AKH-Infobroschüre - Medizinische Universität Wien

AKH-Infobroschüre - Medizinische Universität Wien
c AKH
AKH-Infobroschüre
Ein Leitfaden für Patientinnen und Patienten
des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien-Universitätskliniken
Name:
Station:
Telefonnummer am Bett: Patiententelefone sind erreichbar
unter Telefon (01) 404 04 + Nebenstelle
Name der betreuenden Oberärztin/des betreuenden Oberarztes:
Name der betreuenden Stationsschwester/des betreuenden Stationspflegers:
Medieninhaber und Herausgeber: Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien – Universitätskliniken
Währinger Gürtel 18 –20, 1090 Wien
Redaktion: Michaela Drucker, Informationszentrum und PR der Direktion Teilunternehmung
AR Karin Fehringer, Leiterin Informationszentrum und PR der Direktion Teilunternehmung
Univ. Prof. Dr. Reinhard Krepler, Direktor der Teilunternehmung und Ärztlicher Direktor
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien – Universitätskliniken
Layout: Mair & Laggner
Fotos: AKH-Informationszentrum, Mair & Laggner
Druck: Rötzer Druck Ges.m.b.H., Mattersburger Straße 25, 7000 Eisenstadt
Gedruckt auf ökologischem Druckpapier aus der Mustermappe von „ÖkoKauf Wien“.
Version 3, Mai 2007
Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind,
beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.
© AKH Wien. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung oder Verwendung des Inhaltes ganz oder auszugsweise nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Herstellers.
Vorwort
Liebe Patientin, lieber Patient!
Wien bietet Spitzenmedizin auf allerhöchstem Niveau für alle
Menschen, und zwar unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht oder
Herkunft. Gerade das AKH genießt auch international einen exzellenten
Ruf.
Dennoch – auch wenn man sich in besten medizinischen Händen
weiß: ein Krankenhausaufenthalt ist für niemanden angenehm und leicht.
Die Informationsbroschüre, die Sie gerade in Händen halten, soll ein klein
wenig dazu beitragen, dass Sie sich als Patient oder Patientin möglichst wohl
fühlen. Sie bietet Ihnen und Ihren Angehörigen eine Fülle nützlicher Informationen und Orientierungshilfen für Ihren Spitalsaufenthalt. Denn eines
wissen wir aus Erfahrung: Gut informierte PatientInnen, die bestehende Angebote kennen und über ihre Rechte und Möglichkeiten Bescheid wissen, sind
zumeist auch zufriedene PatientInnen.
So finden Sie in der Broschüre alle wichtigen Infos zu Aufnahme und
Entlassung, über Menüangebote, Telefon und Fernseher in ihrem Zimmer, den
Spitalsalltag (Visiten, Besuchszeiten etc.) und vieles mehr. Sie erfahren aber
auch, wo Sie sich hinwenden können, wenn Sie mit einzelnen Leistungen nicht
zufrieden sind. Als Wiener Gesundheitsstadträtin möchte ich Sie ausdrücklich ermuntern, auch von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Denn nur wenn
wir Ihre Anregungen, Wünsche und Beschwerden kennen, können die Leistungen dementsprechend verbessert werden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen angenehmen Aufenthalt im AKH
und vor allem baldige und anhaltende Genesung!
Mag.a Sonja Wehsely
Stadträtin für Gesundheit und Soziales
1
Vorwort
Geschätzte Patientin, geschätzter Patient!
Ich freue mich, Sie im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien herzlich
willkommen heißen zu dürfen. Dem AKH-Team ist es ein besonderes Anliegen, Ihnen den Aufenthalt in unserem Haus so kurz und so angenehm
wie möglich zu gestalten.
Neben erfahrenen ÄrztInnen, gut ausgebildeten MitarbeiterInnen im
Pflegebereich sowie Angehörigen der medizinisch-technischen Dienste
und Sanitätshilfsdienste zählen zu unserem Team auch die MedizinstudentInnen, die einen Teil ihrer akademischen Ausbildung am AKH absolvieren und einen wesentlichen Beitrag im medizinischen Betrieb leisten.
An sich eine Großkrankenanstalt bietet Ihnen das AKH durch das Konzept der
überschaubaren Stationen und vorwiegend Drei-Bett-Zimmer das Flair eines
Kleinspitals, in dem Menschlichkeit, Nähe und Verantwortungsbewusstsein
zählen. Nicht umsonst lautet unser Motto „AKH – die menschliche Größe“.
Die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlung und Betreuung wird
im AKH durch modernste medizinisch-technische Ausstattung und zukunftsweisende Forschungserfolge auf breiter Basis unterstützt. Möglich gemacht wird
dies durch die Tatsache, dass das AKH Sitz der Universitätskliniken ist und so
– auch durch den ständigen Wettbewerb mit den weltbesten Universitätskliniken – ein hoher medizinischer Standard gewährleistet ist.
Das AKH sieht sich als Universitätsklinik ganz besonders zu Maßnahmen der
Qualitätssicherung verpflichtet.Wir sind bemüht, die Funktionsabläufe ständig
zu verbessern und unsere MitarbeiterInnen besonders gut zu schulen und weiterzubilden. Eine eigene Qualitätssicherungskommission unterstützt dabei das
Management des AKH Wien und den Rektor der Medizinischen Universität Wien.
Sollten Sie aus irgendeinem Grund mit unseren Leistungen und Angeboten
dennoch nicht zufrieden sein, wenden Sie sich vertrauensvoll an das betreuende Personal. Wenn eine rasche Problemlösung vor Ort nicht möglich ist, stehen
Ihnen auch die MitarbeiterInnen des Patientenservice im AKH als GesprächspartnerInnen zur Verfügung (siehe Seite 22).
Ich möchte Ihnen auf diesem Wege für Ihre weitere Genesung alles Gute
wünschen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Univ. Prof. Dr. Reinhard Krepler
Direktor der Teilunternehmung AKH Wien und Ärztlicher Direktor
2
Inhalt
1 Service
4
• Aufnahme
und Entlassung • Leitstelle • Ihr Zimmer
und ernährungsmedizinische Beratung
• Visite • Verwahrung von Wertgegenständen
• Geschenke • Telefon und Fernseher • Orientierung
• Das Haus • Feuerwache AKH • Besuchszeiten
• So erreichen Sie und Ihre Angehörigen das AKH
• Entlassung/Patientenbrief
• Wichtige Telefonnummern
• Diät
2 Recht
21
• Anregungen, Wünsche
und Beschwerden
Auskünfte • Begleitpersonen
• Besuche • Brandschutz • Hausordnung
• Klinische Prüfungen nach dem Arzneimittel- oder
Medizinproduktegesetz • Kosten (Gebühren)
• Krankengeschichte • Nachtruhe • Patientenrechte
• Patientenverfügung • Rauchen • Spenden
• Sterbebegleitung/Sterbehilfe • Testament
• Tiere • Wertgegenstände • Weitere Informationen
• Aufklärung/Visite •
3 Medizinisches Angebot
• Universitätskliniken/Klinische
• Klinische
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Abteilungen
Institute
AKH-Management
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Geschichte
36
Von damals bis heute
Visotax-Karte/Bedienungsanleitung
Telefon und Fernseher
38
3
Service
Aufnahme- und Entlassungskanzlei
Die Aufnahme- und Entlassungskanzlei befindet sich auf
Ebene 5 in der Eingangshalle auf der linken Seite neben dem
Geldinstitut. Hier werden die Formalitäten für Ihre Aufnahme in die stationäre Behandlung und für die Entlassung aus
dem stationären Bereich erledigt.
