglichkeit, aktuelle Themen aus dem Klinikum auf der Homepage zu positionieren.
D-5.4.3 Zielformulierung
Im Rahmen der jährlichen Strategieklausurtagung im Januar 2008 wurde beschlossen, eine einheitliche
und vollständig neue Internetpräsenz zu erstellen. Die Leitfrage für die Gestaltung der neuen Internetpräsenz lautete: Welche Informationen benötigt ein Patient, um sich für das Klinikum Dritter Orden zu
entscheiden bzw. sich im Klinikum zu Recht zu finden?
Ein weiteres Ziel war die Erhöhung der Besucherzahlen für die neue Domain www.dritter-orden.de, die
künftig alle Bereiche des Klinikums darstellen sollte.
D-5.4.4 Maßnahmen und deren Umsetzung
In einem internen Markenworkshop, der mit Unterstützung der für die Umsetzung beauftragten Werbeagentur durchgeführt wurde, erarbeiteten das Direktorium, die Chefärzte, die Seelsorge und das Qualitätsmanagement drei Kernwerte für das Klinikum Dritter Orden:

Exzellente medizinische Kompetenz

Christliche Nächstenliebe

Gesellschaftliche Verantwortung
Die beauftragte Agentur übersetzte diese Kernwerte in eine Bildsprache. Alle Texte wurden in einer anwenderfreundlichen Sprache verfasst und liefern allgemeinverständliche Informationen zu bestimmten
Krankheitsbildern.
Zusätzlich wurde eine ansprechende und trotzdem eingängig flache Navigation entwickelt, die in maximal drei Klicks Antworten zu folgenden Fragen ermöglicht:
1. Wer sind die Ansprechpartner und wer ist an der Behandlung beteiligt?
2. Wie läuft eine Behandlung ab?
3. Welche apparative Ausstattung wird zur Diagnostik und Therapie eingesetzt?
4. Wie ist die medizinische Qualität der Behandlung?
5. Welche Hintergrundinformationen sind zum Verständnis des Krankheitsbildes notwendig?
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Qualitätsbericht 2008
Abb.: Startseite des neuen Internetauftritts des Klinikums Dritter Orden
D-5.4.5 Evaluation der Zielerreichung
Nach Umsetzung des Konzepts in einem zentral gepflegten Contentmanagementsystem (CMS) mit professionellem Bildmaterial wurde die Internetseite www.dritter-orden.de am 01.01.2009 online gesetzt.
Bereits im ersten Halbjahr 2009 klickten rund 110.000 Besuchern die neue Homepage an. Das Konzept
der flachen Navigation ermöglicht dem User, mit maximal vier Klicks seine Informationen zu erhalten.
Die Daten aus der externen Qualitätssicherung zur Behandlungsqualität sind für den Interessierten auf
der Webseite des Klinikum Dritter Orden in einer grafisch anschaulichen Aufbereitung und Kommentierung verfügbar, die derzeit keine andere Einrichtung in der Region Münchens bietet.
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D-5.5 Studium Pflege dual
D-5.5.1 Hintergrund des Problems
Bedingt durch die demographische Entwicklung wird bis zum Jahr 2050 ein hoher Bedarf an professionell auf den Bedarf der Klientel ausgebildeten Pflegekräften herrschen.
Zugleich steigt die Nachfrage von Bewerbern mit fachgebundener bzw. Hochschulzugangsberechtigung,
die Interesse am Pflegeberuf haben, grundständig im Pflegeberuf studieren zu können. Wegen der fehlenden Möglichkeit Pflege als Studienfach zu wählen, entscheiden sich aber viele Interessenten für andere Studienfächer außerhalb des pflegerischen Bereichs.
D-5.5.2 Ausmaß des Problems (Ist-Analyse)
In den klinischen und außerklinischen Bereichen werden exzellent ausgebildete Pflegekräfte z. B. für die
Überleitungspflege, im Casemanagement, in der Projektleitung, in der Akutgeriatrie sowie der Pflegeund Angehörigenberatung usw. benötigt. Es steigt der Bedarf von pflegefachlichen Experten mit akademischer Bildung, die diese Aufgaben professionell erfüllen können.
