Bedienungsanleitung
antrax Datentechnik GmbH
[email protected] - www.antrax.de
Beschreibung
18.10.2005
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Inhaltsverzeichnis
Allgemeines
Anwendung der MultiBox
Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen
Lieferumfang
Hardware
Software
Systemvoraussetzungen
Technische Merkmale
allgemein
Lastkreis
Steuerkreis
CE-Kennzeichnung
Arbeitsweise
allgemein
Watchdog
Master-Slave-Funktion
Programmierbare Ablaufsteuerung
Highlights
Installation
Hardware
Software
Funktionsreferenz
Modi
Triggerung
Schaltvorgänge + Sequenzen
Verschiedenes
Stati lesen
Programmierung
allgemein
Ansprechen der MultiBox
Programmfehler-Erkennung
Beispiele
Bedienung
LED
Taster
Serielle Schnittstelle
Unterschied zwischen Modus 1 und Modus 3
Unterschied zwischen Modus 1 und Modus 4
MultiBox als Textdrucker ansprechen
Verwendete Ausdrücke
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Allgemeines
Die MultiBox ermöglicht das direkte oder zeitgesteuerte Ein- und Ausschalten von bis zu
fünf 230V-Elektrogeräten über die serielle bzw. USB-Schnittstelle eines PC bzw. über eine
integrierte Ablaufsteuerung.
Die Ansteuerung bzw. Bedienung der MultiBox ist mit dem auf der antrax-Homepage
kostenlos erhältlichen Serviceprogramm "ASS" (= Antrax-Service-Software) möglich.
Bitte lesen Sie diese Beschreibung bzw. die Help-Datei (über die Homepage zu
beziehen) vor der ersten Inbetriebnahme komplett und sorgfältig, sie beschreibt
den bestimmungsgemäßen Gebrauch und enthält wichtige Hinweise zur
Installation/Inbetriebnahme
der
MultiBox.
Für
die
Folgen
nicht
bestimmungsgemäßen Gebrauchs übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Sämtliche Garantieansprüche entfallen.
Anwendung der MultiBox
Die MultiBox ist für das Schalten von
•
•
ohmschen Lasten wie Glühlampen, Heizlüfter etc. und / oder
induktiven Lasten wie PC-Netzteile, Transformatoren etc.
bis max. 1000W (230V / 4.4A) pro Kanal in trockenen, geschlossenen Wohn- und
Büroräumen bestimmt.
Die
Betriebsanleitungen
der
angeschlossenen
Sicherheitsbestimmungen sind zu beachten.
Elektrogeräte
und
deren
ACHTUNG: Die gesamte Schaltleistung der MultiBox (d. h. die Addition der Leistungen aller
angeschlossenen Verbraucher) darf 2500W nicht überschreiten.
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Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen









Öffnen Sie die MultiBox nicht. Sie enthält keine durch Sie zu wartenden Teile.
Betreiben Sie die MultiBox nur in Innenräumen und vermeiden Sie den Einfluss von
Feuchtigkeit.
Betreiben
Sie
die
MultiBox
nur
in
ordnungsgemäß
installierten
230VWechselstromsteckdosen.
Reinigen Sie die MultiBox mit einem trockenen Tuch nur nach Ziehen des Netzsteckers
und Trennen des Schnittstellenkabels.
Belasten Sie die MultiBox nur bis zur angegebenen Leistungsgrenze. Eine Überlastung
kann zur Zerstörung der MultiBox führen.
Die MultiBox darf nicht im Zugriffsbereich von Kindern betrieben werden.
Nehmen Sie die MultiBox nicht in Betrieb, wenn ein oder mehrere Teile (Gehäuse,
Kabel, Stecker) beschädigt sind oder Beschädigungen zu vermuten sind (z. B. nach
dem Herunterfallen).
Reparaturen an der MultiBox dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt
werden.
Schließen Sie nur Elektrogeräte an, die keine eingeschränkte Einschaltdauer haben
(d. h. alle angeschlossenen Elektrogeräte müssen im Fehlerfall eine Dauereinschaltung
verkraften, ohne Schäden anzurichten).
Achtung:




Alle Lastkreise werden über 1-polige elektrische Schalter geschaltet, d. h. auch bei
ausgeschalteten
MultiBox-Steckdosen
kann
an
jeweils
einer
der
beiden
Steckdosenkontakten die Netzspannung liegen!
Je nach Betriebszustand kann die MultiBox die angeschlossenen Verbraucher nach
einem Stromausfall einschalten (= automatisches Einschalten nach "Power-ON").
Die verwendete COM- oder USB-Schnittstelle muss für die MultiBox reserviert bleiben
und darf nicht von anderen Programmen angesprochen werden.
Mit der MultiBox können sehr schnelle EIN/AUS-Schaltfolgen erzeugt werden. Die Dauer
der Schaltzyklen ist an das zu schaltende Elektrogerät anzupassen. Nicht alle
Elektrogeräte vertragen schnelle Schaltfolgen.
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Lieferumfang
Hardware
Alles komplett? Die Einzellieferung einer MultiBox beinhaltet:
die MultiBox
Anschlusskabel für die serielle PC-Schnittstelle oder USB-Anschlusskabel
eine Beschreibung / Bedienungsanleitung
Software
Kostenlose Software für die Ansteuerung der MultiBox finden Sie auf unserer
Homepage http://www.antrax.de/
Systemvoraussetzungen
Allgemein
serielle Schnittstelle (9600-8-N-1)
USB-Schnittstelle (USB 1.1)
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Technische Merkmale
Allgemein
Schutzklasse: IP20, nur für trockene Räume
Steckersystem: SCHUKO
die momentanen Schaltzustände werden durch LEDs signalisiert
Last- und Steuerkreise besitzen eine sichere galvanische Trennung über Relais und
Transformator
Umgebungstemperatur: 0 ... +40°C
Lagertemperatur: 10 ... +70°C
Lastkreis
Betriebsspannung: 230/240V~ 50/60Hz
5 einpolige Last-Schalter (Relais)
maximale Schaltleistungen:
pro Kanal max.
230/240V)
insgesamt (über alle 5 Kanäle) max.
1000W (4.4A bei
2500W (11A bei 230/240V)
Steuerkreis
über serielle Schnittstelle (9600, 8, N, 1) bzw. USB 1.1
max. Anschlusskabellänge: 2,0 m
CE-Kennzeichnung
Entsprechend der Niederspannungsrichtlinie und der EMV-Richtlinie.
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Arbeitsweise
Allgemein
Bei der MultiBox handelt es sich um eine Mehrfachsteckdosenleiste, wobei die fünf
vorhandenen Steckdosen vom steuernden PC einzeln und unabhängig voneinander
geschaltet werden können.
Auf Kanal 1 kann ein integrierter Watchdog aktiviert werden. Außerdem kann die
MultiBox so konfiguriert werden, dass Kanal 1 als Mastersteckdose fungiert und die
Kanäle 2...5 als zugeordnete Slaves (d. h. wird ein Verbraucher an der Mastersteckdose
eingeschaltet, so "folgen" die Slaves und schalten auch ihre Verbraucher ein).
