Bedienungsanleitung
BEDIENUNGSANLEITUNG
SANTEC IP-Kamera
Modell:
SNC-331DLNN
Objektiv nicht im Lieferumfang enthalten.
Version 1.0sfi/0115/dt/A5
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank, dass Sie sich für ein SANTEC Qualitätsprodukt entschieden haben.
Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch
und halten Sie sich unbedingt an alle hier beschriebenen Anweisungen.
Bei eventuell auftretenden Fragen zur Inbetriebnahme oder falls Sie eine Gewährleistung
oder Serviceleistung in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihren
Fachhändler oder rufen Sie uns an.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:
www.santec-video.com
Impressum:
Das Copyright dieser Bedienungsanleitung liegt ausschließlich bei der SANTEC BW AG.
Jegliche Vervielfältigung auch auf elektronischen Datenträgern bedarf der schriftlichen
Genehmigung der SANTEC BW AG. Der Nachdruck – auch auszugsweise – ist verboten.
Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.
SANTEC ist ein eingetragenes Warenzeichen der SANTEC BW AG. Übrige evtl. genannte
Firmen- und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen bzw.
Marken der jeweiligen Inhaber.
© Copyright:
SANTEC BW AG
An der Strusbek 31
22926 Ahrensburg
Germany
www.santec-video.com
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Allgemeine Sicherheitshinweise
Über dieses Handbuch
Lieferumfang
6
6
8
8
TEIL I: KAMERA-BESCHREIBUNG, TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN, INSTALLATION
1. Ausstattungsmerkmale
9
2. Technische Zeichnung
9
3. Anschlüsse und Zugänge
10
4. Technische Daten
11
5. Installation
12
6. Web-Zugriff mittels ConfigTool
13
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
TEIL II: KAMERA-KONFIGURATION UND STEUERUNG ÜBER DAS WEB
1. Live-Ansicht
14
2. PTZ
2.1 PTZ Steuerung
2.2. Aufrufen der PTZ Funktion
18
18
19
3. Wiedergabe
3.1 Vorbereitung
3.1.1 Manuelle Aufnahmen/Snapshots
3.1.2 Alarm- bzw. zeitplanbasiert Aufnahmen/Snapshots
3.2 Wiedergabe von Videos und Snapshots
21
21
21
22
22
4. Einstellung
4.1 Einstellung  Kamera  Einstellung
4.1.1 Einstellung  Kamera  Einstellung  Einstellung
4.1.2 Einstellung  Kamera  Einstellung  Profil Management
4.1.3 Einstellung  Kamera  Einstellung  Zoom und Fokus
25
25
25
27
27
4.2 Einstellung  Kamera  Video
4.2.1 Einstellung  Kamera  Video  Video
4.2.2 Einstellung  Kamera  Video  Snapshot
4.2.3 Einstellung  Kamera  Video  Überlagerung
4.2.4 Einstellung  Kamera  Video  ROI
4.2.5 Einstellung  Kamera  Video  Pfad
28
28
29
30
32
32
4.3 Einstellung  Kamera  Audio
33
4.4 Einstellung  Netzwerk
4.4.1 Einstellung  Netzwerk  TCP/IP
4.4.2 Einstellung  Netzwerk  Verbindung
4.4.3 Einstellung  Netzwerk  PPPoE
4.4.4 Einstellung  Netzwerk  DDNS
4.4.5 Einstellung  Netzwerk  IP Filter
4.4.6 Einstellung  Netzwerk  SMTP (E-Mail)
4.4.7 Einstellung  Netzwerk  UPnP
4.4.8 Einstellung  Netzwerk  SNMP
4.4.9 Einstellung  Netzwerk  Bonjour
4.4.10 Einstellung  Netzwerk  Multicast
4.4.11 Einstellung  Netzwerk  802.1x
4.4.12 Einstellung  Netzwerk  QoS
34
34
36
37
37
39
40
41
42
43
43
44
45
4.5 Einstellung  Ereignis
4.5.1 Einstellung  Ereignis  Videoerkennung
4.5.2 Einstellung  Ereignis  IVS Analyse
4.5.2.1 Einstellung  Ereignis  IVS Analyse  Stolperdraht
4.5.2.2 Einstellung  Ereignis  IVS Analyse  Eindringen
4.5.2.3 Einstellung  Ereignis  IVS Analyse  Verloren/Fehlend
4.5.2.4 Einstellung  Ereignis  IVS Analyse  Szene ändern
46
46
49
49
51
53
55
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.3 Einstellung  Ereignis  Gesichtserkennung
4.5.4 Einstellung  Ereignis  Audio-Erkennung
4.5.5 Einstellung  Ereignis  Alarm
4.5.6 Einstellung  Ereignis  Abnormal
56
58
59
60
4.6 Einstellung  Speicherung
4.6.1 Einstellung  Speicherung  Zeitplan
4.6.2 Einstellung  Speicherung  Ziel
4.6.3 Einstellung  Speicherung  Aufnahmesteuerung
61
61
62
65
4.7 Einstellung  System
4.7.1 Einstellung  System  Allgemein
4.7.2 Einstellung  System  Konto
4.7.3 Einstellung  System  PTZ Einstellungen
4.7.4 Einstellung  System  Default
4.7.5 Einstellung  System  Import/Export
4.7.6 Einstellung  System  Auto Maintain
4.7.7 Einstellung  System  Upgrade
66
66
66
67
68
68
68
68
4.8 Einstellung  Information
4.8.1 Einstellung  Information  Version
4.8.2 Einstellung  Information  Log
4.8.3 Einstellung  Information  Online Benutzer
69
69
70
70
5. Alarm
71
6. Setup Assistance
72
7 Logout
73
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht
VORSICHT
LEBENSGEFAHR
NICHT ÖFFNEN
VORSICHT: SETZEN SIE SICH NICHT DER
GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGES
AUS UND ÖFFNEN SIE NICHT DIE
GEHÄUSEABDECKUNG ODER DIE
GERÄTERÜCKSEITE.
IM GERÄTEINNERN BEFINDEN SICH KEINE
KOMPONENTEN, DIEGEWARTET WERDEN
MÜSSEN.
ÜBERLASSEN SIE WARTUNGSARBEITEN
QUALIFIZIERTEM PERSONAL.
Erläuterung der verwendeten Symbole
Gefahr: Das Gefahrensymbol weist auf lebensgefährliche Spannung hin.
Öffnen Sie niemals das Gerätegehäuse, Sie könnten einen lebensgefährlichen
elektrischen Schlag erleiden.
Achtung: Das Achtungssymbol weist auf unbedingt zu beachtende
Betriebs- und Wartungsanweisungen hin.
CE-Richtlinien
Dieses Gerät entspricht den CE-Richtlinien.
Wenn Sie eine EG-Konformitätserklärung für dieses Gerät benötigen, schicken Sie bitte eine
Anfrage an: [email protected]
Vorsicht:
Änderungen und Modifizierungen, die nicht ausdrücklich durch die zuständige
Genehmigungsbehörde genehmigt worden sind, können zum Entzug der Genehmigung zum
Betreiben des Gerätes führen.
Wichtig: Rechtlicher Hinweis
Die Erfassung, Aufnahme und Speicherung von Videoüberwachungsdaten
(Bild, Ton) unterliegt in Deutschland strengen Richtlinien. Bitte beachten Sie
die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die im
Bundesdatenschutzgesetz bzw. im Landesschutzgesetz festgeschrieben sind.
Für andere Länder gelten die entsprechenden nationalen
Datenschutzgesetze.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Allgemeine Sicherheitshinweise
Vor Inbetriebnahme des Gerätes sollte dieses Handbuch sorgfältig gelesen und als
Nachschlagewerk verwahrt werden.
Vor jeder Reinigung muss das Gerät ausgeschaltet und von der Betriebsspannung
getrennt werden. Benutzen Sie für die Reinigung ein feuchtes Tuch.
Benutzen Sie keine scharfen Reinigungsmittel oder Sprühdosen. Das Typenschild darf
nicht ersetzt werden.
Benutzen Sie keine Zusatzgeräte, die nicht vom Hersteller des Gerätes empfohlen
wurden. Diese können die Funktionalität des Gerätes beeinflussen und schlimmstenfalls
Verletzungen und einen elektrischen Schlag herbeiführen oder sogar Feuer auslösen.
Betreiben Sie das Gerät niemals in der Nähe von Wasser oder anderen Flüssigkeiten.
Das Gerät sollte an einem sicheren Ort und auf fester Unterlage gemäß den Angaben
des Herstellers installiert werden. Schweres Gerät sollte mit großer Sorgfalt transportiert
werden. Schnelle Halts, übermäßige Krafteinwirkungen und unebener Boden können die
Ursache sein, dass das Gerät zu Boden fällt und schweren Schaden an Personen und
anderen Objekten verursacht.
Eventuell am Gerät befindliche Öffnungen dienen der Entlüftung und schützen das Gerät
vor Überhitzung. Diese Öffnungen dürfen niemals zugedeckt oder zugestellt werden.
Sorgen Sie dafür, dass das Gerät nicht überhitzt wird.
Verwenden Sie nur die empfohlene Betriebsspannungsversorgung. Wenn Sie nicht
sicher sind, ob die am Installationsort vorhandene Stromversorgung verwendet werden
kann, fragen Sie Ihren Händler.
Ein Gerät, das von einer polarisierten Stromversorgung versorgt wird, hat meistens als
Sicherheitsvorkehrung einen Netzanschlussstecker mit unterschiedlichen Klinken, welche
nur auf eine Art und Weise mit der Netzsteckdose verbunden werden können. Versuchen
Sie niemals, diese Sicherheitsvorkehrung eines polarisierten Steckers außer Betrieb zu
setzen.
Wenn das Gerät eine Stromversorgung mit Erdungsanschluss erfordert, dann sollte es
auch nur an eine entsprechende Netzsteckdose mit Erdungsanschluss angeschlossen
werden. Steht eine solche Schukosteckdose nicht zur Verfügung, dann sollte sie von
einem Elektriker installiert werden.
Anschlusskabel sollten so verlegt werden, dass man nicht darauf treten kann oder dass
sie durch herab fallende Gegenstände beschädigt werden können.
Bei einem Gewitter oder bei längerer Nutzungspause sollte das Gerät immer von der
Betriebsspannung getrennt werden. Lösen Sie auch andere Kabelverbindungen. Auf
diese Weise schützen Sie das Gerät vor Blitzschäden oder Stromstößen.
Setzen Sie Netzsteckdose und Netzkabel niemals einer Überbelastung aus. Feuer und
elektrische Schläge können die Folge sein.
Stecken Sie niemals Gegenstände durch die Öffnungen des Geräts. Sie können
Spannungs- führende Teile berühren und einen elektrischen Schlag erhalten.
Vergießen Sie auch niemals Flüssigkeiten über das Gerät.
Bei Betriebsstörungen oder einem vollständigen Betriebsausfall schalten Sie das Gerät
aus und trennen es von der Versorgungsspannung. Versuchen Sie niemals, selbst
Wartungs- oder Reparaturarbeiten bei geöffnetem Gehäuse durchzuführen, da Sie sich
gefährlichen Spannungen aussetzen. Überlassen Sie Wartungs- oder Reparaturarbeiten
ausschließlich qualifizierten Fachwerkstätten.
Als Ersatzteile dürfen nur Teile verwendet werden, die vom Hersteller zugelassen wurden
oder solche, die identische Leistungsdaten aufweisen. Nicht genehmigte Ersatzteile
können zu Schäden an Personen (elektrischer Schlag) und Gerät (Feuer) führen.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Nach jeder Wartung oder Reparatur des Geräts muss das Gerät auf einwandfreien
Betrieb überprüft werden.
Die Installation des Geräts darf nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden und
muss den örtlichen Spezifikationen und Vorschriften entsprechen.
Richten Sie die Kamera nie auf ein Objekt mit hoher Leuchtkraft. Helle vertikale oder
horizontale Linien können auf dem Bildschirm das gesamte Bild überstrahlen. Dieser
Nachzieheffekt ist kein Fehler, sondern eine Eigenart der Halbleiter CCD’s, wenn dieser
einer starken Lichtquelle direkt ausgesetzt wird.
Bei Einsatz dieser Kamera an Orten mit stark unterschiedlichen Lichtverhältnissen ist die
Blendeneinstellung anzupassen.