D-5.5.3 Zielformulierung
1. Implementierung eines ausbildungsintegrierenden Studienganges zum Wintersemester 2009/2010
2. Öffentlichkeitsarbeit, um über den Studiengang zu informieren und diesen transparent zu machen
3. Integration des Studienganges in die Ausbildung unter Erfüllung der vorgegebenen gesetzlichen
Grundlagen des Krankenpflegegesetzes und der Berufsfachschulordnung Pflege
4. Qualifizierung der Praxisanleiter für die umfassende, gezielte Anleitung zur Erreichung der Lernziele
der Praxismodule
5. Zunehmende Akademisierung des Lehrpersonals
D-5.5.4 Maßnahmen und deren Umsetzung
 Kooperation mit der katholischen Stiftungsfachhochschule München
 Akkreditierung des Studienganges durch die AHPGS
 Erstellung eines Modulhandbuches zur Modularisierung des Studienganges gemeinsam mit den Kooperationspartnern
 Information der Öffentlichkeit und von Abiturienten durch die Teilnahme an Studieninformationstagen
der Gymnasien und durch die Homepage
 Anpassung und Planung des Unterrichtes an der Berufsfachschule: 900 Stunden aus der Ausbildung
werden durch Module des Studiums ersetzt. Davon werden 600 Stunden an der Hochschule, 300
Stunden an der Berufsfachschule und 300 Stunden in der Praxis erbracht und auf das Studium angerechnet.
 Umfassende Vorbereitung der Praxisanleiter durch eine zweisemestrige Fortbildung an der Fachhochschule auf ihre neue Aufgabe
 Aufnahme des Studiums der Pflegepädagogik durch zwei Lehrkräften der Berufsfachschule ab Wintersemester 2009/2010
D-5.5.5 Evaluation der Zielerreichung
Die Kooperationsvereinbarung mit der Stiftungsfachhochschule wurde geschlossen. Der Studiengang
wurde durch die AHPGS (Akkreditierungsagentur von Studiengänge im Bereich Gesundheit und Soziales e.V.) akkreditiert. Die Instrumente der Qualitätssicherung des ausbildungsintegrierenden Studienganges sind in den Qualitätsvereinbarungen mit der Stiftungsfachhochschule beschrieben.
Regelmäßige vierteljährliche Treffen der kooperierenden Berufsfachschulen mit den Mitgliedern der
Fachhochschule finden statt. Die Implementationsforschung für den 1. Studiengang beginnt noch vor
dem Wintersemester 2009/2010.
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D-5.6 Umbaumaßnahmen
Das Klinikum Dritter Orden macht es sich zur Aufgabe, die Patientinnen und Patienten nicht nur in medizinischer und pflegerischer Hinsicht hervorragend zu betreuen, sondern auch den stationären Aufenthalt
so angenehm als möglich zu gestalten.
Im Jahr 2008 wurde damit begonnen, alle Stationen und Notaufnahmen des Klinikums schrittweise mit
Wasserspendern zu versorgen, welche die Patienten und deren Angehörige kostenlos mit stillem Wasser und Sprudelwasser versorgen. Dadurch entfällt nicht nur der Transport von Leergut von den Stationen, sondern die Patienten erhalten jederzeit frisches, qualitativ hochwertiges Wasser.
Durch die hohen Geburtenzahlen benötigte der Entbindungsbereich der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe dringend weitere Räumlichkeiten. Deshalb wurde die bisherige Dachterrasse der Kinderklinik
für die ambulante vorgeburtliche Versorgung der Schwangeren umgebaut und das Hebammen-Sprechzimmer in die Räume der Ebene 4 integriert. Dadurch konnte eine klare Trennung zwischen den ambulanten und den Patientinnen auf der Entbindungsstation erreicht werden. Gleichzeitig wurde das Kinderzimmer in das bisherige Frühstückszimmer verlagert. Damit konnte ein lange gehegter Wunsch, die integrative Pflege auf der Wöchnerinnenstation einzuführen, erfüllt werden.
