Inhaltsverzeichnis 19.02.2015 - Engineers Shape our Future IngCH

Inhaltsverzeichnis 19.02.2015 - Engineers Shape our Future IngCH
Inhaltsverzeichnis 19.02.2015
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17.12.2014
873
11
14
Auflage
Seite
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1
Schule und Bildung im Kanton Schwyz
Technikwoche mit «Roboy» Studienwoche an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)
06.11.2014
Appenzeller Volksfreund
5'276
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Keine Angabe
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Keine Angabe
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Die Angst vor Naturwissenschaften abbauen
06.11.2014
Schulblatt des Kantons Zürich
Vielseitige Angebote für Schulen Eine Aus- wahl an Internetplattformen, Praxisan ...
05.11.2014
zeitung.dav.ch / Appenzeller Volksfreund Online
Die Angst vor Naturwissenschaften abbauen
29.09.2014
ictk.ch / ICT Kommunikation Online
MINT-Woche am Freien Gymi Zürich
10.07.2014
panorama.ch / Panorama Online
Warum sich Jugendliche gegen technische Berufe entscheiden
01.06.2014
Active Live
Technikwoche einer Sekundarschule
02.05.2014
Schaffhauser Nachrichten
Technische Berufe sollen beliebter werden
14.03.2014
St. Galler Tagblatt / Ausgabe St. Gallen+Gossau
Mehr als nur Mathematik
14.03.2014
Thurgauer Zeitung
Mehr als nur Mathematik
12.02.2014
lokalinfo.ch / Lokalinfo Online
Eine energiegeladene Woche
Datum: 17.12.2014
im Kanton Schwyz
Erziehungsdepartement Schwyz
6431 Schwyz
041/ 819 19 01
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Medientyp: Fachpresse
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Erscheinungsweise: 4x jährlich
Themen-Nr.: 375.025
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Seite: 46
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Technikwoche mit «Roboy»
Studienwoche an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)
Auch dieses Jahr fand an der Kantonsschule
Ausserschwyz (KSA) eine Technikwoche
statt. Die 22 Jugendlichen erlebten ein
antriebe, Ventile und Klappenantriebe
spezialisiert, stellt elektrische Steuerungen
für Heizungen und Lüftungen her und ist
weltweit tätig.
spannendes Programm mit Besuchen bei
der ETH, der ZHAW, der Eidgenössischen
Forschungsanstalt für Wald, Schnee und
Landschaft (WSL) und der Belimo Automa-
Die ZHAW Wädenswil lieferte anschliessend
einen Einblick in die Bereiche Umweltingenieurwesen, Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie eine geballte Ladung an
Information.
tion AG. Einen der zahlreichen Höhepunkte
bildete der «Roboy-Workshop». «Roboy»
ist ein 1,30 m grosser humanoider Roboter,
der vom Artificial Intelligence Lab der
Universität Zürich entwickelt wurde.
Anna-Marie Kappeler,
Rektorin KSA
Die Technikwoche wurde wie jedes Jahr von
IngCH organisiert und von der KSA unterstützt
durch Stefan Walser, Physiklehrer, und Werner Bernhard, Chemielehrer. Robert Weiss,
Buchautor und Fachjournalist Mikroelektronik
und Informatik, hielt ein spannendes und lehrreiches Einstiegsreferat unter dem Titel «Die
Entwicklung der digitalen Welt» und wartete
mit eindrücklichen Zahlen auf: So werden
beispielsweise auf der Welt pro Minute zwei
Millionen Google-Anfragen getätigt oder über
dreissig Stunden Videomaterial auf YouTube
geladen.
Exkursionen
Auf Exkursionen hatten die Schülerinnen und
Schüler Gelegenheit, sich mit der Bedeutung von Technik und dem Ingenieurberuf
auseinanderzusetzen:
In Hinwil lernten die Schülerinnen und
Schüler die Praxis kennen. Die Firma
Belimo hat sich auf dem Gebiet der Stell-
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Das Departement Maschineningenieurwissenschaft an der ETH Zürich
gewährte einen spannenden Einblick in
die Forschungsprojekte Nanotubes und
CO2-Capture. Nanotubes sind einwandige
Kohlenstoffröhren, d.h. sie haben eine nur
ein Atom dicke Aussenschicht, ihr Durchmesser beträgt weniger als 100 Nanometer,
einige haben einen Durchmesser von lediglich 0,3 Nanometern, dies entspricht einem
10 000stel eines Haares. Die längsten Nanotubes, die bisher hergestellt wurden, sind
knapp 18 cm lang im Vergleich müsste
eine 1 mm dünne Schnur 540 km lang sein,
um das gleiche Verhältnis aufzuweisen.
Die Eidgenössische Forschungsanstalt für
Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in
Birmensdorf überraschte mit einem spannenden Drohnenflug: Der Einsatzzweck der
Drohnen ist das Anlegen von Bodenprofilen,
um beispielsweise Steinschläge kartografieren und vermessen zu können.
Ethische Fragen
So faszinierend die Welt der Technik ist, es gilt
auch ihre problematischen Seiten aufzuzeigen. An einem Halbtag wurden daher Fragen
der Technik und Ethik thematisiert. Rudi Neubert, Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde
Birmenstorf-Gebenstorf-Turgi, gelang es,
die Schülerinnen und Schüler, welche ihm
gebannt zuhörten und rege mitdiskutierten,
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Bericht Seite: 1/25
Datum: 17.12.2014
im Kanton Schwyz
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für Fragen zu sensibilisieren, mit denen sie
sich vorher wohl noch nie auseinandergesetzt
hatten. Mit auf den Weg bekamen sie die
grundsätzliche ethische Fragestellung: Was
für Kriterien müssen erfüllt sein, damit man
etwas tun darf?
Treffen mit «Roboy»
Als weiterer Höhepunkt in dieser an Höhepunkten reichen Woche folgte der Workshop
«Roboy», welcher an der Kantonsschule Kollegium Schwyz (KKS), zusammen mit der dort
gleichzeitig stattfindenden Technik- und Informatikwoche, durchgeführt wurde. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie man ein
Projekt wie den «Roboy» verwirklichen kann
und was man dabei alles beachten muss. Dabei gingen sie alle Schritte von der Idee bis zur
Finanzierung und Massenproduktion durch.
Auch wurden ihnen die verschiedenen Arten
von 3D-Druck erklärt, da «Roboy» komplett
bis auf die Elektronik aus einem 3D-Drucker
stammt.
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Da das eigentliche Ziel von «Roboy» ist, zu
zeigen, dass es möglich ist, einen Roboter
zu bauen, der ähnlich funktioniert wie ein
Mensch, wurde auch ein Vortrag über die Anatomie von «Roboy» gehalten. «Roboy» soll
als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine fungieren. Den Kursteilnehmern wurde
aufgezeigt, dass man den Roboter durch
sein niedliches Aussehen, unter anderem
seinen überproportional grossen Kopf mit den
grossen Augen, dem Menschen sympathisch
macht.
Fazit
Die Technikwoche hat auch dieses Jahr
wieder ihr Ziel erreicht, den Schülerinnen
und Schülern diverse Blickwinkel auf die
Welt der Technik und der Ingenieurberufe
und die Technik als Teil unserer aller Kultur
aufzuzeigen.
Durch sein niedliches Aussehen, unteranderem seinen
überproportional grossen Kopf mit den grossen
Augen, soll Robop dem Menschen sympathisch
gemacht werden.
