Anleitung für TosiDark Panasonic-Chip 1080p

Anleitung für TosiDark Panasonic-Chip 1080p

Sicherheitshinweise

RoHS

Vorsicht: Gefahr eines

Stromschlags bei Netzspannung

Setzen Sie das Gerät keinesfalls

Regen oder sonstiger Feuchtigkeit aus, falls es nicht ausdrücklich erlaubt oder mit einem Schutzgrad ab IP 54 beworben ist. Stellen Sie sicher, dass das Gerät mit korrekter Betriebsspannung betrieben wird. Vor dem Öffnen ist die Netzverbindung zu trennen.

Werden Geräte direkt an 230 V angeklemmt, so beauftragen Sie einen zertifizierten Errichter.

RoHS-Konform:

Anforderungen

Beschränkung

Das der der

Produkt entspricht

RoHS-Richtlinie

Verwendung den zur gefährlicher

Substanzen.

Entsorgung: Das Produkt samt Zubehör muss innerhalb der EU gesammelt und separat entsorgt werden. Geräte die so gekennzeichnet sind, dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Händler bzw. entsorgen Sie die Produkte über die kommunale Sammelstelle für

Elektroschrott.

CE: Das Produkt entspricht den CE-Richtlinien.

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Sicherheitshinweise

Batterien/Akkus: Achten Sie bei Batterie- oder

Akkubetrieb auf die korrekte Polung. Entfernen Sie die Batterien und Akkus bei Nichtbenutzung.

Ersetzen Sie stets alle Batterien gleichzeitig. Achten

Sie darauf, dass die Batterien und Akkus nicht kurzgeschlossen werden. Batterien und Akkus dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden und gehören in Sammelbehälter, welche jeder

Batteriehändler bereitstellt. Falls sich kein

Sammelbehälter in Ihrer Nähe befindet, so können

Batterien und Akkus auch in den

Problemstoffsammelstellen der Gemeinden abgegeben oder zu uns eingeschickt werden.

Netzteile: Ungeschützte Netzteile und Geräte mit einem Schutzgrad kleiner IP54 sind nur für

Verwendung in trockenen Räumen geeignet. Ist eine

Installation in feuchter Umgebung vorgesehen, so sind die Netzteile oder Geräte durch ein Gehäuse ab

Schutzgrad IP54 zu schützen. Davon ausgenommen sind unsere Netzteile und Geräte, welche schon in

Gehäusen ab Schutzgrad IP54 geliefert werden bzw.

über diesen Schutzgrad verfügen.

Copyright bei Stefan Gmyrek, Gmyrek Elektronik

GmbH und Qualicam GmbH. Alle Rechte

©

einschließlich Übersetzung vorbehalten.

Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie,

Mikroverfilmung, oder Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des

Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Für eventuelle Druckfehler wird keine

Haftung übernommen.

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Bedienungsanleitung SDI-Kamerafamilie

Herzlichen Glückwunsch zum dem Kauf unserer

HD Kameras! Topsicherheit.de verfügt über das größte Sortiment an HD-SDI-Kameras und bietet diese zu unschlagbaren Preisen an. Kameras mit

Panasonic-Chips entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und eigenen sich für professionelle

Anwendungen wie zur Überwachung von Wohn- und Betriebsbereichen.

Lichtempfindlichkeit, gutes

Eine hohe

Gegenlichtverhalten und professionelle Verarbeitungsqualität zeichnen diese Geräte aus.

Panasonic-Chip-Nachsichtqualität mit ca. 100 LED

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Panasonic-Chip gegen Licht und Sonne

Die hohe 2 Megapixel 1080p Auflösung wird hohen

Anforderungen in der Sicherheitstechnik gerecht.

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HÄUFIGE Supportfragen

Infrarotausleuchtung an Bildrändern schwach

Die SDI-Kameras verfügen über einen festen Winkel der

Infrarotausleuchtung (IR-LEDs), sowie über einen meistens variabel einstellbaren Kamerablickwinkel (Vario-Objektiv).