Im Bereich der ehemaligen Terrasse entstanden so ca. 245 m 2 Neubaufläche. Unter Umwidmung der
bisherigen Kinderzimmer und des Stützpunktes konnten folgende Verbesserungen realisiert werden:




Vergrößerung des Stillzimmers und Frühstücksraums für die Wöchnerinnen
Ansprechender Wartebereich und Garderobe für Wöchnerinnen
Einbau eines Patienten-WC
Verbesserung der Raumsituation für die Mitarbeiter
Der neu geschaffene Bereich erhielt zur besseren und einfacheren Erreichbarkeit einen direkten Zugang
von der Galerie in Ebene 4.
Zusätzlich wurde in der Erwachsenenklinik aus Eigenmitteln der Schwesternschaft eine Dialyseeinheit
von zwei Plätzen installiert, die in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation (KFH) betrieben wird. Die bisher im Haus durchgeführten kontinuierlichen Verfahren bei intensivpflichtigen Patienten mit akutem Nierenversagen werden nun um interkurrente Dialysen ergänzt. Das
Leistungsspektrum des Klinikums wird so erweitert durch die Möglichkeit der konsiliarärztlichen Beratung
für alle akut- oder chronisch nierenkranken Patienten. Somit kann eine umfassende Versorgung für Patienten mit bekannten oder neu diagnostizierten Nierenleiden im Haus sichergestellt werden.
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D-6
Bewertung des Qualitätsmanagements (QM)
D-6.1 KTQ/pCC-Zertifizierung
Das Klinikum Dritter Orden stellte sich nach umfassender Vorbereitung vom 24.-28.9.2007 im Rahmen
des Zertifizierungsverfahrens nach KTQ/pCC der Begutachtung durch die Visitoren. In der nachfolgenden Zusammenfassung sind die besonderen Stärken bei einzelnen Kriterien aus dem KTQ/pCC-Katalog
aufgeführt, die von den Visitoren besonders hervorgehoben wurden. Auch die festgestellten Verbesserungspotenziale sind genannt.
D-6.1.1 Patientenorientierung
Stärken:
 Akutschmerzdienst rund um die Uhr
 Tumorkonferenz in der Gynäkologie
 Gutes Angebot zu Begleitung von Eltern erkrankter Kindern
Verbesserungspotenziale:
 Weitere Berufsgruppenübergreifende Besprechungen
 Etablierung von Behandlungspfaden
D-6.1.2 Mitarbeiterorientierung
Stärken:
 Regelmäßige Information aller nachgeordneten Leitungs- und Mitarbeiterebenen
 Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter mit Regelungen zu Mobbing, Burn out
und Sucht
 Einarbeitungskonzept Neonatologie
Verbesserungspotenziale:
 Qualifizierung zur Führung von Mitarbeitergesprächen
 Systematische Personalentwicklung und Karriereplanung
 Verpflichtende Reanimationsschulungen für alle Mitarbeiter
D-6.1.3 Sicherheit im Krankenhaus
Stärken:
 Notfallmanagement
 Verfügbarkeit der Hygienepläne im Intranet
 Technischer Bereitschaftsdienst rund um die Uhr
Verbesserungspotenziale:
 Optimierung der Dokumentationsqualität und -lenkung
 Personenbezogene Abklatschuntersuchungen (Hygiene)
D-6.1.4 Informationswesen
Stärken:
 Handzeichenlisten im ärztlichen und pflegerischen Bereich
 Geschäftsordnungen für die meisten Besprechungen
 Aktivitäten der Stabsstelle Marketing
Verbesserungspotenziale:
 Hausübergreifende Vorgaben zur Vermittlung und Überprüfung von Neuerungen
 Weiterführende Schulungen zum Datenschutz
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D-6.1.5 Krankenhausführung
Stärken:
 Jährliche Strategiesitzung mit Review der Arbeitsweise
 Monatlicher Jour-Fixe der Geschäftsführung mit der Seelsorge
 Angemessene Atmosphäre für Angehörige, um sich von Sterbenden zu verabschieden