Leitstelle (Patientenschalter)
Jeder Station und Ambulanz ist eine eigene Leitstelle zugeordnet.
Das Leitstellenpersonal im stationären Bereich erledigt für
Sie die Aufnahme-, Verlegungs- und Entlassungsformalitäten
und kann Ihnen auch weiterhelfen, falls Sie sich im AKH nicht
zurecht finden.
Die Mitarbeiter der Leitstellen
im Ambulanzbereich melden Sie
zu Ihren Untersuchungen und Behandlungen an, kümmern sich um
die organisatorische Abwicklung
und unterstützen Sie bei jeglichen
Anliegen.
Ihr Zimmer
Das AKH setzt neben der erstklassigen technischen Ausstattung vor allem auf eine sehr menschliche, persönliche Betreuung in einem komfortablen Umfeld. Jede Station im Allgemein-
4
Service
pflegebereich ist daher als eigenständige Einheit konzipiert, in
der nicht mehr als 30 Betten untergebracht sind. (Ausgenommen sind Stationen mit Kinderbetten, in denen bis zu 32 Betten
vorhanden sind.) Insgesamt verfügt das AKH über 2.187 Betten
(Stand Mai 2007).
Die Zimmer sind mit meist nicht mehr als drei Betten eingerichtet.Alle sind mit Waschnischen ausgestattet. Je zwei nebeneinander liegende Zimmer verfügen über eine unmittelbar außerhalb der Zimmer gelegene gemeinsame Dusche und ein WC.
In Sonderklassezimmern stehen maximal zwei Betten.
Alle Patientenzimmer haben Tageslicht und sind wohnlich
mit ansprechenden Kunstwerken ausgestattet. Die täglich vielseitige Menüwahl und der weite Ausblick, der von jedem Zimmer aus gewährleistet ist, runden das patientenfreundliche
Ambiente ab.
Ihr Komfort liegt uns am Herzen. Jedem Patienten steht
daher ein bedienungsfreundliches Rufgerät für Pflegepersonal, mit dem auch mit dem Pflegestützpunkt direkt kommuniziert werden kann, zur Verfügung.Auch das Stationsteam hat
die Möglichkeit, auf diesem Wege vom Stützpunkt aus mit den
Patienten zu sprechen. Durch dieses Bedienungselement ist
auch ein bedienungsfreundliches Radio in Griffweite zur Verfügung (siehe auch „Radiosender“ Seite 38).
Sonderklassepatienten erhalten in der Zeit von Montag bis
Samstag kostenlos eine Tageszeitung.
Die Menüangebote der Küche enthalten neben Normal- und
Diätkostformen auch vegetarische Menüs und Menüs ohne
Schweinefleisch. Auch frisches Obst und Milchprodukte werden bereitgestellt. Koscheres Essen können Sie auf Wunsch
und auf eigene Rechnung bereits am Tag der Aufnahme im
Maimonideszentrum unter der Telefonnummer (01) 368 16 55
bestellen.
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Service
Diät- und ernährungsmedizinische Beratung
Diäten beruhen auf ärztlicher Anordnung. Halten Sie bereits
eine ärztlich verordnete Diät ein, so teilen Sie dies im
Aufnahmegespräch mit. Diät- und ernährungsmedizinische
Beratungen werden ausschließlich von Diätologen durchgeführt.
Visite
Zumindest einmal täglich findet eine Visite statt. Diese
dient dazu Ihre weitere Untersuchung und Behandlung im
Zusammenwirken mit Ihnen zu lenken. Sie können bei
dieser Visite jede Information verlangen. Jede Visite dient
damit auch der Patientenaufklärung und dem Herstellen
des Einvernehmens mit Ihnen.
Wenn Sie eine Allergie haben, teilen
Sie dies bitte Ihren Betreuern mit.
Diese wichtige Information muss in
die Krankengeschichte aufgenommen
werden.
Erstellen Sie eine Liste der Medikamente, die Sie ständig einnehmen,
oder bringen Sie leere Packungen davon mit. Die Information, welche
Medikamente Sie verwenden, ist für
die ärztliche Betreuung notwendig.
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Es besteht die Möglichkeit Wertgegenstände, die Sie bei der
Aufnahme bei sich haben, bis zur Entlassung in der Anstaltskassa zu verwahren. Die Anstaltskassa ist von Montag bis
Freitag in der Zeit von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr und von 12.30
bis 14.30 Uhr geöffnet und befindet sich auf Ebene 5 in der
Eingangshalle (Währinger Gürtel 18 –20) im Bereich der Aufnahme- und Entlassungskanzlei.
Bitte beachten Sie die genannten Öffnungszeiten bei der
Abholung Ihrer Wertgegenstände insbesondere bei geplanten
Entlassungen am Wochenende.
Service
Sichere Verwahrung von Wertgegenständen
Eine sichere Verwahrung von Wertsachen in den Krankenzimmern ist leider nicht möglich. Für Wertgegenstände, die in
Patientenzimmern abhanden kommen, können wir daher keine
Haftung übernehmen.
Geschenke
Wir bitten Sie, von Geld- oder Sachgeschenken an die Mitarbeiter des AKH Abstand zu nehmen. Selbstverständlich freuen
wir uns aber über Dankschreiben (siehe auch „Spenden“ Seite 28).
Telefon und Fernseher
Auf Ihren Wunsch wird Ihnen ein Telefon zur Verfügung gestellt. Die Verrechnung der Gebühren läuft über die so genannte Visotax-Wertkarte, die Sie mit dem Telefon erhalten. Möchten
Sie fernsehen benötigen Sie ebenfalls eine Visotax-Wertkarte.
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Service
Patiententelefone sind erreichbar unter Tel. (01) 404 04 +
Nebenstelle.
Falls Sie sich für eine Visotax-Wertkarte entscheiden, beachten Sie bitte, dass die Grundgebühr für Telefon und Fernsehen
auch dann abgebucht wird, wenn Sie diese Geräte doch nicht
benützen. Bei Sonderklassepatienten entfällt die Grundgebühr.
Nähere Informationen zum Telefonieren und Fernsehen
mit der Visotax-Wertkarte finden Sie ab Seite 38.
Telefonieren (ohne Visotax-Wertkarte)
Im AKH befinden sich über 100 öffentliche Fernsprecher;
etwa 50 davon sind Wertkartentelefone. Einige von ihnen lassen sich auch mit gängigen Kreditkarten bedienen.Telefonwertkarten erhalten Sie im Postamt in der Eingangshalle.
