PDF - Menarini Diagnostics

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ZENIT RA Jo-1
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Vertrieb durch
ZENIT RA Jo-1
GEBRAUCHSANLEITUNG
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VERWENDUNGSZWECK
Der Test ZENIT RA Jo-1 ist ein Chemilumineszenz-Immunoassay (CLIA) für die quantitative Bestimmung,
mit dem speziellen Analysegerät ZENIT RA, von spezifischen Antikörpern der Klasse IgG gegen das Antigen
Jo-1 (Histidyl-tRNA-Synthetase) in humanen Serum- oder Plasmaproben (EDTA).
Dieser Test dient als diagnostisches Hilfsmittel bei der Beurteilung von systemischen rheumatischen
Autoimmunkrankheiten.
ACHTUNG: Ärztliche Entscheidungen dürfen nicht ausschließlich auf dem Ergebnis dieses Tests beruhen,
sondern sind auf der Grundlage der Beurteilung aller verfügbaren klinischen und Labordaten zu treffen.
KLINISCHE BEDEUTUNG
Autoantikörper gegen extrahierbare nukleäre Antigene (ENA) sind eine umfangreiche Familie von
Autoantikörpern, die weder organ- noch artspezifisch sind und deren Bestimmung von großer Bedeutung für
die Labordiagnose von systemischen rheumatischen Autoimmunkrankheiten ist
(1,2,3,4)
.
Bei Laboruntersuchungen zeichnen sich die systemischen Autoimmunkrankheiten durch das Vorliegen von
antinukleären Autoantikörpern (ANA) aus. Der Test auf ANA ist der erste Autoantikörpertest, der bei
Patienten mit Verdacht auf eine systemische Autoimmunerkrankung angefordert werden sollte. Die Suche
nach ANA wird im Allgemeinen mit der indirekten Immunfluoreszenz-Methode (IIF) auf einer Einzelschicht
von HEp-2-Zellen durchgeführt; ein positives ANA-Ergebnis mit IIF zeigt das Vorliegen von Autoantikörpern
gegen verschiedene nukleäre (DNA, Histon, Nicht-Histon-Proteine, nukleoläre Antigene, usw.) oder
zytoplasmatische Antigene an
(5,6)
. Ein positives ANA-Ergebnis mit einem relevanten Titer muss mittels der
Bestimmung von ENA- und dsDNA-Antikörpern eingehender untersucht werden. Das Vorliegen eines
positiven Ergebnisses für ANA und eines oder mehrerer spezifischer Ergebnisse für ENA- und/oder dsDNAAK deutet stark auf systemische Autoimmunkrankheiten hin: systemischer Lupus erythematodes (SLE),
Sjögren-Syndrom (SS), progressive systemische Sklerose (PSS), Dermatomyositis/Polymyositis (DM/PM)
und Mischkollagenose (MCTD).
Das Antigen Jo-1 ist ein Enzym von 55 kDa, das sowohl im Nukleus als auch im Zytoplasma zu finden ist: es
wird als Histidyl-tRNA-Synthetase bezeichnet, da es die Bindung der Aminosäure Histidin an die spezifische
(7)
Transfer-RNA katalysiert . Dieses Antigen wird von Autoantikörpern erkannt, die im Serum von Patienten
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Dermato-/Polymyositis,
Myositis
bei
Overlap-Syndrom
oder,
seltener,
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anderen
Arten
von
Bindegewebserkrankungen vorliegen.
Die Häufigkeit von positiven Ergebnissen bei Erwachsenen mit Polymyositis liegt bei etwa 30 %. Neben
(8)
Histidyl-tRNA-Synthetase gehören noch weitere Enzyme zur Familie der Aminoacyl-tRNA-Synthetasen ;
ihre jeweiligen Antikörper sind bei Patienten mit Dermato-Polymyositis nachweisbar, wobei der Anteil der
positiven Ergebnisse geringer ist als für Jo-1-AK (PL7-AK, PL12-AK, OJ-AK, EJ-AK, SC-AK, KS-AK). Das
Vorliegen von Antikörpern gegen Jo-1 und/oder gegen andere Synthetasen stellt das Anti-SynthetaseSyndrom dar, das von akutem Ausbruch, interstitieller Lungenkrankheit, entzündlicher Muskelerkrankung,
Fieber, Polyarthritis und Raynaud-Syndrom gekennzeichnet ist
(9,10,11)
mit dem Vorliegen einer interstitiellen Lungenerkrankung zusammen
. Die Prognose dieses Syndroms hängt
(12)
.
