Abschlussbericht pdf

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Technische Universität Berlin
Projektorientiertes Praktikum im Grundstudium der Elektrotechnik
WS 04/05
1
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DiscoPixel
3
4
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung.........................................................................................................................................7
1.1 Gerätespezifikationen...............................................................................................................7
1.2 Bussystem.................................................................................................................................7
1.2.1.Die Busbelegung:...............................................................................................................8
2 Gruppen............................................................................................................................................8
2.1.Musikverarbeitung.....................................................................................................................9
2.1.1 Eingangssignalgruppe.......................................................................................................9
2.1.2.Filtergruppe......................................................................................................................11
2.1.3.Ausgangssignalgruppe.....................................................................................................15
2.2.Zufall/Manuell/Schalter...........................................................................................................24
2.2.1 Zufallsschaltung: Rauschen ..........................................................................................25
2.2.2 Zufallsschaltung: Sample-and-Hold Schaltung..............................................................28
2.2.3 Zufallsschaltung: Integrierer..........................................................................................30
2.2.4 Zufallsschaltung: Layout und fertige Platine.................................................................37
2.2.5 Manuelle Farbwahl..........................................................................................................38
2.2.6.Betriebsartenwahlschalter................................................................................................47
2.3.Gehäuse/Lampen......................................................................................................................48
2.3.1.Gruppeneinleitung............................................................................................................48
2.3.2.Gehäusebau......................................................................................................................51
2.3.3.PWM-Platine....................................................................................................................54
2.3.4.LED-Platine......................................................................................................................64
2.3.5.Die Innenbeleuchtung des Gehäuses................................................................................70
2.4.Netzteil.....................................................................................................................................72
2.4.1 Gruppeneinleitung...........................................................................................................72
2.4.2.Arten von Netzteilen........................................................................................................72
2.4.3.detaillierte Planung/Entwicklung.....................................................................................75
2.4.4.Der Bargraph....................................................................................................................77
2.4.5.Netzteil Endphase............................................................................................................81
2.4.6.Wann Low-Drop Spannungsregler?.................................................................................82
2.4.7.Bargraph Endphase..........................................................................................................84
2.4.8.Layouts, Schematics, Bestückungspläne, Bauteillisten....................................................85
3.Bedienungsanleitung.......................................................................................................................92
4.Wartungs- und Reparaturhandbuch.................................................................................................94
4.1.Fehlertabelle.............................................................................................................................95
4.2.Hinweise zum LED-Tausch.....................................................................................................96
5.Anhang...........................................................................................................................................100
5
6
1 Einleitung
Das Projektlabor im Grundstudium Elektrotechnik wird als Alternative zum Standardlabor angeboten. Im
Laufe eines Semesters soll ein selbstgewähltes Projekt realisiert werden. Dabei arbeiten die Studenten
größtenteils selbstständig.
In diesem Semester gab es folgende Projektvorschläge:
Multimulimeter
Röhrenverstärker
Aquariumsmanager
DiscoPixel
Die Entscheidung fiel zugunsten des DiscoPixels.
Die Grundidee bestand darin, basierend auf Analogtechnologie die Visualisierung von Audiosignalen zu
ermöglichen. In Abhängigkeit von jenem Audiosignal soll Licht pulsierend und in wechselnden Farben
ausgegeben werden. Zusätzlich soll eine manuelle Farbwahl sowie die Ausgabe eines zufälligen
Farbverlaufs möglich sein.
Bei insgesamt 37 Teilnehmern bot es sich an, die Arbeit auf vier Gruppen aufzuteilen.
1.1 Gerätespezifikationen
Gewicht: 19,7kg
Maße (BxHxT): 30x120x30cm
Leuchtkörper Maße (BxHxT): 30x30x30cm
Basis Maße (BxHxT): 30x90x30cm
Farbe:
Basis: Schwarz glänzend
Leuchtkörper: Weiß (30% Lichtdurchlässigkeit)
Material: Spanplatte, Plexiglas
Versorgungspannung: 230V / 50Hz
Max. Leistungsaufnahme: 40W
Typ. Leistungsaufnahme: ca. 3 W
Anschlüsse: 6,3mm Stereoklinke
integriertes Mikrofon
Bedienelemente (Front):
Betriebsartenwahldrehschalter (Zufall, Musikverarbeitung, Manuell)
Stand-by-Betrieb (Kippschalter)
Drehregler zur manuellen Farbwahl
Bedienelemente (Rückseite):
Globale Helligkeitsreglung über Drehregler
Steuerung der Gehäuseinnenbeleuchtung per Drehregler
Hauptschalter
1.2 Bussystem
Um einen einfachen, sauberen Aufbau des Systems zu gewährleisten, setzten wir eine Busplatine zur
Verbindung der Teilschaltungen untereinander ein.
Die Grundlage bildet eine 50cm lange Busplatine, auf der die Platinen der Teilschaltungen mit
Bussteckern befestigt sind.Ein Teil der Leitungen steht global zur Verfügung, während die Mehrzahl
nur gruppenintern verbunden ist. Dies wurde realisiert durch eine physikalische Trennung der
Leiterbahnen auf der Platine.
Eingehängt ist die Platine in einem 19“ Einschub, der auch die Schaltungsplatinen aufnimmt und fest
im Gehäuse verankert ist.
Belegung siehe Anhang.
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Wir haben hier ein 32 adriges Bussystem auf einer Streifenplatine.
der Bus ist in 4 "Zonen" eingeteilt, welche den jeweiligen Gruppen zugeordnet sind. innerhalb dieser
Zone hat jede Gruppe 7 Adern zur privaten Verfügung. die restlichen Adern laufen über den
gesamten Bus.
Die benötigten Signal und Spannungsleitungen werden von Gruppe 2 der jeweils benötigten Platine
zugestellt. Als Busstecksystem werden ML-B64W / M benutzt
1.2.1.Die Busbelegung:
2 GND
4 +12V G4->G2
6 -12V G4->G2
8 +18V G4->G2
10 +12V G2->G3 Dimmer
12 +18V G2->G3 Dimmer
14 +12V G2->G2 Zufall
16 -12V G2->G2 Zufall
18 +12V G2->G2 Farbwahl
20 -12V G2->G2 Farbwahl
22 +12V G2->G1 Musikv.
24 -12V G2->G1 Musikv.
26 R1 Out G2->G3 Gruppe 2 zu Dimmer
28 G1 Out G2->G3 Gruppe 2 zu Dimmer
30 B1 Out G2->G3 Gruppe 2 zu Dimmer
32 R2 Out G2->G2 Zufall
34 G2 Out G2->G2 Zufall
36 B2 Out G2->G2 Zufall
38 R3 Out G1->G2 Musikv.
40 G3 Out G1->G2 Musikv.
42 B3 Out G1->G2 Musikv.
44 R4 Out G2->G2 Manuell
46 G4 Out G2->G2 Manuell
48 B4 Out G2->G2 Manuell
50 MIC G1
52 - 64 Modul Intern
2 Gruppen
Wie oben erwähnt teilten wir die Arbeit auf vier Gruppen auf, welche da waren:
1. Musikverarbeitung
2. Zufall/Manuell/Schalter
3. Gehäuse/Lampen
4. Netzteil
Es folgen die Berichte der vier Gruppen.
8
2.1.Musikverarbeitung
Die Gruppe der Musikverarbeitung befasste sich mit der Aufgabe aus einem Musiksignal eine Charakteristik
zu finden, um die damit angesteuerten Leuchtmittel so zum Leuchten zubringen, das daraus ein Farbenspiel
wird.
Durch das Referat von René Fischer wurde ein erster Überblick gewonnen, wie dieses Thema anzugehen
war. Er hat in diesem Referat gezeigt wie das Musiksignal verarbeitet werden muss, damit ein passendes
Flimmern zur Musik entsteht. Um dies zu erreichen, muss aus dem Musiksignal - ob über Mikrophon oder
Direktanbindun g durch einen Klinkeneingang – eine Signalfilterung stattfinden. Durch das filtern werden
die Charakteristiken der Musik aufgeteilt um danach durch Weiterbearbeitungen als ein Signal ausgegeben
werden kann. Recherchen zum nächsten Treffen ergaben eine Aufteilung der Musikgruppe in 3 weiter
Untergruppen.
Die erste Gruppe befasst sich mit dem Eingangssignalen. Die zweite Gruppe kümmert sich um die
Signalfilter für eine ausgewählte Charakteristik, die letzte und damit dritte Gruppe hat mit der Ausgabe,
sowie die damit verbundenen Eigenschaften zu tun.
Für ein reibungsloses Zusammenspiel dieser drei Gruppen wurde ein Grenzwert bestimmt. Dabei wurde
festgelegt, dass das Eingangssignal maximal 5V betragen soll und diese maximalen Werte sollen durch die
gesamten Schaltungen aufrechterhalten bleiben.
2.1.1 Eingangssignalgruppe
Teilnehmer: Oscar, René, Cornelius, Ahmet
Aufgabe
Ziel der Gruppe ist es einmal aus Musik eine Spannung zu erzeugen mit ihren maximalen von 5V, sowie
durch einen extern angelegtes Musiksignal (z.B. CD-Player), das in seiner Amplitude maximal 0,775V
erreicht, dabei muss dieses auch auf die 5V gebracht werden.
Idee
Für eine einfache und kleine Schaltung wird das Mirkofonsignal auf das externe Signal durch einen
Verstärker angepaßt, dadurch spart man eine Verstärkerschaltung und das System ist weniger Fehleranfällig.
Für ein entscheiden ob das Signal über den Stecker oder das Mikrophon kommen soll, führte die Gruppe
einen Kontakt bei der Buchse ein. Sobald der Stecker gesteckt ist, wird das Signal genutzt und das Mikrofon
auf „stumm“ gestellt. Ist der Stecker gezogen, arbeitet automatisch die Mikrophonverstärkerschaltung. Um
möglichst ein gleiches Signal zu erhalten, soll eine Kompressorschaltung zum einsatzkommen. Diese
Schaltung sorgt dafür, das schwache Signale angehoben werden und Starke werden abgeschwächt.
Mikrophon und Vorverstärker
Aus den Ideen ist zu erkennen das ein Mikrophon gebraucht wird. Die Wahl fiel zu gunsten eines
Kondensator, bzw. Elektretmikrofons aus. Es arbeitet in dem Frequenzsprektrum in dem die Musik später
verarbeitet werden soll. Das Sprektrum läuft von 20Hz bis 20kHz. Ein weiterer Vorteil liegt in einem guten
Übertragungsverhaltnis. Ein Nachteil von diesem Mikrofon ist, das es eine Betriebspaanung von 9V
benötigt, die in der Schaltung berücksichtigt werden muss. Für die Anpassung der Signalspannung von 4mV
auf die 0,775V des externen Signals wird eine Verstärkerschaltung benötigt. Das Signal für den OP durch
einen Kondensator eingekoppelt. Der Verstärkungsfaktor dieses Operationsverstärkers wurde per
Oszilluskop gemessen. Ein gut angepasster Wert für die Verstärkung ist bei einer durchschnittlicher
Zimmerlautstärker erreicht worden. Da das Mirkophon nicht nur Musik sondern jegliche Schallwellen in
Spannung umwandelt, müssen Störgeräuche wie Trittschall rausgefiltert werden. Glücklichweise liegen die
meisten dieser Frequenzen auch das Netzbrummen unter bzw bei 50Hz und werden durch einen 0,68 µF
Kondensator im Rückkopplungszweig zur Masse auf den Verstärkungsfaktor eins gesetzt und rausgefiltert.
Damit sich der Kondensator (C1) sich beim Einschalten nicht aufläd, wird er durch eine Diode und
Widerstand zur Masse entladen. Siehe Abbildung 1: Eingangsschaltung
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Abbildung 1: Eingangsschaltung
Endverstärker
Der Endverstärker bekommt von der Klinkenbuchse nur ein Signal, Musik oder den Direkteingang. Da diese
beiden Signale schon auf die angepassten 0.775V liegen, braucht der Endverstärker keine dynamische
Verstärkung, sondern kann fest eingestellt werden und die Spannung auf 5V anheben.
Probleme
Ein Problem stellt die Wahl des OPs da. Es muss ein Rauscharmer Operationsverstärker sein, weil er sonst
das Rauschen mitverstärken wird und das Musiksignal total verfälscht. Eine recht schwierige Aufgabe stellte
das berechnen des Kondensators im Rückkopplungszweig zur Masse.
Bei den ersten Aufbauversuchen mußte festgestellt werden, das die Steckplatinen einige Kurzschlüsse an
sich schon haben. Desweiteren gab es eine lange Unklarheit über die Funktionsweise des
Elektretmikrophons.
Um Material zu sparen, wurde mit der Filtergruppe beim Ätzen nur eine halbe Europlatine verwendet, es
entstand leider ein kleines Platzproblem.
Der Kopplungskondensator läd sich beim Einschalten auf und erzeugt am OP-Ausgang ein volles
durchschalten des Signales.
Problemlösung
Durch geschicktes umplatzieren der Bauteile funktonierte alles recht gut.(Siehe Abbildung 2: Platinen
Layout (Filter- & Eingangsgruppe)) Nach langem Suchen wurde ein OP gefunden der rauscharm ist und den
Conrad auch hat.
Um das Aufladen zu verhinden, wird der Kondensator über eine Diode und einen Widerstand entladen, die
Diode sorgt dafür, das es sehr schnell geht, bis auf die 0,7V, danach entläd der Widerstand den Kondensator
langsam weiter.
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Abbildung 2: Platinen Layout (Filter- & Eingangsgruppe)
2.1.2.Filtergruppe
Teilnehmer: Andreas, Ali, Leonhard
Aufgabe
Aus dem Eingangssignal mit der Maximalen von 5V soll in insgesamt sechs Signale aufgeteilt werden. Ziel
ist es dabei, die Charakteristik des eingehenden Audiosignals erkennbar werden zu lassen.
Projektbeschreibung
Der Splitter teilt das ankommende Signal in zwei gleichstarke, von einander entkoppelte Signale für die
Signalwege 1 und 2.
Signalweg 1 zerlegt das gesamte Frequenzband in Bässe (50-200Hz), Mitten (0,2-2,5KHz) und Höhen (2,518KHz). Signalweg 2 schneidet 3 charakteristische Bandbereiche für Bass, Mitten und Höhen heraus, die
die spezifischen Eigenschaften des Eingangssignals hervorheben und später besonders verstärken sollen.
Umsetzung
Die Gruppe wurde sich zunächst über die Funktionsweise des Splitters klar (Abbildung 3). Invertierende
Verstärker (OP LM324) werden der Kanalsplittung nachgeschaltet, um die Unabhängigkeit des Signalweges
zu gewährleisten.
11
3
0
V+
4
U
+
U14A
OUT
R7
2
Signalweg2
V-
-
LM324
11
1k
1
R8
OFFPAGELEFT-L
1k
5Vac
V2
VDB
0Vdc
3
1k
U15A
OUT
2
-
LM324
1
Signalweg
V-
R9
+
11
0
0
V+
4
U
OFFPAGELEFT
R10
1k
Abbildung 3: Splitter
Frequenzbereich der Signalwege:
Signalweg 1
Signalweg 2
Frequenzbereich
Beschreibung
Frequenzbereich
Beschreibung
50-200Hz
Bässe
80-120Hz
Rhythmus/Beat
0,2-2,5kHz
Mitten
350-450Hz
Grundtöne/Stimme
2,5-18kHz
Höhen
3,5-4,5kHz
Durchsatz/Stimme
Um die von der Gruppe vorgegebenen Bandaufteilungen zu erreichen, waren die entsprechenden Bandfilter
zu dimensionieren. Die oben angegebenen Frequenzbereiche waren Ergebnis einer Untersuchung von mehr
als 500 Musiktiteln, deren Ziel es war, Gemeinsamkeiten und Charakteristiken zu erkennen, um bei der
Realisierung des Disco Pixels eine möglichst individuelle Ausgabe zu erzielen.
Tiefpass
Ein Tiefpassfilter lässt alle Frequenzen bis zu einer Grenzfrequenz ohne Abschwächung (Verstärkung v = 1)
Abbildung 4: Tiefpass 1.Ordnung
passieren, alle höheren Frequenzen werden unterdrückt.
Von der Eingangsspannung Ue erscheint am Ausgang gemäß der Spannungsteilerformel nur der Anteil Ua:
Ua = Ue · XC / (XC + R). mit XC = 1 / (j ω C)
Bandpass
Ein Bandpassfilter unterdrückt alle Frequenzen außerhalb eines Frequenzintervalls, das durch zwei
Grenzfrequenzen festgelegt ist. Amplituden- oder frequenzmodulierte Signale tragen den Hauptanteil ihrer
Information in einem begrenzten Frequenzband. Ein Bandpass lässt diesen Anteil aus Frequenzgemischen
passieren und sperrt die Anteile unterhalb und oberhalb der Grenzfrequenzen. Er setzt sich aus einem
Tiefpass und einem Hochpass zusammen.
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Hochpass
Ein Hochpassfilter unterdrückt alle Frequenzen bis zu einer Grenzfrequenz, während alle höheren
Frequenzen (mit der Verstärkung v = 1) durchgelassen werden.
Abbildung 5: Hochpass 1.Ordnung
Von der Eingangsspannung Ue erscheint am Ausgang gemäß der Spannungsteilerformel nur der Anteil Ua:
Ua = Ue · R / (XC + R) mit XC = 1 / (j ω C)
Frequenzfilter
Aus Gründen der Einfachheit und Realisierbarkeit entschied man sich für Filter 2. Ordnung, da diese mit
dem Kenntnisstand der Projektlaborteilnehmer und den Anforderungen einer möglichst scharfen Trennung
der Bandbereiche am besten zu vereinbaren sind.
Bei der Dimensionierung wurde aus Gründen der Einfachheit die Kapazität auf 10nF festgesetzt und die
Widerstände den Grenzfrequenzen entsprechend errechnet. Folgende Schaltpläne ergaben sich dabei für die
Signalwege 1:
R13
3
+
U16A
0
-
LM324
1
R18
80k
C4
10n
11
2
V-
OUT
10n C1
Signalweg1
V+
4
U
80k
OFFPAGELEFT-L
U
3
R15
V+
6.3k
6.3k
4
0
+
U17A
0
-
LM324
R1
11
2
10n C2
C5 10n
1
V-
OUT
0
C3 10n
+
U18A
OUT
R16
2
0
-
LM324
1
C6 10n
V-
6.3k
U
11
25k
3
V+
4
OFFPAGELEFT-L
R19 6.3k
OFFPAGELEFT-L
0
Abbildung 6: Signalweg1
und Signalweg 2:
13
79k
3
1
2
11
10n
3
Signalweg2
+
U12A
1
OUT
2
0
4
U
45k R32
R43 199k
LM324
OFFPAGELEFT-L
V+
0
-
-
C9 10n
R33 35k
11
LM324
OFFPAGELEFT-L
10n C11
C10 10n
V-
OUT
132k R42
C12
40k
U11A
V-
80k
+
V+
4
U
0
0
U13A
1
2
C7
0
10n
-
C8 10n
V-
OUT
4.5k R22
LM324
OFFPAGELEFT-L
11
4.5k
+
V+
4
U
3
R21 3.5k
0
Abbildung 7: Signalweg2
Nachdem die Tests erfolgreich abgeschlossen wurden, setzte man sich daran ein Platinenlayout zu erstellen.
Weil die Schaltungen rech wenig Platz wegnehmen und die Eingangsgruppe auch sehr wenig Platz benötigt,
entschloss man sich dafür, beide Schaltungen zusammen zu führen. Siehe Abbildung 2: Platinen Layout
(Filter- & Eingangsgruppe)
Probleme
Operationsverstärker verhalten sich generel wie ein Tiefpass, d.h. ab einer bestimmten Frequenz schwächt er
von sich das Signal ab. Ein unangenehmer Effekt bei Hochpässen, die die Spannung mit hoher Frequenz
einfach nur passieren lassen soll.
Bei der Rückkopplung zu den OPs wurde der Plus-Eingang mit dem Minus-Eingang vertauscht. Bei der
Pspice Simulation wurde dies nicht erkannt, da die Spannungsverläufe die bekannten Bodediagramme
erzeugten die zu erwarten wahren. Als es dann zum Testen an der aufgebauten Schaltung kam, erzeugte
diese keine Funktionen.
Problemlösung
Damit die Hochpässe nicht durch die OPs zu Bandpässen werden, wurde die Frequenz mit den die
Operationsverstärker noch klar kommen um ein vielfaches über den 20kHz gewählt.
Nachdem die Plus- und Minus-Eingänge bei den Verstärkern umgepolt wurde, lief die Schaltung genauso,
wie sie bei Pspice simuliert wurde.
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2.1.3.Ausgangssignalgruppe
Teilnehmer: René, Stefan, Marco
Aufgabe
6 Signalwege werden gleichgerichtet um sie dann durch Kondensatoren zu glätten, dabei wird die
durchschnittliche Süannung in jedem Weg ermittelt. Einmal wird er über eine Sekunde gemittelt und einmal
über 10ms. Danach wird über eine Schaltung das Signal mit einer Referenzspannung verglichen, sollte sie
darunter liegen, wird sie zu Null gesetzt. Nach dieser Auswahl werden 2 Signalwege addiert und als
Ausgangssignal ausgegeben.
Umsetzungsidee
Damit die durchschnittliche Spannung ermittelt werden kann, wurde der Einsatz eines Tiefpasses
beschlossen, wobei dem ein Gleichrichter vorgespannt wird, da sich der Kondensator ständig aufladden soll,
sobald das Signal über seiner momentanen Spannung lieft, bzw entladen, sollte sie darunter liegen.
Für ein klares erkennen der Farben müssenen kleine Signale verschwinden, da sie sonst die Leichtmittel
ansteuern und so zum leuchten bewegen. Damit würde es vermutlicherweiße nur zu einer Farbmüschung
kommen. Ein weiteres kreaterium muss ein Addierer darstellen, da der Eingang mit 6 Signalen gefüttert
wird, aber es nur 3 am Ausgang geben darf, daher werden 2 solcher Signaler nach folgender Tabelle addiert.
Durchschnitt Bass + Momentanwert Melodie
Rot
Grün
Durchschnitt Mitte + Momentanwert Beat
Blau
Durchschnitt Höhen + Momentanwert Grundtöne
Gleichrichter
Der Gleichrichter wird mit hilfe von einem Op und einem Komperator verwirklicht. Dabei vergleicht der
Komperator das Eingangssignal zur Masse. Das Signal steuert einen selbstleitenden FET der hier als
Schalter verwendet wird. Dieser FET sorgt dafür, das er er einmal das Signal am Operationsverstärker auf
Masse zieht, dann Arbeitet dieser als Spannungsinvertierer oder oder auf den Pluseingang legt, so ist es ein
einfacher Spannungsfolger. Siehe Abbildung 8: Gleichrichter.
R1b
R1a
4.7k
4.7k
0
V
-12Vdc
0
+
22k
0
0
3
V+
U2
R2
7
V8
N1
OUT
-
1
6
5
N2
TL071/301/TI
V
Rlast
4
2
V-
V1 = -4.8
V2 = 5
TD = 150us
TR = 50ms
TF = 120ms
PW = 20ms
PER = 200ms
-12Vdc
10meg
-12Vdc
-12Vdc
R4
4
+
-
11
V-
OUT
5
0
1k
V+
U1A
G
12
3
R3
10k
0
Q1
BF245C
6
LM319
0
0
-12Vdc
0
Abbildung 8: Gleichrichter
Aus Abbildung 9 ist zu erkenne, das die Schaltung funktioniert. Sie klappt uns die negativen Spannungen ins
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Positive und die positiven läßt sie wie sie sind.
Abbildung 9: Spannungsverlauf vom Gleichrichter
Glätter
Der Name Glätter ist in diesem Fall vielleicht unglücklicht gewählt, da er eigentlich 2 Aufgaben hat. Einmal
macht er aus der nurnoch positiven Spannung eine mögliche Gleichspannung. Siehe Abbildung 10.
Desweiteren soll er die durchschnittliche Spannung erzeugen.
Abbildung 10: Spannungsverlauf vom Glätter
Damit ein Durchschnitt erzeugt werden kann, muss für die Schaltung (Abbildung 11) ein geeignetes τ
gefunden werden. Das τ gibt an in welcher Zeit sich der Kondensator aufladen kann. Es läßt sich ganz
einfach mit τ=R*C berechnen.
R5
10k
V1 = 0.5
V2 = 5
V2
TD = 10us
TR = 2ms
TF = 14490us
PW = 3ms
PER = 20ms
V
0
V
C1
10u
0
Abbildung 11: Glätter
Cut-Off
16
Dies ist eine besondere Zusatzfunktion der Sachaltung, mit ihr können Spannungen unter einem bestimmten
Referenzwert zu Null gesetzt werden. Dabei bedient sich die Schaltung lediglich 3 Bauelemente. Die
Eingagsspannung wird dabei mit der Referenspannung am Komperator verglichen (Abbildung 12: Cut-Off)
Die Ausgangsspannung wird über einen selbstleitenden FET abgegriffen. Sollte dieser im selbstleitenden
Zustand sein, wird das Ausgangssignal auf Masse gezogen und ist damit Null, dies ist ganz gut in der
Abbildung 13 zu sehen.
0
R6
-12Vdc
4.7k
2
-
V-
OUT
V1
1
R7
1meg
V
Q2
BF245A
R3
10meg
TL062/ON
V
4
VOFF = 2.5
VAMPL = 2.5
FREQ = 75
+
V+
U1A
3
8
V
0
0
V1 = 0.5
V2 = 1
TD = 0
TR = 0
TF = 0
PW = 10ms
PER = 25ms
0
V2
-12Vdc
0
0
Abbildung 12: Cut-Off
Abbildung 13: Spannungsverlauf vom Cut-Off
Addierer
Aus der Vorgabe der Gruppe die Signale mit ihren Eigenschaften auf eine Farbe zu addieren, benötigen wir
dafür einen Addierer. Wie der Name schon sagt, addiert er uns zwei Signale zu einem. Da er dies mit der
Formel V=-[V1*(R10/R8)+V2*(R10/R9)] (Siehe Abbildung 14) erreicht, kann man durch unterschiedliche
Widerstände sogar eine Gewichtung der einzelnen Signale erreichen.
17
0
R8
V3
R10
-12Vdc
1k
480
V
V1
OUT
R9
0
+
V+
8
U4A
3
2
-
1
TL062/ON
V
4
100
V-
VOFF = 3
VAMPL = 2.5
FREQ = 35
V1 = 1
V2 = 4.8
TD = 5ms
Rlast
V
10meg
V4
V2
0
-12Vdc
TR = 12ms
TF = 10m s
PW = 3m s
PER = 30ms
0
0
0
Abbildung 14: Addierer
Wenn die Spannungsverläufe in Abbildung 15 betrachten werden, ist es sehr gut zu erkennen, das hier mit
der Schaltung in Abbildung 14 eine Gewichtung vorliegt und diese uns ohne Fehler addiert.
Abbildung 15: Spannungsverlauf vom Addierer
Endverstärker
Da uns der Addierer das Signal negiert und die Lampengruppe eine positive Spannung haben möchte, wird
am Ende der gesamten Schaltung ein invertierender Verstärker benutzt. Desweiteren hat er den gloreichen
Vorteil uns durch unerwünschte Spannungsabfälle, das Signal auf die geforderten 6V zu bringen.
18
R11
R12
1k
1k
0
V
V1
2
-
V-
OUT
1
TL062/301/TI
V
Rlast
4
VOFF = -3
VAMPL = 2
FREQ = 50
+
V+
U1A
3
8
-12Vdc
10meg
0
0
-12Vdc
0
0
Abbildung 16: Endverstärker
Abbildung 17: Spannungsverlauf vom Endverstärker
Probleme
Da wie bei so vielem Probleme enstehen, blieb diese Arbeit davor auch nicht verschont.
Der Weg für die Schaltungen stellte davon schon genug. So war es lange eine Frage wie man den
Gleichrichter am einfachsten realisiert. Normalerweise ist bekannt, das vier Dioden als Brückengleichrichter
dieses doch sehr gut können. Aber da Dioden bekanntlich einen Spannungsabfall von ca. 0,7V haben und
wir mit Spannungen von 0-5V arbeiten ist das schon ein sehr großer prozentualer Anteil. Für die Mittlung
der Spannung von einer Sekunde ist dafür auch ein τ von einer Sekunde nötig. Um dies zu ermöglichen
wurde ein 1mF Kondensator benötigt, bei einem Widerstand von 1kΩ. Normale Kondensatoren werden bei
solch einen großen Wert in ihren Maßen auch sehr groß.
Weitere Probleme sind bei den ersten Tests entstanden, so wurde bei dem OP die Betriebsspannung
vertauscht und dies erzeugte einen Kurzschluss für die Spannungsversorgung. Selbst nach längeren suchen
wurde der Fehler nicht gefunden, bis zufällig festgestellt wurde, das der OP sehr warm und damit defekt ist.
Beim ersten Ätzen war die Belichtungszeit zu kurz und die Platine wurde versaut.Nachdem die Zeit
verlängert wurde, ergab sich eine tolle Platine.
Ein sehr interassantes Problem stellte das Layouten der gesamten Schaltung da. (Siehe Abbildung 19:
Schematic von der Schaltung)
Problemlösung
Um das Problem mit dem Spannungsabfall an den Dioden bei dem Gleichrichter zu beseitigen blieb nurnoch
19
die Möglichkeit ein Prezisionsmessgleichrichter zu realiseren. Damit unser Kondensator bei seinem großen
Wert nicht auch bei seinem Maßen sehr groß ist, fiel die Entscheidung zu gunsten eines Elkos. Zum Glück
arbeitet er an einer Stelle wo nurnoch positive Spannungen zu verbuchen sind, da er leider nur in eine
Richtung betrieben werden kann.
Nachdem die Fehlerquelle des Kurzschlusses beim OP behoben wurde, liefen die ersten Tests sehr
erfolreich weiter.
Mit viel Mühe und sehr viel Hilfe lies sich die Schaltung mit ein paar Schönheitsfehler (69
Durchkontaktierungen) dann schlieslich doch routen. (Siehe Abbildung 18: Platinenlayout)
20
Abbildung 18: Platinenlayout
21
22
Soziales Klima
Die Musikverarbeitungsgruppe bestand aus zehn Männern (8 ET’ler, 1 IT’ler, 1 TWLAK).
Trotz Wissens- und Erfahrungsunterschiede gab es keine Probleme beim Finden von Lösungen.
Diskussionen wurden gerne geführt, was teilweise großen Zeitverlust mit sich führte, aber bestimmte Dinge
mussten geklärt werden. Nachdem die Gruppe sich in kleine Arbeitsgruppen unterteilt hat, konnte schnell
zur praktischen Arbeit übergegangen werden.
Da sich trotz des einen oder anderen offiziellen Zusatztermins die Zeit bemerkbar machte, wurden weitere
Zusatztreffen in den Arbeitsgruppen durchgeführt, zu denen mindestens zwei bis vier Leute da waren. Das
Klima war teilweise so gut, dass bestimmte Dinge beim Essen besprochen werden konnte.
Vor allem kann man sagen, dass die Musikverarbeitung keine Gruppe von Traurigkeit war – irgendwas hat
immer zur Erheiterung aller beigetragen.
23
2.2.Zufall/Manuell/Schalter
Abbildung 20: Die Gruppe 2
v.l.n.r.: Falk Kempe, Eduard Kravcenko, Ariel Pratomo, Jan Quast, Andrea Fetten, Tino Brast, Tilman
Ziegler, Tilman Wekel, Oliver Pabst, Dirk Nötzelmann (Betreuer)
Aufgaben der Gruppe
Die Aufgaben der Gruppe 2 gliederte sich in mehrere Teilbereiche: In die Erzeugung eines zufällig
gesteuerten Farbwechsels, den Aufbau einer manuellen Farbwahl und die Realisierung eines Schalters zum
Wechseln der Betriebsarten.
Zufallsschaltung
Ziel war es, einen zufälligen Farbverlauf zu erzeugen. Die Signale, die zur Dimmergruppe geleitet werden,
sollten linear verlaufen und ca. alle drei Sekunden einen neuen Spannungswert ansteuern, um einen optisch
angenehmen Farbwechsel zu erzeugen.
Als Zufallsquelle wird das Rauschen einer Z-Diode verwendet. Aus dem zufälligen Verlauf des
Rauschsignals greift die Sample-and-Hold Schaltung alle drei Sekunden den aktuellen Spannungswert ab
und hält ihn solange, bis sie den nächsten Wert abgreift. Der entstehende Rechteckverlauf wird integriert, so
dass ein linearer Spannungsverlauf erzeugt wird.
24
Manuelle Farbwahl
Eine Betriebsmöglichkeit des DiscoPixels sollte eine manuelle Farbwahl sein. Dabei sollte mit einem
Drehregler eine Farbwahl aus dem kompletten Farbspektrum des RGB-Farbmodells möglich sein.
Betriebsartenschalter
Es wurde ein Schalter zum Wechsel der Betriebsarten realisiert werden, mit dem zwischen den drei
Betriebsarten Musiksteuerung, Zufallssteuerung und manuelle Steuerung gewählt werden kann. Der Schalter
leitet die Signale der jeweiligen Teilschaltung über den Bus an die Eingänge des Dimmers.
Soziales Klima in der Gruppe
Die Zusammenarbeit klappte innerhalb der Gruppe größtenteils problemlos. Obwohl zahlreiche
Zusatztermine nötig waren, hat das Arbeiten am Projekt Spaß gemacht. An dieser Stelle sei Falks große
Begabung zum Kaffeekochen hervorgehoben.
2.2.1 Zufallsschaltung: Rauschen
Teilnehmer: Tilman Wekel, Ariel Pratomo
Motivation/Zielsetzung
Um bei unserem Discopixel ein zufälliges Lichtspiel zu erzeugen, mussten wir uns überlegen, wie wir ein
Signal erzeugen, welches zwar zufällig ist, aber dennoch bestimmten Anforderungen genügt (niedrige
Frequenz, konstante mittlere Amplitude). Kern dieser Schaltung ist natürlich eine geeignete Zufallsquelle
gefolgt von verschiedenen Verstärkungs – sowie Filtereinheiten, die das Signal entsprechend aufbereiten.
Aufgabe unserer Gruppe war es nun, einen Rauschgenerator zu entwickeln, der eine zufällige Spannung
erzeugt, die der nachfolgenden Einheit (Sample & Hold) zur Verfügung gestellt werden kann. Dabei hatten
wir uns auf einen Spannungsbereich von 0 – 10 V geeinigt.
Das Frequenzspektrum sollte sein Maximum bei max. 800 Hz haben, also recht niederfrequent. Dies hängt
mit der endlich kleinen Abtastdauer der Sample & Hold – Gruppe zusammen. Sie liegt nun deutlich unter
der Periodendauer der leistungsstärksten Frequenzen, was eine gute Streuung der abgetasteten
Spannungswerte garantiert.
25
Planung
Ausgangspunkt der Schaltung muss natürlich eine geeignete Rauschquelle sein.
Nach einer kurzen Recherche stellte sich heraus, dass eigentlich alle Halbleiter ein Rauschen erzeugen.
Dieses sogenannte Schrotrauschen ist typisch für Halbleiter und entsteht an den Sperrschichten durch
Rekombination der Ladungsträger.
Abbildung 21: Weißes Rauschen
Nach weiteren Messungen und Tests hat sich die Z Diode mit einer Z Spannung > 8V als beste
Rauschquelle herausgestellt. Auffällig ist, das sich ganz abrupt kurz vor der Z Spannung ein Rauschen
einstellt, welches bei leicht höheren Spannungen ebenso schnell wieder verschwindet.
Der zweite, wichtige Teil der Schaltung ist die Signalverstärkung bzw. Filterung.
Das Frequenzspektrum des Z-Dioden-Rauschens ist viel zu breitbandig (auch zu hochfrequent), die mittlere
Amplitude natürlich viel zu gering (gemessene 15 mV).
Da wir die grösste Leistung bei ungefähr 800 Hz benötigen, mussten wir einen Tiefpassfilter zuschalten.
Zur Verstärkung wählten wir einen Operationsverstärker. Dieser hat eine sehr hohe Verstärkung (deutlich
höher als Transistoren), gute äußere Parameter (hoher Eingangs – niedriger Ausgangswiderstand) und wird
in integrierter Form angeboten. Auch die Tiefpasswirkung eines OPVs trug bei uns zum gewünschten
Ergebnis bei.
26
Abbildung 22: Bode-Diagramm eines OPV
Um die Z Diodenspannung nicht zu sehr zu belasten, entschieden wie uns für die nichtinvertierende
Verstärkerschaltung, für uns nützlich war der hohe Innenwiderstand des OPVs vom nichtinvertierenden
Eingang zur Masse.