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Bericht Seite: 2/25
Datum: 06.11.2014
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Die Angst vor Naturwissenschaften abbauen
Technikwoche am Gymnasium Appenzell:
Selbstständiges Experimentieren mit Hightech-Geräten
Ein Jahr vor der Matura wird für die Röntgenfluoreszenz, Ionenchromatogra- Nicolas Robin, Dozent für Biologie.
es fielen schon etliche Worte, die
fie»
Märchenwelt Natur
Gymnasiasten in Appenzell jeweils eine nicht nur simpel gestrickte Laien abschreist ein GemeinschaftsDas
MobiLLab
cken
könnten,
als
Carmen
Rettermeier
von
Technikwoche durchgeführt. Es handelt
der Pädagogischen Hochschule St. Gallen projekt der Pädagogischen Hochschule
die Hightech-Geräte des mobilen Labors St. Gallen und der Metrohm Stiftung Heschaftlichen Intensivkurs, der den «ge- vorstellte. Und tatsächlich zeigt die Erfah- risau. Es bietet naturwissenschaftlichen
wöhnlichen Schulunterricht» sinnvoll rung, dass zahlreiche Schülerinnen und Anschaungsunterricht stufengerecht angeSchüler zuerst den angebotenen Experi- passt von der Primarschule bis hinaus ins
abrundet. Ein Ziel dabei ist es aber auch,
menten mit viel Respekt und eher etwas Gymnasium durch «selbstständiges Expedie Angst vor Technik abzubauen, nicht verkrampft entgegentreten. Doch genau rimentieren mit Hightech-Geräten», wie
zuletzt bei jenen, die glauben, sie seien diese Angst soll abgebaut weiden. Und das es im Vorstellungsprospekt heisst. Dem
gelingt erstaunlich gut. Das Ganze wur- Angebot liegt eine Erkenntnis des grossen
naturgewollt einseitig sprachlich begabt.
de nämlich schon viel anschaulicher, als Physikers Albert:Einstein zugrunde: «Man
Toni Dörig
Frau Rettermeier erklärt, dass man mit der kann nichts so gut lernen wie durch eigeDie Technikwoche besteht aus gezielten Wärmebildkamera in einem Haus prob- ne Erfahrung.» Und es bietet Erlebnisse
Workshops, es geht dabei um Statik, um lemlos eine Schlange aufstöbern kann. im Sinne der ebenfalls grossen ChemikeRobotik und vieles mehr. Ein Schwerge- Und dass sich vor diesem faszinierenden rin Marie Curie: «Ein Gelehrter in seinem
wicht bilden aber auch die Exkursionen: Wunderding ein Raucher dadurch verrät, Laboratorium ist nicht nur Techniker; er
Dieses Jahr geht es zum einen an die ETH dass seine Finger nicht so toll durchblu- steht auch vor den Naturgesetzen wie ein
in Zürich und zur Hilti AG in Schaan. Die tet sind. Und die eher gewinnorientierten Kind vor der Märchenwelt.»
50 Gymnasiasten wurden dabei in drei Gymnasiasten begeisterte natürlich, dass
Technik Männersache?
Gruppen eingeteilt. Organisiert wird die mit der Röntgenfluoreszenz festgestellt
Technikwoche in Appenzell von der IngCH werden kann, ob eine Goldmünze wirk- Am besuchten Workshop nahm nur eine
Engeneers Shape our Future, welche diese lich aus Gold ist oder nur so aussieht. Und Gymnasiastin teil, alle übrigen waren
Bildungswochen in zahlreichen Schulen in bald schon sah man, wie von einem Gym- männlichen Geschlechts. Stimmt es also
der ganzen Schweiz anbietet, in Appenzell nasiasten-Gespann der eine sportlich in doch, dass Frauen mit Naturwissenschaft
nun auch bereits zum fünften Mal. Es geht die Pedale trat, während der andere an- nur wenig am Hut haben? Das sei Zufall,
dabei darum, Technik erlebnisorientiert hand bergkettenähnlicher Kurven ablesen erklärte Nicolas Robin: «Gymnasiastinund praxisnah zu vermitteln. Naturwis- konnte, was das Herz von dieser Belastung nen zeigen sich ebenso motiviert an der
senschaftliches Denken soll- gefördert und hält und wie hoch die Sauerstoffaufnahme Technikwoche wie die Gymnasiasten.
ist. «Es geht darum, dass die Gymnasias- Aber wenn es um die Berufswahl geht,
Technikängste sollen abgebaut werden.
ten selbstständig mit den Geräten umge- entscheiden sie sich trcedem mehrheitlich
sich dabei um eine Art naturwissen-
Goldfälscher mühelos entlarven
Zum Beispiel der Workshop MobiLLab:
«Lebensmittelanalyse, Mikro-Synthese,
Highspeed Kamera, Infrarot-Spektroskopie, UV-Strahlung, Wärmebildkamera,
hen. Sie laden die 'Bedienungsanleitung
herunter, studieren sie und machen dann
die erfreuliche Erfahrung, dass sie schon
nach wenigen Minuten die UV-Strahlung
messen können», sagt MobiLLab-Leiter
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nicht für einen technischen Beruf. «Ich
glaube, dass es sich dabei um ein kulturelles Phänomen handelt und nicht um angeborene Interessen und Fähigkeiten.»
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4
Carmen Rettermeier von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen stellt den Gymnasiasten in Appenzell die einzelnen Hightech-Geräte vor und erklärt, was man mit ihnen alles anfangen kann.
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MIKROWELLEN
MIKROWELLEN -SYNTHESE
SYNTHESE
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Kein Grund, um zurückzuschrecken: Mikrowellen-Synthese tönt zwar furchtbar wissenschaftlich, es
ist aber vor allem ein hochinteressantes Phänomen.
(Bilder: Toni Dörig)
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Bericht Seite: 5/25
Datum: 06.11.2014
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Vielseitige Angebote für Schulen Eine Auswahl an Internetplattformen, Praxisangeboten,
Veranstaltungen und Weiterbildungen.
Datenbanken:
Educa MINT Für Lehrpersonen aller Stufen. Enthält Links zu
weiteren Plattformen im Bereich MINT sowie zu über 130 Angeboten, die sich nach verschiedenen Kriterien suchen lassen,
ausserdem eine MINT-Agenda, MINT-News sowie Informationen zur MINT-Förderung in den Kantonen.
http://minteduca.ch
Simply Science Die Website richtet sich an Kinder, Jugendliche und Lehrpersonen. Mit Texten, Bildern, Comics, Wettbewerben, Experimenten und Quiz werden naturwissenschaftliche Themen auf spielerische Art vermittelt.
sich an Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren.
www.Isfm.zhaw.ch/scienceweek
Schülerlabor iLab des Paul Scherrer Instituts Experimentiertage zu Themen der Physik, vor allem für Jugendliche im
Alter von 14 und 15 Jahren.
71 www.psi.ch/ilab
Technorama - Swiss Science Center Führungen, Workshops. wissenschaftliche Fotowettbewerbe und vieles mehr
für Schulklassen aller Stufen sowie diverse Weiterbildungsangebote für Lehrpersonen.
vvww.technorama.ch
Umweltschulen Auf der Homepage des Projekts Umweltschulen finden Lehrpersonen aller Stufen diverse Angebote
und Materialien zu den Themen Natur und Energie.
Ostschweizer Forscherkiste Ein fahrbarer Anhänger gefüllt
mit rund 250 gebrauchsfertigen Experimenten und Materialien,
für Schulen für Projektwochen mietbar. 2010 mit dem Worlddidac Award ausgezeichnet.