Beide Größen sind in den technischen Daten der jeweiligen

Kamera beschrieben. Im Bild oben beträgt der Leuchtwinkel der

Infrarotkamera ca. 50 Grad, der Blickwinkel kann zwischen 100 und 45 Grad eingestellt werden und ist auf ebenfalls ca. 50 Grad eingestellt. Im Ergebnis ist der Bildbereich vollständig ausgeleuchtet.

Bei Blickwinkeleinstellungen über den Wert des Infrarotwinkels entstehen an den Bildrändern schwächer und nicht ausgeleuchtete Bereiche. Dies stellt keine Fehlfunktion dar, sondern ergibt sich aus dem Umstand, das der Blickwinkel der

Kamera (Vario-Objektiv) breiter

Infrarotausleuchtung (IR-LEDs). schaut, als deren

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Das folgende Bild zeigt ein entsprechendes Ergebnis der gleichen Kamera bei einem Infrarotleuchtwinkel von ca. 50 Grad bei einem eingestellten Blickwinkel von 100 Grad.

Die schlecht bis garnicht ausgeleuchteten Randbereiche sind deutlich zu sehen.

Die Bilder entsprechen den Kameras mit Panasonic-Chip

GMQ9201 und GMQ9202. Sie zeigen, das falls der Blickwinkel breiter gewählt ist als der Leuchtwinkel des eingebauten

Infrarotscheinwerfers, nicht ausgeleuchtete Bildränder entstehen.

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Folgendes Bild zeigt erneut den 100 Grad Blickwinkel der

Kamera GMQ9201, allerdings sind die Ränder mit einem

Zusatzscheinwerfer ausgeleuchtet. Somit können mit zusätzlichen Scheinwerfern Bildränder auch dann ausgeleuchtet werden, falls bei variabel eingestellten Objektiven der

Blickwinkel größer eingestellt wird, als der feste Winkel der

Infrarot-Beleuchtung.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an uns, professionelle

Zusatzscheinwerfer können bereits ab € 40 inkl. MwSt. nachgerüstet werden.

Bei Kameras mit festem Blickwinkel entspricht der Winkel der

Infrarotausleuchtung weitestgehend dem Blickwinkel der

Kamera (Objektiv), sodass die Ergebnisse bzgl. der

Ausleuchtung in den meisten Fällen diesem Bild entsprechen.

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Zu starke Restlichtaufhellung ergeben Geisterbilder

Die Kameras verfügen über die Möglichkeit, Nachtbilder elektronisch zu verstärken und ermöglichen so einen nachtsichtgeräteähnlichen Betrieb. AGC hellt auf, SensUp addiert mehrere Bilder aufeinander, Low-Speed-Shutter erhöht die Belichtungszeit. Die Funktionen erhöhen durch Aufhellung die Nachtsichtreichweite deutlich über die jeweils bei der

Kamera beworbenen Werte. Anwendungsbereiche ist z. B. eine

Flächenüberwachung durch Wachpersonal, welches ein Gelände nur auf eindrigende Personen hin großflächig überprüfen muss, ohne diese zu identifizieren.

Setzt man AGC zu stark ein, werden Gesichter zu hell und dadurch unkenntlich. Bei behutsamen Einsatz der Einstellung kann das Nachtergebnis verbessert werden, achten Sie jedoch darauf, dass Gesichter bis zur Mindestentfernung der Kamera hin erkennbar bleiben. Ab Werk ist der AGC-Wert bei einigen

Kameras zu hoch eingestellt. Das Bild oben zeigt eine zu starke

Einstellung des AGC-Wertes bezogen auf die Gesichterkennung.

Die Nachtsichtreichweite ist jedoch in diesem Beispiel dabei weit über den beworbenen Wert von 10 auf 30 Meter erhöht.