Abbildung 23: Nichtinvertierender Verstärker
Da wir am Ausgang eine unsymmetrische, positive Spannung ausgeben wollen, betreiben wir den OPV
generell unsymmetrisch (unipolar) mit 12V, das vereinfacht auch insgesamt die Schaltung. Einziges
Problem war jedoch der Gleichspannungsanteil im Eingangssignal, welchen wir benötigten um das
Rauschsignal in den positiven Bereich zu verschieben. Dieses wird natürlich jedes Mal mitverstärkt
(aufgrund der Tiefpasswirkung auch stärker als das Rauschen) und begrenzte die maximale Verstärkung in
der ersten Stufe, da die Ausgangspannung am OPV niemals seine Betriebsspannung übersteigen kann.
Wir fügten nun eine 2. Verstärkerstufe hinzu, so dass die erste das Rauschen auf nur 0.2 V verstärken muss.
Danach koppeln wir das Wechselsignal aus, versehen es erneut mit einem Gleichspannungsanteil und
verstärken es weiter auf die gewünschten 10 Volt. Wieder mit einem nichtinvertierend betriebenen OPV.
27
Zwischen diesen beiden Stufen dient der Kondensator C3 als Tiefpass, indem dieser hochfrequente Anteile
kurzschließt bzw. auf Masse zieht. Das Signal ist danach so niederfrequent, dass es annähernd dem gleichen
Verstäkungsfaktor unterliegt wie der Gleichspannungsanteil. Somit ist eine erneute Signalverschiebung am
Ausgang nicht notwendig.
Abbildung 24: Schaltplan Rauschen
Kenngrößen
Bei unserer Schaltung ist eigentlich nur der Ausgangswiderstand, der aufgenommene Strom sowie die
abfallende Leistung interessant. Der Ausgangswiderstand ist sehr klein, da zu dem ohnehin schon kleinem
Ausgangswiderstand des OPVs noch R11 und R10 parallel geschaltet sind.
Fazit:
Insgesamt haben wir unsere Ziele erreicht, obwohl es häufig Probleme gab.
Die größten Probleme hatten wir bei der Rauschquellensuche. Es hat eine Weile gedauert bis
wir eine Z Diode mit solch guten (eigentlich schlechten) Parametern gefunden hatten. Die Z Dioden mit Uz
< 8V und auch andere Halbleiter hatten derart niedrige Rauschspannungen, dass sich häufig das
Eigenrauschen des OPVs LM 324 an seinem Ausgang stärker bemerkbar machte, als das der Rauschquelle
selbst. Aber auch dieses war noch zu gering und man hätte weitaus mehr Verstärkerstufen benötigt. Das
zweite Problem war der hochfrequente Charakter des Schrotrauschens. Der erste OPV verstärkte aufgrund
seiner Tiefpasswirkung das Rauschsignal nur sehr schwach, den Gleichspannungsanteil hingegen stark.
2.2.2 Zufallsschaltung: Sample-and-Hold Schaltung
Teilnehmer: Eduard Kravcenko, Oliver Pabst
28
Abbildung 25: Schaltplan Sample & Hold
Die Schaltung erhält als Eingangssignal das Rauschen der Z-Diode und gibt als Ausgangssignal
Rechteckspannungen an die Integrierer weiter.
Die eigentliche Sample-and-Hold-Schaltung besteht aus den beiden Operationsverstärkern (OPV) LM358N,
einem Transistor als Schalter (T4) und dem Kondensator CHold. Das Eingangssignal liegt am nicht
invertierenden Eingang des ersten Operationsverstärkers (OPV), der als Impedanzwandler geschaltet ist und
somit das Signal zum Ausgang durchschaltet. Wenn der Transistor leitet, wird CHold auf den aktuellen Wert
der Rauschspannung aufgeladen. Die Zeitkonstante beträgt thold = R(Ausgang, LM358) * Chold = 100 
* 1 µF = 20 µs. Der zweite OP-Verstärker ist ebenfalls als Impedanzwandler geschaltet und liefert an seinem
Ausgang den Spannungswert, auf den Chold aufgeladen ist ohne den Kondensator zu entladen (im Fall des
idealen OPV).
Damit der Ausgang der Schaltung nicht permanent
dem Rauschsignal folgt, muss der Transistor die
Verbindung zwischen beiden OPVs trennen, sobald
Chold aufgeladen ist. Die Schaltung muss also so
getaktet sein, dass T4 alle drei Sekunden für t = 5 *
thold = 0,5 ms leitend ist, damit sich der Sample &
Hold Teil der Schaltung zu bestimmten Zeiten ein
Signal aus dem Rauschen herausgreift und diesen
Spannungswert so lange hält, bis ein neuer
Spannungswert herausgegriffen wird.
Dazu wurde ein gewöhnlicher Flipflop verwendet,
der über einen Transistor als Schalter und einen
Monoflop (CMOS 4098) den Transistor T4 steuert.
Elektrisch gesehen ist der Flipflop ein astabiler
Multvibrator. Er kann den einmal erreichten Zustand
nicht beibehalten, sondern kippt nach einer gewissen
Zeit in einen anderen. Dies ist genau, was wir von
einem Taktgeber verlangen. Die eigentlichen
Schaltzustände werden durch die beiden Transistoren
erreicht. Diese werden durch ihre jeweilige Basis
über
einen
Basiswiderstand
wechselseitig
angesteuert. Durch einen der übrigen beiden
Abbildung 26: Testaufbau der Sample&HoldWiderstände wird der (Elektrolyt-)Kondensator
Schaltung
jeweils einer Seite solange aufgeladen, bis die
29
Spannung zum Auslösen am Transistor reicht. Dieser schaltet dann nicht nur die jeweilige Lampe ein,
sondern sorgt auch ab jetzt für die Aufladung des anderen (Elektrolyt-)Kondensators und bereitet damit
seine eigene Abschaltung vor.
Es wird die Spannung über C1 abgegriffen, die alle drei Sekunden (  = C1 * R2 = 3 s) eine absteigende
Flanke liefert. Es wurde die absteigende Flanke gewählt, da sich beim Simulieren das Problem ergab, dass
die Schaltung nicht sauber genug schaltete. Zur Stabilisierung wurde ein Transistor als Schalter (T3) hinter
den Flipflop geschaltet, wegen der invertierenden Eigenschaft des Schalters musste die negative
Spannungsflanke verwendet werden.
Die Einschaltdauer von 0,5 ms war war allein mit dem Flipflop und nachgeschaltetem Transistor noch nicht
zu realisieren, da die Spannungswerte an den Kondensatoren bei derart kurzen Impulsen sehr niedrig waren.
Deshalb wurde noch ein Monoflop (CMOS 4098) in Reihe zum Schalter geschaltet. Dieses Bauteil erzeugt
einen Rechteckimpuls, wenn am Eingang eine aufsteigende Flanke anliegt. Die Dauer des Rechteckimpulses
wird über ein RC-Glied (Rt1, Ct1) mit  = Rt1 * Ct1 = 0,5 ms eingestellt. Diese Maßnahmen ergaben
schließlich ein sauberes Taktsignal an T4.
Beim Aufbau der Schaltung ergab sich das Problem, dass der Monoflop nicht korrekt schaltete. Grund
hierfür war, dass der Schalter T3 keine ausreichend Steile Flanke lieferte, um die geforderte Rise-Time des
Bauteils einzuhalten. Also musste der Widerstand R6 von den ursprünglich geplanten 30kOhm auf 10k
verringert werden, damit die Ladung schnell genug aus der Basis von T3 abfließt.
Die Schaltung liefert also Rechteckspannungen, die alle drei Sekunden einen anderen Wert annehmen, der
von den Integrierern weiter verarbeitet wird.
Die Schaltung existiert in dreifacher Ausführung, um die drei Farbkanäle steuern zu können.
Kenngrößen der Teilschaltung
Eingangs- und Ausgangswiderstand sind jeweils Ein- bzw. Ausgang eines Operationsverstärkers.
2.2.3 Zufallsschaltung: Integrierer
Teilnehmer: Andrea & Jan
Unsere Aufgabe bestand darin, eine Schaltung zu entwickeln, die das Ausgangssignal aus der
Sample&Hold-Schaltung so verändert, dass keine sprunghaften Veränderungen am Ausgang erfolgen, d.h.
langsame Farbübergänge erzeugt werden. Des weiteren soll die Ausgangsspannung den vereinbarten Werten
(Schnittstellentermin: 0-6V Signalspannung) entsprechen, bzw. ohne großen Aufwand angepasst werden
können.
Erste Überlegungen führten uns zum Integrierer, aufgebaut mit einem Operationsverstärker mit
entsprechender Beschaltung (Widerstand und Kondensator).
30
C1
R1
2
50k
3
+
V+
V1
OUT
V
4
V1 = -6
V2 = 6
PER = 3s
-
V-
11
6u
12Vdc
1
LM324
U1A
V2
V
V3
12Vdc
0
Abbildung 27: Grundschaltung Integrierer
Die Grundschaltung des Integrators ist der invertierende Verstärker. Der Rückkopplungswiderstand ist
durch einen Kondensator ersetzt. Dadurch bekommt die Schaltung einen zeitabhängigen Faktor. Der
Operationsverstärker versucht durch erhöhen der Spannung UA, den Kondensator C mit Konstantstrom zu
laden, bis die maximale Ausgangsspannung erreicht ist.
Der Kondensator C lädt sich über den Widerstand RE mit Konstantstrom IC auf. Dabei steigt die
Ausgangsspannung UA an. Wechselt die Eingangsspannung die Polarität, entlädt sich der Kondensator
wieder. Die Ausgangsspannung UA sinkt. Die Eingangsspannung UE fällt über den Eingangswiderstand RE
ab(invertierender Eingang = virtueller Nullpunkt).
Ein Integrierer wandelt ein Rechtecksignal in eine Dreieckspannung um (reine Funktion des Integrierens).
Die Zeit τ , bis zu der der Kondensator aufgeladen ist, errechnet sich aus dem Widerstandswert R und dem
Kondensatorwert C. Bei unseren Anforderungen sollte T (T: Periodendauer des Eingangssignals)
sein, um eine möglichst gerade Kurvenform und nicht die gekrümmte Kondensatorladekurve zu erhalten.
Beispiel eines Aufbaus, bei dem der Charakter der Ladekurve (leider) gut zu erkennen ist:
12V
8V
4V
0V
0s
V( V1: +)
2s
V( U3A: OUT)
4s
Abbildung 28: Kondensatorladekurve am Integrierer
6s
8s
10s
12s
Ti me
Durch entsprechende Dimensionierung der Schaltung konnte eine recht konstante Steigung erreicht werden:
31
10V
0V
-10V
0s
V( R1: 1)
2s
V( C1: 2)
4s
6s
8s
10s
12s
Ti me
Abbildung 29: Konstante Steigung im Ausgangssignal des Integrierers
Die zweite Überlegung lag darin, das Ausgangssignal des Integrierers mit einem weiteren OP zu verstärken
und somit an die Vorgaben (Spannungshöhe 0-6 V) anzupassen:
C1
R3
1k
V
3
4
+
V+
OUT
V1
V1 = -6
V2 = 6
PER = 3s
12Vdc
-
V-
2
R2
1
LM324
U1A
2k
OUT
3
+
V2
V+
-
1
V
LM324
U2A
4
2
50k
V-
R1
11
11
6u
V3
12Vdc
0
Abbildung 30: Integrierer mit Verstärker
10V
0V
-10V
0s
V( R1: 1)
2s
V( U2A: OUT)
4s
6s
8s
10s
12s
Ti me
Abbildung 31: Verstärktes bzw. gedämpftes Ausgangssignal des Integrierers
Problematisch an dieser Stelle war, dass entgegen unseren ersten Annahmen das Ausgangssignal der
Sample&Hold-Schaltung, also unser Eingangssignal, zwischen +10V und 0V schwankte und nicht zwischen
+5v und –5V. Als negative Folge erzeugte unsere Schaltung auch bei einem negativen Sprung des
Eingangssignals (z.B. von +6V zu +3V) eine steigende Kurve, da immer noch ein positives Potenzial anlag.
32
Am folgenden Kurvenverlauf kann man erkennen, dass unser Ausgangssignal selbst bei 0V
Eingangsspannung nicht absinkt, sondern konstant bleibt, um bei der nächsten positiven Eingangsspannung
weiter anzusteigen, bis die Sättigung erreicht ist.
10V
0V
-10V
0s
V( R1: 1)
2s
V( U2A: OUT)
4s
6s
8s
10s
12s
Ti me
Abbildung 32: Problem bei der Umsetzung des Eingangssignals
Ein „Vergleich“ der Eingansspannung mit 0V schien hier also nicht die richtige Lösung zu sein.
Schaltungstechnisch musste also eine Möglichkeit gefunden werden, das Eingangssignal nicht mit 0V
sondern mit dem aktuellen Ausgangssignal des Integrierers zu vergleichen. Würde das Eingangssignal aus
der Sample&Hold-Schaltung also niedriger als das bisherige Ausgangssignal sein, würden wir am Ausgang
eine negative Steigung erhalten.
Um diesen Vergleich zwischen unserer integrierten Ausgangsspannung und dem „neuen“ Eingangssignal zu
ermöglichen, wählten wir eine Subtrahierschaltung.
11
2
1k
V
OUT
3
V2
V1 = -5
V2 = 5
PW = 1.5s
PER = 3s
V1
1k
V
R3
1k
+
V+
R1
4
V1 = -5
V2 = 5
PW = 1s
PER = 4s
-
V-
R2
R4
1k
12Vdc
1
V
LM324
U1A
V3
V4
12Vdc
0
Abbildung 33: Subtrahiererschaltung
33
Bei
dieser
OP-Grundschaltung
verschaltet
man
einen
Operationsverstärker
wie
einen
invertierenden
und
einen
nichtinvertierenden
Verstärker
(Benutzung beider Eingänge). Sofern
beide Eingänge mit einem gleichen
Spannungsteiler beschaltet sind,
erhält man als Ausgangssignal die
entsprechend
verstärkte
oder
gedämpfte Differenz der beiden
Eingangsspannungen.
10V
0V
-10V
0s
V( V1: +)
2s
V( R2: 1)
4s
V( U1A: OUT)
6s
8s
10s
12s
Ti me
Abbildung 34: Exemplarischer Spannungsverlauf an einem Subtrahierer
Das Ausgangssignal unseres Integrierers, bzw. des nachfolgenden Verstärkers könnte also auf den einen
Eingang des Subtrahierers rückgekoppelt werden, während der andere Eingang mit dem Eingangssignal
beschaltet wird. Dadurch würde der von uns gewünschte Bezug des Eingangssignals zur momentanen
Ausgangsspannung ergeben.
Folgende Möglichkeiten ergeben sich:
1. Rückgekoppeltes Ausgangssignal und Eingangssignal sind gleich:
Ue – Ua = 0 ,d.h. das Ausgangssignal bleibt unverändert, da „nichts“ integriert wird.
2. Rückgekoppeltes Ausgangssignal ist größer als das Eingsngssignal:
Ue – Ua = - , d.h. der Integrierer erhält ein entsprechend negatives Signal, die Ausgangsspannung am
Ausgang sinkt.
3. Rückgekoppeltes Ausgangssignal ist kleiner als das Eingangssignal:
Ue – Ua = + , d.h. der Integrierer erhält ein entsprechend positives Signal, die Ausgangsspannung am
Ausgang steigt.
Die komplette Schaltung nach bisherigem Stand stellt sich also wie folgt dar:
C1
R3
1k
3
+
12Vdc
11
V2
1
LM324
U2A
1k
OUT
3
+
V+
OUT
-
V-
11
V+
LM324
U1A
50k
2
R6
1
LM324
U3A
V
4
V1 = 0
V2 = 10
PW = 1.5
PER = 3s
V
+
1
4
3
-
V+
OUT
R1
V1
2
R5
4
-
V-
11
2
1k
1k
1k
20u
R4
1k
V-
R2
R7
V3
12Vdc
0
Abbildung 35: Integrierer mit Verstärker und Subtrahierer
Am Ausgang dieser Schaltung zeigte sich ein Ausgangssignal, welches unseren Anforderungen nicht in
vollem Umfang entsprach, da wir bei hohen Spannungssprüngen am Eingang nicht die ganze
Spannungsweite von 6V nutzen konnten. Wie man an den folgenden Spannungsverläufen sehen kann,
erreichte unsere Schaltung zu keinem Zeitpunkt und trotz der hohen Zeitkonstante 0V.
34
12V
8V
4V
0V
0s
V( V1: +)
2s
V( U3A: OUT)
4s
6s
8s
10s
12s
Ti me
Abbildung 36: Ausgangssignal der Intergiererschaltung mit Subtrahierer
Verschiedene neue Bemessungen der Beschaltung von Subtrahierer, Integrierer und Verstärker ergaben
zuerst keine erheblichen Verbesserungen. Es zeigte sich jedoch, dass bei entsprechender Beschaltung eine
Lösung mit nur zwei OPs möglich erschien. Die Verstärkerstufe konnte hier eingespart werden.
C1
10u
V
11
OUT
3
+
V-
2
R5
-
1
91k
LM324
U1A
OUT
3
+
1
V
LM324
U2A
4
V1
4
V1 = 10
V2 = 0
PW = 1.5s
PER = 3s
-
V+
10k
V-
10k
2
V+
R2
11
R4
12Vdc
V2
V3
12Vdc
0
Abbildung 37: Integriererschaltung ohne zusätzliche Verstärkerstufe
Wobei auch hier wieder eine unerwünschte Kondensatorkurvenform gemessen werden konnte.
12V
8V
4V
0V
0s
V( V1: +)
2s
V( C1: 2)
4s
6s
Ti me
Abbildung 38: Ausgangssignal mit deutlicher Kondersatorladekurve
35
8s
10s
12s
Um das Ausgangssignal weiter zu optimieren, haben wir weiter mit verschiedenen Bauteilekombinationen
experimentiert, insbesondere mit den beiden Spannungsteilern am Subtrahierer und der Beschaltung des
Integrierers, und wieder eine dritte Verstärkerstufe eingebaut. Die Verstärkung, bzw. die Dämpfung erfolgt
in der entgültigen Schaltung über einen Spannungsteiler, der über einen als Impendanzwandler geschalteten
OP lastunabhängiger wird.
Entgültiger Schaltungsentwurf
C1
V1
R3
100k
LM324
U1A
V
11
OUT
3
+
V-
V-
2
R6
-
1
LM324
U2A
4.02k
V
R7
6.04k
OUT
3
V+
V+
-
+
1
LM324
U3A
V
4
V1 = 10
V2 = 0
PW = 1.5
PER = 3s
+
150k
4
3
10k
11
OUT
R1
V
2
R5
1
V+
-
4
2
10k
V-
R2
11
10u
R4
100k
V2
12Vdc
V3
12Vdc
0
Abbildung 39: Endgültiger Schaltungsentwurf der Integriererschaltung
Unser Eingangssignal kommt hier noch von einem Rechteckgenerator, der einen entsprechenden
Spannungsverlauf (Spannungsweite: 0V - +10V, Periodendauer: ca. 3s) ausgibt.
10V
0V
-10V
0s
V( V1: +)
2s
V( R6: 1)
4s
Abbildung 40: Signal nach dem 2. OP (Integrierer)
6s
Ti me
36
8s
10s
12s
10V
0V
-10V
0s
V( V1: +)
2s
V( U3A: OUT)
4s
6s
8s
10s
12s
Ti me
Abbildung 41: Signal nach dem 3. OP (Ausgangssignal)
2.2.4 Zufallsschaltung: Layout und fertige Platine
Nachdem die gesamte Schaltung dimensioniert war und unsere Testschaltung befriedigende Ergebnisse zu
Tage brachte machten wir uns an das Layout der Platine. Dieses hat sich als sehr zeitraubend ergeben, denn
alle Leiterbahnen wurden per Hand gelegt und es wurde darauf geachtet, dass es zu keinen
Durchkontaktierungen kommt. Bei der Ausarbeitung des Layouts wurde die Idee verworfen die Relais,
welche zum manuellen Schalter gehören auf der ohnehin schon volle Platine anzubringen.
Anschließend wurde die Platine geätzt und gebohrt.
Das darauf folgende Bestücken wurde, durch Akkordlöten, innerhalb eines Termins vollbracht.
Abbildung 42: Die Zufallsplatine im Entwickler
37
Abbildung 44:
43: Layout der Zufallsschaltung (Unterseite)
(Oberseite)
Ein Bestückungsplan der kompletten Zufallsschaltung ist im Anhang zu finden.
2.2.5 Manuelle Farbwahl
Teilgruppenmitglieder: Falk Kempe, Tilman Ziegler, Tino Brast
Allgemeine Aufgabenbeschreibung
Unsere Teilgruppe hatte die Aufgabe, eine Möglichkeit zu finden, dem Disco-Pixel eine Schaltung zu geben,
welche es dem Benutzer ermöglicht, manuell alle Farben die man aus dem RGB-System erhalten kann selbst
auszuwählen. Nun haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht wie wir jenes Realisieren könnten und
sind zum Entschluss gekommen, dass wir gerne einen Drehknopf (Poti) hätten, an dem wir durch drehen
stufenlos zwischen allen Farben wählen können. Da man mit einem Drehregler nicht drei Farben gleichzeitg
mischen kann, haben wir uns dafür entschieden immer nur zwei Farben zu mischen, also Rot-Blau, BlauGrün und Grün-Rot.
38
Abbildung 45: Manueller Farbregler
So haben wir uns etwa unseren manuellen Regler zu Beginn unseres Projektes vorgestellt und haben uns
auch danach gerichtet.
Jetzt werden sich einige Leute fragen, warum wir nicht einfach drei Wahlhebel (also pro Farbe einen)
entwickelt haben, um so alle möglichen Farbkombinationen auszuschöpfen.
Naja, da wir ein ganzes Semester Zeit für die Aufgabe hatten, wollten wir jenes auch sinnvoll nutzen und ein
komplexeres Problem lösen!
Unsere erste Aufgabe hatten wir also schon visualisiert und die zweite Aufgabe (den Wahlschalter, welcher
es dem Benutzer ermöglicht, zwischen allen Kategorien frei zu wählen) haben wir eigenmächtig
zurückgestellt, da wir jenes für eine schnell lösbare Aufgabe hielten.
Theorie der manuellen Schaltung
Also wir haben uns überlegt, dass man eine Möglichkeit finden muss, in Abhängigkeit von der Frequenz die
Spannung der jeweiligen Farbe zu schalten, dazu hier eine kleines Bild zum Verständnis.
Abbildung 46: Spannungsverläufe zur Farbregelung
Das ist das Ergebnis, welches wir uns vorgenommen hatten. Man erkennt, dass die LEDs Grün und Blau
durch zwei Bandpässe (Reihenschaltung von einem Hoch- und einem Tiefpass) gesteuert werden können.
Und nach einer kurzen Recherche im Internet sind wir darauf gestoßen, dass wir für Rot eine Bandsperre
(jenes ist eine Parallelschaltung eines Hoch- und eines Tiefpasses) benötigen und um jenen Hoch- und
Tiefpass zu einer Spannung zusammen zu fassen, setzten wir einfach noch einen Addierer dahinter. Ich muss
dazu sagen, dass wir lange rumgerechnet haben um herauszufinden wie die Bauteile zu dimensionieren sind,
da wir nicht auf eine praktikable Rechnung für die Bandpässe gekommen sind(da hörte einfach unser
39
mathematisches Verständnis auf), bis unser Gruppenleiter Dirk uns gesagt hat, dass wir einfach ein paar
Operationsverstärker in Form von Impedanzwandlern zwischen und vor unsere Bandpässe und Bandsperre
setzen sollen, da jenes zwei Vorteile hat:
1. Die Impedanzwandler liefern allen Hoch- und Tiefpässen die gleiche Spannung von 12 V
2. ...somit beeinflussen sich die Hoch- und Tiefpässe sich nicht gegenseitig, welches es uns ermöglicht jene
einzeln zu berechen
Das geht mit der Gleichung: fgrenz = ½  RC
Dabei nimmt man sich einen Wert für R (Widerstand) oder C (Kondensator) und berechnet dann mit dieser
Gleichung den anderen Wert und so dimensioniert man das ganze. Dann haben wir das ganze in PSpice
simuliert und nach einigen Korrekturen folgendes, unserem gewünschtem Ergebnis sehr ähnelndes Resultat
erhalten.
Abbildung 47: Simulation manueller Farbregler
Hier zu sehen ist das Simulationsergebnis des Frequenzganges von der Bandsperre und den beiden
Bandpässen, wenn man sie übereinander legen würde.
Nun brauchten wir nur noch eine Schaltung, welche uns die gewünschte Wahlmöglichkeit der Frequenzen
lieferte. Nun ja, wir wussten dass wir einen Frequenzgenerator benötigen, nur hatte leider keiner eine
Ahnung wie so etwas funktioniert. Schließlich haben wir uns für einen Wien-Brücken-Oszillator
entschieden.
Jetzt waren wir unserem Ziel schon erstaunlich nahe gekommen. Natürlich benötigen die LEDs eine
Gleichspannung und da wir nicht die benötigten 6V erreicht haben, benötigten wir auch noch eine
Verstärkung. Also haben wir hinter die Bandpässe und Bandsperre einen einfachen Gleichrichter und ein
Verstärkerstufe geschalten, welche das Signal auch gleich entkoppelt.
40
Abbildung 48: Testaufbau manueller Farbregler
Links:
Der Frequenzgenerator und der 1. Bandpass mir der Gleichrichter- und Verstärkerstufe.
Mitte:
Die Bandsperre mit der Gleichrichter- und Verstärkerstufe.
Rechts:
Der 2.Bandpass mit der Gleichrichter- und Verstärkerstufe.
Unsere Schaltung stand also fest, nun mussten wir nur alles auf eine Platine bringen und die benötigten
Bauelemente einlöten. Dazu haben wir mit EAGLE ein Platinenlayout erstellt und jenes auf ein milchige
Folie, zum belichten der Platine, gedruckt. Dann besorgten wir uns die Bauteile, welche noch nicht im Labor
zu finden waren bei Segor und Conrad, und das ganze haben wir auf die fertige Platine gebracht. Beim
testen fiel uns auf, dass es noch einige Probleme mit der Dimensionierung gab, da der Frequenzgenerator
nicht ganz funktioniert hat. Aber nach einigen Stunden im Labor und einem Tipp von unserem
Gruppenleiter, haben wir die Angelegenheit auch in den Griff bekommen. Nun war unsere Schaltung
pünktlich zum Stöpseltermin fertig und wir waren auf die Ergebnisse der anderen Gruppen gespannt.
41
0 15u
Abbildung 49: Aufbau und Dimensionierung des Frequenzgenerators
Frequenzgenerator
Der Frequenzgenerator (FG) liefert eine Sinusspannung dessen Frequenz durch die Dimensionierung der
Widerstände R1 und R2 eingestellt wird. Bei der Frequenzwahl gilt: Die Widerstände R1 und R2 müssen
immer den gleichen Wert haben, je größer diese Widerstände sind desto größer ist auch die Frequenz. Wir
haben in unserer Schaltung R1 und R2 durch einen Stereopoti ersetzt, welcher zwei Widerstände
gleichermaßen ändert (in unserem Fall von 100Ω - 100k ). Somit können wir die Frequenz der
Sinusspannung nach unserem Wunsch verändern. Der Vorteil dieses FG ist, dass er nur die 12V
Betriebsspannung des Operationsverstärkers benötigt um eine Sinusspannung zu generieren.
Kurz zur Funktionsweise: Der Ausgang des OPVs wird auf den nichtinvertierenden Eingang rückgekoppelt.
Es handelt sich also um eine Mitkopplung. Zwei Bedingungen sind zu erfüllen, um den OPV zum
Schwingen zu bekommen:
Die Phasenbedingung besagt, dass die Addierung der Phasen von Eingangs- und Ausgangsignal 0° bzw.
Vielfache von 360° ergeben. Die Wienbrücke ( (C + R) + (C||R) ) lässt deswegen nur eine bestimmte
Frequenz durch: die gewünschte zu erzeugende Sinusspannung.
Wichtig: bei der Wienbrücke ist, das R1 = R2 = R und C1 = C2 = C exakt erfüllt ist! Ansonsten ergeben sich
destruktive Phasenverschiebungen und keine verwertbaren Ergebnisse.
Durch eine Mitkopplung wird der Verstärkungsfaktor eines OPVs vergrößert. Die neue Verstärkung ergibt
sich so: v’ = v / (1 - v·k), wobei der k der Rückkopplungsfaktor ist (Verhältnis rückgekoppelter Anteil der
Ausgangsgröße zur Ausganggröße) und v die Leerlaufverstärkung des OPVs. Beim Wienbrücken Generator
ist dieser Faktor 0,33. Der Verstärkungsfaktor erreicht also sein Maximum bei v·k. Dies ist natürlich ein in
der Praxis schlecht berechenbares Verhalten (die Formel ergibt rein rechnerisch ja unendlich), man wählt
also k·v leicht größer als 1.
Die Amplitudenbedingung besagt also, dass k·v = 1.
Die Wienbrücke stellt die Frequenz ein; man erhält nach Bestimmen des komplexen Widerstands und
Ersetzen der R·C’s durch 1/(2·  ·f) plus Umstellen: f = 1/(2·  ·R·C), was bei einem OPV mit guter
Qualität auch wirklich sinusförmig ist.
42
Abbildung 50: Aufbau und Dimensionierung der Bandsperre
Bandsperre
Die Bandsperre besteht aus der Parallelschaltung von einem Hoch- und Tiefpass. Das besondere daran ist,
dass man durch den Addierer zuerst den Tiefpass und danach den Hochpass hervorrufen kann, welches mit
einem einfachen Bandpass nicht möglich gewesen wäre. Der Tiefpass ist auf dem Bild oben links zu sehen
und er besteht aus den Widerständen R13, R14 in Reihe zu dem Kondensator C8 und der Hochpass besteht
aus dem Kondensator C9 in Reihe zu dem Widerstand R15. Mit der Gleichung fgrenz = ½  RC kann
man beide Pässe berechnen.
Dabei nimmt man sich einen Widerstand oder Kondensator, welchen man gerne benutzen möchte und
berechnet dann das andere Bauteil mit Hilfe der Grenzfrequenz, die man aus dem Gewünschtem
Frequenzgang zuvor abgelesen hat. Man kann auf diesem Weg die kostengünstigste Variante auswählen.
Unsere Dimensionierung könnt Ihr aus dem Bild entnehmen, die Widerstände R13 und R14 kann man auch
zu einem Widerstand mit 500 Ohm zusammenfassen, aber da wir diesen Wert im Labor nicht zur Hand
hatten, mußten wir Ihn in zwei vorhandene Widerstände teilen.
Die beiden Operationsverstärker(OPVs) vor den Pässen liefern jenen die gleiche Spannung und verhindern
somit, dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Sie benötigen allerdings +-12V Betriebsspannung.
Hinter den beiden Pässen folgt der Addierer, welcher die Spannungen zu einer zusammenfasst und somit
den gewünschten Frequenzgang ermöglicht. Mit den Widerständen R16 und R17 kann man den Anteil der
jeweiligen Spannung beim addieren wählen, indem man das Verhältnis der Beiden zueinander ändert und
mit dem Widerstand R18 kann man die Amplitude der schon addierten Gesamtspannung ändern. Hierbei
gilt: UTiefpass / R16 + UHochpass / R17 = UAusgang / R18
Wir haben alle Widerstände gleich gewählt, da wir keine Veränderung der gegeben Amplituden oder beim
Verhältnis der Spannungen erreichen wollten.
43
Abbildung 51: Bandpass für blaue LED
Bandpass für blaue LED
Der abgebildete Bandpass hat einen doppeltenTiefpass. So wird der Anstieg des Tiefpasses erhöht bzw.
steiler. Der Hochpass hat den typischen Aufbau. Die Operationsverstärker dienen hier als Impedanzwandler
und erfüllen die gleiche Aufgabe, wie bei der Bandsperre. So kann man auch bei der Dimensionierung die
Rechnung: fgrenzfrequenz = ½ RC benutzen. Die gewählten Widerstände und Kondensatoren könnt Ihr aus
dem Bild ablesen.
Abbildung 52: Bandpass für grüne LED
Bandpass für grüne LED
Der zweite Bandpass hat einen doppelten Hochpass, um dessen Anstieg zu verstärken. Die OPVs haben die
gleiche Aufgabe wie beim ersten Bandpass und die Dimensionierung erfolgt somit auf die selbe Art und
Weise. Die Werte sind wieder aus der Abbildung zu entnehmen.
44
Abbildung 53: Gleichrichter- und Verstärkerschaltung
Hier zu sehen ist der Gleichrichter mit Verstärker, welcher hinter jedem Bandpass und der Bandsperre
geschaltet wird.
Die Diode D1 mit der Parallelschaltung des Widerstandes R1 und Kondensators C1 stellt einen einfachen
Gleichrichter dar, welcher unsere Sinusspannung aus der Bandsperre und den Bandpässen in eine
Gleichspannung umwandelt . Der OPV mit den Widerständen R2 und R3 ist die Verstärkerstufe um den
LEDs die benötigten 6V zu liefern. Zusätzlich entkoppelt diese Stufe unser Signal auch gleich, wodurch wir
einen Arbeitsgang einsparen können.
Layout Erstellung / Ätzen & Bohren der Schaltung / Fertige Schaltung
Das Layout der Schaltung wurde mit Eagle erstellt.
Hier abgebildet sind das Layout von der Ober- und Unterseite, ein Bestückungsplan ist im Anhang zu
finden.
Abbildung 54: Layout der manuellen Farbwahl (Oberseite)
45
Abbildung 55: Layout der manuellen Farbwahl (Unterseite)
Nach dem Drucken des fertigen Layouts auf milchige Folie ging es zum Ätzen, wo wir 2 Versuche
benötigten um eine brauchbare Platine zu erhalten. Beim ersten Versuch löste sich das Kupfer nicht sauber
von der Platine. Direkt darauf haben wir bzw. Tilman die Platine gebohrt. In die fertige Platine wurden die
Bauteile gelötet. Nachdem einige falsch eingelötete Bauteile und kalte Lötstellen korrigiert waren, war
unsere Teilgruppenarbeit beendet.
Abbildung 56: fertige Platine für manuelle Farbwahl
46
2.2.6.Betriebsartenwahlschalter
Der Wahlschalter ist als 3x3-Drehschalter ausgeführt und schaltet entsprechend seiner Position die
Ausgangssignale der Musikverarbeitung, der Zufallsschaltung oder der manuellen Farbwahl zum Eingang
der Dimmer.
Zunächst war geplant, mit dem Drehschalter nur der gerade aktiven Schaltung die Betriebsspannung
durchzuschalten, um keine unnötige Leistung umzusetzen. Da jedoch Relais zum Durchschalten der
Spannungen geplant waren, die einen permanenten Stromfluss bedeutet hätten und sich die Schaltung zudem
als sehr fehleranfällig erwies, wurde die Idee wieder verworfen.
47
2.3.Gehäuse/Lampen
2.3.1.Gruppeneinleitung
Gruppe 3 des Projektlabors WS04 oblag der Bau eines ansprechenden Gehäuses für den DiscoPixel, der
Beleuchtungseinheit sowie einer Schaltung, die ausgehend von vorverarbeiteten Signalen anderer Gruppen
die Steuerung der Lampen übernimmt.
Es lassen sich grob 3 verschiedene Komplexe der Gruppenarbeit ausmachen, jedoch haben wir es
vermieden, uns stringent in Untergruppen aufzuspalten. So hat jedes Gruppenmitglied zu jedem Komplex
seinen Beitrag geleistet.
Design:
Der Gehäuseentwurf musste verschiedensten Kriterien genügen. Es galt, ausreichend Raum für alle Platinen
zu schaffen, wobei gerade für das Netzteil viel Platz zur Belüftung zur Verfügung stehen musste.
Wenigstens sollte ein 19”-Eischub eingebaut werden können, der als Grundlage für die Busplatine dient.
Gleichzeitig fühlten wir uns dem Projektnamen verpflichtet, so dass in irgend einer Form ein “Pixel”, also
ein rechteckiges, leuchtendes Objekt realisiert werden musste. Fließt noch die Verwendbarkeit als
ernstzunehmendes Einrichtungsobjekt (ansehnlich aber niemals störend) ein, wird die Auswahl der
Grundform stark eingeschränkt. Wir entschieden uns für eine säulenartige Ausführung rechteckiger
Grundform. Der eigentliche Unterbau, handgefertigt aus Spanplatte, hat die Maße 90x30x30 cm und wird
von einem Plexiglaswürfel von 30 cm Kantenlänge gekrönt. Jener ist sehr diffus, streut und mischt dadurch
das Licht der einzelnen Farben.
es werde Licht:
Um die Farben in möglichst vielen Nuancen erstrahlen lassen zu können, realisierten wir die
Beleuchtungseineit in LED-Technik, wobei auf jede der RGB-Grundfarben 8 LEDs entfallen. Die aus der
Mischung resultierende Farbe sollte dann aber möglichst homogen sein. Das erreichten wir durch die
spezielle, pyramidale Anordnung der Lampen und durch Streuung am Plexiglas.