Verbesserungspotenziale:
 Regelhafte Weiterleitung und Gegenzeichnung von Protokollen
 Systematische Evaluation beim Projektabschluss
 Ableitung abgestimmter Qualitätsziele aus der Qualitätspolitik
D-6.1.6 Qualitätsmanagement
Stärken:
 Aufgaben im Rahmen des Qualitätsmanagements strukturiert geregelt
 Regelmäßige Treffen des QMB mit der Geschäftsführerin
 Neue Positionierung der Beschwerdebriefkästen
Verbesserungspotenziale:
 Einführung des systematischen Risikomanagements
 Implementierung des QM-Gedankens in Routineabläufe
D-6.1.7 Seelsorge
Stärken:
 Seelsorgekonzept
 Mehrwöchiger Seelsorgekurs für ehrenamtliche Mitarbeiter
Verbesserungspotenziale:
 Strukturierte Kontakte mit den Gemeinden
 Teilnahme an Teambesprechungen der Pflege
D-6.1.8 Verantwortung der Gesellschaft
Stärken:
 Großes Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten
 Durchgängige Betreuung der Auszubildenden
 Kooperation mit anderen Trägern
Verbesserungspotenziale:
 Strukturierte Begleitung der Praktikanten
D-6.1.9 Trägerverantwortung
Stärken:
 8 Praxen als Kooperationspartner in einem Diagnose- und Therapiezentrum (DTZ) integriert
 Vereinbarung zum Wirtschafts- und Stellenplan im Rahmen der Jahresplanung
 Einsatz eines Assessmentverfahrens bei der Auswahl von Chefärzten
Verbesserungspotenziale:
 Instrumentarium zur Umsetzung von Vorgaben (Kennzahlen, BSC)
 Vorgabe zur systematischen Förderung von Führungskräften
Die erkannten Verbesserungspotenziale wurden mit den Mitarbeitern ausführlich diskutiert und mündeten in einen Maßnahmenplan mit Festlegung der Verantwortlichkeiten, der bei jeder Besprechung des
QM-Steuerkreises aktualisiert wird und für alle Mitarbeiter im Intranet einsehbar ist.
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D-6.2 Beste Voraussetzungen für die Etablierung von Organzentren:
Brust-/Darmzentrum
Seit 1989 wird die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Tumorerkrankungen am Klinikum Dritter
Orden konsequent ausgebaut. Derzeit stehen sämtliche Schnittbildverfahren incl. PET-CT, eine Nuklearmedizinische Abteilung, die gesamte diagnostische und interventionelle Endoskopie und interventionelle Radiologie zur Verfügung. Das OP-Spektrum umfasst die Mammachirurgie ggf. in Kooperation mit
plastischer Chirurgie, die großen gynäkologischen Operationen, ggf. in Kooperation mit der Visceralchirurgie, sämtliche gastrointestinale Tumoren, Leber- und Lungenmetastasen, wobei auch minimalinvasive
Operationsverfahren zum Einsatz kommen.
Zwei Oberärzte mit dem Teilgebiet Hämatoonkologie leiten die stationären und in der Tagesklinik durchgeführten Chemotherapien, wobei eine enge Kooperation mit den auf dem Klinikgelände im Diagnoseund Therapiezentrum (DTZ) untergebrachten Praxen für Onkologie, Pathologie und Strahlentherapie besteht.
Durch die Angebote der Seelsorge und des Sozialdienstes erhalten die Patienten alle Hilfen, die für die
Bewältigung einer Tumorerkrankung sinnvoll sind. Die Psychoonkologie und die palliativmedizinische
Versorgung sind weitere Schwerpunkte in der Betreuung von Patienten am Klinikum Dritter Orden.
Aus der Sicht des Klinikums Dritter Orden haben Organzentren klare Vorteile:
 Durch die klar definierte Diagnostik und Therapie auf Basis der S3-Leitlinie bekommen die Patienten
den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Behandlung einer Tumorerkrankung geboten.