7 www.umweltschulen.ch
71 www.forscherkiste.ch
Unterrichtsthema Energie Plattform von Energie Schweiz
mit einer Datenbank für Unterrichtsmaterialien und Anlässe
zum Thema Energie für die Volksschulstufe.
Rucksackschule Waldtage, Naturerlebnisanlässe, Konzepte
für Projekttage und -wochen sowie Klassenlager, Kurse für Be-
www.simplyscience.ch
7 www.energieschweiz.ch/bildung > Unterrichtsthema Energie
Forschen und Experimentieren:
Science Lab UZH Forschungs- und Lernlabor der Universität Zürich für die Bereiche Mathematik, Physik, Chemie und
Geografie für das 7. bis 12. Schuljahr (siehe Reportage S. 10).
gabungsförderung, Organisation von Arbeitseinsätzen für den
Naturschutz, Weiterbildungen und Materialien.
www.rucksackschule.ch
Techniktage und Technikwochen Diverse Anbieter
7 www.satw.ch, www.ingch.ch, www.natech-education.ch,
techweek@hslu.ch
ETH unterwegs an Mittelschulen ETH unterwegs besucht
jährlich zwischen Oktober und April ca. 10 verschiedene MitLife Science Zurich Learning Center Gemeinsame Initiative telschulen in der Schweiz. Dauer: 2 Tage. Erlebnisausstellung
von Universität und ETH Zürich unter dem Motto «Forschung
betreut durch ETH-Studierende, Vorträge von Dozierenden.
zum Anfassen und Ausprobieren». Angebote für Gymnasialwww.ethz.ch > studium > bachelor > orientierungsanlässe >
ETH unterwegs
und für Volksschulklassen im Bereich Biologie.
www.sciencelab.uzh.ch
www.lifescience-learningcenter.ch
Schweizer Jugend forscht Die Stiftung bietet Studienwochen für Kinder und Jugendliche sowie den jährlichen nationalen Forschungswettbewerb für Jugendliche ab 14 Jahren bis
zum Abschluss der Mittel- respektive der Berufsfachschule.
7 http://sjf.ch
Science Week der ZHAW Zweite Durchführung in den Sommerferien (August) 2015. Das genaue Programm wird voraussichtlich ab März 2015 online sein. Die Science Week richtet
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Weiterbildungen:
SWiSE - Swiss Science Education Gemeinsame Initiative
mehrerer Bildungsinstitutionen der Deutschschweiz zur Weiterentwicklung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts in der obligatorischen Schule und im Kindergarten.
Innovationstage, Weiterbildungsmodule, Zertifikatslehrgang
sowie Holangebote für schulinterne Weiterbildungen.
7 www.swise.ch
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Kinderforschen Förderung der naturwissenschaftlichen
Bildung von Kindern des Kindergartens, der Grund- und der
Primarstufe. Diverse Kurse und Workshops sowie ein Lehrmittelshop. Institut Unterstrass an der PH Zürich.
7 www.kinderforschen.ch
MINT-Lernzentrum ETH Zürich Fortbildungen für Mittelschullehrpersonen zu zentralen Themen der Schulfächer
Chemie, Mathematik und Physik.
wvvw.educ.ethzh.ch/mint
Tagungen:
Erste nationale MINT-Tagung für Mittelschulen organisiert
von der Schweizerischen Weiterbildungszentrale (VVBZ) für
Lehrpersonen von MINT-Fächern und Nicht-MINT-Fächern,
Schulleitungspersonen von Mittelschulen, Mitarbeitende von
Mittelschulämtern. 21. November 2014, Bern.
71 www.wbz-cps.ch > Dienstleistungen > Alle Angebote,
scrollen bis ,<29 - Kongresse, Tagung, Foren»
Science on stage Europäische Initiative zur Förderung
des Austausches unter Lehrpersonen und der Good Practice.
Schweizer Festival am 15. November 2014 im Technorama.
7 www.science-on-stage.ch
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7r;
Ä.
Experiment geglückt: Der Luftballon füllt sich mit CO.2
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Datum: 05.11.2014
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Donnerstag, 6. November
Die Angst vor Naturwissenschaften abbauen
Technikwoche am Gymnasium Appenzell: Selbstständiges Experimentieren mit Hightech–Geräten
Ein Jahr vor der Matura wird für die Gymnasiasten in Appenzell jeweils eine Technikwoche durchgeführt. Es
handelt sich dabei um eine Art naturwissenschaftlichen Intensivkurs, der den «gewöhnlichen Schulunterricht
» sinnvoll abrundet. Ein Ziel dabei ist es aber auch, die Angst vor Technik abzubauen, nicht zuletzt bei jenen,
die glauben, sie seien naturgewollt einseitig sprachlich begabt.
Die Technikwoche besteht aus gezielten Workshops, es geht dabei um Statik, um Robotik und vieles mehr.
Ein Schwergewicht bilden aber auch die Exkursionen: Dieses Jahr geht es zum einen an die ETH in Zürich
und zur Hilti AG in Schaan. Die 50 Gymnasiasten wurden dabei in drei Gruppen eingeteilt. Organisiert wird die
Technikwoche in Appenzell von der IngCH Engeneers Shape our Future, welche diese Bildungswochen in
zahlreichen Schulen in der ganzen Schweiz anbietet, in Appenzell nun auch bereits zum fünften Mal. Es geht
dabei darum, Technik erlebnisorientiert und praxisnah zu vermitteln. Naturwissenschaftliches Denken soll
gefördert und Technikängste sollen abgebaut werden.
Goldfälscher mühelos entlarven
Zum Beispiel der Workshop MobiLLab: «Lebensmittelanalyse, Mikro–Synthese, Highspeed Kamera, Infrarot–
Spektroskopie, UV–Strahlung, Wärmebildkamera, Röntgenfluoreszenz, Ionenchromatografie» – es fielen
schon etliche Worte, die nicht nur simpel gestrickte Laien abschrecken könnten, als Carmen Rettermeier von
der Pädagogischen Hochschule St. Gallen die Hightech–Geräte des mobilen Labors vorstellte. Und
tatsächlich zeigt die Erfahrung, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler zuerst den angebotenen
Experimenten mit viel Respekt und eher etwas verkrampft entgegentreten. Doch genau diese Angst soll
abgebaut werden. Und das gelingt erstaunlich gut. Das Ganze wurde nämlich schon viel anschaulicher, als
Frau Rettermeier erklärt, dass man mit der Wärmebildkamera in einem Haus problemlos eine Schlange
aufstöbern kann. Und dass sich vor diesem faszinierenden Wunderding ein Raucher dadurch verrät, dass
seine Finger nicht so toll durchblutet sind. Und die eher gewinnorientierten Gymnasiasten begeisterte
natürlich, dass mit der Röntgenfluoreszenz festgestellt werden kann, ob eine Goldmünze wirklich aus Gold ist
oder nur so aussieht. Und bald schon sah man, wie von einem Gymnasiasten–Gespann der eine sportlich in
die Pedale trat, während der andere anhand bergkettenähnlicher Kurven ablesen konnte, was das Herz von
dieser Belastung hält und wie hoch die Sauerstoffaufnahme ist. «Es geht darum, dass die Gymnasiasten
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machen dann die erfreuliche Erfahrung, dass sie schon nach wenigen Minuten die UV–Strahlung messen
können», sagt MobiLLab–Leiter Nicolas Robin, Dozent für Biologie.