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Setzt man SensUp oder Low-Speed-Shutter ein, entsteht eine

Unschärfe bei Bewegungen. Vom Einsatz raten wir ab, falls

Identifizierungen während Bewegungen erfolgen sollen, allenfalls empfehlen wir kleine Werte.

Die bei unseren Kameras beworben Nachtsichteigenschaften und

Infrarotreichweiten sind auf den Einsatz ohne Sens-Up oder

Low-Speed-Shutter und mit AGC-Wert bezogen, bei dem

Gesichter nicht zu hell erscheinen und Personen identifiziert werden können.

Nur in Situationen, in welchen es um maximale Nachtreichweite geht, um Personen und Objektbewegungen zu erfassen – können starke AGC- und SensUp-Werte verwendet werden, um die

Nachtreichweite zu erhöhen. Somit können die Kameras wie ein

Nachtsichtgerät betrieben werden.

Das Bild zeigt zum Vergleich eine korrekte AGC-Einstellung bezüglich Personenerkennung. Abgeschaltenes Sens-Up bzw.

Low-Speed-Shutter realisieren die Erkennung bei Bewegungen.

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Auto-Nummern-Erkennung

Das Bild mit KFZ-Nummernerkennung wird erreicht z. B. mit den Panasonic-Chip-Kameras. Das Auto steht, dass Fernlicht ist eingeschaltet.

Generell ist die Erkennung von Autonummern wie folgt möglich.

(1) Es sollte sich um eine Kamera mit Panasonic-Chip-Satz handeln.

(2) Der Bereich, in dem die Autonummer erfasst wird, darf bei frontalem Blick nicht breiter als 7 Meter sein, bei seitlichem

Blick je nach Winkel nicht breiter als 2 – 5 Meter.

(3) Das Auto sollte an der Stelle der Erfassung stehen oder langsam fahren (müssen), insbesondere zur guten Erkennung in der Dunkelheit. Ideal ist somit die Aufnahme an Abbiegungen in

Einfahrten. Falls derartige Stellen nicht vorhanden sind, wird empfohlen, durch verkehrsberuhigende Maßnahmen wie

Schwellen oder Blumenkübel Stellen zu schaffen, an denen die

Fahrzeuge zwangsweise abbremsen müssen.

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(4) Unsere Tests ergaben, dass eine Nummernschilderkennung bis ca. 40 km/h bei einer 25 fps-Aufnahme tagsüber einwandfrei möglich ist.

(4) Bei Infrarotkameras kann in Abhängigkeit des Abstands zur

Kamera, der Intensität der Infrarotausleuchtung und des

Installationswinkels des Nummernschild, das Nummernschild durch Infrarotblendung undeutlich werden. Haben die Fahrzeuge jedoch Licht oder Fernlicht an, führt diese Blendung zur

Abregelung der Kamera und somit zur Lesbarkeit der

Autonummer.

(5) Die Erfassungsstelle sollte zwangsbeleuchtet sein, damit über das Nummernschild hinaus die Farbe und weitere Details des

Autos erkannt und Infrarot vermieden werden kann. Bei einer starken Zwangsbeleuchtung entsteht zudem die Möglichkeit, die

Insassen fallweise zu erkennen.

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Schematische Verbindung Kamera zu Langzeitrekorder

Die Klemmvariante wird immer im angeschlossenen Zustand ausgeliefert. Bitte merken Sie sich beim Abklemmen die

Position der Kabel, um diese später wieder korrekt verbinden zu können. Die Farben der Zuleitungen und der Kamera- und

Tonleitungen müssen nicht übereinstimmen. Machen Sie am besten ein Foto. Falsch angeklemmte Kabel können zum

Defekt der angeschlossenen Geräte führen. Bei Anschlusssets ohne Ton verfügt der Klemmkasten nur über drei

Klemmstellen. Bei Anschlusssets mit RS485 sind weitere

Klemmen vorhanden. Die Kabel dürfen gekürzt werden. Es wird keine Haftung für Schäden übernommen, die durch falsche Verbindungen herbeigeführt wurden, es erlischt bei falschem Anschluss die Garantie unserer Produkte.