PRINZIP DER METHODE
Der Kit ZENIT Jo-1 für die quantitative Bestimmung von spezifischen IgG-Antikörpern gegen Jo-1 verwendet
eine indirekte immunologische Methode in zwei Schritten auf der Grundlage des Chemilumineszenzprinzips.
Das spezifische Antigen wird zur Beschichtung der Magnetpartikel verwendet (Festphase), und ein
Antikörper gegen humane IgG wird mit einem Acridiniumester-Derivat markiert (Konjugat).
Während der ersten Inkubation binden sich die spezifischen Antikörper in der Probe, in den Kalibratoren
oder in den Kontrollseren an die Festphase.
Während der zweiten Inkubation reagiert das Konjugat mit den an die Festphase gebundenen Jo-1-IgGAntikörpern.
Nach jeder Inkubation wird das nicht an die Festphase gebundene Material durch Absaugen und
anschließendes Waschen entfernt.
Die Menge des markierten Konjugats, das an die Festphase gebunden wurde, wird mittels Aktivierung der
Chemilumineszenzreaktion und Messung des Lichtsignals bewertet. Das erzeugte Signal wird in relativen
Lichteinheiten (RLU - Relative Light Units) ausgedrückt und zeigt die Konzentration der in der Probe, in den
Kalibratoren und in den Kontrollseren vorliegenden spezifischen Antikörper an.
AUTOMATISIERUNG
Das Analysegerät ZENIT RA führt automatisch alle Schritte durch, die im Protokoll für den Test vorgesehen
sind:
Hinzufügen
von
Proben,
Kalibratoren,
Kontrollseren,
Magnetpartikeln,
Konjugat
und
Aktivierungslösungen für die Chemilumineszenz in den Reaktionsbehälter; magnetische Trennung und
Waschen der Partikel; Messen des emittierten Lichts.
Das System berechnet die Testergebnisse der Proben und Kontrollseren mittels der gespeicherten
Kalibrierungskurve und druckt einen Bericht aus, der alle Informationen bezüglich des Tests und des
Patienten enthält.
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MATERIALIEN UND REAGENZIEN
Mitgelieferte Materialien und Reagenzien
REAG
1
MP
2.5 mL
Magnetpartikel, beschichtet mit Jo-1-Antigen, in Phosphatpuffer mit Stabilisatorproteinen, Pro-Clin 300 und
Natriumazid (< 0,1 %) als Konservierungsmittel.
REAG
2
CONJ
15 mL
Monoklonale Mausantikörper gegen humane IgG, mit einem Acridiniumester-Derivat markiert (Konjugat), in
Phosphatpuffer mit Stabilisatorproteinen und Natriumazid (< 0,1 %) als Konservierungsmittel.
REAG
3
DIL
25 mL
Probenverdünnungsmittel: Phosphatpuffer mit bovinem Serumalbumin, einem Tensid, einem inaktiven
blauen Farbstoff, Pro-Clin 300 und Gentamicin-SO4 als Konservierungsmittel.
REAG
4
CAL A
1.6 mL
Humanserum mit niedriger Konzentration von Jo-1-IgG-Antikörpern in Phosphatpuffer mit bovinem
Serumalbumin, einem Tensid, einem inaktiven blauen Farbstoff, Pro-Clin 300 und Gentamicin-SO4 als
Konservierungsmittel.
REAG
5
CAL B
1.6 mL
Humanserum mit hoher Konzentration von Jo-1-IgG-Antikörpern in Phosphatpuffer mit bovinem
Serumalbumin, einem Tensid, einem inaktiven blauen Farbstoff, Pro-Clin 300 und Gentamicin-SO4 als
Konservierungsmittel.
Alle Reagenzien sind gebrauchsfertig.
Die Reagenzien 1, 2 und 3 sind in einem gemeinsamen Behälter, der Reagenzienkartusche,
zusammengestellt.
Die Konzentrationen der Kalibratoren sind in AU/ml (Arbitrary Units - willkürliche Einheiten) angegeben und
gegen
einen
internen
Referenzstandard
kalibriert.
Die
für
jede
Produktcharge
spezifischen
Konzentrationswerte sind in der im Kit enthaltenen DATA DISK verzeichnet.
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DATA DISK
Mini-DVD mit Informationen zu allen Produkte der Reihe ZENIT RA (Reagenzien, Kalibratoren,
Kontrollseren), aktualisiert bis zur letzten Produktionscharge, unter Ausschluss der Produkte, die zum
Zeitpunkt der Zusammenstellung der neuen DATA DISK abgelaufen sind.