 Moderne Medizin lebt aus der interprofessionellen und interdisziplinären Zusammenarbeit aller
Fachgebiete. Durch die geforderten Kooperationsvereinbarungen mit internen und externen Partnern
erreicht die Zusammenarbeit ein hohes Niveau. Dies kommt z. B. in der Tumorkonferenz zum Ausdruck, in der alle den Patienten wichtigen Behandlungspartner zusammenkommen, um gemeinsam
die beste Strategie festzulegen.
 Durch regelmäßige Qualifizierung der Mitarbeiter in speziellen Fragen der Onkologie, Palliativmedizin und psychologischen Unterstützung kann den Patienten eine umfassende Betreuung geboten
werden.
 Im Rahmen der jährlichen Überwachungsaudits müssen nicht nur bestimmte Mindestzahlen an behandelten Patienten nachgewiesen werden, sondern konkrete Ergebnisse bei validierten Qualitätsindikatoren, in der die Güte der Behandlung zum Ausdruck kommt, vorgelegt werden.
Insgesamt ergibt sich durch die Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen in Organzentren eine
deutliche Verbesserung. Deshalb hat sich das Klinikum Dritter Orden entschlossen, die Bildung von Organzentren voranzutreiben.
D-6.2.1 Brustzentrum am Klinikum Dritter Orden
Die ersten Aktivitäten zur Etablierung eines Brustzentrums gehen bereits in das Jahr 2004 zurück, gewannen aber erst im 2007 und 2008 an Dynamik. Am 18./19.6.2008 fand das Zertifizierungsaudit des
Brustzentrums durch die Zertifizierungsgesellschaft OnkoZert im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft mit zwei Fachexperten statt. Im Auditbericht fand sich folgende Aussage:
„Das Brustzentrum hat die Erstzertifizierung sehr sorgfältig vorbereitet und den Erhebungsbogen ausführlich bearbeitet. Die konstruktive Zusammenarbeit der Hauptkooperationspartner des Brustzentrums
und der auch von der Klinikleitung mitgetragene Wille zur Erfüllung der fachlichen Anforderungen bilden
die Grundlage der strukturellen und fachlichen Voraussetzungen. … Wegen des überdurchschnittlich guten Auditergebnisses kann die Zertifikatserteilung ohne Auflagen erfolgen.“ (Zitat aus dem Auditbericht
OnkoZert vom 23.6.2009)
Auch im ersten Überwachungsaudit am 7.8.2009 zeigte das Brustzentrum Klinikum Dritter Orden, dass
die Behandlung von Brustkrebspatientinnen mit großem Engagement und Erfolg durchgeführt wird.
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D-6.2.2 Darmzentrum Dritter Orden
Die Vorbereitungen für die Zertifizierung als Darmzentrum erfolgten im Jahr 2007, wiederum mit Unterstützung durch eine externe Beratung. Das Zertifizierungsaudit am 16./17.12.2008 verlief wie beim
Brustzentrum erfolgreich. Die Zusammenfassung aus dem Auditbericht lautete:
„Das Darmzentrum Klinikum Dritter Orden macht einen positiven Eindruck. Seit Jahren besteht eine sehr
gute interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Mitarbeiter zeigen eine hohe fachliche Kompetenz. Das
Zentrum konnte im Audit darstellen, dass die wesentlichen Inhalte der FAD (Fachlicher Anforderungsbogen Darmzentrum) umgesetzt werden und dass die Kennzahlen des Erhebungsbogens hinreichend valide waren. … Die gemeinsame Betreuung der Patienten steht im Vordergrund und wird mit Teamgeist
und Sorgfalt getragen.“ (Zitat aus dem Auditbericht OnkoZert vom 17.1.2009)
Die von den Fachexperten gegebenen Hinweise und Empfehlungen wurden für beide Organzentren in
Aktionsplänen umgesetzt, die bei Besprechungen des Leitungsteams regelmäßig aktualisiert werden.