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Das MobiLLab ist ein Gemeinschaftsprojekt der Pädagogischen Hochschule St. Gallen und der Metrohm
Stiftung Herisau. Es bietet naturwissenschaftlichen Anschaungsunterricht stufengerecht angepasst von der
Primarschule bis hinaus ins Gymnasium durch «selbstständiges Experimentieren mit Higehtech–Geräten»,
wie es im Vorstellungsprospekt heisst. Dem Angebot liegt eine Erkenntnis des grossen Physikers Albert
Einstein zugrunde: «Man kann nichts so gut lernen wie durch eigene Erfahrung.» Und es bietet Erlebnisse im
Sinne der ebenfalls grossen Chemikerin Marie Curie: «Ein Gelehrter in seinem Laboratorium ist nicht nur
Techniker; er steht auch vor den Naturgesetzen wie ein Kind vor der Märchenwelt.»
Technik – Männersache?
Am besuchten Workshop nahm nur eine Gymnasiastin teil, alle übrigen waren männlichen Geschlechts.
Stimmt es also doch, dass Frauen mit Naturwissenschaft nur wenig am Hut haben? Das sei Zufall, erklärte
Nicolas Robin: «Gymnasiastinnen zeigen sich ebenso motiviert an der Technikwoche wie die Gymnasiasten.
Aber wenn es um die Berufswahl geht, entscheiden sie sich trotzdem mehrheitlich nicht für einen technischen
Beruf. «Ich glaube, dass es sich dabei um ein kulturelles Phänomen handelt und nicht um angeborene
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MINT-Woche am Freien Gymi Zürich
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am 29.09.2014 - 08:52
News
, Bildung & Kariere
Rund 60 Jugendliche des Freien Gymnasiums Zürich erhalten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, sich
eine Woche lang intensiv mit der Bedeutung von Technik und Informatik sowie dem Ingenieurberuf
auseinanderzusetzen. Unterstützt wird diese Woche von der Vereinigung IngCH Engineers Shape our Future,
die dieses
Projekt vor 22 Jahren initiiert hat.
Trotz der Bedeutung von Technik und Informatik für die Kultur und Gesellschaft ist es eine Tatsache, dass
gerade junge Menschen sich wenig für diese Materie interessieren und es daher in der Schweiz einen
massiven Mangel an gut ausgebildeten Ingenieuren und Ingenieurinnen gibt. Vor diesem Hintergrund hat
IngCH Engineers Shape our Future das Projekt "Technik- und Informatikwochen" entwickelt, das heute an
jährlich rund 35 Gymnasien in der ganzen Schweiz durchgeführt wird.
Die Woche ist erlebnisorientiert und praxisnah gestaltet. Die Schüler und
Schülerinnen, die sich für vier verschiedene Schwerpunkt-Gruppen
angemeldet haben, erhalten an der ETH, der Empa, in der Swiss Space Agency
oder dem Center of Plasma Physics Research Einblick in die Ausbildung und
Forschung, besuchen IngCH-Mitgliederfirmen wie das InformatikUnternehmen Adnovum und erfahren, was Ethik mit Technik zu tun hat und
welche Chancen und Risiken die Informatik birgt. Ausserdem sind die
Jugendlichen in verschiedenen Workshops selber gefragt, aktiv zu werden –
so in den Robotik-Workshops „Lego Mindstorms“ oder „Robotino“, oder in
den Bionik-, Photovoltaik-, Kryptologie- oder Erfinderworkshops.
Das Ziel der Veranstaltung ist es laut Mitteilung von IngCH, den Schülerinnen und Schüler diverse Blickwinkel
auf die Welt der Technik und der Ingenieurberufe aufzuzeigen. Durch die konkretere Vorstellung dieser
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Berufswelt werde entdeckt, wie
vielseitig, spannend und attraktiv ein technisches Studium und das Berufsleben sein können.
Technik- und Informatikwochen
In den 1992 von IngCH Engineers Shape our Future initiierten Technik- und Informatikwochen erhalten
Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in der ganzen Schweiz einen vielfältigen Einblick in die faszinierende
Welt der Technik und Informatik und deren Berufe. Das Projekt, das jährlich an rund 35 Gymnasien
durchgeführt wird und rund 1.300 Jugendliche erreicht, bietet ein interaktives und abwechslungsreiches
Programm: Führungen durch Unternehmen, Besuche in Ausbildungsstätten, Einblicke in die Forschung,
praktische Arbeit in Workshops und Fachreferate. Unterstützt werden die Technik- und Informatikwochen von
der Hasler Stiftung sowie von der Swissmem. Zudem erhält das Projekt Förderbeiträge vom ETH Rat und der
SATW.
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BERUFSBERATUNG
Fachkräftemangel
Warum sich Jugendliche gegen technische Berufe entscheiden
Wie gelingt es, dem Fachkräftemangel bei technischen und handwerklichen Berufen in der Schweiz
entgegenzuwirken? Eine Studie aus Graubünden gibt Einblick, wie Jugendliche sich für Berufe entscheiden
und was sie über technische und handwerkliche Berufe denken.
Von Silvia Simon und Brigitte Küng, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW in Chur
Den Unternehmen in der Schweiz fällt es zunehmend schwerer, ausreichend Fachkräfte für technische und
handwerkliche Berufe zu finden. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Nebst konjunkturell bedingten
Schwankungen der Nachfrage stellt das Büro Bass auch ein gravierendes strukturelles Problem fest: das
mangelnde Interesse der Jugendlichen für technische und handwerkliche Berufe. Angesichts der
demografischen Entwicklung wird in Zukunft der Wettbewerb um Lernende zwischen den Branchen weiter
zunehmen. Es ist deshalb von grosser Bedeutung, die Beweggründe für die (Nicht-)Wahl technischhandwerklicher Berufe zu kennen. Im Rahmen einer Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur
wurden über 1000 Bündner Oberstufenschüler/innen zu ihrem Berufswahlverhalten und ihren Einstellungen
befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche bei ihrer Berufswahl ein breit gefächertes
Informationsspektrum nutzen. Familienmitglieder sind genauso wichtig wie das Internet, wo Jugendliche
Informationen über Suchmaschinen oder Berufsplattformen abrufen. Das mit Abstand wichtigste
Informationsmittel stellt die Schnupperlehre bzw. das Praktikum dar: Drei Viertel der Jugendlichen stützen sich
darauf, wenn sie sich für einen Beruf entscheiden. Ebenfalls bedeutsam sind die Berufskunde in der Schule
sowie die Angebote der Berufsberatung: Ein Drittel der Jugendlichen empfindet diese Angebote als hilfreich.
Wenig Relevanz haben Social Media. Die Studie liefert auch Erkenntnisse über die wichtigsten Kriterien von
Jugendlichen, wenn sie sich für einen Beruf entscheiden. Hier zeigt sich deutlich, dass Jugendliche viel Wert
darauf legen, einen Beruf zu wählen, der ihren Interessen und Neigungen entspricht. Am wenigsten Wert
legen die Schüler/innen darauf, dass sie einen Beruf erlernen, den auch ihre Eltern, Geschwister oder
Freunde ausüben (siehe Abbildung).
Technischer Beruf – ja oder nein?