Platine:
Zur Realisierung unserer Aufgabe fertigte die Gruppe 2 Platinen. Eine enthält die komplette Schaltung
(siehe Punkt „PWM-Platine“), die andere ausschließlich LEDs. Sie wurde in Dreiecke zerlegt, diese
untereinander verkabelt und so eine flexible, anpassbare Leuchteinheit geschaffen.
Abbildung 57: und er leuchtet doch! ein erster Test
48
Abbildung 58: Gruppe 3
Teilnemerliste:
Teilnehmer
Studiengang/Funktion
Johannes
ET, Betreuer
Carsten
TI
Markus
ET
Robert
ET
Jörg
ET
Stephen
ET
Aurens
ET
Georg
ET
Irene
TWLAK
Francisca
ET
Tabelle 1: Die Teilnehmer, bzgl. obiger Abbildung von links nach rechts
Einschätzung der Gruppenarbeit:
Im Allgemeinen war die Arbeit unserer Gruppe recht erfolg- und für alle Mitglieder sicher lehrreich. Die
Stimmung blieb weitestgehend gut, Stress kam selten auf. Allerdings litten wir permanent unter mangelnder
Organisation, was die Termine teilweise etwas chaotisch verlaufen lies. Das Phänomen, dass buchstäblich
die rechte Hand nicht weiss, was die Linke tut, haben wir jedenfalls zur Genüge kennen gelernt. Hier wäre
es möglicherweise von Vorteil gewesen, eine konsequente Teilung in Untergruppen durchzuhalten, die über
klare Verantwortlichkeiten verfügt und ihre Ergebnisse untereinander präsentiert hätten. Nach einigen
berechtigten Rügen durch den Betreuer wurde die Terminplanung besser. So setzten wir uns im späteren
Verlauf des Labors zum Terminbeginn Ziele, die auch in zufriedenstellendem Maße erreicht wurden. Das
abschließende Vortragen der Ergebnisse am Ende jedes Termins funktionierte zusehends.
Durchaus problematisch war die Sprachbarriere zwischen den Teilnehmern unterschiedlicher Nationalität.
Speziell den deutschen Teilnehmern fiel es schwer, die Teils komplexen Inhalte (z.B. Erklärung einer
49
Schaltungsfunktion) langsam, deutlich und in korrektem Sprachgebrauch zu formulieren. Darunter litten
folglich auch die Zusammenarbeit und die Kommunikation allgemein.
Zu letzterer sollte noch erwähnt werden, dass unsere Gruppe zwar den intensivsten Gebrauch vom Forum
machte. Trotzdem hätte man sich über dieses Medium noch wesentlich besser austauschen können. So
wurden Zusammenfassungen von Zusatzterminen, an denen nicht alle Gruppenmitglieder teilnahmen, nur
sporadisch gepostet.
Weiterhin wurde (wohl zurecht) bemängelt, dass oftmals Gruppenmitglieder vor allem die Aufgaben
übernehmen sollten, die ihnen ohnehin lagen. Bei anderem Vorgehen hätte der Lerneffekt sicherlich noch
besser ausfallen können.
Der Autor dieser Zeilen möchte hinzufügen, dass ihn ganz persönlich ein Mangel an theoretischen
Rechnungen zur Schaltung gestört hat. Dies wäre sicher eine Aufgabe gewesen, für die die gesamte Gruppe
einige Stunden hätte opfern sollen. Ich hätte hier ein eher tutoriumsartiges Vorgehen nach dem Vorbild von
GdE 1 bevorzugt, aber zugegebenermaßen soll das Projektlabor ja die betreuerunabhängige Gruppenarbeit
fördern.
Es bleibt letztlich festzuhalten, dass wir trotz einiger Mängel in Organisation und Zusammenarbeit recht
erfolgreich gearbeitet haben und viele Studenten wesentlich mehr Zeit in das Projekt investierten, als es die
Pflicht geboten hätte.
So gehen wir mit einem guten Gefühl aus dem Semester und können stolz auf unsere Ergebnisse sein.
50
2.3.2.Gehäusebau
Die ersten Treffen des Projektlabors WS04/05 ergaben, dass ein Körper gebaut werden sollte, der zu
verschieden Inputs seine Farbe ändert. Am Anfang stand das Problem der Formgestaltung. Es wurde sich
dahingehend geeinigt, dass es ein aus Plexiglas bestehender Kubus sein soll. Somit stand die Form der
Leuchteinheit fest.
Im gleichen Atemzug kam eine Reihe weiterer Fragen auf.
•
•
•
•
welche Größe soll der leuchtende Würfel haben
welche Art von Plexiglas
welche Leuchtmittel werden verwandt und wie viel Platz benötigen sie
brauchen sie eventuell Kühlung
Die Größe des Würfels sollte auffallend aber nicht störend wirken um sich später seinem Einsatzort
anzupassen. Damit ist gemeint, in einer ruhigen Atmosphäre mit sanften Farbwechseln nicht klobig
hervorzutreten und andererseits auf Bühnen mit vielen Nebenlichtquellen nicht unterzugehen.
Entschieden haben wir uns dann für einen Würfel mit 30 cm Kantenlänge.
Die Wahl, LEDs als Leuchtmittel zu verwenden, stand dem in keinster Weise entgegen.
Von nun an galt es, ein Material zu finden, welches genügend Licht transmittiert ohne dabei seine
Lichtquelle preiszugeben. Weiterhin musste es leicht verarbeitbar, widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse,
lichtbeständig und pflegeleicht sein. Zur Auswahl standen dabei Plexiglas mit 90%, 60% oder 30%
Lichtdurchlässigkeit. Ein Versuch, durchsichtiges Plexiglas diffus zu schleifen wurde schnell verworfen, da
dieses Vorgehen nicht zum gewünschten Erfolg führte. Nach einigen Tests hat sich das Plexiglas mit 30%
Lichtdurchlässigkeit durchgesetzt. Jedoch konnte man in einigen Situationen stets eine punktförmige
Lichtquelle hinter dem Plexiglas ausmachen. Aus diesem Grund brauchten wir etwas, was das Licht streut
ohne die Helligkeit signifikant zu reduzieren. Eine einfache Plastikschüssel erwies sich dabei als optimal.
Das Plexiglas hat eine Dicke von 3 mm. Dies erlaubte es uns, die Kanten der einzelnen Würfelseiten auf
Gehrung sägen zu lassen, was den großen Vorteil hat, dass später am fertigen Objekt keine Anschlussstellen
der einzelnen Seiten zu sehen sind.
Vor dem Zusammenbau musste, wie oben angedeutet, die Frage nach der Wärmeentwicklung gestellt
werden. Da LEDs sehr wenig Wärme abgeben, brauchten auch keine Kühlungsmaßnahmen getroffen zu
werden. Ein Durchbruch in der Deckelplatte des Gehäuses reicht aus, um ein Mindestmaß an Zirkulation zu
gewährleisten.
Um das Plexiglas ordnungsgemäß zu einem Würfel
zusammenzufügen wurde Spezialkleber gekauft.
Wichtig dabei waren wieder die Lichteigenschaften,
so musste er neutral auf einfallendes Licht wirken
und durfte sich nach der Verarbeitung nicht
verfärben.
Nach der Fertigstellung des Rohkubus mussten noch
einige wenige Kleberreste entfernt werden.
Außerdem wurden die Kanten geglättet um jedweder
Verletzungsgefahr vorzubeugen und kleinere
Ungleichmäßigkeiten zu beseitigen. Abschließend
wurde der Würfel noch einmal gründlich gereinigt.
Um die elektronischen Bauteile, die dieses Gerät
Abbildung 59: geklebtes Plexiglas
benötigen würde, sicher, unsichtbar und klar
strukturiert unterzubringen, musste im Vorfeld ein Gehäuse geplant werden. Diese Arbeiten liefen
selbstverständlich parallel zum Würfelbau ab. Auch hier standen einige Fragen im Raum:
•
•
•
•
Welche Form und Größe hat das Gehäuse
Welches Material wird verbaut
welche Farbe hat es am Ende
braucht es eine Belüftung
51
•
•
wie werden die Platinen befestigt
wo kommen Bedienelemente hin
Zu Beginn mussten wir entscheiden ob das Gerät hängen, auf einem Tisch stehen oder selbstständig im
Raum platziert werden können sollte. Die Breite der angedachten Einsatzmöglichkeiten führte zu einem
eigenständigen, unabhängigen Design. Folglich mussten alle notwenigen Bauteile, ausgenommen
Stromkabel und Musikinput, im Gehäuse untergebracht werden können.
Jenes musste stabil stehen, im Bedarfsfall jedoch mobil sein.
Die Größe des gesamten Objektes inklusive Würfel galt es zu klären. Um, wie oben schon erwähnt, nicht
aufdringlich aber auch nicht unscheinbar zu wirken, musste ein genau abgestimmtes Größenverhältnis
zwischen Gehäuse und Würfel bestehen. Wir einigten uns darauf, dass das Gehäuse ¾ des gesamten
Objektes ausmachen sollte. Somit war eine Höhe von 90 cm festgelegt. Die Ausmaße des Gehäusedeckels
waren durch den Würfel gegeben, eine quadratische Fläche von 30 cm Kantenlänge.
Bei der Form des Gehäuses gab es viele und gute Vorschläge die nicht verwirklicht wurden, darunter
Pyramidenstumpf, Säule (antik gehalten) rund, Säule (antik gehalten) eckig und Kegelstumpf. Um ein
anpassungsfähige Form zu finden wurden jedoch klare Linie bevorzugt und ein Entschluss in Richtung
Quader viel nicht schwer. Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil bestand darin, dass wir unter gewissem
Zeitdruck ein Maximum an Qualität liefern wollten und dass dies bei einfachen Strukturen garantiert wäre.
Dem Wunsch, den Quader ebenfalls aus Plexiglas zu erstellen, sprachen viele Faktoren entgegen. An erster
Stelle seien die exorbitanten Kosten genannt. Außerdem wäre dazu ein Rahmen aus Metall notwendig
gewesen, der die Plexiglaskonstruktion sowie die zu verbauenden Teile hätte halten sollen. Weiterhin wäre
dieses Gerüst unter dem Plexiglas sichtbar gewesen und hätte dem ursprünglichen Gedanken, einen
homogenen Körper zu schaffen, entgegengewirkt. Darüber hinaus verursacht eine solche Konstruktion
Gewichtsprobleme.
Schließlich einigten wir aus auf Holz
als Material für den Grundkörper. Es
ist leicht verarbeitbar, kostengünstig
und trägt das Gewicht der Platinen
ohne dabei selbst zu schwer zu sein.
Konkreter wurde es, als wir
Unterstützung von einem Tischler
bekamen. Herr Anselm Breig von der
Firma „Bretter, die die Welt
bedeuten“ (Schlesische Str. 42,
10997 Berlin) hatte das notwendige
Können sowie die Möglichkeiten,
uns Spanplatten mit 19 mm Dicke zu
beschaffen und auch auf die
gewünschten Ausmaße zu bringen.
Dabei sägte er die Spanplatten auf
Gehrung, um später unnötige
Anschlussfugen zu vermeiden.
Außerdem fräste Herr Breig am
oberen Rand der Platten 16 mm in
der Tiefe und 16 mm in der Breite
Abbildung 60: Kleben des Gehäuses
weg um später eine teilweise
versenkte Deckelplatte zu haben, die
dem Würfel aus Plexiglas zusätzlichen Halt auf dem Gehäuse bietet. Freundlicherweise stellte uns Herr
Breig weder Arbeitszeit noch Material in Rechnung! An dieser Stelle sei ihm noch einmal herzlich gedankt!
Vor dem Zusammenbau des Gehäuses war weiterhin zu klären, wie die Platinen der einzelnen Gruppen
untergebracht werden könnten. Dazu bot sich ein 19 Zoll Einschub für Platinen geradezu an. Somit wurde
aus der hinteren Gehäuseplatte ein Loch herausgesägt, so dass der Einschub bündig abschließt.
Im weiteren Verlauf der Projektarbeit wurden das Gehäuse zusammengeklebt und kleinere Unebenheiten
ausgespachtelt. Die Kanten würden ebenso wie beim Plexiglaswürfel abgerundet.
Dann kam die Gestaltung der Gehäuseaußenflächen auf uns zu, also der Bereich der ¾ des gesamten
Objektes ausmacht. Eine Einigung zu finden benötigte mehrere Anläufe, da die Vorstellungen der einzelnen
52
Projektteilnehmer stark von einander abwichen. So wurde erst einmal zusammengetragen, was in Frage
käme. Darunter waren Streichfarben, Sprühlacke und Folien mit verschiedenen Motiven. Diese Folienmuster
reichten von einfarbig über verspiegelt oder diversen Holzimitaten bis hin zu Veloursstoffen und
Kunstrasenimitationen(!) in Neonfarben. Nach Abwägen der einzelnen Vorzüge kamen wir zu dem
Entschluss, dass Lackfarbe als Gehäusefinish am Ehesten unseren Ansprüchen genügte. Vorteile sind u.A.
gute Verarbeitbarkeit, Festigkeit, Abwaschbarkeit und die Möglichkeit, bei einer Beschädigung der Front
auszubessern, was bei Folie auf gar keinen Fall möglich wäre.
Um die Farbe entgültig festzulegen wurde im K-O-System abgestimmt. Dabei hatten sich schon vorher drei
Farben herauskristallisiert. Diese waren Schwarz, Silber und eine orange Pastellfarbe. Schwarz setzte sich
durch.
Nach einigen Tests mit Sprühlack wurde uns schnell bewusst, dass nur Streichlack alle Holzporen schließen
und zu einer glatten Oberfläche führen würde. Bevor der Lack dann mit einer Rolle aufgetragen wurde,
grundierten wir das Gehäuse, um Kleinstlöcher zu beseitigen. Nach der Grundierung und dem nochmaligen
Abschleifen trugen wir die erste Lackschicht auf. Als diese getrocknet war, wurden noch die Löcher bzw.
Aussparungen für die Bedienelemente an der Vorderseite des
Gehäuses gebohrt. Es handelt sich dabei um einen Drehschalter, ein
Drehpoti und ein Mikrofon, welche in dieser Reihenfolge mittig auf
der Frontplatte im oberen Bereich angebracht werden sollten. Ein
EIN/AUS Schalter ist auf der Rückseite vorgesehen. Anschließend
folgte der Endanstrich und die Schalter wurden verbaut.
Damit aus dem Würfel keine Helligkeit in das Gehäuse verloren
geht, hat jenes, wie schon angedeutet, einen Deckel. Dieser wird
teilweise im Gehäuse versenkt und bleibt herausnehmbar. Um eine
optimale Reflexion des auf die Platte fallenden Lichts zu
gewährleisten, wurde die Oberseite mit mehreren Schichten
Silberlack besprüht.
Der Einschub für die Platinen wird mit einer Plexiglasscheibe
versehen, in der die einzelnen Gruppen weitere Bedienelemente
(die für den Nutzer nicht notwendigerweise erreichbar sein
müssen) sowie die Inputeingänge installieren. Von der
standardmäßigen Verkleidung des Einschubs, silberfarbenen
Metallplatten, haben wir uns distanziert, da eine
Innenraumbeleuchtung ebenfalls vorgesehen ist.
Abbildung 61: lackiertes Gehäuse
Das Gerät benötigt keine speziellen Pflegemaßnahmen, gelegentliches Reinigen mit einem feuchten Tuch
sollte völlig ausreichen.
Material und Kosten
Plexiglas
Plexiglaskleber
Spanplatte 19mm
Holzkleber
Universalspachtelmasse
Platikschale
Grundierung
Universallack
Rollen
Gesamtkosten (Gehäuse)
25,8,0,6,3,1,50,5,6,30,3,20,58 Euro
Werkzeuge
Säge, Spachtel, Deltaschleifer, Bohrmaschine, Bohrer, Feile, Lochsäge, Schleifpapier
53
2.3.3.PWM-Platine
Die PWM-Platine enthält die gesamte Schaltung der Gruppe, inklusive der Treiberstufe für die LEDs, auch
deren Vorwiderstände finden sich dort.
Kern der Schaltung ist die Erzeugung einer Sägezahnspannung aus einer Betriebsgleichspannung entweder
über einen 555-Timer und einen Kondensator oder aber durch Einsatz mehrerer Komparatoren.
Abbildung 62: fertige Platinen
Die Grundidee:
Unser Ziel musste darin bestehen, die LEDs linear anzusteuern, so dass ihre Helligkeit der Höhe der RGBEingangssignale entspricht. Die maximale Helligkeit musste bei Ufarbe = 6 V erreicht werden.
Bekanntlich sind Dioden aller Art aber nonlinear bezüglich ihrer Kennlinie. Einfach nur die
Betriebsspannung der LEDs mit direktem Bezug zum erhaltenen Signal zu variieren war also nicht möglich.
Das von uns genutzte Prinzip entspricht nun dem vom Kino bekannten: man nutze die Trägheit des
menschlichen Auges. Unsere LEDs werden permanent mit voller Betriebsspannung und Betriebsstrom
angesteuert, verbleiben also auf einem Arbeitspunkt. Allerdings werden sie andauernd ein- und wieder
ausgeschaltet. Bei 150 Hz ist dies für einen Menschen nicht sichtbar. Die Frequenz ist konstant, jedoch wird
der Teil einer Periode, bei dem die LED tatsächlich leuchtet, linear in Abhängigkeit vom Farbsignal variiert.
Es ergibt sich also eine Rechteckspannung mit “variablen Rechtecken”.
Diese erreichen wir mit Operationsverstärkern (OPV) und Treibertransistoren, welche als Schalter dienen.
Die OPVs vergleichen ein Sägezahnsignal (Grundlage der PWM-Steuerung) mit den Steuersignalen für die
einzelnen Farben, die wir vom Bus abgreifen. Ist letzteres für eine Farbe höher als der Sägezahn, werden die
LEDs für diesen Farbkanal geschaltet. Sonst bleiben sie Dunkel.
Je größer nun das Eingangssignal, desto länger ist es innerhalb einer Periode auch größer als der Sägezahn
und desto länger werden die LEDs in der Periode geschaltet. Je länger aber die LEDs in den Perioden
geschaltet werden, desto heller erscheinen sie letztlich dem Menschlichen Auge (obwohl ihr Helligkeit
objektiv betrachtet eben nur zwischen 0 und einem festen Wert wechselt).
Für das tiefere Verständnis der Vorgehensweise, beachte die nachfolgende Grafik, in der ein
Eingangssignal, der Sägezahn und das Ausgangssignal nach dem Vergleich der beiden aufgetragen sind.
54
Abbildung 63: PWM-Spannungen in der Simulation
Die Grafik zeigt noch einmal das Prinzip der PWM. Eine (hier) sinusförmige Eingangsspannung wird mit
einer Referenzspannung (die Dreiecke) verglichen. Übersteigt die Eingangsspannung die Referenzspannung,
so schaltetet der auf den OPV folgende Transistor für die Zeiträume, in denen die Steuerspannung größer
ist. Durch die LEDs fließt Strom, sie leuchten. Je kürzer die Perioden positiver Betriebsspannung der LEDs,
desto dunkler erscheinen sie dem menschlichen Betrachter.
Hier zum Vergleich eine Aufnahme
aus der realen Schaltung, entstanden
mit einem digitalen Osziloskop.
Die niedrige Signalspannung führt zu
kurzen Perioden mit positiver
Steuerspannung, schön zu sehen deren
konstante Frequenz.
Abbildung 64: PWM-Testmessung
55
Was hat (nicht) funktioniert:
Die Schaltung hat sich gut und (fast) ohne Fehler entwickelt. Wir haben gelernt, dass man die Bauelemente
auch nach Größe und Leistung dimensionieren muss. Zur Auswahl standen zwei Konzepte zur Erzeugung
der Sägezahnspannung. Das Selbstbaukonzept ohne IC (NE555) erschien uns sinnvoller. Dieses wurde im
Laufe der Zeit noch verbessert: Stromspiegel für noch lineareren Sägezahn. Als Gimmik wollten wir noch
die Gesamthelligkeit der LEDs per Poti regeln. Kurz vor dem Ätzen kam dann der Casemoddergeist hoch
und es musste eine dimmbare Innenbeleuchtung her. Bei der Poti-Dimmung trat der einzige schwere Fehler
auf. Nachdem dieser auf einer neuen Platine behoben war, funktionierte die Schaltung tadellos und war
einsatzbereit.
Zur Schaltung:
Die Schaltung der Gruppe „Beleuchtung und Gehäuse“ bietet folgende Dienste:
• LED-Dimmung proportional zur Eingangsspannung
• Gesamthelligkeit der LEDs ist linear über Poti regelbar (proportionale Dimmung bleibt erhalten)
• Gehäusebeleuchtung mit LEDs, linear dimmbar über Poti
Die Dimmung proportional zur Eingangsspannung wird über eine Pulsweitenmodulation (PWM) erreicht.
Eine PWM ist die Steuerung des Tastverhältnisses zwischen einer Spannung U1=const. und U2=0 bei fester
Periodendauer. Unsere PWM funktioniert über den Vergleich einer Sägezahnspannung mit der jeweiligen
Eingangsspannung. Die Sägezahnspannung legt die Periodendauer fest. Sie entspricht der Dauer des
Anstiegs der Sägezahnspannung von U(t=0)=0 bis U(t=T)=max. Die Frequenz des Sägezahns liegt bei etwa
150Hz.
Erzeugt wird die Sägezahnspannung über das Laden und Entladen des Kondensators C1. Das Laden erfolgt
mittels einer Konstantstromquelle (Stromspiegel aus T4, T5 und R3 zur Strombegrenzung). Der
Kondensator C1 wird bei 100mA bis
1
U =6V
2 b
über den Stromspiegel aufgeladen und über einen „Kurzschluss“ durch den OPV IC1B entladen (der IC1B
stellt eine Masseverbindung her). Der Betrag des Ladestroms legt wegen
i t =C
du t 
dt
die Periodendauer des Sägezahns fest. Da die Zeit des Kurzschlusses vernachlässigbar klein ist und durch
den linearen Anstieg der Spannung über C1 (wegen der Aufladung mit einem konstantem Strom) wird eine
sehr schöne Sägezahnspannung über C1 erzeugt.
Die vier OPVs für die Erzeugung der Sägezahnspannung sind vom Typ LM339. Dieser Typ besitzt einen
Open-Collector-Ausgang. Da die OPVs IC1A bis IC1C auschließlich als Schalter arbeiten, liegt wegen des
Open-Collector-Ausgangs entweder Massepotential am Ausgang an oder der Ausgang entspricht einer
offenen Leitung.
Die komplette Schaltung für den Sägezahn funktioniert folgendermaßen:
Am +Eingang des IC1C liegen konstant etwa 5,5V an (realisiert durch den Spannungsteiler aus R2 und R7).
Solange C1 geladen wird steigt die Spannung am -Eingang von IC1C linear an. Solange noch nicht 5,5V
erreicht sind, entspricht der Ausgang von IC1C einer offenen Klemme
→ IC1A und IC1B erhalten am +Eingang 12V über R4 von der Betriebsspannung.
Am -Eingang von IC1A und IC1B liegen 6V vom Spannungsteiler aus R1 und R6 an. IC1A und IC1B sind
also auch nicht in der Lage, ein Potential auszugeben.
Wenn nun aber die 5,5V beim Laden von C1 überschritten werden, gibt IC1C Massepotential aus. Das hat
zur Folge, dass IC1A und IC1B Massepotential am +Eingang erhalten und ebenfalls Massepotential
ausgeben. Dadurch wird der Spannungsteiler aus R2 und R7 unwirksam und IC1C erhält Massepotential am
56
+Eingang. Da C1 noch geladen ist liegt am +Eingang von IC1C ein höheres Potential als am -Eingang an.
Das heißt, solange C1 noch Ladung besitzt gibt IC1C Massepotential aus und C1 wird sich weiterhin
entladen. Der Stromspiegel ist während der Entladung wirkungslos. Da C1 an beiden Polen mit Masse
verbunden ist, fließt der Strom aus dem Stromspiegel direkt zur Masse ab. C1 wird sich also entladen bis
über ihm keine Spannung mehr anliegt und IC1C auf beiden Eingängen Massepotential erhält. Ab diesem
Zeitpunkt gibt IC1C kein Potential mehr aus und ein neuer Ladevorgang beginnt.
Der Sägezahn und die vier Eingangssignale (r,g,b und konstante Spannung für Innenbeleuchtung) werden je
an einem Komparator (LM324N) verglichen. Aus dem Vergleich entsteht das pulsweitenmodulierte Signal.
D. h. die Komparatoren arbeiten als Schalter, welche von den beiden Eingangspannungen abhängig sind. Als
Treiberbasisspannung steuert das Signal aus den Komparatoren direkt den Stromfluss durch die LEDs. Jeder
einzelne Treiber für die LEDs besteht aus je einem Transistor (T1, T2, T3, T6; Typ: 2N2222) in
Emitterschaltung mit Widerständen (R11, R12, R13) zur Kollektorstrombegrenzung um die LEDs nicht zu
zerstören. Die Spindeltrimmer R14, R15 und R16 werden zur Feineinstellung der Ströme durch die LEDs
benutzt.
Die Treiberstufe für die Gehäusebeleuchtung ist genauso aufgebaut wie die Treiber für die LEDs, es fehlt
aber der Widerstand zur Kollektorstrombegrenzung (er wird der Einfachheit halber direkt in die
Gehäusebeleuchtung eingelötet). Die Emitteranschlüsse der Treibertransistoren liegen direkt an Masse. Die
Betriebsspannung-Kollektorleitung wurde zwischen Betriebsspannung (18V) und den Widerständen
aufgetrennt und auf die Pins von J1 gelegt um die LEDs per Stecker anschließen zu können. So konnten die
LEDs ohne Widerstände auf einer Extraplatine angeschlossen werden. Die Gehäusebeleuchtung wurde nach
dem selben Prinzip über J2 nach außen geführt.
Das +Eingangssignal für den Komparator der Gehäusebeleuchtung entspricht einer Gleichspannung
zwischen 0V und 6V. Erst entsteht eine Gleichspannung von 6V durch den Spannungsteiler aus R17 und
R18. Diese wird über R17 abgegriffen und kann durch das Poti R19 auf 0V-6V geregelt werden. Das -Signal
ist der Sägezahn, der direkt über C1 abfällt.
Das +Eingangssignal für die LED-Komparatoren ist das 0V-6V r/g/b-Signal vom Bus. Für das
-Eingangssignal wird der Sägezahn etwas modifiziert um die Gesamthelligkeit linear einstellen zu können.
Gelöst wurde diese Aufgabe durch IC3A. Dieser arbeitet als nicht invertierender Verstärker. Die
Verstärkung kann zwischen 1 und maximal durch das Poti R5 eingestellt werden. Wichtig für die
Einstellung der Gesamthelligkeit ist der Anstieg des Sägezahns. Je steiler der Anstieg ist, umso größer wird
der 0-Anteil im PWM-Signal. Der IC3A kann nicht mehr als 12V Ausgangsspannung liefern. Das ist aber
nicht von Bedeutung, da das Eingangssignal vom Bus 6V nicht überschreitet.
Um die Funktion zu überprüfen wurden 8 Messpunkte eingerichtet: Masse, Farbeingänge, Farbausgänge vor
Treiber und der Sägezahn nach der Verstärkung.
Dimensionierungen:
Für alle Spannungsteiler gilt: die Werte der Widerstände sind nicht entscheidend, sondern ihr Verhältnis.
Die Widerstände der Spannungsteiler aus R17, R18 und R6, R1 sind mit 10kΩ bedacht. Der Spannungsteiler
aus R7 und R8 wurden mit 10kΩ und 12kΩ dimensioniert. R4 wurde ebenso auf 10kΩ festgelegt. Da die
OPVs nur sehr niedrige Eingangströme brauchen sind Werte um 10kΩ angemessen groß gewählt.
R4 dient zur Eingangsstrombegrenzung von IC1A und IC1B sowie zur Ausgangsstrombegrenzung von
IC1C, daher sind 10kΩ sinnvoll.
R3 stellt den Ladestrom von C1 ein und damit die Periodendauer des PWM-Signals. Bei einer willkürlichen
Wahl von C1=100nF und f=150s-1 kann man den zugehörigen Ladestrom und damit R3 berechnen:
mit
i t =C
t max =
du t 
dt
1
150s
für i(t)=const ,
und
U t max =6 V
57
ergibt sich
i Lade=
u t max ⋅C
=6V⋅100nF⋅150s -1=90  A
t
näherungsweise gilt nun:
R3=
Ub
≈133k 
i Lade
Die Potis R19 und R5 dienen nur als Spannungsteiler und begrenzen den Eingangsstrom für die
Komparatoren, also haben wir uns für 500kΩ Potis entschieden.
Damit die Transistoren T1, T2, T3, T6 im Sättigungsbereich arbeiten, wurden die Basiswiderstände mit
2,2kΩ bedacht. So erhalten die Transistoren (unter Vernachlässig des Basis-Emitterwiderstand) etwa 5,5mA
Basisstrom.
Die Dimensionierung der LED-Vorwiderstände ergibt sich aus der einfachen Formel:
Betriebsspannung - (Vorwärtsspannung einer LED i Anzahl der LEDs im Strang)
Vorwärtsstrom einer LED i Anzahl paraller Stränge
U B − VF ∗ n
IF ∗ l
In unserem Fall gilt also:
UB = 18 V
n = 4 (entscheidend sind hier die LEDs in Reihe, auch wenn mehrere Stränge parallel geschaltet werden,
n*VF kann maximal UB erreichen, hier also 18 V, bei unseren LEDs beschränkt dies die Anzahl auf
maximal 4 in Reihe)
• IF =30 mA (ist dem Datenblatt der verwendeten LEDs zu entnehmen und darf kurzfristig auch höher sein)
• l = 2 (wir verwenden 2 Stränge parallel, die aber erst hinter dem Widerstand aufgespalten werden, daher
ist hier IF gerade doppelt so hoch wie im Datenblatt der einzelnen LED angegeben)
•
•
Unter Verwendung der VFmax – Angaben aus den LED-Datenblättern ergaben sich in unserem Fall
Widerstände zwischen etwa 40 und 100 Ohm, im Falle eines Nachbaus ist jedoch anzuraten, eher mit den
VF typisch – Werten zu rechnen oder aber Testweise per Potentiometer die passenden Widerstände ausgehend
von der Einstellung des Arbeitspunktes zu ermitteln.
Außerdem würden wir bei einer erneuten Konstruktion ausschließlich LEDs eines Herstellers und Typs für
die Farbstränge benutzen und den Mischmasch unserer Ausführung vermeiden (siehe LED-Platine). Hier
konkrete Widerstandswerte anzugeben ist deshalb und auch wegen der produktionsbedingten Streuung der
LED-Betriebsdaten kaum sinnvoll.
Es sei noch angemerkt, dass unter Umständen der
Leistungsumsatz über den Treiberwiderständen
problematisch werden kann. Da die Vorwärtsspannungen
der roten LEDs in unserem Fall deutlich unter denen der
anderen Farben lagen, fiel über deren Vorwiderstand
erheblich mehr Spannung ab (da die Anzahl der LEDs in
allen Strängen gleich ist).
Der Leser möge bitte darüber nachdenken, dass 8 V * 60
mA deutlich zu viel Leistung für Standardwiderstände
sind. Unsere Modelle verkraften ca. 2 Watt, das ist
genug.
Alternativ ließe sich das Design der LED-Platinen
ändern, so dass jeder der 6 LED-Stränge (2 je Farbe)
Abbildung 65: Aetzen der PWM-Platine
seinen eigenen Vorwiderstand erhält und entsprechend
weniger Leistung umsetzen muss.
58
Bauelemente (PWM-Platine):
6x 10kΩ
1x 12kΩ
1x 121kΩ
4x 2,2kΩ
1x 100nF
1x LM339N
2x LM324N
4x 2N2222
2x BC557
8x Lötfahne
47Ω, >0,5W
56Ω, >0,5W
83Ω, 0,5W
3x Spindeltrimmer(10x6x4
mm) liegend
2x 500kΩ Poti
1x 2-fach Pfosten
1x 6-fach Pfosten
1x Messerleiste 64 Pin
(R17, R18, R1, R6, R4, R7)
(R2)
(R3)
(R8, R9, R10, R20)
(C1)
(IC1x)
(IC2x, IC3x)
(T1, T2, T3, T6)
(T4, T5)
(als Messpunkte)
(R12)
(R11)
(R13)
(R14, R15, R16)
(R5, R19)
Abbildung 66: Testen der (fast) fertigen PWM-Platine
59
Abbildung 67: Schematic der PWM-Platine
60
Abbildung 68: PWM-Layout
61
Abbildung 69: PWM_Stromlaufplan
Abbildung 70: PWM-Bestückungsplan
Achtung: der Bestückungsplan (Abb. 68) ist Spiegelverkehrt!
62
Alternative: der 555-Timer
Als Alternative zu unserer realisierten PWM-Variante mit 3 OPVs zur Erzeugung der Saegezahnspannung
war zeitweise die Umsetzung mit Hilfe eines 555-Timer-ICs angedacht. Hierbei ergäben sich folgende
Vorteile:
•
•
Die Schaltung benötigte weniger Bauelemente
Die Höhe des Sägezahns wäre relativ leicht zu realisieren
In unserem Testaufbau arbeitete diese Schaltung jedoch noch nicht völlig zufriedenstellend, so war die
Frequenz des Sägezahns noch zu hoch, außerdem lag sein Minimum nicht bei 0V. Da die OPVSaegezahnschaltung gleichzeit unseren Anforderungen gemäß funktionierte, entschieden wir und für jene
und gegen den 555-Timer.
Abbildung 71: Schaltung mit 555-Timer
Abbildung 72: Simulation der 555-Ausgangsspannung, absolut gerader Anstieg
63
2.3.4.LED-Platine
Eigenschaften des Leuchtmittels
Aus der Beschreibung des DiscoPixel ergeben sich
die folgenden Anforderungen an die Eigenschaften
des Leuchtmittels:
1. stufenlose, gleichmäßige Helligkeitsregelung
2. kurze Ansprechzeiten bei Schaltvorgängen
3. geringe Hitzeentwicklung
4. großer Abstrahlwinkel
5. gleichmäßige Leuchtdichte
6. große Lichtausbeute
7. enger Spektralbereich
8. konstante Farbtemperatur über die gesamte
Lebensdauer
9. lange Lebensdauer auch bei häufigem Schalten
10.preiswert
11.niedriger Verbrauch
12.im Einzelhandel erhältlich
Abbildung 73: fertige LED-Platinen
Prioritäten bei der Wahl des Leuchtmittels:
Um auf Grundlage der geforderten Eigenschaften das geeignete Leuchtmittel auszuwählen, war es zunächst
nötig, die obigen Punkte zu gewichten.
Um eine vereinbarungsgemäße Funktion des DiscoPixel zu ermöglichen, sind die stufenlose, gleichmäßige
Helligkeitsregelung sowie kurze Ansprechzeiten bei Schaltvorgängen unabdingbar. Die Ziffern 1 und 2 sind
also aus elektrotechnischer Sicht die wichtigsten Kriterien für die Wahl des Leuchtmittels.
Die geforderte RGB – Farbmischung kann nur realisiert werden, wenn die Leuchtmittel in einem möglichst
genau definierten Spektralbereich Licht emittieren und dies auch konstant über ihre gesamte Lebensdauer
tun. Die lichttechnisch gesehen wichtigsten Eigenschaften sind also oben unter den Ziffern 7 und 8
aufgeführt.
Aus wirtschaftlicher Sicht und Gründen des Umweltschutzes sind vor allem eine hohe Lichtausbeute bei
niedrigem Verbrauch sowie eine lange Lebensdauer auch bei häufigem Schalten wünschenswert. Die Ziffern
6, 9 und 11 mussten also ebenfalls bei der Wahl des Leuchtmittels unbedingte Beachtung finden.
Weniger wichtig, obgleich immer noch beachtet, waren die Ziffern 3,4,5,10 und 12 aus folgenden Gründen:
Zwar ist es wünschenswert, dass ein Leuchtmittel in einem geschlossenen Plexiglaskörper mit den
gegebenen Abmessungen nur wenig Hitze entwickelt. Es wäre aber möglich gewesen, im gegenteiligen Fall
eine Kühleinrichtung in das Gehäuse zu integrieren. Da ohnehin ein niedriger Verbrauch unbedingt
gefordert war, schien dieses Problem, sollte es denn überhaupt auftreten, bewältigbar zu sein.