Bitte beachten Sie im Fall der Entsorgung unbrauchbarer Geräte die geltenden
gesetzlichen Vorschriften.
Dieses Symbol bedeutet, dass elektrische und elektronische Geräte am Ende
ihrer Nutzungsdauer vom Hausmüll getrennt entsorgt werden müssen. Bitte
entsorgen Sie das Gerät bei Ihrer örtlichen kommunalen Sammelstelle.
Bei Kameras mit einem IR-Scheinwerfer:
Bewahren Sie stets einen Abstand von > 1m, um Gesundheitsschäden
vorzubeugen. Schauen Sie nie direkt in den IR-Scheinwerfer hinein, um
Augenschäden zu vermeiden.
Über dieses Handbuch
Dieses Handbuch dient zur Unterstützung bei der Verwendung der beschriebenen Kamera.
Diese Bedienungsanleitung unterliegt einer strikten Qualitätskontrolle. Dennoch kann keine
Garantie dafür gegeben werden, dass keine Fehler enthalten sind. Es können Änderungen
zu der Bedienungsanleitung vorgenommen werden ohne vorherige Ankündigung.
Bevor Sie diese Kamera in Gebrauch nehmen, lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch.
Bewahren Sie diese Anleitung für die künftige Verwendung gut auf. Überprüfen Sie, ob alle
Komponenten der Kamera mitgeliefert wurden. Sollten Komponenten fehlen, so nehmen Sie
die Kamera nicht in Betrieb und wenden sich an Ihren Fachhändler. Versuchen Sie nicht,
eine defekte Kamera selbst zu reparieren, sondern lassen Sie die Reparaturen
ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal ausführen!
Bei unsachgemäßer Handhabung der Kamera entfällt jeglicher Garantieanspruch.
Lieferumfang
1x IP-Kamera (ohne Objektiv)
1x CD (ConfigTool)
1x Kurzanleitung
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Teil I: Kamera-Beschreibung, technische Spezifikationen, Installation
1. Ausstattungsmerkmale
IP Tag/Nacht Boxkamera
Brillante Bilder in hoher Qualität auch bei geringer
Beleuchtung
Einfache Bedienung dank einer intuitiven
Benutzeroberfläche
3x Streaming, Dual-Streaming, Multicast
Wide Dynamic Range (True WDR), 120 dB
OnePush Objektiveinstellung
P2P App fähig
1/3“ Progressive Scan CMOS Sensor
25 B/S bei 3 MP (PAL)
12 V DC, 24 V AC, PoE Betriebsspannung
OnBoard Analytics Funktion
4 Privatzonen
Mikro SD-Kartenslot
Audio Eingang/Ausgang
2. Technische Zeichnung
Alle Angaben in mm. Zeichnung nicht maßstabsgerecht.
Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
3. Anschlüsse und Zugänge
An der Kamerarückseite befinden sich folgende Anschlüsse und Zugänge:
Anschluss an Betriebsspannung
(über Adapter)
AnschlussInterface I/O
ABF
Status
LED Anzeigen
Reset-Taste
ANT
(ohne Funktion)
Erdungsanschluss
NetzwerkAnschluss
Video-Ausgang
Mikro SD-Karten Slot
(max. 32 GB)
Audio-Anschluss
(Eingang, Ausgang)
LED Statusanzeigen:
Rot = Betriebsanzeige
Grün (blinkend) = Aufnahme läuft
Gelb = ohne Funktion (WLAN)
ABF (Auto Back Focus):
Wenn Sie bei der Einrichtung der Kamera auf diese Taste gedrückt halten, stellt sich das Bild
automatisch scharf.
Sie können das Kamerabild auch über das Web scharf stellen. Vgl. hierzu Kapitel 1, Punkt 6.
Anschluss Interface I/O:
G = GND (Ground für Alarmeingänge)
TX = RS-485 Eingang
RX = RS-485 Eingang
B = RS-485 (D-) Ausgang zum Anschluss einer PTZ-Kamera
A = RS-485 (D+) Ausgang zum Anschluss einer PTZ-Kamera
NA = Not Available
I1 = Alarmeingang 1
I2 = Alarmeingang 2
NO = Normally Open, Relais-Ausgang
C = Common, gemeinsamer Relais-Anschluss
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4 Technische Daten
Modell
Kameratyp
Installation
Videonorm
Bildsensor
Bildauflösung
Video Codec (Komprimierung)
Max. Bildrate
Anzahl Videostreams
Objektiv
Blickwinkel (horizontal)
Lichtempfindlichkeit
IR-Sperrfilter
IR-Strahler
Digitale Rauschunterdrückung
Wide Dynamic Range (WDR)
Bewegungserkennung
Privatzonen
Schaltkontakte I/O
Audio Eingang/Ausgang
Unterstützte Protokolle
Schutzart
Vandalismus geschützt
Betriebsspannung
Leistungsaufnahme
Betriebstemperatur
Abmessungen (DxH)
Gewicht
Zertifizierung
Besonderheit:
OnBoard Video Analytics (IVS)
Interner Speicher-Slot (für Mikro SD-Karte)
Empfohlene Objektive
Empfohlener Netzwerkrekorder
Empfohlenes Zubehör
SNC-331DLNN
3 MP IP Tag/Nacht Boxkamera
Innenbereich
PAL / NTSC
1/3” Progressive Scan CMOS
3 MP (2048 x 1536)
H.264 / MJPEG
3 MP: 25 fps (PAL) / 30 fps (NTSC)
3 (einzeln konfigurierbar)
Nicht enthalten; C/CS Anschluss
-/0,1 (Farbe), 0,01 (SW)
Mechanisch
Nein
Ultra 3DNR
120 dB (True WDR)
Siehe OnBoard Video Analytics
Ja, 4 Zonen
2/1
2/1
UPNP, BONJOUR, DHCP, FTP, HTTP,
HTTPS, SMTP, RTSP, SSL, ONVIF
-/Nein
12 V DC, 24 V AC, PoE (802.3af)
10 Watt
-10° bis +50° C
71,4 x 65,5 x 135,4 mm
300 g
CE
Stolperdraht
Erkennung von unerlaubtem Eindringen
Erkennung von verlorenen Objekten
Gesichtserkennung
Ja (Mikro SD-Karte nicht enthalten)
SANTEC 17131DN
SANTEC 17140DN
Theia SL940A
Theia SY110A
SANTEC SNVR-1412P (4-Kanal)
SANTEC SNVR-1812P (8-Kanal)
Sanpower-MS01: 1-Kanal PoE Netzteil
VCA-12V-1.5ASA: Steckernetzteil
VA-13WIK: Wandhalter
HEL-62D: Wetterschutzgehäuse
HEL-IR65D: IR-Wetterschutzgehäuse
HPV42K2A700: Videotec
Wetterschutzgehäuse
Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
5. Installation
1. Firmware-Update:
Auf unserer Webseite hinterlegen wir die stets neueste Firmware-Version für diese
Kamera. Daher empfehlen wir, immer die aktuellste Firmware-Version auf die Kamera
aufzuspielen. Die Firmware finden Sie hier:
www.santec-video.com  Produkte & Shop  Artikelnummer der Kamera 
Downloads  Firmware/Software
2. SD-Karte einlegen:
Es wird empfohlen, vor der Installation eine Mikro SD-Karte in die Kamera einzulegen.
3. Installation:
Das Kameragehäuse darf nicht geöffnet werden. Alle Anschlüsse können von außen erreicht
werden. Bei unsachgemäßer Handhabung erlischt der Garantieanspruch!
Schließen Sie ein passendes Objektiv an die Kamera an.
Installieren Sie die Kamera am gewünschten Ort.
Befestigen Sie die Kamera auf einem festen Untergrund, der das Gewicht der
Kamera tragen kann. Verwenden Sie bitte geeignete Schrauben für eine sichere
Installation der Kamera.
Verbinden Sie die Kamera über ein Netzwerkkabel direkt mit Ihrem Computer oder
über einen Switch/Router.
Anschließend schließen Sie die Kamera über ein passendes Netzteil an die
Betriebsspannung an.
Stellen Sie das Bild über das Objektiv scharf. Über die ABF-Taste auf der
Kamerarückseite können Sie das Bild scharf stellen.
Bei der Deinstallation verfahren Sie bitte in umgekehrter Reihenfolge, d.h. bitte zuerst die
Kamera von der Betriebsspannung und dann die Netzwerkverbindung trennen.
Anschluss über einen Netzwerkrekorder:
Wie zuvor erwähnt können Sie auf die Kamera direkt übers Web zugreifen, indem Sie sie
mittels Router direkt an Ihren Computer anschließen.
Es ist auch möglich, die Kamera an einen Netzwerkrekorder anzuschließen und dann übers
Web darauf zuzugreifen. Allerdings befinden Sie sich dann auf dem Interface des Rekorders
und nicht auf dem Interface der Kamera. Je nach angeschlossenem Rekordermodell können
Sie auch hier Einstellungen für die Kamera vornehmen. Der Umfang der
Kameraeinstellungsmöglichkeiten variiert jedoch je nach Rekordermodell.
Hinweis:
Aufgrund der unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten bei den diversen
Rekordermodellen wird in diesem Handbuch der Zugriff auf die Kamera über den Web
Browser beschrieben und nicht der Zugriff über einen Rekorder. Letzteres wird dann im
jeweiligen Rekorder-Handbuch erläutert.
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- 12 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
6. Web-Zugriff mittels ConfigTool
Nachdem Sie die Kamera an Ihren Computer/Router angeschlossen haben, installieren Sie
das auf der CD mitgelieferte „BW IP ConfigTool“ (Konfigurations-Tool) auf Ihrem Computer.
Hinweise:
Wenn Sie das ConfigTool erstmalig verwenden, müssen Sie zuerst der PluginInstallation zustimmen.
Die neueste Version des ConfigTools können Sie auf www.santec-video.com im
Webshop bei der jeweiligen Artikelnummer herunterladen.
Starten Sie das ConfigTool und klicken Sie auf „Aktualisieren“.
Die mit dem Netzwerk verbundenen Geräte werden automatisch gefunden und mit der
jeweiligen IP-Adresse gelistet.
Klicken Sie auf das Explorer-Symbol
. Ihr eingestellter Standard Web Browser (z.B.
Internet Explorer) wird automatisch geöffnet.
Alternativ können Sie auch die IP-Adresse der Kamera in das Adressfeld Ihres Web
Browsers eingeben, z.B. http://10.1.1.52
Das Web Login Fenster erscheint:
Standard Login ab Werk:
Benutzername:
Passwort:
admin
9999
Sie sind jetzt eingeloggt und die Live-Ansicht der Kamera erscheint.
Hinweis:
Es wird dringend empfohlen, nach Starten der Kamera den Benutzernamen und das
Passwort zu ändern und zwar unter (vgl. Kapitel 4.7.2):
Einstellungen  System  Konto
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Teil II: Kamera-Konfiguration und Steuerung über das Web
Nachdem Sie die Kamera angeschlossen haben und über den Web Browser (ConfigTool) auf
die Kamera zugreifen, erscheint die Live-Ansicht der Kamera sowie das Konfigurationsmenü
und die Einstellungsoptionen.
1. Live-Ansicht
2
1
4
3
5
6
1. Sprachauswahl:
Hier können Sie zwischen Deutsch und Englisch als Menüsprache wählen. Durch Klicken
auf die Fahnensymbole wird die Menüsprache sofort umgestellt.
Alternativ können Sie die Menüsprache auch hier umschalten (vgl. Kapitel 4.7.1):
Einstellung  System  Allgemein
2. Erläuterungen (Hilfe):
Wenn Sie auf das Fragezeichen klicken, erscheint ein separates Fenster, in dem
Erläuterungen zur jeweiligen Konfigurationsseite aufgeführt sind. D.h. wenn Sie sich in der
Live-Ansicht befinden und auf das Fragezeichen klicken, erscheinen Erläuterungen zur
Live-Ansicht Seite. Wenn Sie sich auf der Einstellungsseite befinden und dann auf das
Fragezeichen klicken, erscheinen Erläuterungen zur Einstellungsseite, usw.
3. Encoding / Stream-Einstellung:
Hier können Sie den Main Stream, Sub-Stream1 und Sub-Stream2 bestimmen. Als
Protokoll können Sie zwischen TCP, UDP und Multicast wählen.
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- 14 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4. Konfigurationsmenü:
Live
PTZ
Wiedergabe
Einstellung
Alarm
Setup Assistance
Logout
Die Erklärungen zu den einzelnen Menüpunkten finden Sie in den folgenden Kapiteln.