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Die Anleitung bezieht sich auf eine gesamte Produktfamilie von HD-SDI-Kameras. Beschrieben Funktionen sind von der Ausstattung der jeweiligen Kamera abhängig!

WDR BLC und ACE

Mit der BLC-Funktion wird es der Kamera ermöglicht festgelegte, dunkle

Bereiche (z. B. Gesichter) vor hellen Hintergründen oder bei Gegenlicht besser erkennbar zu machen. BLC wirkt ähnlich wie WDR, jedoch nicht so stark für besseren Kontrast. BLC sollte nur bei Notwendigkeit verwendet und WDR vorgezogen werden, da die Kontrastabschwächung bei

Dunkelheit weniger intensiv ist. BLC nicht mit WDR kombinieren!

Der WDR-Modus ermöglicht Ihnen ein optimales Bildergebnis bei extrem starken Kontrastunterschieden wie Sonneneinstrahlung durch Glasfronten im Innenraum, falls Personen davor noch erkannt werden sollen. Die getrennte Bildbearbeitung der hellen und dunklen Bereiche ermöglicht eine optimale Qualität in allen Bildbereichen, dabei Reduziert sich allerdings der Kontrast. Falls solche Situationen nicht vorhanden sind, sollte WDR ausgeschaltet bleiben, da WDR auch die Nachtbilder kontrastverringernd beeinflusst.

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Objektiveinstellung

Stellen Sie den Winkel, sowie die Schärfe der Kamera bei den Modellen mit einem Varioobjektiv am Objektiv ein, ähnlich wie bei dem

Fotografieren mit einer System- oder Spiegelreflexkamera. Bei Kameras mit fester Brennweite kann ggf. die Schärfe eingestellt werden.

Bei Infrarotkameras muss die Schärfe zwischen Tag- und

Nachbetrieb vermittelt werden, da die absoluten Spitzenwerte jeweils durch abweichende Wellenlängen von Tages- und

Infrarotlicht verschoben sind. Bei infrarotkorrigierten Objektiven ist diese Abweichung minimal, so dass das scharfe Bild für

Tag/Nacht gleich ist. Wir empfehlen das Einstellen bei Dämmerung und das Entwickeln eines Gefühls für die richtige mittlere Schärfe.

Bei Kameras ohne Infrarot empfehlen wir, diese bei minimalen

Lichtverhältnissen scharf zu stellen, da der optimale Schärfepunkt bei minimalem Licht besser zu treffen ist.

Bei maximaler Weitwinkel- / Teleeinstellung kann es vorkommen, dass keine Schärfe mehr eingestellt werden kann. Das stellt kein

Fehler dar, stellen Sie in diesem Falle den Winkel etwas zurück.

Es sollte auf maximale Schärfe im Fernbereich geachtet werden ,

da im Nahbereich die Objekte größer sind und dadurch bereits besser erkannt werden. Eine Person im Nahbereich der Kamera mit geringfügiger Unschärfe ermöglicht die Identifizierung immer noch. Im

Gegensatz dazu müssen Personen in größeren Entfernungen scharf sein, um Identifizierungen zu ermöglichen. Die Testbilder sind so aufgenommen, dass die Schärfe auf die Person eingestellt wurde.

Kameras mit zugänglichem Objektiv

Lockern Sie die dafür am Objektiv angebrachten Fixierungsschrauben und drehen Sie vorsichtig in beide Richtungen. Der hintere Ring bestimmt den Blickwinkel, der vordere Ring bestimmt die Schärfe.

Ziehen Sie die Fixierungsschrauben nach dem Einstellen des Objektivs wieder vorsichtig an, und achten Sie darauf, dass die Schärfe sich nicht verstellt (Feingefühl entwickeln, besonders bei Dome Kameras).

