firefly 302 plus

firefly 302 plus
Firefly 302
Mobiles FireWire Audio Interface
Deutsch
WICHTIGE SICHERHEITSANWEISUNGEN!
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
Lesen Sie diese Sicherheitsanweisungen, bevor
Sie das Gerät benutzen.
Verwahren Sie diese Anweisungen an einem
sicheren Ort, um später immer wieder darauf
zurückgreifen zu können.
Folgen Sie allen Warnhinweisen, um einen
gesicherten Umgang mit dem Gerät zu
gewährleisten.
Folgen Sie allen Anweisungen, die in dieser
Bedienungsanleitung gemacht werden.
Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von
Wasser oder in Umgebungen mit starker
Kondenswasserbildung, z.B. im Badezimmer, in
der Nähe von Waschbecken, Waschmaschinen,
feuchten Kellern, Swimming Pools usw.
Halten Sie das Gerät mit einem weichen,
trockenen Lappen sauber. Wischen Sie es
gelegentlich mit einem feuchten Tuch ab.
Benutzen Sie keine anderen Reinigungs- oder
Lösungsmittel, die die Lackierung oder die
Plastikteile angreifen könnten. Regelmäßige Pflege
und Überprüfung beschert Ihnen eine lange
Lebensdauer
und
höchste
Zuverlässigkeit.
Entkabeln sie das Gerät vor der Reinigung.
Verdecken Sie nicht die Lüftungsschlitze. Bauen
Sie das Gerät so ein, wie der Hersteller es
vorschreibt. Das Gerät sollte so aufgestellt werden,
dass immer eine ausreichende Luftzufuhr
gewährleistet ist. Zum Beispiel sollte das Gerät
nicht im Bett, auf einem Kissen oder anderen
Oberflächen
betrieben
werden,
die
die
Lüftungsschlitze verdecken könnten, oder in einer
festen Installation derart eingebaut werden, dass
die warme Luft nicht mehr ungehindert abfließen
kann.
Das Gerät sollte nicht in der Nähe von
Wärmequellen betrieben werden (z.B. Heizkörper,
Wärmespeicher,
Öfen,
starke
Lichtquellen,
Leistungsverstärker etc.).
Achten Sie darauf, dass das Gerät immer geerdet
und das Netzkabel nicht beschädigt ist. Entfernen
Sie nicht mit Gewalt den Erdleiter des
Netzsteckers. Bei einem Euro Stecker geschieht
die Erdung über die beiden Metallzungen an
beiden Seiten des Steckers. Die Erdung (der
Schutzleiter) ist, wie der Name schon sagt, zu
Ihrem Schutz da. Falls der mitgelieferte Stecker
nicht in die örtliche Netzdose passt, lassen Sie den
Stecker von einem Elektriker (und nur von einem
Elektriker!) gegen einen passenden austauschen.
Netzkabel sollten so verlegt werden, dass man
nicht über sie stolpert, darauf herumtrampelt, oder
dass sie womöglich von anderen spitzen oder
schweren Gegenständen eingedrückt werden.
Netzkabel dürfen nicht geknickt werden – achten
Sie besonders auf einwandfreie Verlegung an der
Stelle, wo das Kabel das Gerät verlässt sowie
nahe am Stecker.
Verwenden
Sie
nur
Originalzubehör
und/oder
solches, das vom Hersteller
empfohlen wird.
Wird das verpackte Gerät mit
einer Sackkarre transportiert,
vermeiden Sie Verletzungen
durch
versehentliches
Überkippen.
Ziehen Sie den Netzstecker bei Gewitter oder
wenn es längere Zeit nicht gebraucht wird.
14. Das Gerät sollte unbedingt von nur geschultem
Personal repariert werden, wenn:
Das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt
wurde, Gegenstände oder Flüssigkeiten in das
Innere gelangt sind, das Gerät Regen ausgesetzt
war, das Gerät offensichtlich nicht richtig
funktioniert oder plötzlich anders als gewohnt
reagiert, das Gerät hingefallen oder das Gehäuse
beschädigt ist.
Wartung:
Der
Anwender
darf
keine
weiteren
Wartungsarbeiten an dem Gerät vornehmen als in
der Bedienungsanleitung angegeben. Sonstige
Wartungsarbeiten dürfen nur von geschultem
Personal durchgeführt werden.
VORSICHT: UM DIE GEFAHR VON STROMSCHLÄGEN ZU
VERMEIDEN, ENTFERNEN SIE KEINE ÄUSSEREN TEILE.
DIESES GERÄT ENTHÄLT KEINE TEILE, ZU DENEN DER
ANWENDER ZUGANG HABEN MÜSSTE. LASSEN SIE
ALLE SERVICE LEISTUNGEN VON AUSGEBILDETEM
FACHPERSONAL BEI EINEM AUTORISIERTEN PHONIC
HÄNDLER DURCHFÜHREN.
Dieses Dreieck mit dem Blitzsymbol auf Ihrem
Gerät macht Sie auf nicht isolierte „gefährliche
Spannungen“
im
Inneren
des
Gerätes
aufmerksam,
stark
genug
um
einen
lebensbedrohlichen Stromschlag abzugeben.
Dieses Dreieck mit dem Ausrufezeichen auf
Ihrem Gerät weist Sie auf wichtige Bedienungsund Pflegeanweisungen in den Begleitpapieren
hin.
WARNUNG: UM DIE GEFAHR VON FEUER ODER
ELEKTRISCHEM SCHOCK ZU VERMEIDEN, SETZEN SIE
DIESES GERÄT KEINER FEUCHTIGKEIT ODER REGEN
AUS.
VORSICHT: EINE VON DER BEDIENUNGSANLEITUNG
ABWEICHENDE HANDHABUNG DES GERÄTS KANN
GEFÄHRLICHE STRAHLUNGEN FREISETZEN!
WEEE
Entsorgung von gebrauchten elektrischen
und elektronischen Geräten (anzuwenden
in den Ländern der Europäischen Union
und anderen europäischen Ländern mit
einem separaten Sammelsystem für diese
Geräte)
Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung weist
darauf hin, dass dieses Produkt nicht als normaler
Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern an einer
Annahmestelle für das Recycling von elektrischen und
elektronischen Geräten abgegeben werden muss. Durch
Ihren Beitrag zum korrekten Entsorgen dieses Produkts
schützen Sie die Umwelt und die Gesundheit Ihrer
Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden durch
falsches Entsorgen gefährdet. Materialrecycling hilft den
Verbrauch von Rohstoffen zu verringern. Weitere
Informationen über das Recycling dieses Produkts erhalten
Sie
von
Ihrer
Gemeinde,
den
kommunalen
Entsorgungsbetrieben oder dem Geschäft, in dem Sie das
Produkt gekauft haben.
Firefly 302
Mobiles FireWire Audio Interface
INHALT
WICHTIGE SICHERHEITSANWEISUNGEN 2
EINFÜHRUNG
4
MERKMALE
5
VOR DER INBETRIEBNAHME
5
SCHNELLE INSTALLATION
6
KURZANLEITUNG
6
BESCHREIBUNG DER VORDERSEITE
7
BESCHREIBUNG DER RÜCKSEITE
12
FIREWIRE SCHNITTSTELLE
15
SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
15
INSTALLATION DER TREIBER SOFTWARE
15
FIREFLY CONTROL PANEL
19
RECORDING SOFTWARE CUBASE LE4
21
Exkurs: STANDARD ABTASTRATEN 44.1 / 88.2 kHz gegenüber 48 / 96 kHz
22
ANWENDUNGS- UND VERKABELUNGSBEISPIELE
24
TECHNISCHE DATEN
26
ABMESSUNGEN
28
BLOCKSCHALTBILD
29
SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH
30
TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
31
FEHLERBEHEBUNG & HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
31
GLOSSAR
34
GARANTIE UND SERVICE
37
EINFÜHRUNG
Vielen Dank, dass Sie sich für das neuste
Produkt aus der FireWire Serie von Phonic
entschieden haben, das FIREFLY 302
PLUS.
FIREFLY 302 PLUS ist von denselben
hochkarätigen Ingenieuren entwickelt worden,
die auch so geniale Konzepte wie die Helix
Board FireWire Mischpulte hervorgebracht
haben. FIREFLY 302 PLUS wurde für all
diejenigen Anwender entworfen, die Wert auf
mobile Einsatzfähigkeit legen sowie für alle
ambitionierten Recording Enthusiasten, die
für einen überschaubaren Preis jede Menge
Features und professionelle Qualität haben
wollen.
Der hochwertige Mikrofonvorverstärker und
die beiden analogen Linepegel Eingänge mit
extrem niedrigem Eigenrauschen, weitem
Dynamikbereich und einem fantastischem,
offenen und lebendigem Klang ermöglichen
über die integrierte FireWire Schnittstelle die
Übertragung von analogen Audiosignalen
auf die digitale Ebene. Dies geschieht
mithilfe von drei A/D Wandlern, die mit 24-bit
Auflösung und 96 kHz Sampling Frequenz
den heutigen Studiostandard darstellen. Für
die Rückführung und weitere Bearbeitung auf
der analogen Seite stehen wiederum zwei D/A
Wandler zur Verfügung.
Das Besondere am FIREFLY 302 PLUS ist die
in dieser Preisklasse einmalige Möglichkeit,
alle drei analogen Signale simultan zu
übertragen.
Neben dieser analogen Anbindung gibt es
noch eine direkte digitale Verbindung in der
Form von S/PDIF Ein- und Ausgängen – auch
dafür kann in der Recording Software eine
maximale Sampling Frequenz bis 96 kHz
eingestellt werden.
Über die MIDI Schnittstelle können MIDI
Geräte per FireWire mit dem Rechner
kommunizieren – das erspart eine zusätzliche
MIDI Karte.
Die handliche Größe (und das geringe
Gewicht), gepaart mit der Möglichkeit, die
Netzspeisung über die FireWire Schnittstelle
bereitzustellen („Bus Powered“), prädestiniert
das FIREFLY 302 PLUS für mobile Einsätze
mit dem Notebook – Außenaufnahmen mit
bester Audioqualität gelingen jetzt mühelos.
Die Recording Software Cubase LE 4 ist gleich
im Lieferumfang enthalten. Es handelt sich um
eine abgespeckte Version der professionellen
Digitalen Audio Workstation Software, die
Ihnen ermöglicht, ein Audio Projekt mit
maximal 48 Spuren zu generieren, wobei
Sie jeweils 8 Spuren simultan aufnehmen
können. Wenn Sie auf den Geschmack
gekommen sind, Audioproduktionen am
Rechner durchzuführen, steht es Ihnen frei,
auf eine höherwertige Recording Software
des gleichen Anbieters aufzurüsten, oder
irgendeine andere Software zu verwenden.
Wir wissen, dass Sie nichts lieber wollen als
das Interface auspacken, anschließen und
loslegen – damit Sie die Möglichkeiten des
Geräts jedoch möglichst erschöpfend nutzen
können, studieren Sie bitte vorher sorgfältig
diese Bedienungsanleitung, insbesondere die
Sicherheitsanweisungen. Bewahren Sie die
Anleitung gut auf, wenn Sie später noch mal
etwas nachschlagen wollen. Machen Sie sich
in Ruhe mit den verschiedenen Funktionen
und neuen Möglichkeiten dieses Interfaces
vertraut, auch wenn Sie der Ansicht sind,
dass Sie ein erfahrener Tontechniker sind und
das Lesen von Bedienungsanleitungen nicht
zu Ihren Aufgaben gehört.... In diesem Fall
werfen Sie bitte zumindest einen Blick auf die
Passagen „VOR DER INBETRIEBNAHME“
und „KURZANLEITUNG“.
Firefly 302
MERKMALE
VOR DER INBETRIEBNAHME
● 1 analoger Mic Eingang auf der
Vorderseite
1. Überprüfen Sie die Netzspannung, bevor
Sie das Steckernetzteil anschließen. Stellen
Sie sicher, dass das Netzteil für die örtlich
vorherrschende Netzspannung ausgelegt
ist. Wählen Sie die Stromversorgung für
die Audioanlage mit Sorgfalt, vermeiden
Sie in Beschallungssituationen die
gemeinsame Nutzung von Steckdosen mit
der Lichtanlage.
● 2 analoge Line Eingänge Klinke und Cinch
● 2 analoge Line Ausgänge Klinke und
Cinch
● Gain Regler pro Eingang
● Pegelanzeigen variieren in der
Helligkeit abhängig vom Eingangs- bzw.
Ausgangspegel
● Clip Anzeige (zeigt digitale Verzerrungen
an)
● schaltbare Phantomspeisung mit
Statusanzeige
● regelbarer Kopfhörerausgang
● flexibles, Software kontrolliertes Mixen
● 3 A/D Wandler – können simultan verwendet
werden
● 2 D/A Wandler
● 24-bit / 96 kHz
● S/PDIF In / Out (PCM)
2. Verlegen Sie die Audiokabel getrennt
von Licht- und Stromkabeln, benutzen
Sie, wenn immer möglich, symmetrische
Verbindungen. Falls notwendig, kreuzen Sie
Ton- und Lichtkabel in einem Winkel von 90°
zueinander, um Interferenzen möglichst gering
zu halten. Unsymmetrische Kabel sollten so
kurz wie möglich sein.
3. Überprüfen Sie Ihre Kabel regelmäßig
und beschriften Sie beide Enden, um sie leicht
auseinander halten zu können.
4. M a c h e n S i e z u e r s t s ä m t l i c h e
Kabelverbindungen, bevor Sie die Geräte
der Audioanlage anschalten.