Mit Hilfe eines Watchdogs kann erkannt werden, ob ein Programm auf einem Rechner
korrekt läuft oder ob es durch eine interne (z. B. durch einen Programmfehler) oder
externe (z. B. durch Störimpulse aus der Stromversorgung) Fehlerquelle unterbrochen
bzw. gestört wurde. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich das zu überwachende
Programm zyklisch bei seinem Watchdog meldet (Triggerung). Bleibt diese Triggerung
aus (weil das Programm z. B. "hängt"), so leitet der Watchdog eine Problemlösung ein. In
der Regel ist das ein Hardware-Reset des Rechners bzw. das Aus- und Wiedereinschalten
der Stromversorgung.
Watchdog
Die MultiBox wird über das Anschlusskabel an eine serielle oder eine USB-Schnittstelle
des PC angeschlossen, der mit der Watchdog-Funktionalität ausgestattet werden soll.
ACHTUNG: In beiden Fällen (Anschluss über serielle Schnittstelle bzw. USB) wird die
MultiBox von der Software wie eine COM-Schnittstelle angesprochen! Die verwendeten
USB-Treiber stellen der Ansteuersoftware einen virtuellen COM-Port zur Verfügung - d. h.
die MultiBox kann daher genauso einfach wie ein serielles Gerät angesprochen werden.
Die Rechnersoftware stellt über die serielle Schnittstelle für den Ausgang 1 an der
MultiBox
• die Zeit TR (innerhalb dieser Zeit muss nachgetriggert werden),
• die Zeit TA (wie lange soll die MultiBox beim Auftreten eines Watchdog-Ereignisses
ausgeschaltet bleiben) und
• die Zeit TF (innnerhalb dieser Zeit nach dem Watchdog-Ereignis muss spätestens
die Triggerung wieder anlaufen) ein und triggert die MultiBox danach regelmäßig
innerhalb der eingestellten Zeitspanne.
Der Watchdog wird aktiviert, wenn sich der zu überwachende Rechner innerhalb der
vorgegebenen Zeit (TR) nicht mehr meldet. In einem solchen Fall unterbricht die
MultiBox die Stromversorgung des an Kanal 1 angeschlossenen Rechners, wartet die
eingestellte Zeit (TA) und schaltet danach den Rechner wieder ein. Der Rechner bootet
und die Software wird erneut gestartet (sollte sich im AUTOSTART-Ordner befinden).
Alternativ zu einem Rechner-Neustart nach einem Fehler kann mit Hilfe der MultiBox
auch ein 'externes' Gerät direkt ein- und ausgeschaltet werden (z. B. Modem, Lampen,
Drucker, Messeinrichtungen etc.). Alle Schaltzeiten sind in weiten Grenzen variierbar.
Die MultiBox unterscheidet folgende Anfangszustände:
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•
•
Fehler-Neustart - die MultiBox hat einen Neustart ausgelöst und wartet auf die
Initialisierung durch die auf dem Rechner gestartete Software (die sich z. B. im
AUTOSTART-Ordner befindet)
Neustart - der Rechner ist eingeschaltet worden. Die MultiBox hat keinen FehlerNeustart gespeichert, da sich der Rechner vor dem letzten Ausschalten
ordnungsgemäß abgemeldet hat (über den Befehl "{+} Deaktiv ")
Die MultiBox kann sogar erkennen, ob eine Triggerung in einer (ungewollten)
Endlosschleife erfolgt: Dem Triggerbefehl kann eine Statusvariable mitgegeben werden.
Wenn sich diese Statusvariable bei zwei aufeinander folgenden Triggerungen nicht
verändert, wird der zweite Triggerbefehl ignoriert. Im Fehlerfall kann die zuletzt
eingestellte Statusvariable wieder ausgelesen und zur Basis der Fehlersuche
herangezogen werden.
Außerdem erkennt die MultiBox auch das Problem "Rechner oder Betriebssystem bootet
nicht" (Bootfehler): Nach einem Fehler-Neustart oder einem Power-ON (auch nach
kurzen Spannungseinbrüchen) muss die Triggerung durch die MultiBox in einer vorher
eingestellten Zeit (TF) erfolgen. Passiert dies nicht, löst die MultiBox einen weiteren
Fehler-Neustart aus usw.
Master-Slave-Funktion
Die MultiBox kann erkennen, ob ein an Kanal 1 angeschlossener Verbraucher ein- oder
ausgeschaltet ist (über einen integrierten "Stromfühler"). Wenn gewünscht, können die
Slaves bzw. die Kanäle 2...5 in Abhängigkeit des Masters-Zustandes geschaltet werden:
-
Verbraucher an Kanal 1 (extern) eingeschaltet --> Strom fließt --> Slaves werden
eingeschaltet
Verbraucher an Kanal 1 (extern) ausgeschaltet --> stromlos --> Slaves werden
ausgeschaltet
Master-Slave-Schaltungen werden in der Regel verwendet, um in Abhängigkeit vom PC
z. B. auch Monitore oder Drucker ein- und auszuschalten.
Schaltschwelle
Aus Sicht der MultiBox ist der Verbraucher an Kanal 1 eingeschaltet, wenn dieser
mindestens 40W aufnimmt. Geräte im Standby lösen die Slave-Schaltung deshalb nicht
aus.
Programmierbare Ablaufsteuerung
Die MultiBox besitzt eine integrierte, programmierbare Ablaufsteuerung (im folgenden
"PLC" genannt) die es ermöglicht, auch ohne angeschlossenen Steuerungs-PC eine
zeitabhängige Schaltsequenz mit bis zu 50 Schritten für alle fünf Steckdosen ablaufen zu
lassen.
Die Schaltsequenz kann im Dauerlauf oder als "one-shoot" gestartet werden. Die
Steuerung (Start / Pause, Stop) erfolgt über das integrierte Bedienfeld und/oder mit
Klartextbefehlen über die Schnittstelle.
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Die "Programmierung" der Schaltsequenz erfolgt mit einfachen Klartextbefehlen und folgt
dem Schema:
Zeit (in Sekunden), Kanal, Aktion
So wird z. B. mit
{+} PLCset = 30, 4, ON
ein Schaltschritt programmiert, der den Kanal 4 nach 30 Sekunden einschaltet.
Ein bekanntes Beispiel für eine Dauerlaufsequenz ist z. B. die Ampelschaltung:
Steckdose
Steckdose
Steckdose
Steckdose
Steckdose
1
2
3
4
5
=
=
=
=
=
rot (Straße)
gelb (Straße)
grün (Straße)
rot (Fussgänger im Querverkehr)
grün (Fussgänger im Querverkehr)
Die Schaltsequenz für
DelEEPROM"eingestellt.
dieses
Beispiel
ist
als
Default-Schaltsequenz
nach
"{+}
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Highlights
Anschluss über eine COM- bzw. USB-Schnittstelle, daher einfachste Installation und
Ansteuerung:
o einfache (Klar-)Textausgabe über die COM- bzw. USB-Schnittstelle durch die
Software
o mit jedem Terminalprogramm wie Hyperterminal, TELIX o. ä.