5. Funktionsfelder:
Hinweis:
Je nach verwendetem Kameramodell können die Funktionsfelder variieren und sind ggf.
nicht bei allen Kameramodellen vorhanden.
Symbol
Beschreibung
Relais-Ausgang:
Klicken Sie auf dieses Symbol und es erscheint rot (in der Kamera ist ein
leichtes Schaltgeräusch zu hören).
Rot = Alarm-Kontakt ist geschaltet.
Klicken Sie erneut auf dieses Symbol und es wird wieder grau (in der
Kamera ist ein leichtes Schaltgeräusch zu hören).
Grau = Alarm- Kontakt ist deaktiviert.
Digitaler Zoom:
Klicken Sie auf dieses Symbol. Bei Aktivierung erscheint es blau.
Klicken Sie erneut auf das Zoom-Symbol, um es zu deaktivieren (erscheint
weiß). Alternativ können Sie für die Deaktivierung auch die rechte
Maustaste drücken.
Zoom-Optionen:
Klicken Sie auf das Zoom-Symbol. Zeigen Sie mit der Maus ins Live-Bild
und bewegen Sie das Maus-Rädchen, um das Bild heran oder heraus
zu zoomen.
Klicken Sie auf das Zoom-Symbol. Ziehen Sie mit gedrückter linker
Maustaste ein Auswahlfeld ins Live-Bild (roter Rahmen), das gezoomt
werden soll. Mit Drag & Drop können Sie den gezoomten Bildausschnitt
verschieben. Mit dem Maus-Rädchen können Sie noch weiter
heran/heraus zoomen.
Snapshot:
Klicken Sie auf dieses Symbol, um einen Schnappschuss des aktuellen
Bilds zu erstellen. Dieser Snapshot wird dann unter dem Pfad gespeichert,
den Sie hier festlegen können (vgl. Kapitel 4.2.5):
Einstellungen  Kamera  Video  Pfad
Dreifacher Snapshot:
Klicken Sie auf dieses Symbol, um 3 Snapshots mit 1 fps des aktuellen
Bilds zu erstellen. Diese Snapshots werden dann unter dem Pfad
gespeichert, den Sie hier festlegen können (vgl. Kapitel 4.2.5):
Einstellungen  Kamera  Video  Pfad
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- 15 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Symbol
Beschreibung
Aufnahme:
Klicken Sie auf das Aufnahme-Symbol. Es erscheint blau und die Aufnahme
des Videobilds läuft. Klicken Sie erneut auf das Symbol, um die Aufnahme
zu stoppen (erscheint weiß). Die Aufnahmen werden dann unter dem Pfad
gespeichert, den Sie hier festlegen können (vgl. Kapitel 4.2.5):
Einstellungen  Kamera  Video  Pfad
Easy Focus:
Klicken Sie auf dieses Symbol und es werden im Videobild 2 Parameter
(Autofokus) eingeblendet: AF Peak und AF Max. Einstellungen zur Zoom
und Fokus können hier nicht vorgenommen werden, sondern über das
Symbol in den Ansichtseinstellungen (siehe Punkt 6 unten).
Audio:
Klicken Sie auf dieses Symbol, um den Ton (Audio) während des Live-Bilds
zuzuschalten (Symbol leuchtet blau).
Klicken Sie hier erneut, um den Ton wieder auszuschalten (Symbol leuchtet
grau).
Einstellungsmöglichkeiten für Audio finden Sie hier (vgl. Kapitel 4.3):
Einstellungen  Kamera  Audio
Audio (Ton) funktioniert nur, wenn:
An den Audio-Eingang der Kamera ein Mikrofon angeschlossen ist (nicht
im Lieferumfang enthalten)
An Ihrem Computer die Audiofunktion (Soundkarte, Lautsprecher)
verfügbar ist
Ihnen vom Administrator Audio-Rechte zugewiesen wurden
Sprechen:
Durch Klicken auf dieses Symbol können Sie die Sprechfunktion ein- bzw.
ausschalten, um z.B. Durchsagen zu machen.
Einstellungsmöglichkeiten fürs Mikrofon finden Sie hier (vgl. Kapitel 4.3):
Einstellungen  Kamera  Audio
Audio (Ton) funktioniert nur, wenn:
An den Audio-Ausgang der Kamera ein Lautsprecher angeschlossen ist
(nicht im Lieferumfang enthalten)
An Ihrem Computer die Audiofunktion (Mikrofon) aktiviert ist
Ihnen vom Administrator Sprechen-Rechte zugewiesen wurden
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- 16 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
6. Ansichtseinstellungen:
Symbol
Beschreibung
Bildanpassung:
Klicken Sie auf dieses Symbol und es erscheint ein kleines Panel mit
Bildanpassungsmöglichkeiten:
Helligkeit
Kontrast
Farbton
Sättigung
Mit Hilfe der einzelnen Schieberegler können Sie das Videobild einstellen.
Durch Klicken auf „Reset“ werden alle Werte auf den Mittelwert (50) zurück
gesetzt. Durch erneutes Klicken auf das Bildanpassungssymbol wird das
kleine Panel wieder ausgeblendet.
Weitere Bildanpassungen können Sie hier vornehmen (vgl. Kapitel 4.1.1):
Einstellung  Kamera  Einstellungen Einstellungen
Originalgröße:
Klicken Sie auf dieses Symbol und das Videobild wird in tatsächlicher
Auflösung im Original-Seitenverhältnis angezeigt. Je nach Auflösung Ihres
Bildschirms kann das Video größer oder kleiner angezeigt werden.
Durch erneutes Klicken auf dieses Symbol kehren Sie zur vorherigen
Ansicht zurück.
Vollbild:
Klicken Sie auf dieses Symbol, um das Videobild als Vollbild darzustellen.
Durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste ins Videobild oder die
ESC-Taste kehren Sie zur normalen Ansicht zurück.
Hinweis: Je nach verwendetem Monitor kann das Vollbild verzerrt wirken.
Seitenverhältnis (Höhe, Breite):
Klicken Sie auf dieses Symbol. Links daneben können Sie dann zwischen
„Original“ und „Adaptiv“ auswählen (erscheint dann gelb). Das Bild kann
verzerrt wirken.
Fluency:
Hier können Sie zwischen „Echtzeit“, „Normal“ und „Fluency“ wählen
(erscheint dann gelb).
Echtzeit: Das Bild wird in Echtzeit dargestellt, die Latenz ist möglichst
gering, die benötigte Bandbreite steigt jedoch, da hier mit geringerer
Kompression gearbeitet wird.
Normal: Standard. Hohe Kompression benötigt weniger Speicher und liefert
eine gute Bildqualität, sehr schnelle Bewegungen sind ggf. nicht klar zu
erkennen.
Fluency: Optimiert für die Darstellung schneller Bewegungen.
Regel Info:
Aktivieren bzw. deaktivieren. Diese Funktion ist nur relevant für die IVS
Analyse bzw. Gesichtserkennung. Wenn Sie für die IVS Analyse bzw.
Gesichtserkennung Bereiche definiert haben, können Sie sie sich über
„Aktivieren“ hier im Live-Bild anzeigen lassen.
Lesen Sie hierzu auch:
Kapitel 4.5.2 Einstellungen  Ereignis  IVS Analyse
Kapitel 4.5.3 Einstellungen  Ereignis  Gesichtserkennung
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- 17 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Fokus:
Klicken Sie auf dieses Symbol und es erscheint ein kleines Panel mit
Einstellungsmöglichkeiten für den Fokus.
Mit Hilfe des Reglers können Sie den Fokus (Bildschärfe) einstellen
sowie dessen Geschwindigkeit. Wenn Sie zusätzlich auf das
Symbol in der Funktionsleiste klicken, werden Ihnen die AF Peak und AF
Max Werte eingeblendet.
Auto Fokus: Automatische Einstellung.
Zurücksetzen: Alle Einstellungen für Zoom und Fokus werden auf
Standardwerte zurückgesetzt.
Refresh: Aktualisierung des Videobilds.
2. PTZ
2.1 PTZ-Steuerung
Für die PTZ-Steuerung steht Ihnen ein kleines Panel zur Verfügung.
PTZ Richtung:
Sie können die PTZ-Steuerung für 8 Richtungen (=8 Pfeile) vornehmen, indem Sie auf die
jeweilige Pfeiltaste klicken.
In der Mitte der Richtungspfeile befindet sich die 3D Positionierungstaste.
Wenn Sie auf diese Taste klicken, wird das Kamerabild als Vollbild dargestellt. Ziehen Sie
mit gedrückter linker Maustaste einen Bereich in das Bild. Dieser Bereich kann dann mit bis
zu 16-facher Geschwindigkeit angezeigt. Je kleiner Ihr ausgewählter Bereich, desto höher
die Geschwindigkeit.
Tempo:
Hier können Sie die Geschwindigkeit der PTZ-Bewegung einstellen (Werte von 1-8;
Standard = 5).
Zoom, Fokus, Blende:
Über die jeweiligen Plus- und Minustasten können Sie den Zoomfaktor, die Schärfe und die
Blende einstellen
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2.2 Aufrufen der PTZ Funktion
Über ein weiteres kleines Panel können Sie PTZ Funktionen aufrufen.
Die Einrichtung dieser Funktionen erfolgt allerdings unter:
Einstellung => PTZ => Funktion (vgl. Kapitel 4.7.3)
Scan:
Klicken Sie auf „Start“, um die Scan-Funktion zu aktivieren.
Preset:
Sie können bis zu 255 Presets hier festlegen.
Tour:
Sie können bis zu 255 Touren hier festlegen.
Pattern:
Sie können bis zu 5 Pattern hier festlegen.
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Assistent:
Sie können bis zu 8 Assistenten hier festlegen.
Lichtwischer:
Licht und Scheibenwischer aktivieren (nur vorhanden, falls die Kamera in ein
Kameraschutzgehäuse mit entsprechender Licht- und Scheibenwischerfunktion verbaut ist).
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3. Wiedergabe
3.1 Vorbereitung
Es wird empfohlen, vor der Erstellung von Aufnahmen das Datum und die Uhrzeit der
Kamera zu überprüfen und ggf. zu korrigieren, da sonst die Suche nach aufgezeichneten
Daten erschwert wird. Das Datum und die Uhrzeit stellen Sie hier ein (vgl. Kapitel 4.7.1):
Einstellungen  System  Allgemein  Datum & Zeit
Bevor Sie Videos oder Snapshots erstellen und wiedergeben können, müssen Sie zuerst
festlegen, wo diese Dateien gespeichert werden sollen. Hierbei ist zwischen der Erstellung
von manuellen Aufnahmen/Snapshots und alarmgesteuerten bzw. zeitplangesteuerten
Aufnahmen/Snapshots zu unterscheiden.
3.1.1 Manuelle Aufnahmen/Snapshots
Aufnahmen (Videos) und Snapshots können Sie manuell vom Live-Bild erstellen.
Im Live-Bild können Sie über die Funktionsfelder Folgendes erstellen:
Einfacher Snapshot
Dreifacher Snapshot
Video
Diese manuell erstellten Videos/Snapshots können nicht auf der SD-Karte der Kamera
gespeichert werden, sondern nur auf Ihrem Computer unter dem Pfad, den Sie hier definiert
haben (vgl. Kapitel 4.2.5):
Einstellungen  Kamera  Video  Pfad
Standardmäßig werden die Aufnahmen auf Ihrem C: Laufwerk gespeichert.
Durch Klicken auf „Durchsuchen“ können Sie den Pfad ändern.
Unter dem hier definierten Verzeichnis werden die Videos/Snapshots auf Ihrem Computer
gespeichert und können angesehen werden.
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3.1.2 Alarm- bzw. zeitplanbasierte Aufnahmen/Snapshots
Aufnahmen (Videos) bzw. Snapshots, die durch ausgelöste Alarme/Ereignisse oder per
Zeitplan erstellt wurden, werden – im Gegensatz zu manuellen Aufnahmen – nicht
automatisch auf Ihrem Computer gespeichert, sondern hier habe Sie verschiedene
Speicherorte zur Auswahl (vgl. Kapitel 4.6.2):
Einstellungen  Speicherung  Ziel
3.2 Wiedergabe von Videos und Snapshots
Über das Wiedergabe-Menü können manuell erstellte Videos/Snapshots nicht
wiedergegeben werden, da diese lokal auf Ihrem Computer gespeichert sind.