● 16 Kanäle MIDI In/Out
● zwei FireWire 400 Anschlüsse (6-pol und
4-pol)
● äußerst geringe Latenzzeiten
● Spannungsversorgung über FireWire oder
externes Netzteil
● kompatibel mit Mac OS X, Windows XP und
Vista
Firefly 302
SCHNELLE INSTALLATION
KURZANLEITUNG
1. Schalten Sie Ihren Computer an und
verbinden Sie FIREFLY 302 PLUS mit dem
mitgelieferten FireWire Kabel. Schalten Sie
FIREFLY 302 PLUS ein – entweder über
das mitgelieferte Netzteil, falls Sie den 4poligen FireWire Anschluss verwenden, oder
per Spannungsversorgung direkt über das
mitgelieferte 6-polige FireWire Kabel.
1. Vorausgesetzt, FIREFLY 302 PLUS
wurde korrekt auf Ihrem Rechner installiert,
schalten Sie FIREFLY 302 PLUS ein (entweder
mit dem mitgelieferten Netzteil oder über BusPower).
2. Öffnen Sie die setup.exe Datei auf der
mitgelieferten Treiber CD ROM und befolgen
Sie die Installationsanweisungen, die auf dem
Bildschirm erscheinen.
3. We n n S i e a u f g e f o r d e r t w e r d e n ,
FIREFLY 302 PLUS zu entkabeln und wieder
anzuschließen, schieben Sie den Netzschalter
auf der Rückseite in die OFF Position, danach
auf DC IN (bei Verwendung eines 4-poligen
FireWire Kabels) oder BUS (bei einem 6poligen FireWire Kabel).
4.
Fahren Sie mit der Installation fort.
5. Öffnen Sie Ihre Audio Editing / DAW
(Recording) Software und prüfen Sie, ob
der FireFly ASIO Treiber von der Recording
Software richtig gelesen wird. Dies geschieht
in der Regel in einem Submenü des Reiters
„Geräte“.
Wa h r s c h e i n l i c h w o l l e n S i e a u c h d i e
Eigenschaften von FIREFLY 302 PLUS
anpassen. Dies geschieht in der Regel durch
Öffnen des Reiters „Werkzeuge“, wo Sie im
Pull-Down Menü „Eigenschaften“ anwählen.
Hier können Sie die verschiedenen Einund Ausgänge von FIREFLY 302 PLUS
auswählen und bestimmten Kanälen (Spuren)
zuordnen. Das hängt natürlich davon ab,
welche Recording Software Sie verwenden,
daher erkundigen Sie sich bitte in der
Bedienungsanleitung der entsprechenden
Software, wie man so etwas macht.
2. Verbinden Sie FIREFLY 302 PLUS über
das mitgelieferte FireWire Kabel mit dem
Rechner. Ihr Rechner sollte das FIREFLY 302
PLUS nun problemlos erkennen.
3. Schließen Sie ein Mikrofon an den XLR
Eingang auf der Vorderseite an. Sprechen
Sie in das Mikrofon und überprüfen Sie den
Pegel auf der Pegelanzeige. Justieren Sie die
Eingangsverstärkung für das Mikrofon mit dem
Regler MIC GAIN.
4. Ve r b i n d e n S i e w e i t e r e a n a l o g e
Signalquellen nach Ihrem Wunsch. Beachten
Sie, dass Sie den Klinkeneingang und den
Cinch Eingang eines Kanals nicht gleichzeitig
benutzen sollten, da die beiden Signale
zusammengemischt werden, was in der Regel
die Audioqualität der Einzelsignale hörbar
verschlechtert.
5. Öffnen Sie Ihre Audio Software und
richten Sie diese so ein, dass FIREFLY 302
PLUS als Audiogerät für Ein- und Ausgang
eingestellt ist. Beachten Sie bitte, dass die
analogen Ausgänge und der S/PDIF Ausgang
nicht gleichzeitig verwendet werden können.
6. Stöpseln Sie einen Kopfhörer in die
dafür vorgesehene Kopfhörerbuchse auf der
Vorderseite von FireFly, um das zurückgeführte
Signal vom Computer abzuhören.
7. Sie haben nun alles vorbereitet, um
hochauflösende, digitale Aufnahmen zu
erstellen.
Firefly 302
BESCHREIBUNG DER VORDERSEITE
4
1
2
3
6
1. POWER
Diese LED leuchtet grün, wenn FIREFLY
302 PLUS mit Spannung versorgt wird, also
betriebsbereit ist. Dies ist einerseits der Fall,
wenn das mitgelieferte Netzteil angeschlossen
ist und der rückwärtige Schalter auf DC IN steht
(#16), oder das Gerät über eine 6-polige FireWire
Verbindung vom Rechner mit Spannung versorgt
wird (dann muss der besagte Schalter auf BUS
stehen).
Wenn die LED nicht leuchtet, ist FIREFLY 302
PLUS auch nicht betriebsbereit – logisch!
2. KOPFHÖRERAUSGANG & REGLER
Die dreipolige 6,3 mm Klinkenbuchse ist für den
Anschluss von Stereo Kopfhörern ausgelegt.
Der Regler kontrolliert die Lautstärke des
Kopfhörers. Drehen Sie immer erst den Regler
ganz zu, bevor Sie einen Kopfhörer anschließen.
Drehen Sie ihn dann ganz langsam auf.
Hier hören Sie alle Signale, die auf dem
Computer gemischt werden. Es handelt sich
um ein sogenanntes „Software-basiertes
Monitoring“, kein „Direct Monitoring“, d.h. die
Signale im Kopfhörer haben auf jeden Fall
den A/D Wandler durchlaufen. Je nachdem,
welche Einstellungen Sie auf der Softwareseite
vorgenommen haben, kommt es zu einer mehr
oder weniger stark wahrnehmbaren Latenz.
Firefly 302
5
7
Werfen Sie hierzu einen Blick auf das
Blockschaltbild. Sie erkennen dort sehr gut, dass
alle Eingangssignale zuerst digital gewandelt
werden, und alle Ausgangssignale, eben auch
das Kopfhörersignal, zuerst den D/A Wandler
durchlaufen.
3. XLR BAL / UNBAL MIC EINGANG
Der symmetrische Mikrofoneingang ist als
weibliche XLR Buchse ausgelegt. Hier kann ein
Mikrofon oder eine DI Box mit Mikrofonpegel
angeschlossen werden. Wir empfehlen die
Verwendung von professionellen Mikrofonen mit
symmetrischen Ausgängen, egal ob dynamisch,
Kondensator- oder Bändchenmikrofon. Benutzen
Sie bitte nur hochwertige, niederohmige Kabel
und achten Sie auf die richtige Steckerbelegung.
Die Belegung der XLR Buchsen entspricht
dem internationalen Standard: 1 = Masse,
2 = positiv, 3 = negativ (siehe „TYPISCHE
KABELVERBINDUNGEN“).
Der Mikrofoneingang kann unabhängig
von den LINE Eingängen auf der Rückseite
verwendet werden.
Wenn Sie ein Kondensatormikrofon oder
eine aktive DI Box benutzen, benötigen
Sie +48V Phantomspeisung. Wenn Sie die
Phantomspeisung einschalten, sollten der MIC
Regler (#4) und der Kopfhörerregler (#2) runter
gedreht sein. Um übermäßige Störgeräusche
in den angeschlossenen Lautsprechern (bzw.
4
1
2
3
6
5
7
dem Kopfhörer) zu vermeiden, sollten Sie
Kondensatormikrofone nicht einstecken, solange
die Phantomspeisung eingeschaltet ist.
Der Regelbereich des Gain Reglers reicht von
+10 bis +60 dB, bietet also eine Verstärkung
von 50 dB.
Also: Erst Mikrofon oder DI Box einstecken,
dann Phantomspeisung einschalten.... (siehe
auch #6).
Die erforderliche Vorverstärkung hängt vom
Typ des Mikrofons ab. Kondensatormikrofone
haben in der Regel einen wesentlich höheren
Ausgangspegel als dynamische Mikrofone.
Bitten Sie den Künstler/Sprecher, einen möglichst
realistischen Pegel zu produzieren, d.h. so laut
zu singen/sprechen/spielen, wie es bei der
Vorstellung, sprich der Aufnahme, der Fall sein
wird. Wenn bei diesem sog. Sound Check nicht
mit realistischem Pegel gearbeitet wird, laufen
sie Gefahr, bei der tatsächlichen Vorstellung bzw.
Aufnahme in den Clipping Bereich des Interfaces
zu kommen, weil Sie die Vorverstärkung beim
Sound Check zu hoch einstellen mussten.
Anmerkung: Wenn Sie ein unsymmetrisches
Mikrofon oder ein Line Signal an den XLR Eingang
angeschlossen haben, dürfen Sie die Phantomspeisung
nicht verwenden!
4. MIC GAIN
Mikrofone, so verschieden sie eben sind, haben
auch unterschiedliche Ausgangspegel. Dieser
Regler kontrolliert die Eingangsempfindlichkeit
für das Signal im Mikrofoneingang, wodurch der
Pegel des Mikrofons dem Verarbeitungspegel im
FIREFLY 302 PLUS angepasst wird.
Wird die Eingangsverstärkung zu hoch eingestellt,
verzerrt das Signal und der Mikrofonkanal
wird übersteuert. Ist sie zu niedrig, treten die
Nebengeräusche über Gebühr hervor, und
vor allem nutzen Sie den Dynamikumfang des
nachfolgenden A/D Wandlers nicht voll aus.
Sie können den Pegel gut kontrollieren, da
er mit den beiden LEDs MIC SIG und CLIP
angezeigt wird (#7). Wird der Pegel korrekt
eingestellt, arbeitet der Vorverstärker mit
optimalem Betriebspegel. Dies ist der Fall,
wenn der Durchschnittspegel die grüne SIG
LED zum Leuchten bringt, ohne dass die PEAK
LED aufleuchtet (mehr zum korrekten Einpegeln
unter #7).
Es ist eine gute Idee, wenn Sie beim Sound
Check relativ sicher unter der Clipping Marke
bleiben, da bei der tatsächlichen Darbietung
(ob live oder Aufnahme macht da keinen
Unterschied) der Faktor „Adrenalin“ eine große
Rolle spielt. Erfahrungsgemäß erhöht sich
der tatsächliche Pegel während der richtigen
Vorstellung um ca. 3 dB, weil es für die Künstler
„um die Wurst geht“, der Adrenalinstoß führt
dazu, dass man etwas kräftiger „draufhaut“ als
beim Sound Check.
Bitte lesen Sie in diesem Zusammenhang
unbedingt die Ausführungen unter #7
Firefly 302
5. GAIN
Diese beiden Regler kontrollieren die
Eingangsempfindlichkeit für die Signale in den
rückwärtigen LINE Eingängen, seien es die
Klinken oder die Cinch Eingänge. Damit werden
die Pegel der Linesignale dem Verarbeitungspegel
im FIREFLY 302 PLUS angepasst. GAIN 1 ist für
die Eingänge ANALOG IN 1 zuständig, GAIN 2
für die Eingänge ANALOG IN 2. Beide Kanäle
können unabhängig voneinander verwendet
werden, ebenso vollkommen unabhängig vom
Mikrofoneingang auf der Vorderseite.
Im Prinzip gilt das gleiche wie beim Regler für das
Mikrofonsignal – es können ja die unterschiedlichsten
Geräte an das FIREFLY 302 PLUS angeschlossen
werden, und ebenso unterschiedlich fallen deren
Ausgangspegel aus.
Wird die Eingangsverstärkung zu hoch
eingestellt, verzerrt das Signal und LINE Kanal
wird übersteuert. Ist sie zu niedrig, treten die
Nebengeräusche über Gebühr hervor, und
vor allem nutzen Sie den Dynamikumfang des
nachfolgenden A/D Wandlers nicht voll aus.
Sie können die Pegel der beiden LINE Kanäle
gut kontrollieren, da sie jeweils mit den beiden
LEDs SIG und CLIP angezeigt werden (#7).
Wird der Pegel korrekt eingestellt, arbeitet der
Vorverstärker mit optimalem Betriebspegel. Dies
ist der Fall, wenn der Durchschnittspegel die
grüne SIG LED zum Leuchten bringt, ohne dass
die PEAK LED aufleuchtet (mehr zum korrekten
Einpegeln unter #7).
6. +48V (PHANTOMSPEISUNG)
Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen
brauchen eine Spannungsversorgung. Diese
wird entweder durch eine interne Batterie, eine
externe Spannungsversorgung, oder eben
über diese Phantomspeisung hergestellt, die
vom FIREFLY 302 PLUS über die Leitung des
Mikrofonkabels transportiert wird.
Wenn Sie diesen Schalter drücken, wird am XLR
Mikrofoneingang die benötigte Speisespannung
von +48V zur Verfügung gestellt. Zur Kontrolle
leuchtet die rote LED rechts neben dem Schalter
auf.
Das Ein- und Ausschalten geht mit einer kleinen
Verzögerung vor sich; das ist aber normal.
Wenn Sie ein Gerät (Mikrofon) anschließen,
das keine Phantomspeisung verträgt, schalten
Sie die Phantomspeisung aus und warten bitte
einige Sekunden, bevor Sie die Verbindung
herstellen.
Solange die Phantomspeisung eingeschaltet
ist, sollten Sie kein Kondensatormikrofon
einstecken. D.h. erst Mikrofon einstecken, dann
Phantomspeisung einschalten...