Bei Dome Kameras muss die Kuppel entfernt werden (abschrauben, abdrehen). Diese darf bei dem Wiederaufsetzen keinen zu starken Druck auf das Objektiv ausüben, da dadurch das Bild unscharf werden könnte.

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Bei den Außenkameras den Deckel durch Aufklappen öffnen, dazu sind die beiden Fixierungsschrauben des Deckels zu lösen.

Außenkameras müssen anschließend wieder richtig wasserdicht bzw. wasserabweisend verschlossen werden!

Kameras mit Einstellschrauben

Bei Modellen mit äußeren Einstellschrauben drehen Sie diese vorsichtig mit einem Schraubendreher.

Achten Sie darauf, dass am Anschlag, also an der Position wo keine

Änderungen mehr stattfinden ODER das Objektiv gegen die

Scheibe drückt, nicht weiter gedreht wird, um die Mechanik bzw. die Kamerascheibe nicht zu beschädigen.

Kameras mit fester Brennweite ohne Objektiveinstellung

Bei Kameras mit fester Brennweite ist die Schärfe bereits optimal eingestellt bzw. kann durch drehen am Objektiv immer eingestellt werden. Hier gelten die gleichen Regeln wie oben beschrieben, die Tag- und Nachteinstellung ist zu vermitteln und der Fernbereich ist bzgl. der

Schärfe zu bevorzugen. Sollte das Objektiv nachgestellt werden müssen, z. B. wegen eines unscharfen Bildes oder abweichender Tag- und

Nachtschärfe und es Ihnen dies nicht möglich ist, so wenden Sie sich bitte telefonisch an unseren Support. Falls das Objektiv nicht zugänglich ist, muss die Kamera dazu aufgeschraubt werden. Es kann sein, dass das

Objektiv mit einer Fixierschraube gegen Verstellen gesichert ist. Diese muss gelöst werden. Bei manchen Kameratypen ist das Objektiv mit

Lack gegen Verstellen gesichert. Sollte das Objektiv durch vorsichtiges

Drehen nicht lösbar sein, wenden Sie sich bitte telefonisch an uns, die

Kamera muss dann zu uns eingeschickt werden.

Kameras mit Einstellschrauben: Vorsichtig mit dem passenden

Schraubendreher drehen, nicht über den Anschlag drehen und dabei das

Gefühl für den Anschlag vorsichtig ermitteln. Das Objektiv darf nicht gegen die Scheibe drücken, möglichst Anschlagpositionen vermeiden.

Keine Garantie bei überdrehtem Objektiv.

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Bedienungsanleitung

Die Anleitung bezieht sich auf eine gesamte

Produktfamilie von HD-SDI-Kameras. Beschriebene

Funktionen sind von der Ausstattung der jeweiligen

Kamera abhängig!

SDI Kamera

Winkel und Fokuseinstellungen sind notwendig, um den optimalen

Sichtbereich und Schärfegrad der Kamera zu erreichen.

Schließen Sie die Kamera zum Einstellen an ein TV-Gerät an, welches

Sie während des Einstellens auch selbst sehen können. Nutzen Sie hierzu ggf. den analogen Videoausgang der Kamera.

Sehen Sie die Position des Analogvideo-Ausgangs, des Menü-

Steuerkreuzes sowie der Zoom und Fokussierungsregler der Kameras am Ende des Anleitungs-Abschnitts ein.

Die Einstellungen werden über ein Bildschirmmenü mithilfe der

Richtungssteuertasten vorgenommen.

Hauptmenü

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Bewegen Sie die Markierung mit Hilfe des Steuerkreuzes zu den jeweiligen Menüpunkten. Die Parameter können durch die Rechts-Links-

Bewegung des Steuerkreuzes verändert werden. Einträge, welche ein

ENTER-Zeichen ( ) aufweisen, verfügen über ein weiteres

Untermenü mit weiteren Einstellmöglichkeiten. Markieren Sie diesen

Eintrag und drücken Sie das Steuerkreuz ein (Enter), um in das jeweilige Untermenü zu wechseln.