D.h. über das Wiedergabe-Menü der Kamera können Sie alarm- bzw. zeitplangesteuerte
Videos/Snapshots ansehen.
Im Wiedergabe-Menü können Sie wählen nach:
Datei-Typ:
Video (Datei wird als MP4 oder AVI gespeichert) oder Bild
(Datei wird als JPG oder BMP gespeichert).
Data Source:
Standard: SD-Karte
Im Kalender werden Tage, an denen Aufnahmen (Video oder
Snapshot) vorliegen, farbig markiert. Klicken Sie auf den
gewünschten farbig markierten Tag.
Im Zeitstrahl werden die Aufnahmen für diesen Tag farblich codiert zum jeweiligen Zeitpunkt
bzw. Zeitdauer angezeigt:
Rot: Aufnahme nach Zeitplan
Gelb: Bewegung
Grün: Alarm
Blau: Manuell
Nur bei Video-Wiedergabe:
Sie können den Zeitstrahl wie folgt einrichten, um so eine feinere Stunden- bzw.
Minuteneinteilung darzustellen:
24 hr: 24 Stunden Anzeige
2 hr: 2 Stunden Anzeige
1 hr: 1 Stunden Anzeige
30 min: 30 Minuten Anzeige
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SNC-331DLNN
Über diese Taste gelangen Sie von der Kalenderansicht zur
Listenansicht. Alle Aufnahmen dieses Tages werden hier aufgeführt.
Bei längeren Listen können Sie über die Pfeiltasten durch die
Listeneinträge blättern.
Durch einen Doppelklick auf einen Eintrag (Startzeit) werden unten in der
Liste die Start- und Endzeit der Aufnahme sowie die Dateigröße
angegeben. Außerdem wird durch die Farbcodierung die Art der Aufnahme
kenntlich gemacht (im Beispiel links: gelb = Bewegung).
Sie können auch nach Aufnahmen/Snapshots nach der Zeit suchen. Dazu
geben Sie im Zeitfeld oben den Zeitbereich (Start- und Endzeit) ein und
klicken Sie auf das Suchen-Symbol (Lupe). In der Liste werden dann nur
die Aufnahmen/Snapshots innerhalb dieses Zeitraums aufgeführt.
Wenn Sie auf den Pfeil hinter der jeweiligen Datei klicken, können Sie
diese Aufnahme herunterladen und auf Ihrem Computer speichern. Den
Speicherpfad definieren Sie hier (vgl. Kapitel 4.2.5):
Einstellung  Kamera  Video  Pfad
Über diese Pfeiltaste verlassen Sie die Listenansicht und kehren zur
Kalenderansicht zurück.
Wiedergabe von Videos:
Über die Wiedergabeleiste am unteren Bildschirmrand können Sie Videoaufnahmen
abspielen:
Symbol
Beschreibung
Video wiedergeben (normale Geschwindigkeit)
Video anhalten
Nächster Frame: Die Wiedergabe springt von Frame zu Frame.
Langsam vorwärts: Zeigt das Video in verlangsamter
Geschwindigkeit.
Schnell vorwärts: Spult das Video in erhöhter Geschwindigkeit vor.
Tonwiedergabe ein- bzw. ausschalten
Lautstärkeregulierung der Tonwiedergabe
Wiedergabe von Snapshots:
Klicken Sie auf das Play-Symbol, um den Snapshot wiederzugeben.
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Videoausschnitt:
Sie können von der Videoaufnahme einen Teil ausschneiden, der für Sie relevant ist.
1. Klicken Sie auf die Startzeit und dann auf das Ausschneiden-Symbol. Geben Sie
anschließend eine Startzeit ein. Klicken Sie erneut auf das Ausschneiden-Symbol.
2. Klicken Sie auf die Endzeit und dann auf das Ausschneiden-Symbol. Geben Sie
anschließend eine Endzeit ein. Klicken Sie erneut auf das Ausschneiden-Symbol.
3. Klicken Sie auf das Speichern-Symbol, um den Videoausschnitt zu speichern.
Den Pfad hierfür legen Sie hier fest (vgl. Kapitel 4.2.5):
Einstellung  Kamera  Video  Pfad
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SNC-331DLNN
4. Einstellung
4.1 Einstellung  Kamera  Einstellungen
4.1.1 Einstellung  Kamera  Einstellungen  Einstellungen
Hier können Sie verschiedene Einstellungen fürs Kamerabild vornehmen. Den Effekt der
Einstellungen können Sie im Bild sofort sehen.
Profil:
Sie können zwischen den Zeitprofilen „Tag“, „Nacht“ und „normal“ auswählen. Jedes dieser
Profile kann separat konfiguriert werden.
Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Schärfe, Gamma:
Über den Schieberegler können Sie das Bild einstellen. Über „Default“ können Sie alle
Einstellungen auf den Mittelwert (50) zurücksetzen.
Anti-Flicker:
Für Deutsch, Österreich und die Schweiz sollte üblicherweise 50 Hz gewählt werden.
60 Hz gilt meistens in den USA.
Den „Außen“ (Tageslicht) Modus sollten Sie wählen, wenn keine künstliche Lichtquelle im
Beobachtungsgebiet liegt.
Belichtung:
Auto: Die optimale Belichtung wird automatisch ermittelt.
Geringes Rauschen: Das System stellt die Belichtung für minimales Rauschen ein. Je
höher der Gain-Wert, desto geringer das Rauschen. Das Rauschen ist bei diesem Modus
geringer als beim Auto-Modus.
Wenig Unschärfe bei Bewegung: Das System stellt die Belichtung für eine möglichst
geringe Bewegungsunschärfe ein. Die Bewegungen werden schärfer angezeigt als beim
Auto-Modus.
Manuell: Hier können Sie den Shutter (Verschlusszeit) sowie den Gain-Wert festlegen.
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Weißabgleich:
Auto: Das System ermittelt selbständig den Weißabgleich.
Sonnig: Für sonnige (helle) Tageszeiten.
Nacht: Für dunkle Tageszeiten bzw. nachts.
Außen: Für Außenanwendungen.
Benutzerdefiniert: Hier können Sie den Rot- und Blau-Wert manuell festlegen.
Tag & Nacht:
Farbe: Die Kamera verwendet dauerhaft den Farbmodus (Tagmodus), auch wenn es
dunkel/Nacht ist.
Schwarz & weiß: Die Kamera verwendet dauerhaft den schwarz-weiß Modus
(Nachtmodus), auch wenn es hell/Tag ist.
Auto: Die Kamera wechselt eigenständig zwischen Farbe (Tagmodus) und schwarz-weiß
(Nachtmodus).
T & N Empfindlichkeit, T & N Verzögerung:
Diese beiden Funktionen stehen nur zur Verfügung, wenn Sie als Tag & Nacht Modus „Auto“
ausgewählt haben.
Die Empfindlichkeit gibt an, wie empfindlich auf Helligkeitsveränderungen reagiert werden
soll (niedrig, mittel, hoch).
Je länger die Zeit bei der Verzögerung eingestellt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass
sich die Kamera nicht mehrfach zwischen schwarz-weiß und Farbe umstellt.
BLC Modus:
BLC: Gegenlichtkompensation. Hier können Sie zwischen „Default“ und
„Benutzerdefiniert“ (selbst einen Bereich im Videobild festlegen) wählen.
WDR: Wide Dynamic Range: Dunkle Bereiche werden aufgehellt und helle Bereiche
abgeschwächt.
HLC: Spitzlichtkompensation. Hier werden besonders helle Bereiche im
Überwachungsbereich (z.B. Autoscheinwerfer) dunkler dargestellt. Somit wird die
Detailsichtbarkeit erhöht, die sonst überbelichtet wäre. Durch HLC kann es passieren,
dass das gesamte Bild dunkler dargestellt wird.
Spiegelung:
Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird das Videobild gespiegelt.
Flip:
Sie können das Videobild um 90°, 180° oder 270° drehen. Auf 0° erhalten Sie die
Normalansicht wieder.
3DNR Level:
Hier können Sie die Rauschreduzierung einstellen.
Nachdem Sie Ihre Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie bitte auf „Speichern“.
Über „Default“ werden alle Werte auf dieser Seite wieder auf Standardwerte zurückgesetzt.
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4.1.2 Einstellung  Kamera  Einstellungen  Profil Management
Sie können die Umstellung zwischen den Profilen zeitgesteuert oder sensorgesteuert
durchführen.
Normal
Ganze Zeit: Tag oder Nacht
Zeitplan: Mit den beiden Schiebereglern können Sie die Dauer bzw. Uhrzeit festlegen.
4.1.3 Einstellung  Kamera  Einstellungen  Zoom und Fokus
Hier können Sie für das Live-Bild die Schärfe (Fokus) einstellen. Klicken Sie hierfür auf
Minus/Plus oder betätigen Sie den Schieberegler. Sie können auch die
Einstellungsgeschwindigkeit einstellen (1, 5, 20).
Über „Auto Fokus“ können Sie das Bild automatisch scharf stellen.
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4.2 Einstellung  Kamera  Video
4.2.1 Einstellung  Kamera  Video  Video
Hier können Sie die Eigenschaften für den Main Stream und den Sub Stream festlegen.
Code Stream Typ:
Die Kamera unterstützt die aktive Kontrolle von Bildraten, d.h. es kann mit verschiedenen
Bildraten aufgenommen werden. Hier können Sie zwischen „Allgemein“, „Alarm“ und
„Bewegung“ wählen. Im Normalbetrieb (Allgemein“ wird mit niedriger Bildrate aufgenommen
und bei Ereignissen (Bewegung) mit höherer Bildrate.
Encoding Modus:
Hier können Sie zwischen H.264, H.264H und MJPEG wählen.
Auflösung:
Wählen Sie die für Sie passende Auflösung.
Bildrate (FPS):
Wählen Sie die für Sie passende Bildrate.
Bit Rate Typ:
Wählen Sie zwischen CBR und VBR. Wenn Sie als Encoding Modus MJPEG gewählt haben,
steht nur CBR zur Verfügung. Die Bit Rate ist bei CBR konstant, während Sie bei VBR
variabel ist (1-6).
I-Frame Intervall:
Hier können Sie einstellen, wie viele P-Frames zwischen zwei I-Frames gesendet werden
sollen. Empfohlen wird ein Wert, der doppelt so hoch ist wie die generelle Frame Rate.
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Wasserzeichen:
Setzen Sie ein Häkchen, wenn ein Wasserzeichen im Videobild gespeichert werden soll.
Dieses stellt sicher, dass das Video nicht verändert wurde. Sie können einen Text für das
Wasserzeichen mit max. 128 Zeichen hinterlegen.
SVC (Scalable Video Coding):
Sie können die SVC Funktion aktivieren, so dass bei nicht vorhandener Bewegung im
Videobild nicht mehr jeder Frame, sondern nur noch 1/2/3/4 Frames übertragen werden.
Durch die Reduzierung der Frame-Rate bei der Aufzeichnung wird eine höhere
Komprimierung erreicht, so dass weniger Speicherplatz erforderlich ist.
4.2.2 Einstellung  Kamera  Video  Snapshot
Diese Funktion kann genutzt werden, um die automatische Erstellung von Snapshots
festzulegen.
Snapshot Typ:
Hier können Sie zwischen „Allgemein“ und „Ereignis“ wählen.
Bildgröße:
Die Bildgröße/Auflösung entspricht immer der Einstellung des Main Streams (vgl. Kapitel
3.2.1).
Qualität:
Für die Bildqualität können Sie aus 6 Stufen auswählen. Je höher der Wert, desto mehr
Speicherplatz wird benötigt.
Intervall:
Legen Sie hier den Zeitintervall für periodische Snapshots fest (1-7 Sekunden oder
benutzerdefiniert bis zu 50.000 Sekunden).
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4.2.3 Einstellung  Kamera  Video  Überlagerung
Hier können verschiedene Elemente ins Videobild eingeblendet bzw. bestimmte Bereiche
ausgeblendet oder überlagert werden.
Privatzonen:
Klicken Sie auf „Aktivieren“ und ziehen Sie mit der Maus bis zu 4 Privatzonen ins Videobild
(Größe und Position), d.h. diese Bereiche werden verdeckt. Über „Löschen“ können Sie
einzelne Privatzonen löschen und über „Alle entfernen“ alle Privatzonen löschen.