Bevor Sie die Phantomspeisung einschalten,
sollten Sie den MIC GAIN Regler (#4) sowie
den Kopfhörerregler (#2) ganz herunter drehen,
um übermäßige Störgeräusche und Schäden
im nachfolgenden Gerät (und Ihren Ohren) zu
vermeiden.
Noch mal als Checkliste:
Wird der Regler ganz nach links gedreht, ist der
Eingang praktisch stumm geschaltet. Je mehr
Sie den Regler aufdrehen, umso lauter wird
das Signal.
• Regeln Sie den MIC GAIN (#4) und den
Kopfhörerpegel (#2) ganz nach unten.
Bitte lesen Sie in diesem Zusammenhang
unbedingt die Ausführungen unter #7!
• Stellen Sie GAIN und Kopfhörerpegel je nach
Anforderung ein.
Firefly 302
• Schließen Sie das Kondensatormikrofon an.
• Schalten Sie die Phantomspeisung ein.
4
1
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3
6
„Phantom“ heißt diese Stromversorgung deshalb,
weil sie von anderen, dynamischen Mikrofonen,
die keine Stromversorgung benötigen, ganz
einfach ignoriert wird – sofern es sich um ein
Mikrofon mit symmetrischem Ausgang handelt!
Technisch gesprochen bezieht sich die
Phantomspeisung auf ein System, bei dem das
Audiosignal der symmetrischen Leitung in einem
Differential- Modus zugeführt wird, während der
Gleichstrom in einem Common-Modus zugeführt
wird. Die Audiosignale „wandern“ über die Pole 2
und 3 der Mikrofonleitung, der Strom hingegen
simultan über die gleichen Pole. Pol 1 stellt die
Erdung für Audio und Strom.
Mikrofone, die keine Stromversorgung benötigen,
ignorieren einfach die Zwischen Pol 2 und Pol
3 anliegende Spannung. wenn man mit einem
Voltmeter die Spannung zwischen Pol 2 und Pol 3
misst, zeigt die Anzeige 0 Volt DC an, und nichts
anderes erkennt auch das dynamische Mikrofon.
Misst man zwischen Pol 2 und Pol 1, oder Pol 3
und Pol 1, wird die Phantomspeisungsspannung
– in der Regel 48 Volt – angezeigt, ohne dass
ein Mikrofon angeschlossen ist. Ein dynamisches
Mikrofon ignoriert die Spannung ebenso wie der
Mischpulteingang.
Um mit der Phantomspeisung kompatibel zu
sein, muss ein Gerät (Mikrofon, Vorverstärker mit
mikrofonartigem Ausgang oder eine DI Box) mit
einem symmetrischen, niederohmigen Ausgang
10
5
7
ausgestattet sein. Das schließt die meisten auf
dem Markt befindlichen Aufnahme und Live
Mikrofone ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind,
ob Ihr Mikrofon Phantomspeisung verträgt,
konsultieren Sie bitte die Bedienungsanleitung
für das Mikrofon. Phonic ist nicht verantwortlich
für Schäden durch die Phantomspeisung
an Geräten, die keine Phantomspeisung
vertragen.
WARNUNG: Verwenden Sie niemals ein unsymmetriertes
Mikrofon, wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist
– es könnte extremen Schaden nehmen. Versuchen Sie
also niemals, an ein unsymmetrisches Mikrofon einfach
einen XLR Stecker anzubringen. Auch ein externes
Mischpult, dessen Ausgang am Mikrofoneingang
angeschlossen wird, könnte Schaden nehmen, wenn
die Phantomspeisung aktiviert ist. Da Mischpulte und
andere Geräte in der Regel Line Pegel abgeben,
sollten deren Ausgänge immer an die Line Eingänge im
FIREFLY 302 PLUS angeschlossen werden.
7. SIG & CLIP LEDs
Die Signal und Übersteuerungsanzeigen geben
einen guten Überblick über die Pegelverhältnisse
in den Ein- und Ausgängen von FIREFLY 302
PLUS. Pro analogem Eingangskanal (einmal MIC
und zweimal LINE) gibt es eine grüne SIGNAL
LED und eine rote CLIP Anzeige. Dasselbe gilt
für die beiden Rückführungen vom Computer,
also für die LINE Ausgänge 1 und 2.
Firefly 302
Die grüne SIG LED leuchtet auf, wenn der interne
Kanalpegel die –20 dB Marke erreicht hat. Die
Helligkeit ist dann abhängig vom Pegel. Das
Signal für die Anzeige wird hinter dem GAIN
Regler (#4 bzw. #5) abgegriffen, ist also von
dessen Stellung abhängig!
Die rote CLIP LED leuchtet auf, wenn der Pegel
im Kanal eine kritische Stärke annimmt, nämlich
unmittelbar bevor der Kanal in den Clipping
Bereich fährt (etwa 1,5 dB vor Clipping).
Achten Sie beim Einpegeln des Kanals darauf,
dass die rote CLIP LED auch bei den lautesten
Eingangssignalen gerade eben nicht aufleuchtet,
da es sonst zu Verzerrungen im nachfolgenden
A/D Wandler kommt.
Wenn sie öfter oder sogar fast durchgehend
leuchtet, muss der Eingangspegel mit dem
GAIN Regler ein wenig niedriger eingestellt
werden. Damit erhält man den besten SignalRauschabstand und den größtmöglichen
Dynamikumfang.
Außerdem muss man wissen, dass die CLIP
Anzeige sehr schnell reagiert. Gerade bei
Signalen, die sehr perkussiv sind (Snare
Drum, Hi Hat, etc.), leuchtet die PEAK Anzeige
u. U. schon sehr frühzeitig auf, obwohl der
Durchschnittspegel noch relativ niedrig ist,
und ohne dass irgendwelche Verzerrungen
zu hören wären. Das liegt in der Natur dieser
Signale – sie haben ein kurzzeitiges Maximum
(die sog. „Transiente“), während der darauf
folgende Ausklang nur durchschnittlichen Pegel
hat. Bei diesen Signalen ist es nicht ganz so
problematisch, wenn die CLIP Anzeige ab und
an aufleuchtet.
Firefly 302
Anders ist das jedoch bei flächigen Klängen wie
z.B. Keyboard Akkorden, oder auch Gesang.
Wenn bei solchem Klangmaterial die CLIP
Anzeige aufleuchtet, hört man auch schon die
Verzerrung.
Dabei geht es gar nicht um die analoge Seite
im FIREFLY 302 PLUS – die Vorverstärker sind
mit einer sehr großen Aussteuerungsreserve
ausgestattet.
Viel problematischer ist die digitale Seite. Dort
kann ein Signal nicht lauter als 0 dB sein. Wenn
dort der Pegel weiter erhöht wird, kommt es
abrupt zu sehr starken Verzerrungen.
Nur wenn das Signal richtig gepegelt wird
– also so hoch wie möglich, ohne in den
Clipping Bereich zu gelangen – können die
enormen Dynamikreserven des FIREFLY 302
PLUS vollständig genutzt werden. Der in den
Technischen Daten angegebene Dynamikumfang
des A/D Wandlers bei 24-bit / 96 kHz wird nur
dann erreicht, wenn der Kanal auf der analogen
Seite optimal gepegelt ist. Sie sollten sich hier
nichts verschenken!
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BESCHREIBUNG DER RÜCKSEITE
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8. ANALOG IN 1 & 2 - KLINKE
An diese dreipoligen 6,3 mm Klinkenbuchsen
werden die Ausgänge von Geräten mit
Linienpegel angeschlossen, also mit Ausnahme
von Mikrofonen, Geräte wie Keyboards,
elektronische Drums, CD Spieler usw. Es kann
sich sogar um ein analoges Mischpult handeln,
das nicht selbst über einen USB oder FireWire
Anschluss verfügt, um die analogen Signale in
digitale umzuwandeln.
Es können symmetrische oder unsymmetrische
Signale verarbeitet werden. Wenn Sie einen
unsymmetrischen, also zweipoligen 6,3 mm
Klinkenstecker verwenden, wandelt der Line
Eingang das Signal, das am Ring anliegt (bzw.
Pin 3 am XLR Stecker), automatisch in Masse
um. Der Ring muss mit Masse verbunden sein,
wenn das Signal unsymmetrisch ist.
9. ANALOG IN 1 & 2 - CINCH
An diese zweipoligen Cinch Buchsen werden
ebenfalls Geräte mit Linienpegel angeschlossen,
also CD Spieler, DAT Rekorder, Plattenspieler
(mit entsprechendem Phonoverstärker), oder
sogar Mischpulte (aus den Zweispurausgängen).
Diese Eingänge sind auf unsymmetrische
Linienpegel mit –10 dBV ausgelegt.
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16
Wichtiger Hinweis: Es ist nicht ratsam, den
Klinken- und Cinch-Eingang eines Kanals
gleichzeitig zu verwenden – die beiden Signale
werden zusammengemischt, was normalerweise
nicht vorteilhaft klingt. Also, entweder den einen
oder den anderen Eingang verwenden.
Es ist jedoch kein Problem, bei einem Kanal den
Klinkeneingang und bei dem anderen Kanal den
Cinch Eingang zu verwenden.
10. ANALOG OUT 1 & 2 - KLINKE
Dies sind die analogen Ausgänge von FIREFLY
302 PLUS. Sie senden ein symmetrisches oder
unsymmetrisches Signal (je nachdem, was für ein
Kabel Sie verwenden und ob das Zielgerät einen
symmetrischen oder unsymmetrischen Eingang
hat) mit Line Pegel (+4 dBu) an die Eingänge
von externen Geräten (z.B. zu Monitorzwecken
an Endstufen, aktive Lautsprechersysteme, aber
auch an Equalizer, andere Geräte).
Das Signal der Ausgänge stammt aus dem D/A
Wandler im FIREFLY. Es handelt sich also um
die Rückführung vom Computer. Es ist vom
Gehalt her identisch mit dem Signal in der
Kopfhörermischung.
Firefly 302
11. ANALOG OUT 1 & 2 - CINCH
Diese zweipoligen Cinch Buchsen sind ebenfalls
analoge Ausgänge von FIREFLY 302 PLUS. Hier
werden Geräte mit Linienpegel angeschlossen,
die über Cinch Eingänge verfügen, also meist
semiprofessionelle Geräte, die in der Regel
mit einem Arbeitspegel von –10 dBV arbeiten
(Kassettenrekorder, MP3 Rekorder, etc.).
Anders als bei der Eingangsseite (siehe #9)
können die Klinken- und Cinch Ausgänge sehr
wohl gleichzeitig verwendet werden.
12. S/PDIF IN / OUT
Bei diesen Cinch Buchsen handelt es sich um
digitale Stereo Audio Ein- und Ausgänge im
S/PDIF Format, Typ II. Hier können Geräte wie
Mischpulte, DAT Rekorder, oder andere Geräte
angeschlossen werden, die ebenfalls mit diesem
Format (Sony/Phillips Digital Interface Format)
arbeiten. Die obere Buchse ist der Eingang, die
untere Buchse der Ausgang.
Die Sampling Rate des S/PDIF Ausgangs hängt
davon ab, für welche Sampling Rate Sie sich
in der Firefly Control Software entschieden
haben.
Verwenden Sie bitte ein hochwertiges 75 Ohm
Koaxialkabel mit Cinch Steckern für die S/PDIF
Verbindung, da in den meisten Fällen die
Ursache für eine unsaubere Übertragung der
digitalen Audiosignale, z.B. sog. „Glitching“, in
der Verwendung von minderwertigen Kabeln
zu suchen ist.
Firefly 302
13. MIDI IN / OUT
Mit dem FIREFLY 302 PLUS können Sie
gleichzeitig 16 MIDI Kanäle von und zu Ihrem
Computer via Firewire Kabel senden. Dadurch
wird die Anschaffung einer zusätzlichen MIDI
Karte überflüssig.
Die fünfpoligen DIN Buchsen sind Standard
MIDI Ein- und Ausgänge. Verbinden Sie den
MIDI Ausgang (OUT) eines externen Geräts
mit dem Eingang (IN) beim FIREFLY 302 PLUS
und den MIDI Eingang (IN) eines externen
Geräts mit dem Ausgang (OUT) am FIREFLY
jeweils mithilfe eines 5-poligen MIDI Kabels.
14. FIREWIRE ANSCHLÜSSE
Die beiden FireWire Anschlüsse (IEEE 1394a)
sind für den Anschluss des FIREFLY 302
PLUS an einen Rechner (PC oder Macintosh)
vorgesehen. Damit haben Sie die Möglichkeit,
alle Eingangsquellen, seinen es analoge
Eingänge, S/PDIF oder MIDI, digitalisiert zum
Rechner sowie die digitalen Rückführungen
zum Interface zu leiten, wo sie dann entweder
analog (an den analogen Ausgängen) oder
digital (über S/PDIF bzw. MIDI) zur Verfügung
stehen.
Für das reine FireWire Signal ist es unerheblich,
welche der beiden Buchsen Sie verwenden, da
sie parallel geschaltet sind. Bei der größeren
Buchse handelt es sich um eine 6-polige,
bei der kleineren um eine 4-polige FireWire
Buchse. Der Unterschied besteht darin,
dass Sie FIREFLY 302 PLUS über die 6polige Buchse direkt vom Computer mit der
nötigen Betriebsspannung versehen können
– mit dem 4-poligen Anschluss geht dies nicht
(richtig kombiniert, die Pole 5 und 6 liefern die
benötigte Betriebsspannung). Hierzu muss
der Spannungswahlschalter (#16) auf „BUS“
stehen.