Wichtiger Hinweis: Um eine Beeinflussung lebenserhaltender
medizinischer Geräte auszuschließen, ist die Verwendung von
Mobiltelefonen in vielen Bereichen nicht gestattet. Wir bitten
um Verständnis.
Orientierung
Sollten Sie sich nicht zurechtfinden, steht Ihnen in
erster Linie die Leitstelle Ihrer Station mit Auskünften zur Verfügung.Auch beim Portier in der Eingangshalle steht ein Informationsservice bereit.
Finden Sie Ihre Station nicht mehr? Das Identifikationsarmband, welches Sie an Ihrer Station
erhalten haben, ist mit Ihrer Stationsbezeichnung
beschriftet. Es kann daher unseren Mitarbeitern
behilflich sein, Sie an den richtigen Ort zurück zu
begleiten. Das Armband ist auch mit Ihrem Namen
bezeichnet. Es schützt Sie daher vor Verwechslungen.
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Service
Orientieren Sie sich über die Beschilderung im Haus. Sie
hilft Ihnen, den Weg zu Ihrem Ziel rasch zu finden. Die Zugänge zu den Stationen und Ambulanzen (Leitstellen) tragen
eine Zahlen-Buchstaben-Kombination (zum Beispiel: 17J):
Zahl = Ebene
Buchstabe = Station
Die Zahl bezieht sich auf die Ebene, in der sich Ihre Leitstelle
befindet. Um zu den Ebenen 3 bis 8 (Ambulanzbereich) zu gelangen, benutzen Sie die Fahrsteige oder die blauen Aufzüge.
Die Ebene 9 sowie die Ebenen 13 bis 21 (stationärer Bereich)
erreichen Sie über die grünen bzw. roten Aufzüge.
Achten Sie dabei auf den Buchstaben der Leitstellenbezeichnung:
Die Stationen B, C, D, E, F befinden sich im grünen Bettenhaus – verwenden Sie die grünen Aufzüge.
Stationen mit den Bezeichnungen H, I, J, K sind im roten
Bettenhaus untergebracht; sie sind daher über die roten Aufzüge erreichbar.
Einen guten Überblick, wo sich welche Kliniken und
Stationen befinden, geben Pläne, die in den Aufzügen und im
Haupteingangsbereich sowie in jeder Ambulanzebene angebracht sind (siehe auch Seiten 12/13).
Auch Farben helfen Ihnen bei der Orientierung:
Kommen Sie zu einer ambulanten Behandlung?
Dann achten Sie auf blaue Markierungen (blauer
Boden, blaue Türen). Sie kennzeichnen den Zugangsbereich zu den Ambulanzen. Die medizinischen Abteilungen und Untersuchungszimmer sind orange
gefärbt. Bitte benutzen Sie die Fahrsteige oder die
blauen Aufzüge (bis Ebene 8).
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Service
Werden Sie in stationäre Behandlung aufgenommen?
Dann sind Sie in den Bettenhäusern richtig. Die chirurgischen
Fachabteilungen finden Sie vorwiegend im grünen Bettenhaus
(grüner Boden, grüne Türen). Die Fachabteilungen der Inneren
Medizin sind vorwiegend im roten Bettenhaus untergebracht
(roter Boden, rote Türen). Verwenden Sie die Aufzüge, um zu
Ihrer Station zu gelangen.
Gelbe Türen markieren den Weg zu den Fluchtstiegen. Beachten Sie, dass diese Türen nur im Notfall verwendet werden
dürfen, da sie sich nur in Richtung Stiegenhaus öffnen lassen.
Sie gelangen vom Stiegenhaus nicht mehr auf die Station!
Im Notfall bitten wir Sie, die Anweisungen des Personals
besonders zu beachten.
Das Haus
Ob Patient oder Besucher – als Großkrankenhaus bietet
Ihnen das AKH eine Reihe von Einrichtungen, die Ihnen den
Aufenthalt kurzweilig und erlebnisvoll machen werden. Diese
Service-Einrichtungen befinden sich größtenteils in der Eingangshalle. Die Grafik auf den folgenden Seiten veranschaulicht das gesamte Spektrum der Leistungen des Allgemeinen
Krankenhauses. Die Telefonnummern der wichtigsten Einrichtungen sind ebenfalls angeführt.
AKH-Galerie
In der AKH-Galerie über der
Eingangshalle können Sie Mo.–Fr.
von 6–18 Uhr Ausstellungen interessanter Künstler besichtigen.
Über die jeweils aktuelle Ausstellung informiert die Schauvitrine
in der Eingangshalle.
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Aufnahme- und Entlassungskanzlei
404 00-1501 bis 1504
Baby Point (Geburtsurkunde für Neugeborene,
Außenstelle des Standesamtes Wien-Innere Stadt)
401 34-08571, 08572
Backwaren- und Imbissgeschäft
408 99 51
Bank mit Selbstbedienungsbereich
05 05 05-32980
Blumenboutique
408 99 62
Service
Eingangsgebäude: Empfang und Service-Einrichtungen
Briefkästen (Haupteingang und Postamt)
Café-Restaurant
408 99 52
Foto-Automat
Frisör mit Pediküre, Solarium
404 00-5583
Getränke- und Imbissautomaten (im gesamten AKH ca. 100)
Heilbehelfe- und Sanitätswarengeschäft
404 00-1004
Kassenautomaten für die Tiefgarage
Lebensmittelgeschäft
409 18 44
Multimedia-Station (Telefonzelle mit Breitband-Internet)
Münz- und Wertkartentelefone
Portier- und Informationsdienst (Empfang)
Postamt mit Bankomaten
405 41 67
Reisebüro
404 00-5581, 5582
Treffpunkthalle mit Schauvitrinen
Vienna Access Points (mit Webangebot der Stadt Wien)
Visitkartendrucker
Wertkartenautomat für Mobiltelefone
Zeitschriftenhandlung und Trafik mit Zigarettenautomat
402 19 71
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Service
Flachbau
Grünes Bettenhaus
zentraler Fahrsteig und blaue Aufzüge
zu allen Ambulanzen, z. B.:
vorwiegend chirurgische Kliniken
Chirurgie
Notfallmedizin
Unfallchirurgie
Physikalische Medizin
und Rehabilitation
Mund-, Kiefer- und
Gesichtschirurgie
Radiodiagnostik
Orthopädie
Blutgruppenserologie
und Transfusionsmedizin
Urologie
Frauenheilkunde
Nuklearmedizin
Strahlentherapie und -biologie
Hörsaalzentrum
Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie
Café (Tel.: 408 62 73)
Seelsorgezentrum mit Gebetsräumen
(Ebene 5)
Katholische Seelsorge
Evangelische Seelsorge
Islamische Seelsorge
Israelitische Seelsorge
Eingangsgebäude
404 00-1434
404 00-1436
404 00-1478
404 00-1479
Intensivstationen-West
(anästhesiologische
und chirurgische Bereiche)
Grünes Bettenhaus
siehe vorige Seite
›
Eingangsgebäude
Empfang und Serviceeinrichtungen
Zentraler Fahrsteig und
blaue Aufzüge zu den Ambulanzen
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Erweiterungsbau Ost
vorwiegend interne Kliniken
Innere Medizin I-III
Café-Restaurant Tel.: 890 06 00
Dermatologie
Quick-Ladestation
Augenheilkunde und Optometrie
Kontoauszugsdrucker
Service
Rotes Bettenhaus
Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten
Neurologie
Intensivstationen-Ost (interne Bereiche)
Verbrennungsstation
Rotes Bettenhaus
Erweiterungsbau Ost
Ambulanzbereich
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Service
Kliniken am Südgarten
Kinder- und Jugendheilkunde
Neurochirurgie
Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters
Psychiatrie und Psychotherapie
Psychoanalyse und Psychotherapie
Serviceeinrichtung:
Buffet an der Univ. Klinik für Psychiatrie
und Psychotherapie
Gebäude der ehem. I. Med. Univ. Klinik (Bauteil 83)
Station Süd B der Univ. Klinik für Dermatologie
Chronische Dialyse I und II
der Univ. Klinik für Innere Medizin III
Stationen für Knochenmarktransplantation
der Univ. Klinik für Innere Medizin I
Wir führen den technischen Betrieb im AKH Wien.