Kanaltitel:
Klicken Sie auf „Aktivieren“ und schieben Sie die gelbe „Kanaltitel“ Textbox an die
gewünschte Stelle im Videobild. Geben Sie dann unter „Eingangskanaltitel“ den
gewünschten Kameratitel ein (max. 15 Zeichen). Klicken Sie auf „Speichern“, um Ihren Text
an der gewünschten Position zu speichern.
Hinweis:
Wenn Sie anschließen die Position oder den Text noch einmal verändern wollen, geschieht
dieses wieder über die gelbe Textbox. Der eingeblendete Kanaltitel im Videobild kann nicht
direkt editiert werden.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Zeittitel:
Klicken Sie auf „Aktivieren“ und schieben Sie die gelbe „Zeittitel“ Textbox an die gewünschte
Stelle im Videobild. Wenn gewünscht, können Sie der Anzeige auch den Wochentag
hinzufügen. Aktivieren Sie hierzu die Funktion „Wochenanzeige“.
Klicken Sie anschließend auf „Speichern“.
Hinweise:
Das Datum und die Uhrzeit können hier nicht verändert werden, lediglich die
Anzeigeposition im Videobild.
Das Datum/Uhrzeit können Sie hier ändern (siehe Kapitel 3.7.1):
Einstellung  System  Allgemein  Datum & Zeit
Wenn Sie die Position noch einmal verändern wollen, geschieht dieses wieder über
die gelbe Textbox.
Textüberlagerung:
Hier können Sie einen Text eingeben, der zusätzlich im Videobild eingeblendet werden soll.
Klicken Sie auf „Aktivieren“ und schieben Sie die gelbe „Textüberlagerung“ Textbox an die
gewünschte Stelle im Videobild. Geben Sie dann unter „Input Text“ Ihren Text ein. Klicken Sie
auf „Speichern“.
Hinweise:
Bild- und Textüberlagerungen können nicht gleichzeitig vorgenommen werden.
Wenn Sie die Position noch einmal verändern wollen, geschieht dieses wieder über
die gelbe Textbox.
Überlagerung:
Hier können Sie ein eigenes Bild ins Videobild einblenden. Klicken Sie auf „Aktivieren“ und
schieben Sie die gelbe Box an die gewünschte Stelle im Videobild. Klicken Sie auf „Upload
Bild“ und wählen Sie das gewünschte Bild aus. Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
Hinweise:
Bild- und Textüberlagerungen können nicht gleichzeitig vorgenommen werden.
Wenn Sie die Position des eingeblendeten Bilds noch einmal verändern wollen,
geschieht dieses wieder über die gelbe Box.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.2.4 Einstellung  Kamera  Video  ROI
ROI = Region of Interest
Bei Mehrfach-Streaming können Sie bei bestimmten Konfigurationen einen Bereich
auswählen, der – statt des Gesamtbildes – in dem gewählten Stream gesendet wird.
Sie können max. 4 Bereiche festlegen. Nur diese Bereiche werden dann in höherer
Auflösung gesendet. Somit werden die Netzwerkbelastung und der erforderliche
Speicherbedarf reduziert.
4.2.5 Einstellung  Kamera  Video  Pfad
Hier können Sie die Pfade definieren, unter denen standardmäßig Snapshots des Live-Bilds
sowie Snapshots aus Aufnahmen gespeichert werden sollen.
Standardmäßig werden die Videos/Snapshots auf Ihrem C: Laufwerk gespeichert.
Klicken Sie auf „Durchsuchen“, um den Speicherpfad zu ändern.
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SNC-331DLNN
4.3 Einstellung  Kamera  Audio
Voraussetzungen für das Audio-Streaming und die bi-direktionale Kommunikation (Ton,
Sprechfunktion) sind:
An den Audio-Eingang/Ausgang der Kamera ist ein Mikrofon/Lautsprecher angeschlossen
(nicht im Lieferumfang enthalten)
An Ihrem Computer die Audiofunktion (Soundkarte, Lautsprecher, Mikrofon) verfügbar
Ihnen wurden vom Administrator Audio/Sprechen-Rechte zugewiesen
Encoding:
Als Encoding-Modus wählen Sie G.711A oder G.711Mu jeweils für den Main Stream und den
Sub Stream aus.
Eigenschaften:
Audio Eingangsart:
Line In (Eingangskanal), Mic (Mikrofon)
Rausch-Filter:
Aktivieren oder deaktivieren.
Mikrofon/Lautsprecher Lautstärke:
Hier können Sie über Plus/Minus bzw. den Schieberegler die Lautstärke für das
Mikrofon bzw. den Lautsprecher einstellen.
Wichtig: Rechtlicher Hinweis für Audio:
Die Erfassung, Aufnahme und Speicherung von Videoüberwachungsdaten
(Bild, Ton) unterliegt in Deutschland strengen Richtlinien. Bitte beachten Sie
die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die im
Bundesdatenschutzgesetz bzw. im Landesschutzgesetz festgeschrieben sind.
Für andere Länder gelten die entsprechenden nationalen
Datenschutzgesetze.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.4 Einstellungen  Netzwerk
4.4.1 Einstellungen  Netzwerk  TCP/IP
TCP/IP:
Hier können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
Host Name: Max. 15 Zeichen
Ethernet Karte
Modus: Statisch oder DHCP. Für IPV4 kann DHCP genutzt werden. IPV6 unterstützt
nur statische Adressen.
MAC Adresse der Kamera
IP Version: IPv4 oder IPv6
IP Adresse der Kamera (innerhalb eines Netzwerks darf eine IP-Adresse nicht
mehrfach vergeben werden)
Subnet Mask
Default Gateway
Bevorzugter DNS Server
Alternate DNS Server
ARP/Ping aktivieren (kann zur Überprüfung der Verbindung zu einem Gerät genutzt
werden)
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- 34 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
P2P:
Um auf Ihre Kamera per App zugreifen zu können, müssen Sie die Kamera in ein Netzwerk
einbinden, welches Zugriff auf das Internet hat. Wenn Sie nun die P2P Funktion aktivieren,
stellt die Kamera eine Verbindung zum SANTEC BW P2P Server her. Bei erfolgreichem
Verbindungsaufbau wechselt der Status binnen einer Minute auf „Online“. Und die Kamera
kann anschließend in Ihre App eingebunden werden.
Den P2P QR-Code zum Einbinden in die APP finden Sie unter:
Einstellung  Information  Version (vgl. Kapitel 4.8.1)
Setup Assistance (vgl. Kapitel 6)
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SNC-331DLNN
4.4.2 Einstellungen  Netzwerk  Verbindung
Verbindung:
Hier können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
Max. Verbindung: Gibt an, wie viele Nutzer gleichzeitig auf die Kamera zugreifen
können (max. 20).
TCP Port: Muss zwischen 1025 und 65534 liegen. Der Standard-Port ist 37777.
UDP Port: Muss zwischen 1025 und 65534 liegen. Der Standard-Port ist 37777.
HTTP Port: Der Standard-Port ist 80.
RTSP Port: Der Standard-Port ist 554.
HTTPS Port: Der Standard-Port ist 443.
Wichtig:
Wenn Sie die Ports ändern, dürfen folgende Ports nicht verwendet werden, da diese für
andere Zwecke reserviert sind:
0-1024, 37780-37880, 1900, 3800, 5000, 5050, 9999, 37776, 39999, 42323
Es sollten keine Ports verwendet, die als Standard-Ports für andere Dienste verwendet
werden.
ONVIF:
ONVIF = Open Network Video Interface Forum)
Alle SANTEC IP-Kameras sind ONVIF-kompatibel. Diese Kompatibilität ermöglicht die
Konfiguration und Einbindung der Kamera in die meisten am Markt bekannten
Videomanagement-Lösungen.
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SNC-331DLNN
4.4.3 Einstellungen  Netzwerk  PPPoE
PPPoE kann genutzt werden, um eine Internetverbindung herzustellen. Sie benötigen hierzu
die Anmeldedaten (Benutzername, Passwort) Ihres Providers. Nach dem Speichern Ihrer
Eingaben müssen Sie die Kamera neu starten, damit sie sich über PPPoE verbindet.
Hinweis:
Wenn Sie sich über PPPoE verbinden, muss UPnP deaktiviert werden, um einen Konflikt zu
vermeiden.
4.4.4 Einstellungen  Netzwerk  DDNS
DNS kann genutzt werden, um auf das System von außerhalb Ihres Netzwerks zuzugreifen.
Hierzu ist die Anbindung an einen externen Server nötig.
Server Typ:
Wählen Sie aus der Liste das DDNS Protokoll aus.
Server Adresse:
Ist die IP-Adresse des DDNS-Servers. Wird je nach gewähltem Server Typ automatisch
gesetzt.
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Domainname:
Bei Server Typ „No-IP DDNS” und “Dyndns DDNS“: Den Domainnamen können Sie
frei vergeben.
Bei Server Typ „Quick DDNS“: Je nach gewähltem Modus („Auto“ oder „Manuell“)
wird der Domainname automatisch gesetzt oder Sie geben einen selbstgewählten ein
(letzterer kann über „Test“ getestet werden.
Benutzername, Passwort:
Bei „Quick DDNS“ nicht erforderlich
Benutzername und Passwort, mit dem Sie sich am Server einloggen.
Update Dauer:
Hier ist der Intervall gemeint (1-500 Minuten; Standard = 10 Minuten), in dem die (ggf. neue)
IP-Adresse der Kamera automatisch übergeben wird.
Quick DDNS:
Über den DDNS können Sie auf den Rekorder über einen registrierten Domainnamen
zugreifen.
Der Quick DDNS hat im Prinzip die gleiche Funktion wie andere DDNS Clients. Der Quick
DDNS verbindet den Domainnamen mit der IP-Adresse. Der DDNS Server ist nur für Ihr
Gerät bestimmt. Sie müssen die Verbindung von Domainnamen und IP-Adresse in
regelmäßigen Abständen aktualisieren. Auf dem Server gibt es keinen Benutzernamen,
Passwort oder ID-Registrierung.
Jedes Gerät hat einen Standard Domainnamen, der über die MAC Adresse generiert wird.
Sie können auch benutzerdefinierte Domainnamen verwenden.
Bevor Sie den Quick DDNS verwenden, müssen Sie diesen Service aktivieren und wie folgt
einrichten:
Server Adresse: www.quickddns.com
Port Nummer: 80
Domainnamen: Entweder der Standard Domainname oder der benutzerdefinierte
Domainname.
Benutzername: Ist optional. Sie können hier z.B. Ihre E-Mail Adresse eingeben.
Hinweis:
Domainnamen, die seit mehr als einem Jahr nicht verwendet wurden, werden vom System
gelöscht. Zuvor erhalten Sie jedoch ein E-Mail zur Information.
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SNC-331DLNN
4.4.5 Einstellungen  Netzwerk  IP-Filter
Hier werden vertrauenswürdige Seiten (IP bzw. MAC Adressen) eingerichtet, d.h. von denen
aus der Zugriff auf die Kamera erlaubt sein soll.
Aktivieren Sie die Funktion „Vertrauenswürdige Sites“. Wenn Sie dieses Häkchen
nicht setzen, kann von jedem beliebigen Computer auf die Kamera zugegriffen
werden.
Klicken Sie auf „IP/MAC hinzufügen“. Sie können eine IP bzw. MAC Adresse oder
einen IP-Bereich (Segment) eingeben.
Geben Sie die Adresse ein.
Klicken Sie auf „Speichern“.
Die hier als vertrauenswürdige Sites hinterlegten IP/MAC Adressen können jederzeit
gelöscht oder geändert werden. Klicken Sie dazu auf das jeweilige Symbol hinter der
gelisteten Adresse.
Hinweise:
Die eigene IP-Adresse kann nicht in die Liste aufgenommen werden.
Eine MAC Verifizierung kann nur durchgeführt werden, wenn sich der Computer und
die Kamera im gleichen Netzwerk befinden.
Wenn Sie auf „Default“ klicken, werden alle vertrauenswürdigen Adressen gelöscht
und die Liste ist leer.
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- 39 -
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SNC-331DLNN
4.4.6 Einstellungen  Netzwerk  SMTP (E-Mail)
Hier können Sie festlegen, ob, wann und wie im Falle eines Ereignisses eine
Benachrichtigung per E-Mail versendet werden soll.
SMTP Server, Port:
Bitte geben Sie hier die IP Ihres E-Mail SMTP Servers und dessen Port ein (Standard = 25).