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15. 9 – 12 VDC NETZANSCHLUSS
Hier wird das mitgelieferte, externe Netzteil
angeschlossen. Achten Sie darauf, den Stecker
richtig einzustecken, also bis er richtig einrastet.
Verwenden Sie nur dieses Original Phonic Netzteil
mit der Ersatzteilnummer OE7002005000G.
Externe Netzteile haben den Vorteil, dass
Brummeinstreuungen vermieden werden, und
tragen so zur allgemeinen Klangverbesserung
bei. Zu diesem Zweck sollten Sie das Netzteil
in einiger Entfernung vom Interface platzieren.
Achten Sie darauf, dass vor allem keine
unsymmetrischen Kabel in der Nähe des
Netzteils entlang laufen.
Bevor Sie das Netzteil verkabeln, stellen Sie
sicher, dass die örtliche Netzspannung mit der
Betriebsspannung des Geräts übereinstimmt.
Die Aufschrift auf dem Gerät gibt Auskunft über
die wichtigsten technischen Daten sowie die
Ersatzteilnummer des Netzteils.
Ob Sie nun das mitgelieferte Netzteil verwenden,
oder sich für die Spannungsspeisung via
FireWire Bus entscheiden, hängt ganz von
Ihnen ab. Wenn Sie vor Ort mit Ihrem Notebook
im Akkubetrieb arbeiten, bedenken Sie den
erhöhten Strombedarf und damit verbunden die
kürzere Betriebsdauer der Batterie.
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Dies ist der Netzschalter für FIREFLY 302 PLUS.
Er bietet Ihnen 3 Möglichkeiten:
In der Stellung DC IN (von hinten gesehen
Schalter ganz nach links) benötigt FIREFLY
zum korrekten Betrieb den Anschluss des
mitgelieferten Netzteils. Vorausgesetzt, das
Netzteil ist in einer funktionierenden Steckdose
eingesteckt, sollte nun auf der Vorderseite von
FIREFLY 302 PLUS die grüne Spannungsanzeige
POWER (#1) aufleuchten.
In der mittleren Schalterstellung PWR OFF ist
das FIREFLY 302 PLUS ausgeschaltet.
Wird der Schalter nach rechts in die Stellung
BUS geschoben, kann FIREFLY 302 PLUS
über das Firewire Kabel vom Computer mit der
benötigten Speisespannung versorgt werden (bei
Verwendung des großen, 6-poligen Anschlusses
– vorausgesetzt, auf der Computer-Seite ist
ebenfalls ein 6-poliger Anschluss. Ein vierpoliges
FireWire Kabel – mit dem kleinen Stecker, oft
bei Notebooks – kann keine Stromversorgung
liefern). Dann benötigen Sie das mitgelieferte
Netzteil nicht.
16. SPANNUNGSWAHLSCHALTER
14
Firefly 302
FIREWIRE SCHNITTSTELLE
SYSTEM VORAUSSETZUNGEN
Im Folgenden werden die Mindestvoraussetzungen aufgeführt, um das FIREFLY 302 PLUS mit einem
Computer zu betreiben und somit digitale Aufnahmen zu machen. Wenn Ihr Rechner die Voraussetzungen
nicht erfüllt, kommt es zu Verzögerungen und womöglich Aussetzern und Knacksern im Audiosignal,
außerdem besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihr Rechner irgendwann während des Betriebes
aufhängt bzw. ab einem bestimmten Zeitpunkt das FIREFLY 302 PLUS nicht mehr von Ihrem Rechner
erkannt wird.
WINDOWS
1
Microsoft® Windows® XP Service Pack 1 (SP1) und Service Pack 2 (SP2) sowie Vista®
2
installierte FireWire Schnittstelle (unsere Empehlung für die FireWire Karte: ADS Pyro 64 mit TI
Chip)
3
Intel Pentium® 4 Prozessor oder gleichwertiger AMD Athlon Prozessor
4
Motherboard mit Intel oder VIA Chipset
5
Festplatte mit 5400 U/min oder schneller (7200 U/min oder schneller mit 8 MB Cache
empfohlen)
6
512 MB RAM oder mehr (1 GB oder mehr empfohlen)
MACINTOSH
7
OS X 10.3.5 oder neuer mit eingebauter FireWire Unterstützung
8
G4 oder neuerer Prozessor
9
512 MB RAM oder mehr
FIREFLY 302 PLUS läuft auch auf Intel-Macs.
INSTALLATION DER TREIBER SOFTWARE
Um das FIREFLY 302 PLUS Interface effizient (oder überhaupt) mit einem Rechner zu betreiben, ist es
unbedingt erforderlich, alle notwendigen Treiber von der mitgelieferten CD-ROM (bzw. DVD) zu installieren
(ASIO und WDM Treiber). Lesen und befolgen Sie die Anweisungen unbedingt genauestens, bevor Sie die
einzelnen Arbeitsschritte durchführen da an einem bestimmten Punkt während der Installation der Software
das FIREFLY Interface entkabelt und danach wieder angeschlossen werden muss. Diese Treiber sind nicht
nötig, wenn Sie einen Mac verwenden.
Sollten Sie dennoch Probleme beim Betrieb haben, und Sie mit Ihrem Rechner Zugriff auf das Internet
haben, öffnen Sie Ihren Webbrowser und gehen Sie in die Support > Downloads Sektion auf http://www.
phonic.com. Es ist möglich, dass seit der Erstellung der mitgelieferten Software CD-ROM aktualisierte
Treiber erschienen sind, die Sie dort herunterladen können.
WINDOWS XP (mit Service Pack 1 oder 2) / Vista®
10 Wir empfehlen, alle anderen Anwendungen zu schließen, bevor Sie mit der Installation beginnen.
11 Stellen Sie sicher, dass das FIREFLY 302 PLUS noch nicht mit dem Rechner verbunden ist.
12 Legen Sie die mitgelieferte Disk in Ihr DVD Laufwerk. Wenn die Installation nach kurzer nicht von
alleine startet, folgen Sie im „Windows Explorer“ dem Pfad „Arbeitsplatz / CD-ROM (DVD) Laufwerk /
FireWire Treiber und Control Panel“ und doppelklicken Sie auf „setup.exe“, um die Installation manuell
zu starten. Die Software für das FIREFLY CONTROL PANEL wird dabei ebenfalls installiert.
13 Folgen Sie den Anweisungen, die während des Installationsprozesses auf dem Bildschirm
erscheinen:
Firefly 302
15
Schritt zurückkehren wollen, klicken Sie auf
[Yes], um mit der Installation fortzufahren.
Willkommen
Dieses Programm installiert den FIREFLY 302
PLUS Treiber 2.32.0 (bzw. eine upgedatete
Version) auf Ihrem Computer.
Um Ihren Rechner nach der Installation nicht
neu starten zu müssen, empfehlen wir Ihnen,
alle Windows Anwendungen zu beenden, bevor
Sie mit der Installation beginnen.
Klicken Sie auf [Cancel], um die Installation zu
beenden und alle anderen Anwendungen zu
schließen.
Stellen Sie sicher, dass FIREFLY 302 PLUS noch
nicht mit dem Rechner verbunden ist.
Klicken Sie auf [Next >], um mit der Installation
fortzufahren.
Zielordner
Die Installation schlägt einen Zielordner vor, in
dem die FIREFLY 302 PLUS Treiber Software
abgelegt wird. Wenn Sie einen anderen
Zielordner wollen, klicken Sie auf [Browse] und
suchen einen anderen Ordner.
Auch jetzt können Sie den Installationsprozess
abbrechen, indem Sie [Cancel] anklicken.
Klicken Sie auf [Next], um den vorgeschlagenen
Zielordner zu akzeptieren, und zum nächsten
Schritt zu gelangen.
Starten der Installation
Software Lizenz Vereinbarung
Lesen Sie die Software Lizenz Vereinbarung bitte
aufmerksam durch, indem Sie sich durch den
Text scrollen. Sie werden gefragt, ob Sie die oben
genannten Bedingungen akzeptieren. Klicken
Sie auf [< Back], wenn Sie zum vorhergehenden
16
Sie können den FIREFLY 302 PLUS Treiber
jetzt installieren.
Klicken sie auf [Next], um die Installation zu starten,
oder auf [Back], um zur Installationsinformation
zurückzukehren. Mit [Cancel] können Sie den
Installationsvorgang abbrechen.
Firefly 302
einwandfreie Audio Betrieb ist dadurch nicht
gefährdet, da die Pole 5 und 6 lediglich für die
Spannungsversorgung vorgesehen sind. Bei
Verwendung eines vierpoligen Kabels muss
die Spannungsversorgung eben über das
mitgelieferte Netzteil erfolgen (siehe #15 und
#16).
Klicken Sie auf [Next], nachdem Sie das
Interface an den Rechner angeschlossen und
eingeschaltet haben.
Windows Logo Testing
Es kann passieren, dass diese Meldung auf dem
Bildschirm erscheint:
„Die Software, die Sie gerade installieren, hat
den Windows Logo Test nicht bestanden, die eine
Kompatibilität mit Windows XP garantiert.“
Ignorieren Sie diese Meldung und klicken Sie
auf [Continue Anyway = trotzdem fortfahren], um
weiter zu machen.
Windows Logo Testing
Es kann Ihnen nochmals passieren, dass diese
Meldung auf dem Bildschirm erscheint:
„Die Software, die Sie gerade installieren, hat
den Windows Logo Test nicht bestanden, die eine
Kompatibilität mit Windows XP garantiert.“
Ignorieren Sie diese Meldung auch diesmal und
klicken Sie auf [Continue Anyway], um weiter
zu machen.
Fertig
Anschluss der FireWire Hardware
Komponente
Schließen Sie das FIREFLY 302 PLUS Interface
mit dem mitgelieferten FireWire Kabel an Ihren
Rechner an (#14), und schalten Sie das Gerät mit
dem Spannungswahlschalter an (#15).
Anmerkung: Das mitgelieferte FireWire
Kabel (IEEE 1394a) ist ein sechspoliges
Kabel. Wenn Ihr Rechner nur über eine 4polige 1394 Schnittstelle verfügt (meistens bei
Notebooks), müssen Sie sich im Fachhandel
ein vierpoliges FireWire Kabel besorgen. Der
Firefly 302
Der Phonic Firewire Treiber für das FIREFLY
302 PLUS wurde erfolgreich auf Ihrem Computer
installiert, der Installationsprozess stoppt
demnach einfach. Sie können nun mit dem
Betrieb beginnen.
HINWEIS:
Windows Systemklänge—also die Sounds,
die Windows spielt, um das Starten oder
Herunterfahren des Computers, oder
Warnmeldungen usw. zu signalisieren—können
bei der Audioaufnahme stören. Wir empfehlen
dringend, diese Klänge zu deaktivieren.
17
Gehen Sie in „Systemsteuerung“ zu „Sounds und
Audiogeräte“. Klicken Sie den Reiter „Sounds”.
Wählen Sie unter „Akustische Signale“ den
Eintrag „Keine Sounds.”
Klicken Sie „OK” um die Änderung zu übernehmen
und die Dialogbox zu schließen.
Gehen Sie in die Sektion „Audio Geräte“. Wählen
Sie im Pull Down Menü das FIREFLY 302
PLUS als bevorzugtes Audiogerät für Ein- und
Ausgang.
Macintosh OS X (10.3.5 oder später)
Das FIREFLY 302 PLUS Interface arbeitet mit
den primären Audiotreibern von Macintosh OS
X 10.3.5 oder später.
Im Fenster „Eigenschaften“ können Sie die
Eigenschaften und Einstellungen für das
FIREFLY 302 PLUS den eigenen Bedürfnissen
anpassen. Es können beispielsweise die
Sampling Frequenz oder Clock Source geändert
werden.
14 Stellen Sie zuerst sicher, dass Sie mit
Macintosh OS X 10.3.5 oder darüber
arbeiten.
15 Schließen Sie dann das FIREFLY 302
PLUS an einen FireWire Port Ihres
Rechners an.
16 Um sicher zu gehen, dass FIREFLY 302
PLUS einwandfrei arbeitet, gehen Sie in
den Ordner „Utilities“ und doppelklicken
Sie auf das Symbol „Audio MIDI Setup“.
18
Mac Anwender können GarageBand Digital
Audio Workstation Software in Verbindung mit
dem FIREFLY 302 PLUS verwenden.
Firefly 302
FIREFLY CONTROL PANEL
Das FireFly Control Panel wird bei er Installation
des Treibers unter Windows automatisch mit
installiert. Es kann jederzeit aufgerufen werden,
indem Sie den Shortcut Button auf Ihrem Desktop
anklicken. In diesem Programm können Sie
nicht nur die Geräte- und Kanalnamen sowie
ihre Eigenschaften ändern, sondern haben
auch Zugriff auf Latenzzeiten, Sampling Raten,
und so weiter. Wenn Sie die Anwendung öffnen,
haben Sie Zugang zu mehreren Optionen, die
Sie anwählen und Ihren Bedürfnissen anpassen
können.
KANAL ZUORDNUNG
Tabelle“ an und suchen Sie im Pull Down Menü
FIREFLY 302 PLUS als mögliches Standard
Gerät für den Audio Ausgang. FIREFLY 302
PLUS kann auch als Standard Audio Ausgang
für einzelne Anwendungen bestimmt werden,
indem Sie in den nämlichen Anwendungen unter
Optionen/Einstellungen die nötigen Schritte dafür
durchführen.