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Rund die Hälfte der Jugendlichen in der siebten bis zehnten Schulklasse kann sich vorstellen, einen
technischen bzw. handwerklichen Beruf auszuüben. Weitere 20 Prozent der Jugendlichen sind
unentschlossen, ob ein solcher Beruf für sie grundsätzlich infrage käme. Wollen Unternehmen Jugendliche für
diese Berufe begeistern, so sollten sie dies frühzeitig tun: In der siebten Klasse können es sich 62 Prozent der
Schüler/innen vorstellen, einen solchen Beruf zu erlernen. In der achten Klasse sind es nur noch 48 Prozent.
In Bezug auf die Affinität gegenüber technischen und handwerklichen Berufen ist auch eine klare
Geschlechterdifferenz auszumachen: Nur 28 Prozent der Mädchen können sich einen solchen Beruf
vorstellen, während es bei den Jungen 72 Prozent sind. Fokussiert man sich auf den Schultypus, so zeigt
sich, dass Realschüler die höchste Affinität gegenüber solchen Berufen haben. Diejenigen Jugendlichen, die
keinen technischen oder handwerklichen Beruf erlernen möchten (27 Prozent), wurden nach ihren
Ablehnungsgründen gefragt. Hier spielen mangelndes Interesse oder mangelnder Spass sowie fehlende
Eignung eine besonders grosse Rolle. Die restlichen Nennungen gehen von «Uncoole Berufe» über «Will
mich nicht dreckig machen» bis zu «Habe lieber mit Menschen als mit Maschinen Kontakt». Jugendliche, die
im näheren Familienumfeld mit technischen oder handwerklichen Berufen konfrontiert sind, interessieren sich
mit 61 Prozent viel häufiger selbst für diese Berufe als diejenigen Jugendlichen, welche solche Berufsgruppen
im Familienumfeld nicht kennenlernen (30 Prozent). Noch drastischer tritt der Zusammenhang zutage, wenn
man die generelle (Nicht-)Wahl eines technisch-handwerklichen Berufs als Referenzgrösse heranzieht. Rund
80 Prozent der Jugendlichen, welche sich selbst für technische und handwerkliche Berufe interessieren,
haben ein enges Familienmitglied mit einem solchen Beruf. Übt das engere Familienumfeld keinen solchen
Beruf aus, so ist das Interesse der Jugendlichen mit 17 Prozent dramatisch tiefer. Dies stützt die Vermutung,
dass der Berufshintergrund der Familie einen starken Einfluss auf die Einstellung von Jugendlichen
gegenüber den technisch-handwerklichen Berufen hat. Fragt man die Jugendlichen nach ihrer Meinung über
technisch-handwerkliche Berufe, so stimmen 45 Prozent der Aussage «Ich glaube, dass man sich in
technischen / handwerklichen Berufen die Finger schmutzig macht» zu. Am wenigsten Zustimmung
bekommen die Aussagen «Ich glaube, dass man in technischen / handwerklichen Berufen viel verdient» und «
Ich denke, dass man leicht eine Lehrstelle für technische / handwerkliche Berufe findet». Auch in Bezug auf
die Vorstellungen besteht ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern: So stimmen beispielsweise
nur 18 Prozent der Mädchen der Aussage klar zu, dass technisch-handwerkliche Berufe interessant seien,
während dies fast zwei Drittel der Jungen tun.
Was zu tun ist
Als wichtigste Kriterien bei der Berufswahl nennen die Jugendlichen – wenig überraschend – ihre Interessen
und Neigungen. Allerdings werden gerade diese Attribute den technisch-handwerklichen Berufen nicht
vollumfänglich zugeschrieben. Vor allem Mädchen erachten diese Berufe mehrheitlich als wenig interessant
und bekunden auch kaum Spass an technischen Fragestellungen. Ebenfalls wichtig sind für Jugendliche die
Entwicklungsmöglichkeiten, tolle Ausbildungsfirmen und – für Jungen – die Möglichkeit, tolle Produkte
herzustellen. Diese Präferenzen bei der Berufswahl können Unternehmen für ein gezieltes Berufsmarketing
nutzen. Des Weiteren müssen Betriebe einen Effort leisten, um sich den Jugendlichen als interessante und
moderne Ausbildungsbetriebe zu präsentieren, in denen es auch «menschelt», da die Jugendlichen häufig die
Arbeitsatmosphäre in Form des Verhältnisses mit Kollegen und Chef als wichtiges Entscheidungskriterium
benennen. Von den befragten Schülerinnen können sich nur 27 Prozent vorstellen, einen technischhandwerklichen Beruf zu ergreifen, im Gegensatz zu 72 Prozent bei den Schülern. Dies verdeutlicht, wie
wichtig es ist, die Mädchen auch in Zukunft mit speziellen Angeboten für technische Berufe zu begeistern. In
dieselbe Richtung deutet auch die Tatsache, dass fast die Hälfte aller Jugendlichen der Meinung ist, dass
technisch-handwerkliche Berufe etwas für Jungen und nicht für Mädchen seien. Hier liegt noch ein grosses
Potenzial brach. Den Mädchen könnte zum Beispiel erfahr- und erlebbar gemacht werden, dass bei
technisch-handwerklichen Berufen ihre Fähigkeiten (Fingerfertigkeit, Feinmotorik) stark gefragt sind und es in
der überwiegenden Mehrheit der Berufe nicht auf die Körperkraft ankommt.
Links und Literaturhinweise
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Simon, S., Küng, B., Bau, F. (2013): Berufswahlentscheidung Technik: Wie und warum sich Jugendliche für
oder gegen handwerkliche und technische Berufe entscheiden
. Chur, HTW.
Kasten
Technikförderung boomt
Angesichts des Fachkräftemangels in technischen Berufen ist eine Vielzahl an Projekten entstanden.
Überbegriff für die beworbenen Fächer und Branchen ist MINT (als Abkürzung für Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften, Technik). Massnahmen zur MINT-Förderung können in fünf Gruppen eingeteilt werden,
die hier je mit einem Beispiel illustriert werden:
Unterrichtshilfen
Die Forscherkiste der Pädagogischen Hochschule St. Gallen ist ein Auto-Anhänger, der mit Material für 280
Experimente gefüllt ist. Schulen können den Anhänger mieten, für Lehrpersonen gibt es einen
Einführungskurs.
Projektwochen
«IngCH», eine Vereinigung von Unternehmen, bietet den Gymnasien Technik- und Informatikwochen an. Den
Gymnasiasten/-innen werden während einer Projektwoche die Ingenieur- und Informatikberufe nähergebracht.
Workshops
In den Workshops von «Fokus-Technik» der Region Biel-Seeland arbeiten Jugendliche einen Nachmittag
zusammen mit Lernenden aus technischen Lehrberufen, anschliessend gibt es eine
Informationsveranstaltung mit den Eltern.
Websites
Swissmem, der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, bereitet auf seiner Website
www.tecmania.ch technische Themen für Jugendliche auf.
Mentoring
Im Technik-Mentoring von Benevol Winterthur begleiten freiwillige Ingenieure oder Naturwissenschaftlerinnen
junge Migranten/-innen während der Berufswahl.
Eine Übersicht der MINT-Förderung der Kantone findet sich unter mint.educa.ch. sk
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Technik: Berufswelt von morgen
Technikwoche einer
Sekundarschute
Im Rahmen einer Projektwoche befassten sich 25 Schülerinnen und
Schüler unter der Leitung von drei Lehrerinnen intensiv mit technischen Berufswelten. Das Projekt wurde von «IngCH - Engineers shape
our future» finanziell und praktisch unterstützt.
Sekundarschüler an der Hochschule Rapperswil als Forscher in Aktion.