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Das AKH verfügt zur Sicherheit von Patienten, Besuchern und
Mitarbeitern über eine eigene Betriebsfeuerwehr, die rund um
die Uhr einsatzbereit ist. Damit ist für schnelle Hilfe gesorgt.
Der Notruf der AKH-Feuerwache ist 1222. (ohne „0“-Vorwahl).
Service
Feuerwache AKH
Besuchszeiten
Unsere Besuchszeiten werden allgemein großzügig gehandhabt. Jede Station hat jedoch unterschiedliche Besuchszeiten;
informieren Sie sich daher direkt beim Personal. Bei medizinischen Behandlungen und pflegerischen Tätigkeiten werden
die Besucher gebeten, das Krankenzimmer zu verlassen. In sensiblen Bereichen (Intensivstationen, Geburtshilfliche Stationen,
usw.) bitten wir Sie um Rücksprache mit dem Ärzte- und Pflegeteam. Im Geburtshilflichen Bereich bitten wir Sie, die begrenzte Besucherzahl von zwei Besuchern pro Patientin einzuhalten.
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Service
W
äh
So erreichen Sie und Ihre Angehörigen das AKH
tel
ür
G
er
ir ng
Notfallaufnahme
U-Bahn Station
Michelbeuern – AKH
Grünes
Bettenhaus
Nachtautobus
TAXI
Haupteingang
mit Empfang
Eingang Süd
1
2
Borsc
Fußweg
Rotes
Bettenhaus
3
4
5
hkeg
asse
Kliniken am Südgarten
Lazarettgasse
1 Neurochirurgie
2 Kinder- und
Jugendheilkunde
3 Psychiatrie des Kindes- und
Jugendalters
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TAXI
4 Psychiatrie und Psychotherapie
beherbergt auch Univ. Klinik für
Psychoanalyse und Psychotherapie
Service
Das AKH ist sowohl mit öffentlichen
Verkehrsmitteln als auch mit dem
eigenen PKW bequem zu erreichen.
Eingänge: Währinger Gürtel 18– 20
(Haupteingang), Lazarettgasse 14 und
Spitalgasse 23.
Von der U6-Station Michelbeuern-AKH
führt eine Fußgängerbrücke zum Haupteingang.
Spita
lgass
e
6
5 ehem. I. Med. Univ. Klinik (Bauteil 83)
umfasst: Station Süd B
Chronische Dialyse I und II
Station für Knochenmarktransplantation
6
Die Straßenbahnlinien 5 und 33 (Station
Lazarettgasse) halten vor dem Eingang
Spitalgasse 23.
Auch nachts besteht eine optimale
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Nachtautobuslinien N6 und
N64 halten am Währinger Gürtel ganz
in der Nähe des Haupteingangs.
Etwa 800 Parkplätze für private PKWs
stehen in der AKH-Tiefgarage zur Verfügung. Die Tiefgarage ist rund um die Uhr
gegen Gebühr benutzbar. Kassenautomaten sind in der Treffpunkthalle aufgestellt.
Preise erfahren Sie bei der Garagenfirma,
Tel. 405 87 24).
Einfahrtsmöglichkeit: Innerer Währinger
Gürtel. Über Aufzüge und Stiegenhäuser
gelangt man in die Eingangshalle.
Taxistandplätze finden Sie sowohl
vor dem Haupteingang als auch beim
Eingang Lazarettgasse 14.
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Service
Mehr über das AKH
Aktuelles rund um das AKH erfahren Sie auch auf unserer
Internet-Homepage www.akhwien.at.
Kostenlose Internetplätze stehen in der Eingangshalle, in der
Treffpunkthalle und in der Universitätsbibliothek zur Verfügung.
Ihre Anfrage zur technischen und personellen Ausstattung
des Bereiches, in dem Sie betreut werden, beantworten Ihnen
gerne unsere Mitarbeiter.
Wenn Sie an mehr Informationen über das AKH interessiert
sind, wenden Sie sich an das Informationszentrum und PR
unter der Telefonnummer 404 00-1209, oder schreiben Sie uns
eine E-Mail. Die Adresse: [email protected]
Entlassung/Patientenbrief:
Bei Entlassung wird Ihnen ein Patientenbrief ausgefolgt, der
die für eine allfällige weitere medizinische Betreuung maßgebenden Angaben und Empfehlungen sowie allfällige Anordnungen für die Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe enthält. Sollten Sie die Ausfolgung des Patientenbriefes an Ihren einweisenden oder weiterbehandelnden Arzt
wünschen, teilen Sie dies bitte an der Station mit.
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Im Folgenden haben wir für Sie eine Auswahl wichtiger
Telefonnummern zusammengestellt, die Ihnen nach Ihrem
Aufenthalt im AKH oder schon während des Aufenthalts nützlich sein können. Alle angegebenen Nummern sind Wiener
Telefonnummern (Vorwahl 01).
(Stand: Jänner 2006)
Service
Wichtige Telefonnummern
Seelsorge
Im AKH sind Seelsorger der katholischen, evangelischen,
islamischen und israelitischen Glaubensgemeinschaften tätig.
Wenn Sie diese Angebote in Anspruch nehmen wollen, teilen
Sie Ihren Wunsch dem Personal mit. Die Kapellen bzw. Gebetsräume der Glaubensgemeinschaften befinden sich auf Ebene 5.
Telefonisch sind die Seelsorgen unter folgenden Telefonnummern erreichbar:
Katholische Seelsorge
Evangelische Seelsorge
Islamische Seelsorge
Israelitische Seelsorge
404 00-1434
404 00-1436
404 00-1478
404 00-1479
Zentrum für Sozialarbeit
Die MitarbeiterInnen dieser Einrichtung stehen Ihnen bei sozialen Anliegen und bei der Gestaltung Ihres Lebens nach dem
Spitalsaufenthalt mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen das
Zentrum für Sozialarbeit unter den Nummern 404 00-1375 bis
1377.
Wiener Patientenanwaltschaft
Als externe Einrichtung steht Ihnen die Wiener Patientenanwaltschaft für Anregungen, Wünsche und Beschwerden
unter der Nummer 587 12 04-0 zur Verfügung.