Besonderes Augenmerk wird in Zukunft auf die Schaffung von Synergieeffekten zwischen den beiden
Organzentren zum Beispiel bei der Ausbildung von Mitarbeitern oder der Bereitstellung von Informationsmaterialien gelegt.
D-6.3 Erfolgreicher Projektabschluss mit ÖKO-PROFIT-Auszeichnung
ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt Für Integrierte Umwelttechnik) ist ein Projekt zur wirtschaftlichen
Stärkung von Betrieben durch vorsorgenden Umweltschutz mit der gleichzeitigen Absicht, einen Beitrag
zur Verbesserung der Umweltsituation in einer Region zu leisten. Ausgehend von bekannten Umweltproblemen untersucht und hinterfragt ÖKOPROFIT die Dienstleistungsprozesse und alle anderen Tätigkeiten auf ihre Material- und Energienutzung hin. Dabei werden Produkte, Bereiche, Technologien und
Einsatzstoffe kritisch überdacht, um Emissionen und Abfälle zu vermeiden bzw. eine Verwertung des
nicht vermeidbaren Abfalls zu gewährleisten.
Initiator des Projekts ist die Landeshauptstadt München in Kooperation mit der Industrie und Handelskammer und der Handwerkskammer. Zusammen mit weiteren 19 Unternehmen wurden Maßnahmen zur
Verminderung von Abfällen und Emissionen entwickelt.
Das Klinikum wurde in Workshops und durch Vor-Ort-Beratungen von externen Beratern über ein Jahr
lang beraten und betreut. Am 24.1.2007 fand dann die Prüfung statt, welche von einer Kommission der
IHK, der Stadt München und von Umweltgutachtern und Umweltauditoren durchgeführt wurde. Nach erfolgreicher Teilnahme am Projekt erhielt das Klinikum am 19.3.2007 die Auszeichnung „Münchner Ökoprofit-Betrieb“.
Mit der Teilnahme am Ökoprofit konnte allerdings nicht nur der betriebliche Umweltschutz verbessert
und die Effizienz beim Einsatz von Rohstoffen und Energie gesteigert werden, sondern es wurde auch
Geld gespart. Konkrete Ergebnisse sind.
 Durch die Installation des Küchenprogramms CUVOS war es möglich, die Speisenzubereitung gezielter zu planen und den Küchenabfall zu verringern. Dadurch können pro Jahr 20 Tonnen Nassmüll
eingespart werden (Ersparnis von 2.000 €).
 Durch die Installation von Thermostaten und die Nutzung anderer Energieträger konnte der Ölverbrauch um 20.000 Liter reduziert werden (Ersparnis: 19.000 €).
 Die 2007 beim Neubau des Diagnose- und Therapiezentrums (DTZ) auf dem Gelände des Klinikums
installierte Photovoltaikanlage ermöglicht eine Stromerzeugung von 16.000 kWh
(Ersparnis: 2.000 €).
 Die gesamte Abfallmenge konnte in den Jahren 2005 bis 2008 durch die Zusammenarbeit mit einem
Logistikcenter und die Abschaffung von nicht erforderlichen Verpackungen um insgesamt 174 Tonnen/Jahr bzw. um 33,85% reduziert werden. Trotz gestiegener Müll- und Entsorgungskosten konnten
auch hier Einsparungen in Höhe von 5.000 € erzielt werden.
www.dritter-orden.de
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Dateiname:
Final09-08-22C_260910192-00-2008-pdf
Verzeichnis:
H:\Verwaltung\Organisationsentwicklung\Qualitätsbericht 2008\Ausgabe
Vorlage:
C:\Dokumente und Einstellungen\SchaarR\Anwendungsdaten\Microsoft\Vorlagen\Normal.dot
Titel:
Ausgangssituation
Thema:
Autor:
SchaarR
Stichwörter:
Kommentar:
Erstelldatum:
22.08.2009 23:58:00
Änderung Nummer: 3
Letztes Speicherdatum:
23.08.2009 00:02:00
Zuletzt gespeichert von:
SchaarR
Letztes Druckdatum: 23.08.2009 00:54:00
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