Es reicht aus, die DATA DISK mit der höchsten Chargennummer aufzubewahren, um die für den korrekten
Betrieb des Systems notwendigen Informationen auf dem jeweils aktuellsten Stand zu halten.
Benötigte, im Kit nicht mitgelieferte Materialien und Reagenzien
-
ZENIT RA Analysegerät
Best.-Nr. 41400
-
ZENIT RA Cuvette Cube *
Best.-Nr. 41402
Packung mit 960 Küvetten
-
ZENIT RA System Liquid *
Best.-Nr. 41409
1 Flasche mit 0,5 Liter Lösung 10x (Systemflüssigkeit).
-
ZENIT RA Wash Solution *
Best.-Nr. 41407
1 Flasche mit 0,5 Liter Lösung 20x (Waschlösung).
-
ZENIT RA Trigger Set *
Best.-Nr. 41403
1 Flasche mit 250 ml Trigger A (Voraktivierungslösung)
1 Flasche mit 250 ml Trigger B (Aktivierungslösung)
-
ZENIT RA D-SORB Solution
Best.-Nr. 41436
Packung mit 2 Flaschen mit je 1 Liter gebrauchsfertiger Lösung.
-
ZENIT RA Cartridge Checking System *
Best.-Nr. 41401
-
ZENIT RA Top Cap Set
Best.-Nr. 41566
300 Verschlusskappen zum Verschließen der Kalibratorenbehälter nach der ersten Anwendung.
(*) Das Analysegerät ZENIT RA und die mit einem Sternchen identifizierten Zubehörteile werden von
Immunodiagnostic Systems S.A., Rue E. Solvay, 101, B-4000 Liège, Belgien, hergestellt und von A.
Menarini Diagnostics Srl vertrieben.
Andere empfohlene Reagenzien
ZENIT RA ANA CONTROL SET
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Best.-Nr. 41448
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3 Fläschchen mit je 1,5 ml Jo-1-AK-negativem Humanserum und 3 Fläschchen mit je 1,5 ml Jo-1-AKpositivem Humanserum.
WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN
Die mit dem Kit ZENIT RA Jo-1 gelieferten Reagenzien dienen ausschließlich der In-vitro-Diagnostik und
dürfen nicht in vivo bei Menschen oder Tieren verwendet werden.
Dieses Produkt ist von professionellen Anwendern unter strikter Beachtung der in diesem Dokument
vorliegenden Anweisungen zu verwenden.
Menarini kann nicht für Verluste oder Schäden verantwortlich gemacht werden, die aus einer nicht den
mitgelieferten Anweisungen entsprechenden Anwendung entstehen.
Sicherheitsmaßnahmen
Dieses Produkt enthält Materialien tierischer Herkunft und ist daher wie Infektionserreger enthaltendes
Material zu behandeln.
Dieses Produkt enthält Bestandteile menschlicher Herkunft. Alle für die Herstellung der Reagenzien in
diesem Kit verwendeten Serum- oder Plasmaeinheiten wurden mit von der FDA genehmigten Methoden auf
das Vorliegen von HBsAg, HCV-Antikörpern, HIV1-Antikörpern und HIV2-Antikörpern untersucht und für
nicht reaktiv befunden.
Da jedoch keine Untersuchungsmethode die Abwesenheit von Krankheitserregern garantieren kann, sind
alle Materialien menschlicher Herkunft als potentiell infiziert anzusehen und entsprechend zu handhaben.
Falls die Verpackung beschädigt wird und Reagenzien austreten, schützen Sie sich mit einer geeigneten
persönlichen Schutzausrüstung (Kittel, Handschuhe, Schutzbrille) und dekontaminieren Sie den betroffenen
Bereich mit einer verdünnten Natriumhypochloritlösung.
Entsorgen Sie das für die Reinigung verwendete Material und die von dem Materialaustritt betroffenen
Verpackungen gemäß den nationalen Vorschriften für die Entsorgung potentiell infizierter Abfälle.
Einige Reagenzien enthalten Natriumazid als Konservierungsmittel. Da Natriumazid mit Blei, Kupfer oder
verbleitem Messing reagieren und so in den Abflussrohren explosive Azide bilden kann, wird empfohlen, die
Reagenzien oder Abfälle nicht in den Abfluss zu entsorgen, sondern die nationalen Vorschriften für die
Entsorgung potentiell gefährlicher Abfälle zu befolgen.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten ist es notwendig, dass Sie sich strikt an diese Gebrauchsanleitung
halten und die Angaben in der Bedienungsanleitung des Analysegerätes genau befolgen.