(Befehlsübermittlung ähnlich wie bei einem Modem über AT-Befehle)
o die Ansteuerung kann sogar als Textausgabe auf einen "Drucker" erfolgen (die
MultiBox ist dabei ein über eine serielle Schnittstelle angeschlossener PlainText – Drucker)
Die MultiBox arbeitet betriebssystemunabhängig
Die MultiBox hat einen eigenen Mikroprozessor
Alle Ausgänge sind unabhängig voneinander schaltbar
Die MultiBox hat ein integriertes Bedienfeld
Watchdog-Funktion:
o Die MultiBox erkennt auch Endlosschleifen-Triggerungen: mehrfache, identische
Triggerungen werden ignoriert
o der letzte Triggerstatus des Hauptprogrammes vor einem Fehler-Neustart wird
auf der MultiBox gespeichert und kann nach dem Booten zurückgelesen werden
(damit lassen sich Rückschlüsse auf die Störungsursachen ziehen, die zum
'Hängenbleiben' des Systems geführt haben)
o Die MultiBox erkennt nicht bootende Rechner ("Windows läuft nicht hoch"") durch
Zeitüberwachung nach einem Fehler-Neustart
o Die Retrigger- und Schalt-Zeiten der MultiBox sind in weiten Grenzen einstellbar
(bis zu 214748364 Sekunden = ca. 2485 Tage)
Master-Slave-Funktion:
o Die MultiBox hat Master-Slave - Funktionalität (1 x Master / 4 Slaves)
o Der Master schaltet die Slaves (auch zeitversetzt) ein
Programmierbare Ablaufsteuerung:
o programmierbare Schaltsequenz für alle Steckdosen
o bis zu 50 Schaltschritte
o Dauerlauf und 'one-shoot'
o einstellbar: automatischer Start nach Power-ON
o bedienbar über das integrierte Bedienfeld und/oder die Schnittstelle
Ansteuersoftware steht kostenlos zur Verfügung unter http://www.antrax.de
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Installation
Hardware
Rechner ausschalten
Serielle oder USB-Verbindung zwischen MultiBox und Rechner herstellen
Netzstecker des Rechners in die Master-Steckdose (rot) der MultiBox einstecken
MultiBox in eine 230V-Netzsteckdose einstecken
Rechner einschalten
Die MultiBox verfügt über zwei Taster. Durch Drücken auf SELECT kann ein Ausgang
ausgewählt werden (entsprechende LED blinkt). Durch anschließendes Drücken auf
SET wird der Ausgang umgeschaltet. Dadurch kann ein an der MultiBox
angeschlossener Verbraucher auch manuell eingeschaltet werden.
Anschlusskabel
Bei der Verlegung des Anschlusskabels (serielles oder USB-Kabel) zum PC bzw. der
Netzzuleitungen achten Sie bitte darauf, dass diese möglichst nicht gemeinsam in einem
Kabelkanal o. ä. geführt werden. Speziell bei Ein-/Ausschalten von "problematischen"
Verbrauchern mit sehr hohen Stromstößen können Störungen induziert werden, die zu
Fehlfunktionen führen können (besonders die am PC mittels Verlängerung an die
Frontblende herausgeführten USB-Schnittstellen sind relativ empfindlich).
Bitte verwenden Sie deshalb ausschließlich geschirmte bzw. mittels Ferritkernen entstörte
USB-Anschlusskabel.
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Installation
USB-Installation
Ist die MultiBox per USB an den Rechner angeschlossen, startet nun der HardwareInstallations-Assistent, der die passenden Treiber (USB als virtueller COM-Port) installiert
(siehe unten).
Die USB-Treiber stehen unter http://www.antrax.de zum Download zur Verfügung. Laden
Sie das ZIP-File herunter und entpacken es in ein Verzeichnis auf der lokalen Festplatte.
Folgendes Beispiel zeigt die Treiberinstallation unter Windows XP:
Nach dem Anschließen an den USB-Port startet der Hardware-Installations-Assistent:
Wählen Sie hier den Punkt: "Nein, diesmal nicht" aus und klicken Sie auf "weiter".
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Das folgende Fenster erscheint:
Wählen Sie hier den Punkt: "Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren"
und klicken Sie auf "weiter".
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Das folgende Fenster erscheint:
Wählen Sie den Punkt "Durchsuchen" aus und geben Sie das Verzeichnis auf der lokalen
Festplatte an, in das Sie das ZIP-File mit den Treiber-Dateien entpackt haben.
Klicken Sie auf "weiter".
Folgendes Fenster erscheint:
Wählen Sie hier "Installation fortsetzen".
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Folgendes Fenster erscheint:
Nachdem alle benötigten Dateien kopiert sind, klicken Sie auf "weiter".
Folgendes Fenster erscheint:
Klicken Sie hier auf "Fertigstellen".
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Die Software für die Ansteuerung der MultiBox über einen virtuellen COM-Port ist nun
eingerichtet. Ob der neue COM-Port korrekt funktioniert, können Sie in der
Systemsteuerung im Gerätemanager nachschauen:
Wenn hier beim Punkt "Anschlüsse (COM und LPT)" ein Unterpunkt namens "antrax
UniBox" aufgeführt ist, ist die Installation erfolgreich verlaufen.
Die MultiBox ist nun betriebsbereit.
Software
Die MultiBox kann nun mit dem Serviceprogramm "ASS" (= Antrax-Service-Software)
oder einer anderen Software (wie Hyperterminal, Telix oder jedes andere
Terminalprogramm) in Betrieb genommen werden.
Die Ansteuerung durch das zu überwachende Hauptprogramm erfolgt über dessen
Ausgaben auf der seriellen Schnittstelle.
Das Serviceprogramm "ASS" (= Antrax-Service-Software)
http://www.antrax.de heruntergeladen werden.
kann
kostenlos
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Funktionsreferenz
Modi
Syntax
Beschreibung
{1} Modus = 1 Ausgang 1 als WatchBox (schaltet den eigenen angeschlossenen Rechner).
Die aktive Hauptfunktion in diesem Modus ist das kontrollierte AUS/EINschalten des Rechners:
-
nach Power on (und Box ohne Funktion)  Steckdose ein!
onapon = 1, triapon = 0
{n} Modus = 2 Ausgang als SwitchBox (schaltet einen beliebigen anderen Verbraucher). Die
aktive Hauptfunktion in diesem Modus ist das EIN-schalten von
Verbrauchern:
-
die Watchdog-Funktionen sind deaktiviert
nach Power on (und Box ohne Funktion)  Steckdose aus!
Default-Einstellung
onapon = 0, triapon = 0
n = 1…5
{1} Modus = 3 Ausgang 1 als WatchBox im Failsave-Modus (schaltet den eigenen
angeschlossenen Rechner). Die aktive Hauptfunktion in diesem Modus ist
das kontrollierte AUS/EIN-schalten des Rechners:
-
nach Power on (und Box ohne Funktion)  Steckdose ein!
die eingestellte Zeit Tf läuft bereits ab Power-ON und schaltet die
MultiBox aus/ein, wenn nicht innerhalb der Zeit Tf getriggert wird
onapon = 1, triapon = 1
{1} Modus = 4 Ausgang 1 als WatchBox im Neutral-Power-On-Modus (schaltet einen
beliebigen anderen Verbraucher). Wie Modus 1 mit dem Unterschied, dass
die MultiBox nach Power on ausgeschaltet bleibt
-
onapon = 0, triapon = 0
{n} Modus = 5 Ausgang n als Slave betreiben. Der Schaltzustand von Ausgang n folgt dem
von Ausgang 1. Dabei kann das einschalten des Ausgangs n auch zeitlich
verzögert werden. Wird mit {n}tv=x eine Zeit x (angegeben in Sekunden)
eingestellt, wird der Ausgang erst nach Ablauf der Zeit x eingeschaltet.