DEVICES (GERÄTE MANAGER)
Im Geräte Manager können die Namen der
Phonic FireWire Geräte, die an Ihren Computer
angeschlossen sind, gesehen und verändert
werden.
Wenn Sie auf Ihrem PC mit einer Digital Audio
Workstation (Recording Software) arbeiten, sind
in der mitgelieferten Phonic FIREFLY Control
Panel Software den Eingängen des FireWire
Interfaces bestimmte Namen zugeordnet.
Sie können jedoch vom Anwender geändert
werden.
FireWire
Eingangskanal
FireFly Eingang
Analog In 1
Analoger Eingang 1 Klinke und Cinch
Analog In 2
Analoger Eingang 2 Klinke und Cinch
Mic In
Mikrofoneingang
Mic In
Mikrofoneingang
S/PDIF In
S/PDIF Eingang
S/PDIF In
S/PDIF Eingang
Midi In
MIDI Eingang
INPUT CHANNELS
(EINGANGSKANÄLE)
Im Ordner „Eingangskanäle“ können die Namen
der einzelnen Eingangskanäle, die der Rechner
vom FIREFLY 302 PLUS empfängt, gesehen und
verändert werden.
Um den Namen eines Eingangskanals in Ihrem
Computer zu ändern, müssen Sie das FireFly
Control Panel öffnen. Auf der linken Seite finden
Sie die einzelnen Einstellkategorien. Klicken Sie
„Input Channels“ an. Das Hauptfenster zeigt
dann den Titel Input Channels. Sie können
die Kanalnamen markieren und dann das Feld
[Edit Channel Name] am unteren Rand des
Kontrollfensters drücken. Ein neues Fenster
erscheint, in dem Sie die Namen der Kanäle
ändern können.
Wenn Sie FIREFLY 302 PLUS als Standard
Audio Gerät für den Audio Ausgang an Ihrem
PC einrichten wollen, gehen Sie einfach in den
Windows Explorer und suchen Sie den Ordner
„Audiogeräte“. Wählen Sie den Reiter „Audio
Firefly 302
19
OUTPUT CHANNELS
(AUSGANGSKANÄLE)
Im Ordner „Ausgangskanäle“ können die
Namen der Ausgangskanäle, die der Rechner
an FIREFLY 302 PLUS schickt, gesehen und
verändert werden.
folgt, das die Master Clock darstellt. Wenn man
zwei verschiedene Quellen für die Clock hat,
kann es zu unangenehmen Erscheinungen
im Audiomaterial kommen, daher sollte dies
besser vermieden werden. Wenn FIREFLY
302 PLUS das einzige digitale Audio Gerät an
Ihrem Rechner ist, gibt es keinen Grund, den
Synchronisationsmodus zu ändern.
Wenn Sie den S/PDIF Eingang verwenden
wollen, doppelklicken Sie im Geräte Menü
auf „302“. Es öffnet sich das Fenster „Geräte
Synchronisation“, wo Sie die externe Clock (Ext.
S/PDIF Input) als Grundeinstellung für die Clock
Source wählen können.
SYNCHRONISATION
Im Synchronisationsordner können Eigenschaften
wie Abtastrate (Sampling Rate) und andere
Synchronisationseigenschaften eingestellt
werden. Viele der veränderbaren Parameter
sind so voreingestellt, dass ein optimaler Betrieb
garantiert ist. Sie sollten nur verändert werden,
wenn Sie sich absolut sicher sind über die
Veränderungen, die Sie vornehmen müssen.
Sie können zwischen automatischer und
manueller Wahl der Sampling Rate hin- und
herschalten. Wird die Sampling Rate (Abtastrate)
manuell eingestellt, haben Sie die Auswahl
zwischen 44.1, 48.0, 88.2 und 96.0 kHz / sec.
So manch anderes Gerät bietet lediglich eine
Sampling Rate von 44.1 kHz, daher raten wir
Ihnen bei dem Betrieb von mehreren digitalen
Audio Geräten, die Sampling Rate bei 44.1 kHz
zu belassen, es sei denn, Sie sind sich absolut
sicher, dass die anderen Geräte eine höhere
Sampling Rate unterstützen.
EINSTELLUNGEN
Als Anwender haben Sie die Möglichkeit, diverse
Pufferzeiten im Ordner „Einstellungen“ zu
verändern.
Zuerst kann der Synchronisationsmodus
verändert werden. Wenn Sie jedoch ein Neuling
auf diesem Gebiet sind, sollten Sie lieber die
Finger davon lassen. Der Synchronisationsmodus
bestimmt im Grunde, welches Gerät die „Clock
Source“ ist, also das Gerät, welches die
Grundlage für das Timing aller eingehenden
digitalen Signale bietet. Die Werkseinstellung
für diese Funktion ist „CSP“, was bedeutet, dass
FIREFLY 302 PLUS die Master Clock darstellt.
Es besteht die Möglichkeit, dass FIREFLY 302
PLUS dem Timing irgendeines externen Gerätes
20
Die Stream Buffer Depth ist zwischen 0,5 und
20 Millisekunden veränderbar. Damit ist die
Pufferzeit gemeint, die bei der Übertragung eines
Datenstroms (eines Audiosignals in digitalisierter
Form) vom FIREFLY 302 PLUS zum Rechner
eingesetzt wird. Wird die Puffergröße zu hoch
eingestellt, kommt es zu hörbaren Verzögerungen,
auch Latenz genannt. Ist die Pufferzeit zu niedrig
eingestellt, können verschiedene Artefakte
in Form von Klicks und Pops zu hören sein.
Die Pufferzeit ist optimal eingestellt, wenn die
Latenz so gering wie möglich ist, ohne dass es
zu Beeinträchtigungen in der Audio Übertragung
kommt. Die Werkseinstellungen sind für die
meisten Rechner ideal.
Firefly 302
Die ASIO Buffer Depth kann in einem Bereich
von 4 bis 40 ms eingestellt werden. Hiermit wird
die Latenzzeit für die Audiodaten eingestellt, die
von einer Software empfangen wird, welche auf
einem ASIO Treiber basiert (was für Cubase LE
4 zutrifft).
Die WDM (Windows Driver Model) Sound
Buffer Depth ist ebenfalls in einem Bereich
von 4 bis 40 ms einstellbar. Hiermit wird die
Latenzzeit für die Audiodaten eingestellt, die
von Software empfangen wird, die auf WDM
Programmen basiert.
Darüber hinaus können Sie sich in diesem
Ordner eine Drop Out Statistik anzeigen lassen,
in der Sie sehen, wie oft die FireWire Verbindung
unterbrochen wurde.
STREAMS
Im Ordner Streams können Sie sich die
Geräteeigenschaften des FIREFLY 302
PLUS anschauen. Jede Eingangs- und
Ausgangsverbindung kann genau betrachtet
werden, und Sie können die isochronen
Übertragungen mit ihren zugehörigen Sampling
Raten erkennen.
RECORDING
CUBASE LE4
SOFTWARE
Steinberg Cubase LE 4 ist ein gut ausgestattetes
Programm, das im Lieferumfang des FIREFLY
302 PLUS enthalten ist. Damit können Sie
Audiospuren aufnehmen, editieren, löschen und
verändern. Bitte beachten Sie, dass Sie mit dieser
Cubase Version zwar ein Projekt mit insgesamt
48 Spuren erzeugen, jedoch lediglich 8 Spuren
gleichzeitig aufnehmen können. Wenn Sie noch
mehr Spuren gleichzeitig aufnehmen wollen (bei
Verwendung eines anderen Interfaces), müssen
Sie sich um eine umfangreichere Recording
Software bemühen. So können Sie z.B. leicht
auf Cubase 4 aufrüsten – bitte wenden Sie sich
an Ihren Händler.
Installation
Legen Sie die mitgelieferte DVD mit der Recording
Software Steinberg Cubase LE4 in Ihr Laufwerk
ein. Befolgen Sie das Installationsprogramm
– die Anweisungen sind in deutscher Sprache
und sehr verständlich.
Firefly 302
Die Seriennummer der Software wird automatisch
abgefragt. Sie werden ebenso gebeten, sich zu
registrieren. Wenn Sie über einen Internet
Anschluss verfügen, können Sie dies sofort tun.
Andernfalls überspringen Sie diese Abfrage und
registrieren sich zu einem späteren Zeitpunkt.
Beachten Sie jedoch, dass Sie sich spätestens
nach 30 Tagen registriert haben müssen.
EINRICHTUNG
Wenn der Installationsprozess erfolgreich
durchgeführt wurde, müssen folgende Schritte
durchgeführt werden, wenn Sie mit FIREFLY
302 PLUS effizient arbeiten wollen:
Öffnen Sie das Programm Cubase LE4.
Gehen Sie in der Navigationsleiste auf den
Reiter “Geräte” und wählen Sie im Pull-Down
Menü „Geräteeinstellungen“. Wählen Sie auf
der linken Seite „VST Audiosystem“.
In der ASIO Treiber Drop-Down Liste auf der
rechten Seite wählen Sie bitte den „Phonic
ASIO Driver“. Es erscheint eine Box, in der
Sie gefragt werden, ob Sie den ASIO Treiber
wechseln wollen. Klicken Sie auf [Wechseln].
Damit ist die grundlegende Installierung und
Einrichtung abgeschlossen.
Scharfstellen von Audiospuren aus dem
FIREFLY Interface
Gehen Sie nochmals in das Pull Down Menü
„Geräte“ und wählen Sie „VST Verbindungen“.
Sie bekommen die verschiedenen Eingänge
angezeigt („Phonic FF302+ Ch 1”, „Phonic
FF302+ Ch 2”, usw.). Fügen Sie die
gewünschte Anzahl an Bussen hinzu (maximal
8) und wählen Sie den entsprechenden
Geräte-Port aus. Wie schon gesagt: die
Limitierung auf 8 Spuren ist eine Limitierung
von Cubase LE 4.
1 Gehen Sie in der Navigationsleiste auf
„Datei“, „Neues Projekt“ und wählen Sie ein
entsprechendes Projekt aus.
Alle weiteren Fragen bezüglich des Betriebs
von Cubase LE4 werden in der Online Hilfe
beantwortet, die automatisch mit installiert
wurde. Drücken Sie hierzu F1, während das
Programm geöffnet ist.
21
Wenn Sie den PHONIC ASIO Treiber reaktivieren
wollen, öffnen Sie einfach den Reiter „Geräte“
und wählen Sie im Pull Down Menü „Geräte
Eigenschaften“. Klicken Sie dort auf [Reset] und
wählen Sie den „Phonic FireWire“ Audio Treiber.
Klicken Sie auf [ok], um fortzufahren, und FIREFLY
302 PLUS sollte wieder betriebsbereit sein.
Exkurs:
STANDARD ABTASTRATEN 44.1
/ 88.2 kHz gegenüber 48 / 96 kHz
In der professionellen Audiowelt gibt es zwei
grundsätzliche Standards für die Abtastrate
– 44100 und 48000 Samples pro Sekunde.
Grob unterteilt kann man sagen, dass Audio
CDs bei 44,1 kHz arbeiten, während im Film
und Fernsehen mit 48 kHz gearbeitet wird.
High Definition Sampleraten, also 88.2 kHz,
96 kHz, 176.4 kHz und 192 kHz, sind lediglich
Verdoppelungen bzw. Vervierfachungen der
Basis Abtastraten 44.1 und 48 kHz.
FIREFLY 302 PLUS bietet alle vorgenannten
Abtastraten bis 96 kHz. Wenn Sie sich nicht ganz
sicher sind, welche grundsätzliche Abtastrate
Sie wählen sollen, richten Sie sich nach dieser
Vorgehensweise:
Wenn Ihre Aufnahmen für die Veröffentlichung
auf CD, MP3, Kassette oder Vinyl etc. gedacht
sind, stellen Sie die Abtastrate am besten auf
44.1 oder ein Vielfaches davon.
Wenn Ihr Projekt eher auf die Verwendung bei
DVD, Film, Fernsehen usw. ausgerichtet ist,
wählen Sie die Abtastfrequenz 48 kHz oder ein
Vielfaches davon.
Wenn Sie an einem kommerziellen Projekt
arbeiten und Sie sich nicht sicher sind, welche
Abtastrate Sie verwenden sollen, fragen Sie
Ihren Auftraggeber.
DIE SEGNUNGEN VON HIGH
RESOLUTION RECORDING
Wenn Sie hochauflösendes Recording betreiben
(also mit mind. 88.2 kHz Abtastrate oder
höher), heißt dass, dass Sie Audiofrequenzen
aufnehmen, die weit jenseits des menschlichen
22
Hörvermögens liegen. Dies hat drei wesentliche
akustische Vorteile:
1.
Hardware Ebene
Alle Analog/Digitalwandler müssen die
allerhöchsten Frequenzen des Audiosignals
extrem filtern, um einen sehr unangenehmen
Effekt in den Griff zu bekommen, der als „Aliasing“
bekannt ist. Damit werden Frequenzen oberhalb
der Abtastrate entfernt, das Filter selbst erzeugt
jedoch ungewollte Phasenverschiebungen, die
manch geschultes Ohr durchaus wahrnimmt (es
handelt sich hier um sehr subtile Änderungen
des Audiosignals).
Bei hochauflösenden Aufnahmen ist das
Anti-Aliasing Filter sehr moderat und so hoch
angesetzt, dass es weit jenseits der menschlichen
Hörgrenze angesiedelt ist. Damit bekommt man
die Phasenverschiebungen und Verzerrungen in
Griff, die bei niedrigeren Abtastraten zu hören
waren.