Die mit dem Kit gelieferten Reagenzien sind nur mit dem Analysegerät ZENIT RA zu verwenden.
Die Bestandteile der Reagenzienkartusche können nicht aus der Kartusche entfernt und neu
zusammengestellt werden.
Den Kit nicht nach dem Verfallsdatum verwenden.
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ZUBEREITUNG DER REAGENZIEN
Alle mit dem Kit gelieferten Reagenzien sind gebrauchsfertig.
LAGERUNG UND HALTBARKEIT DER REAGENZIEN
Die mit dem Kit gelieferten Reagenzien bei 2-8 °C aufrecht und im Dunkeln aufbewahren.
Unter diesen Bedingungen sind die Reagenzienkartusche und die Kalibratoren vor dem Öffnen bis zum
Verfallsdatum haltbar.
Nach dem Öffnen kann die Reagenzienkartusche 60 Tage lang angewendet werden, wenn sie im
Kühlschrank bei 2-8 °C oder im Gerät aufbewahrt wird.
Nach dem Öffnen können die Kalibratoren 60 Tage lang angewendet werden, wenn sie im Kühlschrank bei
2-8 °C aufbewahrt werden und pro Lauf nicht länger als 6 Stunden im Gerät verbleiben.
Reagenzien und Kalibratoren nicht einfrieren.
ZUBEREITUNG UND AUFBEWAHRUNG DER PROBEN
Die Bestimmung ist mit humanen Serum- oder Plasmaproben (EDTA) durchzuführen.
Von der Verwendung lipämischer, hämolytischer und trüber Proben wird abgeraten.
Wenn die Bestimmung mehr als 8 Stunden nach der Entnahme erfolgt, trennen Sie das Serum von dem
Blutklumpen oder das Plasma von den roten Blutkörperchen und füllen Sie die Probe aus den primären
Geltrennröhrchen in sekundäre Reagenzröhrchen ohne Zusätze um.
Vor der Untersuchung können die Proben höchstens 7 Tage lang im Kühlschrank bei 2-8 °C aufbewahrt
werden.
Wenn die Bestimmung nach mehr als 7 Tagen durchgeführt wird, sind die Proben einzufrieren (< -20 °C).
Vermeiden Sie wiederholtes Auftauen und Einfrieren.
VERFAHREN
Halten Sie sich genauestens an die Anweisungen in der Bedienungsanleitung des Gerätes, um eine
zuverlässige Analyseleistung zu erhalten.
Einsetzen der Reagenzien
Alle mit dem Kit gelieferten Reagenzien sind gebrauchsfertig.
Vor dem Einsetzen der Kartusche in das System muss der Behälter mit den Magnetpartikeln durch
horizontales Drehen geschüttelt werden, um die Resuspendierung der Partikel zu erleichtern. Dabei ist die
Bildung von Schaum zu vermeiden.
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Setzen Sie die Reagenzienkartusche mit Hilfe der entsprechenden Führung in den Reagenzienbereich des
Gerätes ein und lassen Sie sie vor der Anwendung mindestens 30 Minuten lang schütteln.
Bei Einsetzen der Reagenzienkartusche wird gleichzeitig deren identifizierender Barcode abgelesen. Falls
das Etikett der Kartusche beschädigt ist oder der Barcode nicht abgelesen wird, können die identifizierenden
Daten der Reagenzienkartusche von Hand eingegeben werden.
Das Gerät sorgt automatisch für das kontinuierliche Schütteln der Magnetpartikel.
Wenn die Reagenzienkartusche aus dem Gerät entfernt wird, ist sie bei 2-8 °C aufrecht und im Dunkeln
aufzubewahren.
Einsetzen der Kalibratoren und Kontrollseren
Die Kalibratoren und Kontrollseren des Systems ZENIT RA sind gebrauchsfertig. Lassen Sie die
Kalibratoren und Kontrollseren 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen und schütteln Sie vorsichtig den
Inhalt, von Hand oder mit dem Vortex-Mixer, ohne dass sich dabei Schaum bildet. Den Behälter nicht
umdrehen und die Perforationskappe nicht abnehmen (gelbe Kappe für Kalibratoren und grüne oder blaue
Kappe für Kontrollseren).
Wenn die Kalibratoren oder Kontrollseren zum ersten Mal verwendet werden, drücken Sie die
Perforationskappe bis zum Anschlag nach unten. Dadurch wird die Membran, die den Behälter versiegelt,
perforiert,
so
dass
die
enthaltene
Flüssigkeit
entnommen
werden
kann.