{+} Modus =
6
n=2…5
Programmierbare Ablaufsteuerung aktivieren
Sämtliche, die programmierbare Ablaufsteuerung (= PLC) betreffenden
Befehle werden nur akzeptiert, wenn der Modus 6 eingestellt ist. In diesem
Modus ist die Watchdog- und Master-Slave-Funktionalität deaktiviert.
In diesem Modus kann die PLC gestartet, gestoppt und programmiert
werden. Der Modus wird verlassen, wenn für irgendeinen Kanal der Modus 2
(SwitchBox) eingestellt wird.
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Modi
Syntax
Beschreibung
{n} onapon =
1
ONAfterPowerON
Beschreibt das Schaltverhalten des angegebenen Kanal nach Power-ON der
MultiBox.
Wird mit {n}Modus = x ein Modus festgelegt, wird onapon automatisch auf
den richtigen Wert gesetzt. Dieser kann jedoch nachträglich geändert
werden (z. B. so, dass die MultiBox im Modus 2 [SwitchBox] arbeitet und
nach einem Power-ON eingeschaltet wird [{+}onapon=1]). Folgende Werte
sind möglich:
{n} triapon =
1
0
1
2
Steckdose bleibt nach Power-ON aus (z. B. im Modus 2)
Steckdose wird nach Power-ON eingeschaltet (z. B. im Modus 1)
Steckdose wird eingeschaltet, wenn vor Wegfall der Netzspannung
die Steckdose eingeschaltet war
-
Bereich: 0 … 2
Default-Einstellung: 0
wird mit {+}Modus = n möglicherweise neu gesetzt
n=1…5
TRIgAfterPowerON
Beschreibt das Verhalten des angegebenen Kanal nach Power-ON der
MultiBox.
Wird mit {n}Modus = x ein Modus festgelegt, wird triapon automatisch auf
den richtigen Wert gesetzt. Dieser kann jedoch nachträglich geändert
werden. Folgende Werte sind möglich:
0
1
{n} PLCapon
=1
MultiBox muss nach Power-ON und Einschalten der Steckdose nicht
getriggert werden (z. B. im Modus 1)
MultiBox muss nach Power-ON und Einschalten der Steckdose
getriggert werden (z. B. im Modus 3)
Bereich: 0 … 1
Default-Einstellung: 0
wird mit {+}Modus = n möglicherweise neu gesetzt
PLCAfterPowerON
Beschreibt das Verhalten der programmierbaren Ablaufsteuerung (= PLC)
nach Power-ON der MultiBox. Diese Voreinstellung wird nur berücksichtigt,
wenn vor dem Power-OFF der Modus 6 eingestellt war.
Folgende Werte sind möglich:
0
1
Die MultiBox wartet nach dem Power-ON auf den Startbefehl für die
Schaltsequenz
Die MultiBox startet sofort nach Power-ON die Schaltsequenz
-
Bereich: 0 … 1
Default-Einstellung: 0
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Triggerung
Syntax
Beschreibung
{1} Tr = 20
Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Setzen der Retriggerzeit in Sekunden
- innerhalb dieser Zeit muss regelmäßig getriggert werden,
anderenfalls wird ein Watchdog-Ereignis ausgelöst
- Bereich: 1 … 214748364
- Defaulteinstellung: 60 s
{1} Ta = 10
Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Setzen der Ausschaltzeitzeit in Sekunden
- bei Eintreten des Watchdog-Ereignisses wird die Steckdose so lange
ausgeschaltet
- Bereich: 1 … 214748364
- Defaulteinstellung: 10 s
{1} Tf = 500
Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Setzen der Fehlerzeit in Sekunden
Zeit bis zum nächsten Watchdog-Ereignis, wenn nach einem durch die
MultiBox durchgeführten Watchdog-Ereignis oder durch einen allgemeinen
Power-ON keine [erneute] Triggerung erfolgt (z. B. 'Windows hängt beim
Booten')
- Bereich: 0 … 214748364
- Defaulteinstellung: 900 s
Bei einem Wert von 0 ist die Bootfehler-Funktion ausgeschaltet, d.h. nach
einem Watchdog-Ereignis wird die Steckdose dann dauerhaft eingeschaltet
(siehe auch  {+} maxrst )
{1} Trig
Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Trigger auslösen
- mit der ersten Triggerung wird die MultiBox scharfgemacht und muss
dann regelmäßig getriggert werden
- die LED blinkt (Tastverhältnis 50:50, 0.5Hz)
- wird der {+}Trig-Befehl gesendet, schaltet die MultiBox den
Verbraucher sofort ein und wartet auf die nächste Triggerung
(Retriggerzeit läuft ab)
{1} Trig = 10
Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Trigger auslösen mit Übergabe eines Statuswertes:
Funktion wie oben mit der Ausnahme, dass nur ein Trigger ausgelöst wird,
wenn der Statuswert sich vom vorherigen unterscheidet. Der letzte
übergebene Statuswert wird bei Eintreten eines Watchdog-Ereignisses im
nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Der gespeicherte und der letzte gesendete
Statuswert kann mit dem Befehl "{+} Get" abgefragt werden. Mit dem
Befehl "{+} Del Status" kann der gespeicherte und der letzte gesendete
Status gelöscht werden. Die Statuswerte werden nur angezeigt, wenn auch
ein Status übergeben wurde. Nach dem Löschen der Werte mit "{+} Del
Status" werden die Zeilen TRIG-STATE und ERROR-STATE nicht ausgegeben.
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Triggerung
Syntax
Beschreibung
{1} maxrst =
3
Kann nur im Modus 1, 3, oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Anzahl der Neustarts des PC begrenzen
Dieser Befehl wird nur wirksam, wenn der Parameter "Tf" größer als 0 ist:
Soll verhindert werden, dass ein PC nach einem Reset durch fehlende
Triggerung immer wieder neu gestartet wird, so kann mit {+} maxrst = n
eine maximale Anzahl von Neustarts festgelegt werden. Der interne Zähler
ACT-RST wird mit jedem erneuten Reset-Versuch um 1 hochgezählt. Erreicht
der Zähler ACT-RST den eingestellten Wert des Parameters "maxrst", bleibt
die Steckdose dauerhaft ausgeschaltet.
-
Bereich: 0 … 65535
wenn 0  keine Begrenzung
Defaulteinstellung: 10
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Schaltvorgänge + Sequenzen
Syntax
Beschreibung
{n} Tv = 12
Kann in jedem Modus ausgeführt werden.