2.
Software Ebene
Da Software Plugins, z.B. Equalizer, Kompressoren
etc. mehr Samples für ihre Arbeit zur Verfügung
haben, können sorgsam programmierte Plugins
ein besseres klangliches Ergebnis abliefern. Bei
den vielen Rechenoperationen tauchen weniger
Rundungsfehler hinter dem Komma auf.
Das Verändern der Abtastrate inmitten eines
laufenden Projekts stellt für die meisten DAW
Softwareprogramme kein Problem dar. Dennoch
kann damit eine geringfügige, jedoch durchaus
hörbare, Verschlechterung der Audioqualität
einhergehen.
3.
Archivierung
Wenn Sie eine besondere Aufnahme machen, die
in der Zukunft womöglich historische Bedeutung
erlangt, macht es Sinn, dies mit den allerbesten
technischen Mitteln zu tun, die momentan zur
Verfügung stehen.
FIREFLY 302 PLUS klingt bei allen Abtastraten
hervorragend. Sie müssen bei jeder Recording
Session für sich selbst die Vor- und Nachteile
abwägen.
Firefly 302
DIE NACHTEILE VON HIGH
RESOLUTION RECORDING
1.
Speicherbedarf
Hohe Abtastraten verschlingen jede Menge
Speicherplatz auf Ihrer Festplatte. Die folgende
Tabelle zeigt, wie viel Speicherplatz eine
Aufnahme einer Monospur von 60 Sekunden
Länge bei verschiedenen Abtastraten benötigt
Länge
Wortbreite
Abtastrate
Speicherbedarf
60 sec.
24-bit
44,1 kHz
7,9 MB
60 sec.
24-bit
48 kHz
8,6 MB
60 sec.
24-bit
88,2 kHz
15,9 MB
60 sec.
24-bit
96 kHz
17,3 MB
60 sec.
24-bit
176,4 kHz
31,8 MB
60 sec.
24-bit
192 kHz
34,6 MB
Sie können sich ausmalen, dass hier bei
großen Musikprojekten durchaus Probleme
entstehen können. Ein fünfminütiger Titel
mit 16 Audiospuren, aufgenommen mit einer
Wortbreite von 24 bit (heutiger Studiostandard),
verbraucht 635 MB bei einer Abtastrate von
44,1 kHz. Derselbe Titel braucht etwa 2,54 GB
wenn er mit 176,4 kHz Abtastrate aufgenommen
wurde. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich vor
einer Aufnahme darüber klar werden, wie viel
Speicherplatz Ihre Festplatte zur Verfügung stellt,
und die verwendete Abtastrate dementsprechend
wählen. Mit der folgenden Formel können Sie
den benötigten Speicherplatz auf der Festplatte
berechnen:
24 bit braucht man 3 bytes um alle Sample
Daten darzustellen. Daher muss der benötigte
Festplattenspeicher mit 3 multipliziert werden.
Bei einer Wortbreite von 16 bit (was wir nicht
empfehlen, da die Audioqualität darunter leidet)
müssten Sie lediglich mit 2 multiplizieren.
2.
Prozessorkapazität
Je höher die Abtastrate, desto höher ist die CPU
Belastung. Das ist einfach deshalb so, weil Ihr
Computer mit der doppelten Anzahl von Samples
zurecht kommen muss, wenn statt mit 44,1 kHz
mit 88,2 kHz aufgenommen wird, und mit der
vierfachen Menge bei einer Aufnahme mit 176,4
kHz. Die folgende hypothetische Abhängigkeit
macht ein Problem deutlich, das direkt damit
zusammen hängt:
Abtastrate
max. mögliche Plugins
44,1 kHz
40
88,2 kHz
20
176,4 kHz
10
Wenn Sie prinzipiell nicht mit vielen Audiospuren
und Plugins arbeiten, betrifft Sie das nicht
weiter. Wenn Sie allerdings haufenweise Spuren
erzeugen und eine Plugin-Orgie betreiben,
werden Sie wohl oder übel eine niedrigere
Abtastrate wählen - oder sich einen stärkeren
Computer kaufen müssen.
Titellänge (in Sekunden) x Anzahl der Spuren x
Abtastrate x 3*.
Unser hypothetischer 5-Minutentitel wird also
folgendermaßen berechnet:
300 sec x 16 Spuren x 44100 x 3 = 635040000
bytes (ungefähr 635 MB).
Derselbe Titel mit 176,4 kHz aufgenommen
benötigt:
300 sec x 16 Spuren x 176400 x 3 = 2540160000
bytes (2,54 GB).
* Ein „byte“ Festplattenplatz besteht aus
8 bit Information. Bei einer Wortbreite von
Firefly 302
23
ANWENDUNGS- und VERKABELUNGSBEISPIELE
In den folgenden Abbildungen sind einige typische Anwendungsgebiete für das FIREFLY 302 PLUS
Interface aufgezeigt. Natürlich sind diese Darstellungen nicht allumfassend. Die Beispiele sollen
Ihnen eine Vorstellung darüber geben, wofür die ganzen Ein- und Ausgänge verwendet werden
können. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. So kommen Sie womöglich auch auf ungewöhnliche
Lösungen bei Aufgaben in der Audiotechnik. Erlaubt ist, was gefällt!
ANWENDUNG 1: MOBILE STUDIO AUFNAHMEN
ACTIVE
MONITORS
HDM1.8
HDM1.8
GUITAR
GUITAR EFFECTS
KEYBOARD
DRUM MACHINE
HEADPHONE
24
LAPTOP COMPUTER
MICROPHONE
Firefly 302
ANWENDUNG 2: DIGITALISIERUNG ANALOGER AUFNAHMEN
Audio Cassette Player
or LP Player
HEADPHONE
LAPTOP COMPUTER
Firefly 302
25
TECHNISCHE DATEN
FIREFLY 302 PLUS
ANALOGE LINE EINGÄNGE
Anschlüsse
2 x 6,3 mm TRS Klinke, 2 x Cinch, unsymmetrisch
Maximaler Eingangspegel
+4 dBu symmetrisch, +10 dBu unsymmetrisch
Impedanz
>12 k Ohm symmetrisch
Eingangsverstärkung
-∞ bis +10 dBu
MIKROFON EINGANG
Anschluss
1 x XLR weiblich
Verstärkungsreserve
44 dB
Eingangsverstärkung
-40 bis +4 dBu
Impedanz
2 k Ohm symmetrisch
Äquivalentes Eingangsrauschen
E.I.N. (150 Ohm, maximale
Verstärkung)
<-129,5 dBm
ANALOGE LINE AUSGÄNGE
Anschlüsse
2 x 6,3 mm TRS Klinke, 2 x Cinch, unsymmetrisch
Maximaler Ausgangspegel
+8 dBu symmetrisch, +2 dBu unsymmetrisch
Impedanz
200 Ohm symmetrisch, 100 Ohm unsymmetrisch
KOPFHÖRERAUSGANG
Anschluss
6,3 mm Stereo Klinke
Impedanz
32 Ohm
Maximaler Ausgangspegel
+2 dBV (1,3 Vrms)
DIGITALER S/PDIF EINGANG & AUSGANG
Anschlüsse
Cinch koaxial
Sample Rate
44.1, 48, 88.2, 96 kHz
MIDI EINGANG & AUSGANG
Anschlüsse
5-poliger MIDI DIN Anschluss
Kanäle
16 MIDI Kanäle
FIREWIRE SCHNITTSTELLE
Anschlüsse
26
IEEE 1394a, 4-polig und 6-polig
Firefly 302
SYSTEMDATEN
Frequenzumfang @ 48 kHz
20 Hz bis 20 kHz +0,03 / -0,23 dB
Signal-Rauschabstand @ 48 kHz -90,6 dB (A-gewichtet)
Verzerrung (THD) @ 48 kHz
0,02 % @ 1 kHz
Übersprechen
-72 dBA
DIGITALE VERARBEITUNG
AD Wandler
24-bit, 256-faches Oversampling
Sampling Rate
44.1, 48, 88.2, 96 kHz
DA Wandler
24-bit, 512-faches Oversampling
Sampling Rate
44.1, 48, 88.2, 96 kHz
REGLER
Kopfhörerpegel, Mikrofon Vorverstärkung, 2 x
Linepegel Verstärkung
SCHALTER
+48 V Phantomspeisung, DC IN / AUS / BUS
ANZEIGEN
Netz, Signal & Clip LED pro Ein- und Ausgang
SPANNUNGSVERSORGUNG
Netzteil
DC 9 ~ 12 V (Wechselstrom auf Gleichstrom)
FireWire Bus
8 bis 33 VDC, 1,5 A, max. 48 W
MAßE UND GEWICHTE
Abmessungen (H x B x T) in mm
44 x 196 x 130
Gewicht
0,9 kg
Phonic behält sich das Recht vor, technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung
vorzunehmen.
Firefly 302
27
ABMESSUNGEN
196 / 7.7
155 / 6.1
155 / 6.1
51 / 2
Die Maße sind in mm / Zoll angegeben.
28
Firefly 302
Firefly 302
1394
P OW ER
P HY
CL OC K
1394b link layer controller
Me mor y
MIDI IN
MIDI OUT
S/PDIF IN
S/PDIF OUT
M IC IN
ANALOG IN
ANALOG OUT
MIDI IN/OUT
S/PDIF IN/OUT
A/D
Converter
A/D
Converter
D /A
Converter
MIC IN
RCA IN
Balance IN
Headphone OUT
RCA OUT
Balance OUT
BLOCKSCHALTBILD
29
SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH
Die meisten Störungen bei Audioinstallationen
werden durch falsche und beschädigte
Steckverbindungen hervorgerufen. Um eine
ordnungsgemäße Verkabelung Ihrer Anlage
zu gewährleisten sollten Sie die folgenden
Abschnitte aufmerksam durchlesen, es sei denn
Sie sind schon mit den Begriffen symmetrisch
und unsymmetrisch vertraut.
WA S B E D E U T E T U N S Y M M E T R I S C H E
KABELFÜHRUNG?
Diese Art der Verkabelung findet sich
in der Regel bei den meisten Geräten der
Unterhaltungselektronik und Videosystemen. Es
gibt einen Leiter der das Signal trägt, der andere
ist für die Erdung/Masse bestimmt. Im Normalfall,
bei Signalen mit geringerem Pegel, schirmt der
Masseleiter das signalführende Kabel ab.
WA S B E D E U T E T S Y M M E T R I S C H E
KABELFÜHRUNG?
Bei einem symmetrierten Aufbau wird das
Signal über 2 Leiter und einen zusätzlichen
masseführenden Schutzleiter gesendet. Die
beiden signalführenden Leiter übertragen
prinzipiell ein identisches Signal, jedoch ist
das eine gegenüber dem anderen um 180°
gedreht. Der Symmetrier Aufholverstärker in
der Eingangssektion dreht die Phase des einen
Signals und addiert dieses zu dem anderen
hinzu. Störeinstreuungen, die auf dem Kabelweg
in das System eingedrungen sind, “reiten”
sozusagen auf beiden Signalwegen und sind
deshalb gleichphasig. In der Eingangssektion
wird also die Phase des einen Störsignals
wiederum um 180° gegenüber dem anderen
gedreht und aufaddiert – und somit löschen sich
diese beiden Signale gegenseitig aus. Fazit: Das
Nutzsignal wird übertragen, Störeinstreuungen
ausgelöscht.
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN BEIDEN
VERFAHRENSWEISEN
Da eine symmetrische Kabelführung gegen
äußere Störeinstreuungen unempfindlich ist,
muss der Masseleiter keinen elektrischen Strom
führen, was bedeutet, dass die beiden miteinander
30
verbundenen Geräte das gleiche Massepotential
haben, was wiederum Grundbedingung für ein
störungsfreies System ist.
Schauen wir uns noch mal das unsymmetrische
System an. Dort fließt der Strom des Signals
vom Signalleiter zum Masseleiter, also von plus
nach minus. Das Massepotential der beiden
verbundenen Geräte ist aber nicht identisch.
Das bedeutet dass dieses System viel eher von
äußeren Störeinstreuungen beeinflusst wird.
Symmetrische Systeme können im Gegensatz
zu unsymmetrischen durchaus über lange
Kabelstrecken verlust- und störungsfrei
arbeiten. Das Ergebnis ist ein niedriger
Nebengeräuschpegel bei dem symmetrischen
System.
Weil ein symmetrisches System 2 Leiter für
das Signal und einen Leiter für die Masse/
Abschirmung braucht, werden mindestens drei
Leiter benötigt. Also ist hierbei die abschirmende
Masse vollkommen vom Signal getrennt.
Lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt
sorgfältig, wenn Sie Anlagen verkabeln, egal ob
symmetrisch und unsymmetrisch.
DIE KORREKTE KABELFÜHRUNG BEI
SYMMETRISCHEN VERBINDUNGEN
Verwenden Sie für die Verbindung des
Audiosignals Stecker mit drei Anschlussstiften.
S t e l l e n S i e s i c h e r, d a s s d a s S y s t e m
ordnungsgemäß geerdet ist. Verwenden Sie
niemals einen masseisolierenden Stecker, ohne
das System zusätzlich separat zu erden. Dies
ist eine Grundbedingung für eine einwandfrei
Audioverbindung.