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(rz) Es fehlen Ingenieurinnen und Ingenieure Schüler viele Vogel- und auch andere Tierarin der Schweiz, heute und in Zukunft noch ten kennen. Obwohl sich vor allem die Vögel
viel mehr. Obwohl die meisten der heuti- auf diesem Gelände sehr wohlfühlen, stellen
gen Schüler in Zukunft beruflich mit Tech- sie eine grosse Gefahr für die Flugzeuge dar.»
nik zu tun haben werden, fehlt Technikunter- Aus einem anderen Schülerbericht: «Der
richt weitgehend in den Stundenplänen der Mann, der durch die SR Technics führte,
Volksschule. Insbesondere fehlen den Mäd- erwähnte immer wieder, dass es zu wenig
chen Vorbilder.
Triebwerkmechaniker und FlugzeugmechaMit der Technikwoche bekamen 25 Sekun- niker gibt. Die meisten Mechaniker in der SR
darschülerinnen und Sekundarschüler einen Technics lernten zuerst einen anderen Beruf,
Einblick in die Wunderwelt der Technik, was bevor sie sich umschulen liessen. Es ist sehr
ihre Berufswahl vielleicht beeinflussen wird. wichtig, dass man immer konzentriert arbei-
Welt der Roboter
Nach einer Einführung in die Ingenieur-Berufswelten und einem Crashkurs in Journalimus begeisterte eine Multimediapräsentation
zum Thema Roboter die Schüler. Spannend
finden die Jugendlichen die praktische Um-
tet, weil ein Fehler Menschenleben in Gefahr
bringen kann.»
Ausbildung in der MEM-Industrie
«libs» ist der führende und grösste Ausbildungsverbund in der Schweizerischen MEM-
Industrie. Über den Besuch schrieb eine
setzung. Unter der Anleitung des Roboter- Schülerin: «Nach der kurzen Einleitung wurspezialisten Vance Carter bauten sie mit Lego den die Schüler auf vier verschiedene Berufe
Mindstorms Roboter zusammen, die ver- verteilt, nämlich auf: Automatiker, Polymeschiedene komplizierte Aufgaben zu bewältigen hatten. Spielerisch erlernten die Schüler dabei das Programmieren. Kommentar
eines Schülers: «Heute haben die Schüler vieles über den Bau eines Roboters auf einfache
Weise gelernt. Sie haben gelernt, dass man
die Bestandteile kennen muss und auch, wie
man den Roboter aufbauen soll, so dass er
auch funktioniert. Danach gibt man die Be-
chaniker, Konstrukteur und Apparatebauer.
Bei jedem Beruf wurde den Schülern von
den Lehrlingen ein Vortrag gehalten. Danach
durften sie selber tätig werden. Die Polymechaniker halfen beim Zusammensetzen eines
Nussknackers, die Automatiker machten vor,
wie ein Kabel zusammengesetzt wird und er-
klärten das Löten einer Schaltung. Die Apparatebauer zeigten, wie man an einer grosfehle in den Computer ein. Erst dann hat sen Maschine einen Kerzenständer aus Stahl
man einen Roboter, der auch wirklich funk- anfertigt. Die Schüler der Gruppe ,,Konsttioniert.»
rukteur» durften mit einem CAD-Programm
am Computer ein Taschenlampen-Gehäuse
konstruieren. Die Schüler fanden diesen Mor-
Hinter den Kulissen des Flughafens gen sehr spannend und informativ. Er hat
ihnen bei der Berufswahl sicher weitergeDen Dienstag verbrachten die Schüler auf holfen.»
dem Flughafen. In der täglichen Medienmitteilung, welche die Jugendlichen verfassten,
war zu lesen: «Auf diesem Gelände ist noch Fachhochschule Rapperwil
sehr viel mehr enthalten als nur die Teile, die
für Touristen sichtbar sind. Zum Beispiel gibt Den Abschluss der Woche bildete ein Besuch
es mehrere Feuerwehr-Stationen und eine im Schülerlabor der Fachhochschule Rapperseigene Meteo-Station. Während dem Spazier- wil. Es wurden Becher produziert. «Die Klasse
gang über das Flughafengelände lernten die
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wurde in Gruppen eingeteilt. Beliebt war die Jugendliche im Berufswahlalter brauchen
Arbeit als Forscher oder Techniker. Die acht Einblicke in die unterschiedlichsten BerufsForscher versuchten herauszufinden, welcher welten, damit sie nicht Schulfächer oder BeKunststoff schnell verkratzt ist, welcher Hitze rufsbezeichnungen wählen, sondern Benicht erträgt und welches Material am bes- rufswelten, in denen sie zukünftig leben
ten geeignet ist. Die Designer mussten aus- möchten.
machen, welche Becherfarbe bei den Kun- Eine solche Woche setzt sehr viel persönliden gewünscht wird und welcher Preis dafür ches Engagement der Lehrpersonen voraus,
bezahlt würde. Sie produzierten einen Wer- die zudem mit der Begeisterung für die Sabefilm über den Becher und ein Werbepla- che die Schüler dazu motivieren, ihren Bekat, berichtete ein Schüler in seiner Medien- ruf nicht wählen zu müssen, sondern lustvoll
wählen zu wollen.
mitteilung.
Die Lego Mindstorms Roboter werden nach Anleitung zusammengebaut und programmiert
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Technische Berufe sollen beliebter werden
VON KATJA MEIER
Automation war eines der
ein Stapelmagazin zu programmieren.
Immer wieder konnte man Gelächter
von den acht Jungs hören, gelegentlich
aber auch einen betrübten Seufzer, da
die Programmierung dem einen oder
anderen schon wieder nicht gelang.
statt.
In Workshops wurden Schüler und
Lernende in Themen wie Robotik und
Automation eingeführt. Ein Besuch bei
Bosch Packaging AG sollte den Jungen
Themen für Kantonsschüler
und Wibilea-Lehrlinge an der
einen besseren Einblick in den Beruf
des Ingenieurs verschaffen. Die Kandiesjährigen Technikwoche. Robotik und Automation
Als Angebot der Projektwoche, die tischüler hatten zusätzlich die MöglichGeboten wurden Einblicke in jedes Jahr für die Drittklässler an der keit, die ETH und das Physik-Institut
Schaffhauser Kantonsschule stattfin- der Uni Zürich zu besuchen und wurdie Welt der Technik.
NEUHAUSEN Es wurde intensiv getüftelt
in der Wibilea AG. Kantischüler und
Konstrukteurlehrlinge sassen jeweils
in Zweiergruppen vor ihren Computern und versuchten, Steuerungen für
det, wurden die Techniktage in Zusam- den dort von Studierenden und Dokto-
menarbeit mit IngCH und «go tec!» randen über ein technisches Studium
organisiert (siehe Kasten). Bereits zum informiert.
zweiten Mal fand das Technikprojekt
zusammen mit Lernenden der Wibilea
An der Technikwoche in der Wibilea AG in Neuhausen haben sich Konstrukteurlehrlinge und Kantonsschüler intensiv mit
Programmierung auseinandergesetzt und hatten dabei so manche programmiertechnische Nuss zu knacken. Bilder Katja Meier
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Datum: 02.05.2014
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sonders spannend, auch mal in einen Ding ist.» Auch das ist eine wichtige ErTechnische Zusammenarbeit
Die Drittklässler der Kantons- anderen Betrieb hineinzuschauen.» Ob- kenntnis. Der 17-jährige Kantonsschüschule hatten die Wahl zwischen zahl- wohl die Techniktage nicht Dejan Bo- ler Simon Maron ist sehr interessiert
reichen Projekten. Zehn Jungs ent- zins erste Wahl der Projektwoche wa- an einem Studium im technischen Beschieden sich für das dreitägige Tech- ren, beeindruckten die verschiedenen reich. Durch das Technikprojekt genikprojekt. Zudem nahmen auch sechs Workshops den 18-jährigen Kanti- wann er einen realistischen Einblick,
Konstrukteurlehrlinge teil. «Wir woll- schüler trotzdem, und er meinte: «Falls wie sein zukünftiges Studium ausseten, dass auch die Lehrlinge in einen es mit dem Medizinstudium nicht klap- hen könnte.
anderen Fachbereich Einblick gewin- pen sollte, könnte ich mir ein techninen», sagte Thomas Maag, Geschäfts- sches Studium durchaus vorstellen.»
führer der Wibilea AG.