Einschaltverzögerung in Sekunden nach Power-ON
Diese Zeit ist nach einem Power-ON der MultiBox allen weiteren Abläufen /
Timern vorgelagert und erlaubt das verzögerte Einschalten der Steckdose
(z. B. zur "Synchronisation" mehrerer, unterschiedlich "schneller" Geräte)
- Bereich: 0 … 214748364
- Defaulteinstellung: 0
- n=1…5
{n} Off
Einen oder alle Ausgänge sofort ausschalten. Wird eine Zahl von 1…5
angegeben, wird der entsprechende Ausgang ausgeschaltet, bei einem "+"
werden alle Ausgänge ausgeschaltet
-
{n} On
n=1…5 / "+"
Einen oder alle Ausgänge sofort einschalten. Wird eine Zahl von 1…5
angegeben, wird der entsprechende Ausgang eingeschaltet, bei einem "+"
werden alle Ausgänge eingeschaltet
-
n=1…5 / "+"
{n} Off = 100
Direktes Ausschalten nach der angegebenen Zeit in Sekunden
- Bereich: 0 … 214748364
- wird direkt danach der {n} On = m – Befehl gesendet, startet eine
On/Off-Sequenz
- n=1…5
{n} Off =
1000
Direktes Einschalten nach der angegebenen Zeit in Sekunden
- Bereich: 0 … 214748364
- wird direkt danach der {n} Off = m – Befehl gesendet, startet eine
Off/On-Sequenz
- n=1…5
{2} On = 20
{2} Off = 40
Startet eine On/Off-Sequenz.
Der Ausgang 2 der MultiBox wird nach 20 Sekunden eingeschaltet. Nach
dem Einschalten, wird nach weiteren 40 Sekunden wieder ausgeschaltet.
{3} Off = 20
{3} On = 40
Startet eine Off/On-Sequenz.
Der Ausgang 3 der MultiBox wird nach 20 Sekunden ausgeschaltet. Nach
dem Ausschalten, wird nach weiteren 40 Sekunden wieder eingeschaltet.
Bedingungen für das Arbeiten mit Sequenzen:
- die Befehle müssen direkt hintereinander gesendet werden
- der zweite Befehl muss gesendet werden, bevor die im ersten Befehl
angegebene Zeit abgelaufen ist
- eine Sequenz wird durch jeden Befehl unterbrochen, der das Schalten
der Steckdose bewirkt (direkt oder auf Zeit).
- eine Sequenz wird durch die Befehle {n} Deaktiv und {1} Trig
unterbrochen
ACHTUNG: Die übergebenen Zeiten werden im Effekt addiert!
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Programmierbare Ablaufsteuerung (= PLC)
Für alle nachfolgenden Befehle muss der Modus 6 eingeschaltet sein:
Syntax
Beschreibung
{+} PLCstart
Ablauf starten bzw. Pause einlegen
{+} PLCstop
Ablauf stoppen, alle Kanäle ausschalten (Modus 6 muss eingestellt sein)
{+} PLCget
Aktuelle Schaltsequenz auslesen
Format: Laufende Nummer, Zeit in Sekunden, Kanal, Zustand
Beispiel:
PLCAPON=0
PLC:
01,Time=000000,Ch1,On
02,Time=000000,Ch2,Off
03,Time=000000,Ch3,Off
04,Time=000000,Ch4,Off
..
..
15,Time=000022,Ch2,Off
16,Time=000024,Loop
OK
{+} PLCset=
Einen Schaltschritt in die aktuelle Schaltsequenz einfügen
Format: Laufende Nummer, Zeit in Sekunden, Kanal, Zustand
Beispiel:
{+}PLCset=400,3,OFF
Diese Befehl schaltet den Kanal 3 nach 400 Sekunden aus. Alle Schritte
werden automatisch entsprechend ihrer Zeitangabe in die aktuelle
Schaltsequenz einsortiert. Als Zustand ist ON,OFF,LOOP und END
möglich.
{+} PLCclear=1 Den angegebenen Schaltschritt bzw. alle Schaltschritte aus der aktuellen
Schaltsequenz entfernen
{+} PLCclear all
{+} PLCstore
Die aktuelle Schaltsequenz in den Konfigurationsspeicher übertragen und
dort dauerhaft sichern (eine nicht gesicherte Schaltsequenz würde nach
Power-OFF/Power-ON verloren gehen)
Die in dem Serviceprogramm "ASS" (= Antrax-Service-Software) angebotenen Möglichkeiten
des Speicherns und Ladens einer Schaltsequenz in eine Textdatei (*.PLC) benutzen
ausschließlich die MultiBox-Befehle {+}PLCget und {+}PLCset. Die MultiBox stellt für diese
Funktionen keine weiteren speziellen Funktionen zur Verfügung, da beim "Rückladen" einer
Schaltsequenz in die MultiBox im wesentlich der vorher mit {+}PLCget ausgelesene Text
schrittweise mit {+}PLCset wieder in die MultiBox geladen wird.
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Verschiedenes
Syntax
Beschreibung
{+} Echo ON
Schnittstellenecho einschalten
- Defaulteinstellung: ON
{+} Echo OFF
Schnittstellenecho ausschalten
- Defaulteinstellung: ON
"Testseite"
{+} Testseite
wenn dieser String erkannt wird, blinkt die LED drei Mal
(Hilfe für den Bediener, wenn die MultiBox als COM-Drucker eingerichtet
wird)
{n} Deaktiv
Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
MultiBox deaktivieren
- muss nicht mehr getriggert werden
- alle Zeiten bleiben erhalten
- je nach momentanem Zustand: LED statisch EIN oder AUS
- n=0…5
{+} Del
EEPROM
Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Nichtflüchtiger Konfigurationsspeicher löschen und Defaultwerte setzen.
{+} Del Status Kann nur im Modus 1, 3 oder 4 (MultiBox) ausgeführt werden.
Löscht den gespeicherten und den letzten Status, der mit dem {+} Trig = n
Befehl übergeben wurde.
Löscht den Zähler für die WatchDog Ereignisse
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Allgemeine Befehlsverarbeitung
-
MultiBox-Befehle werden immer mit {n} eingeleitet. Dabei steht n für die Nummer des
Ausgangs oder für "+" wenn alle Ausgänge angesprochen werden sollen.
Leerzeichen werden ignoriert.
Groß- und Kleinbuchstaben werden nicht unterschieden.
Jeder einzelne Befehl muss mindestens mit CR (Zeichen 13) beendet werden.
Alle MultiBox-Zeiten bleiben solange erhalten, bis sie explizit neu gesetzt werden.
Alle Einstellungen werden in einem nichtflüchtigen Speicher gehalten und "überleben"
auch einen Stromausfall.
Wichtig bei manueller Eingabe über ein Terminalprogramm: Der Timeout während einer
manuellen Befehlseingabe ist 5 Sekunden (also zügig tippen ...).
Bei Echo = On wird die Befehlsausführung mit CRLF + 'OK' + CRLF quittiert.
Nicht erkannte Befehle werden mit CRLF + '?' + CRLF quittiert.
Vor dem Absenden eines Befehls muss der vorhergehende Befehl von der MultiBox
erkannt worden sein (Quittung oder Wartezeit).