Die
Absenkung
der
Perforationskappe wird angezeigt, indem gleichzeitig der rote Streifen am oberen Ende des Etiketts verdeckt
wird (Abb. 1 - „Versiegelter Behälter“ und „Perforierter Behälter“).
Wenn die Kalibratoren oder Kontrollseren bereits verwendet wurden, ist der Behälter mit einer
Verschlusskappe (weiße Kappe) versehen, und der rote Streifen des Etiketts ist verdeckt.
In das Gerät dürfen nur Behälter ohne Verschlusskappe (weiße Kappe) und mit verdecktem rotem Streifen
des Etiketts eingesetzt werden (siehe Abb. 1 - „Perforierter Behälter“).
Setzen Sie nach Ablesen des Barcodes die Kalibratoren oder Kontrollseren in den Probenbereich des
Gerätes ein. Falls das Etikett beschädigt ist oder der Barcode nicht abgelesen wird, können die Daten des
Barcodes auch von Hand eingegeben werden.
Die Konzentrationswerte der in den Kalibratoren und Kontrollseren vorliegenden IgG-Antikörper gegen Jo-1
sind auf der DATA DISK verzeichnet und werden automatisch an das Analysegerät übertragen. Falls die
Daten nicht übertragen werden, können sie von Hand eingegeben werden.
Am Ende des Laufs sind die Behälter der Kalibratoren und Kontrollseren mit den dafür bestimmten
Verschlusskappen (weiße Kappen) zu verschließen und bis zu ihrer nächsten Anwendung bei 2-8 °C
aufzubewahren (Abb. 1 - „Verschlossener Behälter“).
Die Kalibratoren können höchstens viermal verwendet werden.
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Abbildung 1: Anordnung der Behälter
Versiegelter Behälter
Perforierter Behälter
Verschlossener
Behälter
Einsetzen der Proben
Identifizieren Sie die Proben mit Hilfe des Barcodelesers und setzen Sie sie in das entsprechende Fach des
Gerätes ein. Falls die Probe nicht mit einem Barcode versehen ist oder der Barcode nicht abgelesen wird,
können die identifizierenden Daten der Probe von Hand eingegeben werden.
Wählen Sie für jede Probe die angeforderten Parameter aus.
Kalibrierung
Das Analysegerät ZENIT RA verwendet eine gespeicherte Kalibrierungskurve (Masterkurve), die vom
Hersteller für jede Charge der Reagenzienkartuschen erzeugt wird.
Die Parameter der Masterkurve sind zusammen mit den Konzentrationswerten der Kalibratoren auf der
DATA DISK gespeichert und werden in die Datenbank des Gerätes übertragen.
Die Kalibratoren A und B werden verwendet, um entsprechend dem verwendeten Gerät und den
Reagenzien im Gerät die Masterkurve nachzukalibrieren.
Analysieren Sie zum Nachkalibrieren die beiden Kalibratoren A und B dreifach und die Kontrollseren einfach.
Die mit den Kontrollseren erhaltenen Konzentrationswerte ermöglichen es, die neue Kalibrierung zu
validieren.
Nachdem die Nachkalibrierung der Masterkurve akzeptiert und gespeichert wurde, können alle
nachfolgenden Proben ohne weitere Kalibrierung analysiert werden, es sei den, es tritt einer der folgenden
Fälle ein:
-
eine Reagenzienkartusche einer neuen Charge wird in das Gerät eingesetzt;
-
die Werte der Kontrollseren liegen nicht innerhalb des Akzeptanzbereiches;
-
es wurden Wartungsverfahren am Gerät durchgeführt;
-
die Gültigkeit der nachkalibrierten Masterkurve ist abgelaufen.
Die Gültigkeit der nachkalibrierten Masterkurve für den Kit ZENIT RA Jo-1 beträgt 15 Tage.
Die Nachkalibrierung wird vom Gerät automatisch verwaltet.
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Quantitative Bestimmung
Drücken Sie die Starttaste.
1. Das
System
saugt
80
µl
Probenverdünnungsmittel,
40
µl
Magnetpartikel,
100
µl
Probenverdünnungsmittel und 4 µl Probe oder Kontrollserum an (für die Kalibratoren wird das positive
Serum mit dem Probenverdünnungsmittel vorverdünnt geliefert, und das entnommene Volumen beträgt
104 µl). Die angesaugten Lösungen und Suspensionen werden in die Reaktionsküvette gegeben.