19
Service
Allgemeine Auskünfte
Apotheken-Bereitschaftsdienst
1550
Wiener Gebietskrankenkasse
601 22-0
Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten
der Stadt Wien
404 36-0
Busauskunft
711 01
Zentrale Zugauskunft
05 17 17
Gesundheitsberatung
AIDS-Hilfe Wien
799 37-0
Anonyme Alkoholiker
799 55 99
Krebshilfe
408 70 48
Patientenservice der Ärztekammer
1771
Gesundheitstelefon der Stadt Wien
533 28 28
Hilfe in Krisensituationen
Wiener Patientenanwaltschaft
587 12 04-0
Frauentelefon des Frauenbüros
der Stadt Wien
(Wegweiser für Rat suchende Frauen)
408 70 66
SozialRuf Wien
533 77 77
Telefonseelsorge
142
Psychosozialer Dienst
313 30
Fonds Soziales Wien
4000-66100
Krankenbeförderung
20
Arbeiter Samariterbund
891 44
Rotes Kreuz
521 44
Johanniter
476 00
21
Recht
Recht
Anregungen, Wünsche und Beschwerden
Sollten Sie mit einzelnen Leistungen unserer Teams nicht
zufrieden sein, wenden Sie sich sofort an das Personal, es hilft
Ihnen gerne weiter. So kann rasch und zielorientiert auf Ihre
Wünsche eingegangen werden, damit Sie Ihren Aufenthalt im
Nachhinein nicht in negativer Erinnerung behalten. So manches Problem kann durch direkte Kommunikation einfacher
geklärt werden.
Wenn Sie im AKH defekte oder verschmutzte Bereiche vorfinden, informieren Sie Mitarbeiter des Bereichs oder die
Betriebsabteilung unter der Nummer 404 00-1898.
Falls ein Problem besteht, das vor Ort nicht sofort lösbar
erscheint oder wenn Sie uns ein besonderes Lob aussprechen
wollen, steht Ihnen das Patientenservice am AKH zur Verfügung. Ihre AnsprechpartnerInnen sind unter den Telefonnummern 404 00-3009 und 404 00-1220 und unter E-Mail-Adresse
[email protected] erreichbar. Für den pflegerischen Bereich rufen Sie die Telefonnummer 404 00-1105.
Für Schreiben an das Patientenservice steht in der Eingangshalle ein Briefkasten bereit. Nutzen Sie für Ihre Anregungen
bitte auch den Patientenfragebogen. Er wird Ihnen bei Ihrer
Entlassung persönlich ausgehändigt.
Als externe Einrichtung steht Ihnen die Wiener Patientenanwaltschaft für Anregungen, Wünsche und Beschwerden
zur Verfügung:
1040 Wien, Schönbrunnerstraße 7
Tel.: 587 12 04-0
Aufklärung/Visite
Zumindest einmal täglich findet eine Visite statt. Diese
dient dazu Ihre weitere Untersuchung und Behandlung im
Zusammenwirken mit Ihnen zu lenken. Sie können bei
22
Recht
dieser Visite jede Information verlangen. Jede Visite dient damit auch der Patientenaufklärung und dem Herstellen des
Einvernehmens mit Ihnen.
Die Patientenaufklärung umfasst insbesondere die Gefahren
die mit jeder Behandlung verbunden sind, die Gefahren bei
Unterbleiben der Behandlung und allfällige andere Behandlungswege.
Sollten Sie sich zu irgendeinem Zeitpunkt Ihrer Betreuung nicht hinreichend
aufgeklärt fühlen, nehmen Sie bitte umgehend mit dem Leiter der Abteilung
Kontakt auf.
Auskünfte
Wenn keine Auskunftssperre vorliegt, kann die Aufnahmeund Entlassungskanzlei auf Anfrage jedem bekannt geben,
an welcher Station Sie betreut werden. Auskünfte über Ihren
Gesundheitszustand und über pflegerische und medizinische
Angelegenheiten, die Sie betreffen, werden jedoch nur Ihren
Angehörigen und engen Freunden gegeben.
Falls Sie nicht wollen, dass bestimmten Personen Auskünfte
über Ihren Betreuungsort oder Ihren Gesundheitszustand
erteilt werden, teilen Sie dies rechtzeitig Ihrem betreuenden
Ärzte- und Pflegeteam mit.
Begleitpersonen
Im Rahmen Ihrer Behandlung können Begleitpersonen aufgenommen werden. Über die Kosten informiert Sie die Aufnahmeund Entlassungskanzlei. Mütter oder andere Bezugspersonen
von Kindern unter drei Jahren werden kostenlos aufgenommen.
Weiters ist von der Einhebung eines Entgeltes abzusehen, wenn
der Patient auf die Mitbetreuung durch die mitaufgenommene
Person angewiesen ist.
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Recht
Besuche
Unsere Besuchszeiten werden allgemein großzügig gehandhabt. Jede Station hat jedoch unterschiedliche Besuchszeiten;
informieren Sie sich daher direkt beim Personal. Bei medizinischen Behandlungen und pflegerischen Tätigkeiten wird der
Besucher gebeten, das Krankenzimmer zu verlassen. In sensiblen Bereichen (Intensivstationen, Geburtshilfliche Stationen,
usw.) bitten wir Sie um Rücksprache mit dem Ärzte- und Pflegeteam. Im Geburtshilflichen Bereich bitten wir Sie, die begrenzte Besucherzahl von zwei Besuchern pro Patientin einzuhalten.
Brandschutz
Aufgrund der feuerpolizeilichen Auflagen ist es im AKH
untersagt, Kerzen anzuzünden. Wir ersuchen Sie dringend,
diese Vorgabe einzuhalten.
Der Notruf der AKH-Feuerwache ist 1222 (ohne „0“-Vorwahl).
Hausordnung
Die Hausordnung für das AKH finden Sie auf Ebene 5 in der
Eingangshalle rechts neben der Aufnahme- und Entlassungskanzlei.
Klinische Prüfungen nach dem Arzneimitteloder Medizinproduktegesetz
Nach den strengen Bestimmungen der einschlägigen Gesetze
können klinische Prüfungen von Arzneimitteln oder Medizinprodukten an Patienten durchgeführt werden. Voraussetzung
ist die Zustimmung eines voll informierten Patienten, der von
dieser Zustimmung auch jederzeit zurücktreten kann und gegen
alle Risken versichert ist.
Vor einer klinischen Prüfung ist von der Ethikkommission die
Zulässigkeit zu klären. Ethikkommissionen prüfen im Regelfall
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Recht
insbesondere, ob von einem neuen Arzneimittel bzw. einem
neuen Medizinprodukt zumindest der gleiche Erfolg wie bei
dem bisher üblichen Verfahren erwartet werden kann.
Kosten (Gebühren)
Kann für eine Krankenbehandlung kein Sozialversicherungsanspruch bzw. von einer Privatversicherung mit Direktverrechnungsübereinkommen keine Kostenzusage erwirkt werden,
sind Patienten zahlungspflichtig. Behandlungen aufgrund von Unabweisbarkeit gem. § 36
Abs. 4 Wiener Krankenanstaltengesetz entbinden die Patienten nicht von der Kostentragungspflicht.