Anonym:
Diese Option kann genutzt werden, wenn der Versand von anonymen E-Mails zugelassen
werden soll. In diesem Fall müssen der Benutzername, Passwort und Absender nicht
eingetragen werden.
Benutzername, Passwort, Absender:
Bitte geben Sie hier Ihre Login-Daten zum Abrufen Ihrer E-Mail Box ein.
Authentifizierung:
Wählen Sie zwischen „Keine“, SSL und TLS.
Titel:
Hier können Sie eine Betreffzeile für die E-Mail Benachrichtigung eingeben.
Anhang:
Sie können der E-Mail Benachrichtigung einen Anhang (Snapshot) hinzufügen.
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SNC-331DLNN
E-Mail Empfänger:
Geben Sie die E-Mail des Empfängers ein, an den eine E-Mail Benachrichtigung gesendet
werden soll und klicken Sie auf das Plus-Zeichen. Die E-Mail Adresse wird der Liste
hinzugefügt.
Sie können max. 3 E-Mail Empfänger hier hinterlegen.
Soll eine E-Mail Benachrichtigung an diesen Empfänger im Falle einer erkannten Bewegung
gesendet werden, so aktivieren Sie bitte die Box „E-Mail senden“ unter:
Einstellungen  Ereignis  Videoerkennung  Bewegungsalarm (vgl. Kapitel 4.7.1)
Health Mail:
Aktivieren Sie diese Box, damit die Kamera regelmäßig eine Meldung an die oben
angegebene(n) E-Mail Adresse(n) sendet um zu bestätigen, dass das System noch
ordnungsgemäß läuft.
Intervall:
Geben Sie hier den Intervall ein (0 bis 3600 Sekunden), in dem die Kamera diese „Health
Mail“ verschicken soll. Wenn Sie null eingeben, liegt kein Intervall vor.
Sie können die hier festgelegten Einstellungen über den E-Mail Versand testen, indem Sie
auf „E-Mail Test“ klicken.
4.4.7 Einstellungen  Netzwerk  UPnP
Mit UPnP können Sie von extern auf Ihr System zugreifen. Für UPnP ist es nötig, ein PortForwarding im Router einzustellen. Sie können Ihr Gerät anschließend unter der externen
Adresse Ihres Routers, unter dem weitergeleiteten Port, erreichen.
Hinweis:
Durch Setzen des Hakens wird UPnP aktiviert. Das Gerät unterstützt nun das UPnP
Protokoll.
Wenn Sie ein Windows Betriebssystem benutzen, müssen Sie in den Netzwerkeinstellungen
das UPnP Protokoll hinzufügen und aktivieren. Anschließen kann die Kamera gefunden
werden.
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- 41 -
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SNC-331DLNN
4.4.8 Einstellungen  Netzwerk  SNMP
SNMP Version:
Hier können Sie zwischen SNMP v1, SNMP v2 und SNMP v3 wählen. Es kann immer nur
eine SNMP Version ausgewählt werden. Bei SNMP v3 können zusätzlich noch weitere
Rechte und Verschlüsselungen definiert werden.
SNMP Port:
Muss zwischen 1 und 65535 liegen. Standard-Port = 161.
Lese- bzw. Schreib-Community:
Hier sind die Standard-Einstellungen „Public“ bzw. „Private“.
Erlaubte Zeichen für die Eingabe: Zahlen, Buchstaben, _ und –
Trap Adresse:
Adresse, an die Trap Mitteilungen geschickt werden sollen.
Trap Port:
Muss zwischen 1 und 65535 liegen. Standard-Port = 162.
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- 42 -
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4.4.9 Einstellungen  Netzwerk  Bonjour
Wenn Bonjour aktiviert ist und das Betriebssystem das Bonjour Protokoll unterstützt, wird
dieses Gerät automatisch im Netzwerk als IP-Kamera erkannt und angezeigt.
Der IPC Server Name wird im Netzwerk mit dem Bonjour Protokoll bekannt gemacht.
Das System zeigt den Server Namen z.B. im Netzwerk Explorer allen Nutzern, die im selben
Adressbereich arbeiten an.
4.4.10 Einstellungen  Netzwerk  Multicast
Multicast bezeichnet die Übertragung von Informationen von einem Punkt zu einer Gruppe
(Mehrpunktverbindung). Hierbei werden zeitgleich Informationen an mehrere Teilnehmer
oder eine Gruppe übertragen, ohne dass sich die hierfür verwendete Datenübertragungsrate
beim Sender mit der Zahl der Empfänger multipliziert. Somit können Datenpakete effizient an
viele Empfänger zur gleichen Zeit versendet werden. Dieses geschieht über spezielle
Multicast IP-Adressen.
Bitte beachten Sie, dass ggf. spezielle Hardware erforderlich sein kann. Nicht jeder Switch
oder Router unterstützt diese Funktion.
Multicast Adresse:
Gültiger Bereich für Multicast Gruppe: 224.0.0.0 bis 239.255.255.255, d.h. Sie
können für Multicast verwenden.
Reservierter Bereich: 224.0.0.0 bis 224.0.0.225
Administrative Adressen: 239.0.0.0 bis 239.255.255.255: Können nicht für InternetÜbertragungen verwendet werden.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Port:
Gültige Port-Bereiche: 1025 – 65534.
Standard-Port für den Main Stream: 40000
Standard-Port für den Sub Stream: 40002
Wenn Sie die Multicast Adresse oder den Port geändert haben, müssen Sie die Kamera neu
starten.
4.4.11 Einstellungen  Netzwerk  802.1x
Authentifizierung:
PEAP (Protected EAP Protocol)
Benutzername, Passwort:
Benutzername bzw. Passwort, mit denen sich die Kamera am Server anmelden soll.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.4.12 Einstellungen  Netzwerk  QoS
Durch QoS (Quality of Service) werden Datenpakete im Netzwerk-Traffic nach Dringlichkeit
(Übertragungspriorität) übertragen, was besonders bei einer starken Auslastung oder gar
Überlastung des Netzwerks von Wichtigkeit ist. Nach dem DSCP (Differentiated Services
Code Point) Ansatz werden Datenströme anhand bestimmter Merkmale eingeteilt und mit
DSCP gekennzeichnet. Diese erhalten dann eine bevorzugte Behandlung seitens des
Routers.
Es werden 64 Levels (0-63) als Priorität für die Versendung von Datenpaketen unterstützt.
Level 0 = geringste Priorität
Level 63 = höchste Priorität
Echtzeit-Monitor:
Datenpakete für Echtzeit-Monitore.
Befehl:
Datenpakete für andere Geräte mit niedrigerer Priorität.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5 Einstellungen  Ereignis
4.5.1 Einstellungen  Ereignis  Videoerkennung
Hier können Sie Einstellungen für Bewegungsalarm und Video-Sabotage vornehmen.
Bewegungsalarm:
Setzen Sie ein Häkchen bei „Aktivieren.
Betriebsdauer:
Klicken Sie auf „Einstellung“. Hier können Sie für jeden Wochentag bis zu
6 Zeitspannen festlegen.
Klicken Sie zuerst auf das Zahnrad für den jeweiligen Tag.
Aktivieren Sie dazu den jeweiligen Zeitraum 1-6 und geben Sie die gewünschte
Zeitspanne ein. Alternativ können Sie mit gedrückter linker Maustaste die Zeiten auch
im Zeitstrahl markieren.
Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
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- 46 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Anti-Dither:
Die Kamera kann immer nur ein Ereignis/Alarm zur gleichen Zeit verarbeiten. Sie können
hier das Intervall festlegen (0-100 Sekunden), welches zwischen 2 Ereignissen/Alarmen
liegen darf.
Bereich:
Hier können Sie bis zu 4 Bereiche für die Bewegungserkennung definieren. Als
Standardeinstellung ist der gesamte Bereich aktiviert. Wenn Sie nur bestimmte Bereiche
markieren möchten, leeren Sie das Raster über „Löschen“ oder alternativ der rechten
Maustaste, und ziehen Sie dann mit der Maus den gewünschten Bereich ins Raster.
Verfahren Sie genau so für die anderen 3 Bereiche.
Für jeden Bereich können Sie die Empfindlichkeit für die Bewegungserkennung sowie einen
Grenzwert festlegen.
Aufnahme:
Sie können eine Alarmaufzeichnung aktivieren. Ist diese aktiviert, zeichnet das System
ereignisgesteuert auf. Ist eine kontinuierliche Aufnahme aktiv, so wird diese nicht deaktiviert.
Es wird in der Aufnahme lediglich markiert, in welchem Zeitbereich das Ereignis aktiv war.
Aufnahmeverzögerung:
Hier können Sie den Zeitraum zwischen 2 Aufnahmen festlegen. Diesen Zeitraum können
Sie zwischen 10-300 Sekunden festgelegt werden. Standard-Wert ist 10 Sekunden.
E-Mail senden:
Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird im Falle einer erkannten Bewegung eine E-Mail
Benachrichtigung an die von Ihnen definierte(n) E-Mail Empfänger gesendet
(vgl. Kapitel 4.4.6)
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- 47 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
PTZ:
Im Falle einer erkannten Bewegung wird die PTZ-Steuerung aktiviert.
Snapshot:
Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird im Falle einer erkannten Bewegung ein Snapshot
erstellt.
Video-Sabotage:
Hier können Sie festlegen, was im Falle einer erkannten Kamera-Sabotage geschehen soll,
die z.B. durch eine Verdrehung oder Verdeckung der Kamera ausgelöst wurde.
Im Prinzip verfahren Sie hier genau so wie bei den Einstellungsoptionen, die zuvor für den
Bewegungsalarm beschrieben wurden.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.2 Einstellungen  Ereignis  IVS Analyse
IVS = Intelligent Video Surveillance
Die IVS bietet eine intelligente Videoanalyse, mit der das Verhalten von Personen oder die
Veränderung von Objekten verfolgt, klassifiziert und analysiert werden kann.
Zu den IVS Funktionen dieser Kamera gehören der virtuelle Stolperdraht, das Erkennen von
unerlaubtem Eindringen sowie die Erkennung von veränderten Szenen oder
veränderten/fehlenden Objekten.
Wenn Sie bei der IVS Analyse Funktionen eingerichtet haben (z.B. den Stolperdraht), so
können Sie sich diese Linien/Bereiche auch in der Live-Ansicht anzeigen lassen.
In der Funktionsleiste am unteren Live-Bildschirmrand klicken Sie auf das Symbol „Regel
Info“
und wählen dann „Aktivieren, um sich z.B. einen Stolperdraht in der Live-Ansicht
anzeigen zu lassen.
4.5.2.1 Einstellungen  Ereignis  IVS Analyse  Stolperdraht
Sie können im Videobild einen „virtuellen Stolperdraht“ einzeichnen, z.B. um einen
Eingangsbereich oder ein wertvolles Kunstwerk zu sichern. Wenn nun eine Person diese
Linie überquert, wird die Funktion des virtuellen Stolperdrahts aktiviert. In diesem Fall kann
z.B. das Video aufgenommen oder ein Alarm ausgelöst, eine E-Mail Benachrichtigung
gesendet, die PTZ-Funktion aktiviert oder ein Snapshot erstellt werden.
Es können max. 4 virtuelle Stolperdrähte im Videobild eingezeichnet werden.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Einrichtung von Stolperdrähten:
Setzen Sie ein Häkchen bei „Aktivieren.
Klicken Sie auf „Betriebsdauer Einstellung“. Hier können Sie für jeden Wochentag bis
zu 6 Zeitspannen festlegen.
o Klicken Sie zuerst auf das Zahnrad für den jeweiligen Tag.
o Aktivieren Sie dazu den jeweiligen Zeitraum 1-6 und geben Sie die
gewünschte Zeitspanne ein. Alternativ können Sie mit gedrückter linker
Maustaste die Zeiten auch im Zeitstrahl markieren.
o Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
Wählen Sie unter „SN“ die Nummer des Stolperdrahts aus (es können max. 4 virtuelle
Stolperdrähte eingerichtet werden).
Unter „Regelname“ können Sie jedem der 4 Stolperdrähte einen Namen zuweisen.