Nach Angaben von Lea Hasler, Pro-
«Ziel ist es nicht nur, den Jugend- jektleiterin von IngCH, ist genau diese
lichen die technischen Berufen näher- Entdeckung des technischen Berufs
zubringen, sondern auch die Zusam- das Ziel der Unternehmensvereinimenarbeit zwischen Kantischülern und gung. «Die Öffentlichkeit hat ein falLehrlingen», meinte Georg Keller, sches Bild vom Ingenieurberuf», sagte
Prorektor der Kanti Schaffhausen. Die
Jugendlichen sollen sich auch einmal in
anderen Kreisen bewegen als in ihrem
schulischen oder beruflichen Umfeld.
Mehrheitlich positives Feedback
Die Jungs, die intensiv am Arbeiten
waren, schienen begeistert zu sein.
Simon Maron
aus Dörflingen war
gespannt auf den Besuch der ETH. Dieser
sollte ihm zeigen, ob ein technisches
Studium für ihn das Richtige ist.
Auffallend war, dass bei dem Technikprojekt junge Männer in der Überzahl waren. Die zehn Kantonsschüler
stammten allesamt aus dem naturwisKantischüler Dejan Bozin (l.) könnte sich senschaftlichen Profil, bis auf einen
ein Technikstudium gut vorstellen, und Schüler, der das sprachliche Profil beAlstom-Lehrling Denis Stojkov gehet der legt. Unter den sechs Konstrukteurlehrlingen befand sich lediglich eine
Besuch bei Bosch am besten.
Hasler. Die Lehrlinge und Kantischüler junge Frau. Technische Berufe seien
konnten durch dieses Projekt das weite eher unbeliebt bei jungen Frauen,
Feld der technischen Berufe besser sagte Maag: «Bei Mädchen ist schon
kennenlernen und beurteilen, ob ein im frühen Alter vieles vorgespurt.»
Die Projektwoche hat dem 17-jährigen technisches Studium oder eine Weiter- Technikprojekte wie dieses, aber auch
der Meitli-Technik-Tag, der ebenfalls
Kantischüler Daniel Novak gezeigt, dass bildung für sie infrage kommt.
von «go tec!» organisiert wird, sollen
Daniel
Novak
aus
Stetten
fand
das
ein ETH-Studium vielleicht doch nicht
sein Ding ist.
ganze Projekt zwar interessant, meinte dazu beitragen, in technischen Beru-
Dem 17-jährigen Alstom-Lehrling Denis aber: «Die verschiedenen Workshops fen den Mangel an Frachkräften zu beStoijkov gefiel vor allem der Besuch in haben mir gezeigt, dass ein technisches heben und den Frauenanteil zu steider Bosch Packaging AG: «Es war be- Studium vielleicht doch nicht mein gern.
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Mehr als nur Mathematik
An der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen führt der Verein «Engineers Shape our Future» zurzeit die Projektwoche «Technik
und Informatik» durch. Projektleiterin Lea Hasler erklärt, wie damit der Schweizer Technik-Nachwuchs gefördert wird.
BRUNO KNELLWOLF
Müsste Ihr Verein nicht genau die
Hasler: Der Ingenieurinnenman-
Was ist das Hauptziel dieser Technik- und Informatikwoche an der
Kantonsschule in St. Gallen?
anderen locken, zum Beispiel jene
mit Schwerpunkt Spanisch oder
Bildnerisches Gestalten?
gel ist grundsätzlich schon ein
Thema. Als Projektleiterin halte
ich es aber für wichtig, dass es
Das machen wir auch. hier nicht um Männer oder Frauden Kantischülern einen Ein- Wir veranstalten auch Projekt- en geht. Es gibt Berufe, die spanLea Hasler:
Oberstes Ziel ist es,
Hasler:
blick in die Welt der technischen wochen für Kantonsschüler nend und vielseitig sind und zu
Berufe zu geben. Wir wollen sie nicht-technischer Richtung, die gewissen Menschen passen
von der Vorstellung wegbringen, kurz vor der Matura stehen. Die- unabhängig ob Mann oder Frau.
bei diesem Thema drehe sich se Woche richtet sich aber an Je unverkrampfter man mit diealles nur um Mathematik und Gymnasiasten des ersten Schul- ser Frage umgeht, desto weiter
Maschinen.
jahres, die technisch interessiert kommt man mit der Aufklärung
sind, aber vielleicht nicht wissen, über technische Berufe. Unser
Wer macht mit?
in welche Richtung. Unsere Ziel ist nicht Frauen-, sondern
Hasler: Drei Klassen machen mit.
Hauptaufgabe ist die Nach- Nachwuchsförderung.
55 Schüler, die den Schwerpunkt wuchsförderung für die Inge- Mathematik ist trotz allem fiir
entweder auf Naturwissenschaf- nieurberufe. Grundsätzlich sind viele Studenten ein Schreckgespenst.
ten, Ingenieurwissenschaften
Gymnasiasten unsere Zielgrup- Hasler: Auch an der ETH erzähoder auf Informatik legen konn- pe. Wir führen unsere Projekt- len viele vom ersten harten Maten. Zur Woche gehören prakti- wochen an Gymnasien in der
sche Workshops zum Brückenbau oder zur Bionik. Alle haben
die ETH Zürich besucht, um sich
verschiedene Studiengänge wie
beispielsweise die BauingenieurAbteilung anzusehen.
Eine
Gruppe schaute bei der Informatik-Abteilung der UBS vorbei, die
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chen pro Jahr.
auf, dass sich mit einem technischen Studium viele spannende
Seit fahren wird über den Ingenieu- Gebiete eröffnen und man eine
rinnenmangel gejammert. Davon
breite Basis und gute Berufsausist in ihrem Projektwochen-Prosichten erhält.
gramm nichts zu lesen.
Naturwissenschaftsgruppe beim
Abwasserverband Morgenthal in
Steinach, wiederum andere besuchten die Gruppe Life Science
an der Universität Irchel und vie-
les mehr. Ein Referat über die
Entwicklung der digitalen Welt
gehörte ebenso dazu. Wir zeigen
verschiedene Blickwinkel, die
man im Schulalltag nicht erhält.
Die Projektwoche findet mit technikaffinen Mittelschülern statt.
Lea Hasler
Projektleiterin IngCH «Engineers
Shape our Future»
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Mehr als nur Mathematik
An der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen führt der Verein «Engineers Shape our Future» zurzeit die Projektwoche «Technik
und Informatik» durch. Projektleiterin Lea Hasler erklärt, wie damit der Schweizer Technik-Nachwuchs gefördert wird.