Sollte das Leuchtmittel unserer Wahl nicht unseren Wunsch nach einem großen Abstrahlwinkel bei
gleichmäßiger Leuchtdichte erfüllen, könnten wir uns mit einer größeren Anzahl von nebeneinander
plazierten Leuchtmitteln oder einem Diffusionsmaterial behelfen.
Natürlich bevorzugten wir ein preiswertes Leuchtmittel, doch wenn die Forderung nach einer langen
Lebensdauer und niedrigem Verbrauch erfüllt würde, wäre es wirtschaftlich immer noch vertretbar, hier eine
kleine Investition zu wagen. Bei einer sehr langen Lebensdauer des Leuchtmittels wäre es auch nicht
unbedingt notwendig, sich jederzeit Ersatz im Elektroeinzelhandel beschaffen zu können.
Die Wahl des Leuchtmittels:
Letztendlich fiel unsere Wahl auf LED, weil sie die für den DiscoPixel vorteilhaften Eigenschaften von
Entladungslampen und Temperaturstrahlern nicht nur vereinen sondern zum Teil übertreffen. Darüber
hinaus sind sie in ihren Abmessungen sehr klein und können dadurch problemlos in den DiscoPixel
64
eingebaut werden.
In folgender Tabelle werden die drei Leuchtmitteltypen Temperaturstrahler, Entladungslampen und LED im
Hinblick auf die bereits ausgeführten Eigenschaften untersucht und verglichen. Die Zeichen + und – stehen
für ein sehr gutes bis unzureichendes Erfüllen der jeweils geforderten Eigenschaft.
Leuchtmitteleigenschaften
Eigenschaft
! stufenlose, gleichmäßige Helligkeitsregelung
! kurze Ansprechzeiten bei Schaltvorgängen
geringe Hitzeentwicklung
großer Abstrahlwinkel
gleichmäßige Lichtverteilung
! große Lichtausbeute
! enger Spektralbereich
! konstante Farbtemperatur über die gesamte
Lebensdauer
! lange Lebensdauer auch bei häufigem Schalten
Preiswert
! niedriger Verbrauch
im Einzelhandel erhältlich
Temperaturstrahler
+++
--+++
++
---+
Entladungslampe
+
+
+
+++
+++
++
++
+
LED
+++
+++
+++
+
+
+++
+++
+++
-+++
-+++
+
+
+
++
+++
+++
+++
+
Bewertung von Leuchtmitteltypen im Hinblick auf den DiscoPixel
Die Eigenschaften, denen wir bei unseren Überlegungen besondere Priorität eingeräumt haben, sind in der
Tabelle mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnet. Hier wird offensichtlich, dass LED die Anforderungen
des DiscoPixel am Besten erfüllen.
Die LED in Kürze:
Leuchtdioden sind Halbleiterbauelemente, die durch Stromfluss eine Strahlung abgeben. Die Wellenlänge
dieser Strahlung wird herstellerseitig durch die Dotierung des Halbleitermaterials festgelegt, sie ist also
nicht nur auf einen sehr engen Spektralbereich begrenzt sondern auch unabhängig von Größen wie
Temperatur, Alter des Bauelements oder Größe des Stromflusses. Letzterer beeinflußt die Intensität der
Strahlung, nicht ihre Farbe. LED geben nur wenig Wärme- und keine UV-Strahlung ab. Sie sind gegen
mechanische Erschütterungen unempfindlich und benötigen keine Vorschaltgeräte. Betrieben werden sie mit
niedrigen Spannungen und geringen Strömen. Ihre Lebensdauer übersteigt die von anderen Leuchtmitteln
bei weitem und wird durch Schaltvorgänge nicht in dem Maße beeinträchtigt wie es z.B. bei
Temperaturstrahlern der Fall ist. Da – anders als bei Temperaturstrahlern oder Entladungslampen – keine
bestimmte Betriebstemperatur bzw. Zündspannung erreicht werden muss (abgesehen von den üblichen 0,7 V
im Falle von Silizium, sonst auch manchmal etwas mehr), um die Lichtemission anzuregen, reagieren LED
schneller auf Änderungen des Stromflusses.
Welche LED denn nun?
Nachdem die Entscheidung für LED als Leuchtmittel gefallen war, stellte sich die Frage, welche LED wir
benutzen.
Die Entwicklung von Hochstrom – LED (Superflux – LED), die (anders als die hinreichend bekannten
Statusleuchten an elektrischen Geräten aller Art) genügend Licht emittieren, um als Leuchtmittel
Verwendung zu finden, liegt noch nicht lange zurück. Dennoch haben bereits einige Hersteller eigene
Entwicklungen vorzuweisen, die sich vor allem in ihrer Lichtstärke, der Stromaufnahme und ihrem Preis
unterscheiden. Doch auch der Abstrahlwinkel und die Lichtverteilung weist bei den verschiedenen Modellen
Unterschiede auf.
Einige Firmen bieten komplette Lösungen mit Hochstrom – LED an, die bereits in einem Gehäuse arrangiert
65
und mit einer Steuereinheit versehen sind. Da ein Ziel des Projektlabors war, die Steuereinheit selbst zu
entwerfen und umzusetzen und wir auch das Arrangement der LED auf den DiscoPixel abstimmen wollten,
fielen diese Anbieter für uns von vornherein aus.
In Frage kamen die verschiedenen Hochstrom – LED der Firmen Lumileds und Kingbright. Von den
Modellen der Firma Lumileds waren vor allem zwei für uns von Interesse: Luxeon und Superflux. Da die
Hochstrom – LED der Firma Kingbright denjenigen von Lumileds ähnlich sind, werden diese beiden
Modelle später im Vergleich beschrieben.
Die Luxeon – LED wurde für den Einsatz in der professionellen Beleuchtungstechnik entwickelt. Sie ist in
für eine RGB – Farbmischung brauchbaren Wellenlängen erhältlich und gibt bei einer Stromaufnahme von
700mA genug Licht ab, um im Bühneneinsatz Anwendung zu finden. Ohne Linsenvorsatz hat die Luxeon –
LED einen Abstrahlwinkel von ca. 140°. Die hohe Lichtausbeute und der große Abstrahlwinkel haben uns
diese LED schmackhaft gemacht, jedoch sprachen der Preis (ab ca. 14€ pro Stück) und die Ausführung als
SMD – Bauelement gegen diese LED.
Die Superflux – LED von Lumileds und die entsprechende von Kingbright sind in THT – Bauweise
ausgeführt. In ihrem Aufbau unterscheiden sie sich nur in der Anordnung von Kathode und Anode
voneinander, äußere Form und Gestaltung sind gleich. Beide Modelle vertragen Stromspitzen bis zu 70mA,
werden aber in der Regel mit 30 bis 50mA betrieben. Beide besitzen einen Abstrahlwinkel von ca. 110°, bei
dem sich die radiale Lichtverteilung allerdings unterscheidet (s. Bild 1). Die LED beider Hersteller eignen
sich für eine RGB – Farbmischung, die Farbe des emittierten Lichts unterscheidet sich aber im direkten
Vergleich ein wenig voneinander.
blaue / grüne
rote
blaue / grüne / rote
Abbildung 74: radiale Lichtverteilung von Superflux – LED im Vergleich
Lumileds
Lumileds
Kingbright
Die in der Abbildung gezeigte radiale Lichtverteilung der LED ist etwas irreführend, weil jeweils nur der
Umriss des hellsten Kerns des Lichtkegels gezeigt wird. Außerhalb dieses Bereichs wird immer noch sehr
viel Licht gestreut, das nach außen hin in seiner Intensität abnimmt. Dieses Leuchtverhalten bereitete uns
Schwierigkeiten, auf die weiter unten genauer eingegangen wird.
Die Modelle beider Hersteller eignen sich für die
Verwendung im DiscoPixel, wobei die Superflux – LED von
Lumileds etwas bessere Eigenschaften besitzt; Vor allem bei
den roten LED wird sichtbar, dass sie eine höhere
Lichtintensität erzeugen, außerdem sind sie etwas preiswerter.
Da wir, als wir zu dem Schluß kamen, diese zu verwenden,
bereits eine Anzahl von LED der Firma Kingbright gekauft
hatten, entschlossen wir uns, beide Modelle zu benutzen. Im
Verlauf des Projektlabors zeigte sich ohnehin, dass die
zunächst kalkulierte Anzahl von vier LED pro Farbe nicht
ausreichen würde, um den Plexiglaskörper ausreichend zu
beleuchten. Wir verdoppelten also die Anzahl der zu
verwendenden LED und ergänzten unseren Bestand mit den
Modellen der Firma Lumileds.
Abbildung 75: die ungewöhnliche Superflux
66
Die Anordnung der LEDs
Rahmenbedingungen
Für den Betrieb der LED wurde eine Gleichspannung von +18V bereitgestellt, die wir ursprünglich an drei
Stränge mit jeweils vier in Reihe geschalteten LED der gleichen Farbe anlegen wollten, so dass jeweils eine
der drei Farben Rot, Grün und Blau einen Strang belegt. Da sich die unterschiedlich farbigen LED in ihrer
Vorwärtsspannung vF unterscheiden (rot: ca. 2,5V, blau: ca. 3,8V, grün: ca. 3,9V, Maximalwert), erschien
uns dies als die einfachste und sparsamste Variante zur Dimensionierung der Vorwiderstände in der
Treiberstufe. Durch diese Anordnung stellte die erhöhte Anzahl der benutzten LED kein Problem dar; wir
ergänzten unsere Schaltung einfach um einen weiteren parallelen Strang pro Farbe mit jeweils vier LED und
passten die Vorwiderstände an den veränderten Stromfluss an.
Da die LED der beiden unterschiedlichen Hersteller ähnliche Kenndaten haben und relativ große Toleranzen
in Betriebsspannung und –strom aufweisen (s. Datenblätter im Anhang), war es möglich, für alle Farben
einen Mittelwert der Vorwärtsspannung anzunehmen und diesen zur Berechnung der Vorwiderstände zu
nutzen. Um uns dennoch die Möglichkeit offen zu lassen, in der fertig aufgebauten Schaltung durch ein
Variieren der Vorwiderstände den Stromfluss durch die LED und damit die Helligkeit anzupassen, bauten
wir in die Treiberstufe jedes Stranges zusätzlich zu einem Widerstand einen Spindeltrimmer zur
Feinjustierung ein. Die Treiberstufe wurde auf der PWM – Platine untergebracht, um uns einen größeren
mechanischen Spielraum bei der Anordnung der LED im Plexiglaskörper zu geben. Auf die Überlegungen
hierzu wird weiter unten genauer eingegangen.
67
Das Schematic:
Das vorliegende Schematic zeigt die Anordnung der
LED in sechs Strängen mit jeweils vier
gleichfarbigen LED. Wir entschieden uns, diese auf
vier
unterschiedlichen
Platinenstücken
unterzubringen. Um das Verkabeln jener Stücke zu
erleichtern, wurde beim Erstellen des Schematic
besonders darauf geachtet, dass die Steckerbelegung
in den vier Abschnitten erhalten bleibt. An Pin 1 liegt
in allen vier Abschnitten des Schematic die
Betriebsspannung von +18V an, die einzelnen
Stränge belegen ebenfalls immer dieselben Pins. Die
einzige Ausnahme hiervon stellt der Stecker dar, an
dem die von der Treiberstufe kommenden Leitungen
anliegen. Es werden zwar schon auf der PWM –
Platine für die unterschiedlich farbigen LED
unterschiedliche Leitungen belegt, die Aufteilung auf
die parallelen Stränge derselben Farbe findet aber
erst hier, auf dem „ersten“ LED – Platinenstück statt.
Rechts: das Schematic zeigt die 6 Stränge, 2 je Farbe,
alle parallel. Oben der Anschluss für das Kabel zur
PWM-Platine, unten die Abschließende Platine, die
alle Stränge mit 18 V verbindet.
Das Board:
Beim Layout des Boards lag unser besonderes
Augenmerk auf einer sinnvollen Anordnung der
farbigen LED. Um ein möglichst homogenes
Ausleuchten des Plexiglaskörpers zu erreichen,
vermieden wir es, zwei LED derselben Farbe direkt
nebeneinander zu positionieren. Wir hatten uns
bereits für die weiter unten ausführlicher
beschriebene Pyramidenform entschieden. Um die
Anordnung der LED festzulegen, fertigten wir eine
Skizze der von oben betrachteten Pyramide an und
plazierten die LED von der Spitze ausgehend, in den
Farben abwechselnd, nach außen.
Abbildung 76: LED-Schematic
Auf jedem Platinenstück sitzen jeweils zwei LED jeder Farbe. Beim Bestücken der fertig geätzten und
gebohrten Platine achteten wir darauf, dass die beiden LED derselben Farbe jeweils von unterschiedlichen
Herstellern waren. Dies geschah, um die bereits erwähnten Unterschiede in der Lichtfarbe auszugleichen.
Die LED haben wir möglichst nah um die Spitze der Pyramide gruppiert, um die Beleuchtungsstärke am
Deckel des Würfels zu erhöhen, die Stecker sind an den unteren Kanten der Platinenstücke angeordnet.
68
Abbildung 77: Das fertige LED-Board, nicht Originalgröße
Die Pyramide
Für die Pyramidenform entschieden wir uns, um eine möglichst homogene Ausleuchtung des
Plexiglaskörpers zu erreichen. Wir wollten
die LED nicht plan auf dem Boden des
Würfels
anbringen,
weil
dann
die
Beleuchtungsstärke
gemäß
dem
Lichttechnischen Entfernungsgesetz nach
oben hin deutlich abgenommen hätte.
Außerdem würden bei einem Abstrahlwinkel
von - laut Datenblatt – 110° die unteren
Ränder der Seitenflächen bei einer solchen
Anordnung nicht beleuchtet. Durch das
Anwinkeln der LED hofften wir, ein Abbildung 78: LED-Platine vor dem Aussägen
vollständiges Beleuchten der Seitenflächen zu
erreichen und gleichzeitig den Abstand der LED zum Deckel des Würfels zu verringern, so dass hier die
Beleuchtungsstärke zunimmt.
Allerdings gestaltete sich der rechnerische Entwurf dieser Anordnung als schwierig, da der in den
Datenblättern angegebene Abstrahlwinkel der LED, wie oben schon erwähnt, nicht absolut zu sehen ist.
Auch außerhalb des angegebenen Winkels wird noch recht viel Streulicht emittiert. Gleichzeitig ist die
Lichtverteilung innerhalb dieses Abstrahlwinkels nicht gleichmäßig, so dass zum Teil deutlich intensivere
Farbschlieren auf dem Plexiglaskörper sichtbar waren. Daher entschieden wir uns, über die Pyramide einen
möglichst lichtdurchlässigen Diffusionskörper zu stülpen. Das geeignetste Material, welches wir hierfür
fanden, ist eine milchige Plastikschüssel mit schätzungsweise 90% Lichtdurchlässigkeit.
Das Problem der schwer definierbaren tatsächlichen Abstrahlwinkel lösten wir durch Ausprobieren. Zwar
hatten wir die Platinenstücken in einem bestimmten Winkel zurecht gesägt, doch ließ unsere Bauweise es
durchaus zu, die Kanten der einzelnen Stücke nicht bündig zu verbinden, so dass wir die Pyramide auch
etwas flacher fixieren konnten. Die Pyramide im Ganzen brachten wir dem Plexiglaswürfel gegenüber um
45° versetzt an, um ein besseres Ausleuchten der Kanten des Würfels zu erreichen.
69
Ergänzung:
Die bisherigen Abschnitte entstanden vor dem entgültigen Zusammensetzen der Pyramide. Nachdem wir sie
aber testeten, mussten wir feststellen, dass unsere Anordnung der LEDs zu deutlich sichtbaren Farbfeldern
einzelner LEDs auf der Oberfläche führt. In Folge dessen verringerten wir den Anstellwinkel der Dreiecke
signifikant, so dass sie noch immer pyramidal angeordnet werden, in der Mitte aber nur wenige Zentimeter
höher stehen als am Rand. Wir hoffen, dadurch wieder einen größeren Einfluss aller LEDs auf alle Flächen
des Würfels zu erreichen, so dass sich ein homogeneres Farbbild ergibt. Insofern hat sich unsere
Grundanlage der Leuchteinheit dennoch bewährt, da es uns problemlos möglich war, die einzelnen
Teilplatinen neu anzuordnen.
Abbildung 80:
Plexiglaswürfel und
LED – Pyramide um
45° versetzt
Abbildung 79: Durchtesten einer Platine
Abbildung 81: Test blauer/grüner Kanal
2.3.5.Die Innenbeleuchtung des Gehäuses
Die Innenbeleuchtung des Gehäuses wurde aus naheliegenden Gründen zwar ebenfalls mit LED realisiert,
70
hier entschieden wir uns aber gegen die im DiscoPixel selbst verwendeten Superflux- LED. Zum Einen
geben die LED, die wir für die Gehäusebeleuchtung eingesetzt haben, einen etwas violetteren Farbton ab,
der uns an dieser Stelle besser gefiel als das sehr kalte, fast grünliche Blau der Superflux - LED. Zum
anderen gab es Bedenken, dass eine all zu helle Gehäusebeleuchtung vom eigentlichen DiscoPixel ablenken
könnte. Darüber hinaus sind die verwendeten LED ausgesprochen preiswert, lassen sich folglich in größerer
Zahl einsetzen und können gezielter auf die Platinen ausgerichtet werden.
71
2.4.Netzteil
2.4.1 Gruppeneinleitung
Die Gruppe Netzteil hatte folgende Teilnehmer:
Clemens, Daniel, Erik, Gerry, Holger, Jacques, Moritz, Thiemo, Thomas.
Aufgabenstellung
Die primäre Aufgabe für die Netzteilgruppe bestand darin, die anderen Teilgruppen mit den von ihnen
gewünschten Spannugen und Strömen zu versorgen. Dies führte zunächst zu einigen Grundsatzüberlegungen
zur Realisierung von Netzteilen. Eine strikte Aufteilung in Untergruppen fand nicht statt.
Soziale Stimmung in der Gruppe
Es herrschte ein weitestgehend positives Arbeitsklima.
An machen Stellen vielleicht ein wenig zu positiv um zielgerichtet arbeiten zu können.
Die Aufgabenverteilung an einzelne Gruppenmitglieder funktionierte leider nicht immer so gut, dass jeder
zu jeder Zeit ausgelastet war. Wir taten uns anfänglich zudem schwer die Anfangsbesprechung
durchzuführen.Daraus resultierte auch ein Nichtbeachten des Zeitplans, was uns im laufe der Zeit zu
mehreren Zusatzterminen zwang.
Zum Ende hin besserte sich die Organisation jedoch deutlich, so dass produktives Arbeiten möglich war.
Fazit: Man hätte durch bessere Organisation (z.B.Zeitplan am Anfang aufstellen) etwas effizienter Arbeiten
und so vielleicht den ein oder anderen Zusatztermin vermeiden können.
2.4.2.Arten von Netzteilen
Welche Arten von Netzteilen gibt es Überhaupt? Mit dieser Frage musste sich die Gruppe als erstes
auseinandersetzen. Die Gruppe kam zu folgendem Ergebnis:
Man unterscheidet prinzipiell zwei Arten von Netzteilen. Das Schaltnetzteil (1) und das längsregelnde
(herkömmliche) Netzteil (2) .
Das Schaltnetzteil überzeugt vor allem durch die geringen Platzanforderungen und den hohen
Wirkungsgrad. Das Schaltnetzteil unterbricht die Eingangsspannung mit hoher Frequenz, sodass der
Transformator sehr klein sein kann. Anschließend wird aus der Wechselspannung eine Gleichspannung mit
Hilfe einer Induktivität und einer Kapazität erzeugt (siehe Abb.: Blockschaltbild Schaltnetzteil). Durch das
Verwenden von zwei verschiedenen Energiespeichern zur Glättung der Ausgangsspannung wird ein sehr
hoher Wirkungsgrad von über 90% erzielt. Die beiden Vorteile, geringes Gewicht und hoher Wirkungsgrad,
müssen mit viel Entwicklungsarbeit erkauft werden.
Abbildung 82: Blockschaltbild Schaltnetzteil
72
2)Das längsregelnde Netzteil verwendet einen herkömmlichen Transformator. Die transformierte Spannung
wird mit nur einem Energiespeicher, einem Kondensator, geglättet und anschließend mithilfe von
Transistoren oder Spannungsreglern stabilisiert (siehe Abb. Blockschaltbild Netzteil). Die überschüssige
Leistung wird bei diesem Prinzip in Wärme umgewandelt und muss über Kühlkörper abgeführt werden.
Dadurch ergibt sich ein geringerer Wirkungsgrad als bei Schaltnetzteilen. Der Vorteil eines solchen
Netzteils ist das einfache Berechnen und Simulieren.
Abbildung 83: Blockschaltbild Netzteil
Da es im Projeklabor am Semesterende zu einer perfekt funktionierenden Schaltung kommen sollte, und
man sich dem Schaltungsaufwand des Schaltnetzteils nicht gewachsen fühlte, entschied sich die Gruppe zum
Bau eines längsregelnden Netzteils.
73
Transformatoren
Wichtige Größen
– Wirkungsgrad (gibt die Verluste im Netzteil an)
– Nennleistung (Primär und Sekundär)
– Kerngröße, Art des Kerns
– Kernmaterial
– max. Stromdichte
– Windungen pro Volt
Funktionsweise
Eine an die erste Wicklung ("Primärwicklung") angelegte Wechselspannung erzeugt einen veränderlichen
Primärstrom und damit ein veränderliches Magnetfeld im Kern, dieses Feld durchsetzt die zweite Wicklung
("Sekundärwicklung") und erzeugt hier durch Induktion wiederum eine Spannung. Die in der
Sekundärwicklung erzeugte Spannung ist exakt so hoch, wie das Verhältnis ihrer Windungszahl zur
Primärwicklung. Trafoprinzip funktionert „vorwärts“ und „rückwärts“
Ein Eisenkern erhöht die Induktivität. Er ist meist aus vielen einzelnen voneinander isolierten Blechen
aufgebaut oder aus speziellen magnetisierbaren Keramiken. Wäre der Kern massiv, würden sich durch
Induktion Wirbelströme bilden, die den Wirkungsgrad erheblich verschlechtern würden und zu einer
stärkeren Erwärmung des Trafos führen würden
Der Spulenkörper ist ein in der Regel aus Kunststoff bestehendes Formteil, welches die Wicklungen
aufnimmt und ihnen mechanische Stabilität gibt. Nicht alle Transformatorbauformen erfordern dies (z.B:
Ringkerntrafo). Als Spulendraht verwendet man z.B. isolierten Kuperdraht.
Ein Transformator mit nur einer Wicklung heißt Spartransformator. Diese Wicklung hat immer eine
Anzapfung, sonst wäre keine Spannungsumsetzung möglich. Bei einem Spartransformator besteht keine
galvanische Trennung zwischen Ein- und Ausgang.
Trafo Verhältnisse
~ l4
Übertragungsleistung
S
Transformatorverluste
Pv ~ l 3
Transformatoroberfläche A ~ l 2
Die Übertragungsleistung steigt mit der 4. Potenz der
Abmessung (ein 100 MVA Transformator ist nur 10 mal
länger als einer für 10 kVA)
Je grösser ein Transformator ist, desto besser wird sein
Wirkungsgrad (bis 99,8%)
Je grösser ein Transformator ist, desto mehr Probleme hat
er mit der Abführung der Verlustwärme
Realer Trafo
Ein realer Transformator hat Übertragungsverluste durch den Ohmschen Widerstand der Wicklung, durch
Wirbelstrombildung im Kern und durch andere Effekte (ummagnetisierungs Verluste, Streufluss). Bei
großen Transformatoren muss die Verlustleistung gegebenenfalls durch geeignete Kühlung abgeführt
werden. Bei starker Überlastung kann ein Transformator "durchbrennen" (Isolierung der einzelen
Kupferwicklungen brennt durch und wird somit leitend).
Wirbelströme
Sie entstehen durch die schnelle umpolung der Spule. Da der Eisenkern im realfall leitend ist, werden die
darin befindlichen Elektronen angeregt, sich innerhalb des Kerns kreisförmig zu bewegen. Durch ihre
bewegung erzeugen sie ein Magnetfeld das der wirkung des vorhanden Magnetfeldes entgegengerichtet ist
(Lenz'sche Regel).
74
2.4.3.detaillierte Planung/Entwicklung
Die nächste Aufgabe für die Netzteilgruppe bestand nun darin, die angestellten Überlegungen in eine
vernünftige, den Anforderungen gerecht werdende, Schaltung zu überführen. Dazu gab es innerhalb der
Gruppe einige Vorschläge, die sich jedoch alle nicht allzusehr voneinander unterschieden. Letzlich einigte
man sich auf eine Schaltung die folgende Komponenten beinhalten sollte:
1. Einen Transformator, welcher die Netzspannung von 230V auf einen zu dem Zeitpunkt noch nicht
bekannten Wert heruntertransformieren solle.
2. Einen Gleichrichter, der die transformierte Wechselspannung in Gleichspannung umwandeln soll.
3. Einen dahinter geschalteten Glättungskondensator, der ausreichend Energie speichern kann um die noch
sehr wellige Gleichsspannung zu glätten.
4. Einen Spannungsregler, der die Spannung noch weiter glättet und auf konstantem Niveau hält.
5. Eine Sicherung
Über die genau Dimensionierung und Verfügbarkeit der Bauteile konnte man sich zu diesem Zeitpunkt noch
nicht genauer Informieren, da die zu liefernden Leistungswerte von den anderen Gruppen festgelegt werden
mussten, diese jedoch in ihrer Entwicklung noch nicht so weit waren, als das sie definitive Werte hätten
angeben können. Klar war jedoch, dass die Lampen eine andere Spannung benötigen würden als die anderen
Module.
Eine erste Schätzung seitens der Lampengruppe gab uns vor 15V und 1,5A liefern zu müssen.
Für die anderen Gruppen nahmen wir zunächst +-5V als benötigte Spannung an.
Für die Realisierung sah die Gruppe wiederum zwei Möglichkeiten:
1) Einen relativ großen Trafo, der es ermöglicht, die von den Gruppen benötigten Spannungen gleichzeitig
von ihm abzugreifen.
2) Einen kleineren Trafo bzw. kleineres Netzteil für den die Verabeitungs- und Regelmodule und separat
einen leistungsstärkeren für die Lampen.
Man entschied sich für die 2. Variante. Da es sich als nicht möglich herausstellte einen Trafo zu finden, der
sinnvoll für die Forderungen der anderen Gruppen (siehe Entstehung 12V Zweig) gewesen wäre ,
entschieden wir uns für zwei seperate Printtrafos.
Einer der ersten Schaltpläne zu den Angestellten Überlegungen:
Abbildung 84: erster Schaltplan
Dieser Schaltplan zeigt einen ersten Entwurf des kleineren Netzteils mithilfe von
Festspannungsreglern. Die Die Schaltung hat einen Zweig für die positive Spannung und einen für
die negative.
Er berücksichtigt sogar schon einige Besonderheiten der Beschaltung von
Festspannungsreglern (vor und nach jedem Spannungsregler ein Kondensator dessen Dimension aus
dem entsprechenden Datenblatt zu entnehmen ist). Außerdem wurde hier eine LED pro Zweig
eingesetzt um eine Funktion anzuzeigen.
Der Gruppe fehlten jetzt noch die Angaben der anderen Gruppen, ohne die die genaue
Dimensionierung des Netzteils nicht möglich war. Zu diesem Zeitpunkt stellte die Gruppe auch
Überlegungen zu einer Leistungsanzeige des leistungsstärkeren Zweiges (Lampen) an. Siehe dazu 2.4.4.
75
Nach einiger Zeit entwickelte sich die Forderung der Musik- und Zufallgruppe nach einem symmetrischen
12V-Netzteil, das der Zufallgruppe 200mA und der Musikgruppe 300mA liefern sollte.
Zum Schnittstellentermin wurden die Forderungen der anderen Gruppen endgültig. Die Gruppe
„Musikverarbeitung“ und „Zufall“ benötigt ±12V und jeweils 8W. Die „Lampengruppe“ benötigt als
Betriebsspannung für die Steuerplatine nur den +12V Zweig gegen Masse, bei einer Leistung von 1,7W.
Wir mussten den Gruppen die Leistungen zur Verfügung stellen und mussten also wissen, wie groß
die Gesamtleistung war. Dazu addierten wir die Leistungsforderungen der Gruppen I, II und III ohne
zu berücksichtigen, dass jeweils nur Gruppe I und III oder Gruppe II und III das 12V-Netzteil
belasten. Daher wurden die Bauteile anfangs stark überdimensioniert. Der folgenschwere Fehler
wurde kurz nach dem Schnittstellentermin erkannt und die Gruppe dimensionierte daraufhin die
Bauteile auf die neuen Leistungsanforderung.
Außerdem stellte der 12V-Zweig die Betriebsspannung für unsere eigenen Operationsverstärker
bereit.ei der Beschaffung. Wir
Die Bauteile wurden besorgt und es gab auch keine Probleme bei der Beschaffung. Wir
verwendeten zur Transformation der Netzspannung einen Printtrafo, an dem wir +12 und –12 Volt
als Effektivwerte abgriffen und diese danach gleichrichteten. Dazu verwendeten wir den 7812 und
7912 Festspannungsregler. Zur Glättung nach dem Gleichrichter verwendeten wir Kapazitäten von
4,7mF.
Auch bei Belastungstests blieb die Spannung am Ausgang konstant, solange man sich im von uns
vorgegeben Rahmen von 0,5A bewegte. Erste Spannungseinbrüche von ca. 0,1V gab es erst ab 0,6A
ein Wert, den die anderen Gruppen nicht benötigen werden.
Die Richtung der Entwicklung des 18V-Zweiges war durch die angestellten Vorüberlegungen
relativ eindeutig.
Wir wussten prinzipiell über den Aufbau Bescheid, so dass das größte Problem die erst spät
festgelegte geforderte Leistung war.
Unsere Aufmerksamkeit richtete sich, bei anfänglich geforderten 2A, vor allem auf die Wahl der
Spannungsregler und deren Verhalten bei starker Belastung.
Das Problem war folgendes:
Ein Spannungsregler des Typs 78xx bzw. 79xx benötigt mindestens 2V mehr Spannung als die am
Ausgang verfügbare Spannung um die Spannung ohne einbrüche regeln zu können (z.B. 7818 hat
Ausgangsspannung 18V, benötigt also mind.20V am Eingang).
Der gewählte Trafo (230V pri/18V sec.) lieferte nach Gleichrichtung mit Glättung ~23V an den
Festspannungsregler.
Daraus ergab sich, dass bei 18V am Ausgang, der Spannungsregler 5V Spannungsabfall hatte, was
bei einem Strom von 2A zu einer Verlustleistung von 10W (Wärme) geführt hätte.
Aus dem Datenblatt des Spannungsreglers(siehe Anhang) konnte wir dann indirekt die Größe des
benötigten Kühlkörpers entnehmen, welcher, um den Spannungsregler unter der max.
Betriebstemperatur zu halten, einen Wäremewiderstand von 3K/W hätte haben müssen.
Ein Kühlkörper dieses Ausmaßes hätte eine Größe von z.b. (HxBxT in mm) 54x94x25 gehabt.
Diese Größe stellte für die Realisierung des gesamten Netzteils auf einer Europlatine (100x160mm)
ein erhebliches Problem dar. Wir entschieden uns daher, zwei Platinen zu verwenden. Eine für den
18V-Zweig und eine für den +-12V-Zweig.
Nach dem Schnittstellentermin stellte sich jedoch heraus, dass die Lampengruppe nur noch eine
Leistung von max. 7,6W benötigen werden. Daraus ergab sich für uns ein zu liefernder Strom von
0,42A.
Zur Sicherheit dimensionierten wir die Bauteile danach auf max. 0,5A.
Die durch den geringer Strom verminderte Verlustleistung am Spannungsregler ließ es nun zu,
einen deutlich kleineren Kühlkörper und sogar einen kleineren Trafo zu verwenden.
76
Aufgrund der Verringerung der Leistungsanforderungen beider Zweigen sahen wir es nun als
Herausforderung an, möglichst die gesamte Schaltung auf eine Platine zu bekommen.
Nach ersten Versuchen in Eagle stellte sich jedoch heraus, dass dies aufgrund der Anzahl der
verwendeten OP-ICs nicht möglich war. Wir entschieden uns deshalb zunächst für die Realisierung
auf zwei Platinen, wobei eine für den Bargraphen und eine für beide Spannungszweige vorgesehen
war.
Wir entschieden uns dazu, den Messwiderstand und den Vorverstärker auf der Netzteilplatine
unterzubringen, da der Widerstand sehr klein war und dadurch der Weg zur Bargraphplatine schon
hätte ausreichen können um Messfehler zu machen. Wir waren auf einen genauen Spannungsabfall
am Messwiderstand angewiesen um eine entsprechend genaue Leistungsmessung durchführen zu
können. Der Widerstand der Leiterbahn könnte bei einem solch kleinen Widerstand dazu führen,
dass der Spannungsabfall sich geringfügig erhöht (durch den Widerstand der Leiterbahn). Da wir
diese Spannung anschließend noch verstärken, hätten wir den gemachten Fehler dann um den
Faktor zehn, entsprechend der Verstärkung, mit in die Leistungsmessung aufgenommen. Durch den
kurzen Weg vom Messwiderstand zum Vorverstärker wird dieser Fehler nun minimiert.
Nachdem dieses Konzept klar war wurde mit dem Erstellen der beiden Schaltpläne und Layouts
begonnen. Dies nahm einen erheblichen Teil der Zeit in Anspruch.
2.4.4.Der Bargraph
Die Frage,wie man die Leistung Messen sollte war schnell geklärt. Da am Ausgang eine Konstante
Spannung anliegen sollte,und somit nur der Strom variieren würde, war klar, dass man einen festen
Messwiderstand, dessen Spannungsabfall sich je nach Stromfluss ändert verwenden kann.
Die Gruppe entschied sich zu einer Anzeige, die in fünf Stufen unterteilt sein sollte.
Gewählt wurden drei grüne LEDs, eine gelbe und eine rote. Ziel war es, diese nacheinander (bei
steigender Belastung) aufleuchten zu lassen, ohne, dass schon leuchtende LEDs ihre Helligkeit
verändern.
Die Überlegung zur endgültigen Entwicklung war folgende:
Da an dem Messwiderstand nicht zu viel Leistung verloren gehen darf, da diese nur in Wärme
umgewandelt werden würde, muss die Spannung die an ihm abfällt sehr klein sein.
Daher kam die Idee auf, die Spannung hinter dem Messwiderstand mit einem Rückgekoppelten OP
zu verstärken.
Des weiteren entwickelte man eine Beschaltung von 6 Widerständen, die bestimmte
Vergleichsspannungen für die OPs vor den Dioden, die ja nur als Komparator benutz werden,
festlegt. Die Widerstände liegen zwischen +12 V und Masse an. Die 12V beziehen wir dort aus dem
12V-Zweig unseres Netzteils.
Abbildung 85: Spannungsteiler
Die Widerstände mussten so dimensioniert werden, dass der sehr geringe Strom, der in die OPs
reinfließt keine Auswirkungen auf den Strom durch die einzelnen Knoten hat. Sonst würde sich die
Spannung über den Widerständen verändern, sobald ein kleiner Strom in die OPs fließt.
77
Ein Strom von 1mA durch die Widerstände ist groß genug, damit die Eingangsströme der OPs, die
jeweils im nA-Bereich liegen, keinen Einfluss auf den Spannungsteiler haben. Also muss für die
Widerstände gelten: R1+R2+R3+R4+R5+R6 = 12kΩ. Da wir 1mA Strom haben wollen und 12V
zur verfügung haben.
Da über den Widerständen R1 bis R5 jeweils die gleiche Spannung abfallen sollte, wählten wir für
diese Widerstände von 1kΩ. Deshalb blieb für den Widerstand R6 ein Widerstand von 7kΩ.
In der ersten Version des Bargraphen ist der Messwiderstand hinter dem Spannungsregler. Damit
aber die Ausgangsspannung nicht noch vom Messwiderstand beeinflusst wird entschieden wir uns
dafür, den Messwiderstand vor den Spannungsregler zu schalten. Da die Spannung vor dem
Spannungsregler nicht ganz konstant ist, wäre auch die Spannung hinter dem Messwiderstand nicht
ganz konstant und es wäre schwierig, sie auszuwerten. Also schalteten wir den Messwiderstand auf
die Groundleitung, so dass der Strom, der vom Ground zurück in den Trafo fließt, über den
Messwiderstand fließt, wodurch hinter diesem (also zwischen Messwiderstand und Trafo) eine
kleine negative Spannung anliegt. Um danach mit positiven Spannungen weiterarbeiten zu können,
bauten wir einen invertierenden Verstärker (Abb.: 86) auf, der den Spannungsabfall am
Messwiderstand verstärkt.