Unter „Richtung“ legen Sie fest, in welcher Richtung der Stolperdraht überschritten
werden soll, um einen Alarm auszulösen.
o A =>B: Von A nach B (also nur in einer Richtung)
o B => A: Von B nach A (also nur in einer Richtung)
o A <=> B: In beide Richtungen
Legen Sie anschließend fest, welche Aktion im Falle eines überschrittenen
Stolperdrahts ausgelöst werden soll, z.B. eine Aufnahme oder Snapshot erstellen,
eine E-Mail Benachrichtigung senden usw.
Klicken Sie auf „Ziel festlegen“. Es erscheinen 2 blaue Rechtecke im Videobild. Sie
können die Ecken dieser beiden Rechtecke anfassen und in Größe und Position
verändern. Das äußere (größere) Rechteck definiert den maximalen
Erfassungsbereich und das innere (kleinere) Rechteck definiert den minimalen
Erfassungsbereich.
Klicken Sie auf „Regel“. Sie können jetzt den Stolperdraht einzeichnen. Halten Sie
hierfür die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Linie. Wenn Sie fertig sind,
lassen Sie die linke Maustaste los und klicken auf die rechte Maustaste. Die Linie ist
momentan gelb dargestellt inklusive der A=>B Richtung. Sie können die Linie
bearbeiten/verschieben. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf „Speichern“. Die Linie
wird dann blau dargestellt und kann nun nicht mehr bearbeitet werden. Den Namen
sowie die Richtung (A/B) können Sie aber auch für einen blauen Stolperdraht noch
ändern.
Über „Löschen“ können Sie die Linie (Stolperdraht) wieder entfernen.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.2.2 Einstellungen  Ereignis  IVS Analyse  Eindringen
Sie können im Videobild einen Bereich einzeichnen. Im Prinzip ist diese Funktion ähnlich wie
der virtuelle Stolperdraht, nur dass hier nicht das Überschreiten einer Linie sondern das
Eindringen in einen gesamten Bereich erfasst wird. Wenn nun eine Person oder ein Objekt
(z.B. ein Fahrzeug) in diesen Bereich einfährt oder ihn verlässt, wird eine Aktion ausgelöst,
z.B. kann das Video aufgenommen oder ein Alarm ausgelöst, eine E-Mail Benachrichtigung
gesendet, die PTZ-Funktion aktiviert oder ein Snapshot erstellt werden.
Es können max. 4 Bereiche im Videobild eingezeichnet werden.
Einrichtung von Bereichen:
Setzen Sie ein Häkchen bei „Aktivieren.
Klicken Sie auf „Betriebsdauer Einstellung“. Hier können Sie für jeden Wochentag bis
zu 6 Zeitspannen festlegen.
o Klicken Sie zuerst auf das Zahnrad für den jeweiligen Tag.
o Aktivieren Sie dazu den jeweiligen Zeitraum 1-6 und geben Sie die
gewünschte Zeitspanne ein. Alternativ können Sie mit gedrückter linker
Maustaste die Zeiten auch im Zeitstrahl markieren.
o Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Wählen Sie unter „SN“ die Nummer des Bereichs aus (es können max. 4 Bereiche
eingerichtet werden).
Unter „Regelname“ können Sie jedem der 4 Bereiche einen Namen zuweisen.
Unter „Richtung“ legen Sie fest, in welcher Richtung in den Bereich eingedrungen
werden soll, um einen Alarm auszulösen.
o Betreten (also nur in den Bereich hinein)
o Verlassen (also nur aus dem Bereich heraus)
o Beides: In beide Richtungen (Betreten und Verlassen)
Legen Sie anschließend fest, welche Aktion im Falle einer Bereichseindringung
ausgelöst werden soll, z.B. eine Aufnahme oder Snapshot erstellen, eine E-Mail
Benachrichtigung senden usw.
Klicken Sie auf „Ziel festlegen“. Es erscheinen 2 blaue Rechtecke im Videobild. Sie
können die Ecken dieser beiden Rechtecke anfassen und in Größe und Position
verändern. Das äußere (größere) Rechteck definiert den maximalen
Erfassungsbereich und das innere (kleinere) Rechteck definiert den minimalen
Erfassungsbereich.
Klicken Sie auf „Regel“. Sie können jetzt den Bereich einzeichnen. Klicken Sie mit der
linken Maustaste ins Bild und ziehen Sie eine Linie (die Maustaste können Sie
loslassen). Um die Richtung zu ändern und einen Eckpunkt zu setzen, klicken Sie mit
der linken Maustaste. Auf diese Art können Sie einen Bereich nach Ihren Wünschen
festlegen (ist also nicht z.B. auf eine rechteckige Form begrenzt). Der letzte Punkt
muss wieder auf den Ausgangspunkt treffen, so dass Sie einen geschlossenen
Bereich haben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste. Es erscheint die Meldung „Das
Einzeichnen ist beendet“. Sie können den gesamten Bereich verschieben oder die
gesetzten Eckpunkte anfassen und verändern. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf
„Speichern“. Der Bereich wird dann blau dargestellt und kann nun nicht mehr
bearbeitet werden. Den Namen sowie die Richtung (Betreten, Verlassen, Beides)
können Sie aber auch für einen blauen Bereich noch ändern.
Über „Löschen“ können Sie die den Bereich wieder entfernen.
Hinweis:
Die Funktionen „Eindringen“ und „Verloren/Fehlend“ können nicht gleichzeitig aktiviert
werden.
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- 52 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.2.3 Einstellungen  Ereignis  IVS Analyse  Verloren/Fehlend
Sie können im Videobild einen Bereich einzeichnen, um verloren gegangene oder fehlende
Objekte zu erkennen. Wenn nun ein Objekt in diesen Bereich als verloren gegangen oder
fehlend erkannt wird, wird eine Aktion ausgelöst, z.B. kann das Video aufgenommen oder ein
Alarm ausgelöst, eine E-Mail Benachrichtigung gesendet, die PTZ-Funktion aktiviert oder ein
Snapshot erstellt werden.
Es können max. 4 Bereiche im Videobild eingezeichnet werden.
Einrichtung von Bereichen:
Setzen Sie ein Häkchen bei „Aktivieren.
Klicken Sie auf „Betriebsdauer Einstellung“. Hier können Sie für jeden Wochentag bis
zu 6 Zeitspannen festlegen.
o Klicken Sie zuerst auf das Zahnrad für den jeweiligen Tag.
o Aktivieren Sie dazu den jeweiligen Zeitraum 1-6 und geben Sie die
gewünschte Zeitspanne ein. Alternativ können Sie mit gedrückter linker
Maustaste die Zeiten auch im Zeitstrahl markieren.
o Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
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- 53 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Wählen Sie unter „SN“ die Nummer des Bereichs aus (es können max. 4 Bereiche
eingerichtet werden).
Unter „Regelname“ können Sie jedem der 4 Bereiche einen Namen zuweisen.
Unter „Richtung“ legen Sie fest, in welcher Richtung in den Bereich eingedrungen
werden soll, um einen Alarm auszulösen.
o Fehlend
o Erkennung verlorenes Objekt
Legen Sie anschließend fest, welche Aktion im Falle einer Erkennung ausgelöst
werden soll, z.B. eine Aufnahme oder Snapshot erstellen, eine E-Mail
Benachrichtigung senden usw.
Klicken Sie auf „Ziel festlegen“. Es erscheinen 2 blaue Rechtecke im Videobild. Sie
können die Ecken dieser beiden Rechtecke anfassen und in Größe und Position
verändern. Das äußere (größere) Rechteck definiert den maximalen
Erfassungsbereich und das innere (kleinere) Rechteck definiert den minimalen
Erfassungsbereich.
Klicken Sie auf „Regel“. Sie können jetzt den Bereich einzeichnen. Klicken Sie mit der
linken Maustaste ins Bild und ziehen Sie eine Linie (die Maustaste können Sie
loslassen). Um die Richtung zu ändern und einen Eckpunkt zu setzen, klicken Sie mit
der linken Maustaste. Auf diese Art können Sie einen Bereich nach Ihren Wünschen
festlegen (ist also nicht z.B. auf eine rechteckige Form begrenzt). Der letzte Punkt
muss wieder auf den Ausgangspunkt treffen, so dass Sie einen geschlossenen
Bereich haben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste. Es erscheint die Meldung „Das
Einzeichnen ist beendet“. Sie können den gesamten Bereich verschieben oder die
gesetzten Eckpunkte anfassen und verändern. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf
„Speichern“. Der Bereich wird dann blau dargestellt und kann nun nicht mehr
bearbeitet werden. Den Namen sowie die Richtung (Betreten, Verlassen, Beides)
können Sie aber auch für einen blauen Bereich noch ändern.
Über „Löschen“ können Sie die den Bereich wieder entfernen.
Hinweis:
Die Funktionen „Eindringen“ und „Verloren/Fehlend“ können nicht gleichzeitig aktiviert
werden.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.2.4 Einstellungen  Ereignis  IVS Analyse  Szene ändern
Sie können diese Funktion nutzen, um eine Aktion auszulösen, wenn sich im Kamerabild
(also die Szene) etwas verändert, z.B. durch Kameramanipulationen.
Aktivieren Sie die Funktion und legen Sie die gewünschte Aktion (z.B. Aufnahme starten, EMail Benachrichtigung usw.) fest.
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Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.3 Einstellungen  Ereignis  Gesichtserkennung
Die Kamera ist in der Lage, Gesichter im Videobild zu erkennen. Hierzu müssen Sie die
Funktion „Gesichtserkennung“ aktivieren. Allerdings ist eine Erkennung nur möglich, wenn
das Gesicht von vorne und die Augen, Nase und Mund einer Person für die Kamera
erkennbar sind, d.h. die Person sich der Kamera zuwendet.
Sie können bis zu 35 Gesichter erkennen lassen.
Einrichtung der Gesichtserkennung:
Setzen Sie ein Häkchen bei „Aktivieren.
Klicken Sie auf „Betriebsdauer Einstellung“. Hier können Sie für jeden Wochentag bis
zu 6 Zeitspannen festlegen.
o Klicken Sie zuerst auf das Zahnrad für den jeweiligen Tag.
o Aktivieren Sie dazu den jeweiligen Zeitraum 1-6 und geben Sie die
gewünschte Zeitspanne ein. Alternativ können Sie mit gedrückter linker
Maustaste die Zeiten auch im Zeitstrahl markieren.
o Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
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- 56 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Wählen Sie die Anzahl der Gesichter aus, die erkannt werden sollen (max. 35).
Klicken Sie auf „Ziel festlegen“. Es erscheinen 2 blaue Rechtecke im Videobild. Sie
können die Ecken dieser beiden Rechtecke anfassen und in Größe und Position
verändern. Das äußere (größere) Rechteck definiert den maximalen
Erfassungsbereich und das innere (kleinere) Rechteck definiert den minimalen
Erfassungsbereich. Somit können Sie einen Ausschnitt aus dem Videobild
auswählen, in dem Gesichter erkannt werden sollen.
Wenn Sie die Gesichtserkennung aktiviert haben, so können Sie sich diese auch in der LiveAnsicht anzeigen lassen.
In der Funktionsleiste am unteren Live-Bildschirmrand klicken Sie auf das Symbol „Regel
Info“
und wählen dann „Aktivieren, um sich ein erkanntes Gesicht in der Live-Ansicht
anzeigen zu lassen.
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- 57 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.4 Einstellungen  Ereignis  Audio-Erkennung
Die Kamera ist in der Lage, die Audiolautstärke (Ton) zu erkennen. Voraussetzung hierfür ist,
dass an die Kamera ein Mikrofon angeschlossen ist.
Aktivieren Sie die Funktion „Kein normaler Input“. Das bedeutet, dass nur ungewöhnliche
Geräusche (z.B. Schreie) erfasst werden sollen.
Über die Empfindlichkeit und den Grenzwert können Sie die Empfindlichkeit des Tons
festlegen, so dass z.B. Alltagsgeräusche oder Vogelzwitschern nicht erkannt und nicht
aufgenommen werden.
Im Falle eines erkannten, ungewöhnlichen Geräusches kann eine Aktion ausgelöst werden,
z.B. Aufnahme/Snapshot, E-Mail Benachrichtigung senden usw.
Wichtig: Rechtlicher Hinweis
Die Erfassung, Aufnahme und Speicherung von Videoüberwachungsdaten (Bild,
Ton) unterliegt in Deutschland strengen Richtlinien. Bitte beachten Sie die geltenden
datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die im Bundesdatenschutzgesetz bzw. im
Landesschutzgesetz festgeschrieben sind. Für andere Länder gelten die
entsprechenden nationalen Datenschutzgesetze.