Die Bezahlung allfälliger Gebühren kann in
der Anstaltshauptkasse und in der Aufnahmeund Entlassungskanzlei (von 0 bis 24 Uhr
besetzt) in bar oder mit Bankomatkarte aber
auch mit Kreditkarten vorgenommen werden.
Krankengeschichte
Sie haben das Recht auf Ausfolgung einer Kopie Ihrer Krankengeschichte (§ 17a Wiener Krankenanstaltengesetz) gegen
Kostenersatz.
Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für ambulante Akten
und Röntgenbilder beträgt 10 Jahre, für stationäre Akten
30 Jahre.
Schriftliche persönliche Anforderungen auf Ausfolgung von
Kopien der Krankengeschichte müssen an das Medizinische
Dokumentationszentrum des AKH, Gentzgasse 8, 1180 Wien
oder per Fax-Nummer 404 00 -7057 an den Bereich „Externe
Anforderungen von Krankengeschichten“ erfolgen.
Wir ersuchen um Verständnis, dass Ihnen die Kosten für
Kopien in Rechnung gestellt werden.
25
Recht
Nachtruhe
Die Nachtruhe beginnt um 22.00 Uhr und endet um 6.00 Uhr.
Besuchszeiten sind davon unabhängig zu beachten (siehe
Seite 15 bzw. 24).
Patientenrechte
Das Allgemeine Krankenhaus betrachtet es als Selbstverständlichkeit, Patientenrechte im täglichen Umgang mit den
Patienten zu wahren und zu sichern. Nach dem Wiener
Krankenanstaltengesetz stehen Ihnen folgende Rechte zu:
Sie haben das Recht auf rücksichtsvolle Behandlung.
Sie haben das Recht auf ausreichende Wahrung der Privatsphäre.
Sie haben das Recht auf Vertraulichkeit.
Sie haben das Recht auf fachgerechte und möglichst schmerzarme Behandlung und Pflege.
Sie haben das Recht auf Aufklärung und umfassende
Information über Behandlungsmöglichkeiten und Risken
(siehe „Aufklärung/Visite“).
Sie haben das Recht auf Zustimmung zur Behandlung oder
Verweigerung der Behandlung (siehe „Patientenverfügung“).
Sie haben das Recht auf Einsicht in Ihre Krankengeschichte
und auf Anfertigung einer Kopie (siehe „Krankengeschichte“).
Sie oder eine Vertrauensperson haben das Recht auf medizinische
Information durch einen zur selbständigen Berufsausübung
berechtigten Arzt in möglichst verständlicher und
schonungsvoller Art.
Sie haben das Recht auf möglichst ausreichende Besuchs- und
Kontaktmöglichkeiten mit der Außenwelt (siehe „Besuche“).
Sie haben das Recht auf Kontakt mit Vertrauenspersonen
auch außerhalb der Besuchszeiten im Falle nachhaltiger
Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes.
Kinder, die zur stationären Versorgung aufgenommen
worden sind, haben das Recht auf möglichst kindgerechte
Ausstattung der Patientenzimmer.
26
Recht
Sie haben das Recht auf religiöse Betreuung und psychische
Unterstützung.
Sie haben das Recht – bei umfassender Aufklärung aller
möglichen Gefahren – eine Behandlung abzulehnen und
vorzeitig entlassen zu werden.
Sie haben das Recht auf Ausstellung eines Patientenbriefes.
Sie haben das Recht, Anregungen und Beschwerden einzubringen (siehe „Anregungen, Wünsche und Beschwerden“).
Sie haben das Recht auf Sterbebegleitung (siehe „Sterbebegleitung/
Sterbehilfe“).
Sie haben das Recht auf würdevolles Sterben und Kontakt
mit Vertrauenspersonen.
Helfen Sie mit, diese Patientenrechte zu wahren, indem Sie
auf die Rechte Ihrer Mitpatienten Rücksicht nehmen.
Beachten Sie auch, dass es für einen guten Behandlungsverlauf hilfreich ist, die Therapierichtlinien einzuhalten, sich
von Nikotin, Alkohol und Drogen fernzuhalten und sich an die
notwendigen organisatorischen Erfordernisse anzupassen.
Falls Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll
zunächst an Ihr Betreuungsteam, an das Patientenservice im
AKH oder an die Wiener Patientenanwaltschaft (siehe „Anregungen, Wünsche und Beschwerden“).
Patientenverfügung
Zu den geltenden Patientenrechten gehört das Recht auf
Zustimmung und Verweigerung einer ärztlichen Behandlung. Patienten haben auch das Recht, im Vorhinein eine Verfügung zu treffen, welche ärztlichen Behandlungsmethoden im
Falle eines Verlusts ihrer Handlungsfähigkeit unterbleiben sollen. So eine Verfügung nennt man Patientenverfügung.
Solche Verfügungen im psychiatrischen Bereich nennt man
Psychiatrische Patientenverfügung. Hierbei kann es sich etwa
um die Ablehnung von verschiedenen Behandlungen und Verabreichung bestimmter Medikamente handeln.
27
Recht
Das am 1. Juni 2006 in Kraft getretene Patientenverfügungsgesetz regelt die Voraussetzungen für die Errichtung einer Patientenverfügung sowie deren Wirkung und mögliche Inhalte.
Nähere Informationen finden Sie im Internet z. B. unter
www.patientenanwalt.wien.at.
Patientenverfügungen müssen für ihre Wirksamkeit in der
Krankengeschichte aufgenommen werden.
Rauchen
Das AKH ist wie jedes andere Krankenhaus eine rauchfreie
Zone. Im gesamten Gebäude ist das Rauchen grundsätzlich verboten (§13 Tabakgesetz)! Im Interesse der Besucher, Patienten
und Mitarbeiter bitten wir Sie sehr, das Rauchverbot zu beachten. Ausnahmen bilden nur kleine Raucherzonen, die entsprechend gekennzeichnet sind.
Spenden
Das AKH bietet Ihnen auch die Möglichkeit, für verschiedene Forschungseinrichtungen,Therapieformen oder für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Falls Sie daran interessiert sind,
verwenden Sie bitte die BA-CA Kto.Nr. 51428 455 905, lautend
auf Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien - Spendenkonto, oder kontaktieren Sie die Anstaltshauptkassa in der Aufnahme- und Entlassungskanzlei auf der Eingangsebene 5. Dort liegen geeignete Formulare für Geldspenden auf. Die Aufnahmeund Entlassungskanzlei ist unter den Telefonnummern 404 001501 bis 1504 zu erreichen.
Sterbebegleitung/Sterbehilfe
Nach unserer Rechtsordnung hat jeder Mensch ein Recht auf
Sterbebegleitung, auf ein Sterben in Würde – jedoch nicht auf
aktive Sterbehilfe. Der Arzt ist daher nicht immer an die
28
Recht
Wünsche des Patienten gebunden. Er wird im Zweifel immer
für das Leben entscheiden.