Abbildung 86: invertierender Verstärker
Wir entschieden uns für einen Messwiderstand von 1Ω, so dass bei einem Strom von 0A bis 0,5A
eine Spannung von 0V bis -0,5V hinter dem Messwiderstand anliegen. Diese Spannung wird durch
den invertieren Verstärker mit einer Verstärkung von 10 auf 0V bis 5V verstärkt. Dadurch konnten
wir den Spannungsteiler vor den OPs so einstellen, dass die LEDs bei 1V, 2V, 3V, 4V und 5V
hinter dem Verstärker, was den Strömen von 0,1A bis 0,5A durch den Verbraucher entspricht,
anfangen zu leuchten.
78
Abbildung 87: Bargraph ohne Z-Diode
Nachdem der Testaufbau des gesamten Bargraphen in Betrieb genommen und gemessen werden
konnte, sahen wir, dass bei etwaiger Unkonstanz der 12V die Dioden bei geringen bzw. stärkeren
Strömen durch den Verbraucher erst anfangen zu leuchten. Denn wenn die 12V über dem
Spannungsteiler vor den OPs nicht konstant sind, dann sind auch die Vergleichsspannungen für die
Komparatoren nicht konstant. Deshalb fügten wir der Schaltung noch eine Z-Diode hinzu, die die
Spannung über den fünf Widerständen konstant auf 5V hält. Der sechste Widerstand musste nun
allerdings neu dimensioniert werden, damit genügend Strom durch die Z-Diode fließt. Denn nur
dann liegen an dieser 5V an. Aus dem Datenblatt der Z-Diode (siehe Anhang) wurde entnommen,
dass durch diese ein Strom von 20mA braucht, um 5V konstant zu halten. Da durch die
Widerstände R1 bis R5 ein Strom von 1mA fließt, wenn über ihnen 5V anliegen, müssen durch den
Widerstand R6 21mA fließen. Da über dem Widerstand R6 7V abfallen muss der für den
Widerstand gelten:
R6 = 7V/21mA = 333Ω.
Abbildung 88: stabilisierung durch Z-Diode
Nachdem eine Messreihe aufgenommen wurde (siehe Tabelle auf der nächsten Seite), die das
Aufleuchten der einzelnen LEDs mit dem Laststrom in Verbindung brachte, und die unseren
Erwartungen entsprach, war die Schaltung des Bargraphen fertig.
79
LED
I in A bei LED Sollwert I in A
an
Grün1
0,1
0,1
Grün2
0,2
0,2
Grün3
0,3
0,3
Gelb
0,4
0,4
Rot
0,5
0,5
Tabelle 2.4.1: Vergleichsmessung Bargraphschaltung
Abbildung 89: endgültige Bargraphschaltung
80
2.4.5.Netzteil Endphase
Nach dem Ätzen der ersten Platine mit beiden Spannungszweigen löteten wir die neuen Trafos ein.
Nach einbau des neuen Trafos im 18V-Zweig und einigen Belastungstests stellten wir fest, dass dieser bei
dem von uns geforderten Strom von 0,5A nicht mehr in der Lage war die geglättete Spannung über bzw. auf
dem Level zu halten, das für den Festspannungsregler nötig war (20V). Messungen ergaben, dass die
Spannung bei 0,6A Stromfluss um ~8V einbrach. Einen solchen Einbruch konnte auch der relativ große
Glättungskondensator nicht vollständig kompensieren. Abhilfe zu diesem Problem konnte nur ein Low-Drop
Spannungsregler liefern, da dieser auch mit geringerer Spannungsdifferenz zwischen Ein- und Ausgang
noch eine konstante Ausgangsspannung liefet (siehe 2.4.6).
Da wir auch nach längeren Recherchen keinen Festspannungsregler in Low-Drop bauweise finden konnten,
mussten wir auf einen regelbaren Spannungsregler ( LM2941CT) zurückgreifen. Dieser benötigt jedoch
einen zusätzlichen Spannungsteiler zum Einstellen der gewünschten
Ausgangsspannung. Dies führte dazu, dass wir unser bis dahin ausgearbeitetes Layout abwandeln mussten.
Bei letzen Messungen vor dem Stöpseltermin ergab sich ein Wirkungsgrad von ca. 55%.
Abbildung 90: Die fertiggestellte Netzteilplatine
81
2.4.6.Wann Low-Drop Spannungsregler?
Um zu überprüfen, ob uns ein Low-Drop Spannungsregler generelle Vorteile bezüglich der Verlustleistung
bringt nahmen wir eine Testreihe mit verschiednen Spannungsregulatoren auf.
Zeit
Temperatur °C/Regler
L7805 CV L7805 CV 2 L 4940 V5 L 4940 V5 2
00:00
22,1
24,1
22,5
23,7
00:15
38,5
34,7
31,5
00:30
49
45
46
41
00:45
56
53,6
55,1
49,6
01:00
62
60
62
57
01:15
68
65
68
62
01:30
68,5
65,8
01:45
73,8
74,2
74,7
66,6
02:00
76,8
76,8
69,7
02:15
79
02:30
80,2
78
82
77,2
02:45
82
03:00
83
84,9
84
78,6
03:15
88,7
83
03:30
85,8
86
86,8
03:45
88,7
04:00
87,5
85
86,5
89,8
04:15
04:30
87,5
04:45
86,6
05:00
90,3
89
91
05:15
88,2
05:30
91,6
89,9
92,2
05:45
06:00
90,3
89,4
06:15
06:30
92,3
90,1
Tabelle 2.4.2: Spannungsregler Messreihe
82
Festspannungsregler-Vergleich
100
90
80
Temperatur/°C
70
60
50
40
30
20
10
00
:0
0
00
:1
5
00
:3
0
00
:4
5
01
:0
0
01
:1
5
01
:3
0
01
:4
5
02
:0
0
02
:1
5
02
:3
0
02
:4
5
03
:0
0
03
:1
5
03
:3
0
03
:4
5
04
:0
0
04
:1
5
04
:3
0
04
:4
5
05
:0
0
05
:1
5
05
:3
0
05
:4
5
06
:0
0
06
:1
5
06
:3
0
0
Zeit
L 7805 CV - 1
L 7805 CV - 2
L 4950 V5 -1 -Low-Drop
L 4950 V5 - 2
Abbildung 91: Festspannungsregler-Vergleich
Die Auswertung der Testreihe (siehe Abb.:90) brachte uns zu dem Ergebnis, dass ein Low-Drop
Spannungsregler nur dann einen Vorteil hat, wenn die zur Verfügung stehende Spannung weniger
als 2V über der geforderten Ausgangsspannung liegt. Während ein herkömmlicher Spannungsregler
sich dann weiterhin die 2V „nimmt“ und die Differenz bei der Ausgangsspannung abzieht, hat ein
Low-Drop Spannungsregler eine deutlich geringere Betriebsspannung. Dies führt zu einer stabilen
Ausgangsspannung auch wenn die Eingangsspannung nur z.B. Ausgangsspannung + 1V groß ist.
Fazit: Auch ein Low-Drop Spannungsregler muss überschüssige Leistung in Wärme
umwandeln. Effizient ist er nur, wenn die überschüssige Leistung möglichst gering ist.
83
2.4.7.Bargraph Endphase
Wir entschieden uns zusätzlich zur Leistungsmessung noch zu einer Funktionsanzeige, die sehr
einfach durch parallel geschaltete LEDs mit entsprechenden Vorwiderständen realisiert wurde.Wir
verwendten hier 2mA LEDs um nicht unnötig viel Leistung für die Anzeige zu verbrauchen.
Nach dem Ätzen der ersten Bargraphenplatine stellen wir folgende Fehler fest: Die Platine war zu
klein, d.h. es war kein platz für die LEDs vorgesehen, da anfangs angedacht war, diese mit einem
extra Kabel zu verbinden und in der rückseitigen Gehäuseblende zu installieren. Es ergab sich
jedoch so, dass die LEDs direkt hinter die aus Plexiglas bestehende Rückblende montiert werden
sollten. Dies veranlasste uns zu einem neuen Layout. Die Platine behielt ihre ursprügliche Größe
(100x160mm). Die Leitungen für die LEDs wurden direkt mit geätzten Leiterbahnen realisiert und
es kam ein Schalter dazu, der ermöglichen sollte die Anzeige abzuschalten, falls der Benutzer diese
als störend empfinden sollte. Anfangs wurde von uns jedoch ein falscher Schalter verwendet,
welcher die GND-Leitung trennen sollte, was jedoch nicht ausreichte um die LEDs auszuschalten,
da diese über symmetrische Spannung versorgt wurden. Nach Wahl eines vierpoligen Schalters
entwickelten wir das endgültige Layout.
Abbildung 92: Die fertiggestellte Bargraphplatine (Beta)
84
2.4.8.Layouts, Schematics, Bestückungspläne, Bauteillisten
Bargraph
Bauteil
LED 5mm grün
LED 5mm gelb
LED 5mm rot
LED 5mm Low Current (2mA) rot
IC LM324N
IC LM324N
Metallschichtwiderstand 1,1kOhm
Metallschichtwiderstand 5,11kOhm
Metallschichtwiderstand 390Ohm
Diode 1N4728
Busstecker 64Polig
Schalter 4Polig, liegend
Abbildung 93: Bauteilliste Bargraph
Bezeichnung im Bestückunsplan/Schematic
DEINS, DZWEI, DDREI
DVIER
DFUENF
D18V, D+12V, D-12V
IC1
IC2
R2 – R6 & R7 – R11
R12, R13
R1
D1
SV1
S1
Anm.: Genaue Bezeichnung des Bussteckers siehe 1.2
Abbildung 94: Bestückunsplan Bargraph
85
Abbildung 95: Schematic Bargraph
86
Abbildung 96: Layout Bargraph
87
Netzteil
Bauteil
Printtrafo EI54-1
Printtrafo EI48-1
Flachgleichrichter B80C0800
ELKO 4700μF
ELKO μF
Tantal-Kondensatror 100nF
Tantal-Kondensatror 10nF
Metallschichtwiderstand 1Ohm
Metallschichtwiderstand 1kOhm
Metallschichtwiderstand 16,8kOhm
Metallschichtwiderstand 10kOhm
Potentiometer 0-10kOhm
Spindeltrimmer 0-500Ohm
Festspannungsregler 7812 (TO-220)
Festspannungsregler 7912 (TO-220)
OP μA741P
Spannungsregler LM2491 (TO-220-5)
Busstecker 64Polig
Abbildung 97: Bauteilliste Netzteil
Bezeichnung im Bestückunsplan/Schematic
TR1
TR2
B1, B2
C1, C2, C3
C11
C4, C5, C6, C7, C8, C9
C10
R1
R3, R4
R6
R5
R2
R7
IC1
IC2
IC3
LM2491
SV1
Anm.: Genaue Bezeichnung des Bussteckers siehe 1.2
Abbildung 98: Bestückungsplan Netzteil
88
Abbildung 99: Schematic Netzteil
89
Abbildung 100: Layout Netzteil (bottom)
90
Abbildung 101: Layout Netzteil (top)
91
3.Bedienungsanleitung
Herzlichen Dank, dass sie sich für den "DiscoPixel™" entschieden haben.
Sie haben ein Spitzenprodukt deutscher Ingenieurskunst erworben und werden mit seinen Funktionen mehr
als zufrieden sein.
Abbildung 103: Gerätefront
Abbildung 102: Geräterückseite
Bedienelemente:
1: Betriebsartenschalter
2: manuelle Farbwahl
3: Mikrofon
4: Helligkeitsregelung (Drehregler)
5: Gehäusebeleuchtungsdimmung (Drehregler)
6: Klinkeneingang
7: Hauptschalter und Netzbuchse
Inbetriebnahme:
Stellen Sie das Gerät stabil, d.h. auf ebenem, festen Untergrund auf.
Stecken sie zunächst das mitgelieferte Kaltegerätebabel in die dafür vorgesehene Buchse (7) an der
Rückseite des Gerätes.
Mit dem sich daneben befindlichen Ein/Aus-Schalter lässt sich Ihr DiscoPixel ein-, bzw. ausschalten.
92
Wählen Sie nun die Schalterstellung „ein“ bzw. „I“.
Die LEDs der Spannungsversorgung sollten nun leuchten.
Ein Abschalten dieser Funktion ist nur durch Fachpersonal, ebenso das Deaktivieren der
dazugehörigen Netzteilbelastungsanzeige (Bargraph).
Modiwahl:
Sie sind nun in der Lage zu wählen, in welchem Modus sie Ihren DiscoPixel betreiben möchten.
Die Betriebsart wird mit Hilfe des Betriebsartenschalters (1) an der Gerätefront ausgewählt.
Zur Wahl stehen:
•
•
•
Musiksensitive Ansteuerung: der DiscoPixel verarbeitet Musiksignale vom Line-In-Anschluss
(6) oder dem Microfon (3)
Zufällige Farbausgabe: der DiscoPixel changiert selbstständig und zufällig durch die Palette der
möglichen Farben
manuelle Farbwahl: in diesem Modus können sie über den Drehregler zur manuellen Farbwahl
(2) selbst eine Farbe auswählen, die der DiscoPixel dann dauerhaft beibehält.
Betriebsartenschalter, Drehlregler zur manuelle Farbwahl und Mikrofon finden sich allesamt an der
Gerätefront, siehe Zeichnung.
Während jeder Betriebsart sind zusätzlich folgende Einstellungen an der Gehäuserückseite
vornehmbar:
•
•
Dimmung der Gesamthelligkeit des Leuchtkörpers per Drehregler (4):
Die Helligkeit des Pixels kann so Ihren Bedürftnissen angepasst werden. Wünschen Sie eine
dezentere Beleuchtung, so drehen Sie den Regler nach links, im gegenteiligen Fall nach rechts.
Dimmung der Gehäuseinnenbeleuchtung (5):
standardmäßig wird die Elektronik des DiscoPixel aus optischen Gründen dezent beleuchtet,
sollten Sie dies nicht wünschen, können Sie hier die Helligkeit der Innenbeleuchtung Ihren
Wünschen gemäß eintragen
Anschließen einer Signalquelle:
Entschieden Sie sich für die Visualisierung eines Audiosignales entschieden, indem Sie den
Betriebsartenschalter auf Position „Musikverarbeitung“ gestellt haben, so ist es noch nötig, für das
Vorhandensein einer Signalquelle zu sorgen. Ist kein Audiokabel an den DiscoPixel angeschlossen, so wird
automatisch das Mikrofon (3) als Signalquelle gewählt und die Leuchteinheit visualisiert
Umgebungsgeräusche. Je lauter die Umgebung, desto heller wird der Leuchtkörper erstrahlen.
Ziehen Sie es jedoch vor, ein Musiksignal einzuspeisen, auf welches der DiscoPixel reagieren kann, so
verbinden Sie bitte eine Signalquelle (Stereoanlage, MP3-Player etc.) mittels eines Audiokabels mit dem
Gerät. Dafür ist auf der Geräterückseite eine Klinkenbuchse (6,3 mm) (6) vorhanden.
Ausschalten:
Stellen Sie den Hauptschalter auf Position „O“ und ziehen Sie bei längerer Nichtbenutzung das Netzkabel
aus der Steckdose.
93
4.Wartungs- und Reparaturhandbuch
Der "DiscoPixel" ist eine wartungsfreie Konstruktion.
Die verwendeten LEDs sind sehr langlebig. Die verwendeten Halbleiterbauelemente sind
Standardindustriekomponenten nach DIN.
Deshalb ist ein Defekt innerhalb der Lebenszeit des "DiscoPixel" sehr unwahrscheinlich.
Sollte dennoch ein Defekt auftreten sollten sie zuerst den Ort des Defekts lokalisieren.
Als Hilfe dazu dient die Tabelle auf der folgenden Seite:
94
4.1.Fehlertabelle
Art des Fehlers
Gerät zeigt keinerlei
Fuktionen
(auch Funktionsanzeige
LEDs auf der
Rückseite)
Mögliche Ursache
•
•
•
Netzstecker nicht
ordnungsgemäß eingesteckt
Sicherung defekt
Hauptschalter auf „0“
Lösung
•
•
•
LEDs leuchten nicht
•
•
•
•
Eine der 3 Farben
leuchtet nicht mehr
•
•
defektes Kabel zwischen
Dimmerplatine und LEDs
Platine steckt nicht richtig im
BUS
Die Erzeugung des PWM
Sägezahnsignals ist defekt
Das Potentiometer zum
Einstellen der globalen LED
Helligkeit ist defekt
defektes Kabel zwischen
Dimmerplatine und LEDs
Einer der Komparator- OPVs ist
defekt
•
•
•
•
•
•
•
Eine oder mehrere
LEDs leuchten nicht
mehr (aber andere
LEDs der gleichen
Farbe leuchten noch)
Eine (oder mehr) LEDFarbe(n) leuchtet die
ganze Zeit
Verbindung des Netzsteckers
prüfen
Sicherung durch gleichen Typ
ersetzen ACHTUNG!
Sollte die Sicherung unmittelbar
nach dem einsetzen erneut einen
Defekt erleiden, auf keinen Fall
Kontakte überbrücken!
Netzstecker ziehen! Gerät nicht
mehr verwenden! Fachmann zu
Rate ziehen.
Hauptschalter auf „I“ stellen
Kabel prüfen und ggf.
austauschen
Platine richtig einstecken
Mit Oszilloskop prüfen, ob an
PIN LSP5 das Sägezahnsignal
anliegt
Potentiometer tauschen
Kabel prüfen und ggf.
austauschen
Mit Oszilloskop prüfen, ob an
den PINs OUT_ROT,
OUT_GRUEN oder
OUT_BLAU das Signal anliegt
Zuerst bitte prüfen, ob an den
o.g. Pins ein Signal anliegt.
Wenn ja, an der Steckerleiste J1
für die LED-Platine den PIN 1
der Leiste für ROT den PIN 2
für GRÜN und den PIN 3 für
BLAU messen. Ggf. Transistor
tauschen
•
Einer der Treiber- transistoren
ist defekt
•
betroffene LEDs defekt
•
defekte LEDs austauschen
•
Einer der Komparator- OPVs ist
defekt
•
Mit Oszilloskop prüfen, ob an
den PINs OUT_ROT,
OUT_GRUEN oder
OUT_BLAU das Signal anliegt
95
Alle LED-Farben
leuchten die ganze Zeit
•
Die Erzeugung des PWM
Sägezahnsignals ist defekt
•
Gehäusebeleuchtung
geht nicht mehr
•
der Komparator OPV für die
Gehäusebeleuchtung ist defekt
der Treibertransistor für die
Gehäusebeleuchtung ist defekt
•
Platine steckt nicht richtig im
BUS
•
•
LEDs reagieren nicht
mehr auf Musik,
Random oder Manuelle
Einstellung
•
•
Mit Oszilloskop prüfen, ob an
PIN LSP5 das Sägezahnsignal
anliegt
an der Steckerleiste für die
Gehäusebeleuchtung J2 das
Signal messen
ggf. OPV oder Transistor
tauschen
Platine richtig einstecken
4.2.Hinweise zum LED-Tausch
Wenn sie eine oder mehrere der LEDs tauschen, müssen sie danach den LED-Strom für jeden Kanal wieder
richtig einstellen. Dazu lösen sie den LED-Platinenstecker von der PWM-Platine und messen mit einem
Amperemeter den fliessenden Strom mit vollständig nach rechts geregeltem Potentiometer ( für die globale
Helligkeit ). Dieser Strom darf pro Farbe
60 mA nicht übersteigen. Zum Einstellen des Strom nutzen sie bitte die Spindeltrimmer R14 für ROT, R15
für BLAU oder R16 für GRÜN.
96
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Eingangsschaltung
Abbildung 2: Platinen Layout (Filter- & Eingangsgruppe)
Abbildung 3: Splitter
Abbildung 4: Tiefpass 1.Ordnung
Abbildung 5: Hochpass 1.Ordnung
Abbildung 6: Signalweg1
Abbildung 7: Signalweg2
Abbildung 8: Gleichrichter
Abbildung 9: Spannungsverlauf vom Gleichrichter
Abbildung 10: Spannungsverlauf vom Glätter
Abbildung 11: Glätter
Abbildung 12: Cut-Off
Abbildung 13: Spannungsverlauf vom Cut-Off
Abbildung 14: Addierer
Abbildung 15: Spannungsverlauf vom Addierer
Abbildung 16: Endverstärker
Abbildung 17: Spannungsverlauf vom Endverstärker
Abbildung 18: Platinenlayout
Abbildung 19: Schematic von der Schaltung
Abbildung 20: Die Gruppe 2
Abbildung 21: Weißes Rauschen
Abbildung 22: Bode-Diagramm eines OPV
Abbildung 23: Nichtinvertierender Verstärker
Abbildung 24: Schaltplan Rauschen
Abbildung 25: Schaltplan Sample & Hold
Abbildung 26: Testaufbau der Sample&Hold-Schaltung
Abbildung 27: Grundschaltung Integrierer
Abbildung 28: Kondensatorladekurve am Integrierer
Abbildung 29: Konstante Steigung im Ausgangssignal des Integrierers
Abbildung 30: Integrierer mit Verstärker
Abbildung 31: Verstärktes bzw. gedämpftes Ausgangssignal des Integrierers
Abbildung 32: Problem bei der Umsetzung des Eingangssignals
Abbildung 33: Subtrahiererschaltung
Abbildung 34: Exemplarischer Spannungsverlauf an einem Subtrahierer
Abbildung 35: Integrierer mit Verstärker und Subtrahierer
Abbildung 36: Ausgangssignal der Intergiererschaltung mit Subtrahierer
Abbildung 37: Integriererschaltung ohne zusätzliche Verstärkerstufe
Abbildung 38: Ausgangssignal mit deutlicher Kondersatorladekurve
Abbildung 39: Endgültiger Schaltungsentwurf der Integriererschaltung
Abbildung 40: Signal nach dem 2. OP (Integrierer)
Abbildung 41: Signal nach dem 3. OP (Ausgangssignal)
Abbildung 42: Die Zufallsplatine im Entwickler
Abbildung 43: Layout der Zufallsschaltung (Oberseite)
Abbildung 44: Layout der Zufallsschaltung (Unterseite)
Abbildung 45: Manueller Farbregler
Abbildung 46: Spannungsverläufe zur Farbregelung
Abbildung 47: Simulation manueller Farbregler
Abbildung 48: Testaufbau manueller Farbregler
Abbildung 49: Aufbau und Dimensionierung des Frequenzgenerators
97
10
11
12
12
13
13
14
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16
16
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29
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33
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34
35
35
35
36
36
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38
38
39
39
40
41
42
Abbildung 50: Aufbau und Dimensionierung der Bandsperre
Abbildung 51: Bandpass für blaue LED
Abbildung 52: Bandpass für grüne LED
Abbildung 53: Gleichrichter- und Verstärkerschaltung
Abbildung 54: Layout der manuellen Farbwahl (Oberseite)
Abbildung 55: Layout der manuellen Farbwahl (Unterseite)
Abbildung 56: fertige Platine für manuelle Farbwahl
Abbildung 57: und er leuchtet doch! ein erster Test
Abbildung 58: Gruppe 3
Abbildung 59: geklebtes Plexiglas
Abbildung 60: Kleben des Gehäuses
Abbildung 61: lackiertes Gehäuse
Abbildung 62: fertige Platinen
Abbildung 63: PWM-Spannungen in der Simulation
Abbildung 64: PWM-Testmessung
Abbildung 65: Aetzen der PWM-Platine
Abbildung 66: Testen der (fast) fertigen PWM-Platine
Abbildung 67: Schematic der PWM-Platine
Abbildung 68: PWM-Layout
Abbildung 69: PWM_Stromlaufplan
Abbildung 70: PWM-Bestückungsplan
Abbildung 71: Schaltung mit 555-Timer
Abbildung 72: Simulation der 555-Ausgangsspannung, absolut gerader Anstieg
Abbildung 73: fertige LED-Platinen
Abbildung 74: radiale Lichtverteilung von Superflux – LED im Vergleich
Abbildung 75: die ungewöhnliche Superflux
Abbildung 76: LED-Schematic
Abbildung 77: Das fertige LED-Board, nicht Originalgröße
Abbildung 78: LED-Platine vor dem Aussägen
Abbildung 79: Durchtesten einer Platine
Abbildung 80: Plexiglaswürfel und LED – Pyramide um 45° versetzt
Abbildung 81: Test blauer/grüner Kanal
Abbildung 82: Blockschaltbild Schaltnetzteil
Abbildung 83: Blockschaltbild Netzteil
Abbildung 84: erster Schaltplan
Abbildung 85: Spannungsteiler
Abbildung 86: invertierender Verstärker
Abbildung 87: Bargraph ohne Z-Diode
Abbildung 88: stabilisierung durch Z-Diode
Abbildung 89: endgültige Bargraphschaltung
Abbildung 90: Die fertiggestellte Netzteilplatine
Abbildung 91: Festspannungsregler-Vergleich
Abbildung 92: Die fertiggestellte Bargraphplatine (Beta)
Abbildung 93: Bauteilliste Bargraph
Abbildung 94: Bestückunsplan Bargraph
Abbildung 95: Schematic Bargraph
Abbildung 96: Layout Bargraph
Abbildung 97: Bauteilliste Netzteil
Abbildung 98: Bestückungsplan Netzteil
Abbildung 99: Schematic Netzteil
Abbildung 100: Layout Netzteil (bottom)
98
43
44
44
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45
46
46
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66
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70
70
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79
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85
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88
88
89
90
Abbildung 101: Layout Netzteil (top)
Abbildung 102: Geräterückseite
Abbildung 103: Gerätefront
91
92
92
99
5.Anhang
Anhang 1: Bestückungsplan für die Platine der Zufallsschaltung (Gruppe 2 Zufall/Manuell/Schalter)
100
Anhang 2: Bestückungsplan für die Platine der manuellen Farbwahl (Gruppe 2
Zufall/Manuell/Schalter)
Im folgenden Anhang sind die Datenblätter zu finden.
101
102
7.6mmX7.6mm SUPER FLUX LED LAMP
ATTENTION
L-76761CPBC-H
BLUE
OBSERVE PRECAUTIONS
FOR HANDLING
ELECTROSTATIC
DISCHARGE
SENSITIVE
DEVICES
Features
Description
SUPER FLUX OUTPUT.
The Blue source color devices are made with InGaN on SiC
DESIGN FOR HIGH CURRENT OPERATION.
Light Emitting Diode.
OUTSTANDING MATERIAL EFFICIENCY.
Static electricity and surge damage the LEDS.
RELIABLE AND RUGGED.
It is recommended to use a wrist band or
anti-electrostatic glove when handling the LEDs.
All devices, equipment and machinery must be electrically
grounded.
Package Dimensions
Notes:
1. All dimensions are in millimeters (inches).
2. Tolerance is ±0.25(0.01") unless otherwise noted.
3. Lead spacing is measured where the lead emerge package.
4. Specifications are subject to change without notice.
SPEC NO: DSAB5392
REV NO: V.4
DATE: AUG/30/2003
APPROVED: J. Lu
CHECKED: Allen Liu
DRAWN: Z.Y.YANG
PAGE: 1 OF 3
Selection Guide
Part No.
Dice
L-76761CPBC-H
Iv (mcd)
@ 20mA *70mA
Lens Type
BLUE (InGaN)
Viewing
Angle
2 θ 1/2
Min.
Typ.
1200
2400
*3300
*5800
WATER CLEAR
20°
Notes:
1. θ1/2 is the angle from optical centerline where the luminous intensity is 1/2 the optical centerline value.
2. * Luminous intensity with asterisk is measured at 70mA under 40ms pulse width.
3.Drive current between 10mA and 30mA are recommended for long term performance.
4.Operation at current below 10mA is not recommended.
Electrical / Optical Characteristics at TA=25°C
Symbol
Parameter
Device
λpeak
Peak Wavelength
Blue
λD
Dominate Wavelength
∆λ1/2
Typ.
Max.
Units
Test Conditions
467
nm
IF=20mA
Blue
470
nm
IF=20mA
Spectral Line Half-width
Blue
30
nm
IF=20mA
C
Capacitance
Blue
110
pF
VF=0V;f=1MHz
VF
Forward Voltage
Blue
3.7
4.3
V
IF=20mA
IR
Reverse Current
Blue
10
uA
VR = 5V
Absolute Maximum Ratings at TA=25°C
Parameter
Blue
Units
Power dissipation
108
mW
DC Forward Current
30
mA
Peak Forward Current [1]
100
mA
5
V
Reverse Voltage
Operating / Storage Temperature
-40°C To +85°C
Lead Solder Temperature [2]
260°C For 5 Seconds
Notes:
1. 1/10 Duty Cycle, 0.1ms Pulse Width.
2. 2mm below package base.
SPEC NO: DSAB5392
REV NO: V.4
DATE: AUG/30/2003
APPROVED: J. Lu
CHECKED: Allen Liu
DRAWN: Z.Y.YANG
PAGE: 2 OF 3
Blue
L-76761CPBC-H
SPEC NO: DSAB5392
REV NO: V.4
DATE: AUG/30/2003
APPROVED: J. Lu
CHECKED: Allen Liu
DRAWN: Z.Y.YANG
PAGE: 3 OF 3
7.6mmX7.6mm SUPER FLUX LED LAMP
AT T E N T I O N
OBSERVE PRECAUTIONS
FOR HANDLING
ELECTROSTATIC
DISCHARGE
SENSITIVE
DEVICES
L-76761CVGC-H
Features
Description
lDESIGN FOR HIGH CURRENT OPERATION.
SiC Light Emitting Diode.
lSUPER FLUX OUTPUT.
lOUTSTANDING MATERIAL EFFICIENCY.
lRELIABLE AND RUGGED.
GREEN
The Green source color devices are made with InGaN on
Static electricity and surge damage the LEDS.
It is recommended to use a wrist band or
anti-electrostatic glove when handling the LEDs.
All devices, equipment and machinery must be
electrically grounded.
Package Dimensions
Notes:
1. All dimensions are in millimeters (inches).
2. Tolerance is ±0.25(0.01") unless otherwise noted.
3. Lead spacing is measured where the lead emerge package.
4. Specifications are subject to change without notice.
SPEC NO: DSAB4622
APPROVED: J. Lu
REV NO: V.4
CHECKED: Allen Liu
DATE:MAY/14/2003
DRAWN:L.ZHANG
PAGE: 1 OF 3
Selection Guide
Dic e
P ar t N o .
GREEN (InGaN)
L-76761C VGC -H
Iv (m c d )
@ 20 m A *70m A
L en s Ty p e
Mi n .
1800
WATER C LEAR
GREEN (InGaN)
Notes:
1. θ1/2 is the angle from optical centerline where the luminous intensity is 1/2 the optical centerline value.
2. * Luminous intensity with asterisk is measured at 70mA.
3.Drive current between 10mA and 30mA are recommended for long term performance.
4.Operation at current below 10mA is not recommended.
Ty p .
3400
V i ew i n g
An g le
2θ1/2
20°
*5700
*13000
Un its
Tes t C o n d i t i o n s
Electrical Maximum Ratings at TA=25°°C
Sy m b o l
P ar am et er
D ev i c e
Ty p .
Max .
λp e a k
Peak Wavelength
Green
520
nm
I F =20mA
λD
D omi nate Wavelength
Green
525
nm
I F =20mA
∆λ1/2
Spectral Li ne Half-wi dth
Green
35
nm
I F =20mA
C
C apaci tance
Green
45
pF
VF =0V;f=1MHz
VF
Forward Voltage
Green
3.7
4.1
V
I F =20mA
IR
Reverse C urrent
Green
10
uA
V R = 5V
Absolute Maximum Ratings at TA=25°°C
P ar am et er
Gr een
Un its
Power di ssi pati on
120
mW
Peak Forward C urrent [1]
150
mA
D C Forward C urrent
30
Reverse Voltage
5
-40°C To +85°C
Operati ng/Storage Temperature
Lead Solder Temperature [2]
Notes:
1. 1/10 Duty Cycle, 0.1ms Pulse Width.
2. 2mm below package base.
SPEC NO: DSAB4622
APPROVED: J. Lu
mA
REV NO: V.4
CHECKED: Allen Liu
V
260°C For 5 Seconds
DATE:MAY/14/2003
DRAWN:L.ZHANG
PAGE: 2 OF 3
Green
L-76761CVGC-H
SPEC NO: DSAB4622
APPROVED: J. Lu
REV NO: V.4
CHECKED: Allen Liu
DATE:MAY/14/2003
DRAWN:L.ZHANG
PAGE: 3 OF 3
LM158/LM258/LM358/LM2904
Low Power Dual Operational Amplifiers
General Description
Advantages
The LM158 series consists of two independent, high gain,
internally frequency compensated operational amplifiers
which were designed specifically to operate from a single
power supply over a wide range of voltages. Operation from
split power supplies is also possible and the low power
supply current drain is independent of the magnitude of the
power supply voltage.
n Two internally compensated op amps
n Eliminates need for dual supplies
n Allows direct sensing near GND and VOUT also goes to
GND
n Compatible with all forms of logic
n Power drain suitable for battery operation
Application areas include transducer amplifiers, dc gain
blocks and all the conventional op amp circuits which now
can be more easily implemented in single power supply
systems. For example, the LM158 series can be directly
operated off of the standard +5V power supply voltage which
is used in digital systems and will easily provide the required
interface electronics without requiring the additional ± 15V
power supplies.
Features
The LM358 and LM2904 are available in a chip sized package (8-Bump micro SMD) using National’s micro SMD package technology.
Unique Characteristics
n In the linear mode the input common-mode voltage
range includes ground and the output voltage can also
swing to ground, even though operated from only a
single power supply voltage.
n The unity gain cross frequency is temperature
compensated.
n The input bias current is also temperature compensated.
n Available in 8-Bump micro SMD chip sized package,
(See AN-1112)
n Internally frequency compensated for unity gain
n Large dc voltage gain: 100 dB
n Wide bandwidth (unity gain): 1 MHz
(temperature compensated)
n Wide power supply range:
— Single supply: 3V to 32V
— or dual supplies: ± 1.5V to ± 16V
n Very low supply current drain (500 µA) — essentially
independent of supply voltage
n Low input offset voltage: 2 mV
n Input common-mode voltage range includes ground
n Differential input voltage range equal to the power
supply voltage
n Large output voltage swing
Voltage Controlled Oscillator (VCO)
00778723
© 2004 National Semiconductor Corporation
DS007787
www.national.com
LM158/LM258/LM358/LM2904 Low Power Dual Operational Amplifiers
November 2004
LM158/LM258/LM358/LM2904
Distributors for availability and specifications.
Absolute Maximum Ratings (Note 9)
If Military/Aerospace specified devices are required,
please contact the National Semiconductor Sales Office/
LM158/LM258/LM358
LM2904
LM158A/LM258A/LM358A
Supply Voltage, V+
32V
26V
Differential Input Voltage
32V
26V
−0.3V to +32V
−0.3V to +26V
Molded DIP
830 mW
830 mW
Metal Can
550 mW
Small Outline Package (M)
530 mW
micro SMD
435mW
Input Voltage
Power Dissipation (Note 1)
530 mW
Output Short-Circuit to GND
(One Amplifier) (Note 2)
V+ ≤ 15V and TA = 25˚C
Continuous
Continuous
50 mA
50 mA
0˚C to +70˚C
−40˚C to +85˚C
Input Current (VIN < −0.3V) (Note 3)
Operating Temperature Range
LM358
LM258
−25˚C to +85˚C
LM158
−55˚C to +125˚C
Storage Temperature Range
−65˚C to +150˚C
−65˚C to +150˚C
260˚C
260˚C
300˚C
300˚C
260˚C
260˚C
Vapor Phase (60 seconds)
215˚C
215˚C
Infrared (15 seconds)
220˚C
220˚C
Lead Temperature, DIP
(Soldering, 10 seconds)
Lead Temperature, Metal Can
(Soldering, 10 seconds)
Soldering Information
Dual-In-Line Package
Soldering (10 seconds)
Small Outline Package
See AN-450 “Surface Mounting Methods and Their Effect on Product Reliability” for other methods of soldering
surface mount devices.