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- 58 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.5 Einstellungen  Ereignis  Alarm
Hier können Sie die Einstellungen für einen erkannten Alarm festlegen.
Die Einstellungen erfolgen wie in Kapitel 4.5.1 für die Bewegungserkennung beschrieben.
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- 59 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.5.6 Einstellungen  Ereignis  Abnormal
Hier können Sie die Alarme für nicht-normale Ereignisse definieren.
SD-Karte:
Mögliche Ereignisse sind:
Keine SD-Karte vorhanden
Fehler bei SD-Karte
Speicherwarnung
Aktivieren Sie das gewünschte Ereignis und klicken Sie auf „Speichern“.
Netzwerk:
Mögliche Ereignisse sind:
Verbindung getrennt
IP-Konflikt
Aktivieren Sie das gewünschte Netzwerk-Ereignis und klicken Sie auf „Speichern“.
Unerlaubter Zugriff:
Wenn innerhalb der hier festgelegten Zeit (3-10 Minuten) mehrmals ein falscher Login
eingegeben wurde, sendet das System einen Alarm und der Benutzer wird gesperrt.
Um eine E-Mail Benachrichtigung zu senden, aktivieren Sie das entsprechende Kästchen.
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- 60 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.6 Einstellungen  Speicherung
4.6.1 Einstellungen  Speicherung  Zeitplan
Hier können Sie einen Zeitplan für Aufnahmen, für Snapshots oder für die Ferien (d.h. die
Zeit, in der Sie abwesend sind) einstellen.
Aufnahme- und Snapshot-Zeitplan:
Hier können Sie für jeden Wochentag bis zu 6 Zeitspannen pro Wochentag festlegen.
Klicken Sie zuerst auf das Zahnrad für den jeweiligen Tag.
Aktivieren Sie dazu den jeweiligen Zeitraum 1-6 und geben Sie die gewünschte
Zeitspanne ein. Alternativ können Sie mit gedrückter linker Maustaste die Zeiten auch
im Zeitstrahl markieren.
Sie können differenzieren nach:
o Blau: Allgemeine (normale) Aufnahme
o Gelb: Bewegungsaufnahme
o Rot: Alarmaufnahme
Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
Ferienzeitplan:
Hier können Sie die Tagen festlegen, in denen Sie abwesend sind (z.B. im Urlaub), und an
denen Aufnahmen bzw. Snapshots erstell werden sollen.
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- 61 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.6.2 Einstellungen  Speicherung  Ziel
Hinweis:
Die Definition der Speicherorte auf dieser Seite gilt nur für Aufnahmen/Snapshots, die durch
ein Ereignis oder per Zeitplan generiert wurden.
Die Einstellungen auf dieser Seite gelten nicht für manuell erstellte Aufnahmen/Snapshots.
Die Speicherpfade für manuell erstellte Aufnahmen/Snapshots finden Sie hier
(vgl. Kapitel 4.2.5):
Einstellung  Kamera  Video Pfad
Pfad:
Hier können Sie sowohl für Aufnahmen (Videos) als auch für Snapshots festlegen, wo diese
gespeichert werden sollen.
Es stehen folgende Speicherorte für die 3 Ereignisarten „nach Zeitplan“,
„Bewegungserkennung“ und „Alarm“ zur Wahl:
Lokal (=auf SD-Karte der Kamera), FTP oder NAS.
Bitte beachten Sie, dass für die 3 Ereignisarten immer nur der gleiche Speicherort gewählt
werden kann. Es geht z.B. nicht, dass Aufnahmen nach Zeitplan lokal und
Bewegungsaufnahmen auf FTP gespeichert werden.
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- 62 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Lokal:
Um Aufnahmen/Snapshots auf der SD-Karte der Kamera speichern zu können, legen Sie
zuerst eine Mikro SD-Karte in die Kamera ein.
Anschließend ist es wichtig, die SD-Karte zu formatieren. Klicken Sie hierfür auf „Format“.
Achtung:
Beim Formatieren der SD-Karte werden alle Dateien, die sich zuvor auf der Karte befunden
haben, gelöscht.
FTP:
Um Dateien auf dem FTP-Server zu speichern, setzen Sie bitte ein Häkchen bei „Aktivieren“.
Geben Sie die Parameter des FTP Servers ein. Stellen Sie sicher, dass sich der FTP-Server
und das Gerät im gleichen Netzwerk befinden.
Hinweis:
Die Box „Aktivieren“ kann nur dann angeklickt werden, wenn Sie zuvor auf der Pfad-Seite als
Speicherort FTP ausgewählt haben.
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- 63 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
NAS:
Um Dateien auf dem NAS-Server zu speichern, setzen Sie bitte ein Häkchen bei „Aktivieren“.
Geben Sie die Parameter des NAS-Servers ein.
Hinweis:
Die Box „Aktivieren“ kann nur dann angeklickt werden, wenn Sie zuvor auf der Pfad-Seite als
Speicherort NAS ausgewählt haben.
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- 64 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.6.3 Einstellungen  Speicherung  Aufnahmesteuerung
Pack Dauer:
Hier können Sie einstellen, wie groß eine Datei auf dem Speichermedium maximal sein darf
(5-120 Minuten; Standard = 8 Minuten).
Vorereignisaufnahme:
Bei der Vorereignisaufnahme werden die hier eingestellten Sekunden (0-20 Sekunden;
Standard = 5 Sekunden) vor einem Ereignis mit aufgezeichnet. Stellen Sie z.B. 5 Sekunden
ein, so wird das Video ab 5 Sekunden vor dem Auslösen des Alarms bereits gespeichert.
Festplatte voll:
Wenn die Festplatte vor ist, haben Sie 2 Möglichkeiten: Entweder wird die Aufnahme
gestoppt oder alte Daten werden auf der Festplatte überschrieben.
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- 65 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.7 Einstellungen  System
4.7.1 Einstellungen  System  Allgemein
Allgemein:
Hier können Sie einen Gerätenamen, d.h. einen Namen für die Kamera, vergeben.
Sie können auch die Sprache auswählen (Deutsch oder Englisch). Alternativ klicken
Sie auf die deutsche bzw. englische Fahne im oberen Teil des Menüfensters.
Wählen Sie Ihren Videostandard (PAL oder NTSC).
Datum & Zeit:
Hier können Sie das Datum und die Uhrzeit der Kamera einstellen. Die Einstellung der
korrekten Uhrzeit/Datum ist wichtig, z.B. für die Zeitsuche nach Ereignissen.
Ebenfalls können Sie die Umstellung auf Sommerzeit sowie die Synchronisation mit NTP
bestimmen.
4.7.2 Einstellungen  System  Konto
Sie können sich als „anonym“ einloggen, d.h. es werden kein Benutzername und kein
Passwort benötigt.
In der Kontoübersicht können Sie Benutzer bzw. Benutzergruppen verwalten und einrichten.
In der Liste sind die Benutzer bzw. Gruppen aufgeführt.
Über das Stiftsymbol hinter dem jeweiligen Benutzer/Gruppe können Sie ihn
bearbeiten, z.B. das Passwort ändern.
Über das Löschen-Symbol hinter dem jeweiligen Benutzer/Gruppe können Sie ihn
löschen.
Klicken Sie auf „Benutzer“, um einen neuen Benutzer oder eine Gruppe anzulegen
und ihm die entsprechenden Befugnisse zuzuweisen.
Es können max. 64 Benutzer und 20 Gruppen definiert werden.
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- 66 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.7.3 Einstellungen  System  PTZ Einstellungen
Hier können Sie PTZ Einstellungen wie z.B. die Protokoll-Auswahl, Baudrate usw.
vornehmen.
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- 67 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.7.4 Einstellungen  System  Default
Wenn Sie hier klicken, werden alle Einstellungen auf die Standard-Einstellungen
zurückgesetzt.
4.7.5 Einstellungen  System  Import/Export
Über „Import“ werden Einstellungen auf die Kamera gespeichert (z.B. von Ihrem Computer).
Über „Export“ werden Einstellungen von der Kamera auf Ihrem Computer gespeichert.
4.7.6 Einstellungen  System  Auto Maintain
Auto Reboot:
Wenn Sie diese Option aktivieren, können Sie den Wochentag und die Uhrzeit einstellen, an
dem die Kamera automatisch neu gestartet wird.
Alte Dateien automatisch löschen:
Wenn Sie diese Option aktivieren, können Sie festlegen, nach wie vielen Tagen Dateien
automatisch gelöscht werden sollen (1-31 Tage alt).
Neustart:
Wenn Sie hier klicken, wird die Kamera neu gestartet.
4.7.7 Einstellungen  System  Upgrade
Hier können Sie den Pfad auswählen, von dem aus Sie ein Upgrade (neue Firmware) für die
Kamera durchführen wollen. Klicken Sie anschließend auf „Upgrade“.
Dateiformat der Upgrade-Datei: „.bin“
Hinweis:
Wird ein Upgrade nicht korrekt oder vollständig durchgeführt, kann es zur Fehlfunktion der
Kamera kommen.
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- 68 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.8 Einstellungen  Information
4.8.1 Einstellungen  Information  Version
Hier finden Sie verschiedene Versionsnummern. Diese Informationen dienen als Referenz
und können nicht verändert werden.
Hier können Sie auch den P2P Code einscannen, um auf die Kamera per App zuzugreifen.
Den P2P Code finden Sie auch beim Setup Assistance (vgl. Kapitel 6).
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- 69 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
4.8.2 Einstellungen  Information  Log
Im Log (Historie) werden alle Informationen zu Nutzern, Ereignissen, Alarmen, Einstellungen
etc. aufgezeichnet.
Wählen Sie einen Typ aus, nach dem Sie suchen wollen:
Alle, System, Einstellung, Daten, Ereignis, Aufnahme, Konto, Log löschen.
Geben Sie den Zeitraum ein (Anfangs- und Endzeit) und klicken Sie auf „Suchen“.
Mit den Pfeiltasten können Sie durch die Logliste blättern.
Über „Löschen“ wird die gesamte Logliste gelöscht.
Über „Backup“ können Sie die Logdatei von der Kamera auf Ihrem Computer speichern.
4.8.3 Einstellungen  Information  Online Benutzer
Hier wird angezeigt, welche Benutzer momentan an der Kamera eingeloggt sind.
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- 70 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
5. Alarm
Hier können Sie die Parameter für einen Alarm einstellen.
Alarmart:
Hier können Sie auswählen, bei welchen Ereignissen ein Alarm ausgelöst werden soll, z.B.
bei erkannter Bewegung, Sabotage, unerlaubtem Zugriff usw.
Sie können mehrere oder auch alle Möglichkeiten auswählen.
Vorgang:
Wenn Sie hier „Aufforderung“ aktivieren, dann wird im Videobild ein Alarmzeichen
eingeblendet.
Alarmton:
Wenn Sie im Falle eines Alarms ein akustisches Signal ertönen soll, dann aktivieren Sie bitte
die Box „Alarmton abspielen“.
Wenn Sie einen eigenen Alarmton bestimmen möchten, wählen Sie einen Pfad und dann
Ihre Datei aus. Als Dateiformat wird lediglich das WAV Format unterstützt.
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- 71 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
6. Setup Assistance
Der Setup Assistance soll Ihnen helfen, eine Einrichtung schnell und unkompliziert
durchzuführen.
Hier können Sie die wichtigsten Einstellungen für den Main Stream, Sub Stream 1 und Sub
Stream 2 vornehmen, sowie alle Daten für den Servicefall abrufen.
Außerdem finden Sie hier den P2P Code zum Einscannen.
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- 72 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
7. Logout
Wenn Sie sich von der Kamera abmelden wollen, klicken Sie auf „Logout“ und Sie werden
sofort ohne weitere Nachfrage von der Kamera abgemeldet. Es erscheint dann die Login
Seite, wo Sie sich ggf. neu einloggen können, z.B. mit einem anderen Benutzernamen.
Es wird empfohlen, sich immer auszuloggen, wenn Sie nicht mehr mit der Kamera arbeiten,
um so unerlaubten Zugriff unter Ihren Benutzerdaten zu vermeiden.
Um die Kamera sicher auszuschalten, trennen Sie diese bitte von der Betriebsspannung und
dann vom Netzwerk.
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- 73 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Notizen:
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- 74 -
Bedienungsanleitung
SNC-331DLNN
Notizen:
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- 75 -
Ihr Fachhändler:
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