2. Die Reaktionsküvette wird 10 Minuten lang bei 37 °C im Karussell inkubiert.
3. Nach dieser Inkubationsphase werden die Magnetpartikel getrennt und gewaschen.
4. In die Küvette werden 200 µl Konjugat gegeben.
5. Die Reaktionsküvette wird 10 Minuten lang bei 37 °C im Karussell inkubiert.
6. Nach dieser letzten Inkubationsphase werden die Magnetpartikel getrennt und gewaschen, und die
Küvette wird in die Messkammer überführt.
7. Die in RLU angegebene Menge des an die Festphase gebundenen Konjugats ist direkt proportional zu
der Konzentration der in der Probe vorliegenden Jo-1-IgG-Antikörper.
8. Die erhaltenen Ergebnisse werden auf die Kalibrierungskurve aufgetragen und in Konzentrationen
umgerechnet.
Proben mit Konzentrationswerten über dem oberen Messgrenzwert können verdünnt und erneut getestet
werden. Der neue Wert wird mit dem verwendeten Verdünnungsfaktor multipliziert, um das Endergebnis zu
erhalten.
QUALITÄTSKONTROLLE
Um die Gültigkeit der Bestimmung zu garantieren, müssen an jedem Tag, an dem dieser Test durchgeführt
wird, Kontrollseren mit unterschiedlichen Konzentrationen (mindestens ein negatives und ein positives
Serum) gemessen werden.
Falls Ihr Labor für die Überprüfung der Ergebnisse der Bestimmung die häufigere Anwendung oder die
Anwendung einer höheren Anzahl von Kontrollseren erfordert, befolgen Sie die im Labor festgelegten
Qualitätskontrollverfahren.
Wenn Kontrollseren des Systems ZENIT RA verwendet werden, sind die erwarteten Mittelwerte und die
Akzeptanzgrenzen in der auch mit den Kontrollseren gelieferten DATA DISK angegeben.
Falls andere Kontrollseren angewendet werden, sind vor deren Anwendung die mit den Reagenzien und
dem System ZENIT RA erwarteten Werte zu bestimmen.
Wenn die Werte der Kontrollseren nicht in den angegebenen Akzeptanzbereich fallen, sind die zugehörigen
Testergebnisse nicht gültig, und die entsprechenden Proben müssen erneut getestet werden.
In diesen Fällen ist es vor der Wiederholung der Bestimmung nötig, das Verfahren zur Nachkalibrierung
durchzuführen.
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BERECHNUNG UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
Berechnung der Ergebnisse
Das System berechnet automatisch die Konzentration der in den untersuchten Proben vorliegenden Jo-1IgG-Antikörper. Die Werte können auf dem Bildschirm eingesehen oder ausgedruckt werden.
Die Konzentrationen werden in AU/ml angegeben.
Die Konzentration des Analyten in der Probe wird berechnet, indem das erhaltene Ergebnis jeder Probe auf
einer Kalibrierungskurve abgelesen wird; letztere wird mittels einer 4-Parameter-Logistic-Fitfunktion erstellt
(4PL, Y erwogen) und regelmäßig entsprechend den mit der Bestimmung der Kalibratoren erhaltenen
Ergebnisse korrigiert.
Detaillierte Informationen zur Berechnung der Ergebnisse durch das System finden Sie in dessen
Bedienungsanleitung.
Interpretation der Ergebnisse
Der Messbereich für die quantitative Bestimmung mit ZENIT RA Jo-1 ist: 0,0 - 400 AU/ml.
Werte unter 0,0 AU/ml sind extrapolierte Werte und können als „gleich 0,0 AU/ml“ angegeben werden.
Werte über 400 AU/ml können als „über 400 AU/ml“ angegeben oder nach geeigneter Verdünnung erneut
getestet werden.
Die Ergebnisse der Proben können wie folgt interpretiert werden:
(AU/ml)
Interpretation
< 10
Die Probe ist als negativ für das Vorliegen von Jo-1-IgG-AK anzusehen.
≥ 10
Die Probe ist als positiv für das Vorliegen von Jo-1-IgG-AK anzusehen.
Die obengenannten Werte sind nur vorgeschlagene Werte. Jedes Labor muss seine eigenen
Referenzbereiche erstellen.
EINSCHRÄNKUNGEN DES TESTS
Für Diagnosezwecke sind die mit dem Kit ZENIT RA Jo-1 und dem Analysesystem ZENIT RA erhaltenen
Ergebnisse zusammen mit anderen dem Arzt zur Verfügung stehenden klinischen und Labordaten zu
verwenden.
Eine bakterielle Verunreinigung der Proben und Wärmeinaktivierung können das Ergebnis der Bestimmung
beeinträchtigen.