ESD Tolerance (Note 10)
250V
250V
Electrical Characteristics
V+ = +5.0V, unless otherwise stated
Parameter
Conditions
LM158A
Min Typ
LM358A
Max
Min Typ
LM158/LM258
Max
Min Typ
Units
Max
Input Offset Voltage
(Note 5), TA = 25˚C
1
2
2
3
2
5
mV
Input Bias Current
IIN(+) or IIN(−), TA = 25˚C,
20
50
45
100
45
150
nA
30
nA
V+−1.5
V
VCM = 0V, (Note 6)
Input Offset Current
IIN(+) − IIN(−), VCM = 0V, TA = 25˚C
Input Common-Mode
V+ = 30V, (Note 7)
Voltage Range
(LM2904, V+ = 26V), TA = 25˚C
Supply Current
Over Full Temperature Range
2
10
V+−1.5
0
5
30
V+−1.5
0
3
0
RL = ∞ on All Op Amps
V+ = 30V (LM2904 V+ = 26V)
V+ = 5V
www.national.com
2
1
2
1
2
1
2
mA
0.5
1.2
0.5
1.2
0.5
1.2
mA
V+ = +5.0V, unless otherwise stated
Parameter
Conditions
LM358
Min
Typ
LM2904
Max
Min
Units
Typ
Max
Input Offset Voltage
(Note 5) , TA = 25˚C
2
7
2
7
mV
Input Bias Current
IIN(+) or IIN(−), TA = 25˚C,
45
250
45
250
nA
50
5
50
nA
VCM = 0V, (Note 6)
Input Offset Current
IIN(+) − IIN(−), VCM = 0V, TA = 25˚C
5
+
Input Common-Mode
V = 30V, (Note 7)
Voltage Range
(LM2904, V+ = 26V), TA = 25˚C
Supply Current
Over Full Temperature Range
+
0
V −1.5
+
0
V −1.5
V
RL = ∞ on All Op Amps
V+ = 30V (LM2904 V+ = 26V)
V+ = 5V
1
2
1
2
mA
0.5
1.2
0.5
1.2
mA
Electrical Characteristics
V+ = +5.0V, (Note 4), unless otherwise stated
Parameter
Conditions
Large Signal Voltage
V+ = 15V, TA = 25˚C,
Gain
RL ≥ 2 kΩ, (For VO = 1V
LM158A
Min Typ
LM358A
Max
Min Typ
LM158/LM258
Max
Min Typ
Units
Max
50
100
25
100
50
100
V/mV
70
85
65
85
70
85
dB
65
100
65
100
65
100
dB
−120
dB
to 11V)
Common-Mode
TA = 25˚C,
Rejection Ratio
VCM = 0V to V+−1.5V
Power Supply
V+ = 5V to 30V
Rejection Ratio
(LM2904, V+ = 5V
to 26V), TA = 25˚C
Amplifier-to-Amplifier
f = 1 kHz to 20 kHz, TA = 25˚C
Coupling
(Input Referred), (Note 8)
Output Current
−120
−120
Source VIN+ = 1V,
VIN− = 0V,
V+ = 15V,
20
40
20
40
20
40
mA
10
20
10
20
10
20
mA
12
50
12
50
12
50
µA
VO = 2V, TA = 25˚C
Sink VIN− = 1V, VIN+ = 0V
V+ = 15V, TA = 25˚C,
VO = 2V
VIN− = 1V,
VIN+ = 0V
TA = 25˚C, VO = 200 mV,
V+ = 15V
Short Circuit to Ground
TA = 25˚C, (Note 2),
40
V+ = 15V
Input Offset Voltage
(Note 5)
Input Offset Voltage
RS = 0Ω
IIN(+) − IIN(−)
Input Offset Current
RS = 0Ω
7
IIN(+) or IIN(−)
60
40
5
15
7
30
Drift
Input Bias Current
40
4
Drift
Input Offset Current
60
20
60
mA
7
mV
7
75
µV/˚C
100
10
200
10
300
10
40
100
40
200
40
nA
pA/˚C
300
nA
V+−2
V
+
Input Common-Mode
V = 30 V, (Note 7)
Voltage Range
(LM2904, V+ = 26V)
0
3
V+−2
0
V+−2
0
www.national.com
LM158/LM258/LM358/LM2904
Electrical Characteristics
LM158/LM258/LM358/LM2904
Electrical Characteristics
(Continued)
V+ = +5.0V, (Note 4), unless otherwise stated
Parameter
Conditions
Large Signal Voltage
V+ = +15V
Gain
(VO = 1V to 11V)
LM158A
Min Typ
LM358A
Max
Min Typ
25
LM158/LM258
Max
15
Min Typ
Units
Max
25
V/mV
RL ≥ 2 kΩ
VOH V+ = +30V
Output
(LM2904, V+ = 26V)
Voltage
RL = 2 kΩ
26
RL = 10 kΩ
27
VOL V+ = 5V, RL = 10 kΩ
Swing
Output Current
Source VIN+ = +1V, VIN− = 0V,
V+ = 15V, VO = 2V
Sink VIN− = +1V, VIN+ = 0V,
V+ = 15V, VO = 2V
26
28
5
27
26
28
20
5
V
27
28
20
5
V
20
mV
10
20
10
20
10
20
mA
10
15
5
8
5
8
mA
Electrical Characteristics
V+ = +5.0V, (Note 4), unless otherwise stated
Parameter
LM358
Conditions
Large Signal Voltage
V+ = 15V, TA = 25˚C,
Gain
RL ≥ 2 kΩ, (For VO = 1V
Min
Typ
25
LM2904
Max
Units
Min
Typ
Max
100
25
100
V/mV
65
85
50
70
dB
65
100
50
100
dB
−120
dB
to 11V)
Common-Mode
TA = 25˚C,
Rejection Ratio
VCM = 0V to V+−1.5V
Power Supply
V+ = 5V to 30V
Rejection Ratio
(LM2904, V+ = 5V
to 26V), TA = 25˚C
Amplifier-to-Amplifier
f = 1 kHz to 20 kHz, TA = 25˚C
Coupling
(Input Referred), (Note 8)
Output Current
−120
Source VIN+ = 1V,
VIN− = 0V,
V+ = 15V,
20
40
20
40
mA
10
20
10
20
mA
12
50
12
50
µA
VO = 2V, TA = 25˚C
Sink VIN− = 1V, VIN+ = 0V
V+ = 15V, TA = 25˚C,
VO = 2V
VIN− = 1V,
VIN+ = 0V
TA = 25˚C, VO = 200 mV,
V+ = 15V
Short Circuit to Ground
TA = 25˚C, (Note 2),
40
V+ = 15V
Input Offset Voltage
(Note 5)
Input Offset Voltage
RS = 0Ω
Input Offset Current
IIN(+) − IIN(−)
RS = 0Ω
7
IIN(+) or IIN(−)
Input Common-Mode
V+ = 30 V, (Note 7)
Voltage Range
(LM2904, V+ = 26V)
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45
10
40
0
4
60
mA
10
mV
7
150
Drift
Input Bias Current
40
9
Drift
Input Offset Current
60
µV/˚C
200
10
500
V+−2
40
0
nA
pA/˚C
500
nA
V+ −2
V
(Continued)
V+ = +5.0V, (Note 4), unless otherwise stated
Parameter
LM358
Conditions
Large Signal Voltage
V+ = +15V
Gain
(VO = 1V to 11V)
Min
Typ
LM2904
Max
15
Min
Typ
Units
Max
15
V/mV
RL ≥ 2 kΩ
Output
Voltage
Swing
Output Current
VOH V+ = +30V
(LM2904, V+ = 26V)
RL = 2 kΩ
26
RL = 10 kΩ
27
VOL V+ = 5V, RL = 10 kΩ
22
28
5
Source VIN+ = +1V, VIN− = 0V,
V+ = 15V, VO = 2V
Sink VIN− = +1V, VIN+ = 0V,
V+ = 15V, VO = 2V
23
20
V
24
5
V
100
mV
10
20
10
20
mA
5
8
5
8
mA
Note 1: For operating at high temperatures, the LM358/LM358A, LM2904 must be derated based on a +125˚C maximum junction temperature and a thermal
resistance of 120˚C/W for MDIP, 182˚C/W for Metal Can, 189˚C/W for Small Outline package, and 230˚C/W for micro SMD, which applies for the device soldered
in a printed circuit board, operating in a still air ambient. The LM258/LM258A and LM158/LM158A can be derated based on a +150˚C maximum junction temperature.
The dissipation is the total of both amplifiers — use external resistors, where possible, to allow the amplifier to saturate or to reduce the power which is dissipated
in the integrated circuit.
Note 2: Short circuits from the output to V+ can cause excessive heating and eventual destruction. When considering short cirucits to ground, the maximum output
current is approximately 40 mA independent of the magnitude of V+. At values of supply voltage in excess of +15V, continuous short-circuits can exceed the power
dissipation ratings and cause eventual destruction. Destructive dissipation can result from simultaneous shorts on all amplifiers.
Note 3: This input current will only exist when the voltage at any of the input leads is driven negative. It is due to the collector-base junction of the input PNP
transistors becoming forward biased and thereby acting as input diode clamps. In addition to this diode action, there is also lateral NPN parasitic transistor action
on the IC chip. This transistor action can cause the output voltages of the op amps to go to the V+voltage level (or to ground for a large overdrive) for the time duration
that an input is driven negative. This is not destructive and normal output states will re-establish when the input voltage, which was negative, again returns to a value
greater than −0.3V (at 25˚C).
Note 4: These specifications are limited to −55˚C ≤ TA ≤ +125˚C for the LM158/LM158A. With the LM258/LM258A, all temperature specifications are limited to
−25˚C ≤ TA ≤ +85˚C, the LM358/LM358A temperature specifications are limited to 0˚C ≤ TA ≤ +70˚C, and the LM2904 specifications are limited to −40˚C ≤ TA ≤
+85˚C.
Note 5: VO . 1.4V, RS = 0Ω with V+ from 5V to 30V; and over the full input common-mode range (0V to V+ −1.5V) at 25˚C. For LM2904, V+ from 5V to 26V.
Note 6: The direction of the input current is out of the IC due to the PNP input stage. This current is essentially constant, independent of the state of the output so
no loading change exists on the input lines.
Note 7: The input common-mode voltage of either input signal voltage should not be allowed to go negative by more than 0.3V (at 25˚C). The upper end of the
common-mode voltage range is V+ −1.5V (at 25˚C), but either or both inputs can go to +32V without damage (+26V for LM2904), independent of the magnitude of
V+.
Note 8: Due to proximity of external components, insure that coupling is not originating via stray capacitance between these external parts. This typically can be
detected as this type of capacitance increases at higher frequencies.
Note 9: Refer to RETS158AX for LM158A military specifications and to RETS158X for LM158 military specifications.
Note 10: Human body model, 1.5 kΩ in series with 100 pF.
5
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Electrical Characteristics
LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Performance Characteristics
Input Voltage Range
Input Current
00778734
00778735
Supply Current
Voltage Gain
00778736
00778737
Open Loop Frequency Response
Common-Mode Rejection Ratio
00778738
00778739
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6
(Continued)
Voltage Follower Pulse Response
Voltage Follower Pulse Response (Small Signal)
00778741
00778740
Large Signal Frequency Response
Output Characteristics Current Sourcing
00778742
00778743
Output Characteristics Current Sinking
Current Limiting
00778744
00778745
7
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Performance Characteristics
LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Performance Characteristics
(Continued)
Input Current (LM2902 only)
Voltage Gain (LM2902 only)
00778746
00778747
Application Hints
The LM158 series are op amps which operate with only a
single power supply voltage, have true-differential inputs,
and remain in the linear mode with an input common-mode
voltage of 0 VDC. These amplifiers operate over a wide range
of power supply voltage with little change in performance
characteristics. At 25˚C amplifier operation is possible down
to a minimum supply voltage of 2.3 VDC.
Precautions should be taken to insure that the power supply
for the integrated circuit never becomes reversed in polarity
or that the unit is not inadvertently installed backwards in a
test socket as an unlimited current surge through the resulting forward diode within the IC could cause fusing of the
internal conductors and result in a destroyed unit.
Large differential input voltages can be easily accomodated
and, as input differential voltage protection diodes are not
needed, no large input currents result from large differential
input voltages. The differential input voltage may be larger
than V+ without damaging the device. Protection should be
provided to prevent the input voltages from going negative
more than −0.3 VDC (at 25˚C). An input clamp diode with a
resistor to the IC input terminal can be used.
To reduce the power supply current drain, the amplifiers
have a class A output stage for small signal levels which
converts to class B in a large signal mode. This allows the
amplifiers to both source and sink large output currents.
Therefore both NPN and PNP external current boost transistors can be used to extend the power capability of the basic
amplifiers. The output voltage needs to raise approximately
1 diode drop above ground to bias the on-chip vertical PNP
transistor for output current sinking applications.
For ac applications, where the load is capacitively coupled to
the output of the amplifier, a resistor should be used, from
the output of the amplifier to ground to increase the class A
bias current and prevent crossover distortion. Where the
load is directly coupled, as in dc applications, there is no
crossover distortion.
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Capacitive loads which are applied directly to the output of
the amplifier reduce the loop stability margin. Values of 50
pF can be accomodated using the worst-case non-inverting
unity gain connection. Large closed loop gains or resistive
isolation should be used if larger load capacitance must be
driven by the amplifier.
The bias network of the LM158 establishes a drain current
which is independent of the magnitude of the power supply
voltage over the range of 3 VDC to 30 VDC.
Output short circuits either to ground or to the positive power
supply should be of short time duration. Units can be destroyed, not as a result of the short circuit current causing
metal fusing, but rather due to the large increase in IC chip
dissipation which will cause eventual failure due to excessive function temperatures. Putting direct short-circuits on
more than one amplifier at a time will increase the total IC
power dissipation to destructive levels, if not properly protected with external dissipation limiting resistors in series
with the output leads of the amplifiers. The larger value of
output source current which is available at 25˚C provides a
larger output current capability at elevated temperatures
(see typical performance characteristics) than a standard IC
op amp.
The circuits presented in the section on typical applications
emphasize operation on only a single power supply voltage.
If complementary power supplies are available, all of the
standard op amp circuits can be used. In general, introducing a pseudo-ground (a bias voltage reference of V+/2) will
allow operation above and below this value in single power
supply systems. Many application circuits are shown which
take advantage of the wide input common-mode voltage
range which includes ground. In most cases, input biasing is
not required and input voltages which range to ground can
easily be accommodated.
8
LM158/LM258/LM358/LM2904
Connection Diagrams
DIP/SO Package
Metal Can Package
00778701
00778702
Top View
Top View
8-Bump micro SMD
00778755
Top View
(Bump Side Down)
LM358BP micro SMD Marking Orientation
LM2904IBP micro SMD Marking Orientation
00778757
00778756
Top View
Top View
LM358TP micro SMD Marking Orientation
LM2904ITP micro SMD Marking Orientation
00778758
00778759
Top View
Top View
9
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Ordering Information
Package
Temperature Range
−55˚C to 125˚C
−25˚C to 85˚C
SO-8
8-Pin Molded DIP
8-Pin Ceramic DIP
TO-5, 8-Pin Metal
Can
0˚C to 70˚C
−40˚C to 85˚C
LM358AM
LM358AMX
LM358M
LM358MX
LM2904M
LM2904MX
LM358AN
LM358N
LM2904N
LM158AJ/883(Note 11)
LM158J/883(Note 11)
LM158J
LM158AJLQML(Note 12)
LM158AJQMLV(Note 12)
LM158AH/883(Note 11)
LM158H/883(Note 11)
LM158AH
LM158H
LM158AHLQML(Note 12)
LM158AHLQMLV(Note 12)
LM258H
N08E
LM358H
H08C
LM358BP
LM358BPX
LM2904IBP
LM2904IBPX
8-Bump micro
SMD
Lead Free
LM358TP
LM358TPX
LM2904ITP
LM2904ITPX
LM158AWG/883
BPA08AAB
0.85 mm Thick
TPA08AAA
0.50 mm Thick
WG10A
Note 11: LM158 is available per SMD #5962-8771001
LM158A is available per SMD #5962-8771002
Note 12: See STD Mil DWG 5962L87710 for Radiation Tolerant Devices
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M08A
J08A
8-Bump micro
SMD
14-Pin Ceramic
SOIC
NSC Drawing
10
LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications
(V+ = 5.0 VDC)
Non-Inverting DC Gain (0V Output)
00778706
00778707
*R not needed due to temperature independent IIN
DC Summing Amplifier
(VIN’S ≥ 0 VDC and VO ≥ 0 VDC)
Power Amplifier
00778709
VO = 0 VDC for VIN = 0 VDC
00778708
Where: VO = V1 + V2 + V3 + V4
AV = 10
(V1 + V2) ≥ (V3 + V4) to keep VO > 0 VDC
11
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
“BI-QUAD” RC Active Bandpass Filter
00778710
fo = 1 kHz
Q = 50
Av = 100 (40 dB)
Fixed Current Sources
Lamp Driver
00778712
00778711
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12
LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
LED Driver
Current Monitor
00778713
00778714
*(Increase R1 for IL small)
VL ≤ V+ −2V
Driving TTL
Voltage Follower
00778715
00778717
VO = VIN
Pulse Generator
00778716
13
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
Squarewave Oscillator
Pulse Generator
00778718
00778719
Low Drift Peak Detector
00778720
HIGH ZIN
LOW ZOUT
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14
LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
High Compliance Current Sink
Comparator with Hysteresis
00778722
00778721
IO = 1 amp/volt VIN
(Increase RE for IO small)
Voltage Controlled Oscillator (VCO)
00778723
*WIDE CONTROL VOLTAGE RANGE: 0 VDC ≤ VC ≤ 2 (V+ −1.5V DC)
15
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
AC Coupled Inverting Amplifier
00778724
Ground Referencing a Differential Input Signal
00778725
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16
LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
AC Coupled Non-Inverting Amplifier
00778726
Av = 11 (As Shown)
DC Coupled Low-Pass RC Active Filter
00778727
fo = 1 kHz
Q=1
AV = 2
17
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
Bandpass Active Filter
00778728
fo = 1 kHz
Q = 25
High Input Z, DC Differential Amplifier
00778729
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18
LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
Photo Voltaic-Cell Amplifier
Bridge Current Amplifier
00778730
00778733
High Input Z Adjustable-Gain
DC Instrumentation Amplifier
00778731
19
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Typical Single-Supply Applications (V+
= 5.0 VDC) (Continued)
Using Symmetrical Amplifiers to
Reduce Input Current (General Concept)
00778732
Schematic Diagram
(Each Amplifier)
00778703
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20
LM158/LM258/LM358/LM2904
Physical Dimensions
inches (millimeters) unless otherwise noted
Metal Can Package (H)
NS Package Number H08C
Cerdip Package (J)
NS Package Number J08A
21
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Physical Dimensions
inches (millimeters) unless otherwise noted (Continued)
SOIC Package (M)
NS Package Number M08A
Molded Dip Package (N)
NS Package Number N08E
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22
LM158/LM258/LM358/LM2904
Physical Dimensions
inches (millimeters) unless otherwise noted (Continued)
Order Number LM158AWG/883
NS Package Number WG10A
23
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LM158/LM258/LM358/LM2904
Physical Dimensions
inches (millimeters) unless otherwise noted (Continued)
NOTES: UNLESS OTHERWISE SPECIFIED
1. EPOXY COATING
2. 63Sn/37Pb EUTECTIC BUMP
3. RECOMMEND NON-SOLDER MASK DEFINED LANDING PAD.
4. PIN A1 IS ESTABLISHED BY LOWER LEFT CORNER WITH RESPECT TO TEXT ORIENTATION REMAINING PINS ARE NUMBERED
COUNTERCLOCKWISE.
5. XXX IN DRAWING NUMBER REPRESENTS PACKAGE SIZE VARIATION WHERE X1 IS PACKAGE WIDTH, X2 IS PACKAGE LENGTH AND X3 IS
PACKAGE HEIGHT.
6. REFERENCE JEDEC REGISTRATION MO-211, VARIATION BC.
8-Bump micro SMD
NS Package Number BPA08AAB
X1 = 1.285 X2 = 1.285 X3 = 0.850
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24
inches (millimeters) unless otherwise noted (Continued)
NOTES: UNLESS OTHERWISE SPECIFIED
1. EPOXY COATING
2. RECOMMEND NON-SOLDER MASK DEFINED LANDING PAD.
3. PIN A1 IS ESTABLISHED BY LOWER LEFT CORNER WITH RESPECT TO TEXT ORIENTATION REMAINING PINS ARE NUMBERED
COUNTERCLOCKWISE.
4. XXX IN DRAWING NUMBER REPRESENTS PACKAGE SIZE VARIATION WHERE X1 IS PACKAGE WIDTH, X2 IS PACKAGE LENGTH AND X3 IS
PACKAGE HEIGHT.
5. REFERENCE JEDEC REGISTRATION MO-211, VARIATION BC.
8-Bump micro SMD Lead Free
NS Package Number TPA08AAA
X1 = 1.285 X2 = 1.285 X3 = 0.500
National does not assume any responsibility for use of any circuitry described, no circuit patent licenses are implied and National reserves
the right at any time without notice to change said circuitry and specifications.
For the most current product information visit us at www.national.com.
LIFE SUPPORT POLICY
NATIONAL’S PRODUCTS ARE NOT AUTHORIZED FOR USE AS CRITICAL COMPONENTS IN LIFE SUPPORT DEVICES OR SYSTEMS
WITHOUT THE EXPRESS WRITTEN APPROVAL OF THE PRESIDENT AND GENERAL COUNSEL OF NATIONAL SEMICONDUCTOR
CORPORATION. As used herein:
1. Life support devices or systems are devices or systems
which, (a) are intended for surgical implant into the body, or
(b) support or sustain life, and whose failure to perform when
properly used in accordance with instructions for use
provided in the labeling, can be reasonably expected to result
in a significant injury to the user.
2. A critical component is any component of a life support
device or system whose failure to perform can be reasonably
expected to cause the failure of the life support device or
system, or to affect its safety or effectiveness.
BANNED SUBSTANCE COMPLIANCE
National Semiconductor certifies that the products and packing materials meet the provisions of the Customer Products Stewardship
Specification (CSP-9-111C2) and the Banned Substances and Materials of Interest Specification (CSP-9-111S2) and contain no ‘‘Banned
Substances’’ as defined in CSP-9-111S2.
National Semiconductor
Americas Customer
Support Center
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English Tel: +44 (0) 870 24 0 2171
Français Tel: +33 (0) 1 41 91 8790
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Asia Pacific Customer
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Fax: 81-3-5639-7507
Email: [email protected]
Tel: 81-3-5639-7560
LM158/LM258/LM358/LM2904 Low Power Dual Operational Amplifiers
Physical Dimensions
MMBT2222A
PN2222A
PZT2222A
C
C
E
E
TO-92
SOT-23
Mark:1P
EBC
C
SOT-223
B
B
NPN General Purpose Amplifier
• This device is for use as a medium power amplifier and switch
requiring collector currents up to 500mA.
• Sourced from process 19.
Absolute Maximum Ratings * Ta=25°C unless otherwise noted
Symbol
VCEO
Parameter
Collector-Emitter Voltage
Value
40
Units
V
VCBO
VEBO
Collector-Base Voltage
75
V
Emitter-Base Voltage
6.0
V
IC
Collector Current
1.0
A
TSTG
Operating and Storage Junction Temperature Range
- 55 ~ 150
°C
* These ratings are limiting values above which the serviceability of any semiconductor device may be impaired
NOTES:
1) These ratings are based on a maximum junction temperature of 150 degrees C.
2) These are steady state limits. The factory should be consulted on applications involving pulsed or low duty cycle operations
Electrical Characteristics Ta=25°C unless otherwise noted
Symbol
Off Characteristics
Parameter
Test Condition
Min.
Max.
Units
BV(BR)CEO
Collector-Emitter Breakdown Voltage *
IC = 10mA, IB = 0
40
BV(BR)CBO
Collector-Base Breakdown Voltage
IC = 10µA, IE = 0
75
V
V
BV(BR)EBO
Emitter-Base Breakdown Voltage
IE = 10µA, IC = 0
6.0
V
ICEX
Collector Cutoff Current
VCE = 60V, VEB(off) = 3.0V
ICBO
Collector Cutoff Current
VCB = 60V, IE = 0
VCB = 60V, IE = 0, Ta = 125°C
IEBO
Emitter Cutoff Current
VEB = 3.0V, IC = 0
10
µA
IBL
Base Cutoff Current
VCE = 60V, VEB(off) = 3.0V
20
µA
10
nA
0.01
10
µA
µA
On Characteristics
hFE
DC Current Gain
IC = 0.1mA, VCE = 10V
IC = 1.0mA, VCE = 10V
IC = 10mA, VCE = 10V
IC = 10mA, VCE = 10V, Ta = -55°C
IC = 150mA, VCE = 10V *
IC = 150mA, VCE = 10V *
IC = 500mA, VCE = 10V *
VCE(sat)
Collector-Emitter Saturation Voltage *
IC = 150mA, VCE = 10V
IC = 500mA, VCE = 10V
VBE(sat)
Base-Emitter Saturation Voltage *
IC = 150mA, VCE = 10V
IC = 500mA, VCE = 10V
35
50
75
35
100
50
40
0.6
300
0.3
1.0
V
V
1.2
2.0
V
V
* Pulse Test: Pulse Width ≤ 300µs, Duty Cycle ≤ 2.0%
©2004 Fairchild Semiconductor Corporation
Rev. A1, August 2004
Electrical Characteristics Ta=25°C unless otherwise noted
Symbol
Parameter
Small Signal Characteristics
(Continued)
Test Condition
Min.
300
Max.
Units
fT
Current Gain Bandwidth Product
IC = 20mA, VCE = 20V, f = 100MHz
Cobo
Output Capacitance
VCB = 10V, IE = 0, f = 1MHz
8.0
pF
Cibo
Input Capacitance
VEB = 0.5V, IC = 0, f = 1MHz
25
pF
MHz
rb’Cc
Collector Base Time Constant
IC = 20mA, VCB = 20V, f = 31.8MHz
150
pS
NF
Noise Figure
IC = 100µA, VCE = 10V,
RS = 1.0KΩ, f = 1.0KHz
4.0
dB
Re(hie)
Real Part of Common-Emitter
High Frequency Input Impedance
IC = 20mA, VCE = 20V, f = 300MHz
60
Ω
VCC = 30V, VEB(off) = 0.5V,
IC = 150mA, IB1 = 15mA
10
ns
25
ns
225
ns
60
ns
Switching Characteristics
td
Delay Time
tr
Rise Time
ts
Storage Time
tf
Fall Time
VCC = 30V, IC = 150mA,
IB1 = IB2 = 15mA
Thermal Characteristics Ta=25°C unless otherwise noted
Symbol
Parameter
Max.
PN2222A
625
5.0
PD
Total Device Dissipation
Derate above 25°C
RθJC
Thermal Resistance, Junction to Case
83.3
RθJA
Thermal Resistance, Junction to Ambient
200
*MMBT2222A
350
2.8
**PZT2222A
1,000
8.0
357
125
Units
mW
mW/°C
°C/W
°C/W
* Device mounted on FR-4 PCB 1.6” × 1.6” × 0.06”.
** Device mounted on FR-4 PCB 36mm × 18mm × 1.5mm; mounting pad for the collector lead min. 6cm2.
Spice Model
NPN (Is = 14.34f Xti = 3 Eg = 1.11 Vaf = 74.03 Bf = 255.9 Ne = 1.307 Ise = 14.34 Ikf = .2847 Xtb = 1.5 Br = 6.092 Isc = 0
Ikr = 0 Rc = 1 Cjc = 7.306p Mjc = .3416 Vjc = .75 Fc = .5 Cje = 22.01p Mje = .377 Vje = .75 Tr = 46.91n Tf = 411.1p Itf = .6
Vtf = 1.7 Xtf = 3 Rb = 10)
©2004 Fairchild Semiconductor Corporation
Rev. A1, August 2004
V CESAT - COLLECTOR-EMITTER VOLTAGE (V)
h FE - TYPICAL PULSED CURRENT GAIN
Typical Characteristics
500
V CE = 5V
400
125 °C
300
200
25 °C
100
- 40 °C
0
0.1
0.3
1
3
10
30
100
I C - COLLECTOR CURRENT (mA)
300
0.4
β = 10
0.3
25 °C
캜
0.1
- 40 °C
캜
25 °C
캜
125 °C
캜
0.6
0.4
1
10
100
I ICC - COLLECTOR CURRENT (mA)
1
500
500
1
VCE = 5V
0.8
- 40 °C
25 °C
0.6
125 °C
0.4
0.2
0.1
Figure 3. Base-Emitter Saturation Voltage
vs Collector Current
1
10
I ICC - COLLECTOR CURRENT (mA)
25
Figure 4. Base-Emitter On Voltage
vs Collector Current
500
100
V
CB
20
= 40V
CAPACITANCE (pF)
I CBO - COLLECTOR CURRENT (nA)
10
100
I C - COLLECTOR CURRENT (mA)
Figure 2. Collector-Emitter Saturation Voltage
vs Collector Current
β = 10
0.8
- 40 °C
캜
V BE(ON) - BASE-EMITTER ON VOLTAGE (V)
V BESAT- BASE-EMITTER VOLTAGE (V)
Figure 1. Typical Pulsed Current Gain
vs Collector Current
1
125°C
캜
0.2
10
1
0.1
f = 1 MHz
16
12
C te
8
C ob
4
25
50
75
100
125
T A - AMBIENT TEMPERATURE (°C)
Figure 5. Collector Cutoff Current
vs Ambient Temperature
©2004 Fairchild Semiconductor Corporation
150
0.1
1
10
REVERSE BIAS VOLTAGE (V)
100
Figure 6. Emitter Transition and Output Capacitance
vs Reverse Bias Voltage
Rev. A1, August 2004
Typical Characteristics
400
I B1 = I B2 =
400
Ic
V cc = 25 V
TIME (nS)
TIME (nS)
V cc = 25 V
240
160
240
ts
160
tr
t off
tf
80
80
t on
td
100
I CIC - COLLECTOR CURRENT (mA)
Figure 7. Turn On and Turn Off Times
vs Collector Current
PD - POWER DISSIPATION (W)
SOT-223
TO-92
0.5
SOT-23
0.25
0
0
25
50
75
100
o
TEMPERATURE ( C)
125
150
2
h re
h ie
h fe
1.6
h oe
1.2
0.8
0.4
0
20
40
60
80
T A - AMBIENT TEMPERATURE (o C)
Figure 11. Common Emitter Characteristics
©2004 Fairchild Semiconductor Corporation
100
CHAR. RELATIVE TO VALUES AT VCE= 10V
V CE = 10 V
I C = 10 mA
1000
8
V CE = 10 V
T A = 25oC
6
h oe
4
h re
2
h fe
h ie
0
0
10
20
30
40
50
I C - COLLECTOR CURRENT (mA)
60
Figure 10. Common Emitter Characteristics
Figure 9. Power Dissipation vs
Ambient Temperature
2.4
100
I CIC - COLLECTOR CURRENT (mA)
Figure 8. Switching Times vs Collector Current
1
0.75
0
10
1000
CHAR. RELATIVE TO VALUES AT I C= 10mA
0
10
CHAR. RELATIVE TO VALUES AT TA = 25oC
10
320
320
0
Ic
I B1 = I B2 =
10
1.3
I C = 10 mA
T A = 25oC
1.25
h fe
1.2
1.15
h ie
1.1
1.05
1
h re
0.95
0.9
0.85
h oe
0.8
0.75
0
5
10
15
20
25
30
VCE - COLLECTOR VOLTAGE (V)
35
Figure 12. Common Emitter Characteristics
Rev. A1, August 2004
Package Dimensions
TO-92
Dimensions in Millimeters
©2002 Fairchild Semiconductor Corporation
Rev. A1, August 2004
Package Dimensions (Continued)
SOT-23
Dimensions in Millimeters
©2002 Fairchild Semiconductor Corporation
Rev. A1, August 2004
Package Dimensions (Continued)
SOT-223
Dimensions in Millimeters
©2002 Fairchild Semiconductor Corporation
Rev. A1, August 2004
TRADEMARKS
The following are registered and unregistered trademarks Fairchild Semiconductor owns or is authorized to use and is not
intended to be an exhaustive list of all such trademarks.
ACEx™
ActiveArray™
Bottomless™
CoolFET™
CROSSVOLT™
DOME™
EcoSPARK™
E2CMOS™
EnSigna™
FACT™
FACT Quiet Series™
FAST®
FASTr™
FPS™
FRFET™
GlobalOptoisolator™
GTO™
HiSeC™
I2C™
i-Lo™
ImpliedDisconnect™
Across the board. Around the world.™
The Power Franchise®
Programmable Active Droop™
ISOPLANAR™
LittleFET™
MICROCOUPLER™
MicroFET™
MicroPak™
MICROWIRE™
MSX™
MSXPro™
OCX™
OCXPro™
OPTOLOGIC®
OPTOPLANAR™
PACMAN™
POP™
Power247™
PowerSaver™
PowerTrench®
QFET®
QS™
QT Optoelectronics™
Quiet Series™
RapidConfigure™
RapidConnect™
µSerDes™
SILENT SWITCHER®
SMART START™
SPM™
Stealth™
SuperFET™
SuperSOT™-3
SuperSOT™-6
SuperSOT™-8
SyncFET™
TinyLogic®
TINYOPTO™
TruTranslation™
UHC™
UltraFET®
VCX™
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FAIRCHILD SEMICONDUCTOR RESERVES THE RIGHT TO MAKE CHANGES WITHOUT FURTHER NOTICE TO ANY
PRODUCTS HEREIN TO IMPROVE RELIABILITY, FUNCTION OR DESIGN. FAIRCHILD DOES NOT ASSUME ANY
LIABILITY ARISING OUT OF THE APPLICATION OR USE OF ANY PRODUCT OR CIRCUIT DESCRIBED HEREIN;
NEITHER DOES IT CONVEY ANY LICENSE UNDER ITS PATENT RIGHTS, NOR THE RIGHTS OF OTHERS.
LIFE SUPPORT POLICY
FAIRCHILD’S PRODUCTS ARE NOT AUTHORIZED FOR USE AS CRITICAL COMPONENTS IN LIFE SUPPORT
DEVICES OR SYSTEMS WITHOUT THE EXPRESS WRITTEN APPROVAL OF FAIRCHILD SEMICONDUCTOR
CORPORATION.
As used herein:
1. Life support devices or systems are devices or systems
2. A critical component is any component of a life support
which, (a) are intended for surgical implant into the body,
device or system whose failure to perform can be
or (b) support or sustain life, or (c) whose failure to perform
reasonably expected to cause the failure of the life support
when properly used in accordance with instructions for use
device or system, or to affect its safety or effectiveness.
provided in the labeling, can be reasonably expected to
result in significant injury to the user.
PRODUCT STATUS DEFINITIONS
Definition of Terms
Datasheet Identification
Product Status
Definition
Advance Information
Formative or In
Design
This datasheet contains the design specifications for
product development. Specifications may change in
any manner without notice.
Preliminary
First Production
This datasheet contains preliminary data, and
supplementary data will be published at a later date.
Fairchild Semiconductor reserves the right to make
changes at any time without notice in order to improve
design.
No Identification Needed
Full Production
This datasheet contains final specifications. Fairchild
Semiconductor reserves the right to make changes at
any time without notice in order to improve design.
Obsolete
Not In Production
This datasheet contains specifications on a product
that has been discontinued by Fairchild semiconductor.
The datasheet is printed for reference information only.
©2004 Fairchild Semiconductor Corporation
Rev. I11
HCF4098B
DUAL MONOSTABLE MULTIVIBRATOR
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
RETRIGGERABLE/RESETTABLE
CAPABILITY
TRIGGER AND RESET PROPAGATION
DELAYS INDEPENDENT OF RX, CX
TRIGGERING FROM LEADING OR
TRAILING EDGE
Q AND Q BUFFERED OUTPUT AVAILABLE
SEPARATE RESETS
WIDE RANGE OF OUTPUT PULSE WIDTHS
QUIESCENT CURRENT SPECIFIED UP TO
20V
5V, 10V AND 15V PARAMETRIC RATINGS
INPUT LEAKAGE CURRENT
II = 100nA (MAX) AT VDD = 18V TA = 25°C
100% TESTED FOR QUIESCENT CURRENT
MEETS ALL REQUIREMENTS OF JEDEC
JESD13B ” STANDARD SPECIFICATIONS
FOR DESCRIPTION OF B SERIES CMOS
DEVICES”
DESCRIPTION
The HCF4098B is a monolithic integrated circuit
fabricated in Metal Oxide Semiconductor
technology available in DIP and SOP packages.
The HCF4098B dual precision monostable
multivibrator provides stable retriggerable/
resettable one-shot operation for any fixed voltage
timing application. An external resistor (RX) and
an external capacitor (CX) control the timing for
the circuit. Adjustment of RX and CX provides a
DIP
SOP
ORDER CODES
PACKAGE
TUBE
T&R
DIP
SOP
HCF4098BEY
HCF4098BM1
HCF4098M013TR
wide range of output pulse widths from the Q and
Q terminals. The time delay from trigger input to
output transition (trigger propagation delay) and
the time delay from reset input to output transition
(reset propagation delay) and the time delay from
reset input to output transition (reset propagation
delay) are independent of RX and CX . Leading
edge triggering (+TR) and trailing edge triggering
(-TR) inputs are provided for triggering from either
edge of an input pulse. An unused +TR input
should be tied to VSS. An unused -TR input should
be tied to VDD . A RESET (on low level) is provided
for immediate termination of the output pulse or to
prevent output pulses when power is turned on.