LENS

(Objektiv)

MODE

(Modus)

Stellen Sie die Art des verwendeten Objektivs bzw. der gewünschten

Objektivsteuerung ein. Wählen Sie die Optionen MANUAL und VIDEO nur bei Kamera-Objektiven mit manuell einstellbarer Objektivblende.

Genauso darf die Option DC nur bei Kamera-Objektiven mit DC-

Steuerung verwendet werden.

MANUAL:

VIDEO:

Die Blende wird manuell fest eingestellt.

Die Blendenfunktion wird elektronisch in der Kamera je nach Lichtverhältnis automatisch geregelt. Die

DC:

Blende selbst muss dafür von Ihnen manuell vollständig geöffnet werden. Dadurch ist der

Kamerachip jedoch dauerhaft der vollen

Umgebungshelligkeit ausgesetzt. Wird die Kamera gegen die Sonne eingesetzt, so wird von dieser Option abgeraten.

Die Kamera stellt die motorbetriebene mechanische

Blende selbst je nach Lichtverhältnis ein.

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EXPOSURE

SHUTTER / AGC

(Verschluss / Videopegel)

SHUTTER

(Verschluss)

AUTO: Die Kamera-Verschlusszeit wird automatisch von der

MANUAL:

Kamera geregelt.

Stellen Sie die Kamera-Verschlusszeit manuell ein.

Passen Sie die Zeiten für optimale Ergebnisse Ihren

Lichtverhältnissen an.

AGC

Automatische Verstärkungsregelung, um das Bild an unterschiedliche

Helligkeitsstufen anpassen zu können.

Schneeweiße, überstrahlte Nachtbilder kommen von falschen AGC-

Einstellungen!

Für kontrastreiche IR-Nachtbilder haben Sich folgende Einstellungen bewährt:

AGC-Stufe 1 bis 3

BRIGHTNESS

(Helligkeit)

Regeln Sie die Bild-Helligkeit.

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WDR

Der WDR-Modus ermöglicht Ihnen ein optimales Bildergebnis bei

Gegenlicht. Die getrennte Bildbearbeitung der hellen und dunklen

Bereiche ermöglicht eine optimale Qualität in allen Bildbereichen.

DEFOG

Retuschieren von Farbe, Kontrast und Schärfe bei widrigen

Umwelteinflüssen.

BACKLIGHT

BLC: Mit der BLC-Funktion wird es der Kamera ermöglicht festgelegte, dunkle Bereiche (z. B. Gesichter) vor hellen Hintergründen oder bei Gegenlicht erkennbar zu machen.

HSBLC: Dieselbe Funktion empfindlicher wie BLC-Funktion nur

Manuell:

ATW:

AWC→SET:

INDOOR:

OUTDOOR:

WHITE BALANCE

Stellen Sie hier die Rot- und Blaufarbsättigung ein

Kamera stellt sich automatisch ein ohne Funktion

Bei Installation der Kamera in Innenbereichen.

Bei Installationen der Kamera in Außenbereichen.

DAY & NIGHT

(Tag- & Nacht-Einstellungen)

MODE

(Modus)

EXT

: Die Tag- & Nacht-Umschaltung der Kamera wird über den ext. Eingang geregelt (nur bei Kameras mit ext.

AUTO

:

Eingang).

Legen Sie hier die Helligkeitswerte (AGC THRS &

MARGIN) sowie die Umschaltverzögerung (DELAY) für die automatische Tag- & Nacht-Umschaltung fest.

COLOR:

B&W:

Die Kamera bleibt permanent im Farbmodus.

Die Kamera bleibt permanent im Nachtmodus

(Schwarz/Weiß)

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NR

3-DNR

(mehrdimensionale Rauschunterdrückung)

Stellen sie die Intensität der DNR-Funktion ein.

SPECIAL

CAM TITLE

ON:

OFF:

CAM TITLE:

ID-Funktion aktivieren.