Die Masseverbindung (Pin 1 bei einem XLR
Stecker) muss beim Quellgerät immer gegeben
sein. Sollten sie die Masseverbindung trennen
wollen, tun Sie dies beim Zielgerät, indem
Sie die Masseverbindung am dortigen Pin
1 unterbrechen. Diese Art der Verbindung
vermeidet eine Erdschleife zwischen der Signalund der Gehäusemasse. Erden Sie das System
immer nur über den Netzstecker, da diese Form
der Erdung einen geringeren Widerstand hat und
dadurch generell die bessere, umfassendere
Erdung bietet.
Firefly 302
Eine mögliche Ursache für auftretendes
Brummen kann eine schlechte Masseverbindung
innerhalb des Systems sein. Falls Sie den
Fehler nicht lokalisieren können, verbinden
Sie versuchshalber den Massepin des
Eingangssteckers mit der Erde. Wird das
Brummen leiser oder verschwindet es, prüfen
Sie die netzseitige Masseverbindung Ihrer
Audioanlage. Besondere Aufmerksamkeit ist
geboten, wenn die Anlagekomponenten und
Racks mit einer gewissen Entfernung zueinander
aufgestellt sind, und/oder wenn Sie eine größere
Anzahl von Leistungsendstufen verwenden.
Lassen Sie die Erdung zwischen den Racks
und dem Stromverteiler von einem Elektriker
überprüfen. Stellen Sie sicher, dass eine, und
zwar nur eine, Netzerdung für das komplette
Audio- bzw. Videosystem existiert (sog.
sternförmige Stromversorgung).
TYPISCHE KABELVERBINDUNGEN
Die folgende Abbildung mit typischen
Kabelverbindungen ist in sieben Abschnitte
unterteilt:
SYMMETRISCH, UNSYMMETRISCH,
INSERT KABEL, SYMMETRISCHES YKABEL, KOPFHÖRER VERTEILER,
UNSYMMETRISCHES Y-KABEL, SPEAKON
LAUTSPRECHERKABEL. In jedem Abschnitt
finden sich verschiedene Verdrahtungsvorschläge
für unterschiedliche Anwendungen.
FEHLERBEHEBUNG & HÄUFIG
GESTELLTE FRAGEN
Für alle Beteiligten ist es hilfreich, wenn Sie im
Falle eines Defektes erst einmal die Grundlagen
der Fehlerbehebung durchführen, bevor Sie
sich an Ihren Händler oder sogar an den
Vertrieb wenden, oder womöglich das Gerät
direkt einschicken. Zum einen erspart Ihnen
das die Ausfallzeit, zum anderen aber auch die
möglicherweise peinliche Feststellung, dass
u.U. lediglich das Netzteil nicht ganz eingesteckt
war....
Sollten Sie ein Problem haben, das hier nicht
erörtert wird, gehen Sie bitte auf www.phonic.com
und konsultieren das Menü „knowledgebase“,
das ständig aktualisiert wird.
Firefly 302
STROMVERSORGUNG
2
Unsere Lieblingsfrage: Ist das Netzteil
eingesteckt und ist der POWER Schalter in der
richtigen Position?
COMPUTER ODER AUDIOPROGRAMM
ERKENNEN FIREFLY NICHT
3
Überprüfen Sie zuerst, ob FIREFLY vom
Computer richtig erkannt wird:
4
Öffnen Sie das Firefly Control Panel und
schauen Sie, ob das FIREFLY 302 PLUS dort
überhaupt angezeigt wird.
5
Unter „Sounds und Audiogeräte” (Windows)
oder in der „Audio MIDI Konfiguration” (Mac)
können Sie erkennen, ob das FIREFLY 302
PLUS als verwendbares Gerät aufgelistet ist.
6
Wenn das FIREFLY 302 PLUS nicht
aufgeführt ist, überprüfen Sie, ob das FireWire
Kabel richtig angeschlossen wurde. Schalten Sie
das FIREFLY 302 PLUS aus und warten Sie ein
paar Sekunden, bevor Sie es wieder einschalten.
Ziehen Sie das FireWire Kabel ab und schalten
Sie das FIREFLY aus. Schalten Sie das Interface
wieder an und stecken Sie das Kabel wieder ein.
Falls das nicht hilft, lassen Sie das FIREFLY an,
schalten Sie den Computer aus (kein Neustart!),
und schalten ihn nach einer Weile wieder an.
7
Wiederholen Sie den Installationsprozess.
Vergessen Sie jedoch nicht, zuvor die alte
Software zu deinstallieren. Dies gilt auch, wenn
Sie eine Update Version der Treiber Software
aufspielen wollen.
DAS SYSTEM IST INSTABIL
8
Deaktivieren Sie alle Windows
Systemklänge. Diese Sounds werden mit
einer anderen Sample Rate wiedergegeben
und können Störungen verursachen. Wählen
Sie Start, Systemsteuerung, Sounds und
Audiogeräte und den Sounds Tab. Verwenden
Sie das Soundschema „No sounds.” Bestätigen
Sie die Auswahl mit „OK”.
9
Schalten Sie alle drahtlosen Geräte (z.B.
WLAN Karten usw.) aus.
10 Trennen Sie möglichst alle Peripheriegeräte,
die über FireWire angeschlossen sind, von Ihrem
Computer.
31
11 Unterbinden Sie die automatische Anwahl
zum Internet.
12 Schließen Sie die Programme, die Sie nicht
zum Musizieren benötigen.
17 Wenn Sie eine ASIO-Anwendung, wie
Cubase unter Windows benutzen, deaktivieren
Sie im Control Panel des FIREFLY „WDM
(Systemsounds) Audio“.
13 D e a k t i v i e r e n S i e u n n ö t i g e
Hintergrundanwendungen. Gehen Sie
unter Windows auf Start und wählen Sie
Ausführen… Tragen Sie dann in das sich
öffnende Fenster „msconfig.exe” ein. Das
Systemkonfigurationsprogramm wird aufgerufen.
Wählen Sie den Reiter „Autostart“ und suchen
Sie nach Prozessen, die Sie identifizieren
können und beim Starten des Computers
aufgerufen werden (wie zum Beispiel Adobe
Acrobat Assistant, QuickTime, RealPlayer und
Chat Software). Nehmen Sie das Häkchen von
diesen aufgelisteten Programmen, so dass Sie
beim Start automatisch nicht mehr automatisch
geladen werden.
18 Probieren Sie ein anderes Softwareprodukt
eines anderen Herstellers. Möglicherweise
ist das Produkt welches Sie benutzen (aus
welchen Gründen auch immer) nicht stabil mit
der Kombination aus FIREFLY / Computer.
HINWEIS! Deaktivieren Sie keine Programme,
die Sie nicht kennen (speziell keine Microsoft
Programme). Viele sind für den Betrieb Ihres
Computers zwingend erforderlich. Speichern
Sie Ihre Veränderungen und starten Sie den
Computer neu. Windows wird Sie daran erinnern,
dass Sie Veränderungen vorgenommen haben.
Sie können diese Erinnerung ignorieren oder
deaktivieren, wenn Sie festgestellt haben, dass
Ihr System stabil läuft.
20 Wie schon gesagt: Justieren Sie die
Buffer im ASIO Control Panel oder über die
Audio Setup-Optionen Ihres WDM Programms
um die beste Einstellung für Ihr System zu
finden. Viele Audioprogramme bieten erweiterte
Einstellungsdialogabfragen an, in denen Sie
noch andere Parameter einstellen können.
Probieren Sie auch diese Optionen.
14 Deaktivieren Sie alle Netzwerkkarten.
Dieses geschieht im Windows Gerätemanager.
Mit einem Rechtsklick auf „Mein Computer“
können Sie die Eigenschaften aufrufen und
zum Hardware Tab gehen. Klicken Sie den
Gerätemanager Button. Deaktivieren Sie unter
Netzwerkadapter mit einem Rechtsklick die
aufgeführten Geräte.
15 Wenn Ihr Gerät über eine weitere
Soundkarte verfügt, deaktivieren Sie diese
ebenfalls über den Gerätemanager.
16 Defragmentieren Sie Ihre Festplatte.
Stellen Sie sicher, dass mindestens 20% des
verfügbaren Speicherplatzes frei sind. Das
Defragmentierungstool finden Sie unter Zubehör
/ Systemprogramme.
32
AUDIOWIEDERGABE ODER -AUFNAHME IN
DER FALSCHEN GESCHWINDIGKEIT
19 Justieren Sie die Buffer im ASIO Control
Panel oder über die Audio Setup-Optionen
Ihres WDM Programms. Mittlere Buffergrößen
des verfügbaren Bereiches sollten die besten
Resultate bringen.
AUDIOWIEDERGABE ODER -AUFNAHME
WIRD UNTERBROCHEN ODER STOTTERT
KNACKSER IN DER AUDIOWIEDERGABE
21 B e s t i m m t e F i r e W i r e - C h i p s ä t z e
haben Design-Limitierungen oder IRQZuweisungsrestriktionen, die gelöst werden
sollten, bevor Audio korrekt verarbeitet werden
kann. Beachten Sie die Dokumentation Ihres
Firewire-Chipsatzes für weitere Informationen.
KEIN AUDIO IM COMPUTER
22 Überprüfen Sie auf der analogen Seite, ob
das Interface korrekte Audiopegel anzeigt.
23 Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen
Treiber verwenden (bei Cubase unter „Geräte
konfigurieren“.
24 Sind die Eingänge den richtigen Spuren
zugeordnet, und sind die Spuren scharf
geschaltet?
25 Starten Sie Ihren Mixer und den Computer
neu.
Firefly 302
26
Installieren Sie die Treiber Software neu.
DAS EINGANGSSIGNAL IST AUF
DER ANALOGEN SEITE KORREKT
AUSGESTEUERT. IN DER RECORDING
SOFTWARE STEUERT DIE PEGELANZEIGE
WESENTLICH GERINGER AUS.
27 Der Bezugspunkt für die Pegel im FIREFLY
302 PLUS entspricht dem internationalen
Studiostandard (USA). Das Interface arbeitet einund ausgangsseitig mit einem Pegel von +4 dBu,
was einer Spannung von 1,228 V (Effektivwert =
RMS) entspricht.
28 Auf der digitalen Ebene stellt „0 dBFS“
(FullScale) die absolute Obergrenze dar, noch
höhere Pegel können nicht dargestellt werden
und äußern sich durch extreme und hässliche
Verzerrungen. Sie erkennen dies auch optisch
an dem Aufleuchten der CLIP Anzeige.
29 Um die Aussteuerungsreserven, die das
Interface auf der analogen Seite bietet, bevor
die Schaltung ins Clipping fährt, auch auf der
digitalen Seite voll auszunutzen, ist ein Puffer
von 18 dB eingebaut, bevor dort die absolute
Obergrenze 0 dB FS erreicht ist. Daher zeigt
die Pegelanzeige im digitalen Bereich der
DAW nur –18 dB an, wenn das analoge Signal
1,228 V beträgt. Nur so lässt sich genügend
Aussteuerungsreserve für die schnellen Peaks
im Audiomaterial zur Verfügung stellen.
30 Die Wortbreite von 24 bit bietet eine
256 mal so große Auflösung wie eine normale
Audio CD mit 16 bit. Daher stehen wesentlich
höhere Aussteuerungsreserven zur Verfügung.
Deshalb brauchen Sie sich keine Gedanken über
„verschenkte“ Dezibel zu machen.
LÄUFT DAS FIREFLY AUCH AUF 64-BIT
PROZESSOREN?
31
Ja.
K A N N I C H D A S F I R E F LY 3 0 2 P L U S
INTERFACE AUCH AUF EINEM INTEL MAC
VERWENDEN?
32 Ja, FIREFLY 302 PLUS läuft auch
einwandfrei auf Intel Macs!
Firefly 302
GIBT ES EIN UPDATE FÜR DEN TREIBER,
SO DASS FIREFLY 302 PLUS AUCH AUF
WINDOWS 2000 LÄUFT?
33 FireFly arbeitet auf den Plattformen
Windows XP Home und Professional, Service
Pack 1 & 2, sowie Vista. Wenn jemand das
System auf Windows 2000 zum Laufen bekommt,
ist das neu für uns.
USB 2.0 ODER FIREWIRE (IEEE-1394A)?
34 Auf dem Papier liegt USB 2.0 gegenüber
FireWire mit 80 MBit/s beim Datendurchsatz
vorn (480 gegenüber 400 MBit/s) – was aber ein
rein theoretischer Wert ist. Diverse Tests haben
gezeigt, dass – wenn es auf Geschwindigkeit
ankommt – FireWire die Nase doch vorn hat. Beim
Lesen von Daten berichten Testlabore von einem
Vorteil von 35 bis 70 Prozent gegenüber USB,
beim Schreiben liegt der immerhin noch zwischen
15 und 45 Prozent – nicht unbeträchtlich also.
Dazu kommt die höhere Prozessorbelastung von
USB gegenüber FireWire. Bei nur einem USBGerät schlägt das noch nicht so durch, sollten
Sie aber ein kompettes USB-Studio planen
und sich Ihre Rechner leistungsmäßig eher im
Nichtschwimmerbecken wohl fühlen, könnte
das doch zu einem nicht unwichtigen Faktor
werden.
ARBEITET DAS FIREFLY 302 PLUS MIT DER
SOFTWARE „DECK 3.5“, DIE AUF DER MAC
OSX 10.4 LÄUFT?
35 Wir haben das FIREFLY 302 PLUS mit
Deck 3.5 getestet, und es läuft einwandfrei. Sie
müssen lediglich das Gerät im Menü „Hardware
Optionen“ anklicken und die Spuren richtig
zuordnen.
ARBEITET DAS FIREFLY 302 PLUS MIT ACID
PRO 5?