Wird mit {n}Modus = m ein Ausgang der MultiBox in einen der fünf Modi gesetzt, werden die
Parameter "onapon" und "triapon" automatisch verändert. Wird jetzt nachträglich mit
{n}onapon = m bzw. {1}triapon = m eine Kombination eingestellt, die zu keiner der vier
Modi passt (siehe Kapitel "Modi", Seite 10), wird nach einem {+}Get Befehl als Modus
"USERDEFINED" angezeigt.
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Stati lesen
Syntax
Beschreibung
{n} Remain
Abfrage der noch verbleibenden Zeit bis zum nächsten Schaltvorgang
Anzeige: COUNT=214748364...0 (Zeile 4 der Statusabfrage)
{n} Get
Senden aller Werte und Zustände
(Beschreibung der Stati siehe unten)
{+} F
Aktuelle Software-Version abfragen (= Datum der Freigabe)
{+} H
Hardware-ID abfragen
Statusabfrage mit "{+} Get":
MultiBox
MULTIBOX=
MULTIBOX_FS=
MULTIBOX_NP=
RELAIS=
TIME=
COUNT=
TR=
TA=
TF=
TV=
TRIG-STATE=
ERROR-STATE=
ONAPON=
TRIAPON=
RST-COUNTER=
MAX-RST=
ACT-RST=
OK
Switchbox
00...15
CRLF
SWITCHBOX=
00...14
CRLF
0...1
0...21474836
4
214748364...
0
1...21474836
4
1...21474836
4
0...21474836
4
0...21474836
4
0...21474836
4
0...21474836
4
0...2
0...1
0...65535
0...65535
0...65535
CRLF
CRLF
RELAIS=
TIME=
CRLF
CRLF
CRLF
COUNT=
CRLF
ONAPON=
0...1
0...21474836
4
214748364...
0
0...2
CRLF
TV=
0...21474836
4
CRLF
CRLF
OK
CRLF
CRLF
CRLF
CRLF
CRLF *)
CRLF *)
CRLF
CRLF
CRLF
CRLF **)
CRLF **)
CRLF
*) Diese Zeilen werden nur ausgegeben, wenn ein Statuswert vorhanden ist.
**) Diese Zeilen werden nur ausgegeben, wenn MAX-RST > 0 ist.
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Rückgabewerte im einzelnen:
Rückgabe
Beschreibung
MULTIBOX=00...05
MULTIBOX_FS=00...05
MULTIBOX_NP=00...05
SWITCHBOX=00,01,03,04
USERDEFINED=00...05
00
01
02
03
04
05
=
=
=
=
=
=
Zusätzlich addieren sich je nach
Ereignis nebenstehenden Werte: + 10
WB
WB
WB
WB
WB
WB
/ SB ist ausgeschaltet
/ SB ist eingeschaltet
wartet auf nächsten Trigger
/ SB wartet auf Ausschalten
/ SB wartet auf Einschalten
Reboot-Zeit läuft ab
Ein-/ Ausschaltsequenz folgt
z. B:
14 = Sequenz gestartet + warte auf Einschalten
RELAIS=0...1
0 = Steckdose ist AUS
1 = Steckdose ist EIN
TIME=0...214748364
Zeit in Sekunden nach Power on
COUNT=214748364...0
Zeit in Sekunden bis zum Auslösen des nächsten
Vorgangs,
z. B. nach "{+} On=20"
ergibt
"{+} Get"  COUNT=20...0 abwärtszählend, bei
Zählerstand 0 wird die Steckdose eingeschaltet
TR=1...214748364
gespeicherte Retriggerzeit
TA=1...214748364
gespeicherte Ausschaltzeit
TF=0...214748364
gespeicherte Fehlerzeit
TRIG-STATE=0...214748364
letzter mit "{+} Trig" = n übergebener Status
ERROR-STATE=0...214748364
gespeicherter letzter mit "{+} Trig" = n übergebener
Status vor einem Watchdog-Ereignis
RST-COUNTER=0...65535
Anzahl der von der MultiBox initiierten Resets seit dem
letzten Rücksetzen mit {+} Del Status
MAX-RST=0...65535
Maximale Anzahl der von der MultiBox initiierten Resets
(danach wird Kanal 1 dauerhaft ausgeschaltet)
ACT-RST =0...65535
Anzahl der von der MultiBox initiierten Resets seit der
letzten Triggerung
Hinweis:
TRIG-STATE und ERROR-STATE werden nur ausgegeben, wenn ein Statuswert vorhanden ist.
Nach dem Löschen des Status mit "{+} Del Status" werden diese Zeilen solange nicht
ausgegeben, bis mit
"{+} Trig = 0...214748364" ein neuer Status übergeben wurde.
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Watchdog-Programmierung
Allgemein
Grundsätzlich sind zwei verschiedene Ansteuerungsarten der MultiBox möglich. Die
zweifellos beste und sicherste Methode der Ansteuerung wird durch das zu überwachende
Hauptprogramm selbst realisiert, d. h. allerdings auch, dass der Sourcecode des
Hauptprogrammes vorliegen muss und modifiziert werden kann/darf/soll. Mit den
entsprechenden Änderungen im Sourcecode befasst sich der Abschnitt "1. Methode:
Ansteuerung durch die zu überwachende Software". Steht der Sourcecode des
Hauptprogrammes allerdings nicht zur Verfügung, so muss die MultiBox mit Hilfe eines
Hintergrundprogrammes (2. Methode) bedient werden. Leider ist das nur die zweitbeste
Methode der Ansteuerung, da Programmfehler auftreten könnten, die dieses Verfahren
prinzipiell nicht erkennen kann. Hierbei handelt es sich um ein Problem, mit dem
übrigens alle Watchdogs zu kämpfen haben.
Der weitaus häufigste Programmierfehler (Programm in Endlosschleife mit WatchdogTriggerung) kann von der MultiBox allerdings sicher erkannt werden ... !
Ansprechen der MultiBox
Einstellungen und Triggerungen der MultiBox können nur über die serielle oder die USBSchnittstelle vorgenommen werden.
Im einfachsten Fall genügt es, nach dem Setzen des gewünschten Watchdog-Modus im
Hauptprogramm nur die zyklische Triggerung auszugeben. In diesem Fall werden die
defaultmäßigen Schaltzeiten für Retrigger- und Schalt-Zeiten verwendet. Eine
Initialisierung der MultiBox ist nicht erforderlich.
Die MultiBox-Schaltzeiten können in weiten Grenzen variiert werden, so dass der Rechner
z. B. auch längere Zeit ausgeschaltet bleibt (Ausschaltzeit TA) bzw. mit sehr langen
Retriggerzeiten (TR) betrieben werden kann. Alle Schaltzeiten können jederzeit neu
eingestellt werden.
Außerdem erkennt die MultiBox auch das Problem "Rechner (oder Windows) bootet
nicht": Nach einem Fehler-Neustart muss die Triggerung durch die MultiBox in einer
vorher eingestellten Zeit (TF) erfolgen ... wenn nicht, löst die MultiBox einen weiteren
Fehler-Neustart aus usw.
Die MultiBox kann auch als reine Schaltbox ohne Watchdog-Funktionalität eingesetzt
werden. In diesem Fall können mit den Befehlen "{+} On" und "{+} Off" externe Geräte
wie Modems, Drucker, Lampen oder Messgeräte (auch zeitgesteuert) direkt vom Rechner
ein- bzw. ausgeschaltet werden.