PIN CONNECTION
September 2001
1/10
HCF4098B
An unused RESET input should be tied to VDD .
However, if an entire section of the HCF4098B is
not used, its reset should be tied to VSS (see table
1). In normal operation the circuit triggers (extends
the output pulse one period) on the application of
each new trigger pulse. For operation in the
non-retiggerable mode, Q is connected to -TR
when leading edge triggering (+TR) is used or Q is
connected to +TR when trailing edge triggering
(-TR) is used. The time period (T) for this
IINPUT EQUIVALENT CIRCUIT
multivibrator can be calculated by : T = 1/2 RX CX
for CX > 0.01µF. The min. value of external
resistance, RX, is 5KΩ. The max. values of
external capacitance, CX, is 100 µF. The output
pulse width has variations of ±2.5% typically, over
the temperature range of -55 °C to 125 °C for
CX=1000pF and R X = 100KΩ . For power supply
variation of ±5% typically , for VDD = 10V and 15V
and ±1% typically for VDD = 5V at CX = 1000pF
and RX = 5KΩ .
PIN DESCRIPTION
PIN No
SYMBOL
4, 12
5, 11
3, 13
+TR
-TR
RESET
C X1, CX2
1, 15
2, 14
6, 7
10, 9
FUNCTIONAL DIAGRAM
2/10
RXC X1
RXC X2
8
Q1, Q1
Q2, Q2
VSS
16
VDD
NAME AND FUNCTION
Leading Trigger Inputs
Trailing Trigger Inputs
Reset Inputs
External Capacitors
External resistors to Vdd
Ouputs Mono 1
Outputs Mono 2
Negative Supply Voltage
Positive Supply Voltage
HCF4098B
TABLE 1 : Functional Terminal Connections
VDD to Term. N°
FUNCTION
VSS to Term. N°
Input Pulse to
Term. N°
Other Connections
Mono (1) Mono (2) Mono (1) Mono (2) Mono (1) Mono (2) Mono (1) Mono (2)
Leading Edge Trigger/
Retriggerable
Leading Edge Trigger/Non
Retriggerable
Trailing Edge Trigger/
Retriggerable
Trailing Edge Trigger/Non
Retriggerable
Unused Section
3, 5
11, 13
4
12
3
13
4
12
3
13
5
11
3
13
5
11
5
11
4
3, 4
12
5, 7
11, 9
4, 6
12, 10
12, 13
A Retriggerable one-shot multivibrator has an output pulse width which is extended on full time period (T) after application of the last trigger
pulse.
A Non-Retriggerable one-shot multivibrator has a time period (T) referenced from the application of the firs trigger pulse.
LOGIC DIAGRAM
ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS
Symbol
V DD
Parameter
Supply Voltage
Value
Unit
-0.5 to +22
V
VI
DC Input Voltage
-0.5 to VDD + 0.5
V
II
DC Input Current
± 10
mA
200
100
mW
mW
Top
Power Dissipation per Package
Power Dissipation per Output Transistor
Operating Temperature
-55 to +125
°C
Tstg
Storage Temperature
-65 to +150
°C
PD
Absolute Maximum Ratings are those values beyond which damage to the device may occur. Functional operation under these conditions is
not implied.
All voltage values are referred to VSS pin voltage.
3/10
HCF4098B
RECOMMENDED OPERATING CONDITIONS
Symbol
V DD
Parameter
Supply Voltage
VI
Input Voltage
Top
Operating Temperature
Value
Unit
3 to 20
V
0 to VDD
V
-55 to 125
°C
DC SPECIFICATIONS
Test Condition
Symbol
IL
VOH
VOL
VIH
VIL
I OH
IOL
II
CI
Parameter
Quiescent Current
High Level Output
Voltage
Low Level Output
Voltage
High Level Input
Voltage
Low Level Input
Voltage
Output Drive
Current
Output Sink
Current
Input Leakage
Current
Input Capacitance
VI
(V)
VO
(V)
0/5
0/10
0/15
0/20
0/5
0/10
0/15
5/0
10/0
15/0
Value
|IO | VDD
(µA) (V)
0.5/4.5
1/9
1.5/13.5
4.5/0.5
9/1
13.5/1.5
0/5
2.5
0/5
4.6
0/10
9.5
0/15
13.5
0/5
0.4
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
5
10
15
20
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
5
10
15
5
0/10
0/15
0.5
1.5
<1
<1
10
15
0/18
Any Input
Any Input
18
TA = 25°C
Min.
Typ.
Max.
0.02
0.02
0.02
0.04
1
2
4
20
4.95
9.95
14.95
-40 to 85°C
-55 to 125°C
Min.
Min.
Max.
30
60
120
600
4.95
9.95
14.95
0.05
0.05
0.05
3.5
7
11
4.95
9.95
14.95
3.5
7
11
1.5
3
4
3.5
7
11
1.5
3
4
-1.3
-0.42
-1.1
-2.8
-0.42
-1.3
-0.42
-1.1
-2.8
-0.42
-1.3
-3.4
2.6
6.8
-1.1
-2.8
-1.1
-2.8
±0.1
5
7.5
±1
The Noise Margin for both ”1” and ”0” level is: 1V min. with VDD=5V, 2V min. with VDD=10V, 2.5V min. with VDD=15V
4/10
V
V
1.5
3
4
-3.2
-1
-2.6
-6.8
1
µA
V
0.05
0.05
0.05
-1.6
-0.51
-1.3
-3.4
-0.51
±10-5
Max.
30
60
120
600
0.05
0.05
0.05
Unit
V
mA
mA
±1
µA
pF
HCF4098B
DYNAMIC ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Tamb = 25°C, CL = 50pF, RL = 200KΩ, tr = tf = 20 ns)
Test Condition
Symbol
Parameter
tPLH tPHL Propagation Delay Time
+TR or -TR to Q or Q
tWH tWL
t TLH
tTHL
C X (pF)
5 to 10000
>15
5 to 10000
>15
5 to 10000
>15
5 to 10000
15 to 10000
5 to 10000
0.01µF
to 0.1µF
5 to 10000
0.1µF
to 1µF
5 to 10000
>15
Trigger Pulse Width
Transition Time
Transition Time
tPLH tPHL Propagation Delay Time
(Reset)
tWR
R X (KΩ)
Pulse Width (reset)
15
100
1000
0.1µF
tr, tf (TR) Rise or Fall Time (trigger)
Pulse Width Match Between
Circuits in Same Package
Value (*)
VDD (V)
Min.
Typ.
Max.
500
250
200
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
10
15
5
10
15
200
80
60
1200
600
500
250
125
100
70
30
20
100
50
40
100
50
40
150
75
65
250
150
80
225
125
75
100
40
30
600
300
250
5
10
15
50
30
20
250
15
10
140
60
40
5 to 15
10
10000
5
10
15
Unit
5
7.5
7.5
ns
ns
200
100
80
200
100
80
300
150
130
500
300
160
450
250
150
ns
ns
ns
ns
µs
100
µs
10
15
15
%
(*) Typical temperature coefficient for all VDD value is 0.3 %/°C.
5/10
HCF4098B
TEST CIRCUIT
C L = 50pF or equivalent (includes jig and probe capacitance)
R L = 200KΩ
R T = ZOUT of pulse generator (typically 50Ω)
6/10
HCF4098B
7/10
HCF4098B
Plastic DIP-16 (0.25) MECHANICAL DATA
mm.
inch
DIM.
MIN.
a1
0.51
B
0.77
TYP
MAX.
MIN.
TYP.
MAX.
0.020
1.65
0.030
0.065
b
0.5
0.020
b1
0.25
0.010
D
20
0.787
E
8.5
0.335
e
2.54
0.100
e3
17.78
0.700
F
7.1
0.280
I
5.1
0.201
L
Z
3.3
0.130
1.27
0.050
P001C
8/10
HCF4098B
SO-16 MECHANICAL DATA
DIM.
mm.
MIN.
TYP
A
a1
inch
MAX.
MIN.
TYP.
1.75
0.1
0.068
0.2
a2
MAX.
0.003
0.007
1.65
0.064
b
0.35
0.46
0.013
0.018
b1
0.19
0.25
0.007
0.010
C
0.5
0.019
c1
45° (typ.)
D
9.8
10
0.385
0.393
E
5.8
6.2
0.228
0.244
e
1.27
0.050
e3
8.89
0.350
F
3.8
4.0
0.149
0.157
G
4.6
5.3
0.181
0.208
L
0.5
1.27
0.019
0.050
M
S
0.62
0.024
8° (max.)
PO13H
9/10
HCF4098B
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 http://w ww.st.com
10/10
Order this document by MC7800/D
These voltage regulators are monolithic integrated circuits designed as
fixed–voltage regulators for a wide variety of applications including local,
on–card regulation. These regulators employ internal current limiting,
thermal shutdown, and safe–area compensation. With adequate heatsinking
they can deliver output currents in excess of 1.0 A. Although designed
primarily as a fixed voltage regulator, these devices can be used with
external components to obtain adjustable voltages and currents.
•
•
•
•
•
•
•
•
THREE–TERMINAL
POSITIVE FIXED
VOLTAGE REGULATORS
SEMICONDUCTOR
TECHNICAL DATA
Output Current in Excess of 1.0 A
No External Components Required
Internal Thermal Overload Protection
Internal Short Circuit Current Limiting
T SUFFIX
PLASTIC PACKAGE
CASE 221A
Output Transistor Safe–Area Compensation
Output Voltage Offered in 2% and 4% Tolerance
Available in Surface Mount D2PAK and Standard 3–Lead Transistor
Packages
Previous Commercial Temperature Range has been Extended to a
Junction Temperature Range of –40°C to +125°C
Heatsink surface
connected to Pin 2.
1
2
3
Pin 1. Input
2. Ground
3. Output
DEVICE TYPE/NOMINAL OUTPUT VOLTAGE
MC7812C
MC7805AC
LM340AT–5
MC7805C
50V
5.0
MC7806C
MC7808AC
MC7808C
MC7809C
MC7812AC
LM340AT–12
MC7815AC
LM340AT–15
LM340T–5
MC7806AC
LM340T–12
60V
6.0
80V
8.0
9.0 V
12 V
12 V
MC7815C
Device
3
18 V
STANDARD APPLICATION
LM340T–15
MC7818AC
MC7818C
MC7824AC
MC7824C
24 V
Operating
Temperature Range
Package
2%
MC78XXACD2T
Surface Mount
TJ = –40°
40° to +125°C
125°C
Insertion Mount
LM340T–XX
Input
Cin*
0.33 µF
Insertion Mount
MC78XXCT
2
Heatsink surface (shown as terminal 4 in
case outline drawing) is connected to Pin 2.
MC78XXACT
LM340AT–XX
1
15 V
ORDERING INFORMATION
Output Voltage
Tolerance
D2T SUFFIX
PLASTIC PACKAGE
CASE 936
(D2PAK)
4%
MC78XXCD2T
Surface Mount
MC78XX
Output
CO**
A common ground is required between the
input and the output voltages. The input voltage
must remain typically 2.0 V above the output
voltage even during the low point on the input
ripple voltage.
XX, These two digits of the type number
indicate nominal voltage.
* Cin is required if regulator is located an
appreciable distance from power supply
filter.
** CO is not needed for stability; however,
it does improve transient response. Values
of less than 0.1 µF could cause instability.
XX indicates nominal voltage.
 Motorola, Inc. 1997
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
Rev 5
1
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
MAXIMUM RATINGS (TA = 25°C, unless otherwise noted.)
Rating
Symbol
Value
Unit
VI
35
40
Vdc
PD
RθJA
RθJC
Internally Limited
65
5.0
W
°C/W
°C/W
PD
RθJA
RθJA
Internally Limited
See Figure 13
5.0
W
°C/W
°C/W
Tstg
–65 to +150
°C
TJ
+150
°C
Input Voltage (5.0 – 18 V)
Input Voltage (24 V)
Power Dissipation
Case 221A
TA = 25°C
Thermal Resistance, Junction–to–Ambient
Thermal Resistance, Junction–to–Case
Case 936 (D2PAK)
TA = 25°C
Thermal Resistance, Junction–to–Ambient
Thermal Resistance, Junction–to–Case
Storage Junction Temperature Range
Operating Junction Temperature
NOTE: ESD data available upon request.
Representative Schematic Diagram
Vin
MC7800
R24
50
D2
Zener
LAT 3 A
Q18
LAT
Q17
Q19
QNPN
C3
R19
27.5 k
Q20
QNPN
1.0 P
R14
1.0 k
Q10
QNPN
R18
100 k
R21
600
R22
100
Q7
QNPN
R15
680
R23
0.2
Vout
5.01
Q5
QNPN 2
R17
9.0 k
R11
15 k
Q6
QNPN
D1
Zener
R30
18 k
Q12
QNPN
Q9
QNPN 2
Q15
QNPN
R1
10.66 k
R16
600
R20
17500
Q8
QNPN
R2
1.56 k
Q1
C2
3.0 P
R10
3340–(3316ACT)
R9
3.0 k
R5
4.5 k
Q14
QNPN
Sense
N+
QNPN 6
SUB
Q11 2
C1
30 P
R12
3.0 k
R29
9.0 k
R25
6.0 k
R28
9.0 k
R26
3.0 k
R27
9.0 k
R13
11660
Q4
QNPN
Q13
QNPN
Q3
QNPN
Q2
Q16
QNPN 4
Diode
R6
1.0 k
R7
14 k
R3
1.8 k
R8
5.0 k
This device contains 22 active transistors.
2
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 10 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7805C/LM340T–5
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
4.8
5.0
5.2
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
7.0 Vdc ≤ Vin ≤ 20 Vdc
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 20 Vdc
VO
4.75
–
5.0
–
5.25
–
–
–
0.5
0.8
20
10
–
-
1.3
1.3
25
25
–
3.2
6.5
–
–
0.3
0.08
1.0
0.8
Line Regulation (Note 2)
7.5 Vdc ≤ Vin ≤ 20 Vdc, 1.0 A
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 12 Vdc
Regline
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A (TA = 25°C)
Regload
Quiescent Current
IB
Vdc
mV
mV
mA
Quiescent Current Change
7.0 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A (TA = 25°C)
∆IB
Ripple Rejection
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 18 Vdc, f = 120 Hz
RR
62
83
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
0.9
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.6
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.3
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 10 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7805AC/LM340AT–5
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
4.9
5.0
5.1
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
7.5 Vdc ≤ Vin ≤ 20 Vdc
VO
4.8
5.0
5.2
Vdc
Line Regulation (Note 2)
7.5 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, IO = 500 mA
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 12 Vdc, IO = 1.0 A
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 12 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
7.3 Vdc ≤ Vin ≤ 20 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
Regline
–
–
–
–
0.5
0.8
1.3
4.5
10
12
4.0
10
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
250 mA ≤ IO ≤ 750 mA
Regload
–
–
–
1.3
0.8
0.53
25
25
15
–
3.2
6.0
–
–
–
0.3
–
0.08
0.8
0.8
0.5
Quiescent Current
IB
mV
mV
mA
Quiescent Current Change
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, IO = 500 mA
7.5 Vdc ≤ Vin ≤ 20 Vdc, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 18 Vdc, f = 120 Hz, IO = 500 mA
RR
68
83
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
3
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (continued) (Vin = 10 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7805AC/LM340AT–5
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance (f = 1.0 kHz)
rO
–
0.9
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.3
–
mV/°C
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 11 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7806C
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
5.75
6.0
6.25
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 21 Vdc
9.0 Vdc ≤ Vin ≤ 21 Vdc
VO
5.7
–
6.0
–
6.3
–
–
–
0.5
0.8
24
12
Vdc
Line Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc
9.0 Vdc ≤ Vin ≤ 13 Vdc
Regline
Load Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A
Regload
–
1.3
30
mV
IB
–
3.3
8.0
mA
–
–
0.3
0.08
1.3
0.5
Quiescent Current (TJ = 25°C)
mV
Quiescent Current Change
8.0 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
9.0 Vdc ≤ Vin ≤ 19 Vdc, f = 120 Hz
RR
58
65
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
0.9
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.3
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
4
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 11 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7806AC
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
5.88
6.0
6.12
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
8.6 Vdc ≤ Vin ≤ 21 Vdc
VO
5.76
6.0
6.24
Vdc
–
–
5.0
1.4
12
15
–
–
–
1.3
0.9
0.2
25
25
15
–
3.3
6.0
–
–
–
–
–
–
0.8
0.8
0.5
Line Regulation (Note 2)
8.6 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, IO = 500 mA
9.0 Vdc ≤ Vin ≤ 13 Vdc, IO = 1.0 A
Regline
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
250 mA ≤ IO ≤ 750 mA
Regload
Quiescent Current
IB
mV
mV
mA
Quiescent Current Change
9.0 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, IO = 500 mA
9.0 Vdc ≤ Vin ≤ 21 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
9.0 Vdc ≤ Vin ≤ 19 Vdc, f = 120 Hz, IO = 500 mA
RR
58
65
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance (f = 1.0 kHz)
rO
–
0.9
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.3
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 14 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7808C
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
7.7
8.0
8.3
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
10.5 Vdc ≤ Vin ≤ 23 Vdc
VO
7.6
8.0
8.4
Vdc
–
–
6.0
1.7
32
16
Line Regulation, TJ = 25°C, (Note 2)
10.5 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc
11 Vdc ≤ Vin ≤ 17 Vdc
Regline
Load Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A
Regload
–
1.4
35
mV
IB
–
3.3
8.0
mA
–
–
–
–
1.0
0.5
Quiescent Current
mV
Quiescent Current Change
10.5 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
11.5 Vdc ≤ Vin ≤ 18 Vdc, f = 120 Hz
RR
56
62
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Vn
–
10
–
µV/VO
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
5
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (continued) (Vin = 14 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7808C
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
0.9
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.4
–
mV/°C
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 14 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7808AC
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
7.84
8.0
8.16
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
10.6 Vdc ≤ Vin ≤ 23 Vdc
VO
7.7
8.0
8.3
Vdc
–
–
–
6.0
1.7
5.0
15
18
15
–
–
–
1.4
1.0
0.22
25
25
15
–
3.3
6.0
–
–
–
–
–
–
0.8
0.8
0.5
Line Regulation (Note 2)
10.6 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, IO = 500 mA
11 Vdc ≤ Vin ≤ 17 Vdc, IO = 1.0 A
10.4 Vdc ≤ Vin ≤ 23 Vdc, TJ = 25°C
Regline
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
250 mA ≤ IO ≤ 750 mA
Regload
Quiescent Current
IB
mV
mV
mA
Quiescent Current Change
11 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, IO = 500 mA
10.6 Vdc ≤ Vin ≤ 23 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
11.5 Vdc ≤ Vin ≤ 21.5 Vdc, f = 120 Hz, IO = 500 mA
RR
56
62
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
0.9
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.4
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
6
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 15 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7809CT
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
8.65
9.0
9.35
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
11.5 Vdc ≤ Vin ≤ 24 Vdc
VO
8.55
9.0
9.45
Vdc
–
–
6.2
1.8
32
16
Line Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
11 Vdc ≤ Vin ≤ 26 Vdc
11.5 Vdc ≤ Vin ≤ 17 Vdc
Regline
Load Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A
Regload
–
1.5
35
mV
IB
–
3.4
8.0
mA
–
–
–
–
1.0
0.5
Quiescent Current
mV
Quiescent Current Change
11.5 Vdc ≤ Vin ≤ 26 Vdc
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
11.5 Vdc ≤ Vin ≤ 21.5 Vdc, f = 120 Hz
RR
56
61
–
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
mA
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
1.0
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.5
–
mV/°C
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 19 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7812C/LM340T–12
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
Characteristic
VO
11.5
12
12.5
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
14.5 Vdc ≤ Vin ≤ 27 Vdc
VO
11.4
12
12.6
Vdc
–
–
–
3.8
0.3
–
24
24
48
Line Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
14.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc
16 Vdc ≤ Vin ≤ 22 Vdc
14.8 Vdc ≤ Vin ≤ 27 Vdc, IO = 1.0 A
Regline
Load Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A
Regload
–
8.1
60
mV
IB
–
3.4
6.5
mA
–
–
–
–
–
–
0.7
0.8
0.5
Quiescent Current
mV
Quiescent Current Change
14.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
15 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
15 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, f = 120 Hz
RR
55
60
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
7
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (continued) (Vin = 19 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7812C/LM340T–12
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
1.1
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.8
–
mV/°C
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 19 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7812AC/LM340AT–12
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
Characteristic
VO
11.75
12
12.25
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
14.8 Vdc ≤ Vin ≤ 27 Vdc
VO
11.5
12
12.5
Vdc
–
–
–
3.8
2.2
6.0
18
20
120
–
–
–
–
25
25
–
3.4
6.0
–
–
–
–
–
–
0.8
0.8
0.5
Line Regulation (Note 2)
14.8 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 500 mA
16 Vdc ≤ Vin ≤ 22 Vdc, IO = 1.0 A
14.5 Vdc ≤ Vin ≤ 27 Vdc, TJ = 25°C
Regline
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
Regload
Quiescent Current
IB
mV
mV
mA
Quiescent Current Change
15 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 500 mA
14.8 Vdc ≤ Vin ≤ 27 Vdc, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, TJ = 25°C
∆IB
Ripple Rejection
15 Vdc ≤ Vin ≤ 25 Vdc, f = 120 Hz, IO = 500 mA
RR
55
60
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance (f = 1.0 kHz)
rO
–
1.1
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–0.8
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
8
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 23 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7815C/LM340T–15
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
14.4
15
15.6
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
17.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc
VO
14.25
15
15.75
Vdc
–
–
8.5
3.0
30
28
Line Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
17.9 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc
20 Vdc ≤ Vin ≤ 26 Vdc
Regline
Load Regulation, TJ = 25°C (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A
Regload
–
1.8
55
mV
IB
–
3.5
6.5
mA
–
–
–
–
–
–
0.8
0.7
0.5
Quiescent Current
mV
Quiescent Current Change
17.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc
17.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
18.5 Vdc ≤ Vin ≤ 28.5 Vdc, f = 120 Hz
RR
54
58
–
dB
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
1.2
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–1.0
–
mV/°C
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 23 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7815AC/LM340AT–15
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
14.7
15
15.3
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
17.9 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc
VO
14.4
15
15.6
Vdc
Line Regulation (Note 2)
17.9 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 500 mA
20 Vdc ≤ Vin ≤ 26 Vdc
17.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
Regline
–
–
–
8.5
3.0
7.0
20
22
20
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
250 mA ≤ IO ≤ 750 mA
Regload
–
–
–
1.8
1.5
1.2
25
25
15
–
3.5
6.0
–
–
–
–
–
–
0.8
0.8
0.5
Quiescent Current
Quiescent Current Change
17.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 500 mA
17.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
IB
mV
mV
∆IB
mA
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C, LM340AT–XX, LM340T–XX
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
9
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (continued) (Vin = 23 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7815AC/LM340AT–15
Characteristic
Ripple Rejection
18.5 Vdc ≤ Vin ≤ 28.5 Vdc, f = 120 Hz, IO = 500 mA
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
RR
60
80
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
1.2
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–1.0
–
mV/°C
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 27 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7818C
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
17.3
18
18.7
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
21 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc
VO
17.1
18
18.9
Vdc
–
–
9.5
3.2
50
25
Line Regulation, (Note 2)
21 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc
24 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc
Regline
Load Regulation, (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A
Regload
–
2.0
55
mV
IB
–
3.5
6.5
mA
–
–
–
–
1.0
0.5
Quiescent Current
mV
Quiescent Current Change
21 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
22 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc, f = 120 Hz
RR
53
57
–
dB
ViI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
1.3
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–1.5
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
10
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 27 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7818AC
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
17.64
18
18.36
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
21 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc
VO
17.3
18
18.7
Vdc
Line Regulation (Note 2)
21 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc, IO = 500 mA
24 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 1.0 A
24 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
20.6 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
Regline
–
–
–
–
9.5
3.2
3.2
8.0
22
25
10.5
22
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
250 mA ≤ IO ≤ 750 mA
Regload
–
–
–
2.0
1.8
1.5
25
25
15
–
3.5
6.0
–
–
–
–
–
–
0.8
0.8
0.5
Quiescent Current
IB
mV
mV
mA
Quiescent Current Change
21 Vdc ≤ Vin ≤ 33 Vdc, IO = 500 mA
21.5 Vdc ≤ Vin ≤ 30 Vdc, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
22 Vdc ≤ Vin ≤ 32 Vdc, f = 120 Hz, IO = 500 mA
RR
53
57
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
1.3
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–1.5
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 33 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7824C
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
23
24
25
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
27 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc
VO
22.8
24
25.2
Vdc
–
–
2.7
2.7
60
48
Line Regulation, (Note 2)
27 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc
30 Vdc ≤ Vin ≤ 36 Vdc
Regline
Load Regulation, (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A
Regload
–
4.4
65
mV
IB
–
3.6
6.5
mA
–
–
–
–
1.0
0.5
Quiescent Current
Quiescent Current Change
27 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
mV
∆IB
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
11
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (continued) (Vin = 33 V, IO = 500 mA, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7824C
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
RR
50
54
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance f = 1.0 kHz
rO
–
1.4
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–2.0
–
mV/°C
Ripple Rejection
28 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc, f = 120 Hz
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
ELECTRICAL CHARACTERISTICS (Vin = 33 V, IO = 1.0 A, TJ = Tlow to Thigh [Note 1], unless otherwise noted.)
MC7824AC
Characteristic
Symbol
Min
Typ
Max
Unit
Output Voltage (TJ = 25°C)
VO
23.5
24
24.5
Vdc
Output Voltage (5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A, PD ≤ 15 W)
27.3 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc
VO
23.2
24
25.8
Vdc
Line Regulation (Note 2)
27 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc, IO = 500 mA
30 Vdc ≤ Vin ≤ 36 Vdc, IO = 1.0 A
30 Vdc ≤ Vin ≤ 36 Vdc, TJ = 25°C
26.7 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc, IO = 1.0 A, TJ = 25°C
Regline
–
–
–
–
11.5
3.8
3.8
10
25
28
12
25
Load Regulation (Note 2)
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.5 A, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
250 mA ≤ IO ≤ 750 mA
Regload
–
–
–
2.1
2.0
1.8
15
25
15
–
3.6
6.0
–
–
–
–
–
–
0.8
0.8
0.5
Quiescent Current
IB
mV
mV
mA
Quiescent Current Change
27.3 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc, IO = 500 mA
27 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc, TJ = 25°C
5.0 mA ≤ IO ≤ 1.0 A
∆IB
Ripple Rejection
28 Vdc ≤ Vin ≤ 38 Vdc, f = 120 Hz, IO = 500 mA
RR
45
54
–
dB
VI – VO
–
2.0
–
Vdc
Vn
–
10
–
µV/VO
Output Resistance (f = 1.0 kHz)
rO
–
1.4
–
mΩ
Short Circuit Current Limit (TA = 25°C)
Vin = 35 Vdc
ISC
–
0.2
–
A
Peak Output Current (TJ = 25°C)
Imax
–
2.2
–
A
TCVO
–
–2.0
–
mV/°C
Dropout Voltage (IO = 1.0 A, TJ = 25°C)
Output Noise Voltage (TA = 25°C)
10 Hz ≤ f ≤ 100 kHz
Average Temperature Coefficient of Output Voltage
mA
NOTES: 1. Tlow = –40°C for MC78XXAC, C
Thigh = +125°C for MC78XXAC, C
2. Load and line regulation are specified at constant junction temperature. Changes in VO due to heating effects must be taken into account
separately. Pulse testing with low duty cycle is used.
12
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
Figure 1. Peak Output Current as a Function of
Input/Output Differential Voltage (MC78XXC, AC)
Figure 2. Ripple Rejection as a Function of
Output Voltages (MC78XXC, AC)
3.0
80
2.5
RR, RIPPLE REJECTION (dB)
I O , OUTPUT CURRENT (A)
TJ = –40°C
TJ = 0°C
2.0
TJ = 25°C
1.5
TJ = 85°C
1.0
TJ = 125°C
0.5
0
4.0
6.0
8.0
10
12
15
25
20
30
35
70
PART #
MC7805C
MC7806C
MC7808C
MC7812C
MC7815C
MC7818C
MC7824C
60
50
40
4.0
40
6.0
f = 120 Hz
IO = 20 mA
∆Vin = 1.0 V(RMS)
Vin
= 10 V
= 11 V
= 14 V
= 19 V
= 23 V
= 27 V
= 33 V
8.0
10
12
14
16
18
20
22
24
VO, OUTPUT VOLTAGE (V)
Vin–Vout, INPUT/OUPUT VOLTAGE DIFFERENTIAL (V)
Figure 3. Ripple Rejection as a Function of
Frequency (MC78XXC, AC)
Figure 4. Output Voltage as a Function of
Junction Temperature (MC7805C, AC)
VO, OUTPUT VOLTAGE (V)
RR, RIPPLE REJECTION (dB)
80
70
MC78XXB, C, AC
60
Vin = 8.0 V to 18 V
IO = 500 mA
f = 120 Hz
TA = 25°C
50
40
30
0.01
0.1
1.0
20
60
100
140
180
TJ, JUNCTION TEMPERATURE (°C)
Figure 5. Output Impedance as a Function of
Output Voltage (MC78XXC, AC)
Figure 6. Quiescent Current as a Function of
Temperature (MC78XXC, AC)
6.0
IB , QUIESCENT CURRENT (mA)
Z O , OUTPUT IMPEDANCE (mΩ )
–20
f, FREQUENCY (kHz)
5.0
f = 120 Hz
IO = 500 mA
CL = 0 µF
1.0
0.5
0.3
0.2
0.1
4.0
4.9
4.8
–60
10
10
3.0
2.0
Vin = 20 V
IO = 5.0 mA
5.0
8.0
12
16
VO, OUTPUT VOLTAGE (V)
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
20
24
Vin = 10 V
VO = 5.0 V
IL = 20 mA
4.0
3.0
2.0
1.0
0
–75
–50
–25
0
25
50
75
100
125
TJ, JUNCTION TEMPERATURE (°C)
13
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
APPLICATIONS INFORMATION
Design Considerations
The MC7800 Series of fixed voltage regulators are
designed with Thermal Overload Protection that shuts down
the circuit when subjected to an excessive power overload
condition, Internal Short Circuit Protection that limits the
maximum current the circuit will pass, and Output Transistor
Safe–Area Compensation that reduces the output short
circuit current as the voltage across the pass transistor is
increased.
In many low current applications, compensation
capacitors are not required. However, it is recommended
that the regulator input be bypassed with a capacitor if the
regulator is connected to the power supply filter with long
wire lengths, or if the output load capacitance is large. An
input bypass capacitor should be selected to provide good
high–frequency characteristics to insure stable operation
under all load conditions. A 0.33 µF or larger tantalum,
mylar, or other capacitor having low internal impedance at
high frequencies should be chosen. The bypass capacitor
should be mounted with the shortest possible leads directly
across the regulators input terminals. Normally good
construction techniques should be used to minimize ground
loops and lead resistance drops since the regulator has no
external sense lead.
Figure 7. Current Regulator
Figure 8. Adjustable Output Regulator
MC7805
Input
Output
0.33 µF
R
IO
MC7805
Constant
Current to
Grounded
Load
Input
7
0.33 µF
IB
O
0.1 µF
3
The MC7800 regulators can also be used as a current source when
connected as above. In order to minimize dissipation the MC7805C is
chosen in this application. Resistor R determines the current as follows:
I
2
6
1.0 k
+ 5.0R V ) IB
4
10 k
MC1741G
VO = 7.0 V to 20 V
VIN = VO ≥ 2.0 V
^ 3.2 mA over line and load changes.
For example, a 1.0 A current source would require R to be a 5.0 Ω,
10 W resistor and the output voltage compliance would be the input
voltage less 7.0 V.
The addition of an operational amplifier allows adjustment to higher or
intermediate values while retaining regulation characteristics. The
minimum voltage obtainable with this arrangement is 2.0 V greater than the
regulator voltage.
Figure 9. Current Boost Regulator
Figure 10. Short Circuit Protection
RSource
MJ2955 or Equiv.
Input
Input
0.33 µF
R
RSC
RSource
MC78XX
MJ2955
or Equiv.
0.33 µF
2N6049
or Equiv.
Output
R
≥ 10 µF
1.0 µF
1.0 µF
XX = 2 digits of type number indicating voltage.
The MC7800 series can be current boosted with a PNP transistor. The
MJ2955 provides current to 5.0 A. Resistor R in conjunction with the VBE
of the PNP determines when the pass transistor begins conducting; this
circuit is not short circuit proof. Input/output differential voltage minimum is
increased by VBE of the pass transistor.
14
MC78XX
≥ 10 µF
1.0 µF
Output
XX = 2 digits of type number indicating voltage.
The circuit of Figure 9 can be modified to provide supply protection against
short circuits by adding a short circuit sense resistor, RSC, and an
additional PNP transistor. The current sensing PNP must be able to handle
the short circuit current of the three–terminal regulator. Therefore, a
four–ampere plastic power transistor is specified.
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
Figure 11. Worst Case Power Dissipation versus
Ambient Temperature (Case 221A)
2.5
θJC = 5°C/W
θJA = 65°C/W
TJ(max) = 150°C
θHS = 0°C/W
16
Vin – Vout , INPUT–OUTPUT VOLTAGE
DIFFERENTIAL (V)
PD , POWER DISSIPATION (W)
20
θHS = 5°C/W
12
θHS = 15°C/W
8.0
4.0
0
–50
Figure 12. Input Output Differential as a Function
of Junction Temperature (MC78XXC, AC)
No Heatsink
–25
0
25
50
75
100
125
2.0
1.5
IO = 1.0 A
IO = 500 mA
IO = 200 mA
IO = 20 mA
IO = 0 mA
1.0
0.5
∆VO = 2% of VO
– – – Extended Curve for MC78XXB
0
–75
150
–50
–25
0
25
50
75
100
125
TJ, JUNCTION TEMPERATURE (°C)
TA, AMBIENT TEMPERATURE (°C)
JUNCTION-TO-AIR (°C/W)
R θ JA, THERMAL RESISTANCE
80
3.5
70
PD(max) for TA = 50°C
Free Air
Mounted
Vertically
60
ÎÎÎÎ
ÎÎÎÎ
ÎÎÎÎ
ÎÎÎÎ
2.0 oz. Copper
L
Minimum
Size Pad
50
L
40
RθJA
30
0
5.0
3.0
10
15
20
25
30
2.5
2.0
1.5
PD, MAXIMUM POWER DISSIPATION (W)
Figure 13. D2PAK Thermal Resistance and Maximum
Power Dissipation versus P.C.B. Copper Length
1.0
L, LENGTH OF COPPER (mm)
DEFINITIONS
Line Regulation – The change in output voltage for a
change in the input voltage. The measurement is made under
conditions of low dissipation or by using pulse techniques such
that the average chip temperature is not significantly affected.
Load Regulation – The change in output voltage for a
change in load current at constant chip temperature.
Maximum Power Dissipation – The maximum total
device dissipation for which the regulator will operate within
specifications.
Quiescent Current – That part of the input current that is
not delivered to the load.
Output Noise Voltage – The rms ac voltage at the output,
with constant load and no input ripple, measured over a
specified frequency range.
Long Term Stability – Output voltage stability under
accelerated life test conditions with the maximum rated
voltage listed in the devices’ electrical characteristics and
maximum power dissipation.
Motorola reserves the right to make changes without further notice to any products herein. Motorola makes no warranty, representation or guarantee regarding
the suitability of its products for any particular purpose, nor does Motorola assume any liability arising out of the application or use of any product or circuit, and
specifically disclaims any and all liability, including without limitation consequential or incidental damages. “Typical” parameters which may be provided in Motorola
data sheets and/or specifications can and do vary in different applications and actual performance may vary over time. All operating parameters, including “Typicals”
must be validated for each customer application by customer’s technical experts. Motorola does not convey any license under its patent rights nor the rights of
others. Motorola products are not designed, intended, or authorized for use as components in systems intended for surgical implant into the body, or other
applications intended to support or sustain life, or for any other application in which the failure of the Motorola product could create a situation where personal injury
or death may occur. Should Buyer purchase or use Motorola products for any such unintended or unauthorized application, Buyer shall indemnify and hold Motorola
and its officers, employees, subsidiaries, affiliates, and distributors harmless against all claims, costs, damages, and expenses, and reasonable attorney fees
arising out of, directly or indirectly, any claim of personal injury or death associated with such unintended or unauthorized use, even if such claim alleges that
Motorola was negligent regarding the design or manufacture of the part. Motorola and
are registered trademarks of Motorola, Inc. Motorola, Inc. is an Equal
Opportunity/Affirmative Action Employer.