Testament
Im Krankenhausalltag kommt es gelegentlich vor, dass Patienten ihren letzten Willen bekunden oder bestehende Verfügungen ändern wollen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass ein
Notar oder Rechtsanwalt beigezogen wird, denn ein Testament
unterliegt bestimmten Formkriterien und muss auch inhaltlich
stimmig sein. Es bestehen drei Möglichkeiten des „Testierens“:
Das Testament wird eigenhändig geschrieben und unterschrieben.
Falls dies nicht möglich ist, kann der Text auch von einer
anderen Person unter Zuziehung von drei fähigen Zeugen verfasst werden. Erblasser und Zeugen müssen auf der Urkunde
unterschreiben.
Auch ein mündliches Testament ist gültig, wenn drei fähige
Zeugen (Mindestalter: 18 Jahre) gleichzeitig anwesend sind und
keiner von ihnen mit einem der Erbenden verwandt ist.
Damit das Testament rechtsgültig ist, muss es im Zustand
geistiger Zurechnungsfähigkeit erstellt worden sein. Die Urkunde muss sorgfältig aufbewahrt werden – am besten durch
Hinterlegung bei Gericht, einem Rechtsanwalt oder Notar.
Tiere
Die Mitnahme von Tieren in das AKH bringt große hygienische Probleme mit sich und ist daher nicht erlaubt. Von
dieser Verordnung ausgenommen sind Blindenhunde zur
Begleitung von blinden Patienten und Besuchern.
Wertgegenstände
29
Recht
Wertgegenstände
Auch in Krankenhäusern kommt es immer wieder zu Diebstählen. Diebe nutzen die Hilfsbedürftigkeit, das Vertrauen und
die Unachtsamkeit von Patienten rücksichtslos aus.
Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie, persönliche Wertgegenstände (wie Schmuck, Uhren und dergleichen), die Sie bei
der Aufnahme bei sich haben, in der Anstaltskassa zu deponieren. Diese ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 7.30 Uhr
bis 11.30 Uhr und von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet und
befindet sich auf Ebene 5 in der Eingangshalle (Währinger
Gürtel 18 – 20) im Bereich der Aufnahme- und Entlassungskanzlei. Bitte beachten Sie die genannten Öffnungszeiten bei
der Abholung Ihrer Wertgegenstände insbesondere bei geplanten Entlassungen am Wochenende.
Lassen Sie keine Wertgegenstände oder Visotax-Wertkarten
unbeaufsichtigt in Ihrem Zimmer liegen, auch nicht für kurze
Zeit!
Diebstähle kommen zu allen Tageszeiten vor. Sollten Sie verdächtige Personen bemerken oder verdächtige Wahrnehmungen machen, informieren Sie bitte das Krankenhauspersonal.
Für Wertgegenstände, die in den Patientenzimmern abhanden kommen, können wir leider keine Haftung übernehmen.
Weitere Informationen
Mehr über das Allgemeine Krankenhaus erfahren Sie über
unsere Internet-Homepage unter www.akhwien.at.
30
31
Medizinisches Angebot
Medizinisches Angebot
Am Allgemeinen Krankenhaus sind alle erforderlichen
Diagnose- und Behandlungsverfahren der Medizin zugänglich. AKH-extern ist die Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik (Univ. Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Ges.m.b.H.), 1090 Wien, Währinger Straße 25a,
Telefon 4277-67001. Am AKH steht die Universitätsklinik
für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit der entsprechenden Ausstattung zur Verfügung.
Im Folgenden ist die Klinische Struktur des AKH Wien
zum Zeitpunkt der Drucklegung dargestellt.
K
Universitätskliniken/Klinische Abteilungen
Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und
Schmerztherapie
Klinische Abteilung für Allgemeine Anästhesie und Intensivmedizin
Klinische Abteilung für Spezielle Anästhesie und Schmerztherapie
Klinische Abteilung für Herz-Thorax-Gefäßchirurgische Anästhesie und
Intensivmedizin
Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie
Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin
Klinische Abteilung für Blutgruppenserologie
Klinische Abteilung für Transfusionsmedizin
Universitätsklinik für Chirurgie
Klinische Abteilung für Allgemeinchirurgie
Klinische Abteilung für Gefäßchirurgie
Klinische Abteilung für Herz-Thoraxchirurgie
Klinische Abteilung für Kinderchirurgie
Klinische Abteilung für Transplantation
Klinische Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie
Universitätsklinik für Dermatologie
Klinische Abteilung für Allgemeine Dermatologie
Klinische Abteilung für Immundermatologie und infektiöse Hautkrankheiten
Klinische Abteilung für Spezielle Dermatologie und Umweltdermatosen
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Klinische Abteilung für Geburtshilfe und feto-maternale Medizin
Klinische Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und gynäkologische Onkologie
Klinische Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Klinische Abteilung für Spezielle Gynäkologie
Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Klinische Abteilung für Allgemeine Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Klinische Abteilung für Phoniatrie-Logopädie
Universitätsklinik für Innere Medizin I
Medizinisches Angebot
Universitätsklinik für Frauenheilkunde
Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie
Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin
Klinische Abteilung für Onkologie
Universitätsklinik für Innere Medizin II
Klinische Abteilung für Angiologie
Klinische Abteilung für Kardiologie
Klinische Abteilung für Pulmologie
Universitätsklinik für Innere Medizin III
Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel
Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie
Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse
Klinische Abteilung für Rheumatologie
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Klinische Abteilung für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie
Klinische Abteilung für Pädiatrische Kardiologie
Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie
Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Universitätsklinik für Neurochirurgie
Universitätsklinik für Neurologie
Universitätsklinik für Notfallmedizin
Universitätsklinik für Nuklearmedizin
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Medizinisches Angebot
Universitätsklinik für Orthopädie
Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Universitätsklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Klinische Abteilung für Biologische Psychiatrie
Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie
Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie
Universitätsklinik für Radiodiagnostik
Klinische Abteilung für Kardiovaskuläre und interventionelle Radiologie
Klinische Abteilung für Neuroradiologie und muskuloskeletale Radiologie
Klinische Abteilung für Allgemeine Radiologie und Kinderradiologie
Universitätsklinik für Strahlentherapie
Klinische Abteilung für Brachytherapie
Klinische Abteilung für Teletherapie
Universitätsklinik für Unfallchirurgie
Universitätsklinik für Urologie
I
Klinische Institute
Klinische Abteilung für Klinische Mikrobiologie
Klinische Abteilung für Krankenhaushygiene
Klinische Abteilung für Klinische Virologie
Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik
Klinisches Institut für Neurologie
Klinisches Institut für Pathologie
34
M
AKH-Management
Univ. Prof. Dr. Reinhard Krepler
Direktor der Teilunternehmung AKH Wien und Ärztlicher Direktor
OAR Manfred Blasoni
Verwaltungsdirektor
Oberin Eva Gantner
Direktorin des Pflegedienstes
Ing. Peter Csukovits
Technischer Direktor
O. Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schütz
Rektor der Medizinischen Universität Wien
Medizinisches Angebot/AKH-Management
AKH-Management
35
Geschichte
Geschichte
Das Wiener Allgemeine Krankenhaus blickt auf eine mehr
als dreihundertjährige Geschichte zurück. Es entstand
durch Umgestaltung des „Großarmen- und Invalidenhauses“, das von Kaiser Leopold I. im Jahr 1693 gegründet
und auf dem Areal zwischen Alserstraße, Spitalgasse und
Garnisongasse errichtet wurde. 1695 wurde das Großarmenund Invalidenhaus teilweise eröffnet.