36 Das FIREFLY 302 PLUS Interface
verwendet einen Treiber mit den Steinberg
ASIO 2.0 Spezifikationen, und ist so ausgelegt,
dass es konform mit dem Windows Treiber
Modell (WDM) ist. Daher ist es mit praktisch allen
Recording Software Lösungen kompatibel, die es
momentan auf dem Markt gibt. Bislang gibt es
keine Anzeichen, dass diese beiden Plattformen
nicht stressfrei zusammenarbeiten würden.
33
ICH PLANE, MIR BEI EINEM BEKANNTEN
DEUTSCHEN LEBENSMITTEL DISCOUNTER
EIN AKTUELLES NOTEBOOK MIT EINEM ALIMOTHERBOARD UND EINER TI-FIREWIRE
KARTE ZU KAUFEN. IST MIT PROBLEMEN
ZU RECHNEN?
37 Die Systemvoraussetzungen sind klar
definiert – bitte daran halten. Nicht ohne Grund
bestehen wir auf Intel oder VIA Chipsätzen. Ein
günstiger Rechner vom Lebensmittel Discounter,
der „alles kann“, muss nicht unbedingt die
richtige Wahl sein, wenn es um professionelle
Audioanwendungen geht.
GLOSSAR
AFL - After-Fader-Listening
Acronym für After Fader Listening, auch post
fader genannt, also Abhören nach dem Fader.
ASIO
Acronym für “Audio Stream Input/Output”. Es
handelt sich um ein von der Firma Steinberg
entwickeltes Audioprotokoll, das auch von
vielen anderen Software Herstellern verwendet
wird, um mit Audio Hardware kommunizieren
zu können.
AUX SEND - Auxiliary Send
Hilfsausgang. Ein Summensignal, das
unabhängig von der eigentlichen Stereosumme
erzeugt wird, indem Abgriffe bei einzelnen
Kanälen und/oder Gruppen vorgenommen
werden, typischerweise über Drehgeber.
Balanced
Symmetrisch. Eine Audioverbindung ist
symmetrisch, wenn das Signal auf zwei Leitern
identisch, jedoch um 180° gedreht, geführt wird,
während der Schutzleiter nicht signalführend
ist. Störeinstreuungen werden zu gleichen
Teilen von beiden Leitern aufgenommen.
Durch den Symmetrierverstärker am nächsten
Eingang, bei dem die beiden signalführenden
Leiter zusammengeführt und dabei nochmals
um 180° gedreht werden, löschen sich die
Störeinstreuungen gegenseitig aus.
Bus
Sammelschiene. Eine elektrische Schaltung,
welche eine Anzahl von mehreren Signalquellen
auf ein einziges Ziel zusammenfasst.
Clipping
Verzerrung. Heftiges Einsetzen von Verzerrung
im Signalfluss, meistens eine Beschränkung der
Spitzenpegelspannung aufgrund nur endlicher
Reserven des Netzteils. Auf einem Oszilloskop
stoßen die ursprünglich sinusförmigen
Auslenkungen der in Wellenform dargestellten
Audiosignale an die obere und untere Grenze
und gehen in eine Rechteckwelle über. Sie
sehen nun so aus als wären sie oben und unten
abgeschnitten (engl. to clip).
34
Firefly 302
Codec
Kompressions-/Dekompressions-Algorithmus
(Compression/Decompression). CODECs
werden von verschiedenen digitalen Audiogeräten
und Datenformaten verwendet.
Condenser
Kondensator Mikrofon. Hochwertiges, aufwändig
zu bauendes Mikrofon, das zum Betrieb
eine Speisespannung (-> Phantomspeisung)
benötigt.
Crossfader
Ein Überblendregler, der das Lautstärkeverhältnis
zweier Audiosignale zueinander kontrolliert.
DAW
Digital Audio Workstation. Recording Plattform.
DAWs gibt es als Stand-Alone Geräte oder auf
Software Basis.
Feedback
Rückkopplung. Pfeifen, Dröhnen oder “Hupen”,
hervorgerufen durch die zu nahe bzw. ungünstige
Platzierung von Mikrofon und Lautsprecher.
Das Mikrofon nimmt das verstärkte Signal aus
dem Lautsprecher auf und gibt es wiederum
and den Verstärker/Lautsprecher weiter, so
dass eine Rückkopplungsschleife entsteht, die
letztendlich zu einer stehenden Welle führt,
sobald ein bestimmter Lautstärke Schwellenwert
überschritten ist.
Firewire
Ein von der Firma Apple entwickeltes Protokoll
zur Einbindung von externen Geräten in einen
Computer. Auch -> IEEE 1394a genannt.
Frequency response
Frequenzgang. Die Wiedergabe einzelner
Frequenzbereiche in einem Gerät.
dB (Dezibel)
Eine Angabe von relativ gleichbleibenden
Mengenänderungen mittels einer logarithmischen
Skala.
Gain
Dry
Bezeichnet das originale Audiosignal, das frei
ist von zusätzlichen Effekten. Im Gegensatz
dazu -> „wet“.
Highpass filter
Hochpass Filter. Ein Filter, das nur die hohen
Frequenzen durchlässt, die tiefen Frequenzen
am Passieren hindert.
Dynamisches Mikrofon
Ta u c h s p u l e n m i k r o f o n , d a s S c h a l l a u f
Induktionsbasis überträgt; braucht keine
Phantomspeisung. Günstiger und robuster als
Kondensatormikrofone, aber nicht so gut in der
Detailabbildung.
IEEE 1394a
-> Firewire
Effektprozessor
Eine Schaltung bzw. ein Gerät, womit das
Originalsignal bearbeitet wird und ihm so ein
„Effekt“ zugeführt wird. Hall, Chorus, Flange und
Echo sind häufig verwendete Effekte.
Latency
Latenz. Die benötigte Zeit, um ein analoges
Audiosignal digital zu wandeln, durch den
Computer und zurück zu schicken und wieder
zurückzuwandeln. Latenz wird in Samples oder
Millisekunden gemessen.
EQ (Equalizer)
Klangregelung. Eine Schaltung, die das Anheben
oder Absenken bestimmter Frequenzbereiche im
Signalweg erlaubt.
Fader
Lautstärkeregler in Form eines Flachbahn
Schiebestellers.
Firefly 302
Die Veränderung des Signalpegels durch
zusätzliche Verstärkung.
Insert
Einschleifpunkt. Eine Unterbrechung
des Signalweges, um ein externes Gerät
“einzuschleifen”, z.B. Kompressor, Gate, etc.
Mono
Monaural. Ein Audiosignal, das nur aus einem
Kanal besteht. Gegenteil von ->”Stereo”.
Pan
Panoramaregler. Verteilt ein Signal auf die linke
und rechte Stereosumme.
35
Peaking
Bandpass. Glockencharakteristik. Ein
Klangregler bearbeitet nur einen bestimmten
Frequenzbereich, der nach oben und unten
begrenzt ist.
Pegel
Die Energie eines Audiosignals, gemessen
in Volt. Gebräuchliche Pegelabstufungen
sind, von niedrig bis hoch, „Mikrofonpegel“,
„Instrumentenpegel“ und „Linienpegel“.
PFL – pre fader listening
Abhören vor dem Fader.
Phantom Power
P h a n t o m s p e i s u n g ( S t a n d a r d 4 8 Vo l t ) .
Spannungsversorgung für Kondensatormikrofone
und aktive DI Boxen direkt über das
Mikrofonkabel.
Phase
Das Verhältnis zweier Signale zueinander.
Signale, die sich aufaddieren, sind gleichphasig;
Signale, die sich gegenseitig auslöschen, sind
gegenphasig.
Polarity
Die positiven und negativen Pole einer
Audioverbindung. Üblicherweise werden positive
mit positiven und negative mit negativen Polen
verbunden.
Post fader
Der Punkt im Signalweg nach dem Fader, also
abhängig von der Stellung desselben.
Pre fader
Der Punkt im Signalweg vor dem Fader, also
unabhängig von der Stellung desselben.
Return
Zusätzlicher Eingang. Ein Line Eingang für
ein Audiosignal, das einem Mixer wieder
zugeführt wird, nachdem es über einen ->“Send“
herausgeführt wurde.
Sample Rate
Abtastrate. Digitales Audio ist in winzig
kleine Zeiteinheiten aufgeteilt. Die Abtastrate
gibt Auskunft darüber, wie oft ein analoges
Audiosignal innerhalb einer Sekunde abgetastet
und umgerechnet wird. 44,1 kHz (44100) ist der
Standard bei Audio CDs. 48 kHz (48000) wird
meistens bei Film und Video verwendet.
Send
Ein Line Ausgang, der Audiosignale aus
einem Mischpult (oder einem anderen Gerät)
herausführt mit dem Zweck, in externen
Geräten weiter bearbeitet zu werden. Das
Audiosignal wird parallel zum internen Signalfluss
herausgeführt, der Signalfluss wird also dadurch
nicht unterbrochen.
Shelving
Kuhschwanzcharakteristik. Eine Klangregler
bearbeitet den kompletten Frequenzbereich
jenseits einer bestimmten Eckfrequenz.
Stereo
Ein Audiosignal, das aus zwei Kanälen
besteht.
Transient
Transiente. Ein (meist extrem) kurzzeitiger
Anstieg des Signalpegels.
Unbalanced
Unsymmetrisch. Eine Audioverbindung ist
unsymmetrisch, wenn das Signal nur auf einem
Leiter transportiert wird und die Abschirmung
als Rückführung dient. Meist sehr störanfällig
gegenüber Brummeinstreuungen und Verlusten
im Höhenbereich auf langen Strecken.
Unity Gain
Einstellung innerhalb eines Audiokanals, bei dem
der Ausgangspegel unbeeinflusst ist und somit
dem Eingangspegel entspricht.
USB
Universal Serial Bus. Serielle Schnittstelle
Ein Abfallen der Lautstärke jenseits einer
bestimmten Frequenz.
WDM
Windows Driver Model. Der werksseitige
Standard, mit dem Microsoft Windows mit
Audiogeräten kommuniziert.
Routing
Zuweisen eines Signals auf eine Sammelschiene,
z.B. eines Kanalsignals auf eine Subgruppe oder
in die Summenschiene Links/Rechts.
Wet
Gegenteil von ->“dry“. Ein Audiosignal, das
durch die Bearbeitung mit einem Effektprozessor
verändert wurde und kein Originalsignal trägt.
Roll off
36
Firefly 302
SERVICE UND GARANTIE
ERWERB VON WEITEREN PHONIC ARTIKELN UND ERSATZTEILEN
Wenn Sie an weiteren Phonic Artikeln oder Ersatzteilen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an
einen autorisierten Phonic Händler. Eine Liste der aktuellen Phonic Clever Händler finden Sie unter
www.phonic.info, dort unter „Händlersuche“.
SERVICE UND REPARATUR
Im Fall eines Problems oder einer Reparatur wenden Sie sich bitte an Ihren Phonic Fachhändler, bei
dem Sie das Gerät erworben haben. Phonic gibt keine Service Unterlagen an Endkunden heraus, und
warnt den Anwender nachdrücklich davor, selbst Reparaturen vorzunehmen, weil dadurch jegliche
Garantieansprüche erlischen.
GARANTIE BESTIMMUNGEN
Phonic verbürgt sich für die einwandfreie Qualität der ausgelieferten Produkte. Sollten Sie dennoch
etwas zu beanstanden haben, wird Ihnen die Firma Phonic mit einem unbürokratischen GarantieNetzwerk zur Seite stehen. Für Schäden am Gerät, die auf Materialfehler oder schlechte Verarbeitung
zurückzuführen sind, gewährt Ihnen Phonic im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zwei Jahre
Garantie ab Verkaufsdatum. Bitte bewahren Sie den Kaufbeleg auf.
Bei Fremdeingriffen in den Originalzustand des Gerätes oder bei Reparaturversuchen durch einen
nicht autorisierten Kundendienst oder den Anwender kann in der Regel nicht geklärt werden, ob der
Mangel erst durch diese verursacht oder erweitert wurde. In diesen Fällen ist davon auszugehen,
dass der Mangel bei Kauf nicht vorhanden war. Die Gewährleistung ist daher in diesen Fällen
abzulehnen.
Für Schäden, die durch falschen Gebrauch oder Anschluss des Gerätes in Abweichung von dieser
Bedienungsanleitung entstanden sind, steht Phonic nicht ein. Die Pflicht zur Mängelbeseitigung
erstreckt sich auch nicht auf die Auswirkungen natürlicher Abnutzung und normalen Verschleiß. Die
Notwendigkeit der Mängelbeseitigung bezieht sich nur auf das betreffende Produkt selbst und nicht
auf Folgeschäden.
Die Gewährleistung deckt keine Schäden ab, die auf einen Unfall, Missbrauch oder Fahrlässigkeit
zurückzuführen sind.
Der Gewährleistungsanspruch gilt nur, wenn das Gerät bei einem Phonic Händler als Neugerät
erstanden wurde.
KUNDENDIENST UND SERVICE HOTLINE
Bitte machen Sie Gebrauch von dem Angebot, das Ihnen auf der Phonic homepage gemacht wird:
http://www.phonic.com/help/. Dort finden Sie, in englischer Sprache, Antworten auf häufig gestellte
Fragen (FAQ), technische Tipps, Downloads für Treiber Software und andere nützliche Hinweise.
Deutsche Beschreibungen, Anleitungen usw. finden Sie auf der website des deutschen Phonic
Vertriebs: www.musikundtechnik.de
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