Heterophile Antikörper in Humanserumproben können mit Reagenzien auf Immunglobulinbasis reagieren
und so immunologische In-vitro-Bestimmungen beeinträchtigen. Solche Proben können bei Analyse mit dem
Kit ZENIT RA Jo-1 zu abnormalen Werten führen.
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ERWARTETE WERTE
Es wurden Proben von 100 zufällig ausgewählten Spendern untersucht, um das Vorliegen von Jo-1-IgGAntikörpern zu überprüfen.
Alle untersuchten Proben waren negativ, mit einem Mittelwert von 0,5 AU/ml und einer Standardabweichung
von 0,96 AU/ml.
Mit diesen Ergebnissen wurde die Erfassungsgrenze berechnet („Limit of Blank“, LoB = der höchste Wert,
der in einer Reihe von Proben ohne den Analyten erwartet werden kann). Die Erfassungsgrenze wurde als
das 95. Perzentil der negativen Bevölkerung bestimmt und liegt bei 1,9 AU/ml mit der Reagenziencharge 1.
LEISTUNGEN
Warnung: Die angegebenen Daten stellen nicht die Funktionsspezifikationen des Kits dar, sondern sind der
experimentelle Nachweis dafür, wie der Kit auf die vom Hersteller vorgesehene Art innerhalb dieser
Spezifikationen funktioniert.
Präzision und Wiederholbarkeit
Für die Bewertung der Präzision und Wiederholbarkeit des Kits ZENIT RA Jo-1 wurde ein Protokoll auf der
Grundlage der Richtlinien des Dokumentes EP5-A2 des Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI)
verwendet.
Die Präzision wurde berechnet, indem die Ergebnisse von 20 Wiederholungen von vier Seren (ein
negatives und drei positive mit verschiedenen Konzentrationen von Jo-1-IgG-AK), die mit zwei
verschiedenen Reagenzienchargen während desselben analytischen Laufs untersucht wurden, analysiert
wurden.
Die Konzentration des für Jo-1-IgG-AK negativen Serums (NC) lag zwischen 0,0 und 0,0 AU/ml bzw.
zwischen 0,0 und 0,0 AU/ml mit den Reagenzienchargen 1 bzw. 2.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der 3 positiven Seren.
Probe
LP
MP
HP
Reagenziencharge
Nr.
1
2
1
2
1
2
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Mittlere
Konzentration
(AU/ml)
27,8
27,1
89,8
95,3
170,5
195,2
SD
VK%
0,87
0,61
4,33
4,58
5,54
12,17
3,1
2,6
4,8
4,8
3,2
6,2
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Die Wiederholbarkeit wurde berechnet, indem die Ergebnisse der einfachen Bestimmung von fünf Seren
(ein negatives und vier positive mit verschiedenen Konzentrationen von Jo-1-IgG-AK), durchgeführt in 30
verschiedenen Läufen mit zwei verschiedenen Reagenzienchargen, analysiert wurden.
Die Konzentration des für Jo-1-IgG-AK negativen Serums (N1) lag zwischen 0,0 und 0,1 AU/ml.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der 4 positiven Seren.
Probe
Mittlere
Konzentration
(AU/ml)
SD
VK%
P1
24,9
1,05
4,2
P2
64,5
3,06
4,7
P3
95,7
4,92
5,1
P4
165,2
8,41
5,1
Linearität der Verdünnungen
Für die Bewertung der Linearität der Verdünnungen des Kits ZENIT RA Jo-1 wurde ein Protokoll auf der
Grundlage der Richtlinien des Dokumentes EP6-A des Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI)
verwendet.
Es wurden Verdünnungsreihen von 2 Seren mit hoher Konzentration von Jo-1-IgG-AK bestimmt; die
Verdünnungen wurden mit dem Probenverdünnungsmittel durchgeführt.
Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst.
Probe
1
2
Verdünnungsfaktor
Gemessene
Konzentration
(AU/ml)
Erwartete
Konzentration
(AU/ml)
Wiederfindung
%
1
2
4
8
16
1
2
4
8
16
289,8
144,2
83,1
45,4
20,5
153,6
81,1
41,4
19,9
8,9
144,9
72,5
36,2
18,1
76,8
38,4
19,2
9,6
(100)
99,5
114,6
125,4
113,3
(100)
105,6
107,8
103,6
92,7
Es ist darauf hinzuweisen, dass möglicherweise nicht alle Seren bei Messung verschiedener Verdünnungen
innerhalb des Messbereiches lineare Ergebnisse erbringen, da das Ergebnis nicht nur von der
Konzentration, sondern auch von der Affinität der in der Probe vorliegenden Antikörper abhängt.