BRUNO KNELLWOLF
Was ist das Hauptziel dieser Technik- und Informatikwoche an der
Kantonsschule in St. Gallen?
Lea Hasler:
verschiedene Blickwinkel, die hier nicht um Männer oder Frauman im Schulalltag nicht erhält. en geht. Es gibt Berufe, die spannend und vielseitig sind und zu
Die Projektwoche findet mit tech-
Oberstes Ziel ist es, nikaffinen Mittelschülern statt.
den Kantischülern einen Ein- Müsste Ihr Verein nicht genau die
blick in die Welt der technischen anderen locken, zum Beispiel jene
Berufe zu geben. Wir wollen sie mit Schwerpunkt Spanisch oder
von der Vorstellung wegbringen, Bildnerisches Gestalten?
gewissen Menschen passen
unabhängig ob Mann oder Frau.
Je unverkrampfter man mit die-
ser Frage umgeht, desto weiter
kommt man mit der Aufklärung
über technische Berufe. Unser
bei diesem Thema drehe sich Hasler: Das machen wir auch. Ziel ist nicht Frauen-, sondern
alles nur um Mathematik und Wir veranstalten auch Projekt- Nachwuchsförderung.
Maschinen.
Wer macht mit?
Hasler: Drei
Klassen machen mit.
55 Schüler, die den Schwerpunkt
entweder auf Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften
oder auf Informatik legen konnten. Zur Woche gehören prakti-
sche Workshops zum Brückenbau oder zur Bionik. Alle haben
die ETH Zürich besucht, um sich
verschiedene Studiengänge wie
beispielsweise die BauingenieurEine
Abteilung anzusehen.
Gruppe schaute bei der Informa-
wochen für Kantonsschüler
nicht-technischer Richtung, die Mathematik ist trotz allem fik
kurz vor der Matura stehen. Die- viele Studenten ein Schreckgespenst.
se Woche richtet sich aber an Hasler: Auch an der ETH erzähGymnasiasten des ersten Schul- len viele vom ersten harten Majahres, die technisch interessiert the-Jahr, das man als Student
sind, aber vielleicht nicht wissen, durchstehen muss. Wir zeigen
in welche Richtung. Unsere auf, dass sich mit einem techniHauptaufgabe ist die Nach- schen Studium viele spannende
wuchsförderung für die Inge- Gebiete eröffnen und man eine
nieurberufe. Grundsätzlich sind breite Basis und gute BerufsausGymnasiasten unsere Zielgrup- sichten erhält.
pe. Wir führen unsere Projektwochen an Gymnasien in der
ganzen Schweiz durch, 38 Wochen pro Jahr.
tik-Abteilung der UBS vorbei, die
Naturwissenschaftsgruppe beim
Abwasserverband Morgenthal in
Steinach, wiederum andere besuchten die Gruppe Life Science
an der Universität Irchel und vie-
Seit fahren wird über den Ingenieurinnenmangel gejammert. Davon
ist in ihrem Projektwochen-Programm nichts zu lesen.
Hasler:
Der Ingenieurinnenman-
les mehr. Ein Referat über die gel ist grundsätzlich schon ein
Entwicklung der digitalen Welt Thema. Als Projektleiterin halte
gehörte ebenso dazu. Wir zeigen ich es aber für wichtig, dass es
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12.02.2014 Von: Tess Zürcher
Küsnachter
Eine energiegeladene Woche
In der letzten Woche vor den Sportferien geht es in der Kantonsschule Küsnacht immer etwas anders zu und
her als sonst. Dieses Jahr erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sich naturwissenschaftliche Kenntnisse
in der Praxis und im Sinne des Umweltschutzes anwenden lassen.
«Zwischen Themen wie Kryptologie, Gentechnik, forensische Analysemethoden, Bierbrauerei oder
Fleischkonsum, wofür ich mich entschieden habe, durfte man auswählen», erklärt Carla (18).
Am Montagnachmittag besuchte der «Küsnachter» aber die Gruppe «Energie- und Klimaproblematik». Zu
Beginn fand das einführende Referat von Thalia Meyer, Geschäftsführerin von Spectrum-Energie GmbH, die
gemeinsam mit IngCH die Technikwoche unterstützt, zu Solarenergie und Photovoltaik statt. Kurz und knapp
erklärte sie den Aufbau und die Funktion eines Solarpanels.
Danach folgte der praktische Teil mit einem klaren Auftrag: Beide Gruppen sollten ein ferngesteuertes
Spielzeugauto mittels zusammengelöteter Solarzellen zum Fahren bringen. Batterien sind ja schliesslich «von
gestern»!
«In dieser Woche geht es darum, Naturwissenschaften mit aktuellen Themen in Verbindung zu bringen»,
verrät Elisabeth Germann, Physiklehrerin. Die Autoidee stammte von Meyer, die immer wieder
Solarworkshops veranstaltet. «Es ist natürlich ein tolles Erlebnis für die Jugendlichen, wenn das Auto wirklich
fährt», sagt der Physiklehrer Ivo Kälin.
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Löten und designen im Teamwork
Topmotiviert teilen sich die Schüler rasch in Gruppen auf, sodass sich jede einer Aufgabe im Bauprozess
widmen konnte. Während die eine Hälfte die grossen, die andere die kleinen Solarzellen mittels Kupferdraht
und Zinn als Kitt zusammenlötet, designen die beiden anderen Kleingruppen die Halterung für die Solarzellen.
Es herrscht eifriges Arbeiten. Die Schüler beraten sich über die Masse, das Aussehen oder die Montur.
Während es beim Design schnell vorwärts geht, bereitet das Löten einige Schwierigkeiten – Feinmotorik ist
gefragt. Darüber hinaus stellt sich immer wieder die Frage: Welcher Draht soll wo angesetzt und wie verlötet
werden?
Die 17-jährige Jael und die 18-jährige Lena verraten derweil, weshalb sie sich für dieses Wochenthema
entschieden hatten: «In erster Linie aus Interesse.» Daneben sei aber wichtig, dass man Bescheid über die
technischen Möglichkeiten für den Umweltschutz wisse. Jael kann sich daher ein Studium in
Umweltwissenschaften gut für sich vorstellen.
Gegen 16 Uhr waren die Solarzellenflächen fertig. Der letzte Schliff wird angebracht, das erste Auto ist fertig.
Aufregung herrscht. Wird es funktionieren?
In der Semihalle steht es dann auch gleich auf dem Prüfstand. Weil die Sonne an diesem Nachmittag nicht
mitspielt, springt ein Scheinwerfer ein.
Die Stunde der Wahrheit
Beim Auto mit den kleineren Solarzellen tut sich etwas: Die Steuerung funktioniert, es fährt aber nicht. Der
Grund ist schnell ausgemacht: Die verwendete Anzahl Solarzellen produzierten zu wenig Strom! Dass das
zweite Auto keinen Wank machte, nimmt man dann auch gelassen. «Ja, da haben wir wohl etwas falsch
gelötet», grinste ein Mädchen.
Was aber allen klar wird: Mit Solarenergie lässt sich etwas bewegen. Eine halbe Stunde später bei
Schulschluss gehen die Schüler fröhlich, gut gelaunt und voll neuen Wissens auseinander.
Sie erwartete während der Woche noch ein Besuch bei einer Firma, die auf ökologisch optimiertes Bauen
spezialisiert ist, eine Besichtigung einer Pumpspeicherwerk-Baustelle in Linthal und des Minergie-P-Hauses
der Familie Truffer in Küsnacht.
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