Die neue Widmung als „Allgemeines
Krankenspital“ erfolgte über Auftrag
Kaiser Josephs II. Die Eröffnung fand am
16. August 1784 statt. In den folgenden
Jahrzehnten machte die Entwicklung
neuer Diagnose- und Therapieformen
laufend Erweiterungsbauten notwendig.
Wirtschaftliche Notzeiten und zwei
Weltkriege verhinderten jedoch die
Fertigstellung des Konzepts der „Neuen
Kliniken“. Erst 1957 konnte der Beschluss gefasst werden, einen neuen
großen Zentralbau zu errichten.
Im Sommer 1964 wurde mit der Realisierung des ersten
Bauabschnittes (Schulgebäude inklusive Internat, Personalwohnhäuser) begonnen.
1968 markierte den Baubeginn der Universitätskliniken für
Kinder- und Jugendheilkunde, Psychiatrie, Neuropsychiatrie
des Kindes- und Jugendalters, Tiefenpsychologie und Psychotherapie („Kliniken am Südgarten“) und eines Kindertagesheimes. Diese Gebäudegruppe wurde in den Jahren 1974/75
in Betrieb genommen.
36
Geschichte
Im dritten Bauabschnitt 1970 wurde der Bau der Tiefgarage
begonnen. Der vierte und gleichzeitig umfangreichste Bauabschnitt (Haupthaus und Erweiterungsbauten) wurde im Jahr
1972 begonnen.
Im Jänner 1991 konnte der erste Patientenversorgungsbereich im Hauptgebäude, nämlich die Universitätsklinik für
Physikalische Medizin und Rehabilitation, den klinischen Betrieb aufnehmen. Sukzessive erfolgte die Inbetriebnahme
aller Universitätskliniken und -institute, wobei zuerst die konservativen Fächer und im Anschluss daran die operativen
Fächer übersiedelt wurden.
Am 7. Juni 1994 wurde das AKH schließlich feierlich eröffnet.
Als letzte Klinik übersiedelte im März 1996 die Universitätsklinik für Frauenheilkunde in das neue AKH.
37
Visotax-Karte
Fernsehen mit Visotax-Karte
Nr. 2 auf dem Rädchen auf dem
Bedienungselement: Ö2
Die Wiener Kabelkanäle, die mit Verwendung der Visotax-Karte auf den Fernsehgeräten empfangbar sind, sind an folgenden Programmstellen eingespeichert:
Nr. 3 auf dem Rädchen auf dem
Bedienungselement: Ö3
Programmstelle
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
Sender
ORF 1
ORF 2
Das Erste
ZDF
Bayern
ATV+
3sat
Pro7
SAT 1
RTL
DSF
VOX
Kabel 1
RTL 2
EuroNews
CNN
Das Vierte
n-tv
TV 5
Die einzelnen Programmstellen sind
nicht direkt durch Knopfdruck aufrufbar;
es muss mit der EIN-Taste durch die Kanäle „gezappt“ werden.
Folgende Radiosender können
empfangen werden:
Nr. 1 auf dem Rädchen auf dem
Bedienungselement: Ö1
38
Und so telefonieren Sie
mit der Visotax-Karte
Auf jeder Station finden Sie gegenüber
der Leitstelle einen Wertkartenautomaten, an dem Sie Ihre Visotax-Karte
aufwerten können.
• die Karte in den vorgesehenen Schlitz
des Wandgerätes neben Ihrem Bett
stecken
• Telefonhörer abnehmen
• Taste „0“ drücken und die gewünschte
Rufnummer wählen
Mit dem Telefon lassen sich auch bis
zu 13 Rufnummern speichern
(siehe Gebrauchsanweisung auf den
folgenden Seiten).
Ihre eigene Telefonklappe ist neben
Ihrem Bett angeschrieben. Alle Patiententelefone sind unter der Telefonnummer 404 04 + Nebenstelle erreichbar.
Notrufnummern
Bei Herzalarm und medizinischen
Notfällen rufen Sie folgende Telefonnummern:
Herzalarm ................... 404 00-1112
Vergiftungsnotruf (ÖBIG) ..... 406 43 43
M1
M2
1
2 Lautstärkeregler
für den Hörer
(seitlich)
2
3 Leuchtanzeige
für ankommende
Gespräche
M3
3
4 Taste zur
Wahlwiederholung
4
5 Rückfragetaste
Fernsehen und telefonieren
1 Lautstärkeregler
für das Anrufsignal
(seitlich)
6 Speichertaste
7 Memo-Taste
7
5
6
M1 Zielwahltaste
M2 Zielwahltaste
M3 Zielwahltaste
Speichern von Telefonnummern
1. Mit den Speicherplatztasten
M1, M2 und M3:
2. Mit der Speicherabruftaste
und den Wahltasten:
Jede Speicherplatztaste ermöglicht die
Speicherung einer Rufnummer.
Sie nehmen den Hörer ab und drücken
die Speichertaste 6 (bei älteren Modellen unter dem Hörer). Nun geben Sie am
Wahltastenfeld die gewünschte Rufnummer ein. Sie drücken die Zielwahltaste
M1 und legen den Telefonhörer wieder
auf. Zwei weitere Rufnummern können
Sie in gleicher Weise mit den Zielwahltasten M2 und M3 speichern.
Sie können zehn weitere Rufnummern
mittels Wahltasten speichern.
Sie nehmen den Hörer ab und drücken
die Speichertaste 6 (bei älteren Modellen unter dem Hörer). Nun geben Sie am
Wahltastenfeld die gewünschte Rufnummer ein. Dann drücken Sie die MemoTaste 7 (bei älteren Modellen die unterste rechte Taste) und die Wahltaste 1
(unter dieser Nummer ist dann die Rufnummer gespeichert). Legen Sie den
Hörer wieder auf.
Weitere neun Rufnummern können Sie
mit den Wahltasten 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
und 0 speichern.
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Visotax-Karte
Abrufen von gespeicherten
Rufnummern
Nachdem Sie den Hörer abgenommen
haben, können Sie die jeweilige Rufnummer aus dem entsprechenden
Speicher abrufen, indem Sie jene Taste
drücken, unter der Sie die Rufnummer
gespeichert haben, also M1, M2, M3
oder die Memo-Taste 7 (bei älteren
Modellen die unterste rechte Taste) und
die entsprechende Wahltaste.
Löschen von gespeicherten
Rufnummern
Nehmen Sie den Hörer ab.
Drücken Sie die Speichertaste 6
(bei älteren Modellen unter dem Hörer)
und dann diejenige Zielwahltaste (M1,
M2, M3) oder Wahltaste, welche
gelöscht werden soll. Hörer auflegen.
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