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Analytische Sensitivität
Die analytische Sensitivität des Kits ZENIT RA Jo-1, die als Nachweisgrenze (Limit of Detection - LoD, d.h.
die geringste Menge des Analyten, die mit der Methode gemessen werden kann) angegeben wird, wurde mit
einem Protokoll auf der Grundlage der Richtlinien des Dokumentes EP17-A des Clinical and Laboratory
Standards Institute (CLSI) und mit der Gleichung LoD = LoB + Cβ SDs bewertet (wobei LoB die
Erfassungsgrenze und SDs die geschätzte Standardabweichung der Verteilung der Probe mit niedriger
Konzentration ist und Cβ vom 95. Perzentil der Standard-Gaußverteilung abgeleitet wird).
Es wurden 4 Proben mit niedriger Konzentration des Analyten verwendet, die in 30 verschiedenen
Versuchen mit zwei verschiedenen Reagenzienchargen einfach bestimmt wurden.
Als Nachweisgrenze des Kits ZENIT RA Jo-1 wurde 4,5 AU/ml bestimmt.
Zusammen mit klinischen Überlegungen und den Ergebnissen von Vergleichen mit Referenzmethoden hat
der Wert der Nachweisgrenze zur Definition des Cut-Off-Wertes beigetragen.
Analytische Spezifität: Interferenzen
Eine Studie auf der Grundlage der Richtlinien des Dokumentes EP7-A2 des CLSI hat gezeigt, dass das
Vorliegen der nachfolgend angeführten, potentiell interferierenden Substanzen in der Probe bis zu den
untersuchten Konzentrationen die Leistung des Tests nicht beeinträchtigt.
Potentiell interferierende
Substanzen
Höchste untersuchte Konzentration
Freies Bilirubin
Konjugiertes Bilirubin
Hämoglobin
Fettsäuren
20
28
1000
3000
mg/dL
mg/dL
mg/dL
mg/dL
Von der Verwendung lipämischer, hämolytischer oder trüber Proben wird jedoch abgeraten.
Analytische Spezifität: Kreuzreaktionen
Um eventuelle Kreuzreaktionen des für die Sensitivierung der Mikropartikel verwendeten Antigens zu
beurteilen, wurde eine Untersuchung mit 10 Proben durchgeführt, die alle hohe Konzentrationen anderer
Autoantikörper aufwiesen und negativ für Jo-1-IgG-AK waren.
Die verwendeten Proben setzten sich wie folgt zusammen: Scl 70 (1), Cenp B (1), Histon (1), nukleoläre AK
(1), β2-GPI/CL IgG (2) und Gliadin/t-TG (1), RF (2) und MPO (1).
Die Untersuchung hat keine bedeutsamen Kreuzreaktionen des Antigens in der Festphase mit den anderen
Autoantikörpern gezeigt.
Sättigungseffekt bei hohen Konzentrationen
Einige immunologische Methoden können unterschätze Werte für den Analyten anzeigen (Hook-Effekt),
wenn sie zur Bestimmung von Proben mit extrem hohen Analytenkonzentrationen verwendet werden.
Da die von dem Kit ZENIT RA Jo-1 verwendete Methode eine Methode mit zwei Inkubationen ist, ist sie von
diesem Effekt nicht betroffen.
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Eine Probe mit einer extrem hohen Konzentration (oberhalb des Messbereiches) von IgG-Antikörpern gegen
Jo-1 hat bestätigt, dass bis zu einer Konzentration von 545 AU/ml kein Hook-Effekt eintritt.
Relative Sensitivität und Spezifität
Das Vorliegen von IgG-Antikörpern gegen Jo-1 wurde in 422 Proben mit dem Kit ZENIT RA Jo-1 und mit
einer im Handel erhältlichen ELISA-Methode bestimmt. Bei 2 Proben stimmten die Ergebnisse des ZENITRA-Tests und des im Handel erhältlichen ELISA-Tests nicht überein.
Die relative Übereinstimmung ist daher 99,5 % (420/422).
Die relative Sensitivität ist 81,8 % (9/11).
Die relative Spezifität ist 100 % (411/411).
Referenzserum
Die Menge der Jo-1-IgG-Antikörper in der Probe „ANA HUMAN REFERENCE SERUM # 10“ (CDC, Best.-Nr.
IS21874, Chargen-Nr. 88-0024), die mit dem Kit ZENIT RA Jo-1 gemessen wurde, lag bei 353 AU/ml.
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