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Programmfehler-Erkennung
Bei herkömmlichen Watchdogs wird eine Retriggerung bereits durch den Schreibvorgang
(bzw. Funktionsaufruf) selbst realisiert, d. h. es kann nicht erkannt werden, ob sich
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Triggerungen im Hauptprogramm überhaupt etwas
geändert hat. Das führt dazu, dass eine Endlosschleife im Hauptprogramm, die eine
Triggerung des Watchdogs enthält, nicht erkannt werden kann.
Die MultiBox geht hier einen anderen Weg und wertet auch die bei einer Triggerung
(optional) übergebene Statusvariable aus. Bei zwei aufeinander folgende Triggerungen
mit demselben Inhalt wird von der aktivierten MultiBox die zweite Triggerung ignoriert
bzw. als nicht stattgefunden bewertet. Nur durch dieses Verhalten kann auch der oben
beschriebene Programmfehler sicher erkannt werden.
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Beispiele
Beispiel 1
In diesem Beispiel soll die MultiBox den an Kanal 1 angeschlossenen Computer nach
dem kontrollierten Herunterfahren ausschalten und 24 Stunden später wieder
einschalten.
Einstellungen:
1. Es wird eine Wartezeit von 60 Sekunden für das kontrollierte Herunterfahren des PC
eingestellt.
2. Es wird eine Ausschaltzeit von 86400 Sekunden (= 24 Stunden) eingestellt.
3. Danach kann das Programm beendet und der PC heruntergefahren werden.
...
...
Send('{1} off = 60');
Send('{1} on = 86400');
...
...
...
...
Programm beenden und PC herunterfahren ...
Beispiel 2
In
diesem
(Delphi-)Beispiel
erfolgt
eine
MultiBox-Triggerung
(mit
Endlosschleifenerkennung) an Kanal 1 durch das Hauptprogramm. Angenommen wird
hierbei, dass die Prozedur "Send" den angegebenen String zur seriellen Schnittstelle
schickt.
Einstellungen:
1. Es wird eine Retriggerzeit von 30 Sekunden eingestellt.
2. Es wird eine Ausschaltzeit von 20 Sekunden eingestellt.
3. Es wird eine Fehlerzeit von 180 Sekunden eingestellt.
4. Danach wird regelmäßig getriggert.
var nStatus : integer;
cStatus : string;
Send('{1}
Send('{1}
Send('{1}
Send('{1}
tr = 30');
ta = 20');
tf = 180');
Modus = 1');
nStatus := 0;
// Hauptschleife des Programmes
repeat
nStatus := nStatus + 1;
cString := IntToStr(nStatus);
Send('{1} trig = ' + cString);
...
...
...
until ...
// Statusvariable inkrementieren
// Statusvariable in String
// MultiBox triggern
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Programmierbare Ablaufsteuerung
Allgemein
Die MultiBox verfügt über eine integrierte Ablaufsteuerung. Diese, einer einfachen SPS
ähnliche Ablaufsteuerung ermöglicht automatisierte bzw. zeitabhängige Schaltvorgänge
und macht somit einen permanent angeschlossenen und laufenden Steuerrechner
überflüssig.
Die programmierbare Ablaufsteuerung wird aktiviert, indem die MultiBox in den Modus 6
geschaltet wird. Nur in diesem Modus kann die Schaltsequenz programmiert bzw.
gestartet werden. Die Schaltschritt-Programmierung erfolgt immer mit Hilfe von Befehlen
(alle mit Präfix "PLC") über die serielle oder die USB-Schnittstelle. Die eigentliche
Bedienung, d. h. das Starten, Stoppen und Pausieren der Schaltsequenz kann ebenso
über die Schnittstelle, aber auch direkt über das integrierte Bedienfeld erfolgen.
Bedienung über die Schnittstelle
Grundsätzlicher Ablauf:
1.) MultiBox mit "{+} modus=6" in den Modus 6 schalten
2.) mit "{+}PLCget" die aktuelle Schaltsequenz überprüfen und ggf. mit
"{+}PLCclear",
"{+}PLCset"
und
"{+}PLCstore"
modifizieren
und
im
Konfigurationsspeicher dauerhaft ablegen
3.) die Schaltsequenz mit "{+}PLCstart" starten
4.) die Schaltsequenz kann mit einem erneuten "{+}PLCstart" angehalten werden
("Pausenfunktion" wie am CD-Player)
5.) der Abbruch der Schaltsequenz erfolgt mit "{+}PLCstop" (alle Kanäle werden
ausgeschaltet)
6.) die Rückkehr aus Modus 6 in eine andere Betriebsart erfolgt, wenn für irgendeinen
Kanal der Modus 2 eingestellt wird
Bedienung über die Taster
Grundsätzlicher Ablauf:
1.) mit dem mindestens 3 Sekunden langen Betätigen beider Taster auf dem
Bedienfeld wird die MultiBox in den Modus 6 geschaltet
2.) mit dem Betätigen des Tasters "SELECT" wird die aktuelle Schaltsequenz gestartet
bzw. in die Pause versetzt
3.) mit dem Betätigen des Tasters "SET" wird die Schaltsequenz abgebrochen (alle
Kanäle werden ausgeschaltet)
4.) mit dem erneuten mindestens 3 Sekunden langen Betätigen beider Taster auf
dem Bedienfeld werden alle Kanale der MultiBox wieder in den Modus 2 geschaltet
Wenn sich die MultiBox im Modus 6 befindet und die Schaltsequenz noch nicht gestartet
wurde, zeigen die fünf LED ein Lauflicht. Dieses Lauflicht wird auch dann (kurz)
angezeigt, wenn eine Dauerlauf-Schaltsequenz nach der Loop-Anweisung wieder "bei
Null" anfängt.
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Bedienung
Integriertes Bedienfeld
LED für Kanal 1 (rot)
LED für die Kanäle 2…5 (grün)
Taster "SELECT"
Taster "SET"
USB-Schnittstelle
bzw.
serielle Schnittstelle
19"-Befestigungswinkel
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Bedienung
LED für Kanal 1 (rot)
Dauerhaft AUS
MultiBox nicht im Watchdog-Modus, Steckdose AUS
Dauerhaft EIN
MultiBox nicht im Watchdog-Modus, Steckdose EIN
Blinkt (Tastverhältnis 50:50,
0.5Hz)
MultiBox im Watchdog-Modus
(Tr läuft ab, wartet auf nächsten Trigger)
Blinkt (Tastverhältnis 50:50,
5Hz)
MultiBox im Watchdog-Modus
(Ta läuft ab, wartet auf Einschalten nach einem
Watchdog-Ereigniss)
Blitz (Tastverhältnis 10:90,
0.5Hz)
MultiBox im Watchdog-Modus
(Tf läuft ab, wartet auf erneuten Trigger nach dem
Wiedereinschalten )
Blinkt dreimal kurz
Es wurde eine Testseite erkannt (beim Einrichten eines
COM-Druckers)
LED 2 x kurz hell mit 1Hz
Wiederholfrequenz
MultiBox nicht im Watchdog-Modus, Steckdose wird
nach Ablauf der gestarteten Zeit eingeschaltet
LED 2 x kurz dunkel mit 1Hz
Wiederholfrequenz
MultiBox nicht im Watchdog-Modus, Steckdose wird
nach Ablauf der gestarteten Zeit ausgeschaltet
LED für die Kanäle 2…5 (grün)
Dauerhaft AUS
Der Ausgang der MultiBox ist dauerhaft AUS
Dauerhaft EIN
Der Ausgang der MultiBox ist dauerhaft EIN
Blitz (Tastverhältnis 10:90,
0.5Hz)
Der Ausgang der MultiBox wartet entweder auf das
zeitgesteuerte Einschalten, oder er ist als Slave
konfiguriert und wartet auf das Einschalten des
Masters.