ID-Funktion deaktivieren.

Erstellen Sie hier eine 16-stellige Kamerabezeichnung, welche ins Live-Bild eingeblendet wird. Legen Sie auch fest wo der Kameraname im Bild eingeblendet werden soll.

D-EFFECT

FREEZE: Standbild

MIRROR:

FLIP:

Bild spiegeln

Bild drehen

D-ZOOM: Digitaler Zoom

NEG. IMAGE: Negativ-Bild

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MOTION

(Bewegungserkennung)

Der Startpunkt der Koordinaten ist links oben(0/0)

H-Pos verschiebt das Fenster Horizontal

V-Pos verschiebt das Fenster Vertikal

H-Size vergrößert/verkleinert das Fenster Horizontal

V-Size vergrößert/verkleinert das Fenster Vertikal

SELECT:

DISPLAY:

Bewegungsbereich festlegen

Bewegungsbereich verschieben

SENSETIVITY: Empfindlichkeit der Bewegungserkennung festlegen

DEFAULT: Zurücksetzen der Einstellungen

PRIVACY

(Privatzonen – Bereiche werden nicht aufgenommen)

Der Startpunkt der Koordinaten ist links oben(0/0)

H-Pos verschiebt das Fenster Horizontal

V-Pos verschiebt das Fenster Vertikal

H-Size vergrößert/verkleinert das Fenster Horizontal

V-Size vergrößert/verkleinert das Fenster Vertikal

Y-Level, CB-Level und CR-Level legen die Farbe des

Fensters fest.

Trans legt die Durchsichtigkeit fest.

SELECT:

DISPLAY:

COLOR:

DEFAULT:

Privatzonenbereich festlegen

Privatzonenbereich verschieben

Farbe des Bereiches festlegen

Zurücksetzen der Einstellungen

LANGUAGE

Zurzeit ist nur Englisch, Russisch, Koreanisch,

Japanisch und Chinesisch verfügbar

DEFECT

In diesem Punkt können Sie defekte Pixel erkennen und ausblenden

VERSION

Firmewareversion der Kamerasoftware

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ADJUST

SHARPNESS (Schärfe)

ON: Einstellung ein/aus

LEVEL: hier können Sie zwischen weich (1) und sehr scharf

(100) wählen

RESOLUTION: Auflösung ein/aus

MONITOR

Einstellung welcher Monitor verwendet wird und ob das Bild warme oder kalte Farben enthalten soll.

Einstellen der Menüschriftfarbe

OSD

LSC

NTSC/PAL

Aufhellung des Bildes

Einstellen der Ausgabequelle

RESET

(Einstellungen zurücksetzen)

Markieren Sie den RESET-Eintrag und halten Sie die [Enter]-Taste für ca. 5 Sekunden gedrückt, um die Kameraeinstellungen in den

Auslieferungszustand zurück zu versetzen.

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Einstellung / Bedienelemente / Anschlüsse

Box-Kamera Art. Nr. 9200

Dome-Kamera Art. Nr.: 9201

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Um an die Winkel und Fokus-Stellschrauben zu gelangen muss die

Abdeckung nach oben hin abgezogen werden.

Diese Kamera kann auf 3-Achsen positioniert werden, somit ist ein vollständiger Ausgleich der Bildachse möglich. Die Kamera kann somit auch an Wänden und Schrägen montiert werden.

Dabei ist jedoch darauf zu achten das, die Verkabelung, welche sich an der Unterseite der „Kamerakugel“ befindet, bei

Drehbewegungen nicht abgerissen wird. Einige Kabel sind gesteckt und können bei Abriss wieder aufgesteckt werden. Im Zweifel senden Sie die Kamera bei Kabelabriss zu uns ein.

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Anschlussbelegung Kameraseite (verschiedene Modelle)

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Bei vielen Kameramodellen ist das entsprechende

Videosignal auf dem Stecker auch aufgeprägt!

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