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE DATA
15
MC7800, MC7800A, LM340, LM340A Series
OUTLINE DIMENSIONS
T SUFFIX
PLASTIC PACKAGE
CASE 221A–06
ISSUE Y
–T–
F
B
NOTES:
1. DIMENSIONING AND TOLERANCING PER ANSI
Y14.5M, 1982.
2. CONTROLLING DIMENSION: INCH.
3. DIM Z DEFINES A ZONE WHERE ALL BODY AND
LEAD IRREGULARITIES ARE ALLOWED.
SEATING
PLANE
C
T
S
DIM
A
B
C
D
F
G
H
J
K
L
N
Q
R
S
T
U
V
Z
4
A
Q
1 2 3
U
H
K
Z
L
R
V
J
G
D
N
D2T SUFFIX
PLASTIC PACKAGE
CASE 936–03
(D2PAK)
ISSUE B
A
U
E
S
K
V
B
1 DIMENSIONING AND TOLERANCING PER ANSI
Y14.5M, 1982.
2 CONTROLLING DIMENSION: INCH.
3 TAB CONTOUR OPTIONAL WITHIN DIMENSIONS
A AND K.
4 DIMENSIONS U AND V ESTABLISH A MINIMUM
MOUNTING SURFACE FOR TERMINAL 4.
5 DIMENSIONS A AND B DO NOT INCLUDE MOLD
FLASH OR GATE PROTRUSIONS. MOLD FLASH
AND GATE PROTRUSIONS NOT TO EXCEED
0.025 (0.635) MAXIMUM.
H
F
1
2
3
M
P
J
N
D
0.010 (0.254) M
L
R
T
G
C
MILLIMETERS
MIN
MAX
14.48 15.75
9.66 10.28
4.82
4.07
0.88
0.64
3.73
3.61
2.66
2.42
3.93
2.80
0.64
0.46
12.70 14.27
1.52
1.15
5.33
4.83
3.04
2.54
2.79
2.04
1.39
1.15
6.47
5.97
1.27
0.00
–
1.15
2.04
–
NOTES:
TERMINAL 4
–T–
INCHES
MIN
MAX
0.570 0.620
0.380 0.405
0.160 0.190
0.025 0.035
0.142 0.147
0.095 0.105
0.110 0.155
0.018 0.025
0.500 0.562
0.045 0.060
0.190 0.210
0.100 0.120
0.080 0.110
0.045 0.055
0.235 0.255
0.000 0.050
–
0.045
0.080
–
DIM
A
B
C
D
E
F
G
H
J
K
L
M
N
P
R
S
U
V
INCHES
MIN
MAX
0.386
0.403
0.356
0.368
0.170
0.180
0.026
0.036
0.045
0.055
0.051 REF
0.100 BSC
0.539
0.579
0.125 MAX
0.050 REF
0.000
0.010
0.088
0.102
0.018
0.026
0.058
0.078
5 _ REF
0.116 REF
0.200 MIN
0.250 MIN
MILLIMETERS
MIN
MAX
9.804 10.236
9.042
9.347
4.318
4.572
0.660
0.914
1.143
1.397
1.295 REF
2.540 BSC
13.691 14.707
3.175 MAX
1.270 REF
0.000
0.254
2.235
2.591
0.457
0.660
1.473
1.981
5 _ REF
2.946 REF
5.080 MIN
6.350 MIN
Mfax is a trademark of Motorola, Inc.
How to reach us:
USA / EUROPE / Locations Not Listed: Motorola Literature Distribution;
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Motorola Fax Back System
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– http://sps.motorola.com/mfax/
HOME PAGE: http://motorola.com/sps/
16
◊
MC7800/D
MOTOROLA ANALOG IC DEVICE
DATA
LM2941/LM2941C
1A Low Dropout Adjustable Regulator
General Description
The LM2941 positive voltage regulator features the ability to
source 1A of output current with a typical dropout voltage of
0.5V and a maximum of 1V over the entire temperature
range. Furthermore, a quiescent current reduction circuit has
been included which reduces the ground pin current when
the differential between the input voltage and the output voltage exceeds approximately 3V. The quiescent current with
1A of output current and an input-output differential of 5V is
therefore only 30 mA. Higher quiescent currents only exist
when the regulator is in the dropout mode (VIN − VOUT ≤ 3V).
Designed also for vehicular applications, the LM2941 and all
regulated circuitry are protected from reverse battery installations or two-battery jumps. During line transients, such as
load dump when the input voltage can momentarily exceed
the specified maximum operating voltage, the regulator will
automatically shut down to protect both the internal circuits
and the load. Familiar regulator features such as short circuit
and thermal overload protection are also provided.
Features
n
n
n
n
n
n
n
n
n
Output voltage adjustable from 5V to 20V
Dropout voltage typically 0.5V @ IO = 1A
Output current in excess of 1A
Trimmed reference voltage
Reverse battery protection
Internal short circuit current limit
Mirror image insertion protection
P+ Product Enhancement tested
TTL, CMOS compatible ON/OFF switch
Connection Diagram and Ordering Information
TO-220 Plastic Package
16-Lead Ceramic Dual-in-Line Package
DS008823-2
Front View
Order Number LM2941T or LM2941CT
See NS Package Number TO5A
DS008823-31
TO-263 Surface-Mount Package
Top View
Order Number LM2941J/883
5962-9166701QEA
See NS Package Number J16A
16-Lead Ceramic Surface Mount Package
DS008823-8
DS008823-9
Order Number LM2941S or LM2941CS
See NS Package Number TS5B
DS008823-32
Front View
Order Number LM2941WG/883
5962-9166701QYA
See NS Package Number WG16A
© 1999 National Semiconductor Corporation
DS008823
www.national.com
LM2941/LM2941C 1A Low Dropout Adjustable Regulator
June 1999
Absolute Maximum Ratings (Note 1)
TO-263 (S) Package
ESD susceptibility to be determined.
If Military/Aerospace specified devices are required,
please contact the National Semiconductor Sales Office/
Distributors for availability and specifications.
260˚C
Operating Ratings
Input Voltage (Survival Voltage, ≤ 100 ms)
LM2941T, LM2941S
60V
LM2941CT, LM2941CS
45V
Internal Power Dissipation (Note 3)
Internally Limited
Maximum Junction Temperature
150˚C
Storage Temperature Range
−65˚C ≤ TJ ≤ +150˚C
Lead Temperature
(Soldering, 10 seconds)
TO-220 (T) Package
260˚C
Maximum Input Voltage
Temperature Range
LM2941T
LM2941CT
LM2941S
LM2941CS
LM2941J
LM2941WG
26V
−40˚C
0˚C
−40˚C
0˚C
−55˚C
−55˚C
≤
≤
≤
≤
≤
≤
TJ
TJ
TJ
TJ
TJ
TJ
≤
≤
≤
≤
≤
≤
125˚C
125˚C
125˚C
125˚C
125˚C
125˚C
Electrical Characteristics — LM2941T, LM2941S, LM2941J, LM2941WG
5V ≤ VO ≤ 20V, VIN = VO + 5V, CO = 22 µF, unless otherwise specified. Specifications in standard typeface apply for TJ =
25˚C, while those in boldface type apply over the full Operating Temperature Range.
Parameter
Reference Voltage
Conditions
Typ
5 mA ≤ IO ≤ 1A (Note 6)
1.275
LM2941J
LM2941WG
Limit
(Note 2) (Note 4)
LM2941T
LM2941S
Limit
(Note 5)
Units
(Limits)
1.237/1.211
1.237/1.211
V(min)
1.313/1.339
1.313/1.339
V(max)
Line Regulation
VO + 2V ≤ VIN ≤ 26V, IO = 5 mA
4
10/10
10/10
mV/V(max)
Load Regulation
50 mA ≤ IO ≤ 1A
7
10/10
10/10
mV/V(max)
Output Impedance
100 mADC and 20 mArms
fO = 120 Hz
7
Quiescent Current
VO + 2V ≤ VIN < 26V, IO = 5 mA
VIN = VO + 5V, IO = 1A
RMS Output Noise,
10
15/20
15/20
mA(max)
30
45/60
45/60
mA(max)
10 Hz–100 kHz
IO = 5 mA
0.003
% of VOUT
Ripple Rejection
fO = 120 Hz, 1 Vrms, IL = 100 mA
0.005
Long Term Stability
Dropout Voltage
Short Circuit Current
Maximum Line
Transient
mΩ/V
%
0.02/0.04
0.02/0.04
IO = 1A
IO = 100 mA
VIN max = 26V (Note 7)
VO max 1V above nominal VO
RO = 100Ω, T ≤ 100 ms
Maximum Operational
Input Voltage
%/V(max)
%/1000 Hr
0.4
0.5
0.8/1.0
0.8/1.0
V(max)
110
200/200
200/200
mV(max)
1.9
1.6/1.3
1.6
A(min)
75
60/60
60/60
V(min)
31
26/26
26/26
VDC
−30
−15/−15
−15/−15
V(min)
−75
−50/−50
−50/−50
V(min)
Reverse Polarity DC
Input Voltage
RO = 100Ω, VO ≥ −0.6V
Reverse Polarity
Transient Input
Voltage
T ≤ 100 ms, RO = 100Ω
ON/OFF Threshold
Voltage ON
IO ≤ 1A
1.30
0.80/0.80
0.80/0.80
V(max)
ON/OFF Threshold
Voltage OFF
IO ≤ 1A
1.30
2.00/2.00
2.00/2.00
V(min)
ON/OFF Threshold
Current
VON/OFF = 2.0V, IO ≤ 1A
50
100/300
100/300
µA(max)
www.national.com
2
Electrical Characteristics — LM2941CT, LM2941CS
5V ≤ VO ≤ 20V, VIN = VO + 5V, CO = 22 µF, unless otherwise specified. Specifications in standard typeface apply for TJ =
25˚C, while those in boldface type apply over the full Operating Temperature Range.
Parameter
Reference Voltage
Conditions
Typ
5 mA ≤ IO ≤ 1A (Note 6)
1.275
Limit
Units
(Note 5)
(Limits)
1.237/1.211
V(min)
1.313/1.339
V(max)
Line Regulation
VO + 2V ≤ VIN ≤ 26V, IO = 5 mA
4
10
mV/V(max)
Load Regulation
50 mA ≤ IO ≤ 1A
7
10
mV/V(max)
Output Impedance
100 mADC and 20 mArms
fO = 120 Hz
7
Quiescent Current
VO + 2V ≤ VIN < 26V, IO = 5 mA
VIN = VO + 5V, IO = 1A
RMS Output Noise,
10
15
mA(max)
30
45/60
mA(max)
0.003
% of VOUT
10 Hz–100 kHz
IO = 5 mA
Ripple Rejection
fO = 120 Hz, 1 Vrms, IL = 100 mA
0.005
Long Term Stability
Dropout Voltage
Short Circuit Current
Maximum Line
Transient
mΩ/V
%
0.02
IO = 1A
IO = 100 mA
VIN max = 26V (Note 7)
VO max 1V above nominal VO
RO = 100Ω, T ≤ 100 ms
Maximum Operational Input
Voltage
%/V(max)
%/1000 Hr
0.4
0.5
0.8/1.0
V(max)
110
200/200
mV(max)
1.9
1.6
A(min)
55
45
V(min)
31
26
VDC
−30
−15
V(min)
−55
−45
V(min)
Reverse Polarity DC Input
Voltage
RO = 100Ω, VO ≥ −0.6V
Reverse Polarity Transient
Input Voltage
T ≤ 100 ms, RO = 100Ω
ON/OFF Threshold Voltage
ON
IO ≤ 1A
1.30
0.80
V(max)
ON/OFF Threshold Voltage
OFF
IO ≤ 1A
1.30
2.00
V(min)
ON/OFF Threshold Current
VON/OFF = 2.0V, IO ≤ 1A
50
100
µA(max)
Note 1: Absolute Maximum Ratings indicate limits beyond which damage to the device may occur. Operating ratings indicate conditions for which the device is intended to be functional, but device parameter specifications may not be guaranteed under these conditions. For guaranteed specifications and test conditions, see
the Electrical Characteristics.
Note 2: A military RETS specification available upon request. For more information about military-aerospace products, see the Mil-Aero web page at
http://www.national.com/appinfo/milaero/index.html.
Note 3: The maximum power dissipation is a function of TJ(max), θJA, and TA. The maximum allowable power dissipation at any ambient temperature is PD = (TJ(max) − TA)/θJA. If this dissipation is exceeded, the die temperature will rise above 150˚C and the LM2941 will go into thermal shutdown. For the LM2941T and
LM2941CT, the junction-to-ambient thermal resistance (θJA) is 53˚C/W, and the junction-to-case thermal resistance (θJC) is 3˚C/W. For the LM2941K, θJA is 35˚C/W
and θJC is 4˚C/W. The junction-to-ambient thermal resistance of the TO-263 is 73˚C/W, and junction-to-case thermal resistance, θJC is 3˚C. If the TO-263 package
is used, the thermal resistance can be reduced by increasing the P.C. board copper area thermally connected to the package: Using 0.5 square inches of copper area,
θJA is 50˚C/W; with 1 square inch of copper area, θJA is 37˚C/W; and with 1.6 or more square inches of copper area, θJA is 32˚C/W.
Note 4: All limits guaranteed at room temperature (standard typeface) and at temperature extremes (boldface type). All limits are used to calculate Outgoing Quality
Level, and are 100% production tested.
Note 5: All limits guaranteed at room temperature (standard typeface) and at temperature extremes (boldface type). All room temperature limits are 100% production
tested. All limits at temperature extremes are guaranteed via correlation using standard Statistical Quality Control (SQC) methods.
Note 6: The output voltage range is 5V to 20V and is determined by the two external resistors, R1 and R2. See Typical Application Circuit.
Note 7: Output current capability will decrease with increasing temperature, but will not go below 1A at the maximum specified temperatures.
3
www.national.com
Typical Performance Characteristics
Dropout Voltage
Dropout Voltage vs
Temperature
Output Voltage
DS008823-11
DS008823-13
DS008823-12
Quiescent Current vs
Temperature
Quiescent Current
Quiescent Current
DS008823-16
DS008823-15
DS008823-14
Line Transient Response
Load Transient Response
DS008823-18
DS008823-17
Ripple Rejection
Output Impedance
DS008823-19
www.national.com
DS008823-20
4
Typical Performance Characteristics
Low Voltage Behavior
(Continued)
Low Voltage Behavior
DS008823-21
Output at
Voltage Extremes
Output Capacitor ESR
DS008823-22
Output at
Voltage Extremes
DS008823-23
Peak Output Current
DS008823-26
DS008823-24
Maximum Power
Dissipation (TO-220)
DS008823-25
Maximum Power
Dissipation (TO-3)
Maximum Power
Dissipation
(TO-263) (Note 3)
DS008823-28
DS008823-27
DS008823-29
Line Regulation: The change in output voltage for a change
in the input voltage. The measurement is made under conditions of low dissipation or by using pulse techniques such
that the average chip temperature is not significantly affected.
Load Regulation: The change in output voltage for a
change in load current at constant chip temperature.
Long Term Stability: Output voltage stability under accelerated life-test conditions after 1000 hours with maximum
rated voltage and junction temperature.
Output Noise Voltage: The rms AC voltage at the output,
with constant load and no input ripple, measured over a
specified frequency range.
Definition of Terms
Dropout Voltage: The input-voltage differential at which the
circuit ceases to regulate against further reduction in input
voltage. Measured when the output voltage has dropped
100 mV from the nominal value obtained at (VOUT + 5V) input, dropout voltage is dependent upon load current and
junction temperature.
Input Voltage: The DC voltage applied to the input terminals
with respect to ground.
Input-Output Differential: The voltage difference between
the unregulated input voltage and the regulated output voltage for which the regulator will operate.
5
www.national.com
Definition of Terms
Temperature Stability of VO: The percentage change in
output voltage for a thermal variation from room temperature
to either temperature extreme.
(Continued)
Quiescent Current: That part of the positive input current
that does not contribute to the positive load current. The
regulator ground lead current.
Ripple Rejection: The ratio of the peak-to-peak input ripple
voltage to the peak-to-peak output ripple voltage.
Typical Applications
5V to 20V Adjustable Regulator
DS008823-3
Note: Using 1k for R1 will ensure that the input bias current error of the adjust pin will be negligible. Do not bypass R1 or R2. This will lead to instabilities.
* Required if regulator is located far from power supply filter.
** COUT must be at least 22 µF to maintain stability. May be increased without bound to maintain regulation during transients. Locate as close as possible to the
regulator. This capacitor must be rated over the same operating temperature range as the regulator and the ESR is critical; see curve.
1A Switch
DS008823-6
*** To assure shutdown, select Resistor R3 to guarantee at least 300 µA of pull-up current when S1 is open. (Assume 2V at the ON/OFF pin.)
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6
Equivalent Schematic Diagram
DS008823-1
7
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Physical Dimensions
inches (millimeters) unless otherwise noted
Order Number LM2941J/883
5962-9166701QEA
NS Package Number J16A
Order Number LM2941WG/883
5962-9166701QYA
NS Package Number WG16A
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8
Physical Dimensions
inches (millimeters) unless otherwise noted (Continued)
Order Number LM2941T or LM2941CT
NS Package Number T05A
9
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LM2941/LM2941C 1A Low Dropout Adjustable Regulator
Physical Dimensions
inches (millimeters) unless otherwise noted (Continued)
TO-263 5-Lead Plastic Surface Mount Package
Order Number LM2941S or LM2941CS
NS Package Number TS5B
LIFE SUPPORT POLICY
NATIONAL’S PRODUCTS ARE NOT AUTHORIZED FOR USE AS CRITICAL COMPONENTS IN LIFE SUPPORT
DEVICES OR SYSTEMS WITHOUT THE EXPRESS WRITTEN APPROVAL OF THE PRESIDENT AND GENERAL
COUNSEL OF NATIONAL SEMICONDUCTOR CORPORATION. As used herein:
1. Life support devices or systems are devices or
systems which, (a) are intended for surgical implant
into the body, or (b) support or sustain life, and
whose failure to perform when properly used in
accordance with instructions for use provided in the
labeling, can be reasonably expected to result in a
significant injury to the user.
National Semiconductor
Corporation
Americas
Tel: 1-800-272-9959
Fax: 1-800-737-7018
Email: [email protected]
www.national.com
National Semiconductor
Europe
Fax: +49 (0) 1 80-530 85 86
Email: [email protected]
Deutsch Tel: +49 (0) 1 80-530 85 85
English Tel: +49 (0) 1 80-532 78 32
Français Tel: +49 (0) 1 80-532 93 58
Italiano Tel: +49 (0) 1 80-534 16 80
2. A critical component is any component of a life
support device or system whose failure to perform
can be reasonably expected to cause the failure of
the life support device or system, or to affect its
safety or effectiveness.
National Semiconductor
Asia Pacific Customer
Response Group
Tel: 65-2544466
Fax: 65-2504466
Email: [email protected]
National Semiconductor
Japan Ltd.
Tel: 81-3-5639-7560
Fax: 81-3-5639-7507
National does not assume any responsibility for use of any circuitry described, no circuit patent licenses are implied and National reserves the right at any time without notice to change said circuitry and specifications.
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIERS
SLOS066E– SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY1997
D
D
D
D
1OUT
1IN –
1IN+
VCC
2IN+
2IN –
2OUT
14
2
13
3
12
4
11
5
10
6
9
7
8
4OUT
4IN –
4IN+
GND
3IN+
3IN –
3OUT
LM124, LM124A . . . FK PACKAGE
(TOP VIEW)
1IN+
NC
VCC
NC
2IN+
4
3 2 1 20 19
18
5
17
6
16
7
15
8
14
9 10 11 12 13
4IN+
NC
GND
NC
3IN+
2IN –
2OUT
NC
3OUT
3IN –
description
These devices consist of four independent
high-gain frequency-compensated operational
amplifiers that are designed specifically to operate
from a single supply over a wide range of voltages.
Operation from split supplies is also possible
when the difference between the two supplies is
3 V to 30 V (for the LM2902 and LM2902Q, 3 V to
26 V) and VCC is at least 1.5 V more positive than
the input common-mode voltage. The low supply
current drain is independent of the magnitude of
the supply voltage.
1
1IN –
1OUT
NC
4OUT
4IN –
D
LM124, LM124A . . . J OR W PACKAGE
ALL OTHERS . . . D, DB, N OR PW PACKAGE
(TOP VIEW)
NC – No internal connection
symbol (each amplifier)
IN –
OUT
IN +
+
D
Wide Range of Supply Voltages:
Single Supply . . . 3 V to 30 V
(LM2902 and LM2902Q
3 V to 26 V), or Dual Supplies
Low Supply Current Drain Independent of
Supply Voltage . . . 0.8 mA Typ
Common-Mode Input Voltage Range
Includes Ground Allowing Direct Sensing
Near Ground
Low Input Bias and Offset Parameters:
Input Offset Voltage . . . 3 mV Typ
A Versions . . . 2 mV Typ
Input Offset Current . . . 2 nA Typ
Input Bias Current . . . 20 nA Typ
A Versions . . . 15 nA Typ
Differential Input Voltage Range Equal to
Maximum-Rated Supply Voltage . . . 32 V
(26 V for LM2902 and LM2902Q)
Open-Loop Differential Voltage
Amplification . . . 100 V/mV Typ
Internal Frequency Compensation
–
D
Applications include transducer amplifiers, dc amplification blocks, and all the conventional operational
amplifier circuits that now can be more easily implemented in single-supply-voltage systems. For example, the
LM124 can be operated directly from the standard 5-V supply that is used in digital systems and easily provides
the required interface electronics without requiring additional ± 15-V supplies.
The LM2902Q is manufactured to demanding automotive requirements.
The LM124 and LM124A are characterized for operation over the full military temperature range of – 55°C to
125°C. The LM224 and LM224A are characterized for operation from – 25°C to 85°C. The LM324 and LM324A
are characterized for operation from 0°C to 70°C. The LM2902 and LM2902Q are characterized for operation
from – 40°C to 125°C.
Copyright  1997, Texas Instruments Incorporated
PRODUCTION DATA information is current as of publication date.
Products conform to specifications per the terms of Texas Instruments
standard warranty. Production processing does not necessarily include
testing of all parameters.
POST OFFICE BOX 655303
• DALLAS, TEXAS 75265
3–1
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIERS
SLOS066E– SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY1997
AVAILABLE OPTIONS
PACKAGED DEVICES
VIOmax
AT 25°C
TA
SMALL
OUTLINE
(D)†
VERY
SMALL
OUTLINE
(DB)‡
CHIP
CARRIER
(FK)
CERAMIC
DIP
(J)
PLASTIC
DIP
(N)
0°C to
70°C
7 mV
LM324D
LM324DBLE
—
—
LM324N
LM324PWLE
—
3 mV
LM324AD
—
—
—
LM324AN
LM324APWLE
—
–25°C to
85°C
5 mV
LM224D
—
—
—
LM224N
—
—
3 mV
LM224AD
—
—
—
LM224AN
—
—
—
—
LM2902N
—
—
LM2902QN
– 40°C to
125°C
7 mV
– 55°C to
125°C
5 mV
2 mV
LM2902D
LM2902QD
LM2902DBLE
LM2902PWLE
—
—
LM124FK
LM124J
—
—
—
—
LM124AFK
LM124AJ
—
—
CHIP
FORM
(Y)
FLAT
PACK
(W)
TSSOP
(PW)‡
LM324Y
—
—
—
—
LM124W
† The D package is available taped and reeled. Add the suffix R to the device type (e.g., LM324DR).
‡ The DB and PW packages are only available left-end taped and reeled.
schematic (each amplifier)
VCC
≈ 6-µA
Current
Regulator
≈ 6-µA
Current
Regulator
≈ 100-µA
Current
Regulator
OUT
IN –
≈ 50-µA
Current
Regulator
IN +
GND
To Other
Amplifiers
COMPONENT COUNT
(total device)
Epi-FET
Transistors
Diodes
Resistors
Capacitors
3–2
POST OFFICE BOX 655303
1
95
4
11
4
• DALLAS, TEXAS 75265
—
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIERS
SLOS066E– SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY1997
LM324Y chip information
This chip, when properly assembled, displays characteristics similar to the LM324. Thermal compression or
ultrasonic bonding may be used on the doped-aluminum bonding pads. Chips may be mounted with conductive
epoxy or a gold-silicon preform.
BONDING PAD ASSIGNMENTS
(1)
(14)
(13)
(2)
1IN+
1IN–
62
(3)
(12)
(4)
(11)
(5)
(10)
VCC+
(4)
(3)
(1)
(2)
1OUT
(5)
(7)
2OUT
(10)
3IN+
(9)
3IN–
(14)
4OUT
(11)
2IN+
(6)
2IN–
(8)
3OUT
(12)
4IN+
(13)
4IN–
GND
CHIP THICKNESS: 15 TYPICAL
BONDING PADS: 4 × 4 MINIMUM
(6)
(9)
(7)
TJmax = 150°C
TOLERANCES ARE ± 10%.
(8)
ALL DIMENSIONS ARE IN MILS.
65
PIN (11) IS INTERNALLY CONNECTED
TO BACKSIDE OF CHIP.
POST OFFICE BOX 655303
• DALLAS, TEXAS 75265
3–3
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIERS
SLOS066E– SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY1997
absolute maximum ratings over operating free-air temperature range (unless otherwise noted)†
LM124, LM124A
LM224, LM224A
LM324, LM324A
Supply voltage, VCC (see Note 1)
LM2902,
LM2902Q
UNIT
32
26
V
± 32
± 26
V
Input voltage, VI (either input)
– 0.3 to 32
– 0.3 to 26
V
Duration of output short circuit (one amplifier) to ground at (or below) TA = 25°C,
VCC ≤ 15 V (see Note 3)
unlimited
unlimited
Differential input voltage, VID (see Note 2)
Continuous total dissipation
See Dissipation Rating Table
free air temperature range,
range TA
Operating free-air
LM124, LM124A
– 55 to 125
LM224, LM224A
– 25 to 85
LM324, LM324A
0 to 70
LM2902, LM2902Q
Storage temperature range
°C
– 40 to 125
– 65 to 150
Case temperature for 60 seconds
FK package
260
Lead temperature 1,6 mm (1/16 inch) from case for 60 seconds
J or W package
300
– 65 to 150
°C
°C
°C
300
Lead temperature 1,6 mm (1/16 inch) from case for 10 seconds D, DB, N, or PW package
260
260
°C
† Stresses beyond those listed under “absolute maximum ratings” may cause permanent damage to the device. These are stress ratings only, and
functional operation of the device at these or any other conditions beyond those indicated under “recommended operating conditions” is not
implied. Exposure to absolute-maximum-rated conditions for extended periods may affect device reliability.
NOTES: 1. All voltage values (except differential voltages and VCC specified for the measurement of IOS) are with respect to the network GND.
2. Differential voltages are at IN + with respect to IN –.
3. Short circuits from outputs to VCC can cause excessive heating and eventual destruction.
DISSIPATION RATING TABLE
PACKAGE
TA ≤ 25°C
POWER RATING
DERATING
FACTOR
DERATE
ABOVE TA
TA = 70°C
POWER RATING
TA = 85°C
POWER RATING
TA = 125°C
POWER RATING
N/A
D
900 mW
7.6 mW/°C
32°C
611 mW
497 mW
DB
775 mW
6.2 mW/°C
25°C
496 mW
403 mW
N/A
FK
900 mW
11.0 mW/°C
68°C
878 mW
713 mW
273 mW
J (LM124_ )
900 mW
11.0 mW/°C
68°C
878 mW
713 mW
273 mW
J (all others)
900 mW
8.2 mW/°C
40°C
654 mW
531 mW
N/A
N/A
3–4
N
900 mW
9.2 mW/°C
52°C
734 mW
596 mW
PW
700 mW
5.6 mW/°C
25°C
448 mW
364 mW
N/A
W
900 mW
8.0 mW/°C
37°C
636 mW
516 mW
196 mW
POST OFFICE BOX 655303
• DALLAS, TEXAS 75265
electrical characteristics at specified free-air temperature, VCC = 5 V (unless otherwise noted)
PARAMETER
TEST CONDITIONS†
VIO
Input offset voltage
VCC = 5 V to MAX,,
VIC = VICRmin, VO = 1.4 V
IIO
Input offset current
14V
VO = 1.4
IIB
Input bias current
VO = 1.4
14V
TA‡
LM124, LM224
TYP §
MAX
MIN
25°C
3
Full range
2
Full range
High-level output voltage
50
2
150
– 150
– 20
– 300
– 250
– 20
– 500
Full range
0 to
VCC – 2
RL = 2 kΩ
25°C
VCC –
1.5
VCC –
1.5
RL = 10 kΩ
25°C
VCC – 1
.5
RL = 2 kΩ
Full range
26
VCC = MAX,
RL ≥ 10 kΩ
Full range
27
VIC = VICRmin
kSVR
Supply-voltage
y
g rejection
j
ratio
(∆VCC /∆VIO)
VO1/ VO2
Crosstalk attenuation
Full range
26
28
5
27
20
100
28
5
25
V
22
23
20
24
5
100
20
mV
25°C
50
100
Full range
25
25°C
70
80
65
80
50
80
dB
25°C
65
100
65
100
50
100
dB
– 30
– 20
– 30
– 20
– 30
15
f = 1 kHz to 20 kHz
25°C
VCC = 15 V,
VO = 0
VID = 1 V,
25°C
– 20
Full range
– 10
VCC = 15 V,,
VO = 15 V
VID = – 1 V,,
Full range
5
VID = – 1 V,
VO = 200 mV
25°C
12
VCC at 5 V,
GND at – 5 V
VO = 0
25°C
± 40
± 60
± 40
± 60
± 40
± 60
VO = 2.5 V,
No load
Full range
0.7
1.2
0.7
1.2
0.7
1.2
VCC = MAX,
VO = 0.5 VCC,
No load
Full range
1.4
3
1.4
3
1.4
3
25°C
120
V/mV
15
10
120
– 60
120
– 60
– 10
20
10
30
12
dB
– 60
– 10
20
10
5
mA
20
5
30
µA
30
mA
mA
† All characteristics are measured under open-loop conditions with zero common-mode input voltage unless otherwise specified. MAX VCC for testing purposes is 26 V for LM2902
and LM2902Q, 30 V for the others.
‡ Full range is –55°C to 125°C for LM124, – 25°C to 85°C for LM224, 0°C to 70°C for LM324, and – 40°C to 125°C for LM2902 and LM2902Q.
§ All typical values are at TA = 25°C.
3–5
SLOS066E – SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY 1997
Common-mode rejection ratio
nA
V
VCC = MAX,
CMRR
nA
– 250
– 500
0 to
VCC –
2
mV
50
300
0 to
VCC –
2
VCC = 5 V to MAX
AVD
Supply current (four amplifiers)
2
0 to
VCC – 1
.5
VCC = 15 V,, VO = 1 V to 11 V,,
RL = ≥ 2 kΩ
ICC
30
UNIT
7
10
0 to
VCC –
1.5
Large-signal
g
g
differential
voltage amplification
Short-circuit output current
3
9
0 to
VCC –
1.5
RL ≤ 10 kΩ
IOS
7
25°C
Low-level output voltage
Output current
– 20
Full range
VOL
IO
3
LM2902, LM2902Q
TYP §
MAX
MIN
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIER
POST OFFICE BOX 655303 • DALLAS, TEXAS 75265
VOH
MAX
100
25°C
Common-mode input
voltage range
5
TYP §
7
25°C
VICR
C
LM324
MIN
VIO
O
Input offset voltage
VCC = 5 V to 30 V,,
VIC = VICRmin, VO = 1.4 V
IIO
O
Input offset current
4V
VO = 1
1.4
IIB
Input bias current
VO = 1
1.4
4V
VICR
Common-mode input
voltage range
POST OFFICE BOX 655303 • DALLAS, TEXAS 75265
High-level output voltage
LM124A
MIN
TYP §
LM224A
MAX
MIN
LM324A
TYP §
MAX
2
3
25°C
2
Full range
4
25°C
10
2
Full range
30
30
25°C
– 50
Full range
– 100
MIN
TYP §
MAX
2
3
4
– 15
5
15
2
– 80
– 15
– 100
0 to
VCC – 1.5
0 to
VCC – 1.5
Full range
0 to
VCC – 2
0 to
VCC – 2
0 to
VCC – 2
25°C
VCC – 1.5
VCC – 1.5
VCC – 1.5
VCC = 30 V,
RL = 2 kΩ
Full range
26
26
VCC = 30 V,
RL ≥ 10 kΩ
Full range
27
27
27
nA
nA
V
V
26
28
mV
– 100
– 200
0 to
VCC – 1.5
UNIT
30
75
25°C
VCC = 30 V
RL = 2 kΩ
VOH
TA‡
28
VOL
Low-level output voltage
RL ≤ 10 kΩ
Full range
AVD
Large-signal differential
voltage amplification
VCC = 15 V, VO = 1 V to 11 V,
RL= ≥ 2 kΩ
Full range
25
25
CMRR
Common-mode rejection ratio
VIC = VICRmin
25°C
70
70
80
65
80
dB
kSVR
Supply-voltage rejection ratio
(∆VCC /∆VIO)
25°C
65
65
100
65
100
dB
VO1/ VO2
Crosstalk attenuation
– 30
– 20
– 30
IO
Output current
IOS
Short-circuit output current
ICC
Supply current (four amplifiers)
20
5
f = 1 kHz to 20 kHz
25°C
VCC = 15 V,,
VO = 0
VID = 1 V,,
25°C
– 20
– 20
Full range
– 10
– 10
VCC = 15 V,,
VO = 15 V
VID = – 1 V,,
10
10
VID = – 1 V,
VO = 200 mV
VCC at 5 V,
VO = 0
GND at – 5 V,
VO = 2.5 V,
VCC = 30 V,
No load
25°C
120
20
5
15
120
Full range
5
5
25°C
12
12
20
V/mV
120
– 60
dB
– 60
– 10
20
10
30
12
mA
20
5
µA
30
25°C
± 40
± 60
± 40
± 60
± 40
± 60
No load
Full range
0.7
1.2
0.7
1.2
0.7
1.2
VO = 15 V,
Full range
1.4
3
1.4
3
1.4
3
† All characteristics are measured under open-loop conditions with zero common-mode input voltage unless otherwise specified.
‡ Full range is –55°C to 125°C for LM124A, – 25°C to 85°C for LM224A, and 0°C to 70°C for LM324A.
§ All typical values are at TA = 25°C.
mV
mA
mA
Template Release Date: 7–11–94
TEST CONDITIONS†
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIERS
PARAMETER
SLOS066E – SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY 1997
3–6
electrical characteristics at specified free-air temperature, VCC = 5 V (unless otherwise noted)
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIERS
SLOS066E – SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY 1997
electrical characteristics, VCC = 5 V, TA = 25°C (unless otherwise noted)
VIO
IIO
Input offset voltage
IIB
Input bias current
VICR
Common-mode input voltage
range
Input offset current
LM324Y
TEST CONDITIONS†
PARAMETER
VCC = 5 V to MAX,
VIC = VICRmin,
MIN
VO = 1.4 V
UNIT
TYP
MAX
3
7
mV
2
50
nA
– 20
– 250
nA
VCC = 5 V to MAX
0 to
VCC – 1.5
V
High-level output voltage
RL = 10 kΩ
VCC – 1.5
V
Low-level output voltage
RL ≤ 10 kΩ
AVD
Large-signal differential
voltage amplification
VCC = 15 V,
CMRR
Common-mode rejection ratio
VIC = VICRmin
kSVR
Supply-voltage rejection ratio
(∆VCC± /∆VIO)
IO
Output current
VCC = 15 V,
VCC = 15 V,
VID = 1 V,
VID = – 1 V,
Short-circuit output current
VID = 1 V,
VCC at 5 V,
VO = 200 mV
GND at – 5 V,
VO = 2.5 VCC,
VCC = MAX,
No load
VOH
VOL
IOS
ICC
Supply current (four amplifiers)
5
VO = 1 V to 11 V,
RL ≥ 2 kΩ
VO = 0
VO = 15 V
VO = 0
20
mV
15
100
V/mV
65
80
dB
65
100
dB
– 20
– 30
10
20
12
30
– 60
mA
± 40
± 60
0.7
1.2
mA
mA
VO = 0.5 VCC,
No load
1.1
3
† All characteristics are measured under open-loop conditions with zero common-mode input voltage unless otherwise specified. MAX VCC for
testing purposes is 30 V.
POST OFFICE BOX 655303
• DALLAS, TEXAS 75265
7
LM124, LM124A, LM224, LM224A
LM324, LM324A, LM324Y, LM2902, LM2902Q
QUADRUPLE OPERATIONAL AMPLIFIERS
SLOS066E – SEPTEMBER 1975 – REVISED FEBRUARY 1997
8
POST OFFICE BOX 655303
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