Blitz (Tastverhältnis 90:10,
0.5Hz)
Der Ausgang der MultiBox wartet entweder auf das
zeitgesteuerte Ausschalten, oder er ist als Slave
konfiguriert und wartet auf das Ausschalten des
Masters.
Alle LED im Lauflicht: Modus 6 aktiviert und Schaltsequenz noch nicht gestartet.
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Bedienung
Taster
Modus 1 ... 5:
Durch Betätigen des Tasters SELECT beginnt die LED für den Kanal 1 zu blinken. Eine
erneute Betätigung des SELECT-Tasters bewirkt das Weiterschalten. Beim Betätigen
des SET-Tasters für mehr als 3 Sekunden wird der ausgewählte Kanal in den jeweils
anderen Zustand umgeschaltet (= getoggled). Ein manuelles Schalten bewirkt immer
die Deaktivierung jeder zeit- oder masterabhängigen Operation für den
entsprechenden Kanal.
Nach dem Betätigen des SET-Tasters zeigt die LED des zuvor ausgewählten Kanals
den Schaltzustand der Steckdose an.
Modus 6:
Durch Betätigen des Tasters SELECT wird die aktuelle Schaltsequenz gestartet bzw.
eine bereits laufende Schaltsequenz angehalten (Pausen-Funktion).
Mit dem Betätigen des SET-Tasters wird eine laufende Schaltsequenz abgebrochen,
alle Kanäle werden ausgeschaltet und die LEDs zeigen ein Lauflicht.
Serielle Schnittstelle / USB-Schnittstelle
-
Anschluss über COM-Schnittstelle bzw. USB (= virtuelle COM-Schnittstelle), 9600-N8-1
kein Hard- oder Softwarehandshake (3-Draht-Verbindung, RxD-TxD-GND)
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Unterschied zwischen Modus 1 (MultiBox) und Modus 3
(MultiBox_FS)
-
-
Im Modus 1 startet die MultiBox nach Power-ON, ohne auf eine Triggerung zu warten,
d. h. der angeschlossene PC auf Kanal 1 wird dauerhaft eingeschaltet. Danach liegt es
in der Verantwortung des PCs, die MultiBox anzusprechen.
Im Modus 3 startet die MultiBox nach Power-ON und wartet sofort auf eine
Triggerung. Meldet sich der angeschlossene PC nicht innerhalb der Zeit Tf, führt die
MultiBox einen Reset durch und befindet sich danach in der Reset-Schleife, d. h. es
werden so lange Resets durchgeführt, bis der PC sich meldet.
Unterschied zwischen Modus 1 (MultiBox) und Modus 4
(MultiBox_NP)
-
-
Im Modus 1 startet die MultiBox nach Power-ON, ohne auf eine Triggerung zu warten,
d. h. der angeschlossene PC wird dauerhaft eingeschaltet. Danach liegt es in der
Verantwortung des PCs, die MultiBox anzusprechen
im Modus 4 verhält sich die MultiBox wie im Modus 1 mit dem Unterschied, dass der
Kanal 1 nach Power-ON ausgeschaltet bleibt.
Unterschied zwischen Modus 1...5 und Modus 6 (Ablaufsteuerung)
-
-
Befindet sich die MultiBox beim Power-OFF im Modus 6, "schaut" die MultiBox nach
Power-ON auf den Parameter "PLCapon". Je nach Voreinstellung wird die aktuelle
Schaltsequenz nicht gestartet (PLCapon = 0) oder gestartet (PLCapon = 1)
Modus 6 verhindert alle Sonderfunktionen wie Watchdog und Master-Slave-Funktion
MultiBox als Textdrucker ansprechen
Wird die MultiBox als Plain-Text – Drucker angesprochen, können nicht mehrere Befehle
direkt hintereinander "gedruckt" werden (also nicht innerhalb einer Druckausgabe). Auch
hier muss nach jedem Befehl auf die Quittierung durch die MultiBox gewartet werden (die
MultiBox weiß ja nicht, dass sie gerade über eine Druckerausgabe angesprochen wird).
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Verwendete Ausdrücke
COM
Kurzbezeichnung für die serielle Schnittstelle
Neustart
der Rechnerstart nach Power-ON. Beinhaltet auch
den Kaltstart
Fehler-Neustart
ein Rechner-Neustart,
eingeleitet wird
Kaltstart
der Rechnerstart nach einem Hardware-Reset über
den Reset-Taster
Hardware-Reset
ein Hardware-Reset wird normalerweise über den
sog. Reset-Taster an der Frontblende des Rechners
ausgelöst. Im Gegensatz zum Software-Reset
(z. B. über Ctrl-Alt-Del) ist der Hardware-Reset
neben dem Power-OFF / Power-ON die einzige
wirklich sichere Methode des Rechner-Kaltstarts
die Retriggerzeit ist die Zeit, die zwischen der
letzten Triggerung und dem Fehler-Neustart liegt
Retriggerzeit
der
durch
die
MultiBox
Ausschaltzeitzeit
Die Ausschaltzeitzeit ist die Zeit, für die nach einem
Fehler-Neustart
die
MultiBox-Steckdose
abgeschaltet bleibt
Fehler-Zeit
Die Fehlerzeit ist die Zeit, innerhalb derer nach
einem Fehler-Neustart eine Triggerung eingesetzt
haben muss. Passiert das nicht, wird ein neuer
Fehler-Neustart ausgelöst.
Triggerung
die MultiBox erwartet innerhalb der Retriggerzeit
eine zyklische Triggerung. Die Statusvariablen
zweier aufeinander folgende Triggerungen dürfen
(sofern verwendet) nicht denselben Wert haben
(solche Triggerungen werden ignoriert!).
Hauptprogramm oder
zu überwachendes
Programm
MultiBox-Serviceprogramm
bezeichnet das Programm auf dem PC, das die
Triggerungen für die MultiBox aussendet
die MultiBox kann natürlich auch eingesetzt
werden, wenn das Hauptprogramm nicht als
Sourcecode zur Verfügung steht und somit nicht für
den Einsatz einer MultiBox modifiziert werden kann.
Zur allgemeinen Einstellung und Ansteuerung
(= Triggerung)
dient
das
MultiBoxServiceprogramm
Hasenbrink 4, 32052 Herford, Germany Tel. +49 (0) 5221 929660 Fax +49 (0) 5221 9296628
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